Entgegen den vorangegangenen Berichten über Cinnamon Island Alidhoo Resort möchte ich feststellen, dass uns unser Aufenthalt dort (10.2.-6.3.08) sehr gut gefallen hat. Sowohl An-/Abreise (Wien-Doha-Male-Hanimadhoo (alles Flüge) – Schnellboot) als auch die Betreuung, das Service vor Ort waren sehr gut. Selbstverständlich muss man auch als UrlauberIn hin und wieder selbst aktiv werden, um das zu bekommen, was man sich vorstellt. Dies ist schließlich im Alltag auch selbstverständlich.
Die Wasservillen sind auf der Insel Alidhoo deshalb nicht empfehlenswert, weil sie am offenen Meer und nicht in einer beruhigten Lagune liegen. Dadurch sind sie den Erosionen stärker ausgesetzt und in der Nacht durch den Wellengang relativ laut. Die Beachvillen, insbesondere Nr.101-120 sind direkt am Strand gelegen. Wir hatten vor unserer Beachvilla eine kleine Buschreihe, danach 30m breiten weißen Korallensandstrand. Danach kam das klare türkise Wasser mit einem kurzen Hausriff, wo die Fischwelt während des Schnorchelns durchaus beeindruckend ist. Größe und Ausstattung der Beachvilla lagen über unseren Erwartungen. Alle Einrichtungen waren funktionstüchtig und geschmackvoll gestaltet. Besonders schön sind die Badezimmer, welche überdacht und uneinsichtig im Freien liegen.
Auch mit dem Essen waren wir überaus zufrieden. Sowohl Frühstück als auch Abendessen waren vielfältig und variantenreich. Es gibt immer ein oder zwei Frischkochstationen, an denen man sich mit Indischer, Thai-, Maledivischer oder Internationaler Küche laben kann. Insbesondere die Thai-Köchin sowie der Omelette-Koch waren spitze. Am Wareneinsatz wird nicht gespart. Es werden verschiedene Fisch- und Fleischsorten, eine reichhaltige Obst-, Gemüse- und Salatpalette geboten. Die Getränkepreise sind wie in Österreich. Das Service war auch durchaus ansprechend. Die Chef de Rangs aus Sri Lanka verfügen sowohl über Humor und Freundlichkeit als auch über das richtige Maß an positiver Dienstleistungseinstellung. Angesichts dessen, wie MitarbeiterInnen im asiatischen Raum behandelt werden (Unterkunft in 4 Stockbetten, also zu acht in einem kleinen Zimmer. 200€ USD Gehalt/Monat), sind diese Menschen zu bewundern.
In der Meridis Tauchschule ist der Einstieg zum Tauchen durchaus empfehlenswert. Matthias Hook, ein deutscher Tauchlehrer mit langjähriger Erfahrung, brachte uns mit Genauigkeit und Geduld zum Discover Scuba Diver. Beim Tauchgang im Meer hatten wir großen Spaß und werden die Eindrücke (Manta, Meeresschildkröten, x Sorten von Fischen, wunderschöne Korallenriffe) ewig in Erinnerung behalten.
Alles in allem würden wir die Insel Alidhoo weiterempfehlen. Allerdings war dies unser erster Maledivenurlaub und dafür ist die Insel auf jeden Fall empfehlenswert.
Ich bin selbst Touristikerin und verfüge über internationale Erfahrung in Hotellerie und Gastronomie.
Fragen gerne an:
Yvona Asbäck
E: yvona_asbaeck (at) hotmail.com
Haa Alifu Atoll, Resort „Alidhoo“, 05.11.2007 – 16.11.2007,
Halbpension
Buchung über L’tur
Liebe Malediven-Urlauber,
wer schnell einen Überblick haben möchte geht gleich zum Fazit ganz unten, wer die Details lesen will kann sich an den Kategorien orientieren. Viel Spaß auf den Malediven.
Transfer:
Gestern sind wir von den Malediven ins kalte Deutschland zurück
gekommen. Für alle, deren Urlaub dieses Jahr noch bevor steht, ist hier
unserer Bericht über Alidhoo. Wir hatten die Reise über L´tur last
minute gebucht und sind mit Emirates über Dubai nach Male geflogen. Die
Anreise war ein kleiner Horrortrip, da wir über 24 Stunden unterwegs
waren. Last minute bedeutet halt manchmal solche Dinge mit in Kauf zu
nehmen. Wir hatten 11 Stunden Stop-Over in Dubai, wo wir morgens früh um
6:00 gelandet sind. Um den Tag sinnvoll zu nutzen sind wir mit dem Bus
in die Stadt gefahren (Nummer 409 glaube ich) was vom Flughafen aus
einfach zu bewerkstelligen ist und nur 1 Dollar kostet (3 Dirham). Am
Spätnachmittag sollte es dann weiter nach Male gehen. Wir mussten aber
leider feststellen, dass wir noch eine Zwischenlandung in Colombo
hatten, die nicht in unseren Reiseunterlagen stand. Somit kamen wir erst
um Mitternacht in Male an und mussten dann hier noch mal 2 Stunden auf
unseren nächsten Flug warten, der uns um 3:00 nach Hanimadhoo brachte.
Von dort waren es nur 15 min. mit dem Speedboot durch die Nacht zur
Insel. Spannend war die Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit insofern, da wir
ohne Licht fuhren und nie wussten, ob etwas, wie Treibholz im Weg lag…
Auf dem Rückflug hätten wir 7 Stunden am Flughafen Male gesessen, wenn
wir uns nicht selbst darum gekümmert hätten, dass wir einen späteren
Transfer-Flug von Hanimadhoo nach Male bekommen. Da dies zum Glück
geklappt hat, verlief die Rückreise optimal und ohne unnötige
Wartezeiten.
Ankunft Insel:
In Male wurden wir bereits von einem Mitarbeiter des Resorts empfangen
und vom International-Airport zum Domestic-Airport gebracht. Auf
Hanimadhoo wurden wir ebenfalls sehr freundlich von „unserem Butler“ -
wie er sich vorstellte - empfangen. Er hat uns auf dem Speedboot
begleitet, den Koffertransfer aufs Zimmer koordiniert usw. Als er uns um
4 Uhr Morgens noch die Beach-Villa erklären wollte haben wir dankend
abgelehnt und ihn gebeten dies erst am nächsten Tag zu machen.
Allerdings ist unser Butler erst bei der Abreise wieder in Erscheinung
getreten. Der Butler ist kein Muss, man kann ihn aber buchen. Aber, es
lässt sich denken, nichts ist umsonst.
Die Bungalows:
Es gibt Beach-Villen und Wasserbungalows. Die Ausstattung ist sehr schön
und auf exklusiv getrimmt. Da das Resort erst im Juli 07 eröffnet hatte
ist alles noch sehr neu, aber man merkt schon jetzt, dass das Salzwasser
und die Salzluft an den Materialien nagen. Gäste, die im Wasserbungalow
übernachtet haben, teilten uns mit, dass bei ihnen schon Wasser durch
das Dach eingedrungen sein musste, da das Holz stellenweise aufgeweicht
war und die Bilder an der Wand Wellen schlagen. Nichts desto trotz –
alles in allem sind die Bungalows sehr schön gestaltet. Jacuzzi auf der
Terrasse, TV, DVD-Player, Espressomaschine, Minibar, Klimaanlage, Safe
etc. Tolles Bad mit Außendusche mit drei Duschen und alles sehr geräumig
aufgeteilt. Ameisen im Außenbereich sind allerdings in Kauf zu nehmen,
aber so ist nun mal die Natur. Wir empfanden dies nicht als schlimm. Im
Bungalow waren etliche Glühbirnen defekt, die auf unseren Wunsch
ausgetauscht wurden. Viel schlimmer war jedoch, dass in den Schränken
die Stromkabel für die Innenbeleuchtung frei und unisoliert herumhingen
und sich meine Partnerin beim Einräumen einen Stromschlag holte (sie
lebt zum Glück noch). Bei der „Reparatur“ wurde kurzerhand das Kabel
gekappt und Tape herum gewickelt anstatt eine Lampe zu installieren.
Somit wird weiterhin Dunkelheit im Schrankinneren herrschen.
Die Restaurants:
Es gibt das Village-Restaurant (Buffet) und das Wave-Restaurant (a la
carte Menü). Das Village wird als Hauptrestaurant gesehen, wobei das
schönere und elegantere Restaurant das Wave ist. Im Villlage wird das
Frühstück eingenommen was insofern schade ist, da es im Innern der Insel
liegt und keine Sicht auf das Meer bietet. Das Wave liegt mit seiner
angeschlossenen Poollandschaft und der großzügigen Bar direkt am
Strandbereich und mit Blick auf das Meer.
Die Qualität des Frühstückbuffets: es ist o.k. Wir haben meistens
Früchte und Birchermüsli gegessen, uns Sandwiches gemacht, Omeletts
zubereiten lassen oder uns an den vielen Süßstückchen bedient. Nur
einmal habe ich morgens auch indische Curry-Gerichte gegessen und auch
das war sehr gut, ist aber halt nicht jedermanns Sache morgens gleich
warm zu essen. Leider gab es nie frisch gepresste Säfte, nur verwässerte
Konzentrate.
Die Qualität des Abendbuffets im Village: ebenfalls o.k. Nachteil bei Buffets generell: das Essen steht in Wasserbädern und köchelt vor sich hin. Das Essen wird somit leider mit der Zeit matschig. Für die lokalen Curry-Gerichte ist das allerdings nicht schlimm. Dennoch, wir können nicht so viel über das Essen im Village sagen, da wir nur einmal dort gegessen haben – warum? Später. Das Essen im Waves wird als 4-Gänge Menü serviert. Man kann bei Vor-, Haupt- und Nachspeisen immer aus 3-4 verschiedenen Gerichten wählen zzgl. Suppe. Auch wenn auf den ersten Eindruck das Essen sehr übersichtlich auf den Tellern aussieht – wir sind immer satt ins Bett gefallen, was wir anfangs auch nicht gedacht hätten. Wir haben meistens Fisch-Gerichte gegessen und wurden hierbei eigentlich nie enttäuscht. Nur von den Fleischgerichten sollte man die Hände lassen. Die Ente ist Leder – wahrscheinlich aufgrund der langen Flugzeit zu den Malediven, das Steak- Schuhsohle, „medium“ klappt nicht. Leider hat sich die Menükarte nach acht Tagen in Teilen wiederholt was uns unverständlich ist. Ein Koch, der angeblich bereits weltweit in gehobenen Hotels gekocht haben soll, sollte mehr Gerichte kennen als die gebotenen. Wir hatten immer eine Flasche Wein zum Essen (von offenen Weinen raten wir ab, da kommt die Flasche wesentlich günstiger). Preislich kann man hier ab 30 Dollar, nach oben offen, wählen. Wir hatten Weißweine aus Chile, Neuseeland und Spanien zwischen 30 und 40 Dollar und waren damit sehr zufrieden. Die Weinkarte ist sehr gut sortiert. Die Atmosphäre im Wave ist sehr angenehm und auch der Service ist dort gut. Zwar merkt man den jüngeren Kellnern noch ihre Unsicherheiten an, aber das hat auch seinen Charme, wie wir finden. ACHTUNG: man bezahlt im Wave 10 Dollar p.P. Aufpreis. Zum Trinkwasser: 2 große Flaschen stehen abends immer kostenlos auf dem Zimmer und während des Essens ist Wasser ebenfalls kostenlos.
Strand:
Was in den Internet-Foren immer wieder auftaucht ist der fehlende Strand
auf Alidhoo. Der Strand, der vorhanden ist, ist zurzeit direkt vor der
Poollandschaft und in unmittelbarer Nähe zu den dortigen
Wasserbungalows. Leider nehmen diese einem die Sicht auf das Meer, da
sie direkt an den Strand anschließen. Wir können zwar verstehen, dass
der Bau der Bungalows weiter raus ins Meer aufgrund der Tiefe schwer
möglich ist, aber damit hat sich die Keels-Hotelgruppe selbst in den
Finger geschnitten. Die Bungalows stehen den Gästen direkt im Weg und
verhindern den Zugang ins Wasser. Schlimmer ist jedoch, dass der Zugang
ins Meer tatsächlich nicht so ohne weiters möglich ist. Man muss über
ehemalige Korallenblöcke und über Steine ins Wasser gehen. Das dies
nicht immer ohne Schürfungen möglich ist, ist klar. Uns hat es zwar
nicht gestört, dass man nicht einfach ins Wasser springen kann, aber es
ist in der Tat ein absolutes Manko. Für Familien mit Kindern und auch
für „nicht-trittsichere“ Gäste und schlechtere Schwimmer ein absolutes
„No-Go“!. Man kann zwar Schuhe leihen, allerdings erst ab Größe 39 und
nur begrenzt verfügbar. An den Beach-Villas gibt es keinen Strand. Man
muss direkt über Steine ins Wasser gehen. Von den Wasser-Bungalows gibt
es keinen direkten Zugang ins Wasser, was uns unverständlich ist. Wenn
das Hotel nicht Gäste verlieren will muss es ganz schnell einen Steg o.ä.
ins Wasser bauen, so dass man ohne Probleme bis zur Schwimmtiefe ins
Wasser kommt, ohne sich zu verletzen. Da ist es nur ein schwacher Trost,
wenn man kostenlos 2xtäglich auf eine Sandbank fahren kann (Fahrzeit mit
dem Boot einfach 40min).
Tauchen:
Die ansässige Tauchbasis Meridis ist unter Schweiz/Deutscher Führung.
PADI-Schule. Das vorhandene Tauch- Equipment ist vom Feinsten und alles
sehr neu (wir hatten unsere eigene Ausrüstung dabei). Nitrox ist ohne
Aufpreis möglich. Es gibt ein Dhoni-Tauchboot, das von einer netten
einheimischen Crew unterhalten wird. Die Jungs kümmern sich sehr gut um
die Ausrüstung, alles ist bereits zusammengebaut wenn man aufs Boot
kommt und wird abends sehr gründlich gereinigt. Allerdings gibt es nur
ein Boot, das bei voller Besetzung mit 12 Tauchern zzgl. Guides und
Crew, zu voll ist. Einmal war das Boot sogar „ausgebucht“ und man musste
sich schließlich wirklich bereits 2 Tage vorher zu einem Tauchgang
registrieren lassen. Die Anfahrtswege zu den Tauchspots betragen
zwischen 15 Minuten bis 60 Minuten. Was uns sehr gestört hat ist die
„Unbeweglichkeit“ der Tauchbasis. Wir mussten anregen, dass 2-Tank Dives
gemacht werden, anstatt nach 60 min Fahrt nur einen Dive zu machen, um
dann wieder 60min zurück zu fahren.
Die Tauchspots, an denen wir waren, haben nicht viel geboten. Schlechte Sicht durch viel Plankton. Keine Großfische, wenig interessanter Makrobereich. Ein paar Napoleons und Thunfische. Wir haben in der ganzen Zeit keinen einzigen Hai gesehen und nur einen Manta, wie er an unserem Boot vorbei getaucht ist und einen, der in voller Größe aus dem Meer herausgesprungen ist. Delphin-Schulen kamen allerdings öfter während unserer Boots-Fahrten an uns vorbei. Viele gelbe und blaue Weichkorallen an Überhängen, die von der Tauchbasis als besonders „wichtig“ herausgestellt wurden. Die Tauchgänge waren meistens, aus unserer Sicht völlig unnötig, auf 25-30m. Auf 15-18m sieht man dasselbe, nur durch das Sonnenlicht viel schöner. Tiefer bedeutet für uns nicht gleich besser, aber vielleicht lag es daran, dass wir das Gefühl hatten, die Tauchgänge sollten ja nicht länger als 60min dauern! Uns wurde unter der Hand gesagt, dass die Einheimischen das Atoll hier oben, dass gerade erst touristisch ausgebaut wird, noch stark befischen. Wenn also von einem Taucher ein Hai gesehen wurde, dann kann es gut sein, dass am nächsten Tag das Fischerboot dort ankert… Tauchen am Hausriff wird nicht angeboten. Zwar wird gesagt, dass es möglich sei, wird aber trotzdem nicht gemacht. Durch die Strömung, die an der Insel oftmals vorherrscht, ist es auch nicht möglich alleine tauchen zu gehen, da man höchstwahrscheinlich mit dem Boot wieder eingesammelt werden müsste. Wir hatten uns im Vorfeld viel von schönen Hausrifftauchgängen versprochen (z.B. als dritten Tauchgang am Tag bzw. aufgrund gelegentlicher Anfälle von Seekrankheit bei Bootstouren). Die Tauchschule wird vom Hotel bestimmt. Preise und Tauchpakete macht das Hotel. Ab 10 Tauchgängen erhältst Du ca. 5% Rabatt. No-Limit Tauchen wird nicht angeboten. Hier hätten wir uns mehr Spielraum erhofft, wie man das auch von anderen Spots auf der Welt kennt. Michael und Tanja geben ihr Bestes, aber es ist unserer Meinung nach leider noch nicht genug. Alles läuft sehr bürokratisch und steif ab. Für was braucht man am Ende einen tabellarischen Ausdruck, wann man wo, mit wem, wie lang und wie tief getaucht hat. Dafür hat man sein persönliches Logbuch, oder? Und die Guides müssen erst mal lernen, wie man einen Tauchgang führt. Oft war es viel zu schnell und zu laut, es wurde bei jedem Planktonteilchen gerasselt (nicht wahr, Mohamed?), zu hektisch unter Wasser. Manche Guides scheinten sehr gelangweilt (oder waren sie stoned?!) und haben weniger gesehen als man selbst. Zum Schluss waren wir eine nette 4er Gruppe und haben den Guide einfach „ignoriert“. Wer weitere Fragen zu den einzelnen Tauchspots hat an denen wir waren kann sie selbstverständlich gerne an uns stellen.
Der Service:
Alles in allem waren wir vom Service nicht überzeugt. Auf dem Zimmer
fehlten z.B. einmal die Handtücher und Wasser. Es hat vier Anrufe
benötigt und 1 Stunde 20 Minuten gedauert, bis sie gebracht wurden. Wir
sprechen nur von Handtüchern und zwei Wasserflaschen! Bei der Bestellung
von Sandwiches aufs Zimmer hat es ewig gedauert. Bestellungen an der Bar
dauerten ebenfalls etwas zu lange. Wir hatten den Eindruck, dass beim
Personal oftmals der eine nicht weiß, was der andere macht und die
Verantwortlichen nicht definiert sind. Bei der Abrechnung fehlte leider
auch eine schnelle und effiziente Betreuung, obwohl ich frühzeitig vor
Ort war und die Zeit immer knapper wurde, so dass die pünktliche Abreise
per Boot langsam eng wurde. Angeblich fehlte Bier aus der Mini-Bar, was
wir aber definitiv nicht getrunken hatten. Mit dem Verweis, das Problem
mit dem Manager regeln zu wollen, verlief sich das Problem im Sand.
Andere Facilities:
Es gibt einen schönen Tennis-, Badminton-, Beach-Volleyball-Platz,
Tischtennis und einen Fitnessraum mit allen notwendigen Gerätschaften.
Hier kann man nicht meckern. Auch kann man kostenlos einen Katamaran und
die Surfbretter nehmen, wenn man einen Schein hat. Ansonsten nur gegen
Aufpreis. Die Bibliothek ist noch jung und führt nicht viele Bücher.
Deutsche Literatur noch weniger. Wir haben ein Buch da gelassen, leider
auch ein geliehenes Buch mitgenommen :) . Die Insel ist komplett mit
W-LAN ausgestattet und bietet schnelles Surfen im www. Auch ein
kostenloser PC mit Internet Zugang steht zur Verfügung, leider nur
einer. Für die Kinder gibt es eine Kids-Corner allerdings ist die eher
dürftig.
Der Spa-Bereich ist schön, balinesisch geführt. Wir hatten jeder eine
Anwendung, die sehr gut war. Preis-Leistung im Vergleich zu Wellness in
Deutschland Dank des Dollars ok.. Jedoch haben wir auch schon schönere
Spas kennengelernt.
Hinweis Herathera:
Aufgrund der fehlenden Fertigstellung des 4-Sterne Resorts auf Herathera
im südlichen Atoll der Malediven kommen bis zum Jahresende noch
kontinuierlich umgebuchte Neckermann und Thomas Cook Touristen nach
Alidhoo!! Die meisten hatten auf Herathera All-Inklusive gebucht und
wollten viel Animation und Spaß. Somit kamen am zweiten Tag über 70
Touristen nach Alidhoo, von denen einige besser zum Ballermann gegangen
wären als auf die Malediven zu reisen. Das Niveau war grauenhaft und das
Benehmen ohne Worte. Kellner wurden hergepfiffen wie Hunde, es wurde
rumgebrüllt und Zigaretten auf Speisetellern ausgedrückt. Mit Ruhe und
Erholung war es vorbei. Leider hat das Management hier nicht adäquat
eingegriffen. Uns wurde lediglich angeboten, dass wir ohne die oben
beschriebenen 10 Dollar Aufpreis im Waves Essen konnten. Daher kam es
auch, dass wir nur einmal am Buffet im Village waren! Die gesamte Insel
war völlig überfordert, die Masse aufzunehmen. Wir verstehen nicht, dass
sich das Management von Alidhoo überhaupt auf den Deal eingelassen hat,
einige dieser „Ballermann-Touristen“ aufzunehmen. Die Erwartungen dieser
wurden nicht erfüllt und die Gäste, die Ruhe auf Alidhoo gebucht hatten,
waren gestört.
Fazit:
Wir würden nicht mehr nach Alidhoo reisen. Es ist keine typische
Malediveninsel. Alidhoo hat den Fehler gemacht den Strand mit den
Wasserbungalows zu verbauen und vergessen, einen einfachen Zugang ins
Meer zu gewähleisten.
Der Service muss noch verbessert werden und das
Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt somit nicht überein. Die Insel ist auf
die Masse, die sie bei voller Ausbuchung erwarten, noch nicht
vorbereitet.
Das Essen ist o.k., entspricht aber keiner 5-Sterne-Kategorie.
Tauchen war an anderen Orten dieser Welt wesentlich relaxter. Das Gefühl
„the freedom of dive“ fehlt hier.
Tipp: Auf dem Weg zu einen Tauchspot sind wir an der Insel „Island HideAway“ vorbei gefahren. Diese Insel würde von der Anmutung unserem Vorstellungen einer Malediveninsel entsprechen: Lagune, wenig Bungalows, nah gelegene Tauchspots, feiner Sandstrand. Auf der Home-Page des Resorts allerdings sehr teuer, jedoch haben wir im Internet bereits „günstige“ Pakete zur Insel gefunden :)
Fragen: erik.mueller at onlinehome.de
Reisebericht vom 25.09.07 – 03.09.2007
Unser Flug ging von München mit LTU direkt nach Male. Von dort aus sind wir mit einem Flugzeug (Dornier) nach Halimandoo geflogen (ca. 50 min) und dann nochmal mit einem Boot ca. 15 Minuten zur Insel gebracht worden. Die Insel ist ca. 500 x 500 Meter groß, dicht bewachsen und die Wege werden derzeit mit Sand gestreut. Unsere Enttäuschung war perfekt als wir feststellten dass wir keine Möglichkeit hatten vom Strand aus ins Meer zu kommen. Es war alles voller Steine, Eisenschweller und es hat eine starke Brandung. Diese Insel ist unserer Meinung nach keine schöne Malediven-Insel, gerade aufgrund des Fehlens des schönen Strandes. Wir haben es zweimal versucht zum Schnorcheln ins Wasser zu kommen, sowohl bei Ebbe als auch bei Flut – wir haben beide male mit blauen Flecken abgebrochen. Die einzige Möglichkeit ohne Verletzung ins Meer zu kommen ist vom Bootssteg aus über eine Leiter. Allerdings sind hier nicht sehr viele Fische zu sehen. Diese Insel hat auch kein Außenriff bzw. Lagune, also nichts zum Schnorcheln. Das Hotel bietet aus diesem Grund auch pro Tag jeweils 2 Ausflüge zu einer Sandbank und zum Schnorcheln kostenlos an. Man muss allerdings am Abend zuvor reservieren und wenn sich keiner anmeldet fällt der Ausflug aus. Den Ausflug zur Sandbank haben wir gemacht, dieser ist echt gut, weißer Sand, zum teil etwas steinig bzw. mit kleinen Korallenstücke aber türkisblaues Meer wie im Bilderbuch. Zum Schnorcheln war es sehr gut, da gibt es ein sehr schönes Riff und die Korallen haben auch fantastische Farben (bei schönem Wetter). Man bekommt auch auf der Sandbank Sonnenschirme und Wasser zur Verfügung gestellt. Allerdings ist man dann auf sich alleine gestellt, da das Boot entweder wieder weg fährt oder die Besatzung sich zum schlafen zurückzieht. Den Schnorchelausflug haben wir nicht gemacht, da wir von anderen Urlaubern hier auf der Insel gehört haben, das man mitten im Meer Schnorcheln soll, also kein Riff vorhanden ist und das war wohl nicht sehr schön!!!
Zum Hotel: Es wurde ja erst vor ca. zwei Monaten eröffnet und die Anfangs-Schwierigkeiten sind unübersehbar. Es geben sich zwar alle sehr viel Mühe, aber teilweise klappt´s dann doch nicht. Unsere Nachbarn haben uns erzählt, dass sie schon einmal umgezogen sind, da es in ihrem Bungalow rein geregnet hat und das ist uns am letzten Tag in unserem Bungalow auch passiert. Das mit den Roomboy´s klappt auch noch nicht wirklich, es war keine Seltenheit das die Jungs bis 14.00 Uhr noch nicht im Bungalow waren und wir dann bis dahin, teilweise keine Strandhandtücher hatten. Die Klimaanlage ist ständig ausgefallen die Stühle auf der Terrasse haben schon Schimmel und irgendwie ist das alles nichts Halbes und nichts Ganzes. Der Bungalow an sich ist sehr schön, geräumig und auch geschmackvoll eingerichtet. Am Anfang haben wir erstmal die Terrassen Tür reparieren lassen müssen, weil wir diese nicht auf bzw. zu bekommen haben. Wir hatten mehr Probleme mit Ameisen im Zimmer als mit Moskitos
Fazit: alles in allem ist es unserer Vorstellung nach kein Malediven Urlaub, da wir es gewohnt sind einen direkten Zugang ins Meer zu haben (selbst wenn es nicht direkt vom Bungalow aus geht), da wie gesagt auch kein Riff vorhanden ist und das Schnorcheln schon fast langweilig ist! Die Ausflüge zur Sandbank sind wie gesagt sehr schön, aber man ist immer zeitlich gebunden, schleppt seine sieben Sachen durch die Gegend und hat kein WC / Dusche oder sonstiges. Das kann man auch in Deutschland haben und muss nicht auf die Malediven. Für Bilder oder Fragen könnt Ihr Euch gerne an folgende Email wenden: simon.wendland at online.de