Ellaidhoo 17.03.-01.04.2008
Unser Urlaub auf Ellaidhoo war ein richtiger Traumurlaub.
Ich habe zuvor ziemlich viel im Forum gelesen und so hatten wir schon eine gute Vorstellung davon wir es auf der Insel sein wird. Steht ja sowieso schon alles im Forum, deshalb wird mein Bericht auch nicht so ausführlich.
Wir waren schon ein paar mal auf den Malediven: Summer Island, Sun Island, Villamendhoo, Meedhupparu und Holiday Island. Ich denke, dass ich so gute Vergleichsmöglichkeiten habe.
Wir wollten wieder auf eine schöne kleine Insel und was uns ganz wichtig war: schöne Tauchplätze. Wir wussten dass es keine Insel mit einem super Strand ist, sondern mit einer Mauer und noch einer Wellenbrechmauer, aber da wir vor allem tauchen wollten haben wir uns für Ellaidhoo entschieden.
Die Tauchplätze waren im Vergleich zu den früheren Urlauben viel schöner. Mehr Korallen, mehr Farben, mehr Fische. Wir haben fast bei jedem Tauchgang eine Schildkröte gesehen und Haie. Bei einem Tauchgang waren es ca. 15 Haie. Leider haben wir keine Mantas und auch keinen Walhai gesehen- aber andere Taucher auf der Insel-sogar beim schnorcheln.
Die An- und Abreise hat wunderbar funktioniert. Das Essen war gut, viel Auswahl und der Service auch. An der Bar waren die Kellner ein bisschen langsam, aber wir waren ja im Urlaub. Das Spa Center habe ich einmal genutzt. War entspannend, doch leider wurde ich von ein paar Moskitos gestochen J
Zu den Tieren und diversen Dingen: Wir haben Kakerlaken und Ratten gesehen-doch diese gibt es auf fast jeder Malediveninsel. Ein Vogel mit roten Augen hat uns ein Buch zerfetzt, als wir was trinken waren. Es lag auf unsrer Liege. Ich habe insgesamt 3 rostige Nägel gefunden-sind weg, hab sie weggeworfen. Bruno hat zugebissen: habe von 4 Schnorchlern Horrorangriffe erzählt bekommen. Ich habe ihn jedoch nicht gesehen.
An der Rezeption gibt es ein LAN Kabel-so kann man die Urlaubsbilder gleich schon mal als eMail nach Hause schicken.
Alles in allem ein toller Urlaub, super Tauchplätze. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.
M & G
Ellaidhoo – 17.04. – 02.05.2008 – Reise- und Inselbericht
Die Anreise erfolgte mit Qartar Airways. Vor Reiseantritt haben wir unser Tauchgepäck registrieren lassen, somit hatte jeder zu den 20kg Freigepäck nochmals 10kg. Gemäss Qartar Airways müssen diese 10kg auch nicht in separaten Taschen verpackt werden. Flug Wien – Doha erfolgte in einem halb leeren A320. Dann 2.5 Stunden Aufenthalt in Doha und weiter gings in einem A330 nach Male. Die Flüge waren sehr ruhig, die Flight Attendants angenehm und in der Mitte der Reise sich mal für 2.5 Stunden aus der Maschine wälzen und die Füsse vertreten war durchaus willkommen. Der Weiterflug war mit Maldives Air Taxi. Wir mussten ca. 1 Stunde auf den Weiterflug warten und nach einer Zwischenlandung bei einer anderen Insel und insgesamt ca. 30min Flugzeit erreichten wir “unsere Insel” Ellaidhoo.
Check-In:
Willkommensdrink, ausfüllen aller Papiere, umschnallen der AI-Bändel. Für die erste Nacht hatten wir ein Downgrade. Anstelle des gebuchten Wasserbungalows hatten wir einen Strandbungalow zugeteilt bekommen mit der Zusicherung, am nächsten Morgen um 11h den Wasserbungalow beziehen zu können. Somit hatten wir auch die Gelegenheit, einen Strandbungalow von innen zusehen.
Bungalows:
Wir hatten für die erste Nacht den Bungalow Nr. 317 erhalten. Die Einrichtung ist schön, das maledivische Bad ebenfalls. Offene Dusche und WC sind direkt nebeneinander. Wenn man duscht, muss man schauen, dass der Deckel des WC-Papier-Halters unten ist, sonst wird das WC-Papier von der Dusche nass….
Die Insel ist sehr dicht bewachsen und somit hat jeder Bungalow ein, zwei Sträucher vor dem Sitzplatz, was das ganze zwar schön schattig macht, allerdings sind die Zimmer dann auch ein wenig dunkel. Aber wer sitzt schon den ganzen Tag im Zimmer, anstelle rauszugehen….
Der Bungalow Nr. 317 ist unser Meinung nach nicht der optimalste, weil der Abstand zur Mauer sehr gering ist, zwischen Bungalow und Mauer ein riesiger Strauch steht und die Liegestühle somit etwas schräg stehen. Aber es gibt sicher Möglichkeiten, diese anders zu stellen resp. sie irgendwohin zu verschieben.
Je nach Lage der Strandbungis hat man mehr oder weniger Abstand zur Mauer. Die besten Strandbungis sind sicher Nr. 301 – 311 – die liegen direkt am grossen Strandabschnitt und sind auch an der Sonnenuntergangsseite (Westen). Die Nummern 312 – ca. 325 haben einen recht kleinen Abstand zur Mauer, aber auch da hat ein jeder sein Plätzchen gefunden. 329 – 331 haben den zweiten, kleineren, Strandabschnitt vor der Haustüre. Die Bungis >331 haben einen recht grossen Abstand zur Mauer, der das ganze ein wenig lockerer wirken lässt.
Die Bungis > 312 sind gegen Norden / Osten ausgerichtet – somit kein direkter Sonnenuntergangsblick. Meistens geniesst man diesen aber eh an einer der Bars, im Pool, bei der Tauchschule oder am grossen Strandabschnitt.
Die Bungalows in der zweiten Reihe sind die Standard-Bungalows und die “Stelzenbungalows”. Von zweiteren gibt es zwei Stück. (Ich hab allerdings keine Ahnung, in welche Kategorie die gehören. Die Wasserbungis haben eine 4er-Nummer, die Standard-Bungis eine 1er, die Superior- eine 2er und die Strand-Bungalows eine 3er-Nummer. Die Stelzenbungis (von Touristen bewohnt) haben eine 5er, wie auch die kleinen grünen Häuschen, die jetzt anscheinend für Staff verwendet werden)
Die Standard-Bungalows liegen, da in der 2. Reihe, im “Durchgangsverkehr”, dh man hat immer wieder Spaziergänger, Personal etc. welche am Sitzplatz entlangschlendern (diesen hat man aber übrigens bei den Strandbungis auch, wenn die Schnorchler zu den Riffausgängen gehen). Die Bungalows 101/102 sind gleich links hinter der Poolbar und haben somit am meisten “Weitsicht” – allerdings wahrscheinlich auch am meisten Durchgangsverkehr. Die Bungalows nebenan 103/104 schauen direkt auf die Restaurant-Hinterseite, 105/106 sind rechts nebenan mit Blick auf Poolbar. Zum Teil ist der Abstand zu den davorstehenden Strandbungalows nicht besonders gross, am schönsten liegt sicher Bungalow 111/112 – die haben den meisten Abstand zu dem Strandbungis und am wenigsten Durchgangsverkehr. Allerdings haben sie am weitesten zu den Restaurants, Tauchschule etc. – sofern man auf einer Insel von 300m etwas als “weit” bezeichnen kann.
Die Doppelbungalows sollen ebenfalls sehr schön und geräumig sein und überhaupt nicht hellhörig. Diese liegen auf der Ostseite der Insel (somit Sonnenaufgang), direkt neben dem Hauptrestaurant und der Hauptbar.
Unseren Wasserbungalow konnten wir dann wie geplant am nächsten Morgen beziehen. Wir hatten den Bungalow Nr. 417. Der Bungalow ist sehr schön, sehr hell und auch sehr gut ausgestattet (inkl. Bügeleisen und Bügelbrett, falls mal Bedarf wäre…) Das Bad ist sehr geräumig mit einer Eckbadewanne unter freiem Himmel, einer separaten Dusche, separates WC, Doppelwaschbecken und einem riesigen Schrank, wo man all sein Zeug verstauen kann. Zwei Nachteile haben die Wasserbungalows allerdings. 1.) Zum Badezimmer ist keine Türe. Dh. wenn man die Klimaanlage laufen lässt, geht quasi die ganze abgekühlte Luft durch das offene Bad wieder ins Freie und somit ist es sinnlose Energieverschwendung, den Bungalow abkühlen zu wollen. Aber sofern wir das richtig beobachtet haben, wurden in den derzeit nicht bewohnten Wasserbungis jetzt Türen zu den Badezimmern eingebaut.
2.) Die Zimmer sind äusserst hellhörig.Wir konnten unsere englischen Nachbarn um 7h morgens schon immer Tee trinken hören, und nicht nur dabei ;-)
Dafür hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf den Sonnenuntergang und einmal sind sogar Delfine vor unserem Zimmer vorbeigeschwommen. Die Balkone sind nicht besonders gross, aber äusserst gemütlich.
Als Entschuldigung furs Downgrade hatte man und noch einen Night-Fishing-Trip angeboten. Da wir beide keine Fischer sind, haben wir dies aber dankend abgelehnt.
Die Zimmer wurden morgens von den Roomboys gereinigt, wobei auch immer die Handtücher und die Bettlaken gewechselt wurden – egal, ob man das Schild “bitte nicht wechseln” aufs Bett gestellt hat oder nicht. Dies sollte aus Umweltschutzgründen dann doch noch “nachgeschult” werden. Am Abend wurde das Bettlaken dann dekorativ gefaltet und die Strandtücher wurden auch ausgetauscht (ausser, man versicherte dem Roomboy mehrmals, dass man wirklich kein neues brauche…).
Insel:
Ellaidhoo zählt zu den älteren Touristeninseln und ist somit sehr stark mit Palmen und Büschen bewachsen. Neuere Inseln können so einen schönen Bewuchs (noch) nicht aufweisen. Die Mauern haben wir zu keinem Zeitpunkt als störend empfunden. Wenn man das Hausriff gesehen hat, kann man sich gut ausmalen, wieso es Mauern braucht. Zum einen, damit das Hausriff nicht total versandet und zum anderen, damit die Insel mit der Zeit nicht “weggespült” wird. Ellaidhoo ist offiziell eine Barfussinsel und wir sind auch die meiste Zeit barfuss unterwegs gewesen. Es gibt sicher das eine oder andere Wegstück, auf dem der Sand dünn ist oder auch mal Pflanzenteile liegen, aber es wird laufend gefegt und gewischt und wenn man schaut, wo man hintritt (was man ja eigentlich sonst auch immer tut), kann man sehr gut barfuss auf der Insel herumlaufen. Schuhe braucht man evt. für den Steg zu denWasserbungis und für den Steg zu den Dhonis – die können tagsüber ein bisschen heiss werden.
Die Insel umfasst ein Hauptrestaurant (Madi Restaurant), eine Hauptbar (Erushanee Bar), ein Poolrestaurant (Malamathi Restaurant) und eine Pool-Bar. Dann gibt es noch ein Spa, einen Spielplatz (der allerdings hauptsächlich aus Rutschen und Spielhäuschen besteht und ich dort auch nie ein Kind gesehen habe), div. Sportmöglichkeiten wie Tennisplatz, Fussballplatz, Billard, Beach Volleyball, Tischennis, Badminton, Darts und natürlich das Tauchcenter.
Der Pool ist auch sehr nett. Man kann darin wunderbar den Sonnenuntergang geniessen und der Barman bringt einen auch noch das Getränk an den Poolrand. Die Liegen rund um den Pool waren meist gut belegt, aber man konnte meistens auch noch eine frei für sich ergattern.
Hauptrestaurant (Madi Restaurant):
Als Buffet gehalten. Man kann mit den Füssen im Sand spielen, während man isst. Das Dach ist tatsächlich ein bisschen weit heruntergezogen, was einen Durchzug verunmöglicht und somit ist es ein wenig heiss dort drinnen. Das Essen ist lecker – immer eine maledivische Ecke und andere feine Sachen, die es einem verunmöglicht, sein Gewicht in diesen zwei Wochen Urlaub zu halten….
Pool-Restaurant (Malamathi Restaurant):
Ebenfalls in Buffetform. In diesem Restaurant essen die Leute aus den Wasserbungalows (man kann aber auch im Hauptrestaurant essen, wenn man das ankündigt). Das Buffet ist ein wenig kleiner, aber es gab auch hier jeden Tag ein feines Curry, es wurde diverses Fleisch und Fisch frisch gebraten und auch hier gab es morgens, mittags und abends frisches Obst (meist Ananas, Wassermelonen, Maracujas, Papaya, Äpfel, Bananen) und natürlich feinen, zum Teil recht süssen Dessert.
Man konnte auch am Strand oder in einem der Türmchen beim Pool ein Dinner buchen – Lobster, Riesencrevetten etc. Das Lobster-Dinner kostet z.B. US$ 44.- und umfasst ein 5-Gang-Menü.
Die Poolbar ist eine kleine Bar gleich beim Pool-Restaurant. Das Angebot ist das gleiche wie an der Hauptbar, nur eben in einem viel kleineren Rahmen.
Bier wird offen ausgeschenkt, Wein ebenfalls, im AI-Paket sind auch noch alle Soft Drinks und Wasser enthalten, eine ganze Liste an Cocktails, diverse Spirituosen (keine Premium-Marken), Tee, (Instant-)Kaffee und auch noch Snacks, die am Vormittag, Nachmittag und nach dem Abendesesen an der Hauptbar angeboten werden.
Die Hauptbar ist in zwei Teile unterteilt: der überdachte und der unter freiem Himmel. Der überdachte Teil verfügt über bequeme Korbstühle und Sandboden. Hier findet auch das wöchentliche Crab Race und Karaoke statt. Auf der Strandseite ist der andere Teil der Bar. Hier kann man unter freiem Himmel sitzen, entweder an Tischen oder direkt am (beleuchteten) Wasser und die Fische beobachten. Die Drinks holt man sich am besten selbst an der Bar, weil man zum Teil etwas länger wartet, bis jemand kommt und die Bestellung aufnimmt. Kommt somit auf den Durst drauf an, den man gerade hat ;-)
Abends wird man von drei Musikern (die tagsüber in der Rezeption arbeiten) unterhalten und die über ein erstaunliches Repertoire verfügen. Sie gehen von Tisch zu Tisch und bringen ein, zwei Ständchen und gehen dann weiter. Wenn man seine Ruhe haben will, wird das aber auch sofort verstanden.
Tauchcenter:
Wir haben unseren Checktauchgang mit austarieren, Masken ausblasen und Automaten raus/rein in der Lagune begonnen und sind dann direkt beim Jetty ans Hausriff.
Wir sind nicht so die Kampftaucher, dh wir machten einen, max. zwei Tauchgänge pro Tag. Folgende Tauchplätze haben wir besucht:
Hausriff: An der Südseite ist es eine gerade abfallende Steilwand, an der Nordseite ist die Wand nicht ganz 90° abfallend. Beide Seiten mit schönen Überhängen, vielen vielen Rotzahndrückern, Napoleon, Muränen etc.
Kanduludhoo Thila – Riff, das von der Korallenbleiche verschont geblieben ist.
Ein sehr schönes Riff mit vielen Fächerkorallen.
Medu Thila - sicher gleich schön, nur mit viel mehr Fischen. Einer meiner persönlichen Favoriten.
Hafsaa Thila – kleines Thila, das gut umrundet werden kann. Schildkröten, Haie, viele Skorpionsfische, Steinfische, ein Stachelrochen – hatten leider nicht so gute Sicht.
Nachttauchgang an der Maaya Thila - Unmengen an Schildkröten, Haien – und vielen anderen Tauchern. Es waren insgesamt acht Tauchboote dort!!!
Fesdu Wreck – Wrack auf 30m – auch dem Riff nebenan auch schön zum austauchen
Fish Head – leider nicht so gute Sicht (ca. 15m). Kaum Korallen, aber Unmengen von Fischen – vor allem auf 5-15m. Haie, Schildkröten, ein riesiger Napoleon, der sehr zutraulich war und kaum mehr von uns weg wollte
Orimas Thila – kleines Thila, ab mittlerer Strömung etwas schwierig zu betauchen, weil man schnell weggeweht wird. Schöne Korallen, viele kleinere Fische, aber auch Haie.
Der gebuchte Tagestrip zu einem Manta Point wurde leider wegen Schlechtwetters abgesagt.
Wie das Tauchcenter ausschaut und wie es organisiert ist, wurde an dieser Stelle schon ein paarmal beschrieben – ich lass das somit.
Nur eins noch: wir haben uns zu keinem Zeitpunkt schlecht aufgehoben gefühlt. Die Tauchguides haben gute Breefings durchgeführt, klare Richtlinien mitgeteilt (kein Tauchgang länger als 60min, kein Deko-Tauchgang, rauf mit mind. 30Bar, etc.) und auch ansonsten sehr gut auf uns geschaut.
Man musste immer 15Minuten vor Abfahrt beim Dhoni sein und sein Tauchequipment zusammenschrauben, damit man dann pünktlich losfahren konnte. Es gab natürlich immer wieder jemand, der sich nicht daran hielt und zu spät kam – dafür kann aber das Tauchcenter nichts.
Die Tauchcrew hat anscheinend ziemlich gewechselt. Folgende Guides gibt es derzeit: Adam (rechte Hand von Alfons), Mohamed, Yvonne(Schweiz, Hans (Schweiz), Dagmar (Deutschland), Dieter (Deutschland), Solee und Michiyo (Japan)
Zum Abschluss unseres Urlaubs gönnten wir uns noch eine balinesische Massage im Spa. War das herrlich! Die Massage dauerte 60min und kostete USD 79.- Verglichen mit den Preisen zu Hause in der Schweiz liegt das absolut im Rahmen. Eine Ganzkörpermassage ist bei uns zwischen umgerechnet 90 – 110 USD zu haben. In der tiefsten Provinz Österreichs kosten 30min auch schon EUR30.- - also ist das Spa hier auf Ellaidhoo preislich gesehen ok!
Gäste:
Die Nationen waren gut durchmischt. Hauptsächlich Italiener, Engländer, Deutsche und Franzosen, aber auch Schweizer, Russen, Asiaten, Israeli, etc.
Es gab ältere Pärchen, jüngere Pärchen und auch junge Familien. Dh. es waren auch immer wieder einige wenige Kinder so bis ca. 3 Jahren zu sehen, die hauptsächlich am Strand spielten oder sich im Pool vergnügten.
Der Strandabschnitt ist sicher nicht zu vergleichen mit anderen Inseln, die rundherum einen Strand haben. Aber wir fanden ihn denoch schön, man konnte am Strand spazieren, in der Lagune baden, die Krebse beobachten und die Kinder beim Sandspielen zuschauen. Man muss sich aber schon bewusst sein, dass bei einer Insel mit so einem tollen Hausriff auch ab und zu Korallenschutt im Sand zu finden ist. Alles andere wäre blauäugig.
Ausflüge werden folgende angeboten: Night-Fishing, einen Tag auf einer einsamen Insel, Besuch einer Einheimischeninsel, Besuch von Male und – jetzt neu – Dabeisein beim allabendlichen Fische füttern vom Dhoni aus (es sollen bis zu 2m grosse Haie dabei sein)
Und für die, die den Urlaub nicht ohne Internet verbringen können/wollen: der Internet-Corner umfasst zwei Computer, verfügt über eiine 1MB-Leitung und kostet US$ 5.-/15min.
Zusammengefasst: Auch wenn der Himmel nicht immer nur blau, sondern auch mal grau war, war unser Urlaub auf Ellaidhoo wunderschön – über und unter Wasser. Wir stellen noch – wie gewünscht – die Fotos ins Netz. Bitte noch 2-3 Tage Geduld haben, wir müssen sie erst mal aufbereiten….
Eva & Stef
Ellaidhoo vom 29.2-16.3.08
Ankunft am 01.03. gegen 1700 Uhr auf Ellaidhoo. Übliche Ankunftsritualien und dann die Schlüsselübergabe des Bungis. Wir bekamen Bungi Nr. 312 und ich freute mich riesig, da ich wußte, dass dieser Bungi Richtung Südwesten ,also am einzigen größeren Strand hätte liegen müssen. Weit gefehlt! Wir passierten leider diesen Abschnitt (Bungi Nr. 301-311)und unsere Kofferboys zeigten auf einen Bungi, der rechts vom Pool bzw. Restaurant der Wasserbungigäste lag. Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, aber als wir unsere Terrassentür öffneten, traf mich fast der Schlag. Aussicht: kein Meer, sondern die Rückansicht der Wasserbungis, kein Strand, kein Sand, nur Steine und Bauschutt. Eine Frechheit, diesen Bungi überhaupt Gästen anzubieten.

Strand vor Bungi 311(ähnlich wie 312)
Also, ab zur Rezeption und um besseren Bungi nachgefragt; wurde auch prompt erfüllt (die wissen selbst, wie Schei.... dieser Bungi ist, aber man kann es ja mal versuchen).Neuer Bungi der 330iger Reihe dann ok, lag im Nordwesten und hatte einen schönen Ausblick von der Terrasse über die beiden Mauern auf das Meer,

etwas Strand dazu, zwei Liegen mit Auflagen und volle Sonne von morgens bis ca.1400Uhr, danach verschwindet sie im dichten Urwald, macht aber nix, bei schönem Wetter kann man es sowieso nicht in der prallen Sonne aushalten. Fazit: Finger weg vom Bungi 312 bis 320!!!

Strand vor Bungis 312 – ca. 320
Gut sind, wenn man auf pralle Sonne verzichten kann, Bungis von ca. 330 bis ca.345. Die Bungis haben alle ein winzig kleines Stück Strand (kein Nachbar hängt einem auf der Pelle) und mehr oder weniger direkten Blick auf das Meer, kommt darauf an, wie dicht der Bewuchs vor dem Bungi ist. Das bisschen Strand vor dem Bungi reicht eigentlich aus und die Mauern haben wir als nicht so schlimm empfunden.

Am Abend konnten wir leider nicht auf unserer schönen Terrasse sitzen, weil man vor lauter Mücken , trotz Spray umkam. Es wurde zwar „gegast“, aber nur im Bereich des Restaurants und im Inneren der Insel. Den Mücken war das egal, nur die Kakerlaken fanden das weniger gut . Morgens lagen sie mit den Beinen nach oben im Bad und im Schlafzimmer.
An unserem kleinen Strand konnten wir in Ruhe lesen oder schlafen, denn es ging kaum jemand vorbei, da es an manchen Stellen schon sehr eng zum gehen war.
Die Bungis 301-311 liegen im Süden an dem einzigen, größeren Strandabschnitt der Insel, zwischen Tauchbasis und Wasserbungis. Der Strand lässt eine Malediveninsel erahnen, doch liegen die Bungis vergraben hinter dem dichten Bewuchs der Insel. Dort hatte man zu keiner Zeit genügend Tageslicht im Bungi geschweige denn die Sonne. Man musste sich teilweise einen Trampelpfad zum Strand bahnen. Muss jeder für sich entscheiden, was ihm besser gefällt! Die erste Woche hatten wir schönes Wetter, doch dann kam der Regen und vor allem der Wind und unser megakleiner Strandabschnitt verschwand im Wasser, dass über die Mauer schwappte, den Sand wegspülte und den freien Blick auf Sandsäcke entlang der Mauer frei gab.

Zwischen den beiden Mauern ist das Wasser schön warm, wenn es denn da ist. Super zum Baden, aber ohne Schuhe keine Chance. Steine, Steine, Steine , Bauschutt, alte Säcke und Stangen, alles zu sehen bei Ebbe, denn dann ist fast kein Wasser in diesem Bereich.

Schuhe kann man sich für 7$ im Shop kaufen. Standardbungis in zweiter Reihe fanden wir unmöglich. Jeder läuft vorbei, kein Ausblick auf das Meer, sondern auf die Rückansicht der Beachbungis. Außerdem hatten diese keine eigenen Liegen. Superiorbungis liegen neben dem Restaurant, sind zweistöckig und der obere Balkon ist supergroß. Wenn schon Supbungi, dann ist oben besser, da größerer Balkon, mehr Ruhe, denn unten zieht drei Mal am Tag eine kleine„Karawane“ vorbei, um zum Essen ins Restaurant zu gehen. Restaurant ganz ok, möglichst Platz im hinteren Bereich wählen, denn vorn am Buffet schwitzt man weg. Das Restaurant ist eine Fehlkonstruktion. Das Strohdach geht über die Seitenmauer hinweg, man kann nicht hinaussehen und kein Lüftchen kommt hinein. Einzige Öffnung ist der Aus- bzw. Eingang. Abends spielt dort eine Drei-Mann Band internationales Liedgut aus den 50ziger, 60ziger Jahren. Essen ist für jeden etwas dabei. Hat man vergessen sich etwas scheinbar leckeres zu nehmen, macht nix, am nächsten Tag findet man das Gleiche, nur vielleicht an anderer Stelle am Buffet wieder. Mir hat es geschmeckt, meinem Mann weniger. Vorsicht vor Rind! Zäh wie eine Schuhsohle. Das Personal im Restaurant ist super freundlich und immer hilfsbreit und freut sich über jeden Dollar, den sie auch verdient haben, für das Essen können die wahrscheinlich am wenigsten. Überdachte Bar war vorhanden, es war immer genügend Platz und der Service recht gut. Barleute waren zu jeder Zeit freundlich und aufmerksam. Die neugestaltete Dhonibar sah aus als wäre das Geld ausgegangen. Der Holzboden war plötzlich zu Ende und der Rest bis zur Mauer war Sand und die gemauerte Theke sah für uns auch sehr unfertig und wenig dekorativ aus. Funktional aber hässlich. Zu den Wasserbungis und deren Restaurant und Bar können wir kaum etwas sagen, außer das die Cocktails dort besser zubereitet wurden. Furchtbar fanden wir, dass es nachmittags keinen frischen Kaffee gab, nur Instant, mußte man selber aufgießen und die heiße Milch dazu war meistens schlecht, bei dem Wetter kein Wunder!! Für den Reisepreis und 4 Sterne unserer Meinung nach schlechter Service. Abschließend wäre noch zu sagen, dass das Schnorcheln und Tauchen am Hausriff einfach für uns unübertroffen war, aber das tröstet nur ein bisschen darüber hinweg , dass die Insel nicht sehr schön ist und wir für den Preis etwas mehr erwartet hätten.
Einmal Ellaidhoo aber nie wieder. Dies war unserer vierter, schlechtester und teuerster Maledivenurlaub. Was wir bis dahin auf den Malediven auch noch nicht gesehen hatten waren Ratten. Sie waren selbst im zweiten Stock auf dem Balkon der Superiorbungis zu bewundern, scheint wohl ein Problem zu sein.
Tipps: Badeschuhe, viel Mückenschutz und Achtung vor Drücker, sehr aggressiv, wurden drei Mal mächtig attackiert.
Reisebericht Ellaidhoo vom 1.-16.03.2008
1. Anreise
erfolgte per Direktflug von Frankfurt (Condor). Transfer mit Wasserflugtaxi dauerte inklusive Wartezeit ca. 5 h; keine Zusatzgebühren für Tauchgepäck.
2. Unterkunft
wir hatten einen Wasserbungi gebucht und waren mit diesem sehr zufrieden. Dass wir die darin befindlichen Regenschirme und "Ostfriesennerze" benutzten, zeugt von teilweise schlechtem Wetter (mehr als 1 RegenTAG).
Service war einwandfrei.
Lediglich bei stürmischem Wetter drang Regenwasser durch die Balkontür (Meeresseite)ein.
3. Verpflegung
wir hatten "AI" gebucht und hatten eine reichliche Getränkeauswahl inkl. einiger Cocktails. Das "zugeordnete" Restaurant hatte immer reichhaltige Auswahl zwischen Fisch, Rindfleisch, Hühnchen, Schweinefleisch. Außerdem gab es ein frisch per Wok zubereitetes Gericht mit frischem Gemüse. Da gibt es nichts zu meckern.
Der Service war ebenfalls einwandfrei und freundlich.
Besonders positiv hervorzuheben ist der "Barservice".
Z.B. als kein "Haus"-Weisswein mehr verfügbar war (dauerte lediglich zwei Tage bis das nächste Versorgungsdhoni Neuen brachte) gab es zum Essen Weisswein aus dem Flaschenbestand.
Die Drinks waren einwandfrei und als Dekobier gab es dieses aus einem 0,5l-Glas. Superfreundlicher Service!
4. Tauchen/Schnorcheln
Da ich kein Hardcoretaucher bin, reichten mir die Nachmittagstauchgänge aus. Das Tauchangebot ist in der Tat super, mit der Sicht war ich nicht wirklich zufrieden.
Das Wetter war aber auch nicht ideal. An dem stürmischen Freitag (14.3.) tauchte ich nicht; dass die Crew morgens trotz des Wetters rausfuhr und das Auflesen/Finden der Taucher in der Tat bis zu 90 Minuten dauerte (man spricht ja miteinander) halte auch ich für fragwürdig!- Man muß auch einmal nein sagen können zum Geschäft!
(Der Sinn des Check-dives erschließt sich mir (langjähriger AOW) allerdings nicht wirklich) Am Hausriff schnorcheln war super. Es war alles da. In der Lagune der Wasserbungis zeigten sich oft der "kleine Hai" und ein Eagle-Ray, sowie mehrere Octopusse als tolle Verwandlungskünstler.
5. Wetter
ist kein Thema, da nicht beeinflussbar; war jedoch für die Jahreszeit eindeutig zu schlecht. Dass es im März über einen Tag "durchregnet" ist sicher unüblich. Die abendlichen Regengüsse störten uns allerdings nicht.
6. Insel gesamt
Obwohl sich das Ellaidhoo-Team bemüht, Überreste der Bauarbeiten zu beseitigen, zog ich Sandalen als Fußbekleidung vor.
Der Strand - von den Wasserbungis bis zur Tauchschule - war ausreichend und auch nicht überfüllt.
Das Personal ist stets bemüht und freundlich.
7. Abreise problemlos
8. Fazit
Für uns als gewolltes Erholungsziel bietet die Insel alles! Ruhe, super Hausriff mit allem an Fischen, gut organisiertes Tauchangebot, Essen und Trinken in guter Qualität, genügend Liegeplätze für Sonnenanbeter (ich bin keiner) und freundliches "Personal".
Randolf
Reisebericht Ellaidhoo vom 3.-17.03.2008
Kleines ‚Vorwort’
Wir sind mehrfach zum Tauchen auf den Malediven gewesen und gehören nicht zu den Menschen, die jede weite Reise supertoll finden müssen. Für uns ist andererseits wichtig, hilfreiche und faire Informationen von anderen zu bekommen – so haben wir auch den nachfolgenden Reisebericht geschrieben.
Wir hatten übrigens oft schlechtes Wetter.
Insel an sich
Ellaidhoo ist weder schön noch eine Barfußinsel. Zum Erhalt der Insel wurden Mauern gezogen, die das Abtragen durch Wellen verhindern sollen. Schöner Strand ist nur an der Bar/dem Restaurant für die Bewohner der Wasserbungalows vorhanden. Dieser Bereich bedeckt nur einen sehr kleinen Teil der Insel.
Barfuß nur für ganz harte Kandidaten: weicher Sand siehe oben, ansonsten Korallenschutt klein gemahlen und viele Steine. Mit Sandalen kein Problem.
Die Insel ist international mit einem eher ruhigen Publikum belegt, das sich aus deutschsprachigen Personen, aber auch Engländern, Italienern und anderen Nationen zusammensetzt.
Bungalows
Nach Upgrading haben wir 14 Tage einen Strandbungalow bewohnt. Der war schön und zweckmäßig mit allem angenehmen Komfort. Viele Ameisen im außen liegenden Bad, einige Moskitos (normal). Service nicht brillant, aber o.k. Vor unserem Bungalow gab es keinen Strand (gilt für 90 % aller Bungalows), der Blick auf das Meer (schön!) wird durch die zweite Mauer ein wenig eingeschränkt, die wellenbrechende Mauer (ca. 40 m im Meer) stört da weniger. An der zweiten Mauer: Bauschutt ganz offen.
Wir hatten es bezogen auf die Lage sehr schön ruhig – kein Lärm, richtig angenehm.
Verpflegung/Versorgung
Essen ist tendenziell englisch und italienisch. Wir waren zufrieden. Schweine- und Rindfleisch sind nicht gut zu genießen (zäh), Nudeln dafür umso mehr. Kosten im üblichen Rahmen. Unangenehme Empfindlichkeit des Personals, wenn nach frühem Aufstehen noch kein Hunger da ist und zwei Stückchen Kuchen mitgenommen werden wollen – das gab unerfreuliche Gespräche (es gibt zahlreiche Hinweise, dass Tauchschule und Restaurant ein sehr gespanntes Verhältnis pflegen, z. B. kein Entgegenkommen mit früherem Frühstück bei früh startenden Ganztagestrips, ärgerlich!).
Tauchen
Wir kommen wegen des Tauchens auf die Malediven.
Wichtig: die Tauchplätze sind sehr interessant und vielfältig. Besonders die Vielfalt von Tier und Pflanzen ist schon etwas Besonderes (Mantas, Haie, gesunde und bunte Korallen, auch Makro). Es gibt aufgrund der zahlreichen Taucher (bis zu 80!) ein vielfältiges Dhoni-Angebot vor- und nachmittags. Das war prima, wir haben jeweils ca. 25 Tauchgänge wahrgenommen. Unterstützung auf dem Boot: sehr gut.
Die kritischste Rückmeldung geben wir zur Basis. Zum angebotenen Equipment können wir nichts sagen (alles selbst dabei). Es waren auch alle Basisleute hilfsbereit. Schwierig und problematisch erlebten wir die konkrete Tauchbegleitung einschließlich Briefing und Sicherheitsmaßnahmen. Nur das Glück hat uns vor Erfahrungen bewahrt, die andere Taucher bei Sturm und Regen allein auf einem Riffdach über 60 Minuten machen mussten. Aus unserer Sicht lebensgefährlich. Es gab weitere unangenehme und ärgerliche Erfahrungen. Wir werden nie wieder mit dieser Crew tauchen.
Der „Basisleiter“ Alfons Straub war zu keiner Sekunde unseres Urlaubs sichtbar (den haben wir nur auf der „Boot“ erlebt), die Basis wird von Adam geleitet. Unsere kritischen Anmerkungen wurden angezweifelt, z. T. „war das Wetter schuld“. Für die ca. 50 deutschsprachigen Taucher gab es mit Markus einen deutschsprachigen Guide, der zwei unserer Tauchgänge begleitete (war im Stress: Begrüßungen, Einführungen, Checkdives). Aber im Vergleich zu den o. g. Problemen ist das unwichtig.
Entgegen den Publikationen: es gibt keine 12 l Nitrox-Flaschen. Stattdessen werden 10,6 l Flaschen als 12 L ausgegeben. Für uns ärgerlich, weil einer von uns dann normale Luft tauchen musste (passt für uns besser).
Fazit
Nach den uns bis dahin vorliegenden Rückmeldungen aus dem Malediven.net sind wir mit Ausnahme der Taucherfahrungen eigentlich ganz zufrieden gewesen. Die Insel bietet sich als Ausgangspunkt interessanten Tauchens an, Versorgung und Verpflegung sind ordentlich. Aber mit diesen „Basiserfahrungen“ – da erinnern wir uns gern an Helengeli oder Thulagiri!
Dorit und Henning
Ellaidhoo vom 21.02.2008 – 02.03.2008:
Also zurück vom Urlaub:
Alles in allem war es ein schöner Urlaub. Allerdings würde ich die Insel nur bedingt empfehlen, da sich viele kleine unschöne Dinge gehäuft haben. Aber alles nun ausführlich:
Unterkunft/Zimmerservice:
Die Bungis und Sup.Zimmer sind wirklich schön, wenn auch nur der Optik nach renoviert worden. Die Zimmer waren alle sehr sauber. Allerdings gab es Unterschiede je nach Roomboy. Während das Zimmer unserer Freunde 2x am Tag gemacht wurde, war unser Bungi nur einmal pro Tag dran, trotz Beachbungi (Sand).Die Minibar wurde erst nach dem vierten Tag neu gefüllt, nachdem fast alles leer war. Am letzten Abend war, nachdem wir vom Essen kamen, war sogar die Minibar abgeschlossen!
Die Wasserbungis sind zwar schön anzusehen, haben jedoch keinen Zugang zum Meer (liegt wahrsch.auch daran, dass diese bei Ebbe im Trockenen stehen), und haben eine sehr kleine Terrasse.
Die Gesamtzahl der Zimmer, die im Reiseprospekt mit 78 angegeben war, stimmt leider auch nicht, so dass sich auf dieser kleinen Insel ca. 150 Unterkünfte befinden!
Essen:
Geschmacklich wirklich gut, aber!!!! Nach zwei Tagen wurden anscheinend die Vorräte knapp, da es immer weniger Auswahl gab. Es gab 5 Tage nacheinander den gleichen Fisch, und Roastbeef, welches am sechsten Tag schlussendlich frittiert wurde. Während dieser Zeit gab es nur begrenzten Wein, bis am dritten Abend gar kein Rotwein (Hauswein) mehr zu haben war. Dergleichen lief es mit Salat oder Früchten. Zu dieser Zeit war plötzlich mehr Personal an den "Futterstationen" verteilt, welche die Ausgabemenge versuchten zu begrenzen (Pro Person nur zwei Stücke Fisch o.ä.). Nach einer Woche legten gleich 3 Versorgungsschiffe an. Danach gab es wieder volles Programm.
Die Konstruktion des Restaurants erwies sich leider ebenfalls, als absolut nicht gelungen, da sich die Dachüberhänge soweit hinunter ziehen, so dass die Luft sich absolut nicht bewegt. Da im vorderen Bereich einige Koch-/Grillstationen befinden, wird es sehr schnell sehr warm und stickig.
Service/Personal:
Das Personal ist m.E. großteils nicht genügend geschult und zeigt teilweise sehr wenig Interesse oder Motivation. Da kam es schon vor, dass man seinen Kaffee oder Tee erst nach ca. 15min angeboten bekam, nachdem man sein Frühstücksei schon verspeist hatte, da der Kellner zuerst die Reihe nebenan schon für mittags fertig deckte. Oder man hat beim Einschenken den Ellenbogen des Kellners im Gesicht.
Es gab auch genügend andere (Rezeption, Souvenirshop, Spa) die das ganze mit Ihrer Freundlichkeit wieder wettmachten.
Tauchen/Schnorcheln:
Da wir beide bislang "nur" schnorcheln, können wir nur aus Sicht der Wasseroberfläche beurteilen. Allerdings ist hier schon vieles superschön und interessant. Die Taucher konnten diese Eindrücke auch weiteren Bereich bestätigen und noch übertreffen.
Allerdings waren die Fische teilweise durch die große Anzahl an Schnorchlern und Tauchern teilweise sehr aggressiv und griffen ohne Grund an (Riesendrücker und Papageifisch).
Die Tauchschule an sich kann ich nur durch zwei Versuche Schnuppertauchen beurteilen: Der erste Termin ging völlig in die Hose. Yannick ließ uns drei (absolute Neulinge) nach kurzer Einweisung - Kommunikationszeiche + Tarierweste - vom Boot ins Blauwasser, zwischen Ellaidhoo und der Nachbarinsl, springen. Wir alle drei waren völligst überfordert mit der Situation und dementsprechend ging es in die Hose, so dass wir völligst verschreckt nach 15 min abgebrochen haben.
Alfons hat uns allerdings nach gutem Zureden und Entschuldigungen zu einem zweiten Versuch überreden können, den wir drei Tage später mit Markus in der Lagune starteten. Das Ganze lief super gut und Markus hat eine solche Ruhe ausgestraht, so dass wir nach kurzer Zeit uns pudelwohl im Wasser fühlten. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal, Markus!
Spa:
Die Ladys vom Spa sind wirklich supernett und herzlich! Ihr Handwerk verstehen sie eben so gut! Nur Vorsicht: Wenn die Mädels eine Massage als „strong“ ankündigen, ist sie das auch. Muskelkatergefahr! Aber ansonsten absolut relaxend!
Insel/Fazit:
Die Insel wird als Barfussinsel angeboten. Allerdings bitte aufpassen, wo man hintritt! Gleich auf den ersten Metern vom Steg zur Rezeption fand sich ein 5 cm langer rostiger Nagel im Sand. Um die Bungis herum liegen noch viele kleine Reste von gebrochenen Fliesen oder Glas!
Das Inselniveau wird auf 4 Sterne angegeben. Unserer Einschätzung nach - im direkten Vergleich zum Cottage auf Kuramathi, welches auch 4 Sterne hat - sind hier 2,5 Sterne, höchstens 3 gerechtfertigt.
Alles in allem war es ein schöner Urlaub, wenn auch mit kleinen Ärgernissen. Allerdings ist die Insel für Nichttaucher weniger geeignet, da es keinerlei Alternativen gibt. Das Wassersportzentrum auf der Nachbarinsel musste sich derzeit im bau befindliche Luxusresort weichen.
Für Taucher allerdings, die Wert auf die Unterwasserwelt und nicht auf das "Drumherum" legen, die ideale Insel!
Ellaidhoo 10. bis 24. Februar 2008
Vorab, wir waren total happy und unsere Erwartungen wurden übertroffen, bzw. nach den nicht so guten Kritiken waren wir etwas verunsichert über unsere Wahl. Fakt ist, wenn man etwas Negatives sucht, findet man immer etwas...
Zuerst für uns das Wichtigste ;-)
Tauch-Basis:
Wir sind beide keine Crackies und hatten so um die 100 Tauchgänge gelogt. Am
Montag Morgen sind wir zum Tauchcenter geschlendert und haben uns von Yannick
alles zeigen und den Ablauf erklären lassen. Alles gut organisiert, für die
Weste eine Stange, für den Anzug einen Bügel und für den Rest eine Box. Es hat
zwei Aushänge, einen mit diversen Infos und der andere mit den Boots-Tauchgängen
immer für die nächsten zwei Tage (2-Tank um 8.30 Uhr, 1-Tank um 9.00 und um
15.00 Uhr, zusätzlich einen 3-Tank-Full-Day oder 2-Tank Nachmittag/Nacht pro
Woche), wo man sich einschreiben konnte. Zu jedem Tauchspot, gibt es eine
Zeichnung und eine kurze Beschreibung. Danach wurde ein Termin für den CheckDive
vereinbart, welchen wir mit Markus gehabt haben und zwar vom Einstieg bei der
Tauchbasis und dann mit der Strömung am Hausriff entlang (linke Schulter zum
Ausstieg 207), wo wir gleich eine Schildkröte und einen Adlerrochen gesichtet
haben! Danach hatten wir grünes Licht um eigenständig am Hausriff zu tauchen.
Für die Bootsfahrten konnte man am Vorabend die Nitrox-Flaschen richten, die
Ausrüstung in den Box auf die Bank davor stellen und am Morgen nur noch auf's
Boot gehen, wo dann alles bereit stand (hat immer geklappt). Auf dem Boot wurden
die Boxen der Buddies nebeneinander gestellt, die Ausrüstung vor der Ausfahrt
zusammengesetzt und kontrolliert. Kurz vor dem Tauchspot wurde ein Briefing
gemacht, mit Blackboard und Kreide, danach haben die Guides die Strömung geprüft
und nochmals kurz gebrieft. Wenn man einen Wunsch hatte betreffend Tauchspot,
konnte man diesen ungeniert anbringen und er wurde nach Möglichkeit erfüllt. Das
Hausriff ist der Hammer, wir sind oft nach dem 2-Tank-Morgen-Bootsausflug noch
gemütlich am Hausriff getaucht oder haben einen Early-Morning oder Night-Dive
gemacht, wo wir immer wieder Haie, Rochen, Schildkröten gesehen haben, aber auch
die vielen Fischschwärme sind wunderbar, ganz zu schweigen von den jagenden
Tunas oder Makrelen-Schulen. Die Jungs auf dem Boot und diejenigen, welche die
Ausrüstung zur gewünschten Einstiegsstellen am Hausriff karren, sind
hilfsbereit, aufmerksam und nett und wir fühlten uns gut aufgehoben.
Ein ganz grosses Merci an Alfons, Adam, Francesca, Yannick, Markus, Mohamed, Nishey, Solee und die gesamte Crew!
Flug/Transfer:
Wir sind mit dem Nachtflug der Edelweiss am Sonntag Morgen fast pünktlich in
Male gelandet und zwei Stunden später, nach einem kurzen Transfer mit dem
Wasserflugzeug, wohlbehalten auf Ellaidhoo angekommen. Leider ist mein Gepäck
inkl. Handgepäck erst 7 Stunden später eingetroffen, was den Sonntag Nachmittag
etwas getrübt hat.
Reception:
Wir wurden mit kühlen Tüchern und Drinks empfangen und konnten sofort unser
Zimmer beziehen, die Nr. 221 im Erdgeschoss (7 Bungalows mit je 4
Superior-Einheiten), nach Anfrage konnten wir am nächsten Tag in die Nr. 208 im
1. Stock wechseln, was uns sehr gepasst hat.
Zimmer:
Die Zimmer sind recht gross und schön eingerichtet, die Teppiche sind unserer
Meinung nach überflüssig. Während unseres Aufenthaltes wurden noch diverse Dinge
ergänzt. Das offene Bad ist sehr gross und gut ausgestattet. Die Badetücher
sowie die Strandtücher wurden jeden Tag ersetzt, was wirklich fehlte war eine
Leine, um die nassen Sachen aufzuhängen. Die Sauberkeit ist abhängig vom
jeweiligen Roomboy, alles in allem war es okay.
Restaurant/Bar:
Das Essen war gut und bei der Riesenauswahl am Buffet, fand man immer etwas,
dass einem schmeckte, sogar der Hauswein war geniessbar. Wir hatten Halbpension
gebucht, was für uns durchaus Sinn gemacht hat, da wir uns als 'Vieltaucher'
entpuppten. Das Restaurant ist modern eingerichtet, die Beleuchtung ist etwas zu
hell. Der Tisch wurde einem zugewiesen und den hatte man den ganzen Urlaub durch
sowie den gleichen Kellner, der nach drei Tagen wusste, was wir trinken... An
der Bar konnte man sich dann zwischendurch mit kleinen oder grossen Snacks
verköstigen oder einen Cocktail geniessen. Wir hatten eigenen Kaffee dabei und
das war gut so.
Insel:
Die Insel ist ideal für Taucher, für Nicht-Taucher ist sie unseres Erachtens
nicht so geeignet, da es für Sonnenanbeter einfach zu wenig 'richtigen'
Sandstrand hat. Die Insel ist schön bewachsen und eine reine Barfussinsel, wir
haben während unseres gesamten Aufenthaltes, keine Schuhe gebraucht, auch keine
Flip-Flops.
Spa/Fitness/Tennis/Sport:
Haben wir überhaupt nicht in Anspruch genommen. Wir wollten eigentlich noch
etwas surfen, aber das Wassersportcenter auf Maaga wurde ersatzlos gestrichen,
war wir etwas schade fanden, denn es hätte 4 Tage genug Wind zum Surfen gehabt.
Publikum:
Es hatte Gäste aus Deutschland, Österreich, Italien, England, Frankreich,
Russland und der Schweiz und wie überall gibt es angenehmere oder unangenehmere
Zeitgenossen...
Bezahlung:
Man braucht während des Auftenthaltes kein Geld inkl. Tauchbasis (Bootsfahrten),
d.h. nur für Trinkgeld (Roomboy und Kellner), am Vorabend der Abreise geht man
die Abrechnung mit der Tauchbasis durch (die nehmen die besten Konditionen für
den Kunden), danach geht diese zur Reception, nach dem Nachtessen kann man dann
die gesamten Kosten begleichen.
Fazit:
Wir sind mit 40 Tauchgängen mehr abgereist und das sagt ja eigentlich schon
alles, oder? Wir können die Insel allen Tauchern wärmsten empfehlen! Wir hatten
eine phantastische, unvergessliche Zeit, von unserer Seite gibt es nichts zu
beanstanden, ausser, dass wir keine Mantas, Walhaie oder Hammerhaie gesehen
haben; guter Grund um nochmals zu kommen ;-))
Herzliche Grüsse an die Dive&Sail-Crew, sowie an Günther & Birgit, Claudia & Wolfgang aus Österreich, Veronika & Peter aus Deutschland und Migi & Ebi mit ihren Partnerinnen aus der Ostschweiz
Marc und Monique
Ellaidhoo,
ein kurzer Bericht über Ellaidhoo, wo wir im Februar 2008 2 Wochen verbracht haben.
Zum Hausriff:
Dieses Riff ist spektakulär. Innerhalb von 2 Wochen wurde alles, was
erwähnenswert ist, dort gesichtet, sowohl beim Schnorcheln als auch beim
Tauchen: vom Adlerrochen, Stachelrochen, über Napoleon, Weißspitzenhai, grauer
Riffhai, Barrakuda, Schildkröte, Octopus, Delphin bis zum Manta, von
Fischschwärmen bis zur Fischsuppe. Es war atemberaubend und jedes Mal ein echtes
Erlebnis.
Zur Tauchschule:
Unter Alfons Straubs Leitung läuft alles bestens. Seine Crew ist sehr
hilfsbereit, gewissenhaft, nett und kennt sich sehr gut aus. Das Equipment ist
neu und wird gepflegt. Die Organisation mit den verschiedenen Dhonis und
Flaschen (Pressluft und Nitrox)läuft reibungslos. Kisten muss kein Gast mehr
schleppen. Gewünschte Tauchziele werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Bei den
Tauchgängen haben die Guides die Taucher im Blick, sofern diese das wollen. Was
will und braucht man mehr?
Zur Küche:
Das Essen war das beste, was uns bis jetzt auf den Malediven geboten wurde.
Diese Reise war unsere sechste. Nur wer sich nach Schweinshaxe mit Sauerkraut
sehnt, ist wohl am falschen Platz. Der Service im Restaurant und an der Bar war
sehr freundlich und prompt.
Fazit:
Ellaidhoos Ruf als ausgezeichnete Taucherinsel hat sich für uns bestätigt. Wer
jedoch einen strömungsfreien Bade- und Planschurlaub braucht und das Essen
möglichst so wie zu Hause haben möchte, sollte von Ellaidhoo absehen.
Monika und Artur
Reisebericht Ellaidhoo 23.01.- 07.02.2008
Unser Flug von Berlin mit Qatar Air, mit Zwischenstopp in Doha, dann nach Male, klappte gut. Die fünf Stunden Aufenthalt in Doha waren etwas zu lang. Auch in Male warteten wir zwei Stunden auf das Air-Taxi nach Ellaidhoo.
Bei Ankunft auf der Insel mussten wir feststellen, dass hier noch immer gebaut wird. Zum Glück war der Baulärm an unserem Beach Bungalow Nr.311 erträglich, andere Gäste sind nach einigen Tagen in andere Bungalows umgezogen. Beim Rundgang über die Insel mussten wir genau hinschauen, wo wir hintraten, denn im Sand lagen Steine und teilweise Glas. Der Schutzwall um die gesamte Insel trübt das Bild einer Malediven Insel, zumal der Wall teilweise zerstört ist. Für Badeurlauber ist die Insel nicht sehr gut geeignet, da der Strand nicht sehr schön und bei Ebbe auch das Wasser bis zum Wall sehr niedrig und steinig ist. Für meine Frau und mich steht fest, Ellaidhoo so wie es jetzt ist, nicht wieder.
Da kann auch die Tauchbasis mit Ihrem guten Service und das
schöne Hausriff nichts ändern.
Unser Bungalow war gut ausgestaltet und sehr sauber. Dass andere Gäste unsere
Liegen vor dem Bungalow belegten und auch der Strand vor dem Bungalow ständig
von anderen Gästen belegt war, störte uns zum Glück nicht, da wir drei mal
täglich zum Tauchen waren. Am dritten Tagen hatten wir auch eine Hausratte,
welche sich am Entwässerungsschlauch der Klimaanlage ihr Trinkwasser holte.
Danach wurden dann aber Fallen und Köder im Bad und um die Bungalows
aufgestellt, wonach sich das Problem „Ratte“ löste. Man sagte uns, die Ratten
seien mit den Schiffen, die das Baumaterial gebracht haben, eingeschleppt
worden.
Der Service im Restaurant ließ trotz Trinkgeld zu wünschen übrig. Das Essen entsprach nicht einer 4 Sterne Insel. Das Fleisch vom Rind und Schwein war immer hart und zäh und das Huhn teilweise verbrannt. Aber es gab ja zum Glück auch Anderes. Am besten waren die Spaghetti und der Nachtisch. Die Backwaren und das Obst waren wirklich sehr gut und vielfältig. Auch die Vorsuppe und der Käse waren schmackhaft.
Der Service an der Dhoni-Bar war das Letzte. Man hatte das Gefühl, All Incl. Gäste sind Gäste zweiter Klasse und können warten. So mussten wir oft direkt an die Bar gehen, um etwas zu bestellen, wobei wir aber auch nicht immer, trotz Englischkenntnissen, verstanden wurden.
Der Shop der Insel war sehr klein und hatte kein gutes Angebot. Es gab kaum etwas zum Auswählen. Die Ansichtskarten waren schlecht und Briefmarken gab es erst am vorletzten Tag, nur nach ständiger Nachfrage, und dann auch nur noch in einer Restmenge von 5 Stück. Urlauber, die Bekannten, Verwandten, Kindern und Enkelkindern etwas mitbringen wollen, haben hier keine Möglichkeiten. Es gibt keine T-Shirt`s von den Malediven. Leider gab es auch auf der Tauchbasis keine T-Shirt`s. Dabei möchte doch fast jeder Taucher ein T-Shirt als Andenken von seiner Insel mit nach Hause nehmen.
Für uns bleibt nur zu sagen: Ellaidhoo ist zur Zeit keine 4 Sterne Insel, sondern maximal 3 Sterne. Natürlich gibt es diese nicht für den Service an der Dhoni-Bar.
Wir waren sehr enttäuscht und würden jeden vorerst abraten,
die Insel zu buchen. Es gibt schönere Inseln.
Gabi und Jürgen
Ellaidhoo, vom 29.01.2008 bis 09.02.2008
Unsere siebte Insel habe ich im Dezember über e-two-Reisen
gebucht. Trotz kurzer Buchungsfrist und Hauptsaison konnte uns Frau Beeck neben
toller Beratung noch ein freies Standard-Zimmer im Wunschzeitraum bei ORCA
besorgen. Weil ich diesmal mit einem Bekannten unterwegs war, waren uns
Zimmerlage und Blick nicht so wichtig. Wir haben das Geld lieber in den
All-Inklusive-Zuschlag gebuttert.
Die besorgte Zurückhaltung anderer Reisenden aufgrund der Renovierung war unser
Glück.
So flogen wir am 28.01.2008 ab Frankfurt mit Emirates via Dubai planmäßig und
gut nach Hulule. Neu war für mich, dass sowohl MAT als auch TMA je einen großen
Check-In-Schalter hinter den „Buden“ am Flughafen von Hulule haben. Dort wurde
auch unser Gepäck schon gewogen und aufgeben. Bustransfer zu MAT und nach ca. 90
Minuten ging’s los. Bei bestem Wetter landeten wir gegen 11 Uhr neben Ellaidhoo
an der Plattform.
Dhoni-Transfer, Hotel Check-In und Zimmervergabe verliefen freundlich und
reibungslos. Wir bekamen Nr. 110.
Bungalow :
Das Zimmer war nagelneu renoviert und hat uns sehr gut gefallen. Es sah genau so
aus, wie auf den kürzlich von Laredo veröffentlichten Bildern.
Der Raum ist groß, freundlich einreichtet und macht einen sauberen und
gepflegten Eindruck. Unser Roomboy war sehr nett und als er uns zwei Männer sah,
bot er sofort an, aus dem Doppelbett zwei Einzelbetten zu bauen. Das ist daher
erstaunlich, weil ich im Vorfeld ca. 5 E-Mails verschickt habe, um genau dies zu
erbitten. Allerdings bekam ich keine einzige Antwort. Ich versuchte es auch über
die Homepages von Chaaya und John Keells. Einziger Nachteil des Zimmers ist die
Verbindungstür zum Nachbarzimmer. Dadurch ist der Doppelbungalow extrem
hellhörig. Zum Glück hatten unsere Nachbarn das gleiche Bedürfnis nach Ruhe wie
wir. Das Bad ist halboffen und bis auf die fehlende Wäscheleine war es perfekt.
Es gibt täglich frische Handtücher inkl. eines Strandhandtuchs für jeden. Vor
dem Zimmer stehen eine Sitzbank mit Polster und ein kleiner Tisch. Am Strand
befinden sich schöne und bequeme Holzliegen mit verstellbarem Kopfteil und
Auflage.
Wege :
Ellaidhoo ist eine Barfussinsel. Allerdings war der Sand an einigen Stellen
recht dünn gestreut und eher grogkörnig. Es war jedoch die ganze Zeit eine
Truppe damit beschäftigt neuen Korallensand in Säcken auf die Insel zu schleppen
und auf Wege und Strand zu verteilen. Wo sie fertig waren, war eine deutliche
Verbesserung zu spüren (!). Von uns aus konnten wir entweder links rum, den
etwas längeren Weg am Sportcenter vorbei in Richtung Restaurant / Bar gehen,
oder den Kürzeren rechts. Dieser verläuft allerdings quer über das eher unschöne
Fußballfeld, auf dem es wegen dem normalen Sand in der Mittagssonne „heiß“ her
ging (Achtung : Brüller !).
Restaurant und Bars :
Das Main-Restaurant hat Sandboden, komplett neue Tische und Stühle und ist eher
unspektakulär. Es ist offen, hat ein hohes aber von innen eher europäisches
Dach. Also nicht so eine schöne asiatische Holzkonstruktion wie auf einigen
anderen Inseln. Es gibt Deckenventilatoren und die äußere Tischreihe am offenen
Fenster besteht aus Steinnischen für je zwei Personen. Ganz nett. Hier haben wir
Frühstück, Lunch und Dinner bekommen. Das Essen hat uns gut geschmeckt und vor
allem haben wir es sehr gut vertragen. Zum Frühstück kann man sich wie üblich
ein Omelette oder Pancake frisch zubereiten lassen. Sehr lecker. Zum üblichen
Obstangebot ist zu sagen, dass es nur morgens Ananas gibt. Auf meine Frage,
warum nicht auch zu den anderen Mahlzeiten bekam ich keine Antwort. Ist halt so.
Etwas Wurst und Käse gibt es auch, habe ich aber nicht probiert. Habe aber keine
Beschwerden gehört. Empfehlen kann ich die tollen, warmen Croissants. Das Essen
bei Lunch und Dinner war ähnlich, wobei mir das Lunch besser gefallen hat. Nach
einiger Zeit vermisst man etwas Abwechslung bei den Gerichten, aber durch die
stets anwesende frische Pizza/Pasta-Ecke, konnte man immer etwas finden. Die
Maledivischen Currys waren gut aber auch ordentlich scharf. Papadum gab es
ständig und immer. Yummi ! Leider gab es als Fisch ausschließlich den
langweiligen Thunfisch. Schade.
Die Kellner waren stets sehr nett, mal fleißig und schnell
und mal eher lustlos und langsam. Aber das ist ja normal.
Die Mainbar befindet sich neben dem Restaurant und ist zweigeteilt. Der
überdachte Bereich hat Sandboden und war kaum besucht, weil das Wetter so gut
war. Am Meer gelegen befindet sich die Bar-Terasse mit eigener Theke. Auf der
großen Holzterrasse stehen erstaunlich wenige Tische. Es hat aber immer
gereicht. Die Tische und Stühle auf der Terrasse sind nagelneu. Die Stühle haben
Armlehnen. Im Sand um die Holzfläche stehen noch einzelne alte Tische und
Stühle.
Zu den Getränken folgende für uns wichtige Beobachtungen : Es
gibt Cola-Light. Das Fassbier ist eiskaltes Fosters und somit das beste Bier,
dass ich je auf den Inseln getrunken habe. Für All-Inklusive-Gäste (immer an den
jämmerlichen Armbändern zu erkennen) gibt es eine Cocktailkarte mit ca. 20
versch. Cocktails. Auch nicht schlecht. Ich fand den „Palm-Heaven“ mit Arrak
ganz lecker.
Beim Pool gibt es eine Poolbar und ein Restaurant. Die Poolbar ist nur dann
geschlossen, wenn in der Mainbar die Snacks serviert werden (15-17 Uhr). Im
Restaurant können in erster Linie die Gäste der Wasserbungalows die Malzeiten
einnehmen. Das Essen ist dabei das gleiche, dass im Mainrestaurant serviert
wird. Allerdings gibt es keine maledivische Ecke ! Die Wasserbungalowbewohner
können auch im Mainrestaurant essen gehen, müssen das aber ankündigen. Die
Stühle von Poolbar/Restaurant sehen zwar nett aus, sind aber irgendwie zu hoch.
Nur so nebenbei bemerkt.
Gäste :
Bei uns waren es hauptsächlich deutschsprachige (ca. 50%) und Italiener (ca.
30%). Daneben einige Asiaten (Japaner und Chinesen), Engländer und wenige
Russen. Hier waren es aber nur ganz normale Paare, die überhaupt nicht laut oder
unangenehm waren. Der Altersdurchschnitt etwas älter, als auf den andern von mir
besuchten Inseln. Außer die Italiener, die schicken ja immer noch die jungen. Da
war kaum jemand über 30. Im Ganzen ein buntes und angenehmes Volk, das von zwei
Gruppen dominiert wird. Den deutschen Tauchern, die sich allabendlich in der Bar
zusammenrotten, um fachzusimpeln und den Italienern, die ebenfalls lautstark in
Gruppen die Bar bevölkern. Zum Glück gab es genug Platz, damit wir uns von
beiden distanzieren konnten.
Pool :
Der Pool ist sehr schön und passt sich der Form der Insel an. Er ist nicht tief,
man kann aber schön seine Runden ziehen oder nur am Rand rumdümpeln und den
Sonnenuntergang genießen.
Es gibt Stühle und verschiedene Liegen. Ein Angestellter gibt Handtücher aus.
Sortcenter :
Darin befinden sich das Spa, der Fitnessraum, der Billardraum und das
Tennisfeld. Tennis war für uns kostenlos. Auch mit Flutlicht. Die Flughunde
mögen das Flutlicht besonders gerne und segeln im Tiefflug über den Court um
nach Insekten zu jagen. Mein Bekannter hat auch das Spa ausprobiert und machte
einen sehr entspannten und zufriedenen Eindruck auf mich. War wohl gut.
Die Mauer und die Wellenbrecher :
E. ist komplett von einem Steilwand-Hausriff umgeben. Ohne Wellenbrecher würde
die Insel durch Strömung und Brandung abgetragen werden. Auf dem kurzen Riffdach
stehen die Wellenbrecher relativ dicht an der Insel. Zwischen ihnen und der
Insel ist die Lagune an den meisten Stellen sehr flach, wodurch richtiges
Schwimmen eher außerhalb der Wellenbrecher stattfindet. Zusätzlich sind
dreiviertel der Insel mit einer kleinen Mauer umgeben. Das sieht so aus, dass
man vom Bungalow nicht einfach über den Strand ins Wasser gehen kann ! Im Sand
vor den Beach-Bungalows stehen die Liegen, dann kommt die kleine Mauer, hinter
der es ca. 1m runter geht. Dahinter ist an manchen Stellen ein kleiner Strand
entstanden, an anderen kommt direkt Wasser oft auch mit Korallenstücken. Alle
5-10 Meter befindet sich eine kleiner gemauerte Steintreppe in der Mauer,
wodurch man problemlos und bequem ins Wasser kommt. Der einzige Abschnitt ohne
Mauer ist vom Jetty aus in Inselrichtung gesehen links. Also an der Tauchschule
und den folgenden Beach-Bungalows Nr. 301 bis 310 (glaub’ ich). Jedenfalls bis
zum Pool und zu den Wasserbungalows. Das ist zwar der schönste Inselabschnitt,
allerdings würde ich dort nicht wohnen wollen. Hintergrund ist die Belagerung
des Strandes durch die Italiener. Das war zumindest bei uns so. Die haben
vermehrt in den Superior-Zimmern gewohnt und sind dann stets zum Strand
gepilgert um sich dort in losen Gruppen lautstark zusammen zu finden. Ich habe
öfters beim Vorbeischnorcheln (wohlgemerkt hinter den Wellenbrechern mit dem
Kopf unter Wasser) gedacht, das vollbesetzte Tauchdhoni sei in der Nähe und habe
beim erschreckten Aufsehen festgestellt, dass das Geschnatter von irgendwo
jenseits der Wellenbrecher kam. Im Vorfeld hatte ich die gleichen Sorgen wegen
Mauer und Brecher, wie die meisten Member, die zurzeit über Ellaidhoo nachdenken
und diskutieren. Allerdings hat mich dies auf der Insel überhaupt nicht mehr
gestört. Die Insel ist völlig ok. D.h. der üppige Bewuchs, die Sandwege, die
schönen Bungalows. Es passt einfach alles hier. Ich finde es sehr schade, dass
eine so tolle Insel bei vielen einen schlechten Ruf hat. Für uns war es toll.
Hausriff :
Klasse ! Es handelt sich um ein Steilwandriff an dessen „Enden“, damit meine ich
die beiden Spitzen der ovalen Insel hinter den Wasserbungalows und hinter den
Superior-Gebäuden, sich jeweils ein tolles Riffdach mit wunderschönen
Korallenlandschaften befindet. Auf der Süd-, also der Jettyseite, geht die
Riffkante senkrecht auf über 20m runter. Hier herrscht mehr Strömung als auf der
Nordseite. Wir sind meistens bei den Superiorzimmern rein gegangen, haben die
Strömung geprüft und dann die Richtung festgelegt. Am Besten war es für uns,
kurz gegen die Strömung zum Inselende zu schwimmen, dort die Korallen bestaunen
und nach Haien Ausschau halten, um dann mit der Strömung die gesamte Inselseite
entlang zu driften. Abgesehen vom üblichen im Riff haben wir mehrfach
Weißspitzenhaie gesehen und einmal Adlerrochen. Schön sind die ansässigen
Schwärme der Wimpelfische, Riffbarsche, Doktorfische, Buckelschnapper und
Papageifische (ein Schwarm in türkis). Auffällig sind die tausenden von
Rotzahndrückern, die allgegenwärtig und für mich in bisher unerreichter Vielzahl
die Riffkante bevölkern.
Tauchen :
Das Tauchen mit Dive&Sail macht Spaß. Die Tauchplätze sind bekanntermaßen sehr
gut. Es wird täglich morgens um 9 Uhr mit dem Dhoni für zwei Tauchgänge
losgetuckert und nachmittags um 15 Uhr normal für einen Tauchgang. Gelegentlich
werden Fullday-Trips angeboten mit drei Tauchgängen. Die Spots werden schon 1-2
Tage vorher benannt und man genug Zeit sich einzutragen und im ausgelegten
Tauchplatzbuch nachzusehen, was einen erwatet. Ist zuviel Strömung wird der Spot
kurzfristig geändert. Die Bote sind nicht voll, obwohl viele Taucher auf der
Insel sind. Bei einem Nachmittagstausgang waren wir etwa zu zehnt plus Guides
und sind mit zwei Dhonis gefahren ! Nach erfolgreichen Check-Dive im Hausriff
wird erklärt, ob man selbständig dort Tauchen darf. Dafür hängt eine Tafel zum
Ein- und Austragen aus und es gibt auch eine Tafel, auf der man nach Buddies
suchen kann, wenn man keinen hat. Je nach Strömung, die man in der Tauchschule
abfragen kann, wird einem das Gerödel von den netten Jungs zum Einstieg
gebracht. Ich bin mit Adam, Francesca, Aali, Ahmed und Markus getaucht. Allesamt
haben ihren Job prima gemacht. Erfreulich war, dass es üblich ist, unter Wasser
neue Buddy-Teams zu bilden, wenn der Luftverbrauch unterschiedlich ist. So habe
ich immer die 60 Minuten austauchen können. Ausnahme war das Halaveli Wrack. Da
war auch bei mir bei starker Strömung und 27m Tauchtiefe nach knapp 50 Minuten
die Luft raus. Zum Glück gibt es auch für normale Luft 12 Liter Tanks. Die
Ausrüstung ist prima. Die Basis gut organisiert. Man findet sich schnell
zurecht, kann sich aber stets helfen lassen. Die Jungs sind wachsam und helfen
gerne. Ich habe die Kritik an Basis und Guides gelesen und kann diese überhaupt
nicht bestätigen. Ich habe durchweg nur Gutes erlebt und fühlte mich zu keiner
Zeit unwohl. Das hat mir auch mein Freund bestätigt, der dort seine allerersten
Tauchgänge hatte. Er war im Hausriff und wir konnten zusammen mit Extraguide vom
Boot aus tauchen. Er hat sich sehr wohl gefühlt und wird wohl bald den OWD
machen.
Ausflüge :
Ein Muss ist der Halbtages-Schnorcheltripp nach Kandoludhu. Angeboten wird er
von der Tauchbasis alle 2-3 Tage für 40 $. Weil auf dem Anmeldezettel kein Ziel
angegeben wird und es mehrere Ziele gibt, haben wir es so gemacht, dass wir uns
nur unter der Bedingung eingetragen haben, dass es nach K. geht. War kein
Problem. Seit über 7 Jahren habe ich nun von diesem Hausriff gelesen und endlich
war ich dort. Es ist, wie alle schreiben, fantastisch. Ein intaktes
Korallenriff, dass vor Tisch- und Geweihkorallen nur so strotzt.
An der Rezeption werden zudem die üblichen Touren angeboten, die wir nicht
mitgemacht haben.
Fazit :
Ellaidhoo ist eine Reise wert. Für uns hat alles gepasst. Vor allem das Preis-
Leistungsverhältnis. Beim nächsten Mal würde ich einen Beach-Bungalow mieten,
weil der wirklich schön ist und meiner Meinung nach die beste Wahl gegenüber den
anderen. Auch gegenüber den Wasserbungalows, die zwar einen hochwertigen
Eindruck machen, aber mir persönlich nicht besonders gut gefallen. Das liegt
daran, dass es Doppelbungalows sind und sie keinen Zugang zum Meer haben (ok,
würde sowieso blöd aussehen, bei der Lage). Außerdem ist die Veranda ist viel zu
klein, WC und Dusche als Einzelkabine mit Glastür gefällt mir nicht und die
Einrichtung und Farbwahl erinnert eher an ein Ferienhaus in Skandinavien als den
indischen Ozean.
Die Rückreise hat bestens geklappt. Wie immer mit kurzem Stopover in Dubai. Diesmal nur eine Nacht. Aber zum Shopping, tollem Essen im Sheraton-Creek und lustigem Abend im Pub vom Metropolitan Deira war es perfekt.
Das war’s.
Gruß aus Bonn
Dirk
Reisebericht Ellaidhoo vom 14.1.-29.1.2008
Vorab: Wir waren sehr enttäuscht und würden davon abraten die Insel zu buchen! Es gibt schönere Inseln. Die Insel befand sich auch am Tag unserer Abreise immer noch im Bauzustand, entgegen der Berichte im Forum! Auf jeden Fall noch ein Jahr warten!
Unser Flug mit LTU und Transfer mit dem Wasserflugzeug klappte reibungslos.
Bei der Ankunft bekamen wir Bungalow 319. Dies ist ein Strand-Bungalow. Es gibt noch 100er Nummern, das sind die Garden-Bungalows in zweiter Reihe, 200er Nummer, dies sind doppelstöckige Superior-Bungalows, sowie Wasserbungalows, mit 400er Nummern. Der Bungalow 319 liegt auf der Nordseite der Insel, dort wo kaum Strand ist und viel Schatten ist. Das hätten wir nicht so schlimm gefunden, weil uns der Blick gefiel und es dort wild-romantisch ist, aber direkt hinter unserem Bungalow war eine riesige Baustelle, dort wurden zwei neue Garten-Bungalows gebaut. Auch bei unserer Abreise war diese Baustelle immer noch vorhanden. Den ganzen Tag wurde gehämmert, gesägt und es stank nach Farbe, den ganzen Abschnitt konnte man nicht betreten, uns blieb also nur der Weg über den Strand. Als wir dies realisiert hatten, haben wir uns direkt beschwert und wollten einen anderen Bungalow haben. An diesem Tag war es aber nicht möglich. Wir haben dann unseren Reiseveranstalter in Deutschland angerufen, diese wollten uns erst auf eine andere Insel umbuchen, dies hat aber letztendlich auch nicht geklappt, aber sie haben dann wohl das Management auf Ellaidhoo angerufen, jedenfalls haben wir am nächsten Tag die 301 bekommen, liegt direkt am Sandstrand, neben der Tauchschule, angeblich die beste Lage auf der Insel. Dieser Abschnitt wurde aber komplett von Italienern belagert, die sich die Liegen von überall her zusammentrugen und mit ca. 15 Personen direkt am Strand vor unserem Bungi aufbauten und den ganzen Tag herumkreischten und palaverten. Das Wort: "mangare" war unsere einzige Erlösung. Unsere eigenen Liegen mussten wir uns hart erkämpfen. Wir haben dann eine Liege auf unsere Terasse gestellt und dort oben gelegen, damit wir wenigsten etwas ungestört waren. Einen schönen Blick hatten wir dadurch aber nicht mehr. Den Bungalow selbst fanden wir schön. Er war nett eingerichtet, Schränke, Bügel etc. vorhanden. Das Bett und Matratze o.k. Das Telefon fehlte, wurde aber nach ca. einer Woche installiert. Ein Deckenventilator war nicht vorhanden (entgegen der Katalogbeschreibung). Das halboffene Bad hatte einen schönen Garten, leider keine Wäscheleine. Die Dusche war so dämlich angebracht, dass die Toilette auf jeden Fall beim Duschen nass wurde, samt Toilettenpapier, dies mussten wir aus der Halterung nehmen und wo anders hinlegen. Ein Föhn war vorhanden, habe ich aber länger als 3 Minuten gefönt, sprang die Sicherung raus und wir hatten dann einen kompletten Stromausfall im Bungi. Ich habe dies zweimal gemacht und danach die Haare nicht mehr gefönt..
Fernseher war auch vorhanden, haben wir aber nicht benutzt. Die Inselleitung hat uns versichert alle Bauarbeiten würden innerhalb der nächsten Tage beendet. Tatsächlich verging kein Tag ohne Baulärm. Irgendwo wurde immer mit der Kreissäge hantiert oder gehämmert. Die Inselbeleuchtung wurde erst in der zweiten Woche vervollständigt. Pool, Poolbar, Wasserbungalows ebenso. Die Wasserbungalows haben wir von innen besichtigt, können sie aber nicht empfehlen. Die Einrichtung ist sehr schön, aber sie stehen kaum im Wasser, man hat kein Zugang zum Meer und muss erst lange über die Stege laufen um zum Meer oder zum Strand zu kommen. Die Balkone sind extrem klein. Zwei Liegen passen gerade so darauf und sie sind dem Wind voll ausgesetzt.
Die gesamte Insel ist von einer Mauer/Wellenbrecher umgeben. Dies ist dringend notwendig. Es hätte uns auch nicht gestört, wenn diese Mauer nicht teilweise total verfallen gewesen wäre. Sie hat aber einen guten Effekt: Man kann ungestört von der Strömung im Bereich des Sandstrandes ganz toll baden. Im Nordteil gibt es kaum Strand, man hat versucht den Abschnitt durch Mauern zu befestigen, aber diese sind teilweise wieder unterspült worden, trotz der häßlichen Sandsäcke, die immer noch dort liegen. Schön fanden wir die neu gebauten Piere, am Ende sind sie kreisrund und man kann dort schön zu zweit auf den Liegen verbringen.
Die Insel nennt sich zwar "Barfuß-Insel", aber überall im Sand befindet sich Bauschutt und Steine. Direkt vor unserem Bungalow ist ein Gast über einen Stein gefallen und hat sich den Zeh gebrochen...Als der Tauchlehrer vor unserem Bungalow mit den Füßen im Sand wühlte, kam ein großer Nagel zum Vorschein!
Essen: Wir fanden das Essen gut bis sehr gut. Es gibt reichlich Auswahl, für jeden ist etwas dabei. Was uns manchmal gestört hat: Entweder war Fisch/Fleisch, das frisch zubereitet wurde noch halbgar oder verbrannt. Ein Koch hatte dafür ein besonderes Händchen! Man musste schon genau auf das Stück zeigen, welches man haben wollte..An der Strandbar und an der Poolbar konnte man Nachmittags einen Snack einnehmen, was wir auch getan haben, da wir nur Halbpension hatten. Für unser hätte sich All-Inclusive oder Vollpension nicht gelohnt.
Service: Im Restaurant fanden wir es schlecht. Meistens mussten wir den Kellner erst herbeirufen. Übliches Trinkgeld half auch nichts. An der Bar klappte es besser, aber auch nur teilweise.
Hausriff: Super! Zum Schnorcheln ideal! Wir sind sogar zweimal um die Insel geschnorchelt. Hat ca. 1,5 Stunden gedauert. Wir haben beim Schnorcheln alles gesehen: Haie, Rochen, Octopus, alle nur erdenklichen Sorten von Fischen, Schwarmfische, Schildkröten. Einfach klasse! Aber Vorsicht: Strömung beachten. In der Tauchschule kann man Gezeitentabelle ablesen.
Spa: sehr teuer, ich hatte eine Aroma-Massage gebucht und war sehr zufrieden. Hat 1 Stunde gedauert, aber 103 Dollar!!
Tauchschule: Ausstattung: Die Tauchschule liegt direkt am Strand, dadurch hat man es nicht weit ins Wasser. Es gibt drei Becken zum Waschen der Ausrüstung, nicht viel aber ausreichen. Das Wasser wird regelmäßig gewechselt. Die Ausrüstung kann man unbedenklich in der Tauchschule lassen. Man kann sich eine Kiste borgen oder die Sachen aufhängen. Die Kisten kommen dann auch mit auf das Boot. Es gibt zwei wahnsinnig nette Jungs aus Bangladesh, die sehr hilfsbereit sind und auch immer darauf achten, ob und wer in den Ausrüstungsraum kommt. Die Anzüge kann man außerhalb auf Bügeln aufhängen. Ich hatte meine eigene Ausrüstung, aber mein Mann hat Ausrüstung geliehen und wir fanden Sie in Ordnung. Wir haben aber mitbekommen, dass es schon mal Probleme mit den Atemreglern gab, aber anscheinend schon vor dem Tauchgang festgestellt und ausgetauscht. Vor der Tauchschule gibt es Bänke, wo man die Ausrüstung fertig machen kann. Entweder geht man dann direkt ins Wasser oder je nach Strömung gibt es andere Einstiegstellen. Dann wird die Ausrüstung von den Jungs mit Karren dorthin gebracht.
Wir konnten den Checkdive direkt am nächsten Tag bei Marcus, dem einzigen deutschen Tauchlehrer machen. Wir haben den Checkdive dann in einer superstarken Strömung gemacht, in 9 Minuten waren wir am Hausriff entlanggesegelt. Danach sollten wir zurückschnorchen. Kommentar: Checktauchgang nicht bestanden, da Bodies zu weit auseinander. Übungen wurden nicht gemacht, wegen der starken Strömung. 48 USD!!! Nachmittags haben wir dann den Checktauchgang wiederholt, bei einer italienischen Tauchlehrerin namens Francesca. Sie hat dann die Übungen mit uns vor der Mauer im Flachwasser gemacht. Danach bekamen wir die "Erlaubnis" zu tauchen. Ich hatte leider Probleme mit meinen Ohren und konnte nur noch 3mal Tauchen. Mein Mann ist insgesamt 8mal getaucht. Wir konnten uns deshalb kein intensives Bild machen, aber wir haben von mehreren gehört, dass die Tauchschule nicht sicher ist, weil die Tauchlehrer keine Ahnung haben. Hierzu zwei weitere Erlebnisse: Bei einem Bootstauchgang hieß es:direkt runter, ohne Luft im Jacket, wegen der Strömung direkt abtauchen. Da ich mit meinen Druckausgleichsproblemen nicht so schnell abtauchen konnte, sind mein Mann und ich so schnell vom Riff abgetrieben worden, dass wir den Tauchgang beenden mussten, da wir jegliche Orientierung verloren hatten. Jetzt kann man natürlich sagen, selbst Schuld, aber von den Guides keine Spur! Obwohl wir im Nachgang erfahren hatten, dass wir intern nur 1 Sternchen hatten, d.h. Anfänger, Divemaster muss in der Nähe bleiben, hat das niemanden interessiert. Man hat uns dann kulanter Weise diesen Tauchgang nicht berechnet. Bei einem weiteren Bootstauchgang hat man uns direkt über einer Verwirbelung abgesetzt, ein Tauchlehrer, der dort selbst in Urlaub war hatte einen Tauchanfänger als Body, den er bei 30m festhalten musste, damit dieser nicht noch weiter absackte. Er hat uns dann auch unter Wasser den richtigen Weg angezeigt, damit wir aus der Verwirbelung herauskamen. Vom Divemaster an dieser Stelle wieder keine Spur. Nach diesem Tauchgang haben wir uns bei dem Manager Adam beschwert, der versicherte, dies würde nicht wieder vorkommen. Wir hatten danach gar keine Lust mehr zu Tauchen, uns war das als Tauchanfänger/Nur-Urlaubs-Taucher einfach zu gefährlich. Wir haben auf Kuredu und Filhalhoi ganz andere Erfahrungen beim Tauchen gemacht, kompetente Guides, die uns wirklich durch Strömungen führten und bei Schwierigkeiten halfen. Für Tauchanfänger finden wir die Tauchschule überhaupt nicht geeignet. Für Vieltaucher ist dies sicher kein Problem.
Abendunterhaltung: Null! Nur Live-Musik Untermalung beim Essen.
Wir haben das beste daraus gemacht, aber nach Ellaidhoo würden wir auch nach Beendigung der Bauarbeiten nicht wieder reisen.
Reisebericht: Ellaidhoo 11.1.-24.1.2008
Unsere Anreise war von Frankfurt nach Colombo und weiter nach
Male mit Sri-Lankan Airlines. Dadurch konnten wir einen Zeitraum von 10 Nächten
buchen Zum Vergleich mit LTU 2004 nach Embudu war die Fluggesellschaft und der
Flieger besser. Würden ohne bedenken wieder so buchen.
In Male mussten wir 1,5 Std. auf den Transport mit dem Wasserflugzeug zur Insel
warten. Wie sich später herausstellte ist das der Durchschnitt und normal.
Bei der kurzen Überfahrt von der Landeplattform bis zur Insel mit den Dhoni wurden wir zu unserer Überraschung von einer Gruppe Delphinen begrüßt und begleitet.
Obwohl wir Unterkunft „Superior“ (1. stöckig) gebucht hatten wurde uns zuerst ein Beachbungi zugewiesen. Nach einer kurzen Reklamation an der Rezeption wurde es berichtigt und wir hatten Nr. 215 Erdgeschoß. Für uns eine schöne Lage. Die Superiorzimmer und das Bad sind größer! Kleine „Privatbucht“ direkt vor der Haustüre. Bis auf fehlende Ablagemöglichkeiten für T-Shirt und ähnliches (Fachböden), war es bestens.
Wasserbungis:
Während unserer Anwesenheit sahen wir, dass sie eingeräumt wurden. Am 19.1.
wurde der erste bezogen. Alfons Straub, der Besitzer der Tauchschule gab uns die
Möglichkeit einen fertig eingerichteten Wasserbungi vorher zu besichtigen. Sie
sind in hellen Weiß-Grau Tönen und mit vielen Glastüren ausgestattet. Überrascht
hat mich der verhältnismäßig große Flachbildschirm. Die Balkons sind wirklich
etwas klein geraten. Mir hat das „Innenleben“ gefallen. Einen direkten Zugang
zum Meer gibt es aber leider nicht.
Der Pool ist mit aufbereitetem Süßwasser gefüllt und ca;
1,35mtr tief. Er dient an dieser Stelle als Wellenbrecher und ist an einer Seite
ins Meer gebaut.
Alfons hat uns alles wichtige gezeigt. Er hat uns versichert, dass auch „Schnorchler“
mit Fragen und ähnlichem bei Ihnen an der Tauchschule an der richtigen Stelle
sind. Zur Tauchschule können wir nicht mehr sagen, da wir nur „Schnorchler“
sind.
Küche, essen u. trinken:
Wir hatten AI. Da wir den ganzen Tag auf der Insel waren, hat es sich für uns
gerechnet. Es ist angenehmer. Beim Frühstück war alles da, allerdings nicht so
umfangreich wie im Verhältnis zu mittags und abends. Zu jeder Mahlzeit 2 Suppen,
sowie Italienisch, Hähnchen, Steak, Fisch in allen Variationen und Curry mit
sämtlichen Beilagen. Immer sehr gut gewürzt!!
Das Bier war für uns als „Bayern“ auch in Ordnung. Der gut gekühlte Weißwein wurde unsere Hausmarke. Das Personal war flink und zuvorkommend.
Schnorcheln:
Das Hausriff war für mich an Fischreichtum und Artenvielfalt nicht zu
überbieten. Wir konnten die Insel komplett umschnorcheln. Dadurch traten bei
längeren Touren Gegenströmungen auf. Mit Flossen sind sie aber gut zu
bewältigen. Die Korallen sind hier bereits wieder sehr weit gewachsen und schon
teilweise wieder farbig. Gegenüber 2004 Embudu.
Allgemein:
Die Insel hat eine neue sehr gute Wasserentsalzungs- und Aufbereitungsanlage.
Das Wasser war weich und für Maledivische Verhältnisse hervorragend. Die Bade-
und Handtücher waren sehr weich, duftig und angenehm. Der Zimmerservice
beschränkte sich bei uns auf Bett, Waschbecken und teilweise Dusche. (Trotz
Trinkgeld) Das währe verbesserungswürdig. Es gab kein deutsches Fernsehen. (wers
braucht?).
Die im Katalog (Jahn Reisen) angebotenen Bootsfahrten zur unbewohnten kleinen Nachbarinsel wegen Wassersport (im Preis enthalten) fanden nicht mehr statt. Hier wird laut Alfons Straub ein exklusives Luxusresort mit ca; 6 Bungis gebaut.
Insgesamt kann man sagen, dass alle sehr bemüht waren die Insel komplett fertig zu stellen. Man sah täglich Fortschritte. Am 13.1.2008 wurde die Insel mit großer Zeremonie offiziell eröffnet. Mit Nationalhymne (von den Angestellten gesungen) und 3 Stück Flaggenhissungen mit Folklore. Es war sehr interessant. Wir glaubten der Präsident kommt persönlich, so offiziell!
Gäste:
Die Russen vorher waren laut angaben nur eine vorübergehende Erscheinung. Es
waren wirtschaftlich zu viele Zimmer frei, dadurch die Belegung. Deutschsprachig
ca; 55% (Österreich, Schweiz , Deutschland) Italienisch ca; 25%. Andere wie
Asiaten und Inder ca. 20%.
Wetter:
Die ersten 2 Tage immer wieder nass von oben, dann aber trocken und sonnig.
Tag 30° C, Nacht 26° C, Wasser ca; 28° C.
Der Bewuchs der Insel mit Bäumen, Pflanzen und Sträuchern ist nicht zu
überbieten und hat durch den Umbau nicht gelitten. „Ein tropischer Park“.
Angeboten wurden: Massage, Tennis, Whirlpool (wers braucht) und Fitnesscenter.
Fazit:
Wir betrachten uns als Durchschnittsurlauber mit „normalen“ Ansprüchen. Wir
wussten bei unserer Anreise dass die Insel noch nicht ganz fertig ist. Wir waren
überrascht dass schon alles bis auf Kleinigkeiten so gut funktionierte. Laut
unseren Beobachtungen sind wir überzeugt, dass eine komplette Fertigstellung in
kürze vollzogen ist.
Noch herzliche Grüße an unsere Urlaubsbekanntschaften nach
Wien, Freiburg, München, Wuppertal und Luxemburg. Bedanken wollen wir uns auch
bei Alfons Straub für die Inselführung und die Betreuung bis er nach Düsseldorf
zur „Boot“ musste.
Erna und Andreas
31.12.07 – 15.01.08 Ellaidhoo
Vorab: Möglichst erst ab März/April 08 hinfliegen. Begründung folgt.
Flug/Wasserflieger bestens organisiert. Da haben wir schon anderes erlebt. (Unsere zehnte Insel).
Vorgeschichte: Gebucht als Hochzeitsreise für den 17.12.07. 3 (!!!) Tage vor Anreise teilte uns Meiers Reisen mit, dass die Insel noch nicht komplett fertig renoviert sei. Sie boten uns eine andere luxuriösere Insel an, die aber über kein Hausriff verfügte. Natürlich abgelehnt. Was soll man auf den Malediven ohne Hausriff?! Und, wie wir nach ausführlicher Info wussten, hat Ellaidhoo ein super Hausriff. Dann fieberhaft gekramt, welche Insel als Alternative in Frage käme. Alle, die in Frage kamen, waren ausgebucht. Während wir noch ratlos überlegten, kam vom Reisebüro die freudige Botschaft, die Insel wäre Ende Dezember nun endlich total fertig mit allem Drum und Dran. Ich habe gefragt, ob es evtl. doch noch Baulärm gäbe – NEIN. Bereits ab Weihnachten wäre alles perfekt.
Wir schafften es, um 14 Tage zu verschieben, was ja nicht selbstverständlich ist. Von Meiers war das schon mal die erste Zumutung. Wer kann als Angestellter einfach um 14 Tage verschieben? In Male angekommen, empfing uns ein Meiers-Reiseleiter mit den Worten, dass Ellaidhoo leider NICHT fertig sei. An den Wasserbungis werde noch gebaut. Upps. Er bot uns wieder eine Insel an, die kein Hausriff hat. Aber selbst wenn sie eins gehabt hätte - wer kann so schnell auf dem Flughafen innerhalb von 5 Minuten sagen, klar, ich nehme jede x-beliebige andere Insel? Schließlich hat man sich ja nicht ohne Grund gerade für diese Insel entschieden. Wer hat da alle Inseln im Kopf, ob die einem zusagen, zumal wir immer AI buchen, wo ja auch jedes Angebot etwas anderes beinhaltet. Manche haben keine Cola Light, andere keinen Wein usw. Wie will ich das plötzlich am Flughafen wissen? Also abgelehnt.
Mehr oder weniger gezwungenermaßen sind wir dann nach Ellaidhoo geflogen.
Strand: Unser Bungi (333) lag nicht sehr schön. Man muß wissen, dass der Strand fast überall extrem schmal ist, aber ich denke, das wurde genug beschrieben. Vor der Hütte hat man kaum Platz für die Liegen, und mit jeder Nacht brach mehr vom „Strand“ weg. Wobei das ja nicht mal Strand war. Das war aufgeschütteter Sand, und der wurde nicht aufgefüllt. Dazu kommt, dass es nicht nur eine Wellenbrechermauer gibt etwa 20 -30 m weit, also sehr nahe, sondern die erste direkt am Strand vom Bungi ca. 2-5 m weg sozusagen direkt vor der Terrasse. Es gibt also 2 Wellenbrecher. Der vordere ist teilweise momentan marode, der hintere streckenweise auch eine Ruine. Kein schöner Ausblick. Zuerst ist man einfach nur entsetzt. Wir haben einen Wechsel erwogen, aber die Bungis, die uns zugesagt hätten, waren belegt oder beherbergten zu dem Zeitpunkt permanent schreiende Säuglinge, und das wollten wir auch wieder nicht. Also sind wir geblieben. Der Strand war einfach außerordentlich schlecht. Dazu kam, dass man kaum Sonne hatte. Die Vorgänger hatten die Liegen schon rückwärts an den Wellenbrecher hochgelegt, damit man überhaupt mal etwas Sonne wenigstens im Gesicht hatte. Die hatte man dann nach dem Mittagessen auch noch mal eine Viertelstunde, auch nur im Gesicht. Das war es dann. Den ganzen Tag die Sonne genießen kann man nur an einem einzigen Strandabschnitt um die 303 herum sowie auf einigen ins Meer hinausgebauten Zementstegen – vor unserer Hütte war aber keiner. Da wir keine ausgesprochenen Sonnenanbeter sind, sondern lieber ausführlich schnorcheln, hätte uns das nicht besonders gestört, wenn das Wetter so weit mitgespielt hätte, dass man wenigstens mal ein Stündchen die volle Sonne hätte genießen können, und sei es lesend oder dösend in der Wärme im Schatten. Dazu war es aber zu kühl und zu windig, und spätestens nachmittags setzte auch schon der Regen ein. Wie schon auf Filitheyo haben wir uns zeitmäßig dann doch nach den wenigen Sonnenmöglichkeiten gerichtet, die uns überhaupt zuteil wurden. Die schweren Holzliegen wollten wir nicht Gott weiß wo hinschleppen, und sowieso möchten wir direkt vorm Bungi liegen.
Großes Problem: Es gibt neben den einstöckigen
Standard-Bungis die Beach-Bungis und Garden-Villas. Bucht möglichst keine
Garden-Villas. Diese liegen in zweiter Reihe und haben keine eigenen Liegen. Die
Leute aus der zweiten Reihe suchen sich natürlich auch einen Platz am Strand,
haben aber dort offiziell keine zugewiesenen Liegen. Das ist nicht nur für sie
von Nachteil, sondern auch für die Beach-Bungi-Leute, denn die
Garden-Villa-Leute kommen dann nach vorne an den Strand und besetzen die Liegen
der Beach-Leute, auch wenn sie direkt vor der Terrasse liegen. Die Liegen sind
leider nicht nummeriert. In unserem Fall hatten wir hinter uns Russen. Erst
verschwanden die Handtücher, als wir beim Schnorcheln waren, dann zogen sie mir
fast unter dem Hintern eine Liege weg, und dann holten sie auch noch eine
Auflage, als wir weg waren. Das heißt, wir hätten permanent auf unsere Liegen
aufpassen müssen, was ja nicht geht, weil man halt beim Schnorcheln ist. Morgens
lag dann einer direkt vor unserer Nase auf der Liege und schlief seinen Rausch
aus. Da er nichts verstand und sich offenbar im Recht fühlte, konnten wir ihn
verbal nicht erreichen. Das ist äußerst schlecht organisiert. Jeden Morgen
liefen die Russen herum, wo sie eine Liege mitnehmen könnten. Ich weiß nicht,
was sich das Management dabei denkt. In diesem speziellen Fall wäre eine
Nummerierung der Liegen tatsächlich notwendig, und auch den Garden-Villas
gehören eigene Liegen zugewiesen. Wie das dann allerdings werden soll auf dem
winzigen Strandabschnitt, wissen die Götter. Da lag man ohnehin schon nicht
gerade komfortabel. Wer wie auf Malle liegen will, würde sich dann vielleicht
wohl fühlen. Allerdings braucht man dafür nicht um die halbe Welt zu reisen.
Bungis: Sehr einfach und klein. Aus der Dusche kam kaum ein Strahl. Das wurde
auf Reklamation hin etwas verbessert. Kleiderschrank schlimm. Kaum Kleiderbügel.
Der Hauptflügel der Tür war fast nicht zu öffnen, da die Nachtkonsole quer davor
stand. Im Schrank gab es ein einziges Fach für Shirts, Bikinis, Unterwäsche ect..
Für eine Person evtl. mal gerade genügend. Einer von uns musste den Großteil der
Sachen im Koffer lassen. Dafür hingen im Schrank Bademäntel in Kindergröße. Dann
– Kakerlaken im Großformat reichlich. Im Bett. Im Bad. 5 Stück täglich. Die
großen Ameisen fanden wir schon sympathisch, weil sie die toten Kakerlaken
nachts abtransportiert haben – danke, Ameisen. Es gab keine Leine, um die nassen
Klamotten zu trocknen. Die Toilettenrolle war direkt neben der Dusche – sehr
intelligent angebracht. Im Fernsehen nur Buddha-Kanal und ab und zu englische
Nachrichten und englische Filme, aber immer wieder fielen Kanäle aus, wurde
alles durcheinander gewirbelt – mitten in einem englischen Film plötzlich
Kanal-Neueinstellung von der Rezeption. Nett bei Regen, den wir nicht zu knapp
hatten, wo man tatsächlich mal die Kiste anmacht. Stromausfall auch bei gutem
Wetter, dann auch mal kein Wasser. Schön, wenn man vom Schnorcheln kommt und
kein Wasser läuft und man nicht mal in die Sonne kann, weil der Strand zu schmal
ist und sowieso keine Sonne vorhanden (dafür kann das Management natürlich
nichts). Der Sand an den Liegen einerseits seltsam hoch aufgehäuft andererseits
plötzlich vom Meer trotz der Wellenbrecher weggespült, so dass die Liegen
morgens vorne heruntergekippt waren und man kaum noch wusste, wohin man sie
ziehen sollte. Unter dem Sand waren streckenweise Plastiksäcke gut sichtbar, vor
dem ersten Wellenbrecher auch wieder Sandsäcke, im Wasser Konservendosen und
Bauschutt - alles in allem nicht der Hit. Übrigens haben sie die Nummern
geändert. Die Beach-Bungis fangen alle mit 3 an.
Rezeption: Nett, bemüht, entgegenkommend, aber bei der kleinsten Kleinigkeit überfordert. Dann auch lahm bis tot. Roomservice einigermaßen in Ordnung.
Kellner in Restaurant und Bar: Unglaublich gut und perfekt. „Unser“ Jobi o.ä. im Restaurant war einsame Spitze. Wirklich enorm aufmerksame, sehr freundliche Angestellte, äußerst zuvorkommend und schnell und einfach nur lobens-und liebenswert. Dieser Service ist einmalig für die Malediven. Da haben wir schon anderes erlebt.
Essen: Für maledivische Verhältnissen gut bis sehr gut. Mittags und abends Fisch und Geflügel , wenn auch oft zu trocken, Salat, täglich frische Pasta (viele italienische Gäste), frisches Gemüse, ab und zu auch Fleisch, das man wirklich essen konnte. Am Salatbuffet sogar eine Flasche Balsamico und offenes Öl. Täglich Tomaten, grüner Salat und Salatgurken und immer aufmerksam nachgefüllt. Auch Vegetarier können damit sowie mit dem täglich angebotenen Buttergemüse und den Nudeln satt werden. Reiches Dessert-Buffet mit frischem Obst, Kuchen, Cremes usw. Das Frühstück war eher arm. Viele Tröge, nix drin. Wer will morgens Fisch-Curry essen? Es gab die übliche wenig verlockende Wurst und dazu Käse am Stück. Trotz der Brotvielfalt schmeckte uns keine Sorte wirklich, und die Säfte waren zu süß. Bald war Jobi so nett, mir eine Cola zu bringen, was offenbar die Ausnahme war. Eier konnte man sich kochen oder braten lassen. Na gut, wegen des Essens fährt man eigentlich nicht hin. Da wäre man in der Karibik besser bedient. Übrigens ist es ein absolutes Nichtraucher-Restaurant. Nur in der Bar darf geraucht werden. Wir finden, das sollte im Katalog Erwähnung finden.
Bar: Außerordentlich guter Service. Weißwein gut genießbar. Cocktails weniger. Etwas Trinkgeld, und alles läuft gut. Nette, sehr freundliche Kellner. Zu unserer Zeit keine Abendunterhaltung. Einmal Diskoabend, aber der war eher übel. Alle sind nach draußen geflüchtet. Man wäre gerne an die Poolbar geflohen, aber leider gab es sie noch nicht. Und damit zu unserem Hauptproblem:
Man hatte uns gesagt, sie Insel wäre komplett in Ordnung. Das war sie nicht annähernd. Ein Drittel der Insel war mit großen Planen abgesperrt. Der Pool war nicht zu benutzen, die Poolbar auch nicht, die Insel war nicht zu umrunden, man konnte sie auch nicht umschnorcheln, es wurde eben noch permanent gebaut. Und das war die Unehrlichkeit von Meiers. Es gab Lärm, es stank nach Lacken und Farben, es gab Eisenstangen im Wasser, und man konnte eben diese doch recht kleine Insel nicht umrunden bzw. schön auf ihr spazieren gehen. Beim Schnorcheln hatte man große Mühe, wenn die Strömung wechselte, noch an Land zu kommen. Ansonsten wäre man mitten in der Baustelle gelandet. Also hieß es Zähne zusammen beißen und gegen die Strömung ankämpfen, bis die Baustelle überwunden war. Das war schon ärgerlich. Manchmal habe ich gedacht, ich schaffe es nicht, ich muss in der Baustelle raus, aber das ging ja nicht, weil da alles abgesperrt war. Also musste mich mein Mann mit rausschleppen. Hinterher war ich total kaputt. Generell war die Strömung allerdings schwach. Trotzdem ist es beschwerlich, wenn man mit der Strömung losschnorchelt und unterwegs dann auf Gegenströmung trifft. Da wollte ich gerne an Land, aber, wie gesagt, es war nicht möglich.
Die Wasserbungis werden inzwischen wohl fertig sein, der Pool und die Poolbar auch ganz allmählich, aber es fehlt noch an ziemlich vielem. Die Wegweiser waren noch in Arbeit, der Strand war nicht aufgefüllt, die „alten“ Bungis sind nicht modernisiert usw. usw.. Ich persönlich würde erst nach einem halben Jahr hinfliegen. Vorher wird das nichts. Wenn mal alles komplett ist, wird es allerdings wahrscheinlich sehr schön, zumindest um die Poolgegend mit den neuen Wasserbungis.
Schnorcheln: Superschön. Wir haben ja nun schon 10 Inseln gesehen – dies hier war das Beste! Schwärme über Schwärme, viele Muränen, auch wieder schöne Korallen, ein Oktopus, ein Adlerrochen, drei Haie, 4 Schildkröten, dicke Schwärme von türkisfarbenen Papageienfischen, auch andere, wunderschöne gelbe, blaue und schwarze Schwärme, eben sehr fischreich, wirklich ganz tolle Schwärme, Tausende, in die man eintauchen konnte. Vor den Wasserbungis erschien es uns am schönsten. Unbedingt sollte man Nachbarinseln besuchen. Wir waren vor Komandhoo (???) , der direkten Nachbarinsel, schnorcheln, wo die schönsten Korallen der Malediven sind, und das war ein Traum. Eine so schöne Korallenwelt habe ich noch nie gesehen. Weite Felder blau blühender Korallen, Korallen einfach jeder Art, wunderschön anzusehen. Seltsamerweise gab es dort aber auffällig wenig Fische im Vergleich zu Ellaidhoo. Ich war vor Jahren schon mal auf der Nachbarinsel Bathala und fand es damals auch so traumhaft und hätte auch diese Nachbarinsel sehr gerne besucht. Leider war dann das Boot kaputt, so dass wir nirgends mehr hinkonnten. Das haben wir extrem bedauert. Wir haben so oft an der Rezeption gestanden, ob und wie man einen Schnorcheltrip organisieren könnte, aber das war ein Riesenmanko von dieser Insel – sie haben keine Schnorcheltrips organisiert. Da halfen alle Beschwerden nichts – es wurde einfach nichts organisiert, und das, wo so viele schöne Inseln direkt vor der Tür lagen. Das haben wir sehr bedauert. Das ist schon traurig, wenn man sagt, wir bezahlen ja gerne einen angemessenen Preis, wenn wir hier nur mal für 2 Stunden wegkommen können, und die Rezeption bietet lediglich eine Romeo-und-Julia-Insel für sage und schreibe 300 Dollar an und dann noch Male für 100 ( ab 20 Personen) und die Einheimischen-Insel Rasdhu, die wir schon 3mal gesehen haben, aber keinen einzigen Schnorcheltrip zu einer vorgelagerten Insel. Wir fanden das sehr, sehr traurig. Die vorigen Touren waren von den Italienern organisiert worden, die dann aber abreisten. Neue Italiener wurden wegen der massiven Beschwerden bis auf weiteres nicht mehr auf die Insel geschickt.
Tauchen: Dazu können wir leider nichts sagen. Mein Mann ist zwar Taucher, schnorchelt aber lieber zusammen mit mir. Wie wir hörten, soll das Tauchen im Vergleich zum Schnorcheln nicht besonders sein, aber wie gesagt, wir selbst haben nicht getaucht.
Insel-Tierwelt: Lustige Vogelpärchen, die an den Bungis und im Restaurant herzerwärmend singen und betteln und sich besonders über Käse freuen. Sie kommen pünktlich morgens und mittags sowie zwischendurch, wenn sie Hunger haben, schauen durch die Tür ins Zimmer oder kommen auch rein und picken sogar aus der Hand. Wenn man länger nicht da war, warten sie schon ganz aufgeregt. Wo bleibt der Käse? Die zwitschern wirklich superniedlich, ganz anders als die bei uns heimischen. Im Restaurant wird das Füttern aber nicht gerne gesehen. Dann mehrere Reiher und Krähen und dieser Vogel, der so klagend schreit. Leider kenne ich die genauen Bezeichnungen der Vögel nicht. Eine Ratte haben wir gesehen, aber das ist ja nicht ungewöhnlich. Unschön waren die Kakerlaken im Zimmer.
Gäste: Etwa 50 % Italiener, 30 % Russen, 20 % Deutsche und Schweizer. Italienische, sehr nette Reiseleitung vor Ort, von Meiers leider keine.
Wetter: 4 Tage fantastisch, danach unsicher bis Regen. Windig, schlecht, kaum Sonne. Einheimische sagten uns, nach dem Tsunami wäre das Wetter schlechter geworden. Keine Ahnung. Ich bin seit Jahren dort, und seit ca. 2 Jahren ist es fast nur schlecht, und das außerhalb der Monsunzeiten.
Fazit: Besonders schöne Unterwasserwelt, miserabler Strand, mickerige Hütte, schlechtes Wetter, gutes Essen, hervorragendes Personal, viele Ärgernisse am Strand sowie im Bungi und gute Aussichten auf eine bald sehr schöne Insel insgesamt, wenn sie denn endlich mal fertig wird. Das aber kann noch dauern. Haltet Euch mit dem Buchen möglichst noch etwas zurück, und nehmt auf keinen Fall eine Garden-Villa. Die einstöckigen Standard-Villas waren übrigens nur von Gruppen/Familien belegt, dazu können wir nichts sagen.
Euch allen einen schönen Urlaub!
Helmut und Linda
Ellaidhoo, Dezember 2006
Auf Ellaidhoo hat sich in diesem Jahr einiges getan und vor allem im kommenden
Jahr wird sich sicherlich noch vieles zum Vorteil der Insel ändern. Leider gibt
es aber auch einiges Unerfreuliches von der Insel zu berichten:
Dies hat aber nichts mit dem neuen Management (John Keells Gruppe) zu tun, dass
seit Mitte diesen Jahres auf der Insel ist. Nein – dieser Wechsel ist als klarer
Vorteil anzusehen, weil die Sri Lankische Hotelgruppe in vielen Hotels des
eigenen Landes, aber auch auf Malediveninseln, wie z.B. Velidhu eine sehr gute
Arbeit macht.
Auch der gleichzeitige Wechsel der Tauchbasisleitung von SeaExplorer zu Dive&Sail
hat nichts damit zu tun. Dieser war keinesfalls zum Nachteil der tauchenden
Besucher und wird Ellaidhoo´s Ruf als Taucherinsel sicher auch nach der
anstehenden Renovierung weiter stärken. Zu diesen Wechseln aber später mehr.
In der Vollmondnacht vom 4. auf den 5. Dezember haben die Wellen der Flut einen
Großteil der Wellenbrecher auf der Nordseite der Insel zerstört. Als
anschließend die Wellen von den Resten des Schutzes nicht mehr entschärft
wurden, haben diese dann große Teile des Strandes, aber auch der inneren
Schutzwand und Sandes davor, bzw. dahinter weggespült.
Das traurige Ergebnis lässt sich besser mit Bildern als mit Worten beschreiben,
die Ihr auf meiner Homepage sehen könnt.
Die Bungalows auf der Westseite bis ca. 120 haben davon am wenigsten
mitbekommen. Hier kann man seinen Urlaub genau so genießen, wie zuvor. Der
Strand vor den Nummern um 130 ist nun kaum noch als solcher zu bezeichnen und
für Gäste kaum noch unzumutbar. Entweder hat man fast direkt Sandsatzbarrikaden
vor der Tür oder anstelle von Sand nur eckige, kantige Steinbrocken anstand von
Strand. Ins Wasser kommt man an diesen Stellen nicht mehr.
Spätestens ab Nummer 140 kann man zumindest seine zwei Liegen einigermaßen in
den nun recht steil abfallenden Sand stellen. Viel weicher Sand ist aber auch
hier nicht geblieben und man kann an der Kante zwischen dem teilweise frei
liegenden Wurzelwerk die Nähte der Sandsäcke herausschauen sehen.
Bei den doppelstöckigen 4er-Bungalows bemerkt man aufgrund der stärkeren
Bepflanzung kaum noch etwas von diesem Problem.
Aufgrund der anstehenden Schließung und Renovierung vom 1.5.2007 –
voraussichtlich zum 30.11.2007 werden die aktuellen Schäden bis dahin wohl nur
noch notdürftig geflickt. Sand wird wahrscheinlich nicht neu aufgefüllt (macht
ohne neue Wellenbrecher allerdings auch wenig Sinn).
Unabhängig der sonstigen Qualitäten, aber auch Mängel von Ellaidhoo ist bei der
aktuellen Planung eines Bade- und Strandurlaub auf Ellaidhoo die Auswahl des
Bungalows besonders wichtig. Von einem solchen Aufenthalt im Bereich der
Bungalows um 130 ist derzeit eher abzuraten – zumindest, solange der volle Preis
dafür zu bezahlen ist. Wer seinen Urlaub als Taucher oder Schnorchler
überwiegend im oder unter Wasser verbringt, spielen diese Einschränkungen
natürlich eine geringere Rolle.
Die Insel
Ellaidhoo liegt am östlichen Rand des Ari Atolls, ca. 50km vom Male/Hulule
entfernt. Der Wasserflugzeugtransfer dauert ca. 20, der Schnellboottransfer ca.
90 Minuten. Allerdings bieten einige deutsche Reiseveranstalter den
Bootstransfer nicht an. Das Wasserflugzeug landet dabei an einer Plattform in
der benachbarten Lagune. Hier steht ein großer Sendemast und es wird zurzeit
dort auch ein Schiff gebaut. Der Transfer von der Plattform zum Anleger
Ellaidhoos dauert keine 5 Minuten.
Die Insel ist fast rund und hat einen Durchmesser von knapp 300m, kann aber
aufgrund des an vielen Stellen fehlenden Strandes und des „Hafens“ nicht außen
umgangen werden.
Dennoch ist Ellaidhoo eine Barfuss-Insel. Rezeption, Bar und Restaurant sind wie
alle Wege mit Sand belegt. Schuhe sind also während des Aufenthalts überflüssig.
Nach diversen Umbauten bietet Ellaidhoo momentan knapp 200 Touristen Platz, was
sich auch nach dem Umbau 2007 nicht ändern wird. Im Moment werden aber manche
Bungalows (vor allem 2. Reihe) nicht vermietet.
Mit uns waren ca. 100 Personen auf der Insel, die sich meist aber so gut
verteilten, dass es uns eher leer vorkam. Lediglich beim Abendessen im (für 200
Personen zu kleinen) Speisesaal sieht man zu den Mahlzeiten viele Menschen.
Zurzeit arbeiten übrigens 135 Angestellte für das Wohl der Gäste - die meisten
davon bleiben allerdings unsichtbar.
Ellaidhoo ist keine reine „italienische“ Malediveninsel mehr, was sich nach der
Wiedereröffnung im Dezember 2007 noch weiter verringern dürfte.
Je nach Saison und Ausbuchungsgrad kann, darf oder muss man mit 25-50%
italienischen Gästen rechnen. Den Rest machen vor allem deutschsprachige
Urlauber (viele Taucher), aber auch Japaner, Russen, Portugiesen, Briten und
Touristen anderer Nationen aus.
Vor allem am (immer noch vorhandenen) Strand an der Südwestseite der Insel
treffen sich gerne italienische Gruppen zum gemeinschaftlichen Sonnenbraten und
Schwatzen. Die von mir verwendete Bezeichnung „klein Rimini“ ist aber eher mit
Augenzwinkern zu verstehen. Zwar gibt es einen Reiseleiter aus Italien, der sich
sehr aufmerksam um „seine“ Gäste kümmert. Animation gibt es aber während des
Tages nicht. So bleibt es auf der Insel meist angenehm ruhig.
Wir hatten den Aufenthalt über Orca gebucht. Auf der Insel ist diese
Veranstalter aber noch nicht einmal mit einem Aushang oder einem Ordner
vertreten. So erfolgte der Empfang durch das Inselpersonal in der Rezeption.
Nach dem obligatorischen Ausfüllen der Anmeldung bekamen wir neben einem Eistee
innerhalb weniger Minuten eine (zu) kurze Einführung über die wichtigsten
Details der Insel und wurden dann zu unserem Bungalow gebracht. Auf der Hälfte
der Strecke nahm ich meinem (kleinen) Roomboy dann die Schubkarre mit unseren 3
Koffern ab.
Am Empfang gibt es von den anderen Veranstaltern Informationen als Aushang und
Ordner. Auch die Angebote für Touren (Nachtfischen, etc.), Sport und Spa hängen
dort mit Listen zum Eintragen.
Informationen z.B. über Fahrten zur Insel Maaga, Essenszeiten u.a. muss man sich
aber durch Nachfrage selber besorgen, weil diese weder dort aushängen, noch in
einem Informationsordner im Zimmer stehen.
Bungalows
Alle von mir besichtigten Bungalows sind zwar nicht unbedingt luxuriös, aber
völlig ausreichend ausgestattet. Dabei ist die Möblierung nicht in allen
Bungalows (auch der gleichen Kategorie) identisch. So gibt es in einem
Strandbungalow ein Sofa, in dem anderen vielleicht zwei und in dem nächsten
„nur“ einen Sessel.
Vor jedem Bungalow befindet sich eine Terrasse mit 2 recht bequemen
Sitzgelegenheiten. Jeder Bungalow verfügt zusätzlich über 2 nummerierte
Auflagen. Die zugehörigen Liegen befinden sich am Strand, sind aber nicht
nummeriert, was bei den Bungalows hinter dem beliebten und belebten Weststrand
zu kleineren Problemen führen kann, da dort kaum zusätzliche Liegen zur freien
Verfügbarkeit stehen.
Die Zimmer haben alle fernbedienbare Klimaanlage, Ventilator, TV und Minibar,
die allesamt hörbar, aber doch noch dezent arbeiten. Für das Alter der
Einrichtung sind die Mängel recht gering und trüben den Urlaubsgenuss nicht.
Leider war DW-TV nicht eingestellt. Dafür gab es aber 2 englische
Spielfilmkanäle, die jedoch teilweise in wesentlich schlechterer Qualität als in
der Bar liefen. Aber wer kommt schon zum Fernsehen auf die Malediven…
Wie auf den Malediven üblich ist ein fester Roomboy für die Reinigung einer
Anzahl von Bungalows zuständig (hier: 8). Während oder nach dem Frühstück
erfolgt die Hauptreinigung und während des Abendessens kommt dieser ein zweites
Mal vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Die Sauberkeit ist gut und wenn man
wie wir einen „netten“ Roomboy hat, dann darf man sich hin und wieder auch über
ein schön dekoriertes Bett oder Bad freuen, so dass man gerne auch mal ein
Trinkgeld gibt.
Wir hatten den Einzelbungalow 146.
Obwohl die 50 Einzelbungalows zum „Erstbestand“ der Insel gehören, unterscheidet
sich nur genau dieser eine von den anderen 49. Warum dieser eine Bungalow eine
größere Holzterrasse, eine etwas anderes Vordach, einen Holzfußboden (ansonsten
Stein) und eine Naturdecke aus Stroh hat, konnte uns niemand wirklich erklären.
Ein wirklicher Vorteil war das allerdings nicht und wird sich sicherlich nach
der Renovierung auch erledigt haben.
Die aktuelle Einrichtung war für die Größe des Raumes etwas spärlich, insgesamt
aber völlig ausreichend. Das Bett war nur ca. 1,85m lang, die Matratze war etwas
durchgelegen, aber noch ok, die Klimaanlage gut und recht leise. Gleiches galt
auch für den Ventilator. Das Bad und auch die Badezimmerarmaturen waren in gutem
Zustand. Zu Stoßzeiten kann der Wasserdruck aber schon mal etwas schwächer
werden.
Insgesamt entsprechen die Zimmer dem Inselstandard von 3 Sternen und sind z.B.
durchaus mit den (4*) Bungalows auf Eriyadu zu vergleichen.
Weitere Hinweise zu den Bungalowarten habe ich bei den Aussichten nach dem Umbau
zusammengefasst.
Essen
Insgesamt liegt das Essen auf maledivischem Niveau. Frühstück (7:30 – 10:00),
Mittagessen (12:30 – 14:00) und Abendessen (20:00 – 22:00) werden in
reichhaltigen Buffets angeboten, die zu jeder Zeit kontrolliert und aufgefüllt
werden.
Das Restaurant liegt neben Bar und Rezeption und erscheint mir für 200 Gäste
deutlich zu klein zu sein. Da aber auch der spätere Gast immer die volle Auswahl
erwarten kann, erfolgt der Ansturm der Hungrigen nicht genau zur
Restaurantöffnung, was sich durchaus positiv bemerkbar macht. Dennoch musste man
sich selbst bei nur 100 Inselbesuchern teilweise einen umständlichen Weg durch
die Tischreihen zum Buffet bahnen, was bei voller Belegung recht lästig und
umständlich sein dürfte.
Nur gut, dass das Restaurant nach dem Umbau deutlich vergrößert werden soll.
Am Buffet selber kam es erfreulicherweise nie zu Wartezeiten.
Wie üblich bekommt man bei ersten Restaurantbesuch einen Tisch und „seinen
eigenen“ Kellner zugewiesen. Natürlich hat man die Möglichkeit bei der
Platzvergabe mitzureden – dies aber nur zusammen mit dem „Chef der
Platzverteilung“ und im Rahmen der freien Tische. Sollte man in Gruppen
anreisen, so besteht natürlich auch die Möglichkeit mehrere Tische
zusammenzustellen und gemeinsam zu sitzen/essen.
Das Frühstück bietet von Brot, Marmelade, Wurst, Käse, Obst, Cornflakes, frisch
zubereiteten Eiern, Waffeln, Bohnen, Würstchen, Currygerichten und Kuchen
wirklich fast alles, was das Herz begehrt.
Neben Kaffee und Tee (leider kein Kakao) gibt es die leider typische Selektion
aus 3 Getränken, die nur eine entfernte Verwandtschaft mit Säften aufweisen und
für mich in die Rubrik „kaum genießbar“ fallen.
Zum Mittag- und Abendessen werden unterschiedliche Fleisch, Fisch und
vegetarische Gerichte angeboten und immer auch durch Nudeln, 1 oder 2 Currys und
Pizza ergänzt. Das Salatbuffet mit einer großen Auswahl an Dressings ist ebenso
gut und umfangreich wie das Nachtischbuffet aus Obst, Pudding oder
Kuchen/Torten.
Spezielle Themenbuffets gibt es nicht. Für einen 2 wöchigen Aufenthalt ist die
Abwechslung aber völlig ausreichend. Wie immer liegt es im Auge des Betrachters,
ob man sich auf die Wiederholung mancher Speisen freut oder sich darüber ärgert.
Wer beim Nachtfischen erfolgreich war, der kann sich am Abend seinen Fang
servieren lassen.
Insgesamt bietet Ellaidhoo also prima Voraussetzungen neben schönen
Urlaubserinnerungen diese auch in Form neuer Hüftringe mit nach Hause zu nehmen.
Mit dazu beitragen könnte auch die sehr späte Zeit des Abendessens. Wir würden
lieber ab 18:30 oder spätestens ab 19 Uhr zu Abend essen.
Schnorcheln
Leider hat auch auf Ellaidhoo El Ninjo und Korallenleiche voll zugeschlagen. Vor
allem der Schnorchler wird nur an recht wenigen Stellen eine vollkommen intakte
Korallenwelt vorfinden. Zwar blüht zwischen den vielen abgestorbenen Korallen
auch immer mal wieder das Leben neu auf und es lassen sich durchaus auch Stellen
mit schönen Korallenformationen finden. Insgesamt überwiegt im Bereich der
ersten Meter (Tiefe) aber leider (noch) graue Tristesse.
Bekannter weise stört dies die Fische aber glücklicherweise überhaupt nicht.
Hier gibt es den gesamten Katalog des indischen Ozeans zu besichtigen;
allerdings viele häufiger und manche eben seltener.
Wie man an der Außengrenze des Atolls erwarten und erhoffen kann, hat man dabei
auch gute Chancen große Fische und Schwärme zu sehen. Haie, Schildkröten,
Napoleons, Stachel- und Adlerrochen lassen sich durchaus am Hausriff blicken
(eigene Erfahrung) und selbst Mantas und ein Walhai sollen dort schon gesichtet
worden sein. Man muss halt nur zur richtigen Zeit am passenden Ort sein und
sicherlich auch etwas Glück haben.
Allerdings muss man am Hausriff von Ellaidhoo mit Strömung rechnen, die entweder
von Westen (einlaufende) oder Osten (auslaufende) kommt. Nicht nur hier gilt: Je
stärker die Strömung, desto größer ist die Chance auf Großfisch und größere
Schwärme. Es empfiehlt sich dann gegen die Strömung zur Strömungsspitze zu
Schnorcheln und dort das vielfältige Leben zu genießen. Anschließend kann man
sich mit derselben wieder zurücktreiben lassen. Leider gibt es an Ost und
Westseite (noch) keine Ausgänge durch die Wellenbrecher, so dass dieser Weg für
ungeübte Schnorchler bei Strömung beschwerlich und weit werden kann. Das Riff
ist allerdings fast an allen stellen tief genug um darüber hinwegschnorcheln zu
können. Nach ein paar Metern beginnt dann die Steilwand und fallt auf bis zu 30m
in die Tiefe. Hier lohnt auch immer mal ein Blick ins tiefe Blau.
Insgesamt sind die Bedingungen zum Schnorcheln nicht ideal, die Korallen weniger
sehenswert. Dafür gibt es recht gute Chancen auf Großfisch.
Für einen reinen Schnorchelurlaub würde ich persönlich eher eine andere Insel
wählen.
Tauchen
Die Tauchbasis steht unter der Leitung von Dive & Sail und wird vor Ort vom
Malediver Adam geleitet.
Zusätzlich sind aber auch 2 deutschsprachige Tauchlehrer „an Bord“. Die Basis
ist groß und auf relativ viele Taucher eingerichtet. Dies ist gut, denn
Ellaidhoo ist vor allem im deutschen Sprachraum als Taucherinsel bekannt und
wird entsprechend beworben. Die Tauchbasis ist gut ausgestattet und auch einem
größeren Ansturm gewachsen.
Insgesamt wird Ellaidhoo ihrem Ruf als gute Taucherinsel durchaus gerecht. Die
Basis ist zwar groß, aber dennoch übersichtlich und gut organisiert. Dabei
bleibt der Umgang immer freundlich und locker, was einen entspannten Aufenthalt
und Tauchen ermöglicht. Die angefahrenen Ziele fast immer lohnend und das
Hausriff wird auch nach mehreren TG nicht langweilig.
Sonstige Freizeitgestaltung
Neben dem Fußball- und Volleyballplatz, die beide hauptsächlich am späten
Nachmittag von den Angestellten genutzt werden gibt es noch folgende
Einrichtungen:
Wassersport auf Maaga.
Wassersport wird ausschließlich auf der Nachbarinsel Maaga angeboten, aber eher
wenig genutzt. Auf dieser kleinen Insel kann man nicht übernachten. Jeden Tag
fährt morgens und Nachmittags ein kostenfreies Dhoni nach Maaga, so dass man
dort 2-2,5 Stunden verbringen kann.
Dies wird aber wahrscheinlich nach der Renovierung nicht mehr angeboten. Es gibt
Gerüchte, dass Maaga zu einem kleinen Luxusresort umgebaut werden soll. Ich kann
dies aber weder bestätigen, noch nähere Informationen dazu liefern.
Inselshop
Der Inselshop ist den ganzen Tag über geöffnet und recht groß. Hin und wieder
gibt es einen Sonderangebotstag. Hier kann man aus einer recht großen Auswahl
Souveniers und alles, was man zu Hause vergessen hat einkaufen.
Internet / Snacks
Im Internetcafe kann man (theoretisch) für 35ct/min ins Internet gehen. Momentan
muss man das aber über die Rezeption machen. Im Internetcafe werden auch Snacks
angeboten.
Falls man kein Mittagessen gebucht hat, lohnt es sich aber eher für 12$ das
normale Mittagessen nachzuordern, denn für das gleiche Geld bekommt man in der
Snackbar nicht viel.
Sport / Spa
Im, bzw. am Sportkomplex gibt es einen Fitnessraum, ein Spinningraum, ein
Squash- und zwei Tennisplätze. Zusätzlich sind im gleichen Gebäude noch
Behandlungsräume für den Spa Bereich untergebracht, der aber während unseres
Aufenthaltes praktisch nicht genutzt wurde. Gleiches galt auch für den
Sportbereich. Lediglich die Tennisplätze wurden hin und wieder genutzt.
Ob dies am Wetter, an den Gästen, dem recht dunklen Ambiente oder den doch recht
hohen Preisen gelegen hat, kann ich nicht sagen.
Bar
Die Bar ist in einen überdachten Teil mit diversen Sitzgelegenheiten und
Tanzfläche und einen großen Außenbereich unterteilt.
Im inneren Bereich der Bar findet das abendliche Unterhaltungsprogramm (Disco,
Krabbenrennen, Trommel, Karaoke) statt. Hier werden auch die italienischen Gäste
in einer knappen Stunde in die Besonderheiten der Insel eingewiesen
(anderssprachige Touristen erhalten an der Rezeption eine 3-5 minütige
Einweisung in englisch).
Die Getränkepreise liegen im unteren Rahmen der Malediven: 1,5l Wasser kostet
z.B. 3,50$, ein Softdrink 2,50$ und ein gezapftes Bier (0,3) kostet 3$.
Alle Veranstaltungen an der Bar finden in recht gemäßigter Lautstärke statt, so
dass es nicht zu besonderen Lärmbelästigung der anderen Touristen kommt.
Abends gibt es an 3 von 7 Wochentagen ein festes Abendprogramm; es wird je
einmal Krabbenrennen/Trommeln, Disco und Karaoke angeboten. Zuständig dafür
scheint eher die italienische Fraktion zu sein, wobei natürlich jeder andere
Gast ebenso willkommen ist. Überhaupt ist uns nicht aufgefallen, dass die
Behandlung der verschiedenen Nationalitäten unterschiedlich ist.
Die Abendveranstaltungen beginnen nach dem Abendessen und werden in recht
gemäßigter Lautstärke durchgeführt. Sicherlich kann man an einigen nahe an der
Bar liegenden Bungalows die Musik leise wahrnehmen. Inwieweit das störend ist,
liegt dann natürlich an der Empfindlichkeit des Einzelnen.
Kinderspielplatz
Es gibt ihn. Ob er genutzt wird, kann ich nicht sagen.
(römischer) Garten / natural Disaster
Wer auf die Idee gekommen ist den Garten (auch auf den Wegweisern) „natural
Disaster“ zu nennen, ist mir nicht klar. Vielleicht gab es früher ja mal einen
größeren Teil der ursprünglichen Vegetation. Mir wäre das auf jeden Fall lieber
als dieser „merkwürdige“ Garten mit den römischen Figuren, den wirklich niemand
braucht.
Tierwelt (über Wasser)
Natürlich gibt es Ameisen und Mücken; beides aber nicht allzu zahlreich.
Ansonsten beschränkt sich die Tierwelt auf Geckos, Schönechsen, Krähen,
Flughunde, Laufvögel, Reiher, Sittiche und Kakadus.
Fast Überwasser kann man abends auch noch Stachelrochen beobachten, die im
Meeresbecken gegenüber der Bar hin und wieder gefüttert werden und die auch ohne
Fütterung neugierig aus dem Wasser lugen und sich mit Glück streicheln lassen.
Wege
Und dann sind da noch die (in anderen Berichten erwähnten) Pilze, die die
Wegebeleuchtung darstellen und mich zusammen mit dem Frosch dazu bewogen haben
dies die „Tour durch den Märchenwald“ zu nennen. Natürlich ist das genau so
übertrieben, wie das Gemeckere über die beleuchteten Pilze.
Wetter
2006 war für Touristen einer der schlechtesten November überhaupt. Schon im
Oktober hatte es viel geregnet und sich die Sonne wenig gezeigt. Dies sollte
sich im November noch verschlechtern. Von den 30 Tagen ab es gerade mal 3-4
halbwegs gute Tage, an denen sich die Sonne zumindest hin und wieder blicken
ließ. Ansonsten war es meist bewölkt und regnete fast jeden Tag. Der Dezember
brachte erstmal keine deutliche Verbesserung.
An unserem Anreisetag (7.12.) regnete es meist und die Nacht verwandelte den
etwas tiefer gelegenen Sportplatz in einen großen See, was zumindest die Reiher
gefreut haben dürfte.
Nach 2 Tagen kam aber dann endlich ein (kleiner) Wetterumschwung und wir hatten
fast 5 Tage herrliches Wetter, was aber leider nicht beständig hielt. Natürlich
waren die Temperaturen unvermindert hoch – wenn auch für die Malediven mit
teilweise „nur“ 26-27 Grad recht „frisch“.
Diesen Bericht mit zusätzlichen Informationen vor allem zur Tauchbasis, den
geplanten Veränderungen der Insel und vielen Bildern findet Ihr unter:
http://www.tschauder.de/html/ellaidhoo.html
Reisebericht Ellaidhoo vom 20.11.2005
Wir wurden nach Ellaidhoo umgebucht, da Eriyadu nach dem Generatorbrand noch
geschlossen war. Ein Satz nur zum Flug, Condor kennt ja Jeder, das Personal wa