| Fesdu | ||||
| Nach einem ruhigen Flug mit einer Boing 767-300 der Lauda Air und einem kurzen Zwischenstopp in Sri Lanka (40min.) landeten wir pünktlich um 11.°° Uhr am Hulhulé Airport, unweit der Inselhauptstadt Male. Wir hatten das Glück in der Reihe 23 (fußfrei) beim Notausstieg zu sitzen und konnten uns extra lang machen. Das Service und die Verpflegung an Bord waren ausgezeichnet. Empfangen von einer TUI Vertreterin fanden wir sofort den Weg zum Bus, welcher uns zu den bereits wartenden Wasserflugzeugen des "Maldivian Air Taxi" brachte. Nach einem Gratisgetränk und kurzer Wartezeit ging's mit den Gästen von Athuruga Richtung Fesdu. Nach 25 Minuten Flugzeit setzten wir zum extremen Sinkflug auf "unsere" Insel an und wurden von einem Dhoni an der Landeplattform abgeholt. Bianca, die auf der Insel stationierte TUI-Reiseleiterin, begrüßte uns mit einer frischen Kokosnuss und überreichte uns den Zimmerschlüssel des Bungi 48. Die kurze Wanderung zum Bungi war der Weg in eine "andere" Welt - Alltag, Stress und Hektik blieben hinter uns und es packte uns das berühmte Maledivenfieber, welches wir nur aus Erzählungen kannten. Die wenigen Tage und Stunden vergingen wie im Flug - Schwimmen, Schnorcheln, Lesen, Essen, Trinken, Schlafen und Träumen ließen wenig Zeit für Gedanken an zu Hause. Ein Schnuppertauchkurs, ein Sunset Cruise (AI) und eine Fahrt zu einer Einheimischeninsel waren unsere einzigen zusätzlichen Aktivitäten während unseres Aufenthaltes. Trotz schlechter Wettervorhersagen vor unserem Urlaub hatten wir unglaubliches Glück. Schon beim Anflug mit dem Wasserflugzeug ging rechts und links neben der Flugroute das eine oder andere Gewitter nieder und die Wolkenmassen hingen bedrohlich über den kleinen Inseln. Um so mehr waren wir über das Postkartenwetter bei unserem Empfang auf der Insel überrascht. Auch am zweiten Tag war uns die Sonne vergönnt. Am Freitag, Samstag und Sonntag war es dann bewölkt aber schön - in unmittelbarer Nähe zogen aber mächtige Gewitter vorbei wovon wir glücklicherweise verschont blieben. Als einzigen kleinen Wermutstropfen kann man nur die für maledivische Verhältnisse relativ starke Brandung erwähnen, die den Sand in unmittelbarer Strandnähe 2-3 Tage lang aufwühlte. Dadurch veränderte sich auch teilweise der Strand täglich im Aussehen. Rund 14 Tage vor unserer Ankunft wurde die wunderschöne Sandbank vor der Sunset-Terrasse komplett weggespült und auf der Südseite der Insel wieder angespült, hier war der Strand zu unserer Zeit teilweise mehr als 15 Meter breit.
Reisezeit: 21.7.04 bis 13.8.2004 Kurzinfo Leider haben tatsächlich die Bauarbeiten auf der Insel begonnen. Die Bungalows 11-15 sind nicht mehr bewohnbar und zum Teil bereits abgerissen. Das bedeutet auch: man kann die Insel nicht mehr am Wasser gehend umrunden, da der Bereich zwischen den oben genannten Bungalows durch einen Bauzaun abgesperrt ist. Ebenso ist die örtliche Reiseleitung (Aushilfe) der TUI nur noch bis Ende August 2004 auf der Insel. Leider fördert die Regierung der Malediven besonders 5 Sterne-Anlagen. Daher wird auch diese Anlage komplett abgerissen. Der Speisesaal und das Restaurant werden vergrößert, da bei schlechtem Wetter nicht alle 180 Gäste Platz finden. Also die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Die ersten Bungalows sind bereits abgerissen.(Baulärm bis spät abends und Dieselgestank der Baumaschinen) Positives Alle Bungalows sind seit neuestem mit einem Kühlschrank ausgerüstet. Dies sollte als Schnellinfo fürs erste reichen. Reinhard + Monika
FESDU in der Zeit vom 19.05.2004 bis 02.06.2004
Hallo zusammen,
Reisebericht Fesdu vom 09. bis 24.08.2003 Kann mich Meike und Manu aus Köln die zwei Wochen vor uns auf Fesdu waren, bis auf wenige Kommentare nur anschliessen ! Flug Frankfurt - Male mit LTU : Ausser der Verspätung - alles hat reibungslos geklappt, sogar ohne Platzreservierung !!! Transfer Wasserflugzeug man bekommt sogar noch eine gratis Erfrischung von den Inhabern der Air-Taxi Firma angeboten. Wir waren die beiden einzigen die an dem Tag auf Fesdu angekommen sind und dies zu einer Zeit wo normalerweise keine Wasserflugzeuge auch nur in der Gegend der Insel landen. Bungalows Wir haben aufgrund des Forums, der vorigen Reiseberichte und anderen Infos Bungi Nr. 39 gewünscht (bei Buchung angegeben, zusätzlich hat das Reisebüro und wir selbst Fax und e-mail gesandt, wir hatten die Kopie von allem dabei) und bekamen glücklicherweise augenblicklich Nr. 39, mit dem wir sehr glücklich waren. Es liegt einfach traumhaft und die Terrasse hat eine eigene Palme, d.h. dass die Terrasse um die Palme herumgebaut wurde !!! Strand Danke an unsere lieben Bungi Nachbarn, die uns ihre Luftmatratzen bei ihrer Abreise „vererbt“ haben..... (wurden auch bei unserer Abreise wieder weiter verschenkt). Schnorcheln Atoll Shop Man kann echt schöne (und ausserdem günstige) Sachen in dem kleinen Shop kaufen und ich glaube wir haben diesen fast leer gekauft *grins* Fazit Christiane und Sandra aus Luxemburg
Reisebericht zu unserer Reise nach Fesdu, 17.7.-1.8.2003 Flug Empfang Male: Bungalows: Strand: AI: Schnorcheln: Tauchen: Insel: Entertainment: Bio-Center: Insekten: TUI-Reiseleiterin/Ausflüge.: Fazit: Meike und Manu aus Köln
Ich war mit meiner Schwester 2 Wochen auf Fesdu und zum ersten Mal auf den Malediven. Als alleinreisende Frauen Anfang 30, die nun auch nicht gerade hässlich sind, können wir nur sagen, dass dies überhaupt kein Problem war, wie das nach dem Reisebericht über die verunglückte Reise nach Fesdu mit dem anschließenden noch viel schlimmeren Aufenthalt auf Kuramathi den Anschein haben konnte. Das Personal war sehr freundlich und kompetent, aber selbstverständlich wurde die Distanz gewahrt und auch keine Bettwäsche mit skandalösen ( ;-) ) Kritzeleien aufgezogen. Wir sind allerdings auch nicht zum anbändeln hingefahren, wobei dies ohnehin wegen der vorherrschenden Touristenklientel auch wenig aussichtsreich gewesen wäre. Viele Paare, zumeist 40-60 Jahre (einige deutlich älter), wenig Singles, ein einziger Jugendlicher, keine Kinder.Dies liegt sicher daran, dass die Insel klein und sehr ruhig ist, es gibt keine organisierten activities wie Krabbenrennen, Quiz usw., was man von anderen Inseln hört, keinen Pool, keinen Spielplatz. Irgendwie waren sich alle einig, dass keine laute Musik aus mitgebrachten Radios am Strand dröhnt und generell nicht herumgeschrien wird. Über die Einrichtungen, Schnorchelbedingungen usw. will ich gar nicht mehr schreiben, dies ist alles zutreffend in den vorangegangenen Reiseberichten geschildert, hat sich nicht geändert und ist somit nicht ergänzungsbedürftig. Allerdings wurde auch für uns am Abreisetag das Gerücht gestreut, dass die Insel nun umgebaut werden soll und die -schon äußerlich weder von der Lage noch von außen vergleichbaren- Flachdachbungalows umgebaut werden sollen. Das ist ja alles ganz schön und sicher bitter nötig, denn es gibt hiermit nur Probleme, weil jeder, der das Pech hat, einen solchen zugewiesen zu bekommen, sich zu Recht benachteiligt wird und die Reiseleitung nervt, bis ein Spitzdachbungalow frei wird (wir waren nicht betroffen und hatten Nr.39), nur-wann soll denn das endlich passieren? Gelesen habe ich das in den Reiseberichten, auch älteren, schon mehrfach. Meiner Meinung nach sollten sowieso ein paar Bungalows weniger auf der Insel stehen, Nr.59, ein Flachdachbungi, den sie zwischen zwei andere Spitzdach geklemmt haben, verschandelt gleich alle drei. Fesdu ist traumhaft schön und wir hatten einen herrlich entspannten und schnorchelerlebnisreichen Urlaub. Auch das all-inclusive-Angebot ist, was Getränke anbelangt umfassend. Ob sich AI lohnt, ist schwer zu sagen, aber Fesdu ist ohnehin nur AI (bzw.Vollpension plus) buchbar. Es ist natürlich so, dass wir täglich mindestens für 40 $ Getränke abgezeichnet haben. Nun ist es aber so, dass wir Cocktails getrunken haben, die wir dann, wenn wir tatsächlich die auf der Karte stehenden 8 $ hätten zahlen müssen, nicht getrunken hätten, weil es uns das nicht wert gewesen wäre( sie sind ganz lecker, aber nun auch nicht sooo berauschend). Der Spitzdachbungalow -die sind alle gleich, wobei in der Tat 33-55 die schönste Lage haben, ist sehr geräumig, wobei das Raumgefühl auch durch das 5 Meter hohe Dach vermittelt wird. Leider ist der Bungalow mit so einer Naturtapete versehen, was in Verbindung mit den Umstand, dass es nur ein 2,50 Meter breites Fenster zur überdachten Terrasse gibt, den Bungalow recht dunkel macht, zumal auch irgendwie eine Deckenbeleuchtung fehlt. Schade auch, dass keine zu öffnenden Fenster vorhanden sind, denn ein leichter feuchter Muffgeruch lässt sich nicht verleugnen und so natürlich auch nicht vertreiben. Warum das ist, leuchtet nicht ein, denn Ungeziefer kommt auch so rein. Wir hatten vier Kakerlaken und zwei große Spinnen, Ameisen und einen Gecko, der aber da offenbar nicht gegen an fressen konnte. War für uns kein Problem, Becher drübergestülpt, rausgetragen, freigelassen, fertig. Das klingt jetzt alles so negativ, soll es aber nicht sein, nur, man könnte halt einiges noch schöner innen machen,auch das Bad hat schon bessere Tage gesehen, von außen sind die Bungalows aber ein Traum. Einschränken muss ich auch den Eindruck, der nach vorangegangenen Reiseberichten in Bezug auf das Essen entstanden sein mag, wo ständig davon die Rede ist, wie lecker und abwechslungsreich das alles ist. Man kann da sicher gut über die Runden kommen, aber das Essen war von deutlich wechselnder Qualität, in großen und ganzen eben so lala. Manchmal waren die Set Menues sogar sehr gut, es geht also, teilweise aber wirklich nicht so doll. Die Suppen, die hier schon teilweise über den Klee gelobt worden sind, waren fast ohne Ausnahme Tütensuppen oder halt auch nur mal ein Brühwurfel mit ein paar Erbsen drin, das Gemüse zum Fisch oder Huhn bzw. Rind, was immer lecker war, war teilweise fast noch roh, insbesondere die grünen Bohnen, da hat man es mit dem "Biss" gerne übertrieben, wie auch teilweise mit den Nudeln, die gelegentlich noch knackten, und beim Nachtisch waren uns auch zu viele Cremepülverchen und zuviel Dosenobst ( Birnen, Ananas, Fruchtcocktail) dabei. Manchmal gab es aber auch gute Kuchen. Fast immer besser waren die Buffets, insbesondere das italienische, das maledivische und das pasta and seafood buffet waren gut und abwechlungsreich. Wer extrem viel Wert auf die "cuisine" legt, wird hier jedoch nicht glücklich. Wir waren jedoch gut zufrieden und können auch mal zwei Wochen ohne Blattsalate, guten Joghurt, Mövenpick-Marmelade, knusprige Brötchen usw. auskommen. Nicht glücklich wird auch, wer meint, er müsse ständig Party machen. Trotz AI bei den alkoholischen Getränken hat da keiner herumgesoffen und laut herumgelallt oder gegrölt (es sind auch keine Italiener auf der Insel), sondern es herrschte immer ein besonnenes, gepflegtes, wenngleich legeres Ambiente. Also auch nicht geeignet zum Klunker ausführen, würde irgendwie deplaziert wirken. Wichtig waren uns eine urig-legere, "no shoes, no news"-Atmosphäre, ein gutes, nahegelegenes Hausriff , weißer Puderzuckersand, klare Sicht, schöner Bewuchs und gleichgesinnte Mitreisende. Das alles haben wir bekommen, und deswegen würden wir nicht zögern, nochmal nach Fesdu zu fahren. Sonia und Sylvia
fesdu 24.1-8.2.03 es ist das dritte mal das wir diese insel besuchen dürfen! "dürfen" deswegen,weil man glück haben muß bei der buchung! diese erfolgt über TUI .die insel ist sehr oft überbucht! warum und wieso,es kann keiner auskunft geben! die TUI schiebt es aufs management der insel und umgekehrt! der flug war und ist eine katastrophe: der flieger: eine 737-800 von der AUA-GROUP(AUA und LAUDA) nur ein vietransport kann schlechter sein ! 2WC für 170 leute, kein platz für die Füße, die servierkörper(tschuldigung heißen ja stuardessen) ständig im streß beim servieren,da der mittelgang(einen anderen gibt esja nicht)andauernd mit leuten verstopft ist,die aufs WC wollen und nicht können da die servierwagen sie behindern! zwischenlandung in dubai: alles muß aus der maschine,sie wird aufgetankt,crewwechsel, nach ca,1stunde wieder aufruf,durch einige kontrollen und dann gehts endlich weiter richtung male! jetzt wirds bei uns und anderen ein bißchen hektisch, man will sich der winterklamotten entledigen,und schön langsam sieht man immer mehr passagiere in shorts und t-shirt! dann endlich lande anflug ,male! immerwieder ein erlebnis!! wir schauen uns die augen nach den wasserflugzeugen aus! nach koffersuchen und kontrolle wird man sofort von einer TUI.dame in empfang genommenund zu dem entsprechenden schalter weitergereicht! aller supernett und freundlich!weiter gehts mit einem kleinbus der uns über die rollbahn(mit verkehrsampel)zum wasserflugzeug-terminal bringt! auch hier funktioniert alles bestens! kurze zeit später :aufruf für fesdu,und ab gehts! der flug ist jedesmal ein besonderer kick! das ist noch wirkliches fliegen! die atolle von oben,ein traum, diese farben!phantastisch ! der flug dauert leider nur ca,30 minuten und da unten liegt sie, unsere insel ! landung :!.man wird mit einem boot von der plattform(wo der flieger anlegt ,wie ein boot) zum empfangssteg gebracht,(dieses mal werden wir von einer sehr netten TUI-dame schon beim flieger empfangen !!!! auch das hatten wir schon anders erlebt!) empfang durch einige freunde und der tauchcrew, karin und ronny dann welcome-drink!und zum bungi ! raus aus den klamotten und ins wasser! herrlich warm !die luft 30°,wasser29°! am hausriff sind wie immer sehr viele fische und nach der ersten schnorchelrunde gehts zur tauchbasis ,chek- tauchgang anmelden!die verschiedenen tauchplätze sind mit dem neuen tauchboot zu erreichen ! die flaschen werden von der bootscrew aufs boot gebracht und man muß sich um nichts kümmern!einfach super !!! die basis ist sehr gut ausgestattet,mit allem was man braucht!! das essen hat uns wie immer sehr gut geschmeckt, mit viel fisch,curry,ananas,huhn,gemüse!einmal menü, dann buffet! usw! bei menü kann man aus 2dingen wählen(meistens fisch oder fleisch!) der rundbungi ist sehr geräumig und nett ausgestattet!mit schilfdach!!die insel selbst ist(für uns)ein traum !sehr viele palmen,und pflanzen,blühende sträucher und blumen!! und der geruch! nach kokos,blumen,ec.ec! und alles barfuß! am abend coctail auf der terrasse der bar;sonnenuntergang! 1mal die woche kommen die trommler und 1mal kommt eine maledivische band auf die insel! ist geschmacksache! die wiederholungstäter bekommen ein candlelight-dinner unter palmen serviert! und die einzige kakerlake die wir gesehen haben, hat zumiendestens mich nicht gestöhrt!(meine frau ist da anderer ansicht!) es war wunderschön und wir kommen wieder! aus wien grüßt euch manuela, raphael,willi
Fesdu Fun Island vom 25.05.02 - 04.06.02 und Kuramati vom 4.6.02-8.6.02 Gleich zu Beginn unserer Reise wurden wir bitter enttäuscht. Wir haben vorab per Fax an Fesdu Fun Island drei Bungalows zur Auswahl geschickt, in denen wir gerne unseren Urlaub verbringen wollten. Bei unserer Ankunft sagte man uns, dass leider diese drei Bungalows nicht mehr zu haben wären. Wir haben einen Bungalow zugeteilt bekommen der nicht unseren Ansprüchen genügte. Er lag in hinterer Reihe, was ja an sich nicht allzu schlimm sein sollte. Aber leider lag er auch sehr dicht am Generator der ziemlich laut ist, die zahlreichen Kakalaken wurden mit einem sehr giftigem, Atembeschwerden verursachendem, Spray vernichtet. Damit nicht genug, wenn man auf der Terrasse dem Rauschen der Wellen in der Abenddämmerung lauschen wollte, musste man feststellen, daß das nicht möglich war, da zu dem Lärm vom Generator auch noch der Lärm der nicht sehr neuen Klimaanlage des Bungalows vor uns kam. Dieser war direkt auf unsere Terrasse ausgerichtet. Nach zwei Tagen zogen wir in einen Bungalow in erster Reihe zum Strand um, wir lebten also die ersten zwei Tage aus dem Koffer. Das mag ja alles nicht so schlimm sein, aber im nachhinein haben wir erfahren, dass die Gäste von zwei dieser Bungalows die wir gerne bewohnt hätten, mit uns zusammen angereist waren und keinerlei Wunsch geäußert hatten, welchen Bungalow sie beziehen wollten. Somit erscheint es uns sehr ungerecht, dass wir nicht einen dieser Bungalows von Anfang an reserviert bekommen haben. Durch die Unfähigkeit der Zimmerverwaltung auf Fesdu war es uns nicht möglich den Urlaub von Anfang an zu genießen. Ein zweiter Punkt der uns schon zu Anfang sehr störte, war die Übertragung der Formel eins und der Fußballweltmeisterschaft in der Bar. Fesdu ist eine kleine maledivische Insel; man sollte meinen, dass man dort die Ruhe genießen und sich entspannen könnte. Weit gefehlt! Wollte man sich nachmittags in die Bar setzen, hatte man die Kommentatoren der WM im Hintergrund. Noch schlimmer traf es diejenigen, die sich mit dem Rücken zum Fernseher in Richtung Terrasse gesetzt hatten um den Ausblick auf das Meer zu genießen. Ihnen wurden einfach die Rollos vor der Nase dicht gemacht - mit der Begründung das sich das Licht im Fernseher spiegelte. Von Maledivenfeeling keine Spur. Sicherlich hätte man dieses Problem lösen können wenn man den Fernseher nicht in der Bar sondern in einem anderen Raum aufgestellt hätte, zB. in der Rezeption oder im Tischtennisraum. Dieses allein wäre für uns sicherlich noch kein Grund zur Beschwerde gewesen, da wir die meiste Zeit sowieso nur unter Wasser verbracht haben. Aber: Am 04.06.2002 dann der negative Höhepunkt unseres lang ersehnten Maledivenurlaubes: Nachdem wir morgens zum Frühstück gegangen waren, wurde wie jeden Tag der Bungalow von unserem Roomboy saubergemacht. Auch die Bettwäsche wurde erneuert. Gegen halb zehn Uhr morgens entdeckte ich einen, wie ich vermutete Schmutzfleck, auf dem Bettlaken meiner Tochter. Bei näherem hinsehen mussten wir feststellen, dass es sich dabei keineswegs nur um einen Schmutzfleck handelte, sondern das es eine ca. 20 cm mit Kugelschreiber gezeichnete sitzende nackte Frau mit gespreitzten Beinen, eine Hand zwischen den Beinen und die andere Hand auf Ihrer Brust. Neben der Zeichnung konnte man den Schriftzug "Sexy Girl" lesen. Nach Überwindung unseres ersten Schocks baten wir den stellvertretenen Manager der Insel sich dieses einmal anzusehen. Zu unserem Erstaunen belächelte er dies nur und meinte das der Roomboy wahrscheinlich das Bettzeug des Personals aufgezogen hatte, denn Personalbettzeug und Bettzeug für die Gäste würden im selben Raum nebeneinander gelagert. Es ist allerdings schon sehr komisch, dass es der Roomboy nicht bemerkt haben soll, denn spätestens beim Glattstreichen der Laken hätte er die Zeichnung sehen müssen. Auch nicht von der Hand zu weisen ist, dass der Zufall, das dieses Bettlaken nun bei der einzigen alleinstehenden jungen Frau Anfang Zwanzig landet, wohl schon sehr unwahrscheinlich ist . Wir buchten eine 3 Sterne Insel auf den Malediven und keine billige Hafenabsteige in Hamburg auf der Reeperbahn! Wir haben nicht erwartet, das man den perversen, erniedrigenden und hinterhältigen Beleidigungen des Personals machtlos ausgeliefert wird. Wir sahen uns nun leider nicht mehr im Stande auf dieser Insel zu verweilen, da die Sicherheit unserer Tochter nicht mehr gewährleistet werden konnte. Eigentlich gingen wir immer davon aus, das gerade auf den Malediven eine alleinstehende Frau ohne Bedenken Urlaub machen konnte. Da wir nun bald jeden Angestellten, der uns über den Weg lief, in Verdacht hatten unsere Tochter und auch uns so abscheulich und gemein beleidigt zu haben, sahen wir uns nicht mehr in der Lage auf Fesdu die restlichen Tage zu verbringen. Denn schon der Weg nachts allein für unsere Tochter von der Bar zum Bungalow oder das Sonnenbaden unserer Tochter allein am Strand, was bis dahin nicht im geringsten ein Problem war, wurde dadurch unmöglich .Nach hinzuziehen des TUI-Reiseleiters auf der Insel, der genauso geschockt war wie wir und den die Aussage des stellvertretenden Managers auch nicht so richtig zufrieden stellte, konnte er es uns leider nicht ermöglichen sofort nach Hause zu fliegen, da der nächste Flug nach München erst zwei Tage später gehen sollte. Als Alternative bot er uns Kuramathi an. Notgedrungen sagten wir zu. Nachdem wir nach dem Mittagessen den 2-stündigen Transfer mit dem Dhoni bei 2-3m hohem Wellengang überlebt hatten, trafen wir gegen 16.00 Uhr auf Kuramathi ein. Da mein Mann und ich schon einmal dort Urlaub gemacht hatten wussten wir das diese Insel nicht mit Fesdu zu vergleichen war und unserer Tochter mit Sicherheit nicht gefallen würde. Aber ein weiteres Verweilen auf Fesdu kam nicht in Frage . Nun zu Kuramathi; Auf Kuramathi gibt es vier Hotelanlagen. Zwei Hotels, in einem davon(Coconut-Village) waren wir untergebracht, wurden 3 mal täglich in einem großen Saal abgespeist. Das Essen war mit dem von Fesdu nicht zu vergleichen, denn Quantität ist, wie sicherlich schon oft genug zitiert, nicht auch gleich Qualität. Nach Bezug unseres Bungalows, übrigens ein sehr schöner Bungalow, wir hatten mal wieder die Koffer ausgepackt, mussten wir leider feststellen, dass die Klimaanlage defekt war und im Bad nur kaltes Wasser aus Dusche und Wasserhahn kam. Warmes Wasser, welches bisweilen eine eklige braune Färbung hatte, bekamen wir leider auch erst gegen Mittag des darauffolgenden Tages. Ein ganzer Tag war für uns zum Schnorcheln verloren gegangen, denn leider zog sich unser Umzug mit einchecken und Koffer wieder auspacken bis fünf halb sechs hin. Ein Tag weniger für das, weswegen wir eigentlich unseren Urlaub auf den Malediven verbringen. Wir alle drei sind begeisterte Schnorchler und sind tagtäglich im Urlaub mindestens drei bis viermal am Tag unter Wasser. Deswegen ist Fesdu auch sehr attraktiv gewesen, denn das Hausriff ist eines der schönsten der Malediven-Resorts und es ist auch problemlos zu erreichen. Ob morgens, mittags oder abends, bei Süd-, Nord-, West oder Ostwind, auf Fesdu gibt es immer die Möglichkeit am Hausriff ungestört vom Wetter fast unbeeinflusst zu Schnorcheln. Auf Kuramathi sah es leider sehr viel anders aus. Nachdem wir den ersten Vormittag damit zugebracht hatten eine ruhige Ecke zum Schnorcheln zu finden und leider erfolglos(mit Schnorchelausrüstung, Rucksack und Taschen bepackt, denn ein kurzes Zurücklaufen zum Bungalow falls man etwas vergessen hat, ist auf einer derart großen Insel nicht möglich) einmal kreuz und quer über die Insel gelaufen sind, sahen wir uns am Nachmittag dazu gezwungen es auf der Außenriffseite zu probieren. Ungeachtet der Tatsache das es, durch die Außenlage im Atoll, sehr stürmisch an der Riffkante war und die Wellen einem das Schnorcheln nicht gerade erleichtert haben, war es schon fast unmöglich unverletzt über das Riff hinüber zu kommen. Auf Kuramathi existieren keine vernünftigen(leider nur extrem flache) Riffeingänge. Dies ist nicht nur unser Eindruck gewesen, sondern es wurde uns von der anwesenden TUI-Reiseleiterin sowie auch von der Meeresbiologin der Insel bestätigt. Um wenigstens halbwegs sicher über das Riff zu kommen musste man sich, auch als geübter Schnorchler, nach den Gezeiten richten, diese wiederum schränkten uns soweit ein, das wir nur noch einmal am Tag schnorcheln gehen konnten, wenn wir nicht Gefahr laufen wollten das Riff zu zerstören oder uns Verletzungen durch Korallen zuzuziehen. Abgesehen davon war das Hausriff auch nicht gerade sehenswert. Im Vergleich zu Fesdu - wenn man sich überhaupt trauen kann diese beiden Inseln und Ihre Hausriffe zu vergleichen - war das Hausriff von Kuramathi ein Korallenfriedhof mit ein paar Fischen. Der einzige Anreiz, der uns dazu veranlasste uns noch einmal mit Verletzungsrisiko über die Riffkante zu quälen, war der Grund, dass wir keinen Badeurlaub am Mittelmeer, sondern einen Schnorchelurlaub auf den Malediven gebucht hatten! In den vier Tagen nach Abreise von Fesdu war es uns gegönnt dreimal zu schnorcheln, auf Fesdu hätten wir in der selben Zeit mindestens zwölf mal die Nase unter Wasser getaucht. Auch über Wasser ergaben sich durch den Inselwechsel Probleme. Wir waren davon ausgegangen, dass wir unsere Ferien nur auf Fesdu ( kleine familiäre Barfuß-Insel) verbringen würden, dementsprechend haben wir unsere Koffer gepackt. Auf Kuramathi allerdings war es uns nicht möglich barfuß zu laufen, was wiederum problematisch war, da wir kein ent-sprechendes Schuhwerk mitgenommen hatten und in dem einzigen Paar welches wir für die An- und Abreise mitgenommen hatten laufen mussten. Hinzu kam auch noch erschwerend, dass auf Kuramathi der größte Teil der Gäste Engländer oder Italiener waren und wir somit (bedingt durch die Sprache) leider die ganzen 4 Tage ohne Kontakt zu anderen Gästen gewesen sind. Unsere neu gewonnenen Freunde auf Fesdu mussten wir ja notgedrungen verlassen. Im Großen und Ganzen müssen wir leider sagen, dass unser Urlaub am Vormittag des 04.06.2002 endete. Insgesamt ist Kuramathi, egal in welcher Hotelanlage man sich befindet, in nichts mit Fesdu zu vergleichen. Durch das ungeheuerliche Verhalten eines oder auch mehrerer Angestellten wurde uns der ganze Urlaub verdorben, und wenn die Sache vom Management nicht aufgeklärt wird, werden wir sicherlich auch in Zukunft nicht wieder auf dieser schönen Insel urlaub machen können was, wir wirklich sehr bedauern würden, denn von den Inseln die wir bis jetzt kennen ist Fesdu über und unter Wasser mit Abstand die beste.. Marion
Reisebericht: Fesdu im Juni 2001 Anreise Am 5. Juni 2001 starteten wir von Hamburg via München mit der LTU nach Male (Hulule). Der Flug wahr leider auch nicht bequemer als mit der Condor und auch das Essen war nicht besonders gut. Nach einigen Turbulenzen nach dem serviertem Frühstück drehte sich dann auch nur noch der Magen. Als wir endlich auf dem Flughafen gelandet sind, erwartete uns eine recht feuchtwarme Luft, aber zumindest ging ein laues Lüftchen und auch ein paar Wolken schoben sich ab und an vor die Sonne. Erstmal ging es dann aber in die klimatisierte Ankunftshalle. Hier sollte man unbedingt die Örtlichkeiten nutzen bevor man sich an den Zollschalter anstellt, da danach erst mal keine entsprechende Möglichkeit mehr besteht. Die Einreiseformalitäten werden recht schnell erledigt. Anschließend schnappt man sich das Gepäck, das anscheinend nur der Ordnung wegen nochmals durchleuchtet wird. Weitere Kontrollen gab es nicht. Danach geht es aber wieder raus an die "frische Luft" ! Mit einem Kleinbus werden wir die kurze Strecke zum Air-Taxi-Check-In-Schalter gebracht. Hier werden die Koffer nochmals gewogen. Achtung: Übergepäck muß teuer bezahlt werden. Anschließend kann man noch einen Drink in der Bar nehmen oder sich die Wasserflugzeuge ansehen. Unser Flug wurde jedoch schon 10 Minuten später aufgerufen, was uns auch ganz recht war. Die Maschinen sind für maximal 15 Personen mit Gepäck ausgelegt. Das ist dann schon recht eng. Als Klimaanlage dienen zwei kleine Ventilatoren. Nur gut, daß auch die Piloten ins Schwitzen kamen. Wir haben zuerst Mayafushi in 20 Minuten angeflogen. Der Flug dorthin war wirklich herrlich ! Die Übelkeit fast verschwunden. Die Landung auf dem Meer war jedoch recht heftig und die Anlegeaktion an den Bootssteg sehr schaukelig. Wir waren dann wieder froh in der Luft zu sein und endlich Fesdu nach weiteren 5 Minuten zu erreichen. Angelegt haben wir an einem Bootssteg kurz vor Fesdu, von wo aus uns ein Dhoni abgeholt hat. Dieses schaukelte zum Glück nicht so wie das Wasserflugzeug und in ein paar Minuten war man auch schon da. Martin, der vor Ort stationierte Reiseleiter von der TUI, nahm uns gleich am Bootssteg im Empfang. An der Rezeption gab es dann Erfrischungstücher und einen alkoholfreien Cocktail zur Erfrischung. Danach mußten noch die Einreisekarten für das Hotel ausgefüllt werden, bevor man seinen Bungalow zugewiesen bekam. Wir hatten per Fax versucht einen Spitzdachrundbungalow zwischen Nummer 30 und 50 zu reservieren. An der Rezeption wollte man uns dann zuerst jedoch einen Einzelflachdachbungalow vergeben. Nach Vorlage des Faxes haben wir dann aber doch einen schönen Spitzdachrundbungalow (Nr. 39) bekommen. Die Koffer wurden uns dann noch bis in den Bungalow getragen und dann konnte der Urlaub endlich beginnen. Unterkunft Unser Bungi ist sehr geräumig gewesen. Ausgestattet mit einer kleinen Sitzecke aus Ratanmöbeln, einem großen, breiten Kingsizebett, einem kleinen Schreibtisch mit Stuhl und Spiegel sowie einem etwas zu klein geratenen Kleiderschrank. Die Lampen im Zimmer sind jedoch recht funzelig. Die Klimaanlage läßt sich über mehrere Stufen regulieren, ist jedoch relativ laut. Zusätzlich gibt es noch einen Ventilator im Spitzdach. Das Badezimmer verfügt über ein Waschbecken mit einer schönen großen Ablage. Die Dusche ist nur mit einem Duschvorhang abgetrennt, dafür ist diese aber sehr groß. Warmes Wasser, welches nicht unangenehm roch, und Strom standen jederzeit zur Verfügung. Im Zimmer sind übrigens jede Menge Steckdosen vorhanden und einen Adapter gibt es auch. Zweimal am Tag (morgens und am Abend) räumt der Roomboy das Zimmer auf. Frische Handtücher für das Badezimmer haben wir jeden Tag bekommen und die Strandhandtücher gab es alle zwei Tage neu. Auch eine zusätzliche Badematte haben wir ohne Probleme bekommen. Mit Handtüchern müßt ihr euer Gepäck also nicht belasten. Als Untermieter hatten wir einige Geckos, so daß uns keine Mücke in der Nacht belästigt hat. Außerdem hatten wir eine große Spinne sowie eine Prachtexemplar von Kakerlake als Untermieter. Jeden Abend haben sich wieder zahlreiche Tausendfüßler und Raupen im Zimmer angesammelt, auf die in der Nacht von den Geckos dann die Jagd eröffnet wurde. Obwohl auf der Insel den Mücken regelmäßig mit irgendwelchem Gift an den Kragen gegangen wird, können wir die Mitnahme von einem Mückenschutzmittel nur empfehlen. Am Strand und abends in der Bar können die kleinen Biester sonst doch ganz schön zur Plage werden. Einen besonderen Bungalow wie manch anderer können wir nicht empfehlen. Jede Lage hat irgendwo ihre Vor- und Nachteile. Abraten würden wir jedoch von den Flachdachbungalows als Einzel-, Doppel- oder Reihenbungalows. Diese sind wesentlich kleiner, haben keine Sitzecke und auch keine regulierbare Klimaanlage. Das Dach besteht zum größtem Teil aus Wellblech und die Lage direkt neben der Rezeption und am Bootsanleger ist auch nicht so optimal. Die Bungalows sollen aber alle im Rahmen einer umfangreichen Renovierungsaktion umgebaut werden. Geplant ist derzeit die Schließung der Insel von Juni bis August 2002, sofern dies nicht wieder verschoben wird. Die Bungalows sollen alle zu Spitzdachrundbungalows umgebaut werden und ein halboffenes Badezimmer erhalten. Außerdem sollen die Rezeption, das Restaurant und die Strandbar komplett umgestaltet werden. Insel Die Insel verfügt ringsherum über einen feinen, weißen Sandstrand. Nur die Breite des Strandes variiert je nach Standort. Am breitesten ist der Strand direkt vor der Strandbar, wo sich auch ein Beachvolleyballfeld befindet. Der schmalste Strandabschnitt befindet sich bei den kleineren Bungalownummern. Wir hatten einen sehr schönen Strandabschnitt mit vielen Palmen, allerdings war dort am Nachmittag zuerst keine Sonne mehr vorhanden. Auch die Wege bestehen aus feinen Sand, so daß man die Schuhe getrost im Schrank stehen lassen kann. Viele Palmen spenden einem Schatten und Hibiscusse, Bougainvilleas und andere Pflanzen blühen um die Wette. Die Gärtner sind ständig aktiv die Anlage in Schuß zu halten. In der Inselmitte gibt es eine kleine Baumschule. Dort befindet sich auch eine kleine Vogelvoliere. Von der Rezeption geht es vorbei an dem kleinen Inselshop zum Restaurant an dem sich dann die Strandbar anschließt. An der Rezeption kann man sich kostenlos eine recht gut erhaltene Schnorchelausrüstung ausleihen. Der Inselshop ist recht klein und bietet nicht gerade eine Supermarktauswahl, so daß man schon alles notwendige von Zuhause mitbringen sollte. Insbesondere die Anschaffung von Unterwassereinwegkameras ist vor Ort äußerst teuer. Diese Anschaffung sollte man sich also besser schon vorher überlegen. Auch Filme sollte man genügend im Reisegepäck dabei haben. Ansonsten gibt es noch eine überdachte Tischtennisplatte direkt neben der Bar mit alten Schlägern und Bällen. Für Surfer (keine Surfschule !) stehen ein paar Surfboards zur Verfügung, die jedoch während unseres Urlaubs nicht genutzt worden. Mehr Freizeitanlagen, bis auf das bereits erwähnte Strandvolleyballfeld, gibt es nicht, natürlich abgesehen von der Tauchschule, die auf keiner Insel fehlt. Dazu später aber noch mehr. An zwei Abenden in der Woche gibt es Abends in der Bar eine kurze Aufführung von maledivischen Trommlern und Tänzern und anschließend einen Discoabend. Hier fanden sich jedoch nur ab und an einige vereinzelte Paare auf der Tanzfläche ein. Wir haben jedoch die ruhigeren Abende in der Bar genossen, wo man unter freiem Sternhimmel den Abend gesellig ausklingen lassen konnte. Die Insel ist auf jeden Fall nichts für Pistengänger sondern eher für Ruhesuchende der ideale Fleck. Neben Deutschen, Österreichern und Schweizern sind leider auch Engländer auf der Insel. Hier gibt es anscheinend immer einige, die sich durch unmögliches Benehmen in den Vordergrund stellen müssen. Essen und Trinken Das Essen war wirklich eine Klasse für sich ! Zum Frühstück gibt es ein reichhaltiges Buffet: Kaffee, Tee, verschiedene Säfte, Milch, Müsli, Cornflacks, Yoghurt, Früchtecocktail, frisches Obst, Toast, Brötchen, Croissants, Kuchen, Butter, Marmelade, Wurst, Käse, Rührei, Spiegelei, Würstchen, Speck und vom Koch nach Wunsch zubereitete Omeletts. Lediglich das Fischcurry am Morgen war etwas sehr ungewöhnlich. Zum Mittag- und Abendessen gibt es immer abwechselnd Buffet oder Menu. Bei Menu gibt es Mittags ein 3-Gänge-Menü (Suppe, Hautgericht, Nachspeise) und am Abend ein 4-Gänge-Menü (Salat, Suppe, Hauptgericht und Nachspeise). Die Buffets am Abend standen alle unter einen bestimmten Motto. Obwohl dies bei den Buffets am Mittag nicht der Fall war, sind diese trotzdem immer sehr abwechslungsreich gewesen. Vermißt haben wir in den zwei Wochen absolut nichts und obwohl wir nicht die großen Fischesser sind, haben wir viel leckeren Fisch gegessen. In der Bar kann man zwischen 5 alkoholfreien und 40 alkoholischen Cocktails wählen, die alle im AI enthalten sind. Außerdem gibt es noch jede Menge Spirituosen und auch Snacks (Hähnchen-, Käse- oder Rinder-Sandwich) die bereits mit im Reisepreis inbegriffen sind. Hier muß man jedoch vorher auf die Karte schauen, ob dies inklusive ist oder nicht. Alle Getränke kann man natürlich auch jederzeit im Restaurant bestellen. Eine große Flasche Wasser für das Zimmer bekommt man ebenfalls kostenlos an der Bar. Der Wein schmeckt entgegen anderen Angaben übrigens auch. Der Rotwein ist ein kalifornischer Flaschenwein während der Weißwein aus Tüten kommt, aber ebenfalls schmecken soll. Etwas nervig ist es, daß man nach jedem Essen und jedem Barbesuch immer gleich die Getränke abzeichnen muß. Einmal am Tag dürfte an sich auch reichen. Auf der Rechnung kommt es dann schon mal vor, daß einige andere Getränke mit drauf stehen. Die Jungs von der Bar haben halt auch mal Durst ! Unser Kellner im Restaurant war recht muffig und seine Laune ließ sich auch mit Trinkgeld nicht aufhellen. Offensichtlich hatte er mehr Freude mit den englischen Gästen. Aber es gab auch andere Kellner. Die Jungs an der Bar waren alle recht nett, der eine oder andere aber etwas flotter drauf. Die Köche sind alle sehr nett gewesen und haben sich über ein Gespräch immer gefreut. Hausriff Ein Fazit zum Hausriff gleich vorab: El`Ninjo hat auch hier gewaltig Schaden angerichtet, aber das was noch vorhanden ist bzw. sich schon wieder regeneriert hat ist traumhaft. Der Fischreichtum und die Farbenpracht der Fische ist wirklich überwältigend. Wir sind nur Schnorchler und haben bei unseren täglichen jeweils mindestens drei Stunden Schnorcheltrips fast mehr Fische und andere Meeresbewohner gesehen und fotografiert als die auf der Insel befindlichen Taucher. Dies mag allerdings auch an der Jahreszeit gelegen haben, da wenig Großfische unterwegs waren. Das Hausriff ist nur zirka 10 Meter vom Strand entfernt und hat drei sehr gute Einstiegsmöglichkeiten, die auch bei Ebbe noch tief genug sind. Diese befinden sich direkt vor den Bungis Nummer 13, 26 und 38. Die Strömung ist teilweise sehr stark und zieht von Bungalow Nummer 38 bis zum Bungalow Nummer 13. Die beste Zeit zum Schnorcheln war immer direkt morgens bis zum Mittag. Nachmittags wurde die Sicht vereinzelt sehr schlecht. Sichtweiten unter einen Meter waren durchaus möglich. Auf der Insel waren nicht besonders viele Taucher, so daß sich am Hausriff viele Schnorchler gesammelt haben. Leider sind auch viele Schnorchelanfänger auf der Insel gewesen, die wie wild um sich gepaddelt und damit dann viele Fische vertrieben haben. Wollte man zum Beispiel Schildkröten oder Weißspitzenriffhaie beobachten, so mußte man entweder früh am Morgen, zur Mittagszeit oder am späten Nachmittag ins Wasser. Also möglichst dann, wenn alle anderen gerade nicht im Wasser waren. Sowohl im flachen Wasser als auch am Hausriff leben einige Steinfische, die mit ihrem Stachel durchaus gefährlich werden können. Wenn man aufpaßt, daß man auf keine Koralle und keinen Fisch tritt, dann kann einem aber auch nichts passieren. Dies sollte sowieso oberstes Gebot sein. Uns ist es unverständlich wie einige Leute auf den Korallen spazieren gehen können. Leider haben wir dies aber vor Ort auch erleben müssen. Von der Tauchschule können wir nur von unseren Reisebekanntschaften berichten. Die Tauchlehrer Karin und Ronny waren die erste Woche noch im Heimaturlaub. Der in dieser Zeit vor Ort stationierte Tauchlehrer von Baros hatte jedoch nicht so richtig Lust auf die Urlaubsvertretung. Als Karin und Ronny wieder zurück gekommen sind, ist die Tauchschule dann wieder zum Leben erwacht. Die beiden sind wirklich sehr nett und auch die maledivischen Tauchguides sollen sehr gut sein. Nächstes Jahr soll die Tauchschule übrigens ein ganz neues Tauchboot erhalten. Ausflüge Wir haben an dem bereits im Reisepreis enthalten Sunset-Cruise teilgenommen. Von Fesdu sind wir mit dem Dhoni in Richtung der Einheimischeninsel Feridu gefahren. Auf dem Weg dorthin sind wir an einem Schwarm Thunfische vorbeigekommen in dem Delphine gejagt haben. Die Bootscrew hat versucht den Schwarm einige zeit lang zu begleiten, so daß jeder seinen Delphin sehen konnte. Anschließend haben wir vor Feridu einen Stop eingelegt, wo jedem ein Glas Sekt gereicht wurde. Der Sonnenuntergang bot allerdings nur die gleiche Perspektive wie auch von Fesdu. Als die Sonne untergegangen war, ging es dann wieder zurück. Interessant war es vom Meer aus zu sehen, wie Fesdu in der Dunkelheit leuchtet. Wir sind dann noch einmal um Fesdu herum gefahren, was zu Beginn der Tour sicherlich interessanter gewesen wäre. Fotos waren bei der Dunkelheit leider nicht mehr möglich. Außerdem haben wir uns entschlossen am Gathafushi BBQ teilzunehmen. Dieses wurde von der Rezeption teilweise aber unter an den Haaren herbeigezogenen Gründen immer wieder von Tag zu Tag verschoben bis es dann doch endlich statt gefunden hat. Mit dem Dhoni ging es bis kurz vor die Insel und dann wird man mit einem kleinen Beiboot (Vorsicht: nasse Füße inklusive) übergesetzt. Am Strand ist ein kleines Buffet aufgebaut worden und kleine Gruppen von Tischen reihten sich davor auf. Die Beleuchtung der Tische wurde nur durch einige kleine Kerzenlichter sichergestellt. Im Hintergrund dröhnte laute Discomusik, die das Meeresrauschen komplett übertönte. Das Essen entsprach leider nicht der gewohnter Qualität der Küche auf Fesdu. Auch das Fleisch war nach nicht mal einer Stunde schon komplett ausgegangen. Auf Gathafushi leben fünf kleine Hasen, die vom Hotelpersonal gefüttert werden. Wer diese sehen oder streicheln möchte, sollte sich eine Taschenlampe einpacken. Auch wenn man das Klo vor Ort nutzen möchte, empfiehlt sich für den Weg dorthin eine Taschenlampe. Besichtigen kann man dort auch die kleine Hütte, die man sich für einen Tag oder sogar auch für die Nacht mieten kann. Die Preise dafür sind aber gesalzen ! Urlaubsbekannte von uns haben noch an der Schnorchel-Safari teilgenommen. Diese soll sehr empfehlenswert sein. Es wird eine Robinsoninsel angefahren, die noch ein intaktes und buntes Hausriff besitzt. Am Strand sollte man aber auf scharfe Korallensteine aufpassen. Der Ausflug auf die Einheimischeninsel Feridu lohnt sich nur, wenn man noch nie auf einer Einheimischeninsel war. Neben dem Geschäft mit dem Tourismus leben die Leute dort vor allem vom Fischfang. Besonders interessant ist es sich die Herstellung eines typischen Fischer-Dhonis anzuschauen. Schlußwort Wir haben einen wunderschönen und super erholsamen Urlaub auf Fesdu verbracht. Das Wetter war super, fast schon zu heiß. Hoffentlich behält die Insel ihr Flair auch nach dem geplanten Umbau im nächsten Jahr. Ein paar Kleinigkeiten gab es sicherlich zu bemängeln, was aber die Urlaubsfreude nicht getrübt hat. Lediglich die TUI-Reiseleitung vor Ort war äußerst unprofessionell ! Dies hat uns in einigen Fällen durchaus verärgert. Weitere Informationen über Fesdu sowie umfangreiches Bildmaterial findet Ihr auf unserer Homepage unter Viele Grüße an Andrea und Wolfgang, Bettina und Volker sowie Gabi und Andreas mit denen wir eine schöne Zeit auf Fesdu verbracht haben. Manuela & Thorsten Vorsatz
Reisebericht Fesdu Fun Island 04.07.-18.07.00 Anbieter: TUI, Fluggesellschaft: LTU, 9 Stunden Non-Stop Flug ab München Wir haben Fesdu relativ kurzfristig gebucht (ca. 4 Wochen vorher) und hatten Glück noch die Sparwochen, die im Katalog angegeben sind, zu buchen: 14 Tage verreisen aber nur 11 bezahlen! Die Reise hat so ca. DM 3.300 pro Person, 14 Tage AI, gekostet. Wir sind ab Hamburg geflogen und hatten dann noch einen kurzen Aufenthalt in München. Der Langstreckenflug war ein Nachtflug, also sehr angenehm, wenn man im Flugzeug zu denen gehört, die schlafen können. Nach der Landung in Male bekamen wir ziemlich zügig unser Gepäck und wurden dann mit Kleinbussen zu den Transfermöglichkeiten (in unserem Fall den Wasserflugzeugen) gebracht. Dort wird das komplette Gepäck gewogen (auch das Handgepäck – wenn man sich traut, schnell verstecken...) und man erlebt eine böse Überraschung bei der Bezahlung des Übergepäcks. Durch unser Tauchgepäck durften wir dann US$ 54 nachzahlen! Wir hatten aber auch so an die 70 kg Gepäck inkl. allem dabei. Naja, das nennt man Abzocke!!!!! Das Wasserflugzeug Obwohl ich mit solchen Flugzeugen eher skeptisch bin, war der Flug mit dem Wasserflugzeug ein echtes Erlebnis (die Piloten sind übrigens barfuß unterwegs)! Von oben konnten wir die Atolle und auch einige schöne Inseln bewundern. Start und Landung sind ebenfalls spannend. Vor Fesdu landet man an einem freiliegenden Holzsteg ca. 100 m von der Insel entfernt und wird per Dhoni zur Insel rübergebracht. Die Bungalows Es gibt auf der Insel 55 Bungalows, von denen die ersten 8-10 noch Reihenbungalows sind, die aber größtenteils nicht vergeben werden. Während unseres Urlaubes war jedenfalls keiner von denen bewohnt (die Insel war aber auch nicht ausgebucht). Alle anderen Bungalows sind rund und haben ein Strohspitzdach, eine kleine Terrasse mit 2 Stühlen und einem Tisch, ein großes Schlafzimmer mit Sitzecke und Schminktisch (Dimmerlicht, hihi) und ein Badezimmer mit Dusche. Alles ist sehr sauber; die Bungalows werden zweimal täglich gesäubert (abends zwischen 19-20h wird nochmal gefegt und die Betten werden aufgeschlagen). Trinkgeld sollte man am Anfang des Urlaubes geben, dann hat man immer ein schönes Zimmer! Zur Lage der Bungalows kann ich sagen, daß ich mich vor unserem Urlaub intensiv damit beschäftigt habe und mir Bungalow Nr. 28 besonders empfohlen wurde. Warum gerade dieser Bungalow so toll sein soll, konnte ich dann vor Ort nicht unbedingt verstehen. Bungalows Nr. 1-10 (ca.) sind Reihenbungalows und werden nicht unbedingt vergeben. Sie sollen nächstes Jahr in Rundbungalows umgebaut werden. Bungalows Nr. 11-29 liegen dichter besiedelt in 2-3 Reihen hintereinander versetzt und haben besonders bei Flut Pech, da der Strand bis zu den Palmen übergespült sein kann. Bungalows Nr. 30-50 liegen im schönsten Teil der Insel. Schöne Gartenanlage und breiter Strand, der auch bei Flut nicht ganz überspült wird. Insbesondere unser Bungalow Nr. 40 lag in erster Reihe mit direkten Zugang und Blick auf das Meer!!! Bungalows Nr. 51-55 liegen auch im schönen Gartenteil aber nicht direkt am Strand, jedoch dichter am Restaurant/Bar gelegen. Bei den gelegentlich stattfindenden Diskoabenden könnte es hier etwas lauter zugehen. Das ist allerdings nur eine Vermutung, da wir niemanden gesprochen haben, der sich darüber beklagt hatte. Kleiner Tipp: Wir haben einen Bungalow-Wunsch vorab per Fax an die Insel geschickt! Ungeziefer Auf Fesdu wird einmal pro Woche die komplette Insel gegen Moskitos gespritzt. Ein ohrenbetäubender Lärm und Gestank breitet sich über die komplette Insel aus (Empfehlung: schnell in den Bungalow rennen und die Klimaanlage ausschalten, damit der Gestank nicht eindringt). Wir sind schnell ins Wasser geflüchtet, damit wir den Qualm nicht abkriegen! Am Anfang waren wir empört, aber als wir genauer darüber nachgedacht haben, waren wir froh, daß wir abends so wenig von Mücken geplagt wurden und bis in die späten Stunden draußen sitzen konnten. Leider litten insbesondere die Geckos sehr unter den Pestiziden, die gesprüht wurden. Am nächsten Tag bin ich so einigen verhaltensgestörten Geckos begegnet (der eine ist von einer Palme gestürzt und direkt vor meinen Füßen zum Liegen gekommen, ein anderer überholte mich in 10 cm Abstand von links als wir auf dem Weg zum Abendessen waren und blieb vor mir stehen!!!!!). Ansonsten bin ich auf unserer Terrasse einer Riesenspinne begegnet, Kakerlaken (die gibt es nun leider in fast allen südlichen Ländern) hatten wir nur am letzten Tag, eine in der Kulturtasche – sie wollte wohl mit nach Deutschland! Das Essen Fisch oder Huhn oder Huhn oder Fisch........ Für eine drei-Sterne-Insel hat uns das Essen sehr gut geschmeckt. Es gibt zwar nicht so viel Abwechslung, da Huhn oder Fisch immer das Grundgericht darstellt. Huhn und Fisch werden jeden Tag anders zubereitet und mit viel Liebe dekoriert! Ich bin nun wirklich kein Fischesser, aber sogar ich habe freiwillig den Fisch immer vorgezogen! Sehr lecker!!!!!! Der Nachtisch ist nicht immer so gut gelungen – viel Zucker und Farbstoff (sieht aber toll aus!). Natürlich gab es auch Leckereien. Geheimtipp: Schwarzwälder Kirschtorte! Vorsicht vor der Reiseleiterin Yvonne, die klaut große Stücke, bevor man sich versieht! All Inclusive Fesdu gehört zu den wenigen maledivischen Inseln, wo AI auch wirklich AI ist. Man hat eine riesengroße Auswahl an Getränken und es wird kein no-name Billigalkohol angeboten. Es gibt auch ein riesiges Cocktailangebot; sie schmecken sehr gut aber alle irgendwie ähnlich. Macht aber nichts. Aufpreis kostet nur z. B. Champagner und andere Marken von Wein außer den angebotenen Hauswein. In der Zeit zwischen Mittagessen und Abendessen bekommt man fast immer Hunger. Dann gibt es AI Sandwiches mit Käse oder Hühnchen. Beide Sorten schmecken mit Ketchup ganz prima. Die Sandwiches kann man sich den ganzen Tag bestellen. Einmal täglich zeichnet man seine bestellten Getränke ab (wohl damit die Kellner nicht auf Kosten des Hotels mittrinken) und man kann dann sehen, was der Tag ohne AI sonst gekostet hätte. Die Summe erreicht schwindelerregende Höhen (jedenfalls bei uns)! Wir können AI nur empfehlen, wenn man am Ende des Urlaubes keine böse Überraschung haben möchte.
Das Wetter Das Klima auf den Malediven wird durch die Monsunwinde bestimmt und wird in Regen- und Trockenzeit aufgeteilt. In den letzten Jahren gab es jedoch schwerwiegende Klimaverschiebungen, so daß man keine generellen Vorhersagen über das Wetter mehr treffen kann. Die Trockenmonate Dezember – März (Hauptsaison) sind wohl, wenn man auf Nummer sicher gehen will, besser. Ich kann jetzt natürlich nur über den Juli (Regenzeit) berichten. Wir hatten sehr viel Glück und schönes Wetter bis auf 2 Regentage. Ansonsten gab es nur manchmal ein paar Wölkchen am Himmel, über die man sich aber bei der Hitze sehr freut. Generell haben wir uns dann aber noch einmal vor Ort ein paar Wettertips geben lassen: Der schönste Monat soll der März sein und im Dezember soll es am meisten regnen (obwohl dieser bereits in die Trockenzeit fällt). Insbesondere die Monate, in denen der Monsun wechselt, zeichnen sich durch mehr Regen aus (April/Mai und November/Dezember). Kleidung Ich habe noch nie so wenig Klamotten mitgenommen wie auf die Malediven. Man braucht nur 1 Paar Schuhe (für Hin- und Rückreise) und eventuell ein paar Latschen (wenn man abends auf die öffentliche Toilette in der Bar gehen will.....ich bin da ein bißchen pingelig.....). Ansonsten nur T-Shirts, Tops, Shorts, Röcke u.ä. und vielleicht für abends etwas mit mehr Stoff (durch den Wind kann es abends ein bißchen frisch werden). Aufbrezeln tut nicht not (wie schön). Wimperntusche reicht. Abends sollte man nur nicht unbedingt in Badeshorts zum Abendessen aufkreuzen und die Frauen sollten grundsätzlich beim Betreten der öffentlichen Räumlichkeiten wie Bar oder Restaurant immer etwas überziehen (wenn man es zufällig am Anfang vergißt, so wird man nach wenigen Metern schon automatisch durch die Blicke erinnert....). Im kleinen Shop auf der Insel gibt es für kleines Geld sehr hübsche und praktische lange Tücher, die man sich schnell umwerfen kann. Abendveranstaltungen Keine, Gott sei Dank! Auch kein Clubtanz! So gegen 17.30 h gab es immer einen schönen Sonnenuntergang, den man am besten auf der großen Terrasse vor der Bar mit allen anderen Gästen bewundern konnte. Wir hatten leider etwas Pech, da sich die Wolken ausgerechnet immer gegen Dämmerung vor der Sonne geschoben haben. Aber vielleicht hat man während der Trockenperiode mehr Glück.
3 x wöchentlich gibt es eine Disko (sogar mit guter Musik). Allerdings bequemt sich kaum einer zum Tanzen, da die Taucher meistens früh müde ins Bett fallen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Zu späterer Stunde (das ist auf den Malediven dann so zwischen 23.00 und 24.00h) gab es dann doch noch einige, die munter rumgehüpft sind. Der Service Insgesamt gesehen war der Service auf der Insel sehr gut. Es gab natürlich den ein oder anderen Kellner, der einem besonders ans Herz gewachsen ist. Alle arbeiten sehr hart für wenig Lohn und man sollte mit seinen Dollars nicht geizen. Natürlich sind die Malediver nicht unbedingt für Ihr Schnelligkeit bekannt. Es geht eben alles mit Ruhe und Geduld besser! Man ist ja im Urlaub... Gärtner Sie hegen und pflegen die Insel wie kleine Heinzelmännchen. Jeden Tag wird die komplette Insel gefegt und alle abgefallenen und vergilbten Blätter abgesammelt. Gegen einen Dollar holen sie auch von Zeit zu Zeit Kokosnüsse von den Palmen, die man ganz frisch genießen kann! Lecker. Die Gärtner verdienen wohl von allen Mitarbeitern am wenigsten und sind sehr dankbar über ein wenig Trinkgeld. Bootsleute Sie fahren auf den Tauchausfahrten mit und helfen einem nach dem Tauchgang sich wieder "auszuziehen". Sie nehmen einem die Ausrüstung ab, blasen die Anschlüsse trocken und schließen die Flasche. Man braucht sich also um "fast nichts" zu kümmern.
Wenn das Boot wieder zurückfährt werden frische Kokosnüsse aufgeschnitten und gegen den schlechten Geschmack im Mund verteilt. Auch hier sollte Trinkgeld nach dem Bootsausflug nicht vergessen werden.
Der Strand Der Strand ist wunderschön und zieht sich um die ganze Insel. Zwischen Bungalow Nr. 30 und 50 ist er am breitesten. Der Strandabschnitt vor der Bar zieht sich ebenfalls weit hinaus. Dort liegt aber tagsüber kaum jemand, da es die windigste Stelle der Insel ist. Der Strandabschnitt bei den Bungalows bis Nr. 20 ist sehr schmal und bei Flut z. T. bis zu den Palmen überspült. Schnorcheln Schnorcheln ist die Freizeitbeschäftigung Nr. 1 auf Fesdu! Es war jeden Tag auf Neue spannend zu beobachten, was sich so am Riff alles tümmelt. Ein kleiner Tipp: Schnorcheln am frühen Vormittag garantiert bessere Sicht und Fischvielfalt. Zum Schutze der Korallen und zur eigenen Sicherheit (Korallen können weh tun!!) sollte man die von der Tauchschule beschriebenen Einstiege zum Schnorcheln benutzen. Mit sogenannten Einwegkameras (gibt es für kleines Geld in Fachgeschäften) kann man ganz gute UW-Fotos schießen. Vorsicht vor Steinfischen! Sie sehen wie Korallen oder Steine aus und sind super giftig! Tauchen Ich habe meinen Tauchschein in Deutschland gemacht (kalt, schlechte Sicht, kaum Fische, viele Algen und Quallen....) und war demnach wahnsinnig begeistert von den Malediven. Die Tauchschule wird von einem holländischen Pärchen (Karin und Ronny) geleitet. Beide sind sehr lustig und offen für Wünsche jeder Art. Sie haben uns viele tolle Tauchplätze gezeigt und sie arbeiten sehr gewissenhaft. Da ich noch mit 14 Tauchgängen zu den Tauchanfängern zähle und vielleicht nicht so anspruchsvoll bin, wenn es ums Tauchen geht, spreche ich dieses Thema nicht so intensiv an. Die Tauchbasis ist meines Erachtens sehr gut ausgerüstet und die Preise sind auch annehmbar für die Malediven (1 Tauchgang ca. US$ 30, zzgl. Bootsfahrt (US$ 6-10) und Ausrüstung (je nachdem was man sich ausleiht). Die Tauchschule war zu unserer Reisezeit jedenfalls nicht überlaufen, wir waren ca. 10-12 Taucher pro Ausfahrt. Das soll aber von Januar – März anders sein, dann ist Hochsaison in der Tauchbasis. Man bekommt viel zu sehen unter Wasser, wenn es um Fischreichtum geht. Ich habe unter anderem gesehen: Haie, Schildkröten, Moränen, Fledermausfische, diverse Großfische und vieles mehr. Geht es aber um Korallen, so tut einem der Anblick eher weh. 90 % aller Korallen sind abgestorben. Nur in höheren Tiefen kann man noch was sehen. Zum Teil wachsen winzige Korallen nach, aber das wird noch Jahre (Jahrzehnte?) dauern. Schade. Ich könnte den Bericht übers Tauchen noch um einige Seiten ausweiten. Da ich aber nur Gelegenheitstaucherin bin und mein großes Glück auf dem Rücken der Pferde gefunden habe und nicht unter Wasser, habe ich diesen Teil nur eher "angerissen". Wenn Ihr noch andere Fragen habt, so schickt mir einfach ein Email. Mitbringsel für die Tauchcrew Bevor wir in den Urlaub geflogen sind, habe ich im Internet gelesen, daß Karin und Ronny von der Tauchschule gerne Kaffee und Schwarzbrot mitgebracht bekommen würden. Kaffee gibt es dort wohl an die 12 kg, aber die beiden sind auch über andere Mitbringsel sehr froh: Schwarzbrot, bzw. Pumpernickel, Salami, Nutella (viel Spaß beim Transportieren!), Süßigkeiten; jede Art von Medikamenten und Pflaster Leider ist der Urlaub wie immer viel zu schnell vorbei. Lange haben wir uns auf die Malediven vorbereitet, insbesondere bei der Auswahl der Insel und haben es sehr genossen Fesdu ist wunderschön und ich kann diese Insel nur jedem weiterempfehlen. Fazit: Wunderschöner, erholsamer Urlaub im Paradies Fesdu ist viel schöner als im TUI-Katalog abgebildet!!!!!! Wir würden auf alle Fälle auch ein zweites Mal Fesdu auswählen! Bis bald! Nicole
Hallo,
Im September 2000 waren wir auf den Malediven. Es war unsere zweite Reise dorthin. Beim ersten Besuch waren wir auf Biyadoo. Auch diese Insel hat uns sehr gefallen. Die Entscheidung für Fesdu fiel zum Einen aufgrund des All-Inclusive Angebots (auf Biyadoo hatten wir eine Menge Geld gebraucht - 1 Flasche Wasser 3 Doller usw.) und weil sie auf den Katalogbildern so nett aussah. Ich kann Euch eines schon sagen: unsere Erwartungen wurden übertroffen. Der Flug nach Male, naja 9 Stunden stillsitzen ist nicht jedermanns Sache.Am Flughafen war alles gut organisiert. Wir wurden mit dem Bus zum Wasserflugzeug gebracht. Man muß mit dem Bus über die Landebahn der großen Jets. Schon abenteuerlich, wenn man nur eine kleine Ampel und ein Stop-Schild 5 Meter vor der Landebahn sieht. Am "Flughafen" für die Wasserflugzeuge kann man sich schon mal ein bischen entspannen, aber vorsicht: Übergepäck muß extra bezahlt werden - und zwar kräftig. Der Flug nach Fesdu dauerte ca. 20 Minuten. Ich habe ihn sehr genossen, jedoch für zartbeseitete ist das nichts. Die Piloten fliegen barfuß, der eine liest die Zeitung während der andere gelangweilt aus dem Fenster sieht. Alles in allem fühlt man sich dennoch sehr sicher. Auf der Insel wird man freundlich empfangen -inclusive den obligatorischen Coconut Drink. Übrigens: Das Gepäck haben wir nur am Flughafen selber geschleppt. Auf Fesdu laufen überall Leute rum, die nur drauf waren, so scheint es, etwas für dich zu tun. Das Gepäck wurde uns aufs Zimmer getragen. Ich kam mir schon etwas dämlich vor: Vor uns der Roomboy, der voraus geht und dir das Zimmer zeigt und hinter dir 2 Malediver mit deinem Gepäck. Aber das gehört dort einfach dazu. Natürlich wird ein kleines Trinkgeld erwartet und gerne gegeben. Die Schuhe könnt ihr übringens gleich zuhause lassen. Braucht man nicht. Ab dem Flughafen läuft alles barfuß. Schminkzeugs und den feinen Zwirn könnt ihr auch getrost zu Hause lassen. Dort herrscht Robinson-Urlaubsstimmung und nicht das Ambiente einer Modenschau. Die Insel an sich ist einfach traumhaft. Hier passt alles zusammen. Die Rundbungalows sind schön eingerichtet und entgegen anderen Reiseberichten könnte ich keinen speziell empfehlen. Sicherlich ist vor dem einen oder anderen eine Hängematte zwischen zwei Palmen oder ähnliches, jedoch mir persönlich wäre das nicht so wichtig. Zu empfehlen ist sonst eigentlich alles. Es gibt dort eine superschöne Sonnenterasse auf der man tolle Sonnenuntergänge geniessen kann. Auch die Coctails sind im Preis inbegriffen, schmecken jedoch alle ähnlich. Ich persönlich kann den Campari-Orange empfehlen. Jedoch damit das Zeugs Wirkung zeigt braucht man schon einige. Die Stimmung ist dort zauberhaft, man trinkt seinen Cocktail und genießt den Sonnenuntergang und wartet auf : nichts. Das Essen ist stets sehr gut und reichlich gewesen.Eine Vorliebe für Fisch und Hühnchen sollte man allerdings schon haben. Das Obst schmeckt dort viel intensiver als bei uns. Es wird immer zwischen Buffett und Menu abgewechselt. Was man unbedingt machen sollte: Das Barbeque auf der kleinen Nachbarinsel Gathafushi. Einfach super. Dringend empfehlen kann ich auch das Sea-Food-Dinner. Das muß man zwar extra bezahlen, aber eins kann ich euch sagen: so gut habt ihr noch nie Fisch gegessen. Jetzt komm ich zum Tauchen: Die Tauchschule ist sehr gut eingerichtet. Karin und Ronni, zwei Holländer, leiten die Tauchbasis. Muffed und Achmed sind zwei sehr erfahrene maledivische Tauchguides, die auch sehr sehr nett sind. Schöne Tauchplätze gibt es um die Insel genügend. Vor allem das Fesdu-Wrack kann ich besonders empfehlen. Das Hausriff ist wunderbar zum Tauchen und besonders zum Schnorcheln. Es liegt ca. 10 Meter vom Strand weg und bietet auch für den Nichttaucher sehr viel sehenswertes. Muränen, Schildkröten, gelegentlich kleine Haie (Wadelzwicker), eine Unmenge von bunten Fischen. Während unseres Urlaub ist auch ein Walhai direkt am Hausriff vorbeigeschwommen. Ich habs natürlich am Strand verpennt. Allerdings haben wir am Hausriff auch einmal eine Rotte Delphine gesehen. Was die Haie angeht: keine Sorge, die tun nichts, denn für Haie bist du nur ein großer Fisch und passt nicht in deren Beuteschema (hoffentlich wissen das auch die Haie). So viel ich weis, ist auf den Malediven noch nie etwas schlimmes mit Haien passiert, sofern man mit diesen Fischen mit Respekt umgeht und sie nicht füttert. Was die Korallenbleiche betrifft: klar gibts auch hier, jedoch erkennt man an einigen Stellen, daß sich die Natur schön langsam wieder erholt. Die Nachttauchgänge waren jedesmal ein Traum -sehr zu empfehlen. Wenn Ihr dorthinfliegt, nehmt Ronni und Karin was mit. Schwarzbrot, Kaffee oder Medikamente für Mittelohrentzündung u.ä. sind immer willkommen. Für uns war das der bisher schönste Urlaub. Achja und noch was: Für diejenigen unter euch, die Party machen wollen, die es schön finden, grölend aus Plastikeimer am Strand Sangria zu saufen, für diejenigen hab ich einen Tip: Tut allen anderen Menschen dort einen Gefallen und bleibt zu Hause !! Entgegen wer Ruhe sucht, einen legeren Urlaub verbringen möchte, wer vom Alltagsleben total gestresst ist und die Seele baumeln lassen will, wer ein Naturfreund ist und Südseefeeling braucht; wer der Meinung ist, daß der Liebe Gott nicht gewollt hat, daß ihr regenverwöhnte Deutsche werdet, dann seid ihr dort total richtig. Es bewahrheitet sich immer wieder: wer einmal auf den Malediven war wird immer wieder dorthinfliegen. Es ist genau das gleiche wie beim Italiener. Man bestellt sich doch auch oft dort das gleiche zu Essen, weil man weis was man bekommt. Wir fliegen am 5.Juni 2001 wieder hin -Fesdu forever. Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich jederzeit unter wolfgang.wenig.ah-wenig@partner.renault.de erreichen. Ciao Andrea und Wolfgang
Reisebericht Maledivenurlaub Ari Atoll - Insel Fesdu 16.03. - 30.03.20000
Zu Anfang erst mal eine Feststellung: Es gibt das Paradies tatsächlich !!! Mit unserem Urlaub vom 16.03.00 - 30.03.00 auf den Malediven, Ari Atoll, Insel Fesdu ging ein langgehegter Traum in Erfüllung. Nach gründlichem Suchen und vergleichen diverser Inseln und Atolle usw. fiel die Entscheidung zu gunsten von Fesdu. Unsere Auswahlkriterien waren:
Anreise Wenn man in Male am Airport gelandet ist geht's erstmal durch die Paßkontrolle im klimatisierten !!!! Flughafengebäude. Von dort dann mit Kleinbussen zum Airtaxi-Flughafen. Der ist schon kleiner und nicht klimatisiert. Das Gepäck wird extra transportiert und kommt entweder einige Minuten vor oder nach einem am Airtaxi-Flughafen an. Am Airtaxi-Flughafen wird abermals eingecheckt. Vorsicht, was die TUI nur im Kleingedruckten bei der Airtaxi Info im Katalog schreibt ist, das man dort Übergewicht extra bezahlen muß und das nicht zu knapp (wir mußten 48 $ zahlen !!!) wir haben allerdings auch den Fehler gemacht, daß wir das Handgepäck haben mitwiegen lassen. Also Aufpassen !!! Nach bzw. beim Einchecken bekommt man einen Gutschein für ein Getränk in der "Airportbar", was uns sehr gelegen kam, nach ca. 9 Std. Flug. Fesdu wird ausschließlich mit dem Airtaxi angeflogen. Der Transfer von Male Airtaxi-flughafen nach Fesdu dauert ca. 20-25 Min. Auf Fesdu angekommen wurden wir vom Flugzeug mit einem Doni die paar Meter bis zur Insel gebracht. Das Gepäck kommt gleich mit. Vor dem Einchecken wurden wir erstmal mit einer frischen Kokosnuß begrüßt. So erfrischt wurden wir zum Bungalow gebracht. Unser gepäck mußten wir seit der Landung in Male kein einziges mal mehr tragen. Abends fand dann die Begrüßungsveranstalltung der TUI-Reiseleitung statt. Dort werden einem alle wichtigen Infos rund um das Inselleben mitgeteilt und Karin/Ronny (Tauchleherer und leiter der Tachbasis) sagen auch ein paar Worte zum Thema Tauchen und Umwelt-/Unterwasserweltschutz.
Bungalows/Unterbringung Es gibt fast nur einzeln stehende Rundbungalows, die innen sehr geräumig sind. (soweit wir das mitbekommen haben, werden die wenigen Reihenbungalows umgebaut zu Rundbungalows) Jeder Bungalow ist mit einer Klimaanlage und zusätzlichem Ventilator an der Decke ausgestattet. Eine Sitzecke gibt es , einen "Frisiertisch", ein Bad mit Duschecke und ein großes, super-bequemes Doppelbett. Außerdem hat jeder Bungalow eine Fußdusche vor der kleinen Terrasse, die bei dem feinen Sand auch nötig ist. Einige leute haben sich beschwert, das es keinen Kühlschrank in den Bungalows gibt. (Na ja, jeder ist halt anders, gele !!!)
Viele wollen ja immer wissen, welche Zimmernummer die schönste ist usw. Wir hatten das Bungalow Nr. 26 bewohnt und wir können es nur weiterempfehlen. Ich verstehe nicht, warum alle das Bungalow Nr. 28 so hervorheben. Alle Bungalows, auch die Nr. 19 sind echt schön gelegen. Eine Direkte Sicht auf den Indischen Ozean hat man von keinem Bungalow, da zwecks Schattenspenden ein Ring von Pflanzen die Bungalows vom Meer trennt. Nur hie und Da ist mal ein Durchgang, durch den man auch etwas Meerblick erhascht. Na ja einige Bungalows stehen in 2. Reihe, aber es ist nie weiter als ca. 5-10 m zum Strand und der verläuft rund um die Insel herum. Ein "Zuckerl" gibt es auf der Insel jedoch schon, ca. bei Bungalow Nr. 43 oder so ist eine schöne Hängepalme mit einer schaukel. Das ist wohl der schönste Platz am Strand und daher natürlich auch immer besetzt. Was allerdings gegen die Bungalows mit den höheren Nr. spricht (vielleicht war es ja auch nur Zufall) sind die Kakerlaken. Die anderen habe es uns jedenfalls erzählt, da wir den ganzen Urlaub über keine einzige Kakerlake gesehen haben. Aber damit muß man eben rechnen in solch tropischer Umgebung, finden wir jedenfalls !!!
Essen das Essen ist sehr gut und Abwechslungsreich. Es wechselt zwischen Menü oder Buffett. Mal gibt es Mittags ein Menü (mind. 4 Gänge) und mal Buffett. Beim Abendessen genauso. Das Buffett steht jedesmal unter einem anderen Motto (wiederholt sich wöchentlich, aber dann mit anderen Speisen), z.B. Italienisch, Chinesisch, Maledivisch usw. (Beim Italienischen Buffett unbedingt die Mini-Thunfischpizza probieren, die ist wirklich ein Gedicht !!!) Das Menü ist ebenfalls abwechslungsreich gestaltet. Mal gibt es Nudeln mit einer leckeren soße, mal Fisch. Es wurde immer mit sehr viel Liebe angerichtet. Wer keinen Fisch/fleisch mag, muß das nur einmal am Anfang des Urlaubs sagen und bekommt dann für den rest des Aufenthaltes anstelle von Fisch/Fleisch eine alternative, z. B. Hühnchen, Vegetarische Variante o. ä.
All Inklusive Angebot Das All inklusive Angebot war tatsächlich "All Inklusive". Bis auf 3 bis 4 Getränken auf der Karte war alles inbegriffen. Das bedeutet, z. B. mußte man Johnny Walker Black Lable zahlen, dafür war Red Lable enthalten. Es gab immer eine Alternative. Alle Cocktails schmecken zwar ziemlich gleich, aber was man da spart ist schon wahnsinn. Gut, der Urlaub kostet von vornherein etwas mehr, aber mann spart trotzdem viel. Außerdem ist es praktisch, man muß sich keine gedanken machen, wo man den Geldbeutel hinstecken soll, wieviel man Trinkt und ob das nicht zu teuer wird usw. Wir konnten uns so richtig entspannen und mußten die wertvolle Zeit nicht mit rechnen verbringen. Im AI Angebot sind auch drei Sorten Sandwiches enthalten, Käse (auf Wunsch mit Tomaten), Hühnchen und Rost Beef. rost Beef haben wir nicht probiert, aber Käse und Hühnchen waren sehr lecker und für zwischendurch auch genau richtig.
Tauchen Was soll man da sagen ??? Eigentlich hatte ich nicht vor den Padi Open-Water-Schein zu machen, aber dann hat mich das Tauchfieber ebenso gepackt wie Matthias schon vor jahren. Erst wollte ich nur so einen kleinen Schein (der ist ganz neu bei Padi und noch unter dem Open-Water angesiedelt) machen. Das wären 5 Praktische Stunden gewesen, ohne Theorieprüfung und man hätte nur mit einem Tauchleherer tauchen dürfen. Aber nachdem ich diese Pracht unterwasser gesehen habe, entschied ich mich spontan anders und zog die gesamte Ausbildung zum Open-Water-Diver durch. Das waren 9 Praktische Stunden und Theorieprüfung. Das ganze hat 1 Woche gedauert und 350 $ gekostet, wobei wir jeden Tag nach den praktischen Übungen einen Tauchgang am Hausriff (ca. 45-50 Min) drangehängt haben. Es klingt Teuer, ist es im Grunde aber nicht unbedingt, da ein Tauchgang ca. 30 $ kostet und wir jedesmal wie oben bereits erwähnt einen gemacht haben. Also kommt der Tauchschein auf den Malediven im Grunde genauso Teuer wie in Deutschland (wo man noch dazu im Baggersee rumrobbt, nichts sieht und friert !!!)
Schon am Hausriff kann man die ganze Fisch- und Farbenvielfallt des Indischen Ozeans schnuppern. Hier ein paar H(a)ilith’s die wir bei unseren diversen Hausriff- und Bootstauchgängen vor die Maske bekamen: Adlerrochen, Stachelrochen, muränen, Füsilierschwärme, Weisspitzhaie, Grauriffhaie, sogar zwei Baby-Weisspitzhaie, Baracudas, mehrere Napoleons, einen ca. 4m großen (gott sei dank schlafenden !!!) Ammenhai, Schildkröten, eine Geistermuräne am Fesduwrack, die seltenen Anglerfische und vieles, vieles mehr.
Ja, dann ist da noch das Thema Korallenbleiche. Wie wir bei Ronny und Karin raushören konnten ist es schon sehr schlimm, aber auf dem Weg der Besserung. Es ist keinesfalls so, daß alles Grau in Grau ist. Hie und Da sieht man die Regeneration der Korallen schon aufblitzen. An den Außenriffen ist von der Koraollenbleiche fast nichts mehr zu sehen. Zu Guter Letzt... Wer auf das "Kleine-Schwarze feeling" hofft, ist auf Fesdu sicherlich falsch. Wer dagegen ruhe, frieden, blendend weisen, feinen Sand und das sprichwörtliche "Bacardifeeling" erleben will ist gold richtig. Diese Insel besticht durch ihre natürliche Lockerheit. Kein "Kravattenzwang" beim Abendessen, Schuhe braucht man nur bei der An- und Abreise, Sonnencreme (mind. LF 28) darf dagegen nicht fehlen, Schminiksachen (Außer Wimperntusche für den Abend vielleicht) sind fehl am platz, luftige und legere Kleidung reicht völlig aus, Stechmücken gibt es so gut wie keine, gegen Durchfall und Magenprobleme hilft ein Whisky vor dem Abendessen, den Alltag vergessen läßt einen jeden Abend ein wunderschönerer Sonnenuntergang auf der Barterasse.
ja, wir glauben das "Maledivenfieber" hat wieder einmal zugeschlagen und gegen diese "Krankheit" hilft nur:
IMMER WIEDER HINFAHREN !!!
Anfang Mai 2000 waren wir auf Fesdu - und gleich vorweg, es war ein Traum.
Malediven: Fesdu Jetzt will ich mal ausführlich berichten: Nach der Ankunft gab es erst mal 'nen Begrüßungscoctail von der Reiseleiterin Gisela (wird von allen Gisi Bonsai genannt...). Dann wurde uns zunächst ein Bungalow mit Flachdach zugewiesen. Mit dem war ich aber gar nicht einverstanden, der es roch sehr muffig, es war bedeutend weniger Platz darin als es im Prospekt zu sehen ist, und er war nicht sehr schön gemacht. Nach langem Drängeln unsererseits haben wir dann einen Rundbungalow bekommen, welcher ausgesprochen schön war. Hier roch es auch nicht mehr so, es gab eine gescheite Klimaanlage, die wir dann auf kleinster Stufe laufen ließen (im Flachdachbungalow ging das nicht, entweder an oder aus), und der Bungalow war zudem noch sehr geräumig. Wir hatten Zugang zu einem Strandabschnitt der schön breit war, ca. 15 m bei Ebbe bis zum Wasser. Der Strand vor den Bungalows Nr. 16-20 war sehr schmal, teilweise ging bei Flut das Wasser bis zu den Palmen und Sträuchern. Nach ein paar Tagen war dann die Insel komplett ausgebucht, einziger Nachteil: es waren unheimlich viele ältere Leute und viele ältere Engländer auf der Insel. Manchmal hatte man das Gefühl, in einem Seniorenheim zu sein. Aber die wenigen jungen Leute, die wir kennengelernt haben, waren auf unserer Wellenlänge, so daß es wirklich spaßig war! Am ersten Tag sind wir auch gleich zur Tauchbasis gegangen und haben den Checktauchgang für den nächsten Tag vereinbart. Die Tauchbasis wird von Karin und Ronny geleitet, einem holländischem Pärchen, die noch jung sind (so um die 30) und auch gut drauf sind. Mit den beiden hatten wir viel Spaß. Dann sind noch zwei Tauchguides Achmet und Muffid, von denen ich nicht weiß, ob sie Tauchlehrer sind. Die Organisation der Tauchfahrten war prima. Am frühen Abend wurden die Plätze für den nächsten Tag ausgehängt und man konnte sich dann in eine Liste eintragen. Es gab immer eine Unterwasserkarte und beim Briefing vor dem Tauchgang wurde alles noch mal ausführlich erklärt und darauf hingewiesen, was besonders sehenswert ist. Je nach Gruppengröße waren dann ein oder zwei Tauchlehrer/-guides mit auf dem Dhoni. Die einheimische Bootscrew hat dafür gesorgt, daß die Flaschen an Bord kamen und hat jedem beim An- und wieder Ausziehen der Jackets geholfen. Nach dem Tauchgang gab es immer einen Teller mit Kokosnuß-Stückchen, der dann rumgereicht wurde. Karin und Ronny sind auf jeden Fall für Wünsche offen, was Tauchplätze angeht. Wenn es von den äußeren Bedingungen her geht (Strömung oder Wetter), versuchen sie die Wünsche zu erfüllen. So haben wir zum Beispiel angeregt, einen Tagesausflug zu unternehmen. Morgens ging es zum Fishhead (Wow!), anschließend auf die fast unbewohnte Insel Kandolhudu, wo zum Mittag ein Barbeque veranstaltet wurde. Nach 1 1/2 Stunden Pause ging es dann noch zum Kandolhudu-Thila und anschließend wieder nach Fesdu. Das war ein super Tag! Die Tauchplätze sind allesamt super! Was man schön sehen kann, sind die intakten | ||||