Filitheyo Reiseberichte

Filitheyo Steg Filitheyo Filitheyo

 

Reisebericht Filitheyo Nov. 2011

Wir hatten uns entschlossen unsere Traumhochzeitsreise auf die Malediven zu machen und haben uns schnell für Filitheyo entschieden - womit wir micht enttäuscht wurden.

Wir flogen Ende November 2011. Das Wetter ist zu dieser Jahreszeit zwar etwas wechselhaft, womit wir aber Glück hatten und in 14 Tagen nur einen richtigen Regentag hatten. Die etwas höhere Luftfeuchte war auch nicht so schlimm.

Sooo….
Das Essen-grins
Es war ein Traum, wovon wir noch lange träumen! Wir hatten All Inclusiv und wurden verwöhnt über beide Ohren-und die Zunge. Das Essen ist eine Sensation. Vielfältig sauber frisch und total lecker! Das Sushi wovon alle schwärmen ist WOW.

Die Insel ist komplett sehr sauber und wunderschön bewachsen. Sie wird ständig gepflegt. Fili ist eine reine Barfuß-Insel — 14 Tage keine Schuhe!!! Das Personal ist immer freundlich und versucht einem alle Wünsche von den Augen abzulesen. Die Bungalows sind auch sehr schön. Sie sind groß mit offener Dusche und einem schönen Badezimmer. Griechtiere gibt es nicht viel-hin und wieder mal ne Ameise. Die Zimmer werden 2x täglich gereinigt und ab und zu mal geschmückt. Das einzige was gewöhnungsbedürftig ist, ist die Klimaanlage. Die richtige Temperatur zu erwischen ist wie in jedem Urlaub eine kleine Herausforderung, aber das die Luft Richtung Kopfteil - Bett geblasen wird war seltsam. War aber auch kein Problem - wir drehten das Bett um :-)

Das TauchCenter von Werner Lau ist der Hammer! Das Team, der Service, die Dhonis, die Sauberkeit, und die Tauchplätze sind SAGENHAFT. Ich war 9x Tauchen und es war 9x wie im Märchen. Hervor zu heben sind Astrid Holger Sanne Martin Steffen und Zaed - mit denen ich Tauchen war. (alle anderen auch super!) Mit Ihnen fühlt man sich wie zu Hause und total sicher. Es ist eine der Besten Tauchbasen die ich kenne - wenn nicht die Beste!

Tja nun kann man nur viel Spaß wünschen für Euren Urlaub auf Filitheyo.

Für uns war es auf jeden Fall nicht das letzte Mal auf Filitheyo - wir kommen wieder auf unsere Trauminsel und wünschen allen auf Filitheyo alles alles Gute bis dahin

Oktober/November 2011

Ich möchte vorweg sagen, dass Urlaub immer Geschmackssache ist und jeder Mensch anders empfindet. Wir machen die unterschiedlichsten Urlaube – vom einfachen Taucherhotel bis zum Luxustempel wie dem le meurice, genauso beim Essen mag ich den einfachen Wirt aber auch das Sternerestaurant. Die Insel Filitheyo würde ich so in der Mitte einreihen – so als ein klassisches 4* Hotel. Die Insel ist sehr schön – sie ist extrem grün, mit ganz vielen Palmen und so eine Art Gummibäumen, Sträucher (mit Blüten) usw…, die Strände sind nicht ganz weiß, das Wasser türkisblau :)

Anreise:
wir sind mit Air Berlin direkt geflogen (würde die Austrian empfehlen – ist aber leider im Okt. noch nicht geflogen) – AB ist halt doch eher mittelmäßig mit Null Beinfreiheit. Wir sind gelandet sofort zum Wasserflugzeug gebracht worden – haben keine 10min gewartet und wurden nach Filitheyo geflogen. Die Route war Giri- Filitheyo- Medhufushi. (wir sind also einmal zwischengelandet). Wasserflieger+Gepäck – also lt. unserer Rechnung dürften gesamt (2P) 49,8kg frei sein. Wir hatten 26,8kg Übergepäck und das hat 111US$ gekostet. (für Hin und Rückflug) Nachdem wir gelandet sind wurden wir mit einem Dhoni zum Hotel gebracht (ca. 15min). Im Hotel wurden wir sehr freundlich empfangen unser Zimmerwunsch wurde ebenfalls berücksichtigt!

Reisezeitraum: je nachdem was man will – die Einheimischen und auch die Tauchschule meinte OKTOBER und NOVEMBER wären die schwierigsten Monate auf den Malediven, da es genau hier am meisten regnet. Ja das haben wir gespürt – in Male angekommen – REGEN! Die vor uns hatten bereits 2 Wochen Wolken wenig Sonne und immer wieder mal Regen – bei uns war zumindest die zweite Woche total sonnig und heiß. Bezüglich Tauchen ist auf Filitheyo im Oktober und November wenig los was Großfisch angeht. Es gibt Inseln, wo sich auch zu dieser Zeit viel tut.

Die Lage – die Insel ist mit dem Wasserflieger etwa 30min von Male entfernt, und 15min etwa Dhonifahrt. (die sind sehr langsam) Es gibt Doppel, Einzel und Wasserbungis. Es gibt ein Schmuckgeschäft einen Shop (war ich nie drin), Main Bar, Main Restaurant, Sunsetbar, Fitnesscenter (sehr alte Geräte), Tauchcenter, Bibliothek…. Die Bungis sind alle mit Meerblick, teilweise etwas verwachsen aber sehr schön. Die schönste Seite ist die mit den Einzelbungis, da gibt es viel Strand, außerdem ist es die Sonnenseite. Es gibt auf dieser Seite auch 3 Doppelbungis (1-6), das wissen die meisten nicht, wir hatten Nummer 6, war echt super. Der Strand auf der anderen Seite ist im Oktober und November auf Höhe 39-ca. 60 sehr stark weg gespült danach wird er wieder sehr schön bei den 100er Nummern ist es derzeit super schön und ruhig – einzige es laufen immer die Taucher rein und raus!

Service war im Großen und Ganzen recht OK, es gibt einige Kellner die rausstechen, weil Sie so suuper nett sind und die anderen sind ja…normal würde ich sagen zu uns war wirklich niemand auch nur einmal unfreundlich – der eine oder andere war mal emotionslos. (wir sind ja auch nicht immer gut drauf). Trinkgeld wird erwartet – wir haben oft mal ein paar Dollar gegeben. Dem Roomboy für 2 Wo etwa 10-15$, in den Bars haben wir sicher auch so um die 20$ gegeben und im Hauptrestaurant unserem Kellner (Riza) auch etwa 15$.

Das Essen:
Hauptrestaurant – Frühstück: von Misosuppe, Haferschleim(Oat), Tomaten, Gurken, Joghurts, alle Arten von Brot, Croissant, viiiiele Früchte, alle Arten von Eier (Sunny side up, Omelette, gekochtes Ei…), frische Säfte, manchmal Bananen Milch, uvm.

Wurst und Käse – wer das braucht, das ist kaum da – aber es fehlt auch echt nicht. Mittagessen – waren wir nie Abendessen: wirklich eine sehr große Auswahl – in 2 Wochen gab´s immer wieder was Neues. Tolles Salatbuffet (Tomaten, Karotten, Blattsalat, Kartoffelsalat, unterschiedliche Nudelsalate….) Suppen (Gurkensuppe, Kartoffelsuppe, Thaisuppe, Gulaschsuppe…), jede Menge Brot, Nhan, Fisch (immer einen Großen zum selber Runterschneiden, Reef fisch immer frischgegrillt, frische Sushi, Sashimi, Curry mit Fisch….), Fleisch in alle Variationen (Beef Wellington, Chicken (von Scharf, gegrillt bis coq au vin), Schweinehaxn,….)Pasta zum selber auswählen (mit Knoblauch, Chili, Sahne, Saucen…..), eine Art Döner gibt’s manchmal, Pizza gibt’s so alles 3 Tage, Spieße mit unterschiedlichen Fleischsorten, uvm…., Süßspeisen – immer viele Früchte, Kuchen (jeden Tag andere), Crememehlspeisen (jeden Tag andere), immer 2 Sorten Eis, Saucen (Erdbeere, Vanille, Schoko, Passionsfruit) – war mir alles zu süss, das Sorbet geht – es gibt auch immer so einen Art Auflauf – Sterz (die nennen das Pudding :) ) war meistens recht lecker. Es gibt genug Auswahl für Kinder – natürlich gibt es auch scharfe Speisen.

Wein – wir haben immer einen Südafrikaner Pinotage getrunken der war echt gut – ich glaube für knapp 30$. Wasser immer das Filitheyo Wasser still für 3,5$ Sunsetbar: hier haben wir meistens zu Mittag gegessen – Sushi Sashimi für 6$, Cesar Salat für 9$, Thunfisch nett dekoriert um etwa 12$, potato wedges oder Pommes 6$. Getränke: Corona 6,5$, Tiger Pint 6,5$, Tsingtao Bier 2$, Limonaden wie Cola und so 3,5$…..Milchshake ca. 7,5$ Die Mainbar war super als das Wetter nicht so toll war, da sie nicht so exponiert wie die Sunsetbar liegt.

Die Bungalows – wir hatten Glück wir hatten Nr. 6 auf der Deluxe Seite. Einziger Nachteil es sind zwei zusammengeschobene Einzelbetten, da diese Bungis normal die Familienbungis mit Verbindungstür sind – wir hatten wohl das Kinderzimmer Matratzen sind hart – Poster hoch – wenn´s regnet kanns schon mal reintropfen. Es gibt ganz ganz viele Mosquitos – egal wo- im Zimmer im Bad, in der Tauchschule, in den Bars, sie stechen trotz No bite – also immer Mosquito Netz benutzen. Das Bad, natürlich gibt’s Ameisen, und den einen oder anderen Käfer – HALLO das Bad ist open air! Diese Dinger tun aber nix – man sieht sie halt ab und an – war aber weiters nicht schlimm. Duschen unter Sternenhimmel oder Sonnenschein ist richtig schön. Das Bad ist ca. 26m2, das Zimmer etwas kleiner – echt nicht groß – es passt ein Doppelbett, Spiegel, darunter Tischerl, Kasten mit Fernseher und Safe ein Stuhl mit Minitisch, kleines Bett und 2 Nachtkästchen rein – und das Zimmer ist voll. Möbel waren zur Insel passend – und ok. Im Doppelbungi hört man echt alles – jedes Wort – also für Amore sind die Zimmer nicht gemacht – das muss man ganz leise machen))))ansonsten hat der Nachbar das Gefühl er ist dabei……

Sport- wir sind Taucher, wir haben pro Pers. 2x 6 Tage Non Limit vorausgebucht und waren mit unserer eigenen Ausrüstung unterwegs. Wir haben insgesamt gute 1800€ für Tauchen gebraucht. Bootsausfahrten kosten alle extra, ich habe einen Advanced Kurs gemacht. Unter 40 Tauchgängen braucht man einen Guide bei den Bootsfahrten. Normal darf man unter 40 TG nur aufs rote oder grüne Boot – hier werden nur die Innenriffe angefahren – für die Kanäle muss man aufs blaue Boot – eben ab 40 TG. Ich war trotzdem 2x mit dabei – kommt drauf an wie man taucht! Nachttauchgang kostet extra, Flaschen usw….. Ich würde jedenfalls empfehlen eigene Ausrüstung mitzubringen – ersten weil Werner Lau sehr teuer ist zweitens – den Reg verwenden, den vorher jemand anderer benutzt hat…nein.

Tauchcenter – Steffen ist ein Spitzen Tauchlehrer leider ist er nicht mehr lange dabei – ich glaube noch bis Ende des Monats. Es sind aber auch die anderen sehr nett. Holger und Astrid leiten die Basis. Der Ablauf war sehr professionell immer alles gut geplant und sehr auf Sicherheit. Die Tauchplätze: wir sind so etwa 7x mit dem Boot raus – für mich waren da immer zu viele Leute(ich musste ja dem Tauchguide nachtauchen) – jetzt hast du eine Gruppe Leute die gerade angefangen haben die herum patteln wie verrückt- das macht echt keinen Spass. Wir sind dann immer am Hausriff getaucht. Das Hausriff ist sehr schön – ganz toll ist von E4 auf E3 (bei E3 gibt’s dann leider viele abgestorbene Korallen) vorher aber eine tolle Korallenwand mit extrem viel Fisch. Viele Muränen, Weißspitzenriffhaie, Schildkröten, Barsche, Napoleons, Pufferfish, Kaiserfische, Büffelkopfpapageienfische, Adlerrochen, Stachelrochen, Lobster, Putzergarnelen,…………uvm. das Schöne am Hausriff du geht’s zu zweit tauchen ohne Anhang. Das blaue Boot war ganz ok – leider kaum Grossfisch – nur ein paar kleinere Haie. In den Kanälen zieht´s teilweise schon sehr stark – man sollte sich schon sicher sein beim Tauchen.

Tipps:
absolute Barfußinsel – man muss schon ein ziemliches Empfinderl sein, wenn man das Gegenteil behauptet. Die Stühle sind massiv aber bequem. Die Katzen auf der Insel sind vielleicht arm aber keine Plage – die Kinder hatten Ihre Freude – sie tun einem nur etwas leid, weil sie so dünn sind. Kinder sind absolut erwünscht – ich habe immer mitbekommen, dass die Kleinen sich total wohlfühlen. Der Pool war ihr Revier :) Wir haben noch keine Kinder – haben uns aber nie gestört gefühlt – es war immer nett zu sehen wie viel Spass die haben. Das Buffet wird immer wieder nachgefüllt, also nicht drängeln oder die Teller überfüllen - die „Neuen“ waren immer sofort erkennbar :) Ruhig im Hotel direkt anfragen (per Mail oder Anruf) wenn ein bestimmtes Zimmer gewünscht wird. Tauchpakete von zuhause aus vorbuchen – ist doch um einiges günstiger – aber trotzdem kosten Sie im Schnitt 45€p. TG. Ich würde die Insel auf jeden Fall empfehlen - außer für eine Hochzeit (wir haben eine gesehen – am Strand – wo dazwischen die Taucher aus dem Wasser kommen. Für alle Luxus Suchenden – besser Kanuhura :)

VIEL SPASS auf den Malediven.

Filitheyo 13.08.2010.22.08.2010

Das Hotel gehört mit ca. 250 Gästen eher zu den größeren Resorts der Malediven, merkt man aber kaum, da sich alle Gäste gut auf der Insel verteilen. Die Anlage ist sehr gepflegt, die vielen hohen Palmen prägen das Inselbild und die Bungalows liegen entlang des Strandes. Sie sind schön eingerichtet und werden 2 mal am Tag sauber gemacht. Wir hatten einen Doppelbungalow Nr. 43 und haben uns sehr wohl gefühlt. 20 Meter bis zum Meer. Vom Bett aus konnte man direkt aufs Meer schauen. Das war jeden Morgen ein Traum.
Ich muss dazu sagen, dass wir nicht per Email vorreserviert haben, wir hatten also wirklich
Glück. Ich würde sagen Nr.43 und die Nr. 44 haben die beste Lage der Insel, vor dem Bungalow hat man freie Sicht aufs Meer, Exit 5 vor der Nase und wir waren recht einsam am Strand Die Doppel-Bungalows 20 bis 95 liegen definitv am schönsten Strandabschnitt, da man hier am besten ins Meer gehen kann. Zu jedem Bungalow gehören auch eigene Liegen. Die Gästestruktur bestand in erster Linie aus Pärchen.

Filitheyo ist perfekt wenn man Ruhe sucht, tollen Strand haben möchte und taucht oder schnorchelt. Das Hausriff liegt direkt vor der Tür und bietet Fische in allen Größen und Farben. Vom Hotel aus werden einige Ausflüge angeboten z.b. Inselspringen oder ein Schorchelausflug bei dem man an unterschiedlichen Riffen schnorcheln geht. Wir haben aber keine Ausflüge gemacht, da es uns genügt hat am Hausriff zu schnorcheln. Der Flug mit dem Wassertaxi von Male aus dauert ungefähr 40 Minuten. Wir hatten beim Rückflug Pech,
eine Zwischenlandung um andere Gäste abzuholen und da war es sehr sehr wellig, ich hatte
zum Glück Superpep-Kaugummis geben Uebelkeit dabei…

Der Service ist super. Die Zimmer werden zweimal am Tag gereinigt und der Roomboy war immer sehr zuvorkommend. Er hat morgens schon gewartet und kam man vom Früststück zurück war das Zimmer auch schon sauber. Auch das übrige Personal war ständig bemüht einem den Aufenthalt so schön und angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Qualität und Quantität der Speisen würde ich als sehr gut bezeichnen. Es war für jeden etwas dabei und gab sogar jeden Tag Sushi und Sashimi. Die Nachspeisenauswahl war immer ganz gross und ganz wichtig war das Angebot vieler frischer Früchte und es gab immer frischen Obstsalat (abends und zum Frühstück) mit Erdbeeren, Kiwis und Granatapfel, also hier gibt es auch nichts zu meckern. Besonders lecker ist auch das Eis. Jeden Abend gibt es eine andere Sorte an Eis und Sorbet. Auch das Frühstücksbufett läßt kaum Wünsche offen. Wo kann man sich morgens schon einen Egg-Mac-Muffin zaubern? Es gab jeden Tag Eier in allen Varianten, Waffeln, Pancakes, Cornflakes, Milch, Joghurt in zwei Sorten, Brot in allen Varianten und Früchte sowie Obstsalat. Sauberkeit und Hygiene waren immer vorbildlich. Das Leitungswasser sei Trinkwasser. Wir haben es zum Zähne putzen genutzt und uns nachmittags immer einen Capuccino mit mitgebrachten Pulver gegönnt. Das Wasser ist dazu wirklich sehr gut geeignet. Wir hatten HP und können somit nichts zum AI-Angebot sagen. Die Getränkepreise waren Ok, frisch gespresster O-Saft 5 Dollar, frischer Lime-Juice 3,50 Dollar im Verhältnis zu einer Cola für 3,50 Dollar. Das Filitheyo-Wasser ist gut zu trinken, als stilles Wasser kostet 1Liter 3,50 und mit Kohlensäure 4,50 Dollar.

Sport/Unterhaltung
Es gibt außer dem schon erwähnten Wassersportcenter und der Tauchschule, einen Pool mit Bar und Restaurant. Zum Angebot gehören außerdem ein Fußballplatz, ein kleiner Fitnesstraum, eine schön gelegene Bibliothek, einen Beachvolleyballplatz, ein Spaund einen Bereich für verschiedene Gesellschaftsspiele. Am Hausriff kann man ausgedehnt Schnorcheltouren unternehmen, vorsehen sollte man sich allerdings vor der Strömung zwischen Exit 7 und 8. Insgesamt würde ich aufgrund meiner Maledivenerfahrung (10x) das Hausriff von Filitheyo als durchschnittlich bezeichnen, die Korallenwelt hat schon sehr gelitten, doch der Fischreichtum ist sehr gross. Wir haben bei jedem Schnorcheln Schildkröten, Muränen, Kugelfische und viele Fischschwärme zb. Rotzahndrücker in grossen Mengen gesehen. Ein Vorteil ist auch die lange Schnorchelstrecke und dass man sich von Exit zu Exit treiben lassen kann. Ein plus für das Hausriff.

 

Reisebericht Filitheyo - 14.05. bis 29.05.2010

2 Erwachsene 49 + 47 Jahre
Beachbungalow – AI

Normalerweise sind wir nur ein Reisebericht-LESER, aber diesmal fühle ich mich, nach den ganzen „tollen“ Berichten doch dazu bewogen mal etwas zu schreiben.

Wir hatten ähnliche Ansprüche an die Insel wie im unten stehenden Bericht und können uns diesem nur voll und ganz anschließen. Es war unsere 8. Malediveninsel und ich denke daß wir uns ein Urteil dazu erlauben können.

Bei unserer Ankunft war die gute Frau schon mit 6 Personen TOTAL überfordert.
Da unser per Mail angefragter Bungi noch nicht frei war, hatten wir aber dann das Glück die erste Nacht im Wasserbungi nächtigen zu dürfen. Die Bungis im östlichen Teil wollte man uns erst gar nicht anbieten!! Am nächsten Tag konnten wir in Bungalow 73 umziehen und haben uns dort auch relativ wohl gefühlt. Der Schrank im Badezimmer ist schon seltsam und zusätzlich zu den unten genannten Punkten kommt noch dazu das der Gestank der täglichen Dieselverbrennung gegen die Mücken in den Kleiderschrank zieht.

Auch eine „Barfußinsel“ kennen wir wirklich anders!! Eine Inselumrundung am Strand entlang ist hier auch nicht möglich und wir waren echt erschüttert als wir dann auf anderen Wegen an den Bungalows im östlichen Teil vorbei kamen.
KEIN Sand sondern mehr Lehmboden, kein Sonnenlicht und rundum Büsche voll mit Mücken. Wahrlich kein Malediven-Feeling.
Die Inselführung haben wir uns nach diesem Anblick erspart.

Das einzig gute war die Tauchbasis, da leisten Oli und seine Mannschaft ganze Arbeit (das Briefing muss manchen Guides aber noch gelehrt werden :-)

Die Preise sind auch meiner Meinung nach etwas überzogen. Warum Werner Lau immer so hoch gelobt wird weiß ich nicht, denn ich habe schon genug Tauchbasen mit gleichem Standard erlebt.

Wir suchen uns auf jeden Fall wieder eine kleinere Insel aus und Filitheyo würde ich, wie ich es bei anderen Inseln schon gemacht habe, im Freundeskreis nicht weiter empfehlen.

Andy & Heidi

Fragen an diverandy at arcor.de

Reisebericht Filitheyo - 05.05. bis 20.05.2010

Familie – 2 Erwachsene 40, 44 Jahre und 1 Kind 4 Jahre
Beachbungalow – HP

VORWORT
Dies war unser fünfter Maledivenurlaub und der vierte mit Kind.
Bislang haben wir die Resorts von Giravaru, Sun-Island, Holiday-Island und Royal-Island kennen gelernt.
Da jeder Bericht eine individuelle Erlebnisbeschreibung ist, mit ganz persönlichen Bewertungen und Beurteilung, ist es uns wichtig vorab herauszustellen, was wir mit einem Maledivenurlaub verbinden. Ob es ein „Einsteiger-Urlaub“ ins maledivische Paradies ist, oder ob man wie wir Vergleiche ziehen kann, beeinflusst selbstverständlich die Erwartungshaltung und somit die Berichterstattung.
Für uns sollte es diesmal eine Insel sein, die folgende Voraussetzungen erfüllt:
Insel mit Hausriff
gute Tauchbasis
schöner Pool mit Kinderbecken
hervorragendes Essen/Restaurant
sauberer, klimatisierter Beachbungalow mit halboffenem Bad
Barfuß-Insel mit breitem Strand
sowie ein mindestens 4-5 Sterne Resort mit der gewohnten maledivischen Freundlichkeit und Ruhe.

BUCHUNG
Über den Link auf dieser Seite zu den Reisveranstaltern haben wir im Internet Tour Dreams gefunden. Dort haben wir aufgrund der überwiegend positiven Reisebereichte über Filitheyo uns ein individuelles Angebot zu dieser Insel erstellen lassen. Dies klappte einwandfrei uns sehr professionell. Besonders herauszustellen ist, dass Tour Dreams verschiedene Specials anbietet. So konnten wir die kostenlose Unterkunft und Verpflegung von 1 Kind bis 12 Jahre nutzen, lediglich die bekannte bed -tax von 8,- $ pro Nacht wurde fällig. In den vergangenen Jahren haben wir für Kinder ab 2 Jahre zwischen 60 % und 80 % des Erwachsenentarifs gezahlt. Der Flug wurde bei Emirates via Dubai gebucht, was wir aus früheren Reisen kennen und überaus schätzen.

ANREISE
Frankfurt – Dubai; 1 Stunde Verspätung, die Maschine startete 70 Minuten später Dubai – Male; planmäßig
Male – Filitheyo; 3 Stunden Wartezeit, das Air Taxi sollte nach 1,5 Stunden starten. Filitheyo hat keine eigene Lounge am Flughafen, was die Wartezeit insbesondere mit Kleinkind sehr anstrengend gestaltet. Bei den Gesprächen mit den Angestellten von Maldivian Air Taxi ist es üblich, dass Filitheyo als letzte Insel angeflogen wird und es somit immer zu diesen (für uns unüblichen) langen Wartezeiten kommt.

ANKUNFT / BEGRUESSÜNG
An der Plattform wartete das Dhoni und nach 25 Minuten erreichten wir die Insel. Mit kühlen Tüchern und einem Früchtecocktail wurden alle begrüßt, lediglich für unser Kind gab es erst nach mehrmaligem Nachfragen auch etwas zu trinken.

Die Einteilung der Bungalows erfolgte sehr schleppend. Für die 13 neu angekommen Gäste waren 2 Betreuer zuständig, welche ganz offensichtlich völlig überfordert waren. Wir warteten alle neben dem Foyer in einem Bereich mit Sandboden und anstelle das maledivische Feeling hier schon mal geniessen zu können, wurden wir von massenhaft vielen Mücken zerstochen - denn in diesem Bereich wird NIE gesprüht und Öfchen mit Räucherwerk zum Vertreiben der Mücken werden nicht aufgestellt. Auch hier warteten wir wieder einmal bis zum Schluss. Der Gästebetreuer legte uns eine Übersichtskarte der Insel vor und deutete auf einen Bungalow auf den er 134 notierte. In diesem Bereich ist das Baden und der Zugang zum Meer verboten und Strand ist nicht vorhanden. Wir hatten vorab per e-mail über unseren Reiseveranstalter Tour Dreams an das Management die Bitte der Reservierung eines Bungalows zwischen Nr. 39 -69 weitergeleitet. Den Ausdruck zu diesem Schriftverkehr hatten wir dabei und haben mehrfach deutlich gemacht, dass es eine Zumutung sei im Bereich Nr. 134 zu wohnen, da es u.a. die größte Entfernung zum Pool hat, welchen wir als Familie täglich nutzten. Nach langen Diskussionen schlug uns der Gästebetreuer vor ab dem 3. Tag in Bungalow Nr. 42 umzuziehen, was wirklich ein großes Glück war. Weitere Erklärungen zur Insel oder eine Einweisung fanden nicht statt.

BUNGALOW
Grundsätzlich ist es eine Zumutung einen Bungalow nach Nr. 75 zu bekommen, denn ab dort gibt es keinen richtigen Strandabschnitt. Der Abschnitt vor dem Meer war bewachsen und der Boden mit Baumwurzeln und dunklem Sandboden beschaffen.
Ab Nr. 120 war der gehobene Staffbereich untergebracht. Wenn die Insel überbucht wird, wie zu unserer Zeit, müssen selbst die Tauchlehrer aus ihren Bungis ausziehen. Der Zustand der Bungalows, hier können wir nur von dem Bereich der Doppelbungis berichten, hatte uns überaus negativ berührt. Leider sind die Häuschen sehr in die Jahre gekommen und unliebsam wieder überpinselt. Wir waren förmlich sprachlos, denn ausgebrochene Fliesen, schlechte Beleuchtung, Klimaanlagen die völlig verrostet sind kann man nicht wegdiskutieren. Das Bad hatte insgesamt 7 verschiedene Tritthöhen. Der Kleiderschrank befand sich ebenfalls im offenen Bad ohne eine weitere Zwischentür. Dies hatte zur Folge, dass die Wäsche der Luftfeuchtigkeit von rund 80 % und dem uneingeschränkten Zugang von jeglichem Getier ausgesetzt war. Bei Regen tropfte es durch das Dach. Bei uns im Badbereich, bei unseren Nachbarn regnete es ins Bett.
Insgesamt sind die Bungalows nicht besonderes gepflegt und nicht wirklich sauber.
Tägliche Kakerlakenbesuche sprechen da wohl für sich.

ESSEN / RESTAURANT
Wirklich hervorragendes Essen hatten wir vermisst. Das Rührei wurde als Fertigprodukt angeboten. Omlett konnte man frisch bekommen. Das Abendessen war nicht gerade abwechslungsreich, die Auswahl war eher gering. Das viel gepriesene Sushi bekam man aus einer Minivitrine gereicht und die Auswahl war auch hier eher übersichtlich.
Good Morning, hallo oder enjoy your meal waren die größten Fremdwörter und den Köchen völlig fremd. Schade…
Für Kleinkinder gab es keine Kindersitze, es wurden einfach 2 Sitzkissen aufeinander gestapelt. Insgesamt wirkte das Hauptrestaurant trotz offener Bauweise sehr düster.

An der Poolbar haben wir gelegentlich von der Karte gegessen und wenn man die Pommes als Kids Menü bestellt kosten diese 2,- $ weniger. Diese waren hervorragend. Am all-inclusiv Nachmittagssnack konnte man bei Buchung von HP für 6,- $ von 16-18 Uhr essen. Die Auswahl bestand aus Pancake, etwas herzhaften wie z.B. Chicken Wings oder Tuna-Sandwich und Kuchen. In der Zeit von 15-17 Uhr war happy hour für Cocktails und Alkohol, auf diese gab es 50 %. Cocktails kosten alle 11,- $ regulär.

POOL
Die Lage des Pools war eher ungünstig gewählt, da dieser an einer Spitze des Dreiecks lag und somit dem stetigen Wind ausgesetzt war. Der Pool selbst war wie alles andere ebenfalls in die Jahre gekommen und das sah man diesem auch an. Die Fliesen an der swim-up Bar wurden notdürftig erneuert und hatten unterschiedliche Kanten die abstanden. Die beiden Einstiegsbereiche müssten dringend erneuert werden, da der Unterboden bröckelt. Maximale Tiefe des Pools betrug 145 cm. Die Holzterrasse mit den Sonnenliegen war auch sehr abgenutzt. Auf den Toiletten am Pool war es unnötig kalt, da die Klimaanlage komplett hochgefahren wurde.

TAUCHBASIS / HAUSRIFF
Die Werner Lau geführte Tauchbasis war das highlight der Insel. Der Leiter der Tauchbasis – Olli – hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Eine hervorragende rundum Betreuung und professionelle Kursleitung waren hier selbstverständlich. Tauchen am Hausriff und das Wracktauchen waren sensationell. Lediglich die vergleichsweise, selbst für maldedivische Verhältnisse, teuren Kurse und Tauchgänge sind hier ein Kritikpunkt.
Das Hausriff ist leicht zu beschnorcheln und die Fischevielfalt war beeindruckend.
Neben Schildkröten konnten wir sogar Mantas bestaunen.

INSEL
Als wirkliche Barfußinsel hatten wir Filitheyo nicht erlebt. Die Wege waren eher festgetreten und das Wurzelwerk brach an allen Stellen hoch.
Vom echten Sand-Insel-Feeling fehlte jede Spur.
Die wöchentlich mittwochs stattfindende Inselführung hatten wir genutzt um auch hinter die Kulissen zu sehen. Dies war sehr beeindruckend und auch erschreckend.
Die ökologisch tolle Idee das Trinkwasser selbst zu gewinnen und abzufüllen wurde von der Tatsache der Müllverbrennung (auch von Plastik und Glas) in den Schatten gestellt.
Der Strand ist nur bis Bungalow 75/76 wirklich zu nutzten, wie schon beschrieben.
Eine Vermarktung/Buchung der fortführenden Bungalows hatte alleine von der Lage nichts mit einem Malediven Urlaub zu tun und erinnerte eher an Pauschaltourismus.
Das Glück den Bungalow Nr. 42 zu bekommen, hatte unseren Urlaub noch gerettet.
Schade fanden wir die fehlende Gelassenheit und Freundlichkeit der meisten Angestellten. Die Jungs von der Poolbar waren die einzigen bei denen man sich wirklich im maledivischen Paradies befand. Diese waren sogar zu Kindern freundlich.

ABREISE
Die Abreise gestaltete sich problemlos.
Weckzeit 5.00 Uhr, Koffer + Frühstück 5.30 Uhr, Abrechnung zahlbar ab 6.00 Uhr,
Dhoni 6.15 Uhr, kam aber erst um 7.00 Uhr.
Male – Dabai, planmäßig
Dubai-Frankfurt – planmäßig, Landung 1 Stunde früher

FAZIT
Die Malediven werden nach wie vor zu unserem bevorzugten Reiseland gehören. Leider ist Filitheyo ein Resort, das wir mit max. 3 Sterne einstufen. Die Insel ist sehr stark in die Jahre gekommen und wird nur lieblos gepflegt. Selbst Urlauber, die das zweite Mal auf Filitheyo waren haben bestätigt, dass der Glanz von vor 5 Jahren nicht mehr vorhanden ist, den man mit diesem Resort verbindet.
Im Vergleich zu unseren bisherigen Inseln und zur Resortbeschreibungen, welche an die Reiseveranstalter weitergegeben werden, können wir sagen, dass wir Filitheyo nicht weiterempfehlen. Dies gilt jedoch auch für Holiday-Island, denn dort stimmt das Preis-Leistungsverhältnis zu der Nachbarinsel Sun-Island in keinster Weise. Sun-Island bietet sehr viel und besonders für Kinder eine traumhafte Poollandschaft. Uneingeschränkt und zu 100% können wir Royal empfehlen.

Vielen Dank an die Betreiber dieser Web-Seite, denn wir stöbern hier schon seit Jahren und es ist immer wieder toll sich hier zu informieren.

Bilder und Informationen können gerne bei uns angefordert werden.


Monika und Familie

info at strandhaus-spa.de

 

Reisedauer: 15.-29. März 2010
Paar 40/50 Jahre jung / Schweiz
 
Dies war unsere 1. Reise auf die Malediven. Die Insel Filitheyo haben wir nicht zuletzt aufgrund diverser Reisebericht ausgewählt.
 
Was wir uns vom Urlaub erwartet haben:

  • Sonne, Strand, Ruhe, Entspannung
  • Schnorcheln
  • Gepflegtes Essen

 
Und?
 
Unsere Erwartungen wurden mehr als nur erfüllt. Grundsätzlich können wir alle positiven Aussagen und Beschreibungen früherer Reiseberichte voll bestätigen.
Einige Punkte die mir haften geblieben sind:
 
Es ist bestimmt keine Insel für Hyperaktive. Wer mehr als Schnorcheln oder Tauchen will, sollte eine andere Insel wählen. Es hat zwar ein Beach-Volleyball-Feld, doch am Tage ist es definitiv zu heiss und abends zu dunkel. Da bleibt nur noch der Fitnessraum.
 
Das Schnorcheln ist unbeschreiblich schön, die Fischvielfalt erstaunlich. Die Strömung zwischen Exit 5 und 7 war die ganze Zeit sehr angenehm. Wir konnten uns – am richtigen Exit eingestiegen – entlang dem Riff treiben lassen. Das schwimmen in die Gegenrichtung war immer möglich. Bitte beachtet die generellen Tips zum Sonnenschutz und bitte bitte steht bei Ebbe nicht auf die Korallen wie es manche Zeitgenossen (nicht Eidgenossen) leider tun. Der vielgepriesene Schnorchelausflug Montags war interessant da es am Zielort schönere Korallen hat. Fische haben wir eher weniger als am Hausriff gesehen, dafür einige Riffhaie. Teilweise war die Strömung allerdings so stark, dass auch gute Schwimmer das Tauchboot nicht aus eigener Kraft erreicht haben. Also eher nix für ängstliche Schwimmer.
 
Das Essen ist wie das Riff. Unglaublich vielfältig. Ein Promi welcher „nur“ auf den Malediven Urlaub macht, hat uns versichert, dass Filitheyo das beste Buffet aller 12 von ihm besuchten Insel hat.  
 
Die Doppel-Bungi sind schon etwas hellhörig, doch zumindest mit unseren Nachbarn war es kein Problem. Die Lage der Bungalows ist wie überall beschrieben. Unsere Bungi-Nummer bleibt unsere Geheim-Nummer :)
  
Wenn ich etwas kritisieren müsste, würde ich vorschlagen in der Bibliothek einen 2. und evtl. 3. PC einzurichten. Der eine – übrigens zur kostenlosen Benutzung des Internet – war doch häufig belegt.
 
Und noch ein Hinweis für Reisende aus der Schweiz. Grundsätzlich schätze ich Direktflüge und die Airline Edelweiss. Durch die Zwischenlandung in GOA (nur Hinflug) fällt ein Teil des Vorteils weg.

Dazu kommt, dass Reisende mit Emirates etwa zur gleichen Zeit in Male starten und „nur“ etwa 3 Stunden später in Zürich landen. Die Zwischenlandung in Dubai unterbricht den langen Flug. Wir überlegen uns diese Variante ..... Du merkst, wir werden irgendwann wieder auf Filitheyo sein.
 
Bilder findet Ihr auf meiner Webpage:

http://www.nordlicht.ch/reisen/berichtealle.html


Fragen beantworte ich auf elch at nordlicht.ch
 


 

Vom 20.02. - 06.03.2010 machten wir zum ersten Mal Ferien auf Filitheyo (nach Eriyadu, Villamendhoo und Helengeli unsere 4. Insel) und es war klar die beste Insel bisher!

Anreise / Abreise
Mit Edelweiss direkt nach Male, danach weiter mit Wasserflugzeug (35min) und Boot (15min). Alles klappte einwandfrei. Der Landeplatz der Wasserflugzeuge ist relativ weit weg von der Insel, was ich sehr gut finde, weil dadurch kein Fluglärm entsteht. Bei einer grossen Insel wie Filitheyo mit entsprechenden An- und Abflügen wäre ein näherer Landeplatz eine Katastrophe. Die 15min Bootsfahrt nehme ich deshalb sehr gerne in Kauf.
Beim Rückflug gab es am Flughafen Male lästigerweise einen riesigen Stau vor den Gepäck-Scannern - wir warteten 1.5h in der Kolonne und waren erst 20min vor Abflug am Check-in!

Insel und Lage Bungalows
Die Insel ist wunderschön, sie enthält sehr viele grosse Palmen, die beim Strand dekorativ überhängen und Schatten spenden. Die Ausrichtung der dreieckigen Insel entlang Ost-West (-> Nord- und Südstrand) ist optimal, weil die Sonne an der Inselspitze untergeht und es bis zum Abend auf Nord- und Südseite sonnig ist - ein Grossteil der Besucher kann somit direkt vom eigenen Strandabschnitt den Sonnenuntergang bewundern. An der Nord- und Ostseite liegen die Doppelbungalows (Superior) und an der Südseite die Einzelbungalows (Deluxe). Die Wasserbungalows liegen im Südwesten. Ich war noch nie auf einer Insel, auf der der Strand so gleichmässig schön ist - sowohl Nord- als auch Südseite haben einen mehrere m breiten weissen Strand. Alle Bungalows zwischen 1 und 80 (7-22 Deluxe, 23-38 Wasserbungalow, 39 - 129 Superior) haben erstklassige Lagen. Mir gefiel die Nordseite (Doppelbungalows) jedoch deutlich besser als die Südseite: das Riff liegt 10x näher und man hat freie Sicht (auf der Südseite finde ich, dass die Wasserbungalows den Ausblick stören). Von 80 bis ca. 100 ist der Strand deutlich schmaler und leicht zurück versetzt, so dass es dort vor 17 Uhr bereits schattig ist. Die Bungalows 100 - 129 sind gegen Osten ausgerichtet und liegen auf der Brandungsseite. Schwimmen und schnorcheln ist hier nicht möglich. Es gibt hier entsprechend viele Anfragen für Bungalow-Wechsel. Wir hatten sehr früh im Vorfeld einen Bungalow mit Twin Beds im Bereich 44 - 60 angefragt - wir erhielten aber Nr. 95 mit Kingbed! Nach entsprechender Reklamation konnten wir nach 2 Tagen in den Bungalow 60 umziehen und waren sehr zufrieden damit.

Schnorcheln
Schnorcheln macht sehr viel Spass, es gibt eine grosse Vielfalt an Fischen und auch Korallen. Absolut vergleichbar mit den anderen bereits besuchten Inseln und sehr empfehlenswert. Auf der Nordseite ist das Riff innert weniger Meter erreichbar, auf der Südseite muss man ca. 100m durch die Lagune schwimmen. Die Strömungen können zwischendurch sehr stark sein, so dass man nur mit grösster Anstrengung dagegen ankommt. Die allermeisten Gäste lassen sich in diesem Fall mit der Strömung treiben und laufen dann am Strand zurück. Für eine grössere Tour kann man problemlos das Riff zwischen Exit 7 und 1 abschnorcheln. Ein Highlight war eine Gruppe aus 14 Mantas, welcher wir während 30min um das Riff herum nach schwammen - sensationell. Ausserdem habe ich noch nie so viele Muränen gesehen, schätzungsweise gibt es alle 10m eine. Clown-Fische/Seeanemonen sind ebenfalls gut vertreten.

Ausstattung Bungalows
Die Bungalows auf Filitheyo sind bei weitem die schönsten, die wir bisher gesehen haben (v.a. im Vergleich zum ähnlich teuren Helengeli ist der Unterschied frappant). Die Räume sind gross und sehr hoch, hell, mit natürlichen Materialien ausgestattet, es gibt ein 3. Extrabett/Sofa, Fernseher, Stereoanlage, Klimaanlage, Safe, Minibar. Die Betten sind relativ gross und haben Moskito-Netze, was wir bisher auf den Malediven noch nie hatten und uns sehr gefiel (Mücken gibt es zum Glück trotzdem fast keine). Leider sind die Matratzen sehr hart, aber dafür hat das Sofabett eine weiche Schaumstoffmatratze, die habe ich einfach auf das Bett drauf gelegt, das hat super funktioniert. Das Bad ist umwerfend, riesengross, mit Schrank (der auch die Minibar enthält - sehr schlau gemacht, weil Kühlschränke ziemlich laut sein können), separatem WC (ebenfalls eine super Sache) und natürlich halboffen. Alles wirkt relativ neu bzw. gut gewartet. Die Klimaanlage ist ebenfalls ein auffallend gutes Modell, sie kühlt sehr gut und ist dabei sehr leise, so dass wir sie zum ersten Mal über Nacht laufen liessen. Der einzige Minuspunkt ist die Hellhörigkeit zu den Nachbarn, was je nach dem sehr mühsam sein kann. Es sind weniger Stimmen, die man hört, sondern Schritte, weil aus irgendeinem Grund alles vibriert und scheppert, wenn man auf den Parkettboden auftritt!

Restaurant / Essen
Schlicht sagenhaft - ich habe auf den Malediven noch nie so gut gegessen! Riesige Auswahl, viele Curries und asiatische Gerichte, jeden Abend Sushi, unglaubliche Dessert- und Fruchtauswahl etc. Auch die Präsentation ist vorbildlich, es gibt viele einzelne Stationen, so dass man fast nie anstehen muss. Alles wirkt sehr sorgfältig zubereitet. Auch der Essbereich ist sehr schön gestaltet, mit Sandboden und grossen weichen Stühlen. Meiner Meinung nach perfekt. Wir haben v.a. Wasser getrunken und dieses wird auf der Insel in 1l Glasflaschen abgefüllt. Eine Flasche kostet 3.50 Dollar.

Ausflüge
Das Angebot an Ausflügen ist sehr gross. Wir haben die Halbtags-Freitags-Schnorcheltour gemacht, weil uns diese empfohlen wurde. Es war toller Ausflug, auf dem man v.a. wunderschöne Korallengärten bewundern konnte. Auffallend war die Verpflegung: für diese paar Stunden wurden jenste Getränke, Kokosnussstücke, Früchte, Kuchen und anderes Gebäck aufgetischt. Und das für nur 35 Doller pro Person für den Ausflug. Am Ende bekam jeder noch ein gefaltetes Fisch-Kunstwerk aus Palmenblättern.

Personal
Ein grosses Lob verdient der Roomservice: man spürte ihn überhaupt nicht, es kam fast nie vor, dass wir vom Essen zurückkamen und das Zimmer noch nicht fertig war (und wenn, waren wir selber schuld, weil wir zu unüblicher Zeit aus dem Bungalow gingen). Das hat bei keiner anderen Insel so toll funktioniert. Mit unserem Kellner waren wir ebenfalls sehr zufrieden, er hiess Hussein und wie es der Zufall will, hat er uns bereits auf Villamendhoo bedient, wo er früher arbeitete! Erstaunlicherweise hat er uns wieder erkannt. Mein Mann hat oft im Fitnessraum trainiert und dabei den dortigen Betreuer sehr gelobt. Einzig das Personal an der Rezeption fand ich nicht so nett, alle wirkten ziemlich eingebildet und herablassend. Die Insel wird von fleissigen einheimischen Frauen gefegt, welche von einer benachbarten einheimischen Insel jeden Tag von 7 - 17 Uhr auf Filitheyo arbeiten und dann wieder mit dem Boot zurück fahren. Diese einheimischen Frauen machen einen super Job. Allerdings bekommt man schon vom Zuschauen Rückenschmerzen, da sie jeweils den Rücken 90° nach vorne klappen und mit einem kleinen Feger die Blätter zusammenwischen (ich gehe davon aus, dass sie einen Besen haben könnten, wenn es für sie einfacher wäre).

Gäste
Die Gäste kommen vorwiegend aus Europa (D, F, GB, CH, A, NL, I), wobei kein Land dominiert. Es gibt tendenziell mehr Familien und pensionierte Ehepaare als auf anderen Inseln. Dies hatte zur Folge, dass untertags die Strände gut besetzt waren - auf anderen Inseln waren sie teilweise leer, da die meisten tauchten. Auf Filitheyo scheinen die Taucher in der Minderheit zu sein. Wahrscheinlich war es Zufall, aber zum ersten Mal habe ich Gäste beobachtet, die mutwillig Korallen zerstörten und zwar indem sie sich im seichten Wasser mit den Flossen auf Korallen stellten um mit ihren Schnorchelkollegen einen Schwatz zu halten! Ich traute meinen Augen nicht und dachte erst, dass das ein Versehen war - am nächsten Tag passierte es wieder und dieses Mal standen die Banausen sogar auf Teller-Korallen und brachen dabei Äste ab! Da habe ich sie darauf hingewiesen, dass sie nicht auf Korallen stehen sollen, weil sie sie kaputt machen (logisch) - mein Eindruck war, dass es ihnen egal war. Da fehlen mir die Worte (und es waren wohlgemerkt keine unwissenden Teenager sondern Leute um die 60). 

Wie die Insel funktioniert

Mittwochs gibt es die sehr zu empfehlende einstündige geführte Tour auf Englisch, auf welcher erklärt wird "how Filitheyo works". Man sieht die Stromgeneratoren - 4 Stück - und erfährt den Dieselverbrauch - 12 Fässer pro Tag! Weitere Stopps gibt es bei der Entsalzungsanlage (Druckpumpen), der Wasserabfüllung, Müllverbrennung (organisches Material, Asche wird danach auf der Insel vergraben oder als Dünger benutzt), Abfallentsorgung - per Boot nach Male - Lebensmittel kommen jeweils Mo und Fr per Schiff von Male, dauert mit dem Schiff 8h. Das Wasser für die WC's ist das Abwasser von Dusche und Waschbecken. Die Toilettenabfälle gelangen über mehrere Filterstufen in eine Sickergrube. Der Führer behauptete, keine Details zu kennen. Ich vermute mal stark, dass der Inhalt der Sickergrube irgendwann im Meer entsorgt wird. Die werden das kaum nach Male chauffieren. Die Staff Area erinnert etwas an ein Arbeitslager, ist aber ok, es gibt einen grossen Gemüseanbau und eine Kantine. Es arbeiten über 300 Personen auf Filitheyo. Viele davon einfache Hilfskräfte aus Bangladesch, die nur 80 Dollar pro Monat verdienen. Ein Kellner verdient ca. 250 Dollar, jemand an der Rezeption 600 Dollar und der Manager 3000 Dollar. Offenbar werden die Leute aus Bangladesch diskriminiert, denn es habe ein neues Gesetz gegeben, wonach Leute aus Bangladesch den gleichen Lohn für gleiche Arbeit erhalten sollen. Gemäss Führer ist das reine Theorie. Die meisten Angestellten arbeiten 6 Tage und haben dann 1 Tag frei. Ferien gibt es soviel ich verstanden habe nicht, man muss seine freien Tage sammeln. Der Führer erzählte, dass ein Mitarbeiter aus Bangladesch bereits 11 Jahre auf Filitheyo arbeitet und noch nie einen einzigen Tag frei genommen hat (und somit 11 Jahre die gleichen paar Quadratmeter gesehen hat). Unglaublich! Nach dieser Tour relativiert sich wieder einmal so einiges.

Fazit
Die Insel ist nahezu perfekt (kleine Abzüge für hellhörige Doppelbungalows und harte Betten): tolles Hausriff, ausgezeichnetes Restaurant, schöner Strand, schöne Bungalows. Zum ersten Mal sagen wir zweifelsfrei von einer Malediven-Insel: Wir werden wiederkommen!

 



 

Vom 1.11. bis 15.11.09 besuchten wir je eine Woche das Tauchboot Sheena und die Insel Filitheyo. Wir sind Beide seit über 15 Jahren und mit über 2000 Tauchgängen an fast allen Enden der Welt unterwegs gewesen. Trotzdem liessen uns die letztjährigen Erfahrungen auf der Sheena zu Wiederholungstätern werden. Und wir wurden nicht enttäuscht.

Filitheyo:
Die Insel selber ist uns Inselchenromantiker eher etwas zu gross. Wir ziehen die kleinen, rundherum auf Sand begehbaren Inseln vor. Bei unserem Besuch herrschte jedoch Monsunwetter und so haben wir die auf den anderen, kleineren Inseln fehlende Infrastruktur wie Spa, Bibliothek, div. Sportmöglichkeiten und Bar genossen. Die Anlage selbst ist gut gepflegt und das Personal freundlich und hilfsbereit. Die Bungalows sind sauber, gepflegt und mit grossem, offenem Badezimmer sehr komfortabel. Vermisst haben wir eigentlich nur eine gut zugängliche Steckdose zB. beim Waschtisch. Das Buffet erfüllt alle Wünsche. Sowohl der Exotenesser wie auch der Heimatesser kommen zu abwechslungsreichen, wohlschmeckenden Genüssen in mehr als genügender Menge. Die bauliche Aufteilung in verschiedene Buffet- und Essbereiche vermindert einerseits die Staugefahr und vermitteln andererseits den Eindruck eines Kleininselspeisesaals. Genossen haben wir auch die Möglichkeit, ohne Schuhe und lange Hosen zu speisen. Das man nicht gerade in Badehosen oder mit nacktem Oberkörper erscheint, ist, zumindest für uns, logisch. Die Tauchbasis ist baulich und organisatorisch etwas vom Besten, was wir je gesehen haben. Einfache, klare Abläufe erlauben Tauchern jedes Ausbildungsstandes und jeder Vorlieben einen genussreichen Tauchgang. Die Boote sind nach Ausbildungslevel gruppiert und so wird Schwarm- und Chaostauchen verhindert. Je nach Bedarf kann nach informativen Tauchplatzerläuterungen selbständig oder geführt getaucht werden. Die Tauchgebiete sind für Inselverhältnisse gut und abwechslungsreich. Es werden sowohl strömungsreiche Kanäle wie auch geschützte Innenatollplätze angefahren. Das Hausreef ( Tip: Einstieg 3-4. Achtung: Tauchzeit bis 90 Min. ) bietet sowohl dem Grossfischfan wie auch dem Nacktschneckensucher gute Verhältnisse direkt vor der Haustüre und mit einem perfekten Ausrüstungstransport. Preislich liegt die Basis für unsere Begriffe im Mittelfeld. Gratisnitrox und die Möglichkeit, erst bei Beenden des Tauchens das gewünschte, billigste Tauchpaket auszuwählen finden wir super. Etwa Mühe hatten wir mit dem Nichtauffinden eines tiefen Tauchplatzes bei schlechtem Wetter. Das halbstündige Herumkurven auf dem Meer bei Wellengang und in voller Ausrüstung und dann doch nicht Finden des Platzes müssen im Zeitalter von Handgps oder Landkoordinaten nicht mehr sein. Auch ein Ändern des Tauchplatzes bei ungünstigen Verhältnissen würde von jedem vernünftigen Taucher akzeptiert. Obwohl fast die ganze Besetzung der Tauchbasis mehr oder weniger neu ist, war das im Tagesgeschäft nicht zu spüren. Einzig bei einem Abstecher auf ein anderes Boot stellten wir Kommunikations-, Wissens- und Aufmerksamkeitsherausforderungen fest.

Anreise:
Eines der grössten Probleme der Maledivenreise ist die Anreise mit den Wasserflugzeugen. Die Maledivien Air Taxi ( MAT ) ist seit längerem, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage, die Menge an Gästen und Gepäck innert nützlicher Frist und mit der nötigen Freundlichkeit zu transportieren. Bereits letztes Jahr haben wir das Gepäck erst verspätet erhalten. Dieses Jahr haben wir auf der Sheena erneut aus diesem Grund einen Tauchtag verpasst. Auf dem Transfer zur Insel haben wir ebenfalls statt eines 10 Minutenfluges einen ganzen Tag mit Gepäcksuche, Flughafensitzen und diversen Managerdiskussionen verbracht. Als Standartausrede wird immer schlechtes Wetter angegeben. Wenn man jedoch dann mal in der Luft ist, wird einem klar, dass nicht das Wetter sondern eher organisatorische Probleme der Grund sind. So sind reale Gründe wohl eher zuwenig Flugzeuge oder Piloten, die Flugzeuge werden mit Passagieren so voll gestopft, dass kein Platz für Gepäck bleibt oder technische Pannen ( aus welchen Gründen auch immer ). Die Malediven sind ein Kurzreiseziel und nicht gerade günstig und so ist es mehr als mühsam, wenn man wertvolle Reisetage durch solche Gründe verliert. Die Angewohnheit, den gestressten Gast mal einfach bis zur nächsten Station abzuschieben, ist keine befriedigende Lösung sondern kostet auf beiden Seiten nur Zeit und Nerven. Hier muss unbedingt nach einer befriedigenden Lösung gesucht werden.


 

Reisebericht Filitheyo
Reisezeit: 11.04-18.04.2009
Reisende: 4 Erwachsene
Veranstalter: Ruefa-Reisen, Österreich
Flüge von Mumbai-Male haben wir selber gebucht.
Abflug: Mumbai-Colombo-Male

Nachdem wir im letzten Jahr 2x auf Medhufushi waren sollte es diesmal Filitheyo sein. Transfer vom Flughafen Male auf die Insel klappte tadellos. Wartezeit in Male ca. 45 Minuten. Der Flieger war rappelvoll und nach ca. 30 Minuten landeten wir auf Filitheyo. Da der Flieger nicht direkt an der Insel ankommt muss man noch ca. 15 Minuten mit dem Boot fahren. So bekommt man gleich einen tollen Ausblick auf die Insel.
An der Rezeption bekommt man einen Cocktail sowie kalte Tücher. Zu unserer Freude war kein Doppel-Bungalow frei, und so bekamen wir zwei Wasservillen. Zwar sagte man uns das es nur für 3-4 Tage sei aber es wurde doch eine Woche daraus.

Ein riesiges Bad, sowie ein grosses Zimmer erwartet einen. Die Wasservillen sind schön eingerichtet, aber etwas abgewohnt. Die Veranda ist sehr gross und bietet ausreichend Platz. Es gibt einen Kühlschrank, Fernseher, Stereoanlage, Musikanlage, Bademäntel, Regenschirme, Telefon usw.
Der Flug forderte seinen Tribut und so legten wir uns etwas schlafen. Leider nur für 30 Minuten da nebenan bei der anderen Wasservilla die Veranda komplett abgerissen wurde. Es wurde gehämmert, geflext und gesägt, was das Zeug hergab. Die Bohlen waren wohl schon sehr schadhaft, und eine Woche vorher soll ein Gast teilweise eingebrochen sein. Auf Anfrage wie lange der Baulärm anhalten soll, sagte man uns, am Sonntag wäre alles fertig. Also hielten wir eben durch, und am Ostersonntag waren die Bauarbeiten beendet.

Dafür gab es es aber auch als Entschädigung eine kostenlose Massage im SPA. Das SPA selbst ist nicht schlecht. Und wenn der Neubau, den man im inneren der Insel schon bewundern kann, fertig ist es mit dem engen Platzangebot vorbei. Aber so wie es aussieht dauert das noch ein Jahr. Und die Bauarbeiten sind auch nicht ohne. Die Strandvillen von Nr. 9-20 bekamen vom Lärm schon was mit. An den anderen Wasservillen kam es vor, das bei Ebbe die Eisenpfähle gesäubert wurden. Leider war Ebbe immer am Morgen. Nichts war es mit ausschlafen. Warum es aber fast jeden Tag immer wieder schwarze Rauchwolken auf der Insel zu sehen gab wollten wir dann doch nicht wissen. Diese Rauchwolken kamen aus dem Süd-Östlichen Ende der Insel.

Die Insel ist sehr schön und viele Palmen zieren auch das Innere der Insel. Essen im Restaurant war sehr gut und die Kellner sehr freundlich. Da die Insel komplett ausgebucht war wunderten wir uns wie wenig im Restaurant los war. Überhaupt bekommt man sehr wenig von den anderen Gästen mit. Und es sollen 500 Gäste auf der Insel gewesen sein. Sehr viele Deutsche, Schweizer, Österreicher, Italiener und Franzosen.

Trinkgeld?? Im Restaurant gaben wir unserem Kellner 12$. Für den Roomboy liesen wir 12$ auf dem Bett liegen. Für die Crew die einem die Tauchflaschen an die Einstiege des Hausriffs bringt gaben wir je 6$.

Es gibt eine Bar am Strand die vor allem am Abend zum Sonnenuntergang sehr gut besucht ist. Sowie eine Bar in der Nähe der Rezeption. Sehr gute Cocktails und von 15-17 Uhr ist Happy Hour. Man kann ein Dinner am Strand buchen. Das Essen ist sagenhaft. Wir hatten ein Chefs Dinner gebucht und waren begeistert. Da es sehr windig war saßen wir aber drinnen. So mussten wir den Salat nicht festtackern. Wenn man ein privates Dinner bucht kann man am Mittag dafür im Restaurant Essen gehen.

Wetter war die ganze Woche über traumhaft schön uns sehr heiss. Es fiel nur einmal Regen und das für 2 Minuten. Das war es aber auch schon.

Das Hausriff ist sagenhaft. Ob zum Tauchen oder Schnorcheln. Beim Schnorchel besteht starke Sonnenbrandgefahr. Sehr viele Fische sowie Schildkröten gesehen.

Leider war die Strömung an manchen Tagen so stark das wir als Taucher vom Einstieg Nr 6 bis zum Einstieg Nr 4 gerade mal 10 Minuten unterwegs waren. Wir stellten uns aufrecht ins Wasser und trieben in einem Affentempo am Riff vorbei.
Und dann mussten wir uns an den Seilen festhalten die bis auf eine Tiefe von 25 Metern reichen. Man flattert im Wasser wie eine Fahne im Wind.
Vom Einstieg Nr.3 bis Nr.4 kann man Schildkröten bewundern. Leider braucht man für diese Strecke aber auch ca. 60-70 Minuten Tauchzeit.

Zur Tauchschule kann man nur eines sagen. Sehr schlecht!!
Die Tauchschule auf Medhufushi und Filitheyo sind beide von Werner Lau. Auf Fragen wie die Strömung am Hausriff ist, bekamen die Kunden folgende Antwort: Woher soll ich das wissen?? Gestern gab es am Einstieg Nr. 2 einen Wirbel. Ja, gestern!! Vielen Dank, aber das ist für`n A....!!!
Den Kunden interessiert die Strömung von gestern nicht die Bohne. Das ist nicht die feine Art, und bei 55$ für einen Tauchgang am Hausriff (ohne Begleitung) erwartet man sich einfach mehr. Vor allem wenn Taucher mit Kindern nachfragen. Das Wort Sicherheit fehlt im Wortschatz. Wenn man Atemregler will bekommt man diese nicht immer sofort. Ein Tauchlehrer lies uns stehen und verschwand einfach. Aber nach einigen Minuten erbarmte sich dann jemand und so kamen wir doch noch zum Tauchen.

Auch der Service an Bord der Tauchdhonis hält sich sehr in Grenzen. Bei sehr hohem Wellengang bekommt man fast keine Hilfe und man muss sich sehr anstrengen um ins Wasser zu springen ohne dabei auf die Schnauze zu fliegen. Auch gab es keinerlei Getränke ausser eine Tasse Tee. Handtücher auch nur nachdem man sie selber irgendwo gefunden hat. Wir haben 2 Bootstouren mitgemacht, uns dann aber entschlossen nur noch am Hausriff zu tauchen. Die Tauchbasis war wohl sehr froh darüber. Laut Auskunft der Basis wären zu wenig Tauchlehrer da, aber zu viele Gäste.
Das ist halt nun mal so in den Ferien, das mehr Menschen ankommen als sonst. Als wir beim Tauchen waren fiel der Tauchcomputer aus. Das Finimeter verlor Luft und auch die Jackets sollten mal ausgebessert werden. Alles in allem können wir die Tauchschule nicht empfehlen.

Man kann nicht bar in Dollars bezahlen obwohl auf der ganzen Insel in Dollars abgerechnet wird. Schlecht für Kunden die nicht aus Europa kommen. Das Preis - Leistungs - Verhältniss stimmt hier überhaupt nicht.

Einen Tauchlehrer möchten wir aber trotzdem erwähnen. Marco hat sich um vieles gekümmert und stand immer mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Jungs die einem die Flaschen an die Einstiege bringen sind sehr, sehr nett und hilfsbereit. Alles in allem, ist die Tauchschule auf Medhufushi was Service, Freundlichkeit, Sicherheit anbetrifft, um Klassen besser. Vielleicht ändert sich das auf Filitheyo, wenn das Tauchbasis-Management, wie uns gesagt wurde, ausgewechselt wird. Die beiden Leiter der Tauchschule haben schon gekündigt.

Alles in allem kann man auf Filitheyo einen schönen Urlaub verbringen. Aber auch nicht mehr. Das Hausriff ist wirklich super. Wer auf mehr Luxus nicht verzichten will sollte sich eine andere Insel mit Hausriff suchen. Vor allem raten wir aber von der Tauchschule ab. Wir wollen im Oktober wieder auf die Malediven oder eventuell nach Bali. Wer kann uns Infos geben über gute Hotels mit Hausriff. Aber natürlich auch über gute Tauchschulen.

Allzeit Gute Luft.
Helmut und Gabi

helmut-mueller62(at)web.de


 

Ziel: Filitheyo

Reisezeit: 21.12.08 ? 04.01.09

Vorkenntnisse: 2 x Kandoma (1995 & 1999), Meerufenfushi (1997), Kuredu (1998), Vilamendhoo (2001), Kuramathi (2005/2006), Helengeli (2006/2007), Eryadhu (2007/2008).

Wetter: Erneut deutlich kühler als in den Vorjahren und windig, nach Weihnachten Wetterberuhigung, wenige Schauer, insgesamt völlig ok.

Unterkunft: Superior Doppelbungalow. Etwas komfortabler als auf den o.g. Inseln, sauber, sehr hellhörig, keine Ameisen in Zimmer und Bad, wirklich heißes Wasser und vernünftiger Wasserdruck in der Dusche. Betten haben Moskitonetz für Leute die ohne AC mit offenen Fenstern schlafen wollen.

Strand: Sauber und fast überall ausreichend für Liegestühle.

Hausriff aus Schnorchlersicht: Naja
, aber etliche intakte Hartkorallen und einige Weichkorallen zu sehen; viele große Fischschwärme aber vergleichsweise wenig größere Tiere. Regelmäßig gesichtet werden aber Schildkröten, Muränen, Napoleons, Riffhaie, Oktopusse; ein Wahou und größere Makrelen und ab und zu Adlerrochen. Zugänge zum Riff auch bei Niedrigwasser möglich. Unbedingt Schnorchelausflüge buchen! Hier gibt es wirklich !sehr! lohnenswerte Ziele mit wunderschönen Hartkorallengärten und vielen Weichkorallen, z.B. in der Nähe der Insel Rania.

Essen: Buffet, große Auswahl, in 14 Tagen nur wenig Wiederholungen, ausgezeichnete Qualität und Frische. Daneben permanenter Nudel- und Sushi-Stand, sowie ständig lokale Currygerichte und Fladenbrote. Fantasievolle und leckere Speiseeissorten/Sorbets und ein sehr reichhaltiger Obstsalat. Vielleicht wären noch etwas mehr Salate/Vorspeisen wünschenswert. Gala-Essen zu den Festen entsprechend aufwendig und liebevoll dekoriert. Insgesamt eine sehr ordentliche Leistung; kein Durchfall zu beklagen.

Personal: Außergewöhnlich freundlich, kommunikativ, mit Sprachkenntnissen und sehr bemüht. Auf Sonderwünsche (Bungi-Tausch) geht man umgehend und kundenfreundlich ein.

Unterhaltung: Ab und zu Veranstaltungen an der Main Bar. Diverse Ausflüge (Inselhopping, Nachtfischen, Nachtschnorcheln, sehenswerte Tour durch den Staffbereich, mehrere Schnorchelsafaris zu unterschiedlichen Zielen, etc.).

Allgemein: Mückenschutz (Autan, etc.) sinnvoll; ?Bibliothek?; Internetzugang; gratis Minisafe im Zimmer, 2 stabile Holzliegen mit Auflage pro Bungi; Baulärm im Inselinneren hält sich sehr in Grenzen. Tägliche Insektensprüh-Aktion. Endabrechnung weitgehend korrekt.

Gäste: International, keine dominanten Gruppen. Nach Weihnachten sehr viele Familien mit Kindern

Kritisches: Anreise: Bei der Ankunft des Wasserflugzeugs am Ponton sollte das Dhoni für den Transfer zur Insel (ca. 20 min.) bereits da sein und nicht erst vom Piloten per Handy angemahnt werden (+20 min.). Rückreise: Für einen Abflug von Male um 11:30 a.m. möchte man wirklich nicht bereits um 4:15 a.m. geweckt und um 5:30 abtransportiert werden.

Fazit: Größere Barfuß-Insel ohne viel Schnick-Schnack und überflüssigem Luxus; empfehlenswert für Gäste, die das ursprüngliche Flair der Malediven schätzen aber nicht primitiv wohnen wollen. Abgesehen vom Preis uneingeschränkt empfehlenswert.

Goffy


anta der sich auf einen Felsen putzen ließ-Super. Nicole hat beim Schnorcheln mehr gesehen. Hätte ich das Tauchpaket nicht gehabt hätte ich diesen Abzock nicht mitgemacht.PS.jeder kleinkram wie Boje ,Blei,Lungenautomat ,Jacket ,Aladin musste mann alles extra zahlen. Anfänger die noch keine 30 Tauchgänge hatten mussten in Begleitung durch einen Diveinstruktor tauchen gehen ,natürlich haben die sich das richtig bezahlen lassen.

Das Essen ,was so angepriesen wurde fanden wir auch nicht so hervorragend.Durch einen Gast der das 4mal auf diesr Insel war,hörten wir das zu den anderen male das Essen besser gwesen wäre.Es hätten Welten dazwischen gelegen.Ansonsten nette Kellner-Sunsetbar und Restaurant.Bungalow typisch für die Malediven ,aber jetz nicht der Hammer-ebend normal.Die Bungis ab ca.90 Nummer haben keinen Strand mehr.
Fazit :Preisleistungsverhältnis stimmte in keinster weise,Malediven jeder Zeit wieder aber nicht auf dieser Insel!!!

Wir Grüssen:Rolf,Petra,Margot & Maik und Fam.Binter.

Gruß Maik & Nicole


 

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