Filitheyo Reiseberichte

Reisebericht Filitheyo - 14.05. bis 29.05.2010

2 Erwachsene 49 + 47 Jahre
Beachbungalow – AI

Normalerweise sind wir nur ein Reisebericht-LESER, aber diesmal fühle ich mich, nach den ganzen „tollen“ Berichten doch dazu bewogen mal etwas zu schreiben.

Wir hatten ähnliche Ansprüche an die Insel wie im unten stehenden Bericht und können uns diesem nur voll und ganz anschließen. Es war unsere 8. Malediveninsel und ich denke daß wir uns ein Urteil dazu erlauben können.

Bei unserer Ankunft war die gute Frau schon mit 6 Personen TOTAL überfordert.
Da unser per Mail angefragter Bungi noch nicht frei war, hatten wir aber dann das Glück die erste Nacht im Wasserbungi nächtigen zu dürfen. Die Bungis im östlichen Teil wollte man uns erst gar nicht anbieten!! Am nächsten Tag konnten wir in Bungalow 73 umziehen und haben uns dort auch relativ wohl gefühlt. Der Schrank im Badezimmer ist schon seltsam und zusätzlich zu den unten genannten Punkten kommt noch dazu das der Gestank der täglichen Dieselverbrennung gegen die Mücken in den Kleiderschrank zieht.

Auch eine „Barfußinsel“ kennen wir wirklich anders!! Eine Inselumrundung am Strand entlang ist hier auch nicht möglich und wir waren echt erschüttert als wir dann auf anderen Wegen an den Bungalows im östlichen Teil vorbei kamen.
KEIN Sand sondern mehr Lehmboden, kein Sonnenlicht und rundum Büsche voll mit Mücken. Wahrlich kein Malediven-Feeling.
Die Inselführung haben wir uns nach diesem Anblick erspart.

Das einzig gute war die Tauchbasis, da leisten Oli und seine Mannschaft ganze Arbeit (das Briefing muss manchen Guides aber noch gelehrt werden :-)

Die Preise sind auch meiner Meinung nach etwas überzogen. Warum Werner Lau immer so hoch gelobt wird weiß ich nicht, denn ich habe schon genug Tauchbasen mit gleichem Standard erlebt.

Wir suchen uns auf jeden Fall wieder eine kleinere Insel aus und Filitheyo würde ich, wie ich es bei anderen Inseln schon gemacht habe, im Freundeskreis nicht weiter empfehlen.

Andy & Heidi

Fragen an diverandy at arcor.de

 


 

Reisebericht Filitheyo - 05.05. bis 20.05.2010

Familie – 2 Erwachsene 40, 44 Jahre und 1 Kind 4 Jahre
Beachbungalow – HP

VORWORT
Dies war unser fünfter Maledivenurlaub und der vierte mit Kind.
Bislang haben wir die Resorts von Giravaru, Sun-Island, Holiday-Island und Royal-Island kennen gelernt.
Da jeder Bericht eine individuelle Erlebnisbeschreibung ist, mit ganz persönlichen Bewertungen und Beurteilung, ist es uns wichtig vorab herauszustellen, was wir mit einem Maledivenurlaub verbinden. Ob es ein „Einsteiger-Urlaub“ ins maledivische Paradies ist, oder ob man wie wir Vergleiche ziehen kann, beeinflusst selbstverständlich die Erwartungshaltung und somit die Berichterstattung.
Für uns sollte es diesmal eine Insel sein, die folgende Voraussetzungen erfüllt:
Insel mit Hausriff
gute Tauchbasis
schöner Pool mit Kinderbecken
hervorragendes Essen/Restaurant
sauberer, klimatisierter Beachbungalow mit halboffenem Bad
Barfuß-Insel mit breitem Strand
sowie ein mindestens 4-5 Sterne Resort mit der gewohnten maledivischen Freundlichkeit und Ruhe.

BUCHUNG
Über den Link auf dieser Seite zu den Reisveranstaltern haben wir im Internet Tour Dreams gefunden. Dort haben wir aufgrund der überwiegend positiven Reisebereichte über Filitheyo uns ein individuelles Angebot zu dieser Insel erstellen lassen. Dies klappte einwandfrei uns sehr professionell. Besonders herauszustellen ist, dass Tour Dreams verschiedene Specials anbietet. So konnten wir die kostenlose Unterkunft und Verpflegung von 1 Kind bis 12 Jahre nutzen, lediglich die bekannte bed -tax von 8,- $ pro Nacht wurde fällig. In den vergangenen Jahren haben wir für Kinder ab 2 Jahre zwischen 60 % und 80 % des Erwachsenentarifs gezahlt. Der Flug wurde bei Emirates via Dubai gebucht, was wir aus früheren Reisen kennen und überaus schätzen.

ANREISE
Frankfurt – Dubai; 1 Stunde Verspätung, die Maschine startete 70 Minuten später Dubai – Male; planmäßig
Male – Filitheyo; 3 Stunden Wartezeit, das Air Taxi sollte nach 1,5 Stunden starten. Filitheyo hat keine eigene Lounge am Flughafen, was die Wartezeit insbesondere mit Kleinkind sehr anstrengend gestaltet. Bei den Gesprächen mit den Angestellten von Maldivian Air Taxi ist es üblich, dass Filitheyo als letzte Insel angeflogen wird und es somit immer zu diesen (für uns unüblichen) langen Wartezeiten kommt.

ANKUNFT / BEGRUESSÜNG
An der Plattform wartete das Dhoni und nach 25 Minuten erreichten wir die Insel. Mit kühlen Tüchern und einem Früchtecocktail wurden alle begrüßt, lediglich für unser Kind gab es erst nach mehrmaligem Nachfragen auch etwas zu trinken.

Die Einteilung der Bungalows erfolgte sehr schleppend. Für die 13 neu angekommen Gäste waren 2 Betreuer zuständig, welche ganz offensichtlich völlig überfordert waren. Wir warteten alle neben dem Foyer in einem Bereich mit Sandboden und anstelle das maledivische Feeling hier schon mal geniessen zu können, wurden wir von massenhaft vielen Mücken zerstochen - denn in diesem Bereich wird NIE gesprüht und Öfchen mit Räucherwerk zum Vertreiben der Mücken werden nicht aufgestellt. Auch hier warteten wir wieder einmal bis zum Schluss. Der Gästebetreuer legte uns eine Übersichtskarte der Insel vor und deutete auf einen Bungalow auf den er 134 notierte. In diesem Bereich ist das Baden und der Zugang zum Meer verboten und Strand ist nicht vorhanden. Wir hatten vorab per e-mail über unseren Reiseveranstalter Tour Dreams an das Management die Bitte der Reservierung eines Bungalows zwischen Nr. 39 -69 weitergeleitet. Den Ausdruck zu diesem Schriftverkehr hatten wir dabei und haben mehrfach deutlich gemacht, dass es eine Zumutung sei im Bereich Nr. 134 zu wohnen, da es u.a. die größte Entfernung zum Pool hat, welchen wir als Familie täglich nutzten. Nach langen Diskussionen schlug uns der Gästebetreuer vor ab dem 3. Tag in Bungalow Nr. 42 umzuziehen, was wirklich ein großes Glück war. Weitere Erklärungen zur Insel oder eine Einweisung fanden nicht statt.

BUNGALOW
Grundsätzlich ist es eine Zumutung einen Bungalow nach Nr. 75 zu bekommen, denn ab dort gibt es keinen richtigen Strandabschnitt. Der Abschnitt vor dem Meer war bewachsen und der Boden mit Baumwurzeln und dunklem Sandboden beschaffen.
Ab Nr. 120 war der gehobene Staffbereich untergebracht. Wenn die Insel überbucht wird, wie zu unserer Zeit, müssen selbst die Tauchlehrer aus ihren Bungis ausziehen. Der Zustand der Bungalows, hier können wir nur von dem Bereich der Doppelbungis berichten, hatte uns überaus negativ berührt. Leider sind die Häuschen sehr in die Jahre gekommen und unliebsam wieder überpinselt. Wir waren förmlich sprachlos, denn ausgebrochene Fliesen, schlechte Beleuchtung, Klimaanlagen die völlig verrostet sind kann man nicht wegdiskutieren. Das Bad hatte insgesamt 7 verschiedene Tritthöhen. Der Kleiderschrank befand sich ebenfalls im offenen Bad ohne eine weitere Zwischentür. Dies hatte zur Folge, dass die Wäsche der Luftfeuchtigkeit von rund 80 % und dem uneingeschränkten Zugang von jeglichem Getier ausgesetzt war. Bei Regen tropfte es durch das Dach. Bei uns im Badbereich, bei unseren Nachbarn regnete es ins Bett.
Insgesamt sind die Bungalows nicht besonderes gepflegt und nicht wirklich sauber.
Tägliche Kakerlakenbesuche sprechen da wohl für sich.

ESSEN / RESTAURANT
Wirklich hervorragendes Essen hatten wir vermisst. Das Rührei wurde als Fertigprodukt angeboten. Omlett konnte man frisch bekommen. Das Abendessen war nicht gerade abwechslungsreich, die Auswahl war eher gering. Das viel gepriesene Sushi bekam man aus einer Minivitrine gereicht und die Auswahl war auch hier eher übersichtlich.
Good Morning, hallo oder enjoy your meal waren die größten Fremdwörter und den Köchen völlig fremd. Schade…
Für Kleinkinder gab es keine Kindersitze, es wurden einfach 2 Sitzkissen aufeinander gestapelt. Insgesamt wirkte das Hauptrestaurant trotz offener Bauweise sehr düster.

An der Poolbar haben wir gelegentlich von der Karte gegessen und wenn man die Pommes als Kids Menü bestellt kosten diese 2,- $ weniger. Diese waren hervorragend. Am all-inclusiv Nachmittagssnack konnte man bei Buchung von HP für 6,- $ von 16-18 Uhr essen. Die Auswahl bestand aus Pancake, etwas herzhaften wie z.B. Chicken Wings oder Tuna-Sandwich und Kuchen. In der Zeit von 15-17 Uhr war happy hour für Cocktails und Alkohol, auf diese gab es 50 %. Cocktails kosten alle 11,- $ regulär.

POOL
Die Lage des Pools war eher ungünstig gewählt, da dieser an einer Spitze des Dreiecks lag und somit dem stetigen Wind ausgesetzt war. Der Pool selbst war wie alles andere ebenfalls in die Jahre gekommen und das sah man diesem auch an. Die Fliesen an der swim-up Bar wurden notdürftig erneuert und hatten unterschiedliche Kanten die abstanden. Die beiden Einstiegsbereiche müssten dringend erneuert werden, da der Unterboden bröckelt. Maximale Tiefe des Pools betrug 145 cm. Die Holzterrasse mit den Sonnenliegen war auch sehr abgenutzt. Auf den Toiletten am Pool war es unnötig kalt, da die Klimaanlage komplett hochgefahren wurde.

TAUCHBASIS / HAUSRIFF
Die Werner Lau geführte Tauchbasis war das highlight der Insel. Der Leiter der Tauchbasis – Olli – hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Eine hervorragende rundum Betreuung und professionelle Kursleitung waren hier selbstverständlich. Tauchen am Hausriff und das Wracktauchen waren sensationell. Lediglich die vergleichsweise, selbst für maldedivische Verhältnisse, teuren Kurse und Tauchgänge sind hier ein Kritikpunkt.
Das Hausriff ist leicht zu beschnorcheln und die Fischevielfalt war beeindruckend.
Neben Schildkröten konnten wir sogar Mantas bestaunen.

INSEL
Als wirkliche Barfußinsel hatten wir Filitheyo nicht erlebt. Die Wege waren eher festgetreten und das Wurzelwerk brach an allen Stellen hoch.
Vom echten Sand-Insel-Feeling fehlte jede Spur.
Die wöchentlich mittwochs stattfindende Inselführung hatten wir genutzt um auch hinter die Kulissen zu sehen. Dies war sehr beeindruckend und auch erschreckend.
Die ökologisch tolle Idee das Trinkwasser selbst zu gewinnen und abzufüllen wurde von der Tatsache der Müllverbrennung (auch von Plastik und Glas) in den Schatten gestellt.
Der Strand ist nur bis Bungalow 75/76 wirklich zu nutzten, wie schon beschrieben.
Eine Vermarktung/Buchung der fortführenden Bungalows hatte alleine von der Lage nichts mit einem Malediven Urlaub zu tun und erinnerte eher an Pauschaltourismus.
Das Glück den Bungalow Nr. 42 zu bekommen, hatte unseren Urlaub noch gerettet.
Schade fanden wir die fehlende Gelassenheit und Freundlichkeit der meisten Angestellten. Die Jungs von der Poolbar waren die einzigen bei denen man sich wirklich im maledivischen Paradies befand. Diese waren sogar zu Kindern freundlich.

ABREISE
Die Abreise gestaltete sich problemlos.
Weckzeit 5.00 Uhr, Koffer + Frühstück 5.30 Uhr, Abrechnung zahlbar ab 6.00 Uhr,
Dhoni 6.15 Uhr, kam aber erst um 7.00 Uhr.
Male – Dabai, planmäßig
Dubai-Frankfurt – planmäßig, Landung 1 Stunde früher

FAZIT
Die Malediven werden nach wie vor zu unserem bevorzugten Reiseland gehören. Leider ist Filitheyo ein Resort, das wir mit max. 3 Sterne einstufen. Die Insel ist sehr stark in die Jahre gekommen und wird nur lieblos gepflegt. Selbst Urlauber, die das zweite Mal auf Filitheyo waren haben bestätigt, dass der Glanz von vor 5 Jahren nicht mehr vorhanden ist, den man mit diesem Resort verbindet.
Im Vergleich zu unseren bisherigen Inseln und zur Resortbeschreibungen, welche an die Reiseveranstalter weitergegeben werden, können wir sagen, dass wir Filitheyo nicht weiterempfehlen. Dies gilt jedoch auch für Holiday-Island, denn dort stimmt das Preis-Leistungsverhältnis zu der Nachbarinsel Sun-Island in keinster Weise. Sun-Island bietet sehr viel und besonders für Kinder eine traumhafte Poollandschaft. Uneingeschränkt und zu 100% können wir Royal empfehlen.

Vielen Dank an die Betreiber dieser Web-Seite, denn wir stöbern hier schon seit Jahren und es ist immer wieder toll sich hier zu informieren.

Bilder und Informationen können gerne bei uns angefordert werden.


Monika und Familie

info at strandhaus-spa.de


 

Reisedauer: 15.-29. März 2010
Paar 40/50 Jahre jung / Schweiz
 
Dies war unsere 1. Reise auf die Malediven. Die Insel Filitheyo haben wir nicht zuletzt aufgrund diverser Reisebericht ausgewählt.
 
Was wir uns vom Urlaub erwartet haben:

  • Sonne, Strand, Ruhe, Entspannung
  • Schnorcheln
  • Gepflegtes Essen

 
Und?
 
Unsere Erwartungen wurden mehr als nur erfüllt. Grundsätzlich können wir alle positiven Aussagen und Beschreibungen früherer Reiseberichte voll bestätigen.
Einige Punkte die mir haften geblieben sind:
 
Es ist bestimmt keine Insel für Hyperaktive. Wer mehr als Schnorcheln oder Tauchen will, sollte eine andere Insel wählen. Es hat zwar ein Beach-Volleyball-Feld, doch am Tage ist es definitiv zu heiss und abends zu dunkel. Da bleibt nur noch der Fitnessraum.
 
Das Schnorcheln ist unbeschreiblich schön, die Fischvielfalt erstaunlich. Die Strömung zwischen Exit 5 und 7 war die ganze Zeit sehr angenehm. Wir konnten uns – am richtigen Exit eingestiegen – entlang dem Riff treiben lassen. Das schwimmen in die Gegenrichtung war immer möglich. Bitte beachtet die generellen Tips zum Sonnenschutz und bitte bitte steht bei Ebbe nicht auf die Korallen wie es manche Zeitgenossen (nicht Eidgenossen) leider tun. Der vielgepriesene Schnorchelausflug Montags war interessant da es am Zielort schönere Korallen hat. Fische haben wir eher weniger als am Hausriff gesehen, dafür einige Riffhaie. Teilweise war die Strömung allerdings so stark, dass auch gute Schwimmer das Tauchboot nicht aus eigener Kraft erreicht haben. Also eher nix für ängstliche Schwimmer.
 
Das Essen ist wie das Riff. Unglaublich vielfältig. Ein Promi welcher „nur“ auf den Malediven Urlaub macht, hat uns versichert, dass Filitheyo das beste Buffet aller 12 von ihm besuchten Insel hat.  
 
Die Doppel-Bungi sind schon etwas hellhörig, doch zumindest mit unseren Nachbarn war es kein Problem. Die Lage der Bungalows ist wie überall beschrieben. Unsere Bungi-Nummer bleibt unsere Geheim-Nummer :)
  
Wenn ich etwas kritisieren müsste, würde ich vorschlagen in der Bibliothek einen 2. und evtl. 3. PC einzurichten. Der eine – übrigens zur kostenlosen Benutzung des Internet – war doch häufig belegt.
 
Und noch ein Hinweis für Reisende aus der Schweiz. Grundsätzlich schätze ich Direktflüge und die Airline Edelweiss. Durch die Zwischenlandung in GOA (nur Hinflug) fällt ein Teil des Vorteils weg.

Dazu kommt, dass Reisende mit Emirates etwa zur gleichen Zeit in Male starten und „nur“ etwa 3 Stunden später in Zürich landen. Die Zwischenlandung in Dubai unterbricht den langen Flug. Wir überlegen uns diese Variante ..... Du merkst, wir werden irgendwann wieder auf Filitheyo sein.
 
Bilder findet Ihr auf meiner Webpage:

http://www.nordlicht.ch/reisen/berichtealle.html


Fragen beantworte ich auf elch at nordlicht.ch
 


 

Vom 20.02. - 06.03.2010 machten wir zum ersten Mal Ferien auf Filitheyo (nach Eriyadu, Villamendhoo und Helengeli unsere 4. Insel) und es war klar die beste Insel bisher!

Anreise / Abreise
Mit Edelweiss direkt nach Male, danach weiter mit Wasserflugzeug (35min) und Boot (15min). Alles klappte einwandfrei. Der Landeplatz der Wasserflugzeuge ist relativ weit weg von der Insel, was ich sehr gut finde, weil dadurch kein Fluglärm entsteht. Bei einer grossen Insel wie Filitheyo mit entsprechenden An- und Abflügen wäre ein näherer Landeplatz eine Katastrophe. Die 15min Bootsfahrt nehme ich deshalb sehr gerne in Kauf.
Beim Rückflug gab es am Flughafen Male lästigerweise einen riesigen Stau vor den Gepäck-Scannern - wir warteten 1.5h in der Kolonne und waren erst 20min vor Abflug am Check-in!

Insel und Lage Bungalows
Die Insel ist wunderschön, sie enthält sehr viele grosse Palmen, die beim Strand dekorativ überhängen und Schatten spenden. Die Ausrichtung der dreieckigen Insel entlang Ost-West (-> Nord- und Südstrand) ist optimal, weil die Sonne an der Inselspitze untergeht und es bis zum Abend auf Nord- und Südseite sonnig ist - ein Grossteil der Besucher kann somit direkt vom eigenen Strandabschnitt den Sonnenuntergang bewundern. An der Nord- und Ostseite liegen die Doppelbungalows (Superior) und an der Südseite die Einzelbungalows (Deluxe). Die Wasserbungalows liegen im Südwesten. Ich war noch nie auf einer Insel, auf der der Strand so gleichmässig schön ist - sowohl Nord- als auch Südseite haben einen mehrere m breiten weissen Strand. Alle Bungalows zwischen 1 und 80 (7-22 Deluxe, 23-38 Wasserbungalow, 39 - 129 Superior) haben erstklassige Lagen. Mir gefiel die Nordseite (Doppelbungalows) jedoch deutlich besser als die Südseite: das Riff liegt 10x näher und man hat freie Sicht (auf der Südseite finde ich, dass die Wasserbungalows den Ausblick stören). Von 80 bis ca. 100 ist der Strand deutlich schmaler und leicht zurück versetzt, so dass es dort vor 17 Uhr bereits schattig ist. Die Bungalows 100 - 129 sind gegen Osten ausgerichtet und liegen auf der Brandungsseite. Schwimmen und schnorcheln ist hier nicht möglich. Es gibt hier entsprechend viele Anfragen für Bungalow-Wechsel. Wir hatten sehr früh im Vorfeld einen Bungalow mit Twin Beds im Bereich 44 - 60 angefragt - wir erhielten aber Nr. 95 mit Kingbed! Nach entsprechender Reklamation konnten wir nach 2 Tagen in den Bungalow 60 umziehen und waren sehr zufrieden damit.

Schnorcheln
Schnorcheln macht sehr viel Spass, es gibt eine grosse Vielfalt an Fischen und auch Korallen. Absolut vergleichbar mit den anderen bereits besuchten Inseln und sehr empfehlenswert. Auf der Nordseite ist das Riff innert weniger Meter erreichbar, auf der Südseite muss man ca. 100m durch die Lagune schwimmen. Die Strömungen können zwischendurch sehr stark sein, so dass man nur mit grösster Anstrengung dagegen ankommt. Die allermeisten Gäste lassen sich in diesem Fall mit der Strömung treiben und laufen dann am Strand zurück. Für eine grössere Tour kann man problemlos das Riff zwischen Exit 7 und 1 abschnorcheln. Ein Highlight war eine Gruppe aus 14 Mantas, welcher wir während 30min um das Riff herum nach schwammen - sensationell. Ausserdem habe ich noch nie so viele Muränen gesehen, schätzungsweise gibt es alle 10m eine. Clown-Fische/Seeanemonen sind ebenfalls gut vertreten.

Ausstattung Bungalows
Die Bungalows auf Filitheyo sind bei weitem die schönsten, die wir bisher gesehen haben (v.a. im Vergleich zum ähnlich teuren Helengeli ist der Unterschied frappant). Die Räume sind gross und sehr hoch, hell, mit natürlichen Materialien ausgestattet, es gibt ein 3. Extrabett/Sofa, Fernseher, Stereoanlage, Klimaanlage, Safe, Minibar. Die Betten sind relativ gross und haben Moskito-Netze, was wir bisher auf den Malediven noch nie hatten und uns sehr gefiel (Mücken gibt es zum Glück trotzdem fast keine). Leider sind die Matratzen sehr hart, aber dafür hat das Sofabett eine weiche Schaumstoffmatratze, die habe ich einfach auf das Bett drauf gelegt, das hat super funktioniert. Das Bad ist umwerfend, riesengross, mit Schrank (der auch die Minibar enthält - sehr schlau gemacht, weil Kühlschränke ziemlich laut sein können), separatem WC (ebenfalls eine super Sache) und natürlich halboffen. Alles wirkt relativ neu bzw. gut gewartet. Die Klimaanlage ist ebenfalls ein auffallend gutes Modell, sie kühlt sehr gut und ist dabei sehr leise, so dass wir sie zum ersten Mal über Nacht laufen liessen. Der einzige Minuspunkt ist die Hellhörigkeit zu den Nachbarn, was je nach dem sehr mühsam sein kann. Es sind weniger Stimmen, die man hört, sondern Schritte, weil aus irgendeinem Grund alles vibriert und scheppert, wenn man auf den Parkettboden auftritt!

Restaurant / Essen
Schlicht sagenhaft - ich habe auf den Malediven noch nie so gut gegessen! Riesige Auswahl, viele Curries und asiatische Gerichte, jeden Abend Sushi, unglaubliche Dessert- und Fruchtauswahl etc. Auch die Präsentation ist vorbildlich, es gibt viele einzelne Stationen, so dass man fast nie anstehen muss. Alles wirkt sehr sorgfältig zubereitet. Auch der Essbereich ist sehr schön gestaltet, mit Sandboden und grossen weichen Stühlen. Meiner Meinung nach perfekt. Wir haben v.a. Wasser getrunken und dieses wird auf der Insel in 1l Glasflaschen abgefüllt. Eine Flasche kostet 3.50 Dollar.

Ausflüge
Das Angebot an Ausflügen ist sehr gross. Wir haben die Halbtags-Freitags-Schnorcheltour gemacht, weil uns diese empfohlen wurde. Es war toller Ausflug, auf dem man v.a. wunderschöne Korallengärten bewundern konnte. Auffallend war die Verpflegung: für diese paar Stunden wurden jenste Getränke, Kokosnussstücke, Früchte, Kuchen und anderes Gebäck aufgetischt. Und das für nur 35 Doller pro Person für den Ausflug. Am Ende bekam jeder noch ein gefaltetes Fisch-Kunstwerk aus Palmenblättern.

Personal
Ein grosses Lob verdient der Roomservice: man spürte ihn überhaupt nicht, es kam fast nie vor, dass wir vom Essen zurückkamen und das Zimmer noch nicht fertig war (und wenn, waren wir selber schuld, weil wir zu unüblicher Zeit aus dem Bungalow gingen). Das hat bei keiner anderen Insel so toll funktioniert. Mit unserem Kellner waren wir ebenfalls sehr zufrieden, er hiess Hussein und wie es der Zufall will, hat er uns bereits auf Villamendhoo bedient, wo er früher arbeitete! Erstaunlicherweise hat er uns wieder erkannt. Mein Mann hat oft im Fitnessraum trainiert und dabei den dortigen Betreuer sehr gelobt. Einzig das Personal an der Rezeption fand ich nicht so nett, alle wirkten ziemlich eingebildet und herablassend. Die Insel wird von fleissigen einheimischen Frauen gefegt, welche von einer benachbarten einheimischen Insel jeden Tag von 7 - 17 Uhr auf Filitheyo arbeiten und dann wieder mit dem Boot zurück fahren. Diese einheimischen Frauen machen einen super Job. Allerdings bekommt man schon vom Zuschauen Rückenschmerzen, da sie jeweils den Rücken 90° nach vorne klappen und mit einem kleinen Feger die Blätter zusammenwischen (ich gehe davon aus, dass sie einen Besen haben könnten, wenn es für sie einfacher wäre).

Gäste
Die Gäste kommen vorwiegend aus Europa (D, F, GB, CH, A, NL, I), wobei kein Land dominiert. Es gibt tendenziell mehr Familien und pensionierte Ehepaare als auf anderen Inseln. Dies hatte zur Folge, dass untertags die Strände gut besetzt waren - auf anderen Inseln waren sie teilweise leer, da die meisten tauchten. Auf Filitheyo scheinen die Taucher in der Minderheit zu sein. Wahrscheinlich war es Zufall, aber zum ersten Mal habe ich Gäste beobachtet, die mutwillig Korallen zerstörten und zwar indem sie sich im seichten Wasser mit den Flossen auf Korallen stellten um mit ihren Schnorchelkollegen einen Schwatz zu halten! Ich traute meinen Augen nicht und dachte erst, dass das ein Versehen war - am nächsten Tag passierte es wieder und dieses Mal standen die Banausen sogar auf Teller-Korallen und brachen dabei Äste ab! Da habe ich sie darauf hingewiesen, dass sie nicht auf Korallen stehen sollen, weil sie sie kaputt machen (logisch) - mein Eindruck war, dass es ihnen egal war. Da fehlen mir die Worte (und es waren wohlgemerkt keine unwissenden Teenager sondern Leute um die 60). 

Wie die Insel funktioniert

Mittwochs gibt es die sehr zu empfehlende einstündige geführte Tour auf Englisch, auf welcher erklärt wird "how Filitheyo works". Man sieht die Stromgeneratoren - 4 Stück - und erfährt den Dieselverbrauch - 12 Fässer pro Tag! Weitere Stopps gibt es bei der Entsalzungsanlage (Druckpumpen), der Wasserabfüllung, Müllverbrennung (organisches Material, Asche wird danach auf der Insel vergraben oder als Dünger benutzt), Abfallentsorgung - per Boot nach Male - Lebensmittel kommen jeweils Mo und Fr per Schiff von Male, dauert mit dem Schiff 8h. Das Wasser für die WC's ist das Abwasser von Dusche und Waschbecken. Die Toilettenabfälle gelangen über mehrere Filterstufen in eine Sickergrube. Der Führer behauptete, keine Details zu kennen. Ich vermute mal stark, dass der Inhalt der Sickergrube irgendwann im Meer entsorgt wird. Die werden das kaum nach Male chauffieren. Die Staff Area erinnert etwas an ein Arbeitslager, ist aber ok, es gibt einen grossen Gemüseanbau und eine Kantine. Es arbeiten über 300 Personen auf Filitheyo. Viele davon einfache Hilfskräfte aus Bangladesch, die nur 80 Dollar pro Monat verdienen. Ein Kellner verdient ca. 250 Dollar, jemand an der Rezeption 600 Dollar und der Manager 3000 Dollar. Offenbar werden die Leute aus Bangladesch diskriminiert, denn es habe ein neues Gesetz gegeben, wonach Leute aus Bangladesch den gleichen Lohn für gleiche Arbeit erhalten sollen. Gemäss Führer ist das reine Theorie. Die meisten Angestellten arbeiten 6 Tage und haben dann 1 Tag frei. Ferien gibt es soviel ich verstanden habe nicht, man muss seine freien Tage sammeln. Der Führer erzählte, dass ein Mitarbeiter aus Bangladesch bereits 11 Jahre auf Filitheyo arbeitet und noch nie einen einzigen Tag frei genommen hat (und somit 11 Jahre die gleichen paar Quadratmeter gesehen hat). Unglaublich! Nach dieser Tour relativiert sich wieder einmal so einiges.

Fazit
Die Insel ist nahezu perfekt (kleine Abzüge für hellhörige Doppelbungalows und harte Betten): tolles Hausriff, ausgezeichnetes Restaurant, schöner Strand, schöne Bungalows. Zum ersten Mal sagen wir zweifelsfrei von einer Malediven-Insel: Wir werden wiederkommen!

 



 

Vom 1.11. bis 15.11.09 besuchten wir je eine Woche das Tauchboot Sheena und die Insel Filitheyo. Wir sind Beide seit über 15 Jahren und mit über 2000 Tauchgängen an fast allen Enden der Welt unterwegs gewesen. Trotzdem liessen uns die letztjährigen Erfahrungen auf der Sheena zu Wiederholungstätern werden. Und wir wurden nicht enttäuscht.

Filitheyo:
Die Insel selber ist uns Inselchenromantiker eher etwas zu gross. Wir ziehen die kleinen, rundherum auf Sand begehbaren Inseln vor. Bei unserem Besuch herrschte jedoch Monsunwetter und so haben wir die auf den anderen, kleineren Inseln fehlende Infrastruktur wie Spa, Bibliothek, div. Sportmöglichkeiten und Bar genossen. Die Anlage selbst ist gut gepflegt und das Personal freundlich und hilfsbereit. Die Bungalows sind sauber, gepflegt und mit grossem, offenem Badezimmer sehr komfortabel. Vermisst haben wir eigentlich nur eine gut zugängliche Steckdose zB. beim Waschtisch. Das Buffet erfüllt alle Wünsche. Sowohl der Exotenesser wie auch der Heimatesser kommen zu abwechslungsreichen, wohlschmeckenden Genüssen in mehr als genügender Menge. Die bauliche Aufteilung in verschiedene Buffet- und Essbereiche vermindert einerseits die Staugefahr und vermitteln andererseits den Eindruck eines Kleininselspeisesaals. Genossen haben wir auch die Möglichkeit, ohne Schuhe und lange Hosen zu speisen. Das man nicht gerade in Badehosen oder mit nacktem Oberkörper erscheint, ist, zumindest für uns, logisch. Die Tauchbasis ist baulich und organisatorisch etwas vom Besten, was wir je gesehen haben. Einfache, klare Abläufe erlauben Tauchern jedes Ausbildungsstandes und jeder Vorlieben einen genussreichen Tauchgang. Die Boote sind nach Ausbildungslevel gruppiert und so wird Schwarm- und Chaostauchen verhindert. Je nach Bedarf kann nach informativen Tauchplatzerläuterungen selbständig oder geführt getaucht werden. Die Tauchgebiete sind für Inselverhältnisse gut und abwechslungsreich. Es werden sowohl strömungsreiche Kanäle wie auch geschützte Innenatollplätze angefahren. Das Hausreef ( Tip: Einstieg 3-4. Achtung: Tauchzeit bis 90 Min. ) bietet sowohl dem Grossfischfan wie auch dem Nacktschneckensucher gute Verhältnisse direkt vor der Haustüre und mit einem perfekten Ausrüstungstransport. Preislich liegt die Basis für unsere Begriffe im Mittelfeld. Gratisnitrox und die Möglichkeit, erst bei Beenden des Tauchens das gewünschte, billigste Tauchpaket auszuwählen finden wir super. Etwa Mühe hatten wir mit dem Nichtauffinden eines tiefen Tauchplatzes bei schlechtem Wetter. Das halbstündige Herumkurven auf dem Meer bei Wellengang und in voller Ausrüstung und dann doch nicht Finden des Platzes müssen im Zeitalter von Handgps oder Landkoordinaten nicht mehr sein. Auch ein Ändern des Tauchplatzes bei ungünstigen Verhältnissen würde von jedem vernünftigen Taucher akzeptiert. Obwohl fast die ganze Besetzung der Tauchbasis mehr oder weniger neu ist, war das im Tagesgeschäft nicht zu spüren. Einzig bei einem Abstecher auf ein anderes Boot stellten wir Kommunikations-, Wissens- und Aufmerksamkeitsherausforderungen fest.

Anreise:
Eines der grössten Probleme der Maledivenreise ist die Anreise mit den Wasserflugzeugen. Die Maledivien Air Taxi ( MAT ) ist seit längerem, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage, die Menge an Gästen und Gepäck innert nützlicher Frist und mit der nötigen Freundlichkeit zu transportieren. Bereits letztes Jahr haben wir das Gepäck erst verspätet erhalten. Dieses Jahr haben wir auf der Sheena erneut aus diesem Grund einen Tauchtag verpasst. Auf dem Transfer zur Insel haben wir ebenfalls statt eines 10 Minutenfluges einen ganzen Tag mit Gepäcksuche, Flughafensitzen und diversen Managerdiskussionen verbracht. Als Standartausrede wird immer schlechtes Wetter angegeben. Wenn man jedoch dann mal in der Luft ist, wird einem klar, dass nicht das Wetter sondern eher organisatorische Probleme der Grund sind. So sind reale Gründe wohl eher zuwenig Flugzeuge oder Piloten, die Flugzeuge werden mit Passagieren so voll gestopft, dass kein Platz für Gepäck bleibt oder technische Pannen ( aus welchen Gründen auch immer ). Die Malediven sind ein Kurzreiseziel und nicht gerade günstig und so ist es mehr als mühsam, wenn man wertvolle Reisetage durch solche Gründe verliert. Die Angewohnheit, den gestressten Gast mal einfach bis zur nächsten Station abzuschieben, ist keine befriedigende Lösung sondern kostet auf beiden Seiten nur Zeit und Nerven. Hier muss unbedingt nach einer befriedigenden Lösung gesucht werden.


 

Reisebericht Filitheyo
Reisezeit: 11.04-18.04.2009
Reisende: 4 Erwachsene
Veranstalter: Ruefa-Reisen, Österreich
Flüge von Mumbai-Male haben wir selber gebucht.
Abflug: Mumbai-Colombo-Male

Nachdem wir im letzten Jahr 2x auf Medhufushi waren sollte es diesmal Filitheyo sein. Transfer vom Flughafen Male auf die Insel klappte tadellos. Wartezeit in Male ca. 45 Minuten. Der Flieger war rappelvoll und nach ca. 30 Minuten landeten wir auf Filitheyo. Da der Flieger nicht direkt an der Insel ankommt muss man noch ca. 15 Minuten mit dem Boot fahren. So bekommt man gleich einen tollen Ausblick auf die Insel.
An der Rezeption bekommt man einen Cocktail sowie kalte Tücher. Zu unserer Freude war kein Doppel-Bungalow frei, und so bekamen wir zwei Wasservillen. Zwar sagte man uns das es nur für 3-4 Tage sei aber es wurde doch eine Woche daraus.

Ein riesiges Bad, sowie ein grosses Zimmer erwartet einen. Die Wasservillen sind schön eingerichtet, aber etwas abgewohnt. Die Veranda ist sehr gross und bietet ausreichend Platz. Es gibt einen Kühlschrank, Fernseher, Stereoanlage, Musikanlage, Bademäntel, Regenschirme, Telefon usw.
Der Flug forderte seinen Tribut und so legten wir uns etwas schlafen. Leider nur für 30 Minuten da nebenan bei der anderen Wasservilla die Veranda komplett abgerissen wurde. Es wurde gehämmert, geflext und gesägt, was das Zeug hergab. Die Bohlen waren wohl schon sehr schadhaft, und eine Woche vorher soll ein Gast teilweise eingebrochen sein. Auf Anfrage wie lange der Baulärm anhalten soll, sagte man uns, am Sonntag wäre alles fertig. Also hielten wir eben durch, und am Ostersonntag waren die Bauarbeiten beendet.

Dafür gab es es aber auch als Entschädigung eine kostenlose Massage im SPA. Das SPA selbst ist nicht schlecht. Und wenn der Neubau, den man im inneren der Insel schon bewundern kann, fertig ist es mit dem engen Platzangebot vorbei. Aber so wie es aussieht dauert das noch ein Jahr. Und die Bauarbeiten sind auch nicht ohne. Die Strandvillen von Nr. 9-20 bekamen vom Lärm schon was mit. An den anderen Wasservillen kam es vor, das bei Ebbe die Eisenpfähle gesäubert wurden. Leider war Ebbe immer am Morgen. Nichts war es mit ausschlafen. Warum es aber fast jeden Tag immer wieder schwarze Rauchwolken auf der Insel zu sehen gab wollten wir dann doch nicht wissen. Diese Rauchwolken kamen aus dem Süd-Östlichen Ende der Insel.

Die Insel ist sehr schön und viele Palmen zieren auch das Innere der Insel. Essen im Restaurant war sehr gut und die Kellner sehr freundlich. Da die Insel komplett ausgebucht war wunderten wir uns wie wenig im Restaurant los war. Überhaupt bekommt man sehr wenig von den anderen Gästen mit. Und es sollen 500 Gäste auf der Insel gewesen sein. Sehr viele Deutsche, Schweizer, Österreicher, Italiener und Franzosen.

Trinkgeld?? Im Restaurant gaben wir unserem Kellner 12$. Für den Roomboy liesen wir 12$ auf dem Bett liegen. Für die Crew die einem die Tauchflaschen an die Einstiege des Hausriffs bringt gaben wir je 6$.

Es gibt eine Bar am Strand die vor allem am Abend zum Sonnenuntergang sehr gut besucht ist. Sowie eine Bar in der Nähe der Rezeption. Sehr gute Cocktails und von 15-17 Uhr ist Happy Hour. Man kann ein Dinner am Strand buchen. Das Essen ist sagenhaft. Wir hatten ein Chefs Dinner gebucht und waren begeistert. Da es sehr windig war saßen wir aber drinnen. So mussten wir den Salat nicht festtackern. Wenn man ein privates Dinner bucht kann man am Mittag dafür im Restaurant Essen gehen.

Wetter war die ganze Woche über traumhaft schön uns sehr heiss. Es fiel nur einmal Regen und das für 2 Minuten. Das war es aber auch schon.

Das Hausriff ist sagenhaft. Ob zum Tauchen oder Schnorcheln. Beim Schnorchel besteht starke Sonnenbrandgefahr. Sehr viele Fische sowie Schildkröten gesehen.

Leider war die Strömung an manchen Tagen so stark das wir als Taucher vom Einstieg Nr 6 bis zum Einstieg Nr 4 gerade mal 10 Minuten unterwegs waren. Wir stellten uns aufrecht ins Wasser und trieben in einem Affentempo am Riff vorbei.
Und dann mussten wir uns an den Seilen festhalten die bis auf eine Tiefe von 25 Metern reichen. Man flattert im Wasser wie eine Fahne im Wind.
Vom Einstieg Nr.3 bis Nr.4 kann man Schildkröten bewundern. Leider braucht man für diese Strecke aber auch ca. 60-70 Minuten Tauchzeit.

Zur Tauchschule kann man nur eines sagen. Sehr schlecht!!
Die Tauchschule auf Medhufushi und Filitheyo sind beide von Werner Lau. Auf Fragen wie die Strömung am Hausriff ist, bekamen die Kunden folgende Antwort: Woher soll ich das wissen?? Gestern gab es am Einstieg Nr. 2 einen Wirbel. Ja, gestern!! Vielen Dank, aber das ist für`n A....!!!
Den Kunden interessiert die Strömung von gestern nicht die Bohne. Das ist nicht die feine Art, und bei 55$ für einen Tauchgang am Hausriff (ohne Begleitung) erwartet man sich einfach mehr. Vor allem wenn Taucher mit Kindern nachfragen. Das Wort Sicherheit fehlt im Wortschatz. Wenn man Atemregler will bekommt man diese nicht immer sofort. Ein Tauchlehrer lies uns stehen und verschwand einfach. Aber nach einigen Minuten erbarmte sich dann jemand und so kamen wir doch noch zum Tauchen.

Auch der Service an Bord der Tauchdhonis hält sich sehr in Grenzen. Bei sehr hohem Wellengang bekommt man fast keine Hilfe und man muss sich sehr anstrengen um ins Wasser zu springen ohne dabei auf die Schnauze zu fliegen. Auch gab es keinerlei Getränke ausser eine Tasse Tee. Handtücher auch nur nachdem man sie selber irgendwo gefunden hat. Wir haben 2 Bootstouren mitgemacht, uns dann aber entschlossen nur noch am Hausriff zu tauchen. Die Tauchbasis war wohl sehr froh darüber. Laut Auskunft der Basis wären zu wenig Tauchlehrer da, aber zu viele Gäste.
Das ist halt nun mal so in den Ferien, das mehr Menschen ankommen als sonst. Als wir beim Tauchen waren fiel der Tauchcomputer aus. Das Finimeter verlor Luft und auch die Jackets sollten mal ausgebessert werden. Alles in allem können wir die Tauchschule nicht empfehlen.

Man kann nicht bar in Dollars bezahlen obwohl auf der ganzen Insel in Dollars abgerechnet wird. Schlecht für Kunden die nicht aus Europa kommen. Das Preis - Leistungs - Verhältniss stimmt hier überhaupt nicht.

Einen Tauchlehrer möchten wir aber trotzdem erwähnen. Marco hat sich um vieles gekümmert und stand immer mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Jungs die einem die Flaschen an die Einstiege bringen sind sehr, sehr nett und hilfsbereit. Alles in allem, ist die Tauchschule auf Medhufushi was Service, Freundlichkeit, Sicherheit anbetrifft, um Klassen besser. Vielleicht ändert sich das auf Filitheyo, wenn das Tauchbasis-Management, wie uns gesagt wurde, ausgewechselt wird. Die beiden Leiter der Tauchschule haben schon gekündigt.

Alles in allem kann man auf Filitheyo einen schönen Urlaub verbringen. Aber auch nicht mehr. Das Hausriff ist wirklich super. Wer auf mehr Luxus nicht verzichten will sollte sich eine andere Insel mit Hausriff suchen. Vor allem raten wir aber von der Tauchschule ab. Wir wollen im Oktober wieder auf die Malediven oder eventuell nach Bali. Wer kann uns Infos geben über gute Hotels mit Hausriff. Aber natürlich auch über gute Tauchschulen.

Allzeit Gute Luft.
Helmut und Gabi

helmut-mueller62(at)web.de


 

Ziel: Filitheyo

Reisezeit: 21.12.08 ? 04.01.09

Vorkenntnisse: 2 x Kandoma (1995 & 1999), Meerufenfushi (1997), Kuredu (1998), Vilamendhoo (2001), Kuramathi (2005/2006), Helengeli (2006/2007), Eryadhu (2007/2008).

Wetter: Erneut deutlich kühler als in den Vorjahren und windig, nach Weihnachten Wetterberuhigung, wenige Schauer, insgesamt völlig ok.

Unterkunft: Superior Doppelbungalow. Etwas komfortabler als auf den o.g. Inseln, sauber, sehr hellhörig, keine Ameisen in Zimmer und Bad, wirklich heißes Wasser und vernünftiger Wasserdruck in der Dusche. Betten haben Moskitonetz für Leute die ohne AC mit offenen Fenstern schlafen wollen.

Strand: Sauber und fast überall ausreichend für Liegestühle.

Hausriff aus Schnorchlersicht: Naja
, aber etliche intakte Hartkorallen und einige Weichkorallen zu sehen; viele große Fischschwärme aber vergleichsweise wenig größere Tiere. Regelmäßig gesichtet werden aber Schildkröten, Muränen, Napoleons, Riffhaie, Oktopusse; ein Wahou und größere Makrelen und ab und zu Adlerrochen. Zugänge zum Riff auch bei Niedrigwasser möglich. Unbedingt Schnorchelausflüge buchen! Hier gibt es wirklich !sehr! lohnenswerte Ziele mit wunderschönen Hartkorallengärten und vielen Weichkorallen, z.B. in der Nähe der Insel Rania.

Essen: Buffet, große Auswahl, in 14 Tagen nur wenig Wiederholungen, ausgezeichnete Qualität und Frische. Daneben permanenter Nudel- und Sushi-Stand, sowie ständig lokale Currygerichte und Fladenbrote. Fantasievolle und leckere Speiseeissorten/Sorbets und ein sehr reichhaltiger Obstsalat. Vielleicht wären noch etwas mehr Salate/Vorspeisen wünschenswert. Gala-Essen zu den Festen entsprechend aufwendig und liebevoll dekoriert. Insgesamt eine sehr ordentliche Leistung; kein Durchfall zu beklagen.

Personal: Außergewöhnlich freundlich, kommunikativ, mit Sprachkenntnissen und sehr bemüht. Auf Sonderwünsche (Bungi-Tausch) geht man umgehend und kundenfreundlich ein.

Unterhaltung: Ab und zu Veranstaltungen an der Main Bar. Diverse Ausflüge (Inselhopping, Nachtfischen, Nachtschnorcheln, sehenswerte Tour durch den Staffbereich, mehrere Schnorchelsafaris zu unterschiedlichen Zielen, etc.).

Allgemein: Mückenschutz (Autan, etc.) sinnvoll; ?Bibliothek?; Internetzugang; gratis Minisafe im Zimmer, 2 stabile Holzliegen mit Auflage pro Bungi; Baulärm im Inselinneren hält sich sehr in Grenzen. Tägliche Insektensprüh-Aktion. Endabrechnung weitgehend korrekt.

Gäste: International, keine dominanten Gruppen. Nach Weihnachten sehr viele Familien mit Kindern

Kritisches: Anreise: Bei der Ankunft des Wasserflugzeugs am Ponton sollte das Dhoni für den Transfer zur Insel (ca. 20 min.) bereits da sein und nicht erst vom Piloten per Handy angemahnt werden (+20 min.). Rückreise: Für einen Abflug von Male um 11:30 a.m. möchte man wirklich nicht bereits um 4:15 a.m. geweckt und um 5:30 abtransportiert werden.

Fazit: Größere Barfuß-Insel ohne viel Schnick-Schnack und überflüssigem Luxus; empfehlenswert für Gäste, die das ursprüngliche Flair der Malediven schätzen aber nicht primitiv wohnen wollen. Abgesehen vom Preis uneingeschränkt empfehlenswert.

Goffy


anta der sich auf einen Felsen putzen ließ-Super. Nicole hat beim Schnorcheln mehr gesehen. Hätte ich das Tauchpaket nicht gehabt hätte ich diesen Abzock nicht mitgemacht.PS.jeder kleinkram wie Boje ,Blei,Lungenautomat ,Jacket ,Aladin musste mann alles extra zahlen. Anfänger die noch keine 30 Tauchgänge hatten mussten in Begleitung durch einen Diveinstruktor tauchen gehen ,natürlich haben die sich das richtig bezahlen lassen.

Das Essen ,was so angepriesen wurde fanden wir auch nicht so hervorragend.Durch einen Gast der das 4mal auf diesr Insel war,hörten wir das zu den anderen male das Essen besser gwesen wäre.Es hätten Welten dazwischen gelegen.Ansonsten nette Kellner-Sunsetbar und Restaurant.Bungalow typisch für die Malediven ,aber jetz nicht der Hammer-ebend normal.Die Bungis ab ca.90 Nummer haben keinen Strand mehr.
Fazit :Preisleistungsverhältnis stimmte in keinster weise,Malediven jeder Zeit wieder aber nicht auf dieser Insel!!!

Wir Grüssen:Rolf,Petra,Margot & Maik und Fam.Binter.

Gruß Maik & Nicole


 

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