2. - 17. Mai 2007 Kandoludu & Rihiveli
Dies ist der Bericht unserer ersten Maledivenreise, die mein Mann und ich (beide 40) zusammen mit einem befreundeten Ehepaar über Trauminselreisen in München gebucht haben. Es sollten zwei verschiedene Inseln in den zwei Wochen sein, Dank Frau Därr von TIR sind wir dann auf die Kombination Kandoludu und Rihiveli gekommen, eine gute Wahl!
Wir hatten nach Kandoludu einen Speedboat Transfer via Kuramati gebucht, ich kann im Nachhinein nur zum Wasserflugzeug raten, denn die See war doch sehr rau, das Kuramati Boot (grosser Katamaran) hatte nur Sitzmöglichkeiten Innen, aussen wäre man wohl auch sofort über Bord geschleudert worden. Die Überfahrt nach Kuramati dauerte 2 lange unangenehme Stunden, es wurden einige Tüten an die Passagiere verteilt. Von Kuramati aus ging es nochmal 45 Minuten lang bis nach Kandoludu weiter, da wir ab da innerhalb des Atolls waren, durften wir diese Überfahrt aber wenigstens an Deck bestreiten, wir waren die einzigen Gäste für Kandoludu.
Bungi:
Wir hatten die Nummer D2 und D3, D2 war für unsere etwas sonnenempfindlicheren Freunde genau das richtige, da die Terasse etwas verborgen hinter einer grünen Hecke liegt (kaum Meerblick), wir haben das uneingeschränkte Panorama des Meeres und seiner vielen Farben von D3 aus genossen. Die Bungalows haben uns sehr gut gefallen, das Badezimmer ist fantastisch. Wasserbungalows haben wir nur von aussen gesehen, hat mich nicht vom Hocker gehauen, die Standardbungalows sahen altbacken aus. Zusätzlich hat man noch die ehemaligen Massagenungalows zu Standbungis umgebaut, war nicht schlecht, innen wohl grösser als unsere, aber eben die schon in anderen Berichten genannten Bastzäune und die Dusche im Blickfeld haben den Eindruck doch etwas verdorben. Ich glaube, man war dabei, die Open Air Duschen wieder wegzureissen, um das ganze etwas weniger verbaut wirken zu lassen.
Essen:
Das Essen war exzellent, hervorzuheben ist sicherlich das Abendessen.
Es gab an jedem Abend 3 Hauptgerichte zur Auswahl, Fleisch, Fisch, Vegetarisch, dazu Vorspeise und Nachspeise (Orangencreme, super lecker!), es war immer für jeden etwas dabei. Das Restaurant ist abends recht stimmungsvoll, man sitzt schön, in unserer Woche wurde es zum Ende hin zunehmend voller aber nie beengt. Gleich am ersten Abend gab es ein Buffet am Strand mit Fackeln und Kerzen, sehr schön. Leider hat an anderen Tagen das Wetter nicht mehr mitgespielt, das angekündigte Seafood Buffet fiel aus.
Auch zum Mittagessen sind wir häufig im Restaurant gewesen, die Gerichte waren lecker aber sehr teuer.
Das Frühstück war für unser Empfinden gut und reichlich, man konnte sich die Zubereitung seiner Eierspeise via Checkliste zusammenstellen. Dazu gab es diverse süsse Teilchen und immer ein Curry-Reis Gericht und einen leckeren Mozarella Salat, Wurst, Käse, Marmelade etc.
Wir hatten HP gebucht, durch das häufige Mittagessen und einige bestellte Flaschen Wein (recht gute Auswahl) kamen wir am Ende der Woche auf über 500 $ Zusatzkosten (inkl. 1x Nachtschnorcheln) für uns als Paar. Das ist natürlich schon happig.
Schnorcheln:
Wie anderorts ja schon beschrieben, das Hausriff ist ein Traum, man kann sich nicht satt sehen. Wir haben täglich Haie und eine Schildkröte gesehen und natürlich bunter Fische, spektakuläre Korallenformationen, you name it!. Das Nachtschnorcheln war für mich Geldverschwendung, ich habe nix gross gesehen und fand es ziemlich enttäuschend und auch kalt. Meine Mitstreiter waren näher an der Tauchlehrerin/Führerin dran und haben etwas mehr mitbekommen, so richtig vom Hocker hat es keinen gehauen.
Mit unserem Freund habe ich einmal die Insel schnorcheln umrundet, ich kann davon nur abraten. Ich bin eine sehr gute Schwimmerin und sicherlich kein Weichei, aber die Strömung wird, wenn man von einem der Riffeinstiege nach links mit der Strömung treibt, ab der Schiffsanlegestelle zur Gegenströmung, mit ganz schönem Wellengang. Dies geht ab dem Steg bis ganz rum um die Wasserbungalows und das war ein langer Weg, da das Riff einen ziemlich grossen Schlenker in Richtung offenes Meer macht. Man muss mit den Flossen (ein absolutes Muß am Riff, muß jeder Touri beim Schnorcheln anhaben) permanent paddeln um überhaupt weiter zu kommen. Die Tour war sehr anstregend und hat weit über eine Stunde gedauert und wir hatten ab den Wasserbungalows nur noch das Ziel, sicher bis zum ersten Einstieg zu kommen und sind wirklich so schnell es geht geschwommen. Wir hatten noch versucht, über die Korallen bei den Wasserbungalows rauszukommen, aber es ist einfach zu niedrig, man schlitzt sich nur den Bauch auf, insbesondere bei starkem Wellengang recht gefährlich. Mehr als im Bereich der Einstiegsstellen haben wir bei dieser Tour an anderen Stellen des Riffs auch nicht gesehen, es lohnt sich also nicht.
Empfehlenswert ist der erste Einstieg am kleinen Bootssteg und von dort aus nach links bis zur Ari Explorer.
Direkt vor den Beach Bungis ist die Brandung meist recht stark gewesen, trotzdem ist auch dort zwischen den Korallen viel zu sehen gewesen, u.a. ein grosser Stachelrochen und eine Schildkröte.
Gefahrlos schwimmen kann man auf Kandoludu am besten vor dem Restaurant bei Flut, aber eine Insel zum Planschen ist Kandoludu einfach nicht.
Ausflüge
Wir haben einmal eine Sunset Cruise auf der Ari Explorer mitgemacht, leider hat das Wetter nicht mitgespielt und wir haben keinen Sonnenuntergang gesehen und mußten wegen rauher See umdrehen. Naja, andere Touris haben erzählt, die Tour sei recht schön und man sähe häufig Delfine.
Wetter
Das Wetter war generell recht gut, allerdings sehr windig, do daß an 3-4 Tage die Sonnenschirme nicht geöffnet werden konnten. Gerade in der Mittagshitze hiess es somit, im Bungalow bzw auf der beschatteten Terasse zu sitzen, auf der Sonnenliege ist man verbrutzelt.. Meist abends hat es sich dann zugezogen, wir hatten mehrere Abende heftige Gewitter und Regen, einen Abend mußten wir von unserem Tisch am Strand ins Restaurant flüchten. Alles in allem vor allem tagsüber aber sehr schön. Von anderen Leuten habe ich gehört, daß die Woche danach wohl sehr bewölkt und durchwachsen gewesen sein muß.
Weiterreise:
Nach einer Woche hies es Abschied nehmen, um 4.30 h morgens (!)wurden wir geweckt um um 5.30 h mit dem Boot nach Mayafushi gebracht zu werden, von wo es dann mit dem
Wasserflugzeug nach Male und von dort aus per Boot nach Rihiveli weitergehen sollte. Im Endeffekt sind wir dann erst gegen 6.15 h morgens von der Insel weggekommen und mußten auf Mayafushi nochmals über eine Stunde auf das Flugzeug waren. Die wenigen Minuten im Wasserflugzeug waren ein Highlight und echtes Erlebnis, ich kann es nur empfehlen. Schon der Anflug des Wasserflugzeugs auf Mayafushi, knapp über die Bungalows drüber und die Landung des knalltroten Fliegers im türkisfarbenen Wasser war spektakulär. In Male ging es via Shuttlebus zurück zum Terminal und dort wartete bereits ein Scout von Rihiveli auf uns. Die Überfahrt nach Rihiveli erfolgte im kleinen Sportboot und war wesentlich angenehmer, Dauer ca. 1 h, davon waren wir aber 90 % der Zeit im Inneren des Atollrings, das Wasser war recht ruhig. Als wir uns Rihiveli näherten, konnten wir die türkisfarbene Lagune schon von weitem sehen, die Farbenpracht war das beste in der Hinsicht, was ich je gesehen habe.
Rihiveli ist eine langgezogene, sichelförmige Insel an der Südspitze des Süd-Male Atolls, bei deutschen Touristen ziemlich unbekannt, da nur Trauminselreisen diese Insel meines Wissens auf dem Deutschen Markt anbietet. Und das ist auch gut so, denn so behält diese Insel ihren francofilen Touch und Charm.
Es spricht keiner dort Deutsch, das muß man wissen, DIE Inselsprache ist französisch, fast alle Angestellten kommen aus Frankreich, 95 % der Gäste sind Franzosen, der rest Italiener. Wir waren die einzigen Deutschen, aber gerade das hatte was. Die Verständigung in englisch hat gut geklappt.
Bungalows
Wir hatten, Dank Frau Därr von Trauminselreisen, die beiden neuen Deluxbungalows mit dem Namen Endeeri und Espardon bekommen, die gleich am Anfang des Strandes, nahe des Steges liegen, Sie sind noch nicht so schön zugewachsen wie die anderen Bungis, dafür aber grösser, moderner und schöner eingerichtet. Es gibt eine openair Dusche in einem kleinen Gärtchen plus eine Normale Dusche und separates WC, ansonsten eine überdachte Terasse mit Sitzmöbeln, Hängematte und zwei Sonnenliegen unter einem Strohschirm. Die Standardbungalows haben wohl keine openair Dusche, und sind lt. einer der Angestellten kleiner und weniger ansprechend möbliert, von aussen sahen sie auch schnuckelig aus.
Rihiveli ist ein 3,5 Sterne Insel und im Vergleich zu den 4,5 Sternen von Kandoludu geht diese Wertung auch voll in Ordnung. Alles ist eher rustikal, weniger "hipp", was den Charakter dieser Insel und ihr Motto "no news no shoes" nur noch mehr unterstreicht. Ein Flachbild-TV wie auf Kandoludu wäre hier sicher fehl am Platz. Rihiveli bietet eine wunderschöne Lagune und, das ist das Markenzeichen, zwei unbewohnte Inseln auf der Rückseite der Insel, zu denen man hinwaten oder per Kajak hinfahren kann. Eine der beiden Inselchen hat eine bei Ebbe sehr lange Sandbank, die sich schneeweis aus dem türkisfarbenen Wasser schlängelt, ist auch auf jeder zweiten Postkarte, die man auf den Malediven kaufen kann, zu sehen.
Essen
Das Essen auf Rihiveli ist vielleicht nicht so raffiniert wie auf Kandoludu, aber unverschämt gut. Mittags gab es immer Buffet oder alternativ die Möglichkeit, auf der unbewohnten Insel gerillten Fisch zu essen. Hierzu mußte man sich auf einer Liste beim Frühstück eintragen, die max. Personenanzahl ist begranzt. Da unser Freund kein Fischesser ist, haben wir es nie gemacht, soll aber gut sein. Im Restaurant gab es immer ein sehr gutes Salatbuffet und dann verschiedene Gerichte, sei es Pasta, oder Hamburger, Pizza, Currys, Fisch etc. Abends hat es im Wechsel ein festes Menü gegeben oder Buffet oder einmal einen Barbeque Abend, das was auch schön.
Da auf der Insel wesentlich mehr Gäste sind (ich glaube es gibt 48 Bungalows) ist die Stimmung im Restaurant wie auch sonst auf der ganzen Insel nicht so intim oder romantisch wie auf Kandoludu, sondern eher gesellig, nach dem Essen geht es zum Café au Lait in die Bar, in der man auch seinen Sundowner vor dem Essen einnimmt. Französisches Savoir Vivre eben.
Die ganze Insel "tickt" etwas anders als andere Inseln, bei Ankunft am Steg werden erstmal die Schuhe eingesammelt und in einen Beutel gepackt, wer sein Bettzeug getauscht haben will, muß eine grosse Kokosnuss aufs Bett legen, das Mittwagessen (feste Zeiten, wer zu spät kommt hat Pech gehabt) wird durch das Blasen einer Conch Muschel eingeläutet, es gibt nur 8er und wenige 6er Tische und man setzt sich wie man will, so kommt man mit recht vielen Gästen ins Gespräch, wenn man denn französisch oder englisch spricht. Die meisten Gäste sind Wiederholungstäter, man kennt sich oftmals, auch die Angestellten sind wohl anders als auf anderen Inseln schon sehr lange dort und kennen viele Gäste. Für die, die 3x oder öfters hierherkommen, wird der Name des Gastes in einen bunten Holzfisch geschnitzt und dieser an einem Art Totempfahl aufgehängt. Man hat die Möglichkeit, mit den Angestellten Tee und Kuchen im Staffquarter zu sich zu nehmen, haben wir aber nie mitgemacht.
Rihiveli ist sicherlich eher eine Insel für den etwas aktiveren Urlauber, was mir nach einer Woche Nichtstun ausser Schnorcheln sehr gelegen kam. Es wird alles Erdenkliche an Wassersport kostenlos angeboten, zweimal am Tag fährt ein Schnorchelboot verschiedene Plätze an (nicht sehenswert, wenn man vom Kandoludu Hausriff verwöhnt ist), es gibt ganztägige Ausflüge, Katamaran Segeln inkl. Unterricht, Windsurfen und WASSERSKI FAHREN. Letzteres habe ich versucht und mich in den 7 Tagen zum passablen Wasserskifahrer gemausert. Hat echt Spass gemacht und das noch gratis! Tauchkurse und Ausflüge gibt es natürlich auch, wir tauchen aber nicht, daher kann ich nichts weiter dazu sagen.
Das Wetter war wesentlich beständiger als auf Kandoludu, lediglich der letzte Tag vor dem Abreisetag war etwas verregnet, das war ein wenig schade.
Wir haben gigantische Sunsets erlebt auf Rihiveli, wirklich sehr spektakulär.
Abschließend kann ich nur sagen, daß Rihiveli ein ganz toller Tipp war, ich habe mich trotz bescheidener Französischkenntnisse sehr wohl gefühlt, die französischen Touristen haben sich alle Mühe gegeben, mit uns in Englisch zu kommunizieren und waren wirklich aufgeschlossen uns gegenüber.
Preislich gesehen ist die Insel in Anbetracht dessen, was im Preis inbegriffen ist, ein wirklich günstiges Angebot, auch wenn der Grundpreis im Vergleich zu anderen Resorts gleicher Kategorie um einiges höher liegt. Das Konzept dieser Insel stimmt, ich würde auf jeden Fall noch einmal hier Urlaub machen. Kandoludu ist sicherlich eleganter, intimer, da auch wesentlich kleiner, und durch das tolle Hausriff natürlich auch eine Reise wert. Die Kombination beider Inseln hat sich für uns als gute Wahl entpuppt, da die beiden Eilande so unterschiedlich sind und sich dadurch sehr gut ergänzen.
Übrigens, ein ehemaliger Rihiveli Angestellter hat seit einiger Zeit ein Resort nach dem Vorbild von Rihiveli auf einer Insel vor Madagaskar eröffnet, lt. Aussage des Rihiveli Managers Tom muß es dort wunderschön sein. Buchbar auch über Trauminselreisen.
Frohes Fernweh,
Corinne & Stephen Sanders, Kaidenbourg
Kandholhu 14.-27.Mai 2007 von Zacki
Wir sind mit Emirates von Düsseldorf über Dubai angereist. In Male erwartete uns sofort sehr heißes Wetter. Es ging sehr schnell, da wurden wir auch schon zum Speedboot gebracht. Eine sehr schöne Überfahrt zunächst bis Kuramathi. Dort warteten wir ca. eine 1/2 Stunde auf das Boot nach Kandholhu. Mit zwei weiteren Personen, die dann später unsere netten Bunginachbarn waren, ging es weiter. Die Insel zeigte sich uns das erste Mal unter einem wunderschönen blauen Himmel. Am Steg wurden wir von Lea und Sahid empfangen. Lea ist für die Gästebetreuung und den Restaurantbereich zuständig, ihr Freund Michael ist der Küchenchef der Insel. Sahid ist die rechte Hand des Managements und eigentlich für alles zuständig.
Nach einem leckeren Melonensorbet führten sie uns kurz über die Insel und dann zum Bungi. Mein Mann ist sofort das Meer begrüßen (schnorcheln) und ich hab mich faul in das warme, glasklare Wasser gelegt....
Bungi
Wir hatten über das Reisebüro ein Fax schicken lassen, dass wir gern den Bungi D1 hätten, und Sahid bestätigte unseren Wunsch.
Der Bungi ist, wie schon so oft beschrieben, wunderschön. Das Bad ist riesig, die Aussendusche wurde regelmäßig von den Strandvögeln als Planschbecken benutzt. Ein paar Ameisen und natürlich Gekkos. Wir fanden D1 und D2 am schönsten, da ein wenig Schatten und Sichtschutz von den Sträuchern davor war.
Insel
Beim umrunden sieht man Babyhaie in der Lagune, schon mal Rochen und den Reiher. Wir hatten das Glück, auch Delfine zu sehen. Die liebten die Insel wohl auch, denn an machen Tagen waren es über 10!! Sie waren fast täglich da, leider nicht auf Film zu kriegen... Der Sand ist wunderbar weiß und weich. Schuhe sind absolut überflüssig!
Tauchen
Die Tauchbasis unter der Leitung von Jens und Tati war genial. Mein Mann konnte sich die Tauchplätzen aussuchen und oft fuhren sie dann nur mit ihm raus! Besonders Jens war immer lustig und gut gelaunt. Tati braucht wohl etwas länger, bis man mit ihr warm wird. Dann ist sie aber eine ganz Herzliche.
Hausriff
Die Insel, die El Nino vergass!! Die Korallen sind prachtvoll. Bei Ebbe stehen sie teilweise nicht mehr unter Wasser. Ein wunderschönes Hausriff mit einer großen Fischvielfalt. Warscheinlich einzigartig auf den Malediven. Mein Mann hat hier drei Nachttauchgänge gemacht. Selbst Jens, der Tauchlehrer, der Nachttauchgänge eigentlich nicht mag, war restlos begeistert. Drei Schildkröten sind hier zu Hause.
Personal
Soviel Freundlichkeit habe ich selten erfahren. Alle Mitarbeiter waren zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit. Nicht einer war mürrisch. Extrawünsche wurden erfüllt, auch wenn man schon mal erinnern musste. So bat ich den Roomboy, doch bitte mehr Kaffeepads dazulassen und den Tee gar nicht. Klappte dann auch nach 2 Tagen super. Die extra scharfe Soße zum Abendessen für meinen Mann mussten wir auch noch manchmal anfordern, aber manchmal auch nicht....
Restaurant
Das Essen war sehr lecker. Abends 4 Gänge, da war für jeden etwas dabei. Meist Fisch, Fleisch und vegetarisches Hauptgericht. Zweimal die Woche BBC, einmal mit Fisch, einmal Fleisch. Da haben mir die Beilagen besonders gut geschmeckt. Ich konnte kaum aufhören zu essen. Das Frühstück war immer im Buffetform. Die Eierzubereitung konnte man wählen. Sehr reichhaltiges Buffet. Ich selbst habe mich meist auch das Maledivische Curry gestürzt. Da war ich dann auch bis Abends satt.
Laptop steht an der Bar. Sehr langsame Verbindung. Aber es reicht, um mal die mails abzurufen.
Spa
Auf keinen Fall entgehen lassen. Die Massagen sind wunderbar.
Müll
Jeder sollte seinen Müll wieder mit nach Hause nehmen. Wir haben nichts auf der Insel gelassen, damit dort nicht noch mehr Müll verbrannt werden muss.
Wetter
Beim Wetter hatten wir richtig Glück. Einen Tag Regen und einen Tag Wolken. Dann Sonne bis zum Abreisetag. Da war leider ein heftiges Unwetter.
Abreise
Wir hatten Speedboot auch für die Rückreise gebucht. Aber Sahid legte uns das Airtaxi nahe, da es so ein Unwetter war. Also sind wir um 14 Uhr mit dem Tauchboot nach Maayafushi gefahren. Das war ein Abenteuer. Wir waren vier Leute, die abreisten. In Handtücher gehüllt und klatschnass kamen wir dort an. Mussten dann bis 17.30 Uhr auf den Wasserflieger warten. Es war nicht klar, ob er fliegen konnte. Aber zunächst konnte er nicht mal landen, es war einfach zu stürmisch. Haben es dann ja doch noch geschafft, nach Hulule zu kommen.
Hier noch einmal lieben Dank an Chris von der Tauchbasis auf Maayafushi. Er hat uns ganz lieb mit trockenen Handtüchern versorgt, uns unterhalten und informiert. Sehr zuvorkommend und nett.
Der Rückflug ging leider erst um 2.20 Uhr. Das würden wir so nicht wieder machen. Die Zeit wurde sehr lang. Durch das schlechte Wetter konnten wir nicht nach Male zum bummeln.
Tiere
Leider gab es auch unangenehme Zimmergenossen. Unser Nachbar hatte eine große Spinne im Bad. Wohl zu groß für die Gekkos. Und wir hatten etwas, das meinen Mann nachts zerstach und biss. Sahid gab ihm eine Salbe, die aber nichts bewirkte. Nachdem er (ich nicht) völlig übersäet war mit Beulen am Rücken, an den Armen und Beinen fragten wir den Arzt. Ein Taucher von ausserhalb (Safari) wurde in der Dekokammer behandelt, daher war der Arzt für einige Tage auf der Insel. Es waren wirklich Stiche oder Bisse. Wir hatten ein Tier im Bett gefunden und es sind wohl Bettwanzen. Der Bungi wurde auf unseren Wunsch ausgesprüht.
Fazit
Jederzeit wieder. Kandholhu ist unsere Trauminsel und wird sich sehr schwer steigern lassen. Die Nebenkosten sind sehr hoch durch Getränke, Tauchen und Spa. Aber wir hoffen auf ein Wiedersehen.
zacki
Reisebericht Kandholhu 22.1.-4.2.07
Dem vorigen Reisebericht ist eigentlich fast nichts mehr hinzuzufügen....
Ca. 10 Tage vor der Abreise hatten wir über tschauder.de (einer der letzten Reiseberichte - danke!!) erfahren, daß unser gebuchter Standartbungalow doch nicht, so wie vom Reiseveranstalter versprochen, ein Einzelbungalow sondern ein Doppelbungalow sein würde. Da wir genau das absolut NICHT wollten hat es uns (und unserem Reisebüro) noch ziemlich viel Nerven (und auch Geld) gekosten so kurzfristig auf einen Beachbungalow umzubuchen. Aber alles in allem bin ich sehr froh, daß wir's gemacht haben!
Anreise: Problemlos von Wien über Colombo mit der AUA. Am Flughafen in Male war es überraschend einfach trotz vieler Schalter den richtigen zu finden. Der Transfer zum Wassertaxi ging sehr flott, auch eingecheckt waren wir schnell. Beim Warten auf unseren Flug hatten wir genug Zeit zu beobachten wie unsere Koffer in ein Taxi mit anderer Flugnummer geladen wurden...uns hat man dann, als wir nachgefragt haben schließlich auch mitgenommen. Vom Steg vor Ellaidhoo wurden wir sofort von Natascha mit dem Speedboot abgeholt und konnten kurze Zeit später "unsere Insel" zum ersten mal betreten. Dort angekommen war ein Standartbungalow für uns vorbereitet, da man das Fax von derTour noch nicht gelesen hatte. Kurzerhand wurden wir in D7 verlegt, dem einzig freien Beachbungalow (trotz Baustelle....die Dusche in der Aussicht sollte in den nächsten Tagen verschwinden). Da wir Dank voriger Reiseberichte gewarnt waren (es leben dort wirklich viel mehr Kakerlaken!) wollten wir dort nicht bleiben...und so sind wir am Tag darauf in D3 übersiedelt.
Bungalows: mit D3 waren wir sehr zufrieden. D4 dürfte sehr ähnlich sein, D5 und D2 ev. noch etwas besser, da die Terasse verteckter ist (vom Bett aus aufs Meer zu schauen ist aber auch nicht schlecht). D1 ist am nächsten beim Bootssteg und bei D6 hört man den Generator ev. ein bißchen.
D7 und 8 sind ein eigenes Kapitel: Wir finden man hört den Generator, in der Nacht von Kakerlaken besprungen zu werden ist auch nicht schön. Die Zimmer sind allerdings größer und neuer (das Bad ist allerdings nicht ganz so groß und cool) und die Aussicht ist jetzt ohne Beton-Dusche direkt davor sicher ganz nett.
Insekten hatten wir in D3 nur manchmal winzige Ameisen (nicht bissig), vielleicht 3 mal eine Kakerlake und genau eine Gelse hat mich gestochen. Ich finde für 14 Tage durchaus erträglich! ;-)
Daß einem ständig jemand vorm Bungalow herumläuft kommt eigenlich nicht vor...soviel Leute wohnen auf der Insel ja garnicht!
Essen (wir hatten HP): Das Frühstück war nicht gerade abwechslungseich, aber vielfältig und sehr gut! (und wir haben uns jeden Tag drauf gefreut) Zu Mittag haben wir so manche Überraschung erlebt: Nudeln mit chicken ohne chicken (vergessen)....würde natürlich gleich nachgeholt....Lamm-Burger mit steinhartem Brot...hat mir eine Kugel Eis eingebracht....scharfe Nudeln ohne Paprika (vergessen)....und man darf sich nicht wundern wenn ein und dasselbe Gericht an zwei Tagen hintereinander völlig verschieden aussieht! (Kandholhu-Sandwich) ;-) Aber der Service war immer äußerst nett und hilfsbereit. Abendessen: Sehr kreativ und abwechslungsreich (leider nie Buffet...da das Meer um diese Jahreszeit zu nahe an den Eßraum herankommt und kein Platz ist um draußen zu sitzen...ich schätze darum war kein Buffet bzw. Barbeque möglich). Es gab garnichts auszusetzen - einfach sehr gut! (Schade nur, daß der Koch scheinbar wirklich im April die Insel verläßt)
Riff: wie von allen beschrieben: sehr schön! ...Am Außenriff sollte man allerdings wirklich nur mit Flossen schnorcheln, da an manchen Stellen die Strömung doch stärker ist. Und wenn man von der Tauchschule aus nach rechts das Riff umrunden möchte sollte man sich auf einen längeren Ausflug gefaßt machen...man kan nämlich erst wieder am Steg auf der anderen Seite aus dem Wasser (ziemlich frustrierend wenn das Wasser zwar nicht tief ist aber keine Möglichkeit besteht an Land zu kommen...) außerdem hat mir persönlich das Riff links herum sowieso besser gefallen.
Tauchen: Maja und Anestis sind zwei nette, engagierte und sehr flexible Tauchlehrer. Schade, daß auch sie im Frühling abreisen!
Von den Tauchplätzen bei denen wir waren haben uns am besten gefallen: Elaidhoo housereef, Himendoo Thila (Manta point) und nachts das eigene Hausriff.
Wetter: zwei mal hat es in der Nacht ein bißchen getröpfelt....ansonsten hatten wir nur Sonnenschein und ein paar Wolken!
Ausflüge: einmal sind wir mit dem Ari-Explorer zum Schnorcheln gefahren. War ein netter Ausflug, mal ein anderes Riff. Das Boot ist nicht mehr das neueste, aber für ein paar Stunden optimal!
Spa: das Dampfbad und die Sauna finde ich bei diesem Klima etwas übertrieben...aber (das haben wir leider erst am letzten Tag herausgefunden) es gibt dort einen netten kleinen Pool (einmal warm einmal kalt) wo man ganz ungestört relaxen kann (weil die anderen wahrscheinlich auch nicht daran denken hier baden zu können). Die Partnermassage mit anschließendem Bad kann ich auch nur wärmstens empfehlen! sehr romantisch!
Generator: ist während unseres Aufenthalts 2 mal repariert und somit ausgeschaltet worden...hat nicht sehr gestört...vielleicht war er nachher wirklich ein bißchen leiser...auf der D1-D6 Seite hört man ihn aber praktisch sowieso nicht.
Die Müllverbrennung hat manchmal (abends) etwas gestört....aber da man den Mist ja selber macht...
Abreise: etwas verpätet holte uns das Boot um uns auf die Luxusinsel W zu bringen (furchtbar! riesengroß...dort fahren sie sogar mit Golfwägelchen herum!) von wo aus wir mit dem Wassertaxi zurück nach Male gebracht wurden.
Alles in allem ein SEHR schöner Urlaub! Teuer, aber das vergißt man wenn man dort ist am besten gleich wieder und genießt einfach!
Babsi und Hans (Wien)
barbara.speta at gmx.at
PS: und die Postkarten sind nach ca. 3 Monaten dann doch noch angekommen... (vielleicht haben sie in Australien vorbeigeschaut!)
Anreise:
Unsere Anreise erfolgte von Hamburg über Dubai nach Male. Wir sind mit Emirates geflogen. Die Zeit im Flieger war gut auszuhalten, da Emirates selbst in der Economy Class über kleine Bildschirme in jedem Sitz verfügt und man aus einem Katalog mit über 1000 Filmen (auch aktuelle Kinofilme), Musiktiteln, Spielen etc. auswählen kann. Das Essen war okay, kann man nicht klagen. Wir kamen morgens um 8:00 Uhr in Male an und wurden direkt von strömendem Regen begrüßt, so dass wir zunächst gar nicht landen konnten.
Weiter ging es für uns mit dem Airtaxi, hierfür wird man zunächst mit dem Bus zum Airtaxi-Hafen gebracht. Ein Flug hiermit lohnt sich auf alle Fälle! Man hat aus dem Wasserflugzeug einen wunderbaren Blick auf die einzelnen Inseln! Der Transfer mit dem Airtaxi geht nicht direkt nach Kandholhu, sondern zu einer Insel im Umkreis (je nachdem, wo die anderen Gäste aussteigen). Bei unserer Hinreise wurden wir auf Maayafushi abgesetzt und wenig später mit dem Ari Explorer II abgeholt. Natascha (nettes Mädel aus Serbien, zuständig für die Gäste) holte uns ab und begrüßte uns zunächst mit einer frischen Kokosnuss. Gemütlich schipperten wir nun auf Kandholhu zu. Dort angekommen wurden noch ein paar Formalitäten ausgefüllt, es gab noch ein Minz-Sorbet (sehr köstlich) und dann machten wir zusammen mit Ivan (arbeitete im Spabereich, hat die Insel aber mittlerweile verlassen) und Natascha einen Inselrundgang und wurden dann an unserem Bungalow abgesetzt.
Bungalows:
Es gibt mittlerweile 18 Bungalows auf der Insel: 4 Wasserbungis, 8 Beachbungis und 6 Standardbungis.
Wir hatten vorab per Mail den Beachbungi D1 reserviert, uns wurde jedoch bei unserer Ankunft mitgeteilt, dass dieser noch belegt sei. So bekamen wir einen von den neuen Bungalows D7, jedoch mit der Option, am nächsten Tag umzuziehen, falls uns dieser nicht gefallen würde.
Die Bungis D7 und D8 sind direkt gegenüber von den Wasserbungalows. Lt. Anestis (Tauchlehrer) sind dies ehemalige Massagebungalows. Derzeit gibt es zur Strandseite zwei davon, es waren scheinbar vorher vier.
Auf den ersten Blick waren wir schwer begeistert von D7. Im Gegensatz zu den übrigen Beachbungis verfügen D7/8 über eine separate Haustür auf der Inselinneren-Seite. Von dort gelangt man in einen kleinen Flur. Links geht ein Duschraum ab, rechts befindet sich ein WC sowie ein Waschbecken. Gerade durch kommt man direkt in den Wohn-/Schlafraum, der mit Klimaanlage ausgestattet ist. Mittig ist das Bett, links davon eine kleine Sitzecke, rechts die Jacuzzi-Wanne. Außerdem verfügt der Bungi wie die anderen auch über einen Kaffeezubereiter. Vorne zum Bett raus gelangt man auf die Terrasse, die eine kleine Sitzecke hat. Außerdem befindet sich auf der Terrasse noch die Außendusche. Der Strand liegt direkt davor, hier sind noch zwei Liegen vorhanden. Der Bungalow ist im Gegensatz zu den „Alten“ mit vielen Fenstern versehen. Außerdem verfügt er über einen kleinen Garten, man kann also einmal um die ganze Hütte rum gehen. Des Weiteren ist das Dach von innen mit Holz ausgebaut, nicht wie die „Alten“ mit Palmenblättern. Dies hat den Vorteil, dass es nicht so müffelt.
Wie gesagt, auf den ersten Blick waren wir sehr angetan von diesem Bungalow. Doch nach kurzer Zeit legte sich unsere Euphorie (wobei das nur unsere subjektive Meinung ist, es gibt sicher viele, denen der Bungalow super gefällt).
Hier sind nun die nach unserer Ansicht nicht so schönen Dinge aufgeführt.
Die Toilette hat ein kleines Fenster. Schlauerweise hat man jedoch von außen direkt vor dieses Fenster die Klimaanlage angebracht, so dass man das Fenster nicht öffnen kann (um ein Öffnen auszuschließen, wurde es vernagelt). Jeder kann sich vorstellen, wie die Luft auf einer Toilette ist, wenn es keinerlei Möglichkeit zum Lüften gibt.
Das Bett wurde mittig in den Wohn-/Schlafraum gebaut. Dies sieht fantastisch aus, allerdings ist es nicht besonders praktisch. Die Sitzecke (die wirklich schön und auch bequem ist) wurde einfach in eine Ecke gequetscht, weil kein Platz mehr vorhanden war. Sie steht dort mehr als ungünstig, dass man sich regelrecht reinzwängen muss und dann den Blick auf den Kleiderschrank genießen kann. Aber das „Sinnloseste“ an diesem Bungalow ist, dass man die Jaccuzzi-Wanne neben das Bett gestellt hat. Wir haben den ersten Abend darin gebadet und hatten trotz Lüftens und Klimaanlage die ganze Nacht über entsetzlich feuchte Luft, so dass man kaum Schlafen konnte. So schön die Wanne ist, aber in D7 kann man sie wenn nur morgens benutzen, da die Luft anschließend stundenlang schlecht ist.
Ein weiterer Kritikpunkt, der jedoch auch einfach dummer Zufall gewesen sein kann, ist, dass wir in D7 unglaublich viel Ungeziefer hatten. Obwohl es kein offenes Bad gibt und das Dach von innen mit Holz ausgebaut ist, wimmelte (!) es nur so von riesigen Ameisen, Kakerlaken, Geckos etc. Klar, man muss bei dem Klima natürlich damit rechnen, aber in D7 hatte es wirklich sehr extreme Ausmaße. Möglicherweise war dies aber auch nur ein blöder Zufall.
Trotz allem war der Bungalow natürlich schön, besonders für´s Auge, aber wir haben den Beachbungi D1 am nächsten Tag dann doch in Anspruch genommen. Ich denke, es wurde zu viel Wert auf einen schönen Anblick gelegt, aber leider ist der Schuss nach hinten losgegangen, denn die Einrichtung ist zwar schön anzusehen, aber leider mehr als unpraktisch.
Unser Umzug in D1 verlief äußerst unproblematisch. Unser Gepäck wurde abgeholt und wir durften am Nachmittag des zweiten Tages einziehen. Da D1 schon vielfach beschrieben wurde, fasse ich mich hier kurz. Der Zugang in den Bungalow erfolgt direkt über den Strand. Im Wohn-/schlafraum befindet sich ein großes Bett (die im Übrigen in allen Bungis eine große Matratze haben), ein Schreibtisch, Kleiderschrank, Klimaanlage. Das Bad ist halboffen, d.h. das WC sowie die Waschbecken und eine Dusche sind überdacht. Die Jaccuzzi-Wanne ist halbüberdacht (man kann aber bei Regen gut drin liegen ohne übermäßig nass zu werden) und eine Außendusche befindet sich unter freiem Himmel. Das Bad ist riesig groß und fantastisch. Es standen dort Duschgel, Shampoo, Conditioner und Bodylotion bereit (sehr gute Qualität). Ich bin damit natürlich sehr verschwenderisch umgegangen und stellte dann fest, dass es während des Aufenthaltes bei uns nicht erneuert wurde...
Ebenso erhält man Bademantel, Duschhandtuch und Strandlaken.
Der Bungalow D1 hat ein Palmenstroh-Dach, dadurch müffelt es im Inneren schon ein wenig, wenn man jedoch die Tür zum offenen Bad auflässt, ist es gut auszuhalten.
Des Weiteren haben die Bungalows D1-D6 einen Fernseher, in D7 war keiner vorhanden. Allerdings gibt es ohnehin nur 8 Programme und man fliegt ja auch nicht auf die Malediven um fernzusehen.
Die Insel:
Über die Insel wurde bereits sehr viel geschrieben, so dass ich mich kurz halte. Kandholhu ist eine sehr kleine Insel (ca. 80m x 180m groß), die im Ari-Atoll ca. 70 km von Male entfernt liegt. Insgesamt gibt es 18 Bungalows (4 Wasser, 6 Standard, 8 Beach). Für Ruhesuchende ist Kandhohlu perfekt, man bekommt von den anderen Gästen absolut nichts mit und fühlt sich fast alleine auf der ganzen Insel. Der Wind weht (sofern vorhanden) meist aus Nordost, die Bungis sind in Richtung Südwest, so dass man hiervon nichts mitbekommt. Eine Umrundung ist im normalen Tempo in 5 Minuten möglich, da man jedoch so viel beobachten kann (Babyhaie, Rochen, den Graureiher etc.) haben wir meist wesentlich länger gebraucht. Langeweile ist bei uns (trotz durchwachsenen Wetters) nicht ein einziges Mal aufgekommen.
Personal:
Auf der Insel gibt es insgesamt ca. 70 Angestellte, wovon allerdings viele im Hintergrund arbeiten, so dass man diese nicht bemerkt. Insgesamt ist das Personal äußerst freundlich und gepflegt. Ein Smalltalk war immer drin. Das Englisch des Personals ist ausbaufähig, aber zur Verständigung reicht es allemal. Über das Personal kann ich rein gar nichts Negatives berichten, wir hatten mit allen unseren Spaß!
Die meisten Angestellten stammen aus dem asiatischen Raum (Indien, Bangladesch, Sri Lanka und Malediven). Wie uns erzählt wurde, gibt es zwischen dem europäischen und dem asiatischen Personal gravierende Unterschiede. Dies betrifft nicht nur die Bezahlung (Asiatische Angestellte bekommen zwischen 90 und max. 350 USD im Monat, europäische Angestellte natürlich ein Vielfaches), sondern auch das Essen (die europ. Angestellten und die asiat. Frauen bekommen ähnliches Essen wie die Hotelgäste, die asiat. Männer bekommen dreimal täglich Curry vorgesetzt), sowie den Freiraum auf der Insel (die asiat. Männer dürfen nur ab 18 Uhr an einem bestimmten Bereich der Insel baden gehen). Wir fühlten uns teilweise ganz unwohl, wenn man gesehen hat (wir haben uns vom Manager das „Herz der Insel“ zeigen lassen), wie das Personal gelebt hat und wie gut man es sich doch selbst auf der Insel gehen lässt.
Zimmerreinigung:
Auf der Insel gibt es drei Roomboys. Die Zimmer werden zweimal täglich gereinigt. Beim ersten Mal wird komplett geputzt, beim zweiten Mal wird das Bett zum Schlafen gehen fertig gemacht sowie noch einmal kurz der Sand weggefegt. Im Großen und Ganzen bekommt man hiervon wenig mit. Der abendliche Besuch der Roomboys fällt meist in die Essenzeit, so dass man direkt nach dem Essen ins Bett fallen kann. Morgens hingegen ist die Zeit doch etwas variabel. An manchen Tagen kamen die drei Jungs schon um 9 Uhr, an anderen Tagen war bis 14 Uhr keiner da. Hier wäre eine halbwegs feste Zeit in meinen Augen besser. Aber ich möchte auch dazu sagen, dass alle drei neu sind (das letzte Trio hat vom einen zum anderen Tag gekündigt).
Die Zimmer sind an sich sauber, auch wenn man dies nicht immer mit deutschen Verhältnissen vergleichen kann. So wurde z.B. ein Zahnpastafleck im Waschbecken erst nach 2 Tagen entfernt. Aber damit kann man denke ich leben. Da das Bad halboffen ist, sollte man auch damit leben können, dass windbedingt das ein oder andere Gestrüpp mal im Bad rumliegt.
Die Handtücher werden bei Bedarf erneuert. Hierfür musste man lediglich die zu wechselnde Wäsche auf den Fußboden legen. Dies gilt jedoch nicht, wie wir schmerzhaft feststellen mussten, für die Strandlaken. Diese wurden vom Fußboden aufgehoben und fein säuberlich zusammengefaltet wieder aufgehängt. Neue Strandlaken sind also nicht vorgesehen, es sei denn man fragt explizit danach.
Restaurant/Bar:
Wir hatten HP gebucht. Seit einiger Zeit ist ja möglich, auch VP zu buchen. In meinen Augen reicht HP vollkommen aus, da man jederzeit an der Bar auch a la carte etwas Essen kann. Die VP-Gäste wählen ihr Essen aus dergleichen Karte aus, das teuerste Gericht kostet 25 USD, der VP-Aufschlag beträgt ca. ebenso viel. Von daher macht es in meinen Augen keinen Sinn.
Während des Aufenthaltes hat man stets denselben Tisch sowie feste Kellner. Dies finde ich sehr schön.
Zunächst einmal zum Frühstück.
Morgens gibt es von 7:30 – 10:00 Uhr Frühstück in Buffet-Form. An jedem Tisch liegt zusätzlich ein kleiner Bogen, an dem man ankreuzen kann, ob und in welcher Form man Eier möchte (gekocht, Spiegeleier, Rühreier etc.). Außerdem besteht die Möglichkeit, ein maledivisches Frühstück zu bestellen (dies ist in meinen Augen so reichhaltig, dass es bis abends anhält). Ansonsten bekommt man alles, was man so braucht. Es gibt stets Salat, Obst, verschiedene Brote (die wirklich sehr lecker sind), Marmelade, eine etwas kleinere Wurst und Käseauswahl (was sicher mit dem Klima zusammen hängt) sowie Cornflakes in allen möglichen Variationen. Hier sollte jeder satt werden.
Die VP-Gäste können mittags a la carte essen. Wie gesagt, es ist dieselbe Karte, die ein HP-Gast auch bekommt, die Preise liegen zwischen 10 USD und 25 USD.
Abends gibt es von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr Dinner. Es wird jeden Tag ein 4-Gänge Menü (Starters, Suppe, Hauptgang, Dessert) serviert, wobei man immer aus drei Varianten wählen kann (nur die Suppe steht fest). Sonntags und Donnerstags wird ein 5-Gänge-Gala-Dinner serviert. Es gibt dann noch zusätzlich ein Sorbet. Bei gutem Wetter (bei unserem Aufenthalt war es leider nicht einen einzigen Tag gut genug) wird abends direkt am Strand serviert. Da mein Mann und ich Vegetarier sind, war bei uns die Auswahl am ersten Abend nicht allzu groß. Wir haben dies dem Koch (Marco) mitgeteilt, der extra für uns jeden Tag fantastische Gerichte gezaubert hat. Einziges Manko für uns als Vegetarier: es gab jeden Tag als Starters gemischten Salat. So gerne ich Salat esse, aber 14 Tage hintereinander war das doch etwas langweilig, zumal es für die restlichen Gäste die größten Köstlichkeiten gab. Aber das ist auch der einzige Punkt, der zu meckern ist.
Ansonsten ist die Küche wirklich großartig. Es gibt jeden Tag äußerst kreative Gerichte (wie z.B. eine Vanille-Knoblauch-Suppe oder ein Rosmarin-Brulee oder oder). Ich habe auch in Deutschland selten besser gegessen als auf den Malediven. Da wir dort unsere Flitterwochen verbracht haben, gab es für uns als „Geschenk“ am letzten Abend ein spezielles Menü, das wir zusammen mit Marco vorher ausgesucht haben.
Ein Urlaub auf Kando ist bei dem feinen Essen jedenfalls nichts für die schlanke Linie ;-)
Schnorcheln/Tauchen:
Das Hausriff vor Kandholhu ist wirklich fantastisch. Die Korallen sind in einem sehr guten Zustand und soweit das Auge reicht, hat man eine großartige Fischvielfalt. Es gibt drei Einstiege zum Schnorcheln, dies reicht auch vollkommen aus. Um die ganze Insel zu umschnorcheln, braucht man schon ca. 1,5 Stunden. Allerdings ist gerade im Bereich der Wasserbungalows oftmals doch eine stärkere Strömung, so dass es zwar möglich ist, aber doch schon recht anstrengend wird. Wir haben alles von Haien, über Schildkröten und die kompletten Nemo-Film-Darsteller gesehen. Hier alles aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.
Die Tauchbasis wird zur Zeit von Anestis geführt. Tauchgänge sind meiner Meinung nach recht teuer. Wir haben pro Tauchgang (incl. Bootsfahrt und Leihmaterial) 80 USD gezahlt. Nitrox kostet nochmals 5 USD extra. Auch bei mehreren Tauchgängen werden die Preise nicht wesentlich günstiger. Die Gruppen sind in der Regel sehr klein, Anestis ist meist nur mit zwei Mann rausgefahren. Da das Hausriff so fantastisch ist, kann man sich das Geld fürs Tauchen fast sparen.
Spa/Fitness/Ausflüge:
Die Insel verfügt über einen ausgezeichneten Spabereich. Dieser ist verhältnismäßig groß mit vier Wellbeing-Bungalows, einer Saunalandschaft bestehend aus einer finnischen Sauna, einem Dampfbad und sehr schönem Ruhebereich, sowie einem Fitnessraum. Zwei der Wellbeing Bungalows sind direkt zur Strandseite gebaut, zwei weitere befinden sich im Inselinneren und sind hauptsächlich für Beauty-Behandlungen wie Maniküre, Pediküre etc. gedacht. Die Strand-Bungalows haben je zwei Massageliegen, so dass hier Paarmassagen durchgeführt werden. Die beiden Masseurinnen machen ihre Arbeit fantastisch. Die Preise entsprechen ungefähr dem deutschen Niveau (z.B. kostet eine 60 minütige Paarmassage mit anschließendem Bad in einer riesen 800l-Wanne und Sekt 160 USD). Wir haben bei unserer Ankunft einen Gutschein erhalten, dass wir die vierte Massage kostenlos bekommen.
Ausflüge werden mit dem ARI Explorer II täglich angeboten, sofern mindestens vier Leute daran teilnehmen. Ein Grundangebot steht in der Infomappe, die auf dem Zimmer sowie an der Rezeption ausgelegt ist. Sollten mindestens vier Personen einen Spezialwunsch haben, wird auch dieser erfüllt. Zu den kostenlosen Touren gehören u. a. eine Sunset Cruise oder diverse Schnorchelausflüge. Gegen Gebühr kann man auch einheimische Inseln besuchen oder eine Angelfahrt machen.
Wir haben es leider nicht geschafft noch zwei weitere Personen für den Besuch einer Einheimischen Insel zu finden. Die 30 USD p.P. waren wohl zu teuer (-;
Sonstiges:
Internet: Die Insel hat im Bar-Bereich drahtlosen Internetzugang, der kostenlos, aber dafür auch sehr langsam ist. Man kann, soweit wir das mitbekommen haben, gegen eine kleine Gebühr, sich einen Laptop „mieten“.
Wetter: Wir hatten leider etwas Pech mit dem Wetter. Insgesamt hatten wir zwei wirklich schöne Tage, ansonsten war es meist eher ein Sonne-Wolken-Mix. Allerdings kamen die meisten Regenschauer Gott sei Dank in der Nacht. Die Temperaturen stimmten natürlich trotzdem und zum Sonnen reichte das Wetter allemal. Ob es die „perfekte“ Zeit für die Malediven gibt, weiß ich nicht. Uns wurde gesagt, dass auf Kandholhu meist ab Ende Oktober nur schönes Wetter gibt, jedoch war der komplette November bis min. Mitte Dezember auch „verregnet“.
Moskitos: Ja, die gab es auf der Insel. Wenn auch nicht in Massen, aber wir hatten doch jeden Morgen 2-3 Stiche mehr. Es empfiehlt sich also, etwas gegen Insektenstiche dabei zu haben.
Personalwechsel: Das europ. Personal wird die Insel wohl leider spätestens im April 2007 verlassen. Steffi und Marco sind aller Wahrscheinlichkeit nach schon Mitte März weg, was natürlich für den Restaurantbereich sehr schade ist. Anestis und Natascha werden wohl ab April auch nicht mehr da sein.
Zukunft der Insel:
Wir haben ein Gespräch mit dem Manager geführt. Demnach wird die Anzahl der Betten nicht weiter vergrößert. Dies ist schon mal eine erfreuliche Nachricht. Der Restaurantbereich soll vergrößert werden. Dies ist meiner Meinung nach auch bitter nötig, denn bei Vollbelegung ist es doch arg eng. Ansonsten wird hoffentlich alles so bleiben, wie es ist.
Schnorchelgäste:
Während unseres Urlaubs waren nahezu täglich Gäste von anderen Inseln zum Schnorcheln da. Auf die Insel selbst dürfen die Gäste nicht. In der Regel bekommt man vom Besuch nicht allzu viel mit, es gab jedoch auch Tage, an denen es ein heilloses Durcheinander und Geschrei gab, weil scheinbar irgendwas Spannendes im Wasser entdeckt wurde. Insgesamt fanden wir diese Gäste zwar nicht besondern angenehm, aber nach spätestens zwei Stunden waren sie ohnehin wieder weg.
Tipps zur Bungalowauswahl:
Klar, jeder fragt sich, welcher Bungalow nun der beste ist. Wir persönlich würden von D7 und D8 absolut abraten (s. oben). D1 bis D6 sind eigentlich alle recht schön. D3, D4 und D5 haben den Nachteil, dass sie zum einen sehr dicht am Wasser sind (das heißt, Spaziergänger laufen wirklich direkt vor der Liege rum) und zum anderen direkt hineingesehen werden kann. Von daher würden wir D1, D2 und D6 empfehlen, diese sind etwas versetzt, man sieht seine Nachbarn kaum, da man noch Büsche drumherum hat und der Strand ist wesentlich breiter.
So, das ist unser Reisebericht. Natürlich sind alles nur unsere persönlichen Eindrücke, andere Gäste mögen es anders empfunden haben. Weitere Fragen beantworte ich gerne im Forum.
Kandholhu Cruise and Spa Island Nov/Dez 2006
Die Insel
Kandolhu liegt in der Mitte des Ari Atolls, ca. 70km von Male, bzw. Flughafen Hulule entfernt. 6-7 km östlich liegt Ellaidhoo und ebenso weit westlich Fesdu.
Seit 2003 kann die Insel Kandholudhu, Kandholudhoo oder Kandholudoo (alles alternative Schreibweisen) besucht werden. Anfangs war dies nur als Tagesgast möglich. Die Übernachtung erfolgte zu dieser Zeit auf der Island Explorer, einem großen Segel- und Kreuzfahrtschiff mit ca. 50 Betten. Diese ist aber verkauft und nun nicht mehr auf den Malediven stationiert.
Die Insel wird vom gleichen Management wie Kuramathi betrieben. Was diese dazu veranlasst hat den Namen der Anlage um ein „ud“ zu kürzen, weiß ich nicht. „Cruise and Spa Isand“ ergibt sich aber aus dem umfangreichen Wellnessangebot und der fast permanenten Verfügbarkeit der Segelschiffs Ari Explorert/II.
Dies verbunden mit der gehobenen Ausstattung veranlasst das Management sich selber 5 Sterne zu verleihen. Europäische Reiseveranstalter geben die Insel zurückhaltender mit 4 oder 4 ½ Sternen an. Gebucht werden kann Kandholhu über z.B. TUI, DerTour, Maldivian.com, Manta Reisen oder über Paradise Consult. Bei letzteren haben wir unseren 9 tägigen Aufenthalt gebucht. Um die Anreise (per Srilankan) haben wir uns selber gekümmert.
Kandholhu ist eine kleine, ovale Insel mit einem Durchmesser von unter 200m (offiziell 180*90). Von oben gesehen hat sie mit dem Hausriff die von vielen so gemochte Spiegeleioptik. Sie ist auch bei Flut komplett von einem teilweise recht breiten Strand umgeben und kann dort gemächlichen Schrittes in weniger als 10 Minuten umrundet werden.
Schuhe benötigt man hier nicht. Alle Wege, Bar, Restaurant und Rezeption sind mit (teilweise vermutlich gesiebtem) Sand ausgestattet. Der Sand ist an verschiedenen Stellen der Insel von unterschiedlicher Konsistenz. Vor der Bar und dem Restaurant ist er deutlich gröber und fester, an den meisten Stellen aber recht weich und nur wenig von groben Korallenstücken durchzogen.
Am Strand gibt es zwei Hütten mit Dusche, Toiletten und Umkleidekabine und eine Hütte, die als Überdachter Windschutz dient. Sie stören zwar den Gesamteindruck der Insel nur etwas, sind meiner Ansicht nach aber eher überflüssig und waren wohl eher für die früher häufigeren Tagesgäste nötig.
Die Gebäude und Einrichtung sind soweit möglich aus natürlichen Materialien gefertigt. So sind die Dächer mit Stroh gedeckt und auch in den Bungalows gibt es sehr viel Holz. Palmen und Bäume wurden wenn möglich erhalten und stehen ggf. auch im Halboffenen Bad oder (in einem Loch) auf der Terrasse.
Früher waren auf der Insel ein Meeresbiologe und ein deutscher Arzt fest stationiert. Letzterer war u.a. für die immer noch vorhandene Druckkammer zuständig. Der Meeresbiologe ist (leider) nicht mehr da und ein (meist deutsch sprechender) Arzt befindet sich nun nur noch manchmal auf Abruf auf Kandholhu. Dementsprechend kann die Druckkammer mangels Personal auch nicht mehr dauerhaft eingesetzt werden. Im Notfall ist ein Arzt in 30 Minuten zur Bedienung auf der Insel. Genau so lange dauert aber auch der Bootstransfer zur nächsten, immer besetzten Druckkammer auf Kuramathi.
Allgemeines zum Transfer
Kandholhu bietet Bootstransfer und Flugtransfer an. Der Bootstransfer kostet dabei zurzeit 120$, der Flugtransfer 240$ pro Person (natürlich hin und zurück). Beim Flugtransfer ist zu berücksichtigen, dass hier grundsätzlich nur 25 kg Freigepäck inklusive ist. Da auch das Handgepäck mit gewogen wird, kommt man dabei recht schnell in den Genuss 2$ pro zusätzlichem Kilo Aufpreis zahlen zu müssen. Man kann aber durchaus auch Glück haben und trotz „Übergewichts“ kostenlos mitgenommen zu werden.
Der Bootstransfer erfolgt üblicherweise mit dem Speedboot über Kuramathi. Dazu stehen auf Kuramathi 2 Speedboote zur Verfügung, von denen eines sehr groß ist und dementsprechend ruhig im Wasser liegt. Das zweite ist ebenfalls nicht sehr klein und recht komfortabel.
Die Fahrt vom Flughafen bis Kuramathi dauert knapp 90 Minuten und von dort aus eine weitere halbe Stunde. Da der Weg von Male nach Kuramathi überwiegend zwischen den Atollen erfolgt, kann dieser bei stärkerem Wellengang zu einem feuchten und anstrengenden Erlebnis werden. Die Strecke ab Kuramathi geht dann überwiegend durchs Ari Atoll und ist entsprechend ruhiger.
Der Flugtransfer (hin oder zurück) erfolgt niemals direkt nach Kandholhu, sondern über Maayafushi, Fesdu oder einer Platform nahe Ellaidhoo. Der zusätzliche Bootstransfer erfolgt entweder mit Speedboot oder Schlauchboot-Schiff (Ari Explorer I/II) Kombination und nur in seltenen Fällen mit dem Dhoni. Der Flug dauert jeweils 20-25 Minuten – der zusätzliche Bootsransfer je nach Transportmitel bis zu 30 Minuten.
Die Bungalows
Ursprünglich hatte Kandholhu 10 Bungalows mit maximal 20 Gästen. Nach einigen Erweiterungen hat die Insel zurzeit 18 Bungalows, die in 3 (Preis)Kategorien eingeteilt werden: 4 Wasser-, 8 Deluxe- und 6 Standardbungalows. Da allerdings die Ausstattung und Lage zweier Deluxebungalows erheblich voneinander abweicht, teile ich diese in 4 Rubriken ein.
In allen Bungalows gibt es bereits Doppelstecker nach Europäischer Norm. Die weiteren, ausreichenden Steckdosen sind vom britischen Typ. Zusätzliche Adapter kann man in der Rezeption bekommen. Allerdings kann man Eurostecker auch problemlos einstecken, wenn man in das obere Loch z.B. kurz einen Kugelschreiber steckt. Dies ist absolut gefahrlos, da in der oberen Buchse kein Strom fließt.
Standardbungalows (101 – 106)
Dieser Typ wird manchmal auch als Gartenbungalow oder Gardenview angegeben.
Bis Anfang 2006 wurden diese 3 Doppelbungalows vorwiegend für Tagesgäste (z.B. von Kuramathi) aber auch bei Überbuchungen benutzt. Nach einer Renovierung, Erweiterung und Neueinrichtung kann man diesen Bungalowtyp seit Herbst 2006 eigenständig buchen.
Die Standardbungalows liegen auf der östlichen Seite der Insel, ca. 20 Meter vom Stand entfernt, haben aber nur eine sehr eingeschränkte Sicht auf Strand und Meer.
Insgesamt würde ich den Bungalow als sehr wohnlich, geschmackvoll und komfortabel, aber nicht als luxuriös bezeichnen. Auch bei schlechtem Wetter bietet er ein schönes und positives Ambiente für einen angenehmen Urlaub. Dabei versteht sich von selbst, dass der Bungalow auch sauber ist.
Deluxe- / Beachbungalows (D1-D6)
Die Deluxebungalows (auch oft als „Beachfront“ angeboten) sind die ältesten auf der Insel, was man Ihnen bei einem Alter von weniger als 3 Jahren aber (bisher) natürlich nicht anmerkt. Sie liegen auf der meist windgeschützen Südwestseite von Kandholhu. Ist es eher schattig, aber recht windig, dann freut man sich hier über den Windschatten; ist es sonnig und heiß, würde man sich eine leichte Brise wünschen.
Die Bungalows haben keinen Zugang vom Weg, der hinter dem Strand die Insel umrundet und werden so üblicherweise über den Strand erreicht und betreten. Dennoch halten sich die vorbeilaufenden Menschen in geringen Grenzen und stören nicht.
Die Bungalows sind sehr komfortabel eingerichtet, das riesige Halboffene Bad ist luxuriös ausgestattet.
Bundalow D3, D4 und D5 liegen relativ offen am Strand. Bungalow D1, D2 und D6 sind etwas „privater“. Auch hier ist vor dem Bungalow am Strand jede Menge Platz für die Sonnenliegen. Zusätzlich bieten sie aber auch einen kleinen, abgeschiedenen, nicht einsehbaren Schattenplatz vor der eigenen Terrasse. Dieser Vorteil wird natürlich durch die schlechtere Sicht vom Innenraum erkauft. Hier gibt es nicht die uneingeschränkte Meersicht wie in D3-5.
Hier sollte man also nach seinem Geschmack auswählen und wenn möglich vorreservieren.
Die Unterschiede zwischen diesen beiden Dreiergruppen sind meiner Ansicht nach zu vernachlässigen. D4 steht etwas vor D3 und D5 und ist deshalb diesen vielleicht vorzuziehen. Das sind aber letztlich nur Nuancen.
Bei der anderen Dreiergruppe würde ich vermutlich eher D6 nehmen, weil er noch etwas „privater“ wirkt. Aber auch hier ist der Unterschied sicherlich nur hauchdünn.
Deluxe- / Beachbungalows (D7-D8)
Bei diesen beiden Bungalows handelt es sich um die neusten der Insel, die erst im 3 Quartal 2006 fertiggestellt, bzw. als Gästebungalow umgebaut wurden. Bisher werden sie nicht als separater Typ angeboten, sondern zählen wie D1-D6 als Beachfront Bungalows. Diese Tatsache stellt zur Zeit eines der größten Probleme der Insel dar, denn obwohl diese Räume wunderschön und geräumig eingerichtet sind, möchte doch niemand gerne darin wohnen.
Hinter einer fast 8 Meter breiten Holz-/Glasfront befindet sich ein wunderschöner, ca. 35 qm Wohn-/Schlaf- und Baderaum, der auch zur Seite hin noch weitere Fensterfronten hat. Neben dem großen und bequemen Himmelbett befindet sich auf der einen Seite ein Whirlpool und auf der anderen Seite eine bequeme Sitzgruppe. Selbstverständlich gibt es auch einen geräumigen Schrank mit Tresor, Kaffee-/Teeautomat und das übliche Telefon. Waschtisch, Toilette und Dusche sind in separaten, etwas kleinen und geschlossenen Räumen untergebracht.
Hauptproblem dieser Bungalows liegt in der Tatsache, dass sie ursprünglich als Behandlungsräume für den Spa Bereich gebaut und konzipiert wurden und dabei mehr auf Abgeschiedenheit als auf eine schöne Aussicht geachtet wurde.
Wer aber möchte für das viele Geld tatsächlich beim Blick aus den vielen und schönen Fenstern und Türen entweder „Mauern“ aus Strohmatten in 2 Metern Entfernung oder in Richtung Meer eine Dusche aus Stein sehen, die fast jede Aussicht auf Strand und Meer komplett nimmt. Ob diese Dusche den Zweck hat, auch bei diesen Bungalows von einem teilweise offenen Bad reden zu können, oder ob sie bei den ehemaligen Behandlungsräumen absichtlich so gebaut wurde, damit der Blick vom Strand auf die Behandelten versperrt wird, vermag ich nicht sagen.
Während unseres Aufenthaltes haben aber die meisten Gäste dieser beiden Bungalows nach Protesten nach wenigen Tagen in einen der anderen Deluxe Bungalows gewechselt.
Wer mehr Wert auf eine geräumige und gehobene Ausstattung des Bungalows legt als auf eine einigermaßen brauchbare Aussicht, dem lege ich diese beiden Räume ans Herz. Wer aber (zumindest von einem teueren Maledivenurlaub) auch eine nette Aussicht aus dem Bungalow erwartet, der sollte bei Buchung eines Beachfront/Deluxe Bungalows darauf bestehen, nicht in D7 und D8 untergebracht zu werden.
Wasser
Die 4 Wasserbungalows sind exklusiv ausgestattet, liegen an der Südseite der Insel und sind über einen bei Sonne recht heißen Holzsteg zu erreichen. Da jeder Bungalow am Ende einen eigenen Stegteil besitzt, laufen auch keine anderen Gäste hinter dem eigenen Bungalow her. So kann man seinen Urlaub ungestört und abgeschieden genießen. Selbstverständlich bieten sie alle Annehmlichkeiten der anderen Bungalowarten. Darüber hinaus haben sie einen eigenen Zugang zum Meer an der Terrasse. Der Whirlpool bietet den gleichen wunderschönen Ausblick auf das Meer, wie man ihn auch vom Bett oder der Sitzgruppe hat.
Insgesamt sind die Wasserbungalows wirklich sehr schön und luxuriös eingerichtet. Hier kann man in schöner Atmosphäre und Abgeschiedenheit einen sicherlich sehr angenehmen Urlaub verbringen.
Restaurant und Bar
Seit April 2006 wird Restaurant und Bar von einem deutsch/österreichischen Paar bewirtet. Da Marco und Stefanie Ihren Job mit großem Engagement betreiben, hat dadurch die Qualität von Restaurant und Bar einen für die Insel angemessenen hohen Standard. Marco ist als Koch für das Restaurant, Stefanie für die Bar verantwortlich. Darüber hinaus sind sie aber als deutschsprachige Angestellte oft auch Ansprechpartner für alle möglichen anderen Dinge, obwohl sie eigentlich nicht dafür zuständig sind.
Der Urlaub auf Kandholhu kann mit ÜF, HP und VP gebucht werden, wobei man pro Mittag- und Abendessen derzeit einen Aufpreis von 25$ rechnen muss.
Wie üblich erhält man beim ersten Besuch zwar auch einen Tisch zugewiesen. Diesen muss man aber nicht unbedingt während des kompletten Urlaubs behalten. Im Gegensatz zu allen mir bisher bekannten Maledivenresorts wird man dann aber nicht ständig von einem Kellner bedient, sondern vom gerade verfügbaren Personal.
Im Restaurant arbeiten 3 Malediver und 2 Frauen von den Philippinen. In der Küche arbeiten für den Koch 8 Angestellte aus Sri Lanka, Bangladesh und Indien.
Das Restaurant hat üblicherweise nur 2er Tische. Je nach Besucherzahl werden mehr oder weniger Tische im feinsandigen Raum aufgestellt. Bei voller Belegung der Insel mit jetzt 36 Gästen ist der Speisesaal etwas zu klein. Während unseres Aufenthalts habe ich dort aber nie mehr als 15 Tische gezählt, was meiner Ansicht nach auch die Obergrenze sein sollte. Laut Manager ist geplant das Restaurant um einen weiteren Kreis zu erweitern.
Die Bestuhlung ist bequem. Bei schlechtem Wetter, bzw. starkem Wind werden zum Schutz durchsichtige Kunststoffrollos heruntergezogen, so dass man weiterhin nach draußen schauen kann.
Im Restaurant befindet sich auch eine Holzablage in Bootsform auf der überwiegend deutsche Bücher abgelegt wurden, die man nun kostenlos nehmen und lesen kann. Natürlich kann man eigene, ausgelesene Bücher und Zeitschriften dort hinlegen. Unsere Zeitschriften fanden auf jeden fall schnell andere Leser.
Frühstück (7:30 – 10 Uhr)
Zum Frühstück ist ein kleines Buffet aufgebaut. Hier gibt es täglich 2 Sorten (meist) frisch gepressten Saft, 3-4 Sorten frisches Obst (vom Orangen über Bananen zu exotischen Früchten wie „Dragonfruit, die ich vorher noch nie gesehen habe), verschiedene Sorten Brot (hell, dunkel, mit/ohne Körner, Toast), Kuchen, 2-3 Sorten Käse, meist 3 Sorten Wurst, Oliven und Gurkenscheiben, verschiedene Cerealien und eine Schale mit wechselndem Salat, Obstsalat und Joghurt.
Zusätzlich erhält man jeden Morgen einen kleinen Zettel, auf dem man ankreuzen kann, ob und wie man sein(e) Frühstückseier haben möchte, kann kleine Zutaten wie Bohnen oder Pilze anfordern und darauf auch ein maledivisches Frühstück aus Fischcurry, Thunfischsalat, dünnem Fladenbrot und Reis bestellen.
Zusätzlich befinden sich auf jedem Tisch noch viele kleine Gläschen mit verschiedenen Marmeladensorten, Mayonnaise und Ketchup.
Dazu gibt es Kaffee und Tee – aber für mich gab es auch einen sehr leckeren Kakao.
In der Regel scheinen die Säfte vom Geschmack her beurteilt frisch gepresst zu sein.
Alles ist gut zubereitet und frisch. Die Zutaten sind sicherlich hochwertig.
Die Auswahl eines (teilweise schon übertrieben ausgestatteten) Buffets wie z.B. auf Velidhu kann das Frühstück jedoch nicht bieten. Auch scheint das Personal teilweise etwas träge zu sein (vor allem, wenn Koch und „Cheffin“ nicht in der Nähe sind). Leere Schalen am Buffet werden nicht mit größter Aufmerksamkeit bedacht und nachgefüllt. Trotz Hinweis (auf diverse leere Schüsseln) wurde z.B. der Joghurt nicht nachgefüllt. Als ich Stefanie 30 Minuten später direkt fragte, dauerte es keine Minute…
Natürlich sind wir im Urlaub und haben Zeit. In einer Anlage dieser Preislage sollte ein Gast aber nicht mehrmals nachfragen müssen.
Natürlich kann man sich das Frühstück auch ins Zimmer bringen lassen und dort Essen. Dafür wird ein Aufpreis von 5$ berechnet.
Uns hat das Frühstück immer gut geschmeckt. Sicherlich könnte man über die mangelnde Abwechslung klagen. Aber im Ernst: Bei den meisten Besuchern dürfte das Frühstück zu Hause weit weniger gut und abwechslungsreich sein.
Erstaunlich war allerdings bei einem gehobenen Resort, dass nie genügend Teekannen am Buffet standen. Anscheinend gibt es schicht nicht genügend auf der Insel.
Mittagessen / Snacks
Zum Mittagessen gibt es weder ein fertiges Menü, noch ein Buffet. Wer Vollpension gebucht hat, kann sich mittags nach Belieben aus der Speisekarte bedienen. Wer ÜF oder HP gebucht hat, kann das selbstverständlich auch, muss jedoch dafür die in der Karte eingetragenen Preise bezahlen.
Lässt man sich die Speisen aufs Zimmer bringen, dann bezahlt man dafür anstatt der üblichen 10% stolze 20% Service Charge. So steht es zumindest in der Preisliste, obwohl mir Stefanie versicherte, dass sie im Kassensystem überhaupt keine 20% eingerichtet haben.
Abendessen
An 5 Tagen wird ein Menü serviert, bei dem man bei jedem der 4 Gänge zumindest eine Alternative hat. Auf besonderen Wunsch, bei Unverträglichkeiten oder z.B. für Diabetiker wird selbstverständlich Rücksicht genommen. Dies sollte man nach seiner Ankunft mit Marco besprechen.
An zwei Tagen der Woche wird ein Gala Dinner angeboten. Nur bei gutem Wetter wird dann am Strand ein Buffet oder Barbecue aufgebaut. Aufgrund der Platzverhältnisse im Restaurant kann dort kein reichhaltiges Buffet veranstaltet werden. Deshalb gibt es bei schlechtem Wetter das Galadinner im Restaurant als 5 Gänge Menü.
Das Essen ist von hoher Qualität und fast jeder Gast äußerte sich ausgesprochen lobend über das Menü. Um zu Hause ein Abendessen gleicher Qualität zu bekommen, wird man sich schon ein Haus mit sehr guter Küche auswählen müssen und deutlich mehr bezahlen, als man das auf Kandholhu tun muss.
Aber auch wenn die Speisen sehr schön auf den Tellern angerichtet sind, waren alle von mir befragten Gäste auch mit der Menge des Essens absolut zufrieden.
Natürlich bietet ein Buffet mehr Auswahl und auch die (wie ich finde eher schlechte Möglichkeit) sich sinnlos voll zu stopfen. Wer aber bereits eine gehobene Küche gewohnt ist, der wird auf der Insel nicht enttäuscht und wer so etwas nicht kennt, wird etwas Neues und Gutes kennen lernen.
Zukunft
Insgesamt machen Bar und Restaurant einen sehr guten und vor allem gut geführten Eindruck. Zwischen der hohen Motivation und Bereitschaft von Marco und Stefanie die Gäste zufrieden zu stellen schimmert leider aber immer auch ein wenig Enttäuschung/Verärgerung über das Management, welches wohl nicht den gleichen Einsatz zeigt.
Dies könnte dazu führen, dass Marco und Stefanie die Insel Kandoholhu Mitte März 2007 nicht nur für einen verdienten Urlaub, sondern dauerhaft verlassen. Dies wäre sicherlich ein herber Verlust für Insel und Gäste.
Das Hausriff
Von allen bisher von uns besuchten Inseln ist Kandholhu eindeutig die Insel mit dem für Schnorchler besten Hausriff – und zwar mit weitem Abstand. Da ich auch in meinen älteren Berichten anderen Inseln gute Noten gegeben habe, dann bleibt mir für das Hausriff von Kandholhu eigentlich keine passende Schulnote mehr übrig, denn das Riff ist zumindest aus Sicht der Korallen mindestens zwei Klassen besser als die anderen.
Wo El Ninjo und Korallenbleiche in Schnorcheltiefe auf den anderen Malediveninseln 80-90% der Korallen zerstört hat, da ist wie durch ein Wunder auf Kandholhu die gleiche Prozentzahl erhalten geblieben. Muss man auf anderen Inseln bis 5m Tiefe länger zwischen dem abgestorbenen Korallenschrott nach einer fotogenen Koralle suchen, da benötigt man hier die gleiche Zeit, um einen abgestorbenen Bereich zu finden.
Bei aller Euphorie: Die Farbenvielfalt und Pracht vor El Ninjo und Korallenbleiche ist auch hier nicht mehr ganz zu finden. Der Besucher von Kandholhu ist aber zumindest nicht ganz so weit von der ursprünglichen Schönheit entfernt.
Selbst in der Lagune und hinter dem Riff finden sich wirklich schöne Stellen und selbst an der (in die Korallen gehauenen) Bootseinfahrt kann man bessere Korallen sehen, als an manchen Inseln am Außenriff. Insofern ist das Hausriff sogar dazu geeignet Nichtschwimmern im Stehen oder Knien einen Teil dieser Schönheit zu zeigen.
Warum die Erwärmung von El Ninjo 1998 hier wenig Schaden angerichtet hat, ist nicht endgültig bekannt. Leider gibt es ja auch nicht mehr den Meeresbiologen auf der Insel, den ich gerne danach gefragt hätte. Eine Erklärung könnte aber sein, dass aufgrund der Beschaffenheit des Riffs, dieses schon länger auf höhere Temperaturen vorbereitet war. Sieht man sich das Riff nämlich bei Ebbe an, dann ragen viele der lebenden Korallen weit aus dem Wasser hinaus und das wenige Wasser um die übrigen erwärmt sich bei Sonne sicherlich auch schneller. Korallen, die sich in Jahrzehnten an diese Tortur gewöhnt haben, konnten über die 5 Grad Erwärmung durch El Ninjo sicherlich nur lachen …
Dies ist aber lediglich (m)ein Laienhafter Erklärungsversuch, der keinerlei Anspruch auf Richtigkeit erhebt.
Sei es, wie es sei – das Riff alleine ist die Anreise wert und hat mir viele schöne Schnorchelstunden beschert.
Tierwelt (über Wasser)
Wie auf den Malediven üblich und auch nicht weiter verwunderlich beschränkt sich die Tierwelt über Wasser auf einen Reiher, Geckos, ein schwarzes, scheues Huhn, einige Laufvögel, wenige Krähen, Krebse, Einsiedlerkrebse, Libelllen, Schmetterling und Flughunde. Darüber hinaus findet man über Wasser auch noch Kühe, Schweine, Fische und anderes. Diese aber lediglich in totem und verarbeitetem Zustand auf seinem Essensteller .
Die Unterwasserwelt
Wie schon oben vorweggenommen erfreut die Insel Schnorchler und Taucher mit einer überdurchschnittlichen Riffqualität. Dieser Vergleich bezieht sich aber ausschließlich auf die Korallen. Glücklicherweise hat der Schaden an den Korallen bei anderen Inseln keine erkennbaren Auswirkungen auf den Fischreichtum.
In diesem Punkt bietet Kandholhu ungefähr das, was man bei einer Innenatoll-Lage erwarten kann. Viele Fische, Schwärme kleinerer Fische, Schwarz- und Weißspitzenriffhaie und viele Schildkröten, aber weniger Großfische.
Grundsätzlich gilt aber auch hier, dass bei Strömung mehr Fisch am Riff zu sehen ist und an der Strömungsspitze (als hier entweder der östliche oder westliche Punkt) üblicherweise am meisten los ist.
Bereits in der Lagune kann man im Stehen oder Sitzen einen Großteil der Fischwelt des indischen Ozeans bestaunen. Auch hier tummeln sich einige (völlig ungefährliche) Babyhaie, sowie kleine und ein größerer Rochen. Auf der Außenseite des Hausriffs findet man viele unterschiedliche Schwärme kleiner Fische und sieht auch hin und wieder ausgewachsene Riffhaie um die Insel patrolieren.
Highlight des Riffs sind aber die besonders vielen Teller- und Geweihkorallen und Korallenformationen an denen ich mich einfach nicht satt sehen konnte und die mich immer wieder veranlassten bis kurz vor der Ablösung meiner Haut im Wasser zu bleiben.
Bei jedem Besuch am Riff sieht man das breite Spektrum der bunten und vielfältigen Unterwasserwelt des indischen Ozeans. Darunter viele kleine, unterschiedliche Fischschwärme, alle Arten von Doktor- und Drückerfischen, viele Kugel- und Igelfische, Barsche, Süßlippen und Schildkröten. Ich weiß nicht, wie repräsentativ meine Erfahrungen waren, aber von meinen ca. 15 Schnorchelgängen habe ich ein einziges Mal „nur“ eine Schildkröte gesichtet. Ansonsten waren es fast immer 2-4, einmal sogar 6. Dabei sind die meisten dieser anmutigen Schwimmer an ruhigen Schnorchlern eher desinteressiert und lassen und auch mal auf wenige Zentimeter an sich herankommen. Falls Ihr dies tut, dann macht das aber bitte sehr langsam und vorsichtig. Vor allem, wenn Ihr eine Schildkröte beim Auftauchen/Atmen stört oder gar erschreckt, dann kann es sein, dass sie sich vor Angst in die Tiefe zurückzieht und dort im schlimmsten Fall ertrinkt!
Insgesamt betrachtet ist Kandholhu für mich bisher mit Abstand die schönste Schnorchelinsel, was sowohl am Ambiente der Insel, aber vor allem an dem wunderschönen Korallenriff liegt.
Wellness / Spa / Fitness
Kandholhu verfügt über einen großen, vielfältigen und sehr gut geführten Wellness und Spa Bereich. Dieser ist in zwei grundsätzliche Teile zu unterscheiden; der kostenlose Bereich und die kostenpflichtigen Angebote.
Fitnesscenter
Die Nutzung des kleinen Fitnesscenters ist kostenlos. Hier gibt es eine gute Auswahl an modernen Geräten (Laufband, Rad, Stepper und zwei „Kraftgeräte“). Der Raum kann jederzeit genutzt werden. Die Klimaanlage und ein CD Player mit CDs steht dabei zur freien Verfügung.
Relaxbereich
Auch der Relaxbereich kann kostenlos und nach Belieben genutzt werden.
Dieser Bereich steht in gleicher Ausstattung einmal für Männer und einmal für Frauen zur Verfügung. Aber auch als Paar kann man diese Einrichtung alleine nutzen. Dazu wurde die einfache Regelung getroffen, dass man sich als Pärchen einfach einen der freien Bereiche aussucht den Eingang schließt und davor zum Zeichen der Belegung seine Schuhe vor die Tür stellt. Man sollte allerdings berücksichtigen, dass es zwei Eingänge (von verschiedenen Seiten) gibt und diese Zeichen auf beiden Seiten setzen!
Diese Räume befinden sich im inneren der Insel, sind also vor Blicken von Außen geschützt. Das Meer kann man demzufolge natürlich auch nicht sehen.
Im Vorraum gibt es Umkleidekabinen, Schränke, Toilette und eine Dusche mit seitlichen „Strahlern“.
Im hinteren Bereich stehen eine Dampfsauna und eine finnische Sauna bereit. Die Temperatursteuerung kann jeder nach Belieben selber steuern. Es gibt einen Waschbereich mit Spiegel, Schränken und Bademänteln.
Im Ruhebereich stehen zwei bequeme Liegen. Hier stehen auch (meist) Trinkwasser und/oder Tee bereit. Dahinter befinden sich in einem kleinen Garten ein warmes und ein gekühltes Tauchbecken.
Auch wenn mir bei diesen Temperaturen nicht wirklich nach Sauna ist, so ist dieser Bereich wirklich schön und einladend eingerichtet und wird demzufolge auch hin und wieder genutzt.
Yogapavillons
Und dann sind da noch diese beiden hässlichen Stelzenpavillons, die die Südseite der Insel verschandeln und ausschließlich für Yoga verwendet werden. Unter den Pavillons ist ein Betonboden angebracht.
Während unseres Aufenthaltes wurde diese Einrichtung nicht genutzt. Eine kurzfristige Entfernung dieser Teile ist aber zurzeit unwahrscheinlich, weil sie zum Wellnessbereich gehören und dieser wie die Tauchbasis von einem separaten Unternehmen bewirtschaftet wird.
Behandlungsräume
Insgesamt gibt es 4 Behandlungsräume. Zwei davon öffnen sich nach außen zum Strand und sind jeweils für 2 Personen (üblicherweise Paarbehandlungen) gedacht. Neben den beiden Behandlungsliegen gibt es auch noch Sofas, Holzliegen und eine steinerne Badewanne, die in den Boden eingelassen ist und eine schöne Aussicht auf den Strand und Ozean liefert.
Manche Paarmassagen, die gerne abends in Anspruch genommen werden, enden mit einem gemeinsamen Bad, zu dem dann anregende Getränke gereicht werden.
Da man auch hinter, bzw, vor diesen Behandlungsräumen am Strand entlanglaufen konnte, sah man abends oft Paare im Kerzenschein in dieser Wanne sitzen und sich mit Sektgläsern zuprosten (auf Fotos dieser Szenen müsst Ihr leider verzichten. Dafür war weder mein Blitz ausreichend, noch mein Anstand zu gering .
Die beiden anderen Behandlungsräume sind von außen nicht einsehbar, aber ähnlich, allerdings jeweils nur für einen Patient eingerichtet. Bestimmte Behandlungen (fragt mich jetzt nicht mehr welche) finden z.B. immer in einem dieser Räume statt, weil nur der eine entsprechende Matte auf dem Boden hat.
Im anderen Einzelbehandlungsraum steht ebenfalls eine spezielle Liege für eine besondere Behandlungsart.
Obwohl keine besondere Werbung für die Behandlungen gemacht wurde und die Mitarbeiter einfach nur in der Rezeption für Termine und Fragen bereit standen, wurden die Massagen und Paarbehandlungen gerne genutzt. Die Zufriedenheit mit der Durchführung war anschließend ausgesprochen hoch.
Auch die Preise sind hierbei nicht wesentlich höher als auf anderen Inseln und teilweise sogar günstiger als in Deutschland. Durch das wirklich schöne Ambiente und die professionelle Durchführung können diese Einrichtungen uneingeschränkt empfohlen werden.
Ausflüge / Ari Explorer I/II
Im Reisepreis (wie ja auch der Namensteil „Cruise“ schon verspricht) sind einige Fahrten mit der Ari Explorer bereits enthalten, bzw. können ohne Aufpreis mitgemacht werden.
Montags findet eine Halbtagesfahrt zu einer unbewohnten Insel mit Schnorchelmöglichkeit statt,
Mittwochs eine Fahrt in den Sonnenuntergang (meist um die Insel DhoniMighili) und
Freitags wieder eine Halbtagesfahrt mit Schnochelmöglichkeit.
Darüber hinaus können auf Wunsch von mindestens 4 Teilnehmern weitere Fahrten durchgeführt werden (auch mit Übernachtung an Bord!). Vorbildlich und nicht unbedingt selbstverständlich dabei ist, dass die Verpflegung von der Insel dabei ohne Aufpreis an Bord eingenommen werden kann. Getränke kosten genau so viel, wie auf der Insel. Bei der netten und 2,5 Stunden dauernden Sunsettour gab es sogar kostenlos belegte Brote. Zusätzlich hatten wir noch das kurze Vergnügen einen großen Delfin in der Bugwelle des Schiffs schwimmen zu sehen.
Darüber hinaus werden aber auch einige kostenpflichtige Fahrten angeboten.
Fazit
Kandholhu ist eine wunderschöne Insel bei der fast alles stimmt und die alle Voraussetzungen für einen anspruchsvollen und angenehmen Urlaub bietet. Inwieweit der recht hohe Preis dafür angemessen ist, muss jeder selber beurteilen.
Die Insel bietet für Schnorchler ein herausragendes Korallenriff, eine gute, wenn auch teure Tauchbasis mit besonderem Service, ein tolles Spa Center – teilweise kostenlos und ansonsten mit malediventypischen Preisen und die Möglichkeit zu schönen Schiffscruisen.
Letztlich macht die gute Küche und die schönen Bungalows Kandholhu zu einer absoluten Empfehlung. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich sicherlich jedes Jahr dorthin fliegen.
Diesen Bericht mit vielen über 100 Bildern und vielen weiteren Informationen zu den Bungalows, der Tauchbasis, zum Schnorcheln und vielen mehr findet Ihr auf meiner privaten Homepage unter folgendem Link:
http://www.tschauder.de/html/kandholhu.html
Kandholhu vom 26.9. – 11.10.2006 incl. Flug
Es wurde bereits viel über und zu Kandholhu geschrieben. Wir (meine bessere Hälfte und ich) wollen mit unserem kleinen Reisebericht lediglich die von uns gesammelten und wie alle andere Berichte auch, unsere subjektiven Eindrücke wieder geben, welche wir in den letzten beiden Wochen gesammelt haben - erleben durften.
Anreise:
26.9. 22:30 Uhr FFM – Male mit LTU. Der Service als auch das Personal an Bord war, entgegen unserer Erwartung, wirklich zufriedenstellend bis gut. Das hatten wir mit LTU auch schonmal anders erlebt.
In Male angekommen, schüttete es wie aus Kübeln. Auch der Wind war ausserordentlich stark.
Und so wurden unsere Befürchtungen bezüglich des Speedboottransfers, Male – Kuramathi – Kandholhu, real
Es wurde eine (vorsichtig ausgedrückt) holprige und wackelige Überfahrt. Teilweise schlugen die Wellen sogar übers Boot . Nunja, nur soviel. Man muss es nicht unbedingt zweimal erleben. Und dabei hatten wir absichtlich das Speedboot (wir buchen normalerweise Airtaxi) gebucht, in der Hoffnung, vielleicht einmal im Leben Delphine in freier Natur zu sehen. Das war wohl nix
Nunja, nach etwa 45 Min wurde der Ozean etwas ruhiger und die restliche Überfahrt war einigermassen ok.
Ankunft auf Kondholhu:
Bei unserer Ankunft, zwischenzeitlich regnete es auch nicht mehr, erwartete uns der Inselmanager, dessen rechte Hand Saeed (in Umgangsprache „Mädchen für alles“) als auch Natascha. Als Willkommensgruß gab es ein kühlendes Minze-Sorbet (hm…lecker) Anschliessend führte uns Natascha (eine ganz liebe aus Serbien) über das Inselchen und machte uns mit den wichtigsten Dingen vertraut. Untergebracht wurden wir im Beachbungi D5.
Bungalow (Beach de Luxe):
Unser Bungalow liegt fast direkt am Wasser (je nach Gezeiten) und entsprach absolut unseren Erwartungen.
Einen generellen Inselvergleich möchten wir absichtlich nicht machen da wir der Meinung sind, daß jede Insel ihr „eigenes Gesicht und ihr eigenes Flair“ sprich, „ihre eigene Idendität“ hat und auch haben sollte.
Nur soviel. Dies war bisher unsere - mit Abstand - schönste und liebenswerteste Insel auf der Malediven.
Das Bad – ein Traum. Sehr groß, mit 2 Duschen, 2 Waschbecken, eine Jakuzi-Wanne und ausserordentlich lieb und mit vielen kleinen Accessoires ausgestattet.
Der Wohnraum selbst war zweckmässig und völlig ausreichend.
Das Bett fanden wir sehr gut. Wir haben auf den Males nie besser geschlafen.
Die Insel:
Eine, nein „die Perle“ im indischen Ozean. Wir waren nun das 6. Mal auf den Males, aber diese Insel hatten wir sofort in unser Herz geschlossen. Man kann sie eigentlich gar nicht beschreiben. Man muss sie einfach „sehen“, „erleben“ und „geniessen“.
Für uns war dies bisher, wie bereits gesagt, die „schönste“ Malediveninsel auf der wir jemals waren (zuvor auf Kuramathi, Holiday Island, Sun Island, Vilamendhoo und Mirihi).
Das Personal:
So etwas hatten wir bisher ebenfalls noch nie erlebt. Sicher ist auf vielen oder allen Inseln der Males das Personal freundlich und nett.
Auf Kandholhu sind „alle“ superfreundlich, ausserordentlich zuvorkommend und supernett.
Auf einer Scala von 1 bis 10 (10 = absolutes Toplevel) würde das gesamte Personal von uns eine 11 bekommen. Manchmal hatten wir das Gefühl, sie können unsere Gedanken lesen.
Das Hausriff:
Das Beste, was meine bessere Hälfte (ich selbst schnorchle leider nur innerhalb der Lagune) nach El Nino gesehen hat. Sicher gibt es auch hier die ein oder andere „graue Stelle“. Aber alles in allem ist das ein fantastisches Schnorchelriff. Jeden Tag berichtete mein Mann von neuen Fischen, Erlebnissen als auch Eindrücken. Leider musste er ( Ohrenentzündung) 5 Tage Schnorchelpause einlegen, was aber seiner Laune absolut keinen Abbruch tat.
Breakfast and Dinner:
Dazu muss ich nicht viel sagen. Eine einzige Aussage reicht. Ich habe, obwohl ich sehr schlank bin und das Essen selten bis nie bei mir Spuren hinterlässst, fast 4 Kg (oh Gott) zugenommen. Was uns Marco mit seinem Team auf den Tisch zauberte war nur vom Feinsten. Es gab absolut keine, auch noch so kleine Beanstandungen. Selbst kurzfristige „Änderungswünsche“ wurden von ihm und seinem Team realisiert. Nicht mal seitens meines Mannes kam auch nur eine einzige Klage. Er ist in Bezug auf Kulinarisches sehr wählerisch und kaum zufrieden zu stellen. Auch er lobte die Küche über den grünen Klee (und das macht er nicht wirklich oft).
Ganz herzlich möchten wir an dieser Stelle auch Stefanie grüssen. Wir haben mit ihr, tolle, und manchmal auch sehr lange „smalltalks“ bis zu ihrem Urlaubsantritt gehalten.
Wir hoffen, ihr habt/hattet einen mindestens ebenso schönen Urlaub in Bangkok wie wir auf „eurer“ Insel.
Allgemein und Service:
An dieser Stelle möchten wir ganz besonders Saeed lobend erwähnen. Wie er sich, nach der Erstversorgung durch einen Arzt von Kuramathi, rührend um meinen „ohrengeschädigten“ Mann kümmerte war einfach nur „ganz arg lieb“.
Especially thanks, Saeed !!!!!
Auch unsere Tischboys möchten wir nicht unerwähnt lassen. Wir hatten mit beiden (Shizan und Adam) ungeheuer viel Spass und Kurzweile. Die beiden sind einfach nur „zum Knuddeln“.
Ebenso Natascha, die sich während unserer 2 Wochen jederzeit unseren kleinen und grossen Wünschen annahm, wollen wir nicht unerwähnt lassen. Auch Natascha ist eine ganz liebe.
Eigentlich wollten wir in unserem kurzen Bericht niemanden besonders herausstellen. Denn Alle, wirklich Alle waren ausgesprochen nett, freundlich, höflich und immer gut gelaunt.
Dass wir dies nun doch taten schmälert in keinster Weise die Freundlichkeit, die Höflichkeit bzw. den Service derjenigen, die hier nicht persönölich erwähnt wurden.
IHR ALLE seid ein SUPERTEAM !!!!!!
Vielen Dank, daß wir 2 wundervolle Wochen mit euch verbringen durften
Suesslippe
Reisebericht Kandholhu Cruise u. Spa Island vom 27.8. – 3.9.06
Vorher vom 12.8. – 27.8.06 auf Lily Beach, es war unser 10 Maledivenaufenthalt.
Anreise nach Inselwechsel: Wir flogen um 7 Uhr früh mit der MAT (rot/weißen) von Lily zum Flughafen, hier mussten wir bis zum Hauptgebäude zurück uns am Schalter melden und wieder zurück da wir mit der MAT auch nach Kandho flogen, nach Aussage der Reiseleitung geht das nicht anders, wir fanden das sehr umständlich. Da Kandho keine Wasserflieger-Plattform hat flogen wir nach Bathala und wurden hier zu unser Überraschung von der Ari Explorer II abgeholt. Ein tolles Gefühl mit diesem schönen Schiff zur Insel gebracht zu werden wo wir um 12,30 Uhr ankamen.
Bungi: Wir bekamen die Landbungi D5 und D4 wo schon ein sehr leckerer Früchteteller auf uns wartete. Der Bungi selber ist nicht sehr groß (ein drittes Bett hätte keinen Platz) und mit Himmelbett, Schrank, Schreibtisch und Schränkchen mit Minibar u. Kaffeemaschine (Tee, Kaffee, Espresso jeweils 2 Stück pro Tag) ausgestattet. Es gibt (außer dem Bett) keine Sitzgelegenheit im Zimmer. Der Bungi hat fantastischen Meerblick, aber Achtung keine verdunkelten Scheiben (so wie auf Lily) somit kann man ins Zimmer sehen. Im Bungi selber war ein leicht modriger, abgestandener Geruch (kommt wahrscheinlich vom Bungidach das mit Palmblättern gedeckt ist) der nur verschwindet wenn man die Klimaanlage eiskalt einstellt. Das Bett ist riesengroß und die
Matratze ist sehr gut. Es gibt leider kein gutes Leselicht im Zimmer. Das Bad dagegen ist riesengroß und sieht traumhaft aus es hat 2 Waschbecken, WC, 1 Innen- u. 1 Außendusche, u. Jacuzziwanne. Aber Achtung der geschliffene Betonboden wird extrem rutschig wenn er nass ist. Unbedingt Seife und Duschgel usw. ausprobieren die Produkte sind sehr gut. Leider ist der vorhandene Wandfön nicht gut ,sollte wer längeres Haar haben dann ist es besser einen eigenen Fön mitzunehmen. Unser Roomboy war leider nicht ganz so reinlich wie der auf Lily.
Auf der Terrasse stehen zwei super bequeme Stühle und es gibt zwei Holzliegen mit Auflagen die man zwecks Schatten auch auf die Terrasse stellen kann. Es gab für mich nichts schöneres als mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse zu sitzen und aufs Meer zu schauen :)
Insel: Die Insel kann man in 5 Min. umrunden und sie hat einen wunderschönen Strand. Was mir nicht gefallen hat war das Inselinnere, manche nennen das urwüchsig aber ich nenne das ungepflegt. Das Inselinnere schaut so aus als ob Kandho noch nicht wüsste wohin es will. Die Wege sind Abends fast nicht beleuchtet und eigentlich ist es gedacht das man nur am Strand vom Bungi zum Restaurant geht dafür ist in jeden Bungi eine Taschenlampe. Es gibt auf Kandho auch keine beleuchteten Stege (zum Fische gucken) was ich sehr schade finde.
Restaurant/Bar: Im kleinen Restaurant mit Sandboden hat man immer den gleichen Tisch, es steht für jeden zweier Tisch ein Kellner/in zur Verfügung somit hatten wir 2 Kellner. Gleich vorweg das Personal ist super freundlich, aufmerksam und nicht aufdringlich. Man hat aber ein bisschen das Gefühl das man unter Beobachtung steht, es wird einem sogar laufend das Wasser nachgeschenkt was für mich nicht notwendig gewesen wäre. Das Essen wird manchmal als 5 Gänge aber meistens als 4 Gänge Menue gereicht und ist optisch und geschmacklich sehr gut. Vorweg wird immer ein super leckeres Brot serviert, dadurch habe ich immer zuviel gegessen. Trotzdem muß ich feststellen das mir Buffet-Essen lieber ist. Das Frühstück wird als Buffet gereicht. Leider konnten wir wetterbedingt keinen einzigen Abend draußen essen. Die meisten Paare gingen nach dem Essen nicht in die Bar somit waren wir die ersten Tage alleine in der Bar was für uns sehr ungewohnt war. Wir durften dann manixle und Lucky kennen lernen die wir hiermit recht herzlich grüßen :)
Hausriff/Tauchen: Das Hausriff sieht mit seinen riesigen Tischkorallen und Geweihkorallen einfach gigantisch aus, so was haben wir noch nie gesehen. Beim Schnorcheln sieht man Schildkröten und auch Haie. Auf Lily ist aber mehr Artenvielfalt vorhanden. Ans Hausriff kommen Safariboote und Schnorchelboote von anderen Inseln, in unserer Zeit war das aber nicht störend. Die kleine Tauchbasis wird geleitet von Anestis (Grieche) u. Maja (Dänin, spricht auch deutsch) die Ausrüstung wird aufs Boot gebracht und angelegt, die Tauchplätze und Abfahrtszeiten werden mit den Gästen abgesprochen. Einziger Wehmutstropfen, die Tauchpreise sind in meinen Augen zu teuer. 1 TG. 55,-- 5 TG. 255,-- 10 TG. 490,-- USD mit 10 L. Flasche und eigener Ausrüstung + Boot 10,-- USD zum Vergleich auf Lily Beach: 1 TG. 39,-- ab 7 TG. 37,-- ab 15 TG. 35,-- USD.
SPA/Sauna/Fitnessraum/Ausflüge: Haben alle Sachen nicht in Anspruch genommen, muss aber sagen das die SPA Räume und der Saunabereich wunderschön ausschauen.
Sonstiges: Die Insel war in dieser Woche nicht ausgebucht es waren immer 4 Bungis frei. Die Gäste kommen zu 90% aus Deutschland. Deutsche Bücher sind vorhanden. Wer nicht auf Kandho Urlaub machen möchte, hat von der Mutterinsel Kuramathi aus der Chance die Insel als Tages- od. Übernachtungsgast zu besuchen.
Abreise: Wir wurden um 6 Uhr früh mit dem Tauch-Boot nach Ellaidhoo gebracht um diese Zeit bekommt man leider auf der Insel kein Frühstück, was ich in dieser Preisklasse nicht ganz verstehen kann, sondern ein Lunch-Paket.
Fazit: Einen Inselwechsel sollte man sich sehr gut überlegen ich weiß nicht ob ich das noch einmal machen würde. Obwohl ich ein sehr ruhesuchender Mensch bin (dachte ich bis jetzt immer J) war es mir auf Kandho mit acht anderen Gästen doch zu ruhig :) Mir hat einfach das gemütliche Zusammensitzen mit anderen Gästen gefehlt. Obwohl das Essen wirklich Spitze war ist mir Buffet Essen lieber da kann ich mir holen was ich will und soviel ich will. So ein bis zwei mal die Woche ein 4 Gänge Menü wäre OK aber nicht jeden Tag. Würde ich Kandho noch einmal besuchen ja aber höchstens für 3 Tage.
Monika mit Familie (Fragen beantworte ich im Forum gerne)
Kandholhu 04.05. bis 11.05.06
Anreise:
Dieses mal erfolgte die Anreise nicht mit Condor, da ich Bonusmeilen einlöste und Condor kein entsprechendes Ticket herausgab. Durch LH wurde mir angeboten, mit AUA zu fliegen. Es erfolgte Zubringerflug mit LH nach Wien und von dort aus zum ersten Flug mit dem A 330-200 (bis dato wurde der Flug mit der 767 durchgeführt) via Columbo nach Male. Ich war begeistert von der Ausstattung der Maschine, welcher vergleichbar mit Emirates war. Monitor in der Rückenlehne, Fußstütze, verstellbare Lendenwirbelstütze, mehr Platz wie bei Condor und ein Essen, davon könnte sich LH eine Scheibe runterschneiden! Dies in der Economy. Der Service war super und es wurden so oft Getränke angeboten, dass noch eine Wegzehrung zur Insel übrig blieb. Der Aufenthalt in Columbo war ca. 1,5 Stunden. Auf dem Rückflug geht der Flug dann nonstop nach Wien. Die AUA zeichnete sich durch überpünktliche Flüge aus und es wurde schneller geflogen als wie mit Condor (fiel mir auch schon bei USA-Flügen auf, wird scheinbar Kerosin gespart).
Der Transfer zur Insel wurde mit Maldivian Air Taxi durchgeführt. Da Kandholhu über keinen Airtaxistopp verfügt, wurde Haleveli angeflogen und der Rest mit dem Speedboot zurückgelegt (10 Min.). Beim Rückflug ging es von Maayafushi aus zurück nach Male.
An der Rezeption angekommen wurde ein Melonensorbet angeboten und ein Datenformular aisgefüllt. Danach wurde mir auf einem kleinen Rundgang auf der Insel die Spa-Räume, Fitnessraum etc. gezeigt und dann ging es zum Wasserbungi. Ich bekam den W3. Ich hätte auch gegen Abends auf meinen gewünschten W4 wechseln können, dies erledigte sich aber, da mir W3 auch super zusagte.
Wasserbungi:
Neben dem Eingang hing eine Holztafel mit meinem Nachnamen. Die Räume sind großzügig und das Bad für einen WB groß mit Jacuzziwanne und zwei Waschbecken. Es geht auch einen Zugang zur Terrasse. Von der Wanne aus kann direkt aufs Meer geschaut werden, leider lassen sich die Fenster nicht öffnen. Im Wohnraum befindet sich noch zusätzlich eine Couch, die für ein Kind oder eine weitere Person genutzt werden kann. Ferner ein Schreibtisch und eine Sitzgruppe für 2 Personen. Minibar mit guter Ausstattung zu den selben Preisen wie an der Bar. Ferner 2 Klimaanlagen, eine davon befindet sich im Flur. Dies fand ich angenehm, ich ließ nur diese laufen. Auch die Anlage im Wohnraum war so angebracht, dass sie nicht auf das Gesicht blies wie schon erlebt. Die Terrasse war groß und mit 2 Liegestühlen sowie einem Sonnenschirm ausgestattet. Hier vermisste ich eine Sitzgruppe, aber es ging auch so. Gut war nach dem Treppenabgang zum Wasser eine kleine Plattform, von welcher aus dann eine Leiter ins Wasser/Lagune führte. Dort war auch eine Frischwasserbrause angebracht. Der gesamte Bungi war sehr sauber, vor allem die sanitären Anlagen. Im Bereich der Bungis befinden sich einzelne Korallen mit den üblichen kleinen schönen Fischen.
Am ersten Tag befand sich im Bungi ein Früchteteller. Leider gab es für die Folgetage keinen mehr wie noch im letzten Bericht erwähnt. Auch auf Kando wird gespart. Nachteil am Bungi war, dass vom Steg aus die Terrasse des jeweils rechten Bungis fast komplett einsehbar ist. Dies wurde auch schon von anderen Gästen kritisiert und laut Liana (stellv. Managerin) soll noch ein Sichtschutz angebracht werden. Von Bungi zu Bungi ist keine Einsicht möglich, dies wurde architektonisch super gelöst! Vorsicht beim Gebrauch vom warmen Wasser. Nach betätigen des Hahnes auf „Warm“ dauert es einige Zeit, dann kommt das Wasser aber nahezu kochend heiß aus der Brause bzw. Hahn! Dies könnte für Kinder gefährlich werden. Leider ist der Mangel bekannt und es wurde trotz Versprechen des Managers dieser aber nicht abgestellt. Laut ihm ist jeder Bungi mit einem eigenen Boiler ausgestattet. Deshalb unverständlich, warum man diesen nicht herunterdreht. Letzter kleiner Kritikpunkt war das Fehlen von Papiertüchern, welche in jedem anderen Resort normal vorhanden sind.
Auf den Zimmern ist eine „Lavazza-Kaffeemaschine“ vorhanden, mit der auch Tee gemacht werden kann. Dies ist kostenfrei.
Wunderbar war die Ausrichtung der Bungis gegen Westen, was ein schönes Beobachten des Sunset ermöglichte. Es ist geplant, jedes Zimmer mit TV auszustatten.
Auf der Insel befinden sich noch 3 Standartbungis (die restlichen sind durch die Staff belegt). Diese werden an Tagestouris oder auch über Nacht, an Gästen von Kuramathi zur Verfügung gestellt. Diese zahlen 400 $ pro Tag mit Verpflegung.
SPA:
Es gibt mehrere Massageräume, davon 2 direkt an der Lagune. Die Ausstattung ist super und es ist möglich, das Meer zu hören. Ich gönnte mir eine „Nordicmassage“, was einer Sportmassage entspricht. Leider war ich ziemlich enttäuscht, denn die slowenische Therapeutin rubbelte in einem Tempo die Massage runter, was ich bis dato bei Sportmassagen nicht kannte. Ferner verließ sie den Raum, ohne das ein Erkennen des Ende der Massage erkennbar war. Ich hörte das Schließen der Pendeltüre und weg war sie.... Ich war mir nicht sicher, holt sie nur was oder war es das. Nach einiger Zeit erhob ich mich von der Massagebank und zog mich an. Ich war gerade dabei, den Raum zu verlassen, als die Masseurin mit einem Glas Wasser zurückkam. Ich denke, ich hatte die falsche Massage ausgewählt, denn ein entspanntes meditatives Feeling kam nicht auf. Das Ende der Massage könnte noch besser eingeleitet werden (z.B. wie auf Mirihi, Kenner wissen was ich meine). Der Preis war stolz, es waren nahezu 80 $. Ein anderes Pärchen hatte ne Ayuverdaanwendung und war zufrieden. Ich persönliche denke, dass hier orientalisches Personal in das super Ambiente besser passen würde.
Es ist eine Sauna und ein Dampfbad vorhanden. Im Saunabereich (Männlein und Weiblein getrennt, aber auf Anfrage auch gemischt möglich) befinden sich auch ein Kaltwasser und ein Warmwasserbecken. Die Anlage war ebenfalls in einem sehr schönen und sauberen Zustand.
Ein gut ausgestatteter Fitnessraum war vorhanden und immer leer. Dort ist ein guter Ergometer, ein Laufband und andere Geräte vorhanden.
Insel:
Die Insel hat ein gute Fauna und war immer gepflegt! Es gibt dort genügend Lizzards, denen man oft auf den Wegen begegnen konnte. Es hatte auch Geccos und Flughunde sowie eine schwarze Henne, die manchmal unter den Büschen anzutreffen war. Auch ein Reiher und andere Vögel sind auf der Insel. Die eine oder andere Krabbe ebenso. Zum Glück hatte ich nur eine Begegnung mit einem Moskito an der Bar. Die zwei Stiche waren aber am nächsten Tag schon wieder weg. Es werden auf der Insel selber Pflanzen nachgezüchtet. Es sind zusätzliche Liegen am Strand vorhanden.
Hausriff:
Die Korallen... einfach traumhaft!! Vor allem im Bereich wo sich das Restaurant befindet. Neben den üblichen Fischen konnte ich 3 verschiedene Schildkröten ausfindig machen. Eine davon schwamm durchaus mal einige Zeit neben einem her und konnte dabei gut fotografiert werden. Eine war ziemlich scheu, keine Ahnung warum. Am zweiten Tag konnte ich einigen von meinen Lieblingen ausfindig machen... die Sträflingsfische. Sie traten in einem Schwarm auf, der aber nicht die Größenordnung selbiger Gattung auf Mirihi hatte. Einige Kugelfische, darunter ein sehr schönes Exemplar konnte ich entdecken. Leider verschwanden diese meist bevor ich die Kamera fertig hatte. Ein riesiger Fischschwarm, wie Neonfische aussehend, nur größer, zog auch an mir vorüber. In einem Bereich sind zahlreiche Clownfische, auch Clarksanemonenfische, vorhanden. Die meisten Stunden am Tag verbrachte ich mit stundenlangem Schnorcheln, man entdeckte immer wieder Neues. Eine Moräne konnte ich zwischen den Korallen auch entdecken. Leider waren Haie eine Mangelware. Es war schon ein freudiges Ereignis, wenn einer dieser Spezies mal an einem vorbeischwamm.
Einen Drückerfisch der üblen Sorte beobachtete und fotografierte ich über einen längeren Zeitraum. Er war fleißig dabei, vorsätzlich und mutwillig eine Koralle auf übelste Art und Weise zu zerlegen! Er biss mehrere Zentimeter lange Stücke ab und.... nein, er fraß sie nicht, sondern spuckte sie einfach wieder aus! Ein paar andere schöne Fische hielten sich in seiner Umgebung auf und hofften, dass für sie was abfällt. Wenn ich eine Harpune dabei gehabt hätte ;-) Also wenn ihr dort einige kaputte Korallen antrifft, es waren keine Schnorchler, sondern es war der Drücker. Beweisfotos können bei mir angefordert werden
Ab und dann kommen „Fremdschnorchler“. Es kam von der Nachbarinsel hie und da ein Dhoni mit Bungi darauf. Die Insel war mir bis dato unbekannt. Dort gibt es 6 dieser Dhonis, die dann über Nacht an der Nachbarinsel (Dhoni.....Name vergessen) am Steg sind und tagsüber unterwegs sind mit eigener Crew. Eine Nacht soll 1800 $ kosten.... wer es braucht.... Am Riff waren aber nur sehr selten Schnorchler, meistens war ich alleine.
Im Bereich der Stege zu den WB befanden sich täglich zahlreich Calamare. Es war schön, diese schönen Kreaturen zu beobachten!
Restaurant/Bar:
Seit Mitte April befindet sich Marco (kommt aus Dortmund) mit seiner Freundin Stefanie (aus Österreich) auf der Insel. Marco ist jetzt dort der Chefkoch, was sich auch bemerkbar macht. Das Frühstück ist entgegen der früheren Berichte jetzt wieder super! Es war alles vorhanden was man so braucht oder will. Es gab Konfitüre aus der Schweiz, Obst, Joghurt mit Früchtesauce, frisches Brot, auch Schwarzbrot und Vollkornbrot, Käse und Wurst. Man darf halt nicht zig verschiedene Käsesorten bei den nur wenigen Gästen erwarten. Es waren frisch ausgepresste Fruchtsäfte vorhanden. Ferner waren Eier in allen nur denkbaren Varianten, diese wurden direkt beim waiter bestellt, zu bekommen. In absehbarer Zeit ist noch vorgesehen, eine Teeecke mit zig verschiedenen Sorten Tee, einzurichten.
Abends gibt es jetzt immer am Donnerstag einen Grillabend mit verschiedenen Fleischsorten. Besonders das Filet war gut. Es war Pasta und verschiedenes Gemüse sowie Beilagen vorhanden. Natürlich auch Suppe und ein Salatbuffet. Auch auf Süßes musste nicht verzichtet werden, es waren genug verschiedene Nachspeisen vorhanden. Bei schönen Wetter wurden nur 5 m vom Strand entfernt die Tische aufgestellt. Es waren schöne Holztische, leider nur die Stühle waren aus Plastik ohne Polsterauflage (da ist noch was verbesserbar). Das überdachte Restaurant war sehr schön mit einer schönen Bestuhlung. Am Sonntagabend gibt es jetzt immer Seafood, auch im Rahmen eines Buffet. Dieses war wie das Andere auch sehr gut. An den anderen Tagen gab es Essen aus dem Menü. Es gab immer eine Auswahl an drei Vorspeisen, darunter meistens Salat, oder auch asiatisches sowie auch z.B. Pilze speziell angemacht (warm). Anschließend eine Suppe (keine Auswahl) und dann die Wahl aus drei Hauptgerichten. Darunter war meist Fisch, Fleisch oder wieder Asiatisches, auch Chicken war dabei. Es konnte dann aus zwei Nachspeisen gewählt werden. Die Gerichte waren auch für das Auge super gemacht und schmeckten obendrein auch noch sehr gut!
Was mir besonders gefiel, Marco war immer für einen Änderungswunsch offen und die Insel ist bekannt, dass auf diese Wünsche eingegangen wird. So hatte ich z.B. Lust auf Eis anstatt der gelisteten Nachspeisen. Es war kein Problem, ich bekam eine schöne Portion Eis.
Die Kellner waren freundlich und ein kleiner Plausch mit ihnen war immer drin. Nihad war mein „waiter“, hätte ich ja glatt fast vergessen, man sitzt immer am selben Tisch (aber auch hier ist man flexibel) und hat den selben waiter. Nihad war super!
An der Bar bedient meist Abraham. Er war super nett und wir hatten gute Gespräche! Gerade ich als Single schätzte den guten Kontakt zu einigen Leuten vom Personal. Dem Personal ist auf dieser Insel erlaubt, nach Feierabend, sich auch an selbige zu setzen. Auch mit Marco und Stefanie kam ein guter Kontakt zustande. Auch die Einstellung von Marco war super. Er setzte sich für mehr Rechte für die Maledivier ein. Das Interieur der Bar ist super bis auf die Plastikbarhocker, welche aber auch in Kürze verschwinden sollen.
Fazit: Durch das Engagement von Marco und Stefanie geht’s im Bereich Gastro mächtig bergauf und es wird sich noch einiges verbessern. Die im Vorbericht erwähnte Dunkelheit beim Essen fand ich nicht so gravierend. Es konnte selbst im Kerzenlicht das Essen erkannt werden. Es wurden von Marco aber bereits bessere natürliche Leuchten bestellt, also auch hier Besserung in Sicht.
Ari Explorer II:
Am Montag wird eine Ganztagestour angeboten. Mittwochs gibt es einen Sunsetcruise, der 2,5 Stunden lang ist und am Freitag einen Halbtagesausflug.
Den Ganztagesausflug machte ich mit einem anderen Pärchen aus München mit, wir waren also nur 3 Personen. Normal wird die Tour nur ab 4 Personen durchgeführt, aber auch hier zeigte sich wieder Flexibilität, was super war! Wir fuhren u.a. auch eine Unbewohnteninsel an und schnorchelten dort. Die Inseln waren aber kein Vergleich zu Kando! Dort gab es kaum Korallen und außer einem super großen Kofferfisch nix besonderes. Das schöne ist, die Touren kosten nichts, es muss nur die Verpflegung zu selben Preisen wie auf der Insel, bezahlt werden. Eine super Sache, die keiner verpassen sollte! Insbesondere die Sunsetcruise ist ein muss. Es war einfach traumhaft.
Das Schiff, kann auch individuell geordert werden, was dann aber nicht mehr kostenlos ist. Z.B. auch zum Fischen.
Tauchbasis:
Seit wenigen Tagen ist dort ein griechisches Pärchen (Anestis und Maja). Die Schule gehört zu Seastar Divers. Es kommt dort schon vor, dass mehrere Tage sich kein Taucher einfindet. Mir viel auf, dass die Insel nicht unbedingt das typische Taucherpublikum hatte. Zumindest nicht während meiner Zeit. Tauchen ist dort nicht gerade ein billiges Vergnügen. „Discover Scuba Dive (Schnuppertauchen) schlägt immerhin mit 115 $ zu Buche. Ein normales 5 Tagespackage kostet 255 $, was nur den „Tank“ und die Gewichte beinhaltet. Dazu kommt noch die Boat Rate mit 10 $ und das Equipment. Ein Kenner a la „Hassan“ fehlt halt dort.
Gesamtfazit: Eine Insel für Leute, die echte Ruhe suchen, aber auch für Schnorchler, die ein super Hausriff wollen. Eine individuelle Insel mit persönlichem Flair, die auf Wünsche eingeht und ein romantisches Feeling aufkommen lässt. Auf dieser schönen Insel war ich nicht zum letzten mal! Ich hoffe die Preise bleiben bezahlbar! Ab dem Winter wird die Insel auch über TUI zu buchen sein. Warten wir mal die neuen Kataloge ab....
Am letzten Tag erhält man ein Blatt zum Ausfüllen bez. der Zufriedenheit. Ich habe meine erwähnten Mängel reingeschrieben, mal schauen, ob sich was ändert. Aber auch viel Lob erhielt die Crew von mir.
Wetter:
Ich hatte Glück und jeder Tag war super! Ab und zu war ringsum ne Regenwolke, die aber an Kando vorbeizog. Nur nachts hatte ich zwei Schauer.
Sollten noch Fragen bestehen, einfach ne mail an mich.
Sonstiges:
Wer mal kurz seine E-Mails abrufen will, kann dies im Büro/Rezeption kostenfrei machen.
Die Preise für die Getränke waren ok, z.B. Cola mit Service Charge 4,40 $, ein Chandi (Radler) 4,95 $ und ein großes Wasser (Flasche 1,5 l) auch 4,95 $. Ein frisch ausgepresster O-Saft 4,95 $.
Die Nachbarinsel „Fesdu“ wird derzeit total umgebaut. Beim Vorbeifahren waren die Luxusbauten zu erkennen. Der Manager übernachtete auf Kando und dieser wurde sogleich „vernommen“. Die Insel erhält über 70 Bungis, darunter 3 Wasserbungisuiten. Die Standardwasserbungis bekommen einen kleinen Pool und ferner gibt es dann 3 Restaurants. Eine Bar wird unter Wasser gebaut. Es wurden auch Korallen beschädigt bzw. entfernt. Alleine dafür hätte ich die „Festnahme“ aussprechen müssen.... Es wird eine erste Anlage der W-Hotelkette. Eine Nacht soll 600 $ kosten, also wieder einer der Luxustempeln auf den Malediven.... Eröffnung soll Juli/August sein.
Vor dem Rückflug machte ich einen kleinen Rundgang auf Maayafushi. Die Wasserbungis dieser Insel gefielen mir überhaupt nicht und schon der Blick auf die weißen Plastikliegen reichte mir....
Wer Stefanie was Gutes tun will... sie ist "süchtig" auf Noisetteschokolade und hat schon Entzugserscheinungen und noch fast ein Jahr auf der Insel vor sich...! Sie und der Rest der Crew mögen auch gerne Nutella.
Detective45
reisebericht kandholhu
30.04.06 bis 08.05.06
unsere 6 maledivenreise (cocopalm, angaga, mihiri, ihuru angsana, banyan tree,) verbrachten wir auf kandholhu.
Insel
die insel ist traumhaft schön, ein richtiges juwel. keine störenden mauern, man kann die insel am schneeweissen strand komplett umrunden. wir hatten die 8 tage nur einmal regen ca. 30min.
bungalows
die strandbungalows sind schön gelegen wir haben keinen von innen gesehen, laut aussagen anderer gäste sind sie aber sehr gross und schön.die wasservillas sind traumhaft schön, da es davon nur 4 gibt, fühlt man sich wie wenn man alleine auf der insel wäre wenn man auf der relativ grossen terasse liegt. und entlich einmal - eine gute treppe ins wasser! das bad ist riesengross und im alessi design ausgestattet. Das Bett - super da eine grosse matraze und nicht zwei mit spalt in der mitte.
2 klimaanlagen die sehr leise und gut funktionieren, ein espresso kaffeautomat (toll!!) gute cd anlage. auf der terasse im wasserbungalow ist es immer leicht windig was sehr angenehm ist und man nicht so "braten" muss wie auf der insel. keine mücken, käfer oder dergleichen, auch in der nacht kann die türe zur terasse offen gelassen werden. mit dem zimmerservice happerts noch ein wenig da die meisten angestellten wenig englisch sprechen.
riff/lagune
das riff ist das schönste dass wir bisher gesehen haben und noch praktisch vollkommen in takt. 2 einstiegstellen vom strand aus sehr nahe(20m) und 1 vom steg aus mit einer treppe was toll ist bei ebbe.wir haben jeden tag schildkröten, haie, rochen und extrem viele fische gesehen. wunderschön auch die korallen.
Die tauchschule bietet nachtschnorcheln an, habe wir nicht gemacht, soll aber toll sein. am morgen auch 2 mal delfine die dem hausriff entlang schwammen, was sehr schön war da wie gesagt das riff sehr nahe am strand ist. auch in der lagune schwimmen grosse schildkröten (wenn man ruhig bei ihnen schwimmt kann man sogar lange mit ihnen spielen) riffhaie und rochen, dass es richtig spass macht auf der terasse im wasserbungalow zuzuschauen.
essen
Seit ca. 3 wochen ist der neue chefkoch aus deutschland auf der insel, und das essen ist eine sensation!! jeden abend wird am strand serviert, man fühlt sich so wie beim privat dinner. einmal die woche ein seafood buffet sonst ein 4-gang menü, wunderschön angerichtet und extrem lecker! Da das essen so super ist hinkt die weinkarte dafür recht hinterher was aber in nächster zeit geändert werden soll. Das Frühstückbuffet, ist zwar nicht riesengross dafür aber auch sehr lecker mit frischgebackenem brot (schmeck wie frisch vom bäcker) auf dem tisch liegt eine liste auf der man dann sämtliche eierspeisen,fleisch usw. ankreuzen kann und die auch sehr lecker schmecken. mittagessen auch gut, diese karte musste aber laut chefkoch den tagestouristen etwas angepasst werden und ist somit gut aber kein highlight.
minuspunkt
ja doch es gibt ihn obwohl es schwer zu glauben ist. Die insel macht den eindruck dass sie noch nicht genau weiss was sie eigenlich sein will. Täglich kommen tagestouristen von anderen inseln für eine oder 2 nächte auf die insel, oder auch nur tagsüber als ausflug was mit der zeit für uns "wochenbucher" sehr lästig wird und die ruhe doch stört. auch kommen morgens schon boote voll italiener (ich mag italiener aber in gruppen sind sie unbestritten recht laut und lebhaft) um das riff zu beschnorcheln und wenn man das pech hat auch gerade am riff unterwegs zu sein, sind spätestens nach 5 min. so zimmlich alle ängstlichen unterwasserbewohner verschwunden. Das management hat wie aus anderen reiseberichten scheinbar schon im nov 05 versprochen das zu stoppen aber bis jetzt ist da noch nichts passiert und wie es aussieht wird da auch nicht so schnell etwas passieren. Da wir ja doch stolze 800 US$ pro nacht für unser häuschen bezahlt haben fühlt man sich dann schon ein bisschen verarscht wenn die insel dann so zum tagesausflugsziel wird und ständig ein kommen und gehen vorherrscht. Das ist total schade da wie schon gesagt das essen, die insel, und alles darauf absolut super ist.
spa
wir hatten keine behandlung, das angebot ist jedoch gross und gemäss anderen gästen sehr gut. die sparäume jedenfalls sind sehr schön!
fazit
wenn die tagestouristen wegfallen, und das personal noch etwas besser englisch sprechen lernt,die trauminsel !!!
gian marco caderas
mary blaesi malix
Wir verbrauchten zwei traumhafte Wochen vom 20.03. - 04.04. auf Kandoludu. Übrigens ohne auch nur einen Regenschauer.
Hier unsere Meinung:
+ positiv
gigantisches, fischreiches Hausriff
große Lagune, die auch sehr gut zum Schwimmen geeignet ist
freundlicher Service
jeden Mittag ein Teller frisches Obst auf dem Zimmer
Tee-/ Espressomaschine (Nespresso), die umsonst benutzt werden kann
bei gutem Wetter jeden Abend Strand-Dinner bei Kerzenschein
1 mal pro Woche Lobster und King Prawns BBQ, ansonsten 4-Gänge Menüwahl (wir haben aber gehört, dass der Koch bald wechseln soll. Keine Ahnung, ob das nun gut oder schlecht ist...)
Der Motorsegler Ari Explorer bietet kostenlose Ausflüge an(Lunch und Getränke müssen bezahlt werden). Bei einem Tagesausflug hatten wir die Yacht sogar für uns alleine, weil das Angebot anscheinend wenig genutzt wird. Sehr zu empfehlen ist auch die 2,5-stündige Sunset Cruise
Superschöne Bungalows mit viel Naturmaterialen: Holz, Seide, Baumwolle und ein riesiges halboffenes Bad mit fettem Designer-Jacuzzi
Traumhaftes SPA zu fairen Preisen
- negativ
Pool zum Entsalzen gibt es leider keinen
Schaukel sucht man auch vergeblich
Das Frühstück ist eintönig, es gibt aber tolle Eiergerichte. Sonderwünsche wie z. B. Pancakes waren auch kein Problem
Das Abendmenü war für unseren Geschmack zu wenig asiatisch, jedoch waren auch hier Sonderwünsche wie z. B. ein Curry-Gericht kein Problem. Man muss eben seinen Mund aufmachen
Italienisches Ausflugsschnorcher lärmen und widersprechen dem Insel-Motto "Wellbeeing"
Es gab für maledivische Verhältnisse einige Moskitos, die uns teilweise die ganze Nacht geärgert haben. Die Sprühversuche waren aus unserer Sicht halbherzig
Fazit: Superschöne, dicht bewachsene Insel. Spricht Leute an, die ein wenig Luxus, aber sonst nur ihre Ruhe und um 22 Uhr ins Bett fallen wollen. Und auch ganz toll für Malediven-Fans, die die tolle Natur (Hausriff!!) genießen möchten.
Reisebericht Kandholhu / ARI-Atoll, vom 24.02. bis 11.03.2006
Wir waren zwei Wochen auf Kandholhu (oder auch Kandolhudoo, wie manche Reiseveranstalter diese Insel beschreiben) und....wir haben jeden Tag dort genossen.
Die Insel ist wunderbar klein, hat einen sehr schönen voll umlaufenden Strand, eine dichte Vegetation und wirkt sehr gepflegt. Es gibt nur 10 Bungalows, davon 6 Beach-Bungalows, die allesamt zur Westseite ausgerichtet sind. Wir wohnten im Strandbungalow D2, welcher den Vorteil einer natürlichen und schattenspendenden Bepflanzung direkt an der großen Terrasse hatte. So konnte man sich mitsamt Liege auch unter Büschen verstecken, wenn die Mittagssonne zu heiß war.
Unser Beach-Bungalow selbst war sehr schön, insbesondere das Badezimmer war großzügig gestaltet. Zwei Waschbecken, zwei Duschen, davon eine unter freien Himmel sowie eine freistehende Badewanne mit Whirlpool, so etwas gibt es selbst in teueren bzw. höherwertigen Resorts nicht immer.
Hinsichtlich der Verpflegung gab es einen doch recht deutlichen Unterschied zwischen Frühstück und Abendessen (wir hatten Halbpension).
Das Frühstück war schlicht, es gab zumeist zwar frisches Obst, die Säfte waren aber aus der Pappschachtel, genauso wie Cornflakes aus der Plastiktüte. Auch das Angebot an Marmelade, Wurst und Käse war „überschaubar“. Trotzdem will ich nicht meckern, satt werden konnte man allemal. Allerdings, bei 4,5 Sternen kann man eigentlich mehr erwarten, so dass es nicht weiter verwunderte, dass einige Gäste sich über die mangelnde Qualität beklagt hatten. Am Tag unserer Abreise hat man uns denn stolz verkündet, dass das Frühstück demnächst umgestellt und damit besser werden soll.
Ganz anders dagegen das Abendessen. Es gab zumeist 4-Gänge-Menüs, die allesamt wirklich sehr reichhaltig und sehr schmackhaft waren. Da bei schönen Wetter (welches wir täglich hatten) die Tische direkt am Strand aufgestellt wurden, und diese auch weit auseinander standen, war es jeden Abend ein Erlebnis, bei Kerzenschein das Abendessen zu geniessen. Es war eine absolute Ruhe. Auch das Personal war sehr freundlich und perfekt in der Bedienung.
Wegen des guten Essens haben wir es uns nicht nehmen lassen, frühmorgens um die Insel zu joggen (was sehr gut möglich ist) und auch an den allmorgendlichen Yoga-Übungen, welche fachkundig geleitet wurden, teilzunehmen.
Besonders erwähnenswert ist auch das Hausriff. Dieses ist wirklich weitestgehend intakt, es gibt wunderschöne Korallenlandschaften und auch einen beachtlichen Fischreichtum. Großfische waren selten, was aber aufgrund der Lage im Atoll-Inneren nicht weiter verwundert. Es gab aber zumindest einige Schildkröten und auch Muränen. Auch ein kleinerer Weißspitzen-Riffhai patroullierte gelegentlich das Hausriff. Gelegentlich konnte man während des Frühstücks, bei ruhigem Wasser, auch Delfine beobachten. Wir waren jeden Tag schnorcheln und wir waren immer wieder begeistert.
Insgesamt ein gelungener Urlaub. Die Insel ist nicht gerade billig, aber dafür auch recht komfortabel, wenn auch nicht luxuriös.
Das Gefühl einer gehobenen Exklusivität stellt sich aber dennoch ein, weil es nur sehr wenige Bungalows und damit sehr wenige Gäste auf der Insel gibt. Sobald man die Insel betreten hat, fühlt man sich wie Robinson Crusoe. Man sieht fast niemanden, und abends sitzen einige wenige Personen über den Strand weit verteilt an kleinen Tischen.
Dieses besondere Feeling sowie das hervorragende Hausriff sind das Markenzeichen dieses Resorts.
Uns hat es sehr gut gefallen.
Jürgen
Wir flogen am 28.11.05 von Hamburg über München nach Male. Dort angekommen ging es mit Maledivian Airtaxi nach Ellaidhoo und von dort aus mit dem Dhoni nach Kandholu.
Dort hat uns die Managerin Leann empfangen. Wir hatten den Bungalow Nr. 106 und den Beachfront-Deluxe-Bungalow Nr.01. Das Wetter war im ganzen gut, bis auf einen Tag an dem wir fast nur Regen hatten, schnorcheln gegangen sind wir trotzdem. Bei dem traumhaften Riff, wäre es ja auch furchtbar gewesen es nicht so oft wie möglich zu beschnorcheln und die aussicht zu genießen. Adlerrochen, viele Schildkröten, Steinfische, Drachenköpfe und viele kleine Schwarzspitzenriffhaie. Also bis auf Walhai und Manta alles was das Herz begehrt.
Andy hatte einmal Probleme mit dem Ohr, aber wir wurden kostenlos mit dem Speedboot in 35 min. nach Kuramathi gefahren, dort gibt es eine kleine Klinik mit deutsch sprechenden Ärzten. Die Inselpraxis auf Kandholu mit der Deko-Kammer wird laut Tauchbasis nicht mehr besetzt. Tauchlehrer auf Kandholu waren Micha und Markus. Wir haben drei Tauchgänge dort gemacht. DIe waren allesamt sehr schön unter anderem haben wir einen wirklich großen Napoleon und einen Schaukelfisch gesehen.
Essen war natürlich super, (dank des Chefkochs Gevin der einen Tag vor uns am 04.12.05 abgereist ist) nur das BBQ-Dinner war nicht so schön, da langweilig und so ähnlich wie "Einzelhaft". Traumhaft waren die Apfelringe mit Eis ;)
Nach einer Woche ging es nach Ellaidhoo mit dem Dhoni. Dort hatten wir die Bungalows Nr. 114 und 115. Schöner sind allerdings die Bungalows 103 bis 110, da dort mehr Strand. Wir hatten vor unseren Bungalows keinen echten Strand sondern ne kleine Mauer und danach ne sehr flache Lagune.
Tauchen waren wir auf Ellaidhoo nicht. Da Papa auch Ohrprobleme hatte, sind wir mit dem Dhoni für 40 $ nach Halaveli gefahren. dort gibt es einen italienischen Taucharzt. Eine Insel überhaupt nicht nach unserem Geschmack.
An einem Morgen sind wir mit einem gemieteten Dhoni nach Maayafushi gefahren. Eine sehr schöne Insel, aber leider total totes Hausriff.
Wir hatten einen halben Schlechtwettertag. Das Hausriff ist schon wieder sehr schön und besteht zumeist aus einer Steilwand mit vielen Überhängen. Zusehen viele Schwarmfische, Drachenköpfe und besonders an der einen Ecke wo zwei Strömungen zusammentreffen viele Jackfisch, große Makrelen und Schwarzspitzenriffhaie. Manchmal haben wir auch große Thunfische und nen grauen Riffhai gesichtet.
Das Essen war in Ordnung,laut meinen Eltern ist es besser geworden.
Am 12.12.05 ging es dann während eines Unwetters mit dem Airtaxi zurück nach Male und dann nach einer Stunde Aufenthalt weiter nach Lily Beach. Dort hatten wir die Bungalows Nr. 201 und 106.
Das Hausriff ist auf der Wasserbungi-Seite ähnlich wie bei Ellaidhoo eine Steilwand.Hier aber mit extrem viel Strömung. Geshen haben wir hier Adlerrochen, viele Muränen und Drachenköpfe. Haihe leider überhaupt nicht und auch die Schildkröten sind sher sehr rar geworden. Zu sehen waren besonders nachmittags viele Rochen. Wir hatten 1 1/2 Schlechtwettertage.
Essen war wie immer gut, dank unserem Kellner Ibrahim hatten wir fast jeden abend ein Candle light dinner am strand.
Wir haben Whaleshark-watching mitgemacht, hatten aber leider kein Glück.Wir haben auch nur eine Manta, weit unter uns gesehen. Am 19.12.05 ging es zurück nach hause. Unser Gepäck kam erst 2 Wochen später
Reisebericht Kandoludho
1 Woche Kandoludho vom 09.09. – 16.09.2005
Erstmal einen herzlichen Dank an Fr. und Herrn Beeck von E-two Reisen, über die wir die Insel gebucht haben.
Anreise erfolgte über München mit Condor. Ich denke über Condor ist hier schon genug geschimpft worden, deshalb möchte ich mich da einfach anschließen und mich mit diesem Thema auch gar nicht lange aufhalten. In Male am Flughafen verlief wie immer alles problemlos, und dieses mal gab es auch keine Probleme mit unseren Koffern.
Die Anreise auf die Insel erfolgte mit dem Speedboot mit den Gästen der Insel Kuramathi. Die Bootsfahrt dauerte lange 2 Stunden, so dass man durchaus über ein Air Taxi Transfer nachdenken sollte.
Der erste Blick auf die Insel sollte uns aber für die etwas lange Bootsfahrt entschädigen.
Bei Ankunft wurden wir von 3! Mitarbeitern der Insel empfangen und als erstes zur Rezeption geführt. Hier gab es ein leckeres Wassermelonen Sourbet zur Begrüßung und danach folgte ein Rundgang mit dem Inselmanager. Und unser erster Eindruck sollte uns nicht getäuscht haben. Die Insel ist eine reine Barfuß Insel, ohne lästige Wellenbrecher oder ähnliche Bauten. Die Bungalows sind geschickt auf der Insel verteilt, und das wichtigste, man kann die Insel ohne Umwege einmal am Strand umrunden.
Bungalows:
Es befinden sich 4 Wasserbungalows und 6 Beach Bungalows auf der Insel. Die Bungalows haben in etwa die gleiche Ausstattung. Die Zimmer sind sehr schlicht aber elegant gehalten und beinhalten neben einer Espressomaschine auch einen CD-Player und eine leise und gut funktionierende Klimaanlage. Einen Schreibtisch und einen Safe findet man ebenfalls vor. Aber nun zum schönsten Teil des Bungalows, dem Bad. Ein halboffenes im maledivischen Stil erbautes Bad, mit 2 Duschen und einem tollen Whirlpool. Vor allem die Dusche im offenen Bereich vermittelte ein besonderes Flair. Auch hatten wir die Möglichkeit einen Wasserbungalow zu besichtigen. Sie verfügen über ein etwas größeren Wohnraum, jedoch muss man hier auf das tolle offene Bad verzichten. Der Preisunterschied erscheint uns gegenüber den Beach Bungalows etwas zu hoch und wir würden uns beim nächsten mal wieder für einen Strand Bungalow entscheiden. Hier allerdings sind die Nummern von D1 bis D4 zu empfehlen, da D5 und D6 nicht mehr allzu große Liegeflächen bieten.
Spa und sonstige Einrichtungen:
Die Insel verfügt über mehrere Einzel- und Partner Spa-Räume, die eine tolle Sicht zum Meer bieten und wirklich sehr nobel ausgestattet sind. Die Preise sind jedoch sehr ambitioniert. Nebenan befindet sich noch ein klassisches Dampfbad und eine kleine Sauna. Ebenfalls ist ein kleines Gym auf der Insel vorhanden. Weitere Unterhaltungsmöglichkeiten sucht man jedoch vergebens. Es gibt bisher auch keine Möglichkeit eines Ausflugs, jedoch sagte man uns, dass ab November Ausflüge angeboten werden sollen.
Essen:
Das Frühstück findet im Restaurant statt, und bietet alles was das Herz begehrt. Das Abendessen besteht aus einem 5 Gänge Menü, das bei schönem Wetter direkt am Strand bzw. Wasser stattfindet. Es herrschte eine unglaublich romantische Stimmung und ich weiß nicht ob ich jemals wieder an einem so schönen Ort ein solch leckeres Essen zu mir nehmen werde. Der Koch ist wirklich einmalig und überraschte uns jeden Tag aufs Neue. Einfach herrlich…..
Getränkepreise:
1, 5L Wasser an der Bar 3 $ im Zimmer 4,50 $
Hauswein 1 Glas 4 $
Fanta, Cola 0,5 l 3 $ und Cocktails ab 5 $
Säfte zwischen 3 $ und 3,50 $
Tauchschule:
Hierzu können wir leider nicht sehr viel sagen, da wir „nur“ Schnorchler sind. Die Tauchlehrerin ist eine Deutsche und weist alle Neuankömmlinge erst einmal gründlich ein. Tauchboot und jegliche Tauchausrüstungen sind vorhanden und machen einen sehr neuen und unbenutzten Eindruck
Hausriff:
Wie gesagt, wir haben das Hausriff nur „abgeschnorchelt“, aber alleine schon das Schorcheln ist hier ein wahrer Traum. Das Hausriff ist sehr sehr gut in Schuss und die Fischvielfalt ist gigantisch. Rochen, kleine Mantas, Riffhaie, Schildkröten usw. Man sagt das es einer der besten Riffe auf den Malediven sein soll, auch wenn wir noch nicht so viele gesehen haben, können wir glaube ich das jederzeit bestätigen. Was hier besonders auffällt, dass die Korallen in einem außerordentlich guten Zustand sind. Als etwas nervig empfanden wir die ständigen Besucher unseres Riffes. Tagestouristen von Kuramathi, genauso wie Gäste von Dhoni Migili tummelten sich hier tagsüber. Aber laut Herrn Beeck, werden die Kuramathi Gäste ab November abgeschafft und dann hat man das tolle Hausriff wieder für sich alleine.
Allgemeines:
Die Insel ist laut Inselmanager 190 m lang und 90 m breit und bietet vor allem für den Ruhesuchenden Touristen einen optimalen Ort. Wir waren teilweise nur 4 Gäste auf der Insel und genossen die Ruhe in vollen Zügen. Das Personal war immer freundlich und liest einem jeden Wunsch von den Lippen ab. Die Insel vermittelt wirklich selten gewordenes „Robinson Crusoe Feeling“, gepaart mit sanften Luxus und einem sehr guten Preis-Leistungsverhältniss. Wer eine pompöse Rezeption und aufdringliche Animation sucht ist hier eindeutig fehl am Platz. Alle anderen werden hier einen wahren Traumurlaub verbringen. Wir kommen in jedenfall wieder!!!
Buchung ueber e-two Reisen
27.03.-04.04.2005
Zusammenfassung vorab
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Ich kann die Insel waermstens weiterempfehlen. Man hat dort das Paradis pur und noch einen relativ guten Preis. Die Kleinigkeiten, die mir nicht gefielen sind wirklich nur Kleinigkeiten.
Anreise und Abreise:
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Flug mit Emirates ueber Dubai. Auf der Hinreise hatten wir 3h Zeit zum duty free shopping. Die 3h in Dubai vergehen dann recht schnell, der Flughafen ist sehr angenehm. Nachdem ich sonst immer mit LTU und Condor geflogen bin, kann ich von Emirates nur schwaermen. Essen, Beinfreiheit und Videoprogramm sind super.
Der Transfer zur Insel geschah via Karamathi und Speedboot. Auf dem Hinweg brauchen wir ca. 2h, zurueck sogar 3h. Das war mir etwas lang.
Insel
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Die Insel ist traumhaft. Schoen klein, ziemlich naturbelassen, Barfussinsel. Es gibt 4 Beachbungalows (direkt! am Strand) und 6 Wasserbungalows.
Die Angestellten waren wirklich alle sehr freundlich. Die Mueckenbelastung war eher gering.
Hausriff
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Tolles Hausriff, sehr nah, einfach zu beschnorcheln. Die Korallen sind in voller Farbenpracht und Groesse vorhanden. Es gibt Schildkroeten, Haie, Rochen und die ueblichen bunten Fisch