| MV Sultan Of Maldives | ||||
| Tauchsafari MV Sultan Of Maldives, Suvadiva-Atoll (Huvadhoo-Atoll oder Gaafu Dhaalu), 08.02. - 16.02.2003 Die Malediven sollten es sein, und zwar 1 Woche Tauchsafari und 2 Wochen auf einer kleinen ruhigen Insel mit einem tollen Hausriff und guten Tauchmoeglichkeiten. Nach dem Studium unzaehliger Reiseberichte entschieden wir uns zunaechst fuer ein anderes Tauchsafari-Boot ... aber ... oh wunder... zu unserem gewünschtem Zeitpunkt war bereits alles ausgebucht, obwohl wir uns wirklich rechtzeitig darum gekuemmert hatten ... nur noch auf der Sultans-Flotte gab es noch freie Plaetze. Nicht, dass wir nicht schon frueher mit einem Boot der Sultansflotte geliebaeugelt haetten ... es versprach schon ein angenehmes Abenteuer zu werden (obwohl es leider ueberhaupt keine Reiseberichte weder zu diesem Boot, noch zu der Flotte oder ueberhaupt zu diesem Atoll gab.) ... Tauchen in einem Gebiet, wo es keinerlei Touristen-Resorts oder andere Tauchsafari-Boote gibt, eine tolle Ausstattung und ein Klasse Komfort wurde in Aussicht gestellt ... aber der Preis uebertraf zunaechst auch all unsere Vorstellungen ... ZUNAECHST! Denn wenn man mal erstmal anfaengt genauer hinzuschauen, dann faellt einem auf, dass einem dort wirklich einiges fuer sein Geld geboten wird (aber davon spaeter) ... kurzum ... wir haben uns fuer eine Woche auf der Sultan Of Suvadiva entschieden ... man goennt sich ja sonst nichts ;o)). Ueber den Flug nach Hulule muss man nicht viel Worte verlieren ... klar ist es eng in so einem Flieger und von erholsamen Schlaf kann keine Rede sein ... aber man war freundlich und zuvorkommend und auch die Sitzplatzreservierung dank LTU-Card hat reibungslos funktioniert! In Hulule wurden wir dann nach unserer Ankunft auch von einem freundlichen Mitarbeiter von Subaqua (Dan) in perfektem deutsch begruesst ... er gab den Auftrag, sich um den Weiterflug nach Kaadedhdhoo zu kuemmern ... und siehe da ... wenig spaeter erhielten wir unsere Flugtickets und konnten dann direkt zum einchecken ... was sehr lustig war, denn ALLES musste auf die Waage zum Wiegen (einschliesslich Handgepaeck und der eigenen Person ;o)). Dank einem Haufen Bodylotion und Sonnenmilch (schliesslich kamen wir Blass-Nasen direkt aus dem tiefsten Winter und sollten die naechsten Tage Aequatorsonne geniessen) durften wir dann (obwohl man sich am Flughafen kulant zeigte) auch 19 Dollar Uebergepaeckzuschlag bezahlen (zugegebenermassen hatten wir auch eine Menge Zeugs dabei) ... was dann aber auch gleichzeitig fuer den Rueckflug galt. Nun gut, der Flug war angenehm und es wurde sogar ein kleiner, sehr schmackhafter Snack serviert, außerdem Tee und Wasser, obwohl wir nur gut 1 Stunde in der Luft waren. In Kaadedhdhoo angekommen kuemmerte sich dann Nagili um uns und das Gepaeck wurde verladen waehrend wir uns zunaechst in der dem Flughafen gegenueberliegenden Snackbar erfrischten (es gab dort hervorragend schmeckende Thunfisch-Sandwiches) und durften dann anschliessend ein paar Schritte zur Schiffsanlegestelle laufen. Dort stiegen wir dann in ein Speedboot und fuhren zu unserem Boot, welches ... huch tatsaechlich ... gar nicht das von uns gebuchte Schiff war, sondern die ebenfalls der Sultansflotte angehoerige Sultan Of Maldives ... ein Teakholz-Motor-Boot der Luxusklasse ... das derzeit beste Schiff dieser Flotte ;o)) (www.sultansoftheseas.com oder www.subaqua.de) ... Upgrading ist etwas Feines ;o)) Wie wir dann erfuhren hatte es eine Namensänderung gegeben: Die ehemalige Sultan Of Suvadiva heisst nun Sultan Of Madivaru und war noch auf dem Weg ins Suvadiva-Atoll. Der Bau der neuen Sultan Of Suvadiva ist noch nicht abgeschlossen und so kamen wir in den Genuss, auf der Sultan Of Maldives reisen zu duerfen. Nachdem wir nun an Bord gegangen waren, wurden wir von K.G. (Key-Dgi), dem Tauchlehrer und Organisator der Sultans, begruesst und die Kabine zugewiesen ... dummerweise haben wir genau DIE Kabine erwischt (es gibt 2 davon), die KEINE Doppelbetten haben, sondern nur 2 Einzelbetten. Fuer uns Kuschelbaeren undenkbar die kommende Woche in getrennten Betten zu schlafen. Gluecklicherweise wurde am Tag darauf eine Kabine mit Doppelbett frei und es war kein Problem zu wechseln ... alles wurde arrangiert. Unter den Gaesten befanden sich noch 1 Deutscher (Dietmar - WUNDERBAR) und 11 Franzosen, was die Kommunikation etwas erschwerte, aber trotzdem lustig war, denn auf Englisch geht es dann ja doch irgendwie ;o)). (3 Tage spaeter kamen dann noch Anke und Sabine, mit denen wir uns ebenfalls gut verstanden haben!). Nach dem Lunch stellte uns K.G. frei, ob wir direkt unseren 1.Tauchgang machen wollten oder lieber erst am naechsten Morgen. Wir entschieden uns, wie auch alle anderen Neuankoemmlinge, nach der doch anstrengenden Reise erst am naechsten Morgen zu tauchen und lieber ein wenig zu schnorcheln. Und dabei bekamen wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf die naechsten Tage, die traumhaft zu werden schienen (was sie dann auch waren ;o)) ... warmes Wasser und kristallklares Wasser, in dem es nur so von Fischen wimmelte! Alles auf dem Boot war hervorragend (wobei wir nun zu dem Preis-/Leistungsverhaeltnis kommen) ... die Kabinen waren geraeumig und bequem mit einer gut arbeitenden Klimaanlage ... stets von den Roomboys aufgeraeumt und gesaeubert ... es wurden taeglich 4 Tauchgaenge angeboten (und zwar wahlweise mit 12l oder 15l Stahlflaschen ... herrlich endlich keine Probleme mit der Luftmenge ... und das Blei konnte man sich auch sparen ;o)), das Essen war super lecker und reichhaltig, der Fisch wurde meist frisch gefangen ... das Trinkwasser in Flaschen war bereits im Preis inbegriffen und die Crew war sehr aufmerksam und hilfsbereit ... immer mit einem Laecheln auf den Lippen und nie muede, einem jeden nur erdenklichen Wunsch zu erfuellen. K.G. hielt immer super Briefings mit anschaulichen selbst gemalten Bildchen und wurde es nie muede, auf die Sicherheitsregeln beim Tauchen hinzuweisen ... selbstverstaendlich war er bei jedem Tauchgang persoenlich dabei, ohne sich aufzudraengen, denn wir konnten jeder fuer sich (im 2er Team) frei Tauchen. Das hat das Tauchen dann auch sehr angenehm gemacht, denn hauptsaechlich standen Drift-Dives auf dem Programm und dabei wird man ja doch ganz schoen weit verstreut ;o)). Die angefahrenen Tauchplaetze waren meist Kandus (Kanaele), wobei wir immer im tiefen Blau am Aussenriff abgetaucht sind und uns dann durch den Kanal ins Atoll-Innere haben treiben lassen. Die Sicht war stets grandios und der Korallenbewuchs meist hervorragend erhalten und auch Fische waren reichlich in allen Groessen und Farben vorhanden. Jedem wurde stets freigestellt, ob er den naechsten Tauchgang mitmachen wollte oder nicht ... alles ganz locker und ohne Zwang.
Es wurden auch Ausfluege auf Einheimischen-Inseln angeboten, man konnte sich auf unbewohnte Inseln absetzen lassen und ein beeindruckendes Dinner am Strand mit lauter Fackeln und Bastmatten liessen die Reise unvergesslich bleiben. Viel zu schnell ging die Woche herum und wir bedauerten, dass wir nicht 2 Wochen Safari gebucht hatten. Also ging es zurueck mit dem Speedboot nach Kaadedhdhoo und mit dem Inlandsflieger zurueck nach Hulule ... wo wir dann den Wasserflieger nach Angaga im Sued-Ari-Atoll bestiegen ... aber das wird eine andere Geschichte. Alles in allem war es eine traumhafte Reise, die ihr Geld wert war, und wir danken allen, die diese Reise so unvergesslich gemacht haben, wie K.G., Micky, Nagili, Mustafa und allen anderen Crewmitgliedern und Mitreisenden! Die Begeisterten, Cathrin&Tom.
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