Sun Island Reiseberichte

Sun Island Sun Island Sun Island

Sun Island vom 21.4. - 7.5.2011

Nach längerer Abstinenz endlich wieder Malediven!

So wie beim ersten Mal war die Freude wahnsinnig groß als wir zu unserem Urlaub auf sun island angetreten sind.

Diesmal haben wir uns für eine größere Insel entschieden - (vor dem Tsunami waren wir auf Vilu Reef) da wir unsere Tochter im “Gepäck” hatten und meine Mutter. Und für jüngere Leute ist sun island einfach optimal!

Geflogen sind wir mit emirates - ich würde nie wieder so lange strecken mit einer anderen fluglinie fliegen!! Genügend Platz, sehr freundliche Bedienung, gute Unterhaltung an Bord - bei dieser Fluglinie passt einfach alles. Einen kleinen Minuspunkt gibt es allerdings - der relativ lange Aufenthalt in Dubai - jeweils bei Hin- und Rückflug.

Wie schon beim ersten Mal haben wir ein Flugtaxi gebucht und waren auch diesmal wieder fasziniert, von dem Getöse;-), der Aussicht und von der Crew!

So wie jedem Malediven-Urlauber raubt es den Atem, wenn er/sie “seine” Insel sieht. Das Wassser, die Umgebung, die Menschen - einfach wundervoll!

Wir hatten Bungalow 455 + 456 - zwar am Ende der Insel jedoch mit dem Fahrrad super zu erreichen. Es macht einfach viel Spass, mit dem Fahrrad die Insel zu erkunden. Der Strand hat war ebenfalls in Ordung. Wenn sich jemand an den “Sandsäcken” stößt - na ja, die sind einfach notwendig damit der Strand nicht weggespült wird. Aber dies ist in unseren Augen eine absolute Kleinigkeit!

An diesem Strandabschnitten haben wir so ziemlich alle Fische gesehen inkl. kleine Haie und Rochen.

Mein Mann war mit der Tauchschule zufrieden, es war nur etwas teuer, da die Bootsfahrt extra berechnet wurde.

Wir hatten Halbpension und mehr braucht man im grunde genommen nicht - wir zumindest nicht! Getränke sind auf allen Malediven-Inseln teuer. Aber nur aus diesem Grund al zu buchen - ich weiß nicht - muss jeder für sich entscheiden.

Unterbringung und Reinlichkeit waren sehr in Ordnung! Mein Mann hat seinen Geburtstag gefeiert und aus diesem Anlass wurde unser Bungalow bzw. das Bett und das Badezimmer “hergerichtet” - mit Blüten - ich kann euch sagen einfach wunderschön!! Und im Restaurant gab`s einen geschmückten Tisch mit einer Flasche Wein und einer superguten Torte!!!

Wir hatten 2 Tage Regen was aber überhaupt nicht schlimm war - im Gegenteil! Der Regen ist angenehm warm und weich!

Aber jeder Urlaub geht zu Ende - so auch dieser!:-( Für Jänner/Feb 2012 ist der nächste Malediven-Urlaub geplant! Ich freu mich schon!!

Liebe Grüße aus Österreich/Steiermark Gaby, Heinz, Susi und Agathe

Sun Island Resort & Spa – Süd Ari Atoll – Malediven
28.01.2010 bis 05.02.2010

Da es schon länger her ist, dass Jemand einen Reisebericht zu Sun Island gepostet hat und wir dort in diesem Jahr einen traumhaften Urlaub verlebt haben, hier unser Reisebericht:

Gebucht war Flug Quatar + Air-Taxi + Sun Island 7 Tage HP Super Deluxe Bungalow

Flug mit Quatar

Einsame Spitze !!! Unser bestes Flugerlebnis. Schnelle Abwicklung, freundliche Mitarbeiter, sauberer Flieger, sehr gute Verpflegung und super Bord-Entertainment. Jeder Reisende hatte seinen eigenen kleinen Bildschirm, auf dem man individuell wählen konnte, welchen Film / Musik / Spiele usw. man haben möchte. Es gab neueste Kinofilme und auch Serien. Für ausreichend Beschäftigung wurde gesorgt. Die Kopfhörer erhielten wir gratis. Am Ende des Fluges musste man sie jedoch abgeben. Es gab immer ein warmes Menü (Auswahl zwischen Hähnchen, Fisch und vegetarisch), Knabbereien, Süßigkeiten und Getränke so viele man wollte (alkoholfrei!). Die Sitze waren bequem, man konnte die Füße etwas hochstellen. Zudem bekam man Kissen und Decken. Zwischendurch wurden warme/feuchte Tücher gereicht. Der Aufenthalt in Quatar war immer kurz und die Abwicklung schnell und problemlos. Alles in allem eine sehr gute Flugerfahrung.

Ankunft Male (Flughafen Hulule) / Air-Taxi

Auch hier die Abwicklung schnell und problemlos. Nachdem wir durch die Kontrollen durch waren, wurden wir draußen von einem Mitarbeiter der Villa Hotels erwartet. Dieser trug unsere Koffer rüber zum „Check-Inn“ der Air-Taxis und gab unser Gepäck auf. Dann zeigte er uns direkt den Bus, in den wir steigen mussten und schon gings weiter. Mit dem Bus rüber zu den Air-Taxis. Dort gab es einen Wartebereich. Man konnte drin (klimatisiert) oder draußen auf der Terrasse sitzen. Es gab Durchgänge / Türen über denen auf einer elektronischen Anzeigentafel die jeweilige Flugnummer angezeigt wurde. Sobald unsere aufleuchtete, gingen wir in den nächsten kleinen Wartebereich. Dort erhielten wir Ohrenstöpsel. Nach kurzer Wartezeit wurden wir dann zu unserem Air-Taxi geführt. Allein das war schon ein Erlebnis. Start, Flug und Landung alles in Ordnung. Konnten super Bilder machen und hatten ein tolles Erlebnis. Allerdings war es im Air-Taxi schon sehr eng und stickig. Zum Ende des Fluges wurde uns beiden recht übel.

Landeanflug Sun Island Resort & Spa. Schon von oben ein herrlicher Anblick. Landung auf dem Meer. Ausstieg auf einer „Plattform“ aus Holz und Bojen. Ziemlich wackelige Angelegenheit also schnell aufs Dhoni (Boot) und ab zur Insel.

Ankunft Sun Island

Einfach ein Traum !!! Pure Begeisterung !!! Die Farbe des Wassers … die Vegetation … die toll aufgemachte Rezeption … EINFACH KLASSE !!!
Wir erhielten zur Begrüßung warme/feuchte Tücher und einen Melonen-Drink. Die weitere Abwicklung ging wiederum schnell und problemlos.
Da die Insel komplett belegt war, fragte man uns, ob wir damit einverstanden wären für 2 Tage in einen Wasser-Bungalow zu ziehen. Da wir auch diese Erfahrung gerne machen wollten, sagten wir zu.

Die Insel

Insgesamt hat uns die Insel gut gefallen. Weißer Sand, üppige Vegetation, geschmackvoll angelegte Wege und Gärten, alle Gebäude gut in die Insel integriert, schöne Rezeption und netter Pool. Sowas ist eben Geschmackssache, aber uns hat es gut gefallen. Wir fühlten uns fast wie im Paradies.

Wenn man sich einmal einen Inselplan vornimmt (z.B. Link http://www.sunisland-malediven.de/si_lageplan.htm) und davon ausgeht, dass man vom italienischen Restaurant aus auf die Insel blickt, dann waren aus unserer Sicht folgende Bereiche die schönsten: Bungalow 179 – 210, Bungalow 249 – 318, der Wasserbungalow-Bereich, sowie Bungalow 391 – 450. Dort war der Strand sauber und teilweise auch schön breit.

Abschnitt Bungalow 450 – 530 hat uns überhaupt nicht gefallen, da der „Strand“ sehr schmal, sehr dicht bewachsen und der Zugang ins Wasser durch Versteinerungen versperrt wird. Dort krabbeln auch viele große Krebse herum und ohne Badeschuhe kann man sich nicht ins Wasser wagen, da man sonst Gefahr läuft sich an scharfen Kanten zu verletzen. Wir hatten mit Sandalen schon Probleme darüber zu laufen.
Abschnitt Bungalow 101 – 178 war vom Strand her nicht so schlecht, aber leider waren zu unserer Reisezeit scheinbar Ferkel dort einquartiert worden. Es lagen Unmengen an Plastikflaschen, Duschgels, Tüten usw. am Strand herum. Das war ehrlich gesagt ein Schock und man kam sich nicht mehr wie auf den Malediven vor. Zudem lagen noch viel Seegras und abgebrochene Zweige von den Bäumen herum. Das Meer hatte den Strand so abgetragen, dass der Bereich der Bungalows und Liegen quasi höher lag und zum Strand hin eine große „Stufe“ entstanden war. Teilweise musste man Umwege gehen, um zum Wasser zu gelangen.
Alles in allem würden wir somit die linke Inselseite (aus der Sicht des ital. Restaurants) sowie die Wasser-Bungalows empfehlen.

Wasser-Bungalow

Geschmackvoll eingerichtet. Dunkler Holzboden, großes Bett, Klimaanlage, Fernseher, Musikanlage, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Kühlschrank, Minibar. Alles, was man braucht. Geräumiges Bad mit Bidet. Kleine Terrasse / Balkon (erreichbar durch Schlafraum und über Weg aus Badezimmer). Direkter Einstieg ins Meer. Blick übers Meer auch aus dem Bad. Einfach traumhaft !!!

Strand-Bungalow

Nicht so hochwertig eingerichtet wie die Wasser-Bungalows. Mit Fliesen ausgestattet. Klimaanlage, Fernseher, Wasserkocher, Minibar und Bidet ebenfalls vorhanden. Super war die Außendusche !!! Terrasse mit Blick auf Sträucher, Bäume und dahinter direkt das Meer. Am Strand 2 Liegen inklusive. Auch hier konnte man wunderbar relaxen.

Schreibtisch, Sessel, Badewanne/Dusche gab es in beiden Bungalow-Varianten.

Service

Unsere Bungalows wurden 2 Mal am Tag aufgeräumt / gereinigt. Wir haben immer frische und ausreichend Handtücher bekommen. Die Roomboys haben wirklich einen tollen Job gemacht. An dieser Stelle: Tausend Dank, Didi !!!  J

Zu unseren Mahlzeiten (HP) im zugewiesenen Restaurant erhielten wir einen festen Tisch und einen festen Kellner. In den ersten 2 Tagen (Southern Star Restaurant – zugehörig Wasserbungalows) hatten wir einen Kellner, der nicht so glücklich wirkte. Die Malediver sind aber ein ruhiges Volk und man darf dies nicht überbewerten. Sie sind freundlich und bemüht. Unser Tisch wurde immer schnell abgeräumt und unsere Getränke erhielten wir auch immer prompt.
Ab dem dritten Tag im Maniya Restaurant (zugehörig Strandbungalows) hatten wir dann den Kellner Sabah. Dieser lächelte öfter, sprach gut englisch und war ebenfalls immer bemüht. Alles in allem keine Probleme.
Auch das Personal an der Rezeption, in den Geschäften, Bars und Gärten war immer freundlich. Mit Englisch konnte man sich wunderbar verständigen und uns wurde bei Fragen immer schnell geholfen.

Lediglich die Mitarbeiter im italienischen Restaurant wirkten auf uns immer sehr wenig motiviert.

Die Mahlzeiten (HP)

Frühstück gab es von 7:30 – 9:30. Tee und Kaffee gab es inklusive an den Tisch. Säfte aller Art konnte man sich vom Buffet holen. Es gab Cornflakes, Müsli, Joghurt, Obst, Omelett (frisch nach Wahl), Würste, Eier, Kartoffeln, Salat, Brötchen, Brot, Kuchen + Hefeteilchen, French Toast, Pan Cakes, Käse … Wurst in Scheiben gab es leider nicht. Dafür Nutella, Honig, Marmelade usw.

Das Abendessen begann leider erst immer um 19:30 Uhr. Abends mussten die Getränke bezahlt werden (über abgezeichneten Bon, wie alles, Abrechnung am Ende der Woche!). Es gab Hähnchen, Rind, verschiedene Sorten Fisch, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Gemüse .. alles in verschiedensten Variationen. Über Pastagerichte bis hin zu Asiatischen Pfannen. Frisches Obst und zum Nachtisch verschiedene Sorten Kuchen.

Einmal in der Woche findet ein maledivischer Abend statt. Dann werden nur landestypische Speisen serviert und dazu machen einige Männer (Trommel-)Musik mit Gesang. Alles wird geschmückt. Auch dies ist absolut empfehlenswert und ein tolles Erlebnis.

Zum Geburtstag wurde ich mit einem geschmückten Tisch, Wein und Kuchen überrascht. Auch dies hat uns total begeistert !!!

Alles in allem ist das Essen gut. Es ist für jeden etwas dabei. Mir hat besonders gut das frische Obst und das frisch gegrillte Fleisch (+ Fisch) geschmeckt.

Wer mal eine Abwechslung zu seinem gebuchten Restaurant haben möchte, kann das thailändische Restaurant bei den Wasserbungalows (Steg-Ende) oder das italienische Restaurant (andere Inselseite, Tauchschule / Hafen) besuchen. Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch erhält man in der Coffeebar neben dem Maniya-Restaurant. Die Preise in der Coffeebar sind noch erträglich. Die Preise im ital. Restaurant (beispielsweise) sind jedoch recht hoch. Eine einfache Pizza ab 11 $.

Getränke-Preise:

Wasser ohne Kohlensäure 1,5 l 3,85 $
Wasser mit Kohlensäure ab 7,00 $
Evian ab 7,00 $
Coke ab 5,00 $
Bier ab 5,00 $
Cocktails ab 11,00 $
Eis am Stiel 7,00 $

 

Schnorcheln

Wir sind Schnorchel-Anfänger und hatten sehr viel Spaß. Aus vorherigen Recherchen weiß ich wie ein guter Korallen-Garten usw. aussehen. Bei Sun Island sollte man da wirklich nicht viel erwarten. Es gibt einzelne Korallen-„Büsche“ und kleinere Flächen. Nichts weltbewegendes. Aber die Fische sind toll !!! Gelb, blau, bunt, Silber und Zebra. Alles dabei. Die lustigsten Formen und Farbkombinationen. Rochen und kleine Haie. Für Anfänger wie uns schon ein spannendes Erlebnis !!! Wenn man sich ganz ruhig treiben lässt, dann kommen sie und „tasten“ einen ab. Das Außenriff haben wir uns nicht angesehen.

Sport

Folgende Sportmöglichkeiten gibt es auf Sun Island: Golf, Beach Volleyball, Fußball, Tennis, Squash, Fitness-Raum (Geräte), Kitesurfen, natürlich tauchen und schnorcheln.

Zudem kann man Glas-Bottom-Boat fahren, sowie Jet-Ski und sich an einem Fallschirm mit Speedboot ziehen lassen. Banana-Boat gibt’s wohl auch.

Sonstige Beschäftigungen

Es gibt eine kleine Einkaufspassage mit Souvenir-Shop, Schmuckladen, Fotoapparate usw. In der Bar kann man Billard spielen und abends findet in der Strandbar immer Entertainment statt (live music, Krabbenrennen usw.).

22.00 Uhr Rochen + Haifütterung am thailändischen Restaurant
22.00 Uhr Haifütterung am italienischen Restaurant
21.00 Uhr Rochenfütterung (ausgeschildert)

Wir waren bei allem dabei !!!

Alles in allem können wir Sun Island auf jeden Fall weiterempfehlen. Es war ein sehr schöner und erholsamer Urlaub, den wir sicher nicht vergessen werden. Wir würden die Insel jederzeit wieder buchen.

 

Mit Verspätung, unser Malediven-Bericht. Auf unserer Homepage eine umfangreiche Bildergalerie! (Link unten)

Da ich nicht zum 50-sten mal evtl. das gleiche beschreiben möchte (Anflug, Lage, Essen…, reduziere ich meinen Beitrag auf einige Punkte und Tipps.

Bei Transfer mit Speedboot vom Flughafen (Male) zur Insel (ca. 3,5 Std.), habe ich bei hohem Wellengang, und der Hitze eine Kotztüte benötig J. Auf der Rückfahrt, nachts, kühler und ruhige Wellen, war alles bestens! Sonst würde ich das Wasserflugzeug empfehlen (ca. 35 Min.)

Unterkunft: Strandbungallow Nr. 394 (Südseite, wo auch die Wasserbungallows sind)
Unserer Meinung nach, war es der schönste „Strandbungallow“ abschnitt (Nummern 391 bis 450)

Unser Wetter: Zeitraum 27.Aug – 10. Sept (lt. eines Insel-Angestellten, „Winterzeit“ auf Malediven)
Von 13 Tagen, insgesamt ca. 3-4 Tage bewölkt & regnerisch (nicht länger wie 3-4 Stunden am Tag) War trotzdem kein Grund nicht baden zu gehen J

Obwohl die Sun Island zu den größten Touristen Inseln zählt, fühlten wir uns an den Stränden  meistens einsam. (siehe Fotos Homepage) Also wirklich keine rede von Massentourismus!

Unsere Ausflüge waren, die Insel „Blue Lagoon“ inkl. BBQ/Grill (unbewohnte Insel) ca. 40 Min. mit dem boot. Super Schnörchelgelegenheit!
Und die einheimischen Insel Mamigilli ca. 5-10 min.
Geldspar-Tipp: Dort können bei Gelegenheit Getränke-Dosen (Cola, Fanta, Sprite…) eingekauft werden. Nur ein viertel der Preise aus der Bungalow Minibar!

TIPPS:
 „Biological Path“, ein Stückchen unberührter Natur auf der Insel, viele Flughunde, Bananen und Zitronenbäume zu sehen. Ist leicht zu übersehen, es ist sogar nicht mal auf der Inselkarte vermerkt zu finden. Also ist gut versteckt. Ansonsten nach „Biological Path“  fragen.

Und zum Schluss noch das Geheimtipp:
Die Schaumstoff-Liegematten von Strandliegen als „Wassermatratze“ nutzen! Kamen leider erst am letzten Tag dahinter, und es funktioniert! Zumindest meine 80 kg konnte die Liegematte übers Wasser halten!

Ausführliche Bildergalerie auf meiner Hompage: www.brankovic.org

Ihr könnt euch gerne ins Gästebuch eintragen! J DANKE

cu
Zex J

Reisebericht Sun Island (Januar 2008)

Sun Island hat uns sehr gut gefallen, auch wenn die Insel aufgrund ihrer Grösse und der damit verbundenen Infrastruktur nicht eine typische Malediven-Insel ist. Wer eine typische Barfuss-Insel sucht ist hier falsch. Alle anderen könnte die Insel gut gefallen.

Anreise
Für den Transfer von Male auf Sun Island gibt es zwei Möglichkeiten. Speedboot (Dauer ca. 3 Stunden) oder Wasserflugzeug (Dauer ca. 30 Minuten). Wir empfehlen klar das Wasserflugzeug. Erstens ist man nach dem langen Flug nach Male froh, schnell zum Resort zu kommen. Zweitens fliegt man mit dem Wasserflugzeug über wunderschöne Inseln (Super Aussicht stimmt auf den Urlaub ein). Drittens ist die Überfahrt mit einem Speedboot nicht bequem und nicht wenige werden seekrank.

All Inclusive oder nur Halbpension?
Wir hatten Halbpension gebucht und waren sehr froh. Man kann eigentlich nicht für den Mehrbetrag für All Inclusive essen und trinken. Wir haben jeweils über Mittag etwas gegessen, am Abend Wein bestellt, hatten viele Cocktails und haben auch einige Kleider etc. gekauft. ALLE Ausgaben (inkl. Kleider etc.) waren trotzdem günstiger als der Aufpreis von Halbpension zu All Inclusive.

Zudem ist es so, dass All Inclusive eben doch nicht alles beinhaltet. Man gibt Geld für Cocktails oder einen guten Wein aus (Der im All Inclusive enthaltenen Hauswein soll anscheinend übel sein, wie wir gehört haben. Er wird auch direkt aus dem Tetra-Pak ausgeschenkt).

Taucher können wir All Inclusive erst recht nicht empfehlen. Wer nach dem Tauchen am Morgen rechtzeitig zum Mittagessen erscheinen will, muss sich kräftig spurten. Auf Kaffee und Kuchen muss man am Nachmittag sowieso verzichten, wenn man den Nachmittagstauchgang mitmacht.

Ausflüge
Es werden verschiedene Ausflüge angeboten. Wer All Inclusive gebucht hat, kann kostenlos an 2 Ausflügen (Reef Explorer und Hallo Neighbours) teilnehmen. Hallo Neighbours ist gemäss anderen Gästen überhaupt nicht empfehlenswert. Den Reef Explorer haben wir gemacht. Dabei fährt man 30 Minuten mit dem Boot an ein Reef, und kann 1 Stunde schnorcheln, bevor es wieder zurück geht. Ein schöner Ausflug, welchen wir vor allem Schnorchler weiterempfehlen können. An Alle Taucher: Nutzt den Tag und geht tauchen. Dann habt ihr mehr davon.
Relativ viel "Werbung" wird für den Ausflug "Follow the dolphins" gemacht. Wir haben ihn zum Glück nicht gemacht. Wir haben bei der Bootsfahrt zu einem Tauchplatz 3 Delphine gesehen. Die Teilnehmer von "Follow the dolphins" mussten sehr früh aufstehen und haben während den 2 Wochen nie Delphine gesehen.

Bungalow/Zimmer
Wir hatten ein Deluxe-Zimmer (Nr. 509) am Sunset-Beach. Mit dem Zimmer waren wir sehr zufrieden. Es ist gross und bietet genügend Platz. Es war auch immer sauber (Roomboy kommt zweimal im Tag vorbei!). Während zwei Wochen hatten wir einmal eine Ameise im Bad (Im Bad gibt es eine Art offenes Fenster zur Lüftung).

Nachteil war eher der Strand. Um die Erosion des Sandstrandes zu stoppen, wurde eine Mauer aus Sandsäcken ins Wasser gebaut. Da bieten die Strände vor den Super Deluxe-Zimmern sicher einen schöneren Strand. Dafür stellt die Mauer aus Sandsäcken einen Lebensraum für viele Fische dar. Zwei Schritte im Wasser hatten wir bereits ein künstliches "Riff" mit vielen Fischen und sogar einer Muräne!

Cocktails
Es gibt eine riesige Auswahl an Cocktails, welche man in den verschiedenen Bars auf der Insel bestellen kann. Wir genossen am Abend unseren Cocktail entweder im Coffee Shop (Tische und Stühle direkt am Sandstrand) oder in der Lobby Bar (Unser Cocktail-man in der Lobby Bar macht über 200 Cocktails auswendig!).

Essen
Das Essen ist wirklich sensationell. Das Buffet ist stets abwechslungsreich, sehr gut gewürzt, und die Pasta immer all Dente (was nicht einfach ist, muss doch für ca. 800 Personen gekocht werden).
Trotz der grossen Anzahl Gäste, muss man am Buffet nie lange Schlange stehen. Das Resort war während unseres Besuchs ausgebucht. Dennoch hatte man nie das Gefühl, das Restaurant oder die Buffets seien überfüllt.
Es gibt jeden Abend frische Früchte, die am Buffet geschält werden (Es werden auch kunstvoll geschnitzte Früchte ausgestellt - Es lohnt sich, die Zeit zu nehmen, und diese zu bestaunen).
Besonders zu erwähnen sind die vielen leckeren Currys, welche im Asian Corner angeboten werden. Einfach super.
Der Service der Kellner war immer angenehm und zuvorkommend.
Wir empfehlen, auch mal einen Abend im italienischen Restaurant oder im thailändischen Restaurant zu buchen. Super Essen und romantische Atmosphäre.

Gäste
Die Gäste kommen vorwiegend aus Russland, Italien und Frankreich. Ansonsten trifft man auch noch Gäste aus Ungarn, Deutschland und der Schweiz. Entgegen anderer Berichte zu Sun Island fiel keine Nationalität negativ auf. "Auffallende" Vertreter gibt es wohl in jeder Nationalität. Zum Glück gab es aber davon nur einige ganz wenige auf Sun Island.

Insel
Die Insel ist sehr gross. Untypisch für die Malediven hat es auch ein kleines Strassennetz. Es ist aufgrund der Grösse der Insel sinnvoll, Fahrräder zu mieten (US $ 3 pro Fahrrad und Tag). Ausserdem gibt es einen kostenlosen Taxiservice mit Golfwagen und (bei Regen) mit Kleinbus. Dafür ist man insbesonders während eines Wolkenbruchs dankbar.
Dank der Grösse der Insel verteilen sich die rund 800 Gäste grosszügig. Man kann auch auf dieser Insel alleine am Strand sein. Wir hatten nie das Gefühl, auf einer ausgebuchten Insel zu sein, im Gegenteil.

Sport
Neben Tauchen und Wassersport, welche in einem separatem Kapitel beschrieben werden, kann man auch viele andere Sportarten ausüben. Es gibt eine Badminton- und Squash-Halle. Auch ein Beachvolley-Feld, ein Basketball- sowie ein Fussball-Feld stehen zur Verfügung.

Tauchen
Das Tauchen war super. Es gibt sehr schöne Tauchplätze rund um Sun Island. Unser Highlight war der Manta Point. Wir beobachteten fast 15 Minuten lang 3 Mantas mit Spannweiten um 2 Meter. Die Mantas kreisten nur 50 Centimeter über unseren Köpfen. Ein unvergessliches Erlebnis.
Ansonsten sieht man auch viele Weissspitzriffhaie, Leopard- und Amenhaie sowie andere grössere Fische. Leider hatten wir bezüglich Walhaie kein Glück. Andere Taucher haben diese wunderschönen Meeresbewohner jedoch bestaunen können. Tja, wer auf den Malediven nicht taucht ist selber schuld.
Getaucht wird immer mit einem Divemaster vom Tauchzentrum Little Mermaid. Wir haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Getaucht wird in Gruppen von 4 - 6 Personen inkl. Guide. Am Besten war der Guide Arif. Er schaffte es auch bei Strömungstauchgänge mit seiner ruhigen und klaren Art, alle seiner Gruppe zusammenzuhalten. Andere Divemaster verloren innerhalb weniger Minuten ihre Gruppenmitglieder, so dass nach dem Tauchgang die Bootscrew die einzelnen Gruppenmitglieder über ein grösseres Gebiet hinweg zusammensammeln musste. Unser Tipp: Besorgt Euch eine aufblasbare Taucherboje, die ihr nach dem Auftauchen (oder auch schon während des Sicherheitsstopps) aufblasen könnt. So findet man Euch schneller. Dies insbesondere bei Wellengang.

Tauchzentrum - Die negative Überraschung mit der Rechnung Auf der Insel gibt es das Tauchzentrum "Little Mermaid". Eigentlich ein gutes Tauchzentrum. Wir hatten über das Reisebüro 6 Tage unlimited Tauchen gebucht. Beim Check-in im Tauchzentrum gaben wir den Voucher dann brav ab. Weder dann noch beim Check-out hat man nicht gesagt, dass sie den Voucher nicht akzeptieren wollen. Beim Check-out wurde uns mitgeteilt, dass wir zusätzlich zum Voucher noch US $ 200/Person für Miete von Ausrüstung und Bootsbenutzung zahlen müssten. Beim Zahlen der Rechnung am Vorabend der Abreise an der Hotelreception hatten wir eine Rechnung über US $ 675.--/Person. Der Hammer war, dass in diesem Preis die Benutzung der Tauchboote eingerechnet war, und zusätzlich nochmals in mehreren kleineren Beträgen die Benutzung der Tauchboote belastet wurde. Nach mehreren Stunden Stress mit dem Hotel und der Reiseleiterin vor Ort war dann klar: Das Tauchzentrum will den Voucher nicht akzeptieren (trotz Vertrag mit dem Reiseanbieter).

Hätten wir die Rechnung nicht sorgfältig geprüft, hätten wir das Tauchen doppelt und mehr gezahlt und den Voucher auch nie zurückerhalten. Schlussendlich erhielten wir den Voucher wieder zurück und können nun beim Reiseanbieter das Geld verlangen.
Wir empfehlen deshalb: Buchen direkt vor Ort und die Rechnung genaustens prüfen. Ansonsten zahlt man schnell mehr, als gerechtfertigt wäre.

Wassersport
Auf der Insel gibt es ein tolles Wassersportzentrum. Man kann gut Windsurfen, da es sehr oft einen guten Wind gibt. Problematisch sind nur die Korallen. Man sollte darauf achten, nicht dort zu Surfen, wo es Korallen hat. Wenn man fällt, zerstört man nicht nur die Korallen, sondern kann auch schmerzhafte Wunden einfangen.

Wer ein Seakajak mieten will, kann einmal in rund 1 Stunde um die Insel fahren. Dies ist ungefährlich und macht zu zweit viel Spass. Für alle, die es motorisiert lieben, gibt es Wasserjets zu mieten. Oder man geht Wasserski oder Wakeboard fahren.

Das Fazit
Sun Island ist eine schöne Insel, welche wir weiterempfehlen können.

Patrick und Yvette


 

Reisebericht Sun Island Mai 2007

Wir machten uns zum dritten Mal Richtung Sun Island auf. Ausserdem kennen wir noch Medhupparu und Filitheyo. Sun Island ist die schönste und unsere Trauminsel. Diesmal hatten wir keinen Direktflug sondern Emirates über Dubai. Da der Hinflug Nachts stattfindet und somit auch das Umsteigen, bekommt man nicht so viel Schlaf ab. Nach Ankunft in Hulule hatten wir den Wasserflugzeug-Transfer - das Schnellboot macht man nur einmal mit. Die Ankunft auf der Insel und der Blick auf die unglaublich schöne Lagune entschädigt für die schlaflose Nacht und zaubert Jedem ein Lächeln auf das Gesicht. Wir hatten einen Super-Deluxe-Bungalow auf der Nordseite der Insel bei der Mermaid-Beach wie wir es bei der Buchung angegeben haben. Gebucht haben wir wie schon immer nur Halbpension, um Mittags in den Genuss des italienischen Restaurants in der Nähe der Tauchschule zu kommen. Mit AI hätten wir im Hauptrestaurant Essen müssen und uns wären die herrliche Pizza, Focaccia sowie die Sushis entgangen. Ausserdem kann man vom Italiener herrlich Delfine beobachten, von denen wir mehrere Gruppen gesehen haben. AI lohnt sich für uns auch nicht, da wir als Taucher fasst keinen Alkohol trinken.

Als Taucher ist uns natürlich die Tauchschule wichtig - und die ist mehr als gut. Wir hatten vor Jahren hier auch den Tauchkurs gemacht und wussten, dass wir uns in guten Händen befanden. Die Tauchguides sind nett, witzig, kompetent, zeigen einem herrliche Dinge und nehmen einen wirklich auch an der Hand, wenn einem beim Strömungstauchen die Puste zu stark geht. Das Tauchboot holt einen ab, egal wo man nach dem Tauchgang an der Wasseroberfläche erscheint. Es werden über 50 Tauchplätze angefahren. In diesem Urlaub hatten wir auch die tollsten Taucherlebnisse: Mantas, Haie, Adlerrochen, große Fischschwärme, Napoleons, Schildkröten, Feuerfische, Anemonenfische, Moränen, etc. .... und den Traum jeden Tauchers - den Walhai. Es war ein unglaubliches Erlebnis als dieses majestetische Tier auf unserem leider letzten Tauchgang vor Urlaubsende heranschwebte. Wir haben sehr viele Fotos von unter und über Wasser mitgenommen, da man sich einfach nicht "sattsehen" kann an der Unterwasserwelt sowie der Lagune und den tollen Stränden.

Der Abschied von der Insel ist uns noch nie so schwer gefallen. Diesmal hat uns das sog. "Maledivenfieber" erwischt. Daher müssen wir wohl in einigen Monaten wieder dahin zurück.

Evi und Robert aus München

 


 

02/2007

Ich versuche mich kurz zu fassen, obwohl es bei dem Erlebten sehr schwer fällt. Es war ein paradiesischer Urlaub, den es zu toppen kaum gelingt. 10 Tage pure Sonne, ohne Regen. Ich wartete anfangs immer darauf, daß irgendwo Adam und Eva aus dem Palmenwald gesprungen kamen. Leere Strände (trotz ca. 800 Gästen), Wasser himmelblau (ich glaube für diese Farbe des Wassers muß die ganze Mischpalette neu überdacht werden). Palmen so weit das Auge reicht, eine farbenpracht von bunten Fischen und die Insel groß genug, das man sich nicht auf den Füßen tritt, aber klein genug, um sie gut zu Fuß zu umrunden (Für Faule gibt es dort Fahrräder zu mieten, pro Tag 3 $. Ist aber auch für diejenigen von Vorteil, die etwas weiter weg vom Hauptrestaurant wohnen).
Falls jemand noch Fragen haben sollte nach dem Bericht, kann er mir gerne mailen: schmidtisilver@(at)aol.com

Anreise
Von der Hauptinsel Male kann man entweder mit dem Doni fahren (dauert ca. 3 Stunden) oder man bindet sich noch etwas Geld ans Bein und fliegt mit dem Wasserflugzeug (ca. 30 min.). Hat den Vorteil, daß man nach der langen Anreise schneller auf der Insel ist und der andere Vorteil, man hat einen herrlichen Ausblick auf die ganzen Atolle und Riffs. Kleiner Tip, vorne sitzen. Ist nicht so warm und auf jeden Fall gegen die Lautstärke Ohrenstöpsel geben lasse. Also schon die erste Attraktion bevor man die Insel betritt. Kann man vorher schon buchen, weil nachher buchen ist dann teurer.

Zimmer
Wir hatten ein Super Delux-Zimmer Nr. 236. War wunderschön und lag auf der etwas windigeren Seite (bei nonstop 30° eine echte Erfrischung). Auf der Seite der Wasserbungalows ist es meist sehr windstill, der Strand an einigen Bereichen sehr kurz und auch das Wasser sehr, sehr flach und mit Korallenresten übersäht, was es nicht einfacher macht, in das Meer zu laufen.
Unser Zimmer war mit allem ausgerüstet, was das Herz begehrte. Doppelbett, Fernseher (aber meist nur ausländisches Fernsehen), Safe, Kühlschrank mit Minibar, Wasserkocher, Tee, Zucker (muß man bezahlen, daher mitnehmen), Klimaanlage, Ventilator, Haarfön, Badetücher, Duschtücher usw. Die Außendusche war unser Highlight, weil mindestens 3 mal am Tag geduscht wurde.
Zweimal am Tag wird vom Roomboy das Zimmer gereinigt (obwohl ich finde, einmal hätte auch gereicht). Wir hatten einen sehr hilfsbereiten und zuverlässigen Boy gehabt, den wir gleich ins Herz geschlossen haben und am liebsten mit nach Hause genommen hätten. Sowieso, das Personal, alles ganz fleißige Bienchen, die man den ganzen Tag nur arbeiten sieht, damit es den Gästen an nichts fehlt und es allen gut geht. Für den Roomboy ist 1 $ pro Tag angemessen, denn sie sind dort auf das Trinkgeld angewiesen (unser bekam manchmal etwas mehr, ist aber jedem selbst überlassen). Überhaupt, fürs Koffer tragen, zum Zimmer gefahren werden usw. erwarten die Angestellten ein kleines Trinkgeld.

All inklusiv
Da scheiden sich die Geister. Wir hatten AI und wir waren sehr froh darüber. Also AI heißt: Frühstück, Mittag, Kaffee, Abendbrot und alkoholische sowie nicht alkoholische Getränke den ganzen Tag. Ausgenommen sind Cocktails und noch einige andere Getränke. Man bekommt bei der Anreise ein Infoblatt in seiner Sprache. Bis auf den Kaffee haben wir jede Mahlzeit eingehalten. Man kann den ganzen Tag an jeder Bar Getränke, ob mit oder ohne Alkohol, zu sich nehmen (tagsüber gab es bei uns nur alkoholfreie Getränke, denn mit der Sonne hätten wir sonst jeden Tag im Koma gelegen). Abends an der Poolbar hatten wir uns Cola-Whisky gegönnt, was wiederum AI war. Ich denke, daß muß jeder für sich selbst entscheiden, ob VP, HP oder AI. Für alles, was man trinkt oder ißt, bekommt man anschließend eine kleine Rechnung, die man mit Namen und Zimmernummer unterschreiben muß.

Essen
Alles in Buffettform. Mehr warme als kalte Gerichte. Sehr viel Geflügel, Fisch und auch Rind. Kein Schweinefleisch. Vegetarische Gerichte, Kuchen, Cremes und natürlich viel Obst und Gemüse. Zum Frühstück auch Kornflakes und Eier in jeder Variation. Das Essen ist sehr abwechlungsreich und vielseitig und teilweise auch sehr scharf. Also egal welcher Typ man ist, man findet immer etwas, was man mit Genuß essen kann.
Jeder Gast bekommt am Anfang einen Tisch mit Kellner zugewiesen, welcher einen den ganzen Urlaub bedient. Auch hier unsere Erfahrung: 5 $ pro Woche für den Kellner sind angemessen. Die Tische sind unterteilt in Raucher sowie Nichtraucher. Natürlich alles ohne Fenster, aber mit Ventilator (man kommt also nur durchs Essen ins Schwitzen).
Dann gibt es dort noch einen Italiener sowie einen Thailänder. Muß man extra bezahlen, nicht im AI dabei, aber man kann sich bei seinem Tischkellner in der Zeit von 9.00 - 14.00 Uhr einen Rabatt-Coupon ausstellen lassen, damit bekommt man dann 20 % Rabatt aufs Essen.

Thai-Massage
Wir gönnten uns dort eine Ganzkörper-Thai-Massage. Ganzkörper im wörtlichem Sinne. Bis auf das beste Stück meines Mannes wurde wirklich alles massiert. Vom kleinen Zeh bis zu den Haarspitzen. Mein Mann fand es herrlich (war so entspannt, daß er eingeschlafen ist), mir war sie aber zu hart. Man kann sich entscheiden zwischen leicht, mittel und hart. Ich hatte erst hart genommen, bin dann aber im Laufe der Massage auf medium umgestiegen. Also für zarte Wesen ordentlich zu "strong". Pro Person ca. 105 $, aber auch hier kann man bis zu 10% Rabatt bekommen wenn man bis 12.00 Uhr reserviert.

Ausflüge
Gibt es einige, die man machen kann. Wir haben den Riff-Explorer, Follow the Dolfin und Sunsetfishing mitgemacht. Sind alle drei zu empfehlen,
dabei muß ich sagen das Delfine schauen schon sehr früh los geht, glaub so um 5.00 Uhr früh. Schnorcheln am Riff war auch ganz gut, gibt viele Fische zu sehen. Das Riff an sich bietet aber nicht viele Farben, ist aber trotz all dem schön anzuschauen. Beim Nachtangeln haben wir einige bunte Fische gefangen, die anschließend auf dem Grill zubereitet wurden. Die Nachbarinsel zu besuchen haben wir nicht gemacht und ich habe von anderen Gästen gehört, das es auch nicht weiter zu empfehlen sei. Ansonsten gibt es noch einige andere Ausflüge, die wir aber nicht mitgemacht haben. Man trifft sich zu den Ausflügen immer in der Hotellobby und wird dann aufgerufen. Alles gut geplant.

Sehenswertes
Jeden Abend um 21.00 Uhr ist Stachelrochenfütterung am Versorgungssteg der Insel. Unbedingt sehenswert. Handzahme Rochen, die man streicheln und füttern kann. Es war einfach gigantisch und man kann gar nicht beschreiben, was das für ein tolles Gefühl war. Das werde ich mein Lebtag nie vergessen. Also unbedingt auf die Liste der Abendunterhaltung notieren.
Jeden Abend um 22.00 Uhr ist beim Thailänder Haifütterung. Haben wir leider nicht geschafft (waren den ganzen Urlaub nur im Stress, um auch ja alles zu sehen und mitzubekommen)

Alles was man in Anspruch nimmt, was nicht im AI enthalten ist, egal ob Ausflug oder sportliche Aktivitäten oder essen und trinken ist am Ende des Urlaubes zu bezahlen. Man braucht also so gut wie kein Bargeld, außer Trinkgeld.


 

Flitterwochen auf Sun Island (September 2006)

Ich könnte Seiten über diesen Urlaub füllen, aber ich glaube es hilft am Besten, wenn ich Stichwortartig alle pros und contras zusammengefasst schildere. Bei Fragen email an poving(at)gmx.de!

ANREISE:
*Flug mit Condor:
PRO:
-Pünktlich, gutes Essen, Compari Orange als Begrüßung
CONTRA:
-Geringer Sitzabstand

*Transfer mit Schnellboot
PRO:
-kostenlos
CONTRA:
-3 Std transfer, bei schlechtem Wetter und empfindlichem Magen -> Überlkeit

BUNGI (Superdeluxe, 137):
PRO:
-neues Bad, Außendusche, keine Insekten (OK, ab und zu ne Ameise)
CONTRA:
-Klimaanlage direkt neben dem Bett (Zuggefahr)

STRANDABSCHNITT (Bungi 137):
PRO:
-Strand für uns alleine, Meer keine 15 m vom Bungi entfernt, ca. 10 min zum Restaurant (tut gut nach dem Essen)
CONTRA:
-Ab und an hört man das Kraftwerk (eigentlich kaum hörbar)

WETTER:
PRO:
-Öfters Wolken, trotzdem noch irre heiß
CONTRA:
-Einmal nicht gecremt -> schmerhafte Folgen (siehe Engländer und Russen in der Poolbar oder Schnorchler), ohne Wolken kaum auszuhalten, trotz Wind

ESSEN&TRINKEN (AI):
PRO:
-Vielfältig (Pasta, Fleisch (außer Schwein), Fisch, oft indisch (scharf), süßes, Gemüse und vor allem Obst, Früchte (seit dem schmecken mir Papaya, Mango, Melone usw. hier nicht mehr so gut), alles wird frisch gesäbelt)
CONTRA:
-AI lohnt sich für nicht-Engländer und -Russen keinesfalls. HP oder VP reicht völlig aus. Die richtig guten Getränke sind bei AI gar nicht dabei (Vorsicht!)

AUSFLÜGE (bei AI sind 2 inklusive):
PRO:
-Sunset Fishing (Geil!)
CONTRA:
-Island Hopping (Müde)

ALLGEMEIN:
PRO:
-Traumhafte Insel, sauberer Strand (wird alle 3 Tage von Hand!!! gesäubert), super Meer (27 Grad), viele Fische (auf jeden Fall bei Italiener oder vor den Wasserbungis schnorcheln) und und und ...
CONTRA:
-Zu viel Deutsche, liegt wohl daran, dass es eine Tchibo-Insel ist.
-Selten Brandgeruch und Kraftwerkbrummen -Sehr Touristisch (für Malediven)
FAZIT:
-Würde jederzeit wieder meine Flitterwochen auf Sun Island verbringen -Grundkenntnisse in Englisch hilfreich (notwendig)
 


 

Susanne und Dirk auf Sun-Island 20.-28.11. 2006

Herbst 2006: Nach einem harten Jahr an der Jobfront steht Erholung auf dem Programm. Gewünscht werden ca. 10 Tage absolute Erholung bei fabelhaftem Wetter. Nach dem Studium diverser Kataloge heißt das Ziel Malediven. Das Reisebüro empfiehlt Sun-Island, scheint uns eine gute Wahl, zumal es hier im Forum auch häufig als „Anfänger-Insel“ bezeichnet wird.

Der Hauptgrund für Malediven war der Direktflug von Düsseldorf und der geringe Zeitunterschied (4 Stunden). Bei einem kurzen Urlaub soll ja nicht noch Stress mit Jet-Lag mit im Programm sein.

In der Vorbereitung haben wir uns reichlich mit Autan und einer guten Schnorchel-Ausrüstung eingedeckt, nun geht es los.

Flug mit LTU von Düsseldorf nach Male war nicht so schlimm wie oft geschildert, Platz im Airbus A330 so gerade ausreichend, Verpflegung OK. Ankunft auf Male, der erste Eindruck ist ein Japsen nach Luft, unglaublich die Luftfeuchtigkeit. Einreiseformalitäten schnell und gut organisiert, sehr schnell sind wir am Flughafen der Wasserflieger (unbedingt buchen und schon von Deutschland aus, Upgrade vor Ort ist teurer).

Der Flug dauert ca. 30 Minuten und ist ein Erlebnis. Landung direkt ein einer kleinen Plattform, dort wird man per Boot (Dhoni) abgeholt. Erste Überraschung: es regnet ! Und dort wartet eine Gruppe käseweißer Menschen auf den Rückflug. Später erfahren wir von der Reiseleitung, es hat seit 6 Wochen fast ständig geregnet. Unsere Woche war noch fast die beste, es war ständig bewölkt mit einem garantierten Schauer pro Tag (mindestens...) 

Der Check-In erfolgt ebenfalls zügig und ab geht’s zum Bungi (per Golf-Mobil). Wir hatten per Mail einen Bungi rund um 250-270 gewünscht, es wurde 141. Was aber kein Problem war, denn diese Ecke ist ebenfalls sehr schön. Die Super-Deluxe-Bungis sind schöner gelegen, die Deluxe-Bungis haben z.T. nur Stein-Strand und oft sehr viele Korallenstückchen im Sand. Aus meiner Sicht sind die Top-Lagen 270-249 (schöner Strand, nah zur Beach-Bar) und 120-150 (andere Seite der Insel, nah am Zentrum, dazu Meeresrauschen, da „Ocean-Side“).

Die Ausstattung der Bungis ist prima und geschmackvoll, toll die Außendusche. Übrigens ist bei Super-Deluxe auch die Terrasse (überdacht) doppelt so tief, bei Regen nicht schlecht....

Essen: Wir hatten AI gebucht, bei unserem Veranstalter (FTI) war der Aufpreis zu HP etwa 20 Euro pro Person und Tag, absolut sinnvoll. Das Essen im Main-Restaurant ist von der Auswahl und Qualität her wirklich gut, daher haben wir Italiener oder Thai (beide teuer !) gar nicht erst probiert. Der Service war nicht so toll, Getränke kamen sehr langsam, offenbar weite Wege für die Kellner.

Die Wege zu den einzelnen Restaurants / Bars sind aber doch recht weit, Fahrrad mieten aus meiner Sicht Pflicht. 3 Dollar pro Tag ist das ganz sicher wert.

Zwei Ausflüge sind im AI mit drin, hier sollte man schnell buchen (Listen hängen aus), Plätze sind schnell weg. Den „Hallo Nachbarn“ haben wir nicht gewollt, Sunset-Fishing fiel dem Wetter zum Opfer. „Reef-Explorer“ für 18 Dollar war schön, kurze Bootstour und dann 90 Minuten schnorcheln an relativ intaktem Riff. Ansonsten unbedingt Rochen-Fütterung am Versorgungssteg (rechts von den Wasser-Bungis) ansehen und das Spa-Center probieren (Massage unter freiem Himmel war toll).

Das Publikum auf der Insel war bunt gemischt, viele Deutsche, Franzosen und Russen. Wobei die Russen in keiner Weise negativ aufgefallen sind, was in anderen Berichten so angeklungen ist.

Die Gretchen-Frage bei Sun-Island heißt eindeutig: „Ist die Insel zu groß ?“. Das Herz sagt Ja, der Verstand sagt Nein: klar ist ein „Robinson-Feeling bei der Größe der Insel nicht drin, obwohl man am Strand häufig fast allein war. Aber die breiten gepflasterten Wege, Tennisplätze, die Größe der Restaurants (riesig!), das passt nicht wirklich. Aber: Abends mal in großer Runde Karaoke, eine Cover-Band (gut!), Tennis bei schlechterem Wetter, mehr Auswahl beim Essen, etc. Das ist womöglich nicht Malediven-pur, aber trotzdem schön. Cocktail sind übrigens nicht AI und dazu noch ziemlich mäßig, über die Qualität der AI-Weine deckt man auch besser den Mantel des Schweigens, Bier OK ;-)

Schnorcheln: ist super und das Highlight. Man springt ins Wasser und fühlt sich im Aquarium. Die beste Ecke ist der Einstieg beim Italiener (mit Leiter), das ist dort wo man ankommt. Das Riff ist hier recht lebendig, wer es mal tot sehen möchte, der sollte bei Bungi 101 ins Wasser gehen, in der Fahrrinne dort wirkt es wie ein Friedhof. Zum Tauchen kann ich nichts sagen, für uns als Nicht-Taucher war die Zeit dafür zu kurz, was wir dazu gehört haben, das klang sehr begeistert.

Der Personal ist für mich der Wermutstropfen gewesen. Viele Mitarbeiter sind freundlich und bemüht, aber es fehlt mir die Begeisterung, das Interesse an den Gästen. Dies habe ich in der Karibik und besonders auf Mauritius anders und besser kennengelernt.

Mein Fazit: die Unterwasserwelt ist ein Traum und sollte der Grund für einen Malediven-Urlaub sein. Die Vegetation und die Strände sind schön, aber das gibt’s an anderen Zielen auch. Mir hat die Woche Spass gemacht, das Wetter war halt Pech und viele Punkte waren gut, aber noch mal Malediven eher Nein. Wenn, dann mit Tauchkurs.

Fragen?: drichter at sds-richter.de
 


 

11.04.2005 – 25.04.2006
Maledivenurlaub mit Krankenhausbesuch

Auch wir haben locker 50 Reiseberichte verinnerlicht bevor wir Sun Island gebucht haben. War sehr hilfreich, daher möchten wir auch unsrer Erfahrungen teilen. Ich entschuldige mich mal vorab das der Bericht erst so spät kommt.

Flug
Mit LTU von Düsseldorf. Was einem da geboten wird grenzt an Zumutung und hat mit dem was Emirates und Konsorten zu bieten haben nichts zu tun und viel billiger sind sie obendrein nicht. Ich bin 1,96m groß und es war mir nicht möglich meine Knie vor den davor liegenden Sitz zu bekommen. Wenn der Vordermann dann noch die Lehne zurückstellt kann man gleich in die Kopfstütze beißen. Die Stewardess ist gleich mehrmals über meine Beine gestolpert, was mir unangenehm war, dennoch hatte ich keine Möglichkeit meine Beine einzuziehen. Abschneiden kann ich sie ja schließlich nicht. Monitore gibt es auch nur alle paar Reihen, die Fensterplätze haben gar keine daher kann man nichts sehen wenn Leute im Gang umhergehen. Ist mir sonst egal, aber bei 10 Stunden. Großer Vorteil dieses Fluges ist allerdings das man direkt Fliegt ohne Umwege, weder über Dubai / Katar noch Colombo.
Der Flughafen in Male mutet recht chaotisch an, aber der Schein trügt, dass funktioniert da alles sehr gut wie ich meine. Die Passkontrolle geht schnell, die Koffer dauern etwas weil das Flugzeug groß und das Gepäckband sehr klein ist, daher können die das Gepäck nur in Schüben laden und müssen warten bis es von den Reisenden etwas leer geräumt wird um es wieder beladen zu können. Macht aber nix, schließlich ist man ja im Urlaub und nicht auf der Flucht. Weiter ging es dann mit dem Wasserflugzeug, kann ich nur wärmstens empfehlen und ist den Aufpreis locker Wert. Man ist schneller (35min. anstatt 2:30h im Schnellboot) und sieht auch noch ordentlich was dabei. Leider konnten unsere Koffer nicht mitgenommen werden und mussten mit einem anderen Flug nachkommen. Dies sagte man uns aber vorher. Die sollten eine Stunde später da sein und das hat super geklappt. Als wir auf der Insel die Anmeldeformalitäten erledigt hatten und zum Bungi wollten waren die Koffer bereits da.

Die Insel
Leute ich kann euch nur sagen, es ist wirklich so wie man es von den Bildern im Katalog erwartet.
Man wähnt sich im Paradies angekommen zu sein und das ist keine Übertreibung. Man bekommt wirklich nicht zu viel versprochen. Einfach geil, wenn ich das mal so salopp ausdrücken darf.
In manchen Berichten wird Sun Island ein bisschen als Ort des Massentourismus a la Mallorca verschrien, zu Unrecht wie ich meine. Meine Frau ist Mallorquinerin und ich selbst habe 10 Jahre dort gelebt und ich (oder sie) kann euch sagen, das Mallorca schön ist, aber da liegen Welten zwischen.
Trotz der Kapazität von 800 Gästen hat man ehr das Gefühl alleine zu sein. Klar wer einen Urlaub in totaler Abgeschiedenheit will und mal so ein richtiges Einsiedlerdasein führen will der ist sicher auf einer der kleineren Inseln besser aufgehoben. Ansonsten kann man auf Sun Island ein leben a la Robinson Crusoe führen nur halt mit allem Komfort. Man kann sich hervorragend zurückziehen und den lieben Gott ’nen guten Mann sein lassen. Aber so ab und zu möchte man vielleicht auch gerne etwas unternehmen, und das kann man da auch sehr gut.
Der Spabereich ist ein echter Knaller, wirklich wunderschön und man kann alle möglichen Massagen da machen. Die Preise sind gesalzen, aber das Erlebnis ist es wert. Wir haben die Partnermassage gemacht (Loabi Loabi) heißt so viel wie „Liebe Liebe“. Da wird man nicht nur massiert sondern auch durch das Ambiente verzaubert wie in 1000 und einer Nacht. Wer da nicht nachher auf dumme Gedanken kommt ist selber schuld.

Bungis
Wir hatten einen Standard Deluxe Bungi, nicht besonders hübsch aber völlig ausreichend wenn man zu zweit ist. Mit Kindern wird’s definitiv eng. Wir haben dort ein spanisches Ehepaar kennen gelernt die hatten einen Wasserbungi. Die sind deutlich schöner eingerichtet und auch etwas größer, kosten aber auch dementsprechend mehr. Uns war letztendlich der Standardbungi lieber denn im Bungi verbringt man eh nur wenig Zeit und wenn dann hat man lieber einen Strand und Palmen vor der Hütte als eine Terrasse und eine Treppe ins Wasser. Berichte über laute Bungis in nähe der Strandbar etc. konnten wir nicht bestätigen. Laut ist es eigentlich nur wo das neue Tauchcenter gebaut wird, aber es sah so aus als wenn die umliegenden Bungis vorsorglich nicht belegt waren. An Strand und Wasser gibt es auch nichts zu meckern egal wo. Nur auf eins sollte man achten. Bei manchen Abschnitten (z.B. wenn man auf die Wasserbungis guckt links) fällt der Strand schlagartig in einer ca. 1,5m Stufe ab, dummerweise bildet diese Stufe auch die Baumgrenze. Wenn man dort also nicht dauernd im Schatten liegen will müsste man ständig die schwere Liege runter und wieder rauf schaffen. Dies betrifft Deluxe wie auch superdeluxe Bungis.

Das Publikum
Ist wirklich bunt gemischt. Leute aus aller Herren Länder sind zugegen. Auffallen in amüsanter Weise tun eigentlich nur die üblichen Verdächtigen. Die Briten verkokeln halt gerne am Pool und die Asiaten trifft man nie ohne Kamera an, ich glaube die nehmen die sogar mit aufs Klo. Von pöbelnden Russen haben wir nichts bemerkt, sind zwar einige da aber die benehmen sich auch nicht besser oder schlechter als alle anderen.

Ausflüge
Wir hatten AI gebucht, das beinhaltet 2 Ausflüge. Beide sollte man auf jeden Fall machen. Der „Hallo Neighbors” führt zunächst auf die Nachbarinsel Holliday Island, das ist nur Werbung in eigener Sache und man könnte es sich eigentlich schenken. Dauert aber auch nur ein halbes Stündchen während dessen man umherspazieren kann. Immerhin stellt man fest die richtige Wahl getroffen zu haben denn diese Insel ist bei weitem nicht so schön wie wir meinen, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Dann geht es allerdings zu einer echten Einheimischeninsel und der Kontrast zur Hotelinsel ist schon krass. Wirklich interessant, können wir nur empfehlen denn wenn man schon so weit fliegt darf man sich auch ruhig mal einen Tag ein bisschen Kultur gönnen und sehen wie die Menschen dort wirklich leben.
Der Angelausflug bei Sonnenuntergang ist auch nicht zu verachten. Habe sogar nen kleinen Hai rausgeholt, den haben wir dann natürlich zurück ins Wasser geworfen. Alles was man fängt wird einem noch am selben Abend gebrutzelt. Sehr schmackhafte Sache und der Sonnenuntergang auf dem Meer ist atemberaubend.

Essen und Trinken
Das Restaurant ist riesig, kann mich nicht erinnern jemals ein so großes Restaurant gesehen zu haben. Wenn man lang durchguckt erkennt man die Leute am anderen Ende fast nur noch als Punkte.
Die Wege zum Buffet können zu weilen etwas länger sein. Macht aber nichts, jeder Gang macht schlank. Dennoch ist es nicht übermäßig laut, man kann schon in Ruhe essen. Der Service ist sehr gut. Wer auch sonst keine Probleme hat mit Menschen umzugehen wird auch dort keine Probleme haben. Wir haben so einige miterlebt die meinten sich großkotzig aufführen zu müssen. Wenn ich dem Kellner zu spüren gebe er sei der letzte Dreck kann ich wohl kaum auf Gegenliebe hoffen.
Das Essen selber, sowohl die Auswahl als auch Qualität und Quantität, ist erstklassig. Wer sonst nur in Gourmetrestaurants verkehrt findet auch hier sicherlich was zu meckern, ansonsten gibt es wirklich alles, auch lokale und Indische Gerichte (Vorsicht scharf). Auf Schweinefleisch muss man allerdings verzichten, aus gegebenen religiösen Gründen.

Ein Wort zu AI.
Um da durchzusteigen wie AI dort funktioniert muss man definitiv Betriebwirtschaft studiert haben.
Mal ganz ehrlich, es ist super kompliziert und streckenweise unlogisch. Ein Whiskey/Cola ist nicht AI und muss bezahlt werden, bestelle ich beide Getränke einzeln und würde quasi am Tisch mischen ist alles AI. Macht nicht wirklich Sinn. Immerhin hat man die Kontrolle durch die abgestempelten Quittungen die man dauernd und überall unterschreiben muss, egal ob AI oder nicht. Die dienen wohl ehr zur Kontrolle der Angestellten. Alles in allem lohnt sich AI aber und zwar auch für die die nicht viel Alkohol trinken (so wie wir). Ich habe mal nach dem Urlaub ein wenig nachgerechnet und bin in etwa auf denselben Wert gekommen denn die Getränkepreise sind gesalzen. Dazu gibt’s bei AI halt die Ausflüge und jeden Tag Wasser auf Zimmer.

Rochenfütterung
Die light Version gibt’s am Thairestaurant, dort tummeln sich dann auch Schwarzspitzenhaie, aber der echte Knaller ist die Rochenfütterung am Versorgungssteg. Die sollte man sich auf jeden Fall ansehen, außerdem kann man selbst zur Tat schreiten und die Rochen füttern und streicheln.


Schnorcheln
Ist eigentlich ein Muss. Ich habe zwar einen Tauchschein aber ich war einfach zu faul, außerdem hätte ich das ohne meine Frau machen müssen, denn vor dem Tauchen hat sie Angst. Also sind wir geschnorchelt. Dafür braucht man nur wenig Ausrüstung (die wir mithatten) und man ist unabhängiger. Schnorcheln kann man halt nur mal eben so und zwar eigentlich auch wo man gerade Lust hat.
Der Artenreichtum ist dort so vielfältig das man nur den Kopf ins Wasser stecken muss und schon ist man mitten in „Findet Nemo“. Ganz so ist es zwar nicht, aber es kommt der Sache schon recht nahe.
Auch der völlige Schnorchel Neuling wird schnell süchtig.

Die Angestellten
Ich habe selten so freundliche Leute getroffen, klar einen Miesepeter gibt es überall mal aber ehrlich gesagt in punkto Freundlichkeit könnten wir Europäer uns noch die eine oder andere Scheibe abschneiden, zumal die Freundlichkeit auch nicht aufgesetzt erscheint. Besonders möchte ich da Badhuru erwähnen, der PR Chef der Insel der übrigens auch die Ausflüge leitet. Als ich ins Krankenhaus musste hat er deutlich mehr für mich getan als er hätte müssen. Wir haben uns mit ihm angefreundet und uns lange und des Öfteren unterhalten. PR Chef hört sich ja toll an aber ich kann euch sagen der verdient weiß Gott nicht die Welt und ist alles andere als abgehoben.

Krankenhausbesuch
Die letzten vier Tage hatte ich ein ziemliches Problem am Hintern, leider im wahrsten Sinne des Wortes. Sagen wir es ging um ein etwas größeres Blutgerinnsel. Naja, nicht sehr appetitlich aber man kann es sich ja nicht aussuchen. Sitzen war schlecht und ins Wasser konnte ich gar nicht mehr. Irgendwie wurde das Ding auch immer größer, also ging ich zum Inselarzt. Vorab möchte ich noch sagen dass mein Wehwehchen nichts mit dem Aufenthalt dort zu tun hatte. Dasselbe Problem hatte ich leider schon des Öfteren. Als ich zum Inselarzt ging wusste ich also eigentlich schon was mir blüht. Der hat mir dann Tabletten und Creme gegeben und gesagt das müsste man operativ entfernen, er könnte das aber nicht machen das müsste ein Chirurg machen und dazu müsste ich nach Male ins Krankenhaus. Hatte ich mir ja schon fast gedacht. In Male gibt es zwei Krankenhäuser, ein staatliches und ein privates. Habe mich dann vorsichtshalber für das private entschieden. Der Inselarzt hat dann alles mit dem Chirurg im Krankenhaus besprochen. Ich sollte hin, schnippeln und wider zurück. Hörte sich gut an. Allerdings wusste ich nicht wie ich zum Krankenhaus kommen sollte wenn ich in der Hauptstadt bin, also fragte ich besagten Badhuru. Der bot sich sofort an mich zu begleiten. Ich lehnte erstmal ab denn ich hatte ein schlechtes Gewissen. Das währe nämlich für ihn keine Dienstreise gewesen. Er hatte einen Tag später 2 freie Tage (die hat er alle 2 Wochen) die er nutzen wollte um zusammen mit seiner Frau und seiner 2 Jahre alten Tochter seine Familie in Male zu besuchen. Spontan verlegte er seinen Urlaub einen Tag vor um uns begleiten zu können. Ich willigte ein unter der Bedingung mir nur den Weg zum Krankenhaus zu zeigen und dann seine 2 Tage mit der Familie zu genießen.
Da es nicht möglich war am selben Tag hin und auch zurück zu kommen mussten wir außerdem noch eine Nacht in einem Hotel in Male buchen. Hat alles Badhuru von der Insel aus gemacht. So ging es also mit dem Speedboat (für mich mittlerweile liegender Weise) nach Male, dort angekommen verfrachtete er seine Frau und seine wirklich süße Tochter in ein Taxi und schickte sie nach Hause, das bekam ich erst mit als es schon passiert war. Nun ging er mit uns zum Krankenhaus. Um es gleich vorweg zu nehmen, Das Krankenhaus spottete jeder Beschreibung. Da ging es zu wie im Taubenschlag. Menschenschlangen bis auf die Strasse. Badhuru kennt da aber Hinz und Kunz und wir kamen recht schnell dran. Eine Stunde gewartet, das ist da mega schnell. Der Eingangsbereich war noch ganz OK, dahinter wird es aber dreckig und speckig. Auf der suche nach einer Toilette habe ich so einiges gesehen das ihr gar nicht wissen wollt, glaubt mir. Klopapier z.B. ist Fehlanzeige, auch auf Nachfrage gibt es einfach keins. Muss halt auch so gehen. Die Toiletten selber….. naja, lassen wir das. Als ich ins Behandlugszimmer kam bot sich mir ein Anblick bei dem ich mich schlagartig Gesund fühlte, ihr versteht schon, mir ging es noch nie besser. Der Arzt sah nach und eröffnete mir dann dass er mich erst am nächsten Tag operieren könne und danach müsse ich wenigsten zwei Wochen zur Beobachtung bleiben. Also die alte Leier. Man macht aus einem ambulanten einen stationären Fall und kann mehr abkassieren. Habe ich nicht gesagt, aber es lag auf der Hand. Nach einigem hin und her habe ich dann alles abgeblasen und mich entschlossen die Schmerzen auszuhalten bis ich zurück in Deutschland war. Erst mal kann ich ja nicht so lange Urlaub machen wie ich will. Der Arzt sagte natürlich das mit der Beobachtung wäre wichtig wegen eventueller Infektionen, da habe ich nur gedacht: Na da komme ich wahrscheinlich kranker wieder raus als ich rein gekommen bin. Das Problem war das mir ja ein 10 stündiger Flug bevorstand bei dem ich sitzen musste. Der Arzt meinte abschließend was denn wäre wenn es platzt? Daraufhin sagte ich nur dass dann der Inselarzt ein Problem hätte. War mir alles egal, ich wollte nur noch da raus. Badhuru verstand das natürlich nicht ganz, hielt uns aber auch nicht unbedingt für zickig. Ist zwar hart, aber wenn man keine bessere medizinische Versorgung kennt kann man das vielleicht auch nicht verstehen. Sauer war er jedenfalls nicht, ganz im Gegenteil er hat fast beide Tage komplett mit uns verbracht und uns die Stadt gezeigt und dabei viele interessante Informationen gegeben. Wir waren auch 2 mal zusammen Essen und er hat immer bezahlt (und zwar aus eigener Tasche). Mann war mir das peinlich, aber ich hatte keine Chance, der war sofort beleidigt und gab zu verstehen das er das als Unverschämtheit ansieht wenn ich zahle. Da habe ich mich dann auch nicht mehr getraut. Einzig eine Cola am Flughafen konnte ich ihm unterjubeln. Wir fuhren dann zusammen zurück auf die Insel. Ich hatte etwas Glück denn durch die Creme ging die Schwellung etwas zurück und das Ding hielt, auch im Flugzeug konnte ich halbwegs gut sitzen. Zurück in Deutschland bin ich am nächsten Tag zum Hausarzt gegangen der hat mir das kurz weggeschnippelt und ich konnte nach Hause gehen. Da meckere noch einmal einer über unsere Ärztliche Versorgung.
Badhuru habe ich einen Brief, quasi ein Dankesschreiben geschrieben und ein fürstliches Trinkgeld beigelegt. Den habe ich dann verschlossen seiner Frau übergeben, denn er hätte es sicherlich abgelehnt.
Übrigens, die Reiseleitung war mit dem Problem völlig überfordert, ohne Badhuru wäre das nie so glatt gelaufen.

Fazit
Einfach nur toll. Hinfahren und glücklich sein. Spabereich möglichst nicht auslassen, reißt zwar ein Loch in die Urlaubskasse aber ist wirklich toll. Nur Krank sollte man halt nach Möglichkeit nicht werden. Das Krankenhaus sollte man wirklich nur aufsuchen wenn man quasi schon den Kopf unterm Arm trägt.


 


 

Reisebericht Maldiven Sun Island 20.Mai- 04.Juni 2006-06-12

Anreise
Samstag abend flogen wir mit der Lufthansa (herrlich viel Platz) nach München. Wir landeten dort beim Gate G um 19.05h und mussten um 19.15h beim Gate B sein- wir sind also gelaufen und waren schon nass geschwitzt, bevor wir überhaupt gelandet sind ;) Haben aber den Anschluss bekommen, und wie soll es auch anders sein, haben dann noch 20min warten müssen- war ja klar ;)
Weiterflug nach Male mit der LTU und jedes Mal denke ich, dass es eine absolute Frechheit ist, wie eng und klein diese Sitze sind. Da es ein Nacht- Flug war hatte ich dann auch noch das Vergnügen, dass ich nicht schlafen konnte und 2 std vor Landung wollte ich nur noch raus aus dem Ding ;)
Beim Verlassen des Fliegers schnappte ich erstmal vergeblich nach Luft…. 80% Luftfeuchtigkeit habe ich mir irgendwie immer anders vorgestellt ;) Gott sei Dank hatte der Flughafen Klimaanlage.
Abfertigung ging recht flott nur beim Wasserflieger mussten wir noch eine halbe std warten.
Der Wasserflieger- Flug selbst war fantastisch- aber ganz vorne sitzen ist ein Muss, denn die Mini- Ventilatoren sind besser als gar kein Lüftchen in dem warmen Ding. Und sie sind laut, sehr laut! Vorweg bekam man aber noch Ohrenstöpsel.
Nach kurzer Zwischenlandung erreichten wir nach 45min Sun Island. Landung beim Floß und das Dhoni wartete schon. Beim Gang über den Steg zur Insel konnten wir Diese in vollen Zügen betrachten. Dann stand schon ein Angestellter mit kalten, nassen nach Zitrone duftenden Handtüchern bereit und in der Lobby warteten schon unsere Kokosnüsse und unsere IST- Dame auf uns. Anmeldung ging super schnell und dann nix wie zum Bungi. Um die Koffer mussten wir uns die ganze Zeit nicht kümmern, die wurden schon ab dem Wasserflieger für uns getragen.
Dann nur noch ab in die Badeklamotten und hinein ins kalte Nass

Wetter:
Achtung!!: Ich, genauso wie andere befreundet Frauen, haben echte Schwierigkeiten gehabt, sich an das Klima zu gewöhnen! Wir haben alle 1- 2 Tage gebraucht! Ich konnte vor Hitze kaum gehen und hatte das Gefühl, als würde mir jmd die ganze Zeit den Magen drücken. Aber nach nicht ganz 2 Tagen war alles wieder vorbei und man konnte es richtig genießen! Dann ist das Wetter, ausser dass man dauernd schwitzt;), echt angenehm. Temperatur dauernd um die 30, meist drüber, Luftfeuchtigkeit 77-80% und im Schnitt 1/3 des Urlaubes bewölkt- wo wir aber auch recht froh mal drum waren!! Auch der Wind bringt kaum Abkühlung. Nachts keine große Abkühlung und das Meer hatte immer angenehme Temperatur. Das Meer wurde mit den Tagen immer welliger und zum Teil kamen richtig Brecher rein. Fazit: durchweg tolles Wetter, so wie man es halt braucht ;)

Bungi
Wir hatten Bunginummer 195- um man kann sagen, dass Bungi 195-219 der schönste Strandabschnitt ist und das schönste Meer hat. Der Strand ist wie Puderzucker und das Meer ist direkt recht tief und ideal zum schwimmen. Auch ist die Bepflanzung am Schönsten dort- natürlicher Sonnenschutz sind die Palmen wie überall auf der Insel. Und man ist schnell bei Main Restaurant, man braucht also kein Fahrrad.
Wobei wir dann auch beim Nachteil sind: man hört immer abends die Mainbar! Generell hat uns das nicht so gestört, NUR ca 1-2 die Woche drehen die da richtig laut auf, und ich meine damit auch wirklich laut!! Man hört dann den Bass richtig knallen im Bungi! Wir waren meist so müde, dass wir dennoch gut geschlafen haben, aber es wird nicht allen so gehen denke ich. Ausstattung war ok und von der Größe her super. Matratzen waren ziemlich hart, aber das mochten wir auch so.

Allgemein zur Lage der Bungis:
149- 178 ist auch noch recht nett von Strand und Meer her, aber 101-148 (liegt direkt daneben) ist wirklich nicht mehr schön, denn der Strand hat da sehr hohe Absätze, die Wurzeln gucken raus und die Bepflanzung ist so dicht, das alles recht duster aussah.

211-248 da ist der Strand extrem weit entfernt, denn zwischen Bungi und dem eigentlichen Strand ist ein breiter Streifen von grasartigen Pflanzen und da sahen wir auch niemanden liegen- aber dafür kann man dann zu Beachbar laufen und sich da auf die Liegen legen.

249-318 da hat man die allerschönste Aussicht, aber super viele Korallen im Wasser auf dem Boden, ohne Schuhe geht da nix, und so gut wie kein Strand (laut eines Pärchen, die im Vorjahr auch da waren, war das letztes Jahr aber noch ganz anders) und die Strömung dort im Wasser ist extrem!! Und man kann sogar bis zur Riffkante laufen, sprich da kann man noch stehen.

391-530 Strand war ganz ok, aber auch felsig. Gefiel mir aber nicht besonders.

Essen
Das war abwechslungsreich und gut. Viel Fisch und Nudeln. Aber auch Fleisch- sehr zäh! Was super lecker war, waren die Hühnchen!!! Kann ich nur empfehlen. Nach einer Woche wiederholte sich alles, hat mich aber nicht gestört. Dank der eigenen Obstplantage auf der Insel hat man immer super leckerere und frische Früchte zum Essen. Auffallend: alles sehr sauber! Letztes Jahr in Ägypten hatte ich schon nach 2 Tagen Durchfall, hier kein einziges Mal! Auch war kein Anstehen beim Buffet (ca 600 Leute auf der Insel). Also alles prima.

Service/ Sauberkeit
Naja, also unser Roomboy war nicht wirklich sauber, gewischt und die Becken sauber gemacht hat er nie!!! Es war zwar immer alles aufgeräumt, aber richtig sauber nicht- schade eigentlich. Aber der Roomboy von einem befreundeten Pärchen muss super klasse gewesen sei- also auch da eine Sache der jeweiligen Einstellung und keine Gesamteinstellung der Angestellten. Was wohl auffällt, dass 80% der Belegschaft nur nett sind, wenn genug Trinkgeld fließt- bedauerlich! Und wenn Russen in der Nähe sind, dann wartet man schon mal 1std auf seinen Cocktail abends! Wir haben uns auch während des Urlaubs mit einem Pärchen am Nachbartisch angefreundet und eines abends kamen wir auf die Idee, doch einfach unsere Tische zusammen zu schieben. Dessen Waiter lachte darüber und wir machten Scherze. Darüber sagte mein Partner zu unserem Waiter, dass wenn er vorbei wolle Zoll bezahlen müsse… wie gesagt, wir waren die ganze Zeit am Lachen und der Waiter vom Nachbartisch lachte mit.. daraufhin sagt unser Waiter: Hitlers Front gäbe es nicht mehr und wir sollen gefälligst die Tische auseinander stellen! Übel, oder?!?! Naja, danach habe ich ihn auf jeden Fall nicht mehr mit dem Popo angesehen ;)

Es lagen auch am Wegesrand über Tage größer Biomüll- halden und es waren Massen an Krähen auf der Insel. Laut Urlauber, die im Vorjahr da waren, war das letztes Jahr wohl auch nicht so..

Tiere:
Einige Ameisen, aber mehr als maximal eine Ameise im Bungi wurde nie gesichtet ;) Moskitos auch einige, hatte aber maximal (hatte mich nicht eingeschmiert) 10 Stiche im Urlaub- der Inseldoctor hat tolles Antijuckzeugs (einmal einschmieren reicht)
Jede Menge süße Geckos! Viele Eidechsen und Flughunde- total schön! Und auch jede Menge Krähen und „Hühnchen“ Total niedlich sind die Einsiedler- Krebschen!
Im Wasser viele tolle Fische ;), Rochen und Haie und am Hausriff wartet sogar in der Nähe des Einstieges eine hübsche Moräne auf euch;)
Delphine waren sogar direkt beim Hausriff zu sehen wie auch mal eine Schildkröte.

Schnorcheln:
Kann man super am Hausriff, aber am besten morgens! Da ist die Sicht am besten, man kann aber schon mal Pech haben. Das tolle ist, das dort der reguläre Einstieg auch für Taucher ist und deswegen ist da auch eine Süßwasser- Dusche! Nachmittags kann man dann bei den Bungis 249 aufwärts oder beim Thailänder (da gibt es eine Leiter) zur Riffkante schnorcheln (recht anstrengend wegen extremen Strömungen, aber der Rückweg super leicht, weil man sich dann treiben lassen kann;) ) Dort kann man dann auch schon mal Haie und Schildkröten sehen!!
Überall kann man aber zu kleineren Korallen schnorcheln und auch das ist schon ein Erlebnis. Gesamtbild: kleine Korallen sind schon recht bunt nur das Hausriff ist immer noch recht grau, aber dafür sieht man wirklich viele schöne Fische! Besonderes Erlebnis: auf dem Heimflug habe ich aus dem Wasserflugzeug einen Walhai gesehen! Das war toll, weil man ihn dann in seiner ganzen Pracht gesehen hat 

Bevölkerung:
Zuviel Russen!! Sorry, aber war wirklich so.. die sind uns echt unangenehm aufgefallen. Gott sei Dank sind die meisten und auch die meisten Engländer immer am Pool aufzufinden also dementsprechend waren wir nicht in der „Schusslinie“.
Denn: man sah höchsten 1xstd jmd am Strand vorbeilaufen. Ansonsten waren Strand und Meer leer! Quasi:
Privatliege
Privatstrand
Privatmeer ;)
Man hatte den ganzen Tag seine Ruhe, das war echt klasse. Mal lag in Sichtweise der Bunginachbar, aber sonst…. Toll!!

Unterhaltung:
Jeden Abend wird an der Mainbar ein Programm geboten, das sieht man dann anhand einer Tafel auf dem Weg ins Restaurant. Fand ich alles recht fade außer der Live- Band. Die war echt klasse!!!

Sonstiges:
Fahrräder haben wir nur 2x einen Tag gebucht um mal ein bisschen zu sehen aber ansonsten waren sie nicht nur überflüssig sondern auch echt gefährlich, weil die Bremsen total schlecht waren und sie generell oft Schrott sind (für 3$ am Tag Wucher). Wir hatten auch leider das Pech, das an den letzten 3 Tagen morgens bei Ebbe es an unserem Strand total nach Schwefel gerochen hat… und sogar beim Silberring ist im Wasser blau- lila- grün angelaufen! Keiner konnte uns sagen, woher das kommt. Fanden wir doch recht komisch.
Was man unbedingt machen muss, ist sich massieren zu lassen!!!!!!!! Die Frauen dort sind göttlich und ich habe noch nie eine bessere Massage bekommen (Gruß an Elisa).
Die Shoppingmeile ist ganz ok, empfehlenswert der Sportladen! Da bekommt man ganz gute Sachen zum humanen Preis. Der Souvenirladen ist Abzocke und man sollte dann doch lieber nach Mamigilli fahren!! Dort kann man prima einkaufen und sieht dann noch etwas von maledivischer Lebensweise!! All inclusive hätte sich definitiv nicht gelohnt! Wir haben Vollpension gehabt und haben mit Ausflügen 800$ zusätzlich gezahlt (Wasser und Cola- Trinker, 2 Ausflüge, 2 Massagen, einige Cockailabende, incl Einkauf im Sportladen) Es gibt dort auch eine Leihbücherei! Da war ich ganz froh drum, denn meine beiden Bücher hatte ich durch. Da gibt es jede Menge deutsche Bücher und auch neuwertige Romane (aber bitte alle wieder zurück bringen ;))

Was man auf jeden Fall braucht/ machen sollte:

Teelichter (hatten 1x einen Stromausfall)
Schnorchel und Flossen
LSF 20& 15
Sonnenhut
2.Kissen aus dem Schrank nehmen und als Kopfstütze auf den Liegen benutzen!
Mit der Auflage ins Wasser gehen und drauf legen
Im Spa- Bereich sich massieren lassen
Beim Italiener essen (selbst gemachte Nudeln, super Service!)
Beim Italiener Cocktailchen trinken
Den Sonnenaufgang angucken
Souvenirs kaufen auf Mamagillli
Den Ausflug Reef Explorer mit machen
Rochenfütterung
Haifütterung
UW- Kamera
Viel Trinkgeld

Was man nicht braucht/ machen sollte:

LSF 30
Tabletten gegen Durchfall
Eine Luftmatratze
Cocktailchen an der Mainbar trinken (es sei denn man hat Geduld, einen super Kellner und mag es laut)
Taschenlampe
Ausflug Hello Neighbours
AI (es sei denn man trinkt viel Kaffee, Bier und treibt viel Sport)

Thema Kinder:
Nur ganz kurz: die meisten Kids, die ca 1-2 Jahre alt waren, und die wir getroffen haben, haben echt gelitten. In den ersten Tagen waren die zum teil apathisch. Aber wenn wir erwachsene Frauen Klimaprobleme haben, will ich nicht wissen, wie es dann so kleinen Würmern geht. Sie taten mir auf jeden Fall leid, vor allem, weil sie gar nicht selber sagen konnten, was ihnen alles weh tat und warum ihnen schlecht geht. Ich konnte solche Eltern nicht verstehen. 2 Tage vor Abflug kamen neue Nachbarn, die hatten einen 2-jährigen dabei. Der schlechte Scherz war, dass er keinen Sand mochte!! Der saß den ganzen Tag auf Handtücher auf der Terrasse und hatte in einem kleinen Eimer Wasser für die Füße! Also das ist ja wohl kein Urlaub für das Kind sondern für die Eltern- das fand ich echt egoistisch! Sorry, meine Meinung.

Fazit:
Eine wunderschöne Einsteigerinsel. Man hat viel Möglichkeiten und Abwechslung. Aber mir waren ersten zuviel Russen dort und zweitens brauche ich bei so einem Urlaub keine Abendprogramme- also zu laut (ab Bungi 210 hörte man aber wohl nix mehr) Aber der Spa- Bereich ist traumhaft schön! Unbedingt mal sich dort verwöhnen lassen- ist in dieser Umgebung doppelt schöner! Wir haben uns aber super entspannt und haben die Ruhe richtig genossen, denn die hatte man am Tag wirklich. Und dann diese Farben!! Das Wasser und die Sonnenaufgänge… wunderschön!!

Wenn mich aber jmd. jetzt fragt, dann würde ich Sun Island nicht mehr weiter empfehlen! Es sei denn er möchte Einkaufsläden, viele Sportmöglichkeiten und abends Action haben ;)

Wir selber wollen auf jeden Fall noch mal auf die Malediven, werden uns dann aber für eine Kleinere entscheiden!

Lieben Gruß

Melanie& Sascha aus HH
 


 

14.03.- 29.03.2006

Hallo,

Da wir sehr viele Informationen aus diesen Reisberichten gezogen haben, möchten auch wir unsere Meinung hier kundtun. Unser Alter: 46 und 45 Jahre Die neunstündige Anreise ab Frankfurt(23.40 Uhr) mit LTU bis Male war eher beschwerlich, da die Sitzreihen doch sehr eng bestuhlt sind. Wir haben ab Male den Seaplane Transfer genutzt. Wirklich sehr zu empfehlen. Auf Sun Island angekommen hat uns natürlich auch sofort das Maledivenflair in Beschlag genommen. Alles lief flott und reibungslos. Koffer sofort aufs Zimmer. Leider konnte unsere Reservierung für die Bungalows 210-250 nicht berücksichtigt werden. So waren wir in 309 untergebracht. Es ist leider sehr stickig auf dieser Seite der Insel. Dort weht kein Lüftchen, und baden kann man auch bei Flut nicht. Dafür sieht man kleine Haie und Rochen. Wir sind eben zum Baden an die Mainbar, oder zum Italiener. Leider hatten wir ab der zweiten Woche derart viele Moskitos im Zimmer, dass wir aussahen wie Streuselkuchen. Trotz Autan und chemischen Keulen der Hotelleitung. Na ja, dies war jedoch der einzige Wehmutstropfen. Die Zimmer wurden zweimal täglich gereinigt. Es war immer alles sauber. Das Essen war abwechslungsreich und gut. Etwas mehr Meeresfrüchte wären meiner Meinung nach schon möglich gewesen. Es gab immer zweierlei Fisch, aber jeden Tag den gleichen. Schade. Viel verschiedene Pasta, Reis, Kartoffeln und Gemüse. Obst und anderer Nachtisch war sehr vielfältig. Uns hat es geschmeckt. Beim Sunset Fishing war leider nix los. Ebenso bei Hello Neighbours. Es kostet nix, und bringt auch wirklich nicht viel. Die Einheimischen auf Fenfushi, sind hautsächlich die Arbeiter auf Sun Island. Beim Manta Point hatten wir ausser hohen Wellen, leider nichts gesehen. Die halbe Besatzung hat die Fische gefüttert, der Rest durfte nur mit Schwimmweste zum Schnorcheln. Das war mal was anderes. Ansonsten war dieser Urlaub relaxen von morgens bis abends. Schnorcheln beim Italiener war für uns einmalig. Was da alles rumschwimmt an Fischen. Gigantisch. Langeweile gab es nie. Abends an der Mainbar ging es meist ruhig und nett zu. Die Getränke ließen manchmal auf sich warten, manchmal waren sie schneller da als man leer getrunken hatte.

Der "Geheimtipp" ist die Beachbar. Dort ist immer sehr wenig los, und es ist wirklich gemütlich da. Es war ein schöner Urlaub auf Sun Island. Nur zwei Stunden Regen in zwei Wochen, da kann man nicht meckern. Meckern können wir nur wegen des hohen Preises für eine solche Reise. 5000 Euro für zwei Personen, zwei Wochen all inclusive, ist schon ne Menge Kohle. Aber man weis es ja vorher. Wir werden die Malediven wieder mal besuchen. Dann auf einer kleineren Insel für nur 10 Tage.
 


 

Reisebericht Sun Island 20.04.05-02.05.05

Am 20. April 2005 ging es via Dubai, mit dem Emirates, nach Male. In Male angekommen mußten wir eine Stunde auf den Speedboottransfer, nach Sun Island auf dem südlichen Ari Atoll, warten. Dir Fahrt mit den Speedboat verlief ohne große Probleme, und dauerte 3 Stunden, leider waren die Fenster vom Boot blind, man konnte 3 Stunden nichts sehen L. Wir haben auf der Insel ein Upgrate auf Flugtransfer gebucht, kosten 100,-$, die sich gelohnt haben. Der Transfer mit dem Flugzeug alleine ist schon ein Erlebnis.

Auf der Insel angekommen, wurden wir mit Erfrischungstüchern und einem Kokosgetränk begrüßt. Wir mußten in der Lobby eine weitere Stunde warten bis wir in die Zimmer konnten.

Wetter
Das Wetter war, wie man es auf den Malediven erwartet, sonnig, allerdings sehr heiß (ca. 33°) und die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch. Bei Ebbe war die Sicht Unterwasser sehr gut, bei Flut trübte sich das Wasser.

Das Inselbild
Für maledivische Verhältnisse einfach riesig. Die Vegetation ist üppig mit vielen Kokospalmen. Die Wege sind gepflastert. Zu jedem Bungalow gehören 2 numerierte Holzliegen mit Auflagen. Ich fand den Südstrand, vor den Bungalows Nr. 400 - 480 (Standart) am schönsten, die Lagune war bei Flut herrlich zum schwimmen, und vom Stand aus hatte man einen typischen Malediven Ausblick. Der Steg zum Thai Restaurant (Wasserbungalows) zieht sich endlos, es sind ja auch immerhin 70 Wasserbunglowzimmer, gebaut in 2er Einheiten, davon 4 Präsidentensuiten.
Fahrräder kann man sich leihen. Die Strände wurden regelmäßig, von den Blättern, gesäubert.

Die Shoppingmeile
Hier hatte ich zum ersten mal das Gefühl nicht auf den Malediven zu sein, es gibt einen Juwelier, ein Fotofachgeschäft, ein Fotolabor, eine Sportartikelladen, einen Souveniershop, einen Shop vom Spa (wurde neu eingerichtet), ein Internetcafe, welches sehr günstig ist ( 20min. ca. 1,10$).

Was sonst noch
Es gibt eine Spielhalle, ein Fitnesscenster, eine Bibliothek.
Diverse Reiseveranstalter haben ihr eigenes Büro dort (Thomas Cook Reisen, Meier's Weltreisen, Neckermann, TUI), diese waren mit deutschen Angestellten zu bestimmten Uhrzeiten besetzt. Kumara Reisen und Berge&Meer waren zumindest in Male telefonisch zu erreichen. An dieser Stelle möchte ich auf den Reiseveranstalter "Vacao" (SonnenklarTV) hinweisen, wer kein Englisch kann, sollte die Finger von diesem Reiseveranstalter lassen, das Hotelpersonal ist englisch sprachig ist, und man hat vor Ort keinen deutsch sprechenden Ansprechpartner.

Das Riff
Ich war nur einmal Schnorcheln, (und das auch nur am Vormittag, nachmittags trübte sich das Wasser) uns war Weg zum Italiener (Einstieg zum Riff) zu weit weg.

Die Verpflegung
Das Hauptrestaurant ist riesig, selbst hier sind die Wege zum Buffet weit.
Frühstück:
Omelett, Beef, Würstchen, gedünstetes Gemüse, Thunfisch, Marmelade, Käse, Obst, Cerealien, Säfte
Mittag- und Abendessen:
Zum teil lange Warteschlangen am Buffet, das Essen bestand wie bereits auf Fiha Lohi, aus Hühnchen, Fisch, Rindfleisch (welches immer sehr zäh war) immer anders zubereitet, ab und zu Lammfleisch, Reis, Pommes, Potatoes, Salate, gedünstetes Gemüse.

Ausflüge
Sunset Dolphin Tour (5:30-7:30 Uhr) - sehenswert 20,-$
Einheimischen Insel - sehenswert 13,-$

Wäscheservice
Sehr gut und schnell, aber teuer (Jeans 4,20$).

Getränkepreise
Cola 3,50$
Bier 4,00$
Wasser 1,5l 3,00$
Wein 6,00$

Sonstiges Inselangebot
Tägliche Haifisch Fütterung beim Thai-Restaurant (18:30 Uhr) Tägliche Rochen Fütterung am Versorgungssteg (21:00Uhr), hier kann man selbst füttern und die Rochen lassen sich streicheln - ein echtes Highlight.

Auslastung und Publikum
Gegen ende des Urlaubes war die Insel zu 70% Ausgelastet, am Strand haben wir davon nichts bemerkt (sehr ruhig). Dagegen ging es am Buffet ziemlich turbulent zu, was zum teil auch an den Massen der Ostblock Touristen lag. Laut, gröhlend, drängelnd, schubsend, betrunken, brutal -einfach wiederlich. Auf diese Art wurde einen so manche Urlaubsfreude verdorben, leider hat das Inselpersonal nicht eingegriffen und die Pöbeleien gegen andere Touristen geduldet. Ich habe mich mehrmals an der Rezeption beschwert aber nur Schulterzucken und verzweifelte Blicke geerntet. Die hatten anscheinend selbst Angst vor Übergriffen der Ostblock-Touristen Meine Mutter hat sich nicht mehr alleine zum Buffet getraut.

Fazit
Es war eine schöne Zeit auf Sun Island, für "nur" Schwimmer ist die Insel Ideal. Beim Relaxen am Strand bekommt man ein schönes Malediven Feeling.

Der Rest der Insel kann überall auf der Welt sein.
Auf den Malediven brauche ich kein Fotofachgeschäft, oder ein Fitnesscenter und schon gar keinen Juwelier, auf eine tolle Poolanlage kann ich auch verzichten, die gepflasterten Wege scheinen zum Teil endlos zu sein.
Wir werden in Zukunft Inseln vermeiden auf denen Ostblock-Touristen in Scharen verweilen.

Am 02.05.05 ging es zu einem 4 tägigem Stopover nach Dubai. Vielleicht interssiert es dem einen oder anderen:
Dubai ist eine pulsierende Metropole um die Hauptsehenswürdigkeiten (Gold- und Gewürzsouk, Stadtrundfahrt, diverse Shoppingcenter) sich in Ruhe anzuschauen sind 4 tage zu kurz.  Ein absolutes Erlebins ist die Wüstensafari mit dem Geländewagen.

 


 

Reisebericht SunIsland 15.01-30.01.2005

Viele hilfreiche Reiseberichte informierten mich vor meinem Reiseantritt, deshalb möchte ich auch Anderen hier einen kleinen Reisebericht widmen.

Sun Island ist eine gepflegte recht große Insel (ca. 1,5 Km x 200m), welche ca. 800 Touristen versorgen kann. Alle Bungalows sind herrlich in die üppige und gepflegte Vegetation integriert und stehen so tagsüber schön im Schatten. Unter den Bäumen/Palmen am Strand wird regelmässig gefegt, alle ist pikkobello sauber.

Auf der Insel gibt es eine wirklich reichhaltige Infrastruktur, Souvenirshop, Elektronikgeschäft,Fotogeschäft,Pool, Businesscenter/Internet 15Min/1,-USD, Sportgeschäft, ein tolles Spa (man fühlt sich sehr wohl) 90 Min. Ganzkörpermassage v. 10-13h für ca. 85,-USD, Fitnessstudio, Tennis- u.
Fussballplätze, Volleyballplätze, kleine Krankenstation, Dekompressionskammer im Bau, tolle Beachbar, großer Sportstrand mit Wasserski, Jetski, 3 Katermaransegelboote, diverse Funsports, Surfen (Nicht im AI). Die Insel verfügt über eine eigene Meerwasseraufbereitung fürs Duschwasser/WC und eine kleine Abwasserklärung, sowie natürlich einige fette Dieselstromgeneratoren (sehr leise, keine Abgase zu riechen).

Für Taucher und Schnorchler bietet die Insel ein wunderschönes Hausriff welches direkt über einen ca. 150m langen Steg erreichbar ist. Unmittelbar am Hausriff ist auch ein Ital. Restaurant/Pizzeria wo auch der Einstieg ins Riff möglich ist, und die Divingschule, sowie der kleine Hafen liegt.

Optimal ist die Insel und das Angebot für Taucher oder solche die es werden wollen, da ca. 10-15 tolle
Tauchlehrer/Innen(Deutsch/Englisch/Französisch/Dihevi/Japanisch/Koreanisch)
zur Ausbildung oder Begleitung zur Verfügung stehen. Das Leihequiqment ist ok, Schnorchelausrüstung sollte unbedingt eine eigene mitgebracht werden, da man sie sonst vor Ort teuer mieten muss und letztendlich doch den Kaufpreis durch Miete bezahlt.

Die Zimmer wurden zweimal täglich gereinigt, auch verstopfte Abflüsse in Dusche/WC werden umgehend gereinigt. Ich hatte keinen Grund zur Beanstandung. Mit den zwei bis drei Armeisen und Tausendfüsslern, die sich mal ins Zimmer verirren muss man sich arrangieren. Die haben sich aber nur verlaufen und wollen nix vom Menschen, na ja und die singen ja Nachts auch nicht laut ;-)

Mückenstiche waren im AI enthalten, in 14 Tagen jedoch nur 4 Stück, wenn man mal das Autan nicht aufgelegt hat.

Draußen gibt es viele witzige Vögel, knuffige und mückenfressende Geckos, Abends Krebse am Strand. Ein traumhafter, sauberer Strand (vergesst die Karibik). Das Wasser am Strand ist auf der Südseite ca. 40cm tief bis ca.
200m von der Insel/Riffkante und auf der Nordseite ca. 80-100cm tief bis ca.
200-300m von der Insel/Riffkante. Schwimmen ist also nur bedingt möglich, besser ist aber eher Schnorcheln am Hausriff, dort kann man auch seine Bahnen schwimmen wenn man das braucht. Am Strand der vor den meisten Bungalows liegt, findet jeder seinen Platz. Zu jedem Bungi gehören zwei nummerierte Holzliegen mit weicher Auflage und Strandtücher, die man wahlweise in die Sonne oder den Schatten schieben kann.

Der ganze Hotel-Staff war unerwartet gut organisiert, alle sind bemüht.
Staff mit höherem IQ, sind bis auf ein paar Bauarbeiter, Köche, Tischkellner sehr nett und freundlich. Wer mal einen unfreundlichen Tischkellner zugewiesen bekommt, kann ihm mitteilen dies zu ändern oder um den Tischkellner "Shareef" bitten, das war mit Abstand der höflichste.

Einziges Manko war die ale zwei Tage stattfindende Plastikmüllverbrennung in der Mitte des Ostteiles der Insel. Wenn man den Müllverbrennungsplatz nicht geshen hat, nimmt man den leichten Geruch nicht wahr und denkt es wäre ein Epoxydharzgeruch von irgendeiner Pflanze. Die Verbrennung erfolgt jedoch sehr dezent. OK - wer führt mal den grünen Punkt dort ein ?!

Am Weststeg der Insel werden jeden Abend süsse Rochen (Stingrays) gefüttert und von Touristen gestreichelt :-(

Gott sei Dank war es bei meinem Besuch zum Leid des Eigentümers sehr ruhig auf der Insel, da in der ersten Woche nur ca. 200 Touri`s dort waren und in der zweiten Woche lediglich noch 100 Touri`s.

ALSO LEUTE - REIST DORT HIN UND UNTERSTÜTZT DIE EINHEIMISCHEN UND RESORTS BEIM ÜBERLEBEN !

Selbstverständlich interessierte ich mich auch dafür ob irgendwelche Schäden durch die Todeswelle entsanden sind. Ich fragte dazu die Jungs vom Sportstrand, was sie sahen. Einer von denen sass zum Zeitpunkt des Eintreffens der Welle an der Beachbar und beobachtete das der im wasser geparkte Jetski plötzlich mehr zu sehen war als normal. Er stand ca. 1m höher im Wasser für ca. 10 Minuten, da das Wasser um ca. 1m angestiegen war.
Die Jungs wunderten sich und Ihnen war schnell klar das etwas nicht korrekt war. Die Welle hatte sich doch warscheinlich schon an den weiter östlich gelegenen Inseln gebrochen und richtete auf SunIsland KEINEN Schaden an. Das lag wohl auch an der sehr weit aussenliegenden Riffkante, die am Strand lediglich einen Wasseranstieg statt eine Welle aufkommen lies.

Für die An- und Abreise im Schnellboot oder Wasserflugzeug empfehle ich Einwegohrstöpsel! Ernsthaft - ich wurde um diese beneidet! Diese eignen sich auch im Flugzeug als Schlafhilfe.

Alles in Allem - Ich würde wieder hinfliegen. Ein optimales Reiseziel um einen PADI Tauchschein zu machen (ca. 300,- USD) oder um seinen Honeymoon zu verbringen (Wasserbungis). Singles sollten ein dickes Buch mitnehmen und Taucher sein oder werden wollen oder Schnorcheln, dann ist es ein schönes Reiseziel. Zur Fortbewegung empfehle ich für ca. 3 USD/Tag eines der Fahrräder zu mieten, sind ohne TÜV aber OK. Fussgänger und Radfahrer aufgepasst Linksverkehr ;-). Und 10 Tage vor Ort reichen völlig. Hungrige und Säufer sollten unbedingt AI buchen oder sich nicht über eine Getränkerechnung nach einem Beachbarabend über 75,-USD wundern.
Empfehlenswert ist auch das Pizzataxi (Funghi gross für ca. 12,90 USD).

Rückfragen beantworte ich gerne. jens.urban@controlplan.de


 

Reisebericht vom 4.9. - 14.9.

Nach einer wunderbaren Rundreise durch Sri Lanka sind wir am frühen Nachmittag des 4.9. endlich in Male angekommen - natürlich mit Flugverspätung, doch trotz allem ging es ca. 20 Minuten später schon mit dem Wasserflugzeug weiter - einfach herrlich und dann endlich die Landung !!! Begrüssung mit einer Kokusnuss und frischen Tüchern, die Zimmereinteilung verlief flott ud reibungslos und schon wurden wir zu unserem Bungalow gebracht. Wir hatten einen normalen Delux-Bundalow, der aber vollkommen ausreichte. Auch der Ausblick und die Lage unseres Domizils war herrlich. Wir haben uns dann auch gleich Fahrräder ausgeborgt (US$ 3,-- pro Person und Tag), sind zwar nicht die modernsten aber für dort ok.

Wir hatten All-inclusiv - das ist auf jeden Fall empfehlenswert, aufgrund der Preise. Unser Kellner war ein ganz lieber und netter. Das Essen hervorragend, also wer dort nichts findet ist selbst schuld und vor allem die Nachspeisen sind sündhaft gut.

Alles in allem - eine ganz tolle Insel mit wunderbarer Pflanzen- und Fischwelt (ganz toll zum Schnorcheln), ganz liebe und freundliche Leute - wir kommen sicher wieder !

Tinaund Karl aus Wien
 


 

Unser Reisebeicht Sun Island vom 25. Juli - 9. August 2004

Abflug ab Zürich (Nachtflug mit Edelweiss) war super angenehm, dann nach fast 10 Stunden endlich da, warten auf Speed Boot Transfer und nochmal 3 Stunden. Würden wir NIE MEHR machen war eine total anstrengende Fahrt. Wir haben dann im Hotel den Rückflug umgebucht auf das Wasserflugzeug Kosten pro Person 100 Dollar, die sich aber 100% ig lohnen der Flugtransfer war einfach gigantisch.

Endlich am Steg unserer Trauminsel angelangt nach X Stunden verschlug es uns fast die Sprache ich glaube so sieht das Paradies aus. Der Anblick war unglaublich und der ganze Reisestress war vergessen.

Wir hatten einen Super Deluxe Bungalo Nr. 185. Von unserem Bungi bis ca. Nr. 210 war ganz klar der beste Strandabschnitt, nah bei der Infrastruktur und doch allein....

Wir hatten all Inklusive und wir denken dass dies eine gute Entscheidung war man muss doch recht viel trinken bei dieser Hitze. Obwohl wir Abends nicht gross an der Bar rumhiengen, hat sich das gelohnt. Schade war einfach dass nicht überall alles all inklusive war. Aber man hat's schnell erlickt.

Das Essen war einfach super, dieses Buffet war wirklich gut wer da nichts finder, der sollte einfach besser zu Hause bleiben. Die Desserts waren unglaublich schön hergerichtet und schmeckten auch so, und das Brot..... das Brot war so lecker das glaubt man gar nicht. Ein riesen Kompliment an die Küche was diese Leute da leisten ist wirklich grossartig.

Wir sind jeden Tag schnorcheln gegangen beim Italiener die Fische sind so was von schön. Nach dem schnorcheln haben wir unseren Cappucino getrunken der zwar 5 Dollar kostet aber so was von schmeckt da lohnt sich das mal hin und wieder und schliesslich hat man ja nicht immer Ferien.

Fazit: Wir gehen auf jeden Fall wieder auf Sun Island und zwar so bald wie möglich. (Uebrigens waren wir Honeymooner und man hat uns auch demendsprechend behandelt)

Jo und Mirjam aus der Schweiz
 


 

Insel: LTI Villa Sun Island
Süd Ari Atoll
Hotelkategorie: 4 – 4 ½ Sterne
Zeitraum: 04.05 – 19.05.2004


Unser Hinflug mit LTU startete am 04.05.2004 pünktlich in Frankfurt, zunächst einmal Richtung Colombo (Sri Lanka). Uns wäre zwar ein Direktflug lieber gewesen, aber den Zwischenstop habe ich dann doch lieber auf dem Hin- wie auf dem Rückflug. Der Sitzabstand ist, wie wir in verschiedenen Foren beschrieben, rechts knapp, auch die Sitzbreite lässt doch sehr zu wünschen übrig. Wen das für 2x 10 Stunden sehr stört, sollte First Comfort buchen. Wir verwenden den allerdings sehr happigen Aufpreis (800 Euros/Person) jedoch lieber für einen Kurzurlaub im Herbst. Das Essen war nix dolles – naja es füllte ein bisschen den Magen (beim nächsten mal werden wir wahrscheinlich einen auf Selbstversorger – so a la Ryanair – machen), Getränke gab es reichlich, auch 2 Becher pro Person bei jedem Durchlauf waren kein Problem. Das Personal war durchweg freundlich und nett. So verlief unser Flug insgesamt, abgesehen von ein paar heftigen Turbulenzen kurz vor dem indischen Festland, recht ruhig.
In Colombo hieß es dann aussteigen (juhu, endlich Bewegung), einmal quer durch den Transitbereich und wieder rein in den Flieger, so dass wir ca. 30 Minuten früher als erwartet aus Hulule landeten – die Landung auf der „Flugzeugträger-Insel“ war wirklich einmalig. Da etwa zur gleichen Zeit auch noch eine italienische Maschine ankam, dauerten die Einreise-Formalitäten und die Gepäckausgabe recht lange, zumal unser Gepäck mal wieder erst ziemlich am Schluß kam (wann auch sonst). Als Folge der „Rushhour“ mussten wir auch ca. 2 Stunden auf unseren Transfer mit dem Wasserflugzeug warten, was uns, müde wie wir waren, doch etwas „auf den Senkel“ ging. Aber dann ging es endlich los und trotz einiger Wolken war die Aussicht von oben auf die ganzen „Spiegeleier“ einfach gigantisch. Nachdem wir 30 Minuten später auf einem Floss irgendwo im Nichts abgesetzt wurden und von dort mit einem Boot die 5 Minuten Reststrecke zur Insel schipperten waren wir echt froh „Airtaxi“ gebucht zu haben.

Dann die Ankunft auf der Insel – ein erster Rundblick vom Anlegesteg aus – irgendwie stellt man sich das Paradies so oder so ähnlich vor - und wir verbringen hier die nächsten beiden Wochen – yeah!

Beim Einchecken bekamen wir dann tatsächlich einen Bungalow in dem vorreservierten Wunschbereich (Nr. 263). Absichtlich weit weg von Mainbar, Pool und allen sonstigen Einrichtungen und vor allem immer so 10 – 15 Minuten zum Essen zu gehen. Auf die angebotenen Leih-Fahrräder verzichteten wir bewusst und haben durch das viele laufen, trotz dem ober-leckeren Nachspeisen-Buffet, nicht allzu viel „Übergepäck“ auf den Rippen mit zurück gebracht.

Bungalow:
Wir hatten einen Super-Deluxe (Nr. 263)in einem Doppel-Bungalow. Die Zimmer sind ordentlich eingerichtet und nicht zu klein. Das Badezimmer für eine Hotelanlage äußerst großzügig bemessen und die Außendusche einfach nur spitze. Sauberkeit ist garantiert (2* täglich Roomservice), leider war unser Roomboy nicht ganz so kreativ, und so hofften wir vergebens auf ein nett mit Blütenblättern geschmücktes Bett. Wenigstens einmal wäre schon schön gewesen.
Der Strand lag direkt hinter unserem Bungalow – raus aus der Terrassentür – durch ein paar Meter tropische Vegetation und Volá – Der Strand mit bilderbuch-türkisfarbenem Wasser.
Einfach Super.

Sauberkeit allgemein:
Alle Wege auf der Insel, die Inseleinrichtungen und die Strände werden penibel sauber gehalten. Ständig sind irgendwelche dienstbaren Geister mit fegen, putzen ,aufräumen usw. beschäftigt. Bedenkt man den vielen Sand bzw. Korallenstaub und den ständigen Wind so, war ich, glaub ich, noch nie in einer besser gepflegten Hotelanlage.

Essen:
Das Essen (Hauptrestaurant Buffet) ist gut und abwechslungsreich. Wer hier nichts findet ist selber schuld. Gourmets sind auf Sun Island jedoch falsch; durch die Größe und Gästezahl (max. ca. 800) hat das Essen halt doch ein klein bißchen was von Groß-Kantine – soweit ganz gut, aber halt auch nicht extra-lecker. Vorsicht: Ausnahme ist das Nachspeisenbuffet, lecker, lecker Kuchen sag ich nur.
Die A-la-Cart Restaurants haben wir nicht aufgesucht, da wir eigentlich immer etwas gefunden haben und die Preise dort doch reichlich übertrieben und den Nachlass für AI-Gäste (nur 20%) als sehr gering empfunden haben.

Personal:
Das Personal war durchweg freundlich und aufmerksam. Bei unseren täglichen Spaziergängen über die Insel wurden wir eigentlich von jedem Angestellten freundlich gegrüßt und angelächelt. In punkto Schnelligkeit sollte man jedoch berücksichtigen, dass es in südlichen (heißen) Ländern immer etwas langsamer geht, als man es von Deutschland gewöhnt ist. Aber schließlich bin ich im Urlaub und nicht auf der Flucht. Verdurstet sind wir weder im Hauptrestaurant, noch an der Main- oder Beachbar.

Strand / Wasser:
Wie alles werden auch der Strand und das Wasser gründlich sauber gehalten. Direkt vor unserem Bungalow-Bereich konnte man auch richtig gut schwimmen, während vor den Bungalows die näher zu den Wasserbungis lagen, teilweise viele Korallenblöcke im Wasser waren – hier konnte man jedoch sehr schön an den „Kinderstuben“ der Fische vorbei schnorcheln (haben wir jeden morgen und abend gemacht). Zum Schwimmen und oder Schnorcheln sollte man aufgrund der Korallenreste Badeschuhe oder Flossen anziehen, ich war zwar auch ohne, aber mit hatte ich doch ein besseres Gefühl.

Schnorcheln:
Für uns als „Ersttäter“ war es ein Erlebnis. Die Korallen fangen in der Lagune langsam wieder an zu wachsen und man sieht jede Menge Fische in allen Regenbogenfarben. Kleine Stachelrochen patroulierten ständig direkt am Strand hin und her (mein Mann wäre einmal fast auf einen drauf getreten) und Babyhaie kamen auch bis wenige Meter an den Strand heran. Das Hausriff ist leider korallentechnisch gesehen noch fast völlig tot, dafür sieht man auch hier jede Menge Fische und ein Blick über die Riffkante in die Tiefe hat auch etwas.

Sonne, Mond & Sterne:
In den zwei Wochen hatten wir am 2. Tag einen kurzen und am 3. Tag einen etwas längeren tropischen Regenguß. Ansonsten strahlender Sonnenschein und hin und wieder ein paar Wölkchen, die aber meistens an Sun Island (woher der Name wohl kommt?) vorbeigezogen sind. Nachts war der Himmel meistens Sternenklar und ich habe noch selten so viele Sterne und einen so tiefschwarzen Himmel gesehen. Gottseidank war die Insel nicht zu sehr beleuchtet, so dass man den Sternenhimmel richtig bewundern konnte. Die extra mitgenommenen Taschenlampen haben wir nur bei nächtlichen Strandspaziergängen gebraucht, die Wege waren ausreichend ausgeleuchtet.

Moskitos und sonstiges Getier
Moskitos hatten wir leider reichlich, was die Urlaubsfreude ein bisschen getrübt hat. Nachdem wir Autan und ähnliches nicht vertragen wurden wir am Anfang auf heftigst bei zwei „Großangriffen“ verstochen (jeder so um die 60 Stiche). Nachdem wir dann die Nase voll hatten gingen wir zum Medical Center. Dort wurde uns ODOMOS zur Vorbeugung gegeben – hat wirklich gut geholfen und wir haben es auch gut vertragen (nur scheinbar in Deutschland leider nicht erhältlich). Auch zur Nachbehandlung der vorhandenen Stiche haben wir dort ein paar echt wirksame Mittelchen bekommen, denn Fenistil hat bei uns überhaupt nicht geholfen.

Fazit:
Sun Island bietet auch für Nicht-Taucher ein umfassendes Programm in Club-Charakter, allerdings ohne irgendwelche aufdringlichen Animateure. Motto: Es ist eigentlich alles da (Wassersport, Tennis, Fitness, Wellness, Geschäfte, Bars usw.), wer will kann, muss aber nicht. Wer Rummel mag geht an die Main-Bar mit Pool, wer nicht, sucht sich einen ruhigen Strandabschnitt. Obwohl die Insel ausgebucht bzw. stellenweise laut den Kommentaren anderer Gäste überbucht war, sind wir nicht über allzu viele andere Urlauber gestolpert. Wir waren meistens an der Beachbar, mäßiger Betrieb aber immer in der Nähe der Tränke, schließlich braucht man bei bis zu 38°C im Schatten (laut Insel-TV), reichlich Flüssigkeit.
Ach ja, All Inklusive ist absolut zu empfehlen, auch wenn man wie wir so gut wie keinen Alkohol trinkt.

Von manchen wird Sun Island wegen zum Teil langer Strecken vom Bungalow bis zum Hauptrestaurant, zur Beachbar etc. pp. kritisiert. Allerdings kann ich bei der Größe der Insel (immerhin ca. 1500 x 500 m) keine kurzen Strecken erwarten. Wer lauffaul ist, kann sich ein Fahrrad mieten, die paar Dollars sollten bei diesem Urlaub kein Hindernisgrund sein.

Weitere Fragen zu Sun Island beantworten wir gerne.
Einfach eine email an cv.eschborn@gmx.de mit euren Fragen senden.
 


 

Sun Island vom 3.05.04 bis 18.05.04

Anreise mit Emirates-Airlines mit Hindernissen, weil unser Flug ab Frankfurt/Main durch eine Reparatur verspätet abflog. Dadurch haben wir einen Ferientag verloren. Zu Sun Island selbst: Wer nicht Tauchen oder Schnorcheln will, sollte sich den Urlaub auf dieser Insel ersparen. Wir selbst sind karibikverwöhnt und daher anspruchsvoll. Auf Sun Island hatten wir einen Deluxe-Bungalow Nr. 448. Von dort aus ist es jedesmal ein sehr weiter Weg wenn man zum Essen möchte. So viel sind wir für Essen noch nie gelaufen. Den Fahradverleih mit 3.-- USS-Dollar pro Tag und Person finden wir den totalen Nepp. Jedem Urlauber können wir nur empfehlen für Abends bzw.Nachts (ab 18.15 Uhr) Taschenlampen mitzunehmen, da wir noch nie so eine schlecht ausgeleuchtete Ferienanlage angetroffen haben. Zudem sind alle Fahrräder ohne Beleuchtung.

Essen:Es kann zwar jeder satt werden, aber eine wirkliche Auswahl hat man nicht.(Geschmäcker sind halt verschieden).Es gab Fisch in allen Variationen. Das Rindfleisch war zäh wie Schuhsohlen.

Trinken:Als AI-Gast hat uns vor allen Dingen gestört, dass man für alle Getränke unterschreiben muss. Das ist sehr ärgerlich. (Trotz AI-Armband).

Service/Bedienung: Nach einem Inselhoppening kamen wir ins Resort zurück. Mein Mann holte den Zimmerschlüssel und schickte mich vorab an die Bar. Als Frau hat man mich ignoriert und mich nicht bedient. Erst als mein Mann nachkam und Theater machte, wurden wir bedient.
Die Roomboys sind sehr aufdringlich wenn es um Trinkgeld geht. Da wird man sogar vom Strand zurückgerufen, weil der neue Roomboy angeblich keinen Schlüssel für den Bungalow hat, den er sauber machen will. Dieser Wechsel der Roomboys erfolgt wöchentlich. Über den Kellner beim Essen können wir uns nicht beklagen. Er bekam auch jeden Tag 1.-- USS-Dollar.
Auf dieser Insel gibt es zu wenige Orte, an denen man etwas Trinken kann. Zur Beach-Bar ist es zu Fuß viel zu weit, und selbst zur Bar geht man ein ganz schönes Stück. Den Ausflug "Hallo Neighbour" kann man am besten vergessen. Da kann man besser an den Strand gehen.
Der Strand war bei unserem Bungalow 448 soweit in Ordnung. Was uns sehr gestört hat, sind fehlende Sonnenschirme. Bleibt man im Schatten der Bäume, fressen einen die Moskitos auf. Dann bleibt einem nur übrig, in die pralle Sonne zu liegen.
Der Shop auf der Insel verdient unser Lob. Er hat ständig eine Vielfalt an Souvenirs, die auch im Preis recht günstig sind.
Auf die Malediven werden wir so schnell nicht mehr reisen, und wenn, sicher nicht mehr nach Sun Island.

Das war schließlich keine 199,-- Euro-Reise. Da bekommt man in der Karibik für das gleiche Geld weitaus mehr geboten. Zudem sind die Menschen dort freundlicher.

Rolf u. Conny
 


 

Sun Island vom 08. – 16. Juli 2003

Zwar ist unser Urlaub auf Sun Island schon eine Weile her, doch er ist uns beiden immer noch in bester Erinnerung. Wir haben bei maldivian.com, einem reinen Malediven-Veranstalter, ein Last-Minute-Angebot gebucht. Eine Woche AI für 1100 Euro/Person.

Reise

Flug mit LTU von Düsseldorf. Wenig Beinfreiheit (sind beide um die 1,80), aber es ging schon. Service gut. Bootsfahrt auf die Insel ca. 3 Stunden völlig unproblematisch. Wir saßen oben auf dem Sonnendeck und haben an einer Stelle sogar Delphine gesehen. Das war toll! Unbedingt Sonnencreme ins Handgepäck! Einige haben sich auf dem Boot einen bösen Sonnenbrand geholt. Als die Insel in Sichtweite kam und wir am Steg anlegten, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Der Anblick war schöner als wir ihn uns je erträumt hätten und die schönsten Fotos können das nicht wiedergeben. Ich muß dazu sagen, daß wir beide Malediven-Neulinge waren, doch unser Gang über den Steg zur Insel war wirklich atemberaubend. Empfang mit kalten Tüchern und Kokosmilch. Check-In reibungslos. Unser Bungalow war 278 (Super-Deluxe).

Bungalows

Wir fanden, daß es keinen wirklich schlechten Bungalow auf der Insel gibt. Die Super-Deluxe Bungis fanden wir etwas schöner gelegen. Die Ausstattung ist top, schon fast luxuriös.

Nr. 179-210: schöner Strandabschnitt; nahe zum Hauptrestaurant (HR) und Pool
Nr. 211-248: schöner Strand aber etwas vom Wasser zurückgesetzt; relativ weit zum HR, dafür nahe zur Beachbar
Nr. 249-262: vielleicht der schönste Strand aber Moskitos möglich, da viel Vegetation direkt am Wasser; weite Wege zum Essen, aber nahe zur Beachbar
Nr. 263-288: ähnlich wie 249-262 aber die Palmen wachsen hier nicht ganz so bilderbuchmäßig; relativ weit zum HR
Nr. 289-318: nahe am Wasser, Strand bricht jedoch ca. 1m ab; auch einige Steine; dafür näher am HR

Bei den Deluxe-Bungis würde ich 391-450 und 178-149 empfehlen.

Inselcharakter

Wunderschön! Tolle Vegetation, schön angelegte Gärten, superschöner Strand, türkisblaues Wasser. Die Wege im Innern sind gepflastert. Man kann jedoch trotzdem den ganzen Tag barfuß laufen. Auch beim Essen sind wir des öfteren barfuß in Badeklamotten erschienen. Man sieht jedoch auch Damen in hochhackigen Schuhen und Mini. Jedem das seine! Obwohl alle Bungalows ausgebucht waren, fühlten wir uns manchmal wie alleine auf der Insel. Am Pool waren zwar immer ein paar mehr Leute, doch alles absolut entpannt. Und am Strand sieht man oft weit und breit keinen Menschen. Das Hausriff ist auf der Seite des Hauptrestaurants über einen Holzsteg erreichbar. Wir sind nur geschorchelt, und haben eine Vielzahl von Fischen gesehen. Für uns als Anfänger war das schon beeindruckend und wir waren fast jeden Tag mehrere Stunden schnorcheln. Die Korallenlandschaft ist allerdings ziemlich tot und grau. Bei den Wasserbungalows sieht man auch sehr viele Tiere. Vor allem Baby-Haie und kleine Stachelrochen, die ganz nah an den Strand kommen. Abends trifft man dort auch regelmäßig größere Rochen und eventuell auch etwas größere Haie, da sie beim Thailänder gefüttert werden. Ansonsten gibt es auf der Insel verschiedene Bars und Restaurants, einen wunderschönen großen Pool, und erstklassige Sportanlagen! Von den Sportanlagen waren wir wirklich beeindruckt: Squash, Badminton, Fitness-Studio, Tennisplätze, Basketballplatz, Beach-Volleyball-Courts...und alles wirklich vom Feinsten! Da wir beide sehr sportlich sind, und nicht nur den ganzen Urlaub Faulenzen wollten und außerdem auch keine Taucher sind, haben wir das große Sport-Angebot sehr genossen. Das Essen fanden wir auch sehr gut. Sehr viel Auswahl und daher immer abwechslungsreich. Auch Vegetarier werden immer genug am Buffet finden. Mit dem Service waren wir ebenfalls sehr zufrieden. Doch es gibt eben auch Leute, die regen sich sofort auf, wenn am Pool mal für kurze Zeit die kostenlos ausleihbaren Badetücher ausgegangen sind. Doch solche Leute gibt es überall, und die sind dann wahrscheinlich auch mit dem Service nicht zufrieden. Wir wurden stets äußerst freundlich und zuvorkommend behandelt. Vor allem den Kellner, der abends an der Beachbar gearbeitet hat, haben wir in unser Herz geschlossen. Wir haben abends die Beachbar der Hauptbar meistens vorgezogen, und haben dort im kleinen Kreis lustige Stunden verbracht.

All Inclusive oder nicht?

Wen mann nur Wasser und ein paar Softdrinks trinkt, kommt man mit Halbpension billiger weg. Wer allerdings abends auch mal gern Alkohol trinkt, der sollte AI buchen. Unsere Rechnungen waren abends dann doch meistens 3-stellig. Außerdem hat man natürlich auch ein Mittagessen und Kaffe und Kuchen zusätzlich. Wobei man mit 2 Mahlzeiten auch gut hinkommen kann. Das AI ist nicht so umfangreich wie in der Karibik, aber absolut OK. Das komplette Sportangebot ist AI. Softdrinks, Säfte, Bier, Wein, Londrinks mit Rum, Vodka, Whisky, Gin,...sind an der Hauptbar, der Poolbar und der Beachbar im AI enthalten.

Fazit

Absolut empfehlenswert. Vor allem aktive sportbegeisterte Menschen könne hier einen wirklichen Traumurlaub verbringen. Absolute Malediven-Freaks bevorzugen vielleicht ursprünglichere Inseln. Wir kommen auf jeden Fall irgendwann wieder! Dann aber für mindestens 10 Tage.

J & M

 


 

Urlaub auf Sun-Island vom 14.03.2004 – 29.03.2004

Die vielen zum Teil negativen Reiseberichte, die ich über einen Aufenthalt auf Sun-Island gelesen habe, veranlassten mich auch einen kurzen Bericht über einen Urlaubsaufenthalt zu schreiben, der es verdient als wunderschön bezeichnet zu werden.

Ich schicke voraus, dass wir mit diesem Aufenthalt nun bereits zum sechsten Male auf den Malediven unseren Urlaub verbrachten.

So spare ich mir über den Flug und über die Ankunft zu berichten. Nur soviel: Die Anreise nach Sun-Island sollte auf jeden Fall mit dem Wasserflugzeug erfolgen. Der Flug dauert 30 Minuten und ist wirklich empfehlenswert. Die ersten Fotos von der Insel konnte ich dann aus der Vogelperspektive schießen.

In Sun-Island angekommen, wurden wir sehr nett und freundlich empfangen. Mit dem befreundeten Ehepaar, das mit uns dabei war, bekamen wir die Super-Deluxe-Bungalows 201 und 202 ( so wie vorher per E-Mail vorreserviert 190 - 210). Nach unserem Geschmack war dies die beste Lage. Es wehte auf dieser Strandseite stets ein leichter Wind, in der Lagune konnte man sehr gut schwimmen und der Weg zum Hauptrestaurant war noch relativ gut zu Fuß zurückzulegen. Für die entfernteren Unterkünfte ist durchaus das Ausleihen von Fahrrädern zu empfehlen.

Die Super-Deluxe-Bungalows sind räumlich sehr großzügig. Für Sauberkeit und stets frische Handtücher sorgte unser Roomboy. Große Mühe gab er sich beim Schmücken unseres Bettes mit Blumen. Er sorgte auch stets für eine frische Wasserflasche. Bei der Ankunft sorgte unser überaus eifriger und netter Roomboy dafür, dass wir ständig Strom im Zimmer hatten und somit die Klimaanlage durchlaufen konnte und die Ladestationen ständig mit Strom versorgt waren.

Noch einige Anmerkungen zu Küche und Restaurant: Das Essen am Buffet war jederzeit sehr abwechslungsreich und geschmacklich sehr gut. Wir wurden im Restaurant freundlich und zuvorkommend bedient. Auch hier war es an keinem Tag ein Problem, wenn wir zusätzlich Wasserflaschen verlangten, die wir mitnehmen wollten. Danke Mouzamill.

Abends hatten wir schon fast einen Stammplatz in der Mekunubar, im Freien ziemlich nah am Meer. Gobi, Daniel und Matthew haben sich hervorragend darum gekümmert, dass unser Bierglas nicht leer wurde. Natürlich sollte ab und zu das Trinkgeld nicht vergessen werden.

Somit stimmte das Drumherum absolut.

Da wir schon wie berichtet öfters auf den Malediven waren, sind wir keinen so großen Luxus wie auf Sun-Island gewöhnt. Mir persönlich haben die kleineren Inseln besser gefallen. Das typische maledivische Flair fehlt doch etwas auf Sun-Island. Auf Einrichtungen wie Squashhalle, Spielhalle, Fitnessstudio, mehrere Geschäfte usw. könnte ich auf den Malediven eigentlich gerne verzichten.

Zum Tauchen:

Das Wichtigste für mich ist auf den Malediven das Tauchen. Und so komme ich noch kurz darauf zu sprechen. Das Süd-Ari-Atoll hat sehr gute Tauchspots wo es sich absolut lohnt zu tauchen. Man kann hier tatsächlich alles sehen. Mantas, Walhaie, verschiedenste Muränenarten, Barakudas, verschiedenste Schwarmfische, Napoleon, Skorpionsfische usw., usw. Eine Walhaibegegnung hatten wir sogar beim Schnorcheln am Hausriff. Es gab die 14 Tage fast keinen Taucher, der keine Walhaibegegnung hatte.

Die Korallen am Hausriff sind allerdings nicht besonders. Ein Tauchgang am Hausriff ist daher nicht unbedingt lohnend. Der Checkdive findet sowieso am Hausriff statt, dann reicht es dort auch. Ansonsten kann man am Hausriff schnorcheln und mit etwas Glück einem Giganten des Meeres begegnen.

Die Tauchbasis ist hervorragend durchorganisiert. Für meinen Geschmack auch schon wieder etwas zu groß. Tauchguides aller Herren Länder sind dort angestellt. Richtig cool finde ich die maledivischen Tauchguides. Danke Sape, es war schön mit dir zu tauchen.

Es wird meistens eine Bootsfahrt mit zwei Tauchgängen angeboten. Der erste Tauchgang dauert eine Stunde der zweite Tauchgang endet bereits schon nach 45 Minuten. Das nehmen sie sehr genau, was mir nicht so sehr passte, da ich als Wenigluftverbraucher schon manchmal mit 90 bar auftauchen musste. Die Preise für das Tauchen sind auch sehr geschmalzen. Was mich als einigermaßen erfahrenen Taucher ebenfalls gestört hat, ist, dass man immer mit einer Gruppe und mit Guide tauchen musste. Es war nicht erlaubt selbständige Bodyteams zu bilden, wie es auf anderen Inseln bisher selbstverständlich war. Mein Freund Heinz filmt unter Wasser und ich mache UW-Fotos. Da ist das Gruppentauchen doch oft etwas lästig.

Zusammenfassend muss ich aber feststellen, dass sich das Tauchen auf Sun-Island lohnt.

Es war ein sehr schöner und erholsamer Urlaub. Übrigens habe ich persönlich keinen Moskito gesehen, die wenigen Ameisen haben mich auch nicht gestört, die Geckos sind sehr nützlich und auch schön anzusehen, die Flughunde ziehen abends geheimnisvolle Bahnen am Himmel und ansonsten haben mich mehr die Tiere unter Wasser interessiert.

Ob ich wieder herkommen werde, weiß ich noch nicht so genau, da ich wie berichtet kleinere Ressorts bevorzuge.

Für den, der auch auf den Malediven etwas Luxus geboten bekommen möchte, ist Sun-Island

genau das richtige.

Einen schönen Urlaub wünschen

Edwin und Helga (edwin.schedlbauer@web.de)

 


 

Madeleine & Torsten ..... Sun Island 9. – 24. März 2004

Anreise:

Wir sind mit LTU geflogen und anschliessend mit dem Wasserflugzeug nach Sun Island, was unbedingt zu empfehlen ist, da man nach einem 9-10stündigen Flug nicht mehr viel Lust und Geduld hat, sich 2,5 Stunden auf einem recht unkomfortablen Schnellboot aufzuhalten.

Von Mitreisenden haben wir erfahren, dass es sehr heiss und unbequem war.

Ausserdem ist die Sicht von oben aus dem Wasserflugzeug traumhaft.

Der komplette Ablauf verlief reibungslos. Wir mussten keine Sekunde warten. Alles super durchorganisiert.

Ankunft auf Sun Island:

Vom Wasserflugzeug aus wurden wir mit einem Dhoni zur Insel gebracht (5 Minuten Transfer). Das Boot wartete schon auf uns, was wiederum keinerlei Wartezeitenin Anspruch nahm. Der Blick vom Landungssteg auf die Insel vermittelte uns den Eindruck als sei die Insel unbewohnt. Unbeschreiblich!

Auf dem Landungssteg erwartete uns bereits ein Hotelangestellter, der uns dann zur Lobby führte. Dort bekamen wir einen Begrüßungs-Drink (Kokosnuß mit gekühlter Kokosnußmilch – für unseren Geschmack fehlte da ein bisschen Alkohol ;-) )

Beim Einchecken mussten wir etwas länger warten, da die Dame nicht die Schnellste war und das Ganze recht kompliziert händelte.

Dann, nach ca. einer halben Stunde wurden wir mit Gepäck zum Bungalow gebracht. Wir hatten einen Wasserbungalow gebucht (Appartment „TriTriNein“ – Malediver können KEIN th aussprechen!).

Unser Bungalow:

Der Gang über die Insel bis zu unserem Bungi war umwerfend, man konnte sich bereits bei diesem kurzen Gang eine Vorstellung machen, wie toll der Rest der Insel sein muss.

Auf dem Steg zum Bungi sagte uns der Kofferträger, dass wir besonderes Glück haben, und ein wunderschönes Zimmer bekämen. Wir konnten es kaum erwarten! Wir kamen zu „TriTriNein“...er öffnete die Tür... und wir wurden vor lauter Rustikalität fast erschlagen!

Also die Einrichtung so überhaupt nicht unser Geschmack! Dunkler Parkett (eigentlich sehr schön), dunkle Holzpaneelen an der Wand, ca. 1 mtr hoch, darüber vergilbte Tapete, bei der sich jede einzelne Bahn löste. Dunkle Holzmöbel ergänzten das Ganze. Also von ein bisschen Freundlichkeit keine Spur. Aber egal, wir wollten uns ja nicht den ganzen Tag im Zimmer aufhalten. Und über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten.

Das Zimmer war übrigens super sauber, da gibt es nix zu meckern.

Der Ausblick auf das türkisblaue Meer entschädigte für alles!

Vom Badezimmer konnte man sowohl zur Terrasse gelangen, aber auch über eine kleine Treppe direkt ins Meer. Wir haben erst mal unsere Koffer ins Eck geworfen, unsere Schnorchelausrüstung geschnappt und uns in die warmen Fluten gestürzt. Wir haben zwar einige Fische gesehen, aber bei den Wasserbungis ist nicht unbedingt das Schnorchelparadies, wie wir später feststellten.

Aufenthalt:

Nach dem ersten Schnorchelgang haben wir uns auf den Weg zur Beachbar gemacht. Dabei haben wir schnell festgestellt, dass es sich bei Sun Island wirklich um eine der größten Inseln der Malediven handelt – weite Wege, wenn man vorhat, sie mehrmals am Tag zurückzulegen.

Wir beschlossen, dass wir uns auf jeden Fall Fahrräder mieten wollten!

An der Beachbar angekommen, hat uns der Blick auf Strand und Meer umgehauen. Für unseren Geschmack der schönste Strandabschnitt der Insel. Die Landzunge ist unglaublich schön. Schneeweißer Sand übergehend in ein Meer, das alle Türkistöne der Welt bietet.

Anschließend beschlossen wir, an der Beachbar unseren ersten Drink zu uns zu nehmen.

Wir freuten uns auf ein leckeres Glas kühles Weißwein. Die Enttäuschung war aber riesig. Der Wein war nicht nur grottenschlecht, er war auch lauwarm und mein Glas war sehr sehr schmutzig. Wir haben schnell begriffen, dass wir als Weintrinker hier nicht viel Spaß haben würden. Unser Standardgetränk wurde dann Weinschorle mit sehr viel Eis.

Zum Bartender: Schlecht gelaunt und sehr unfreundlich, wir waren froh, dass er uns nicht eine geknallt hat.



Service und „All inclusive“:

Vorneweg muss man sagen, dass wir karibikerfahren und somit vielleicht auch ein bisschen karibikverwöhnt sind, was die Freundlichkeit der Menschen und das All inclusive-Angebot betrifft……..

Kurzum: AI ist nicht wirklich AI! Man muss eigentlich ein AI-Abitur machen, um es gleich zu verstehen! AI gilt nur zu bestimmten Zeiten, an bestimmten Orten und gilt natürlich noch lange nicht für alle Getränke oder Snacks.

Die AI-Zeiten sind von 10 bis 01 Uhr. Sprich: Sollte man morgens während des Frühstücks (Frühstückszeiten 7:30 bis 10:00 Uhr) Durst haben (was bei dem Klima jetzt nicht unbedingt ungewöhnlich ist!!), dann muss man bezahlen! Oder man hält es aus bis punkt zehn, dann kostet es nichts. Wir hielten es aus, da die Preise denen entsprechen, die man bei uns in Apotheken gewohnt ist (Dose Cola 4,90 US$, Solero Eis oder Magnum 7,50 US$, Flasche Sodawasser 0,33ltr 4,90 US$). Wir haben uns oft gefragt, wie das die Leute machen, die nur Halbpension gebucht haben...

Das Cocktailtrinken, was im Urlaub ja auch ganz nett ist, haben wir nach unserem ersten Cocktail auch gleich eingestellt. Wir mussten mit dem Barkeeper diskutieren, was wir trinken wollten, er hatte nun mal einen anderen Geschmack als wir (keine Ahnung warum), dann meckerte er, weil Torstens Hose noch leicht feucht war und riß ihm regelrecht die Sitzpolster unter dem A.... weg. Das war dann auch der letzte Besuch in der Golfbar. Wir stellten übrigens fest, dass da NIE jemand saß. Diese Golfbar ist grundsätzlich nicht AI und bei den Cocktailpreisen schmeckt die beste PinaColada nicht mehr.

Kompliziert fanden wir auch, dass nachmittags im Coffeeshop Sandwiches, Kuchen, Tee und Kaffee angeboten wurde.... sollte man aber Lust auf Wasser oder Cola oder Sonstiges haben, musste man bezahlen – oder in die 50 Meter entfernte Main-Bar gehen, da war es dann AI. Seltsam, oder?

uch ein wenig lästig war das ständige Unterschreiben der „Rechnungen“. Verstanden haben wir es bis jetzt nicht. Zumindest konnte man immer sehen, was man gerade ausgegeben hätte, wenn man nicht AI gebucht hätte.

Bis auf wenige Ausnahmen, waren die Kellner und Barkeeper ausgesprochen unfreundlich, manche sogar richtig mürrisch. Auffällig war, das die vielen Gärtner und sonstigen Arbeiter, die nichts mit den Gästen zu tun hatten, wesentlich freundlicher waren! Die grüßten immer und strahlten uns an.

Unser Tischkellner war anfangs auch unfreundlich, nach einigen Trinkgeldern und ein bisschen Gespräch ging es dann im Laufe der 14 Tage.

Aktivitäten:

Das Angebot an Aktivitäten war wirklich sehr umfangreich. Für jeden eigentlich etwas dabei.

Wir haben fast täglich Tennis gespielt (sogar AI).

Die Tauchschule ist super! Wir hatten einen holländischen Tauchlehrer, Mike, der perfekt deutsch sprach und super nett war.

Die Tauchstation ist sehr gut ausgerüstet und auch gut organisiert. Keine Wartezeiten, wenn es hieß, das Boot fährt um 3 Uhr, dann fuhr es auch um 3.

Das Tauchen sollte man unbedingt in Anspruch nehmen, wir haben keinen Tauchkurs gemacht (490 US$), da es zu zeitaufwendig war, wenn man nur 14 Tage gebucht hat. Der Kurs hätte 5 ganze Tage gedauert. So haben wir nur 4 Tauchgänge mit Tauchlehrer gemacht (185 US$ pP) und waren dann jeweils nur 2 Stunden unterwegs.

Torsten hatte das wahnsinnige Glück, bei seinem dritten Tauchgang einen Walhai zu sehen, der ca. 9mtr groß war und im Abstand von 1 mtr. an ihm vorbeischwomm.

Zudem konnte man hunderte von Sorten Fischen sehen, darunter auch Haie, Napoleonfische, Muränen, Lobster, Anemonenfische (Nemos!), Schwärme von Barracudas, Schildkröten etc.

Also es lohnt sich unbedingt!

Tierische Mitbewohner:

Allen Horrorberichten, dass es nur so von Ratten und Moskitos wimmelt, zum Trotze: wir haben genau zwei Ratten gesehen, eine Spinne (deutschlandgroß), Moskitos gab es wohl, aber erträglich, im Badezimmer einige Ameisen (stören überhaupt nicht), ansonsten Gekkos, Vögel, Flughunde und Fische (haha)

Egal an welcher Stelle der Insel man am Strand entlang spaziert, man sieht IMMER irgendwelche Fische, die man noch nie gesehen hat.

Ein besonderes Erlebnis, war die Rochenfütterung am Versorgungssteg (findet jeden Abend ab halb neun Uhr statt). Die sollte man nicht verpassen. Man kann selbst die Rochen füttern, die wirklich sehr zutraulich wirken und sich sogar streicheln lassen.

Abreise:

Wieder verlief alles reibungslos und super organisiert. Gepäck wurde abgeholt, Schiff wartete schon, Wasserflugzeug stand schon bereit. Auch in Male ging es so weiter: Der Bus zur Abflughalle wartete schon. Keinerlei Wartezeiten.

Was noch zu erwähnen wäre ist, dass man seine Hotelrechnung schon am Vorabend bezahlen muss und ab dann kann man nicht mehr trinken oder kaufen, was nicht AI ist. Die Minibar ist dann verschlossen. Man sollte sich also vorher mit allem eindecken, was man noch braucht (Getränke, Zigaretten...). Auch telefonieren kann man ab dann nur noch gegen Cash an der Rezeption, nicht mehr vom Zimmer aus.

Fazit:

Die Insel ist wunderschön, landschaftlich nicht mehr zu überbieten.

An den mehr oder weniger schlechten Service gewöhnt man sich mit der Zeit, obwohl es am Anfang ein wirklicher Schock für uns war. Man ist schließlich in Urlaubsstimmung und erwartet Freundlichkeit und gute Laune, man bezahlt schließlich auch teures Geld dafür. Wir finden, man hätte sich etwas mehr bemühen können.

Es empfiehlt sich unbedingt AI zu buchen. Mit Halbpension wird man arm, auch wenn man nicht der große Konsument ist und denkt, es rechnet sich nicht. Es rechnet sich auf jeden Fall!

Wir werden wohl irgendwann noch mal einen Malediven-Urlaub machen, aber mit absoluter Sicherheit nicht mehr auf Sun Island, bzw. eine der anderen Inseln, die der Villa-Kette angehören (Holiday Island, Fun Island, Royal Island, Paradies Island).

Außerdem sollte die Insel nicht mehr so groß sein. Wie gesagt, ohne Fahrrad ist man aufgeschmissen, wenn man mehrmals am Tag vom einen Ende zum anderen Ende der Insel muss (Strand – Tennis – Tauchen – Essen – Bar.....)

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr uns gerne schreiben an braun@kreatixx.de


 

Reisezeit 16.11.-01.12.2003

Seit Jahren haben wir uns schon einmal vorgenommen Urlaub auf den Malediven zu machen. Meinen 40.-sten Geburtstag nahmen wir nun als Anlass dieses Traumziel zu verwirklichen.

Die Entscheidung welche der vielen Malediveninseln es nun sein sollte haben wir uns nicht leicht gemacht.

Über Internet, Bücher, Zeitschriften, Bekannte haben wir uns über die einzelnen Inseln informiert.
- Um keinen „Inselkoller“ zu bekommen, sollte es unbedingt eine der größeren Inseln sein.
- Um besser kalkulieren zu können, wollten wir unbedingt Al buchen.

Irgendwie sind wir dann auf Sun Island gestoßen.
Nach einigem hin und her sind wir dann ins Reisebüro und haben 2 Wochen Sun Island gebucht. Kurz darauf hat mir eine gute Bekannte die selbst schon oft auf den Malediven war von Sun Island abgeraten. Die Insel sei zu groß meinte sie. Auch uns kamen Zweifel und so haben wir noch mit einer anderen Insel „geliebäugelt“. Doch am Ende sind wir dann doch bei unserer „ersten Wahl“ geblieben.

So sind wir dann am 16.11.2003 mit Tauchgepäck und „Sack und Pack“ in München in den Airbus der LTU eingecheckt. Unseren Sitzplatz hatten wir dank LTU-Card schon vorreserviert. Gegen 20.30 hoben wir dann entgültig Richtung Male ab. Der Sitzabstand in dem Airbus könnte ruhig etwas größer sein, doch der Service war ausgezeichnet. Leider habe ich die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Ich kann in so einem Flugzeug einfach nicht schlafen. Deshalb war ich froh als wir am Morgen nach knapp 9 Std. Flug in Male landeten.

Der Transfer mit dem Wasserflugzeug (Foto) klappt reibungslos.

Abgesetzt wurden wir auf einem einsamen „Floss“ mitten im Meer. Mit einem Dhoni brachte man uns auf die Insel. Als erstes wurden wir mit nassen Tüchern und einer Kokosnuss begrüßt. Unsere Reiseleitung ( Jahn-Reisen), nahm uns in Empfang, half uns beim ausfüllen der Anmeldeformulare und verteilte die Zimmerschlüssel. Außerdem gab sie uns ein paar Tips und hat uns zu einer Inselführung eingeladen. Da unser Super-Deluxe-Bungalow noch nicht frei war ( Überbuchung?) durften wir für eine Nacht im Wasserbungalow schlafen.

Dort angekommen haben wir uns gleich in die warmen Fluten gestürzt. Danach haben wir erst mal einen Mittagsschlaf gemacht. Anschließend haben wir wieder das Nass genossen. Später ging es zur versprochenen Inselführung, dabei sahen wir auch den „Sonnenuntergang“. Nach dem Abendessen, sind wir dann noch ein bischen über die Insel marschiert um anschließend fast tot ins Bett zu fallen.

Der erste Tag auf Sun Island begann natürlich mit einem üppigen Frühstück. Danach durften wir das Zimmer (Bungalow) wechseln. Dabei sind wir sogar mit dem Kleinbus gefahren.

Nun konnte der Urlaub für uns richtig beginnen. Wir hatten den Bungalow 186 und waren sehr zufrieden damit. Bekanntschaft mit den Blutsaugern haben wir auch gleich gemacht. Ab jetzt war baden, relaxen, schwimmen, schnorcheln angesagt. Zwischenzeitlich haben wir im Restaurant geschlemmt, oder an den Bars etwas getrunken.

Heinz hat sich am ersten Tag dann auch gleich in der Tauchschule umgesehen und für einen Checkdive angemeldet. Am Abend haben wir beim Versorgungssteg die Fütterung

der Rochen beobachtet.

Das sollte unser täglicher

Verdauungsspaziergang werden.

Nun möchte ich nicht jeden Tag gesondert beschreiben, sondern nur noch auf die „Highlights“ eingehen.

Heinz hat seinen Checkdive am 3. Urlaubstag gut überstanden, während ich um die ganze Insel herumgewalkt bin und kleine Babyhaie, Stachelrochen und andere Fische beobachtet habe.

Den Ausflug „Hallo Neighbours“ haben wir am 4. Tag gemacht.Bei großer Hitze waren wir für 45 Minuten auf der Nachbarinsel Holidayisland (zu kurz zum Baden und zu heiß um etwas zu besichtigen Fazit: überflüssig) und danach auf der Einheimischen Insel Fenfushi. Dort haben wir die Moschee, Friedhof, Stromversorgung, Schule, Rathaus usw. angeschaut. Natürlich gibt es jede Menge Souveniershops,was wohl mit dem wahren Leben der Malediver nicht viel zu tun

Eigentlich schade, denn die Menschen dort sind sehr nett, ruhig und fleißig und haben es nicht nötig ihre Lebensweise wegen den Touristen zu ändern.

Am 23.11 hat Heinz seinen ersten Bootstauchgang gemacht. Er hat dabei viele bunte Fische, eine Schildkröte, Muränen usw. gesehen. Ich bin wiederum um die Insel gewalkt, habe an der Beachbar was getrunken und die Ruhe, Sonne und das Meer genossen. Es ist unbeschreiblich, beim schnorcheln beim Italiener sieht man ja auch jede Menge Fische und mir hat das eigentlich schon gereicht.

Insgesamt habe ich in diesem Urlaub 2 ½ Bücher gelesen, das will schon was heißen, denn zu Hause lese ich eigentlich nur Zeitschriften. Den Nachmittag haben wir mit schnorcheln beim Italiener, Cappucino trinken ( kostet 5 Dollar extra) und später im Fitnesscenter verbracht. Das Fitnesscenter wurde von uns aufgesucht um mit Rad fahren die Kalorien, die wir durch das üppige Büffett zu uns nahmen wieder abzustrampeln. Auch Tischtennis haben wir sehr gerne gespielt.

Gegen 18 Uhr war beim Thailänder immer die Fütterung der Fische und es kamen Haie, Rochen, Kugelfisch, und natürlich viele andere Fische zum fressen.

Am Montag den 24.11.2003 haben wir einen Ausflug auf die Insel Mamigili gemacht. Diese Insel liegt hinter Holydayisland und ist etwas größer als Fenfushi.

Dort hat es uns eigentlich ganz gut gefallen. Natürlich gibt es auch dort jede Menge Souveniershops.
Auch auf die Insel Fenfushi sind wir noch einmal per Ausflug gefahren zum Shoppen diesmal. So eine Fahrt mit dem Dhoni hat uns schon ganz gut gefallen und mich hat die Art und Weise wie die Dhonis gesteuert werden fasziniert ( mit den Füßen ).

Am 26.11 und 27.11 hat Heinz dann noch mal ein paar Bootstauchgänge gemacht und dabei, die Schönheiten der Unterwasserwelt der Malediven entdeckt. Leider hat er keine Kamera dabei um Fotos zu machen. SCHADE.

Nebenbei erwähnt den Pool haben wir nur kurz genutzt um etwas an der Pool- bar zutrinken, ansonsten ist er zwar wunderschön, aber eigentlich bei dem tollen Strand und Meer überflüssig

Ich hoffe man unternimmt in Zukunft mehr um die Malediven zu schützen. Der viele Müll, der durch kleine Einmaldosen und Verpackungen anfällt muß durch Mehrweg oder größere Packungen reduziert werden. Außerdem sollte man die Sonnenenergie besser nutzen, um neben dem Wasser erwärmen, z.B. auch Boote damit anzutreiben und Strom zu erzeugen. Die Malediven müssen unbedingt auch für unsere Nachkommen erhalten werden.

Alles in allem haben wir 2 herrliche Wochen Traumurlaub auf der Insel Sun Island verbracht und würden gerne, wenn es unser „Geldbeutel“ erlaubt wieder kommen.

Viele Grüße von Uli und Heinz
aus Niederaichbach

eMail: Heinz Rehberger - khrehberger@hotmail.com

 


 

Reisebericht Sun Island - Malediven

Reisezeit: 13. Jänner – 28. Jänner 2004

Wir flogen gemeinsam mit unserer 4 ½ jährigen Tochter auf die Insel Sun Island im Süd-Ari-Atoll. Der Flug mit Lauda-Air von Wien nach Male – mit Zwischenstop in Dubai – war sehr schön (zumal wir Amadeus-Class gebucht hatten und sehr viel Platz hatten).

Dann endlich nach ca. 10 Stunden Reisedauer waren wir im Paradies!
Ein Tipp: Unbedingt im Flugzeug eine kurze Hose anziehen (spätestens im Flughafengebäude) – in den Wasserflugzeugen ist es sehr warm!! Die Koffer kamen rasch, und wir suchten auch schon unsere Gulet-Betreuerin. Sie zeigte uns den richtigen Schalter für unsere Insel und den Weitertransport zu den Wasserflugzeugen. Die Menschen dort waren alle sehr freundlich und hilfsbereit, nahmen gleich unsere Koffer und zeigten uns unseren Bus. Schon waren wir bei den Wasserflugzeugen. Nach ca. 30 Minuten Wartezeit ging es dann los! Wasserflugzeugtransfer ist sehr empfehlenswert, da es ein traumhafter Ausblick ist, und man das Inselparadies schneller erreicht!!

Nach ca. 30 Minuten Flugzeit sind wir gut gelandet. Bei der Plattform wartete schon ein Boot, welches uns zum Steg der Insel brachte. Wir sind sehr freundlich empfangen worden und nach einem Kokos-Drink und ausfüllen eines Formulars sind wir zu unserem Bungalow gebracht worden.
Wir haben All-Inclusive gebucht, da die Getränke doch ziemlich teuer sind.

Wir hatten einen Super-Deluxe-Bungalow im Abschnitt 210 - 220 (auf der Nordseite der Insel). Aus anderen Reiseberichten vom Internet haben wir gelesen, dass dieser Teil der Insel der schönste sei. Und das stimmt!! Es geht allerdings etwas mehr Wind als auf der Südseite und es sind auch mehr Wellen, aber dafür ist es nicht so erdrückend heiß und es gibt nicht so viele Moskitos!!!

Schnorchelmöglichkeiten gibt es rund um die Insel. Das Hausriff ist über einen Steg beim ital. Restaurant erreichbar und man sieht dort auch wirklich sehr viel.

Gesamt: Eine wunderschöne Insel, mit vielen Sportmöglichkeiten; ideal zum Schwimmen; sehr gutes Essen; sehr freundliches Personal; von der Ankunft bis zur Abreise alles perfekt organisiert!

Wetter: immer sehr schön und natürlich heiß; einmal hat es in der Früh kurz geregnet, dann war aber wieder der schönste Tag!

Markus, Tanja und Kathrin Baumann
 


 

Malediven / 28.12.03 - 12-01-04 - ein Traumurlaub im Paradies

Flug mit LTU von MUC - MLE / Sitzabstand eine Frechheit, Bedienung arrogant und unfreundlich, Essen ungenießbar - unbedingt Reihe 6 / Gang reservieren, das sind die einzigen Plätze die genügend Sitzabstand aufweisen um auch über 1,8m ohne Kniekontakt zum Vordersitz zu fliegen. Retour war's aber besser - bis auf den Sitzabstand natürlich.

Ankunft auf Hulule - superheiß! - Einreiseformalitäten dauern ewig, aber man hat ja Urlaub - 1 Kreislaufzusammenbruch einer älteren Dame - auf Familien mit Kindern wurde keine Rücksicht genommen. Transport zum Wassertaxi perfekt organisiert - innerhalb 1h Abflug zur gebuchten Insel - 1. Woche / Sun Island Resort.

Landung ca. 1km vor der Insel, über eine verankerte Plattform auf das Hotelboot und ab zum Inselhafen beim Tauchcenter bzw. Italiener. Blumen, Palmen traumhaftes Meer in allen Farben. In der Lobby ein Willkommensdrink und die Begrüßung vom jeweiligen Reiseleiter. Die Dame von Meier`s hat die beste Zeit auch schon hinter sich...
Ein Kleinbus verteilt die Gäste. Dem Wunsch (bei der Buchung angefragt) "Bungi zum Sonnenuntergang / Nähe Restaurant" wurde mit Nord-Ost-Seite am Ende der Insel nicht im geringsten entsprochen - aber die Insel war über Silvester mit 975 Personen belegt (eigentlich 750 Betten) - also Hauptsache ein Zimmer.

Publikum:
50% Russen, der Rest teilte sich auf Engländer, Italiener, Österreicher u. Deutsche auf.
Teilweise etwas...tief....! Viele Kinder jeden Alters.

Bungalow:
wir hatten Superdelux - mit Außendusche. Nr. 219
Das Zimmer war groß, geschmacklos eingerichtet, aber super Betten und Polster. TV ist, wie sovieles auf der Insel, eine Möglichkeit mehr, dem "Gast" für keine Leistung etwas Geld aus der Tasche zu ziehen. Sogar Int.Nachrichten fallen unter PAY-TV u. ein Video-Kanal fehlt gänzlich - wofür also zahlen? Die Terrasse ist nur als Ablage zu gebrauchen und ca. 200m vom Wasser - der Strand davor verwildert, das Meer super zum schwimmen. Die Nord-Ost-Seite ist zu dieser Jahreszeit dem Wind ausgesetzt! - Die Terrasse bekommt keinen einzigen Sonnenstrahl ab, das Zimmer also immer dunkel.

Die Insel:
Eine Trauminsel! Man fühlt sich eher in einen Dschungel als auf eine Insel versetzt. Wunderschön angelegt und sehr groß. Trotz Überbelegung nicht überlaufen. Viele verschiedene Strände, welche aber auf Grund der numerierten Liegen, meist von den dazugehörigen Bungalow-Gästen genutzt werden. Der Wassersportcenter wurde wenig genutzt - viel Aufpreis für z.B. Wasserschi, derer sich schon mein Opa geschämt hätte. Der Strand bei der Beachbar war zu windig für längere Aufenthalte. Sehr schön die Gegend um den Versorgungssteg. Alles sehr großzügig und weitläufig. Also unbedingt sofort bei Ankunft ein Rad mieten (US 3,--/Tag) sonst wird's sehr anstrengend - ein Kindersitz (schrottreif) US 2,--/Tag. Die Wege sind gepflastert und sehr gepflegt. Der Staff-Bereich ähnelt durch seine Größe schon einem Einheimischen-Dorf. Der sogenannte Golfplatz war wohl nie einer und wird auch nie einer sein. Schöne Vögel, fliegende Hunde und sonstiges tropisches Getier. Die vielbeschriebenen Moskitos waren eigentlich nicht vorhanden.

Restaurants:
Das Hauptrestaurant gleicht teilweise einer riesigen Kantine und wenn man nicht einen Tisch am Rande "zugewiesen" bekommt, wird man durch das sehr hohe Verkehrsaufkommen am Buffet, pausenlos von Gästen mit überquellenden Tellern umschwirrt. Das Buffet begeistert die Geschmäcker jener, die ein IKEA-Restaurant als Gourmet-Lokal ansehen und Big Mac zu den Grundnahrungsmittel zählen. Für alle anderen gilt - ES FÜLLT DEN MAGEN! Hervorzuheben währen aber doch die Desserts und das Frühstücksbuffet - ausgezeichnet und vielfältig. Die Qualität des Service ist abhängig vom "zugewiesenen" Kellner und dessen Tagesverfassung. Teilweise gut, meist jedoch "Dienst nach Vorschrift".

Der Italiener/Japaner liegt am Ende des Nordsteges und bietet sich als Alternative zum Buffet an (20% Gutschrift). Hier nun plötzlich geschulter, sehr freundlicher Service, gepaart mit angenehmen Ambiente. Die Speisekarte umfangreich, die Preise im oberen Segment. Japanisch sehr teuer aber gut. Der Langustenbassin und der Champagner wurden hauptsächlich von den Russen genutzt. - Man könnte es als "gut bürgerlich" bezeichnen.

Das Thai-Restaurant am Ende des Südsteges bei den Wasserbungis wurde nur sehr wenig frequentiert, nicht einmal von den Wasserbungi-Gästen, für welche es hauptsächlich vorgesehen ist. Jedoch schöne Aussicht zum Sonnenuntergang und im Wasser tummeln sich immer einige schöne Fische oder Rochen.

Das Open-Air-Grillrestaurant ist nur 1x wöchentlich zum BBQ geöffnet. War leider ausgebucht. - max. 124 Gäste (Aufpreis US 20,--)

Die Hauptbar ist groß mit schöner Terrasse und langem Tresen. Die "frisch-gepreßten" Fruchtsäfte kommen aus Österreich und der Service ist so flexibel, daß ein Fruchtsaftmix nicht möglich ist obwohl die Kartons schön in Reih und Glied vor einem stehen und nicht mit einem Portionierer versehen sind - man muß schon 2 Gläser bestellen. Ein Glas Mineralwasser gibt's auch nur als 0,7Liter Perrier. Aber sonst recht nett.

An der Beachbar sollten sie früh genug bestellen, da der Kellner immer nur einen Drink vorbereiten, servieren und bonieren kann. Ein Supervisor steht zur Kontrolle dahinter und lächelt die wartenden Gäste an.

Dive-Center
Top Ausstattung, tolles Team und sehr kompetent. Man muß nur aufpassen, daß man bei beliebten Tauchgängen (z.B. Safari) früh genug bucht und nicht von einem russischen Namen in der Liste überschrieben wird. Hier wird mit allen Tricks gearbeitet, um bei der begrenzten Teilnehmerzahl doch noch aufs Boot zu kommen.

SPA
Derzeit gibt's nur einen Raum mit 2-3 Massageliegen. Ein großzügig angelegter SPA ist aber im entstehen und wird bald fertiggestellt sein.

Shopping:
Sportbekleidung und Zubehör im neuesten Design zu günstigen Preisen.

Rezeption:
Sehr freundlich und zuvorkommend. Leider unkompetent und bei Problemen ist niemand zuständig. Wir wollten eine Nacht verlängern, was als "unmöglich - alles ausgebucht" sofort verneint wurde. Meier`s hatte kein Zimmer im Kontingent und fand, daß wir das ja direkt an der Rezeption klären können. Als wir nach der Rezeptions--Managerin fragten, war dann plötzlich doch ein Zimmer (unseres) für eine Nacht frei. Es war, flexibel wie immer, nur möglich mit HB zu buchen, obwohl wir am nächsten Morgen auf Rangali weiterreisen wollten und das Essen gar nicht konsumieren konnten. Der Preis war mehr als doppelt so hoch wie die im Meier`s Katalog angebotene Verlängerungsnacht. Wahre Gastfreundschaft! Ein nettes Gespräch mit dem Reservierungs--Manager zeigte uns, daß es hier nur Dienst nach Vorschrift gibt und auf der Insel niemand die Kompetenz besitzt ein Entscheidung in finanziellen Dingen zu treffen. Das Problem löste sich dann von selber, da auf Rangali nun doch ein Zimmer vom 1. Tag an frei
wurde. Die Abreise fiel uns nicht schwer.

Abreise:
Am nächsten Morgen wurden wir vom Hilton-Speedboot abgeholt, das jedoch noch über 1 Std. auf unser Gepäck warten mußte. Obwohl wir 5 verschiedenen Personen erklärten, daß wir unser Gepäck nicht in der Rezeption, sondern am Jetty benötigen, kümmerte sich niemand darum. Wir durften es aber auch nicht selbst mitnehmen. Sie wollten das Gepäck unbedingt zum Wasserflugzeug bringen. 4 Telefongespräch vom Jetty aus mit Bitten und Betteln inkl. längerer Diskussionen mit der Guest Relations ließen uns dann um so glücklicher auf das Speed-Boat steigen. Je kleiner Sun Island am Horizont wurde, desto größer war die Vorfreude auf HILTON-RANGALI, wo unsere Erwartungen bei weiten übertroffen wurden.

Summe:
Sun Island ist eine wunderschöne Insel. Die Klassifizierung ist jedoch max. 3 Sterne. Für sportbegeisterte (Tennis / Squash / Badminton / Laufen / Wassersport usw.) und Naturliebhaber ist die Insel ein Traum und sehr empfehlenswert. Für all jene, die Wert auf Service und gutes Essen legen ist die Insel nicht geeignet! Wir geben jedenfalls lieber etwas mehr aus und werden als "Gäste" und nicht als Rupfgänse und Bittsteller behandelt.

 


 

Bitte zweimal Sonneninsel und zurück!

Wir fliegen am 19. November 2003 von München mit den Emirates in 6 h bis nach Dubai. Der Service ist gut, die Bedienung freundlich, das Essen schmeckt. In Dubai müssen wir 4 h auf den Anschluß warten. In der riesigen Halle mit Duty Free Läden geht es zu, wie in einem Basar. Der halbe Orient ist hier versammelt. Familien lagern mit Tüten beladen auf den Bänken und dem Boden. Ich versuche herauszubekommen, was sie alles kaufen. Es sind viele Bonbons und Kekse. Einer kauft Mengen von Haarwaschmittel, vielleicht hat er einen großen Harem. Der Alkohol ist nur für die Ungläubigen. Die Stunden vergehen schnell in dem bunten Gewimmel. Dann geht es weiter. Kurz vor der Ankunft in Male laufen zwei Stewardessen mit Spraydosen bewaffnet durch das Flugzeug und befreien uns mit Gift von gefährlichem Ungeziefer. Ich halte mein Taschentuch vor die Nase und wünschte, ich hätte eine Gasmaske. Frisch entlaust, aber müde landen wir.

Der Ltur Begrüßungsonkel drückt uns als Willkommensgeschenk eine Flasche Wasser in die Hand. Das nenne ich einen herzlichen Empfang. Jetzt geht es zur berüchtigten Terrasse, wo er kundige Internet Leser auf keinen Fall ein Getränk bestellt, weil die Preise dort an Straßenraub grenzen. Cool lehne ich die Bestellung ab, 1 min später kommt schon der Aufruf, auf das Boot zu gehen. Ich habe meine warmen Sachen an, weil im Internet stand, es ist gut, auf dem klimatisierten Boot eine Jacke dabei zu haben. Leider war es nicht das Luxusboot mit freien Getränken, sondern ein paar Nummern kleiner, eher ein Kutter. Wir wurden mit den Koffern auf Deck verstaut und die Fahrt begann. Das Boot raste los wie eine Rakete, mit ungefähr der gleichen Lautstärke. Allmählich kam die Sonne heraus und brannte mir in den Nacken. Bei einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent und 30 Grad Wärme brachte der Fahrtwind keine Abkühlung. Meine Winterklamotten waren für dieses Klima nicht das Richtige. Als erfahrener Reisender wußte ich, es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Also zog ich meinen Koffer aus dem Gepäckhaufen und packte eine luftige kurze Hose aus, den Sonnenhut und Öl zum Einreiben. Die Mitreisenden bestaunten den Kofferinhalt, obwohl es ziemlich ordentlich darin aussah. Richtig angezogen, war die Welt wieder in Ordnung.

Ermüdet und vollkommen taub erreichten wir die Sonneninsel. Gespannt war ich auf den Bungalow. Aus dem Internet kannte ich die Vor- und Nachteile sämtlicher, auf der Insel befindlicher, Bungalows. Ich wußte, an welcher Stelle am Strand Steine liegen, aus welcher Richtung der Wind weht. Aus angeborener Sparsamkeit, hatte ich nur den schlichten „Luxus Bungalow“ gebucht und nicht den „Super Luxus“. Ich war gespannt, ob er einigermaßen bewohnbar war. Es stellte sich heraus, alles war in Ordnung. Ein „upgrade“ zum Super Luxus oder Wasser Bungalow war nicht notwendig, wie immer empfohlen wurde. Alles war an der richtigen Stelle, alles funktionierte, die sagenhafte Außendusche habe ich nicht vermißt. Außerdem hatte ich Glück, denn ich konnte den Zimmerschlüssel vom Plastikanhänger trennen und so die Klimaanlage laufen lassen, ohne im Raum zu sein. Bei anderen war Schlüssel und Anhänger fest verbunden, wenn sie weggingen, war der Strom im Raum ausgeschaltet. Unsere Zimmer Boys waren auch so nett, die Klimaanlage an zu lassen. Ich habe auf Rat des Internets gleich zu Anfang 5 Dollar auf das Kopfkissen gelegt, um eine freundliche Stimmung zu erzeugen. Allerdings merkte ich nach einigen Tagen, daß die Raumpfleger ständig wechselten.

Der Service war trotzdem gut, am Ende des Urlaubs hatten sie gelernt, meine Decke nur lose auf dem Bett liegen zu lassen, statt sie unter der Matratze festzuklemmen. Gleich nach der Ankunft, haben wir Fahrräder gemietet. Das Fahrrad fahren bringt Spannung, denn die Eingeborenen fahren auf der linken Seite, die Neuankömmlinge auf der rechten Seite. Auch abends, auf den spärlich beleuchteten Straßen ist es gefährlich, weil die Räder kein Licht haben. Noch aufregender ist das Radeln auf den geländerlosen Seestegen Da kann der „alles inklusive“ Tourist, der das Alkoholangebot gerade voll ausgekostet hat, leicht ein unfreiwilliges Bad nehmen. Wenn der abenteuerlustige Tourist am Tage nach oben schaut, sieht er erstmal die gleißende Tropen Sonne, von der er sich seinen Sonnenbrand holt und dann an den Wegen und am Ufer die wunderschönen großen Palmen. Sie sind voll gepackt mit schweren Kokosnüssen, die zusammen mit den massiven, vertrockneten Palmwedeln völlig unberechenbar nach unten sausen. Aber, es gibt auch eine gute Nachricht. Auf der Insel existiert eine Krankenstation. Den Touristen erwartet noch mehr. Das Wasser ist angenehm warm und hat eine tolle Färbung. Auch hier lauert das Risiko. Zur Fütterung am Thai-Restaurant erschienen bis zu sieben, anderthalb Meter lange Riffhaie. Angeblich stehen Menschen nicht auf ihrem Speisezettel. Aber was hindert sie daran, von einem, vor ihrer Nase herum zappelnden, fetten Touristen, eine Kostprobe zu nehmen? Sehr real ist die Gefahr durch die eleganten Stachelrochen, die man am Ufer, im flachen Wasser, schön beobachten kann. Weit ab, am Versorgungssteg steht zwar ein Schild, auf dem gewarnt wird, mit ihnen zu spielen, aber der Text ist in Englisch und ich habe ihn nicht sehr ernst genommen. Als ich zu Hause nachgelesen habe, wie gefährlich der Stich der Stachelrochen sein kann, ist es mir kalt den Rücken herunter gelaufen. Die Tiere flüchten, wenn man näher kommt, aber sie können sich auch im Sand eingraben und sind nicht zu sehen. Ich werde nicht wieder ohne meine Plastikschuhe ins Wasser gehen.

Bedrohlich ist auch die chemische Keule, die gegen Ungeziefer und Touristen geschwungen wird. Dreimal befanden wir uns mitten in einer riesigen Gaswolke, die alle Wege ausfüllte, als wir abends um halb acht zum Essen gingen. Zuerst vermuteten wir, daß Saddam Hussein auf den Malediven eine 2. Front eröffnet hat. In Wirklichkeit sollten nur die Mücken umgebracht werden. Auf Dauer sicher auch die Touristen, denn die Bungalows werden innen intensiv mit Insektengift bearbeitet. Nach stürmischem Wetter kann man bei einem Spaziergang um die Insel viel über die Lebensweise der Inselbewohner lernen. Archäologen untersuchen gern historische Abfallhaufen, um zu sehen wie die Menschen früher gelebt haben. Wie die Leute jetzt leben, kann man auf der Sonnen Insel leicht durch Betrachtung der Fundstücke am Strand erfahren. Auf den umliegenden Inseln spart man sich das Geld für den Grünen Punkt und läßt den Abfall kostenlos durch die nächste große Welle entsorgen. Auf diese Weise werden Plastikflaschen, Milchtüten, Weinflaschen, Öldosen und Küchenabfälle flüssig abtransportiert. Aus den Augen, aus dem Sinn. Einmal entdeckten wir am Ufer sogar eine stinkende dunkle Brühe. Die nächste Flut beseitigte gnädig die häßlichen schwarzen Linien auf dem Strand. Bei Ebbe kann man über das Riff laufen und sieht am Ende ein Rohr, das Abwasser entsorgt. Kein Wunder, daß die Korallen fast alle tot sind.

Als wir ankamen war es regnerisch. Am nächsten Tag schien Gott sei Dank wieder die Sonne. Wir wollten uns gleich vor den Bungalow setzen und die Aussicht genießen. Die reservierten Stühle standen im Schatten für uns bereit. Nach 5 min haben uns die Mücken als neue Opfer ausgemacht und uns in die Flucht getrieben. Das wäre eigentlich der Einsatzfall für mein Moskito Netz, aber Anne fand das doch zu komisch. Wir hätten jetzt in die volle Sonne rücken können, aber wir wohnten auf der Nord Seite, wo es windstill war, herrschte deshalb eine Bullenhitze. Trotzdem gab es genügend Leute, die sich durch Krebs Gefahr nicht abschrecken ließen und in der prallen Sonne brutzelten. Wir haben uns aufs Fahrrad geschwungen und sind zur Strand Bar gefahren. Dort gibt es mit Palmblättern gedeckte Schattenspender und es wehte ein bißchen Wind. An die permanente Musikberieselung und den Krach der von der Bar kam haben wir uns allmählich gewöhnt. Dort saßen englische Kampftrinker mit schön tätowierten Körpern und ließen sich schon am Vormittag das Bier schmecken. Sonst war alles bestens, wir hatten Schatten und eine gute Aussicht auf das Meer. Gleich nebenan war das Wasser Sport Zentrum.

In 14 Tagen habe ich nur zweimal einen Katamaran vorbei segeln sehen. Das lag an den Preisen. Für 1 h auf einem kleinen gelben Segel Boot hätte ich $ 28,- zahlen müssen. Für das Geld kann ich bei Aldi schon ein Boot kaufen. Teuer sind auch die Ausflüge. Ein Schnorchelausflug zu einem toten Korallenriff hat $ 18,- gekostet. Der Tagesausflug zu drei verschiedenen Inseln $ 53,- pro Nase. Diesen Ausflug hätten wir uns schenken können. das einzig angenehme war der kühle Fahrtwind. Die Eingeboreneninsel war uninteressant, die unbewohnte Insel nicht viel anders, als unsere, die Touristen Insel brachte mir nur die Erkenntnis, daß es gut war, auf einer größeren Insel zu sein, weil ich sonst Platzangst bekommen hätte. Selbst auf der verhältnismäßig großen Sonneninsel wurde es mir nach 14 Tagen etwas eng. Anders wäre es, wenn die Korallen alle noch am Leben gewesen wären. Daß sie sich bald wieder zu voller Pracht entwickeln, ist nicht zu erwarten. Noch mal werde nicht auf die Malediven fahren, denn Palmen und Fische bekomme ich wo anders günstiger.

Man geht hier davon aus, Touristen kommen her, um überzähliges Geld abzuladen. Ein gutes Beispiel ist das Angebot, eine Gold- oder Platinkarte zu kaufen. Man erhält dann einiges umsonst. Bei Halbpension hätte ich zusätzlich $ 145,- pro Tag zahlen dürfen. Diese Preise stammen noch aus der Zeit des Aktien Booms, als die Profiteure der New Economy unterwegs waren. Vielleicht gibt es auch Flitterwöchner, die einen besonders wertvollen Urlaub erleben wollen. In den Reiseberichten im Internet wird die Freundlichkeit auf den Malediven gelobt. Da stimme ich voll zu. Die Ausnahme war Husnee. Er bediente unseren Tisch morgens und abends. Vielleicht haben wir am Anfang zu wenig Trinkgeld liegen lassen, auf jeden Fall wurden wir etwas stiefmütterlich behandelt. Unsere Anwesenheit nahm er meist nur unwillig zur Kenntnis. Oft saßen wir eine ganze Weile vor unseren leeren Teetassen, bis sich Husnee endlich erbarmte. Als ich einmal verzweifelt den Deckel aufmachte, weil das feuchte Salz nicht aus dem Streuer kam, erhielt ich einen strengen Tadel.

Unsere fröhliche Runde saß über die normale Zeit hinaus am Tisch und wurde von ihm, mit Hinweis auf seine Dienstzeit, barsch fortgescheucht. Ein guter Tip im Internet war, einen Tauchsieder mitzunehmen, um sich am Nachmittag, zwecks Stärkung, einen Kaffee oder Tee zu machen. Das ist für Leute mit Halbpension, die uns völlig ausreichte, sehr praktisch.

Zwei Wochen vergingen, das Ende nahte. Da unser Abflug in Male um 9:00 Uhr morgens stattfinden sollte, hatte ich schon überlegt, ob wir uns nicht die Bootsfahrt sparen und auf das Wasserflugzeug umbuchen. Das habe ich dann doch gelassen. Deshalb war ich freudig überrascht, als wir uns am Vorabend auf der Liste der Fluggäste wiederfanden. Scheinbar gab es für das Boot zu wenig Passagiere, so daß wir kostenlos mit dem Flugzeug flogen. Das war ein schönes Trostpflaster für den Gehörschaden, den wir auf der Hinfahrt geholt haben. Wir waren schon frühzeitig auf dem Flugplatz in Male, saßen herum und beobachteten, wer alles abfliegt. Als wir durch die Sperre gingen, wurde es kritisch. Obwohl in den Hinweisen der Reisebüros steht, daß man am Strand nichts aufsammeln soll, hat Anne kleine Muscheln gefunden, die sie unbedingt mitnehmen will. Also müssen wir schmuggeln. In meiner Trekking Hose ist eine, nur von innen zugängliche, Tasche. Da werden die Muscheln rein gesteckt und unauffällig durch die Kontrolle gebracht. So war jedenfalls der Plan. Leider hatte ich nicht mit dem Metall an den vielen Reißverschlüssen der Hose gerechnet. Beim Abtasten piepst es wie verrückt. Der Reißverschluß der Innentasche ist nicht zu sehen, aber zu hören. Das ist verdächtig. Der Kontrolleur befühlt schon mein Schmuggelgut und ruft nach Unterstützung. Ich kriege allmählich Herzklopfen. Anne hätte ihre verdammten Muscheln selber schmuggeln sollen. In der Hose befindet sich zwar allerhand, aber kein Messer und keine Pistole. Jetzt bleibt nur noch eins. Den Gürtel und den Hosenschlitz aufgemacht und die Innentasche hervor geholt. Ich zeige auf den Reißverschluß, der den Alarm erzeugt und werde, Gott sei Dank, durch gewunken. Der Beamte bekam scheinbar Angst, daß ich mich noch weiter ausziehe. Das war jedenfalls knapp.

Unser Flugzeug machte noch einen kleinen Umweg über Colombo, wo wir kurz vor der Landung zum letzten Mal den wuchtigen Schlag mit der chemischen Keule aus der Sprühdose verpaßt bekamen. Danach lief der Rückflug problemlos, obwohl das Umsteigen in Dubai ziemlich eng war. Bei der Ankunft in München war die Spannung groß, ob es auch die Koffer geschafft haben. Aber sie kamen, meiner als letzter auf dem Fließband. Nachdem wir wieder glücklich mit unserem Gepäck vereint waren und noch keine bleibenden Schäden registrieren konnten, war der Urlaub am Ende trotz aller Schwierigkeiten gelungen.

Das war’s.

Für Fragen: gberg@gmx.de Anne und Günter
 


 

Reisebericht LTI Villa Sun Island vom 04.11.2003 bis zum 19.11.2003

Lange haben wir uns auf diesen Urlaub gefreut, nun ist er leider schon wieder vorbei. Es war unsere erste Fernreise - unser Trip ins Paradies.

Reise:

Unsere Reise begann mit dem Flug abends von Frankfurt mit LTU. Leider hatten wir auf dem Hinflug kaum Beinfreiheit (beim Rückflug hatten wir wesentlich mehr Platz!) Zum Glück verging die Zeit aber doch relativ schnell. Ein bisschen essen und schlafen und zwischendurch die Bordfilme ansehen. Nach knapp 10 Stunden kamen wir dann in der Hauptstadt Male an. Leider regnete es in Strömen. Aber es war schön warm! Die Abfertigung am Flughafen verlief zügig und wir mussten dann nur noch auf den von uns vor der Reise gebuchten Wasserflugzeugtransfer warten. Diesen haben wir gewählt, weil wir keine Lust hatten, jetzt auch noch 3 Stunden mit dem Schnellboot fahren zu müssen. Wie sich herausstellte, war das eine sehr gute Entscheidung! Man hat einen sensationellen Ausblick vom Wasserflugzeug aus! Dann waren wir endlich auf unserer Insel angekommen. Wir waren im Pardies!

Insel:

Wir haben uns ganz bewusst für diese Insel entschieden, da wir nicht wussten wie wir uns auf einer kleinen Insel fühlen würden. Wir wollten uns dem Inselkoller entziehen und viel spazieren gehen.

Etwas mehr als 60 Minuten braucht man für eine Inselumrundung. Für uns genau das Richtige!

Die Insel ist wunderschön, bietet sehr viel Natur und verleiht trotz der Größe immer noch ein tolles Inselfeeling (trotz der ganzen Modernität wie Internetcafé usw.)

Bungalows:

Auch diese Frage hat meine Freundin und mich natürlich vor der Reise sehr beschäftigt. Aber wir haben uns überraschen lassen und haben den Super Deluxe Bungalow Nr. 277 zugewiesen bekommen.

Dieser lag auf der windruhigen Seite der Insel und hatte einen wunderschönen Strandabschnitt direkt hinter dem Garten. Unserer Meinung nach haben die Bungalows von Nr. 250 - 280 die tollste Lage. Aber das ist wirklich Geschmacksache. Im übrigen muss man sagen, dass die Bungalows immer sauber gehalten werden!

Andere Bungalows haben teilweise große Steine am Strand, einige Bungalows haben kaum einen Strandabschnitt direkt vor der Tür und bei anderen Bungalows fällt das Wasser sofort tief ab.

Unser Bungalow hatte zudem noch eine zentrale Lage. Ein paar Minuten nur bis zur Beachbar und auch nicht viel länger bis zum Hauptrestaurant. Und wer gar nicht gut zu Fuß ist, kann sich für 3 Dollar pro Tag ein Fahrrad leihen. All inclusive: Wir haben All Inclusive gebucht und es absolut nicht bereut. Die Preise sind enorm hoch und wir haben immer viel getrunken. Nicht nur tagsüber bei den doch recht heißen Temperaturen (hauptsächlich an der Beachbar), sondern auch abends in der Hauptbar wo immer einiges geboten wird (z.B. Livebands, Disko, usw.)

Wir wollten einfach unsere Getränke bestellen und genießen. So war es dann auch. Die Kellner waren alle sehr freundlich und zuvorkommend.

Da man ja jede Rechnung unterschreiben muss, haben wir natürlich gesehen, wie hoch diese immer so waren. Mit 50 Dollar pro Tag muss man auf jeden Fall rechnen.

Außerdem hatten wir noch 2 Ausflüge (Nachtfischen und Besuch einer Einheimisheninsel) inclusive. War auch ganz interessant, mir war, wen es interessiert, total schlecht während mein Freund ganz begeistert gewesen ist, weil er einen Fisch gefangen hat.

Wir können nur empfehlen All inclusive zu buchen!!

Schnorcheln:

Die Ausrüstung zum Schnorcheln hatten wir uns bereits zu Hause gekauft. Allerdings kamen wir dann doch nicht daran vorbei, uns Tauchtshirts gegen Sonnenbrand zu kaufen. Die Sonne ist doch sehr agressiv und man fängt sich schneller einen Sonnenbrand ein als einem lieb ist.

Es ist ein tolles Erlebnis sich die vielen bunten verschiedenen Fisch anzusehen. Bei uns am Strandabschnitt tummelten sich übrigens mehr als ein Dutzend kleiner Haie. Die waren aber sehr harmlos!

Essen:

Wir waren mit dem Essen sehr zufrieden. Es gibt ein abwechslungsreiches Buffet, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Egal ob morgens oder abends, satt wird man ganz bestimmt immer!!

Die weiteren Restaurants (Japaner, Italiener, Thai) haben wir aufgrund des reichhaltigen Büffet gar nicht erst ausprobiert.

Unseres Erachtens haben wir nun alles beschrieben, worüber wir uns vor Antritt der Reise Gedanken gemacht haben.

Für uns war es ein unvergessliches Erlebnis und wir werden die Malediven garantiert mal wieder besuchen.

Mit der Insel macht ihr bestimmt keinen Fehler!!!

Ach ja, wir hatten ausreichend Autan gegen Insekten mit. was aber leider die Moskitos nicht davon abgehalten hat uns mehrfach zu stechen. Also deckt Euch auf jeden Fall mit irgendwelchen Mitteln gegen diese nervigen kleinen, fast unsichtbaren und leisen Quälgeister ein, weil diese verdammten Stiche super stark jucken und recht groß werden.

Wenn Ihr Fragen habt, dürft Ihr Euch gerne an uns wenden. Email an: Kathrin-dp@gmx.de

Ansonsten wünschen wir Euch einen schönen Urlaub im Paradies.

Kathrin und Oliver


 

06.09.03 - 20.09.03 Wir hatten uns, wie schon so viele für Sun Island entschieden, da wir als Malediven Anfänger einem Inselkoller vorbeugen wollten. Was im Nachhinein unnötig war, da uns die Insel gg Ende des Urlaubs fast zu groß erschien.

Da wir Taucher sind, hatten wir uns für die Deluxe Zimmer und "All Inclusive" entschieden. Wir wussten, dass wir nicht so viel Zeit im Zimmer verbringen würden, so dass für uns der Aufpreis nicht sinnvoll erschien. Das Zimmer war ordentlich eingerichtet, sauber und für uns ausreichend groß. Ab und zu hatten wir Besuch von 3-4 Ameisen, die aber leicht zu entfernen waren.

Für All Inclusive hatten wir uns entschieden, da wir schon "heiße Länder" erprobt sind und am Tag locker 3 l Wasser, diverse Säfte und Abends vielleicht ein Longdrink oder Wein trinken. Wer auf Sun Island mal auf die zu unterschreibenden Rechnungen schaut, weiß was AI wert ist.

Zum Service im Hauptrestaurant möchten wir sagen, dass es an Buffet immer sehr gutes und reichlich Essen gab (asiatische Küche bevorzugt - Pasta kann ich zu Hause essen).

Unser Kellner (Ikram) war nicht gerade eine Ausgeburt an Fröhlichkeit aber er hat seine Arbeit gut und unauffällig erledigt. Das einzige was uns gestört hat, lag nicht am Hotelpersonal sondern an den Gästen, die zum Mittagessen mit String Tangas und nassen Hintern erscheinen erscheinen. Hierzulande regt sich jeder über das Kopftuchthema auf und im Ausland wirde den muslimischen Herren ein fast blanker Hintern zum Mittagessen präsentiert - Mahlzeit!

Von dem üblichen "liegenbesetzen" am Pool haben wir auch nur am Rande mitbekommen. Wir waren immer so gg. 9:30 Uhr am Pool da gab es wirklich ausreichen Liegen. Um 12:30 Uhr haben wir dann auch jeden Tag die Liegen wieder freigegeben weil wir dann zum Tauchen sind, aber dazu später mehr. An den Bars (Pool und Mekunu) wurden wir immer vorzüglich bedient. Dhilshad am Pool ist ein ganz lieber Kerl, der von der Hotelleitung und unfreundlichen Gästen, die keine 3min auf ihr 12. Bier warten können, überfordert wird. Wenn der arme einen Cocktail machen muß kann er nun mal nicht 5 weitere Getränke gleichzeitig machen. Hier müsste definitiv ein 2. Mann her.

In der Mekunu Bar hatten wir das Glück den Kellner Mani Rahmes kennen zu lernen. Dieser Mann kommt aus Indien, kann Englisch sprechen, ist schnell und aufmerksam.

Leider wird auch dieser Mann ausgeschlachtet. Bei einem Gespräch haben wir erfahren wie seine Arbeitszeiten aussehen und wie hoch sein Gehalt ist. Die Kellner beginnen um 9:00 Uhr morgens und arbeiten bis ca. 01:00 Uhr nachts - 7 Tage die Woche. Sie haben 30 Tage Urlaub im Jahr und verdienen 110$ / Monat.

Und dann werden sie noch von einem Supervisor in der Bar herumgescheucht, dass es einem fast unangenehm ist, wenn das eigene Getränk leer ist und der Kellner hat dies nicht sofort bemerkt. Dann tritt der Herr Supervisor in Aktion und verteilt verbale Backpfeifen an die Kellner.  

Kommen wir nun zum Tauchen. Wir haben noch nie eine solch lustige und nette Truppe an Tauchlehrern erlebt, die ihre Arbeit mit Spaß machen. Wir hatten Glück unseren Checkdive mit Tom (eigentlich Office Manager) zu machen. Dieser Mann ist sehr nett und gewissenhaft und hat uns sogar je einen Tauchgang geschenkt.

Mit dem Rest der Truppe hatten wir auch sehr viel Spaß. Da sind Sharky und Shagy (beide etwas ruhiger aber super sympathisch) und auch Majeed mit welchem wir Unterwasser soviel Spaß hatten, dass wir ständig Wasser in der Maske vor lachen hatten. Mit Nick (Manager) waren wir auch tauchen. Mit ihm haben wir uns am Besten verstanden...wir hatten viel Spaß bei der Mezzo Band, die einmal in der Woche in der Mekunu Bar spielt, nicht zu vergessen bei der Disco...Go Nick ;-)

Bei unseren Tauchgängen haben wir auch immer alles gesehen was uns versprochen wurde (nur Glück?). Walhai, Meeresschildkröten, Haie, Muränen, Napoleonfisch, etc. Der Fischreichtum ist gewaltig. Die Korallen sin zwar noch grau aber hier und da kommen sie wieder. So haben wir viele Weichkorallen gesehen.  

Abschließend möchten wir sagen, dass wir auf jeden Fall wieder auf die Malediven kommen werden. Sun Island kann von uns nur empfohlen werden. Sie ist groß genug um genügend Abwechslung zu bieten aber auch klein genug um das Inselfeeling nicht zu verlieren. Wir sind sogar am überlegen ob wir nicht noch einmal dort unsere Ferien verbringen werden.  

Gruß und viel Spaß auf Sun Island  

Massi und Kathi  

P.S. Viele Grüssen auch an Michael und Sonja Rudel (unsere Tischnachbarn)  


 

Nach dem Motto "better late than never" nun noch mein Reisebericht über Sun Island.

Ich habe bis heute auf eine Stellungnahme von Villa Hotels gewartet, aber leider keine Antwort erhalten. Auch dies zeigt mir, dass es den Managern dieser Hotelkette wohl egal ist, ob sich die Gäste wohl fühlen. Nur vergessen sie dabei wahrscheinlich, dass die Gäste ganz bestimmt nicht mehr in einem Villa Hotel ihren Urlaub verbringen werden.

Und hier nun mein Bericht:

Ich war vom 30. März bis und mit 15. April auf Sun Island. Dies war nun schon mein dritter Urlaub auf den Malediven.

Leider muss ich den Aufenthalt auf Sun Island in schlechter Erinnerung behalten.

Wir hatten bei Kompas Reisen (Schweiz) Halbpension in einem Super-Deluxe Bungalow gebucht. Als wir dann auf der Insel waren, haben wir uns entschlossen einen Upgrade auf "all Inclusive" zu machen. Also bezahlten wir pro Person und Tag US$ 45.-- bis und mit dem 15. April.

Es ging dann schon am 1. Tag los, als sich unser Kellner beschwerte, weil wir die Wasserflasche aus dem Speisesaal mitnehmen wollten. Er sagte dass dies nicht ginge, weil er sonst Probleme mit seinem Boss bekäme. Da wir aber nicht, wie alle anderen Gäste, jeden Tag eine Flasche Wasser in unser Zimmer bekamen, blieb und wohl nichts anderes übrig, als den Kellner einfach zu ignorieren.

Anfangs hat sich unser Kellner ja noch einigermassen freundlich benommen, nach ein paar Tagen ging es dann aber los. Legte man das Messer nicht an den Ort an dem es der Kellner gerne gehabt hätte, wurde dies von diesem (mit einem Griff über den Teller) an die richtige Stelle gelegt und mit irgendwelchen Kommentaren in Dhivehi untermauert. Dies ist wohl nicht die Art wie man Gäste behandelt.

Aber es kam noch schlimmer. Nach ca. 8 Tagen flippte der gute Herr total aus und sagte uns, dass er nun genug habe und er uns nun schon zum dritten Mal sage, dass wir die Wasserflaschen nicht mitnehmen dürfen (Liess man sie stehen, war sie beim nächsten Essen weg und wurde auch nicht wieder gebracht) und das in einem Ton bei dem einem fast schlecht wurde. Natürlich habe ich solch ein Verhalten nicht akzeptiert und begab mich sofort an die Rezeption. Dort habe ich nach dem Manager verlangt, bekam dann aber zur Antwort, dass ich mein Anliegen auch dem gerade anwesenden Herrn an der Rezeption vortragen könne. Es ging dann mal um das Wasser, worauf er uns sagte, dass die Flasche Wasser bei den Mahlzeiten nicht im "all in" beinhaltet sei sondern nur "Glas by Glas". Wir haben Wasser bestellt, wenn der Kellner zu faul war uns jedes Mal "nur" ein Glas zu bringen und uns deshalb eine ganze Flasche hingestellt hat, ist das wohl nicht unser Problem. Wir haben uns dann natürlich beschwert, dass wir auch im Zimmer nur einmal und das am 4. Tag, eine Flasche Wasser bekommen haben, obwohl wir Anrecht auf eine Flasche pro Tag gehabt hätten. Wir wurden dann gefragt, ob wir die Flasche geöffnet haben. Nein, wir hatten die Flasche nicht geöffnet, weil wir sie ja sparen wollten. Na dann gäbe es eben keine Neue. Das ist ja wohl die Höhe, ich hab pro Tag eine Flasche zugut und was ich mit dieser mache ist doch wohl meine Sache.

Na ja nach einer halbstündigen Diskussion bekamen wir dann 5 Flaschen Wasser auf unser Zimmer. Somit blieb uns wenigstens die Diskussion mit unserm Keller erspart.

Es geht hier auch nicht darum, dass ich das Geld für eine Flasche Wasser nicht gehabt hätte sondern darum, dass bei US$ 45.-- doch wohl nicht so ein Theater um Wasser gemacht werden soll.

Am letzten Tag kam dann noch der Hammer. Wir hatten einen Flug nach Dubai gebucht der erst um 02:00 nachts ab Hulule Airport flog. Dies war auch der Grund wieso wir auch an unserem letzten Tag den Upgrade auf "all In" gemacht haben. Wir dachten, dass wir dann wenigstens noch gemütlich einen Lunch einnehmen und danach mit dem Wasserflugzeug nach Male fliegen können. Mir ist klar, dass ich keinen Transfer mit dem Wasserflugzeug mitten in der Nacht bekommen kann, aber dass man schon um 14:15 von der Insel "geworfen" wird find ich nicht sehr kundenfreundlich.

Nun wir haben unser Zimmer gemäss den Anordnungen des Hotels um 11:45 verlassen. Ich habe mich dann zur Rezeption begeben um mich zu erkundigen, ob ich, wenn ich die Rechnung vor dem Mittagessen bezahle, zum Essen noch was zu trinken bestellen könne. Da kam dann die Antwort, dass wir kein Anrecht mehr auf ein Mittagessen haben. Ich wollte dann wissen für was ich denn die US$ 45.-- bezahlt habe. Die Antwort des Herrn war, dass er das auch nicht wisse, es ihn auch nicht interessiere und das das unser Problem sei, schliesslich hätten wir ja unterschrieben. Als wir diesen Upgrade gemacht haben, hat uns aber niemand darauf hingewiesen, dass nach 12:00 mittags "Credit close" ist. Nachdem wir auch hier wieder eine relativ lange Diskussion gehabt haben, war es schon nach 12:00 und wir konnten uns nicht mal mehr ein Wasser nehmen, weil ja der Credit "closed" war. Wir haben also für den 15. April pro Person US$ 45.-- bezahlt, aber dafür überhaupt keine Leistung bekommen. Auch die diversen Diskussionen haben nichts genützt.... bezahlt ist bezahlt und damit basta.

Ich bin der Meinung, dass solche Zustände in einem 4-5 Stern Hotel wohl kaum dem heutigen Standard entsprechen, auch auf den Malediven nicht. Ich hatte auch nicht das erste Mal "all In" auf den Malediven, habe aber sowas noch nie erlebt.

Die Gäste die planen auf Sun Island einen Urlaub zu machen, sollen gewarnt sein und sich gut überlegen ob sie für solch miese Leistungen wirklich Geld ausgeben wollen.

Ich für meinen Teil werde auf dieser Insel wohl kaum mehr einen Urlaub verbringen. Es gibt ja noch viele Inseln auf den Malediven auf denen man als Gast willkommen ist und den Urlaub, ohne langen Diskussionen mit irgendwelchen Angestellten, geniessen kann.

PS: Einen sehr positiven Eindruck hat die Tauchbasis auf mich gemacht. Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit. Hier wurde der Gast auch wirklich als Gast behandelt!!!!!

PPS: Ich hab für Dezember wieder einen Urlaub auf den Malediven gebucht (bin normalerweise zwei mal pro Jahr auf irgendeiner Insel anzutreffen) und diesmal hab ich mich nun zum zweiten Mal für Velavaru entschieden ist zwar einiges teurer als Sun, dafür kann ich aber meinen Urlaub geniessen und brauch mich nicht zu ärgern. Dies ist das Ergebnis, wenn Gäste freundlich behandelt werden.

Liebe Grüsse

Jackie

 


 

13-27.8.2003

 

 

1 Tag Anreise

 

Flug ab Wien mit der Lauda Air in der Amadeus Class mit viel Platz und gutem Essen. Endlich Ankunft in Hulule. Weiter Transfer mit Malediven Air Taxi. Ein absolutes Erlebnis ( Pilot mit Sandalen ) Copilotin Barfuss. Nun ist es soweit, Sun Island in Sichtweite!!!!!!!

Wir Landen, auf dem schaukeligen Anlegeplatz. Das Dhoni bringt uns zum Inselsteg. Begrüßung mit kalten Tüchern und Kokosnuss.

JUHUUUUU

Die Reservierung ( Wasserbungi )hat auch geklappt.

Ankunft im Zimmer das Eisgekühlt war. Der Blick von der Terrasse sowie das Wetter einfach Traumhaft.

 

2 Tag

 

Bereits am Zweiten Tag machten wir eine Schnorchel-Tour von vier Stunden mit fatalen Folgen. Bewaffnet mit ABC- Ausrüstung und T- Shirt gegen den Sonnenbrand  sahen wir schon buntes Fischzeug ( Drückerfische, Trompetenfische, Picassos und Baby Riff- Haie ) einfach toll. Stunden später bekamen wir die Rechnung präsentiert. Von den Fersen bis zum Arsch ( sorry ) war unser Fleisch total verbrannt. Wir wussten nicht wie wir beim Abendessen sitzen sollten. Schmerzgeplagt überlebten wir die Nacht.

 

3 Tag

 

Erwachen unter Starken Schmerzen im hinteren Teil des Körpers. Meine Frau zückte die Reiseapotheke und wir schmierten uns mit drei Salben auf einmal ein. Na was soll’s.

 der Roomboy war hin und weg von unseren Krebsroten Beinen.

Wir schleppten uns über den Steg zum Frühstück, wo unser Kellner ( Fahmee) bereits wusste wie wir den Kaffee trinken. Die Auswahl am Buffet war riesig groß (Tropische Früchte, Eier, Schinken, Käse, Wurst und NUTELLA…..). Danach gingen wir unter Schmerzen wieder in unseren Wasserbungi.

Auf Grund unserer Schmerzen blieben wir den größten Teil des Tages im Zimmer, nur nicht in die Sonne. Die Tuben sind fast aufgebraucht und wir hoffen dass es uns Morgen besser geht.

Da wir nicht mehr länger warten wollten brachten wir heute unseren ersten UW- Film zum Entwickeln ( 36 Bilder 15 US$ ).

Ach ja noch ein kleiner Nachtrag. Fast alle auf der Insel sind freundlich auch die die kein Trinkgeld bekommen. Ach ja, zum Bericht von Jo auch wir haben die ersten fliegenden Radfahrer gesehen ( hihi ).

DIE AMEISEN SIND LOS

Als wir vom Abendessen wiedergekommen sind waren da ca.50 Ameisen im Bad verteilt auf Boden und Wänden. Der Roomboy muss her. Kurz rübergelaufen und schon ist Er da. Erst mal Sprühen. Nebelschwaden im Bad ( Alle Tot ). Danach die Tür nach außen Abgedichtet ( Hansa- Plast ) danach für immer Ruhe ( Hoffentlich ).

 

4 Tag

 

Erst mal über die Besserung unserer Hinteren Teile berichten ? Nee lieber nicht, nur soviel, wir Schnorcheln wieder. Heute haben wir unser super tolles Kanu, was wir vor dem Urlaub noch bei E- bay gekauft haben aktiviert. Das Boot ist fast so groß das es nicht ins Zimmer passt. Aber da soll es ja auch nicht bleiben. Wir drehten unsere erste große Runde. Macht sehr viel Spaß. Zum Essen und der Bedienung werden wir noch etwas im Nachtrag sagen, aber soviel vorweg es ist einfach genial. Nach dem Abendessen gingen wir wie jeden Abend an die Hauptbar für zwei Drinks. Als wir dann auf unser Zimmer kamen war unser Bett wunderschön Geschmückt. Morgen geht’s zum Sunset Fishing mal sehen was uns da erwartet. Ach ja, Ameisen scheinen auch abgeschreckt zu sein, keine mehr in Sicht. Eine tolle

Begegnung hatten wir heute auch noch, direkt an unserem Bungi ein ca. 60 cm großer Rochen. Die lassen sich hier durch nichts stören. Und ich hatte noch 5 Minuten vorher gesagt das ich noch mal um den Bungi schnorchle, SCHEIßE. Noch mal was zu dem Reisebericht von Jo, heute habe ich die ersten Koreaner tauchen gesehen, direkt neben den Wasserbungis in einer Tiefe von drei Metern. So für heute reicht das wohl, wir sind ja hier im Urlaub und nicht auf der Flucht. Der Laptop samt Anhang geht nun seinen Schönheitsschlaf machen, Morgen ist auch noch ein Tag.

 

5 Tag

 

Frühstück und Mittag wie immer sehr gut. Inzwischen weis unser Kellner besser wie wir was wir wollen, einfach toll. Wir verlebten einen angenehmen Inseltag. Am Abend ging’s dann zum Sunset- Fishing. Pro Dhoni waren acht Personen. Nach einer kleinen Einweisung ging es in Begleitung eines traumhaft schönen Sonnenunterganges aufs offene Meer hinaus. Motor aus, Anker lichten und jeder bekam eine Schnur mit Hacken und Köder in die Hand. Zuerst wollten die Fische nicht so recht, doch dann wurde der Eimer doch noch voll. Meine Frau und ich fingen somit zwei Barrakudas. Gegen 21:30 Uhr wurden diese geordnet nach Boot aufgebart, jeder suchte sich seinen Fisch raus, und dieser wurde dann gegrillt. Dies fand neben dem Star Restaurant statt. LECKER.

 

6 Tag

 

Leider Heute kein Eintrag da wir eine Fischvergiftung haben, ha Ha Nur Schreibfaul.

 

7 Tag

 

Heute also Inselspringen, super bei über 30 grad im Schatten ( die Sonne brennt, doch das Haar hält ). Erst mal die Italienerinsel ( Holiday- Island ). Schöne Insel aber Animation satt. Nach einer halben Stunde ging es gleich weiter zur Einheimischen Insel Mamigili. Wie können allen nur raten unbedingt ein Handtuch mitzunehmen da bei uns der Schweiß in Strömen geflossen ist. Glockenklar und brennend heiß. Nach Besichtigung des Krankenhauses der Schule usw. Zeit zum Einkaufen.

VORSICHT: Nicht gleich kaufen, handeln ist angesagt. Preis für eine Stange Zigaretten 28 US- Dollar, im nächsten Shop nur noch 20 ( Auf Sun- Island sehr teuer etwa 30 – 40 ). Auch Pareros kann man günstig kaufen. Auf der Insel gibt es jede menge Flughunde. Enttäuscht waren wir jedoch wie viel Müll ( Dosen, Flaschen etc. ) am Stand verteilt waren. Umweltschutz ist anscheinend noch nicht bekannt. Vielleicht sollte man hier auch die PTM- Mappen verteilen. Da meine Frau darauf besteht erwähne ich auch den toten ( süßen) Igelfisch der am Strand lag, und aussah wie Gismo von den Gremlins. Danach nichts wie heim und eine halbe Stunde unter die Klimaanlage gestellt. Im Übrigen lösen wir uns im Moment auf, wir heuten uns wie Schlangen, dafür ist der Sonnenbrand weg.

 

8 Tag

 

Nach einem ausgedehnten Frühstück schreiten wir in das Spotzentrum um uns erst mal eine halbe Stunde in den Jakuzzi zu legen. Das Wasser war sehr warm und die Stechmücken haben sich über unsere Köpfe gereut die oben rausgeschaut haben. Mittlerweile haben wir schon mehrere Stiche aber soooooo schlimm wie oft beschrieben geht’s uns noch nicht. Am Nachmittag schlenderten wir dann zum Italiener bei dem wir den berühmten Cappuccino getrunken haben. Danke für den Tipp an alle, er ist wirklich super. Aktueller Preis 5,30 Ach ja noch mal kurz zur Ameisenfront, wir haben wohl den Krieg gewonnen. Keine mehr zu sehen.

 

9 Tag

 

Gleich heute Morgen zum Italiener zum Schnorcheln. Ein Erlebnis, kaum zu glauben was direkt am Abgang schon für eine Artenvielfalt zu sehen ist. Unbedingt empfehlenswert. Man Schnorchelt direkt in die Schwärme hinein. Am besten in der frühe gleich hin, je später desto voller wird’s dort. Kleine Auswahl: Papageienfische, Große Drücker, Sattelstreifen Junker, Lippfische, Doktorfische, Meerschwalben, Pinzettfische, Wimpelfische, so wie einen Schwarm undefinierbarer die wir nicht in unserem Buch gefunden haben. Heute Abend hatten wir mal keine Lust Essen zu gehen und haben die Hauszustellung des Italieners in Anspruch genommen. Super Service sehr schnell und sehr gut. Und so unverschämt teuer auch nicht. 24 Dollar für zwei große Pizzen. Auch dies wirklich Empfehlenswert.

 

10 Tag

 

Nach dem Frühstück ging es zur Inselinspektion zweiter Teil. Diesmal war der Vorsorgungssteg dran. Liebe Leute ist das Heiß auf der Insel. Von Vorsorgungssteg kann man nach Tholufushi fast rüber gehen. Ist aber Verboten, logisch kostet ja im Normalfall auch richtig Geld. Man kann sich gegen Gebühr mit einem Picknickkorb einen Tag dort absetzen lassen. Auf den Rückweg schnell noch ein vergoldetes Eis gegessen, 10,20 für ein Solero und ein Callipo. Auch wenn hier alles wunderschön ist kann ich verschiedene Preise nicht nachvollziehen. Aber was soll es, es ist ein Traumurlaub. Danach erst mal wieder in den Bungi, unter die Klimaanlage. Dann auf die Terrasse und am Bericht schreiben. Danach etwas schwimmen und dann zum Mittagessen. Ach ja, unser Kellner hat auf einem unsere Bilder unser Boot gesehen und möchte es uns nun Abkaufen, so was gibt’s hier wohl nicht. Auf Wunsch möchte meine Frau noch das ich den kleinen Italiener erwähne, haha mir kommen schon bei dem Gedanken die Tränen vor lachen. Wir gehen verträumt unseren Steg Richtung Frühstück als sich neben uns ein behaarter Arsch in einem Stringtanga der Wasseroberfläche nähert. Am Arsch hing ein kleiner Italiener nicht zu glauben. Ich finde es auch unmöglich das zum Teil auf den Bungis sich oben ohne, bzw. ganz nackt gesonnt wird. Versteht es nicht falsch wir haben nicht gegen Nackt oder oben ohne aber jeder weis dass es auf der Insel Verboten ist. Ich glaube jeder kann sich für zwei oder drei Wochen den Gegebenheiten des Landes anpassen.

 

11 Tag

 

Nach dem Frühstück haben wir uns das erste mal Fahrräder ausgeliehen, dies ist um einiges angenehmer als immer zu laufen. ABER NACH EINER Inselumrundung mit einem Stopp an der Strandbar waren wir genauso Durchgeschwitzt wie beim laufen. Die restlichen Tage verbrachten wir wie gehabt bei grandiosen Wetter, schönen Schorcheltouren sowie mit Faulenzen und Entspannen. Ach ja, unser Boot haben wir letztendlich unserem Roomboy verkauft.

 

FAZIT :

Transfer:

 

Air- Taxi absolut empfehlenswert.

 

Insel:

 

Sie ist sehr dicht bewachsen mit viel Palmen, Büschen und vielen Sträuchern zbs. Hibiskus. Es gibt wunderschöne Strände mit weißem Sand. Wenn man Spazieren geht hört man sehr viele tropische Vögel und man sieht viele Flughunde und Geckos.

 

Wasserbungis:

 

Die Unterkunft war für uns genau die richtige Entscheidung. Geräumige Zimmer, große Terrasse. Man hat fast alles, Wasserkocher, Haarfön, Spender mit Seife, Shampoo und Duschgel. Falls jemand eine braucht ist auch eine Haarkappe zum Duschen da. Die Armaturen sind von der Firma Grohe ( also Hochwertig ). Vorsichtig sollte man am Steg mit dem Barfußgehen sein, da der Steg immer wieder geölt wird und man dann aussieht wie ein Schwarzfussindianer.

 

Restaurant und Essen:

 

Das Restaurant ist recht klein ( ca.120 Personen ) und überschaubar. Bestecke sind von der Firma WMF. Die Auswahl der Speisen beinhaltet immer verschiedene Fleisch sowie Fischarten sowie ein reichhaltiges Angebot an Beilagen. Als Nachspeisen gibt es Torten, Cremes, Obst , Eis und mehr. Wer hier nichts findet wird nirgends etwas finden. In den 14 Tagen wurde uns keine Hauptspeise zweimal angeboten, was manchmal schade war. Wir haben vorher gelesen dass mit Gewürzen gespart wird, vielleicht wurde ja der Koch gewechselt. Die Speisen waren immer sehr gut gewürzt und manchmal sogar sehr  Scharf. Nur zur Info, ich ( Uwe ) habe trotz Radfahren und Schorcheln 6 Kilo zugenommen.

 

Personal:

 

Dies ist wirklich sehr sehr lobenswert. Alle sind extrem freundlich selbst diese die man nicht täglich sieht ( also kein Trinkgeld bekommen ).

Da wir sehr oft unterwegs sind und auch anspruchsvoll sind können wir nur sagen dass diese Insel wunderschön, absolut gepflegt und sehr gut durchorganisiert ist. Man hat auf dieser Insel alle Möglichkeiten, Ruhe, Sportmöglichkeiten und auch einiges an Unterhaltung.

Das All Inclusiv- Paket hat sich für uns zu 100% rentiert. Wir sind keine Säufer aber gingen jeden Abend nach dem Essen auf einen Drink an die Hauptbar. Wer einmal für vier Getränke ( 2 Longdrinks, 2 Wein )eine Rechnung von 100 US- Dollar bekommen hat wir es zu schätzen wissen.

 

Wetter:

 

Wir hatten in den 14 Tagen fast nur Sonnenschein mit wenig Bewölkung und keinen Regentropfen.

 

 

Für uns war dies ein absolut schöner Urlaub auf einer tollen Insel mit tollem Essen und super Wetter.

Gerne sind wir bereit bei weiteren Fragen weiterzuhelfen.

 

Susanna und Uwe

 


 

Sun Island vom 14.06.2003 bis 28.06.2003

Als wir am 30.04.2003 unser Sun Island Reise buchten, war die Vorfreude riesengroß. Leider lasen wir 14 Tage später, dass es Ratten-Probleme auf der Insel gibt. Natürlich war die Freude erst mal dahin und wir überlegten sogar die Reise umzubuchen, was wir aber zum Glück nicht gemacht haben. Und um das einzig Negative der Reise abzuschließen - es gibt Ratten wir haben so circa 6 Stück gesehen, die aber zum Glück mehr Angst vor uns hatten, als umgedreht.

Und nun zum Positiven

Als wir ankamen war Traumwetter, es war heiß und die Sonne knallte uns auf den „Buckel“, so dass wir uns entschlossen, nach dem Auspacken im Bungalow an der Poolbar einen Drink zu nehmen. Dabei knüpften wir auch gleich die ersten Kontakte mit anderen Urlaubern, die uns noch ein paar Tricks und Tipps gaben, um die schönsten 14 Tage im Jahr noch besser zu erleben. Zum Glück hatten wir das blaue Band um den Arm, denn schon nach der ersten Rechnung kamen wir ins Stutzen und waren froh All Inclusive gebucht zu haben. Danach machten wir gleich einen Rundgang um die halbe Insel. Es war einfach traumhaft der Strand, das Wasser, die Tierwelt im Wasser einfach paradiesisch.

Nun noch ein paar Worte zum Personal. Man merkt ihnen an, dass sie die Freundlichkeit nicht vorspielen - sie sind es einfach, ob Barkeeper „Pirantha“ oder unsere Kellner „Asword“ und am Abend „Depesh“ und nicht zu vergessen - der Toilettenmann. Alle waren supernett und haben sich ihr Trinkgeld wahrhaft verdient. Da wir auch öfter mal auf den Kanaren waren, merkt man hier doch den Unterschied – man wird auf den Malediven noch als Tourist geliebt. Alles in allem war es ein traumhafter Urlaub. Wir beneiden jeden, der seinen Urlaub noch vor sich hat auf Sun Island.

Zum Abschluss möchten wir noch sagen, dass wir mal in irgendeiner Zeitung gelesen haben, eine Malediven-Reise ist jeden Cent wert, was wir auf jeden Fall bestätigen können.

Andreas und Petra
 


 

Ich erspare jetzt jedem einen ausführlichen Bericht über die Situation am heimischen Flughafen oder den 9, 5 Stunden Flug (wer will das lesen ?).
Nach einer dreistündigen, anstrengenden Überfahrt mit dem sogenannten "Speedboot" wurden wir vom Anblick auf Villa Sun Island entschädigt.
Wir wurden empfangen mit kalten Tüchern (nicht wie im Flieger die heissen) und mit einem Cocktail.
Wir bekamen das Zimmer 102 und wir waren sehr zufrieden mit dem Zimmer und der Lage, die Seite ist nutzbar ohne "Schuhwerk" und man muss keine Angst haben, etwas zu zerstören oder sich zu verletzen beim reingehen oder laufen ins türkisfarbene warme Wasser. Wir fanden unsere Strandseite zum schwimmen am schönsten, die andere Seite zum schnorcheln, aber das ist ja keine weite Entfernung!
Bei guten Bedingungen sieht man sogar die Füße.
Oh ja die Zimmer sind hellhörig, und wir schienen zu einer zeit da zu sein, wo alle in Flitterwochen waren:-)))
Unser Reisebüro hatte bei der Buchung angegeben: schönes Zimmer, Honeymooner! Und wir waren weitaus zufrieden.
Wir hatten ein Zimmer mit Außendusche (dringend empfehlenswert), und im Zimmer waren ein Obstkorb und Sekt. Eines Abends bekamen wir vom "Zimmer-Boy" das Bett geschmückt von einem Blütenmeer.
 
Das Zimmer war sehr gepflegt und wir hatten keine Ungeziefer oder Mücken im Zimmer, nur davor:-)))
 
Wir hatten im Laufe unseres Aufenthaltes die Möglichkeit ein Wasserbungalow anzuschauen, das kann man auch empfehlen, ist toll!
 
Im Zimmer ist ein Kühlschrank, mit den sogenannten Softdrinks, die sind nicht AL sondern nur die Getränke außerhalb des Zimmers, obwohl man da die selben Flaschen bekommt wie die auf dem Zimmer (blödsinnn),
da wir am Ende der Insel unser Zimmer hatten haben wir unseren Durst gelöscht mit der Flasche Wasser die man auf das Zimmer bkommt wenn eine Flasche leer ist und uns abends eine vom Restaurant mit auf das Zimmer genommen.
Wir können wirklich nur empfehlen, das man dieses Hotel mit AL bucht, die Preise können überraschen und da sogar böse.
Da wir am Ende der Insel wohnten hatten wir auch Fahrräder, die einen Sattel haben, dass man nach 14 Tagen eine Kokosnuß mit den Pobacken knacken kann...endlich!
Genauso wie die Holzliegen vor dem Zimmer, die in unserer zweiten Woche mit Schaumstoffliegen bestückt wurden.
 
Auf der Seite der Wasserbungalows sind kleine Babyhaie zu sehen, man sagt das ist da das sogenannte Kinderzimmer und tuen nichts, und wir fanden es da zum schnorcheln schöner.
Abends sieht man da auch Mantas, die pünktlich zum Füttern kommen.
 
Ich glaube sonst ist alles erwähnt worden und wir wünschen allen einen schönen Urlaub auf dieser Insel, und geben keine speziellen Tips, denn jeder soll für sich das wichtigeste raussuchen.
 
Was mir jedoch unter den Nägel brennt ist zu schreiben, dass ich immer wieder überrascht bin wie sich manche GÄSTE im Urlaub benehmen, wenn man bedenkt, man ist nur GAST.
 
Da wird der Kellner nach 5 Minuten gefragt, nachdem die Personen einen tisch zugewiesen bekommen haben, ob sie nicht näher am Buffet sitzen können, sie müßten soweit laufen...und das meinten die ernst...
Oder Äste werden von den Bäumen abgerissen damit da der REGENSCHIRM aufgestellt werden kann zum Sonnenschutz, und dann so viele bis es geklappt hat, das müßte man mal bei denen zu Hause im Garten machen, anschließend wurde die LIEGENAUFLAGE die mit Schaumstoff gefüllt ist mißbraucht, weil man dachte ,die könne man auch im Wasser als Luftmatraze nutzen...die Liegenauflage sah anschließend nicht mehr neu aus, u.s.w., u.s.w.
 
Für uns stand nach der 3 stündigen Hinfahrt mit dem Boot fest, dass wir zurückfliegen (am besten von Deutschland aus buchen ist viel günstiger und zu empfehlen). Der Rückflug war ganz grosse Klasse, man sieht die prachtvolle Schönheit von oben!
 
Alle Sun Island Reisende wünschen wir einen schönen Urlaub und gute Erhohlung,
 
wir grüßen abschließend unsere UNO-Freunde!
 
 

 


 

Ich erspare jetzt jedem einen ausführlichen Bericht über die Situation am heimischen Flughafen oder den 9, 5 Stunden Flug (wer will das lesen ?).
Nach einer dreistündigen, anstrengenden Überfahrt mit dem sogenannten "Speedboot" wurden wir vom Anblick auf Villa Sun Island entschädigt.
Wir wurden empfangen mit kalten Tüchern (nicht wie im Flieger die heissen) und mit einem Cocktail.
Wir bekamen das Zimmer 102 und wir waren sehr zufrieden mit dem Zimmer und der Lage, die Seite ist nutzbar ohne "Schuhwerk" und man muss keine Angst haben, etwas zu zerstören oder sich zu verletzen beim reingehen oder laufen ins türkisfarbene warme Wasser. Wir fanden unsere Strandseite zum schwimmen am schönsten, die andere Seite zum schnorcheln, aber das ist ja keine weite Entfernung!
Bei guten Bedingungen sieht man sogar die Füße.
Oh ja die Zimmer sind hellhörig, und wir schienen zu einer zeit da zu sein, wo alle in Flitterwochen waren:-)))
Unser Reisebüro hatte bei der Buchung angegeben: schönes Zimmer, Honeymooner! Und wir waren weitaus zufrieden.
Wir hatten ein Zimmer mit Außendusche (dringend empfehlenswert), und im Zimmer waren ein Obstkorb und Sekt. Eines Abends bekamen wir vom "Zimmer-Boy" das Bett geschmückt von einem Blütenmeer.
 
Das Zimmer war sehr gepflegt und wir hatten keine Ungeziefer oder Mücken im Zimmer, nur davor:-)))
 
Wir hatten im Laufe unseres Aufenthaltes die Möglichkeit ein Wasserbungalow anzuschauen, das kann man auch empfehlen, ist toll!
 
Im Zimmer ist ein Kühlschrank, mit den sogenannten Softdrinks, die sind nicht AL sondern nur die Getränke außerhalb des Zimmers, obwohl man da die selben Flaschen bekommt wie die auf dem Zimmer (blödsinnn),
da wir am Ende der Insel unser Zimmer hatten haben wir unseren Durst gelöscht mit der Flasche Wasser die man auf das Zimmer bkommt wenn eine Flasche leer ist und uns abends eine vom Restaurant mit auf das Zimmer genommen.
Wir können wirklich nur empfehlen, das man dieses Hotel mit AL bucht, die Preise können überraschen und da sogar böse.
Da wir am Ende der Insel wohnten hatten wir auch Fahrräder, die einen Sattel haben, dass man nach 14 Tagen eine Kokosnuß mit den Pobacken knacken kann...endlich!
Genauso wie die Holzliegen vor dem Zimmer, die in unserer zweiten Woche mit Schaumstoffliegen bestückt wurden.
 
Auf der Seite der Wasserbungalows sind kleine Babyhaie zu sehen, man sagt das ist da das sogenannte Kinderzimmer und tuen nichts, und wir fanden es da zum schnorcheln schöner.
Abends sieht man da auch Mantas, die pünktlich zum Füttern kommen.
 
Ich glaube sonst ist alles erwähnt worden und wir wünschen allen einen schönen Urlaub auf dieser Insel, und geben keine speziellen Tips, denn jeder soll für sich das wichtigeste raussuchen.
 
Was mir jedoch unter den Nägel brennt ist zu schreiben, dass ich immer wieder überrascht bin wie sich manche GÄSTE im Urlaub benehmen, wenn man bedenkt, man ist nur GAST.
 
Da wird der Kellner nach 5 Minuten gefragt, nachdem die Personen einen tisch zugewiesen bekommen haben, ob sie nicht näher am Buffet sitzen können, sie müßten soweit laufen...und das meinten die ernst...
Oder Äste werden von den Bäumen abgerissen damit da der REGENSCHIRM aufgestellt werden kann zum Sonnenschutz, und dann so viele bis es geklappt hat, das müßte man mal bei denen zu Hause im Garten machen, anschließend wurde die LIEGENAUFLAGE die mit Schaumstoff gefüllt ist mißbraucht, weil man dachte ,die könne man auch im Wasser als Luftmatraze nutzen...die Liegenauflage sah anschließend nicht mehr neu aus, u.s.w., u.s.w.
 
Für uns stand nach der 3 stündigen Hinfahrt mit dem Boot fest, dass wir zurückfliegen (am besten von Deutschland aus buchen ist viel günstiger und zu empfehlen). Der Rückflug war ganz grosse Klasse, man sieht die prachtvolle Schönheit von oben!
 
Alle Sun Island Reisende wünschen wir einen schönen Urlaub und gute Erhohlung, wir grüßen abschließend unsere UNO-Freunde!

Gaby & Roger

 


 

Reisebericht Sun-Island 08.05.03 – 30.05.03

(Wiederholungstäter...1ter Termin in 99 die gleiche Insel)

Anreise:

Von Hamburg mit Linienflug Lufthansa nach München. Aufgrund der ewigen Baustelle am Hamburger Flughafen schon 2 Stunden früher da gewesen und dann aber in Ruhe die Koffer abgegeben, welche insgesamt 49KG (ohne Murren angenommen) hatten.

Flugdauer 65 Minuten und gelandet am Ende des Flughafens München. Das bedeutet zum Auslandsbereich C einen Marsch über die Galeriegänge des Flughafens. Dann aber endlich der Abfertigungsschalter. Nach einem Drink und einem Sandwich wurde dann plötzlich aufgerufen, dass die Leute welche in den letzten 10 Tagen in SARS-Gebieten waren sich unbedingt melden sollten, da eine Einreise auf die Malediven dann nicht möglich sei.

Hat sich „natürlich“ keiner gemeldet.

Endlich Boarding und Vorbereitung zum Start bei heftigem Gewitter in der Condor mit Thomas-Cook-Aufkleber. Angesagte Flugdauer 9 Stunden und 15 Minuten.

Service an Bord war in Ordnung mit Abendessen, Getränken, Frühstück und zwischendurch Getränke und kleinem Imbiss. Dieser Flieger (die Passagiere) war recht ruhig und so konnte man in der Nacht (da Flug Richtung Osten) beim Film ein Nickerchen machen.

2 Stunden vor der Landung gab es das besagte Frühstück und man durfte sich auf die Malediven freuen. Wir hatten den Eindruck (Geruch), dass etwas durch die Klimaanlage geblasen wurde, um das Ungeziefer nicht einzuschleppen.

Nach der guten Landung, Aussteigen mit einen Snack in der Hand (bei der Wärme tst tst)

puh diese Wärme, es nieselte (leichter Regen) und es war natürlich sehr schwül.

Das Bodenpersonal lief mit Atemschutzmasken (SARS) herum und auch die Visum- und Passkontrollen waren damit ausgerüstet. Nach der üblichen Prozedur bekamen wir tatsächlich unsere Koffer und der Reiseleiter sagte steigt in den Kleinbus eure Koffer werden auch rübergefahren zum Wasserflugzeug. Nach kurzer Wartezeit, Einsteigen in den Flieger nach Sun-Island. Der Flug war wiedermal Klasse. Nach ca. 45 Minuten Landung in Ari-Atoll. Nach dem Aussteigen erfuhren wir, dass unsere Koffer mit dem Speedboat gebracht werden....Mist. Nun ging es mit dem Dohni zur Insel auf welcher wir in gewohnter Weise freundlichst mit heißen Tüchern, zum Reinigen der Hände, empfangen wurden.

Ankunft auf der Insel:

Beim Einchecken auf der Insel gegen 11Uhr Ortszeit, alles, ohne sich selbst bewegen zu müssen, klappte alles problemlos. Wir erhielten unseren per Fax vorbestellten Bungalow 216 (auf der Strandseite), bekamen unser AI-Armband angelegt und wurden mit dem Kleinbus zum Bungalow gebracht. Anreisezeit insgesamt 19 Stunden.

Erst mal (in langer Hose) zum Essen gehen (schwitz). Man sollte für solche Eventualitäten doch eine kurze Hose im Handgepäck haben.

Unser Gepäck kamen dann endlich gegen 14:00 Uhr mit dem Speedboad. Schnell raus aus den Sachen und Kleidung auf kurze Hose mit Shirt umgestellt...schööön.

Inselrundgang:

Insel: ca. 1600 m lang, ca. 380 m breit. Hotel: 4 ½ Sterne (lt. Katalog)

350 Zimmer in Strand-Doppelbungalows, (sehr hellhoerig !!)
94 Zimmer in 2-reihigen Wasserbungalows

3 Restaurants (2 an den Wasserbungalows (meistens ungenutzt))

ca. 750 Gaeste bei Vollbelegung
ca. 800 Bedienstete (teilweise mit Familie)

Straßen und Wege gepflastert

Mehrere Autos auf der Insel (stoerend laut)
Mehrere Motorroller auf der Insel (mietbar), (stoerend laut)

Fahrraeder, mietbar (2,00 US$ / Tag !!), stoeren sehr)



Sehr gepflegte Rezeption mit guten Sitzgelegenheiten

Riesiger Speisesahl, offen, (kurze Hosen für den Herren, (Bermuda-Shorts))
3 Guest-Officer (deutsch/englisch/japanisch)

Souveniershop, Parfumerie, Elektronikshop, Massagepraxis. Sanitaetsstation mit englisch sprechendem Arzt. Lobby-Bar, Disko,

Strandbar, Poolbar - Mietbarer Karaokeraum (10,00 $ / Tag) –

Spielautomatenraum (1,00 $ / Spiel) - Tischtennishalle, offen, (frei) –

4 Tennisplaetze (beleuchtbar) - 3 Basketbal-Plaetze (einer beleuchtet) –

Billardraum, (2 Tische (klimatisiert und gebuehrenpflichtig Badmintonhalle (2 Plaetze nicht klimatisiert) –

Fitnessraum klimatisiert –

Tauchschule, mietbare Schnorchelausruestung - Wassersportcenter, Wasserski, Katamaran, Jetski, Bananaboot, Paddelboote, Motorboot
 

Große Poollandschaft (Suesswasser) mit 2 Wasserfaellen (schoen gepflegt, sauber und gut)
Liegen: aus Holz (nur am Pool Auflagen, ungemuetlich und hart), (werden frueh morgens duch Handtuecher 'reserviert')
Badetücher können taeglich am Pool gewechselt werden



Superdelux-Zimmer: ca. 32 m² mit zusaetzlichem Vorraum, Badezimmer, Terrasse zum Strand und Außendusche Im Vorraum: Einbauschraenke (laute Schranktüren)
Im Badezimmer: WC/Bidet/Wanne mit Dusche/Waschbecken mit großem Spiegel Boden gefliest / Ausgang zur Außendusche

Fußboden gefliest
1 gutes, großes Bett (ca. 2,0m x 2,0m). Zustellbetten moeglich
2 Korbsessel mit Tisch
gut regulierbare Klimaanlage mit Fernbedienung (schaltet sich jedoch nach dem Verlassen des Zimmers aus !)
Frisierkommode mit Korbstuhl
Minibar (teuer, nicht im AI enthalten)
Fernseher mit 9 Kanaelen plus Pay-TV (10,00 $ / Tag !), (Internetmoeglichkeit (30,00 $ / Tag)) Man kann seine Rechnung jeden Tag über diesen Fernseher kontrollieren und sich vor „bösen Kostenüberaschungen“ schützen!
Telefon mit Durchwahl (1 Min. 3US$ !!)
Service im Bungi ist sehr gut

Essen:Buffet zu allen Mahlzeiten, sehr gut

Wir hatten AI und dieses keinesfalls bereut. Ein Dinner kostet ca. 38US$ / Person und an Getraenken hatten, wir anhand der zu unterzeichnenden Belege, so einen „harmlosen“ Umsatz von ca 70-90 US$ pro Tag (nur für Getraenke!) gemacht, welche alle im AI enthalten waren.

Tauchen: soll gut sein, koreanische Tauchschule, Mantapoint, Haigebiet, Nacht- und Rifftauchen.

Ausflugsangebote:
Inselhopping, 3 Inseln, (40,00 $ / Person, incl. gutem Essen auf unbewohnter Insel)
Schnorcheltour, taeglich
Nacht-, Morgen-, Abendfischen
Hotelinselbesuch (nach Vereinbarung)
Einheimischen-Inselbesuch (nach Vereinbarung)

Gegenüber dem ersten Besuchstermin in 99 war die Insel viel grüner und vollkommener geworden. Der Strand vor unserem Bungi war viel breiter geworden und das Wasser (wie schon zuvor) türkiesfarben und glasklar. Allerdings waren die in 99 noch vorhandenen Korallen im Strandbereich (auf dieser Inselseite) entfernt worden. Somit hatte man einen sehr weiten Badebereich, je nach Flut oder Ebbe (ca. 0,75m) konnte man fast bis zur Fahrrinne der Bote in das Wasser gehen, ohne schwimmen zu müssen.

Die Bananenplantage war noch vorhanden, aber leider sehr verkümmert und ungepflegt. Dort vermuteten wir den „Brutplatz“ der Moskitos, welche uns (trotz mitgebrachtem Autan) reichlich als Blutspender nutzten. Im Supermarkt wird ein landestypisches Autan für 2 US$ verkauft, welches die Moskitos (noch) nicht mögen, wenn man die freien Körperpartien damit einreibt. Ein Gast sagte “das Autan müsste kostenfrei auf dem Zimmer zur Verfügung stehen und alle Gaeste erhalten einen Blutspenderausweis nach der Abreise“.

Nachdem man die Verpflegung mit den Gewürzen aufgenommen, und die Freistellen mit Autan versorgt hat, sind die Moskitos überwiegend an den Neulingen interessiert.

Der „Golfplatz“ wurde nicht mehr betrieben, was wir als sehr angenehm empfanden. Somit hatten wir an dieser Stelle eine gepflegte Grünanlage.

Leider wird auf der Insel offen Müll verbrannt, welches doch recht stark geruchs-, rauchs- und aschebelästigend ist. Auch nach Beschwerden bei der Reiseleitung (sehr nett und freundlich) konnte keine Änderung festgestellt werden. Angeblich weiss das Management gar nichts davon. Aber am nächsten Tag wurde ein Sichtschutz aus Wellblech vorgebaut. Das Verbrennen aber weiterhin auch im Bereich der Superdeluxebungies durchgeführt. Schade !

Schnorcheln

kann man rund um die Insel. Besonders gut „beim Italiener“ (Riff) am Bootsanlegeplatz. Alle Fischarten sind dort reichhaltig und gut zu sehen. Sonnenschutz beim Schnorcheln (T-Shirt) nicht vergessen. Sogar 1,5m große Haifische zogen vor unseren Schnorchelbrillen vorbei.

Beim Thayrestaurant (Wasserbungies) werden gegen 19:00Uhr Fische gefüttert. Sehr sehenswert.

Abendveranstaltungen wurden mit Volklore, Zauberkünstler, Karaoke und Diskoabend wöchentlich wiederholt. Na ja, wer das braucht...

Der Sternenhimmel und der Sonnenuntergang waren viel schöner.

Abreiseorganisation

Alle Abreisezeiten werden über einen Monitor in der Rezeption aufgezeigt. So ist man über Weckzeit, Gepäckabholung, Frühstück, Bootstransfer und Wasserflugzeug (oder Speedboat nicht empfehlenswert (Weckzeit ca.02:45Uhr)) umfassen ca 1 Tag vorher informiert.

Organisation hat absolut funktioniert. Somit waren wir einer der Ersten auf den Flughafen und konnten in Ruhe einchecken und die Einkauf-Shops besuchen.

Auch der Condor war pünktlich gelandet. So konnte unser Abflug pünktlich stattfinden und der Anschlussflieger in München und zurück nach Hamburg bringen.

Resümee

wiedermal ein sehr schöner Urlaub auf den Malediven und wir können diese Insel weiterempfehlen.

Spezielle Informationen kann man sich auch hier ansehen:

http://www.villahotels.com/gallery/sun/sun.htm

http://www.villahotels-maldives.com/gallery_sun_2.htm

eventuelle Nachfragen bitte an

horst-huebner@t-online.de
 


 

Reisebericht Sun Island 13.-28.04.2003

Wir hatten uns kurzfristig entschlossen über Ostern unseren Urlaub auf den Malediven zu verbringen. Da es für uns das erste Mal war, haben wir wie viele vorher das Medium malediven.net genuzt, um uns in der Inselvielfalt einen Überblick zu verschaffen.

Unser besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Punkt "Tauchen". Somit möchte ich bei meinem Reisebericht dies auch in den Vordergrund stellen, da mir persönlich dies bei den bisher vorliegenden Reiseberichten ein wenig zu kurz gekommen ist.

Tauchen

Die Tauchbasis "Little Mermaid" ist auf der vorgelagerten "Hafen-Plattform" untergebracht (über einen langen Steg zu erreichen).

* Es ist eine große Basis mit sehr gutem und in ausreichender Menge vorhandenen Equipment.

* Es gibt zwei große Räume für eigenes Equipment, welche verschlossen sind bzw. werden.

* Zusätzlich für das persönliche Hab und Gut sind ausreichend viele "Schließfächer vorhanden.

* Die Basis füllt Ihre 10 l Stahl Tanks mit herrvorragenden Bauerkompressoren ( Beste Luft auch unter Wasser mit min. 210 bar)

* Eine Bar, 3 Spülbecken, sowie Süßwasser-Duschen und saubere Toiletten runden das Bild ab.

Der Check-Dive zu Beginn des Urlaubs ist obligatorisch (wird am Hausriff durchgeführt) . Ein ärztliches Attest wurde bei uns zwar nicht verlangt, aber ausgeschlosseen ist dies ja nie.

Organisation

Angeboten werden 2 bzw. 3 Tauchausfahrten täglich.

* Die morgendliche Ausfahrt geht um 8.30 Uhr!!! los und hat den Vorteil, dass mann zwei Tauchgänge machen kann und nur einmal die Bootsfahrt bezahlen muß ( welche mit 13,20$ pro Person immer nochmal extra berechnet wird). Man ist dann gegen 13:30 Uhr wieder da und hat den Rest des Tages zum Faulenzen oder Erholung vor der Nachmittagsausfahrt

* Nachmittags um 15:00 Uhr (nur ein Tauchgang) * 3 x in der Woche Nachttauchgänge Start 18:00 Uhr ( Fahrtzeit ca. 1 Stunde ab 19:00 Uhr ist es dunkel)

* Es stehen ca. 50 verschiedene Tauchplätze zur Erkundung zur Verfügung

* Die Guides sprechen alle auf jeden Fall englisch und ist ein bunter

"Haufen" aus Maledivern, Koreanern, Italienern ( einige sprechen auch ganz gut deutsch, aber Englisch ist schon die "Tauchersprache" ) Es hängen immer für die 5 folgenden Tage Listen mit den Tauchplätzen aus, welche angefahren werden.

In diese Listen trägt man sich mit Zimmer-Nr. und Anzahl der beabsichtigten Tauchgänge ein. (es besteht die Möglichkeit 12 l Stahl-Tanks zu bestellen, für die denen die Luft immer schnell ausgeht). Es sind ausreichend Boote vorhanden, sodass man auf jeden Fall mitkommt.

Die Boote fassen max. 18 Taucher und 3-4 Guides. Man fährt zum ersten Tauchplatz meist ca. 1 Stunde (max Tauchzeit 60 min. oder 50 bar). Der zweite Tauchplatz wird dann in weiteren 30 min erreicht ( max. Tauchzeit 45 min.). Getaucht wird immer mit Guide, die weisen bei jedem Briefing zwar immer nochmal auf die maximalen Zeiten hin, aber es geht recht locker zu.

Preise

Grundsätzlich kostet ein Tauchgang 40 USD. Die Preise verstehen sich jeweils ohne Boot, welches mit 13,20 USD pro Person am Tag extra berechnet wird.

10-er Paket kostet 300 USD

20-er Paket kostet 500 USD

No-Limit ca. 700 USD

Jemehr man taucht desto billiger wird es natürlich. Es werden 10-er, 15-er, 20-er, 25-er Pakete und No-Limit angeboten. Wobei man sich nicht vorher entscheiden muß, was man nimmt sondern es wird zum Schluß das günstigste abgerechnet.

Tauchplätze

Es werden wie gesagt über 50 Tauchplätze angefahren, wobei man grundsätzlich zwischen XY-Thila = einem Korallenblock im Innenatoll und einer YX-Beru=Außenriff meist Drift-Dive am Außenriff unterscheidet. Entgegen der Recherchen die wir in einschlägigen Fachzeitschriften gemacht haben, war die Strömung zu dieser Zeit eher mäßig. Also entspanntes Tauchen war garantiert. Klar zieht es an der ein oder anderen Ecke schon mal kräftig, aber für den Hobby-Taucher kein Problem.

Die Korallen haben sich teilweise schon sehr schön den dem "ollen El Nino" erholt und zeigen sich im Softkorallenbereich an vielen Stellen schon wieder von Ihrer buntesten Sorte. Der Hartkorallenbereich erholt sich auch langsam wieder, sodass man Kolonien von Tischkorallen, Hirnkorallen etc. bestaunen kann. An vielen Plätzen gibt es wunderschönen Gorgonien-Bewuchs.

Zur Fauna ist nur eins zu sagen: .... des "Tauchers-Traum" wurde hier für uns war!!! Wir sind zwar noch keine Lebenslangen Taucher, aber auf ca. 150 Tauchgängen an verschiedenen Orten der Welt haben wir uns bereits einen kleinen Überblick verschafft. Die Malediven sind aber hier besonders hervorzuheben. Schildkröten bei jedem Tauchgang Große Schwärme von Makrelen, Snappern, Wimpelfischen etc. Riesendrücker die Ihren Namen verdienen Muränen, zwar nicht so groß wie im Roten Merr aber dafür mannigfaltig Riffhaie (Schwarzspitzen, Weißspitzen) waren nichts besonderes Sepien, Octopus, Lobster, Scherengarnelen, und für Eingeweihte "der kleine Büschelbarsch" Zackenbarsche, Napoleons, Thunfische, Barakudas alles da Adlerrochen alleine und in Schulen und dann waren da noch die beiden "Großen" M´s und W´s (Manta´s und Walhaie!!!) Die erste Begegnung mit dem friedlichen Dicken Walhai hatten wir bei unserer ersten Tauchausfahrt. In Laufe des Urlaubes hatten wir noch zweimal das Vergnügen diese wundervollen Geschöpfe zu erleben. Alles in allem, hat fast jeder der Tauchgäste das Glück gehabt einen Walhai zu sehen. Es war fast an der Tagesordnung. Superklasse!!! Die Dicken sind ausnahmslos an den Außenriffen -Beru genannt - unterwegs. Einziger Nachteil bei diesen Drift-Dives: Wenn man keinen Walhai sieht ist der Tauchgang nicht so aufregend, weil die Außenriffe nicht so schön bewachsen sind und nur der normale Kleinfisch sich hier tummelt.

Nun noch ein paar Worte zu den Manta´s. Die Saison soll eigentlich Ende März vorbei sein (laut Aussagen der Diveguides), aber es gibt natürlich immer Ausnahmen von der Regel... und auch hier hatten wir Glück. Der sehr bekannte Mantapoint Madivaru ist ungefähr eine Bootsstunde von Sun Island entfernt (ganz in der Nähe von der Insel Angaga). Hier ist es ziemlich zugig unter Wasser, sonst wären die Manta´s ja auch nicht hier. Wir haben den Mantapoint insgesamt 3X besucht und beim 2. Mal waren "Sie" da. Eine kleine Gruppe recht stattlicher Exemplare, von denen sich einer abgesondert hat und auf ca. 10m Tiefe ungefähr 20 Minuten ein kleines Planktonfrühstück eingelegt hat. Wir haben uns an der Riffkante festgehalten und konnten in aus unmittelbarer Nähe ganz in Ruhe beobachten. Ein Erlebnis der dritten Art!!! Es war mein erster Manta und ich war vollauf begeistert.

Fazit: Sun Island ist ein hervorragender Platz für Taucher mit allem was dazu gehört (natürlich immer auch ein bißchen Glück)!

Aber macht Euch selbst ein Bild

 

Anreise

Wir entschieden uns bereits bei der Buchung in Deutschland für den Wasserflugzeug-Transfer von Male nach Sun Island. Wie sich herausstellte eine gute Entscheidung, denn nach ca. 10 Std. Flug in der üblichen "Touristen-Holzklasse" war der Gedanke an nochmal 3 Std. Bootstransfer (man fährt in einem vollklimatisierten Boot, wo sich das Vergnügen der umliegenden Inselwelt in Grenzen hält, da man nur eine kleine Fläche hat auf der man draussen die Fahrt erleben kann - ansonsten hinter dicken Scheiben auf einer Art Flugzeugsitz- die 3 Std. verweilen muß).

Wasserflugzeug also ein unbedingtes Muß, da die 30 Min. Flug mit einem barfüßigen Piloten über die Inselwelt an sich schon ein Erlebnis sind. Schöne Fotos inklusive. Sollte man sich erst auf der Insel für den Rückreisetransfer mit dem Wasserflugzeug entscheiden, so schlägt dies mit EUR 100 pro Person zu Buche. Wir haben für Hin-u. Rück pro Person EUR 150.- bezahlt.

Insel / Bungalows / Verpflegung etc.

Zur Insel: Da es unser erster Maledivenurlaub war, hat man natürlich so seine ganz eigenen Vorstellungen im Kopf... Die Insel ist traumhaft, wie man es sich so vorstellt. Weißer Sand, üppiger Palmenbewuchs, türkisblaues -sehr warmes 32 Grad- Wasser. Einfach schön. Da Sun Island ja eine der größten Inseln ist, hatten wir uns aufgrund eines eventuell zu erwartenden Inselkollers hierfür entschieden. Auch dies eine gute Entscheidung für Einsteiger. Die Insel ist zu Fuß, in ca. 1 Stunde gänzlich zu umrunden. Da Osterferien waren, war die Insel ausgebucht (also ca. 700 Gäste). Wir hatten zu keiner Sekunde das Gefühl von Gedränge. Der Strand war leer, im Wasser tummelten sich auch keine Heerschaaren von Gästen. Der ein oder andere Strandläufer kam einem entgegen, aber wirklich ganz entspannt. Am Poolbereich in der Nähe der Rezeption war es natürlich ein wenig voller. Wir hatten einen Super Deluxe Bungi gemietet. Der über eine sehr gute Klimaanlage verfügte, die einem einen erholsamen Schlaf in angenehmer Lautstärke und Luft garantierte. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und verfügen über Safe, Fernseher, KühlschrankBadewanne, Fön, Shampoo und Duschzeug sowie eine herrliche Außendusche. Auf der Terrasse stehen zwei Stühle mit Tisch und nochmal zwei Liegen bereit. Die Bungi´s sind vom Strand kaum zu erkennen, da sie in die üppige Vegetation eingebettet sind (was natürlich die Mücken freut. Autan nicht vergessen!). Ungeziefer, bis auf ein paar kleine Ameisen hatten wir nicht, dafür sorgen die kleinen "Naturstaubsauger-Geckos" Auch wir haben uns interressiert die Pro-u. Kontrapunkte bezüglich großer/kleiner Insel und auch der Wahl des Bungalows durchgelesen... und waren danach eher verwirrter als vorher. Nichts destotrotz haben wir von Deutschland aus per E-Mail einen Wunschbungalow reserviert. Hat gut geklappt, unser Wunsch ( Bungalow Super Deluxe zwischen 211-249) wurde berücksichtigt.

Diese Bungi´s liegen an einem etwas breiteren Strandabschnitt, man fällt also nicht gleich ins wundervolle Wasser sondern, muß etwas Weg ( ca. 30 m zurücklegen). Die Beachbar und der Wassersportbereich ist hier allerdings gleich in der Nähe, was für uns wichtig war. Auch Abends ist die Beachbar für ein Sundowner Bier oder Cocktail sehr zu empfehlen. Sehr nette Bedingung hinter der Bar. Welcher Bungalow nun der Geheimtipp ist, ist also sehr individuell. Und ich möchte an dieser Stelle keine Empfehlung abgeben. Nur soviel: Ich persönlich fand den Blick auf die Wasserbungalows nicht so schön und würde daher immer einen Bungi in einiger Entfernung bevorzugen. Aber macht Euch selbst ein Bild unter ....

Und wenn Ihr doch einen Wunsch äußern möchtet dann über reservations@sun-island.com.mv

Und nun zu der Gretchen-Frage All inklusive oder nicht!?

Da wir Taucher sind, haben wir uns gegen All In entschieden, da man einen Großteil seines Tages eh unterwegs ist. Wer Urlaub auf den Malediven macht weiß, dass die Nebenkosten teuer sind (Flasche Wasser 1,5 l = 3 Euro (geht noch), Cola 3,50 Euro, Longdrinks Bacardi-Cola etc. 9 Euro, Pizza ca. 16 Euro, Bier 4 Euro usw.). Es ist also ein Rechenexempel, was jeder für seine Reiseplanung selbst machen muß. Was man allerdings wissen muß, dass die All Inn Leistungen nur an bestimmten Bars zu erhalten sind, also nicht flächendeckend. Ein Päarchen mit dem wir zusammen im Restaurant am Tisch gesessen haben, hatte All inn und bemägelten eben diesen Punkt. Für Sportler allerdings sicherlich interessant, da Tennis, Badminton in All in eingeschlossen sind. Wer mittags sowieso nichts ißt und abends ein normales Drinkverhalten an den Tag legt, dürfte allerdings mit HP oder VP besser weg kommen. ( Anmerkung: Der Wein bei All Inn kommt aus dem Tetrapack und dürfte den kulinarischen Ansprüchen eines durchschnittlichen Weintrinkers sicherlich nicht genügen :o) ) .

Wie so viele vorher sind auch wir "Malediven-infiziert" und werden sicherlich wiederkommen, vielleicht das nächste Mal auf eine kleinere Insel. (Der Inselkoller hat sich nicht eingestellt, da kann man es dann ruhig wagen...)

Wir wünschen allen, die sich für Sun Island entscheiden ein ebenso fantastischen Urlaub, wie wir in hatten!

Solltet Ihr noch weiter Fragen haben, so schreibt an

mailto:antje.neubauer@freenet.de

Antje & Frank

Berliner in Köln

 


 

Reisebericht Sun Island vom 05.11.2002 bis 18.11.2002

Nach unserer Hochzeit im Juni 2002 wollten wir unsere Flitterwochen im Paradies verbringen. So entschieden wir uns für die Malediven, für Sun Island.

Es begann mit einem Nachtflug mit LTU ab Düsseldorf. Der Flug war sehr angenehm, nur ein bißchen mehr Beinfreiheit wäre besser gewesen.

Beim Landeanflug mit dem Blick auf die Malediven waren wir schon begeistert.

Die Landung auf der Flughafeninsel Hulule war sehr abenteuerlich, da die Landebahn so lang ist wie die Insel. Aber es klappte wunderbar.

Beim Aussteigen bekamen wir dann sofort die hohe Luftfeuchtigkeit zu spüren. Aber die Wärme im Vergleich zu Deutschland war natürlich traumhaft.

Nachdem wir die Koffer wieder hatten, ging alles ganz schnell, Pass- und Zollkontrolle...

Um auf den Transfer nach Sun Island zu warten, wurden wir erst mal in eine kleine Bar geführt, wo man für teures Geld noch schnell was trinken sollte.

Das Speedboot war dann allerdings schon da, und schon ging es los. Das Meer war sehr ruhig, und die Aussicht auf die umliegenden Inseln traumhaft. Die Hauptstadtinsel Male, die gleich neben Hulule liegt sieht von weitem allerdings schon sehr überfüllt aus, die ganzen Hochhäuser, naja dort wohnen immerhin 70.000 Leute.

Der Transfer dauerte 3 Stunden und war sehr angenehm, die Besatzung sehr freundlich, und es gab Gratis-Getränke.

Dann kam der große Moment: Die Ankunft auf Sun Island !

Wir dachten wirklich, es ist ein Traum !

Das Ausladen der Koffer übernahmen die Mitarbeiter der Insel.Dann ging es über einen langen Holzsteg zur Rezeption, wo wir sehr freundlich mit feuchten Tüchern und einer gekühlten Kokosnuß empfangen wurden.

Mit dem Minibus ging es dann zu unserem Bungalow-Nr. 185.

Es empfiehlt sich ein Super-Deluxe zu buchen da diese am Strand liegen. Die Deluxe sind auf der Mitte der Insel.Der Bungalow war sehr schön und groß, ausgestattet mit einem großen Bad und Außendusche, Minibar, Telefon, TV... Die Lage war auch sehr gut, zwischen Hauptbar/Rezeption und Beach-Bar. Die Wasserbungalows sind auch ganz toll, wobei wir es schöner fanden direkt den Sand vor der Tür zu haben.

So erkundeten wir von Tag zu Tag diese schöne Insel, die wirklich viel zu bieten hat. Am ersten Abend haben wir uns sogar verlaufen.

Es gab auch wirklich einiges zu entdecken was die Tierwelt betrifft. An Land waren es mehrere Arten von Gegos, ab und zu mal eine kleine Maus, aber auch ziemlich große Spinnen... In der Luft waren es vor allem die Flughunde die es uns angetan hatten. Die und die Raben haben nachts allerdings einen ziemlichen Lärm veranstaltet.

Was die Unterwasserwelt betrifft, wir haben nicht getaucht, aber viel geschnorchelt.Dabei haben wir schon ziemlich viel sehen können. Die viele bunte Fische die ganz neugierig an einem vorbei schwimmen und einen regelrecht anschauen waren echt klasse ! Nicht zu vergessen die Babyhaie, die man überall am Strand im sehr flachen Wasser sah, genauso wie die Rochen, und einige Seeigel und Seesterne. Die kleinen Muscheltiere (so hab ich die kleinen Krebse genannt die in Muscheln leben, wenn ihr sie seht, wißt Ihr was ich meine) die überall am Strand rumkrabbeln hatten es uns auch angetan.

Was die Verpflegung betrifft waren wir absolut zufrieden. Wir hatten Halbpension gebucht und das würden wir auch wieder tun. Denn das Frühstück und das Abendessen waren sowas von reichhaltig, daß Mittags ein kleiner Snack oder eine Pizza vom Italiener ausreichend war.Beim Italiener oder Thailänder mußte sowieso alles extra gezahlt werden, auch bei All-Inclusive. Außerdem trinken wir gerne Cocktails und auch die waren nicht beim All-Inclusive dabei. So war das mit der Halbpension wirklich richtig. Das Essen war übrigens im Hauptrestaurant immer sehr lecker, es gab immer Reis, Kartoffeln, Nudeln, Fisch, Geflügel und anderes in vielen verschiedenen Variationen. Auch die Nachspeisen und das Obst immer super lecker. Der Italiener ist allerdings auch sehr zu empfehlen. Ob Pizza, Nudeln oder der berühmte leckere Cappuccino (unbedingt genießen!), alles super !

Auch beim Thailänder kann man mittags was feines kleines, oder auch abends romantisch essen. Die Kellner sind überall auch sehr zuvorkommend und sehr nett, Sie freuen sich auch wenn man sich mal mit Ihnen unterhält und sie von Ihren Familien erzählen können. 

Was das Trinkgeld betrifft, so hatten wir immer 1- und 2-Dollar-Scheine dabei die wir überall in den Bars und Restaurants verteilt haben. Die Kellner haben sich auch immer darüber gefreut und sich bedankt. Auch der Roomboy der 2 Mal am Tag unser Zimmer gesäubert hat, hat täglich was abbekommen.

Ansonsten haben wir 2 Ausflüge gemacht.

Zum einen die „Hello Neighbours“-Tour. Es ging zuerst mit dem Dhoni auf die Nachbar-Insel Holiday-Island. Die ist sehr viel kleiner als Sun-Island, und hat uns nicht so gut gefallen. Sie ist in 20 Minuten zu umrunden, Es gibt nur ein Restaurant und eine Bar.

Danach ging es noch eine Insel weiter, zu der Einheimischen-Insel Mamigili. Dort haben wir deren Schule, Friedhof, Moschee besucht und hatten dann noch ca. 1 Stunde zum „bummeln“.

Natürlich war das zum einkaufen in deren Souvenir-Shops gedacht. Wir haben uns allerdings lange mit den Kindern unterhalten, die mit 8-9 Jahren schon perfekt Englisch sprechen, und sich sehr über die Süßigkeiten gefreut haben, die wir mitgebracht hatten. 

Zum zweiten ging es zur „Follow the Dolfins“-Tour. Es ging morgens um 5 Uhr los, mit dem Dhoni aufs offene Meer. Der Sonnenaufgang war wunderschön, die Wellen allerdings ziemlich hoch, so daß es einigen Leuten nicht mehr so gut ging...

Als dann aber plötzlich überall um den Dhoni die Delphine auftauchten hielten wir dem Atem an ! Das war wirklich eine gelungene Tour !!! 

Abends konnte man immer entscheiden, will man viele Leute sehen oder einen ruhigen, gemütlichen Abend verbringen ? So war in der Hauptbar meistens was los, eine Tanzaufführung oder Karaoke... An der Beach-Bar oder an der Greenclub-Bar konnte man es ruhiger angehen lassen. 

Das war das schöne an Sun Island, weil es einfach eine ziemlich große Insel ist, hat man mehr Auswahl, was man macht. Manchen Leuten ist es schon zuviel, weil angeblich das Malediven-Feeling verloren geht.

Aber wenn man seine Ruhe will, findet man auch immer ein Plätzchen ganz allein für sich... 

So ging unser Urlaub viel zu schnell vorbei.

Zum Rücktransport nach Hulule hatten wir vor Ort ein Wasserflugzeug gebucht.Das hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Aussicht aus ca. 1000 Meter ist traumhaft schön !

Wir würden jedenfalls immer wieder nach Sun Island.

Es war ein absolut Paradiesischer und gelungener Urlaub !

 Bis bald Sun Island !

 Nicole und Bernd aus dem Saarland

Weitere Infos findet Ihr auf unserer „noch nicht ganz fertigen“ Homepage

www.nicoleundbernd.de

 

 


 

Ich habe nun einige Reiseberichte über Sun Island gelesen und musste feststellen, dass nicht alles der Wahrheit entspricht. Da wir schon zum zweiten mal auf Sun Island waren möchte ich hier einiges klarstellen. Natürlich sind Geschmäcker bekanntlich verschieden, doch vieles stimmt so einfach nicht wie es beschrieben wurde:
 
Zum Reisebericht von Maria und Klaus möchte ich folgendes erwähnen. Die Behauptung die "normalen Bungalows (Deluxe)" hätten keine Aussendusche, die Wasserbungalows jedoch schon, hat mich sehr überrascht. Alle Strandbungalows,  ob Deluxe oder Super Deluxe (Superior) besitzen eine Aussendusche. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden besteht darin, dass die geräumigere Version (Superior) eine zusätzliche Badewanne hat. Desweiteren muss ich richtigstellen, dass die traumhaften Wasserbungalows über keine Dusche im Freien verfügen. Wie Maria auf diese Behauptungen kommt ist mir ein Rätsel und da spreche ich aus Erfahrung, da wir in allen verschiedenen Kategorien (ausser in den 4 Nobelsuiten) untergebracht waren. Unseren ersten 14-tägigen Uralub verbrachten wir in einem Super Deluxe Bungalow, für den zweiten buchten wir einen Deluxe, wurden aber zu unserer Überaschung nach 4 Tagen vom
Mangement ohne einen Aufpreis zu zahlen, in einen Wasserbungalow übersiedelt. Dies war ein Dankeschön der Hotelleitung an uns, da wir und zum zweiten Mal für dieses Resort entschieden hatten. Grundsätzlich muss ich sagen, dass ein normaler Deluxe Bungalow bestimmt ausreicht, obwohl ich mich auch eher zu den Personen zähle, die eher etwas mehr Geld für etwas mehr Komfort zahlen. Doch nur die Badewanne ist es bestimmt nicht wert. Wenn schon, dann auf einen Wasserbungalow upgraden. Ist bestimmt sinnvoll, sich das zumindest dann vor Ort für einige Tage zu leisten. Traumhaft!
 
Weiters konnte ich vereinzelt auch den Kritikpunkt aufschnappen, alle Sonnenliegen am Pool wären schon früh mogens besetzt. Dies kann ich zwar nicht als falsch bezeichnen, doch entlockt mir immer wieder ein Schmunzeln. Erstens stehen pro Bungalow zwei Sonnenligen zur Verfügung, die wie schon in anderen Berichten erwähnt keine weiche Auflage besitzen, doch ehrlich gesagt, tuts ein Handtuch nicht auch? Übrigens, Handtücher gibts am Pool (bei den besetzten Liegen) gratis zum ausleihen. Zweitens, ist es für mich etwas unverständlich, dass man sich an den Pool zwängen muss, wenn der schneeweisse Strand und das türkisfarbene Meer doch bei weitem schöner sind. Einen Poolurlaub gibts wohl billiger irgendwo in Spanien oder Italien. Doch zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, denn so fühlt man sich trotz fast ausgebuchter Insel immer sehr alleine am Strand. Einfach genial!
 
Zu beurteilen, welcher Strandabschnitt oder welcher Bungalow am schönsten bzw. die beste Lage hat, hängt natürlich auch wieder von jeder Person individuell ab. Ich kann aus Ehrfahrung sagen, dass ich mich bei jedem unserer beiden Urlaube für einen anderen Bungalow entschieden hatte. Der Grund dafür ist, dass der ein und derselbe Standabschnitt ein Jahr später einfach anders ausgesehen hatte. War er im Jahr zuvor noch 15 Meter breit, so war ein Jahr später von Sand keine Spur mehr, es ragten dort nur mehr Steine bzw. abestorbene Korallen heraus. Hierbei handelte es sich um den Abschnitt von Bungalow Nr. 431 - ca. 500. Erstreckte sich im Vorjahr noch ein ungefähr 20 Meter langer (stinkender) Salzsee am Strand, so war davon ein Jahr später nichts mehr zu sehen. Plötzlich befand man sich auf einem ca. 35 Meter breiten, weissen Sandstrand. Dieser Abschnitt liegt zwischen Bungalow Nr. 220 - 248. Generell ist zu sagen, dass ein Wasserbungalow wahrscheinlich die beste Variante ist, da man sich zum einen auf der eigenen Terasse entpannen kann, zum anderen natürlich auch am Strand das schönste oder ruhigste Fleckchen zum Sonnenliegen bzw. Schwimmen aussuchen kann.
 
Zum Thema Essen kann ich nur sagen, dass das Buffet absolut für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Wer bei dieser Vielfalt an verschiedenen Gerichten nichts findet, sollte den Fehler wohl eher an sich suchen. Vielleicht kann mir mal jemand dem die Auswahl zu gering war erzählen, wie das bei ihm zu Hause beim Abend- bzw. Mittagessen so von statten geht. Wäre wirklich interessant. Desweiteren habe ich gelesen, dass es nicht möglich war einen Tisch für die ganze Familie (6 Personen - siehe Bericht von Sylvia und Rainer) zu ergattern. Wir habe da andere Erfahrung gemacht! Bei unserem ersten Urlaub fragten wir am ersten Abend nach einem seperaten Tisch für uns zwei und prompt beim nächsten Frühstück wurde unserer Bitte nachgekommen. Beim zweiten Mal wurde gefragt, ob man denn nicht mit den Urlaubsbekanntschaften (weitere 2 Pärchen) an einen gemeinsamen Tisch essen könnte. Und wieder war es kein Problem. Diesbezüglich kann ich das Management eigentlich nur loben.
 
ZU EMPFEHLEN: ca. 200 Meter Luftlinie von Sun Island entfernt liegt eine kleine unbewohnte Insel die zum Resort gehört. Es ist möglich diese ganze Insel für einen Tag für zwei Personen (oder auch mehr). um USD 70,- zu buchen. Beim Abendessen am Vortag wird noch eine Getränkelist abgegeben um sicher zu gehen, dass man am nächsten Tag nicht verdurstet. Dafür ist dann seperat zu zahlen. Um 9 Uhr morgens nach dem Frühstück wird man mit einem Dhoni rübergebracht, mittags wird dann unter einem Strohschirm am Strand das Essen serviert und um 17 Uhr wird man wieder abgeholt. Zur Sicherheit und für Notfälle hält sich ein Mitarbeiter des Resort den ganzen Tag in einer kleinen Hütte ebenfalls auf der Insel auf. Dies ist jedoch die einzige zusätzliche Person, die man jedoch den ganzen Tag nicht zu Gesicht bekommt. Informationen diesbezüglich gibts an der Rezeption bzw. an der Event-Pinwand.
 
Im Grossen und Ganzen ist diese Insel nur zu empfehlen. Negative Überraschungen bei einer Buchung auf Sun Island gibt es meiner Meinung nach nicht, diese Wahl zu treffen kann bestimmt kein Fehler sein!
 
R + P

 


 

Sun Island vom 15.03.03 bis 31.03.03 von Dani + Rainer

Gestern abend sind wir von Sun Island zurückgekommen und sind jetzt noch traurig, daß der Urlaub schon vorbei ist. Dank der vielen Reiseberichte hier waren wir vorab schon gut informiert.

Das Wetter war gemischt, ab uns zu ein Regenschauer (ein Tag war nur Regen und Sturm), aber die meiste Zeit schien die Sonne und es war sehr heiß.

Die Hinfahrt von Male hatten wir mit dem Speed-Boot gemacht, war schon ok, doch es zieht sich. Vor Ort hatten wir den Rückflug mit dem Wasserflugzeug (USD 100,00) gebucht, und wir können es nur jedem empfehlen. Die Aussicht war traumhaft, und anstatt 3 Stunden nur 35 Minuten Transfer hat auch was für sich.

Es hat uns wirklich so toll gefallen, daß wir ganz sicher in 2 - 3 Jahren nochmal dort Urlaub machen werden. Unserer Meinung nach ist der Vorteil dieser relativ "großen" Insel, daß man sowohl seine Ruhe haben kann, aber auch den Vorteil eines toll angelegten Pools mit einer noch tolleren Poolbar nutzen kann und es ist alles wunderschön angelegt.

Wir hatten uns einen Bungalow (Nr. 206) per email vorreservieren lassen und wir waren von der Lage total begeistert. Wir sind auch um die Insel herum spaziert und es hat unsere Meinung nicht geändert, obwohl es wirklich Geschmackssache ist.

Das Essen ist sehr gut und die Auswahl reichlich. Aufgrund der vielen Hinweise hier in den Reiseberichten mußten wir natürlich auch unbedingt zum Italiener gehen. Der Meinung über die Pizza und den Cappo dort können wir uns nur anschließen (ausgezeichnet!), aber die Preise sind wirklich sehr gesalzen (z.B. Cappo USD 5,30), daß man es sich auch verkneifen kann.

Die Entscheidung, ob man nun Halbpension oder All Inclusive bucht, muß jeder selbst treffen (wir hatten All Inclusive gebucht), aber wer seinen Urlaub richtig genießen will ohne ständig aufs Geld zu schauen, dem können wir nur All Inclisive empfehlen. Da man, obwohl all inclusive, totzdem die Getränkerechnungen unterschreiben muß (ein kleiner Minuspunkt, da man oft etwas länger auf den Ober warten muß), hatten wir in etwa einen Überblick über unseren "Getränkekonsum". Gut, bei All inclusive schaut man nicht so darauf, aber in den 15 Tagen hatten wir knapp USD 2.000 an Getränken zusammen, da die Preise dort sehr hoch sind (z.B. ein Glas Wein USD 6,50, ein Longdrink, USD 10,00, Softdrinks USD 3,50).

Wer Tauchen will, muß sich darüber im klaren sein, daß es mit USD 40,00/Tauchgang nicht getan ist. Es wir zusätzlich noch USD 13,20 für die Bootsfahrt verlangt. Wer sich Equipment ausleihen will, ist pro Teil (wie Weste, Tauchcomputer, Regulator usw.) und Tauchgang nochmal mit USD 4,00 dabei.

Ein Minuspunkt sind die Liegen. Es gibt zwar vor jedem Bungi 2 Liegestühle (ohne Auflagen), aber nach einer gewissen Zeit fällt das Sitzen dann schon sehr schwer. Am Pool und Strand gibt es ca. 150 Liegen (für ca. 700 Gäste, wenn ausgebucht!) und das wird dann schon etwas problematisch. Liegen am Strand sind nur durch sehr frühes Aufstehen (ca. 6:00 Uhr) oder durch ein gutes Trinkgeld für die "Liegen-Wächter" zu ergattern. Liegen am Pool kann man auch auf dem Weg zum Frühstück (aber auch nur bis ca. 8:15) bekommen. Ich mag dieses Reservieren der Liegen überhaupt nicht, aber man hat keine andere Wahl, wenn man eine Liege haben will. Da wir Bungalow 206 auf der Strand/Pool-Seite hatten, war es für uns auch kein Poblem. Für Gäste der anderen Inselseite war das etwas schwieriger, da der Fußweg zum Teil 15-20 Minuten war. Dafür kann man sich aber ein Fahrrad für USD 3,00/Tag ausleihen. Lt. unserem Reiseleiter soll es nun ab April besser werden, es gibt dann angeblich mehr Liegen.

Ach ja, wer Mücken nahezu magisch anzieht (so wie ich), dem kann ich nur empfehlen, genügend Mückenschutzmittel mitzunehmen. Die Bungis sind ziemlich mückenfrei, da dort wohl gesprüht wird, aber Restaurant, Pool und Strand sind zum Teil heftig.

Die Ausflüge, die im All Inclusive-Angebot mit dabei waren, waren nicht so toll. Beim Nachtfischen hatte das ganze Boot keinen Fisch gefangen und das Boot hat so geschaukelt, daß es mir furchtbar schlecht wurde. Der Ausflug "Hello Neighbours" war ok, obwohl man sich den Besuch der Schwesterinsel Holiday Island sparen könnte, das war etwas langweilig. Der Besuch der Einheimischen-Insel war ganz interessant.

Wir hatten noch zusätzlich den Ausflug "Follow Dolphins" gebucht, wo man früh um 5:30 Uhr hinausfährt, um Delphine zu sehen. Wir hatten das Glück und hatten sehr viele gesehen, aber das muß nicht immer so sein.  

Seit kurzer Zeit gibt es eine Gold- und Platin-Card. Die Gold-Card kostet so um die USD 95,00/Tag, die Platin-Card ca. USD 145,00/Tag. Da sind dann alle alkoholischen Getränke, die Spezialitäten-Restaurants, einige Ausflüge, motorisierter Wassersport und auch z.T. Tauchen miteingeschlossen, obwohl sich das unserer Meinung nach nicht lohnt für diesen Preis.

Trotzdem, Fazit für uns - wir kommen auf alle Fälle wieder!

Viele Grüße
Dani + Rainer  


Sun Island vom 24. Januar bis 08. Februar 2003

Nachdem meine Frau jahrelang versucht hatte, mich von einem Malediven Urlaub zu überzeugen (sie war schon zwei mal), ist es ihr letztendlich auch gelungen.

Wir flogen mit den Emirates von München über Dubai nach Male. Mit einem super ausgerüsteten A330, guter Beinfreiheit und sehr freundlichem und gutem Service. Die Manager unserer Kranich-Linie sollten ihren Flugbegleitern mal einen Flug mit den Emirates spendieren, die würden da nämlich feststellen, daß Eco nicht "servicefreie Zone" bedeutet.

Angekommen auf Male, gleich die erste dicke Überraschung: Statt 3h Speedboat, 30min Flug mit einer Twin Otter (ohne Aufpreis). Der Flug war megagigantisch, die Sicht auf die Inseln bei 3500 Fuß war unbeschreiblich.

Ich sollte noch erwähnen, daß wir die einzigen zwei Passagiere waren - der Hammer! Nach der Landung wurden wir von einem Dohni am Ponton abgeholt. Vom ersten Moment an hatte ich den Eindruck, ich sei im Paradies gelandet: Weißer Sand, blau in allen Stufen (Wasser wie Himmel) und eine top gepflegte, traumhafte Anlage.

Wie hatten ein sehr schönes Zimmer (418) mit Außendusche (perfekt!) in der Nähe der Wasserbungalows. Wir durften uns mal eines der Wasserbungalows von innen anschauen und ich denke, sollten wir noch mal wiederkommen, werden wir ein Upgrade versuchen, weil es ein irres Feeling ist, so mitten auf dem Wasser.

Ich muß hier mal eine Lanze für den Poolbereich brechen, denn dieser Pool mit zwei Wasserfällen ist wirklich wunderschön angelegt und wir gingen nach dem Schnorcheln immer noch in den Pool. Übriges gab es weder Animation noch laute Musik - herrlich. Wir hatten AI, und das ist auch wirklich zu empfehlen, da die Preise teilw. astronomisch hoch sind. Das AI Angebot ist zwar eingeschränkt, aber trotzdem absolut ausreichend. Es werden demnächst noch zwei AI-Upgrades eingeführt (Gold- und Platinumcard) in den dann wohl alle Getränke und Restaurants enthalten sind. Die Preise standen aber noch nicht fest. Ich war vom Essen sehr angetan, insbes. von den indischen Speisen, wobei mir häufig das Mittagessen noch besser geschmeckt hat, als das Abendessen. Auch das Obst war herrlich frisch, insbesondere die Annanas hatte es mir angetan (im Gegensatz zu den bei uns angebotenen, da brauche ich nur hinschauen und bekomme gleich eine gut gehende Sodbrennerei).

Thema Schnorcheln: Sicherlich gehört das Hausriff nicht zu den schönsten der Malediven, aber ich habe trotzdem noch nie eine solche Vielfalt an Fischen jeglicher Farbe und Größe gesehen. Es gab wirklich immer wieder Neues zu entdecken. Habe beim Früßstück Croissants stibitzt und das beim Schnorcheln verfüttert. Es war einfach irre - ich schwamm in einer gigantischen Wolke aus Fischen, die mit aus der Hand fraßen.

Leider waren die zwei Wochen viel zu schnell vorbei, wobei wir bis auf einen 10-minütigen Schauer nur herrliches Wetter hatten (meist mit einer leichten Briese, so kam keine Schwüle auf).

Die Abreise fiel uns wirklich schwer (Transfer wieder ohne Mehrkosten mit dem Wasserflugzeug).

Fazit: Es war ein Traum, unbeschreiblich... Wir sind schon viel auf der Welt herumgekommen, aber so schön war es noch nirgends. Ich gelobe das Wort "Karibik" nie wieder in den Mund zu nehmen!

Auf wiedersehen Malediven,

Gruß Michi

 


 

Dies war unser erster Maledivenurlaub, den wir vor einem eventuellen Inselkoller sicherheitshalber auf einer großen Insel gebucht haben.

Die Anreise war natürlich platzmäßig sehr stressig, wir hatten aber mit dem Service der LTU keine Probleme und der Pilot hat die Landung wohl auch dem Autopiloten überlassen.

Bei der Ankunft wurden wir nach dem Ausfüllen diverser Dokumente erst einmal auf eine Restaurantterrasse plaziert, worauf uns sofort Getränke gredenzt wurden. Achtung, die wollen ca. $ 4,- für ein Wasser haben. Die Hinfahrt erfolgte mit einem lahmen Speedboot, worauf die Fahrt ca. 3,5 statt 2,5 Stunden dauerte. Auf Sun Island angekommen waren sofort alle Reiseprospekt-Bilder hinfällig. Die Wirklichkeit ist viel besser. Nach dem Begrüßungscocktail wurden die Zimmer zugeteilt. Wir hatten 396 auf der Süd-Westlichen Seite bei den Wasserbungalows. Die Südseite der Insel ist sehr ruhig und wir hatten nie das Gefühl auf einer ausgebuchten Ferieninsel zu sein. Der Großteil der Urlauber hält sich auf der Nordseite in Poolnähe auf, naja wer es mag. Das kann ich woanders aber auch billiger haben.

Die Insel macht einen sehr gepflegten Eindruck, nur nach windigen Tagen benötigen die Reinigungskräfte sehr lange, bis der Zivilisationsmüll vom Strand entfernt ist. Stattdessen fegen Heerscharen von Frauen die Blatt- und Laubreste vor den Bungalows weg. Das stört eigentlich weniger, als der Plastikmüll am Strand.

Unbedingt sollte sich der Urlauber auch einmal abseits der Wege durch die Plantagen bewegen. Dort trifft man dann häufiger Angestellte, die einem eine Kokosnuß öffnen oder eine Banane vom Baum pflücken.

Der Fischreichtum ist auch schon beim Schnorcheln beeindruckend, wir haben fast unser ganzes Fischerkennungsbuch, einschließlich großer und kleiner Muränen, Meeresschildkröten, Barracudas, Tunfische, großer Rochen und Haie (werden jeden Abend gegen 18:30 beim Thai gefüttert und sind bis zu 2 Meter groß) erblickt. Korallen sind bekanntermaßen tot.

Nun zu der allseits viel diskutierten Preispolitik: Wir hatten nicht AI, sondern nur HP gebucht. Unserer Meinung nach ausreichend, da all die leckeren Sachen wie Cocktails, Espresso, Cappuccino sowieso extra bezahlt werden müssen. Da unser Appetit trotz reger sportlicher Aktivitäten wie viel Laufen, Schnorcheln und Schwimmen über Mittag aufgrund der Hitze eher gedämpft war, kamen wir mit HP sehr gut hin. Auch wenn man einmal außer der Reihe beim Thai oder Italiener Essen geht. Die Pizzen sind gut und der Cappuccino sah nett aus, war aber ein bisschen dünn, aber wo kann man sonst in solch einer Umgebung eine Pizza genießen.

Das Essen am Büffet war reichhaltig und OK. Leider gab es als Fisch fast immer nur Makrele in allen Variationen. Hier hätten wir uns ein bisschen mehr Abwechslung gewünscht. Auch einheimische Küche kam zu kurz.

Ein großer Schwachpunkt der Insel ist das Management. Da es sich bei dem Personal meistens um angelernte Hilfskräfte handelt, sind natürlich alle Abläufe striktens geregelt um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dies ist auch OK, nur sollte bei abweichenden Wünschen der Gäste immer ein Entscheidungsträger zugegen sein. Es war der Hotelleitung nicht möglich uns für 6 Personen einen sogenannten Family-Table zuzuteilen. Nach einer Woche gaben wir dann entnervt auf. Wir hatten mit unserem Kellner (Ramiz) sehr viel Glück, andere wurden sehr herablassend behandelt, obwohl auch hier Trinkgeld geflosssen war. In den Bereichen, wo Trinkgeld bezahlt wird sind fast nur Malediver beschäftigt, welche auch gemessen am Landesdurchschnitt sehr viel verdienen. Nicht das wir kein Trinkgeld bezahlt hätten, nur hier wird für jede Kleinigkeit etwas erwartet bzw. als Selbstverständlichkeit angesehen, welches eigentlich zum normalen Service gehört. Einen sehr guten Service haben wir in der Coffee-Bar genossen. Hier haben wir gerne Trinkgeld bezahlt, da es nicht sofort erwartet wurde. Auch wurden Sonderwünsche großzügig gehandhabt. Dort gibt es auch für diejenigen, die über Mittag Hunger bekommen haben, leckere Sandwiches mit Kaffee oder Tee für $ 7,- (all you can eat !!!).

Nun noch ein paar Worte zu der Tauchschule: Die Preise im Internet für die kleinen Tauchkurse ($ 100,- und $ 65,-) sind nicht mehr gültig, da man die beiden Kurse zusammengelegt hat und nun für $ 185,- anbietet!!
Für alle, die noch nie getaucht sind, empfiehlt sich das kostenlose Schnuppertauchen in der Lagune. Das Personal war sehr nett.

Trotz des unflexiblen Managments haben wir aber den Urlaub auf Sun Island genossen, würden beim nächsten mal aber eine Insel besuchen, welche nicht unter der Leitung der Villas-Kette steht.
Die Insel hat ein besseres Managment verdient.

Viel Spaß auf Sun Island
Sylvia und Heiner
info@lebas.de
 


 

Ich schliesse mich dem Reisebericht von Maria & Klaus an, möchte jedoch noch folgende Punkte erwähnen

 Anreise wahlweise mit Emirates oder Air Lanka

tolle Linienflüge mit ein paar cm mehr Beinfreiheit (dafür rund 50 Personen weniger an Bord) und nur geringem Aufschlag

 all inclusiv

wenn man viel Schorchelt (z.B. morgens bei Sonnenaufgang) sieht man viele Fische und kommt eher spät also 08.30 Uhr zum Frühstück. Das Buffet ist so reichhaltig, dass man ruhig dsa Mittagessen auslassen kann. Die Pizzen beim Italiener sind fantastisch und gross, d.h. wenn einem der große Hunger doch noch befällt, reicht eine $ 12.00 Pizza locker für 2 Personen (von den Icecream ganz zu schweigen, 2 Kugeln $ 2.30

 wenn man viel taucht ist man häufig eh nicht zu Hause zum Essen und trinken...

 Die 1.5 Liter Flasche Mineralwasser kostet $ 3.50, das Bier $ 4.00, man kann nur im Hauptrestaurant, der Bar und der Beachbar "gratis" trinken. Wenn man nicht gewohnt ist, sich von Bier und süsser Limo zu ernähren, ist all inclusiv nicht rentabel....

Wir haben in unseren 18 Tagen für knapp $500 gegessen und getrunken und zwar in allen Restaurant verteilt. Man sollte sich gut überlegen wie viele Softdrinks à $ 3.50 und Bier fman/frau ür das all inclusiv trinken muss, wir haben mit dem all inclusiv schon vor Jahren aufgehört weil es für uns die Rechung nicht aufgeht (und der Schlaf-Cocktail muss auch extra bezahlt werden)

 Noch ein letzter Tipp

SMS funktionieren auf den Malediven nicht, Telefongespräche sind extrem teuer mit dem Handy. Man kann aber vom Zimmer auf für $1 je 15 Minuten ins Internet oder mailen, lohnt sich allemal

 Robert

 
 

 

Reisebericht von SUN ISLAND- Nalaguraidhoo vom 20.01.03 – 02.02.03

 Es war unser 1. Malediven- Urlaub überhaupt und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht der letzte bleiben......

 Hinflug:

Der Hinflug ging um 19:45 Uhr mit LTU in Richtung Male. Dazu muss man sagen, dass wir zwar mit einem relativ großen Flugzeug (Airbus 330-200) flogen, jedoch war dieses für meine Begriffe für einen 10- Stunden – Flug mit einem ausgebuchten Flugzeug eindeutig zu eng. Beinfreiheit war wirklich ein Fremdwort!!!

Sensationellerweise hatten wir auch eine super Aussicht à auf den rechten Flügel der Maschine.... (na ja, aber das war ja weniger die Schuld von LTU als die unsere) Man kann eigentlich nur empfehlen, wenn man mit LTU fliegt, dann am besten in der FIRST COMFORT CLASS. Andernfalls reserviert man am besten gleich gute Plätze im Voraus.

Das Essen war okay. LTU versorgte uns mit einem warmen Essen gleich nach dem Start (als die Flughöhe erreicht war) und mit einem Frühstückchen.

Leider war das Bordprogramm im TV etwas spät geplant, so dass viele den Hauptfilm und damit die einzige Ablenkung verschliefen. Das zweite „TV- Häppchen“ wurde dadurch so weit nach hinten gelegt, dass dieser gar nicht mehr zu Ende geschaut werden konnte. Aber na ja, wir waren ja froh, dass der Flug endlich vorbei war.

 Ankunft in Male:

Die Landung auf diesem schmalen Streifen war schon spektakulär. Ähnelt einer Landung auf einem Flugzeugträger im Meer. Vor, hinter, rechts und links neben der Landebahn nur Wasser! Das war schon wirklich toll.

Als wir ausgestiegen waren wurden uns gleich mal etliche Papiere in die Hand gedrückt, die wir ausfüllen mussten, bevor es weiterging zur Passkontrolle und schließlich zum Gepäckband. Dies ging jedoch alles recht zügig, sodass wir  uns auch schon bald im Bus Richtung Wasserflugzeug (genau hinter der Landebahn) befanden. Dort hatten wir dann ungefähr eine halbe Stunde Wartezeit und konnten uns in aller Ruhe die ankommenden und startenden „Wassertaxen“ anschauen, was auch wirklich sehr interessant war.

 Transport mit dem Wasserflugzeug:

Das Wasserflugzeug ist wirklich ein „Muss“, zumal es nicht jeder ohne einen gewissen Anflug von Seekrankheit aushält, 2 ½ Stunden mit dem Speedboat zu fahren.  Das Wasserflugzeug ist nicht sehr groß, nicht sehr gut klimatisiert, aber es macht trotzdem riesig Spaß mitzufliegen.  Man muss es einfach miterlebt haben (vor allem den barfußsteuernden Captain J) . Außerdem fliegt es nicht übermäßig hoch, so dass die Aussicht auf die kleinen verschiedenen Inseln und den Riffs mitten im Meer einfach atemberaubend sind. Unser Flugzeug machte eine Zwischenlandung, um zwei Urlauber in Angaga abzusetzen, was auf dem Weg lag. (Die zwei seien ganz lieb gegrüßt, falls sie das hier lesen + meldet euch doch mal, wir haben noch Bilder von Euch!!! MPScherrer@aol.com)

 Ankunft auf Sun Island:

Wir kamen also auf Sun Island an und uns eröffnete sich eine richtige Traum- Insel. Die Sonne schien herab, der Sand war weiß, das Meer war gespalten in dunkel- und hellblau und alles, wirklich alles auf der Insel war ein grünes Pflanzenmeer. Eine Kokospalme nach der anderen und überall herrliche Pflanzen. Wir wurden also an die Rezeption geleitet und uns wurde ein frischer Kokosnuss-Begrüßungsdrink serviert. Nach dem Empfang beim Reiseleiter wurden wir zu unserem Super- Delux- Bungalow gebracht. Unser Bungalow war auf ruhigeren windstillen gegenüberliegenden Seite und hatte die Nummer 318, wobei wir schon beim nächsten Punkt angelang sind.

Zimmer:

Wie schon gesagt, wir hatten den ersten Super- Delux- Bungalow

(Nr. 318) gleich neben dem Steg zu den Wasserbungalows. Die Super- Delux- Bungalows haben einen ganz klaren Vorteil gegenüber den normalen Bungis:

DIE AUSSENDUSCHE!!! Die Außendusche ist einfach herrlich, zumal man in der freien Natur mit Blick auf unzählige Kokospalmen duschen kann. Und wenn’s zu zweit mal schnell gehen soll, dann kann man wunderbar gleichzeitig duschen, nämlich einer innen und einer außen!

Die Badezimmer sind wirklich ganz toll und geräumig, was ebenso auf das restliche Zimmer zutrifft. Der einzig zu bemängelnde war, dass die Klimaanlage direkt neben dem Bett ist, was zu Verspannungen bis hin zu Erkältungen am nächsten morgen führen kann, wenn man diese die ganze Nacht rennen lässt (Zudem ist fraglich, ob der Temperaturfühler wirklich funktioniert, denn wir hatten egal wie wir die Klimaanlage eingestellt hatten durchgehend

ca. 18 Grad im Zimmer. Der Ventilator über dem Bett ist eine angenehme Abwechslung und hat zudem den wundervollem Nebeneffekt, dass die Moskitos etwas ferngehalten werden, die wirklich zum Teil eine Plage sind...

 Die Wasserbungalows kann man dort sehr billig upgraden. Sinnvoll ist es, wenn man in einen Wasserbungalow will, dass man zu Hause einen Super-Delux- Bungi bucht und auf der Insel dann upgradet. Das kostet von Super-Delux auf Wasserbungalow 30$ pro Tag und ist allemal billiger als gleich mitzubuchen. Vom normalen Bungi auf Wasserbungalow kostet es 50$ pro Tag und dürfte auf alle Fälle auch noch billiger sein als direkt von zu Hause aus buchen.

Die Wasserbungalows verfügen alle über eine Außendusche. Durch die etwas versetzte Lage zum Nachbarn ist die Privatsphäre auf der Terrasse sehr gut gewährleistet. Ein klarer Vorteil ist zudem die Moskitofreiheit, da sich dort auf dem Wasser keine Moskitos aufhalten.

 Eigentlich können wir nicht wirklich sagen, welche Bungalow- Reihe bzw. – Nummer die beste ist, da jede Lage seine Vor- und Nachteile hat. Deshalb würden wir mal sagen, lasst euch einfach mal überraschen, wenn was nicht in Ordnung ist, könnt ihr das immer noch dort klären...

 Richtig spitze auf Sun Island ist die prachtvolle Flora. Überall blüht es und die Kokospalmen und Ananasbäume sprießen nur so aus der Erde. Die Gärtner dort tun dafür auch allerhand und man sollte den Leuten und der Natur den nötigen Respekt entgegenbringen.

 Ein weiteres „Muss“ auf der Insel sind die Fahrräder. Ihr werdet lachen, aber auch wenn ihr euch die Insel so klein vorstellt, dann lauft erst mal von Bungi 318 mind. 8-10mal die Strecke vor zum Hausriff oder zum Hauptrestaurant oder zum Coffee Shop oder zum Gym oder oder oder....J Außerdem kann man so auch ganz schnell mal um die Insel fahren und alles auskundschaften, wobei man zu Fuß einige Stunden verbringen kann, bis man genau weiß, wo was alles ist...

Wer auf alle Fälle sein Trinkgeld gut verdient ist der Zimmerboy. Er kommt bis zu 3 mal am Tag und wechselt Handtücher und macht sauber! Wenn wir gleich mal beim Thema Trinkgeld sind, so beachtet doch auch mal bitte die Toilettenmänner, die ihr vor den Toiletten am Hauptrestaurant MAANIYA und der MEKUNU Bar vorfindet. Die haben allerhand zu tun da und wenn man diese Örtchen benutzt, dann kann man ruhig mal am Ende des Urlaubs ein bisschen Trinkgeld locker machen. In punkto Freundlichkeit verdienen alle Einheimischen und Sri Lanker (woher einige Bedienstete abstammen [z.B. Mr. Salat:Kumara!]) ein großes Lob.

Verpflegung:

Das 1. Gebot auf SUN ISLAND- Urlauber müsste heißen:

BUCHT AUF ALLE FÄLLE ALL INCLUSIVE!!!

Tut ihr das nicht, seid ihr nach eurem Urlaub um einiges ärmer und dies könnte zu einem bitteren Nachgeschmack des ganzen Urlaubs führen. Also tut euch und Eurem Geldbeutel einen Gefallen und bucht gleich All inclusive, glaubt uns, es rechnet sich allemal! Im All inclusive – Package befinden sich alle wichtigen Grundgetränke, wie z.B. Wasser (1,5l), Sprit, Cola, Cola light, Tonic water, Soda water, Fanta, Tee (schwarzer), Kaffee, Hauswein (rot und weiß), Wodka und noch einige wenige Spirituosen. Keines dieser Getränke, mit Außnahme von Tee und Kaffee, kostet weniger als 3,50 $. Nun kann man sich vorstellen, welche Preise für Nicht-All-Inclusive-Getränke verlangt werden. Genauso kann man mit AI auch dem nötigen Mittagessen bei den Restaurants (ohne AI gezwungenermaßen im Thai, beim Italiener oder im Coffee Shop) entgehen. Da zahlt man nämlich gleich mal ca. 18$ pro Pizza...

Aber darum müsst ihr euch gar keine Gedanken machen, wenn Ihr dem Problem mit All Inclusive entgegentretet.

MAANIYA Restaurant

Das Maaniya Restaurant ist das Hauptrestaurant der Insel. Dort finden alle Mahlzeiten statt. (Außer man hat Halbpension gebucht, dann muss man auf die teuren Restaurants ausweichen). Dort bekamen wir und alle anderen einen Tisch + Kellner zugeordnet, die man beide für den Rest der Urlaubstage behält. (Solltet ihr einen Kellner namens Aswad bekommen, dann herzlichen Glückwunsch! Er ist ein netter kleiner Kerl und hat sein Trinkgeld redlich verdient!) Zu jeder Mahlzeit ist dort ein reichhaltiges Buffet aufgebaut, bei dem,  denken wir, für jeden was dabei ist. 

VANI Coffee Shop

Im Vani Coffee Shop können alle All- Inclusive – Urlauber nachmittags zwischen 16-18 Uhr (außerhalb dieser Zeiten leider nur noch gegen Bares) einen kleinen Snack zu sich nehmen (bei uns wahlweise Sandwichs mit Thunfisch oder Käse und Kuchenschnitten) Alle anderen Urlauber müssen dafür leider zahlen – nicht zu knapp.

Vom Thairestaurant und vom Italiener können wir leider nichts berichten, da wir in den zwei Wochen keines von beiden zur Nahrungsaufnahme besucht haben. Grund dafür könnten wohlmöglich die horrenden Preise oder aber die Neugierde auf das reguläre Buffet gewesen sein. (Der Barmann im Thai ist übrigens ein sympathischer und witziger Kerl, der immer gerne zu einem Schwätzchen bereit ist)

Nur so viel dazu, dass die Bewohner der Wasserbungalows im Sun Star, dem Thai-Chinese, all ihre Mahlzeiten einnehmen.

GURAA MULI Grill Terrace

Die Grillterrasse ist auch eine nette Abwechslung. Dort finden einige der Specials statt, wie z.B. der BBQ- Abend oder das Lobster-Dinner. Bei Sunset- Fishing – Ausflügen werden die gefangenen Fische auch gleich danach in der Grill Terrasse zubereitet und dort auch verspeist. Hat einen romantisch- gemütlichen Flair!

 MEKUNU Bar

Womit wir auch schon beim „Nachtleben“ angelangt wären. Zur Mekunu Bar strömen eigentlich fast alle Urlauber. Die Bar ist relativ groß, man kann draußen am Meer sitzen und es ist auch sonst recht gemütlich. Dort wird wöchentlich eine Cultur Show oder live music geboten. Außerdem erwähnenswert wären die vier Billardtische, an denen man sich abends bei einem Gläschen prima vergnügen kann (vorausgesetzt man ist schnell und ergattert einen Tisch! J) Ein kleiner Tipp für AI- Gäste: Schaut Euch spaßeshalber mal die Rechnungen an, die ihr unterschreibt, vielleicht fällt euch ja mal was auf...haha.

 Activities

Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es auf Sun Island genug. 6 Tischtennisplatten, 4 Billardtische, 2 Snookertische, Squash-Raum, 2 Badminton- Felder, Tennisplätze, Volleyballfelder, Basketballfeld, um nur einige Möglichkeiten aufzuzählen.

Sehr positiv erwähnenswert ist das Fitness-Center der Insel. Das Center ist für eine Urlaubsinsel recht geräumig (Geräteraum + Aerobicraum) Es gibt eine Vielzahl von Geräten (alle Muskelpartien werden abgedeckt), die sich alle in einem Top-Zustand befinden.

Für Videogame – Freaks gibt es auch noch ein Schmankerl: Es befindet sich weit von den restlichen Sporträumen ein Game-Raum mit allen möglichen Spieletypen auf Rückpro- Bildschirmen.

Wer es lieber etwas ruhiger mag, der kann sich nach Herzenslust von zwei Thaimädels massieren lassen. Ist zwar nicht ganz billig, aber wo ist es das schon und man ist ja auch im Urlaub und kann sich ja mal unnötigen Luxus gönnen....J

Bis auf den Videogame-Raum, und die Massage ist übrigens alles oben aufgezählte

ALL INCLUSIVE

Tauchbasis

Leider hatte ich keine Flossen mitgenommen, was mich gleich mal 6 $ pro Tag gekostet hat.

Die Mannschaft von der Tauchbasis muss ich leider sagen, waren mir so dermaßen unsympathisch, dass ich nichtmal große Lust für einen Schnuppertauchgang hatte. Aber das ist ja bekanntlich jedem seine Sache, mit wem er sich gut versteht und um wen man lieber einen großen Bogen macht. Mein Freund hatte ja schon einen Tauchschein und ist auch einmal mit den Leuten dort tauchen gegangen.

Sun Island ist leider nicht die berühmt-berüchtigte Schnorchel- Insel überhaupt, weil leider schon viele Korallen tot sind. Man entdeckt aber dennoch immer ein paar Korallchen und sieht wunderschöne Fische. Die Wassertemperatur war für Äquatornähe ein wenig enttäuschend für gewisse Leute, die ich namentlich nicht erwähne..haha., aber man kann dennoch ohne Herzinfarktgefahr ins Wasser hüpfen....

Der Urlaub war allgemein gesehen ein richtiger Traumurlaub mit Sonne, Sand und Meer und wir können jedem empfehlen nach SUN ISLAND zu fliegen. Ihr könnt euch am Ende nur schwer trennen...

Wir wünschen jedem, der dort seinen Urlaub plant viel Spaß.

 Viele Grüße,

Maria und Klaus

 


 

Reisebericht SUN ISLAND 17.11. – 01.12.2002


Nachdem in Deutschland das Wetter seit Wochen schrecklich war, freuten wir (Gabi, Andi, Lars und ich) uns alle auf 14 Tage Sonne nonstop im Paradies. Und weil wir im letzten Jahr vom Strand auf Kuba so enttäuscht waren (nichts von wegen Barcadi feeling) hofften wir nun endlich auf palmengesäumte Traumstrände.

Um es vorwegzunehmen: Das Paradies mit Traumstränden fanden wir eindeutig vor, aber so ganz ohne Regen konnten wir es nicht genießen. Zum Glück sind aber alle Bungalows mit Schirmen ausgestattet, die wahlweise gegen den Regen oder gegen die erbarmungslose Sonne eingesetzt werden konnten.

Es war für mich als absolute Sonnenanbeterin schon ziemlich enttäuschend, dass wir bei der Landung in Male einen bewölkten Himmel vorfanden. Und während des Transfers per Speedboot vom Internationalen Flughafen Male nach Sun Island hatte es sogar einmal leicht geregnet! Das hat aber nicht verhindern können, dass wir uns bereits hier einen tierischen Sonnenbrand zuzogen. Nach zwei Tagen konnten wir uns bereits zum ersten Mal die Pelle abziehen. Also unterschätzt die Sonne nicht! Auch bei Bewölkung und leichtem Regen ist die Sonne intensiv! Zurück sind wir übrigens mit dem Wasserflugzeug geflogen, weil das Speedboot zu völlig unchristlicher Zeit abfahren sollte. Dieser Flug war auch eine schöne Sache und Jack, der Copilot war echt schnuckelig!

Angekommen auf Sun Island waren wir sofort entschädigt für die fehlende Sonne während des Transfers! Die gesamte Insel ist ein Traum! Wir hatten uns später noch ein paar andere Inseln angesehen, aber keine war so schön wie Sun Island! So eine tolle gepflegte, tropische Parklandschaft! Gabi und ich nutzten unsere täglichen Spaziergänge, um die Schönheit der Insel zu erkunden und zu fotografieren.

Unterkunft und Essen:

Wir waren in den normalen Deluxe Bungalows untergebracht. Die waren absolut ausreichend. Man verbringt ja kaum Zeit im Bungalow – eigentlich nur zum Schlafen. Wir hatten sehr viel Platz, auch für die Kleidung. Der Zimmerboy kam mehrmals täglich und machte sauber. Also auch das war absolut super! Wir bewohnten die Nummern 516 & 517. Das waren so ziemlich die hintersten Bungalows unweit des Versorgungsstegs. Übrigens haben wir diese Wege immer zu Fuß zurückgelegt. Natürlich hätten wir uns auch Fahrräder mieten können, aber da wir wegen des Klimas sonst schon keinen Sport machten außer ein bisschen Schnorcheln und Beachvolleayball, waren die 15 minütigen Spaziergänge mehrmals täglich echt notwendig. Am Anfang hatten wir uns öfter mal verlaufen und dann befanden wir uns auf einmal mitten in den Wohnbereichen der Angestellten. Das war eigentlich auch echt spannend!

Ein paar Worte zum Essen: das Frühstück habe ich immer verschlafen, aber Mittagessen und Abendessen waren spitze. So ein tolles Angebot und die Büffets so schön anzusehen! Und es hat alles so super lecker geschmeckt! Also absolute Spitzenklasse!

In diesem Zusammenhang möchte ich noch kurz bemerken, dass wir All-Inclusive gebucht hatten. Und bis heute bin ich davon überzeugt, dass das die absolut richtige Entscheidung war. Die Getränke sind dort so wahnsinnig teuer! Wir sind bestimmt keine Schluckspechte – auch nicht bei All-Inklusive – aber wir hatten täglich mindestens Getränkerechnungen von 70 USD pro Pärchen. Es ist auf den Malediven einfach tierisch heiß und schwül, sodass man einfach viel trinken muss. Natürlich könnte man auch den ganzen Tag Wasser trinken, aber es gibt dort so super leckere und erfrischende Fruchtsäfte – allerdings halt zu irren Preisen.

Daylife & Nightlife:

Auch wenn unsere Bungalows am schönsten Strand der Insel lagen (im Nordosten), so waren wir doch immer am Hauptstrand vor dem Pool. Dafür gab es mehrere Gründe: 1) Hier stimmte die Versorgung mit Getränken. 2) Hier war was los. 3) Das Hausriff beim Italiener war schnell zu erreichen. 4) Der Speisesaal war schnell zu erreichen.

Vormittags und nachmittags machten wir jeweils einen Schnorchelgang am Hausriff. Irgendwas besonderes (Moräne, Octopus oder Schildkröte) habe ich dabei zwar nie gesehen, aber es war trotzdem jedes mal super schön. Diese vielen bunten Fische – einfach herrlich! Ich hätte nie gedacht, dass mir Fische mal so gefallen könnten.

Jeden Nachmittag um 16.30 Uhr verließen uns unsere Männer, um Beachvolleyball zu spielen. Das hatten ein paar Männer in Eigeninitiative organisiert; Sport-Animation gab’s leider überhaupt nicht. Das Beachvolleyball war dann auch für Gabi und mich der Startschuss. Wir nutzen diese Zeit immer zu Spaziergängen über die Insel oder um die Insel herum – natürlich immer mit Fotoapparat bewaffnet. Hier knipsten wir dann die Flughunde, die Babyhaie und Babyrochen und natürlich die vielen wunderschönen Motive, die die Insel zu bieten hat. Übrigens, wo ich hier gerade ein paar Tiere aufzählte: der große Rochen, den man angeblich beim Italiener bewundern kann, taucht dort nur alle paar Monate mal auf.

So gegen 18.00 Uhr, wenn es dunkel wurde, sammelten wir unsere Männer wieder ein und nahmen mit ihnen und ihren Beachvolleyball-Kumpanen auf der Terrasse der großen Hauptbar den „Aperitif“ ein. Gelegentlich haben wir auch den Aperitifs sausen lassen und sind stattdessen in die Sauna gegangen. Das war auch herrlich – nur zu empfehlen!

Auf jeden Fall mussten wir uns eigentlich immer beeilen, dass wir noch zu einer vernünftigen Zeit zum Abendessen kamen. Denn wie bereits erwähnt, hatten wir ja einen ziemlichen Marsch zu unseren Bungalows zu bewältigen. Also ein gemütliches Relaxen vor dem Abendessen gab es für uns nie.

Nach dem Abendessen sind wir nach einem kleinen Verdauungsspaziergang eigentlich immer wieder auf der Terrasse der Hauptbar gelandet, wo wir dann mit denen amüsierten, die wir im Laufe des Urlaubs kennen lernten.

Das einzig Negative:

Das Einzige, das mich wirklich nervte, war die Tatsache, dass um 10.00 Uhr morgens absolut keine Sonnenliegen mehr zu bekommen waren. Offenbar kann man es den Leuten ja nicht mehr abgewöhnen, Liegen zu reservieren. Hier muss die Hotelleitung dringend was tun! Es müssen einfach noch mehr Liegen angeschafft werden; sie müssen ja nicht alles so super teuere sein; Hauptsache es sind genügend da!

Summary:

Es war ein traumhafter Urlaub! Vielleicht mein Schönster?

Es grüßt Doris aus Mannheim

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