Sun Island
 

Reisebericht Sun Island (Januar 2008)

Sun Island hat uns sehr gut gefallen, auch wenn die Insel aufgrund ihrer Grösse und der damit verbundenen Infrastruktur nicht eine typische Malediven-Insel ist. Wer eine typische Barfuss-Insel sucht ist hier falsch. Alle anderen könnte die Insel gut gefallen.

Anreise
Für den Transfer von Male auf Sun Island gibt es zwei Möglichkeiten. Speedboot (Dauer ca. 3 Stunden) oder Wasserflugzeug (Dauer ca. 30 Minuten). Wir empfehlen klar das Wasserflugzeug. Erstens ist man nach dem langen Flug nach Male froh, schnell zum Resort zu kommen. Zweitens fliegt man mit dem Wasserflugzeug über wunderschöne Inseln (Super Aussicht stimmt auf den Urlaub ein). Drittens ist die Überfahrt mit einem Speedboot nicht bequem und nicht wenige werden seekrank.

All Inclusive oder nur Halbpension?
Wir hatten Halbpension gebucht und waren sehr froh. Man kann eigentlich nicht für den Mehrbetrag für All Inclusive essen und trinken. Wir haben jeweils über Mittag etwas gegessen, am Abend Wein bestellt, hatten viele Cocktails und haben auch einige Kleider etc. gekauft. ALLE Ausgaben (inkl. Kleider etc.) waren trotzdem günstiger als der Aufpreis von Halbpension zu All Inclusive.

Zudem ist es so, dass All Inclusive eben doch nicht alles beinhaltet. Man gibt Geld für Cocktails oder einen guten Wein aus (Der im All Inclusive enthaltenen Hauswein soll anscheinend übel sein, wie wir gehört haben. Er wird auch direkt aus dem Tetra-Pak ausgeschenkt).

Taucher können wir All Inclusive erst recht nicht empfehlen. Wer nach dem Tauchen am Morgen rechtzeitig zum Mittagessen erscheinen will, muss sich kräftig spurten. Auf Kaffee und Kuchen muss man am Nachmittag sowieso verzichten, wenn man den Nachmittagstauchgang mitmacht.

Ausflüge
Es werden verschiedene Ausflüge angeboten. Wer All Inclusive gebucht hat, kann kostenlos an 2 Ausflügen (Reef Explorer und Hallo Neighbours) teilnehmen. Hallo Neighbours ist gemäss anderen Gästen überhaupt nicht empfehlenswert. Den Reef Explorer haben wir gemacht. Dabei fährt man 30 Minuten mit dem Boot an ein Reef, und kann 1 Stunde schnorcheln, bevor es wieder zurück geht. Ein schöner Ausflug, welchen wir vor allem Schnorchler weiterempfehlen können. An Alle Taucher: Nutzt den Tag und geht tauchen. Dann habt ihr mehr davon.
Relativ viel "Werbung" wird für den Ausflug "Follow the dolphins" gemacht. Wir haben ihn zum Glück nicht gemacht. Wir haben bei der Bootsfahrt zu einem Tauchplatz 3 Delphine gesehen. Die Teilnehmer von "Follow the dolphins" mussten sehr früh aufstehen und haben während den 2 Wochen nie Delphine gesehen.

Bungalow/Zimmer
Wir hatten ein Deluxe-Zimmer (Nr. 509) am Sunset-Beach. Mit dem Zimmer waren wir sehr zufrieden. Es ist gross und bietet genügend Platz. Es war auch immer sauber (Roomboy kommt zweimal im Tag vorbei!). Während zwei Wochen hatten wir einmal eine Ameise im Bad (Im Bad gibt es eine Art offenes Fenster zur Lüftung).

Nachteil war eher der Strand. Um die Erosion des Sandstrandes zu stoppen, wurde eine Mauer aus Sandsäcken ins Wasser gebaut. Da bieten die Strände vor den Super Deluxe-Zimmern sicher einen schöneren Strand. Dafür stellt die Mauer aus Sandsäcken einen Lebensraum für viele Fische dar. Zwei Schritte im Wasser hatten wir bereits ein künstliches "Riff" mit vielen Fischen und sogar einer Muräne!

Cocktails
Es gibt eine riesige Auswahl an Cocktails, welche man in den verschiedenen Bars auf der Insel bestellen kann. Wir genossen am Abend unseren Cocktail entweder im Coffee Shop (Tische und Stühle direkt am Sandstrand) oder in der Lobby Bar (Unser Cocktail-man in der Lobby Bar macht über 200 Cocktails auswendig!).

Essen
Das Essen ist wirklich sensationell. Das Buffet ist stets abwechslungsreich, sehr gut gewürzt, und die Pasta immer all Dente (was nicht einfach ist, muss doch für ca. 800 Personen gekocht werden).
Trotz der grossen Anzahl Gäste, muss man am Buffet nie lange Schlange stehen. Das Resort war während unseres Besuchs ausgebucht. Dennoch hatte man nie das Gefühl, das Restaurant oder die Buffets seien überfüllt.
Es gibt jeden Abend frische Früchte, die am Buffet geschält werden (Es werden auch kunstvoll geschnitzte Früchte ausgestellt - Es lohnt sich, die Zeit zu nehmen, und diese zu bestaunen).
Besonders zu erwähnen sind die vielen leckeren Currys, welche im Asian Corner angeboten werden. Einfach super.
Der Service der Kellner war immer angenehm und zuvorkommend.
Wir empfehlen, auch mal einen Abend im italienischen Restaurant oder im thailändischen Restaurant zu buchen. Super Essen und romantische Atmosphäre.

Gäste
Die Gäste kommen vorwiegend aus Russland, Italien und Frankreich. Ansonsten trifft man auch noch Gäste aus Ungarn, Deutschland und der Schweiz. Entgegen anderer Berichte zu Sun Island fiel keine Nationalität negativ auf. "Auffallende" Vertreter gibt es wohl in jeder Nationalität. Zum Glück gab es aber davon nur einige ganz wenige auf Sun Island.

Insel
Die Insel ist sehr gross. Untypisch für die Malediven hat es auch ein kleines Strassennetz. Es ist aufgrund der Grösse der Insel sinnvoll, Fahrräder zu mieten (US $ 3 pro Fahrrad und Tag). Ausserdem gibt es einen kostenlosen Taxiservice mit Golfwagen und (bei Regen) mit Kleinbus. Dafür ist man insbesonders während eines Wolkenbruchs dankbar.
Dank der Grösse der Insel verteilen sich die rund 800 Gäste grosszügig. Man kann auch auf dieser Insel alleine am Strand sein. Wir hatten nie das Gefühl, auf einer ausgebuchten Insel zu sein, im Gegenteil.

Sport
Neben Tauchen und Wassersport, welche in einem separatem Kapitel beschrieben werden, kann man auch viele andere Sportarten ausüben. Es gibt eine Badminton- und Squash-Halle. Auch ein Beachvolley-Feld, ein Basketball- sowie ein Fussball-Feld stehen zur Verfügung.

Tauchen
Das Tauchen war super. Es gibt sehr schöne Tauchplätze rund um Sun Island. Unser Highlight war der Manta Point. Wir beobachteten fast 15 Minuten lang 3 Mantas mit Spannweiten um 2 Meter. Die Mantas kreisten nur 50 Centimeter über unseren Köpfen. Ein unvergessliches Erlebnis.
Ansonsten sieht man auch viele Weissspitzriffhaie, Leopard- und Amenhaie sowie andere grössere Fische. Leider hatten wir bezüglich Walhaie kein Glück. Andere Taucher haben diese wunderschönen Meeresbewohner jedoch bestaunen können. Tja, wer auf den Malediven nicht taucht ist selber schuld.
Getaucht wird immer mit einem Divemaster vom Tauchzentrum Little Mermaid. Wir haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Getaucht wird in Gruppen von 4 - 6 Personen inkl. Guide. Am Besten war der Guide Arif. Er schaffte es auch bei Strömungstauchgänge mit seiner ruhigen und klaren Art, alle seiner Gruppe zusammenzuhalten. Andere Divemaster verloren innerhalb weniger Minuten ihre Gruppenmitglieder, so dass nach dem Tauchgang die Bootscrew die einzelnen Gruppenmitglieder über ein grösseres Gebiet hinweg zusammensammeln musste. Unser Tipp: Besorgt Euch eine aufblasbare Taucherboje, die ihr nach dem Auftauchen (oder auch schon während des Sicherheitsstopps) aufblasen könnt. So findet man Euch schneller. Dies insbesondere bei Wellengang.

Tauchzentrum - Die negative Überraschung mit der Rechnung Auf der Insel gibt es das Tauchzentrum "Little Mermaid". Eigentlich ein gutes Tauchzentrum. Wir hatten über das Reisebüro 6 Tage unlimited Tauchen gebucht. Beim Check-in im Tauchzentrum gaben wir den Voucher dann brav ab. Weder dann noch beim Check-out hat man nicht gesagt, dass sie den Voucher nicht akzeptieren wollen. Beim Check-out wurde uns mitgeteilt, dass wir zusätzlich zum Voucher noch US $ 200/Person für Miete von Ausrüstung und Bootsbenutzung zahlen müssten. Beim Zahlen der Rechnung am Vorabend der Abreise an der Hotelreception hatten wir eine Rechnung über US $ 675.--/Person. Der Hammer war, dass in diesem Preis die Benutzung der Tauchboote eingerechnet war, und zusätzlich nochmals in mehreren kleineren Beträgen die Benutzung der Tauchboote belastet wurde. Nach mehreren Stunden Stress mit dem Hotel und der Reiseleiterin vor Ort war dann klar: Das Tauchzentrum will den Voucher nicht akzeptieren (trotz Vertrag mit dem Reiseanbieter).

Hätten wir die Rechnung nicht sorgfältig geprüft, hätten wir das Tauchen doppelt und mehr gezahlt und den Voucher auch nie zurückerhalten. Schlussendlich erhielten wir den Voucher wieder zurück und können nun beim Reiseanbieter das Geld verlangen.
Wir empfehlen deshalb: Buchen direkt vor Ort und die Rechnung genaustens prüfen. Ansonsten zahlt man schnell mehr, als gerechtfertigt wäre.

Wassersport
Auf der Insel gibt es ein tolles Wassersportzentrum. Man kann gut Windsurfen, da es sehr oft einen guten Wind gibt. Problematisch sind nur die Korallen. Man sollte darauf achten, nicht dort zu Surfen, wo es Korallen hat. Wenn man fällt, zerstört man nicht nur die Korallen, sondern kann auch schmerzhafte Wunden einfangen.

Wer ein Seakajak mieten will, kann einmal in rund 1 Stunde um die Insel fahren. Dies ist ungefährlich und macht zu zweit viel Spass. Für alle, die es motorisiert lieben, gibt es Wasserjets zu mieten. Oder man geht Wasserski oder Wakeboard fahren.

Das Fazit
Sun Island ist eine schöne Insel, welche wir weiterempfehlen können.

Patrick und Yvette
 


 

Reisebericht Sun Island Mai 2007

Wir machten uns zum dritten Mal Richtung Sun Island auf. Ausserdem kennen wir noch Medhupparu und Filitheyo. Sun Island ist die schönste und unsere Trauminsel. Diesmal hatten wir keinen Direktflug sondern Emirates über Dubai. Da der Hinflug Nachts stattfindet und somit auch das Umsteigen, bekommt man nicht so viel Schlaf ab. Nach Ankunft in Hulule hatten wir den Wasserflugzeug-Transfer - das Schnellboot macht man nur einmal mit. Die Ankunft auf der Insel und der Blick auf die unglaublich schöne Lagune entschädigt für die schlaflose Nacht und zaubert Jedem ein Lächeln auf das Gesicht. Wir hatten einen Super-Deluxe-Bungalow auf der Nordseite der Insel bei der Mermaid-Beach wie wir es bei der Buchung angegeben haben. Gebucht haben wir wie schon immer nur Halbpension, um Mittags in den Genuss des italienischen Restaurants in der Nähe der Tauchschule zu kommen. Mit AI hätten wir im Hauptrestaurant Essen müssen und uns wären die herrliche Pizza, Focaccia sowie die Sushis entgangen. Ausserdem kann man vom Italiener herrlich Delfine beobachten, von denen wir mehrere Gruppen gesehen haben. AI lohnt sich für uns auch nicht, da wir als Taucher fasst keinen Alkohol trinken.

Als Taucher ist uns natürlich die Tauchschule wichtig - und die ist mehr als gut. Wir hatten vor Jahren hier auch den Tauchkurs gemacht und wussten, dass wir uns in guten Händen befanden. Die Tauchguides sind nett, witzig, kompetent, zeigen einem herrliche Dinge und nehmen einen wirklich auch an der Hand, wenn einem beim Strömungstauchen die Puste zu stark geht. Das Tauchboot holt einen ab, egal wo man nach dem Tauchgang an der Wasseroberfläche erscheint. Es werden über 50 Tauchplätze angefahren. In diesem Urlaub hatten wir auch die tollsten Taucherlebnisse: Mantas, Haie, Adlerrochen, große Fischschwärme, Napoleons, Schildkröten, Feuerfische, Anemonenfische, Moränen, etc. .... und den Traum jeden Tauchers - den Walhai. Es war ein unglaubliches Erlebnis als dieses majestetische Tier auf unserem leider letzten Tauchgang vor Urlaubsende heranschwebte. Wir haben sehr viele Fotos von unter und über Wasser mitgenommen, da man sich einfach nicht "sattsehen" kann an der Unterwasserwelt sowie der Lagune und den tollen Stränden.

Der Abschied von der Insel ist uns noch nie so schwer gefallen. Diesmal hat uns das sog. "Maledivenfieber" erwischt. Daher müssen wir wohl in einigen Monaten wieder dahin zurück.

Evi und Robert aus München

 


 

02/2007

Ich versuche mich kurz zu fassen, obwohl es bei dem Erlebten sehr schwer fällt. Es war ein paradiesischer Urlaub, den es zu toppen kaum gelingt. 10 Tage pure Sonne, ohne Regen. Ich wartete anfangs immer darauf, daß irgendwo Adam und Eva aus dem Palmenwald gesprungen kamen. Leere Strände (trotz ca. 800 Gästen), Wasser himmelblau (ich glaube für diese Farbe des Wassers muß die ganze Mischpalette neu überdacht werden). Palmen so weit das Auge reicht, eine farbenpracht von bunten Fischen und die Insel groß genug, das man sich nicht auf den Füßen tritt, aber klein genug, um sie gut zu Fuß zu umrunden (Für Faule gibt es dort Fahrräder zu mieten, pro Tag 3 $. Ist aber auch für diejenigen von Vorteil, die etwas weiter weg vom Hauptrestaurant wohnen).
Falls jemand noch Fragen haben sollte nach dem Bericht, kann er mir gerne mailen: schmidtisilver@(at)aol.com

Anreise
Von der Hauptinsel Male kann man entweder mit dem Doni fahren (dauert ca. 3 Stunden) oder man bindet sich noch etwas Geld ans Bein und fliegt mit dem Wasserflugzeug (ca. 30 min.). Hat den Vorteil, daß man nach der langen Anreise schneller auf der Insel ist und der andere Vorteil, man hat einen herrlichen Ausblick auf die ganzen Atolle und Riffs. Kleiner Tip, vorne sitzen. Ist nicht so warm und auf jeden Fall gegen die Lautstärke Ohrenstöpsel geben lasse. Also schon die erste Attraktion bevor man die Insel betritt. Kann man vorher schon buchen, weil nachher buchen ist dann teurer.

Zimmer
Wir hatten ein Super Delux-Zimmer Nr. 236. War wunderschön und lag auf der etwas windigeren Seite (bei nonstop 30° eine echte Erfrischung). Auf der Seite der Wasserbungalows ist es meist sehr windstill, der Strand an einigen Bereichen sehr kurz und auch das Wasser sehr, sehr flach und mit Korallenresten übersäht, was es nicht einfacher macht, in das Meer zu laufen.
Unser Zimmer war mit allem ausgerüstet, was das Herz begehrte. Doppelbett, Fernseher (aber meist nur ausländisches Fernsehen), Safe, Kühlschrank mit Minibar, Wasserkocher, Tee, Zucker (muß man bezahlen, daher mitnehmen), Klimaanlage, Ventilator, Haarfön, Badetücher, Duschtücher usw. Die Außendusche war unser Highlight, weil mindestens 3 mal am Tag geduscht wurde.
Zweimal am Tag wird vom Roomboy das Zimmer gereinigt (obwohl ich finde, einmal hätte auch gereicht). Wir hatten einen sehr hilfsbereiten und zuverlässigen Boy gehabt, den wir gleich ins Herz geschlossen haben und am liebsten mit nach Hause genommen hätten. Sowieso, das Personal, alles ganz fleißige Bienchen, die man den ganzen Tag nur arbeiten sieht, damit es den Gästen an nichts fehlt und es allen gut geht. Für den Roomboy ist 1 $ pro Tag angemessen, denn sie sind dort auf das Trinkgeld angewiesen (unser bekam manchmal etwas mehr, ist aber jedem selbst überlassen). Überhaupt, fürs Koffer tragen, zum Zimmer gefahren werden usw. erwarten die Angestellten ein kleines Trinkgeld.

All inklusiv
Da scheiden sich die Geister. Wir hatten AI und wir waren sehr froh darüber. Also AI heißt: Frühstück, Mittag, Kaffee, Abendbrot und alkoholische sowie nicht alkoholische Getränke den ganzen Tag. Ausgenommen sind Cocktails und noch einige andere Getränke. Man bekommt bei der Anreise ein Infoblatt in seiner Sprache. Bis auf den Kaffee haben wir jede Mahlzeit eingehalten. Man kann den ganzen Tag an jeder Bar Getränke, ob mit oder ohne Alkohol, zu sich nehmen (tagsüber gab es bei uns nur alkoholfreie Getränke, denn mit der Sonne hätten wir sonst jeden Tag im Koma gelegen). Abends an der Poolbar hatten wir uns Cola-Whisky gegönnt, was wiederum AI war. Ich denke, daß muß jeder für sich selbst entscheiden, ob VP, HP oder AI. Für alles, was man trinkt oder ißt, bekommt man anschließend eine kleine Rechnung, die man mit Namen und Zimmernummer unterschreiben muß.

Essen
Alles in Buffettform. Mehr warme als kalte Gerichte. Sehr viel Geflügel, Fisch und auch Rind. Kein Schweinefleisch. Vegetarische Gerichte, Kuchen, Cremes und natürlich viel Obst und Gemüse. Zum Frühstück auch Kornflakes und Eier in jeder Variation. Das Essen ist sehr abwechlungsreich und vielseitig und teilweise auch sehr scharf. Also egal welcher Typ man ist, man findet immer etwas, was man mit Genuß essen kann.
Jeder Gast bekommt am Anfang einen Tisch mit Kellner zugewiesen, welcher einen den ganzen Urlaub bedient. Auch hier unsere Erfahrung: 5 $ pro Woche für den Kellner sind angemessen. Die Tische sind unterteilt in Raucher sowie Nichtraucher. Natürlich alles ohne Fenster, aber mit Ventilator (man kommt also nur durchs Essen ins Schwitzen).
Dann gibt es dort noch einen Italiener sowie einen Thailänder. Muß man extra bezahlen, nicht im AI dabei, aber man kann sich bei seinem Tischkellner in der Zeit von 9.00 - 14.00 Uhr einen Rabatt-Coupon ausstellen lassen, damit bekommt man dann 20 % Rabatt aufs Essen.

Thai-Massage
Wir gönnten uns dort eine Ganzkörper-Thai-Massage. Ganzkörper im wörtlichem Sinne. Bis auf das beste Stück meines Mannes wurde wirklich alles massiert. Vom kleinen Zeh bis zu den Haarspitzen. Mein Mann fand es herrlich (war so entspannt, daß er eingeschlafen ist), mir war sie aber zu hart. Man kann sich entscheiden zwischen leicht, mittel und hart. Ich hatte erst hart genommen, bin dann aber im Laufe der Massage auf medium umgestiegen. Also für zarte Wesen ordentlich zu "strong". Pro Person ca. 105 $, aber auch hier kann man bis zu 10% Rabatt bekommen wenn man bis 12.00 Uhr reserviert.

Ausflüge
Gibt es einige, die man machen kann. Wir haben den Riff-Explorer, Follow the Dolfin und Sunsetfishing mitgemacht. Sind alle drei zu empfehlen,
dabei muß ich sagen das Delfine schauen schon sehr früh los geht, glaub so um 5.00 Uhr früh. Schnorcheln am Riff war auch ganz gut, gibt viele Fische zu sehen. Das Riff an sich bietet aber nicht viele Farben, ist aber trotz all dem schön anzuschauen. Beim Nachtangeln haben wir einige bunte Fische gefangen, die anschließend auf dem Grill zubereitet wurden. Die Nachbarinsel zu besuchen haben wir nicht gemacht und ich habe von anderen Gästen gehört, das es auch nicht weiter zu empfehlen sei. Ansonsten gibt es noch einige andere Ausflüge, die wir aber nicht mitgemacht haben. Man trifft sich zu den Ausflügen immer in der Hotellobby und wird dann aufgerufen. Alles gut geplant.

Sehenswertes
Jeden Abend um 21.00 Uhr ist Stachelrochenfütterung am Versorgungssteg der Insel. Unbedingt sehenswert. Handzahme Rochen, die man streicheln und füttern kann. Es war einfach gigantisch und man kann gar nicht beschreiben, was das für ein tolles Gefühl war. Das werde ich mein Lebtag nie vergessen. Also unbedingt auf die Liste der Abendunterhaltung notieren.
Jeden Abend um 22.00 Uhr ist beim Thailänder Haifütterung. Haben wir leider nicht geschafft (waren den ganzen Urlaub nur im Stress, um auch ja alles zu sehen und mitzubekommen)

Alles was man in Anspruch nimmt, was nicht im AI enthalten ist, egal ob Ausflug oder sportliche Aktivitäten oder essen und trinken ist am Ende des Urlaubes zu bezahlen. Man braucht also so gut wie kein Bargeld, außer Trinkgeld.


 

Flitterwochen auf Sun Island (September 2006)

Ich könnte Seiten über diesen Urlaub füllen, aber ich glaube es hilft am Besten, wenn ich Stichwortartig alle pros und contras zusammengefasst schildere. Bei Fragen email an poving(at)gmx.de!

ANREISE:
*Flug mit Condor:
PRO:
-Pünktlich, gutes Essen, Compari Orange als Begrüßung
CONTRA:
-Geringer Sitzabstand

*Transfer mit Schnellboot
PRO:
-kostenlos
CONTRA:
-3 Std transfer, bei schlechtem Wetter und empfindlichem Magen -> Überlkeit

BUNGI (Superdeluxe, 137):
PRO:
-neues Bad, Außendusche, keine Insekten (OK, ab und zu ne Ameise)
CONTRA:
-Klimaanlage direkt neben dem Bett (Zuggefahr)

STRANDABSCHNITT (Bungi 137):
PRO:
-Strand für uns alleine, Meer keine 15 m vom Bungi entfernt, ca. 10 min zum Restaurant (tut gut nach dem Essen)
CONTRA:
-Ab und an hört man das Kraftwerk (eigentlich kaum hörbar)

WETTER:
PRO:
-Öfters Wolken, trotzdem noch irre heiß
CONTRA:
-Einmal nicht gecremt -> schmerhafte Folgen (siehe Engländer und Russen in der Poolbar oder Schnorchler), ohne Wolken kaum auszuhalten, trotz Wind

ESSEN&TRINKEN (AI):
PRO:
-Vielfältig (Pasta, Fleisch (außer Schwein), Fisch, oft indisch (scharf), süßes, Gemüse und vor allem Obst, Früchte (seit dem schmecken mir Papaya, Mango, Melone usw. hier nicht mehr so gut), alles wird frisch gesäbelt)
CONTRA:
-AI lohnt sich für nicht-Engländer und -Russen keinesfalls. HP oder VP reicht völlig aus. Die richtig guten Getränke sind bei AI gar nicht dabei (Vorsicht!)

AUSFLÜGE (bei AI sind 2 inklusive):
PRO:
-Sunset Fishing (Geil!)
CONTRA:
-Island Hopping (Müde)

ALLGEMEIN:
PRO:
-Traumhafte Insel, sauberer Strand (wird alle 3 Tage von Hand!!! gesäubert), super Meer (27 Grad), viele Fische (auf jeden Fall bei Italiener oder vor den Wasserbungis schnorcheln) und und und ...
CONTRA:
-Zu viel Deutsche, liegt wohl daran, dass es eine Tchibo-Insel ist.
-Selten Brandgeruch und Kraftwerkbrummen -Sehr Touristisch (für Malediven)
FAZIT:
-Würde jederzeit wieder meine Flitterwochen auf Sun Island verbringen -Grundkenntnisse in Englisch hilfreich (notwendig)
 


 

Susanne und Dirk auf Sun-Island 20.-28.11. 2006

Herbst 2006: Nach einem harten Jahr an der Jobfront steht Erholung auf dem Programm. Gewünscht werden ca. 10 Tage absolute Erholung bei fabelhaftem Wetter. Nach dem Studium diverser Kataloge heißt das Ziel Malediven. Das Reisebüro empfiehlt Sun-Island, scheint uns eine gute Wahl, zumal es hier im Forum auch häufig als „Anfänger-Insel“ bezeichnet wird.

Der Hauptgrund für Malediven war der Direktflug von Düsseldorf und der geringe Zeitunterschied (4 Stunden). Bei einem kurzen Urlaub soll ja nicht noch Stress mit Jet-Lag mit im Programm sein.

In der Vorbereitung haben wir uns reichlich mit Autan und einer guten Schnorchel-Ausrüstung eingedeckt, nun geht es los.

Flug mit LTU von Düsseldorf nach Male war nicht so schlimm wie oft geschildert, Platz im Airbus A330 so gerade ausreichend, Verpflegung OK. Ankunft auf Male, der erste Eindruck ist ein Japsen nach Luft, unglaublich die Luftfeuchtigkeit. Einreiseformalitäten schnell und gut organisiert, sehr schnell sind wir am Flughafen der Wasserflieger (unbedingt buchen und schon von Deutschland aus, Upgrade vor Ort ist teurer).

Der Flug dauert ca. 30 Minuten und ist ein Erlebnis. Landung direkt ein einer kleinen Plattform, dort wird man per Boot (Dhoni) abgeholt. Erste Überraschung: es regnet ! Und dort wartet eine Gruppe käseweißer Menschen auf den Rückflug. Später erfahren wir von der Reiseleitung, es hat seit 6 Wochen fast ständig geregnet. Unsere Woche war noch fast die beste, es war ständig bewölkt mit einem garantierten Schauer pro Tag (mindestens...) 

Der Check-In erfolgt ebenfalls zügig und ab geht’s zum Bungi (per Golf-Mobil). Wir hatten per Mail einen Bungi rund um 250-270 gewünscht, es wurde 141. Was aber kein Problem war, denn diese Ecke ist ebenfalls sehr schön. Die Super-Deluxe-Bungis sind schöner gelegen, die Deluxe-Bungis haben z.T. nur Stein-Strand und oft sehr viele Korallenstückchen im Sand. Aus meiner Sicht sind die Top-Lagen 270-249 (schöner Strand, nah zur Beach-Bar) und 120-150 (andere Seite der Insel, nah am Zentrum, dazu Meeresrauschen, da „Ocean-Side“).

Die Ausstattung der Bungis ist prima und geschmackvoll, toll die Außendusche. Übrigens ist bei Super-Deluxe auch die Terrasse (überdacht) doppelt so tief, bei Regen nicht schlecht....

Essen: Wir hatten AI gebucht, bei unserem Veranstalter (FTI) war der Aufpreis zu HP etwa 20 Euro pro Person und Tag, absolut sinnvoll. Das Essen im Main-Restaurant ist von der Auswahl und Qualität her wirklich gut, daher haben wir Italiener oder Thai (beide teuer !) gar nicht erst probiert. Der Service war nicht so toll, Getränke kamen sehr langsam, offenbar weite Wege für die Kellner.

Die Wege zu den einzelnen Restaurants / Bars sind aber doch recht weit, Fahrrad mieten aus meiner Sicht Pflicht. 3 Dollar pro Tag ist das ganz sicher wert.

Zwei Ausflüge sind im AI mit drin, hier sollte man schnell buchen (Listen hängen aus), Plätze sind schnell weg. Den „Hallo Nachbarn“ haben wir nicht gewollt, Sunset-Fishing fiel dem Wetter zum Opfer. „Reef-Explorer“ für 18 Dollar war schön, kurze Bootstour und dann 90 Minuten schnorcheln an relativ intaktem Riff. Ansonsten unbedingt Rochen-Fütterung am Versorgungssteg (rechts von den Wasser-Bungis) ansehen und das Spa-Center probieren (Massage unter freiem Himmel war toll).

Das Publikum auf der Insel war bunt gemischt, viele Deutsche, Franzosen und Russen. Wobei die Russen in keiner Weise negativ aufgefallen sind, was in anderen Berichten so angeklungen ist.

Die Gretchen-Frage bei Sun-Island heißt eindeutig: „Ist die Insel zu groß ?“. Das Herz sagt Ja, der Verstand sagt Nein: klar ist ein „Robinson-Feeling bei der Größe der Insel nicht drin, obwohl man am Strand häufig fast allein war. Aber die breiten gepflasterten Wege, Tennisplätze, die Größe der Restaurants (riesig!), das passt nicht wirklich. Aber: Abends mal in großer Runde Karaoke, eine Cover-Band (gut!), Tennis bei schlechterem Wetter, mehr Auswahl beim Essen, etc. Das ist womöglich nicht Malediven-pur, aber trotzdem schön. Cocktail sind übrigens nicht AI und dazu noch ziemlich mäßig, über die Qualität der AI-Weine deckt man auch besser den Mantel des Schweigens, Bier OK ;-)

Schnorcheln: ist super und das Highlight. Man springt ins Wasser und fühlt sich im Aquarium. Die beste Ecke ist der Einstieg beim Italiener (mit Leiter), das ist dort wo man ankommt. Das Riff ist hier recht lebendig, wer es mal tot sehen möchte, der sollte bei Bungi 101 ins Wasser gehen, in der Fahrrinne dort wirkt es wie ein Friedhof. Zum Tauchen kann ich nichts sagen, für uns als Nicht-Taucher war die Zeit dafür zu kurz, was wir dazu gehört haben, das klang sehr begeistert.

Der Personal ist für mich der Wermutstropfen gewesen. Viele Mitarbeiter sind freundlich und bemüht, aber es fehlt mir die Begeisterung, das Interesse an den Gästen. Dies habe ich in der Karibik und besonders auf Mauritius anders und besser kennengelernt.

Mein Fazit: die Unterwasserwelt ist ein Traum und sollte der Grund für einen Malediven-Urlaub sein. Die Vegetation und die Strände sind schön, aber das gibt’s an anderen Zielen auch. Mir hat die Woche Spass gemacht, das Wetter war halt Pech und viele Punkte waren gut, aber noch mal Malediven eher Nein. Wenn, dann mit Tauchkurs.

Fragen?: drichter at sds-richter.de
 


 

11.04.2005 – 25.04.2006
Maledivenurlaub mit Krankenhausbesuch

Auch wir haben locker 50 Reiseberichte verinnerlicht bevor wir Sun Island gebucht haben. War sehr hilfreich, daher möchten wir auch unsrer Erfahrungen teilen. Ich entschuldige mich mal vorab das der Bericht erst so spät kommt.

Flug
Mit LTU von Düsseldorf. Was einem da geboten wird grenzt an Zumutung und hat mit dem was Emirates und Konsorten zu bieten haben nichts zu tun und viel billiger sind sie obendrein nicht. Ich bin 1,96m groß und es war mir nicht möglich meine Knie vor den davor liegenden Sitz zu bekommen. Wenn der Vordermann dann noch die Lehne zurückstellt kann man gleich in die Kopfstütze beißen. Die Stewardess ist gleich mehrmals über meine Beine gestolpert, was mir unangenehm war, dennoch hatte ich keine Möglichkeit meine Beine einzuziehen. Abschneiden kann ich sie ja schließlich nicht. Monitore gibt es auch nur alle paar Reihen, die Fensterplätze haben gar keine daher kann man nichts sehen wenn Leute im Gang umhergehen. Ist mir sonst egal, aber bei 10 Stunden. Großer Vorteil dieses Fluges ist allerdings das man direkt Fliegt ohne Umwege, weder über Dubai / Katar noch Colombo.
Der Flughafen in Male mutet recht chaotisch an, aber der Schein trügt, dass funktioniert da alles sehr gut wie ich meine. Die Passkontrolle geht schnell, die Koffer dauern etwas weil das Flugzeug groß und das Gepäckband sehr klein ist, daher können die das Gepäck nur in Schüben laden und müssen warten bis es von den Reisenden etwas leer geräumt wird um es wieder beladen zu können. Macht aber nix, schließlich ist man ja im Urlaub und nicht auf der Flucht. Weiter ging es dann mit dem Wasserflugzeug, kann ich nur wärmstens empfehlen und ist den Aufpreis locker Wert. Man ist schneller (35min. anstatt 2:30h im Schnellboot) und sieht auch noch ordentlich was dabei. Leider konnten unsere Koffer nicht mitgenommen werden und mussten mit einem anderen Flug nachkommen. Dies sagte man uns aber vorher. Die sollten eine Stunde später da sein und das hat super geklappt. Als wir auf der Insel die Anmeldeformalitäten erledigt hatten und zum Bungi wollten waren die Koffer bereits da.

Die Insel
Leute ich kann euch nur sagen, es ist wirklich so wie man es von den Bildern im Katalog erwartet.
Man wähnt sich im Paradies angekommen zu sein und das ist keine Übertreibung. Man bekommt wirklich nicht zu viel versprochen. Einfach geil, wenn ich das mal so salopp ausdrücken darf.
In manchen Berichten wird Sun Island ein bisschen als Ort des Massentourismus a la Mallorca verschrien, zu Unrecht wie ich meine. Meine Frau ist Mallorquinerin und ich selbst habe 10 Jahre dort gelebt und ich (oder sie) kann euch sagen, das Mallorca schön ist, aber da liegen Welten zwischen.
Trotz der Kapazität von 800 Gästen hat man ehr das Gefühl alleine zu sein. Klar wer einen Urlaub in totaler Abgeschiedenheit will und mal so ein richtiges Einsiedlerdasein führen will der ist sicher auf einer der kleineren Inseln besser aufgehoben. Ansonsten kann man auf Sun Island ein leben a la Robinson Crusoe führen nur halt mit allem Komfort. Man kann sich hervorragend zurückziehen und den lieben Gott ’nen guten Mann sein lassen. Aber so ab und zu möchte man vielleicht auch gerne etwas unternehmen, und das kann man da auch sehr gut.
Der Spabereich ist ein echter Knaller, wirklich wunderschön und man kann alle möglichen Massagen da machen. Die Preise sind gesalzen, aber das Erlebnis ist es wert. Wir haben die Partnermassage gemacht (Loabi Loabi) heißt so viel wie „Liebe Liebe“. Da wird man nicht nur massiert sondern auch durch das Ambiente verzaubert wie in 1000 und einer Nacht. Wer da nicht nachher auf dumme Gedanken kommt ist selber schuld.

Bungis
Wir hatten einen Standard Deluxe Bungi, nicht besonders hübsch aber völlig ausreichend wenn man zu zweit ist. Mit Kindern wird’s definitiv eng. Wir haben dort ein spanisches Ehepaar kennen gelernt die hatten einen Wasserbungi. Die sind deutlich schöner eingerichtet und auch etwas größer, kosten aber auch dementsprechend mehr. Uns war letztendlich der Standardbungi lieber denn im Bungi verbringt man eh nur wenig Zeit und wenn dann hat man lieber einen Strand und Palmen vor der Hütte als eine Terrasse und eine Treppe ins Wasser. Berichte über laute Bungis in nähe der Strandbar etc. konnten wir nicht bestätigen. Laut ist es eigentlich nur wo das neue Tauchcenter gebaut wird, aber es sah so aus als wenn die umliegenden Bungis vorsorglich nicht belegt waren. An Strand und Wasser gibt es auch nichts zu meckern egal wo. Nur auf eins sollte man achten. Bei manchen Abschnitten (z.B. wenn man auf die Wasserbungis guckt links) fällt der Strand schlagartig in einer ca. 1,5m Stufe ab, dummerweise bildet diese Stufe auch die Baumgrenze. Wenn man dort also nicht dauernd im Schatten liegen will müsste man ständig die schwere Liege runter und wieder rauf schaffen. Dies betrifft Deluxe wie auch superdeluxe Bungis.

Das Publikum
Ist wirklich bunt gemischt. Leute aus aller Herren Länder sind zugegen. Auffallen in amüsanter Weise tun eigentlich nur die üblichen Verdächtigen. Die Briten verkokeln halt gerne am Pool und die Asiaten trifft man nie ohne Kamera an, ich glaube die nehmen die sogar mit aufs Klo. Von pöbelnden Russen haben wir nichts bemerkt, sind zwar einige da aber die benehmen sich auch nicht besser oder schlechter als alle anderen.

Ausflüge
Wir hatten AI gebucht, das beinhaltet 2 Ausflüge. Beide sollte man auf jeden Fall machen. Der „Hallo Neighbors” führt zunächst auf die Nachbarinsel Holliday Island, das ist nur Werbung in eigener Sache und man könnte es sich eigentlich schenken. Dauert aber auch nur ein halbes Stündchen während dessen man umherspazieren kann. Immerhin stellt man fest die richtige Wahl getroffen zu haben denn diese Insel ist bei weitem nicht so schön wie wir meinen, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Dann geht es allerdings zu einer echten Einheimischeninsel und der Kontrast zur Hotelinsel ist schon krass. Wirklich interessant, können wir nur empfehlen denn wenn man schon so weit fliegt darf man sich auch ruhig mal einen Tag ein bisschen Kultur gönnen und sehen wie die Menschen dort wirklich leben.
Der Angelausflug bei Sonnenuntergang ist auch nicht zu verachten. Habe sogar nen kleinen Hai rausgeholt, den haben wir dann natürlich zurück ins Wasser geworfen. Alles was man fängt wird einem noch am selben Abend gebrutzelt. Sehr schmackhafte Sache und der Sonnenuntergang auf dem Meer ist atemberaubend.

Essen und Trinken
Das Restaurant ist riesig, kann mich nicht erinnern jemals ein so großes Restaurant gesehen zu haben. Wenn man lang durchguckt erkennt man die Leute am anderen Ende fast nur noch als Punkte.
Die Wege zum Buffet können zu weilen etwas länger sein. Macht aber nichts, jeder Gang macht schlank. Dennoch ist es nicht übermäßig laut, man kann schon in Ruhe essen. Der Service ist sehr gut. Wer auch sonst keine Probleme hat mit Menschen umzugehen wird auch dort keine Probleme haben. Wir haben so einige miterlebt die meinten sich großkotzig aufführen zu müssen. Wenn ich dem Kellner zu spüren gebe er sei der letzte Dreck kann ich wohl kaum auf Gegenliebe hoffen.
Das Essen selber, sowohl die Auswahl als auch Qualität und Quantität, ist erstklassig. Wer sonst nur in Gourmetrestaurants verkehrt findet auch hier sicherlich was zu meckern, ansonsten gibt es wirklich alles, auch lokale und Indische Gerichte (Vorsicht scharf). Auf Schweinefleisch muss man allerdings verzichten, aus gegebenen religiösen Gründen.

Ein Wort zu AI.
Um da durchzusteigen wie AI dort funktioniert muss man definitiv Betriebwirtschaft studiert haben.
Mal ganz ehrlich, es ist super kompliziert und streckenweise unlogisch. Ein Whiskey/Cola ist nicht AI und muss bezahlt werden, bestelle ich beide Getränke einzeln und würde quasi am Tisch mischen ist alles AI. Macht nicht wirklich Sinn. Immerhin hat man die Kontrolle durch die abgestempelten Quittungen die man dauernd und überall unterschreiben muss, egal ob AI oder nicht. Die dienen wohl ehr zur Kontrolle der Angestellten. Alles in allem lohnt sich AI aber und zwar auch für die die nicht viel Alkohol trinken (so wie wir). Ich habe mal nach dem Urlaub ein wenig nachgerechnet und bin in etwa auf denselben Wert gekommen denn die Getränkepreise sind gesalzen. Dazu gibt’s bei AI halt die Ausflüge und jeden Tag Wasser auf Zimmer.

Rochenfütterung
Die light Version gibt’s am Thairestaurant, dort tummeln sich dann auch Schwarzspitzenhaie, aber der echte Knaller ist die Rochenfütterung am Versorgungssteg. Die sollte man sich auf jeden Fall ansehen, außerdem kann man selbst zur Tat schreiten und die Rochen füttern und streicheln.


Schnorcheln
Ist eigentlich ein Muss. Ich habe zwar einen Tauchschein aber ich war einfach zu faul, außerdem hätte ich das ohne meine Frau machen müssen, denn vor dem Tauchen hat sie Angst. Also sind wir geschnorchelt. Dafür braucht man nur wenig Ausrüstung (die wir mithatten) und man ist unabhängiger. Schnorcheln kann man halt nur mal eben so und zwar eigentlich auch wo man gerade Lust hat.
Der Artenreichtum ist dort so vielfältig das man nur den Kopf ins Wasser stecken muss und schon ist man mitten in „Findet Nemo“. Ganz so ist es zwar nicht, aber es kommt der Sache schon recht nahe.
Auch der völlige Schnorchel Neuling wird schnell süchtig.

Die Angestellten
Ich habe selten so freundliche Leute getroffen, klar einen Miesepeter gibt es überall mal aber ehrlich gesagt in punkto Freundlichkeit könnten wir Europäer uns noch die eine oder andere Scheibe abschneiden, zumal die Freundlichkeit auch nicht aufgesetzt erscheint. Besonders möchte ich da Badhuru erwähnen, der PR Chef der Insel der übrigens auch die Ausflüge leitet. Als ich ins Krankenhaus musste hat er deutlich mehr für mich getan als er hätte müssen. Wir haben uns mit ihm angefreundet und uns lange und des Öfteren unterhalten. PR Chef hört sich ja toll an aber ich kann euch sagen der verdient weiß Gott nicht die Welt und ist alles andere als abgehoben.

Krankenhausbesuch
Die letzten vier Tage hatte ich ein ziemliches Problem am Hintern, leider im wahrsten Sinne des Wortes. Sagen wir es ging um ein etwas größeres Blutgerinnsel. Naja, nicht sehr appetitlich aber man kann es sich ja nicht aussuchen. Sitzen war schlecht und ins Wasser konnte ich gar nicht mehr. Irgendwie wurde das Ding auch immer größer, also ging ich zum Inselarzt. Vorab möchte ich noch sagen dass mein Wehwehchen nichts mit dem Aufenthalt dort zu tun hatte. Dasselbe Problem hatte ich leider schon des Öfteren. Als ich zum Inselarzt ging wusste ich also eigentlich schon was mir blüht. Der hat mir dann Tabletten und Creme gegeben und gesagt das müsste man operativ entfernen, er könnte das aber nicht machen das müsste ein Chirurg machen und dazu müsste ich nach Male ins Krankenhaus. Hatte ich mir ja schon fast gedacht. In Male gibt es zwei Krankenhäuser, ein staatliches und ein privates. Habe mich dann vorsichtshalber für das private entschieden. Der Inselarzt hat dann alles mit dem Chirurg im Krankenhaus besprochen. Ich sollte hin, schnippeln und wider zurück. Hörte sich gut an. Allerdings wusste ich nicht wie ich zum Krankenhaus kommen sollte wenn ich in der Hauptstadt bin, also fragte ich besagten Badhuru. Der bot sich sofort an mich zu begleiten. Ich lehnte erstmal ab denn ich hatte ein schlechtes Gewissen. Das währe nämlich für ihn keine Dienstreise gewesen. Er hatte einen Tag später 2 freie Tage (die hat er alle 2 Wochen) die er nutzen wollte um zusammen mit seiner Frau und seiner 2 Jahre alten Tochter seine Familie in Male zu besuchen. Spontan verlegte er seinen Urlaub einen Tag vor um uns begleiten zu können. Ich willigte ein unter der Bedingung mir nur den Weg zum Krankenhaus zu zeigen und dann seine 2 Tage mit der Familie zu genießen.
Da es nicht möglich war am selben Tag hin und auch zurück zu kommen mussten wir außerdem noch eine Nacht in einem Hotel in Male buchen. Hat alles Badhuru von der Insel aus gemacht. So ging es also mit dem Speedboat (für mich mittlerweile liegender Weise) nach Male, dort angekommen verfrachtete er seine Frau und seine wirklich süße Tochter in ein Taxi und schickte sie nach Hause, das bekam ich erst mit als es schon passiert war. Nun ging er mit uns zum Krankenhaus. Um es gleich vorweg zu nehmen, Das Krankenhaus spottete jeder Beschreibung. Da ging es zu wie im Taubenschlag. Menschenschlangen bis auf die Strasse. Badhuru kennt da aber Hinz und Kunz und wir kamen recht schnell dran. Eine Stunde gewartet, das ist da mega schnell. Der Eingangsbereich war noch ganz OK, dahinter wird es aber dreckig und speckig. Auf der suche nach einer Toilette habe ich so einiges gesehen das ihr gar nicht wissen wollt, glaubt mir. Klopapier z.B. ist Fehlanzeige, auch auf Nachfrage gibt es einfach keins. Muss halt auch so gehen. Die Toiletten selber….. naja, lassen wir das. Als ich ins Behandlugszimmer kam bot sich mir ein Anblick bei dem ich mich schlagartig Gesund fühlte, ihr versteht schon, mir ging es noch nie besser. Der Arzt sah nach und eröffnete mir dann dass er mich erst am nächsten Tag operieren könne und danach müsse ich wenigsten zwei Wochen zur Beobachtung bleiben. Also die alte Leier. Man macht aus einem ambulanten einen stationären Fall und kann mehr abkassieren. Habe ich nicht gesagt, aber es lag auf der Hand. Nach einigem hin und her habe ich dann alles abgeblasen und mich entschlossen die Schmerzen auszuhalten bis ich zurück in Deutschland war. Erst mal kann ich ja nicht so lange Urlaub machen wie ich will. Der Arzt sagte natürlich das mit der Beobachtung wäre wichtig wegen eventueller Infektionen, da habe ich nur gedacht: Na da komme ich wahrscheinlich kranker wieder raus als ich rein gekommen bin. Das Problem war das mir ja ein 10 stündiger Flug bevorstand bei dem ich sitzen musste. Der Arzt meinte abschließend was denn wäre wenn es platzt? Daraufhin sagte ich nur dass dann der Inselarzt ein Problem hätte. War mir alles egal, ich wollte nur noch da raus. Badhuru verstand das natürlich nicht ganz, hielt uns aber auch nicht unbedingt für zickig. Ist zwar hart, aber wenn man keine bessere medizinische Versorgung kennt kann man das vielleicht auch nicht verstehen. Sauer war er jedenfalls nicht, ganz im Gegenteil er hat fast beide Tage komplett mit uns verbracht und uns die Stadt gezeigt und dabei viele interessante Informationen gegeben. Wir waren auch 2 mal zusammen Essen und er hat immer bezahlt (und zwar aus eigener Tasche). Mann war mir das peinlich, aber ich hatte keine Chance, der war sofort beleidigt und gab zu verstehen das er das als Unverschämtheit ansieht wenn ich zahle. Da habe ich mich dann auch nicht mehr getraut. Einzig eine Cola am Flughafen konnte ich ihm unterjubeln. Wir fuhren dann zusammen zurück auf die Insel. Ich hatte etwas Glück denn durch die Creme ging die Schwellung etwas zurück und das Ding hielt, auch im Flugzeug konnte ich halbwegs gut sitzen. Zurück in Deutschland bin ich am nächsten Tag zum Hausarzt gegangen der hat mir das kurz weggeschnippelt und ich konnte nach Hause gehen. Da meckere noch einmal einer über unsere Ärztliche Versorgung.
Badhuru habe ich einen Brief, quasi ein Dankesschreiben geschrieben und ein fürstliches Trinkgeld beigelegt. Den habe ich dann verschlossen seiner Frau übergeben, denn er hätte es sicherlich abgelehnt.
Übrigens, die Reiseleitung war mit dem Problem völlig überfordert, ohne Badhuru wäre das nie so glatt gelaufen.

Fazit
Einfach nur toll. Hinfahren und glücklich sein. Spabereich möglichst nicht auslassen, reißt zwar ein Loch in die Urlaubskasse aber ist wirklich toll. Nur Krank sollte man halt nach Möglichkeit nicht werden. Das Krankenhaus sollte man wirklich nur aufsuchen wenn man quasi schon den Kopf unterm Arm trägt.


 


 

Reisebericht Maldiven Sun Island 20.Mai- 04.Juni 2006-06-12

Anreise
Samstag abend flogen wir mit der Lufthansa (herrlich viel Platz) nach München. Wir landeten dort beim Gate G um 19.05h und mussten um 19.15h beim Gate B sein- wir sind also gelaufen und waren schon nass geschwitzt, bevor wir überhaupt gelandet sind ;) Haben aber den Anschluss bekommen, und wie soll es auch anders sein, haben dann noch 20min warten müssen- war ja klar ;)
Weiterflug nach Male mit der LTU und jedes Mal denke ich, dass es eine absolute Frechheit ist, wie eng und klein diese Sitze sind. Da es ein Nacht- Flug war hatte ich dann auch noch das Vergnügen, dass ich nicht schlafen konnte und 2 std vor Landung wollte ich nur noch raus aus dem Ding ;)
Beim Verlassen des Fliegers schnappte ich erstmal vergeblich nach Luft…. 80% Luftfeuchtigkeit habe ich mir irgendwie immer anders vorgestellt ;) Gott sei Dank hatte der Flughafen Klimaanlage.
Abfertigung ging recht flott nur beim Wasserflieger mussten wir noch eine halbe std warten.
Der Wasserflieger- Flug selbst war fantastisch- aber ganz vorne sitzen ist ein Muss, denn die Mini- Ventilatoren sind besser als gar kein Lüftchen in dem warmen Ding. Und sie sind laut, sehr laut! Vorweg bekam man aber noch Ohrenstöpsel.
Nach kurzer Zwischenlandung erreichten wir nach 45min Sun Island. Landung beim Floß und das Dhoni wartete schon. Beim Gang über den Steg zur Insel konnten wir Diese in vollen Zügen betrachten. Dann stand schon ein Angestellter mit kalten, nassen nach Zitrone duftenden Handtüchern bereit und in der Lobby warteten schon unsere Kokosnüsse und unsere IST- Dame auf uns. Anmeldung ging super schnell und dann nix wie zum Bungi. Um die Koffer mussten wir uns die ganze Zeit nicht kümmern, die wurden schon ab dem Wasserflieger für uns getragen.
Dann nur noch ab in die Badeklamotten und hinein ins kalte Nass

Wetter:
Achtung!!: Ich, genauso wie andere befreundet Frauen, haben echte Schwierigkeiten gehabt, sich an das Klima zu gewöhnen! Wir haben alle 1- 2 Tage gebraucht! Ich konnte vor Hitze kaum gehen und hatte das Gefühl, als würde mir jmd die ganze Zeit den Magen drücken. Aber nach nicht ganz 2 Tagen war alles wieder vorbei und man konnte es richtig genießen! Dann ist das Wetter, ausser dass man dauernd schwitzt;), echt angenehm. Temperatur dauernd um die 30, meist drüber, Luftfeuchtigkeit 77-80% und im Schnitt 1/3 des Urlaubes bewölkt- wo wir aber auch recht froh mal drum waren!! Auch der Wind bringt kaum Abkühlung. Nachts keine große Abkühlung und das Meer hatte immer angenehme Temperatur. Das Meer wurde mit den Tagen immer welliger und zum Teil kamen richtig Brecher rein. Fazit: durchweg tolles Wetter, so wie man es halt braucht ;)

Bungi
Wir hatten Bunginummer 195- um man kann sagen, dass Bungi 195-219 der schönste Strandabschnitt ist und das schönste Meer hat. Der Strand ist wie Puderzucker und das Meer ist direkt recht tief und ideal zum schwimmen. Auch ist die Bepflanzung am Schönsten dort- natürlicher Sonnenschutz sind die Palmen wie überall auf der Insel. Und man ist schnell bei Main Restaurant, man braucht also kein Fahrrad.
Wobei wir dann auch beim Nachteil sind: man hört immer abends die Mainbar! Generell hat uns das nicht so gestört, NUR ca 1-2 die Woche drehen die da richtig laut auf, und ich meine damit auch wirklich laut!! Man hört dann den Bass richtig knallen im Bungi! Wir waren meist so müde, dass wir dennoch gut geschlafen haben, aber es wird nicht allen so gehen denke ich. Ausstattung war ok und von der Größe her super. Matratzen waren ziemlich hart, aber das mochten wir auch so.

Allgemein zur Lage der Bungis:
149- 178 ist auch noch recht nett von Strand und Meer her, aber 101-148 (liegt direkt daneben) ist wirklich nicht mehr schön, denn der Strand hat da sehr hohe Absätze, die Wurzeln gucken raus und die Bepflanzung ist so dicht, das alles recht duster aussah.

211-248 da ist der Strand extrem weit entfernt, denn zwischen Bungi und dem eigentlichen Strand ist ein breiter Streifen von grasartigen Pflanzen und da sahen wir auch niemanden liegen- aber dafür kann man dann zu Beachbar laufen und sich da auf die Liegen legen.

249-318 da hat man die allerschönste Aussicht, aber super viele Korallen im Wasser auf dem Boden, ohne Schuhe geht da nix, und so gut wie kein Strand (laut eines Pärchen, die im Vorjahr auch da waren, war das letztes Jahr aber noch ganz anders) und die Strömung dort im Wasser ist extrem!! Und man kann sogar bis zur Riffkante laufen, sprich da kann man noch stehen.

391-530 Strand war ganz ok, aber auch felsig. Gefiel mir aber nicht besonders.

Essen
Das war abwechslungsreich und gut. Viel Fisch und Nudeln. Aber auch Fleisch- sehr zäh! Was super lecker war, waren die Hühnchen!!! Kann ich nur empfehlen. Nach einer Woche wiederholte sich alles, hat mich aber nicht gestört. Dank der eigenen Obstplantage auf der Insel hat man immer super leckerere und frische Früchte zum Essen. Auffallend: alles sehr sauber! Letztes Jahr in Ägypten hatte ich schon nach 2 Tagen Durchfall, hier kein einziges Mal! Auch war kein Anstehen beim Buffet (ca 600 Leute auf der Insel). Also alles prima.

Service/ Sauberkeit
Naja, also unser Roomboy war nicht wirklich sauber, gewischt und die Becken sauber gemacht hat er nie!!! Es war zwar immer alles aufgeräumt, aber richtig sauber nicht- schade eigentlich. Aber der Roomboy von einem befreundeten Pärchen muss super klasse gewesen sei- also auch da eine Sache der jeweiligen Einstellung und keine Gesamteinstellung der Angestellten. Was wohl auffällt, dass 80% der Belegschaft nur nett sind, wenn genug Trinkgeld fließt- bedauerlich! Und wenn Russen in der Nähe sind, dann wartet man schon mal 1std auf seinen Cocktail abends! Wir haben uns auch während des Urlaubs mit einem Pärchen am Nachbartisch angefreundet und eines abends kamen wir auf die Idee, doch einfach unsere Tische zusammen zu schieben. Dessen Waiter lachte darüber und wir machten Scherze. Darüber sagte mein Partner zu unserem Waiter, dass wenn er vorbei wolle Zoll bezahlen müsse… wie gesagt, wir waren die ganze Zeit am Lachen und der Waiter vom Nachbartisch lachte mit.. daraufhin sagt unser Waiter: Hitlers Front gäbe es nicht mehr und wir sollen gefälligst die Tische auseinander stellen! Übel, oder?!?! Naja, danach habe ich ihn auf jeden Fall nicht mehr mit dem Popo angesehen ;)

Es lagen auch am Wegesrand über Tage größer Biomüll- halden und es waren Massen an Krähen auf der Insel. Laut Urlauber, die im Vorjahr da waren, war das letztes Jahr wohl auch nicht so..

Tiere:
Einige Ameisen, aber mehr als maximal eine Ameise im Bungi wurde nie gesichtet ;) Moskitos auch einige, hatte aber maximal (hatte mich nicht eingeschmiert) 10 Stiche im Urlaub- der Inseldoctor hat tolles Antijuckzeugs (einmal einschmieren reicht)
Jede Menge süße Geckos! Viele Eidechsen und Flughunde- total schön! Und auch jede Menge Krähen und „Hühnchen“ Total niedlich sind die Einsiedler- Krebschen!
Im Wasser viele tolle Fische ;), Rochen und Haie und am Hausriff wartet sogar in der Nähe des Einstieges eine hübsche Moräne auf euch;)
Delphine waren sogar direkt beim Hausriff zu sehen wie auch mal eine Schildkröte.

Schnorcheln:
Kann man super am Hausriff, aber am besten morgens! Da ist die Sicht am besten, man kann aber schon mal Pech haben. Das tolle ist, das dort der reguläre Einstieg auch für Taucher ist und deswegen ist da auch eine Süßwasser- Dusche! Nachmittags kann man dann bei den Bungis 249 aufwärts oder beim Thailänder (da gibt es eine Leiter) zur Riffkante schnorcheln (recht anstrengend wegen extremen Strömungen, aber der Rückweg super leicht, weil man sich dann treiben lassen kann;) ) Dort kann man dann auch schon mal Haie und Schildkröten sehen!!
Überall kann man aber zu kleineren Korallen schnorcheln und auch das ist schon ein Erlebnis. Gesamtbild: kleine Korallen sind schon recht bunt nur das Hausriff ist immer noch recht grau, aber dafür sieht man wirklich viele schöne Fische! Besonderes Erlebnis: auf dem Heimflug habe ich aus dem Wasserflugzeug einen Walhai gesehen! Das war toll, weil man ihn dann in seiner ganzen Pracht gesehen hat 

Bevölkerung:
Zuviel Russen!! Sorry, aber war wirklich so.. die sind uns echt unangenehm aufgefallen. Gott sei Dank sind die meisten und auch die meisten Engländer immer am Pool aufzufinden also dementsprechend waren wir nicht in der „Schusslinie“.
Denn: man sah höchsten 1xstd jmd am Strand vorbeilaufen. Ansonsten waren Strand und Meer leer! Quasi:
Privatliege
Privatstrand
Privatmeer ;)
Man hatte den ganzen Tag seine Ruhe, das war echt klasse. Mal lag in Sichtweise der Bunginachbar, aber sonst…. Toll!!

Unterhaltung:
Jeden Abend wird an der Mainbar ein Programm geboten, das sieht man dann anhand einer Tafel auf dem Weg ins Restaurant. Fand ich alles recht fade außer der Live- Band. Die war echt klasse!!!

Sonstiges:
Fahrräder haben wir nur 2x einen Tag gebucht um mal ein bisschen zu sehen aber ansonsten waren sie nicht nur überflüssig sondern auch echt gefährlich, weil die Bremsen total schlecht waren und sie generell oft Schrott sind (für 3$ am Tag Wucher). Wir hatten auch leider das Pech, das an den letzten 3 Tagen morgens bei Ebbe es an unserem Strand total nach Schwefel gerochen hat… und sogar beim Silberring ist im Wasser blau- lila- grün angelaufen! Keiner konnte uns sagen, woher das kommt. Fanden wir doch recht komisch.
Was man unbedingt machen muss, ist sich massieren zu lassen!!!!!!!! Die Frauen dort sind göttlich und ich habe noch nie eine bessere Massage bekommen (Gruß an Elisa).
Die Shoppingmeile ist ganz ok, empfehlenswert der Sportladen! Da bekommt man ganz gute Sachen zum humanen Preis. Der Souvenirladen ist Abzocke und man sollte dann doch lieber nach Mamigilli fahren!! Dort kann man prima einkaufen und sieht dann noch etwas von maledivischer Lebensweise!! All inclusive hätte sich definitiv nicht gelohnt! Wir haben Vollpension gehabt und haben mit Ausflügen 800$ zusätzlich gezahlt (Wasser und Cola- Trinker, 2 Ausflüge, 2 Massagen, einige Cockailabende, incl Einkauf im Sportladen) Es gibt dort auch eine Leihbücherei! Da war ich ganz froh drum, denn meine beiden Bücher hatte ich durch. Da gibt es jede Menge deutsche Bücher und auch neuwertige Romane (aber bitte alle wieder zurück bringen ;))

Was man auf jeden Fall braucht/ machen sollte:

Teelichter (hatten 1x einen Stromausfall)
Schnorchel und Flossen
LSF 20& 15
Sonnenhut
2.Kissen aus dem Schrank nehmen und als Kopfstütze auf den Liegen benutzen!
Mit der Auflage ins Wasser gehen und drauf legen
Im Spa- Bereich sich massieren lassen
Beim Italiener essen (selbst gemachte Nudeln, super Service!)
Beim Italiener Cocktailchen trinken
Den Sonnenaufgang angucken
Souvenirs kaufen auf Mamagillli
Den Ausflug Reef Explorer mit machen
Rochenfütterung
Haifütterung
UW- Kamera
Viel Trinkgeld

Was man nicht braucht/ machen sollte:

LSF 30
Tabletten gegen Durchfall
Eine Luftmatratze
Cocktailchen an der Mainbar trinken (es sei denn man hat Geduld, einen super Kellner und mag es laut)
Taschenlampe
Ausflug Hello Neighbours
AI (es sei denn man trinkt viel Kaffee, Bier und treibt viel Sport)

Thema Kinder:
Nur ganz kurz: die meisten Kids, die ca 1-2 Jahre alt waren, und die wir getroffen haben, haben echt gelitten. In den ersten Tagen waren die zum teil apathisch. Aber wenn wir erwachsene Frauen Klimaprobleme haben, will ich nicht wissen, wie es dann so kleinen Würmern geht. Sie taten mir auf jeden Fall leid, vor allem, weil sie gar nicht selber sagen konnten, was ihnen alles weh tat und warum ihnen schlecht geht. Ich konnte solche Eltern nicht verstehen. 2 Tage vor Abflug kamen neue Nachbarn, die hatten einen 2-jährigen dabei. Der schlechte Scherz war, dass er keinen Sand mochte!! Der saß den ganzen Tag auf Handtücher auf der Terrasse und hatte in einem kleinen Eimer Wasser für die Füße! Also das ist ja wohl kein Urlaub für das Kind sondern für die Eltern- das fand ich echt egoistisch! Sorry, meine Meinung.

Fazit:
Eine wunderschöne Einsteigerinsel. Man hat viel Möglichkeiten und Abwechslung. Aber mir waren ersten zuviel Russen dort und zweitens brauche ich bei so einem Urlaub keine Abendprogramme- also zu laut (ab Bungi 210 hörte man aber wohl nix mehr) Aber der Spa- Bereich ist traumhaft schön! Unbedingt mal sich dort verwöhnen lassen- ist in dieser Umgebung doppelt schöner! Wir haben uns aber super entspannt und haben die Ruhe richtig genossen, denn die hatte man am Tag wirklich. Und dann diese Farben!! Das Wasser und die Sonnenaufgänge… wunderschön!!

Wenn mich aber jmd. jetzt fragt, dann würde ich Sun Island nicht mehr weiter empfehlen! Es sei denn er möchte Einkaufsläden, viele Sportmöglichkeiten und abends Action haben ;)

Wir selber wollen auf jeden Fall noch mal auf die Malediven, werden uns dann aber für eine Kleinere entscheiden!

Lieben Gruß

Melanie& Sascha aus HH
 


 

14.03.- 29.03.2006

Hallo,

Da wir sehr viele Informationen aus diesen Reisberichten gezogen haben, möchten auch wir unsere Meinung hier kundtun. Unser Alter: 46 und 45 Jahre Die neunstündige Anreise ab Frankfurt(23.40 Uhr) mit LTU bis Male war eher beschwerlich, da die Sitzreihen doch sehr eng bestuhlt sind. Wir haben ab Male den Seaplane Transfer genutzt. Wirklich sehr zu empfehlen. Auf Sun Island angekommen hat uns natürlich auch sofort das Maledivenflair in Beschlag genommen. Alles lief flott und reibungslos. Koffer sofort aufs Zimmer. Leider konnte unsere Reservierung für die Bungalows 210-250 nicht berücksichtigt werden. So waren wir in 309 untergebracht. Es ist leider sehr stickig auf dieser Seite der Insel. Dort weht kein Lüftchen, und baden kann man auch bei Flut nicht. Dafür sieht man kleine Haie und Rochen. Wir sind eben zum Baden an die Mainbar, oder zum Italiener. Leider hatten wir ab der zweiten Woche derart viele Moskitos im Zimmer, dass wir aussahen wie Streuselkuchen. Trotz Autan und chemischen Keulen der Hotelleitung. Na ja, dies war jedoch der einzige Wehmutstropfen. Die Zimmer wurden zweimal täglich gereinigt. Es war immer alles sauber. Das Essen war abwechslungsreich und gut. Etwas mehr Meeresfrüchte wären meiner Meinung nach schon möglich gewesen. Es gab immer zweierlei Fisch, aber jeden Tag den gleichen. Schade. Viel verschiedene Pasta, Reis, Kartoffeln und Gemüse. Obst und anderer Nachtisch war sehr vielfältig. Uns hat es geschmeckt. Beim Sunset Fishing war leider nix los. Ebenso bei Hello Neighbours. Es kostet nix, und bringt auch wirklich nicht viel. Die Einheimischen auf Fenfushi, sind hautsächlich die Arbeiter auf Sun Island. Beim Manta Point hatten wir ausser hohen Wellen, leider nichts gesehen. Die halbe Besatzung hat die Fische gefüttert, der Rest durfte nur mit Schwimmweste zum Schnorcheln. Das war mal was anderes. Ansonsten war dieser Urlaub relaxen von morgens bis abends. Schnorcheln beim Italiener war für uns einmalig. Was da alles rumschwimmt an Fischen. Gigantisch. Langeweile gab es nie. Abends an der Mainbar ging es meist ruhig und nett zu. Die Getränke ließen manchmal auf sich warten, manchmal waren sie schneller da als man leer getrunken hatte.

Der "Geheimtipp" ist die Beachbar. Dort ist immer sehr wenig los, und es ist wirklich gemütlich da. Es war ein schöner Urlaub auf Sun Island. Nur zwei Stunden Regen in zwei Wochen, da kann man nicht meckern. Meckern können wir nur wegen des hohen Preises für eine solche Reise. 5000 Euro für zwei Personen, zwei Wochen all inclusive, ist schon ne Menge Kohle. Aber man weis es ja vorher. Wir werden die Malediven wieder mal besuchen. Dann auf einer kleineren Insel für nur 10 Tage.
 


 

Reisebericht Sun Island 20.04.05-02.05.05

Am 20. April 2005 ging es via Dubai, mit dem Emirates, nach Male. In Male angekommen mußten wir eine Stunde auf den Speedboottransfer, nach Sun Island auf dem südlichen Ari Atoll, warten. Dir Fahrt mit den Speedboat verlief ohne große Probleme, und dauerte 3 Stunden, leider waren die Fenster vom Boot blind, man konnte 3 Stunden nichts sehen L. Wir haben auf der Insel ein Upgrate auf Flugtransfer gebucht, kosten 100,-$, die sich gelohnt haben. Der Transfer mit dem Flugzeug alleine ist schon ein Erlebnis.

Auf der Insel angekommen, wurden wir mit Erfrischungstüchern und einem Kokosgetränk begrüßt. Wir mußten in der Lobby eine weitere Stunde warten bis wir in die Zimmer konnten.

Wetter
Das Wetter war, wie man es auf den Malediven erwartet, sonnig, allerdings sehr heiß (ca. 33°) und die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch. Bei Ebbe war die Sicht Unterwasser sehr gut, bei Flut trübte sich das Wasser.

Das Inselbild
Für maledivische Verhältnisse einfach riesig. Die Vegetation ist üppig mit vielen Kokospalmen. Die Wege sind gepflastert. Zu jedem Bungalow gehören 2 numerierte Holzliegen mit Auflagen. Ich fand den Südstrand, vor den Bungalows Nr. 400 - 480 (Standart) am schönsten, die Lagune war bei Flut herrlich zum schwimmen, und vom Stand aus hatte man einen typischen Malediven Ausblick. Der Steg zum Thai Restaurant (Wasserbungalows) zieht sich endlos, es sind ja auch immerhin 70 Wasserbunglowzimmer, gebaut in 2er Einheiten, davon 4 Präsidentensuiten.
Fahrräder kann man sich leihen. Die Strände wurden regelmäßig, von den Blättern, gesäubert.

Die Shoppingmeile
Hier hatte ich zum ersten mal das Gefühl nicht auf den Malediven zu sein, es gibt einen Juwelier, ein Fotofachgeschäft, ein Fotolabor, eine Sportartikelladen, einen Souveniershop, einen Shop vom Spa (wurde neu eingerichtet), ein Internetcafe, welches sehr günstig ist ( 20min. ca. 1,10$).

Was sonst noch
Es gibt eine Spielhalle, ein Fitnesscenster, eine Bibliothek.
Diverse Reiseveranstalter haben ihr eigenes Büro dort (Thomas Cook Reisen, Meier's Weltreisen, Neckermann, TUI), diese waren mit deutschen Angestellten zu bestimmten Uhrzeiten besetzt. Kumara Reisen und Berge&Meer waren zumindest in Male telefonisch zu erreichen. An dieser Stelle möchte ich auf den Reiseveranstalter "Vacao" (SonnenklarTV) hinweisen, wer kein Englisch kann, sollte die Finger von diesem Reiseveranstalter lassen, das Hotelpersonal ist englisch sprachig ist, und man hat vor Ort keinen deutsch sprechenden Ansprechpartner.

Das Riff
Ich war nur einmal Schnorcheln, (und das auch nur am Vormittag, nachmittags trübte sich das Wasser) uns war Weg zum Italiener (Einstieg zum Riff) zu weit weg.

Die Verpflegung
Das Hauptrestaurant ist riesig, selbst hier sind die Wege zum Buffet weit.
Frühstück:
Omelett, Beef, Würstchen, gedünstetes Gemüse, Thunfisch, Marmelade, Käse, Obst, Cerealien, Säfte
Mittag- und Abendessen:
Zum teil lange Warteschlangen am Buffet, das Essen bestand wie bereits auf Fiha Lohi, aus Hühnchen, Fisch, Rindfleisch (welches immer sehr zäh war) immer anders zubereitet, ab und zu Lammfleisch, Reis, Pommes, Potatoes, Salate, gedünstetes Gemüse.

Ausflüge
Sunset Dolphin Tour (5:30-7:30 Uhr) - sehenswert 20,-$
Einheimischen Insel - sehenswert 13,-$

Wäscheservice
Sehr gut und schnell, aber teuer (Jeans 4,20$).

Getränkepreise
Cola 3,50$
Bier 4,00$
Wasser 1,5l 3,00$
Wein 6,00$

Sonstiges Inselangebot
Tägliche Haifisch Fütterung beim Thai-Restaurant (18:30 Uhr) Tägliche Rochen Fütterung am Versorgungssteg (21:00Uhr), hier kann man selbst füttern und die Rochen lassen sich streicheln - ein echtes Highlight.

Auslastung und Publikum
Gegen ende des Urlaubes war die Insel zu 70% Ausgelastet, am Strand haben wir davon nichts bemerkt (sehr ruhig). Dagegen ging es am Buffet ziemlich turbulent zu, was zum teil auch an den Massen der Ostblock Touristen lag. Laut, gröhlend, drängelnd, schubsend, betrunken, brutal -einfach wiederlich. Auf diese Art wurde einen so manche Urlaubsfreude verdorben, leider hat das Inselpersonal nicht eingegriffen und die Pöbeleien gegen andere Touristen geduldet. Ich habe mich mehrmals an der Rezeption beschwert aber nur Schulterzucken und verzweifelte Blicke geerntet. Die hatten anscheinend selbst Angst vor Übergriffen der Ostblock-Touristen Meine Mutter hat sich nicht mehr alleine zum Buffet getraut.

Fazit
Es war eine schöne Zeit auf Sun Island, für "nur" Schwimmer ist die Insel Ideal. Beim Relaxen am Strand bekommt man ein schönes Malediven Feeling.

Der Rest der Insel kann überall auf der Welt sein.
Auf den Malediven brauche ich kein Fotofachgeschäft, oder ein Fitnesscenter und schon gar keinen Juwelier, auf eine tolle Poolanlage kann ich auch verzichten, die gepflasterten Wege scheinen zum Teil endlos zu sein.
Wir werden in Zukunft Inseln vermeiden auf denen Ostblock-Touristen in Scharen verweilen.

Am 02.05.05 ging es zu einem 4 tägigem Stopover nach Dubai. Vielleicht interssiert es dem einen oder anderen:
Dubai ist eine pulsierende Metropole um die Hauptsehenswürdigkeiten (Gold- und Gewürzsouk, Stadtrundfahrt, diverse Shoppingcenter) sich in Ruhe anzuschauen sind 4 tage zu kurz.  Ein absolutes Erlebins ist die Wüstensafari mit dem Geländewagen.

 


 

Reisebericht SunIsland 15.01-30.01.2005

Viele hilfreiche Reiseberichte informierten mich vor meinem Reiseantritt, deshalb möchte ich auch Anderen hier einen kleinen Reisebericht widmen.

Sun Island ist eine gepflegte recht große Insel (ca. 1,5 Km x 200m), welche ca. 800 Touristen versorgen kann. Alle Bungalows sind herrlich in die üppige und gepflegte Vegetation integriert und stehen so tagsüber schön im Schatten. Unter den Bäumen/Palmen am Strand wird regelmässig gefegt, alle ist pikkobello sauber.

Auf der Insel gibt es eine wirklich reichhaltige Infrastruktur, Souvenirshop, Elektronikgeschäft,Fotogeschäft,Pool, Businesscenter/Internet 15Min/1,-USD, Sportgeschäft, ein tolles Spa (man fühlt sich sehr wohl) 90 Min. Ganzkörpermassage v. 10-13h für ca. 85,-USD, Fitnessstudio, Tennis- u.
Fussballplätze, Volleyballplätze, kleine Krankenstation, Dekompressionskammer im Bau, tolle Beachbar, großer Sportstrand mit Wasserski, Jetski, 3 Katermaransegelboote, diverse Funsports, Surfen (Nicht im AI). Die Insel verfügt über eine eigene Meerwasseraufbereitung fürs Duschwasser/WC und eine kleine Abwasserklärung, sowie natürlich einige fette Dieselstromgeneratoren (sehr leise, keine Abgase zu riechen).

Für Taucher und Schnorchler bietet die Insel ein wunderschönes Hausriff welches direkt über einen ca. 150m langen Steg erreichbar ist. Unmittelbar am Hausriff ist auch ein Ital. Restaurant/Pizzeria wo auch der Einstieg ins Riff möglich ist, und die Divingschule, sowie der kleine Hafen liegt.

Optimal ist die Insel und das Angebot für Taucher oder solche die es werden wollen, da ca. 10-15 tolle
Tauchlehrer/Innen(Deutsch/Englisch/Französisch/Dihevi/Japanisch/Koreanisch)
zur Ausbildung oder Begleitung zur Verfügung stehen. Das Leihequiqment ist ok, Schnorchelausrüstung sollte unbedingt eine eigene mitgebracht werden, da man sie sonst vor Ort teuer mieten muss und letztendlich doch den Kaufpreis durch Miete bezahlt.

Die Zimmer wurden zweimal täglich gereinigt, auch verstopfte Abflüsse in Dusche/WC werden umgehend gereinigt. Ich hatte keinen Grund zur Beanstandung. Mit den zwei bis drei Armeisen und Tausendfüsslern, die sich mal ins Zimmer verirren muss man sich arrangieren. Die haben sich aber nur verlaufen und wollen nix vom Menschen, na ja und die singen ja Nachts auch nicht laut ;-)

Mückenstiche waren im AI enthalten, in 14 Tagen jedoch nur 4 Stück, wenn man mal das Autan nicht aufgelegt hat.

Draußen gibt es viele witzige Vögel, knuffige und mückenfressende Geckos, Abends Krebse am Strand. Ein traumhafter, sauberer Strand (vergesst die Karibik). Das Wasser am Strand ist auf der Südseite ca. 40cm tief bis ca.
200m von der Insel/Riffkante und auf der Nordseite ca. 80-100cm tief bis ca.
200-300m von der Insel/Riffkante. Schwimmen ist also nur bedingt möglich, besser ist aber eher Schnorcheln am Hausriff, dort kann man auch seine Bahnen schwimmen wenn man das braucht. Am Strand der vor den meisten Bungalows liegt, findet jeder seinen Platz. Zu jedem Bungi gehören zwei nummerierte Holzliegen mit weicher Auflage und Strandtücher, die man wahlweise in die Sonne oder den Schatten schieben kann.

Der ganze Hotel-Staff war unerwartet gut organisiert, alle sind bemüht.
Staff mit höherem IQ, sind bis auf ein paar Bauarbeiter, Köche, Tischkellner sehr nett und freundlich. Wer mal einen unfreundlichen Tischkellner zugewiesen bekommt, kann ihm mitteilen dies zu ändern oder um den Tischkellner "Shareef" bitten, das war mit Abstand der höflichste.

Einziges Manko war die ale zwei Tage stattfindende Plastikmüllverbrennung in der Mitte des Ostteiles der Insel. Wenn man den Müllverbrennungsplatz nicht geshen hat, nimmt man den leichten Geruch nicht wahr und denkt es wäre ein Epoxydharzgeruch von irgendeiner Pflanze. Die Verbrennung erfolgt jedoch sehr dezent. OK - wer führt mal den grünen Punkt dort ein ?!

Am Weststeg der Insel werden jeden Abend süsse Rochen (Stingrays) gefüttert und von Touristen gestreichelt :-(

Gott sei Dank war es bei meinem Besuch zum Leid des Eigentümers sehr ruhig auf der Insel, da in der ersten Woche nur ca. 200 Touri`s dort waren und in der zweiten Woche lediglich noch 100 Touri`s.

ALSO LEUTE - REIST DORT HIN UND UNTERSTÜTZT DIE EINHEIMISCHEN UND RESORTS BEIM ÜBERLEBEN !

Selbstverständlich interessierte ich mich auch dafür ob irgendwelche Schäden durch die Todeswelle entsanden sind. Ich fragte dazu die Jungs vom Sportstrand, was sie sahen. Einer von denen sass zum Zeitpunkt des Eintreffens der Welle an der Beachbar und beobachtete das der im wasser geparkte Jetski plötzlich mehr zu sehen war als normal. Er stand ca. 1m höher im Wasser für ca. 10 Minuten, da das Wasser um ca. 1m angestiegen war.
Die Jungs wunderten sich und Ihnen war schnell klar das etwas nicht korrekt war. Die Welle hatte sich doch warscheinlich schon an den weiter östlich gelegenen Inseln gebrochen und richtete auf SunIsland KEINEN Schaden an. Das lag wohl auch an der sehr weit aussenliegenden Riffkante, die am Strand lediglich einen Wasseranstieg statt eine Welle aufkommen lies.

Für die An- und Abreise im Schnellboot oder Wasserflugzeug empfehle ich Einwegohrstöpsel! Ernsthaft - ich wurde um diese beneidet! Diese eignen sich auch im Flugzeug als Schlafhilfe.

Alles in Allem - Ich würde wieder hinfliegen. Ein optimales Reiseziel um einen PADI Tauchschein zu machen (ca. 300,- USD) oder um seinen Honeymoon zu verbringen (Wasserbungis). Singles sollten ein dickes Buch mitnehmen und Taucher sein oder werden wollen oder Schnorcheln, dann ist es ein schönes Reiseziel. Zur Fortbewegung empfehle ich für ca. 3 USD/Tag eines der Fahrräder zu mieten, sind ohne TÜV aber OK. Fussgänger und Radfahrer aufgepasst Linksverkehr ;-). Und 10 Tage vor Ort reichen völlig. Hungrige und Säufer sollten unbedingt AI buchen oder sich nicht über eine Getränkerechnung nach einem Beachbarabend über 75,-USD wundern.
Empfehlenswert ist auch das Pizzataxi (Funghi gross für ca. 12,90 USD).

Rückfragen beantworte ich gerne. jens.urban@controlplan.de


 

Reisebericht vom 4.9. - 14.9.

Nach einer wunderbaren Rundreise durch Sri Lanka sind wir am frühen Nachmittag des 4.9. endlich in Male angekommen - natürlich mit Flugverspätung, doch trotz allem ging es ca. 20 Minuten später schon mit dem Wasserflugzeug weiter - einfach herrlich und dann endlich die Landung !!! Begrüssung mit einer Kokusnuss und frischen Tüchern, die Zimmereinteilung verlief flott ud reibungslos und schon wurden wir zu unserem Bungalow gebracht. Wir hatten einen normalen Delux-Bundalow, der aber vollkommen ausreichte. Auch der Ausblick und die Lage unseres Domizils war herrlich. Wir haben uns dann auch gleich Fahrräder ausgeborgt (US$ 3,-- pro Person und Tag), sind zwar nicht die modernsten aber für dort ok.

Wir hatten All-inclusiv - das ist auf jeden Fall empfehlenswert, aufgrund der Preise. Unser Kellner war ein ganz lieber und netter. Das Essen hervorragend, also wer dort nichts findet ist selbst schuld und vor allem die Nachspeisen sind sündhaft gut.

Alles in allem - eine ganz tolle Insel mit wunderbarer Pflanzen- und Fischwelt (ganz toll zum Schnorcheln), ganz liebe und freundliche Leute - wir kommen sicher wieder !

Tinaund Karl aus Wien
 


 

Unser Reisebeicht Sun Island vom 25. Juli - 9. August 2004

Abflug ab Zürich (Nachtflug mit Edelweiss) war super angenehm, dann nach fast 10 Stunden endlich da, warten auf Speed Boot Transfer und nochmal 3 Stunden. Würden wir NIE MEHR machen war eine total anstrengende Fahrt. Wir haben dann im Hotel den Rückflug umgebucht auf das Wasserflugzeug Kosten pro Person 100 Dollar, die sich aber 100% ig lohnen der Flugtransfer war einfach gigantisch.

Endlich am Steg unserer Trauminsel angelangt nach X Stunden verschlug es uns fast die Sprache ich glaube so sieht das Paradies aus. Der Anblick war unglaublich und der ganze Reisestress war vergessen.

Wir hatten einen Super Deluxe Bungalo Nr. 185. Von unserem Bungi bis ca. Nr. 210 war ganz klar der beste Strandabschnitt, nah bei der Infrastruktur und doch allein....

Wir hatten all Inklusive und wir denken dass dies eine gute Entscheidung war man muss doch recht viel trinken bei dieser Hitze. Obwohl wir Abends nicht gross an der Bar rumhiengen, hat sich das gelohnt. Schade war einfach dass nicht überall alles all inklusive war. Aber man hat's schnell erlickt.

Das Essen war einfach super, dieses Buffet war wirklich gut wer da nichts finder, der sollte einfach besser zu Hause bleiben. Die Desserts waren unglaublich schön hergerichtet und schmeckten auch so, und das Brot..... das Brot war so lecker das glaubt man gar nicht. Ein riesen Kompliment an die Küche was diese Leute da leisten ist wirklich grossartig.

Wir sind jeden Tag schnorcheln gegangen beim Italiener die Fische sind so was von schön. Nach dem schnorcheln haben wir unseren Cappucino getrunken der zwar 5 Dollar kostet aber so was von schmeckt da lohnt sich das mal hin und wieder und schliesslich hat man ja nicht immer Ferien.

Fazit: Wir gehen auf jeden Fall wieder auf Sun Island und zwar so bald wie möglich. (Uebrigens waren wir Honeymooner und man hat uns auch demendsprechend behandelt)

Jo und Mirjam aus der Schweiz
 


 

Insel: LTI Villa Sun Island
Süd Ari Atoll
Hotelkategorie: 4 – 4 ½ Sterne
Zeitraum: 04.05 – 19.05.2004


Unser Hinflug mit LTU startete am 04.05.2004 pünktlich in Frankfurt, zunächst einmal Richtung Colombo (Sri Lanka). Uns wäre zwar ein Direktflug lieber gewesen, aber den Zwischenstop habe ich dann doch lieber auf dem Hin- wie auf dem Rückflug. Der Sitzabstand ist, wie wir in verschiedenen Foren beschrieben, rechts knapp, auch die Sitzbreite lässt doch sehr zu wünschen übrig. Wen das für 2x 10 Stunden sehr stört, sollte First Comfort buchen. Wir verwenden den allerdings sehr happigen Aufpreis (800 Euros/Person) jedoch lieber für einen Kurzurlaub im Herbst. Das Essen war nix dolles – naja es füllte ein bisschen den Magen (beim nächsten mal werden wir wahrscheinlich einen auf Selbstversorger – so a la Ryanair – machen), Getränke gab es reichlich, auch 2 Becher pro Person bei jedem Durchlauf waren kein Problem. Das Personal war durchweg freundlich und nett. So verlief unser Flug insgesamt, abgesehen von ein paar heftigen Turbulenzen kurz vor dem indischen Festland, recht ruhig.
In Colombo hieß es dann aussteigen (juhu, endlich Bewegung), einmal quer durch den Transitbereich und wieder rein in den Flieger, so dass wir ca. 30 Minuten früher als erwartet aus Hulule landeten – die Landung auf der „Flugzeugträger-Insel“ war wirklich einmalig. Da etwa zur gleichen Zeit auch noch eine italienische Maschine ankam, dauerten die Einreise-Formalitäten und die Gepäckausgabe recht lange, zumal unser Gepäck mal wieder erst ziemlich am Schluß kam (wann auch sonst). Als Folge der „Rushhour“ mussten wir auch ca. 2 Stunden auf unseren Transfer mit dem Wasserflugzeug warten, was uns, müde wie wir waren, doch etwas „auf den Senkel“ ging. Aber dann ging es endlich los und trotz einiger Wolken war die Aussicht von oben auf die ganzen „Spiegeleier“ einfach gigantisch. Nachdem wir 30 Minuten später auf einem Floss irgendwo im Nichts abgesetzt wurden und von dort mit einem Boot die 5 Minuten Reststrecke zur Insel schipperten waren wir echt froh „Airtaxi“ gebucht zu haben.

Dann die Ankunft auf der Insel – ein erster Rundblick vom Anlegesteg aus – irgendwie stellt man sich das Paradies so oder so ähnlich vor - und wir verbringen hier die nächsten beiden Wochen – yeah!

Beim Einchecken bekamen wir dann tatsächlich einen Bungalow in dem vorreservierten Wunschbereich (Nr. 263). Absichtlich weit weg von Mainbar, Pool und allen sonstigen Einrichtungen und vor allem immer so 10 – 15 Minuten zum Essen zu gehen. Auf die angebotenen Leih-Fahrräder verzichteten wir bewusst und haben durch das viele laufen, trotz dem ober-leckeren Nachspeisen-Buffet, nicht allzu viel „Übergepäck“ auf den Rippen mit zurück gebracht.

Bungalow:
Wir hatten einen Super-Deluxe (Nr. 263)in einem Doppel-Bungalow. Die Zimmer sind ordentlich eingerichtet und nicht zu klein. Das Badezimmer für eine Hotelanlage äußerst großzügig bemessen und die Außendusche einfach nur spitze. Sauberkeit ist garantiert (2* täglich Roomservice), leider war unser Roomboy nicht ganz so kreativ, und so hofften wir vergebens auf ein nett mit Blütenblättern geschmücktes Bett. Wenigstens einmal wäre schon schön gewesen.
Der Strand lag direkt hinter unserem Bungalow – raus aus der Terrassentür – durch ein paar Meter tropische Vegetation und Volá – Der Strand mit bilderbuch-türkisfarbenem Wasser.
Einfach Super.

Sauberkeit allgemein:
Alle Wege auf der Insel, die Inseleinrichtungen und die Strände werden penibel sauber gehalten. Ständig sind irgendwelche dienstbaren Geister mit fegen, putzen ,aufräumen usw. beschäftigt. Bedenkt man den vielen Sand bzw. Korallenstaub und den ständigen Wind so, war ich, glaub ich, noch nie in einer besser gepflegten Hotelanlage.

Essen:
Das Essen (Hauptrestaurant Buffet) ist gut und abwechslungsreich. Wer hier nichts findet ist selber schuld. Gourmets sind auf Sun Island jedoch falsch; durch die Größe und Gästezahl (max. ca. 800) hat das Essen halt doch ein klein bißchen was von Groß-Kantine – soweit ganz gut, aber halt auch nicht extra-lecker. Vorsicht: Ausnahme ist das Nachspeisenbuffet, lecker, lecker Kuchen sag ich nur.
Die A-la-Cart Restaurants haben wir nicht aufgesucht, da wir eigentlich immer etwas gefunden haben und die Preise dort doch reichlich übertrieben und den Nachlass für AI-Gäste (nur 20%) als sehr gering empfunden haben.

Personal:
Das Personal war durchweg freundlich und aufmerksam. Bei unseren täglichen Spaziergängen über die Insel wurden wir eigentlich von jedem Angestellten freundlich gegrüßt und angelächelt. In punkto Schnelligkeit sollte man jedoch berücksichtigen, dass es in südlichen (heißen) Ländern immer etwas langsamer geht, als man es von Deutschland gewöhnt ist. Aber schließlich bin ich im Urlaub und nicht auf der Flucht. Verdurstet sind wir weder im Hauptrestaurant, noch an der Main- oder Beachbar.

Strand / Wasser:
Wie alles werden auch der Strand und das Wasser gründlich sauber gehalten. Direkt vor unserem Bungalow-Bereich konnte man auch richtig gut schwimmen, während vor den Bungalows die näher zu den Wasserbungis lagen, teilweise viele Korallenblöcke im Wasser waren – hier konnte man jedoch sehr schön an den „Kinderstuben“ der Fische vorbei schnorcheln (haben wir jeden morgen und abend gemacht). Zum Schwimmen und oder Schnorcheln sollte man aufgrund der Korallenreste Badeschuhe oder Flossen anziehen, ich war zwar auch ohne, aber mit hatte ich doch ein besseres Gefühl.

Schnorcheln:
Für uns als „Ersttäter“ war es ein Erlebnis. Die Korallen fangen in der Lagune langsam wieder an zu wachsen und man sieht jede Menge Fische in allen Regenbogenfarben. Kleine Stachelrochen patroulierten ständig direkt am Strand hin und her (mein Mann wäre einmal fast auf einen drauf getreten) und Babyhaie kamen auch bis wenige Meter an den Strand heran. Das Hausriff ist leider korallentechnisch gesehen noch fast völlig tot, dafür sieht man auch hier jede Menge Fische und ein Blick über die Riffkante in die Tiefe hat auch etwas.

Sonne, Mond & Sterne:
In den zwei Wochen hatten wir am 2. Tag einen kurzen und am 3. Tag einen etwas längeren tropischen Regenguß. Ansonsten strahlender Sonnenschein und hin und wieder ein paar Wölkchen, die aber meistens an Sun Island (woher der Name wohl kommt?) vorbeigezogen sind. Nachts war der Himmel meistens Sternenklar und ich habe noch selten so viele Sterne und einen so tiefschwarzen Himmel gesehen. Gottseidank war die Insel nicht zu sehr beleuchtet, so dass man den Sternenhimmel richtig bewundern konnte. Die extra mitgenommenen Taschenlampen haben wir nur bei nächtlichen Strandspaziergängen gebraucht, die Wege waren ausreichend ausgeleuchtet.

Moskitos und sonstiges Getier
Moskitos hatten wir leider reichlich, was die Urlaubsfreude ein bisschen getrübt hat. Nachdem wir Autan und ähnliches nicht vertragen wurden wir am Anfang auf heftigst bei zwei „Großangriffen“ verstochen (jeder so um die 60 Stiche). Nachdem wir dann die Nase voll hatten gingen wir zum Medical Center. Dort wurde uns ODOMOS zur Vorbeugung gegeben – hat wirklich gut geholfen und wir haben es auch gut vertragen (nur scheinbar in Deutschland leider nicht erhältlich). Auch zur Nachbehandlung der vorhandenen Stiche haben wir dort ein paar echt wirksame Mittelchen bekommen, denn Fenistil hat bei uns überhaupt nicht geholfen.

Fazit:
Sun Island bietet auch für Nicht-Taucher ein umfassendes Programm in Club-Charakter, allerdings ohne irgendwelche aufdringlichen Animateure. Motto: Es ist eigentlich alles da (Wassersport, Tennis, Fitness, Wellness, Geschäfte, Bars usw.), wer will kann, muss aber nicht. Wer Rummel mag geht an die Main-Bar mit Pool, wer nicht, sucht sich einen ruhigen Strandabschnitt. Obwohl die Insel ausgebucht bzw. stellenweise laut den Kommentaren anderer Gäste überbucht war, sind wir nicht über allzu viele andere Urlauber gestolpert. Wir waren meistens an der Beachbar, mäßiger Betrieb aber immer in der Nähe der Tränke, schließlich braucht man bei bis zu 38°C im Schatten (laut Insel-TV), reichlich Flüssigkeit.
Ach ja, All Inklusive ist absolut zu empfehlen, auch wenn man wie wir so gut wie keinen Alkohol trinkt.

Von manchen wird Sun Island wegen zum Teil langer Strecken vom Bungalow bis zum Hauptrestaurant, zur Beachbar etc. pp. kritisiert. Allerdings kann ich bei der Größe der Insel (immerhin ca. 1500 x 500 m) keine kurzen Strecken erwarten. Wer lauffaul ist, kann sich ein Fahrrad mieten, die paar Dollars sollten bei diesem Urlaub kein Hindernisgrund sein.

Weitere Fragen zu Sun Island beantworten wir gerne.
Einfach eine email an cv.eschborn@gmx.de mit euren Fragen senden.
 


 

Sun Island vom 3.05.04 bis 18.05.04

Anreise mit Emirates-Airlines mit Hindernissen, weil unser Flug ab Frankfurt/Main durch eine Reparatur verspätet abflog. Dadurch haben wir einen Ferientag verloren. Zu Sun Island selbst: Wer nicht Tauchen oder Schnorcheln will, sollte sich den Urlaub auf dieser Insel ersparen. Wir selbst sind karibikverwöhnt und daher anspruchsvoll. Auf Sun Island hatten wir einen Deluxe-Bungalow Nr. 448. Von dort aus ist es jedesmal ein sehr weiter Weg wenn man zum Essen möchte. So viel sind wir für Essen noch nie gelaufen. Den Fahradverleih mit 3.-- USS-Dollar pro Tag und Person finden wir den totalen Nepp. Jedem Urlauber können wir nur empfehlen für Abends bzw.Nachts (ab 18.15 Uhr) Taschenlampen mitzunehmen, da wir noch nie so eine schlecht ausgeleuchtete Ferienanlage angetroffen haben. Zudem sind alle Fahrräder ohne Beleuchtung.

Essen:Es kann zwar jeder satt werden, aber eine wirkliche Auswahl hat man nicht.(Geschmäcker sind halt verschieden).Es gab Fisch in allen Variationen. Das Rindfleisch war zäh wie Schuhsohlen.

Trinken:Als AI-Gast hat uns vor allen Dingen gestört, dass man für alle Getränke unterschreiben muss. Das ist sehr ärgerlich. (Trotz AI-Armband).

Service/Bedienung: Nach einem Inselhoppening kamen wir ins Resort zurück. Mein Mann holte den Zimmerschlüssel und schickte mich vorab an die Bar. Als Frau hat man mich ignoriert und mich nicht bedient. Erst als mein Mann nachkam und Theater machte, wurden wir bedient.
Die Roomboys sind sehr aufdringlich wenn es um Trinkgeld geht. Da wird man sogar vom Strand zurückgerufen, weil der neue Roomboy angeblich keinen Schlüssel für den Bungalow hat, den er sauber machen will. Dieser Wechsel der Roomboys erfolgt wöchentlich. Über den Kellner beim Essen können wir uns nicht beklagen. Er bekam auch jeden Tag 1.-- USS-Dollar.
Auf dieser Insel gibt es zu wenige Orte, an denen man etwas Trinken kann. Zur Beach-Bar ist es zu Fuß viel zu weit, und selbst zur Bar geht man ein ganz schönes Stück. Den Ausflug "Hallo Neighbour" kann man am besten vergessen. Da kann man besser an den Strand gehen.
Der Strand war bei unserem Bungalow 448 soweit in Ordnung. Was uns sehr gestört hat, sind fehlende Sonnenschirme. Bleibt man im Schatten der Bäume, fressen einen die Moskitos auf. Dann bleibt einem nur übrig, in die pralle Sonne zu liegen.
Der Shop auf der Insel verdient unser Lob. Er hat ständig eine Vielfalt an Souvenirs, die auch im Preis recht günstig sind.
Auf die Malediven werden wir so schnell nicht mehr reisen, und wenn, sicher nicht mehr nach Sun Island.

Das war schließlich keine 199,-- Euro-Reise. Da bekommt man in der Karibik für das gleiche Geld weitaus mehr geboten. Zudem sind die Menschen dort freundlicher.

Rolf u. Conny
 


 

Sun Island vom 08. – 16. Juli 2003

Zwar ist unser Urlaub auf Sun Island schon eine Weile her, doch er ist uns beiden immer noch in bester Erinnerung. Wir haben bei maldivian.com, einem reinen Malediven-Veranstalter, ein Last-Minute-Angebot gebucht. Eine Woche AI für 1100 Euro/Person.

Reise

Flug mit LTU von Düsseldorf. Wenig Beinfreiheit (sind beide um die 1,80), aber es ging schon. Service gut. Bootsfahrt auf die Insel ca. 3 Stunden völlig unproblematisch. Wir saßen oben auf dem Sonnendeck und haben an einer Stelle sogar Delphine gesehen. Das war toll! Unbedingt Sonnencreme ins Handgepäck! Einige haben sich auf dem Boot einen bösen Sonnenbrand geholt. Als die Insel in Sichtweite kam und wir am Steg anlegten, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Der Anblick war schöner als wir ihn uns je erträumt hätten und die schönsten Fotos können das nicht wiedergeben. Ich muß dazu sagen, daß wir beide Malediven-Neulinge waren, doch unser Gang über den Steg zur Insel war wirklich atemberaubend. Empfang mit kalten Tüchern und Kokosmilch. Check-In reibungslos. Unser Bungalow war 278 (Super-Deluxe).

Bungalows

Wir fanden, daß es keinen wirklich schlechten Bungalow auf der Insel gibt. Die Super-Deluxe Bungis fanden wir etwas schöner gelegen. Die Ausstattung ist top, schon fast luxuriös.

Nr. 179-210: schöner Strandabschnitt; nahe zum Hauptrestaurant (HR) und Pool
Nr. 211-248: schöner Strand aber etwas vom Wasser zurückgesetzt; relativ weit zum HR, dafür nahe zur Beachbar
Nr. 249-262: vielleicht der schönste Strand aber Moskitos möglich, da viel Vegetation direkt am Wasser; weite Wege zum Essen, aber nahe zur Beachbar
Nr. 263-288: ähnlich wie 249-262 aber die Palmen wachsen hier nicht ganz so bilderbuchmäßig; relativ weit zum HR
Nr. 289-318: nahe am Wasser, Strand bricht jedoch ca. 1m ab; auch einige Steine; dafür näher am HR

Bei den Deluxe-Bungis würde ich 391-450 und 178-149 empfehlen.

Inselcharakter

Wunderschön! Tolle Vegetation, schön angelegte Gärten, superschöner Strand, türkisblaues Wasser. Die Wege im Innern sind gepflastert. Man kann jedoch trotzdem den ganzen Tag barfuß laufen. Auch beim Essen sind wir des öfteren barfuß in Badeklamotten erschienen. Man sieht jedoch auch Damen in hochhackigen Schuhen und Mini. Jedem das seine! Obwohl alle Bungalows ausgebucht waren, fühlten wir uns manchmal wie alleine auf der Insel. Am Pool waren zwar immer ein paar mehr Leute, doch alles absolut entpannt. Und am Strand sieht man oft weit und breit keinen Menschen. Das Hausriff ist auf der Seite des Hauptrestaurants über einen Holzsteg erreichbar. Wir sind nur geschorchelt, und haben eine Vielzahl von Fischen gesehen. Für uns als Anfänger war das schon beeindruckend und wir waren fast jeden Tag mehrere Stunden schnorcheln. Die Korallenlandschaft ist allerdings ziemlich tot und grau. Bei den Wasserbungalows sieht man auch sehr viele Tiere. Vor allem Baby-Haie und kleine Stachelrochen, die ganz nah an den Strand kommen. Abends trifft man dort auch regelmäßig größere Rochen und eventuell auch etwas größere Haie, da sie beim Thailänder gefüttert werden. Ansonsten gibt es auf der Insel verschiedene Bars und Restaurants, einen wunderschönen großen Pool, und erstklassige Sportanlagen! Von den Sportanlagen waren wir wirklich beeindruckt: Squash, Badminton, Fitness-Studio, Tennisplätze, Basketballplatz, Beach-Volleyball-Courts...und alles wirklich vom Feinsten! Da wir beide sehr sportlich sind, und nicht nur den ganzen Urlaub Faulenzen wollten und außerdem auch keine Taucher sind, haben wir das große Sport-Angebot sehr genossen. Das Essen fanden wir auch sehr gut. Sehr viel Auswahl und daher immer abwechslungsreich. Auch Vegetarier werden immer genug am Buffet finden. Mit dem Service waren wir ebenfalls sehr zufrieden. Doch es gibt eben auch Leute, die regen sich sofort auf, wenn am Pool mal für kurze Zeit die kostenlos ausleihbaren Badetücher ausgegangen sind. Doch solche Leute gibt es überall, und die sind dann wahrscheinlich auch mit dem Service nicht zufrieden. Wir wurden stets äußerst freundlich und zuvorkommend behandelt. Vor allem den Kellner, der abends an der Beachbar gearbeitet hat, haben wir in unser Herz geschlossen. Wir haben abends die Beachbar der Hauptbar meistens vorgezogen, und haben dort im kleinen Kreis lustige Stunden verbracht.

All Inclusive oder nicht?

Wen mann nur Wasser und ein paar Softdrinks trinkt, kommt man mit Halbpension billiger weg. Wer allerdings abends auch mal gern Alkohol trinkt, der sollte AI buchen. Unsere Rechnungen waren abends dann doch meistens 3-stellig. Außerdem hat man natürlich auch ein Mittagessen und Kaffe und Kuchen zusätzlich. Wobei man mit 2 Mahlzeiten auch gut hinkommen kann. Das AI ist nicht so umfangreich wie in der Karibik, aber absolut OK. Das komplette Sportangebot ist AI. Softdrinks, Säfte, Bier, Wein, Londrinks mit Rum, Vodka, Whisky, Gin,...sind an der Hauptbar, der Poolbar und der Beachbar im AI enthalten.

Fazit

Absolut empfehlenswert. Vor allem aktive sportbegeisterte Menschen könne hier einen wirklichen Traumurlaub verbringen. Absolute Malediven-Freaks bevorzugen vielleicht ursprünglichere Inseln. Wir kommen auf jeden Fall irgendwann wieder! Dann aber für mindestens 10 Tage.

J & M

 


 

Urlaub auf Sun-Island vom 14.03.2004 – 29.03.2004

Die vielen zum Teil negativen Reiseberichte, die ich über einen Aufenthalt auf Sun-Island gelesen habe, veranlassten mich auch einen kurzen Bericht über einen Urlaubsaufenthalt zu schreiben, der es verdient als wunderschön bezeichnet zu werden.

Ich schicke voraus, dass wir mit diesem Aufenthalt nun bereits zum sechsten Male auf den Malediven unseren Urlaub verbrachten.

So spare ich mir über den Flug und über die Ankunft zu berichten. Nur soviel: Die Anreise nach Sun-Island sollte auf jeden Fall mit dem Wasserflugzeug erfolgen. Der Flug dauert 30 Minuten und ist wirklich empfehlenswert. Die ersten Fotos von der Insel konnte ich dann aus der Vogelperspektive schießen.

In Sun-Island angekommen, wurden wir sehr nett und freundlich empfangen. Mit dem befreundeten Ehepaar, das mit uns dabei war, bekamen wir die Super-Deluxe-Bungalows 201 und 202 ( so wie vorher per E-Mail vorreserviert 190 - 210). Nach unserem Geschmack war dies die beste Lage. Es wehte auf dieser Strandseite stets ein leichter Wind, in der Lagune konnte man sehr gut schwimmen und der Weg zum Hauptrestaurant war noch relativ gut zu Fuß zurückzulegen. Für die entfernteren Unterkünfte ist durchaus das Ausleihen von Fahrrädern zu empfehlen.

Die Super-Deluxe-Bungalows sind räumlich sehr großzügig. Für Sauberkeit und stets frische Handtücher sorgte unser Roomboy. Große Mühe gab er sich beim Schmücken unseres Bettes mit Blumen. Er sorgte auch stets für eine frische Wasserflasche. Bei der Ankunft sorgte unser überaus eifriger und netter Roomboy dafür, dass wir ständig Strom im Zimmer hatten und somit die Klimaanlage durchlaufen konnte und die Ladestationen ständig mit Strom versorgt waren.

Noch einige Anmerkungen zu Küche und Restaurant: Das Essen am Buffet war jederzeit sehr abwechslungsreich und geschmacklich sehr gut. Wir wurden im Restaurant freundlich und zuvorkommend bedient. Auch hier war es an keinem Tag ein Problem, wenn wir zusätzlich Wasserflaschen verlangten, die wir mitnehmen wollten. Danke Mouzamill.

Abends hatten wir schon fast einen Stammplatz in der Mekunubar, im Freien ziemlich nah am Meer. Gobi, Daniel und Matthew haben sich hervorragend darum gekümmert, dass unser Bierglas nicht leer wurde. Natürlich sollte ab und zu das Trinkgeld nicht vergessen werden.

Somit stimmte das Drumherum absolut.

Da wir schon wie berichtet öfters auf den Malediven waren, sind wir keinen so großen Luxus wie auf Sun-Island gewöhnt. Mir persönlich haben die kleineren Inseln besser gefallen. Das typische maledivische Flair fehlt doch etwas auf Sun-Island. Auf Einrichtungen wie Squashhalle, Spielhalle, Fitnessstudio, mehrere Geschäfte usw. könnte ich auf den Malediven eigentlich gerne verzichten.

Zum Tauchen:

Das Wichtigste für mich ist auf den Malediven das Tauchen. Und so komme ich noch kurz darauf zu sprechen. Das Süd-Ari-Atoll hat sehr gute Tauchspots wo es sich absolut lohnt zu tauchen. Man kann hier tatsächlich alles sehen. Mantas, Walhaie, verschiedenste Muränenarten, Barakudas, verschiedenste Schwarmfische, Napoleon, Skorpionsfische usw., usw. Eine Walhaibegegnung hatten wir sogar beim Schnorcheln am Hausriff. Es gab die 14 Tage fast keinen Taucher, der keine Walhaibegegnung hatte.

Die Korallen am Hausriff sind allerdings nicht besonders. Ein Tauchgang am Hausriff ist daher nicht unbedingt lohnend. Der Checkdive findet sowieso am Hausriff statt, dann reicht es dort auch. Ansonsten kann man am Hausriff schnorcheln und mit etwas Glück einem Giganten des Meeres begegnen.

Die Tauchbasis ist hervorragend durchorganisiert. Für meinen Geschmack auch schon wieder etwas zu groß. Tauchguides aller Herren Länder sind dort angestellt. Richtig cool finde ich die maledivischen Tauchguides. Danke Sape, es war schön mit dir zu tauchen.

Es wird meistens eine Bootsfahrt mit zwei Tauchgängen angeboten. Der erste Tauchgang dauert eine Stunde der zweite Tauchgang endet bereits schon nach 45 Minuten. Das nehmen sie sehr genau, was mir nicht so sehr passte, da ich als Wenigluftverbraucher schon manchmal mit 90 bar auftauchen musste. Die Preise für das Tauchen sind auch sehr geschmalzen. Was mich als einigermaßen erfahrenen Taucher ebenfalls gestört hat, ist, dass man immer mit einer Gruppe und mit Guide tauchen musste. Es war nicht erlaubt selbständige Bodyteams zu bilden, wie es auf anderen Inseln bisher selbstverständlich war. Mein Freund Heinz filmt unter Wasser und ich mache UW-Fotos. Da ist das Gruppentauchen doch oft etwas lästig.

Zusammenfassend muss ich aber feststellen, dass sich das Tauchen auf Sun-Island lohnt.

Es war ein sehr schöner und erholsamer Urlaub. Übrigens habe ich persönlich keinen Moskito gesehen, die wenigen Ameisen haben mich auch nicht gestört, die Geckos sind sehr nützlich und auch schön anzusehen, die Flughunde ziehen abends geheimnisvolle Bahnen am Himmel und ansonsten haben mich mehr die Tiere unter Wasser interessiert.

Ob ich wieder herkommen werde, weiß ich noch nicht so genau, da ich wie berichtet kleinere Ressorts bevorzuge.

Für den, der auch auf den Malediven etwas Luxus geboten bekommen möchte, ist Sun-Island

genau das richtige.

Einen schönen Urlaub wünschen

Edwin und Helga (edwin.schedlbauer@web.de)

 


 

Madeleine & Torsten ..... Sun Island 9. – 24. März 2004

Anreise:

Wir sind mit LTU geflogen und anschliessend mit dem Wasserflugzeug nach Sun Island, was unbedingt zu empfehlen ist, da man nach einem 9-10stündigen Flug nicht mehr viel Lust und Geduld hat, sich 2,5 Stunden auf einem recht unkomfortablen Schnellboot aufzuhalten.

Von Mitreisenden haben wir erfahren, dass es sehr heiss und unbequem war.

Ausserdem ist die Sicht von oben aus dem Wasserflugzeug traumhaft.

Der komplette Ablauf verlief reibungslos. Wir mussten keine Sekunde warten. Alles super durchorganisiert.

Ankunft auf Sun Island:

Vom Wasserflugzeug aus wurden wir mit einem Dhoni zur Insel gebracht (5 Minuten Transfer). Das Boot wartete schon auf uns, was wiederum keinerlei Wartezeitenin Anspruch nahm. Der Blick vom Landungssteg auf die Insel vermittelte uns den Eindruck als sei die Insel unbewohnt. Unbeschreiblich!

Auf dem Landungssteg erwartete uns bereits ein Hotelangestellter, der uns dann zur Lobby führte. Dort bekamen wir einen Begrüßungs-Drink (Kokosnuß mit gekühlter Kokosnußmilch – für unseren Geschmack fehlte da ein bisschen Alkohol ;-) )

Beim Einchecken mussten wir etwas länger warten, da die Dame nicht die Schnellste war und das Ganze recht kompliziert händelte.

Dann, nach ca. einer halben Stunde wurden wir mit Gepäck zum Bungalow gebracht. Wir hatten einen Wasserbungalow gebucht (Appartment „TriTriNein“ – Malediver können KEIN th aussprechen!).

Unser Bungalow:

Der Gang über die Insel bis zu unserem Bungi war umwerfend, man konnte sich bereits bei diesem kurzen Gang eine Vorstellung machen, wie toll der Rest der Insel sein muss.

Auf dem Steg zum Bungi sagte uns der Kofferträger, dass wir besonderes Glück haben, und ein wunderschönes Zimmer bekämen. Wir konnten es kaum erwarten! Wir kamen zu „TriTriNein“...er öffnete die Tür... und wir wurden vor lauter Rustikalität fast erschlagen!

Also die Einrichtung so überhaupt nicht unser Geschmack! Dunkler Parkett (eigentlich sehr schön), dunkle Holzpaneelen an der Wand, ca. 1 mtr hoch, darüber vergilbte Tapete, bei der sich jede einzelne Bahn löste. Dunkle Holzmöbel ergänzten das Ganze. Also von ein bisschen Freundlichkeit keine Spur. Aber egal, wir wollten uns ja nicht den ganzen Tag im Zimmer aufhalten. Und über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten.

Das Zimmer war übrigens super sauber, da gibt es nix zu meckern.

Der Ausblick auf das türkisblaue Meer entschädigte für alles!

Vom Badezimmer konnte man sowohl zur Terrasse gelangen, aber auch über eine kleine Treppe direkt ins Meer. Wir haben erst mal unsere Koffer ins Eck geworfen, unsere Schnorchelausrüstung geschnappt und uns in die warmen Fluten gestürzt. Wir haben zwar einige Fische gesehen, aber bei den Wasserbungis ist nicht unbedingt das Schnorchelparadies, wie wir später feststellten.

Aufenthalt:

Nach dem ersten Schnorchelgang haben wir uns auf den Weg zur Beachbar gemacht. Dabei haben wir schnell festgestellt, dass es sich bei Sun Island wirklich um eine der größten Inseln der Malediven handelt – weite Wege, wenn man vorhat, sie mehrmals am Tag zurückzulegen.

Wir beschlossen, dass wir uns auf jeden Fall Fahrräder mieten wollten!

An der Beachbar angekommen, hat uns der Blick auf Strand und Meer umgehauen. Für unseren Geschmack der schönste Strandabschnitt der Insel. Die Landzunge ist unglaublich schön. Schneeweißer Sand übergehend in ein Meer, das alle Türkistöne der Welt bietet.

Anschließend beschlossen wir, an der Beachbar unseren ersten Drink zu uns zu nehmen.

Wir freuten uns auf ein leckeres Glas kühles Weißwein. Die Enttäuschung war aber riesig. Der Wein war nicht nur grottenschlecht, er war auch lauwarm und mein Glas war sehr sehr schmutzig. Wir haben schnell begriffen, dass wir als Weintrinker hier nicht viel Spaß haben würden. Unser Standardgetränk wurde dann Weinschorle mit sehr viel Eis.

Zum Bartender: Schlecht gelaunt und sehr unfreundlich, wir waren froh, dass er uns nicht eine geknallt hat.



Service und „All inclusive“:

Vorneweg muss man sagen, dass wir karibikerfahren und somit vielleicht auch ein bisschen karibikverwöhnt sind, was die Freundlichkeit der Menschen und das All inclusive-Angebot betrifft……..

Kurzum: AI ist nicht wirklich AI! Man muss eigentlich ein AI-Abitur machen, um es gleich zu verstehen! AI gilt nur zu bestimmten Zeiten, an bestimmten Orten und gilt natürlich noch lange nicht für alle Getränke oder Snacks.

Die AI-Zeiten sind von 10 bis 01 Uhr. Sprich: Sollte man morgens während des Frühstücks (Frühstückszeiten 7:30 bis 10:00 Uhr) Durst haben (was bei dem Klima jetzt nicht unbedingt ungewöhnlich ist!!), dann muss man bezahlen! Oder man hält es aus bis punkt zehn, dann kostet es nichts. Wir hielten es aus, da die Preise denen entsprechen, die man bei uns in Apotheken gewohnt ist (Dose Cola 4,90 US$, Solero Eis oder Magnum 7,50 US$, Flasche Sodawasser 0,33ltr 4,90 US$). Wir haben uns oft gefragt, wie das die Leute machen, die nur Halbpension gebucht haben...

Das Cocktailtrinken, was im Urlaub ja auch ganz nett ist, haben wir nach unserem ersten Cocktail auch gleich eingestellt. Wir mussten mit dem Barkeeper diskutieren, was wir trinken wollten, er hatte nun mal einen anderen Geschmack als wir (keine Ahnung warum), dann meckerte er, weil Torstens Hose noch leicht feucht war und riß ihm regelrecht die Sitzpolster unter dem A.... weg. Das war dann auch der letzte Besuch in der Golfbar. Wir stellten übrigens fest, dass da NIE jemand saß. Diese Golfbar ist grundsätzlich nicht AI und bei den Cocktailpreisen schmeckt die beste PinaColada nicht mehr.

Kompliziert fanden wir auch, dass nachmittags im Coffeeshop Sandwiches, Kuchen, Tee und Kaffee angeboten wurde.... sollte man aber Lust auf Wasser oder Cola oder Sonstiges haben, musste man bezahlen – oder in die 50 Meter entfernte Main-Bar gehen, da war es dann AI. Seltsam, oder?

uch ein wenig lästig war das ständige Unterschreiben der „Rechnungen“. Verstanden haben wir es bis jetzt nicht. Zumindest konnte man immer sehen, was man gerade ausgegeben hätte, wenn man nicht AI gebucht hätte.

Bis auf wenige Ausnahmen, waren die Kellner und Barkeeper ausgesprochen unfreundlich, manche sogar richtig mürrisch. Auffällig war, das die vielen Gärtner und sonstigen Arbeiter, die nichts mit den Gästen zu tun hatten, wesentlich freundlicher waren! Die grüßten immer und strahlten uns an.

Unser Tischkellner war anfangs auch unfreundlich, nach einigen Trinkgeldern und ein bisschen Gespräch ging es dann im Laufe der 14 Tage.

Aktivitäten:

Das Angebot an Aktivitäten war wirklich sehr umfangreich. Für jeden eigentlich etwas dabei.

Wir haben fast täglich Tennis gespielt (sogar AI).

Die Tauchschule ist super! Wir hatten einen holländischen Tauchlehrer, Mike, der perfekt deutsch sprach und super nett war.

Die Tauchstation ist sehr gut ausgerüstet und auch gut organisiert. Keine Wartezeiten, wenn es hieß, das Boot fährt um 3 Uhr, dann fuhr es auch um 3.

Das Tauchen sollte man unbedingt in Anspruch nehmen, wir haben keinen Tauchkurs gemacht (490 US$), da es zu zeitaufwendig war, wenn man nur 14 Tage gebucht hat. Der Kurs hätte 5 ganze Tage gedauert. So haben wir nur 4 Tauchgänge mit Tauchlehrer gemacht (185 US$ pP) und waren dann jeweils nur 2 Stunden unterwegs.

Torsten hatte das wahnsinnige Glück, bei seinem dritten Tauchgang einen Walhai zu sehen, der ca. 9mtr groß war und im Abstand von 1 mtr. an ihm vorbeischwomm.

Zudem konnte man hunderte von Sorten Fischen sehen, darunter auch Haie, Napoleonfische, Muränen, Lobster, Anemonenfische (Nemos!), Schwärme von Barracudas, Schildkröten etc.

Also es lohnt sich unbedingt!

Tierische Mitbewohner:

Allen Horrorberichten, dass es nur so von Ratten und Moskitos wimmelt, zum Trotze: wir haben genau zwei Ratten gesehen, eine Spinne (deutschlandgroß), Moskitos gab es wohl, aber erträglich, im Badezimmer einige Ameisen (stören überhaupt nicht), ansonsten Gekkos, Vögel, Flughunde und Fische (haha)

Egal an welcher Stelle der Insel man am Strand entlang spaziert, man sieht IMMER irgendwelche Fische, die man noch nie gesehen hat.

Ein besonderes Erlebnis, war die Rochenfütterung am Versorgungssteg (findet jeden Abend ab halb neun Uhr statt). Die sollte man nicht verpassen. Man kann selbst die Rochen füttern, die wirklich sehr zutraulich wirken und sich sogar streicheln lassen.

Abreise:

Wieder verlief alles reibungslos und super organisiert. Gepäck wurde abgeholt, Schiff wartete schon, Wasserflugzeug stand schon bereit. Auch in Male ging es so weiter: Der Bus zur Abflughalle wartete schon. Keinerlei Wartezeiten.

Was noch zu erwähnen wäre ist, dass man seine Hotelrechnung schon am Vorabend bezahlen muss und ab dann kann man nicht mehr trinken oder kaufen, was nicht AI ist. Die Minibar ist dann verschlossen. Man sollte sich also vorher mit allem eindecken, was man noch braucht (Getränke, Zigaretten...). Auch telefonieren kann man ab dann nur noch gegen Cash an der Rezeption, nicht mehr vom Zimmer aus.

Fazit:

Die Insel ist wunderschön, landschaftlich nicht mehr zu überbieten.

An den mehr oder weniger schlechten Service gewöhnt man sich mit der Zeit, obwohl es am Anfang ein wirklicher Schock für uns war. Man ist schließlich in Urlaubsstimmung und erwartet Freundlichkeit und gute Laune, man bezahlt schließlich auch teures Geld dafür. Wir finden, man hätte sich etwas mehr bemühen können.

Es empfiehlt sich unbedingt AI zu buchen. Mit Halbpension wird man arm, auch wenn man nicht der große Konsument ist und denkt, es rechnet sich nicht. Es rechnet sich auf jeden Fall!

Wir werden wohl irgendwann noch mal einen Malediven-Urlaub machen, aber mit absoluter Sicherheit nicht mehr auf Sun Island, bzw. eine der anderen Inseln, die der Villa-Kette angehören (Holiday Island, Fun Island, Royal Island, Paradies Island).

Außerdem sollte die Insel nicht mehr so groß sein. Wie gesagt, ohne Fahrrad ist man aufgeschmissen, wenn man mehrmals am Tag vom einen Ende zum anderen Ende der Insel muss (Strand – Tennis – Tauchen – Essen – Bar.....)

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr uns gerne schreiben an braun@kreatixx.de


 

Reisezeit 16.11.-01.12.2003

Seit Jahren haben wir uns schon einmal vorgenommen Urlaub auf den Malediven zu machen. Meinen 40.-sten Geburtstag nahmen wir nun als Anlass dieses Traumziel zu verwirklichen.

Die Entscheidung welche der vielen Malediveninseln es nun sein sollte haben wir uns nicht leicht gemacht.

Über Internet, Bücher, Zeitschriften, Bekannte haben wir uns über die einzelnen Inseln informiert.
- Um keinen „Inselkoller“ zu bekommen, sollte es unbedingt eine der größeren Inseln sein.
- Um besser kalkulieren zu können, wollten wir unbedingt Al buchen.

Irgendwie sind wir dann auf Sun Island gestoßen.
Nach einigem hin und her sind wir dann ins Reisebüro und haben 2 Wochen Sun Island gebucht. Kurz darauf hat mir eine gute Bekannte die selbst schon oft auf den Malediven war von Sun Island abgeraten. Die Insel sei zu groß meinte sie. Auch uns kamen Zweifel und so haben wir noch mit einer anderen Insel „geliebäugelt“. Doch am Ende sind wir dann doch bei unserer „ersten Wahl“ geblieben.

So sind wir dann am 16.11.2003 mit Tauchgepäck und „Sack und Pack“ in München in den Airbus der LTU eingecheckt. Unseren Sitzplatz hatten wir dank LTU-Card schon vorreserviert. Gegen 20.30 hoben wir dann entgültig Richtung Male ab. Der Sitzabstand in dem Airbus könnte ruhig etwas größer sein, doch der Service war ausgezeichnet. Leider habe ich die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Ich kann in so einem Flugzeug einfach nicht schlafen. Deshalb war ich froh als wir am Morgen nach knapp 9 Std. Flug in Male landeten.

Der Transfer mit dem Wasserflugzeug (Foto) klappt reibungslos.

Abgesetzt wurden wir auf einem einsamen „Floss“ mitten im Meer. Mit einem Dhoni brachte man uns auf die Insel. Als erstes wurden wir mit nassen Tüchern und einer Kokosnuss begrüßt. Unsere Reiseleitung ( Jahn-Reisen), nahm uns in Empfang, half uns beim ausfüllen der Anmeldeformulare und verteilte die Zimmerschlüssel. Außerdem gab sie uns ein paar Tips und hat uns zu einer Inselführung eingeladen. Da unser Super-Deluxe-Bungalow noch nicht frei war ( Überbuchung?) durften wir für eine Nacht im Wasserbungalow schlafen.

Dort angekommen haben wir uns gleich in die warmen Fluten gestürzt. Danach haben wir erst mal einen Mittagsschlaf gemacht. Anschließend haben wir wieder das Nass genossen. Später ging es zur versprochenen Inselführung, dabei sahen wir auch den „Sonnenuntergang“. Nach dem Abendessen, sind wir dann noch ein bischen über die Insel marschiert um anschließend fast tot ins Bett zu fallen.

Der erste Tag auf Sun Island begann natürlich mit einem üppigen Frühstück. Danach durften wir das Zimmer (Bungalow) wechseln. Dabei sind wir sogar mit dem Kleinbus gefahren.

Nun konnte der Urlaub für uns richtig beginnen. Wir hatten den Bungalow 186 und waren sehr zufrieden damit. Bekanntschaft mit den Blutsaugern haben wir auch gleich gemacht. Ab jetzt war baden, relaxen, schwimmen, schnorcheln angesagt. Zwischenzeitlich haben wir im Restaurant geschlemmt, oder an den Bars etwas getrunken.

Heinz hat sich am ersten Tag dann auch gleich in der Tauchschule umgesehen und für einen Checkdive angemeldet. Am Abend haben wir beim Versorgungssteg die Fütterung

der Rochen beobachtet.

Das sollte unser täglicher

Verdauungsspaziergang werden.

Nun möchte ich nicht jeden Tag gesondert beschreiben, sondern nur noch auf die „Highlights“ eingehen.

Heinz hat seinen Checkdive am 3. Urlaubstag gut überstanden, während ich um die ganze Insel herumgewalkt bin und kleine Babyhaie, Stachelrochen und andere Fische beobachtet habe.

Den Ausflug „Hallo Neighbours“ haben wir am 4. Tag gemacht.Bei großer Hitze waren wir für 45 Minuten auf der Nachbarinsel Holidayisland (zu kurz zum Baden und zu heiß um etwas zu besichtigen Fazit: überflüssig) und danach auf der Einheimischen Insel Fenfushi. Dort haben wir die Moschee, Friedhof, Stromversorgung, Schule, Rathaus usw. angeschaut. Natürlich gibt es jede Menge Souveniershops,was wohl mit dem wahren Leben der Malediver nicht viel zu tun

Eigentlich schade, denn die Menschen dort sind sehr nett, ruhig und fleißig und haben es nicht nötig ihre Lebensweise wegen den Touristen zu ändern.

Am 23.11 hat Heinz seinen ersten Bootstauchgang gemacht. Er hat dabei viele bunte Fische, eine Schildkröte, Muränen usw. gesehen. Ich bin wiederum um die Insel gewalkt, habe an der Beachbar was getrunken und die Ruhe, Sonne und das Meer genossen. Es ist unbeschreiblich, beim schnorcheln beim Italiener sieht man ja auch jede Menge Fische und mir hat das eigentlich schon gereicht.

Insgesamt habe ich in diesem Urlaub 2 ½ Bücher gelesen, das will schon was heißen, denn zu Hause lese ich eigentlich nur Zeitschriften. Den Nachmittag haben wir mit schnorcheln beim Italiener, Cappucino trinken ( kostet 5 Dollar extra) und später im Fitnesscenter verbracht. Das Fitnesscenter wurde von uns aufgesucht um mit Rad fahren die Kalorien, die wir durch das üppige Büffett zu uns nahmen wieder abzustrampeln. Auch Tischtennis haben wir sehr gerne gespielt.

Gegen 18 Uhr war beim Thailänder immer die Fütterung der Fische und es kamen Haie, Rochen, Kugelfisch, und natürlich viele andere Fische zum fressen.

Am Montag den 24.11.2003 haben wir einen Ausflug auf die Insel Mamigili gemacht. Diese Insel liegt hinter Holydayisland und ist etwas größer als Fenfushi.

Dort hat es uns eigentlich ganz gut gefallen. Natürlich gibt es auch dort jede Menge Souveniershops.
Auch auf die Insel Fenfushi sind wir noch einmal per Ausflug gefahren zum Shoppen diesmal. So eine Fahrt mit dem Dhoni hat uns schon ganz gut gefallen und mich hat die Art und Weise wie die Dhonis gesteuert werden fasziniert ( mit den Füßen ).

Am 26.11 und 27.11 hat Heinz dann noch mal ein paar Bootstauchgänge gemacht und dabei, die Schönheiten der Unterwasserwelt der Malediven entdeckt. Leider hat er keine Kamera dabei um Fotos zu machen. SCHADE.

Nebenbei erwähnt den Pool haben wir nur kurz genutzt um etwas an der Pool- bar zutrinken, ansonsten ist er zwar wunderschön, aber eigentlich bei dem tollen Strand und Meer überflüssig

Ich hoffe man unternimmt in Zukunft mehr um die Malediven zu schützen. Der viele Müll, der durch kleine Einmaldosen und Verpackungen anfällt muß durch Mehrweg oder größere Packungen reduziert werden. Außerdem sollte man die Sonnenenergie besser nutzen, um neben dem Wasser erwärmen, z.B. auch Boote damit anzutreiben und Strom zu erzeugen. Die Malediven müssen unbedingt auch für unsere Nachkommen erhalten werden.

Alles in allem haben wir 2 herrliche Wochen Traumurlaub auf der Insel Sun Island verbracht und würden gerne, wenn es unser „Geldbeutel“ erlaubt wieder kommen.

Viele Grüße von Uli und Heinz
aus Niederaichbach

eMail: Heinz Rehberger - khrehberger@hotmail.com

 


 

Reisebericht Sun Island - Malediven

Reisezeit: 13. Jänner – 28. Jänner 2004

Wir flogen gemeinsam mit unserer 4 ½ jährigen Tochter auf die Insel Sun Island im Süd-Ari-Atoll. Der Flug mit Lauda-Air von Wien nach Male – mit Zwischenstop in Dubai – war sehr schön (zumal wir Amadeus-Class gebucht hatten und sehr viel Platz hatten).

Dann endlich nach ca. 10 Stunden Reisedauer waren wir im Paradies!
Ein Tipp: Unbedingt im Flugzeug eine kurze Hose anziehen (spätestens im Flughafengebäude) – in den Wasserflugzeugen ist es sehr warm!! Die Koffer kamen rasch, und wir suchten auch schon unsere Gulet-Betreuerin. Sie zeigte uns den richtigen Schalter für unsere Insel und den Weitertransport zu den Wasserflugzeugen. Die Menschen dort waren alle sehr freundlich und hilfsbereit, nahmen gleich unsere Koffer und zeigten uns unseren Bus. Schon waren wir bei den Wasserflugzeugen. Nach ca. 30 Minuten Wartezeit ging es dann los! Wasserflugzeugtransfer ist sehr empfehlenswert, da es ein traumhafter Ausblick ist, und man das Inselparadies schneller erreicht!!

Nach ca. 30 Minuten Flugzeit sind wir gut gelandet. Bei der Plattform wartete schon ein Boot, welches uns zum Steg der Insel brachte. Wir sind sehr freundlich empfangen worden und nach einem Kokos-Drink und ausfüllen eines Formulars sind wir zu unserem Bungalow gebracht worden.
Wir haben All-Inclusive gebucht, da die Getränke doch ziemlich teuer sind.

Wir hatten einen Super-Deluxe-Bungalow im Abschnitt 210 - 220 (auf der Nordseite der Insel). Aus anderen Reiseberichten vom Internet haben wir gelesen, dass dieser Teil der Insel der schönste sei. Und das stimmt!! Es geht allerdings etwas mehr Wind als auf der Südseite und es sind auch mehr Wellen, aber dafür ist es nicht so erdrückend heiß und es gibt nicht so viele Moskitos!!!

Schnorchelmöglichkeiten gibt es rund um die Insel. Das Hausriff ist über einen Steg beim ital. Restaurant erreichbar und man sieht dort auch wirklich sehr viel.

Gesamt: Eine wunderschöne Insel, mit vielen Sportmöglichkeiten; ideal zum Schwimmen; sehr gutes Essen; sehr freundliches Personal; von der Ankunft bis zur Abreise alles perfekt organisiert!

Wetter: immer sehr schön und natürlich heiß; einmal hat es in der Früh kurz geregnet, dann war aber wieder der schönste Tag!

Markus, Tanja und Kathrin Baumann
 


 

Malediven / 28.12.03 - 12-01-04 - ein Traumurlaub im Paradies

Flug mit LTU von MUC - MLE / Sitzabstand eine Frechheit, Bedienung arrogant und unfreundlich, Essen ungenießbar - unbedingt Reihe 6 / Gang reservieren, das sind die einzigen Plätze die genügend Sitzabstand aufweisen um auch über 1,8m ohne Kniekontakt zum Vordersitz zu fliegen. Retour war's aber besser - bis auf den Sitzabstand natürlich.

Ankunft auf Hulule - superheiß! - Einreiseformalitäten dauern ewig, aber man hat ja Urlaub - 1 Kreislaufzusammenbruch einer älteren Dame - auf Familien mit Kindern wurde keine Rücksicht genommen. Transport zum Wassertaxi perfekt organisiert - innerhalb 1h Abflug zur gebuchten Insel - 1. Woche / Sun Island Resort.

Landung ca. 1km vor der Insel, über eine verankerte Plattform auf das Hotelboot und ab zum Inselhafen beim Tauchcenter bzw. Italiener. Blumen, Palmen traumhaftes Meer in allen Farben. In der Lobby ein Willkommensdrink und die Begrüßung vom jeweiligen Reiseleiter. Die Dame von Meier`s hat die beste Zeit auch schon hinter sich...
Ein Kleinbus verteilt die Gäste. Dem Wunsch (bei der Buchung angefragt) "Bungi zum Sonnenuntergang / Nähe Restaurant" wurde mit Nord-Ost-Seite am Ende der Insel nicht im geringsten entsprochen - aber die Insel war über Silvester mit 975 Personen belegt (eigentlich 750 Betten) - also Hauptsache ein Zimmer.

Publikum:
50% Russen, der Rest teilte sich auf Engländer, Italiener, Österreicher u. Deutsche auf.
Teilweise etwas...tief....! Viele Kinder jeden Alters.

Bungalow:
wir hatten Superdelux - mit Außendusche. Nr. 219
Das Zimmer war groß, geschmacklos eingerichtet, aber super Betten und Polster. TV ist, wie sovieles auf der Insel, eine Möglichkeit mehr, dem "Gast" für keine Leistung etwas Geld aus der Tasche zu ziehen. Sogar Int.Nachrichten fallen unter PAY-TV u. ein Video-Kanal fehlt gänzlich - wofür also zahlen? Die Terrasse ist nur als Ablage zu gebrauchen und ca. 200m vom Wasser - der Strand davor verwildert, das Meer super zum schwimmen. Die Nord-Ost-Seite ist zu dieser Jahreszeit dem Wind ausgesetzt! - Die Terrasse bekommt keinen einzigen Sonnenstrahl ab, das Zimmer also immer dunkel.

Die Insel:
Eine Trauminsel! Man fühlt sich eher in einen Dschungel als auf eine Insel versetzt. Wunderschön angelegt und sehr groß. Trotz Überbelegung nicht überlaufen. Viele verschiedene Strände, welche aber auf Grund der numerierten Liegen, meist von den dazugehörigen Bungalow-Gästen genutzt werden. Der Wassersportcenter wurde wenig genutzt - viel Aufpreis für z.B. Wasserschi, derer sich schon mein Opa geschämt hätte. Der Strand bei der Beachbar war zu windig für längere Aufenthalte. Sehr schön die Gegend um den Versorgungssteg. Alles sehr großzügig und weitläufig. Also unbedingt sofort bei Ankunft ein Rad mieten (US 3,--/Tag) sonst wird's sehr anstrengend - ein Kindersitz (schrottreif) US 2,--/Tag. Die Wege sind gepflastert und sehr gepflegt. Der Staff-Bereich ähnelt durch seine Größe schon einem Einheimischen-Dorf. Der sogenannte Golfplatz war wohl nie einer und wird auch nie einer sein. Schöne Vögel, fliegende Hunde und sonstiges tropisches Getier. Die vielbeschriebenen Moskitos waren eigentlich nicht vorhanden.

Restaurants:
Das Hauptrestaurant gleicht teilweise einer riesigen Kantine und wenn man nicht einen Tisch am Rande "zugewiesen" bekommt, wird man durch das sehr hohe Verkehrsaufkommen am Buffet, pausenlos von Gästen mit überquellenden Tellern umschwirrt. Das Buffet begeistert die Geschmäcker jener, die ein IKEA-Restaurant als Gourmet-Lokal ansehen und Big Mac zu den Grundnahrungsmittel zählen. Für alle anderen gilt - ES FÜLLT DEN MAGEN! Hervorzuheben währen aber doch die Desserts und das Frühstücksbuffet - ausgezeichnet und vielfältig. Die Qualität des Service ist abhängig vom "zugewiesenen" Kellner und dessen Tagesverfassung. Teilweise gut, meist jedoch "Dienst nach Vorschrift".

Der Italiener/Japaner liegt am Ende des Nordsteges und bietet sich als Alternative zum Buffet an (20% Gutschrift). Hier nun plötzlich geschulter, sehr freundlicher Service, gepaart mit angenehmen Ambiente. Die Speisekarte umfangreich, die Preise im oberen Segment. Japanisch sehr teuer aber gut. Der Langustenbassin und der Champagner wurden hauptsächlich von den Russen genutzt. - Man könnte es als "gut bürgerlich" bezeichnen.

Das Thai-Restaurant am Ende des Südsteges bei den Wasserbungis wurde nur sehr wenig frequentiert, nicht einmal von den Wasserbungi-Gästen, für welche es hauptsächlich vorgesehen ist. Jedoch schöne Aussicht zum Sonnenuntergang und im Wasser tummeln sich immer einige schöne Fische oder Rochen.

Das Open-Air-Grillrestaurant ist nur 1x wöchentlich zum BBQ geöffnet. War leider ausgebucht. - max. 124 Gäste (Aufpreis US 20,--)

Die Hauptbar ist groß mit schöner Terrasse und langem Tresen. Die "frisch-gepreßten" Fruchtsäfte kommen aus Österreich und der Service ist so flexibel, daß ein Fruchtsaftmix nicht möglich ist obwohl die Kartons schön in Reih und Glied vor einem stehen und nicht mit einem Portionierer versehen sind - man muß schon 2 Gläser bestellen. Ein Glas Mineralwasser gibt's auch nur als 0,7Liter Perrier. Aber sonst recht nett.

An der Beachbar sollten sie früh genug bestellen, da der Kellner immer nur einen Drink vorbereiten, servieren und bonieren kann. Ein Supervisor steht zur Kontrolle dahinter und lächelt die wartenden Gäste an.

Dive-Center
Top Ausstattung, tolles Team und sehr kompetent. Man muß nur aufpassen, daß man bei beliebten Tauchgängen (z.B. Safari) früh genug bucht und nicht von einem russischen Namen in der Liste überschrieben wird. Hier wird mit allen Tricks gearbeitet, um bei der begrenzten Teilnehmerzahl doch noch aufs Boot zu kommen.

SPA
Derzeit gibt's nur einen Raum mit 2-3 Massageliegen. Ein großzügig angelegter SPA ist aber im entstehen und wird bald fertiggestellt sein.

Shopping:
Sportbekleidung und Zubehör im neuesten Design zu günstigen Preisen.

Rezeption:
Sehr freundlich und zuvorkommend. Leider unkompetent und bei Problemen ist niemand zuständig. Wir wollten eine Nacht verlängern, was als "unmöglich - alles ausgebucht" sofort verneint wurde. Meier`s hatte kein Zimmer im Kontingent und fand, daß wir das ja direkt an der Rezeption klären können. Als wir nach der Rezeptions--Managerin fragten, war dann plötzlich doch ein Zimmer (unseres) für eine Nacht frei. Es war, flexibel wie immer, nur möglich mit HB zu buchen, obwohl wir am nächsten Morgen auf Rangali weiterreisen wollten und das Essen gar nicht konsumieren konnten. Der Preis war mehr als doppelt so hoch wie die im Meier`s Katalog angebotene Verlängerungsnacht. Wahre Gastfreundschaft! Ein nettes Gespräch mit dem Reservierungs--Manager zeigte uns, daß es hier nur Dienst nach Vorschrift gibt und auf der Insel niemand die Kompetenz besitzt ein Entscheidung in finanziellen Dingen zu treffen. Das Problem löste sich dann von selber, da auf Rangali nun doch ein Zimmer vom 1. Tag an frei
wurde. Die Abreise fiel uns nicht schwer.

Abreise:
Am näch