Thulhagiri Reiseberichte

Wir waren vom 01.09.–05.09.14 auf Thulhagiri.

Nach unserem Addu Besuch haben wir eine Nacht in Male verbracht und von dort aus habe ich auch Thulha gebucht.

Morgens um 8 hat uns der Fahrer der Familie, wo wir übernachtet hatten zum Jetty gebracht und dann ging es gleich mit der Fähre (20 Rufiya für 2 Personen – etwa 1 Euro) Richtung Flughafen.

In Male kostet übrigens eine Taxi fahrt etwa 2 Dollar und man zahlt da pro Stop 2 Dollar. Früher wars günstiger. Haben alles angezogen.

Meine Tochter hatte sich noch eine Blasenentzündung eingefangen, was nicht sehr schön war und sich so 10 min vor Abfahrt auf dem Flughafenklo rausstellte. Wir sind dann schnell zur Apotheke da wo internationale Gäste auch Antibiotikum ohne Arztbesuch frei erhalten. Ansonsten gibt es da gleich einen Arzt (20 Dollar) wenn was sein sollte. Ist vielleicht gut zu wissen. Ich ihr gleich noch in der Apotheke die 1. Dosis des Saftes rein und dann gings los zum Thulhagiri Stand und kurz darauf mit dem Schnellboot ca. 30 min nach Thulhagiri.

Wo ich die Insel sah dachte ich: Ohh wie schön!!! Eine richtig süße kleine Malediven-Insel, wie man sie sich vorstellt, aus dem Bilderbuch. Wir wurden herzlich willkommen geheißen, bekamen einen Mango-Cocos-Drink und wurden dann zu unserem Zimmer gebracht. Ich hatte vorab angegeben, dass ich einen schönen Strand-Bungi möchte. Dieser Wunsch wurde auch erfüllt. Wir bekamen Nr. 124. Der Roomboy war so nett und führte uns erstmal einmal rum um die Insel und fragte ob wir einen anderen Bungi wünschen. Ich war aber vollends zufrieden mit unserem. Fand das eine sehr nette Geste!

Der Bungalow selbst war zweckmässig eingerichtet. Ich hatte ja vorher schon Infos eingeholt und Berichte gelesen von wegen alt und so. Ja ist nicht brandneu aber doch in gutem Zustand. Eingerichtet mit Bambus-Möbeln und einem Waschbecken in Korallenform, fand ich sehr schön. Dunkler Holzboden und sonst mit Türkis.

Ich bin mit meiner 7 jährigen Tochter allein gereist, weil mein Mann kein Resort-Fan ist und schon nach Deutschland zurück musste. Das erste Mal wir zwei allein und ich hatte mir eigentlich nur wegen sonstigen Zimmer-Getier Sorgen gemacht. Diese waren aber unberechtigt. Bis auf 2,3 Riesenameisen war nichts.

Von den Bungalows her fand ich unsere Lage top. Direkter Meerblick. Dafür zahlt man woanders richtig Geld. Davor wie ein eigener kleiner Strandbereich mit sehr feinen Sand, auch im Wasser, eine richtig schöne Badewanne. Links von uns war der berühmte Bungalow mit der Palme. Er war zur anderen Seite hin, so dass wir nach links hin keine Nachbarn hatten. Rechts neben uns jedoch recht nah ein nettes Schweizer Ehepaar und daneben gleich ein junges deutsches Paar in den Flitterwochen. Danach kam wieder so eine kleine Korallenwand und erst danach das nächste Bungi. Rechts von uns gesehen. Diese hatten ziemlich viel Buschwerk und Schatten vor der Türe, keinen direkten Meerblick aber dafür waren die für sich. Weiter hinten kam dann die berühmte Steinmauer. Da muss man über Treppe ins Meer. Es waren Chinesen da untergebracht udn auch 2 Schweizer Mädels, die es nicht gestört hat. Vorteil gibt es da auch: Man hat wie beim Wasserbungi direkt viele Fische im Wasser. Links von uns also ab dem Bungalow mit der Palme war ein riesenbreiter Strand. Bin da erstmal etwas erschrocken. Die, die den Bungi mit der Palme hatten, hatten da linkerhand den Blick drauf. Wir nicht und darüber war ich sehr froh. Ahja wir hatten noch einen Baum vor dem Bungi wo sich sämtliche bunte Wellensittiche drin tummelten.

An dem breiten Strand befindet sich auch die Beachbar. Und fast alle Leute. Wobei es noch im Rahmen war, mir aber für Malediven einfach etwas untypisch vorkam.

Wasserbungalows mag ich persönlich nicht weil ich Strand vor meiner Tür möchte. Wir hatten einen angeschaut, er war wie bei uns nur etwas größer und mit Badewanne.

Es gibt auch noch zurückversetzte Bungalows. Die Schweizer neben uns hatten so einen und sie hatten ihn mit Absicht gewählt (die waren Wiederholungstäter und kamen immer wegen dem Essen her).
Die meinten der wäre ruhiger weil das Meer nachts manchmal schon arg anschlägt an die Korallenbänke. Ich fands ganz nett und beruhigend. Allerdings hatte unser Bungi auch vorne ein Holz davor zum Schutz. Man musste da rüber steigen, hat mich aber nicht gestört. Wir sind eh meistens an der Badseite rein. Fand es praktisch dass da gleich das Bad nach dem Eingang war, man somit den Sand nicht durchs Bungi geschleppt hat. Vor der Tür gabs auch einen Wasserhahn zum Füße abspülen. Auf der Terrasse gabs auch einen Besen. Fand ich praktisch, mal eben selber schnell den Sand vorzukehren.

Das Allerschönste auf der Insel waren für meine Tochter, die großer Rio2-Fan ist allerdings die Vögel. 2 Macao Golden Chest waren da und die haben geredet. Hallo, NO, Foto, Byebye, gelacht sogar und sonstige Scherze gemacht. Dann war da noch ein Vogel namens Burito, ein kleiner gelber mit roten Schnabel. Der war sehr zutraulich, kam auch auf die Hand, hat sich streicheln lassen und wunderschön gepiept. Er war mit einem anderen Vogel namens Dino befreundet, der ganz bunt war. Die 2 haben immer gekuschelt. Es war göttlich. Meine Tochter wollte fast mehr zu den Vögeln als an den Strand. Burito war meistens in der Staff Area hinter den Vögeln. Aber es hat ihn uns immer wer gebracht. Die 2 Papageien heißen übrigens Rio und Blue (der schmalere das Weibchen). Die Angestellten kümmern sich super um die Vögel und man merkt, dass die sie sehr lieben.

Das Essen war sehr gut, also wer sich hier beschwert ist selber schuld. Es gab reichlich Auswahl und der japanische Koch hat sogar extra für mich Sushi gemacht. Waheed der singende Kellner war auch da :) Er kannte meinen Mann und hat sich voll gefreut. Auch der österreichische Koch war sehr freundlich, hat meine Tochter auf den Arm genommen, sie in die Küche gelassen zum anschauen und sie durfte sich sogar Früchte mitnehmen. Alle waren wirklich super nett und hilfsbereit auf der Insel. Die ganze Insel verströmte eine sehr nette, familäre und warme Atmosphäre.

Fazit: Eine wunderschöne kleine Insel. Ein Traumurlaub mit dem richtigen Bungi. Wunderschöner Strand (hab ich auf den vorherigen Resorts nicht so gehabt, bis auf Olhuvelhi und Gan), auch der breite Strand war super weich und eine super Lagune ohne Korallenbruch.
Es gibt sicherlich optisch schönere Inseln mit viel Palmen, aber was nützt es wenn da lauter Korallenbruch am Strand und im Meer ist und man nicht gescheit baden kann. Die Vögel haben es für uns noch zusätzlich rausgerissen, meine Tochter hat sogar beim Abschied geweint. Die Papageien haben ihr 2 Federn gelassen und die riechen jetzt immer noch soooo gut. Sogar ne Feder vom Burito hat sie :) Wir werden auf jeden Fall mal wieder hinkommen!

Wir waren vom 01–07 Februar auf Thuli.

  Flug mit Emirates..da wir noch vorher 3 Tage in Dubai waren… Empfehlen kann ich den Nachtflug 22.55 Uhr von Male mit Emirates..so hatten wir noch den ganzen Tag auf Thuli da wir erst um 20 Uhr mit dem Boot zum Flughafen gebracht worden. Transfer dauert ja keine 30 Minuten.

Bungalows
Da Thuli einen wunderschönen Strand hat.. verzichteten wir auf einen Wasserbungalow. Nach meinem Geschmack sind die Stranbungis zwischen 110 bis 122 die schönsten…
Wir hatten es in unserer Buchung gewünscht.. und mit dem 121 sehr glücklich gewesen.

Insel
Die kleine Barfussinsel kommt einem kleinen Paradies sehr sehr nahe.

Strand
Zur Westseite mit wunderschönen weissen Sand. Die Ostseite würde ich meiden. An der Westseite ist auch die Beachbar :-)

Wasser
Das Wasser war perfekt.. klar, sauber und warm. Die Lagune lädt jeden ein zum Schwimmen, Schnorcheln oder sonstige Wasseraktivitäten. Wir brauchten garnicht über die Riffkante zu Schnorcheln um Haie, Rochen und unzählige Fische zu sehen.

Essen
wir hatten nur HP sind aber immer zufrieden mit der sehr großen Auswahl gewesen.

Unterhaltung/Ausflüge
Jeden Abend wird was kleines Angeboten.. von einem Magier bis zu einem Diskoabend.

Bei den Ausflügen empfehle ich genau bei der Buchung zu fragen was inkl ist…
Wir hatten einen Schnorchelausflug gebucht… und mussten dann am Morgen des Aufluges noch in der Tauchschule ein Schnorchelset ausleihen ..da es nicht im Paket inkl. war :-(

Gästestruktur
Und das war das einzige Manko am ganzen Urlaub… leider war zu unserem Zeitpunkt die Insel mit zu vielen Chinesen belegt… die hatten wohl Ferien…denn es waren auch viele Kinder dort.

Fazit
Es war unser 1 Urlaub auf den Malediven, dieser wird uns mit Sicherheit in Erinnerung bleiben und wir werden auf jeden Fall irgendwann wieder eine dieser vielen schönen Inseln besuchen

Carlos & P

Reisebericht Thulhagiri 09.05.- 25.05.2012

Es war das vierte Mal innerhalb von fünf Jahren, dass wir Thulhagiri besucht haben und waren wie jedes Jahr begeistert. Mein Reisebericht enthält persönliche Eindrücke, die ich im Laufe der Jahre gewonnen habe.

Anreise:

Zunächst war der Flug mit Oman Air gebucht. Da jedoch eine kurzfristige Streichung des Fluges von Muscat nach Male eine zusätzliche Übernachtung im Oman erfordert hätte, haben wir auf Emirates umgebucht (vielen Dank an diese Stelle an Fr. Schaal von E-Two-Travel, Hammer-Service!!). Am 09.05.12 gings also von München aus los, das erste Mal mit dem A380. Tipp: reserviert die Reihe 50 vor. Keinen hinter euch und man kann trotz Rückwand die Lehne weit nach hinten stellen. Es befindet sich auch keine Toilette im Genick, die einen anmüffelt. Die Beinfreiheit ist schon enorm und ich habe wirklich nicht die kürzesten Stelzen. Dann noch ein schöner 16:9 - Bildschirm und eine klasse Auswahl an aktuellen Filmen, ein für die Eco wirklich gutes Essen und freundliches Personal runden die Anreise ab. Im Male angekommen wurden wir gleich von einem Mitarbeiter der Insel empfangen, der sofort unsere Koffer auf einen Trolley hievte und auch direkt zum Speedboat geleitete. Nach gut 20 Minuten Überfahrt waren wir auch schon wieder da. Empfang wie immer herzlich, nach dem Begrüßungsdrink und dem Ausfüllen des obligatorischen Formulars gings auch gleich in den Bungi, die Koffer folgten binnen einer Viertelstunde.

Wetter:

Kurz vorab: Es war bisher wettertechnisch der beste Urlaub, den ich auf Thula hatte. Die ersten 11 Tage war es wolkenlos mit sehr wenig Wind und einer echten Affenhitze. Am Strand wurden bis zu 37°C gemessen. Am Tag 12 wurde es windiger und der Wellengang nahm erheblich zu, was quasi den "Wetterwechsel" einläutete. Ab diesem Tag gab es nachts teils heftige Gewitter, tagsüber war es aber immer sonnig, wenn auch etwas diesig. An zwei Tagen gab es dann so gegen 16 Uhr noch kräftige Schauer, die aber nie länger als eine Stunde dauerten. Bei heftigem und kurzem Regen und gleichzeitig Sonne macht auch das Planschen im Indischen Ozean Riesenspaß.

Die Insel:

Die Insel ist ca. 300x200 m groß und üppig mit Palmen, Mangrovenbüschen, Hibiskus und diversen anderen Blühern bestückt. Auffällig war, dass dieses Jahr viele Neupflanzungen vorgenommen wurden. Das Inselbild wird dadurch nochmal verschönert, es findet wohl eine langfristige Planung statt. Dazu später noch mehr. Die Insel verfügt vor allem auf der Westseite über eine breiten Sandstrand, der keine Wünsche offen lässt. Bis auf ein kleines Stück Mauer ist die Insel am Strand zu umrunden. Je nach Strömung und Witterungsverhältnissen verlagert sich der Strand binnen kürzester Zeit. In der letzten Woche war an einigen Stellen eine deutliche Zunahme der Sandhöhe erkennbar. Also nicht auf die aktuelle Strandsituation versteifen, wenn ihr in drei Monaten fliegt ;-)

Personal:

Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte überhaupt! Nachdem bei diversen Bewertungsportalen vermehrt über das unfreundliche Personal geschrieben wurde, möchte ich nun mal etwas sehr Positives anbringen. Alle sind super nett und freundlich, wenn man sich nur etwas mit den Leuten beschäftigt und vielleicht auch mal das Gespräch sucht. Man bekommt immer ein Lächeln zurück, wenn man auch eins schenkt. Dann gibt's aber eben auch die Gäste (bei uns vornehmlich Deutsche), die meinen, sich auf dieser Insel einen Leibeigenen zu "kaufen". So beschwerten sich Gäste beim Kellner darüber, dass deren Fisch kalt sei. Nun mal für die Freunde der grundlegenden Naturgesetze: wenn man sich sehr lange am Buffet damit beschäftigt, wie man am besten seinen Nahrungsturm ohne nachhaltige Schäden auf den Teller schichtet und dabei gut und gerne 10 Minuten mit dem Fisch auf dem Teller rumeiert, dann braucht man sich danach nicht zu wundern, dass der gebratene Meeresbewohner am Essensplatz nicht mehr dampft. Die Angst, am Buffet zu kurz zu kommen, lässt auch bei Europäern langsam asiatische Gewohnheiten erkennen. Man holt sich zunächst alles an den Tisch, also gleich mal Vorspeise, Hauptspeise und Dessert, ehe man beginnt zu essen. Wie bitte soll denn da der Fisch noch heiß bleiben? Dann gibt es eben auch Leute, die sich gleich zu Beginn das Eis vom Dessertbuffet sichern, weil es ziemlich schnell aus ist. Man sollte vielleicht noch ein Schild anbringen, dass das Eis bei längerer Lagerung am Tische zu schmelzen beginnen könnte. Denn genau diese Gäste beschweren sich dann, dass das Eis flüssig ist. Manchmal habe ich den Eindruck, dass das auch auf die Masse in deren Köpfen zutrifft. Den Vogel schoss jedoch ein Pärchen ab. Juhuu, wir machen ein Ausflug! Nachtfischen! Prompt beißt einer an, der dann stolz ins Boot geholt wird, um am beim nächsten Abendmahl separat für den Jäger zubereitet zu werden. Der Fisch wird serviert und dann hat es mir fast die nichtvorhandenen Schuhe ausgezogen: er mag gar keinen Fisch und sie wollte ihn nicht essen mit der Erkenntnis: "Der hat ja Augen!" Schade, dass kein Fischstäbchen angebissen hat, das wäre dann ja kein Problem gewesen. Ich musste mich extrem zusammenreißen, dass meine Hauptschlagadern nicht die Größe von Feuerwehrschläuchen annehmen.

Ein Lächeln hat dem Gärtner dort schon gereicht, um mir eine frische Kokosnuss vom Baum anzubieten. Etwas Trinkgeld zugesteckt und ein bisschen gescherzt und er kam jeden Tag mit einer Kokosnuss, die er mit seiner Machete "live" öffnete. Kann natürlich auch daran liegen, dass er sich dadurch ein neues Geschäftsfeld eröffnet hat, da natürlich einige Bunginachbarn gleich mitaufgesprungen sind. ;-)

Also an diese Stelle ausdrücklich: Vielen Dank an das klasse Personal, das sich täglich 14 Stunden und mehr den Hintern für uns Gäste aufreißt und manchmal Dinge erträgt, die nur sehr schwer zu ertragen sind. Meinen Respekt und Dank für diese tägliche Leistung!

Tiere /Insekten:

Kaum Mücken, nur hinter den Bungis, wo Büsche und kaum Wind vorhanden waren. Eine Menge Schönechsen, etliche Geckos, Wasserhühner und Flughunde sind zu bestaunen. Vier Reiher, die sich auch an den zu tausenden vorhandenen Wellensittichen satt fressen, würde das Personal gerne erlegen, da sie die kleinen bunten Vögelchen verspeisen. Für mich ist das nun mal der natürliche Lauf der Dinge und verhindert so eine Überpopulation von Wellensittichen. Nicht schön für den Sittich, aber nun mal Natur. Wo wir schon dabei sind: jeder will einen Bungi direkt am Strand, am besten mit halboffenen Bad (die es auf Thula nicht gibt), aber keiner möchte ein Tierchen im Bungi haben. Da werden Ameisen in Insektenspray ertränkt und jede Ritze wird nach Kakerlaken durchsucht. Wir hatten eine Riesenkakerlake im Bad, die wir 15 Minuten lang mit einem Glas zu fangen versucht haben. Endlich erfolgreich, wurde sie durch die Hintertür in die Freiheit entlassen. Theoretisch: Die Kakerlake ist noch nicht mal am Boden angekommen, schoss von schräg links eine Schönechse hervor und bedankte sich artig für den Leckerbissen. Autsch! ;-)

Schnorcheln/Hausriff:

Hausriff wie jedes Jahr wunderschön. Korallen werden mehr und bunter, Fische gibt es zum Abwinken. Alle möglichen Größen, Farben und Formen. Täglich bis zu fünf Haien (auch mal acht an einem Tag), Adlerrochen, Schildkröten, Muränen, Stachelrochen und viele andere Bewohner sind zu bestaunen. Gut gemeinter Rat an alle Neulinge: Schnorchelshirt anziehen und die Rückseite der Beine bzw. die Backen mit sehr hohem LSF eincremen. Sonst sitzt man abends beim Essen etwas unruhig. Man kann wirklich zusehen, wie weiße Neuankömmlinge abends knallerot ans Buffet tänzeln ;-)

Wasser:

Wasser war die ersten 11 Tage sehr klar, kaum Wellengang. Ab dem 12ten Tag wurden der Wellengang zweitweise stärker, was das Schnorcheln an der Riffkante etwas interessanter, aber nicht unmöglich machte. Je nach Tageszeit und Strömung war dann die Sicht auch nicht mehr ganz so gut. Trotzdem noch ein Erlebnis.

Essen /Getränke:

Wir hatten HP gebucht, was uns bisher immer völlig ausreichte. Ein umfangreiches Frühstück mit Käse, diversen Wurst- und Marmeladensorten, allen möglichen Eiervarianten, frischem Obst, Waffeln, Muffins, Bohnen, Würstchen, Müesli und versch. Joghurts sättigt wirklich enorm und hält bei uns auch lange an. Mittags haben wir uns immer einen fruit punch von der Beachbar geholt, lecker lecker.

Abends gab es Buffet, wobei sich folgende Themen abwechseln: Continental, Asian, Chinese, European, BBQ und Maldivian. Wer hier nix zu essen findet, der muss mal zum Arzt. Von Vegetarisch über Scharf, von Fleisch in allen Varianten bis zum Fisch in allen möglichen Formen, von Nudel über Kartoffel bis hin zu Okraschoten oder Auberginen, es gab immer mehr als genug Auswahl. Und ja, das Essen war warm, als ich es auf den Teller gepackt habe. Und ja, es kühlt auch etwas ab, bis man an seinem Tisch angekommen ist. Am Dessertbuffet gab es Kuchen und Torten ohne Ende, frisches Obst, manchmal auch Eis. Man merkt vor allem hier, dass der Koch ein Österreicher ist. Ein Bunginachbar hat gesagt, dass er bereits acht Malediveninseln besucht hat, aber noch nirgends so gut gegessen hat, wie auf Thula. Alles subjektiv, aber für mich nachvollziehbar.

Shop:

Hier gibt's schöne Souvenirs, die angeblich auch erheblich günstiger sein sollen als in den shops auf Male. Man bekommt auch die nötigsten Sachen wie Insektenschutz, Sonnenschutz und diverse Kosmetika.

Sonstiges/News:

In der letzten Woche unseres Aufenthalts war auch der österreichische Pächter auf der Insel. Wir haben dann im Gespräch mit den Angestellten erfahren, dass er die Insel (neben Angaga) wieder aufpeppen will und deshalb wieder einiges investiert. So wurden die Bungis teilweise neu gedeckt, neue Böden wurden verlegt (dunkles Laminat statt kalter Fliesen) und neue Steinwaschbecken wurden eingebaut. Junge Palmen und anderes Gehölz wurde überall gepflanzt, eine kleine Bananenplantage entstand, auch Chilipflänzchen haben wir entdeckt. Nach drei Tagen wurden die Liegen gewechselt und es wurden für jeden Bungi nagelneue Liegen angeschafft. Die Küche wird ausgebaut, ist aber noch im Rohbau. Der Pächter ist wohl auch gerade dabei, ein drittes Resort zu eröffnen (angeblich im Dezember). Es soll sich dabei um Dhoni Migili handeln. Dort soll es keine Strandbungis, sondern nur Wasservillen geben und ziemlich exklusiv sein. Ob das aber stimmt, habe ich den Herrn Pächter nicht gefragt.

Für Thula sind in noch ferner Zukunft angeblich auch Änderungen geplant. So soll das Resti komplett aufs Wasser umziehen und durch einen Steg erreichbar sein. Das sei allerdings noch nichts Konkretes. Man wird sehen.

Fazit:

Das vierte Mal Thulhagiri und man wischt sich wieder eine Träne aus dem Auge, wenn man abfährt. Die Größe und Optik der Insel, das schöne Riff, der wunderschöne Strand und vor allem die Herzlichkeit des Personals lassen uns auch nächstes Jahr wieder dorthin zurückkehren. Wer eine kleine Insel ohne große und laute Animation sucht, um sich einfach nur zu erholen, dürfte hier genau richtig sein. Gästestruktur war sehr ungewöhnlich für uns: ca. 40% Asiaten, 30% Schweizer (waren echt viele und super nett!) und nur etwa 10 % Deutsche. Zum Schluss keine Russen und kaum Deutsche. Das deutsche Fischpärchen hat sich übrigens auch noch dazu entschlossen, den Urlaub abzubrechen und früher abzureisen, weil ihnen das Wetter zu schlecht war. Vorher hatte sich noch ein anderes deutsches Paar an der Rezeption darüber beschwert, dass sie keinen Strand vor ihrem Bungi haben. Ich hätte ihnen eine Schaufel gegeben! ;-) Manchmal fragt man sich echt, ob manche Gäste beim Flug das Hirn wegen Übergepäck zuhause lassen!

Reisebericht Thulhagiri
06.07.-23.07.2010

Dies war unsere 5. Reise auf die Malediven. Nach Fihalhohi, Summer Island Village, Eriyadu und Holiday Island haben wir uns dieses mal für Thulhagiri entschieden. Ein wichtiges Auswahlkriterium für uns war, dass es ein schönes, nahes Hausriff gibt und es eine reine Barfussinsel sein sollte. Beide Kriterien wurden voll erfüllt.

Anreise
Wir flogen mit Emirates über Dubai nach Male. Die Flüge waren gewohnt gut und problemlos. Sehr gut ist das neue Unterhaltungssystem "ICE" von Emirates bei dem man aus über 100 Filmen, dazu noch Musikkanäle und Computerspiele, wählen kann und die Filme auch zwischendurch (z.B. zum Essen) anhalten kann und später weiterschauen (oder auch zurückspulen, falls man zwischendurch eingeschlafen ist). Am Flughafen Hulhule ging alles sehr schnell, kaum hatten wir unsere Koffer wurden wir zum Schiff gebracht und fuhren kurz darauf schon los. Der Transfer geht aufgrund der kurzen Strecke sehr schnell. Vor dem Rückflug hatten wir jedoch einen extrem starken Seegang, so dass die Fahrt sehr abenteuerlich war. Das wurde uns schon bei der Abfahrt deutlich, da alle Fahrgäste – inkl. der maledivischen Bootscrew – schon vor der Abfahrt sicherheitshalber Schwimmwesten anbekamen… Aber zum Glück ging alles gut…

Die Insel
Thulhagiri ist vergleichsweise klein, was uns sehr gut gefiel. Man kann hier wirklich problemlos die ganze Zeit ohne Schuhe auskommen. Lediglich auf den Stegen kann es in der Mittagssonne sehr heiß werden, so dass hierfür Schuhe hilfreich sein könnten. Die Insel hat eine schöne Vegetation und ansonsten die Malediven-üblichen Tiere (Geckos, Reiher, Flughunde...) – zusätzlich noch jede Menge frei fliegende Wellensittiche. Ein echtes Manko war aber, dass die Insel im Vergleich zu anderen Ressorts nicht so gepflegt und sauber wirkt. In den Bungalows und davor sowie auf der Insel findet man überall kleinere oder größere Dreckecken. Davon zeugen auch zahlreiche Kakerlaken, die einem immer wieder begegnen – leider auch sehr zahlreich in unserem Bungalow (obwohl wir keinerlei Essen o.ä. offen herumstehen hatten – und auch bei unseren früheren Malediven-Urlauben nie ein Problem mit Kakerlaken hatten).
Die Gäste kamen zu unserer Reisezeit überwiegend aus Deutschland/Österreich/Schweiz sowie aus China / Japan. Insgesamt herrscht eine ruhige Atmosphäre auf der Insel.

Die Bungalows
Wir hatten einen Wasserbungalow gebucht und waren damit insgesamt sehr zufrieden (mal abgesehen von den schon erwähnten Kakerlaken und den Dreckecken). Zu den Strandbungalows wurde in den früheren Berichten ja bereits ausführlich berichtet – das können wir so bestätigen, hier hat sich nichts verändert. Aus unserer Sicht sind die Bungalows 101-140 alle gut gelegen – die einen haben eben mehr Strand, die anderen dafür mehr Schatten durch Palmen und Sträucher. Die Bungalows mit Nummern über 140 dagegen liegen nicht sehr schön, haben auch keinen direkten Zugang zum Meer und scheinen – nach Aussagen einiger Gäste – auch schon sehr heruntergekommen zu sein. Diese werden von den Reiseanbietern als "Best Price" oder "Sparangebote" angeboten – das sollte man sich vor der Buchung gut überlegen.

Wasserbungalows gibt es insgesamt 34. Die Nummern 201 (nahe der Insel) bis 217 (Ende des Stegs) sind die älteren Gebäude, die Nummern 218 (nahe der Insel) bis 234 (Ende des Stegs) die neu erbauten und 2009 eröffneten Wasserbungalows. Von der Ausstattung sind alle identisch. Wir hatten uns einen der hinteren neuen Wasserbungalows per Email im Vorfeld gewünscht und haben mit 228 auch einen entsprechenden erhalten. Die Lage gefiel uns sehr gut, weil es von hieraus nicht weit zu 2 Eingängen ins Hausriff ist, so dass man problemlos die Strecke dazwischen (sie gefiel uns von allen Stellen des Hausriffs auch am besten) abschnorcheln kann. Gegen Ende unseres Urlaubs ging das allerdings nicht mehr, da die Brandung so stark war, dass man überhaupt nicht mehr gegen die Strömung ankam. Dies führte bei den neuen Wasserbungalows auch dazu, dass es auf der Terrasse beim Sonnenbaden durchaus auch mal eine erfrischende "Dusche" gab. Wahrscheinlich war die bisweilen starke Brandung an dieser Stelle der Insel (und schlecht vor Wasser geschützte Elektroleitungen) auch schuld daran, dass bei fast allen (bis auf 2 Ausnahmen) neuen Wasserbungalows die Außenbeleuchtungen an der Treppe und unter dem Bungalow – die eigentlich Nachts die Fische anlocken sollte – nicht funktionierte. Bei den alten Wasserbungalows dagegen funktionierte sie überall und war auch "erfolgreich" – nachts konnte man hier viele Fische, auch Babyhaie – bei der Jagd im Lichtkegel der Bungalows beobachten. Bei den hintersten neuen Wasserbungalows 232-234 ist das Wasser zu einigen Zeiten sehr niedrig, so dass es hier schwierig ist, ins Wasser zu kommen, da hier auch schon viel Geröll und Korallen liegen. Die Wasserbungalows in der Mitte erscheinen uns daher von der Lage besser zu sein. Die Ausstattung war gut und alles war noch intakt – obwohl es alles nicht mehr den ganz neuen Eindruck machte (obwohl die Bungalows ja erst 2009 fertig gestellt wurden).

Das Hausriff
Wir können nur vom Schnorcheln berichten, da wir keine Taucher sind. Das Schnorcheln auf Thulhagiri ist aber wirklich sehr lohnend. Am besten hat uns – wie schon erwähnt – der Abschnitt bei den neuen Wasserbungalows gefallen. Hierzu kann man die Durchfahrt für die Tauchboote und Ausflugsschiffe als Eingang ins Hausriff nutzen und dann mit der Strömung "nach links" um die neuen Wasserbungalows herum zum nächsten Durchgang schnorcheln. Die anderen Abschnitte des Hausriffs sind aber auch nicht schlecht und können genau so problemlos beschnorchelt werden. Die Korallen wirken wieder gut erholt, es ist alles wieder recht bunt. An Fischen haben wir auch so ziemlich alles gesehen, was die Malediven zu bieten haben: neben den üblichen Drückern, Doktoren, Makrelen, Kugel-, Koffer- und Falterfischen auch Adlerrochen, Stachelrochen, Schwarzspitzenriffhaie, Schildkröten, Muränen, Tintenfische etc. Einmal verirrte sich sogar ein Manta ins Hausriff, schaute sich kurz um und verschwand wieder im tiefen Blau. Den Schnorchelausflug haben wir auch einmal mit gemacht ($20 pro Person). Aufgrund des starken Wellengangs fuhren wir aber nicht zum sonst üblichen Riff, sondern zur Nachbarinsel Bandos, wo wir gut 45 Minuten mit der Strömung im Hausriff schnorcheln konnten. Das war auch schön, hat aber letztlich auch nicht mehr geboten, als das Hausriff Thulhagiris. Sieht man mal davon ab, dass in ca. 5-10m Entfernung von uns eine Schule Delfine an uns vorbei gezogen ist. Das war natürlich schon ein tolles Erlebnis – war aber sicherlich Glück und kann hier nicht regelmäßig erwartet werden.

Essen und Trinken
Wir hatten Halbpension gebucht, was aus unserer Sicht ausreichend war. Es gab immer große Auswahl und die Qualität war sehr gut. Im Vergleich zu anderen Ressorts fanden wir allerdings, dass es "europäischer" orientiert war. So gab es seltener die von uns so geliebten Curry-Gerichte, dafür aber panierte Schnitzel, Käsespätzle, Lasagne und viel Schweinefleisch (was ja für die Malediven eher unüblich ist). Aber natürlich nicht nur das, sondern auch viel Exotisches und Gegrilltes.
Die Getränkepreise sind durchschnittlich für die Malediven: 1,5l Wasser für $3,50 / 0,5l Cola, Fanta etc. $3,50 (Cola Light $3,75) / Bier vom Fass $4,50 / Dosenbier $4,00 / 0,5l Hauswein rot/weiß/rose $11,00 / Cocktails $7-11 (in der Happy Hour von 18:30–20:00 Uhr -20%). Es gibt auch eine gute Auswahl an Flaschenweinen, diese sind jedoch recht teuer. Die Liste beginnt bei ca. $30 – nach oben offen…
Im Coffee Shop bekommt man ganztags Snacks für rund $5-10.
Auf alles kommt immer noch eine Service Charge von 10%. Bezahlt wird am Ende des Aufenthalts alles mit Kreditkarte.

FAZIT
Ein fast perfekter Maledivenurlaub. Das Wetter war – für die Sommermonate unüblich – sehr gut, fast immer sonnig, nur wenig Regen, allerdings an einigen Tagen sehr starke Brandung (die Schnorcheln unmöglich gemacht hat). Die Insel ist klein, aber wunderschön – eine reine Barfußinsel, Das Hausriff kann mit dem von Eriyadu mithalten – zum Schnorcheln herrlich. Das Essen war gut, ebenso die Cocktails und alles zu akzeptablen Preisen. Das Wohnen im Wasserbungalow war traumhaft. Wenn das Inselmanagement nun noch etwas mehr auf die Sauberkeit der Insel und der Bungalows achten würde, die Kakerlaken bekämpfen und die Elektrik-Probleme bei den neuen Wasserbungalows in den Griff bekommen würde, könnte man das "fast" vor dem "perfekten Maledivenurlaub" weglassen.

Anke & Jens

Reisebericht Thulhagiri 1.7.- 10.7.2009

Halli und hallo :-)
hier ist unser Reisebericht zur Insel Thulhagiri...

...wir sind von Hamburg aus mit der Emirates über Dubai nach Male geflogen. wir waren die ersten 4tage auf Dhuni Kolhu coco palm und sind dann mit dem Wasserflugzeug zurück nach Male, wo wir mit dem Schnellboot nach Thulhagiri gefahren worden sind. die Bootsfahrt dauert ca. 20-25min. angekommen auf Thulhagiri wird man von Wellensittichen empfangen, natürlich auch vom Personal:-) nachdem einchecken (formular ausfüllen) hat man uns zum Bungalow nr.112 gebracht. dank der vielen reiseberichte hier bei Ihnen hatten wir den wunsch in einem der bungalows mit der nr.112-126 zu wohnen. lieben dank an die Thulhagiri crew, es hat geklappt. erst einmal vorweg, wir hatten bis auf einen regentag sonne satt. ich will mich kurz halten..

die Insel kann man in ca.8-10min. umrunden. es gibt einen großen strand( der ist sehr schön, bungalows von 101-126) einige sind nach hinten verlagert aber alle haben eine gute lage. Bungalow 127-131 auch schönen strand wobei dort steinwälle ins wasser gehen. ich persönlich mochte die lage der Bungalows von ca.132- 158 überhaupt nicht weil dort eine steinmauer ist und es nicht schön aussieht. die bungalows sind nicht die neuesten aber es fehlt an nichts. sie sind schön eingerichtet, viel mit bambus. das essen auf der Insel ist üppig mit viel auswahl und echt leckeren desserts. ein großes lob an den koch aus österreich. der hat es echt gut drauf zu kochen, einfach alles hat gut geschmeckt. das personal auf der insel ist sehr nett, wobei wir mit nichts probleme hatten. hier noch einige infos und tipps...neue wasserbungis sind fertig. wer abends einen strand spaziergang machen möchte sollte eine taschenlampe mitnehmen, wenn nicht ist es auch halb so wild. schuhe braucht ihr wirklich nicht es ist eine barfußinsel. genügend sonnencreme nicht vergessen und auch eincremen. es sind viele asiaten(china), italiener, deutsche und etwas aus den ostblockländern vertreten. über trinkgelder würde sich jeder freuen. geht vorsichtig mit eurer kamera in der hand ins wasser und knipst die insel vom wasser aus(schöne bildergarantie). islandhopping ist zu empfehlen(bandos ,himafushi einheimische insel, paradise island und kuda bandos werden besucht).quanta qosta ca.114 dollar für 2 personen, dies ist nicht teuer. und nach male solltet ihr auch einen ausflug machen.

fazit: Thulhagiri ist eine kleine schöne insel (außer die steinmauer seite) mit einem sehr leckerem Restaurant.wir können sie weiterempfehlen wobei es keine luxusinsel ist. die bungalows sind in die jahre gekommen wobei man sich mühe gibt dem gast freundlich zu stimmen. das personal ist nett, essen gut und wenn man dann auch noch die ganze zeit sonne hat wie wir das glück hatten, dann ist es ein perfekter urlaub.

Bilder zum Bericht

 

Reisebericht Thulagiri

Vom 29.11-13.12.2008

Anreise.
Pünktlich um 17.40 flogen wir mit der Belair/ Air Berlin ab.Wir hatten Glück und bekamen beim Vorabend Checkin 2 Plätze beim Notausgang.Also mehr beinfreiheit und einen kleinen Bildschirm.Jedoch zog es dort sehr weil dort die Lüftung war.Aber alles kann man ja nicht haben.Das Essen war sehr gut Es gab ein typisches Schweizerisches Essen.Bratwurst mit Rösti und Gemüse,Salat ,Brötchen und Dessert.Es wurden 3 Spielfilme gezeigt.Mama Mia und 2 andere die ich aber langweilig fand. So ca 2 Stunden vorl Landung wurde noch ein Frühstück serviert.Pünktlich um 7.00 Ortszeit Malediven landeten wir bei bewölktem Wetter.Zollabferigung ging sehr schnell.Also Koffer holen und zu Hotelplanschalter wo wir auch herzlich begrüsst wurden.Dann wurden wir zu Thulagirischalter gebeten.Wo wir auf den Speedboot Transfer nur kurz warten mussten.Insgesamt waren wir 6 Personen.Wobei wir schon 5 waren. Als wir auf der Insel angekommen waren wurden wir zuerst von den vielen Wellensittichen begrüsst.Wir gingen zur Reception wo wir auch sehr nett begrüsst wurden da bekamen wir ein Erfrischungstuch und einen Früchtecocktail,sowie die Hotelkarte zum ausfüllen.Ich war schon gespannt ob wir einer unser Wunschbungi bekamen.116-128 oder 101-115.Hatten wir bei der Buchung direkt angegeben.Wir bekamen 131 ich dachte nein das kann doch nicht sein.Aber halb so wild wir schauen uns das mal an.Unsere Freunde bekamen 130 und 136.Wir kamen zu unserem Bungi und es war nicht mal so schlecht wie ich es erwartet habe.Dazu später mehr.

Die Insel  
Thula ist eine sehr schöne Insel mit einer dichten Vegetation mit vielen Palmen und andere Bäumen und Sträucher.Es hat ganz viele freifliegende Wellensittiche die ihre Niestplätze bei der Reception der Bar und dem Anlegesteg haben Thulagiri ist eine reine Barfussinsel .Überall hat es Sand ( Bar Restaurant) aussert in der Reception nicht und einem kleinen teil des Restaurant.Jedoch ist der Sand an einigen Stellen nicht so schon weich und puderig und an manchen Stellen hat es sehr wenig Sand.Aber man kann trotzdem 14 tage Barfuss laufen. Im Insel inneren gibt es noch 2 Teiche mit Seerosen Und nicht zuvergessen Thula hat eine sehr sehr schöne und grosse lagune.zum schwimmen und planschen Aussert den Wellensittichen hat es noch andere Landtiere Krebse,Geckos und Eiddechsen und Flughunde habe ich auch gesichtet und andere Vögel und einen Fischreiher .Und was ich als mühsam betrachtete sind die Mücken.Kaum angekomen wurde ich schon verstochen und so ging es dann auch weiter.Vorallem in der 1.Woche.Antibrumm half da auch nicht viel.Sie sprühten zwar so 2-3mal die Woche .Aber viel hat es auch nicht gebracht War jetzt zum 3mal auf den Males wurde aber zu Glück die ersten beide mal verschont.Also nehmt genügend Mückenmittel mit Thula hat ein Openair Restaurant eine Openair Bar eine Poolbar ein Sovenirshop und ein Juwelier eine Reception ein wassersportzenter eine Tauchschule und ein Yogazelt sowie ein Gym. Thula ist ca 14 km vom Flughafen entfernt und mit dem Speedboot in 20 min zu ereichen. Was der Fluglärm betrifft.Ja man hört und sieht sie auch.Mich hat es nicht gestört fand es eher lustig den Flugzeugen nachzuschauen und zu winken :)

Bungalow.
Also es gibt Economy-Zimmer Standart-deluxe und die Wasserbungis Sowie ein Haus mit 2 doppelstöckigen Bungis zwei mit Balkon und 2 mit Terassse Wir hatten Standart Deluxe die Nr 131 .Sie sind sehr schön und einfach eingerichtet alles mit Bambusmöbel und einem Palmendach.Ein Bett mit 2 Nachttischen und 2 Nachttischlampen  und ein Telefon zwei Stühle mit einem Tisch darauf einen Wasserkocher mit Kaffee.(wir haben s aber nie benützt).Dann einen kleinen Kühlschrank darauf einen TV fragt mich nicht was es für Sender gibt, wir haben ihn nie angemacht.Dann gibt es so eine Ecke mit Spiegel,Ablagefach und einem Hocker.Einen Schrank mit Tablaren und einen Schrank zum Jacken,Hosen etc aufhängen.Das Badezimmer ist gross,genügend Platz zum seine wenigen Sachen abzulegen.Und einen separaten Eingang.Das man nicht mit den sandigen Füssen durch das Zimmer muss.Leider war unser Schlüssel für den Hintereingang schon am Anfang defekt (abgebrochen) als wir in bekamen.Wir sagten es, auch aber ich glaube Sie haben es nicht richtig verstanden.oder er ist in Bearbeitung.Jedes Zimmer hat auch ein Hängeschild mit „Bitte nicht stören“ „ Und Bitte Zimmer aufräumen“ (natürlich auf Englisch)Das fehlte bei und auch wir fragten ob wir das auch noch haben könnten.Und wir bekamen das auch.Zu jedem Bungi gehören 2 Stühle und 1 Tisch auf der Terasse sowie ein Besen.Sowie 2 Liegestühle die nummeriert sind mit der Bungi Nummer und 2 Unterlagen Man bekommt jeden Tag frische Tücher und die Badetücher werden auch öfters gewechselt.Ich weiss nicht ob sie die Liegestühle und Unterlagen auch putzen wenn neue Gäste kommen wir fanden beiders schmutzig vor.Egal ich schnappte mir einen Lappen aus dem Bad und putzte sie selber.Auch die Stühle im Bungi haben Flecken gehabt.Aber sonst war alles sauber.Aber ich suchte auch nicht .Das sind die sachen die mir aufgefallen sind.

Lage der Bungalow+Strand.
Also eigendlich wollte ich für euch am letztden Tag zu jedem Bungi die lage beschreiben.Da wir aber Dauerregen hatten ging das schlecht.Ich versuche trotzdem das beste. Es sind alles einzel Bungis, die einen sind sehr nahe beeinander stehend und die andere stehen ganz frei.und nicht alle stehen an der front gibt auch solche die zurück versetzt sind Also Bungi 101 ist freistehend hat aber Gebüsch. 102-111 haben keine Meersicht und Gebüsch wobei die Bungi Nr 108-110 sehr dicht neben einander stehen 2 oder 1 Bungi haben 1 Palme durch das Dach (110 +111?) 112-115 weiss ich nicht mehr.116-126 sehr gut alle mit Meersicht z.T einen kleinen Busch davor 101-126 sind alle am grossen schönen Strand. Dort befindet sich auch die Poolbar und der Sonnenuntergang.Und die meisten Leute. Sowie auch noch Sonnenschirme Meine Favoriten auf dieser Seite sind 117,122,124  und 126.Alle an der Front Bei Bungi 126 hat es noch Wellenbrecher aber die haben so einen kleinen privaten Strandabschnitt 127 ist zurückversetzt hat auch keinen Strandabschnitt Und keine direkte Meersicht sowie gebüsch 128 liegt direkt am Weg an der front Viel gebüsch.Die 127+128 können aber auch an den grossen Strand ist ja nicht weit entfernt 129 ist zurück versetzt und freihstehend. 130 +131 sind freihstehnd.z.t Meersicht mit Gebüschen davor ,aber dafür einen kleinen Privatstrand/Bucht. Ich war sehr froh das wir Bungi 131 hatten ,Denn ich liege noch gerne unter den Büschen.Und dort waren wir alleine.Wir und unsere Freunde.aber das ist geschmacksache. 132 keine direkte Meersicht  aber freihstehend. 133 Meersicht durch Büschen ,freihstehnd mit kleiner Bucht 134 .135 (zurückversetzt),136 (steht schräg seitliche Meersicht) kleiner Strandabschnitt 137 ist glaube ich zu nah an an den anderen gebaut 138 mit Meersicht. So das waren die Deluxe.Eben es gibt Bungi die schön sehr schön und weniger schön gelegen sind.Das ist alles geschmacksache.Und man kann ja seinen Liegestuhl an den Ort ziehen wo man will. Die Economy sind alle bei  der Mauer gelegen kein richtiger Strand kein direkter zugang ins Wasser .Grober Sand mit z.T Korallenstücke.Und bei den Wellensittichen.Jedoch man hat dort genügen Schatten unter den Bäumen.Aber dort laufen auch viele leute durch.Bungi 155 liegt gleich neben der Reception Die Wasser Bungi sehen von aussen sehr schön aus. Was ich noch zum Strand/sand sagen will.es gibt immer wieder Leute die ihre Zigaretenstummel in den Sand  etc werfen.Liebe leute last doch das Bitte sein .

 

Essen und Trinken.
Wir hatten VP und wir waren zufrieden mit der Wahl.Die Getränke Preise sind sehr günstig ein Cola,Fanta oder Sprite 5dl in der Petflasche kosten 2.50 Dollar Eine Flasche Mineral 3.30 Dollar Frischgepresste Fruchtsäfte Orangen saft 5Dollar  Banana Juice 2.50 Dolar Ananassaft 3.50 Banana Milch shake 4.00Dolar.Und alle frisch gepressten Säfte sind sehr sehr lecker.Die Coktail kosten zwischen 7-10Dollar gibt einige die sind sehr zu empfehlen den Coco dream  I love you Thulagiri dream Lovers paradies und natürlich der Pina Colada ein Baileys kostet 4 Dolllar und ein  Martini Bianco 2.50 Dollar ein Whysky Johnnie Walker 2.50. und ein Caipirinia 10 Dollar auf alles kommt noch 10 % Servicezuschlag.Am letzden Abend bekommt jedes Bungi ein halben liter Wein For free.Ich weiss nicht was für eine Sorte es war.Wir nahmen  Rotwein Aber man kann sicher auch Weisswein oder Rose haben.Finde ich sehr grosszügig. Das Frühstück: Es gab Früchte verschiedene Brote dunkels Brot Toastbrot kleine weisse Brötchen Butter dazu Honig oder Orangen .oder Mix Fruit oder Blaubeerenmarmelade .In der zweiten Woche gab es keine Mix fruit  mehr sondern Erdbeermarmelade dann gab es noch Müsli oder Nature Jogurt Käse Aufschnitt ,Eier weisse Bohnen French Toast Creps und Würchstchen Und Cornfakes manchmal gabes auch Frühlingsrollen.Und zwei versch.Fruchtsäfte.Ab und zu gab es Bananamilk. Am Mittag empfand ich, das es fast immer das selbe gab keine abwechslung.Man kann aber mal das und am anderen Tag das andere essen Also es gab immer was aus dem Wok Zutaten waren aber meistens das selbe,Aber sehr lecker.Dann vom Grill gab es Beef Chicken oder Fisch auch sehr lecker.Sonst gab es Potetos Reis Fisch.gemischtes Gemüse.und Suppe.Zum Dessert Fruchtsalat den gab es immer .Dann mal Merengeschalen Kuchen und Torten und Kekse.Auswahl war aber nicht sehr gross.Aber am Mittag kommen auch weniger Leute. Am Abend war die Auswahl viel grösser einmal die Woche gab es ein Malediven Buffet und einmal Chinesisches Buffet.Chicken Beef und Fisch gab es immer sowie gebratener Reis  und Naturereis Potetos und gemischtes gemüse ab und zu gab es Brocoli oder Blumenkohl oder Spinat mit Käse überbacken und Karotten. Pasta(Spagetti Krausenudel...) gab es eigendlich auch fast immer all 2 tage lasagne fisch in verschiedenen Saucen sowie auch das Fleisch Und paniertes Fleisch und FischRahmsaucen mit Pilz verschiedene Currys Ab und zu gab es auch Baked Poteto.Was ich sehr empfehlen kann ist das Fischcurry und das Lammcurry.Aber wie gesagt es ist  alles sehr sehr gut gewesen. Dessert: Früchte Wassermelonen und andere Melonen frische Ananas Mango Papaya gab es immer sowie Käse und Kräckers auch.Sonst Torten und Kuchen ab und zu mal Glace.Kekse.und fritierte Bananen.. Einmal gab es Schokoladenmousse der hat mir sehr geschmeckt Wir hatten den Keller Mohamed er sang immer und war immer für ein Spässchen bereit.Sehr netter Mensch.meistens stand unser getränk schon da als er uns sah.manchamal wollten wir auch was anderes Drinken dann sagte ich das sobald ich ihn sah oder er war schneller und fragte uns. Auch Kellner an der Bar sind alle sehr freundlich und  aufmerksam.Meine Kollegin nahm einmal ein frischgepressten Orangensaft nach dem Mittagesssen und dann noch 2 mal.Am 3 mal stand der Orangensaft schon bereit oder er war gerade in bearbeitung als Sie bei der Bar vorbei kam .Und Mohamed von der Beachbar(am Abend arbeitet er an der Sandbar)Er wusste nach dem 2 Tag schon welche Bungi Nr wir haben.Und Moto (ich weiss nicht ob der Namen richtig geschrieben ist)der spricht auch deutsch. Aja,man kann auch in der Bar was essen Spagetti Creps Sandwitches etc Die Preise weiss ich nicht genau nur das es nicht so teuer ist Essenszeiten:Morgen: 7:30-10Uhr / Mittag 12:30-14Uhr/ Abend 19:30-21Uhr.Aussert am Freitag ist das Mittagessen Später 13:15-14:45

Nationalitäten.
Schweizer,Deutsche,Österreicher,Ungaren,Engländer und viele Japaner. In der ersten Woche dachte ich beim essen wo sind die ganzen  leuten? In der 2 Woche war Die Insel  ausgebucht viel mehr Leute

Souvenirshop.
Kann man Ansichtkarten, T Shirts, Fischbücher, Badetücher,Sarongs,Zigaretten Salzsachen und Süssikeiten und andere schöne Andenken kaufen Sowie auch Schnorchelausrüstung.Die Flossen von meinem Freund gingen kaputt.Er hat sich neue gekauft.Er bezahlte 55Dollar .Finde ich jetzt nicht viel denn die wo er hatte kosteten in einem Sportgeschäft eines Supermarktes.39 SFR und sind schlechtere Qualität als die vom Shop.Ich musste auch mal auf einer anderen Insel Flossen kaufen das war im 2006 und sie halten immer noch.Und ein Freund der musste neue Füsslinge kaufen .Ich weiss aber nicht mehr was es kostete. Aber wenn ihr Souveniers kaufen wollt macht dies im Shop.Ich musste noch was im Dutti free für eine Freundin kaufen.Das kostete mehr als das Doppelte es war so ein Nemoaschenbecher im Shop auf der Insel kostete das 4Dollar und im Dutty free 10 Dollar

Unterhaltung
 Es gab eigendlich jeden Abend was: Krabbenrennen .Das fand ich sehr lustig.Männer aufgepassst man kann Bier gewinnen J(Natürlich auch für Frauen J    ) dann gab es eine Acrobaticshow .Magicshow.Tauchvideo,Wassersportvideo eine Liveband (Amazon Jade)

Tauchschule
Sub Aqua kann dazu nicht viel sagen da ich nur Schnorchlerin bin.Die Kurse werden  in Deutsch Englisch und glaube ich in Französisch Hollendisch und Japanisch angeboten. Einmal die Woche wird ein Tauchfilm  gezeigt der von Kevin vorgestellt wird.

Hausriff  
Thulagiri hat ein sehr schönes Hausriff Korallen haben schon wieder Farbe angenommen Sehen sehr schön aus.( Ok viel vergleich habe ich nicht war im 2006 auf Summer Island und 2007 auf Embudu) Weisspitzriffhaie haben wir gesehen (jedoch nur am Morgen um 6Uhr beim schnorchel) Schwartzspitzriffhaie Schildkröten mit Babyschildkröte.Oktopus.Anemonenfische,Clownfische Doktorfische ,Drückerfische Muränen ein schlafender Ammenhai.Markrellen Seesternen und und und. Sehr schön. Die Einstiege sind mit gelben oder roten Boien oder und Seilen gekenntzeichnet.Am schönsten fand ich es bei ca Bungi 126 hinaus und dan links.

Bauarbeiten.
Also ich fand es gar nicht schlimm man hörte gar nichts davon und wann dann haben Sie am Abend gearbeitet.Dann war der Bagger im Wasser. Ein Kellner sagte uns das die Pfähle für die 17 neuen Wasserbungis jetzt fertig drin sind. Die Bungalow werden fertig geliefert.Und das Spa sollte unter Wasser sein so wie das Hilton Restaurant.Das Restaurant wird ausgebaut dort sah ich auch die meisten arbeiten.Seht so aus das sie bald fertig sind.Und das ganze soll im Januar spätestens im Februar fertig sein. Ich weiss natürlich nicht ob diese Aussage stimmt.Ich schreibe einfach das wo mir gesagt wurde.

So das war mein Reisebericht ich hoffe ich konnte euch ausführlich berichten.Zur frage ob ich diese Insel wieder buchen würde.Ja,Ist eine sehr schöne Insel mit guten Preisleistungsverhältnis gutem Hausriff.Leckeres Essen und freundliches Personal etc.Mal gucken ob es nach dem Umbau auch noch ein gutes preisleistungsverhältnis hat –I hope aber zuerst weden wir noch andere Insel anschauen.

Wenn ihr noch fragen habt .schreibt mir eine mail an saturn82 at mymail.ch

Grüsse aus der Schweiz Claudia


 

Thulagiri vom 16.09. - 01.10.2007

Nach einem nur 9-stündigen Flug von München sind wir am 17.09.2007 gut in Hulule gelandet.

Nach kurzen Formalitäten wurden wir vor dem Flughafengebäude freundlich von unserer Reiseleiterin Anna in Empfang genommen. Nach wenigen Minute ging es mit dem Schnellboot weiter nach Thulagiri. Der Transfer dauerte ca. 30 Minuten und war, dank ruhiger See, sehr angenehm. Auf der Insel wurden wir dann mit einem alkoholfreien Cocktail und Erfrischungstuch begrüßt. Die Schlüsselausgabe erfolgte rasch und unkomplizert.

Schon vor der Reise hatten wir per E-Mail einen Reservierungswunsch des Bungalows bekannt gegeben. Tatsächlich erhielten wir dann auch einen der gewünschten Bungis zugeteilt. Wir wohnten in Nr. 102, nur ca. 10 m vom Hauptstrand entfernt, einfach traumhaft. Er war nett eingerichtet, mit Wasserkocher, Fön und Kühlschrank. Es gab auch 2 Eingänge, einen zum Wohnraum, einen direkt zum Bad. Danach gings erstmal ins warme Wasser. Der Strand war paradiesisch, weißer, weicher Sand, türkises Wasser und wohltemperiert. Es gab auch Sonnenschirme, unter denen locker 6 Liegen Platz hatten.

Das Essen ist wirklich gut. Zum Frühstück gab es verschiedene Brotsorten, Muffins, Kuchen, Joghurt, Müsli, Eier, Wurst, Käse und Früchte. Sogar der Kaffee, den der Ober dann auf Bestellung brachte, war sehr gut und kochend heiß. Beim Abendessen gab es eine große Auswahl, die sich allerdings nach ein paar Tagen wiederholte. Da der Inselpächter aus Österreich war, gab es nicht nur asiatische Gerichte, sondern auch internationale Speisen. Sogar Schweinfleisch wurde fast täglich angeboten. Es gab auch eine Salatbar und ein reichliches Nachtischbuffet. Der Ober und der Tisch wurde einem am ersten Tag zugewiesen, man behielt beides für den gesamten Aufenthalt. Da wir nur Halbpension gebucht hatten (was völlig ausreichend war), können wir leider nichts über das Mittagessen sagen.

Nach dem Abendessen gab es verschieden Programme. Montags ist immer Krabbenrennen, das wirklich zu empfehlen ist. An anderen Abenden gab es unter anderem Videos vom Surfen und Tauchen, eine Liveband, Disco, ein Zauberer und ein Akrobat. Allerdings war die Bar abends nach ca. 22.00 Uhr wie ausgestorben. Cocktails gabs für 7 - 10 Dollar, Bier, Cola und Soda kostete um die 3 Dollar.

Der Bungi war stets sehr sauber, da morgens und abends geputzt wurde. Die Reinigungskraft freute sich sehr über ein paar Dollar, Bonbons und Kaugummis, und hat uns sogar einmal eine Kokosnuss zukommen lassen, die nachts von der Palme fiel.

Das Wetter war die ganze Zeit über schön. In den ersten paar Tagen hat es nachts gedonnert, geblitzt und geregnet. Tagsüber war es dann zwar bewölkt, aber trotzdem sehr angenehm. Dann hörten die nächtlichen Gewitter auf, was zur Folge hatte, dass tagsüber keine Wolken zu sehen waren. Es war dann abartig heiß, man konnte es nur unter dem Sonnenschirm und im Wasser aushalten. Es ist äußert ratsam, auch bei bewölktem Himmel hohen Lichtschutzfaktor aufzutragen, da man auch im Schatten Sonnenbrand bekommt.

Die Insel ist sehr klein, eine Umrundung ist in 10 - 15 Minuten erfolgt. Am letzten Abend werden die Gäste dann von ihrem Tisch zu einem Candlelightdiner an den Strand "verfrachtet". Wir fanden das eine sehr nette Geste.

Dies war unser 4. Aufenthalt auf den Malediven, und es mit Abstand die schönste Insel. Vorher waren wir auf Sun Island (sehr groß und unpersönlich, fast nur Reihenbungis), Summer Island (auch eine Barfußinsel, auch empfehlenswert. Allerdings sind die Wasserbungis, zumindest von außen, sehr häßlich, auch der Strand ist nicht ganz so schön wie auf Thulagiri) und Holiday Island (Hausriff war zu weit weg). Wir waren restlos zufrieden. Allerdings sollte man darauf achten, dass man kein Bungi an der Mauer bekommt. Die schönsten Bungis sind 101- 106 und 120 - 128.

Mit Sicherheit war dies nicht unser letzter Aufenthalt auf Thulagiri, da kurze Transferzeit, gutes Essen und familiäres Ambiente für sich sprechen. Es gab nur zwei Mängel: Das Internet (1 PC, im Büro des Chefs) funktioniert fast nie und wenn es funktioniert dauert es ca. 20 min. um eine Seite aufzubauen. Der 2. Mangel betrifft nur E-Plus-Telefonierer. Leider hatten wir absolut keinen Empfang, andere Urlauber mit anderen Netzen konnten jedoch problemlos telefonieren.

Mary und Uwe
 


 

Nord Male Atoll - Thulhaagiri – 09.09.-01.10.2007

Nach unserem LTU Flug von München nach Male landeten wir endlich auf Hululle. Nach einer Reihe von Formalitäten und das warten auf das Speedboot ging es endlich nach Thula. Nach einem sehr netten Empfang, erhielten wir unser Bungi an der Westseite der Insel. Jetzt his es nur noch Badesachen an und rein in das türkisfarbene Wasser, mit Sage und schreibe 29 Grad. Die Bungis sind zweckmäßig eingerichtet. Mit einem Fön im Badezimmer und einem Wasserkocher für Tee oder Kaffee. Strandhandtücher sind vorhanden und werden regelmäßig gewechselt zum Bungi gehören auch zwei Liegen am direkt angrenzenden Strand.

Das essen war gut und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nicht gerade abwechslungsreich, denn nach 10 Tagen hatten wir das komplette Buffet ausgekostet. Wir hatten All In gebucht was wir nicht mehr machen würden. Den Aufschlag von 27 Euro pro Tag haben wir nicht vertrunken. Die 1 ½ Liter Flasche Wasser kostet 3 Dollar, 0.25 Tischwein 3 Dollar und ein Cocktail in der Regel 8 Dollar ( in der Happy Hour 20% Nachlass ).

Es wurden jeden Tag verschiedene Ausflüge Angeboten: Schnorcheltour, Delphintour, Inselhüpfen, Nachtfischen, Shopping in Male. Was wir aber nicht in Anspruch genommen haben.

Es ist übrigens möglich das Internet zu benutzen bzw. eine E- Mail zu versenden, die kosten liegen bei 0,25 Dollar die Minute. Die Wahrscheinlichkeit eine E-Mail zu empfangen liegt bei 50% da diese nicht ankommt oder nicht weitergeleitet wird.

Die Tauchbasis von Sub Aqua ist sehr zu Empfehlen. Wir buchten unseren AOWD und weitere 6 Tauchgänge vor, was günstiger ist wie vor Ort. Der Checkdive wurde am Hausriff auf einer Plattform auf 5 Meter absolviert, Maske fluten und ausblasen sowie den Atemregler raus und wieder rein. Das Hausriff ist schön mit einer Höhle die atemberaubend ist. Täglich werden 2 Bootsausfahrten gemacht an unterschiedliche Tauchplätze und einen Nachtauchgang wurden auch angeboten. Alle waren sehr schön.  Das Briefing ist leicht verständlich und erfolgt meist in Englisch. Das Team spricht aber auch Deutsch, Französisch, Holländisch und Japanisch. Die Tauchbasis arbeitet sehr gewissenhaft und wahren immer um unser Wohl besorgt. Ann, Thomas, Nikola, Anka und Kevin wir kommen wieder und vielen Dank für alles.

Fazit:
Obwohl wir den Generator leicht gehört haben, einmal täglich ein Flugzeug über die Insel fliegt und die schwer diskutierte Mauer vorhanden ist. Und für manche All In Bucher nicht verständlich ist, dass man an der Tauchbasis kein Sandwich bekommt, da es eine Tauchbasis ist und kein Restaurant! Für uns war es ein wunderbarer, traumhafter, herrlicher, Relaxurlaub. Wir hatten nichts aber auch rein gar nichts in den ganzen 3 Wochen auszusetzen.

 


 

„Reisebericht März 2007 - Thulhagiri“

In der Zeit vom 7. bis 21. März hatten wir das Vergnügen 2 schöne Wochen auf der Insel Thulhagiri im Nord-Male-Atoll verbringen zu können.

Es war unser 2. Besuch auf den Malediven nach „Angaga“ in 2003. Wir hatten uns lange u. a. mit den Reiseberichten auf „www.malediven.net“ beschäftigt – teilweise auch noch nach der Buchung. Daher lagen unsere Erwartungen zwischen „das wird ganz schlimm“ und „es wird der tollste Urlaub unseres Lebens“.

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte und es kommt auf die Perspektive und die Erwartungen an. Einen Vergleich mit Angaga werden wir an dieser Stelle nicht ziehen, da beide Inseln aufgrund ihrer Lage zu Male aus unserer Sicht nicht zu vergleichen sind. Thulhagiri ist sicherlich ein wenig lebhafter, da es eben näher an Male liegt. Aber nun der Reihe nach:

Es war, wie man es von LTU gewohnt ist und erwartet: Man bemüht sich redlich, aber irgendwie kann man die Enge mit nichts wett machen. Selbst wir als „erfahrene Langstreckenflügler“ und nur mit einer begrenzten Körperlänge ausgestattet, fanden keine Position, in der wenigstens für kurze Zeit an Schlaf zu denken war. Da war der Wunsch nach einem Zwischenstopp und einer „Pause“ schon groß, obwohl es eigentlich nichts Schlimmeres und Zeitraubenderes gibt, als Zwischenstopps.

Auf dem Rückflug kam dann auch die Erkenntnis, dass die Malediven nun touristisch voll erschlossen sind: Der Applaus bei der Landung in Frankfurt ließ bei vielen die Anspannung heraus und amüsierte sogar den Steward, der die Abschlussdurchsage machte - ist eben ein Pauschal- und kein Linienflug. Ab morgen muss ich (leider) wieder mit dem Bus zur Arbeit fahren. Mal sehen, wie mein Busfahrer reagiert, wenn ich an jeder Haltestelle applaudiere!

Der Transfair und die Ankunft auf der Insel:
Nach einer kurzen Wartezeit im Flughafen-Cafe mit der 5$-Cola ging es mit dem Speedboot nach Thulhagiri – ohne Probleme, Komplikationen – es war halt wie es ist, man steigt in ein Boot und kommt kurz darauf an. Der Empfang war maledivisch mit Check-In-Formalitäten, Erfrischungstuch und Welcome-Cocktail, unspektakulär aber nett.

Die Sache mit den Bungalows und der Mauer:
Nach dem Studium der Berichte auf „malediven.net“ und insbesondere über das Thema „Mauer“ haben wir Gott und die halbe Welt rebellisch gemacht. Bloß nicht an die Mauer!!!!

Also mal ganz ehrlich: Es gibt wirklich Schöneres als die Mauer, aber es wird nun wirklich kein Horrorurlaub, wenn man einen Bungalow an dieser zugeteilt bekommt! Die Mauer und die Wellenbrecher aus Natursteinen sind nun mal notwendig, damit das Paradies bestehen bleibt.
Wir „mussten“ zunächst mit einem Wasser-Bungi vorlieb nehmen. Das war eine sehr interessante Erfahrung und schon nett, wenn man von der Treppe direkt ins Wasser kann. Außerdem ist man mit der eigenen Terrasse schon für sich alleine. Das war es aber auch schon. Wer braucht allen Ernstes auf den Malediven eine Badewanne?
Nach einer Nacht zogen wir um in Bungi 133. Das war uns lieber, da man dort mehr am „Inselleben“ teilnimmt und schön mit den Füßen im Sand scharren kann.
Die begrenzte Sicht auf das Meer, die immer wieder bemängelt wird, hat auch den Vorteil, dass man sich in den Schatten zurückziehen kann und das „Buschwerk“ ist keine lückenlose Wand. Wir haben jedenfalls genug Meer gesehen. Wem es nicht reicht, dem sei der Inselrundgang empfohlen.

Der Zustand der Insel:
Dass die Insel heruntergekommen sei, konnten wir nicht nachvollziehen! Unser Bungi wurde sogar renoviert. Dies in Form einer neuen Dacheindeckung und einem Außenanstrich. Die Beobachtungen der „maledivischen Bauarbeiten“ fanden wir jedoch eher unterhaltend, als störend. Ansonsten wurde jeden Morgen der Sand „gefegt“: Kehrwoche jeden Tag und ein anderer macht es - was will man mehr?

Die Sauberkeit:
Neben dem Wetter das wichtigste Thema für die Deutschen: Der erste Satz nach der Frage, wie es im Urlaub war wird in Deutschland meist mit dem Thema Sauberkeit beantwortet.

Also bei uns war alles tacko! Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir uns bemüht haben, nicht wie die Schweine zu hausen. Die Anzahl der Kakerlaken (wir nannten sie lieber Maledivenkäfer oder Bungi-Beetle) ist unserer Auffassung kein Maßstab für die Sauberkeit. Man lebt eben auf einer Insel mit Natur! Uns ist auch kein dreckiger Maledivenkäfer begegnet. Es war uns lieber, die wenigen (4 Stück in 2 Wochen) Bungi-Beetle mit dem bereitgestellten Mittel einzeln zu bekämpfen, als prophylaktisch allgegenwärtig mit der Chemiekeule herumzusprühen. Und das Spray ist eine echte Wunderwaffe! Einmal kurz „pffft“ und schon liegt der Käfer auf dem Rücken.

Das Essen:
Hierzu ist eigentlich in den anderen Berichten schon alles gesagt! Wer hier nichts zu Essen findet, ist selbst schuld! An dieser Stelle noch einmal ein Dank für den Bericht, in dem der Autor mit 2 kg mehr Körpergewicht die Rückreise antrat. Es war uns eine echte Warnung. Es grenzte zwar fast schon an Selbstkasteiung, den Düften und Genüssen zu widerstehen (insbesondere an der Kuchen- und Torten-Theke), aber wir haben es mit einem hohen Maß an Disziplin geschafft. Mehr als 3x zum Buffet pro Mahlzeit war eben nicht drin und zum Nachtisch immer mehr Obst als Kuchen! Das stolze Ergebnis: Kein Mehrgewicht auf der Waagenanzeige zu Hause - hurra!

Die Platzwahl beim Essen war für einige Gäste von äußerst großer Bedeutung. Da musste es schon der Platz im Bereich des Meeres und des Pools sein, damit der Urlaub nicht ins Wasser fällt - wer's braucht. Wir hatten einen Tisch im Mittelfeld am Gang. Dies hatte den Nebeneffekt, dass wir über eine gute Übersicht, wer, wie oft mit was vom Buffet zurück kam, verfügten. Das erhöhte den „Lästerfaktor“ ungemein. Auf einer Insel, wo nicht allzu viel passiert, ist das schon ein echtes Highlight! Außerdem hatten wir den nötigen Einblick auf das Buffet, um die Gänge zum Nachschlagen in Bezug auf Wartezeiten besser optimieren zu können. Ein nicht zu vernachlässigendes Vorteil im Time-Management, denn die Zeit auf der Insel ist ja knapp bemessen und muss immer effizient genutzt werden!

Der Strand:
Im Bereich der Strandbar gibt es einen „großen“ Strand. Da dort mehr als die üblichen 2 Bungibewohner auf einmal anzutreffen waren, haben wir diesen „Rimini-Strand“ getauft. Von den sehr vereinzelten Liegen waren immer welche zu bekommen, so dass von einer Überfüllung wohl kaum die Rede sein kann. Dort gab es dann auch die allabendliche Sunset-Show. Sehr schön und immer wieder anders.

Das Riff:
Im Bereich des Dive-Center-Jetty war nach unserer Ansicht das Riff am Schönsten und von der Unterwasserwelt war fast alles zu sehen: Moränen, Schildkröte, Clownsfische, Haie, Flötenfische, Stingrays, Papagaienfische, Drückerfische in allen Farben und Formen, Feuerfische, Putzerkrabben usw. „El Nino“ hat seine Spuren hinterlassen, aber die Anzeichen für eine Erholung sind schon deutlich sichtbar und die Farben kehren zurück. Die „Einstieghilfen“ zum Außenriff in Form von Seilen sind eine echte Erleichterung.

Der Dive-Center und die Bootscrew:
Sehr nette, kompetente und freundliche Menschen, da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu mäkeln. „Tauchen deluxe“ halt und die Tauchplätze waren auch sehr schön! Als Highlights seien hier nur 2 Tauchgänge erwähnt: Der Manta-Point (immer wieder freitags) und der Nachttauchgang. Aber auch am Hausriff gab es etwas zu sehen!

Das Rahmenprogramm:
Im wöchentlichen Rhythmus wird in der Bar ein wechselndes Rahmenprogramm angeboten: Akrobatik, ein Film über die Unterwasserwelt, „Disco“, das Crab-Race und anderes. Alle Veranstaltungen waren unaufdringlich und - bevor einige wieder Panik schieben - es war auch nicht laut.

Die anderen Gäste:
In der 1. Woche waren die Gäste international, was wir als angenehm empfanden. Es waren Briten, Franzosen, Italiener, Holländer, Schweizer, Österreicher und Japaner zu Gast.

In der 2. Woche wurde dann der Altersschnitt deutlich angehoben und es deutschelte stark. Schade fanden wir, dass sich bei einigen die einfachsten internationalen Vokabeln noch nicht durchgesetzt haben und „Wasser, Apfelsaft, Bier und 2 Spiegeleier“ in perfektem bayerischem oder österreichischem Dialekt bestellt wurden. Außerdem begann in der 2. Woche auch das Vordrängeln am Buffet, als ob es nicht genug gäbe. Grundsätzlich war es aber sehr entspannt und wir haben sehr viele nette Menschen kennen gelernt (auch in der 2. Woche).

Der Pool:
Hierzu gibt es eigentlich nur eines zu sagen: Schön, aber überflüssig wie ein Kropf!

Das Thema „Lärm“:
Ja, manchmal hört man ein Flugzeug und manchmal hört man auch ein Boot. Auch der Generator ist immer zu hören. Bei aller Erbsenzählerei sollte man aber auch immer bedenken, wie man selbst auf die Insel gekommen ist und warum das Licht abends brennt und die Klimaanlage das Bungi kühl hält. Geräuschemäßig haben wir uns mehr auf das Meeresrauschen konzentriert.

Immer wieder beliebt – die Wetterdiskussion:
Und nun zum Schluss - das Wetter: Im März ist mit leichter bis mittlere Bewölkung zu rechnen die zu erwartenden Temperaturen liegen zwischen 30 und 35 °C. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei dem angegebenen statistischen 1 Tag pro Monat und den hatten wir auch. Die Wassertemperaturen lagen zum Schnorcheln auf Badewannenniveau und beim Tauchen zeigte der Tauchcomputer Werte zwischen 28 und 30°C an - perfekt!

Fazit:
Es war ein sehr schöner Urlaub! An alle Krümelsucher und Erbsenzähler: Das Paradies hat seinen Preis! Sei es die „Mauer“, die „Bauarbeiten“ die „Maledivenkäfer“, der „Fluglärm“ oder sonst etwas anderes. Wer es nicht so verbissen nimmt und sich einfach auf einen schönen Urlaub freut, hat bestimmt mehr davon und wird am Ende nicht enttäuscht oder verärgert zurück kehren. Es kommt eben immer darauf an, was man selbst daraus macht! Uns hat es auf alle Fälle sehr gut gefallen.

Wer Fragen hat oder noch weitere Informationen benötigt, kann sich gerne an uns wenden (matthias-daum[at]web.de). Außerdem werden wir zu diesem Bericht unter „www.matthias-daum.net/thulhagiri“ noch einige Fotos ins Web stellen, um sich ein besseres Bild machen zu können (ab Anfang April 2007).

So long
Susan & Matze


Reisebericht Thulhagiri , Malediven vom 01.03.2007 - 15.03.2007

Erst einmal möchte ich mich bei allen fleißigen Schreibern bedanken, die vor mir auf Thula waren und mir viele hilfreiche Tipps gegeben haben. So werde ich mich jetzt nicht wiederholen, sondern noch einiges hinzufügen, was mir noch am Herzen liegt.
Unsere Reisekonstellation war etwas anders. Meine Mutter (72) hatte immer den Traum auf die Malediven zu reisen und sie bat mich, ihre Tochter (43) sie zu begleiten.

Ich war vor 18 Jahren schon einmal mit meinem Mann auf den Malediven und dieser Urlaub war paradiesisch. Mit diesen Erinnerungen brachen wir nun auf.

Anreise: Wir sind mit Austrian Air ab Wien, Business Class geflogen (800 € pro Person für Hin- und Rückflug zusätzlich zum Reisepreis). Dieser Langstreckenflug war der pure Luxus. Bordeigener Koch, der keine Wünsche offen ließ . Superfreundliches Kabinenpersonal. Eigener DVD- Player mit mindestens 10 aktuellen Kinofilmen. Komfortable Sitze mit reichlich Beinfreiheit.

Ankunft: Als Business Gäste durften wir das Flugzeug als Erste verlassen, waren somit auch schnell durch die Passkontrolle, unser Gepäck hatte auch Vorrang und wir waren wir nach 20 Minuten aus dem Flughafen. Sehr nett hat uns Herr Meissner von der TUI empfangen und nach einer kleinen Erfrischung an der Flughafenbar, sind wir auch schon zum Speedboot aufgebrochen. Der Transfer dauerte keine 20 Minuten. Auf der Insel angekommen gab es einen kleinen Empfangscocktail, Essen und dann ging es auch gleich schon zu unserem Wasserbungi 211. Die Koffer waren schon da.

Wasserbungi: bei dem Aufpreis habe ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Es ist alles schon sehr verwohnt und renovierungsbedürftig. Einfache und rustikale Einrichtung.
Klapprige Liegen, hakende Schiebetüren, Schimmel in den Fugen von Bad und Wanne. Ein Haustier hatten wir auch, eine Kakerlake. Dafür blieben aber ein Segen die Mücken fern.
Der Room-Boy war sehr nett, aber nicht gründlich. Spiegel und Glasflächen werden nicht geputzt. Die Terrasse blieb sich selbst überlassen.

Es gibt leider keinen Room-Service, so muss man sich die Mini Bar selbst auffüllen. Der Drink zum Sonnenuntergang ist leider wieder warm, wenn man den weiten Weg von der Bar zurückgelegt hat.
Wir hatten einen Stromgenerator an unserem Bungi, der die ganze Nacht brummte. Die Klima war super aber auch nicht sehr leise. Das Wasser plätschert auch so dahin und bei Wellengang fühlt man ein leichtes Schwanken. ( Ohropax sind zu empfehlen)

Wir hatten aber eine sehr schöne Lage. Ein traumhafter Sonnenaufgang und Mondaufgang. Den Sonnenuntergang haben wir uns dann immer an der Beachbar angeschaut. Der direkte Abgang zum Wasser war super , aber man sollte sich immer Badeschuhe oder Flossen anziehen.
Trotzdem waren wir froh keinen Strandbungi zu haben, da es nur max. 5 mit einer schönen Lage gibt, und die zu bekommen wäre Glückssache.

Restaurant und Service: Allem in allem sind die Kellner sehr gewöhnungsbedürftig. Unserer hieß Abdullah, er ist der Älteste unter Ihnen. Man merkt schnell, dass sie vor Frauen nicht viel Respekt haben. Schade fand ich, dass die anderen Kellner es nicht für nötig hielten die Gäste zu grüssen, die sie nicht bedienten.

Die TUI hat uns empfohlen dem Kellner am Tag ca. 1 $ zukommen zu lassen. Gesagt getan. Nach einer Woche erklärte uns Abdullah, dass er von uns kein Trinkgeld mehr möchte. Für 1 Dollar könnte er sich gerade mal einen Tee kaufen. Dann kam seine Lebensphilosophie gleich noch dazu. Alle Menschen auf den Malediven wären glücklich und brauchen keinen Luxus, denn sie würden ja im Paradies leben. In unseren Ländern hätten wir nur Mafia, Gewalt und Diebstahl und deswegen würde er auch nicht verreisen. Es gebe auf den Malediven auch keine Krankheiten. Es gibt nur 7 Kellner auf Thula und 1 davon ist immer im Urlaub. Sie haben im Jahr 6 Wochen Urlaub und fahren dann zu Ihren Familien. Also erwartet keinen perfekten Service. Manchmal wird der Vorspeisenteller erst nach der Nachspeise abgeräumt. Es gibt nur ein Besteck und Gläser sind auch Mangelware.

Fazit: Wir haben Abdullah zum Abschied einen schönen Kugelschreiber und ein Paar Flossen geschenkt und er war glücklich. Und Trinkgeld macht den Kellner auch nicht schneller oder freundlicher.

Das Essen war sehr gut, zu gut. Plant also schon Extraschnorchelrunden ein.

Lage der Insel: Thula liegt mitten im Nord-Male-Atoll nicht weit von der Hauptstadt Malé entfernt. Von den Wasserbungis sieht man Malé mit seinen Hochhäusern, 2 Inseln mit Aufbereitungs- und Verbrennungsanlagen. Das verleiht natürlich nicht das einsame Robinson Feeling. Aber das Feeling hat man auf der Insel. Keine Massen, keine Hektik am Buffett, viel Platz am Strand , der immer weniger wird. Leider liegt die Insel in der Abflugroute der Flugzeuge und die Frequenz ist nicht ganz unerheblich. Ich persönlich fand das alles nicht schlimm, aber ich kenne auch die totale Einsamkeit und Ruhe von meinem Aufenthalt vor 18 Jahren. Wer diese sucht, sollte eine Insel auswählen die weiter von Malé entfernt ist und an einem Aussenriff liegt.

Kiosk: Es gibt einen kleinen Shop auf Thula der eine große Auswahl von Souvenirs hat. Die Preise sind in Ordnung. Alle Hygieneartikel ( Duschgel, Shampoo, Sonnenmilch ) solltet ihr reichlich mitnehmen. Ein Haarspray kostet 10 Dollar.

Gäste: Ein sehr internationales Publikum. Folgende Länder sind vertreten. China, Japan, England, Frankreich, Italien, Österreich, Holland, Schweiz und natürlich Deutschland.

Wetter: 2 Wochen Sonne, 33 Grad. Unglaublich schön.

Fazit: Es war ein schöner Aufenthalt. Ich habe mich super erholt. Ich konnte viele Bücher lesen. Die Insel war überschaulich . Die Wasserwelt einzigartig. Was meiner Ansicht überhaupt nicht stimmt, dann ist das das Preis- Leistungsverhältnis, dabei gehört Thula noch zu den günstigen Inseln. Die Malediven sind einmalig , ohne Frage, aber für das Geld kann man anderswo einen Luxusurlaub machen . Viel Geld für wenig Leistung. Wer damit leben kann, der sollte dieses schöne Fleckchen auf unseren Planeten gesehen haben.

Namaste, Michi Meyer


 

Wir hatten das "Vergnügen" im Dezember 2006 die Insel besuchen zu dürfen.
Ein Vergnügrn war es leider nicht und wenn wir ehrlich sind, können wir die positiven Berichte nicht verstehen, zumal wir andere Inseln kennen, z. B. Lily Beach.

Wir sind über nach einem 5-tägigen Aufenthalt in Dubai gegen 08:00 h in Male angekommen.
Nur leider war kein Ansprechpartner von Thulagiri am Flughafen um den Transfer zur Insel (den wir mit 80,-- € bezahlt hatten) zu organisieren. Auch eine Telefonnummer war nicht zu finden. Nach einer halben Stunde hatte dann ein netter Herr vom One&Only-Resort Mitleid mit uns und telefoniert. Endlich kam dann jemand und nach einer weiteren guten Stunde war dann auch das Speedboot da. Wer die Flugzeiten ab Dubai kennt (Abflug 02:30 h morgens), wird dann wissen, dass man sich dann auf sein Zimmer freut.

Wir wurden dann wie auf der Flucht über die Insel zur Rezeption gehetzt und irgendwo plaziert, denn das Zimmer war noch nicht fertig und was wir denn überhaupt schon hier wollten. Man muss aber sagen, dass wir das Zimmer bereits ab dem 06.12.2006 gebucht und bezahlt hatten und am 07.12.2006 angekommen sind. Da sollte das Zimmer eigentlich schon bereit stehen.
Nach einigen Diskussionen und der Nachfrage, ob wir denn wenigsten unser Frühstück einnehmen dürften, sagte man uns: Na ja, frühstücken dürfen wir dann mal ausnahmsweise (wäre ja schon bezahlt) und der Bungalow wäre dann in einer Stunde fertig.

Das hat dann auch geklappt und es war einer mit der besten Lage, die Nr.
117. Bloss sauber und gereinigt sieht eigentlich anders aus. Das hat dann mit Hilfe der Reiseleitung am anderen Tag einigermassen geklappt. Aber 4-Sterne Niveau war dies auch nicht. Das mit der Sauberkeit hat sich im ganzen Urlaub nicht gebessert, also nicht so genau hinschauen und ein wenig Sagrotan für das Bad mitnehmen, dann geht es schon.
Ach ja, eine kleine Taschenlampe für das nächtl. Überqueren der Insel ist auch hilfreich, denn viele Lichtquelle gibt es nicht (ausser den belegten Bungalows).
Und wenn es im Dunkeln am Strand entlang geht, kann man die dort vorhanden Liegen schom mal übersehen.

Die Insel selber ist recht runter gekommen und könnte eine Generalüberholung vertragen. Die Gartenanlagen sind recht urwaldmässig und verhindern an einer Seite den Zugang und den Blick zum Meer. Auf der anderen Seite verhindert dies das Bollwerk von Mauer.
Eigentlich tummeln sich alle Gäste an einer Inselseite und der Kampf um die Liege entbrennt wie auf Mallorca.
Am besten einen Wasserbungalow nehmen, aber ob sich der Aufpreis von 120,-- US-$ pro Tag lohnt, sei mal dahin gestellt oder einen Strandbungalow mit den Nr. 117, 119, 124 oder 126 ergattern, ansonsten macht es gar keinen Spass auf der Insel.
Die Insel verliert immer mehr an Strand, während unseres Aufenthalt ca. 3 m, so dass jede Menge Sandsäcke zu sehen sind. Auch hier wird nichts gemacht, ist ja alles egal.

Service wird auch nicht gerade gross geschrieben, man macht gerade das was sein muss und nicht mehr. Also auch hier kein 4-Sterne-Niveau.
Mit einem regelmäßigen Trinkgeld geht dies dann schon besser.
Die Preise für Getränke, Eis, Snacks, Cocktails usw. sind in Ordnung und auf den Niveau eines guten Hotel in Deutscland. 2,20 US-$ für 500 ml Cola, ca. 2 US-$ für 1,5-l Wasser, 8-10 US$ für einen Cocktail, 4 US-$ für einen Tuna-Toast, 3 US$ für Pommes. Da lohnt sich AI überhaupt nicht.
Über das Essen kann man nicht meckern, hier findet jeder etwas, auch wenn die Wiederholungsrate der Gerichte doch recht hoch ist.
Nur sollte man Wurst und Käse auf Eis lagern, dann klebt es nicht so sehr zusammen.

Für Schnorchler (so wie wir es sind) ist die Insel nicht der Bringer. Das Hausriff ist mit 250 m recht weit weg und der Fischreichtum ist auf anderen Insel reicher.
Das Hausriff ist nicht der Bringer.

Fazit ist leider, die dummen Touristen bringen das Geld und verschwinden dann wieder, daher muss man sich nicht anstrengen. Eine 4-Sterne-Insel ist Thulagiri bestimmt nicht und wenn man vorher den Service in Dubai kennenlernen durft und dann nach Thulagiri kommt, ist das schon ein richtiger Schlag.

Wir werden die Malediven wieder besuchen, aber es wird auf keinem Fall Thulagiri sein. Dafür stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis überhaupt nicht.
Thulagiri wurde 1991 eröffnet und man merkt das Alter der Anlage und die fehlenden Investionen und Pflege an allen Ecken und Kanten

Raimund und Simone
Hemer, 28.12.2006


 

Thulhagiri

Verspäteter Reisekurzbericht Thulhagiri

Reisetermin 11.08. - 25.08.06
Reiseveranstalter: Sub Aqua (zu empfehlen)

F l u g:
Über den LTU Flug / Düsseldorf lässt sich nicht viel sagen, da es wie üblich nichts bewegendes zu berichten gibt.

I n s e l:
Da wir vorher 1 Woche Safari-Urlaub auf der Sharifa gebucht hatten und das ein Reinfall war, waren wir froh vom 18.08. - 25.08.06 auf Thulhagiri zu sein.
Wir reisen schon viele Jahre auf die Malediven, aber diese Insel war mit Abstand die schönste, nur die vielen Mücken nerven.

B u n g a l o w s:
Was die Bungis an der Mauer aber haben, ist eine freie Sicht auf das Meer.
Es gibt auch ganz viele Bungis die einen schöneren Strandabschnitt haben, aber dafür oft durch viele grüne und blühende Sträucher / Bäume keinen freien Meerblick, was wir nicht sehr schön finden.
Wir hatten das grosse Glück durch Wunschreservierung den Bungi Nr. 114 zubekommen. Die Lage war einfach top.
Die Bungis sind sehr schön eingerichtet und auch sehr gross incl. das Badezimmer.
Da haben wir wie sonst üblich, die Maledivischen Badezimmer nicht vermisst.
Kein Getier weit und breit.

B a r / R e s t a u r a n t:
Sehr gemütlich und überall freundliches Personal. Auch unsere AI - Buchung haben wir nicht bereut.
Über das Essen kann man sich auch nicht beklagen alles reichhaltig und viel Auswahl.

S c h n o r c h e l n:
Da wir nur schnorchler sind, hat uns der etwas weitere Weg zum Riff nicht gestört.
Wir haben sehr viele Fische wieder gesehen und sogar ein Hai. Das Riff erholt sich auch, da man viele bunte Korallen sehen konnte.

W e t t e r:
Wir hatten eigentlich Glück und wurden mit Sonne belohnt.
Nur an einem Tag hat es mal richtig gestürmt und geschüttet, sonst war es wenn, nur mal nachts.

F a z i t:
Diese Insel war wirklich ein Traum zum wiederkehren.

Wir danken dem freundlichen Personal und dem guten Koch, der schönen Insel und kommen 2007 bestimmt wieder hierher.

Hilli und Frank


 

Reisebericht Thulaghiri:

Anflug: München - Male (LTU) 19.08.2006
Abflug: Male - Frankfurt (LTU) 30.08.2006

Flug:

Da LTU die Airline mit der geringsten Sitzbreite ist, war es dementsprechend eng. Das Personal war allerdings sehr freundlich und hilfsbereit, das Essen auch einigermaßen gut. Beim Rückflug 1Std Verspätung. Insgesamt nichts großes zu sagen.

Ankunft:

Auf der Flughafeninsel Hulule ging das Abfertigen beim Zoll und die Kofferausgabe recht schnell, ca. 20 Minuten nach der Ankunft waren wir bereits vor dem Hauptgebäude und wurden von der TUI Reiseleiterin Kathrin Gründl empfangen. Wir warteten im nahegelegenen Flughafen Cafe bei einer Cola, bis sie alle weiteren TUI-Thulaghiri Anwärter eingesammelt hatte. Dann ging es zu einem Schnellboot, dass 15m weiter auf uns wartete. Die Überfahrt dauerte ca. 20 Minuten und war unserer Meinung nach sehr spannend, da man ja nicht allzuoft mit einem Schnellboot auf den Malediven unterwegs ist. An der Rezeption angekommen wurden wir mit frischen Tüchern und Cocktails versorgt, was wir sehr toll und angenehm fanden. Um unser Gepäck wurde sich gekümmert, genau wie um das Einchecken, dass die freundlich Frau Gründl für die TUI Urlauber übernimmt. Nach 15 Minuten wurden wir mit unserem Gepäck zu unserem Bungalow (109) gebracht.

Unterkunft:

Das Bungalow 109 liegt nicht direkt am Strand, ist allerdings sehr schön in die natürliche Vegetation eingebracht, und bietet legeren Wohnkomfort.
Sehr großes, schönes Bett aus Bambus (wie der Rest des Zimmers), nicht allzuschönes Badezimmer (recht dunkel, lasche Dusche), TV, Klimaanlage...
In 10m Entfernung liegt ein breiter, sehr schöner Sandstrand.

Strand & Meer:

Der Strand ist an der Westseite ziemlich breit, und da auf Thulaghiri nicht allzuviele Urlauber anzutreffen sind, ist auch genug Platz für jeden da. Eine schöne Strandbar bietet Erfrischungsgetränke, Eis, Cocktails, Bier. Der Sand ist sehr weich, und sehr sehr weiß, ohne Sonnenbrille kann schnell "Schneeblindheit" auftreten. Das Wasser......ist traumhaft. Kann mir nicht vorstellen, dass das Meer sonstwo schöner ist als auf den Malediven. Schnorcheln geht man am besten in der Früh und Vormittags, das Wasser ist dann sehr ruhig und klar. Nachmittags sieht man eigtl garnichts mehr, soviel Plankton schwimmt herum (zu dieser Jahreszeit).
Ich war das erste Mal Schnorcheln in meinem Leben, und ich wurde nicht enttäuscht. Gleich beim ersten mal sah ich beim ca. 100m entfernten Hausriff eine große Schildkröte, die ganz ungestört an mir vorbeischwamm. Darauf hinaus wunderschöne, wahnsinnig bunte Fische, wie ich sie sonst nur aus dem Aquarium beim Asiaten kenne - ich war begeistert. Beim dritten oder vierten Tauchgang schwammen 4 (!!) Weißspitzenriffhaie an mir vorbei, die etwa 1,5m groß waren. Das war das erste mal, dass ich diese wunderschönen Tiere live gesehen habe, und dann auch noch 2m neben mir im Wasser, der Wahnsinn! Leider hatte ich keine Kamera. An der Aussenseite des Hausriffs bekommt man viele Großfische zu sehen, also unbedingt Unterwasserkamera mitnehmen, selbst beim Schnorcheln kann man EINIGES knipsen!

Essen & Trinken:

Wir bekamen einen Tisch von unserem freundlichen Tischkellner Hussein zugeteilt, der sicherlich einer der nettesten und witzigsten Kellner der Malediven ist. Er war immer hilfsbereit, immer zu einem Spaß aufgelegt, und gab uns nützliche Informationen, was das Wetter angeht. Er muss sich ja auskennen... Nun zum Essen. Die Auswahl war fantastisch, das Essen zauberhaft. Alles wurde sehr schön angerichtet, und die Köche bereiteten frisches Fleisch, Fisch oder Omelettes für jeden Urlauber individuell zu, jeder wie er es mochte. Das fanden wir sehr toll, da ja nicht jeder sein fleisch knochentrocken möchte... Das Essen, besonders das Abendessen, hat sehr gut geschmeckt, es war wirklich für jeden etwas dabei. Ich als Chinafoodfan und Curry Liebhabeer befand mich jedenfalls im Paradies und aß nie weniger als 2 volle Teller. Das trinken war verhältnissmäßig billig, 2,20$ für eine 0,5L Cola, nicht teuerer als in deutschen Restaurants. Bei Bier und Wein wird es allerdings ein wenig teuerer. Wir gönnten uns auch auch einige Cocktails, vor allem an der Strandbar. Mit 7-10$ waren sie recht teuer, schmeckten allerdings einwandfrei und waren sehr schön dekoriert. Wer auf den Malediven allerdings jeden Abend eine Flasche Wein zum Abendessen trinken möchte, sollte ein wenig mehr Geld mitnehmen.

Abendunterhaltung & Bar:

Wir haben uns nur das Wassersportvideo und das Tauchvideo angesehen, wobei zweiteres auf jeden Fall besser war. Sonst war in der Bar weniger los, die meisten Leute trafen sich dort eher zum Kartenspielen als zum Feiern. Insgesamt eine ruhige, angenehme Atmosphäre. Der Service war wie beim Essen sehr freundlich und zuvorkommend, das Ambiente sehr großzügig und authentisch.

Insel:

Die Insel ist sehr klein, und kann in etwa 10 Minuten zu Fuß umrundet werden. Überall fliegen Wellensittiche umher und verleihen der Insel einen sehr natürlichen Flair. Außerdem trifft man auf Eidechsen, die sehr schön anzusehen sind, und vor allem Nachmittags auf den Steinen sehr sehr viele Krabben. Beim abendlichen Spaziergang begaben wir uns auf den Steg bei der Tauchschule, um die kleinen Babyhaie anzusehen, von denen auch wirklich jedesmal mindestens einer brav erschien. Zu jeder Tageszeit gab es viele Fische zu sehen, vor allem beim Steg der Wasserbungalows, wo manchmal tatsächlich Fischschwärme zu sehen waren, die wohl mehr als 100 000 Fische beherbergten.

Zu erwähnen bleibt noch die Wassersportschule, mit der wir eine sehr lustige und rasante "Funtube" Fahrt unternommen haben, d.h. zwei reifen, die hinter einem Motorboot hergezogen werden. Einfach hingehen und fragen.
Der Urlaub hat uns sehr gut gefallen, und wir sind richtige Malediven Fans geworden (es war der erste Trip auf die Malediven). In naher Zukunft werde ich einen Tauchschein machen, um die Unterwasserwelt dort auch ein wenig tiefer erforschen zu können.

Viel Spaß auf den Malediven und vor allem auf Thulagiri,

Thomas & Franzi


 

Reisebericht
Thulhagiri 09. -30. Juli 2006

Wir haben uns im letzten Jahr auf Embudu mit dem Maledivenvirus infiziert und deshalb schon im Winter unseren Urlaub für dieses Jahr gebucht. 3 Wochen auf Thulhagiri im Nord-Malè Atoll würden es werden. Da am Abreisetag (Sonntag) keine andere Fluglinie außer Emirates von Wien abflog, hatten wir einen Grund mehr, uns zu freuen. Das dachten wir zumindest nach den Schilderungen anderer Emirates Reisender. Ich muss sagen, ich bin von der Fluglinie sehr enttäuscht. Das Flugzeug war das älteste und kleinste das sie haben, die 2 cm mehr an Beinfreiheit ist so gut wie nicht merkbar, der Service zwischen Dubai und Colombo (tja leider hatten wir beim Runterfliegen Zwischenstopps in Dubai und Colombo!) derart unfreundlich und schlecht (es wurden keine Getränke serviert, das Personal hat sich nie blicken lassen) und beim Heimflug genau das Selbe! Der Flieger überbesetzt, noch dazu lauter kleine Kinder und Babys an Board, dem Personal war es egal, ob die Leute beim Anschnallzeichen gesessen sind oder die Fenster bei Abflug und Landung geöffnet oder die Lehnen der Sitze aufrecht waren. Auch wurde kein Tee oder Kaffe zum Frühstück serviert! Und von wegen pünktliche Linie! In Dubai mussten wir mehr als 1 Stunde im Flieger ohne Aircondition warten, weil angeblich soviel Flugverkehr war! Dementsprechend groß war unsere Verspätung in Wien bei der Ankunft. Danke, aber nie wieder Emirates, wir haben uns im Flieger nach unserer AUA gesehnt.

Nun aber zurück zu den Malediven. Ankunft auf Hulule so wie immer, nach dem Gang über das Rollfeld mussten wir erst noch das Visa ausfüllen, weil sie keine Karten im Flieger dabei hatten. Durch die Kontrolle, wo den Beamten kein Lächeln und kein Kommentar auskommt, wurden wir schon von der Reiseleitung erwartet. Sie führte uns erst mal in Cafe und dort warteten wir dann ca. 10 Min. auf unser Speedboat nach Thulhagiri. Die Überfahrt war etwas holprig, da die See ein bisschen rau war. Ankunft auf der Insel- es ging gleich in die Rezeption, wo wir ein feuchtes Tuch und einen Cocktail bekamen. Das war uns neu, denn auf Embudu wurden wir so nicht begrüßt. Nach dem Ausfüllen der Anmeldung ging es auf zum Bungalow. Ich hatte 6 Wochen vorher unverbindlich per Email angefragt, ob wir einen Bungi zwischen 117 und 123 haben könnten und bekam damals die prompte Antwort der Rezeption: We will do what we can. Umso überraschter war ich, dass wir den Traumbungalow 122, direkt am Strand, bekommen haben! Die Nummer 117 und die Nummer 122 stehen direkt am Strand mit unverbautem Blick auf traumhafte Sonnenuntergänge! Und 122 hat noch dazu die meistfotografierte Palme der Insel daneben! So, dann ging es aber erst mal gleich ab ins Wasser. Wow, so warm wie immer! Die Lagune vor unserem Bungi ist sehr groß und ziemlich korallenfrei die ersten 150m. Das Wassser ist ja nach Gezeiten zwischen 0,5m und 1m 50cm tief. Also ganz toll zum Schwimmen und plantschen. Nun wollten wir aber auch gleich mal die bunten Fische sehen. Also beschlossen wir, eine Lagunenschnorcheltour zu machen und promt trafen wir die Schildkröte. Natürlich hatten wir die Kamera nicht dabei und selbstverständlich trafen wir die Schildi nie wieder! Und jetzt war es dann auch deutlich zu sehen, Thulhagiri kann nicht mit Embudu in Sachen Fischwelt mithalten. Das Hausriff ist ganz nett, aber nicht spektakulär, auch haben wir Babyhaie, Rochen, Fischschwärme und Großfische vermisst. Aber das kann auch mit der Jahreszeit zusammenhängen, da das Wasser ziemlich planktonreich und entsprechend trüb war. Auch waren an den Stegen keine Fische zu beobachten am Abend. Aber dennoch war die Unterwasserwelt faszinierend und interessant. Wir sind keine Taucher, also kann ich nix zur Tauchschule erzählen. Doch! Es ist uns ein Einführungsabend abgegangen, an dem einem die Tauchschule erklärt, wo die Riffausgänge sind und wie die Strömungen sind. Das ist mir schon abgegangen. Außerdem sind sie auf den Korallen in der Lagune rumgestanden beim Schnupper- und Einführungstauchen.

Am Abend stellten wir uns im Restaurant vor und bekamen einen zweier Tisch direkt am Buffet, was uns sehr gut gefallen hat, da die Wege kurz waren und wir alle Leute beobachten konnten, was doch einen sehr hohen Unterhaltungswert hatte! Leider hatte sich unser Kellner nicht vorgestellt und so erfuhren wir seinen Namen erst 2 Wochen später, als er mal ein Namenskärtchen getragen hat: Arif.

Er war halt ein bisschen langsam und unaufmerksam, wir mussten ihn täglich erinnern, dass wir unsere Getränkerechnung unterschreiben wollen und er fragte tagtäglich in der Früh: Tea or Coffe? und unsere tagtägliche Antwort lautete: Tea please! Aber wir waren ja in Urlaub, also was soll`s! Jetzt sind wir unweigerlich beim Essen gelandet, zum Frühstück gab es immer Gebäck, Toast zum selbst machen, Eier wurden nach Wunsch zubereitet, 2 verschiedene Säfte, Würstchen, Reis, Palatschinken, Waffeln, süße Saucen, Honig und Marmeladen, Obst, Müsli und verschiedene Joghurts. Ach ja und Wurts und Käse, wobei die ein bisschen komisch aussahen, aber nach einigen Tagen hab ich dann beides probiert und es schmeckte vorzüglich! Ich war aber, glaub ich, die Einzige, die sich getraut hat. Da wir Halbpension gebucht hatten, kann ich übers Mittagessen nichts sagen. Das Abendessen war fantastisch. Riesen Salatbuffet, traumhaftes Hauptspeisenbuffet und tolles Nachspeisenbuffet! Wer da nichts findet, ist selber schuld! Teilweise waren die Hauptspeisen sehr scharf, was mich etwas gestört hat, da ich offene Lippen vom Salzwasser hatte und so sehr aufpassen musste, dass ich nichts scharfes esse. Im Anschluss ging es dann immer in die Bar, wo wir Karten gespielt haben (es sind an die 15 verschiedenen Spiele und diversen Kartenspiele in der Bar zur freien Entnahme! Cluedo, Uno, Scrabble usw.), leckere Cocktails durchgekostet haben, wobei ich dann beim Vanillemilchshake extra kalt geblieben bin, und dem jeweiligen Abendprogramm lauschten. Montag war immer Krabbenrennen, Dienstag Unterwasservideovorführung, Mittwoch Zaubershow (der gleiche "Magier" wie auf Embudu!), Donnerstag Überwasservideovorführung, Freitag Livemusik der Amazon Jade Band, Samstag nix und Sonntag Disco (laute Musik und bunte Lichter, doch keiner tanzte). Sehr abwechslungsreich und nettes Programm. Beim Krabbenrennen haben wir nur einmal mitgemacht und mit unsere Krabbe namens Niki Lauda den ersten Platz gemacht! Preis: 7 Bier im Wert von 21 Dollar. Wer wollte, durfte sie im Anschluss gegen Softdrinks (Cola, Fanta, Sprite) eintauschen, was ich sehr gut fand, da ja auch viele kleine Kinder gewonnen haben.

Vor dem Schlafengehen spielten wir meist noch eine Partie Tischtennis oder Tischfussball und betrachteten den schönen Sternenhimmel vom Strand aus. Und da kommt das nächste Manko der Insel: Wir vermissten sehr die vielen Schaukeln, die es auf Embudu gab! Thulhagiri hat nichts der gleichen anzubieten. Schade!

Sie entschädigen aber wieder mit den vielen bunten Wellensittichen und den schönen Teichen auf der Insel. Lästiges liegenreservieren fällt auch weg am Strand, weil die Liegen nummeriert sind und für jedes Bungi 2 Liegen da sind. Sehr interessant war, wie sich im Verlauf von 3 Wochen der Strand vor unserem Bungalow verändert hat. Erst war da nur Sand und am Ende unseres Urlaubes war da eine ca. 10m lange Mauer! Das Meer hat den ganzen Strand weggespült!

Unser Bungalow war sehr schön, wie sie aussehen, wurde ja schon oft genug beschrieben, deshalb nur so viel: wir zuerst mal das Bett umgedreht und auf die andere Seite das Zimmers gestellt, weil uns die Klimaanlage sonst direkt ins Gesicht geblasen hat! Wäre interessant zu wissen, ob sie nach unserer Abreise das wieder umgestellt haben!. Ahmed, unser Roomboy, war sehr nett und ein Pläuschchen jeden Tag in der Früh obligat.

Am letzten Abend war uns noch der beste Sonnenuntergang unseres Lebens beschert, so etwas habe ich wirklich noch nie gesehen! Der Himmel blutrot, als ob es brennen würde! Die Fotos sind wirklich toll geworden! Aber leider geht jeder Urlaub mal zu Ende und wir mussten Thulhagiri um 23h am Samstag mit dem Speedboot wieder verlassen.

Fazit: Der Urlaub war sehr schön, die Insel ist sehr gepflegt, die Unterwasserwelt auch, aber Embudu war uns eindeutig lieber! Ach ja, bevor ich es vergesse, beim letzten Schnorchelgang ist ein Babyhai an uns vorbeigeschwommen und diesmal hatten wir die Kamera dabei!

Für Fragen bin ich jederzeit unter meiner e-mail Adresse: niki_21 at gmx.at erreichbar!


 

Reisebericht Thulhagiri 13. - 28.06.2006

Thulhagiri 13.06.2006 – 28.06.2006
von: BarakudaDiver ( Arno Fichte )

Dieses Jahr stand nun wieder Thulhagiri auf dem Programm, nachdem es uns letztes Jahr so gut gefallen hatte und wir 2005 nur eine Woche buchen konnten.

Zuallererst trafen wir Troll und Trolline am Flughafen Frankfurt um uns bei einem erfrischenden Weizenbier (BD) und Pils (Troll) auf unseren bevorstehenden Urlaub einzustimmen

Der Nachtflug mit der LTU ( LT 0742 ) ging diesmal erfreulicherweise nonstop, ohne Zwischenaufenthalt in Colombo, nach Male.
Es herrschte freie Platzwahl, da die Maschine nur zu 50% ausgelastet war.
Über den Bordservice brauchen wir glaube ich keine weiteren Worte zu verlieren; gewohnt desinteressiert und miesepetrig….

Bei Ankunft in Male durchwachsenes Wetter, aber die Zollformalitäten gingen zügig voran und auch das Gepäck konnte schnell vom Band abgeholt werden.

Auch der Transfer ging schnell über die Bühne, so dass wir schon nach ca. 1 Stunde auf „unserer“ Insel eintrafen. Wie immer begrüßten uns zuerst die tieffliegenden Wellensittiche und danach die Rezeption mit den Meldeformularen.

Leider bekamen wir trotz Voranfrage nicht einen der Wunschbungalows, sondern Bungalow Nr. 109, der im 3er Block etwas zurückversetzt vom Strand hinter der dortigen Bar steht. Auf dem Zimmer erwartete uns eine Flasche franz. Rotwein, den alle Repeater bekommen….

Die Insel war komplett ausgebucht, so dass wir erst 2 Tage später in Bungi 128 umziehen konnten.

Die traumhaft gelegenen Bungalows 117, 122, 124, 126 wären erst ein paar Tage später frei geworden. Wir hätten dann nochmals wechseln können, aber einmal Zimmerwechsel ist genug….Ausserdem freute sich Member Doreen schon so auf diesen tollen Bungi

Hinterher stellte sich die neue Bungiwahl als Richtig heraus, da alle oben genannten Bungis 2x am Tag regelrecht abgesoffen sind; gegen Ende unseres Urlaubs auch noch die Bungalows 123, 125, 127, 130, 131.
Selbst unser Zimmer, 128, musste die letzten Tage flutsicher geschützt werden……… Aber dazu später mehr……

Gleich nach unserer Ankunft trafen wir Elblupp und Anita, die liebenswerter weise schon vorab dafür gesorgt haben, dass wir einen gemeinsamen Tisch im Restaurant hatten.

Wir haben ja letztes Jahr schon einen ausführlichen Reisebericht verfasst; eigentlich trifft alles davon auch dieses Jahr wieder zu, so dass wir uns nun mehr oder weniger auf die Unterschiede hierzu beschränken möchten.

Essen Topp, wobei letztes Jahr die Auswahl noch ein bisschen besser war.

Zum All Inklusive ist zu sagen, dass bei den Cocktails tatsächlich Unterschiede zu den zu zahlenden Drinks gemacht werden. Die All Inklusive Drinks werden allesamt kleiner und etwas liebloser zubereitet; auch zum Teil verwässerter ??? AI Drinks meist mit Tütensäften, die „Zahldrinks“ dagegen mit frischen Säften hergestellt.

Eine Ausnahme gibt es allerdings; der leckerste Drink, der „Thulhagiri Dream“ ist bei beiden Varianten gleich.

Keine Unterschiede dagegen konnten wir bei dem Service feststellen; alle Gäste wurden gleich schnell und gut bedient.

Überhaupt sind alle Angestellten wieder sehr freundlich, hilfsbereit und aufmerksam gewesen und ließen keine Wünsche unerfüllt.

Auch waren dieses Jahr einige Familien mit Kindern anwesend, was jedoch nicht gestört hat; im Gegenteil. Ganz herzig war die kleine Reese, die mit Ihren Eltern aus Schottland angereist war.

Überhaupt war dieses Jahr die Insel richtig „Multikulti“ besucht.
Deutsche, Schweizer, Österreicher, Holländer, Sri Lankesen, auch eine nette türkische Familie aus Leonberg mit Kind.

Vor allem die Holländer haben mit einer Freundlichkeit und Feierlaune, vor Allem bei den Fussballspielen, die auf Großleinwand per Beamer übertragen wurden, überrascht.

Tja und nun zum Wetter…….

So spät waren wir noch nie auf den Malediven, und werden es wohl auch nicht mehr sein.

Während Elblupp seine ersten 2Wochen bei schönstem Wetter genießen konnte, drehte sich bei unserer Ankunft das Wetter extremst…… ( Bluppi meinte ich sei schuld )

Während am Ankunfts- und dem nachfolgenden Tag das Wetter noch einigermassen schön war begann es nun zu Regnen und zu Stürmen, und das manchmal oder meistens den ganzen Tag. Oft war das Wetter am Morgen für 2 Stunden schön, aber so ab spätestens 12.00 Uhr ging’s dann so richtig ab!

Sturm und extreme Flutstände trieben das Wasser bedrohlich auf den Strand, der an einigen Stellen erheblich gelitten hat, oder gar gänzlich abgetragen wurde.

Wir hatten vor unserem Bungalow eine kleine Flutmauer, die ins Meer hinausragt.

Links und rechts davon verlor der Strand fast 1 Meter an Höhe, wurde dann gänzlich abgetragen und die Wellen könnten dann ungestört in die Bungis schwappen.

Lediglich Holzdielen vorm Terasseneingang, und selbstgegrabene Sandwälle boten Überflutungsschutz.

Der Sand, der vor den 130´ ern abgetragen wurde sammelte sich jedoch vor dem Flutwall bei den 140ern, sodass an einigen Stellen, wo die berühmte „Mauer“ steht diese nun mit Sand bedeckt war, und hier ein neuer Strand entstand.

Dann, am 21.6. dann ein ganz besonderes Naturschauspiel, das wohl sehr ungewöhnllich auf den Malediven zu sein scheint…….

Ein kleiner Tornado, wirbelte übers Meer, der sich sich im Zentrum kreisförmig schäumend und drehend auf die Insel zubewegte. Zum Glück bog er kurz vor dem Strand ab, aber trotzdem richtete der Sturm einigen Schaden an.

Der große strohbedeckte Sonnenschirm mit dem dicken Holzstamm vor der Beach Bar knickte einfach ab; wie ein Streichholz das man zerbricht.

Der Topcat Catamaran segelte durch die Luft und verkeilte sich dann am Steg bei den Wasserbungalows.

Das Strohdach beim Coffee Shop hielt dem Sturm auch nicht stand.

Laut den Angestellten hat es solche Flutstände, Wellen und Stürme seit 5 Jahren nicht mehr gegeben, und auch wurden seit dem Tsunami nicht so viele Zimmer geflutet…

Einige Bewohner der Wasserbungalows wollen nie mehr in ein Solches, da es jede Nacht heftig stürmte und Ihnen die Holzbauweise nicht gerade einen sicheren Eindruck machte. Die Wasserbungalows bekamen kein Wasser vom Meer ab, aber dafür genügend Regenwasser, dass durch den Sturm bedingt durch jeden Spalt ins Zimmer eingetreten sein soll….. Auch hier wurde oft ausgiebig Wasser rausgewischt…

Die letzten 4 Tage herrschte dagegen wieder schönes Wetter, wenn auch zeitweise recht stürmisch.

Am letzten Abend dann endlich das ersehnte Candle Light Dinner; aber auch das wurde beim Hauptgang dann „vom Winde verweht“ bevor es auch hier wieder heftigst zu schütten anfing.

Man kann es nicht glauben wenn man es nicht selbst miterlebt hat. Eben noch schönstes Wetter, dann innerhalb von Minuten frischt der Wind auf, Temperatursturz von bis zu 10 Grad, das Meer schäumt und dann ist es dunkel und es schüttet ohne Unterlass….

Aufgrund des Wetters habe ich dann auch nicht so viele Tauchgänge wie gewohnt gemacht, da die Sicht dementsprechend schlecht war. Stellenweise betrug die Sicht nur 5-10 Meter, und in 25 Metern war´s richtig dunkel.

Die Tauchbasis war wie gewohnt kompetent, freundlich und super organisiert, auch wenn leider „Icke“ zu dieser Zeit im Urlaub war.

Die Basenleitung wurde stellvertretend von Nanni übernommen.

Überhaupt waren nicht so viele Taucher anwesend; während unsers Urlaubs war die Maximalzahl der Taucher auf dem Boot 12.

Meistens jedoch nur 5-9 Personen.

Wenn jemand gar alleine auf der Insel weilt und ein Non Limit Package hat kann es schon frustrierend sein, wenn keiner am Hausriff tauchen will und man ohne den obligatorischen Buddy dasteht….

Ach ja, ein Erlebnis ist auch noch erzählenswert.

Wir hatten das „Glück“ den Insel Eigentümer 4 Tage zu ertragen……

Etwas sonderlich der Mann….
Gäste mussten ihren Tisch im Restaurant wechseln, da dies sein „Stammtisch“ war. Kam der Chef mussten bei dem kleinsten Hauch von Wind die Schutzjalousien heruntergelassen werden. Aber anstatt zu essen setzte er sich immer nur hin und steckte sich eine dicke Davidoff Zigarre an und nebelte den Raum so richtig ein, ohne Rücksicht auf die anderen Gäste.
Kein sehr feiner Zug trotz einer zweifelsohne feinen Tabakmischung……

Na ja, wem 2 Inseln ( Thulha und Angaga ) „gehören“ ist wohl alles erlaubt.

Am letzten Tag dann deckten wir uns natürlich noch mit den obligatorischen Souvenirs im dortigen Shop ein. Es stimmt; die Preise dort sind super günstig und liegen vielfach nur bei 40-50 % der Preise auf den Einheimischen Inseln oder Male.

Danach dann noch der Gang zum Zahlmeister, der dieses Mal jedoch sehr freundlich war, lächelte und ein „Danke“ aussprach…… Hat er etwa unseren Fred mitgelesen?

Dann unsere Abreise am 28.6. bei brüllender Hitze und schönstem Wetter.

Transfer zum Flughafen 9.30 Uhr, Abflug 12.30 Uhr.
Auch dieser Flug wieder nonstop, mit einer, bis auf eine Ausnahme, mal wirklich netten und hilfsbereiten Crew, die jederzeit für Wünsche und Fragen ein offenes Ohr fand. Na bitte LTU, geht doch………

Leider gingen die 2 Wochen, trotz des schlechten Wetters mal wieder viel zu schnell vorbei, aber bis zum nächsten Mal wird es hoffentlich nicht zu lange dauern.

Ich glaube wir knacken nächstes Jahr einen neuen Rekord. Nämlich zum dritten Mal an ein und den selben Platz zu fahren, weil diese Insel ist wirklich ein paradiesisches Kleinod, von dem wir nicht genug bekommen können.

Ein kleiner Hinderungsgrund könnte vielleicht sein, dass auch diese Insel in andere preisliche Dimensionen abdriftet, sollte das, was wir gehört haben, eintreffen: ein SPA soll errichtet werden. Und was sich dann preislich ändert kennt man zur Genüge…………

P.S.

Hier noch ein paar Bungalow Tipps:

117,122,124,126 traumhafte Lage, von der Terasse direkt ins Meer.
117 und 122 mit einer „Privatpalme“
123,125,127 leicht zurückversetzt, im gleichen Abschnitt, auch mit herrlichem Meeresblick. 128 dank Strauch davor schön schattig, zum „Privatstrand“ der Bungalows 124,125,126,127 nur 5 Meter.


101 neben Eignervilla, stand allone, schön gelegen
102,103,104 ebenfalls Einzelbungalows, gute Lage,
105,106,107 3er Block, schattig, etwas zurückversetzt, auch gute Lage
108,109,110, sowie 111,112,113 je 3er , schattig, auch gute Lage
132-135 sehr schattig, Blick auf Sträucher nicht ganz so optimal gelegen

TUI und Meiers buchen ihre Economy bzw. Standarts ab den 140er Nummern,
dort wo der „Mauerberich ist.
Wer in die Anderen möchte muß hier „DeLuxe“ buchen !!!

Bei Überbuchungen ( ja, auch Thulha ist, hinter vorgehaltener Hand, auch davon betroffen ) gibt es 2 Doppelstockbungalows hinter den Bungis 108,109,110 und die Besitzervilla.

( Alleine diese Woche 27. KW ´06 wurden 6 Bungalows doppelt belegt…. Pech, wer gerade jetzt davon betroffen ist )

 


 

Reisebericht Thulhagiri vom 20.05. – 03.06.2006

Flug:
Wir sind mit Sri Lankan geflogen. Der Service ist sehr gut. Sehr freundliche und hübsche Stewardessen. Essen schmeckt 1 a. Allerdings sind die Flugzeiten nicht besonders toll. Die gesamte Rückreise vom Bootstransfer zum Flughafen Male bis zum Frankfurter Flughafen dauerte 22 Stunden!!! Der Rückflug ging über Paris, was wir vorher nicht wußten. Dort mußten wir knapp 2 Stunden im Flugzeug ausharren, bis die Franzosen ausgestiegen waren und die Maschine gereinigt wurde.

Insel:
Die Insel ist sehr schön. Wunderschön bepflanzt mit vielen bunten Blumen. Oft flitzen Geckos und kleine Echsen über den Weg. Gegenüber der Rezeption in den Palmen haben die Wellensittiche ihre kleinen aus Kokosnüssen bestehenden Häuschen. Die oft erwähnte kleine Mauer der Insel haben wir nicht als so schlimm empfunden. Was schlimm war, waren die vielen Zigarettenkippen, die besonders an der Tauchschule (an der auch ein Aschenbecher steht) lagen. Vereinzelt waren auch an unserem Strandabschnitt Kippen. Angeschwemmt wurden u. a. Plastikflaschen und Chipstüten, die von unachtsamen Urlaubern stammten. Für leichte Abwechslung sorgen ein Kicker und 2 Tischtennisplatten. Außerdem ist eine Dart-Scheibe vorhanden. Die Insel wurde alle paar Tage mit Pestiziden gegen Moskitos eingenebelt. Am Abend ist es dann ratsam, das Besteck nochmal nachzupolieren, weil auch das komplette Restaurant eingenebelt wurde, obwohl die Tische bereits gedeckt waren, wie wir am Abreisetag sahen.

Bungalow:
Wir hatten Deluxe-Bungalow 122. Dieser hatte direkten Meerblick. Uns wurde auch 132 bei der Ankunft angeboten, aber dort hätten wir nur auf einen Strauch geguckt. Die Ausstattung hat uns gut gefallen. Auf dem Zimmer befindet sich immer eine Thermoskanne mit frischem Wasser. Leider hatten wir kein maledivisches Bad. Trotzdem war eine fensterähnliche Öffnung im Bad durch die alle bis ca. 5 cm großen Tiere durch kamen die in unseren Bungalow gelangen wollten. Zu den Tieren gehörten nicht nur süße Geckos, sondern auch 9 weniger süße Kakerlaken. Wahrscheinlich ebnete nicht nur die fensterähnliche Öffnung im Bad ihnen den Zutritt, sondern auch das schlecht isolierte Dach. Dort waren wohl einige Lücken, zwischen dem von außen gedeckten Strohdach und der innen geflochtenen Decke. Dadurch hatten wir einige schlaflose Nächte. Dem Roomboy, der auch sehr freundlich war, teilten wir dies mit, er hat auch mit Insektenmittel gesprüht, aber viel gebracht hat das nicht.

Bar und Unterhaltung:
Die Bar war sehr schön und gemütlich. Die Band hat absolut super gespielt und gesungen. Das Crab-Race besonders der Moderator war ganz witzig.

Essen:
Das Essen war sehr lecker. Sicher wiederholte sich das Essen häufiger, aber durch die große Auswahl, relativierte sich das. Einige Plätze waren sehr romantisch direkt über dem Meer. Was uns im Restaurant sehr gestört hat war, daß, wie mittlerweile weltweit üblich, kein Rauchverbot herrschte. Denn anscheinend war die Insel von 90% Rauchern belegt. Das Restaurant ist zwar an den Seiten offen und hatte mehrere Deckenventilatoren, aber die Anzahl der Raucher war während des Essens teilweise so hoch, daß es bei weitem nicht ausreichte. Es gab tatsächlich Leute, die rauchten vor dem Essen, nach der Vorspeise, nach der Hauptspeise und natürlich nach dem Dessert. So kamen wir leider nicht allzu häufig dazu die köstlichen, einheimischen Gewürze zu genießen. Unser Kellner Abdullah war sehr nett und fieberte auch bereits der WM entgegen. Vielleicht vergas er deswegen ab und zu unsere Teller abzuräumen. Die Vorspeisen-Teller standen beim Dessert immer noch auf dem Tisch.

Ausflüge:
Wir haben am „Night Fishing“ teilgenommen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Ein Bootsführer hat sogar einen ca. 80 cm großen Babyhai aus dem Wasser gezogen. Dieser wurde natürlich unbeschadet sofort wieder zurück ins Meer geworfen. Gefangen haben wir verschiedene Arten von Barschen. Am nächsten Abend wurden sie uns gegrillt serviert und schmeckten super. Der Schnorchelausflug war wohl nicht so toll, wie wir von unseren Tischnachbarn erfuhren.

Hausriff:
Das Hausriff liegt ca. 400 Meter vor der Insel. Es dauert also schon ein paar Minuten, bis man dort ankommt. Dies ist aber bereits im TUI-Katalog beschrieben. Gesehen haben wir u.a. eine Muräne, Kalamare, Flötenfische, Drückerfische, Nasendoktorfische usw. Allerdings hat uns das Hausriff der Insel Helengeli besser gefallen. Dort sah man noch mehr Fischschwärme.

Fazit:
Insgesamt hat uns der Urlaub ganz gut gefallen. Störend waren die Raucherorgien beim Essen, die Kakerlaken im Zimmer und die teilweise lauten Badegäste.

Britta und Marco


 

Reisebericht Thulagiri

Reisetermin 10.05. – 26.05.2006
Reiseveranstalter: TUI
Reiseleitung vor Ort: Katrin, sehr nett, kann man auch mal außerhalb ihrer Dienstzeiten ansprechen,

Flug:
Emirates, Economy-Class – viel, viel Beinfreiheit, tolles Onboard-Entertainment-System, gute und ausreichende Verpflegung - wenn möglich buchen wir nur noch Linie und nie mehr Charter

Lage Bungalow:
wer nicht hinter die Mauer will, unbedingt versuchen einen anderen zu reservieren. Wir bekamen zuerst Nr. 147 (voll hinter der Mauer) und konnten nach heftigen Protesten unsererseits erst 4 Tage später in Nr. 125 umziehen, da die Insel ausgebucht war. Nr. 125 war dann für unsere Begriffe auch schön gelegen, an einem fast als privat zu bezeichnenden Strandabschnitt zusammen mit Nr. 124 und Nr. 126. Nr. 125 liegt im Vergleich zu den beiden anderen etwas weiter zurück und ist dadurch auch deutlich windgeschützter. Nachdem es ein paar Mal doch recht heftig windig war, fanden wir das soweit ganz angenehm. Die Aussicht auf den Strand ist andererseits von 124 und 126 aus besser.

Deluxe-Bungalow innen:
ausreichend groß, angenehm hartes Doppelbett, hübsche Bambusmöbel, großzügige Dusche, Klimaanlage, Fernseher (wer’s braucht), Kühlschrank, großer Kleiderschrank, 2 Sessel, Tisch, Hocker.

immer tiptop sauber, guter Roomservice, Handtücher wurden täglich gewechselt, Bettwäsche und Strandlaken ca. alle 2-3 Tage
insgesamt sehr schön, uns hat der Bungalow gefallen.

Bar:
gemütliche Sitzgruppen, die bei Bedarf zusammen gestellt werden, Sandfußboden,

Da wir nicht so viel Alkohol trinken haben wir uns eher an die frisch gepressten Säfte und die alkoholfreien Cocktails gehalten An der Bar könnten mehr Getränke verkaufen werden, wenn die Kellner etwas schneller wären, aber wir sind nicht verdurstet.

Abendunterhaltung je Woche: 1x Tauchvideo, 1x Wassersportvideo, 1x Krabbenrenner, 1x Live-Band (Amazonas …-super gut die Jungs und das Mädel – haben wir uns auch wirklich beide Male angesehen), 1x Zauberer (war nicht so unser Fall)

An der Strandbar waren wir nur zweimal zum Eis holen, daher kann ich darüber nichts weiter erzählen.

Restaurant.
Wie auch die Bar mit Sandfußboden. Unser Kellner Nissam war recht flott und auch immer mal zu einem Späßchen aufgelegt.

Frühstücksbuffet:
Toastbrot, 2-3 verschiedene Sorten (meist süße) Brötchen, frische kleine Stückchen (Crossaint etc.), Honig, 4-5 Marmaladen, 2 Sorten Käse, 2-3 Sorten Wurst, Eierstation (frisch nach Wunsch zubereitete Omeletts, Spiegeleier), Waffeln, Crepes, French Toast, Kuchen, Joghurt, div. Cerealien zum selber mischen, frisches Obst (Melone, Papaya, Mango, Ananas) für die asiatischen Gäste Reis mit einem Currygericht, und dann gab es noch was, was nach gebackenen Bohnen aussah. Kaffee (meist recht kräftig), 2 Säfte, Tee, Milch

Im Prinzip die typische Auswahl, die wir aus verschiedenen Hotels in südlichen Ländern kennen.

Mittagessen:
jede Menge Salate, Nudeln, Reis, Kartoffeln in je 2 Variationen als Beilage, diverse Fleisch- Fisch und Geflügelstücke, verschiedene Currygerichte, asiatisches (z.B. Chicken mit Sweet-Chili-Sauce), 1 Nudelgericht, Fleisch und Fisch frisch vom Grill, frisches Obst, diverse Kuchen, immer mal wieder Mousse au chocolate

Abendessen:
ähnlich wie das Mittagessen, jedoch mit mehr Auswahl. Statt der Grillstation gab es dann von den Köchen frisch tranchierte „Fleischstücke“ jeweils 1x Fleisch bzw. Geflügel (z.B, Truthahnbraten, Roastbeef, Krustenbraten …) und 1x Fisch (was das auch immer für Riesenfische waren, die da zerlegt wurden).

Wir fanden alles ausnahmslos sehr sehr sehr lecker und haben (leider) . Man sollte es allerdings in der Regel etwas besser gewürzt mögen, sonst wird schnell vieles

Die Getränkepreise fanden wir insgesamt sehr moderat, z.B. 0,33 Cola 2 US$, 1,5 ltr. stilles Wasser für 3,30 US$, Orangensaft aus dem Tetrapack 2,50 US$, frisch gepresster O-Saft 5,50 US$, Cocktails meist zwischen 6 – 9 US$. Zusammen haben wir in 15 Tagen rund 460 US$ für Getränke ausgegeben. AI für 30 US$ pro Person und Tag hätte sich für uns wirklich nicht gelohnt. Dazu kamen noch ein paar Dollars für die Internet-Nutzung (improvisiert, 1 Computer in der hintersten Ecke des Büros hinter der Rezeption, war aber o.k.), Souveniershop (meist billiger als auf Male) und die Ausflugskosten nach Male (haben wir jetzt einmal gesehen, muss ich in den nächsten mindestens 10 Jahren nicht mehr hin).

Schnorcheln:
In der Lagune war das Wasser meist recht trüb, daher zum Schnorcheln nicht so berauschend. Am Besten war es noch direkt an der inneren Riffkante. In der Lagune selbst gab es eher weniger zu sehen.

Am Hausriff wurden wir dann entschädigt mit Muränen, Adlerrochen, Wasserschildkröte, Papageienfische, Doktorfische, Riesen-Drücker und alle möglichen anderen Drückerfischen, Flötenfische, Trompetenfische, Barsche, Nashornfische, irgendeine Tintenfischart, Mördermuschel usw. usw.

Schön war es, dass sich die Korallen so langsam wieder erholen. Wir haben jedenfalls deutlich mehr Riffbewuchs gesehen als noch vor 2 Jahren auf Sun Island.

Wetter:
In den 15 Tagen hat es tagsüber einmal zur Frühstückszeit ca. 30 Minuten lang etwas heftiger geschüttet. Ansonsten an zwei Tagen hin und wieder etwas getröpfelt (mitunter bei strahlendem Sonnenschein). 1 Tag war komplett bedeckt und sehr sehr windig, die Erholung von der Sonne hat unserer Haut aber auch gut getan. Ansonsten typisches Inselwetter Sonne mit ein paar Wölkchen, die immer mal wieder kurz für etwas Schatten gesorgt haben. Nur am Horizont gab es eine bestimmte Stelle, wo es fast täglich nach Regen ausgesehen hat (gut das wir nicht dort Urlaub gemacht haben J)

Leider gingen auch diese 15 Tage wieder viel zu schnell vorbei und wir mussten schweren Herzens unsere Koffer packen. Da unser Flug nach Dubai um 02.20 Uhr in Male abging, wurden wir um 23.00 Uhr von der Insel mit dem Boot übergesetzt. Bis zu dieser Uhrzeit hatten wir auch noch unser Zimmer.

Fazit:
Wieder ein wunderschöner Urlaub an einem der schönsten Plätze der Welt.

Thulagiri behalten wir als Kleinod mit viel Charme in Erinnerung. Die Einrichtungen und der Zustand der Insel entsprechen den in den Reisekatalogen angegebenen 3,5 – 4 Sternen. Die Küche hat unserer Meinung nach einen guten Stern mehr verdient.

Die Malediven sehen uns auf jeden Fall wieder, so in etwa 2 Jahren.

Weitere Fragen beantworten wir gerne. Einfach eine Email an cv.eschborn at gmx.de

Eigentlich wollte ich mich etwas kürzer fassen, da es in letzter Zeit schon ein paar ausführliche Berichte gegeben hat, aber irgendwie ist mir das nicht so gelungen. Sorry J

Euer Forums-Mitglied SI_Fan


 

Reisebericht Thulhaagiri 21. - 28. Mai 2006

Im folgenden mein Bericht über den Aufenthalt in Thulhaagiri. Geschrieben von Forumsmitglied "arnaoutchot".

Einleitung
Es gibt über Thulhaagiri schon recht viele (auch aktuelle) Reiseberichte, deswegen will ich im Nachfolgenden versuchen, Redundanzen zu vermeiden und meine Eindrücke möglichst kurz gefasst wiedergeben. Um es vorwegzunehmen: Es hat uns ausgezeichnet gefallen und es gab unseres Erachtens nichts Wesentliches zu kritisieren, insofern schliessen wir uns generell allen positiven Kommentaren unserer Vorredner an.

Fakten: Reisezeitraum 21. - 28. Mai 2006, Reiseveranstalter TUI, wir m & w, Deutsche, beide 43 J., Wasserbungalow, Vollpension, keine Taucher, zum ersten Mal auf den Malediven.

Anreise
LTU-Flug ab München, eng, mieser Fraß, mittelmässiger Service, aber: Direkt und schnell. 20 Uhr ab in München, 8.10 Uhr Ortszeit Landung in Male. Es muss jeder selbst entscheiden, wir würden aber wohl ein nächstes Mal eine längere, aber bequemere Anreise mit einer Linienfluggesellschaft wählen. Die Verbindung vom Flughafen zum Resort ist vorbildlich, zwischen Touchdown des Flugzeugs und Ankunft an der Rezeption der Insel vergingen lediglich 90 Minuten (also für Koffer, Zoll, Empfang durch Reiseleitung und Bootsfahrt !).

Lage
Lage von Thulhaagiri ideal in der Mitte des Nord Male Atolls, nah zum Flughafen, aber weit genug weg, um von den Fliegern nicht gestört zu werden. Die Insel scheint relativ naturbelassen, die Wasserbungalows sind weit in die Lagune hinausgebaut (nicht wie in anderen Resorts, wo sie gerade mal 5 Meter vom Strand weg sind). Das hat uns gut gefallen.

Unterkunft
Wir hatten uns Wasserbungalow 215 - 217 gewünscht und ohne grosses Forcieren 217 bekommen, den alleräussersten. Meines Erachtens der König der Wasserbungalows !!! Die Wasserbungalows sind achteckig, innen nicht besonders gross und funktional eingerichtet (Doppelbett mit Moskitonetz [nie gebraucht], 2 Sessel, Tisch mit Glasplatte und freiem Blick nach unten, Fernseher [ebenfalls nie gebraucht]. Bad mit Dusche, Wanne und zwei Waschbecken. Bad ist nicht offen, aber hat eine extra Tür auf die Terrasse, was sehr praktisch ist, wenn man nass aus dem Meer kommt. Auf der Terasse stehen zwei Teak-Liegen mit bequemen Auflagen und ein etwas kleiner Sonnenschirm (ist aber w/ Wind wohl nötig, ein größerer Schirm würde zu leicht wegfliegen). Ab etwa 12 Uhr war es schattig auf der Terasse, da sie Sonne dann hinter dem Bungalow steht, zuvor ist es ziemlich heiss. Langschläfer sollten sich Schlafbrillen oder so mitbringen, ab 6 Uhr steigt die Sonne auf und scheit gnadenlos in den Bungalow, die dünnen Vorhänge nützen da nicht viel. Die Klimaanlage ist nicht besonders leistungsfähig, wir haben es nie wirklich kühl gekriegt in der Bude. Aber wer keine Hitze verträgt, hat auf den Malediven ohnehin ein Problem.

Essen
Essensbuffets steigern sich qualitativ im Verlauf des Tages (Frühstück > Mittagessen > Abendessen). Ich denke, ich habe sowohl privat alsauch beruflich schon einiges gesehen, und kann nur sagen, daß das Essen vollkommen in Ordnung ist. Um es auf einen Nenner zu bringen: 4 Sterne steht drauf, 4 Sterne ist drin !!! Es war immer eine gute Mischung aus landesüblichen Sachen (Curries, Chilies [die Meat Balls waren sogar richtig scharf !!] und dem österreichischen Einschlag des Chefs (Nach- bzw. Mehlspeisen). Es stimmt schon, es ist nicht sooo abwechslungsreich, aber in einer Woche haben wir uns nicht gelangweilt und immer wieder etwas Neues entdeckt und wir hätten auch eine zweite Woche sicherlich noch genossen. All-Inclusive lohnt sich m.E. nicht, kostet bei zwei Personen Aufzahlung von USD 60 pro Tag. Da muss man schon erheblich Cocktails am Abend trinken, um das rauszuholen. Wir sind keine Kostverächter und haben uns jeden Abend 1 - 2 Cocktails gegönnt, und sind trotzdem auf im Schnitt nur USD 40 pro Tag zusammen gekommen.

Wasser- und anderer Sport
Ein überragender Vorteil des Wasserbungalows 217 ist die absolute Nähe zum Aussenriff und den bilderbuchartigen Riff-Vorgarten direkt vor der Terrasse. Das erlaubt Schnorcheln direkt vor der Haustür. Bei hohem Wasserstand konnte man sich sogar schön durch das Riff schlängeln, natürlich ohne etwas zu berühren oder vor allem sich zu verletzen. Letzteres ist wirklich sehr leicht möglich, ich habe in der Woche jede Menge humpelnde und bandagierte Gäste gesehen und ich selbst hab mir den großen Zeh aufgerissen, als ich nur mal schnell auf der Treppe des Bungalows eingetaucht bin. Badeschuhe sind Pflicht !!! Merke: Im Salzwasser heilt alles sehr langsam !!! Am Inselstrand ist das Riff ganz schön weit aussen (etwa 200 m, meist gegen die Strömung), dafür wird man aber von einer atemberaubenden Meeresfauna und -flora belohnt. Die Tauschschule war beim Verleih von Schnorchelequipment nett und kompetent. Preis für Maske, Schnorchel und Flossen betrug USD 7 pro Tag, die Sachen waren i.O.

Zu Tauchen und "Überwasser"-Sport kann ich nichts sagen, es gab jedoch einiges an Angebot. In allen Katalogen und Prospekten sowie auf der Homepage der Insel ist von Beach-Volleyball die Rede, das ist aber nicht vorhanden, der früher dafür wohl vorgesehene Platz wird von den Angestellten als Fussballfeld verwendet. Dafür gibt es ein kleines Fitness-Center, das in den o.g. Informationsquellen nirgends aufscheint. Ist nicht Grossartiges, aber für ein paar Hantelübungen reicht es aus. Es gibt zwei neu aussehende Tischtennis-Platte und ebenfalls neue brauchbare Schläger.

Service / Unterhaltung
Die Belegschaft war stets bemüht, die Gäste zu versorgen und abends zu unterhalten (Crab Race, Zaubershow, Live Music, Filme). Wer aber Animation erwartet, ist fehl am Platz. Etwas gefährlich ist die Tatsache, daß man bei Ankunft im Restaurant einen Tisch zugewiesen bekommt , den man zusammen mit dem dafür zuständigen Ober den ganzen Aufenthalt behält. Da kann man ziemlich leicht die Arschkarte ziehen. Wie man das aber beeinflussen kann, weiss ich ehrlich gesagt auch nicht. Wahrscheinlich nur durch Beschweren. Wir hatten auch hier Glück. Kurios ist noch die Bezahlung der Getränkerechnung am Schluss des Urlaubs: Man wird förmlich "zum Verhör" in das Büro des Rezeptionschefs zediert, der mit steinerner Miene das Geld der Gäste entgegennimmt, ohne wirklich dem zahlenden Gast ein geringfügiges Gefühl der Dankbarkeit zu vermitteln. Naja, vielleicht hatte er auch nur einen schlechten Tag.

Ausflüge
Den Halbtagesausflug nach Male mit dem Dhoni haben wir mitgemacht. Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht. Kostet USD 20 pro Person zzgl. 10 % Service Charge, die im übrigen auf alles aufgeschlagen wird. In Male wird einem ein "Führer" beigestellt, den wir glücklicherweise nach einer halben Stunde ausbezahlen konnten, andere Gäste trapptern die ganzen drei Stunden des Aufenthalts nur hinter dem Führer her. Male selber ist eine lebhafte Handelsstadt (schon seit dem Mittelalter, siehe Charakter des Fisch- oder Obstmarkts) und bietet an touristischen Sehenswürdigkeiten eher wenig. Die Regierungsgebäude sind von grimmig aussehenden Soldaten bewacht, die wahrscheinlich nur darauf warten, dass man mal einen falschen Kamerawinkel wählt (das Fotografieren der Regierungsgebäude ist strengstens untersagt). Wer Gewürze kaufen will, zahlt übrigens in den Supermärkten ungefähr ein Drittel desjenigen Preises, der auf dem Obstmarkt verlangt wird. Andere Ausflüge haben wir aufgrund der Kürze unseres Aufenthalts nicht gemacht, Island-Hopping oder Schnorchel-Tour klangen aber reizvoll.

Fazit
Schöne, naturbelassene 4-Sterne Insel mit traumhaften Wasserbungalows und ausgesprochen guter Küche. Wir würden sofort wieder hinfahren. Wer noch Fragen hat, möge an Forumsmitglied "arnaoutchot" eine PM schicken.



 

Wir waren vom 4. bis zum 11. Mai 2006 auf Thulagiri. Flug ging am 3.5 mit Emirates. Service, Essen und Flugzeug waren absolut spitze – viel besser als der LTU Flug im letzten Jahr! Allerdings war es sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug so, dass die Maschine von Frankfurt nach Dubai bzw. Dubai nach Frankfurt eine modernere war als bei den Flügen Dubai – Male und Male – Dubai. Letztere hatte kleinere Monitore und außerdem war die Beinfreiheit maximal drei Zentimeter mehr als in den LTU-Maschinen. Bei den besseren Emirates Fliegern sind es in der Economy Class hingegen bestimmt zehn Zentimeter mehr Beinfreiheit! Wir werden jedenfalls nur noch Emirates fliegen, auch wenn die Flugzeiten ziemlich schlecht sind. Neben dem besseren Essen und der Beinfreiheit bieten die Flugzeiten aber auch einen gewissen Vorteil: Man ist zwei komplette Tage auf der Insel, und muss aber hierfür keine weitere Übernachtung bezahlen! Transfer war von Thulagiri um 23 Uhr Nachts möglich. Hierzu auch gleich etwas Negatives: Obwohl Bungis frei waren, wollte man uns keinen für den verbleibenden Tag anbieten (unseren mussten wir um 12 Uhr räumen). Begründung: Um 0 Uhr kämen neue Gäste und der müsste vorher noch sauber gemacht werden. Als ob man das nicht noch locker hinbekommen würde, wenn wir um halb 11 aus dem Bungi raus wären…

Nun aber zum eigentlichen Urlaub

Insel:
Die Insel ist sehr gepflegt und unheimlich schön. Es gibt ein paar Fischteiche, die wohl aber auch eine gute Brutstätte für Stechmücken sind. Trotz Autan haben wir ziemliche viele Stiche abbekommen. Ansonsten gibt es sehr hohe Palmen, weißen Sandstrand und absolut türkises Wasser. Am großen Strand weht wohl immer ein recht starker Wind, was aber eigentlich gut ist: Er bringt Abkühlung und ermöglicht einem das Windsurfen. Es ist immer sehr wenig los gewesen am Strand, obwohl die Insel nahezu ausgebucht war, weshalb man sich fast wie auf einer einsamen Insel gefühlt hat. Toll sind die Wellensittiche, die auf der Insel leben!

Bungi:
Es gibt Economy-, Deluxe- und Wasserbungis. Wir hatten einen Deluxebungi und waren sehr zufrieden. Schöne Einrichtung mit Bambus, großes Bett, gute Matratze, große Spiegel, großes Bad mit eigenem Eingang, so dass man das Zimmer nicht voller Sand macht, wenn man vom Strand kommt. Zimmer war sehr sauber. Insekten hatten wir zwei Kakerlaken, ein paar wenige Ameisen und Tausendfüßler sowie ab und an ein Gecko im Zimmer, was ja aber nichts macht. Es gibt auch einen Fernseher mit 50 Zentimeter Diagonale, aber wer braucht das schon… Es gab allerdings Leute, die den ganzen Abend vor der Glotze verbrachten. Unverständlich! Economy haben wir auch reinschauen können: Kleiner, weniger schön. Außerdem kein zweiter Eingang direkt ins Badezimmer. Es gibt ein zweistöckiges Gebäude in dem vier Economy Bungis sind: Somit gibt es zwei Bungis auf der Insel, die im zweiten Stock sind. Ist vielleicht aber auch nett, so direkt in den Bäumen!

Essen:
Dank der anderen Berichte wussten wir, dass es beim Buffet jeden Tag das gleiche gibt. Wir hatten uns also darauf eingestellt und dachten auch, das sei schon nicht so „schlimm“.

Frühstück:
Waffeln, Mini-Pfannkuchen (Fertigteig aus der Flasche), Kuchen überzogen mit Pfannkuchenteig und gebraten. Etwa vier bis fünf Sorten süße Teilchen, Toast, zwei bis drei Sorten dunkles Brot und meist einen oder zwei Kuchen. Sechs Sorten Marmelade, Wurst, Käse, drei Sorten Joghurt, Milch, fünf oder sechs Sorten Flakes und Aprikosen aus der Dose. Außerdem Baked Beans, Würstchen, Omlett, Rührei, Spiegelei, gekochte Eier. Ebenfalls dabei war Curry (manchmal eines, manchmal auch zwei Sorten). Schließlich gab es noch frisches Obst: Ananas, Wassermelone, Papaya und eine andere Melonensorte.

Mittagessen:
Viele Salate (mindestens zehn verschiedene) und dazu „Brot“. Hier fängt unser größter Kritikpunkt schon an: Das Mittagessen war für eine 4 Sterne Insel in vielerlei Hinsicht eine Frechheit! Als „Brot“ gab es ungetoasteten Toast und die süßen Brötchen vom Frühstück. Wer isst denn das bitte zum Salat?
Hauptspeisen waren wie beim Abendessen nur weniger und außerdem wurde frisch gebraten: Thunfisch, anderer Fisch, Hühnchen und Rind.
Ebenfalls eine Frechheit war das Nachtischbuffet: Am ersten Tag war es absolut super und ähnlich dem Buffet abends. Aber dann kam die Enttäuschung: Ab dem zweiten Tag gab es Mittags exakt sieben Teller: Ein Obstsalat mit leicht angegammeltem Obst vom Frühstück. Ein Kuchen (jeden Tag gleich) mit Buttercreme. Auf den restlichen fünf Tellern befanden sich Vanillepudding und zwei bis drei Sorten Kuchen, die vom Abendessen übrig waren und entsprechend aussahen. So was darf wirklich nicht der Fall sein auf einer 4 Sterne Insel!

Abendessen:
Gleiche Salate wie beim Mittagessen mit fünf Dressings. Außerdem noch ab und zu Lachs oder Fleisch und normales Baguette. Zweimal Knoblauchbaguette.
Es gab sehr viele Hauptspeisen, die aber wie bereits gesagt, immer gleich waren: Zwei Currys, Rindfleisch mit Sahnesauce, Hühnchen und Rind süß-sauer, Schnitzel, Frühlingsrollen, zwei Sorten Reis, Kartoffeln, Schupfnudeln, Spaghetti in Abwechslung mit Lasagne, Röhrennudeln, zwei bis drei Sorten Gemüse sowie je nach Tag abwechselnd oder auch mal gar nicht gebratenen Fisch oder Schweinefleisch. Manchmal gab es auch eine Art Kroketten oder Aubergine mit Käse überbacken. Abwechselnd gab es Fisch-, Gemüse- oder Tomatensuppe.
Nachtischbuffet war sehr groß und ziemlich gut. Verschiedene Cremetorten (drei bis vier), Apfelstrudel, in Teig frittierte Kochbanenen, frisches Obst (das gleiche wie beim Frühstück), drei bis vier trockene Kuchen, Vanillepudding, Cremes und manchmal auch Pfannkuchen. Dazu außerdem frische Vanillekipferl.

Insgesamt wurden die Buffets, da es immer das gleiche gab, nach dem dritten Tag langweilig. Das ist auch der größte Kritikpunkt, neben dem teilweise sehr schlechten Mittagessen.
Der Koch ist aus Österreich, was sich auch bemerkbar macht. Allerdings muss man sagen, dass er entweder sehr schlecht kocht oder nur Anweisung zum Kochen gibt, denn die österreichischen/deutschen Gerichte sind geschmacklich oft weit davon entfernt, wie diese Sachen in Österreich schmecken würden.

Der Service war super, fast aller sehr freundlich! Lage vom Restaurant nah am Meer bzw. teils direkt darüber absolute Spitzenklasse!

Hausriff:
Leider weit vom Strand entfernt, teils muss man 100 bis über 200 Meter weit rausschwimmen, was nicht ganz wenig ist! Sonst aber sehr sehr schön und abwechslungsreich. Es gibt stellen mit Steilwänden und flachere. Haben neben den üblichen Fischen große Schildkröten, Haie, Muränen, Feuerfische, Kugel- und Kofferfische und Adlerrochen gesehen! Als Vergleich kennen wir nur das Riff von Embudu und können daher sagen: Auf Embudu gab es größere Fischschwärme und das Riff war viel näher am Strand. Dafür haben wir auf Thulagiri spektakulärere Fische sehen können!
Da wir nur geschnorchelt sind, können wir über die Tauchschule wenig sagen. Schlecht fanden wir aber, dass es keine generelle Einführung übers Schnorcheln oder Riff gibt, wie es auf Embudu der Fall ist. Leute die zum ersten Mal auf den Malediven sind, dürften sich wegen des weit entfernten Riffs und der nicht gut erkennbaren Kennzeichnung der Ausgänge schwer tun mit dem Schnorcheln. Leider gab es auch auf Thulagiri Leute, die rücksichtslos über das Riff getrampelt sind. Diesbezüglich glänzte auch die Tauschschule nicht unbedingt: Im gezeigten Unterwasserfilm sieht man deutlich, wie Leute der Tauchschule an Korallen anstoßen oder sich daran festhalten!



 

April 2006

Anreise
Am 19. April ging es endlich los, man war ich aufgeregt. Ich bin im vergangenen Jahr das erste Mal geflogen, weil ich unter Agoraphobie litt/leide…. Dementsprechend nervös sind wir dann auch zum Flughafen nach Hamburg gefahren. Wir sind mit Emirates über Dubai geflogen, was im Nachgang eine super Wahl gewesen war. Geräumige Flugzeuge (von HH fliegen die neuesten Maschinen), klasse Service, genügend Entertainment für den langen Flug. Auch der Aufenthalt von drei Stunden in Dubai war vollkommen in Ordnung, zwei Stunden rumstöbern, ein bisschen einkaufen, Beine vertreten und dann schon wieder auf zum Boarding. Kurz vor Male ergriff mich dann doch ein wenig Panik, alles hat geschlafen, die Fenster waren verdunkelt….Auch wenn ich einige böse Blicke erwartet hatte, habe ich dennoch die Rollladen hochgezogen und einen Blick in die pralle Sonne geworfen. Wie herllich.... so viele, kleine wunderschöne Inseln: Ein Traum!! Die Angst war natürlich umgehend verschwunden!

Nach der Landung in Male ging alles relativ zügig: Wir wurden von zwei netten Herren der Insel in Empfang genommen, haben noch kurz ein Wasser zur Erfrischung getrunken und dann ging es auch schon mit dem Speedboot nach Thulagiri. Die Tui Tante hatte uns irgendwie nicht aufgreifen können und kam fast ein wenig entsetzt zum Hafen geschlendert,….
Ich habe das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, so sehr hatte ich mich gefreut! Die Aufregung wuchs ins Unermessliche! Endlich, endlich waren wir dann nach einer knappen halben Stunde auf Thulagiri angekommen, schnell noch ein paar Formalitäten erledigen und ehe wir uns umsehen konnten, waren wir auch schon in unserem Bungalow: Bungi 119, unsere Unterkunft für die nächsten acht Tage!

Unterkunft:
Unser Bungalow lag leicht zurück versetzt, wir hatten aber dennoch Meerblick. Das Zimmer ist einfach, aber recht schön eingerichtet. Großes Bett, großer Spiegel, kleine Kommode, geräumiges Badezimmer mit extra Tür nach Außen. Maledivenbad hin oder her, wir haben es nicht vermisst. Geht man doch meist nur kurz zum abduschen ins Bad.

Nach dem Mittagessen haben wir uns dann doch erst noch einmal hingelegt, ich hatte vor lauter Aufregung auf dem Flug kein Auge zumachen können!

Strand:
Ich hätte nie gedacht, dass ein Strand so weiß sein kann. Nun gut, wie bereits erwähnt, habe ich noch nicht viel von der Welt gesehen. Aber dass ein Strand so blenden kann, wie beim Skilaufen in Österreich, hätte ich nicht geglaubt! Mein Freund hatte nur eine leicht getönte Sonnenbrille mit und hatte den ersten Tag wirklich Schwierigkeiten.
Wir sind gerade einmal um die gesamte Insel gelaufen. Die Abschnitte auf Seiten der Mauer fanden wir nicht wirklich schön. Muss man doch über rostige, absolut rutschige, veraltete Leitern ins Wasser….nicht gerade ansprechend. Auch die Lage der Bungalows hätte mich gestört. Strand konnte man das nicht wirklich nennen. Aber das sollte uns nicht stören, denn wir lagen an einem kleinen Strandabschnitt, direkt neben dem großen, breiten Strand,….nur unweit von der Beachbar entfernt! ;-)
Die restlichen Abschnitte der Insel sind recht schön, jedoch muss ich leider denen widersprechen, die sagen, dass man selten jemanden sieht. Zwar waren wir die ersten Tage noch relativ alleine am Strand, nachdem aber unsere Tauchernachbarn ausgezogen waren und neue hinzukamen, wurde es doch ein wenig voller am. Was mich insbesondere an dem eigentlich traumhaften Panorama gestört hatte, waren die Sandsäcke, die mit blauen Netzen gesichert waren. Hier hätte man auch eine neutralere Farbe wählen können….

Essen:
Das Frühstück war eher sperrlich, sodass wir nach drei Tagen davon abgesehen hatten, da noch hinzugehen. Eine Käsesorte, vor lauter Wärme total zerflossen, zwei Wurstsorten,….Joghurt, der nicht wirklich klasse schmeckte, ein bisschen Toast, trockenes Brot….
Allerdings war das Mittagessen dann schon wieder so umfassend, dass man froh war, wenn man morgens ein wenig mehr Platz für die Herrlichkeiten gelassen hatte! ;-) Verschiedenste Fleisch und Fischsorten, alles frisch gegrillt. Unterschiedliche Gemüsezubereitungen und Reis- und Nudelgerichte. Im Allgemeinen war alles sehr scharf und gut gewürzt. Das Abendessen war dann noch einmal umfangreicher als das Mittagessen. Nur wer nicht gerne Fisch und scharf ist, wird hier nicht voll auf seine Kosten kommen. Einmal in der Woche (sonntags) wird das Essen am Strand serviert. Das gesamte Buffet und die Tische werden ins Freie verfrachtet. Bei Kerzenlicht und Meeresrauschen kann man dann das wunderbare Essen genießen.

Auch wir hatten noch überlegt, von Vollpension auf All Inclusive zu switchen. Aber bei einem Aufpreis von $ 30 pro Nase muss man schon entsprechend viel trinken! Zumal die Coktails beim AI nicht die gleichen sind, wie wenn man sie so bestellt. Werden an und für sich die Cocktails immer mit frisch gepressten Früchten und einem guten Schuss Alkohol zubereitet, werden bei den AI Getränken Instant Säfte, und mal mehr, oder mal weniger Alkohol verwendet. Abends haben wir übrigens des Öfteren den Hauswein (1 L $9) getrunken, sehr lecker!

Schnorcheln:
Ich war ein wenig enttäuscht von dem Riff. Zwar war es gut und einfach zu erreichen, allerdings war die Farbenpracht lange nicht so schön, wie wir erwartet hatten. Fische gab es zu genüge, unser Nachbar hat sogar einen 1,5m langen Riffhai und einen Rochen gesehen. Wir leider nicht,….;-/ Trotzdem war es faszinierend zwischen den Fischschwärmen hindurch zu schwimmen und die Tiefe des Ozeans an der Riffkante zu beobachten! Zu der Tauchschule kann ich leider keine Auskunft geben, da wir (noch) keine Taucher sind.

Ausflüge:
Wir hätten soooo gerne den Schnorchelausflug mitgemacht, nur leider hatten sich für den Tag nicht genügend Leute angemeldet. Neben dem Schnorcheln wurden noch weitere Ausflüge, wie Islandhopping, Malebesuch, Nightfishing etc angeboten. Wir haben keine weiteren Ausflüge mit gemacht, da wir insgesamt nur acht Tage auf der Insel waren.

Mein Geburtstag:
Am 25. April hatte ich Geburtstag und ich war schon sehr gespannt, was mein Liebster geplant hatte! Nachdem wir morgens noch Schnorcheln waren und uns im Anschluss beim Mittag gestärkt hatten sind wir mit dem österreichischen Chefkoch (der den gesamten Tag für uns organisiert hatte), seiner Freundin und zwei Bediensteten mit dem Speedboot auf zu einem privaten Islandhopping. Ich wusste natürlich von nichts und war super gespannt! Zu erst waren wir auf Angsana. Die Insel ist von der Größe mit Thulagiri vergleichbar, der Standard vielleicht ein wenig angehobener. Wir sind nur einmal um die Insel rum und einmal quer durch. Mir hat Angsana nicht so sehr gefallen, der Strand wurde zu der Zeit an den meisten Stellen aufbereitet, sodass überall Generatoren und Pumpen zu sehen (und zu hören) waren. Auch die Bungalows sahen lange nicht so gemütlich aus. Dann ging es weiter nach Huvafen Fushi. Eine sechs Sterne Insel, die dieser Auszeichnung auch in jeder Hinsicht gerecht wird. Die Insel ist ähnlich groß wie Thulagiri, hat jedoch nur 40 Betten. Auf einen Gast kommen 3 Bedienstete. Mehrere Restaurants, ein Unterwassser Spa und weitere Luxuseinrichten runden die Insel ab. Mit großen Augen haben wir eine ausführliche Führung über die Insel genossen. Der Wahnsinn!
Im Anschluss sind wir zu einer einsamen, recht kleinen, Sandbank gefahren. Romantischer kann es kaum sein. Manfred (Chefkoch) hat uns ein super Picknick aus seiner Kühlbox gezaubert, während wir das Wasser, den Sand und den Sonnenuntergang genossen haben….ich hätte glatt da bleiben können! Ursprünglich hatte mein Liebster ein Candlelight Dinner auf einer Sandbank geplant, leider waren die Termine jedoch schon alle vergeben. Nach diesem herrlichen Ausflug hatte ich mich schon wieder auf das Abendessen gefreut. Nur ging es statt ins Restaurant auf einmal an den großen Sandstrand. Was mich hier erwartet hatte, hat mir dann letztendlich die Sprache verschlagen: Ein traumhaft gedeckter Tisch (Blumen, Wein, Kerzenlicht), umstellt mit mehreren Fackeln und abseits ein kleiner Grill. Schöner kann es wirklich nicht sein. Wir haben ganze drei Stunden diniert, von Hummer über Scampis, frischen Früchten und Salat…..es hat gar nicht mehr aufgehört. Nachdem wir am Schluss das Gefühl hatten, zum Bungalow zurückrollen zu können, fragte uns Manfred, ob wir noch einen „kleinen Kuchen“ haben wollten. Naja, was soll der Geiz, her damit: Eine super, niedliche Geburtstagstorte, in Herzform mit Rosen verziert,….ein Geschenk vom Chefkoch…..Wir haben noch zwei Tage danach davon gegessen!
Wenn ihr also Interesse an exklusiven Ausflügen habt, vergesst die Rezeption und sprecht Manfred an!

Wetter:
Was soll ich hierzu noch sagen: Jeden Tag Sonne satt, angenehmer Wind, am Abend mal ein Gewitter….

Fazit:
Mein langersehnter Traum ist in Erfüllung gegangen. Der Flug, die Unterkunft, das Essen. Alles hat gepasst. Ich könnte noch ewig weiter schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Wenn ihr also noch Fragen habt, wendet euch gerne an mich!

delanteatgmx.de

Viele Grüße an alle, die den Urlaub noch vor sich haben, oder bereits genauso von der Insel träumen, wie ich!




 

Thulagiri 22.02.06-03.03.06

Flug: Mit Amirates von Frankfurt über Dubai, das beste was einem passieren kann, super Service, bequeme Sitze ( wenn man das beim fliegen überhaupt behaupten kann ). Der Pilot hat nen guten Job gemacht.

Ankunft in Hulule: Wenn man Malediven-Anfänger ist verschlägt es einem ja hier schon die Sprache und die hinter uns liegenden 13 Std. waren direkt vergessen. Ohne Probleme wurden wir von der Tui Reiseleiterin in Empfang genommen und schon 15 Minuten später saßen wir in unserem Schnellboot. Vorbei an anderen kleinen Inseln kamen wir nach ca. 20 Minuten auf " unserer Insel " an.

Empfang auf Thulagiri: Den zwitschernden Empfang boten uns viele süße Wellensittiche. Der obligatorische Begrüßungscocktail und kalte feuchte Tücher halfen über unseren ersten Frust leider nicht viel hinweg, da unser Zimmer noch ca. 2 Stunden besetzt war. Eigentlich will man direkt raus aus den Klamotten und rein ins Wasser, aber nun denn, was bleibt einem übrig als zu warten.

Zimmer: Wir hatten im Reisebüro gesagt bekommen, es gäbe 3 Kategorien von Zimmern: die Wasserbungi´s, die Z- und die A- Kategorie, entschieden haben wir uns für A da man uns versicherte somit direkt am Strand zu sein. ( Hier ist eine mächtige Kritik ans Reisebüro angebracht: diese Aussage ist so schlichtweg falsch ) . Es ist so das die A- Bungalows ca p.P. 130 €, bei 8 Tagen mehr kosten, dies ist auch absolut angebracht wenn man dafür eine der folgenden Bungi´s erhält: 115, 117, 122, 124. Alle anderen sind unserer Meinung die 130 € nicht wert, was nicht heißen soll das diese nicht schön sind. Wir waren in 142, der grenzt ein wenig noch an der Mauer die die Insel zum Teil umgibt, uns jedoch nicht sonderlich störte. Alle Bungi´s sind groß genug, habe ein Riesenbett und ein großes Bad. Kleine Terrasse mit 2 Stühlen. Es gibt auch 2 Liegen pro Zimmer am Strand, was sehr angenehm ist.

Strand: Genau so stellt man sich einen Strand vor. Dort wo kein Mäuerchen ist, ist er wirklich traumhaft, so weiß das es einem in den Augen blendet. Bei Ebbe reicht das Wasser in der Lagune bis an den Bauch, bei Flut konnte ich ( 1,58 ) gerade noch so stehen.

Essen: Wie ich in diversen anderen Berichten gelesen habe, sollte das Essen gut sein. Das war es auch wirklich. Sehr lecker, es gibt viele scharfe Gerichte die ich besonders gut fand. Man findet wirklich immer was. Wir hatten Vollpension und eigentlich wollte ich ein bisschen aufpassen das ich nicht zunehme, was mir jedoch nicht gelang.

Wir hatten zuhause noch überlegt vor Ort in All Inklusive umzubuchen. Die ist meiner Meinung nach absolut nicht zu empfehlen. Kostet pro Nase 30 Dollar und wie wir von anderen, die AI hatten erfahren haben sind diverse Cocktails ausgeschlossen, ebenso Espresso und Capuccino. Noch dazu gibt Unterschiede zwischen den AI Cocktails und denen die zwischen 7.00 und 8.00 Dollar kosten. 1,5 L Wasser: 4.00, Coke: 2,50, Bier: 3.00-3,50, Kaffee: 3.00. Hier muss halt jeder für sich entscheiden was er trinken kann.

Tauchen: Da wir nur Schnorchler sind können wir hier nicht viel sagen, beim schnorcheln sieht man viele schöne bunte Fische, mit viel Glück auch mal einen Rochen oder eine Schildkröte, leider nur verblasste Korallen.

Gäste: Bei Ausbuchung sind ca 140 Gäste auf der Insel, es erscheint einem jedoch viel weniger, da hier nicht´s überfüllt ist, weder das Buffet noch die Strandbar noch die Liegen, man findet immer überall noch ein Plätzchen. Es gab zu unsere Zeit viel Österreicher, Schweitzer, Japaner und auch einige unsere Gattung. Sogar Wormser trifft man hier, an dieser Stelle: Liebe Grüße an Michel und Sabine :-)

Fazit: Wir hatten leider nur 8 Tage, es war einfach wunderschön, sehr zu empfehlen für alle die Erholung pur suchen, gutes Essen zu schätzen wissen und keinen Wert auf Animation legen. Wir würden jederzeit wieder hier unseren Urlaub verbringen jedoch ist eine Woche echt zu kurz und außerdem gibt es ja noch sooooooooviele andere schöne Inseln



C & R


 

16.-31. Januar Thulagiri

Ankunft:
Flug mit Edelweiss war sehr gut. Es gab unserer Meinung im Gegensatz zu „Thomas Cook“ ausreichend Beinfreiheit. Das Essen war recht gut und es gab immer wieder genügend Getränke. Zwischenlandung in Colombo war natürlich nicht nötig, aber man hält es aus.
Dann weiter mit dem Speedboot nach Thulagiri. Alles reibungslos geklappt.
Erfrischungsdrink, Gästekarte ausfüllen und dann ab zum Bungi. (Das übliche eben)

Bungalow:
Wir hatten Standart-Bungi 152. Wir hatten natürlich insgeheim gehofft, dass wir einen Bungi am schöneren Strandabschnitt bekommen, aber es hat nicht sollen sein. Im Nachhinein hat sich das aber gar nicht als Nachteil erwiesen.
Wir hatten direkt vor unserem Bungi eine Schar von Wellensittichen, die wunderschön zu beobachten waren. Wir hatten es nicht weit zum Restaurant und zur Bar und ausserdem tummelten sich nicht so viele Leute herum, wie an manchen Strandabschnitten, so dass man wirklich seine Ruhe hat. Innenausstattung ist in allen Strandbungis ziemlich gleich.
Nach ein paar Tagen fing unsere Klima-Anlage an zu tropfen. Diese wurde dann vom inseleigenen Techniker repariert. Es gab hier und da mal ein paar Ameisen, aber man ist ja schliesslich in der Natur. Dafür gab es quasi keine Mücken.

Hausriff:
Die Korallen sind leider ziemlich abgestorben. Fische hingegen hat es genug. Wir haben ziemlich viel gesehen. Schildkröte, Stachelrochen, Haie und natürlich Fische in allen Formen und Farben. Am Besten fanden wir die Stellen, wo die Bojen sind. Dort hatte es z.B. eine Stelle an der immer ein ganzer Schwarm Süsslippenfische schwamm, bzw. es sah fast so aus als würden sie im Wasser stehen.
Aber auch vor den Wasserbungalows ist einiges zu sehen.
Wir hatten allerdings ziemlich starke Strömungen, man muss also ein bisschen überlegen wo man ins Wasser geht, damit man sich mit der Strömung treiben lassen kann. Flossen sind unserer Meinung nach unerlässlich. An einigen Tagen war es sogar so wellig, dass man unter Wasser (in Lagunennähe) kaum 1 Meter Sicht hatte. Aber das war die Ausnahme.
Alles in allem war es genial in einem Riesenaquarium zu schwimmen.
Ich hatte dann nach einer Woche noch den Schnorchelausflug mitgemacht, muss aber im Nachhinein sagen, dass es sich nicht gelohnt hat. Es sei denn man steht auf schaukelige Dhoni-Fahrten. Bei den 2 Riffen, die angefahren wurden gab es nicht mehr zu sehen als am Hausriff.

Strand:
Da wir bei unserem Bungi keinen direkten Strand hatten, haben wir uns meistens irgendwo eine Liege am „Traumstrand“ gesucht und auch immer gefunden. Es hat an den grossen Strandabschnitten (bei der Beachbar) immer genügend Liegen, die keinem Bungi zugeordnet sind. Um 18 Uhr haben wir dann oft den Sonnenuntergang mit einem Cocktail an der Beachbar genossen. Traumhaft! (Sowohl die Sonnenuntergänge als auch die Cocktails. )

Essen:
Wir hatten Halbpension gebucht. Das Essen war sehr gut. Von allem etwas. Zwar gab es jeden Abend so ziemlich die gleichen Gerichte, aber bis man wirklich alles probiert hat gehen schon ein paar Tage um. Wer dort nicht satt wird, der ist selber Schuld.
Wir hätten uns noch ein bisschen mehr Obst gewünscht. Es gab jeden Tag nur Wassermelone, Annanas und Papaya. Die leckeren kleinen Bananen gab es lediglich an einem Abend zum Dessert (im Teig gebacken…..hmmmm…….), oder bei bestimmten Cocktails als Dekoration. (Ich glaube Coco-Dream)
Besonders schön war das Abendessen an Sonntagen. Dort wurden alle Tische am Strand aufgestellt und man isst bei Kerzenlicht. Wir hatten Glück und hatten den Tisch direkt am Wasser. Romantik pur!

Diverses:
„Night-Fishing“ haben wir gemacht, waren aber etwas enttäuscht, da kaum was gefangen wurde. Wir kannten das „Night-Fishing“ schon von einer anderen Insel und dort wurde es mit anschliessendem Grillen der Fische und einem Picknick im Freien abgerundet. Das war dort nicht der Fall.
Windsurfen war optimal, da immer genug Wind vorhanden war und es eine grosse Lagune hat. Ausserhalb der Lagune war es recht wellig, also nur was für Fortgeschrittene.

Fazit:
Ein genialer Urlaub, der leider viel zu schnell umging

Christina & Benny

Solltet Ihr noch weitere Infos benötigen: tuecking@gmx.ch

 


 

Reisebericht Thulagiri vom 28.11. - .05.12.2005

Thulagiri ist für uns die perfekte Insel, die wir vor allem auch dank der guten Berichte hier gefunden haben. Wer eine ruhige, naturbelassene Insel mit viel Flair, tollen Stränden und schönem Schnorchelrevier sucht, der ist in Thulagiri goldrichtig. Zudem ist Thulagiri eine echte Barfuß-Insel (inkl. des Restaurants mit Sandboden) und hat dank der frei lebenden Wellensittiche auch viel Naturfeeling.

Wellensittiche
Die Wellensittiche sind auch fast die ersten, die einen bei der Ankunft mit ihrem Gezwitscher begrüßen. Dankenswerterweise hat das Insel-Management vor ein paar Jahren die Wellensittiche aus der Vogliere entlassen und ihnen liebevoll vor der Rezeption aus zusammengebundenen Kokosnuß-Schalen oder ausgehöhlten Baumstämmen Nester bereitgestellt. Tagsüber tobt hier das volle Sittichleben; nach Sonnenuntergang herrscht dann aber schnell Stille.

Strand- und Wasserbungalows
Wir waren sowohl im Strandbungalow (Nr. 108) als auch im Wasserbungalow (Nr. 212) untergebracht und konnten so Vor- und Nachteile beider Bungis erleben.

Die Unterschiede kurz zusammengefasst:

Der Strandbungalow ist größer (weil das Bad separat angebaut ist und das ganze Achteck allein für das Zimmer zur Verfügung steht), hat alles was man braucht und ist einfach gemütlich. Unser Bungalow war prima in Schuss, so dass wir die weiter unten geschilderte Renovierungsbedürftigkeit nicht bestätigen können.

Wie schon ein paar mal weiter unten im Forum erwähnt, hängt das Urlaubsfeeling im Strandbungalow aber v.a. auch von der Lage des Bungalows ab. Die Bungis auf der Seite mit der Mauer sind zwar nicht wirklich schlecht, aber man hat halt keinen direkten Strandzugang unmittelbar vor dem Bungi. Insbesondere die Strandbungalows zwischen Nr. 155 (direkt neben der Rezeption) und ca. 140 sollte man versuchen zu vermeiden. Wir haben bei TUI einen unverbindlichen Wunsch bei der Buchung angeben („nicht auf Seite mit Mauer“), was dann auch geklappt hat.

Unser Strandbungi Nr. 108 lag perfekt: Direkt hinter dem Strand in der ersten Reihe (wie ohnehin fast alle Bungis) und direkt hinter der Strandbar auf der Westseite der Insel, was v.a. zum Sundown prima war, um sich z.B. rechtzeitig einen guten Platz zu reservieren, bevor die Sundown-Touries vom anderen Ende der Insel anrücken oder wenn einem genau beim Sundown der Film ausgeht. Wer die Auswahl seines Wunsch-Bungalow nicht dem Zufall überlassen will, dem sei die „Island Map“ unter den Downloads auf der Thulagiri-Homepage empfohlen.
http://www.thulhaagiri.com.mv/downloads.php

Der gesamte Strandbereich ist einfach toll. Leider sind aber etwas wenig Sonnenschirme da sind, aber das liegt auch auch der fortschreitenden Erosion. Die Wege auf der Insel und um die Bungalows werden jeden Morgen super-sauber gemacht, so dass das Barfuß-Laufen über die Insel ein Genuss ist.

Wir haben uns jedenfalls nur schweren Herzens nach 3 Tagen von unserem 108’er Strandbungalow getrennt und waren fast traurig in den Wasserbungalow umziehen zu „müssen“.

Aber auch der Wasserbungalow war schön. Die Wasserbungis sind etwas luxuriöser, v.a. das Bad, und haben zusätzlich noch Wasserkocher mit Tees und Kaffee. Die eigene Treppe ins Wasser hat auch was für sich. Aber von der Insel und vom Strand weg zu sein, war für uns etwas gewöhnungsbedürftig. Als Wasserbungi-Bewohner liegt man i.d.R. entweder allein auf seiner Terrasse oder muss sich vor den Strandbungis der anderen einen Platz suchen. Nicht wirklich optimal war, dass die Wasserbungis, die nach Osten liegen, nur mit recht dünnen und ziemlich lichtdurchlässigen Vorhängen ausgestattet sind, so dass es ab 6:00 Uhr morgens, wenn die Sonne aufgeht und genau in die Wasserbungis hinein scheint, nicht nur sehr hell im Bungi wird, sondern auch sehr schnell warm (v.a. wenn man nachts die Klimaanlage ausgeschaltet hatte). Da war sowohl das Ausschlafen, als auch die Aufheizung untertags im Strandbungalow, der von Palmen beschattet wird, besser. Die Glasplatte des Tisches mit Blick ins Meer ist schon eine coole Sache, aber man braucht auch viel Glück, um was zu sehen. Die Muräne und der Rochen, die wir gesehen haben, waren z.B. nach wenigen Sekunden auch schon wieder weg.

Riff
Das Riff bzw. die Lagune sind sehr schön. Wir sind nicht getaucht, sondern „nur“ geschnorchelt. Die Riffkante kann – v.a. bei etwas niedrigerem Wasserstand – nur an bestimmten Stellen überschwommen werden. Wir hatten z.T. recht kräftigen Wind und einige Wellen, so dass das herauskommen aus dem Riff nicht immer ganz einfach und etwas kraftaufwändig war. Allerdings sind an mehreren Stellen Taue unter Wasser verlegt, die durch Bojen markiert sind und an denen man sich auf über das Riff heraus bzw. (fast noch wichtiger) wieder in die Lagune hinein ziehen kann. Achten sollte man auf die Richtung der Strömung, die z.T. stark sein kann. Wenn man mit der Strömung schwimmt, kann man ohne viel Aufwand um die halbe Insel schnorcheln – und das lohnt sich wirklich.

Wir sind i.d.R. bei Westwind direkt an der Strandbar gegen die Strömung zur Riffkante raus (sehr gut mit gelber/roter Boje markiert) und dann nördlich (also rechtsherum) um die Insel rum und bei den Wasserbunglows wieder rein. Eine Stunde perfektes Schnorchelvergnügen. Neben der Vielzahl an kleinen und größeren Fischen und Schwärmen haben wir auch einmal einen Rochen sowie ganz kurz einen kleinen Riffhai gesehen. Und als besonderes Highlight hat uns beim ersten Schnorchelausflug eine Wasserschildkröte mehrere Minuten lang begleitet.

Auch direkt vor den Wasserbungalows gibt es einiges zu sehen, z.B. einige sehr schöne, Großmuscheln. Wir haben von unserem 212’er in Richtung der südöstlichen Riffkante gleich 3 tolle Exemplare von ca. 60 cm Größe gesehen.

Verpflegung
Auch hierzu wurde schon jede Menge in anderen Berichten gesagt. Das Essen ist durchgehend sehr gut. Wer beim ersten Abendessen große Augen über die Riesen-Auswahl am Buffet kriegt, sollte bedenken: Die meisten Gerichte sind eine Art „Standards“, die die ganze Woche über immer wieder angeboten werden. Also ist es nicht schlimm, wenn man es nicht schafft, am ersten Abend alles zu probieren. Aber es gibt auch immer wieder wechselnde Gerichte. Den österreichischen Koch merkt man v.a. auch bei den Nachspeisen (besonders zu empfehlen: der Semmelschmarren). Mit dem Service waren wir sehr zufrieden.

Die Frage, ob Halbpension, Vollpension oder All-inclusive muss jeder selbst beantworten. Wir hatten Vollpension, würden das aber wohl beim nächsten Mal nicht mehr machen. Das Essensangebot mittags ist gut, aber ähnlich wie abends (Salat, Fleisch, Gemüse). Zum Mittag wären uns manchmal Snacks oder Sandwiches z.T. lieber gewesen und hätten nicht viel mehr gekostet, als der VP-Aufschlag von 9 Euro.

Aber entscheidender ist die Festlegung des Tagesablaufs durch das Mittagessen. Die Essenzeiten sind wie folgt:

Frühstück: 7:30 – 10:00 Uhr
Mittagessen: 12:30 – 14:00 Uhr
Abendessen: 19:30 – 21:00 Uhr

Wer wie wir morgens etwas länger schlafen will und erst spät Frühstücken geht, für den kommt das Mittagessen eigentlich zu früh. Vor allem aber ist der Abstand zwischen Mittag- und Abendessen mit mind. 5 ½ Std. verhältnismäßig lang. Und dann haben die festen Mittagsessenszeiten doch mehr als uns das eigentlich recht war, den Tagesablauf bestimmt und sind öfter mit anderen Dingen wie z. B. Verabredungen zu gemeinsamen Schnorcheltrips kollidiert.

Zu beanstanden ist einzig, dass trotz der warmen Temperaturen weder im Zimmer noch beim Mittag- oder Abendessen kostenloses Wasser zur Verfügung gestellt wird. Jegliche Getränke müssen extra bezahlt werden. Eine große Flasche Wasser kostet 3,30 US-Dollar, ebenso ein Bier; Cocktails kosten ca. 8 US-Dollar. Insofern kann man überlegen, das all-inclusive-Angebot zu nutzen. Uns hat allerdings der hohe Aufschlag von 30 US-Dollar pro Person und Tag auf die VP abgeschreckt. Letztlich sind wir aber doch ungefähr bei diesem Betrag an Getränken gelandet.

Fazit
Unsere Woche in Thulagiri war uneingeschränkt traumhaft und wir würden am liebsten gleich wieder hin fahren (und werden das auch wieder tun). Dass wir genau die Insel gefunden haben, die wir uns gewünscht hatten, liegt v.a. auch an den Reiseberichten unserer Vorgänger. Danke dafür.

Beim Anbieter sub-aqua werden in der Inselbeschreibung u.a. folgende „guten Gründe“ für Thulagiri aufgelistet:

- traumhafte Wohlfühlinsel
- wunderschöner, weißer Sandstrand
- klassische, türkisblaue Lagune

Braucht irgendjemand mehr?

Joe und Andrea, München


 

Reisebericht Thulhagiri 18. 9. bis 3. Oktober 2005

Vorweg sei gesagt, wir sind Wiederholungstäter und Thulhagiri war unsere dritte Insel nach Kuramathi und Filitheyo im Vorjahr. Thulhagiri war bei der Buchung nicht unsere ungedingte Trauminsel und hat sich aufgrund unseres Stornos einer Ägyptenreise als Möglichkeit ergeben. Dabei hat sich dann diese Insel als Trauminsel herausgestellt.

Beim dritten Besuch auf den Malediven wollten wir nun wirklich auf eine kleine Insel, Thulhagiri liegt in der Nähe von Male und die Fahrt mit dem Speedboot dauert nur 20 Minuten, im Nordmale Atoll liegen dort auch in der unmittelbaren Nähe Baros, Bandos, Bayantree, Ihuru, Kurumba und Full Moon.

Thulhagiri ist eine wirklich kleine Insel und wir haben dort erstmalig wirklich nette und offene Malediver kennen gelernt. Das Service auf der Insel ist erstklassig und die Betreuung sehr persönlich.

Beim Betreten der Insel gelangt man zu dem Bereich wo die Wellensittiche angesiedelt wurden und man wird dort schon von vielen bunten Vertretern dieser Rasse empfangen und laut schwatzend begrüßt, die großen Krabben an der Begrenzungsmauer schweigen dazu......

Die Insel verfügt über wirklich traumhaft schöne Strände und gutes Schwimmen ist hier möglich und da ist man schon beim Nachteil dieser Insel, die Lage des Bungis entscheidet darüber, wie sehr man sich dort wohl fühlt. Denn gut ein drittel der Insel ist aus Schutzmaßnahmen mit einer Mauer begrenzt und die Bungis dort liegen ausnahmslos im Schatten. Da wir ja schon vom Buch von Adrian Neville und den zahlreichen Reiseberichten vorinformiert waren, hatten wir bereits vorweg um einen gut gelegen Bungi gebeten und erhielten die
Nummer 119. Dieser liegt zwar etwas versetzt nach hinten, aber am besten Strandabschnitt. Am besten liegen wohl 122, 124 und 117 aber alles in diesem Bereich liegt strand mäßig super, obwohl man uns dort auch sagte, dass viele Leute gerade im schattigen Mauerbereich ihren Bungi bestellen, wir aber wollen Strand und Sonne, je mehr desto besser.

Wir sind „nur“ Schnorchler und wollten vor allem auch dabei viele Fische und dabei auch große Tiere sehen, die ersten Tage waren dabei nicht so toll und wir waren schon fast enttäuscht, nachdem wir dann am dritten Tag vom Steg aus eine Wasserschildkröte gesehen haben, wollten wir natürlich mehr und dann ging es erst so richtig los.

Das Riff muss erst erschwommen werden, weil es rund 250 Meter vom Strand entfernt befindlich ist und darin liegt vielleicht der zweite Nachteil dieser Insel, für Leute die nicht so gut schwimmen oder über keine ausreichende Kondition verfügen wird es schon anstrengend zum Riff zu gelangen, aber es lohnt sich wirklich. Wir sahen sehr viele größere Fische, natürlich wie überall auf den Malediven diverse Drücker, Papageienfische, Doktorfische in großer Zahl, Falterfische, Kaiserfische, Kaninchenfische, vor allem aber auch Koffer- und Kugelfische.
Am tollsten war die Begegnung mit einem großen Igelfisch samt Kind, ein sehr seltsam aussehender Fisch mit tollen großen schwarzen Augen. Teilweise gibt es dort sehr große Fischschwärme in denen man sich dann beim Schnorcheln befindet, diese begleiten einem dann solange sie wollen, vor allem die Nasendoktoren sind sehr anhänglich.

Über das Essen wurde schon viel geschrieben und die Auswahl und Qualität besonders bei den Hauptspeisen war wirklich gut, wer sich dabei nicht das richtige findet ist selber schuld. Das Frühstück könnte etwas mehr bieten, es gibt nie Schinken oder Speck, aber wir haben uns trotzdem immer etwas gefunden. Auch bei den Nachspeisen gab es keine allzu große Auswahl, obwohl wir mit Apfelstrudel, Cremekrapfen und derlei Dingen verwöhnt wurden.

Manfred der viel gerühmte Koch aus Österreich ist nicht unbedingt kontaktfreundlich, wir haben ihn trotzdem einmal angetroffen und dann auch gehörig gelobt.

Das all inclusive Angebot ist auf Thulhagiri wieder etwas anders wie auf den anderen Inseln, hier bekommt man das Wasser in Flaschen ohne Mehrkosten, wie auch Bier und Cola, Fanta und dergleichen in kleinen Flaschen für den Kühlschrank und spart sich so die Kosten der Minibar.

Es gibt dann eine Karte mit 15 Cocktails die aber fast keine Longdrinks enthält, wir konnten dann aber eine Vereinbarung treffen, dass auch alle Longdrinks ohne Mehrkosten serviert werden, welche die Zutaten der Cocktails enthalten, also zum Beispiel Campari Orange.

Es gibt auch eine recht ordentliche Weinkarte mit moderaten Preisen.

Fünf mal die Woche gibt es ein Abendprogramm, wobei am Freitag eine wirklich tolle Band spielt. Der Rest besteht aus Krabbenrennen, Filmvorträgen der Tauchschule und vom Wassersport und ein Zauberer führt auch einmal die Woche seine Künste vor. Wirklich notwendig wären diese Unterhaltungen nicht, aber vor allem der Musikabend war jeweils top.

Das Ausflugsprogramm ist bescheiden, Male wird darin angeboten sowie ein Schnorchelausflug, diesen haben wir gemacht, war aber nicht wirklich außergewöhnlich und vor allem wurde dieser ohne irgend eine Information hinsichtlich des Ablaufes etwas lieblos durchgeführt.

Täglich zur Zeit des Sonnenunterganges treffen sich die Fotografen bei der Strandbar um auf den absolut besten Sonnenuntergang des Urlaubes zu warten und dabei wieder einige der netten Cocktails zu schlürfen, dabei lernt man dann auch nette Leute kennen, wir haben dort sogar einen „Kugelfisch“ aus Deutschland kennen gelernt, in Wirklichkeit heißt der Fisch aber Oliver. Liebe Grüße an Oliver und Dani bei dieser Gelegenheit.

Auch Oliver wird einen Reisebericht schreiben, braucht aber erst noch ein paar Ideen und etwas Anleitung von uns Österreichern, Oliver kommt aus Deutschland......

Sehnsüchtig schauen alle vom Strandbungi natürlich immer zu den Wasserbungis, die jedoch für zwei Wochen zumindest für uns aus Österreich um € 1400,00 mehr gekostet hätten. In der letzten Woche gab es dann ein Angebot, in einen Wasserbungi für $ 80,00 Aufzahlung pro Tag umzusiedeln und so nahmen wir für die letzten drei Tage dieses Anbot an, teilweise schweren Herzens, weil es am Strand bei der guten Lage unseres Bungis wirklich schön gewesen war.

Die Erlebnisse im Wasserbungi (Nr. 210) haben uns nun aber dahingehend auf den Geschmack gebracht, einerseits ist die Ausstattung noch komfortabler und vor allem im Bad geräumiger (bei den Strandbungis fehlen leider Ablagen im Bad und so muss man dort auch das Fensterbrett mitbenützen um die notwendige Kosmetik in der Nähe der Dusche zu haben). Die Aussicht ist einfach umwerfend und wir konnten täglich dann den Sonnenaufgang vom Himmelbett aus betrachten (dafür muss man aber mindestens um 5,45 wach sein). Jeder Bungi hat eine große Terrasse mit angenehmen Liegen samt Auflagen und einem Schirm sowie eine eigene Treppe, welche ins Wasser führt, natürlich mit eigener Krabbe darauf.

Im Zimmer gibt es ein Sichtfenster zum Meeresboden, dieser Bereich wird in der Nacht mit Scheinwerfern beleuchtet und unter unserem Bungi befand sich dort eine Riesenmuschel und so kamen auch zahlreiche Besucher dort hin. Die echten Erlebnisse waren dann jeweils am Abend und am frühen Morgen, denn da schwammen dann die wirklich großen Tiere direkt dort vorbei, Schildkröte, Adlerrochen, Schwarzpunktstachelrochen, weißer Rochen, ausgewachsener Riffhai und sogar eine Moräne und ein Kugelfisch haben uns besucht.

Nach diesem Erlebnis würden wir gerne beim nächsten Besuch jeweils eine Woche am Strand und eine Woche im Wasserbungi verbringen, um beide Varianten genießen zu können.

Wir möchten noch anmerken, dass wir zwei Wochen lang Schönwetter hatten und es nur gelegentlich während der Nacht stark geregnet hat.

Eigentlich wollen wir noch eine oder zwei andere Inseln kennen lernen, bevor wir eine Insel zum wiederholten Male besuchen, die Freundlichkeit der Leute dort, das persönliche Service und ein wirklich fast freundschaftliches Verhältnis zwischen Gast und Angestellten verlockt uns bereits jetzt dazu, Thulhagiri neuerlich zu besuchen.

Zu möglichen Fragen könnt Ihr Euch jederzeit gerne an uns wenden.

Brigitte und Otto

tom-zwerg@aon.at


 

Reisebericht Thulagiri vom 28.09 – 05.09.2005

Wir haben für unsere Flitterwochen die Insel Thulagiri ausgewählt. Es war das mit abstand günstigste Malediven-Angebot das wir gefunden haben. Die Reise kostete nur 2'500 Franken inkl. Halbpension, Treibstoffgebühren usw.. Wohlgemerkt, für zwei Personen.

Wie sich herausstellte haben wir mit Halbpension das richtige Angebot gewählt, da unsere Nebenkosten unter 300 Dollar lagen (inkl. Souvenir, Male Ausflug, Drinks, ein paar Sandwiches). Es muss dabei aber beachtet werden, dass wir durch den Tag nie Wasser kaufen mussten, weil es eben nicht so Tropisch heiss & feucht war, wie das wohl sonst der Fall ist. Was sich eben Positiv auf unsere Nebenkosten auswirkte..

Nachdem wir den ca. 9.5-stündigen Flug mit Edelweiss* überstanden hatten wurden wir mit sehr warmem und wunderschönem Wetter belohnt. Sonnenschein, hohe Luftfeuchtigkeit, Temperatur um 30 Grad, leichter Wind, wie es halt so üblich ist auf den Malediven .. leider haben wir wohl gerade eine Schlechtwetterzeit erwischt! Denn so schön wie bei unserer Ankunft war es in den nächsten 6 Tagen leider fast nie mehr. Klar, wir waren halt immer noch in der Regensaison-Zeit, was wir auch wussten und deshalb dürfen wir uns da wohl nicht beklagen. Es hat zum glück nie lange geregnet, doch war es eben auch nie lange Sonnig. Die meiste Zeit war es bewölkt und windig, genug windig dass wir fast nie zu heiss gehabt haben..

Das Meer war trotz dem vielen Wind & wenig Sonnenschein sehr Warm und es war wunderbar darin zu baden & zu schnorcheln. :-)

Wir kriegten das Strand-Bungalow Nummer 104, das auf dem „besseren“ Inselteil liegt, nämlich in der nähe des wunderbaren Sandstrandes und der Beachbar.
Wir finden, dass es gar nicht so schlimm gewesen wäre, wenn wir ein Bungalow auf der Seite des weissen Mäuerchens gekriegt hätten. Denn es hatte nie viele Leute am Strand und es waren auch meistens ein paar Liegen frei, so dass man ohne Probleme auch von dort aus zum Strand gehen könnte anstatt über die Leiter ins Wasser zu steigen ..
Die Bungalows sind sehr schön eingerichtet, alles ist aus Bambus-Holz gebaut. Das Bett ist zwar ein bisschen hart, doch wir haben trotzdem sehr gut darin geschlafen. Das in jedem Bungalow ein TV steht finden wir mehr als überflüssig .. vor allem dann, wenn nur ca. 10-15 Sender empfangbar sind und nur ca. einer war für deutsch- / Englissprachige interessant, nämlich BBC.

Über die Insel wollen wir nicht viele Worte verlieren, da die ja von vielen hier schon beschrieben wurden, am besten schaut ihr einfach die Inselfotos an..

Nun zum vielgelobten Essen.. Wir fanden leider nicht alles so spitze..

Morgenessen :
Wir konnten zum Trinken beim Morgenessen zwischen 2-3 Fruchtsäfte (die wohl nicht frischgepresst waren, sondern mit einem Konzentrat gemixt) und Tee oder Kaffee auswählen. Warum nicht noch z.B. warme/kalte Milch und Ovomaltine?
Vielleicht sind wir hier halt ein bisschen verwöhnt..
Es gab schon eine recht grosse Auswahl, aber Reis und Würstchen möchten wir wirklich nicht schon um 9 Uhr essen.

Mittagessen : können wir nicht viel darüber sagen, da wir HP hatten. Wir haben ab und zu am Mittag Sandwiches oder Toasts an der Bar gegessen. Die Toasts & Sandwiches waren gut für den Hunger zwischendurch..

Nachtessen :
Die Auswahl am Buffet war schon recht gross, doch wir haben z.B. Krevetten und Krebse vermisst, was man auf einer Insel eigentlich erwarten könnte..

Vieles war sehr stark gewürzt (scharf, was wir Europäer halt nichtso gut ertragen können..) und meistens nur ein einziges Angebot an Fisch. Es gab viel Poulet, dass sehr schmackhaft war.
Den österreichischen Chefkoch (falls er überhaupt dort war) haben wir nie zu Gesicht bekommen :-(

Desserts :
Die Desserts waren sehr fein, doch wir hätten mehr Früchte erwartet .. nebst Wassermelonen, Ananas und Papaja gab es keine. Warum nicht noch von den feinen süssen Bananen oder Kokosnuss-Fleisch?
Aber was es nebst den Früchten gab war sehr fein, wie zum Beispiel Torten oder anderes Feines Gebäck.


*Edelweiss können wir weiterempfehlen, das essen war gar nichtmal so schlimm (gutes essen kann man im Flugzeug bestimmt nicht erwarten..) und es gab auch immer genug zu trinken und auch nettes Personal.

Bilder zum Bericht


 

Reisebericht 15.8.-22.8.05 Malediven Thulagiri

Unser Ferienziel war dieses Jahr die Malediven. Wir hatten ein günstiges Angebot von Vögele Reisen und buchten sofort.
Das Ziel: die wunderschöne Insel Thulagiri. Der Flug mit der Edelweiss war angenehm. Leider hatten wir das Pech, dass es bei der Ankunft in Male leicht regnete (Regenzeit) und den ganzen Tag bewölkt war. Doch als wir nach 30min. Bootsfahrt (bei starkem Wellengang) in Thulagiri eingetroffen sind wurden wir von dem netten Personal, vielen Wellensittiche und einem Begrüssungscocktail freundlich empfangen.

Beachbungalow Nr.115

Das Bungalow war schön eingerichtet, ein grosses Badezimmer, das Schlafzimmer sehr gemütlich und nur gerade 5m. vom wunderschönem weissen Sandstrand entfernt! Wirklich traumhaft!! Zum Glück hatten wir unser Bungalow auf der schönsten Seite! Eine Strandbar, superschönes Riff und jeden Abend genossen wir die Sonne bis sie am Horizont ( nach unzähligen Fotos) uns verliess! Auf der anderen Seite gab es eine kleine Mauer (ca.20cm. hoch) und das Wasser war nur über eine Leiter erreichbar.

Insel und Riff

Eine kleine Insel mit vielen Tieren ( Wellensittiche, Echsen, Fledermäusen, Vögel und jede menge Krebsen und Krabben), schönem weissen Sandstrand und türkisblau-glasklarem Wasser!! Schon nur das Schnorcheln am eigenem Hausriff war gigantisch! Dort entdeckten wir: verschiedene Rochen, Schildkröten, Moränen, kl. Haie, 1 Qualle und sogar Delphine! Dazu noch zum erwähnen die vielen, vielen bunten Fische!! Die Fotos von der Insel halten auch dass was sie versprechen! Megagiga!!!
Das Personal ist stets freundlich und 24h für die Gäste da. Die ganzen Wege und sogar im Restaurant hatte es Sand so das man den ganzen langen Tag barfuss laufen konnte. Einfach himmlisch!

Essen

Als Schweizer sind wir sehr verwöhnt was das Morgenessen anbelangt, trotzdem war es genügend. Das Mittagessen war gut (es gab immer etwa dasselbe). Dafür hat uns das Nachtessen fast vom Sockel gehauen! Es war mehr als nur spitze! Man hatte eine grosse Auswahl und jeden Abend viele verschiedene feine Sachen. Einfach riesig!!

Abendprogramm

Dass es auf den Malediven kein grosses Nachtleben gab waren wir uns bewusst und sehnten uns natürlich auch nicht danach. Trotzdem hatten wir an 3 Abenden jede menge Spass.
MO: Krabbenrennen
FR : Live-Band (wirklich super!)
SO: Maledivischer Tanz


Wir mussten leider feststellen, dass eine Woche auf dieser genialen Insel viel zuwenig war! Daher wird dass bestimmt nicht unser letzter Besuch dort sein. Wir freuen uns jetzt schon wieder auf unsere nächsten Ferien in diesem Paradies!!

Manuela+Daniel


 

Wir wurden angelockt von einem wahrhaft günstigen Preis bei expedia.de im Internet (1.090€/Pers. für 15 Tage mit HP und Flug von Frankfurt) und entschlossen uns unseren Sommerurlaub doch nicht im Mittelmeer, sondern auf den Malediven zu verbringen, auch wenn wir uns im schlimmsten Fall auf zwei Wochen Dauerregen eingestellt hatten - da offiziell Regenzeit ist.

So waren wir dann vom 07. - 23. Juli 2005 auf Thulhagiri und sind total begeistert von der Insel und den Malediven an sich. Vorneweg gesagt war es unsere erste Reise auf die Malediven, daher haben wir keine wirklichen Vergleichsmöglichkeiten, aber für unser Empfinden hat die Insel und das Hotel alles geboten, was wir uns von den Malediven erhofft hatten.

Zu dem Flug mit Qatar-Air sei gesagt, dass es wahrlich nicht zu vergleichen ist mit Singapur Airlines, oder gar Emirates. Jeder der eine extra Behandlung über das 0815-Programm eines Charter-Fliegers hinaus erwartet, wird enttäuscht sein. Der Service war nett, das Essen soweit ok, aber eben nicht anders als LTU und Konsorten auch (zum Frühstück nicht das Omelett essen, es ist in der Mitte noch roh). Die Hinreise dauerte insgesamt 17 Stunden, wir mussten in Doha/Qatar umsteigen und hatten dort 3 Std.
Aufenthalt, an Schlaf war nicht zu denken. Dann ging es weiter nach Male, am Flughafen erwartete uns auch gleich ein netter Vertreter von Meiers Weltreisen, der uns doch tatsächlich unsere Rückflugtickets abnahm und versicherte dass sei schon alles in Ordnung, sie bräuchten sie um den Rückflug zu bestätigen. Da wir von diesem Ablauf vorher nichts gehört hatten, hatten wir schon ein mulmiges Gefühl, wir bekamen dann eine schriftliche Bestätigung mit der wir dann bei der Abreise die Tickets problemlos wieder bekamen. Vom Flughafen aus ging es dann sehr schnell und problemlos mit dem Schnellboot nach Thulhagiri. Durch das schlechte Wetter war die Fahrt auf dem offenen Meer recht "turbulent" und einige konnten nicht umhin noch ein wenig "Fischfutter" los zu werden - unser Magen hat da Gott sei dank etwas mehr vertragen.

Die ersten drei Tage unseres Urlaubs hat es ununterbrochen geregnet und gestürmt, aber da wir noch sehr müde von der Anreise und generell erholungsbedürftig waren, haben wir es nicht als so schlimm empfunden und die meiste Zeit mit schlafen, lesen und Karten spielen verbracht! Danach war durchgehend traumhaftes Wetter, man war sogar für jede Schäfchenwolke am Himmel dankbar, die die starke Sonne ein bisschen abgemildert hat - braun wurde man trotzdem, ob geschlossene Wolkendecke oder Sonnenschein.
Ich kann jedem wirklich nur empfehlen ausschließlich Sonnenmilch mit LSF 20 und höher zu benutzen. Wir haben es tatsächlich geschafft uns sogar mit LSF 30 einen Sonnenbrand zu holen, obwohl ich auch eher der dunklere Hauttyp bin.

Zu dem Hotel, der Insel und dem Hausriff wurde schon so viel geschrieben, sodass ich mich meinen Vorgängern gerne anschließen möchte. Wir waren SEHR zufrieden und werden ganz bestimmt wiederkommen. Besonders gefallen hat uns die legere Atmosphäre, man musste sich abends nicht aufbrezeln und das ständige barfuss laufen hat auch zur Erholung beigetragen. Auch wenn es doch tatsächlich eine Frau gab, die in Stöckelschuhen zum Abendessen erschien.... viel gebracht hat es ihr wahrscheinlich nicht, so tief wie sie im Sand versunken ist.

Den einzigen klitzekleinen Einwand haben wir allerdings auch zu machen, obwohl wir mit unserem Roomboy grundsätzlich sehr zufrieden waren, mussten wir doch jeden zweiten Tag explizit nach frischen Strandlaken fragen, sonst wurden sie uns nicht gebracht.

Unser Fazit: traumhafter, erholsamer Urlaub im Paradies - sehr empfehlenswert!!!

Anbei noch einige schöne Impressionen von Thulhagiri, die Bilder sprechen für sich:

Bilder zum Bericht Nr. 35-40

Marija Korajac


 

Wir durften Thulhagiri vom 20.05.05 bis zum 03.06.05 besuchen und sind begeistert von der Insel.
Wie können uns dem letzten ausführlichen Bericht voll anschließen, auch wir haben uns auf der Insel bestens aufgehoben gefühlt.

Unser Programm war es rund um die Uhr zu tauchen um die traumhaften Tauchreviere der Malediven weiter zu erkunden. Daher haben wir uns für die Basisleitung von Icke - Thomas Meyer entschieden. Er und seinen Tauchcrew wurden seinem hervorragenden Ruf wieder mehr als gerecht. Wir haben in ca. 30 Tauchgängen tolle Unterwasser-Szenen gesehen. U.a. bei einem Nachttauchgang 16 Stingrays! Manta-Point war natürlich Pflicht - wir waren 4 mal dort und hatten 3 mal Mantas. Beim zweiten mal Manta-Point sind wir abgetaucht, da war schon der 1. Manta über uns. Wir haben uns 55 min. in tote Korallen eingehängt und ruhig das Schauspiel von bis zu 5 Mantas gleichzeitig beobachtet - toll! Als ob dies nicht genügen würde, ließ sich auch noch ein Fuchs-Hai sehen und hat uns eine Weile begutachtet. (Das war schon sehr beeindruckend Icke :-) oder?!) Alles in allem wieder ein unvergesslicher Tauchurlaub! Dies ist v.a. dem tollen Team von Thomas Meyer zu verdanken, der die Basis hervorragend aufgebaut ist. Sämtliches Equipment ist hochwertig und bestens gepflegt. Die Guides sind allesamt kompetent, nett und hilfbereit. Wir haben Any und Nanny und Heike kennengelernt - danke für die schöne Zeit unter und über Wasser auf diesem Weg!

Wer sich mit dem Gedanken trägt zum Tauchen auf die Malediven zu fliegen: Thulhagiri ist erste Wahl - wir kommen bestimmt wieder!

Heike & Steffen, AOWD, 120 TG


 

Thulhagiri Reisebericht 17.05. bis 25.05.2005

RV: Sub-Aqua Flug mit LTU Hin: LT 0742 FRA über RML nach MLE Rück: LT 0743 MLE nach FRA Inselhomepage: http://www.thulhaagiri.com.mv

Der Nachtflug von Frankfurt nach Colombo wurde diesmal von einer freundlichen Crew begleitet ! ( selten bei LTU )und verlief ohne besondere Zwischenfälle. In Colombo mussten wir aus der Maschine in den Transitbereich und später wieder in den Flieger, der uns dann weiter nach Male brachte.

In Male erwartete uns schönes Wetter und auch die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt, da wir diesmal die Ersten am Einreiseschalter waren. Nach nur 15 Minuten waren auch endlich unsere Koffer auf dem Laufband und auch der Zoll lies uns ohne größere Kontrollen passieren.

Am Ausgang erwartete uns schon die örtliche Reiseleitung, die uns nach 5 Minuten zu unserem Boot führte. Auch hier ging alles ganz schnell, und nach 20 Minuten Transfer mit dem Speedboot erreichten wir „unsere“ Insel; Thulhagiri im Nord-Male Atoll.

Wie hatten wir diese Farben des Wassers, die Luft und dieses traumhafte Wetter vermisst!

Hier wurden wir als Erstes von den vielen Wellensittichen empfangen, die zahllos, vor allem um den Bereich der Bar und der Rezeption, umherschwirren.

An der Rezeption, nach dem obligaten Empfangsdrink und Meldekarten ausfüllen, zuerst ein kleiner Dämpfer; leider waren trotz Voranfrage beim Management und der Tauchbasis keine Beachbungalows mit Strand mehr verfügbar, da die Insel ausgebucht sei.

Aber man eröffnete uns, dass wir kostenlos auf ein Wasserbungalow upgegraded werden. Dieses wollten wir uns aber vorerst einmal anschauen, da wir bisher immer dachten, das ewige Geplätscher könnte störend sein und ohne Strand vor der Hütte wird’s trostlos.....

Dann der Bungalow; fast komplett aus natürlichen Materialien gebaut.vorab: ein Traum ! Schönes großes Zimmer im 8-eck Format mit großem Doppel- Himmelbett aus dicken Bambusrohren und Baldachin / Moskitonetz. Verschiedene Bambusmöbel und ein Tisch mit Glasplatte, der, Nachts mit Beleuchtung, den Blick auf viele Fische freigab. Riesiges Badezimmer mit Badewanne, Dusche, WC und Doppelwaschbecken.

Hier blieben wir gerne!!!

http://www.thulhaagiri.com.mv/ipix/WaterBungalow2.jpg

http://www.thulhaagiri.com.mv/ipix/WaterBungalow1.jpg

Der Zufall brachte es auch mit sich, dass wir genau das Zimmer neben unseren Freunden, die schon 2 Tage eher anreisten und zwei Wasserbungalows gebucht haben, erhielten.

Kurzes Warten auf die Koffer und nichts wie rein in die Badeklamotten und raus auf die Terrasse, die mit 2 Liegen, Sonnenschirm und Treppe direkt ins Wasser ausgestattet ist.

Glasklares türkisfarbenes Wasser, 32 Grad warm, lies uns die lange Anreise schnell vergessen und der Urlaub, leider nur eine Woche, konnte nun so richtig beginnen.

Nach dieser Erfrischung das Tauchgerödel ausgepackt und ab zur Tauchbasis- einchecken. Hier wurden wir freundlich von Thomas <Icke> Meyer empfangen. Die Formalitäten waren auch hier schnell erledigt, zurück aufs Zimmer, auspacken und dann den Urlaub genießen........

Nun ein Paar Eckdaten:
55 Bungalows auf der Insel und 17 Wasserbungalows.
Die Insel selbst ist sehr klein, man kann sie in nur 5 Minuten (fast) umrunden.
Ein Restaurant, geteilt in 2 größere und einen kleineren Bereich, ein Coffeshop am Pool, eine Hauptbar, die sich vor dem Restaurant befindet und ein Souvenirshop nebst Juwelierladen bilden hier eine Einheit. Restaurant und Bar haben selbstverständlich einen Sandboden; Schuhe braucht man hier keine.

http://www.thulhaagiri.com.mv/ipix/Restaurant.jpg

http://www.thulhaagiri.com.mv/ipix/Bar.jpg

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Weiterhin gibt es noch die Beachbar, die sich am schönsten Teil des Strandes befindet und von der man schöne Sonnenuntergänge erleben kann. http://www.thulhaagiri.com.mv/ipix/BeachBar.jpg

Gleich daneben liegt auch die Privatvilla des Eigners, in der auch schon mal Gäste vorübergehend einquartiert werden, die Tauchbasis und das Wassersportcenter.

Die Insel / Strand:
Wie schon erwähnt sehr klein, aber schön bewachsen. Aufgrund des Fehlens von ( hässlichen ) Wellenbrechern um die Insel gibt es leider nur zu ca. 1/3 Sandstrand, der aber sehr schön, fein und ohne Korallenbruch ist. Der restliche Teil der Insel ist selbst eine Mauer. Das bedeutet, der Strand vor den dortigen Bungis endet vor einem weißen ca. 10 cm hohen Mäuerchen, das je nach Wasserstand dahinter bis 20 cm bis zu einem Meter über dem Meer liegt. Vom eigenen Bungalow aus betrachtet fällt das kaum auf, vom Meer her jedoch ein ungewohnter Anblick! Aber man kann sich dran gewöhnen, auch wenn’s halt nicht so schön ist. Auf jeden Fall sieht es von der Insel her m.E. besser aus wie die hässlichen Wellenbrechermauern auf anderen Inseln.

Zimmer:
Wasserbungalow habe ich ja schon Eingangs beschrieben, die Strandbungis haben fast die identische Ausstattung. Ob maledivisches Bad oder nicht? Vergessen zu fragen ;-) Insgesamt sehr sauber, geräumig, 2x am Tag Reinigung. Mit Strand ohne Mäuerchen nur im Bereich der Beachbar gelegen.

Essen+Trinken:
Man kann zwischen HP, VP und AI wählen. Wobei AI nicht bei jedem Reiseveranstalter angeboten wird!!!! Bei Sub-Aqua belaufen sich die Aufpreise wie folgt:

HP auf VP: 9 Euro, VP auf AI: 16 Euro

Wir haben uns für AI entschlossen, was sich als die richtige Wahl erwiesen hat.

Morgens reichhaltiges Frühstücksbuffett mit Toasts, Brötchen, süßen Teilchen, Brutzelecke für Eiervarianten aller Art, heiße Gerichte, Vollkorn, Cornflakes und Müsli / Joghurt, frisches Obst usw.

Mittags und Abends sehr leckeres Essen mit x Möglichkeiten von Fisch, Geflügel, über Schwein und Rind sowie Lamm und vielen vegetarischen Leckereien, asiatischen Gerichten und Pasta. ( Wer Reethi kennt: Das Essen erreicht zu 90% das Niveau von Reethi, ist aber, da immer Alles angeboten wird etwas reichhaltiger als auf Reethi ) Mittags gibt es auch noch einen Grill, wo man sich Fisch, Rindersteacks, und Koteletts grillen lassen kann. Eine große Auswahl an Süßspeisen, Obst und ein paar Käsesorten runden das Essen ab.

Der Ösi Küchenchef bietet nicht wie auf anderen Inseln „Themenabende“ an; es gibt immer alles! Dies hat allerdings den Nachteil, dass es, zumindest während unseres Besuches, immer das Gleiche Speisenangebot gab. Dies aber so reichhaltig, dass man trotzdem immer mal was Anderes essen kann. Tipp: Macht Euch Euren Themenabend selbst! ( Super lecker waren u.a. die mit Karotten gefüllten Mini Rindsrouladen und die Champignons in Weissweinsoße..... Mmmmmmh )

Getränkepreise waren insgesamt human. ( Preise in USD, zzgl. 10% ) Wasser 3,30 Softdrinks 2,00 Bier 3,00 Cocktails 8-13,00 Wein im Glas (rot oder weiß, roter war sogar geschmacklich nicht schlecht, 1,75 USD Säfte ab 2,00 USD
Cocktails gab es 100 !!!!! auf der Karte. Und trotz der großen Auswahl waren es die Besten, die
wir jemals auf den Males getrunken haben.

Wir hatten AI. In AI sind 15 feste Cocktails, Bier, Softdrinks, Hauswein, Tee, Kaffe, Ice Tea, und Fertigsäfte im Glas serviert, enthalten. ( Frisch gepresste Säfte, Espresso und Cappucino sowie alle anderen Cocktails werden berechnet ) Zusätzlich beinhaltet sind Snacks und Toasts. Vorbildlich ist auch, dass bei AI das Wasser in Flaschen enthalten ist!!! Man konnte sich immer soviel holen wie man wollte.

Für uns hat sich AI mehr wie gelohnt....

Der Aufpreis in Höhe von 16 Euro wird alleine schon bei 4 Flaschen Wasser am Tag herausgeholt. Wenn dann noch 1 oder 2 Dekobierchen und ein Sundowner dazukommen.....

Tauchen:
Die Sub-Aqua Basis wird von Thomas <Icke> Meyer geleitet, den wir schon seit Jahren kennen. Da bis zur Übernahme durch ihn die Insel nicht gerade von vielen Tauchern besucht wurde ist die Basis von der Größe her nicht allzu groß. Ein Counter / Staffbereich, ein Schulungsraum unter dem Dach, sehr warm mit Ventilator, 2 Equipmenträume und 3 Spülbecken bilden en gros die Basis. In den nächsten Monaten kommt noch ein neuer Schulungsraum sowie ein Toiletten- und Duschbereich hinzu. Noch muß man auf Toi zur Bar und zum Duschen an den Pool.

Für zertifizierte Taucher wird Nitrox 32 kostenfrei angeboten. Ausfahrten finden 2x am Tag statt. Momentan gibt es nur ein Basisdhoni, bald kommt noch ein zweites, mit Sonnendeck, hinzu.

Morgens 09.00 Uhr werden die etwas weiteren Spots, ca. 40-60 Minuten entfernt, angefahren. Mittags 14.30 Uhr meist die Spots in der näheren Umgebung, 10-30 Minuten.

Das Gerödel lagert man in nummerierten Boxen, die von der Basis auf das Boot gebracht werden. Hier soll man sich 15 Minuten vor Abfahrt einfinden um die Vollständigkeit zu checken und um alles fertig zusammenzuschrauben bevor es losgeht.

Manchmal gibt es auch 2 Tank Dives, diese starten um 08.30 Uhr und man kommt so gegen 12.45 zurück.

Die Bootsfahrten selbst schlagen mit 11 USD zu buche, zzgl. 1 Dollar für die Dhonicrew. Bei 2 Tank Dives kostet das Boot 15 USD.

Die Crew ist super nett und super hilfreich; haben Malediver mehr wie 2 Hände? Man könnte es fast meinen bei all der Hilfe die sie anbieten. Sei es beim Anziehen oder Auf- abrödeln. Immer waren sie da. Da zahlt man gerne 1 Euro mehr pro Ausfahrt.

Leider habe ich nur insgesamt 4 Ausfahrten mitgemacht. Paradise Rock, Mamas Giri, Club Med, Baracuda Giri + Manta Point. Allesamt Top Plätze, teils heftige Strömung aber mit viiieel Fisch. Besonders am Manta Point; ein traumhafter TG mit 4+5+3 großen Mantas, die bis auf 30 cm an einen herankamen und wo man sich so klein gegen Ihre riesige Größe und Anmutung gefühlt hat. Am Paradise Rock hatten wir das Glück 5 riesige Schildis zu sehen. Man sollte eigentlich diesen Platz in Turtle Point umbenennen.

4 Bootsausfahrten nur deshalb, weil alleine das Hausriff an sich schon der Hammer ist. Hier alleine könnte man locker eine Woche verbringen.

Insgesamt gibt es 5 Ein / Ausstiege, die wahlweise schwimmend oder mit dem kostenlosen Taxiboot erreicht werden.

Für das Taxiboot meldet man sich ca. 15 Minuten vorher an.

Für alle Taucher sind Dekobojen / Notfallbojen pflicht.

Bei Bootsfahrten max. 30 Meter, keine Deko TG, max. 60 Minuten und 40 bar Restflaschendruck.

Bei HR TG´s gibt es keine zeitlichen Reglementierungen.

Das Hausriff mit seinen 5 verschiedenen Plätzen bietet die totale Abwechslung.

Z.B. Boje 1 ) Man schwimmt 3 Minuten durch die Lagune zu einer gelben Boje. Dort taucht man im Flachwasserbereich ab und wird von einer Leine an die Riffkante geleitet. Diese Leinen sind an jedem Tauchplatz zu finden und führen immer noch nach der Riffkante bis in 20-30 Meter Tiefe, sodaß man immer auch leicht den Ausstieg findet. Bei Boje 1 taucht man dann Riff rechte Schulter 20 bis 30 Minuten in der Tiefe um dann umzudrehen und in den 10 Meter Bereich aufzusteigen. Auf dem Rückweg dann befindet sich in 10 Metern ca. 10 –15 Minuten vor dem Ausstieg ein großer Überhang mit fast geschlossenem Torbogen in dem Rochen und viel Kleingetier zu Hause sind. Den Verbleib hier sollte man von Luftverbrauch und Rückweg kalkulieren. Dieser TG ist ein Steilwand TG, der auch in der Art durchgeführt werden kann, dass man dem Bootsboy sagt, man möchte z.B. so abgesetzt werden, dass man 30, 40, 50 oder 60 Minuten zurücktauchen möchte. Diese Wand ist in jeder Tiefe sehr schön bewachsen und es lohnt sich den TG hier, z.B. im Rahmen von NL in verschiedenen Tiefenlinien zu erkunden.

Sehr schön ist auch der Hausriffplatz Lobster Station. Kurze Fahrt mit dem Boot, an der Boje abtauchen und der ca. 300 Meter langen Leine folgen, die sich um viele Korallenblöcke windet.

Sie endet gegenüber einer riesigen Korallenformation, in der richtig fette Lobster hausen. Manchmal muß man sich erst durch die Heerscharen von Glasfischen kämpfen um die Löcher zu entdecken, in denen die Lobster zu Hause sind. Dies ist übrigens auch ein sehr schöner Nachttauchgang, wobei wir hier starke Strömung hatten.

Das Hausriff und die Spots in der Nähe erreichen fast oder ganz das Niveau des Süd-Ari Atolls.

Hätten wir nicht gedacht, und Icke hat uns nicht zuviel versprochen.

Für mich persönlich war alleine HR Boje 1 schöner wie alle Steilwände im Baa Atoll zusammen.

Wir hatten wohl auch das Glück sehr gute Sicht und gutes Wetter zu haben, anders wie letztes Jahr Juni im Baa Atoll.

Am Hausriff lässt sich auch bestens schnorchlen; hier haben Freunde beim Schnorcheln Delfine, Babyhaie, Napoleons, Muränen und Turtles fotogrfiert......

Icke hat wieder mal eine tolle Basis aufgebaut und top organisiert.

Leider ging eine Woche viel zu schnell vorbei. Den letzten Tauchtag musste ich leider knicken, da ich mir wieder mal eine heftige Mittelohr Entzündung zugezogen habe. So heftig, dass ich, vor Allem auch wegen des Rückfluges zum Arzt wollte. Dieser befindet sich auf Bandos, das ich bei dieser Gelegenheit auch mal angeschaut habe. Der 6 Minuten Transfer mit dem Speedboot, das gechartert werden musste kostet für das Boot Hin und Rück 132 USD!!!! Heftig. Die Ärztin vor Ort hat auch noch mal 45 USD verlangt. Sie hat genau das gemacht, was die Ärzte- Hotline von Aqua-Med empfahl: Amoxycillin 500 und Ibuprofen ( alt. Paracetamol oder Diclofenac ) Aber leider war kein Amoxi zu erhalten auf Thulha, weswegen ich Bandos besuchen musste.

Das was ich auf Bandos gesehen habe ( autobahnbreite Wege mit Golf Caddies, Elektromofas und anderen Fortbewegungsmittel, ein Restaurant, das eher mit einer Bahnhofshalle vergleichbar ist , logisch bei 225 Bungis ) haben mich wieder „meine“ kleine Insel den letzten Abend trotz Schmerzen genießen lassen. Ob`s an den Medikamenten oder dem Long Island Icetea lag, auf jeden Fall hat es etwas geholfen *grins * und um 3 Uhr gings dann endlich in die Falle. ( Die Bar hat solange geöffnet bis der letzte geht )

Morgens ein letztes Bad im warmen Wasser und die letzten Stunden genießen und nochmals alle Eindrücke in sich aufsaugen.........Um 12 Uhr mittags raus aus dem Zimmer, um 13 Uhr Transfer nach Hulule und um 15.40 ( leider ) back nach Hause.

Der Rückflug verlief ebenfalls sehr angenehm und wir landeten dann gegen 22.40 wieder in Frankfurt. Zusammenfassend war dies ein Traumurlaub bei dem alles passte und es nichts zu bemängeln gab.

Es war unser schönster Maledivenurlaub.

Insel, Essen, Tauchen alles war wie ein Traum, der viel zu schnell vorüber ging. Wiederholungsfaktor 100%

P.S. Bisher besuchte Inseln

1998, Januar Kuda Huraa ( Four Seasons )
1998, November Kuredu
2001, Mai Machchafushi
2003, Juni Machchafush
2004, Juni Reethi Beach


 

Thulagiri

Wir verbrachten heuer von 17. Mai bis 1. Juni 2004 unsere Flitterwochen auf Thulagiri (Lovers Island), vorweg müssen wir sagen, daß es unser erster Maledivenurlaub war und wir somit keine Vergleichsmöglichkeiten haben.

Flug & Ankunft:
Wir sind Sonntag abend gegen 21.00 mit der LTU von München aus gestartet, ca. 9,5 Stunden später landeten wir schließlich in Male. Nachdem wir den Einreiseschalter passierten (wir waren natürlich wieder am langsamsten Schalter) ging eigentlich alles sehr flott, am Ausgang wartete schon ein Angestellter von Meiers Reisen auf uns und geleitete uns zum Speedboot!

Nach ca. 30 Minuten aufregender Fahrt im Boot sind wir schließlich auf unserer Urlaubsinsel angekommen. Dort wurden wir mit einem Frucht-Cocktail und einem Erfrischungstuch sehr freundlich empfangen. Nach dem obligatorischen ausfüllen der Karten, bekamen wir unser Wasserbungalow zugewiesen. Wir bekamen wie gewünscht Nr. 114!

Bungalow:
Die Bungalows waren genau wie auf den Fotos im Reiseprospekt, es war einfach Traumhaft, die Achteckigen Bungis waren komfortabel ausgestattet, in der Mitte des Schlafraumes befand sich ein großes Himmelbett mit direktem Blick aufs offene Meer, auch der Tisch mit der Glasplatte zum Fische beobachten war eine Wucht, besonders Nachts wenn man die Unterwasserbeleuchtung unterm Bungi eingeschaltet hat. Weiters bot der Bungi Klimaanlage, Wasserkocher, Kühlschrank (glaub der wurde mit Essig gereinigt), TV. Im Bad war eine Badewanne, eine separate Dusche und 2 Waschbecken mit großem Spiegel.
Der Zugang zur Terrasse war vom Schlafraum und vom Bad aus möglich, auf dieser befanden sich zwei Liegen mit Auflagen und ein Sonnenschirm. Von der Terrasse hatte man direkten Zugang zum Meer.
Die Bungalows wurden 2 mal am Tag gereinigt, natürlich war es nicht so sauber wie man es von zu Hause gewohnt ist, vom Boden essen konnte man nicht, aber ansonsten war es ganz in Ordnung, die Handtücher und Liegetücher wurden täglich gewechselt (müßte nicht sein),

Insel:
Thulagiri gehört sicher zu den kleineren Insel, bei einer Größe von ca. 250 x 150 Meter, hatten wir die Insel bei langsamer Gangart in ca. 10 min umrundet. Wobei gesagt werden muß, daß ca. 1/3 der Insel zum Schutz mit einer Mauer verbaut wurde, was uns persönlich nicht störte, diejenigen jedoch die ihre Bungalows auf dieser Seite der Insel hatten, mußten über eine Stahlleiter ins Wasser steigen!
Über Strandbungalows können wir nicht viel sagen, von außen sahen sie jedoch etwas klein und zum Teil schon sehr heruntergekommen aus.
Ansonsten war die Insel sehr schön, traumhaft weißer Sand, Palmen und hunderte freifliegende Wellensittiche.

Verpflegung:
Wir hatten auf Empfehlung unseres Reisebüros „All Inklusive“ gebucht und das hat sich allemal gelohnt, besonderes wenn man sich öfters einen Cocktail gönnt. Fast alle Getränke waren bei AI inbegriffen, auch 1l Wasserflaschen.
Das Frühstücks Buffet hat für uns keine Wünsche offengelassen, es war alles da, von Brot über Pfannkuchen, Früchte, Marmeladen, Wurst und Käse wir hätten uns nicht beschweren können.
Das Mittag- und Abendessen war ebenfalls in Buffetform, wobei abends etwas mehr Auswahl war (vermutlich wegen der HP Gäste), auch hier war wieder für jeden Geschmack etwas dabei, sehr viele Curry und Fischgerichte, teils frisch zubereitet, großes Salat und Nachspeisen Buffet. Aber auf Wienerschnitzel und Pommes könnte ich gern verzichten, lag wohl am österreichischen Koch genauso wie der Apfelstrudel.

Personal:
Das Personal war bis auf ein paar Ausnahmen äußerst freundlich und zuvorkommend, auch bevor sie das Trinkgeld bekamen. Unser Roomboy war einer der besonders gesprächigen Sorte, für „Hilmi“ war ein kurzer Plausch vor der Arbeit Pflicht!!
Auch unser Tischkellner war immer zu einem Späßchen bereit, wir haben einiges über deren Familien und Leben erfahren.
Auch über unsere mitgebrachten „Gummibären“ und ähnliches haben sie sich sehr gefreut, war ein guter Tip aus dem Forum.

Wasser:
Das Wasser war traumhaft, klar, sauber und warm. Leider sind auch hier die Korallen stark von der Korallenbleiche betroffen, aber die Unterwasserwelt war für uns „Neulinge“ dennoch sehr beeindruckend, gleich bei unserem ersten Schnorchelausflug hatten wir das Glück eine Schildkröte zu sehen, weiters haben wir Mantas, Rochen, Muränen und sogar Haie gesehen. Das Hausriff verfügt über mehrere leicht zu erreichende Ausstiege, jedoch sollte man die starke Strömung beachten.
Als nicht Taucher können wir leider über die Tauchschule und Möglichkeiten nichts berichten.

Unterhaltung:
Zur Abendlichen Unterhaltung gabs Krabbenrennen, Filmen der Unter- und Oberwasserwelt der Malediven, Zaubervorstellungen und Musik zusammen mit einem köstlichen Cocktail ein wunderschöner Tagesausklang.

Alles in Allem waren es wunderschöne Flitterwochen auf Thulagiri, einzig auf die Bekanntschaft mit ein paar Kakerlaken hätten wir verzichten können.
Wir würden Thulagiri wieder besuchen, aber nur wieder in einem Wasserbungi!!!!!!!!!!

Melanie & Mike

         


 

Reisebericht Thulaghiri September 2004

Nachdem ich gelesen habe, dass der letzte Reisebericht über Thulaghiri aus dem Jahr 2003 stammt, habe ich beschlossen, ein Update zu geben.

Wir waren vom 13.-17.9.2004 auf Thula. Nur 4 Tage deswegen, da wir die vorherigen 10 Tage auf Angaga verbracht haben. Dass wir nach Thula kamen, hatte folgenden Grund:
Wir hatten auf Angaga eigentlich einen Landbungalow gebucht, bekamen aber auf Grund der dortigen Überbuchung für 10 (!) Tage lang einen Wasserbungi. Darüber haben wir uns natürlich nicht beschweren können, da die Buchung eines solchen ja bekanntlich um einiges teurer gekommen wäre. Zudem war er geräumiger als die Strandbungalows und komfortabler eingerichtet. Nach der ersten Woche bekamen wir von der Rezeption ein so genanntes „Special Offer“: wir erhielten die Möglichkeit, die letzten Tage unseres Aufenthalts auf Thulaghiri zu verbringen, das unter dem selben (österreichischen) Management steht wie Angaga. Da Thula von Anfang unserer Reisevorbereitungen an in engerer Auswahl stand und uns die Abwechslung sehr gelegen kam, haben wir uns über dieses Angebot natürlich sehr gefreut und zugesagt. Kurz darauf mussten wir leider feststellen, dass dies ein Fehler war.

Der erste Eindruck beim Eintreffen auf der Insel war eigentlich ganz gut. Wir bekamen (wie auch auf Angaga) einen Begrüßungscocktail und mussten erst einmal Kärtchen ausfüllen.
Anschließend bekamen wir unseren Strandbungalow zugewiesen. Wir hatten die Nummer 116. Gleich beim Betreten mussten wir feststellen, dass der Bungi sehr, sehr dunkel war.
Die Spiegel hingen so tief, dass man nur den unteren Abschnitt seines Körpers sah (und dabei bin ich nur 1,60 m!!!). Im Bad musste man auch tagsüber das Licht einschalten, da es kein Fenster gab und es ansonsten stockdunkel gewesen wäre. Die Feuchtigkeit hat sich also immer sehr schnell an den Wänden gesammelt und die einzige Möglichkeit zum Lüften bestand darin, die Außentür zu öffnen. Die Fliesen und auch die Handtücher waren in einem hässlichen schmutzbraun, das dem ohnehin schon so dunklen Raum noch mehr Gruftfeeling verlieh. (Zum Vergleich: auf Angaga kam man dem Lüftungsproblem mit einem halboffenen Bad entgegen und das hatte den schönen Nebeneffekt, dass es auch sehr hell und freundlich wirkte). Der Bungalow auf Thulaghiri wirkte überhaupt schon ziemlich heruntergewirtschaftet, so wurden z.B. Löcher in der Wand mit Klopapier ausgestopft und die Wand war übersäht von zerdrückten Insektenkörpern. Bäh!

Was ich allerdings am allerschlimmsten fand und meiner Meinung eine wirkliche Zumutung, war der Kühlschrank: die Außentür und der Griff waren total verrostet und der Dichtungsschlauch war mit Schimmelflecken übersäht. Wir haben die Getränke den Rest der Zeit dann außen stehen lassen…
Zur Insel selbst ist zu sagen, dass die eine Uferseite komplett gemauert ist, da sonst die Wellen die Bungalows erreichen würden; auf der anderen Seite ist der Strand schon so angenagt, dass Dutzende von Sandsäcken aufgeschüttet wurden, die den Verfall verhindern sollen. Vor unserem Bungalow lagen die Leute Stuhl an Stuhl, da dies noch der schönste Abschnitt war. Kein so wirklich schönes Inselfeeling also. Alles in allem waren wir von Thulaghiri sehr, sehr enttäuscht, zumal sich die Insel in den Katalogen ja klasse (und absolut nicht wahrheitsgemäß) präsentiert.

Das einzige, wirklich große Kompliment muss man der dortigen Küche aussprechen: diese ist absolut einmalig, vielfältig und qualitativ einwandfrei.

Um unsere Kritik zu bekräftigen, kann ich nur so viel sagen, dass die mit uns Anreisenden bei der Reiseleitung die selben Punkte bemängelt haben wie wir auch.
Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob diese Insel etwas für sie/ihn ist, ich kann vom Besuch allerdings nur abraten…

Freundliche Grüße und hoffentlich die richtige Entscheidung für die eigene Urlaubsinsel wünscht euch

barry2412


 

März 2003

Ich will keine grossen Romane schreiben, die Bilder sagen genug:

http://cacofonix.nt.tuwien.ac.at/~kruzicka/maledivn/index.htm

Die Anreise ist auch mit dem Schnellboot von Male aus recht kurz. Die Insel ist sehr klein (in 5 Minuten einmal rundherum) und für Leute die Ruhe wollen und sich selbst unterhalten können bestens geeignet (1-2 mal pro Woche gibt es Live-Musik oder sonst eine Unterhaltung). Wir haben in einem Strandbungalow (102) gewohnt. Sie sind einfach eingerichtet, aber OK und wurden -wenn ich mich recht erinnere- 2* täglich vom Sand gereinigt. Gekocht wird sehr gut -von einem Österreicher-, der aber schon lange in Asien ist. Für die Unverbesserlichen hat es darum auch mal Schnitzel und Sachertorte, aber auch ganz gute asiatische Küche. Wir hatten Frühstück & Abendessen, das reicht aber auch bei der Hitze völlig aus. Man kann gut schwimmen, da es einen recht großen Bereich (fast) ohne Korallen hat, dabei ist das Hausriff nicht sehr weit weg. Die Wasserbungalows stehen teilweise sogar drauf -> siehe auch die Fotos die ich vom Steg aus gemacht haben. Trotzdem lohnt sich ein Schnorchelausflug mit dem Dhoni. Es gibt auch eine Tauchschule und einen kleinen Laden auf der Insel.

Die 9 Tage die wir da waren, waren definitiv zu kurz.


 

Reisezeit: 25.11.03 - 10.12.03

Nach 3-maligem wunderschönen Urlaub auf Veligandu Island wollten wir eine andere Insel ausprobieren. Wir entschieden uns für Thulhagiri.

Am 26.11.03 war es endlich wieder soweit. Nach einem ruhigen Flug mit der LTU landeten wir pünktlich um 9:40 auf Hulule. Nach den üblichen Einreiseformalitäten und einer 40 minütigen Wartezeit bestiegen wir das Speedboot welches uns nach Thulhagiri brachte. Die Fahrt dauerte 25 Minuten und war sehr ruhig.

Auf Thulhagiri angekommen wurden wir mit einem Früchtecocktail begrüßt und die Zimmer wurden verteilt. Eine Reiseleitung ist nicht auf Thulhagiri stationiert. Sie ist 1-2 mal pro Woche auf der Insel anzutreffen.
Leider war unser Wasserbungalow noch besetzt und wir mußten ca. 2 Stunden warten. Wir hatten einen Wasserbungi zwischen 210 und 217 per Email gewünscht und wir erhielten den Bungi 212. Die Wartezeit überbrückten wir mit einem ersten Inselrundgang und dem Mittagessen. Nach dem Mittagessen war es dann soweit und wir konnten unseren Bungi beziehen, uns der Klamotten entledigen und ein erstes Bad im Meer nehmen.

Bei genauerer Betrachtung des Bungalows machte sich Enttäuschung breit. Die Wasserbungis sind ca. 2 Jahre alt, sehen innen aber aus wie mindestens 10 Jahre. Im Vergleich mit Veligandu Island ließ die Sauberkeit sehr zu wünschen übrig. Die Fenster waren bestimmt mehrere Wochen nicht geputzt und unter dem Bett und den Sesseln sammelte sich der Staub von mehreren Monaten. Der Glastisch war erst nach einer gründlichen Reinigung, durch uns, zum Fische beobachten zu gebrauchen.
Eingerichtet ist der Bungalow mit einem großen Himmelbett, 2 Nachttischen mit Lampe, 2 Sessel, 1 Glastisch mit Blick ins Wasser, Schreibtisch, Hocker, Kühlschrank, Klimaanlage, Telefon und Fernseher. Das Moskitonetz vom Himmelbett war auch bitter nötig. Während unseres Urlaubs gab es ein ziemliches Problem mit Mücken. Zum Urlaubsende waren wir von oben bis unten mit Mückenstichen übersäht. Es wurde zwar jeden Freitag gespritzt aber ein Rückgang der Mücken war nur kurz zu spüren.
Ein CD-Player und einen Deckenventilator sucht man vergebens. Die Minibar wird auch nur auf Wunsch befüllt. Alle Getränke erhält man an der Bar in Flaschen oder Dosen.
Das Bad ist schön und hat einen separaten Zugang zur Terasse. Eingerichtet ist es mit einem Doppelwaschtisch mit großem Spiegel, Toilette, Badewanne, Duschecke und einem gemauertem Regal. Ein Fön ist ebenfalls vorhanden.
Vervollständigt wird der Bungalow durch einen kleinen Flur mit Schränken, Spiegel und einem Regal.
Auf der Terasse stehen 2 Sonnenliegen mit weichen Auflagen, 1 Sonnenschirm und eine Wäscheleine mit Klammern ist auch vorhanden. Schön wäre ein Tisch mit 2 Stühlen gewesen, hat aber nicht wirklich gefehlt. Die Terasse besitzt einen Sichtschutz zu einem Nachbarbungalow. Von der anderen Seite ist die Terasse komplett vom Nachbarbungalow einzusehen. Unsere Terasse hatte einen Blick Richtung Male und Flughafen. Sonne hatten wir von Aufgang bis ca. 16:00, dann ging sie hinter dem nächsten Bungi unter.

Schlecht fanden wir die gestrichenen Holzstege zu den Wasserbungalows, weil die Farbe in der prallen Sonneneinstrahlung weich wird und an den Füßen kleben bleibt. Also konnten wir unseren Urlaub nicht barfuß verbringen.

Insel:
Thulhagiri ist eine kleine fast runde Insel. Auf Thulhagiri stehen 55 Strandbungalows und im Osten, in der schönen Lagune, die 17 Wasserbungalows. Die Strandbungalows stehen teilweise sehr dicht nebeneinander und die wenigsten haben direkten Zugang zum Strand und zum Meer. Leider besitzt die Insel nur zu 2/3 einen Strand. Der Rest ist von einer Mauer umschlossen. Dort ist ein Zugang zum Meer nur über Schwimmbadleitern möglich. In der Inselmitte befindet sich der Staffbereich. An der Ostseite steht das Hauptgebäude mit Rezeption, Bar und Restaurant. Neben dem Restaurant befindet sich der Meerwasserpool. Direkt am südlichen Strand steht die Beachbar. Weiterhin hat Thulhagiri eine Tauchschule und ein Wassersportzentrum zu bieten. Diese beiden Einrichtungen sind direkt am Jetty angesiedelt.
Vor der Rezeption und der Bar ist das Gebiet der Wellensittige. Auf Thulhagiri leben ca. 500 Wellensittige.
Folgende Ausflüge werden von Thulhagiri angeboten:

- Nachtfischen
- Island Hopping
- Maleausflug
- Schnorchelsafari
- Großfisch Angeln

Auf Wunsch wird auch ein Tagesausflug in das Süd Male Atoll durchgeführt. Dieser Ausflug erfogt mit dem Wasserflieger.
Zur Abendunterhaltung werden 2 x Livemusik, 2 x Videoabend, Bodu Beru, Krabbenrennen und ein Zauberer angeboten. Die Livemusik ist teilweise sehr laut. Wir hatten manchmal das Gefühl, dass die Band das 13km entfernte Male auch unterhalten möchte.

Am Strand auf der Südseite spielt sich das gesamte Inselleben ab. Dort stehen sehr viele Liegestühle, die nach Mallorcaähnlichen Zuständen mit Handtüchern belegt werden. Ist teilweise verständlich, da die Besucher, die auf der Mauerseite ihren Bungalow haben, benachteiligt sind und ihre Liegen zum Strand schleppen.
Einer der wenigen Vorteile von Thulhagiri ist die Entfernung zu Male. Male ist mit dem Dhoni in 1 Stunde zu erreichen. Wir machten einen Ausflug dorthin - Male ist sehenswert. Außerdem hatten wir die Möglichkeit Paradise Island kennen zulernen.
In der ersten Woche konnten wir bei Filmdreharbeiten zuschauen. Es wurde ein moderner Robinson Crusoe Film gedreht.
Vermisst haben wir auch die maledivische Musik. Auf Nachfrage beim Personal wurde uns gesagt, dass der Koch das nicht mag und somit nicht gespielt werden darf.

Essen:
Das Restaurant und die Bar sind mit Sandfussboden ausgestattet. Alle Mahlzeiten werden im Restaurant in Buffetform angeboten.
Frühstück von 7:30 - 10:00
Mittag von 12:30 - 14:00 am Freitag von 13:15 - 14:30
Abendessen von 19:30 - 21:00
Das Abendessen ist reichhaltig aber sehr eintönig. Das Mittagessen ist eine abgespeckte Version des Abendessens. Die Auswahl war für ein 4 Sterne Resort sehr dürftig und das Mittagessen richtig traurig. Auch der hoch gelobte österreichische Koch war nicht so toll, zum einen unfreundlich und zum anderen brauche ich weder Rosenkohl noch Wiener Backhähnchen, wenn ich in Asien bin - somit gab es auch nur sehr selten Curry oder andere lokale Speisen. Wir haben mehrfach erlebt, wie der Koch seine Leute mitten im Restaurant zur Schnecke gemacht hat. Geschmacklich entsprach es nicht immer unseren Vorstellungen.

Schnorcheln:
In der Lagune mit den Wasserbungis am schönsten. Sehr viele neue Korallen und massenhaft Fische, Muränen und Schildkröten. Leider haben wir keine Babyhaie zu Gesicht bekommen. Das Schnorcheln hat uns sehr viel Spaß gemacht und war ein absolutes Highlight.

Nebenkosten:
- Softdrinks $ 2,00
- Fruchtsaft $ 2,50 - 3,50
- Bier $ 3,30
- Wein ab $ 20,00
- Cocktails $ 5,00 - 10,00
- Snacks ab $ 4,00
- Telefon von 8:00 bis 20:00 $ 5,00 pro Minute sonst $ 4,00 pro Minute

Achtung: Auf alle Preise wird ein Servicezuschlag in Höhe von 10% erhoben.
Von 18:00 - 20:00 ist in der Bar Happy Hour mit 20% Rabatt auf alle Cocktails.

Fazit:
Alles in allem war es ein schöner Urlaub im Paradies.
Auf Thulhagiri stimmt aber das Preis- / Leistungsverhältnis überhaupt nicht. Nach unserer Meinung hat Thulhagiri keine 4 Sterne verdient. Vielleicht sind wir aber auch nur voreingenommen, da wir nur Veligandu Island zum Vergleich hatten.
Wir werden keinen weiteren Urlaub auf Thulhagiri verbringen.

Fotos auf unserer Homepage (www.addis-welt.de)

Andrea und Steffen


 

Hallo, an alle Malediven - Fans.

Komme leider erst jetzt dazu, den Bericht über Thulagiri fertig zu stellen. Bin seit einer Woche wieder zurück und musste mich erst mal  an das kühle Deutschland gewöhnen.

Im vorab möchte ich sagen, dass es für mich das 10te Mal gewesen ist, dass ich die Males besucht habe und hatte mich zum ersten Mal für einen Wasserbungalow entschieden. Da es ja jetzt diese tolle Einrichtung hier gibt und man sich die Reiseberichte von anderen Besuchern einverleiben kann, bin ich eher mit gemischten Gefühlen in den Urlaub, da man auch über die Insel negatives gelesen hatte und in mir die Befürchtung auf kam, dass ich 2300 Euro in den Sand gesetzt habe.
Dem war aber nicht so.

Jetzt mal zu den Einzelheiten.
Die Insel ist für die vielen Bungalows die darauf stehen zu klein. Ich hatte das Gefühl, dass da noch einige irgendwie reingequetscht worden sind. Ansonsten aber Natur pur, keine gefestigten Wege, oder ähnliches.
Die "berühmte" Mauer erstreckt sich von dem linken Anlegesteg, an den Hauptgebäuden Restaurant, Rezeption, Pool über den rechten Anlegesteg, welcher auch zu den Wasserbungalows führt, sowie den Bungalows 155 - 143, entlang.
Da ich das Pech hatte, erst nach 2 Tagen in den Wasserbungi umzuziehen, bekam ich das Treiben auf der Insel in Bungi 120 mit.
Auch hier beginnt die Erosion sehr stark und vereinzelt wird mit Mauerbau begonnen. Dort befindet sich aber eine tolle Lagune zum schwimmen, aber zum schnorcheln ist das Riff ziemlich weit weg.
Richtung 115 rum spielt sich das ganze Leben ab. Dort stehen sehr viele Liegestühle, die nach Mallorcaähnlichen Zuständen mit den Handtüchern belegt werden. Ist teilweise verständlich, da die Besucher mit der Mauer benachteiligt sind und ihre Liegen darüber schleppen.

Jetzt zu den Wasserbungis. Die sind natürlich ein Traum. Aber auch mit kleinen Einschränkungen, um es gleich vorweg zu nehmen. Sie sind durchnummeriert von 202 bis 219. 219 - 209 erlebt den Sonnenaufgang aus dem Himmelbett heraus. Die Panoramafensterfront ist ca. 5m gross. Die Terrasse ist auch sehr schön. Einstieg in das Wasser bei ca. 1.20m. Je nach Tiede.
Eingerichtet das Ganze mit schweren Holz und Bambusmöbeln.
Das Bad ist auch sehr schön, hier sollte man aber beim duschen aufpassen. Der Abfluss ist ganz in der Ecke und somit schwimmt alles bis zur Badmitte, wenn man mit dem duschen fertig ist. Ich hatte das mit einem zusammengerollten Handtuch gelöst, was das Gröbste weggehalten hat.

Der Glastisch zum Fische gucken ist auch eine Wucht. Wir hatten unser eigenes "Riff" darunter gebaut. Aus abgestorbenen Korallen, die wir zusammen gesammelt haben und auftürmten. Ruckzuck fanden sich die ersten Fische ein, welche sich dort eine Höhle suchten.

Zum Riff selber ist es nicht weit. Ca. 50 m. Bis dorthin gibt es aber so kleine Korallenbänke, wo sich eine Vielzahl von Fischen tummeln. Man kann diese ständig beobachten, auch wenn man nicht im Wasser ist. Die letzten 2 Tage hatten wir sogar Besuch von einem Schwarzspitzen - Riffhai. Auch Schildkröten und 3 Rochen kamen immer wieder vorbei. Also selbst wenn man nicht taucht oder schnorchelt, gibt es eine Menge zu sehen.
Kleiner Nachteil. Da die W.-Bungis komplett aus Holz sind, gibt es beim Barfusslaufen schwarze Füsse und an das Geländer sollte man auch nicht so direkt drangreifen, da es klebt. Wir hatten 211 , die Sonne von Aufgang bis ca.16:00. Dann ging sie hinter dem nächsten Bungi "unter".

Sonstiges. Zum Essen, einfach super. Wer hier nichts findet, dem ist nicht mehr zu helfen.
TV. Deutsche Welle . Astreiner Empfang.  Handy D1 funktioniert tadellos. Voller Empfang. Habe mich darüber selber gewundert.
Preise. Wasser 1,5l 3,50 Dollar. Bier, Cola 0,3 2,50 Dollar. Cocktails ab 6 Dollar aufwärts.
Publikum. Meistens Ital., Franz., Engl., wenig Deutsche.

Mein Fazit, würde noch mal die Insel besuchen, aber nur im Wasserbungalow.

Viele Grüsse............Martina.


 

Anna + Gerhard 25. Jänner - 3. Feber 2003 auf Thulagiri

Es war unser 1. Aufenthalt auf den Malediven und waren vollauf begeistert. Die Insel ist sehr klein (200 x 300 m), dies jedoch empfanden wir als großen Vorteil. Zu empfehlen ist ein Wasserbungalow, die sind einfach traumhaft. Man hat zwei Glasfronten hinaus auf`s Meer und durch den Couchtisch mit einer Glasplatte sieht man ins Wasser. Man hat direkten Wasserzugang und befindet sich gleich mitten unter den Korallen. (Waren jedoch ein wenig enttäuscht, das die meisten Korallen durch die Korallenbleiche abgestorben sind und daher nur einzeln wenige lebendige auf dem Hausriff zu sehen sind.) Eine unmenge von verschiedensten Fischen sowie Rochen und einer Muräne haben wir gesichtet. (Wir waren nur schorcheln!!!!) Haie und Wasserschildköten haben wir (leider) nicht gesehen, wurden aber von anderen Touristen gesichtet.

Zur Insel selber kann ich nur sagen: Spitze!!
Weißer Sandstrand, herrliches Wasser und das Personal sehr freundlich und zuvorkommend. Das Essen war einfach SUPER - Österrechischer Koch!! Soll aber nich heißen, das es Österr. Küche gegeben hat. Div. Fischgerichte und dergleichen sowie die Salate und Nachspeisen waren einfach gut. Vorteil ist auch das die Insel nur ca. 1/2 Std. mit dem Schnellbot von der Hauptstadt entfernt liegt. Wir machten einen Ausflug dorthin - ist aber nicht unbedingt sehenswert. "Insel-Hopping" buchten wir auch mal. Die Einheimischen-Insel war interessant, die zwei Touristeninseln waren schön (waren aber froh auf Thulagiri zu sein), und die Robinson-Insel war so la la.

Auf diesem Wege grüße ich auch unsere Urlaubsbekanntschaft Sonja und Hans
und nochmals Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit!! ---Die "Zipfer"!!!!

Der Urlaub war einfach TRAUMHAFT!!!!


Wir waren vom 13.07. - 20.07.2002 auf Thulagiri - hier nun unsere Meinung:

Die Insel an sich ist sehr schön, klein und heimelig, da überall Sandfussboden ist und man die Schuhe bei der Ankunft in den Schrank stellt und erst bei der Abfahrt wieder herausholt. Die Bungalows sind sehr hübsch eingerichtet, mit extra Tür ins Bad (bzw. Dusche), so dass man den Sand nicht mit in den Bungi trägt, sondern direkt alles abduschen kann... Es gibt nur ein kleines Problem, nämlich die Schutzmauer, welche um ca. 1/4 der Insel gebaut wurde - wenn man also da einen Bungi erwischt, kann man nur über eine Leiter ins Wasser...;(... Wir hatten die 115, welche sehr gut gelegen ist, am besten sind jedoch 120-126...

Ein anderer Nachteil ist, dass die Insel nachts nur dürftig beleuchtet ist und wir mehrmals über Wurzeln o.ä. gestolpert sind, während wir auf dem Weg zum Bungi waren - also wenn schon, ne Taschenlampe kann nicht schaden.  Auch die Strände sind nicht mehr so breit, wie auf den Bildern im Katalog, aber das ist ja ein allgemeines Problem auf den Malediven...

Nun zum allseits gelobten Essen - nun ja, die Auswahl war für ein 4 Sterne Resort sehr dürftig und das Frühstück richtig traurig... Auch der hoch gelobte österreichische Koch war nicht so toll, zum einen unfreundlich und zum anderen brauche ich weder Rosenkohl noch Wiener Schnitzel, wenn ich in Asien bin - somit gab es auch nur sehr selten Curry oder andere lokale Speisen, dafür aber fast jeden Tag Lasagne...

Letztes Jahr waren wir auf Summer Island Village und dort war das Buffett (trotz "nur" 3 Sterne) auf alle Fälle besser...  Ein anderes Problem stellte die Unehrlichkeit der Mitarbeiter dar, da es auf Thula nur Vollpension gibt, musste man ja die Getränke kaufen, was generell kein Problem darstellt, aber ich würde jedem empfehlen, die Rechnungen zu kontrollieren - sie versuchen es nämlich immer wieder...

Jetzt noch eine paar positive Punkte - super, süsser, kleiner Süsswasserpool - unzählige freifliegende Wellensittiche - traumhafte Wasserbungis (mit Glastisch zum Fische-gucken und Himmelbett) - und natürlich die Nähe zu Male.

Alles in allem, war es wieder einmal traumhaft im Paradies, nächstes Mal wird es jedoch auf alle Fälle wieder AI bei uns, weil wir uns im Urlaub nicht ärgern wollen...

Hier noch liebe Grüße an Christina und Karsten, unsere

Thula-Bekanntschaften!!

Dani und Alex

 

 


 

Hallo Zusammen,

wir waren im Mai 2002 14 Tage auf Thulagiri und es war unser 9. Malediven Urlaub. Diese Insel war für uns nur "2. Wahl", wir hatten Bathala gebucht, waren aber über italienische Invasion doch etwas verschreckt.

Direkt zu Beginn, diese Insel besteht nur aus 1/3 Strand, also nicht für professionelle Strandläufer. Der Rest wird von einer Mauer umgeben. Dort gibt es Leitern, wie im Schwimmbad, über die man ins Wasser steigen kann, ABER wir können davon nur abraten. Eine Frau brach sich dort beim Einstieg das Bein. Die Arme humpelte auf Krücken über die Insel.

Die Vorteile von Thulagiri sind schnell aufgezählt: Die Nähe zu Male und zum Flughafen und das Essen. Der Transport dauert nur 25 Minuten. Die Warterei auf ein Wasserflugzeug entfällt, dort haben wir einmal bis 15Uhr also so ca, 4,5 Stunden auf den Weitertransport gewartet.
Das Essen war gut, wir haben noch nie in unserem Leben so oft Apfelstrudel gegessen. Manfred, dem wohl österreichischen Chefkoch, sei Dank. Alle Buffets waren in Ordnung und auf persönliche Anfrage schreiben wir gerne, was es sonst noch so alles gab.

Was uns nicht gefiel war die Begrüßung. Wir waren noch mit 5 anderen deutschen Touristen und jede Menge Maledivern im Schnellboot. Beim Anlegen an Thulagiri stiegen alle Einheimische und wir beide aus. Dabei hörten wir, wie einer zum andern sagte, nein, das ist doch hier Baros, wegen den Wasserbungalows. Es war niemand da, der ihnen sagte, das sie schon richtig seien. Also haben wir sie rausgeholt. Da wir auch das erste Mal auf dieser Insel waren, kannten wir den Weg Richtung Rezeption nicht. Es war NIEMAND da, der uns den Weg wies. Das machte schon zu Beginn keinen guten Eindruck, auf allen anderen Inseln wurden wir am Steg begrüßt und abgeholt. Außerdem haben wir keine abendliche Einweisung erhalten, so nach dem Motto, ihr könnt hier ohne Schwierigkeiten um die Insel rum Schnorcheln. Karin aus Berlin, die wir dort kennen lernten, kam am Tag nach uns an. Sie wurde am Steg begrüßt und hatte auch am Abend eine Infoveranstaltung. Kommt davon, wenn man am Freitag ankommt.

Leider sind sowohl Teile des Restaurants als auch die ganzeBar ohne einen Blick auf das Meer, was wir sehr bedauern. Zur Bar müssen wir auch noch eine schlechte Meldung für Cocktailtrinker bringen, die Cocktails wurden korrekt gemixt und dann in ein zu kleinen Glas geschüttet. Nach einem halben Glas waren wir schon hackezu. Wir haben sehr vorsichtig versucht, mit dem Chef der Bar darüber zu reden, aber er meinte, die anderen Gäste würden sich nicht beschweren. Ok, wir sind dann auf die etwas preiswerteren frischgepressten Fruchtsäfte umgestiegen, man ist ja flexibel... aber traurig war’s doch. Thulagiri ist die erste Insel, auf der wir 10 Tage abstinent waren.

Der einzige Strand geht Richtung Westen und dort gibt esauch eine Beachbar, die zum Sonnenuntergang immer gut besucht war, was aber ganz angenehm war. Dann hat sich das ganze Inselvolk dort andächtig versammelt.

Zu den Häusern: Wir haben in den neu erbauten Wasserbungalows (Nummer 8) gewohnt. Klasse Bad mit Badewanne, 2 Waschbecken, total viel Ablage, Dusche, Toilette und Tür zur Terrasse. Die Betten waren Spitze, sie waren ja auch ganz neu. Zwei Sessel und ein Tisch mit einer Glasplatte zum Wasser runter, ein Kühlschrank, ein großer Kleiderschrank, ein kleiner Schreibtisch mit Hocker und ein Fernseher (HAHA). Unsere Terrasse hatte einen Blick Richtung Male und Flughafen. Wir hatte auf immer Sonne UND Schatten auf der Terrasse. Da die 17 Bungalows in einem Bogen stehen, haben einige Ostblick und andere Südwestblick.
Im Prospekt steht zwar, das die Bungis an Land Einzelhäuser sind, aber das stimmt nicht so ganz. Sie stehen immer in Dreigruppen zusammen. Karin berichtet uns, dass sie das Düdeln der Klimaanlage ihrer Nachbarn hören würde. Dafür ist der Wohnraum dieser Bungis viel größer als der der Wasserbungis.

Im Internet hatte sich jemand über die vielen Flugzeuge beschwert… Wie der wohl auf die Malediven gekommen ist…. NA ja, einmal ist ein Flieger direkt über die Insel hinweg gestartet, KLASSE. Ansonsten kommen und gehen die Flieger in einem geräuscharmen Abstand, aber man kann doch noch die Airline erkennen.

Das Hausriff hat unserer Meinung nach das Prädikat SchildkrötenSicher verdient. Auf jeder Tour haben wir mindesten 2 Stück gesehen. Einmal kam uns auch ein riesiger Adlerrochen entgegen.

Noch was negatives: Das arrogante Pack aus der Tauchschule. Die Zeit ist ja wohl vorbei, als eine Tauchschule auf den Malediven die Lizenz zum Gelddrucken war. Wir merken es an den langen und missmutigen Gesichtern, die wir auch auf Velidu,  Angaga,  Komandoo und Veligandu sahen. Sie hielten es nicht für nötig zu grüßen, wollten aber für eine 2,5 stündige Schnorchelsafari (alsAnhängsel zu den Tauchern) 15 USD pro Person haben. Von uns haben sie kein Geld gesehen.

Der Stuff war Spitze, aber das können wir von allen Inseln berichten. Vermutlich gibt es keine unfreundlichen Malediver, so ein glückliches Volk...

Wenn ihr jetzt alles negative entfernt, es ein klasse Maledivenurlaub. Denn ihr wisst ja, die Hölle heißt Paradies Island.

Viele Grüße

Saskia & Hiroshi


Thulhagiri, Nord-Male

Reisezeit: 4. – 18.10.2000

Insel:

Schucklig klein ohne Firlefanz (doch: mini-Pool!) Auf einer Seite der Insel zwischen Strand und Meer eine Art Kaimauer; Schwimmbadleitern ins Meer. Ist nötig, da sonst die Insel bald weggespült wäre. Der vielgenannte Generatorlärm störte uns überhaupt nicht, das geht ins allgemeine Grundrauschen ein ;-) Als Special gibt‘s auf der Insel massig freifliegende Wellensittiche! Dafür hab ich keinen Reiher entdeckt.

Bungalows:

Sehr gemütlich, natürlich sauber und mit schönem Bad, Ventilator und Klimaanlage mit Fernbedienung. Hintereingang ins Bad mit der Möglichkeit, draussen die Füsse abzuspülen. Der Rest wie gahabt: 2x täglich Roomboy etc. Auffällig war, dass die Betten wirklich sehr bequem waren und die Kissen genauso, also keine Kreuz- und Nackenschmerzen am Morgen ;-) Beste Bungis: 117 bis 126.

Wir haben übrigens den berühmten 124-er Bungi gehabt :-) Hab 4 Wochen vorher per Mail angefragt, aber als Antwort bekommen, dass sie sowas nicht machen können, weil die Insel zu voll ist. Bekommen haben wir ihn trotzdem :-)

Essen:

kann nur bestätigen, was alle sagen: absolute Spitzenklasse!!! Vorher einige Kilos abzunehmen ist schon fast Pflicht ;-)

Preise für Nebenkosten:

Sehr human! Mit die günstigsten Preise, die wir auf den Malediven bisher gefunden haben!

Riff:

kennt man ja nach der Korallenbleiche... Schnorcheln waren wir viel zu selten (dafür haben wir 18 Tauchgänge gemacht ;-) aber alle waren immer ganz begeistert. Der ultimative Tip: am Steg bei der Rezeption rausschnorcheln und dann links/rechts (je nach Strömung) von dem kleinen Wellenbrecher schnorcheln, da muss es Mengen zu sehen geben. Wir haben auf der Seite unseres Bungis (124) geschnorchelt (wie wir erfahren haben, die langweiligere Seite) und haben da schon einen Hai und Igelrochen (so einen hab ich vorher noch nie gesehen!) und die üblichen Fischmassen gesehen. Andere haben von einem kleinen Schwarm Adlerrochen erzählt!!!

Hausriff kann zum Tauchen nur mit dem Dhoni erreicht werden!

Sport ausser Tauchen:

Offenbar gut ausgestattete und gut geführte Surf- und Kat-Basis (Kajaks lagen auch rum)

Tauchbasis:

Absolut super geführte 5* PADI Tauchbasis (TGI: Tropical Gangsters Inc.). Viele liebe Grüsse an Sascha, Andi und Markus, ihr wart einfach toll :-)

2 Bootsausfahrten täglich (übrigens: Bootsfahrten sind im Tauchpreis enthalten!) Vormittags werden Plätze weiter weg angefahren. Sehr gutes Briefing! Getaucht wird normalerweise zumindest in Sichtweite des Guides, wird aber nicht streng gehandhabt, wenn man schon eine gewisse Erfahrung hat (wir: AOW). Mein Freund hatte einen UW-Fotoapparat dabei und wir durften immer selbständig tauchen wenn wir wollten.

Nachmittags werden nähere Plätze angefahren, Tauchtiefe dann max. 20m, was absolut ok ist (die Tauchplätze werden entsprechend ausgewählt)

Die Insel ist zwar keine echte Taucherinsel, dafür fehlt das direkt zugängliche Hausriff, aber was an Tauchplätzen angeboten wird ist traumhaft. Wir hatten Riesenglück mit der Strömung und konnten in Ruhe die spektakulärsten Tauchplätze besuchen, z.B. Paradise Rock (Nassimo Tila), HP Reef oder Okobe Kuda Tila. Einer schöner als der andere!!! Da sag noch einer, es gäbe keine lebenden Korallen mehr. Da war absolut alles noch in Ordnung!

Noch ein Wort zu den Tauchlehrern: so wohl und sicher hab ich mich beim Tauchen schon lange nicht mehr gefühlt :-) Im Gegensatz zu anderen Basen wird am Tauchplatz nur getaucht, wenn’s von der Strömung her nicht zu schlimm ist. So wird z.B. nur zur Victory gefahren, wenn kaum/wenig Strömung herrscht, was ich absolut klasse finde (wer mag sich schon wie ‘ne Fahne im Wind an’s Abstiegsseil klammern ;-)

Wegen der relativ wenigen Taucher auf der Insel (wir hatten einmal 16 Taucher auf dem Boot, ansonsten waren es so um die 10) ist das Tauchen in der Gruppe sehr gemütlich (es werden eigentlich immer 2 Gruppen gebildet). Wir hatten einen Nachmittag sogar die Ehre, eine Sondervorstellung zu bekommen, d.h. wir waren die einzigen 2 Taucher auf dem Boot :-)

Am Tag zuvor erfährt man von den Guides, wo der Vormittagstauchgang wahrscheinlich stattfinden wird (wird aber erst am Tag darauf endgültig entschieden -> Wetter-/Strömungsabhängig!) Nachmittagstauchgänge werden erst kurz vor der Abfahrt festgelegt, dafür hat man das absolute Mitspracherecht. Für die Ausfahrten trägt man sich in Listen ein.

Kontakt:

reserve@thulhaagiri.com.mv Hier haben wir unseren Bungi vorreserviert

Tauchbasis vor Ort:

andy-dive@gmx.de

markus-dive@gmx.de

sascha-dive@gmx.de

Homepage TGI-DIving: http://www.tgidiving.com/

Fazit:

Schöne Insel mit vielleicht etwas zu vielen Bungis, was einen aber nur stört, wenn man extrem pingelig ist ;-) Ansonsten eine der besten Tauchbasen, die ich bisher erlebt habe. Wir haben eigentlich das Motto, immer ne andere Insel auszuprobieren, aber besonders wegen des tollen Tauchens sind wir schwer am Überlegen, hier eine Ausnahme zu machen.

Wir planen auch, eine Homepage über diesen Urlaub zu basteln. Wenn die fertig ist, werde ich im Forum bescheid geben.

Bei weiteren Fragen: mail genügt! (m_voelk

 

 

 


Wir verbrachten dieses Jahr unseren Urlaub auf Paradise Island in der Zeit vom 23.08.2000-07.09.2000. Im Rahmen eines Tagesausfluges besuchten wir Thulagiri. Die Insel war uns bekannt aus dem Prospekt von der TUI. Ein wunderschönes Bild zierte den Bericht. Dieses Bild exestiert vor Ort tatsächlich, nur handelt es sich hierbei um den einzigen Strandabschnitt. Der Rest der Insel ist mit einer kleinen Mauer umgeben und man muss teilweise ein paar Treppenstufen gehen um ins Wasser zu gelangen. Die Bungalows stehen sehr nah bei einander. Das Inselinnere wirkte sehr ungepflegt. Der Volleyballplatz wirkte glatt etwas dreckig. Der Speisesaal und die "Bar" sind sehr klein. Über Essen und Service können wir natürlich keine Information geben. Alles in allem waren wir doch sehr enttäuscht über den Anblick. Nach diesem Besuch würden wir dort ein Urlaub nie machen. Wir wünschen dennoch viel Spaß!


27.7-4.8.2000


Auch eine Insel aus dem Tui Katalog, die wie ich finde im Katalog einen
traumhaften Eindruck macht, dies aber in Wirklichkeit nicht so ganz
bestätigt.
Ich fand die Insel ziemlich ungepflegt (der Pool war zum Beispiel schon mit
grünem Wasser voll, ich mein braucht auf den Malediven sowieso keinen Pool,
aber wenn Sie ihn anbieten sollten Sie ihn wenigstens benutzbar machen....)
Ein weiterer Nachteil ist, das man am Hausriff erst sehr weit rausschwimmen
muß um überhaupt mal was zu sehen.
Toll waren das Restaurant mit einer tollen Bar und die freilebenden
Wellensittiche die den ganzen Tag fröhlich vor sich herpipsen (am besten aus
der Bar zu beobachten).
Die Bungalows waren recht nett anzuschauen.
Alles in allem ist Thulagiri für eine 3-Sterne Insel nicht schlecht, wer
sich aber auf eine Insel wie im Katalog freut wird meiner Meinung nach
enttäuscht.
Vielleicht sind wir aber auch nur voreingenommen, da wir immer Baros im
Vergleich hatte und dagegen keine Insel konkurieren konnte.


Nicoleta Lukas

nicoleta@clever-buchen.de


Reisebericht Malediven – Thulagiri vom 08.12. – 15.12.1999

Bereits unser erster Aufenthalt auf Thulagiri wurde, sicher auch Dank der guten Vorbereitung durch www.malediven.net, zu einem vollen Erfolg. Bereits nach einer Woche kehrten wir als eingefleischte Malediven-Fans wieder ins naß-kalte Deutschland zurück und träumen beide seither jede Nacht von unserem Traumurlaub.

Jetzt aber zu den für Euch vielleicht interessanten Fakten, die Euch eine gute Vorbereitung ermöglichen sollen.

Wie auf allen Malediven-Inseln kann auf Schuhe, lange Hosen und Pullover im Reisegepäck gänzlich verzichtet werden. Als angenehm haben wir den "Sandteppich" in Restaurant, Bar und Beach-Bar empfunden. Die Schuhe für die Reise wurden gleich bei der Ankunft weggeschlossen und erst auf dem Flughafen bei Abflug wieder ausgepackt. Die einzige Alternative zu barfuß waren hier die Flossen! Da zu jeder Zeit ein angenehmer Wind weht, wird es nicht zu heiß. Die Temperaturen lagen ohne merkliche Abkühlung am Abend bei ca. 28-30 Grad.

Wenn immer möglich empfehlen wir last-minute Angebote, die 300-700 DM unter dem Normal-Tarif liegen.

Wegen des ausgezeichneten Essens (österreichischer Koch) ist Vollpension anzuraten (Aufpreis 15 DM pro Tag). Die Preise für Geränke im einzelnen: 1,5 Liter Wasser 3,40 USD, Bier 0,4 l 3,50 USD, Wein rot und weiß ( z.B. kalifornischer Chablis) ab 2,00 USD pro 0,2 l, Cocktails 7,00 – 10,00 USD (an 2 Tagen in der Woche 20% Rabatt) Softdrinks 3,50 USD.

Zum Tauchen: sehr nette und kompente Tauchlehrer mit viel Erfahrung (Markus ca. 2700 Stunden, Andy ca. 1500 Stunden und Sascha, w), kein Tauchgang ohne Instructor, PADI Schule. Schnuppertauchen 30,00 USD, PADI scuba diver (3xVideo, 3xTheorie, 2xLagune und 2xFreitauchen, 12 Meter) 300,00 USD. PADI open water diver (5xVideo, 5xTheorie, Abschlußprüfung, 4xLagune und 4xFreitauchen, 12 und 18 Meter, Brevet) 450,00 USD. Nachttauchen, Naturalist, Rescue, U/W Fotographie, Höhlentauchen uvm. Das Riff ist leider immer noch weitgehend tot, obwohl sich bereits erste Anzeichen einer Erholung zeigen. Der Fischreichtum ist schier unglaublich. Gute Aussichten für Schildkröten, Haie, Mantas, Napoleonfische und unzählige kleinere Exemplare. Das Hausriff ist ca. 150 entfernt und mühelos auch für Schnorchler zu erreichen. U/W-Kamera nicht vergessen!

Die Unterbringung in kleinen palmgedeckten Bungalows direkt am Strand ist zweckmäßig, sauber und stilgerecht. Klimaanlage, Fön, Kühlschrank, guter Zimmerservice, warmes Wasser. Nur die Handtücker stinken erbärmlich nach irgendeiner nicht zu identifizierenden Chemikalie (soll vielleicht auch ein Duftstoff sein!?) Mit 55 Bungalows, die zwar dicht aneinander stehen, aber eine Privatsphäre ohne weiteres zulassen, ist die Insel zu keiner Zeit und an keinem Ort überfüllt. Jeder findet viel Platz und Ruhe. Die schünsten Bungalows (Richtung Lagune) sind von ca 110-126. Wenn Ihr also bei der Buchung oder telefonisch direkt auf der Insel Einfluß nehmen könnt , wählt einen von diesen aus.

Kinder haben wir bis auf die beiden süßen 2 und 3-jährigen der Tauchlehrer Luciano und Saskia keine auf der Insel gesehen, unsere eigenen haben wir zuhause gelassen. Eine organisierte Kinderbetreuung wird auf Thulagiri nicht angeboten.

Einziges Manko aus unserer Sicht ist der Stromgenerator mitten auf der ca. 200 x 300 großen Insel, dessen Brummen 24 Stunden am Tag nicht nachläßt und einer romantischen Stille im Weg steht, was aber eigentlich nur am Abend vor dem Bungalow auffällt.

Surfschule, Wasserski, Banana-boat available. Über die Preise können wir allerdings nichts sagen, da wir das Angebot nicht wahrgenommen haben, sorry.

An der Beachbar kann man jeden Abend gegen 18.00 Uhr bei einem Drink einen traumhaften Sonnenuntergang über der gegenüberliegenden Insel Bandos erleben. Die Restaurant-Bar bietet abends in gemütlicher Athmosphäre wechelnde Animation mit Disco-Abend, Live-Bands, Zauberer, Surf- oder Tauchvideos auf großer Leinwand. Das Publikum ist überwiegend zwischen 25 und 45 Jahre, meist Pärchen.

Volleyballfeld, Tischtennis und Süßwasser-Pool wurden während unseres Aufenthalts überhaupt nicht genutzt.

Alles in allem hat die Woche auf Thulagiri all unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir werden so bald wie möglich wiederkommen.

Für weitere Informationen sind wir unter Dr.Stroemer@t-online.de erreichbar.