Thulagiri
 

Thulagiri vom 16.09. - 01.10.2007

Nach einem nur 9-stündigen Flug von München sind wir am 17.09.2007 gut in Hulule gelandet. Nach kurzen Formalitäten wurden wir vor dem Flughafengebäude freundlich von unserer Reiseleiterin Anna in Empfang genommen. Nach wenigen Minute ging es mit dem Schnellboot weiter nach Thulagiri. Der Transfer dauerte ca. 30 Minuten und war, dank ruhiger See, sehr angenehm. Auf der Insel wurden wir dann mit einem alkoholfreien Cocktail und Erfrischungstuch begrüßt. Die Schlüsselausgabe erfolgte rasch und unkomplizert.

Schon vor der Reise hatten wir per E-Mail einen Reservierungswunsch des Bungalows bekannt gegeben. Tatsächlich erhielten wir dann auch einen der gewünschten Bungis zugeteilt. Wir wohnten in Nr. 102, nur ca. 10 m vom Hauptstrand entfernt, einfach traumhaft. Er war nett eingerichtet, mit Wasserkocher, Fön und Kühlschrank. Es gab auch 2 Eingänge, einen zum Wohnraum, einen direkt zum Bad. Danach gings erstmal ins warme Wasser. Der Strand war paradiesisch, weißer, weicher Sand, türkises Wasser und wohltemperiert. Es gab auch Sonnenschirme, unter denen locker 6 Liegen Platz hatten.

Das Essen ist wirklich gut. Zum Frühstück gab es verschiedene Brotsorten, Muffins, Kuchen, Joghurt, Müsli, Eier, Wurst, Käse und Früchte. Sogar der Kaffee, den der Ober dann auf Bestellung brachte, war sehr gut und kochend heiß. Beim Abendessen gab es eine große Auswahl, die sich allerdings nach ein paar Tagen wiederholte. Da der Inselpächter aus Österreich war, gab es nicht nur asiatische Gerichte, sondern auch internationale Speisen. Sogar Schweinfleisch wurde fast täglich angeboten. Es gab auch eine Salatbar und ein reichliches Nachtischbuffet. Der Ober und der Tisch wurde einem am ersten Tag zugewiesen, man behielt beides für den gesamten Aufenthalt. Da wir nur Halbpension gebucht hatten (was völlig ausreichend war), können wir leider nichts über das Mittagessen sagen.

Nach dem Abendessen gab es verschieden Programme. Montags ist immer Krabbenrennen, das wirklich zu empfehlen ist. An anderen Abenden gab es unter anderem Videos vom Surfen und Tauchen, eine Liveband, Disco, ein Zauberer und ein Akrobat. Allerdings war die Bar abends nach ca. 22.00 Uhr wie ausgestorben. Cocktails gabs für 7 - 10 Dollar, Bier, Cola und Soda kostete um die 3 Dollar.

Der Bungi war stets sehr sauber, da morgens und abends geputzt wurde. Die Reinigungskraft freute sich sehr über ein paar Dollar, Bonbons und Kaugummis, und hat uns sogar einmal eine Kokosnuss zukommen lassen, die nachts von der Palme fiel.

Das Wetter war die ganze Zeit über schön. In den ersten paar Tagen hat es nachts gedonnert, geblitzt und geregnet. Tagsüber war es dann zwar bewölkt, aber trotzdem sehr angenehm. Dann hörten die nächtlichen Gewitter auf, was zur Folge hatte, dass tagsüber keine Wolken zu sehen waren. Es war dann abartig heiß, man konnte es nur unter dem Sonnenschirm und im Wasser aushalten. Es ist äußert ratsam, auch bei bewölktem Himmel hohen Lichtschutzfaktor aufzutragen, da man auch im Schatten Sonnenbrand bekommt.

Die Insel ist sehr klein, eine Umrundung ist in 10 - 15 Minuten erfolgt. Am letzten Abend werden die Gäste dann von ihrem Tisch zu einem Candlelightdiner an den Strand "verfrachtet". Wir fanden das eine sehr nette Geste.

Dies war unser 4. Aufenthalt auf den Malediven, und es mit Abstand die schönste Insel. Vorher waren wir auf Sun Island (sehr groß und unpersönlich, fast nur Reihenbungis), Summer Island (auch eine Barfußinsel, auch empfehlenswert. Allerdings sind die Wasserbungis, zumindest von außen, sehr häßlich, auch der Strand ist nicht ganz so schön wie auf Thulagiri) und Holiday Island (Hausriff war zu weit weg). Wir waren restlos zufrieden. Allerdings sollte man darauf achten, dass man kein Bungi an der Mauer bekommt. Die schönsten Bungis sind 101- 106 und 120 - 128.

Mit Sicherheit war dies nicht unser letzter Aufenthalt auf Thulagiri, da kurze Transferzeit, gutes Essen und familiäres Ambiente für sich sprechen. Es gab nur zwei Mängel: Das Internet (1 PC, im Büro des Chefs) funktioniert fast nie und wenn es funktioniert dauert es ca. 20 min. um eine Seite aufzubauen. Der 2. Mangel betrifft nur E-Plus-Telefonierer. Leider hatten wir absolut keinen Empfang, andere Urlauber mit anderen Netzen konnten jedoch problemlos telefonieren.

Mary und Uwe
 


 

Nord Male Atoll - Thulhaagiri – 09.09.-01.10.2007

Nach unserem LTU Flug von München nach Male landeten wir endlich auf Hululle. Nach einer Reihe von Formalitäten und das warten auf das Speedboot ging es endlich nach Thula. Nach einem sehr netten Empfang, erhielten wir unser Bungi an der Westseite der Insel. Jetzt his es nur noch Badesachen an und rein in das türkisfarbene Wasser, mit Sage und schreibe 29 Grad. Die Bungis sind zweckmäßig eingerichtet. Mit einem Fön im Badezimmer und einem Wasserkocher für Tee oder Kaffee. Strandhandtücher sind vorhanden und werden regelmäßig gewechselt zum Bungi gehören auch zwei Liegen am direkt angrenzenden Strand.

Das essen war gut und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nicht gerade abwechslungsreich, denn nach 10 Tagen hatten wir das komplette Buffet ausgekostet. Wir hatten All In gebucht was wir nicht mehr machen würden. Den Aufschlag von 27 Euro pro Tag haben wir nicht vertrunken. Die 1 ½ Liter Flasche Wasser kostet 3 Dollar, 0.25 Tischwein 3 Dollar und ein Cocktail in der Regel 8 Dollar ( in der Happy Hour 20% Nachlass ).

Es wurden jeden Tag verschiedene Ausflüge Angeboten: Schnorcheltour, Delphintour, Inselhüpfen, Nachtfischen, Shopping in Male. Was wir aber nicht in Anspruch genommen haben.

Es ist übrigens möglich das Internet zu benutzen bzw. eine E- Mail zu versenden, die kosten liegen bei 0,25 Dollar die Minute. Die Wahrscheinlichkeit eine E-Mail zu empfangen liegt bei 50% da diese nicht ankommt oder nicht weitergeleitet wird.

Die Tauchbasis von Sub Aqua ist sehr zu Empfehlen. Wir buchten unseren AOWD und weitere 6 Tauchgänge vor, was günstiger ist wie vor Ort. Der Checkdive wurde am Hausriff auf einer Plattform auf 5 Meter absolviert, Maske fluten und ausblasen sowie den Atemregler raus und wieder rein. Das Hausriff ist schön mit einer Höhle die atemberaubend ist. Täglich werden 2 Bootsausfahrten gemacht an unterschiedliche Tauchplätze und einen Nachtauchgang wurden auch angeboten. Alle waren sehr schön.  Das Briefing ist leicht verständlich und erfolgt meist in Englisch. Das Team spricht aber auch Deutsch, Französisch, Holländisch und Japanisch. Die Tauchbasis arbeitet sehr gewissenhaft und wahren immer um unser Wohl besorgt. Ann, Thomas, Nikola, Anka und Kevin wir kommen wieder und vielen Dank für alles.

Fazit:
Obwohl wir den Generator leicht gehört haben, einmal täglich ein Flugzeug über die Insel fliegt und die schwer diskutierte Mauer vorhanden ist. Und für manche All In Bucher nicht verständlich ist, dass man an der Tauchbasis kein Sandwich bekommt, da es eine Tauchbasis ist und kein Restaurant! Für uns war es ein wunderbarer, traumhafter, herrlicher, Relaxurlaub. Wir hatten nichts aber auch rein gar nichts in den ganzen 3 Wochen auszusetzen.

 


 

„Reisebericht März 2007 - Thulhagiri“

In der Zeit vom 7. bis 21. März hatten wir das Vergnügen 2 schöne Wochen auf der Insel Thulhagiri im Nord-Male-Atoll verbringen zu können.

Es war unser 2. Besuch auf den Malediven nach „Angaga“ in 2003. Wir hatten uns lange u. a. mit den Reiseberichten auf „www.malediven.net“ beschäftigt – teilweise auch noch nach der Buchung. Daher lagen unsere Erwartungen zwischen „das wird ganz schlimm“ und „es wird der tollste Urlaub unseres Lebens“.

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte und es kommt auf die Perspektive und die Erwartungen an. Einen Vergleich mit Angaga werden wir an dieser Stelle nicht ziehen, da beide Inseln aufgrund ihrer Lage zu Male aus unserer Sicht nicht zu vergleichen sind. Thulhagiri ist sicherlich ein wenig lebhafter, da es eben näher an Male liegt. Aber nun der Reihe nach:

Es war, wie man es von LTU gewohnt ist und erwartet: Man bemüht sich redlich, aber irgendwie kann man die Enge mit nichts wett machen. Selbst wir als „erfahrene Langstreckenflügler“ und nur mit einer begrenzten Körperlänge ausgestattet, fanden keine Position, in der wenigstens für kurze Zeit an Schlaf zu denken war. Da war der Wunsch nach einem Zwischenstopp und einer „Pause“ schon groß, obwohl es eigentlich nichts Schlimmeres und Zeitraubenderes gibt, als Zwischenstopps.

Auf dem Rückflug kam dann auch die Erkenntnis, dass die Malediven nun touristisch voll erschlossen sind: Der Applaus bei der Landung in Frankfurt ließ bei vielen die Anspannung heraus und amüsierte sogar den Steward, der die Abschlussdurchsage machte - ist eben ein Pauschal- und kein Linienflug. Ab morgen muss ich (leider) wieder mit dem Bus zur Arbeit fahren. Mal sehen, wie mein Busfahrer reagiert, wenn ich an jeder Haltestelle applaudiere!

Der Transfair und die Ankunft auf der Insel:
Nach einer kurzen Wartezeit im Flughafen-Cafe mit der 5$-Cola ging es mit dem Speedboot nach Thulhagiri – ohne Probleme, Komplikationen – es war halt wie es ist, man steigt in ein Boot und kommt kurz darauf an. Der Empfang war maledivisch mit Check-In-Formalitäten, Erfrischungstuch und Welcome-Cocktail, unspektakulär aber nett.

Die Sache mit den Bungalows und der Mauer:
Nach dem Studium der Berichte auf „malediven.net“ und insbesondere über das Thema „Mauer“ haben wir Gott und die halbe Welt rebellisch gemacht. Bloß nicht an die Mauer!!!!

Also mal ganz ehrlich: Es gibt wirklich Schöneres als die Mauer, aber es wird nun wirklich kein Horrorurlaub, wenn man einen Bungalow an dieser zugeteilt bekommt! Die Mauer und die Wellenbrecher aus Natursteinen sind nun mal notwendig, damit das Paradies bestehen bleibt.
Wir „mussten“ zunächst mit einem Wasser-Bungi vorlieb nehmen. Das war eine sehr interessante Erfahrung und schon nett, wenn man von der Treppe direkt ins Wasser kann. Außerdem ist man mit der eigenen Terrasse schon für sich alleine. Das war es aber auch schon. Wer braucht allen Ernstes auf den Malediven eine Badewanne?
Nach einer Nacht zogen wir um in Bungi 133. Das war uns lieber, da man dort mehr am „Inselleben“ teilnimmt und schön mit den Füßen im Sand scharren kann.
Die begrenzte Sicht auf das Meer, die immer wieder bemängelt wird, hat auch den Vorteil, dass man sich in den Schatten zurückziehen kann und das „Buschwerk“ ist keine lückenlose Wand. Wir haben jedenfalls genug Meer gesehen. Wem es nicht reicht, dem sei der Inselrundgang empfohlen.

Der Zustand der Insel:
Dass die Insel heruntergekommen sei, konnten wir nicht nachvollziehen! Unser Bungi wurde sogar renoviert. Dies in Form einer neuen Dacheindeckung und einem Außenanstrich. Die Beobachtungen der „maledivischen Bauarbeiten“ fanden wir jedoch eher unterhaltend, als störend. Ansonsten wurde jeden Morgen der Sand „gefegt“: Kehrwoche jeden Tag und ein anderer macht es - was will man mehr?

Die Sauberkeit:
Neben dem Wetter das wichtigste Thema für die Deutschen: Der erste Satz nach der Frage, wie es im Urlaub war wird in Deutschland meist mit dem Thema Sauberkeit beantwortet.

Also bei uns war alles tacko! Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir uns bemüht haben, nicht wie die Schweine zu hausen. Die Anzahl der Kakerlaken (wir nannten sie lieber Maledivenkäfer oder Bungi-Beetle) ist unserer Auffassung kein Maßstab für die Sauberkeit. Man lebt eben auf einer Insel mit Natur! Uns ist auch kein dreckiger Maledivenkäfer begegnet. Es war uns lieber, die wenigen (4 Stück in 2 Wochen) Bungi-Beetle mit dem bereitgestellten Mittel einzeln zu bekämpfen, als prophylaktisch allgegenwärtig mit der Chemiekeule herumzusprühen. Und das Spray ist eine echte Wunderwaffe! Einmal kurz „pffft“ und schon liegt der Käfer auf dem Rücken.

Das Essen:
Hierzu ist eigentlich in den anderen Berichten schon alles gesagt! Wer hier nichts zu Essen findet, ist selbst schuld! An dieser Stelle noch einmal ein Dank für den Bericht, in dem der Autor mit 2 kg mehr Körpergewicht die Rückreise antrat. Es war uns eine echte Warnung. Es grenzte zwar fast schon an Selbstkasteiung, den Düften und Genüssen zu widerstehen (insbesondere an der Kuchen- und Torten-Theke), aber wir haben es mit einem hohen Maß an Disziplin geschafft. Mehr als 3x zum Buffet pro Mahlzeit war eben nicht drin und zum Nachtisch immer mehr Obst als Kuchen! Das stolze Ergebnis: Kein Mehrgewicht auf der Waagenanzeige zu Hause - hurra!

Die Platzwahl beim Essen war für einige Gäste von äußerst großer Bedeutung. Da musste es schon der Platz im Bereich des Meeres und des Pools sein, damit der Urlaub nicht ins Wasser fällt - wer's braucht. Wir hatten einen Tisch im Mittelfeld am Gang. Dies hatte den Nebeneffekt, dass wir über eine gute Übersicht, wer, wie oft mit was vom Buffet zurück kam, verfügten. Das erhöhte den „Lästerfaktor“ ungemein. Auf einer Insel, wo nicht allzu viel passiert, ist das schon ein echtes Highlight! Außerdem hatten wir den nötigen Einblick auf das Buffet, um die Gänge zum Nachschlagen in Bezug auf Wartezeiten besser optimieren zu können. Ein nicht zu vernachlässigendes Vorteil im Time-Management, denn die Zeit auf der Insel ist ja knapp bemessen und muss immer effizient genutzt werden!

Der Strand:
Im Bereich der Strandbar gibt es einen „großen“ Strand. Da dort mehr als die üblichen 2 Bungibewohner auf einmal anzutreffen waren, haben wir diesen „Rimini-Strand“ getauft. Von den sehr vereinzelten Liegen waren immer welche zu bekommen, so dass von einer Überfüllung wohl kaum die Rede sein kann. Dort gab es dann auch die allabendliche Sunset-Show. Sehr schön und immer wieder anders.

Das Riff:
Im Bereich des Dive-Center-Jetty war nach unserer Ansicht das Riff am Schönsten und von der Unterwasserwelt war fast alles zu sehen: Moränen, Schildkröte, Clownsfische, Haie, Flötenfische, Stingrays, Papagaienfische, Drückerfische in allen Farben und Formen, Feuerfische, Putzerkrabben usw. „El Nino“ hat seine Spuren hinterlassen, aber die Anzeichen für eine Erholung sind schon deutlich sichtbar und die Farben kehren zurück. Die „Einstieghilfen“ zum Außenriff in Form von Seilen sind eine echte Erleichterung.

Der Dive-Center und die Bootscrew:
Sehr nette, kompetente und freundliche Menschen, da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu mäkeln. „Tauchen deluxe“ halt und die Tauchplätze waren auch sehr schön! Als Highlights seien hier nur 2 Tauchgänge erwähnt: Der Manta-Point (immer wieder freitags) und der Nachttauchgang. Aber auch am Hausriff gab es etwas zu sehen!

Das Rahmenprogramm:
Im wöchentlichen Rhythmus wird in der Bar ein wechselndes Rahmenprogramm angeboten: Akrobatik, ein Film über die Unterwasserwelt, „Disco“, das Crab-Race und anderes. Alle Veranstaltungen waren unaufdringlich und - bevor einige wieder Panik schieben - es war auch nicht laut.

Die anderen Gäste:
In der 1. Woche waren die Gäste international, was wir als angenehm empfanden. Es waren Briten, Franzosen, Italiener, Holländer, Schweizer, Österreicher und Japaner zu Gast.

In der 2. Woche wurde dann der Altersschnitt deutlich angehoben und es deutschelte stark. Schade fanden wir, dass sich bei einigen die einfachsten internationalen Vokabeln noch nicht durchgesetzt haben und „Wasser, Apfelsaft, Bier und 2 Spiegeleier“ in perfektem bayerischem oder österreichischem Dialekt bestellt wurden. Außerdem begann in der 2. Woche auch das Vordrängeln am Buffet, als ob es nicht genug gäbe. Grundsätzlich war es aber sehr entspannt und wir haben sehr viele nette Menschen kennen gelernt (auch in der 2. Woche).

Der Pool:
Hierzu gibt es eigentlich nur eines zu sagen: Schön, aber überflüssig wie ein Kropf!

Das Thema „Lärm“:
Ja, manchmal hört man ein Flugzeug und manchmal hört man auch ein Boot. Auch der Generator ist immer zu hören. Bei aller Erbsenzählerei sollte man aber auch immer bedenken, wie man selbst auf die Insel gekommen ist und warum das Licht abends brennt und die Klimaanlage das Bungi kühl hält. Geräuschemäßig haben wir uns mehr auf das Meeresrauschen konzentriert.

Immer wieder beliebt – die Wetterdiskussion:
Und nun zum Schluss - das Wetter: Im März ist mit leichter bis mittlere Bewölkung zu rechnen die zu erwartenden Temperaturen liegen zwischen 30 und 35 °C. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei dem angegebenen statistischen 1 Tag pro Monat und den hatten wir auch. Die Wassertemperaturen lagen zum Schnorcheln auf Badewannenniveau und beim Tauchen zeigte der Tauchcomputer Werte zwischen 28 und 30°C an - perfekt!

Fazit:
Es war ein sehr schöner Urlaub! An alle Krümelsucher und Erbsenzähler: Das Paradies hat seinen Preis! Sei es die „Mauer“, die „Bauarbeiten“ die „Maledivenkäfer“, der „Fluglärm“ oder sonst etwas anderes. Wer es nicht so verbissen nimmt und sich einfach auf einen schönen Urlaub freut, hat bestimmt mehr davon und wird am Ende nicht enttäuscht oder verärgert zurück kehren. Es kommt eben immer darauf an, was man selbst daraus macht! Uns hat es auf alle Fälle sehr gut gefallen.

Wer Fragen hat oder noch weitere Informationen benötigt, kann sich gerne an uns wenden (matthias-daum[at]web.de). Außerdem werden wir zu diesem Bericht unter „www.matthias-daum.net/thulhagiri“ noch einige Fotos ins Web stellen, um sich ein besseres Bild machen zu können (ab Anfang April 2007).

So long
Susan & Matze


Reisebericht Thulhagiri , Malediven vom 01.03.2007 - 15.03.2007

Erst einmal möchte ich mich bei allen fleißigen Schreibern bedanken, die vor mir auf Thula waren und mir viele hilfreiche Tipps gegeben haben. So werde ich mich jetzt nicht wiederholen, sondern noch einiges hinzufügen, was mir noch am Herzen liegt.
Unsere Reisekonstellation war etwas anders. Meine Mutter (72) hatte immer den Traum auf die Malediven zu reisen und sie bat mich, ihre Tochter (43) sie zu begleiten.

Ich war vor 18 Jahren schon einmal mit meinem Mann auf den Malediven und dieser Urlaub war paradiesisch. Mit diesen Erinnerungen brachen wir nun auf.

Anreise: Wir sind mit Austrian Air ab Wien, Business Class geflogen (800 € pro Person für Hin- und Rückflug zusätzlich zum Reisepreis). Dieser Langstreckenflug war der pure Luxus. Bordeigener Koch, der keine Wünsche offen ließ . Superfreundliches Kabinenpersonal. Eigener DVD- Player mit mindestens 10 aktuellen Kinofilmen. Komfortable Sitze mit reichlich Beinfreiheit.

Ankunft: Als Business Gäste durften wir das Flugzeug als Erste verlassen, waren somit auch schnell durch die Passkontrolle, unser Gepäck hatte auch Vorrang und wir waren wir nach 20 Minuten aus dem Flughafen. Sehr nett hat uns Herr Meissner von der TUI empfangen und nach einer kleinen Erfrischung an der Flughafenbar, sind wir auch schon zum Speedboot aufgebrochen. Der Transfer dauerte keine 20 Minuten. Auf der Insel angekommen gab es einen kleinen Empfangscocktail, Essen und dann ging es auch gleich schon zu unserem Wasserbungi 211. Die Koffer waren schon da.

Wasserbungi: bei dem Aufpreis habe ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Es ist alles schon sehr verwohnt und renovierungsbedürftig. Einfache und rustikale Einrichtung.
Klapprige Liegen, hakende Schiebetüren, Schimmel in den Fugen von Bad und Wanne. Ein Haustier hatten wir auch, eine Kakerlake. Dafür blieben aber ein Segen die Mücken fern.
Der Room-Boy war sehr nett, aber nicht gründlich. Spiegel und Glasflächen werden nicht geputzt. Die Terrasse blieb sich selbst überlassen.

Es gibt leider keinen Room-Service, so muss man sich die Mini Bar selbst auffüllen. Der Drink zum Sonnenuntergang ist leider wieder warm, wenn man den weiten Weg von der Bar zurückgelegt hat.
Wir hatten einen Stromgenerator an unserem Bungi, der die ganze Nacht brummte. Die Klima war super aber auch nicht sehr leise. Das Wasser plätschert auch so dahin und bei Wellengang fühlt man ein leichtes Schwanken. ( Ohropax sind zu empfehlen)

Wir hatten aber eine sehr schöne Lage. Ein traumhafter Sonnenaufgang und Mondaufgang. Den Sonnenuntergang haben wir uns dann immer an der Beachbar angeschaut. Der direkte Abgang zum Wasser war super , aber man sollte sich immer Badeschuhe oder Flossen anziehen.
Trotzdem waren wir froh keinen Strandbungi zu haben, da es nur max. 5 mit einer schönen Lage gibt, und die zu bekommen wäre Glückssache.

Restaurant und Service: Allem in allem sind die Kellner sehr gewöhnungsbedürftig. Unserer hieß Abdullah, er ist der Älteste unter Ihnen. Man merkt schnell, dass sie vor Frauen nicht viel Respekt haben. Schade fand ich, dass die anderen Kellner es nicht für nötig hielten die Gäste zu grüssen, die sie nicht bedienten.

Die TUI hat uns empfohlen dem Kellner am Tag ca. 1 $ zukommen zu lassen. Gesagt getan. Nach einer Woche erklärte uns Abdullah, dass er von uns kein Trinkgeld mehr möchte. Für 1 Dollar könnte er sich gerade mal einen Tee kaufen. Dann kam seine Lebensphilosophie gleich noch dazu. Alle Menschen auf den Malediven wären glücklich und brauchen keinen Luxus, denn sie würden ja im Paradies leben. In unseren Ländern hätten wir nur Mafia, Gewalt und Diebstahl und deswegen würde er auch nicht verreisen. Es gebe auf den Malediven auch keine Krankheiten. Es gibt nur 7 Kellner auf Thula und 1 davon ist immer im Urlaub. Sie haben im Jahr 6 Wochen Urlaub und fahren dann zu Ihren Familien. Also erwartet keinen perfekten Service. Manchmal wird der Vorspeisenteller erst nach der Nachspeise abgeräumt. Es gibt nur ein Besteck und Gläser sind auch Mangelware.

Fazit: Wir haben Abdullah zum Abschied einen schönen Kugelschreiber und ein Paar Flossen geschenkt und er war glücklich. Und Trinkgeld macht den Kellner auch nicht schneller oder freundlicher.

Das Essen war sehr gut, zu gut. Plant also schon Extraschnorchelrunden ein.

Lage der Insel: Thula liegt mitten im Nord-Male-Atoll nicht weit von der Hauptstadt Malé entfernt. Von den Wasserbungis sieht man Malé mit seinen Hochhäusern, 2 Inseln mit Aufbereitungs- und Verbrennungsanlagen. Das verleiht natürlich nicht das einsame Robinson Feeling. Aber das Feeling hat man auf der Insel. Keine Massen, keine Hektik am Buffett, viel Platz am Strand , der immer weniger wird. Leider liegt die Insel in der Abflugroute der Flugzeuge und die Frequenz ist nicht ganz unerheblich. Ich persönlich fand das alles nicht schlimm, aber ich kenne auch die totale Einsamkeit und Ruhe von meinem Aufenthalt vor 18 Jahren. Wer diese sucht, sollte eine Insel auswählen die weiter von Malé entfernt ist und an einem Aussenriff liegt.

Kiosk: Es gibt einen kleinen Shop auf Thula der eine große Auswahl von Souvenirs hat. Die Preise sind in Ordnung. Alle Hygieneartikel ( Duschgel, Shampoo, Sonnenmilch ) solltet ihr reichlich mitnehmen. Ein Haarspray kostet 10 Dollar.

Gäste: Ein sehr internationales Publikum. Folgende Länder sind vertreten. China, Japan, England, Frankreich, Italien, Österreich, Holland, Schweiz und natürlich Deutschland.

Wetter: 2 Wochen Sonne, 33 Grad. Unglaublich schön.

Fazit: Es war ein schöner Aufenthalt. Ich habe mich super erholt. Ich konnte viele Bücher lesen. Die Insel war überschaulich . Die Wasserwelt einzigartig. Was meiner Ansicht überhaupt nicht stimmt, dann ist das das Preis- Leistungsverhältnis, dabei gehört Thula noch zu den günstigen Inseln. Die Malediven sind einmalig , ohne Frage, aber für das Geld kann man anderswo einen Luxusurlaub machen . Viel Geld für wenig Leistung. Wer damit leben kann, der sollte dieses schöne Fleckchen auf unseren Planeten gesehen haben.

Namaste, Michi Meyer


 

Wir hatten das "Vergnügen" im Dezember 2006 die Insel besuchen zu dürfen.
Ein Vergnügrn war es leider nicht und wenn wir ehrlich sind, können wir die positiven Berichte nicht verstehen, zumal wir andere Inseln kennen, z. B. Lily Beach.

Wir sind über nach einem 5-tägigen Aufenthalt in Dubai gegen 08:00 h in Male angekommen.
Nur leider war kein Ansprechpartner von Thulagiri am Flughafen um den Transfer zur Insel (den wir mit 80,-- € bezahlt hatten) zu organisieren. Auch eine Telefonnummer war nicht zu finden. Nach einer halben Stunde hatte dann ein netter Herr vom One&Only-Resort Mitleid mit uns und telefoniert. Endlich kam dann jemand und nach einer weiteren guten Stunde war dann auch das Speedboot da. Wer die Flugzeiten ab Dubai kennt (Abflug 02:30 h morgens), wird dann wissen, dass man sich dann auf sein Zimmer freut.

Wir wurden dann wie auf der Flucht über die Insel zur Rezeption gehetzt und irgendwo plaziert, denn das Zimmer war noch nicht fertig und was wir denn überhaupt schon hier wollten. Man muss aber sagen, dass wir das Zimmer bereits ab dem 06.12.2006 gebucht und bezahlt hatten und am 07.12.2006 angekommen sind. Da sollte das Zimmer eigentlich schon bereit stehen.
Nach einigen Diskussionen und der Nachfrage, ob wir denn wenigsten unser Frühstück einnehmen dürften, sagte man uns: Na ja, frühstücken dürfen wir dann mal ausnahmsweise (wäre ja schon bezahlt) und der Bungalow wäre dann in einer Stunde fertig.

Das hat dann auch geklappt und es war einer mit der besten Lage, die Nr.
117. Bloss sauber und gereinigt sieht eigentlich anders aus. Das hat dann mit Hilfe der Reiseleitung am anderen Tag einigermassen geklappt. Aber 4-Sterne Niveau war dies auch nicht. Das mit der Sauberkeit hat sich im ganzen Urlaub nicht gebessert, also nicht so genau hinschauen und ein wenig Sagrotan für das Bad mitnehmen, dann geht es schon.
Ach ja, eine kleine Taschenlampe für das nächtl. Überqueren der Insel ist auch hilfreich, denn viele Lichtquelle gibt es nicht (ausser den belegten Bungalows).
Und wenn es im Dunkeln am Strand entlang geht, kann man die dort vorhanden Liegen schom mal übersehen.

Die Insel selber ist recht runter gekommen und könnte eine Generalüberholung vertragen. Die Gartenanlagen sind recht urwaldmässig und verhindern an einer Seite den Zugang und den Blick zum Meer. Auf der anderen Seite verhindert dies das Bollwerk von Mauer.
Eigentlich tummeln sich alle Gäste an einer Inselseite und der Kampf um die Liege entbrennt wie auf Mallorca.
Am besten einen Wasserbungalow nehmen, aber ob sich der Aufpreis von 120,-- US-$ pro Tag lohnt, sei mal dahin gestellt oder einen Strandbungalow mit den Nr. 117, 119, 124 oder 126 ergattern, ansonsten macht es gar keinen Spass auf der Insel.
Die Insel verliert immer mehr an Strand, während unseres Aufenthalt ca. 3 m, so dass jede Menge Sandsäcke zu sehen sind. Auch hier wird nichts gemacht, ist ja alles egal.

Service wird auch nicht gerade gross geschrieben, man macht gerade das was sein muss und nicht mehr. Also auch hier kein 4-Sterne-Niveau.
Mit einem regelmäßigen Trinkgeld geht dies dann schon besser.
Die Preise für Getränke, Eis, Snacks, Cocktails usw. sind in Ordnung und auf den Niveau eines guten Hotel in Deutscland. 2,20 US-$ für 500 ml Cola, ca. 2 US-$ für 1,5-l Wasser, 8-10 US$ für einen Cocktail, 4 US-$ für einen Tuna-Toast, 3 US$ für Pommes. Da lohnt sich AI überhaupt nicht.
Über das Essen kann man nicht meckern, hier findet jeder etwas, auch wenn die Wiederholungsrate der Gerichte doch recht hoch ist.
Nur sollte man Wurst und Käse auf Eis lagern, dann klebt es nicht so sehr zusammen.

Für Schnorchler (so wie wir es sind) ist die Insel nicht der Bringer. Das Hausriff ist mit 250 m recht weit weg und der Fischreichtum ist auf anderen Insel reicher.
Das Hausriff ist nicht der Bringer.

Fazit ist leider, die dummen Touristen bringen das Geld und verschwinden dann wieder, daher muss man sich nicht anstrengen. Eine 4-Sterne-Insel ist Thulagiri bestimmt nicht und wenn man vorher den Service in Dubai kennenlernen durft und dann nach Thulagiri kommt, ist das schon ein richtiger Schlag.

Wir werden die Malediven wieder besuchen, aber es wird auf keinem Fall Thulagiri sein. Dafür stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis überhaupt nicht.
Thulagiri wurde 1991 eröffnet und man merkt das Alter der Anlage und die fehlenden Investionen und Pflege an allen Ecken und Kanten

Raimund und Simone
Hemer, 28.12.2006


 

Thulhagiri

Verspäteter Reisekurzbericht Thulhagiri

Reisetermin 11.08. - 25.08.06
Reiseveranstalter: Sub Aqua (zu empfehlen)

F l u g:
Über den LTU Flug / Düsseldorf lässt sich nicht viel sagen, da es wie üblich nichts bewegendes zu berichten gibt.

I n s e l:
Da wir vorher 1 Woche Safari-Urlaub auf der Sharifa gebucht hatten und das ein Reinfall war, waren wir froh vom 18.08. - 25.08.06 auf Thulhagiri zu sein.
Wir reisen schon viele Jahre auf die Malediven, aber diese Insel war mit Abstand die schönste, nur die vielen Mücken nerven.

B u n g a l o w s:
Was die Bungis an der Mauer aber haben, ist eine freie Sicht auf das Meer.
Es gibt auch ganz viele Bungis die einen schöneren Strandabschnitt haben, aber dafür oft durch viele grüne und blühende Sträucher / Bäume keinen freien Meerblick, was wir nicht sehr schön finden.
Wir hatten das grosse Glück durch Wunschreservierung den Bungi Nr. 114 zubekommen. Die Lage war einfach top.
Die Bungis sind sehr schön eingerichtet und auch sehr gross incl. das Badezimmer.
Da haben wir wie sonst üblich, die Maledivischen Badezimmer nicht vermisst.
Kein Getier weit und breit.

B a r / R e s t a u r a n t:
Sehr gemütlich und überall freundliches Personal. Auch unsere AI - Buchung haben wir nicht bereut.
Über das Essen kann man sich auch nicht beklagen alles reichhaltig und viel Auswahl.

S c h n o r c h e l n:
Da wir nur schnorchler sind, hat uns der etwas weitere Weg zum Riff nicht gestört.
Wir haben sehr viele Fische wieder gesehen und sogar ein Hai. Das Riff erholt sich auch, da man viele bunte Korallen sehen konnte.

W e t t e r:
Wir hatten eigentlich Glück und wurden mit Sonne belohnt.
Nur an einem Tag hat es mal richtig gestürmt und geschüttet, sonst war es wenn, nur mal nachts.

F a z i t:
Diese Insel war wirklich ein Traum zum wiederkehren.

Wir danken dem freundlichen Personal und dem guten Koch, der schönen Insel und kommen 2007 bestimmt wieder hierher.

Hilli und Frank


 

Reisebericht Thulaghiri:

Anflug: München - Male (LTU) 19.08.2006
Abflug: Male - Frankfurt (LTU) 30.08.2006

Flug:

Da LTU die Airline mit der geringsten Sitzbreite ist, war es dementsprechend eng. Das Personal war allerdings sehr freundlich und hilfsbereit, das Essen auch einigermaßen gut. Beim Rückflug 1Std Verspätung. Insgesamt nichts großes zu sagen.

Ankunft:

Auf der Flughafeninsel Hulule ging das Abfertigen beim Zoll und die Kofferausgabe recht schnell, ca. 20 Minuten nach der Ankunft waren wir bereits vor dem Hauptgebäude und wurden von der TUI Reiseleiterin Kathrin Gründl empfangen. Wir warteten im nahegelegenen Flughafen Cafe bei einer Cola, bis sie alle weiteren TUI-Thulaghiri Anwärter eingesammelt hatte. Dann ging es zu einem Schnellboot, dass 15m weiter auf uns wartete. Die Überfahrt dauerte ca. 20 Minuten und war unserer Meinung nach sehr spannend, da man ja nicht allzuoft mit einem Schnellboot auf den Malediven unterwegs ist. An der Rezeption angekommen wurden wir mit frischen Tüchern und Cocktails versorgt, was wir sehr toll und angenehm fanden. Um unser Gepäck wurde sich gekümmert, genau wie um das Einchecken, dass die freundlich Frau Gründl für die TUI Urlauber übernimmt. Nach 15 Minuten wurden wir mit unserem Gepäck zu unserem Bungalow (109) gebracht.

Unterkunft:

Das Bungalow 109 liegt nicht direkt am Strand, ist allerdings sehr schön in die natürliche Vegetation eingebracht, und bietet legeren Wohnkomfort.
Sehr großes, schönes Bett aus Bambus (wie der Rest des Zimmers), nicht allzuschönes Badezimmer (recht dunkel, lasche Dusche), TV, Klimaanlage...
In 10m Entfernung liegt ein breiter, sehr schöner Sandstrand.

Strand & Meer:

Der Strand ist an der Westseite ziemlich breit, und da auf Thulaghiri nicht allzuviele Urlauber anzutreffen sind, ist auch genug Platz für jeden da. Eine schöne Strandbar bietet Erfrischungsgetränke, Eis, Cocktails, Bier. Der Sand ist sehr weich, und sehr sehr weiß, ohne Sonnenbrille kann schnell "Schneeblindheit" auftreten. Das Wasser......ist traumhaft. Kann mir nicht vorstellen, dass das Meer sonstwo schöner ist als auf den Malediven. Schnorcheln geht man am besten in der Früh und Vormittags, das Wasser ist dann sehr ruhig und klar. Nachmittags sieht man eigtl garnichts mehr, soviel Plankton schwimmt herum (zu dieser Jahreszeit).
Ich war das erste Mal Schnorcheln in meinem Leben, und ich wurde nicht enttäuscht. Gleich beim ersten mal sah ich beim ca. 100m entfernten Hausriff eine große Schildkröte, die ganz ungestört an mir vorbeischwamm. Darauf hinaus wunderschöne, wahnsinnig bunte Fische, wie ich sie sonst nur aus dem Aquarium beim Asiaten kenne - ich war begeistert. Beim dritten oder vierten Tauchgang schwammen 4 (!!) Weißspitzenriffhaie an mir vorbei, die etwa 1,5m groß waren. Das war das erste mal, dass ich diese wunderschönen Tiere live gesehen habe, und dann auch noch 2m neben mir im Wasser, der Wahnsinn! Leider hatte ich keine Kamera. An der Aussenseite des Hausriffs bekommt man viele Großfische zu sehen, also unbedingt Unterwasserkamera mitnehmen, selbst beim Schnorcheln kann man EINIGES knipsen!

Essen & Trinken:

Wir bekamen einen Tisch von unserem freundlichen Tischkellner Hussein zugeteilt, der sicherlich einer der nettesten und witzigsten Kellner der Malediven ist. Er war immer hilfsbereit, immer zu einem Spaß aufgelegt, und gab uns nützliche Informationen, was das Wetter angeht. Er muss sich ja auskennen... Nun zum Essen. Die Auswahl war fantastisch, das Essen zauberhaft. Alles wurde sehr schön angerichtet, und die Köche bereiteten frisches Fleisch, Fisch oder Omelettes für jeden Urlauber individuell zu, jeder wie er es mochte. Das fanden wir sehr toll, da ja nicht jeder sein fleisch knochentrocken möchte... Das Essen, besonders das Abendessen, hat sehr gut geschmeckt, es war wirklich für jeden etwas dabei. Ich als Chinafoodfan und Curry Liebhabeer befand mich jedenfalls im Paradies und aß nie weniger als 2 volle Teller. Das trinken war verhältnissmäßig billig, 2,20$ für eine 0,5L Cola, nicht teuerer als in deutschen Restaurants. Bei Bier und Wein wird es allerdings ein wenig teuerer. Wir gönnten uns auch auch einige Cocktails, vor allem an der Strandbar. Mit 7-10$ waren sie recht teuer, schmeckten allerdings einwandfrei und waren sehr schön dekoriert. Wer auf den Malediven allerdings jeden Abend eine Flasche Wein zum Abendessen trinken möchte, sollte ein wenig mehr Geld mitnehmen.

Abendunterhaltung & Bar:

Wir haben uns nur das Wassersportvideo und das Tauchvideo angesehen, wobei zweiteres auf jeden Fall besser war. Sonst war in der Bar weniger los, die meisten Leute trafen sich dort eher zum Kartenspielen als zum Feiern. Insgesamt eine ruhige, angenehme Atmosphäre. Der Service war wie beim Essen sehr freundlich und zuvorkommend, das Ambiente sehr großzügig und authentisch.

Insel:

Die Insel ist sehr klein, und kann in etwa 10 Minuten zu Fuß umrundet werden. Überall fliegen Wellensittiche umher und verleihen der Insel einen sehr natürlichen Flair. Außerdem trifft man auf Eidechsen, die sehr schön anzusehen sind, und vor allem Nachmittags auf den Steinen sehr sehr viele Krabben. Beim abendlichen Spaziergang begaben wir uns auf den Steg bei der Tauchschule, um die kleinen Babyhaie anzusehen, von denen auch wirklich jedesmal mindestens einer brav erschien. Zu jeder Tageszeit gab es viele Fische zu sehen, vor allem beim Steg der Wasserbungalows, wo manchmal tatsächlich Fischschwärme zu sehen waren, die wohl mehr als 100 000 Fische beherbergten.

Zu erwähnen bleibt noch die Wassersportschule, mit der wir eine sehr lustige und rasante "Funtube" Fahrt unternommen haben, d.h. zwei reifen, die hinter einem Motorboot hergezogen werden. Einfach hingehen und fragen.
Der Urlaub hat uns sehr gut gefallen, und wir sind richtige Malediven Fans geworden (es war der erste Trip auf die Malediven). In naher Zukunft werde ich einen Tauchschein machen, um die Unterwasserwelt dort auch ein wenig tiefer erforschen zu können.

Viel Spaß auf den Malediven und vor allem auf Thulagiri,

Thomas & Franzi


 

Reisebericht
Thulhagiri 09. -30. Juli 2006

Wir haben uns im letzten Jahr auf Embudu mit dem Maledivenvirus infiziert und deshalb schon im Winter unseren Urlaub für dieses Jahr gebucht. 3 Wochen auf Thulhagiri im Nord-Malè Atoll würden es werden. Da am Abreisetag (Sonntag) keine andere Fluglinie außer Emirates von Wien abflog, hatten wir einen Grund mehr, uns zu freuen. Das dachten wir zumindest nach den Schilderungen anderer Emirates Reisender. Ich muss sagen, ich bin von der Fluglinie sehr enttäuscht. Das Flugzeug war das älteste und kleinste das sie haben, die 2 cm mehr an Beinfreiheit ist so gut wie nicht merkbar, der Service zwischen Dubai und Colombo (tja leider hatten wir beim Runterfliegen Zwischenstopps in Dubai und Colombo!) derart unfreundlich und schlecht (es wurden keine Getränke serviert, das Personal hat sich nie blicken lassen) und beim Heimflug genau das Selbe! Der Flieger überbesetzt, noch dazu lauter kleine Kinder und Babys an Board, dem Personal war es egal, ob die Leute beim Anschnallzeichen gesessen sind oder die Fenster bei Abflug und Landung geöffnet oder die Lehnen der Sitze aufrecht waren. Auch wurde kein Tee oder Kaffe zum Frühstück serviert! Und von wegen pünktliche Linie! In Dubai mussten wir mehr als 1 Stunde im Flieger ohne Aircondition warten, weil angeblich soviel Flugverkehr war! Dementsprechend groß war unsere Verspätung in Wien bei der Ankunft. Danke, aber nie wieder Emirates, wir haben uns im Flieger nach unserer AUA gesehnt.

Nun aber zurück zu den Malediven. Ankunft auf Hulule so wie immer, nach dem Gang über das Rollfeld mussten wir erst noch das Visa ausfüllen, weil sie keine Karten im Flieger dabei hatten. Durch die Kontrolle, wo den Beamten kein Lächeln und kein Kommentar auskommt, wurden wir schon von der Reiseleitung erwartet. Sie führte uns erst mal in Cafe und dort warteten wir dann ca. 10 Min. auf unser Speedboat nach Thulhagiri. Die Überfahrt war etwas holprig, da die See ein bisschen rau war. Ankunft auf der Insel- es ging gleich in die Rezeption, wo wir ein feuchtes Tuch und einen Cocktail bekamen. Das war uns neu, denn auf Embudu wurden wir so nicht begrüßt. Nach dem Ausfüllen der Anmeldung ging es auf zum Bungalow. Ich hatte 6 Wochen vorher unverbindlich per Email angefragt, ob wir einen Bungi zwischen 117 und 123 haben könnten und bekam damals die prompte Antwort der Rezeption: We will do what we can. Umso überraschter war ich, dass wir den Traumbungalow 122, direkt am Strand, bekommen haben! Die Nummer 117 und die Nummer 122 stehen direkt am Strand mit unverbautem Blick auf traumhafte Sonnenuntergänge! Und 122 hat noch dazu die meistfotografierte Palme der Insel daneben! So, dann ging es aber erst mal gleich ab ins Wasser. Wow, so warm wie immer! Die Lagune vor unserem Bungi ist sehr groß und ziemlich korallenfrei die ersten 150m. Das Wassser ist ja nach Gezeiten zwischen 0,5m und 1m 50cm tief. Also ganz toll zum Schwimmen und plantschen. Nun wollten wir aber auch gleich mal die bunten Fische sehen. Also beschlossen wir, eine Lagunenschnorcheltour zu machen und promt trafen wir die Schildkröte. Natürlich hatten wir die Kamera nicht dabei und selbstverständlich trafen wir die Schildi nie wieder! Und jetzt war es dann auch deutlich zu sehen, Thulhagiri kann nicht mit Embudu in Sachen Fischwelt mithalten. Das Hausriff ist ganz nett, aber nicht spektakulär, auch haben wir Babyhaie, Rochen, Fischschwärme und Großfische vermisst. Aber das kann auch mit der Jahreszeit zusammenhängen, da das Wasser ziemlich planktonreich und entsprechend trüb war. Auch waren an den Stegen keine Fische zu beobachten am Abend. Aber dennoch war die Unterwasserwelt faszinierend und interessant. Wir sind keine Taucher, also kann ich nix zur Tauchschule erzählen. Doch! Es ist uns ein Einführungsabend abgegangen, an dem einem die Tauchschule erklärt, wo die Riffausgänge sind und wie die Strömungen sind. Das ist mir schon abgegangen. Außerdem sind sie auf den Korallen in der Lagune rumgestanden beim Schnupper- und Einführungstauchen.

Am Abend stellten wir uns im Restaurant vor und bekamen einen zweier Tisch direkt am Buffet, was uns sehr gut gefallen hat, da die Wege kurz waren und wir alle Leute beobachten konnten, was doch einen sehr hohen Unterhaltungswert hatte! Leider hatte sich unser Kellner nicht vorgestellt und so erfuhren wir seinen Namen erst 2 Wochen später, als er mal ein Namenskärtchen getragen hat: Arif.

Er war halt ein bisschen langsam und unaufmerksam, wir mussten ihn täglich erinnern, dass wir unsere Getränkerechnung unterschreiben wollen und er fragte tagtäglich in der Früh: Tea or Coffe? und unsere tagtägliche Antwort lautete: Tea please! Aber wir waren ja in Urlaub, also was soll`s! Jetzt sind wir unweigerlich beim Essen gelandet, zum Frühstück gab es immer Gebäck, Toast zum selbst machen, Eier wurden nach Wunsch zubereitet, 2 verschiedene Säfte, Würstchen, Reis, Palatschinken, Waffeln, süße Saucen, Honig und Marmeladen, Obst, Müsli und verschiedene Joghurts. Ach ja und Wurts und Käse, wobei die ein bisschen komisch aussahen, aber nach einigen Tagen hab ich dann beides probiert und es schmeckte vorzüglich! Ich war aber, glaub ich, die Einzige, die sich getraut hat. Da wir Halbpension gebucht hatten, kann ich übers Mittagessen nichts sagen. Das Abendessen war fantastisch. Riesen Salatbuffet, traumhaftes Hauptspeisenbuffet und tolles Nachspeisenbuffet! Wer da nichts findet, ist selber schuld! Teilweise waren die Hauptspeisen sehr scharf, was mich etwas gestört hat, da ich offene Lippen vom Salzwasser hatte und so sehr aufpassen musste, dass ich nichts scharfes esse. Im Anschluss ging es dann immer in die Bar, wo wir Karten gespielt haben (es sind an die 15 verschiedenen Spiele und diversen Kartenspiele in der Bar zur freien Entnahme! Cluedo, Uno, Scrabble usw.), leckere Cocktails durchgekostet haben, wobei ich dann beim Vanillemilchshake extra kalt geblieben bin, und dem jeweiligen Abendprogramm lauschten. Montag war immer Krabbenrennen, Dienstag Unterwasservideovorführung, Mittwoch Zaubershow (der gleiche "Magier" wie auf Embudu!), Donnerstag Überwasservideovorführung, Freitag Livemusik der Amazon Jade Band, Samstag nix und Sonntag Disco (laute Musik und bunte Lichter, doch keiner tanzte). Sehr abwechslungsreich und nettes Programm. Beim Krabbenrennen haben wir nur einmal mitgemacht und mit unsere Krabbe namens Niki Lauda den ersten Platz gemacht! Preis: 7 Bier im Wert von 21 Dollar. Wer wollte, durfte sie im Anschluss gegen Softdrinks (Cola, Fanta, Sprite) eintauschen, was ich sehr gut fand, da ja auch viele kleine Kinder gewonnen haben.

Vor dem Schlafengehen spielten wir meist noch eine Partie Tischtennis oder Tischfussball und betrachteten den schönen Sternenhimmel vom Strand aus. Und da kommt das nächste Manko der Insel: Wir vermissten sehr die vielen Schaukeln, die es auf Embudu gab! Thulhagiri hat nichts der gleichen anzubieten. Schade!

Sie entschädigen aber wieder mit den vielen bunten Wellensittichen und den schönen Teichen auf der Insel. Lästiges liegenreservieren fällt auch weg am Strand, weil die Liegen nummeriert sind und für jedes Bungi 2 Liegen da sind. Sehr interessant war, wie sich im Verlauf von 3 Wochen der Strand vor unserem Bungalow verändert hat. Erst war da nur Sand und am Ende unseres Urlaubes war da eine ca. 10m lange Mauer! Das Meer hat den ganzen Strand weggespült!

Unser Bungalow war sehr schön, wie sie aussehen, wurde ja schon oft genug beschrieben, deshalb nur so viel: wir zuerst mal das Bett umgedreht und auf die andere Seite das Zimmers gestellt, weil uns die Klimaanlage sonst direkt ins Gesicht geblasen hat! Wäre interessant zu wissen, ob sie nach unserer Abreise das wieder umgestellt haben!. Ahmed, unser Roomboy, war sehr nett und ein Pläuschchen jeden Tag in der Früh obligat.

Am letzten Abend war uns noch der beste Sonnenuntergang unseres Lebens beschert, so etwas habe ich wirklich noch nie gesehen! Der Himmel blutrot, als ob es brennen würde! Die Fotos sind wirklich toll geworden! Aber leider geht jeder Urlaub mal zu Ende und wir mussten Thulhagiri um 23h am Samstag mit dem Speedboot wieder verlassen.

Fazit: Der Urlaub war sehr schön, die Insel ist sehr gepflegt, die Unterwasserwelt auch, aber Embudu war uns eindeutig lieber! Ach ja, bevor ich es vergesse, beim letzten Schnorchelgang ist ein Babyhai an uns vorbeigeschwommen und diesmal hatten wir die Kamera dabei!

Für Fragen bin ich jederzeit unter meiner e-mail Adresse: niki_21 at gmx.at erreichbar!


 

Reisebericht Thulhagiri 13. - 28.06.2006

Thulhagiri 13.06.2006 – 28.06.2006
von: BarakudaDiver ( Arno Fichte )

Dieses Jahr stand nun wieder Thulhagiri auf dem Programm, nachdem es uns letztes Jahr so gut gefallen hatte und wir 2005 nur eine Woche buchen konnten.

Zuallererst trafen wir Troll und Trolline am Flughafen Frankfurt um uns bei einem erfrischenden Weizenbier (BD) und Pils (Troll) auf unseren bevorstehenden Urlaub einzustimmen

Der Nachtflug mit der LTU ( LT 0742 ) ging diesmal erfreulicherweise nonstop, ohne Zwischenaufenthalt in Colombo, nach Male.
Es herrschte freie Platzwahl, da die Maschine nur zu 50% ausgelastet war.
Über den Bordservice brauchen wir glaube ich keine weiteren Worte zu verlieren; gewohnt desinteressiert und miesepetrig….

Bei Ankunft in Male durchwachsenes Wetter, aber die Zollformalitäten gingen zügig voran und auch das Gepäck konnte schnell vom Band abgeholt werden.

Auch der Transfer ging schnell über die Bühne, so dass wir schon nach ca. 1 Stunde auf „unserer“ Insel eintrafen. Wie immer begrüßten uns zuerst die tieffliegenden Wellensittiche und danach die Rezeption mit den Meldeformularen.

Leider bekamen wir trotz Voranfrage nicht einen der Wunschbungalows, sondern Bungalow Nr. 109, der im 3er Block etwas zurückversetzt vom Strand hinter der dortigen Bar steht. Auf dem Zimmer erwartete uns eine Flasche franz. Rotwein, den alle Repeater bekommen….

Die Insel war komplett ausgebucht, so dass wir erst 2 Tage später in Bungi 128 umziehen konnten.

Die traumhaft gelegenen Bungalows 117, 122, 124, 126 wären erst ein paar Tage später frei geworden. Wir hätten dann nochmals wechseln können, aber einmal Zimmerwechsel ist genug….Ausserdem freute sich Member Doreen schon so auf diesen tollen Bungi

Hinterher stellte sich die neue Bungiwahl als Richtig heraus, da alle oben genannten Bungis 2x am Tag regelrecht abgesoffen sind; gegen Ende unseres Urlaubs auch noch die Bungalows 123, 125, 127, 130, 131.
Selbst unser Zimmer, 128, musste die letzten Tage flutsicher geschützt werden……… Aber dazu später mehr……

Gleich nach unserer Ankunft trafen wir Elblupp und Anita, die liebenswerter weise schon vorab dafür gesorgt haben, dass wir einen gemeinsamen Tisch im Restaurant hatten.

Wir haben ja letztes Jahr schon einen ausführlichen Reisebericht verfasst; eigentlich trifft alles davon auch dieses Jahr wieder zu, so dass wir uns nun mehr oder weniger auf die Unterschiede hierzu beschränken möchten.

Essen Topp, wobei letztes Jahr die Auswahl noch ein bisschen besser war.

Zum All Inklusive ist zu sagen, dass bei den Cocktails tatsächlich Unterschiede zu den zu zahlenden Drinks gemacht werden. Die All Inklusive Drinks werden allesamt kleiner und etwas liebloser zubereitet; auch zum Teil verwässerter ??? AI Drinks meist mit Tütensäften, die „Zahldrinks“ dagegen mit frischen Säften hergestellt.

Eine Ausnahme gibt es allerdings; der leckerste Drink, der „Thulhagiri Dream“ ist bei beiden Varianten gleich.

Keine Unterschiede dagegen konnten wir bei dem Service feststellen; alle Gäste wurden gleich schnell und gut bedient.

Überhaupt sind alle Angestellten wieder sehr freundlich, hilfsbereit und aufmerksam gewesen und ließen keine Wünsche unerfüllt.

Auch waren dieses Jahr einige Familien mit Kindern anwesend, was jedoch nicht gestört hat; im Gegenteil. Ganz herzig war die kleine Reese, die mit Ihren Eltern aus Schottland angereist war.

Überhaupt war dieses Jahr die Insel richtig „Multikulti“ besucht.
Deutsche, Schweizer, Österreicher, Holländer, Sri Lankesen, auch eine nette türkische Familie aus Leonberg mit Kind.

Vor allem die Holländer haben mit einer Freundlichkeit und Feierlaune, vor Allem bei den Fussballspielen, die auf Großleinwand per Beamer übertragen wurden, überrascht.

Tja und nun zum Wetter…….

So spät waren wir noch nie auf den Malediven, und werden es wohl auch nicht mehr sein.

Während Elblupp seine ersten 2Wochen bei schönstem Wetter genießen konnte, drehte sich bei unserer Ankunft das Wetter extremst…… ( Bluppi meinte ich sei schuld )

Während am Ankunfts- und dem nachfolgenden Tag das Wetter noch einigermassen schön war begann es nun zu Regnen und zu Stürmen, und das manchmal oder meistens den ganzen Tag. Oft war das Wetter am Morgen für 2 Stunden schön, aber so ab spätestens 12.00 Uhr ging’s dann so richtig ab!

Sturm und extreme Flutstände trieben das Wasser bedrohlich auf den Strand, der an einigen Stellen erheblich gelitten hat, oder gar gänzlich abgetragen wurde.

Wir hatten vor unserem Bungalow eine kleine Flutmauer, die ins Meer hinausragt.

Links und rechts davon verlor der Strand fast 1 Meter an Höhe, wurde dann gänzlich abgetragen und die Wellen könnten dann ungestört in die Bungis schwappen.

Lediglich Holzdielen vorm Terasseneingang, und selbstgegrabene Sandwälle boten Überflutungsschutz.

Der Sand, der vor den 130´ ern abgetragen wurde sammelte sich jedoch vor dem Flutwall bei den 140ern, sodass an einigen Stellen, wo die berühmte „Mauer“ steht diese nun mit Sand bedeckt war, und hier ein neuer Strand entstand.

Dann, am 21.6. dann ein ganz besonderes Naturschauspiel, das wohl sehr ungewöhnllich auf den Malediven zu sein scheint…….

Ein kleiner Tornado, wirbelte übers Meer, der sich sich im Zentrum kreisförmig schäumend und drehend auf die Insel zubewegte. Zum Glück bog er kurz vor dem Strand ab, aber trotzdem richtete der Sturm einigen Schaden an.

Der große strohbedeckte Sonnenschirm mit dem dicken Holzstamm vor der Beach Bar knickte einfach ab; wie ein Streichholz das man zerbricht.

Der Topcat Catamaran segelte durch die Luft und verkeilte sich dann am Steg bei den Wasserbungalows.

Das Strohdach beim Coffee Shop hielt dem Sturm auch nicht stand.

Laut den Angestellten hat es solche Flutstände, Wellen und Stürme seit 5 Jahren nicht mehr gegeben, und auch wurden seit dem Tsunami nicht so viele Zimmer geflutet…

Einige Bewohner der Wasserbungalows wollen nie mehr in ein Solches, da es jede Nacht heftig stürmte und Ihnen die Holzbauweise nicht gerade einen sicheren Eindruck machte. Die Wasserbungalows bekamen kein Wasser vom Meer ab, aber dafür genügend Regenwasser, dass durch den Sturm bedingt durch jeden Spalt ins Zimmer eingetreten sein soll….. Auch hier wurde oft ausgiebig Wasser rausgewischt…

Die letzten 4 Tage herrschte dagegen wieder schönes Wetter, wenn auch zeitweise recht stürmisch.

Am letzten Abend dann endlich das ersehnte Candle Light Dinner; aber auch das wurde beim Hauptgang dann „vom Winde verweht“ bevor es auch hier wieder heftigst zu schütten anfing.

Man kann es nicht glauben wenn man es nicht selbst miterlebt hat. Eben noch schönstes Wetter, dann innerhalb von Minuten frischt der Wind auf, Temperatursturz von bis zu 10 Grad, das Meer schäumt und dann ist es dunkel und es schüttet ohne Unterlass….

Aufgrund des Wetters habe ich dann auch nicht so viele Tauchgänge wie gewohnt gemacht, da die Sicht dementsprechend schlecht war. Stellenweise betrug die Sicht nur 5-10 Meter, und in 25 Metern war´s richtig dunkel.

Die Tauchbasis war wie gewohnt kompetent, freundlich und super organisiert, auch wenn leider „Icke“ zu dieser Zeit im Urlaub war.

Die Basenleitung wurde stellvertretend von Nanni übernommen.

Überhaupt waren nicht so viele Taucher anwesend; während unsers Urlaubs war die Maximalzahl der Taucher auf dem Boot 12.

Meistens jedoch nur 5-9 Personen.

Wenn jemand gar alleine auf der Insel weilt und ein Non Limit Package hat kann es schon frustrierend sein, wenn keiner am Hausriff tauchen will und man ohne den obligatorischen Buddy dasteht….

Ach ja, ein Erlebnis ist auch noch erzählenswert.

Wir hatten das „Glück“ den Insel Eigentümer 4 Tage zu ertragen……

Etwas sonderlich der Mann….
Gäste mussten ihren Tisch im Restaurant wechseln, da dies sein „Stammtisch“ war. Kam der Chef mussten bei dem kleinsten Hauch von Wind die Schutzjalousien heruntergelassen werden. Aber anstatt zu essen setzte er sich immer nur hin und steckte sich eine dicke Davidoff Zigarre an und nebelte den Raum so richtig ein, ohne Rücksicht auf die anderen Gäste.
Kein sehr feiner Zug trotz einer zweifelsohne feinen Tabakmischung……

Na ja, wem 2 Inseln ( Thulha und Angaga ) „gehören“ ist wohl alles erlaubt.

Am letzten Tag dann deckten wir uns natürlich noch mit den obligatorischen Souvenirs im dortigen Shop ein. Es stimmt; die Preise dort sind super günstig und liegen vielfach nur bei 40-50 % der Preise auf den Einheimischen Inseln oder Male.

Danach dann noch der Gang zum Zahlmeister, der dieses Mal jedoch sehr freundlich war, lächelte und ein „Danke“ aussprach…… Hat er etwa unseren Fred mitgelesen?

Dann unsere Abreise am 28.6. bei brüllender Hitze und schönstem Wetter.

Transfer zum Flughafen 9.30 Uhr, Abflug 12.30 Uhr.
Auch dieser Flug wieder nonstop, mit einer, bis auf eine Ausnahme, mal wirklich netten und hilfsbereiten Crew, die jederzeit für Wünsche und Fragen ein offenes Ohr fand. Na bitte LTU, geht doch………

Leider gingen die 2 Wochen, trotz des schlechten Wetters mal wieder viel zu schnell vorbei, aber bis zum nächsten Mal wird es hoffentlich nicht zu lange dauern.

Ich glaube wir knacken nächstes Jahr einen neuen Rekord. Nämlich zum dritten Mal an ein und den selben Platz zu fahren, weil diese Insel ist wirklich ein paradiesisches Kleinod, von dem wir nicht genug bekommen können.

Ein kleiner Hinderungsgrund könnte vielleicht sein, dass auch diese Insel in andere preisliche Dimensionen abdriftet, sollte das, was wir gehört haben, eintreffen: ein SPA soll errichtet werden. Und was sich dann preislich ändert kennt man zur Genüge…………

P.S.

Hier noch ein paar Bungalow Tipps:

117,122,124,126 traumhafte Lage, von der Terasse direkt ins Meer.
117 und 122 mit einer „Privatpalme“
123,125,127 leicht zurückversetzt, im gleichen Abschnitt, auch mit herrlichem Meeresblick. 128 dank Strauch davor schön schattig, zum „Privatstrand“ der Bungalows 124,125,126,127 nur 5 Meter.


101 neben Eignervilla, stand allone, schön gelegen
102,103,104 ebenfalls Einzelbungalows, gute Lage,
105,106,107 3er Block, schattig, etwas zurückversetzt, auch gute Lage
108,109,110, sowie 111,112,113 je 3er , schattig, auch gute Lage
132-135 sehr schattig, Blick auf Sträucher nicht ganz so optimal gelegen

TUI und Meiers buchen ihre Economy bzw. Standarts ab den 140er Nummern,
dort wo der „Mauerberich ist.
Wer in die Anderen möchte muß hier „DeLuxe“ buchen !!!

Bei Überbuchungen ( ja, auch Thulha ist, hinter vorgehaltener Hand, auch davon betroffen ) gibt es 2 Doppelstockbungalows hinter den Bungis 108,109,110 und die Besitzervilla.

( Alleine diese Woche 27. KW ´06 wurden 6 Bungalows doppelt belegt…. Pech, wer gerade jetzt davon betroffen ist )

 


 

Reisebericht Thulhagiri vom 20.05. – 03.06.2006

Flug:
Wir sind mit Sri Lankan geflogen. Der Service ist sehr gut. Sehr freundliche und hübsche Stewardessen. Essen schmeckt 1 a. Allerdings sind die Flugzeiten nicht besonders toll. Die gesamte Rückreise vom Bootstransfer zum Flughafen Male bis zum Frankfurter Flughafen dauerte 22 Stunden!!! Der Rückflug ging über Paris, was wir vorher nicht wußten. Dort mußten wir knapp 2 Stunden im Flugzeug ausharren, bis die Franzosen ausgestiegen waren und die Maschine gereinigt wurde.

Insel:
Die Insel ist sehr schön. Wunderschön bepflanzt mit vielen bunten Blumen. Oft flitzen Geckos und kleine Echsen über den Weg. Gegenüber der Rezeption in den Palmen haben die Wellensittiche ihre kleinen aus Kokosnüssen bestehenden Häuschen. Die oft erwähnte kleine Mauer der Insel haben wir nicht als so schlimm empfunden. Was schlimm war, waren die vielen Zigarettenkippen, die besonders an der Tauchschule (an der auch ein Aschenbecher steht) lagen. Vereinzelt waren auch an unserem Strandabschnitt Kippen. Angeschwemmt wurden u. a. Plastikflaschen und Chipstüten, die von unachtsamen Urlaubern stammten. Für leichte Abwechslung sorgen ein Kicker und 2 Tischtennisplatten. Außerdem ist eine Dart-Scheibe vorhanden. Die Insel wurde alle paar Tage mit Pestiziden gegen Moskitos eingenebelt. Am Abend ist es dann ratsam, das Besteck nochmal nachzupolieren, weil auch das komplette Restaurant eingenebelt wurde, obwohl die Tische bereits gedeckt waren, wie wir am Abreisetag sahen.

Bungalow:
Wir hatten Deluxe-Bungalow 122. Dieser hatte direkten Meerblick. Uns wurde auch 132 bei der Ankunft angeboten, aber dort hätten wir nur auf einen Strauch geguckt. Die Ausstattung hat uns gut gefallen. Auf dem Zimmer befindet sich immer eine Thermoskanne mit frischem Wasser. Leider hatten wir kein maledivisches Bad. Trotzdem war eine fensterähnliche Öffnung im Bad durch die alle bis ca. 5 cm großen Tiere durch kamen die in unseren Bungalow gelangen wollten. Zu den Tieren gehörten nicht nur süße Geckos, sondern auch 9 weniger süße Kakerlaken. Wahrscheinlich ebnete nicht nur die fensterähnliche Öffnung im Bad ihnen den Zutritt, sondern auch das schlecht isolierte Dach. Dort waren wohl einige Lücken, zwischen dem von außen gedeckten Strohdach und der innen geflochtenen Decke. Dadurch hatten wir einige schlaflose Nächte. Dem Roomboy, der auch sehr freundlich war, teilten wir dies mit, er hat auch mit Insektenmittel gesprüht, aber viel gebracht hat das nicht.

Bar und Unterhaltung:
Die Bar war sehr schön und gemütlich. Die Band hat absolut super gespielt und gesungen. Das Crab-Race besonders der Moderator war ganz witzig.

Essen:
Das Essen war sehr lecker. Sicher wiederholte sich das Essen häufiger, aber durch die große Auswahl, relativierte sich das. Einige Plätze waren sehr romantisch direkt über dem Meer. Was uns im Restaurant sehr gestört hat war, daß, wie mittlerweile weltweit üblich, kein Rauchverbot herrschte. Denn anscheinend war die Insel von 90% Rauchern belegt. Das Restaurant ist zwar an den Seiten offen und hatte mehrere Deckenventilatoren, aber die Anzahl der Raucher war während des Essens teilweise so hoch, daß es bei weitem nicht ausreichte. Es gab tatsächlich Leute, die rauchten vor dem Essen, nach der Vorspeise, nach der Hauptspeise und natürlich nach dem Dessert. So kamen wir leider nicht allzu häufig dazu die köstlichen, einheimischen Gewürze zu genießen. Unser Kellner Abdullah war sehr nett und fieberte auch bereits der WM entgegen. Vielleicht vergas er deswegen ab und zu unsere Teller abzuräumen. Die Vorspeisen-Teller standen beim Dessert immer noch auf dem Tisch.

Ausflüge:
Wir haben am „Night Fishing“ teilgenommen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Ein Bootsführer hat sogar einen ca. 80 cm großen Babyhai aus dem Wasser gezogen. Dieser wurde natürlich unbeschadet sofort wieder zurück ins Meer geworfen. Gefangen haben wir verschiedene Arten von Barschen. Am nächsten Abend wurden sie uns gegrillt serviert und schmeckten super. Der Schnorchelausflug war wohl nicht so toll, wie wir von unseren Tischnachbarn erfuhren.

Hausriff:
Das Hausriff liegt ca. 400 Meter vor der Insel. Es dauert also schon ein paar Minuten, bis man dort ankommt. Dies ist aber bereits im TUI-Katalog beschrieben. Gesehen haben wir u.a. eine Muräne, Kalamare, Flötenfische, Drückerfische, Nasendoktorfische usw. Allerdings hat uns das Hausriff der Insel Helengeli besser gefallen. Dort sah man noch mehr Fischschwärme.

Fazit:
Insgesamt hat uns der Urlaub ganz gut gefallen. Störend waren die Raucherorgien beim Essen, die Kakerlaken im Zimmer und die teilweise lauten Badegäste.

Britta und Marco


 

Reisebericht Thulagiri

Reisetermin 10.05. – 26.05.2006
Reiseveranstalter: TUI
Reiseleitung vor Ort: Katrin, sehr nett, kann man auch mal außerhalb ihrer Dienstzeiten ansprechen,

Flug:
Emirates, Economy-Class – viel, viel Beinfreiheit, tolles Onboard-Entertainment-System, gute und ausreichende Verpflegung - wenn möglich buchen wir nur noch Linie und nie mehr Charter

Lage Bungalow:
wer nicht hinter die Mauer will, unbedingt versuchen einen anderen zu reservieren. Wir bekamen zuerst Nr. 147 (voll hinter der Mauer) und konnten nach heftigen Protesten unsererseits erst 4 Tage später in Nr. 125 umziehen, da die Insel ausgebucht war. Nr. 125 war dann für unsere Begriffe auch schön gelegen, an einem fast als privat zu bezeichnenden Strandabschnitt zusammen mit Nr. 124 und Nr. 126. Nr. 125 liegt im Vergleich zu den beiden anderen etwas weiter zurück und ist dadurch auch deutlich windgeschützter. Nachdem es ein paar Mal doch recht heftig windig war, fanden wir das soweit ganz angenehm. Die Aussicht auf den Strand ist andererseits von 124 und 126 aus besser.

Deluxe-Bungalow innen:
ausreichend groß, angenehm hartes Doppelbett, hübsche Bambusmöbel, großzügige Dusche, Klimaanlage, Fernseher (wer’s braucht), Kühlschrank, großer Kleiderschrank, 2 Sessel, Tisch, Hocker.

immer tiptop sauber, guter Roomservice, Handtücher wurden täglich gewechselt, Bettwäsche und Strandlaken ca. alle 2-3 Tage
insgesamt sehr schön, uns hat der Bungalow gefallen.

Bar:
gemütliche Sitzgruppen, die bei Bedarf zusammen gestellt werden, Sandfußboden,

Da wir nicht so viel Alkohol trinken haben wir uns eher an die frisch gepressten Säfte und die alkoholfreien Cocktails gehalten An der Bar könnten mehr Getränke verkaufen werden, wenn die Kellner etwas schneller wären, aber wir sind nicht verdurstet.

Abendunterhaltung je Woche: 1x Tauchvideo, 1x Wassersportvideo, 1x Krabbenrenner, 1x Live-Band (Amazonas …-super gut die Jungs und das Mädel – haben wir uns auch wirklich beide Male angesehen), 1x Zauberer (war nicht so unser Fall)

An der Strandbar waren wir nur zweimal zum Eis holen, daher kann ich darüber nichts weiter erzählen.

Restaurant.
Wie auch die Bar mit Sandfußboden. Unser Kellner Nissam war recht flott und auch immer mal zu einem Späßchen aufgelegt.

Frühstücksbuffet:
Toastbrot, 2-3 verschiedene Sorten (meist süße) Brötchen, frische kleine Stückchen (Crossaint etc.), Honig, 4-5 Marmaladen, 2 Sorten Käse, 2-3 Sorten Wurst, Eierstation (frisch nach Wunsch zubereitete Omeletts, Spiegeleier), Waffeln, Crepes, French Toast, Kuchen, Joghurt, div. Cerealien zum selber mischen, frisches Obst (Melone, Papaya, Mango, Ananas) für die asiatischen Gäste Reis mit einem Currygericht, und dann gab es noch was, was nach gebackenen Bohnen aussah. Kaffee (meist recht kräftig), 2 Säfte, Tee, Milch

Im Prinzip die typische Auswahl, die wir aus verschiedenen Hotels in südlichen Ländern kennen.

Mittagessen:
jede Menge Salate, Nudeln, Reis, Kartoffeln in je 2 Variationen als Beilage, diverse Fleisch- Fisch und Geflügelstücke, verschiedene Currygerichte, asiatisches (z.B. Chicken mit Sweet-Chili-Sauce), 1 Nudelgericht, Fleisch und Fisch frisch vom Grill, frisches Obst, diverse Kuchen, immer mal wieder Mousse au chocolate

Abendessen:
ähnlich wie das Mittagessen, jedoch mit mehr Auswahl. Statt der Grillstation gab es dann von den Köchen frisch tranchierte „Fleischstücke“ jeweils 1x Fleisch bzw. Geflügel (z.B, Truthahnbraten, Roastbeef, Krustenbraten …) und 1x Fisch (was das auch immer für Riesenfische waren, die da zerlegt wurden).

Wir fanden alles ausnahmslos sehr sehr sehr lecker und haben (leider) . Man sollte es allerdings in der Regel etwas besser gewürzt mögen, sonst wird schnell vieles

Die Getränkepreise fanden wir insgesamt sehr moderat, z.B. 0,33 Cola 2 US$, 1,5 ltr. stilles Wasser für 3,30 US$, Orangensaft aus dem Tetrapack 2,50 US$, frisch gepresster O-Saft 5,50 US$, Cocktails meist zwischen 6 – 9 US$. Zusammen haben wir in 15 Tagen rund 460 US$ für Getränke ausgegeben. AI für 30 US$ pro Person und Tag hätte sich für uns wirklich nicht gelohnt. Dazu kamen noch ein paar Dollars für die Internet-Nutzung (improvisiert, 1 Computer in der hintersten Ecke des Büros hinter der Rezeption, war aber o.k.), Souveniershop (meist billiger als auf Male) und die Ausflugskosten nach Male (haben wir jetzt einmal gesehen, muss ich in den nächsten mindestens 10 Jahren nicht mehr hin).

Schnorcheln:
In der Lagune war das Wasser meist recht trüb, daher zum Schnorcheln nicht so berauschend. Am Besten war es noch direkt an der inneren Riffkante. In der Lagune selbst gab es eher weniger zu sehen.

Am Hausriff wurden wir dann entschädigt mit Muränen, Adlerrochen, Wasserschildkröte, Papageienfische, Doktorfische, Riesen-Drücker und alle möglichen anderen Drückerfischen, Flötenfische, Trompetenfische, Barsche, Nashornfische, irgendeine Tintenfischart, Mördermuschel usw. usw.

Schön war es, dass sich die Korallen so langsam wieder erholen. Wir haben jedenfalls deutlich mehr Riffbewuchs gesehen als noch vor 2 Jahren auf Sun Island.

Wetter:
In den 15 Tagen hat es tagsüber einmal zur Frühstückszeit ca. 30 Minuten lang etwas heftiger geschüttet. Ansonsten an zwei Tagen hin und wieder etwas getröpfelt (mitunter bei strahlendem Sonnenschein). 1 Tag war komplett bedeckt und sehr sehr windig, die Erholung von der Sonne hat unserer Haut aber auch gut getan. Ansonsten typisches Inselwetter Sonne mit ein paar Wölkchen, die immer mal wieder kurz für etwas Schatten gesorgt haben. Nur am Horizont gab es eine bestimmte Stelle, wo es fast täglich nach Regen ausgesehen hat (gut das wir nicht dort Urlaub gemacht haben J)

Leider gingen auch diese 15 Tage wieder viel zu schnell vorbei und wir mussten schweren Herzens unsere Koffer packen. Da unser Flug nach Dubai um 02.20 Uhr in Male abging, wurden wir um 23.00 Uhr von der Insel mit dem Boot übergesetzt. Bis zu dieser Uhrzeit hatten wir auch noch unser Zimmer.

Fazit:
Wieder ein wunderschöner Urlaub an einem der schönsten Plätze der Welt.

Thulagiri behalten wir als Kleinod mit viel Charme in Erinnerung. Die Einrichtungen und der Zustand der Insel entsprechen den in den Reisekatalogen angegebenen 3,5 – 4 Sternen. Die Küche hat unserer Meinung nach einen guten Stern mehr verdient.

Die Malediven sehen uns auf jeden Fall wieder, so in etwa 2 Jahren.

Weitere Fragen beantworten wir gerne. Einfach eine Email an cv.eschborn at gmx.de

Eigentlich wollte ich mich etwas kürzer fassen, da es in letzter Zeit schon ein paar ausführliche Berichte gegeben hat, aber irgendwie ist mir das nicht so gelungen. Sorry J

Euer Forums-Mitglied SI_Fan


 

Reisebericht Thulhaagiri 21. - 28. Mai 2006

Im folgenden mein Bericht über den Aufenthalt in Thulhaagiri. Geschrieben von Forumsmitglied "arnaoutchot".

Einleitung
Es gibt über Thulhaagiri schon recht viele (auch aktuelle) Reiseberichte, deswegen will ich im Nachfolgenden versuchen, Redundanzen zu vermeiden und meine Eindrücke möglichst kurz gefasst wiedergeben. Um es vorwegzunehmen: Es hat uns ausgezeichnet gefallen und es gab unseres Erachtens nichts Wesentliches zu kritisieren, insofern schliessen wir uns generell allen positiven Kommentaren unserer Vorredner an.

Fakten: Reisezeitraum 21. - 28. Mai 2006, Reiseveranstalter TUI, wir m & w, Deutsche, beide 43 J., Wasserbungalow, Vollpension, keine Taucher, zum ersten Mal auf den Malediven.

Anreise
LTU-Flug ab München, eng, mieser Fraß, mittelmässiger Service, aber: Direkt und schnell. 20 Uhr ab in München, 8.10 Uhr Ortszeit Landung in Male. Es muss jeder selbst entscheiden, wir würden aber wohl ein nächstes Mal eine längere, aber bequemere Anreise mit einer Linienfluggesellschaft wählen. Die Verbindung vom Flughafen zum Resort ist vorbildlich, zwischen Touchdown des Flugzeugs und Ankunft an der Rezeption der Insel vergingen lediglich 90 Minuten (also für Koffer, Zoll, Empfang durch Reiseleitung und Bootsfahrt !).

Lage
Lage von Thulhaagiri ideal in der Mitte des Nord Male Atolls, nah zum Flughafen, aber weit genug weg, um von den Fliegern nicht gestört zu werden. Die Insel scheint relativ naturbelassen, die Wasserbungalows sind weit in die Lagune hinausgebaut (nicht wie in anderen Resorts, wo sie gerade mal 5 Meter vom Strand weg sind). Das hat uns gut gefallen.

Unterkunft
Wir hatten uns Wasserbungalow 215 - 217 gewünscht und ohne grosses Forcieren 217 bekommen, den alleräussersten. Meines Erachtens der König der Wasserbungalows !!! Die Wasserbungalows sind achteckig, innen nicht besonders gross und funktional eingerichtet (Doppelbett mit Moskitonetz [nie gebraucht], 2 Sessel, Tisch mit Glasplatte und freiem Blick nach unten, Fernseher [ebenfalls nie gebraucht]. Bad mit Dusche, Wanne und zwei Waschbecken. Bad ist nicht offen, aber hat eine extra Tür auf die Terrasse, was sehr praktisch ist, wenn man nass aus dem Meer kommt. Auf der Terasse stehen zwei Teak-Liegen mit bequemen Auflagen und ein etwas kleiner Sonnenschirm (ist aber w/ Wind wohl nötig, ein größerer Schirm würde zu leicht wegfliegen). Ab etwa 12 Uhr war es schattig auf der Terasse, da sie Sonne dann hinter dem Bungalow steht, zuvor ist es ziemlich heiss. Langschläfer sollten sich Schlafbrillen oder so mitbringen, ab 6 Uhr steigt die Sonne auf und scheit gnadenlos in den Bungalow, die dünnen Vorhänge nützen da nicht viel. Die Klimaanlage ist nicht besonders leistungsfähig, wir haben es nie wirklich kühl gekriegt in der Bude. Aber wer keine Hitze verträgt, hat auf den Malediven ohnehin ein Problem.

Essen
Essensbuffets steigern sich qualitativ im Verlauf des Tages (Frühstück > Mittagessen > Abendessen). Ich denke, ich habe sowohl privat alsauch beruflich schon einiges gesehen, und kann nur sagen, daß das Essen vollkommen in Ordnung ist. Um es auf einen Nenner zu bringen: 4 Sterne steht drauf, 4 Sterne ist drin !!! Es war immer eine gute Mischung aus landesüblichen Sachen (Curries, Chilies [die Meat Balls waren sogar richtig scharf !!] und dem österreichischen Einschlag des Chefs (Nach- bzw. Mehlspeisen). Es stimmt schon, es ist nicht sooo abwechslungsreich, aber in einer Woche haben wir uns nicht gelangweilt und immer wieder etwas Neues entdeckt und wir hätten auch eine zweite Woche sicherlich noch genossen. All-Inclusive lohnt sich m.E. nicht, kostet bei zwei Personen Aufzahlung von USD 60 pro Tag. Da muss man schon erheblich Cocktails am Abend trinken, um das rauszuholen. Wir sind keine Kostverächter und haben uns jeden Abend 1 - 2 Cocktails gegönnt, und sind trotzdem auf im Schnitt nur USD 40 pro Tag zusammen gekommen.

Wasser- und anderer Sport
Ein überragender Vorteil des Wasserbungalows 217 ist die absolute Nähe zum Aussenriff und den bilderbuchartigen Riff-Vorgarten direkt vor der Terrasse. Das erlaubt Schnorcheln direkt vor der Haustür. Bei hohem Wasserstand konnte man sich sogar schön durch das Riff schlängeln, natürlich ohne etwas zu berühren oder vor allem sich zu verletzen. Letzteres ist wirklich sehr leicht möglich, ich habe in der Woche jede Menge humpelnde und bandagierte Gäste gesehen und ich selbst hab mir den großen Zeh aufgerissen, als ich nur mal schnell auf der Treppe des Bungalows eingetaucht bin. Badeschuhe sind Pflicht !!! Merke: Im Salzwasser heilt alles sehr langsam !!! Am Inselstrand ist das Riff ganz schön weit aussen (etwa 200 m, meist gegen die Strömung), dafür wird man aber von einer atemberaubenden Meeresfauna und -flora belohnt. Die Tauschschule war beim Verleih von Schnorchelequipment nett und kompetent. Preis für Maske, Schnorchel und Flossen betrug USD 7 pro Tag, die Sachen waren i.O.

Zu Tauchen und "Überwasser"-Sport kann ich nichts sagen, es gab jedoch einiges an Angebot. In allen Katalogen und Prospekten sowie auf der Homepage der Insel ist von Beach-Volleyball die Rede, das ist aber nicht vorhanden, der früher dafür wohl vorgesehene Platz wird von den Angestellten als Fussballfeld verwendet. Dafür gibt es ein kleines Fitness-Center, das in den o.g. Informationsquellen nirgends aufscheint. Ist nicht Grossartiges, aber für ein paar Hantelübungen reicht es aus. Es gibt zwei neu aussehende Tischtennis-Platte und ebenfalls neue brauchbare Schläger.

Service / Unterhaltung
Die Belegschaft war stets bemüht, die Gäste zu versorgen und abends zu unterhalten (Crab Race, Zaubershow, Live Music, Filme). Wer aber Animation erwartet, ist fehl am Platz. Etwas gefährlich ist die Tatsache, daß man bei Ankunft im Restaurant einen Tisch zugewiesen bekommt , den man zusammen mit dem dafür zuständigen Ober den ganzen Aufenthalt behält. Da kann man ziemlich leicht die Arschkarte ziehen. Wie man das aber beeinflussen kann, weiss ich ehrlich gesagt auch nicht. Wahrscheinlich nur durch Beschweren. Wir hatten auch hier Glück. Kurios ist noch die Bezahlung der Getränkerechnung am Schluss des Urlaubs: Man wird förmlich "zum Verhör" in das Büro des Rezeptionschefs zediert, der mit steinerner Miene das Geld der Gäste entgegennimmt, ohne wirklich dem zahlenden Gast ein geringfügiges Gefühl der Dankbarkeit zu vermitteln. Naja, vielleicht hatte er auch nur einen schlechten Tag.

Ausflüge
Den Halbtagesausflug nach Male mit dem Dhoni haben wir mitgemacht. Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht. Kostet USD 20 pro Person zzgl. 10 % Service Charge, die im übrigen auf alles aufgeschlagen wird. In Male wird einem ein "Führer" beigestellt, den wir glücklicherweise nach einer halben Stunde ausbezahlen konnten, andere Gäste trapptern die ganzen drei Stunden des Aufenthalts nur hinter dem Führer her. Male selber ist eine lebhafte Handelsstadt (schon seit dem Mittelalter, siehe Charakter des Fisch- oder Obstmarkts) und bietet an touristischen Sehenswürdigkeiten eher wenig. Die Regierungsgebäude sind von grimmig aussehenden Soldaten bewacht, die wahrscheinlich nur darauf warten, dass man mal einen falschen Kamerawinkel wählt (das Fotografieren der Regierungsgebäude ist strengstens untersagt). Wer Gewürze kaufen will, zahlt übrigens in den Supermärkten ungefähr ein Drittel desjenigen Preises, der auf dem Obstmarkt verlangt wird. Andere Ausflüge haben wir aufgrund der Kürze unseres Aufenthalts nicht gemacht, Island-Hopping oder Schnorchel-Tour klangen aber reizvoll.

Fazit
Schöne, naturbelassene 4-Sterne Insel mit traumhaften Wasserbungalows und ausgesprochen guter Küche. Wir würden sofort wieder hinfahren. Wer noch Fragen hat, möge an Forumsmitglied "arnaoutchot" eine PM schicken.



 

Wir waren vom 4. bis zum 11. Mai 2006 auf Thulagiri. Flug ging am 3.5 mit Emirates. Service, Essen und Flugzeug waren absolut spitze – viel besser als der LTU Flug im letzten Jahr! Allerdings war es sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug so, dass die Maschine von Frankfurt nach Dubai bzw. Dubai nach Frankfurt eine modernere war als bei den Flügen Dubai – Male und Male – Dubai. Letztere hatte kleinere Monitore und außerdem war die Beinfreiheit maximal drei Zentimeter mehr als in den LTU-Maschinen. Bei den besseren Emirates Fliegern sind es in der Economy Class hingegen bestimmt zehn Zentimeter mehr Beinfreiheit! Wir werden jedenfalls nur noch Emirates fliegen, auch wenn die Flugzeiten ziemlich schlecht sind. Neben dem besseren Essen und der Beinfreiheit bieten die Flugzeiten aber auch einen gewissen Vorteil: Man ist zwei komplette Tage auf der Insel, und muss aber hierfür keine weitere Übernachtung bezahlen! Transfer war von Thulagiri um 23 Uhr Nachts möglich. Hierzu auch gleich etwas Negatives: Obwohl Bungis frei waren, wollte man uns keinen für den verbleibenden Tag anbieten (unseren mussten wir um 12 Uhr räumen). Begründung: Um 0 Uhr kämen neue Gäste und der müsste vorher noch sauber gemacht werden. Als ob man das nicht noch locker hinbekommen würde, wenn wir um halb 11 aus dem Bungi raus wären…

Nun aber zum eigentlichen Urlaub

Insel:
Die Insel ist sehr gepflegt und unheimlich schön. Es gibt ein paar Fischteiche, die wohl aber auch eine gute Brutstätte für Stechmücken sind. Trotz Autan haben wir ziemliche viele Stiche abbekommen. Ansonsten gibt es sehr hohe Palmen, weißen Sandstrand und absolut türkises Wasser. Am großen Strand weht wohl immer ein recht starker Wind, was aber eigentlich gut ist: Er bringt Abkühlung und ermöglicht einem das Windsurfen. Es ist immer sehr wenig los gewesen am Strand, obwohl die Insel nahezu ausgebucht war, weshalb man sich fast wie auf einer einsamen Insel gefühlt hat. Toll sind die Wellensittiche, die auf der Insel leben!

Bungi:
Es gibt Economy-, Deluxe- und Wasserbungis. Wir hatten einen Deluxebungi und waren sehr zufrieden. Schöne Einrichtung mit Bambus, großes Bett, gute Matratze, große Spiegel, großes Bad mit eigenem Eingang, so dass man das Zimmer nicht voller Sand macht, wenn man vom Strand kommt. Zimmer war sehr sauber. Insekten hatten wir zwei Kakerlaken, ein paar wenige Ameisen und Tausendfüßler sowie ab und an ein Gecko im Zimmer, was ja aber nichts macht. Es gibt auch einen Fernseher mit 50 Zentimeter Diagonale, aber wer braucht das schon… Es gab allerdings Leute, die den ganzen Abend vor der Glotze verbrachten. Unverständlich! Economy haben wir auch reinschauen können: Kleiner, weniger schön. Außerdem kein zweiter Eingang direkt ins Badezimmer. Es gibt ein zweistöckiges Gebäude in dem vier Economy Bungis sind: Somit gibt es zwei Bungis auf der Insel, die im zweiten Stock sind. Ist vielleicht aber auch nett, so direkt in den Bäumen!

Essen:
Dank der anderen Berichte wussten wir, dass es beim Buffet jeden Tag das gleiche gibt. Wir hatten uns also darauf eingestellt und dachten auch, das sei schon nicht so „schlimm“.

Frühstück:
Waffeln, Mini-Pfannkuchen (Fertigteig aus der Flasche), Kuchen überzogen mit Pfannkuchenteig und gebraten. Etwa vier bis fünf Sorten süße Teilchen, Toast, zwei bis drei Sorten dunkles Brot und meist einen oder zwei Kuchen. Sechs Sorten Marmelade, Wurst, Käse, drei Sorten Joghurt, Milch, fünf oder sechs Sorten Flakes und Aprikosen aus der Dose. Außerdem Baked Beans, Würstchen, Omlett, Rührei, Spiegelei, gekochte Eier. Ebenfalls dabei war Curry (manchmal eines, manchmal auch zwei Sorten). Schließlich gab es noch frisches Obst: Ananas, Wassermelone, Papaya und eine andere Melonensorte.

Mittagessen:
Viele Salate (mindestens zehn verschiedene) und dazu „Brot“. Hier fängt unser größter Kritikpunkt schon an: Das Mittagessen war für eine 4 Sterne Insel in vielerlei Hinsicht eine Frechheit! Als „Brot“ gab es ungetoasteten Toast und die süßen Brötchen vom Frühstück. Wer isst denn das bitte zum Salat?
Hauptspeisen waren wie beim Abendessen nur weniger und außerdem wurde frisch gebraten: Thunfisch, anderer Fisch, Hühnchen und Rind.
Ebenfalls eine Frechheit war das Nachtischbuffet: Am ersten Tag war es absolut super und ähnlich dem Buffet abends. Aber dann kam die Enttäuschung: Ab dem zweiten Tag gab es Mittags exakt sieben Teller: Ein Obstsalat mit leicht angegammeltem Obst vom Frühstück. Ein Kuchen (jeden Tag gleich) mit Buttercreme. Auf den restlichen fünf Tellern befanden sich Vanillepudding und zwei bis drei Sorten Kuchen, die vom Abendessen übrig waren und entsprechend aussahen. So was darf wirklich nicht der Fall sein auf einer 4 Sterne Insel!

Abendessen:
Gleiche Salate wie beim Mittagessen mit fünf Dressings. Außerdem noch ab und zu Lachs oder Fleisch und normales Baguette. Zweimal Knoblauchbaguette.
Es gab sehr viele Hauptspeisen, die aber wie bereits gesagt, immer gleich waren: Zwei Currys, Rindfleisch mit Sahnesauce, Hühnchen und Rind süß-sauer, Schnitzel, Frühlingsrollen, zwei Sorten Reis, Kartoffeln, Schupfnudeln, Spaghetti in Abwechslung mit Lasagne, Röhrennudeln, zwei bis drei Sorten Gemüse sowie je nach Tag abwechselnd oder auch mal gar nicht gebratenen Fisch oder Schweinefleisch. Manchmal gab es auch eine Art Kroketten oder Aubergine mit Käse überbacken. Abwechselnd gab es Fisch-, Gemüse- oder Tomatensuppe.
Nachtischbuffet war sehr groß und ziemlich gut. Verschiedene Cremetorten (drei bis vier), Apfelstrudel, in Teig frittierte Kochbanenen, frisches Obst (das gleiche wie beim Frühstück), drei bis vier trockene Kuchen, Vanillepudding, Cremes und manchmal auch Pfannkuchen. Dazu außerdem frische Vanillekipferl.

Insgesamt wurden die Buffets, da es immer das gleiche gab, nach dem dritten Tag langweilig. Das ist auch der größte Kritikpunkt, neben dem teilweise sehr schlechten Mittagessen.
Der Koch ist aus Österreich, was sich auch bemerkbar macht. Allerdings muss man sagen, dass er entweder sehr schlecht kocht oder nur Anweisung zum Kochen gibt, denn die österreichischen/deutschen Gerichte sind geschmacklich oft weit davon entfernt, wie diese Sachen in Österreich schmecken würden.

Der Service war super, fast aller sehr freundlich! Lage vom Restaurant nah am Meer bzw. teils direkt darüber absolute Spitzenklasse!

Hausriff:
Leider weit vom Strand entfernt, teils muss man 100 bis über 200 Meter weit rausschwimmen, was nicht ganz wenig ist! Sonst aber sehr sehr schön und abwechslungsreich. Es gibt stellen mit Steilwänden und flachere. Haben neben den üblichen Fischen große Schildkröten, Haie, Muränen, Feuerfische, Kugel- und Kofferfische und Adlerrochen gesehen! Als Vergleich kennen wir nur das Riff von Embudu und können daher sagen: Auf Embudu gab es größere Fischschwärme und das Riff war viel näher am Strand. Dafür haben wir auf Thulagiri spektakulärere Fische sehen können!
Da wir nur geschnorchelt sind, können wir über die Tauchschule wenig sagen. Schlecht fanden wir aber, dass es keine generelle Einführung übers Schnorcheln oder Riff gibt, wie es auf Embudu der Fall ist. Leute die zum ersten Mal auf den Malediven sind, dürften sich wegen des weit entfernten Riffs und der nicht gut erkennbaren Kennzeichnung der Ausgänge schwer tun mit dem Schnorcheln. Leider gab es auch auf Thulagiri Leute, die rücksichtslos über das Riff getrampelt sind. Diesbezüglich glänzte auch die Tauschschule nicht unbedingt: Im gezeigten Unterwasserfilm sieht man deutlich, wie Leute der Tauchschule an Korallen anstoßen oder sich daran festhalten!



 

April 2006

Anreise
Am 19. April ging es endlich los, man war ich aufgeregt. Ich bin im vergangenen Jahr das erste Mal geflogen, weil ich unter Agoraphobie litt/leide…. Dementsprechend nervös sind wir dann auch zum Flughafen nach Hamburg gefahren. Wir sind mit Emirates über Dubai geflogen, was im Nachgang eine super Wahl gewesen war. Geräumige Flugzeuge (von HH fliegen die neuesten Maschinen), klasse Service, genügend Entertainment für den langen Flug. Auch der Aufenthalt von drei Stunden in Dubai war vollkommen in Ordnung, zwei Stunden rumstöbern, ein bisschen einkaufen, Beine vertreten und dann schon wieder auf zum Boarding. Kurz vor Male ergriff mich dann doch ein wenig Panik, alles hat geschlafen, die Fenster waren verdunkelt….Auch wenn ich einige böse Blicke erwartet hatte, habe ich dennoch die Rollladen hochgezogen und einen Blick in die pralle Sonne geworfen. Wie herllich.... so viele, kleine wunderschöne Inseln: Ein Traum!! Die Angst war natürlich umgehend verschwunden!

Nach der Landung in Male ging alles relativ zügig: Wir wurden von zwei netten Herren der Insel in Empfang genommen, haben noch kurz ein Wasser zur Erfrischung getrunken und dann ging es auch schon mit dem Speedboot nach Thulagiri. Die Tui Tante hatte uns irgendwie nicht aufgreifen können und kam fast ein wenig entsetzt zum Hafen geschlendert,….
Ich habe das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, so sehr hatte ich mich gefreut! Die Aufregung wuchs ins Unermessliche! Endlich, endlich waren wir dann nach einer knappen halben Stunde auf Thulagiri angekommen, schnell noch ein paar Formalitäten erledigen und ehe wir uns umsehen konnten, waren wir auch schon in unserem Bungalow: Bungi 119, unsere Unterkunft für die nächsten acht Tage!

Unterkunft:
Unser Bungalow lag leicht zurück versetzt, wir hatten aber dennoch Meerblick. Das Zimmer ist einfach, aber recht schön eingerichtet. Großes Bett, großer Spiegel, kleine Kommode, geräumiges Badezimmer mit extra Tür nach Außen. Maledivenbad hin oder her, wir haben es nicht vermisst. Geht man doch meist nur kurz zum abduschen ins Bad.

Nach dem Mittagessen haben wir uns dann doch erst noch einmal hingelegt, ich hatte vor lauter Aufregung auf dem Flug kein Auge zumachen können!

Strand:
Ich hätte nie gedacht, dass ein Strand so weiß sein kann. Nun gut, wie bereits erwähnt, habe ich noch nicht viel von der Welt gesehen. Aber dass ein Strand so blenden kann, wie beim Skilaufen in Österreich, hätte ich nicht geglaubt! Mein Freund hatte nur eine leicht getönte Sonnenbrille mit und hatte den ersten Tag wirklich Schwierigkeiten.
Wir sind gerade einmal um die gesamte Insel gelaufen. Die Abschnitte auf Seiten der Mauer fanden wir nicht wirklich schön. Muss man doch über rostige, absolut rutschige, veraltete Leitern ins Wasser….nicht gerade ansprechend. Auch die Lage der Bungalows hätte mich gestört. Strand konnte man das nicht wirklich nennen. Aber das sollte uns nicht stören, denn wir lagen an einem kleinen Strandabschnitt, direkt neben dem großen, breiten Strand,….nur unweit von der Beachbar entfernt! ;-)
Die restlichen Abschnitte der Insel sind recht schön, jedoch muss ich leider denen widersprechen, die sagen, dass man selten jemanden sieht. Zwar waren wir die ersten Tage noch relativ alleine am Strand, nachdem aber unsere Tauchernachbarn ausgezogen waren und neue hinzukamen, wurde es doch ein wenig voller am. Was mich insbesondere an dem eigentlich traumhaften Panorama gestört hatte, waren die Sandsäcke, die mit blauen Netzen gesichert waren. Hier hätte man auch eine neutralere Farbe wählen können….

Essen:
Das Frühstück war eher sperrlich, sodass wir nach drei Tagen davon abgesehen hatten, da noch hinzugehen. Eine Käsesorte, vor lauter Wärme total zerflossen, zwei Wurstsorten,….Joghurt, der nicht wirklich klasse schmeckte, ein bisschen Toast, trockenes Brot….
Allerdings war das Mittagessen dann schon wieder so umfassend, dass man froh war, wenn man morgens ein wenig mehr Platz für die Herrlichkeiten gelassen hatte! ;-) Verschiedenste Fleisch und Fischsorten, alles frisch gegrillt. Unterschiedliche Gemüsezubereitungen und Reis- und Nudelgerichte. Im Allgemeinen war alles sehr scharf und gut gewürzt. Das Abendessen war dann noch einmal umfangreicher als das Mittagessen. Nur wer nicht gerne Fisch und scharf ist, wird hier nicht voll auf seine Kosten kommen. Einmal in der Woche (sonntags) wird das Essen am Strand serviert. Das gesamte Buffet und die Tische werden ins Freie verfrachtet. Bei Kerzenlicht und Meeresrauschen kann man dann das wunderbare Essen genießen.

Auch wir hatten noch überlegt, von Vollpension auf All Inclusive zu switchen. Aber bei einem Aufpreis von $ 30 pro Nase muss man schon entsprechend viel trinken! Zumal die Coktails beim AI nicht die gleichen sind, wie wenn man sie so bestellt. Werden an und für sich die Cocktails immer mit frisch gepressten Früchten und einem guten Schuss Alkohol zubereitet, werden bei den AI Getränken Instant Säfte, und mal mehr, oder mal weniger Alkohol verwendet. Abends haben wir übrigens des Öfteren den Hauswein (1 L $9) getrunken, sehr lecker!

Schnorcheln:
Ich war ein wenig enttäuscht von dem Riff. Zwar war es gut und einfach zu erreichen, allerdings war die Farbenpracht lange nicht so schön, wie wir erwartet hatten. Fische gab es zu genüge, unser Nachbar hat sogar einen 1,5m langen Riffhai und einen Rochen gesehen. Wir leider nicht,….;-/ Trotzdem war es faszinierend zwischen den Fischschwärmen hindurch zu schwimmen und die Tiefe des Ozeans an der Riffkante zu beobachten! Zu der Tauchschule kann ich leider keine Auskunft geben, da wir (noch) keine Taucher sind.

Ausflüge:
Wir hätten soooo gerne den Schnorchelausflug mitgemacht, nur leider hatten sich für den Tag nicht genügend Leute angemeldet. Neben dem Schnorcheln wurden noch weitere Ausflüge, wie Islandhopping, Malebesuch, Nightfishing etc angeboten. Wir haben keine weiteren Ausflüge mit gemacht, da wir insgesamt nur acht Tage auf der Insel waren.

Mein Geburtstag:
Am 25. April hatte ich Geburtstag und ich war schon sehr gespannt, was mein Liebster geplant hatte! Nachdem wir morgens noch Schnorcheln waren und uns im Anschluss beim Mittag gestärkt hatten sind wir mit dem österreichischen Chefkoch (der den gesamten Tag für uns organisiert hatte), seiner Freundin und zwei Bediensteten mit dem Speedboot auf zu einem privaten Islandhopping. Ich wusste natürlich von nichts und war super gespannt! Zu erst waren wir auf Angsana. Die Insel ist von der Größe mit Thulagiri vergleichbar, der Standard vielleicht ein wenig angehobener. Wir sind nur einmal um die Insel rum und einmal quer durch. Mir hat Angsana nicht so sehr gefallen, der Strand wurde zu der Zeit an den meisten Stellen aufbereitet, sodass überall Generatoren und Pumpen zu sehen (und zu hören) waren. Auch die Bungalows sahen lange nicht so gemütlich aus. Dann ging es weiter nach Huvafen Fushi. Eine sechs Sterne Insel, die dieser Auszeichnung auch in jeder Hinsicht gerecht wird. Die Insel ist ähnlich groß wie Thulagiri, hat jedoch nur 40 Betten. Auf einen Gast kommen 3 Bedienstete. Mehrere Restaurants, ein Unterwassser Spa und weitere Luxuseinrichten runden die Insel ab. Mit großen Augen haben wir eine ausführliche Führung über die Insel genossen. Der Wahnsinn!
Im Anschluss sind wir zu einer einsamen, recht kleinen, Sandbank gefahren. Romantischer kann es kaum sein. Manfred (Chefkoch) hat uns ein super Picknick aus seiner Kühlbox gezaubert, während wir das Wasser, den Sand und den Sonnenuntergang genossen haben….ich hätte glatt da bleiben können! Ursprünglich hatte mein Liebster ein Candlelight Dinner auf einer Sandbank geplant, leider waren die Termine jedoch schon alle vergeben. Nach diesem herrlichen Ausflug hatte ich mich schon wieder auf das Abendessen gefreut. Nur ging es statt ins Restaurant auf einmal an den großen Sandstrand. Was mich hier erwartet hatte, hat mir dann letztendlich die Sprache verschlagen: Ein traumhaft gedeckter Tisch (Blumen, Wein, Kerzenlicht), umstellt mit mehreren Fackeln und abseits ein kleiner Grill. Schöner kann es wirklich nicht sein. Wir haben ganze drei Stunden diniert, von Hummer über Scampis, frischen Früchten und Salat…..es hat gar nicht mehr aufgehört. Nachdem wir am Schluss das Gefühl hatten, zum Bungalow zurückrollen zu können, fragte uns Manfred, ob wir noch einen „kleinen Kuchen“ haben wollten. Naja, was soll der Geiz, her damit: Eine super, niedliche Geburtstagstorte, in Herzform mit Rosen verziert,….ein Geschenk vom Chefkoch…..Wir haben noch zwei Tage danach davon gegessen!
Wenn ihr also Interesse an exklusiven Ausflügen habt, vergesst die Rezeption und sprecht Manfred an!

Wetter:
Was soll ich hierzu noch sagen: Jeden Tag Sonne satt, angenehmer Wind, am Abend mal ein Gewitter….

Fazit:
Mein langersehnter Traum ist in Erfüllung gegangen. Der Flug, die Unterkunft, das Essen. Alles hat gepasst. Ich könnte noch ewig weiter schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Wenn ihr also noch Fragen habt, wendet euch gerne an mich!

delanteatgmx.de

Viele Grüße an alle, die den Urlaub noch vor sich haben, oder bereits genauso von der Insel träumen, wie ich!




 

Thulagiri 22.02.06-03.03.06

Flug: Mit Amirates von Frankfurt über Dubai, das beste was einem passieren kann, super Service, bequeme Sitze ( wenn man das beim fliegen überhaupt behaupten kann ). Der Pilot hat nen guten Job gemacht.

Ankunft in Hulule: Wenn man Malediven-Anfänger ist verschlägt es einem ja hier schon die Sprache und die hinter uns liegenden 13 Std. waren direkt vergessen. Ohne Probleme wurden wir von der Tui Reiseleiterin in Empfang genommen und schon 15 Minuten später saßen wir in unserem Schnellboot. Vorbei an anderen kleinen Inseln kamen wir nach ca. 20 Minuten auf " unserer Insel " an.

Empfang auf Thulagiri: Den zwitschernden Empfang boten uns viele süße Wellensittiche. Der obligatorische Begrüßungscocktail und kalte feuchte Tücher halfen über unseren ersten Frust leider nicht viel hinweg, da unser Zimmer noch ca. 2 Stunden besetzt war. Eigentlich will man direkt raus aus den Klamotten und rein ins Wasser, aber nun denn, was bleibt einem übrig als zu warten.

Zimmer: Wir hatten im Reisebüro gesagt bekommen, es gäbe 3 Kategorien von Zimmern: die Wasserbungi´s, die Z- und die A- Kategorie, entschieden haben wir uns für A da man uns versicherte somit direkt am Strand zu sein. ( Hier ist eine mächtige Kritik ans Reisebüro angebracht: diese Aussage ist so schlichtweg falsch ) . Es ist so das die A- Bungalows ca p.P. 130 €, bei 8 Tagen mehr kosten, dies ist auch absolut angebracht wenn man dafür eine der folgenden Bungi´s erhält: 115, 117, 122, 124. Alle anderen sind unserer Meinung die 130 € nicht wert, was nicht heißen soll das diese nicht schön sind. Wir waren in 142, der grenzt ein wenig noch an der Mauer die die Insel zum Teil umgibt, uns jedoch nicht sonderlich störte. Alle Bungi´s sind groß genug, habe ein Riesenbett und ein großes Bad. Kleine Terrasse mit 2 Stühlen. Es gibt auch 2 Liegen pro Zimmer am Strand, was sehr angenehm ist.

Strand: Genau so stellt man sich einen Strand vor. Dort wo kein Mäuerchen ist, ist er wirklich traumhaft, so weiß das es einem in den Augen blendet. Bei Ebbe reicht das Wasser in der Lagune bis an den Bauch, bei Flut konnte ich ( 1,58 ) gerade noch so stehen.

Essen: Wie ich in diversen anderen Berichten gelesen habe, sollte das Essen gut sein. Das war es auch wirklich. Sehr lecker, es gibt viele scharfe Gerichte die ich besonders gut fand. Man findet wirklich immer was. Wir hatten Vollpension und eigentlich wollte ich ein bisschen aufpassen das ich nicht zunehme, was mir jedoch nicht gelang.

Wir hatten zuhause noch überlegt vor Ort in All Inklusive umzubuchen. Die ist meiner Meinung nach absolut nicht zu empfehlen. Kostet pro Nase 30 Dollar und wie wir von anderen, die AI hatten erfahren haben sind diverse Cocktails ausgeschlossen, ebenso Espresso und Capuccino. Noch dazu gibt Unterschiede zwischen den AI Cocktails und denen die zwischen 7.00 und 8.00 Dollar kosten. 1,5 L Wasser: 4.00, Coke: 2,50, Bier: 3.00-3,50, Kaffee: 3.00. Hier muss halt jeder für sich entscheiden was er trinken kann.

Tauchen: Da wir nur Schnorchler sind können wir hier nicht viel sagen, beim schnorcheln sieht man viele schöne bunte Fische, mit viel Glück auch mal einen Rochen oder eine Schildkröte, leider nur verblasste Korallen.

Gäste: Bei Ausbuchung sind ca 140 Gäste auf der Insel, es erscheint einem jedoch viel weniger, da hier nicht´s überfüllt ist, weder das Buffet noch die Strandbar noch die Liegen, man findet immer überall noch ein Plätzchen. Es gab zu unsere Zeit viel Österreicher, Schweitzer, Japaner und auch einige unsere Gattung. Sogar Wormser trifft man hier, an dieser Stelle: Liebe Grüße an Michel und Sabine :-)

Fazit: Wir hatten leider nur 8 Tage, es war einfach wunderschön, sehr zu empfehlen für alle die Erholung pur suchen, gutes Essen zu schätzen wissen und keinen Wert auf Animation legen. Wir würden jederzeit wieder hier unseren Urlaub verbringen jedoch ist eine Woche echt zu kurz und außerdem gibt es ja noch sooooooooviele andere schöne Inseln



C & R


 

16.-31. Januar Thulagiri

Ankunft:
Flug mit Edelweiss war sehr gut. Es gab unserer Meinung im Gegensatz zu „Thomas Cook“ ausreichend Beinfreiheit. Das Essen war recht gut und es gab immer wieder genügend Getränke. Zwischenlandung in Colombo war natürlich nicht nötig, aber man hält es aus.
Dann weiter mit dem Speedboot nach Thulagiri. Alles reibungslos geklappt.
Erfrischungsdrink, Gästekarte ausfüllen und dann ab zum Bungi. (Das übliche eben)

Bungalow:
Wir hatten Standart-Bungi 152. Wir hatten natürlich insgeheim gehofft, dass wir einen Bungi am schöneren Strandabschnitt bekommen, aber es hat nicht sollen sein. Im Nachhinein hat sich das aber gar nicht als Nachteil erwiesen.
Wir hatten direkt vor unserem Bungi eine Schar von Wellensittichen, die wunderschön zu beobachten waren. Wir hatten es nicht weit zum Restaurant und zur Bar und ausserdem tummelten sich nicht so viele Leute herum, wie an manchen Strandabschnitten, so dass man wirklich seine Ruhe hat. Innenausstattung ist in allen Strandbungis ziemlich gleich.
Nach ein paar Tagen fing unsere Klima-Anlage an zu tropfen. Diese wurde dann vom inseleigenen Techniker repariert. Es gab hier und da mal ein paar Ameisen, aber man ist ja schliesslich in der Natur. Dafür gab es quasi keine Mücken.

Hausriff:
Die Korallen sind leider ziemlich abgestorben. Fische hingegen hat es genug. Wir haben ziemlich viel gesehen. Schildkröte, Stachelrochen, Haie und natürlich Fische in allen Formen und Farben. Am Besten fanden wir die Stellen, wo die Bojen sind. Dort hatte es z.B. eine Stelle an der immer ein ganzer Schwarm Süsslippenfische schwamm, bzw. es sah fast so aus als würden sie im Wasser stehen.
Aber auch vor den Wasserbungalows ist einiges zu sehen.
Wir hatten allerdings ziemlich starke Strömungen, man muss also ein bisschen überlegen wo man ins Wasser geht, damit man sich mit der Strömung treiben lassen kann. Flossen sind unserer Meinung nach unerlässlich. An einigen Tagen war es sogar so wellig, dass man unter Wasser (in Lagunennähe) kaum 1 Meter Sicht hatte. Aber das war die Ausnahme.
Alles in allem war es genial in einem Riesenaquarium zu schwimmen.
Ich hatte dann nach einer Woche noch den Schnorchelausflug mitgemacht, muss aber im Nachhinein sagen, dass es sich nicht gelohnt hat. Es sei denn man steht auf schaukelige Dhoni-Fahrten. Bei den 2 Riffen, die angefahren wurden gab es nicht mehr zu sehen als am Hausriff.

Strand:
Da wir bei unserem Bungi keinen direkten Strand hatten, haben wir uns meistens irgendwo eine Liege am „Traumstrand“ gesucht und auch immer gefunden. Es hat an den grossen Strandabschnitten (bei der Beachbar) immer genügend Liegen, die keinem Bungi zugeordnet sind. Um 18 Uhr haben wir dann oft den Sonnenuntergang mit einem Cocktail an der Beachbar genossen. Traumhaft! (Sowohl die Sonnenuntergänge als auch die Cocktails. )

Essen:
Wir hatten Halbpension gebucht. Das Essen war sehr gut. Von allem etwas. Zwar gab es jeden Abend so ziemlich die gleichen Gerichte, aber bis man wirklich alles probiert hat gehen schon ein paar Tage um. Wer dort nicht satt wird, der ist selber Schuld.
Wir hätten uns noch ein bisschen mehr Obst gewünscht. Es gab jeden Tag nur Wassermelone, Annanas und Papaya. Die leckeren kleinen Bananen gab es lediglich an einem Abend zum Dessert (im Teig gebacken…..hmmmm…….), oder bei bestimmten Cocktails als Dekoration. (Ich glaube Coco-Dream)
Besonders schön war das Abendessen an Sonntagen. Dort wurden alle Tische am Strand aufgestellt und man isst bei Kerzenlicht. Wir hatten Glück und hatten den Tisch direkt am Wasser. Romantik pur!

Diverses:
„Night-Fishing“ haben wir gemacht, waren aber etwas enttäuscht, da kaum was gefangen wurde. Wir kannten das „Night-Fishing“ schon von einer anderen Insel und dort wurde es mit anschliessendem Grillen der Fische und einem Picknick im Freien abgerundet. Das war dort nicht der Fall.
Windsurfen war optimal, da immer genug Wind vorhanden war und es eine grosse Lagune hat. Ausserhalb der Lagune war es recht wellig, also nur was für Fortgeschrittene.

Fazit:
Ein genialer Urlaub, der leider viel zu schnell umging

Christina & Benny

Solltet Ihr noch weitere Infos benötigen: tuecking@gmx.ch

 


 

Reisebericht Thulagiri vom 28.11. - .05.12.2005

Thulagiri ist für uns die perfekte Insel, die wir vor allem auch dank der guten Berichte hier gefunden haben. Wer eine ruhige, naturbelassene Insel mit viel Flair, tollen Stränden und schönem Schnorchelrevier sucht, der ist in Thulagiri goldrichtig. Zudem ist Thulagiri eine echte Barfuß-Insel (inkl. des Restaurants mit Sandboden) und hat dank der frei lebenden Wellensittiche auch viel Naturfeeling.

Wellensittiche
Die Wellensittiche sind auch fast die ersten, die einen bei der Ankunft mit ihrem Gezwitscher begrüßen. Dankenswerterweise hat das Insel-Management vor ein paar Jahren die Wellensittiche aus der Vogliere entlassen und ihnen liebevoll vor der Rezeption aus zusammengebundenen Kokosnuß-Schalen oder ausgehöhlten Baumstämmen Nester bereitgestellt. Tagsüber tobt hier das volle Sittichleben; nach Sonnenuntergang herrscht dann aber schnell Stille.

Strand- und Wasserbungalows
Wir waren sowohl im Strandbungalow (Nr. 108) als auch im Wasserbungalow (Nr. 212) untergebracht und konnten so Vor- und Nachteile beider Bungis erleben.

Die Unterschiede kurz zusammengefasst:

Der Strandbungalow ist größer (weil das Bad separat angebaut ist und das ganze Achteck allein für das Zimmer zur Verfügung steht), hat alles was man braucht und ist einfach gemütlich. Unser Bungalow war prima in Schuss, so dass wir die weiter unten geschilderte Renovierungsbedürftigkeit nicht bestätigen können.

Wie schon ein paar mal weiter unten im Forum erwähnt, hängt das Urlaubsfeeling im Strandbungalow aber v.a. auch von der Lage des Bungalows ab. Die Bungis auf der Seite mit der Mauer sind zwar nicht wirklich schlecht, aber man hat halt keinen direkten Strandzugang unmittelbar vor dem Bungi. Insbesondere die Strandbungalows zwischen Nr. 155 (direkt neben der Rezeption) und ca. 140 sollte man versuchen zu vermeiden. Wir haben bei TUI einen unverbindlichen Wunsch bei der Buchung angeben („nicht auf Seite mit Mauer“), was dann auch geklappt hat.

Unser Strandbungi Nr. 108 lag perfekt: Direkt hinter dem Strand in der ersten Reihe (wie ohnehin fast alle Bungis) und direkt hinter der Strandbar auf der Westseite der Insel, was v.a. zum Sundown prima war, um sich z.B. rechtzeitig einen guten Platz zu reservieren, bevor die Sundown-Touries vom anderen Ende der Insel anrücken oder wenn einem genau beim Sundown der Film ausgeht. Wer die Auswahl seines Wunsch-Bungalow nicht dem Zufall überlassen will, dem sei die „Island Map“ unter den Downloads auf der Thulagiri-Homepage empfohlen.
http://www.thulhaagiri.com.mv/downloads.php

Der gesamte Strandbereich ist einfach toll. Leider sind aber etwas wenig Sonnenschirme da sind, aber das liegt auch auch der fortschreitenden Erosion. Die Wege auf der Insel und um die Bungalows werden jeden Morgen super-sauber gemacht, so dass das Barfuß-Laufen über die Insel ein Genuss ist.

Wir haben uns jedenfalls nur schweren Herzens nach 3 Tagen von unserem 108’er Strandbungalow getrennt und waren fast traurig in den Wasserbungalow umziehen zu „müssen“.

Aber auch der Wasserbungalow war schön. Die Wasserbungis sind etwas luxuriöser, v.a. das Bad, und haben zusätzlich noch Wasserkocher mit Tees und Kaffee. Die eigene Treppe ins Wasser hat auch was für sich. Aber von der Insel und vom Strand weg zu sein, war für uns etwas gewöhnungsbedürftig. Als Wasserbungi-Bewohner liegt man i.d.R. entweder allein auf seiner Terrasse oder muss sich vor den Strandbungis der anderen einen Platz suchen. Nicht wirklich optimal war, dass die Wasserbungis, die nach Osten liegen, nur mit recht dünnen und ziemlich lichtdurchlässigen Vorhängen ausgestattet sind, so dass es ab 6:00 Uhr morgens, wenn die Sonne aufgeht und genau in die Wasserbungis hinein scheint, nicht nur sehr hell im Bungi wird, sondern auch sehr schnell warm (v.a. wenn man nachts die Klimaanlage ausgeschaltet hatte). Da war sowohl das Ausschlafen, als auch die Aufheizung untertags im Strandbungalow, der von Palmen beschattet wird, besser. Die Glasplatte des Tisches mit Blick ins Meer ist schon eine coole Sache, aber man braucht auch viel Glück, um was zu sehen. Die Muräne und der Rochen, die wir gesehen haben, waren z.B. nach wenigen Sekunden auch schon wieder weg.

Riff
Das Riff bzw. die Lagune sind sehr schön. Wir sind nicht getaucht, sondern „nur“ geschnorchelt. Die Riffkante kann – v.a. bei etwas niedrigerem Wasserstand – nur an bestimmten Stellen überschwommen werden. Wir hatten z.T. recht kräftigen Wind und einige Wellen, so dass das herauskommen aus dem Riff nicht immer ganz einfach und etwas kraftaufwändig war. Allerdings sind an mehreren Stellen Taue unter Wasser verlegt, die durch Bojen markiert sind und an denen man sich auf über das Riff heraus bzw. (fast noch wichtiger) wieder in die Lagune hinein ziehen kann. Achten sollte man auf die Richtung der Strömung, die z.T. stark sein kann. Wenn man mit der Strömung schwimmt, kann man ohne viel Aufwand um die halbe Insel schnorcheln – und das lohnt sich wirklich.

Wir sind i.d.R. bei Westwind direkt an der Strandbar gegen die Strömung zur Riffkante raus (sehr gut mit gelber/roter Boje markiert) und dann nördlich (also rechtsherum) um die Insel rum und bei den Wasserbunglows wieder rein. Eine Stunde perfektes Schnorchelvergnügen. Neben der Vielzahl an kleinen und größeren Fischen und Schwärmen haben wir auch einmal einen Rochen sowie ganz kurz einen kleinen Riffhai gesehen. Und als besonderes Highlight hat uns beim ersten Schnorchelausflug eine Wasserschildkröte mehrere Minuten lang begleitet.

Auch direkt vor den Wasserbungalows gibt es einiges zu sehen, z.B. einige sehr schöne, Großmuscheln. Wir haben von unserem 212’er in Richtung der südöstlichen Riffkante gleich 3 tolle Exemplare von ca. 60 cm Größe gesehen.

Verpflegung
Auch hierzu wurde schon jede Menge in anderen Berichten gesagt. Das Essen ist durchgehend sehr gut. Wer beim ersten Abendessen große Augen über die Riesen-Auswahl am Buffet kriegt, sollte bedenken: Die meisten Gerichte sind eine Art „Standards“, die die ganze Woche über immer wieder angeboten werden. Also ist es nicht schlimm, wenn man es nicht schafft, am ersten Abend alles zu probieren. Aber es gibt auch immer wieder wechselnde Gerichte. Den österreichischen Koch merkt man v.a. auch bei den Nachspeisen (besonders zu empfehlen: der Semmelschmarren). Mit dem Service waren wir sehr zufrieden.

Die Frage, ob Halbpension, Vollpension oder All-inclusive muss jeder selbst beantworten. Wir hatten Vollpension, würden das aber wohl beim nächsten Mal nicht mehr machen. Das Essensangebot mittags ist gut, aber ähnlich wie abends (Salat, Fleisch, Gemüse). Zum Mittag wären uns manchmal Snacks oder Sandwiches z.T. lieber gewesen und hätten nicht viel mehr gekostet, als der VP-Aufschlag von 9 Euro.

Aber entscheidender ist die Festlegung des Tagesablaufs durch das Mittagessen. Die Essenzeiten sind wie folgt:

Frühstück: 7:30 – 10:00 Uhr
Mittagessen: 12:30 – 14:00 Uhr
Abendessen: 19:30 – 21:00 Uhr

Wer wie wir morgens etwas länger schlafen will und erst spät Frühstücken geht, für den kommt das Mittagessen eigentlich zu früh. Vor allem aber ist der Abstand zwischen Mittag- und Abendessen mit mind. 5 ½ Std. verhältnismäßig lang. Und dann haben die festen Mittagsessenszeiten doch mehr als uns das eigentlich recht war, den Tagesablauf bestimmt und sind öfter mit anderen Dingen wie z. B. Verabredungen zu gemeinsamen Schnorcheltrips kollidiert.

Zu beanstanden ist einzig, dass trotz der warmen Temperaturen weder im Zimmer noch beim Mittag- oder Abendessen kostenloses Wasser zur Verfügung gestellt wird. Jegliche Getränke müssen extra bezahlt werden. Eine große Flasche Wasser kostet 3,30 US-Dollar, ebenso ein Bier; Cocktails kosten ca. 8 US-Dollar. Insofern kann man überlegen, das all-inclusive-Angebot zu nutzen. Uns hat allerdings der hohe Aufschlag von 30 US-Dollar pro Person und Tag auf die VP abgeschreckt. Letztlich sind wir aber doch ungefähr bei diesem Betrag an Getränken gelandet.

Fazit
Unsere Woche in Thulagiri war uneingeschränkt traumhaft und wir würden am liebsten gleich wieder hin fahren (und werden das auch wieder tun). Dass wir genau die Insel gefunden haben, die wir uns gewünscht hatten, liegt v.a. auch an den Reiseberichten unserer Vorgänger. Danke dafür.

Beim Anbieter sub-aqua werden in der Inselbeschreibung u.a. folgende „guten Gründe“ für Thulagiri aufgelistet:

- traumhafte Wohlfühlinsel
- wunderschöner, weißer Sandstrand
- klassische, türkisblaue Lagune

Braucht irgendjemand mehr?

Joe und Andrea, München


 

Reisebericht Thulhagiri 18. 9. bis 3. Oktober 2005

Vorweg sei gesagt, wir sind Wiederholungstäter und Thulhagiri war unsere dritte Insel nach Kuramathi und Filitheyo im Vorjahr. Thulhagiri war bei der Buchung nicht unsere ungedingte Trauminsel und hat sich aufgrund unseres Stornos einer Ägyptenreise als Möglichkeit ergeben. Dabei hat sich dann diese Insel als Trauminsel herausgestellt.

Beim dritten Besuch auf den Malediven wollten wir nun wirklich auf eine kleine Insel, Thulhagiri liegt in der Nähe von Male und die Fahrt mit dem Speedboot dauert nur 20 Minuten, im Nordmale Atoll liegen dort auch in der unmittelbaren Nähe Baros, Bandos, Bayantree, Ihuru, Kurumba und Full Moon.

Thulhagiri ist eine wirklich kleine Insel und wir haben dort erstmalig wirklich nette und offene Malediver kennen gelernt. Das Service auf der Insel ist erstklassig und die Betreuung sehr persönlich.

Beim Betreten der Insel gelangt man zu dem Bereich wo die Wellensittiche angesiedelt wurden und man wird dort schon von vielen bunten Vertretern dieser Rasse empfangen und laut schwatzend begrüßt, die großen Krabben an der Begrenzungsmauer schweigen dazu......

Die Insel verfügt über wirklich traumhaft schöne Strände und gutes Schwimmen ist hier möglich und da ist man schon beim Nachteil dieser Insel, die Lage des Bungis entscheidet darüber, wie sehr man sich dort wohl fühlt. Denn gut ein drittel der Insel ist aus Schutzmaßnahmen mit einer Mauer begrenzt und die Bungis dort liegen ausnahmslos im Schatten. Da wir ja schon vom Buch von Adrian Neville und den zahlreichen Reiseberichten vorinformiert waren, hatten wir bereits vorweg um einen gut gelegen Bungi gebeten und erhielten die
Nummer 119. Dieser liegt zwar etwas versetzt nach hinten, aber am besten Strandabschnitt. Am besten liegen wohl 122, 124 und 117 aber alles in diesem Bereich liegt strand mäßig super, obwohl man uns dort auch sagte, dass viele Leute gerade im schattigen Mauerbereich ihren Bungi bestellen, wir aber wollen Strand und Sonne, je mehr desto besser.

Wir sind „nur“ Schnorchler und wollten vor allem auch dabei viele Fische und dabei auch große Tiere sehen, die ersten Tage waren dabei nicht so toll und wir waren schon fast enttäuscht, nachdem wir dann am dritten Tag vom Steg aus eine Wasserschildkröte gesehen haben, wollten wir natürlich mehr und dann ging es erst so richtig los.

Das Riff muss erst erschwommen werden, weil es rund 250 Meter vom Strand entfernt befindlich ist und darin liegt vielleicht der zweite Nachteil dieser Insel, für Leute die nicht so gut schwimmen oder über keine ausreichende Kondition verfügen wird es schon anstrengend zum Riff zu gelangen, aber es lohnt sich wirklich. Wir sahen sehr viele größere Fische, natürlich wie überall auf den Malediven diverse Drücker, Papageienfische, Doktorfische in großer Zahl, Falterfische, Kaiserfische, Kaninchenfische, vor allem aber auch Koffer- und Kugelfische.
Am tollsten war die Begegnung mit einem großen Igelfisch samt Kind, ein sehr seltsam aussehender Fisch mit tollen großen schwarzen Augen. Teilweise gibt es dort sehr große Fischschwärme in denen man sich dann beim Schnorcheln befindet, diese begleiten einem dann solange sie wollen, vor allem die Nasendoktoren sind sehr anhänglich.

Über das Essen wurde schon viel geschrieben und die Auswahl und Qualität besonders bei den Hauptspeisen war wirklich gut, wer sich dabei nicht das richtige findet ist selber schuld. Das Frühstück könnte etwas mehr bieten, es gibt nie Schinken oder Speck, aber wir haben uns trotzdem immer etwas gefunden. Auch bei den Nachspeisen gab es keine allzu große Auswahl, obwohl wir mit Apfelstrudel, Cremekrapfen und derlei Dingen verwöhnt wurden.

Manfred der viel gerühmte Koch aus Österreich ist nicht unbedingt kontaktfreundlich, wir haben ihn trotzdem einmal angetroffen und dann auch gehörig gelobt.

Das all inclusive Angebot ist auf Thulhagiri wieder etwas anders wie auf den anderen Inseln, hier bekommt man das Wasser in Flaschen ohne Mehrkosten, wie auch Bier und Cola, Fanta und dergleichen in kleinen Flaschen für den Kühlschrank und spart sich so die Kosten der Minibar.

Es gibt dann eine Karte mit 15 Cocktails die aber fast keine Longdrinks enthält, wir konnten dann aber eine Vereinbarung treffen, dass auch alle Longdrinks ohne Mehrkosten serviert werden, welche die Zutaten der Cocktails enthalten, also zum Beispiel Campari Orange.

Es gibt auch eine recht ordentliche Weinkarte mit moderaten Preisen.

Fünf mal die Woche gibt es ein Abendprogramm, wobei am Freitag eine wirklich tolle Band spielt. Der Rest besteht aus Krabbenrennen, Filmvorträgen der Tauchschule und vom Wassersport und ein Zauberer führt auch einmal die Woche seine Künste vor. Wirklich notwendig wären diese Unterhaltungen nicht, aber vor allem der Musikabend war jeweils top.

Das Ausflugsprogramm ist bescheiden, Male wird darin angeboten sowie ein Schnorchelausflug, diesen haben wir gemacht, war aber nicht wirklich außergewöhnlich und vor allem wurde dieser ohne irgend eine Information hinsichtlich des Ablaufes etwas lieblos durchgeführt.

Täglich zur Zeit des Sonnenunterganges treffen sich die Fotografen bei der Strandbar um auf den absolut besten Sonnenuntergang des Urlaubes zu warten und dabei wieder einige der netten Cocktails zu schlürfen, dabei lernt man dann auch nette Leute kennen, wir haben dort sogar einen „Kugelfisch“ aus Deutschland kennen gelernt, in Wirklichkeit heißt der Fisch aber Oliver. Liebe Grüße an Oliver und Dani bei dieser Gelegenheit.

Auch Oliver wird einen Reisebericht schreiben, braucht aber erst noch ein paar Ideen und etwas Anleitung von uns Österreichern, Oliver kommt aus Deutschland......

Sehnsüchtig schauen alle vom Strandbungi natürlich immer zu den Wasserbungis, die jedoch für zwei Wochen zumindest für uns aus Österreich um € 1400,00 mehr gekostet hätten. In der letzten Woche gab es dann ein Angebot, in einen Wasserbungi für $ 80,00 Aufzahlung pro Tag umzusiedeln und so nahmen wir für die letzten drei Tage dieses Anbot an, teilweise schweren Herzens, weil es am Strand bei der guten Lage unseres Bungis wirklich schön gewesen war.

Die Erlebnisse im Wasserbungi (Nr. 210) haben uns nun aber dahingehend auf den Geschmack gebracht, einerseits ist die Ausstattung noch komfortabler und vor allem im Bad geräumiger (bei den Strandbungis fehlen leider Ablagen im Bad und so muss man dort auch das Fensterbrett mitbenützen um die notwendige Kosmetik in der Nähe der Dusche zu haben). Die Aussicht ist einfach umwerfend und wir konnten täglich dann den Sonnenaufgang vom Himmelbett aus betrachten (dafür muss man aber mindestens um 5,45 wach sein). Jeder Bungi hat eine große Terrasse mit angenehmen Liegen samt Auflagen und einem Schirm sowie eine eigene Treppe, welche ins Wasser führt, natürlich mit eigener Krabbe darauf.

Im Zimmer gibt es ein Sichtfenster zum Meeresboden, dieser Bereich wird in der Nacht mit Scheinwerfern beleuchtet und unter unserem Bungi befand sich dort eine Riesenmuschel und so kamen auch zahlreiche Besucher dort hin. Die echten Erlebnisse waren dann jeweils am Abend und am frühen Morgen, denn da schwammen dann die wirklich großen Tiere direkt dort vorbei, Schildkröte, Adlerrochen, Schwarzpunktstachelrochen, weißer Rochen, ausgewachsener Riffhai und sogar eine Moräne und ein Kugelfisch haben uns besucht.

Nach diesem Erlebnis würden wir gerne beim nächsten Besuch jeweils eine Woche am Strand und eine Woche im Wasserbungi verbringen, um beide Varianten genießen zu können.

Wir möchten noch anmerken, dass wir zwei Wochen lang Schönwetter hatten und es nur gelegentlich während der Nacht stark geregnet hat.

Eigentlich wollen wir noch eine oder zwei andere Inseln kennen lernen, bevor wir eine Insel zum wiederholten Male besuchen, die Freundlichkeit der Leute dort, das persönliche Service und ein wirklich fast freundschaftliches Verhältnis zwischen Gast und Angestellten verlockt uns bereits jetzt dazu, Thulhagiri neuerlich zu besuchen.

Zu möglichen Fragen könnt Ihr Euch jederzeit gerne an uns wenden.

Brigitte und Otto

tom-zwerg@aon.at


 

Reisebericht Thulagiri vom 28.09 – 05.09.2005

Wir haben für unsere Flitterwochen die Insel Thulagiri ausgewählt. Es war das mit abstand günstigste Malediven-Angebot das wir gefunden haben. Die Reise kostete nur 2'500 Franken inkl. Halbpension, Treibstoffgebühren usw.. Wohlgemerkt, für zwei Personen.

Wie sich herausstellte haben wir mit Halbpension das richtige Angebot gewählt, da unsere Nebenkosten unter 300 Dollar lagen (inkl. Souvenir, Male Ausflug, Drinks, ein paar Sandwiches). Es muss dabei aber beachtet werden, dass wir durch den Tag nie Wasser kaufen mussten, weil es eben nicht so Tropisch heiss & feucht war, wie das wohl sonst der Fall ist. Was sich eben Positiv auf unsere Nebenkosten auswirkte..

Nachdem wir den ca. 9.5-stündigen Flug mit Edelweiss* überstanden hatten wurden wir mit sehr warmem und wunderschönem Wetter belohnt. Sonnenschein, hohe Luftfeuchtigkeit, Temperatur um 30 Grad, leichter Wind, wie es halt so üblich ist auf den Malediven .. leider haben wir wohl gerade eine Schlechtwetterzeit erwischt! Denn so schön wie bei unserer Ankunft war es in den nächsten 6 Tagen leider fast nie mehr. Klar, wir waren halt immer noch in der Regensaison-Zeit, was wir auch wussten und deshalb dürfen wir uns da wohl nicht beklagen. Es hat zum glück nie lange geregnet, doch war es eben auch nie lange Sonnig. Die meiste Zeit war es bewölkt und windig, genug windig dass wir fast nie zu heiss gehabt haben..

Das Meer war trotz dem vielen Wind & wenig Sonnenschein sehr Warm und es war wunderbar darin zu baden & zu schnorcheln. :-)

Wir kriegten das Strand-Bungalow Nummer 104, das auf dem „besseren“ Inselteil liegt, nämlich in der nähe des wunderbaren Sandstrandes und der Beachbar.
Wir finden, dass es gar nicht so schlimm gewesen wäre, wenn wir ein Bungalow auf der Seite des weissen Mäuerchens gekriegt hätten. Denn es hatte nie viele Leute am Strand und es waren auch meistens ein paar Liegen frei, so dass man ohne Probleme auch von dort aus zum Strand gehen könnte anstatt über die Leiter ins Wasser zu steigen ..
Die Bungalows sind sehr schön eingerichtet, alles ist aus Bambus-Holz gebaut. Das Bett ist zwar ein bisschen hart, doch wir haben trotzdem sehr gut darin geschlafen. Das in jedem Bungalow ein TV steht finden wir mehr als überflüssig .. vor allem dann, wenn nur ca. 10-15 Sender empfangbar sind und nur ca. einer war für deutsch- / Englissprachige interessant, nämlich BBC.

Über die Insel wollen wir nicht viele Worte verlieren, da die ja von vielen hier schon beschrieben wurden, am besten schaut ihr einfach die Inselfotos an..

Nun zum vielgelobten Essen.. Wir fanden leider nicht alles so spitze..

Morgenessen :
Wir konnten zum Trinken beim Morgenessen zwischen 2-3 Fruchtsäfte (die wohl nicht frischgepresst waren, sondern mit einem Konzentrat gemixt) und Tee oder Kaffee auswählen. Warum nicht noch z.B. warme/kalte Milch und Ovomaltine?
Vielleicht sind wir hier halt ein bisschen verwöhnt..
Es gab schon eine recht grosse Auswahl, aber Reis und Würstchen möchten wir wirklich nicht schon um 9 Uhr essen.

Mittagessen : können wir nicht viel darüber sagen, da wir HP hatten. Wir haben ab und zu am Mittag Sandwiches oder Toasts an der Bar gegessen. Die Toasts & Sandwiches waren gut für den Hunger zwischendurch..

Nachtessen :
Die Auswahl am Buffet war schon recht gross, doch wir haben z.B. Krevetten und Krebse vermisst, was man auf einer Insel eigentlich erwarten könnte..

Vieles war sehr stark gewürzt (scharf, was wir Europäer halt nichtso gut ertragen können..) und meistens nur ein einziges Angebot an Fisch. Es gab viel Poulet, dass sehr schmackhaft war.
Den österreichischen Chefkoch (falls er überhaupt dort war) haben wir nie zu Gesicht bekommen :-(

Desserts :
Die Desserts waren sehr fein, doch wir hätten mehr Früchte erwartet .. nebst Wassermelonen, Ananas und Papaja gab es keine. Warum nicht noch von den feinen süssen Bananen oder Kokosnuss-Fleisch?
Aber was es nebst den Früchten gab war sehr fein, wie zum Beispiel Torten oder anderes Feines Gebäck.


*Edelweiss können wir weiterempfehlen, das essen war gar nichtmal so schlimm (gutes essen kann man im Flugzeug bestimmt nicht erwarten..) und es gab auch immer genug zu trinken und auch nettes Personal.

Bilder zum Bericht


 

Reisebericht 15.8.-22.8.05 Malediven Thulagiri

Unser Ferienziel war dieses Jahr die Malediven. Wir hatten ein günstiges Angebot von Vögele Reisen und buchten sofort.
Das Ziel: die wunderschöne Insel Thulagiri. Der Flug mit der Edelweiss war angenehm. Leider hatten wir das Pech, dass es bei der Ankunft in Male leicht regnete (Regenzeit) und den ganzen Tag bewölkt war. Doch als wir nach 30min. Bootsfahrt (bei starkem Wellengang) in Thulagiri eingetroffen sind wurden wir von dem netten Personal, vielen Wellensittiche und einem Begrüssungscocktail freundlich empfangen.

Beachbungalow Nr.115

Das Bungalow war schön eingerichtet, ein grosses Badezimmer, das Schlafzimmer sehr gemütlich und nur gerade 5m. vom wunderschönem weissen Sandstrand entfernt! Wirklich traumhaft!! Zum Glück hatten wir unser Bungalow auf der schönsten Seite! Eine Strandbar, superschönes Riff und jeden Abend genossen wir die Sonne bis sie am Horizont ( nach unzähligen Fotos) uns verliess! Auf der anderen Seite gab es eine kleine Mauer (ca.20cm. hoch) und das Wasser war nur über eine Leiter erreichbar.

Insel und Riff

Eine kleine Insel mit vielen Tieren ( Wellensittiche, Echsen, Fledermäusen, Vögel und jede menge Krebsen und Krabben), schönem weissen Sandstrand und türkisblau-glasklarem Wasser!! Schon nur das Schnorcheln am eigenem Hausriff war gigantisch! Dort entdeckten wir: verschiedene Rochen, Schildkröten, Moränen, kl. Haie, 1 Qualle und sogar Delphine! Dazu noch zum erwähnen die vielen, vielen bunten Fische!! Die Fotos von der Insel halten auch dass was sie versprechen! Megagiga!!!
Das Personal ist stets freundlich und 24h für die Gäste da. Die ganzen Wege und sogar im Restaurant hatte es Sand so das man den ganzen langen Tag barfuss laufen konnte. Einfach himmlisch!

Essen

Als Schweizer sind wir sehr verwöhnt was das Morgenessen anbelangt, trotzdem war es genügend. Das Mittagessen war gut (es gab immer etwa dasselbe). Dafür hat uns das Nachtessen fast vom Sockel gehauen! Es war mehr als nur spitze! Man hatte eine grosse Auswahl und jeden Abend viele verschiedene feine Sachen. Einfach riesig!!

Abendprogramm

Dass es auf den Malediven kein grosses Nachtleben gab waren wir uns bewusst und sehnten uns natürlich auch nicht danach. Trotzdem hatten wir an 3 Abenden jede menge Spass.
MO: Krabbenrennen
FR : Live-Band (wirklich super!)
SO: Maledivischer Tanz


Wir mussten leider feststellen, dass eine Woche auf dieser genialen Insel viel zuwenig war! Daher wird dass bestimm