Veligandu

Veligandu, Reisezeit 31.12.06 bis 15.01.07, 2 Erwachsene und ein Baby

Für uns war es die erste Reise auf die Malediven, ein Vergleich ist also nicht möglich.

Anreise: Babybett (angeblich bis 1m Größe nutzbar) geht nur für Kinder, die sich noch nicht hochziehen können. Der Flug an sich war mit unserer Tocher (21 Monate) unproblematisch, aber sehr anstrengend :-) Viel Unterhaltungsprogramm mitnehmen für die Kids, eure Nerven werden es brauchen! :-)

Insel: Sehr netter Strand, etwas Korallenschutt (aber vernachlässigbar), Palmen, die Schatten bieten. Kurzum: Sehr schön!

Unterkunft: Einfach, aber sauber. Ein paar Ameisen, aber keine Spinnen etc. Geräumig genug für drei Personen. Keine Doppelbungalows, was ich sehr schön fand. Unbedingt Westküste nehmen, Ostküste ist eher für die Nachmittags-Schatten&Wind-Fans!

Tauchen: Tauchschule - Sehr nett, hat auch vom Fachlichen total überzeugt, einwandfrei, empfehlenswert!

Essen: Sehr abwechslungsreich und fast durch die Bank lecker! Dieses Urteil gebe ich nicht oft :-)

Abendprogramm: Etwas schwach... Unsere Kleine ging erst um 23.00 Uhr ins Bett. Gerne hätten wir noch einen evtl. sogar noch zwei Drinks an der Bar genommen. Diese hat offiziell solange auf, bis der letzte Gast freiwillig geht. Doch ab Mitternacht werden die Gäste mehr oder weniger aus der Bar gekehrt. Ich empfand dies als das größte Manko der Insel! Bis auf die Disonight (einmal in der Woche) kam keine Stimmung an der Bar auf.

Service: Die Zimmer wurden wann immer es gewünscht hat gereinigt. Alle waren sehr zuvorkommend, doch manchmal musste dem persönlichen Glück nachgeholfen werden. Beispiel: Bei der Abreise wurde für uns ein Airtaxi vorgesehen mit Ankunft vier Stunden vor dem Flug. Erst nach mehrmaligen Nachfragen war es möglich einen späteren Transport zu bekommen. Aber dies muss man wohl bei Reisen akzeptieren.... es läuft halt nicht alles so, wie man es will.

All-Inclusive: Wir hatten es nicht. Minibar und alle Getränke ab Mitternacht sind exlusive. Ehrlich gesagt, soviel könnt Ihr nicht trinken, dass All-Inclusive rentabel ist!

Fazit: Mit Kind der ideale Urlaub, nicht vor dem Flug zurückschrecken, Kind einpacken und los! Ohne Kind wäre es mir persönlich zu fade geworden. Liegt aber nicht an der Insel, mich hat das Malediven Fieber einfach nicht gepackt... Die Insel denke ich, kann auch Vergleiche stand halten!

 


 

Veligandu 4,5 Sterne

Anreise mit Ltu ab Frankfurt .Reisezeit vom 12. July bis 02.August 2006

Wir waren vom 12. July bis 21. July auf Veligandu und vom 21. July bis 02. August auf Lily Beach

Die Insel Veligandu ist 100 Meter x 500 Meter und mit Einzelbungis bestückt. Es gibt ein offenes mit Sandboden ausgestattetes Restaurant, Bar und Rezeption .Außerdem einen kleinen Shop , Billardtisch , Dart , kleine Fernsehecke , Kicker , Bücher, Wassersportzentrum , Spa und Fitnessraum. Das Restaurant ist sehr schön eingerichtet .Die große außen Terrasse ist mit Holzstühlen und Tischen bestückt.

Bungalows sind gut eingerichtet mit Klima und Ventilator , Safe , Kühlschrank , Schreibtisch mit Musikanlage , Kleiderschrank ,2 Singelbetten , unter dem Kofferhocker sind 4 Schubladen, ein Sofa - welches als Zustellbett benutzt wird. Im Bad sind zusätzlich Fön und Duschgel, Shampoo und Lotion vorhanden .Auf der Terrasse sind 2 Stühle und ein Tisch dazu 2 Liegen mit Auflagen am Strand..Ich Persönlich fand eigentlich die Bungis 300 – 304 die am Fußballfeld liegen und die Bungis 175 -176 nicht so gut wegen der Lage .Alle anderen Bungis ob West oder Ost sind eigentlich zu empfehlen. Die Wasserbungis sind super schön.

Essen unglaublich gutes ESSEN , es war jeden Tag eine Freude ins Restaurant zu gehen Jeden Tag wurde gegrillt .

Spa wir gönnten uns auch eine Massage, kann ich nur empfehlen.

Tauchen sehr Professionell, schöne Steilhänge, Strömungstauchen Schnorcheln ist am Bootssteg Richtung Wasserbungis ganz nett sowie am Spa .

Sandbank diese scheint sich nicht zu verändern wie uns Gäste mitteilten die schon zu unterschiedlichen Jahreszeiten dort waren. Jedenfalls ist diese Sandbank sehr schön .Man findet dort auch immer einen Platz mit Liegen im Schatten. Am Ende der Sandbank befindet sich der Anleger für das Wasserflugzeug wo man sich abends mit einem Wein den Sternenhimmel sehr gut ansehen kann.

Wir hatten super Wetter, es hat in der Zeit von 08.00 Uhr bis 24.00 Uhr einmal 2 Minuten geregnet.

Für die Insel Veligandu kann ich nur ein großes LOB aussprechen.

Weiter ging es dann nach Lily Beach mit einem guten Gefühl im Bauch.

Lily Beach 4,5 Sterne

Insel Lily Beach hat in etwa dieselbe Größe wie Veligandu und ist mit Doppelbungis ausgestattet. . Es gibt ein offenes mit Sandboden ausgestattetes Restaurant, Bar und Rezeption .Außerdem einen Shop , Billardtisch , Tennisplatz, Spielplatz, Dart , Bücher, kleine Fernsehecke , Wassersportzentrum , Pool & Poolbar, Spa und Fitnessraum. .Die beiden außen Terrasse eine am Pool und die andere an der Bar sind mit Plastikstühlen und Tischen bestückt. Dort findet man aber leider nicht immer einen Platz.

Bungalows sind gut eingerichtet. Mit Klima und Ventilator ,Kühlschrank , Fön, Schreibtisch ,Musikanlage , Kleiderschrank ,2 Singelbetten ,im Bad welches größer ist als auf Veligandu sind zusätzlich Duschgel , Shampoo und Lotion vorhanden .Auf der Terrasse sind 2 Stühle und ein Tisch .Dazu 2 Liegen mit Auflagen am Strand .Die Bungis die an der Nordseite liegen fand ich deswegen schlecht weil man auf eine Hecke schaut ( frage mich sowieso warum diese Hecke da ist ) , die Bungis die auf der Südseite liegen, fand ich schlecht weil man ständig die Mauer vor den Augen hat. Die Wasserbungis fand ich auch schlecht weil sie keine Privatsphäre haben d.h keine Abtrennung auf der Terrasse man schaut quasi seinem Nachbarn zu.

Essen KATASTROPHE, nicht zu vergleichen mit Veligandu. Ich bin kein Gourmet würde aber das Essen eher in den 2,5 Sterne Bereich einordnen.

Spa nicht getestet

Tauchen sehr Professionel , schöne Steilhänge , Strömungstauchen , viel Fisch Schnorcheln komplett zu umrunden am Hausriff, sehr sehr gut

Für uns der einzige Pluspunkt dieser Insel.

Strand nicht so fein wie auf Veligandu wer Fußprobleme hat braucht Schuhe.

Wir haben uns gefragt warum es auf Lily Beach ein Reinfall war , nun gut, wenn man bedenkt das diese Insel nur als AI zu buchen ist , dann gibt sich das Personal halt nicht mehr viel mühe .Die im AI angebotenen Coktails sind nicht genießbar , das Eis was im AI angeboten wird ist nicht genießbar ebenso die Snacks. Die Kellner im Restaurant bis auf ein paar Ausnahmen, alle nicht bereit zu arbeiten. Weder den Tisch abzuräumen noch Getränke zu bringen. Wenn man sich Getränke von der Bar mitbringt schauen Sie auch noch doof. Die Crew an der Rezeption sowie die von der Poolbar waren auch voll daneben. Die Boys an der Bar waren super nett , super schnell und sehr aufmerksam .Ich denke auch , das diese Insel wegen des Pools einen Stern bekommen hat und wenn man diesen mal abzieht von den 4,5 Sternen dann bleiben noch 3,5 Sterne , hier würde ich den 0,5 Stern noch abziehen dann bleiben 3 Sterne und dann stimmt es auch mit dem essen . Der Bereich wo sich die Mauer um die Insel zieht dort roch auch immer das Wasser. Sehr bedenklich fand ich auch die abendliche Rochenfütterung , es kam sogar vor das anwesende Kinder geweint haben vor Angst weil die Rochen sich in einander verbissen haben .Es gab sogar Gäste die den Herren , der die Fütterung durchgeführt hat , mit folgenden Satz begrüßt haben: Es ist jetzt 21.01 Uhr ,Sie sind 1 Minute zu spät die Fütterung sei doch um 21.00 Uhr .
Wir haben auch von anderen Gästen gehört das Sie sich beim Koch bedankt haben für das Essen mit den Worten: Das Essen sei First Class !! Für mich nicht nachzuvollziehen sie sollten mal Urlaub auf Veligandu machen.

Für uns steht jedenfalls fest :

1. nie wieder eine Insel mit AI
2. eine Insel ohne Rochenfütterung
3. nie wieder Doppelbungis

Da jeder Mensch seinen Urlaub anders definiert will ich hier nur die wesentlichen Sachen erwähnen. Spezielle Fragen werden gerne beantwortet. renate19661 at gmx.de


 

Wir waren in diesem Jahr das zweite Mal auf den Malediven. Dieses Jahr 3 Wochen auf Reethi Beach und 2004 3 Wochen auf Veligandu. Da wir jetzt die Möglichkeit eines Vergleichs haben, möchten wir mit diesem Bericht einen kleinen Beitrag zu den übrigen Inselberichten leisten.

Anreise:
Beide Male ab Düsseldorf direkt nach Male von dort per Wasserflieger auf die Inseln.( Hat bei beiden Reisen problemlos und zügig geklappt)

Insel:
Reethi Beach ist etwas größer als Veligandu . Veligandu bietet bessere Schwimmmöglichkeiten, da auf Reethi bereits in der Lagune viele Steine zu finden sind. Auf Veligandu gab es rund um die Insel viele Palmen, auf Reethi mehr im Inselinneren , an der Bar und an den Deluxebungalows, sonst viele Sträucher und Büsche zwischen den Bungalows und dem Strand.

Unterkunft:
Auf beiden Inseln gab es Enzelbungalows, was für uns besonders wichtig war. Die Ausstattung der Bungalows war auf Reethi etwas besser, auf beiden Inseln waren sie aber sehr sauber. Auf Veligandu gab es ein Resaurant und eine Bar, auf Reethi 4 Restaurants und 4 Bars. Die Preise auf Reethi waren jedoch so hoch, dass man sowieso nur im für die Verpflegung gebuchten Hauptrestaurant gegessen hat. ( ein Abendessen im Spezialitätenrestaurant hätte pro Person und trotz gebuchter Vollpension 30-50 Dollar extra gekostet, ein Glas Wein 4,00 Dollar ) Im Hauptrestaurant auf Reethi war das Essen gut. Es fehlten Fischspezialitäten wie Thunfischsteak, Red Snapper o.ä. was auf Veligandu kein Problem war. Hier gab es jeden Abend frisch gegrillte Spezialitäten. Auch die Auswahl an Getränken z.B. Weinen war auf Veligandu bedeutend besser.

Schnorcheln:
Da wir keine Taucher sind können wir nur übers Schnorcheln berichten. Beide Inseln hatten schöne Hausriffe. Wobei das Riff auf Reethi noch etwas schöner war. Ein weiterer Vorteil von Reethi ist die Möglichkeit als Schnorchler Mantas und mit etwas Glück auch Walhaie zu sehen. ( WIr haben eine Stunde mit 30 Mantas geschnorchelt, die so dicht an uns heran schwammen, dass wir sie berühren konnten!) Dafür gab es auf Veligandu Haie, die man im Baa Atoll wohl fast nie sieht. Ansonsten haben wir auf beiden Inseln so ziemlich alles aus unserem Fischbuch zu sehen bekommen.

Das war eine kurzer Vergleich zu beiden Inseln. Das Wetter dieses Jahr war super- 3 Wochen nur Sonne: ( Reisezeit Juli/ August).
Zu den anderen Sachen wie Bungalowauswahl, Spa u.s.w. gibt es bereits viele Berichte und Fotos, die bei der Vorauswahl helfen können. Wir werden auf jeden Fall wieder auf die Malediven fahren- für Strandurlaub giebt es unserer Meinung nach nichts Besseres. ( Wir haben wirklich schon viele Länder bereist u.a. Bali, Thailand, Malaysia, Kenia, Kuba, Mexiko u.s.w.)
Wahrscheinlich werden wir das nächste Mal eine neue Insel ausprobieren. Vor die Wahl gestellt ob noch einmal Reethi oder Veligandu würden wir wieder Veligandu wählen.

Bernd und Beate aus Velbert


 

Veligandu 15.06.06. - 30.06.06 mit LTU ab Düsseldorf

Der Flug ging um 21:30 Uhr superpünktlich los. Die Maschine war nicht ausgebucht und man hatte somit die Möglichkeit wenigstens 2 Sitzplätze zu beanspruchen. Einige Fluggäste nahmen auch direkt 4 Sitzplätze in Anspruch, da hauptsächlich die 4er Reihen frei waren. Der Flug ging relativ schnell vorbei, da man recht gut ein wenig schlafen konnte bzw. Filme gucken. Nur die letzten 3 Stunden zogen sich etwas dahin. Ich kann, obwohl ich es hier häufig gelesen haben, nichts Negatives über diesen LTU Flug schreiben.

Auf Male angekommen, wurden wir zügig mit einem kleinen Bus zur "Wartestation" der Wasserflugzeuge gefahren. Auch hier lief alles reibungslos. Wir mussten nur ca. 30 Minuten auf den Weiterflug zur Insel warten. Das Gepäck wurde auch sofort mitgenommen.

Auf der Insel angekommen fragten wir uns, wo denn die ganzen Urlauber eigentlich sind. Es war so ruhig und friedlich. Wir wurden zur Bar geführt, wo man uns direkt einen leckeren Fruchtcocktail und ein kühles Tuch zur Erfrischung reichte. Die Koffer wurden direkt zur Rezeption gebracht. Wir erledigten schnell die Formalitäten, bekamen unseren Bungalowschlüssel übergeben und erhielten eine kurze "Inseleinweisung". Danach wurden wir zu den Bungalows geführt. Die Koffer wurden uns sofort gebracht.

Wir hatten einen Standardstrandbungalow gebucht und erhielten die Nummer 148 auf der Westseite der Insel. Die Bungalows sind einfach aber nett eingerichtet. Wir hatten ein halb offenes Bad mit Dusche. Es waren Wäscheleinen und Klammern vorhanden und sogar eine schöne Palme im offenen Bereich. Im Zimmer gibt es eine kleine Minibar mit einem Gefrierbereich, 4 Schubfächer für Wäsche etc. und einen kleinen Einbauschrank mit genügend Bügeln. Es steht ein Doppelbett und ein Einzelbett im Bungi. Auf der Terrasse stehen 2 Stühle und ein kleiner Tisch. Zu unserem Bungi gehörten noch 3 Holzliegen und ein Holztisch am Strand. Strandtücher und Auflagen für die Liegen gehörten auch dazu. Die Bungis werden morgens komplett gereinigt und abends durchgefegt und das Bett wird hergerichtet. Unser Roomservice war sehr freundlich und hat uns sogar einmal das Bett mit Blüten verziert. Die Lage und die Aussicht von unserem Bungi war einfach super. Irgendwann ist allerdings mal eine kleine Renovierung des Innenbereichs dieses Bungis fällig (neue Fliesen im Bad und ein Anstrich reichen aus). Uns hat es aber nicht gestört!

Wir hatten AI gebucht und konnten somit direkt mit dem Mittagsbuffett starten. Hier sah man dann auch endlich mal ein paar andere Gäste. Das Essen ist fabelhaft, mehr als ausreichend, abwechslungsreich etc.! Ganz besonders hat es mir das Nachtischbuffett und das Frühstücksbuffett angetan. Leckeres Obst, Cremetörtchen und Moussevarianten. Morgens Waffeln, Brioches, Croissants mit verschiedenen Füllungen, diverse Eiervarianten etc.und abends verschiedene Currys mild und hot, gegrillte Fisch- und Fleischsorten, Nudeln und Reis, diverse Salate und Minisnacks. Das Alles hat uns jeweils 3 Kilo mehr Körperfülle eingebracht! Das Restaurant ist wirklich hübsch gemacht. Man bekommt einen Tisch zugewiesen bzw. sucht sich einen aus und hat den ganzen Urlaub über auch den gleichen Kellner. Unser Kellner hieß Latifeh und war supernett und zuvorkommend. Aber auch sämtliche andere Mitarbeiter waren nett und sehr aufmerksam.

Die Insel ist sehr schön und gemütlich gestaltet und recht naturbelassen, wobei wir die Westseite aufgrund des stetigen Windes und der leichten Wellen bevorzugen. Auf der Ostseite ist es sehr windstill und somit schwüler. Übrigens eine reine Barfußinsel. Die Wasserbungalows sind unserer Ansicht nach recht dezent an der Nordseite der Insel angelegt und an der Südseite ist eine lange Sandbank die mit einem Steg endet von dem man direkt ins tiefe Wasser hüpfen bzw. die Leiter hinabsteigen und an der Riffkante entlang schnorcheln kann. Da wir das erste Mal auf den Malediven waren, haben uns die verschiedenen Fischarten schon beeindruckt. Das Riff ist auch hier leider nicht mehr intakt, aber man sieht hier und da schon eine Erholung der einzelnen Steinkorallen. Bunte Spitzen sind vorhanden und die Fische fühlen sich trotzdem wohl. Leider sieht man nicht viele Anemonen und somit haben wir auch nur ein Anemonenfischpärchen entdecken können. Dafür gibt es ohne Ende diverse Drückerfische (von einem Titandrücker wurden wir sogar leicht attackiert), Schwärme von orientalischen Süßlippen, Schmetterlingsfische, Kofferfische, Papageienfische, neugierige Trompetenfische und und und. Alles was das Schnorchlerherz begehrt. An der Ostseite der Insel, direkt am SPA-Bereich war der Kindergarten der Schwarzspitzenriffhaie. Morgens konnte man hier wenigstens 20 kleine Haie beobachten und zumindest ein Elternteil (zwischen 1,70 m und 2,00 m) konnte wir dann auch an der Riffkante schön beobachten, da er um uns herum patrouillierte. Beeindruckend fanden wir auch die sehr nahe "Kontaktaufnahme" mit einem recht großen Rochen, mit dem wir ca. eine Minute Auge in Auge gegenüberstanden (schwammen).

Da wir nunmal in der Regenzeit dort waren, hatten wir die erste Woche auch fast nur Sturm und Regen. Besonders in der Nacht war der Sturm unglaublich heftig, so dass ich manchmal das Gefühl hatte, uns bläst es gleich den Bungalow weg. Jeden Moment habe ich damit gerechnet, dass eine der Strandliegen gegen die Glasterassentür fliegt. Alles was nicht fest verankert war flog auch durch die Gegend und viele Kokosnüsse donnerten von den Palmen. Hin und wieder flog auch mal ein Urlauber am Fenster vorbei. Nach einer Woche dann kam die Sonne und blieb uns auch bis zum vorletzten Tag erhalten. Wir waren froh, vor unserem Bungi eine Palme zu haben. So konnten wir uns auch mal in den Schatten verziehen. Ich bin ein dunkler Typ, aber LF 30 war trotz der Wolken in der ersten Woche absolutes Muss!! Auch in der zweiten Woche sind wir nicht unter LF 20 vor die Tür gegangen. So haben wir wenigstens keinen Sonnenbrand bekommen.

Leider musste ich auch einen Arzt aufsuchen, da ich in den ersten Tagen eine Nierenbeckenentzündung bekommen habe. So kann ich aber berichten, dass man einfach ein Boot (50 $, egal wie viele Personen) mietet und rüber nach Kuramathi schippert. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten. Hier ist eine Klinik mit einem netten (und für alle Frauen... :o)attraktivem) deutschen Arzt. Gleichzeitig kann man nach der Untersuchung noch ein bisschen über die Insel bummeln. Kuramathi hat uns aber überhaupt nicht gefallen und wir waren froh, wieder zurück auf unser kleines, schnuckeliges Inselchen fahren zu können!

Wir haben nette Leute kennen gelernt mit denen man, wenn wir Lust hatten, gemeinsam schnorcheln oder auch einfach abends bei einem Getränk in der Bar und/oder am Strand den Sonnenuntergang beobachten und quatschen konnte. Aber irgendwie waren auch alle anderen Urlauber nett und freundlich. Man konnte mit jedem hier und da mal plaudern.

Unser Fazit: Traumhaft schön! Eine Insel für alle die es lieber etwas ruhiger und kleiner haben wollen. Gleichzeitig aber hervorragend zum schnorcheln und schwimmen. Die Tauschschule wird vom Ocean Pro Team geführt. Wir haben uns sehr in die Insel und allem was dazu gehört verliebt und wollen so schnell wie möglich wieder hin! Ich habe eine Bluse im Schrank bei der Abreise dort vergessen. Gibt es hierzu nicht auch einen Spruch, von wegen...wenn man etwas zurücklässt dann kommt man auch wieder dorthin...oder so ähnlich???

Grüße

Natalie & Alexander


 

Urlaub Veligandu 10.10. – 25.10.2005

Gebucht über IST; VP; Standardbungalow

Nach 11 Stunden Flug, inklusive Zwischenlandung in Colombo, sind wir endlich angekommen!

Aus dem Flieger raus, Koffer geholt und schon wurden wir in einen Bus gesetzt, der uns zum Wasserflugzeug bringen sollte! Dort angekommen, wurden erstmal unsere Koffer gewogen (wir mussten 26 US$ nachzahlen) und dann ging es auch schon ab ins Wasserflugzeug.

Der Flug dauert so 15-20 Min, ist aber sehr schön, da man schon ganz viele Spiegeleier sieht!

Auf Veligandu angekommen, gab es erst mal einen Begrüßungscocktail und auch schon Mittag!

Unsere Koffer wurden in der Zwischenzeit auf unser Zimmer gebracht! Leider hatten wir in der 1. Nacht einen Behelfsbungi, aber dafür wurden wir auch mit: einem Obstteller, 1 Candle Light Dinner und 35 US$ entschädigt!

Am Mittwoch konnten wir unseren Bungi 133 beziehen! Es ist ein großer Raum, mit einem Doppelbett (leider auch nur EIN Lacken zum zudecken), einem Einzelbett und einem Schreibtisch! Minibar, Klimaanlage und Stereoanlage! Ein halboffenes Bad mit Handtüchern. Natürlich gibt es auch Auflagen für die Strandliegen!

Der Standardbungi reicht vollkommen aus! Der Roomboy kommt 2 x täglich!

Die Westseite hat uns ganz gut gefallen! Es wehte immer ein bisschen Wind, ab und zu fanden wir das zu doll aber das war immer noch besser als auf der Ostseite, da stand die Hitze (war kaum auszuhalten)!

Das Essen war super lecker! Mittags und Abends gab es Buffet! Es war immer ein Themenabend z.B. Maledivian, Asian, Italien etc. War eigentlich immer was dabei und wenn nicht, gab es auch noch Salat!

Die Kellner sind super nett und kümmern sich um alles mögliche! Sie unterhalten Sie auch gerne!

Abends gab es in der Cocktailbar immer ein anderes Programm, z.B. Videoabend, Krabbenrennen, Disco, Live Musik etc. Es gibt aber auch einen Fernseher, Dart, Billard, Fußballkicker und Tischtennis. Langweilig wird einem auf keinen Fall!

Im Hausriff schnorcheln ist wunderschön! Der Einstieg ist besonders leicht über den Steg, wo das Wasserflugzeug anlegt! Wir haben Drücker- und Doktorfische, Rochen, Haie, Schildkröten, NEMOS, Muränen, Lippfische etc. gesehen! War sehr beeindruckend. Wir war ca. 2 mal täglich schnorcheln!

Wir haben auch 2 Ausflüge gemacht! Einmal Schnorchelsafari, die hätten wir uns aber sparen können, weil wir nichts besonders gesehen haben! Ich fand unser Hausriff auch viel schöner!

Der 2. Ausflug ist auf jedenfall weiterzuempfehlen! Dolphin Watching! Wir hatten Glück, wir haben 2 Tage vor dem Ausflug schon Delphine gesehen, aber der Ausflug war der Hammer! Wir haben 2 Stunden nur Delphine gesehen! Super schön....

Fazit:
Super schöne, gemütliche Barfußinsel! Zum auspannen und relaxen richtig gut geeignet!


 


 

Ich verbrachte mit meinen Kindern (10/13) zum zweiten Mal nach 2001 eine Woche auf dieser tollen (Barfuß-)Insel. Als Vergleich haben wir Kuramathi, Angaga und Nakatchafushi (heißt nach Luxussanierung jetzt anders).

Unterbringung : Wir hatten einen ganz normalen Bungalow, auf den Malediven bin ich froh um den Sand, der direkt vor meiner Zimmertür beginnt, daher brauche ich dort keinen Wasserbungalow o.ä. Unser auch für Drei ausreichend großer Bungalow hatte malediventypisch eine kleine Terrasse, ein Doppelbett und ein Einzelbett (sonst glaube ich Couch), Minibar, Stereoanlage, Klimaanlage und einen (ziemlich lauten) Deckenventilator. Im halboffenen Bad normale Ausstattung mit Fön. Erwähnenswert sind ausreichend Steckdosen, man muß sein Kameraakku also nicht am Rasiereranschluß im Bad aufladen. Die Zimmer bis 129 liegen auf der Ostseite der Insel, diese ist vom Wasser her ruhiger, dafür hat man aber nachmittags früher keine Sonne mehr. Außerdem wurden auf dieser Inselseite zwei Doppelbungalows mit Holzterrasse und das Spa an den Strand betoniert, schaut nicht so toll aus, wenn man direkt daneben wohnt. Die Wasserbungalows liegen an der Nordspitze der Insel, Bar/Restaurant etc. an der Südseite. Wir hatten 2001 ein Zimmer an der Ostseite, diesmal Westseite (130er bis 140er Bungalows), und ich würde glaube ich lieber wieder auf die Westseite gehen wegen der Sonne am Abend und der neuen Gebäude auf der anderen Seite.

Personal : Supernett, polyglott, stets bemüht. Nur unser Roomboy war die Pest.

Schnorcheln : Klasse, viele Fische, auch Großfisch (Wir sahen u.a.einen Adlerrochen, Haie, Schildkröten). M.E. beste Stelle an der Sandbank unten am Flugzeugponton vorbei.

Tauchen : Sehr nette und bemühte Tauchstaff, die einen sehr kompetenten Eindruck vermittelt. Bin nicht der Superprofitaucher, aber die Tauchplätze fand ich sehr schön, den Manta sahen wir leider nur von der Oberfläche aus, es war aber zumindest einer da. Die Korallen haben sich dort toll erholt.

Sport: Es gibt ein Beachvolleyballfeld, was während unseres Aufenthaltes unbespielt blieb. Der übliche Fußballplatz in der Inselmitte fürs Personal, man kann denke ich schon mitspielen, sollte es aber dann wohl ganz gut können. Katamaran, Surfboard, Kanu und so eine Art Surbrett mit Heimtrainer (man treibt über Fahrradpedale eine Schraube an) sind vorhanden. Fitnesscenter (hab nicht reingeschaut) gibts auch. Zum Spa kann ich nichts sagen, von außen schauts nett aus.

Entertainment : Tischtennisplatte, Darts, Tischfußball, Billard und Bibliothek (mit den liegengebliebenen Büchern der Touristen). Abends gab es Musikquiz, Krabbenrennen (echt schräg), einen Tauchinfoabend mit Video und normalerweise wohl einmal pro Woche Disco (entfiel bei uns wg. Fußball-WM-Eröffnung)

Essen : Mittags und Abends in Büffetform, einmal in der Woche abends Menü. Superlecker, abwechslungsreich, es findet jeder etwas. Es gibt immer ein maledivisches Gericht, in der Regel sogar in den Varianten scharf und mild (also scharf und superscharf), auch Nudeln, europäische Gerichte. Insgesamt muß man sich natürlich darüber im klaren sein, daß der Schwerpunkt eines Maledivenurlaubes nicht auf der Nahrungsaufnahme liegt; wenn man absolute Spitzenküche erwartet, sollte man doch besser eine Gourmettour durch die Provence buchen oder auf die Hilton-Insel gehen.

Publikum : Sehr gemischt (Deutsche, Schweizer, Franzosen oder französichsprachige Schweizer, Italiener, eine russiche Familie, Japaner, Briten)mit britischem Schwerpunkt, viele Pärchen, ca. 1/3 Taucher, keine ganz kleinen Kinder, ein paar Teens (nicht nur meine)

Fazit : Bislang unsere Lieblingsinsel. Wir haben uns auch beim zweiten Besuch rundum wohl gefühlt. Wirkliche Kritikpunkte gibts eigentlich keine, ich würde lediglich nicht unbedingt einen Bungalow direkt neben den Neubauten an der Inselostseite haben wollen.

Die Welt ist groß und bunt, es gibt viel zu sehen. Daher neigen wir normalerweise nicht dazu, Urlaube mehrfach am gleichen Ort zu verbringen. Veligandu ist da aber sicher eine Ausnahme, weil es einfach soooo schön ist, wir kommen gewiss wieder, hoffentlich schon nächstes Jahr.

Fragen beantworte ich gerne, Mail eddie_igel at yahoo.de


 

Vom 26.6.O5 -11.7.O5 verbrachten wir unseren vierten Maledivenurlaub in Veligandu.

Nach Ari-Watervillage, Vakarufali und Filitheyo freuten wir uns wahnsinnig auf Veligandu.Nach langem Flug (mit Edelweiss und Wasserflugzeug) kamen wir müde aber glücklich in Veligandu an. Wir wurden herzlich von unserem Manta-Reiseleiter Rene empfangen und zu unserem Deluxe-Wasserbungalow gebracht.

Die Deluxe-Wasserbungalows sind wirklich sehr schön und luxuriös eingerichtet.Sehr geräumig mit einem grossen und bequemen Kingsize-Bett, Mini-Bar, Stereoanlage, grossem Schrank und Kommode mit Espressomaschine im Vorraum. Das riesige offene Bandezimmer mit Badewanne, Dusche,Doppellavabo mit grossem Spiegel,und einer Liege war ein Traum. Und überall Meersicht. Einfach super.Die Terrasse ist mit zwei bequemen Liegen ausgestattet, sowie einem Tisch mit Stühlen. Viel Zeit verbrachten wir hier beim Beobachten der vielen Fische, wie Baby-Haie(massenhaft) Stachelrochen, Drücker usw. Weil unser Bungi auf der Westseite lag, konnten wir den Sonnenuntergang von unserer Terrasse aus geniessen.

Die Strandbungalows sind zweckmässig und einfach eingerichtet, ziemlich klein mit einem herzigen, halboffenen Badezimmer. Meiner Meinung nach ist die 4 Sterne-Kategorie für die Strandbungis ziemlich übertrieben. Alles ist aber sauber gehalten und die Zimmer werden 2x täglich gereinigt. In Vakarufali und Filitheyo waren die Hütten um einiges gediegener. Der Strand vor einigen Bungalows z.B vor Nr. 47 war ziemlich grobkörnig. Keine Ahnung warum.

Das Essen war wie schon so oft beschrieben sehr abwechslungsreich und gut. Es ist für jeden etwas dabei. Vor allem auch die Desserts haben uns sehr geschmeckt.Unser Kellner Amir war sehr freundlich und nett.

Schnorcheln: Es gibt ein Hausriff, welches gut zu erreichen ist.( Ueber den Bootssteg oder die Sandbank). Bei Flut kann man auch übers Riff schwimmen. Nachmittags war das Wasser manchmal ziemlich trüb. Aber das hängt wahrscheinlich mit der Jahreszeit zusammen. Wir sahen viele Fische, vor allem auch fast täglich am Aussenriff ausgewachsene Haie (Schwarz- und Weissspitzenriffhaie), was für den täglichen Adrenalin-Schub sorgte. Dann gabs Napoleons, Adlerrochen, Muränen, Schildkröten (eine hatte riesige Ausmasse), Rochen und Drückerfische. Einmal hatte es ein agressiver Riesendrücker auf unsere Tochter abgesehen und verbiss sich in ihre Flosse. Das war ein ziemlicher Schreck. Das Highlight war aber eine Gruppe Delfine, die wir beim Schnorcheln am Hausriff antrafen und die ca. l0 Minuten bei uns verweilten und dann ganz langsam weiter zogen. War ein wunderschönes Erlebnis.

Unser Manta-Reiseleiter René war wirklich sehr hilfsbereit und nett. Täglich fragte er uns, wie es uns gehe und ob alles o.k. sei. Er gab uns immer wieder gute Tipps zum Schnorcheln und anderem. 2 Mal machten wir eine Schnorchelsafari zu anderen Riffen mit René. Mit viel Begeisterung zeigte er uns viel Neues. Einmal beobachteten wir einen grossen, ausgewachsenen Barrakuda. Das war wirklich aufregend.

Fazit: Gemütliche Insel mit Flair, viel Sand, ideal zum Ausspannen. Leute die Action suchen, sind hier am falschen Ort. Die Deluxe-Wasserbungalows sind wirklich sehr schön. (Aber auch sehr teuer! ) Strandbungis hübsch aber einfach und klein. Das Personal war durchgehend freundlich und hilfsbereit. Hausriff gut, ins Besondere Haifischreich.. In Filitheyo und Vakarufali war die Artenvielfalt grösser und es hatte mehr Steilwände.

Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub und ich kann es nicht erwarten wieder auf die Malediven zu kommen.

Liebe Grüsse an alle Malediven-Fans!

Ursina und Robert aus der Schweiz

 


 

Reisebericht Veligandu 09.03.2005 -23.03.2005

ITS – DeLuxe Water Villa – All Inclusive

Unser erster Malediven-Urlaub führte uns nach Veligandu. Ankunft in Male bei wolkenverhangenem Himmel, aus dem es kurz vorher noch kräftig geregnet hatte. Das geht ja gut los, so dachten wir…., später sollten wir noch froh sein über jedes kleine Wölkchen, dass kurzzeitig mal die Sonne verdeckte. Weiter ging es im Wasserflugzeug, in dem über 40 °C herrschten und so den ca. 20-minütigen Flug etwas beschwerlich machten. Dafür wurden wir aber mit einer tollen Aussicht belohnt.

Auf Veligandu angekommen, konnten wir unseren Wasserbungalow nach de

n üblichen Formalitäten beziehen. Andere hatten da weniger Glück. Die Insel war überbucht und so mussten die „ Strandbungi-Bucher“ erst mal in eine Behelfsunterkunft. Wir hatten einen Bungalow zur Ostseite und waren auch sehr glücklich darüber. Morgens sahen wir vom Bett aus den Sonnenaufgang und hatten vormittags die Sonne auf der Terrasse. Am Nachmittag konnten wir dann den Schatten auf unser Terrasse genießen und falls wir doch mal sonnenhungrig geworden wären, dann standen ja noch die Liegen auf der Sandbank zur Verfügung. Die allerdings haben wir nicht gebraucht, denn es war auch ohne direkte Sonnenbestrahlung sehr heiss, fast ständig über 30 °C.

Unser „Bungi“ war Spitze. Mit ca. 40 qm und einem offenen Bad war er ein Traum.

Das Essen auf Veligandu ist sehr gut. Vor allem die üppigen Dessert-Buffets hatten es uns angetan. Und auch sonst war für jeden Geschmack etwas dabei; also hungern muss keiner. AI lohnt sich nur für Leute, die ständig in der Bar sein wollen. Die Minbar im Bungi muss von ALLEN bezahlt werden. Eine Cola kostet kostet im Restaurant 2,50 €, in der Minibar 3,00 €.

Mit unserem Kellner hatten wir nicht so das große Glück. Der erste bediente uns nur 3 Tage, dann war er verschwunden und tauchte erst am Ende von unserem Urlaub wieder auf, und der 2. machte einen etwas gelangweilten Eindruck. Aber Alles in Allem… verdurstet sind wir nicht.

Geschnorchelt sind wir am Hausriff. Es gibt zwei Einstiege. Einen am Ende der Sandbank und einem am Schiffsanlegesteg. Dort sollte man allerdings Ebbe und Flut berücksichtigen, denn bei Ebbe macht man sich sonst das Leben beim Ausstieg schwer. Die Stufen reichen dann nicht mehr ins Wasser und für etwas unsportliche Leute bedarf es einiger Mühe, sich da wieder hinaufzuziehen. Es ist also ratsam, den Einstieg an der Sandbank zu nutzen, denn dort kann man bei Ebbe auch über den Sand aussteigen und ist nicht auf die Stufen angewiesen.

Ausflüge werden viele angeboten. Mitmachen sollte man den Ausflug mit einem Zwei-Master zum „Dolphin-Watching“. Für Schnorchler, die eher wie Herdentiere sind, kann man zu einer Schnorchel-Tour raten; die Schnorchler, die lieber allein die wunderbaren Unterwasserwelt erkunden und beobachten möchten (und dazu zählen wir uns) müssen, es nicht haben, sich von anderen Mitschwimmern die Flossen um die Ohren hauen zu lassen. ;-)

Verwöhnen lassen sollte man sich wenigstens einmal im Spa. Auch wenn die Massagen (und davon werden jede Menge angeboten) nicht ganz billig sind, ihr Geld sind sie aber wert.

„Überwassertiere“ gibt es auch auf Veligandu. Sehr aufdringlich sind die Raben. Also nichts Eßbares liegen lassen, die dunklen Gesellen holen alles weg und man wird sie auch nicht wieder los. Angenehmer sind da schon die 3 Fischreiher, die Flughunde und die kleinen Echsen.

Zur Tauchschule können wir nichts sagen, wir sind und bleiben leidenschaftliche Schnorchler.

F a z i t

Es war ein traumhafter Urlaub, ein großes Lob und Dankeschön an die Veranstalter. Es hat alles super geklappt, von der Ankunft in Male bis zum Einzug in unseren Wasser-Bungalow. Wir wissen schon heute, wo wir unseren nächsten Urlaub verbringen werden; aber dann reicht uns die Vollpension.

Silvia + Klaus aus Sachsen, Fragen bitte an alzberger@freenet.de

Bilder zum Bericht


 

Vom 8. bis zum 22.12., nur wenige Tage vor dem Eintreffen des Tsunami (von dem wir bislang nicht wissen, ob er Veligandu Schaden zugefügt hat), verbrachten wir unseren Urlaub auf Veligandu. Wir hatten uns einen besonderen Urlaub gewünscht und daher einen Deluxe-Wasserbungalow gebucht. Über das Reisebüro hatten wir eine Bungi auf der Westseite erbeten und dies auch selbst nochmals per Email erwünscht. Daher waren wir zunächst recht enttäuscht, dass wir einen Bungalow auf der Ostseite erhielten. Immerhin wurde uns versprochen, dass wir nach drei Tagen einen der angeblich besten Bungis der Insel erhalten würden, die 171 auf der Westseite.

Die Ostseite hatte einen (kleinen) Nachteil - der relativ stetige Wind kam immer aus Osten, und damit auch spürbarer Wellengang. Auch wenn es z.T.
durchaus sehr schön ist, den Wellen im Bungalow zu lauschen, wünschte man sich dann und wann ein wenig mehr Ruhe für das perfekte Trauminsel-Gefühl.
Daher blieben wir dabei, auf die Westseite umzuziehen, was wir dann auch nach drei Tagen taten. Schon beim Einzug stellte sich jedoch heraus, dass die Klimaanlage des Bungalow 171 (später fanden wir heraus, dass fast alle Wasserbungalows der Westseite darunter "litten"), so laut vibrierte, dass selbst Ohrenstöpsel in der Nacht kaum Linderung brachten. Nach dieser nur schlecht durchschlafenen Nacht wollten wir sofort wieder zurück in unseren Bungalow auf der Ostseite, was glücklicherweise auch noch möglich war. Von da an machte uns das natürliche Geplätscher der Wellen nichts mehr aus und wir lernten im Gegenteil zu schätzen, dass wir den gesamten Vormittag über Sonne auf der Terasse hatten.

Das Essen auf Veligandu ist vielseitig und sehr gut. Die Köche, die häufig auch vor den Augen der Gäste Mahlzeiten zubereiten sind ausgesprochen nett und aufgeschlossen. Wir möchten allerdings auch sagen, dass uns nicht alle Kellner wirklich gefiehlen. In den ersten Tagen erhielten wir einen Kellner, der keine Wünsche offen ließ - er war dezent freundlich und immer aufmerksam, ohne aufdringlich zu sein. Da wir jedoch in den Nichtraucherbereich wollten, wechselten wir den Tisch und hatten es fortan mit einem Kellner zu tun, der zwar besonderen Wert auf Freundlichkeit und Smalltalk legte (offensichtlich um seine Chancen auf Trinkgeld zu erhöhen), dabei aber gelegentlich seine Pflichten vernachlässigte. Wer viel mit den Gästen plappert, kommt eben nicht so oft zum Bedienen. Diese Art von "aufgesetzter" Freundlichkeit mochten wir nicht zu sehr ...

Wir sind beide Taucher und waren mehrfach sowohl am Hausriff als auch per Boot unterwegs, um die Unterwasserwelt zu erkunden. Die Tauchschule ist bestens organisiert und verfügt über ein freundliches und vielsprachiges Personal.
Leider wurden während unseres Aufenthalts weder 2-Tank-Dives noch Nachttauchgänge angeboten - ersteres aufgrund des relativ starken Wellenganges, letzteres wird nur auf Anfrage durchgeführt, was wir allerdings erst erfuhren, als es schon zu spät war. Klar, wir hätten einfach früher fragen sollen. Aber bisher waren wir es einfach so gewohnt, dass die Tauchschule das organisiert und wollten uns daher nicht "aufdrängen". Leider oder vernünftigerweise ist es auf der Insel auch verboten, nachts zu schnorcheln, so dass wir die Korallen nachts überhaupt nicht bewundern konnten. Kritisch ist noch anzumerken, dass an der Tauchschule und auch auf dem Boot relativ viel geraucht wurde - drei der fünf Tauchlehrer rauchen, so dass irgendwo immer ein Klimmstengel im Mundwinkel hängt. Gehört irgendwie nicht zum "Naturerlebnis", aber das ist nur eine persönliche Meinung ...
Ansonsten können wir von den Tauchplätzen nur schwärmen.

Auch wenn man nicht taucht, kann man Haien und Rochen begegnen. Junge Schwarzspitzen-Riffhaie sind rund um die Insel im flachen Wasser - man darf ruhig zu ihnen hinein, sie halten meist 1-2 Meter Abstand. Am Außenriff findet man beim Schnorcheln dann auch ausgewachsene Exemplare bis zu 1,50 Meter Größe (die meisten eher ca. 1 Meter groß). Wer alleine schnorchelt und das noch nie erlebt hat, darf sich auf einen kleinen Adrenalinschub gefasst machen, wenn er von mehreren Exemplaren für eine Zeit umkreist wird. Bei mir schienen sie jedoch nur neugierig zu sein ;-). Auch Adlerrochen sieht man am Außenriff. Wer größere Haie sehen will, findet vor allem häufig Weißspitzenriffhaie bis ca. 2 Meter Größe. Auch einen Hammerhai-Tauchplatz gibt es, der jedoch nur selten angefahren wird (außerdem geht es dann schon um 6 Uhr morgends raus). Bei der einen Ausfahrt während unseres Aufenthalts wurden keine Hammerhaie gesichtet.

Die Ausfahrt mit einem Zweimaster zum "Dolphin-Watching" war ein Erlebnis.
Schon bald kreuzten die Delfine unseren Weg und begleiteten uns eine Weile.
Dies findet allerdings auf dem freien Meer außerhalb des Atolls und bei schneller Fahrt statt - man kann nicht etwa ins Wasser springen und mit den Delfinen spielen (nur um Missverständnissen vorzubeugen). Auch so ist die Ausfahrt bei gutem Wetter ein großes Erlebnis, das wir nicht vergessen werden. Beim Schnorcheln oder Tauchen sind uns allerdings, leider leider, keine Delfine begegnet. Nur einmal sah ich welche ca. 50m am Hausriff entfernt sehr kurz an der Oberfläche, doch sie waren wohl nur auf der Durchreise ...

Wir hoffen sehr für die Insel und das überaus freundliche Personal, dass der Tsunami Gnade hat walten lassen und die Schäden sich in Grenzen halten.

Matthias und Simona

 


 

Unseren 4. Malediven Urlaub verbrachten wir diesmal auf der Insel Veligandu! Nach Baros, Vakarufahli, Makunudu kam nun Veligandu! Im Vergleich zu den anderen Inseln, war diese mit 150 Gästen doch recht gross und immer überbucht, was dazu führt, dass einige Gäste für 1 oder 2 Tage in Behelfs – Bungis ziehen müssen! Das ist natürlich nicht sehr schön, aber man nimmt es in Kauf! Der Manager der Insel versucht durch eine Flasche Wein, einen Obstteller, eine gratis Excursion oder ein Candle – Light – Dinner alles auszubügeln! Das ist zwar ganz nett, aber wir finden es nicht so ganz in Ordnung, denn am Ende der Reise muss man noch ein Gesetzesschreiben unterschreiben, damit man im Nachhinein keine Ansprüche mehr stellen kann, dass finden wir relativ traurig...

Ansonsten sind die Superior – Bungis gemütlich, sauber und von der Einrichtung her okay. Die Bungis auf der Westseite haben reichlich schattenspendende Palmen und eine Sonnenuntergangsgarantie! Der grosse Nachteile der Westseite ist jedoch der, dass täglich die Wasserflugzeuge ( an Spitzentagen bis zu 8 Stück ) am Bootssteg anlegen und entsprechende Lautstärke an den Tag legen, was wir als recht störend empfanden, da wir dies von den anderen Inseln nicht kennen!

Die Ostseite der Insel ist die Windseite mit deutlich mehr Wellengang und näher am Strand liegenden Korallenblöcken ( die liegen bei Ebbe frei ), was eher zum schnorcheln einlädt! Das schnorcheln ist okay, wir haben jedoch wesentlich schönere Hausriffe gesehen!

Das Essen auf Veligandu ist SPITZE!!! Am Büffet ist immer für sehr viel Abwechslung gesorgt und für jeden Geschmack ist etwas dabei! Wer hungert ist selber schuld...

Da Serena – Spa – Center befindet sich auf der Ostseite von Veligandu und wird von einem super freundlichem Inder mit seinen drei Masseurinnen geführt! Man sollte sich eine Massage, trotz des hohen Preises, nicht entgehen lassen!

Die Ocean – Pro – Crew der Tauchschule sind absolut spitze und ein eingespieltes Team, was hervorragend harmoniert! Wir haben selten eine so gute Betreuung erfahren. Es ist eine sehr persönliche und doch professionelle Crew! Mit Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch ist jeder sprachlich gut aufgehoben!

Während unseres Aufenthaltes waren Schweizer ( ca. 60 % ), Engländer ( ca. 20 % ), Franzosen & Japaner & Italiener ( ca.10 % ) und Deutsche ( ca. 10 % ) auf Veligandu vertreten!

Veligandu ist eine reine Barfuss – Insel und man braucht garantiert KEINE Schuhe mitzunehmen!!!

Alles in allem war es ein schöner und relaxter Urlaub auf Veligandu.

Sollten wir nochmals auf die Malediven fliegen, würden wir aber wieder auf Vakarufahli landen, welches die gleiche Company führt, uns aber besser gefiel und wir es als persönlicher empfanden!

Gruss Andrea & Martin
 

 


 

Reisebericht Veligandu Island 25.08.04 – 13.09.04

Buchung / Anreise / Transfer

Unser nun fast schon traditioneller jährlicher Malediven-Aufenthalt führte uns wie schon im vergangenen Jahr erneut nach Veligandu.

Gebucht haben wir die Reise diesmal wieder in einem Reisebüro, der Veranstalter war DerTour.

Abweichend zu unseren bisherigen Malediven-Reisen sind wir jedoch diesmal nicht mit LTU geflogen, sondern mit Emirates (wie immer Economy) von München über Dubai nach Male. Der Aufenthalt von ca. 3 Stunden in Dubai ist zwar mitten in der Nacht etwas anstrengend, jedoch ist der Flughafen durchaus sehenswert.

Sollte es sich vermeiden lassen, werden wir auf Langstreckenflügen in keinen

LTU-Flieger mehr einsteigen. Das Platzangebot bei Emirates ist besser (die paar cm mehr Beinfreiheit machen doch einiges aus), das Essen ist auch besser (hier gab es keine pappigen Brötchen), die Bordunterhaltung ist um Klassen besser (wir kamen vor lauter Filme schauen und Spiele spielen kaum zum Schlafen) und das Personal ist meiner Meinung nach auch aufmerksamer.

Die Einreiseformalitäten auf Male verliefen wie immer reibungslos. Am Ausgang nahm uns dann ein netter Herr von der Agentur in Empfang, der uns unsere Rückflugtickets abnahm J. Das war völlig in Ordnung (wir wussten darüber auch schon Bescheid), denn wir waren per Linienflug angereist und die Agentur kümmert sich in diesem Fall um die Rückbestätigung. Es war auch alles halb so schlimm, schließlich war der nette Herr ein „alter Bekannter“ vom vergangenen Jahr und man bekommt auch eine Quittung. Die Tickets erhält man am Abreisetag am Flughafen in Male von der Agentur wieder zurück. Normalerweise muss beim Linienflug die Ausreisesteuer von 10 USD pro Person gezahlt werden, aber kassiert wurde sie bei uns nicht – war uns auch ganz recht. Der Weitertransport zum Wasserflieger verlief auch fast schon traditionell problemlos. Leider fing es heftig zu regnen und zu stürmen an, sodass wir ca. 1,5 Stunden auf unseren Weiterflug nach Veligandu warten mussten. Nach Wetterbesserung erfolgte der Weitertransport wieder wie gewohnt zügig. Ca. 25 Minuten nach Abflug landeten wir endlich, nach einem kleinen Zwischenstop vor Kuramati, auf Veligandu.

Anmerkung zum Reisebericht von Armin Reimer vom 20.03. – 04.04.04:

Die Fotos die man im Internet über die Ankunft der Wasserflieger auf Veligandu findet sind nicht unbedingt etwas veraltet. Die Wasserflugzeuge legen je nach Strömung an der Sandbank oder am Bootsteg an. Bei unserer Ankunft sind wir an der Sandbank ausgestiegen und bei unserem Abflug sind wir am Bootsteg eingestiegen!

Ankunft auf Veligandu

In Empfang genommen wurden wir von der Reiseleiterin von Manta-Reisen, die uns in den Coffee-Shop / Bar führte. Na ja, sie hat uns nicht wirklich dorthin geführt, wir kannten uns schließlich aus und sind schon etwas vorgegangen.

Die Ankunft im Coffee-Shop / Bar war unbeschreiblich schön. Einer der Barkeeper, den wir vom vergangenen Jahr kannten, hat über das ganze Gesicht gestrahlt als er uns gesehen hat, ein anderer Bar-Mitarbeiter hat uns mittags mit den Worten „nice to see you again“ begrüßt. Da bekommt man dann wirklich ein „coming home Feeling“.


Bungalow

Unserem per E-Mail übermittelten Wunsch nach einem Bungalow auf der Westseite wurde wieder entsprochen. Unseren letztjährigen Bungalow Nr. 140 haben wir nicht erhalten, sondern die Nr. 131. Dieser Bungalow, bzw. dessen Lage war noch schöner als der Bungalow 140, denn wir hatten einen fest installierten Sonnenschirm am Strand. Ich habe es zwar anfangs nicht geglaubt, aber die Sonnenschirme sind genial (man muss bei diesem Schattenspender keine Angst vor herabfallenden Kokosnüssen haben!)

Bevor wir unseren Bungi beziehen konnten, mussten wir jedoch bis 16:00 Uhr mit einem Deluxe Bungalow „Vorlieb nehmen“. Der Deluxe Bungalow ist ca. 10 qm größer, verfügt zusätzlich über einen Kaffee-/ Teezubereiter, über eine Badewanne (auf Vilu Reef hatten wir eine Badewanne – die brauchten wir nur zum „Parken“ unserer Luftmatratze!) und einem privaten Sonnendeck.

Wenn wir die Preise unserer Reisezeit vergleichen, hätte der Deluxe Bungalow fast das doppelte vom Beach Bungalow gekostet. Da hätten wir dann doch lieber noch 14,00 € mehr gezahlt und wären in einen Wasserbungalow gezogen.

Fazit: Der Deluxe Bungalow ist zwar ganz nett, aber in unseren Augen den Preis nicht wert.

Während unserem Aufenthalt haben wir die Möglichkeit genutzt und einen Wasserbungalow besichtigt – die sind echt der Hammer. Die Wasserbungalows sollte man auf jeden Fall mal von innen gesehen haben!

Insel

Über die Insel werden wir uns jetzt nicht weiter auslassen, da in den vielen Reiseberichten eigentlich schon alles gesagt wurde. Nur – wir haben es auch in diesem Jahr wieder nicht geschafft, die Insel in einem Stück zu umrunden, d. h. wir wissen wieder nicht, ob eine Insel-Umrundung nur 20 Minuten dauert!

Essen

Das Essen auf Veligandu war wieder gigantisch. Letztes Jahr im Oktober hat zwar der Chefkoch gewechselt, aber davon war nicht wirklich etwas zu merken.

Im Restaurant bekommt man einen festen Tisch zugewiesen und wird auch immer vom gleichen Kellner bedient. Wir haben 2 Tage auf „unseren“ Abdulla gewartet, der bei unserer Ankunft noch im Urlaub war und hatten dann wieder richtig viel Spaß mit ihm.

Mittags und abends gibt es Buffet, mittwochs ist Menüwahl. Wenn es das Wetter zulässt, wird das Buffet auch mal auf der Terrasse aufgebaut.

Unterhaltung / Ausflüge / Spa

Kostenlos angeboten werden Billard, Dart, Tischtennis und Kicker. Außerdem verfügt die Insel über ein recht großes Bücherregal wo genügend Leselektüre zu finden ist. Wer gerne mag kann auch in den recht gut ausgestatteten Fitnessraum gehen. Die Kosten hierfür betragen 5 USD / Tag, 25 USD / 7 Tage oder 42 USD / 14 Tage. Bei All Inclusive ist die Benutzung des Fitnessraumes inbegriffen.

Zu den üblichen Angeboten (Schnorcheln, Ganztagesausflug, Halbtagesausflug, Dolphin oder Sunset Cruise) wurden diesmal zwei Ausflüge mit dem Segelschiff angeboten (es handelt sich hier jedoch nicht um ein richtiges Segelschiff, denn es hat einen Motor, die Rumpfform ist zu breit und die Segel sind arretiert).

Der eine Ausflug ist ein Ganztagesausflug für 130 USD pro Paar, bei dem einige Inseln angefahren werden. Mehr können wir zu diesem Ausflug nicht sagen, da wir

ihn nicht mitgemacht haben.

Der zweite Ausflug findet nachmittags statt (15:00 Uhr – 18:30 Uhr) und nennt sich

Dolphin und Sunset-Cruise. Dieser Ausflug kostet 15 USD pro Person und ist

empfehlenswert. Während unserem Aufenthalt fand der Ausflug zweimal statt. Beim ersten Mal war er wirklich schön (wir haben Delfine gesehen und hatten auch einen

tollen Sonnenuntergang). Beim zweiten Mal haben wir uns sagen lassen, war es sehr heiß und Delfine haben sich leider auch nicht blicken lassen.

Wie auch im vergangenen Jahr haben wir uns wieder im Spa verwöhnen lassen. Hier werden viele verschiedene Massagen angeboten. Bei der Ankunft auf Veligandu erhält man zur Begrüßung einen Gutschein über eine 10 minütige Massage wenn man im Spa einen weiteren Termin vereinbart.

Tauchen / Schnorcheln

Zur Tauchschule können wir immer noch nicht viel sagen, da wir immer noch nur Schnorchler sind und es wohl auch bleiben werden.

Veligandu hat ein recht schönes Hausriff, das sich nach der Korallenbleiche sichtbar erholt, der Fischreichtum ist z. T. überwältigend (genau wie die Haie).

Reiseleitung

Auf der Insel sind eine Mitarbeiterin von Manta-Reisen, sowie ein italienischer Reiseleiter fest stationiert. Der Italiener hat sich wirklich toll um seine Landsleute gekümmert. Ob sich die Schweizerin um ihre Leute besser gekümmert hat, als um die anderen Reisenden können wir nur hoffen. Die Informationsveranstaltung am Anreiseabend fand nur für Manta-Reisende statt. Wir dachten, dass wir nicht zu der Veranstaltung eingeladen wurden, da sie wusste, dass wir Wiederholungstäter waren, aber auch deutsche Gäste, die zum ersten Mal auf Veligandu waren wurden leider nicht eingeladen. Letztes Jahr war das bei einer anderen Mitarbeiterin noch anders!

Wetter

Im Vergleich zum vergangenen Jahr hatten wir in diesem Jahr richtig viel Glück. Es hat lediglich an 2 Vormittagen geregnet und wir hatten auch nur einen bewölkten und recht windigen Tag (an dem konnte man aber trotzdem Schnorcheln gehen). Ansonsten viel Sonne pur!

Fazit

Unser österreichische Freund Arnold Schwarzenegger würde sagen:

„We’ll be back“

Fotos zu unserem letztjährigen und diesjährigen Veligandu-Aufenthalt (diesmal auch mit schönen Unterwasserbildern), sowie zu Vilu Reef findet Ihr auf unser Homepage

http://www.koehler-altoetting.de

An dieser Stelle viele liebe Grüße an die vielen netten Mitreisenden die wir auf Veligandu kennen gelernt haben! Einige von ihnen möchten wir hier noch kurz namentlich erwähnen: Christina & Alfred, Janis & Miriam, Petra & Kai, Robert & Margrit und natürlich Elisabeth, Verena und Willi. Es wäre schön wenn Ihr Euch auf unserer Homepage blicken lasst - noch schöner wäre jedoch ein Wiedersehen am anderen Ende der Welt!

Carola & Christian
 


 

Unseren neunten Malediven-Urlaub (15.06. – 30.06.2004) verbrachten wir diesmal auf „Veligandu“ im Rasdhoo-Atoll. Ein sehr kleines Atoll mit lediglich zwei touristischen Inseln (Veligandu und Kuramathi). Um es gleich vorweg zu nehmen, wir hatten tolles Wetter!!! Ab und an hat es abends oder nachts mal kurz geregnet, ansonsten Sonne pur!

Veligandu ist eine langgezogene Insel, ca. 600m lang und 150m breit mit insgesamt 73 Bungalows. An der Südspitze befindet sich eine sehr schöne und große Sandbank. Diese ist ca. 200m lang und scheint sich nicht zu verlagern! Dort befinden sich einige Sonnenschirme mit Liegen sowie der Anleger für die Wasserflieger. Es ist eine reine Barfußinsel, ruhig und mit gelegentlicher Abendunterhaltung.

An der Nordspitze sind die Wasserbungalows (Nr. 152-173). Die Strandbungalows sind an der West- und Ostseite gleichmäßig verteilt. Alle liegen direkt am Strand, leicht versetzt voneinander und umgeben von Palmen, Bäumen und Sträuchern. Fast von jedem Bungi hat man einen schönen Blick auf das Meer. Es gibt Superior- und Deluxe-Bungalows. Der Unterschied besteht darin, das die Deluxe näher am Wasser stehen und etwas größer sind, aber dafür Doppelbungis! Die Superior sind alle Einzelbungis.

An der Westseite stehen die Superior-Bungis von Nr. 130-149 und die Deluxe-Bungis von Nr. 128/129 + 150/151. Am Strand steht für die Bungalows 131, 133 sowie 135 jeweils ein fest installierter Sonnenschirm.
An der Ostseite sind die Superior-Bungis von Nr. 107-127 und die Deluxe-Bungis von Nr. 101/102 – 103/104. Hier stehen am Strand Sonnenschirme vor den Bungalows 122 und 113. Außerdem stehen auf dieser Seite noch zwei doppelstöckige Bungalows mit den Nr. 176-177 sowie zwei Behelfs-Doppelbungalows mit den Nr. 105/106 - 174/175. Im Inselinneren befinden sich nochmals fünf Behelfs-Bungis, Nr. 300-304.
Am besten hat uns die Lage von Bungalow 137 gefallen. Nicht so schön gelegen fanden wir die Nr.125-127, 130, 144-146 und natürlich sämtliche Behelfsbungis.

Diese Behelfs-Bungis werden dazu benutzt, um Gäste für 1-2 Tage dort unterzubringen, wenn die Insel überbucht ist. Zu unserer Zeit war dies leider Gang und Gebe! Die Gäste, die sozusagen abgestuft wurden, haben als Entschädigung ein Candle-Light-Dinner, einen Wertgutschein und eine Flasche Wein erhalten. Als wir damals mit weiteren vier Pärchen ankamen, hat keiner von uns den sogenannten gebuchten Bungalow bekommen! Wir hatten super Glück und wurden für vier Tage ohne Aufpreis in einem Wasserbungalow untergebracht. Gebucht hatten wir Superior! Freu! Die Wasserbungalows sind wirklich innen sehr schön und groß. Von der Terrasse hat man einen direkten Zugang zum Meer. Wir haben diese vier Tage sehr genossen und hatten schon überlegt umzubuchen, aber der Aufschlag ist vor Ort einfach zu hoch. Somit sind wir am fünften Tag dann in unseren Strandbungi Nr. 133 gezogen.

Veligandu ist ringsum von einem schönen Strand umgeben. An der Westseite ist er etwas breiter und im Süden die bereits erwähnte wunderschöne Sandbank. Alle Einrichtungen, wie Bar, Restaurant, Rezeption, Tauchschule, Wassersportzentrum, Spa, Fitnessraum und Staff-Bereich befinden sich im südlichen Teil der Insel. Das Essen ist sehr gut und abwechslungsreich. Einmal pro Woche gibt es Menü, ansonsten immer Buffet.
Täglich werden Ausflüge wie z.B. Schnorchel-Safari, Island-Hopping und Nachtfischen angeboten. Mehrmals wöchentlich findet abends eine kleine kurze Abendunterhaltung statt, wie z.B. Krabbenrennen, Quiz, Disco, Filmvorführung der Tauchschule, Bodu-Beru, etc. Wirklich sehr nett und absolut diskret und zwanglos.

Veligandu selbst liegt in einer größeren Lagune. Dadurch ist das Riff ca. 100-150m weit entfernt. An der Ostseite ist das Außenriff, an der Westseite das Hausriff. Das Außenriff ist gegenüber dem Hausriff noch sehr kaputt (fast nur Korallenschutt). Die Sicht war bescheiden, was aber um diese Jahreszeit normal ist. Am Hausriff war es meistens etwas besser. Zu sehen gibt es einiges, allerdings hatten wir uns vom Außenriff etwas mehr erhofft! Sehr schön waren einige Adlerrochen, die sich meistens in Höhe der Sandbank auf der Ostseite aufhielten. Teilweise kamen diese bis dicht an den Strand heran.

Tauchen waren wir wie immer nicht, aber aufgefallen ist uns, dass die Tauchspots alle in der Nähe waren. Also keine langen Bootsfahrten, was natürlich auf die Größe des Atolls zurück zu führen ist.

Fazit:
Es war wiedermal ein gelungener Urlaub und wir können diese Insel absolut weiterempfehlen. Schön gepflegt, sauber und mit einem tollen Strand. Eindeutig die Insel mit dem meisten Strand bisher.

Urlaubsbilder und weitere Infos zu den Inseln Helengeli, Embudu, Ellaidhoo, Eriyadu, Bandos, Ihuru, Komandoo, Reethi Beach, Ari Beach und Angag gibt es unter www.malediventraum.de

 


 

Veligandu Island 04.05. – 19.05.2004


Anreise

Wir sind mit LTU ab Frankfurt nach Male geflogen, mit lästigem Zwischenstop in Colombo. Leider wird dieser Zwischenstop im LTU-Sommerfahrplan (Mai-Oktober) aufgenommen. In Colombo mussten wir alle aussteigen (inkl. Handgepäck, vergesst nicht eure Sachen in der Sitztasche mitzunehmen, die sind nämlich sonst weg! weil die Putzkolonne alles aufräumt) und wurden in den Transitbereich geleitet nur um dann 1 Std. später wieder in den Flieger zu steigen, die selben Plätze einzunehmen und weiterzufliegen.

In Male angekommen ging es zügig durch die Passkontrolle und zum entsprechenden Inselschalter. Mit lilanen Veligandu-Kofferanhängern ausgestattet, fuhren wir in Bussen zum Wasserfluglatz. Dort angekommen mussten wir glücklicherweise beim Einchecken trotz Übergepäck keine „Strafgebühren“ bezahlen und nach kurzer Wartezeit, in der man die „Miturlauber“ anhand der „Inselanhänger“ am Handgepäck identifizieren konnte, flogen wir mit MAT nach Veligandu Island.


Ankunft

Nach 40minütigem Flug, der uns leider schlechtwetterbedingt um die sonst so sensationelle Aussicht brachte, landeten wir an der Sandzungenspitze von Veligandu. Dort wurden wir von der gelangweilten Manta-Reiseleiterin Simone in die Bar gebracht, um die Eincheck-Formalitäten auszufüllen. Außerdem bekamen wir einen leckeren Snack bestehend aus Sandwichs mit Pommes frites, einen Begrüßungscocktail, feuchte Tücher und 1 Räucherstäbchen, das mit einem Gutschein für eine 10minütige kostenlose Nacken/Schulter-Massage umwickelt ist, den man in Kombination mit einer gebuchten Massage einlösen kann.


Watervillas

Wir hatten einen alten Wasserbungalow gebucht aber da die alle ausgebucht waren bekamen wir für 5 Tage einen kostenlosen Upgrade auf einen neuen Deluxe-Wasserbungalow!!! mit der Option, nach Ablauf des Upgrades, den Deluxe-Wasserbungalow gegen einen Aufpreis von 39 Dollar pro Nacht zu behalten. Was wir dann auch gerne taten und dabei noch mal 3 Nächte Umsonst-Upgrade aushandelten.

Die Deluxe-Wasserbungalows sind wirklich ein Traum!! Für Honeymooner hervorragend geeignet!! 40 qm geräumiger Wohnkomfort, der sich wie folgt aufteilt:

Eingangsbereich mit Schminktisch mit Fön, Schrank mit Bademänteln u. Strandtüchern, kleinem Safe für Wertsachen, Wäscherei-Service-Beutel, vielen Kleiderbügeln, Espressomaschine mit Milchschäumer auf einer großen Kommode, mit vielen Schubfächern. Neben der Espressomaschine steht ein Tablett mit kostenlosem Instant-Kaffee, Kaffeeweißer und Schwarzteebeuteln sowie kostenpflichtigen Espresso-Pads (Milch steht in der Minibar, insgesamt würde z.B. eine Latte 4 Dollar kosten, 1,50 pro Pad und 2,50 für die Milch).

Linker Hand befindet sich das offene Riesenbad mit Glasdusche mit 3 verschiedenen Duschköpfen, Toilette (leider ohne Klobürste, wird aber jeden Morgen gereinigt) 2 Waschbecken mit viel Ablagefläche, Kleenextuch-Spender, Duschgel, Badeschaum, Körperlotion, Seifen in kleinen Tongefässen, Badewanne mit Blick aufs Meer, Liegestuhl (den man im hinteren Teil des Badezimmers zum ungesehenen Nahtlos-Bräunen benutzen kann)und eine Pflanze.

Vom Eingangsbereich geradeaus kommt man in den großen Wohn/Schlafbereich mit spiegelblankem Holzboden, Kingsizebed, 2 Nachttischen, 5 Schirm-Lampen, Klimaanlage mit Fernbedienung, Deckenventilator, genügend Steckdosen u. Adaptern, Stereoanlage mit 2 strategisch perfekt aufgehängten Lautsprechern (an der Rezeption befindet sich eine üppige Auswahl an CDs, die man kostenlos ausleihen kann), Minibar-Schrank, Tisch mit Stuhl und 2 Sesseln an einem kleinen Tischchen.

Die Terrasse erreicht man durch die komplett aufklappbare Terrassentüre und findet dort 2 Holzliegestühle mit ausziehbarer Ablage, 2 Holzstühle (alle mit bequemen Auflagen) an einem kleinen Holztisch. Von der Terrasse aus führt eine Holztreppe mit rutschfesten Auflagen direkt ins Meer, leider wurde diese ständig mit RIESEN!krabben belagert, was mich davon abhielt, diese Treppe jemals zu betreten!! An der Treppe befindet sich ein kleiner Süßwasser-Duschkopf mit dem man sich das Salzwasser abduschen kann. Ab 18.00 Uhr lohnt es sich die Beleuchtung unter der Terrasse einzuschalten, die viele Fische anlockt. Unter anderem auch Stachelrochen, ein Riesendrücker-Liebespärchen und Schwarzspitzenriffhaie.

Der Ausblick ist überall TRAUMHAFT!!! Egal ob man im Bett liegt, in der Badewanne, duscht oder auf dem Klo sitzt: uneingeschränkter MEERBLICK ist garantiert.

Bei unserer Ankunft stand ein Obstteller mit frischen Melonen-, Ananasscheiben und Bananen bereit, außerdem bekommt man jeden Abend 2 kleine Mini-Toblerone als Betthupferl.


Tipps/Wissenswertes zu den Wasserbungalows:

- Die Kopfkissen sind eine Katastrophe (gilt auch für die Strandbungalows), viel zu hoch bzw. voluminös, so dass man wirklich Nackenprobleme bekommen kann! Das nächste Mal würde ich auf jeden Fall mein eigenes Kissen mitbringen.

- Insekten gibt es außer ein paar nervigen Stubenfliegen, die wir mit Spray davonjagten, überhaupt keine im Wasserbungalow.

- Wir hatten Nr. 165, der nach Osten hin ausgerichtet ist und damit Sonnenaufgang um Punkt 6, Knallsonne auf der Terrasse bis 12 Uhr, danach liegt die Terrasse komplett im Schatten! was uns sehr Recht war. Sonnenanbetern würde ich die Westseiten-Wasserbungalows empfehlen. Man kann aber natürlich auch an den Strand gehen und die dort aufgestellten Plastik-Sonnenliegen (Auflagen kann man aus dem Bungalow mitnehmen) nutzen. Die Sandzunge ist eine sehr beliebte „Sonnenbank“.

- Sehr froh waren wir über unsere mitgebrachte Wäscheleine inkl. Klammern (danke noch mal an Monika), da die „Trocknungs-Möglichkeiten“ für Schnorchel-T-Shirts und Badezeug im Wasserbungalow sehr begrenzt sind.


Superior-Strandbungalows

Da sich ja viele einen schönen Bungalow im Vorfeld wünschen möchten, bin ich 2x mit Zettel und. Stift um die Insel gerannt, um die - meiner Meinung nach - am schönsten gelegenen Bungalows aufzuschreiben:

Top-Strandbungalows Westseite: Nrn. 145 (weil kleine private Liegefläche zwischen Büschen) 142, 143, 139, 138, 137 (weil die schönsten Palmen direkt vor der Tür, schöne Sicht aufs Meer) 132 (romantische Hängematte vor der Terrasse).

Wer es gerne schattig hat: Nrn. 140, 131 (dafür ein bisschen eingeschränkte Sicht aufs Meer, 131 hat einen festinstallierten Sonnenschirm am Strand).

Bungalow-Empfehlung Ostseite (wobei ich die Westseite auf jeden Fall vorziehen würde, weil Sonnenuntergangsseite, immer leichte Brise herrscht und die Farben der Lagune und des Meer viel kräftiger sind als auf der Ostseite): Nrn. 110 und 111 (ok), Nr. 109 (ok, hat viel Schatten) Nrn. 118 und 119 (kein Schatten in Form von Büschen oder Palmen, aber dafür vollen Meerblick) Nr. 122 (für Eltern mit Kleinkind geeignet, weil ein festinstallierter Sonnenschirm vor der Terrasse steht und ein Wellenbrecher ein Stück Meer einfasst, wo das Kind planschen kann).

Zu erwähnen sind auch noch die zwei „Modellbungalows“ Nr. 176, 177, die 2stöckig sind, Bad und Wohnraum befinden sich unten, das Bett im oberen Stock mit toller Aussicht (allerdings am Kopfende). Diese Bungalows sind leider ein bisschen ungünstig gelegen, weil sich die Schreinerei und die Verbrennungsanlage in der Nähe befinden.


Restaurant

Das Restaurant ist sehr schön offen, mit Deckenventilatoren und Sandboden. Es gibt einen Raucher u. einen Nichtraucherbereich. Man sitzt an 2 er oder 4er Tischen, je nach Belegung der Insel und Wunsch. Außerdem hat man die Möglichkeit gegen Aufpreis in einem kleinen angrenzenden Pavillon mit Blick aufs Meer zu speisen.

Nun zum vielgelobten Essen:

Es ist wirklich sehr lecker, ein bisschen fleischlastig, aber auch als Vegetarier verlässt man den Tisch nie hungrig!

Frühstück 07.30 – 09.30 Uhr:

Toast zum selber toasten, verschiedene Marmeladen, Honig, Nutella-Version, Butter, Baguette, Vollkornbrot-Art, verschiedene Müslis, Milch, Jogurt, Käse, Wurst, Tomaten, Melonen und anderes Obst, das superleckere Bananen-Brot, Rührei, Bacon, Würstchen, Bohnen, Kartoffelplätzchen, daneben die „Egg-Man“-Station, an der man sich die schönsten Omelettes braten lassen kann, Waffeln gebacken bekommt und sich den Teller mit gefüllten Sandwichs aus dem Sandwich-Maker beladen kann.

Für die Spätaufsteher gibt es ein kostenloses Langschläfer-Frühstück von 9.30 – 11.00 Uhr mit Tee, Kaffee und Snacks, das haben wir aber nie ausprobiert.

Mittagessen 12.30 – 14.00 Uhr/Abendessen 20.00 – 21.30 Uhr:

Eine auch nur annähernd vollständige Aufzählung ist unmöglich! Es gab unter anderem:
Chicken mit Cashews, Gnocchi mit Tomatensauce, Kartoffeln in allen Variationen, Käse Lauch Quiche, Fischbällchen, gedünstetes Gemüse, verschiedene Salate, Thunfisch-Bruschetta, Rindfleisch in Rotwein- oder Marsalasauce, Reis gebraten, gedämpft, Austern, Sushi, Tomatensandwichs, gefüllte Eier, kalter gegrillter Fisch, Paella, Tomaten-Mozzarella, verschiedene Currys (immer in hot u. mild unterteilt), sehr leckeren Rifffisch, Rind, Ente, Schwein (meistens live an den 2-3 Cookingstationen gegrillt) Wokgerichte, Krabben, Hamburger, Pommes Frites, Pasta mit Tomaten-, Lachs-, Sahne-, Aglio-Olio-, Bolognese-, Fisch- oder Pestosauce, Cannelloni, Lasagne, maledivische Spezialitäten etc...

Dessert Buffet:

Ebenfalls nur ein kleiner Auszug:
Verschiedene Melonensorten, Ananas, Orangen, Pflaumen, Bananen, Papaya mit Limetten, Mango, Äpfel, Kokosscheibchen, verschiedene Kuchen, Cremes, Mousses, warme Süßspeisen, Eis, Schokoteilchen, kleine Törtchen und mein persönliches Dessert-Highlight: Bananen-Schoko-Mascarpone-Dessert mit roter Frucht-Sauce!! Ein Muss! Eine Sünde! Megalecker!!!

Es gibt jeden Tag ein anderes Motto beim Essen mit den dementsprechenden typischen Speisen. Wunderschön war der Barbecue-Abend draußen auf der Terrasse mit romantischem Kerzenlicht bei dem das Büffet auf Dhonies angerichtet wird.

Mittwoch abends gibt es ein 3-gängiges Menu à la Carte, das man morgens aus vielen verschiedenen Angeboten auswählen kann.


Bar/Abendveranstaltungen

Die Bar ist sehr schön und geräumig mit Sandboden, vielen Deckenventilatoren und großer Terrasse. Happy Hour (20%) ist von 18.30 – 20.00 Uhr. An manchen Abenden gibt es Cocktail-Specials zum Sonderpreis.

Als Abendveranstaltungen werden Krabbenrennen, Disko, Bodu Beru, Taucherfilm (unbedingt anschauen) inkl. Vorstellung der Tauchschule, Filmabend sowie Inselquiz und Musikquiz angeboten, wobei die beiden letzteren eher überflüssig und nervig waren.


Schnorcheln

Das Hausriff fanden wir sehr schön, fisch- und abwechslungsreich, die Sicht war vormittags gut und wurde dann ab mittags immer schlechter, was nicht heißen soll, dass man gar nichts mehr sieht, aber UW-Fotos konnte man nur noch schlecht machen. Die ideale Schnorchelzeit war während unseres Urlaubs zwischen 7.00 und 12.00 Uhr.

Geschnorchelt sind wir meistens von der Sandbankspitze aus bis zu einer Art Markierungspfahl (wo übrigens ein ziemlich aggressiver Drücker wohnt) und dann nach links bis zum Spa auf der Ostseite der Insel, wo sich nach den Wellenbrechern ein Ausstieg befindet. Auf dem Weg zu diesem Markierungs-Pfahl sieht man auf jeden Fall Schildkröten, schöne Fischschwärme, Flötenfische, 1 Million Papageienfische und auch ein ziemlich großer grauer Riffhai wurde dort gesichtet. Auf dem Weg von dem Pfahl aus bis zum Spa kamen wir immer an einem beeindruckenden riesigen Doktorfischwarm vorbei (einmal fiel einer von ihnen vor unseren Augen einer Makrele zum Opfer), mehreren Schwarz- u. Weisspitzenriffhaien und auch Adlerrochen haben wir dort gesehen.

Unsere zweite Lieblings-Schnorchelstelle lag an der Westseite der Insel mit Einstieg am Bootsanleger und Schnorcheln in Richtung Wasserbungalows. Dort gibt es schöne und viel mehr Korallen als an der Sandzungenspitze, viele Jungfische, Drücker, Schwärme, Trompetenfische, Flötenfische. Highlight war auf dem Rückweg zum Strand in Höhe der Wasserbungalows in der flachen Lagune ein aufgeblasener Kugelfisch und ein Riesenrochen.

Die 3x wöchentlich angebotene Schnorchelsafari dienstags, freitags und sonntags von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr für 11 Dollar haben wir 2x mitgemacht und schön gefunden. Es werden 3 Schnorchelstellen (Hausriffe von Madivaru, Rasdhoo und das von Kuramathi) angefahren, an denen man jeweils eine halbe Stunde schnorcheln kann. Unsere persönlichen Highlights in mitten der Fischsuppe waren Igel- und Kofferfische, mehrere Haie, eine Languste, kleine „Nemos“, Muränen und 3 Adlerrochen, die wir schon vom Boot aus beobachten konnten.


Ausflüge

Neben der Schnorchelsafari kann man einen Halbtagesausflug auf die Einheimischen-Insel Rasdhoo unternehmen, sein Glück beim Nachtfischen versuchen, ganztags Island-Hopping auf eine unbewohnte Insel, Rasdhoo und Kuramathi machen, eine Sunset-Cruise unternehmen, oder sich für einen Robinson Crusoe-Ausflug anmelden (damit ist nicht gemeint, dass man zu zweit auf einer einsamen Insel ausgesetzt wird, das wird glaube ich gar nicht angeboten).


Serena-Spa

Wir waren begeistert! Die Masseurinnen sind sehr nett und die Ganzkörpermassage für 52 Dollar ist ein Traum und absolut empfehlenswert.


Personal

Alle! waren sehr nett, höflich, kinderlieb und aufmerksam!


Wetter

Die ersten 3-4 Tage waren stürmisch, stark bewölkt und mit kurzen aber heftigen Regenschauern durchsetzt. Wir dachten wirklich manchmal, dass wir in unserem Wasserbungalow bald als Arche Noah auf dem offenen Meer treiben, weil es so hohen Wellengang gab. Dadurch haben die ganzen alten Wasserbungalows auch ihre 2.Terrasse verloren. Einige Dächer mussten repariert werden und auf der Westseite bei den Superiorbungalows kam das Wasser bis zu den Terrassen hochgelaufen. Die Stärke des Sturms war aber laut Tauchschule wirklich ungewöhnlich, normalerweise geht es nicht so hoch her. Ab dem 4. Tag war das Wetter wie umgekrempelt: sonnig, leichte Brise, tolles Meer, Sternenhimmel wie im Traum, höchstens mal nachts ein kurzer Schauer und morgens und abends leicht bewölkt.


Tierische Inselbewohner

Es gibt 3 Fischreiher, ein paar Raben, 1 kleines maledivisches Huhn, 2 Kakerlaken und 2 Tage vor der „Insekten-Sprühaktion“ wurde ich jeweils nur beim Frühstück! von Mücken zerstochen, der extra mitgebrachte „Stift für nach dem Stich“ half zwar, jedoch haben die Stiche die fiese Angewohnheit sich alle 2 Tage wieder zu melden!!! Daher lieber mit Autan-family vorbeugen.


Überbuchungen

Die Insel ist im Mai 04/Juni 04 zwar komplett ausgebucht, aber Überbuchungen gab es kaum. 1 Pärchen musste eine Nacht auf Kuramathi übernachten, weil deren Bungalow erst am nächsten Tag frei wurde, außerdem waren die Gartenbungalows neben dem Fußballfeld auch als "Überbrückungsnachtlösung" öfter mal belegt.

Wer seinen Bungalow auf der Insel wechseln möchte muss sehr! beharrlich sein und direkt den General-Manager verlangen.


Publikum

Es waren überwiegend Deutsche, Briten und Schweizer auf der Insel, es herrschte ein sehr angenehmes Klima. Italiener waren zu unserer Zeit fast gar nicht vertreten, dafür ein paar Franzosen, die ständig auf dem Riffdach stehend! anzutreffen waren!


Sonstige Infos

- Der Empfang von sms funktioniert, man kann aber keine abschicken
- Telefonieren kostet 4 Dollar/min
- Internet: 10 Dollar für 30 min, 17 Dollar für 1 Stunde.
- Die 1,5 l Flasche stilles Wasser kostet 3 Dollar.
- Das Leitungswasser eignet sich zum Zähneputzen, aber nicht zum trinken.
- Gegen Insekten gesprüht wird an 3 Tagen hintereinander nach Vorankündigung am Entertainment-Brett.
- Das neue und gutausgerüstete Gym kostet 5 Dollar/Tag, 25 Dollar/7 Tage, 42 Dollar/14 Tage (ist bei all-incl. mit dabei).
- Für medizinische Notfälle befindet sich auf der Nachbarinsel Kuramathi ein Krankenhaus, die 30minütige Überfahrt mit dem Dhonie kostet 50 Dollar.


Ganz besonderer Tipp

Wenn ihr das WUNDER schlechthin erleben möchtet, solltet ihr abends mal auf die Sandzunge spazieren und auf dem feuchten Sand „rumtrampeln“, dann seht ihr mit ein bisschen Glück Leuchtplankton, das wie blinkende Sterne um eure Füße herum aufleuchtet!


Vergleich Veligandu Island / Velavaru

Es sind beides sehr beliebte, schöne, kleine, Barfuss- und Wohlfühl-Inseln!!!

Unserer persönlichen Meinung nach, toppt Veligandu Velavaru was die Wasserbungalows, das Hausriff und das Barpersonal angeht, ansonsten würden wir vor allem bezüglich der Strandbungalows!, dem Inselbild (was die Vegetation und die Gebäude betrifft) und der Cocktail-Auswahl/Geschmack, Velavaru den Vorzug geben. Das Essen nimmt sich gegenseitig nicht viel. Veligandu hat ein bisschen mehr Auswahl, Velavaru kocht dafür (bis auf die Nachspeisen) mit mehr Raffinesse, finden wir.

Wer also auf Wasserbungalows und Hausriff keinen besonderen Wert legt, würden wir Velavaru empfehlen, all denjenigen, die wie wir auch mal eine schöne kleine Insel mit! Hausriff und mit! Wasserbungalows ausprobieren möchten, Veligandu Island.


Viele Grüße an Susan und Thomas, Jutta und Ralf, Silke und Mike, die wir auf Veli kennen gelernt haben.

Weitere Fragen sind gerne willkommen unter allure10@gmx.de

Irene (linchen) & Jan



 


 

Reisebericht Veligandu 15.03. – 29.03.04

Unser 5. Malediven-Urlaub (Paradise, Haakura, Meedhupparu, Vilamendhoo) führte uns nach Veligandu. Dies war bis jetzt unsere schönste, beste aber auch teuerste Wahl.

Zimmer:
Ca. 43 Einzel-Bungalows Kategorie Superior, 8 x Deluxe als Doppelbungalows (Achtung einer steht nicht direkt am Wasser) sowie 22 Wasserbungalows.
Die Superior-Bungalow bieten ein halboffenes Badezimmer mit Dusche, WC, Föhn und großer Ablage um das Waschbecken, sowie einer Wäscheleine. Die Zimmer sind mit einer leisen Klimaanlage und Deckenventilator ausgestattet. Es gibt einen Kleiderschrank und einige Schubladen, leider fehlt ein Regal oder ähnlich es muss alles auf einem Zusatzbett gestapelt werden. Außerdem ist noch ein CD-Player, ein Schreibtisch sowie Zimmersafe vorhanden. Auf der Terrasse stehen 2 Stühle und ein kleiner Tisch. Jedes Zimmer hat 2 Holzliegen am Strand sowie weiche Auflagen. Das Zimmer wird wie üblich 2 x täglich gereinigt.

Strand:
Breiter Sandstrand, vor den Bungalows einige Palmen und schattenspendende Sträucher. Im Anschluss an die Bar liegt eine lang gestreckte Sandbank, dort gibt es zusätzliche Plastikliegen u. Stühle sowie einige Stroh-Sonnenschirme. Die Insel ist fast am Strand zu umrunden nur die Deluxe-Bungalows sind etwas im Weg.

Verpflegung:
Der deutsche Koch ist zwar nicht mehr auf der Insel, aber das Essen ist ausgezeichnet, sehr schmackhaft und abwechslungsreich.
Normalerweise gibt es Morgens, Mittags und Abends Buffet. Dies wird bei gutem Wetter 2 x die Woche Abends auf der Terrasse eingenommen. 2 x die Woche wird Abends ein 3-Gänge-Menü serviert. Dafür sucht man sich nach dem Frühstück aus einer Speisekarte (auch in Deutsch) das gewünschte aus. Dies sind 4-5 Vorspeisen, 4-5 Hauptgerichte und 3 Nachspeisen. Es gibt 8 versch. Speisekarten so wiederholen sich nur alle 4 Wochen die Gerichte. Auch dieses Essen ist sehr lecker und keineswegs eine Abwertung des Services.

All-Inclusiv:
Muss jeder selber entscheiden. Vor Ort zu buchen möglich, die Kosten richten sich je nach Saison und Belegung 25 – 35 $.
Preise: Bier 4,-- $, Cola 2,50 $, großes Wasser 3,-- $, Kaffee 1,50 $
Wir hatten All Incl. vorab gebucht und nicht bereut da wir gerne nachmittags auch mal Kaffee mit Kuchen oder Sandwich an der Bar genießen und abends sind wir froh unseren Whisky-Cola mit 8,-- $ nicht sep. bezahlen zu müssen.

Publikum:
Überwiegend deutschsprachig und Engländer, ansonsten gemischt Italiener, Franzosen und Japaner.

Tauchen:
2 x täglich Tauchausfahren mit sehr kurzen Fahrtzeiten von 5 – 35 Minuten.
Das Rashoo Atoll hat einiges zu bieten: Hammerhai Tauchplatz, Manta Begegnungen sowie Tauchplätze mit schönen nachwachsenden Korallen. Wir hatten wenig Strömung und mittlere Sichtverhältnisse.
Es werden auch Ganztagestouren ins nördl. Ari Atoll angeboten. Fast alle Tauchlehrer sprechen Deutsch und alles läuft ruhig und reibungslos ab.

Schnorcheln und Tauchen am Hausriff ist gut und problemlos möglich.

Sonstiges:
Gut ausgestatteter Fitnessraum, kosten f. 14 Tage 42,-- $ bei All Incl. inbegriffen.

Vorhanden aber von uns nicht getestet: Spa-Zentrum, Kanu, Katamaran und Surfbrettverleih, diverse Ausflüge per Boot (2 sind ebenso All Incl.)

Es wird alles auf die Zimmerrechnung geschrieben und am Schluss bezahlt. Ausnahme: der Einkauf im Kiosk muss sofort bezahlt werden.

Fazit:
Unsere Auswahlkriterien für eine Insel: Essen, Publikum, Strand u. Liegestühle sowie Tauchen wurden 100% erfüllt. Wir werden wieder kommen denn 2 Wochen sind viel zu kurz!!!!

Angelika & Richard

 


 

Reisebericht Veligandu Island 20.03.04 - 04.04.04
Flug mit LTU

Hallo,
wir sind gestern von Veligandu Island zurück und es wahr wahrlich traumhaft. Hier nun mein Beitrag zu den vielen Reiseberichten.

Flug:
Hin- und Rückflug mit LTU von Düsseldorf. Gebucht wurde First-Class.

Hinfug:
Das einchecken am First Comfort Schalter von LTU senkte erstmals die Urlaubsfreude. Begrüßt wurden wir mit dem Satz "Sie haben kein First-Comfort gebucht, stellen Sie sich gefälligst an der Schlange vom Economy Schalter an".
Dabei hatten wir First-Comfurt gebucht. Jedoch hat ITS wohl einen eigenartigen Ticketausdruck und den kannte die "nette" Dame wohl nicht. Nach einigem Hin- und Herr klappte es dann.
Die Plätze waren OK und das Essen ging so. Es war nicht so überragend wie bei Condor/Thomas Cook. Dort hat man mehr Beinfreiheit und das Essen war um längen besser. Aber was soll's, es war in Ordnung. Das Videoprogramm enttäuschte etwas. Es laufen immer 2 Blöcke a 3 Filmen (in der First Comfort) so das man auf dem Flug nur 2 Filme sehen kann. Also nicht mehr als die Economy, nur man kann halt wählen. Wenigstens waren die Brötchen noch frisch. Auch die Auswahl der Zeitschriften war noch reichhaltig. Auf dem Rückflug sah das etwas anders aus.

Rückflug:
Das Einchecken klappte ganz gut. Nur war das Essen noch um längen schlechter als auf dem Hinflug. Teilweise fehlte Essen auf den Tabletts (war anscheinen runter gefallen) und den Brötchen merkte man an (sehr bissfest) das diese wohl gerade zum 4. mal aufgebacken wurden. Auch gab es kaum noch Auswahl bei den Brötchen. Jetzt kann man sagen das wäre kleinlich, aber die First Comfort wird ja beim Rückflug nicht billiger. Und für das Geld erwarte ich besseren Service und besseres Essen. Das Videoprogramm stürzte mehrmals ab, was wohl niemanden vom Service zu interessieren schien. Dann wurde mitten im Video das Programm unterbrochen und WERBUNG für den Bordverkauf eingespielt und das obwohl dieser schon vorüber war. Also gab es einen 2. Durchgang. Lächerlich. Auch das Personal lies arg zu wünschen übrig. So stürzte andauernd jemand vom Personal der Economy für "ein Schwätzchen" in die First Comfort. Schön das die alle soviel Zeit haben. Wenn dann jedoch das Abendessen eine Stu
nde vor Landung ausgeteilt wird (und das obwohl die Economy schon seit einer Stunde mit dem Essen fertig war) dann ist das mehr als schlecht!
Bis auf die zusätzliche Beinfreiheit lohnt sich die First Comfort bei LTU wohl nicht.

Ankunft Male:
Wir landeten am Vormittag und es war schon sehr heiß. Der Transfer zu den Wasserflugzeugen klappte hervorragend und auch der Check-In funktionierte reibungslos. Wir zahlten unser Übergepäck (was wohl nur ne reine Abzocke ist) und los ging es. Alles über 25 Kg pro Person wird mit 2 Dollar je Kg extra berechnet. Damit werden wohl nur die Taucher abgezockt die nun bekanntermaßen Mehrgepäck mithaben. Das Argument das eine Maschine überfüllt sein könnte und das Gepäck dann nachgeschickt werden müsste zieht wohl nur in Ausnahmefällen. Unser Wasserflugzeit war voll und es wurde Gepäck reingescheffelt ohne Ende. Die Maschine war restlos überfrachtet und hatte arge Schwierigkeiten überhaupt in die Luft zu kommen, auch die Landung war sehr "hart" aber doch auch irgendwie witzig.
Auch sind die Durchsagen am Flughafen (bei den Wasserflugzeugen) sehr schlecht zu verstehen. Alle Leute schauten sich nach jeder Durchsage ratlos an.

Ankunft Veligandu:
Ums Gepäck brauchten wir uns nicht zu kümmern, wir wurden in die Bar verfrachtet, erhielten unseren Welcome Drink und eine kurze Einweisung. Wir hatten einen Deluxe Wasserbungalow mit All-Inclusive gebucht. Wir erhielten unsere Zimmercard (eine Magnetkarte zum Tür öffnen) und wurden zu unserem Wasserbungalow gebracht.

Wasserbungalow Deluxe:
Dieser war gigantisch, riesengroßes Zimmer und ein großes Bad mit 2 Waschbecken, 1 Dusche und 1 Bad. Im Zimmer gab es eine Sitzecke mit 2 Stühlen und einem Tisch, eine Kommode mit Minibar und ein Doppelbett. Dazu im Flur noch genügend Schränke sowie noch ein Tisch mit Spiel und Sitzgelegenheit. Der Bungalow war ein Traum, auf der Terrasse 2 Liegestühle und noch mal ein Tisch mit 2 Stühlen. Abends konnte man ein Licht einschalten was das Meer beleuchtete. Mit etwas Glück tummelten sich dann am Abend dort Fische.
Die Kommodentür mit der Minibar haben wir immer aufgelassen, dann funktionierte der Kühlschrank der Minibar besser. Mit geschlossener Tür wurde es im Schrank sehr heiß und die Getränke in der Minibar wurden nicht richtig gekühlt. Der Bungalow hat eine gut funktionierende Klimaanlage mit Fernbedienung sowie einen Deckenventilator. 2x täglich kam der Zimmerservice. Leider stimmte die Aussage nicht das der Roomboy immer der gleiche war. Bei uns wechselte dieser ständig was immer wieder zu Verwirrungen zu führen schien da niemand so genau wusste wer denn nun für die Minibar zuständig sei. So kam es schon mal vor das die Minibar nicht aufgefüllt wurde. Jedes Zimmer hat auch einen Safe im Schrank indem man Wertsachen deponieren kann. Ein Laptop passt aber nicht dort hinein. Aber wer braucht so etwas schon auf den Malediven?

Die Insel:
Die Wasserbungalows befinden sich an der Nordspitze der Insel und sind über einen Steg mit der Insel verbunden. Die Stege sind nachts beleuchtet, auch ins Wasser hinein so das man auch abends eine Vielzahl Fische, Rochen und kleine Haie bewundern kann. Wir haben fast täglich "Haisichtungen" gehabt. Bis zum Hauptbereich der Insel mit Wassersportzentrum, Restaurant, Bar, Shop und Tauchschule sind es etwa 3-5 Minuten Fußweg. Die Insel ist sehr sauber, mehrmals täglich werden die Wege von Blättern gereinigt. Die Insel ist sehr "grün". Kokospalmen, Bananen und viele andere Bäume und Pflanzen befinden sich auf der Insel. "Bewohnt" wird diese von Leguanen und Geckos, Ameisen und einigen Mücken. Auch einige wenige Kakerlaken wurden "gesichtet". Aber diese störten nicht. Die Zimmer sind sehr sauber. Das die Insel "eingenebelt" wurde ist mir nicht aufgefallen. Einige Mückenstiche (trotz Literweise Autan) blieben daher nicht aus, wobei die Mücken weniger im Zimmer auftraten sondern
eher im Barbereich. Im Wasserbungalow war kein Ungeziefer zu finden. Die Insel ist gut besucht (bei uns teilweise ausgebucht) jedoch findet man kaum andere Gäste auf der Insel. Keine Ahnung wo die alle sind, aber man war in der Regel. Auf der Insel befindet sich auch ein Spa mit Massagen aller Art. Wir haben es nicht genutzt, die Preise waren aber auch sehr heftig. Wir sind mehrmals dran vorbei gegangen und haben nie jemanden dort gesehen. Auch ein Fitness-Center gibt es auf der Insel, aber uns war heiß genug und wir schwitzten eh schon ;-)
Auch sind einige Fotos die man findet etwas veraltet. Das Wasserflugzeug landet nicht mehr an dem Zipfel der Sandbank sondern legt direkt am Bootsteg an. Auch dieser Bootsteg sieht nun etwas anders aus.
Jedoch muss man nun nicht mehr den langen Weg von der Sandbank bis zur Rezeption gehen (bei der Ankunft), man hat damit etwa 3 Liter "Schwitzwasser" gespart. An der Sandbank wird der Pavillon nun von der Tauchbasis genutzt, dort sind die Pressluftflaschen gebunkert, so entfällt das schleppen der Flaschen.
Das Restaurant verfügt über einen Raucher und einen Nichtraucherbereich. direkt dort angrenzend befindet sich der Barbereich. Leider lässt sich die Insel nicht komplett umrunden da auf beiden Seiten einige Bungalows teils in das Wasser gebaut wurden. Aber das stört kaum. Schmutzige Wäsche kann man übrigens direkt vor Ort preisgünstig reinigen lassen, dauert in der Regel 1 Tag.

Die Tauchbasis:
Die Tauchbasis ist sehr gut ausgestattet und verfügt über mehrsprachige Ausbilder und Guides. 2x täglich geht es mit dem Boot raus zum tauchen. Es werden insgesamt 15 verschiedene Tauchpoints angesteuert. Dazu gibt es noch "early morning" - Dives, sowie 2 - Tank Dives. Also für Abwechslung wird gesorgt. Die Insel verfügt über 2 Hausriffstege an denen direkt am Hausriff getaucht werden kann. Die Tauchbasis bietet für Neueinsteiger Schnuppertauchen an. Dies findet im Meer statt und lohnt sich für alle die Interesse am tauchen haben. Ich habe meinen PADI Open Water Kurs dort gemacht und es hat sehr viel Spaß gemacht. Jederzeit wieder!
Wenn man sich für einen Tauchgang (Vormittag oder Nachmittag) entschieden hat trägt man sich in die entsprechende Liste ein, diese hängt am Tauchcenter aus. Jeder Taucher hat die Möglichkeit im "Wet-Room" seine Sachen unterzubringen, dazu erhält man seinen eigenen Platz. Stellt man seine Sachen ½ Stunde vor Ausfahrt raus werden diese mit der Flasche zum Dhoni gebracht. Dieser Service wird vom Hotel (nicht von der Tauchschule) mit 2 USD berechnet. Die Fahrt mit dem Dhoni wurde mit 10 USD vom Hotel berechnet. Das fand ich komisch, warum nicht direkt einen Komplettpreis? Wenn ich einen Bootstauchgang mache muss ich ja mit dem Boot raus fahren. Die Stimmung auf dem Boot war regelmäßig gut, wobei ich dazu sagen muss das ich nur 3 Bootstauchgänge mitgemacht habe.

Schnorcheln / baden in der Lagune:
Da meine Frau nicht taucht kam ich auch in den Genuss des schnorchelns. Von der Insel bis zum Riff ist es je nach Lage des Bungalows ein gutes Stück. Gerade bei den Wasserbungalows sind es über 100 Meter. Dazwischen liegt nur Korallenbruch und vereinzelt findet man ein Fischlein. Am besten man nutzt einen der beiden Einstiege und schorchelt dann an der Riffkante entlang. Wobei die Westseite die Lagunenseite mit Innenriff ist und die Ostseite ein echtes Atoll-Aussenriff bietet. Dementsprechend begegnet man dort auch beim schnorcheln schon mal einem Großfisch (Hai, Manta, etc.). Wer das nicht verkraftet (nicht jeder Schorchler ist von einer Hai-Begegnung begeistert), sollte eher das Innenriff auf der Westseite zum Schnorcheln benutzen.
Bei einem Early-Morning Dive am Aussenriff gab es eine Walhaisichtung (ein wohl 7-10 Meter großer Walhei), die erste Sichtung seit 5 Jahren.
In der Lagune bestimmt das Badeverhalten Ebbe und Flut. Bei Ebbe geht das Wasser teilweise nur bis zum Knie, was das schwimmen dann schon erschwert, Am Inselrand befindet sich noch feiner Sand der dann, je nach Lage, in Korallenbruch übergeht. Es empfiehlt sich auf jeden Fall Badeschuhe mitzunehmen.

Wassersport / Sport:
Auf der Insel kann man Surfen, segeln mit dem Katamaran oder Kanu fahren. Die Preisliegen liegen bei 20 USD für 1 Stunde Katamaran und ich glaube 10 USD für 1 Stunde Kanu. Die Rechnung wird immer auf die Zimmerrechnung geschrieben so das man kein Bargeld benötigt.
Es gibt einen Fußballplatz (ab ca. 17:00 Uhr spielt das Servicepersonal, man kann dann mitspielen), einen Volleyballplatz und einen Badmintonplatz. Dazu eine Tischtennisplatte, einen Kicker und einen Billardtisch.


Essen:
Das Essen ist sehr abwechslungsreich. Jeden Tag gibt es ein anderes Thema, das Essen wiederholt sich dann nach 2 Wochen. 2x die Woche gibt es a la Carte, welches sich man bis zum Mittagessen aus einer Menuekarte auswählt. Auch kann man Hummer extra bestellen, kostet dann auch extra (100g = 5 USD). 2x in der Woche isst man auf der Außenterasse, direkt am Meer mit Kerzenlicht. Zusätzlich kann man (gegen Aufpreis) ein Dinner am Strand, auf einer Insel oder auf einem Dhoni bestellen.

All Inklusive:
Die übliche Frage ob sich all inklusive lohnt kann man pauschal nicht beantworten. Die Minibar im Zimmer muss extra bezahlt werden. Die Frage ist wie viel man wirklich trinkt, denn HP gibt es meines Wissens auf Veligandu Island nicht, nur AI oder VP. Bei AI gibt es noch 2 Ausflüge inklusive (1x Einheimischen Insel und 1x Nachtfischen oder Schnorchelsafarie). Wer viel trinkt für den kann sich all inklusive lohnen.

Fazit:
Die Insel ist ein Traum. Egal ob nur zum entspannen, schnorcheln oder tauchen.
Gruß
Armin Reimer

 


 

Reisezeit: 19. September 2003 - 04. Oktober 2003

Nach Vilu Reef im letzten Jahr war dies unsere zweite Reise auf die Malediven. Ein mulmiges Gefühl hatten wir schon, als wir diesmal in den Flieger stiegen. Was würde uns erwarten? Hätten wir doch lieber wieder nach Vilu Reef fliegen sollen, schließlich war es dort so traumhaft schön? Und nicht zuletzt die andere Reisezeit, nicht mehr im März sondern im September (fast noch Regenzeit!)? Aber alles der Reihe nach...

Buchung/Anreise/Transfer

Gebucht hatten wir diesmal über das Internet bei ITS bzw. Neckermann. Es lief alles glatt. Die Reisebestätigung kam nur zwei Tage nach der Buchung. Dann hieß es nur noch 8 Monate warten - ja, wir hatten sehr sehr früh gebucht - bis schließlich die Tickets etwa zwei Wochen vor Abflug per Post kamen. Der Hinflug mit LTU von München aus dauerte 9,5 Stunden und war wieder sehr anstrengend. Der Sitzabstand in den LTU Langstreckenfliegern ist einfach eine Frechheit. Immerhin hatten wir zwei Plätze nebeneinander in einer 2er-Außenreihe. Es gab einige Paare, die konnten nicht einmal nebeneinader sitzen. Das angebotene Essen ist ok und auch das Personal ist freundlich.

Nach der Ankunft in Male kann man zuerst sein Gepäck vom Band nehmen und stellt sich dann an einem der Einreiseschalter an. Dort erhält man seinen Stempel in den Reisepass und gibt die Einreisekarte, die man im Flugzeug erhalten hat, ab. SARS war kein Thema mehr, auch die Mitarbeiter vom Zoll und Gesundheitskontrolle trugen keine Masken mehr. Am Ausgang des kleinen Gebäudes wird man dann bereits von einem ITS-Mitarbeiter in Empfang genommen, der einen zum richtigen Schalter für den Weitertransport zur Insel schickt. Von dort wird man zu kleinen Bussen begleitet mit denen es dann zum Abfertigungsgebäude der Wasserflieger geht.
Achtung: man sollte wirklich gleich einsteigen und nicht das Angebot annehmen und an den vor den Bussen stehenden Tischen eine Cola trinken - die sind nämlich keinesfalls ein kostenloses Willkommensgetränk sondern ausgesprochen teuer: 4 Dollar!!!

Die kleine Fahrt mit den Bussen zu den Wasserfliegern ist immer wieder ein Erlebnis - die Straße führt nämlich quer über die Landebahn! Nach kurzer Wartezeit konnten wir auch schon in den Wasserflieger einsteigen. Die Piloten sind wirklich cool - sie fliegen barfuss! Der Flug nach Veligandu dauert nur 20 Minuten, Fotoapparat griffbereit halten, denn die Malediven aus der Vogelperspektive sind ein lohnenswertes Motiv.

Leider hat sich auf dem kurzem Flug das Wetter radikal verschlechtert, sodass es bei der Landung schon in Strömen regnete. Im Gegensatz zu Vilu Reef und anderen Inseln kann der Wasserflieger nach der Landung in der Lagune direkt an einem kleinen Steg anlegen. Man muss also nicht extra ins Doni umsteigen. In Empfang genommen wurden wir von einer Mitarbeiterin der Rezeption, die einem auch beim Aussteigen half und auch gleich Schirme für uns bereithielt, denn es regnete immer noch. Allerdings waren diese Schirme nicht übermäßig hilfreich, da auch ein kräftiger Wind blies. So waren wir ganz froh, den überdachten Coffeeshop/Bar zu erreicht zu haben.

Bungalow

Wir hatten einen Superior-Bungalow gebucht. Unser per E-Mail übermittelte Wunsch nach einem Bungalow auf der Westseite (Windseite zu dieser Zeit) wurde erfüllt: wir erhielten die Nummer 140.
Außer den Superior-Bungalows (Standardkategorie bei den meisten Reiseveranstaltern, alle am Strand) gibt es auch noch Deluxe-Bungalows (Doppelbungalows mit Holzterasse, teilweise mit direktem Zugang zum Meer) sowie die Wasserbungalows. Wir waren mit unserer Wahl sehr zufrieden, da uns die Deluxe-Bungalows weniger gefallen haben. Bei stürmischen Wetter ist das tosende Meer in den Wasserbungalows sicher nicht ganz angenehm - sogar in unserem Bungalow, der doch einige Meter vom Wasser entfernt liegt, war es in den stürmischen Nächten doch ganz schön laut. Die Ausstattung der Superior-Bungalows ist relativ einfach, aber zweckmäßig, das Bad ist halboffen. Gegenüber Vilu Reef waren wir schon ein wenig enttäuscht, dazu waren die Bungalows dort einfach zu fantastisch.

Insel

Veligandu ist eine sehr kleine Insel. Man kann sie angeblich in nur 20 Minuten umrunden - wir haben das nie geschafft, da wir immer irgendwo hängengeblieben sind ;-)
Das Wahrzeichen von Veligandu ist seine langgestreckte Sandbank direkt an der Anlegestelle der Wasserflieger. Da man hier kaum Menschen antrifft, kommt richtiges Robinson-Feeling auf. Wenig Menschen sieht man übrigens tagsüber auch auf der ganzen Insel - keine Ahnung, was die Leute, die man beim Abendessen sieht, den ganzen Tag treiben. Auf der windstillen Ostseite kann es ganz schön schwül sein.

Essen

Das Essen auf Veligandu ist wirklich ausgezeichnet und braucht den Vergleich mit Vilu Reef nicht zu scheuen. Der deutsche Chefkoch ist abends an der Bar immer auf der Suche nach Gesprächspartnern und macht gerne Führungen durch seine Küche. Wie auf den Malediven üblich, bekommt man einen festen Tisch zugewiesen und wird immer vom gleichen Ober bedient. An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an unseren Kellner Abdullah - wir hatten wirklich viel Spass mit ihm. Mittags und Abends gibt es Buffet, meistens unter einem bestimmten Motto. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Zweimal pro Woche ist Abends Menüwahl. Man kann beim Frühstück oder spätestens beim Mittagessen aus der Menükarte aus je 5 oder 6 verschiedenen Vor-, Haupt- und Nachspeisen sein gewünschtes Menü kombinieren. All-Inclusive lohnt sich für uns nicht, da wir nicht die großen Bier- und Whiskey-Trinker sind und bei All-Inclusive die Auswahl doch stark eingeschränkt ist (Cocktails sind z.B. gar nicht dabei). Unterm Strich fuhren wir mit Vollpension ganz gut.

Unterhaltung/Ausflüge/Spa

Zum Zeitvertreib kann man u.a. kostenlos Billard, Dart, Tischtennis und Kicker spielen. Außerdem gibt es einen recht gut ausgestatteten nagelneuen Fitnessraum. Wir haben in den 2 Wochen jedoch kaum Gäste trainieren sehen. In jedem Bungalow gibt es eine kleine Stereoanlage mit CD-Player. An der Rezeption kann man sich kostenlos CD's ausleihen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ruhig mal maledivische Musik probieren, es lohnt sich.
Ein ganz besonderes Highlight, das uns gut über die Sturmtage hinweggetröstet hat, ist das Spa. Wir waren früher auch der Meinung, dass wir sowas überhaupt nicht brauchen, bis wir uns dann doch die erste Massage gegönnt haben. Uns siehe da, wir waren absolut begeistert. Besonders empfehlen können wir die Serenity AROMATHERAPY MASSAGE. Da ein Behandlungsraum zwei Liegen hat, kann man sich zu zweit gleichzeitig massieren lassen.
Auf Veligandu gibt es - Gott sei Dank! - keine Animation. Nur abends gibt es ein kleines Unterhaltungsprogramm mit Crabrace, Quiz, Filmvorführung usw. Es wird aber keiner zum Mitmachen gezwunden. Zu den Ausflügen können wir nichts sagen, da wir an keinem teilgenommen haben. Angeboten werden aber verschiedene Exkursionen, wie z.B. Nachtfischen, Sunset-Cruise oder ein Ausflug auf eine Einheimischeninsel.

Schnorcheln/Tauchen

Veligandu verfügt über ein sehr schönes Hausriff. Natürlich hat auch hier die Korallenbleiche ihre Spuren hinterlassen, aber die allmähliche Erholung ist deutlich sichtbar, der Fischreichtum ist ohnehin überwältigend. Die Einstiege liegen günstig, sodass man nicht erst weit schwimmen muss. Mit etwas Glück kann man sogar beim Schnorcheln eine Wasserschildkröte beobachten. Wir waren leider immer zur falschen Zeit im Wasser :-(
Zur Tauchschule können wir nichts sagen, da wir (noch?) nur Schnorchler sind. Die Crew machte jedoch bei der wöchentlichen Abendpräsentation der Tauchschule einen sehr kompetenten und vertrauenswürdigen Eindruck.

Wetter

Tja, nun zum einzigen Wehrmutstropfen der Reise, dem Wetter. Man kann es sich halt nicht aussuchen. Das Wetter scheint sich auch auf den Malediven nicht mehr an die Regeln zu halten. Eigentlich sollte ja die Monsunzeit Ende September schon vorbei sein.... Wir hatten sage und schreibe 5 Tage am Stück heftigen Sturm. Zum Teil herschte richtiger Dauerregen. An diesen Tagen musste man sich die wenigen regenfreien Stunden wirklich stehlen. Das drückte natürlich schon auf die Stimmung. Auch für die Einheimischen war eine so lange Schlechtwetterperiode ungewohnt - normal sind eher heftige, aber kurze Schauer. An einem Tag war der Sturm so stark, dass sogar der Flughafen in Male geschlossen wurde und ankommende Maschinen nach Sri Lanka umgeleitet wurden. Die Gäste kamen erst mitten in der Nacht an. Wenigstens beruhigte sich das Wetter gegen Ende unseres Urlaubs wieder, sodass wir noch 3 schöne Sonnentage hatten.

Fazit

Auch wenn das Wetter diesmal nicht so optimal war, war es wieder ein Traumurlaub. Wir werden auf jeden Fall 2004 wieder nach Veligandu kommen. Wir können diese Insel nur jedem empfehlen. Der Vergleich zu Vilu Reef fällt schwer, dafür sind die Inseln zu unterschiedlich. Der direkte Vergleich ergibt ein klares Unentschieden.

Fotos zu Veligandu findet ihr auf unserer homepage: http://www.koehler-altoetting.de

Carola & Christian

 


 

Veligandu Reisebericht

Aufenthalt vom 04.07.03 bis zum 18.07.03.
Dieses Jahr sollten es mal (!!) die Malediven sein.
Nur so einfach ist das nicht - wat soll ich sache, et jibt ja tausende von die Insele!

Und an dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an alle die fleißigen Berichteschreiber vor uns richten, denn nur auf diesem Wege konnten wir uns überhaupt - so quasi als Maledivenneulinge - für eine Insel entscheiden; DANKE!!

Nun zu unserem Bericht.
Am 03.07.03 sind wir (zwei Personen ohne Kinder) um 21.00 Uhr mit LTU ab Düsseldorf Non-Stop nach Male (Hulhul) geflogen.
Also ehrlich, ich bin nicht die Größte, aber die Sitze in der economy class für die Zeitspanne von fast zehn Stunden sind nicht wirklich großzügig. Um dies jedoch nicht zu unterschlagen, der Service war freundlich und ausreichend - MEIN TIPP: Wenn irgend möglich, comfort class buchen!! Aber auch emirates soll, allerdings mit Zwischenstopp in Dubai, diesbezüglich sehr empfehlenswert sein.

Der Transfer

Nachdem wir am „großen" Flughafen die Einreiseformalitäten incl. Gesichtskontrolle und SARS-Erklärung erledigt und auch den Bustransfer zum „kleinen" Flughafen für Wasserflugzeuge hinter uns gebracht hatten, wurden wir nach etwa einer Stunde Wartezeit nach Veligandu geflogen.
Übrigens, beim Einchecken wurden unsere Koffer incl. Handgepäck gewogen (es sind pro Koffer max. 20 kg und pro Handgepäck max. 5 kg erlaubt), d.h., man kann nicht mit dem Gewicht schummeln indem schwerere Gegenstände ins Handgepäck wandern!
Der Flug insgesamt dauerte nur etwa 25-30 Minuten und verlief sehr ruhig und entspannt, jeder an Bord schaute fasziniert auf die im Wasser liegenden „Eier" (grüne Flecken mit türkisfarbenen Rändern).
„Wie auf einer Postkarte"!
Das war mein erstes WOW-Erlebnis!
(Und? Einmal raten, den Fotoapparat nicht griffbereit)

Die Insel

Auf Veligandu angekommen, stiegen wir an einem Steg mit kleiner (wankender) Plattform direkt am Ende einer langgezogenen Landzunge aus. Sofort war das Empfangskomitee der Insel, bestehend aus einem Empfangschef und einigen Kofferträgern, zur Stelle. Von da an brauchten wir uns um unser Gepäck nicht mehr zu kümmern (wir erhielten es automatisch an unseren Bungalow geliefert). Als wir vom Empfangschef zur Bar geleitet wurden, wo wir einen Begrüßungscocktail und ein wunderbar riechendes feuchtes Handtuch bekamen, hatte ich mein zweites WOW-Erlebnis! Der Himmel war blau - rechts von uns war Wasser - links von uns war Wasser, in einem Türkis, das ich bis dato nur aus Prospekten kannte - zur Begrüßung schwamm ein Baby-Riffhai am Steg entlang - ein paar Dohnis schwammen auf dem sich leicht bewegenden Wasser - vor uns war ganz dezent unter vielen Palmen und zwischen ganz viel sonstigen Pflanzen ein (!) Gebäude mit nach rechts herausragender Terasse zu sehen - auf der Landzunge, auf der wir uns diesem Gebäude näherten (mir kam es in der Hitze wie Stunden vor, die wir unterwegs waren), waren vereinzelt Liegestühle, aber überhaupt keine Menschen, nur wir, die Ankömmlinge, mitlerweile Barfuß - und unter uns weißer Sand mit weghuschenden Krebsen.

Die Unterbringung

Nachdem wir den Cocktail ausgetrunken, verschiedene Dokumente ausgefüllt und uns ausgiebig von dem beschwerlichen Fußmarsch (:-)) erholt hatten, wurden wir vom Empfangschef zu unserem Strandbungalow geführt, wo er uns alles, incl. Essenszeiten, Serviceleistungen und Anlaufstelle für Fragen, genau erklärt hat - was soll ich sagen, wäre unsere Urlaubsunterkunft näher am Wasser gewesen, hätten wir einen Im-Wasser-Bungalow (bei Flut) gehabt.
Wir hatten die Bungalow-Kattegorie „Superior" gebucht, was auf dieser Insel Standart bedeutet. Die Ausstattung war nicht luxuriös, aber sehr angenehm und für nicht zu hohe Ansprüche sehr wohl ausreichend. Die Sauberkeit (Zimmerreinigung morgens und abends; Handtuch-/Strandtuchtausch nach Wunsch) und das Engagement beim Bettenmachen (morgens und abends) ist jedoch hervorragend. Wir hatten im Übrigen den Strandbungalow 118 auf der Ostseite. Einigen vorhergehenden Beschreibungen konnten wir entnehmen, daß diese Seite nicht so schön wäre, was wir nach unserer subjektiven Beurteilung nicht sagen würden, eher im Gegenteil. Wahrscheinlich Geschmackssache.Zu dem Bungalow gehörte eine kleine Terrasse mit Terrassenmöbel (zwei Stühle und ein kleiner Tisch/Hocker aus Kunststoff), von der man direkten Meerblick, jedoch keinen Sonnenuntergang (Ostseite), genießen konnte. Dort haben wir so manchen Abend lesend, oder kartenspielend verbracht (=> Mückenmittel nicht vergessen!!).
Zwei Holzliegen mit Auflagen und Badetücher befinden sich vor jedem Strandbungalow. Wenn wir auf den Liegen vor unserem Bungalow gelegen haben, hatten wir das Gefühl alleine zu sein, es ist fast (zumindest auf der Ostseite), als hätte man einen eigenen Strandabschnitt - HERRLICH, und diese RUHE. Zum Teil waren an „unserem Strandabschnitt" einen halben Tag nur unsere Fußspuren ins und vom Wasser zu sehen.

Die nächst höhere Kategorie sind sogenannte "Delux-Bungalows".
Die wir jedoch (z.T. am Strand oder am Strand mit der Terrasse auf Pfälen über das Wasser gebaut) nicht empfehlenswert finden. Es handelt sich dabei jeweils um Doppelbungalows mit Trennwand, die zum Teil in nicht sehr angenehmer Umgebung zu finden sind - zwei Beispiele: ein Bungalowpärchen war in unmittelbarer Nähe des Dieselaggregates der Insel, ein anderes hatte zwar über eine Leiter/Treppe direkten Zugang zum Wasser, da das aber die Westseite (windzugewandt) war, konnte man zu bestimmten Zeiten nicht wirklich gefahrlos ins Meer gelangen (Wir versuchten zu einer dieser Zeiten vor diesem Bungalowdoppel im Wasser entlang vorbei zu gehen, es war nur unter „Wellenabpassen" und „Sprinteinlage" möglich).
Dann lieber gleich einen richtigen Wasserbungalow.

Während unseres Aufenthaltes hatten wir die Möglichkeit einen der Wasserbungalows von innen zu sehen. Die Einrichtung ist luxuriös (wesentlich hochwertiger als im „Superior"-Bungalow - die 500,- € Unterschied sind eindeutig erkenn- und spürbar) und der Blick in Richtung Insel und Meer atemberaubend schön. Uns würde jedoch das offene Bad mit „Palme" und der Sand vorm Bungalow fehlen; Dafür gibt es hier keine Ameisen in der Dusche.

Die Verpflegung/Service

Super!

Wir hatten uns als Verpflegung Vollpension gebucht, was wir als angenehm und ausreichend empfanden, da die Getränkepreise moderat sind (Minibar: Wasser 1,5l = 3,50$, Restaurant: Mineralwasser 0,75l = 3,50$; Coke 0,33l = 2,50$; Tiger Bier (Glas) 0,3l = 3,50$, Bar: Cocktails um die 10,-$; Corona = 4,-$). Insgesamt hatten wir incl. Paddelboot, ohne Ausflug für 2 Personen für 2 Wochen 295,-$ Nebenkosten. Allerdings hatten wir einen kleinen Reisewasserkocher, Cappuchino- und Zitronenteepulver dabei. Den Plastikmüll haben wir übrigens brav gesammelt und wieder mit nach Deutschland gebracht!! (Leider bekamen wir bei LTU nicht die von uns dafür erwarteten Müllbeutel - ggf. Plastibeutel mitnehmen)

Innerhalb der Vollpension ist 3-mal die Woche am Abend 3-Gänge-Menüwahl aus ausgesuchten Speisen vorgesehen. Was uns dabei an Essen erwartet hatte, entspricht einem first class Restaurant. Die dabei auszusuchenden Speisen variierten immer und es war immer für jeden Geschmack in jeder Richtung incl. Vegetarisch etwas dabei. An den restlichen Abenden wurden verschiedentlich die Buffets unter einem bestimmten Thema angeboten, z.B. maledivischer Abend (1-mal wöchentlich, die Kellner waren dafür in traditionelle Gewänder mit Turban (?) gekleidet und zusätzlich wurde danach in der Bar eine maledivische Tanzvorstellung geboten), indischer Abend (vorsicht scharf!!), italienischer Abend, .... An allen Themenabenden bereiteten die Köche die Speisen zum Teil auch zusätzlich an Standähnlichen Tischen frisch zu - TIPP: Nie sagen, daß es nicht so scharf sein soll, die arbeiten nach dem Motto „Mann, oder Mürbchen"! Übrigens, wer mag, kann (gegen Gebühr) zum Abendessen auch ein Candle light dinner auf dem Steg vor dem Restaurant mit super romatischem Blick aufs Meer bekommen. Zusätzlich gab es zu jedem Mittag- und Abendbuffet immer auch ein separates Nachspeisenbuffet mit richtig guten Leckereien. Kaffee, mit einem netten Lächeln des Kellners nach dem Essen am Tisch serviert, war ebenfalls Bestandteil des Mittag- bzw. Abendessens.'
Auch das Frühstücksbuffet ließ keinerlei Wünsche offen.

Der Tischservice (incl. Kleinigkeiten, wie z.B. Stuhl zurechtrücken und Servietten anreichen, die man teilweise selbst in Nobelrestaurants suchen muß) von „unserem" Kellner (Hassan), der vom ersten Restaurantbesuch an bis zum Ende unseres Urlaubs für uns zuständig war, war echt super. Was wir sehr geschätzt haben. Ebenfalls als sehr angenehm empfanden wir den vom ersten Restaurantbesuch immer gleichen Tisch.

In ewiger Erinnerung wird uns der speziell zum Bereiten jeglicher Eierspeisen (incl. Waffeln und Pfannkuchen) abgestellte Koch beim Frühstück bleiben. Nicht, daß wir etwas gegen gerade frisch bereitete aber bereits leicht abgekühlte Waffeln gehabt hätten, die durften wir aber nicht nehmen. Genausowenig durften wir in den Augen dieses Koches nicht perfekt gelungene Waffeln haben - No! Sagte er dann immer, wenn wir uns mal wieder erdreisteten welche vom Stapel der „Mißlungenen" (unter uns gesagt, an denen war nichts auszusetzen!! - wir haben es trotzdem ein paarmal geschafft welche wegzunehmen :-)) nehmen zu wollen und bei diesem Blick traute man sich auch nicht zu wiedersprechen - also warteten wir geduldig, bis er perfekte Waffeln produziert hatte.

Die Unterhaltung

Da wir in keinem Fall animiert werden wollen, uns gerne selbst beschäftigen bzw. Beschäftigung suchen, nicht die Fun-/Sportfanatiker sind, sondern eher ruhige, entspannte Urlaube verbringen, war das Unterhaltungsangebot auf der Insel für uns ideal und vollkommen ausreichend.

Direkt vom Strand wenige Schwimmzüge entfernt sind gute Schnorchelmöglichkeiten gegeben. Empfehlenswert ist besonders die Umgebung des Flugzeuganlegers am Ende der Landzunge, insbesondere Frühaufsteher können dort regelmäßig auch Wasserschildkröten bewundern. Zusätzlich werden auch gegen Gebühr zweimal wöchentlich Schnorchelausflüge angeboten, wo unterschiedliche besonders schöne in der Umgebung liegende Schnochelplätze angefahren werden.
Da wir keine Taucher sind und auch keinen Kontakt zu Tauchern hatten, können wir keine Aussagen über die Tauchgründe machen. Aber anhand der Vielzahl an angebotenen Tauchausflüge (teilweise auch für „Anfänger") für die auch immer viele eingetragen waren, scheint es auch für Taucher einiges Sehenswerte zu geben.
Zusätzlich zu Schnorchel- und Tauchausflügen wurden auch Inselhopping (Tages- und Halbtagesausflug mit Besuch einer einheimischen Insel) und Nachtfischen angeboten.

Nachmittags (ca. ab 16.00 Uhr) sollte man unbedingt das Volleyballspiel der Einheimischen einplanen, zumindest als Zuschauer, denn diese Schmetterbälle und „Flugeinlagen" sind echt sehenswert. Wen beim Zuschauen der Ergeiz gepackt hat, kann sich zum Üben einen Volleyball an der Rezeption ausleihen.

Abends war insbesondere der Tischfußball heiß begehrt. An einem Abend wurde dementsprechend auch ein Wettkampf in Tischfußball ausgetragen. Ansonsten gibt es auch einen Billardtisch mit Kugeln und Köhs zur freien verfügung, wobei die Unebenheiten des Tisches etwas gewöhnungsbedürftig sind - beim Anspielen haben die Kugeln teilweise eher einen Bogen als eine Linie beschrieben - aber egal, man ist ja nicht wegen des Billardspiels auf den Malediven. Auch die Tischtennisplatte, ebenfalls mit Schlägern und Ball zur freien Verfügung, annimierte zu wettkampfähnlichen Aktionen nach dem Abendessen.

Durch das Hotel wurden gelegentlich Krabbenrennen, Musiktitelraten oder maledivische Volklorevorführungen als organisierte Abendunterhaltung angeboten.

Neben allen diesen „sportlichen" Aktivitäten darf man natürlich nicht vergessen, warum man sich in der Bar einfindet - zum entspannten Plausch über die Ereignisse des Tages mit Cocktail (mit oder ohne Alkohol). An die ausliegende Getränkekarte der Bar, die sehr viel Auswahl an unterschiedlichsten Getränken und Cocktails bietet, muß man sich im Übrigen nicht halten, denn wenn die notwendigen Materialien zur Verfügung stehen, können die Barkeeper noch einiges mehr zaubern.

Allgemeines

Die Gäste dieser Insel sind absolut international, d.h. es gab zu der Zeit als wir dort waren Spanier/Portugiesen, Belgier, Franzosen, Engländer, Japaner und Deutsche.
Daher sollte die englische Sprache nicht ganz unbekannt sein.
Bis auf einen einzigen Kellner gab es kein Deutsch sprechendes Personal, was für uns jedoch ein weiterer Punkt des Flairs dieser Insel war, man fühlt sich tatsächlich fern der Heimat und wird nicht mit Guten Tag/Morgen begrüßt.

Auch auf dieser Insel wurden bereits Vorkehrungen gegen Erosion in Form von mehreren Wellenbrechern getroffen, die jedoch nicht direkt am Strand sondern etwas entfernt im Wasser erbaut wurden. Dafür konnten wir aber auf Veligandu, im Gegensatz zu Beschreibungen von anderen Inseln, keinerlei Sandsäcke entdecken.

Als Maledivenneuling habe ich wahrscheinlich in sachen Kleidung den Fehler gemacht, den viele weibliche Maledivenneulinge so machen, ich hatte zu verschiedenen Kleidungsvariationen die passenden Schuhe. Ich kann nur sagen - vergeßt die Schuhe!!
Während unseres Aufenthaltes genügten ein paar Flip-Flops (das ich für den Weg zum Strand- so ein Schwachsinn - dabei hatte) und das paar Badesandalen, das ich fürs Wasser mitgenommen hatte. Den Rest der Zeit war eh Barfuß angesagt. Dagegen waren die von mir mitgenommenen weiten 3/4-Hosen und die Blümchen und Trägerkleider (weit und um die Waden wehend - die Mücken haben weniger Angriffsfläche beim Abendessen!) die absolut richtige Entscheidung. Auch die langen dünnen Hosen von meinem Freund fürs Abendessen waren ok. Für diverse Spaziergänge und das Schnorcheln in den ersten Tagen haben gerade die T-Shirts mit mindestens angeschnittenem Arm (wir hatten im Gegensatz zu verschienen - wahrscheinlich im Dunkeln leuchtenden, vorwiegend englisch sprechenden - anderen keinen Sonnenbrand) Ihren Dienst getan.

Während unseres Aufenthaltes ist uns ein Gästepaar aufgefallen, weswegen ich dies hier auch in meinem Bericht erwähnen möchte:
Auch wenn Sie zu Hause schmuckbehangen ausgehen, so müssen Sie dies jedoch nicht innerhalb Ihres Urlaubs auf den Malediven tun. Wenn Sie Ihren Schmuck präsentieren möchten, machen Sie dies bitte bei entsprechender Gelegenheit in entsprechenden Hotels. Außerdem sind Synonyme wie „Schatz" für einen Kellner, der im Übrigen hervorragende Arbeit leistet, unangebracht. Möchten Sie Ihren Kellner so nennen, machen Sie dies bitte bei entsprechendem Anlaß in entsprechendem Ambiente. Danke.
Sorry, das mußte sein!!

Resumee

Durch Veligandu haben wir die Malediven kennengelernt, und - wie sollte es auch anders sein, wenn man das Paradies gesehen hat - wir planen unseren nächsten Urlaub auf den Malediven zu verbringen. Wahrscheinlich eine andere Insel, um auch „mal was anderes" kennen zu lernen, aber Veligandu werden wir mit sicherheit nochmal für einen Urlaubstrip vorsehen.
Dabei wollten wir doch eigentlich nur mal (!!) die Malediven gesehen haben.

Ich hoffe mit diesem Bericht späteren Besuchern dieser Seite etwas von der bei uns entflammten Begeisterung für diese Insel und überhaupt die Malediven vermittelt zu haben.

Viele Grüße
C.W.

                    


 

Von Zweien, die auszogen, endlich die Malediven kennenzulernen .....
(Meeru / Veligandu, 15. – 30.10.2003)

15.10.2003, Frankfurt Flughafen – nach dem Genuß von zwei lecker-lauwarmen Henninger Bier im Pappbecher (für den Schnäppschepreis von 6,20 EUR) hoben wir mit Thomas Cook/Condor ab nach Male.

Der Flug selbst verlief ereignislos, wenn man mal davon absieht, daß es mir bei Start und Landung aus dem Gepäckfach heraus kalt in den Ausschnitt tropfte (Kondenswasser aus der Klimaanlage, wie sich die Stewardeß beeilte zu versichern) und daß unmittelbar nach der Landung sämtliche Elektrik an Bord versagte, weil die Hilfsturbine nicht ansprang (wofür diese Turbine sonst noch so gebraucht wird, will ich lieber gar nicht wissen ...). Essen: Gab’s. Bordprogramm: Gab’s auch. War aber nicht sooo gut. „Flyrobic“ wurde zweimal von einem ziemlich schlechten und ziemlich langen Spielfilm unterbrochen ....

Natürlich ist der Sitzabstand zu eng, an Schlaf ist nicht zu denken, aber TC ist nun mal von Frankfurt aus die einzige Möglichkeit, hin und zurück Non-Stop zu fliegen und genau DAS hatten wir gewollt.
Es folgte eine Stunde Schlange stehen bei der Einreise (10 Min. nach uns kam die Emirates), 45 Min. warten am Dhonihafen (die mit uns nach Meeru zu bringenden Österreicher, die am Tag vorher aus Sri Lanka kamen, hatten im Airporthotel verpennt) und 45 Min. Schnellboottransfer, wobei bei letzterem erstmalig Urlaubsfeeling aufkam.

MEERU
Erster Eindruck: So groß. Und so grün. Und wenn ich nicht gleich aus der langen Hose raus komme, brech‘ ich in den Sand ...

Unterkunft
Auf Empfehlung hatten wir einen Superior-Bungalow (ab 635 aufwärts) bestellt, bekamen 642 – gute Wahl. Erstens ist der Strand hier schöner und breiter als auf der Ostseite, zweitens ist es (zumindest im Herbst?) die Windseite – dadurch wird die Hitze erträglich und die unangenehmen Gerüche der Müllverbrennung in der Inselmitte wehen woanders hin ... Die Bungalows sind sehr schön, halboffenes Bad inklusive.
Der Umbau zu Jacuzzi-Villen ist in vollem Gange (5 Stück waren schon fertig, an den nächsten wird gerade gearbeitet), demnächst wird alles ab 642 aufwärts als Jacuzzi-Villa verkauft. Schade eigentlich - die Insel ist wunderschön, so wie sie ist, aber das Management meint, mit so etwas süßwasser-verschwendendem wie Jacuzzis ließen sich mehr Touristen begeistern. ICH meine, wer legt sich in eine BADEWANNE, wenn er zeitgleich in der Brandung liegen könnte?

Publikum
Wir hatten den Eindruck, die Insel sei hauptsächlich von Engländern besucht. Auf Platz 2 Österreicher, dann Deutsche. Die Mittelmeerfraktion (Italiener, Portugiesen und Spanier) sowie Franzosen (Belgier? französisch sprechende Schweizer?) folgten auf den Plätzen. Keine Nation fiel negativ auf. Naja, höchstens die Engländer, und zwar in den Kategorien „Fattest Tourist“ (130 kg verteilt auf 1,60 m Körpergröße ... Frau kann da einen Bikini tragen, muß aber eigentlich nicht), „Worst Dress“ (Stilettos, Hüfthose plus Bauchfreitop sind bei 20 kg Übergewicht genauso wenig angebracht wie Badeshorts plus nackter Oberkörper um 19 Uhr in der Dhonibar) und „Most outrageous Tattoo“ (ich find‘ halt weder das Vereinswappen von Arsenal London inkl. Schriftzug „The Gunners“ auf der Brust noch eine vollbusige Nutte im Babydoll auf der Wade besonders gelungen ....). Außerdem führten Sie wie überall auf der Welt die Hitliste der farbenfrohesten Sonnenbrände an und waren stets die ersten am Pool (zum einen, um da mit Handtüchern ihr Revier zu markieren, zum anderen, weil dort die Kellner auch Getränke bringen).
So blieb der Strand für alle anderen, kein schlechtes Arrangement.
Schade übrigens, daß es für die normalen Liegen außerhalb des Poolbereichs keine Auflagen gibt (es sei denn, man hat eine Jacuzzi-Villa, da gehören sie neuerdings dazu).

Essen / AI oder nicht AI?
Wir hatten HP gebucht und haben deshalb mittags entweder in der Dhonibar oder im Asian Wok einen Snack gegessen. Alles sehr lecker zu moderaten Preisen (3,50 bis 12 USD). Frühstück und Abendessen im Hauptrestaurant als Buffet, mit wechselnden Themen. Sehr große Auswahl, immer lecker. Abstrich: Es wiederholte es sich bereits nach einer Woche. Da wir keine Cocktailtrinker sind, kamen wir für Mittagessen plus sämtliche Getränke (Wasser, Bier, Cider, Tequila) auf rd. 30 USD pro Tag/Person (nach dem momentan günstigen Kurs ca. 26 EUR – AI hätte 32 EUR gekostet). So breit wie lang also.

Schnorcheln ...
... kann man gut an der Nordspitze. Viele verschiedene kleine & bunte Fische (wir müssen die UW-Aufnahmen erst noch auswerten ... - der ausgefallenste war für mich der Rotfeuerfisch) sowie einige Korallen und Mupfeln. Viele Baby-Haie und Rochen am Strand.
Ansonsten muß man, um das Hausriff zu erreichen, mit dem Dhoni raus. Dort gibt’s dann zusätzlich Schildkröten (und bestimmt noch einiges mehr, aber WIR haben leider sonst nichts getroffen ....). Der Schnorchelausflug mit der Tauchschule (2 verschiedene Riffe, 17 USD) kam leider nicht zustande, als wir uns eingetragen hatten.

Tiere und Pflanzen über Wasser
Die Vegetation auf Meeru ist üppig und abwechslungsreich – Kokospalmen, Schraubenpalmen, Bananen, Hibiskus, Bougainville.
Arekapalmen (Betel) soll’s auch geben – leider hatten wir keine Ahnung, WO (... und wie die aussehen ... obwohl man bei einigen Angestellten durchaus den Eindruck hat, daß sie das Zeug regelmäßig konsumieren). Schattige Plätzchen gibt’s also genug. Dort kann man dann Tiere beobachten – Schönechsen, Geckos und Flughunde für die Exotenfreunde; Fischreiher, Katzen und freilaufende Hühner, falls es was „Bekanntes“ sein soll. Und jede Menge Krabben und Krebse. Ameisen auch, die aber meist im eigenen Bad. Kakerlaken übrigens gar nicht. Dafür SEHR viele Mücken (nur in dieser Jahreszeit? Oder immer?).

Nach 2/3 des Urlaubs kam vom Management das Angebot, nach Veligandu (Rasdhoo Atoll) zu wechseln – für die Inselleitung eine einfache Möglichkeit, die mal wieder überbuchten Bungis frei zu bekommen; für uns die Gelegenheit, gleich beim ersten Maledivenbesuch noch eine zweite, kleinere Insel kennenzulernen, Airtaxitransfer inklusive.
Im Angebot war außerdem ein Upgrade von HP zu AI sowie ein Beach Candle Light Dinner enthalten. Zugreifen also, keine Frage.

VELIGANDU
Nach ruppiger, sehr früher Überfahrt im Speedboot und kurzem Flug mit dem Wasserflugzeug kamen wir am 25.10. morgens auf Veligandu an.
Die Insel ist nur etwa halb so groß wie Meeru, sowohl was die Inselausdehnung selbst als auch die Anzahl der Gäste angeht.
Und wunderschön ist sie auch.
Drei große Pluspunkte gegenüber Meeru:
· Zum Schnorcheln ein vom Strand aus erreichbares Hausriff (teilweise an der Atoll-Außenkante) mit Schildkröten und Großfischen (wir haben Haie, Rochen, Delphine und eine 2m-Muräne gesehen, aber Bekannte schwören, auch schon Mantas gesichtet zu haben),
· NOCH bessere Verpflegung (zweimal die Woche à la Carte, Buffet wiederholt sich erst nach 2 Wochen, Auswahl wie auf Meeru, aber Gerichte haben mehr Pfiff) und:
· Strandliegen mit fetten Auflagen! Eine Wohltat für den geschundenen Rücken und das geplagte Becken.
Einzigartig übrigens der Japaner-Service (ein Hotel, das Miso-Suppe und Reis zum Frühstück bietet, hab‘ ich bisher noch nicht erlebt. Wobei die anwesenden 4 Japaner morgens eher für Omelett mit Speck zu haben waren ... aber so ein heißes Nudelsüppchen morgens hat schon was).

Enttäuscht waren wir vom Bungalow (Superior ist hier eher wie Standard – zwar handelt es sich um Einzelbungalows, zuletzt vor 3 Jahren renoviert, aber wir fanden, man könnte schon mal wieder streichen ... und ein knatschbraun gekachelter Fußboden ist auch nicht jedermanns Geschmack.). Sei’s drum, man schläft ja nur dort. Immerhin hat’s im Bungalow einen CD-Player (CD’s kann man kostenlos leihen, die Auswahl ist riesig und bietet auch ausgefallenere Dinge, z. B. Placebo).

Und das Publikum? Bunt gemischt. Und ruhig. No complaints. Nicht mal über Engländer ;-).

Verpflegung
Wie schon erwähnt, AI. Morgens, mittags & abends Buffet, zwei Abende die Woche à la Carte, wer wollte, nachmittags noch Sandwiches, Kaffee, Kuchen ...
Die Getränke und auch die Snacks sind auf Veligandu von Haus aus 1 bis 2 USD teurer als auf Meeru (Bier vom Faß z. B. 4 statt 3 USD), außer Cocktails, die kosten sogar zwischen 8 und 13 USD (Long Island Ice Tea), auf Meeru Einheitspreis 7 USD.
Vermutlich hätte sich AI auf dieser Insel eher gerechnet (beurteilen kann ich’s nicht, weil ich keine Ahnung habe, wie hoch der Zuschlag ist. Hier wie dort ist nur der Cocktail of the Day inbegriffen).

Hausriff
Wie schon erwähnt deutliches Plus – näher dran, üppigere Korallen, größere Vielfalt, mehr Schildkröten, größere Fische .... Zusätzlich machten wir den Schnorchelausflug des Hotels (war beim AI dabei, ansonsten muß man das für 11 USD nicht unbedingt haben): Das erste besuchte Riff liegt an der Südwestspitze von Kuramathi (da war gar nichts los), das zweite zwischen Kuramathi und der Barbecue/Robinson-Insel, das dritte an deren Sandbank. Hier gibt’s dann schon etwas mehr zu sehen, auch größere Schwärme (am zweiten Riff sogar „per Express“) – aber es hat uns doch am Hausriff besser gefallen.

Über Wasser gibt’s das gleiche Programm wie auf Meeru: Flughunde, Echsen, Reiher (die nehmen teilweise auch aktiv am