Reisebericht Angaga 24.04.08 – 04.05.08
Hin- und Rückflug
Wir, also meine Freundin (25 Jahre) und ich (28 Jahre), sind mit Qatar Airways ab Berlin Tegel geflogen. Da der Flug nach Doha ein Charterflug von TUI war, hatten wir das Glück dass die Maschine nur halb voll war. Dementsprechend waren die Stewardessen sehr relaxed und außerordentlich nett. Der Flieger war ein Airbus A320. Ich dachte eigentlich, dass diese kleinen Maschinen nur für Inlandsflüge genutzt werden, aber das Kerosin hat bis Doha gereicht. ;-) Der Flughafen in Doha ist nicht gerade ein Glanzstück. Ein typischer Umsteigeflughafen. Ein kleiner Duty-free und 2 Snackstuben. Ansonsten tote Hose. So dauerten die 3 Stunden Wartezeit dann auch gefühlt recht lange. Weiter ging es mit einem Airbus A330 mit Entertainmentsystem im Vordersitz. Das wäre eine klasse Sache gewesen, wenn nicht der Vordermann schon kurz nach dem Start die Liegeposition eingenommen hätte. Dadurch konnte man nämlich trotz leicht kippbarer Monitore quasi Null sehen. Aber eine sehr aktuelle Auswahl an Filmen wurde geboten (I am Legend, Beowulf, P.S. ich liebe dich, Hitman,…) Durch das größere Flugzeug waren hier die Stewardessen etwas weniger persönlich aber auch fast immer sehr freundlich. Also an Qatar gibt’s soweit nichts auszusetzen. Auch das Essen war in Ordnung. Getränke waren inklusive. Von der Coke über recht guten Rotwein bis hin zu Scotch.
Nach der Ankunft in Male ging es dann direkt zum Transferflughafen der Trans Maldivian. Dort hatten wir auch nahezu keine Wartezeit und das Personal dort war sehr freundlich. Der Flug ist natürlich eine Erfahrung, auch wenn das Flugzeug ruhig noch kleiner hätte sein können…
Gäste / Personal /Insel
Der erste Eindruck der Insel war überwältigend. Wie man es sich vorstellt. Traumstrand; eigentlich an allen Seiten sehr breit; Türkises Wasser und die Insel selbst ist so klein, dass man in 15 Minuten bequem am Strand einmal herum schlendern kann. Es gibt viele Palmen und viel Grün. Im Inneren sind die Wege alle aus Sand, was Schuhe völlig überflüssig macht. Es gibt neben dem Staff-Quartier im Inneren einen Fußballplatz (wenn man das so bezeichnen kann ;-) ) einen Tennis- und einen Volleyball/Badmintonplatz. Wurde auch fast alles immer mal wieder genutzt. Ich habe mich dann zum Fußball mit den Jungs der Insel hinreißen lassen. Bei 75% Luftfeuchtigkeit und 30° ziemlich anstrengend. Aber wir hatten jede Menge Spaß. Generell war durchweg das gesamte Personal sehr nett und überhaupt nicht aufdringlich. Unseren Kellner Navaxx haben wir richtig ins Herz geschlossen und wir mussten ihm versprechen ihn mal wieder zu besuchen. Die Köche sind auch immer zu einem Gespräch aufgelegt und es macht Spaß sich ab und an mal auch mit einem Gärtner zu unterhalten. Bleibt zwar meist beim Smalltalk, aber ich finde es lockert den Umgang untereinander ungemein auf. Das Gästeklientel war sehr gemischt. Es gab Familien mit Kindern, viele junge Paare aber auch ältere Leute waren anzutreffen. Die Nationalitäten waren auch sehr bunt: Engländer habe ich entdecken können, Deutsche, Schweizer, Österreicher, Japaner und die Firmengruppe aus Litauen (oder Lettland wir waren uns nicht ganz sicher). Aber fast alle waren in Urlaubsstimmung und sehr relaxt.
Wetter
Bei unserer Ankunft hatten wir schönes Wetter und nutzten das gleich zum Schnorcheln. Die nächsten 2 Tage war es eher durchwachsen und vor allem nachts hat es kräftig geschüttet. Hierbei merkt man den Bungis das Alter an, denn es hat an ein/zwei Stellen ein wenig rein getropft. Der Nachteil des halboffenen Bades bei Regen ist die Lautstärke dessen. Das kann schon ziemlich nervig sein, wenn man einschlafen möchte. Da wir in diesen Tagen allerdings unseren OWD begonnen haben war uns das wolkige Wetter egal. Die restlichen 7 Tage waren bezaubernd. Es gab Sonne und ab und an mal etwas Bewölkung, die aber immer schnell weiterzog. Außerdem wehte auf unserer Seite immer ein leichte Brise, über wir auch sehr dankbar waren. Die Temperaturen bewegten sich stetig um die 30° herum denke ich.
Bungis (Strandbungalow)
Ich hatte im Vorhinein eine mail an die Insel geschrieben, dass ich gern einen Bungi zwischen 110 und 125 haben wollte. Diesen Wunsch hat man uns nicht erfüllt. Wir bekamen Bungi 144. GOTT SEI DANK. Denn im Gegensatz zu meinem „Vorurlauber“ bin ich sehr froh, dass wir auf der Windseite waren. Denn bei den sonnigen Tagen war es unserer Meinung nach auf der Ostseite so windstill, dass es uns persönlich zu heiß gewesen wäre. Wir genossen den stetigen Wind sehr. Die Bungalows sind so, wie wir es uns vorstellten. Es ist kein Luxus pur, aber das war nicht zu erwarten und auch gar nicht gewünscht. Unsere Matratze war angenehm zu beschlafen. Für uns auch nicht so hart wie oft dargestellt. Das Bad ist halt auch etwas älter. Aber der Roomboy hat 2x täglich für Ordnung gesorgt. Es war nirgends dreckig oder so. Der Fernseher war eher Deko in unserem Fall, da nur einmal zur Sichtung der Sender eingeschaltet. Den Wasserkocher haben wir nur einmal genutzt. Dafür war der Kühlschrank willkommen um ein paar Süßigkeiten zu kühlen, die eigentlich für die Rückreise gedacht waren, naja…. Vor dem Bungalow hat man eine Holzhängematte. Diese wird mit den Auflagen für die Strandliegen auch bequemer und hat zu so manchem Stündchen Lesen eingeladen, wenn man mal keine Lust auf pralle Sonne hatte. Unser Bungi lag also auf der Lagunenseite, wo tatsächlich kaum jemand im Wasser war. Klar, denn das Hausriff ist viel interessanter und auf der anderen Seite, wobei das lediglich einen einminütigen Lauf quer durch die Insel bedeutet um es zu erreichen. Wir waren nahe der Tauchschule gelegen, was für uns gut war, denn die besuchten wir 5 Tage lang ständig.
Wir hatten das Vergnügen beim Bummel zur Sundownbar mal in einen Wasserbungi zu schauen, der gerade gereinigt wurde. Von innen auch sehr geräumig und etwas luxuriöser. Es gibt im Bad eine Badewanne und ein Himmelbett zum Schlafen. Der umworbene Tisch mit Blick ins Meer ist mit ca. 40cm x 40cm eher ein Spielzeug als ein Luxus. Wir haben es jedenfalls keine Sekunde bereut ein richtig „Robinson-Feeling“ am Strand zu genießen. Viel schöner die Füße auf dem Sand auszustrecken als auf Holzplanken und man kann seine Liege abhängig nach Lust und Laune in den Schatten oder die Sonne schieben.
Essen
Vornweg, das Essen hat eigentlich immer sehr gut geschmeckt. Beim Frühstück hat man nicht so eine reichhaltige Auswahl wie man es aus Deutschland kennt, das ist aber klar in diesen tropischen Ländern. Es gibt 3-4 Sorten Wurst etwas Käse, Müsli, Joghurt und Eierkuchen. 5-6 Sorten Obst und Toast. Auch einige Brötchen waren zu finden selbst angedeutet Roggenbrötchen. Man konnte sich natürlich auch frisch sein Rührei, Omelette und Spiegelei zubereiten lassen. Wobei dieser Koch nicht so der Gesprächigste war… Das Dinner war dann sehr umfangreich mit vielen möglichen Hauptgerichten. Es gab jeden Abend Fisch- oder Fleischcurrys, viele Arten von „Geschnetzeltem“, Gebratenes (Huhn, Rind, Ente, Truthahn, Schwein) ab und an auch mal als chinesische Variante. Viele Reissorten, Nudeln, Kartoffelgratin und zahlreiche Gemüse: Blumenkohl, Möhren, Erbsen… Es gab ein Rohkostbuffet inklusive Dressings. Vom Dessert allerdings war auch ich nicht so begeistert. Wie mein Vorredner mochte ich die frittierten Obstleckerlis oder die Eierkuchen, die man mit Schokolade oder Bananenmus und Heidelbeermus verfeinern konnte. Was die Kuchen und kleinen Nachspeisen angeht waren die zwar sehr umfangreich, das meiste jedoch recht trocken und ich war selbst aus Ägypten besseres gewohnt. Da wir HP gebucht hatten haben wir mittags nur nen Snack in der Main Bar genommen. Sandwich, Nudeln oder Pommes. Das war auch alles sehr lecker und völlig ausreichend. Die Getränkeauswahl war groß und auch preislich im guten Rahmen. Die Cocktails haben uns persönlich nur mittelmäßig gut geschmeckt aber die Auswahl ist riesig. Unser Fazit bezüglich HP oder VP geht definitiv zur Halbpension. Wir haben pro Person für 8 Tage Mittagssnacks und allen Getränke rund 120 Euro bezahlt. Bei VP hätten wir pro Person laut Katalog 235 Euro berappen müssen. Daher das klare Votum zu HP, selbst wenn man ausgiebig trinkt und schlemmt bleibt man sicher unter dem VP-Preis.
Schnorcheln / Tauchen / Tauchschule
Wohl der Hauptgrund um die Malediven zu besuchen ist die Unterwasserwelt. Schon das Hausriff hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Es gibt unzählige Fische hier. Blau, gelb, rot, lila alle Farben sind vorhanden. Schon bei unserem ersten Schnorchelgang haben wir 3 Weißspitzenriffhaie recht nahe erleben können, was meiner Freundin erst mal einen gehörigen Schrecken eingebracht hat. Da wir die Burschen aber später beim Tauchen immer mal wieder gesehen haben hat sich die Angst gelegt. Auch die Korallenwelt sieht recht gesund aus. Bei genauerem Betrachten gibt es auch hier sehr schöne Farben und Variationen. An der Außenseite des Riffs sollte man immer versuchen bei Flut schnorcheln zu gehen, da bei Ebbe die Korallen schon recht nahe an den Bauch heranreichen und dadurch recht gefährdet für Beschädigung sind oder man sich an Ihnen selbst verletzen kann. Man kann schon einige Stunden verbringen um dem Treiben unter Wasser zuzuschauen.
Wir haben auf der Insel unseren OWD-Diver gemacht. Das Tauchrevier ist wie geschaffen dafür. Unglaubliche Sichtweiten und natürlich eine bezaubernde Unterwasserwelt. Von der Tauchbasis hatten wir nur gute Eindrücke. Alle waren sehr freundlich und auch kompetent. Unsere Tauchlehrerein war Renata. Sie kommt eigentlich aus Polen hat aber viele Jahre in Österreich gelebt. Sie hat selbst mir Ihrem Mann auf den Malediven den Tauchschein gemacht und nun sind beide seit 2-3 Monaten auf Angaga als Tauchlehrer tätig. Die Ausrüstung war in einem sehr guten Zustand. Man hatte eine eigene Kiste die ganze Woche lang, wo die gesamte Ausrüstung drin platz fand. Generell machte alles einen sehr professionellen Eindruck ohne dabei kleinlich zu wirken. Von uns gab es keine Kritikpunkte.
Unterhaltung, Spa, Sport und Souvenirs
Auf den Malediven sucht man eigentlich Ruhe und Entspannung und will sich nicht mit Animateuren herumschlagen. Daher waren wir nicht traurig, dass es nur an einem Abend in der Woche den besagten Live-Musik-Abend gab. Da dies der Abend vor unserer Abreise war zogen wir es aber vor mit unseren Bungi-Nachbarn aus der Schweiz ein Fläschchen Rotwein am Strand zu genießen und die Musik nur von weitem zu hören.
Die Bars sind aber generell auch abends einen Besuch wert um bei angenehmer Musik aus den Lautsprechern und einem Drink seinen Urlaub zu begießen. Es ist dort eigentlich nie überfüllt gewesen und man konnte entspannt dem Meeresrauschen lauschen.
Das Spa hat uns auch sehr gut gefallen, es war auch nie ausgebucht und das Personal war sehr nett und hat uns auch eine tolle Massage geboten. Vor dem Massieren gab es einen Tee und einen kühlen Minz-Lappen zum genießen und hinterher noch ein Wasser auf der Terrasse des Spa. Es ist auch sehr gut eingerichtet und lädt wahrlich zum Relaxen ein. Die Preise sind recht moderat, man muss immer bedenken, dass es ja Dollar sind und wir da grad einen guten Kurs haben. Die Massage wurde von zwei Damen zeitgleich an uns beiden durchgeführt. Das war sehr angenehm. Gehört bei einem Entspanungsurlaub definitiv dazu.
Die Wassersportschule wurde kaum genutzt, obwohl ein guter Wind zum Windsurfen und Segeln wehte. Ich habe dann auch glatt eine Probestunde auf einem Windsurfbrett zugebracht. Der Chef der Schule war gerade nicht auf der Insel und so hat mir ein Angestellter Hilfe geleistet und die Einweisung gegeben. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, ist aber bei dem starken Wind sehr anstrengend gewesen. Im Fitnesscenter bin ich nie gewesen und kann daher auch nix dazu sagen.
Fazit
Es gibt eigentlich nix, was negativ zu erwähnen ist, außer dem Fakt, dass man irgendwann wieder abreisen muss, da der Urlaub zu Ende ist. Wir haben uns rundum wohl gefühlt und die Insel passte vollkommen in unsere Vorstellungen. Klein, ruhig, tolles Hausriff und sehr nettes Personal. Die Tauchschule ist für uns vorbehaltlos zu empfehlen. Wir werden 100 % wieder nach Angaga kommen, denn hier stimmte einfach alles!!!!! Die vom Virus infizierten Maria und Christian
Reisebericht Angaga 13.4. bis 27.4.2008
Hin- und Rückflug
Nach Veligandu 2004 und Reethi Beach 2006 gings für meine Frau und mich nun zum dritten Mal auf die Insel in der grössten Badewanne der Welt.
Wir sind mit Edelweiss ab Zürich in der Businessklasse nach Male geflogen. Nach allem was man hier so liest und hört, ist das wohl eine der besten Möglichkeiten auf die Malediven zu gelangen. Empfehlenswert aber frühbuchen ist unerlässlich, die Businessclass mit ihren 30 Sitzen ist immer ruckzuck ausgebucht. Wir haben im September gebucht und konnten auf dem Hinflug trotzdem nicht nebeneinander sitzen!
Ueberhaupt waren alle Transfers von und zur Insel problemlos und abgsehen von einer einstündigen Verspätung beim Rückflug (auf Grund eines Sturmes musste die Maschine in Male noch auf Touristen von einer anderen Insel warten) absolut problemlos.
Gäste / Personal
Die Gäste kommen zum 90 % aus dem deutschprachigen Ausland, dazu wenige Italiener und Japaner, sowie zum Schluss noch eine Ladung Russen (Firmenausflug?).
Vermisst haben wir die Briten. Mit denen fanden wirs eigentlich immer lustig. Aber die kommen dieses Jahr wohl erst im Juni während der Fussball-EM……
Das Personal war durchgehend freundlich und zurückhaltend. Sehr angenehm. Als Fussballfreund und ManU Fan durfte ich mir zudem im Staffbereich das Hinspiel Barcelona - Manchester United auf Grossleinwand angucken, da haben die fussballverrückten Maledivis zu später Stunde dann aber doch einiges von ihrer Zurückhaltung abgelegt. Herrlich.
Wetter
Das Wetter war ausgezeichnet. In der ersten Woche hatten wir zwar ab und an etwas Bewölkung und gelegentlich auch ein (sehr) wenig Regen, alles im Rahmen, Woche Zwei war traumhaft, Regen, wenn überhaupt, nur nachts und dann noch am Abreisetag. Was solls. Temperatur immer so um die 30 Grad, bei Windstille wurde es sehr schnell sehr heiss und feucht, was wir aber durchaus zu schätzen wussten.
Bungis (Strandbungalow)
Wir hatten einen Strandbungalow gebucht und erhielten dann die Nr. 101. Das Bungi war zweckmässig ausgestattet in einem Standard wie es auf den Malediven (noch) häufig anzutreffen ist - also mit steinharter Matratze, was aber selbst für mich als ehemaligen Diskusherniegeplagten kein Problem war. Wasserkocher und ausreichend Tee und Nescafe war vorhanden und wurde von uns auch rege genutzt.
Wir empfehlen die Strandbungis 101 bis ca. 130 (Ostseite), denn ab den höheren Zimmernummern wird das Sonnenbaden und Schwimmen zu einer stetigen, sehr windigen Angelegenheit. Trotz Ostseite hatten wir genügend Sonne bis ca. 15.00 Uhr. Ausserdem ist auf dieser Seite der beste Einstieg ins Hausriff gewährleistet. Die Nr. 101 bietet zudem den Vorteil, dass man gleich beim Steg zum Tauchboot ist und auch zum Restaurant und der Bar ist's nicht weit. Bei LIVE Musik in der Bar kann es dann aber natürlich entsprechend laut werden, was das Einschlafen nicht unbedingt erleichtert, doch dies war während unserem Aufenthalt nur einmal der Fall.
Der Roomboy kam 2x täglich. Trinkgeld fürs Personal ist für uns selbstverständlich. Es macht den sowieso schon guten Service zwar nicht unbedingt besser, wird aber natürlich sehr geschätzt
Wasserbungalows
Warum man auf den Maldiven Wasserbungis benötigt erschliesst sich mir nach wie vor nicht wirklich. Dort wo ein Strand nicht schön ist, zum Beispiel Kies- oder Steinstrand, mag es ja noch angehen, aber wer um Himmelswillen bucht sowas und verzichtet freiwillig auf einen so traumhaften Strand wie er auf den Malediven überwiegend anzutreffen ist?! Dazu verschandeln diese Dinger das gesamte Inselbild (gute/schlechte Beispiele: Mirihi, Kuramathi - parallel zum Strand!!) und leider, so ist zu befürchten, wird jetzt auch noch Vakarufahli mit diesen Dingern zugestellt. Dient wohl einzig und alleine der Kapazitätserweiterung und damit der Profitmaximierung.Gut fürs Geschäft aber schlecht für die Optik. Sehr schlecht sogar und darum auch sehr schade. Auf Angaga waren sie aber glücklicherweise etwas 'diskreter' platziert.
Essen
Wir haben Vollpension gebucht was sich aber unserer Meinung nach nur lohnt, wenn man nicht den gesamten Tag an der Sonne liegt sondern sich ab und zu auch mal sportlich betätigt, ansonsten ist einfach fast zuviel. Das Essen war immer gut, wenn auch wenig abwechslungsreich. Das Dessertbuffet war meiner Meinung nach unterdurchschnittlich, dafür waren aber jeweils die frisch zubereiteten Apfelküchlein, Doughnuts, nach eigenem Gusto mit Vanillsauce, Zimt, Eiscréme etc verfeinert sehr schmackhaft. Mit dem Brot im Ausland ist das so eine Sache, aber das sind wir in Mitteleuropa wohl schon fast ein wenig zu sehr verwöhnt, Wir hielten uns mehrheitlich an Toastbrot, das war zwar langweilig aber wenigstens knusprig. Fazit: Essenstechnisch gesehen ist man nach zwei Wochen nicht wirklich traurig wieder abreisen zu können, gilt aber wirklich nur fürs Essen!
Die Preise für Getränke aller Art sind moderat und der tiefe Wechselkurs zum US$ machten das Ganze noch erschwinglicher. Unser Tipp: Caipirinha für $ 10. Ganz schön geladen das brasilianische Nationalgetränk!
Schnorcheln / Tauchen
Das Hausriff auf Angage ist wirklich vom Allerfeinsten und in einer Pracht, wo man auch als Schnorchler voll und ganz auf seine Rechnung kommt. Grosse Fischschwärme, Riffhaie, Tellerkorallen etc. - alles da. Superb.
Die Tauchschule Subaqua unter der Leitung von Jochen war ausgezeichnet und wird sehr professionell geführt. Es stehen 12L Tanks und natürlich auch Nitrox zur Verfügung. Wir haben noch nie soviele Tauchgänge absolviert wie auf Angaga, was wohl alles über unsere Ansichten zur Divebase und deren Crew aussagt. Zum Beispiel gibt’s bei jedem Bootstauchgang auch noch einen halben Liter Mineral sowie ein Badetuch dazu, ebenso hat es eine Bordtoilette, Kleinigkeiten zwar nur, die man aber trotzdem nicht auf jeder Insel vorfindet.
Die Tauchgebiete welche wir betaucht haben waren alle sehr schön und (jahreszeitbedingt?) sehr strömungsarm, ideal also auch für eher wenig geübte Taucher wie wir es noch sind.
Am Morgen um 9.00 Uhr gibt’s den Tauchgang zu einem Gebiet ca. 50 Fahrminuten mit dem Donhi von der Insel entfernt, am Nachmittag geht die Fahrt dann nur ca. 20 Minuten weit weg. Auch werden Tagesausflüge mit zwei Dives sowie ein Nachttauchen angeboten. Zu den Tagesausflügen können wir nichts sagen, da wir nie dabei waren, jedoch haben wir vernommen, dass Besitzer von empfindlichen Mägen, welche vorgängig ein Mittel gegen Seekrankheit einnahmen es nicht zum Nachteil gereichte, da bei diesen Ausflügen oftmals, zur Walhaibeobachtung, das Atoll verlassen wird und dann soll es eine ziemliche wacklige resp. stürmische Angelegenheit werden. Da kam anscheinend so manchem ohne entsprechende pharmazeutische Hilfsmittel die Bordverpflegung wieder hoch. Mahlzeit.
Nachttauchen im Hausriff haben wir allerdings gemacht. Für uns eine ganz neue Erfahrung welche wir nur jedem Taucher wärmstens empfehlen können.
Unterhaltung, Sport und Souvenirs
Unterhaltung in Form von LIVE Musik oder ähnlich findet nur selten statt, was uns sehr gelegen kam. Wer Halligalli will sollte sich generell nicht die Malediven als Ferienziel aussuchen. Gut so. Der Fitnessraum dient wohl vornehmlich dazu, dass er im Katalog erwähnt werden kann und weil er wohl auf eine ****-Insel einfach mal dazugehört. Da war nie jemand anzutreffen, haben es aber natürlich auch nicht täglich abgecheckt. Tennis- und Badmintonplatz ist auch vorhanden und wurden, soweit wir das festellen konnten auch ab und an genutzt - zumindest sahen wir mal Gäste in entsprechenden Outfits.Barfussjogging am Strand wurde täglich praktiziert, während Wind- und Kitesurfing kaum Anklang fanden.
Der Souveniershop bietet den üblichen Kitsch zu überteuerten Preisen sowie die obligaten Postkarten. Für Raucher: Eine Stange Zigaretten kostete $ 30 was ca. gleichviel ist wie bei uns in Zürich im Dutyfree. In Male im Airport gibt’s dann gar für $ 32 gleich zwei Stangen, das aber nur so nebenbei.
Unser Fazit
Angaga ist unbedingt eine Reise wert und bietet für maledivische Verhältnisse ein sehr gutes Preis- Leistungsverhätnis. Die Insel zählt ab sofort zu unseren persönlichen Favoriten und wir würden jederzeit wieder dorthin gehen.
Falls noch Fragen wären beantworten wir euch die gerne unter wuschis (at) @ggaweb.ch
Angaga 12.01. – 24.01.2008
Hin- und Rückflug
Wir sind mit Emirates am 09.01.08 von Zürich Richtung Dubai gestartet. Wir
hatten noch einen Stoppover in Dubai geplant. Dubai ist wirklich eine Reise
wert, wenn in unserem Fall auch nur für 2 Tage.
Emirates ist einfach toll! Es gibt bestimmt 50 verschiedene Filme zur Auswahl
(davon viele ganz neue, welche noch im Kino laufen), Serien, diverse CD’s,
Videoclips und massenhaft Spiele. Von Tetris über Schach und Backgammon bis hin
zu Poker oder Roulette! Ausserdem gibt es eine Kamera unter dem Flugzeug und
eine Kamera, welche Bilder vom Blickfeld des Piloten sendet. Kleine Spielereien,
die einen den Flug ohne Langeweile überstehen lassen :-)
Und der Service lässt keine Wünsche offen! Die Flight Attendants sind sehr
freundlich und das Essen ist sehr gut.
Auf dem Rückflug hatten wir leider Pech. Aufgrund „technical problems“ startete
unser Flieger mit fast 4-stündiger Verspätung von Male. Unseren Anschlussflug
konnten wir und sehr viele weitere Passagiere vergessen. Die Organisation von
Hotelübernachtung und Umbuchung hat aber bestens geklappt. Die Wartezeit in
Dubai, bis wir unseren Hotel-Voucher erhielten, wurde mit Sandwich und Getränken
überbrückt und das Hotel war auch vollkommen in Ordnung.
Transfer und Ankunft auf Angaga
Der Transfer lief reibungslos und relativ schnell. Es kam uns wahrscheinlich nur
länger vor, da wir wohl einfach zu ungeduldig waren, weil wir endlich unser
kleines Paradies sehen wollten :-)
Die Einreise in Male verlief ohne Probleme, wenn man sein Visum im Flugzeug ausgefüllt hatte. Das Gepäckband sah allerdings doch sehr abenteuerlich aus und es wäre vermutlich alles schneller gelaufen, wenn sie die Gepäckstücke einzeln mit Namen aufgerufen hätten. :-) Aber wir waren im Urlaub und liessen uns davon überhaupt nicht abschrecken.
Der Transfer zu den Wasserflugzeugen war super organisiert und
die Wartezeit am Terminal hielt sich absolut in Grenzen!
Der Flug mit dem Wasserflugzeug war absolut einmalig! Obwohl das Wetter nicht
als schön zu bezeichnen war, hatte man einen wunderschönen Blick auf die vielen
kleineren und grösseren Inseln! Nach einem kleinen Zwischenstopp, kamen wir nach
ca. 30 Minuten auf Angaga an und wurden mit Erfrischungstüchern und Cocktails
empfangen. Das Ausfüllen der Anmeldetalons und die Zimmerverteilung ging sehr
schnell. Wir hatten einen Bungiwunsch (125) angegeben, rechneten aber nicht
wirklich damit, dass wir diesen erfüllt bekamen. Wir erhielten Bungi Nummer 145
und wie sich später heraus stellen sollte, waren wir mehr als zufrieden damit!
145 liegt auf der windstilleren (auf jeden Fall im Januar) Lagunenseite und
damit hat man den „Swimmingpool“ direkt vor der Nase! Dafür hatten wir die
Mücken, welche es auf der Riffseite anscheinend fast nicht gab, aber damit
konnten wir leben.
Aber das schönste ist, wenn man vom Wasserflugzeug aus „seine“ Insel das erste
mal live sieht! Dieser Anblick ist wirklich traumhaft!
Wetter
Die ersten 2 Tage hatten wir etwas Pech, es hat fast ohne Unterbruch geregnet.
Hat natürlich etwas auf die Stimmung gedrückt, wenn man das erste mal ins
Paradies fliegt und dann schüttets fast ununterbrochen :-) Aber davor hat es
anscheinend schon 5 Tage geregnet, da sich die Monsunzeit verschoben hat und das
muss dann wirklich ungemütlich gewesen sein. Danach war das Wetter einfach nur
noch traumhaft! Kein Regen mehr, nur ab und zu kleine Wolken, aber wen stören
die schon :-) Windstill auf der Lagunenseite und eine frische Brise auf der
Riffseite. Das Wasser hat das ganze Jahr hindurch zwischen 25° und 29° Grad,
also gerade noch „kalt“ genug für eine Abkühlung.
Bungis (Strandbungalow)
Wie gesagt, wir hatten Bungi Nummer 145 und waren wirklich begeistert davon!
2 mal pro Tag kommt der Roomboy und macht sauber. Morgens wird geputzt und die
Tücher werden ausgewechselt (auch wenn sie nicht am Boden liegen) und abends
während des Abendessens wird nochmals gewischt und das Bett schön hergerichtet.
Das Zimmer oder besser gesagt das Bad wurde zwar leider nicht immer gleich
sauber geputzt, war aber noch im akzeptablen Rahmen.
Das Badezimmer ist halboffen und ein Erlebnis! :-) Ich hatte schon mit allen
möglichen Viechern gerechnet, vor allem nach den Geschichten von meiner
Schwester auf Reethi Beach. Sie hatte eine handgrosse Spinne am Spiegel :-) Da
hatten wir wohl Glück und nur 2 Kakerlaken im Bad, wobei wir nur die erste
killen mussten. Die 2. muss schon von uns gehört haben und fiel tot um, als sie
uns sah :-) Ansonsten kam uns nur noch ein kleiner Gecko besuchen.
Den Fernseher benutzten wir nicht oft, ab und zu für Nachrichten. Es gibt einen
deutschen Sender (Deutsche Welle) und neben italienischen, französischen und
spanischen, auch BBC und 2 oder 3 andere englischsprachige Sender.
Der Tee- und Wasserkocher wird 2 Mal am Tag nachgefüllt und es gibt diverse
Teesorten und Kaffe inkl. Milchpulver.
Thema harte Betten: Das stimmt wirklich, aber man gewöhnt sich an alles.
Essen
Das Essen war sehr gut und vor allem das Dessertbuffet der absolute Hammer!
(Tipp: Unbedingt die frittierten Früchte probieren!) Wir hatten Halbpension,
daher beziehen sich meine Aussagen nur auf das Abendessen.
Frühstück: Das Frühstück war relativ reichhaltig. Es gab Waffeln und
Pfannkuchen, diverse Müsli und Joghurt, Eier (Omelette, Spiegeleier, etc.),
Würstchen, Käse, Früchte (leider auch manchmal aus der Dose, aber wenn man weiss,
dass alles importiert werden muss, kann man wirklich nicht meckern), Brot und
Toast.
Abendessen: Wer sagt, die Auswahl ist nicht gross genug oder zu wenig
abwechslungsreich der hat wohl einen persönlichen 5-Sterne-Koch zu Hause!
Logisch gibt es jeden Abend Reis, dieser wird aber immer in mindestens 3
Variationen angeboten! Dazu Fisch, Fleisch (Lamm, Rind, Schwein), Gemüse und
immer mindestens ein Pastagericht. Dazu ein Salatbuffet und das besagte grosse
Dessertbuffet!
Halbpension war für uns durchaus ausreichend. In der Bar gibt es genug Snacks
für Zwischendurch und der „Coconut-Man“ ist auch immer unterwegs :-)
Schnorcheln
Wir sind Anfänger und haben neben ein paar Schnorchelübungen in Ägypten keine
Vergleichsmöglichkeiten.
Aber wir waren schlichtweg begeistert! Wir sahen wunderschön farbige Fische und
jedes Mal wenn wir erneut im Wasser waren, entdeckten wir einen neuen, den wir
bisher noch nicht kannten. Ausserdem sahen wir eine Schildkröte, eine grosse
Muräne, einen Rochen und diverse Krabben. Was wir leider nicht sahen, waren
Haie, obwohl wir andere immer davon erzählen hörten.
Der Schnorchelausflug auf Pineapple-Island lohnt sich wirklich! Die Wellen waren
zwar nicht ohne, aber der Korallengarten entschädigt für einiges!
Unterhaltung, Sport und Souvenirs
Unterhaltung gibt es nur am Freitagabend. Wer also seine Ruhe haben will und
sich erholen will, ist auf Angaga genau richtig!
Das Sportangebot war zwar vorhanden, wir haben aber davon nicht Gebrauch
gemacht. Das Wassersportzentrum bietet Windsurfen, Kanu- und Katamaranfahren und
Kitesurfen an. Es gibt zwar einen Volleyball-, Tennis- und Badmintonplatz, wir
haben aber nie jemanden spielen sehen. Genauso wie der Fitnessraum. Ist
anscheinend sehr neu, aber auch dort war während unseres Aufenthaltes niemand
anzutreffen.
Der Coffeeshop hat von allem etwas und zu nicht überteuerten Preisen an. Auch
die Souvenirs sind sehr schön und auf jeden Fall günstiger als in Male am
Flughafen!
Unser Fazit
Wer erholsame, schöne und ruhige Ferien in einer gemütlichen Atmosphäre ohne
grossen Luxus und Unterhaltungsprogramm möchte, ist auf Angaga bestens
aufgehoben! Wir würden auf jeden Fall jederzeit wieder kommen, es waren für uns
wirklich wunderschöne Ferien im Paradies!
Angaga 02.12. – 16.12.2007
Gebucht haben wir unsere Flitterwochen bei Neckermann.
Zwei Wochen All Inclusive in einem Wasserbungalow
Hin- und Rückflug
Wir sind mit Condor von Frankfurt nach Male und zurück geflogen. Die Sitzplätze
haben wir im vorhinein reserviert. Es war unser erster Langstreckenflug und
müssen sagen das so 9 bis 10 Stunden fliegen recht anstrengend sind. Was
hervorzuheben ist, war das Essen und der Service. Alle Mahlzeiten (jeweils zwei
Stück pro Flug) waren sehr lecker und verdursten mußte man auch nicht. Glaube so
an die 8 mal sind die Flugbegleiter losgezogen um Getränke kostenlos zuverteilen.
Wem das nicht gelangt hatte, konnte sich zwischendurch auch selber bedienen.
Zwei Kinofilme beim Hinflug und drei beim Rückflug lenkten dann aber auch von
der langen Flugzeit ab. Tip ... bei Nachtflügen unbedingt darauf achten das man
beim Überflug von Dubai wach ist ! (Stewardeß drauf ansprechen). Absolut tolles
Bild die beleuchteten Inseln „The Palm“ und „The Earth“! Die Flüge an sich waren
sehr ruhig mit sehr wenigen Turbulenzen.
Noch was zum Dutyfree in Hulule. Kann ich nur uneingeschränkt empfehlen. Super
günstig und sehr viel Auswahl.
Transfer Hulule – Angaga und Angaga – Hulule
Auf Hulule gelandet ging es über das Rollfeld ins Terminal wo erstmal die
Einreise Formalitäten abgewickelt wurden. Man bekommt auf den Hinflug im
Flugzeug schon ein Einreise Visum (das man auch im Flugzeug schon ausfüllen
sollte) das dann mit dem Paß kontrolliert und erfaßt wird. Ging relativ flott.
Nachdem das Gepäck wieder in seinen Besitz gekommen ist ging es wieder durch
eine Kontrolle.
VORSICHT .... die kontrollieren wirklich streng. Vor uns und nach uns mußten die
Koffer geöffnet werden. Auf den Malediven gibt es ein Problem mit Medikamenten
Schmuggel und ein strenges Alkoholverbot auf der Hauptinsel Male und den
einheimischen Inseln.
Verschreibungspflichtige Medikamente in größeren Mengen sollten nur mit einer
Bescheinigung vom Arzt mitgenommen werden. Nach der Kontrolle wurde man von dem
jeweiligen Reiseveranstalter in Empfang genommen. Je nach dem gebuchten Domizil
wird man dann entweder zu den Schaltern der beiden Wasserflugzeug Gesellschaften
oder zu den Schnellboothafen weitergeleitet. Nach Angaga fliegt die
blau gelb gefärbte TMA (Trans Maledivian Airlines). Vom Schalter der
Fluggesellschaft geht es dann mit einem gut klimatisierten Bus zum
Wasserflugzeug Hafen. Der Transfer dauert so 5 – 10 Minuten. Dort angekommen
läuft es eigentlich wie auf jeden anderen Flughafen ab. Man hat eine Flugnummer
und bekommt ein Gate zugewiesen. Dieses Gate ist halt ein kleine Warteraum mit
Internetzugang. Hat man mehr als 20 Kg Gepäck und 5 Kg Handgepäck dabei wird zur
Kasse gebeten wobei die doch recht flexibel sind. Wir hatten zwei Kilo zuviel
und mußten nix bezahlen. Wenn der Flug sich verzögert bzw. das Gate noch nicht
bekannt ist kann man auf die Terrasse gehen und dem Wuseln des maledivischen
Flughafen und Flugzeugpersonals zu zuschauen. Einfach genial. Da bekommt man
schon deutlich deren Mentalität zu sehen. Sage nur, fleißige Ameisen.
Nach einer halben Stunde Aufenthalt ging es schon mit dem Wasserflugzeug los
Richtung Angaga. Wasserflugzeug fliegen ist so genial, ein absolutes Highlight
am Anfang des Urlaubs. Lockere kanadische Piloten die mit kurzer Hose, cooler
Sonnenbrille und „BARFÜSSIG“ Dich sicher auf Deine Insel fliegen. Leider haben
wir die Ohrenstöpsel vergessen, der Flug ist echt laut. Nach ca 25 – 30 Minuten
sind wir dann „über“ Angaga angekommen. Aber staun .... wie sind darüber weg
geflogen (konnte aber deshalb auch tolle Luftaufnahmen machen). Grund hierfür
war ein zu starker Wellengang vor Angaga und da der Landesteg noch nicht in der
ruhigen Lagune installiert war mußten wir hinter Mirihi landen und mit dem
Speedboot das Vergnügen machen. Es waren zwar nur 10 – 15 Minuten Fahrt aber die
hatten es in sich. Ich persönlich fand es genial das „AUF“ und „AB“ aber meine
Frau war glaube ich nicht begeistert. Kaum angekommen im Paradies (bei tollem
Sonnenschein) wurden wir mit Cocktails und Erfrischungstücher zur Rezeption
geführt wo wir begrüßt und unsere Behausungen zugeordnet wurden. WILLKOMMEN
Der Rückflug war weit entspannter als der Hinflug. Da sich die Wetterlage in den zwei Wochen geändert hatte wurde der Wasserflugzeug Landeplatz von der Riffseite in die Lagune verlegt wo dieser auch normalerweise ist. 7 Uhr Morgens wurden wir geweckt und konnten gemütlich Frühstücken. Danach konnten wir miterleben wie ein Wasserflugzeug nach dem anderen ca. einen viertel der Inselurlauber abholte. Wir waren als letztes dran. Bei der Ankunft auf Hulule wurde wir wieder mit einem Bus zum Flughafengebäude gebracht wo man auch wieder zweimal kontrolliert wird. Auch hier wieder sehr genaue Kontrollen ..... nicht auf die sau blöde Idee kommen und irgendwelchen Korallen, Muscheln usw. mit nach hause zunehmen auch wenn sie nur angeschwemmt wurden. Die Strafen sind drakonisch. Was noch aufgefallen ist, die Condor Abfertigung ist fünfmal schneller gewesen wie die der LTU. Bei uns war keine Schlange vor dem Schalter, bei der LTU dafür eine ewig lange. Wir haben Leute von unserer Insel getroffen, die viel früher als wir abgeholt wurden auf Angaga und deutlich später im Dutyfree Bereich auf Hulule angekommen sind als wir.
Die Insel Angaga
Schon aus dem Wasserflugzeug waren wir von diesem Spiegelei begeistert. Eine
wunderschöne bewachsene Insel innerhalb des Süd Ari Atolls (ein großen Vorteil
wegen den nicht vorhandenen Strömungen).
Ungelogen umrundet man die Insel mit normalen Gehtempo in ca. 5 – 10 Minuten.
Der Strand war auf jeder Seite der Insel ausreichend breit uns sehr fein. Die
einzigste Stelle an der der Sand eine bissel gröber war ist auf der Riffseite
beim Vollyballfeld. In der Lagune ist die ein oder andere Steinplatte die aus
dem Sand heraus schaut aber die stören überhaupt nicht. Wie wir angekommen sind
hat der Strand seine Wanderung begonnen bzw. hat sich eine Landzunge am äußeren
Ende der Lagune gebildet. Die wuchs Tag für Tag mehrere Meter. War sehr schön
aus dem Restaurant zu beobachten.
Die Begrünung ist einfach traumhaft. Sehr viele Palmen und
andere tropischen Bäume und tolle Blumen auf der ganzen Insel. Wirklich sehr
schön angelegt und sieht auch sehr natürlich aus. Bevor da eine Palme umgehauen
wurde hat man liebe die Bungis um die Palme gebaut. So kann es sein das man
genau auf seiner Terrasse eine Palme stehe hat. Die Rezeption, Mainbar,
Restaurant, Coffeshop, Fitnessraum, Tauch und Wassersportbasis sind alle recht
zentral am südlichen Ende der Insel zu finden. Die Bungis Bilden eine Kreis um
die Insel. Die Wasserbungis und die Sundown Bar sind im Nordwesten der Insel
zufinden. Das Mitarbeiter Quartier ist in der Mitte der Insel. Durch den am
Anfang starken Wellengang ist auf der Nordseite eine hohe Bruchstelle im Strand
entstanden was aber auch keinen störte. An unserem Abflugtag war die schon
wieder viel kleiner geworden. Das Hausriff ist auf der Ostseite der Insel und
ist durch mehrere Exits zu erreichen. Bei Flut kann man aber an noch viel mehr
Stellen in das Paradies unter Wasser eintauchen. Auf der Lagunenseite muß man
ein bissel schwimmen bis man zum Riff kommt aber die sportliche Betätigung lohnt
sich.
Wer es noch nicht weiß aber das würde mich wundern, Angaga ist eine reine Barfuß
Insel. Wir haben bei der Ankunft die Schuhe ausgezogen und erst wieder auf dem
Rückflug im Wasserflugzeug angezogen.
Wetter
War typisch tropisch. Es gab Tage da schien die Sonne 12 Stunden, andere wo es
mal einen Schauer von ca. 10 Minuten gab und welche wo es teils stark bewölkt
und auch windig war. Wenn mir einer einen Vertrag für dieses zwei Wochenwetter
angeboten hätte, ich hätte sofort dafür unterschreiben. Egal zu welcher
Tageszeit, kalt oder kühler wird es nur wenn man die Klimaanlage im Bungi
einschaltet. Selbst bei Regen oder Wind ist es noch sehr warm. Die
Wassertemperatur ist konstant zwischen 25 und 28 °C. Wellengang war vom Wind
abhängig. Da gab es Tage da war alles spiegelglatt und andere die für jeden
Surfer schon ausreichend wären.
Bungis (Land und Wasser)
Wer auf die Malediven fliegt um eine Barfußinsel bzw. Natur pur erleben will ist
auf Angaga absolut richtig. Wer aber auf absolute Sauberkeit, keine
Gebrauchsspuren an Möbel, Fußboden, Gebäude usw. Wert legt, soll Zuhause bleiben
oder zu den Snobs auf Rangali fahren. Bei 30°C Aussentemperatur, hohe
Luftfeuchtigkeit, Salz, Wind und Sand bleiben die ein oder anderen Spuren
zurück. Das ist nicht zu verhindern. Und das man auf so eine kleinen Insel nicht
jeden Monat jeden Bungi komplett renovieren kann ist hoffentlich auch jedem
klar. Es kann halt mal vorkommen das ein Lampe oder der Wasserboiler kaputt
geht. Es wird wieder repariert. Je nach Verfügbarkeit sofort oder einen Tag
später. In den zwei Wochen Aufenthalt haben wir immer wieder mitbekommen wie bei
einzelnen Bungis das Dach neu gedeckt wurde, ein Holzbalkon oder der Steg
teilweise erneuert wurde (Salz hat am Holz gefressen). Das dann das verwendete
Holz nicht genau die selbe Farbe hat wie das alte ist doch klar. Ich schreibe
das hier weil ich viel darüber gelesen und gehört habe wie abgenutzt doch manch
eine Insel wirkt und wie doof das manch einer doch findet. Da sag ich nur,
bleibt Zuhause und typisch deutsch!
Die Wasserbungalows auf Angaga sind wirklich sehr schön und im
absolut sauberen Zustand. Man sieht wie gesagt die ein oder andere Gebrauchsspur
aber das stört kein bißchen. Wir hatten einen Wasserbungalow (Nr. 153). Waren
sehr zufrieden.
Wollten einen Wasserbungalow zur Lagune hin, da der Wellengang ein bissel
ruhiger
ist als zum Riff hin und man länger in der Sonne liegen kann. Unser Roomboy
reinigte diesen zweimal am Tag. Morgens einmal sehr gründlich (Wäschetausch und
putzen) und Abends während dem Abendessen (Kehren und Betten dekorativ
gestallten). Der Wasserbungalow besteht aus drei Räumen. Einkleideraum
(Eingangsbereich) großes Badezimmer und Schlaf-Wohnraum und einen sehr großen
Holz Balkon mit Treppe in die Lagune (Vorsicht, untere Stufen sind glitschig und
bewohnt (Hauskrappe Eduarado mit Freundin Lisbeth). Zur Ausstattung gehören,
Schreibtisch, TV, Telefon, Wasserkocher, Kühlschrank mit Gefrierfach Badewanne
(braucht kein Mensch) Dusche und viele viele Spiegel!
Zwei Liegen mit Auflagen und einem Sonnenschirm (sehr gute Qualität) stehen auf
dem Balkon.
Kaputt gegangen ist währen unseren Urlaub der Wasserboiler (den auch keiner
braucht) (nicht der Wasserkocher) und ein Steckdosenadapter. Wurde alles sofort
repariert.
Die Landbungalows sind auch alle sehr schön. Habe das Glück gehabt einen zu besichtigen. Besteht aus dem selben Räumen wie die Wasserbungis aber das Bad ist halb offen. Anstatt einer Hauskrabbe gibt es halt Hausgekkos und die sind sehr nutzvoll gegen jede Spinne oder Mücke. Die Einrichtung ist die selbe wie beim Wasserbungi. Die Nummer 139 – 141 sind nach unsere Meinung die schönsten Starndbungis.
Gartenbungis sind ein leidiges Thema aber ich finde die gar nicht so schlimm. Liegen ein bissel weiter in der Insel. 15 Meter bis zum Strand ist aber nicht wirklich weit. Die Gartenanlage ist wunderschön. Wenn ich in meinem anderen Urlauben solch eine Unterkunft bekommen hätte, ich hätte Luftsprünge gemacht. Als Übergang absolut tragbar. Aber bevor man dahinein kommt, geht es erstmal in den Managerbungalow. In den zwei Woche wo wir da waren, waren die Gartenbungalows nicht einmal bewohnt (außer die Lifeband die dort übernachtet hat).
Das Thema Liegen ist auch öffters negativ erwähnt worden.
Von wegen billige Bauhausliegen. Die waren alle von guter Qualität und alle
haben eine richtig gemütliche Lederauflage. Wenn man als Wasserbungalowbewohner
mal am Strand liegen will ..... kein Problem. Es gibt mehr Liegen als benötigt
werden d.h. man muß nicht im Sand liegen.
Harte Betten. Ja das stimmt aber da gewöhnt man sich ganz schnell dran. Haben geschlafen wie Babys.
Essen
War sehr lecker und relativ abwechslungsreich. Das gilt für Mittags als auch
Abends. Es gibt eigentlich alles was das Herz begehrt und alles hat sehr lecker
geschmeckt. Die Hauptrichtung geht natürlich ins asiatische d.h. Reis, Fisch und
Curry gehören immer dazu aber es gab auch Schweine-, Rind-, Lamm- und
Hühnchenfleisch. Dazu Nudeln, Kartoffeln und verschiedenes Gemüse. Auch
italienisch gab es an mehreren Tagen (Lasagne oder Spaghetti) Der Nachttisch war
immer sehr lecker. Von süßem bis zum Obst war alles dabei. Die gebackene Banane
in Schokolade war wohl der Renner!
Das Frühstück ist nicht so abwechslungsreich. Von Brot, Wurst
und Käse gab es nicht soviel Auswahl. Müsli dagegen gab es in jeder Variante.
Eier, Pfandkuchen, Kuchen waren immer zu bekommen.
Die geringe Auswahl hatte uns aber nichts ausgemacht da wir am Morgen sowieso
nicht soviel essen. Jemand der ein großes Frühstück gewohnt ist wird vielleicht
ein bisschen entäuscht sein!
Personal
Super freundlich, sehr zuvorkommend und immer sehr bemüht. Ohne Ausnahme.
Vom Roomboy, Kellner, Barkeeper, Rezeption bis zum Gärtner, alle super
freundlich. Das sind die aber nicht zu allen Urlaubern wie wir mitbekommen
haben. Dauernörglern, Urlauber mit schlechtem Benehmen zeigen Sie die kalte
Schulter und nehmen kein Trinkgeld mehr an was ich absolut nachvoll ziehen kann.
Wie es in den Wald hinein schallt so kommt es auch wieder raus. Wir sind zu Gast
in einem fremdem Land und so sollten wir uns auch aufführen.
Uns ist aufgefallen, das sich das Personal sehr gerne mit den Leuten unterhält
und sich gerne ausfragen lassen d.h. über Ihr Leben, Ihre Familie usw. Je mehr
man sich mit Ihnen unterhält (freundlich natürlich) um so offener sind sie
geworden und fragen auch nach Deinem Leben in Deutschland. Glaube sie legen
teilweise mehr Wert auf ein nettes Gespräch als wie auf das Trinkgeld. Aber
keine Angst, aufdringlich wird keiner von denen. Sie unterhalten sich auch sehr
viel untereinander über die Gäste. Wenn Du also einen sehr freundlichen Eindruck
hinterläßt, kann es passieren das dich ein Gärtner auf dem Weg zum Essen Dich
mit Deinem Vornamen grüßt oder wenn Du einen Strandspaziergang machst und eine
Horde Einheimischer Arbeiter ein Dach neu decken, sie die Laola Welle auf dem
Dach machen und Dir freundlich zu winken. Einfach Genial.
Wir haben noch kein freundlicheres Volk gesehen. Habe noch nie so gerne
Trinkgeld gegeben wie dort.
Schnorcheln
Als Anfänger können wir nicht viel zu dem Riff und allem was dazugehört sagen
aber wir waren sprachlos. Aus dem Gespräch mit erfahrenen Schnorchlern und
Tauchern konnte aber man heraus hören das es wohl zu einen der schönsten Gebiete
auf den Malediven gehört. Eine solche Artenvielfalt habe ich noch nicht gesehen.
Von den Fischen bis zu den Korallen ..... einfach eine andere Welt. Wir habe
auch fast das ganze Programm gesehen. Dazu gehörten, Wasserschildkröten (mehr
als 1m groß), Riffhaie mit einer Länge von über einen Meter, Rochen,
Adlerrochen, Delphine, Muränen, Nemos, Dorifische und natürlich die dummen
Drückerfische die ganz schön aggressiv sein können aber man muß sich nur zu
helfen wissen oder bestimmte Zeichen zuverstehen wissen dann hat man auch vor
diesen Ruhe.
Viele große Fischschwärme gab es natürlich auch.
Ein tolles Unterwasserparadies.
Sport und Unterhaltung
Es gibt ein Tennis-, Badminton- und Vollyballfeld (keiner von denen wurde
benutzt), einen super ausgestatteten Fitnessraum (man braucht Turnschuhe) in dem
ich aber auch nur die Mitarbeiter der Tauchschule gesehen habe und eine
Tischtennisplatte!
Das Wassersportzentrum vom Tommi bietet auch zu sehr günstigen Preisen
sportliche Wasseraktivitäten an. Vom Windsurfen, Katamaranfahren bis zum
Kaitsurfen ist alles dabei.
Unterhaltungsprogramm gibt es praktisch gar keins was auch sehr gut so ist.
Nur einmal die Woche (Freitags) kommt eine super gute Coverband und macht
richtig gute Stimmung. Wer Lust hat Fußball zu spielen, die Einheimischen freuen
sich immer tierisch wenn einer mit kicken will Tiere
War schon enttäuscht als ich gelesen habe das es wenige Tier und
Insekten auf dem Festland der Malediven geben soll aber da wurde ich glatt weg
belogen.
Von Libellen bis zu riesen großen bunten Schmetterlingen, von der maledivischen
Biene bis zur Blattschneideameise ( Vorsicht, können ganz schön zubeißen wenn
sie vom Salzwasser benebelt sind), vom Wassergeier (Wasserreiher) bis zum
Flughund,
vom Gecko bis zur Echse war die Tierwelt auf solch einer kleinen Insel doch
riesen groß! Von den Schnaken haben wir gar nichts mitbekommen (entweder gab es
die zu dieser Zeit nicht oder unser Blut war nicht gute genug für sie). Fast
hätte ich es vergessen. Zwei Katzen gibt es auch. Bim Bam (eine Siam Katze) und
seine kleine unbekannte Freundin. Bim Bam ist die erste Katze die wir gesehen
haben, die auf einen Mensch hört (auf den Koch)!
Dies und Das
Noch ein paar Kleinigkeiten. Als Honymooner kamen wir in den Genuß eines
Candellight Dinner am Strand und ein extra tolles dekoriertes Bett.
Empfehlen kann ich als Aktivität die Fahrt mit dem Katamaran zu einer einsamen
Insel. Ist viel interessanter als mit 10-20 Leuten. Nur zwei Leute und ein
„Bootsführer“. Macht sehr viel Spaß. Am besten zu der Insel „Pinaple Island“.
Die hat ein wunderschönes Hausriff (noch besser als Angaga). Einfach mal den
Tommi (Chef vom Wassersportzentrum) fragen.
Nehmt gar keine anderen Schuhe mit außer denen die Ihr zur Hin- und Rückfahrt
braucht. Wir haben noch nicht einmal Badelatschen angezogen.
Der Coffeeshop ist super günstig (außer Briefmarken und Postkarten). Da kann man
schöne einheimische Produkte kaufen. Wenn Ihr einen Wasserbungalow nehmt braucht
Ihr nix gegen Stechmücken. Habe nicht eine gesehen.
Nehmt eine Wundsalbe mit. Am Anfang sind eure Füße das viele barfuß laufen nicht
gewohnt. Da kann man sich schnell mal an einem Korallenbruchstück die Fußsohle
verletzten. Später verhindert das die Hornhaut.
Fazit
Wenn wir die Zeit und das Geld gehabt hätten, wären wir drei, vier, fünf Wochen
dort geblieben. Mehr brauche ich glaube ich nicht mehr zuschreiben, oder?
Denke auch wir als Neuling auf den Malediven können sagen das Angaga ein
Geheimtip ist oder vielleicht auch war! Man hat ja von vielen anderen Inseln
schon vieles gehört man unterhält sich ja, aber die allgemeine Meinung war das
Angaga schon was besonderes ist. Es war ein Traumurlaub der nicht so schnell
mehr getoppt werden kann. Wir waren im Paradies. Denke auch nicht umsonst hat
Angaga mittlerweile richtig viele Stammgäste und es werden immer mehr. Hoffe nur
das die Insel erstmal so bleibt wie sie ist.
Wenn ich aber nochmal Angaga buchen sollte würde ich ein paar Dinge ändern.
Ich würde keine AI und Wasserbungalow mehr buchen. Es war zwar ein rundum
Sorglos Packet aber eindeutig zu teuer. Das kann man billiger haben und es ist
genau so schön! Bereuen tue ich es aber auf keinen Fall. Man fährt ja nur einmal
in die Flitterwochen und da spielt Geld eine nicht so wichtige Rolle.
Wenn wir irgendeine Frage offen gelassen haben, schreibt mich an.
Bilder wird es die nächsten Tage auch viele geben. Tolle Luftaufnahmen. Schaut
einfach ab und zu mal auf meiner Homepage in der Galerie vorbei.
www.reisssteffen.de
Reisebericht Angaga 22.11.07 bis 13.12.07
Bei den bisherigen Reiseberichten von Angaga wurde ja bereits ausführlich über die Bungi-Ausstattung etc. berichtet. Deshalb möchte ich mir weitere Ausführungen sparen.
Zu der Wahl des Wunsch-Bungis kann man nur sagen, dass dies von der Jahreszeit abhängig ist. Der Strand ändert sich auch oft und deshalb ist eine pauschale Auskunft wo der bessere Strand sehr schwer. Ich denke grob könnte man sagen in den Monaten Mai-November ist wohl auf der Riffseite der Insel (Nr. 101-120) der breitere Strand und die windstillere Seite. Danach wechselt dann der Strand mehr zur Lagunenseite (Nr. 121-150) und der Wind wechselt auf die Riffseite.
Schattenmäßig ist die Riffseite (Nr. 101-120) zu bevorzugen, da hier die Palmen den Schatten komplett auf den Strand werfen und man hier auch im Schatten liegen kann ohne direkt unter den Bäumen / Palmen Schutz suchen zu müssen. Sonnenanbeter sollten dann eher zur Lagunenseite tendieren oder aber die Riffseite wenn dort ein breiter Strand ist.
Als Verbesserung des Komforts ist anzugeben:
Es gibt nun auch Auflagen für die Strandliegen. In jedem Bungi gibt es einen
Wasserkocher und Thermoskanne mit Wasser, dazu Teebeutel und löslichen Kaffee.
Im Bad gibt es Duschgel, Shampoo und Conditioner, die Fläschchen werden auch
jeden Tag nachgefüllt.
Außer den normalen Handtüchern im Bad (1 großes und 1 kleines pro Person) gibt es auch noch 2 Strandhandtücher pro Bungi, welche täglich jeden morgens gewechselt werden.
Empfehlen kann ich auch noch die dortige Wassersportschule. Hier
gibt es auch deutschsprachige Hilfe und Tomy der Besitzer ist sehr nett und
hilfsbereit. (kleiner Tipp: wer ihm eine Freude machen will, darf gerne ein
Täfelchen Milka-Schokolade mitbringen). Außer Windsurfen, Kanu-Verleih,
Katamaran-Verleih, kann man auch Kite-Surfen ausprobieren. Zweimal pro Woche
werden nachmittags kostenlose Schnupper-Aktionen angeboten und man kann schauen
ob einem die ein oder andere Sportart vielleicht Freude macht und man einen Kurs
absolvieren möchte.
Weitere Info gibt es unter:
http://www.011-watersports.net/
Auf der Insel selbst gibt es noch einen Tennisplatz, einen Badmintonplatz (beide auch mit Flutlicht) und einen Fußballplatz, welcher aber eher ab 17 Uhr vom Personal genutzt wird. Eine Tischtennis-Platte und Dart (überdachter Raum) ist ebenfalls vorhanden. Tischtennisschläger und Dart-Pfeile sind vorhanden.
Ein Souvenir-Shop ist ebenfalls vorhanden und dieser hat auch eine reichliche Auswahl an Souvenirs, Büchern und Hygieneartikel / Sonnenmilch. Nebenan gibt es die Bibliothek mit zum größtenteil deutscher Literatur und Zeitschriften. Der neue Fitnessraum wurde ja auch bereits im vorherigen Bericht erwähnt. Dieser darf aber nur mit Turnschuhen betreten werden. Wer also Intresse hat bitte an die Turnschuhe denken, die man ja aufgrund „Barfuß-Insel“ nicht unbedingt dabei hat.
Für die abendliche Unterhaltung gibt es 2 Bars, eine auf der Insel in der Nähe des Restaurants und eine „Sunset Bar“ am Ende der Wasserbungis. Die Getränkepreise sind moderat: 2 $ für Cola, Eistee, Bitter Lemon, 3,30 $ für eine Flasche Wasser. Die Cocktails bewegen sich in der Preisspanne 5-10 $. Ich denke, wer nicht zu allabendlichen Saufgelagen neigt, für den rentiert sich AI eher nicht und Vollpension reicht völlig aus. Jeden Freitag spielt in der Insel-Bar eine Band (bekannte Pop/Rock-Songs).
Zum Thema „Strand- oder Wasser-Bungi“ würde ich noch hinzufügen,
dass die Wasserbungi-Besitzer keine Liegen am Strand haben. Wer dennoch am
Strand liegen möchte wird dann keinen Schattenplatz finden und hat oftmals das
Pech von den Strandbungi-Besitzern vertrieben zu werden. Die Sonnenschirme auf
den Wasserbungi Terrassen sind auch eher klein und reichen nicht für 2 Liegen
zum Schattenspenden. Wer eine Insekten-Phobie kann aber durchaus zu den
Wasserbungis tendieren, hier gibt es sicher keine lästigen Untermieter oder
Stechmücken.
Gruß
Cassandra
Reisebericht Angaga vom 16.10. – 30.10.2007
Nachdem der letzte Urlaub auf Angaga wieder einmal traumhaft gewesen war, kam auch dieses Jahr nur eine Insel in Frage. Der Flug von Düsseldorf nach Male verlief ohne große Zwischenfälle, so dass wir fast pünktlich auf Hulule landen konnten.
Zu unserer Überraschung verlief die „Abfertigung“ nach Verlassen des Terminals noch reibungsloser, als dies sonst schon der Fall war. Man wurde durch die Reiseleitung zum TMA Schalter gebracht, wo man sich sofort unseres Gepäcks annahm, es anschließend wog und dann im kleinen Lkw verstaute. Die ganze Prozedur dauerte nur ca. 3min und eh man sich versah, befanden wir uns schon im gut klimatisierten Bus, der dann auf einer neuen Strecke (nicht mehr über die Landebahn, sondern außen herum) alle Gäste zum eigentlichen Gebäude der TMA brachte. Nach einem dortigen kurzen Aufenthalt von ca. 30min ging es dann auch schon weiter Richtung Angaga. Der Flug über die vielen Inseln war natürlich wieder traumhaft und eigentlich „viel zu kurz.“
Auf Angaga angekommen wurden alle Gäste wie üblich mit kalten Getränken empfangen, bevor man sich an das Ausfüllen der Karten zum Einchecken machte. Wie auch letztes Jahr wurde unser E-Mail Wunsch hinsichtlich eines Bungalows an der Hausriffseite berücksichtigt.
Auf der Insel selbst konnten wir im Vergleich zum letzten Jahr nicht sofort viele Neuigkeiten entdecken. Angaga besitzt immer noch Traumstrände (zu unserer Zeit befand sich der größere Abschnitt direkt auf der Hausriffseite) und ist wirklich bequem in 10min zu umrunden.
Allen Strandbungalows hat man nun einen linksseitig angebrachten Sichtschutz spendiert, der für noch ein wenig mehr Privatsphäre sorgt, als man es in den Einzelbungalows sowieso schon hat.
Bei einem ersten Rundgang um die Insel konnten wir dann zu unserem Erstaunen ein neues Gebäude entdecken, welches sich rechts neben den bekannten Garden-Bungalows befindet.
Nach einem Blick ins Innere erkannten wir schließlich einen neu erbauten Fitnessraum, der aber meist durch vereinzelte Malediver benutzt wurde. Wer es mag, sich auch im Urlaub mittels Laufband, Kurzhanteln oder anderen „Foltergeräten“ zu quälen, wird dort sicherlich auf seine Kosten kommen….
Hier noch weitere Informationen:
Bungalows:
Diese verteilen sich als Einzelbungalows rund um die Insel (mit Ausnahme der
Wasserbungalows), wobei die oft im Forum gestellte Frage nach der besten
Unterkunft am Strand nicht wirklich pauschal beantwortet werden kann.
Dazu folgendes: die Bungalows der Nummer 101 -120 liegen
(zumindest zu unserer Zeit) im „windärmeren“ Teil der Insel. Das bedeutete auch,
dass man dort sicherlich mehr Last mit vereinzelten Mücken haben kann. Es wird
insbesondere in der Mittagshitze sehr heiß und ein kleines „Lüftchen“ hätte
sicherlich für ein wenig Abkühlung gesorgt. Dafür hat man allerdings einen
schönen Blick auf das nahe liegende Hausriff und natürlich kurze Laufwege zum
Schnorcheln. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Strand auf dieser Seite
wesentlich breiter war (dieser wandert ja schließlich das ganze Jahr), als auf
der gegenüberliegenden.
Also, ihr müsst euch da schon selbst entscheiden, was wirklich wichtig ist….
Die Bungalows selbst sind mit Rattanmöbeln eingerichtet und waren für unseren
Geschmack durchaus zweckmäßig. Einziger Wehmutstropfen: die Matratze ist
wirklich sehr hart und verursachte insbesondere die ersten zwei Tage leichte
Rückenbeschwerden.
Ein begehbarer Kleiderschrank bietet des Weiteren genügend Platz, um sein ganzes Reisegepäck gut zu verstauen. Durch den Roomboy wird täglich eine Kanne mit Trinkwasser nachgefüllt. In einer separaten Box finden sich auf dem Tisch diverse Teesorten und genügend löslicher Kaffee, den man sich mit dem ebenfalls vorhandenen Wasserkocher selbst zubereiten kann. Sowohl Kaffee als auch Tee werden jeden Tag aufs Neue nachgefüllt.
Zum offenen Badezimmer mit Blick auf den nicht immer ganz blauen Himmel muss man sicherlich nichts sagen….
Verpflegung:
Da wir Halbpension gebucht hatten, sind alle gemachten Angaben daher
dementsprechend. Das Frühstück ist sicherlich nicht so abwechslungsreich, wie
man es vielleicht von anderen großen Hotels der Welt gewöhnt ist. Jeden Morgen
gibt es frisches Obst (Ananas, Melonen, Papayas und Bananen), Aufschnitt (3
Sorten Käse, Schinken und Salami) und diverse Marmeladen. Natürlich sind auch
die allseits bekannten kleinen Würstchen und die frisch zubereiteten Crepes zu
finden. Wer mag, kann sich auch jeden Morgen ein frische Omelett oder ein Rührei
zubereiten lassen. Zusätzlich zum Toast gab es auch noch zwei Sorten Brot, um
ein wenig für Abwechslung zu sorgen.
Das Abendessen war für unseren Geschmack einfach klasse. Jeden
Tag waren diverse Fleisch- (Rind, Schwein, und Geflügel) und Fischgerichte zu
finden, sowie unterschiedliche Gemüsesorten (Kartoffel, Brokkoli, Auberginen,
Erbsen und Möhren etc.). Dazu gab es täglich wechselnde Nudelsorten (entweder
Spaghetti, Farfalle oder Lasagne).
An dieser Stelle vielleicht noch eine Anmerkung:
Die Fleischauswahl war wirklich sehr gut. Insbesondere das Rinderfilet (Import
aus Australien) ist lobend zu erwähnen.
Auch das ebenfalls vorhandene Salat- bzw. Nachspeisenbuffet ließ wirklich keine Wünsche offen.
Service:
Am Service selbst hatten wir während unseres gesamten Aufenthaltes nichts
auszusetzen. Die Zimmer wurden zweimal täglich gesäubert und sowohl die
Trinkwasserkanne, als auch die unterschiedlichen Teesorten wurden immer
anstandslos aufgefüllt.
Im Restaurant oder auch in der Sundown-Bar (wo wir uns täglich aufgehalten haben) wurden wir stets sehr höflich und vor allem schnell bedient.
Tauchschule:
Die Tauchschule wird nunmehr seit 1997 durch Basisleiter Jochen geführt. Das
eigentliche Team wechselt, bis auf einige Ausnahmen, nahezu jährlich. Alle
Mitglieder waren stets höflich, zuvorkommend und hatten eigentlich immer ein
offenes Ohr für Wünsche oder Anregungen. Auch als mir direkt am ersten
Urlaubstag beim Schnorcheln mein Maskenband gerissen war, konnte mir sofort
geholfen werden.
Die Tauchschule selbst ist gut organisiert. Jeder Taucher erhält
nach dem obligatorischen Checktauchgang eine eigene Box (mit Nummer versehen),
die er auch den gesamten Urlaub über behält. Sämtliche Tauchgegenstände können
in einem separaten Raum gelagert oder getrocknet werden.
Für die täglich wechselnden Tauchtouren (um 09.00 Uhr und 15.00 Uhr) muss man
sich dann nur noch in eine Liste eintragen und die eigene Boxnummer dort
vermerken. Den Transport der besagten Kiste zum Boot erledigt dann die Crew.
Alles in allem ist die Tauchbasis wirklich zu empfehlen. Die angefahrenen Tauchplätze wechseln täglich und man fühlt sich stets gut aufgehoben.
Hausriff:
Das Hausriff erholt sich wirklich zunehmend und wir konnten eigentlich bei jedem
Schnorchelausflug eine Wasserschildkröte, zwei Lobster, einen Weißspitzenhai und
diverse große Fischschwärme antreffen. Fast jeden dritten Tag hatten wir zudem
das Glück, mit einem kleinen Adlerrochen schwimmen zu dürfen.
Ansonsten kann man sagen, dass das Hausriff sehr vielfältig ist und wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.
Wetter:
Wir hatten während unseres gesamten zweiwöchigen Urlaubs lediglich zwei Tage
„richtigen“ Regen. In der übrigen Zeit konnten wir lediglich feststellen, dass
nachts ein Schauer über Angaga gezogen sein muss, da sowohl der Strand, als auch
die Palmen nass waren. Ansonsten schauten wir stets auf einen leicht bewölkten
Himmel.
Fazit:
Auch dieser Urlaub auf Angaga war wieder einmal traumhaft und wir werden
sicherlich nicht das letzte Mal dort gewesen sein. Die Strände und das Hausriff
sind einfach toll und man kann wirklich immer noch das bekannte
„Robinson-Feeling“ erleben. Seine Schuhe sollte man getrost zu Hause oder im
Koffer lassen.
Angaga genießt (zum Glück) immer noch den Charme einer kleinen aber nicht zu
luxuriösen Insel.
Thorsten und Christiane
Reisebericht Angaga vom 14.04. - 29.04.07
Am Samstag war es endlich so weit und wir flogen mit Edelweiss
zum zweiten Mal los Richtung Angaga.
Der anfangs wegen Turbulenzen etwas unruhige Flug verlief danach recht angenehm.
Das Bordpersonal war sehr freundlich und das Essen gut. Nach knapp neun Stunden
landeten wir am Flughafen Hulule. Dann hiess es ab durch die Passkontrolle,
Koffer einsammeln und mit dem nächsten Bus zu den Terminals der Wasserflugzeuge.
Alles ging zügig von statten. Wir hatten noch Zeit, gemütlich etwas zu trinken
und dem emsigen Treiben auf dem Areal zuzusehen. Nach etwas mehr als einer
Stunde stiegen wir in’s Wassertaxi. Kopf einziehen, setzen und staunen.
Einmalig, die Inseln von oben zu sehen! Es gab einen Zwischenstopp und wir
durften kurz raus an die frische Luft. Endlich war unser Inselchen in Sicht. Bei
schönstem Wetter kamen wir an. Noch auf dem Steg wurden wir von zwei
Angestellten mit frischen Minztüchern empfangen.An der Rezeption mussten noch
die Formulare ausgefüllt werden. Dazu gab es einen kühlen Drink. Der
dauergrinsende Manager erkannte uns vom letzten Mal und plauderte ausgiebig mit
uns, und dann wurde es spannend. Welchen Bungi würden wir bekommen? Im letzten
Jahr waren wir in einem Strandbungi. Diesmal wollten wir die Stelzenhäuschen
ausprobieren. Ibrahim begleitete uns zu unserem neuen Heim.
Bungalow
Uns wurde der Wasserbungalow Nr.151 zugeteilt, was uns sehr freute, da wir somit
nur auf einer Seite Nachbarn hatten. Alles ausgepackt, raus aus den Klamotten
und erstmal ab in’s erfrischende Nass! Der Bungi ist recht gemütlich mit
Holzfussboden, Himmelbett und grosser Veranda. Der direkte Einstieg in die
Lagune ist schon toll. Und ein Haustier gab’s auch noch gratis dazu. Eine
Krabbe. Wir nannten sie kurzerhand Diether, den Treppenwächter. Ab und zu waren
auch seine kleineren Kollegen anwesend. Auch der Inselreiher besuchte uns einige
Male. Den Tisch mit Glasplatte zum Fische begucken fanden wir echt originell.
Abends konnte man das Wasser darunter beleuchten, was die Tiere anzog. Da konnte
schon mal ein Stechrochen oder Ammenhai bewundert werden.
Was wir als überflüssig empfanden, waren TV-Gerät und Badewanne.
Übrigens waren uns die Betten nicht zu hart, im Gegenteil, wir schliefen
ausserordentlich gut.
Obwohl mir die Wasserbungalows sehr gut gefielen, vermisste ich doch etwas das
Inselfeeling und auch das Openair Badezimmer.
Personal
Letztes Jahr empfanden wir das Personal schon recht nett, aber das hat sich noch
gesteigert.Alle waren überaus freundlich und jeder grüsste uns mit einem
Lächeln, vom Roomboy bis zum Gärtner! In den Bars waren auch einige der Kellner
zu einem Spässchen aufgelegt oder suchten das Gespräch. Unser Roomboy war auch
ein ganz lieber Kerl und putzte immer dann, wenn wir beim Essen waren. Am
letzten Tag hat er unser Bett wunderschön mit Blumen geschmückt. Es gab dann
auch ein extra Trinkgeld. Mir persönlich hätte es übrigens vollkommen genügt,
wenn er nur einmal am Tag geputzt hätte. Ich lass mir doch von dem bisschen
Staub nicht den Urlaub vermiesen.
Einzig bei unserem Kellner im Restaurant hatten wir nicht das grosse Los gezogen. Er war ein schweigsamer Geselle. Beim Frühstück war es anfangs unmöglich, eine zweite Tasse Kaffee zu bekommen, da er schlicht durch Abwesenheit glänzte. Nachdem wir dann unseren Wunsch einem seiner Kollegen auftrugen, besserte es schlagartig. Von da ab war es kein Problem mehr, auch noch einen dritten oder vierten zu bekommen. Ohne zu bitten, wurden die Tassen aufgefüllt.
Verpflegung
Wir hatten wie schon beim letzten Mal HP gebucht, was für uns ausreichte. Für
den kleinen Hunger zwischendurch nahmen wir von zu Hause Fertigsuppen und
Cräcker mit, oder wir assen etwas in der Strandbar. Im Restaurant gab es täglich
Buffets. Da war für jeden was dabei. Natürlich wiederholen sich die Speisen,
doch man muss sich ja nicht jedes Mal von allem auf den Teller schaufeln, dann
wird’s auch abwechslungsreicher. Morgens hatte es immer 2 verschiedene Säfte,
sowie Melonen, Papaya, Orangen, Babybananen, diverse Müeslisorten, Brot, Toast,
Aufschnitt, Würstchen und Käse. Es wurden Crepes, Waffeln, Omeletten, Spiegelei
oder Rührei, je nach Wunsch, frisch zubereitet. Das Abendbuffet war
reichhaltiger und die Speisen von guter Qualität. Nudeln, 4 Sorten Reis, Fisch,
Fleisch, verschiedene Gemüse und natürlich die leckeren Currys, mal mit Fisch,
mal mit Gemüse. Ein Koch grillierte täglich verschiedene Fleischstücke wie,
Rindfleisch, Lamm, Fisch und manchmal Ente. Nie widerstehen konnte ich den
frittierten Zwiebelringen. Es gab auch noch ein Salatbuffet und nicht zu
vergessen, das grosse Dessertbuffet, wobei ich bei einigen Kuchenstücken das
Gefühl hatte, sie schmeckten etwas abgestanden. Am besten fand ich die im Teig
frittierten Früchte mit Vanillesauce dazu, sowie die Crepes mit verschiedenen
Saucen.
Wir amüsierten uns immer über den heimlichen Mittelpunkt des Restaurants: Die
Siamkatze. Die lag da fast jeden Abend genau vor Buffet und Kücheneingang und
liess sich weder durch Gäste, noch durch die Kellner stören, welche alle an ihr
vorbei mussten.
Einmal wurde ein Barbeque am Strand veranstaltet. Schon speziell, so auf der
Sandbank zu schlemmen, über einem der Sternenhimmel.
Souvenirshop
Da gibt es allerlei zu kaufen. Verschiedene Souvenirs, T-Shirts, Bücher,
Postkarten, Batterien, Filme sowie Sonnenmilch, Duschmittel, Shampoo usw. Was
mich da etwas gestört hatte, waren die etwas aufdringlichen Verkäufer, welche
augenblicklich zur Stelle waren, sobald man den Laden betrat.
Bibliothek
Eine grosse Auswahl an Büchern und Zeitschriften waren dort zu finden, welche
man sich ausleihen konnte.
Coconut Spa
Ich gönnte mir eine 50minütige Rücken-/Schulter-/Kopfmassage, und es war
herrlich! Bevor die entspannende Kneterei losging, gab’s noch einen Tee und
frische Kokosnuss serviert. Ein Besuch dort kann ich nur jedem empfehlen.
Insel
Angaga ist eine Barfussinsel. Überall liegt Sand und man kann die Schuhe getrost
zu Hause lassen. Um den Steg zu den Wasserbungalows ohne glühende Fusssohlen
überqueren zu können, sind Sandalen jedoch von Vorteil. Der wird nämlich
tagsüber enorm heiss, und man konnte ab und zu Gäste sehen, welche von einem zum
anderen Wasserkrug rannten, um sich die schmerzenden Füsse zu kühlen.
Die Insel ist wunderschön bewachsen. Viele schattenspendende Palmen,
Scaevolabüsche, Mangroven, Blumen und Teiche mit Seerosen. Bei der Strandbar
gibt’s eine Voliere mit Wellensittichen. Da ist tagsüber ganz schön was los.
Gegen Abend jedoch herrscht dann Stille. Die Vögel freuen sich über
Knabberstangen. Unsere wurden, kaum am Gitter angebracht, innert Kürze abgenagt.
Ich hoffe sehr, dass man sie irgendwann freilässt.
Ausserdem werden täglich die Inselwege gewischt und heruntergefallenes Laub
aufgesammelt. Den Gärtner sahen wir auch jeden Morgen bei der Arbeit.
Strand
Der Strand auf der Riffseite hat sich verändert. Letztes Jahr war er sehr breit,
doch nun ist er fast ganz verschwunden und muss mit Sandsäcken gesichert werden.
Dadurch steht die Terrasse der Strandbar nun über dem Wasser, was auch nicht
schlecht ist. Auf der anderen Seite ist der Strand breit und der Sand weiss und
fein wie Puderzucker.
Riff
Wir schnorcheln nur, waren jedoch vom Hausriff begeistert. Da sieht man schon
eine ganze Menge an bunten Fischi’s. Auch grössere Schwärme waren
anzutreffen.Wir sahen Papageifische, Drücker, Barsche, Doktoren, Flötenfische,
Halfterfische, Makrelen, Schildkröte und Weissspitzenriffhai. In der Lagune
zogen oft zwei Adlerrochen an unserem Bungi vorbei. Ein Ammenhai, Stechrochen,
Kugelfisch und eine Muräne waren ebenso zu finden.
Was einen ärgern kann sind die Touri’s, welche zu viert, auf den Korallen
rumstehend Kaffeekränzchen abhalten.
Unterhaltung
Es gibt keinerlei Animation ausser einmal die Woche. Dann spielt eine Liveband
in der Strandbar. Man kann auch tanzen, wenn man will. Die Band ist echt gut,
allen voran der Leadsänger, der neben Gesang auch ein Künstler auf der Gitarre
ist!
Ausflüge
Es wurde Verschiedenes angeboten. Das Inselhüpfen nach Mirihi und Hilton machten
wir schon bei unserem ersten Besuch mit.
Wir nahmen nur an einem Sunset Sailing teil. Dabei fährt man mit dem Dhoni zwei
mal um die Insel, und hat so Gelegenheit, schöne Fotos zu knipsen und den
Sonnenuntergang zu geniessen. Zuerst gab es einen Drink in einer Kokosnuss,
welcher 10 Dollar kostete.
Publikum
Die Gäste waren bunt gemischt. Deutsche, Österreicher, Schweizer, Engländer,
Italiener, Japaner, Franzosen, wenig Kinder, wobei ich finde, dass es für die
Kleinen sicher Inseln gibt, welche geeigneter wären.
Wetter
Wir wurden verwöhnt und hatten 14 Tage Sonnenschein. Nachts gab es ab und zu
Regenschauer und Gewitter.
Fazit
Wer Ruhe und Erholung in paradiesischer Umgebung sucht, ist hier genau richtig.
Für uns war es auf jeden Fall wieder ein wunderschöner Urlaub.
Brigitte & Reto
Reisebericht Angaga 13.04. –20.04.2007-04-25
Eigentlich kann ich dem vorhergehenden Reisebericht von Petra und Guido aus Gummersbach nichts mehr hinzufügen, wir haben alles fast ebenso empfunden:
Wir flogen mit Condor von München nach Male. Beinfreiheit nicht
so toll, Service und Unterhaltungsprogramm war i.O.
Am Flughafen in Male wurden wir problemlos zum Schalter von TMA weitergeleitet,
und von dort mit dem Bus zum Wasserflugzeug-Flughafen gebracht. Dort hatten wir
leider 1 ¾ Std. Wartezeit bis zum Weiterflug.
Der Flug mit dem Wasserflugzeug war traumhaft schön und hat uns so richtig auf
den Urlaub eingestimmt. Bei der Landung in Angaga haben wir Delphine gesehen –
es sah aus wie auf einer kitschigen Postkarte.
Ich hatte 3 Wochen vor unserer Reise per e-mail darum gebeten
uns 2 (wir waren zu Viert) Bungalows im Bereich von 105 – 125 zu reservieren.
Ich hatte das wohl übliche Standard-e-mail zurückerhalten, wir bekamen aber dann
doch 109 und 110 und waren total begeistert.
An den Bungalows gibt es m. E. nichts auszusetzen. Über kleine Sprünge in
Fliesen (wie so oft erwähnt) kann ich mich nicht aufregen. Unter das Bett habe
ich nicht geschaut.........
Das Bett empfand ich nicht mal annähernd so hart, wie ich es
nach diversen Berichten befürchtet hatte. Ich habe sogar außerordentlich gut
darin geschlafen. (und in Hotelbetten schlafe ich normalerweise miserabel!) Das
Zimmer war immer sauber, der Room-Boy war fast unsichtbar, wir haben uns immer
gewundert, wann er wohl da war. Es gab immer frisches Wasser und Wasser zum Tee-
oder Kaffekochen, es sind genügend Teebeutel und Instantkaffetüten vorhanden.
Die Handtücher und Strandlaken wurden täglich gewechselt.
Wir hatten vor unseren Bungalows einen kleinen „Privatstrand“ und eine
traumhafte Aussicht auf den Sonnenaufgang (ja, mein Mann ist sogar mehrmals so
früh aufgestanden und zum schnorcheln gegangen).
Da wir nur geschnorchelt haben können wir über die Tauchbasis nichts sagen. Zum Schnorcheln ist es super, da man nicht so weit zum Riff hat und es gibt wirklich traumhaft viele Fische zu sehen.
Das Personal war stets sehr freundlich und zuvorkommend. Wir haben nie auf irgendwas länger warten müssen, unser Kellner war sehr aufmerksam und hat und Mädels sogar immer die Stühle zurechtgerückt.
Das Essen fanden wir super: Es gab genug und auch die Auswahl
fanden wir auch sehr gut.
Wir hatten auch All inclusive gebucht, würden dies aber nicht mehr machen.
Mittags hätte uns auch ein kleiner Snack genügt und von daher finde ich, die 36
€, die das mehr gekostete hätten wir uns locker sparen können.
Wir waren auch im Coconut-Spa und haben es uns gut gehen lassen, auch dort war es wunderschön. Die Massagen waren einmalig – die Mädels machen das richtig gut!
Angaga ist eine absolut schöne Trauminsel und für Ruhesuchende
das ideale Urlaubsziel.
Reisebericht Angaga vom 10.03. – 17.03.07
Traumhafte barfußinsel, die einem ein bisschen das Gefühl vom Paradies gibt!!!
Wir haben im Anschluss an eine Rundreise in Dubai Angaga zum erholen genutzt und wurden in keinster Weise enttäuscht.
Nachdem wir von Dubai aus am 10.03. um 2.30 Uhr Ortszeit mit Emirates (die kann man sehr empfehlen) Richtung Angaga geflogen wurden, und die Abfertigung in Male sehr zügig von statten ging, waren wir dann schon so etwa 10 Uhr auf Angaga. Der Anflug im Wasserflugzeug ist wirklich genial, man kann schon von oben sehen, was einen da schönes erwartet.
Bungis
Nach den üblichen Formalitäten kam dann Spannung auf, wo man denn landet. Wir
hatten über das Reisebüro als Wunsch einen Bungalow auf de Lagunenseite
angegeben. Uns wurde dann mitgeteilt, dass dieser leider noch belegt war, man
aber für uns einen sehr schönen hätte. Wir waren mehr als kritisch, da wir ja so
viel von den „schrecklichen Gartenvillas“ gehört hatten. Nun ja, die waren es
aber nicht, wir sollten Bungi 104 bekommen. Und in dem Moment, wo uns die Tür
geöffnet wurde, waren alle Sorgen vorbei. Die Bungis sind sehr schön
eingerichtet und besonders auf das offene Badezimmer hatten wir uns gefreut, was
wirklich toll ist. Zu den Betten müssen wir sagen, dass wir nicht verstehen
können, dass alle meinen, diese wären viel zu hart. War überhaupt nicht der
Fall, man muss ja nicht im Bett versinken. 3 Meter von der tollen Schaukel vor
dem Bungi war man schon am „Strand“. Da auf der Riffseite immer ein Wind ging,
war die Insel auf unserer Seite schon recht abgetragen, aber immer noch genug
Platz (ein wenig über dem Strand) zum Entspannen. Hier auch der einzige
Kritikpunkt – die fehlenden Auflagen auf den Liegen, aber das ist ja bekannt. Da
liegt man eh wenig drauf, da man entweder schnorchelt oder was trinken geht. Wir
waren übrigens total froh, dass wir den Bungi auf der Riffseite be-kommen haben,
da dort immer ein leichter Wind ging, und man es auf der Lagunenseit nicht
aushalten konnte, da es tierisch heiß war. Gut, es mag Leute geben, die sich in
der Sonne braten lassen wollen und können, aber das war nix für uns, von daher
war es echt Klasse, den 104er zu bekommen. Generell liegen eigentlich alle
Bungis schön. Die Insel ist ja nicht klein und man ist Ruck Zuck da, wo man
gerade hin möchte.
Personal
Nun zum Personal. Wir können in auch nicht verstehen, dass sich so viele Leute
über das Personal beschwert haben, liegt wohl daran, dass Sie zum Personal
unfreundlich waren oder so oder Gott weiß was erwarten. Wir waren zu 100 %
zufrieden mit allen und jedem und alle und jeder war nett auf dieser Insel. Und
sogar 4 Tassen Kaffee bekamen wir am Morgen wenn wir wollten und dass ohne zu
fragen, die Tassen wurden immer nachgefüllt, wenn man sie leer hatte. Auch der
Roomboy war OK, ebenso die Jungs in den Bars und an der Rezeption, wie gesagt,
alles TOP. (Natürlich gab es Besucher auf der Insel, die sich über alles und
jeden am beschweren waren, aber die gibt es ja immer und die verlangen dann von
einer 4-Sterne-Insel, dass sie auf einer 6-Sterne-Insel sind, echt ätzend!!!).
Wie heißt es so schön, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder raus.
Das Beste ist auch noch, dass man mit den Einheimischen von 17 – 18.30 Uhr Fußball spielen kann. Guido hat das getan. War sehr lustig. Übrigens an dieser Stelle Grüße an Achim und Doris (ich hoffe, die Namen sind richtig) aus München, die im Restaurant am Nebentisch gesessen haben (Schönes TShirt!!! ). Wir hoffen es geht euch gut und ihr habt den letzten Tag genossen und hattet eine gute Heimreise. Was macht denn das Knie??? Das von Guido ist leicht entzündet, aber er ist auf dem Weg der Besserung, dauert aber ganz schön lange, bis das heilt.
Verpflegung
Das Essen fanden wir sehr gut. Auf den Malediven ist es halt nicht immer
möglich, jeden Tag was anderes zu zaubern, aber man war sehr bemüht. Außerdem
muss man nicht jeden Tag das gleiche Essen, man kann ja einen Fisch und einen
Fleischtag einlegen. Außerdem gab es Gemüse satt und Kartoffeln, verschiedene
Reisvarianten und Nudeln, was will man denn sonst noch??? Also wir waren sehr
zufrieden und die Currys waren superlecker. Am allerbesten allerdings sind die
Crepes, die es wohl 1 x die Woche zum Nachtisch am Abend gibt. Die sollte man
auf jeden Fall probieren und wenn man ein richtiger Fan ist, sollte man am Abend
auf das andere Essen verzichten und und doch 3 – 4 Stück von den Crepes Essen.
Das Frühstück war auch OK. Mittags waren wir nur 1 x Essen und da war es ebenso
wie am Abend sehr gut.
Wir hatten AI gebucht und können sagen, dass sich das bei uns auf jeden Fall gelohnt hat, auch wenn wir nicht von morgens bis abends getrunken und gegessen haben. Wenn man sich den ganzen Tag auf der Insel aufhält (wir sind Schnorchler) geht man doch öfters mal was trinken und das läppert sich zusammen, für Taucher mag das anders aussehen.
Spa
Das Spa ist wirklich einsame Klasse. Wir haben eine Rücken-/Nacken- und
Kopfmassage (50 Minuten) gebucht. Echt super, das müsste man eigentlich öfters
machen, wenn man auf der Insel ist, aber bei einer Woche haut das nicht wirklich
hin. Und die Preise sind für das was geboten wird echt gut.
Riff
Also das Riff ist einsame Klasse. Wir waren vor 3 Jahren auf Embudu und fanden
da die Fische schon toll, aber Angaga ist um längen besser. Die Korallen leben
und es gibt riesige Fische, wir haben bis auf einen Oktopus und einen Manta
ALLES GESEHEN. Verschiedene Haie, Adlerrochen und meine absoluten Favoriten die
„Turtles“. Alles schwamm ganz nah an einem vorbei, das war faszinierend und
riesige Fische, nicht so kleine wie auf Embudu. Das einzige, was einem einen
Schauer über den Rücken laufen liegt, das war der riesige Barracuda, da haben
wir immer gesehen, dass wir weg kommen. Ansonsten ist es sehr lohnenswert, jeden
Tag mindestens 3 x zum Schnorcheln zu gehen. Besonders schön ist es kurz nach
Sonnenaufgang, wenn das Riff wach wird.
Fazit
Wenn alles so auf der Insel bleibt, werden wir bestimmt nicht das letzte Mal auf
Angaga gewesen sein. Ein richtiges Paradies für Ruhesuchende.
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung: tweegupe[at]freenet.de
Petra & Guido aus Gummersbach, NRW
Nachdem es im Sommer fast schon so ausgesehen hatte, als müsste
ich mal eine neue Insel ausprobieren, ist es dann doch wieder Angaga geworden.
Vom 19.12.06 bis 02.01.07 verschlug es mich zum vierten Mal dorthin. Als Fazit
kann ich sagen: Es war wieder mal sehr schön, aber stellenweise ist der Lack
ist.
Zum ersten Mal flog ich mit Condor und ab Frankfurt. Schon die Hinfahrt zum
Flughafen war ein Vergnügen, per ICE ist man in weniger als einer Stunde von
Köln aus am Airport. Da bleibt gerade einmal Zeit für 2 Weißbier im Bord-Bistro.
Beim Check-In dann die Überraschung: Da mein Koffer 23 kg wog, sollte ich für 3
Kilo Übergepäck zahlen. Natürlich hat Condor alles Recht der Welt dies zu
verlangen, aber so kleinlich haben sich weder die LTU geschweige denn die
Air-Taxis bisher angestellt. Letztlich konnten wir mein Übergepäck mit dem
Untergepäck meiner Bekannten „verrechnen“, so dass ich doch nix zahlen musste.
Boarding und Start waren sehr pünktlich, an Bord stellte ich erfreut fest, dass
man in der Condor-Boeing ein bisschen mehr Beinfreiheit hat als im LTU-Airbus.
Es ist nicht viel, aber bei einer Größe vom 186 cm sind es wohl die
entscheidenden Zentimeter. Service und Essen waren erwartungsgemäß, und so
vergingen die 9 1/2 Stunden bis zur Landung relativ schnell. Auch am Flughafen
ging dann alles recht zügig, so dass wir schon um kurz nach 12.00 Uhr auf Angaga
ankamen. Da die Insel zu diesem Zeitpunkt nicht ganz ausgebucht war, drohte uns
auch nicht die Ausquartierung in die neuen Garten-Bungalows, sondern wird
konnten Nr. 142 und 143 beziehen. Somit war ich zum ersten Mal an der
Lagunenseite der Insel untergebracht und konnte feststellen, dass man es auch
dort sehr gut aushalten kann. Gerade bei dem zu Beginn vorherrschenden Wetter
(bedeckter Himmel und kräftiger Wind aus Nordost) war es dort im Windschatten
gefühlt immer ein Stück wärmer.
Da über die Insel eigentlich schon alles geschrieben wurde, was es zu schreiben
gibt, spare ich mir dass und will mal einige Punkte beleuchten, an denen in
letzter Zeit häufig Kritik geübt wurde.
Zustand der Bungalows: Diese sind inzwischen in der Tat ein wenig abgewohnt.
Dies zeigt sich in gerissenen Bodenfließen, Rissen im Putz, braunen Streifen an
der Wand (vermutlich durch Wassereindrang) und stellenweise leicht vermoderten
Türen im Bad. Das ist sicherlich alles kein Beinbruch, aber eine Renovierung
wäre da mehr als angebracht.
Sauberkeit: Auf den ersten Blick war bei mir alles sauber. Erst ein Blick hinter
den Kühlschrank und unter das Bett zeigte, dass die letzte Grundreinigung wohl
schon etwas länger her ist. Auch dass muss nicht sein, aber konnte mich nicht
wirklich stören. Aber in dem Bereich wurde das Management auch aktiv. So wurden
während unseres Aufenthalts zwei Roomboys gefeuert, nachdem es mehrere
Beschwerden über ihre Arbeitsleistung gab.
Eintöniges Essen: Sicherlich wiederholen sich viele Speisen, aber das liegt wohl
daran, dass sowohl beim Mittags- als auch bei Abendbuffet die Auswahl
außerordentlich groß ist. Würde man wie auf anderen Inseln nur halb soviel
anbieten, dann würden sich gewisse Dinge halt nicht so oft wiederholen. Das
Essen war auf Angaga schon 2003 gut, und seit dem wurde das Angebot
kontinuierlich ausgebaut. Wer damit nicht zufrieden ist stellt an eine 3 1/2 bis
4 Sterne Insel auf den Malediven in meinen Augen übertriebene Ansprüche.
Service: Sowohl im Restaurant als auch in der Bar sehr schwankend und vom
Kellner abhängig. Beim Tischkellner im Restaurant hatten wir eine absolute Niete
gezogen. Bis er erschien um unsere Getränkebestellung aufzunehmen vergingen
gerne schon mal 5 Minuten. Auch beim Abräumen der Teller war er nicht der
schnellste.
In der Bar gab es sehr pfiffige Kellner und auch andere. Ärgerlich war folgendes
Erlebnis: Wir wollten morgens gegen kurz nach 11 Uhr an der Bar einen Kaffee
trinken. Die Musik lief, alle Türen standen auf, aber weit und breit war kein
Kellner zu sehen. Als sich nach rund 15 Minuten noch immer nichts getan hatte
ging ich schließlich zur Rezeption und fragte nach, ob alle Barmänner gefeuert
seien. Da der eigentlich eingeteilte Kellner anscheinend nicht auffindbar war
erschien 10 Minuten später ein Kollege in Räuberzivil, den man anscheinend aus
dem Bett geklingelt hatte. So etwas darf nicht passieren. Weiteres Manko war die
oft recht laute Musik. Man hatte stellenweise den Eindruck, die Kellner würden
diese nur zur eigenen Unterhaltung spielen. Zwar wurde sie immer leise gedreht,
wenn wir darum baten, aber am nächsten Tag ging das Spiel von vorne los.
Nun aber zur erfreulichern Dingen. Nein, nicht das Wetter, dazu komme ich
später. Zum Hausriff. Das erholt sich weiterhin prächtig. Immer mehr und immer
größere Korallen sind zu bewundern. Auch Fisch war reichlich da. So konnte ich
zum Beispiel meinen ersten Ammenhai sowie einen Kraken bewundern.
Weißspitzenhaie, Barakudas, Schildkröten, Riesendrücker und das andere Getier
waren auch da. Leider gab es an der Riffseite fast immer recht viel Wellengang
und Strömung, so dass das Schnorcheln oftmals nicht so viel Spaß machte. Dafür
war ich öfter in der Laguna Schnorcheln und erstaunt, wie viel man auch dort
entdecken kann. Stachelrochen begegneten mir dort täglich, und auch zwei
Adlerrochen zogen ihre Kreise.
Das Wetter war wie schon angedeutet zunächst nicht so toll. Die ersten Tage
waren durchgängig trüb mit zeitweiligem Regen. Allmählich wurde es dann jedoch
besser, und die letzten 3 Tage verwöhnten uns mit Sonne pur. Der Wind ließ
jedoch zu keinem Zeitpunkt nach.
Besonders gespannt war ich darauf, was Heiligabend und Silvester geboten würde.
Bars, Rezeption und Restaurant hatte man mit zahlreichen Girlanden geschmückt,
sogar Weihnachtsbäume gab es. Dazu waren unzählige Lichterketten aufgehängt
worden, die am Heiligabend feierlich eingeschaltet wurden. An beiden Tagen gab
es um 20.00 Uhr ein „Gala-Buffet“, wobei die Auswahl wirklich riesig war. Fisch
und Fleisch in verschiedensten Varianten, Truthahn, verschiedene Gemüse, sogar
Spanferkel gab es! Danach sorgte jeweils ein DJ in der Bar für Stimmung. Um
Mitternacht am Heiligabend kam dann ein maledivischer Weihnachtsmann und
verteilte Geschenke; ich bekam einen Sarong. An Silvester wurde um Mitternacht
ein Gestell mit der Aufschrift „Happy New Year 2007“ auf der Sandbank entzündet.
Alles in allem war es ein tolles Erlebnis, die Feiertage dort zu verbringen,
obwohl man sich meist gar nicht bewusst war, dass gerade Weihnachten ist.
Zum Ende wurde die Insel dann immer voller, so dass wir sehr früh zum Flughafen
zurück mussten. Das Air-Taxi holte und um kurz nach 7.00 Uhr ab, obwohl der
Rückflug erst um 12.00 Uhr ging. Da wollte man wohl rechtzeitig die Bungalows
klar machen. Dieser „Rausschmiss“ trübte die Stimmung ein wenig, aber konnte den
Gesamteindruck auch nicht mehr ändern. Der Rückflug startete etwa 40 Minuten zu
spät, da wir noch auf 4 Fluggäste warten mussten, deren Boot zu spät kam.
Dennoch erreichten wir so gerade noch unseren Zug in Frankfurt.
Was bleibt hängen? Es war wieder einmal ein toller Urlaub auf meiner
Lieblingsinsel Angaga, aber in einigen Bereich muss sich was tun, wenn die Insel
ihren eigentlich recht guten Ruf behalten will.
Fragen an post[at]markus-luettgens.de
Reisebericht Angaga 29.09. bis 15.10.2006
Am 29.09.2006 war es soweit! Nach unserer standesamtlichen Trauung am Vormittag ging’s um 22.30 Uhr ab Frankfurt zum zweiten Mal auf die Malediven!
Anreise:
Wir flogen dieses Mal mit Qatar Airways. Der dreistündige Zwischenstop in Doha
ging dank der Buchung der Oryx-Lounge schnell vorbei. Es gab bequeme Ledersessel
und -sofas, kostenloses Essen und Getränke, kostenlose Internet-Nutzung und eine
saubere Toilette.
Das Internet haben wir gleich genutzt um noch mal eine Mail an das Angaga-Management wegen unseres Wunschbungalow-Bereichs zu senden.
Dank der kostenlosen Sitzplatzreservierung hatten wir auf allen Flügen gute
Plätze. Dass der Sitzabstand im Gegensatz zur LTU und Condor ein wenig größer
ist, hat man direkt gemerkt. Allerdings war direkt am Fenster auf fast allen
Flügen unter dem Vordersitz eine Metallbox, so dass man doch nicht die Füße
ausstrecken konnte. Die Fußstützen haben es wieder wettgemacht. Das im
Vordersitz integrierte Entertainment-Center ist klasse. Wir hatten es auf drei
von vier Flügen: Jede Menge Filme (auch Aktuelles in Deutsch, sogar Komik mit
Bastian Pastewka), gute CD´s, einige Spiele und Inflight-Information (tolle
Sache – man konnte dank Vergrößerungsoption ganz genau sehen, wo der Flieger
grad war). Der Service war auch toll. Auf jedem Flug lagen auf jeden Platz eine
Decke und ein Kissen. Der Kopfhörer war jedes Mal gratis. Auf dem Flug
Frankfurt-Male und auch auf dem Rückflug der gleichen Strecke steckte in der
Tasche am Vordersitz ein Umhänge-Geldbörse (natürlich ohne Geld :) ) mit Paar
Socken, Ohropax und Zahnbürste mit Zahnpasta. Das Essen und der Service waren
auch sehr gut.
Um 15.30 Uhr Ortszeit kamen wir bei einem Bilderbuch-Wetter endlich am Hulule
Airport an. Passkontrolle, Gepäckabholung und –kontrolle, Anmelden am Stand des
Reiseveranstalters (bei uns Meyer’s Weltreisen) sowie TMA und die Busfahrt zum
Wasserflieger gingen ratzfatz. Nach nicht mal einer halben Stunde nach Ankunft
hatten wir unser Gepäck bei der TMA eingecheckt. Das Übergepäck mussten wir
allerdings bezahlen ($2 pro Kilo). Nach zehn Minuten saßen wir schon im Flieger.
Es war unser erster Flug mit dem Wasserflieger und wir werden nie wieder mit dem
Boot fahren, das steht fest!
Ankunft:
Nach kurzem Zwischenstop auf Vakarufalhi und ca. 30 min. Flugzeit kamen wir
endlich auf Angaga an. Wir wurden von Laura (der deutschsprachigen
Inselbetreuerin) etwas wortkarg abgeholt. Euphorisch sind wir dann nach Ankunft
am Jetty zur Rezeption gegangen. Laura wollte nur wissen, ob wir schon mal auf
den Malediven waren, was wir bejaht haben – schließlich waren wir vor zwei
Jahren schon mal auf Vilamendhoo. An der Rezeption gab sie uns die üblichen
Hotel-Fragebögen zum Ausfüllen. Nach Begrüßungscocktail und warmen Minz-Tüchern
zur Erfrischung kam die schlechte Nachricht. Laura hatte unsere Nachrichten
bekommen, aber man konnte es leider nicht einrichten, dass wir in unserem
Wunschbungalow-Bereich von 104-117 untergebracht werden. Stattdessen bekamen wir
Bungalow 147 und dementsprechend war die Stimmung etwas gedämpft.
Bungalow:
Nach der Inspektion des Strand-Bungalows am nächsten Morgen stellten wir fest,
dass es uns gar nicht so schlimm getroffen hatte. Wir bekamen einen Wechsel zum
Bungalow 102 oder 103 angeboten. Allerdings stellten wir bei unserem ersten
Rundgang fest, dass man dort die Anlagen zur Stromerzeugung und
Wasseraufbreitung der Insel recht deutlich zu hören bekommt.
Unser Bungalow war direkt an der herrlichen Lagune, wo man super baden konnte.
Die Nähe zur Tauchbasis erwies sich ebenfalls als vorteilhaft, da wir nach den
Tauchboot-Touren gemütlich zum Duschen in unseren Bungalow gehen und unsere
Tauchausrüstung anschließend wegräumen konnten, wenn alle schon fertig damit
waren. Auch bemerkten wir von Müllverbrennung und Generatorenlärm bei unserem
Bungi gar nichts.
Zur Ausstattung des Bungalows muss man wohl nichts mehr schreiben, denn das
wurde in den anderen Reiseberichten schon mehrmals erwähnt. Allerdings fanden
wir die extrem harten Matratzen sehr negativ. Wir wussten das schon vorher, aber
wir haben die Härte komplett unterschätzt - der Härtegrad nähert sich ungelogen
Beton an. :) Zum Glück hatten wir eine dünne aufblasbare Matratze als Auflage
für die Strandliegen dabei, die wir manchmal unters Bettlaken gelegt haben (die
Wirbelsäule hat’s gedankt!).
Die Mitnahme von Auflagen für die Plastik-Strandliegen und auch für die
Maledivenschaukel auf der Bungalow-Terasse dort ist eigentlich obglitatorisch
und es ärgert daher ein bisschen, dass man daran auf der Insel gespart hat.
Der Bungalow wurde täglich zweimal gereinigt. Allerdings wurde der Tisch mit
Glasplatte nie gereinigt und auch die Glasscheiben in der Tür wurden auch erst
am Ende unseres Urlaubs gesäubert, was eigentlich schon sehr viel früher
dringend notwendig war.
Jeden Abend wurde das Bettlaken schön dekoriert. Zweimal sogar mit Blütenmuster.
Mehrmals wurden wir morgens um 7.30 Uhr geweckt. Nein, nicht vom Gesang des
Koels (wenn man das so nennen kann…), sondern von einem Angestellten, der die
Rückwand unseres Bungalows abgespachtelt und dann gestrichen hatte. Wir haben ja
Verständnis dafür, dass bei voller Auslastung der Insel der Bungalow nicht
komplett gesperrt werden kann, aber muss man damit schon so früh anfangen?
Noch ein Tip: Die Klimaanlage sollte man nicht auf geringe Drehzahl und hohe
Temperatur (>26°C) einstellen, denn dann fängt sie an zu tropfen wie verrückt –
vor allem nachts. Leider sagte uns das keiner und als Abhilfe wurde einfach ein
Handtuch darunter gelegt. Toll, wenn das nass war, hat die Tropferei auch wieder
genervt. Maximale Lüfterleistung und 24°C Mindesttemperatur sind optimal, so
dass fast nichts tropft.
Insel:
Einfach traumhaft! Das Inselinnere ist herrlich angelegt. Tolle Beete mit vielen
exotischen Pflanzen, Plumeria- und Schlafbäumen sowie mehrere Seerosenteiche mit
Fischen darin. Für Pflanzenfreunde eine wahre Pracht! Trotzdem waren genug
Palmen, Scaevola-Büsche und Schraubenbäume da, so dass das Malediven-Feeling
nicht verloren ging.
Angaga ist eine reine Barfuss-Insel und alle Sandwege wurden täglich gekehrt.
Restaurant und Coffee-Shop haben auch Sandboden. Einzig auf dem Steg zu den
Wasserbungalows war tagsüber das Tragen von Schuhen angesagt, da er durch die
Sonneneinstrahlung sehr(!) heiß war.
Überall war genug Strand mit feinem Sand vorhanden und es gab kaum
Korallenbruch. Man benötigt auch keine Schuhe, wenn man ins Wasser geht.
Allerdings liegen an der Lagunenseite im Wasser mehrere große
Korallenbruchstücke, so dass man evtl. ein wenig daran vorbeigehen muss, bevor
man ins Wasser kann. Das empfanden wir allerdings nicht als negativ, weil bei
Flut daran immer Fische geknabbert haben, die man vom Strand aus beobachten
konnte. Ein tolles Erlebnis war auch, dass ab und zu Stachelmakrelen am Hausriff
bzw. am Strand auf Jagd waren, so dass oft Fische aus dem Wasser gesprungen
sind. Den Fischreiher hat’s gefreut :). Ein Strandspaziergang war also oft sehr
sehenswert!
Die Wellensittiche im eigens dafür angelegten Gehege freuten sich über unsere
Hirse-Kolben sehr.
Hausriff/Lagune:
Nach dem Lesen von mehreren Reiseberichten hatten wir schon Bedenken, dass wir
evtl. enttäuscht sein könnten. Wir kennen ja schon Vilamendhoo und einige
Meinungen waren ja, dass das Hausriff von Angaga nicht so schön ist wie dort.
Allerdings können wir das absolut nicht nachvollziehen. Supertolles Hausriff,
tolle Korallen, viel Fisch, fast jeden Tag mind. eine Schildkröte beim
Schnorcheln, – was will man mehr? Unterm Jetty waren jeden Tag Schwärme von
Hornhechten und Flötenfischen anzutreffen. Unser Tipp: Der Einstieg der
Tauchbasis (markiert mit einem Fähnchen) und dann rechts rum Richtung
Wasserbungis. Oder rechts am Riff neben dem Wasserbungi-Steg. Da war immer viel
los. Schildkröten, Sepia-Schwärme und vieles mehr. Wer den langen Weg durch die
Lagune nicht scheut, wird meistens auch belohnt. . Einmal haben wir einen
Adlerrochen gesehen und fast jedes Mal Federschwanz-Stechrochen. Das Riff am
Rand der Lagune fanden wir auf jeden Fall sehenswerter als das direkt an der
Insel grenzende Riff.
Sub Aqua Dive Center:
Einfach super, hat richtig Spaß gemacht! Nettes und kompetentes Team unter der
Leitung von Jochen Gommers. Es wurde auf alle Tauchregularien geachtet. Auch
wurde man als Anfänger nicht schräg angeguckt, sondern wie jeder Andere
behandelt und es wurde nicht versucht uns einen Kurs anzudrehen. Das Equipment
entspricht den neustens Standards und ist super in Schuss.
Den Checkdive kann man nach Absprache morgens um 10.00 Uhr und nachmittags um
15.00 Uhr erledigen. Die Bootsausfahrten waren gut organisiert. Man hat am
ersten Tag eine Box mit einer Nummer bekommen, wo man seine Sachen reintun
konnte. Dann hat man sich in die Liste für die Bootstouren inkl. der Box-Nummer
eingetragen und wenn man auf das Boot gekommen ist, war die Box schon dort inkl.
einer 0,5 l-Wasserflasche. Nach jedem Tauchgang hat man sich ein frisches
Handtuch nehmen können und frische Kokosnuss gab’s auch immer. Die Box wurde
anschließend wieder an die Basis gebracht und man kann sich Zeit nehmen mit dem
Wegräumen.
Die Tauchdhonis sind super gepflegt und haben eine Not-Toilette sowie eine
Süßwasserdusche. Das Schnellste, die Tonardo, kam am 4. Tag gerade von der
Wartung zurück und hatte einen neuen Anstrich bekommen.
Wir sind jedes Mal mit Guide getaucht und wir wurden immer auf besonders
Sehenswertes hingewiesen. Vieles wurde mit der Taucherlampe angeleuchtet bis wir
unser Foto geschossen hatten. Danke an Oli und Jolante!
Spa:
Das muss man sich einfach gönnen! Wir hatten die Adam and Eve-Anwendung für
Paare. Einfach herrlich. Erst ein Fußbad, dann eine wunderbare Massage und eine
erfrischende Gesichtspackung und dann das Highlight: Ein Blüten-Schaum-Bad! Wir
haben die Anwendung um 18.00 Uhr gebucht, so dass alles romantisch mit
Kerzenlicht beleuchtet war.
Ausflüge:
Es wurden mehrere Ausflüge angeboten. Das Inselhopping hat uns nicht
interessiert.
Wir haben zweimal das Sunset-Photoshooting mitgemacht. Kostet nichts, aber man
muss sich einen Cocktail in einer Kokosnuss kaufen für 10 Dollar. Nachdem man
seinen lecker Cocktail am Jetty bekommen hat ging’s auf das Dhoni, welches
mindestes zweimal um die Insel gefahren ist, damit man den Sonnenuntergang
genießen und natürlich fotografieren konnte.
Wir sind auch zum Schnorchelausflug nach Pineapple-Island gefahren. Das Riff
dort ist absolut sehenswert. Muss man mal mitgemacht haben, aber man sollte
unbedingt etwas gegen die Mücken mitnehmen. Sobald man aus dem Wasser raus ist
wird man aufgefressen!
Verpflegung:
Wir hatten All Inclusive gebucht. An beiden Bars und im Restaurant waren die
meisten Getränke inklusive. Es gab auch eine AI-Cocktailkarte mit 15 Getränken.
Im Coffee-Shop hat man zusätzlich noch Snacks bekommen, wofür es auch eine
AI-Karte gab. Wasserflaschen konnte man mit auf das Zimmer nehmen, was auf
Vilamendhoo nicht erlaubt war.
Das Essen im Restaurant war ganz gut. Es gab immer mehrere Salate zur Auswahl,
mehrere Sorten Reis, eine Sorte Nudeln, Gemüse, frisch gebratenen Fisch und
Fleisch sowie zweimal frisch gebratene Scampis. Allerdings hat uns die
Abwechslung gefehlt, z.B. gab es tagelang immer nur Thunfisch und als Vegetarier
hatte man auch nicht so die Auswahl (Reis, Nudeln, manchmal Kartoffeln und
Toast, die Salate waren oft mit Fisch- und Fleisch angerichtet). Das Dessert war
lecker – hervorragend waren abends die frisch frittierten Teigbällchen, die
abwechselnd mit Obst gefüllt waren. Dazu gab es lecker Soßen.
Das Frühstück war ausreichend. Es gab frisch gemachte Waffeln und Pfannkuchen
mit mehreren Soßen. Ein „Eiermann“ war auch da, der frische Omeletts oder
gebratenen Speck zubereitet hat. Dazu gab’s Würstchen und Bohnen. Toast, Brot
und süße Brötchen sowie verschiedene Sorten Müsli und Cornflakes waren auch
vorhanden. Allerdings waren die Milch aus Milchpulver und die Joghurts nicht so
toll. Es wurden immer zwei Sorten Saft angeboten.
Was wir allerdings negativ empfunden haben war die mangelnde Aufmerksamkeit der
Bedienung. In den Bars saßen wir sehr oft mit leeren Gläsern da, während der
Barmann hinterm Tresen mit dem Computer gespielt oder einen Smalltalk mit
Kollegen gehalten hat. Unser Kellner im Restaurant war auch nicht besser. Der
Kaffee morgens hat ewig auf sich warten lassen. Einmal waren wir schon mit Essen
fertig und dann kam er erst mit dem Kaffee. Von einer zweiten Tasse Kaffee
konnten wir nur träumen. Auch bei den anderen Mahlzeiten war es nicht anders.
Die leeren Teller blieben lange stehen. Teilweise haben wir sie selbst
zusammengestellt, damit wir Platz haben für den Teller mit dem Nachtisch. Den
Kellner rufen konnten wir auch nicht, weil er öfter einfach nur weg war.
Wir waren es von Vilamendhoo einfach ganz anders gewohnt.
Interessanter Weise scheinen die Burschen sich organisiert zu haben - ein
Kellner steht Schmiere und die anderen sind in der Küche. Entdeckt der eine
Gäste, dann holt er den entsprechenden Kellner aus der Küche. Das hat aber auch
nicht immer funktioniert. Schlecht organisiert ist, dass ein Kellner nicht einen
Bereich im Restaurant, sondern quer durch das ganze Lokal Tische betreut. Da
geht zugegeben die Übersicht verloren. Schade!
In den letzten paar Tagen wurde im Restaurant gebaut. Ein Teil des ein wenig
höher gelegenen Eingangsbereichs wurde weggestemmt und verkleinert, so dass es
im eigentlichen Restaurantbereich mehr Platz ergibt. Wir vermuten, dass dort
mehr Tische aufgestellt werden sollen. Da stellt sich die Frage, wieso mehr
Tische benötigt werden, obwohl es nicht mehr Bungis gibt…
Wetter:
Da hatten wir richtig Glück! 14 Tage Sonne pur! Zweimal hat es morgens ein wenig
geregnet ansonsten nur nachts. So stellt man sich einen Malediven-Urlaub vor.
Fazit:
Urlaub auf den Malediven ist immer traumhaft. Angaga ist eine fantastische
kleine Insel mit einem super Hausriff. Allerdings werden wir wohl dort nicht
mehr hinfahren, da wir das Essen nicht so toll fanden und auch der Service zu
wünschen lässt. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit der Angestellten, ein freundliches
„Herzlich Willkommen!“, ein kurzer Bescheid bevor man schon mit dem Gepäck an
der Rezeption steht, dass man nicht um 12.00 Uhr aus dem Bungalow auschecken
muss sondern erst um 14.00 Uhr (wir saßen zwei Stunden in der Rezeption rum,
weil wir deshalb schon fertig mit Packen, Duschen etc. waren und hätten
eigentlich noch eine Runde schnorcheln können!) – das wäre toll gewesen! Wir
hatten den Eindruck, dass es nicht interessiert was die Gäste wünschen, da die
Insel gut gebucht ist. Wie haben gehofft, dass wir als Abreisende vom Mangament
einen kleinen „Wie war’s?“-Fragebogen in die Hand gedrückt bekommen. Aber das
interessiert da wohl niemand. Schade!
Aber Malediven – wir kommen wieder!!!
Daniela und Richard
Reisebericht: Angaga 14.09. – 05.10.2006
Nach 20 Jahren habe ich es endlich geschafft, einen zweiten Besuch auf den Malediven zu realisieren. Und in dieser langen Zeit hat sich einiges geändert. In den drei Wochen haben wir aus Neugierde unsere Unterkunft gesplittet. 11 Tage Strandbungalow und 10 Tage Wasserbungalow. Insgesamt ein schöner Urlaub mit wenigen, ganz kleinen Schönheitsfehlern.
Wetter: Während unserer Zeit war es zumeist mehr oder weniger windig und wellig. Eigentlich nur an einem Tag war es völlig windstill und auch das Meer zeigte sich spiegelglatt. Teilweise waren Wind und Wellen etwas nervig, zumal natürlich die Sicht unter Wasser darunter etwas leidet. Gerade in den Wasserbungalows kann der Wind richtig nerven. Von den 21 Tagen auf der Insel waren aber rund 13 Tage reine Sonnentage, 2 Tage völlig verregnet und 6 Tage durchwachsen mit einzelnen Regenschauern.
Insel: Angaga ist bis auf den Wasserbungalow-Bereich eine schöne Barfussinsel. Schuhe werden nicht benötigt. Die Insel hat schöne weiße Strände, nette Lagunen zum Baden, schöne Palmen und im Innenbereich wurden einige Teiche und Bepflanzungen angelegt. Wie die meisten anderen Inseln auch, ist Angaga locker in weniger als 10 Minuten zu umrunden.
Besucher: Ca. 50% Deutsche, 35% Schweizer und Österreicher, 10% Japaner, 5% sonstige Europäer. Fast nur Pärchen (vielleicht 3-4 Singles in 3 Wochen) und nur drei Kinder.
Bungalows: Wie schon gesagt haben wir beide Bungalowvarianten ausprobiert. Aus unserer Sicht ist letztlich der Strandbungalow die bessere Option, weil er einfach das Strand- und Urlaubsfeeling besser rüberbringt.
Die Strandbungalows sind nett aber einfacher eingerichtet, enthalten aber alles was man benötigt (plus ein klein wenig mehr). Das offene Badezimmer macht Spaß, gerade morgens schien immer schön die Sonne rein. Die Betten sind relativ hart, wir konnten aber gut drauf schlafen. Für manchen dürfte es allerdings zu hart sein. Neben einer großen Liegeschaukel hat jeder Bungalow seinen „eigenen“ Strandbereich und fast alle liegen ziemlich nahe zum Meer. Tolles Strandfeeling! Nachteile: Ständig schleppt man Sand mit rein und es gibt einiges an Ameisen. Zudem laufen je nach Lage des Bungalows die anderen Bewohner direkt vor der Haustür auf und ab. Das stört ein klein wenig die Intimität. Hängt aber wie gesagt von der Lage ab. Außerdem wirkt zum Teil die Ansicht der vorgelagerten Wasserbungalows störend, aber das hat man auf fast jeder Insel. Einen Bungalow zu empfehlen ist schwierig, da jede Lage irgendeinen Vor- oder Nachteil hatte. Richtig schlecht ist aber eigentlich fast keiner. Durch Wind und Wellen konnten wir keine anderen störenden Geräusche wahrnehmen.
Die Wasserbungalows sind wesentlich exklusiver eingerichtet, die Betten aber ebenso hart. Die WB sind wesentlich intimer als die SB, hier hat man wirklich seinen eigenen, kleinen Bereich. Man hat keine Ameisen, aber ab und verirrt sich auch eine Kakerlake (jeweils zwei im Wasser- und Strandbungalow) hierher (aber man ist ja am Äquator, da muss man damit rechnen). Die kleinen Sichtfenster im Tisch zum Wasser sind eine nette Idee (immerhin konnten wir darunter abends einmal einen jungen Kalmar und einen größeren Ammenhai erspähen. Durch den langen Holzsteg (bei Sonne unbedingt Schuhe tragen!) schleppt man zudem kaum Sand in den Bungalow, es bleibt also recht sauber. Wer also Exklusivität, etwas mehr Komfort und Sauberkeit schätzt ist hier gut aufgehoben. Unterm Strich aber vermisst man auf den Holzplanken das Strandfeeling. Deswegen würden wir in Zukunft immer einen Strandbungalow bevorzugen.
Anmerkung Sauberkeit: Beide Bungalows (WB und SB) wurden täglich mindestens zweimal gereinigt bzw. ausgefegt. Wer Staub sucht, wird aber welchen finden.
Verpflegung: Es wird ausreichend und für jeden Geschmack etwas angeboten, allerdings kennt man den Speiseplan nach ca. 10 Tagen in und auswendig. Auch wenn die meisten Sachen recht gut schmecken und man immer satt wird, etwas mehr Vielfalt könnte nicht schaden. Achtung einige Essen sind sehr scharf.
All-Inclusive lohnt sich wirklich nur bei Leuten die literweise Bier oder andere Getränke ohne Unterbrechung in sich hineinschütten. Aus unserer Sicht reine Abzocke. AI hätte für zwei Personen/Tag 62 Euro gekostet, wir sind aber mit 15$ in der Regel hingekommen. Pro Tag 3 Flaschen Wasser und meine Frau hat fast jeden Abend 2-3 Glas des Hausweins getrunken (2$ pro Glas / Wasser 3$ 1,5 Lit.). Zum Frühstück gibt es Säfte umsonst sowie Tee oder Kaffee. Im Schnitt haben wir pro Tag also rund 45 Euro weniger ausgegeben, da schneidet All-Inclusive ziemlich schlecht ab!
Anmerkung: Leider waren ständig ohne Ansage unsere Kellner spurlos verschwunden, was etwas ärgerlich wegen der Trinkgelder ist, die sich so nicht gerecht steuern lassen. Wir hatten insgesamt drei verschiedene Kellner in den drei Wochen.
Schnorcheln: Das äußere Hausriff bietet vielerlei Möglichkeiten für Beobachtungen der Fischwelt und ist zum Teil schon wieder ganz nett anzuschauen. Allerdings sind die interessanten Plätze und Einstiege nicht von allen Punkten der Insel aus schnell zu erreichen. Je nach Lage des Bungalows muss man manchmal zuvor ein wenig laufen oder schwimmen. Das Riff selbst scheint sich langsam zu erholen, der Korallenschwund ist aber an einigen Stellen noch deutlich erkennbar. Wachsen außen bereits neben Steinkorallen auch wieder einige Weichkorallen liegt im Innenbereich der Lagune jede Menge Korallenschutt. Neben den vielen kleineren und größeren mehr oder weniger bekannten Fischen (div. Kaiserfische, Falterfische, Zackenbarsche, Riffbarsche, Süsslippen, Fahnenbarsche, Flötenfische, Soldatenfische, Papageienfische, Doktorfische, Drückerfische, Kugelfische, Kofferfische etc.) findet man mit etwas Geduld immer wieder auch Schildkröten, verschiedene Stechrochen, Ammenhaie, Riffhaie, Feuerfische, Muränen, Kalmare, Lobster, Thunfische, Makrelen und kurz vor Sonnenuntergang auch Barrakudas. Delphine sind auch zweimal in 25 Meter Entfernung an mir vorbeigezogen.
Tauchen: Vor 20 Jahren bin ich ohne große Ausbildung und Tauchschein
auf den Malediven hinunter bis auf 38 Meter Tiefe getaucht. Das ist so heute
nicht mehr möglich!
Deswegen habe während dieser der drei Wochen meinen OWD und AOWD durchgezogen
plus einiger weiterer Tauchgänge, um in Zukunft regelmäßig zu tauchen. Mit der
Tauchbasis habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Die Ausbildung bei
„Schröni“ war sehr sorgfältig, lehrreich und interessant. Immer wieder wurde
auch auf kleinere technische Details oder auch Kleinstlebewesen unter Wasser
hingewiesen und geduldig auf meine vielen Fragen eingegangen. Auch bei den
Tauchgängen mit „Kana“ habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Alles ist
bestens organisiert (Bootsfahrten etc.), die Basis selbst ist sehr sauber und
gut sortiert. Es werden zahlreiche interessante Tauchplätze angefahren. Mein
persönlicher Favorit das Wrack „MV Kudhi Maa“, ein in ca. 25-30 Meter liegender
Frachter mit 52 Meter Länge (u.a. Anglerfische, Feldermausfische, Feuerfische
etc.). Aber auch andere wie „Velagali Tila“, „Orimas Tila“ u.s.w. sowie die
Nachttauchgänge am Hausriff sind sehr interessant, abwechslungsreich und bieten
alles was die Wasserwelt hergibt.
Die teilweise negativen Berichte zur Tauchbasis kann ich also nicht teilen. Zwar sind die Preise grundsätzlich recht hoch, aber von Abzocke möchte ich nicht sprechen. Bei der finalen Abrechung wurde einiges zu meinen Gunsten bewertet (z.B. bei der Leihausrüstung). Außerdem hat meine Frau (Nichttaucherin) eine Bootsfahrt mitgemacht, die nicht berechnet wurde. Auf der Basis arbeiten zwar keine klassischen Spaßkanonen, dafür aber freundliche, leidenschaftliche Taucher, mit denen man bestens auskommen kann.
Wir waren vom 06. bis 21. September auf Angaga, nachdem wir zuvor schon zwei
Mal auf den Malediven Urlaub gemacht haben. Angaga ist eine tolle Insel. Sand
überall - sogar auf der Terasse unseres einfachen aber schönen Bungis - ich habe
in zwei Wochen nicht einmal Schuhe angehabt, wenn das kein Urlaub ist...Angaga
zeichnet sich vor allem durch seine Ruhe und den tollen, distanzierten Service
aus!!! Wer keinen Wert auf "Schwätzchen", Halligalli etc. legt, ist hier genau
richtig.
Einziges Problem ist die SubAqua Tauchbasis. Das gesamte Team besteht aus
stieren Leuten, die offensichtlich nur ihren Job abreissen und dabei den Gast
bestmöglich abzocken wollen!!!!!!!! Von Begeisterung, Engagement und Ahnung
keine Spur. So sei nur erwähnt, dass alles extra kostet sogar der Transport der
teuer gemieteten Ausrüstung zum Boot. Normalerweise selbstverständlich im Preis
enthaltene Leistungen wurden extra berechnet und dafür durften wir unsere
Ausrüstung aber bitte selber kontrollieren und waschen. Zweimal sind wir an
Tilas getaucht an denen die Strömung so stark war, dass wir immer an der einen
Seite des TILA von links nach rechts geschwommen sind - eine Stunde wird da ganz
schön lang! nicht mal den Tauchplatz richtig finden war drin, so sind wir nach
erfolgloser Suche wieder ins Boot gekletert um einen weiteren Versuch zu
machen.....Also teuer für beschissenen Service!
Da war es super, dass das Riff eines der schönsten war... Schildkröten, Rochen
und Haie waren fast garantiert.
Insgesamt also ganz große Klasse!
Reisebericht Insel Angaga vom 16.08 bis 31.08.06
Anreise von Wien mit AUA.
Flug war mal wieder sehr ruhig und angenehm. Zwischenstop in Colombo. Hier sieht man das dort Jahr für Jahr viel gemacht worden ist. Inzwischen ein recht schöner Flughafen. Weiterflug auf die Malediven.
Angekommen ging es sehr zügig mit TMA ( wo wir wieder mal trotz zuviel Gepäck nichts bezahlt haben ) weiter nach Angaga.
Auf Angaga angekommen wurden wir bereits von Laura auf den Boot begrüßt. Wie bereits zuvor mit Ihr per Mail besprochen konnten wir uns unseren Wunsch Wasserbungi (163) beziehen. Da waren wir schon das erste mal sehr erfreut. Ebenfalls wurden wir am Steg bereits von Trixi erwartet, was uns sehr gefreut hat. Auf diesem Wege noch mal ganz herzlichen Dank für die Einweisungen und Tipps. Danach erst mal zum Wasserbungi und auspacken.
Der Bungi ist sehr schön und geräumig mit großem Bad ( zwei Waschbecken, Badewanne und extra Dusche ) schönem Himmelbett, Tisch mit Glasboden, Kühlschrank, Wasserkocher und riesigen Schrank.
Terrasse groß und sehr schön mit bequemen Auflagen für die Liegen und Sonnenschirm. Des weiteren ist eine Wäscheleine gespannt an die man seine nassen Klamotten hängen kann. Besonders schön ist der seperate Eingang ins Bad. Abends konnte man das Wasser um den Bungi beleuchten so das viele Fische durch das Licht angezogen wurden.
Die Insel entspricht den typischen Erwartungen, weißer Sand tolle Vegetation mit Hibiscus und Frangipaniblütem. Sehr angenehm ist noch das wir keine Moskitostiche hatten.
Die Insel ist entgegen anderer Berichten sehr sauber und gepflegt einziges Manko, es gibt an den Wegen keine Aschenbecher so das man hin und wieder Zigarettenstummel findet.
Es gibt zwei Bar`s , wir besuchten fast immer die Sundownbar bei den Wasserbungis. Preise sind absolut in Ordnung Bier 3,50, Vodka- Lemon 5,50. Cocktails von 4,50 bis 10,00 Euro. Bei den Cocktail`s für 10,- Euro gibt es einen Cocktailstab mit einem Fisch dazu dem man behalten kann. Leider war es der Bar nicht möglich in zwei Wochen einmal den in der Karte beschriebenen Banana Daquiri zu machen da es keine Zutaten gab. Ist aber zu verschmerzen.
Da es auf der Insel eine großen Voliere mit Wellensittichen gibt ( die aber
durch eine Kokosnussschleuse auch nach draußen können) wäre es eine tolle Sache
diesen, so wir wir, einige Knabberstangen mitzunehmen. Wir hatten zwei mit die
innerhalb von ca.30 Minuten bis auf`s Holz abgenagt waren.
Das Personal( vorwiegend sehr junge Männer ) waren sehr freundlich aber nicht so
zugänglich wie auf anderen Inseln. Unser Tischkellner war Hussein.
Das nicht alle Malediven Urlauber gleich sind möchten wir hier noch an einem
Beispiel erwähnen.
Als wir am Morgen unseren Rundgang um die Insel machten fiel uns im Wasser etwas
auf. Durch den Sturm in der letzten Nacht wurden Blecheimer an den Strand
gespült. Wir also ins Wasser und den Blecheimer aus dem Wasser geholt und etwas
abseits an den Steg gelegt. Zur gleichen Zeit war ein anderer Gast bereits ins
Wasser gestürzt. Allerdings nicht, wie wir dachten um uns zu helfen sondern um
zu schwimmen. Das einzige was er machte war uns unglaubliche Blicke zuzuwerfen.
Das sind dann die Urlauber die sich nachher über eine unsaubere Insel
beschweren. Da auf allen Inseln mehr oder weniger viel Müll ins Meer entsorgt
wird, kann es halt mal vorkommen das dieser nach einem Sturm an den Strand
gespült wird. Aber bricht man sich einen Zacken aus der Krone wenn man diesen
aus dem Meer holt und gescheit entsorgt ?
Angaga hatte leider keine PTM- Mappen aufliegen obwohl wir andere Informationen hatten, wir hatten uns nämlich Angeboten diese mitzunehmen.
Das Hausriff hat uns sehr viel geboten. Wir sahen täglich Schildkröten, Fischschwärme, Haie und auch viele schöne Korallen. Es gibt allerdings immer mal wieder tote Stellen dazwischen so das man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen sollte.
Das Restaurant ist absolut in Ordnung es findet sich jeden Tag etwas für jeden Geschmack. Sehr lecker sind die frisch gemachten warmen ( Crepes und gebackenen Früchte ) und kalten Nachspeisen.
Unser Fazit :
Angaga ist eine sehr schöne kleine Tropische Insel, und wenn wir nicht immer nach neuen Streben würden würden wir diese wieder buchen. Bei Fragen oder Bilderwünschen einfach eine Mail an u.brosche at chello.at senden.
Wir haben unseren Urlaub vom 20.4.06 bis 5.5.06 auf der Insel Angaga im
AriAtoll verbracht. Der Flug mit Emirates von München war angenehm, das Flugzeug
war sehr sauber und das Personal sehr freundlich und hilfsbereit. Auch unser
Zwischenstopp in Dubai war gut da wir uns dort die Beine vertreten konnten.
Morgens um 8:30 ist der Flieger auf der Flughafeninsel Hulule gelandet.
Der Flug von Male mit Trans Maledivian dauert ca. 20 min und ist ein
wunderschönes Erlebnis. Das Hotel liegt auf einer kleinen Insel die in etwa
10min, zu Fuß, umrundet werden kann. Da Angaga mitten im südlichen Ari Atoll
liegt hat es natürlich kein Aussenriff, die Tauchbasis hat aber ein Boot das
ausfahrten bis zum Aussenriff macht.
Ein schönes natur belassenes Hotel ohne Sandsäcke. Die 50 Strandbungalows mit
ihren palmbedeckten Dächern sind wunderbar in die Insel eingefügt so dass man
sie vom Wasser her nicht sehen kann. Die 20 Wasserbungalows befinden sich an
einem sehr langen Steg (wird in der Sonne sehr heiß ). Die Insel hat eine
Lagunenseite (zum Schwimmen sehr gut) und eine Seite an der das Riff fast bis
zum Strand vorspringt (zum Schnorcheln sehr schön). Da aber der weg von der
einen Seite zur anderen nur 2 min Beträgt ist es eigentlich egal wo der Bungalow
steht. Unserer Meinung ist der Bungalow den man bekommt fast immer super. Aber
auch dazu einige Zeilen, Schlimm sind die Bungalows 147 - 150 und 126 da sie
alle sehr weit zurück liegen, alle anderen haben einen tollen blick auf das
Wasser und einen Strand. Das Hotel allgemein ist in einem guten Zustand das
Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Das alter der Gäste ist bunt
gemischt, es gibt wenige Kinder auf der Insel. Nationalitäten: Schweizer,
Deutsche, Österreicher, wenig Japaner und Italiener. Wir hatten Halbpension
gebucht und waren mit unserer Wahl sehr zufrieden da wir erst spät gefrühstückt
haben und kein Mittag essen mussten. Die Insel Angaga ist eine Barfussinsel -
Restaurant und Bars mit Sandboden. Ganz wichtig, die Quittungen immer nach
verlassen der Lokalität kontrollieren und unterschreiben, man wird zwar gern
vertröstet aber mit etwas drängeln klappt es dann schon.
Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit, der Bungalow wurde 2* am Tag
vom Sand befreit und einmal gesäubert. Die Handtücher wurden nach Bedarf
gewechselt, die Bettwäsche nur 1* pro Woche. Am ersten Tag hatten wir vor
unserem Bungalow keinen 2. Liegestuhl, nach mehreren Telefonaten kam dann jemand
und hat den Stuhl von unseren Nachbarn genommen und bei uns hingestellt. Nicht
gerade die richtige Lösung, zum Glück haben die Nachbarn keinen Stuhl gebraucht
weil sie immer unterwegs waren. Das sollte aber das einzig negative Erlebnis
bleiben.
Auf Angaga gibt es 2 Bars eine Sonnenuntergangsbar am Ende der Wasserbungalows
und eine Strandbar auf der Insel. Die Bars sind sehr gemütlich eingerichtet,
weiche Sessel und Sandboden. In der Bar am Ende der Wasserbungalows ist am Abend
fast nichts los, höchstens ein oder zwei Paare, auch die andere Bar ist nie
überlaufen gewesen. In der Strandbar kann man mittags auch leckere Kleinigkeiten
(Salat, Pommes, Fisch usw.) bekommen. Das Restaurant hat ebenfalls Sandboden und
ist nach allen Seiten offen. Die Einrichtung ist normal. Das Frühstück ist
nichts besonderes die Auswahl ist in Ordnung, vom Geschmach ist alles sehr gut..
Das Abendessen war sehr abwechslungsreich, reichhaltig und superlecker. Fast
alles wird frisch vor den Augen der Gäste zubereitet. Sehr viel Fisch und
Rindfleisch in allen Variationen und natürlich die Currys.
In den 2 Wochen wo wir auf der Insel waren gab es einmal ein Essen am Strand,
dort wurde das Fleisch auf Palmenholz gegrillt (wieder spitze).
Es gibt einen Shop, wir waren nicht drin. Ich denke da gibt es das, was man
Vergessen kann und Ramsch.
Das wichtigste ist, denke ich, die Tauschbasis. Ich hatte vorher viele negative
Berichte gelesen und muss total widersprechen! Wir haben einen Schnupperkurs
gemacht und ich habe dann einen Padi Open Water Diver - Kurs drangehängt. Das
Personal war sehr motiviert und hat sich immer super um uns gekümmert.
Unfreundliches Personal hab ich auf Angaga nicht gefunden, auch nicht in der
Tauchbasis. Jolante war eine nette, kompetente Tauchlehrerin und hat uns alles
super beigebracht, es hat richtig Spaß gemacht. Immer gern wieder.
Ansonsten ist sehr ruhig im Hotel, wir hatten einmal Lifemusik in der Strandbar.
Es hat einen Spa, Tisc