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| Reiseberichte Angaga | ||||
| Reisezeit: 1.11. bis 22.11.02 Wir haben das 3. mal unseren Urlaub auf den Malediven verbracht. Nach Hakurahura und Athuruga war diesmal Angaga unser Ziel. Maßgeblich für die Entscheidung dür diese Insel waren die doch überwiegend positiven Aussagen hier im Netz. Über die Insel selbst kann man eigentlich überwiegend Positives sagen: nette Staffs, hübsche Bungalows, Essen ok (wenn auch nicht besonders überraschend und abwechslungsreich - 3 verschiedene Buffetaufbauten die sich immer wieder wiederholt haben, allerdings mit jeweils 6-7 verschiedene Hauptgerichten, so daß man immer was anderes probieren konnte). Einzig 2 punkte sind bezüglich der Insel selbst verbesserungswürdig: Bei Ebbe gibt es eigentlich nur eine Stelle wo man immer sicher übers Hausriff kommt, da wären 1-2 künstl. Durchgänge schon ganz schön (auch wenn mich dafür die Naturbewahrer steinigen, aber ich denke, daß ist der geringere Eingriff als wenn jeder sich seinen eigenen Weg über´s Riff sucht und dadurch an vielen Stellen alles niedergetrampelt wird, was wir leider einige Male beobachten mußten). Nicht so schön ist auch, daß nur der eine Steg über Stufen verfügt(der auf der Seite der Tauchbasis), am anderen aber mit einem beherzten Sprung vom Steg auf´s Dhoni gesprungen werden muß, bzw. man mühsam vom Dhoni auf den Steg klettern muß wenn Ebbe herrscht - leider wurde während unserer Zeit primär der Steg ohne Stufen genutzt (angeblich wegen dem Wind). Wenn man nicht grad eine Sportskanone ist, kann die Bewältigung dieses Problems durchaus zu Verletzungen führen und für Bandscheibengeschädigte - sowas soll´s ja geben wird´s zum echten Problem. Weshalb wir aber wohl nicht mehr nach Angaga fahren werden, ist die Tauchbasis. Nicht weil von der 3 Tauchlehrern (Jochen, Dany, Bastian) kein "Entertainment " geboten wird, sondern schlicht wegen fehlendem Service: Wenn ich 32 Dollar für einen Einzeltauchgang am Hausriff zahlen muß, dann erwarte ich eigentlich, daß ich mein Zeug incl. Blei und Flasche dazu nicht selbst quer über die Insel schleppen muß ( man kann nämlich nur vom Strand vorm Coffeeshop vernünftig mit Equipment ins Wasser)! Und wenn ich 52 Dollar für einen begleiteten Tauchgang vom Boot aus zahle, sollte eigentlich auch mein Equipment an Bord gebracht und auch wieder in die Basis geschafft werden. Kommentar wie : " Tauchen ist doch Sport, wer sein Zeug nicht tragen kann soll halt nicht tauchen " find ich ausgesprochen wenig kundenorientiert! Auch, daß trotz Bitten nicht auf Tauchen gegen die Stömung verzichtet wird (obwohl möglich!) ist nicht ok - auf den 4. Hai der dafür angeblich der Grund war hätte ich wirklich verzichten können. (Übrigens: auch der dezente Hinweis daß der Ruf der Basis im Internet nicht so gut ist und daß da vielleicht Handlungsbedarf besteht wurde cool gekontert: "Les ich schon seit Jahren nicht mehr, ist mir egal!" Fazit: Für Nichttaucher oder "Kampftaucher" (mit entsprechender Fitness und taucherischem Können) ist die Insel sicher gut geeignet. Für Normalos die nur "just for fun " tauchen und noch nicht über viel Erfahrung verfügung bzw. im Urlaub Ihre Muckis nicht durch Equipment schleppen trainieren wollen, oder gar Leute mit Bandscheiben Problemen ist die Insel nich unbedingt so der Hit. Grüße, Marion
Angaga vom 24.10.2002 - 15.11.2002 Nachdem das bereits unsere 4. Reise (Veligandu, Fihaholi, Villi Varu) zu den Malediven war, erlauben wir uns auch mal einen Reisebericht ins Internet zu stellen. Flug: Der Flug mit Condor ging relativ schnell vorüber und so landeten wir nach ca. 9 Stunden auf Male. Weiter gings zum "Wasserflugplatz" wo wir trotz 26 Kilo Übergepäck nichts mehr bezahlen mußten nach 1 Stunde auf unsere Insel Angaga gelangten. Zimmer: Im Resort angekommen erhielten wir nach warmen Tuch und Erfrischungscocktail unseren Bungi Nr. 136 für die nächsten 3 Wochen zugeteilt. Wir waren in der glücklichen Lage einen der 3 doppelstöckigen Bungis zu bekommen, die doch gerade für Taucher mit viel Equipment einiges mehr an Platz bieten. der Strand ist zwar nicht derade berauschend der Sandstreifen dort aber reicht allemal um seine Liege der Sonne nach auszurichten. Essen: Das Essen war gut aber doch recht einfallslos, nach 3 Tagen kannte man das Buffet und man wußte sofort was es am nächsten Tag wohl geben wird. Das Personal im Restaurant war sehr freundlich und zuvorkommend, hier nochmal unseren Dank an Waiter Ali der uns hervorragend bediente. Tauchen : Jetzt kommen wir zu unserem Hauptgrund warum wir hier einen Reisebericht erstellen wollen, die Tauchbasis auf Angaga. Wir wußten bereits im Vorfeld das es um die Tauchbasis auf Angaga nicht besonders bestellt ist. Was uns aber hier zugumutet wurde übertraf all unsere schlimmsten Befürchtungen. Aber der Reihe nach. Das Einchecken verlief noch in den gewohnten Bahnen, Checktauchgang obligatorisch (Maske abnehmen, Oktopusatmung), wir wurden darauf aufmerksam gemacht das es Pflicht ist; Tarierweste zu tragen, Tauchcomputer zu haben, Tauchanzug (minimum Shorty), Oktopus zu haben. So weit so gut, nur wurde dies scheinbar bei den tatsächlichen Tauchgängen nicht mehr so eng gesehen, da sahen wir Taucher ohne Tauchcomputer, ohne irgendwelchen Tauchanzug (T-Shirt), Taucher ohne Oktopus. Man muß vorausschicken das mir mit ca. 15 TG zu den Greenhorns unter den Tauchern gehören und wir immer mit Begleitung unsere TG absolvierten. Als wir zu unseren ersten Bootstauchgang an Bord gingen und unsere Flaschen lose auf dem Boot fanden wollte ich die Flasche erst mal sichern und in die dafür vorgesehene Schiene mit Gummizug zur Sicherung stellen, sofort kam der Rüffel von Basisleiter Jochen, warum ich den nicht erst die Flasche zusammenbaue und dann erst sichere. Also keine freundliche Einweisung wie das hier auf dem Boot so von statten geht. Überhaupt herrschte an Bord eine Stimmung wie auf einer Beerdingung, sobald Jochen das Boot bertrat traute sich keiner mehr was zu sagen. Beim Abtauchen waren wir gerade erst mal vom Boot ins Wasser gesprungen als binnen Sekundenbruchteile später Jochen das Zeichen zum Abtauchen gab, Hektig für Anfänger tödlich, ich bin doch hier auf Urlaub und nicht auf der Flucht, das kannten wir von Villi Varu völlig anders. Auch bei den TG hatte man das Gefühl man war nur lästig und hoffentlich haben diese Greenhorns bald ihre Flasche leer gesoffen. Nachdem man uns bei einem anderen TG gegen die heftige Strömung paddeln lies und uns unter Wasser fast die Luft wegblieb, erdreißtete ich mich Daniela zu fragen wie es denn erfahrungsgemäß bei dem nächsten Tauchspot mit Strömung aussähe, kam die Antwort " Bin ich Jesus?", SUPER das ist wohl die dümmste Antwort die man einem Anfänger der gerade seine erste Panikattacke unter Wasser hinter sich hatte geben kann. Von einer professionellen Tauchbasis hätte ich erwartet, daß man den immerhin nicht zu knapp zahlenden Kunden die Angst nimmt und ihm sagt das man wenn Trömung ist nicht gegen die Strömung getaucht wird. Komischerweise ist bei allen ausgewiesenen Tauchplätzen der Hinweis gestanden "Ideal für alle Taucher". Allgemein war die Stimmung/Behandlung sehr frostig, der Einzige der immer ein nettes Wort und ein Lächeln auf den Lippen hatte war Bastian. Uns wurde von anderen Tauchern unser Eindruck auch bestätigt, sodaß es wohl kaum an uns selber gelegen haben könnte. Es gäbe noch einges mehr an Anekdoten zu berichten aber ich will hier nicht einen Roman verfassen. So schön Angaga von der Insel auch ist, wir werden aufgrund der "unterkühlten" Tauchbasis nicht mehr auf Angaga kommen. Imuni Robert und die "Bleiente" Gisela
Angaga vom 21.10.02 bis 28.10.02 Zum Entspannen und Ausruhen hatten wir uns im Juli 2002 für eine Woche Angaga entschieden - auch zum testen, ob wir "malediventauglich" sind. Am 21.10. ging es nun ab Zürich mit Edelweiss Air 778 in Richtung Male. Der Flieger war nicht ganz voll, was sehr angenehm war, aber der Service war im grossen und ganzen nicht soooo super. Da es ein Nachflug war, verging die Zeit doch schnell. Nach 8,5 Stunden landeten wir in Male, und wurden auch schnell zum "Taxi-Flughafen" transportiert. Dort wiederum check-in und statt 1 Stunde warten mussten wir nur eine halbe Stunde auf das "Taxi" nach Angaga warten.
Im Resort wurden wir mit feuchten Tüchern und einem Willkommensdrink empfangen. Nach dem Ausfüllen der Formulare erhielten wir den Schlüssel zum Bungalow 123. Wir hatten beim Buchen im Reisebüro den Wunsch 105 - 130 eingegeben und nichts weiter auf der Insel unternommen - und es hat geklappt !! Freude herrschte!!! Ruckzuck wurden die Koffer gebracht, geöffnet und das Badezeug heraus geholt und schwupps lagen wir im Indischen Ozean - gigantisch. Im grossen und ganzen kann ich den Angaben im Reisebericht vom 22.06.-06.07.2002 nur zustimmen. Das Essen ist perfekt gewesen und immer in gleicher Qualität. Leider haben die Cocktails nicht soo viel "Stoff", aber man soll sich ja auch nicht betrinken. Die Kellner waren sehr aufmerksam und nett. Das Team an der Reception hat sogar einen Extra-Schnorcheltrip organisiert, da wir 10 Teilnehmer zusammen gebracht haben und sind am Samstag extra für uns rausgefahren (zum Preis von 6 $ pP). Unterhaltungsmässig war bei uns nicht so viel los, aber das kann zu anderen Zeiten sicher anders gewesen sein. Leider ist der Generator in jedem der 50 Bungis zu hören. Für all zu lärmempfindliche Ohren ist das nichts. Uns hat es nichts ausgemacht. Auch die startenden "Taxis" habe ich nur am ersten Morgen gehört und dann nicht mehr. Der früher desolate Steg ist nun vollendet und liegt in seiner ganzen Pracht im Wasser. Alles bestens ! Der Rückflug mit Edelweiss 779 (tagsüber) war auch ganz gut, viel gesehen unterwegs, aber recht lang (2 Stunden länger als der Hinflug) auf Grund der Windverhältnisse. Uns hat Anaga sehr gefallen, eigentlich schon mehr als das. Wer sich ausruhen möchte und einfach nichts tun möchte ausser lesen, schnorcheln oder tauchen, essen und sonnen und schwimmen, der ist richtig aufgehoben. Man könnte noch Badminton spielen, oder Tennis oder Volleyball oder einfach nur faulenzen und genau das letztere haben wir mit grosser Begeisterung gemacht. Für uns war die Insel genau richtig und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir auf Angaga waren..... Angaga - we will back soon ! Lukas & Petra Rümlang/Schweiz
Angaga vom 22.06.-06.07.2002 Nebensaison, Insel vielleicht zu max. 40% belegt. Wir waren zum 4. Tauchurlaub auf den Malediven. Gebucht über Orca/Rosenheim, Flug mit LTU ab München. Flug mit LTU/Wasserflieger TMA (Hilfe: Wer kann mir sagen, was das bei LTU mit Sitzplatzreservierung über LTU-Card soll ? Hat zum dritten Mal in Folge nicht hingehauen. Was machen wir falsch ?) Man hat bei LTU mit Tauchgepäck (wenn man denn stolzer Besitzer der LTU-Card geworden ist) pro Nase 60 kg Freigepäck (30kg Klamotten, 30 kg Tauchgepäck), übrigens auch bei Condor, im Wasserflieger jedoch nur gesamt 25 kg. Je Kg-Übergepäck beim Wasserflieger 2$ Gebühr. Wer da sparen will, muß sich mehrere Lagen Klammotten anziehen und vielleicht auch die Tauchausrüstung schon mal anlegen, da lediglich das Gepäck (auch das Handgepäck) gewogen wird, nicht jedoch das Körpergewicht. Wir fragen uns schon seit Jahren: Was macht den Bordlastunterschied aus, wenn man 50 kg wiegt und 100 kg Gepäck (=75 kg Übergepäck) hat oder 150 kg wiegt und kein Gepäck hat. Rechnung: Der Schlanke mit mehr Gepäck zahlt 150 $ und hat weniger Geld für die Nahrungsaufnahme zur Verfügung. Fazit: Überpäck macht schlank ! Dies soll natürlich keine Diskriminierung von irgendwelchen Körpergewichtklassen (ich selbst bin weit von den 50 kg Körpergewicht entfernt) sein, jedoch fragt man sich schon mal nach dem Sinn der 30 kg-Frei-Tauchgepäck- Werbung von LTU und Condor (60 kg gesamt) bei gleichzeitiger 25 kg-Regelung im Wasserflieger, da jeder Taucher mit eigener Ausrüstung die 25 kg im Wasserflieger leicht übersteigt. Aber Tauchen ist kein billiges Hobby. Und zahlen macht ja auch bekanntlich Frieden. zur Insel: Im Vergleich zu unseren vorherigen sehr schönen Maledivenurlauben auf Vilamendhoo, Helengeli und Bathala war Angaga die absolute Spitze. Spiegelei-Insel, breiter Strand, sauber, sehr gepflegt. Um den in einem Reisebericht erwähnten "Müll" am Strand oder auf der Insel zu entdecken, mußte man schon etwas finden wollen. Der beanstandete Mangel an Entsorgungsbehältnissen war für uns nicht nachvollziehbar, hinter den Bungis sind Mülltonnen vorzufinden. Der Müll wird verbrannt. Die Verbrennungsanlage arbeitet rauchfrei, aber nicht geruchsfrei. Je nach Windrichtung manchmal etwas störend. Scheinbar sind auch die Fluggesellschaften (zumindest LTU) wieder von ihrem Müllsammelkonzept abgegangen, die in den letzten Jahren manche sehr akribisch sammelnden Touris nach dem Urlaub wie Leute von der Abfallverwertung aussehen ließen. Das Zeug, was man mitbringt, kann man jedoch auch leicht wieder mitnehmen (Batterien z.B.). Wir hatten allerdings auch Malediven gebucht und nicht Recyclinghof. Großes Plus: Man bekommt gezapftes Bier (Brauerei Zipfer) und muß nicht mehr unbedingt eine Dose nehmen. Limos sind in Flaschen, nicht in Dosen. Lediglich das Wasser ist in Kunststoffflaschen. Bungalow (wir hatten 109, unseres Erachtens sind die Bungis 105-130 am schönsten gelegen, da hier der Strand breit und recht barfußfreundlich ist) war in einem sehr gepflegten Zustand, sehr ansprechend eingerichtet, sehr großzügig. Moderne, leise Klimaanlage. TV, Kühlschrank (leider leer - ein Minibar-Service (hey, nicht gleich an Schnaps denken) im Bungalow wäre toll), offenes Bad mit heiß/kalt-Wasser, Ankleide-Kleider-Schrank, 2 Sessel, Couchtisch, Schreibpult, Hocker. King-Size-Bett. Die Terrasse hatte Sandboden (lediglich einige wenige Bungis haben eine Terrassen- Holzkonstruktion). Schaukel. Pro Bungi ein Strand-Liegestuhl, ein Strand-Stuhl, ein Strandtsich. Hinterm Bungi ist ein Wasserhahn zum Abspülen der Sandfüße und Zugang zum Bad. Sehr praktisch nach dem Baden/Schnorcheln/Tauchen. Der Sandboden auf der Terrasse erwies sich manchmal als unser Feind, wenn wir nach dem Duschen mit nicht ganz trockenen Füßen mal eben etwas aufhängen oder zum Trocknen legen wollten. Wurde manchmal ein Bungalow-Rundlauf Terrasse-Wasserhahn-Bad-Terrasse. Der Roomboy arbeitete sehr diskret, haben ihn lediglich 4 mal gesehen. Hat immer sehr gute Arbeit geleistet. Problemchen wie mal nicht funktionierendes Warm-Wasser, Bedarf an Strandhandtüchern, defekter Kühlschrank wurden sofort behoben. Dickes Lob. Zum Personal allgemein: Wir waren davon angetan, daß das Personal sehr aufmerksam, aber trotzdem äußerst zurückhaltend war. Keine Spur aufdringlich (einzige kleine Ausnahme: ein Kellner in der Bar). Hatten wir schon anderes erlebt. War sehr angenehm. Essen u.E. immer mehr als ausreichend zu jeder Zeit und vielfältig. Kein Mangel. Obst frisch, selten mal etwas aus der Dose und wenn's mal Dosenobst gab, ja und ??? Soviel Frisches wie auf Angaga essen wir und sicher auch etliche andere sicherlich zuhause nicht. Essen in super Qualität und sehr abwechslungsreich (viele verschiedene Gemüse, Fisch, Fleisch von Huhn, Ente, Truthahn, Rind, auch Schwein). Achtung: Mitunter und vor allem das Curry sehr scharf. Hatten Vollpension. Alle 3 Mahlzeiten in Buffet-Form. Frühstück sehr gut bestückt von Continental bis American, von Marmelade, Käse, Wurst, Müsli, Flakes über Ei (gekocht bis Omelett). Toast bis Körnerbrot. Wer da nichts findet, bei dem möchte ich mal zuhause Mäuschen spielen. Zu allen Mahlzeiten Kaffee/Tee möglich. Abends in den 2 Wochen 4x Strand-Barbecue. An Tischen (nicht mehr auf Matten). Preise: Auf alles Gekaufte zusätzlich 10%-Service-charge mit der Endrechnung. Bier 3 $, Wasser (1,5l) 3,30 $, Limo 2 $, Eis (Magnum) 3 $, Cocktails (alkoholisch) 5-10 $. Keine zusätzlichen Insel-Gebühren auf Kreditcard, lediglich bei Bezahlung mit Traveller-Schecks. Zu den Preísen: maledivisch gehoben, haben sich aber in den letzten 4 Jahren nicht/wenig verändert. Im Gegenteil, durch den mittlerweile wieder schlechteren Dollarkurs eher günstiger. Allerdings wollten wir auch nicht Shoppen. Unterhaltung: während unserer Zeit war einmal eine 3-Mann-Calypso-Band da. Erst waren wir skeptisch, dann jedoch begeistert. Sie musizierten in verschiedenen Sprachen in dezenter Lautstärke. Musikwünsche waren möglich. Sehr angenehme Unterhaltung. (Nicht zu vergleichen mit der lauten rhythmischen Trommel-Gesangsunterhaltung, die wir auf unseren anderen Inseln als typisch maledivisch erleben durften, zu der uns jedoch der Zugang fehlte). Und es erfolgte auch keine eindringliche Aufforderung zum ausgelassenen Mittanzen (zumeist erwischt es mich). Ich denke, der eine oder andere, der schon mal auf den Malediven war, weis was ich meine. Wir hatten also keinen Grund das Etablissement fluchtartig zu verlassen. Ansonsten dezente Musikuntermalung während der Mahlzeiten und in der Bar von CD (international) Tauchen: Tauchbasis SubAqua. Zu unserer Zeit waren Daniela und Basti da und Ali (einheimischer Guide) Bitte aufpassen: Wer keine 30 Tauchgänge (Logbuch) aufweisen kann in den ca. letzten ca. 18 Monaten, darf nur begleitet tauchen, egal was er gebucht hat. Aus dem günstigen Non-Limit kann dann schon mal ein anderes (ungünstigeres) Paket werden plus Kosten für Tauchbegleitung. Diese Subaqua-Bestimmung hat bei einigen Tauchern zu Verärgerung geführt. Doch dies sollte man jedoch nicht der Subaqua-Basis anlasten, sondern eher dem Veranstalter, der einem das Tauchpaket verkauft. Subaqua hat es in seinem Prospekt deutlich stehen, bei Orca z.B. sucht man vergebens. Das Tauchdhoni ist großräumig (wir waren aber auch lediglich zwischen 2-11 Tauchern plus Dive-Stuff) und in einem sehr guten Zustand. Die Crew nimmt einem alle Arbeit ab bis auf das Anziehen und Tauchen. Sehr angenehme Erfahrung. Verbesserungsvorschlag: Wünschenswert wäre nicht nur Flaschenservice, sondern auch Tauchklamottenservice von der Basis auf das Boot. Wunsch der Tauchspots war möglich Vormittags werden längere Ausfahrten, nachmittags kürzere Ausfahrten gemacht. Generell Nacht-Tauchen möglich, aber nur am Angaga-Tila (Bootstauchgang) und am Hausriff. Anaga-Tila jedoch während unserer Zeit nicht, da zu wenig "unbegleitete" Taucher da. Hausriff immer möglich. Hausriff in einen nicht sehr schönen Zustand, nachts aber durchaus interressant. Bootstauchfahrt: 10 $, 2 Fahrten/Tag 18 $. Nach Tauchen immer Kokus-Nuß. (jetzt kommt nicht die Maus, sondern die Nuß) Die Bootsspots sind eigentlich alle sehr lohnenswert. Jeder Spot lebt von seinen Eigentümlichkeiten. Besser zusätzlich zur Beschreibung, die am Dive-Center aushängt, vorher beim Stuff informieren, damit man beim Tauchen sein Augenmerk auf entsprechende Details richten kann (z.B. Madivaru lebt von den Mantas, sonst eher mäßig, Coconut und Meddu herrliche Korallen, etc.). Tauchlehrer/Stuff: Bei uns waren Daniela und Basti (und natürlich Ali) da. Wir hatten nicht den Eindruck einer Null-Bock-Haltung. Unseres Erachtens drängen sie einem nur kein Gespräch auf. Und wenn man eine für die beiden lösbare Frage hatte, bekam man viele engagierte Infos. Dem einen oder anderen gefällt es sicherlich besser, wenn vor und nach dem Tauchen von Seiten der Basisleute Entertainment erfolgt. Aber nicht jeder Tauchlehrer/Stuff kann es/will es und nicht jeder Taucher/Gast braucht es/will es. Wir haben auf verschiedenen Basen schon beide Möglichkeiten erlebt. Unsere Meinung: je nach persönlichem Gusto findet man es gut oder man kritisiert es - that's life. Und nicht jeder ist auch dem anderen sympatisch. Aber von Null-Bock keine Spur. Wir haben viele sehr nette Gespräche und äußerst angenehme Stunden mit den beiden gehabt. Ganz im Gegenteil hatten wir vorher noch nirgends erlebt, daß die Basis-Crew abends Kontakt zu den Tauchern sucht und sporadisch auch mal fragt (nach der Arbeit !!! hey, in ihrer Freizeit !!!), ob sie sich zu einem an den Tisch setzen dürften. Der scheinbar ehemals desolate Steg steht kurz vor der Vollendung. Aber auch hier: wir hatten Insel gebucht, nicht Steg. Gesamtfazit: ein tolle Insel, rundum gelungener Urlaub, man kann auf jeden Fall Wiederholungstäter werden !!!!! Und wer noch nicht dagewesen ist, sollte auf jeden Fall Ersttäter werden !!! Katja und Volker
Mit Interesse, aber auch mit Bestürzung habe ich die Berichte im Internet über die Insel Angaga gelesen und möchte an dieser Stelle einmal etwas zu den teilweise unmöglichen Beschreibungen der Insel von mir geben. Ich bin dort in einem 3. Weltland, wo der Malediver morgens, mittags und abends nur Fisch und Reis auf dem Teller hat. Ich glaube auch nicht, dass diese unzufriedenen Urlauber, die an den Kochkünsten, dem Essen, der Freundlichkeit der Kellner, dem zugeteilten Tisch, den Flecken auf der Tischdecke usw. auf den Malediven ihren Urlaub verbringen sollten.
Angaga Island Resort: 06.04. - 20.04.2002 Nach unserem letzten Malediven-Aufenthalt auf Velidhu im November 2000 wollten wir diesmal eine weitere Insel erkunden. Etwas abgeschreckt durch Resort-Beschreibungen wie "Süsswasser Pools, Spa & Massagezentrum, Fitness Rooms, Wellness ohne Ende..." suchten wir eine kleine, ursprünglich gebliebene Spiegelei-Insel. Nach dem obligaten Reiseprospekt-Schmökern blieben unsere Blicke an Angaga hängen. Es folgte unser Abstecher auf malediven.net - und da fielen uns natürlich die teilweise sehr negativen Reiseberichte auf... Da das neue Management aber anscheinend das Ruder herumgerissen hatte und die Renovationen zum grössten Teil abgeschlossen sein durften, entschieden wir uns, das "gescholtene Schmuckstück" selbst anschauen zu wollen - und wurden positiv überrascht!!! Unser Nachtflug mit SriLankan Airlines führte uns von Zürich direkt nach Male. Super Airline, obwohl man bei gewissen Reisebüros sehr darauf bestehen muss, nicht in irgendeinem Charter zu enden... Einreise, Empfang und Transfer mit Wasserflugzeug der "Trans Maldives Airways" verlief reibungslos. Nach 25 Flugminuten erblickten wir unser kleines Paradies! Von der Anlegestelle ging's per Boot zur Insel - bzw. zum bald berühmt berüchtigten Steg. Durch die vorangegangenen Reiseberichte wussten wir ja was uns erwartete, sodass wir beim Anblick des Steges ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen konnten ;-) Er ist wirklich baufällig, doch zur Beruhigung: die Pfähle für den neuen Steg stehen bereits!!! Gerüchten zufolge will die "Bauleitung" den neuen Steg in vier Wochen fertiggestellt haben. Wir meinen: Gut Ding will Weile haben... Check-In und Bungalow-Bezug klappten auf Anhieb, da die Insel nur zur Hälfte belegt war. Wir bewohnten Bungalow No.114 auf der Nordostseite der Insel, d.h. frühmorgens bereits Sonne, mittags erste schattige Abschnitte und nachmittags etwas Abkühlung vom Seewind. Als Taucher verbrachten wir jedoch fast mehr Zeit unter als über Wasser, und somit möchten wir hier keine Wertung der einzelnen Bungalowabschnitte vornehmen. An allen Bungalows gemeinsam: unter Palmen versteckt, kurzer Zugang zu Strand & Wasser, und durch die unzähligen Scaevalobüsche, Schrauben- und Kokospalmen erhält praktisch jeder Bungalow seinen eigenen Strandabschnitt! Bleiben wir noch ein wenig am Strand: Kein Bluff! Angaga geizt ganz und gar nicht mit Sandstrand und wartet angeblich mit den meisten Quadratmetern Sandstrand pro Gast auf. Die fast kreisrunde Insel ist in 10 Minuten ohne Hindernisse bequem zu umrunden, wobei man kaum eines der versteckten Bungalows entdecken kann - fast ein Robinson-Feeling. Eine Ausnahme bildet da nur die Südspitze, wo Tauchbasis, Reception, Bar & Restaurant (riesiges mit Palmenblättern bedecktes Dach!) liegen. Dafür gibt's eine stilechte Lagune - Sandbank und türkisblaues Wasser inklusive - für alle Romantiker! Zurück zum Bungalow: Es sind nun wirklich alle fertig renoviert! Gedeckte Terrasse mit Malediven-Schaukel, gemütlich eingerichteter Innenraum (mit moderner Klimaanlage, Kühlschrank und TV... wofür eigentlich!?!?), dazu ein abgetrennter Ankleideraum und natürlich ein halboffenes, maledivisches Badezimmer mit separatem Eingang inkl. "Sand-Abspül-Wasserhahn". Bett- und Handtücher werden täglich gewechselt und der Room Boy hinterlässt zweimal täglich seine Spuren... toller Service! Beim Errichten der Bungalows wurde keine einzelne Palme gefällt (sind ja auch "staatlich nummeriert"), sondern wo nötig mit "eingebaut" - bsp. Palme im Badezimmer oder Palme(n) durch Terrassendach wachsend! Wenden wir uns nun dem kulinarischen Angebot der Insel zu. Morgen-, Mittag- wie Abendessen wurde stets als Buffet angeboten, wobei das Frühstück eher ein wenig mager ausfiel. Mittags und Abends wurde hingegen reichlich aufgetischt. Wer da nichts findet, ist selber schuld..., jedoch können wir bestätigen, dass der Chefkoch wohl ein Karotten-Liebhaber zu sein scheint ("...überall hat's Rüebli drin";-)) Von verschiedenem Reis über Kartoffeln und allerlei Pasta zu mind. drei Sorten Gemüse, bis zu Fisch in allen Variationen, Chicken, leckerem Beef & Lamm etc. war alles vorhanden, teilweise frisch zubereitet am Grill. Und entgegen früheren Berichten waren die Speisen immer heiss! Die Auswahl am Salat- sowie Früchtebuffet war natürlich abhängig von der jeweiligen Dhoni-Lieferung, welche alle zwei bis drei Tage erfolgte. Highlights: Einmal pro Woche gab es ein Beach-BBQ (auf Strandmatten im Sand sitzend!) sowie ein romantisches Garten-Dinner ..."if weather permits". Fazit: tolle Küchencrew, lecker zubereitete Speisen, aufmerksame und freundliche Kellner; und das alles in einem grossen halboffenen "Speisesaal" mit Meeresblick. That's Holiday! Wie bereits erwähnt, verbrachten wir die meiste Zeit "unter Wasser" - also beim Tauchen. Die kleine SUBAQUA-Tauchbasis wird von Jochen Gommers ("alter Basis-Hase") geführt, tatkräftig unterstützt von Daniela, Bastian und - noch für kurze Zeit - Susanne. Obwohl wir absolute Tauch-Greenhorns waren, fühlten wir uns unter ihrer kundigen Führung sehr wohl. Täglich werden zwei Tauchfahrten angeboten. Morgens um 09:00 fährt man zu den etwas entfernteren Plätzen (ca. 50 Minuten gemütliche Dhoni-Fahrt) und hat Zeit, an Deck ein Sonnenbad zu nehmen. Nach einem ausführlichen Briefing wird für eine Stunde die Unterwasserwelt erkundet. Da Angaga ideal in der Mitte des südl. Ari-Atolls liegt, wird eine Vielzahl an Tauchspots (35) angefahren. Auch Madivaru Faru, der Mantapoint, befindet sich darunter, bei dem wir - trotz des bereits beginnenden Südwest-Monsuns - das Glück hatten, diesen majestätischen Tieren zu begegnen. Ein eindrückliches Erlebnis! Nachmittags um 15:00 geht's zu einem näher gelegenen Platz (10-30 Minuten), wobei sich Angaga Tila - entgegen einer auf dieser Website erwähnten eher negativen Beschreibung - als absolutes Hightlight herausstellte: Weissspitzen- und Ammenhaie (schlafend oder patrouillierend), Adler- und Stachelrochen, Meeresschildkröten (von klein bis riesig gross), verschiedene Muränen, Steinfische und jede Menge Schwarmfische sowie Nacktschnecken u.v.m. Ebenfalls zu empfehlen sind die Spots um Bula Lohi Island (-Caves, -Corner, -Tila sowie Shameem Tila), welche bereits wieder wunderschön mit Weichkorallen und Gorgonien bewachsen sind. Als "lucky shot" erwies sich für uns auch Namnetti Tila (30' E-NE Angaga), wo wir auf einen ruhenden Leopardenhai trafen, was gemäss unserem Cheftaucher Jochen eine Seltenheit im Ari-Atoll sei. Ebenfalls wird wöchentlich ein Night-Dive angeboten - Hausriff mit Guide oder Angaga Tila "für Fortgeschrittene". Da wir die Tauchausrüstung zu Hause gemietet hatten (war bedeutend günstiger!), können wir über Angebot (Achtung: nur 3mm-Shorties vorhanden!) und Qualität des Angaga-Equipments sonst keine Angaben machen. Wir waren eher wenige Taucher (max.10, 1x sogar nur zu dritt plus Guide), sodass genügend Material vorhanden war, das zu keinerlei Beanstandung führte. Auch die Dhoni-Crew war immer freundlich und hilfsbereit. Abschliessend können wir behaupten, dass uns alle Tauchgänge sehr gefallen haben; aber eigentlich sprechen ja 20 Tauchgänge in 11 Tagen für sich... ;-) ...für alle Nicht-Taucher, die sich für Angaga interessieren: Sorry, dass wir nur zweimal am Hausriff schnorcheln waren! Obwohl auch dieses Riff immer noch El Nino-geschädigt ist, beginnt es bereits wieder zu "spriessen"; es hat jede Menge Fische, auch Riffhaie, Muränen, Feuerfische, Kraken und Schildkröten kann man bestaunen. Und mit etwas Glück sieht man sogar die beiden am Hausriff heimischen Ammenhaie. Es lohnt sich also auf jeden Fall, Maske, Schnorchel und Flossen einzupacken! ...und unter "Verschiedenes" wäre noch zu erwähnen: Der Insel-Shop hat mehrmals täglich geöffnet und führt ein vielfältiges Angebot. In unseren Augen sind die Preise aber teilweise unrealistisch, sprich überteuert! Doch der Inhaber ist freundlich und hilfsbereit und stört sich auch nicht daran, wenn's beim "Window-Shopping" bleibt. Als besonderes Souvenir bietet er T-shirts mit Fisch- und anderen Sujets an, die er selber entwirft und von Hand aufmalt, auch Text wenn erwünscht! Preis: USD 25.00. Im selben Gebäude befindet sich auch ein kleiner TV- und Leseraum mit grossem Angebot an Büchern (für diejenigen, denen der Lesestoff ausgegangen ist, sowie auch für all jene, welche die gelesenen "Schinken" der Bibliothek vermachen wollen!). Des weiteren gibt's einen "Sportraum" mit Tischtennis und Darts. Auch ein richtiger Tennisplatz wurde zwischen die Palmen gepflanzt, den wir aber erst wirklich erblickten, als wir beim Rückflug über die Insel hinwegflogen... Das Angebot des Wassersportzentrums - Wasserski, Wakeboard, Fun Tubes, Surf'n'Sail... - wurde während unserem Aufenthalt von den anderen Insulanern wenig genutzt, sah aber nach ziemlich Fun aus! Sorry, wir waren ja unter Wasser... Die Insel bietet täglich Ausflüge an: Island-Hopping (halb- oder ganztags), Schorchel-Ausflüge, Nachtfischen und Sunset Photo Trip. Sie sind jedoch relativ teuer. Aber wer etwas Abwechslung braucht, kommt da sicher auf seine Rechnung. Fazit: Wir haben unser kleines Paradies gefunden! ...oder wie's auf einem T-shirt im Insel-Shop heisst: Angaga - Heaven on Earth. Bis zum nächsten Mal... :-) Christine & Dominic, Zürich. PS: Angaga ist eine "Barfuss-Insel". Eure Schuh-Palette könnt ihr also zu Hause lassen! PPS: ...und hier gibt's weitere Auskünfte: dominic.brem@gmx.net
Reisebericht Angaga vom 17.03.2002 – 01.04.2002
Wir haben in Ergänzung zum Reisebericht vom Februar 02 bei unserem allerersten Malediven-Urlaub, welcher in den ersten beiden Märzwochen 2002 stattfand, folgendes festgestellt: Die Beschreibung der Insel Angaga und der Unterkünfte im Februar-Reisebericht trifft genau zu. Eher schlechte Erfahrung haben wir mit der Küche und dem Service gemacht. Dies vor allem auch deshalb, weil die Insel als 3 1/2-Stern (z.B. Kuoni) bzw. in gewissen Reiseprospekten (z.B.. Neckermann) sogar als 4-Sterneinsel angepriesen wird. Diese Einstufung ist aufgrund der Einfachheit der Anlage sowie dem Service und der Küche sicherlich übertrieben. Mit den Kochkünsten der einheimischen Köche steht es nicht zum Besten. Insbesondere fehlt es an Fantasie und Variation bei den Gerichten, was nichts mit fehlenden Zutaten, sondern einzig mit der Art und Weise der immer gleichen Zubereitung zu tun hat. Selbst mit den beschränkt zur Verfügung stehenden Zutaten wäre es bei entsprechendem Willen und Wissen sicherlich möglich gewesen, abwechslungsreicher zu kochen. Die in Buffet-Form angerichteten Mahlzeiten wurden zudem wenig liebevoll, ohne jegliche Dekorationen oder sonstwie anmachende Präsentation serviert. Insebsondere das Frühstücksbuffet war nach unserer Meinung eher dürftig (Toast und kleine Backwaren aus Weissmehl, 2 Sorten Marmelade, 2 Sorten unappetitlich aufgetürmter Käse, etwas Müsli und Cornflakes, Früchte tw. aus der Dose oder schon leicht angegoren und Eier (wobei man sich die Warteschlange vorstellen kann, wenn diese vom Koch jeweils nur mit einer kleinen Pfanne zubereitet werden!). Will man sein Frühstück etwas auflockern, bleibt nichts anderes übrig, als selbst was auf die Insel mitzunehmen. Die immer gleichen 5-6 Salatsorten (Kohl; Kohl mit Tomaten; Kohl mit Tomaten und Karotten, Kohl mit Tomaten und Gurken, Kohl mit Tomaten, Gurken und Thon, Spargelsalat aus der Dose, Maissalat, selten Kartoffelsalat) am Mittag und am Abend hat man nach 3 Tagen gesehen. Störend empfanden wir zudem, dass bei Vollbelegung immer ein Run auf das Buffet stattfand, da die Gerichte oft nicht mehr nachgereicht wurde. Wollte man also eine bestimmte Speise essen oder noch die ganze Auswahl zur Verfügung haben, musste man somit möglichst früh zum Essen erscheinen und sich zudem am Besten mit dem Gewünschten sofort eindecken, was wir wenig gemütlich fanden. Die vielgerühmte Freundlichkeit der Kellner hielt sich sehr in Grenzen, was sicher nicht am trotzdem überreichten Trinkgeld gelegen haben konnte. Die Mahlzeiten werden am jeweils zugeteilten Tisch eingenommen, was für das Management des praktischen Effekt hat, dass man die Tischtücher höchstens 1 x pro Woche wechseln muss, auch wenn sie bereits vorher voller Flecken sind. Das Tauchen mit Jochen und seiner Crew haben wir als angenehm sachlich und kompetent erlebt. Die geschilderte Erfahrung im Februar-Reisebericht können wir deshalb so nicht nachvollziehen. Ebenso wenig wie den geschilderten Fischreichtum am Hausriff, den wir als weniger vielfältig und üppig erlebt haben. Während unserem Aufenthalt wurden die Bungalows mit TV ausgerüstet, wobei uns dies wenig sinnvoll erschien, da keiner der total 4 Sender zu begeistern vermag (MTV ohne Ton, Maledivischer Sender, Asiatischer Sender in Englisch und BBC-World, bei welchem wenigstens Nachrichten gesendet wurden). Sinnvoller wäre sicherlich ein Gästeinternet-Terminal, welches zwar in Planung sei, aber nach maledivischer Zeitrechnung sicherlich noch länger auf sich warten lässt. Die Angabe aus einem früheren Reisebericht, wonach die besten Bungalows Nr. 120 bis Nr. 130 seien, können wir grundsätzlich bestätigen, wobei wir die Unterschiede zu den anderen Bungalows nicht dramatisch fanden. Einzig ungemütlich sind die in der Nähe der Tauchschule und dem Verwaltungsgebäude liegenden Bungalows, so ca. ab Nr. 145 bis Nr. 150, wo auch ständiger Durchgangsverkehr der weiter hinten liegenden Bungalowbewohner stattfindet. Die auf der windzugewandteren Nord- bzw. Nordost-Seite liegenden Bungalows sind die Bungalow Nrn. 100 bis ca. Nr. 125, die zwar Morgensonne, aber am Abend früh Schatten haben. Die anderen Bungalows so ab ca. Nr. 125 liegen auf der windstilleren West- bzw. Südwestseite mit Abendsonne. Allerdings kann es dort bei der Verbrennung des Abfalls und bei der Landung der Wasserflugzeuge zu gewissen Geruchs- und Lärmimmissionen kommen. Da keine Auflagen für die Liegestühle vorhanden sind, ist es eine gute Idee, eine Luftmatratze mitzubringen, wie dies viele Gäste getan haben. Die Luftmatraze im Insel-Laden kostet nämlich rund 25$... Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Angaga eine Insel für diejenigen ist, denen mittelmäßiger Komfort vollauf genügt und die keine hohen Ansprüche an Essen und Service sowie stillvolle Ambiance stellen, aber vielfältige Tauchplätze in angenehmen Anfahrdistanzen sowie ein Hausriff und eine kleine, ursprüngliche Insel bevorzugen.
Angaga Februar 2002 Nach Ihuru 2001 musste zunächst eine bezahlbare Insel ausgesucht werden, weil Ihuru nach dem Umbau zu einer 5-Sterneinsel aus unserem Budget gesprungen ist. Trotzdem sollte sie hinsichtlich Grösse, Strand, Palmen, Hausriff und Ruhe vergleichbar sein. Angaga ging als Sieger hervor, zumal uns Stop-Over-Reisen nicht nur überhaupt noch einen Flug besorgen, sondern uns auch noch einen Superpreis machen konnte. Angaga hat - im Gegensatz zu vielen anderen Inseln und in Zeiten von Wellenbrechern und Sandsackhaufen zum Schutz des werbewirksamen Guts - kein Strandproblem. Die Insel ist auch bei Flut am Strand umrundbar, was doch den Aufenthalt auf einer 250 x 250 m grossen Insel deutlich angenehmer macht. Lediglich vor dem Restaurant, direkt nebem dem Hauptsteg, fehlen ein paar Kubikmeter. Zu verdanken ist der hohe Sandanteil den Wellenbrechern, die jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Inseln, wo massive Betonmauern dem Riff implantiert wurden, die Optik nicht vollends ruinieren. Denn man hat innerhalb der Lagune eine Korallenmauer aufgeschüttet, die bei Flut nicht zu sehen ist. Ein gelungener Kompromiss. Ausserdem hat die Lagune dadurch eine reichlich von Fischen besuchten, üppig mit neuen Steinkorallen bewachsene Attraktion bekommen, die beim Schnorcheln immer wieder gerne besichtigt wurde. Beim Bewuchs dominieren Scaevalobüsche, beeindruckende Schrauben- und Kokospalmen. Die Bungalows sind dadurch allesamt von aussen nicht zu sehen und tagsüber im Schatten. Das Inselinnere ist weitestgehend naturbelassen, lediglich im Bereich Retaurant/Rezeption wurde landschaftsgestalterisch eingegriffen, indem Grünbereiche mit Mäuerchen umzingelt und künstliche Gärtchen mit Teichen angelegt wurden. Es gibt keine gefliesten Böden - Füsse treffen Sand auf der ganzen Insel. Die 50 palmenblattbedeckten Einzelbungalows wurden in 2001 renoviert. Halboffenes Bad, grosser begehbarer Kleiderschrank, flüsterleise Klimaanlage, Kühlschrank, kein Wasserkocher (dafür täglich abgekochtes Wasser in Thermoskanne), kein Safe, Terasse mit maledivischer Schaukel. Alles sehr angenehm unaufdringlich. Was uns fehlte, da wir eigentlich zum Wohle unseres Immunsystems ohne Klima auskommen wollten, war ein Deckenventilator. Man kann halt nicht alles haben. Bis auf Ameisen kein Ungeziefer. Die viel zitierten "Palmhörnchen" gibt es entweder nicht oder machten einen Bogen um unseren Bungalow. ‹ber den Terrassen hat man das Wellblech leider nicht mit Palmenblättern bedeckt. Ist nicht hübsch und wenn wie so oft eine Kokosnuss der Erdanziehung nachgibt, macht das einen fiesen Lärm. Weitere Lärmverursacher: ein sehr pünktlicher und stimmgewaltiger Hahn und eine Horde Dohlen, die im übrigen keinen Respekt vor auf der Terrasse liegendem Eigentum zeigen. Die Strom erzeugenden Dieselmotoren sind je nach Windrichtung deutlich hörbar. Kleiner Abzug in der B-Note dafür. Das Hausriff umrundet die gesamte Insel in sehr unterschiedlichem Abstand. Auf der Ostseite kaum mehr als 30 Meter, an der Nordseite bis 300 Meter vom Strand entfernt (Angaben von mir geschätzt, nicht gemessen). Die Insel schnorchelnd zu umrunden ist daher zwar theoretisch möglich, praktisch aber ein dreistündiges Unterfangen. Erschwert wird das durch das Fehlen von geeigneten Zugängen. Es gibt zwar drei ausgewiesene Eingänge, die aber alle dicht beieinander im Südosten liegen. Wer also den schönsten Abschnitt erschnorcheln will, kann zwar bei Flut überall über das Riffdach schwimmen, bei Ebbe jedoch kann man in Verlegenheit kommen, wieder zum Startpunkt zurück zu müssen. Wenn dann die Strömung stark ist, wird das anstrengend und verleitet den einen oder anderen, über das Riffdach zu trampeln. Und das wäre schade, weil allerorten neue Korallen nachwachsen. Trotzdem gehört auch Angagas Hausriff zu denjenigen, denen die Folgen des 98er El-NiÒos sehr stark anzusehen sind. Die riesige Lagune im Westen ist komplett ausgestorben. Lediglich zahlreiche Federschweifrochen hausen hier - zu unserer Entäuschung kein Hainachwuchs, wie noch auf Ihuru so zahlreich. Aber Haie gibt es jede Menge außerhalb der Lagune. Das Riffdach fällt im Norden und im Westen zunächst relativ seicht ab, bevor die Steilwand kommt. Dadurch leben und jagen hier jede Menge interessante Fische: Weißspitzenriffhaie, Adlerrochen, Hornhechte, Makrelen und Ammenhaie. Tatsächlich liegen unter zwei Felsen zwei ausgewachsene gelbe Ammenhaie, obwohl die Fischbestimmungsbücher Tiefen größer 20 Meter für eine Begegnung ausweisen. Irgendwann langweilig werden die vielen Schildkröten. Bei jedem Schnorchelgang mindestens eine, maximal acht. Herrliche Tiere. Genauso wie die riesigen Lobster, die Netz-, Leoparden-, Weißmaul- und Riesenmuränen, die Strahlen- und Rotfeuerfische, Kraken und Sepien, Nacktschnecken und Thunfische, Igel-, Koffer- und Kugelfische und natürlich der Rest der überall vorkommenden Rifffische. Lediglich an Schwarmfisch mangelte es im Vergleich zu Ihuru. Getaucht wird mit Jochen Gommers und seiner dreiköpfigen Crew. Wir bekamen zwar verlebte aber funtionstüchtige Ausrüstung, kompetente Briefings und Bootsfahrten zu tollen Tauchplätzen (Highlights: Madivaru/Mantas, Shameem Thila/Korallen, Grauhaie, Schaukelfisch). Gefahren wird morgens um neun zu bis zu einer Stunde entfernten Plätzen und nachmittags bis zu 30 Minuten entfernten - jeweils mit einer Flasche. Wer weniger als 30 Tauchgänge hat, muss auch am Hausriff einen Guide buchen. Die Preise sind mit 47$ pro Tauchgang (inkl. Ausrüstung und Guide) plus 10$ pro Bootsfahrt (ohne Kokosnuss) sehr hoch. Uns schlug zu keinem Zeitpunkt Begeisterung entgegen. Alle schienen die Jahre, in denen sie ihren Beruf geliebt haben, schon gelebt zu haben. Das mag irrelevant klingen, aber wenn man schon gezwungen wird, mit Guide zu tauchen, ist es schon ernüchternd, wenn man sich danach nicht mit ihm austauschen kann, geschweige denn ein Feedback bekommt. Umweltschutz: Es gibt seitens des Managements keinerlei Bemühungen, die ankommenden Touristen einzunorden. Nicht ein einziger Hinweis auf z.B. den schonenden Umgang mit den Ressourcen Strom und Süßwasser, das Korallen-und-Tiere-Anfassverbot oder die Bitte um Müllvermeidung. Aschenbecher in Strandnähe Fehlanzeige - Konsequenzen unübersehbar. Da waren wir von Ihuru doch viel Besseres gewohnt. Starker Abzug in der B-Note. Sonstiges: Der Hauptsteg war so zerrottet, dass man permanent Gefahr lief einzubrechen - echte Verletzungsgefahr. Aber der neue ist schon in Planung. Essen (mittags/abends Buffet) war gut - frischer Fisch jeden Tag -, aber die Wiederholfrequenz schon sehr hoch und die Auswahl an Frischem (Salat, Obst) enttäuschend. Keine E-Mail-Versandmöglichkeit/Online-Zugang für Touristen. Einmal pro Woche Motorbootterror wegen 10 Minuten Bananendingsbumsreiten. Zweimal täglich Wasserflugzeuglärm (landet mitten in der Lagune im Südwesten). Gesamteindruck: Die negativen Reiseberichte aus 2001 haben ihre Gültigkeit verloren. Angaga wurde renoviert und erfüllt alle Kriterien, um einen ruhigen, schnorchelintensiven Urlaub mit viel Maledivenflair zu verbringen. Die Kompromisse, die man eingehen muss, erscheinen in Anbetracht des günstigen Reisepreises noch viel kleiner als sie ohnehin schon sind. Als Warnung muss ausgesprochen werden, dass das Management die Insel mutwillig überbucht. An der Rezeption stehen Schilder "Entdecken Sie eine weitere Insel in Ihrem Urlaub". Dahinter steckt der Versuch, die eigenen Gäste zum Wechsel zu bewegen, um ankommenden Platz zu machen, was uns auch genauso vom Manager erklärt wurde. Uns bot man zunächst Mirihi, Sun Island oder Thulagiri an. Geworden ist es dann aber Vilamendhoo und dazu existiert ein weiterer Reisebericht. Ausschlaggebend für den Wechsel war nicht etwa Unzufriedenheit mit Angaga, sondern ausschließlich die Neugier und die Hoffnung auf eine kooperativere Tauchbasis. Bilder und weitere Infos ab ca. 15.03.2002 bei http://www.joernbernard.de/pages/Malediven.html
05.10.-19.10.2001 Angaga Trotz der vielen schlechten Reiseberichte entschlossen wir uns für Angaga! Es hat sich gelohnt!!! Die Insel ist sehr klein mit vielen Palmen, Mangroven etc. , eben richtig romantisch. Der Sandstrand war superschön, teils breiter, teils weniger, ideal zum Schnorcheln und schwimmen. Das Hausriff ist sehr schön! Wir haben Schildkröten, Riffhaie, Rochen und v.m. gesehen! Die Bungis sind neu renoviert und neu möbiliert, wunderbar! Die Toilette ist neu und die Handtücher und Badetücher ebenfalls! Auch die Möbel im Restaurant sind neu. Der grosse Sitzplatz vor dem Bungi mit der Schaukel ist einfach traumhaft. Das Personal allsamt war superfreundlich. Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt. Es gibt also für jeden etwas und es war auch warm. Abends war halt nicht viel los. Also keine Animation. Das störte uns aber überhaupt nicht. Man kann sich beim Tischtennis oder Dart vergnügen. Die Leute auf der Insel geben sich also echt viel Mühe(unser Zimmerboy, der jeden Tag zwei mal sauber machte hat am Abend immer speziell gebettet mit Blumen und so...sooo schöööön!) Die Insel steht übrigens unter demselben Management wie Thulagiri! Und Thulagiri ist wirklich auch traumhaft(wir waren letztes Jahr dort). Nur fanden wir, Angaga ist noch eine Spur romatischer! Also, wenn jemand eine Insel sucht, die sehr romantisch und ursprünglich ist, klein, ruhig, nette Leute,ohne viel Schnick-Schnack, super Beach zum Schwimmen und Schnorcheln, mit sehr grossen, schönen Bungis dann können wir Angaga auf jeden Fall sehr empfehlen!!! Also viel Spass! Rosi und Roli
Angaga 10/2001 Wir sind Ende Oktober von einer 2 wöchigen Reise nach Angaga zurückgekommen. Unsere Reise buchten wir beim Münchner Reiseveranstalter " Sub Aqua Reisen ". Hier nun ein kurzer Bericht über unsere Eindrücke. Es war unsere 3. Malediven Urlaub nach 2000. Damals waren wir auf Bandos und Ellaidhoo, wo wir natürlich auch sehr begeistert waren, aber diesmal sollte es einfach ein wenig ruhiger zugehen. Nachdem wir in den letzten Monaten immer wieder im Internet waren, fiel uns die kleine Insel Angaga ins Auge. Leider waren wir von den sehr negativen Berichten über Angaga abgeschreckt und haben uns lange Zeit überlegt, ob wir nach Angaga fliegen sollten. Nach langem hin und her, entschloss ich mich bei Sub Aqua anzurufen um mich ausführlich über die Inselzustände zu informieren. Nach einem ausführlichen und kompetenten Beratungsgespräch war ich mir meiner Entscheidung sicher, das diese Insel das Richtige für uns ist. Angaga ist eine wirkliche beeindruckende, kleine uns sehr ursprüngliche Insel. Man kann sie direkt mit der " ROBINSON INSEL " vergleichen. Traumhafter weißer Strand und super schöne Lagune zum Baden und Schnorcheln. Die Zimmer waren alle in einem super Zustand, wobei wir im nach hinein erfuhren, dass die Insel komplett neu renoviert wurde. SUPER KLASSE!!!!!!!! Das Essen war sehr gut , wobei uns das Angebot an frischem Obst ein bisschen wenig erschien. Das Servicepersonal der Insel ist ausgezeichnet. Die Tauchbasis, welche von Sub Aqua geführt wird, kann ich nur empfehlen. Die Mitarbeiter( (Jochen, Danni, Bastian) sind alle sehr freundlich, hilfsbereit und aufmerksam. Fazit: Es war ein super Urlaub auf einer wirklich schönen Robinson-Insel. Der Abschied fiel uns sehr schwer, aber wir werden auf jeden Fall wieder kommen. Berlin, 19.10.01
Reisewarnung Angaga (Sakara-Fushi) von Marion und Andreas -kleine Insel Unsere vorherigen Urlaube verbrachten wir auf Nacatcha Fushi, Coco-Palm und 2x Vakarufalhi. Gemeinsam mit uns reisten unsere Freunde Anne und Steffen, die bereits auf Laguna Beach und Holiday Island waren. Ganze 4 Tage haben wir es auf Angaga, einem angeblichen 4-Sterne Resort ausgehalten. Durch unsere Maledivenerfahrungen waren wir anderes gewöhnt. Angaga verdient höchstens 2 Sterne!!! Angaga wurde nicht im Sommer 2000 renoviert, sondern wird zur Zeit renoviert, d.h. Baustelle.Die Hälfte der Bungalows wird umgebaut, die andere Hälfte ist in einem stark renovierungsbedürftigem Zustand. In unserem Bungalow bröckelte der Putz von den Wänden, die Toilette war total versaut, die Wasserspülung funktionierte nur ab und zu, die Außentür vom Bad war durchgefault und die Wände verschimmelt. Alles in allem war in einem solchen Zustand, daß wir die Koffer besser nicht ausgepackt haben. Das Essen war jedoch der größte Witz, ohne jegliche Abwechslung (nur Fischcurry und gebratene Spagetti) und meistens kalt. Leere Schüsseln wurden nicht aufgefüllt, Pech für diejenigen, die nicht pünktlich zum Essen erschienen. Zulang durften sich die Gäste auch nicht im Restaurant aufhalten, denn gegen 20.15 Uhr wurde das Licht ausgeschaltet. Anscheinend sollten wir nun ins Bett gehen, wollten wir aber nicht, also sind wir zum open-air Coffeeshop, da die Bar keine Terrasse besitzt. Doch auch dieser wurde um 22.30 Uhr geschlossen. Weiterhin wurden auch weitere versprochenen Leistungen nicht erbracht: Wir waren zum Glück zu viert und haben auch auf Angaga unseren Humor nicht verloren. Der Gedanke jedoch 14 Tage auf dieser Insel zu einem Preis von 3.000,- DM zu verbringen war sehr ärgerlich. Wir informierten daraufhin unser Reisebüro in Deutschland. Nach längeren Verhandlungen unseres Reisebüros mit Meiers Weltreisen und der Reiseleitung auf den Malediven konnten wir ohne zusätzliche Kosten umziehen. Lediglich die Dhonifahrt mußten wir zahlen. Marion und Andreas
(Achtung, nicht immer liegt in der Kürze die Würze!!) Von Birgit und Dirk Bisher haben wir BTI nur dazu benutzt, um uns Informationen über verschiedene Insel einzuholen. Unsere Erlebnisse auf Angaga (es war unser 5. Malediven-Urlaub) waren allerdings diese Jahr (10.05.-24-05.2001) so inspirierend, dass wir über diesen Urlaub einmal etwas veröffentlichen müssen. Als wir am 10.05. gegen Mittag aus dem kleinen Flieger kletterten und auf der „Flughafen“-Plattform standen, war unser erster Gedanke „Boah, ist die aber wieder schön!!“ Doch man soll sich ja nicht immer vom ersten Eindruck einnehmen lassen. Mit uns kam noch ein Pärchen und ein Mann an. In der Lobby wurde uns vom Manager (O-Ton des Mannes) in wenigen Sätzen das Wichtigste zu unserem Aufenthalt gesagt. Ein Tauchlehrer und der einzelne Mann von vorhin saßen am Nebentisch. Als wir uns nur als „Schnorchler“ entpuppten verschwand der Tauchlehrer und ward nur noch bei den Mahlzeiten vor einem riesigen Nudelteller gesehen. Von anderen Inseln kennen wir eine abendliche Information der Tauchschule verbunden mit der Einladung „Wenn noch was ist, kommt ruhig vorbei!“ Am nächsten Tag gingen wir auf der Inselrunde auch mal vorbei, aber die Tauchlehrer waren entweder stumm oder wir Schnorchler sind unsichtbar. Ansonsten können wir zur Tauchschule nichts weiter sagen. So erkundeten wir dann auf eigene Faust die verschiedenen Einstiege am Hausriff. Das Hausriff ist übrigens recht schön. Korallen wachsen überall nach und über Fischarmut kann die Insel sich wirklich nicht beklagen. Beinahe täglich trafen wir auf Haie, Schildkröten und kleine Rochen. Nun aber wieder zurück zur Ankunft. Bei unserem Weg zum Bungalow (119) vielen uns schon die Unmengen von Säcken auf, die an jeder Ecke aufgetürmt lagen. Wir dachten, Angaga hat sich wohl für eine „Sturmflut“ gerüstet. Von anderen Reiseberichten wussten wir, dass die Insel zur Zeit renoviert wird, obwohl das lt. Katalog doch schon im Sommer 2000 abgeschlossen sein sollte. Na ja, gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Unser Bungalow war jedoch nur mit einem neuen Bettgestell aus Rattan ausgerüstet. Die Matratzen waren total durchgelegen, jede Feder konnte man einzeln spüren. Selbst meine sparsame Oma würde diese Dinger wegwerfen. Leute mit Rückenleiden schlafen am Besten auf dem Strand. Die Bettlaken waren so dünn, dass man das aparte Muster der Matratzen noch dadurch erkennen konnte. Die Handtücher bestanden teilweise nur aus Löcher und rochen ausnahmslos total muffig. Wer empfindlich ist, sollte seine eigenen Handtücher von zu Hause mitbringen, Tücher für den Strand auf jeden Fall. Die Liegestühle am Strand tragen ihren Namen übrigens zu unrecht. Luftmatratze oder Bambusmatten sind also empfehlenswert. Unser Bungalow war, wie bereits erwähnt, ja nicht renoviert. Die Klimaanlage war so laut, dass wir nur mit Oropax schlafen konnten. Die Wände im Badezimmer warn grün vor Schimmel (z.T. auch klimabedingt, weil das Bad halboffen ist), aber ein rostiges, schimmeliges WC ist nur was für die Harten unter uns. Selbst Sagrotan hätte da seinen Dienst versagt. Die Ecke mit dem eingebauten Kühlschrank schweigt man am besten tot. Ameisen, die sich dort in Massen tummeln kennt der eingefleischte Maledivenurlauber eigentlich zur Genüge. Die folgenden Überschriften sind Zitate aus dem Reisekatalog, die wir noch ein bisschen kommentiert haben. „Eine schöne typische Malediveninsel“ „Die Insel wurde im Sommer 2000 umfassend renoviert“ „Abends Unterhaltungsprogramm mit Disco, Barbecue und Beachparty“ „Die gute und abwechslungsreiche Küche auf der Insel wird von den Gästen geschätzt“ „Tennisplatz mit Flutlicht“ In unmittelbarer Nähe zu den Bungalows wurden Kunststoffe (Wasserflaschen) in großen Mengen verbrannt, die auf jeden Fall gesundheitsschädliche Dämpfe erzeugen. In Deutschland würde ein solches Verhalten eine mehr als saftige Strafe nach sich ziehen. Die nachmittäglichen / abendlichen Verbrennungsaktionen gingen sogar noch einen Schritt weiter. Diese Feuer brannten ohne Aufsicht bis zum kommenden Morgen durch. Der Ascheregen gelangte bis in unser Badezimmer (teilweise sogar bis auf den Strand). Man sollte meine, es gäbe auf Angaga einen Vulkan mit häufigem Ascheregen. Dabei sind die Bungalows mit staubtrockenen Palmwedeln abgedeckt. Man bedenke also einmal die Brandgefahr. Für solche Aktionen fehlte uns jedes Verständnis. Unseren Wunsch nach einem anderen Bungalow wollte man zwar erfüllen, bot uns jedoch ebenso schlechte Bungalows an. Der einzige, halbwegs akzeptable Bungalow, den wir genommen hätten und der auch unbelegt war, wurde uns verweigert, da er „doch für einen anderen Gast reserviert wäre und wir uns ja dann doch nur wieder mehr über den Baulärm beschweren würden“ (Wir fragten uns doch zu Recht, was das Eine mit dem Anderen zu tun hatte, da der Lärm ja überall war und der andere Gast taucht auch nicht auf. Tage später erhielten Neuankömmlinge den Bungalow, nach dem sie sich über ihren ersten beschwert hatten). Achtung! Auf Angaga wohnt übrigens auch der Wucher. Das die Malediven teurer sind war ja bekannt, aber man muss es doch nicht gleich übertreiben! Alle Preise sind in MRF angegeben. Den Wechselkurs an der Rezeption beachten. Bei der Umrechnung wird übrigens alles grundsätzlich aufgerundet. Den Inselshop meidet man am besten auf jeden Fall. Kommt ein Inselhüpfen zustande lieber Souvenirs auf der Einheimischen Insel, spätestens aber am Flughafen kaufen. Die Mitnahme eines Wasserkochers und Ice-Tea oder Quensch lohnen sich auch, da die Flasche Wasser (1,5l) mit 4US$ noch das billigste Getränk war. Alkoholexzesse sind nur für gut gefüllte Brieftaschen geeignet. Für die wöchentliche Insektensprühaktion, die auf der Insel immer abends am 17.00 Uhr stattfindet, nimmt man sich am besten leichten Atemschutz mit. Da die Insel in einer dicken, blauen und bestimmt auch ungesunden Rauchwolke verschwindet, ist noch nicht einmal die Flucht auf den Strand ratsam. Danach waren jedoch eher noch mehr Moskitos da, die wohl durch das Sprühen aufgescheucht worden waren. Und die Grösse ihrer Stiche....Lehrbuchreif! Diverse Mitbewohner im Bungalow wie Ameisen, Gekkos und Käfer waren uns ja bekannt. Aber irritiert waren wir über unsere erste Begegnung mit ganz besonders gut genährten Ratten auf den Malediven. War ja auch kein Wunder bei dieser „typisch, und gut gepflegten“ Insel. Beschwert haben wir uns übrigens auch, vor den Burn-Out´s hinter unserem Bungalow. Aufgrund diverser Beschwerden waren während unseres Aufenthaltes verschiedene Reisleiter auf Angaga, die doch sehr irritiert über die Verhältnisse waren. Eine Reiseleiterin ihre Gäste Betty und Bärbel sogar sofort mitnehmen! Wir waren also nicht alleine mit unserem Eindruck. Noch sieben weitere Personen waren der gleichen Meinung (vier von ihnen hatten wir schon letztes Jahr auf Eriyadoo getroffen). Leider konnte man meinen, dass unsere Beschwerden eher negative Auswirkungen für uns hatten, denn der Service wurde noch schlechter, der Zimmerboy machte nicht mehr richtig sauber (was auch vorher schon nicht ganz toll war), der Baulärm setzte wieder ein und dann ging die Müllverbrennung keine fünf Meter hinter unserem Bungalow erst richtig los. Einigkeit macht zwar bekanntlich stark, ab in unserem Fall nicht unbedingt glücklicher. Wir (Betty, Bärbel, Jörg, Simone, Thommy und Frau sowie wir beide) haben uns dann bei jeder sich bietenden Gelegenheit den „Mund zerrissen“, denn mit Ironie und Humor erträgt sich dann doch alles besser. Zumindest gab es eine Sache über die wir gar nicht meckern konnten: das Wetter! Granaten blauer Himmel und eine schönen Strand direkt vor unserem Bungalow. Das entschädigt doch für einiges. Trotzdem würden wir im Moment jedem abraten nach Angaga zu reisen. Vielleicht haben sich in ein bis zwei Jahren die Verhältnisse deutlich gebessert. Die geschilderten Dinge sind sehr ja doch subjektiv. Jeder muss wissen, worauf er sich einlässt. Unser Bericht ist zwar recht lang und auch eher negativ, aber wir sind der Meinung, dass wir dies zur Sprache bringen mussten. Angaga ist im Moment keine Reise wert und erst recht nicht den Preis, den man dafür zahlen muss egal bei welchem Reiseveranstalter. Wer trotzdem fährt, dem wünschen wir viel Spass und gute Erholung! Birgit und Dirk e-mail: Dirkcastle@aol.com "Angaga: Einmal und nie wieder !! "
Fazit
Gegen Mittag landeten wir auf unserer "alten" Insel Angaga (waren 97,98,99) da. Wir sahen, das sich einiges verändert hatte. Ein neues Haus stand unmittelbar neben dem Steg. Später erfuhren wir auch wem es gehört. Einem neuen Besitzer aus Österreich der Angaga wohl für 12 Jahre gepachtet hat. Das Haus sah richtig gut aus während der Steg, auf dem wir uns in Richtung Rezeption befanden , doch ziemlich runtergekommen ist. Es wurden einige Bretter durch neue ersetzt, aber eigentlich hätte es gänzlich einer Erneuerung benötigt! Wir bekamen wieder ein Zimmer auf der Riffseite (stetiger Wind). Die alten Möbel wurden durch neue ersetzt, wobei wir auch tatkräftig mit anpackten, das Bett besteht aus Rattan. Wir erfuhren durch alte Bekannte aus Hannover, dass alle Bungis renoviert werden und auf der Lagunenseite damit angefangen wurde. Es störte mich nicht das unserer noch im alten Zustand war, auch die obligatorische große Spinne, die wir bei jedem unserer Besuche auf Angaga im Bad hatten störte mich keinesfalls. Das Bad war sehr verschimmelt und roch absolut modrig, die Handtücher sind auch dementsprechend alt und rochen nach Schimmel. Was mich dann aber zur rasenden Weisglut trieb war, als ich die Toilettenbrille hochgehoben habe und sie in allen leckeren, eingefressenen Farben vor sich hinschimmerte....... ich war dem kotz... nahe. Die Toilette war undicht und beim spülen schwamm das Bad! Zum Glück wurde die Toilettenbrille anstandslos ausgewechselt. Auf der Insel hatte sich einiges verändert. Gabi, die lange Jahre die Gäste auf Angaga betreute (bzw. in der Sonne herumlag) wurde gekündigt, auch viele langjährige Kellner mussten gehen, also wie in Deutschland, Mitarbeiterabbau! Das Essen hat sich dahingehend geändert, dass es nur noch Buffet gibt, was vielleicht sehr von Vorteil ist, nur müsste es wenigstens warm sein und nicht "KALT". Ob man als erster oder letzter zum Essen kam es war immer kalt. Nachdem wir ein paar mal darauf hingewiesen haben, stellten die Köche Teelichter unter die im "heissen" Wasserbad stehenden Schüsseln......... Die Tauchbasis wird immer noch von Jochen Gommers geleitet. Jochen vermittelt einem das Gefühl, wie die Jahre davor, man geht nicht zum Tauchen, sondern zur "Arbeit". Keine lustige Stimmung auf "seinem" Boot man kommt schwer mit ihm ins Gespräch und ist eigentlich froh nach einem super Tauchgang, denn die Tauchplätze auf Angaga sind wirklich toll, nach ca. 1 Stunde Fahrt wieder auf der Insel zu sein. Leider ist es dieses Jahr besonders aufgefallen da Zissy und Thomas nicht mehr auf Angaga sondern mittlerweile Basisleiter auf Machachafushi sind. Diese beiden waren super, man konnte ihnen Fragen stellen, rumalbern und es war immer eine gute Urlaubsstimmung auf ihrem Boot. Sie machten ihren Job mit Freude..... Auf Angaga sind mit Jochen noch 3 andere Tauchlehrer/innen, von denen die eine (Susanne) auch weg möchte, da es ihr unter diesen Arbeitsverhältnissen keinen Spaß mehr macht.........sie wird wohl auch nicht mehr da sein! Die Tauchboote sind fast schon so alt wie die Insel. Zwei Boote, von denen eines noch für Ausflüge genutzt wurde, so dass auf dem einem Boot 20 Taucher in Richtung Tauchplatz waren und die übrigen konnten dann an der Tauchbasis auf die Ausflügler warten. Dafür konnte Jochen natürlich nichts. Nichts gegen 20 Taucher auf einem Boot, aber dann sollte doch ausreichend Platz vorhanden sein! Aber die tolle Unterwasserwelt auf Angaga und Umgebung entschädigt für so manches, wie z. B. Mantapoint, Angaga Thila und auch das Hausriff sind super. Am Hausriff wachsen an einigen Stellen schon wieder die Korallen nach und es gibt von Haien, Schildkröten, Fledermausfische bis zu verschiedenartigen Muränen einfach alles was das Taucherherz begehrt. Am Madivaru Faru hatten wir jedes Mal Mantas und Napoleons, auch tummelten sich dort riesige Gelbschnapper-Schwärme. Ja, einen Walhai hatten wir nicht, das wäre dann auch zu perfekt gewesen. Die Insel selbst ist oval, man kann sie gemütlich in 10 Minuten umrunden, sie besteht aus sehr vielen Palmen, und es wurde keine Palme beim erstellen der Bungalows abgeholzt. Im Bungi 106 steht eine Palme mitten im Duschbereich an der die Dusche auch befestigt ist. Auch auf dieser Insel ist das Restaurant nicht gefliest, genauso wenig wie die Rezeption und der Bar. Auch hier werden nur für den Steg die Badelatschen benötigt. Zum Schluss möchte ich nur noch anmerken das Angaga eine Trauminsel ist, man müsste nur, und das ist meine persönliche Meinung, die Tauchcrew erneuern. Die Bungalows werden wohl alle renoviert, und das das Essen auch mal heiß ist, dafür kann man ja durch ein wenig meckern schon sorgen. Wir werden in einigen Jahren vielleicht mal wieder eine Anschlusswoche dort verbringen und dann schauen wir mal........... ob auch das Preisleistungsverhältnis noch stimmt. Ich hoffe ich habe nicht allzu langweilig geschrieben, dies war mein erster Bericht. Ich wünsche allen , die demnächst auf die Malediven reisen einen wunderschönen Urlaub. Grüße aus Berlin Claudia
Reisebericht Angaga, Andrea und Gerald , vom 9.1.2001-17.1.2001-03-05 Am 9.1 01 stiegen wir um 19 Uhr in die Lauda-Air, Wien-Dubai-Male. Als wir nach einem relativ angenehmen Flug gegen ca 9 Uhr Ortszeit die Augen aufmachten, lag sie bereits unter uns:die faszinierende Inselwelt der Malediven. Als wir ca. eine weitere halbe Stunde später aus dem Flugzeug kletterten, wurde uns sofot warm ums Herz, im wahsten Sinne des Wortes: Endlich waren wir da, wovon wir solange geträumt hatten! Dann kam die erste freudige Überraschung für uns: Wir bekamen tatsächlich den von uns via Fax vorbestellten Bungalow Nr 125! Wie sich bald herausstellen sollte, war er tatsächlich (für uns!) der von der Lage her schönste Bungalow, weil er erstens freie Sicht aufs Meer hatte, (ein kleiner Privatzugang) zweitens am schönsten Teil des Standes lag und drittens am weitesten weg von Rezeption und Restaurant, d.h. dass fast niemand vorbei kam den ganzen Tag! Was ist der schönste Teil des Strandes? Angaga hat zwei Strandseiten. Die eine , im Osten ( Bungi. Nr. 101- ca 120) liegt auf der windigeren Seite und ist am Nachmittag schneller im Schatten. An windigen Tagen kann es dort bald kühl werden. Außerdem kommen die Korallenstöcke bis zu 2m an den Strand heran, was sowohl das Schwimmen etwas erschwert, als auch für die Optik nicht so toll ist. Dafür ist der Strand hier sehr breit. Die andere Seite (Westen , Bungi. Nr. 130-150) liegt an der Lagunenseite, schön zum Schwimmen, aber schlecht zum Schnorcheln. Außerdem auf der windabgelegenen Seite, was in der Mittagszeit sehr heiß werden kann. Anlegestelle für Dhonis und Wasserflugzeug. Die Bungalows 120- ca 130 jedoch liegen dort, wo die Lagune langsam beginnt,(Nordwest-Seite), daher optimal zum Schnorcheln und Schwimmen. Je nach Wind stärke kann man sich seinen Liegestuhl eher in den geschützteren Bereich oder windigeren Bereich stellen. Die Bungalows sind nett und gemütlich, es gibt sogar Kerzen für die Romantiker... Ein großer Vorteil ist, dass man das Badezimmer separat betreten kann, sodass der Sand nicht durchs ganze Zimmer geschleppt wird. Die Maledivenschaukel vor jedem Bungalow und die Liegen auf der Terasse und am Strand geben genug Gelegenheit zum Faulenzen. ESSEN Über das Essen auf Angaga wurde schon so viel berichtet. Ich kann nur sagen, dass wir es immer gut und schmackhaft empfunden haben, und nachdem ja alle Mahlzeiten Buffet waren, findet man auch immer etwas. High-class ist es nicht, aber das haben wir auch nicht erwartet und war für uns auch nicht unbedingt so wichtig. Dafür haben wir halt nicht zugenommen, hat auch seine Vorteile..... Aber wir waren nur eine Woche, ich weiß nicht wie ich nach 2 Wochen denken würde... SCHNORCHELN Wir waren jeden Tag mindestens 2 Mal schnorcheln und jedes Mal fasziniert. Allerdings ist unser 1. Maledivenurlaub (Laguna Beach, Embudu) schon 14 Jahre her und ich kann mich nicht mehr so gut an die Unterwasserwelt erinnern, um Vergleiche ziehen zu können. Die Korallen sind aber wieder im Kommen, und es ist süß, überall die rosa, hellblauen und violetten Spitzen zu sehen! TAUCHEN Waren wir nicht! NEGATIVES Als störend empfanden wir die Tatsache, dass am Abend relativ nahe an unserem Bungalow das " Mistverbrennungsfeuer" entfacht wurde, was einen beißenden Gestank über die Westseite der Insel trieb und die Sonnenuntergangsromantik empfindlich störte. Ein weiterer Kritikpunkt sind die hohen Getränkepreise, die man aber überall auf den Malediven hat. Wir haben uns ( da wir ja nicht viel Gepäck für eine Woche brauchten)sechs 1 ½ Liter Wasserflaschen mitgenommen, was uns ca 20$ sparte. Der zu unserer Zeit in Planung befindliche Tennisplatz gab uch uns zu denken, da wir Angaga wegen seiner Ursprünglichkeit ausgesucht hatten, und in dieses Bild ein Tennisplatz nicht passt! FAZIT Wir waren in unserem Bungalow auf Angaga superglücklich und würden daher auch jederzeit wieder dahin zurückkehren (Ohne Tennisplatz!) Auf einer der anderen Standseiten hätte es uns, glaube ich , nicht so gut gefallen, aber dieser Eindruck ist sicher subjektiv!! Wir sind aber ohnehin viel zu neugierig, um wieder auf die gleiche Insel zu fahren, also vielleicht kann uns jemand eine Insel empfehlen, die von der Ursprünglichkeit (KEIN Pool, Sauna, Tennis usw.) und Romantik mit Angaga vergleichbar wäre ? (Wir liebäugeln für nächstes Jahr ein bisschen mit Fihalhohi......) Auf Anregungen freuen sich Andrea und Gerald aus Wien
Reisebericht Angaga 20.10.00 - 4.11.00 Angaga - wir kommen wieder!
Insel Angaga – März 2000 Wir (2 Ehepaare) weilten im März 2000 für 2 Wochen auf der Insel Angaga. Nach 14stündiger Anreise kamen wir etwas erschöpft aber glücklich in den Mittagsstunden auf der Insel an. Sie schaute recht freundlich und vielversprechend aus. Leider erlebten wir gleich beim Empfang durch die Angestellte der Insel namens Gabi die erste böse Überraschung. Insel überbucht wir mußten einen Tag bzw. eine Nacht in einem Ersatzbungalow verbringen. Dieser war ein sogenannter Reihenbungalow, wo wir bemerkten das hier normalerweise das Personal untergebracht ist. Dementsprechend klein war dieses Zimmer, die Dusche halb verrostet, gleich daneben ohne Abstand das WC, ein Mini-Miniwaschbecken, kein Spiegel etc.etc. Bei späterer Befragung teilte Gabi mit, dass diese Überbuchung nur in dieser Woche bestand. Bei Gesprächen mit anderen Urlaubern, die schon mehrmals auf dieser Insel weilten, wurde uns mitgeteilt, dass das normal ist. Nach einem qualvollen Nachmittag = keine Auspackmöglichkeit bzw. Sitzmöglichkeit im und vor dem Bungalow und einer Nacht neben Generatoren, Dieselgestank etc. konnten wir nächsten Morgen, nach dem Frühstück in unser drei Monate davor bezahltes Quartier umsiedeln. Feststellung: 1 Urlaubstag wurde gestohlen, auch wenn US-Dollar 50,-- bei der Endabrechnung pro Bungalow abgezogen wurden. Beschreibung der Insel: rundherum ein wunderschöner Sandstrand. Die Bungalows nur durch einen schönen Grüngürtel (Palmen und Sträucher) vom Strand getrennt. Dadurch auf der Terrasse angenehmer Schatten. Tiere: einige Reiher, paar Raben, eine Palmratte wurde gesichtet. Meer in Ordnung, außer das wir vereinzelte Dosen, Teppiche, Säcke sahen. Hausriff sehr nahe, Korallen - wie bekannt - gebleicht, vereinzelt wachsen schon neue bunte nach. Viele Fische, Rochen, Schildkröte vorhanden. Bungalows: in Ordnung, etwas abgewohnt, angenehme Größe, 2 x täglich gereinigt, klimatisiert, 1 Kühlschrank (keine Minibar). Hatten auch kein Ungeziefer außer Ameisen, einen Gecko und im Bad eine Krabbe, aber diese empfand ich nicht als Ungeziefer. Essen: höchstens 2-Stern, jeden Tag Fisch ist in Ordnung, aber fast nur Thunfisch, den man gebraten und gegrillt nicht Essen kann. Sonst auch immer dasselbe (Huhn, Fisch, vereinzelt hartes Rindfleisch), nur wurden den Speisen verschiedene Namen gegeben. Die Pastas (al dente) und die Nachspeisen waren in Ordnung. Frühstück sehr dürftig, manchmal kein Schinken oder Käse, etwas Süßes, Toastbrot, Butter, Marmelade, Cornflakes, nicht viele Früchte, Milch, künstlicher Saft. Die frischgemachten Omlettes oder Spiegeleier sind OK. Happy Our: 18 – 19 Uhr minus 20 % auf alle Getränke. Kein hoher Besuch, ausser von uns täglich, von den restlichen Urlaubern, diese kauften meist nur jede Menge Wasserflaschen. Preise (ohne minus 20%) in maledivischer Währung angegeben, in Dollar verrechnet (1 U$ = 11 MFR): 1 Glas Bier (ca. ¼ l) oder 1 Flasche Bier (0,3 l) = MFR 35 1 Flasche Soda (0,3 l) = MFR 28 1 Glas Orangensaft (ca. ¼ l) = MFR 40 Cocktails zwischen MFR 88 – 100 billigste Flasche Wein = MFR 220 Endabrechnung: Plötzlich wurde auf die Getränke noch 10 % einer sogenannten Service Charge aufgeschlagen. Nach Befragung teilte man mit, dass dies auf den Malediven üblich sei, nach Information und Selbsterfahrung (waren schon 2 x auf Veligandu) war dies eine Lüge. Gabi sagte, dass steht ohnehin auf dem Notice Board und sie hat es bei der Erstinformation gesagt, dass diese 10 % für das restliche Personal, dass kein Trinkgeld bekommt vorgesehen ist. Wir habens überhört und auch nicht gelesen. Zu Gabi: Nachdem wir ihr diese mehreren Unannehmlichkeiten mitteilten und ihr auch sagten, dass im Internet nicht nur gutes von der Insel steht (glaubte sie nicht, ich gab ihr aber einen Ausdruck davon) und wir auch Erfahrung mit 2 x Veligandu (94 + 97) hatten, vor allem das es dort die 10 % Service Charge nicht gibt, teilte sie uns nur schnippisch mit, dass sie so viele Stammgäste haben und wir ja nicht mehr kommen müßten. Resümee: Auf keinen Fall eine 4-Stern-Insel.
kostenlos: Schnorcheln, Dart, Tischtennis, Volleyball, Badminton, Bücherei. gegen Gebühr: Wasserski, Bananareiten, Surfen, Ausflüge. Angaga Türkiesblaues glasklares Wasser, umgibt die kleinen Inseln im Indischen Ozean. Der Schneeweiße Korallensand, der wahrscheinlich nirgendwo weißer ist als dort und das Grün der Palmen, ergeben einen wunderbaren Kontrast. Wer schon einmal dort war, und die Gelegenheit hatte von einem Wasserflugzeug oder Helikopter, die Inseln in geringer Höhe, aus der Luft zu sehen, der wird sicher meiner Meinung sein. Aber auch auf den Inseln nimmt die Faszination kein Ende. Man kann ohne Probleme bis auf 10 m tiefe alles erkennen was da unten an Fischen oder Korallen ist. So wie auch auf unserer Insel Angaga: Diese kleine ovale Insel die ich beim morgendlichen Joggen locker in 5 min einmal umrundet habe, liegt Mitten im südlichen Ari Atoll. Die Insel erreicht man von Der Flughafeninsel Hulule mit dem Wasserflugzeug in 30 min. Schon wenn man auf der Plattform, die sich in der Lagune befindet, aus dem Flugzeug steigt, ist man der Schönheit dieser Insel erlegen. Die Ausstattung ist gut und zweckmäßig, ( Kühlschrank, Klimaanlage) )entspricht aber nicht der 4 Sterne Kategorie.(Ehr 3 Sterne) Dafür ist aber der Service Super! Das Personal auf Angaga ist sehr freundlich und es herrscht ein sehr Gutes Familiäres Klima.! Die Insel wurde möglichst Natürlich Belassen. Es wurde nicht wie auf einigen anderen Inseln die Hälfte zubetoniert. Das es auch so geht sieht man hier. Die Wege und selbst der Strand werden jeden Tag gefegt.> Die Tauchbasis, bei der ich auch meinen OWD-Kurs Belegt und 13 Tgs absolviert habe, macht ihre Sache Korrekt und ist gut Durchorganisiert. Das Equipment das man dort komplett ausleihen kann ist gut Gewartet. Die Basis macht jeden Tag zwei Ausflüge zu Bekannten und weniger Bekannten Tauchplätzen. Darunter auch zum bekannten Mantapoint1. Mantas, die einen fast schon Berühren. Wenn man solche Erlebnisse schon zu seinen ersten 10 Tgs zählen kann muß man, so glaube ich, von diesem Sport fasziniert sein. Wir werden jedenfalls im Januar 98 wieder auf Angaga sein. Angaga - Ari Atoll, Dez.1998 von Thomas WunderlichIch (m, 31) gehöre zur seltenen Spezies der nichttauchenden Maledivenurlauber. Angaga war unsere erste Insel. Die Qual der Wahl fiel nach einigen Reiseberichten im Internet leichter und daher möchte auch ich meine Erfahrungen an andere weitergeben. Hotelanlage: ca.50 Bungalows, teilweise zweistockig (Honeymoon Suite) mit Klima, Kühlschrank, Warmwasserdusche halb im Freien. Recht wenig Abstand untereinander, aber schön zurückversetzt, so daß vom Strand nicht sichtbar. Zentraler Generator störend laut! Natur: Sehr naturbelassen, täglich gefegte Sandwege, viel Schatten. Aber auch Palmhörnchen (=Ratten), Kakerlaken (wir hatten mit nur 4 in 2 Wochen einen guten Schnitt; Gepäck vor Rückreise checken!), Ameisen. 1 witziger Reiher. Strand auf Ostseite schön breit, verlagert sich angeblich alle 6 Monate. Wir erlebten gerade den Wetterumschwung und hatten häufig Regenschauer, die ich aber als nicht störend, eher als Abwechslung empfand. Unter Wasser: Nicht mein Fachgebiet, bin selbst nur geschnorschelt. Korallenbleiche Anfang 1998 hat wenig Farben hinterlassen. Vereinzelt sah ich aber wieder frische gelbe Korallen. Die Fischwelt (+ 1 Schildkröte) hat mich verzaubert durch Anzahl und Vielfalt. Auf Ostseite ist Hausriff nur wenige Meter vom Ufer entefernt, beste Seite m.E. N - SO. Weitere Angebote: Tauchbasis (nette Leute, ich kann aber keine tiefergehende fachliche Auskunft geben), Tischtennis, Badminton, Shop (Wucher!). Windsurfing ist schon eher meine Spezialität, daher etwas genauer: Genau 2 Thermoplastbretter, 3.65m bzw. 3.10m, 3 Segel und 1 Trapez. Niemand auf der Insel ist fachkundig. Alter des Materials ca 10 Jahre. Das kleine Brett ist eigentlich ein Kinderbrett (HiFly Dino 310) ist aber starkwindfähig. 3 ausgelatschte Fußschlaufen, Klappschwert. Zweimal hatte ich Gelegenheit das Ding ins Gleiten zu bringen. Von den Segeln sind zwei absolute Einsteigersegel (Dreiecksform), das dritte (Gaastra, ca. 5,5 qm) hat immerhin zwei durchgängige Latten im Top (und einen Flicken). Surfwinde gibt's lt. Tauchlehrer immer wenn der Monsun umschwenkt. Menschen: Hotelpersonal ist angenehm, Manager allerdings wenig hilfsbereit. Essen ist logischerweise fischreich, schmeckt meistens jedoch gut und ist einigermaßen abwechslungsreich. Die Versuche des Kochs, europäisch zu kochen, gelingen selten, was mich weniger störte. Der Shop gehört nicht zum Hotel und hat eine eigenwillige Einstellung (monopolbedingt). Verkauft Briefmarken z.B. nicht ohne Postkarten, und die haben gesalzene Preise. Negativ: Die Insel braucht eine Modernisierung. Man hatte den Eindruck, bei jeder Gelegenheit wird man abgezockt, die Insel wird nur noch gemolken. Preise erscheinen mir etwas hoch. Keine Ruhe wegen Generatorlärm. Positiv: Schöne Natur. Angenehmes Personal. Wir waren im November 1997 auf Angaga. Wer noch Fragen zu Angaga hat oder etwas zu Reethi Beach loswerden möchte kann sich gerne per E-mail an uns wenden. Thomas Ohlsen Meine Frau und ich waren zweimal auf Angaga. 1997 bezauberte uns die herrliche Unterwasserwelt, die herrlichen Korallen. 1999 kamen uns nach dem ersten Blick unter Wasser die Tränen: alle Korallen kaputt, nur mehr die | ||||