Reiseberichte Bandos

Für Malediveneinsteiger und Familienurlaub

Wir waren mit unseren 2 Kindern (6+9) in den Osterferien 2013 auf Bandos.

Flug mit Condor ab FRA. Hinflug wie immer, Rückflug mit Dauerturbulenzen. Essen wie immer ungenießbar!

Von unseren bisher fünf besuchten Inseln in den letzten zwei Jahren landet Bandos auf dem letzten Platz!

Mein Ranking bis dato:
1) Veligandu
2) Kandholhu
3) Ellaidhoo (bestes Riff)
4) Filitheyo
5) Bandos

Die Insel möchte ich nicht als schlecht bewerten, sie ist jedoch im Vergleich zu den anderen Inseln, die wir bis jetzt kennen lernen durften, eher mit einer Hotelanlage zu vergleichen.

Wäre es mein erster Maledivenurlaub auf Bandos gewesen, dann wären wir sicherlich begeistert gewesen! Auch für Familien ist die Insel durch die kurze Anreise und die sehr familienfreundliche Ausstattung absolut zu empfehlen. Für alle anderen: kleinere Insel für mehr Maledivenfeeling wählen!

Hier mal ein kurzes Resumée in Stichpunkten:

Positiv:
Sehr schneller Transfer vom Flughafen zur Insel, besser geht es wohl nicht.
Deluxe-Bungi war schön & gut ausgestattet, groß genug für 4 Personen, aber wenig Stauraum
Bad ist geschlossen, dadurch dunkel, aber auch keine Insekten!
Sehr gutes Bett, gute Klima.
Täglich 500ml Flasche Wasser pro Person auf dem Zimmer.
Nur bedingt barfuß, da sehr viele Wege gepflastert sind, das ganze Restaurant ist gefliest. Sehr Kinderwagenfreundlich!
Daily Newsletter auf dem Zimmer, gratis W- Lan in der Sandbar.
Im Hauptrestaurant gibt es ausreichen Hochstühle und Kindergeschirr für die Kleinstem, überall in den Toiletten sind Wickeltische.
Vom Hausriff war ich positiv überrascht! Das Hausriff landet bei mir auf Platz 3 von 5.
Schöner Sandstrand in verschiedenen Bereichen der Insel, immer freie Liegen vorhanden.
Sehr guter Service und Essen im Seabreeze Cafe z.B. für Lunch bei gebuchter HP.

Negativ:
Wir waren zwar sehr schnell auf der Insel, sollten aber noch 3 Stunden auf den Bungi warten!
Nach Reklamation bekamen wir dann nach 1 Stunde ein anderes Zimmer, standen schon im eigenen “ Saft” und freuten uns auf die Dusche. Ätsch, leider kein fließendes Wasser im Bad! Keine Dusche, kein WC, nix…….! Zudem nur ein statt zwei Zusatzbetten im Bungi. Also wieder vor in die Lobby und reklamieren. War dann bis zum Abend alles in Ordnung gebracht worden.

Keine Einweisung wo das Zimmer ist, wo das Restaurant usw. Uns wurde ein Inselplan in die Hand gedrückt und daran konnten wir uns dann orientieren bzw. den Bungi suchen gehen.

Keine Erfrischung/ Getränk bei der Ankunft, was wir bei nach uns ankommenden Gästen aber sehr wohl mitbekommen haben, durften schließlich in der Lobby auf das Zimmer warten! Die ganze Welt war hier zu Gast, unglaublich international! Ständiger Wechsel auf der Insel. Urlauber, Zwischenstopps, Flugcrews, private Jachten im Hafen samt Crew am Strand und der Bar usw.

Unglaublich lange Wege für eine Malediveninsel! Ich war der Packesel für die Kinder und zum Pool bzw. zur Tauchbasis / Hausriff war mir der Weg viel zu weit und wehe, es fehlte was vom Bungi! Waren abends nie in der Sundowner Bar, weil uns einfach der Weg zu weit war! Außerdem führte der kürzeste Weg durch den Staff Bereich, Rückseite Küche. Toll!!!!!!!!!!!
Die Deluxe Zimmer für Familien sind nämlich am weitesten vom Pool und der Sundowner Bar mit Tauchbasis und Hausriff entfernt!
Essen: mal so, mal so. Frühstück langweilig, daher so gut wie nie dort. Sind lieber zum Lunch gegangen und haben a la carte bestellt. Deutlich höhere Nebenkosten als woanders! Eine kleine Kugel Eis an der Poolbar 3 USD = 2,40? plus 18% Tax, das hat noch keine andere Insel verlangt! Aber durch die vielen Kinder dort, haben sie damit ihr Geschäft gemacht, denn es war auch nicht bei All Inn drin, was unsere Nachbarn bei der Abrechnung fast zur Ohnmacht getrieben hatte! Auch wir hatten die höchste Nebenkostenabrechnung von allen besuchten Inseln gehabt, obwohl wir deutlich weniger Wein und Cocktails wie auf anderen, kleineren und weiter von Male entfernten Inseln konsumiert hatten.
Schnorchelausflug zum Manta- Point: 60 USD, Glasbodenbootfahrt am Hausriff 25 USD für 30 Minuten, alles plus Tax. Da war das Tauchen von meinem Mann geradezu ein Schnäppchen!

Tauchbasis war sehr gut ausgestattet, 2-Tank Dives am Morgen um 8:30 Uhr, 1-Tank Dive am Nachmittag 14:30 Uhr. Hausriff immer möglich, Night Dive am Hausriff auch täglich angeboten. Nitrox for free. Für 13 Dives mit Full Equipment hat mein Mann knapp 900 USD bezahlt.

Zimmerpemfehlungen:
Deluxe-Bungalow Nr. 292/293 und 291/290
Standart Nr. 223/222 und 179/178
Beach Villas Nr.136–150

Wir waren im Deluxe-Bungi 299 untergebracht, der eine Verbindungstür zu 298 hatte.

Fazit: für uns zu groß und zu unpersönlich, zu viele Menschen, die auch ständig wechselten. Ich wusste, dass es eine größere Insel ist, aber Bandos hat mehr einer Hotelanlage in der Domrep geglichen und ihr Konzept war nicht das, was wir uns erwartet hatten, da wir schon von anderen Insel zu verwöhnt sind. Hier viel zu wenig Maledivenfeeling und zuviel Unruhe in allen Bereichen!

Für Malediveneinsteiger und für Familien mit kleinen Kindern trotzdem sehr zu empfehlen!

mn2112

Bandos: 17.11. bis 26.11.2009

Liebe Malediven Freunde,

Heute, Sonntag, 06. Dezember 2009 – Nikolaus - und ich sitze hier, trinke einen Kaffee, höre Siddharta „wish you were here“, meine Haut wird langsam wieder weiß, der Geruch des Sonnenöls verfliegt langsam und ich schreibe einen weiteren Reisebericht – meinen 9. insgesamt: Ari Beach (2001), Kandooma (2002), White Sands (2003), Velidhu (2003), Holiday Island (2005), White Sands (2006), Anantara (2007), Baros (2008). Diesmal verschlug mich mein „Maledivenfieber“ nach Bandos im Nord Male Atoll. Ein langes, stress- und Schmerzreiches Jahr liegt hinter mir und ich entscheide mich das Jahr mit einem Aufenthalt im Paradies ausklingen zu lassen und beschließe kurzfristig zu fliegen, also nichts wie am Abend des 06. November zum Flughafen München und im Last Minute Schalter anfragen, die haben eh nichts mehr so kurzfristig, schließlich will ich ja ins Paradies und nicht nach Ägypten oder in die Türkei….. Trotzdem versuche ich mein Glück und siehe da, ich habe die freie Auswahl! ! ! Nach einer halben Stunde ist die Entscheidung getroffen – Bandos im Nord Male Atoll – soll’s werden. Also, die Buchung machen, Geld überweisen und am 17.11. um 15:40 soll’s vom Flughafen München mit Qatar Airways über Doha losgehen. 10 Tage, 9 Tage, 8, 7, 6 …….. noch 12 Stunden, 5, 4, 3 und bis ich mich versah stand ich am Check in und saß im Flugzeug. Irgendwas fehlte jedoch, irgendwas habe ich vergessen! Der Flug mit Qatar über Doha war kurzweilig, das Essen und der Service an Bord sehr gut, 2 Stunden Aufenthalt in Doha und gegen 23:50 ging es dann weiter nach Male. Mittwoch, 18.11, 6:50 schwebte ich dann über diese Postkartenähnliche Ansicht, wie ich sie schon so viele male in Wirklichkeit und in meinen Tagträumen gesehen habe und da war er wieder, der „Frosch“ aber irgendetwas fehlte, irgendwas ist dieses mal anders als sonst ! Als ich aus dem Fenster sah und dieses wundervolle türkisfarbene Wasser sah, die kleinen weißen Inseln, die im Begriff waren aus dem Wasser empor zu steigen um weitere Träume zu schaffen, sah ich mit Tränen in den Augen auf den Sitz neben mir und stellte fest, dass er leer war, jetzt wusste ich auch was fehlte, was dieses mal anders war als sonst. Karin war nicht da, Karin mit der ich schon so viele schöne und unvergessliche Augenblicke im Paradies – in unserem Paradies - verbrachte war nicht da und sie wird auch nicht mehr an meiner Seite sein. Wir haben uns mal versprochen, dass wir einmal im Jahr hier her fliegen werden, aber sie ist nicht da. Also fliege ich für uns beide hier her. In unser Paradies ! Dort wo unsere Liebe begann und wir so viele wundervolle Augenblicke zusammen erleben durften. Ich werde für uns beide die Sonne tanken, das Wasser, den Sand, das Essen, die liebenswerten Menschen………

Am Flughafen Hulule ging es dann zum Anlegesteg des Bootstransfers nach Bandos, 15 Minuten Bootsfahrt und der Geruch des Wassers in meiner Nase, weiß ich, ich bin angekommen, Zuhause! Aber leider alleine ! Am Steg von Bandos empfing mich dann eine freundliche Dame vom Resort und ich checkte ein. Zimmer 288 nahe der Rezeption - ein Deluxe Zimmer.

Im Zimmer angekommen, Koffer auf, Badehose anziehen und ins Wasser, mhhhh endlich Wärme, Sonne, Sand unter meinen Füßen, endlich Zuhause, gern hätte ich Karin in Ihrem Bikini dabei gehabt, mit ihrem lächeln und ihrer Stimme, die ich nun in den Ohren habe…… Da der Strand vor den Deluxe Bungalows nicht so schön und ziemlich verwachsen ist, wandere ich auf die andere Seite der Insel und suche mir dort einen schönen Platz um mich ein wenig in die Sonne zu legen. Es ist ruhig. Es ist wunderbar, wenn da nicht das wäre was mir so wahnsinnig fehlt!! Ganz besonders hier!

Am Abend dann ins Restaurant und genießen, leider gab es die ganzen Tage nur Buffet wenig Fisch, wenig Melone, wenig Ananas, aber das sollte meine Freude nicht trüben – Ich bin im Paradies – Die Kellner waren nicht gerade freundlich und ich musste teilweise 20 Minuten auf die Getränke warten, früh war es auch nicht anders, 15- 20 Minuten bis ich den Kaffee bekam und kein freundliches Wort. Kein „Good Morning“ kein „how are you“ wie ich es von den anderen Inseln gewohnt bin.

Im Wasser gab es viel Leben, alle Fische alle Farben, die Korallen sind hier wunderschön und farbenfroh, man meint fast, dass es hier nie Elninjo gab. Immer um 12 Uhr Mittag war eine Wasserschildkröte unterwegs um zu fressen, ich verbrachte viel Zeit mir ihr im Wasser. Karin hätte sie so gerne auch gesehen, das weiß ich!!

Am dritten Tag lag ein Pärchen neben mir auf zwei liegen – beide um die 60 Jahre alt – und da kam mein Schmerz und meine Sehnsucht hoch, beide saßen jeden Abend bis zum Sonnenuntergang auf ihren Liegen und kuschelten sich zusammen, so wie Karin und ich das gemacht haben. Du fehlst mir so sehr! Am dritten Tag habe ich Karin eine Karte geschickt, nur eine Karte mit Sonnenuntergang, den Sonnenuntergang, den sie so geliebt hat, keine Worte, nur eine Karte….. hoffentlich bekommt sie sie und denkt auch ans Paradies. Vielleicht liest sie ja auch diesen Bericht und bekommt ein wenig etwas von unserem Paradies.

Die Zimmer sind funktional eingerichtet, ein Fernseher – den man sowieso nicht braucht, ein Ventilator, eine Klimaanlage, eine Minibar, alles was so üblich ist. Leider haben die Zimmer kein Open Air bad, da fehlt sehr viel dieses Gefühles. Die Insel insgesamt war nicht ausgebucht, so dass es sehr schön ist, man sehr viel Ruhe hat. Es befindet sich auf der Insel auch ein Pool, über den ich nicht viel sagen kann, weil ich viel lieber im „großen Pool“ mit der Schildkröte schwamm. Weiter gibt es einen Tennisplatz! ! einen Fußballplatz, auf dem am Mittwoch immer die Angestellten ein Spielchen spielten. Ein Spa und ein Kinderspielplatz befinden sich ebenso auf der Insel.

Alles in allem ist die Insel schön, wer so wie ich schon auf Anantara oder auf Baros war wird hier jedoch nicht dieses Feeling haben. Das Riff – welches vom Strand aus in ca. 40 Metern ist, ist wunderschön mit allem was das Paradies ausmacht, der Strand wunderschön leer und der Sand schön weich und fein. Eine schöne Insel, doch für mich fehlt etwas ganz entscheidendes aber das hat nichts mit der Insel zu tun, es ist egal wo ich noch hinfahren werde und wie schön der Strand sein wird, wie warm das Wasser, wie wundervoll die Fische, Karin wird immer fehlen.
Am letzten Tag um 6 Uhr verlasse ich die Insel mit demselben „Frosch“ den ich immer habe, wenn es wieder zurückgeht, zurück ins kalte Deutschland.

Um 10:40 hebe ich ab und verlasse das Paradies wieder, auch auf dem Heimweg ist der Platz neben mir leer!! Ich freue mich schon so sehr auf das nächste mal und darauf wieder einen Bericht zu schreiben.

Solltet ihr Fragen haben: joachim.linner at online.de

 

Reisebericht Bandos 19.02.-27.02.2004:

Wetter:
sehr warm, strahlender Sonnenschein. 1 Tag starker Regen und bewölkt, anschl. wieder Sonne.

Zimmer:
da alle Standard-Rooms ausgebucht waren bekamen wir eine Suite, ohne Aufpreis. Sehr geräumig, auch riesiges Badezimmer mit Badewanne und Dusche. Das einzige, was gefehlt hat war ein Fernseher, Radio o.ä.

Essen:
Halppension reicht völlig aus. Reichhaltiges Buffett: Jeden Abend 2 versch. Nudelsorten, Reis, versch. Gemüse, ca. 3-4 versch. Fleischsorten (Rind und Geflügel), wenig Fischauswahl, Nachtisch auch OK, aber nur 2 versch. frische Obstsorten ansonsten Buttercremekuchen, versch. Mousse und Puddings.

Getränke:
Alle Getränke muss man extra bezahlen. Cola light 0,33 Liter z.B. 2,75 $, Wasser 1,5 Liter in der Happy Hour Zeit 1,50 $, Cocktails ziemlich teuer 7-8 $ und schmecken nicht besonders.

Strand:
Weißer Sandstrand. Sehr schön, aber nicht rund um die Uhr, da Ebbe und Flut herrscht. Und bei Flut kommt das Wasser ziemlich hoch, so dass dann kaum Strand noch da ist. Außer an manchen Stellen der Insel ist ein sehr breiter Abschnitt, dort sind dann aber auch entsprechend viele Leute.

Meer:
Viele Wellen und teilweise starke Ströhmung, aber super zum schnorcheln. Man meint, man sitzt im Aquarium. Trotz toter Korallen (wegen El Nino) unwahrscheinlich viele bunte Fische. Tip: Ganz früh morgens ca. 7:00 Uhr lohnt es sich besonders schnorcheln zu gehen, da das Wasser ganz ruhig ist. Wir haben sogar 3 Haie gesehen. Unterwasserkamera unbedingt mitnehmen.

Ausflug Male (ca. 22 $ p.P.):
Lohnt sich nicht. Was besichtigt wird: Polizei, Präsidentengebäude, Mouschee und am Ende Souvenirshops. Teilweise türkische Verhältnisse, so dass man wie auch im Türkei-Urlaub in die Shops hineingezogen wird. Sehr nervig. Und es gibt kaum Shops, wo man tatsächlich etwas kaufen kann.

Ausflug Manta Point (ca. 27,50 $ p.P.): Sehr zu empfehlen. Man fährt mit dem Dhoni ca. 1 Std. aufs offene Meer an eine bestimmte Stelle, wo nur 3 Meter Wassertiefe ist. Die Mantas kommen an diese Stelle um sich putzen zu lassen von den kleinen Putzerfischen. Man kann mit den Mantas schwimmen. Sie sind, wenn man sich nicht rückartig verhält und sich nicht direkt auf sie stürzt, sehr zutraulich. Tolles Erlebnis wenn man mit diesen riesigen Mantas schwimmen kann. Unbedingt Unterwasserkamera mitnehmen!

Ausflug Kuda Bandos (ca. 4 $ p.P.):
Auch zu empfehlen. Man fährt mit dem Dhoni 10 Min. rüber auf eine kleine noch unbewohnte Insel. Hier kann man tolle Fotos machen. Diese Insel ist so, wie man sich die Malediven eigentlich vorstellt. Bandos hingegen ist ja schon sehr touristisch.

Faszit:
Für eine Woche Erholung sehr zu empfehlen, länger wäre evtl. zu langweilig. Super Strand und super Wetter. Bandos ist nicht die typische Malediven Insel, da es über 220 Bungalows gibt. Hauptsächlich für Familien und Kinder geeignet. Außerdem schon sehr touristisch. Hat Vor- u. Nachteile. Vorteile: es gibt einen Schop, einen Juwelier, ein Internet-Center, Ausflüge, jeden Tag frische Handtücher, gutes Buffett, Standbar, .... Nachteil: es ist halt nicht eine "einsame Insel". Und man fühlt sich nicht wie Robinson Crusoe. Aber trotzdem sehr zu empfehlen.

Wibke & Udo


 

Reisebericht Baros 02.08. – bis 17.08.2003

Endlich haben wir es geschafft, unseren Reisebericht über unsere Flitterwochen auf Baros zu schreiben. Wir haben zwei wunderschöne Flitterwochen auf Baros erlebt. Die Insel ist wirklich ein absoluter Traum. Auch wenn wir das erste Mal auf den Malediven waren,
können wir wahrscheinlich sagen, dass dies eine der schönsten Inseln ist.. Wir möchten auch hier unserer subjektive Meinung wieder geben, da wir auch wissen, dass jeder Geschmack anders ist.

Der Hinflug mit LTU war okay. Außer über die wenige Beinfreiheit und genervten Stewardessen konnten wir uns nicht beschweren. Die Abfertigung bei der Einreise und am Zoll war relativ problemlos. Wie fast überall muss man Formulare ausfüllen. Auch ein Formular wegen SARS. Aber ansonsten ist es nicht mehr so streng, wie vor 2-3 Monaten.
VORSICHT: Kein Getränk am Flughafen bestellen. Ist ziemlich teuer.

Mit dem Speedboot haben wir ca. 20 Minuten nach Baros gebraucht. Schon beim Anfliegen auf Hulhule haben wir gesehen, wie wunderschön Baros ist. Dieser Anblick wurde dann beim Anfahren mit dem Speedboot noch mehr bestätigt.

Man braucht ca. 15 Minuten um Baros zu umrunden. Dabei haben wir festgestellt, dass es fast keine Stelle gibt, die wir nicht schön fanden. Trotzdem hat jeder Bungalow/ Strandabschnitt seine Vorteile und Nachteile. Schuhe kann man wirklich zu Hause lassen. Wir haben jedenfalls keine angezogen und sind nur barfuss gelaufen. Die Leute auf der Insel sind sehr freundlich und geben sich sehr viel Mühe, die Insel sauber zu halten. Im Turtle Restaurant sollte man sich von Magsoom bedienen lassen, der immer ein Lächeln übrig hatte. Er versteht sogar teilweise etwas deutsch. Außerdem sind die Leute für ein kleines Trinkgeld sehr dankbar.

Bungalows:

Bungalow: 101 – 109
morgens sehr schön, viel Sonne, ab ca. 14-15 Uhr liegt der Strand am Schatten.

Bungalow: 110 - 123
Für uns der breiteste Strand und auch schönste Lagune. Auch am Nachmittag liegt der Strand im Schatten. Für uns war das der schönste Strandabschnitt.

Bungalow: 124 –128
Strand nicht direkt vor Bungalow. Aber trotzdem viel Sonne

Bungalow: 129 – 141
kleiner Strandabschnitt ;nicht ganz so schön.

Bungalow: 142 - 151
Kein schlechter Strandabschnitt, kann aber teilweise sehr windig sein bzw. angenehm da der Strand noch bis abends (Sonnenuntergang ca. 18.15 Uhr) in der Sonne liegt.

Bungalow: 152 – 156
Kein schöner Strandabschnitt, da Blick auf Wasserbungi, sehr windig, (s.o.) und der Ocean ziemlich rau

Bungalow: 157 – 160
Wenig Strand und auch Sonnenmöglichkeit, voller Blick auf Wasserbungi, für uns überhaupt nicht schön.

Bei den Bungalows ab ca. Nummer 142 scheint die Sonne abends noch. Über eine Beurteilung der Wasserbungis können wir keine Angaben machen. Sie sehen von Außen sehr schön aus, man muss sich aber einen Strandplatz suchen. Der Einstieg vom Wasserbungi sah auch nicht sehr toll aus. Wie im Forum manchmal beschrieben, waren die Wasserbungi nicht ausgebucht.

Abschließend kann man sagen, dass im Osten der Insel mittags schattig wird und im Westen ist es mehr windig, aber dafür mehr Sonne.
Des weiteren hatten wir in unserem Bungalow, 110, eine Außendusche bzw halboffenes Badezimmer, während die Bungalows davor und danach keine hatten.

Wir waren mit unserem Bungalow sehr zufrieden – auch wenn wir manchmal Besuch von kleinen Tieren hatten.......

Essen:
Das Essen hat sehr lecker geschmeckt und wechselt wöchentlich. Bis auf vier Mal gab es ein fünf-Gänge-Menü. Meine Frau hatte etwas Panik , sie könnte das Essen nicht vertragen oder dass es zu scharf ist. Dies war jedoch nicht der Fall. . Wir hatten von Anfang an keine Probleme mit der Verdauung. Es war für jeden etwas dabei. Zwei Mal in der Woche gab es Buffet. Davon einmal ein internationales und einmal ein maledivisches Buffet. Morgens beim Frühstück konnte man schon lesen, was es am Abend zu essen gab. Man hatte die Wahl zwischen einem Fleisch-/Fischgericht oder einem vegetarischen Gericht.
So konnte man sich evt. für einen Themenabend in einem anderen Restaurant entscheiden, falls das Abendgericht nicht zugesagt hat. Kostet zwar extra, dafür hatte man ein Mittagessen am nächsten Tag frei bei Halbpension.

Themenabende:
Asian Night, Lobster Night, Mongolan Night, Tha-China Night, Suft + Turf Night.

Restaurants:
Turtle Restaurant: Hauptrestaurant für Frühstück und Abendessen. Bei VP auch Mittagessen
Palm Garden: Asian Restaurant und Frühstück für Wasserbungis und Deluxe Rooms.
Lagoon Restaurant: Im August war jeden Abend „Flambe“ á la carte. toller Service, Essen
sehr gut, aber dementsprechend auch die Preise.
Hier fand unser Candle-Light-Dinner statt
BBQ Terrace: war nur abends geöffnet

Getränke:
Tja, wenn es was zu kritisieren gibt, dann sind es die teuren Getränke. Da Baros kein all inklusive anbietet. Wir haben für die Getränke noch ganz schön viel Geld da gelassen. Eine Flasche stilles Wasser, 1,5 Liter kostet drei Dollar, verschiedene Cocktails ca. 8,50 Dollar, Carlsberg Bier 2,50 Dollar, Cola 2,20 Dollar, Whiskey ca. 4,50 Dollar.

Ausflüge:
haben wir keine gemacht. Waren aber sehr teuer. Inselhopping ca. 80 Dollar pro Person.

Souvenirshop:
es gibt dort allerhand zu kaufen :.Schokolade 2-3 Dollar. T-shirts ca. 6-10 Dollar, Unterwasserkamera 16 Dollar .Ansichtskarten 50 Cent,Sonnencremes, Fotoalben, Bücher usw

Serena Spa:
Wer sich es mal gut gehen lassen will, sollte sich unbedingt von den netten drei Mädels massieren lassen. Die sind sehr nett und sind für jede Unterhaltung dankbar. Sie geben sich sehr viel Mühe und gehen auf jede Problemzone ein. Man sollte aber nicht auf die Preise schauen. Sehr zu empfehlen ist die Adam und Eva Massage.


Tauchschule:
Wir sind zwar „nur“ geschnorchelt, haben dabei aber genauso viel gesehen wie manche Taucher z.B. Muräne, Schwarzspitzen-Riffhaie, verschiedene Arten von Drückerfischen, Papageifische, Zackenbarsche, Weißkehl-Doktorfische, Wimpelfische und Falterfische etc.
Unser Highlight war, mit einer Wasserschildkröte ziemlich lange am Hausriff entlang zu schwimmen

Die Tauchlehrer sind aber sehr nett und hilfsbereit.
Folgende Tauchkurse wurden angeboten:

Tauchgänge mit eigener Ausrüstung Ausrüstung von Tauchschule

1 Tauchgang 30 35
6 Tauchgänge 165 195
10 Tauchgänge 250 300
15 Tauchgänge 360 435
No Limit tauchen 230 280

Schnupperkurs, eine Lektion 45 Dollar, Einführung 50 Dollar
Resortkurs, 3 Lektionen, Tauchgänge am Riff 140,00 Dollar

Padi Scuba Diver: 3 Modulle, 3 Theorie Module und 2 Freiwasser Lekionen 230,00 Dollar

Upgrade für Padi Scuba Diver zum Padi Water: 2 Module in der Lagune, 2 Theorie
mit Prüfung und 2 Freiwasser Lektionen 185,00 Dollar

Padi Open Water Diver: 5 Module in der Lagune, 5 Theorie mit Prüfung und
4 Freiwasser Lektionen 360,00 Dollar

Nacht- Tief/ Wracktauchgang 45,00 Dollar

Padi Advanced Open Water / Fort.geschr. Kurs, 5 Lektionen, wenig Theorie 235,00 Dollar

Die Ausrüstungen werden mit einer Leihgebühr berechnet. Bootsfahrten am Riff werden ebenso separat berechnet.

Reiseleitung auf der Insel
Die Reiseleitung von TUI, Christine war absolut freundlich und hilfsbereit und hatte immer ein Ohr für Anmerkungen.


Wir haben uns wirklich super wohl gefühlt und jeden Tag richtig genossen. Aber leider ist der Traumurlaub vorbei und uns bleibt nichts anderes übrig als uns an den Fotos zu erfreuen.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung
 


 

Reisebericht Bandos vom 11.-25.07.03

Obwohl ich vorher schon mehrfach auf Bandos war (auch vor El Nino), hatte ich mich diesmal dafür entschieden, weil dort nun auch Tec Diving angeboten wird, nachdem Axel Horn vor 2 Jahren die Basis übernommen hat, siehe www.axel-horn-dive.de

Hierbei hatte mich das Thema ‚Solo Tauchen’ angesprochen, was eigentlich auf den Malediven nicht gestattet ist. Da ich Tec Instructor und Solo Taucher bin, habe ich last minute 2 Wochen HP gebucht.

Für Taucher und Sonnenanbeter ist eine Email-Reservierung bestimmter Bungalows dringend anzuraten, da der Bereich Nr. 101 bis 175 noch nicht renoviert ist. Der beste Bereich liegt um den Einstieg 2 bei Zimmer 191, d.h. Nr. 180 bis 200 sind OK. Ansprechpartner auf Bandos ist Thoha Ali (Achtung: Thoha ist der Vorname) unter Email resv@bandos.com.mv

Bandos ist weiterhin eine attraktive Insel, da klassische Spiegeleiform, großes Sportangebot, guter Coffee-Shop, ebenso Bar und Grill-Restaurant. Diese allgemeinen Dinge sind in anderen Berichten bereits ausführlich beschrieben worden, daher konzentriere ich mich nachfolgend auf meine Passion, das Tauchen...




Tauchschule

Die Lage der Tauchschule mit der verbundenen Sundowner Bar ist optimal, nach 20 Schritten ist man im Wasser und kann beinahe direkt abtauchen. Die Sundowner Bar ist so gut gelegen, dass ich manchmal verleitet wurde, den Vormittag dort statt auf dem Boot zu verbringen. Ein sehr netter maledivischer Kellner namens Manik rundet die Atmosphäre ab, da er gut und gerne Deutsch spricht.
Die Ausrüstung der Tauchbasis ist ausreichend, wenngleich es nur standardmäßig 11 Liter Aluflaschen für Luft gibt, einige 8 Liter Stahlflaschen für Kinder, weiteres unter Tec Diving. Die Leihausrüstungen sind durchschnittlich, d.h. es pfeift mal ein O-Ring oder die Hartenberger Tauchlampe könnte einen neuen Akku gebrauchen, also nicht superperfekt, sondern Landesstandard.
Die Räumlichkeiten sind großzügig, die warme Dusche habe ich nach dem TG immer genossen, weshalb man nicht aufs Zimmer musste und dann in der Sonne der Sundowner Bar trocknen konnte.
Es wird PADI ausgebildet und für Nitrox NRC, die Voraussetzungen für Kinderkurse erscheinen mir ideal. Die Druckkammer auf Bandos ist die meistbenutzte der Welt (für Tauchunfälle) und entsprechend auf hohem Niveau, ständig mit einem Deko-Doc besetzt, sehr oft deutsche Ärzte. Zusätzlich ist eine Allgemeinmedizinerin vor Ort (z.Z. eine Schweizerin), was die Möglichkeiten der Tauchschule perfekt abrundet.

Tauchplätze

El Nino hat im Innenbereich des Nord-Male-Atolls ziemliche Spuren hinterlassen, dennoch gibt es weiterhin schöne Tauchplätze. Mein Favorit ist Banana-Reef, nur 15 Minuten von Bandos entfernt mit sehr schönen Bewuchs. Der Hit aber war die Manta-Saison am Aussenriff, wir waren fast jeden dritten Tag an einer Putzerstation vor Lankanfinolhu und hatten jedes Mal Glück. Man hockt sich auf 16m hin und schaut den Mantas zu, die über der Putzerstation ihre Kreise ziehen. Mutigere Taucher gehen gegen die Strömung und können sich bis auf wenige Meter nähern. Ich bin 2 Minuten mit einem 4-Meter-Brocken mitgeflogen einen halben Meter über ihm, wunderbar!!!
Die Klassiker werden natürlich auch angefahren, Lion’s Head, Victory Wrack etc.pp. Wer schon mal auf einer Insel mit einem langsamen Holz-Dhoni zum Tauchplatz geschaukelt wurde, wird die beiden schnellen Fiberglas-Dhonis auf Bandos zu schätzen wissen.
Das Hausriff hat sich seit 1998 nicht wirklich erholt, dennoch verbringe ich dort locker 10 Tauchgänge. Viele Schwarzspitzen-Riffhaie, einige Weißspitzen-Riffhaie, regelmäßig Schildkröten, Schwärme von Fledermausfischen und Blaustreifenschnapper, nachts Muränen und riesige Lobster...

Staff

Axel Horn ist schon lange auf den Malediven und bekannt als Basisleiter von vielen anderen Inseln. Seine Passion ist der ‚Buddy Inspiration’, ein geschlossenes Kreislaufgerät. Außerdem feilt er soeben an seiner ersten DVD, nachdem ich einige UW-Aufnahmen gesehen hatte, werde ich sie im Herbst auf jeden Fall erstehen...
Annie ist Axels bessere Hälfte und ein Allroundtalent. Besonders beeindruckte mich ihr Junior OWD Kursus, der in meiner Zeit von ihr durchgeführt wurde. Ich bin zwar selber PADI MSDT, aber da ja der Prophet im eigenen Lande nichts gilt, überlege ich, ob meine Kids nächstes Jahr von Annie ausgebildet werden. Nur eines muss Annie dringend abstellen: Ihre Lache ist so ansteckend, dass ich immer automatisch mitmachen musste... ;o)
Shoko ist die Japaner-Sonderbeauftragte und kümmert sich offensichtlich perfekt um diese recht große Gemeinde, leider spricht sie nur wenig Englisch.
Hamed ist maledivischer Instructor, macht aber Kurse nur auf Englisch. Daneben kennt er vermutlich jeden Winkel UW...
Marco ist der italienische Entertainer-Instructor, sorgt stets für gute Laune und spricht etwas Deutsch, wobei er ein sehr professionelles Vorgehen in seinen Kursen zeigt.
Die einheimischen Diveguides machten alle einen ordentlichen Eindruck. Gibt es auch Negatives? Ich habe einige Gäste kennen gelernt, die leider ihre Kurswünsche nicht erfüllt bekamen (z.B. AOWD), weil die Instructor-Kapazitäten schon ausgebucht waren. Wer also etwas bestimmtes plant, sollte m.E. vorher per Email Kontakt aufnehmen: dive@bandos.com.mv
Noch ein Tipp: Für Wiederholer gibt es ein lukratives Rabattsystem bereits ab dem zweiten Besuch auf alle Tauchkosten, ich habe mich z.B. inzwischen auf 25% hochgedient...

Tec Diving

Die komplette Bandbreite wird nicht angeboten, vielmehr handelt es sich um die Bereiche Nitrox, Rebreather CCR Buddy Inspiration und Solo Diving. ERD und Trimix macht am Hausriff auch wohl wenig Sinn, ab 40m müsste man den Spaten mitbringen, um dort tiefer zu kommen. Insofern sind auch keine Doppelpacks, Stages, Wings etc. vorhanden. Und Höhlen oder Wracks zur Penetration gibt es halt nicht...
Nitroxkurse mittels NRC werden günstig angeboten und Nitrox kostet keinen Aufpreis. Hierbei gibt es auch einige 14 Liter Aluflaschen exklusiv für Nitrox. Wer also hinsichtlich Nitrox noch keine Erfahrungen hat, kann sie hier preiswert und effektiv erwerben.
Den Inspiration habe ich getestet, dummerweise ist das angebaute Buddy Jacket ‚One Size fits All’ nicht mein Ding, denn meine Größe ist die mit den vielen X’en. Dennoch hat sich Axel viel Mühe gegeben, weil der Inspiration ‚sein Ding’ ist...
Da ich dennoch meine Tec Ausrüstung dabei hatte, bin ich meistens mit Dive Rite Superwings und independent Doubles unterwegs gewesen, teilweise eine Air und eine Nitrox. Das hat natürlich auf dem Boot für große Augen und dumme Kommentare zu meinem Luftverbrauch geführt, ist aber halt nur das Solo Standard-Setup. Nett waren auch die kameraphilen Japaner, die mich erst mal ablichten mussten oder nicht verstanden, was man 2 Stunden am Hausriff anstellen kann.

Solo Diving

Wie eingangs erwähnt, war das ja der Aufhänger für meine Entscheidung für Bandos. Axels Spielregeln hierfür sind einfach und nachvollziehbar, nämlich alles doppelt: Flaschen, Automaten, Computer etc.pp., versteht sich eh von selbst, es sei denn, man ist Selbstmörder statt Solo Diver. Nur das Vorlegen eines Solo Diver Brevets dürfte schwierig sein, da es nur von wenigen Tec Organisationen überhaupt entsprechende Kurse gibt. Diesen hat Axel als Präsident von ANDI Maldives allerdings im Angebot. Ich möchte hier die bekannte Pro und Contra Diskussion jetzt nicht wieder aufwärmen. Tatsache bleibt, wer Solo Diver ist, ist auf Bandos gut aufgehoben, wahrscheinlich der einzige Platz auf den Malediven, wo dieses praktisch geht.
Besonders hervorzuheben ist, dass der Preis pro TG identisch war, d.h. keine Aufschläge trotz Doppelpack oder Pony! Wer mehr Details zum Thema wissen möchte, kann mir gerne eine Email schicken.

Und sonst?

Ich habe in diversen Berichten von vielen Italienern gelesen. Das ist falsch oder überholt, Bandos ist sehr kosmopolitisch. Es gibt immer eine größere Gruppe Japaner, da für Japaner Bandos sehr preiswert ist. Die zweite, größere Fraktion sind Engländer, gefolgt von Deutschen, Italienern und ein paar Franzosen. Aufgrund des Tagungszentrums auf der Insel sind auch oft arabische Gruppen hier.
Diese Mischung führt dann zu amüsanten Konstellationen am Büffet: Links eine Engländerin im ‚Kleinen Schwarzen’, denn diese machen sich zum Diner hübsch (anstelle der Deutschen im Schlabbershirt), allerdings mit Ganzkörpersonnenbrand...schwarz / rot sozusagen. Daneben eine Saudi im schwarzen Bettuch nur mit einem kleinen Sehschlitz, da muss man/frau schon ziemlich hitzeresistent sein in so einer Kutte...und daneben die junge Italienerin, die modebewusst ihren String rausschauen lässt und die Spaghetti-Träger vom Top mit einem Show-BH unterlegt. Karneval der Kulturen also nicht nur in Berlin-Kreuzberg...
Das Thema Kinderfreundlichkeit ist deutlich zu bejahen, nicht nur, weil alle Kellner dauernd mit den Kindern spielen, sondern der Bandos Kids Club mehr bietet als manche andere Insel, z.B. Kinderbetreuung.
Angenehm sind mir diesmal die Engländer aufgefallen. Ich halte ja immer nach einem freien Tisch oder separaten Platz an der Bar Ausschau, der Engländer setzt sich neben einen, stellt sich vor und schon wird über Gott und die Welt gequatscht...jedenfalls habe ich diverse nette Engländer kennen gelernt, zu denen ich nächsten Monat einen Tauchausflug nach Birmingham unternehme (Dank Ryanair).
Die Preise für Schmuck und Tauchausrüstung (z.B. Computer) haben aufgrund des Internethandels bei uns deutlich an Attraktivität verloren. Lediglich die Citizen Uhren im Duty Free am Airport können lukrativ sein, wenn man genau weis, was man will und die Preise kennt. Nur sollte man die dann umbinden und die Verpackung verstecken, sonst ärgert man sich beim deutschen Zoll :o(

Fazit

Bandos bietet eine ausgewogene Mischung. Es ist keine reine Taucherinsel, Luxusinsel, Robinsoninsel oder Billiginsel, sondern es hat von allem etwas...
Auch das leibliche Wohl dürfte ansteigende Tendenz haben, da vor 3 Monaten ein neuer, deutscher ‚Food & Beverage Manager’ engagiert wurde.
Irgendwie bin ich zwar immer noch auf der Suche nach der idealen Insel, aber wahrscheinlich lande ich das nächste Mal wieder auf Bandos.

Fragen gerne an: tdi7mei@yahoo.de

 


 

Bandos vom 17.05.2003 – 31.05.2003

Anreise
Super Flug mit Sri Lankan Airlines von Zürich non-stop nach Male. Danach ging’s per Speedboot nach Bandos. Hat alles tiptip geklappt und unsere Reiseleiterin von TUI war auch sehr nett.

Ankuft
Auf Bandos wurden wir mit kalten Erfrischungstüchern und einem Drink empfangen. Es gab eine kleine Einführung und danach auch schon die Schlüssel. Wir wurden dann zu unserem Bungi begleitet und kurze Zeit später kamen auch schon die Koffer nach.

Bungalow
Wir hatten – wir vorher per Mail gewünscht – Bungi Nr. 191 (weil so oft empfohlen im Forum). Das Bungi ist o.k. Aber auch 190 und 189 wären genau so gut. Der Strand vor Bungi 191 ist unserer Meinung nach wirklich einer der schönsten, allerdings auch dementsprechend immer gut besucht.
Kollegen von uns hatten Bungi 240 und waren ebenfalls sehr zufrieden, sowohl mit dem Bungi als auch mit dem Strandabschnitt vor ihrem Bungi.
Ueberhaupt nicht zu empfehlen sind Bungi 101 – 130, weil es da so gut wie keinen Strand gibt. Ab 130 ist es dann besser.

Insel & Infrastruktur
Die Insel ist schön und gut gepflegt. Das Fitness-Studio ist wirklich 1A und für diejenigen, die nicht auf Sport verzichten möchten, sicherlich eine gute Alternative. Wir waren selber 2 Mal da und waren doch sehr positiv überrascht. Und erst noch gratis! Die Wassersportschule haben wir nie in Anspruch genommen, weil wir ja sowieso die ganze Zeit am tauchen waren. Der Kinderhütedienst machte ebenfalls einen sehr guten Eindruck auf uns. Ich selber habe die Massage nie in Anspruch genommen, habe aber gehört, dass sie super sein soll.

Essen
Wir hatten HP gebucht d.h. Frühstück und Abendessen im Hauptrestaurant. Das Essen war immer super, wenn auch nicht gerade viel Abwechslung (von 14 Tagen gab’s 10 Mal Dhal-Curry). Für uns hat es sich sehr gelohnt, nicht VP zu buchen. Wir haben jeden Mittag sehr gut gegessen bei der Sundowners Bar und haben niemals soviel Geld ausgegeben, wie der Aufschlag auf VP gekostet hätte! Ausserdem konnten wir so über Mittag auch die anderen Restaurants ausprobieren und mussten nicht immer im Hauptrestaurant essen. Ich persönlich würde jedem empfehlen, nur HP zu buchen.

Preise
Wir sind der Meinung, dass die Preise auf Bandos absolut o.k. sind. Wir waren positiv überrascht, über die „tiefen“ Preise. Hier einige Beispiele:
1,5 L. Wasser = $2
Cola 3dl = $2.50
Biel = $3
Spaghetti Bolognaise = $8
Spaghetti mit Tomatensauce = $7
Pizzas = $6 -9 (je nach Pizza)
Frühlinsrollen mit Pommes = $4
HotDog mit Pommes = $5
Frischer Orangensaft = $5
Sandwiches = $4.50 – 5.50
Cocktails = $5 - 8

Wetter
Wir hatten riesig Glück mit dem Wetter. Es hat so gut wie nie tagsüber geregnet. 2 Mal gab’s doch heftige Gewitter in der Nacht, aber am nächsten Morgen war’s dann bereits wieder gut. Gegen Nachmittag zogen oft Wolken auf, aber auch das ist war nicht wirklich schlimm.

Tauchschule
Wir haben den AOWD gemacht und waren mit unserem Guide Marco sehr zufrieden. Der Kurs mit ihm hat Spass gemacht. Ich habe immer extrem Gutes über die Tauchbasis auf Bandos gelesen, wir aber können diese „Euphorie“ nicht ganz teilen. Wir waren zwar zufrieden und alles war o.k., aber soooooooooooooooo super war’s da auch nicht. Vielleicht sind wir von anderen Tauchbasen (auch in Aegypten) einfach ein bisschen verwöhnt. Das Equipment ist sicher in Ordnung, doch ich musste 3 Mal den geliehenen Atemregler auswechseln, bis ich einen dichten Atemregler hatte

Negatives?
Wenn man etwas Negatives finden möchte, dann findet man immer etwas. Für uns war nichts wirklich negativ. Aber zu erwähnen gibt es vielleicht folgende 3 Punkte:
1. An „unserer“ Strandseite wurden so kleine, schwarze „Dinger“ angeschwemmt,
welche dann ganz hartnäckig an den Füssen klebten. Wir wissen nicht, was es war, aber wir vermuten, dass es ölhaltig ist und evtl. vom Flughafen oder Male angeschwemmt wird. Es ist nicht so, dass der ganze Strand voll davon ist oder man nur noch „schwarz“ sieht, aber wir hatten jeden Abend solche Flecken an den Füssen. Man kriegte das Zeugs auch fast nicht mehr runter. Nicht wirklich ein Problem, aber ich erwähne es trotzdem mal.
2. Man liest ja viel über die „lauten Italiener“ und davon blieben auch wir nicht verschont. Zum Glück blieb jene besagte Gruppe nur eine Woche und danach herrschte wieder Ruhe. Wenn man sich daran stört, kann man sich ja auch ein anderes Plätzchen suchen auf der Insel. Es gibt immer irgendwo Platz, wo man ganz alleine ist. Man soll sich bloss nicht zu sehr darüber ärgern, sonst verdirbt man sich noch den Urlaub.
3. Und dann gibt es da immer noch diese rücksichtslosen Touristen! Zum einen trampelten ab und zu Touristen auf dem Hausriff rum (bin dann jeweils zu denen rausgeschwommen und hab denen die Meinung gesagt) und zum anderen gab’s einige Damen (am Strand vor Bungi 191 waren es bereits 2), die sich oben ohne sonnten. Ich verstehe nicht, wie man sich einem Gastland gegenüber so respektlos verhalten kann!! Man weiss ganz genau, dass das auf den Malediven verboten ist.

Rückreise
Um 05.00 Uhr wurde wir geweckt und um 05.30 Uhr gab es Frühstück. Wir waren überrascht, dass uns das gesamte Buffet zur Verfügung stand. Danach ging’s per Speedboot wieder zurück an den Flughafen. Von dort aus mit Sri Lankan Airlines nach Colombo. In Colombo hiess es umsteigen und danach non-stop zurück nach Zürich. Der Rückflug war ebenfalls sehr angenehm und es gibt nichts daran auszusetzen.

Fazit
Uns hat Bandos ganz gut gefallen und es gibt auch (fast) nichts zu meckern. Trotzdem würden wir nicht wieder nach Bandos in die Ferien fliegen. Warum? Bandos entspricht für uns persönlich noch nicht ganz „der Trauminsel“. Es ist schwierig zu erklären, was genau es ist. Wir fanden, dass die Bungalows etwas „lieblos und kalt“ eingerichtet sind und auch der Ess-Saal ist nicht gerade schön und ebenfalls „lieblos“. Das Buffet z.B. war zwar immer super, aber man hätte noch so viel mehr rausholen können z.B. mit der Dekoration. Ich will nicht meckern und wie schon oft gesagt in diesem Bericht, für uns war alles bestens. Es ist einfach unsere persönliche Meinung, dass es (für uns) sicherlich noch eine etwas speziellere Insel gibt als Bandos. Wenn ich mir z.B. die Bilder von Vilu Reef anschaue mit den speziellen runden Beachbungalows mit Aussenbad- und/oder Dusche und auch das Buffet sieht viel spezieller aus.

Bandos ist die totale Familieninsel. Wir wurden von unserem Kellner die ganze Zeit „ignoriert“, weil er ständig mit den Kindern von anderen Tischen rumalberte. Wir können die Insel für Familien mit Kindern sehr empfehlen. Der Kinderhütedienst muss super sein, wie wir gehört haben. Unter den Tauchern gab’s einige Eltern, die diesen Dienst genutzt haben. Und der ist ebenfalls gratis! Für uns persönlich hatte es schon fast zu viele Kinder auf der Insel, dies auch ein Grund, warum wir nicht nochmals nach Bandos fliegen würden (ausser wir haben dann mal selber Kinder…).

Alles in allem können wir die Insel (trotz unserem persönlichen Fazit) jederzeit jedem weiterempfehlen! Besonders weil die Preise auf dieser Insel stimmen.

Bilder gibt es auf www.guentensperger.com und ebenfalls eine Kontaktmöglichkeit, falls jemand Fragen hat.



 


 

hallo,

jetzt sind wir wieder fast 3 Wochen zu Hause. Hier ist unser Bericht von Bandos mit dem Schwerpunkt: Kinder.

Bandos, ja was gab das im Vorfeld Diskussionen. Wir haben uns genau informiert und festgestellt, dass uns da auf Bandos, die 2. Malediven Insel nach Filitheyo einiges nicht gefallen wird. Vor allem hatten wir Bedenken wegen der asphaltierten Wege, die nun gar nicht das Malediven Feeling aufkommen lassen und v.a. der enge klimatisierte Speisesaal. Aber alles von vorn. Es wurde jedenfalls der optimale Urlaub für eine 4 köpfigeFamilie.

Abflug von Frankfurt Main Flughafen mit Condor am 23.04.03 um 21.45. Ein Nachtflug. Wir hatten furchtbares Glück, denn neben unseren 2 Mutter/Kind Plätzen bekamen wir noch einen 3er und 2er extra, sodass wegen des Platzes wirklich kein Engpass auftrat. Die Flugbegleiter waren supernett und haben uns nach unseren Wünschen und Bedürfnissen gefragt. Unsere Kleinen 3 einhalb und 1 Jahr und 18 Monate alt schliefen 6 und 4 Stunden durch, sodass wir recht gut erholt in Male pünktlich ankamen. Der Flug dauerte diesmal anstatt 8 Std 40 leider etwas länger 9 Std. 10. In Male Flughafen lief alles wie das letzte Mal reibungslos schnell. Gut für unsere Kleinen, die Wege sind kurz, der Flughafen klein, das Gepäck schnell da und der Transport zum Boot dauert auch nicht lange c.a. 15 Min Wartezeit bis zur Abfahrt des Schnellbootes und dann noch 15 Min. Bootstransfer.

Bandos selbst war zuerst 3 Tage lang überbucht. Wir waren total gefrustet , da massenhaft vor allem Italiener auf der Insel waren, was die ersehnte Ruhe und Erholung nicht aufkommen lies. Siehe vorherige Berichte, da kann ich euch echt recht geben. Fahrt niemals in der Hauptreisezeit der Italiener auf Bandos. Nach nur 3 Tagen jedoch war der Spuk zu Ende . 200 Italiener packten auf einmal die Koffer und wir dachten, wir seien von heute auf morgen auf einer anderen Insel gelandet. Zur Insel selbst ist zu sagen, dass sie vor allem für Kinder optimal ist. Es gibt unszählige schattige Plätzchen, zum Faulenzen und v.a. zum Spielen. Wir sind immer bei Bungalow Nr. 200 bis 203 in unsere kleine Höhle gegangen, ein lauschiger schattiger Platz zwischen 2 mittelgroßen Palmen, Kasuarinen viel Sand und unzähligen Einsiedlerkrebsen, die den Kindern sehr gefallen haben. (Sie kommen sofort, wenn sie etwas zu essen, wie Brötchen erschnuppern). Der Platz ist auch vom Meer her für Kinder sehr gut. Es ist ein rel. flach abfallendes Stück mit wenigen Korallenblöcken und ab und zu kann man hier den Kindern kleine Fische zeigen.

Das Essen war supergut und abwechslungsreich. Die Kinder waren begeistert und haben immer gut gegessen. Auch wir sind nicht dünner geworden!!.

Empfehlen kann man mit 2 Kindern die Junior Suiten. Sie sind ca. 60 m2 groß. Viel Platz zum Spielen und Toben. Aber aufgepasst, es gibt auch welche ohne Aussendusche, was nicht so optimal ist. Dort befindet sich im Aussenbereich nur Sand, sodass man damit gar nichts anfangen kann. Und die Kinder in der Badewanne zu duschen ist schier unmöglich, da sie dort immer ausrutschen , wir haben deshalb und auch wegen fehlenden Meerblicks nach 1 Tag die Jun. Suite gewechselt von 248 in 268 .

Das Personal ist wirklich sehr nett zu den Kindern. Immer kommt jemand her und spielt mit Ihnen und macht Spässchen. Der Swimmingpool ist auch schön für die Kiddies, v,a.um die Nachmittagszeit ist dort Schatten und dann treffen sich die Familien mit Kleinkindern dort am Pool auch weil nachmittags die Flut kommt und dann je nach Jahreszeit das Meer teilw. recht wellig und unruhig ist.

Von 8 bis 17 Uhr ist eine Kinderbetreuung da. Die Damen und Mädchen kümmern sich rührend um die Kleinen und sind sehr nett. Auch ist der Kinderclub bestens mit Spielsachen und im Extraraum mit 2 Bettchen zum Schlafen und Schaukel für die ganz Kleinen und einem Fernsehraum
( Comics) ausgestattet. wir haben unsere Kleinen 2 bis 2 1/2 Std. täglich ohne Probleme abgeliefert und haben uns keinerlei Sorgen machen müssen. Im Aussenbereich findet sich ein riesiger Spielplatz mit Schaukel und Klettermöglichkeiten, für die Kleinsten leider etwas zu gefährlich, was dazu führt, dass das Personal mit den Kleinen nicht so oft rausgeht, auch wenn die Sonne scheint nicht so gern, weil der Schatten fehlt.

Ein Vorteil für Bandos mit Kindern sind auch die deutschsprechenden Ärzte, die damals anwesende Ärztin war sehr nett und hilfsbereit, aber gottseidank für die Kinder haben wir sie nicht gebraucht. Nur für die Ohrentzündung von meinem Mann, der erst mal nicht tauchen konnte.

Ja jetzt sind die Erwachsenen noch dran ganz kurz, das Hausriff ist sehr gut, mal abgesehen von el Nino zerstörten Korallen trafen wir Schwärme von Fischen an. Überwältigend. Es gab außerdem Delphine, Haie, Schildkröten, Rochen, Rotfeuerfische, Thunfische, Fledermausfische am Hausriff und all die anderen hundert von Arten die es üblicherweise auf den Malediven so gibt. Mein Mann hat leider ganz knapp zwei Mantas verpasst, die Anfang Mai wieder ins Nord Male Atoll wegen dem Plankton kommen. Die anderen Mittaucher waren total fasziniert. Das Wetter hat auch mitgespielt, es war jeden Tag zwar bewölkt mit Sonne und morgens eilw. eine halbe Stunde Regen. Ja was uns allerdings gar nicht gefallen hat, der einzige Wehrmuts-
tropfen war die Reiseleitung von Neckermann, Herr Christian Dittert, ein unsympathischer, unfreundlicher Mensch, der sich den ganzen Urlaub nicht einmal erkundigt hat, wie es uns gefällt, ob wir zufrieden sind. etc. Er hat sich nicht mal am Bootssteg beim Heimflug verabschiedet oder uns zum Flughafen begleitet sondern ist mit den anderen Gästen vorausgegangen ohne sich nach uns umzuschauen. na ja. Wir haben uns unser Teil gedacht aber nachvollziehen kann ich persönlich nicht, warum man sojemand als Reiseleiter engagiert. Wir jedenfalls haben ihn oft freundlich gegrüßt oder das Wort gesucht, er hat uns und unsere Kinder völlig ignoriert.

Summasummarum, Leute Bandos ist Suuuper für Kinder, auch der klimatisierte Speisesaal hat so seine Vorteile, und auf den asphaltierten wegen müßt Ihr ja auch nicht unbedingt gehen, es gibt noch genügend andere Sandwege. Wir hoffen, dass wenn unsere Finanzen es erlauben, wir nochmal mit den Kiddies nach Bandos fahren können. Aber bestimmt nicht zu den Italienischen Ferien.

Es grüßt Euch Shiny


 

Reisebericht Bandos vom 26.3.2003 bis 10.4.2003

Dies war unser erster Maledivenurlaub und er begann am 26.3 gegen 17:00 auf dem Airport in Frankfurt.

Wir mußten bereits, wegen dem Irak-Krieg, 3 Std. vor Abflug einchecken, was sich aber als überflüssig erwies, da nicht mehr kontrolliert wurde als bisher.

Im Flieger stellten dann ein paar Pärchen fest, das sie getrennt sitzen mußten. Was da wohl schiefgelaufen war?

Um 20:40 Uhr hob Thomas Cook Flug DE 3326 aber schließlich, bei strömendem Regen, ab in Richtung Male.

Der Service an Bord war OK und die Flugbegleiter allesamt sehr nett.

Eine ¾ Stunde vor der Landung wurde die Kabine dann mit einem Desinfektionsmitte abgesprüht. Man sagte, daß sein auf den Malediven Vorschrift bei einreisenden Maschinen.

Dann war es endlich soweit: Anflug auf Hulule. Welch ein Anblick, lauter kleine Spiegelei Inseln. Ein absolut traumhafter Anblick.

Die Ankunft in Hulule war planmäßig um 10:05 Uhr Ortszeit und das auschecken lief reibungslos ab.

Also weiter zum Speedboot. Die 15 Minütige Bootsfahrt war der reinste „Ritt auf den Wellen“. Das Boot machte seinem Namen wirklich alle Ehre.

Ankunft auf Bandos und herzliche Begrüßung mit kalten Tüchern und einem kühlen Drink.

Man teilte uns den Bungi 155 zu, da ich aber per Mail einen Bungi ab Nummer 180 reserviert hatte und das Bestätigungsmail vorlegte, bekamen wir auch ohne Probleme den Bungi 180. Die Bungis ab Nr. 180 liegen an einem schönerem Strandabschnitt und sind alle neu renoviert worden. Danke für den Reservierungstip den Membern hier aus dem Forum.

Die Zimmer sind ansprechend und zweckmäßig ausgestattet, auch eine Minibar fehlt nicht.

Die Klimaanlage kühlt gut und relativ leise und mit einer Fernbedienung bedienbar.

Der Deckenventilator ist nicht zu empfehlen, da er nur die warme Luft rumwirbelt.

Zu jedem Bungi gehören 2 Liegestühle und 2 Badetücher, die jeden Tag gewechselt werden. Im übrigen werden alle Handtücher täglich gewechselt, was ich persönlich vielleicht etwas übertrieben halte. Aber nun gut.

Trotz ausreichender Liegestühle macht sich dennoch eine spanische Unsitte auf Bandos breit: das reservieren der Liegen morgens mit Handtüchern !!

Auf Bandos besteht das Publikum zu ca. 60% Italienern, die, wenn sie in Massen auftreten, sehr lebhaft sein können. Der Rest sind Japaner, Österreicher, Schweizer und Deutsche.

Die Kellner sprechen teilweise deutsch.

Das Wetter war wirklich traumhaft, nur 4 mal Regen, davon 3 mal für ca. 10 Min. in der Nacht, nur einmal für ca. 1 Std. am Tag.

Die Temperaturen haben sich zwischen 32- und 34 Grad bewegt. Das Meer war ca. 29 Grad warm.

Die Insel bietet vielseitige Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten:

Es gibt ein Wassersportzentrum wo man z.b. Wasserski laufen kann, einen Spa-Bereich mit Thai-Massage (zwischen 30 und 50 Dollar), Fitnesscenter, Billard, Tennisplatz, Tischtennis, Squash und Badminton usw. Eine kleine Bibliothek mit einem Großbild Fernseher ist ebenfalls vorhanden. Zu erwähnen sei natürlich das Dive Center unter Leitung von Axel Horn, zu dem ich aber nichts sagen kann, da wir keine Taucher sind.

Abends trifft man sich in der Sandbar bei Live Musik oder Disco aus der Konserve sowie ab und zu Karaoke. Aber in dieser Bar ist es ziemlich heiß und stickig, obwohl sie nach allen Seiten offen ist. Wir haben uns lieber in der Sundowner Bar direkt am Strand und beim Dive Center aufgehalten. Da weht immer ein angenehmes Lüftchen man hört das Meeresrauschen, ist meist ganz allein, lässt die Seele baumeln und man kann sich mit Malik (oder so ähnlich), einer der Kellner, schön auf deutsch über Gott und die Welt unterhalten.

Auch für Kinder wird genügend geboten. Vom kleinen Swimmingpool bis zum sehr großzügigem Spielplatz und so eine Art kleinen Kindergarten mit fachfraulicher Kinderbetreuung.

Überhaupt muss ich sagen, dass das Personal echt sehr kinderfreundlich ist. Wir haben zwar selbst keine Kinder, aber konnten beobachten, wie rührend sie sich um die kleinen gekümmert haben.

Das ging los mit kleinen Späßchen mit den Kleinen bis hin zum vollen Teller vom Büffet an den Tisch tragen. Wirklich bemerkenswert, habe ich noch in keinem Urlaub so gesehen.

Entgegen anders lautenden Reiseberichten, die ich hier gelesen habe, kam der Roomboy nur einmal täglich und nicht zweimal.

Auch wie in vielen Berichten hier erwähnt ist der Strand nicht so menschenleer wie auf den Postkarten, aber mit Glück hat man morgens so gegen 9:00 Uhr diesbezüglich das „echte Malediven Feeling“, da viele noch beim Frühstück sind. Aber es verteilt sich alles so ein wenig, sodass man nicht das Gefühl hat man sei auf Mallorca.

Bandos ist ca. 600x400 Meter groß und hat 3 Restaurants incl. einem 24 Std. offenen Coffeeshop.

Wenn man will kann man anstatt im Hauptrestaurant in einem dieser Restaurants essen. Man muss seinem Tischkellner nur rechtzeitig Bescheid sagen, dann bekommt man einen Gutschein von ca. 20 Prozent und den Rest zahlt man dann drauf. Übrigens hat man während des gesamten Aufenthalts immer den gleichen Tisch und den gleichen Tischkellner.

Das Essen wird immer in Büffetform angeboten: Fisch Geflügel, Fleisch immer in anderen Varianten. Viel Gemüse, Salate, Reis, viele leckere Currys und erst das Nachspeisen Büffet. Lecker hoch 3. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Getränkepreise sind bekanntlich hoch, so kostet eine Flasche Wasser (1,5 Liter) 2 Dollar, einTiger oder Heineken Bier 3 Dollar und Cocktails fangen bei 6 Dollar an. Super schmeckt der Cappuccino zu 3,30 Dollar in der Sundowner Bar.

Sehr teuer ist das telefonieren, egal ob Handy oder Festnetz. So kostet eine Minute 8 Dollar und abgerechnet wird im Minuten-Takt. Ich habe immer E-Mails geschickt, da kann man soviel schreiben wie man will und auch etliche Kopieempfänger anhängen. Das Mail im Business-Center kostet 1,10 Dollar. Ein echtes Schnäppchen also. Die, leider nicht vermeidbaren, Zigaretten kosten in den Bars ca. 3 Dollar, aber bei einem Ausflug nach Male konnte ich die Stange Marlboro von 18 auf 15 Dollar runterhandeln.

Ansichtskarten kosten 0,50 Dollar und das Porto 1 Dollar. Unbedingt „Air Mail“ draufschreiben, sonst können Karten bis zu 4 Wochen unterwegs sein. Der Rekord für eine unserer Karten waren 3 Tage nach Deutschland!

Alle Ausgaben auf der Insel werden aufs Zimmer geschrieben und bei Abreise per Kreditkarte bezahlt, man kann jede unterschriebene Rechnung bei der Bezahlung in Ruhe prüfen und bekommt sie auch alle ausgehändigt. Es empfiehlt sich aber nach einer Woche sich mal seine Rechnung zeigen zu lassen, wegen dem Überblick.

Zu erwähnen sei noch das die Insel noch eine kleine Klinik mit einem deutschen Allgemeinmediziner und einem Taucherarzt sowie eine Dekokammer besitzt.

Sehr günstig ist der Juweliershop, wo der Besitzer aus Dubai stammt. Handeln geht immer und der Reiseleiter verteilt Gutscheine zu 10 %.

Da wir noch nie geschnorchelt haben und auch noch dabei etwas unsicher sind, haben wir immer zwischen Strand und Hausriffdach geschnorchelt. Was man in einer so geringen Wassertiefe an vielen bunten Fischen zu sehen bekommt ist Phänomenal: Papageienfische, Krokodilfische, Babyhaie, Seegurken, einen 1 Meter Riffhai, Rochen, Stachelrochen, einen Drücker kleinerer Bauweise, der sich sogar füttern und am Schwanz zupfen lies (Italiener sind schon krass).

Ja bei der Tauschschule wurden jeden Abend Stachelrochen angefüttert, sogar recht große, die fraßen echt aus der Hand. Man kann ja da geteilter Meinung sein, aber ich finde das nicht so OK, genauso, wie manche Leute auf den Riffbänken rumgelaufen sind!!

Auch was negatives muss ich hier loswerden, denn was da so nachmittags bei Flut so alles an den Strand angespült wurde ist schon haarsträubend: Vom Plastiksack bis über ölige Lappen bis hin zum halben Auspuff.

Auch hatten wir des öfteren schwarze Teerflecken nach einem Gang durchs Wasser unter den Füßen. Hier merkt man halt die Nähe zu Male wo doch sehr viele Frachtschiffe vor Anker liegen.

Auch aufgefallen ist uns, dass man die Nähe zum Airport Hulue in Form von Fluglärm, der sich aber echt in Grenzen hält merkt. Kommt immer darauf an wie der Wind steht. Uns hat es nichts ausgemacht, da wir in der Nähe eines Airports wohnen, und wir so was gewohnt sind.

Zu bemerken sei auch, dass die Insel ab und zu mit Insektenschutzmittel regelrecht „abgesprüht“ wird. Das ist aber für den Menschen wirklich nicht schädlich, wie uns die Reiseleitung versicherte.

Geholfen hat’s halt trotzdem nix.

Auch den Male Besuch möchte ich noch hier kurz erwähnen:

Kostet Sonntags 16 und sonst 20 Dollar und beinhaltet eine geführte Führung mit anschließendem Shopping, was teilweise reine Abzocke ist. Man kennt das sicher auch aus anderen Ländern.

Na muss ja nicht sein.

So das war mein Bericht über Bandos. Ich denke er wird so manchem etwas zu lange vorkommen, aber ich musste meine Eindrücke einfach loswerden.

Inzwischen sind wir mit dem Malediven Virus infiziert und dies war sicher nicht unser letzter Malediven Urlaub. Es gibt ja noch so viele Inseln zu entdecken....

Wenn noch jemand spezifische Fragen oder überhaupt Fragen hat......nur zu!!

Kevin
aldi1234@uboot.com

 


 

Hier unser Reisebericht von einem tollen Urlaub auf den Malediven:

Meine Freundin und ich sind restlos begeistert .
Hier die Punkte im einzelnen :

Der Flug war durch seine Länge bedingt, natürlich anstrengend wurde aber vom Flugpersonal angenehm gestaltet.

Eine schlechte Erfahrung war der Check-In in Male für den Rückflug . Als ich freundlich nachfragte ob noch Fensterplätze zu vergeben seien, teilte mir eine Dame genauso freundlich mit das dies nicht mehr der Fall sei, da schon alles vergeben wäre.

An Bord stellte sich dann heraus das insgesamt noch 6 Fensterplätze frei waren, die dann auf Anfrage verteilt wurden. Wir waren zugegeben etwas langsam :-)

Unser Standard - Bungalow war sehr geräumig, hatte Klimaanlage , war definitiv sauber und wunderbar mit Holzdeko sparsam und geschmackvoll eingerichtet. Das Bad ebenfalls groß, mit Warmwasser und Platz zum Minigolfen :-) Also aus dem Zimmer raus und nach 20 Metern im Indischen Ozean stehen, das fehlt mir hier doch ein wenig :-)

Unser Zimmermann Moosa war ausserordentlich freundlich und fantasievoll in der Bettdeckengestaltung und hat uns immer wieder mit frischen Kokosnüssen oder anderen original Maledivischen Süssigkeiten versorgt. Wir haben ihn im Gegenzug in Haribo und Rittersportprodukten eingeführt.
Besonders die sauren Pommes fand er ausgesprochen widerlich :-)

Die Schnorchelmöglichkeiten auf Bandos sind unserer Meinung nach optimal, da man die Möglichkeit hat ab einem Bilderbuchstrand direkt loszudüsen und Bandos ein hochinteressantes Hausriff hat .

Laut Büchern haben wir unter anderem gesehen :
Titan Riesendrücker, Halbschnabelhechte, Schwarzspitzenriffhaie, Stachelrochen, Eidechsenfische, Muränen, Schwarzbindensoldatfisch, Großdornhusar, Trompetenfisch, Flötenmaulfisch, Meeräsche, Seesterne, Pferdemakrele, verschiedenste Barsche = Pfauenaugen-, Juwelen-, Weisstüpfel-, Panther- usw usw ...., ebenso diverse Schnappersorten und Füsiliere, Orientalische Süsslipppen ( 50 cm ) , Fledermausfische, Falterfische, alle Sorten Doktorfische in allen Farben. Ebenso Papageienfische in Größen und Farben, die uns völlig verblüfft haben. Natürlich auch alle anderen Drückerfische = Orangestreifen-, Indischer-, Picasso- und und und .

Desweiteren kleine Anemonen und deren Bewohner, sowie Muscheln von 3 - 70!!!!! cm. Ausserdem einen Fischreiher der mich morgens um 7.00 Uhr am Strand verständnisslos anstarrte nach dem Motto >> wieso Du und wieso so früh >> Kopfschütteln beiderseits. Krabben, Krebse und Einsiedlerkrebse in Massen, Formen und Größen >> bis zu 15 cm kein Thema. Dies alles direkt am Hausriff, also in 15 - 30 Meter Entfernung vom Strand. Die Korallen erholen sich ebenfalls langsam aber wohl stetig .

An Land gab es Geckos, Agamen und Indische Schönechsen die sich und uns respektvoll umrundeten und sich dann konsequent um ihr Essen in Form von Riesenameisen und Motten zu kümmern. Wir haben sogar das geheimnissumwitterte Wildkaninchen nachts getroffen. Es ist bräunlich und hat eine weissgefleckte Brust >> kaum zu glauben :-) Ausserdem Rabenvögel die einem das Brot fast aus der Hand nehmen und mindestens 3 rote Papageien die in irrsinniger Geschwindigkeit die Insel umrunden.

Was auch immer wieder ein wundervolles Bild ergab war die Bepflanzung. Es gibt in der Inselmitte eine richtige Landschaftsgärtnerei deren Mitarbeiter sich liebevoll um alle Kokospalmen, Pioniergewächse, Bananenstauden, Riesenbouganvillas, Liliengewächse, Hibiskusbäume, Banyantrees ( Lianenbäume wie bei Tarzan :-)) und Schraubenpalmen kümmern. So haben wir es mehr als einmal erlebt das wir richtige Geruchsströmungen abends auf dem Weg zum Buffet durchstreiften.

Die Verpflegung war sowieso klasse. Wir hatten Vollpension und dies war auch gut so. Jeder der wie wir morgens und nachmittags mindestens eine Stunde schnorcheln geht, der hat genug Hunger um dieses Buffets gerne nutzen zu mögen.

Morgens :
Hardcore Kaffe mit viel Milch und ein wenig Zucker zum aufwachen sehr gut geeignet oder auf Wunsch Tee ( nie probiert ) Alle Sorten Cornflakes und Müslis jede Menge frisches Obst und ein wenig Salatgurke und Tomaten eine Sorte Käse ( ähnlich Emmentaler ) Marmeladen in Mengen und 2 Sorten Honig ( einmal zäh einmal dünn ) Bohnen in Soße, Mais, Eierkuchen, Würstchen, heisse Kartoffeln Eier as you like ( scrambled, omelette, fried, cooked etc...) Brötchen in weiss, grau, mit Körner oder Käse Schokocroissants, Marmeladenhörnchen sowie Weiss und Graubrote Kuchen und Plätzchen in Mengen

Mittags und Abends :
Salatbuffet ( Eisberg, Tomaten, Gurken, Sellerie, Möhren, Kraut, Mais, Kidneybohnen, Mixed Pickles, Zwiebeln, Kräuter-, Knoblauch-, French-, Florida-, Senfdressings, natürlich Essig und Öl ) verschiedenste Gemüsecurries, verschiedenste Fisch gegrillt und/oder gekocht, Hünhchen in Variationen und auch Rindfleisch in Varianten Reis, Nudeln, Kartoffeln, usw.

Nachspeisen und auch hier Brote deren Mengen und Veränderlichkeiten kaum aufzuzählen sind.Insgesamt ein sehr gutes, weil schmackhaftes und variationsreiches Essen. Wer hier nichts findet, hat nicht wirklich geschaut << meine Meinung :-)

Die MA in Ronny's Watersport Centre sind ausnahmlos nett, zuvorkommend und informativ. Allerdings finde ich manche Preise ein wenig zu hoch und bin der Meinung das sie mehr zu tun hätten wenn einmal Parasailing 15 min nicht direkt 40 $ Dollar kosten würde.

Unsere Tour mit dem Kajak wurde allerdings freundlicher berechnet als in der Liste und die Tour mit dem Katamaran 110 $ 2 Personen möchte ich nicht als günstig, dennoch aber als ein tolles Erlebniss bezeichnen. Hauptverantwortlich dafür war Helmut, der uns eine Menge an Infos at all gegeben hat.

Wenn man nun bedenkt das wir 2 Personen bei der Ankunft mit einem Riesenschnellboot ( 2 X 200 PS ) von Hulule nach Bandos gebracht wurden, und dann sieht das die Maletour mit über 40 Teilnehmern pro Person 20 $ gekostet hat, fehlt mir auch hier ein wenig die Relation.

Was hat uns genervt ??

Die Menge an italienischen Lastminute Urlaubern. Meiner Meinung nach sollte das Management der Insel dringenst anfangen abzuwägen, wie wichtig eine volle Belegung im Gegensatz zu einem netten, freundlichen und friedlichem Publikum ist. Die meißten der Italiener waren :

-  extrem laut ( morgens ab 7.00 Uhr über 4 Bungalows sich gegenseitig begrüssen oder laut und falsch :-) pfeifend alle anderen wecken),

- unfreundlich (sie betrachteten die Angestellten offensichtlich als ihre persönlichen Lakaien)

- unangemessen ( bei 100 % Muslimbevölkerung erscheine ich nicht mit offenem Hemd in Badelatschen und nasser Badehose zum Buffet )

- rücksichtslos ( auf dem Weg zum Buffet hat einer so gar beinahe meine Freundin angerempelt weil er meinte den Weg gepachtet zu haben, oder eine Dame am Strand mal eben ihre noch brennende Kippe achtlos neben andere Liegen in den Sand warf , nicht zu reden von den Mengen an sorry " Italioten " die ständig auf dem Riffdach rumgelascht sind )

Wir sind ihnen aus dem Weg gegangen und haben unsere Nerven so weitestgehend geschont. Die Insel hat genügend Raum dafür, so dont worry :-)
Anyway, unser Urlaub war ein grandioses Erlebniss. Die Organisation im Hintergrund hat reibungslos geklappt. Das Essen war toll, unser Zimmer für uns 1A incl. toller Lage, die Betreuung vor Ort ausnahmelos freundlich und zuvorkommend und wirkte dennoch nie aufgesetzt. Maldivian Holidays ( www.maldivian.com ) ist somit absolut empfehlenswert, weil ehrlich informativ und kompetent in der Durchführung.


Michaela und Volker
 


 

Bandos & Ellaidhoo

Vorweg gesagt: Unser Anforderungsprofil an einen Maledivenurlaub ist nicht das passionierter Taucher. Wir haben zwar bereits den vierten Maledivenaufenthalt und die fünfte Insel hinter uns, doch sind es nicht Hammerhaie und (künstliche versenkte) Wracks, die uns faszinieren.

Vielmehr verstehen wir die Malediven als ideale Destination für wintermüde Familien mit mittelkleinen Kindern und mittelgroßem Urlaubsbudget. Gefahrlose Strände, angenehmes Klima, bunte Fische, tiefer Baumschatten, kinderliebe Einheimische und nicht zuletzt die bei sonstigen Fernzielen sonst obligaten Impfungen sprechen für diese Wahl.

Aus dieser Sicht also unsere aktuelle Beurteilung der beiden Inseln Bandos und Ellaidhoo (1/03) mit Rückgriff auf unsere Erfahrungen mit Kuramathi, Fihalhohi und Villivaru.

Bandos – obschon in nahezu verdächtiger Flughafennähe und ein Veteran der Malediventouristik – hat uns positiv überrascht. Ein zwar (wie leider überall hier) bleiches aber fischreiches und gut erreichbares Hausriff, schöne und gepflegte Strände, sowie eine überdurchschnittliche Infrastruktur und erstaunlich viel Platz für den Einzelnen sind auf den Malediven beileibe nicht die Regel. Durch die Weitläufigkeit der Insel und die Hotelqualität  wird man zudem für das weitgehend fehlende Robinson-Flair entschädigt. Und die Standard-Zimmer sind die besten, die wir auf den Malediven je gesehen haben – außer man gibt sich mit dem zufrieden, was einem Rezeption und die Reiseleiterin von Neckermann („Lihibe Gäste!“) mit vereinten Kräften zuschanzen wollen. Die 100er-Zimmer sind nämlich hinsichtlich Standard und Zustand touristisches Urgestein der Anlage und verdienen nicht einmal zwei Sterne, geschweige denn vier. Da ein Wechsel in die (wirklich guten) neuen Zimmer aufgrund der Buchungssituation nicht möglich war, haben wir kurzerhand auf eine Suite aufgezahlt ($ 55,- pro Nacht) bis wir nach drei Tagen in ein hübsches Standardzimmer übersiedelt sind. Natürlich haben wir diesbezüglich mit Neckermann noch ein Hühnchen zu rupfen, dem nachstehend weiteres Geflügel folgt.

Denn nicht nur, daß der Transfer mit dem Wasserflugzeug nicht organisiert war (Murphys Law) und wir uns stattdessen im Speedboot durchrütteln lassen mußten, erlebten wir den gleichen üblen Zimmertrick auch auf Ellaidhoo. Dort mußten wir tatsächlich eine Nacht zu viert in einem muffigen Loch (Room Nr. 307) verbringen, bevor eine der gebuchten, großzügig gestalteten Superior-Suiten frei wurde. Eine Unart also, die weniger auf Versehen, als vielmehr auf übertriebener Geschäftstüchtigkeit beruht und die weniger Entschlossene mitunter auch einen ganzen Urlaub lange mit sich geschehen lassen. Obwohl der Katalog der Neckermänner gerade diese wunderbaren Zimmer so lobt. Unsere dringende Empfehlung lautet daher, den Zimmerschlüssel freundlich entgegenzunehmen und das Zimmer zu besichtigen, bevor man das Gepäck dorthin verbringen läßt.

Vom Hausriff her ist Ellaidhoo deswegen  interessant, weil durch die Lage am Außenriff des Atolls, die Fische im Schnitt einfach größer sind, als zumeist in Atoll-Innenlage. Dafür ist die Schnorchelstrecke relativ kurz und die Strömung oft unangenehm stark, die Lagune wiederum oft durch die Ebbe leergepumpt. Diese Lagune liegt übrigens innerhalb einer nicht sehr attraktiven Mauer, die das gesamte Inselchen umschließt und aufkommende Südseeromantik mit ihrer Verlies-Optik im Keim erstickt. Auch ist diese Lagune – wie so manch andere Bereiche der Insel – reichlich ungepflegt. Um Plastikflaschen und anderen Unrat schert sich hier – im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln – kaum jemand. Im Inneren der Insel befindet sich allerdings ein relativ neues und meist leerstehendes Fitneßcenter (Workout 5 $ pro Stunde!) sowie ein erstaunlich gepflegter Garten mit Pseudo-Barock in Kunststein.

Die Küche auf Ellaidhoo ist nicht Spitze, aber immerhin die beste, die wir auf den Malediven kennengelernt haben. Der Einfluß der vorwiegend italienischen Gäste (rund 80%) macht sich hier sehr positiv bemerkbar. Denn Pasta schmeckt meist passabel, dito der Parmigiano, desgleichen tun Profiteroles und Huhn, frische Früchte gibt es jeden Tag jede Menge (sonst meist teure Mangelware auf den Malediven!). Lediglich Rindfleisch und sogar der Fisch am Buffet sind so ungenießbar, wie paradoxerweise fast überall in diesem so fischreichen Wasser-Land. Außer man bestellt Meeresfrüchte (gegen harte Dollars) a la carte vom Grill im Restaurant. Das Wasser ist übrigens auf Ellaidhoo (3,6 $ pro 1,5Liter-Flasche) exakt doppelt so teuer wie auf Bandos.

Und noch ein kulinarischer Nachtrag zu Bandos: Dort ist das Essen auch ok, besonders zu empfehlen sind dort aber autochthone Speisen (wie Currys) und Thai-Gerichte.
 
 
Gruß
Marketa & Michael

 


 

hier unser reisebericht vom 27.12.01 bis 11.01.02

wir waren mit unserem junior paul (18 monate) unterwegs und haben uns für bandos entschieden, da dieses die insel mit dem besten ruf bezüglich kinderfreundlichkeit sein sollte. vor 2 jahren waren wir bereits auf lohifushi, waren aber eher enttäuscht... glücklicherweise haben wir kurz vor der abreise noch mit ulli & stefan (siehe auch ihren reisebericht) telefonieren können und das gab uns dann die sicherheit uns richtig entschieden zu haben.

ullis anmerkungen zur insel kann ich nur zu 100% bestätigen  (das mit den zimmern und dem essen ist absolut richtig beschrieben!) und um einige persönliche erfahrungen bereichern:

die malediver sind eines der kinderliebsten völker, die wir je erlebten und unser kleiner hat seinen ersten urlaub in vollen zügen genossen. hiefür gilt unser dank allen sevicekräften dort, den leuten der basis und ganz besonders unserem roomboy moussa. claudia hat sich taucherisch aufs schnorcheln beschränkt. aber langeweile kam trotzdem auch bei ihr nicht auf. die insel ist wunderschön, sehr (manchmal etwas zu perfekt) gepflegt und sauber, freundlich und, wie sooft erwähnt bis auf die italiener, sehr ruhig.

bandos hat eine nachbarinsel. kuda (klein) bandos. auf der sollen zwar mal bacardi spots gedreht worden sein, einen besuch und die 6 US$ dafür sollte man sich aber sparen, da die in einem sehr verlotterten zustand ist. leider gibts da ausser dreck von anderen kurzbesuchern, vielen italienern, büschen, palmen und sand nix bewegendes(auch keine toiletten!!)

zum tauchen: ich habe während der 2 wochen ausschliesslich nitrox dort getaucht, was sich in laaangen hausrifftauchgängen und deutlich weniger ermüdungserscheinungen nach dem tauchen bezahlt gemacht hat. erwähnenswert übrigens auch, dass nitroxfüllungen das gleiche kosten wie pressluft! die tauchbasis von axel ist so ziemlich das beeindruckendste was wir bisher an basen gesehen haben. technisch wie persönlich absolut perfekt!

meine highlights waren 2 tauchgänge am rasfari corner, wo sich unmengen von mantas bei nur 4 m tiefe aber leider planktonvernebelter sicht den bauch vollschlugen. das thema "mantazeit" wird immer wieder diskutiert. nach mehreren gesprächen mit den einheimischen tauchguides bekam ich folgende infos dazu: die mantas kommen im september ins nordmale atoll und bleiben ca 6 monate. sie wechseln dabei aber ihren standort, bevor sie ende februar als einzelgänger ins offene meer verschwinden. nach meinung der guides wird den tauchern oft nur die banale geschichte vom ende der mantazeit aufgetischt um sich die zum teil sehr langen anfahrtswege zu den riffen zu sparen. also hartnäckig nachfragen!!

aber auch die anderen tauchplätze im nordmale-atoll die angefahren werden sind wunderschön und zum grössten teil in einem top-zustand. einige plätze wie lankan und banana reef sehen deutlich gesünder und voller aus als noch vor 2 jahren!

mit etwas überredenugskunst kann man das team durchaus dazu bringen für erfahrene taucher auch mal extratouren zu fahren. z.b. zur victory - ein wirklich tolles wrack mit vielen korallen, schnecken und allen arten von skorpionsfischen.

hinzu kommt das wirklich wunderschöne hausriff, dass auch anspruchsvollen tauchern gerecht wird. lediglich die vielen riesendrücker gehen einem nach der x-ten attacke auf den keks. besonders oberhalb des wracks hatte ich da eine heftige auseinandersetzung, die der fisch deutlich für sich entscheiden konnte!

zum thema strömungen: auch in diesem jahr war der monsunwechsel wieder etwas später. normalerweise wäre der längst vorbei (november) und kaum strömung, dauernder sonnenschein und gute sicht unterwasser garantiert. diesesmal fiel er um den jahreswechsel. begleitet von zum teil heftigen schauern und starken böen. die strömungen und seegang waren manchmal so stark, dass einige riffe nicht angefahren wurden und selbst tauchgänge im hausriff abgebrochen werden mussten. die malediver beobachten dieses phänomen seit einigen jahren. vielleicht sollte man demnach auch empfehlungen für die beste reisezeit um mittlerweile 2-3 monate auf janur bis mai verschieben!

mein fazit:

bandos ist, obwohl ältestes malediven resort, ein absolutes highlight für alle ruhesuchenden, sportler, taucher und auch familien! wir planen unseren nächsten besuch dort für november.

andreas (moppel) mit claudia & paul

 


 

Reisebericht Bandos , 22.11. - 07.12.2001

Die Anreise:

Das einzig Unangenehme passierte bei der Anreise... Da die Condor unseren ursprünglich gebuchten Flug ab Düsseldorf ersatzlos aus dem Winterflugplan gestrichen hatte, mussten wir zunächst mit der Lufthansa nach München fliegen, um von dort aus auf die Malediven zu starten. Was soll ich sagen, nie wieder... Der Zubringer hatte eine Stunde Verspätung, das Einparkmanöver in München dauerte ewig, wir mussten in olympiareifer Zeit von Terminal A nach C sprinten, beim Boarding waren unsere Sitzplätze plötzlich weg und der Start verzögerte sich dann noch mal, weil ja auch das Gepäck der verspäteten Düsseldorfer verladen werden sollte. Es kam wie es kommen musste... dem Gepäck hatte es in München offensichtlich besser gefallen und wir begannen unseren ersten - reichlich verregneten - Urlaubstag mit der Notfall-Ausrüstung aus dem Handgepäck. Am nächsten Tag brachte die LTU unser reisewütiges (DUS-MUC-DUS-MLE) Gepäck dann netterweise mit, was für eine Freude... ;-)

 

Die Insel:

Bandos liegt im Inneren des Nordmale-Atolls und ist mit dem Speedboot in 20 Minuten vom Flughafen zu erreichen. Die Insel ist groß (Außenrunde = 1,4 km), fast kreisrund, sehr grün mit Palmen, Scaevola-Büschen, Hibiskus und anderem Duftgemüse bepflanzt und komplett von einem Riff umgeben. Die Standardzimmer sind versetzt stehende Reihen-Bungis, jeweils vier in einem Block. Von Nr. 100-169 sind sie eher "zweckmäßig" komfortabel (Klima, Ventilator, Sitzgruppe, Minibar, IDD-Telefon) eingerichtet und ab Nr. 170-239 ist die Inneneinrichtung richtig schnuckelig mit viel Holz, Palmblattvertäfelung, maledivischer Laken-Faltkunst und nostalgischen Wasserhähnen ;-) Wir hatten Nr. 194 und waren rundum zufrieden, zumal der Strand auf der Westseite der Insel schöne 2-Personen-Buchten bietet und die Tauchbasis in der Nähe ist. Ansonsten gibt es noch Junior-Suiten, die zwar ein zusätzliches Zimmer haben, aber am schlechtesten Strandabschnitt liegen.

 

Die Infrastruktur der Insel ist - besonders für Nichttaucher (Stefan) und Inselkoller-Gefährdete - enorm und trotzdem nicht störend. Man muss ja nicht, wenn man nicht will... Der Paradise-Club mit einem erstaunlich gut ausgestatteten Fitness-Studio, Aerobic-Raum, Squash, Badminton, Snooker, Tennis, Mini-Pool, Massage, Sauna, Dampfbad, Frisör, Grossbild-Fernseher, Kinderspielplatz und Babysitter-Service. Ronny's Wassersportcenter, wo alle möglichen Wassersportarten angeboten werden, 3 Restaurants, die saugemütliche Sand-Bar, Sunset-Bar, diverse Geschäfte, Business-Center für Emails und Internet, Inselklinik mit deutschen Ärzten und Dekokammer und natürlich die Tauchbasis, Dive-Bandos, aber dazu später.

 

Wir hatten Vollpension und fanden die drei täglichen Buffets im Hauptrestaurant (leider kein Sandboden) abwechslungsreich und lecker. Vermisst haben wir nichts und 2 Wochen mal kein Schweinefleisch auf dem Teller und dafür viel Fisch, ist echt gut für die Figur... ;-)

 

Das Publikum ist sehr international, wobei zur Zeit - wie fast überall auf den Malediven - wenig Deutsche und viele Italiener da waren. Um eventuelles "Aufstöhnen" gleich zu unterbinden... ja, Italiener sind ziemlich lebhaft, aber mangels Animationsangebot ging es doch sehr ruhig zu. Eine "typische Italienerinsel" ist Bandos definitiv nicht. Lustig fanden wir die Engländer, die abends immer eine sehenswerte Modenschau veranstaltet haben. Frauen mit Schuhen - vorne spitz, hinten hoch - Glitzerkleider, die aussahen, als wäre dafür eine Diskokugel geschlachtet worden und neckischen Abendhandtäschchen... *grins*... Ziemlich funny, aber das Malediven-Publikum scheint sich allgemein weg vom naturverbundenen Taucher, hin zum gestylten Jetsetter zu entwickeln. Schade eigentlich...

 

Dive Bandos:

Die Tauchbasis auf Bandos ist der Hammer! Ein echter Prachtbau mit viel Platz für die eigene Ausrüstung, warmen (!) Duschen, Schulungsräumen, Bibliothek und angrenzender Sunset-Bar. Die Subaqua-Basis wird seit Mai von Axel Horn und seiner Frau Annie (vormals Ellaidhoo) geleitet und bietet das volle Programm. Bootsfahrten, 24 Stunden Nonlimit am Hausriff, Nitrox, Rebreather und natürlich sämtliche Aus- und Fortbildungskurse. Die Crew besteht zur Zeit aus 3 deutschen und 1 japanischen Tauchlehrer, sowie 2 maledivischen Guides. Das Leihequipment ist gut - ich weiß wovon ich rede, ist doch mein Automat am 2. Tag verreckt - und die Endabrechnung erfolgt äußerst fair. Man taucht einfach drauflos und am Ende wird der günstigste Kurs abgerechnet. Flaschen (11,2 l Alu, 10 bzw. 14 l für Nitrox) sind immer ausreichend vorhanden und als wir da waren, wurden gerade alle Flaschen vom deutschen TÜV geprüft.

 

Während der 12 Tauchtage war ich (Ulli) ausschließlich am Hausriff unterwegs, da die Mantazeit leider schon vorbei war, Walhaie im Nordmale-Atoll eher selten vorkommen und die Zeit individueller verplant werden kann. Mit uns war ein "koffergeschädigter Leidensgefährte" (Gruß nach Leverkusen und denk bitte an die Videokopie, Ulrich!) angekommen und zusammen haben wir das Hausriff 2-3x täglich unsicher gemacht. Für aufmerksame Liebhaber von kuriosem Kleinzeug gab es Sensationelles zu sehen - Krötenfische, Geistermuräne, Nacktschnecken in allen Variationen, Büschelbarsche, Bäumchenlippfische, Fangschreckenkrebse, Putzergarnelen, die Taucherhände putzen ;-) und natürlich auch Haie, Rochen, große Muränen, Lobster, Makrelen, Schildkröten, Schnapper-Schwärme und das übliche kunterbunte Riffgewusel. Taucherherz, was willst Du mehr... Die Korallen sehen immer noch ziemlich traurig aus. Zuletzt war ich Ende 1998, dem "Katastrophenjahr" auf Bandos, aber seitdem ist doch schon einiges nachgewachsen, sogar im Flachbereich. Hoffentlich bleiben die kleinen Korallen von Touristenfüßen und einem weiteren El-Nino verschont...

 

Am Hausriff gibt es 3 Einstiege sowie die Möglichkeit sich bei den Bootsfahrten (kostenlos) am Bandos Rock absetzen zu lassen. In der Nähe der Basis liegt auf 18-29 m ein kleines Wrack, das sehr schön bewachsen ist. Ansonsten variiert das Hausriff zwischen sanft bis steil abfallend, hat viele Höhlen und Überhänge und tolle einzelne Blöcke im 20 m Bereich. Bedingt durch die Innenriff-Lage ist das Strömungsaufkommen sehr gering. Ideale Bedingungen für Fotografen und alle, die es beim Tauchen eher gemütlich lieben.

 

Fazit:

Es war ein traumhafter Urlaub und wir werden sicherlich noch mal hinfahren.

 Ulli (Seegurke) & Stefan