Reisebericht Bathala 16. bis 24. Juni 2006
Anreise:
Da wir von Bangkok mit der Sri Lankan über Colombo nach Male geflogen sind, können wir nur die Airline generell beurteilen und die ist absolut empfehlenswert. Größere Beinfreiheit und breitere Sitze als bei Charterfluggesellschaften, Kissen, Decken, kostenlose Kopfhörer für Jedermann, eigener Bildschirm mit mehreren deutschsprachigen Filmen, unzählige Videospiele und Musiksender: Wem es auf diesem Flug langweilig wird, ist selbst schuld. (Anti-)alkoholische Getränke gab es rund um die Uhr und die Menüs waren auch in Ordnung.
Ansonsten waren wir glücklich, dass wir bereits um 6 Uhr mit dem Wasserflugzeug der MAT nach Bathala gebracht wurden. Unser Übergepäck wurde nicht berechnet; eine Woche später mit der TMA jedoch mussten wir bezahlen.
Insel:
Die Insel wurde ja schon in vorherigen Berichten ausführlich beschrieben; neben den Bungalows, der Tauchschule, dem Restaurant und der gemütlichen Bar gibt es ausserdem ein kleines Spa mit ayuverdischen Behandlungen, welches wir aber nicht genutzt haben.
Bungi:
Mit Bungi 140 auf der Nordseite waren wir rundherum zufrieden. Der Jetty für die Tauch-Dhonis, die Tauchbasis, die Bar und das Restaurant in wenigen Schritten erreicht und trotzdem ruhig. Natürlich nagt auch an den Bungis der Zahn der Zeit; einige sind aber frisch renoviert und sehen richtig gut aus. Nr. 140 war noch im Ursprungszustand, aber wir gewöhnten uns schnell an das „einfache“ Leben; wichtig war, dass alles anstandslos sauber war. Und die Dusche unter freiem Himmel hätten wir nicht missen wollen.
Restaurant/Bar:
Im Restaurant saßen rechts vom Buffet im abgetrennten Bereich die Italiener (welche aber nicht negativ auffielen) und links die restlichen (überwiegend deutschsprachigen) Gäste. Das Essen war nicht umwerfend, jedoch sind wir immer satt geworden. Am besten schmeckten uns die pikant gewürzten Curries. Zweimal gab es nur noch Pasta für uns zum Abendessen, da wir nach den Nachttauchgängen erst gegen 20.30 Uhr im Restaurant eintrafen, obwohl bis 21 Uhr „Lunchtime“ ist.
Die Bar ist ebenso wie das Restaurant gemütlich mit Korbsesseln und Sandboden ausgestattet und für die Fussball-WM wurde sogar extra eine Großbildleinwand aufgebaut.
Da wir nur Halbpension gebucht hatten, snackten wir öfters mal am Mittag etwas an der Bar. Von den großen Portionen, die super lecker und günstig sind, waren wir echt begeistert (Grilled Cheese Toast mit Pommes 4 $, Club-Sandwich mit Pommes 5 $). Eine gemeinsame Portion reichte uns vollkommen aus.
Tauchen:
Der Hauptgrund für die Wahl der Insel war für uns das Tauchen. Und hier wurden wir nicht enttäuscht. Obwohl wir in dieser Woche oft Regen und Sturm hatten, waren die Tauchgänge super. Meistens nur zu viert bis höchstens acht auf dem Dhoni; relaxte und anspruchsvolle Tauchgänge mit Kalle, der seinen Job super machte. Empfehlenswert ist auch ein Nachttauchgang am Nord-Jetty, kurz nachdem die Fischfütterung vorbei ist: Wahnsinn, zwischen den Riesenrochen und Ammenhaien rumzublubbern. Zum Hausriff an sich können wir nicht viel sagen; beim Checkdive am Süd-Jetty waren wir etwas enttäuscht von der Unterwasserlandschaft; die Nachttauchgänge waren aber klasse und ansonsten haben wir immer die angebotenen Bootsfahrten (2 x täglich) mitgemacht.
Wetter:
Wie schon erwähnt, hatten wir Pech mit dem Wetter. An einem Abend stürmte es so kräftig, dass es teilweise die Palmstrohdächer von den Bungi’s riss oder sich das Wasser einen Weg durch die Decke suchte. Auch konnten nicht alle Tauchplätze wegen des Wetters bzw. der Strömung angesteuert werden; uns störte das aber nicht, da Tauchguide und Crew am besten wissen müssen, was gut für uns Touris ist.
Fazit:
Bathala hat ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis; schade nur, dass sich das Management entschieden hat, das gesamte Kontingent an Azemar zu vergeben, so dass man diese Insel von Deutschland aus ab November 2006 nicht mehr buchen kann. Dies kann natürlich auch für die Tauchschule Konsequenzen haben, da die Italiener bekanntlich überwiegend „rudelschnorcheln“. Obwohl wir noch eine Woche auf Mirihi verbrachten (siehe extra Bericht), würden wir jederzeit wieder Bathala besuchen.
Fragen beantworten wir gerne
Judith & Steffen (muellers99<at>t-online.de)
Hallo!
Nachdem ich dank des Malediven.net so viele Anregungen und wichtige Infos gefunden habe, die mir zu einem fantastischen Urlaub verholfen haben, möchte ich auch eine kleine Einschätzung meiner Reise an Euch geben für das Web.
1. 16.-23.7.2006 Baani Adventurer +
2. 23.-31.7.2006 Bathala
Buchung:
1. Schiff über www.maldivesliveaboards.com zu einem guten Preis, da auf US-Dollar abgerechnet wird; sehr freundliche Mitarbeiterin (Lisa)
2. Hotel über www.Maldivian.com, war bester Preis, Service gut
Da ich im Ausland lebe, habe ich alle Leistungen einzeln im Web gebucht. Das mache ich schon seit Jahren und auch diesmal sollte alles super funktionieren.
Flug mit Emirates: Lieber 10 Stunden im Charter sich quälen, als die nächtlichen Stops und die späte Abflugzeit ab Male (2:20 Uhr) zu ertragen. Tip: In Dubai gibt es eine „Silent Area“ bei Gate 23 und man kann sich auf bequemen Liegestühlen ein wenig ausstrecken. Ab 4 Stunden Aufenthalt bekommt man ein Essen in Departure-Ebene im „orangen“ Restaurant gratis – Info über Emirates am Airport.
Transport mit Wasserflugzeug – super!!! Aber auch sehr warm.
1. Schiff:
Tolle Kabinen (Größe, Bad, warm+kaltes Süßwasser, Klima, kleines Fenster), freundliches Interieur mit Holzfurnier, genügend Platz für Gepäck; Matratzen sind stark durchgelegen.
TIp:
a) Es empfiehlt sich wegen der Lage der Klimaanlage (genau über dem Bett) lange Nachtwäsche oder dünnen Schlafsack mitzunehmen.
b) Keinesfalls eine Suite buchen, da diese auf dem Oberdeck liegt und sehr stark schaukelt. Die Fenster lassen sich dort nicht öffnen. Auch dort sind die Matratzen am Ende ;-))
Crew, Service, Küche
Alles bestens. 14 Mann Besatzung auf max. 16 Gäste… Unser Cruiseleiter und Divemaster Husen Abdullah war unheimlich freundlich und hilfsbereit und hat den Bord+Tauch-Alltag sehr gut organisiert. Der zweite Divemaster Stephan (Holländer) machte mehr den Eindruck eines Gastes, sein Engament war extrem begrenzt und beim Tauchen stieg er sogar als Erster aus dem Wasser … Das Essen ist gut, wenn auch der Versuch europäischer Küche nicht das war, was ich im asiatischen Raum suche. Wir haben die Küche zu Buffet auch am Abend überredet und mehr Curries anstatt Pommes mit Gemüse… Es gibt genug Trinkwasser. Preis moderat (2,50 USD Cola, 3,00 USD kl. Bier). Alle sind super freundlich!
Tip: Vitamin-Fruchttabletten für Wasser mitnehmen für abwechslungsreichen Geschmack
Tauchen:
Es läuft nach dem Motto – fährst Du Boot oder tauchst Du schon. Losfahren im Begleit-dhooni, einsteigen in die Klamotten, Equipment ist schon vorbereitet und ab ins Wasser. Wir fuhren zuerst im Male-Atoll umher und quer danach durch das Ari-Atoll bis ganz in den Süden
18 Tauchgänge, davon 6 mit fünf Sternen (max. 6 Sterne möglich, die nur bei Walhai-Begegnungen vergeben werden) und diese lagen im Ari-Atoll. Meist gute Sicht, Strömung vorhanden, daher oft „negativ entry“. Unerwartet viel Makro und lebende Korallen, Großfisch (Manta, Weißspitzen-, Schwarzspitzen-,grauer Riffhai, Barkuda, etc.), ein sehr guter Nachttauchgang (Maaya Thila).
Sonstiges:
Es gibt an Bord Fischbestimmungsbücher, Landkarten, mehrere Auflademöglichkeiten für Akkus, etc. und für jeden ein schattiges Plätzchen. Die Jungs fahren am Abend zum Fischen raus und nehmen auch Gäste mit. Ein Ausflug auf eine Robinsoninsel unterbricht „jäh“ den Tauchalltag und garantiert traumhaften Abendstimmung bei Feuer und Sternen… Der Aufenthalt ist stark abhängig vom passenden Mindset der Gäste. Bei uns hat es super gepaßt (dufte „Daucherbrigode“).
Negativ:
Matratzen, die einem Kreuzschmerzen bereiten und keine Kreditkartenakzeptanz (besser genügend Cash-Dollar mitnehmen), obwohl ausgewiesen.
Wetter:
Trotz Südwestmonsum hat es nur zweimal geregnet für kurze Zeit, ansonsten meist volle Sonne ohne Wolken – perfekt!
Fazit:
Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis; jederzeit wieder!!
2. Insel
Bungalow:
Vorherige Reservierung des Bungalows ( der berühmte 139) hatte nicht geklappt. Am nachästen Tag aus 126 umgezogen, extrem laut und ohne Blick zum Meer dafür zu unzähligen Nachbarn in den Bungalow 118. Dieser war traumhaft einsam, im Verhältnis zu den anderen, kein Lärm, eigener Sonnenschirm, Ostseite mit viel Schatten. Sehr schönes Bett, gute Klimaanlage, freundlicher Stuff, viel Platz, schönes Bad mit viel Ablagefläche, Terrasse und Liegen am Strand.
Essen:
Si mangia bene in Italia. Cucina italiana – lecker. Wir hatten Vollpension und genossen auf Rechnung leckeren Rotwein (18 USD) oder Cola light (3,50USD) während All inclusive nur zuckerhaltige Softdrinks dabei hatte und Wein aus dem 5l-Tetrapack. AI rechent sich nur für starke Beirtrinker (Stichwort: Dekobier).
Eindruck:
Insel ist eng bebaut, 70% Auslastung und mehr als die Hälfte Italiener (nicht störend). Die Italiener zahlen bei gleicher Leistung, jedoch Transfer mit dem Schiff für 2 Wochen 400 EUR mehr in der Nebensaison als die deutschen Gäste. Entsprechend wird in Zukunft MeiersWeltreisen aus dem Programm dort genommen.
Strand und Insel wird in den vorherigen Berichten treffend beschrieben. Alles sehr sauber und gepflegt. Die Schaukeln sind wunderbar.
Negativ:
Es wurde trotz der guten Buchungslage lautstark an einigen Bungalows gebaut und vor allem geruchsbelästigend gestrichen.
Es gab Sandfliegen, die noch heute spürbar sind, trotz allabendlicher Giftattacke.
Tauchen:
Überfallartig wird man vom Tauchteam schon bei Ankunft begrüßt und eingewiesen. Hier herrscht das strenge Regime von Monika, das man mögen muß. Sie ist ein alter Hase, aber gibt einen ein Shculkind-Gefühl durch ihr ständiges Belehren und das in Anbetracht der gesalzenen Preise („low saison“ Preis: 33 USD (52 USD mit Equipment) für einen Tauchgang + Boot 12 USD)). Kalle, ihr Kollege, nimmt sämtliche Energie wieder raus und besticht durch seine ruhige und natürliche Art (www.bathala-kalle.com).
Wir haben uns auf Ratschläge hin nur die Rosinen rausgepickt und hatten gute Tauchgänge z.B. Fishhead und Nachttauchen am Nordsteg nach Fisch-Fütterung.
Hausriff:
Eine Woche hatte ich fast nur den Kopf unter Wasser an diesem Platz und es kam ALLES (außer Walhai) was im Maledivischen Fischbestimmungsbuch vorhanden ist, vorbei – wir hatten einen Tag lang eine Schule von drei Mobola Mantas und drei Adlerrochen gemeinsam. Schildkröten sind an Menschen <<...>> <<...>> <<...>> <<...>> <<...>> <<...>> <<...>> <<...>> <<...>> mit große Masken gewöhnt…
Sport:
Die Jungs spielen jeden Abend Fußball – also Fußballschuhe und Ballack-Dress einpacken.
Wetter:
Trotz Südwestmonsum hat es nur einmal nachts geregnet.
Fazit:
Mit dem richtigen Bungalow und dem Kopf unter Wasser ist das Malediven-Inselparadies auch in dieser Preislage perfekt
BATHALA vom 9. bis 23. September 2005 - unser 6. Malediven-Ressort -
Buchung und Anreise: Bungalow und Flug separat gebucht. Bungalow über StopOverReisen (sehr empfehlenswert) und Condor-Flug (mit Lufthansa von Zürich nach München, weiter mit Condor von München nach Male). Der Abflug in München verzögerte sich ca. 75 Min. wegen einem Defekt am Bugrad. Na ja, habe eigentlich gerne gewartet (eine Landung in Hulule mit defektem Bugrad wäre vermutlich nicht so berauschend gewesen!). Ansonsten gibt es über den nicht ganz 9-stündigen Flug nichts Wesentliches zu berichten. Der Pilot hat einen prima Job gemacht und der Rest ist in meinen Augen nebensächlich:-)
Nach der Landung ging alles rasch und reibungslos von statten; mussten gerade mal 15 Min. auf unser Airtaxi warten (angeflogen wurde zuerst Bathala und anschliessend Ellaidhoo). Eine Schrecksekunde hatten wir, als das Airtaxi zur Landung ansetzte. Die angeflogene Insel sah Bathala nicht mal ähnlich (sehr markante Mauer fast rund um die Insel). Habe im ersten Moment schon befürchtet, der Pilot hätte sich einen zu viel hinter die Binde gekippt… Nachdem wir – erst nach dem 2. Aufruf – doch sehr widerwillig aus dem Airtaxi ausgestiegen sind, hat uns die Crew erklärt, dass eine Landung direkt beim Bathala-Floss aufgrund des niedrigen Wasserstandes nicht möglich sei; daher hätten wir die Nachbarinsel, Halaveli, angeflogen. Kurz darauf kam dann auch schon das Dhoni und hat uns nach Bathala geschippert (Dauer: ca. 20 Min.), und dann kam es näher und näher, unser wunderschönes Inselchen Bathala….
Ankunft/Begrüssung/übrige Gäste: Begrüssungscocktail und Infos zur Insel. Die Insel ist eine reine Barfussinsel – überall Sandboden.
Bei unserer Ankunft war die Insel zu ca. 50% belegt. In der 2. Woche hat sich die Anzahl der Gäste minimiert (Auslastung: ca. 35 – 40%). Wir waren die einzigen Schweizer. Die restlichen Gäste kamen vorwiegend aus Deutschland, Italien und Japan. Italiener hatte es nur sehr wenige (ca. 10 Personen); sehr angenehme Gäste.
Wetter: Bei unserer Ankunft hat die Sonne gelacht. Tage 2 und 3 zeigten sich von ihrer schlechtesten Seite - starke Bewölkung und Dauerregen. Ui, da kam dann schon ein wenig Frust auf (schnell kam die Erinnerung an den letztjährigen September-Urlaub hoch; damals hatten wir wirklich kein Wetterglück). Aber: am 4. Tag lachte uns die Sonne entgegen und so blieb es dann auch bis zu unserer Abreise – einfach prima! Zwar insgesamt nicht ganz so heiss wie wir es z.B. vom März/April her kennen, aber eigentlich fast angenehmer (Wassertemperatur 28°).
Generelles zur Insel/Strand: Wunderschönes, kleines und feines Inselchen. Schön bewachsen und sehr natürlich. Schöner Sandstrand rund um die Insel. Volleyballfeld und Tischtennistisch vorhanden – wurden aber während unseres Aufenthalts nie benutzt. Eine Inselumrundung dauert ca. 7 Minuten. Vor den Bungalows 140 bis 144 befinden sich – das ist wohl neu – 3 unschöne, jedoch kleine Wellenbrecher (eine Anhäufung backsteinähnlicher Steine, eingewickelt in ein grobmaschiges grünes Gitternetz mit ein paar Klecksen Beton versehen). Vermutlich werden diese Wellenbrecher aber gegen Ende des Jahres – wenn sich die Sandbank auf der Westseite wieder bildet - zugedeckt bzw. nicht mehr zu sehen sein. Dafür war kein einziger Sandsack zu sehen. Zahlreiche Korallen erstrecken sich rund um die Insel und kommen teilweise ziemlich nahe an den Strand. Schwimmen ist in der leider nur kleinen Innenlagune zwar möglich, aber nur begrenzt. Das Inselinnere ist nicht erwähnenswert (durchwegs Sand und ein paar Bäume). Es gibt kein Gärtchen und fast keine Blumen.
Die Insel wird sehr sauber gehalten (tägliches Befreien von Laub etc. von den Gärtnern). Mücken haben wir keine gesehen; auch kein sonstiges Ungeziefer. Rauchbelästigung haben wir nur einmal schwach wahrgenommen. Animation hat zu unserer Zeit keine stattgefunden. Um 19.00 Uhr findet die allabendliche Fischfütterung statt (Ammenhaie, Stachelrochen, Weissspitzen-Riffhaie, Jackfische). Auf der Insel gibt es kleine Häschen, ganz niedliche Dinger, die rund um die Insel hoppeln.
Bungalows und Liegen: Unsere vorgängige Bungalow-Reservation hat nicht geklappt (da waren wir dann auch richtig froh darüber!). Uns wurde nämlich Bungalow Nr. 104 zugeteilt und der war richtig gut. Lage: nach vorne versetzt mit Ausblick direkt aufs Meer (nur ein paar Meter bis zum Strand) mit schönem, privaten Strandabschnitt (Sonnen- und Schattenplatz vorhanden), gleich beim Südsteg bzw. beim Schnorcheleinstieg und in der Nähe vom Restaurant/Bar. Anmerkung: Auf Bathala gibt es keine schlechten Bungis; sehr gut gefallen hat uns auch übrigens auch die Nummer 139.
Einrichtung: Die alle ein wenig unterschiedlich eingerichteten Einzelbungalows sind gross und schön. Gut funktionierende Klimaanlage (sehr leise) sowie Kühlschrank vorhanden (kein Tel. in den Zimmern). Wobei die Bungis aufgrund der Möblierung auf den ersten Blick ein wenig kalt wirken (ich würde sie eigentlich eher „originell“ als „schön“ bezeichnen. Mir bzw. uns haben sie jedoch sehr gut gefallen). Das offene Badezimmer fand ich einfach traumhaft. Gut fand ich auch das gemauerte Bett; somit erübrigte sich mein sonst obligatorischer allabendlicher Check unter das Bett (da will ich nämlich nichts was kreucht und fleucht und da nicht hingehört…). Liegen: Zu jedem Bungi gehören 2 nummerierte Holzliegen mit Auflagen (toll - auch wenn diese nicht unbedingt dick sind). Jeden Morgen werden die Liegen inkl. Matte und Strandtuch (werden alle 2 Tage gewechselt) vom Personal am Strand platziert und abends wieder zum Bungalow zurückgebracht.
Restaurant und Verpflegung: Das Restaurant ist ebenfalls sehr schön und ist in 2 Räume unterteilt (1 grosser und 1 kleiner). Im grossen werden in der Regel die Italiener untergebracht, der kleinere ist für die übrigen Nationalitäten vorgesehen. Da bei unserem Aufenthalt fast keine Italiener anwesend waren, wurde die Raumzuteilung/Sitzordnung geändert. Von der Temperatur her fand ich es immer angenehm (keine Ventilatoren vorhanden).
Essen: Wir fanden das Essen gut (hatten VP; alle 3 Mahlzeiten in Buffetform). Frühstück: Käse, Würstchen oder Speck; Eiergerichte (frisch zubereitet – zu empfehlen sind die leckeren Omelettes), Croissants, Brötchen, Toast, frische Früchte, Cornflakes, div. Sorten Marmelade, süsse Teilchen etc.
Mittagessen: Pasta und Fisch (werden jeden Tag frisch zubereitet), Kartoffeln, Reis, Curry, Gemüse, Salatbuffet, Hühnchen oder Lamm, Beef etc. Dessertbuffet ganz besonders lecker (Kuchen, Cremes, frische Früchte etc.).
Abendessen: Verschiedene Themenabende (Italienisch, Chinesisch, Maledivisches Buffet; 1x in der Woche BBQ).
Wie bereits erwähnt, ist das Essen gut und verhungern wird auf Bathala bestimmt keiner. Feinschmecker oder Liebhaber der „gehobenen Küche“ sind allerdings auf Bathala nicht am richtigen Ort.
Bar: Die Bar ist schön eingerichtet; leckere Cocktails und guter Service. Leider ohne direkten Meerblick.
Personal: Das Personal ist durchwegs freundlich, engagiert und sehr hilfsbereit. Wir hatten keinen Grund für die kleinste Beanstandung.
Hausriff/Schnorcheln: Schönes (bereits wieder recht gut bewachsenes) und leicht zugängliches Hausriff. Das Schnorcheln ist bei guten Verhältnissen grandios. Gesehen habe ich: Mantas, grosse Ammenhaie, graue Riffhaie, Weissspitzen-Riffhaie, Schwarzspitzen-Riffhaie (Babys), grosse Jackfische, Drückerfische, Stachelrochen, Schildkröten, Napoleons, Muränen, Röhrenaale (beim Südsteg), Nemos, schöne Fischschwärme sowie viele, viele sonstigen Fische. Ein „gemütliches“ Schnorcheln war leider aufgrund der oft vorkommenden, starken Strömung nicht jeden Tag möglich (das Unterwasser-Fotografieren ist daher beim Schnorcheln auch nicht ganz einfach). Bei schwacher Strömung ist aber eine Schnorcheltour – insbesondere auf unserer bevorzugten Strecke - vom Südsteg rechts rauf bis zum Nordsteg - ein tolles Erlebnis.
Tauchcrew/Tauchbasis: Nach 8 Jahren beharrlicher Überzeugung, dass ich NICHT Tauchen will und kann (aufgrund von negativen Erlebnissen und aus Angstgründen), habe ich auf Bathala meinen Tauchschein gemacht (Hurraaa)! Nach seinem 1. Tauchgang kam mein Partner mit einem Buch zurück, das er ganz aufmerksam durchlas. Es war „Tauchen ohne Angst“ von Monika Rahimi. Und genau diese Monika Rahimi ist die neue Tauchlehrerein (Managerin der Tauchbasis) von Bathala. Nach anfänglicher Skepsis habe ich mich dann – zwar erst nach 1 Woche - doch zu einem Schnuppertauchkurs animieren lassen und mir war dann auch gleich klar „Jetzt - oder nie“ und ich habe die Chance gepackt. Monika macht einen super Job. Mit ihrer über 30-jährigen Erfahrung und ihrer Menschenkenntnis sieht sie genau, wo die Stärken und Schwächen der Taucher bzw. der werdenden Taucher liegen. Mit ihr macht Tauchen wirklich Spass. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Monika. Für mich bist Du die BESTE!
Die neue italienische Tauchlehrerin, Sylvia, scheint auch nett zu sein. Der 3. im Bunde, Kalle, war während unseres Aufenthalts im Urlaub. Aber über ihn hört man ja nur Gutes. Die Tauchplätze rund um Bathala sind sehr schön.
In Bezug auf die Ausrüstung etc. kann ich nicht viel sagen, da ich keine Vergleiche habe. Ich habe jedoch nichts Negatives festgestellt. Bei Bootstauchgängen wird die Ausrüstung von den Tauchbasis-Mitarbeitern aufs Boot und wieder zurück getragen. Man kann sich also vollumfänglich dem Vergnügen widmen.
Was mir nicht so gefallen hat: Wirklich Negatives habe ich zwar nichts festgestellt, dennoch möchte ich ein paar Punkte aufführen, die ich nicht ganz so toll fand und/oder im Vergleich zu anderen Inseln nicht ganz standhalten.
- Sonderbehandlung der italienischen Gäste - das sog. „Package“ für die Italiener:
Dinner am Strand nur für die Italiener sowie Spezialmenüs; Filmvorführung bei schlechtem Wetter ebenfalls nur für die Italiener etc.
- teilweise starke Strömung am Hausriff; nur 2 Ein-/Ausstiege
- nur kleine Lagune
- Inselinnere (kein Gärtchen); sehr wenig Blumen auf der ganzen Insel
Positive Punkte:
- schöne, grosse Einzelbungis mit nummerierte Holzliegen inkl. Matte (Liegenservice)
- sehr ruhig und viel Privatsphäre
- tolle Tauchbasis
- sehr freundliches, kompetentes Personal
- eine absolute Wohlfühlinsel (sehr ungezwungenes und angenehmes Klima)
Fazit: Bathala ist eine sehr schöne, einfache und zum Glück noch natürliche Insel, die wir gerne weiterempfehlen. Dennoch muss ich zugeben, dass ich mich die ersten 3 Tage noch nicht so wohl gefühlt habe; die Begeisterung kam erst später. Wobei ich diese „Anlaufschwierigkeiten“ auch bei anderen Neuankömmlingen festgestellt habe. Vermutlich muss man sich zuerst ein wenig an die Ursprünglichkeit gewöhnen. Sicherlich werden einige einen etwas höheren Standard bzw. mehr Luxus vorziehen. Aber für uns hat Bathala sämtliche Kriterien erfüllt und wir hatten einen traumhaften Urlaub. Bathala steht daher bei uns ganz oben auf der „Repeater-Liste“.
Andrea & Beat
Reisebericht Bathala 06.06 – 21.06.2004
Am 06.06. gings los von München mit LTU nach Male. Nachdem wir Zweifel hatten, ob unsere Sitzplatzreservierung klappt, wurden wir schon mal angenehm überrascht. Wir saßen, wie geplant in der 6. Reihe mit viel Beinfreiheit.Das war aber auch schon das beste an dem LTU-Flug! Aber darauf muß man nicht mehr näher eingehen, jeder der schon mal mit LTU geflogen ist, weiß bestens Bescheid!
Als wir dann endlich in Male gelandet sind, kam die nächste Überraschung. Wir wurden von der Reiseleitung schon erwartet und sofort zum Bus geschickt, der uns dann zum Wasserflughafen brachte.
Nach ca. 1 Stde. Wartezeit bei drückender Hitze wurde dann unser Flug nach Bathala aufgerufen! Endlich!
(Wir hatten eigentlich nur Bootstransfer gebucht !)Da wir wußten, daß es während des Flugs ziemlich laut wird, haben wir uns vorher schon Ohrstöpsel besorgt (kriegt man kostenlos im Wartebereich an der Theke)
(Der Rückflug war übrigens auch wieder mit dem Wasserflugzeug!)
Nach 20 Min. sind wir dann endlich vor Bathala gelandet. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Dhoni zur Insel wurden wir dann mit einem erfrischenden Eistee empfangen und erhielten eine ca. 10 minütige Einweisung (über Essenszeiten, Ausflüge usw.) Dann wurde uns endlich der Zimmerschlüssel überreicht. Und siehe da, die Bungalowreservierung hatte auch geklappt, wir erhielten nämlich den vorab per email reservierten Bungalow Nr. 139.
Wir haben unsere Wahl auch nicht bereut, denn von unserem Bungi, der als einer der wenigen an unserem Strandabschnitt auf der Nordseite eine doppelte Terrassentür aus Glas hatte, konnte man vom Bett aus das Meer sehen. Die anderen Bungis auf unserer Seite hatten fast alle eine einfache Holztüre. Wir hatten von morgens bis abends Sonne und einmal hatten wir sogar das Glück , sie untergehen zu sehen. (Die restl. Tage war es abends immer bewölkt!)
Ausstattung der Bungis: Doppelbett, Ablage über und neben dem Bett , Frisiertisch mit Spiegel und Stuhl,Schrank mit genügend Kleiderbügel, gemauerte Ablagen links und rechts vom Eingang, Minibar,
Ventilator und Klimaanlage (sehr leise!)und ein Regenschirm! Das Beste war aber das maledivische Badezimmer, es war einfach gigantisch, wenn man beim Duschen die Flughunde in den Bäumen beobachten konnte!
Die ganze Insel ist ohne gepflasterte Wege, was wir als sehr angenehm empfunden haben, da man wirklich die ganze Zeit barfuß laufen kann !! (bis auf die Italienerinnen, die abends z.Teil mit Stöckelschuhen ins Restaurant gingen!)
Leider war ein umrunden der Insel am Strand nur bedingt möglich, da auf der Westseite der ganze Strand weggeschwemmt war,und die Boys den ganzen Tag damit beschäftigt waren, das Problem mit dem Auftürmen von Sandsäcken zu beseitigen.( Die betroffenen Bungis von 141 bis 146 wurden natürlich auch nicht vergeben!)
Zum Wetter: die 1. Woche hatten wir immer Sonnenschein pur,(bis auf ein paar Stunden Regen an einem Vormittag und 2 Mal nachts) leider war auf unserer Seite null Wind und wir waren um jede Wolke froh, die sich vor die Sonne schob, denn wir hatten keinen Schatten am Strand. Wenn es uns zu heiß wurde, haben wir uns immer auf die Terrasse zurückgezogen oder haben uns im Wasser abgekühlt.
In der 2. Woche hatten wir dann das Glück, das der Wind gedreht hat und es sich am Strand besser aushalten ließ. Dafür war auf der Südseite fast kein Wind mehr!
Man kann also nicht sagen, die Südeite ist die Windseite und die Nordseite die windstille Seite, denn nach unseren Erfahrungen wechselt das ständig! Auch hat es in der 2. Woche ab Bungi 146 bis zum Südsteg (Bungi 101) den ganzen Strand weggespült, wo wir in der 1. Woche noch gelegentlich lagen, wenn es uns auf unserer Seite zu heiß war.
Die Ostseite hat uns am wenigsten gefallen, auch wenn dort der Strand sehr breit war. Es war auch gleichzeitig die Seite mit den meisten Liegen am Strand , ich hatte das Gefühl, daß sich die ganzen Italiener dort zum gemeinsamen Bruzzeln versammelt haben. Auch wurde dort in der prallen Sonne ein Dhoni-Bungalow gebaut,der so finde ich, den ganzen Strand verschandelt! Zusätzlich ist auch noch das Volleyball-Feld an diesem Strand , die 2 ital. Animateure halten sich tagsüber auch die meiste Zeit dort auf,wenn sie nicht grade beim Gruppenschnorcheln unterwegs sind!
Am besten gefallen hat mir die Nordseite,(Bungis 121 – 140) da standen auch die Bungis nicht so dicht beieinander !
Und es war viel ruhiger als auf der Süd/Ostseite!
Zum Restaurant: Die Deutschen (+ sonstige Nationen+ Tauchlehrer)und Italiener sitzen in verschiedenen Bereichen, was wir als sehr angenehm empfunden haben, da zu unserer Zeit nur 6 Deutsche und 1 Japaner auf der Insel waren. (und ca. 50 Italiener )
Essen: Morgens, mittags und abends Büffet,immer reichlich,immer lecker (besonders die versch. Curries)und genügend Auswahl!(Hähnchen,Schwein,Rind, Lamm, Kartoffeln, Reis, Nudeln, versch. Gemüse usw.)
Ein Koch hat zusätzl. immer frischen Fisch und Pasta zubereitet!
Besonders lecker abends die versch. Mousse-Sorten, Passionsfrucht-Mousse, Himbeer,Mango usw.)
Samstags war immer Grillabend, da gab es zusätzl. Gegr. Fisch, Bratwürste,
Beefburger, Kotteletts usw. (mit leckerer Barbeque-Sauce)
Unser Kellner, Said, war sehr freundlich, sehr flink, und ein bißchen bayrisch hat er auch von uns gelernt.
Vom Barkeeper Francis wurden wir jeden Tag mit Namen begrüßt und auch sehr zuvorkommend bedient.
Unser Roomboy war auch übereifrig, er hat abends schon immer vor der Bungi gewartet, damit er das Zimmer sauber machen konnte.
(Der Matratzentausch hat auch problemlos funktioniert)
Natürlich haben wir uns mit Trinkgeld und kleinen Geschenken bei allen entsprechend bedankt!
Auch die Tauchlehrer waren immer für einen kleinen Ratsch zu haben, was ich von anderen Inseln nicht so kenne!
Nun zum Schnorcheln!
Man konnte bei Ebbe vom Nordsteg und vom Südsteg aus direkt am Riff schnorcheln. Bei Flut kann man vom Strand aus über die Korallen schnorcheln. Am Nordsteg weniger Fische als am Südsteg, 9 RiesenDrückerfische um die ganze Insel verteilt, die grade in der Laichzeit waren, sehr agressiv und angriffslustig!Am Besten einen weiten Bogen drumrum machen! Haie haben wir leider keine gesehen, ansonsten sämtliche Fische( z.B. Kugelfische,Kofferfische,
Rotfeuerfische usw, Muränen, Schildkröten, Adlerrochen.Vereinzelt sieht man schon wieder ein paar farbige Korallen,bunte Mördermuscheln,Anemonen, ansonsten alles grau in grau! Die Strömung beim Nordsteg war auch für nicht so gute Schwimmer kein Problem, beim Südsteg etwas stärkere Strömung. Ganz um die Insel sind wir nicht geschnorchelt,war mir persönlich zu anstrengend! Es war zu unserer Zeit relativ stürmisch und hoher Wellengang, liegt wahrscheinlich daran, daß die Insel am Außenriff liegt und an der Jahreszeit!
Jeden Tag um 19 Uhr ist Fischfütterung am Nordsteg, da kommen u.a. riesige Rochen , Ammenhaie (bis zu 2,50m lang) und Makrelen. Sehr interessant,da sich die Rochen beim Fressen mit dem Maul nach oben drehen und wie Schweine grunzen!
Alles in allem waren wir begeistert von dieser kleinen, gottseidank noch ursprünglichen Insel und dem freundlichen Personal, es war unser 7. Maledivenurlaub, und ich möchte sagen, einer der schönsten !!!!
(Bereits besuchte Inseln: Hembadhoo, Mayafushi, Alimatha,Veligandhu, Fihalhohi,Biyadhoo)
Also, wer Malediven-Urlaub ohne Swimmingpool und ohne sonstigen Schnickschnack will, sollte unbedingt nach Bathala kommen , er wird garantiert nicht enttäuscht !
Sigi u. Mario
Aufenthalt vom 22.05.04 bis 06.06.04
Veranstalter: Meyer's Weltreisen
Anreise: LTU ab Düsseldorf -> Male, dann weiter mit Wasserflugzeug (Aufpreis hin und zurück EUR 75,-- lohnt sich immer!). Gepäckbegrenzung 20 kg beachten und Übergepäck mit Boot nachkommen lassen (z.B. Tauchgepäck). Sonst Air-Taxi-Aufpreis US$ 2,--/ kg.Andere reisten mit dem Schnellboot an und ab: Soll grausam gewesen sein! Die wollten mit dem Air-Taxi zurück: Preis US$ 80,-- einfach!
Lage: Nord-Ari Atoll
Größe: 350 x 100 m
Beschreibung: Ovale Insel mit umlaufendem Hausriff und dem "Servicezentrum" in der Mitte. Reine Barfuss-Insel, alles mit sehr sauberem Sand. Die gesamte Insel wird kontinuierlich von morgens bis abends gefegt und von Blattabfall gereinigt
Bungalows: 42 Stück, davon 39 in Betrieb, alle in Schattenlage unter Palmen und Bäumen rund um die Insel verteilt
Ausrüstung Bungalow: Sehr sauber und zweckmäßig, wir hatten Bungalow 132,
Nordseite: Gemauerte Ablage um den ganzen Raum Gemauertes Bett mit sehr guten Matratzen und abendlicher Bettwäsche-Kunst Kleiner Schrank mit wenig Hängemöglichkeiten2 Tische innen mit je 1 Stuhl Klimaanlage mit Fernbedienung regelbar Deckenventilator Offenes Bad/ Toilette und offene Dusche unter Bäumen mit zusätzlichen Aufhängemöglichkeiten für nasse Sachen.Vor dem Bungalow die übliche Fußspülschüssel, sowie zwei Sessel und 1 Glastisch Täglich frische Handtücher (klein/groß) für 2 Personen Tägliche Pikobello-Reinigung (2 Wochentrinkgeld 10 US$)
Zubehör Bungalow: Zwei Holzliegen am "eigenen" Strandabschnitt, die jeden Morgen vom Personal mit Auflagen und frischen weißen Handtüchern abgedeckt wurden
Strand: Weißer Sand, von jedem Bungalow nach 5 - 10 Metern erreichbar, danach Innenlagune ca. 1,00 m tief, dann Riffdach ca. 20 bis 30 m breit, danach Riffkante mit Drop-Off bis ca. 40 m tief, alles super-sauber! Morgens, mittags, abends in Buffetform
Verpflegung: Morgens: Backwaren, Müsli, Omelette, frische Waffeln, Toast, ab und zu Speck, 2 Sorten Saft, immer viel frische Früchte: Bananen, Ananas, Passionsfrucht, mehrere Sorten Melone
Mittags: Salatbar mit reichhaltiger Auswahl, frisch gegrillter Fisch, Reis, Pasta, Hühnchen, Gemüse, Kartoffeln, reichhaltiges Nachtischbuffet mit immer einer Sorte Mousse, Kuchen, frischenFrüchten
Abends: Salatbar mit reichhaltiger Auswahl, frisch gegrillter Fisch, ab und zu Schweinefleisch, Rindfleisch, Reis, Pasta, Hühnchen, immer eine Sorte Curry (Linsencurry, Hühnchencurry,Gemüsecurry, Fischcurry) Gemüse, Kartoffeln, reichhaltiges Nachtischbuffet mit immer einer Sorte Mousse, Kuchen, frischen Früchten
Wir hatten Vollpension, also ohne Getränke. All-Inklusive-Aufpreis US$ 18,--/ Person u.. Tag: Dafür gibt's Wasser in kleinen Flaschen, Wein, Amsterdam-Bier, sonstige Softdrinks. Lohnt sich unserer Meinung nach nicht, es sei denn man will jeden Abend ins Bett wanken: Wasser kostet 1,5 l US$ 2,55, Tiger-Bier US$ 3,--, Cocktails ab US$ 4,--Tagestrinkgeld 1 US$
Aktivitäten: Tauchen, Schnorcheln, Ausspannen Beachvolleyball möglich (Feld und Netz vorhanden) Organisierte Ausflüge (haben wir nicht mitgemacht, "mussten" soviel tauchen, schnorcheln und ausspannen!) Freitags: Grillabend mit Riesenfisch, Meatballs und Hühnchen-Würstchen und absolut leckerer Soße Strand-Dinner möglich Unbedingt gucken: Jeden Abend um 19.00 Fischfütterung am Nordsteg mit Rochen, Haien, Thuns uvm. Jeden Tag gegen 17.00 spielt das Personal Fußball u./o.Cricket!
Tauchen: www.mal-dive.com mit Norbert, Kalle und Danielas. auch www.taucher.net, Suchbegriff "Bathala Diving Center" und Bathala, Nord-Ari-Atoll"Da haben wir die Basis und das Hausriff beschrieben
Baden: Überall in der Innenlagune möglich (Badeschuhe nicht vergessen) und im Blauwasser am Hausriff. Wassertemperaturen immer um die 27/28°C. Strömung ganz leicht von West nach Ost, für Schwimmer und Schnorchler kein Problem
Tierleben: Auf der Insel: Kaninchen, Buntechsen, Geckos, Einsiedlerkrebse, Hühner, Raben, Ameisen, ab und zu Flughunde
Um die Insel: s. Tauchen
Besonderes: Einmal waren mehrere große fliegende Kakerlaken unterwegs. Nicht schön, aber auch nicht beunruhigend, das ist für die Malediven wohl normal. Am nächsten Tag und eine Woche später nochmals ging der "Kammerjäger" rum.
Ergebnis: Tausende tote Ameisen und Tausendfüssler (Na ja!)
Probleme:Die Insel ist zu 80 % italienisch belegt. Für wen ist das ein Problem? Kann von der gelegentlich aufkommenden Lautstärke her etwas nervig werden. Die Damen und Herren vom Stiefel sind aber auch zum Anschauen sehr lustig, da sie alles unter Anleitung und nur mit entsprechender Begleitung machen müssen:
- grüppchenweise spazieren gehen
- grüppchenweise schnorcheln (mit Animateur, aber nur in Handbreite vom Steg weg!)
- grüppchenweise Essengehen (sitzen i.d.R. aber getrennt von den anderen Gästen)
- großgrüppchenweise die Bar belagern ohne zu konsumieren
Kurzum: Man kann ein Problem daraus machen wenn man will, muss man aber nicht! Zumindest so wie wir es kennen gelernt haben ließ es sich gerade noch ertragen! Vorteil: Von den 80 % der Italiener tauchen 99 % NICHT, was zu viel Platz auf dem Boot führt!
Sonstiges: Da der Müllverbrennungsplatz und die Kläranlage zentral auf der Insel liegen kann es gelegentlich zu Geruchsbelästigungen kommen. Die Nordseite der Insel lag wohl während unseres Aufenthaltes windtechnisch günstiger, sodass wir weitestgehend verschont blieben. Anders aber die Südseite, die ab und zu ihre Probleme hatte. Auch zu bemerken ist, dass durch den Wind und die Wellen (wir hatten gegen Ende sehr hohen Tidenhub mit relativ hohen Wellen, Vollmond) wurde an der Westspitze sehr viel Sand abgetragen was dazu führte dass die dortigen Bungalows unbrauchbar wurden. Man hat Sandsäcke aufgetürmt, das Management ist verständigt und hat während unseres Urlaubs die Sache begutachtet und will nun wohl was tun!Einheimische teilten uns aber mit, dass dieses Phänomen aber für den "Winter" normal sei, bei drehender Strömung käme der Sand wieder zurück (?).
Fazit: BATHALA hat uns bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen! Wir beneiden alle die demnächst dort hin fahren dürfen. We'll be back!!!
Viel Spaß wünschen Silke und Michel
Bathala 13.06.03 bis 28.06.03
Vom Hinflug ist eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass mit der LTU viel zu wenig Platz war und ich nicht schlafen konnte.
Als man uns am Samstag dann am Flughafen empfing, ereilte uns auch schon die erste große Überraschung: statt mit dem gebuchten Speedboat sollten wir mit dem Airtaxi zu unserer Insel gebracht werden. Der Flug war gigantisch.
Sehr freundlich wurden wir auf der Insel mit einem Cocktail und einem kühlen Tuch empfangen. Kurz wurde uns erklärt wann Essenszeit ist, wo was liegt und was wir während unserem Urlaub unternehmen können. Ein Upgrade auf AI wurde uns angeboten, schien uns aber für 18 Dollar pro Person und Tag sehr übertrieben, haben es also bei der Vollpension belassen.
In unserem Bungi angekommen (Nr. 129 – relativ nahe am Steg, wenig Wind aber auch ruhiges Wasser und weitum keine Nachbarn) bestaunten wir das tolle offene Badezimmer und den Ausblick aufs Meer. Der Bungi war sauber und gepflegt und hat uns sehr gut gefallen. Die Klimaanlage war angenehm. Der erste Rundgang um die Insel schien uns relativ kurz, in ca. 15 Minuten langsamen Schrittes waren wir wieder bei unseren Liegen, welche wie selbstverständlich bereits mit unserer Matte bedeckt waren. Diese wurden täglich morgens vorbereitet und frische, trockene Tücher wurden gebracht (das tägliche Wechseln der Handtücher schien uns aber etwas übertrieben).
Zwei mal täglich wurde das Zimmer gereinigt und die Betten wurden künstlerisch gestaltet.
Mittagessen und Abendessen waren sehr angenehm. Wir waren nahe dem Buffet fast allein in unserem Bereich (in der ersten Woche waren maximal 20 Leute auf der Insel). Alle Gerichte waren sehr lecker, es gab immer frisch gegrillten Fisch und Pasta jeden Tag. Diese war aber etwas eintönig (da konnte drin sein was mochte, die schmeckte immer relativ gleich). Freitags wurde draussen gegrillt, und zu unserer Überrraschung fanden wir abends unseren Tisch am Strand mit Kerzenschein. Einmal wurde auch speziell für uns ein Baracuda gegrillt, der hat super geschmeckt. Die Häschen waren natürlich auch immer da, und haben was gebettelt. Die waren echt süß.
Das Frühstück war eher mager, aber die Omletts vom Koch die waren einsame Spitze. Der Kellner war anfangs eher schüchtern und zurückhaltend. Sobald ich ihn aber auf seine Heimat und Familie angesprochen habe, ist er aufgeblüht und hat uns danach behandelt wie seine Freunde. Auch das restliche Personal war superfreundlich.
Unsere ersten Schnorchelversuche machten wir in der Lagune, gleich darauf haben wir uns aber ans Riff gewagt und sind nicht enttäuscht worden. So viele bunte Fische sind uns begegnet, Papageienfische, Süßlippen, Drücker aller Art, Muränen, Doktorfische, einen Rotfeuerfisch haben wir betrachtet, eine Schildkröte, kleinere Haie, Oktopusse, Sepien und alles mögliche. Delfine haben wir einmal von weitem beobachtet, ebenso einen Manta der einmal neben dem Schiff hergeschwommen ist. Unser Schnorchelhighligt war der Angriff eines Titan-Drückerfischs der meinem Freund ein Stück Flosse abgebissen hat. Zum Glück ist aber weiters nichts passiert. Leider waren wir dann etwas zu übervorsichtig und konnten das Schnorcheln nicht mehr richtig genießen (war aber eh erst mitte der 2. Woche).
In der 2. Woche sind relativ viele Italiener eingefallen, welche sich erst ruhig, und dann als sie sich näher kennenlernten doch relativ laut und unangenehm verhielten. Das war aber wahrscheinlich auch die Schuld des Animateurs, der immer alle zu lauten Spielen oder Wassergymnastik zusammentrieb. Zum Glück waren bei unserem Bungi fast keine Italiener, so trafen sie sich eher immer auf der anderen Seite der Insel oder in der Bar.
Was mich am meisten störte waren die Gruppenschnorcheleien und die lauten Grüppchenbildungen rund um die Insel. Außerdem haben die Italiener viele Muscheln und Korallen gesammelt und Müll relativ rücksichtslos weggeworfen.
Die Rochenfütterung am Abend war immer ein Spektakel: 5 bis 6 riesige Stachelrochen, 3 bis 4 Haie zwischen 50 cm und 2 m Länge und riesige „Jackfish“ waren anwesend und rissen sich um die Beute.
Zur Insel an sich: die Insel ist sehr gepflegt und sauber, der Strand rund um die Insel weiß und sauber, die Lagune mit hellblauen klarem Wasser, am Riff klares Wasser mit guter Sicht und wenig Strömung. Viele Sträucher und Bäume, wenig Palmen säumen die Insel. Schatten findet man jedoch überall wenn man ihn sucht. Die Haustiere (6 – 7 Raben und einige Hasen) waren immer und überall anwesend. Geckos und Buntechsen waren zu meinem Erstaunen eigentlich wenige zu sehen (ein deutscher Taucher sagte mir, das sei wegen den vielen Insektenmitteln die gespritzt werden). Somit hatten wir auch relativ große Probleme mit Mücken (ich hatte so ca. 50 Stiche, mein Freund ca. 30). Man braucht keine Schuhe, die Insel ist eine reine Barfußinsel.
Das Wetter war bis auf 3 Tage (1 Tag Regen, ein Tag Regen und Wolken abwechselnd, 1 Tag Wolken) passabel.
Unsere Rückreise ging auch wieder mit dem Airtaxi, diesmal mussten wir allerdings auf verschiedenen Inseln landen um Gäste abzuholen (unter anderem auch Hilton, war sehr beeindruckend). Müde nach all den Strapazen sind wir dann so gegen 10.00 Uhr abends zu hause angekommen.
Fazit: es war ein ganz toller Urlaub, die Insel war wirklich so, wie ich mir das vorgestellt habe, die Unterwasserwelt noch viel beeindruckender. Ich kann die Insel jedem weiterempfehlen, vor allem in der Nebensaison, da sind die Italiener auch nicht so in der Masse da und sind erträglich. Für Taucher und Schnorchler, aber auch nur für Sonnenanbeter ist die Insel geeignet.
Andrea
Bathala vom 24. März bis 6. April 2003
Bathala war unser achter Malediven-Urlaub (nach Villivaru, Holiday Island, Vilamendhoo, Embudu, Ellaidhoo, Machchafushi und Eriyadu).
Auf den Flug möchte ich nicht weiter eingehen, da die Flüge in anderen Reiseberichten schon ausführlich beschrieben wurden; ich möchte mir lediglich die Bemerkung nicht verkneifen, dass es auf dem Hinflug im Flieger gelegentlich zu kalt war.
In Male angekommen, ging es nach einer kleinen Panne, indem wir versehentlich zum Air-Taxi-Airport gebracht wurden, 5/4 Stunden mit dem Schnellboot nach Bathala. Bei leicht bewölktem Himmel war das Meer ruhig, so dass die Schnellbootfahrt sehr angenehm war.
In Bathala angekommen, wurden wir sogleich von einem freundlichen, Deutsch sprechenden Herrn von der Hotel-Rezeption und einem der deutschen Tauchlehrer namens Kalle begrüßt. Auf der Insel befand sich keine deutschsprachige Reiseleitung. Dies wurde allerdings in dem Katalog des Reiseveranstalters nicht erwähnt. Für uns war dies überhaupt nicht tragisch, da wir auf den Malediven bisher noch nie eine Reiseleitung in Anspruch nehmen mussten.
Der freundliche Herr aus der Rezeption unterbreitete uns sogleich ein All-inclusive-Angebot für alle alkoholfreien Getränke sowie einer bestimmten Biersorte. Dieses Angebot haben wir sofort angenommen, da sich dies für uns aufgrund des hohen Flüssigkeitsbedarfs von mindestens 4 Litern pro Person und Tag rechnete.
Auf der Insel befinden sich 48 Einzelbungalows in runder Bauweise. Die Bungalows waren zwar geräumig, aber im Vergleich zu anderen 3-Sterne-Resorts, wie Embudu, Ellaidhoo und Villivaru (die beiden letzteren haben inzwischen 4 Sterne), sehr spärlich eingerichtet.
Die Insel war wunderschön. Sie wurde in ihrem ursprünglichen Wuchs belassen. Stets breitete sich ein süßlicher Duft von den blühenden Scaevolabüschen (ähnlich dem Duft von Flieder) über die Insel.
Das Hotelpersonal aus Sri Lanka war immer sehr freundlich und zuvorkommend.
Bei dem Essen hatte man eine mittelgroße Auswahl. Das Essen war zwar stets sehr gut; das Fleisch allerdings gelegentlich zu scharf gewürzt.
Dann das Hausriff! Super!!! Wir sind zwar „Nur“-Schnorchler, aber dies war neben Ellaidhoo das interessanteste Hausriff, das wir bis jetzt gesehen haben. Es war zum einen fast durchgängig (außer am Ostrand), und zum anderen bot es eine Artenvielfalt wie Muränen, Feuerfische, Skorpionfische, Stachelrochen, kleine Haie und Fischschwärme in großer Zahl, wie wir sie bisher noch nicht gesehen haben. Die Unterwasser-Sicht war morgens sehr gut mit Sichtweiten von zirka 30 Metern. Nachmittags war die Sicht allerdings gelegentlich eingeschränkt; des Weiteren herrschte nachmittags eine so starke Strömung, dass eine Inselumrundung nicht mehr möglich war.
In den 13 Tagen unseres Aufenthaltes herrschte „Bilderbuchwetter“, und zwar immer strahlender Sonnenschein. Nach El-Nino ist dies zu dieser Jahreszeit auf den Malediven nicht mehr selbstverständlich.
Bathala wird hauptsächlich von italienischen Gästen besucht. In anderen Reiseberichten wurde gelegentlich erwähnt, dass die italienischen Gäste sehr laut waren. Hiervon haben wir nichts bemerkt. Nach einem freundlichen Gruß unsererseits an die Gäste anderer Nationen bekamen wir stets einen freundlichen Gruß zurück.
Für die italienischen Gäste wurde Animation angeboten. Zwei albern wirkende italienische Animateure haben stets versucht, ihre Landsleute zur Animation zu bewegen. Doch so richtig Lust hierzu hatten nur wenige.
Bathala war für uns die Insel für Ruhe und Erholung pur. Sie war auf jeden Fall eine Reise wert.
Es grüßen
Sieglinde & Ronny
Bathala – Reisezeit von 6.4.02 – 27.4.02
Nach unserer Buchung im September 2001 – freuten wir uns schon sehr auf unseren zweiten Maledivenurlaub.
Doch wo man auch im Internet für Malediven hin klickte – leider kamen immer mehr negative Berichte über Bathala und die Italiener.
Das kann ja heiter werden dachten wir uns...
Doch weit gefehlt – Italiener waren zwar da, aber diese fielen nicht auf. Ein freundliches Buongiorno oder Ciao ist mir lieber als das bekannte arrogante Getue von anwesenden Schweizern oder das stumme aristokratische Schweigen der Engländer. Auch unter uns Deutschen sollten so manche besser zu Hause bleiben als große Sprüche zu klopfen.
Soviel zum Anfang und zu den eher weniger erfreulichen Aspekten.
Nach 30 Minuten Flug mit dem Air-Taxi ( wir hatten keine Zuzahlung für unser Gepäck ) lag Bathala vor uns – Größe 150 auf 300 m - Umrundung ca. 15 Min. Runde einzelne Bungis - wir hatten die Nr. 135 - optimal - dieser lag in der Nähe vom Nordsteg, an dem Abends um 19.00 Uhr die tägliche Fütterung großer Stachelrochen, Ammenhaie, Thunfische usw. stattfand.
Die Bungis gibt es in 3 verschieden Ausführungen ( näheres in den einzelnen Reiseprospekten ) Wir hatten die Ausführung Nr. 3 mit Klimaanlage und Kühlschrank. Alle Bungis haben eine Open-Air Dusche – Duschen unter freien Himmel und Abends wenn die Sterne leuchten das hat schon was für sich....
Und von Mücken fast keine Spur, so daß man den Abend gemütlich im Freien verbringen konnte. Des weiteren hatte jeder Bungi zwei stabile Holzliegen mit Auflagen und Handtücher. Geputzt wurde von dem Roomboys jeden Tag, alle zwei Tage gab es neue Handtücher.
Nun zum Essen – der kleine rundliche Chefkoch gab wirklich sein Bestes –
Ein Salatbuffet mit verschiedenen Dressing, - gute abwechslungsreiche Suppen – ausreichende Auswahl bei den Hauptgerichten – super Nachspeisen. Mittags gab es Salat, jeweils abwechselnd ein Reis oder Nudelgericht als Vorspeise und die Auswahl zwischen zwei Hauptgerichten als Menü. Als Nachspeise ließen wir uns immer die frischen Früchte schmecken. Das Frühstück – amerikanisch angehaucht – jedoch auch Kuchen, Marmelade , Honig und eine kleine Müsliecke – Früchte – Tee- Kaffee- oder Fruchtsaft ( leider zusammen gemixt )
Schnorcheln:
Wir können hier nur von unseren Schnorchel Ausflügen berichten, die immer interessant waren, den es gab immer etwas neues zu entdecken. Die Korallen nach wie vor kaputt – aber der Anfang ist gemacht und sie sind im kommen, die Hoffnung wächst in ein paar Jahren wieder eine intakte Unterwasserwelt vorzufinden.
Auf jeder Tour ob vom Nord oder Südsteg gab es viel zu sehen – Muränen, Schildkröten, Stachel + Adlerrochen, Weisspitzenhaie um nur einige zu nennen und natürlich eine vielfältige Anzahl von Korallenfischen. Sogar einen Steinfisch konnten wir ausmachen der ja durch seine gute Tarnung fast immer übersehen wird.
Ach ja anscheinend gibt es nur wenige Touristen jeder Nationalität die sich wirklich Gedanken um die Korallen machen, die restlichen und das ist leider die Mehrzahl trampelt ,sitzt oder steht auf den neu wachsenden Korallen.
Was mich am meisten daran wundert , daß hier der Manager der Insel dabei seelenruhig zusah....
Nebenkosten:
Bier: 3,50 $
Wasser 1,5 L 3,50 $
Sprite /Cola 2,00 $
Wetter:
3 Wochen Sonnenschein, mitunter einen Regenschauer, wir sind ja in den Tropen, Luft 33°, Wasser 30° ‚ – was will man mehr....
Animation:
Hier noch mal zurück zu den Italiener.
Die lautesten waren die zwei italienischen Kasperl –Animateure die unbedingt um jeden Preis Action in die Italiener Truppe bringen wollten, aber es schien nicht so zu klappen.... Wer will sich schon im Urlaub sagen lassen was man zu tun und zu lassen hat...Eine Überbelegung von italienischen Touristen fand in unserer Zeit nicht statt.
Fazit:
Bathala ist eine schöne, ursprüngliche runde Insel, mit viel Sand auch im Restaurant, die mehr zu bieten hat als ein paar laute Italiener ? Wir hatten wunderschöne 3 Wochen mit viel Ruhe zum Erholen und zum Abschalten..... also eine Insel zum wiederkommen.
Sollten noch Fragen offen sein hier unsere E-mail Adresse
johannkerscher@surfeu.de
Bathala vom 15.02.02-28.02.02
Wir sind das erste Mal auf den Malediven gewesen und haben daher keine Vergleichsmöglichkeiten. Auch sind wir "nur" geschnorchelt und haben daher keine Tipps für Taucher. Deswegen ist dieser Bericht vielleicht ganz interessant für Malediven-Neulinge wie wir es sind und eben Schnorchler.
Vorweg möchte ich sagen, dass obwohl man soviel Negatives in letzter Zeit von Bathala gehört hat, wir dort eine super tolle Zeit verbracht haben - einfach der Traumurlaub schlechthin.
Die Anreise
Aus Kostengründen hatten wir uns für die Fahrt von Male nach Bathala für ein Speedboat entschieden. Dieses fuhr 1 1/2 Stunden mit einem unglaublichen Tempo, was ich ganz lustig fand (außerdem blies mir der Wind ins Gesicht, was ganz schön war), was Fabian aber nicht so gut bekommen ist, so dass wir uns für den Rückweg dann doch für das Wasserflugzeug entschieden, was uns zusätzlich pro Person $ 80 gekostet hat. Die Umbuchung hat aber ganz problemlos funktioniert.
Die Insel
Die Insel ist nur ca. 150 bis 300 m groß, so dass man sie innerhalb von 10 bis 15 Minuten umrundet hat. Es gibt 48 ode 49 Bungalows, in drei Kategorien. Wir hatten die billigste Kategorie gewählt, was wir auch nicht bereut haben. Diese sog. Standardbungis haben nur kalte Wasser, was aber nicht so schlimm ist, weil es ja natürlich sowieso (fast) die ganze Zeit dort heiß ist. Außerdem haben diese Bungalows offene Fenster und einen Deckenventilator. Diesen haben wir nie angehabt, da der Wind immer durch das Zimmer pfiff und es somit immer ganz angenehm war. Wir hatten aber auch den Vorteil, dass unser Bungi an der Nordseite der Insel war (Nr. 125), wo immer ein sehr, sehr angenehmer Wind weht. Auf der anderen Seite steht die Luft regelrecht.
Das Bad ist im Freien, was total schön ist. Wenn man abends duscht, kann es sein, dass einem Flughunde über den Kopf fliegen.
Das Zimmer wird zwei Mal am Tag von einem Roomboy sauber gemacht (abends wird zumindest das Bett schön hergerichtet). Neue Handtücher gab's ungefähr alle drei Tage, was ganz gut war.
Durch die offenen Bugalows hatten wir immer sehr viel Krabbeltiere im Bad und manchmal auch im Schlafzimmer. Jeden Tag waren einige Riesenameisen im Zimmer (im Bad kamen dann abends die Geckos, um sich darum zu kümmern). Und wir hatten auch ständig Kakerlaken, vor allem im Bad. Ich bin von solchen Tieren nicht besonders begeistert, aber natürlich gehört das auch dazu, wenn man in der Natur wohnen will, deshalb habe ich mich nicht beklagt und nur immer einen Schreck bekommen, wenn ich eine entdeckt habe. Wir kamen irgenwann auch auf die schlaue Idee, die Handtücher, die auf dem Boden ausliegen, zusammen zu rollen und sie vor die Tür zu legen. So kamen auch nicht so viele Ameisen rein. Wenn es dunkel wurde, haben wir das Licht im Bad brennen gelassen, bis wir uns dort fertig gemacht haben. Das hat sehr viel gebracht (ist natürlich nicht sehr energiesparend, aber andererseits haben die Roomboys auch immer das Licht im Bungalow angemacht und brennen gelassen).
Jeder Bungalow hat zwei Liegen und Auflagen dazu, die morgens meistens schon drauflagen. Wir lagen immer direkt am Wasser, etwas unter den Bäumen, damit man etwas geschützt ist. Ich hatte übrigens gleich ab dem zweiten Tag eine Sonnenallergie, was zeigt, dass die Sonne wirklich sehr intensiv ist (ich habe sie sogar sehr gemieden und habe trotzdem die Allergie gekriegt).
Wir hatten HP, was wir ebenfalls nicht bereut haben. Manchmal war es zwar ganz schön hart, den ganzen Tag durch etwas mitgebrachte Kekse und Lakritze zu überstehen, aber abends haben wir dann geschlemmt bis zum Abwinken. Es gab alles, was das Herz begehrt, jeden Tag Fisch, Rind, Schwein, Gemüse, Reis, Kartoffeln,... Am besten ist natürlich der Nachtisch! Gut, dass es so große Teller gab! Der Koch war auch sehr nett und immer bemüht darum, dass es seinen Gästen schmeckt. Jeder hat seinen festen Tisch und Kellner. Alle Kellner sind sehr nett und freundlich (wie sowieso alle Angstellten auf der Insel). Das Frühstück ist übrigens auch üppig, jedoch eher nach dem Amerikanischen Stil: Omelett, Spiegeleier, Würstchen, aber natürlich auch Weißbrot und Marmeladen und Cornflakes, etc. Nur halt nicht so viel Käse und Wurst (essen wir aber zum Frühstück eh' nicht).
Das Schnorcheln
Das Schnorcheln war für mich auch ganz neu. Da kann man sich vorstellen, dass ich total begeistert davon war. Man sieht am Hausriff (was ja zugleich auch Außenriff ist) wirklich alles, was das Herz begehrt: Gleich an den ersten zwei Tagen habe ich Muränen gesehen (habe mich beide Male furchtbar erschreckt). Außerdem haben wir zwei Mal vom Steg aus und zwei Mal unter Wasser eine Schildkröte gesehen; vier Mal sind wir unter Wasser Haien begegnet, die auch gar nicht weit von uns entfernt waren (vom Steg aus haben wir auch ab und zu welche gesehen); einmal sind wir abends zu den Rochen am Steg ins Wasser gegangen; und dann gibt's natürlich jede Menge anderer Fische zu sehen. Die Korallen sind leider auch hier ganz schön zerstört, aber wir haben uns jedes Mal gefreut, wenn wir unter dem ganzen "Schutt" eine leuchtende Anemone oder ähnliches gesehen haben. Die Fische fühlen sich scheinbar auch weiterhin sehr wohl hier.
Ich bin jedenfalls vom Schnorcheln sehr, sehr begeistert gewesen!!!
Ach ja, die Strömung. Ab und zu war diese tatsächlich ziemlich stark, so dass man kaum gegen an kam. Wir sind aber nie eine Runde (und noch nicht einmal eine halbe) rumgeschnorchelt, so dass wir nicht wissen, ob das durch die Strömung sehr erschwert wird. Im allgemeinen muss ich sagen, dass ich mir die Strömung wirklich schlimmer vorgestellt habe.
Nebenkosten
Da wir beide Studenten sind und daher nicht besonders viel Geld zur Verügung haben, wollten wir die Nebenkosten so gering wie möglich halten. Im Forum wurde uns oft gesagt, dass wir schon mit einigen Hundert Dollar rechnen müssen, was mir so ein wenig "Angst" machte. Zum Glück war alles ganz anders. 1 1/2 Liter Wasser kosten zwischen $ 3.50 und $ 3.85. Davon haben wir jeden Tag ca. 4 Stück gekauft, was insgesamt also nicht soooo furchtbar teuer war. Ich habe mir das Limit von $ 250 gesetzt gehabt (nur für meine Person) und hatte also noch viel übrig. daher haben wir abends ab und an mal eine Cola oder einen Cocktail getrunken. Diese waren entgegen der Annahmen relativ billig: 0,3 Cola $ 2; Cocktails zwischen $ 4 und $ 6 (so billig kriegt man bei uns in Hannover keinen Cocktail). Letztere sind übrigens sehr lecker, wenn auch viel Alkohol drin ist.
Ein Telefonat nach Deutschland kostet pro Minute $ 4, was ja wohl auch zu verkraften ist.
An Trinkgeldern haben wir nicht gespart: Sowohl Roomboy als auch Kellner haben jeweils zu Beginn, nach der ersten Wochen und nach der letzten Woche $ 5 bekommen (insgesamt also jeweils $ 15, was schon recht viel ist). Weiterhin haben wir natürlich den Kofferträgern, der Schiffsbesatzung und auch dem Herrn in der Bar einige Dollar zukommen lassen. Wir finden, dass man hier nicht sparen sollte; die Leute können das Geld gut gebrauchen und nehmen es sehr dankbar an.
Und zu guter Letzt zum leidigen Thema
Animation und laute(?) Italiener
In den zwei Wochen, in denen wir auf Bathala waren, waren zu Beginn einige Italiener dort, vor allem aber Familien mit Kindern. (Es waren sowieso erstaunlich viele Kinder da; ich meine aber, dass sich Kinder da bestimmt langweilen, da es nicht besonders viele Möglichkeiten zum Spielen gibt. Das Personal ist jedenfalls aber sehr, sehr kinderlieb!)
Aber während der meisten Zeit waren mindestens genauso viele deutschsprachige Gäste dort (wir waren wohl die einzigen, die Hochdeutsch sprechen, die meisten kamen anscheinend aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich). Auch ein paar Engländer, Japaner und Holländer waren da. Gegen Ende unserer zwei Wochen kamen dann wieder mehr Italiener, die dann tatsächlich auch mal die Animation in Anspruch nahmen: Zwei Mal haben wir beobachtet, wie einige Frauen Ringelpietz-mit-Anfassen im Wasser bei Musik gemacht haben. Vielleicht war es auch Schwangerschaftsgymnastik ;-) Jedenfalls sah es relativ albern aus, aber uns war es egal, uns hat es ja nicht gestört (war auf der anderen Seite der Insel). Zwei Mal die Woche haben wir aus der Disco Musik vernommen und haben dann aus einiger Entfernung mal hineingeschaut. Aber nur einmal waren dort Gäste - drei an der Zahl und alle unter 14 Jahre alt. Davon hatten wir also auch nichts mitbekommen. Am Strand angesprochen wurden wir nur ein Mal, da wurde uns eine Massage angeboten. Aber das war's dann auch schon. Es stimmt schon, man merkt schon, dass Italiener da sind (nicht bös gemeint), aber richtig stören tut's nicht. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir keine Vergleichsmöglichkeiten haben.
Im allgemeinen hat uns der Urlaub wirklich super gefallen, und wir würden dort auch jeder Zeit wieder hinfahren (außer mit der Animation sollte es schlimmer werden). Wir hatten jedenfalls unsere Ruhe und somit genau das, was wir haben wollten.
Bei weitern Fragen könnt ihr euch gerne an uns wenden unter Pueschel.Diana@t-online.de
Eure Seekuh Diana
Zurück von Bathala (06.01.02 - 19.01.02)
Seit gestern sind wir (keine Taucher, "nur" Schnorchler") von Bathala zurück und nachdem ja seit einiger Zeit wahre Horrormeldungen hinsichtlich Italienerinvasion u.ä. kursieren, hier nun das Neueste in Kürze.
Es ist wahr, dass seit Beginn der Wintersaison 2001/02 von den insgesamt 46 Bungalows 30 an AZEMAR (italienischer Veranstalter) vergeben wurden, 10 sind für deutsche Veranstalter geblockt, der Rest wird nach Verfügbarkeit vergeben (Japaner, Engländer, Holländer etc.). Seit ca. 20. Dezember sind auch speziell für die Italienischen Gäste ein italienischer Tauchguide, 2 Animateure/ Reiseleiter sowie eine Art Gymnastiklehrerin vor Ort (am Anfang waren sogar 5 Animateure vor Ort, einer wurde aber mangels Nachfrage noch vor unserer Ankunft wieder heimgeschickt !). Auch hier können wir die Berichte anderer Forumsteilnehmer nur bestätigen - die Animateure kümmern sich auschliesslich um Ihre Landsleute und machen auch gar keine Anstalten auf andere Nationalitäten zuzugehen. Wäre auch ziemlich schwierig, da sie kaum englisch sprechen. Gegrüsst haben sie uns allerdings schon, einer hat sogar immer versucht auf deutsch "guten appetit" zu wünschen und die etwas schüchtern wirkende Aerobictrainerin hat uns nachmittags sogar mal Kokosnuss-Stückchen an die Liege gebracht. WOW. Auch das mit dem Umbau der alten Rezeption in so eine Art Open-Air Disco stimmt, stört aber nicht weiter, weil es eh keiner nutzt - zumindest zu unserer Zeit nicht - und die neue Rezeption sieht mit dem Strohdach wirklich nicht schlecht aus, also was solls, von gravierenden nachteiligen Umbaumassnahmen kann jedenfalls keine Rede sein.
Der Knackpunkt ist (zum Glück!!) nachwievor die Belegung! Wir sind am 6. Januar angekommen, zu der Zeit befanden sich ca. noch 12 weitere Gäste auf der Insel (1 Japaner, der Rest Deutsche). Im Verlaufe der ersten Woche schwankte die Belegung der Insel zwischen vielleicht 8 und 16 Gästen. Auch ein (!) italienisches Pärchen ist angekommen, die sich aber für die Animation auch nicht interessierten, so dass das Animationsteam tagsüber meistens auf ne Nachbarinsel gefahren ist, auf der mehr Landsleute waren. In der zweiten Wochen sind dann aber tatsächlich die Italiener in Bathala eingefallen! Sage und schreibe 7 (!) Bungalows wurden von ihnen okkupiert und es waren nun fast 30 Gäste auf der Insel. Aber entweder waren "unsere" Italiener genmanipuliert oder wir hatten einfach nur Glück - sie waren nämlich weder laut noch an der gebotenen Animation interessiert. Bis auf den Einführungsveranstaltungsabend, eine Art Cabaretveranstaltung für 8 interessierte Italiener bei absolut gemäßigter Lautstärke und einer Art Videoabend mit einem italienischen Spielfilm wurde die Disco auch in dieser Zeit nicht genutzt.
Insgesamt war es ein absolut ruhiger, erholsamer Traumurlaub bei Super-Wetter, schmackhaften Essen und Super freundlichem Service. Wer also auf absolute Ruhe, NULL- Abendunterhaltung (mit den im Katalog beschriebenen gelegentlichen Unterhaltungsabenden war nämlich auch nichts, auch gabs das von anderen Forumsteilnehmern beschriebene Serviettenfalten und Krabbenrennen bei uns nicht) und als Taucher auf persönliche Betreuung steht (wir haben nie mehr als 6 oder 7 Namen auf der Liste gesehen), sollte zusehen dass er noch schnellstens nach Bathala kommt. Ab März bis Ende April ist nämlich laut Management die Insel wieder mit Italienern überbucht und dann kann das passieren, was das Pärchen erlebt hat, die von Weihnachten ab 3 Wochen auf der Insel waren und uns erzählte, was los ist, wenn von 46 Bungalows 40 in italienischer Hand sind - volles Animationsprogramm von 9.00 Uhr morgens beginnend mit Wassergymnastik über Beachvolleyball, Strandfussball, gemeinsamen Schnorchel- und Überdasrifflatschen-Ausflügen bis hin zur Night-Disco bis 2.00 früh. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Sri-Lankische Management rückbesinnt und wieder mehr unterschiedliche Veranstalter ins Boot nimmt. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn der Manager hat erzählt, dass sie in den Jahren vorher Auslastungsquoten von 74% hatten, seit das Hauptkontingent an AZEMAR vergeben wurden liegen sie bei knapp 20%, die starken Monate März/April mit eingerechnet, und auch die Zeit bis vor Weihnachten muss für Ruhesuchende paradiesisch gewesen sein, das haben andere Forumsteilnehmer ja schon beschrieben.
Wer weitere Informationen möchte kann mich gerne anmailen, für Neugierige gibts auch ein paar Bilder (u.a. auch ein Plan mit Bungibelegung der Insel). Die Bilder findet Ihr hier
Wir waren über Weihnachten/Sylvester 2001/2002 auf Bathala. Die Insel wird seit Ende Dezember zu 70% von Italienern gebucht. Es gibt eine "Full-Service-Animation" mit Disco, Wassergymnastik und Abendshow (oder was man dafür hält). Grausam und Laut! Die Tauchschule ist gut und die Divemaster Yvonne und Yussuf wirklich um eine harmonische und schöne Tauchzeit bemüht. Sie kennen die besten Dive-Plätze weit und breit und wir haben deren Erfahrung nahezu täglich genutzt. Aber allen geht die neue Animation (4 Animateure!!!) auf die Nerven. Selbst am Strand und beim Bungalow wird man von denen angequatscht und nach Teilnahmebereitschaft an Sportspielen gefragt (Volleyball etc.). So stellen wir uns das in Rimini oder auf Mallorca vor. Die Bungalows sind toll und haben ein offenes Badezimmer (die Dusche steht sichtgeschützt, mit Blick auf die Bäume und Sterne (je nach Tageszeit) im Freien. Wir hatten Nr. 135 und können diesen Bungi unbedingt empfehlen!
Übrigens: der Koch ist super freundlich und gibt an 2 Abenden in der Woche einen Kochkurs (wenn man ihn höflich darum bittet). Er zaubert tolle Buffets.
Fazit: Schöne Insel, gute Bungalows, leckeres Essen und wirklich gute Tauchschule. Zum "richtig wohlfühlen" aber scheinbar ab sofort nur noch für "Halligalli-Urlauber"... Ruhesuchende und Romantiker sollten sich etwas anderes aussuchen.
Ihr könnt Euch gerne weitere Infos und Bilder bei uns anfordern.
Dunja und Rainer
RainerBuecher@aol.com
Bathala Juni 2001
Wir waren schon mehrfach auf den Malediven. Anreise etc. sparen wir uns. Neue Erfahrung war die erstmalige Berechnung von Aufpreis für Mehrgepäck bei Air-Taxi (haben die ganzen Jahre immer das gleiche Gepäck-Gewicht dabei). Geht aber auch mit Kreditkarte zu bezahlen, entgegen einiger anderer Meinungen. Muß nicht cash sein. Gebucht über Orca/Rosenheim
Zur Insel:
Management wie immer bemüht und gut. Kommunikation (FAX extrem teuer (20-40 Dollar, waren leider notwendige FAXe), Telefon sowieso) Wir hatten Einzelbungi/De-Luxe-Unterkunft (mit A/C)/Vollpension. Gibt da einige Unterschiede in der gleichen Kategorie, z.B. beim Bad: alle offene Bäder mit z.T. Sandfußboden und ca. 15x15 cm rutschigen Fliesen im Schrittabstand für sandfreies Betreten des Bades, aber auch gefliest. Wechsel war kein Problem (bei Verfügbarkeit). Auch die Zimeraustattung differiert. Also bei anderen reinschauen lohnt sich. Einige Bungis wurden in unserer Zeit sehr diskret renoviert (keine Belästigung)
Bungis:
je nach Windrichtung im Verbrennungsqualm der auf der Insel gelegenen Verbrennungsanlage. Nicht immer schön einzuatmen.
Room-Service:
Haben in puncto Sauberkeit schon besseres, aber auch schlechteres erlebt. Hängt aber auch sehr stark vom jeweiligen Boy ab. Note: o.k.. , paßt scho'.
Küche:
mittags zwei Menüs zur Auswahl. Abends Buffet mit wechselnder Nationalität. Note: aller erste Sahne.
Insel:
ein Traum, ringsum mit Sandstrand. Spiegelei-Insel. Wirklich toll
Bezahlung auf Insel:
mit Unterschrift (=credit). Manko: credit wurde am letzten Abend gegen 19.00h gesperrt. Rest geht nur noch cash (oder wenn man goßes Trara macht auch noch am Abflugtag.)
Tauchen:
das Deutschsprachige beschränkte sich während unseres Urlaubs auf das Tauchanmeldeformular (in unserer Zeit nur 2 maledivischeTauchlehrer da, die deutschsprachige Tauchlehrerin (Schweizerin) befindet sich lt. Dive-guide seit 4 Monaten im Urlaub.) Die beiden waren sehr bemüht, jedoch das Englisch von einem eher mäßig. Zustand der Tauchleihausrüstung (dafür können die beiden eigentlich nichts (Besitzer: Deutscher, der mit einer Malediverin in Österreich leben soll)): z.T. desolat (brüchige Schläuche), besser eigene Ausrüstung mitnehmen oder in Deutschland leihen, bei Leihausrüstung scheint der Octopus ein Fremdwort zu sein. Bei 5 von 20 Tauchgängen undichte Flaschenventile erwischt. (Flaschen-cheque sehr wichtig)
Ortskundigkeit und Highlights zeigen:
spitzenmäßig, konnten zum Schluß keine Stein-, Drachen, Baby-sharks und was weiß ich für seltene Fische mehr sehen. Für ganz Blinde wie mich: man wird zur Not mit dem Kopf auf das High-Light gestoßen. Wirklich Spitze !!! War das Beste an Guides, was uns bislang untergekommen ist (der Traum für jeden Taucher) Waren sehr wenige Taucher auf Insel, z.T. nur wir beide: konnten uns dive-spots aussuchen incl. kostenlosem "Lehrgang" Strömungstauchen.
Nachttauchen:
z. T. extreme Strömung am Hausriff (besser Dive-guide vor TG fragen) Tauchklamottenwaschen und Trocknen: möglich an Schule, besser im Bungi (bequemer) es gibt nur zwei Einstiege, nicht die im Orca-Katalog beschriebenen 4 !!!!
Publikum:
very british, war special-price-Zeit für sie. (vor allem Ältere: haben den britischen Humor liebengelernt, meine ich ernst. Great, wirklich) 'nen paar Italiener in landestypischer Lautstärke (sollen mehr werden, siehe unten) 'nen paar für unsere Vorstellungen untypische Schweizer: ein nicht zahlunsfähiges Pärchen (ständig in der Bar, zu wenig Geld dabei und keine Kredit-card) und zwei mit den Landesgepflogenheiten nicht sonderlich vertraute Schweizerinnen (Oben-ohne-Fans, zur Freude der Malediver- ist kein Quatsch !!!).
Info:
Lt. Divestuff ist Insel ab nächster Saison z.T. in italiensicher Hand.
Fazit: Insel trotz der kleinen Wermutstropfen trotzdem sehr besuchenswert.
Katja und Volker, Bayerischer Wald ('mer san' vom woid dahoam)
Bathala:
Unsere 3. Malediven-Reise führte uns nach Bathala, und zwar vom 30.03. bis
13.04.2001.
Der Flug war wieder mit der LTU. Irgendwie haben wir den Eindruck, dass die Sitze immer enger werden. Henning mit seinen 1,98 m fühlte sich doch stark eingeengt. Selbst das Late-Night Check In brachte keine guten Plätze, da sicher viele die LTU-Card besitzen und vorab telefonisch Plätze reservieren. Nun denn, wir haben es ja überlebt :-) Der Rückflug nach Düsseldorf ging diesmal über Berlin (letztes Mal hatten wir das Vergnügen, den Stuttgarter Flughafen kennen zu lernen). Man sollte bei der Buchung möglichst einen Direkflug nach DUS nehmen, da es immer zu heftigen Verzögerungen bei diesen Zwischenstops kommt (nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen, wie wir erfahren haben).
Die Insel/Lage:
Die Insel hat uns ausgesprochen gut gefallen. Ich weiß wirklich nicht, welche Leute so negativ darüber schreiben können (schlechteste/häßlichste Malediven-Insel, die ich je gesehen habe...). Das müssen wohl Snobbies sein ;-). Die Insel ist schön klein, oval und im nördlichen Ari-Atoll am Außenriff gelegen. Sie ist in kurzer Zeit, evtl. 15 Minuten umrundet. Dort ist super schöner weicher weißer Sandstrand, so dass wir 2 Wochen lang nur Barfuß rumgelaufen sind (selbst Badelatschen sind unserer Meinung nach überhaupt nicht erforderlich). Die Vegetation ist ähnlich wie auf anderen Malediven-Inseln - und es gibt hier sehr wohl Palmen! Auf der Insel verteilt sind die Einzelbungalows sowie das Restaurant, die Rezeption, die Bar, ein kleiner Shop, die Tauchbasis... Die Insel ist relativ alt, d. h. ohne modernen Schnickschnack und sehr ursprünglich, was uns sehr zusagt. Das Restaurant und die "Gebäude" sind offen und mit Sandboden, die Dächer bestehen aus Palmenblättern. Tiere gibt es hier die Üblichen: Schönechsen, Geckos, Krähen, Fischreier, Krebse, komischerweise keine Einsiedlerkrebse und Hühner, aber dafür eine Katze (von Yvonne)...
Entertainment:
Diese Insel ist eher etwas für Leute, die Ruhe, Erholung, Entspannung u. ä. suchen. Viel Action ist hier nicht, also kein Pool, Animation etc. Wie üblich werden Inselhopping, Nachtfischen etc. angeboten, wovon wir keinen Gebrauch gemacht haben. In der Bar sitzen abends nicht sooo viele Leute. Disco gibt es gar nicht. In der Rezeption ist eine Tischtennisplatte, am Strand gibt es ein Volleyballfeld (wo die "Einheimischen" nachmittags ab und an spielen) und in der Mitte der Insel ein betonierter Fußballplatz, der ebenso vom Personal genutzt wird. Bücher bräuchte man theoretisch keine mitzunehmen. Auch hier gibt es an der Bar ein Bücherregal mit deutschen, englischen und anderen Büchern.
Das Essen:
Auf dieser Insel kann man HP oder VP buchen. Wir hatten VP, was auch gut war. Das Essen ist wirklich sehr sehr lecker. Hier findet jeder etwas, auch der, der keinen Fisch mag. Morgens gibt es Frühstücksbuffet mit den üblichen Dingen (Omelett, Toast, Obst, Müsli, wässrige Säfte...), aber wirklich lecker. Mittags gibt es Menue. Vorweg immer eine leckere Suppe, als Hauptgericht zur Wahl zwei verschiedene Speisen (meistens Fleisch oder Fisch) und als Nachtisch Obst. Abends gibt es Buffet, und zwar immer wechselndes: Asian, Italian, Maledivian, International, Grill Buffet/Night usw. Echt große Auswahl. Obst ist wie gesagt auch immer dabei, was wir ganz toll fanden. Am Vorabend des Abreisetages wird der Tisch mit Blumen dekoriert. Wie auch auf anderen Inseln hat man hier ständig die selben Tischpartner (und Kellner). Unsere waren super nett! Wer möchte, kann auch samstags (und ich glaube auch an anderen Tagen) für 25 US$ pro Person ein Candlelight Dinner am Strand mit Lobster und anderen Meeresfrüchten sowie Wein, Eis etc. haben. Wir haben das nicht gemacht, weil das Essen auch so wie gesagt super lecker war.
Die Bungalows:
Es gibt Bungalows in drei Kategorien. Es sind alles Einzelbungalows, was wir am besten finden, rund und mit Palmblättern auf dem Dach. Die Zimmer sind einfach, aber sauber und haben alles, was man benötigt. Das Bad ist offen, was super super schön ist. Die Dusche ist also unter freiem Himmel. Echt schöööön! Die Einfachsten Zimmer haben weder Fenster, Klimaanlage noch Minibar, unterscheiden sich aber sonst nicht großartig von den anderen. Die mittleren haben Fenster, KA und MB, sind aber, glaube ich, gleich groß. Die Bungalows der 3. Kategorie sind zum Teil etwas neuer, größer und nach hinten versetzt. Vor dem Bungalow ist eine kleine Terasse. Dort steht auch ein runder Plastikbehälter mit Wasser, so dass man nicht mit Sandfüßen ins Zimmer muss. Das ist wirklich praktisch. Die Roomboys kommen 2 x am Tag. Vor der Hütte hat man dann 2 Liegen, z. T. mit Auflagen. Die Liegen sind etwas älter, das stört jedoch nicht weiter. Wir hatten Bungalow 118 - nur zu empfehlen!! 101 bis 110 würden wir nicht unbedingt nehmen. 101 liegt direkt am Südsteg, evtl. für Taucher geeignet, die dann die Sachen direkt ins Zimmer tragen und auswaschen können. 108 und 109 sind wie gesagt etwas laut. 112 bis 120 sind super schön gelegen, wobei die geraden Zahlen (meiner Meinung nach) besser sind, weil sie "näher" am Strand liegen. 120 bis 142 sind auch sehr schön. Dies ist die Seite des Nordstegs. 143 bis 149 sollte man NICHT nehmen.
Allgemein:
Wir hatten natürlich auch reichlich Bierdeckel mitgenommen, bekamen aber gar nicht so mit, dass die Kellner scharf darauf sind. Wir haben dann den an der Bar gefragt, ob er sie haben möchte, und er hat sich natürlich gefreut. Die Bierdeckel an der Bar werden tagsüber in der Sonne getrocknet, damit sie abends wieder benutzt werden können. Dem Roomboy und auch dem Kellner im Restaurant sollte man 5 - 7 Dollar pro Woche Trinkgeld geben. Ich denke, dass ist das, was so angebracht ist und auch auf anderen Inseln gegeben wird.
Abends um 19.00 Uhr ist Fütterung am Nordsteg, wobei die Stachelrochen auch schon ab ca. 17.00 Uhr dort sind, was dann viele Schnorchler anlockt. Einmal kam auch ein Ammenhai zum Fressen. Das meiste fressen die Makrelen weg.
Das Schnorcheln:
Das Hausriff in Bathala ist wirklich total schön, obwohl auch hier viel kaputt ist (leider). Der Schnorchler sieht aber alles, was das Herz begehrt (Weisspitzenriffhaie, Schildkröten, Adlerrochen, Mobulas!, Sepias, Oktopusse, wie gesagt Stachelrochen, Muränen etc. etc. Die 11 Adlerrochen fanden wir besonders toll, sie waren immer an einer Stelle. Am Südsteg rein und nach links (gegen die Strömung:-) echt süß! Strömung ist dort sehr viel, wenn man Glück hat, mal etwas weniger. Einmal hatten wir sogar, kurioserweise auch 11, Mobulas. Das sind kleine Mantas mit wunderschöner schwarz-silbriger Färbung auf dem Rücken. Sie waren ca. 1 Meter von uns entfernt. Einmal kamen etliche Delfine an Bathala vorbei, es müssen hunderte gewesen sein. Leider zu weit weg.
Das Tauchen:
Das Tauchen hat uns hier sehr gut gefallen. Guides hatten wir 3: Yvonne (Schweizerin), Ashraf und Yussuf. Mit Yussuf waren wir nur 1 x raus. Die Tauchbasis liegt leider nicht am Steg, dafür gibt es zwei Hütten (jeweils Süd und Nord), wo man die Ausrüstung ungewaschen deponieren kann. Wenn man sie auswaschen möchte, nimmt man sie am besten mit ins Zimmer. Das ist natürlich etwas lästig. Einen Checktauchgang haben wir nicht gemacht, andere wiederum ja. Ich denke, das ist jedem selbst überlassen. Am Hausriff sind wir nicht getaucht, wir waren immer mit dem Boot unterwegs. Das Tauchpaket bucht man wie üblich am besten vorab in Deutschland. Wir haben für 12 Tauchgänge 545 DM über Meier's bezahlt. Das ist ganz OK. Die Bootsfahrt wird pro Person nochmal mit 12 US$ berechnet (recht teuer) und pro Flasche nochmal 1 US$ Service-Gebühr. Das Tauchen fanden wir letztendlich recht teuer. Kandooma war sehr viel günstiger, da waren z. B. die Bootsfahren inklusive. Auf Velavaru mussten wir auch die Bootsfahrten einzeln bezahlen.
Die Tauchplätze waren sehr schön. Besonders gefallen hat uns Maaya Thila. Haie ohne Ende (auch graue Riffhaie) und unendlich viele Fledermausfische. Wir waren 2 x dort. Fishhead war wohl früher das Highlight mit vielen Haien. Das Riff ist auf einer Seite sehr kaputt, weil sich Taucher dort in einen Überhang reingelegt haben, um die Haie zu beobachten. Wir fanden den Platz nicht so toll und haben auch nicht besonders viel gesehen. Ein besonderes Erlebnis war ein Manta. Da hatten wir wirklich tierisches Glück. Es war unser vorletzter Tauchgang. An dem Tag hat es super viel geregnet, obwohl wir sonst in den 2 Wochen traumhaftes Wetter mit Sonnenschein hatten. Aufgrund des Wetters sind wir nach Bathala Thila gefahren (2 - 5 Minuten). Am Ende des Tauchgangs sahen wir im Blauen tatsächlich einen riesigen Manta. Unglaublich groß. Schade, dass er nicht näher war. Ich konnte am Anfang gar nicht erkennen, was es war.
Geselligkeit:
Oft ist es ja so, dass man sich nach dem Tauchen oder Abendessen in der Bar trifft und der Kreis der Taucher immer größer wird, das heißt man plaudert nett und hat eine Menge Spaß. Hier auf der Insel hat man seine Päarchen, mit denen man zusammen ist, aber ansonsten sitzt man nicht großartig zusammen an der Bar. Also diese klassische Taucherclique hat sich, als wir dort waren, nicht gebildet. Wir fanden sowieso, dass z. T. einige sehr komische Leute auf der Insel waren, wie gesagt bis auf die ca. 8 Päarchen, die wir super nett fanden. Singles und Kinder waren hier kaum welche.
Zu Tauchern allgemein:
Ich muss jetzt hier mal meinen Frust loswerden. Sorry. Wir tauchen seit 1996 und haben an die 100 Tauchgänge. Wir sind zwar keine Tauch-Cracks, ich behaupte aber von uns, dass wir eine super Ausbildung (hier in Deutschland bei einem Lehrer, der ab 5000 Tauchgängen nicht mehr gezählt hat und maledivengeprüft ist :-) hatten. Ich finde, wenn man taucht, hat man doch grundsätzlich Interesse an der Natur, d. h. der Unterwasserwelt. Ich habe gelernt und finde, dass man ein Gast unter Wasser ist. Man sollte zur eigenen Sicherheit und auch zum Schutz der Natur am besten NICHTS anfassen und achtsam mit den Dingen umgehen. Ich fände es wirklich schön, wenn meine Enkel (ich bin zwar lange noch nicht soweit, aber trotzdem) auch mal die traumhafte Unterwasserwelt sehen könnten. Ich bezweifle sehr stark, dass es in 20 Jahren noch gute Tauchplätze geben wird. Immerhin werden pro Jahr 20.000 Taucher auf den Malediven ausgebildet (wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe?) und das Tauchen wird immer populärer. Mich kotzt es regelrecht an, wie sich manche Taucher benehmen. Ich meine, man hat überall mal schwarze Schaafe beim Tauchen. Es ist zwar über einen Kamm geschert, aber oftmals sind ja Italiener und Asiaten eher chaotischere Taucher, wie wir es erlebt haben, aber Schweizer und Deutsche sind leider auch nicht besser. Hier auf Bathala haben wir uns sehr über einige Leute geärgert. Den Vogel abgeschossen haben zwei dämliche Schweizer (einer davon mit 200 Tauchgängen, der die reinste Katastrophe war) und eine aufdringliche und nervige Deutsche mit Piepsstimme, die so ziemlich jeden auf der Insel genervt hat. Mit 30 Tauchgängen kam sie sich vor wie der King, ist aber getaucht, dass einem übel wurde. Ich als Guide hätte denen das Tauchen verboten. Wirklich.
Ich finde, die Inseln müssten insgesamt viel strikter sein. In Ägpyten ist zum größten Teil Handschuhverbot, das sollte hier in jedem Fall (auch trotz Strömung) auch so sein. Es gibt Tauchbasen, die einen Taucher nach einer gewissen Aktion hoch schicken und dieser nicht mehr Tauchen darf. Das finde ich wirklich in Ordnung. Klar, das macht die Basis natürlich nicht so gerne, weil dadurch einiges an Geld verloren geht. Man sollte bei den Check-Tauchgängen viel mehr auf die Tarierung achten, es wird sooo viel kaputt gemacht. Das ist echt nicht mehr feierlich. Letztendlich leben doch die Guides vom Riff und den Korallen. Wenn in einigen Jahren alles zerstört ist, wird wohl keiner mehr dort hinfahren, aber ich denke, die TB-Leiter planen eher mittelfristig. Yvonne meint, dass es wirklich so schwierig ist, jeden im Auge zu behalten. Und das kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Es ist ein harter Job. Das geht leider kaum, dass man jeden kontrolliert. Auch bei Ankunft auf der Insel wird darauf hingewiesen, dass man beim Schnorcheln doch die Stege als Einstieg benutzen sollte, aber wen kümmerts?
Ich finde es unglaublich wie Taucher z. B.: sich an Schildkröten festhalten, mit dem Schnorchel im Riff rumpulen, um einen Oktopus für einen Schnappschuss rauszulocken, sich an Peitschenkorallen festgehalten wird, bei Strömung das Riff als Kletterwand mißbraucht wird, um voranzukommen, beim Abtauchen die Leute aufs Riff knallen, wie die Sandsäcke, als ob sie noch nie etwas von Tarierung gehört hätten, und dabei an jedem Knie ein dicker Haarstern-Büschel hängt (abgesehen von den großen Korallenstücken, die dabei kaputt gemacht werden), Ammenhaien ins Gesicht geleuchtet wird wie wild und wieder mal möglichst mit allen 4 in den Überhang, ständig in die Höhlen und Überhänge getaucht wird, wobei einiges an Korallen kaputt gemacht wird und hinterher am Jacket ein großer Riss vorhanden ist, sogar Taucher am Hausriff über die Korallen marschieren, als ob es ein Trampelpfad wäre... Man könnte die Latte hier so fortsetzen. Wir haben alles und noch viel mehr gesehen und miterlebt. Manchmal überlege ich, ob ich noch Lust am Tauchen habe, weil mich das so traurig macht, wenn ich das sehe. Außerdem ist ja nunmal mein Tauchgang auch beeinflusst, weil ich mehr Luft verbrauche, dadurch dass ich mich (leider) ärgere. Manche Guides achten wie gesagt auch nicht so darauf, so dass uns (und anderen auch) nach einer Woche auf dem Boot der Kragen geplatz ist und wir das deutsch-/schweizer Katastophen-Taucherpaar darauf angesprochen haben. Unglaublich, wie die Leute darauf reagieren, so nach dem Motto "Wieso, die Fischerei, die machen doch noch viel mehr kaputt" oder "Hey Mäusschen, du mit deinen 20 Tauchgängen, von dir lasse ich mir nichts sagen...". Echt kindisch. Und "Die Italiener und Japaner sind noch viel schlimmer". Als ob das alles ein Grund wäre, selbst auch nochmal auf Zerstörerkurs zu gehen. Ich habe gemerkt, dass es zweierlei Taucher gibt (und sicher auch noch mehrere). Die, die wirklich Interesse an der UW-Welt und Natur haben und sich daran erfreuen, und die, die nur damit protzen wollen, dass sie tauchen. "Boh ey, ich war letztens auf 70 Meter", oder was weiß ich. Den coolen Macker raushängen lassen. Finde ich ziemlich daneben, aber wer's nötig hat... Manche brauchen einfach den Kick, die gucken nur auf sich und denen sind die anderen und auch die Tiere auf gut deutsch doch "Scheiß egal". Nun denn, ändern kann man daran wohl nichts, leider. Ich hoffe nur, dass bei unserem nächsten Urlaub achtsamere und z. T. nettere Taucher dabei sind. Es waren auch hier wie gesagt sehr sehr nette Leute/Taucher dabei!
Fazit:
Die Insel ist wirklich sehr sehr schön und einen Urlaub wert. Sie ist ideal für Taucher, Schnorchler und die, die Ruhe und Erholung suchen und sich auch mit sich selbst beschäftigen können. Für Kinder, finde ich, eher ungeeignet, da dort nicht viel Abwechslung ist (kein Spielplatz o. ä.)
Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch gerne bei uns melden:
Natalie & Henning
(henning.dicke@freenet.de)
Wir waren im Ferbruar 2001 auf Bathala.
Es war unser 3. Urlaub auf den Maledieven und die 12. oder 13. Touristeninsel, die wir besucht haben. Um es kurz zu machen: die Insel ist perfekt. Praktische, einfache, saubere Zimmer. Schnorcheln = 1A. Der indische Koch ist hervorragend. Der Chefkellner, ist nach anfänglicher Zurückhaltung zu jeder Schandtat bereit. - Wie wäre es z.B.mal mit einem Fish-BBQ unter dem Sternenhimmel am Strand ?! Die Jungs an der Bar sind nett, etwas langsam und für Bierdeckel (bitte mitbringen aus Eurpoa) und Trinkgeld echt empfänglich.Überhaupt Trinkgeld; jeder der auf die Maledieven fährt, sollte sich darüber klar sein, dass er auch hinreichend US Dollar mitnehmen muß. Trinkgeld ist kein Geschenk, sondern es wird, um den meist nicht so tollen Lohn aufzubessern, gebraucht !!! Wer also nicht Animation, Discoabende und dergleichen braucht, sondern sich auch mit sich selbst beschäftigen kann und echte Freude am Schnorcheln/Tauchen hat ist auf Bathala genau richtig. Ich werde wieder hinfahren