Das Coco Palm Bodu Hithi ist ein sehr schönes 5 Sterne Resort auf einer sehr sauber gehaltenen und kleinen Insel. Die Nationalitäten sind gemischt wobei ich keine so richtig hervorheben kann da wirklich viele vertreten sind (von deutschen bis franzosen zu italienern und japanern, teils russiche touristen und eben auch luxemburgische).
Der Strand ist natürlich so ein Sache auf Bodu hithi, Sonnenaufgangsseite ist die sahneseite, so ungefähr von Bungalow 322 bis 333 ist der Strand sehr schön und breit, auf der Sonnenuntergangsseite ist der Abschnitt von Villa 340 bis 344 auch sehr schön. Von 334 bis 336 hat man leider eine betonmauer im wasser die unser zwar rein optisch auch net so gestört hat, geht man eben 10 m weiter liegt man einsam auf der Sandzunge. Die Villas 301 bis 319 sind total zu vermeiden, diese liegen beim restaurant Aqua verfügen teils über keinen Strandabschnitt oder eben nur einen 10m breiten streifen die jeweils an Steinstegen enden, und dies eingekesselt zwischen Aqua Restaurant und Waservillen. 310 bis 321 auf der sonnenaufgangsseite liegen zwar auch auf der guten seite verfügen aber bei flut über keinen Strandabschnitt mehr und liegen doch sehr eingekesselt in palmen, sträuchern und Pflanzen was wiederrum sehr viele Insekten und Stechmücken anzieht. ich würde beim erneuten Buchen eine Villa zwischen 326 und 330 anfragen...die liegen perfekt am schönen weissen sandstrand unf der sonnenaufgangsseite, leicht versteckt ohne zuviel Bepflanzung herum mit direkter Sicht aufs Meer.
In ungefähr 40 minuten von Male aus per speedboat zu erreichen, bei ruhigem Meer sehr schön, bei starkem wellengang schon eine Herausforderung (Rückreise). Die Grösse der Insel ist unseren Erachtens nach sehr schön, nicht gross aber auch nicht zu klein, umrunden kann man sie nicht aber man wäre wohl so um die 20 minuten unterwegs. Wir hatten eine Island Villa und so lag der strand sofort vor sprich hinter unserer villa.
Einfach nur hervorragend ! check In verlief problemlos, in Male angekommen braucht man sich nicht mehr um seine Koffer zu kümmern...und dies bis zum Ankommen im Heimatsland bei der Rückkehr. Alle angestellten sprechen Englisch, die einen mehr die anderen weniger aber man hat uns immer verstanden und versucht uns den bestmöglichsten Service zu bieten. Roomboy zweimal am Tag die Villa gereinigt und Handtücher getauscht, der es doch immer wieder geschafft hat sich unsichtbar zu machen und immer dann vorbeizuschauen wenn man nicht in der Villa war, einfach nur KLASSE. Die kellner sehr nett, sehr hilfsbereit und immer mit einem Lächeln bei der Arbeit. Bei einem kleinen problem das wir hatten wurde uns leider nicht fachgerecht geholfen sprich nicht fachmännig genug augklärt, deshlab ein abzug von ner halben sonne. Sonst ist der Service in diesem resort einfach perfekt.
Gastronomie
EINFACH KULINARISCH KLASSE!
Bisher das Beste das wir hatten in unseren ferien...viele brotsorten, immer frisches Obst ob morgens oder abends, genug auswahl an warmen wie an kalten gerichten, bis über einfache salate bis hinzu genüsslichen fischsalatkreationen und herrlichen warmen speisen, desserts einfach nur top. Die ein oder andere wiederholung gabs sicherlich in den 10 tagen aber die Qualität des Essen und der gerichten sucht seines gleichen. Snacks in der Bar latitude auch zu empfehlen und sehr lecker. Die auswahl war schon international mit doch einem asiatischen touch, man ist ja auf den malediven und net auf Malle. Sehr gute Weine, gehobene preise aber bei einem 5 Sterne resort auch net anders zu Erwarten.
Wir haben nur das fitness-center auf Wasserstelzen benutzt ein traum...klimatisierbar, glaswände so dass man beim marathonlauf die schöne Aussicht geniessen kann. Top apparate von kettler in einem sehr gutem Zustand.
Sauberkeit beim Pool und von den Liegen tadellos. Der Swimming Pool sehr gross und selten mehr als 10 leute in diesem.
Wasserqualität meinens Erachtens top...ein vergleich mit einer anderen Malediveninsel hab ich auch nicht.
Sehr schönen grossen Villen...alles vorhanden was man braucht, und noch viel mehr! einfach ein traum. Mehr brauch ich hier net zu schreiben.
Absolut zu empfehlen dieses resort. Handyerreichbarkeit sehr gut. Preis-Leistungverhältnis angemessen….jetzt noch.
Würden jeder zeit zurückkehren.
CEDCED
Coco Palm Bodu Hithi Juni 2007
Wer keine Lust hat den ganzen Roman zu lesen hier das Resümee vorab:
Zum Sonderpreis ist Boduhithi als schicke 5-Sterne Insel absolut zu empfehlen, zum vollen Hauptsaisonpreis würden wir Boduhithi (im Juni 2007) aber nur 4 Sterne geben. Island Villas nur zwischen 320-327 akzeptieren, nicht mit Diätabsichten anreisen! Ausrichtung der Insel eher auf verwöhnte Wellness-Touristen & Japaner als auf Hardcore-Taucher & Kaltwasser-Duscher.
Und hier die XXL-Version:
Mal wieder in der Regenzeit – typisch für uns – machen wir uns auf Richtung Malediven. Bisher hatten wir mit der Reisezeit Juni/Juli immer Glück, trotzdem buchen wir meistens Inseln die uns bungalow-mässig den Eindruck machen, dass man auch 2-3 Regentage prima überstehen kann.
Nachdem wir Coco Palm Boduhithi eigentlich schon für November 2006 in´s Auge gefasst hatten schlugen wir jetzt zu: Nachdem uns der Fliegenpreis-Condor Flug noch etwas Spielraum ließ buchten wir eine Island Villa.
Unsere bisher besuchten Inseln auf den Malediven waren Kandooma, Meeru, Veligandu Huraa, Medhufushi & Kandolhu – nur damit Ihr unsere Eindrücke etwas einordnen könnt.
Flug mit Condor o.k. – Charter halt, aber wie sagt meine bessere Hälfte so schön: “Essen & Service in Anbetracht der Reisegeschwindigkeit & Außentemperatur absolut super”, und nach relativ kurzen 91/2 Stunden landeten wir auf Hulhule.
Einwandern & Gepäck war flott wie immer, draußen wurden wir mit einem weiteren Pärchen aufs Speedboat gepackt – der Käptn machte einen Handstand am Maschinentelegrafen & so waren wir nach einer guten ½ Stunde am Steg von Boduhithi. Empfang war sehr bemüht, hat alles schon einen geschulten & nahezu fünfsternigen Eindruck gemacht.
Wir bekamen Island Villa Nr. 322 – wir haben per E-Mail vorab um eine Villa zwischen 320-325 gebeten. Wir waren sehr begeistert von der Villa & der Lage, nach einem ersten Inselrundgang erst recht:
Die Tipps bezüglich Lage der Island Villen unbedingt beachten – da kann man echt Pech haben. Villas Nr. 301 - 309 liegen im süd-westlichen Teil der Insel. Die ersten 3(?) Villen haben Zugang zum Strand, der ist ziemlich breit allerdings mit Wassersportzentrum & Beachvolleyballfeld & dauernder Beobachtung vom Steg/Bar.
Daneben haben die Bungalows etwas Sand vor der Tür der an einer rustikalen Stützmauer endet, nix mit gemütlich in´s Wasser spazieren. Dazwischen läuft auch noch der Steg zum Aqua Restaurant.
Villen auf der Ostseite:
310 bis 314 sind ziemlich eingewachsen, haben aber einen sehr koralligen „Strand“.
Die Villas Nr. 314-319 sind was für Technikfreaks – Brummgeräusche & Dieselduft vom Generator – es wurde allerdings heftig an einer Hülle für denselben gebaut.
320-328 sind die Sahneschnitten-Villas: Schön mit großen Palmen eingewachsen (unsere 322 hatte eine große Palme hinter der Aussendusche, die unser Daybed im Garten auf das Allerfeinste verschattet hat ;-)) )
329-333 im Osten & 334 – 344 im Westen bitte meiden, kaum Bewuchs, hat so etwas Mars-artiges an sich, wir waren immer versucht uns dort im Schwerelosen-Gang vorwärts zu bewegen. Die Bewohner von 334-344 hatten noch ein besonderes Schmankerl: eine Sandsack Mauer direkt vor Ihren Villas peppte den optischen Eindruck doch noch mal sehr auf. War aber auch wirklich notwendig, starker Wellengang nagte ständig an der Insel.
Die Villa innen – ist überwältigend groß, stilvoll & schön gemacht. Bei näherem Hinsehen fallen einige Verarbeitungsmängel in´s Auge, vor allem im Bereich Dusche/Toilette ist schade, wie schlampig der Granit verlegt wurde – bis heute sind noch die Farbpatzer der Maler und Kittstreifen drauf.
Versteht uns nicht falsch – wir sind nicht pingelig, aber die ganze Villa ist so schön & mit so edlen Komponenten gestaltet dass solche Kleinigkeiten echt auffallen.
Unser Roomboy war bemüht – diverse Abdrücke auf den Glastüren und die Zahnpasta-Sprotzer unserer Vorbewohner hat er allerdings hartnäckig ignoriert.
Sauberkeit war aber insgesamt sehr o.k. , diese Riesenhütte möchte ich nicht putzen.
Den geschlossenen Garten mit dem kleinen Plunge-Pool haben wir sehr
genossen, in unserer Zeit war es doch immer mal wieder am Regnen und auf
den Males geht es doch sehr schnell: Da fanden wir es sehr angenehm,
dass wir gemütlich auf dem Bett lümmelnd die ½ Stunde Regen abwarten
konnten & beim ersten Sonnenstrahl schon wieder draußen waren.
Auch nachts waren bis Ultimo an der Luft: Auf unserem Pool-Bed liegend,
den Palmen beim Rauschen zuhörend & die Sterne zählend. Traumhaft.
So, aber jetzt endlich raus aus der Hütte! Vor unserem Bungalow war der schöne Teil des Strandes, sofort ab Kniehöhe wimmelte es im Wasser vor Fischen aller Art, 2 kleine Korallenfelder sind ca. 10 m vom Strand quasi der „Fischkindergarten“; dort haben wir viele Fische wie beim Tauchen gesehen, aber halt im „Babyalter“. Für Schnorchelanfänger ideal! Dass immer mal wieder ein alter Latschen oder ein Stück Wellblech in der Gegend rumliegt ist nicht furchtbar schlimm, andererseits wäre es einfach zu ändern – evtl. mit Hilfe der Tauchbasis. Ansonsten waren wir wenig Schnorcheln, da es oft sehr windig war , das Wasser aufgewühlt & die Sicht dementsprechend, trotzdem haben wir vom Tintenfischschwarm über Babyhaie & Rochen & haufenweise Fischsuppe echt erstaunlich viel gesehen; am besten schien es uns bei den Wasserbungis zu sein.
Vom Schnorcheln direkt zum Tauchen: die Tauchbasis ist brandneu, das Equipment dementsprechend im Top-Form (Tauchboot mit Frischwasserdusche & Toilette an Bord) , der Service toll (noch nie habe ich einen Ausdruck meiner Tauchgänge mit Ort, Tiefe, Dauer & Restluft bekommen) aber die Tauchgänge waren schon sehr hochpreisig.
Im Juni sprangen mindestens 5 Tauchlehrer durch die Gegend, allerdings kaum Taucher. Was auch nicht so schlecht war, unsere TG´s haben wir meist exclusiv gemacht mit Wunschziel-Anfahrung, außerdem waren nach einem heftigen Sturm die Boote 2 Tage unterwegs um 2 verschollene Katamaran-Segler zu retten. Da war es gut, dass nicht 20 Taucher den Aufstand geprobt haben sondern nur wir 2 uns in einen weiteren Bussi & Bettag ergaben.
Der nur ab & zu durch a) eine sportliche Höchstleistung oder b) durch Nahrungs- und/oder Getränkeaufnahme unterbrochen wurde.
Wir beginnen bei a):
Ja ich weiß, Pool auf den Malediven braucht kein Mensch. Wenn er aber da
ist ist er sehr praktisch: MP3 Player in´s Haar geklemmt, und dann erst
mal 30 Minuten bahnenschwimmen – warum das täglich nötig war erklären
wir in Punkt b).
Außerdem macht es irgendwie Spaß an der Glaswand zu hängen & sich die wütenden Wellen im Meer anzuschauen, oder wahlweise die Japaner bei Ihren ersten Schwimmversuchen mit voller Schnorchelausrüstung. Köstliche Vorstellung – könnte man im deutschen Fernsehen einfach so als Comedy-Highlight ausstrahlen. Und in der Nacht wurden wir immer komplett zu Umweltschweinen & standen bewundernd vor dem soooo romantisch beleuchteten Pool.
Ansonsten haben wir uns einige Male am Beach-Volleyball versucht, die Einladung des Staffs bei Ihnen mitzuspielen haben wir allerdings ausgeschlagen als wir gesehen haben, wie ernsthaft sich die Jungs auf das Spiel vorbereiten – mit mindestens 10 Minuten Dehnübungen usw.. Wir haben dennoch adäquate Gegner gefunden, die sind auch immer schon nach 20 Minuten zusammengebrochen. Auf alle Fälle Grund genug nach einem kühlen Bier zu lechzen – damit kommen wir umgehend zu
Punkt b):
Die Bar auf Boduhithi ist sehr gepflegt, die Jungs dort sehr bemüht
einerseits, ziemlich lässig andererseits: Unsere Villa-Nr. wussten die
nach dem ersten Bier, und ein netter Ratsch war jederzeit angesagt. Bei
nicht mal 50% Resortauslastung auch nicht wirklich überraschend. Schöne
Lage, bequeme Sofas, dazu an jedem Tisch ein Spiel – wir wurden richtig
zu Zockern. Das 1.internationale bayrische Backgammon Aperitif-Turnier
ging übrigens unentschieden aus.
Wir hatten Halbpension wie immer gebucht – und so waren wir willkommene Opfer für die gelungenen kulinarischen Versuche der Küchencrew.
Abendessen in einem Wort – WOW. Wir sind schon eher verwöhnt – aber jeden Tag Sushi & 7 Sorten Salat auf den Malediven, täglich ein neues Vorspeisen-/Nachspeisen-/Hauptgang-Buffet, das Ganze optisch wunderschön angerichtet – sehr überzeugend. Bei den Hauptspeisen waren immer wieder mal eine oder zwei (von 7-10) dabei, die wir nicht wirklich lecker fanden, aber der Rest war wirklich hochwertig, wir fanden faszinierend dass z.B. die Rinderfilet-Scheiben im Wärmer perfekt rosa waren. Die chilled soups am Vorspeisenbuffet haben wir gleich in unsere Sommerküche integriert, seitdem sind unsere Schnapsgläser im Dauerstress. Um andere Reiseberichte dahingehend zu ergänzen: Die Anordnung des Buffets ist tatsächlich jeden Abend gleich, die Speisen selbstverständlich nicht! Jeden Abend gab es eine kleine Life-cooking Geschichte: BBQ, Wok, Fisch BBQ , Prawn BBQ …. Ist jetzt nicht so, dass da jeden Abend 5 Koche den Thunfisch mit blitzenden Messern in der Luft zerteilen, steht halt ein Typ am kleinen Grill und brutzelt vor sich hin.
Ein extra Satz für die Nachspeisen: Ich bin ein Chocoholic, und für den leicht warmen Mousse-au-chocolat-Kuchen würde ich ohne mit der Wimper zu zucken 10 Oberhemden bügeln – oder ähnliche Qualen durchleiden. Ähnlich verführerisch waren immer die Dessert-Triples, mindestens genauso lecker die 2 verschiedenen hausgemachten Eissorten, die frischen Früchte etc.. Das Ganze gerne dekoriert mit geblasenen Zuckerkunstwerken - auch fürs Auge eine Delikatesse.
Jetzt ein Ende mit den kulinarischen Schwärmereien, ihr seht, es hat uns sehr geschmeckt. Auch das Frühstück lies keine Wünsche – außer jemand braucht Nutella – offen. Und frischgepressten Saft nach unseren Wünschen zusammengstellt hatten wir auf den Males auch noch nie. An dieser Stelle ein Riesenlob an den italienischen Chefkoch & den tunesischen F & B Manager – die Jungs sind wirklich auf Zack. Leider gibt es in den Bungalows eine Waage – standhaft haben wir uns allerdings geweigert, das Mahnmal zu betreten – war eh klar, dass dieses tägliche Kulinarium keine Diät ist.
Jetzt muss ich doch noch kurz beim Trinken/Essen bleiben und kurz auf den Manager Cocktail eingehen: Tolle Sache das. Jeden Sonntag Abend werden alle Gäste an den Strand eingeladen, es gibt Fingerfood & Cocktails umsonst. Es sind aus allen Bereichen des Resorts Leute da, F & B Manager, Tauchbasis, Spa – und so kann man sich echt durch die Gegend quatschen. Wir haben an diesem Abend auch so viele Mitgäste kennen gelernt wie sonst in 10 Tagen. Wir kamen uns zwar ein bisschen vor wie in der Ferrero-Rocher Werbung – viele Leute in weißen Leinenklamotten süffeln lässig aus beschlagenen Sektgläsern – aber das war wirklich nett. Don´t miss it!
Meinen vollgefressenen Körper habe ich auch einige Male in´s Spa getragen; die balinesischen Mädels gehen in einem wunderbaren Ambiente Ihrem Beruf nach – und wissen was sie tun: Natürlich sind die Massagen auch nicht billig aber absolut Ihr Geld wert – das ist keine 10€ Strand-„Massaaaschhhh“ sondern Entspannung pur.
Was wir am Urlaubsende ein bisschen blöd fanden ist die Tip-Politik auf BH: Man soll jeden selbst tippen, den man als trinkgeldwürdig einstuft. Das fanden wir ein bisschen schwierig, da wir z.B. unseren Pool-Boy nie wirklich gesehen haben er aber täglich da war, genauso war es mit Gärtnern, Koralleneinsammlern am Strand etc.. Wir konnten nur beim Chefkoch einen Tip für die Küchencrew , bei der Tauchbasis einen Tip für die Bootscrew die auch die Ausrüstung auswäscht abgeben & in der Bar einen Crew-Tip – die haben eine Sammelkasse. Den Rest mussten wir einzeln zusammensuchen.
Für uns wäre es ideal gewesen, Roomboy & Kellner & Spa Mädels einzeln zu tippen, für den Rest hätten wir uns eine große Tip-Box gewünscht.
Ansonsten bekommt man am vorletzten Tag eine Aufstellung aller Beträge die man auf der Insel ausgegeben hat (per „Heidi-Mail“ – in der Bambusröhre an der Türklinke hängend) – so kann man in Ruhe mal drüber schauen bevor man am letzten Tag zum Zahlen geht. Vorbildlich gelöst – wie so viele Details auf Boduhithi, denen aber auch viele Kleinigkeiten gegenüber stehen, die man besser lösen könnte.
An der Abreise hat uns nur gestört, dass wir sie antreten mussten – wir wären gerne noch geblieben. Etwas peinlich war uns, dass ein Resort-Angestellter darauf bestand, unsere 2 Reiserucksäcke bis zum Check In Schalter zu begleiten & höchstpersönlich aufs Band zu legen – das lies er sich partout nicht nehmen! Rückflug mit Condor verlief sympathisch ereignislos – und so endete ein wieder mal wunderbarer Maledivenurlaub bei dem die Preis/Leistung für uns absolut stimmig war. Allen weiteren Boduhithi-Besuchern wünschen wir traumhafte Tage dort!
Wer diesen Bericht bis zum Ende gelesen hat & noch Fragen hat, nur zu: hodalump at web.de
In der richtigen Villa ein unvergesslicher Urlaub
Coco Palm Bodu Hithi 2 Wochen Ende Mai 2007
Hotel
Die ehemalig italienisch geführte Insel wurde von der Maledivischen Coco
Palm Gruppe in ein 5 Sterne Hotel umgebaut. Es gibt total 44 Island
Villen und 56 Villen über Wasser die sich in Water Villas, Escape Water
Villas und Escape Water Residences aufteilen. Die Villen sind (Stand
Ende Mai 2007) alle fertig gebaut. Entgegen den Katalogen ist die Insel
noch nicht ganz fertig, was von Auge aber kaum zu sehen ist. Die Escape
Water Residences im Norden sind zum Teil noch ohne Innenausstattung und
das dazugehörende exklusiv diesen Gästen vorenthaltene Restaurant "Breeze"
noch nicht in Betrieb. Gemäss Angaben des Personals wird dieser Teil
offiziell im Dezember 2007 eröffnet. In der Zwischenzeit werden einzelne
Buchungen mit Einschränkungen für die schon fertigen Residences aber
akzeptiert. Gäste dieser Kategorie müssen in der Zwischenzeit jedoch
gute 10-15 Minuten Fussweg bis zu den Restaurants im Südteil der Insel
auf sich nehmen. Im Inselinnern wird zudem an der Infrastruktur für die
Angestellten gearbeitet. Während unserem Aufenthalt waren
Abbrucharbeiten an einem älteren Gebäude gleich neben der Dhoni
Landestelle im Gange. Vor den Island Villas auf der
Sonnenuntergangsseite errichtete man in ca 50 Meter Abstand zum Mauer-
und Sandsäckestrand zwei Barrieren um die heranrollenden Wellen etwas zu
bändigen. Das Meer hat den wenigen ehemals vorhandenen Strand auf dieser
Seite in Kürze abgetragen. Ob sich dieser mit dem Wechsel der Saison
wieder anhäuft kann ich nicht beurteilen. Der brummende Generator
beeinträchtigt je nach Windrichtung etwas mehr oder weniger stark die
Island Villas Nr. 314-319 mit einer Geräuschkulisse und Dieselgeruch.
Aber von vorne angefangen:
Island Villas Nr. 301 - 309 im südwestlichen Teil der Insel 301
gleich neben dem Wassersportzentrum und mit Zugang zu schönem Strand
302-309 haben viel Grün aber anstatt einem Strand eine Stützmauer
Aqua Restaurant liegt zwischen 304 und 305
Island Villas Nr. 310 - 333 im Osten auf der Sonnenaufgangsseite
310 bis etwa 313/314 viel Grün dafür einen Korallenstrand mit 3 ins Meer
hinausgebauten Mäuerchen
314-320 ebenfalls viel Grün und Schatten sowie Uebergang zu Sandstrand
dafür mit Emissionen vom Generator und des Inselstaffbereichs wo doch
hin und wieder gearbeitet (gesägt, gehämmert, geschweisst etc.) wird.
321-328 nach meiner Ansicht der schönste und ruhigste Teil. Palmen,
Sandstrand, Ruhe und Büsche um die Villas (Privatsphäre)
329-333 hier befindet sich der aufgeschüttete künstliche Teil der Insel
und das Malediven Feeling verwandelt sich abrupt zu einer
Mondlandschaft. Wenig Schatten und landschaftliche Oede bestimmen den
Eindruck. Der neu bepflanzte Inselteil dürfte bis auf die schnell
wachsenden Schlingpflanzen noch Jahre brauchen um etwas fürs Auge
herzugeben.
Island Villas Nr. 334 - 344 im Westen auf der Sonnenuntergangsseite
Stützmauern, Sandsäcke, Korallenstücke und Wellen bestimmten Ende Mai
2007 das Bild. Schlingpflanzen und kümmerliche Minipalmen kämpfen gegen
die Seegischt. Zur linken Hand darf man dem ganzen Dhoniverkehr mit Be-
und Entladen von diversem Material zusehen. Nur für hartgesottene
Sonnenuntergangsanbeter zu empfehlen.
Sämtliche Island Villen sind riesig dimensioniert mit 188 m2 und
Schlafzimmerblick aufs eigene Pool. Für uns einer der Hauptgründe warum
wir uns für Bodi Hithi entschieden haben. Die riesige Wanne haben wir
auch täglich benutzt. Direkt aus dem Schlafzimmer ins eigene Pool
springen konnten wir bisher auch nirgends. Moderne und stylische
Ausstattung. Top: Sternenhimmel vom Liegebett im eigenen Innenhof
betrachten. Enttäuscht hat mich jedoch die Verarbeitungsqualität. Grosse
Spalten bei den übergrossen Schiebetüren, schlechte Verarbeitung, Ein
Nagel hier ein Nagel da eingeschlagen, etc. Die Materialien sind knapp
auf einem 4 Sterne Niveau. Handwerkskunst auf hohem internationalen
Niveau zu finden wie in anderen Hotelketten sucht man vergeblich. Meine
Frau konnte ihren Schrank nicht schliessen, dass die Beleuchtung
ausging. Die WC-Türe hatte in geschlossener Form einen Türspalt von ca
3cm. In einem 5 Sterne Resort erwarte ich nicht, die WC Türe von Hand
zuhalten zu müssen damit mich der Raumboy nicht sieht während ich mein
Geschäft erledigen muss, während er die riesige Villa aufzuräumen
versucht. Stürmt es draussen, wehen die ganzen Vorhänge in der Villa hin
und her. Am Morgen nach dem Regentag mit Sturm stand ich vom Bett
Barfuss direkt auf ein scharfes Palmenblatt welches neben diversem
anderen Laub den Weg in die Villa gefunden hatte. Design hat bekanntlich
auch Nachteile: So ist die Dusche und das WC nicht von der Klimaanlage
gekühlt, sondern wird durch einen Dachfensterschlitz entlüftet. Dadurch
oft etwas muffig. Zudem ist der schöne Granit himmeltraurig verarbeitet.
Klebereste und schlechte Passformen vermitteln kein exklusives Gefühl -
einfach schaade. Die Klimaanlage und die Deckenventilatoren haben wir
als nicht zu laut empfunden. Auf der Terrasse hört man das Gerät des
Nachbarn jedoch deutlich, da die hölzernen Abdeckungstore bei allen
Villen weit offen stehen.
Sauberkeit: Die Insel wird von morgens bis Abends gefegt und geputzt.
Nach jeder Flut entfernen Putztrupps die angeschwemmten Korallenstücke
und allfälliges Laub und Unrat vom Strand.
Morgens und 8 - 9 Uhr war unsere Villa jeden Tag rundherum gefegt.
Unglaublich aber wahr.
Gästestruktur: Vorwiegend Deutsche, Japaner, Koreaner, Schweizer,
Oesterreicher, Franzosen, Italiener und Russen. Trend: Jedem Japaner
sein Stativ! Die Asiaten stehen morgens sehr früh auf, bleiben im
Schatten, buchen Vollpension (Fullboard), verschwinden nach Einbruch der
Dunkelheit und reisen nach einer Woche kreideweiss so wie sie gekommen
sind wieder ab. Für uns echt der Hammer! ;-) Kommentar eines Restaurant
Managers über die Japaner: "They all book Fullboard and Water Villa -
but eat very little, he he he. Dollarzeichen standen in seinen Augen...
Lage
Im Nord Male Atoll, ca. 40 Minuten mit dem Speedboat vom Flughafen
entfernt. Die richtige Distanz um die weniger schönen Seiten Males am
Horizont verschwinden zu sehen. Das Taj Coral, Huvafen Fushi und das One
and Only Reethi Rah befinden sich in unmittelbarer Nähe. Auf der
Nachbarinsel Kuda Hithi welche ebenfalls zur Coco Palm Gruppe gehört
sieht man aus der Distanz einige Baubaracken, welche aber aufgrund der
Entfernung nicht weiter stören.
Ausflugsmöglichkeiten: Male Discovery für ein paar Stunden am späten Nachmittag für 68$, zweistündiger Schnorcheltripp 22$, Frühfischen 24$, Evening Cruise mit Champagner und Häppchen für happige 112$.
Service
Mal so mal so. Sehr viele freundliche Angestellte die leider durch
andere fast wieder kompensiert werden. Von vier Anrufsversuchen bei der
Rezeption nahm bei zweien auch nach dem zehnten klingeln noch kein
Mensch den Hörer ab. Nach unserer Info kein Arzt auf der Insel -> Male.
Check in und Check out sehr professionell. Bade- und Erfrischungstücher
werden die ganze Zeit und überall gereicht. Die Insel wurde während
unseres Aufenthalts mehrmals kurz vor Mitternacht mit einem
Insektenmittel unter infernalischem Lärm besprüht. Des Sprühen wird
angekündigt und man empfiehlt, bis sich der Rauch verzogen hat, die
Klimaanlage auszuschalten.
Das Hotel hat auch ein grosses Coco Spa welches auf Stelzen ins Meer
gebaut wurde. Das grosse Angebot an Behandlungen ist mehrheitlich im
oberen Preissegment angesiedelt. Eine Thaimassage gabs ab 70$.
Mehrstündige Aufenthalte um die 300-500$.
Gastronomie
Es gibt drei Restaurants und eine Bar "Aqua" A la carte Restaurant
auf Stelzen über dem Wasser
Perfekter Service auf höchstem Niveau und ausgezeichnetes Essen
Vorspeisen 12-18$, Hauptspeisen von 24-60$ (Hummer), Nachspeisen wie
Vorspeisen 1 Liter Evian 6$, Bier 5$, Wein von 20-300$
Alles immer plus 10% Service Charge! Tipp: 2005 Neetlingshof Chardonnay
für nur 20 Dollar!
"Air" Hauptrestaurant in Buffetform für Frühstück-,Mittag- und
Abendessen
A la carte Essen ebenfalls erhältlich. Personal ist jedoch auf
Buffetgäste eingestellt.
Beispiel: "Could we please have some bread?" Antwort des Kellners: "Why
bread..?"
Service Qualität variert stark von Tag zu Tag und Kellner zu Kellner.
Hier merkt man deutlich dass es sich um ein neues Resort handelt und
etliche Mitarbeiter erst seit wenigen Wochen oder Monaten auf der Insel
arbeiten. Mit diversen Trainingsprogrammen wird unter Leitung eines
Tunesiers der Service nun auf Vordermann gebracht.
Das Buffet war morgens und Abends sehr reichhaltig und hat uns
ausgezeichnet geschmeckt! Frisch gepresste Fruchtsäfte und solch eine
grosse Auswahl auf den Malediven ist fantastisch. Buffet 52$ am Abend
und 36$ am Mittag (Alles immer plus 10% Service Charge!) "Latitude"
Poolbar mit Getränken und Snacks " The Stars" Im nördlichen Teil der
Insel exklusiv für Gäste der Escape Water Villa Residences (Eröffnung
geplant im Dezember 2007)
In Villa Dining den ganzen Tag lang möglich. Pizzas für 15-20$ und
diverse andere Häppchen. Die in den Katalogen ebenfalls erwähnte Weinbar
ist noch nicht in Betrieb. Frühstücken oder Abendessen am Strand oder in
der Villa kostet unverhältnissmässig viel Aufpreis. Ein Seafood Barbeque
am Strand schlägt mit 149$ pro Person zu Buche. Wobei man dann mit Essen
förmlich zugeschüttet wird. Etwas weniger wäre mehr. Am Abend sind lange
Hosen in den Restaurants für Herren vorgeschrieben, wobei doch einige
Gäste von dieser Vorschrift abwichen, was mir auch Recht war. Nach
einigen Tagen liess ich dann sogar die Sandalen in der Villa. Barfuss
macht der Malediven Urlaub einfach doppelt so viel Spass. Die Insel wird
nicht als Barfussinsel angepriesen, aber es ist absolut machbar.
Sport & Unterhaltung
Ein fantastischer grosser rechteckiger Hotelpool mit toller
Sternenbeleuchtung zu den Nachstunden. Sicher einer der Highlights des
Hotels! Im horizonless pool haben wir oft den Sonnenuntergang bei einem
guten Drink betrachtet. Abendunterhaltung eher einfach: Schönes Video
der Tauchschule. Tolle Lifemusik Band mit der angeblich besten Sängerin
auf den Malediven - "Malediven sucht den Superstar?!". Champagner-oder
Kokosnusscocktail Show. Sonntags Cocktailparty am Strand mit Häppchen zu
der sämtliche Gäste und leitende Angestellte aufgeboten werden, gute
Möglichkeit um Feedback zu geben. Drink and eat as much as you can. Zwei
hölzerne Liegestühle mit Matte auf der Terrasse und am Strand pro Villa.
Wireless Lan auf der Insel. Hotellaptop kann für günstige 5$ pro halbe
Stunde gemietet werden. In jeder Villa zwei Regenschirme und aufladbarer
Scheinwerfer um nachts auf Krabbenfang am Strand zu gehen! Duschen am
Hotelpool, beim Wassersportzentrum sowie eine Innen- und Aussendusche in
den Villen. Eine kleine Boutique mit fairen Preisen und eine Bibliothek
mit Büchern und Zeitschriften steht allen Gästen offen. Volleyballfeld
und schöner Tenniscourt mit Kunstrasen. 3 Tennisbälle für 10$ müssen
gekauft werden. Wassersportzentrum: Super Neues Equipment da es kaum
benützt wird. Segeln, Surfen und Wassersport gegen Bezahlung. Kanufahren
für 11$ pro Stunde. Flossen, Maske, Schnorchel und Lifevest gratis zur
Ausleihe. Motorbootmiete für 200$ (ja richtig zweihundert Dollar) pro
Stunde.
Tauchbasis: Haben wir nicht in Anspruch genommen. Es gibt jedoch eine
Deutsche, eine Italienerin, einen Skandinavier und viele andere welche
für die Basis arbeiten. Sprachen sind also kein Problem. Zudem scheint
auch das ganze Equipment neu zu sein.
Schnorcheln: Wir haben sehr viel Zeit im Wasser rund um die Insel
verbracht. Das Hausriff ist wunderschön und viele Korallen scheinen in
fantastischen Farben. Es gibt aber auch Stellen rund um die Insel wo
noch einiges an Baumaterial im Meer liegt. Aufräumungsarbeiten waren
immerhin im Gang. Wir haben bis auf eine Schildkröte eigentlich alles
gesehen: Vom Hai bis zum Rochen und zur Muräne über einen Oktopuss zu
unzähligen Fischen war einfach alles dabei. Super Highlight: Auf dem
Schnorcheltripp am Ende des Manta Points im tiefblauen Wasser schoss ein
Wahoo direkt auf mich zu und umkreiste mich mehrmals! Der Fisch war
schnell wie der Blitz und dürfte an die zwei Meter lang gewesen sein!
Zimmer
Bei der richtigen Zimmernummer ein Traumurlaub (siehe unter Hotel). Die
Villa wird zweimal täglich gereinigt wobei bei der Grösse der Unterkunft
der Roomboy doch sehr unterschiedliche Resultate geliefert hat. Ein
kleines Gespräch mit etwas Trinkgeld kann Berge versetzen. Der Strom
fiel während zwei Wochen zweimal kurz aus. Bettlaken wurden einmal pro
Woche und Handtücher wenn immer man wollte gewechselt. Die Island Villen
sind die günstigste Kategorie auf Coco Palm Bodu Hithi stellen aber nach
unserer Ansicht mit Abstand die beste Form der Unterbringung dar. Die
Wasservillen sind viel kleiner, bieten weniger und kosten deutlich mehr.
Falls man Mittags mal schnell zum Strand möchte, muss man über den von
der Sonne heiss gebackenen Holzsteg laufen. Es steht zwar Wasser in
schönen Behältern in regelmässigen Abständen zur Verfügung, aber ohne
Schuhe verbrennt man sich ziemlich sicher die Füsse. Zudem möchten wir
bei einem Sturmtag lieber auf festem Boden stehen.
Tipps & Empfehlungen
Auf keinen Fall Halbpension buchen. Zimmer/Frühstück reicht und dann hat
man die Auswahl am Abend ob man im A la carte Restaurant, auf der
eigenen Terrasse, am Strand, im Buffetrestaurant oder überhaupt nichts
essen will. Bei Halbpension für die man in Deutschland 40 Euro und in
der Schweiz CHF 70.-- hinblättert kriegt man nur einen Gutschein von 40
US Dollar falls man in einem anderen Restaurant essen möchte. Der Gipfel
der Frechheit. Da kamen sich doch einige Gäste mehr als betrogen vor.
Fazit: Wir können diese Insel für einen Urlaub empfehlen, haben sie aber wegen der noch vorhandenen kleinen Mängel nicht so in unser Herz schliessen können, dass wir nochmals dahin fahren würden. Wir hatten einen tollen und entspannenden Urlaub mit ausgezeichnetem Essen und verbrachten viel Zeit im Wasser um die faszinierende Unterwasserwelt schnorchelnd zu entdecken.
Kosten für 2 Personen für zwei Wochen auf Coco Palm Bodu Hithi:
Flug Emirates in Economy ab ZRH via DBX (inkl. Tax) pro Person CHF
1'020.-- CHF 2'040.--
Island Villa inkl. Frühstück EUR 1'520.-- pP x Kreditkartenkurs 1. 68 =
CHF 2'554.-- CHF 5'108.--
Nebenkosten für zwei Wochen auf der Insel 1'489 US$ x KK 1. 25 = CHF
1'861. -- CHF 1'861. --
Total CHF 9'009.--
Den Flug haben wir bei ebookers. ch und das Hotel bei Trauminsel Reisen in Deutschland wenige Tage vor Abflug gebucht. Für Schweizer Gäste: Die vergleichbaren Pauschal Angebote bei Kuoni und Manta Reisen waren zwischen 10'000 und 11'500 CHF - wohlgemerkt ohne irgendwelche Nebenkosten auf der Insel. Weder wurde bei den Schweizer Veranstaltern der Special 14=12 Nächte offeriert noch bekamen wir gratis ein Seafood Barbeque im Wert von 300$ gratis und franko obendrauf. Einmal mehr die Rote Karte..! Man wird einfach abgezockt. So gesehen konnten wir mit dem Preis/Leistungsverhältnis sehr zufrieden sein. Hätten wir jedoch bei Kuoni 11'500 CHF hingeblättert, der Katalogbeschreibung "...die Insel besticht durch weisse Strände..." geglaubt und wären dann in einer der Mondlandschaftsvillen auf der Sonnenuntergangsseite gelandet hätten wir wohl nach Mord und Totschlag gerufen! Es hat sich einmal mehr ausgezahlt sich zu informieren und zu vergleichen. Ich wünsche Euch allen ebenfalls einen tollen Urlaub auf Coco Palm Bodu Hithi!
Für allfällige Fragen erreicht Ihr mich unter cci5733 at hotmail.com
Coco Palm Bodu Hithi / Dubai: Mai 2007
Flug: 2
Mit Emirates ab Düsseldorf über Dubai nach Male. Wir empfanden den Flug
mit Emirates deutlich angenehmer (und dazu noch günstiger) als mit LTU.
Essen, Service sowohl Sitzplatzabstand waren besser. Super ist auch das
eigene Bordentertainment System in der Rückenlehne des Vordermanns (mit
diversen Filmen, Serien, Spielen, Musik und zwei Außenbordkameras des
Flugzeugs). Leider hatten alle unsere vier Flüge etwas Verspätung.
Hinweis zum Flughafen in Dubai: Wirklich großer Duty Free Bereich mit
einer riesigen Auswahl. Preise sind aber nicht viel günstiger als
anderswo - Ausnahme sind Zigaretten, eine Stange (200 Zigaretten) z. B.
Lucky Strike kostet dort ca. 9,50 Euro.
Ankunft: 2+
Sehr freundlicher Empfang an Flughafen durch Victoria. Ging dann auch
relativ schnell mit dem Speedboot nach Bodu Hithi. Auf der Fahrt bekamen
wir kalte Erfrischungsgetränke (Wasser, Cola, usw.). Auf der Insel gab
es dann noch einen Zitronengrastee und die üblichen Formalitäten wurden
erledigt. Es gab dann noch einen Umschlag mit Inselplan, Veranstaltungen
und einem Brief vom Inselmanagement, in dem darauf hingewiesen wurde,
dass man sich in einer Eröffnungsphase befindet und dementsprechend noch
einige Abläufe optimiert werden müssen, man sich aber die größte Mühe
gebe, den Aufenthalt so angenehm und perfekt wie möglich zu gestalten.
Danach wurden wir von einen Angestellten zu unseren Bungalow begleitet,
der uns dort alles weitere erklärte. Alles lief sehr reibungslos, nett
und entspannt ab. Besonders gefreut hat es uns, dass wir unseren
Wunschbungalow bekommen hatten.
Insel (an sich): 2-
Der Inselteil mit ursprünglichem üppigem Bewuchs ist sehr schön, nur der
(aufgeschüttete?) neue Teil der Insel lässt von der Bepflanzung her im
Augenblick noch zu wünschen übrig. Alle Wege der Insel sind aus Sand und
sehr gepflegt. Alle Wegweiser und die gesamte Inselbebauung wurde mit
sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Auch die Gebäude (Rezeption, Bar,
usw.) sind ein Traum. Ein kleines Problem zu unserer Zeit war, dass es
aufgrund der vorangegangenen regenreichen Zeit sehr viele Mücken gab,
weshalb auch fast jeden Abend dagegen gesprüht bzw. geräuchert wurde.
Dies war leider ein sehr lautes Unterfangen, da dies mit einer Art
umgebauten Laubsauger immer zwischen 23.00 und 0:00 Uhr geschah, wobei
der "Lärmpegel" etwa 10-15 Minuten lang recht hoch war und man auf jeden
Fall die Klimaanlage ausschalten musste.
Strand: 3-
Ja, ja der Strand. Das ist leider der wunde Punkt auf Bodu Hithi. Ich
würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass die Insel einen tollen
Strand hat. Sagen wir mal so: Die Insel hat ganz gute Strandabschnitte,
aber auch mindestens genau so viele, die man im Augenblick getrost als
Zumutung bezeichnen kann. An einer Stelle gibt es überhaupt keinen
Strand, sondern nur eine Mauer (betrifft die Bungies Nr. 309, 308, 307).
Die Bungalows auf der Sonnenuntergangsseite haben einen hässlichen
Strand (zur Zeit eine Sandsackmauer - leider auf Grund der momentan noch
starken Brandung wirklich nötig – zumindest sind alle Säcke weiss). Auf
der Sonnenaufgangsseite sieht es da schon besser aus. So ab Bungalow Nr.
315 kann man dem Strand dann schon guten Gewissens eine 2- geben. Es
soll aber in nächster Zeit noch eine Menge neuer Sand aufgeschüttet
werden (Palm Island in Dubai lässt grüßen) und neue Wellenbrecher sollen
die Erosion stoppen und verhindern, dass weiterhin so viele
Korallenstücke angespült werden (diese werden täglich in den meisten
Bereichen weggeräumt). Positiv zu erwähnen ist allerdings noch die
kleine Sandbank vor dem Steg zum Spa/zu den Escape Water Residences, von
wo aus man wunderbar den Sonnenuntergang geniessen kann.
Hausriff: 1-
Das Hausriff bietet 4 "offizielle" Einstiege, aber es ist auch bei Ebbe
fast überall möglich zum Hausriff zu gelangen. Es ist das bis jetzt
schönste Hausriff das wir auf den Malediven gesehen haben. Auf der
Sonnenaufgangsseite reichen Teile des Riffs bis drei Meter an den Strand
heran. Die Korallen sind größtenteils in einem wirklich sehr guten
Zustand und auch die Fischvielfalt war gut (viele verschiedene
Drückerfische, die Napoleondrücker dort waren echt der Hammer und kamen
immer wieder bis auf wenige Zentimeter neugierig auf einen zu). Alle
Fischarten kann ich leider nicht bezeichnen, aber wir begegnetem einem
Tintenfisch, zwei sehr kleinen Riffhaien (ca. 30 cm),
Kugelkopf-Papageifischen, Doktorfischen, Halfterfischen,
Trompetenfischen, einer Muräne und diversen anderen. Die schönsten
Stellen zum Schnorcheln waren der große Riffblock an der Lagunenseite
der Escape Wasservillen und der Bereich zwischen den Escape Wasservillen
und dem Aqua Restaurant. Auch der Bereich um das Spa ist schön zum
Schnorcheln, wurde jedoch von einem recht munteren Drücker "bewacht", so
dass ich dort nur zweimal war. Leider wurden einige kleine Bereiche des
Riffs durch den Umbau der Insel beschädigt (oder waren schon vorher
beschädigt). Auch liegt hier und da noch etwas Bauschutt herum
(Stahlröhren, Betonsäulen, und Wellblechteile). Diese sollen aber in
Bälde mit professionellen Gerätschaften geborgen werden.
Spa, Joga und Fitnessbereich: 2
Das Spa ist sehr schön auf Stelzen in die Lagune gebaut. Nebenan
befindet sich auch das Fitnesscenter, welches ebenfalls einen
traumhaften Ausblick bietet. Es ist mit den neusten Geräten ausgestattet
und es liegen immer frische Handtücher, Wasser und Obst aus. Die zwei
Yoga Pavillons liegen auch in diesem Bereich. Hier werden verschiedene
Yogakurse angeboten (ab 34 USD). Wir genossen eine Balinesische Massage
(gehörte als Bonus zu unserem Buchungspaket). Die Behandlung dauerte ca.
eine Stunde und war sehr gut. Einziger Nachteil war, dass irgendetwas
mit den Lautsprechern nicht in Ordnung war und es immer mal wieder zu
Aussetzern der leisen Hintergrundmusik kam, was die Entspannung ein
wenig störte. Der Behandlungsraum hat noch eine Terrasse mit kleinem
Pool zur Lagune hinaus. Dort waren wir nach der Behandlung leider nur
wenige Minuten, da die Mittagssonne genau auf die Terrasse schien und es
einfach aufgrund der Hitze nicht auszuhalten war. Massagen also lieber
in den späten Nachmittag legen, da die Sonne dort ab ca. 16.30 Uhr
langsam verschwindet und man noch etwas länger auf der Terrasse
ausspannen und die Massage nachklingen lassen kann.
Bungalows: 1 (wenn die Lage stimmt)
WOW. Die Beachvillen haben mit den beiden Terassenbreichen eine
Gesamtgröße von 180 Quadratmetern und sind nur mit dem Besten und
Feinsten ausgestattet. Leider konnte man leichte Abnutzungserscheinungen
erkennen. Bleibt abzuwarten wie die Villen in einem Jahr aussehen. Der
hintere Bereich der Villen ist echt der Wahnsinn, der eigene Pool und
das Tagesbett sind ein Traum. Einzig die Klimaanlage und
Deckenventilatoren erschienen mir etwas laut, aber da tritt auch ein
Gewöhnungseffekt ein. Es gibt auch eine Espressomaschine, die bei Bedarf
jeden Tag neu bestückt wird. Tipp: USB Kabel für den iPod mitnehmen, der
lässt sich an die Stereoanlage anschliessen.
Wir hatten noch die Möglichkeit zwei weitere Kategorien zu besichtigen:
Escape Watervillas: Wunderschön, mit dunklem Holz verarbeitet und
traumhaftem Ausblick in die Lagune und das Hausriff. Die elektrischen
Vorhänge sind vom Bett aus zu bedienen. Ebenfalls mit DVD Player, LCD TV
und eigenem Pool.
Escape Water Residences:
Ebenfalls sehr schön, aber die Escape Water Villen haben mir persönlich
besser gefallen. Und einen eigenen Butler brauche ich nicht. Auch sind
diese Villen sehr weit von Mainjetty, Bar, Wassersportzentrum usw.
entfernt. Diese Villen haben allerdings ein eigenes exklusives
Restaurant, sowie eine eigene Bar und Lobby. Ein eigener Jetty soll noch
gebaut werden.
Sport und Freizeit: 1-
Auch hier gab es alles was das Herz begehrt. Sehr gepflegter
Kunstrasentennisplatz, zwei Beachvolleyballplätze (wer sich traut, kann
bei den Staff-Matches mitspielen), eine Indoortischtennisplatte
(kostenfrei), ein gut ausgestattetes Wassersportzentrum (Kanus,
Wasserski, Katamaran u.a.), Fitnesscenter (siehe Spa), das Longitude
(ein Lese- und Chillout-Bereich mit gut sortiertem Bücherregal),
Yogapavilions, Billardtisch (im ersten Stock der Latitude-Bar). Einen
Abend gab es eine halbstündige PowerPoint-Präsentation über die
Geschichte der Malediven an der Bar, die aber leider nur acht Leute
sehen wollten. An einem anderen Abend spielte eine sensationell gute
Live-Band ("Amazon Jade") an der Bar. Dies war auch der einzige Abend,
an dem an der Bar auch mal richtig Publikumsverkehr war. An der Bar
liegen ganztägig diverse Brettspiele (Schach, Backgammon, Scrabble) aus.
Essen und Getränke: 2+
Frühstück: Gut, Eierstation für Omelettes und Co., eine Station, an der
man sich frische Obst und Gemüsesäfte pressen lassen kann, komplette
Zutaten für ein japanisches Frühstück, diverse Brot und Müslisorten,
hausgemachte Marmeladen, kleinere Auswahl an Wurst- und Käsesorten.
Abendessen: Sehr gut, großes Vorspeisenbuffet, riesige Brotauswahl,
frische Salate, geniale Saucen und Dips, Fleisch und Fisch von
außergewöhnlich guter Qualität. Desserts waren auch sehr gut und optisch
ein Traum. Ein Gericht wurde immer an einer Live Cooking Station
zubereitet. Was man allerdings sagen muss, ist, dass das Essen
eigentlich jeden Abend den gleich Stil hatte: Asiatisch mit mediterranem
Einschlag. Für eine Woche gab es für uns genug Abwechslung, bei zwei
Wochen kann ich mir aber schon vorstellen, dass es etwas eintönig wirken
könnte. Große Weinkarte im gehobenen Preissegment. Mittags haben wir
meist Club Sandwiches an der Bar gegessen (15 Dollar). Es gibt auf der
Insel noch zwei weitere Restaurants. Das A la Carte Restaurant Aqua
(schon bezahlte Halbpension wird verrechnet). Waren dort nicht essen,
haben aber nur Gutes gehört. Das zweite Restaurant ist nur den Gästen
der Escape Water Residences vorbehalten und noch nicht in Betrieb.
Tauchbasis:
Hier kann ich leider keine Bewertung abgeben, da wir keine Taucher sind.
Die sehr nette deutschsprachige Frau von der Tauchbasis war allerdings
sehr hilfsbereit, als mir das Silica Gel für mein Unterwassergehäuse
ausging. Auch machte die Basis einen sehr sauberen und absolut
neuwertigen Eindruck.
Service und Personal: 2+
Bis auf eine Ausnahme hat uns der Service auf Bodu Hithi sehr gut
gefallen: Es wurde beim Einchecken leider vergessen, uns einen Gutschein
für das Spa auszustellen (für die Massage, die in unserem Reisepaket
inbegriffen war). Diesen nachträglich zu bekommen gestaltete sich etwas
schwierig und wir bekamen teilweise sehr wiederspüchliche Antworten.
Letztendlich schaltete sich ein leitender Angestellter ein und das
Problem war aus der Welt. Das hätte etwas besser laufen können. Aber der
Mitarbeiter, der sich eingeschaltet hat (wir wissen leider nicht mehr
wie er heißt), ist Gold wert für dieses Resort. Wir hatten zwei längere
Gespräche mit ihm und der Mann weiss was Service bedeutet. Hoffentlich
bleibt er der Insel noch etwas erhalten. Die Kellner im Restaurant waren
bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen supernett und auch immer für einen
Spaß zu haben. Die Mannschaft der Bar war auch top und immer gut drauf.
Es herrschte insgesamt eine locker-legere Freundlichkeit. Unser Roomboy
Adam muss auch positiv erwähnt werden. Er versorgte uns täglich mit
frischem Obst oder kleinen süßen Köstlichkeiten. Ob das Standard ist
oder abhängig vom Roomboy konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.
Defekte Glühbirnen wurden sofort ausgetauscht und zweimal am Tag wurde
wie von Geisterhand alles perfekt gereinigt. Zwar wurde hier und da mal
etwas im Bungalow liegen gelassen (Glühbirne im Waschbecken, Geschir auf
dem Balkon), aber uns störte das nicht weiter - ich fand das menschlich
und bei der Größe der Bungalows echt zu verzeihen.
Was uns außerdem sehr gut gefiel, waren die täglichen "Bodu Hithi News"
(hier gab es u.a. den Wetterbericht und etwas Werbung in eigener Sache)
in der Hauspost und die Minizeitung mit allen relevanten aktuellen
Nachrichten (6 Seiten DIN A4) in deutsch, englisch oder französisch, die
pünktlich zum Frühstück auslag. Auch die Manager Cocktailparty
(sonntags) war fantastisch, sie fand an einem sehr schönen
Strandabschnitt statt und es gab Champagner, Wein und Cocktails so viel
man wollte oder vertrug. Dazu wurde Fingerfood (lecker!) gereicht und
alle wichtigen Angestellten standen für Small-Talk, Problemlösung und
Verbesserungsvorschläge zur Verfügung.
Abreise: 2
Ebenfalls perfekt organisiert war die Abreise. Am Vorabend hatten wir
einen Zettel mit einem Zeitplan und eine vorläufige
Nebenkostenabrechnung (zur Überprüfung) für die Abreise in unserem
"Hausbriefkasten". Da unser Flug erst um 11:45 Uhr ging, konnten wir
noch in Ruhe frühstücken und die Nebenkosten bezahlen, während unser
Gepäck vom Bungi zum Boot gebracht wurde. Der Rücktransfer dauerte ca.
35 Minuten. In Hulhule wurden wir am Steg von einem Mitarbeiter unseres
Reiseveranstalters in Empfang genommen und zur Abflughalle gebracht. Was
uns positiv überraschte war die neue Abflughalle. Einen mehrtägigen
Stop-Over in Dubai zu dieser Jahreszeit kann ich allerdings nur völlig
Hitzeresistenten empfehlen, die auf Baustellen-Sightseeing stehen.
Fazit: 2+
Zu unseren Bedingungen (Preis, Bungalow-Nummer) eine empfehlenswerte
Insel mit internationalem Publikum, aber doch sehr vielen
deutschsprachigen Urlaubern. Wer nicht den absoluten Traumstrand oder AI
sucht, sondern wert auf traumhafte Einzel-Bungalows mit Pool (wenn auch
im Augenblick noch mit Roulette-Funktion was Strand und Lärm angeht),
ein schönes Hausriff und gutes Essen legt, ist zumindest zu den
augenblicklichen Preisen mit Bodu Hithi sehr gut bedient. Bleibt
abzuwarten wie das Vorhaben mit dem Strand gelingt und wie schnell die
neuen Pflanzen wachsen und letztlich wie sich die Preise entwickeln. Ein
herzliches Dankeschön geht an alle Angestellten von Bodu Hithi, die
wesentlich zum Gelingen des Urlaub beigetragen haben und unserem
Reiseveranstalter EWTC, die einen Superjob gemacht haben und noch wissen
was perfekter Service ist.
yield
Reisebericht Coco Palm Bodu Hithi
30.04. – 15.05.2007
Anreise:
Da es keine Direktflüge von Frankfurt mit LTU gab, buchten wir ab/bis
Düsseldorf. Beim Check In erlebten wir einen sehr übergenauen
Mitarbeiter des Bodenpersonals: Wir haben wie immer FCC (Business Class)
gebucht. Wie immer hatten wir unser Tauchgepäck dabei und dieses u.a.
auch mit T-Shirts und Badesachen aufgefüllt. Nachdem er uns gefragt
hatte, ob wir „nur“ Tauchgepäck dort eingepackt hätten und wir dieses
wahrheitsgemäß mit „nein“ beantworteten, sollten wir alles überflüssige
Gepäck auspacken und in den normalen Koffer wiedereinpacken. Erst nach
dem Hinweis, dass wir FCC (Business Class) gebucht hätten, gab er mit
dem Hinweis „Ach so Vollzahler“, klein bei. Ein Paar vor uns wurde zur
Kasse gebeten, da sie je über 20 Kg dabei hatten.
Leider ereilte uns das Schicksal denselben „Ein-Checker“ beim Boarding wiederzutreffen. Er lief durch den ganzen Warteraum und schnappte sich Handgepäck einiger Flugreisenden und ging zur Waage, um dann mitzuteilen, dass max. 8 Kg erlaubt seien, aber das Gepäck ja weitaus mehr wiegen würde… Leider vergaß er dabei, dass pro Person 8 Kg erlaubt sind und oft nur ein Handgepäck pro Paar dabei war.
Ansonsten verlief der Hinflug recht ruhig, abgesehen davon, dass wir keine Speisekarten bekamen, sondern kopierte Zettel…
Ankunft Male |
Coco Palm Bodu Hithi:
Wir wurden durch Victoria (Guest Relation Managerin) von Coco Palm Bodu
Hithi am üblichen Insel-Stand begrüßt und bekamen dort auch gleich an
unsere Koffer ein Namensschild mit Villa-Nummer. Christian hatte unseren
Villa Wunsch (+/- Island Villa 315) an die Insel geschickt und
letztendlich bekamen wir Nr. 319. Nach ca. 30 Minuten Wartezeit ging es
mit Speedboot ab nach Coco Palm Bodu Hithi. Die Fahrtzeit beträgt ca. 45
Minuten. Schon auf dem Speedboot bekamen wir „feuchte Tücher“ und
„Wasser“ zu trinken. Beim Check In auf der Insel gab es noch einmal ein
Begrüßungsgetränk. Uns wurde ein Lageplan der Insel erklärt und auch
gleich die Kleidungsvorschriften im Restaurant: Männer kurze Hosen bis
zum Knie o.k., kürzer nicht, ärmellose T-Shirts oder Hemden sind nicht
erwünscht (wir erlebten, dass Gäste zum Umkleiden geschickt wurden).
Frauen dürfen anziehen was sie wollen. Dann ging es zu unserer Island
Villa. Zu dieser Zeit (Süd-West-Monsum) waren wir auf der Wind
abgewandeten Nord-Ost-Seite (Spa-Seite) untergebracht – ein Glück – denn
auf dieser Seite haben ca. 50% der Island Villen Palm-Bewuchs und hier
liegt auch der wesentlich schönere Strandabschnitt. Unsere Villa war
super, Palmen rundherum, kleiner privater Badestrand (ab und zu laufen
andere Gäste vorbei). Einziges Manko: Der Zugang zur Lagune war mit
Korallenschutt überhäuft und durch einen kleinen freigeräumten Weg
ging’s zur Lagune.
Island Villa:
Die Fotos, die wir gesehen hatten, stimmten 100% überein. Toller
Bungalow, in der Mitte eine riesige kreisrunde Badewanne (wir haben sie
nie benutzt), die uns als Trockenstation für Kleidung diente. Links von
der Badewanne die Waschbecken, der Schlafbereich und der Private Pool
(7m x 3m und 1,50m tief) mit Wasserfall-Funktion auf beiden Seiten und
mit Außen-Sonnenbett und Außendusche. Rechts die Sitzecke mit Plasma-TV
und Terasse zum Meer mit 2 Sonnenliegen (ACHTUNG: Gehen gerne mal
kaputt, müssen öfters repariert werden), einem weiteren runden
Sonnenbett und zwei weiteren Liegen direkt am Strand. Der
Toilettenbereich und Duschbereich in der Villa ist hinter Milchglas
versteckt. Es gibt zwei Kleiderschränke, einen für die Lady und einen
für den Gentlemen. Alles in allem ein Traum von 189 qm. Das einzige
Problem ist die Verarbeitung: Die Insel hat seit November 2006 auf und
die Villa ist quasi 5-6 Monate alt und schon zeigen sich erste
„Abnutzungserscheinungen“.
Restaurant | Bar | A la Carte Restaurant Aqua:
Wir hatten Half Board und sind prima damit klargekommen. Das Frühstück
empfanden wir als reichlich und ausreichend: Verschiedenste frisch
gepresste Säfte, je nach Wunsch, 2-3 Wurst- und Käsesorten, 6
verschiedene hausgemachte Marmeladen, frisch gebackener Kuchen oder
Teilchen (Croissants, Muffins, Donuts usw.) Diverse Brotsorten und
Cornflakes und frisches Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Natürlich
gab es auch noch die Warmspeisen-Fraktion, immer 2-4 warme Speisen zur
Auswahl. Das Abendessen empfanden wir hingegen etwas eintönig. Wenn man
jeden Abend Sushi essen kann, schmeckt es irgendwann nicht mehr. Von
anderen Inseln kennen wir Themenabende oder auch Barbecue-Abende. Diese
fehlen gänzlich. Trotzdem gibt es in Hülle und Fülle frische Salate
angemacht oder zum selber anmachen und auch hier wieder 6-8 Warmspeisen
zum auswählen. Das Nachspeisenbuffet und die frisch gebackenen
Brotsorten sind ein Traum…
Die Bar war nicht wirklich stark frequentiert, meistens saßen wir bis 24.00 Uhr in der Bar und waren oft die letzten Gäste. Die üblichen Preise für eine 5 Sterne Insel, z.B. Carlsberg Bier 5$, Corona 7$ und Cocktails 7-17$. Die Hausweine kosten pro Glas 15$ und die Flaschen 75$. Wobei es komisch ist, da andere Weine, bessere Qualität als die Hausweine, schon ab 25$ zu haben sind.
Das a la Carte Restaurant Aqua haben wir einmal besucht und fanden es sehr gut, konnten nur leider nicht draußen sitzen. Wir hatten dort die Fischplatte für 2 Personen genommen und wurden nicht enttäuscht. Die Auswahl beläuft sich auf ca. 6 Vorspeisen, 6-8 Hauptgänge und 6 Desserts.
Spa:
Wir haben das Spa einmal genutzt und hatten je eine Massage für $100 (80
Minuten). Die Spa-Crew ist sehr bemüht und das Spa ist eins der
schönsten, das wir jemals auf den Malediven gesehen haben, wobei: Wozu
eine Sauna auf den Malediven?.
Tauchbasis Dive Ocean:
Wir meldeten uns am ersten Inseltag gleich an und machten unseren
Check-Dive am Hausriff am nächsten Morgen. Es gibt 4 verschiedene
Einstiegsstellen am Hausriff, wobei überwiegend nur 2 betaucht werden.
Der Einstieg gestaltet sich aufgrund der vielen Korallen etwas
schwierig, aber dafür haben wir noch nie seit El Ninio eine so intakte
Korallenwelt erlebt – WAHNSINN. Wir kennen die Malediven seit 1994! Der
Check-Dive war total entspannend mit den üblichen Übungen und am
nächsten Tag ging es gleich auf´s Dhoni. Aufgrund des aktuellen
Süd-West-Monsums kann es am Außenriff etwas wackelig werden. Im
Gegensatz zu manch anderen Äußerungen empfanden wir das Tauchen mit Dive
Ocean als wirklich angenehm. Das Briefing findet noch an der Tauchbasis
statt und bei Ankunft am Tauchplatz wird die Strömung gescheckt und dann
ab ins Wasser. Es sind immer 2-3 Tauchguides mit an Bord und die Buddies
werden nach Erfahrung zusammengestellt. Alle unsere Tauchgänge beliefen
sich auf 60 Minuten. Wir hatten auch nie das Gefühl „geguidet“ zu
werden, wobei man sagen muss, dass ein Tauchguide unter Wasser, der
einem die Highlights zeigen kann, weil er weiß wo sich diese befinden,
von großer Hilfe ist, vor allem wenn man fotografiert. Die
Haurifftauchgänge sind ebenfalls sehr entspannt, da man sich das
komplette Equipment zum Einstieg bringen lassen kann. Bei Bedarf packen
die Jungs einem sogar die Tauchsachen bei An- und Abreise aus und wieder
ein. Die Homepage der Tauchbasis soll in den nächsten 14 Tagen online
sein.
Rückreise:
Die Rückreise lief, außer einer kleinen Verspätung des Speedboots,
völlig problemlos und stressfrei und wir durften sogar mit dem
nagelneuen Airbus A 330-200 D-ALPI, der LTU zurückfliegen.
Unser Fazit:
Eine sehr schöne Insel mit tollen Island-Villen (zu den Wasser-Villen
können wir nichts sagen). Wir haben einen sehr erholsamen Urlaub
verbracht und haben fast alle Angebote genutzt. Das Publikum ist
international. Unser ABER: Für uns ist es keine 5-Sterne Insel, sondern
nur eine 4-Sterne Insel und wir wären auch nicht bereit einen höheren
Preis als dieses mal zu zahlen. Wobei es sich um ein Eröffnungsangebot
handelt und die Insel regulär schon teurer ist.
ChristianR6
Das war mein dritter Maledivenurlaub und so ca. der 5te meines Mannes. Wir waren die ersten Tage (19.-22.03.) aufgrund einer Überbuchung auf Island Hideaway - dazu ein gesonderter Reisebericht.
Angereist sind wir mit der AUA über Colombo nach Male. Ok, das Platzangebot in Economy ist nicht berauschend, aber die AUA-Crew war wirklich superfreundlich und zuvorkommend.
Die Koordination vor Ort - von Island Hideaway retour zum Flughafen und dann Transfer auf Bodu Hiti hat alles tadellos und schnell geklappt (ich war wirklich begeistert - da wir diese ganzen Transferdaten wirklich erst vor Ort erfahren haben). Wir sind zusammen mit einem zweiten Paar auf BH angekommen und am Steg wurden die obligatorischen Erfrischungstücher gereicht und ein Erfrischungsdrink. An der Rezeption wurden wir vom TUI-Reiseleiter begrüsst, haben erste Infos über die Insel erhalten und im Anschluss daran die Zimmerschlüssel. Eine sehr nette Mitarbeiterin von der Rezeption (ich gebe zu, ich habe den Namen vergessen), hat uns zu unserem Strandbungalow Nr. 322 geführt. Ich hatte im Vorfeld ein Mail an das Inselmanagement geschickt, mit der Bitte um einen Bungalow zwischen 313-323 bzw. mit dichter Vegeation und ruhig gelegen. Und ich muß sagen, 322 war perfekt! Schöner dichter Bewuchs rundum und kein Baulärm etc.
Nachdem die Insel relativ klein ist und in der Mitte der Insel der
Generator liegt und zusätzlich im Umfeld des Generators gearbeitet wurde
(geschweißt
etc.) hat man meines Erachtens bei den Bungalows 315-320 zumindest das
Brummen des Generators gehört bzw. wahrscheinlich auch ab und an ein
wenig Baulärm (kann ich aber nicht wirklich beurteilen, da wir nur hier
nur am Weg zum Frühstück/Abendessen vorbeigegangen sind).
Nachdem ein Teil der Bungalows auf einer Sandbank errichtet wurden und hier erst vor ein paar Monaten begrünt wurde bzw. teilweise noch wird sind die Pflanzen und Sträucher dort nicht höher als 1 bis 1,5 m. Das sieht natürlich ein wenig trostlos aus, da man sich eine Malediveninsel doch schön begrünt mit Palmen & weißen Sandstrand vorstellt. In einigen Jahren ist sicher auch dieser Teil der Insel ein Prachtstück ;-)
Der
Strand ist das nächste Thema. Auf der Sonnenuntergangsseite (Bungalow
334-315) ist so gut wie überhaupt kein schöner feiner Sandstrand
vorhanden, sondern nur mehr oder weniger grober Korallenschutt - barfuß
dort durchzuspazieren wäre für einen indischen Fakir wahrlich ein
Vergnügen ...
Entweder bleibt man also auf der Terrasse oder sucht sich einen anderen
Platz (z.B. am Hauptpool - wieder sehr hübsche(!) Sonnenliegen *g* und
ein schöngelegener Pool - man schwimmt quasi über dem Meer und guckt
dann einfach in die Ferne *schwärm* oder daneben Richtung Hauptsteg war
wieder sehr schöner Sandstrand.
Dafür gibt es auf der anderen Inselseite (Bungalow 310-333) und die sogenannte Sonnenaufgangsseite einen sehr schönen feinen Sandstrand.
Für den Bungalow selbst gibt's
nur eine Beschreibung - STYLISH. Eine riesige runde Badewannen mitten im
Raum, der private Pool mit riesigem Liegebett an der hinteren Veranda
(mit "tausend" verschiedenen Spots und Beleuchtungsmöglichkeiten *smile*)
sowie auf der Terrasse zum Strand mit Lounge. Nespresso(!)
Kaffeemaschine und und und ....
Die zwei Roomboys waren auch supernett und nachdem wir sie erst mal
persönlich kennengelernt haben, stand immer eine Schale mit Blüten etc.
im Zimmer. Und vor allem, es war immer supersauber!
Allerdings ist
nicht immer alles praktisch, was stylish ist - ich gebe zu, mein Mann
und ich sind ein Fan des offenen maledivischen Bads und dadurch dass
hier im Bungalow das Bad mitten in den Raum gebaut ist, war das Licht
beim Spiegel etc. nicht optimal. Aber wie heißt es so schön: Jammern auf
hohem Niveau ...
Der einzige Punkt, den ich persönlich bei den Bungalows wirklich als
undurchdacht bemängle - sie sind so gebaut, dass das Außenteil der
Klimaanlage (mit Ventilator) jeweils auf Höhe der Strandterrasse des
Nachbarbungalows liegt *hmm* ...
Wir hatten Halbpension gebucht. Das
war für uns völlig in Ordnung.
Frühstück- und Abendbuffet gab es im Restaurant Air. Dort hatte man beim
Abendessen auch die Möglichkeit am Steg beim Wasser zu sitzen. Von dort
konnte man auch die ankommenden Dhonis und deren Ab- und Beladung
beobachten (Lärmbelästigung hat es für uns dadurch nicht gegeben, da das
ganze wirklich ziemlich ruhig durchgeführt wurde - eher haben sich
einige recht nette Fotos dadurch ergeben schmunzeln
Frühstücks- und Abendbuffet war immer sehr reichhaltig (auch immer mit
frischem Obst und Gemüse etc.). Ich denke, es war für jeden etwas dabei
und die Qualität bei der Zubereitung der Speisen etc. war für uns eine
gute 2 (nach Schulnotensystem).
Da wir beide nur Schnorchler sind, hatten wir mit der Tauschschule gar nichts zu tun. Wir waren jeden Tag schnorcheln und zwar meistens beim Bereich der Wasservillen Richtung Aqua Restaurant - hier sind die Korallenstöcke wirklich sensationell - groß sowie relativ intakt und bunt.
Einmal waren wir bei den Escape Water Suiten (die sollen lt. Rezeption mit Mai eröffnet werden) schnorcheln, also dort war es eher beängstigend ... nur ganz wenige vereinzelte Korallen, aber jede Menge Bauschutt - Rohre, ganze Gerüste .... *brrr* ...also hier sollte dringend aufgeräumt werden!
Dann haben wir noch einen Schnorchelausflug mit dem Boot gemacht und die 2 Stellen, die das Boot angefahren hat (in Sichtweit der Insel), waren *wow* .... wirklich meterhohe schillernde Korallen und Fischeschwärme :-) es war wirklich ein tolles Erlebnis.
Mein Mann hat auch ab und an den Fitnessraum (Laufband/Fahrrad gab's - wenn ich mich richtig erinnere) genutzt - mit wunderschönem Blick auf's Meer. Ich bin in der Zwischenzeit faul am Strand gelegen und habe gelesen *herrlich*.
Ab und an haben wir uns an der Rezeption einen Laptop ausgeliehen und damit Emails abgerufen und dergleichen - hat tadellos funktioniert. Ich habe noch des öfteren die "Library" heimgesucht - und auch die eine oder andere interessante Urlaubslektüre gefunden.
Und nicht zu vergessen -
der räudige rote Inselkater *smile* der uns nach ein paar Tagen
adoptiert hat und immer bei uns auf der Terrasse lag. Wir haben ihn auch
regelmäßig vom Frühstücks- und Abendbuffet versorgt.
Allerdings haben wir vermutet, dass er nicht ganz gesund ist, da er ab
und an ganz wackelig war und ihn man auch nicht am Bauch angreifen
durfte (war ein bißchen angeschwollen). Aber er ist ein ganz ein Lieber.
Also wer immer jetzt auf Bodu Hiti fährt und den roten Kater auf seiner
Terrasse sieht, bitte ein Leckerli vom Buffet für ihn mitnehmen und die
eine oder andere Streicheleinheit nicht vergessen!!!
Bodu Hiti war beim Buchen eine Notlösung, da sämtliche unserer Wunschinseln zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebucht waren. Aufgrund der unerfreulichen Vorgeschicht der Insel, die man hier in einigen "Baustellen"-Threats nachlesen kann, war ich schlußendlich sehr positiv überrascht und wir haben wirklichen einen schönen, erholsamen und total entspannenden Urlaub erlebt.
Dass eine neueröffnete Insel noch einige Wehwehchen hat, damit sollte man rechnen. Solange sich diese Wehwehchen in Grenzen halten ... denn natürlich gibt man auf der anderen Seite sehr viel Geld für einen Aufenthalt hier aus und möchte natürlich einen "Traumurlaub".
Ich persönlich wäre todunglück gewesen, hätte ich in einem der Bungalows auf der neu bepflanzten Sandbank gewohnt. Meinem Mann wäre es wahrscheinlich egal gewesen ... derzeit ist es meines Erachtens noch eine bißchen "Russisches Roulette" ob alle Faktoren, die man für den persönlichen Traumurlaub braucht, zusammenkommen oder nicht ...
Auf der anderen Seite hat Bodu Hiti auch unbestritten Pluspunkte und Potential. Die kurze Transferzeit von Male, schöne Korallenbänke, sehr freundliches Personal (egal ob Roomboy, Restaurant,Bar), sehr stylish und gut ausgestattete Bungalows (bzw. generell sehr stylish) und voraussichtlich in ca. 5 Jahren, wenn die bebaute Sandbank eingewachsen und grün ist ....
ildefonso at gmx.at