Embudu Village

Reisebericht Embudu Villlage (von 19 Nov-2 Dez 2007 )

Anreise.
Wir flogen mit der Belair/Air Berlin pünktlich am 17Nov um 17:40 von Zürich ab Wow es war wieder wie ein Traum als wir kurz vor der Landung auf die schwimmende Träume herabblicken konnte.Endlich wieder zu Hause.Ca um 7Uhr Ortszeit landeten wir in Male. Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen erschlug uns fast die Hitze wieder, aber wir wussten ja was auf uns zu kam vom Vorjahr her. Es ging weiter zu der Gepäckausgabe.Als wir unsere Koffer hatten suchten wir unser Hotelplan Schalter mussten nicht lange suchen dort wo sich die längste Schlange befand mussten wir uns einreihen. Ging sehr schnell vorran. Wir bekamen wie immer, noch Infoblätter zu Embudu mit der Adresse+Telefonnummer unser Reiseleitung (die wir später noch brauchten) Sie schickten uns zu Schalter (Nummer habe ich vergessen) von Embudu. Dort angekommen drückten sie uns die Karte vom Hotel in die Hand, zum ausfüllen. Wir mussten noch ein Weile warten auf andere Urlauber. Aber das macht ja nichts man ist ja im Urlaub.Als wir vollständig waren ging es ab zum Boot.Wir waren ca 20 Personen. Wir genossen die Fahrt sehr.Kurz vor Embudu sahen wir 3 Mantas. Die Bootscrew stoppte das Boot und wir konnten die Mantas beobachten. Wow das war schon beeintruckend.Meine erste Mantabegegnung . Die Insel sieht sehr dicht bewachsen aus viele Kokospalmen und anderen grünen Bäume. Als wir angelegt sind ging es ab zu Rezeption..Wir bekamen ein Erfrischungstuch.

Ich war gespannnt ob wir eines unser Wunschbungies bekommen, habe einige zur Auswahl gegeben in dem Email 78, 79 oder 31, 32 und wenn alles nicht geht eines in der 30 Reihe Ich bekam sogar eine Antwort das sie das bestmögliche versuchen werden.Wir haben die Hotelkarte mit dem Hotelgutschein abgegeben. Wir bekamen den Schlüssel mit der Nr 119 in die Hand gedrückt.Ich dachte naja gehen wir das mal anschauen vieleicht ist es ja auch gut.Also gingen wir auf die Suche und als wir dann davorstanden traff mir fast der Schlag. NEIN das kann doch jetzt nicht der ernst sein.Sie gaben uns ein Zimmer im Doppelstöckigen Gebäude.Wir haben extra Superior gebucht, das wir eben nicht in das Doppelstöckigehaus müssen.Im Reisekatalog stand nämlich das die Standartzimmer auch im Doppelstöckigen Gebäude sein können.Ok ich wusste schon hier bleibe ich nicht.Ok wir gehen das mal von innen anschauen.

Das Zimmer war sehr klein mit Bett so etwas wie ein Schrank eine Kommode ich glaube auch noch Nachtische und eine Klimaanlage. Das kleine Bad hatte eine Dusche und nicht viel Platz.Das ganze Zimmer ist dunkel und absolut ungemütlich . Also Zimmer konnte man das nicht nennen, das war eher eine bessere Besenkammer..Auf jeden Fall sicher nicht Superior. Es hatte zwar eine Klima, aber der Kühlschrank fehlte, Terasse hatten wir auch.Die war aber sehr klein man hatte fast kein Platz..Wir gingen dann zur Rezeption um zu fragen ob dies wirklich Superior ist.Sie sagten natürlich ja das es eines ist.Auf dem Rückweg sahen wir das die anderen Bungies viel grösser ausahen von Aussen.Wir gingen wieder zurück ins Zimmmer.Wir beschlossen der Reiseleitung anzurufen.Mein Freund schilderte das Problem.Das wir Superior gebucht haben und das niemals das ist.Wir haben zwar Klima und Terasse jedoch kein Kühlschrank und uns scheint es, dass das Zimmer nicht Superior sein kann.Wir berichteten auch das wir schon an der Rezeption waren.Sie sagte sie kläre das ab und rufe uns dann wieder zurück.Es kam mir vor wie eine Ewigkeit.Aber nach gut einer Stunde kam ihr Anruf.Sie habe das abgeklärt es wäre ein Superior sagten die von der Rezeption ihr.Der Kühlschrank würden sie uns noch bringen.Mein Freund hat nicht locker gelassen.Und erklärte das wir unter Superior was anderes verstehen und wir fühlten uns da nicht wohl. Wir wollen das Zimmer wechseln.Gut sie sagte sie kläre das ab.Kurze Zeit später rief sie wieder an und sagte wir können am Dienstag wechsel (es war momentan Sonnntag) Mein Freund sagte er möchte aber jetzt wechseln wir haben gesehen das noch Bungies frei sind.Wir haben 3500fr bezahlt für ein Superior und nicht für eine Besenkammer.Und für das Geld kann man schon was anständiges erwarten. Also wir sind ja nicht die Leute die auf Luxus stehen aber ein bisschen anspruch auf Comfort das haben wie auch. Ok sie kläre das ab.Wennig Zeit später klopfte es an der Türe.Einer von der Rezeption stand vor der Türe und noch jemand anderes.Sie schauten das Zimmer an, und sagten wir können sofort wechseln und in das Bungi 28.Ach ich strahlte wieder.Er begleitete uns zum Zimmer und wir gaben ihm 10 dollar .Wow das war schon was anderes. Wir möchten uns hiermit nochmal unserer Reiseleitung Zora ein grosses dankeschön aussprechen.

Das Bungi war viel heller viel grösser hatte ein grosses bequemes Bett ein Tisch mit Stuhl und Spiegel Kühlschrank (oberhalb vom Kühlschrank konnte man auch noch Sachen ablegen )daneben eine kleine Ablage für Koffer etc Ein Schrank,ein Nachtisch mit Telefon Klima und ein Deckenventilator.Das Bad war recht gross.Man hatte genügend Platz für alle Dinge abzulegen. Aussert das Licht war sehr schummrig im Bad und im Zimmer.Jedes Bungi hat auf der Terasse ein Plastiktisch und zwei Plastikstühle.Von unseren Bungi aus, hatte man nicht direkte Meersicht wenn man sich aber nach rechts drehte sah man das Meer aber auch nicht gerade gut.Aber wir hatten direkt eine Bucht vor unserm Bungi.Die ersten paar Tage musste Wir sie mit einem Franzosen Päärchen teilen.Danach hatten wir sie für uns.Nachtteil es war bei der Mauer.Egal man hat eine Super sicht auf die Lagune und den Sonnenuntergang direkt vor der Nase/linse.Es war gar nicht so schlimm mit der Mauer.Klar hätte ich lieber einen direkten Meerzugang gehabt.Aber alles kann man nicht haben. Wir konnten auch Blick in ein Standartbungi werfen, sieht fast gleich aus hat, einfach keine Klima und kein Kühlschrank Und das war ein weiter Grund warum nicht Standart.Aja übrigens ein Päärchen war auch zuerst im Doppelstöckigen Haus, Ihnen hat es auch nicht gefallen und konnten dann nach 2 tagen wechseln in ein richtiges Standart.Ich muss sagen auch der Unterschied merkt man deutlich(Zimmer im Doppelstöckigen gebäude und anderes Standart Zimmer) .Meine Meinung nach sind die Zimmer im Doppelstöckigenhaus weder Standart und schon gar nicht Superior.Wenn man die grössern Bungis sieht.Also Leute wenn ihr in ein Zimmer im Doppelstöckigenhaus bekommt lasst nich locker und wechselt. Es ist wirklich nichts schönes, man hat nur Gestrüpp davor also gar keine Meersicht.Und erst die Zimmer. Das Staffgebäude war auch gleich hinten,sowie die Tauchschule war auch gleich daneben

BUNGALOW
Es gibt Standart Superior das sind alles Reihenbungies und dan gibt es noch Wasserbungalow

STRAND./ STRANDLAGE DER BUNGIES
Es gibt viele kleine Buchten 2 Landzungen eine Bei den Bungi 31+32.. und die andere bei den Bungi 78+79.. Man finded immer ein schönes ruhiges Plätzchen.Die Standart Bungis bei der Bar hatten ein wenig Strand und Meerzugang.Empfehlen kann ich von den Superior 26-33 und die in der nähe von dort.und die 70-80.und bei den Standart 1-20 aber die Bungies in der 40 er Reihe sind auch noch empfehlenswert.Die 50-59 (Superior)haben keinen Meerzugang auch die Lage würde mir nicht gefallen.Sowie auch die 6oer Bungies (Standart)sind nicht so an einer tollen lage z.T liegen sie glaube ich auch was zurück versetzt.Aber ich bin mir auch nicht mehr ganz so sicher.Am besten fahrt hin und wenn es euch nicht gefällt einfach wechseln.Unbedingt Luftmatraze oder Auflagen für Liegestühle mitnehnen die gelben Nussschalen., die als Liegestühle angeboten wedern sind sehr unbequem.Ich fand es sogar mit Luftmatraze unbequem Wie nahmen die Plastikstühle von der Terasse mit und stabelten die beiden Luftmatrazen aufeinander für die Füsse.

HAUSRIFF
Wow das war wirklich super schön.Ok ich habe keinen grossen vergleich.Aber es war traumhaft.Diese viele bunte Fische. Babyhaie sieht man bei den Wasserbungies jeden tag die sind wirklich süss 10 stück habe ich mal gezählt.In der Lagune schwimmt auch ab und zu mal einer vorbei. Am Hausriff sahen wir auch ab und zu einen grössern Schwarzspitzenriff Hai.Einmal sahen wir auch ein schlafender Ammenhai er lag unter einer Riffspalte.Schildkröten sahen wir auch viel.Nicht gerade jeden tag aber man freute sich dann umso mehr wenn man wieder eine sieht.Muränen haben wir auch so 2mal gesehen.Leider keine Netzmuräne.Hätte gerne mal eine gesehen. Aber das grösste Erlebniss war als auf einmal der Manta auf uns zu kam.Das war so schön wir haben in 2 mal gesehen .Das 1.mal mitten im Korallen Garten und einmal kurz vor dem Ausstieg bei der Landzunge.Uns wurde gesagt das sie immer zu gleichen Zeit dort vorbei schwimmen von Einstig 78 durch den Koralllengarten so ca zwischen 16Uhr und 17 Uhr Die Strömung ist sehr unterschiedlich achtet auf die Boie bei den Wasserbungies.Wenn wir den Korallengaren machen wollten stiegen wir bei der Bar ein und schnorchelten bis zu der Landzunge.Kurz vor dem Ausstieg bei der Landzunge hat es eigendlich immer eine starke Strömung und man muss schon kämpfen aber mit einem starken Flossen Schlag kommt man an das Ziel.Als wir die Strecke ein paarmal gemacht haben und wir bemerkt haben das es immmer bei der Landzunge eine starke Gegenströmung hat,stiegen wir einfach bei der landzunge ein und bei der Bar hinaus.denn im Korallengaren hat es keine bis gar keine strömung.Wenn man Schildkröte sehen möchte dann Korallengaren wenn man Fischschwärme sehen möchte dan die Strecke Landzunge Wasserbungies und weiter zu dem Einstieg 78.Aber auch da z.T starke Strömung.Einfach auf die Boie achten und am Abend bei der Ankunft am Info Abend teilehmen.Die Tauchschule informiert über das Hausriff. Nachtschnorchel darf man.Lampen kann man bei der Tauchschule holen  

TAUCHSCHULE DIVERLAND EMBUDU
Kann ich nichts sagen da wir nur Schnorchler sind.Aussert bringt viel Schokolade mit.Das mögen sie  

ESSEN/TRINKEN
Wir wurden als wir kamen an einen festen Tisch gesetzt. Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch ganz am Rand ausen hinten.Wir hatten in der ersten Woche 2 nette Frauen (Mutter +Tochter)aus Deutschland(Grüsse an Miriana und Moni)Und in der 2 Woche, 2 alleine reisende Frauen aus der Schweiz (Grüsse auch an Mara +Lucette hoffe das wir uns bald wieder sehen)Wir hatten auch Glück mit dem Kellner Abdula war sehr freundlich und aufmerkasm. etc.Am Morgen als er uns kommen sah, stand der Kaffee schon da .Am Abend wussste er schon was wir tranken so jetzt aber zum essen Das Essen war sehr gut und auch abwechslungsreich.Am Abend gab es immer ein Thema wie BBQ, Asien Night, Italian Night, Flambe Night, East+west Night etc.Reis Fleisch Fisch,Pasta Gemüse Salate Supppe.Ich denke es hat für jeden etwas dabei.Am Abend unbedingt auch draussen schauen dort wird immer was gebraten.Sehr lecker,Auch am Mittag ist es immer sehr gut Auch das Dessertbüffet hat immer leckere Sachen gehabt feine Torten, Mousse frische Orangen frische Ananas...Das Frühstück ist auch ok .Es gab dunkels+weisses brot immer die selben Marmeladen Erdbeer die andere war glaube ich Aprikose oder Orangen,Honig,Butter eine Sorte Käse,Wurst(wechselweise),Süssgebäcke.Frische Omelette(Habe ich einmal gehabt war lecker)wechselweise mit Spiegeleier? ) Creps Speck.Z.t Rösti (habe ich immmer genommmen wenn es angeboten wurde) Rührei und Fischcurry.Aja Toast könnte man auch noch machen Und einen Fruchtsaft(wechselweise) gab es auch noch.Meiner meinung nach hat das Essen mehr als 3 * verdient Da wir Vollpension hatten mussten wir die Getränke bezahlen. Aber die Getränke sind so günstig eine Cola 2 Dollar das Wasser auch zwischen 2-3 Dollar (Bin mir gar nicht mehr so sicher ist eben schon lange her)Oja unbedingt die frischen Fruchtsäfte ausprobieren. Gibt Bananen Orangen und Ananas die sind sehr zu empfehlen genau so der Pina Colada (kostet 8Dollar) sehr lecker.Jetzt noch was zum Restaurant es ist sehr schön geworden.Es hat zwar keinen Sand, es ist gefliesst.Aber man kann trotzdem Barfuss gehen.Es haben die wenigsten Flip Flops etc an. Hiermit möchte ich auch noch unsere Freunde grüssen Sebastian+Manuela. Schade das wir und so spät kennen gelernt haben aber wir hoffen das wir euch bald wieder sehen.  

SERENA SPA
Wir hatten eine Adam+Eva Klarheit behandlung ausgesucht.Das ist eine Ganzkörpermassage für Paare.Wow das tat gut.Sehr sehr entspannend leider gingen die 50 minuten sehr schnell vorbei.Wir fühlten uns danach wie neu geboren.Und auch sehr Müde Das ganze kostete für beide 90 dollar.Es hat sich gelohnt.das Spa kann ich nur empfehlen.Auch sonst sind die Preise bezahlbar

INSEL
Hat sehr viele Kokospalmen und andere grüne Bäume und Sträucher.Alles wahr sehr gepflegt eine reine Barfussinsel. Alles auf Sand (aussert Restaurant und Bar ) man braucht also kein Schuhe den ganzen Urlaub lang.Das ist einfach ein sehr schönes gefühl.Z.t ist der Sand an wenigen aber wirklich nur an wenigen Orten grobkörnig.(eine kleine Stelle weiss ich noch bei dem Weg vor Bungi 26.Da wussten wir immer, jetzt sind wir dann gleich bei unserm Bungi 28)Sonst ist er fein wie Puderzucker.Es hängen überall die grosse Baumschaukel aus Holz und die mit den Schnüren.Empfehle ich mit einem Badetuch sonst ist es unbequem. Aja dort wo wir 14 Tagen unser Plätzchen hatten, hat es links von uns riesen grosse Steine gehabt (nichts schönes) aber irgendwann haben sie das mit Sand aufgeschüttet. Holten immer Sand von der Landzunge mit der Schubkarre und brachten es dort hin aber immer erst ca um 17uhr.Und so entstand noch ein weiterer Platz zum ruhen Es gab auch Tiere auf der Insel Katzen Flughunde Geckos Eidechsen und die weniger angenehmen Ameisen und Kakerlaken.Wir hatten mal eine am Abend im Zimmer , am Morgen war sie dan nicht meht auffindbar, hat wahrscheindlich das weite gesucht.  

BAR/UNTERHALTUNG
Die Sunset Bar ist sehr schön aber am Abend auch sehr gut besucht. Wenn man dort kein Platz findet dann hat es sicher vor der Bar noch was,dort ist man auch ganz Outdoor.Unterhaltung gibt es ab und zu. jeden Mittwoch zeigt die Tauchschule Ihre Unterwasserfotos, schaut das ihr frühzeitig dort seit um einen guten Platz zu sichern.Die Fotos sind sehr schön.Das kann ich nur empfehlen.Es gab noch 2 andere Abendunterhaltung (Zauberer und Akrobat) die haben wir aber nicht besucht.Lieber den Abend auf einer Schaukel ausklingen lassen etc.Aber sonst sind wir auch viel unser Coktail oder Fruchtsaft trinken gegangen .Und am Sonntag ist Dico Night . Aber zum Glück gibt es Tagsüber keine Animation.  

Es war ein sehr sehr schöner Traum Urlaub Alles hat gestimmt (aussert das am Anfang mit dem Bungi aber es kam ja noch gut heraus.)Essen spitze sehr schöne Insel mit einem gigantischem Hausriff, freundliches Personal. Und das Wetter hat auch mitgespielt in der ersten Woche blauer Himmel Sonnenschein pur.In der 2 Woche durchzogen.Ab und zu mal Regen wieder Sonnenschein und mal bewölkt. Wenn ich die 2 Insel, Summer Island(2006 besucht) und Embudu jemanden empfehlen müsste.Würde ich Embudu vorschlagen Weil Embudu hat ein , was Summer Island nicht hat (nur ein Mini Riff und der Steg zum schnorchel) Ich empfand das Buffet auf Embudu viel grösser als auf SIV.Von den Bungies her war SIV besser hatten einen Einzelbungi.Auf Embudu sind es Reihenlbungi. Von der Insel selber beide gleich .Beide Insel sehr schön bewachsen.

So ich hoffe ich konnte euch ein wenig berichten bei Fragen an saturn at freesurf.ch anschreiben

 


 

Reisebericht Embudu Village vom 09.01.-24.01.08

So der Urlaub ist zu Ende und da ich vorher hier sehr viel Berichte gelesen habe, die mir sehr bei der Auswahl der Insel geholfen haben, schreibe ich nun auch mein Bericht nieder.

Wir hatten uns entschieden unseren Urlaub auf Embudu Village zu verbringen, weil es zu einen eine recht preisgünstige Insel ist und die Entfernung zum Flughafen und nach Male nicht so hoch ist.

Geflogen sind wir mit LTU gegen 18.00 Uhr abends. Da es mein erster Langstreckenflug war, bin ich davon ausgegangen, das man auf mehr Platz hoffen konnte. Leider bin ich dann bitterlich enttäuscht worden, als ich dann am Platz angekommen war und im nachhinein muss ich wirklich nochmal sagen, dass es echt die absolute Zumutung war. 10 Stunden auf einem Sitz zu verharren, auf dem man sich nicht mal schräg auf eine Arschbacke setzen konnte damit die andere mal entlastet wurde. Also eine recht hohe Dekubitus – Gefahr. Ich habe mich dann dazu entschieden, dass der Urlaub wirklich erst dann losgehen würde, wenn wir dann auf der Insel angekommen waren. Der Flug ging erst nach Columbo auf Sri Lanka, wovon wir nichts wussten. Auch andere Fluggäste hatten sich in Columbo drüber aufgeregt, weil wir alle sehr am Ende waren und dann in unseren Winterklamotten aus dem Flugzeug raus mussten, da das Flugzeug nochmal aufgeräumt und betankt wurde. Es hatte übrigens etwa 30 Grad. Nach 1,5 Stunden ging es dann nach erneutem Sicherheitscheck weiter und wir kamen nach weiteren etwa 2 Stunden in Male an. Dort haben wir uns dann erst mal umgezogen, nachdem wir unseren Koffer hatten. Aus der Ankunftshalle raus, sind dann dort auch schon viele viele Reiseleiterinnen und Reiseleiter hektisch und wild umhergerannt um die Gäste auf die richtigen Boote zur Insel zu bringen. Hat alles super geklappt und so ging es dann auch gleich los Richtung Insel. Der Urlaub hatte begonnen. Die Überfahrt dauerte etwa 50 Minuten, aber das war bei dem ganzen Eindruck den man bekommt völlig egal. Man fährt erst an Male vorbei, dann an zwei anderen Urlaubsinseln und ein paar Riffen bis man dann auf Embudu ankommt. Der Bootsanlegesteg liegt inmitten der großen Lagune und man ist eigentlich erst mal total überwältigt vom herrlichen Palmenstrand und der Farbe des Wassers. In Gedanken hab ich mich schon in Zeitlupe den Rucksack wegschmeißen sehen, um mit all dem was ich anhatte, lächelnd und vollster Zufriedenheit vom Bootsanlegesteg ins kühle Nass zu springen…. Allerdings wäre ich dann voll auf das Riff geknallt, wie ich dann irgendwann mal beim Schnorcheln feststellen musste. Also ging es erst mal zur Rezeption um das Zimmer zu beziehen. Das ging eigentlich auch sehr flott. Wir hatten Standard-Zimmer mit Vollpension gebucht.

Die Insel
Die Insel ist wirklich wunder wunder schön. Sehr gepflegt. Die Hotelangestellten fegen wirklich jeden Tag heruntergefallen Blätter zusammen, was recht aussichtslos wirkt, da sehr es sehr viele Bäume gibt, und tun wirklich viel dafür damit wirklich alles sehr gepflegt ist. Es gibt zwei Sand-Land-Zungen auf denen reichlich Platz ist und sehr viele kleine Buchten, wo man sich hinlegen kann und auch ungestört ist. Leider gibt es selbst hier, am Arsch der Welt wie es empfunden habe, immer wieder typisch Deutsche, die morgens extra eine Stunde früher aufstehen, um dann ihr Handtuch auf die Liegen zu legen, damit ihnen keiner den erbeuteten Platz wegnimmt. Zu anfangs hab ich das gar nicht geglaubt, aber als ich es dann mal selbst gesehen habe war ich etwas erschrocken. Aber lasst euch dadurch nicht stören. Einfach die Badehose ein Stückchen runter, damit man die PO-Falte sehen kann und mit einem Lächeln zur nächsten freien Bucht ziehen. Nein natürlich nicht. Es gibt massig Stellen an denen man dann immer noch alleine sein kann. Der Strand ist schön weis und das Wasser glitzert in allen Farben, so wie man sich das im Traum eigentlich immer vorstellt. In der Lagune schwimmen kleine Baby-Haie umher, die aber nichts tun und dann auch das Weite suchen wenn man ins Wasser geht. Also nur keine Angst solange sich die Mama nicht kommt um nach dem Rechten zu sehen  Am schönsten fand ich es auf der großen Landzunge, allerdings gibt es dort keine schattenspenden Bäume und ist daher immer sehr heiß und die Sonnenbrandgefahr, wie man dann krebsrot abends am Spiegel erkennen musste, war sehr hoch gewesen.

Das Hausriff
Das Hausriff ist leicht zu erreichen und ist durch die Korallenbleiche sehr stark beschädigt. Trotzdem wachsen aber wieder einzelne Korallen nach und ich hoffe, dass sie die Möglichkeit bekommen sich vollständig zu erholen. Trotzdem kann man beim Schnorcheln sehr viel sehen. Fische gibt es viele verschiedene Arten und wenn man Glück hat, kann man auch mal einen Manta, eine Moräne, eine Schildkröte oder auch mal etwas größere Haie sehen.

Das Zimmer
Das Standardzimmer ist relativ einfach. Ein großes Bett, das man auch auseinander schieben kann, Schrank, kleinen Schreibtisch, Dusche und Toilette. Der einzigen Nachteile die ich fand, waren allerdings das die Zimmer offen waren, also die Türen und Fenster sind aus Lamellenholz und nicht durch eine geschlossen Tür oder Fenster verschließbar. Das ist relativ blöd wenn dann einmal die Woche Disco in der offenen Bar stattfand. Besonders dann wenn man einen der Bungalows von 1-5 hatte. Wobei die Nr. 1 wirklich am nächsten zur Bar liegt. Na ja wir hatten übrigens die Nr. 1 und daher gestaltete sich das Einschlafen am Discoabend etwas problematisch. Aber wir hatten es überlebt. Und das andere was mich etwas gestört hatte, ist das das Bad zwar durch eine Wand vom Schlafbereich abgetrennt war, aber nicht bis hoch zur Decke. Also konnte man immer hören, was der andere im Bad und auf der Toilette gemacht hat und das wollen wir dann jetzt auch mal nicht weiter erläutern. Hätte man dann doch auch anders lösen können…. Wir hatte dann das Glück die letzten Tage in einem Wasserbungalow, wegen Überbelegung zu verbringen und das war für uns dann der absolute Luxus. Badewanne mit Whirlpool – Funktion, Balkon zum Meer, Klimaanlage, Fernseh-Gerät und Kaffee und Tee im Zimmer. War schon nicht schlecht, aber da man sowieso die meiste Zeit im Freien verbringt, muss das nicht unbedingt sein. Die Roomboys waren immer sehr nett und haben sich auch immer total gefreut wenn man ihnen etwas Trinkgeld hingelegt hat.

Das Essen
Das Essen war immer sehr gut. Die Auswahl ist sehr groß und es gibt jeden Abend immer etwas anderes, so das es immer etwas für einen gegeben hat. Die Getränke mussten wir selbst bezahlen, da wir nur Vollpension gebucht hatten. Aber die Preise waren völlig in Ordnung und ich denke all inclusive hätte sich für uns nicht gelohnt, da wir keine Alkohliker sind. Kleiner Scherz. Wir haben schon mal das ein oder andere Bier getrunken, aber trotzdem sind wir recht billig weggekommen. Wasser kostet etwa 1,50 Euro / 1,5 L Cola und Fanta etwas 1,80 Euro, Bier etwa 2 Euro und Kaffee und Tee gibt’s zu den Mahlzeiten kostenlos dazu und außerhalb der Essenszeiten kostet der Kaffee etwa 1 Euro. Also alles nicht all zu teuer und so haben wir in 2 Wochen jeder etwa 130 Euro für die Getränke ausgeben.

Die Ausflüge
Wir haben bei 3 Ausflügen mitgemacht, die zwischen 25 und 30 Euro je Ausflug gekostet haben.

Male-Shopping
Der Ausflug nach Male hat einen halben Tag gedauert. Er war mit Führung und man sieht das Regierungsgebäude, die Moschee, das Museum und den Fisch und Gemüsemarkt. Anschließend war kurz etwa 2 Stunden Zeit ein bisschen was einzukaufen. Man wird allerdings förmlich in die Geschäfte hineingezogen und dazu überredet was zu kaufen, weil man sonst da auch nicht wieder rauskommt. Ich habe den Verkäufer immer noch an meinem rechten Ohr kleben „i give you a special price…. A discount price…..:-) Allerdings wird immer noch sehr viel aus dem Meer angeboten, wie z.B. Haifischzäne, was man auf keinen Fall kaufen sollte. Um sich aber mal etwas länger in Male umzuschauen, war leider viel zu wenig zeit.

Inselhopping
Das Inselhopping hat auch etwa einen halben Tag gedauert. Unterwegs zu den Inseln haben wir viele Delphine gesehen. Zuerst sind wir auf eine Einheimischen – Insel gefahren. Die Führung hatte unsere Reiseleiterin übernommen und war sehr interessant. An dieser Stelle nochmal ein großes Kompliment. Man bekommt einen Eindruck wie ärmlich die Menschen dort zum Teil leben und im Nachhinein habe ich mich selbst darüber geärgert , dass ich mich vorher nicht all zu viel darüber informiert habe, sonst hätte ich wenigstens ein paar kleine Spielsachen für die Kinder mitgebracht. Anschließend hat man dann dort auch nochmal die Möglichkeit in einem der Souviniershops eine Kleinigkeit zu kaufen und so haben wir dort etwas mehr Geld ausgegeben um wenigstens so etwas Unterstützung zu leisten. Dann fährt man weiter zu einer einsamen Sandbank zum Schnorcheln oder sich sonnen lassen. Hat etwa ne Stunde gedauert und war jetzt nicht so spektakulär. Dann Weiterfahrt zu einer 3 Sterne Insel Biyadoo. Es war mal sehr interessant eine andere Hotelinsel zu sehen, aber ich muss ehrlich gesagt zugeben, das ich die Insel überhaupt nicht schön fand und froh darüber war, das wir uns für Embudu entschieden haben, zumar Biyadoo auch in der engeren Auswahl war. Die Insel war sehr stark bewachsen, fast schon zu stark, das man sich ehr eingeengt gefühlt hatte und auch der Strand war sehr voll und auch nur an einer Seite der Insel. Na ja jeder wie er es mag, aber für mich wäre es nichts gewesen.

Mantaschnorcheln
Das Mantaschnorcheln war eigentlich nur etwa 2 Stunden, aber sehr witzig und interessant. Wir waren ungefähr 20 Personen und bevor wir mit dem Boot losfuhren, haben wir eine kurze Einweisung bekommen, wie wir uns verhalten sollten, wenn wir dann ins Wasser zu den Mantas springen würden. Ich erinnere mich noch genau an den Satz: Bewegen sie sich nicht, lassen sie sich an der Oberfläche treiben bis die Mantas kommen und vorbeischwimmen. So. Dort angekommen sind dann alle ins Wasser gesprungen und man sollte sich das ganze dann wie beim „Iron-Man“, wenn alle Teilnehmer um ihr Leben schwimmen, vorstellen. Das ganze eben nur mit einer Horde von wildgewordener Schnorchlern mit einer Einmal-Unterwasser-Kamera in der Hand. Fantastisch. Alle sind wie von der Terantel gestochen immer dort hingepadelt, wo die Bootscrew, die auf dem Boot blieb, hin navigiert hatte. Mantas waren erst nicht zu sehen, sonder nur Flossen die der Vordermann einem immer und immer wieder ins Gesicht geschlagen hatte. Aber dann kamen sie. 3 Mantas. Wunderschön und anstatt wegzuschwimmen, was ich angesichts der verrückten Urlauber gemacht hätte, habe sie immerzu umgedreht und sind erneut an uns vorbeigezogen. Er war wirklich atemberaubend und ich kann das nur weiterempfehlen. Es war schon ein Highlight diese Tiere in Freiheit hautnah mitzuerleben.

Fazit
Der Urlaub auf Embudu war super. Das Geld und die zwei Wochen haben sich wirklich gelohnt. Genau so habe ich mir eine Reise auf die Malediven vorgestellt. Wunderschön.

Da es mein erster Malediven Urlaub war, habe ich leider keinen Vergleich zu anderen Inseln, aber da es zum Teil recht teuer ist dort Urlaub zu machen, kann ich mich leider nur an dem orientieren was ich erlebt habe und das ist absolut empfehlenswert. Falls noch Fragen sind darf man sich gerne melden unter Marco.Malek (at) gmx.de

 


 

Kurzfristig entschieden wir uns dazu, wieder einmal einen Urlaub auf den Malediven zu verbringen, und zwar auf Embudu (22. August - 06. September). Embudu wählten wir hauptsächlich, weil das Hausriff so nahe bei der Insel liegt.

Hinflug
Mit der LTU ging es von München nach Colombo und dann weiter auf die Malediven. Ich würde jedoch allen empfehlen einen Direktflug zu nehmen, weil dadurch wurde natürlich die Flugzeit verlängert und das ganze war noch anstrengender, als wenn man gleich auf Hulule landet.
Mit dem Motordhoni ging es dann auf die Insel. Embudu war auch schon von Male aus zu sehen, deshalb dauerte die Bootsfahrt auch nur 45min.

Insel
Die Insel ist ziemlich klein und dicht bewachsen mit sehr vielen Kokosnusspalmen. Zudem gibt es noch einen großen Banyan Tree, an dessen Wurzeln mal sehr schön herumschwingen kann :D. Es gibt zwei Stege (Jetty genannt), einen auf der Wasserbungalowseite und den anderen bei der Bar. Das neu geflieste Restaurant, der Coffeeshop und der kleine Inselshop befinden sich in der Mitte von Embudu. Die Insel hat auch noch eine Tauchschule und einen Surf- und Katamaranverleih. Leider ist es unmöglich, Embudu entlang des Strandes zu umrunden, denn einige Mauern versuchen, den Sand auf der Insel zu halten. Daher sind auch die Strandabschnitte begrenzt. Es gibt eine große und kleine Landzunge, und winzige Buchten, überall auf der Insel verstreut.

Tiere
Einige kleine Ameisen, Einsiedlerkrebse, Eidechsen, Flughunde, Geckos, ein Fischreiher und 5 Inselkatzen (eine schwarze, 4 rote wobei eine noch klein ist). Für die Katzen gibt es sogar einen Fütterungsplatz. Dort hängt ein Bild und es steht geschrieben: Fred's Food Spot. He likes fish and meat and needs you to feed him ^^.

Superiorbungalows
Wir hatten einen Superiorbungalow (mit Kühlschrank, Klimaanlage, Deckenventilator und großen Bad, das allerdings nicht vollständig vom Zimmer abgetrennt war) mit Terrasse und Meerblick, nämlich Nummer 31, den meines Achtens schönst gelegenen Bungalow der Insel, direkt an der Landzunge gelegen. Viele andere Bungalows haben leider keinen Strand direkt davor. Aber einen Nachteil gab es trotzdem, Nummer 31 liegt auf der Wetterseite der Insel, also bei starkem Regen konnte es schon vorkommen, dass das Zimmer geflutet wurde (1x geschehen). Doch wenn man die Türseite mit Handtüchern abdichtet, kann sowas nicht passieren ;).

Restaurant
Das Essen auf Embudu ist nicht schlecht, aber auch nicht 5 Sterne mäßig. Frühstücksbuffet: jeden Tag gibt es Müsli, Marmelade, Honig, verschiedene Brötchen, Wurst und Käse, sowie Bagels, Würstchen und einige andere Sachen, die von Tag zu Tag wechseln
Mittagsbuffet: reichhaltiges Buffet mit Fisch, Fleisch, Pasta, Beilagen (Reis gab es jeden Tag), Salatbuffet und Nachspeisenbuffet mit tropischen Früchten und süßen Cremen.
Abendessenbuffet: jeden Abend gab es ein anderes Thema Flamed Night, Italian Night, Asia Night, BBC, Western Night, Mongolian Night, Steak Night, China Night, Carvery Night

Coffeeshop
Bei AI gibt es zwischen 16:00 und 18:00 im Coffeeshop Kaffee, Kuchen und Sandwiches.

Internet
Es gibt zwar einen Computer mit Internet, aber wer nicht ohne auskommen kann, der wird auf Embudu verzweifeln. Die Internetverbindung ist nämlich sehr sehr sehr langsam (26kbps) und 15min kosten $4.

Bar
2x in der Woche gibt es dort Unterhaltung: Disko, Akrobatenshow, Magic Show,...
Die "Cocktails of the Day" sind nicht so spektakulär, aber dennoch zu trinken ;). Es gab: Cuba Libre, Screwdriver (Vodka Orange), Black Russian, Daiquito (Gin + Lime), Blue Margharita, Arrack Sour,...

Souveniershop
Die Souveniers sind hier ziemlich teuer. Die gleichen Sachen bekommt man in Male oder auf einer Einheimischeninsel zu einem besseren Preis.

Hausriff
Vom Hausriff muss ich sagen, war ich ein bisschen enttäuscht, es sieht nämlich wirklich eher wie ein Korallenfriedhof aus. Zwar sind einzelne Korallen schon wieder nachgewachsen, aber der Großteil ist eben wirklich komplett abgestorben (was auch kein Wunder ist nach El Ninjo und dem Tsunami). Dennoch sind jede Menge kleine Fische zu sehen: Doktorfische, Longnosed Butterflyfish, Baracudas, Trompetenfische, kleine Schwarzspitzenriffhaie, Muränen, kleine Tintenfische, einige Fischschwärme und Schildkröten.

Ausflüge
Es werden verschiedene Ausflüge angeboten:
Nachtfischen
Male Shopping
Island Hopping: Maayafushi (eine Einheimischeninsel und Haupstadt des Süd Male Atolls), Sandbank (zum Schnorcheln) und Biyadhoo. Leider war viel zu wenig Zeit auf den einzelnen Inseln.
Island Hopping mit dem Wasserflugzeug
Whale Submarine: Es war sehr interessant einmal in einem U-Boot zu sitzen und es fuhr direkt am Riff vorbei, sodass man die Fische sehr gut sehen konnte. Allerdings dauert der Tauchgang nur eine Stunde, wobei aber jede Seite nur 30min lang das Riff beobachten durfte.

Alles in allem war der Urlaub sehr nett. Ich war jetzt zum 4ten Mal auf den Malediven (vor 10 Jahren Kanifinolhu im Nord Male Atoll, vor 6 Jahren Sun Island im Süd Ari Atoll und vor 3 Jahren Velidhu im Nord Ari Atoll) und da ich bereits drei andere Inseln kannte, so muss ich sagen, Embudu zählt nicht zu meinen Favoriten.
Am besten hat mir Velidhu gefallen, diese Insel war zwar auch recht klein, aber dort wurde einem einfach viel mehr geboten, das Essensbuffet war eindeutig besser, und vor allem in der Bar wurde man schneller bedient, als es auf Embudu der Fall war.

Aber trotzdem: Embudu liegt im Indischen Ozean, ist eine wunderschöne tropische Insel und besitzt eine unglaubliche Unterwasserwelt. Mehr braucht man im Grunde doch nicht ;).

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:
lg
nata.th at gmx.at
 


 

Reisebericht Emudu Village 02.04. – 10.04.2007

Hier mein etwas verspäteter Reisebericht. Ich hatte mich aus 2 Gründen für die Insel Embudu Village entschieden: kurzfristig war keine andere Insel mehr buchbar (eigentlich lagen meine Prioritäten nämlich bei ganz anderen Inseln) und ich hatte bis jetzt nur Gutes vom Hausriff (Hauptargument, da ich nur schnorchle und nicht tauche) gehört.
Ich war zum 4. Mal auf den Malediven und kann daher Embudu ganz gut mit anderen Inseln vergleichen. Davor besuchte Inseln waren Meedhupparu, Vakarufalhi und Eriyadu (alles 3-4 Sterne Inseln).
Die fast ausschließlich positiven Reiseberichte über Embudu kann ich leider nicht bestätigen. Aber gerade deshalb verfasse ich diesen Reisebericht, damit zukünftige Urlauber sich vor Reiseantritt ein objektives Bild von der Insel machen können.

Anreise
Auf Grund der kurzfristigen Buchung ging der Flug zunächst mit Lufthansa von München nach Düsseldorf und dann weiter mit LTU nach Male (Direktflug, Nachtflug). LTU steht halt für sehr enge Sitzabstände, wenig Unterhaltung (Zeitschriften o.ä.) und gewöhnungsbedürftiges Essen (manchmal auch mit Magenschmerzen). Der Service war aber trotzdem gut (Getränke gab es auf Nachfrage durchgehend), das Personal war sehr freundlich und bemüht. Das Wichtigste für mich aber war, dass es sich um einen Direktflug handelte. Diesbezüglich würde ich zwar lieber mit Condor reisen, aber dies war so kurzfristig – und ab München leider sowieso nicht mehr – möglich.

Die Passkontrolle in Male zog sich etwas hin, da 3 Maschinen kurz hintereinander gelandet waren (~ 1 Stunde). Danach wurde man, wie gewohnt, in der Eingangshalle von Mitarbeitern der Reiseveranstalter erwartet. Die kurze Wartezeit auf den Transfer mit dem Speedboot überbrückt man mit dem Ausfüllen der Gästeinformation für die Insel (Vorsicht an alle Maledivenneulinge: hier keine Getränke kaufen! Sie sind stark überteuert und auf dem Speedboot gibt es eine kleine gekühlte Wasserflasche gratis!). Ein kleiner Motorschaden unseres Speedbootes kurz nach der Ausfahrt aus dem Hafen, welcher nach ca. 10 Minuten wieder behoben war, erwies sich als Glücksfall. Eine große Gruppe von Delphinen begleitete das Boot ca. 20 Minuten lang auf seiner Reise zur Insel. Dies war ein sehr schöner Urlaubsbeginn!

Ankunft auf der Insel
Nach ca. 45 Minuten Fahrt (zwecks Delphinschau etwas länger als normal) erreichte das Speedboot die Insel. Schon bei der Anfahrt fallen die, für meinen Geschmack, unschönen Wasserbungalows auf, die sich gleich rechts neben dem Anlegesteg befinden (dazu später mehr). Die Schlüsselübergabe am Empfang verlief sehr schnell und das Gepäck wurde dann, wie gewohnt, von den Kofferträgern aufs Zimmer gebracht. Hier bitte das Trinkgeld (1-3 $ pro Person) nicht vergessen! Da ich das Pech hatte, einen der zurückversetzten Superiorbungalows gleich neben der Rezeption im Inselinneren zu bekommen, wandte ich mich, nach einem kurzen Inselrundgang an die Rezeption, zwecks baldmöglichsten Bungalowtausch. Dies war dann, aber nur nach massiven (!) Protest, am nächsten Tag möglich.

Insel
Die Insel ist klein (~ 300 x 180 m), dicht bewachsen, sehr sauber (es wird ständig gekehrt) und wirklich eine reine Barfußinsel.
Wie ich kürzlich im Forum gesehen habe, wurde das Restaurant in den letzten Monaten renoviert und hat jetzt, genauso wie die Bar, leider einen Holzboden.

Probleme:
Die Insel ist im Südwesten, Westen und Nordwesten von einer Steinmauer (bis kurz nach den Wasserbungalows) umgeben – hier gibt es keinen zum Wasser abfallenden Strandabschnitt! Nur einen kleinen Weg zwischen Bungalow und Mauer!

Im Norden bis zur Landzunge gibt es zwar kleine Strandabschnitte, die aber nur bei Ebbe genutzt werden können und praktisch wie eine Terrasse unterhalb der Bungalows liegen. Bei Flut kann man auch wieder nur den Weg zwischen Bungalow und der „Strandkante“ benutzen.

Einen richtig schönen Strand findet man eigentlich nur im Bereich der Landzunge und vereinzelt (meistens in Form kleiner Buchten) im Süden (vor den Standard-Bungalows). Im Bereich der Landzunge gibt es aber leider weit und breit keinen Schatten, sodass sich tagsüber nur wenige Urlauber dort aufhalten.

Das führt dazu, dass viele Urlauber auf den Terrassen der Bungalows sitzen bzw. relativ dicht gedrängt an den kleinen Strandabschnitten. Embudu ist die erste Insel, bei der mir die, zu meiner Zeit fast volle Auslastung der Insel, so deutlich aufgefallen ist. Von Einsamkeit und Ruhe keine Spur! Da die Insel sehr dicht bewachsen ist, gibt es kaum ein Bungalow mit ungetrübten Meerblick (Ausnahme Bungalow 31); auch von der Terrasse oder vom Strand davor ist ein direkter Blick aufs Meer selten, da immer Bäume oder Sträucher im Weg sind und man nur „Gucklöcher“ hat.

Im Südosten und Süden der Insel findet man einige wenige schöne Buchten und Strandabschnitte. Hier befinden sich aber fast ausschließlich die Standard-Bungalows und es ist überwiegend windstill!

Die Insel liegt relativ nah am Flughafen und damit in der Einflugschneise der Verkehrsflugzeuge. Daher hört und sieht man relativ oft Flugzeuge; mich hat das nicht so sehr gestört, aber für Ruhesuchende ist diese Situation sicherlich unbefriedigend.

Bungalows
Über die Bungalows wurde bereits fast alles gesagt; es gibt Standard-, Superior- und Wasserbungalows. Die Standardzimmer haben nur lauwarmes (~ 28 Grad warmes) Wasser, keine Klimaanlage (nur Deckenventilator) und keine richtige Terrassentür, sondern nur feste Holzlamellen und, soweit mir bekannt ist, keinen Kühlschrank.
Die Superiorzimmer verfügen über fließend warmes und kaltes Wasser, eine Klimaanlage und eine normale Tür. Das geschlossene (!) Badezimmer verfügt über einen Dusche, Waschbecken und Fön. Extra Duschgel, Bademäntel o.ä. gibt es nicht. Die Handtücher werden täglich gewechselt. Der Wohn- und Schlafraum ist bedingt durch die Möbel relativ dunkel, enthält ein Doppelbett (ohne Moskitonetz), eine Kommode zur Ablage des Koffers, einen großen Schrank, Tisch, Stühle und einen Kühlschrank. Ein Wasserkocher, eine Kaffeemaschine bzw. eine Kanne mit Wasser, Tee, Kaffee, Zucker, Milch o.ä. gibt es nicht. Ein kompatibler Stecker für Elektrogeräte muss mitgebracht werden (falls man nicht in der Aktion „Kugelschreiber in Steckdose“ geübt ist ;-) ). Auf der Terrasse befindet sich ein Tisch, 2 Stühle (aus Plastik), eine Fußdusche und eine Wäscheleine. Was mir aber sehr positiv aufgefallen ist, ist die häufige Dekoration des Betts und die gründliche Reinigung des Bungalows durch den Roomboy.
Einige der Superiorbungalows liegen allerdings deutlich zurückversetzt im Inselinneren! Sie sind kleiner als die normalen Superiorbungalows und haben nur ein winziges, dunkles Bad ohne Fenster (stockdunkel trotz Licht, ein paar unverstellbare Holzlamellen sind der Ersatz für das Fenster). Diese Bungalows sind meiner Meinung nach inakzeptabel und sollten sofort reklamiert werden!

Über die Ausstattung der Wasserbungalows kann ich leider nichts berichten, da ich keine Gelegenheit hatte, diese zu besichtigen. Die Wasserbungalows haben allerdings folgende Nachteile: sie haben keinen (!) direkten Zugang zum Wasser (was auch sinnlos wäre, da sie direkt hinter dem Riff liegen und man sonst auf dem Riffdach herauskommen würde), eine geschlossene, nach Norden ausgerichtete Terrasse ohne baulichen Sonnenschutz, liegen in unmittelbarer Nähe zur Tauchschule und dem Generator und sehen aus wie deutsche Reihenhäuser – brr!

Zu den Standard- und Superiorbungalows gehören unnummerierte (!) gelbe „Liegeschalen“ ohne Auflagen. Es handelt sich hier leider nicht um normale Strandliegen, sondern wirklich um Liegeschalen! Hier drin kann man zwar einigermaßen unbequem auf dem Rücken liegen und ein Nickerchen halten, aber nicht lesen o.ä., da die Liegen dafür viel zu flach sind und bei Bewegung schnell umfallen! Die fehlende Nummerierung hat auch leider zur Folge, dass man seine Liege ganz schnell wieder los ist und eine neue organisieren muss 

Hausriff
Ja, das Hausriff – hochgelobt in fast allen Reiseberichten. Hier wurde ich herbe enttäuscht!!! Die mir bis jetzt bekannten Hausriffe um Meedhupparu, Vakarufalhi und Eriyadu schlagen diese Geröllwüste mit zum Teil sehr starker (!) Strömung um Längen!!! Gerade der „Coral Garden“ im Süden der Insel ist korallentechnisch praktisch tot und auch sonst findet man nur sehr vereinzelt bunte Korallen. Der Fischreichtum hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen – diesbezüglich habe ich an den Hauriffen von Meedhupparu und Eriyadu viel mehr gesehen. Einige wenige Wasserschildkröten, 10-15 Babyhaie neben dem Anlegesteg im Norden der Insel und die meisten der Riffbewohner gibt es dort schon. Wer Fischschwärme und große Fische sucht, ist hier aber eher verkehrt. Die hausrifftechnisch interessante Seite mit deutlich mehr Fischen und einigen bunten Korallen liegt im Norden. Hier verläuft aber in unmittelbarer Nähe der Kanal, sodass die Strömung meistens sehr stark ist. Man wird vom Einstieg am Anlegesteg sofort entlang der Riffkante nach Nordosten und eher Richtung offenes Meer abgetrieben (man muss also immer schräg in Richtung Insel am Hausriff entlang schnorcheln); ich bin keine schlechte Schwimmerin – aber ich konnte mich selbst mit starken Flosseneinsatz fast nicht auf der Stelle halten, um mir etwas anzuschauen!!! Wer den Riffausgang an der Landzunge (NO der Insel) verpasst, hat ein großes Problem: Hier treibt man auf Grund der Strömung Richtung offenes Meer!!! Auch eine Rückkehr zur Insel an diesem Ausstieg ist schwierig; es existiert zwar eine Schneise, in der aber ebenfalls starke Strömung Richtung offenes Meer herrscht. Ich möchte die Stärke der Strömung in dieser Schneise mal mit dem Strömungskanal eines Schwimmbads vergleichen (Minimum). Man kommt hier nur mit starken Flosseneinsatz und kräftigen Kraulschwimmen von der Stelle! Selbst in der Lagune herrscht noch eine ganz ordentliche Strömung. Im Süden, im Bereich des Coral Gardens, herrscht zwar fast keine Strömung, dafür gibt es hier aber auch sehr wenig zu sehen.

Essen:
Das Essen auf Embudu (immer Buffet) ist vielfältig und lecker. Wer hier nichts findet oder nicht satt wird, ist selber schuld. Leider gibt es aber sehr wenig Fisch und Obst. Auch maledivische Küche, wie auf den anderen Inseln (z.B. Maledivian Corner auf Eriyadu o.ä.), sucht man hier, mal abgesehen vom Themenabend, leider vergeblich. Magenprobleme gab es, soweit ich weiß, auch bei niemanden.
Das Osterbuffet war gigantisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Im Restaurant gab es nur die Nachspeisen – der Rest wurde im Verbindungsgang vom Restaurant zur Rezeption und hinter dem Restaurant im Freien aufgebaut. So viel zu Essen und so schön arrangiert (Eisskulpturen, Blumen, „Geschnitztes“ aus Obst und Gemüse etc.) habe ich es eigentlich noch nirgendwo gesehen.

Bar
Die Bar liegt im Süden der Insel. Sie ist relativ dunkel gehalten, hat Holzfußboden und Plastikstühle. Sie verfügt über eine Open-Air-Terrasse, leider ohne Sonnenschutz. Es gibt für AI-Gäste jeden Tag einen Cocktail, der im Preis enthalten ist. Ich würde diese „Cocktails“ - wie leider alle anderen auch - aber nicht empfehlen.

Tierisches
Auf Embudu gibt es eine kleine Vogelvoliere zwischen Anlegesteg und Rezeption, Flughunde, mehrere Reiher, Geckos und Schönechsen, angeblich Katzen (ich habe sie leider nicht zu Gesicht bekommen), Ameisen und wenige Mücken. Ich hatte gegen die Mücken konsequent Cactus Juice benutzt und keinen einzigen Stich abbekommen! Kakerlaken habe ich keine gesichtet.

Wetter
Ich hatte im April eher Pech mit dem Wetter; an 2 (von 7) Tagen hintereinander hat es fast durchgehend stark gestürmt und geregnet – so eine richtig nette, kleine Unwetterfront (Zeit zum Postkartenschreiben ;-) ). Der Rest der Tage war es meist ein wenig bewölkt. An einigen Tagen gab es aber auch Sonne pur.

Sonstiges
Es gibt natürlich eine Tauchschule (die sehr gut sein soll – ich kann es nicht beurteilen, da ich nicht tauche), eine kleine Bücherei und einen Fernseher in der Nähe der Rezeption, einen „Wassersportcenter“, den irgendwie nie jemand genutzt hat, ein Spa (welches mich nicht wirklich überzeugt hat), einen Inselshop und einen Juwelier.

Fazit
Wer einen relativ günstigen, rustikalen Urlaub auf 3-Sterne-Niveau und eine ursprüngliche Insel sucht, ist hier richtig. Wer allerdings eine typische Malediveninsel mit flach abfallenden Sandstränden, Palmen und Ruhe sowie ein gutes (strömungsarmes) Hausriff, relativ schöne, landestypische Bungalows, etwas Luxus und maledivische Küche sucht, ist hier verkehrt.

Info
Meine gesammelten Bilder zur Insel gebe ich ans Forum weiter. Wer sich also die Insel mal näher anschauen möchte, der muss nur in nächster Zeit mal wieder auf www.malediven.net -> Bilder gucken.

 


 

28.5.-11.6.07

Die Anreise nach Male erfolgte von München aus mit LTU (Direktflug in ca. 9 Stunden). Gleich mal eine Anmerkung zu LTU. Es war unser erster und hoffentlich letzter Fernstreckenflug mit LTU! Wir hatten zwar die XL sitze (14 H+K) am Notausgang gebucht aber das war auch schon alles was gut war. Die Bildschirmverteilung auf so einem langen Flug ist irgendwie eine Frechheit. Wir hatten war einen direkt vor uns aber die anderen waren nur in bestimmten Abständen in der mittleren Reihe angebracht. Info am Rande, Reihe 15 hat kein Fenster! Wie das weiter hinten ausschaut weis ich nicht. Da wir beim Hinflug nachts geflogen sind, war alles ziemlich ruhig. Zum Glück war es beim Anflug auf Hulhule nur leicht bewölkt und man hatte einen relativ guten Ausblick auf die Inseln und Atolle. Das ist ein unvergesslicher Anblick. Beim verlassen des Flugzeuges kommt einem erstmal eine Schwüle und tropische Luft entgegen. Im Flughafengebäude selber könnte die erste Kontrolle mit dem Visum viel schneller gehen, wenn die Leute ihre Zettel im Flugzeug komplett ausfüllen würden. Beim Ausgang warteten schon die Leute von den verschiedenen Reiseveranstaltern, die einem dann zum Boot gebracht haben. Der Transfer zur Insel erfolgte in einem Dhoni (ca. 40 Min.) Bei der Insel angekommen ging man erst zur Rezeption, wo man die Zimmer zugewiesen bekam.

Abreise:
Abgeholt wurden wir gegen 7:30 und es ging mit dem Dhoni wieder nach Hulhule. Das einchecken erfolgte auch wieder ohne Probleme. Die Wartezeit bis zum Boarding kann man im Klimatisierten Gebäude eigentlich gut aushalten. Es gibt auch einige Shops wo man noch was einkaufen kann. Die Preise sind auch ok. Weil es bei der Einreise wegen einigen Leuten zu lange gedauert hatte,war es bei der Ausreise auch wieder so. Diesmal war es zwar nicht bei der Kontrolle sondern weil so Idioten es nicht raffen wann Boarding ist. Natürlich verzögert sich dann alles. Bis zum einstieg hatten wir dann also knapp eine Stunde Verspätung. Der Flug selber verlief auch wieder ohne Probleme. Hatten auch wieder die XL Sitze 14 H+K Gegen 18:30 sind wir denn wieder in München angekommen.

Insel:
Die Insel ist ca.280 x 180 m groß (oder klein) je nachdem man es sieht. ;-) Auf der ganzen Insel gibt es sehr viele Palmen,Bäume,Sträucher usw. Es gibt drei Arten von Bungalows: Standard, Superior und Wasser Bungalow. Wir hatten einen Superior (Nr. 79) und waren sehr zufrieden damit. Die Standard Zimmer würde ich nicht nehmen,da diese keine Klimaanlage haben. Ansonsten sind die Zimmer Zweckgemäß eingerichtet. Man sollte jedoch keinen Luxus erwarten. Auf der ganzen Insel kann man Barfuss gehen, da überall Sand ist (Auch im Restaurant und Rezeption). Das gute bei dieser Insel ist auch, das sich die Leute ziemlich verteilen und man eigentlich nie das Gefühl hatte, das viele Leute auf der Insel sind. Man hat das nur beim Essen gemerkt, wo dann alle zur gleichen Zeit kamen. Wenn man der erste mal zum essen geht bekommt man einen Tisch zugewiesen, den man den ganzen Aufenthalt behält. Unser Kellner war sehr freundlich (was man nicht von allen behaupten konnte). Wir hatten noch zwei weitere Gäste am Tisch,die sehr freundlich und lustig waren. Wir hatten für die 2 Wochen VP gebucht und das war voll ausreichend. All Incl. Hätte sich nicht gelohnt. Für die beiden Wochen haben wir zu zweit ca. 130.- für Getränke gebraucht. 1,5l Flasche Wasser kostet ca. 1,80 , Colo,Sprite und Bier (0,33) ca. 2.- und Cocktails ca.4-6.- Das essen war sehr abwechslungsreich und es gab jeden Tag einen anderen Themanabend.

Auf der Insel gibt es nicht einen Großen Strand, sondern „nur“ eine größere Landzunge. Aber dafür gibt es viele kleine Buchten, wo man schön allein sein kann. Am letzten Tag haben wir auf der „großen“ Landzunge 9 Leute gezählt. Dachte immer das die Landzunge sehr gut besucht ist. War zum Glück nicht so. Am meisten haben sich die Leute an dem Strand bei der Bar (beim Anlegesteg der Tauchboote) aufgehalten.

Wenn kein Wind geht ist das Wasser sehr klar. Wir hatten mit dem Wetter Glück,da es die ersten beiden Tagen nur leicht bewölkt war und die letzten beiden Tage waren ziemlich windig und bewölkt. Die anderen Tage waren sehr schön. Geregnet hat es tagsüber nur in den letzten beiden tagen (und das auch nur kurz). Ansonsten Ab und zu mal nachts (kurz).

Unterhaltungsmöglichkeiten hat man auf der Insel nicht sehr viele. Aber wer braucht das schon auf den Malediven? Es gibt einen Federballplatz, Volleyball (wo die angestellten spielen) , Surfen, Kanu , einen Katamaran (der wurde gerade rep.) und das wichtigste ist natürlich tauchen.  Man muß allerdings nicht unbedingt tauchen gehen, um die schöne Unterwasserwelt zu sehen. Die Insel hat ein sehr schönes Hausriff, das sich wieder sehr schön erholt. Wir sind meistens bei unserem Bungalow (79) raus da hier direkt ein Ausgang zum Außenriff ist. Von hier aus kann man entweder nach links in Richtung Wasserbungi und Anlegesteg Schnorcheln. Hier sind meistens große schwärme von Fischen. Wenn man nach rechts schwimmt kommt man zum Korallengarten, der ca. auf 15 Meter tiefe liegt. Vor dem Korallengarten haben wir meistens die Schildkröten gesehen. Die Adlerrochen haben wir leider nur einmal gesehen. Hoffentlich können sich die Korallen weiter so gut erholen, da es sehr schön ausschaut wenn alles wieder Farbe bekommt. Zum Schnorcheln kann ich einen Shorty oder einen dünnen kompletten Anzug empfehlen, da die Sonne hier ziemlich stark ist.

An bestimmten Tagen werden Ausflüge angeboten.

-Island Hopping mit dem Boot oder Wasserflugzeug
-Nachtfischen
-Male Shopping
-Fahrt mit einem U-Boot

Wir hatten keinen dieser Ausflüge gemacht.

Sehr freundlich und hilfsbereit war unsere Reiseleitung (Jahn Reisen) Ilka. Ich musste leider bereits am 3. Tag ins Krankenhaus, weil ich meinen Kopf nicht mehr richtig bewegen konnte. Obwohl es ihr freier tag war hatte sie sich um alles gekümmert (Speedboot und im KH angerufen). Sie ist dann auch mit ins KH gefahren. Die Leute dort waren sehr freundlich. Wurde untersucht, bekam eine spritze und noch Tabletten und Salbe zum mitnehmen. Am schönsten war dabei die Rückfahrt, als das Boot extra angehalten hat weil ca. 30-40 Delfine da waren. Das war ein sehr schönes Erlebnis.

Fazit:

Es war ein wunderbarer und erholsamer Maledivenurlaub. Wer keine großen Ansprüche in Sachen Luxus stellt, Ruhe, Erholung und ein schönes Hausriff sucht, der ist hier genau richtig. Die Insel kann man zu 100% weiterempfehlen.

Sollten noch Fragen sein, könnt ihr gerne eine E-Mail schreiben und (oder) auf unserer kleinen HP vorbeischauen.

Viper2280@web.de

www.unsere-reiseinfos.de

 

 


 

Reisebericht Embudu:

Wir verbrachten vom 15.4. û 22.4.07 zum ersten Mal unseren Urlaub auf den Malediven. Aufgrund der guten Kritiken und dem Preis-Leistungsverhältnis entschieden wir uns für Embudu Village.

Über Veranstalter gab es kein Plätze mehr, jedoch kann man sich kurzfristig vorher an das Hotel wenden und konnte doch tatsächlich ein Standardzimmer ergattern.

Bei der Ankunft am Flughafen wurden wir zu unserem Boot geleitet, dass uns direkt nach Embudu brachte. Dort nahm man uns professionell in Empfang und brachte uns in Zimmer 45 unter.

Dieses Standardzimmer hat besonders schönen Blick auf den Strand. Die Standardzimmer haben einen Deckenventilator den man schon fast auf Organstärke einstellen kann, sodass einem wirklich nicht mehr heiss ist. Das Wasser in der Dusche ist lauwarm. Bei 32 Grad ist das wirklich sehr angenehm. Das Zimmer war recht gross und geräumig. Es hatte auch eine nette grosse Terasse. Nur die Abendbeleuchtung macht ein sehr unromantisches grelles Licht, da Energiesparlampen verwendet werden.

Das Essen in Embudu ist aber wirklich unschlagbar. In der früh gab es verschiedene Brotarten, Wurst, Käse, Würstchen, Eier etc. Für die, die auch in früh schon gerne scharf Essen gab es jeden Tag eine andere Curryart und dazu Naan Brot. In der früh gibt es auch einen Showkoch, bei dem man sich ein Omelette backen lassen kann. Das Mittagessen war auch jedes Mal sehr üppig. Hier auch wieder standen unterschiedliche Brotsorten zu Auswahl, ein grosses Salatbuffet und unterschiedliche Hauptspeisen die von Nudeln bis zu Curry und verschiedene Fleischarten reichten. Das Nachspeisenmittagsbuffett kann sich ebenfalls sehen lassen. Es werden verschieden Cremen, Torten und Eis gereicht. Abends gab es unterschiedliche Themenbuffetts. Wir konnten asiatisch, italienisch, westlich, Grillabend etc. miterleben. Neben dem normalen Buffett stehen von Köchen vor Ort zubereitete Speisen zur Wahl. Wer abnehmen will ist auf Embudu falsch :-) Embudu bietet für jeden Geschmack etwas. Ich bin Vegetarier und ich kam ebenfalls auf meine Kosten. Die Getränke sind recht günstig. Eine Flasche Wasser EUR 1,50, ein Bier EUR 2. Die Bezahlung ist unkompliziert. Man muss nur unterschreiben und bezahlt wird dann am Ende beim Cashier.

Ich habe keinen Vergleich zu anderen Hausriffen auf den Malediven, da wir das erste Mal waren. Ich war aber bereits auf Mauritius und den Seychellen, jedoch dieses Hausriff war das schönste, was ich je gesehen habe. Jedoch nicht unbedingt wegen dem Riff, sondern wegen der Vielzahl an Fischen, die man hier bewundern konnte. Gleich bei der Ankunft bekommt man neben der Hotelberschreibung auch einen Plan vom Hausriff. Es gibt 3 Ein/Ausstiege. Bei Ebbe gibt es kaum Strömungen. Deshalb ist die Sicht bei Ebbe besonders gut. Es ist wunderschön beim Coralgarden (auf der Seite der zwei Landzungen in der Nähe der Bar) zu schnorcheln. Beim Einstieg bei Bungalow 78 kann man im Seichten oft kleine Haie beobachten. Am Aussenriff sichteten wir Schildkröten. In der Lagune bei der Landzunge gibt es manchmal Babymantas und Stachelrochen. Der Einstieg beim Steg bei den Wasserbungalows ist auf jeden Fall auch zu empfehlen, jedoch kann die Strömung hier recht stark sein, wenn Flut ist. Hier gibt es allerlei grosse und kleine Fische. Mit Vorsicht sind die ca. 1 m grossen blau schimmernden Fische zu geniessen. Wenn man sich zu lange in ihrem Revier aufhält, kommen sie ziemlich nah um einen zu verjagen.

Wir haben als Ausflug Male Shopping gebucht. Male an sich hat nicht allzu viel zu bieten. Jedoch die Fahrt dort hin war jeden einzigen Dollar wert. Wir fuhren mit zwei Booten. Delphine werden irgendwie angezogen von den Booten. Die Boote fahren im Kreis um die Delphine und diese machten Kunsttücke. Es war wunderschön. Wir sahen sogar einen eine Pirouette drehen. Wir konnten insgesamt 4 Delphingruppen beobachten.

Mein Freund fährt Wakeboard und hat das auf Embudu gemacht. Jedoch hat Embudu kein eigenes Boot. Es kommt jemand von der Nachbarinsel Taj. Bis auf die Wartezeit auf den Bootsmann (30 Minuten) war es aber supergenial. Wir hatten sogar Delphine, die unser Boot begleiteten.

Die letzten 2 Nächte wurden wir sogar kostenlos in the Waterbungalow upgegradet. Ich kannte so eine Art Unterbringung noch nicht. Der Bungalow war riesig mit einem Glasfenster in Boden um auf das Riff zu sehen. Tatsächlich konnte man hier jede Menge Fische beobachten. Die Terasse war recht gross mit 3 Liegen. Es war jedoch am Tag unmöglich ohne Schuhe rauszugehen, da man sich aufgrund der schwarzen Holzbemalung die Füsse versengte. Das Bad war mit einem Whirlpool ausgestattet. Wir waren froh ohne Aufpreis in Genuss dieses tollen Bungalows gekommen zu sein.

Resumme: Alles in Allem war es für uns eine Traumreise. Ich bin sehr viel in der Welt herumgekommen, jedoch so eine Ruhe und so einen Fischreichtum habe ich selten gesehen.

Ich kann Embudu sehr empfehlen. Sie ist für Familien und Pärchen gut geeignet û nur wenn sie Luxus suchen, wählen sie eine andere Insel. Embudu ist zwar eine 3 Sterne Insel û bietet jedoch 5 Sterne Essen und Hausriff. Da ist ihr Geld
gut investiert.

 


 

Hallo,
ich war jetzt schon 14x auf Embudu, habe alles in allem knapp ein Jahr meines Lebens in meiner zweiten Heimat verbracht. Ich bin in der aussergewöhnlich luxuriösen Situation, zweimal im Jahr für 4 Wochen auf Embudu so richtig abzuschalten. Den Reisebericht von Tanja und Thomas (siehe unten) kann ich in allen Punkten nur bestätigen. Ich habe Tanja und Thomas dieses Jahr auch kennen gelernt und wir hatten viel Spass zusammen. Es gibt, eben wie wir, auf der Insel sehr viele "Wiederholungstäter" und so kenne ich in jedem Urlaub mehrere Gäste und hab sehr viele wirklich tolle Menschen kennen gelernt. Embudu Village ist wirklich allen zu empfehlen, die Luxusinseln mit Laufen in Schuhen auf Marmorplatten und in der Bar sitzen mit Hemd und so nicht wirklich schätzen... Embudu ist eine Barfussinsel (oder mit Crocks ist man auch ganz "in"... hi hi hi) mit Stil und natürlichem Malediven-Charme.
Wenn Ihr irgendwelche Fragen habt, ich freue mich immer auf eine E-Mail.
Karin Schlatter (E-Mail: karinschlatter at bluewin.ch)


 

Hallo an alle die sich für Embudu interessieren.

Wir waren auf Embudu vom 12.02.- 05.03.07. Das war unser zweiter Besuch auf dieser Insel. Das erste mal waren wir im April 2004 dort. Dazwischen waren wir im November 2005 auf der Insel Villamendhu im Ari-Atoll. Dass wir Embudu das zweite mal besucht haben, zeigt schon, dass wir mit der Insel sehr zufrieden waren. Der nächste Malediven-Urlaub geht mit Sicherheit wieder nach Embudu.

Gewohnt hatten wir im Zimmer 87. Dieser Bungi liegt auf der windstillen Seite und hat Klima, Meerblick, Kühlschrank und alles was man im Paradies so braucht. Embudu ist nichts für Leute die Luxus suchen. Sie ist eine einfache Insel die schon seit über 20 Jahren von Touris besucht wird. Sie ist klein (man braucht nur ca. 15 Minuten um die Insel zu umrunden, wenn man langsam geht). Embudu ist sehr sauber (im Gegensatz zu Villamendhu), jeden Tag laufen einige Gärtner über die Insel und kehren jedes einzelne Blatt auf, das von den Bäumen fällt, daher gibt es auf dieser Insel auch keine Mücken (im Gegensatz zu Villamendhu). Die Bungis sind in Reihen gebaut (ich glaub immer 4 Doppelbungis aneinander). Sie sind schon etwas hellhörig, aber man muss ja nicht unbedingt schreien. Und wie oft ist man schon am Bungi wenn man Sonne, Strand und Meer vor der Tür hat. Sie sind zweckmäßig eingerichtet. Bett, Schrank, Schreibtisch mit Spiegel und noch eine Ablage. Die Bäder sind sauber (auf Villamendhu hatten wir ein halboffenes Bad, das hab ich etwas vermißt). Achtung beim Buchen, es gibt auch Bungis in zweiter Reihe. Das Essen ist Spitzenmäßig. Jeden Tag haben sie ein anderes Thema (wird beim Frühstück an die Tafel geschrieben). Freitag: Italienische Nacht / Samstag: Asia Night (extrem scharf) / Sonntag: Barbecue Night. Von Montag bis Donnerstag wird abgewechselt zwischen Western Night / Mongolische Nacht / Caverin (oder so ähnlich) Night / Flamb Night / China Night und Easter-Wester-Night. Man hat immer was gefunden, was gut war. Nur Asia und China-Night sind etwas gewöhnungsbedürftig. An diesen Tagen haben wir immer Mittag gegessen. Es gibt auf Embudu auch Schweinefleisch. Viel Salat, gute Dessings, gute Nachspeisen. Wir waren jetzt 3 mal auf den Malediven und ich muß sagen ich bin eigentlich sehr empfindlich was fremdes Essen angeht, aber auf den Malediven hatte ich noch nie Probleme. Also Imodium könnt Ihr zu Hause lassen. :-)

Jeden Tag kommt der Roomboy zweimal. Er bringt morgens eine Thermoskanne frisches, kaltes Süßwasser und abends auch wieder. Manche nehmen es nur zum Zähneputzen, aber wir haben es immer zum Tauchen mitgenommen.

Was All inclusive angeht, ich bin der Meinung das braucht man nicht. Speziell für Tauchen die zwei bis dreimal täglich tauchen wollen ist es unnötig. Ein Cola/Sprite kostet gerade mal 1,60 €, ein Shandy (Radler) kostet 2,00 €, Bier 2,40 €, Wasser (1,5 l) 1,60 €. All inclusiv ist nur rentabel wenn man abends dann auch Alkohol trinkt. Bei All inclusive gibt es immer einen anderen Tages-Cocktail der aber (vom Hörensagen) nicht so der Reißer sein soll. Also wir haben auf 3 Wochen zwei Personen zusammen gerade mal knapp 450 € gebraucht.

Haustiere ? Nur ein paar Ameisen, die man aber eigentlich auch nur gesehen hat, wenn man mitten in der Nacht aufstehen musste. Am Morgen waren sie alle wieder weg. Zweimal hatten wir einen kleinen Geko im Zimmer die aber sehr unauffällig an den Holzbalken geklebt sind.

Tauchen auf Embudu: was soll ich sagen, einfach spitze ! Die Bootscrew ist super, die Basisleitung ist super (sie mögen sehr gerne Nutella, Gummibären, Kaugummi, Bonbons) Abends werden die Tauchplätze für den nächsten Tag an einer Tafel bei der Rezeption angeschrieben. Man muß sich nirgends eintragen, man ist am nächsten Tag um 08.30 Uhr einfach an der Basis, richtet seine Sachen her, die Jungs bringen das Zeug zum Boot und dann kann es los gehen. Wenn man nachmittag wieder mit will, läßt man die Tasche am Boot und kommt und 14.30 Uhr wieder zu der Basis, lädt eine neue Flasche auf den Wagen und fertig. Die Plätze sind super. Wenn man aber keine Strömung gewohnt ist (z. B. Ägypten) sollte man bei den Kanal Tauchgängen etwas vorsichtig sein. Auch der Express ist nicht von schlechten Eltern. Embudu Channel ist eigentlich recht einfach zum Tauchen. Ein Guide taucht voraus. Beim Express war nur mein Mann dabei, da war ich zu feige. Aber was mein Mann so erzählt hat ........ Wenn die Brille mal zum Wackeln anfängt wenn man zur Seite schaut und man Angst haben muß sie fliegt gleich davon dann, na ja ich glaub das muß ich nicht haben. Man merkt, dass sich die Korallen allmählich wieder erholen. Der Korallen-Garten war vor 3 Jahren noch ein Friedhof. Jetzt sieht er schon wieder ganz passabel aus, ich bin sicher, in 3 - 4 Jahren (wenn nicht wieder was kommt) sieht er wieder spitzenmäßig aus.

Badetücher: Laut Beschreibung sind keine Badetücher im Preis dabei. Gebt einfach dem Roomboy ein paar Dollar und legt ihm einen Zettel hin dass ihr zwei Handtücher mehr braucht, dann ist das kein Problem. Oder Ihr hängt die benutzten Badetücher an die Wäscheleine dann legt euch der Boy zwei neue Handtücher ins Bad. Dann hat sich das Problem auch erledigt.

Sonnenliegen: es gibt auf Embudu genug Liegen für jeden. Es gibt zwar auch Leute die früh morgens um 6 laufen und Handtücher auf irgendwelche Liegen legen, aber ich glaub dazu muß ich keinen Kommentar abgeben. Idioten einfach.

Mehr kann man zu Embudu nicht sagen. Ich konnte weder heuer noch vor 3 Jahren irgend etwas negatives finden.

Ich wünsche jedem sehr erholsame Tage und richtet Ela und Janosc ganz liebe Grüße und Thomas und Tanja aus Bayern aus.

Solltet Ihr noch Fragen haben, meldet euch einfach. tanja.jobst at gmx.net

 


 

Wir besuchten Embudu Village im Januar 2007 und möchten erwähnenswerte Dinge, gerade im Hinblick auf den letzten Artikel in diesem Forum, weitergeben. Unsere Beurteilung beruht auf Kenntnis von und dem Vergleich mit sechs anderen Malediveninseln. Außerdem konnten wir auf Embudu sowohl ein Standard- als auch ein Superiorbungalow nacheinander bewohnen und somit vergleichen. Die in vorhergehenden Artikeln aufgeführten positiven Dinge können wir bestätigen und möchten sie deshalb hier nicht wiederholen.

Embudu Village ist eine schöne und empfehlenswerte Insel. Wer allerdings einen luxuriösen oder "westeuropäisch anspruchsvollen" Aufenthalt sucht, sollte die Insel nicht buchen. Hier sind die Gäste richtig, die ursprüngliches Maledivenfeeling suchen, und es genießen können, für eine Zeit ohne "gewohnten Luxus" auszukommen.

Wer überlegt, ob er Superior- oder Standardbungalow buchen soll, muss im Wesentlichen nur entscheiden, ob er damit klarkommt, dass das Duschwasser nicht wärmer als ca. 28 Grad (aber auch nicht kälter) ist, denn nur die Superiorzimmer haben einen elektrischen Durchlauferhitzer für die Dusche; weiterhin, ob er eine Klimaanlage braucht und ob er damit klarkommt, dass die Türen der Standardbungalows keine geschlossene Bauweise haben, sondern durch die Lamellenbauform offen sind. Unseres Erachtens ist eine Klimaanlage nicht notwendig, da zum einen die Luft auf den Malediven nicht schwülheiß ist und immer ein leichter Wind weht und die Standardbungalows im Eingangsbereich und im hinteren Bereich Türen und "Fenster" in der besagten Lamellenart haben (ähnlich der uns bekannten Fensterläden), wodurch immer ein leichter Luftstrom durch das Zimmer weht. Unsere Bungalows befanden sich auf der Nordostseite, die auch gleichzeitig die windige Seite ist (Bungalows 33-101). Vorteil hier: mehr Luftbewegung, Blick aufs Meer (Bungalow 33 - etwa 90), aber auch durch Wind und Wellen immer recht laut. Auf der Südwestseite (Bungalow 1-32) wenig Luftbewegung, dafür aber ruhig, aber durch dichte Vegetation meist auch kein Meerblick. "Tierbesuch" in den Zimmern: Einige wenige Ameisen und zwei Geckos. Durch die offene Standardbungalowbauweise gab es weniger Ameisen, als im Superiorbungalow. Hier können eben die Geckos herein und "für Ordnung sorgen". Mücken gab es fast nicht.

Länderbelegung: Die Gäste auf der Insel waren größtenteils aus dem deutschsprachigen Raum und aus Frankreich, danach gefolgt von Engländern und einige wenige Asiaten. Es war weder im Restaurant übervoll, noch an allen Strandbereichen voll. Im Gegenteil sogar.

Baden/Schnorcheln: Badeschuhe sind angebracht, denn nicht immer ist der Sand nur feinsandig. Auf der Nordostseite ist die Strömung recht stark. Bleibt man aber in Riffnähe, besteht keine Gefahr. Auf der Südwestseite ist fast keine Strömung. Trotzdem sollten Schnorchler nicht ohne Flossen ins Wasser gehen. Durch Wasser und Wind kann man schnell eine Ohrentzündung bekommen. Empfehlung: 1. Ohrentropfen mitnehmen, 2. Badewolle besorgen und zum Baden/Schnorcheln ins Ohr stecken, 3. die Ohren vor Zugluft schützen, z.B. bei Bootsfahrten mit kleinen Wattetupfern o.ä. Am Anreisetag gibt es neben der Einführung durch die Reiseleiterin (die in unserem Fall - Jahn-Reisen - auch auf der Insel wohnt) und einem kleinen Rundgang über die Insel auch einen Kurzvortrag mit wertvollen Hinweisen zum Schnorcheln und Tauchen durch ein Mitglied der Tauchschule. Unbedingt anhören!

FKK: Ist zwar prinzipiell auf den Malediven verboten, aber Embudu hat eine "Landzunge" auf Höhe der Bungalows 32/33: Wenn man hier "oben-ohne-und-unten-sehr-wenig" macht, geht das, zumal hier tagsüber keiner der auf der Insel tätigen Moslems hinkommt.

Malle-Angewohnheiten: Manche können es nicht sein lassen, mit dem Badetuch morgens Liegen zu belegen. Lasst es sein!!! Es ist peinlich und absolut nicht notwendig!!!! Es gibt genügend Platz und Liegen für alle!!!

Trinkgeld: Dass es Usus sein soll, das Trinkgeld im voraus zu geben, stimmt nicht. Es ist jedem selbst überlassen.

Viel Spaß und gute Erholung im Paradies (kaufmannvolker at web.de)


 

Wir waren vom 19. – 26. Mai 2006 auf Embudu. Dies war unser 3. Maledivenurlaub nach Kuredu 1996 und Summer Island 2001. Ursprünglich hatten wir 2 Wochen Embudu gebucht, konnten aber nach einer Woche gegen eine deftige Zuzahlung die Insel wechseln und sind dann nach Summer Island.

Folgende Gründe führten zu unserem Wechselwunsch:
1. Die Reihenbungalows (wir waren bisher Einzelbugis gewohnt) sind sehr, sehr, sehr hellhörig und recht abgewohnt. Trotz aller Bemühungen des Roomboys Achmed musste ich auch erleben, dass mir in der 3. Nacht eine ca. 7 cm große Kakerlake in die Schläfe biss, nach sofortigem Insektiziteinsatz im Raum erschien dann noch ihr Bruder/Schwester, da war an Schlaf nicht mehr zu denken vor Ekel. Unser Bungi Nr. 72 war zudem an einer kleinen Mauer, so dass wir auch keinen Strandabschnitt für uns hatten. Unseres Erachtens nach hat man beim Anlegen der Bungalows auch den Fehler gemacht, die Wege um die Insel zwischen Bungi`s und Strand entlangzuführen und nicht, wie wir es kannten, hinter den Bungi`s. Somit kamen permanent Gäste direkt an unserer Terrasse vorbei, was nicht so unser Geschmack ist

2. Die Inselbelegung war in den ersten beiden Tagen (also als wir unseren Wechselbeschluss gefasst haben) indiskutabel. Die Gäste passten nicht mal alle in den Speisesaal, sie mussten im Coffeeshop verköstigt werden. Die Tische im Speisesaal waren so eng gestellt, dass die Kellner gar nicht anders konnten, als einen jedesmal anzurammeln, wenn sie vorbeigingen, was nicht wirklich zu entspannter (wenn auch sehr leckerer) Nahrungsaufnahme beitrug. Entsprechend voll war es auch an den wenigen Sandstränden und eigentlich auch sonst überall auf der Insel. Der betriebwirtschaftliche Aspekt erschließt sich mir zwar, nur verbinden wir Malediven vordergründig mit Ruhe und Erholung und auch mit einem Stück Exklusivität, was wir auf Embudu, auch wegen der erstaunlicherweise zahlreichen Klein- und Kleinstkinder, nicht fanden. Nach 2 Tagen verringerte sich die Besucherzahl zwar merklich, dafür begannen aber in den beiden Bungis neben uns Bauarbeiten.

3. Die Strandliegen verdienen diesen Namen nicht!

4. Viele Franzosen (laut, rücksichtslos, dominant, stellen sich einfach auf`s Riff…)

Positiv erwähnen möchte ich
1. den Roomboy Achmed (kam immer während wir frühstücken waren und war sehr gründlich und super nett) und überhaupt

2. die ganze Belegschaft, (Grüße an unseren Kellner Mohammed) welche super nett war und sich für alle Gäste förmlich aufopferte. Auch

3. Ilka von Neckermann war freundlich und bemüht, uns zu helfen, auch wenn sie natürlich „ihre“ Insel verteidigte.

4. Das Essen war ganz vorzüglich für maledivische Verhältnisse, wir haben so gut gegessen wir noch auf keiner anderen Insel.

5. Das Hausriff ist schön nah, artenreich und interessant, besonders gefielen mir die vielen Haie und Drücker. An dieser Stelle aber eine ganz große Warnung vor der Strömung!! Sie ist für Ungeübte oder leichtsinnig „Flossenlose“ völlig ungeeignet; während unseres Aufenthaltes verunglückte unsere Bungalownachbarin, wurde auf`s offene Meer gezogen und nur in letzter Sekunde gerettet. Ohne sofortige Reanimation und Intensivstationaufenthalt in Male hätte sie nicht überlebt. Besonders bedenklich – die Dame kannte sich super aus und war eine geübte Schwimmerin – sie b-suchte die Insel zum 19. !!!! Mal.

6. Die Ausflüge nach Male und zum Islandhopping sind gut und preiswert.


Unser Fazit: Sehr einfache Insel mit Bungalows im Jugendherbergsfeeling und großen Abtragungsproblemen, deswegen auch so preiswert. Den Standard, den wir von den 3* Inseln Kuredu und Summer Island kannten, konnte die 3* Insel Embudu nicht erreichen. Vom Service und den Schnorchelmöglichkeiten her jedoch absolut empfehlenswert!!

Wir werden jedoch das nächste Mal länger sparen und uns 4* leisten.
Aber: Schaut auch auf meinen Bericht von der 2. Woche auf Summer Island! Dort war`s auch nicht mehr so wie 2001.
PS: Fotos gern auf Nachfrage (katrin_moebius at web.de)
 


 

Reisebericht Embudu Village besucht vom 03.05.06 – 22.05.06

Ich möchte nicht mit den üblichen Floskeln beginnen, aber sie stimmen!!! Dieser Urlaub war traumhaft – Wir waren in einem kleinen Paradies – usw.

Fest steht auf jeden Fall: Wir waren „Ersttäter“ und werden „Wiederholungstäter“, denn der nächste Aufenthalt auf Embudu ist schon geplant

Bevor ich nun ins Detail gehe habe ich eine kleine Bitte an Euch. Solltet Ihr tatsächlich dort Urlaub machen, bringt für die Reiseleiterin ILKA (Neckermann) unbedingt Pocket Coffee und auch andere Schokolade mit und bestellt einen lieben Gruß von Sibylle, ihr Dank wird Euch ewig hinterher schleichen

Auch gern gesehen wird Weingummi, Lakritze dagegen fast gar nicht.

Michael, noch Reiseleiter Jahn, bald aber Tauchlehrer mag alles von Kinderschokolade und auch sehr gerne (oder fast lieber) die billige Variante aus dem Aldi. Schokolade ist halt doch manchmal wertvoller als Gold *lach*

So, los geht es:

Unsere Erwartungen waren sehr hoch, klar, es sollte schließlich auf die Malediven gehen, und dennoch wurden sie übertroffen. Man stelle es sich so vor:

  • Die Temperaturen ein wenig wärmer…

  • Das Wasser ein wenig blauer, ein wenig wärmer, ein wenig klarer… (wie klar kann Wasser sein – wir konnten nur staunen)

  • Die Fische ein wenig größer, bunter und viiieeele

  • Die Vegetation ein wenig grüner…

  • Die Sonne ein wenig heller und nicht zu vergessen stärker

Okay, beginnen wir also mit der Anreise:

  • wir hatten bei Neckermann gebucht und bekamen auch gleich Fahrkarten der DB mitgesendet – da wir nähe Dortmund wohnen, der Flug aber ab Frankfurt war, bot sich eine Anreise per ICE an – 2,5 Stunden und wir waren direkt im Flughafen - so lässt sich gemütlich reisen.

  • Gepackt war alles notwendige für eine Barfussinsel, Schuhe an den Füssen, ein paar Latschen für eventuelle Ausflüge, mehr braucht ihr wirklich nicht und wenn ihr nach 3 Wochen wieder Schuhe an den Füssen tragen müsst, werdet ihr sie hassen (auch die Frauen, bin schließlich selber eine J).

  • Um unnötige Kosten für den Verleih zu sparen, waren auch Flossen, Maske mit Schnorchel, und 3mm Tauchanzüge (ob lang oder kurz ist egal) im Koffer. Soweit ich es recht in Erinnerung habe, mussten unsere Nachbarn für eine Woche Maske, Flossen, Schnorchel ca. 30,- Dollar zahlen. Na, für den Preis dann doch lieber hier kaufen.

  • Für die teilweise kalten Abende (ca. 29 – 30 Grad) 1 oder 2 dünne aber lange Pullis. Wird aber auch nur notwendig, wenn jemand so schnell friert wie ich.

  • adesachen genügend mitnehmen, denn dort kaufen wird ein teurer Spaß. Man darf nicht vergessen, dass ausschließlich Touristen so etwas kaufen und dementsprechend kostet ein Bikini (der einen nicht vom Hocker wirft) dann ab 70,- Dollar.

  • Besonders wichtig ist nun der Sonnenschutz. Wer nicht ganz so empfindlich ist, kann mit Lichtschutzfaktor 20 beginnen und auf 8 an den letzten drei Tagen runter gehen. Wer dagegen sehr blass oder blond bzw. rothaarig ist, sollte an LSF 30 denken. Unsichtbare Mücken gibt es auch – ich habe nie eine gesehen, aber erwischt haben sie mich trotzdem, wenn auch eher sehr selten.

Tagesablauf kann kurz beschrieben werden:

  • - Schnorcheln

  • - Frühstück

  • - Schnorcheln oder Tauchen

  • - Strandliege im Schatten mit einem Buch

  • - Mittagessen

  • - Tauchen oder Schnorcheln

  • - Strandliege im Schatten mit einem Buch

  • - Abendessen

  • - Fröhliches Beisammensein auf der Terrasse (oder nach Geschmack auch Bar)

  • - Inselspaziergang

Fragen zu einem Inselkoller kann ich ausdrücklich verneinen. Ich muss gestehen, dass ich mich nach 2 Wochen teilweise noch verlaufen habe, aber hält man das Wasser an einer Schulterseite, kommt man spätestens nach 10 Minuten wieder „zuhause“ an.

Preise:

  • wie erwähnt sind die Leihgebühren für eine Schnorchelausrüstung pro Woche ca. 30,- Dollar

  • Tauchen in Begleitung (muss sein, wenn noch keine 30 Tauchgänge nachgewiesen werden können) 40,- Euro, und wird mit der Menge dann günstiger. Hier sind Flasche, Tiefenmesser, Jacket und Lungenautomat im Preis. Anzug kostet extra (ca. 3,- Euro), Nitrox je Flasche 3,- Euro Aufpreis. Bootsfahrt 9,- Euro (halber Tag) und Fullday 18,- Euro.

  • 6 Tage Nonlimit ist hier zwar im ersten Moment billiger, aber bedenke, du musst mind. 30 Tauchgänge haben (sonst wird diese Buchung nicht angenommen), und wenn du einen Tag aussuchst zum Beginnen, musst du die 6 Tage non Stopp durchziehen. Kosten für Boot (täglich 18,- Euro) und andere (Nitrox etc.) kommen hinzu. Zu der Tauchschule ist noch zu sagen, dass fast alle Leute dort Spitze sind. Hervorheben möchte ich die Chef´s Ela und Janosh, den Martin (knuffig Kerlchen), den Risey (der sieht Sachen *staun*), Matt ist witzig, demnächst Michael, den Jürgen dagegen muss man mögen oder eben nicht, aber er ist trotzdem nicht schlecht, ich würde wieder mit ihm runter gehen – ist halt (mir gegenüber) ein wenig wortkarg.

  • Getränkekosten halten sich in Grenzen. Wer AI gebucht hat, den interessiert es sowieso nicht, aber wer nicht unbedingt jeden Tag Alkohol trinken möchte, der ist auch mit VP gut versorgt. Kaffe und Tee zum Essen kostenlos, Wasser 1,5l ca. 2,- $, Cola, Fanta, Sprite 0,3l ca. 1,5 $ und die Cocktails halten sich bei etwa 5,- $. Bitte auf keinen Fall vergessen, dass ihr mächtig viel trinken solltet, mindestens 3-4 Liter Wasser pro Tag. Nicht Cola oder Kaffee sondern Wasser. Wichtig!

  • Ausflüge: Maleshopping ca. 20,- €, Inselhopping (halber Tag) mit dem Boot 25,- € mit dem Wasserflugzeug (ganzer Tag) 150,- €

  • Auf alles was bezahlt wird kommen 5 % Trinkgeldaufschlag.

  • Bootscrew, Kofferträger, Zimmerboy, Kellner und Köche sind auf euer Trinkgeld angewiesen. Wir haben es so gemacht: Kofferträger 5 $, Zimmerboy je Tag 1 $ und eine Minitüte Weingummi J, Kellner alle 3 Tage 5 $, Bootscrew je Fahrt 2 $ und die Köche jede Woche 5 $ - hmm, da kommt schon was zusammen, aber es lohnt sich.

Unterbringung:

  • Es gibt die günstige Variante Bungalow ohne Klimaanlage, ohne Heisswasser, aber mal ehrlich, wirklich kalt ist das Wasser dort eh nicht, es hat immer mindestens 30 Grad

  • Superior Bungalow war unser „zuhause“, die Klimaanlage stand am Tag auf 28 Grad und wir haben gefroren, in der Nacht reichten 27 Grad völlig aus. Warmes Wasser war für mich wichtig aber nicht wirklich überlebensnotwendig. Die Ausstattung ist zweckmäßig, denn wer ist schon auf so einer Insel viel im „Haus“?

  • Wasserbungalow ist dann noch mit einer Badewanne und auch einem Sichtfenster im Boden ausgestattet, hat aber keinen direkten Zugang zum Wasser (steht eben über den Korallen). Ich persönlich finde die Dinger nicht sooo klasse.

Unbedingt beachten solltet ihr dann noch die Riffein- und –ausgänge. Die Insel ist eben komplett von einem Riff umgeben und damit weder du noch das Riff Schaden nehmen, sind 5 Ein- und Ausgänge mit Fahnen markiert. Hier wurde eine kleine Schneise ins Riff geschlagen, welche auch bei Ebbe ohne Gefahr durchquert werden kann.

Achtet unbedingt auf Menschen sie es nicht lassen können auf diesem sehr empfindlichen Naturbaustein (Lebewesen) herumzustehen. Es gibt leider immer wieder Idioten die sich auf das Riff stellen und damit das weitere Wachstum oder gar das Überleben dieser Korallen gefährden. Auch wenn es durch El Ninho sehr gelitten hat (Korallenbleiche), so ist doch schon an vielen Stellen eine Regeneration zu sehen, ja, das Riff erholt sich und wird bestimmt wieder traumhaft schön – wenn wir es achten und drauf aufpassen.

Die Korallenbleiche hat aber auch gute Seiten, all sie wunderschönen bunten Fische in jeglicher Größe sind sehr einfach zu finden, zu sehen, zu bestaunen, denn diese sind alle noch da.

Wer nicht mindestens jede Minuten einen Hai in der Lagune sieht, braucht eine Brille, aber keine Panik, sie sind nur bis ca. 1,3 Meter groß, meistens nur um die 50 cm.

Spannender fand ich es draußen, dort haben ein Hai und ich (er ein klein wenig größer als ich) ein witziges Erlebnis gehabt, wir kamen um ein Boot und waren uns Auge in Auge – beide dachten HUCH – er war schneller als ich, er schoss in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit davon, sonst wäre wohl ich vor Schreck über das Wasser gelaufen *lach*

Mein persönliches Highlight waren Begegnungen mit Mantas. Eine ganze Stunde mit SECHS Mantas bis zu 6 Metern Spannweite im Wasser zu verbringen, wird mir unvergesslich bleiben. Wenn sie ganz dicht (teilweise unter 5cm Abstand) an mir vorbei schwebten, hatte ich das Gefühl sie schauen nur mich an. Sie beobachteten mich fast genauso fasziniert wie ich sie. Verspielt sind die süßen Dinger auch, ein kleiner Manta (ca. 4,5 Meter) streckte vorsichtig den Flügel in die Taucherluftblasen, dann kam er eine Minute später näher, noch näher, direkt über uns und schüttelte sich wohlig in seinem persönlichen Whirlpool – und das ganze 5 Minuten lang – komisch, er schien es genauso zu mögen wie wir Menschen

So ihr Lieben, fangt an zu träumen und freut euch auf euren Traumurlaub in eurem Paradies. Solltet ihr Fragen haben meldet euch unter Betreff „Embudu“ bei mir cavias@gmx.de ich werde mein möglichstes tun.

 


 

Embudu 02/2006

Zuvor besuchte Inseln: Kandooma 1997, 2000 /Vilamendhoo 2002 / Embudu 2004

Reisezeit: Februar 2006
Wir haben bereits einen Bericht für Embudu im März 2004 geschrieben.
Grundsätzlich hat sich nichts verändert, deshalb hier nur das, was uns wichtig erscheint.

Flug: erstmalig gab es einen freien Cocktail beim Hin- und Rückflug.

Hulule: Es gibt einen Aeroflot-Stand! Das lässt für die Zukunft Schlimmes befürchten.

Thema Barfussinsel:
Klingt toll, ist es auch. Wer auf Realismus steht, sollte mal mit seinen Zehen ein paar Zentimeter Sand beiseite schieben.

Unterhaltung: gab es wohl mal bei der Bar. Wir haben erfreulicherweise nichts davon mitbekommen.

Publikum: Subjektiv betrachtet hat die Anzahl der Franzosen zugenommen. Wenn man mal davon absieht, dass einige von ihnen einen leichten Hang zur Grüppchenbildung im Wasser hatten und bei der Unterhaltung fast vergessen haben, dass sie eigentlich ins bzw. aus dem Wasser wollten, waren sie genauso unauffällig, wie die übrigen Gäste.

Kinder: waren wohl einige wenige da, diese sind aber nicht negativ aufgefallen.

Wasserbungalows:
Nach der Renovierung prima in Schuss.

Warum die Badewanne Massagedüsen hat, wenn man doch Wasser sparen soll, wissen wir nicht. Die Versuchung war jedenfalls stark und wir sind ihr erlegen.
Die Terrasse bietet ganztägig ausreichend Schatten.

Generator: Meine Frau hat mich einmal darauf aufmerksam gemacht, dass man den Generator hören kann. Stimmt kann man, wenn man will – falls er denn an ist, oder der Wind mal nicht vom Meer kommt, oder die Außentür offen ist, oder die Badtür, oder man es unbedingt hören will.

Wellenbrecher: Da der Wind auf dieser Inselseite zu dieser Jahreszeit und bei zunehmendem Mond die Wellenbewegung recht stark waren, brachen sich die Wellen am Bungalow zeitweise recht heftig. Meine Frau ist davon nachts manchmal wach geworden und wieder eingeschlafen. Ich liebe solche Geräusche und schlafe nachts.

Restaurant:
Eigentlich unverändert. Nichts großartiges, aber immer was essbares dabei und manchmal auch lecker.

Bar: unverändert.

Internet: unverändert.

Schnorcheln:

Das Hausriff erholt sich langsam, aber es erholt sich.

Thema Strömung:
Anfang Februar war die Strömung relativ heftig, genauso wie der Wind auf der Wasserbungi-seite.
Für Ungeübte eventuell problematisch. Erfahrene Schnorchler/Taucher kommen damit problemlos zurecht.

Mantaschnorcheln:
Immer noch Abzocke.
Allerdings wurde der Preis von 20,- auf 15;-$ pro Person gesenkt.
Das Boot fuhr täglich raus. Nach der selben alten Leier: erst - Alibi-Platz, dann zum Manta-Point.

Wir haben gelesen, dass einige den Preis für gerechtfertigt halten, da die Crew die Mantas ja finden muss.
Es ist immer der selbe Platz! Und die Mantas gehören nicht der Insel!
Wir waren viermal in Eigenverantwortung mit den Mantas Schnorcheln – haben also 120;-$ gespart.

Alter Tipp: Sich einmal ansehen wo das Schnorchelboot hält, Strömung testen (war diesmal direkt am Ausstieg recht heftig, doch etwas weg vom Riff nicht mehr vorhanden) und hin zu den Mantas.

Tauchen:
Alles bestens.
Es gibt ein neues Boot. Das ist etwas größer (für 20-30 Taucher) und verfügt über eine kleine Bordtoilette.
Im Schnitt waren wir vormittags so 12 Taucher. Nachmittags schwankte die Anzahl zwischen 3 und 17.
Bei 3 Tauchern wurden weiter entfernte Ziele kurzfristig gegen Embudu-Express eingetauscht (Kostengründe).

Negativ:
Bei geringem Interesse wurden auch Tagestouren (z.B. Kandooma) abgesagt. Ist zwar ökonomisch nachvollziehbar, aber für die Betroffenen schon arg traurig

Wir hatten wieder Vollpension gewählt und es nicht bereut
Die Rechnungen erfolgten immer noch in Rufia.

Folgende Getränke wurden von uns konsumiert:
Wasser: 44 zu 2,-$
Bier: 35 zu 3,-$
Tonic: 6 zu 1,50$
Softdrink: 8 zu ca. 3$
Cocktails: 4 zu ca. 5$
Fl. Wein: 2 zu ca. 17,-$
Eis: 4 zu ca. 3,-$
Gesamtpreis: 294$ (enthalten sind 8 $ Internetnutzung. auf jeder Rechnung sind ca. 5% Service-Charge ausgewiesen).

Trinkgelder:
Es wurde uns bei der Einführung erklärt, dass es jetzt üblich sei, dass Trinkgeld im voraus zu zahlen (ca. 5,.-$ die Woche für den Roomboy und den Kellner), ansonsten könnte man sich benachteiligt fühlen.
Wir haben’s also mal so gemacht (muss ja nicht alles so wie in Deutschland laufen).
Beim Roomboy hat’s funktioniert – beim Kellner nicht.

1. Anmerkung:
Wen es interessiert.
Die Servietten werden im Restaurant nur einmal täglich gewechselt. Mit gebrauchten Servietten (wohlgemerkt Stoffservietten) wurde auch schon mal ein Aschenbecher ausgewischt.
Wir fanden das nicht so gut und so hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Restaurantleiter - danach immer frische und saubere Servietten und Wein zur Entschädigung.

2: Anmerkung
Die Malediven verfügen inzwischen über ein Mobilfunknetz. Die Gesprächskosten sind jedoch ähnlich teuer wie beim Festnetz via Satellit.

Fazit: Wir können die Insel immer noch weiterempfehlen, würden aber beim nächsten mal nun doch endlich wieder ins Ari-Atoll, damit man mal Vergleichsmöglichkeiten hat.

Link: http://www.diverland.com

nicole und lars

 


 

Wir waren ab 17.03.2006 2 Wochen auf Embudu. Dies war unser 3. Maledivenurlaub - und auch der bisher schönste! Was man im Web über Embudu erfährt, können wir weitgehend bestätigen.

Unterkunft:
dem Standard und den Erwartungen entsprechend, sehr sauber und gepflegt (wir hatten den legendären Bungalow 78)

Restaurant/Küche:
das Essen ist sehr gut, und abwechslungsreich, das "Hummer-Dinner" sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man Meeresfrüchte liebt. Beim Service gibt´s jedoch Verbesserungspotezial - eine zweite Garnitur Besteck ist kaum zu ergattern - daher Messer und Gabel "gut bewachen" oder nur 1X zu Buffet gehen! Manchmal konnte ich meine Servitte vom
Frühstück mittags wiedererkennen! Der Eier-Koch vom Frühstücksbuffet dürfte ein Morgenmuffel sein, der Tischkellner war
jedoch sehr freundlich und aufmerksam.

Unterwasserwelt:
Das Hausriff ist das bisher schönste unserer Maledivenreisen und bietet auch beim Schnorcheln (wir sind keine Taucher) alles was das Herz begehrt. Ein besoderes Highlight war das "Mantadiving" . Unweit der Insel kommen Mantas zum "Abendessen" (Plankton) und man bewegt sich mitten unter den eleganten Meeresbewohnern in Griffweite.

Fotos: gibts natürlich auch, die Unterwasseraufnahmen sind aufgrund meiner bescheidenen UW-Ausrüstung natürlich nicht
1A, aber für einen groben Überblick sollte es reichen - viel Spaß beim durchblättern

http://bilderbogen.kapfenberger.eu/Embudu/

Silvia und Erich
 


 

Urlaubseindrücke Embudu Village

Nachtflug mit Condor mit einer Boing 767 von München. 9,5 Stunden Flug.

Ankunft in Hulule Airport Male. Die Abfertigung geht zügig voran. Nach 30 Minuten warten im Abholbereich geht es per Dhoni (Schnellboot) auf unsere Insel Embudu Village. Die Fahrt dauert ca. 25 Minuten. Die Reiseleiterin lotst uns zum Empfang. Die Schlüsselübergabe ist in 5 Minuten erledigt. Wir werden zu unserem Wasserbungalow mit der Nummer 204 geführt. Die Koffer tragen uns die Bediensteten hinterher. Der erste Eindruck ist Klasse. Ein sehr geräumiger Bungalow (ca. 25-30qm). Auf der Terasse schöne Aussicht zum Aussenriff und offenen Meer.

Am Nachmittag um ca. 14 Uhr Ortszeit des ersten Tages Badeklamotten und Schnorchelausrüstung ausgepackt und ins warme (28 Grad) Wasser. Beeindruckend ....... klares Wasser, bunte Fischschwärme.

Nachmittags um 16 Uhr Kaffetrinken in der Cafebar. Übrigens alles in Barfuss. Die ganzen 14 Tage keinen Tag Schuhe oder Badeschlappen getragen. Die Insel nennt man nicht umsonst die Barfussinsel.

Nach dem Kaffeetrinken nochmal in die Badesachen und ne Runde geschnorchelt.

Vor dem ersten Abendessen wird uns ein fester Tisch zugewiesen und der uns zuständige Kellner vorgestellt. Dem erstmal 5 Dollar (die Hauptwährung ... Euro geht auch) zugesteckt. Macht man so.

Das Büffet ist reichlich. Indisch angehaucht. Soll heissen vieles mit Curry und Reis. Logisch. Indien ist um die Ecke. Täglich wechselner Themenabend. Uns gefiel es und satt machte es auch.

Nach dem Abendessen gehts in die Bar. Gemütlich. Den Sonnenuntergang auf der Freiterasse genossen.

Der erste Tag auf der 280x180 Insel mit seiner sehr üppigen tropischen Flora klingt langsam aus.

Wir haben die 14 Tage sehr genossen auf dieser ruhigen relaxfähigen Insel auf dem Südmale Atoll im Indischen Ozean. Meine anfängliche Skepsis über einen Inselkoller bewahrheitete sich nicht.

Wir sind uns einig dass wir sobald als möglich wieder dort sind.

Schön war es .....

Meine Homepage: http://urlaub.peter-koerner.de

Mit freundlichen Grüssen

P.Körner
 


 

Hallo

Wir waren im Oktober 2005 auf Embudu. Dies war der zweite Besuch der Malediven. Unseren ersten Tripp hatten wir nach Kuramathi.

Es zeigt sich ein deutlicher Unterschied von 4 Stern (Kuramathi) zu 3 Stern (Embudu)

Unterkünfte.
Wir hatten ein Deluxe-Bungalow. Unterschied zum Standardbungi war, dass wir Süss-Warmwasser zum Duschen hatten. Und eine sehr ruhige Klimaanlage.

Alles sauber und gepflegt. Wenn auch z.T. schon in die Jahre gekommen. Embudu ist eine der ältesten Touri-Inseln.
Nicht zu gebrauchen sind die Wandschränke, welches sich als 15cm Vertiefungen der Wand erweisen.

Strand:
Embudu hat die Bungalows immer in der zweiten Reihe. Das heisst, kein direkter Blick auf’s Meer. Immer ist der Fussweg und die dichte, wilde Vegetation im Weg.

Ausser die Wasserbungis, aber die haben keinen Zugang ins Meer, da diese direkt auf dem Riff sind. Dafür mit Glasboden zum runterschauen.

Es besteht keine Möglichkeit, so richtiges Robinsonfeeling hinzukriegen. Es gibt zwei grössere Flecken, welche als Stand bezeichnet werden können. Entsprechend ist dort auch viel los.

Tauchen / Schnorcheln:
Das ist echt der Hammer. Auch Schnorchler kommen in den Genuss der vollen Fischpracht. Die Tauchbasis ist Weltklasse. Das Hausriff eines der schönsten.

Küche/Essen:
Abwechselnd. Reichlich. Wenn jemand hier nicht satt wird oder nichts findet, was ihm schmeckt, dann soll er zu Hause bleiben.

PS: Mitgebrachte Nutella Gläser sehen nicht sehr vorteilhaft aus.

Alles in allem ist Embudu eine schöne, gute Insel, für Leute welche unkomplizierte Athmosphäre lieben und keinen Wert auf Luxus legen.


 

August 2005

Ich kann mich kurz fassen, denn die letzten Berichte sind sehr ausführlich und treffend. Interessant dürfte aber die Frage sein, wie das Wetter zur Regenzeit war: Bestens! Wir hatten in zwei Wochen einen sehr trüben Tag, Regen selten und nur abends oder in der Nacht. Sonst schönstes Wetter, und wie wir hörten, war es das schon in den Wochen davor.

Da das Essen früher kritisiert wurde, kann auch ich zur Beruhigung bestätigen, dass es jetzt hervorragend ist. Fisch gelingt zwar nicht immer perfekt (Filets zu dünn geschnitten und daher beim Braten ausgetrocknet oder man bietet grässliche fishfingers an), zur Auswahl stehen aber auch gute Fleischgerichte und sehr gute italienische Sachen. Ein reichhaltiges Salatbüffet mit verschiedenen Soßen und ein spitzenmäßiges Süßwarenbuffet gibt es auch. Zum Frühstück bietet man als neue Kreation gute Käsebaguettes an, ohne aber den Bäcker von Eriyadoo zu erreichen. Dafür schlägt man Eriyadoo an manchen Themenabenden um Längen. Das Lamm am Flambierabend war einzigartig, leider wurde dieser Themenabend nicht wiederholt. Überhaupt kann man sagen, dass die zweite Woche beim Essen nicht das Spiegelbild der ersten war, man lässt sich viel einfallen. Auch das Angebot an tropischen Früchten ist ordentlich: Ananas, Bananen, Melone, Passionsfrucht, Papaya - zwei gleichzeitig. Der Kaffee schmeckt, wie instant eben schmeckt, der Juice ist nur Fruchtsaft. Beim Omlett ist mir mal der Appetit vergangen, denn es wurden keine Frischeier aufgeschlagen, man musste wohl eine Hilfslieferung Flüssig-Ei vertun. Ja ich weiß, in Nudeln ist das Zeugs auch drin, aber sehen darf man es nicht, zumindest nicht vor dem Frühstück.
Embudu hat vom Tsunami nichts abbekommen, die Nachbarinsel in Sichtweite ist dagegen zerstört worden. Die Gelehrten können dies nicht erklären.
Vielleicht ist ein Tsunami nicht eben wie ein Tisch, sondern hat auch Berge und Täler?

Angst vor Bruno muss niemand haben, denn nur bei der Brutpflege ist der Riesendrücker gefährlich. Im Fischführer - die Tauchbasis hat eine sehr gute Bibliothek - wird das so beschrieben: Der Drücker steht wie bein Fressen senkrecht, dreht aber keine Korallen um, sondert fächelt ständig Frischwasser an die Brut, zu erkennen an schnellen Bewegungen aller Flossen.
Erste Drohung sei Augenrollen, danach folge ein Scheinangriff, erst dann wird zugebissen. Zweimal konnten wir brütende Drücker beobachten und hielten Abstand. Manche Fische ließen sie unbehelligt, andere wurden weggejagt. Aber schwimmende und fressende Drücker sind nach wie vor harmlos und auch per Nahaufnahme ins Bild zu setzen.

Die Strömungen sind mit Flossen kein Problem. Meist waren sie unmerklich, wenige Male aber doch sehr stark. Es gibt aber keinen Sog auf das Meer hinaus. An den Tagen mit starker Strömung waren Mantas zu beobachten.
Ansonsten gibt es relativ häufig Napoleons, Schildkröten ständig, viele Haie unterschiedlichen Wachstums - sowohl Schwarz- als auch Weißspitzenhaie - Oktopusse, Sepien, Rochen seltener, große Kartoffelzackenbarsche, natürlich auch Muränen, aber die Weiße haben wir nur einmal am Ufer gesehen. Ansonsten sehr dichter Bestand der verschiedenen Riff-Fische, aber Stammgäste meinten, der Bestand sei merklich zurück gegangen. Für uns war es trotzdem die beste Schnorchelinsel!

LG
Stefanie


Hallo, zum vierten mal waren wir auf Embudu. Wiedermal waren wir zufrieden. Das Riff hat sich an einigen Stellen sehr gut erholt. Es wurde auf der Insel an der einen oder anderen Stelle fleissig renoviert, was uns jedoch nicht gestört hatte. Das leidige Problem mit den Spezialisten, die auf dem Riff herumtoben ist leider immer noch sehr aktuell. Schade, das es die Hotelleitung nicht zu interessieren scheint. Die erste Woche war etwas verregnet (Neumondphase) aber die letzten zwei Wochen waren erste Sahne. Gesehen haben wir fast alles, was es auf den Malediven gibt. Einen ausführlichen Reisebericht werde ich die Tage dann auf meiner Homepage veröffentlichen. Embudu ist also weiterhin sehr zu empfehlen!!

MfG... Thommes und Erdi

 


 

Hallo Inselfreunde,

da mir die vielen Reiseberichte, die ich vor meinem ersten Maledivenurlaub auf Embudu Village vom 14.05. - 29.05.05 lesen konnte, sehr nützlich waren, schreibe ich auch gerne einen.

Wir haben über Jahn-Reisen mit LTU gebucht und flogen ab Düsseldorf nach Male. Die Anreise erfolgte planmäßig und zufriedenstellend.

Bei unserer Ankunft in Male wurden wir allerdings von einem starken Regen empfangen, was unsere Urlaubsfreude aber nicht beeinträchtigte.

Auf der halben Strecke der kurzen Überfahrt (ca. 40 Minuten) hörte der Regen auf und man fuhr bereits an der ersten Trauminsel mit etlichen Wasserbungalows vorbei. Später erfuhren wir jedoch, dass diese aufgrund des Tsunami noch renoviert wurde und für Urlauber noch geschlossen war.

Die nächste gut sichtbare Insel war auch schon unsere. Schon beim Annähern an den Steg konnte man durch das klare, ruhige Wasser das Riff erkennen.

Beim Überqueren des Steges begrüßten uns gleich mal zwei bis drei kleine Schwarzspitzenriffhaie (60-100 cm).

Nachdem wir zu unserem Bungalow (Superior) gebracht wurden, packten wir kurz die Reisetaschen aus und gingen gleich mal auf erste Schnorcheltour.

Die Superiorbungalows würde ich aufgrund der Klimaanlage (leise, sehr gut einstellbar, modern) auf jeden Fall vorziehen. Auch die Lage waren gegenüber den Standardbungalows etwas besser.
Die Wasserbungalows waren zu unserem Zeitpunkt nicht buchbar, würde ich aber auch keinesfalls empfehlen. Es stimmt tatsächlich, dass sich hinter dem Strand in Höhe der WB die kompletten technischen Anlagen befinden, die nicht nur etwas die Inselruhe stören, sondern auch noch unangenehme Gerüche verbreiten (Diesel). Die Abwasserleitung befindet sich auch dort. Die WB wurden innen und außen (neue grüne Dächer) renoviert; ein direkter Wasserzugang besteht weiterhin nicht. Dieser wäre auch nur bei Flut etwas sinnvoll, da sich dort hauptsächlich ein Riff befindet.

Wir testeten also gleichmal das warme Wasser: Gute Sicht, ruhiges Wasser, kaum Strömung.
Die zuvor in Reiseberichten erwähnten Großfische konnten wir neben den vielzähligen Kleinfischen auch gleich bewundern. Am ersten Tag sahen wir am Außsenriff mehrere mittelgroße Schildkröten, zwei große Napoleon, etliche Riesendrücker, ein Maskenigelfisch und sogar zwei nebeneinander gleitende, jüngere Mantas (ca. 1,5 m Spannweite).
Im flachen Wasser waren in direkter Strandnähe mehrere kleinere Riffhaie (manchmal bis zu 15 auf einmal) zu bewundern.

Ein weiteres Highlight vom ersten Tag war ein am kleineren Steg anlegendes Fischerboot, dass wir erspähten. Als wir auf den Steg liefen, um den Fang zu betrachten, lagen auf dem Boot fünf Schwertfische, von denen das Hotel zwei erwarb, die dann beim Abendessen an einem Gestell zum Betrachten angebracht wurden.
An den folgenden Tagen gab es dann mehrfach Schwertfisch zum Verzehr.

Bei einem ersten Inselrundgang stießen wir auch schnell auf die kleineren Echsen, Flughunde und exotischen Vögel.

Da wir alle keine Taucher sind, war unser Tagesablauf meist gleich:

Frühstück – Schnorcheln – Mittagessen – Schnorcheln – Abendessen – Kartenspielen

Dazwischen wurden Inselrundgänge, Sonnenbaden, Lesen, Rätseln oder eine dritte Schnorcheltour eingefügt.

Ich selbst bin im Gegensatz zu den anderen morgens immer zwischen 05.30 und 06.00 Uhr aufgestanden, um die Sonnenaufgänge nicht zu versäumen. Bis zum Frühstück war dann genug Zeit, die Insel gemütlich zu umrunden, wobei ich mich immer etwas länger am Hauptsteg und in der Lagune aufhielt, da dort morgens vieles zu entdecken war.

Unter anderem konnte ich mehrere Male große Haie (bis zu 1,6 m) bewundern, die sich mir sogar näherten, da ich mich zuvor schon mitten in die Lagune stellte.
Desöfteren kam auch eine Schildkröte wenige Meter vom Strand im flachen Wasser vorbeigeschwommen und hob auch ihren Kopf öfters aus dem Wasser. Ich hatte sogar den Eindruck, sie holte nicht nur Luft, sondern begrüßte mich auch.
Die kleineren Stechrochen waren in de Lagune morgens auch des öfteren im flachen Wasser zu sehen.
Am Steg konnte man morgens, vor allem wenn Ebbe war, mittelgroße Kraken betrachten, wie sie über dass freigelegene Riff krochen. Auch verschiedenartige Muränen waren dort zu sehen: Riesenmüränen (sogar auch eine große weiße Muräne) und auch mal eine kleine mit interessantem Körpermuster.

Ansonsten sahen wir bei unseren Schnorcheltouren auch noch folgendes:

- zwei riesengroße Adlerrochen (wusste gar nicht, dass die so groß werden)
- 3 Mal größerer Haie am Außenriff, ansonsten viele kleine innerhalb
- Schildkröten (bei einer Tour 4 verschiedene)
- Zackenbarsche (z.T. über 1 m groß)
- Riesenmuränen (oft freischwimmend)
- Kugelfische (aber eher selten)
- Kalmarenschwärme
- Leopardendrücker
- Thunfische
- Große, blaue Makrelen (ständig auf der Jagd)
- Besenschwanzfeilenfische
- 1 großer Stechrochen (ca. 1m Durchmesser) unterhalb des Hauptsteges
- 1 Rotfeuerfisch (tagsüber sonst nie gesehen)
- Kofferfisch
- 1 großer Stachelrochen (schwarz/weiß gefleckt)

Delphine sahen wir nur bei unseren beiden Bootsausflügen und bei der Rückfahrt zum Flughafen. Der eigens organisierte Delphinausflug war sehr schön, da man viele – teilweise bis zu dreißig – auf einmal sehen konnte, von denen immer mal einer einen Salto oder eine dreifache Schraube vorführte. Offensichtlich hatten auch die Delphine ihren Spaß, da sie ständig um das Boot herumschwammen bzw. zeigten, dass sie schneller sind.

Sonstige Highlights was die Fischwelt betrifft war ein riesengroßer Stechrochen (ca. 2 – 2,5 m Durchmesser), den wir vom Strand aus in der Lagune beobachten konnten und vier kleinere Adlerrochen (ca. 1,2 – 1,5 m Spannweite), die wir auch vom Strand aus in ca. 1 Meter tiefem Wasser bewunderten.

Wir waren also sehr zufrieden mit dem was wir im Meer entdecken konnten. Dass Riff ist allerdings, wie bekannt durch El Ninjo, leider sehr traurig anzuschauen. Es sind zwar an vielen Stellen einzelne Korallen zu sehen, die aber bis auf die wenigen Weichkorallen auch nicht viel Farbe zeigen. Ein ansehnliches Riff (Außenriff und sogenannter Korallengarten) ist aber vorhanden, das wunderbar zu beschnorchlen und zu betauchen ist.

Die Strömungen sind abhängig von der Jahreszeit offensichtlich unterschiedlich und oftmals bestehen auch Gegenströmungen. Wir sind am Ausgang 78 und sogar auch beim nächsten Ausgang rechts davon immer nach links in Richtung Hauptsteg getrieben worden, obwohl es eigentlich nach rechts hätte gehen sollen.
Ohne Flossen oder für „schwächere“ Personen (z.B. Kinder oder ältere Menschen) können starke Strömungen sehr unangenehm, und z.T. sogar gefährlich sein.

Ebenso gefährlich kann auch „Bruno“ sein, den es immer noch gibt. Er ist der größte aller Riesendrücker auf Embudu und hielt sich fast immer im Innenriff zwischen Hauptsteg und Ausgang 78 auf. Als ich ihm einmal mit meiner Kamera filmen wollte und ihm offensichtlich zu nahe kam, schaute er mich grimmig an und schwamm auf direktem Weg zügig auf mich zu (Beweis auf Film). Ich war froh, dass sich die Kamera zwischen mir und ihm befand. Falls er nämlich zubeißt, was zuvor schon passiert ist, ist der Urlaub erstmal gelaufen.
Bei einem Gespräch mit einem Urlauber konnte ich feststellen, dass er das gleiche Erlebnis wie ich hatte, als er ihn fotografieren wollte. Also, lieber einen großen Bogen um ihn machen. Die anderen Riesendrücker scheinen außerhalb der Brutzeit nicht aggressiv zu sein.

Zuletzt noch kurze Anmerkungen zu allgemeinen Dingen:

Essen: spitzenmäßig, vor allem der Fisch, das gegrillte Fleisch und die Cremes vom Dessert

AI: hatten fast alle dort; wir auch; lohnt sich jedoch mittlerweile nur, wenn man auch viel Alkohol konsumiert, da die Softdrinks (0,33 l) nur ca. 1,20 Euro bzw. 1,50 $ kosteten.
Die inklusiven Cocktails sind eher Longdrinks wie Cola Bacardi, Whisky Sour oder Gin Lemon. Die richtig guten Cocktails muss man extra bezahlen (mind. 5 Euro).

Krankheiten: wie z.B. Durchfall hatten wir nicht. Zu erwähnen wäre nur, dass es unsichtbare Stechmücken gibt, die zumindest bei Empfindlichkeit gegen Insektenstiche übel sein können.

Mantapoint: existiert noch. Allerdings nur für Taucher interessant, da in 15 Meter Tiefe und mit Bootsfahrt von 1,5 Stunden zu erreichen. Es handelt sich um eine Putzerstation bei der mehrere ausgewachsene Mantas kreisen.

Zum Abschluss noch eine traurige Geschichte: In der ersten Woche wurde wir, wie auch andere Urlauber, von der Freundlichkeit des Kokosnussmannes verwöhnt, der für etwas Trinkgeld Kokosnüsse pflückte und auch zum Verzehr aufschlug. Da dies jedoch anderen Inselarbeitern (es wurden die Blätterkehrer vermutet) missfiel, da er scheinbar das Geld nur für sich behielt, wurde er bei der Hotelführung verraten und gleich darauf gekündigt, worauf er einen Tag später die Insel verlassen musste.
 


 

Embudu Village vom 5.5. – 19.5.2005

Nun sind wir auch mal dran, zum ersten Mal, denn wir sind Ersttäter, werden nach diesem Urlaub aber zu Wiederholungstätern. Wir waren vom 5.5. – 19.5. auf Embudu und hatten eine tolle Zeit. Ihr braucht jetzt auch viel Zeit, um diesen Bericht zu lesen.
Es ging am Abend des 4.5. von Frankfurt aus los. Zu Flügen wurde hier ja auch schon viel gesagt und wir können berichten, dass sich Nichts geändert hat (zumindest bei Thomas Cook ;-)). Außerdem hatten wir keinen Fensterplatz vorreserviert und obwohl wir recht früh in Frankfurt waren, reichte es nur für nen komfortablen (quetsch!!) Mittelplatz. Also haben wir gleich für den Rückflug Plätze reserviert (Kamen somit auch in den Genuss, Inselchen von oben zu betrachten.
Wir kamen bei bedecktem Himmel an und die ersten 3 – 4 Tage blieb es auch so, war aber eigentlich ganz gut, da man sich so gut akklimatisieren konnte. Sonst hatten wir aber echt Glück mit dem Wetter. Wenn wir es zusammenrechnen, kamen wir vielleicht auf einen Tag Regen.

Alles weitere folgt nun in Abschnitten aufgeteilt:

Hotel:
Allein der Gedanke, dass man eine komplette Insel mit nur einer Hotelanlage hat (nicht dieses dicht an dicht Gefühl) lässt einen schon Positives erwarten. Dies wurde auch bestätigt. Man muss sich halt im klaren sein, dass es sich um ein 3***-Anlage handelt und mit diesen Erwartungen kommen, dann wird man nämlich richtig überrascht. Es ist halt keine Luxusinsel, dass brauchten wir aber auch nicht und da wir die Anlage, bis auf die Zimmerausstattung, auch mit mehr Sternen bewerten würden, waren wir voll zufrieden, zumal es sich ja auch um eine der günstigsten Malidiveninseln handelt. Das Hotel umfasst überwiegend in Reihenformation angeordnete Bungalows, die zumeist Ihren „eigenen“ Strandabschnitt haben. Einige sind auch ein wenig ins Inselinnere versetzt. Außerdem gibt es noch ein Gästehaus (zweigeschossig) in unmittelbarer Nähe zu einer toll geführten Tauchschule (viele Grüße an das gesamte Team) und ein paar Wasserbungis (werden gerade komplett „verschönert“).. Im Inselinneren bietet das Hotel, neben der Rezeption und dem, nach allen Seiten offenen, Speisesaal, eine Bar mit einer tollen Meerterrasse, viele, viele zum relaxen geeignete Schaukeln, einen Vogelpavillon, ein Spa (Massage, die allerdings wenig genutzt wurde), einen Souvenirshop (auch hier ist Handeln durchaus möglich [5 – 10 %]). Es gibt rund um die Insel viele, viele Liegen (jeder bekommt eine!), allerdings ohne Auflagen. Da wir wussten, dass es sich um eine Barfussinsel handelt, packten wir nur Schuhe für An- und Abreise ein und Sandalen, die hätten wir aber auch zuhause lassen können. Auch zum Essen geht man ohne Schuhe.

Lage des Hotels:
Es handelt sich um eine relativ kleine Insel (180 x 280 m), die aber absolut genug Platz für einen erholsamen Urlaub bietet, auch wenn sie sehr ausgelastet sein sollte. Allerdings ist unser Eindruck auch subjektiv zu sehen, da es unser erster (nicht unser letzter) Urlaub auf den Malediven war. Absolute spitze ist die kurze Entfernung zur Hauptstadt Male und zum Flughafen (rund 40min. mit dem Boot). Bei rauer See kann einem auf diesem Stück schon übel werden und wenn man dann an Fahrten zu weiter entfernten Inseln denkt, Gute Nacht. Der Flugzeugtransfer ist zwar mit Sicherheit auch lohnenswert (nicht nach Embudu, gibt es nämlich nicht), dann sieht man aber wahrscheinlich keine Pilotwale. Wir hatten das Glück, der Urlaub fing gut an, auch wenn wir im Anschluss in einen großen Regenschauer kamen. Die Insel liegt relativ allein, man kann zwar Male und zwei, drei andere Inseln sehen, andere Inseln (haben wir beim Inselhüpfen gesehen) liegen aber doch näher zusammen. Embudu ist eine toll bewachsene Insel, die sich im Bild, aufgrund von Ebbe und Flut, im Tagesverlauf ein wenig ändert. Ohne Wasserkontakt kann man sie am Strand nicht umrunden. Sonst sind aber alle Punkte der Insel frei begehbar, auch in der Wäscherei oder den Angestelltenhäusern kann man mal vorbeischauen. Die Insel wird umsäumt von einem teilweise sehr nahen Hausriff, sodass man sie ohne Bootsbesteigung durch ausgeschilderte Ausgänge (bitte diese auch nutzen!!!) und bei Beachtung der Strömung herrlich beschnorcheln kann. Die Korallen sehen zwar noch nicht wirklich wieder gut aus, aber bei den vielen Fischen, weis man nicht, wo man zuerst hinsehen soll.

Service:
Es gibt hier nichts zu bemängeln. Vom Kofferträger über die Bootscrew, den Kellner, die Köche, den Roomboy bis hin zu den Fegern und zum Kokosnussmann sind alle freundlich und hilfsbereit und haben sich in der Regel auch Ihr Trinkgeld absolut verdient (also keinen vergessen und auch mitgebrachte Süßigkeiten kommen gut an). Sollte doch mal einer nicht so nett wirken, so bitte ich immer zu bedenken, dass die Angestellten überwiegend 11 Monate von zuhause weg sind und auf der Insel in Zimmern mit bis zu 16 Mitstreitern (Kaserne mit Hochbetten) untergebracht sind, während wir den Service genießen. Den meisten Kontakt hat man mit dem Roomboy und dem Kellner. Wir waren vor allem mit unserem Kellner sehr zufrieden. Ein besonders toll zurecht gemachtes Bett (wie es in vielen Berichten beschrieben wurde) fanden wir nicht vor, da wir es aber auch nicht kannten, haben wir es auch nicht vermisst. Sauber war es immer. Großes Lob an unseren Kellner, er war fix, zuvorkommend und hatte auch immer ein Lächeln für uns übrig. Sehr gesprächig war er nicht, aber das waren wir beim Essen auch nicht. Hervorzuheben ist noch die tolle Reiseleitung von Neckermann (viele Grüße an Judith). Wir benötigten sie nicht wirklich, aber die Einführungsveranstaltung und die Erklärungen beim Inselhüpfen waren super, dagegen war der Reiseleiter von Jahn-Reisen (Michael) eine Graupe. Seine Lieblingsworte waren: „Genießt das Paradies“ und „Was störts, ihr seid im Paradies“. Demnach sah man ihn auch viel bei Tauchgängen, an der Bar oder beim Essen – ich will auch so einen Job ;-).

Gastronomie:
Es gibt bei der Buchung die Möglichkeit, sich für Vollpension oder für All-Inclusive zu entscheiden. Wie schon sehr oft erwähnt, macht es auf Embudu keinen Sinn sich für All-Inclusive zu entscheiden. Den Nachmittagssnack kann man sich getrost schenken, da man vom Essen sowieso noch pappsatt ist und wenn man soviel trinken möchte, dass sich der Aufpreis lohnt, liegt man entweder den jeweiligen Folgetag im Alkoholkoma und kann nicht weitertrinken (lohnt dann auch wieder nicht ;-)) oder man sieht im Wasser keine Fische mehr, da sie vor der Alkoholfahne flüchten (reine Vermutung ;-)). Gerade der momentan gute Dollarkurs macht die Entscheidung zu Vollpension noch leichter. Wir haben in zwei Wochen, für zwei Personen rund 190 Dollar für Getränke ausgegeben und wir haben uns nicht zurückgehalten, es aber auch nicht übertrieben. Es bleibt hier noch zu erwähnen das die Bar sehr leckere Cocktails bereitet und auch eine gute Auswahl an Langnese-Eis bereithält. Kommen wir nun zum Essen: Lecker! Immer für jeden Etwas dabei. Manche Hauptspeisen sind teilweise sehr scharf und manche Nachspeisen halt zu süß. Die Themenabende werden immer anders aufgezogen, sodass hier auch das Auge mitisst. Das Frühstücksbuffet wird nach der ersten Woche dann vielleicht ein wenig eintönig, aber für einige wäre es sowieso dann sowieso besser, das Essen ein wenig zurückzuschrauben, auch für mich (habe ich aber leider nicht gemacht ;-)).

Sport und Unterhaltung:
Ich bin ja keine Leseratte, aber meine Befürchtungen auf Langeweile ließen mich doch zwei dicke Schinken mitnehmen; ich hätte sie zuhause lassen können und auch diverse Spiele und der GameBoy hätten nicht geschleppt werden müssen! Muss allerdings gestehen, dass meine Freundin 8 !!! (und das waren keine Groschenromane;-)) Bücher gelesen hat. Langweilig war uns in den zwei Wochen nie, dazu trugen auch viele nette neue Bekanntschaften und ein toller Tauchkurs bei. Vor allem sind hier Joannale und Kaile aus dem Schwabenländle in dem Häusle neben uns, Steffi und Tobias aus Mannheim, Judith und Kai aus Stade und Conny aus der Schweiz (wenn sie mit Janosc geredet hat, habe ich nix verstanden) zu erwähnen. Viele liebe Grüße. Auf den ersten Blick denkt man, die Insel bietet ja nicht viel: Volleyball, Badminton und Tischtennis, außerdem ein paar Boote zum leihen. Gleich vorweg: Wir haben nur ein paar Mal das Tischtennis genutzt, sonst hieß es: Ab ins Wasser, Flossen an, Brille auf und am liebsten nicht mehr wieder rauskommen. Das Hausriff war der Hammer, so viel zu entdecken und absolut kurzweilig. Da es so viel Spaß machte, entschied ich mich für einen Anfängertauchkurs, auch der war spitze. Nettes Tauschulenteam (viele Grüße vor allem an unseren Tauchlehrer Janosc), tolle Leidensgenossen und jetzt auch noch mehr bunte Korallen (da in der Tiefe der Wuchs doch viel besser ist, oben ist schon noch viel tot). Das Equipment in der Schule stimmt absolut und auch an den stressigen Stundenplan des Kurses gewöhnt man sich, denn schließlich wollen die Jungs und das Mädel (Grüße an Ela) ja auch noch ein wenig Geld von gebuchten Folgetauchgängen in die Kasse kriegen. Von der Hotelunterhaltung (Zauberer und Disko) haben wir nur die Disko mal mitbekommen und die war schon ok. War aber in zwei Wochen auch nur zweimal (braucht man auch nicht öfters ;-)). Zum guten Schluss sind noch die Ausflüge zu erwähnen. Neben Nachtfischen (ist in unseren zwei Wochen nicht zustande gekommen, gut so), gibt es einen Maleausflug (soll sich nicht wirklich lohnen, haben wir aber nicht mitgemacht), einen U-Boot-Ausflug (sehr teuer, soll aber interessant sein, aber auch keine eigenen Erfahrungen) und das Inselhüpfen (den haben wir mitgemacht!!!!). Beim Inselhüpfen geht es auf ne Einheimischeninsel auf der auch die Welle noch zu spüren war (nehmt hier etwas für die Kinder mit, die Euch über den Weg laufen. Bei 1500 Einwohnern, gibt’s hier 500 Kinder), auf’ne Sandbank (musste nicht sein) und auf ne andere Hotelinsel (sehr gut zum Vergleich: mir hat sie nicht so gut gefallen, meiner Freundin etwas besser, aber nichts gegen Embudu). Dieser Ausflug lohnt sich auf alle Fälle. Bei Glück gibt’s sogar noch Delfine obendrauf. Wir hatten das Glück.

Zimmer:
Es gibt Standard( mit Geckos, Ameisen und kaltem Wasser), Superior(mit ab und zu Geckos, Ameisen und dauerhaft warmem Wasser) und Wasserbungalows(mit Baulärm, Generatorenlärm und keinem eigenem Strand). Ich denke sowohl Standard- als auch Superiorzimmer sind zu empfehlen. auch die Lage ist hierbei relativ egal, wobei wir die 30iger (an der Landzunge) und die 70iger – 90iger (tolle Strände) am besten fanden (hatten mit der 82 absolutes Glück). Sie sind absolut zweckmäßig eingerichtet, etwas abgewohnt, daher sind hier auch die 3*** angemessen, wobei die Matratzen absolute Spitze waren und wir die Klimaanlage unseres Superiorzimmers sehr angenehm empfanden. Die Wasserbungalows kann man getrost vergessen, gerade wenn man an den Aufpreis denkt. Sie werden zwar momentan komplett renoviert (teilweise bis auf die Grundmauern), aber an der Lage auf der Insel wird sich dadurch auch nichts ändern (an den Generatoren und komische Rohre führen da ins Meer).

Tipps und Empfehlungen:
Der beste Tipp: Bucht diese Insel, wenn Ihr auf das „Paradies“ (wo hab ich das nur her?), einen kurzen Transferweg, ein tolles Hausriff, tolles Essen und super Service, auf eine gut geführte Tauchschule, eine saubere Insel, nette Leute (subjektiv und wir hatten vielleicht auch Glück) steht. Bringt Strandtücher mit, lasst Schuhe und überflüssige Unterhaltung zuhause. Besorgt Euch eine Wasserpistole, um lästige Malleurlauber, die denken, sie müssten sich immer die besten Plätze reservieren, auch wenn sie Stunden weg sind (viele Grüße an die vierköpfige Familie Schulz aus wahrscheinlich Berlin), zu vertreiben. Denkt an die Angestellten und eventuell Einheimische (Inselhüpfen) mit kleinen Aufmerksamkeiten und habt einfach einen schönen Urlaub.

Solltet Ihr noch Fragen haben, so könnt Ihr mir gern schreiben: ulrich.wiegand@vr-web.de


 

Reisebericht Embudu 10.04.05 - 25.04.05

So, nun nehm ich mir mal die Zeit, einen Reisebericht (so wie ich mich kenne, einen ziemlich langen) zur erstellen, vielleicht hilft es einigen Leuten weiter, die sich mit der Inselauswahl noch nicht ganz sicher sind.

Wir haben bereits im September 04 gebucht, und im Reisebüro haben sie uns gesagt, daß Embudu eine ganz einfache Insel ist, die sie aber wirklich weiterempfehlen können. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich ja nicht, daß dieses Forum existiert, und man hier zu wirklich jeder Insel super Informationen bekommt.. So weit so gut, - der Tsunami und das Beben Ende März machten uns natürlich viele Sorgen, entschlossen uns aber, auf alle Fälle zu fahren.

So ging es nun am 10.04. um 20.15 Uhr mit LTU von München weg los, wir flogen in der Nacht, wie eh schon jeder weiß, ist der Sitzabstand sehr gering, die Toiletten nach 4 Stunden nicht mehr zum anschauen, das Essen wurde erst um 23 Uhr serviert und irgendwie kommt man einfach nicht recht zum schlafen - aber man nimmt es gerne in Kauf - die Vorfreude ist einfach riesig.

Allein schon die Aussicht vom Flieger versetzte uns in Staunen, die kleinen Inselchen die sich aus dem Meer erheben, mit diesem kräftigen türkisem Wasser rundherum..
Wir kamen also um halb 9 in Male an, stiegen aus und wurden mal von einer Hitzewand erdrückt. (sind ja bei 5 Grad und Schneefall von zu Hause weg, und dann Sonne!!) Innerhalb von wenigen Sekunden waren wir durchgeschwitzt und konnten es kaum erwarten, bis wir abgefertigt (ging richtig schnell) wurden und dann nach einer kurzen Wartezeit zum Bootsanlegeplatz gebracht wurden. Die Überfahrt mit dem Dhoni war angenehm und jeder Gast auf dem Boot hielt kräftig Ausschau nach "unserer" kleinen Insel.

Nach ca. 40 Minuten waren wir dann da, legten an und schon da fing ich an zu "quietschen" vor Freude, als ich die vielen bunten Fische unter mir sah..

Wir wurden in die Rezeption gebracht, wo wir sofort den gewünschten (vorher per E-Mail angefragt) Eckbungalow an der Westseite bekamen. Die Kofferträger schnappten sich unsere Koffer und führten uns zu unserem Bungalow. Die erste Besichtigung unseres Superior-Zimmers (Nr. 37) war nicht ganz nach meinem Geschmack.. - Die Bungalows sind wirklich sehr einfach und abgewohnt - Kleiderschrank gibt es keinen richtigen, nur eine "Ablage" in der Wand mit Tür, der Fön war defekt und der Spiegel im Bad ist einfach zu klein und zu weit weg, man konnte nicht wirklich viel sehen, aber man mußte sich auch nicht schminken, deswegen war das nicht weiter schlimm.. Wer nicht so viel Wert auf Komfort legt, der fühlt sich auch hier wohl.
Wir schmissen die Koffer aufs Bett, packten die Badesachen aus, die Schuhe in die Ablage und raus wieder - zur Inselbesichtigung.

Ich muß sagen, ich hätte mir die Insel vorher sogar kleiner vorgestellt, aber dadurch, daß man überall quer durchlatschen kann - es gibt keine Wege, sondern überall nur feinen Sand - brauchten wir beim ersten mal schon etwas länger, daß wir überall hinkamen und nix ausließen.

Dann war es Zeit zum Mittagessen, wir bekamen unseren Tisch, wo wir die nächsten 2 Wochen sitzen würden und unser Kellner stellte sich vor. Achmed, ein freundlicher, aber doch eher ruhiger und langsamerer Kellner von der Insel. Unsere Tischnachbarn lernten wir dann erst am Abend kennen (viele Grüße an der Stelle an Lucia und Jürgen) und nach 2 Tagen wurde das Abendessen - dank ihnen - zu einem richtig lustigen Erlebnis, auf das man sich schon immer am Morgen freute.
Zum Essen möchte ich noch sagen - es gibt Morgens, Mittag und Abends Buffet, und man findet immer was, was einem schmeckt. Ich persönlich fand das Brot ganz gut, wo ich in sostigen Urlaubsländern, trockenes, steinhartes Brot fand, war hier das Brot immer weich. Zu Mittag und am Abend gab es natürlich auch Fisch (daheim mögen wir Fisch nicht unbedingt) aber die Malediver verstehen es wirklich guten Fisch zuzubereiten. Es gab auch immer irgendwelche Curry-Gerichte, Reis, Nudeln und Gemüse. Das Abendbuffet wurde immer nach einem anderen Thema ausgerichtet, wobei die Italien Night (super leckere Pizza), Mongolian Night und der Barbecue Abend (in der 2.Woche mit zwei Riesen-Schwertfischen dekoriert und zubereitet) unsere Favouriten waren.. Es gab aber auch mal Wiener Schnitzel, Kartoffelrösti, und sehr gutes Sauerkraut. Also, man fand einfach immer was und die Nachspeisen tragen auch nicht unbedingt zu einer guten Figur bei. Der Nachspeisen-Koch war sehr sehr freundlich und schon deswegen mußte ich immer ein Eis zu Mittag essen. Dieses schmeckt einfach suuupergut, daß man sich des öfteren noch eins holt.

Tja, nach dem Mittagessen suchten wir uns eine Liege, und legten uns unmittelbar vor unserem Bungalow an dem Strandabschnitt, wo wir die ganzen
14 Tage verweilten. Unsere Bungalownachbarn waren auch an diesem Abschnitt, dies störte aber überhaupt nicht - im Gegenteil - es war immer witzig und es gab immer viel Gelächter in "unserer Siedlung". Man konnte auch die aktuellen Schnorchelerlebnisse austauschen und somit stand die nächste Route schon wieder fest.
Die ganze Insel ist dicht bewachsen und man findet überall ein Plätzchen wo man zumindest teilweise im Schatten liegt. Wir sind ja normalerweise ziemliche Sonnenanbeter und benötigen nie irgend einen Sonnenschirm oder dergleichen, aber hier hätten wir es keine Viertelstunde in der prallen Nachmittagssonne ausgehalten. Er