Fihalhohi

Fihalhohi Reisebericht 27.02.08-13.03.08

Da wir uns das letzte Jahr auf Kuredu mit dem Malediven-Virus angesteckt haben, mussten wir auch heuer wieder ins Paradies!!
Dieses Mal direkt von Wien mit der AUA in 9,5 Stunden nach Male. Dort angekommen mussten wir ein wenig auf unsere Koffer warten und dann ging es auch schon auf mit dem Speedboot ins Süd Male Atoll Richtung Fihalhohi. Die Fahrt dauerte ca. 50 Minuten und als wir auf der kleinen Insel (450x250m) ankamen wurden wir sofort mit einer frischen Kokosnuss und erfrischenden Tüchern begrüßt. Wir hatten schon im Voraus per mail einen Bungi-Wunsch bekannt gegeben, da wir am schönen breiten Nordstrand sein wollten.

Und es hat super geklappt, wir bekamen Nr.77, am oberen Ende des Nordstrandes, schon fast bei den Wasserbungalows. Es stellte sich für uns schon bald heraus, dass wir wirklich Glück hatten mit dieser Wahl, denn es war ein sehr ruhiges Eck wo wir uns unter einer Palme einen schattigen Platz ergatterten. Denn das war unserer Meinung nach wirklich ein Nachteil auf der Insel, dass man direkt am Strand sehr wenig Schatten finden konnte, ohne gleich mit 3 anderen Pärchen zusammen zu liegen. Wollte man „alleine“ sein musste man sich seine Liege ins innere der Insel ziehen, wo aber leider nicht mehr der Blick zum traumhaften, türkisfarbenen Meer gegeben war.

Bei der Ankunft standen die Liegen hinter dem Bungi und man konnte dann sofort auf die Suche nach einem schönen Platz gehen. Trotz studieren einiger Reiseberichte hatten wir irgendwie übersehen, dass die Liegen schon mehrfach bemängelt wurden, da es auf diesen Plastikliegen keine Auflagen gibt und es nach einiger Zeit darauf ziemlich unbequem werden kann. Würden beim nächsten Mal auf jeden Fall Unterlagen oder eine Luftmatratze mitnehmen.
Aber ansonsten können wir nur schwärmen, wie im Vorjahr waren wir von dem Anblick des herrlich weißen Sandstrandes und des klarem Wassers begeistert. Das Hausriff war schon ab ca. 10m vom Strand aus zu erreichen und wir waren von diesem Anblick wirklich sehr begeistert. Wir konnten unzählige bunte Fische sehen, Wasserschildkröten, Clownfische die ihre Anemone verteidigten, Adlerrochen, Stachelrochen, Drückerfische, auch einen „Plenny“ haben wir fotografiert, Muränen, Kugelfische und Papageienfische.

Es war wirklich traumhaft unter Wasser und da wir ja auch Taucher sind meldeten wir uns für den ersten Check-Dive am Hausriff an.
Mit Hans machten wir noch ein paar Übungen unter Wasser, Maske halb fluten, ganz fluten, Maske abnehmen und wieder aufsetzen, wiedererlangen des Atemreglers, und die Oktopuss-Atmung. Anschließend ging es ab und es war ein Erlebnis. Unseren ersten Tauchgang im Meer konnten wir uns nicht schöner vorstellen. Hans war auch so nett und zeigte uns das  Boje setzen auf 5 m, da wir das noch nie gemacht hatten. Zur Tauchschule können wir sagen, dass alle sehr freundlich waren und man gut aufgehoben ist.

Auch das Inselpersonal war sehr freundlich und unser Kellner „Mahir“ sehr zuvorkommend.
Da Fihalhohi von Male nicht sehr weit entfernt liegt wollten wir die Gelegenheit nutzen und einen Ausflug zur Malediven Hauptstadt machen. Wir tätigten ein paar Souvenir Einkäufe, da die Preise auf Male doch zum Teil um mehr als die Hälfte niedriger waren.

Wir genossen jede Minute, doch leider kam nach 14 Tagen die Zeit des  Abschiednehmens und wir machten uns wieder auf den Weg Richtung Hulhule Airport wo wir die Heimreise antraten. Nun sind wir wieder zu Hause, aber wir kommen wieder in einem Jahr, bestimmt  auf eine andere Insel, denn die Malediven haben ja noch  so viel zu bieten!!!
Silke und Rene aus Österreich

 

 


 

wir waren auf dieser insel um meinen 50.geburtstag zu feiern.

wir waren schon auf etlichen anderen inseln.wir möchten einiges an dieser insel kritisieren!

wir haben ein 2bettzimmer verlangt, das wurde uns gemacht,.aber das zimmer war noch ganz dreckig und von den letzten gästen voller zigatrettenrauch. Der gestank ist noch mindestens 3 Tage zu bemerken gewesen.

dann am abend die "einführung" wie muss ich mich verhalten auf einer malediven insel!! zum guten glück war es nicht die erste, die wir besucht haben. ich wähnte mich wieder zurück versetzt in meine militärtage. man darf das nicht machen, jenes nicht machen ! zum beispiel den schlüssel verlieren kostet gleich 200 dollar.etc. dann das wasser nicht trinken es ist nicht trinkbar!! wir machten uns jeden tag eine karaffe the, und diverse suppen!! und sind immer noch da . montezumas fluch bekamen wir auch nicht .

das krabbenrennen, ich bin ein leidenschaftlicher krabbenspieler! nee das spiel war der abriss hoch 2 .normaler weise zahlten wir ein bis maximal 2 bierchen für eine krabbe .auf dieser insel musste man sich die kabbe ersteigern und nur die 3 am meisten bietenden durften spielen.es gab leute, die haben den wert von bis zu 8 bieren , sind 32 dollar bezahlt..........wahnsinn. da sagten wir uns nein danke!!

zur guten kritik nun: das essen war gut bis sehr gut, die getränke: bier 4 $, hauswein , sehr guter rose und roter 1/4 l 8 $.wers braucht, flaschenweine sind teuer.wasser 1.5 liter 3$.

zum riff: wunderschön, leider haben wir keine mantas gesehen , und die hausschildkröte auch nicht. dafür muränen in allen grössen und farben "netzmuräne".schwarze korallen,und sonst sehr schöne und viele korallen, baby schwarzspitzen haie und ein grosseer schwarzspitzen hai.wir haben auch auch einen schnorchelausflug gemacht. vergesst das, schade um die 22$.!!nur schrotthalden.das hausriff ist schöner!

es grüsst euch Doris Steffen und Heinz Konrad ......................konny1 at bluewin.ch


 

Wir waren 2 Wochen, vom 8.12.07-23.12.07 auf Fiha. Gleich vorweg: Bereits vor der Buchung wussten wir was uns "erwartet", da wir dank diesem Forum und Holidaycheck auch bestens über die negativen Dinge auf Fiha informiert waren. Also bitte nicht wundern wenn ich schreibe es war ein schöner Urlaub und dann trotzdem die negativen Seiten aufgezählt werden.

Wir wollten zu einem erschwinglichen Preis die WB´s ausprobieren, daher fiel die Wahl auf Fiha, ohne WB hätten wir Fiha nicht gebucht. (So blöd es sich für den ein oder anderen vielleicht anhört). Auf anderen Inseln zahlt man ja locker das Doppelte für diese WB-Kategorie. Wir hatten WB Nr. 149 und der war wirklich spitze (WB 145 war bei unserer Anreise nicht frei) Wir wollten einen Bungi auf der rechten Seite (vom Steg aus gesehen) und haben diesen auch bekommen, auf der rechten Seite hat man in unseren Augen u. a. einen schöneren Blick. Sonnenuntergang sieht man auf der anderen (linken) Bungi-Seite. Sind dafür immer zum Aussichtspunkt vorne bei den WBs gegangen. Achja, was uns noch auffiel: Bei unserer Ankunft wurde keinem ein WB-Upgrade für soundsoviel Dollar pro Tag angeboten. Waren wohl alle ausgebucht, also nicht drauf verlassen, dass man vor Ort ein Upgrade buchen kann.

Beim Einführungsgespräch und einigen späteren Situationen, schlich sich bei uns immer mal wieder das Gefühl der Abzocke ein, sind wir von den Males gar nicht gewöhnt gewesen. Wenn das und das ist, müssen Sie ..Dollar bezahlen, wenn das und das passiert.... bezahlen, bezahlen, bezahlen. Ausflüge frühzeitig selbst canceln, kostet 50% Stornogebühr, hä? So noch nie erlebt

Zur Insel: Die vielen Palmen waren einfach nur wow... Insel kann nicht umrundet werden. Zu unserer Zeit ausgebucht und somit auch in unseren Augen hoffnunglos überfüllt Vorne bei den Palmen, wo der Strandabschnitt am breitesten war, tummelten sich die meisten. So viele, dort hätte man uns nicht für Geld hinbekommen. Der Geräuschpegel im Essensraum, die viiiiiieeeeelen Leute und Tische war anfangs auch erschreckend (obwohl wir ja vorgewarnt waren). Und man muss sich mit 2 anderen Leuten den Tisch teilen, mit denen man für den Rest des Urlaubs dann zusammen sitzt. Dumm gelaufen: Wir saßen mit wirklich blöden Leuten am Tisch, glaube das waren die mit Abstand blödesten auf der gesamten Insel Sind meist erst Essen wenn die schon weg waren

Zum Essen: Das wir doch wirklich gut. Haben schon öfter den ein oder anderen Kommentar gelesen, dass Essen sei nicht gut, oder gar schrecklich Wir fanden es wirklich gut, war doch immer und für jeden was dabei. Man sollte nicht vergessen wo man Urlaub macht und das die Insel 3 Sterne hat...! Kellner wirklich nett und zuvorkommend. Und unser „Kellner“ war einfach nur spitze Interessant war die Weihnachtsdeko, die Palmen wurden mit Lichterketten umwickelt, Weihnachtsbaum und entsprechende Deko fand man an der Rezeption. Und der Souvenier-Shop hatten an einem Tag „Sale 30%“

Zum Publikum: Teils Naja! Aber dies wussten wir durch andere member schon vorher. Ein Beispiel wo mir wirklich die Worte fehlten: Die (leider vielen) toten Fische am Strand wurden von irgendwelchen Deppen immer wieder mit den Zahnstochern „dekoriert“ und durch die Augenhöhlen der angespülten Papageienfische wurden die Zahnstocher gesteckt und somit die Fische im Sand festgesteckt. Was sagt man dazu???? Was ist da nur los, dass da so viele tote Fische angespült werden!? In der 2. Woche waren es dann weitaus weniger. Aber trotzdem noch schlimm genug.

Zum Wetter: Bei Gewitter, wirklich häufigen und starken Regenschauern, starkem Wind (manchmal eher Sturm), einigen komplett verregneten Tagen.... da blieb für die Sonne nicht mehr so viel Platz. Hochgegriffen hatten wir 6 Tage recht gutes Wetter. Pech gehabt, aber was solls. Wenn denn die Sonne sich mal zeigte, sind wir gleich zur Fotosession losgezogen, so dass auch wir schöne Fotos mit blauem Himmel haben
Wir sind "nur" Schnorchler und würden sagen dass uns das Schnorcheln auf Fiha wirklich besser als letztes Jahr auf Reethi gefiel. Haben alles gesehen, war wir sehen wollten

Fazit:. Fiha ist eine gute und günstige Einsteigerinsel, aber für uns nicht nochmal. Unter anderem, da wir noch einige andere Inseln sehen wollen und beim nächsten Mal unbedingt wieder das Robinson-Feeling brauchen


 

Reisebericht Fihalhohi 28.10.-12.11.2007

Unser 5. Maledivenurlaub führte uns nach Fihalhohi im Süd-Male Atoll.

HINWEIS:
Dieser Bericht ist vor dem Hintergrund, der zuvor von uns besuchten Inseln zu verstehen.
(Reethi Beach, Eriyadu, Vilamendhoo, Dhiggiri)

Anreise:
Die Flüge erfolgten wieder mit Qatar Airways von Berlin-Tegel via Doha nach Male.

Wie immer haben wir über unser Reisebüro Sitzplätze für alle Flüge im Vorfeld reservieren lassen. Dieser Service ist bei QR kostenlos. Aufgrund einer Systemumstellung bei der Airline, ging jedoch unsere Vorabbuchung verloren. Als wir nun am Check-In standen, teilte uns die nette Dame am Schalter mit, dass sie unsere Namen nicht findet und dass es im ersten Flug nur noch Plätze in der Mittelreihe gibt und bei zweiten Flug wir sogar getrennt voneinander sitzen müssten. Zum Glück stellte sich beim Boarding heraus, dass es die Plätze in der Notausgangsreihe waren, also war genügend Beinfreiheit vorhanden.
Beim Weiterflug nach Male konnten wir die Plätze in der Maschine tauschen, sodass wir doch noch zusammen in der Fensterreihe sitzen konnten. Außerdem war das Flugzeug von Doha nach Male mit individuellem Entertainmentsystem ausgestattet.

Beim Zwischenstopp in Doha, galt es wieder 5 Stunden Aufenthalt sinnvoll zu verbringen. Am Internet-Point im Flughafengebäude kann man kostenlos surfen, E-Mails schreiben, im Forum vorbeischauen und sich so die Zeit vertreiben.

In Male angekommen, mussten wir ewig bei der Einreise warten, da kurz vor uns ein anderer Flieger (Eurofly) gelandet war.
Der Transfer zur Insel erfolgte mit dem Speedboot. Durch hohen Wellengang und starken Wind war die Fahrt dahin aber sehr abenteuerlich. Nach einer guten Stunde, vorbei an vielen Inseln, sind wir erschöpft am Mainjetty von Fiha gelandet.

Insel:
Fihalhohi liegt ungefähr 45 km vom Flughafen entfernt im Süd-Westen des Süd-Male Atolls, ist ca. 450 m x 250 m groß und hat eine üppige Vegetation mit über 600 Kokospalmen.
Dies ist auch der Grund, wieso Fihalhohi oft als die "Grüne Insel" bezeichnet wird.
Gastronomische Einrichtungen: Palm Grove Restaurant, Fisherman’s Bar, Blue Lagoon Bar und Surf Cafe.
Sport- und Freizeiteinrichtungen: Ocean Venture Diving, Watersport Center, Sanctuary Spa, Volleyball, Billard, Tischtennis, Inselshop, Movie Hall, Internet und Bibliothek.

Bungalows/ Strand:
Es gibt hier 150 Bungalows in 3 verschiedenen Zimmerkategorien.

Classic Bungalows:
Diese kleinen, einstöckigen Doppelbungalows befinden sich an der Nordseite der Insel, an einem schönen breiten Strand.
Die vorhandene Klimananlage kann bei Bedarf vor Ort für 10 $ pro Tag gemietet werden.

Comfort Bungalows:
Diese Bungis sind rund um die Insel verteilt und sind entweder Doppelbungis oder Vierereinheiten (doppelstöckig). Wobei der Großteil der Viererbungis am unschönen Süd-West Strand liegt. Uns gefiel dieser Bereich auch deshalb nicht, da die Zimmer hier sehr nah am Wasser gebaut sind und alle „Fußgänger“ direkt vor den Terrassen vorbeigehen müssen.
Außerdem ist hier nicht nur sehr viel Korallenschutt angespült, sondern wir fanden auch Müll, Dosen, Plastik- und Glasflaschen vor.

Die Wellenbrecher an dieser Seite wurden in den Wochen vor unserer Anreise durch Stürme stark beschädigt, sodass wir während unseres Aufenthaltes viele Bauarbeiten in diesem Bereich gesehen haben.
Auch mit Sandsäcken wurde versucht, den Strand hier zu halten.

Wasserbungalows:
Es gibt auf Fihalhohi 12 Wasserbungalows. Wer einen buchen möchte, sollte dies schon sehr zeitig tun, da die Insel nur 6 dieser Bungis an Reiseveranstalter abgibt und über den Rest selbst verfügt. Sie sind in keinster Weise mit den restlichen Bungalows vergleichbar, haben auch einen Stern mehr und sind einfach nur genial.

Wir wohnten im Wasserbungalow Nr. 145. Diesen haben wir uns im Vorfeld aufgrund von Empfehlungen ausgesucht. Per E-Mail baten wir um diesen Bungi und es hat funktioniert. Na ja, es waren dann doch ein paar Mails mehr. ;-)
Dieser Bungalow hat uns deshalb so gut gefallen, da er der letzte auf der rechten Seite ist, d. h. wir hatten bis ca. 15 Uhr Sonne satt auf der Terrasse und danach freie Sicht auf den Sonnenuntergang. Alle Bungis nach uns (Nr. 146 - Nr. 150) hatten ab 16 Uhr keine Sonne mehr auf ihren Terrassen und keinen Blick auf den Sunset. Die Nr. 139 - Nr. 144 dagegen bekamen vormittags keine Sonne ab.
Für uns waren diese Wasserbungalows teilweise Grundlage, die Insel überhaupt zu besuchen. Da wir zuvor nie einen Wasserbungi hatten, wollten wir ihn gern hier einmal ausprobieren, denn auf Fiha war uns dies finanziell möglich. Andere Inseln nehmen auch gern mal den doppelten Preis für diese Kategorie.

Ausgestattet sind die Wasserbungalows, die alle komplett aus Holz gefertigt sind, mit einer extra Klimaanlage im Ankleidezimmer, einer tollen Badewanne mit Blick auf die Lagune, einem Kaffee- und Teezubereiter, Couch, Sitzecke, holzmöblierter Terrasse mit Liegen, Auflagen und privatem Schnorcheleinstieg usw., um nur einiges zu nennen.

Essen/ Restaurant/ Bars:
Das Palm Grove Restaurant ist das Hauptrestaurant der Insel, hier werden alle Hauptmahlzeiten eingenommen. Leider ist der gesamte Bereich gefliest, barfuß laufen ist aber möglich. Das Gebäude selbst ist sehr groß und gerade zum Abendessen wird es auch sehr laut. Das ist aber kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es 150 Bungis auf Fiha gibt. Zu Beginn des Urlaubes erhält man seinen festen Tisch und Kellner zugewiesen.
Unser Tipp: Zum Frühstück zeitig und zum Abendessen spät gehen, da ist es dann etwas ruhiger. Das Buffet ist schlicht und einfach gehalten, jedoch findet man immer etwas, was einem schmecken sollte.
Frühstück wie üblich: Eier (Omelett, Spiegel…), French Toast, Waffeln, Plinse, Toast, diverse Brotsorten, Marmelade, Würstchen, Bohnen und etwas Obst, zwei Sorten Saft, außerdem Tee, Kaffee und Kakao.
Mittag: Fisch und Beef, dazu Reis, Nudeln, diverse Gemüse und zum Nachtisch allerhand Süßspeisen und frisches Obst.
Abend: wechselnde Themenbuffets, aber auch hier sind bei allen die Grundspeisen Beef, Fisch, Chicken, Pasta, Reis und Pizza vorhanden. Dazu noch scharfe Currys aller Art und zwei Sorten Suppen. Zu erwähnen ist natürlich auch das leckere Dessertbuffet.
Zu allen Mahlzeiten gibt es Tee und Kaffee kostenlos durch Selbstbedienung. Nach dem Abendessen wird die Tagesrechnung aller konsumierten Getränke aus dem Restaurant unterschrieben.
Halbpensionsgäste können zum Mittag in das Surf Cafe gehen, hier gibt es eine große Auswahl an Burger, Sandwiches usw. Da wir Vollpension hatten und dort nicht speisten, können wir keine Aussage zur Qualität treffen.
Die Blue Lagoon Bar ist auch Treffpunkt zum Sonnenuntergang. Besonders diejenigen, die keinen Sunsetblick von ihrem Bungalow aus haben, kamen hier gern her. Leider ist der Außenbereich nicht sehr groß, dadurch gibt es wenig Sitzmöglichkeiten (Plastik!) und alles wirkt gequetscht. Innen ist auch Sandboden, hier gibt es sogar Holzmöbel.
In der Fisherman’s Bar findet das abendliche Unterhaltungsprogramm statt, z.B. Crab Race, Karaoke, Disko, Unterwasservideos der Tauchbasis oder Bingo. Wem es drin zu laut ist, kann sich auch auf die Terrasse setzen. Hier gibt es leider auch nur Plastikmöbel und sogar grüne "Heineken" Stoff-Sonnenschirme!
Während unseres Aufenthaltes gab es zwei wesentliche Veränderungen. Im Restaurant besteht seit 1.11. Rauchverbot, außerdem wurden die Getränkepreise etwas erhöht.
Softdrinks kosten jetzt 3 $, Bier 4 $, Wein 1/4l 8 $, Wasser 1,5 l Flasche blieb bei 3 $.

Hausriff/ Schnorcheln/ Tauchbasis:
Nachdem wir vom Hausriff unserer zuletzt besuchten Insel Dhiggiri sehr enttäuscht waren, fanden wir hier ein intaktes Hausriff vor. Gleich beim ersten Besuch sahen wir einen Manta und eine Schildkröte. Außerdem gibt es hier die "Männer im Boot", viele Feuerfische, einen stationären Schwarm Blaustreifenschnapper, Muränen, Papageienfische, Drücker, Anemonenfische, Barsche, viele Putzergarnelen, Röhrenaale und viel Kleinzeug zu entdecken. Zudem können diverse Hart- und Weichkorallen hier bestaunt werden.
Das Schnorchel- und Tauchgebiet erstreckt sich auf der Nordseite von den Wasserbungalows bis hin zu dem Jetty der Tauchbasis. Im südlichen Teil der Insel wird das Tauchen und Schnorcheln aufgrund starker Strömung nicht empfohlen.

Die Tauchbasis "Ocean Venture Diving" wird von Ralf und Sabine geleitet. Alle Guides der Basis sind sehr nett und professionell, man fühlt sich willkommen und gut betreut. Gleich beim Einchecken bekommt man ein Basisbriefing. Nach den obligatorischen Checkdive am Hausriff (Maske ausblasen, Automat wiedererlangen, Wechselatmung) gab es "grünes Licht" und wir konnten den Tauchbetrieb aufnehmen.
Für die Bootstauchgänge, welche ca. 10 $ Aufpreis kosten, konnte man sich am Abend zuvor zwischen 19 und 20 Uhr in die Listen eintragen. Die Fahrzeit zu den Tauchspots lag meist zwischen 15 und 45 Minuten. Es werden auch Halbtages- und Ganztagestouren mit Besuch einer Einheimischeninsel als 2-Tank Dives angeboten.

Wir betauchten u.a.: Cocoa Thila (sehr starke Strömung, Haie, Adlerrochen, Napoleon), Enderi Giri (Nachttauchgäng, Sepien, Drachenkopf, Krebse), Ran Faru (Ammenhaie, Langusten, viele Stachelrochen, Schildkröte).
Daneben absolvierten wir die Ausbildung zum SSI AOWD und machten das Nitrox Brevet. Insgesamt tauchten wir zusammen 52 Mal ab. Jeden Tauchgang davon haben wir genossen, bei einer Wassertemperatur von ca. 30 °C in 30 m Tiefe fällt das nicht schwer.

The Sanctuary Spa:
Das Massage Center, welches von 3 balinesischen Frauen geführt wird, befindet sich im Westen der Insel. Hier gibt es drei separate Behandlungszimmer.
Zwei kleinere rechts und links für Einzelbehandlungen und einen größeren Raum mit zwei Massageliegen, welcher mit wunderschön gestalteten Wasserfällen an der Außenwand dekoriert ist. Im Angebot findet man hier diverse Massagen und Aromabehandlungen.
Wir gönnten uns die einstündige balinesische Massage, welche als die Erholsamste gilt.

Internet/ Bibliothek/ Inselshop:
Im Rezeptionsgebäude befindet sich ein kleiner, aber gut klimatisierter Internetraum mit zwei Rechnern. Die Internetnutzung kostet hier 5 $ für die halbe Stunde, welche auch in mehreren Sitzungen verbraucht werden kann. Desweiteren befinden sich hier das Billardzimmer, der Tischtennisraum mit Bibliothek und die Movie Hall. Hier gibt es täglich einen anderen internationalen Film zu sehen (wer es braucht?).
Der Inselshop mit den üblichen Maledivensouvenirs liegt neben der Rezeption.

Ausflüge:
Zur Auswahl standen u.a. Schnorchelsafari für 15 $, Nachtfischen 25 $, Inselhüpfen 40 $, Besuch in Male 45 $ (mit Unterwasserboot 85 $), Delfinausflug 28 $, Glasbodenboot 40 $ oder auch ein Rundflug mit dem Wasserflugzeug für 80 $.
An keinem dieser Ausflüge haben wir jedoch teilgenommen, wir waren ja mit unseren Tauchgängen genug beschäftigt. ;-)

Wetter:
Das Wetter war im gesamten Urlaub durchweg sonnig. An den ersten Tagen hatten wir noch etwas Wind und höhere Wellen. Vor unserer Anreise war es wohl nicht so toll. Da gab es viele Wolken, öfters Regen und auch mal Sturm. Durchschnittliche Lufttemperatur lag bei 33 °C und in der Lagune war das Wasser angenehme 31 °C warm.
Eines morgens vor dem Frühstück überraschte uns ein kurzer Regenschauer. In der letzten Nacht beim Koffer packen, schüttete es eine Stunde lang wie aus Eimern. Auch auf der Rückfahrt nach Male fuhren wir nochmal durch einen kräftigen Regenguss.
Am Flughafen verabschiedeten sich die Malediven mit einem wunderschönen Regenbogen.

Sonstiges:
Der Safe im Zimmer kann ohne Gebühr genutzt werden.
Man sollte bedenken, dass auf die Endrechnung 10 % Servicegebühr aufgeschlagen wird.
Wenn ein Wasserbungi frei sein sollte, wird dieser gern für 90 $ pro Nacht von der Insel als Upgrade angeboten.
Fihalhohi hat eine eigene Inselzeit, d.h. Malezeit + 1 h.

Fazit:
Ein schöner Urlaub auf einer guten, dennoch für unseren Geschmack zu überfüllten Malediveninsel. Der Wasserbungalow entschädigt aber für vieles. Für Maledivenneulinge ist Fihalhohi sicher eine erstklassige Wahl, erfahrenen Maledivenurlaubern empfehlen wir die Insel nur mit Buchung eines Wasserbungis.
Wir würden Fiha trotz gutem Preis-Leistungsverhältnis kein zweites Mal besuchen. Die Gründe dafür liegen in der Vielzahl der Gäste im Vergleich zur Inselgröße. Als störend empfanden wir auch die Plasteliegen am Strand und die vielen "unschönen" Strandabschnitte. Auch als reine Barfußinsel würden wir Fiha nicht bezeichnen, da mitunter Scherben oder Bruchstücke von Fliesen auf den Hauptwegen zu finden waren. Daher empfehlen wir gerade abends die Mitnahme einer kleinen Taschenlampe.

Nachtrag:
Unsere Koffer haben Deutschland 3 Tage nach uns erreicht, Danke Qatar Airways. ;-)

Weitere Fragen bitte per Mail an (info<at>tina-guido.de)

Tina und Guido (www.tina-guido.de)
 


 

Wir waren 2 Wochen (20. August bis 3. September 2007) auf der Traum Insel zum Tauchen. Es hat alles übertroffen! Es war einfach sagenhaft. Es ist schwierig wo man anfangen soll!

Also der Flug war lange aber man wurde von der Crew (Edelweiss) bestens versorgt. Ankunft verlief alles nach Plan und eigentlich sehr reibungslos. Mit dem schnell Boot über setzten auf die Insel dauerte bei uns 45min. Empfang war super toll, bekamen gleich ein Drink und die Kofferträger, Hut ab, die waren schnell. Das Zimmer fand ich sehr gut, es fehlte an nichts. War schön mal ohne TV Gerät :o). Man hatte auch nette Gesellschaft von Ameisen aber die störten nicht gross, die tun ja niemanden was. Die kleinen Gegos waren zu Abend auch immer auf dem Balkon, das war nett. Einzig die Vögel (schwarze Raben Art) nervten gewaltig, die schrieen Tag und Nacht.

Für den Strand gab es für jedes Zimmer Strandtücher und 2 Liegestühle (mit Nummern versehen) die man am dem Strand selber platzieren konnte, fand ich eine super Idee. Jedoch verstanden nicht alle diese Prinzip. Morgens musste manchmal die Stühle suchen. Das Essen war sagenhaft gut. Morgens wie Abends, endlich mal keine Pommes und anderes! Man muss aufpassen es könnte scharf sein, aber das machte das Essen noch interessanter :o). Für den kleinen Hunger nutzten wir die Bar am Meer. War auch immer sehr lecker.
So nun zum besten. Die Tauchschule war der Hammer. Wie eine kleine Familie. Man wurde gleich aufgenommen. Die Sicherheit steht gross im Vordergrund der Tauchschule. Gosses PLUS!! Die Ausbildung und Ausflüge mit dem Boot waren super. Strand, Wasser, Fische, Riffe und was alles dazugehört 1A. Ich würde am liebsten gleich wieder Fliegen. Alle Leute auf der Insel sind einfach nur freundlich, und man muss sich um nichts kümmern. Erholung PUR!! Man braucht kein Geld ausser man will mal so ein Trinkgeld extra geben. Ein Tag vor Abreise kann man alles mit Karte oder Bar bezahlen, das Trinkgeld von 10% ist dann auch schon gleich drauf. Alles sauber aufgeführt.

Der Abschied fiel sehr schwer weil man so "lässigi" Leute kennen gelernt hat. (Dazu gehörte auch die Tauchschule.)  Abendprogramm war auch immer ganz lustig, alle machten mit. Wir hatten immer Sonne pur bis auf 2 Tage, da hat es durchgehend geregnet (und Abends ab und zu).  War aber kein Problem, im Gegenteil, war richtig schön die Abkühlung. Guter Tipp: man braucht keine Schuhe die ganzen Ferien hin durch :o).

-Mit freundlichen Grüssen claudia und Patrick
 


 

Fihalhohi Tourist Resort vom 18.06.07 – 03.07.07

Nachdem wir die letzten beiden Urlaube in Südostasien (Hongkong/Philippinen sowie Singapur/Indonesien) verbrachten, mussten in diesem Jahr die Entzugserscheinungen therapiert werden. Zum dritten Mal buchten wir die Malediven. Neben Thulhagiri stand Fihalhohi, die polarisierende Insel, mit auf dem Zettel. Also, einfach mal hin, und selbst ein Bild machen.

Am 18.06. ging es mit Vorfreude ganz entspannt über die A 31 nach Düsseldorf. Einchecken konnten wir gegen 18:00 Uhr. Die Plätze im Flieger hatten wir schon im Vorfeld mittels der LTU-Card reserviert. Die Maschine war nicht voll belegt. Schlafen hieß Dösen. Die letzten Stunden gab es starke Turbulenzen, wodurch der Service mehrfach eingestellt wurde. Ansonsten war er okay. Kapitän Moser landete den Airbus A 330-200 um 09:01 Uhr vorzeitig auf Hulhule. Sofort empfing uns die bekannte, aber hier fehlende Wärme (30 Grad). Die Abfertigung ging relativ flott. Endlich wieder mal „zu Hause“.

Die Jungs von Fiha nahmen uns schnell in Empfang. Die Wartezeit überbrückten wir mit dem Ausfüllen des obligatorischen Papierkrams. Das Schnellboot brachte uns um 10:05 Uhr in gut 40 Minuten zum Resort. Von weitem sieht man den „Fernsehturm“ und die schräg stehenden Palmen am Nordstrand. Ein herrlicher Anblick auf die mit über 900 Palmen bewachsene Insel. Nach einem Erfrischungstuch und dem Saft einer jungen Kokosnuss gab der Deutsch sprechende Gästemanager eine kurze Einweisung. Als erstes hieß es die Uhr um eine weitere Stunde vorstellen (MESZ + 4 h). Dann ging es zum reservierten (Comfort-) Bungi 29, aus unserer Sicht eine gute Wahl. Man kann sagen: topp! Gute Einrichtung, alles sauber, k e i n muffiger Geruch; gewöhnungsbedürftig ist die Badewanne im Bad. Ein Adapter ist im Zimmer in der Steckdose. Zwei kleine Flaschen Wasser stehen zur „Begrüßung“ im Kühlschrank. Man bekommt neben dem üblichen Informationsmaterial einen Coupon über 40% Rabatt auf den ersten Cocktail. Und im Spa kann man sich für fünf Minuten eine Kopf- oder Schultermassage gönnen. Nach dem Umziehen und Koffer auspacken gingen wir Mittag essen. Eine angenehme Überraschung, eine gute und sehr abwechslungsreiche Auswahl.

Nach einem Stündchen Schlaf ging es (mit den Liegen, die bei der Ankunft hinter dem Bungi stehen) zum Strand. Na dann, ab ins Wasser zum Schnorcheln. Moin, Moin, Fischlis!!! Das Herz schlug vor Freude gleich wieder schneller. Der Film der deutschen Lebensweise war im Nu abgespült. Um 18:00 Uhr erfolgte eine weitere kurze Einweisung durch den Gästemanager und auch durch Bryony von der Tauchbasis. Ein nichtalkoholischer Fruchtcocktail versüßte die bevorstehende Urlaubszeit. Vor dem Abendbrot umrundeten wir noch die Insel; Palmen in Hülle und Fülle. Das hat was. Um 22:00 Uhr fielen wir todmüde in die Falle. Das war der erste Tag auf Fihalhohi; angenehme Eindrücke. Erstes statement: Fihalhohi ist nicht so schlecht, wie es mitunter dargestellt wird. Klar, es gibt kleine Minuspunkte. Mehr dazu beim weiteren Beschreiben.

Nachstehend kommen die am meisten abgefragten Hauptpunkte...

Frühstück von 07:30 bis 09:30 Uhr: Kaffe, Tee, Milch, zwei verschiedene Säfte, Cornflakes, zwei Sorten Toastbrot, Butter, Honig, drei Sorten Marmelade, ca. fünf verschiedene Sorten Gebäck und Kuchen, abwechselnd Eierkuchen, Waffeln, Käse-Scheibletten, Wurst, gekochte Eier, Omeletts mit ...zig möglichen Zutaten, Spiegel- und Rührei, Würstchen, Speck, Früchte mit Joghurt, usw.

Mittagessen von 12:30 bis 14:00 Uhr: umfangreiches und abwechslungsreiches Buffet; Salate verschiedenster Art, Tomaten, Gurken, Oliven, Pasta, Pizza, „Curry-Ecke“, Reis, jeden Tag Fisch und Rind, Gemüse, Suppen, ab und zu Würstchen, Desserts vom Feinsten, Puddings, Kuchen, Obst

Abendbrot von 19:30 bis 21:30 Uhr: jeden Abend ein Buffet zu einem anderen Thema; was da so hingezaubert wurde, Kompliment! In den zwei Wochen gab es keine Wiederholung

Dienstag:      
Mittwoch: Maldivian Night
Donnerstag: Western Style
Freitag:1001 Arabian Night
Samstag: Bon Apetit
Sonntag :When in Rome
Montag: Buffet Flambé

Dienstag: Tonight in Kanton
Mittwoch: Spice up your life
Donnerstag: Fish & Ships
Freitag: Ports of Call
Samstag: Barbecue Buffet
Sonntag: Fiesta Mexicana
Montag: Grilles with Frills

Fisherman’s Bar: leider gefliest; aber gut. Eine sehr umfangreiche Getränkekarte. Jeden Abend gibt es den Cocktail des Tages, allerdings keine Happy Hour. Kühles Bier kommt vom Fass; wer will, kann auch Flaschenbier bestellen, „Corona“ zum Beispiel. Donnerstags, zur „Reggae Night“, gibt es für die Karibik-Cocktails die Offerte: Buy two – get one for free. Das Abendprogramm beginnt ca. 21:30 Uhr.

Dienstag     
Mittwoch     Movie „Mr. Bean“
Donnerstag  Reggae Night
Freitag        BINGO
Samstag      Karaoke
Sonntag      Disco
Montag “Ocean Venture Diving”

Dienstag Disco
Mittwoch It’s Showtime
Donnerstag Live Music
Freitag Crab Race
Samstag Karaoke
Sonntag Music for easy listenin
Montag Ocean Venture Slide Show

Touristen: Italiener, Engländer, der Rest verteilt sich auf Franzosen, Schweizer, Österreicher (es gab ein Pärchen, dass einen Tag zu früh abgereist ist und am gleichen Abend wieder vor Ort war. Hallo, man kennt doch seinen Abreisetag!) und Deutsche

Ausflüge: verschiedenster Art verbunden mit einer Mindestteilnehmerzahl

Schnorchelsafari montags/freitags USD 15
Sonnenuntergangsfischen montags/donnerstags USD 15
Nachtfischen montags USD 25
Inselhüpfen mittwochs USD 40
Besuch in Malé + Unterwasserboot donnerstags USD 85
Besuch in Malé donnerstags USD 45
Delfinausflug samstags USD 28
Besuch von Guraidhoo freitags USD 20
Rundflug mit MAT dienstags USD 80
Glasbodenboot auf Anfrage Preis pro Boot USD 40

The Weather on Fihalhohi (what will be – will be...): die ersten vier Tage bewölkt, danach sonnig bis Sonne satt. Eine Nacht war ein recht knackiges Gewitter über der Insel, wir standen förmlich im Bett. An zwei Abenden gab es neben reichlich Wind auch eine Menge Wasser von oben, es goss wie aus Eimern.

Dienstag 30 Grad Celsius 1010 mb      Dienstag 31 Grad Celsius 1012 mb
Mittwoch 30 Grad Celsius 1010 mb     Mittwoch 31 Grad Celsius 1011 mb
Donnerstag 30 Grad Celsius 1007 mb  Donnerstag 31 Grad Celsius 1013 mb
Freitag 30 Grad Celsius 1005 mb        Freitag 31 Grad Celsius 1010 mb
Samstag 30 Grad Celsius 1007 mb      Samstag 31 Grad Celsius 1011 mb
Sonntag 30 Grad Celsius 1012 mb      Sonntag 31 Grad Celsius 1009 mb
Montag 31 Grad Celsius 1011 mb       Montag 31 Grad Celsius 1011 mb

Hinter der Rezeption befinden sich viele Informationstafeln, u.a.: von der Tauchschule „Ocean Venture Diving“ (tolle Idee: hier wird mittels einer Farbtafel jeden Tag ein anderer Rifffisch vorgestellt!), The Sanctuary Spa, PTM – Protect the Maldives, news, weather, usw.. U.a. auch die Bestätigung, dass Fihalhohi zu den 99 weltweit beliebtesten Hotels der Welt gehört. Ein klimatisierter Billard-Raum, Internet-Raum, Bibliothek, Kino-Raum, Bibliothek, Tischtennis-Platte – für viel Abwechslung ist also gesorgt. Was gibt es sonst noch; ein Platz zum Badminton und Volleyball spielen, für die Kleinen ein Spielplatz bei der Blue Lagoon Bar (hier erlebt man völlig lautlos tolle Sonnenuntergänge), ein Wassersportzentrum und natürlich ein Insel-Shop. Sicherlich ist die Auflistung nicht vollständig.

Tauchschule „Ocean Venture Diving“: Das Einchecken geschieht mittels Vorlage von Brevet, Logbuch (es gab einen Urlauber, der seine Unterlagen zu Hause liegen gelassen hat. Somit hieß es für ihn -> Schnorcheln!) und Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Man erhält sofort das komplette Equipment, welches einen guten Eindruck hinterließ. Steffi managt z. Zt. als stellvertretende Basisleitung den Tagesablauf, da Sabine und Ralf Urlaub haben. Chris und Annelie haben wir auch nur kurz gesehen, da sie auch entfleuchten. Bryony, Julie, Yvonne und Hans (beide mussten Ende Juni/Anfang Juli nach Faru zum Aushelfen) begleiteten die Tauchgänge. Der Checkdive wird am Hausriff durchgeführt; teilgeflutete Maske ausblasen, Maske ab- und aufsetzen, Wiedererlangen des Atemreglers, Oktopusatmung mit dem Buddy. Dann geht es ganz entspannt abwärts. Highlights sind natürlich der enorme Makrelenschwarm und big mom, die standorttreue Riesenmuräne. Da fällt einem fast der Regler aus dem Mund, so ein Kavenzmann ist das! Bei Hans, einem supernetten Schweizer, habe ich meinen AOWD absolviert. Da ich den theoretischen Teil zuhause gemacht habe, konnten wir nach den Wiederholungsfragen gleich ins kühle Nass. Neben den Pflichttauchgängen „Tieftauchen“ und „Unterwasser Navigation“ entschied ich mich für „Tarierung in Perfektion“ (3 kg Blei reichen jetzt), „Unterwasser Fotografie“ und „Nachttauchen“. Wrack- und Strömungstauchen hätte ich auch gerne gemacht, ließ sich aber leider nicht einrichten. Es folgten noch drei Boots-Tauchgänge, zwei davon am Außenriff in der Hoffnung auf Großfisch. Die spots des kommenden Tages werden abends angeschlagen. Von 19 bis 20 Uhr kann man sich dann in die Listen eintragen. Die Spots sind entsprechend der Schwierigkeit mit Punkten versehen. Die Tauchplatzbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Da weiß man im Voraus, was einen erwarten kann. Vormittags geht es in der Regel zwischen 9 und 10 Uhr los, nachmittags ist Abfahrt 14:15 Uhr. Das Equipment wird zum Boot gefahren. Beim Auschecken wird einem die Rechnung ausführlich erklärt und das jeweils günstigste berechnet. Ich erhielt als Schmankerl noch eine member card, mit der man beim nächsten Besuch 10% Nachlass erhält. Eine tolle Idee, finde ich.

Ungeordnetes, was noch so spontan eingefallen ist: Leute, achtet auf eure persönlichen Sachen! Es gibt auf Fiha eine species, die sich Rabenvögel nennt. Kaum bist Du von der Liege, kommen sie im Trupp um zu stiebitzen. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird entwendet. Und die Biester legen es wirklich drauf an. Aber als hochintelligentes Wesen schmunzelt man dann natürlich. Die Fauna ist schon beeindruckend; etliche Graureiher, kleine Schnepfen, die Koels, die schon sehhhhhr früh krakeelen, Schönechsen, Geckos, und natürlich die Fischwelt des Indik. Zur Flora sage ich nur, über 900 (!) Palmen; das grünt!

Auch der schönste Dreiklang aus Puderzuckerstrand, türkisfarbener Lagune und sattgrüner Vegetation endet einmal. Der Tag der Abreise fiel einem kurioserweise nicht schwer. Warum? Man kennt das Prozedere, und wir wissen, dass wir die Malediven wieder besuchen werden. Wann? Das
wissen wir noch nicht. Aber wir sagen schon heute: Tschüß, Malediven! Bis demnächst!

Fazit: Fihalhohi hat uns richtig gut gefallen. Ausnahme zum einen der große, maledivenuntypische Speisesaal, zum anderen der Anblick der doppelstöckigen Bungalows (man gewöhnt sich aber sehr schnell daran); hier speziell die zwischen der Tauchschule und den Wasserbungalows befindlichen. Wer in der Nebensaison Fiha bereist und keine *****-Sterneansprüche hat, macht nichts falsch. Wir waren trotz polarisierender Meinungen angenehm überrascht. Eine ganz ehrliche Meinung.

Spyro2 alias Michael

 


 

Zeitraum: 3 Wochen vom Ende April bis Mitte Mai 2007 (unser fünfter Malediven-Urlaub)

Flug und Transfer: An/Abreise ging leider über Zwischenlandungen in Doha (mit längeren Aufenthalten), Direktflüge waren ausgebucht. Transfer zur Insel mit Speedboot ca. 45 Minuten erträglich. Beim Rücktransfer wurden wir beim Aushändigen der Rückflugtickets beinahe in ein Restaurant "gezerrt", das Eintritt kostet. Völlig unnötig, weil man sich ganz gut überall aufhalten und auch etwas trinken kann. Neulinge auf den Malediven seien versichert: das ist keine "Pflichtveranstaltung", sie können durchaus zum Flughafengebäude durchgehen und sich dort umtun.

Unterkunft: Es gibt 3 Kategorien, Classic-Bungalows, Komfort- Bungalows und Wasserbungalows. Alle Classic-B. sind ausschließlich auf der Nordseite angeordnet, wo auch der einzige, auf den Malediven erwartete Sandstrand liegt. Zu berücksichtigen ist bei den Classic-Bungalows, dass die eingebauten Kühlanlagen nur gegen Aufpreis (10 Dollar/Tag ) eingeschaltet werden, aber eigentlich unverzichtbar sind, da ansonsten nichts mehr trocknet im Zimmer. Dadurch entstehen bei 14 Tagen Aufenthalt Mehrkosten von 140.- Dollar , die man zuhause erstmal nicht berücksichtigt hat. Die Bungalows sind Doppelbungalows mit einer Trennmauer zwischen den beiden Terrassen. Praktisch aufgebaut, mit kleinen Waschvertiefungen vor der Terrasse, mit Wasserhahn zum Abspülen der Schuhe, Flossen, usw..

Die Classic-Bungalows sind einfach eingerichtet und etwas verwohnt. Ein Zimmer mit Doppelbett, zwei Sessel, ein Tischen, eine Kommode und eine Ablage. Ein separater Abstelltraum mit offenem Schrank und einem kleinen Kühlschrank, ein Bad mit Dusche und WC. In den Classic-Bungalows gibt es keine Wasserkocher. Vorhanden sind Föhn, flüssige Seife am Waschbecken und an der Dusche. Die Ausstattung mit Handtüchern und Strandtüchern ist gut, sie werden zweimal wöchentlich und auf Wunsch gewechselt.

Die Komfort-Bungalows sind meist 2-stöckig (einige einstöckige gibts) und haben etwas bessere Einrichtung, die Klimaanlage ist im Preis berücksichtigt. Sie liegen aber ausschließlich an den weniger attraktiven Stellen der Insel (überhaupt kein Sandstrand in der Nähe, angenagtes Ufer mit Sandsäcken dürftig ausgebessert, wenig Sonne vor dem Haus durch dichtes Palmendach). Zusätzlich sind sie sehr dicht aneinander gebaut, wer nebenan einen Raucher auf dem Balkon sitzen hat, der raucht leider mit.

Die Wasserbungalows kann ich nur von aussen beurteilen, sie haben eine schöne Holzterasse über der Lagune und sind mit pfiffigen Zwischenpodesten ausgestattet, von denen man direkt ins Wasser gleiten kann und machen einen optisch sehr ansprechenden Eindruck.
Die Restaurants, Bars und Allgemeineinrichtungen sind im landesüblichen Stil gebaut und sehr gepflegt. Zu jedem Bungalow gehören zwei nummerierte Liegen, es gibt also keinen Streit um die Belegung. Wenn hin und wieder Liegen gekidnappt wurden, gab es nie Probleme mit der Rückgabe.
Zur Insel: Die Insel ist im Innenbereich sehr dicht bewachsen mit Palmen, Indischer Mandel, Bananenstauden und anderen Gewächsen. Das macht einen schönen, tropischen Eindruck. Die Palmen sind Heimat von zahlreichen Flughunden, einem Trupp indischer Krähen und einer indischen Kuckuckart. Die Vogelbande begrüßt mit reichlicher Lautstärke morgens um 6 die aufgehende Sonne, wer ausschlafen will, sollte vielleicht Ohropax einpacken. Für Malediven-Neulinge: Gekkos gehören auch immer dazu. Sie sitzen an den Außenwänden der Bungalows und vertilgen die Mücken, wenn sie nicht zu faul dazu sind.

Der Inselshop ist zwar winzig, aber brauchbar ausgestattet. Es gibt so ziemlich alles, was man vergessen kann: Zahnpasta, Sonnencreme, Shampoo. Im Shop zahlt man mit Dollar oder via Kreditkarte. Sonst kann alles auf das Zimmer geschrieben und bei Abreise bezahlt werden.

Mückenspray empfehle ich jedem! In den Bunglows gibt es Stecker mit Mückenvernichtungsmittel, aber die Mücken kommen ab nachmittags aus ihren Verstecken und überfallen den nichtsahnenden Touristen auf der Terrasse. Offensichtlich sind die Biester so winzig, dass ich sie nie gesehen habe - verstochen war ich trotzdem. Ab 16:00 hieß es dann: einreiben und einsprühen, dann ging's.

Ärztliche Versorgung gibt es auf der Nachbarinsel, wir haben ihn glücklicherweise nicht gebraucht.

Essen: Wer Vollpension gebucht hat, muss mit Gewichtszunahme rechnen, denn das Buffet-Essen ist reichhaltig und verführerisch. Das Frühstück ist nicht ganz so üppig, entspricht aber der 3-Sterne-Kategorie. Alle Mahlzeiten sind in Buffett-Form mit warmen Gerichten, Salaten und Nachspeisen. Abends gibt es zusätzlich Suppen. Das Essen war sehr abwechslungsreich, abends immer mit einem Thema wie Italienischer Abend oder Arabische Gerichte. Wiederholt hat sich das erst nach über zwei Wochen.

Kostenlos werden Kaffee,Tee und Milch zu den Hauptmahlzeiten geboten, zum Frühstück gibts auch noch Kakao. Sonstige Getränke werden berechnet (in Dollar: eine Flasche Bier 3,3 - eine 1,5-Liter-Flasche Wasser 3,5 - Wein unbezahlbar mit 16 und mehr! ). Alle Preise müssen gedanklich mit 10% beaufschlagt werden. Egal, ob im Restaurant oder an der Bar gekauft, ob mit Bedienung oder direkt zum Mitnehmen auf's Zimmer: 10% für Service kommen bei Endabrechnung dazu.

Im Restaurant ist es wie überall auf den Inseln unerwünscht, in Badekleidung zu kommen.

Restaurant: Erstmal versuchen die Bediensteten, alle Neuankömmlinge an die Tische zusammenzupacken, Raucher mit Nichtrauchern, allein reisende Damen zu Paaren, ältere zu jüngeren. Erst nach massiven Protest konnten wir einen Tisch für 2 Personen erhalten - obwohl genügend leere Tische vorhanden waren. Nicht alle Ober sind freundlich, aber sie machen zumindest ihren Dienst zufriedenstellend. Die Ober sprechen Englisch und teilweise Deutsch. Die von den Reiseveranstaltern empfohlenen 5-7$ Trinkgeld pro Woche sind bei den meisten Obern bei weitem genug. Was uns auf den Malediven noch nie vorher passiert ist, war das direkte Fragen nach Trinkgeld durch einen laubfegenden Gärtner.

Unterhaltung: Abendprogramme ( Karaoke, Krabbenrennen, Bingospielen und Videofilme) haben wir nicht genutzt. Die Bibliothek ist aber umfangreich und eine Tischtennisplatte sowie ein Billardraum stehen für Regentage zur Verfügung.

Ausflüge: Wir haben nur die Schnorcheltour mitgemacht, sie ist wegen der noch gut erhaltenen Korallen an den besuchten Riffs empfehlenswert.
Tauchschule: Wir haben nur geschnorchelt.

Strand: Gibts nur auf der Nordseite (s.oben) alle anderen Uferbereiche sind durch die Sandsäcke bzw. defekte Maschendrahthindernisse unansehlich.
Zusätzlich ist auf der Südostseite der Anblick einer ehemaligen Müllinsel zu ertragen, welche sich offensichtlich auflöst und, da die Wellen in Richtung Fihalhoi stömen, ein unbehagliches Badegefühl ergibt.

Hausriff: Es ist es offiziell begrenzt auf die Nord-und Westseite, an den anderen Bereichen ist die Nutzung wegen gefährlicher Strömungen untersagt. Die Korallen sind im Bereich bis 2m Tiefe stark abgetreten, erst in grösserer Tiefe optisch unbeschädigt. Fische in gigantischen Mengen und zum Teil ungewöhnlichen Größen und Vielfalt sind aber vorhanden.

Zusammenfassung: Die Insel ist nur für Malediven - Neulinge empfehlenswert und auch nur die Nordseite mit den Classic-oder den Wasserbungalows. Wer schon andere Inseln kennengelernt hat (die man z.B. beim Schnorcheln umrunden konnte), wird enttäuscht sein. Speziell mit Kindern würde ich andere Inseln mit geeigneten Lagunen und Sandständen empfehlen. Fihalhoi ist insgesamt viel zu dicht bebaut, großteils strandlos und wirkt an vielen Strandabschnitten ungepflegt und unattraktiv.

Pia und Ulrich aus München


 

Fihalhohi 10.05. – 24.05.2007

Entscheidung
Nachdem wir letztes Jahr auf Sun Island unseren ersten Maledivenurlaub verbracht haben und traumhaft schöne und erholsame Tage dort hatten, war für uns ganz klar, daß wir wieder ins Inselparadies wollen.

SI hat uns super gefallen, allerdings haben wir für uns festgestellt, daß wir es durchaus ohne Inselkoller auch auf einer kleineren Insel aushalten könnten und so haben wir uns erneut durch alle Foren und Kataloge, Bilder und Berichte gearbeitet.

Am Ende hat uns Fiha mit seinem Preis- Leistungs- Verhältnis, dem üppigen Palmenbestand, der gelobten Tauchschule und dem schönen und nahen Hausriff überzeugt.

Anreise
In diesem Jahr wollten wir es etwas bequemer und schneller haben und sind mit dem Zubringer von Hannover nach Frankfurt geflogen und von dort mit der Condor direkt nach Male. Super Flug ohne Turbulenzen und einigen abschließenden Kreisen über Male ( vielen Dank, da sgab genug Zeit für die ersten schönen Bilder ). Das Platzangebot und der Service fielen etwas schlechter aus als bei Quatar- Airways im letzten Jahr, dafür aber ohne Zwischenstop; wir können iegentlich beisdes empfehlen. Abfertigung lief wieder schnell, ruck zuck sassen wir im Speedboat und fuhren bei heftigem Wellengang und mit ner Menge Feetz gen Fiha. Empfang mit Kokosnuß und feuchten Tüchern und schon der erste Eindruck der Insel war für uns großartig. Die Luft, die Wärme, die Farben, die Geräusche und der Sand zwischen den Zehen, einfach herrlich.

Der Bungi
Wir hatten Bungi Nr. 36, Doppelstock unten, von dessen Veranda man schräg auf den Strand und das Meer blicken konnte. Die Einrichtung ist völlig ok und ausreichend, nicht riesig und nicht luxuriös, aber das hatten wir weder erwartet noch gewollt. Jede Lage auf Fiha hat ihren Reiz und sicherlich findet sich für jeden der passende Strandabschnitt, wirklich schlechte Bungis gibt es eigentlich nicht. Vor Ort kann man sicher jeder Zeit noch einen Wunsch äußern und, wenn es die Auslastung zulässt, umziehen. Beim nächsten Mal würden wir die Standardbungis wählen, die haben uns optisch sehr viel besser gefallen, haben noch so richtig rustikalen Flair und liegen direkt am grossen Starnd im Norden.

Strand
Die älteren Bilder von Fiha zeigen, daß mit den Jahren immer mehr Strand abgetragen wurde, der nicht nur einfach um die Insel wandert, sondern einfach weg ist! Im Osten gibt es inzwischen keinen Sand, das Meer spült dort an die hohe steirnerne Kante. Trotzdem lagen wir dort besonders gern unter den Palmen. Man hat freien Blick aufs Meer, sonnige sowie schattige Plätze, viel mehr Ruhe und ist in ein paar Schritten am Strand, wenn man möchte. Der breite Strand im Nordem ist auch sehr schön, vor allem zwischen den Palmen hat es uns gut gefallen, aber hier gibt es an den schönen Ecken dann eben schon Liegenversammlungen von 10 bis 20 nebeneinander und das ist nicht so ganz unser Ding gewesen. An den Wasserbungis hat es sich am meisten getümmelt, da haben wir uns nie aufgehalten.

Im Westen liegen die Bungis sehr dicht am Strand, schöner direkter Blick aufs Meer mit kleinen abgeteilten Buchten, allerdings ist dort kaum Sonne zu erhaschen und die Steinwälle sind mit hässlichem Maschendraht zusammengehalten; der Wellengang ist dort deutlich stärker und man hat keinen direkten Zugang zum Hausriff.

Am Steg ist der Sand ganz fein und dort sind einige schöne, ruhige Plätze zu ergattern. Der Strand ist recht schmal, bei Flut kaum vorhanden, aber dann kann man sich zwischen die Palmen zurückziehen. Von hier kann man direkt losschnorcheln, hat aber auch den Blick auf die Boote und den Steg, falls einen das stört. Wir hatten zwei Tage, an denen es für 2 Stunden heftigst gestürmt und geregnet hat und man konnte förmlich zusehen, wie schnell sich die Starndsituation dabei verändert. Mit einem Schlag spülte es an der Blue- Lagoon- Bar die Hälfte des Sandes weg, der daraufhin mit Säcken gestützt wurde. Ebenso an der tiefhängenden Palme am Ende des Nordstrandes. Und auch auf diesem breiten Abschnitt spülte es die Wellen bis hoch an den Palmensaum, so daß wir zwischenzeitlich eigene kleinen Binnensee auf dem Strand hatten. Nach ein paar Tagen hatte sich die Situation wieder etwas entspannt, das Meer wurde ruhiger und der Strand an einigen Stellen per Schubkarre wieder angefahren.

Das Wasser
Ist glasklar, schön warm und umgibt tatsächlich die ganze Insel!!!! Planschen kann man eigentlich überall, aber am besten eignet sich wohl der grosse Nordstrand dafür. Die Schnorcheltour am Hausriff führt um die halbe Insel, mit orangen Bojen makiert, und liegt sehr dicht am Strand, wunderbar einfach. Da wir nur das wenig spektakuläre Hausriff von Sun Island kennen im Vergleich, hat uns der Fischreichtum hier überwältigt! Feuerfische, Octopus, nen Riffhai, eine Schildkröte, Delfine, verschiedene Muränen, Nemos das hatten wir vorher alles noch nicht gesehen! Badeschuhe braucht man eigentlich nicht unbedingt, für Kinder aber vielleicht empfehlenswert.

Tauchen
Auch da haben wir keine Vergleich und noch keinerlei Erfahrung, da wir auf Fiha erst unseren OWD gemacht haben! Aber man hat ja trotzdem Augen und Ohren und die erfahreneren Taucher haben uns alle bestätigt, daß das Equipment in tadelosem Zustand ist, alles sehr gut organisiert und strukturiert abläuft und sie die Tauchschule für absolut empfehlenswert halten. Nun mit unserem OWD Brevet in der Hand und den ersten eigenen Erfahrungen, können wir uns da nur anschließen: Wir fühlten uns sehr gut betreut und für uns wars absolut klasse!!!

Unser Kurs bestand aus uns beiden und Yvonne unserer Instruktorin, die mit viel Geduld, Lachen, Lob und Zuspruch und Herz und Selle für uns da war. Schöner hätte es für uns nicht sein können! Herzlichen Dank in diese Richtung!!!!

Essen
Wir haben uns morgens, mittags, abends die Plautze vollgeschlagen, uns hats geschmeckt! Die Auswahl war gross und ok, das Essen lecker, viel Gemüse und frische Salate dabei. Wie man dort nicht satt wird, ist uns unverständlich und wir haben schon eine Menge Hotels in unterschiedlichen Kategorien besucht. Was zudem für das Essen spricht, ist daß wir keinerlei Magen- Darm- Probleme hatten und das ist bei uns ein untrügliches Zeichen für saubere Verarbeitung!

Trinken
Den Tag über haben wir uns an der Wasserflasche festgehalten und bei den Mahlzeiten stehen Tee und Kaffe ( sehr leckerer Kaffee! ) bereit. Abend haben wir abwechselnd in der Fisherman`s- oder der Blue Lagoon Bar mit Bier und nem Cocktail auf unseren traumhaften Urlaub angestossen. Gahapa Machan, Malibu Wave, Blue Lagoon und Banana Boat kannich empfehlen. Uns hat es an der Strandbar am besten gefallen, da konnten wir mit den Füssen im Sand Sternschnuppen zählen und nicht selten waren wir dort ganz allein ( unter Mallorca versteh ich was anderes! ).

Service
Der Service war uneingeschränkt gut, freundlich, prompt und zu unser vollen Zufriedenheit. Besonders hervorheben können wir die Kellner an der Blue Lagoon Bar ( unserere Cocktailmixer des Vertrauens ! ).

Fazit
Ich könnte noch stundenlang von unserem Urlaub schwärmen und jeden Tag einzeln loben, aber das liest kein Mensch und somit beschränke ich mich auf die Fakten! Für uns war es ein absoluter Traumurlaub, in jeder Hinsicht überzeugend und wir würden auf jeden Fall wiederkommen ( vielleicht werden wir das ja auch !! )

Da jeder Urlaub steht und fällt mit dem Wetter und den Menschen, die einen umgeben, sei hier nochmal ein herzlicher Dank in beide Richtungen ausgesprochen. An Petrus, der uns mit viel Sonne versortgt hat und vor allem an Samir & Corina, mit denen wir eine so schöne Zeit auf Fiha verbracht haben.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung, schönes Fernweh

Familie Locke
 


 

Reisebericht Fihalhohi Island Resort vom 30.04.2007 - 10.05.2007

Wir, Silvia und Jürgen, haben uns für Fihalhohi entschieden aufgrund des Preis - Leistungsverhältnisses. Weiterhin wurde die Insel als "grüne Insel" mit den meisten Palmen beschrieben. Für uns war es die erste Reise zu den Malediven.

Unser LTU-Flug ging ab München um 21:05 Uhr nach Male und war angenehm, der Rückflug erfolgte mit Condor - und war vom Service und Ausstattung der Maschine besser. Nach der Abfertigung wurden wir freundlich von der Reiseleitung empfangen und zum Schnellboot begleitet. Nach einer 45 minütigen Fahrt, eindrucksvoll an Lagunen und Inseln vorbei erreichten wir Filhalhohi.

Der Empfang war freundlich. Unsere Koffer wurden vom Personal zum Bungalow gebracht (bitte an Trinkgeld denken). Wir hatten Bungalow Nr. 70 was sich als Glücksfall zeigte. Die Aussicht vom Schlafzimmer und von der Terasse war wunderschön auf Palmen und Meer/ Strand gerichtet.
Das Personal zeigte sich freundlich und hilfsbereit.

Wir hatten viel Glück, da die Insel nur zur Hälfte ausgebucht war. Im Klartext: wir hatten zeitweise den ganzen Strand für uns oder teilten ihn mit einem netten österreichischen und deutschen Ehepaar. Von Unruhe und Lärm keine Spur.

Das Hausriff ist empfehlenswert - Haie - Rochen - Muränen - Schildkröten - "Nemo Pur". Eine wunderschöne Unterwasserwelt. Für uns war das tägliche Schnorcheln absolut ausreichend. Keine Angst vor den Riffhaien -- sie ignorieren die Schnorchler und Taucher -- haben mehr Angst vor uns. In die Lagune kommen nur die Baby-Haie und nur selten ein größerer.

Die Tauchschule ist für Interessierte sicherlich empfehlenswert. Wir nutzten sie lediglich, um mit den Tauchern zu einer weiter entfernten Lagune zum Schnorcheln herauszufahren ( 12$ ).

Das Essen war einem 3*+ Hotel entsprechend. Fisch nur Thunfisch - in jeglicher Form zubereitet. Das Frühstück war sehr einfach und ließ zu wünschen übrig. Da wir in Bezug auf das Essen nicht anspruchslos aber genügsam sind, war es für uns OK.

Was uns gar nicht gefallen hat, war die "Vorgabe" des Trinkgeldes, was man zu leisten hatte. Außerdem empfanden wir es als großen Störfaktor, dass 1. barfuß zum Essen erschienen werden durfte ( unhygienisch) und 2. die Kleiderordnung. Das Tragen eines verschwitzten Muscle-Shirts, wobei zwangsläufig die freie Achsel über das Büffet schwebte, war für uns abstoßend. Auch manche Damen erschienen im superdurchsichtigen Pareo und barfuss zum Essen, --was oftmals nicht gerade appetitfördernd war.

Die Programme in der Fisherman`s Bar ( Karaoke ) sind Geschmackssache. Die Live-Musik und der Disco-Abend waren top. Als sehr schön empfanden wir auch die Blue Lagoon Bar. Sowohl für den Nachmittags-Kaffee, als auch abends zum gemütlichen Tagesabschluss mit Cocktail. Angenehm war es, dass sämtliche Rechnungen auf das Zimmer registriert wurden, so dass man kein Bargeld benötigte. Es wurde am Schluß des Urlaubs abgerechnet.

Tipps:
Sonnenuntergang in der Blue Lagoon Bar, Wasserbungalow oder Bungalow Nr. 67 bis 70, Schnorcheltour lohnt sich nicht (das Hausriff ist genauso schön!), Ausflug nach Male lohnt sich nicht,Delphintour empfehlenswert. Schnorchelausrüstung nicht vergessen, Tasche für Strandbedarf ( die Krähen klauen wie die Raaben :-) ). Wenig Bargeld mitnehmen - kann alles über Kreditkarte bezahlt werden. Lediglich kleine Dollarnoten für das Trinkgeld

Für die Damen: Bitte nicht zuviel an Schuhwerk mitnehmen ( keine Pumps!) . Fihalhohi ist eine reine Sandinsel ( außer im Restaurant und Rezeption).

Silvia und Jürgen

 


 

Reisebericht Fihalhohi Island Resort vom 29.04.2007 - 14.05.2007

Ausgangslage:
Wir (Margarethe und Kilian) haben uns für Fihalhohi letztes Jahr im August entschieden, da wir mal Lust auf Wasserbungalows hatten und Fihalhohi angeblich vom Preis-/Leistungsverhältnis die Besten haben sollte. Für mich (Kilian) war es die 4. Malediven-Reise und für meine Freundin Margarethe der erste Aufenthalt auf den Malediven.

Flug & Transfer:
Unser LTU-Flug ging ab München um 21:05 Uhr nach Male. Vom Platzangebot her können sich die deutschen Fluggesellschaften wahrscheinlich alle etwas bei den renomierten ausländischen Gesellschaften abkucken. Aber nach 8 Stunden und 45 Minuten Enge landeten wir auf Male International. Die Abfertigung dauerte keine 45 Minuten und schon hatten wir im Schnellboot Platz genommen.

Empfang:
Am späten Vormittag kamen wir auf Fihalhohi an und wurden gleich von Allen total freundlich mit einer Kokosnuss-Milch empfangen. Von einem deutschsprechenden "Mädchen-Für-Alles" wurde uns dann erklärt, dass wir uns hier wie zuhause fühlen sollen. Das kam dann schonmal sehr sympathisch an. Im Allgemeinen war das gesamte Personal überaus freundlich und hilfsbereit.

Unterkunft:
Nach dem freundlichen Empfang wurden wir auf unser Wasserbungalow Nr. 145 gebracht. Ich muß schon sagen, dass ich bisher auch nicht gerade wenig von der Welt gesehen habe, aber dieser Bungalow hat mich schon überwältigt. Nach dem Eingang linker Hand eine große Ecke mit Schreibtisch, danach ein Sofa, ein schönes Himmelbett, eine Klimaanlage im Schlafbereich und eine Weitere in der separaten Garderobe und zum Schluß ein riesiges Bad mit Dusche, Badewanne (Blick aufs Meer)und separatem WC. Zusätzlich war dann noch ein Ventilator und ein Kühlschrank vorhanden. Die Terrasse war linker Hand überdacht und rechter Hand für Sonnenhungrige gedacht. Die kleine Treppe hinunter zur Einstiegs-Plattform war bei Ebbe trocken und man konnte sich auch dort unten sonnen. Bei Flut krallten sich dutzende großer Krebse am Deck und seinen Pfeilern fest, die natürlich verschwunden waren, somit sie gemerkt haben, dass sich jemand der Plattform nähert. Also keine Panik. Dann das Einspringen in 29 Grad warmes Wasser war schon wirklich sehr sehr schön. Die Wasserbungalows hatten im Übrigen auch 2 numerierte Liegen am Strand. Von der Sonneneinstrahlung her kann ich folgenden Tip geben: Wenn man den ganzen Tag bis um 18 Uhr Sonne haben möchte, dann muß man nach der rechten Seite (vom Steg aus gesehen) fragen. Den Sonnenuntergang hat man allerdings auf der linken Seite. Müßt Ihr abwägen, wie Ihr es wollt.

Gastronomie:
In der ersten Woche war das Restaurant nur zur Hälfte gefüllt, in der zweiten Woche war es dann schon fast voll mit Urlaubern besetzt. Sicherlich ging es da schon mal etwas enger zu. Aber von einer Kantine, wie hier immer im Forum schon geschrieben wurde, konnte man nicht sprechen. Und das die Lichtverhältnisse im Restaurant dermaßen dunkel waren, das man nicht erkennen konnte, was man auf dem Teller hatte, kann ich auch nicht bestätigen. Eine Brille für die Menschen, die schlecht sehen, ist da sicherlich angebracht. Die Kellner waren ausnahmslos freundlich. Und damit meine ich nicht nur denjenigen, der einen bedient hat. Das Essen war abwechslungsreich und wiederholte sich kein einziges Mal. Von der Auswahl her hätte es vielleicht manchmal ein bißchen mehr sein können. Aber geschmacklich war es immer gut. Auch das Essen in der Blue Lagoon Bar war immer lecker. Das war die Bar, in der keine Musik gespielt wurde. Also wenn man mal einen etwas ruhigeren Cocktail trinken wollte, war man hier genau richtig. Die Fisherman`s Bar ist etwas lebhafter und man konnte sich an Karaoke, Bingo und was weiß ich noch alles beteiligen. Man konnte es aber auch lassen. Keiner ging einem aufn Zeiger.

Strand:
Wir fanden den Strand auf der Insel sehr schön. Natürlich ist an manchen Stellen der Sand schon etwas mehr abgetragen. Aber wir finden es vorteilhaft, wenn der Strand nicht so breit ist und man sich unter so mancher Palme auch mal in den Schatten legen konnte. Hier im Forum konnte man Lesen, das am Strand schon mal fast Mallorca-Feeling aufkommt, da zuviele Touristen auf der Insel sind und somit auch am Strand. Wir können das nur als völligen Quatsch bezeichnen. In unserer zweiten Woche war die Insel gut gefüllt, doch wo man auch war, man kam sich vor, als ob man alleine gewesen wäre. In der Bar saß kein Mensch, ständig sind Leute mit den Tauchbooten unterwegs gewesen, viele Touristen machten Ausflüge. Also es verläuft sich auch auf Fihalhohi genauso wie auf den anderen Inseln, die ich bisher schon besucht habe (Kuramathi, Filitheyo und Vilamendhoo). Wenn man sich allerdings unbedingt an die Nordseite zu den beiden krummen Palmen legen muß und ein jeder so denkt, braucht man sich auch nicht wundern, wenn einem die Insel zu überbevölkert vorkommt. Aber da kann man ja dagegensteuern und sich ein anderes Plätzchen am Strand suchen. Uns persönlich haben die anderen Strandabschnitte gegenüber dem großen Nordstrand besser gefallen, weil sie mehr unterteilt waren.

Hausriff:
Am Hausriff hab ich gleich am zweiten Tag meinen Check-Dive gemacht und auf Anhieb Adlerrochen gesehen. Es ist wirklich in einem guten Zustand. Da hab ich schon wesentlich schlechtere Hausriffe gesehen. An manchen Stellen kommt es auf bis 20 m an den Stand heran. Die Insel hat 4 Eingänge und ist sehr schön zu beschnorcheln wie auch zu betauchen. Wie gesagt, Adlerrochen, Muränen und gerade am Jetty viele Schwärme.

Tauchschule:
Egal zu welcher Insel wir auch wieder fliegen werden, die Tauchschulen werden es allesamt sehr schwer haben, an die Ocean Venture Diving Basis auf Fihalhohi heranzuschnuppern. Die Leute in der Basis verstehen es, Kompetenz und Freundlichkeit so zu verbinden, dass man sich dort uneingeschränkt wohl und sicher fühlt.

Meinen Check-Dive habe ich am zweiten Tag mit der flippigen und total coolen Bryony (Schottin, die lange Jahre in Holland gelebt hat; man könnte sie für ne Holländerin halten) gemacht. Danach habe ich mit Sabine (der Frau vom Basisleiter Ralf) getaucht. Sie nimmt sich so unendlich viel Zeit für die Taucher und geht unter Wasser derartig mit Taschenlampe und Lupe ins Detail, dass man Ihr anmerkt, dass Sie Ihren Traumberuf ausübt. Sehr großes Lob an die Frau.

Dann waren wir auch noch mit Annelie und Chris draußen. Die beiden sind auch ein Päärchen. Annelie ist auch total nett und verbindet Ihre Lockerheit sehr gut mit dem nötigen Ernst. Schließlich ist Tauchen ja immer noch eine Risiko-Sportart.
Meine Freundin hat bei Chris den Open-Water-Diver gemacht und war auch total von der lockeren und netten Atmosphäre während des Unterrichts begeistert. Zum anderen hatte Chris noch den Vorteil, dass er Alle mit Fußball-Ergebnissen aus Deutschland versorgt hat. Er war auch ein richtig feiner Kerl.

Das dritte Päärchen bestand aus Yvonne und Hans, den beiden Schweizern. Beide absolute Paradiesvögel. Aber total in Ordnung.
Und dann kommt da noch Ralf, der Basis-Leiter. Der Häuptling. Er erinnerte mich immer schwer an Rudi Assauer, da er immer mit Zigarre zusehen war. Er ist auch ein sehr netter Zeitgenosse, der für das Organisatorische der Basis zuständig ist. Wenn Ihr ihm einen Gefallen tun wollt, dann bringt ihm aus Deutschland fränkischen Wurstsalat oder ein paar echte kubanische Zigarren mit. Falsche tun es wahrscheinlich auch. Dann seid Ihr sofort sein Freund. Von Juni bis Anfang November werden allerdings Ralf und seine Frau Sabine nicht auf der Insel sein, da sie dann im Urlaub sind. "Viel Spaß Euch Beiden in Kanada." Das dürfte aber nicht groß ins Gewicht fallen, da dann Steffi (lernten wir leider nicht kennen) als Stellvertreterin aus Ihrem Urlaub in Thailand wieder da ist. Sie führt dann die Geschicke laut Ralf und Sabine ohne Probleme weiter. Julie haben wir auch nur kurz kennengelernt, bis sie sich in ihren Urlaub verabschiedete. Sie machte aber auch einen netten Eindruck.

Was man am Meisten bei der Basis hervorheben muß, ist die unheimliche Liebenswertigkeit der Menschen, die dort arbeiten. Man sitzt abends auch manchmal mit Ihnen zusammen und quatscht nicht nur übers Tauchen.

Ich möchte noch einen Bericht von Kurt, der zwei oder drei Reiseberichte vor mir sich über die Tauchbasis im Negativen ausgelassen hatte, gerade rücken. Die Aussagen der beiden Tauchlehrer gegenüber seiner Frau sind so gefallen, wie er es beschrieben hat. Allerdings arbeiten diese Tauchlehrer seitdem auch nicht mehr auf der Insel. Ralf, der Basisleiter, entschuldigte sich auch für das Verhalten der beiden Tauchlehrer bei Kurt. Die Leute, die momentan auf der Insel arbeiten, sind allesamt einwandfreie Menschen und Tauchlehrer. Deshalb bitte ich auch alle in diesem Forum, dem Bericht von Kurt nicht zuviel Gewichtung zu geben.

Ausflüge:
Über Delfin-Safari und Inselhüpfen bis hin zu Sunset-Fishing kann man alles auf der Insel machen. Wir wollten die Delfin-Safari mitmachen. Leider hat uns das Wetter genau an dem Vormittag einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Fazit:
Es wird immer davon geschrieben, das die Insel einen "Ersttäter" begeistern wird. Das ist definitiv so. Aber auch mir als 4. Wiederholungstäter auf den Malediven hat die Insel sehr gut gefallen und ich würde sie ohne Weiteres auf dieselbe Stufe wie Vilamendhoo oder Kuramathi stellen. Das Einzige, was noch besser ist gegenüber der beiden genannten Inseln, sind die Wasserbungalows (gegenüber Kuramathi; Vila hat ja keine) und die Tauchschule.

Falls Ihr Fragen habt, wir stehen gerne zur Verfügung unter folgender E-Mail-Adresse: ksmm at gmx.de

Margarethe & Kilian


 

Reisebericht Fihalhohi 15.04. – 02.05.2007

Am 15.04.2007 ging es für uns 16 Tage nach Fihalhohi. Gebucht haben wir am Düsseldorfer Flughafen bei „Reiseprofi24“ die uns die Reise mit dem Veranstalter „Kumara Reisen“ vermittelten. Kumara Reisen ist spezialisiert auf Reisen nach Sri Lanka, Südostasien und die Malediven. Der Flug sollte mit SriLankan stattfinden mit Zwischenstopp in Colombo. Da waren wir besonders gespannt drauf.

Da wir ab Frankfurt geflogen sind, hatten wir eine lange Reise vor uns, aber man ist ja voller Vorfreude, da lassen sich die Strapazen auf dem Hinflug ganz gut ertragen :)
Von dem größeren Sitzabstand bei SriLankan haben wir nicht allzu viel gemerkt, aber es ist halt immer eng auf einem Langstreckenflug. Unterhaltungsprogramm war ganz okay (große Film-, Musik- und Spieleauswahl), vorausgesetzt der private Bildschirm funktioniert auch! Auf dem Rückflug konnte ich z. B. das Filmangebot gar nicht nutzen, da der Touchscreen und teilweise auch die Fernbedienung nicht funktioniert haben :(
Ansonsten war der Service an Bord echt klasse, auch wenn das Essen teilweise sehr gewöhnungsbedürftig ist ;-)

Der ganze Transfer hat super geklappt, Koffer sind auch gut mitangekommen. Nach einer Stunde Wartezeit auf einen anderen Flieger aus England ging es dann auch schon mit dem Speedboot los.

Na etwa einer Stunde erreicht man dann Fihalhohi. Der Sendemast „lacht“ einem quasi schon entgegen. Ist man einmal auf der Insel, sieht man ihn aber nicht mehr wirklich.

Zur Begrüßung gab es Erfrischungstücher und eine frische Kokosnuss. Lecker, nur leider ein wenig warm! Dann wurden auch schon die Bungis verteilt.

Wir hatten per e-mail einen der ebenerdigen Bungis mit einer niedrigen Nummern angefragt. Das hat fast geklappt. Wir landeten in Nummer 35. Das ist leider ein Doppelstockbungi, aber wir waren wie gewünscht unten.

Unser Roomi war super fleissig. Mittags wurde immer feucht gewischt, sowohl das Zimmer als auch das Bad. Die Terrasse wurde auch immer top saubergemacht und von uns gleich wieder eingesandet ;-) Handtücher wurden bei Bedarf gewechselt, wenn man sie auf den Boden gelegt hat, hat auch bei den Strandtüchern super geklappt. Abends wurde noch mal durchgefegt und eine schöne „Serviette“ auf das Bett gezaubert. Alles bestens!

Wir waren voll und ganz zufrieden, als wir feststellten, dass wir es doch gar nicht so schlecht getroffen hatten mit der Lage unseres Bungis. Denn wie schon berichtet wurde, ist der Strand weiter vorne tatsächlich fast ganz weggespült und bei den Bungis ab ca. Nr. 30 fängt der Strand erst wieder an!
Da die Insel zu dieser Zeit komplett ausgebucht war, kam es schon zu Mallorca-ähnlichen Verhältnissen, da natürlich alle, die am abgespülten Strand den Bungi hatten, mit ihren Liegen auch an „unseren“ Strand kamen.
Demnach kam leider kein richtiges Einsamkeitsgefühl auf :(
Eine italienische Großfamilie hatte sich an einem schönen Plätzchen direkt vor unserem Bungi breitgemacht, wo es einen Durchgang zum Strand gibt und man schön zwischen Sonne und Schatten wechseln konnte.

Tipp: Einfach Bungi-Nummern auf den Liegen merken und abends mal einen Blick auf die Abreise-Tafel an der Rezeption werfen. So haben wir es bei den Italienern gemacht. Sie reisten nach unserer ersten Woche ab und wir sicherten uns nach dem Abendessen direkt die Stelle mit unseren Liegen ab und hatten die zweite Woche dann den optimalen Platz :)

Das Wetter war super. Die erste Woche war es richtig heiß. Unsereiner hat es kaum 5 Minuten in der Sonne ausgehalten, so hat der Planet gebrannt. In der zweiten Woche wurde das Wetter etwas schlechter. Öfter mal abends Regen. Einmal bis mittags. Einmal sogar den ganzen Tag Regen und Gewitter, dass fast die Insel weggeschwommen ist!

Zudem war die Luftfeuchtigkeit schon sehr hoch in dieser Jahreszeit. Als wir zum Jahreswechsel 2003/2004 auf Summer Island waren, da war das Klima viel angenehmer. Von Mücken haben wir trotzdem nichts bemerkt. Hatten extra kiloweise Autan und Antibrumm dabei und alles ungenutzt wieder zurückgebracht. Das lag wohl daran, dass alle paar Tage die Insel regelrecht mit einem Insekten-Hammer eingenebelt wurde. Nicht wirklich schön, aber hilfreich. Leider segneten nicht nur die Mücken das Zeitliche, wir haben auch beobachtet wie Ameisen, Fliegen und die dicken Hummeln/Bienen taumelten :(

Da wir nur HP gebucht hatten, brach bei mir mittags immer der große Hunger aus ;-). Wir hatten mit jeder Menge Plätzchen, Waffeln, Riegeln, usw. vorgesorgt.

Achtung! Keine essbaren Sachen auf der Liege liegen lassen! Die Krähen haben ein ganzes Päckchen TUC-Kräcker, welche ich in eine Tüte gesteckt hatte, aufgerissen und komplett aufgefressen, während wir schön am schwimmen waren!
Das Essen war absolut okay. Jeden Tag gab es ein anderes Motto. Mal war mehr für einen dabei, mal weniger. Das Beef ist fast immer zäh wie Schuhsohle, also lieber und sowieso auf den Malediven den frisch gegrillten Fisch auf den Teller laden lassen  *lecker*
Das Dessertbuffet ist ein bisschen dürftig, wenn man das von Summer Island kennt.
Beim Frühstück sind die Pancakes sehr zu empfehlen. Gibt es leider nur alle 3 Tage im Wechsel mit Waffeln und French Toast. Ansonsten das übliche.
Unser Kellner war auch total nett und aufmerksam.

Überhaupt können wir über das ganze Personal (egal in welchem Bereich) nichts negatives sagen. Alle total freundlich, immer ein Lächeln auf den Lippen!
Abends gab es immer ein wechselndes Unterhaltungsprogramm in der Bar. Wir haben beim Crab Race und Karaoke zugeschaut. Sehr amüsant ;-)
Lasst euch bloß keine Bingo-Kärtchen andrehen!!! Unwahrscheinlich LANG und WEILIG *gähn* und Gewinnchancen so gut wie gleich Null.
In der Blue Lagoon – Bar kann man schön bei einer frischen Brise sitzen und abends den Sonnenuntergang betrachten. Obwohl mir persönlich die Sonnenaufgänge viel besser gefallen haben, da doch oft die Wolken am Abend das Vergnügen bei uns trübten.
Die Unterwasserwelt am Hausriff ist echt toll. Man taucht in ein richtiges Aquarium aus diversen Fischschwärmen ein. Man kann die Insel auf beiden Seiten beschnorcheln. Man kann aber nicht ganz rum schwimmen wegen der starken Strömung. Das Ende wird mit einer orangen Stange im Wasser markiert.

Zwischen den Stegen und der orangen Stange haben wir viele Rochen gesehen. Am ersten Tag direkt ein Pärchen und gegen Ende des Urlaubes sogar eine Formation aus 7 gepunkteten Adlerrochen! Direkt an der Stange gesichtet: Riesige Schildkröte! Haben sie lange beobachtet, hat sich überhaupt nicht gestört gefühlt. Leider nur dieses eine Mal gesehen.
Am Nordstrand, entweder beim Korallenschutt Nähe der Wasserbungis, oder vorne um die Ecke rum, wo der Strand weggespült ist, treibt sich häufig eine kleinere Schildi herum. Mit der haben wir auch öfters lange Runden gedreht :)
Ansonsten am Hausriff gesichtet: Steinfische, Tintenfische, Kugelfische, jede Menge Drücker, Adler- und Stachelrochen, Muränen, dicke Feuerqualle etc.
Beim Schnorchelausflug haben wir nichts spannendes entdeckt, hätten wir uns auch sparen können.
Der Delfin-Ausflug war auch nicht so der Bringer. Zwar jede Menge Delfine gesichtet, aber sie kamen nicht wirklich oft nah genug ans Boot, als das man ne gute Aufnahme hätte machen können. Meist sah man nur die Rückenflosse. Das ganze ähnelt mehr einem ewig langen Bootsausflug. Ich würde es nicht noch mal mitmachen.
Alles in allem war es ein super schöner, erholsamer Urlaub, der viel zu schnell zu Ende ging und mit einer 24-stündigen Rückreise endete. Das Preis/Leistungsverhältnis war absolut in Ordnung. Leider gibt es entschieden zu viele Bungis auf der kleinen Insel, dass das richtige Einsamkeits-Feeling nicht so wirklich aufkommen konnte. Schade. Das Hausriff war dagegen top!

Wir können die Insel vorbehaltlos weiterempfehlen, trotzdem werden wir beim nächsten Mal lieber eine Insel buchen, auf dem man etwas mehr Privatsphäre am Strand hat.

Bei Fragen etc. könnt Ihr mir gern im Forum posten (sugababee) oder per e-mail an: nina_rossbach at web.de

Liebe Grüße

sugababee

 


 

Reisebericht Fihalhohi 12.03.2007 bis 26.03.2007

Fihalhohi war unsere zweite Insel nach Summer Island und wir waren wieder sehr zufrieden.
Wir können die Insel bedenkenlos weiterempfehlen, insbesondere „Ersttäter“ werden 100%ig zufrieden sein. Für Maledivenerfahrene wird die Insel aber – zumindest in der Hauptreisezeit – zu voll sein.

Unterkunft:
Wir hatten einen Comfortbungalow (Nr. 83, in der Nähe der Wasserbungalows) und waren damit absolut zufrieden. Wirklich schlechte Lagen gibt es auf Fiha nicht, es ist auch eigentlich egal, ob man in einem doppelstöckigen Bungalow ist, wir haben unsere Nachbarn nicht gehört. Die Zimmer sind geräumig, die zwei Einzelbetten waren verschiebbar, die hellen Rattanmöbel sehr angenehm. Die Matratzen waren ok, nur die Kopfkissen waren etwas zu hart, hier empfiehlt sich für anspruchsvolle Köpfe die Mitnahme eines eigenen Kissens. Handtücher wurden bei Bedarf ständig gewechselt, das Badezimmer manchmal sogar 2x am Tag geputzt. Berichte, in denen geschrieben wird, dass kein Bettwäschewechsel stattfindet, können wir nicht bestätigen. Adapter sind in fast jeder Steckdose vorhanden. Im Badezimmer gibt es einen Föhn.

Essen:
Frühstück: Müsli, Obst, Cornflakes, Porridge, Eier in allen Varianten, Muffins, Kuchen, anderes Gebäck, Toast und div. Brotsorten (täglich wechselnd), engl. Frühstück, 1 Sorte Wurst und der übliche Scheiblettenkäse, sowie Pancakes, Waffeln und Aprikosenmichel im Wechsel. Das Angebot ist nicht wahnsinnig toll, aber es schmeckt und jeder findet etwas.

Mittagessen: Das Beste ist der Nachtisch! Mittags gibt es immer einen anderen Bisquitkuchen, der wahnsinnig gut schmeckt. Ansonsten gibt es abwechslungsreiches Essen from all over the World – geschmacklich meist sehr gut, lediglich das Rindfleisch ist oft zäh. Die Salattheke ist gut, es gibt auch Balsamico und Olivenöl statt lediglich fertiger Dressings.

Abendessen: In den 14 Tagen hat sich kein Motto wiederholt, alles war lecker, insbesondere die Curries sind für Schärfefans zu empfehlen. Außerdem gibt es themenunanabhängig immer ein Menü für Gäste, denen das Thema nicht zusagt (z.B. Nudeln, Pizza, Fleisch mit Kartoffeln etc.).

Wir haben einen Blick in die Küche geworfen – sie machte einen guten Eindruck – sauber und gut organisiert.

Hausriff:
Genial! Für etwas erfahrene Schnorchler sehr einfach, man kann sich einfach an der Steilkante entlangtreiben lassen und sieht (fast) alles, was das Herz begehrt: Adlerrochen (in 14 Tagen 4x gesehen), Babyhaie (immer präsent), Drücker en masse, Doktorenschwärme, Schildkröten (in 14 Tagen ebenfalls 4x), Napoleon (ca. 1m gross, 2x gesehen), Weißspitzenriffhai (1x), sehr schöne Anemonen, Schiffhalterfische (2x), Nasendoktoren … Wer konkrete Fragen hat, kann mir (Sunni) posten.

Tauchschule:
Nicht getestet, da wir keine Taucher sind. Sie kümmern sich jedoch auch sehr um die Schnorchler und man ist dort gern gesehen, kann sich Zeitschriften ausleihen oder Fragen zu Fischen stellen. Man kann Digitalkameras mit Unterwassergehäuse ausleihen (Preise wissen wir nicht) und sich für 15 € eine CD mit 140 eigenen Bildern brennen lassen. Das haben wir aber nicht getestet, da wir unsere eigene Kamera dabei hatten.

Service:
Angefangen vom Gärtner über Roomboy, Rezeption und Kellner waren alle wirklich sehr freundlich und bemüht. Getränke wurden schnell geliefert. Probleme (z.B. defektes Badezimmerlicht, kaputter Safe) wurden umgehend behoben. Zur Begrüssung gab es feuchte Handtücher und frische Kokosnuss. Auch frische Strandtücher bekam man jederzeit auf Anfrage.

Strand:
Dieser hat etwas gelitten und ist teilweise nicht mehr vorhanden, vor allem im Osten wurde sehr viel abgetragen und Palmen kippen ins Meer, man versucht das ganze mit farbigen Sandsäcken aufzuhalten, aber leider schwimmen diese dann oft leer im Wasser herum. Außerdem sieht der Strand durch die bunten Sandsäcke teilweise gar nicht mehr traumhaft aus. Dadurch, dass für die Anzahl der Gäste relativ wenig Strand vorhanden ist, ist auf der Landzunge im Norden, die ebenfalls täglich kleiner wird (!!!), sehr viel los. Einsame Strände hat man auf Fiha lediglich 7.00 Uhr früh.

Ausflüge:
Der Delphinausflug (28 $) ist absolut empfehlenswert. Wir konnten 45 min lang eine Gruppe von 15 Delphinen beobachten, die sogar ca. 5 min unter dem Boot mitschwammen. Toll! Andere Ausflüge haben wir nicht gemacht, es werden jedoch diverse angeboten, die Preise sind absolut ok.

Arzt:
Im Notfall wird man auf eine 7 km entfernte Nachbarinsel gefahren. Der Arztbesuch kostet dann pauschal 25 $. Wir mussten dies aber Gott sei Dank nicht testen.

Tipps:
Genügend Autan mitnehmen. Es gab eine Mückenplage! Bücher muss man nicht so viele mitschleppen, die Bibliothek ist gut ausgerüstet.
Badeschuhe sind absolut empfehlenswert. Auf keinen Fall ohne Flossen Schnorcheln – Strömung!

Viele Grüsse und viel Spaß auf Fihalhohi, falls Ihr Euch für diese Insel entscheidet.

Eure Sunni


 

Hallöchen alle miteinander,

hab grad mal in die Berichte reingeschnuppert und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was Kurt da geschrieben hat....Wahrscheinlich echt Pech gehabt.

Mein Mann und ich, wir waren im Juli/August 06 in unseren Flitterwochen, das erste mal auf den Malediven und haben uns für Fihalhohi entschieden .Da wir vor Beginn der Reise ,schon öfter @mail kontakt hatten, merkte man schon gleich ,das das Team sich auch um einen gekümmert .Wünsche wurden vorab,wenn machbar erfüllt. Da ich schon lange Tauche(70 TG), aber mein Mann es mal ausprobieren wollte,hat er sich für einen Schnupper Tauchtag entschieden.

Die Tauchbasis machte von Beginn an einen super netten und kompetenten Eindruck.
Da er total begeistert war ,hatte er sich gleich für einen Kurs angemeldet. Das Leihequitment war top in Ordnung,die Stimmung bei den Bootsfahrten war sehr witzig,Tauchgänge super,Briefing super.Auch in der Basis untereinander total Nett.Auch Abends hat man sich noch nett unterhalten. Super schönes Hausriff.Kleine Baby Haie,Schildkröten,Rochen,Muränen und vieles mehr..

Seitdem wir die Insel betretten haben,hat uns das Malediven Fieber gepackt und wir können die Insel FIHALHOHI nur bestens weiter empfehlen.

Viele Grüsse an alle ,Linda und Roland


 

Fihalhohi, Süd Male Atoll, Sommer 2006

Zeitraum : 2 Wochen

Beschreibung:
Wir beide Kurt und Melanie waren schon öfters auf den Malediven und jedesmal absolut zufrieden aufgrund sehr vieler positiver Berichte über Ocean Venture Diving auf Fihalhohi haben wir uns entschlossen unseren diesjährigen Tauchurlaub dort zu verbringen.

Flug und Transfer:
Mit LTU geflogen - war nicht extrem komfortabel aber okay, Überfahrt mit Speedboat war sehr lustig da wir ordentlich durchgeschüttelt wurden bei massivem Wellengang - gratis Achterbahnfahrt - war echt spitze.

Unterkunft:
Es gibt drei Zimmervarianten : die Classic Bungalows, Comfort Bungalows und die neugebauten Wasserbungalows. Comfort war okay mit Klima und ebenso war das Service okay - nur bei den Handtüchern wird gespart da einfach mal an der Rezeption melden.

Essen:
Gibt eigentlich alles - man hat ein großes Buffet und kann sich nehmen was und soviel man will - Fisch wie immer sehr zu empfehlen. Weiters gibt es noch eine Bar und ein kleines Restaurant für den Snack zwischendurch - Qualität gut - v.allem guten Kaffee.

Strand:
Achtung bei uns extrem belegt und teilweise mit schönem ? Ausblick auf eine vorgelagerte Müllinsel !!!! also das war das erste Mal das ich auf den Malediven die Umweltverschmutzung so krass gesehen habe.

Hausriff:
Kaputt - durch El ninho und die vielen Touristen fast alle Korallen kaputt - für Kenner sehr entäuschend - Anfänger wirds noch freuen. Wenn schon dann bei den Wasserbungalows dort ist zwar eine extreme Strömung zeitweise aber man kann auch einiges sehen - Haie (kleine), Wasserschildkröten, Manta. Schnorchler und Amatörfotografen!

Tauchschule:
Der Grund warum wir nach Fihalhohi fuhren und nie wieder fahren werden. Extrem gereizte Stimmung man war als Taucher Bittsteller und nicht Buddy oder Gast. Ohne Ende Defekte - O-Ringe reihenweise defekt, Tarierwesten defekt. Bei Reklamation wurde man angeschnauzt. Abgemachte Tauchgänge wurden am nächsten Morgen !!!!!!!!! storniert. Danke fürs frühe Aufstehen. Die Guides überfordert und gereizt - meiner Frau wurde gesagt falls ihr der Umgangston nicht passt soll sie das Tauchen doch lassen. Nachdem sie und ihre Freundin mehrmals belästigt wurden sagten wir uns es reicht und genossen den Resturlaub ohne Tauchen.

Zusammenfassung
Für Nichttaucher oder Anfänger mit alleinigem Schnorchelinteresse absolut empfehlenswert Preis/Leistung absolut okay. Für Taucher aufpassen, aufpassen irgendwie passt das Bild das wir uns vorab gemacht haben überhaupt nicht zu dieser Basis.

Liebe Grüße

Kurt

e-mail: kurt.gerber1965 at hotmail.com

 


 

Fihalhohi, Süd Male Atoll, 27. Juni – 7. Juli 2006
12 Tage/10 Nächte

VORWORT
Unsere erste Maledivenreise war unsere Hochzeitsreise und ging auf die Insel Fihalhohi im Süd Male Atoll. Wir hatten den Flug selber über das Internet gebucht und die 10 Nächte + Transfer durch Fihalhohi`s eigener Internetseite gebucht. Alles klappte super!

FLUGREISE + SPEEDBOAT TRANSFER
Wir sind ab Schweden via London mit SriLankan Airlines (sehr modern, freundliches Personal, eigener Fernsehschirm mit großer Filmauswahl, Essen OK) nach Male geflogen.
Am Flughafen in Male wurden wir sogleich freundlich empfangen und sofort zum Speedboat gebracht, wovon es ab nach Fihalhohi ging. Wir waren die einzigen Touristen anboard auf der Hinreise. Es dauerte zirka 1 Stunde und die Überfahrt war wirklich furchtbar. Ich war sowohl seekrank und auch sonst hatte ich richtig Angst, so wie das Boot in riesigen Sätzen über die Wellen knallte. Meinem Mann machte das aber nichts. Schon bei der Anreise sagte ich, dass Fihalhohi das reinste Paradies sein müsste, um solch eine furchtbare Bootsfahrt dafür zu überstehen....

ANKUNFT FIHA
Endlich angekommen (und Bootsfahrt überlebt!) auf Fiha wurden wir herzlich empfangen mit Drink und Kuchen. Papiere ausgefüllt und dann haben wir unseren Zimmerschlüssel bekommen.

COMFORT-BUNGALOW
Auf Fihalhohi gibt es 3 Zimmervarianten: die Classic Bungalows, Comfort Bungalows und die neugebauten Wasserbungalows. Wir hatten einen Comfortbungalow gebucht.
Wir bekamen den Comfort Bungalow nr. 30 (Einzelbungalow), so wie wir es in einer E-mail vorher gewünscht hatten, direkt am wunderschönen Nordstrand.
Der Comfortbungalow war sehr modern und hübsch eingerichtet, mit Doppelbett und unseren Honeymoon-offer: ein Früchtekorb und eine Flasche Wein, von der möblierten Terrasse sah man durch die Palmen hindurch das Meer. Und wir hatten unsere eigenen 2 kleinen Baby Geckos während der ganzen 12 Tage an der Decke kleben. *niedlich*
Zweimal am Tag wurde der Bungalow gereinigt und alles sah tadellos sauber aus. (manchmal hatten wir ein paar Ameisen im Badezimmer, aber das störte uns nicht weiter)
Jeden Abend dekorierte unserer Roomboy unser Bett mit wunderschönen Blumen in vielen verschiedenen Muster, welches war sehr hübsch!

ESSEN
Auf Fihalhohi kann man zwischen Halbpension und Vollpension wählen. Wir hatten Vollpension gebucht. Es gibt ein Bufferestaurant (für Frühstück, Mittagsbuffe und Abendbuffe) und die Fisherman`s Bar und die Blue Lagoon Bar (auch a-la-carte Restaurant und Snack-bar).
Da wir VP gebucht hatten haben wir immer im Hauptrestaurant gegessen. Wir bekamen einen Tisch für nur uns zwei und es war nett. Das Buffe war lecker überhaupt nicht einseitig und jeden Abend gab es ein bestimmtes „Theme“ z.B. Italienisches Buffe oder Barbecue-Abend.
Wir haben mal in der Blue Lagoon Bar Eis gegessen und auch abends mal in der Fischerman`s Bar, wo auch Abendunterhaltung in Form von z.B. Fußball WM oder UW-Bilder Diashow gezeigt wurde, ein paar Drinks genommen.
Es gibt auch einen Souvenirshop, in dem es sehr viele schöne Sachen, Postkarten, handgemalte T-Shirts, Holzschnitzereien und Andenken zu kaufen gibt und unter anderen auch kleine Snacks wie Kekse.

STRAND
Der wunderschöne Sandstrand geht auf Fihalhohi fast rund herum um die ganze Insel. Wir lagen meist auf unseren numrierten Liegen vor unserem Bungalow unter einer wunderschönen Palme am Nordstrand. (gut, dass jeder Bungi seine eigenen numrierten Liegen hat, die am Strand stehen, da muss man morgens nicht mit den anderen Leuten um die besten Plätze am Strand kämpfen)
Am Strand zwischen der Tauchschule und den Wasserbungis sind kleine Steinmauern am Strand um den Sand vom Abtragen zu hindern, was nicht so schön aussieht, ist aber wohl Geschmackssache. Zu der Zeit wo wir auf Fiha waren, standen die meisten Bungis an diesem Strandabschnitt leer. Allerdings sind hier oft viele Schwärme von Babyhaien direkt im flachen Wasser am Strand zu sehen.
Der Strand ist sonst ringsherum die Insel wunderschön puderweiß und mit Palmen gesäumt, die sich über die Lagune mit türkisblauen Wasser beugen. Es sieht wirklich traumhaft schön aus!! (und die furchtbare Bootsfahrt ist sofort vergessen!)

HAUSRIFF
Das Hausriff ist sehr beeindruckend auf Fihalhohi!! Es ist sehr nah vom Strand aus erreichbar, zirka 10m und sofort beginnt die Vielfalt von bunten Korallen und exotischen Fischen.
Wir sind enthusiastische Schnorchler (nachdem wir die wunderschöne Unterwasserwelt in Ägypten, Thailand und Kenia kennengelernt haben) und sind oft 3-4 Mal am Tag Schnorcheln gegangen (wir tauchen ja nicht).
Wir müssen doch gestehen, dass die Unterwasserwelt auf den Malediven wirklich auf Platz Nr. 1 kommt. Solche Vielfalt haben wir selten gesehen!!
Wir haben so viele bunte Korallen, Muscheln, Seesterne, Fische, Doktorfische, Kugelfische, Drückerfische, Nemos, verschiedene Sorten Rochen, Tintenfische, Muräne, Babyhaie, Schmetterlingsfische usw. beim Schnorcheln auf Fihalhohi gesehen. Ein wahres Paradies für uns Schnorchler und Amatörfotografen!

AUSFLÛGE...
....haben wir leider keine gemacht, da wir auf unserer Hochzeitsreise so sehr mit Schnorcheln und Relaxen, Sonnen und Baden zu tun gehabt haben, da blieb keine Zeit mehr für Ausflüge übrig. Es gab aber viele Ausflüge, die der Resort angeboten hat z.B. Nachtfischen, Island Hopping, Tagesausflug nach Male, Einheimische Insel, Snorkelsafari usw.

SONSTIGES
Auch die Tauchschule haben wir nicht benutzt und können deshalb nichts darüber sagen, da wir nicht tauchen.
Wir durften uns einmal einen Wasserbungalow von innen ansehen und die waren wirklich auch sehr schön eingerichtet mit Himmelbett, privater Terrasse und Badesteg direkt rein in die bunte Unterwasserwelt.

NACHWORT
Es waren wunderschöne 12 Tage auf Fihalhohi auf den Malediven!! Fihalhohi ist unheimlich naturschön mit Hunderten von Palmen und Blumen überall auf der Insel.
Hübsche „Heron“ Vögel spazierten besonders morgens am Strand herum und es gab viele kleine Geckos hier und dort. Das Essen war lecker und abwechslungsreich, die Bungalows sehr modern eingerichtet und niedlich mit Strohdach (die sehen ja so knuffig aus) und das Personal sehr hilfsreich und freundlich.
Der weiße Sandstrand und die vielen Palmen, die sich über die türkisblaue Lagune beugten waren so richtig paradiesisch schön!!
Fihalhohi ist wirklich eine Trauminsel und wir hatten eine wunderschöne Hochzeitsreise!!

Annika&Peter aus Schweden!!

Falls jemand Fragen hat,
e-mail: annika_florida at hotmail.com

 


 

Hotel
Wir waren schon mal 1996 und 1997 auf Fihalhohi. Leider hat sich die Insel seitdem in unseren Augen eher zum negativen entwickelt. Die Insel ist schon eine der schöneren Hotelinseln aber mittlerweile ist die Insel so was von voll gebaut dass das typische Maledivenflair mit "einsamen" Stränden eher Mallorcafeeling gewichen ist. Vor 10 Jahren gab es nur einstöckige und hauptsächlich 2er Bungis (bis auf einige 4er Reihenbungis auf der Seite der Tauchschule). Heute sind fast rund um die Insel doppelstöckige Reihenbungis. Die neu gebauten Wasserbungis allerdings sind toll. Daher sind wir auch noch mals trotz der bekannten Überbauung dort hin gefahren. Die Wasserbungis sind nämlich im Vergleich zu anderen Inseln sehr schön, durchdacht und preiswert. Das mag nun alles negativ klingen. Ich will nicht die Insel schlecht machen, aber wir fahren seit 10 Jahren auf die Malediven und in unseren Augen hat die Insel ihre Kapazität überschritten. Fiha ist eine günstige Insel und ein "Maledivenersttäter" wird bestimmt begeistert sein.

Lage
Anreise per Speedboot in 45 Minuten.

Ausflüge gibt es einige wie z.B. Fahrt nach Male, Delfintour, Nachtfischen, Inselhüpfen oder Schnorchelsafari. Die Preise dafür sind ok, genaue Infos auch über Getränke- oder Spapreise gibt es auf der offiziellen Homepage www.fihalhohi.net

Service
Die Freundlichkeit der Mitarbeiter war sehr unterschiedlich. Unser Kellner hat meist nicht mal guten Morgen gewünscht und nur an manchen Tagen war er "gut drauf" und hat gelächelt oder small talk probiert. Auch ein angemessenes Trinkgeld hat daran nichts geändert. Als wir am ersten Morgen um kurz vor 9 Uhr zum Frühstück kamen hat er uns mit strenger Miene ermahnt wir sollen doch in Zukunft früher kommen da das Büffet um 9.30 schließt und alle pünktlich gehen sollen. Da kommt doch Urlaubsfeeling auf....

Unser Roomboy hat seinen Job leider auch nicht so toll gemacht, der Boden wurde nicht einmal feucht gewischt, auch bei unserer Ankunft waren noch die Fußtapper der Vorgänger am Holzboden und viel Staub und Dreck unter den Möbeln, die Fliesen im Bad total verschmiert. Unsere Tischnachbarn hatten einen Wasserbungi auf der anderen Seite und deren Roomboy war besser. Dafür war deren Toilette verstopft und sie mussten mit der Reiseleitung drohen da die Beschwerden an der Rezeption zwar wahrgenommen wurden aber die nichts unternommen haben.

Gastronomie
Es gibt neben dem Hauptrestaurant noch die Blue Lagoon Bar wo man sehr gute und sehr günstige Snacks kaufen kann. Wir hatten HP und sind bei Bedarf dann mittags dorthin um was zu Essen, kann ich nur empfehlen, man sitzt dort netter als im Hautrestaurant.

Dieses hat mittlerweile den Charme einer Großkantine, ist ja auch kein Wunder bei den Menschenmassen die dort Essen müssen.
Die Mahlzeiten gibt es immer als Büffet. Am Abend immer mit einem Motto wie z.b maledivisch. Die Auswahl und die Qualität der Speisen war ok, man konnte was finden (bis aufs Dessert, das hat mir nie geschmeckt). Beim Frühstück wurde es schon schwieriger, da war die Auswahl sehr schlecht.

Obst gab es leider immer nur Melone, manchmal Ananas oder Äpfel.

An der Sauberkeit gab es nichts auszusetzen.

Leider ist es in dem Restaurant auf Grund der Größe und der vielen Leute recht unruhig und laut und lädt nicht zum Verweilen ein.

Sport Unterhaltung
Pool gibt es nicht, braucht man bei dem Meer aber auch wirklich nicht. Tauchschule und Wassersportzentrum sind vorhanden haben wir aber nicht genutzt.

Internetzugang kostet ca. 8$ für 30 Minuten.

Der Strand und die Wege werden jeden Tag gereinigt. Unbestritten ist der Nordstrand wunderschön mit den schrägen Palmen die teilweise bis übers Wasser reichen. Leider finden das natürlich alle und daher stehen fast alle Liegen dort rum. Früher hatte man nur einen kleinen klappbaren Sonnenstuhl mit Zimmernummer den man immer wieder auf die Terrasse mitnehmen musste. Heute gibt es normale Plastikliegen und die bleiben dort stehen wo sie die Leute hingestellt haben. Daher sieht der Strand immer voll gebaut aus obwohl meist nicht so viele Leute auf einmal die Liegen auch benutzen. Sonnenschirme gibt es keine, man findet aber welchen unter den Pflanzen. Der Strand an der Seite der Tauchschule ist nicht sehr schön, es gibt kleine Mauern die ins Meer hineingehen als Schutz und es liegt viel (Korallen-)Schutt rum. Dort wurden zu unserer Zeit eher die Italiener untergebracht die dann in Gruppen laut redend vor den Reihenbungis saßen.

Zimmer
Wir hatten einen der 12 Wasserbungis (Nummer 145, liegt am besten da man freien Blick auf den Sonnenuntergang und den Nordstrand hat). Der Bungi ist geräumig und schön eingerichtet. Es gibt 2 Klimaanlagen, die 2te liegt ums Eck beim Kleiderschrank und ist prima in der Nacht da es einem dann nicht aufs Bett zieht. Toll ist auch die riesige Terrasse. Es gibt 2 Holzliegen mit (leider dünnen schmuddeligen) Auflagen und eine überdachte Sitzgruppe mit 4 Stühlen sowie eine Treppe mit direktem Zugang über eine Plattform mit Leiter ins Meer. Man kann von dort aus direkt los schnorcheln (ist sehr schön dort). Ich empfehle aber zum Schwimmen ab dem Bungi Badeschuhe denn wegen der Riffnähe ist dort viel Korallenschutt.
Auf der Terrasse hat man im Vergleich zum vollen Strand seine Ruhe und viel Privatsphäre. Ich finde, wenn Fiha dann im Wasserbungi.

Tipps & Empfehlung
Wir waren zum ersten mal im März und somit der angeblich besten Reisezeit auf den Malediven hatten aber im Vergleich zu allen anderen Urlauen das schlechteste Wetter. Wir werden in Zukunft darauf nicht mehr achten sondern fahren wann wir wollen.
Auch wenn der Bericht anders klingt, die Woche auf Fiha war (bis aufs Wetter) schön. Aber wenn man die anderen teilweise euphorischen Berichte so liest entsteht in meinen Augen ein geschöntes Bild von der Insel.
Mein Fazit: Wer einen günstigen Maledivenurlaub machen will und nicht so viel Wert auf Ruhe und Luxus legt oder "Ersttäter" ist, ist mir Fiha bestimmt gut beraten.


 

Wir waren vom 6. – 21. März auf Fiha (das 1. Mal auf den Malediven). Nach einem zwar kurzweiligen (da in der mittleren 4-er Sitzreihe gute Nachbarn), jedoch unbequemen (extrem enge Reihen), gutem Service (Essen Tipp-top und genügend, immer wieder Wasser-Nachreichen) Flug mit Edelweiss, sind wir nach Zwischenstop in Colombo auf Male gelandet.

Die positive 1. Überraschung war, dass die Temperatur dank angenehmem Wind völlig ertragbar war! Nach der Einfuhrabfertigung wurden wir zu Bar geleitet, sassen jedoch, da durch Forum auf die hohen Preise der Getränke vorgewarnt, ausserhalb der Bar auf Bänken und warteten auf unser(e) Boot(e). Für Fiha brauchte es zwei Boote, da es doch einige waren, die auf diese Insel wollten. Da wir im zweiten (nicht mehr vollen) Boot waren, hatten wir genügend Platz und genossen die ¾-Stündige Bootsfahrt.
Von weitem erkennt man die Insel am Funkturm.

Nach Ankuft wurden wir mit einem kühlen Tuch (das man schon viel zu schnell wieder zurückgeben musste) und einer jungen Trink-Kokosnuss (die haben noch fast kein festes Fleisch, dafür viel Milch) begrüsst.
Nach dem Ausfüllen des Formulars bekamen wir den Zimmerschlüssel und wurden zu unserem Bungalow Nr. 10 am Oststrand begleitet. Zuerst enttäuscht, dass wir nicht wie gewünscht im oberen Geschoss waren, haben wir dann den Vorteil sehr genossen, direkt von der Terasse zum Liegestuhl gehen zu können und auch wieder über die Terrasse in den Bungalow zurück.
Zum Mittagessen waren alle eingeladen, auch die, die „nur“ Halbpension gebucht hatten, das fand ich sehr nett.
Der Oststrand war für uns perfekt, da immer ein angenehmer Wind ging. Kaum um die Inselecke beim Nordstrand, war es windstill und viel heisser. Zum Glück mag das ja der Normaltourist, die meisten haben ihre Liegestühle an diesem Strand. So hatten wir es auf unserer Seite unter unseren Palmen sehr ruhig und friedlich…
Am Weststrand ist es noch heisser, da ging kein Wind, zudem hört man da den Generator recht gut und der „Geschmack“ des Generators ist vor allem bei den Bungis in der Nähe der Tauchschule sehr ausgeprägt.

Die zwei Wochen bestanden für uns aus: Aufstehen (mit Wecker, sonst hätten wir das Frühstück verschlafen…), Frühstücken: Wenn auch nicht allzu vielseitig, völlig ausreichend. Zum Liegestuhl gehen, lesen. Vor dem Mittagessen ev. kurz schnorcheln. Mittagessen: Super feine Curries! Alles andere hat uns persönlich wenig interessiert, es ist jedoch mit Pasta, Pizzastücke, irgendein Fleisch, einige Salatsorten, etc. vieles vorhanden!
Nach dem Mittagessen ev. ein Espresso in der Bar. Mittagsschläflein… Zum Liegestuhl gehen, lesen. Am späteren Nachmittag ausgiebig schnorcheln. Da in der relativ starken Strömung das Schnorcheln völlig unanstrengend war, habe ich nach einer halben Std. jeweils langsam zu frieren begonnen… Trotzdem dauerte die Schnorchelei, bis ich alles gesehen hatte, oft bis zu einer Stunde. Es war, da zum ersten Mal in diesem Aquarium, superschön, mit den vielen farbigen Fischen, den Muränen, Babyhaie, Babyrochen, etc. (leider haben wir keine Schildkröten gesehen).
Wir haben einmal einen Schnuppertauchgang gemacht. Obwohl wir nicht viel mehr gesehen hatten als beim Schnorcheln, war es ein sehr schönes Erlebnis.
Drei mal bin ich joggen gegangen.

Zum Nachtessen sind wir meist erst ca. 20.30 Uhr gegangen, es ist dann etwas ruhiger. Es gibt jeden Abend ein anderes Thema, z.T. sind die Kellner sogar entsprechend gekleidet. Mir hat gefallen, dass sich die Leute im Restaurant, vor allem am Abend, recht anständig angezogen haben. Viele sind trotz Kleid (Frauen) und Hosen statt Shorts (Männer) Barfuss gegangen! Das heisst, das schöne Barfussgefühl kann sehr wohl vereinbart werden, mit anständiger Kleidung als Schätzung einer schönen Malzeit.

Nach dem Nachtessen gingen wir ein paar Mal in die Fishermans Bar, wo die Abendunterhaltung stattfand. Die Liveband ist wirklich sehr gut, die Diashows der Tauchschule sind sehr schön, der Bingo-Abend war für uns spannend, jedoch nicht mit Glück gesegnet. Karaoke ist nicht unser Ding. Das Krabbenrennen haben wir leider „verpasst“, ich habe fälschlicherweise gedacht, dass das in der zweiten Woche nochmals sei, war jedoch nicht so. Ansonsten ist es sehr schön, in der Blue Lagoon Bar in Ruhe einen Drink zu nehmen.

Was mir gefehlt hat, war, dass man im Inselshop keine Früchte kaufen konnte. Man konnte zwar in der Blue Lagoon Bar einige Früchte essen, jedoch war die Auswahl nicht so gross und Mango war immer „aus“, obwohl auf der Karte vorhanden. Ich habe dann ab und zu eine Papaya genommen: Zwei Portionen, eine zum sofort essen und eine Portion zum Mitnehmen. Die Portion zum Mitnehmen wurde in Folie gepackt. Die Papaya habe ich dann im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag auf dem Liegestuhl oder der Bungalowterrasse gegessen.

Das Thema Souvenirs wird auch immer angesprochen. Im Inselshop ist immer wieder mal „Sale“, tatsächlich ist es so, dass dann die Souvenirs im Duty-Free des Flughafen nicht mehr billiger, ev. sogar teurer sind! Dies gilt vor allem für die „Holz-Souvenirs“.

Zum Wetter: Wir hatten an 4 Tagen mal mehr, mal weniger Regen (Bei Neumond). Es war eigentlich gar nicht schlimm, es war ja trotz allem warm, z.T. konnte man zwischendurch, nach Liegestuhl trocknen, an den Strand (Achtung: Sonnencrème ist trotzdem nötig!!) Für uns war es zudem der erste tropische Regen, den wir erlebt haben, also eigentlich noch spannend. Wir sind dann entweder auf der Bungalow-Terrasse gesessen, oder haben’s uns im Bungalow gemütlich gemacht.

Was soll ich noch sagen? Es war ein absoluter Traum-Urlaub. Wenn die Malediven nicht doch recht teuer wären, würden wir sofort wieder buchen! Mal schauen, wie lange es geht, bis wir wieder genügend gespart haben…….



 

Fiha vom 03. 02. - 17. 02. 2006

Unser zweiter Urlaub auf Fiha begann diesmal mit Qatar Airways, weil wir noch ganz schlechte Erinnerungen an den Service von LTU bei unserer ersten Reise auf die Malediven hatten.
Trotz Linienflug waren beide Flugzeuge voll ausgelastet.
Beim Flug von München nach Doha (Qatar, ca. 6h) fiel uns auf, dass die Flugbegleiter/innen weniger mit dem Service zu tun hatte, als damit Zeitung zu lesen. Auf dem Weiterflug von Doha nach Malé dann (ca 4h) war der Service schon besser.
Gegen Nachmittag waren wir dann auf Hulule angekommen, und unser Boot zur Insel Fiha legte auch gleich ab.
Wir wurden freundlich empfangen, wie wir das gewöhnt waren. Bekamen kalte Tüscher und Sandwiches und Kuchen.
Danach bezogen wir unsere Zimmer, die wir vorher beim Management unverbindlich angefragt hatten. Dort wurde uns zwar mitgeteilt, dass es nicht möglich sei, eine konkrete Bestätigung zu geben, dennoch bekamen wir unsere Zimmer, so wie wir es uns gewünscht hatten.

Da der Rest unseres Urlaubs eigentlich den ähnelt, was andere auch schon geschrieben haben, wollen wir uns hier nicht weiter darüber auslassen.
Was wir ausprobiert haben war das Spa-Center. Man braucht eine Anmeldung, zumindest meistens. Wir bekamen jedoch zu zweit einen Termin gleich für den nächsten Tag! Wir testeten die Kopf-massage... Es war wirklich entspannend!! 30 Minuten wird n icht nur der Kopf, wie wir zuerst dachten, "bearbeitet" sondern auch Rücken, Arme, Hände... deswegen fanden wir es etwas sinnlos, eine Ganzkörpermassage zu nehmen, weil da auch so großartig nichts anderes mehr gemacht werden kann, außer die Beine und das anschließende Bad. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und die beiden indischen Massagetherapeuten waren ausgesprochen nett!

Auch haben wir das Schnuppertauchen getestet. Nennt sich auf Fiha Resort Course, geht ca. 2-3h, und enthält ein Video zum Anfang, dann noch viele viele Erklärungen von eurerm Tauchlehrer zur Ausrüstung und Verhalten. Dann gehts ans zusammenbauen der Ausrüstung, was ihr selber machen müsst! Und mit über 20kg auf dem Rücken gehts dann ab ins Wasser, wo ihr erst 4-5 kleine Übungen macht (Maske ausblasen...). und ein richtiger Tauchgang von ca. 45min folgt am Hausriff entlang. Wir hatten echt Spaß, bloß der Preis ist schon ganz schön hoch!! 95$ haben wir bezahlt, pro Person!

Anstonsten ist noch zu sagen, die einzige negative Sache, die wir noch zu Sprache bringen wollten:
Wir haben dem Roomboy jeden zweiten Tag 1$ hingelegt. Den ersten nahm er, den zweiten und dritten usw.. dann nicht mehr. Er erklärte uns dann, dass es ihm zu wenig sei, und gab es uns zurück. Er meinte zu uns, dass sie normalerweise pro Woche mehr bekommen (wieviel wollter er uns aber nicht verraten), deshalb war ihm 1$ pro 2 Tage zu wenig. Obwohl das pro Woche auch so um die 4-5$ ergeben hätte.

Also das fanden wir wirklich dreist! Es ist doch schließlich unsere Entscheidung, ob und wieviel Trinkgeld man gibt. Und wenn man schon wenig verdient, ist man doch über jeden Dollar extra froh, den man bekommt, und gibt ihn nicht zurück, weil es einem zu wenig ist. Zumindest hatte das sicher NICHT zur folge, dass am nächsten Tag 5$ oder noch mehr Geld für ihn auf dem Kopfkissen lag. Das war wirklich das einzige, was uns gestört hat. aber davon haben wir uns sicher den Urlaub nicht vermiesen lassen.

Alles in allem war es ein traumhafter Urlaub mit Traumwetter!!

Für weitere Fragen könnt ihr uns gern schreiben: dine.lauterbach at freenet.de


Im Februar bin ich recht kurzentschlossen für 8 Tage alleine nach Fihalhohi geflogen. In den letzten 15 Jahren war ich mit meiner Frau, bzw. Frau und Kindern auf diversen anderen Malediveninseln, so daß ich die Insel im Vergleich recht gut beurteilen kann. Ich versuche, in meinem Bericht auf die Dinge weitgehend zu verzichten, die schon in anderen Berichten öfters dargelegt worden sind.

Folgende Gründe haben mich bewogen, Fiha zu buchen: Die Insel sollte im Verhältnis eher billig sein, da 8 Tage Malediven als Einzelreisender im Verhälktnis schon teuer genug sind; es sollte ein schönes Hausriff geben; die sehr hohe Wahrscheinlichkeit, Delphine zu sichten; ein Ayurveda-Spa.

Grundsätzlich habe ich eine schöne Woche auf der Insel verbracht. Dies vornweg, da weiter unten auch einige kritische Punkte erwähnt werden.

Zum Singlereisen: Mir ist auf dieser Maledivenreise so sehr wie auf keiner bisherigen aufgefallen, wie viele Paare die Malediven bereisen...

Angereichert durch ein paar Familien. Dennoch habe ich mich nie unwohl gefühlt; ich hatte jedoch auch kein Interesse an näherem Kontakt oder Urlaubsfreundschaften.

Das Hausriff ist sehr schön. Es ist sicher nicht so exquisit, daß andere Tauchboote dahin Ausflüge machen sollten aber es ist an einigen Stellen wirklich schön. Ich kenne die Situation auch vor dem schweren El Nino Jahr und muß sagen, daß inzwischen wirklich viel nachgewachsen ist: ein schönes Hausriff an dem man viel Zeit verbringen kann. Die irgendwo erwähnte "Fischarmut" für maledivische Verhältnisse aus einem anderen Reisebericht kann ich definitiv nicht bestätigen! Es wimmelte von Fischen und diversen großen Fischwärmen - auch für maledivische Verhältnisse: Gut Fisch.

Die Insel ist für maledivische Verhältnisse! völlig überlaufen. Alle zwei bis drei Meter reihen sich die (besetzten) Liegestühle aneinander. Dies habe ich so noch nie erlebt. Es gibt auf der Insel Zweier- und Viererbungalows die dicht um die ganze Insel gebaut sind. 25% an Gästen hätten es auch getan. Wer sich seinen Liegestuhl irgendwo hinstellt, muß damit rechnen, daß sich 2 Meter weiter eine Gruppe fröhlicher Italiener plaziert... Ich habe meinen Liegestuhl schließlich nicht benutzt... Die als wirkliche Oase der Ruhe dargestellte Blue Lagoon Bar habe ich an zwei Abenden fluchtartig verlassen, da sich jeweils ein bis drei Gruppen von jeweils 6 bis 10 Menschen dort um zusammensetzten, fleißig Alkohol tranken und ausgesprochen - mit dem Alkohol parallel steigend laute - gute Laune hatten. Von Ruhe und Besinnlichkeit keine Spur. Für die Menschen, die so etwas suchen ist die Insel natürlich genau richtig!

Die Gäste setzten sich zu diesem Zeitraum aus Österreichern, Schweizern, Deutschen und Italienern zusammen. Das Publikum schien mir in der Tendenz etwas einfacher als auf anderen Inseln zu sein, aber das ist eine Momentaufnahme aus einer Woche heraus und nicht valide.

Das Ayurveda Spa ist ein echtes Ayurveda Spa mit einem Team aus Kerala. Zwei Männer und zwei Frauen. Traditionell werden Männer nur von Männern massiert und Frauen nur von Frauen. Wer also dort als Mann hingeht und hofft, von einer hübschen Asiatin durchgeknetet zu werden, ist dort falsch, wiewohl das Spa mit seinem Angebot, der Zielgruppe dieser Insel leider etwas zuwiderläuft. Wer sich als Mann also unwohl fühlt nackt vor einem anderen Mann zu stehen, der einem einen Lungi umbindet, nackt vor ihm zu liegen und den Hintern massiert zu bekommen, sollte das Spa meiden. Ich hatte jeden Tag ein oder zwei Massagen. Die Massagen sind die ganze Zeit von klassicher indischer Musik (Sitar und Tabla) begleitet. Besonders die Stirngüsse am späten Nachmittag haben mir und meinen Nerven sehr gut getan und für tiefe Entspannung gesorgt. Vor der Nasenerinigung will ich jeden warnen, der diese nicht kennt. In der klassischen Kur kommt diese erst nach ein, zwei Wochen Behandlung, wenn man tief entspannt ist und der Atem sich verändert hat. Die Nasenreinigung en passant ist sehr unangenehm! Die Kosten für die klassische einstündige Ganzkörpermassage liegen bei 60 Dollar, der 45 minütige Stirnguß kostet 70.- Dollar. Hier ist dann bei den Männern eine Frau dabei, welche assistiert, in dem sie das Öl nachgießt. Das Spa hatte zu meinem Zeitraum viele freie Termine, so daß ich immer frei wählen konnte. Wie gesagt, daß Zielpublikum dieser Insel passt in der Mehrheit nicht für dieses Angebot.
Zur Tauchschule kann ich nicht viel sagen, da ich nur einen Hausriff- und zwei Bootstauchgänge gemacht habe. Der Checktauchgang mit TL Armin war solide. Die Schule besteht aus 8 deutschen Tauchlehrern/innen. Alle sind sehr bemüht für gute Laune und Stimmung zu sorgen, was ihnen auf meinen beiden Bootstauchgängen auch wirklich gut gelungen ist. Manchmal sind einige aber auch "gnadenlos" gut drauf, für einen alten Statdtneurotiker wie mich ist das nicht immer bekömmlich. Die Tauchschule insgesamt ist sicher empfehlenswert! Zu den Spots kann ich naturgemäß nicht viel sagen aber das Süd-Male-Atoll ist sicherlich nicht das Ari-Atoll...

Der Delphinausflug war echt Klasse, wie ich es mir erhofft hatte, zwei Stunden inmitten diverser Grupppen von 2 - 20 Tieren. TOP!

Die Küche ist für 3 oder 3,5 Sterne gut, das Frühstück ließ mich jedoch immer etwas unglücklich zurück. Die abendlichen Themenabende finde ich unpassend aber das mag anderen anders gehen. Bsp: Amerikanischer Abend, die Kellner alle mit Westernhut, Western- und Countrymusik aus den Lautsprecher, neben dem Büffet John Wayne als Pappfigur in Lebensgröße usw. Finde ich persönlich deplaciert und stillos. Musik läuft zu jedem Essen: es war alles vertreten von einer Stunde Orgelmusik bis Melodien von Elton John auf dem Saxophon mit Kreuzfahrtclubcharme bis hin zu aktueller maledivischer Musik (Zero Degree Atoll, super). Aber das wird je nach individuellem Geschmack unterschiedlich empfunden. Auch der Speisesaal ist wie die ganze Insel - voll. Es passen vier Leute an einen kleinen Tisch und der ist oft dann auch voll. Ich wurde an einen Tisch mit einem netten Paar und einem weiteren Einzelreisenden gesetzt.

Ich hatte Bungi 38 und das war gut so. So war ich im ersten Stock in einem recht ruhigen Areal. Die Bundis 77 - 128 hätten mich leiden lassen, besonders die zu ebener Erde. Viele! Menschen gehen direkt am Zimmer vorbei oder sitzen genau davor. Man muß immer die Gardinen zuziehen, die Menschen schauen einem aus drei Meter Entfernung direkt ins Bett.... Wer aber viel Kontakt will und wer sich auf den Malediven schnell etwas einsam fühlt ist hier gut aufgehoben. Mein Bungi war ok, angemessen eingerichtet. Die Klimaanlage schepperte laut, der stufenlose Ventilator konnte langsam, und sehr langsam... Mein Vorhaben bei offener Balkontür und Meeresrauschen zu schlafen ging in die Hose. Ich habe in der ersten Nacht zwischen 25 und 30 Mückenstiche kassiert und am Morgen war mein Laken voll roter Blutflecken von erschlagenen Mücken. Ich habe dann bei geschlossener Tür geschlafen, da das Bett kein Moskitonetz hat! Der vorhandene Verdampfer ist zu schwach, um den ganzen Raum mückenfrei zu halten.

Die Wasserbungis sind deutlich besser!!! Ich kenne nur Nr. 140. Die ist schön, sehr gepflegt in gutem Erhaltunmgszustand bei geschmackvoller Einrichtung und besserem Komfort. CD, Wasserkocher für Tee und Kaffe, Platz etc. Da die Terassen der Wasserbungis an beiden Seiten vollständig sichtgeschützt sind kommt hier das bekannte Maledivenfeeling auf. Für das Geld wird man vermutlich anderswo auf den Malediven schwerlich einen Wasserbungi bekommen, der in diesem Fall auch wirklich einen anderen Qualitätsstandard bietet als die restliche Insel. TV fehlt aber die meisten wollen das hier sowieso nicht. Da die typischen Wasserbungibewohner meist eh eher ruhige und zurückhaltende Zeitghenossen sind, findet man hier eine andere Atmosphäre als am Strand. (Ich habe noch nie in einem Urlaub so viele tätowierte Männer und Frauen gesehen).

Die ehemals unter deutscher Leitung stehende Insel ist jetzt unter ceylonesischer Hoheit. Das Personal ist überwiegend freundlich, bzw. um Freundlichkeit bemüht. (Gilt sicherlich nicht für meinen Tischkellner). So, insgesamt habe ich dort eine schöne Woche verbracht. Was ich erhofft hatte, ist eingetreten. Aufgrund der relativen Fülle auf der Insel werde ich vermutlich diese Insel nicht wieder buchen aber anderen Menschen mag das entgegenkommen. Die Insel hat schließlich auch viele Stammgäste.

Die eine Woche VP ab Hamburg kostete mich 1800.- ,mit den Kosten für Getränke, Massagen und Tauchen kam ich auf ca. 3000.- Euro. Bei dieser Summe erscheint mir der Mehrpreis für eine höherwertige Insel recht gering, was man bedenken sollte, wenn man einen "billige" Insel bucht.

Die Wasserbungis sind eine echte Alternative auf Fiha, werden jedoch nur für Paare angeboten. Ich habe in der Woche auch täglich etwas gearbeitet; ein IBM Thinkpad passt nicht in den Zimmersafe. Ich weiß von Diebstählen auf anderen Inseln und auch hier übernahm das Management keine Haftung, weshalb ich den Laptop immer wieder an der Rezeption abgegeben habe.

Martin


 

Reisebericht von Fihalhohi
09. – 24.04.2005

Unsere 3. Maledivenreise begann leider, dank LTU, nicht so gut.
Schon sofort nach dem Boarding stellten wir und einige andere Passagiere fest, dass die Bordelektronik (Radio, Bordkinoton und Leselampe) an einigen Sitzplätzen der Reihen 15-25 nicht funktionierte. Toll, ein 10-Stunden-Flug ohne Unterhaltung, aber das störte die LTU recht wenig.

Aber jetzt zu den schönen Seiten unseres Urlaubs. Schon von weitem erkannten wir die Insel Fihalhohi vom Speed-Boot aus an dem hohen Turm, der in der Inselmitte steht. Optisch ist das nicht sehr schön, aber auf der Insel sieht man den Turm meistens nicht. Wir wurden am Steg vom Gästebetreuer Anil, der sehr gut deutsch spricht, mit feuchten Tüchern und einer Kokosnuss empfangen.
Nach einer kurzen Einweisung über die Essenszeiten und der Tatsache, dass Fihalhohi einer Stunde der Male-Zeit voraus ist, wurden wir zu unserem Bungalow geführt. Wir bekamen wie gewünscht den Bungalow Nr. 24. Unsere Email ist also angekommen. 
Es ist ein einstöckiger Bungalow und liegt direkt am beliebten Nordstrand. Aus unserem Bungalow hatten wir einen schönen Blick direkt aufs Meer.
Die schönste Lage der Bungalows ist unserer Meinung von Nr. 21-38 (25-28 und 35-38 sind doppelstöckig). Da der Strand an der Südseite der Insel nicht so schön ist (Wellenbrecher und keine Möglichkeit ans Hausriff zu gelangen), wird der Strand an der Nordseite/Westseite umso mehr genutzt. Dadurch fühlt man sich dort nicht unbedingt einsam. 

Das Essen ist sehr abwechslungsreich. Es gibt 3 mal täglich Buffet, jeden Abend steht das Essen unter einem anderen Motto, z. B. Chinese, Italian, Barbecue, Western, Maledivisch. Außerdem gibt es immer verschiedene Salate und Dressings, sowie eine Curry-Ecke, wo alles etwas schärfer ist. Besonders lecker fanden wir die Nachspeisen, dafür lohnt es sich sogar etwas vom Hauptgang stehen zu lassen. Das Dessert-Buffet besteht täglich aus frischen Früchten, meistens Obstsalat, Kuchen und Mousses in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ab und zu gibt es flambierte Bananen. Mmmmmh, einfach lecker !!
Zum Frühstück gibt es diverse Brotsorten, Toast, 3 Sorten Marmelade, eine Käse- und eine Wurstsorte, sowie Tomaten und die Müsli-Ecke. Dazu abwechselnd kleine Würstchen, Rührei, Kochei und den Eiermann, der diverse Omeletts, Spiegelei etc. zubereitet.
Außerdem werden noch Obstsalat (aus der Dose) mit Joghurt oder frische Ananas oder Melone angeboten.
Nach dem Abendessen kann man den Tag ganz entspannt in der Blue Lagoon Bar ausklingen lassen. Hier sitzt man mit den Füßen im Sand steckend und kann die Sterne beobachten oder sich mit den anderen Gästen unterhalten. In der Blue Lagoon Bar wird keinerlei Musik gespielt oder sonstige Animation veranstaltet. Wer es etwas turbulenter mag, ist in der Fisherman´s Bar genau richtig. Hier gibt es jeden Abend ein anderes Programm, z. B. Karaoke, Bingo, Live-Musik, Video- oder Diashow der Tauchschule, Krabbenrennen.

Das nahe Hausriff liegt nur 5-50 Meter vom Strand entfernt. Hier kann man die bunte Fischwelt schnorchelnderweise gut beobachten. Wir haben unzählige Doktorfische, Papageienfische, Halfterfische, Anemonenfische, Drückerfische (besonders Riesendrücker) gesehen. Die niedlichen Baby-Schwarzspitzenriffhaie schwimmen sogar direkt am Strand in der Lagune umher.
Mit etwas Glück sieht man Adlerrochen und größere (1,5 m) Schwarzspitzenriffhaie, sowie die Schildkröte.
Außerdem gibt es mehrere Muränen am Hausriff, die man auch recht häufig zu Gesicht bekommt.
Ein Highlight war ein Tintenfisch, den wir bestimmt 20 Minuten in Höhe des Bootsanlegesteges beobachten konnten. Es ist gigantisch wie dieses Tier seine Farbe an den jeweiligen Untergrund anpassen kann.
Auch die Korallen wachsen langsam nach. Es wird schon wieder richtig bunt unter Wasser. Leider haben wir die maledivische Unterwasserwelt nicht vor dem El Ninjo kennenlernen können. Aber es muss wunderschön gewesen sein. Wer sich mit dem Schnorcheln nicht begnügen möchte, kann in der Tauchschule „Ocean Venture Diving“ einen Tauchkurs besuchen. Auch ein Schnuppertauchen, welches Marco besucht hat, ist möglich. Hierbei kann man nach etwa ½ stündiger Theorie (Video) und den Freiwasserübungen auch einen Tauchgang bis 12 Meter Tiefe unternehmen. Nach diesem Schnupperkurs sind noch weitere begleitete Tauchgänge bis 12 Meter Tiefe möglich.

Es werden auch verschiedene Ausflüge von Fihalhohi aus angeboten. Wir haben an der Delphin-Tour, dem Guraidhoo-Shopping und der Schnorchelsafari teilgenommen. Alle Ausflüge haben sich gelohnt. Bei der Delphin-Tour haben wir etwa 40-50 freilebende Delphine gesehen, die sich rund um unser Dhoni getummelt haben. Viele sind auch richtig aus dem Wasser gesprungen. Es war sehr faszinierend und die 25 Dollar auf alle Fälle wert.
Das Guraidhoo-Shopping (Kosten 18 Dolllar für die Bootsfahrt) haben wir hauptsächlich gebucht, da wir einmal eine Einheimischeninsel besuchen wollten, uns aber das Insel-Hopping zu lang (ganztags) war. Guraidhoo ist auch vom Tsunami betroffen und ein Einheimischer hat uns auf der Insel herumgeführt und unsere Fragen zu den Zerstörungen beantwortet. Dieser Besuch war sehr informativ und anschließend konnten wir noch recht günstige Souvenirs auf der Insel erstehen.
Der Schnorchelausflug (Kosten 12 Dollar) führte uns zu 3 verschiedenen Riffen in der Nähe von Fiha. Nach den täglichen Schnorchelgängen am Hausriff war es eine schöne Abwechslung mal ein anderes Riff zu sehen, obwohl es hier nicht viel Neues zu entdecken gab.
Als weitere Ausflüge wird Nightfishing, Sunsetfishing, Male-Ausflug und Insel-Hopping angeboten, daran haben wir aber nicht teilgenommen.

Im Wassersportcenter bei der Blue Lagoon Bar kann man sich Kanus und viele andere Wassersportgeräte ausleihen.

Wer einmal so richtig schön entspannen möchte, kann sich eine Behandlung im Ayurveda-Spa-Center gönnen. Dort werden verschiedene Massagen bzw. Kräuteranwendungen nach ayurvedischer Art angeboten. Ich habe dort eine Ganzkörpermassage mit anschließender Kräuterdusche bekommen und fand es total entspannend.

Leider war der Tag der Abreise wieder viel zu schnell gekommen. Uns hat es sehr gut auf Fihalhohi gefallen. Hier hat man viele Möglichkeiten zu relaxen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei weiteren Fragen zu Fiha schickt uns einfach eine email: marco.bruchhaeuser at t-online.de

Jessica und Marco Bruchhäuser


 

Reisebericht Fihalhohi Dezember 2005

Der Flug am Wien mit Lauda über Colombo war wie immer sehr angenehm, sofern das bei einer Reisezeit von 12 Stunden überhaupt möglich ist.

In Male angekommen mussten wir wie immer die „Einwanderungshürde“ nehmen, beim zuständigen Resortschalter einchecken und schon ging es