Gangehi
  

Reisebericht Gangehi Nord Ari Atoll
Reisedatum: 20.11.2005 – 05.12.2005

Nun nach zahlreichem Stöbern dachten wir endlich unsere Trauminsel gefunden zu haben. Leider hatten wir die Rechnung ohne unsere Mitmenschen gemacht, denn die Insel war schon ausgebucht. Somit haben wir uns dann kurz entschlossen und ohne große Informationen einzuholen mit Hilfe unseres Reisebüro für Gangehi entschieden. Über Gangehi gibt es im deutschsprachigen Netz sehr wenig zu lesen, da es eigentlich eine italienische Club Insel (Club Vacanze) ist und erst seit kurzem in Deutschland angeboten wird. Gebucht haben wir über Maier’s Weltreisen mit LTU und Direktflug ab München. Unser Hinflug gestaltete sich als arbeitsreich, da wir Mitreisenden ärztliche Hilfe leisten mussten. Deswegen klappte auch unser Treffen mit anderen Forumsmitgliedern nicht. LTU zeigte sich wegen unserer „Urlaubsverkürzung“ mit einem Glas Champagner und einen Einkaufsgutschein als dankbar. Trotzdem werde ich in Zukunft vermeiden solche langen Strecken mit LTU zu fliegen, oder mir zumindest ein Upgrade gönnen. Auf Grund des verspäteten Abfluges in MUC (Enteisung) kamen wir natürlich eine Stunde später an und mussten auch noch sehr schöne Warteschleifen über den Malediven drehen. Somit hatten wir auch unsern Wasserflieger verpasst und mussten hier wieder 1 ½ Stunden warten. Über den Flug mit dem Wasserflugzeug muss ich nicht viel berichten, denn wie jeder hier fanden wir auch diesen als super. Beim Hinflug machten wir dann noch einen kleinen Zwischenstop in Velidhu, um die ersten Gäste herauszulassen. Der Weiterflug war dann nur ein kurzer Hupfer, bat mir aber die Möglichkeit ein paar schöne Luftaufnahmen von Gangehi zu machen. Leider war die Scheibe getönt, so dass die Farben (trotz Photoshop) etwas verfälscht sind. Ein solches Bild habe ich mal mit diversen Informationen beschriftet (siehe Galerie). Man muss an einem Anlegefloß aussteigen und wird dann mit dem Dohni an die Insel gebracht. Dort wird man von dem Rest der Mannschaft begrüßt und erhält einen schönen Cocktail und ein Erfrischungstuch. Nachdem wir ja etwas Verspätung mitgebracht haben, wurden wir zuerst ins Restaurant gebracht. Dort hatte man extra für uns noch das Mittagessen aufbewahrt. Danach wurden wir zu unserem Bungi gebracht. Anfangs waren die Holzstege im Innern der Insel etwas verwirrend, aber mit der Zeit hat man schnell herausbekommen wo es lang geht, denn schließlich ist Gangehi nicht besonders groß. Wir bekamen den Bungi Nr. 27 und waren sehr glücklich mit der Wahl. Zur Begrüßung stand ein üppiger Obstkorb bereit.

Zunächst mal ein paar Worte zu den Unterkünften: Wie schon gesagt waren wir in Nr 27 untergebracht. Die normalen Strandbungis haben eine gute Größe und ein großes Bad. Leider ist das Bad etwas schlecht belüftet, aber ansonsten war alles sauber und zweckmäßig. Die Klimaanlage war angenehm leise und funktionierte tadellos. Die Minibar (im All inklusive enthalten was sehr angenehm war!) wurde einmal täglich aufgefüllt und zweimal täglich kam der Roomboy und machte sauber. Jeden Tag gab es frische Strandtücher und auch die Bettwäsche und Handtücher wurden sehr oft gewechselt. Jeder Bungi hatte eine Terrasse mit zwei Liegestühlen und einem kleinen Tisch. Dann hatte jeder Bungi noch zwei Liegen. Wir konnten unsere Liegen leider nicht nutzen, da unser Bungi sehr dicht am Wasser gelegen war und bei Flut Wasserbungiatmosphäre aufkommen ließ, was uns aber sehr gefallen hat. Unser Bungi war nach Süden ausgerichtet, und somit hatten wir den ganzen Tag Sonne. Die Luftaufnahme aus dem Katalog ist schon etwas älter, da inzwischen durch Sandanspülen mehr Strandfläche geschaffen wurde. Die Gartenbungis sind nicht zu empfehlen! Sie habe zwar die gleiche Größe wie die Strandbungis liegen aber innerhalb. Da die Insel sehr dicht und schön bewachsen ist, sind diese sehr dunkel und schattig. Sonne kommt dort keine hin! Über die Wasserbungis kann man geteilter Meinung sein. Sie sind etwas größer als die Strandbungis und liegen auf der Westseite auf der Insel. Die Atmosphäre ist dort aufgrund mangelnder Grünpflanzen und geringem Abstand der Häuser zueinander bei weitem nicht so schön wie bei den Strandbungis, und bei Ebbe liegen diese auch komplett auf dem Trockenen. Meiner Meinung nach lohnt sich hier der deutliche Aufpreis nicht. Ein Paar hatte z.B. obwohl sie einen Strandbungi gebucht hatte einen Wasserbungi bekommen. Darüber waren sie so enttäuscht, so dass sie darauf bestanden, am nächsten Tag in einen Strandbungi zu kommen. Ich denke das spricht doch schon für sich. Unser Favorit an Bungis ist die Nummer 27 und 24. Beide Bungis liegen sehr dicht am Wasser (man blickt vom Bett aus direkt ins Meer) nur Nummer 24 hat den Vorteil, dass er neben sich eine schöne Palme hat, unter der man ein schönes schattiges Plätzchen finden konnte. Außerdem liegt die Nummer 24 sehr dicht an der Bar. Keine Angst zu laut wird es dort nicht. Da es ja eine Clubinsel ist gab es natürlich auch Animation. Diese war aber gering und sehr sehr unaufdringlich. Es wurden zweimal täglich kostenlose Schnorchelausflüge angeboten, obwohl das Hausriff zum Schnorcheln super ist. Aber wenn man mal was anderes sehen will und etwas Dohni fahren will, sollte man dieses nutzen. Außerdem leitete Marco diese Ausfahrten und erklärte auch das ein oder andere Interessante. An manchen Tagen konnte man dann noch abends und morgens zum Fischen raus fahren. Jeden Abend gegen 17.30 wurde Beachvolleyball gespielt, was uns sehr viel Spaß gemacht hat und wir oft genutzt haben. Wir hatten lustige Matche mit Marco und Rene. Donnerstagabends ist dann immer Maledivscher Abend mit typischem Essen und „Pareotragen“. Nach dem Essen findet dann normalerweise ein Volleyballmatch Gäste/Staff gegen Malediver statt. In unseren zweiten Wochen fiel diese Spiel einmal aus, da wir nicht genug Leute hatten. In der ersten Woche kam leider nur ein Match Gäste gegen Staff zustande. Wir, die Gäste gewannen!!! Marco war darüber untröstlich und sagte, dass sei das erste mal gewesen. Marco war übrigens der italienische Leiter vor Ort. Ein netter lustiger und kleiner Italiener. In der ersten Woche waren noch drei weitere Animateure (zwei fürs Tauchen, einer für die Musik) da, welche uns dann aber in der zweiten Woche verließen. Deswegen waren dann nur noch Marco und Mayla da. Beide sehr angenehme Menschen.
Nun einige Worte zum Essen. Insgesamt ist das Essen sehr italienisch geprägt. Das Frühstück ist typisch italienisch (kaum Wurst oder Käse) sprich wundervoller Kaffe und eine große Auswahl an verschiedenen Gebäcken. Gegen 12 Uhr ging dann immer ein Angestellter über die Insel und verteilte kleine Pizzastückchen. Ab 13.30 gab es dann Mittagessen in Buffetform mit einer sehr großen Auswahl. Hier findet eigentlich jeder etwas, was im schmeckt. Ich habe mich hier immer sehr gerne an die Pasta gehalten, die immer sehr sehr gut war. Der Nachtisch (Süßspeisen, Früchte und selbst gemachtes Eis) war auch immer sehr verführerisch und hat mich so manches Kilo gekostet. Das Abendessen gab es leider erst um 21 Uhr was wir nicht als positiv empfanden. Aber nun gut die Italiener essen nun mal später. Hier waren dann die Vorspeisen in Buffetform, danach gab es eine weitere Vorspeise, nachfolgend zwei verschiedene Pastagerichte und dann erst der Hauptgang. Hier hatte man die Wahl zwischen Fleisch und Fisch, man konnte aber auch beides bekommen. Abschließend gab es natürlich noch ein Dessert. Jeden zweiten Tag gab es zusätzlich noch frische Crepes. An den Crepes freien Tagen konnte man sich frische Omeletts machen lassen. Also man sieht schon, verhungern wird man auf Gangehi nicht. Zum Abnehmen ist die Insel natürlich auch nicht geeignet. Anfangs nimmt man noch alles mit, aber mit der Zeit selektiert man deutlich mehr. Die Qualität des Essens fanden wir als sehr gut. Gangehi ist ja eine All inklusive Insel. Lediglich Getränke ab einem Alkoholgehalt von 30% waren nicht frei, was uns aber überhaupt nicht störte. Der angebotene Wein war sehr schmackhaft. Die italienischen Gäste haben übrigens ein deutlich reduziertes All inklusive. Wir habe auf der Insel lediglich Geld für Trinkgelder gebraucht. Es gab auch einen kleinen Shop, in dem man die üblichen Sachen kaufen konnte. Was dort empfehlenswert ist, ist das Maßschneidern von Kleidung. Meine bessere Hälfte hat sich zwei Kleider Maßschneidern lassen wovon jedes nur 35 $ gekostet hat. Eigentlich hätten sie 45$ gekostet, aber diesmal hat der Lehrjunge (auch ein ausgewachsener Mann) die Kleider gemacht.

Tauchen:
Nun wir wollten auf Gangehi unsren Tauchschein machen. Anfangs waren wir etwas skeptisch, da der Tauchschulenchef kaum Englisch sprach. Er sagte uns auf Italienisch ein einheimischer Guide spräche Englisch und der würde uns dann unterrichten. Nun, Abu spricht zwar besser Italienisch als Englisch, aber wir konnten uns verständigen und er war ein super Lehrer. Wir hatten uns ja zu Hause schon etwas vorbereitet, was sich als hilfreich erwies. Wir waren mit Abu alleine und fühlten uns bei ihm immer sehr gut aufgehoben. Was für einen guten Lehrer wir hatten zeigte sich als in unserer zweiten Woche deutsche Taucher kamen, die genauso weit waren wie wir. Die waren aber mit der Freiwasser-Situation vor Ort deutlich überfordert. Außerdem waren da noch unsere zwei Chaositaliener. Sehr nette Leute, aber beim Tauchen und auch sonst etwas chaotisch. Sie zog beim Tauchen eine Spur der Verwüstung hinter sich her, und er kannte keine Regeln. Abu war aber so gutmütig, dass er mit ihr nach einem Tauchgang, wenn alle anderen bereits wieder an Bord waren noch einige Übungen gemacht hat. Nur leider brachte das nicht viel, da sie nicht verstehen wollte und die Problematik ihres Tauchstils nicht erkannte. Da sie mit Shorty tauchte, hatte sie dementsprechend viele Verletzungen an den Armen und Beinen. Aber selbst das war ihr egal. Sehr sehr bedauerlich für die Unterwasserwelt. Abu war in unserer zweiten Wochen alleine in der Tauchbasis, so dass er zum Teil 5 Dives pro Tag machen musste. Wir versuchten ihn zu helfen wo wir konnten, und Abu honorierte das sehr deutlich bei unserer Rechnung. Wir haben einen wirklich super Preis bekommen. Die Ausrüstung ist in italienischem Zustand was nach Aussagen von anderen Gästen, die erfahrenere Taucher waren, nicht dem maledivischen Standart entsprach. Für 10$ pro Woche konnte man den Basketservice buchen. Dieses beinhaltete das Hin- und Hertragen und Spülen der Ausrüstung. Ein sehr angenehmer Service. Beim Abendessen kommt dann Abu immer zu einem und macht die Dives aus. Da Abu in der zweiten Woche alleine war, und er alle Taucher zufrieden stellen wollte, grasten wir die Tauchplätze in der Umgebung ab sprich:„Gangehi Kandu“ und „Das Kurani“. Gangehi Kandu hat uns wirklich super gefallen, da das ein sehr abwechslungsreicher Tauchplatz war. Unser zweiter Freiwassertauchgang war dort und wirklich ein Erlebnis. Es war gleich ein Strömungstauchgang und wir konnten, nachdem wir uns in eine kleine Höhle mit wunderschönen herabhängenden Korallen begaben von dort aus zahlreiche graue Riffhaie beobachten, die sehr dicht an uns vorbei schwammen. Ein einmaliges Erlebnis! Wir tauchten dort insgesamt 7 mal und jedes Mal war es anders. Haie haben wir jedes Mal gesehen, nur graue Riffhaie nur beim ersten Mal. Es hat dort wunderschöne Korallen, und man trifft dort Schildkröten, Weißspitzenhaie, Schwarzspitzenhaie, Rochen, Thunfische, Leopardenhaie, Ammenhaie, Napoleonfische, Muränen um nur die Großfische aufzuzählen. Die Stärke der Strömung ist dort sehr unterschiedlich. Leider ist gleich am ersten Tag mein Unterwassergehäuse der Digitalkamera undicht geworden, so dass meine Kamera auf den Malediven ihr Leben ausgehaucht hat. „Das Kurani“ ist weniger spektakulär dafür mit vielen kleineren sehenswerten Sachen. Hier findet Abu immer jede menge Steinfische und holt sie auch immer erfolgreich aus ihren Verstecken heraus. Zum Abschluss machten wir noch am Hausriff einen sensationellen Nachttauchgang, der zugleich unser stärkster Strömungstauchgang war. Aber die Eindrücke waren überwältigend und dann in einen wunderschönen Sternenhimmel wieder auftauchen! Gigantisch!

So ich denke, ich sollte mal eine abschließende Beurteilung abgeben. Gangehi ist eine kleine, gemütliche und sehr familiäre Insel mit max. 50 Gästen. Wir konnten uns dort prächtig erholen und größere Inseln kommen für uns nicht mehr in Frage. Die Unterbringung, der Service und das Essen (vielleicht mehr einheimische Kost) entsprachen voll und ganz unseren Vorstellungen. Zum Baden und Schnorcheln ist Gangehi auch sehr gut geeignet. Zusätzlich erhält man durch die zahlreichen Italiener einen kostenlosen Italienischkurs. Auch mit den Italienern haben wir uns prächtig verstanden und das Vorurteil von irgendwelchen lauten Italienern können wir absolut nicht bestätigen. Lediglich zwei deutsche Reisende waren etwas unangenehm bzw. amüsant, da sie an allem was auszusetzen hatten (sie wollten z.B. gleich ein Badeverbot aussprechen, weil sie in der Entfernung angeblich eine Rückenflosse eines Haies gesehen hatten….) und sich ziemlich großkotzig aufführten, obwohl sie den günstigsten Gartenbungi gebucht hatten. Aber solche Leute findet man halt überall. Also, wir können Gangehi absolut empfehlen! Alles ist sauber, die Insel sehr schön bewachsen, gepflegt und das Personal zu jeder Zeit freundlich und hilfsbereit. Interessant wird allerdings eine andere Entwicklung. Leider ist das Privatunternehmen Club Vacanze zum 15.12.2005 an ein großes italienisches Reiseunternehmen verkauft worden. Was dieses für Gangehi bedeutet, lässt sich bis jetzt noch nicht sagen. Hoffen wir, dass sich nicht so viel verändert. Den Gerüchten nach sollen mehr Bungis auf die Insel kommen, was natürlich sehr bedauerlich wäre, da hierunter das familiäre Ambiente sicherlich leiden würde. Aber warten wir ab.

In die Galerie habe ich zahlreiche Bilder gestellt bzw stellen lassen, so dass sich jeder selber ein Bild machen kann. Wenn irgendjemand noch spezielle Fragen haben sollte, dann kann er sich gerne an mich wenden.
 


 

Reisebericht Gangehi, 13.03.2005 – 21.03.2005 von Marianne und Michael

Wir möchten bei unserem Reisebericht vor allem darauf hinweisen, dass dies die Beurteilung von Gangehi aus unserer Sicht ist. Vermutlich würden andere Reisenden Sachen zum Teil anders beurteilen. Wir sind ein Paar, welches seit bald 10 Jahren Urlaub in Mauritius, den Seychellen und neu den Malediven macht.

Vor acht Jahren waren wir eine Woche auf Paradies Island, Malediven. Diese Insel war uns zu gross und deshalb haben wir bis 2004 Mauritius und die Seychellen den Malediven vorgezogen. In der Zwischenzeit waren wir auf Velidhu und Thulagiri und jetzt eben auf Gangehi. In Gangehi haben wir uns auf Grund der Beschreibung im Katalog von Meiers Weltreisen verliebt. Gebucht haben wir dann in der Schweiz bei Kuoni.

Am 12.03.05 sind wir dann von Zürich mit Emirates nach Dubai geflogen und nach einem Aufenthalt von drei Stunden nach Male. Beim Wasserflugtransfer mussten wir dann über eine Stunde warten, bis die Reisenden der Edelweiss Air eingetroffen waren. Wir wurden dann aber dafür entschädigt, indem der Flug zuerst nach Helengeli ging und dann nur noch mit uns zwei nach Gangehi. Vor Gangehi wird man auf einer Plattform vom Dhoni abgeholt.

Die Begrüssung auf dem Steg fand mit einem sehr erfrischenden kalten Tuch statt, was wir sehr schätzten. Wir wurden dann nach Ausfüllen des entsprechenden Formulars in unseren Bungalow begleitet.

Insel
Gangehi ist eine kleine – schön bewachsene Insel, welche schattige Holzwege aufweist. Das Resort ist auf ideale Weise der Natur angepasst.

Es hat 14 Bungalows, von welchen man direkt auf das Meer sieht, ausser man hätte einen, wo die Pflanzen die Sicht zum Teil beeinträchtigen. Dann noch drei Bungalows in der bewachsenen Inselmitte und 8 Wasserbungalows. Es sind alles Einzelbungalows. Die Ausstattung ist bei den normalen Bungalows mit Sicht auf das Meer bei allen gleich. Sehr grosses Bett mit zwei Einzelbetten (bemerkt man nicht) und super guten Matratze. Wir hatten keine Rückenbeschwerden, was eigentlich nicht vorkommt im Urlaub. Dann auf der einen Seite einen genügend grossen Schrank für die Kleider, wo auch die Minibar und der Safe untergebracht waren. Auf der anderen Seite gab es einen Spiegel und auf einer Höhe von ca. 80 cm schöne dunkle Bretter, wo man verschiedene Sachen ablegen konnte. Im Zimmer hatte es noch einen grossen Korbsessel. Dazu kam ein wunderschönes Badezimmer mit Dusche und Doppellavabo (geschlossen). Selbstverständlich waren die Bungalows mit Klimaanlage und Deckenventilator ausgestattet. Auf der Veranda hatte es zwei Liegestühle und eine Holztreppe zum Sandstrand oder teilweise fast direkt ins Meer. Aus unserer Sicht waren dies sehr schöne Bungalows, obwohl der Innenraum nicht riesig war.

Auf der Insel ist immer ein italienischer Arzt.

Es gibt auch einen kleinen Inselshop wo man sich sogar Kleider anfertigen lassen kann. Dies habe ich benutzt und freue mich bereits auf den nächsten Urlaub auf den Malediven mit einem Kleid, welches niemand sonst hat. Die Anfertigung von Kleidern ist nicht ganz billig, aber schon etwas Spezielles.

Gangehi verfügt über eine Openair-Bar und ein Openair-Restaurant. Beides schön eingerichtet. In der Mitte der Bar befindet sich ein Meerwasser-Aquarium, wo sich viele kleine Fische tummeln.

Mahlzeiten
Beim Frühstück hat es ein internationales Buffet mit Sachen u.a. verschiedene Süsswaren, vier Konfitüren, Käse, Schinken, verschiedene Früchte (welche frisch geschnitten werden) und vor allem sehr guten Fruchtsäften (obwohl etwas verdünnt).

Beim Mittagessen wird ein italienisches Buffet aufgebaut, bestehend aus verschiedenen Salaten, zwei Pasta, vieles mehr und Fisch, sowie Geflügel oder Fleisch. Dazu Auswahl aus verschiedenen Desserts und nach Wunsch Eiscremes sowie frische Früchte.

Am Nachmittag gibt es eine kleine Auswahl von Kuchen und dazu wird Kaffee oder Tee serviert.

Das Abendessen wird serviert und besteht aus einem Gemüse- und Salatbuffet und dann vier Gänge, Apéro z.B. Toast mit etwas belegt und kleine Beilage, dann werden 2 verschiedene Pasta serviert und anschliessend Fisch, Geflügel oder Fleisch mit einem Gemüse. Anschliessend gibt es einen Dessert oder auf Wunsch Eiscremes (haben wir meistens genommen, da die Eiscremes unwahrscheinlich gut waren).

Aus unserer Sicht war das Essen sehr gut, doch ist dies sicher Ansichtssache.

Gangehi ist eine AI Insel. Inbegriffen waren alle Getränke bis zu 30 Grad, d.h. Spirituosen wie Rum, Whisky, Gin etc. sowie Cocktails waren nicht inbegriffen, Ebenso Champagner nicht. Den Wein konnte man aussuchen (Flaschen), zu unserer Zeit hatte es drei Weissweine (aus Italien), ein Roséwein (aus Frankreich) und zwei Rotweine (aus Italien und Australien). Nach dem Essen konnte man an der Bar einen italienischen Espresso oder Capuccino trinken (im AI inbegriffen).

Schnorcheln
Michael geht Schnorcheln und war bereits beim Riff, welches er vom Strand her erreichen konnte hell begeistert. Es wurden aber täglich zwei Schnorchelausflüge mit dem Dhoni angeboten, welche zu unserer Zeit gratis und von einer Meeresbiologin begleitet wurden. Dies hat Michael sehr gerne benutzt und sah dabei ganz verschiedene wunderschöne Muscheln, Korallen. eine kleine Roche, Schildkröten und auch viele Fische, zum Teil grosse Schwärme.

Wir haben unsere Tage auf Gangehi sehr genossen und es war wunderschön, vom Bett aus direkt auf das Meer zu sehen, ohne dass man den Aufpreis für einen Wasserbungalow bezahlen musste. Wir würden jederzeit wieder nach Gangehi gehen, auch wegen des sehr freundlichen und zuvorkommenden Personals. Man muss einfach die Italiener akzeptieren, wie auch, dass die Animation italienisch geführt wird. Es handelt sich um eine Insel von Club Vacanzes. Uns hat dies nichts ausgemacht, weil wir abends gerne in unseren Bungalow gehen und nicht Unterhaltung suchen. Diese wurde aber jeden Abend angeboten. Auf Gangehi waren zu unserer zeit auch keine lauten Italiener und das Alter war sehr unterschiedlich. Uns hat es sehr gut gefallen.

Nächstes Mal sind wir im Mai auf Vilamendhoo für eine Woche.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Marianne und Michael

seeturm@yahoo.de