Abflug pünktlich vom Münchner Flughafen mit Condor. Jetzt weiß ich warum die Condor ab Sommerflugplan Starts ab München einstellt. Die Maschine war nur ein drittel belegt. Jeder hatte eine eigene Sitzreihe für sich allein. Rentiert sich wahrscheinlich gar nicht mehr für die Condor. Service wie gewohnt sparsam und das Essen mehr oder minder fad.
Pünktliche Landung in Male am Freitag früh um 9.20 Uhr. Der Flughafen war leer und so waren wir in 2 Minuten durch den Zoll. Letztes Jahr kamen wir montags an, da dauerte es 2 Stunden. Montags ist Hauptanreisetag auf den Malediven. Abflug nach Hakura um 11.00 Uhr Mit der TMA. Das sind die blau-gelben Flieger. Wir hatten noch Passagiere für Vilu Reef dabei, die wurden nach uns auf ihre Insel gebracht.
Ankunft
Ankunft um 11,45 Uhr auf Hakura. Es war ein herrlich ruhiger Flug ohne eine Wolke, die Malediven von oben sind einfach ein Traum. Nach der Landung kam gleich das Dhoni und brachte uns zur Insel. An Bord gabs erstmal eine tolle kühle Wasserflasche. Dann gings den langen Steg zur Rezeption. Dort fing uns vor dem Einchecken erstmal der Manager ab und noch bevor es den Begrüßungscocktail und die feuchten Tücher gab wollte er uns einen Strandbungalow anbieten. Wie ich schon bei Holidaycheck gelesen habe ist das gängige Praxis wegen der Überbuchungsproblematik. Da wir früh am Mittag kamen hatten wir aber noch die Wahl. Wasserbungalow wie gebucht oder in den Strandbungalow und dafür alle Ausflüge „free of charge“. Wir wollten das aber nicht, da wir nicht wussten ob wir überhaupt einen Ausflug nutzen werden und uns diese „Umzieherei“ nervt. Kein Thema, wir lehnten ab und erhielten auch sofort die Schlüssel für 132, einen tollen Wasserbungi in der Mitte der Bungalow-Kette.
Für uns genau die richtige Lage, nicht zu nah und nicht zu weit zum Restaurant zu laufen. Auch zur Lagune kann man mitten durch die Insel durchlaufen. Alles perfekt. Die Einrichtung ist neu, modern und chic, die Fotos sieht man ja hier auf der Page. Auf jedenfall sehr luxoriös und schön. Minibar ist bis auf die Schnäpse und Bier komplett inklusive. Am besten fand ich das Schweppes in allen Sorten die auch in der Minibar lagen, ansonsten noch Cola, Fanta, und Sprite. Außerdem gab es einen Wasserkocher mit Tee, Kaffee und Kaffeeweißer. Auch inklusive. Im Bad lagen Seife, Badehaube, Shampoo und Duschgel, das bei Bedarf nachgefüllt wird. Wir hatten keinen Tag Regen deswegen weiß ich nicht ob das Zeltdach des Bungis wirklich so laut ist. Nachts hört man jedoch sehr das Platschen des Wassers wenn Flut kommt. Dann klatscht es unter dem Bungi an die Pfeiler und macht einen guten Lärm. Die ständige Brandung draußen am Außenriff hörten wir nach dem 2. Tag nicht mehr. Es ist ein ständiges Rauschen das irgendwann mit der Klimaanlage eintönig wird. Hat uns nicht mehr gestört. Empfindliche nehmen dann aber doch lieber Ohropax.
Die Insel ist nicht sehr groß, im Inneren befindet sich das Restaurant, Rezeption, Spa, Fitnessraum, Tennisplatz, Staffräume, Kläranlage, Generator.
Auf der Außenriffseite sind die Wasserbungis gebaut und auf der Lagunenseite ist ein langer Steg gebaut an dem die Dhonis halten können.
Restaurant
Wir gingen am ersten Tag ins Restaurant, nannten unsere Zimmernummer und sagen dass wir neu sind. Da erhielten wir einen uns schon zugeteilten Tisch und unser Kellner wurde uns vorgestellt. Wir saßen zuerst mittendrin umgeben von Tischen. Gebt dem Kellner von Anfang an ein gutes Trinkgeld. Dann bekommt ihr wie wir am 3. Tag schon einen Tisch direkt an der offenen Fensterfront mit Blick aufs Meer und einer schönen Brise.
Das Essen ist gut angerichtet, sehr abwechslungsreich und immer sehr geschmackvoll. Frühstücken waren wir nie weil wir Langschläfer sind, das können wir nicht beurteilen. Wir kamen immer erst zum Mittagessen und waren überrascht über die Vielfalt. Immer leckeres vom Grill, Fisch, Schwein, Rind, alles wurde zart und frisch vom Stück geschnitten und auf den Grill gelegt oder in den Wok mit viel Gemüse gegart. Herrlich lecker und frisch.
Kurzum, das Essen war köstlich und sehr sehr gut. Einziger Minuspunkt: Obst!
Es gab immer nur 1 Sorte oder höchstens mal 2. Mango und Melone oder manchmal auch Banane. Etwas Auswahl wäre toll gewesen.
Sport/Ausflüge
Die Tauchbasis kann ich nicht beurteilen. Wir sind nur Schnorchler. Die Crew der Insel fährt 2 x täglich (um neun und um drei) zu einem nahen Riff und nimmt alle interessierten Schnorchler mit. Das ist jeden Tag kostenlos. Durch die immer unterschiedlichen Riffe die sie jeden Tag ansteuern sieht man jeden Tag etwas anderes. Toll, einfach toll. Alles was das Schnorchlerherz begehrt. Eine Stunde bleiben die vor Ort, dann geht’s zurück zur Insel.
Ansonsten haben wir einmal das Nightfishing gemacht, zu zweit. Obwohl man laut Ausschreibung mindestens 6 Leute sein muss. Die Crew ist trotzdem mit uns rausgefahren. Und wir haben auch jede Menge gefangen. Ein Erlebnis für 30 Dollar pro Person.
Man kann weiterhin Dolphin-Safari, Deep-See-Fishing, Adam & Eve Island und einiges anderes machen.
Personal
Das Personal war durchgehend nett bis auf den Manager am Anfang weil der uns so unter Druck setzte. Aber das war schnell vergessen. Alle anderen waren einfach nur super nett, fast familiär. Der Roomboy fragte uns gleich nach den Namen und rief dann jeden Morgen wenn wir zum Strand gingen: Hey Maria und Stephan , have a nice day.
Die Bootscrew war absolut drollig, die machten immer ihr Spaße mit uns. Überall wo wir mit dem Personal zusammenkamen fühlten wir uns als würden die uns schon ewig kennen. Alle irgendwie locker, jedoch auch distanziert freundlich. Einfach eine gute Mischung, dass man sich nicht zu bedrängt fühlt aber auch nicht als würde man nicht existieren.
Trinkgeld sollte man immer geben wenn man zufrieden ist. Der Roomboy bekam 2 mal in den 2 Wochen je 10 Euro aufs Bett. Der Kellner jeden Tag 1-2 Dollar auf die Hand. Und die anderen je nach Bedarf einfach mal im Gespräch oder wenn man besonders gut bedient wurde.
Fazit
Hakura ist eine traumhafte Insel. Man muss vor Buchung auf jeden Fall das mit dem fehlenden Hausriff wissen, damit man nicht aus allen Wolken fällt wenn man vor Ort bei Ebbe nur „Sahara“ sieht. Dann ist das Wasser weg und die Lagune leer. Aber keine Angst, bei Flut ist die Lagune ca. 50 - 80 cm tief und auch schön zum schwimmen und Baden.
Wer ab und zu Schnorcheln will, eine traumhafte Lagune will ohne Sicht Wellenbrecher und freie Sicht aufs Meer, fämiläre Atmosphäre, tagsüber kaum einen Menschen, abends leckeres Essen… Der ist auf Hakuraa genau richtig und wird sich wohl fühlen.
Wenn ihr Fragen habt dann schießt los, ich freu mich sehr wenn ich helfen kann.
Mary-fresh at gmx.de
Viele liebe Grüße Maria
Reisebericht Hakura Club vom 17.05. – 01.06.2006
Im Großen und Ganzen können wir uns dem Bericht von Heike und Jörg vom September 2005 anschließen. Wir möchten aber trotzdem unsere Eindrücke noch dazu schreiben.
Anreise: Für uns etwas dumm gelaufen. Ab Schiphol (Amsterdam) mit Martin Air. Anreise mit dem Zug, der normalerweise von Enschede aus direkt nach Schiphol fährt. Leider hatte sich aber morgens ein Unfall auf der Strecke ergeben, der uns einige Probleme bereitete. Umsteigen in Busse und wieder zurück in den Zug. Mit dem ganzen Gepäck eine Plage.
Beim Einchecken dann das nächste Problem. 5 Kilo zuviel. Sollte 130 € kosten. Also Koffer zurück und umpacken ins Handgepäck. Dann die nächste Überraschung, die vorher nicht angekündigt war: Zwischenlandung in Colombo!!!
Abflug war pünktlich. Gebuchte Comfort Class für 49 €/p.P. hin und zurück. Eine Wohltat! Mehr Platz jeder einen eigenen DVD Player. Essen an Bord: Habe schon wesentlich schlechteres gehabt.
Ankunft: 9:00 Morgens. Recht unpersönlicher Empfang durch den Neckermann Guide, der uns bei der drückenden Luft allen Übels auch noch unnötigerweise die Straße herunterlaufen lassen hat, obwohl der Schalter von Malediven Airservice 5 Meter weiter war. Die Abfertigung ging sehr schnell und eine halbe Stunde später saßen wir auch schon im Flugzeug.
Tierwelt: Die von Heike und Jörg angekündigten Vögelchen können wirklich nervig werden. Am besten wirklich ignorieren und auf „keinen“ Fall füttern. Die kommen dann in Scharen und immer wieder. Im Bungi ein paar Mücken, aber das hat man auch schon schlimmer erlebt.
Wetter: Am Ankunftstag komplett verregnet, was uns aber nicht gestört hat, da wir eh, nach einem Tag auf den Beinen, geschlafen haben. In der ersten Woche häufig mal ein Regenschauer, der meistens kurz und heftig war (max. 10 min.). Zudem oft Nachts, was einen dann bei der Dachkonstruktion schnell aus den Schlaf reißt. In der zweiten Woche dann fast keinen Regen mehr. Alles in allem, sehr gutes Wetter. Der Wind, der ab und zu bläst, ist eine Wohltat.
Wasserbungalow: Einrichtung geschmackvoll. Der Glasboden nett, da immer Fische angelockt werden. Badezimmer nicht gerade neu, aber sauber. Mit Nr. 140 hatten wir das „Glück“ mit einigen „Nebengeräuschen“ vorlieb zu nehmen. Nach ein paar Nächten hört man es aber nicht mehr (besonders nach dem ein oder anderen Glas Rotwein am Abend). Die fehlenden Leitern, die Heike und Jörg angekündigt haben, sind zwischenzeitlich aber dann doch montiert. Man hat einen schönen Ausblick. Nicht verpassen am Abend auf der „Veranda“ Platz zu nehmen und den herrlichen Himmel, mit den vielen Sternen zu genießen!!
Essen/Trinken: Nichts hinzuzufügen. Sehr reichlich, sehr lecker. Wer es scharf mag, der kommt auf seine Kosten!!! Getränke gibt´s auch genug. Über Tag sollte man bei Ranga, in der Coffee Bar sein Bier trinken. Netter Bursche und herrlich gekühltes Bier. An der Hauptbar hat man als Blondine seinen Vorteil, da die Kellner schnell mal andere wartende übersehen“
Publikum: Überwiegend Engländer. Einige Holländer, Italiener und Franzosen. Wenig Deutsche. Macht aber nichts, so frischt man seine Sprachkenntnisse auf. Wir haben Hochzeitsreisende aus England kennengelernt (beim Tauchkurs). So kommt man dann demnächst auch günstig nach Schottland!!! Altersdurchschnitt: 40 Jahre.
Insel, Strand und Aktivitäten: Barfußinsel!!! Lasst eure Schuhe zu Hause. Tagsüber sehr ruhig. Man hat fast den Eindruck, dass man alleine auf der Insel ist (wo sind die Leute, die Abends zu sehen sind, tagsüber) Wasser super klar. Bei Ebbe etwas deprimierend. Schwimmen ist eigentlich nur im Bereich vom Jetti möglich. Das ist das einzige Manko, was ich dieser Insel zuschreibe. Wer gerne zwischendurch mal schwimmt, muss den langen Weg zum Jetti in Kauf nehmen. So mal eben schwimmen kann man nicht. Zumindest nicht richtig. Das Wasser ist bei Flut kniehoch. Je nach dem wie groß man ist. Kanu fahren und Surfen stehen im Angebot. Kanus wurden ein paar Mal gesichtet. Surfer gar nicht. Zwischenzeitlich gibt es dann wirklich auch einen Spa Bereich. Wir haben uns die Balinesische Massage gegönnt. Ist ganz nett gemacht. Da es aber das erste Mal war, dass wir das im Angebot hatten, können wir keine Vergleiche ziehen. Uns hat es gefallen. Preise: zwischen 50 und 70 Dollar. Es gibt auch Komplettangebote.
Ansonsten werden Ausflüge angeboten. Inselhopping, Schorchelsafari, Fischen und Delphinsafari. Da ich die erste Woche mit dem Tauchkursus beschäftigt war, haben wir nur die Delphinsafari gebucht (30USD/p.P). Die hat sich, wie schon von Heike und Jörg angekündigt, wirklich gelohnt. Ich war vorher skeptisch, wurde aber eines besseren belehrt.
2 Mal täglich kostenloser Dhonitransfer zum Schnorcheln. Schorcheln rund um den Bungi ist nett, aber mit der Zeit etwas langweilig.
Tauchbasis: Ich habe mir endlich die Zeit genommen und den Open Water Schein gemacht. Mit von der Partie waren das oben erwähnte Pärchen aus England und ein Holländer. Abends büffeln, morgens Video anschauen und nachmittags Skills im Wasser. Besetzung: Tim (Engländer), Bruno (Italafranzose) Sehr lustig und mit hohem Wiedererkennungsfaktor, da seine komische Lache überall rauszuhören ist. Ein „einheimischer“ (Name nicht bekannt) und eine Deutsche, die aber leider bei unserer Ankunft zum „Urlaub“ nach Deutschland geflogen ist. Leider, weil meine Frau sonst wahrscheinlich auch den Tauchschein gemacht hätte. So aber hatte sie Angst vor Verständigungsprobleme (unberechtigterweise, da ich ihr ja auch geholfen hätte. Da war wohl die Angst vorm Tauchen Hauptgrund) Wir wurden von Tim unterrichtet. Der macht seine Sache echt super. Trotz der wichtigen Instruktionen, hatten wir sehr viel Spaß. Die Open Water Tauchgänge waren überwältigend. Viele Schildkröten, hier und da mal ein Hai. Immer wieder beeindruckende Mantas. Muränen und Napoleon. Für jemanden wie mich, der im Urlaub hier und da mal einen Schnuppertauchgang gemacht hat, war die Unterwasserwelt der Malediven beeindruckend. Nach erfolgreichem Abschluss haben wir noch 4 weitere Tauchgänge gemacht. Meine Frau hatte zum Glück Verständnis dafür, dass man hier einfach tauchen muss. Was, oder besser gesagt Wo sonst???
Rückflug: Wir mussten die letzte Nacht im Hotel auf Male verbringen, da wir früh morgens zurück nach Amsterdam geflogen sind. Einerseits gut, da wir so Gelegenheit hatten Male zu sehen. Andererseits aber auch nicht. Wer schon mal da war, weiß wie hektisch die Insel ist. Wir kamen uns vor, als wären wie in Shanghai. Schmale Straßen, die von Autos und Motorrollern übersäht sind. Ich habe mir gewünscht im Hotel geblieben zu sein. Aber man muss es ja gesehen haben. Gegessen haben wir bei einem Thailänder, der auch Pizza und Pasta im Angebot hat. Sehr, sehr lecker. Leider haben wir das schon zur Gewohnheit gewordene Glas Bier und Wein vermisst. Leider STRENG verboten. Morgens um 9 Uhr pünktlich und ohne Zwischenlandung zurück nach Amsterdam.
Fazit: Unser erster, aber wahrscheinlich nicht letzter Urlaub auf den Malediven. Einfach traumhaft!!! Ich war aufgrund von verschieden Mitteilungen hier im Forum skeptisch geworden, was die Auswahl unserer Unterkunft betrifft. Aber es hat sich bestätigt, dass man es wagen kann, sich seine eigene Meinung zu bilden. Wir haben es keine Sekunde bereut, dass wir uns für den Hakuraa Club entschieden zu haben. Das bezieht sich auf den Club und der dazugehörigen Tauchbasis. Vergleiche zu den Tauchgebieten kann ich nicht ziehen, da ich zum ersten Mal dort war. Ich habe mir aber von vielen Tauchern, die schon mehrere Tauchgebiete auf den Malediven erlebt haben sagen lassen, dass es hier am schönsten war. Somit kann es also nicht schlecht sein.
Das Problem mit dem schwimmen wird durch Anlegen eines Pools in Zukunft behoben sein. Wurde uns jedenfalls gesagt.
Wer Probleme damit hat, keine Landsleute zu sehen und zu hören und mit dem Rest der Welt ein Problem hat, dem raten wir dazu eine andere Insel zu buchen.
Allen anderen viel Spaß auf Hakuraa, wir hatten ihn. Danke Hakuraa Team!!!
Stadtlohn, im Juni 2006
Steffi und Jörg
Reisebericht Hakuraa Club vom 16.09. - 30.09.2005
Lange gab es keinen Reisebericht von Hakuraa, nicht nur im Malediven Net, sondern auch auf anderen Websites. Höchste Zeit, dass jemand mal wieder testet dachten wir uns und haben bereits im April gebucht. Es wurde dann doch noch spannend, nachdem das Resort aufgrund des Tsunami erst im Juli wieder eröffnet werden sollte und nach etlichen Verschiebungen des Eröffnungstermines dann endgültig zum 29.08. wieder Gäste aufnehmen konnte.
Es wurde uns von der Hotelleitung versichert, dass die Insel voll nutzbar sei, nur der Spa-Bereich sei noch nicht nutzbar. (Welcher Spa-Bereich? Davon war auch im Reisekatalog nicht die Rede).
Ein Grund dafür, dass die Wahl auf Hakuraa fiel war, dass man Wasserbungalow und Flug mit dem Wasserflugzeug zu einer All Inklusive Insel zu einem einigermassen erschwinglichen Preis bekommt.
Anreise:
mit Condor von München nach Male per Nachtflug (767-300). Der Flieger startete recht pünktlich, aber das war auch schon der einzige positive Punkt, der zum Hinflug zu sagen ist. Enger kann man die Sitzreihen ja schon nicht mehr zusammen rücken, ausser man lässt nur Kleinwüchsige mitfliegen.
Der absolute Hammer aber ist das - schon oft zitierte - "Condor Spezialfrühstück", ein gummiartiges Omelett, gefüllt mit Zucchini und Fetakäse an glasigen Röstkartoffeln. Dazu gibt es ein Vollkorn-Minibrötchen und Streichkäse. Wir haben dann lieber gefastet...(Verpflegung Rückflug war aber dann ok). Auch das Bordprogramm war für die lange Reise nicht der Hit:
Ein Zeichentrickfilm für Kinder (es waren ja auch 2 unter den Passagieren) und uralte Loriot Folgen.....nur der Spielfilm war sehenswert.
Ankunft:
Um 9 Uhr kamen wir in Male an und da dies unser dritter Urlaub auf den Malediven war waren wir schon auf die feuchtwarme Luft gefasst, die uns beim Ausstieg aus dem Flugzeug begrüsste. Die Einreiseformalitäten waren ungewohnt schnell erledigt, schon nach gut einer Viertelstunde standen wir vor der Reiseleiterin von Thomas Cook, die uns an den richtigen Schalter für das Wasserflugzeug verwies. Dort bekamen wir eine Art Ticket und wurden mit einem Kleinbus quer über die gesamte Flughafeninsel (quer über die
Startbahn) zum Wasserflugterminal der Transmaledivian Air gefahren. Achtung:
während der Wartezeit bis zum Abflug werden Getränke angeboten. Ein Gläschen Orangensaft (nicht etwa frisch gepresst) kostet ganze 4 USD!
Eigentlich waren wir auf die roten Flieger eingestellt, aber die blau-gelben sind vom Flugzeugtyp her wohl die gleichen Twin Otter Maschinen und fliegen als Linienfluggesellschaft.
Positiv: Es werden kostenlos Ohrstöpsel ausgeteilt.
Wir mussten nur knapp eine halbe Stunde warten bis unser Flug aufgerufen wurde. Das Handgepäck, ein Rucksack, musste hinten im Flieger auf einem freien Sitz deponiert werden. Die Maschinen sind so eng, dass man nichteinmal das Handgepäck mit auf den Sitz nehmen kann. Auf einer Seite sind Einzelsitze, auf der anderen Doppelsitze. Mit uns flogen noch 11 andere Passagiere und wir sassen ganz vorne mit Blick auf das Cockpit. Dass die Piloten barfuss fliegen wussten wir ja schon und es war wirklich sehr interessant einen genauen Blick auf die Technik zu werfen. Spätestens einige Sekunden nach dem Start war die Technik aber uninteressant, denn der Blick auf die türkisfarbene Inselwelt war einfach überwältigend.
Der Flug dauert ungefähr 35 Minuten (110-140 Knoten auf 4500 Fuss) und geht viel zu schnell vorbei. Man landet neben einer kleinen Plattform vor Hakuraa und wird dann mit dem Dhoni in wenigen Minuten zum Jetty gefahren.
Die Begrüssung durch den Hotelmanager war ausführlich, teils in englisch, gemischt mit ein paar Brocken deutsch !! Im Gegensatz zur Begrüssung auf anderen AI Inseln hat er sehr genau gesagt, was alles inklusive ist und vor allem auch was nicht inklusive ist (dazu unten mehr). Dadurch ist man vor unliebsamen Überraschungen gefeit.
Die Insel ist sehr dicht bewachsen, die Gärtner haben ganze Arbeit geleistet. Nur in der Inselmitte sieht man noch Salzwasserschäden, die der Tsunami an den Pflanzen hinterlassen hat.
Die Nachbarinsel Muli ist eine Einheimischeninsel und dort gibt es eine Krankenstation, die ganz gut ausgerüstet sein soll. Im Notfall ist der Transfer mit dem Dhoni (ca. 35 min.) kostenlos.
Die nächstliegende Touristeninsel Medhufushi ist noch nicht wieder eröffnet und es ist wohl auch noch kein Ende in Sicht. Man sieht die Lücken in den Reihen der Wasserbungis. Nach Infos der Taucher ist mit Sommer 2006 zu rechnen (Orginalton: und der geht von März bis Oktober)
Tierwelt:
Es gibt kaum Moskitos (wahrscheinlich wird gesprüht), wir haben keinerlei Stiche abbekommen. In den zwei Wochen unseres Urlaubs haben wir drei mittelgrosse Kakerlaken im Bungi gehabt (vergleichsweise wenige) und keine Ameisen. Die haben sich eher am Strand aufgehalten. Zwei der Kakerlaken sind plötzlich verstorben, eine musste schwimmen, was sie auch erstaunlich flott konnte.
Lästig können die Krähen werden, die vor allem zur Snackzeit in der Bar versuchen ein Stück Kuchen vom Teller zu stehlen. Gut aufpassen und auf keinen Fall füttern. Die Tierchen werden mit der Zeit mehr als frech. Sie sitzen auf den Zäunen der Bar und warten auf eine gute Gelegenheit. Wenn "Staff" kommt, werden sie nervös und fliegen schnell ein paar Meter weiter, aber als Touristen nehmen die Viecher einen nicht ernst: Man kommt fast auf Griffweite an sie ran, bevor sie sich doch recht lustlos ein paar Meter weiter bewegen.
Ansonsten gibt es jede Menge Krebse und Krabben (grössere und kleine), Einsiedlerkrebse mit teils schönsten Muschelhäuschen, vereinzelt Flughunde, einige Beo ähnliche Vögel, die bei Vollmond auch mal die ganze Nacht Geräusche machen, wenige Fischreiher und selten einen Gecko.
Wetter:
die erste Woche war es richtig traumhaft. Die zweite Woche regnete es immer wieder mal und die letzten drei Tage hatten wir viele Regengüsse und zum Teil auch nachts immer wieder Stürme. Der Regen trommelt gut hörbar auf das Zeltdach des Bungalows und weckt Erinnerungen an die Zeltlager der Jugendzeit.
Wasserbungalows:
Die Bungalows sind von 101 bis 170 durchnummeriert. Von den 70 Wasserbungis waren 27 noch nicht wieder in Betrieb (jeweils die ersten und letzten paar).
Es wurde aber mit Hochdruck an der Wiederherstellung gearbeitet. Rein äusserlich sahen die Bungalows alle schon fertig aus, es fehlte aber noch Innenausstattung, die laut Hotelleitung mit dem Schiff unterwegs war.
Alle Bungalows haben jetzt neu einen Glasboden mit "Privatkoralle", von dem man die Fischwelt in der Lagune beobachten kann, Sat TV (das Programm ist nicht überwältigend, viel Fussball, BBC World und ein paar asiatische Sender, kein Kommerz-TV, aber wer braucht schon Fernsehen auf den Malediven..).
Der kleine Kühlschrank mit Minibar (Softdrinks im AI) ist ein Segen, auch um Sonnen-Cremes und Süssigkeiten kühl zu halten. Ausserdem gibt es einen Wasserkocher mit Portionspäckchen Instantkaffee, Kaffeeweisser und Teebeuteln (Schwarztee).
Alles in allem ist der Bungalow vom Platz her sehr grosszügig gestaltet und von der Einrichtung her neu und gemütlich.
Der Blick vom Balkon auf die Brandung ist einfach klasse (solange man sich nicht vorstellt, wie die Tsunamiwelle hier hereinbrach). Die im Reisekatalog versprochenen Leitern vom Balkon in die Lagune waren noch nicht zu sehen (es gibt jeden zehnten Bungalow eine Leiter vom Steg in die Lagune). Ebenso fehlten die Geländer am Balkon (wurden aber Ende der ersten Woche installiert. Zu den Bauarbeiten später mehr).
Es gibt zwei Sonnenliegen, leider aber keinerlei Sonnenschutz. Der Balkon ist also ab spätestens 11 Uhr nur noch etwas für Hardcorebrutzler.
Das Bad im Bungi war nicht neu renoviert, aber okay. Es gibt eine Badewanne mit Duschvorhang darin, WC und Bidet und einen grossen Waschtisch mit Waschbecken. Angenehm überrascht waren wir vom Wasserdruck, der westlichen Standard hatte.Das haben wir auf anderen Inseln auch schon anders erlebt.
Weiterhin bietet das Bad einen Haarfön. Die Steckdose hat keinen Adapter für den Rasierapparat. Der ist an der Steckdose beim Wasserkocher.
Das zeltähnliche Dach ist interessant gestaltet, scheint aber manches Geräusch noch zu verstärken (z.B. Generator oder den Fernseher vom Nachbarn). Auch ist die Spitze des Daches ein beliebter Landeplatz für die Krähen, die auf der Insel allgegenwärtig sind. Man hört sie dann darauf rumturnen. Vorzugsweise morgens um 6 Uhr, aber wir wollten ja eh nicht ausschlafen ;-)
Die Klimaanlage ist ausreichend konzipiert, um den Bungi sehr schnell auf eine angenehme Temperatur herunterzukühlen.
Der Generator ist in den mittleren Bungis am deutlichsten zu hören, am wenigsten kriegt man davon in der Nr. 101 bis 125 mit.
Das Plätschern des Wassers unter dem Bungalow ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig, aber nach zwei, drei Nächten hat man sich daran gewöhnt.
Die Insel war zu etwa 70 % mit Engländern belegt, 10 % Deutsche, einige Niederländer, Japaner, Russen, Franzosen. Das Publikum ist eher maledivenuntypisch gewesen (Altersdurchschnitt ca. 45 Jahre aufwärts, viele mit teils erheblichem Wohlstandsbauch), was auch daran liegen könnte, dass nach Wiedereröffnung des Ressorts die Belegung mit Schnäppchenangeboten forciert wurde.
Essen/ Trinken:
Alle Hauptmahlzeiten sind in Buffetform, vielseitig und superlecker.
Frühstück ab 7.30 Uhr, englisch geprägt (ham and eggs etc.). Es gibt aber auch Marmelade, Toast, frisch gebackene Muffins und Croissants, Brot und Omelett (je nach Wunsch mit Käse, Schinken, Tomaten...) und Waffeln, die vom Koch frisch zubereitet werden (schleck! Tipp: unbedingt probieren).
Mittagessen ab 12.30 Uhr: Fisch, Fleisch (Rind, Schwein(!), Lamm), Geflügel, Gemüse und Salate, Sushi, Reis, Pasta. Verschieden gewürzt, oft spicy (scharf gewürzt), geniale Currygerichte, fruchtige Sossen und alles ohne Geschmacksverstärker (geht doch). Desserts (Bayr. Creme, verschiedene Mousse, frz. Pastetchen, Kuchen, Puddings, Obst in einem Glaskühlschrank frisch gehalten.
Snack in der Bar 16 - 17 Uhr: Fishfingers (so eine Art Fischstäbchen) oder Kuchen sowie Kaffee oder Tee. Wir vermuten, daß dies eine Übergangslösung ist, der Coffeeshop war noch "under construction".
Bar: Offiziell von 10 bis 24 Uhr offen, aber wir haben dort immer Personal gesehen, die ohne Probleme auch weit vor 10 Uhr Getränke ausgeben. Alle Softdrinks sowie Hauswein und Fassbier sind im AI Programm enthalten. Es gibt auch etwa 10 Cocktails, die AI sind. Leider nur zwei davon alkoholfrei und sehr süss.
Abendessen ab 19.30 Uhr: ähnlich Mittagessen, jedoch abends meist ein Thema (Thai, Maledivisch, Europäisch, Japanisch, Barbecue).
Die Getränke aus der Minibar werden vom Roomboy wieder aufgefüllt (Wasser, Fanta, Cola, Sprite). Einfach die leere Flasche vor die Tür stellen.
Nachmittags wird alles ersetzt. Falls mal etwas fehlen sollte: an der Bar holen und mitnehmen.
Wassersport:
Das Wassersportzentrum war die meiste Zeit nicht besetzt. Es kann aber über die Rezeption aktiviert werden. Am Ende unseres Urlaubes waren dann auch Öffnungszeiten angeschlagen. Leider ist die Lagune wirklich sehr flach, bei Flut ist das Wasser höchstens hüfthoch, bei Ebbe läuft es teilweise völlig davon und die Lagune erinnert dann eher an das Wattenmeer. Surfen oder Kanu kann man dann völlig vergessen, außer man schiebt das Surfbrett in die tieferen Gewässer.
Schnorcheln kann man bei Flut in der Lagune, bei Ebbe nur am Ende des Jetty an der Tauchschule. Einige Meter vom Jetty entfernt ist eine blaue Boje.Hier wurden die Trümmer, die der Tsunami hinterlassen hatte, versenkt, um ein künstliches Riff zu bilden.
Zweimal täglich fährt kostenlos ein Schnorcheldhoni ans Hausriff (verschiedene Stellen).
Es gibt jede Menge Fische zu sehen. Selbst in der Lagune schwimmen Stachelrochen in verschiedenen Grössen, Kofferfische, Drückerfische, kleine Tintenfische und einmal haben wir eine kleine Schildkröte dort zu Gesicht bekommen und auch ein kleiner Hai wurde gesehen.
Die Tauchbasis:
Aus den urspünglich geplanten höchstens drei bis vier Tauchgängen sind dann letztendlich sieben geworden.
Es gibt drei Tauchlehrer (Tim Neumann, Adam Ali, Ashraf Hussain). Alle sehr sympathisch und professionell.
Zweimal täglich fährt das Tauchboot zu den verschiedenen Tauchplätze (morgens eher weiter weg, nachmittag eher näher, teilweise in Sichtweite).
Ausserdem gibt es noch den Nightdive, der um 17.45 h startet.
Es gibt viele verschiedene Tauchplätze. Sehr schön ist "Muli Out", Außenriff, viele verschiedene Fischschwärme, große Mantas, kleine Riffhaie, viele Schildkröten, Napoleons, ........oder auch "Hakura Thila", ein Korallenblock unter der Wasseroberfläche,nicht sichtbar, so groß wie 2 Dhonis, man kommt in 30 Minuten einmal rum.
Strömung gab es sehr wenig (die Tauchlehrer achten auf den korrekten Einstieg), aber machmal Wellengang am Aussenriff.
Die Tauchlehrer sind abends von 19 bis 19:30 Uhr an der Rezeption zu finden und auch sonst immer für ein Schwätzchen aufgelegt. Kosten (ich hatte nur ABC dabei):
Refresher (incl. PADI Video und Ausrüstung, weil ich 2001 letztmalig unterwegs war): 65 USD
6 Dive Package: 246 USD (incl. Flaschen, Blei, Okto, Weste), es gibt noch mehrere Packages
Computer: je 5 USD
Boot Trips: 10 USD
Auch wenn die Westen etwas älter aussehen, war das gesamte Material topp in Schuss und es gab keinerlei Probleme beim Tauchen. Es gibt eine grosse Preisliste als Aushang mit vielen Tauchpackages. Angekündigt wurde auch NITROX, was demnächst angeboten werden soll. Ausrüstung sei schon auf dem Weg.
Das Tauchboot ist ein kleines blaues Dhoni, mit begehbarem Dach. Wir waren auf der Rückfahrt meist oben und haben die Sonne genossen (Sonnenschutz nicht vergessen!). Es wurde auch von einem neuen Boot gesprochen, das wohl bald eingesetzt wird, soll auch ein WC enthalten und grösser sein.
Die Tauchschule wurde während unseres Aufenthaltes sehr stark ungebaut, ohne dass der Umbau gestört hätte. Die Materialen holt man sich direkt am Ende des Steges und bringt sie aufs Boot, wo die Flaschen schon bereitliegen.
Zusammengebaut wird auf dem Boot. Boot Crew (meist Kapital und 2 Crew) helfen gerne, die TL gucken anfangs noch mal drüber. Peinlich wirds, wenn ca. 5 Minuten nach dem Ablegen jemand am Jetty einen Bleigürtel hochhält und mit lautem Gebrüll Richtung Boot fragt, ob ihn jemand vergessen hat.
Eigentlich hatte der Guide vorher allgemein gefragt, ob jeder sein Zeug komplett hat, sofort hat jeder nachgesehen und irgendwie hatte auch jeder seinen Gurt....bis auf unseren Guide (grins...doppelgrins...prust...).
nunja, Boot dreht rum und der Gurt wurde im Vorbeifahren übergeben.
Fazit: Sehr empfehlenswert, war die beste Tauchschule unserer 3 Aufenthalte!
Ausflüge:
Es wird das übliche Islandhopping angeboten, eine Schnorchelsafari, Nachtfischen und Delfinsafari, jeweils für 25,- bis 30,- USD pro Nase. Wir haben nur die Definsafari wahrgenommen und dieses Erlebnis lohnt sich wirklich.
Die Ankündigung erfolgt per Aushang einen Tag vorher bzw. auch nochmal am aktuellen Tag.
Sonstige aktive Animation ist Fehlanzeige (wir haben es aber nicht vermisst). Jeden zweiten Abend findet in der Bar ein Event statt (Maledivische Tanz- und Gesangeseinlagen, Disco mit DJ, Crabrace). Wir waren jedoch meistens so müde, dass wir um 21.30 h, wenn's losging schon Richtung Bungi unterwegs waren. Wir sind einfach keine Nachteulen.
Tsunami-Überbleibsel:
Als wir ankamen lagen in der Lagune, besonders um die Bar herum, noch einige ziemlich grosse und tonnenschwere Trümmer, die erahnen liessen, wie die Welle gewütet haben muss. Wir wurden beim Intro durch den Reception Manager auf Glasscherben hingewiesen, die noch in der Lagune sein könnten (Badeschuhe sind sowieso Pflicht, wegen der scharfen Korallenstücke).
Die Lagune wurde von einer Handvoll Bediensteter teilweise in ihrer Freizeit Stück für Stück nach Trümmern, Scherben und angeschwemmten Müll abgesucht.
Um die Bar herum lagen ziemlich grosse Betonträgerteile mit Stahlarmierung, teilweise über 5 m lang und wir haben schon die tollsten technischen Phantasien gehabt, wie man diese Teile aus der Lagune entfernt. Die Lösung der Malediver war einfach aber wirkungsvoll und eine Lehre für uns technikgläubige Europäer. Die Teile wurden mittels einer langen Stange etwas angehoben, mit einem Holzklotz unterlegt. Dann wurden Nylonseile darunter durchgezogen und leere Dieselfässer an den Trümmern befestigt, die soweit wie möglich unter Wasser an die Trümmer gedrückt wurden. Durch den Auftrieb der Fässer hoben sich die schweren Teile und konnten über die Lagune zu der blauen Boje am Jettyende gezogen werden. Seile durchgeschnitten und versenkt... Soviel zu unserer überaus komplizierten Denkweise.
Bei alledem hatten die Arbeiter noch jede Menge Scherze auf den Lippen.
Bis zum Ende unseres Urlaubs waren alle grossen Trümmerteile verschwunden.
Der Coffeeshop, der ausser der Bar noch auf der Insel existierte sowie der Fitnessraum sollen als nächstes wieder in Stand gesetzt werden. Auch die Strandbungalows sind fast wieder bereit zum Einzug. Spätestens ein Jahr nach dem Tsunami wird vermutlich nichts mehr von den Folgen zu sehen sein.
Rückflug:
Insgesamt ok, Verpflegung war akzeptabel (....wir hatten uns schon auf einen Fastentag eingerichtet...). Allerdings war eine Toilette hinüber. Wenigstens war die (grössere) Behindertentoilette offen. Aber Schlangen gabs trotzdem.
Sitzreihe 24 ist über den Tragflächen, davor 2 Reihen EXIT, dann eine Wand und vor der Wand nochmals Holzklasse. Auf dem Rückflug hatten wir dann noch per Bordlautsprecher das unschlagbare Angebot, doch die Comfort Class zu nutzen, es wären noch Plätze frei, für 480 EUR pro Platz. Das Gelächter der Deutschen und nach englischer Ansage auch der anderen Fluggäste war wahrscheinlich im Cockpit zu hören ;-)
Fazit:
Die Insel ist rundrum empfehlenswert. Personal freundlich und immer hilfbereit, Essen klasse. Tauchen macht süchtig. Für alle, die CONDOR fliegen müssen: Frühstück selbst einpacken!!!
Bilder werden ebenfalls in die Bildergalerie gestellt, zum Mundwässrigmachen. Hakuraa hat es nicht verdient, so stiefmütterlich behandelt zu werden, wenn es um Bilder und Reiseberichte geht.
Allen, die demnächst nach Hakuraa aufbrechen:
Gute Erholung und allzeit viele bunte Fische unter der Wasseroberfläche
Heike + Jörg
Falls noch Fragen bestehen: email to kraaake@gmx.de
Hintergrundinfos gibt die Insel auf email Anfrage direkt (incl. Anhänge mit Preisen, auch von der Tauchschule): <mailto:fom.hakura@keells.com.mv>
Hallo,
wir waren vom 31.10. bis 15.11.02 auf Hakura Hura. Dies war unsere 5. Maldiveninsel, wir wollen aber trotzdem objektiv und ohne Vergleiche zu ziehen berichten.
Die Insel:
Sie gehört zu den eher kleineren (350 x 100 m) und liegt im Meemu Atoll. Das Gesamtbild wird geprägt von dichter Vegetation, am Strand selbst gibt es aber keinen Naturschatten, weshalb man auf die - leider sehr spärlich vorhandenen - Sonnenschirme angewiesen ist (kann zu Engpässen führen). Nach der Ankunft erreicht man über einen 400 m langen Steg die Rezeption, Bar und Restaurant(gefliest), auf der Westspitze der Insel liegt der Coffeeshop, der aber leider schon um 16.30 Uhr schließt, weshalb der Sonnenuntergang von dort aus nicht genossen werden kann.
Strand und Wege werden regelmäßig gekehrt, auf der Bungalow-Seite wird das gepflegte Bild jedoch leider etwas getrübt, da dort viele Abflußrohre, Restbestände vom Bau und abgestorbene Palmen, etc. sichtbar sind. Insgesamt betrachtet, hätte man die Insel sicher schöner "verpacken" können.
Die Lagune ist sehr weitläufig, was aber bei Ebbe den Nachteil hat, daß sie nahezu leerläuft und somit für´s Schwimmen nicht geeignet ist. Hierfür geht man besser die 400 m den Steg zur Tauchschule raus.
Wir haben ein bischen die tierische Inselbevölkerung vermisst. Gesichtet haben wir in den 2 Wochen nur einen Flughund, einen Gecko und einen Fischreiher. Es gibt offensichtlich gar keine Schönechsen, dafür aber reichlich Einsiedlerkrebse. Von Mücken bleibt man verschont (es wird gesprüht).
Die Bungalows:
Es gibt insgesamt 70 Wasser- und 10 Strandbungalows. Letztere werden wohl eher bei Überbuchungen genutzt. Die Einrichtung ist einfach und wirkt schon etwas abgewohnt. Das Bad ist groß, verfügt aber nur über eine Badewanne mit Duschvorhang, was wir nicht so vorteilhaft fanden. Die Terasse ist schön, kann aber bei voller Sonneneinstrahlung nur von "Hardcore-Grillern" genutzt werden, da der vorhandene Sonnenschirm wegen Wind und Altersschwäche nicht voll eingesetzt werden kann und außerdem für zwei Personen
keinen ausreichenden Schatten bietet.
Was wir sehr angenehm fanden, war die Tee- und Kaffeekoch-Möglichkeit und daß die Minibar täglich kostenlos aufgefüllt wurde (Wasser, Cola, Fanta, Sprite).
Ein bischen nervös waren wir wegen der vielbeschrieben Lautstärke bei Regen und Wind - und wir hatten reichlich von beidem -, was wir aber letztendlich als nicht so tragisch empfunden haben(für Empfindliche sind vielleicht Ohrenstöpsel angeraten).
Unseres Erachtens ist es egal, welche Bungalownummer man bekommt, nur: 101 liegt am nächsten an Restaurant, Bar und Rezeption, 170 am Coffeeshop. Der Roomboy kommt - wie auf allen Inseln - 2 x täglich und hält den Bungalow sehr sauber ("do not disturbe"-Schilder haben allerdings keinerlei Wirkung).
Das Essen ist wirklich sehr gut und abwechslungsreich und jeder Tag steht unter einem anderen Motto: ganz besonders gut hat uns der Wok-Abend am Strand gefallen. Jedenfalls hat es uns ein bischen über das insgesamt eher schlechte Wetter hinweggetröstet. Wir hatten auch großes Glück mit unserem Kellner (Grüße an Hanan !!!) und unseren Tischpartnern (Grüße an die Stammgäste Gabi und Frank "der-mit-dem-Wahlhai-schwamm"). Man muß sagen, daß die Crew insgesamt sehr freundlich war. Abends im Barbereich ist Selbstbedienung, was aber durchaus seine Vorteile hat.
Die Abendunterhaltung bietet das übliche (Disco, Crabrace, Bingo, Zauberer), was Geschmackssache ist, herausragend waren aber die beiden Akrobaten.
Die Insel hat kein eigenes Hausriff, weshalb schnorcheln eher unspektakulär ist (unter den Bungalows sieht man aber zumindest viele Fische), es fährt aber 2 x täglich ein kostenloses Shuttle-Doni zu unterschiedlichen Schnorchel-Zielen. Eine Schnorchel-Safari wird gegen Gebühr auch angeboten.
Von Seiten der Tauchschule fand weder Information, Präsentation oder Motivation statt.
Auf Hakura ist keine Reiseleitung vor Ort, man kann aber bei Badarf telefonisch Kontakt aufnehmen. Auf der - in Sichtweite liegenden - Hauptinsel des Atolls Muli befindet sich eine Krankenstation.
Das Publikum besteht zu ca. 75 % aus Engländern und kommt im übrigen aus Resteuropa und Asien (letztere reisen gerne nur über´s Wochenende an...).
Fazit für uns: die Erwartung an den (bezahlbaren) Wasserbungalow wurde nicht erfüllt, so wie wir es uns erhofft hatten, wird haben aber wieder einmal einen erholsamen Urlaub auf einer kleinen gemütlichen Insel verbracht.
Für Fragen stehen wir gerne unter Ch.Ebenhoeh@t-online.de zur Verfügung.
Tanja & Christian
Hakura-Reisebericht
Kurz mal was von unserem Urlaub, 28.09.2001 bis 12.10.2001, kurz vor Ende der Regenzeit.
Unsere dritte Reise auf die Malediven. Schon die Anreise von Hulule per Wasserflugzeug verspätet sich, weil die kleine Sintflut den Start des Fliegers verhindert. Es ist eben Regenzeit.
Hakuraahuraa, so heisst die Insel, die dann aber doch noch 350 mal 100 Meter groß im Südosten des ehemaligen Mulaku- jetzt Meemu-Atolls vor uns liegt und den Hakura-Club beherbergt.
Weitläufig umgeben von Ebbe und Flut abhängigen Sandbänken und Korallentafeln, sehr flach, von der Terrasse aus nur bei Flut zu beschnorcheln und an der Nordküste auch zum Windsurfen, aber auch nur bei Flut. Also kein nahes Hausriff, dafür weitläufiges Wattwandern; hat aber auch was.... Dieses Manko wird durch den täglich zweimaligen Schnorchel-Shuttle, morgens um 9.oo h und nachmittags um 15.oo h ausgeglichen. Mit dem Dhoni zum Riff....
Neben fünf versteckten Strandbungalows am Nordstrand stehen an der Südseite der Insel die Wasserbungalows, 70 Stück, wie an der Perlenkette aufgezogen, im geschwungenen Halbkreis.... alle mit einer Holzterrasse; rotbraun lackiertem Holz, ideal für heisse Füsse, denn die Sonne heizt das ganz schön auf. Auf der Terrasse Sonnenschirm (lohnt aber nicht wegen Wind, oder festbinden) und Liegestühle sowie Treppe ins Wasser. Die Räume sind mit Holzfußboden ausgestattet, breites Doppelbett, Nachttische mit Beleuchtung, Glastisch mit zwei bequemen Sesseln, Ablagetisch unter einem großen Spiegel, Einbauschrank mit Kühlschrank, Ablagefläche für die Koffer, Bad mit Wanne/Duschvorhang, großzügigem Waschbecken, Riesenspiegel sowie Bidet und ... ach ja, Toilette. Alles blitzeblank sauber, täglich zweimal Room-Service, täglich neue Hand-
und Badetücher, die alkoholfreie Minibar wird täglich mit Wasser, Cola, Fanta u. Sprite aufgefüllt. Gewöhnungsbedürftig ist das Dach.... eine Hartplastik-Zelt-Konstruktion, gehalten durch vier Stahlseile... ist stabiler, als sie aussieht. Vor allem
nachts ist man immer am Geschehen dabei; pfeift der Wind, und das tut er richtig, dann hört und spürt man es hautnah; regnet es .... man hört es deutlich trommeln. Es hat was von Wohnwagenromantik ... und wie gesagt, wir hatten die auslaufende Regenzeit. Wenn es dann so richtig vom Himmel peitscht, kann das Wasser schon mal an den Wänden im Raum runterlaufen, aber es dauert nicht lange, und die benachrichtigte Rezeption lässt reparieren.
Das Personal... tja, was soll man dazu sagen ? Verständigung ist auf englisch problemlos möglich. Negatives gibt es nichts und wenn man hier erstmal anfängt, das Positive aufzuzählen, jeden einzelnen mit seinen Vorzügen zu benennen, ... nein, die Arbeit tun wir uns hier nicht an. Nur kurz: Selten so freundliche, fröhliche, kompetente, diskrete, höfliche und aufmerksame dienstleistende Menschen gefunden, und das gilt für alle Bereiche, ob Room-Boy, Dhoni-Besatzungen, Kellner, Barkeeper, Köche, Rezeption, Souveniershop, Surflehrerin oder Tauchbasis-Crew; ob Chef oder Inselfeger, die Reihenfolge ist dabei egal, nagelt und deshalb bitte nicht fest.
Tja, Inselfeger..., klingt komisch, ist aber so. Nach den nächtlichen Stürmen waren die Boys tatsächlich mit Besen unterwegs und haben den Vorzeigezustand der Insel wiederhergestellt, täglich !
Nun ein "leidiges" Thema: Das Essen.... Sollte es jemand nicht schaffen, in zwei Wochen trotz intensiven Wassersports zuzunehmen, der hat ein größeres gesundheitliches Problem, oder eine extreme Selbstbeherrschung. Abwechslungsreich, reichhaltig, vielfältig ... und noch viel mehr. Der all-inclusive-Kunde hat schon zum Frühstück die Qual der Wahl; div. Brotsorten, Brötchen, Toasts, Müsli, Smacks, Käse, Wurst, div. Marmeladen, englische Zutaten wie warme Bohnen, Eier in allen Variationen, Speck gebraten, Obst wie Ananas, Papaya, Orangen, Äpfel ...... Tomaten, Gurken,..... Waffeln frisch zubereitet, Säfte in diversen, täglich wechselnden Geschmacksrichtungen, richtig guten Kaffee, Tee, Milch .... Mittags vom Buffet, Abends ebenso, alles in sehr guter Auswahl, allemal die dreieinhalb Sterne wert, nachmittags "kleiner" Snack und spät abends ein sog. Mitternachtssnack. Was will der geneigte Alles-Esser mehr, Menge und Qualität stimmen. Nur noch eine ernstgemeinte Warnung: Man hüte sich mittags und abends vor dem Dessert-Buffet; Suchtfaktor garantiert hoch. Überflüssig zu erwähnen, daß das Auge mit ißt; und es kommt auf seine Kosten. Gegen Aufpreis kann man sich dann noch ein spezielles Abendessen am Strand gönnen, für zwei Personen 70 USD, aber sehr liebevoll dekoriert und mit lecker Essen; bei uns gab es ein blütenzartes riesiges Pfeffersteak mit viel davor und noch mehr danach. Nur sollte man sich bei Regenzeit den Spass gut
überlegen.
Die Bar.. enthält ein großzügiges AI-Angebot, einige spezielle Sachen gegen Bares, aber das wird vorher angesagt, man erlebt da keine finanziellen Überraschungen. Erlebnisreich die Cocktails; dreimal das Gleiche bestellt, jedesmal was anderes bekommen, aber immer gut. Die Barkeeper immer gut drauf, was will man mehr. Sie sind abends die letzten und morgens die ersten, bewundernswerte Kondition.
Abstand sollte man davon nehmen, einen Angestellten zu einem Drink einladen zu wollen. Erstens dürfen sie nichts annehmen und Alkoholika wegen des Glaubens schon gar nicht. Es wird da ein Auge drauf gehalten von Seiten der Hotelleitung. Also besser nicht, auch wenn es gut gemeint sein sollte.
Die Tauchbasis.....tja, wir tauchen leider nicht selber, aber auch für Nicht-Kunden haben die Leute immer ein offenes Ohr, sind aufmerksam und immer mit Tipps zur Stelle. Unterwasserkameras gibt es dort auch zu leihen, für ganz gewöhnliche Rollfilme, ISO 100 wird empfohlen, ist auf der Insel aber richtig teuer, so ein Film, also mitbringen. Bevor wir hier zu den Erfahrungen unserer Miturlauber Dritt-Hand-Informationen weiterreichen, lassen wir es ganz und verweisen anstelle dessen auf die Berichte anderer Taucher mit dieser Crew um Alfons Straub, die hier im Net zu finden sind.
Als Nur-Schnorchler können wir feststellen, daß die Korallenbleiche der letzten Jahre zum Glück rückläufig ist und die Korallen zwar langsam, aber immerhin wieder auf dem Wege sind, sich zur Freude der Betrachter zu regenerieren. Ein hoffentlich andauernder Prozeß.
Noch ein Wort zu den Touristen: Leider gibt es noch viele gedankenlose Gelegenheitsschnorchler und Badegäste, die hemmungslos auf allen erreichbaren Korallen herumtrampeln oder sie gar vorsätzlich per Hand abbrechen. Diese begnadete Rücksichtslosigkeit gegenüber der gerade beginnenden Wiederbelebung der gebleichten Natur sollte genauso rücksichtslos geahndet werden. Eine gleichermaßen verbreitete Unsitte ist das Füttern von Fischen mit Brot oder Bananen... Es zieht zwar die Fische an,... ist aber nicht so ganz artgerecht...... Schade. Schon am Strand und Steg tummeln sich die kleinen Riffhaie und Rochen, und auch zwei Kugelfische gab es "so" zu sehen.
Die Animation ist angenehm sparsam, manchmal verblüffend. Es gibt einen Zauberkünstler, der selbst verwöhnte Mitteleuropäer in Erstaunen versetzt; ansonsten sehr britisch: Bingo and Crab-Race, manchmal Tanz. Im Ganzen recht unaufdringlich. Als Highlight ist die Dia-Show zu werten, die von der Dive-Crew gezeigt wird. Eindrucksvolle Bilder der Tauchgänge, das Beste der letzten zwei Jahre; untermalt von genial-passender Musik.
Das Publikum auf der Insel ist recht gemischt; während unserer Zeit Italiener, Spanier, Portugiesen, Österreicher, Japaner, Deutsch und Engländer... erschreckend die Anzahl der Leute, die die Sonnenstrahlung unterschätzen. Da die Insel nur knapp nördlich des Äquators liegt, ist die Strahlung auch bei Bewölkung besonders intensiv, also besonders viele Rötungen oder manchmal Schlimmeres. Kleiner Tipp: Es ist keine Schande, zwei Wochen mit Lichtschutzfaktor 30 zu cremen und dann zwar nicht so gebräunt, dafür aber ohne Verbrennungen heimwärts zu fahren.
Eine Reiseleitung gab es nicht, und ehrlich: Wir haben sie nicht vermisst.
Fazit: Eine lohnenswerte Insel für Leute, deren Priorität nicht auf einem Hausriff liegt, die noch ohne Handy-Roaming-Verbindung klarkommen können, die bereit sind, für drei Minuten Telefon 24 USD zu zahlen, die es auch ohne
Nachrichten und Börsenkurse aushalten. Singles sind selten und haben einen richtig schweren Stand; wer allein reist, hat in der Regel Probleme, bei den paarweise angereisten Gästen Kontakt zu finden. Man sollte sich das als Alleinreisender also überlegen.
Wir haben uns wohlgefühlt, Danke an das Inselteam. Ines & Reinhard
Mit vielen Grüßen an Billie & Nenad, Daggi & Jürgen und natürlich Kerstin.
Hakura Club / 24.8.-31.8.99
Hallo, wir sind´s!!
Wir, die vier einzigen Singles, die diese Insel wahrscheinlich je betreten haben, sind nun bereit, unseren Bericht zu verfassen.
Gleich vorweg: Trotz der netten Einführung durch Tauchlehrerin Andrea und den vielversprechenden, bildhaften Erzählungen aus der Unterwasserwelt von Claus konnten wir uns zu keinem Schnuppertauchkurs durchringen.
Doch haben wir auf alle Fälle den Eindruck bekommen bzw. sind uns im nachhinein sicher, dass das Tauchen mit der ansässigen Tauch-Crew ein Versuch wert, bzw. bei einem längeren Aufenthalt lohnenswert gewesen wäre.
Doch wir hatten leider nur eine Woche und daher auch nur ein Ziel: Sonne, Spaß und Me(e)hr...
Unser Bericht wird nicht so aufgebaut sein, wie die Vorgängerberichte; wir möchten spontan, während wir hier gemeinsam bei einer Flasche Wein und ca. 300 wunder-wunderschönen Fotos sitzen, einfach folgendes "beurteilen":
Transfer:
Kurze Wartezeit
Einfach ein extra Erlebnis
Begrüßung:
Offen
Herzlich
Unterkunft:
Großes Zimmer, großes Bad
Klimaanlage läuft nun, entgegen älteren Reiseberichten, perfekt
Service mehr als nötig (2x täglicher Handtuchwechsel, bzw. Reinigung à wäre nicht unbedingt notwendig)
Meeresboden hinter den Bungalows zwar korallenbedeckt, jedoch ist das Wasser hier erfrischender als in der Lagune auf der Inselvorderseite
Die einst steile Leiter ins Meer wurde ausgewechselt, bzw. verbessert, "Einstieg" ins Wasser ist also überhaupt kein Problem mehr
Leider immer noch keine Sonnenschirme, bzw. Sonnenschutz auf der Terrasse vorhanden
Verpflegung:
Reichhaltige Auswahl
Speisen liebevoll zubereitet und angerichtet
Äußerst sympatischer Küchenchef, welcher alles im Griff sowie im Blick hatte
Zuvorkommendes, zurückhaltendes und freundliches Personal (an dieser Stelle: viele liebe Grüße an "Hamid"!!!)
Inselbeschaffenheit:
Viele Palmen und andere tropische Gewächse
Schöner Sandstrand auf der Lagunenseite
Sehr sauber, da die Insel täglich vom Personal "gesäubert" wird
Sportangebot:
Täglich Schnorchelausflüge mit einer sehr geduldigen Bootscrew (vormittags um 9 Uhr, nachmittags um 15 Uhr)
Kajak
Katamaran segeln
Beachvolleyball
Der "lange Weg" (ca. 500m) über den Steg zur Tauchbasis hat uns, im Gegensatz zu einigen anderen Besuchern, nicht im geringsten gestört!!
Ausflüge:
Nachtfischen
Inselhopping
Honeymoonausflug
Schnorchelsafari
Ausflüge sind günstig und gut organisiert; "Fußmarsch" zur Robinsoninsel sehr empfehlenswert
Unterwasserwelt:
In der Lagune gibt es vereinzelt Rochen, Tintenfische und sogar Babyhaie zu sehen, schnorcheln ist jedoch hier ziemlich uninteressant; bei den täglichen Schnorchelausflüge gibt es eine Vielzahl an Fischen und auch Schildkröten zu sehen. Die Korallen sind stark angegriffen und haben im oberen Bereich ihre Farbe leider völlig "verloren".
Abendunterhaltung:
Wöchentl. Discoabend (...hatte es in sich...)
BBQ à einfach traumhaft
Ansonsten Unterhaltungsprogramm eher auf Barbetrieb beschränkt
Liebes Hakura-Club Team,
wir, die wir als Reisebüromitarbeiter schon viel rumgekommen sind, möchten abschließend noch folgendes loswerden:
Das Personal war/ist einsame Spitze!! Grüße vor allem auch an Herbie (Reiseleiter von Neckermann) und nochmals vielen Dank für den Fisch am letzten Abend, den wir ja eigentlich gar nicht gefangen haben...
Wir hatten einen traumhaften Urlaub und haben selten unsere Heimreise so wehmütig angetreten!!!
Liebe Grüße aus dem verregneten Deutschland von
Angela, Nina, Cordula und Andreas
P.S. Beinahe hätten wir uns von früheren Internet-Berichten (v.a. von Rene) negativ beeinflussen lassen à
Fazit:
jeder sollte sich sein eigenes Urteil über diese schöne Insel bilden!!!
Rückfragen bzw. Fragen beantworten wir gerne!! Einfach e-mail an folgende Adresse:
angelajahncke@hotmail.com