| Hammerhead | ||||
| Wir haben die Malediven nur vom Internet und Erzählungen gekannt, und schließlich wollten wir uns selbst davon überzeugen wie es dort ist und wir entschieden uns für eine Tauchsafari. Die Auswahl war nicht leicht, denn wir hatten keine Erfahrung bei der Auswahl von einem guten Schiff.
Reisebericht Tauchsafari mit der "Hammerhead 2" Nach mittlerweile 5 Inselbesuchen auf den Malediven haben wir uns diesmal für "Tauchen pur" und eine Safari mit einem Tauchboot entschieden. Freunde von uns, die schon bei einigen Safaris ? auch auf diesem Schiff ? dabei waren, haben die Hammerhead 2 für 2 Wochen gechartert. So sind wir zu zwölft am 15.3. von Frankfurt mit der LTU nach Male geflogen, wo wir am Flughafen das letzte Pärchen getroffen haben. Per Dhoni ging es dann zur Hammerhead, auf der wir unsere Kabinen bezogen haben. Hier waren wir schon zum ersten Mal positiv überrascht. Das Schiff war sehr sauber, die Kabinen groß genug und verfügen über ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Mit 3 Fenster und einer Dachluke lassen sich die Kabinen auch ohne Klimaanlage gut belüften. Hier ein Tip: da der Platz in den Kabinen schon geringer als in Hotelbungalows ist, empfiehlt es sich, weiche Taschen bzw. Tauchrucksäcke anstelle von Hartschalenkoffern mitzunehmen. Die lassen sich leichter verstauen. Nach Umkleiden in die Badeklamotten haben wir uns an Deck zur "Lagebesprechung" eingefunden. Die Spielregeln an Bord sind sehr einfach wie z.B. Rauchverbot in den Kabinen, Getränke werden auf einer Strichliste notiert und am Ende bezahlt, Schlafmöglichkeiten im Freien sind vorhanden, wann gibt's es Strom usw. Begleitet wurde die Hammerhead 2 vom Tauchdhoni Attamas, auf dem die Tauchausrüstungen, die Flaschen und die beiden Kompressoren untergebracht waren. Zum Flaschenfüllen hat sich die Attamas immer in einige Entfernung vom Schiff begeben, so war auch kein Kompressorlärm zu hören. Die Reiseroute wurde noch "feingetuned" und sah folgenden Weg vor: Westlich in das Rasdoo-Atoll, danach südlich durchs Ari-Atoll, rüber ins Vaavu-Atoll, nach Süden bis Rakedoo (Wendepunkt) und in nördlicher Richtung durch das Süd-Male-Atoll zurück nach Male. Danach wurde der Diesel gestartet und wir sind ins Rasdoo-Atoll geschippert, wo wir noch am selben Tag den Checktauchgang gemacht haben. Die folgenden Tage verliefen immer ziemlich gleich nach dem folgenden Ablauf: Aufstehen ca. 06:30 Uhr (ja, richtig gelesen!), kleines Frühstück (Kaffe und ein paar Kekse), "Early-morning-dive", danach "richtiges" Frühstück, lesen, faulenzen, sonnenbaden, ca. 11:00 Uhr tauchen, dann Mittagessen, relaxen, lesen, sonnenbaden, wieder tauchen, relaxen, quatschen, Abendessen, ab und zu Nachttauchen, ein, zwei Bierchen, schlafen. Jeder Tauchgang wurde von unserem Guide Suhal in einem vernünftigen Briefing erklärt, er hat auf Besonderheiten hingewiesen und Infos zur Strömung gegeben. Die einzelnen Tauchspots hier zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Soviel sei gesagt: wir haben beinahe jedes sogenannte Highlight besucht, klingende Namen wie Fish Head, Maaya Thila, Fesdu-Wrack, Halaveli-Wrack usw. werden vielen Tauchern bekannt sein. Und zu sehen bekamen wir ausser Walhaien wirklich alles: von "Kleinigkeiten" wie Nacktschnecken über alle möglichen Drückerfische, zahlreiche Napoleons, sehr viele Schildkröten, Geister- und Netzmuränen bis zu dicken Brocken wie Grauhaien und Mantas in nur Armlänge Abstand! Der Fischreichtum ist immer noch beeindruckend und an manchen Plätzen konnte man das Wasser vor lauter Fischen nicht mehr sehen! Der Zustand der einzelnen Riffe ist sehr unterschiedlich. Wir haben Plätze betaucht, die anscheinend noch nie was von El Ninjo gehört haben, aber es gab auch richtige Schutthalden. Aber auch da sieht man kleine Lichtblicke in Form von wieder zurückkehrendem Leben. Alles in allem hatten wir es uns im Vergleich vor der Bleiche aber schlimmer vorgestellt, als es war. Gerade mit einem Safariboot kann man so viele wunderschöne Tauchspots erreichen, die man von einer einzelnen Insel aus nie anfahren kann. Apropos Insel: ein kurzer Besuch auf Maayafushi hat uns gereicht und uns schnell wieder aufs Schiff zurückgetrieben. Animazione, Animazione! Und das in dementsprechender Lautstärke! Überhaupt konnten wir über einige Erscheinungen auf diversen Inseln nur den Kopf schütteln. Wer z.B. das neue "Water-Bungalow-Dorf" von Cocoa mal sieht, der weiss, was wir meinen! Ein paar Worte zum Essen am Schiff: Was unser Koch Toni aus Sri Lanka in seiner Mini-Kombüse täglich auf den Tisch gezaubert hat, war spitzenmässig! Klarerweise waren Fisch, Huhn, Reis und Nudeln Hauptbestandteile, aber köstlich variiert und würzig zubereitet! Der Knaller waren aber die kleinen Teigkugeln zum Frühstück, die mit Nutella gefüllt waren ..... herrlich!! Überhaupt verdient die ganze Crew der Hammerhead 2 und auch die Dhonicrew ein dickes Lob! Alle waren sehr hilfsbereit und freundlich und gaben uns immer das Gefühl, willkommen zu sein. Leider sind die 2 Wochen wie immer viel zu schnell vergangen und die Arbeitswelt hat uns wieder. Aber eines steht für uns fest: dies war zwar unsere erste Safari, aber sicher nicht die letzte! Wer Tauchen pur sucht, der ist auf einem Safariboot genau richtig! Diese Art des Tauchurlaubs im Allgemeinen und die Hammerhead 2 im Speziellen können wir mit voller Überzeugung empfehlen! Wer noch Fragen hat oder detaillierte Auskünfte haben möchte, der mailt uns einfach: info@as-film.de Liebe Grüße Adi Sommer
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