Helengeli
Helengeli (Nord-Male Atoll) vom 17. Sept. - 1. Okt. 2007

Buchung: Manta Reisen - Sonderangebot (Pauschalreise)

Anreise: Mit Edelweiss Air ab Zürich direkt nach Male. Der Flug (ca. 9 ¼ Std.) verlief ohne besondere Vorkommnisse; alles plangemäss. Wie gewohnt guter Service. Pünktliche Landung auf Male bzw. Hulule. Nach einer ca. 30-minütigen Wartezeit wurden alle Helengeli-Passagiere aufgerufen und der knapp 5-minütige Weg zum Speedboot konnte in Angriff genommen werden. Empfangen wurden wir in Male von der netten CH-Gästebetreuerin/Reiseleiterin, Daniela, die uns über das weitere Vorgehen ausführlich informiert hat. Die Bootsfahrt dauerte dann knapp 1 Stunde (bei sehr guten Verhältnissen).

Ankunft: Freundliche Begrüssung durch den CH-Manager, Philipp, und weiter Richtung Rezeption/Bar. Übliches Prozedere (kaltes Tuch, Begrüssungscocktail, Ausfüllen der erforderlichen Unterlagen etc.) und Einladung zu einer Info um 18.00 Uhr in der Bar. Die Insel ist fest in „Schweizer Hand“. Alles ist sehr gut durchorganisiert und auf Probleme oder Wünsche wird sofort eingegangen. Inselsprache war übrigens zu unserer Zeit „schwyzerdütsch“. Ca. 90% Schweizer vorhanden. Helengeli war ein richtiges „little Switzerland“.
In den Wintermonaten ist die Gästezusammensetzung sicherlich internationaler. Die Uhren werden auf Helengeli 1 Std. vorgestellt. Sonnenuntergang somit gegen 19.00 Uhr.

Insel/Strand: Die Insel ist ca. 900 x 150 m gross, liegt ziemlich isoliert im Nordosten des Nord Male Atolls und ist sehr ursprünglich. Ca. 1/3 der Insel ist für das Personal reserviert und sollte von den Gästen ungefragt nicht betreten werden. Auf Anfrage ist eine Besichtigung (kleine Führung) möglich. Wir hatten dazu leider keine Zeit mehr.
Nebst den 50 rund um die Insel verteilten Doppelbungalows findet man auf Helengeli einen Pool (sehr sauber) und ein kleines Spa (nicht genutzt). Zum Inselinneren gibt es nicht viel zu sagen (sehr ursprünglich). Mitten durch die Insel führt ein langer, gerader Weg mit kleinen Abzweigungen zu den Bungis. Die ganze Insel wird täglich gewischt und das heruntergefallene Laub beseitigt. Gegenüber der Rezeption befindet sich ein schönes Volleyballfeld und ein Tischtennistisch.
Helengeli ist eine komplette Barfussinsel. Überall ist Sandboden; auch im Restaurant. Da es auf Helengeli auffallend viele Einsiedlerkrebse gibt, die insbesondere in der Nacht aktiv werden, waren wir am Abend immer mit Taschenlampe unterwegs, damit die Tierchen nicht ungewollt mit unseren Füssen Bekanntschaft machen….

Bungalow: Trotz der 72 (!) Neuzugänge bei unserer Ankunft bekamen wir den Schlüssel für das Bungalow 11 überreicht und dieses war wirklich gut! Wunderschöne Lage ein paar Meter vom Strand entfernt mit reichlich Schatten, schönem Strand und Aussicht auf den Sonnenuntergang. Die Bungalows sind übrigens alle – mit 1 Ausnahme – Doppelbungalows. Unsere andere Hälfte, die Nr. 12, war ebenfalls sehr schön und prima gelegen, hat aber ein bisschen weniger Schatten als die 11.
Die Bungalows sind ziemlich eckig und nicht speziell schön, dafür zweckmässig (wie fast alles auf der Insel). Einrichtung: bequemes Bett (mit 2 verschiedenen Kopfkissen), Pult mit Schubladen, Schrank mit kostenlosem Safe, 1 Stuhl, Kühlschrank/Minibar, Kofferablage, Haarfön (befindet sich in einer Schublade) und eine gut funktionierende, leise Klimaanlage. Das Badezimmer ist relativ gross und halb-offen. 1 Innen- und 1 Aussendusche vorhanden inkl. Wäscheleine. Alles sehr funktionstüchtig und in sehr gutem Zustand. Die Bungalows selber würden wir nicht als extrem ringhörig bezeichnen (haben jedenfalls von unseren netten Nachbarn nie was gehört). Sehr ringhörig sind jedoch die offenen Badezimmer. Da hört man auch das geflüsterte Wort.
Zu jedem Bungi gehören 2 Stühle und 1 Tischchen (Terrasse) sowie 2 Plastikliegen (ohne Auflagen) und 2 Plastikstühle. Auflagen für die Liegestühle (bequeme Matten) kann man für US$ 5 Person/Woche dazu mieten. Was wir auch gemacht haben.
Der Roomboy kommt 2x am Tag und wir haben das Bungalow jedes Mal in einwandfreiem Zustand vorgefunden. Wenn man will, dass das Bett neu bezogen wird, kann man das Schildchen „bitte Bett neu beziehen“ darauf legen. Wenn man neue Hand- oder Strandtücher möchte, legt man die alten auf das Mäuerchen im Badezimmer. Der Roomboy wechselt diese dann aus.
Lage: Die Bungalows 1 bis 20 (alles Doppelbungalows – ausser C1 = einstöckiger Bungalow) auf der Nord/Nord-West-Seite sind gut und empfehlenswert. Schöner breiter Sandstrand vorhanden mit direktem Blick aufs Meer. Zudem ziemlich weiter Abstand zum Nachbarbungalow und ausreichend Schatten.
Bei den Bungis ab 20 ist Vorsicht geboten. Ich habe gelesen, dass diese Bungis keinen Strand und keinen Blick aufs Meer haben. Das entspricht der Tatsache und gewisse Bungis haben wirklich eine sehr schlechte Lage. Helengeli hat sehr viele Büsche und Sträucher. Leider ist das Buschwerk teilweise so dicht, dass an gewissen Stellen fast kein Sonnenstrahl durchdringen kann. Die Bungalows mit den 40er-Nummern haben ebenfalls eine gute Lage.

Strand: Auf unserer Seite schöner feiner und weisser Puderzucker-Sand. Auf der gegenüberliegenden Seite teilweise kein Strand vorhanden und ab und zu ein wenig Korallenschutt; aber die Strandsituation wechselt ja bekanntlich ständig. Es erübrigt sich zu sagen, dass die Insel nicht am Strand umrundet werden kann.

Bewuchs: Viele Sträucher und Büsche und sehr wenig Palmen.

Bar: Grosse, in 2 Räume unterteilte Bar (1 Raum mit 1 Billiardtisch und 1 Dartscheibe; anderer Raum nur mit Tischchen und Sitzgelegenheit). Schöne Aussenbar/Terrasse mit Holzboden, Tischchen und Liegestühlen sowie Sonnenschirmen. Dort befindet sich auch der Pool. Die Bar bleibt so lange geöffnet, bis der letzte Gast gegangen ist.

Restaurant: Offenes und eigentlich schönes Restaurant mit Sandfussboden. Auch hier keine unnötigen überflüssigen Details. Es hat genug Tischchen um zu zweit zu sitzen. Eine feste Platzzuweisung gibt es nicht, man setzt sich dort hin, wo man will bzw. wo Platz ist. Wir hatten wie üblich VP gebucht, alle 3 Mahlzeiten in Buffetform.
Zum Essen: Wären wir zum 1. Mal auf den Malediven gewesen, hätten wir an dieser Stelle geschrieben, dass das Essen gut gewesen sei. Verglichen mit anderen Ressorts war das Essen jedoch unterdurchschnittlich (Helengeli war unsere 10. Maledivenreise - wir haben 9 verschiedenen Inseln besucht). Wobei zu betonen ist, dass die Qualität der Speisen sehr gut und im Restaurant alles sehr sauber war. Unterdurchschnittlich war in erster Linie die Auswahl sowie die Präsentation der Speisen.
1 x pro Woche BBQ am Strand. War sehr schön und die Essensauswahl ein bisschen grösser als gewohnt.

Inselshop, Bibliothek/PC, Rezeption: Kleiner Inselshop vorhanden. Daneben Raum mit 1 PC (Internet) und gut sortierter Bibliothek (viele deutschsprachigen Bücher vorhanden).

Ausflüge/Animation: Es werden div. Ausflüge angeboten. 1 x in der Woche findet ein Info-Abend - Vorstellen der Tauchbasis inkl. Unterwasserwelt - statt. Sonstige Animation gibt es zum Glück keine.

Hausriff: Vom Korallenbewuchs her eher Durchschnitt, vom Fischvorkommen her aber einfach SUPER! Überall Fisch! Fischschwärme fast von einem Schnorcheleinstieg bis zum anderen. Einfach toll! Schnorcheln macht auf Helengeli echt Spass. Strömung gab’s natürlich auch; diese war jedoch während unseres Aufenthalts nicht so stark. Wer Lust auf ein wenig „Aktiv-Sport“ hatte, konnte sogar dagegen anschwimmen. Ansonsten einfach den anderen Schnorcheleinstieg nutzen und sich mit der Strömung treiben lassen.
Leider war die Sandbank zu unserer Zeit nicht vorhanden bzw. knie- bis hüfttief unter Wasser. So war der Weg zu diesem Schnorcheleinstieg ziemlich weit. Aber wir hatten ja Urlaub! Obwohl Helengeli eigentlich als Taucherinsel gilt, ist sie durchwegs auch für Nur-Schnorchler empfehlenswert. Vorteil: Durch den Tag hindurch sehr viel Platz für die Schnorchler -> die Taucher sind dann unterwegs.

Tauchbasis (Ocean Pro): Zu unserer Zeit waren 52 Taucher auf Helengeli. Das sei relativ wenig, hat man uns gesagt. Die Tauchbasis ist dementsprechend gross, sehr sauber und auch das Leihmaterial ist in sehr gutem Zustand. Die Tauchguides sind alle sehr nett und zuvorkommend. Alles ist sehr gut durchorganisiert und trotz der vielen Taucher läuft alles reibungslos ab. Die Tauchdhonis waren zu unserer Zeit meistens voll. Max. 18 Taucher pro Dhoni. Da die grossen Tauchdhonis zur Verfügung stehen, inkl. Toilette, hat man auch bei Vollbesetzung gut Platz und fühlt sich nicht eingeengt. Grosses Kompliment auch an die Dhoni-Crew, die wirklich was von ihrem Handwerk versteht.
Zum Tauchen: Während unserer ersten Woche waren 4 Tauchlehrer vor Ort (der Basisleiter und Frau oder Partnerin waren im Urlaub). So konnte es schon vorkommen, dass für 18 Taucher nur 1 oder 2 Tauchlehrer mit an Bord waren. Wer sich dazu in der Lage fühlt, kann auf Helengeli selbständig bzw. alleine mit Buddy tauchen. Wer will, kann gerne dem Tauchguide nachtauchen. Helengeli hat viele schöne Tauchplätze! Auch Weichkorallen-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Sehr gut gefallen hat uns u.a. Trix Caves, ein sehr schöner Weichkorallenplatz (so viele intakte Weichkorallen haben wir noch nie gesehen)! Unser absolutes Highlight war jedoch Fairy Tale, die Manta-Putzerstation. Wir hatten das grosse Glück während 65 Min. ununterbrochen 4 bis 5 grosse Mantas zu beobachten, die teilweise wie Ufos knapp über unsere Köpfe hinweggeschwebt sind; einfach unbeschreiblich! Alleine dafür hat sich der Besuch auf Helengeli gelohnt!

Gäste/Personal: Ca. 90% Schweizer, ein paar Engländer und Deutsche.
Das Personal war durchwegs freundlich und zuvorkommend.

Insekten: Ausser ein paar Ameisen im Bad – und das kann man bei einem halboffenen Badezimmer nicht vermeiden – keine Insekten gesichtet. Keine Moskitos.

Wetter: 1. Woche: Sehr stark bewölkt mit gelegentlichen heftigen, aber kurzen Regenschauern. 2. Woche: Fast durchgehend klar und sehr sonnig.

Fazit: Helengeli ist - schon aufgrund ihrer Form und vom Bewuchs her - sicherlich keine „Inselschönheit“ und mehr auf Funktionalität als auf Charme ausgerichtet.

Wer Wert auf ein schön dekoriertes Bett, schöne Palmen, romantisches Ambiente und gutes Essen etc. legt, ist auf Helengeli nicht richtig. Wer jedoch in erster Linie ein gutes Hausriff, gute Tauchplätze, Ruhe und eine gut durchorganisierte Insel sucht und ein einigermassen gutes Bungalow „erwischt“, wird sich auf Helengeli sehr wohl fühlen.

Andrea + Beat

Bilder zum Bericht: www.maledivenbilder.ch
 


 

Helengeli vom 8.11. bis 22.11.2006

Flug:
Wir flogen am 7.11. spät abends von Frankfurt ab. Der Flug ging über Nacht mit LTU. Aufgrund der 10 Stunden Flugzeit hatten wir extra XL-Sitze gebucht und vorreserviert. Diese kosten noch 50 Euro pro Strecke mehr. Leider verdienen nicht alle Sitze, welche von LTU als XL-Sitze ausgegeben werden, auch diese Bezeichnung. Die Sitze an den Türen und Notausstiegen haben tatsächlich eine super Beinfreiheit, aber die Sitze in der ersten Reihe hinter der Business Class sind direkt vor einer Wand. Man hat hier zwar mehr Platz was das rein- und rausklettern aus der Sitzreihe betrifft und auch der am Fenster sitzende kann sich an seinem Nebenmann zur Not mal vorbeischlängeln wenn er aufstehen will. Aber zum Beine ausstrecken reicht der Platz leider überhaupt nicht aus, so dass die "normalen" Sitze dafür viel besser geeignet sind, da man hier seine Füße unter den Sitz des Vordermanns strecken kann und dann auch lange Beine einmal voll ausgestreckt werden können. Zum Glück war das Flugzeug nicht ausgebucht und in der Mittelreihe hinter uns waren noch Plätze frei, so dass man hier auch einmal ausweichen konnte. Zum Glück ist in dem Mehrpreis auch die Option zum Business Class Check-In enthalten, so dass man hier wenigstens den Mehrpreis nutzen konnte um sich an der langen Schlange am Check-In Schalter vorbeizumogeln.

In Male kamen wir dann morgens gegen 9.30 Uhr (unsere Zeit) an. Die Uhren mußten dann 4 Stunden vorgestellt werden. Der Weiterflug mit den Wasserflugzeugen klappte problemlos und wir hatten nur eine kurze Wartezeit. Kurzinfo für behinderte Reisende: Meine Freundin ist gehbedindert und sitzt teilweise im Rollstuhl. Wir hatten sowohl in Frankfurt auf dem Flughafen als auch in Male einen wunderbaren Service und wurden fast an jeder langen Schlange (Passkontrolle, Gepäckdurchleuchtung) vorbeigewunken und durften uns vordrängeln. Da ein Rollstuhl oftmals sehr hinderlich ist, gerade auch noch in Verbindung mit Gepäck, fand ich dies doch sehr erleichternd.
Aufpreis für Übergepäck mußten wir nicht zahlen, obwohl wir ca. 3 kg zuviel hatten. Es kommt wohl darauf an ob der Flieger gerade voll besetzt ist. Lt. Info vom Reiseveranstalter würde dann pro kg Übergepäck 2 USD berechnet werden. Ganz klar war uns auch nicht ob das Handgepäck in den erlaubten 20 kg Gepäck / Person enthalten ist oder hier auch separate 5 kg erlaubt sind wie im Linienflieger, da wir hier vom Reiseveranstalter eine andere Auskunft bekommen hatten als von anderen Urlaubern.

Die Flugzeit von Male nach Helengeli mit dem Wasserflugzeug beträgt ca. 20 Minuten. Ca. 2 km vor Helengeli ist eine schwimmende Mini-Insel als Anlegesteg verankert. Hier wird man mit Gepäck auf das Floß ausgeladen und wartet auf das Boot (Dhoni) von der Insel. Dies finde ich sehr praktisch, dass die Flieger nicht direkt an der Insel anlegen, da man hier doch sicherlich von dem Flugzeuglärm gestört werden würde.

Die Insel:
Auf der Insel angekommen mußten wir unsere Uhren nochmals um eine Stunde vorstellen, da zwischen Male und Helengeli nochmals eine Stunde Zeitunterschied besteht. Die Insel hat derzeit eine schweizerische Leitung (Manager), so dass hier auch zu 90 % schweizer Touristen anzutreffen sind, was dann die sprachliche Verständigung mit den Nachbarn sehr vereinfacht. Wir wurden direkt von dem Manager am Anlegesteg empfangen und zu unserem Bungalow gebracht. Dort gab es dann einen kurzen Snack, Obst und einen Begrüßungsdrink, da wir ja auch noch ca. 4 Stunden bis zum Abendessen warten mußten.
Die Bungalows auf der Süd-Ost Seite der Insel sind richtig im Dickicht versteckt und liegen im Schatten. Zum Strand muss man etwas weiter laufen, hat aber bei heißen, sehr sonnigen Tagen hier viel mehr Schatten. Die Bungalows auf der anderen Seite (Nord-West Seite) sind näher am Strand und haben teilweise weniger Schattenplätze. Vor allem der Doppel-Bungalow Nr. 11/12 bietet direkten Blick aufs Meer, man muss dafür aber auch ein wenig mehr mit der Liege Schatten suchen wenn man nicht in der Sonne liegen will.

Helengeli ist eine reine barfuß Insel und man braucht wirklich keine Schuhe. Rezeption, Bar und Restaurant ist alles mit puderzucker Sand ausgestreut. Man muss sich nur (vor allem nachts oder abends) vor den vielen Einsiedlerkrebsen in acht nehmen, dass man hier keinen versehentlich zertritt.

Die Bungalows:
Nach einer Nacht auf der Süd-Ost Seite der Insel durften wir am nächsten Tag unseren bei der Buchung gewünschten Bungalow Nr. 12 beziehen. Alle Bungalows haben Klimaanlage und ein halboffenes Bad (d.h. nur eine Hälfte ist überdacht) mit einer Warmwasser-Innendusche und einer Kaltwasser Dusche im nicht überdachten Teil des Bades. Die Liegenauflagen auf den 2 Liegen die zu jedem Bungalow dazugehören sind leider im Preis nicht inbegriffen und diese müssen leider extra gebucht und bezahlt werden (32 USD für 2 Liegen und 2 Wochen).

Die Minibar im Zimmer ist gefüllt mit Getränken und ein paar Knabbereien und Schokoriegeln. Der Preis für die Getränke ist gleich wie in der Bar, so dass man auch bequem die Getränke im Zimmer nehmen kann. Leider sind die Getränke wie überall auf den Malediven sehr teuer (stilles Wasser 1,5 L und Cola, Sprite, Schweppes 0,33 L = 2,75 USD).
Der Room-Boy kommt zweimal täglich zum Reinigen und Betten machen. Da man doch den ganzen Tag über viel Sand in den Bungalow schleppt ist dies leider auch erforderlich. An trockenen Tagen ist das auch kein Problem, da trockner Sand viel leichter von den Füßen entfernt werden kann bevor man den Bungalow betritt. Bei Regen und nassem Sand gestaltet sich das leider etwas schwieriger. Es gibt zwar in der Mitte zwischen den Bungalows einen Wasserhahn an dem man sich die Füße abwaschen kann, aber so 100 % ig klappte das auch nicht immer, vor allem wenn die Terasse durch 4 Stühle belegt war und man dann kaum bis zur Haustüre kam ohne wieder durch den Sand zu laufen. Über Hellhörigkeit der Bungalows konnten wir uns nicht beklagen, nur die Dächer machen einen ziemlichen Lärm wenn vor allem nachts der Regen draufprasselt bzw. bei Sturm die Nüsse von den Bäumen auf das Dach poltern.

Leider regnete es während unserer 2 Wochen Urlaub sehr viel, so dass nach einigen Tagen kaum noch die Handtücher oder andere nassen Sachen trockneten. Aus Gesprächen mit anderen Urlaubern welche dort schon mehrere Jahre hintereinander im November Urlaub machen, erfuhren wir, dass es aber durchaus im November nicht so schlechtes Wetter auf den Malediven sein muss und wir wohl einfach nur Pech hatten. Aber auch trotz Regen kam nie Langeweile auf und wir ließen uns den Urlaub nicht vermiesen. Das Schnorcheln klappte auch bei Regen problemlos und anstelle einem Schläfchen auf der Liege saßen wir dann eben auf der überdachten Terasse legten die Füße hoch und ließen es uns mit einem spannenden Buch oder Kartenspielen gut gehen.

Helengeli ist eine kleine, einfache, naturbelassene Insel ohne großen Unterhaltungswert. Partysuchende sind hier fehl am Platz. Hier machen vor allem Taucher und begeisterte Schnorchler Urlaub. Es gibt nur einen klitzekleinen Insel-Shop mit den wichtigsten Souvenirs wie Postkarten und T-Shirts. Nebenan gibt es einen PC mit Internetanschluss (muss an der Rezeption kostenpflichtig gebucht werden) und einer kleinen Bibliothek welche mit von den Urlaubern zurückgelassenen Büchern gespeist wird. Da hier vor allem Schweizer Urlaub machen, sind dann natürlich Bücher in deutscher Sprache häufiger anzutreffen als englische oder französische Literatur. Von Harry Potter über die Bestseller von Dan Brown war aber alles vertreten. Wer also Gewicht beim Gepäck sparen muss kann also zur Not ruhig auf Bücher verzichten, es sind genug da !! WLAN ist auch verfügbar und man kann sich mit selbst mitgebrachten Notebooks in die Bar setzen und surfen. Fragt mich allerdings nicht was der Spaß kostet. Ich war jedenfalls froh einmal 14 Tage nichts mit Computern zu tun zu haben.

Für Wellness Fans gibt es einen SPA. Hier kann man verschiedene Massagen von 60 bis 120 Minuten buchen und auch einige Kosmetik Behandlungen (Maniküre, Fußpflege, Gesichtsbehandlungen) werden angeboten. Die Preise für die Massagen reichen von 60 bis 140 USD, je nach Behandlung.

Die Tauchschule wird derzeit von einem deutschen Tauchlehrer geführt mit deutschem und schweizer Personal. Jeden Mittwoch Abend stellt sich die Tauchschule in der Bar mit einem kleinen Unterwasser-Film vor und man bekommt alle Fragen beantwortet. Auch für "nur" Schnorchler sind hier einige Infos und Tipps wichtig, was zum Beispiel die Strömungsverhältnisse oder das Verhalten am Riff betrifft.

Ansonsten gibt es noch einen kleinen Süßwasser Pool mit Liegen und einem kleinen Whirl Pool (oder war es ein kleines rundes Kinder-Planschbecken ??) in der Nähe der Bar. Hier ist es vor allem abends kurz vor dem Abendessen zur Happy Hour (2 Cocktails des Tages zum Preis von einem) sehr gemütlich wenn man auf den Liegen seinen Cocktail genießt und auf das Meer blicken kann, über einem der herrlische Sternenhimmel (wenn das Wetter mitspielt. :-) )

Essen:
Da Helengeli nur eine kleine Insel ist mit 50 Doppel-Bungalows ist es nie überlaufen. Am Strand sah man nie viele Leute und nur zu den Mahlzeiten im Restaurant (Frühstück 8 bis 10 Uhr, Mittagessen 13 bis 14.30 Uhr, Abendessen 20 bis 22 Uhr) sah man dann alle Gäste. Aber auch hier gab es kaum Gedränge am Buffet. Im Restaurant gibt es freie Tischwahl, nicht wie auf manchen anderen Inseln bei denen man über die komplette Dauer des Urlaubs einen festen Tisch zugewiesen bekommt. Zumindest während unseren Urlaubs im November (Neben-Saison) war jeder Tisch nur mit 2 Leuten besetzt obwohl bequem 4 Leute Platz gehabt hätten. Es war also niemand gezwungen mit "fremden" am Tisch zu sitzen, was sicherlich ein paar Honeymoon-Pärchen genossen haben.
Wer mag kann auch noch ein Sonder-Menü als Honeymoon Dinner am Strand bei Kerzenschein genießen, ebenfalls separat buchbar.
Alle Mahlzeiten werden als Buffet angeboten. Es gab immer genug Auswahl und es wurde auch ständig nachgefüllt. Geschmacklich war es auch voll OK und wir konnten nicht klagen. Teilweise sind die Speisen scharf gewürzt, man sollte deshalb den Schildern Beachtung schenken, sobald "spicy" oder "hot" in der Beschreibung enthalten ist. ;-)
Das Frühstück war etwas dürftig, aber auch noch OK. Es gab Toast und Vollkorntoast, eine Art dunkles Bagette und Bananenkuchen. Wurst gab es nie, aber 2 Sorten Käse. Nur die Marmeladen konnte man ein wenig bemängeln. Diese schmeckten doch etwas syntetisch (mit den 4 lebenswichtigen Vitaminen BASF), so dass ich mich dann doch lieber an den Honig gehalten habe. Leider gab es auch keine kleinen Schälchen für die Marmelade, so dass man sich den Kleks direkt auf den Teller machen mußte. Bei den festen Marmalden ging dies auch noch zur Not zu machen, aber beim Honig endete das doch in einer ziemlichen Sauerei auf dem Teller. Ansonsten wurden 2 verschiedene Fruchtsäfte angeboten, Müsli, Obst und noch ein Frühstücks-Ei frisch zubereitet nach eigenen Wünschen.

Ausflüge:
An der Rezeption können auch Ausflüge gebucht werden. Hier hängen ca. 8 Ausflugsangebote an der Wand bei denen man sich mit der Zimmernummer eintragen kann. Haben sich mind. 6 Gäste eingetragen kommt der Ausflug zustande und man wird über den genauen Tag informiert. Als Angebote gab es während unseres Aufenthaltes einen Kurz-Trip auf die Einheimischen-Insel Gaafaru, 3 verschiedene Schnorchel Trips (teils mit Barbecue oder Delfin Watching), Nachtfischen und ein Insel Hopping auf 3 andere Inseln.

Schnorcheln / Hausriff:
Ich selbst habe leider (noch) keinen Vergleich zu anderen Inseln was das Riff und die Schnorchelmöglichkeiten betrifft. Auf jeden Fall war es für mich der totale Wahnsinn zum ersten Mal diese vielen Fische aus nächster Nähe zu beobachten und die vielen Korallen und Anemonen zu sehen. Schildkröten waren jeden Tag anzutreffen und sie ließen sich auch überhaupt nicht von den Schnorchlern stören. Haie und Rochen waren etwas seltener anzutreffen. Der "geübte" Unterwasserblick stellte sich dann erst so nach 3 Tagen ein, so das man dann auch mal einen getarnten Oktopus halb in der Höhle sitzend erkennen konnte.
Um an die Riffkante zu kommen gibt es 6 Einstiege ins Wasser. Bei Ebbe ist es aber auch hier sehr schwer an die Riffkante zu kommen ohne an den Felsen hängenzubleiben. Die Strömung ist teilweise sehr stark und man sollte sich bei der Tauchschule nach den Strömungsverhältnissen erkundigen. Vor allem ohne Flossen ist es manchmal kaum möglich gegen die Strömung anzukommen, so dass es leichter ist die Strömung auszunutzen und sich mit der Strömung zum nächsten Einstieg treiben zu lassen. Ein Drittel der Insel (Staff Bereich) ist für das Schnorcheln gesperrt, da man hier leicht von der Strömung ins offene Meer getrieben werden kann.

Respekt sollte man vor allem vor dem Titan- oder Riesendrücker haben. Vor allem in der Laichzeit bewachen diese ihr Nest und vertreiben Eindringlinge (Taucher und Schnorchler) auch unter Einsatz ihres kräftigen Gebisses. Lt. Auskunft von Tauchern sollen hier selbst schon Neopren-Anzüge versagt haben und als ungeschützter Schnorchler hat man dann sicherlich sehr schlechte Karten.

Alles zusammengefaßt war es ein super Traumurlaub, trotz des teilweise sehr schlechten Wetters. Wie von vielen Kollegen oder Bekannten prophezeit habe ich keinen Inselkoller bekommen und es selbst nicht geschafft meine 4 Bücher zu lesen. Es gab ständig irgendwas zu sehen: jagende oder balzende Fischreiher am Strand, streitende oder fressende Flughunde in den Bäumen, emsig umherlaufende und teilweise kämpfende Einsiedlerkrebse, jagende Makrelen direkt am Strand die oftmals das Wasser zum "kochen" brachten und so manchem friedvoll am Strand wandernden Pärchen einen Riesenschrecken einjagten.
Computer oder Fernseher habe ich keinesfalls vermißt und hatte endlich mal wieder Gelegenheit nach ewig langer Zeit Würfel oder Kartenspielen zu spielen.

 


 

Helengeli 8. - 22.November 2006

Nach 14 Jahren ging es wieder auf die Malediven. Ich machte mir damit ein Traum war. Bedingt durch meine Behinderung und einen akuten Bandscheibenvorfall – waren die Voraussetzungen zwar nicht optimal, aber ich wollte es sooo sehr.

Der Flug mit der LTU – war ungemütlich und ich war froh als die Malediven nach ca. 10 Stunden in Sicht kamen. Die XL-Seats in der 7.ten Reihe verdienen den Namen nicht – und auch nicht den Aufpreis. Der Service war auf dem Hinflug eher „na ja“ - auf dem Rückflug völlig OK.

Wir hatten über Maledivian gebucht – und von denen wurde dort alles organisiert, sodass wir auf dem Flughafen sofort empfangen wurden und alles mehr als reibungslos und schnell ablief. Wir kamen uns vor wie VIPs - wir wurden an allen Menschen-Schlangen vorbeigeleitet und Schwups waren wir innerhalb weniger Minuten schon beim Bus von TMA – der auch gleich alleine mit uns losfuhr.

Auf den Wasserflieger warteten wir ca. 20 Min. Einen Aufpreis für Übergepäck mussten wir nicht bezahlen. Nach ca. 20 .Min. Flug landeten wir vor Helengeli am Floss, wo wir aufs Dhoni umstiegen. Nach etwa 10.min. Bootsfahrt waren wir beim Jetty angekommen. Dort wurden wir direkt von dem Manager Philip begrüßt und direkt zum Bungalow begleitet. Dort bekamen wir einen Begrüßungsdrink und einen Snack sowie Obst. Etwas Enttäuschung machte sich im ersten Moment breit, da wir nicht unseren Wunschbungalow hatten, aber Philip wusste schon Bescheid und gab Entwarnung. Gleich am nächsten Morgen durften wir in den Wunschbungalow 12 umziehen. Auch bekamen wir die gewünschten Liegenauflagen, wie von Maledivan versprochen. Allerdings sollten wir dafür bezahlen. Maledivian hat aber den Betrag sofort erstattet.

Helengeli ist etwa 1.5 km lang aber nur die Hälfte ist Hotelbereich. Der Staffbereich ( der sich im Naturbelassenen Teil der Insel befindet bei Tauchschule und Spa) ist gesperrt. Helengeli hat einen kleinen Inselshop und eine Bibliothek mit großer Auswahl an Büchern, Internet. Tauchschule Ocean Pro, das Spa bietet sehr viele Behandlungen, kleinen Pool mit Holzliegen und Sonnenschirmen.

Bungalow: ( 50. Doppelbungalows)
Bad mit außen- und innenDusche. Zimmer sehr einfach aber zweckmäßig. Minibar voll gefüllt und man zahlt den gleichen Preis wie in der Bar oder Restaurant. Unser Bungalow hatte eine tolle Sicht auf den Strand und das Meer. Den Sonnenuntergang konnte man direkt von den Liegen aus beobachten. Obwohl über die Hellhörigkeit geschrieben wurde haben wir keinerlei Geräusche von unseren Nachbarn gehört (wir hatten in der Zeit sogar drei verschiedene). Sodas wir nicht sagen können das es hellhörig ist.

Der Roomboy kam 2x täglich.

Alles ist mit Sand... man braucht keine Schuhe. Allerdings hatten wir nach 2 Wochen bedingt das durch den vielen Regen der Sand etwas „grob“ wurde – das Gefühl das die Fußsohlen leicht „empfindlich“ wurden.

Bar/Restaurant:
alles sehr schöne Möbel – gemütlich und man hat im Restaurant freie Tischwahl täglich. Buffet: Suppe, Salat, Fisch, Fleisch, Reis, Kartoffeln (auch Pommes), Gemüse, täglich Pasta frisch zubereitet und etwa 3-5 verschiedene Desserts. Frühstück: es gibt ein „Eierkoch“ der einen seine „Wunscheier“ zubereitet. Ansonsten Müsli, frisches Obst, vers. Brotsorten, Käse, dazu ein paar „warme“ amerikan. Speck, Beans oder sonstiges (war nicht so mein Ding – daher weiß ich nichts genaues). Die Marmeladen waren eher künstlich.

Schnorcheln:
Ein traumhaftes Hausriff. Täglich sahen wir Schildkröten, Haie, Falterfische, Kaiserfische, Schnapper, Lippfische, einfach alles was man sich vorstellen kann. Vor allem an der Spitze riesige Schwärme bunter Fische. Allerdings gab es auch recht angegriffslustige Drückerfische, die zubissen, obwohl keine Brut-Saison war. Laut der Tauchbasis ist es dort den Fischen wohl zuviel mit den Schnorchler und daher kommt es zu unvorhergesehenen (ohne Warnung) Angriffen. (ich wurde ca. 3 – 5 Minuten (es kommt einem ewig vor) attackiert und ein Loch in der Hose (Sonnenschutz) und ein dicker „Kratzer“ waren das Ergebnis. Ab diesem Zeitpunkt war ich sehr sehr vorsichtig – und machte nur noch sehr große Bögen J 6. Einstiegstellen zum Riff. Selbst am Jetty sieht man schon sehr viel. Hier ist eine Putzerstation und wir konnten einen dicken Igelfisch (hat oben nur ein Zahn) stundenlang beobachten. Ebenso wohnt hier ein Oktupus und ein dicker Zackenbarsch.

Kurz vor der Inselspitze kann man auch Feilenfische sehen.

Personal:
Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit.

Leute:
zu unserer Zeit waren fast nur Schweizer auf der Insel. Außerdem noch ein Paar Taiwaner und Japaner.

Fazit:
Eine Insel ohne Schnick-Schnack mit einem super Hausriff. Hoffentlich kann dies so bestehen bleiben.

Ulla35 at web de


 

Helengeli 7.-14.März 2006

Nach 3. Mal Dhigufinolhu ( die leider nach dem Tsunami zum Luxusresort wurde) und
1. Mal Full Moon ( super Einrichtung aber kein Hausriff , zu nahe am Flughafen , kein gutes Management) ging es nun nach Helengeli.

Wir wurden am Flughafen vom Helengeli – Angestellten empfangen und sofort zum Bus geleitet. Danach ging es zum Wasserflugzeug , wo wir 45.min. warteten . (Es war unser erster Flug mit dem Seaplane.) Nach 15.min. Flug landeten wir vor Helengeli am Floss wo wir aufs Dhoni umstiegen. Nach etwa 10.min. Bootsfahrt waren wir beim Jetty angekommen.
Das Gepäck wurde direkt ins Bungalow gebracht. Wir spazierten über den Inselweg zur Bar , wo wir mit Erfrischungstüchern und Welcomedrink empfangen wurden. Die Mantareiseleiterin erklärte uns alles . ( wir hatten direkt gebucht und wurden trotzdem von der Reiseleiterin betreut !) Herzlichen Dank Rosemarie !

Facts:
Helengeli ist etwa 1.5 km lang aber nur die Hälfte ist Hotelbereich. Durch den Staffbereich ( der sich im naturbelassenen Teil der Insel befindet bei Tauchschule und Spa ) darf man nicht ohne Erlaubnis durchmaschieren ! Helengeli hat einen kleinen Inselshop und eine Bibliothek mit Internet. Tauchschule Ocean Pro , Spa ( sehr viele Behandlungen) , kleinen Pool mit Sonnendeck ( traumhafte Sonnenuntergänge vom Liegestuhl aus) .

Bungalow: ( 50. Doppelbungalows )
Sind sanft renoviert. Maledivenbad mit aussen und innen Dusche ( neue Sanitäranlagen Grohe ). Zimmer sehr einfach, zweckmässig. Minibar voll gefüllt ! Alles für den Heisshunger oder Durst! Das Beste kein TV keine Stereoanlage Ruhe pur! ( Schönstes Programm vor dem Bungalow) Unser Doppelbungalow 11/ 12 fanden wir am schönsten,da es nicht durch Sträucher verdeckt wurde und so einen wunderschönen Blick aufs Meer bot!!! Die Bungalows sind sehr ringhörig ! ( wir hatten zum Glück ruhige Nachbarn!). Bungalow auf Jetty –Seite haben keinen so schönen Strand sind auch sehr durch Sträucher verdeckt. ( Jeder wie es mag !) Tip! Doppelbungalow 11/12 mit Sonnenuntergang Blick!!! ( einfach romantisch!)

Bar / Restaurant:
Einfach wunderschön ! Sand überall Sand! Reine Barfussinsel! Top Drinks in der Bar und am Mittag feine Snacks. Beim Happy Hour kann man den Sonnenuntergang vom Sonnendeck vor der Bar geniessen. Um 20.00 Uhr ist das Buffet eröffnet. Keine Tischordung freie Tischwahl jeden Abend .
Buffet: Suppe , Salat ( etwa 4.versch.) , Fisch , Fleisch , Poulet , Reis , Kartoffeln , Gemüse ,Spaghetti und etwa 5. verschiedene Desserts. (Sehr gut gekocht !) Frühstück nicht so viel Auswahl ! Standart! Es gibt auch ein Romantik- Dinner zu zweit am Strand ! Einmal hatten wir ein Stranddinner unter Sternenhimmel !

Schnorcheln:
Super Hausriff ! Schildkröten , Weissspitzriffhai , viele Fische, vorbeiziehende Delphine . 6. Einstiegstellen zum Riff. Man schnorchelt immer Richtung Sandbank , da die Strömung sehr stark ist .

Man kann auch einen Mantaschnorchelausflug mitmachen. ( 2. Stunden Bootsfahrt hin und 2. Stunden zurück mit Dhoni und Lunch 40 Dollar pro Person )

Tauchen:
½ Tagesausflüge und ganztägige Ausflüge werden jeden Tag angeboten zu vielen Tauchpoints von 10.min. bis 2.Stunden Bootsfahrt .

Personal:
Top !Alle waren sehr freundlich! ( Was nicht auf jeder Insel so war!)

Leute:
Viele Schweizer , dann Deutsche , Oesterreicher und Franzosen. Man grüsst sich und alle sind per Du auf der Insel. ( Wurde uns bei Ankunft gesagt!)

Fazit:
Die Insel für Schnorchel und Tauchfans
Kein Luxus sondern naturbelassene Insel. ( Hoffentlich bleibt es so ! )
Kinder waren keine da zu unserer Zeit. ( Finde es auch nicht geeignet für Kinder es gibt andere Resorts !)
Wir kommen wieder !

Mehr Infos : Homepage www.Helengeli.net

Mehr Eindrücke geben meine Fotos „ Bilder Helengeli

Grüsse an Karin und Ossi und Mantareiseleiterin Rosemarie !

Caroline und Robert aus Swissland!

 


 

Reisebericht Helengeli vom 18. März bis 1. April 2006

Flug und SriLankan
Wir flogen mit SriLankan von Frankfurt über Colombo nach Male. Der Anschlussflug in Colombo nach Male startete mit zirka vierstündiger Verspätung, da der Flieger auf eine verspätete japanische Maschine warten musste.

Dies war unser erster Flug mit SriLankan. Das Personal war sehr aufmerksam, allerdings war der Service nur zufriedenstellend; leider lief der Service teilweise unorganisiert ab: Die Getränke- / Essensausgabe ging nicht zügig voran. Ständig ließ die Flugbegleiterin / der Flugbegleiter den Servicewagen stehen, verschwand in der Pantry und ließ sich minutenlang nicht mehr blicken. Die Getränke bekamen wir verspätet ausgeschenkt. Danach fragte entweder das Personal gar nicht mehr, ob wir Getränke-Nachschub wollten oder das Personal fragte sofort nach wenigen Minuten, bevor wir auch nur einen Schluck getrunken hatten.

Des Weiteren stand bei unserem Rückflug Lamm auf der Speisekarte. Als wir Lamm verlangten, erhielten wir die Antwort, Lamm sei ausgegangen, lediglich für die Comfort-Class gäbe es noch Lamm. Als ich die Flugbegleiterin bat, mir eines aus der Comfort-Class zu besorgen, schließlich werde Lamm auf der Speisekarte angeboten, bremste mich mein Mann. Somit war ich ruhig, und ich gab mich mit dem vegetarischen Reisgericht zufrieden (Anmerkung: Fisch und Nudeln gab’s auch noch).

Ferner hatte SriLankan keinen Überblick über ihre Passagierliste. Der Flug UL 567 ging am 17. März 2006 um 14.20 Uhr von Frankfurt nach Colombo. Als wir uns bereits 12 Tage auf Helengeli aufhielten, bekam das Reisebüro, in dem wir gebucht hatten, ein Fax von Meier’s Weltreisen. In dem Fax behauptete Meier’s Weltreisen, wir hätten den Hinflug nicht angetreten. Aus diesem Grunde werde SriLankan uns den Rückflug streichen. Zum Glück arbeitet in dem Reisebüro, in dem wir gebucht hatten, eine Freundin von mir. Diese setzte sofort alle Hebel in Bewegung und klärte unseren Verbleib. Sie rief bei der Hotelrezeption auf Helengeli an. Dort erhielt sie die Auskunft, wir seien angekommen und hielten uns auf der Insel auf. Eine weitere Bestätigung, dass wir wohlauf sind, erhielt sie von der Tauchbasis ocean-pro. Dann verlangte meine Freundin sofort von Meier’s Weltreisen die Rückflugbestätigung, die sie dann auch bekam. Unser „Verschwinden“ war mit heller Aufregung für unsere Familien und meine Freundin verbunden.

Eine solche Panne darf unseres Erachtens nicht vorkommen. Bei der Ankunft in Male mussten wir unsere Flugtickets bei der örtlichen Reiseleitung am Flughafen abgeben, weil der Rückflug bestätigt werden musste (Anmerkung: Am Abreisetag erhielten wir die Flugtickets zurück). Des Weiteren wurden die Flugtickets bei der Ankunft in Male durch ein Lesegerät gezogen. Demnach waren wir zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal registriert; einmal durch den check-in in Frankfurt, zum zweiten Mal durch die Registrierung über das Flugticket-Lesegerät in Male und zum dritten Mal dadurch, dass die örtliche Reiseleitung in Male im Besitz unserer Flugtickets war. Dennoch war weder Meier’s Weltreisen noch SriLankan in der Lage zu erkennen, dass wir den Hinflug ordnungsgemäß angetreten hatten. Zum Glück bekamen wir während unseres Aufenthaltes in Helengeli hiervon nichts mit, sonst hätten wir uns auch noch aufgeregt.

Dieses organisatorische Chaos empfinden wir als eine Zumutung. Für die Aufregung, die unser „Verschwinden“ verursacht hat, hat sich bisher weder Meier’s Weltreisen noch SriLankan entschuldigt. Ob wir noch einmal mit SriLankan fliegen werden, müssen wir uns noch überlegen.

Insel Helengeli
Helengeli ist eine langgestreckte Insel. Man kann diese zu Fuß nicht umrunden, da zirka ein Drittel der Insel aus dem Staff-Bereich besteht. Dieser Bereich darf von Touristen nicht betreten werden.

Auf der Insel gibt es wenig Palmen; dafür aber dichten Bewuchs durch Sträucher, sodass man immer Schatten findet. Schade, dass so wenig Palmen vorhanden sind, denn dadurch verliert die Insel etwas an maledivischem Flair. Ansonsten ist die Insel naturbelassen und eine reine Barfuß-Insel. Trotzdem ist beim Barfußlaufen Vorsicht angebracht: Man kann in spitze Steinchen oder Korallenstückchen treten, und das tut weh!

Abends ist die Insel auf den Wegen teilweise schlecht beleuchtet. Empfehlenswert ist eine Taschenlampe.

Wir haben auf der Insel keine plärrenden Krähen wahrgenommen. Dies war sehr angenehm.

Abends findet keine Animation statt. Das ist gut so, denn dadurch wird der Ruhe- und Erholungseffekt gesteigert.

Bungis und Zimmer
Auf der Insel stehen 25 Doppelbungalows. Dies ist wenig für eine so große Insel. Dadurch ist die Insel nicht überlaufen. Auch im Speisesaal herrscht kein Gedränge. Man fühlt sich nicht durch andere Urlauber gestört. Ruhe und Erholung findet man hier zu Genüge.

Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet. Das halboffene Bad ist komfortabel und sehr geräumig. Es bietet genug Ablageflächen. Es gibt eine Innen- und eine Außendusche (Ausrutschgefahr!). Des Weiteren ist hier eine Wäscheleine gespannt (ohne Wäscheklammern), die auch das Aufhängen und Trocknen von schweren Teilen wie z. B. Tarierjackets und Tauchanzügen ermöglicht.

Als unglückliche Lösung dienen die Wellblechdächer, da diese jeden Kontakt sehr geräuschvoll wiedergeben. Man hört jeden Vogel, der sich auf dem Dach niederlässt. Einmal schüttete es in den frühen Morgenstunden wie aus Eimern. Der Geräuschpegel durch das Trommeln des Regens auf das Wellblechdach war so laut, dass an ein Weiterschlafen nicht mehr zu denken war.

Tauchen
Die Tauchbasis ocean-pro sowie das Personal waren o. k. Wir haben nur an Tauchgängen mit einfachen bis mittleren Schwierigkeitsgraden teilgenommen, da wir noch keine Erfahrung mit Strömungstauchgängen haben. Die schönsten Tauchplätze sind aber die, an denen starke Strömung herrscht. Dennoch haben wir beim Tauchen bei guter Sicht viel gesehen, wie z. B. Haie, Napoleons, Rochen.

Die Tauchfahrten fanden zweimal täglich statt, und zwar morgens zwischen 9.00 Uhr und 9.30 Uhr sowie nachmittags um 15.00 Uhr. Ferner wurden Early-Morning-Dives, Nachttauchgänge, Tauchen am Hausriff sowie an einzelnen Tagen Tauch-Tagestouren angeboten. Man musste sich am Vorabend in eine Liste eintragen.

Schnorcheln
Wir fanden das Hausriff als eines der schönsten, das wir bisher kennen gelernt haben. Mithalten können hier nur die Hausriffe von Ellaidhoo und Bathala.

Das Helengeli-Hausriff hat allerdings seine Tücken, was die Strömung angeht. Man darf nur einen Teil der Insel umschnorcheln; der Ostrand ist zum Schnorcheln gesperrt, da die Strömung einen ins offene Meer hinausziehen kann.

Die Strömung am „erlaubten“ Schnorchelabschnitt war bereits hier teilweise so stark, dass wir – bei starkem Wellengang - im Zick-Zack-Kurs von dem Riff weggetrieben und nur zirka 30 Meter weiter wieder gegen das Riff getrieben wurden. Ein Gegensteuern war unmöglich. Dann, am nächsten Morgen, lag das Meer ruhig wie eine Platte als wäre alles schon immer so gewesen. Es herrschte keine Strömung mehr, und ein gemütlicher Schnorcheltrip war angesagt.

Weiterhin können sich die Strömungen innerhalb von Minuten umkehren. Es passierte uns, dass wir gegen die Strömung schnorchelten und dachten, wir könnten mit der Strömung wieder zurück schnorcheln. Doch falsch gedacht. Es widerfuhr uns, dass wir auch beim Zurück-Schnorcheln nicht gegen die Strömung ankamen, da sich die Strömung inzwischen umgekehrt hatte.

Diese Strömungsverhältnisse haben den Vorteil, dass das Hausriff eine große Artenvielfalt bietet. Wir haben Haie, Napoleons, Oktopusse, Muränen, Mantas, Rochen, Feuerfische, Langusten, große Fischschwärme und einiges mehr gesehen. Beim Schnorcheln gab es für uns mehr zu sehen als beim Tauchen.

Essen
Wir hatten Halbpension gebucht (Frühstück und Abendessen). Das Frühstück war etwas eintönig, während das Abendessen ausgezeichnet war. Es gab wechselnde Buffets. Die Auswahl war nicht groß; das Essen dafür aber geschmacklich sehr gut sowie hervorragend hergerichtet. Besonders die süßen Nachspeisen waren sehr lecker.

Service
Der Service war sehr gut. Hierzu gibt es von unserer Seite nichts anzumerken.

Wetter
Während unseres Aufenthaltes herrschte teilweise purer Sonnenschein, teilweise Bewölkung, und teilweise war es diesig. Es regnete zweimal, und zwar einmal in den frühen Morgenstunden und das zweite Mal an einem späten Nachmittag, jeweils für zirka zwei Stunden.

Fazit
Helengeli hat uns sehr gut gefallen, und wir werden sicher noch einmal wiederkommen. Helengeli ist hauptsächlich für Taucher ausgerichtet sowie für Gäste, die Ruhe und Erholung suchen. Wer Komfort, Animation sowie Disco und/oder Remmidemmi mag, ist hier fehl am Platz.

4. April 2006
Sieglinde & Ronny

 


Helengeli 19.03.-02.04.06

Nach einem ruhigen Nachtflug, mit viel Rückenwind, landeten wir ca. 50 Min. zu früh, am Sonntag um etwa 08.30 Uhr in Male. Auch der anschliessende Transport zum Wasserflugzeug ging zügig, und um 10.00 Uhr flogen wir los Richtung Helengeli. Nach etwa 20 Minuten sahen wir "unsere Insel" für die nächsten zwei Wochen vor uns. Die Landung und die anschliessende Dohnifahrt liess die Spannung steigen, wie wird es uns wohl diesmal gefallen?

Der Weg vom Steg bis zur Bar kam uns "sehr lange" vor, denn wir sind bis jetzt immer auf kleineren Inseln gewesen. Doch der erste Eindruck war sehr positiv und wir konnten jetzt wirklich die letzten Bedenken, die wir bezüglich Helengeli hatten, ablegen. Im Übrigen bestätigte sich dieser erste positive Eindruck in den nächsten beiden Wochen immer wieder. Nach einer kurzen Einführung durch Rosemarie, die Manta-Reiseleitung, durften wir dann endlich unseren Bungalow beziehen. Auf Empfehlung unseres Reisebüros hatten wir versucht einen Bungalow zwischen 20 und 23 zu bekommen, und wir bekamen auch die Nr. 22. Wir haben jedoch festgestellt, dass wir bei einem nächsten Helengeli-Besuch, nicht mehr diese Inselseite wählen würden. Die Bungalows auf dieser Seite (Nr. 21-50) stehen ziemlich nahe beieinander, fast "kasernenmässig" aufgereiht, und ausserdem ist es auf dieser Seite fast immer windstill, und das Liegen hält man eigentlich fast nur am Schatten aus, den man sich vor unserem Bungalow im Baumgewirr suchen musste. Die Bungalows auf der Windseite (Nr. 1-20) haben einen schönen grossen Abstand untereinander und wirklich viel Platz um die Liegen im Schatten zu platzieren. Die Bungalows sind einfach, zweckmässig und sauber und haben ein grosszügiges offenes Bad. Zu jedem Bungalow gibt es zwei Holzstühle mit Tisch (Terasse), zwei Plastikstühle mit Tisch und zwei Plastikliegen.

Die Mahlzeiten im offenen Restaurant mit Sandboden sind immer in Buffetform. Die Auswahl ist nicht riesengross, aber es ist alles sehr lecker zubereitet, und wir sind der Meinung, dass auf Helengeli niemand verhungern muss. Die Bar ist riesengross mit einer schönen Holzterasse, auf der es leider am Abend immer relativ starken Wind hatte. Zum Pool können wir nicht viel sagen, ausser dass er vorhanden ist (haben ihn nie benutzt).
Das Personal ist durchwegs sehr freundlich und macht einen zufriedenen Eindruck. Für unseren Kellner Firag schien schlechte Laune ein Fremdwort zu sein, denn er strahlte immer und war stets für einen Scherz bereit.

Das absolute "Highlight" der Insel ist das tolle Hausriff. Auch wenn die Strömungen teilweise nicht zu unterschätzen sind, war es das schönste Hausriff, unserer bisher vier Maledivenbesuche. Es gibt eine unglaubliche Vielzahl an Klein- und Grossfischen und teilweise kann man sich gar nicht entscheiden wo man zuerst hingucken soll. Die leider immer noch fehlenden Farben der Korallen werden durch die Farbenpracht der Fische wieder wett gemacht. Der Höhepunkt dieses Urlaubes war der Schnorchelausflug zu den Mantas (er wurde in unserer ersten Ferienwoche das letzte Mal für die Saison angeboten, da die Mantas in der darauf folgenden Woche nicht mehr gesehen wurden). Nach zwei Stunden Dohnifahrt hiess es zuerst einmal warten und Ausschau halten. Es waren noch etwa drei andere Boote an dem Mantapunkt die warteten. Als dann die Mantas gesichtet wurden, ging das "Getümmel" und der Ansturm los. Die Aussicht diese wunderbaren Giganten aus der Nähe zu betrachten, schienen bei einigen Schnorchlern die Gehirnzellen auszuschalten. Da musste man sich in acht nehmen, damit man nicht von einer oder mehreren Flossen erschlagen wurde. Doch nach dem anfänglichen Kampf konnte man die Tiere fast in aller Ruhe betrachten. Es war ein traumhaftes, wunderschönes und mit Bestimmtheit ein unvergessliches Erlebnis.

Fazit von diesen zwei Wochen Urlaub ist; Die Malediven haben uns wieder einmal völlig in den Bann gezogen und wir hoffen ganz fest, dass es noch viele so unvergessliche Urlaube geben wird!!! Wir können Helengeli ohne "Wenn und Aber" weiterempfehlen!

Karin und Martin
 


Helengeli 7.-14.März 2006

Nach 3. Mal Dhigufinolhu ( die leider nach dem Tsunami zum Luxusresort wurde) und
1. Mal Full Moon ( super Einrichtung aber kein Hausriff , zu nahe am Flughafen , kein gutes Management) ging es nun nach Helengeli.

Wir wurden am Flughafen vom Helengeli – Angestellten empfangen und sofort zum Bus geleitet. Danach ging es zum Wasserflugzeug , wo wir 45.min. warteten .
(Es war unser erster Flug mit dem Seaplane.) Nach 15.min. Flug landeten wir vor Helengeli am Floss wo wir aufs Dhoni umstiegen.
Nach etwa 10.min. Bootsfahrt waren wir beim Jetty angekommen.
Das Gepäck wurde direkt ins Bungalow gebracht. Wir spazierten über den Inselweg zur Bar , wo wir mit Erfrischungstüchern und Welcomedrink empfangen wurden.
Die Mantareiseleiterin erklärte uns alles . ( wir hatten direkt gebucht und wurden trotzdem von der Reiseleiterin betreut !) Herzlichen Dank Rosemarie !

Facts:
Helengeli ist etwa 1.5 km lang aber nur die Hälfte ist Hotelbereich. Durch den Staffbereich
( der sich im naturbelassenen Teil der Insel befindet bei Tauchschule und Spa ) darf man nicht ohne Erlaubnis durchmaschieren !
Helengeli hat einen kleinen Inselshop und eine Bibliothek mit Internet.
Tauchschule Ocean Pro , Spa ( sehr viele Behandlungen) , kleinen Pool mit Sonnendeck
( traumhafte Sonnenuntergänge vom Liegestuhl aus) .

Bungalow: ( 50. Doppelbungalows )
Sind sanft renoviert. Maledivenbad mit aussen und innen Dusche ( neue Sanitäranlagen Grohe ). Zimmer sehr einfach, zweckmässig. Minibar voll gefüllt ! Alles für den Heisshunger oder Durst!
Das Beste kein TV keine Stereoanlage Ruhe pur! ( Schönstes Programm vor dem Bungalow)
Unser Doppelbungalow 11/ 12 fanden wir am schönsten,da es nicht durch Sträucher verdeckt wurde und so einen wunderschönen Blick aufs Meer bot!!!
Die Bungalows sind sehr ringhörig ! ( wir hatten zum Glück ruhige Nachbarn!).
Bungalow auf Jetty –Seite haben keinen so schönen Strand sind auch sehr durch Sträucher verdeckt. ( Jeder wie es mag !)
Tip! Doppelbungalow 11/12 mit Sonnenuntergang Blick!!! ( einfach romantisch!)

Bar / Restaurant:
Einfach wunderschön ! Sand überall Sand! Reine Barfussinsel!
Top Drinks in der Bar und am Mittag feine Snacks.
Beim Happy Hour kann man den Sonnenuntergang vom Sonnendeck vor der Bar geniessen.
Um 20.00 Uhr ist das Buffet eröffnet. Keine Tischordung freie Tischwahl jeden Abend .

Buffet:
Suppe , Salat ( etwa 4.versch.) , Fisch , Fleisch , Poulet , Reis , Kartoffeln , Gemüse ,Spaghetti und etwa 5. verschiedene Desserts. (Sehr gut gekocht !)
Frühstück nicht so viel Auswahl ! Standart!
Es gibt auch ein Romantik- Dinner zu zweit am Strand !
Einmal hatten wir ein Stranddinner unter Sternenhimmel !


Schnorcheln:
Super Hausriff ! Schildkröten , Weissspitzriffhai , viele Fische, vorbeiziehende Delphine .
6. Einstiegstellen zum Riff. Man schnorchelt immer Richtung Sandbank , da die Strömung sehr stark ist .

Man kann auch einen Mantaschnorchelausflug mitmachen. ( 2. Stunden Bootsfahrt hin und 2. Stunden zurück mit Dhoni und Lunch 40 Dollar pro Person )

Tauchen:
½ Tagesausflüge und ganztägige Ausflüge werden jeden Tag angeboten zu vielen Tauchpoints von 10.min. bis 2.Stunden Bootsfahrt .

Personal:
Top !Alle waren sehr freundlich! ( Was nicht auf jeder Insel so war!)

Leute:
Viele Schweizer , dann Deutsche , Oesterreicher und Franzosen. Man grüsst sich und alle sind per Du auf der Insel. ( Wurde uns bei Ankunft gesagt!)

Fazit:
Die Insel für Schnorchel und Tauchfans
Kein Luxus sondern naturbelassene Insel. ( Hoffentlich bleibt es so ! )
Kinder waren keine da zu unserer Zeit. ( Finde es auch nicht geeignet für Kinder es gibt andere Resorts !)
Wir kommen wieder !

Mehr Infos : Homepage www.Helengeli.net

Mehr Eindrücke geben meine Fotos „ Bilder Helengeli

Grüsse an Karin und Ossi und Mantareiseleiterin Rosemarie !

Caroline und Robert aus Swissland!

 


 

Reisebericht Helengeli 16.9.2005 - 30.9.2005

Nach Sun Island, Baros und Lily Beach wurde Helengeli dank der "Fliegenpreise" von Condor und einem super Angebot von Maldivian.com völlig unvermittelt und lastminute zu unserer vierten Malediven Insel.
Nachdem wir uns das letzte Mal geschworen hatten "nie wieder LTU, Meier's Weltreisen und deren arrogante unfähige Reiseleiterinnen" passte das natürlich hervorragend und da wir bereits auf Sun Island hervorragende Erfahrungen mit Maldivian gemacht haben, kann ich nur sagen "immer wieder" - der Service ist spitze und vor allem kompetent, was man von anderen Veranstalter leider nicht immer behaupten kann.

Wie bereits im vorherigen Bericht gesagt hat auch bei uns mit Maldivian.com alles "erschreckend" problemlos und einwandfrei geklappt, so dass einem tollen Urlaub nichts im Weg stehen konnte.
(nein, wir arbeiten nicht für Maldivian.com ! :-) )

Hinflug
Condor ab München, Anreise mit eigenem PKW und zwei Wochen dort im P7 geparkt, kostet  85 Euro, wenn man online bucht, und man ist innerhalb von 5-10 Minuten beim check-in. (ein Mietwagen hin und zurück wäre uns wesentlich teurer gekommen !)
Schneller Check-in im neuen Terminal 2 (da macht sogar "Warten" Spaß) und pünktlich gestartet erwarteten uns rund 9 Stunden Nachtflug. Der Service war einwandfrei, man bekam im Gegensatz zur LTU auch nachts ständig Getränke angeboten - super ! Landung  überpünktlich kurz vor 9.00 Uhr Male Zeit - auch das ist spitze im Vergleich zur LTU, man hat noch den ganzen Tag vor sich und es ist noch nicht so heiß. Transfer zum TMA Terminal und - Überraschung - keine Gebühr wegen 15 kg Übergewicht im Wasserflugzeug. Wir hatten uns noch nicht einmal gesetzt, da wurde unser Flug auch schon aufgerufen, schwups ins Flugzeug und nächste Überraschung : wir waren fast alleine, sozusagen ein Privatjet nur für uns. :-)
Vor uns saß der Chef von TMA, der Manager von Helengeli sowie ein Angestellter - das wars.
Kurzum - wir waren um genau 10.30 Uhr auf Helengeli (11.30 Uhr Helengeli Zeit, es gibt dort eine eigene Inselzeit, die 1 Stunde Male voraus ist) - also schneller und besser geht's nicht mehr : Gerade mal 1,5 Stunden nach Aufsetzen der Räder unserer Condor 767 schon am Zielort, WOW...

Bungalow
Wir hatten Bungi 11 reserviert und bekommen. Gov, der Reservation Manager, der uns auch auf Helengeli herzlich empfangen hat, begrüßte uns bereits mit den Worten "Willkommen auf Helengeli und Bungi 11 steht schon bereit".
Doppelbungi 11/12 hat den Vorteil, dass er paralell zum Strand liegt und aus dem Fenster einen direkten Blick aufs Meer gestattet, fast keine Sträucher oder Bäume mehr. Die anderen Bungis sind soweit wir beurteilen können leicht versetzt und nicht parallel zum Strand/Meer.,sodaß die Sicht nicht immer frei ist, allerdings würde ich im nachhinein sagen, dass die anderen Bungis von der Lage auch nicht schlechter waren, viel falsch machen kann man auf Helengeli nicht.

Die gerade mal 25 Doppel-Bungalows (also 50 Einheiten a max 2 Personen) sind einfach und zweckmäßig eingerichtet, Baros und Sun Island, die wir bisher kennengelernt haben, bieten hier sicherlich mehr Komfort. (natürlich auch zu anderen Preisen...) Alle Bungis haben ein offenes schön gefließtes Bad und waren sauber.
Steckdosen muss man allerdings erst suchen, die sind nämlich hinter/unter dem Bett ungeschickt versteckt - das war etwas undurchdacht und blöd wenn man doch einiges an Akkus zu laden hat. Eine zweite Steckdose gab es nicht, bzw. die einzige weitere war durch Kühlschrank und Klimaanlage belegt.

Zu jedem Bungi gehören zwei Plastikliegen und Stühle am Strand, es gibt also keinen Kampf um die Liegen. Leider gibt es keine Auflagen, sodaß es auf Dauer etwas unbequem wurde. Liegen mit Auflagen gibt es derzeit nur am Pool/Bar, dort ist es übrigens auch sehr schön und man wird direkt an den Liegen auch mit Getränken und Snacks versorgt.

Strand und Hausriff
Auf der Seite mit den Bungis (die Insel ist ja in der Mitte zweigeteilt - halb Touristen, halb Staffbereich) befindet sich größtenteils ein wunderschöner Sandstrand - spitze : Feinster Sand, nur wenig Geröll oder größere Korallenreste, eine Barfußinsel durch und durch !
Auffällig sind die abertausenden von putzigen Einsiedlerkrebse überall, in allen Größen, Formen und Farben. Bitte abends eine Taschenlampe auf dem Weg zum Restaurant etc. benutzen, sonst tritt man unweigerlich im Dunklen ständig auf diese niedlichen kleinen Tiere, die dann aktiv werden. Abgesehen davon tragen einige sehr spitze und scharfe Häuser. Ebenso gibt es auch nachts einige riesige Krabben, die auf den Wegen sitzen, 30cm Durchmesser (kein Witz !) sind da schon drin und in deren Scheren möchte ich meine Finger und Füße auch nicht wiederfinden . Sind natürlich vollkommen harmlos, aber weichen eben auch nicht aus, wenn man ihnen nahe kommt, sondern richten drohend ihre 5-10cm langen massiven Scheren auf.

Am Strand ist man nahezu alleine, wir haben uns immer gefragt, wo die 60 anderen Gäste waren !? Einen leereren Strand finden man auf den Males vermutlich nicht mehr, außer man mietet eine ganze Insel für 35.000 Euro die Woche. Absolut traumhaft. Die Insel ist im Verhältnis zur max. Gästezahl von 100 sehr groß (700m x 100m).

Das Hausriff selber ist in meinen Augen nicht so toll wie immer beschrieben sondern wirkt ziemlich tot (vor allem beim Schnorcheln) und subjektiv schlechter als Baros oder Lily Beach.
Allerdings macht die Fischvielfalt dort mehr als alles wett : Bereits am ersten Abend hatten wir Delphine mit Jungtieren am Hausriff vorbeiziehen - und das bei Sonnenuntergang, kein Bilderbuch kann diese Atmosphäre wiedergeben, wir sind immer noch begeistert.
Erwähnenswert sind auch die täglichen Begegnungen mit den drei großen "Hausschildkröten", die ohne jegliche Scheu Taucher und Schnorchler bis auf wenige Zentimeter an sich heranlassen - aber BITTE NICHT anfassen, diese Tiere könnten Angst bekommen und sogar sterben, wenn sie in Panik in die Tiefe abtauchen ohne vorher genügend Luft zu holen. Es ist aber fantastisch zu beobachten, wie eine Turtle in Armreichweite dreimal Luft holt um dann genüßlich an den Korallen weiterzuknabbern.
Daneben wohnen noch mindestens 2 schöne Napoleons am Hausriff, die auch beim Schnorcheln beobachtet werden können. Ansonsten fast schon unspektakulär sind Weiß-und Schwarzspitzenriffhaie in verschiedenen Größen, Adlerrochen, Stechrochen mit teils gigantischem Durchmesser, Muränen, große Zackenbarsche von einem halben Meter und mehr, Schwärme von Nasendoktor und Wimpelfischen und und und......warscheinlich könnte ich in meinem kleinen Fischbestimmungsbuch "Indischer Ozean" die meisten Fische locker in zwei Wochen abhaken.
Wem das noch nicht reicht, laut Tauchschule sind auch schon mal Walhaie und Mantas vorbeigezogen - also man sieht ungelogen fast alles !
Kauft Euch unbedingt vorher eine zweite Speicherkarte, falls Ihr eine Digicam mit UW-Gehäuse habt !

Tauchschule
Ocean Pro unter deutscher/schweizer Leitung.
Mir hat es sehr gefallen, die Tauchplätze sind aufgrund der Lage von Helengeli nie von anderen Schiffen (außer vielleicht mal ein Safariboot) besucht und sozusagen "exklusiv". Es gibt ein paar wunderschöne Plätze - Asdu Canyon, Maha Thila. Leider wird bei den Bootsfahrten nicht nach Entfernung unterschieden, sodaß man pauschal $10 auch für Fahrten kurz vors Hausriff mit rund 5-10 Minuten bezahlt, was ich  unverschämt teuer finde.
Nitrox gibt es ohne Aufpreis, Kurse nach PADI. Da Helengeli eine "Taucherinsel" ist, sind die Dhonies allerdings oft recht voll und eng mit bis zu 20 Personen.
Tauchlehrer sind sehr nett und wir hatten viel Spaß !

Essen

Bei HP und VP werden alle Mahlzeiten in Buffetform serviert. Wenn wir in diesem Urlaub von etwas ein wenig enttäuscht waren, so war dies die Auswahl. Es gab meistens nur 2 Hauptgerichte zur Auswahl (plus evtl. ein Pastagericht frisch vor den Augen gekocht) und das war zu 80% Chicken und Reef-fish, dazu Reis, Kartoffeln und Mix-Gemüse. Als Vorspeise vier Salate, drei angemachte und einen grünen sowie manchmal eine Suppe.
Die Gerichte waren immer anders zubereitet und geschmacklich sehr gut. Das Buffet war schön angerichtet und sah auch sehr einladend aus.
Frühstück bestand aus Toastbrot, Marmelade, den schlimmen englischen Sachen wie Würstchen (könnte ich davonrennen), Omelette, zwei Säften, etwas Obst, einem Müsli.
Beim Essen scheiden sich meistens die Geister und daher möchte ich auch betonen, dass diese Beurteilung natürlich sehr subjektiv ist, da wir einfach von den bisherigen Inseln wesentlich mehr gewohnt waren (aber eben auch zu höheren Preisen).
Sagen wir es mal so, man kommt nicht des Essens wegen nach Helengeli.
A la Carte, ein zweites Restaurant oder auch ein Romantic Dinner am Strand zu zweit gibt es nicht.

Preise
Die Preise für Getränke sind sehr zivil, $2,50 für Cola etc, $2,50 für 1,5l Wasser, $3,50 Bier, dazu kommt immer eine 10% Service Charge. Spitze -  die Getränke in der Minibar im Zimmer kosten dasselbe.
Ich würde allerdings trotz Urlaubsstimmung empfehlen, über die Entnahmen in der Minibar selber genau Buch zu führen und in der Endabrechnung zu kontrollieren, wir hatten ein paar fragwürdige Ausgaben auf unserer Rechnung, die wir aber aufgrund unserer schlampigen "Buchführung" nicht widerlegen konnten. Ich möchte aber hier auch nichts unterstellen.
Ausflüge auf Einheimischeninseln, Dolphin Watching, Schnorcheln + BBQ kosten zwischen $15-40.
Die Preise der Tauchschule kann man aktuell auf der Ocean-Pro Website abrufen.

Fauna und Flora
Die Insel ist wie schon oft beschrieben sehr naturbelassen, es sind aber eifrige Angestellte jeden Morgen damit beschäftigt heruntergefallenes Laub zusammenzurechen. Der Anlegesteg ist zugegeben häßlich, ein einfacher Betonklotz im Meer. Farben und Blumen findet man auf Helengeli weniger. Zum Vergleich ist Baros ein botanischer Garten und sehr schön angelegt - aber das muss jeder selber entscheiden, ob er auf so etwas Wert legt.
Als Honeymoon Insel würde ich Helengeli also nicht empfehlen. :-)
Ansonsten gibt es keinerlei gefährliche oder lästige Tierchen, es wird regelmäßig gesprüht, sodaß auch Moskitos kaum eine Chance haben, wir hatten zusammen gerade mal fünf Stiche in 2 Wochen.

Publikum
Die Insel ist fest in schweizerischer Hand. Insgesamt ein sehr angenehmes und freundliches Publikum, keine Proleten oder schreienden Kinder - super.
Die Angestellten sind ausnahmslos supernett, freundlich, immer gut aufgelegt - Traumnote 1+ hier, das kannten wir noch von keiner vorherigen Insel. Man kann sich eigentlich keine schönere Atmosphäre vorstellen !

Reiseleitung
Hatten wir keine, wollten wir auch nicht mehr (siehe oben).
Bei Fragen oder Problemchen (wir hatten einmal ein Ameisennest im Bungi) ist die Rezeption jederzeit da und kümmert sich sofort darum, auch das ist absolut spitze. MantaReisen (CH) hat einen ständigen Reiseleiter auf Helengeli, der sich auch um uns mitgekümmert hat, obwohl wir nicht seine Kunden waren !
An dieser Stelle viele Grüße an Patrick - wenn nur alle Reiseleiter (besonders die "ReiseleiterINNEN ") so kompetent und nett wären...

Fazit
Dank unserer Konstellation Lastminute und Condor "Fliegenpreise" ein fantastisches Preis-Leistungsverhältnis, das nicht zu toppen ist. Aber auch die regulären Preise sind vernünftig, wer also Wert auf Tauchen, eine ruhige, angenehme Atmosphäre ohne viel Extras und tolle Fischbegnungen schon am Hausriff legt, dürfte wohl kaum günstiger oder besser auf den Malediven Urlaub machen können !
Wir würden jedenfalls sofort wieder hin !

Hinweis
Im Forum wurden Befürchtungen laut, dass das Management aus Helengeli eine ähnliche Luxusinsel wie Mirihi machen will - dies wurde aber von allen Seiten auf der Insel definitiv verneint. Es sind derzeit keine weiteren Renovierungen geplant und man möchte natürlich auch das Stamm-Taucherclientele nicht verärgern.

Claudi und Flori

Bei Fragen : spacetech@web.de


 

Helengeli 02.04.05 bis 09.04.05

Mein pers. 5 Maledivenurlaub nach 2 xFiha Lohi, Ellaidhoo und Machafushi. Urlaub kurzfristig (vier Tage vor Abflug gebucht) bei Maledivian.com, hat erschreckend problemlos geklappt. Flug mit LTU, die auch schon bessere Zeiten erlebt hat, problemlos. Der Sitzabstand war schon für uns normal gebaute Passagiere eine Zumutung. Ich weiß nicht wie man mit etwas mehr Leibesfülle oder Körpergröße ausgestattet die 10 Stunden aushalten soll. Wir hatten auf beiden Flügen Glück da jeder von uns eine eigene Reihe in der Mitte zur Verfügung hatte. In Male die normale Prozedur bei Einreise und Zoll. Wir wurden sehr freundliche vom Sub Aqua Reiseleiter empfangen, zu unserem Speedboot gebracht was auch sofort losfuhr. Nach ca. 1 Std. Fahrzeit wurden wir sehr nett von der Manta Reiseleiterin Coline empfangen die auch während unseres gesamten Urlaubes ständig erreichbar war. Nach dem obligatorischen Erfrischungstuch und Begrüßungsgetränk wurde eingecheckt und unser Bungalow Nr. 9 konnte bezogen werden.

Insel

Die Insel ist relativ lang (800m )und schmal (ca. 50m). Die Bungalows befinden sich in der eine Hälfte, Restaurant, Bar; Tauchbasis und Shop in der Mitte der Insel. Die eine Hälfte ist nur für Staff und Einheimische reserviert. Die insel hat an der einen Seite eine herrliche Sandbank, wie im Bilderbuch, mit einer Super Lagune zum baden.Diese verschwindet aber aufgrund der Gezeiten über einige Wochen im Jahr. Ansonsten kann man von den Bungis kaum ins Wasser da nach dem Tsounami der Strand fast überall weggespült wurde. Ansonsten haben wir uns sehr wohl auf Helengeli gefühlt eine echte Barfußinsel wo alles sehr entspannt zugeht. Die Bungis waren eher einfach, mit Klima ,Propeller und Kühlschrank,aber sehr sauber. Handtücher wurden alle 3 Tage gewechselt - auch die Strandtücher. Die Insel hat nur 50 Bungis man hat immer den Eindruck das man fast allein ist. Die nationalitäten der Gäste sind angenehm verteilt zu gleichen Teilen Deutsche, Schweizer und ein paar Franzosen. Keine Russen und nur vereinzelt Italiener. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre während des ganzen Urlaubes,da sich keine Spinner auf der Insel aufhielten.

Essen

Das Restaurant und die Bar wurden neu renoviert. Das Essen war aus unserer Sicht sehr gut, Alle Mahlzeiten als Büffet. Zum Frühstückkonnte man unter allen möglichen Eiergerichten wählen die frisch zubereitet wurde.Auch beim Abendessen wurden öfter Gerichte frisch zubeitet was sehr gut aussah und sehr gut schmeckte.Getränkepreise sind noch sehr moderat (Bier vom Fass 3 Dollar, Wasser 2,50). Kellner sehr freundlich und hilfsbereit. Ebenfalls der Manager der ständig anwesend war und überaus freundlich und gesrächbereit war. Das haben wir schon ganz anders erlebt. 1 x die Woche Büffet am Strand. Allein das Dessert kieß etwas zu wünschen übrig - was unserer Figur aber ganz gut tat.

Tauchbasis

Die Tauchbasis von Euro Divers angeführt von Basisleiter Uwe war in einem TOP Zustand und wirklich alle Mitarbeiter waren super freundlich und immer mit Rat und Tat zur Stelle. Ganz großes Lob an alle - vor allem an Patricia !!! Täglich zwei Ausfahrten (Bootstrip 10 Dollar bei zweien 18 Dollar.), Das Hausriff hat nach der Flutwelle etwas Sand abbekommen ist aber auf der einen Seite ganz oK, hatten wir aber auf Ellaidoou und Macha besser. Flaschenservice klappt vorzüglich und man kann sogar zum Hausrifftauchen einen Gerätetransport zum Ein und Ausstieg für 1 Dollar buchen.

Alles in allem ein Super Urlaub wenn auch nur für eine Woche hat sich trotzdem gelohnt und wir würden jederzeit - gerade wegen dem Tollen Essen und der herausragenden Tauchbasis - jederzeit wiederkommen.

Viele liebe Grüße an unsere Nachbarinnen aus der Schweiz Mimmi und den süssen Trompetenfisch Caro ! Es war sehr angenehm mit Euch. Ebenfalls an unsere beiden Freunde aus Berlin !

Detlev u. Schwager Wolli !


 

Endlich war's soweit: Wir flogen am 12. Oktober 2004 zum ersten mal für zwei Wochen nach Helengeli. Dazu unser kurzer Reisebericht und ein paar Erinnerungsföteli:

Hinflug ab Zürich

Der Flughafen in Zürich wurde ja erheblich vergrössert und wir hatten eine zusätzliche halbe Stunde, um den Security Check über uns ergehen zu lassen und ans äusserste Ende des Flughafens zu gelangen, wo unser Airbus der Edelweiss Air wartete. Der Service an Board war wie von einem anderen Planeten. Wir dachten eigentlich, dass man heutzutage in Sachen Service gar nichts mehr erwarten darf auf 08/15 Flügen. Air Edelweiss belehrte uns aber eines besseren! Top Service, sehr freundliche Boardcrew und gute Mahlzeiten und viele Snacks und immer wieder mal ein Glas zu Trinken, damit man nicht austrocknet.
Bestnote 6!

NB: Wir machten eine Zwischenlandung in Ankara, weil es einem Passagier schlecht ging. Wir mussten aber nur etwa eine Stunde in Ankara warten, bis es weiterging, obwohl der Riesenvogel neu betankt werden musste, eine neue Flugroute berechnet werden musste und neue Ueberflugsbewilligungen eingeholten werden mussten!!

Colombo-Male-Helengeli

Nach einer Zwischenlandung in Colombo landeten wir endlich auf Male. Weiter ging's per Wasserflugzeug (ca. 25 Minuten) nach Helengeli. Zum Glück hatten wir nicht den Bootstransfer gebucht: Das "Speedboat" hatte eine Panne und die Fahrt dauerte, so wie man uns erzählte 2,5 anstatt 1 Stunde! Wegen des Seegangs wurde es fast allen schlecht und zu einer nicht gewollten ersten Fischefütterung...

Auf Helengeli waren wir dann nach ca. 21 Stunden Reise so ziemlich kaputt! Wir wurden sehr freundlich und herzlich mit einem Begrüssungscoctail empfangen. Wir bekamen dann des Schlüssel für unser Bungi. WIr hatten das 41, mit dem wir nicht zufrieden waren, weil es auf derjenigen Seite der Insel war, auf der der kleine Hafen war und es nur wenig Strand hat. EIn Wechsel war dann aber zwei Tage problemlos möglich: Wir bekamen da Bungi Nr. 3. Damit waren wir dann sehr zufrieden (Alles neu; Minibar, sauber, eigene Sonnenliegen etc).

Die renovierte Insel

Die Insel wurde sehr schön renoviert! Das Robinson Feeling hat man immer noch. Die Kapazitäten der Bar und des Restaurants wurden erhöht. Angeblich ist geplant, mehr Bungis zu bauen. Im Moment wird damit aber noch zugewartet. Der Pool stört überhaupt nicht; er ist auch relativ klein. Die Bungis sind auch sehr schön. Sogar ein Adapter für die Steckdose war in jedem Bungi vorhanden!
Bestnote.

Manta-Betreuung auf der Insel

Sarah heisst die Betreuerin von Manta, die sich ausschliesslich um das Wohl der Gäste von Helengeli sorgt. Sie ist erst seit kurzem auf der Insel und dies für sechs Monate. Sie hat wahnsinnig Spass an ihrer Arbeit und ist äusserst freundlich. Am ersten Tag zeigte sie uns das Riff und machte gleich mit uns einen Tauchgang mit. Da es auf der Insel einige Mücken hatt schenkte sie uns gleich ein Antimückenspray! Sehr nett!

Scuba Diving

Absolut Top! Die Tauchlehrer und der Leiter der Basis (Uwe) waren äusserst nett und kompetent (Bestnote!). Das Tauchmaterial wurde für uns durch die Einheimischen zum Dhoni gebracht. Vom Bungi zum Schiff hatten wir stets nur zwei Minuten und die Fahrten zum Tauchplatz dauerten zwischen 5 und ca. 50 Minuten. Bei der Tauchbasis lagen stets Bücher auf, in denen die einzelnen Tauchplätze beschrieben waren (mit Schwierigkeitsbewertungen). Täglich waren am Morgen und am Nachmittag stets zwei Boote unterwegs und man konnte sich für die gewünschten Trips anmelden.
Im Oktober hatte es natürlich (wie ihr wisst) ziemlich Strömung. Dafür wurden wir am Sonntag, bevor wir heimkehrten, mit SIEBEN (!!!) MANTAS belohnt. Etwas vom Eindrücklichsten, was wir je gesehen haben!!! Der Tauchschule und dem Diving Team gebe ich die Bestnote. Fischvielfalt auch. Allerdings hat mir Aegypten von der Fauna besser gefallen, weil diese bunter war. Zudem hatte es dort grössere Fischschwärme. (Note 5).

Hausriff

Das Beste, was wir je gesehen haben! Es hat sechs Einstiegs-/Ausstiegsstellen. Man steigt ein und lässt sich dann von der Strömung treiben. Was man dann nur schon mit der Taucherbrille und Schnochel sieht, ist umwerfend! Bestnote 6++

Essen und Service. Nebenkosten

Ueber das Essen wurde ja schon viel geschrieben...Wir zählen uns auch nicht unbedingt zu Kostverächter und denken deshalb, dass wir hier eine relativ objektive Bewertung abgeben können. Das Essen war einfach. Manchmal Sit Down Dinner manchmal Buffet. Beim Sit Down Dinner gab es Teller Service mit einfachen, jedoch gut gekochten und bekömmmlichen Mahlzeiten. Nach einiger Zeit verleidete einem dann halt der tägliche Thunfisch oder der Anblick der Pasta. Pasta gabs fast immer!!!
In der zweiten Woche kam dann der Erlöser ((-:):
Da Helengeli nun zum selben Management wie Mirihi gehört, wurde der Küchenchef von Mirihi eingeflogen:Die Küche hat sich innert zwei Tagen sehr positiv verändert! Plötzlich gab's des öfteren auch Poulet und alles wurde sehr viel schöner zubereitet. Wenn der Level nun so bleibt, kann man sicher zufrieden sein. Note 5,25

Die Angestellten waren superfreundlich!!! Bestnote.

Nebenkosten waren immer noch tief: 1,5 Liter Mineralwasser: 2.50 $.

Leider mussten wir erleben, dass von einem Tag auf den anderen Tag die Preise vom Wein fast verdoppelt wurden!!! Am Anfang der Ferien kosteten alle Weine nur 21$. Plötzlich wurden sie ohne Vorankündigung bis um teilweise fast 100% aufgeschlagen! Dies finden wir gar nicht so toll. Da wäre eine vorgängige Ankündigung mit Erklärung wohl angebracht gewesen! Zudem wurde das relativ grosse Angebot von Weinen extrem reduziert. Die Weine wurden völlig falsch temperiert serviert (teilweise direkt aus dem Kühlschrank und teilweise Lufttemperatur): Dies wäre ja bei einem Preis von 21$ noch verkraftbar...aber nicht bei einem Preis von über 40$!!!! Note 3

Wir sind von unseren Malediven Ferien restlos begeistert und können Tauchfreaks und solchen, die ein Robinsoninselfeeling suchen, Helengeli absolut empfehlen.

Malediven: Wir kommen zurück!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Regenbogen
 


 

Reisebericht Helengeli Oktober 2003

Dies war unser 3. Maledivenurlaub. Wir buchen immer etwa die gleiche Preisklasse. Zuvor waren wir auf Reeti Beach und Lili Beach (beide sehr empfehlenswert). Im Preis-Leistungsvergleich mit den schon besuchten Inseln kommt diese Insel nach unserer Meinung sehr schlecht weg. Wir empfehlen daher diese Insel nicht.

Insel
Die Insel hat ca. 25 Doppel-Bungalos, 1 Baar, 1 Restaurant, 1 Reception mit Tischtennis, Bibliothek und Fernseher, 1 Souvenirshop.

Die Insel ist in etwa zwei gleichgrosse Teile getrennt, jeweils einen für die Arbeiter und einen für die Gäste. Der Staffbereich kann besucht werden mit angemessener Bekleidung. Wir haben ihn jedoch nicht besucht, da wir finden, die Arbeiter sollten auch ihre "Privatsfähre" haben.

Diese Insel ist eine Barfussinsel, die Wege sind aus Sand. Nur in den Bungalos, der Reception und dem Restaurant gibt es Plattenböden. Die Bar hat einen Sandboden.
Währen der ganzen Zeit wehte immer ein sehr heftiger Wind Richtung Sri Lanka.

Bungalos
Ansprechend, guter Standart. Mangel: Badezimmer. Der weisse WC-Deckel mittlerweile schwarz zerkratzt und dreckig. Abflussrohre stinken zum Himmel. WC-Spühlung und Wasserhahn haben tollen Grünspahn. Beim duschen kam nicht allzu viel Wasser aus dem Hahnen, für Personen mit langem Haar etwas mühsam. Fugen waren auch mal weiss.
Personal

Sehr freundlich und zuvorkommend. Allerdings fehlt der ganzen Insel das gewisse Etwas, die Freude am Detail. So zum Beispiel werden die Leintücher als Bettdecke straff übers Bett gezogen (auf anderen Inseln Figuren oder Rüschen), das Essen ohne jegliche Deko serviert, etc.

Essen
Meisst Mittags ein kleines Buffet und Abends Tellerservice. Das Geschirr (vor allem Gläser) nicht sauber. Reste wurden offensichtlich weiter verwendet. Keine Deko, nicht ansprechend. Das Essen war oft kalt, wiederholte sich ständig, war eintönig, schlecht, verkocht. Beispiele: Zum Mittagessen und Abendessen gabs immer: Gurkensalat, Karottensalat, Tomatensalat und grüner Salat. Wenn man Glück hatte gabs noch Randen; zum Dessert jeweils Orangenschnitze, Büchsen-Pfirsiche und abwechselnd Ananas und Kokosnuss. Dazu eine meist undefinierbare Creme oder Kuchen, abwechselnd je etwa 3 Sorten bis es sich wiederholte. Ebenso die Suppe.

Zudem verdurstet man fast beim Essen. Es war keine Kunst schon Vorspeise und Hauptgang zu essen, bevor das Trinken ENDLICH kam. Auch der Tee oder Kaffee am Morgen schien irgendwie rar zu sein.

Weingläser waren so knapp dass wir öfters den immerhin 20$ teuren Wein aus Bier- und Coctail-Gläsern trinken mussten. Für uns absolut nicht haltbar!

Schnorcheln
Die Insel hat 6 Ausgänge zum Riff. Im Staffbereich ist es verboten zu schnorcheln, da die Strömung zu gefährlich ist. Allerdings ist die Strömung überall meisst sehr heftig, zum Teil auch sehr gefährlich. Oft hatten wir keine Chance gegen sie anzukommen, und wir sind nicht unsportlich.

Das Riff ist gross und schön. Schildkröten sind öfters zu sehen. Fische gibt es nicht allzu viele, dafür zum Teil sehr grosse Exemplare. Mit Glück kann man Riffhaie und Moränen sehen. Baby-Rochen schwimmen den ganzen Tag an der Spitze der Insel umher. Enorm viele Seegurken.

Leider meisstens schlechte Sicht!
Wegen der Strömung ist es am Besten, von der Spitze her nach unten zu schnorcheln. Mann kann meisst flach im Wasser liegen und wird von der Strömung mitgetragen. Wir empfehlen von Ausgang Nr. 3 bis Nr.1 zu schnorcheln. Von Ausgang Nr. 5 bis Nr. 6 gibt es nach unserer Meinung nicht viel sehenswertes. Zwischen Ausgang Nr. 3 und Nr. 4 kann nur bei geringer Strömung geschnorchelt werden, mussten öfters Aufgeben wegen zu starker Strömung.
Ausgang Nr. 3 und Nr. 4 sind sehr weit vom Strand entfernt. Wir empfehlen möglichst weit rauszulaufen.
Ultimativer Tipp: Morgens 7.45 Uhr bei Ausgang Nr. 3 raus, zur Spitze hinauf, kehren und wieder runter bis zu Ausgang Nr. 1.

Allgemeines
Da wir keine Taucher sind können wir nichts über das Tauchen sagen, wir haben nur von anderen gehört dass sie zum Teil Tauchgänge abbrechen mussten wegen zu starker Strömung.
Zum schwimmen eignet sich diese Insel schlecht, da das Riff sehr nahe am Strand beginnt und hoch ist.
Diese Insel ist nicht ideal für Kinder. Es gibt keinen Spielplatz, keinen Pool und die Strömung im Meer ist stark.
Es hat enorm viele Einsiedlerkrebse auf dieser Insel! So süss!
Die Insel wird etwa jeden 3. Tag „eingenebelt“. Wir wissen aber nicht für was.
 

 


 

Helengeli 30.05. - 14.06.2003

Für unsere dritte Maledivenreise (1. Reise Fesdu, 2. Vilamendhoo) haben wir uns die Insel Helengeli ausgesucht. Unsere Hauptauswahlkriterien waren sehr gutes Hausriff, sowie viel Ruhe und Robinsonfeeling.

Flug und Transfer:
Flug mit LTU von München nach Male. Vom Flughafen hatten wir Transfer mit dem Speedboot gebucht. Hier liegt die Betonung auf Speed, da das Boot für die ca. 60 km vom Flughafen zur Insel nur 50 Minuten brauchte. Der Transfer per Airtaxi bringt somit fast keinen zeitlichen Vorteil.

Ankunft:
Bei der Ankunft wird man an dem langen Holz-Steg abgesetzt, der sich auf der Süd-Ostseite der Insel befindet. Dort liegen auch die Dhonis. Zusätzlich hat die Insel noch einen Hafen, ebenfalls auf der Süd-Ostseite, gegenüber von der Rezeption, in dem einige Motorboote liegen. Etwas ungewöhnlich ist, dass man von dem Holzsteg erst einmal auf einem „langen“ Weg, der durchs Inselinnere führt, am Großteil der Bungalows vorbei, zur Rezeption bzw. zur Bar geht. Dort wird man begrüßt, bekommt kurze Infos und die Zimmerschlüssel.

Insel:
Die Insel ist ca. 800 m lang und 100 m breit und folgendermaßen be-/aufgebaut: In der Mitte befindet sich ein schattiger Weg. Dieser führt von der Südwestspitze, wo sich eine  Sandbank befindet, durch die ganze Insel. Im südwestlichen Teil befinden sich die Bungalows zu denen Wege vom Hauptweg abzweigen. In der Inselmitte sind dann die Bar, Rezeption, Lobby mit Fernseher, Tischtennis und Bücherei, Shop und das Restaurant. Hinter dem Restaurant befindet sich die OceanPro-Tauchschule. Weiter Richtung Nordosten ist der Staffbereich (mit Lager, Wasserturm, Generatorhaus und Müllverbrennung), in dem man sich als Tourist nicht aufhalten sollte. Man darf diesen Inselteil jedoch gerne besichtigen, sofern man entsprechend gekleidet ist (nicht in Badekleidung, sondern auch Knie und Schultern bedeckt). Dort kann man auch eine kleine Schiffswerft und nicht gerade artgerechte Hühnerhaltung sehen. Danach schmeckt das Frühstücksomelett evtl. nicht mehr ganz so gut.

Unterkünfte:
Auf der Insel, die bei unserem Aufenthalt nur zu 30 - 40 % belegt war und hauptsächlich von Schweizern gebucht wird, bekamen wir die Bungalows Nr. 45 und 46, auf der Süd-Ostseite der Insel. Die Bungalows Nr. 1 bis 20 sind im Nordwesten und liegen an der schöneren Strandseite. Nr. 45 bis 50 haben den besten Strandabschnitt der Süd-Ostseite und vor der Tür wahlweise schattige oder sonnige Plätzchen. Hier stehen in der Hauptsache Eibischbäume, die gelbe tulpenförmige Blüten haben. Diese verfärben sich vor dem Abfallen orange und liegen morgens immer in großer Stückzahl im hellen Korallensand. Es sind immer etliche Mitarbeiter damit beschäftigt den Sand von Blättern, Blüten und dem angeschwemmten Korallenschutt zu befreien. Auch die Büsche vor den Bungalows werden sporadisch ausgelichtet. Trotzdem liegen manche Bungalows ziemlich im „Dunkeln“ und man hat dort nicht die Möglichkeit auf direktem Weg zum Strand zu gelangen.

Die Bungalows sind mit einem halboffenen Badezimmer ausgestattet. Im Badgarten wachsen verschiedene Pflanzen und es gibt eine zusätzliche Kaltwasserdusche unter freiem Himmel. Größere Ameisen und „Killer“-Raupen, die sich auf uns stürzten und uns einzuspinnen versuchten,  waren ab und zu im Bad. Für solche Fälle steht im Zimmer eine Spraydose mit Insektenvernichtungsmittel (Inhaltsstoffe und Gebrauchsanweisung nicht lesbar, außer man kann ?indisch?). Wir wollten den Geckos jedoch nicht ihr Essen vergiften, wir hatten sozusagen ein Abkommen mit diesen Tieren, die das Insektenproblem für uns auf zufrieden stellende Weise erledigten (sprich auch die „Killerraupen“ wurden gekillt). Im Zimmer gibt es ausreichend Möglichkeiten seine Kleidung und Gepäck unterzubringen. Zusätzlich sind Safe, sowie ein Deckenventilator und eine Klimaanlage vorhanden. Vermisst habe ich persönlich eine größere Ablagefläche im Bad, sowie ein Moskitonetz. Die Zimmer sind sauber, hell gestrichen und haben einen hellen Fliesenboden. Die Terrassen sind ebenfalls gefliest. Davor befindet sich ein Wasserhahn (Salzwasser) zum Entsanden der Füße und der Schnorchelausrüstung.

Restaurant:
Das Essen im Restaurant ist von sehr guter Qualität, die Auswahl jedoch nicht riesig. Das Frühstücksbuffet beinhaltet verschiedenes Gebäck, Käse, Obst, Joghurt, Müsli, Marmeladen und Honig. Omelett kann man sich mit verschiedenen Füllungen, Eier auf verschiedene Varianten, zubereiten lassen. Mittags gibt es entweder ein Salat-, Vorspeisen- und Dessertbuffet und einen Hauptgang mit Fisch, der serviert wird, oder aber komplett Buffet mit Auswahl an 2-3 Hauptgerichten, sowie je 2-3 Beilagen und Desserts. Das Abendessen wechselt auch zwischen Buffet und 4-gängingem Sit-down-Dinner. Je nach Wetterlage findet 2 Mal die Woche ein Beach-Barbecue statt. Dies ist sehr romantisch und oberlecker. Überhaupt haben sich in den 2 Wochen, die wir Vorort waren, nur wenige Speisen wiederholt und alles war wirklich ansprechend und wohlschmeckend.

Hausriff:
Wir sind nur Schnorchler und kennen deshalb nur das Hausriff, nicht die sonstigen Tauchplätze der Insel. Dort herrschte je nach Wetter und Gezeiten unterschiedlich starke Strömung in wechselnder Richtung. Es ist ratsam in den ersten Tagen erhöhte Vorsicht walten zu lassen, bis man die Verhältnisse am Riff etwas kennt, beim Schnorcheln weiß wo man sich befindet und wie weit es ist, bis zum vorherigen und nächsten Ausstieg. Die Ausstiege Nr. 3 und 4, links und rechts der Sandbank, sind relativ weit vom Ufer entfernt. Von Ausstieg Nr. 5, rechts vom Steg, zum Ausstieg Nr. 6, herrschte bei uns teilweise extrem starke Strömung Richtung Sri Lanka. Man wurde regelrecht am Riff entlang gespült, hatte nur zu steuern und darauf zu achten, dass man Ausstieg Nr. 6 nicht verpasst. Auch zwischen Ausstieg Nr. 3 und 4 war die Strömung teilweise so stark, dass man keine Chance hatte dagegen anzukommen und umkehren musste. Allerdings ist dies, meiner Meinung nach, auch der schönste Riffteil, da eben wegen der Strömung sehr viel Fisch zu sehen ist. Das Riff ist dort zerklüftet, es hat viele Korallenblöcke und kleine Höhlen in denen man auch riesige Langusten entdecken kann. Überhaupt ist das Hausriff ziemlich artenreich mit Großfisch und den unterschiedlichsten Fischschwärmen. Besonders schön sind ein großer Schwarm Wimpelfische und die große Zahl von Süßlippen. Schildkröten, große Zackenbarsche, Barakudas und Napoleons sieht man fast bei jedem Schnorcheln. Zusätzlich ab und zu größere Haie, Stachelrochen, Muränen und Adlerrochen, vor Sonnenuntergang auch Rotfeuerfische. Mit viel Glück kann man sogar Mantas, Delphine (gehört haben wir sie beim Schnorcheln) oder Walhaie (laut Aussage der Tauchguides) am Riff sehen.

Fauna:
Aufgefallen sind auf Helengeli die große Anzahl an Einsiedlerkrebsen - von mini bis faustgroß. Ferner viele verschiedene Vogelarten, die eine exotische Geräuschkulisse bilden. Richtig nett waren Mama und Papa Sumpfhuhn mit ihren 4 flauschigen Küken. Zwar wurden wir von den Eltern anfangs lautstark beschimpft, wenn wir ihnen in die Quere kamen, aber nach wenigen Tagen auch akzeptiert und wir hatten das Vorrecht den Nachwuchs vorgeführt zu bekommen. Erstaunt waren wir auch, dass eines Morgens Schildkrötenspuren vor unserem Bungalow im Sand waren. Schade dass wir nicht solange bleiben konnten, bis die Minis schlüpfen.

Ausflüge:
Wir nahmen am Dolphin- und Suset-Cruise teil, wirklich empfehlenswert. Die Chance Delphine zu sehen ist sehr hoch. Ca. eine halbe Stunde lang, konnte vom Dhoni aus eine größere Herde Delphine beobachtet werden, die ihre Kunststücke vorführte.
Der normalerweise angebotene Ausflug nach Meeru wurde extra für uns abgewandelt. Es stand somit Olahali (eine „unbewohnte“ Schnorchel- und Picknickinsel, nicht lohnenswert, da das Helengeli-Hausriff viel besser ist) und Eriyadu auf dem Programm.
Nachtfischen wird auch angeboten, haben wir jedoch nicht gemacht. Die Ausflüge finden immer sporadisch statt, sobald sich mindestens 6 Personen in die Interessenten-Liste eingetragen haben.

Für und Wider:
Erwähnenswerte Pluspunkte der Insel sind für uns, die wirklich Ruhe auf der Insel (man hatte oft das Gefühl den Strand und die Insel für sich zu haben), der familiäre und sehr aufmerksame Service, die guten Cocktails und schöne Atmosphäre in der Bar, die individuelle Betreuung (z. B. interessierten wir uns für Eriyadu und es wurde auf unseren Wunsch ein Ausflug auf diese Insel organisiert) und last but not least das sehenswerte Hausriff. Als negativ könnte man die anstrengende Strömung am Hausriff werten (deshalb wird leider auch vom Nachtschnorcheln abgeraten), sowie dass die Insel auf der Touristenseite nur ganz wenige hohe Kokospalmen besitzt. Erwähnen muss ich an dieser Stelle auch noch die Moskitos, die einem ganz schön zusetzen können (auch Cactus-Juice-behandelte Haut ist für sie anziehend) gegen die jedoch während unseres Aufenthalts 2 Mal die ganze Insel eingeräuchert/gesprüht wurde. Trotz dieser kleinen Minuspunkte ist die Insel für unsere Ansprüche momentan wohl fast nicht zu toppen.

(Ida) Warmschnorchler
 


 

Reisebericht Helengeli - März 2003

Diesmal ist unsere Wahl auf Helengeli gefallen. Wir verbrachten dort zwei wunderschöne Wochen Anfang März 2003. Da wir schon mehrmals auf den Malediven waren, fällt uns die Inselwahl immer schwerer. Für Helengeli haben wir uns dann aufgrund des tollen Hausriffs und einiger Reiseberichte entschieden. Auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier absolut!

Insel:
Die Insel selbst liegt schräg zum Außenriff und ist ca. 800m lang und zwischen 50-100m breit. Im östlichen Teil der Insel liegt der Staff-Bereich. Dieser nimmt ca. 1/3 der Insel ein. In diesem Bereich ist auch kein Strand, sondern nur Korallenschutt, wegen der Außenrifflage.
Ansonsten ist Helengeli mit einem schönen Sandstrand umgeben. An der Westspritze ist eine wunderschöne Sandbank!

Zimmer:
Die Doppelbungis sind gleichmäßig, leicht zurück gesetzt vom Strand, auf der Insel verteilt. Je nach Bewuchs vor dem Bungi hat man mehr oder weniger freie Sicht auf´s Meer. Nach unserem Geschmack liegen die Bungalows Nr. 1-2, 11-12 (Nordseite), 45-50 (Südseite) am Besten.
Die Bungis selbst sind einfach aber nett eingerichtet, sauber, und verfügen über ein schönes halboffenes Bad. Handtücher und Bettlaken werden jeden zweiten Tag gewechselt. An der Rezeption erhält man kostenfrei Standtücher.
Die Nordseite der Insel befinden wir als die etwas bessere, da hier der Strand etwas breiter und durchgängig ist (nicht vom Bootssteg unterbrochen). Auch der Wind kommt überwiegend aus nördlicher Richtung.

Essen:
Restaurant, Bar, Rezeption, Lobby und Shop liegen alle in Strandnähe zentral zusammen. Außer im Restaurant ist überall Sandboden.
Nun zum umstrittenen Thema, dem Essen! Die Auswahl ist begrenzt, aber das Essen selbst ist gut!! Morgens und mittags gibt es immer Buffet. Abends entweder Menue-Wahl (Fisch oder Fleisch) oder Strandbuffet (herrlich).

Hausriff:
Das Hausriff ist ca. 30-80m entfernt. Es gibt sechs gut markierte Einstiege sowie den Bootssteg. Am östlichen Bereich der Insel (Staffbereich) darf aufgrund der Strömungen nicht geschnorchelt werden. Das Hausriff hat uns sehr gut gefallen. Es fällt ca. 30m senkrecht rund um die Insel ab und ist sehr fischreich, allerdings wenig Großfische, was uns aufgrund der Außenrifflage etwas wunderte. Einige Schwärme mit teilweise hunderten von Fischen sind immer da, oft auch an den gleichen Stellen. Fast bei jedem Schnorchelgang haben wir mindestens einen Napoleon gesehen! Auch Schildkröten waren oft zu sehen.

Fazit:
Wir haben zwei wunderschöne Wochen auf Helengeli verbracht und können die Insel absolut zu diesem Preis- Leistungsverhältnis weiterempfehlen.

Urlaubsbilder und weitere Infos zu den Inseln Helengeli, Embudu, Ellaidhoo, Eriyadu, Bandos, Ihuru, Komandoo und Ari Beach gibt es unter www.malediventraum.de

 


Helengeli 09.09.02 - 23.09.02

Anreise:

Von Zürich nach Male hatten wir einen Nachtflug mit Edelweiss Air, welcher sehr angenehm war. Ca. 9.30 Ortszeit kamen wir in Male an und von da aus ging's mit Malediven Air Taxi weiter nach Helengeli ( übrigens absolut null Probleme mit Tauchgepäck von wegen zu schwer und so).

Auf Helengeli angekommen gabs gleich einen leckeren Welcomedrink und nach 10 min. admin. Arbeit konnte unser Urlaub so richtig beginnen.

Bungis:

Wir bekamen, wie voraus bestellt, den Bungi Nr. 11. Dieser ist mit der Nr. 12 ( übrigens alles Doppelbungis) von der Lage her der absolut Beste. 5 m bis zum Strand und Sonnenuntergänge pur. Gemütlich eingerichtet und blitzsauber ist das Schlafzimmer und das Badezimmer.... naja, einfach genial. Der eine Teil mit Waschbecken, Toilette und Warmwasserdusche im gedeckten - , und die Kaltwasserdusche im offenen Teil des maledivischen Bades.

Restaurant:

Also vom Essen her kann man nichts sagen. Es war eigentlich immer gut, hatte für jeden Geschmack etwas und, was mich als Taucher sehr positiv überraschte, es war sehr leicht. Wir hatten bei keinem Tauchgang irgend ein Völlegefühl oder sowas.

Bar:

Eine gemütlichere Bar haben wir bis anhin nicht gefunden. Da sitzt man zum Sonnenuntergang in der offenen Bar in fetten Rattanpolstern, hört sich von Allen Parsons bis Jestofunk einen easy Chill Out Sound an, lässt den Tauchtag nochmal revue passieren und schaut wärend dem ganzen den Spinner Delfinen bei ihrer Showtime zu. Einfach genial!!!!

Tauchen:

So, jetzt kommt dass, wofür Helengeli bekannt ist; Das Tauchen. Erst mal zur Tauchbasis OceanPro. eine perfekt organisierte Tauchbasis mit absoluten Topleuten. Mike, der stellvertretende Basisleiter, ein absoluter Topman wenn es um Strömung geht, und davon gibt es reichlich auf Helengeli. Dann sind da noch Patrizia, Iris, Rick und Remo ( der beste Vortraghalter den wir je gehört haben. Ein kleines Beispiel in schweizerberndeutsch - hochdeutscher Sprache. " Ich weiss gar nicht warum der Schauckelfisch ein Fisch ist, der kann eigentlich gar nicht schwimmen. Der bammbelt da nur rum, wie eine feisse (fette) Kuh.".

Ein wirklich absolut geniales Team, total familiäre Atmosphäre und immer super gut drauf.

Tauchplätze:

IRRE!!!!

Jetzt mal abgesehen von ElNiño die tollsten Tauchplätze die wir je gesehen haben. Ein Gift Thila, da findest du alles was giftig ist unterwasser; Mantaputzplatz wo die Mantas Schlange stehen, Strömungstauchplätze wo du dass Gefühl hast du seist auf der Achterbahn; Steilwände, Ueberhänge und und und.... und natürlich ein Hausriff, welches keine Wünsche offen lässt. Beim Morgenspatziergang stolperst du über Rochen und Babyhaie und, wir hatten Glück, Vollmond, sternenklar um 1 Uhr morgens jagende,ausgewachsene Riffhaie, 2m vom Strand weg. Herz, was willst du mehr.

Und dennoch gibt's einen Wermutstropfen:

eine Rauchmaschine, welche zur Insektenbekämpfung eingesetzt wird. Mit der nebeln sie einmal pro Tag die Insel ein, und das ganze nicht ganz giftfrei.

Persönliches Fazit:

Eine Top Taucherinsel, auf der man sich einfach nur wohlfühlen kann, ruhig, einfach und dennoch wird einem jeder Wunsch von den Lippen abgelesen.

Einfach nur empfehlenswert. Wir freuen uns auf jedenfall schon auf's nächste mal.

Elblupp und Mausi

 

 


 

Reisebericht Helengeli 14.7. – 29.07.2002 von Jazzy

 

Anreise

Flug mit Edelweiss (EDW) am Sonntagabend in der Business Class (oder wie das auch immer heisst). Der Sitzabstand und das Essen waren gut und ich habe den ganzen Flug geschlafen. Ich glaube sogar, dass wir pünktlich ankamen. Danach ging es weiter mit der MAT. Der Flug mit dem Wasserflugzeug dauert ca. 15 Minuten und der Anblick ist atemberaubend. Vom Flugzeugankunftsfloss wird man mit dem Dhoni abgeholt und nach einem Willkommensdrink konnten wir unser Zimmer beziehen.

 Zimmer

Unser Bungalow war Nummer 5. Die Zimmer sind gemütlich und haben eine kleine Veranda mit zwei Plastikstühlen und einem Tischchen. Es hat eine fernbedienbare, regulierbare Klimaanlage und einen Deckenventilator. Neben dem Bett befinden sich ein Nachttischen, ein Tisch mit Stuhl und ein Kasten. Das Bad ist halboffen und hat 2 Duschen (Open-Air und „normal“).

 Essen

Das Frühstücksbuffet ist von 08:00 – 10:00 geöffnet. Das Mittag-  und Abendessen kommt auf drei verschiedenen Wegen auf den Tisch:

-         Buffet (bei uns gab es 6 mal in zwei Wochen das Buffet am Abend als Beach Dinner)

-         Service mit Wahl (Fisch oder Fleisch)

-         Service ohne Wahl (Fisch)

  Ich selber esse kein Fisch (schaue sie mir lieber an), darum musste ich beim Service ohne Wahl den Hauptgang auslassen, dafür habe ich mich an der Pasta der Vorspeise doppelt bedient. Das Essen ist gut, aber nicht extrem abwechslungsreich (vor allem nicht, wenn man kein Fisch mag). Gemäss Uwe von Ocean-Pro hat sich das Essen seit 1 ½ bis 2 Jahren massiv verbessert.

 Schnorcheln

Die Insel ist im „unteren“ Drittel (Staff-Bereich) aus Sicherheitsgründen nicht umschnorchelbar. Es gibt 6 Ausgänge und man kann gut von einem zum nächsten schnorcheln. Man muss unbedingt auf die Strömung achten, da diese recht stark sein kann. Die Strömung hat den Vortei,l dass es Vieles zu sehen gibt (bin selber nicht geschnorchel, aber Freunde haben das erzählt): Napoleons, Riffhaie, Mantas (eher selten), Kugelfische, Muränen, Adlerrochen und natürlich auch all die anderen kleinen und grossen Riffbewohner.

 Tauchen

Die Tauchbasis wird von Ocean-Pro geführt. Zurzeit (Juli 02) sind Uwe (der Basisleiter) Patrizia, Mike und Rick anwesend. Die Öffnungszeiten sind 08:50–09:20 / 14:20-14:50 / 19:00-20:00 und werden recht strikt eingehalten. Es werden täglich zwei Bootsausfahrten angeboten (je nach Anzahl Gästen mit 1 – 3 Booten). Ausserdem gibt es unregelmässig Nachttauchgänge vom Boot und Tagesausflüge. (bei uns nach Saddle/Fingerpoint und Vashimas Thila). Auf der Basis kann man alles nötige mieten. Man muss sich bis am vorabend 21:00 für die 2 Tauchgänge am nächsten Tag eintragen.

 Ausflüge

Folgende Ausflüge werden angeboten:

1 Tag schnorcheln auf einer einsamen Insel

Tagesausflug nach Male (USD 90)

Insel -hopping (USD 35)

Nachtfischen (USD 15)

und andere ....

 Unterhaltung

Während unseren 2 Wochen fanden 2 mal ein Bodu Beru, ein Crab Race und einmal ein Feuertanz/Disco statt. Ausserdem stehen ein Ping-Pong-Tisch und eine Dartscheibe (ohne Pfeile?) sowie die Bibliothek zur freien Verfügung. Als Geheimtipp (der jetzt nicht mehr geheim ist) kann ich euch empehlen vor Sonnenuntergang einen Drink zu geniessen und auf das Meer zu schauen. Mit viel Glück zieht eine Schule Delfine vorbei und wenn man Pech hat darf man einem wunderschönen Sonnenuntergang beobachten.

 Allgemeines

Strandtücher kann man bei der Reception beziehen und die Schuhe im Bungalow lassen. Es gibt noch einem Shop mit dem üblichen Malediveninselshopsortiment. Auf Helengeli ist eine Reiseleiterin von Manta-Reisen fest stationiert (Giovanna).

 

Persönliches Fazit

Eine schöne Insel, auf der man seine Ruhe hat und das Leben geniessen kann. Dazu ein schönes Hausriff und traumhafte Tauchplätze.

 


 

Helengeli (3*) – 20. März 2001 bis 4. April 2001

Veranstalter: Manta-Reisen Schweiz

Transfer: ZRH-MLE-ZRH mit Edelweiss-Air – Flugtransfer zur Insel

Auf Hulule angekommen und die Passkontrolle zügig hinter uns gebracht, wartet auch schon die Reiseleiterin von Manta-Reisen an Ihrem Stand. Leider hat Anne, unsere auf der Insel stationierte Reiseleiterin Verspätung und begrüsst uns erst beim Flughafen der "Maldivian Air Taxi". Unser Flug geht erst um 11.40 Uhr Male-Zeit und so müssen wir noch über eine Stunde auf unser Taxi warten. Kein Problem. Eine Pet-Flasche Cola kostet hier nur einen Dollar! Da unsere Gruppe genau aus 15 Personen besteht, kann Anne auch hier nicht mit uns fliegen und wir werden Sie erst auf Helengeli wieder treffen. Nach einem Flug von rund 15 Minuten mit dem Wasserflugzeug landen wir vor der Insel und werden auf einem Floss abgesetzt und schon kommt auch schon das Dhoni, um uns auf die Insel zu bringen.

Es ist jetzt 13.30 Uhr "Helengeli-Zeit". Wir füllen das Meldeformular aus und schon beziehen wir unseren Bungalow Nr. 18. Danach gleich geht’s gleich zum Mittagessen.

Zum Essen

Frühstück

8 bis 10 Uhr. Angeboten werden Corn Flakes, Haferflocken (Müsli), Milch, Joghurt, Früchte, Brot, Konfitüre, Fruchtsaft. Der Koch bereitet nach Wunsch Spiegeleier, Rühreier, gekochte Eier oder Eieromeletten zu. Zur Auswahl stehen noch folgende Zutaten: Pilze, Zwiebeln, Chilli , Tomaten und Käse. Tee und Kaffe wird serviert.

Lunch

13 bis 14.30 Uhr. Vorspeise immer Buffet mit drei verschieden Salaten (meistens Kohl und Karottensalat). Dazu frisch zubereitete Pasta (meistens Tomatensauce, Bolognese, Primavera. etc.). Serviert wird dann immer Fisch in verschieden Variationen, gegrillt mit Kräuter, mit Spinatsauce, paniert, frittiert, mit Sauce Remoulade, etc. Dazu Reis oder Kartoffeln und Gemüse. Dessert wird auch serviert und ist immer eine Fruchtplatte mit Ananas, Orange, Melonen oder Äpfel.

 

Dinner

20 bis 22 Uhr. Sit-Down-Dinner: Wird serviert.

Als Vorspeise mal eine Pilz-Pizza oder Lauch und Zwiebel-Quiche. Dazu Suppe – Minestrone, Brühe mit Croutons, o.ä.

Hauptspeise: meistens stehen Fisch oder Chicken, oder Fisch oder Beef zur Auswahl. Beef ist meistens nicht unbedingt empfehlenswert. Wogegen der Fisch meisten super geschmeckt hat.

Zum Dessert wird ein Stück Kuchen mal mit Vanille-Sauce, mal mit Rum-Sauce serviert. Z.B. Apple-Streusel-Kuchen mit Fruchtsauce, Caramel-Köpfli mit Caramelsauce.

Buffet: Selbstbedienung. Oriental Night oder Maldivian Night oder Jungle-Dinner. Meistens wird das Buffet am Strand organisiert (je nach Wetter).


Abendunterhaltung

Kurz gesagt: so gut wie keine! Mal wird ein Krabbenrennen organisiert, mal Bodu Beru, oder Dia-Vortrag der Tauchschule.

Preise

Meiner Meinung nach noch erschwinglich:

- Cola/Fanta/Sprite: 2 $

  • Mineralisiertes (!) Wasser: 3.5 $ (unbedingt Brausetabletten mitnehmen, da das Wasser wenn es warm ist wie entsalztes Meerwasser schmeckt!)
  • Anchor-Dosenbier: 2.5 $
  • Alkohol. Cocktail: 8 $
  • Früchtecocktail oder Milchshake: 5 $
  • Whiskey/Cola: 5 $

Dazu kommt natürlich noch Service-Charge von 10%.

 

Zimmer

Einfach eingerichtet mit Klimaanlage, maledivischem Bad. Was leider fehlt ist ein Kühlschrank. Ansonsten alles sauber.

Die besten sind die Bungalows bis Nr. 20. Super gelegen ist eindeutig der Doppelbungalow Nr. 11/12 mit direktem Strandanschluss und Einstieg zum Riff vor der Türe.

 

Tauchen

Waren wir leider nicht, haben aber nur Gutes gehört.

 

Schnorcheln

Absolut genial. Beim ersten Schorcheln ums Hausriff haben wir schon Schildkröten, Riesen-Zackis, Muränen, Adlerrochen und Babyhaie gesehen. Das Riff ist zum Teil leider wie ein Trümmerfeld, aber die Fische stört’s nicht.

Hier muss ich dem Management gratulieren. Wird jemand dabei ertappt, nicht den vorgeschrieben Riff-Ausgang zu nehmen oder gar übers Riff "spaziert" oder Korallen mitnimmt (egal ob vom Strand oder vom Meer), kann eine Busse von bis zu 1'000 $ bekommen.

 

Fazit

Für uns war es ein traumhafter und absolut unkomplizierter Urlaub.

Unsere Bungalownachbarn sowie unsere Tischnachbarn waren sehr nett.

Wir haben unsere Trauminsel gefunden!

Achtung beim Cocktail of the day: immer zuerst schauen was es ist! Da die "Barmen" die Drinks nicht probieren dürfen, gibt es sehr abenteuerliche Kreationen. Cocktails mit Baileys oder "Double whipped Cream" sind zu meiden.

Bei weiteren Fragen könnt Ihr mich einfach anschreiben.

Kerstin


 

Helengeli

Helengeli liegt im nordöstlichen Teil des Nord-Male-Atolls an der alten Bootsroute zu den nördlichen Atollen. Mit dem Wasserflugzeug erreicht man die Insel von Hulule aus nach einer Flugzeit von rund 15 Minuten (ausser das Flugzeug macht noch einen Abstecher ins Baa-Atoll!). Da sich in der näheren Umgebung von Helengeli keine weiteren Touristeninseln befinden, sind die Tauchplätze nie überladen. Nur selten sieht man an einem Tauchplatz ein Tauchdhoni von einer anderen Touristeninsel oder von einem Tauchboot.

Innerhalb eines Radius von einer Dhoni-Bootsstunde liegen über 30 interessante und abwechslungsreiche Tauchplätze für jeden Geschmack. Neben den bekannten Hai- und Rochen-Spots wie "Mijaru Faru" und "KKK", gibt es noch zahlreiche Spots, wo fast mit Garantie Schaukelfische, Skorpionfische, Steinfische, Riesenmuränen, Napoleonfische, Feuerfische, Röhrenaale, Garnelen, Langusten, Nacktschnecken usw. zu sehen sind. An vielen Tauchspots erwarten den Taucher faszinierende Überhänge und Höhlen mit unzähligen Lederkorallen, Blasenkorallen, Zäpfchenkorallen, Drahtkorallen, Gorgonien, Krustenanemonen, Fischschwärmen (Glasbarsche, Blaustreifenschnapper, etc.) , Garnelen, Haarsterne, Seescheiden, usw. An einem Tauchspot haben wir sogar einen Frogfisch gefunden!

ständig von der Insel auch betaucht und beschnorchelt werden. Aus diesem Grunde wird der Tauchspot "Helengeli Corner" nur vom Boot aus betaucht.

Auf der rund 1000m langen und bis zu 135 m breiten Insel stehen 25 Doppelbungalows (50 Zimmer). Die Insel liegt im 90°-Winkel direkt am Aussenriff. Das Resort wurde 1979 eröffnet und letzmals 1996 renoviert. Die Zimmer sind zweckmässig eingerichtet (inkl. Klimaanlage, Deckenventilator und maledivischem Bad), verfügen jedoch über keinen Kühlschrank. Die Bungalows auf der Nordseite der Insel liegen ganz klar besser als diejenigen auf der Südseite. Auch der auf der Südseite der Insel liegende Anlegesteg/Hafen ist nicht gerade eine Augenweide. Zu bevorzugen sind Bungalows mit tiefen Nummern (ca. Nr. 1 bis 16). Als "bestes" Bungalow gilt die Nr. 11.

Die Tauchbasis der Firma Ocean-Pro wird von Uwe Hillen.geleitet und bildet nach den Richtlinien von PADI aus. Absolut empfehlenswert ist der PADI-Spezialkurs "Shark-Diver" welcher vom Basisleiter selbst kreiert wurde. Täglich wurden mindestens einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag die Tauchdhonis zu den Tauchspots ausgeschickt. Zwischendurch fanden auch Ganztagesausflüge an entfernteren Tauchspots und Nachttauchgänge vom Boot aus statt. Die Basis verfügt über gutes Leihmaterial. Getaucht wird mit dickwandigen, 11,4 l Aluminiumflaschen mit DIN-& INT-Anschlüssen. Nitrox wird (leider) nicht angeboten. Die Tauchbasis sorgt dafür, dass jeder Taucher mit einer Strömungsboje ausgerüstet ist (äusserst lobenswert!).

Das eng um die Insel liegende Hausriff, mit sechs sehr gut markierten Einstiegstellen, kann fast rund um die Uhr betaucht werden. Zwei Kanäle führen direkt an der Insel hinaus. Das Hausriff fällt bis auf ca. 30 m ab. Das Bleaching und die italienischen Touristen haben auch hier gnadenlos zugeschlagen; das Neuwachstum ist aber bereits gut erkennbar.

Im Hausriff tummelten sich dennoch viele Schildkröten, Zackenbarsche, Riesenmuränen, Riesendrücker, Barrakudas, Makrelen, Tunfische, Langusten, etc. Von Zeit zu Zeit schauten auch mal Adlerrochen und Weissspitzenriffhaie vorbei. Fast jeden Tag konnte man vom Strand und vom Boot aus unzählige Delfine beobachten.

Das Hausriff kann aus Sicherheitsgründen (Stömung) nicht volls

Die Mahlzeiten werden liebevoll zubereitet und schmecken wirklich gut (ganz im Gegensatz zu den anderslautenden Gerüchten die sich hartnäckig halten). Auch Leute die keinen Fisch essen kommen auf Helengeli auf ihre Kosten. Die Auswahl ist jedoch etwas beschränkter als auf teureren Inseln wie Komandoo oder Vakarufahli.

Das Servierpersonal und die Barcrew sind freundlich, zuverlässig und auch mal für ein Spässchen oder ein Gespräch zu haben.

Ausser einer gelegentlichen Disco-Night, den Krabbenrennen und Dia-/Filmvorführungen findet auf der Insel kein eigentliches Nachtleben statt.

Da Helengeli abseits anderer Touristeninseln liegt, hält sich der Schiffs- und Flugverkehr in Grenzen. Den ganzen Tag hindurch kann man also die Ruhe geniessen und sich entspannen.

Auf der üppig bewachsenen Insel gibt es, neben den bekannten Eidechsenarten, auch grosse Landkrabben (wirklich Riesendinger!) und Kaninchen. Gegen Abend tummeln sich unzählige Einsiedlerkrebse und Krabben am Strand. Im flachen Wasser warten dann Muränen auf unvorsichtige Krabben. In der Lagune tummeln sich Leoparden-Butte, Meeräschen, junge Schwarzspitzenriffhaie und Stachelrochen. Zwischendurch konnte man auch Kronenquallen beobachten.

Jean-Pierre Häni, Grenchen/Schweiz

Jean-Pierre.Haeni@fd.so.ch

PADI MSD / ANDI CSU

 


 

Helengeli Urlaub vom 15.10.99 - 30.10.99

Eine viertel Stunde nachdem unser Air Taxi in Hulule, der Flughafeninsel Males, abgehoben hat , umkreisen wir nach einem wunderbare Flug über einsamen Thilas und diversen bewohnten Inseln unser Traumziel. Wer mit Helengeli eine Insel in klassischer Eiform sucht , hat sich in den Finger geschnitten. Wie ein grosses Badetuch liegt die Insel am Aussenriff im Nordosten des N Male Atolls umgeben von 2 grossen Kanälen.

Gerade diese Lage macht die Insel für Taucher, die auf der Suche nach vielen und grossen Fischen sind, sehr Interessant. Ausserdem sind in der Nähe keine anderen Ressorts anzutreffen und man ist somit an den Tauchplätzen sozusagen völlig ungestört.

Nach einem Welcome Drink, einigen Infos und dem Mittagessen beziehen wir unsere gemütliches Bungalows, welche alle im Jahr 96 renoviert worden sind. Sie sind sehr gemütlich und gepflegt, verfügen Klimaanlage, Deckenventilator und ein maledivisches Bad mit Warm und Kaltwasser. Die Zimmer werden 2x pro Tag gereinigt und abgekochtes Wasser steht zur Verfügung.

Die Insel besteht aus 25 Doppel-Bunglaows, einer Bar mit Veranda am Strand, wo man herrliche Sonnenuntergänge erleben kann, Geschenkladen, Rezeption, Restaurant und natürlich einer top ausgerüsteten Tauchschule.

Sportlich hat die Insel neben dem tauche nicht viel zu bieten. Ein Beach-Volley Feld, wo jeden Abend gegen die Einheimischen ein kleines Turnier stattfindet, und Tischtennis runden das Programm ab.

Das Wunderbare an der Insel ist, dass man seine Schuhe nach der Ankunft im Bungi deponieren kann und sie erst wieder zur Abreise montieren muss.

Kulinarisch kann man sich nicht beklagen. Seit dem auch Italiener auf der Insel anzutreffen sind, hat sich die Küche gesteigert. Normalerweise herrscht Tellerservice, 2 mal pro Woche gibst zur Abwechslung Mittags und Abends Buffet und einmal Barbecue am Strand, was wirklich ein sehr schönes Erlebnis ist.

Am Abend der Ankunft führt die Tauchschule ein Briefing über die Insel, das Schnorcheln und Tauchen durch, welches nicht nur für Taucher interessant ist.

Die Tauchschule steht unter schweizer Leitung und wird von Uwe Thilen mit seinem 4- köpfigem Instruktor Team geleitet. Jeder Taucher hat seinen eigenen festen Platz im Nassraum.

Die Basis selber verfügt über modernes Leihmaterial, reichlich 12 l Alu Flaschen Int/Din, 2 leistungsstarke, nicht hörbare Bauer-Kompressoren, 3 Tauchdonis mit Wenoll-Koffer, Ersatzteilbox und Sicherheitsausrüstung an Bord.

Auch reichlich Tauchlampen und eine Fotoausrüstung kann man sich leihen.

Helengeli ist einerseits bekannt wegen seinem genialen Hausriff, das seinesgleichen sucht und anderseits wegen der 40 anderen Tauchplätze, die innert einigen Minuten und ca. 1 h angefahren werden können.

Die Basis ist sehr gut organisiert. Man kann sich immer am Abend vorher in eine der 3 Doni-Listen eintragen. Das Tauchmaterial wird von der Doni-Crew aufs Boot und nachher wieder in die Basis zurückgebracht.

Einmal pro Woche zeigt Uwe die Unterwasserwunder an einem Abend per Diaprojektor in der Basis und man erfährt viel wissenswertes über die maledivische Unterwasser Fauna&Flora.

Hat man einen Wunsch zur Auswahl des Tauchplatzes oder sonst ein Problem, hat die Crew immer ein offens Ohr.

Das Hausriff, an dem man schon beim Schnorcheln Weisspitzenriffhaie, Lobster, Muränen, Schildkröten, Rochen usw. sehen kann, ist über 6 gut markierte Einstiege erreichbar. Nach dem Einstieg fällt das Riff schon bald fast senkrecht auf 25m bis 40m ab. Auch Nachttauchgänge sind absolut Lohnenswert. Es gibt auf 16m eine Höhle mit über 40 Lobster. Einfach sehenswert. Da die Insel parallel im Kanal liegt, herrscht oft eine mittlere bis starke Strömung.

Der Fischreichtum ist riesig. Neben den schon erwähnten Fischen sieht man Kugelfische, riesige Masken-Igelfsche, Schwärme von Doktor-. Halterfischen-, Thunas, Jackfische, Barrakudas, unmengen von Süsslippen und Snapper, grosse Drücker und was sonst noch dazugehört. Auch wer auf der Suche nach etwas kleinerem ist, wird fündig. Nacktschnecken, Schwämme, Röhrenaale, Garnelen gibst in Mengen (Man muss sie bloss sehen!)

Gleich neben der Insel liegt das Helengeli Thila, auch Bodu Thila genannt. Es war einer meiner Lieblings-Tauchplätze. Schwärme von Weisspitzen und grauen Riffhaie und grosse Adlerrochenschulen konnte man wie im Kino beobachten Da aber meist starke Strömung herrscht und man bis auf 30m runtergeht ist der Platz nichts für Anfänger!

In den Monaten September bis Oktober hat man sehr gute Aussichten auf Manta-Begegnungen. Wir trafen während eines einzigen Tauchgangs bis 12 Stück an. Mit etwas Glück kann man auch Wahlhaie beobachten. Uns waren leider keine vergönnt.

Wer jedoch bessere Sicht bevorzugt, sollte Helengeli im Frühling aufsuchen.

Leider wurde Helengeli, wie auch alle anderen Inseln, nicht vom Korallen-Bleaching verschont. Das heisst, bis auf ca. 10m sind die meisten Steinkorallen tot. Man sieht schon wieder eine gewisse Besserung, es wird jedoch noch eine ganze Weile dauern, bis das Riff wieder den selben Korallenreichtum aufweist.

Fazit: Helengeli ist eine Insel für Non Limit Taucher, aber auch für Leute, die einfach mal ausspannen wollen und die erholsame Ruhe einer kleinen Robinson-Insel schätzen.

Man entdeckt bei jedem Tauchgang etwas neues und es wir einem garantiert nicht Langweilig.

Ueli Nietlispach

shark@tep.ch