Hilton Iru Fushi Resort & Spa

Hilton Iru Fushi Hilton Iru Fushi Fihalhohi

Reisebericht für Hilton Iru Fushi vom 16. 8. bis 6. 9. 2012:

Familie mit 3 Kindern (12 + 8 + 5). Zum 9. Mal auf den Malediven. Bisher: Reethi Beach 2 x, Angaga, Fihalhohi, Filitheyo, Vilu Reef, Holiday Island, Sun Island. Das Hilton war unsere erste 5-Sterne-Insel. Die Sterne sind verdient, aber irgendwie ist die Atmosphäre auf der Insel etwas steif, wenngleich sich das Personal an der Rezeption und im Iru Restaurant und am Kinder-Pool viel Mühe gibt. Es fehlt irgendwie die "Lockerheit", die wir z.B. auf Reethi Beach, Vilu Reef oder Filitheyo im Bereich von Bar und Restaurant so genossen haben. Mag sein, dass das Publikum (v.a. Chinesen, Russen, Araber, eher wenig Europäer) es nicht schätzt, wenn die Kellner mit den Kindern scherzen. Wir haben diese lockere Atmosphäre etwas vermisst.

Ansonsten:

sehr gut:
die geräumigen schönen Bungalows, die schattenspendenden dazugehörigen Pavillons am Strand, die sehr schöne Insel mit vielen Palmen und sehr guter Badelagune, die Spezialisierung auf Kinder (mit kostenloser Kinderbetreuung, was wir aber nicht genutzt haben), das sehr gute Essen, die wunderschöne Spa, der schöne Kinderpool (der aber leider im Insel-Innern liegt). Schnorchelausrüstung wird kostenlos zur Verfügung gestellt, Trinkwasser auf dem Zimmer kostenlos, Tee und Kaffee auf dem Zimmer auch kostenlos.

nicht gut:
1. täglich ca. 20 Landungen + Starts der Wasserflugzeuge direkt vor dem Strand auf der Südwestseite. Ist laut, stinkt massiv nach Kerosin. Außerdem geht ja auch Kerosin ins Wasser! Dazu kommt der Bootslärm der Ausflugboote und der Versorgungsschiffe, die auch alle hier anlegen.
2. die Lagune auf der Nordostseite (windstille Seite) hatte milchiges Wasser. Erst ab ca. 30 m Entfernung vom Strand wurde es klar. Uns wurde gesagt, das liege an der Jahreszeit und am um die Insel herumschiftenden Sand. Das glauben wir aber nicht. Wir waren jetzt zum 9. Mal auf den Malediven, und das Wasser ist sonst IMMER klar - wenn es sauber ist. Wir haben aber hier Rohre gesehen, die ins Wasser führen, an verschiedenen Stellen. Angeblich gehen diese Rohre über die Lagune hinaus, aber wir vermuten, dass durch Wind und v.a. durch die Strömung offenbar doch ein Teil des abgeleiteten Schmutzwassers am Strand entlangfließt. Dies würde auch den zum Teil fast schlammigen Boden in der Lagune erklären, das sind abgesetzte organische Sedimente. Es ist eine Schande, wenn ein Management eine von der Natur her so wunderschöne Insel/Lagune durch Abwasser kaputt macht !!!!!
3. HP-Gäste sind in den Außenrestaurants Gäste 2. Klasse. Es ist eigentlich sehr schön, dass man auf dieser Insel ein “Guthaben” von 58,- USD pro Person bekommt, wenn man als HP-Gast nicht im HP-Restaurant speisen möchte sondern woanders. Den Kellnern fällt aber das Kinn runter, sobald sie erfahren, dass man HP-Gast mit Guthaben ist. Denn dann ist die Rechnung niedriger (oft nur noch Getränke), also sind Service-Charge (10%) und Trinkgeld auch niedriger. Die nur-Frühstücks-Gäste dagegen müssen ihr a-la-carte-Essen abends voll bezahlen und sind somit für die Kellner viel attraktiver. Dieser Umstand nimmt einem den Spaß, das HP-Restaurant zu verlassen und sollte vom Management unbedingt abgestellt werden.
4. Kaum Fische in der Lagune, kaum Korallen, nichts für Schnorchler.
5. nicht nur auf dieser Insel, aber hier auch: Verpackungspapierchen (z.B. von Frühstücksbutter), die am Wegrand oder im Gebüsch liegen, liegen nach 3 Wochen immer noch da.

Cosmea und Dieter

Hinweis: Die nachfolgenden Reiseberichte beziehen sich noch auf Irusfuhi, bevor es von Hilton übernommen wurde

Reisebericht Irufushi 17.05.09 – 31.05.09

Wir sind mit Emirates über Dubai angereist. Es war zwar recht anstrengend, da wir in Dubai in der Nacht etwa 3 Stunden Aufenthalt hatten, trotzdem würden wir jeder zeit wieder mit Emirates fliegen. Emirates ist im Vergleich zu Condor wesentlich besser (besserer Service, mehr Sitzabstand, besseres Entertainmentprogramm).

In Male angekommen mussten wir noch ca. 2 Stunden auf unser Airtaxi warten, dann gings mit kurzem Zwischenstop nac h Irufushi.

Dort angekommen wurden wir mit einem Coktail und feuchten Tüchern sehr herzlich begrüßt. Nach Aufüllen des Anmeldebogens wurden wir auch schon mit einem Buggy in unseren Bungi gefahren.

Wir hatten eine Jacuzzi-Water-Villa. Zum Bungalow kann ich nichts Negatives sagen. Die Einrichtung war sehr exklusiv und gepflegt. Auch der Außen-Jacuzzi war sehr gepflegt und sauber. Unser Bungalow war relativ weit außen in Richtung Meer. Dort ist der Wellengang etwas stärker als bei den Bungis in Richtung Strand, was aber nicht störend war.

Die Bungalows wurden zweimal am Tag gereinigt, es wurden genügend Handtücher zur Verfügung gestellt und auch sonst gibt es keinen Kritikpunkt.

Das Essen war abwechslungsreich und immer sehr gut. Es gab mehrere Live-Cooking-Stations, bei denen auch nie große Wartezeit war (maximal 3 Minuten). Von langen Warteschlangen wie es in manchen Reiseberichten beschriebn wird, war nichts zu sehen. Es war auch immer alles ausreichend vorhanden, sodaß kein „Kampf ums Essen“ stattfand.

Da wir Honeymooner waren, haben wir auch einmal ein Candle-Light-Dinner im Trio Restaurant bekommen, was wirklich sehr schön und liebevoll gemacht war.

Schnorcheln waren wir immer auf eigene Faust und konnten dort auch Einiges entdecken. Direkt bei unserem Wasserbungalow gab es schon eine reiche Vielfalt an verschiedenen Meerestieren.

Leider mussten wir aber immer wieder sehen, wie manche Gäste mit ihren Flossen auf den Korallen rumtrampeln. Echt unverständlich!!

Tja, nun zum Negativen. Was uns gestört hat war, dass das Personal grundsätzlich sehr verkaufstüchtig ist. Man wird ständig angesprochen auf Spa, Ausflüge usw. War teilweise echt anstrengend.

Was aus nicht besonders schön war, dass das Personal mit Buggys (Elektroautos) über die Insel braust. Man muss ständig in die „Büsche hüpfen“ um nicht überfahren zu werden. Gerade auch, weil es in unserer Urlaubszeit ein paar mal regenete, fahren sich die Wege total aus. Es waren also ständig Riesenpfützen auf dem Weg. Mit Sand aufschütten hätte geholfen….

Von Kuramathi kennen wir, dass die Wege ständig sauber gehalten werden und gepflegt werden. Dies war hier nicht der Fall.

Für alle TUI-Bucher: Wir hatten mit TUI gebucht und Vollpension gewählt. Im Katalog stand es wäre neben dem Essen auch ausgewählte Getränke dabei. Als wir dort ankamen, wurde uns aber gesagt, dass lediglich das Essen dabei wäre. Hat uns natürlich ziemlich geärgert. Gerade wegen der Getränke, hatten wir ja Vollpension gebucht. Wir haben dann auf Halbpesion geändert, da wir an einem Mittagessen weniger interssiert waren. Man kann vor Ort die Getränkepauschale buchen, für 70 Dollar pro Person und Tag. Es sind dann aber auch nur ausgewählte Getränke dabei. Rentier t sich für die meisten wohl kaum….

Nichts desto trotz, wurde der Vorgang von TUI sehr zuvorkommend und professionell abgewickelt.

Wir konnten auch einige Veränderung in Bezug auf die Hilton-Übernahme feststellen. So wurde z.B. eine eigene Inselzeit eingestellt, das Restaurant wurde in Raucher- und Nichtraucherbereich aufgeteilt, Licht wurde beim Essen gedimmt und Musik gespielt.

FAZIT: Eine wunderschöne Insel, toller Bungalow, sehr guter Service. Wir hatten eine wunderschöne Hochzeitsreise. Wenn ich allerdings Irufushi mit Kuramathi vergleiche (vor allem den Preis), würde ich mich wieder für Kuramathi entscheiden. Dort ist der Service genauso gut, die Bungalows nicht ganz so hochwertig, aber trotzdem sehr schön und vor allem ist dort AI noch ein wirkliches AI.

 

 

April 2009

Auch bei uns war die Vorfreude auf unseren 2. Maledivenurlaub (vorher Meerufenfushi) durch die vorherigen Reiseberichte etwas getrübt.
Zu Unrecht wie sich herausstellte.

Das Hotel ist sehr schön, nettes Ambiente, sehr zuvorkommender Service. Die Zimmer (Jacuzzi-Beachvilla) sind ein Traum, riesiges Badezimmer (über 40qm) mit Sonnenliegen und Tagesbett.
Hier können wir nur die Bilder im Katalog bestätigen.
Der Roomboy war sehr fleißig und reinigte zweimal täglich sehr gründlich das Zimmer.
Das Personal verdient generell ein Sternchen. Alle waren sehr nett und immer für ein lustiges Gespräch zu haben.
Die Strände wurden täglich gereinigt und waren somit in einem Top Zustand. Feinster Puderzuckerstrand...
Wir sind normalerweise keine großen "Poolgänger", wenn so ein tolles Meer vor der Tür ist, aber der Reflection-Pool war der Hammer. Ab 17:00 mit einem Cocktail in der Hand in den Sonnenuntergang schwimmen... Entspannung pur.

Beim Essen könnte sich das Hotel noch etwas verbessern. Es gab alles was man braucht, sowohl beim Frühstück als auch beim Abendessen, allerdings könnte die Qualität besser sein. Das Fleisch (z.B. Lamm oder Rinderfleisch) war teilweise zäh. Ansonsten aber sehr schmackhaft und abwechslungsreich. Besonders die einheimischen Gerichte waren sehr lecker, allerdings sehr, sehr scharf.
Es gab täglich frischen Fisch, der auch in ausreichender Menge vorhanden war.

Die Nebenkosten bei Halbpension hielten sich in Grenzen, wir haben für 12 Tage weiniger als 600$ pro Person ausgegeben (incl Schnuppertauchen und Schnorchelausflug). Mittags gibt es kleine Snacks am Pool oder auch im IslanderGrill. Bei den Getränken können wir als Erfrischung die Milchshakes (Vanille) und Lassis (Mango/Minze) empfehlen.
1,5 l Wasser kosten 5$, Bier und Cola 4-5$, Cocktails 12-18$.

Schnorchlen ist direkt vom Strand möglich, besser geht es aber über den Einstieg an den Wasservillen oder der Tauschschule. Das Wasser ist Ende April sehr flach, an einigen Stellen liegt das Riff frei. Da muß man beim Schnorchen den Bauch einziehen.
Der Schnorchelausflug vom Hotel war super, 3 Riffe haben wir uns angeschaut. Dort gibt es riesige Fischschwärme mit denen man schwimmen kann und wir haben einen Manta gesehen. Schildkröten und Haie sind natürlich Glücksache, wir haben keine gesehen, andere Gäste schon. Nach dem 3 Schnorchelgang gab es eine kleine Erfrischung mit frischem Obst und Getränken.

Es wird täglich um 11Uhr kostenloses Schnuppertauchen durch die Padi-Tauchschule angeboten. Unbedingt empfehlenswert. Wir haben daraufhin einen 2,5 Stündigen Schnuppertauchkurs gemacht, mit Theorie und Praxis auf 10m Tiefe.
Hier ein großes Dankeschön an Christoph. Bei ihm hat der Tauchkurs viel Spaß gemacht und uns ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Es war ein tolles Erlebnis.

Fazit: das Hotel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wir werden mit Spannung verfolgen, wie es sich unter der neuen Leitung von Hilton verändern wird (vor allem der Preis).
Wenn es nicht noch so viele andere schöne Inseln zum Ausprobieren geben würde, würde uns Irufushi auf jeden Fall wiedersehen.

Alex und Kerstin

 

Irufushi im April 09

Nachdem wir am Sonntag die Stimmen zu unserem Maledivenziel gelesen hatten, waren wir sehr skeptisch. Mittwochs darauf starteten wir, mussten uns mit dem Wasserflugzeug durch ein gewaltiges Gewitter kämpfen und wurden mit Regenschirmen empfangen. Regen in Strömen, Pfützen, sitzen hinter Plastik - uns wurde es immer schwerer an einen schönen Urlaub zu glauben.

Und trotzdem erlebten wir den. Die Sonne schien, die zahlreichen sportlichen Aktivitäten, die herrliche grüne Anlage mit den vielen Sandwegen, die tolle und saubere Villa, der wunderschöne Strand, eine kompetente Behandlung im Spa-Bereich, das traumhafte Wasser und die stets freundliche Begegnung mit dem äußerst bemühten Personal überzeugten uns sehr. Probleme mit dem Essen hatten wir keine, weil wir immer schmackhaften Fisch und eine ausreichende Auswahl an Salaten vorfanden. Das Angebot an Beilagen und Nachtischleckereien (Süßes, Käse, Obst) empfanden wir als prima. Wir konnten ausgiebig morgens und abends im Hauptrestaurant an einem sauberen Tisch essen. Das Buffet-Angebot entsprach dem, was ähnlich in anderen Anlagen der gleichen Kategorie gilt.

Natürlich gab es kleinere negative Kritikpunkte, aber diese stehen in keinem Verhältnis zu einem überwiegend positiven Gesamteindruck.

Nach der doch recht ausgeprägten Kritik am Hotel möchten wir aber auch einmal die andere Seite betrachten, die alle Touristen auch auf Irufushi in ein übles Bild rücken lässt, obwohl die wenigsten dies verursachen:

1. Die Touristen werfen Zigaretten und anderen Müll einfach irgendwohin.
2. Die Touristen stecken sich heimlich vom Frühstücksbuffet Nahrungsmittel in die Handtaschen.
3. Die Touristen laden sich die Teller voll, stochern darin herum und lassen den größten Teil stehen - wahrscheinlich aus der unbegründeten Angst, dass sie beim zweiten Gehen nichts mehr bekommen würden, wenn sie sich erst einmal eine kleine Probiermenge nehmen.
4. Die Touristen zerren Liegestühle irgendwohin, lassen ihre Badetücher darauf liegen.
5. Die Touristen erscheinen in einer Kleidung beim Essen, die wenig "Speise-Atmosphäre" entstehen lässt.
6. Die Touristen hinterlassen Flugzeug, Speiseraum, Zimmer, Strand in chaotischen Zuständen.
7. Die Touristen benutzen auf einer Insel, die nur etwa 800 m lang und 280 m breit ist, Elektrokarren statt ihrer Füße.

Selbstverständlich ist dieses respektlose Verhalten gegenüber Menschen und Natur nur bei der Minderheit beobachtbar. Aber trotzdem sollte man bei jeder Kritik beachten, dass es zum einen zwei Seiten gibt und dass es zum anderen oft "so herausschallt, wie man hineinruft".
Wir hoffen, dass die traumhaften Ziele erhalten bleiben und von Seiten des Anbieters und des Gastes gleichermaßen optimal gestaltet werden.

Gundi und Peter

 

Liebe Maledivenfans!

War unser fünfter Malediven Urlaub.
Diesmal auf Irufushi.
Unser Bungalow war stets sauber, und unser Roomboy ausordentlich freundlich und zuvorkommend. Also das mit der Sauberkeit in den Bungalows haben sie im Griff. Die Wartezeit auf die Buggies betrug auch keine 5 min.!!!!!!!!- funktioniert auch schon
Wir waren von den Vorberichten über Irufushi schon schwer vorbelastet- aber was dann an Service, Infrastruktur und sonstigen Annehmlichkeiten geboten wurde hat uns begeistert.

Tolle Pools, elegante Bars, jedemenge an Aktivitäten- aber ohne Zwang (= keine " Zwangsanimateure")

Einziger Tropfen auf den heißen Stein:
Das Essen muß abwechslungreicher und besser werden, aber das wird mit dem Wechsel des Managment auf Hilton sicher geändert.

Schnorcheln:
Das Hausriff ist zwar etwas weit vom Strand entfernt, aber trotzdem sehenswert. ( Korallen, Fische, Schildkröten.....)

Tauchen:
Tauchguides: Super ausgerüstet, super ausgebildet, ausgesprochen hilfsbereit und kooperativ. Die Tauchplätz sind sehr bezaubernd, obwohl an manchen Plätzen die Korallen mit der Wassertemperatur schwer zu kämpfen haben.

Fazit:
Irufushi ist eine neue empfehlenswerte !!! Touristeninsel der Malediven!!!!! Es sind alle Beschäftigten äußerst bemüht, die besehenden "Kinderkrankheiten" in den Griff zu kriegen, und ich bin mir sicher v.a. mit dem neuen Managment von Hilton wird es auch funktionieren.

Andreas Job

 

Irufushi 23.01.-07.02.2009

Nach Bandos (1997), Rheeti Beach, Mirihi, Royal Island und Rangali mein sechster Maledivenurlaub.

Anreise direkt mit Air Berlin von Ddorf nach Male. Hab mal die neue Relax-Class ausprobiert, hat etwas größere Sitzabstände als die alte First Comfort, ist aber exorbitant teurer. Insgesamt (Rückflug normal) war der Service an Bord sehr gut, das hatte ich schon anders erlebt.
Ankunft mit dem Wasserflieger direkt am Steg war ungewöhnlich aber okay. Wir mußten zu Fuß zur Waters Edge Bar laufen, was ich schon als sehr weit empfand, da man bei 40 Grad Temperaturunterschied mit Jeans und Schuhen doch deutliche sichtbare Hitzewellen bekam. Nach einem kühlen Drink an der Bar wurden die Formalitäten erledigt, dann wurden wir von einer russischen Dame zu acht in einen Buggy verfrachtet und zu unseren Zimmern gefahren. Da wir zu acht waren, konnte uns die Ausstattung unseres Zimmers nicht erklärt werden. Der zufällig anwesende Roomboy wurde damit beauftragt, wobei uns schnell klar wurde dass dieser kaum Englisch sprach und auch ohne Erklärung, dafür mit einem netten Lächeln, verschwand. Hier offenbarte sich eigentlich schon das Problem dieser Insel welches definitiv in mangelnder Organisation und völlig unzureichender Kontrolle durch das Management liegt.

Unterkunft:
Alle Unterkünfte der Insel sind toll und mit stylischen Einrichtungen ausgestattet. In der Preisklasse mit Sicherheit einmalig und schwer zu toppen. Wir hatten eine Wassersuite mit Pool, super. Was allerdings auffällt ist die teilweise schlampige Verarbeitung der einzelnen, meist exklusiven Accessoires. Hammer: Die Lautsprecher des nicht ganz günstigen bose-Soundsystems bei unseren Urlaubsbekannten waren verkehrt herum montiert, tut dem Sound keinen Abbruch, zeigt aber wie mit Kleinigkeiten umgegangen wird und dies ist nur ein Beispiel. Auch der Abnutzungsgrad der Einrichtung war wegen mangelnder Pflege und Wartung schon relativ hoch (noch nicht störend aber fiel halt auf).

Sauberkeit:
War nicht okay. Es wurde nicht einmal in zwei Wochen der Boden gewischt, Duschabtrennung aus Glas nicht geputzt, Schiebetüren zur Terrasse nicht usw.. Am Anfang fiel uns das gar nicht so auf, zum Schluß war es schon heftig. Auch hier fanden nie Kontrollen statt, der Roomboy sah nichts von allein (kaputte Lampe, ausgefallene Klimaanlage, defekter Kühlschrank). Das muss die dem Anspruch der Insel anders sein. Zu den „Tischdecken“ im Restaurant komme ich noch.

Essen:
Haken wir gleich den nächsten negativen Punkt ab, dann wird’s besser ;-). Das Essen war eher enttäuschend. Das ganze Konzept des Hauptrestaurants ist Murks. Viel zu wenig Buffetfläche, viel zu viele Leute, viel zu eng stehende Tische, viel zu kalte Atmosphäre. Wir haben eigentlich immer nur schnell was gegessen (wg. der Nahrungsaufnahme) und sind dann wieder verschwunden. Gemütlich sitzen konnte man nicht. Das Essen war m.E. nach lieblos mit wenig Auswahl und teilweise schlechter Qualität (vor allem Rindfleisch war in der Regel zäh). Hier muss sich echt was ändern. Es wurde selten etwas ausgegangenes nachgelegt, besonders an der Station mit frischem Fisch lag meist nur noch Kopf und Gräte (blieb dort auch bis zum Ende liegen) wenn man nicht pünktlich um halb acht dort war. Die Krönung war allerdings die „Tischdecke“, also zwei über Kreuz gelegte Stoffbahnen, die bei unserem ersten Essen schon leichte Flecken hatten und in 14 Tagen nicht ausgetauscht wurden. Highlight war unser knuffiger Kellner der sich super bemühte und mit dem wir viel Spaß hatten.

Das Spezialtätenrestaurant Flavours & Spices haben wir ausprobiert. Man saß sehr nett am Wasser, Service war gut, alle sehr nett aber es gab für 190 $ (2 Personen eine Flasche Weißwein, jeweils Vor- und Hauptspeise) ein sehr durchschnittliches Essen. Gordon Ramsey hatte die Truppe garantiert so gefaltet, dass die freiwillig als Küchenhilfe bei McDonalds angefangen hätten. Haben uns die Spezialitätenrestaurants dann halt auch geschenkt.

Frühstück fand ich von der Qualität her durchaus gut, hab`s aber auf anderen Inseln schon besser gesehen, frische Säfte gab es z.B. nicht.
Bars 3 an der Zahl, alle schön angelegt. Service, insbesondere an der Hauptbar bei starker Frequentierung nach dem Abendessen mit sehr langen Wartezeiten. Preise sind wohl gesenkt worden (5 $ für ein Bier, 12 – 18 für Cocktails). Verschiedene Themenabende gab`s an der Hauptbar (Maledivischer Abend, Beachparty mit Disco am Strand), war okay. Meine speziellen Erfahrungen mit einer österreichischen Partytruppe gehören zwar nicht in die Hotelbewertung, zeigen aber wie wenig sich das Management kümmert, ich musste die Jungs dann persönlich drum bitten ihren mitgebrachten CD Player mit Schlagermusik (an der Bar, die auch die Musik laufen hatte) etwas runterzudrehen, was wenn ich nicht so ein diplomatischer Typ wäre ;-), durchaus hätte eskalieren können.

Tauchschule
Super ausgestattet, hab selten so viele bekloppte Tauchlehrer und Divemaster gesehen, mit denen wir viel Spass hatten. Trotzdem war die Tauchschule gut organisiert und die Ausbildung wurde sehr ernst genommen. Das Tauchdhoni war der einzige Kritikpunkt, dort war die Toilette kaputt. Ein Neues, schnelleres war allerdings bestellt und soll in Kürze einsatzbereit sein. Saeed und Micky waren für Kritik aufgeschlossen und hatten auch viele Sachen die noch nicht ganz rund liefen bereits angepackt. Sie waren auch außerhalb der Tauchzeiten für uns da und wir haben sogar mit 20 Tauchern und der Tauchschule eine Divers-Night mit gemeinsamen Essen und Feiern organisiert. Insgesamt auch hier der Eindruck, dass die Inseln „auf den letzten Drücker“ fertiggestellt wurde und vieles im Laufenden Betrieb schrittweise verbessert wird. Im Gegensatz zu anderen Bereichen erwarte ich von der Tauchschule, dass sie richtig gut wird.
Tauchplätze
Noch relativ wenige. Koen`s Dream allerdings ein absolutes Highlight mit mehr als 20 grauen Riffhaien, großen Barakudas, Gitarrenrochen, Adlerrochen usw. zusätzlich hatten wir jede Menge Manta`s auch beim Schnorcheln am Hausriff.
Hausriff ist okay, fürs schnorcheln nicht 100% ideal, da die Riffkannte ca. 5 m tief liegt. Über Steg und Lagune teilweise nur mühsam zu erreichen.


Insel
Sehr schön, tolle Lagune, toller Sand (wurde ständig von Korallenschutt befreit). Alle Bungi`s sehr schön, vielleicht etwas zuviel Wasservillen. Pools super angelegt, fand die Insel insgesamt sehr abwechslungsreich. Man konnte sie am Strand gut umrunden. Das Spa war schön angelegt, die Behandlungen gut.
Freizeit und Sport
Man kann Billard spielen, Tischtennis spielen und Kickern. Ein Karaokeraum kann man mieten (? Wahrscheinlich mehr was für Japaner). Der Fitnessraum war ausreichend ausgestattet aaaaber die 2 Laufbänder waren schon defekt. Während unseres Aufenthalts wurde ein neues Laufband mit viel Brimborium eingebaut. Als ich drauf laufen wollte hätte ich fast den Clip von youtube nachgespielt. Das Ding stoppte bei jedem Schritt kurz und fuhr dann wieder ruckartig an. Es hat nicht viel gefehlt und es hätte mich richtig auf dem Ding zerlegt. Als ich den Verantwortlichen darüber informieren wollte (ist ja echt gefährlich) sagte er, dass man schon festgestellt hätte dass das Gerät wohl nur bei Personen bis 80 kg richtig funktioniert, danke fürs Gespräch, diese Info hätte ich mit 105 kg gern vor meinem Versuch gehabt. Gleichzeitig bekam ich mit wie ein recht guter Tennisspieler sich darüber beschwerte dass die Tennisbälle durch die Maschen der Umzäunung fliegen und er spätestens nach 5 Minuten keine Bälle mehr hat. Tatsächlich war wohl um die Tennisplätze eine zu grobmaschige Umzäunung gewählt worden und dies ist bei der Bauabnahme (wie so vieles) niemandem aufgefallen.

Fazit
Vielleicht hört sich der Bericht jetzt sehr negativ und vielleicht auch etwas kleinkariert an. Habe den Urlaub trotzdem sehr genossen und mich vor Ort nicht ärgern lassen. Ich hab mich auch gefragt ob man nicht vielleicht schon zu verwöhnt ist . Wenn ich jedoch die Kosten für den Urlaub mit den Leistungen vergleiche, so sind lediglich die Insel an sich, die Einrichtungen, die Tauchschule und natürlich der Bungi den Preis wert. Service und Essen sind für mich stark verbesserungswürdig. Wenn dieses besser würde, wäre Irufushi für mich auf jeden Fall wieder interessant.
Falls jemand noch spezielle Fragen hat, meldet Euch gern bei mir.

Grüsse

sunblocker


 

Irufushi Ende November 2008 bis Mitte Dezember 2008

Administrative und organisatorische Unkompetenz, beigemischt mit schlechtem Essen!

Die Bungalows (insbesondere die Watervillen) entsprechen einem 5* Hotel.

Das Buffet hingegen verdient maximal 3* Sterne. Das einzig Essbare erhielt man nach langem anstehen, jeweils an der Pasta-Station oder an der Wok-Station. Die zum Teil langen Wartezeiten hatten zur Folge, dass praktisch ein gemeinsames Nachtessen (mit meiner Partnerin) nicht möglich war. Entweder war sie am Tisch und ich am Buffet oder umgekehrt.

Wir hatten Halbpension gebucht. Es standen 3 à la carte Restaurants zur Verfügung. Jedoch wurde das Auslassen des Buffets und das Essen in einem der à la carte Restaurants nicht mit einer kleinen Ermässigung belohnt. So hatte man die Nachtessen, welche sich schnell für 2 Personen auf 200 USD und mehr beliefen, jeweils voll zu bezahlen (10 %- 15 % Ermässigung wäre bereits OK gewesen).

Die Mitarbeitenden des Resorts haben sich stets Mühe gegeben, jedoch klappte der Service überhaupt nicht. So wurden wir bspw. nach 10 Tage von unserer Watervilla ausgesperrt. Der elektronische Schlüssel war nicht mehr funktionsfähig. Es bedurfte einer relativ grossen Übung, verbunden mit Fussmarsch zur Rezeption, um das Problem zu lösen.

In unserer Watervilla fanden wir eine Nespresso – Kaffee-Maschine vor (die Kapsel für 3 USD). Da wir morgens jeweils unseren Kaffee brauchten, konsumierten wir die Kapseln, welche leider erst nach starkem Intervenieren unsererseits wieder nachgefüllt wurden. Das Nachfüllen hatten wir Cash (Bar) zu bezahlen. Die also im voraus bezahlten Kapseln wurden uns jedoch wieder in Rechnung gestellt. Wiederum war dies eine mühsame Übung, um die Situation richtig zu stellen, bzw. eine korrigierte Abrechnung zu erhalten.

Anfangs des Urlaubs wurde zudem meine Visa – Card „vorbelastet“. Dieses Prozedere ist üblich. Jedoch ist es absolut nicht üblich, dass neben dem ganzen Rechnungsbetrag, welcher dann auf meiner Visa-Card belastet wurde, mit einigen Tagen Zeitdifferenz einfach noch die Vorbelastung „zusätzlich USD 700.00“ nachbelastet wird. Dieser Fall dürfte sich nun langsam klären, doch waren dazu Emails ins Resort und Telefonate zur Corner-Bank in Lugano notwendig.

Die Tauschule hingegen war ausgezeichnet durchorganisiert und absolut empfehlenswert.

Dennoch, da ich relativ viel am arbeiten bin, wie andere auch, möchte ich mir dies in keinem Urlaub mehr antun…mich mit administrativer und organisatorischer Unkompetenz herumschlagen.

Kurz und bündig: Irufushi ist die Reise nicht wert!


 

Irufushi /Reisezeit vom 20.12.2008 bis 04.01.2009 

Der Bericht ist so geschrieben, wie wir diesen Urlaub erlebt haben und muß bei Euch nicht genau so verlaufen. Bitte nicht böse sein aber ich bin ehrlich!

Wir waren nun das neunte mal auf den Malediven und sind eigentlich die absoluten Maledivenfans. Wir fliegen auf die Malediven um absolute Ruhe und Erholung zu geniessen (kein Lärm und kein Stress).

Wir wählen  immer ein gutes Sernehaus um sicher zu gehen das die Zimmer sauber sind. 

Dieser Urlaub in dem gebuchten 5-Sterne-Haus war leider ganz anders!

Die Zimmer waren sehr schmutzig und wurden auch nie richtig gereinigt. Eine Nachkontrolle der Hotelleitung oder eines Führungspersonals wurde nie durchgeführt. Grundsätzlich dürfte es drei Monaten nach der Eröffnung noch nicht so aussehen.  Den Rest unserer Hygieneerlebnisse werde ich Euch ersparen.... "Sorry".
Großzügige Veranda zum Strand mit Meerblick wurde im Katalog beschrieben. Es müßte aber lauten:"Pavilon am Strand, vom Zimmer aus mit einem kleinen Gehweg verbunden, Zimmer ohne Meerblick." 
Die Zimmer sind sehr geräumig und schön, wie auf den Fotos zu erkennen ist, bis auf eben die Sauberkeit........

Wir konnten auf dieser Insel keine Ruhe finden, da auf der Sonnenuntergangsseite in der Lagune die Start- und Landebahn der Wasserflugzeuge war (Hochsaison).  Das Starten der über Nacht geparkten Wasserflugzeuge ging bereits um 5.45 Uhr morgens  los. An Schlaf war nicht mehr zu denken! Es starteten und landeten ständig Wasserflugzeuge -teileweise im Halbstunden oder/und Stundentakt - bis das letzte zum Sonnenuntergang wieder in Strandnähe festgemacht wurde. Wir waren es von den letzten Maledivenbesuche gewohnt, dass die Wasserflugzeuge weit draussen hinter dem Riff gelandet und gestartet sind und die Urlauber mit dem Boot zur Insel gebracht wurden.
Zudem war auf unserer Seite auch der Versorgungssteg und das Wassersportcenter der Insel.

Für uns war diese Insel viel zu groß und somit kam auch kein Maledivenfeeling auf "leider". Besonders haben wir uns immer beobachtet gefühlt da wir keine Schuhe an hatten (barfußlaufen nicht üblich).  

Wir reisen immer über Weihnachten und Silvester und somit konnten wir diese Insel sehr gut im Vergleich stellen. Der Aufpreis für das Weihnachts-und Silversterbufett war absolut nicht gerechtfertigt, da keinerlei Unterschied zum täglichen Buffet festgestellt werden konnte "kannten wir anders". 

Frühstück gab es ab 7:30 Uhr und war für uns zu spät weil wir um 8:15 Uhr schon zum Tauchboot mussten. Die Tauchschule lag drausen auf einem Steg und war mit einem für uns sehr langen Fußmarsch verbunden. Das Tauchboot lag aber an einen der vorderen Bootstege und der weg war nicht so weit. Die Reinigung der Ausrüstung wurde von der Tauchschule übernommen sowie das ein und ausladen der Tauchausrüstung auf dem Boot übernam das Team. Die Tauchschule ist sehr gut ausgestattet und auch alle Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit.  Wir würden diese Tauchschule immer wieder wählen.

Für uns war die Insel Irufushi leider nicht das was wir gesucht haben.

 


Irufushi: Mission Impossible!!! (27.10.-20.11.08)

Wir sind am 27. 10. mit LTU von München nach Male geflogen. Da wir die XL-Seats gebucht hatten, war der Flug recht entspannt. Als wir in Male angekommen sind hat es ewig gedauert bis wir durch die Passkontrolle durch waren, dafür kamen die Koffer recht schnell auf dem Kofferband! Danach ging es zum Irufushi-Schalter und von da zum Check-in für das MAT. Dort wurden nochmal die Koffer gewogen (nicht das Handgepäck) und das Übergepäck gezahlt. Für uns 22$ da wir Tauchgepäck dabei hatten! Dann ging alles recht schnell, rein in den Bus zur anderen Seite und nach kurzer Wartezeit schon rein in den Flieger. (Allerdings musste ein Koffer in Male bleiben, da der Flieger schon voll beladen war. Der kam aber mit der nächsten Maschine nach und sofort zu uns ins Zimmer) Nach einer Stunde Flugzeit (Zwischenlandung auf einer anderen Insel) sind wir endlich auf Irufushi angekommen. Die Begrüßung war sehr freundlich mit Handschlag und kalten Tüchern. Nachher in der Bar gab’s den Begrüßungscocktail und ein paar Infos über die Insel! Auch eine Liste mit Ausflugsmöglichkeiten, die jedoch teilweise echt überteuert waren. Jeden Tag findet auch für Neuankömmlinge ein Inselrundgang statt, wo einem alles gezeigt wird. Nach dem Begrüßungscocktail wurden wir mit einem dieser Caddys zum Bungalow gefahren. Wir hatten 234. Der Bungalow war einfach super. Genauso schön wie wir es vorher auf Fotos gesehen haben! Ein kleiner Weg führte zum Pavillon mit Meerblick und zum Strand, der einfach ein Traum war. (Wir hatten KEINE Strandstufe und auch bei Flut war der Strandabschnitt noch breit! Die Strandstufe war bei den Bungis 315-334 auf der Sonnenuntergangsseite) Nicht zu empfehlen sind die Bungis um 270 da dort der Generatorenlärm am lautesten ist und abends eine Dunstwolke über den Generatoren liegt! Da Susi ja schon alles über die Lage der Bungis geschrieben hat, brauch ich ja nicht näher drauf eingehen! (Danke Susi!!!)

Die Insel insgesamt hat uns sehr gut gefallen, obwohl sie doch etwas groß ist. (30min zum Umrunden am Strand) Leider wurde auf der einen Seite der Strand weggespült und somit sind einige der Bungis unbewohnbar! Es werden aber schon Wellenbrecher gebaut und mit einer Sandpumpe der Strand wieder hergestellt. Bis das aber fertiggestellt ist wird es noch Monate dauern! Ansonsten ist der Strand recht breit und lädt zu romantischen Spaziergängen ein! Die Vegetation der Insel ist naturbelassen. Überall Palmen und Sträucher, wo sich auch die tierischen Inselbewohner wohl fühlen! (Am schlimmsten für mich waren die Flughunde, die im Dunkeln nur ein paar mm an einem vorbei fliegen! Also Kopf einziehen oder mit der Taschenlampe leuchten!) Herrlich in die Natur eingefügt sind die zwei Pools, die in den ersten zwei Wochen fast leer waren, da noch nicht so viele Gäste auf der Insel waren! Man bekommt frische Handtücher und Getränke! In der letzten Urlaubswoche wurden auch Sonnenschirme aufgestellt! Desweiteren gibt es noch das Recreationcenter mit Fitnessraum, Billardtischen, Tischfußball, Karaokeraum, Golfsimulator, Tischtennis, Dart, Tennisplätze, DVDs und Spiele zum Ausleihen! Auch die Jungs vom Dolphinsclub sind einfach spitze. Abends kann man es sich in der Waters Edge-Bar mit Blick aufs Meer gemütlich machen. Abendprogramm wie Krabbenrennen, Bierbingo, Karaoke usw. ist meistens ausgefallen, da zu wenige Gäste da waren! Der Spa-Bereich ist einfach eine Wohlfühloase! Schön angelegt mit kleinen Wegen zu den Behandlungsräumen. Auch die Anwendungen an sich sind jeden Cent wert! Entspannung pur!

In der zweiten Urlaubswoche fand ein Cocktailempfang für alle Gäste statt mit Cocktails for free und kleinen Häppchen zum Essen! Grund dafür war, dass sich das Management vorgestellt hat und die Chefs der einzelnen Bereiche! Dabei sind alle rum gegangen um sich mit den Gästen persönlich zu unterhalten. Es wurde erwähnt, dass das Hotel erst seit zwei Monate geöffnet hat und noch in den Kinderschuhen steckt und sie sich bedanken, dass man die Insel trotzdem gebucht hat! Desweiteren wurde auch gesagt, dass sie wissen wo noch Probleme sind und sie alles tun damit die Insel noch besser wird! Wir fanden die Idee recht gut so einen Abend zu veranstalten!

Das Essen im Iru-Restaurant war teilweise sehr gut! Die frische Pasta oder das Wokgericht waren sehr lecker! Ansonsten gab es Reis, Gemüse, Hühnchen, Fisch, Rindfleisch, Lasagne, Salat, frisches Obst und Süßkram zum Nachtisch! Wenn man drei Wochen dort ist, fehlt einem allerdings ein bisschen die Abwechslung, weil es doch jeden Tag dasselbe Essen ist! Da das Buffet nicht richtig durchdacht ist, kommt es dazu, dass sich Schlangen bilden! 2 Köche an der Pasta- und Wokstation wo mindestens 10 Leute so anstehen, dass man auch an das andere Essen nicht richtig rankommt ohne die Leute auf Seite schieben zu müssen! Da muss unbedingt was getan werden. (in unserer letzten Urlaubswoche war die Insel ausgebucht und somit verlängerten sich die Schlangen!) Das Frühstück war auch nicht so wie man sich das in einem 5*Hotel vorstellt! Die Wurst sah nicht sehr appetitlich aus, jedoch im Laufe der Zeit wurde es besser! Was wir mehrfach bemängelt haben war das frische Omelette. Außen schön goldbraun angebraten, innen jedoch noch roh! Nur wenn man den zuständigen Koch darum bittet das Omelette länger in der Pfanne zu lassen, kann man es essen! Ansonsten gab es noch Pancake, French-Toast, Bacon(zäh wie Schuhsohle), Würstchen, Champignons, Rührei, gekochte Eier, Brot, Wurst, Marmelade, Joghurt, Flakes, frisches Obst, Donuts, Plunder, Muffins, Waffeln und Käse!

Mit Durchfall oder anderen Krankheiten hatten wir keine Probleme und wir haben auch nicht davon gehört, daß jemand anderes Probleme hatte!

Um was zu den Angestellten zu sagen! Im Großen und Ganzen sind die meisten Mitarbeiter sehr bemüht und sehr freundlich! Man wird überall gefragt ob alles in Ordnung ist und wie der Urlaub bis jetzt war! Jedoch ist man sich anscheinend nicht einig was möglich ist und was nicht! Bei dem Begrüßungsgespräch wurde von einem Buggyservice gesprochen, den man anrufen kann zu jeder Zeit und daß man dann auch einen Buggy(Elektrocaddy) bekommt! Als wir einige male den Service in Anspruch nehmen wollten, war es leider IMPOSSIBLE!!! An der Rezeption hieß es dann, daß es diesen Service gar nicht gibt und die Buggys hauptsächlich zum Koffer transportieren benutzt werden! Das nächste war, daß wir uns gerne die Generatoren angesehen hätten! Der Manager hat uns den Ingenieur Arenas vorgestellt und dieser hatte mit uns einen Termin für den nächsten Tag vereinbart! Und am nächsten Tag war es auf einmal IMPOSSIBLE!!! Nach zwei weiteren Terminen, die ebenfalls IMPOSSIBLE waren, hatten wir keine Lust mehr! Wir haben kein Problem damit, wenn man uns gleich gesagt hätte, daß dies nicht geht, aber die Hinhalterei ist eine Frechheit! Zu unseren Roomboys! Der erste (Elias) war einfach super! Das Zimmer war immer sehr sauber und die Bettwäsche gewechselt! Nach einer Woche haben wir einen neuen Roomboy bekommen, der einfach nur unfähig war. Er hat niemals die Spiegel im Bad geputzt oder die Duschtrennwand. Das Bett wurde auch erst nach Aufforderung abgezogen! Daran sieht man, dass die Unterschiede von Roomboy zu Roomboy sehr gravierend sein können. Es gab aber auch einige Angestellte, die einfach super waren! Die Animateure zum Beispiel! Auch wenn wir nicht auf Animation stehen, so haben wir uns sehr gut mit Busara, Sunday und Chris verstanden und auch sehr viel Spaß gehabt! Und der Barkeeper Irwansah aus der Waters Edge! Auch wenn er eigentlich hätte hinter der Bar stehen müssen, ist er jedes Mal freundlich auf uns drauf zu gekommen und hat uns die besten Drinks gemacht! Man musste gar nichts mehr sagen, er hat genau gewusst was jeder trinken möchte! Und George von der Rezeption. Wir hatten ein Problem mit unserem Jacuzzi! Als uns ein anderer nicht ernst genommen hat und meinte wir haben einfach keine Ahnung wie man den richtig einschaltet, ist George mit uns ins Zimmer gekommen und hat sofort veranlasst, dass ein Handwerker kommt und den Jacuzzi repariert! Im Großen und Ganzen waren alle sehr nett und freundlich und immer zu einem Smalltalk bereit. Nur sollte man keine Sonderwünsche äußern, da sie sonst überfordert sein können!

Zum Tauchen kann ich nicht soviel sagen, da ich keine Taucherin bin. Mein Mann beantwortet aber gerne evt. Fragen. Die Tauchschule war mit neuem Equipment ausgestattet, die Preise dagegen überteuert. Ein Tauchgang am Hausriff OHNE Guide und Leihausrüstung 50$! Es gab einige Sehenswerte Tauchplätze (Koen´s Dream, Christmas Tree u.a.), die mit dem richtigen Guide wirklich Spaß gemacht haben! Auch am Hausriff konnte man gut tauchen gehen, auch ohne Guide, wenn man zu zweit war! Wenn man schnorcheln gehen wollte, konnte man das von der Tauchschule aus oder von den Wasserbungis! Die Leiter ins Wasser war bei Sonnenschein überhaupt nicht rutschig. Jedoch war das Wasser über den Korallen sehr flach, bei Flut aber tief genug um raus ans Riff zu kommen! Wenn man vom Bungi aus schnorcheln wollte, war der Weg allerdings sehr weit, da die Lagune sehr groß ist! (gerade das hat mir wiederum sehr gut gefallen, da man schön schwimmen gehen konnte!) Im Laufe unseres Urlaubs konnte man auch immer mehr Fische in der Lagune am Steg sehen! Sogar ein Babyhai ist gesehen worden und auch der Fischreiher war da! Morgens haben hinter der Tauchschule Delfine ihre Runden gezogen! Es könnte sein, daß durch die ganze Bauphase die Fische verschreckt sind, aber mit der Zeit werden bestimmt die meisten zurückkehren!

Zum Wetter möchte ich sagen, wir hatten die ganze Zeit jeden Tag Sonnenschein und ca 31Grad! Es hat nur einmal in den frühen Morgenstunden einen starken Regenschauer gegeben, der sich zum Frühstück jedoch wieder verzogen hat! Danach gab es wieder viel Sonne und wundervollen blauen Himmel! So lange so schönes Wetter haben wir bisher noch nie gehabt im Urlaub! (Susi Ihr hättet 2 Wochen später kommen sollen!)

Wir hatten einen sehr sehr schönen Urlaub mit sehr netten Leuten.(Mile und Dendera, es war toll mit Euch!) Übrigens haben wir HP gebucht, was für uns völlig ausreichend war obwohl wir an Getränken nicht gespart haben! Irufushi ist eine wundervolle Insel, auch wenn hier und da noch einiges getan werden und sich das Management noch einspielen muss um dem 5*Standard gerecht zu werden! Man merkt schon, daß an den Kleinigkeiten gearbeitet wird. So gibt es jetzt in dem Pavillon im Bad Kissen zum drauf lümmeln, im Pavillon am Strand gibt es jetzt Auflagen für die Bank, an den Pools gibt es Sonnenschirme und in der Waters Edge gibt es jeden Tag von 17 bis 18 Uhr Cocktails zum halben Preis als Sundowner! Wir wurden vom Manager verabschiedet, der sich nochmal bedankt hat, daß wir da Urlaub gemacht haben und er hat versprochen, daß Iru im nächsten Jahr noch besser wird! Wir sind sehr gespannt!

Wir würden Irufushi weiter empfehlen und auch selber wieder dahin fliegen, wenn es nicht noch viele andere kleinere Inseln zu entdecken gäbe!

Falls jemand noch Fragen an uns hat, kann er uns gerne per Messenger kontaktieren. Wir beantworten gerne alle Fragen auch zu Themen wo wir jetzt nicht näher drauf eingegangen sind!

Villu77

 


 

Anreise
Reisezeit: 18.10.2008 bis 01.11.2008. Von FFM ging es mit Sri Lankan nach Colombo und von dort nach 2 Stunden Aufenthalt weiter nach Male. In Male selbst gings ratz fatz… Ab durch die Passkontrolle, Koffer kamen flott und raus zum Schalter, dort wurde man erst zum Jahn Schalter geschickt, wo einem schon mal einige Unterlagen in die Hand gedrückt wurden und dann ab zum Wasserflieger Schalter – dort werden sofort die Koffer geschnappt, Irufushi Anhänger dran und ab zum Wiegen. Wir hatten mit Handgepäck über 50 kg, aber wir mussten kein Übergepäck zahlen.
Mit dem Kleinbus gings dann zur Maldivian Air Taxi Halle, wo wir ganz genau nach 3 Minuten schon die Durchsage zu unserem Flug hörten. Nach genau 15 Minuten sassen wir dann in einem vollen Airtaxi und es ging los zur Insel. Flugzeit etwa 45 Minuten. Leider konnten wir aufgrund des diesigen Wetters keine schönen Aufnahmen von den „Spiegeleiern“ machen.

Ankunft
Der Flieger legt direkt am Steg von Irufushi an. Wir wurden am Steg empfangen und schon trafen wir den ersten Bekannten – einen MAB von Vilu Reef, der uns vor einem Jahr schon von Irufushi vorgeschwärmt hatte, empfing uns. Draussen gab es das obligatorische nasse Tüchlein. Dann wurde man in eine Art „Wartehalle“ gebracht (das Holzschiff am Steg), dort sassen wir etwa 5 Minuten und dann ging es schon im Gänsemarsch auf die Insel. Der erste Eindruck ist schon sehr schön, toller Strand, viel Grün und da blinzelte sogar noch ab und an die Sonne zwischen den Wolken durch.
In der Water Edge Bar machten wir dann unseren nächsten Stop. Die nötigen Formulare mussten wir ausfüllen, dazu gab es einen schönen kühlen Tee. Alles in allem dauerte es etwa 15 Minuten. Wir bekamen einen Inselplan ausgehändigt, die Excursion Liste, die Sunny Day Aktivitäten-Liste sowie das Wet Day Programm.

Dann bekamen wir unsere kleine rote Schlüsselkarte (die sich übrigens nicht mehr automatisch nach 12 Tagen sperrt)
Mit dem Elektroauto wurde man dann zum Bungi gebracht!
Hier die Preise der „günstigen“ Ausflüge:

Big Game Fishing
Halber Tag 1000 Dollar
Ganzer Tag 1500 Dollar
Sonnenuntergang Dolphin Tour 16 Uhr bis 18.30 Uhr
55 Dollar
Sinbad Castaway Island BBQ
160 Dollar
Maldivische Insel besuchen
150 Dollar ganzer Tag
80 Dollar halber Tag
Trolling fishing with sunrise breakfast
180 Dollar
Schnorchel-Safari (9 Uhr bis 12 Uhr)
60 Dollar
Sunset Fishing (17.30 bis 19.30 Uhr)
50 Dollar
Speed Boat
Halber Tag 800 Dollar
Ganzer Tag 1200 Dollar
Solltet Ihr Euch fragen, ob da ab und an mal ne 0 zuviel ist, nööö alle Nullen sind an der richtigen Stelle.

Sonnentag-Aktivitäten
Beach Volley ball – Montag, Mittwoch und Freitag
Beach Football – Dienstag, Donnerstag und Samstag
Jogging around the Island – täglich 17 Uhr

Es wurden keine der Aktivitäten durchgeführt. Jeden Tag um 17 Uhr spielten die Einheimischen Volleyball am Strand und haben rumgefragt, ob jemand mitspielen darf
Joggen um die Insel geht eh nicht, da man an einigen Stellen gar nicht mehr rum kommt.

Wet Day Programm:
Montag
10 Uhr: Board Games, Challenge
14 Uhr: Billiard Challenge
16 Uhr: Golf Challenge
18 Uhr Karaoke

Dienstag
10 Uhr: Movie oft he day
14 Uhr: Table Tennis Challenge
16 Uhr: Darts killers Game
18 Uhr: Wet Beach Volleyball

Mittwoch
10 Uhr: Board Games Challenge
14 Uhr: Golf Challenge
16 Uhr: Table Tennis Challenge
19 Uhr: Karaoke

Donnerstag
10 Uhr: Aerobic indoors
14 Uhr: Billiar Challenge
16 Uhr: Billiard Challenge
18 Uhr: Karaoke

Freitag, Samstag Sonntag:
Mix wie oben, nur in jew. anderen Zusammenstellungen…
Wir haben nicht mitbekommen, ob das auch so durchgeführt wurde.

Insel
Irufushi hat am 21.08.2008 geöffnet und ist mit 180 Zimmern relativ gross (800 m lang und 300 m breit), sie ist mit diversen Buschwerk und Bäumen dicht bewachsen.
Es ist so, dass man die Insel einmal am Strand umrunden kann (im Moment an einigen Stellen nicht, da dort der Strand total abgetragen ist und man über Sandsäcke krabbeln muss) und einmal kann man die Insel im Inneren auf dem Inselweg umrunden. Es gib keinerlei Querwege! Daher sind die Wege teilweise wirklich weit (Unser Weg One Way zum Restaurant: 753 Schritte – zum Spa noch einige Schrittken mehr)! Da man die Wege quasi in das bestehende Gebüsch integriert hat, sehen auch alle Wege gleich aus – wir haben uns in den ersten Tagen total oft verlaufen. Es gibt also keine „angelegten“ Grünflächen an denen man sich orientieren kann oder ähnliches, man läuft immer „durch eine Art Dschungel“. Man sieht auch nicht viel von den Bungis oder den Einrichtungen, erst wenn man kurz davor ist, weiss man, aha, hier bin ich richtig oder zumindest auf dem richtigen Weg. Quer rüber wird es wohl auch nicht gehen, da der Staff-Bereich für die Mitarbeiter in der Mitte der Insel ist.
Die Architektur der einzelnen Einrichtungen ist toll – man erkennt die Elemente in jedem Bereich wieder – die Materialien, die Formen sind super abgestimmt und wirken wirklich toll. Runde Formen, weisse Kieselsteine, schwarze Steinfliesen, schwarzes Holz, weisse Wände – mit schönen bunten Bildern und farbigen Auflagen. Tolle Sessel, ausgefallene Liegen, geformte Ruheoasen, alles sehr stilvoll und modern.

Bungalows
Wir hatten den Beachbungi Nr. 262, der lag an einem tollen breiten Strandabschnitt, allerdings etwa 60 Schritte vom Strand entfernt. Dorthin führte ein schmaler Sandweg, der nur für diesen Bungalow angelegt war, d.h. also, man konnte auch schlecht vom Strand mal eben wieder ins Inselinnere kommen, da musste man quasi durch diesen privaten Bungiabschnitt und stand dann erst mal vor irgendeinem Bungi und sah aufs Bett.
An dem Strand selbst hat jeder Bungi noch einen Pavillon, der wenn man Glück hat auch direkt am Strand ist, viele Pavillons liegen auch hinter Büschen und Gehölzern.

Hier will ich mal ungefähr die Bungibereiche erklären:
Beachbungis 201 – 225
liegen auf der Sonnenuntergangsseite, haben einen relativ schönen Strandabschnitt und sind am nah am Hauptrestaurant
Dann kommen die Beachsuiten mit Pool 501 – 505
Auch Sonnenuntergangsseite
Danach kommt die Präsidenten-Suite (für den Big Boss, der auch einmal während unseres Aufenthaltes auf der Insel war)
Nun kommen an der Spitze der Insel die Jacuzzi Water Villas (401 -435) und die 5 Wasser-Suiten (701-705)
Auf der Sonnenaufgangseite fangen jetzt die Beachvillen wieder mit 226 – 270 an.

226 bis etwa 240 war der Strand leider auch schon sehr in Mitleidenschaft gezogen und es gab direkt vor den Bungis eine „Strandstufe“ von 50 cm bis etwa 1 m. Bei Flut hatten diese Bungis fast keinen richtigen Strand mehr. Dann wurde er aber immer breiter – vor den Bungis 250 etwa bis 280 ist er mega breit und toll (Achtung, ab 264 ist der Generator echt laut und es stinkt teilweise sehr stark) wir hatten ja 262 und dort hörte man ihn auch, aber relativ leise) Teilweise gibt es dort aber am Strand keinen natürlichen Schatten. Man hat ab Bungi 250 den ganzen Tag Sonne wenn man mag und mit der Liege halt schon mal ein bisserl wandert.
Dann kommen die Wasservillen 601 – 640 – dort wurde aber noch fleissig gearbeitet
Beach Villas 271 – 307
Ab etwa Beach Villa 290 ist es dann ganz arg mit Sandsäcken und Strand ist da rein gar nix… Die Pavillons sind teilweise unterspült und schon halb wieder eingebrochen.
Dann kommen die Bach Villen 308 bis 334 – mit denen ist man dann auch gleich wieder auf der Sonnenuntergangsseite. 334 – 315 etwa ist der Strand auch wieder recht schön, wenn auch nicht ganz so breit.

Einrichtung der Bungalows
Supermodern eingerichtet: riesen Bett, viele Komoden, Flachbild-Fernseher, Bose Anlage, DvD-Spieler, eine kleine Ankleide-Ecke mit Schrank, Spiegel, Föhn, Bademäntel, Pantöffelchen, eine grosse Liege mit vielen Kissen. Das offene Bad mit riesen Jacuzzi, 2 Holzliegen mit Auflagen, einer grossen runden überdachten Liegfläche, 2 Waschbecken, eine Aussendusche, eine weitere riesen überdachte Dusche hinter Glas, sowie Toilette und Bidet hinter Glas. Taschenlampe, Schirme und Räucherstäbchen, Teelichte und Kerzen… schöne bunte gemalte Bilder… sehr stilvoll und architektonisch ein Meisterwerk!
Leider ist es so, dass unseres Erachtens, die Sachen zu wenig gepflegt werden. Im Bad z.B. sind an den Fliesen schon sehr viele Kalkablagerungen, die Glasflächen sind mit falschen Mittel geputzt worden und die Schmierspuren sind leider echt arg und das wird man nicht mehr hinbekommen. In dem tollen kleinen Garten mit dem Jacuzzi, den Liegen und der runden Liegewiese steht die Luft… also wer sich da länger als ne halbe Stunde aufhalten kann, ohne zu schmelzen ist schon gut! Die Dusche ist riesig. Übrigens hatten wir tagsüber superheisses Wasser und abends wurde es dann nicht mehr heiss, aber da dort alles mit Solarenergie betrieben wird, hing das auch stark vom Wetter ab…. Leider war es bei kühlerem Wetter (was man auf den Malediven als kühl bezeichnen kann) dann auch entsprechend kalt.

Das Bett ist riesig und für uns mega bequem, einigen hat es wohl nicht gefallen, dass es nur eine Matratze war, uns hat es aber nicht gestört! Es gibt ein Laken und ein dickes Oberbett! Das Oberbett wurde dann aber in der 2. Woche auf den Schrank gelegt.
Die Klima kann man übrigens nachts auf „Schlafen“ stellen, dann läuft sie relativ leise.
Föhn, ach ja, der ist ganz OK, allerdings muss man immer den Knopf beim Fönen drücken, was bei langen Haaren irgendwann zum Absterben des Daumens führt – und das Kabel ist wirklich nicht gerade lang!

Zimmerreinigung
Also da haben wir so einiges erlebt. In der ersten Woche war sie mehr als schlecht! Es wurde nicht feucht gewischt oder irgendwelche Spiegel gesäubert: hier mal so ein paar Beispiele:
3 Tage kein neues Toilettenpapier
Aschenbecher wurden nicht geleert
Handtücher 3 Tage nicht gewechselt, also auf den Boden gelegt und abends hingen die vom Boden wieder schön am Harken
Toilettenbürsten wurden weggeholt
Beim Einzug waren noch die alten Shampoos und Seifen etc. vom Vorgänger im Bad
Staubflocken und Haare in den Ecken von Vorbewohnern
Vogel“kacki“ auf den Auflagen wurden nicht entfernt
Wassertröge für die Füsse wurden nicht aufgefüllt

Nachdem sich unsere Bunginachbarn beschwerten, wurde ihr Bungi 1 Stunde grundgereinigt!
Dafür wurde unser Zimmer dann 2 Tage gar nicht mehr gemacht – erst auf Anfragen bei der Rezi wurde dann abends wenigstens die Handtücher getauscht.
In der 2. Woche bekamen wir dann einen neuen Roomboy und der war dann schon viel besser und unser Zimmer wurde sogar schon morgens gemacht.
Irgendwie gibt es da noch keine wirkliche Richtung, es ist nur schade, dass solche toll eingerichteten Bungis jetzt schon so verkommen, wie sollen die dann in ein zwei Jahren aussehen – da fehlt es u.E. an einer Kontrolle bzw. einem richtig organisierten Ablauf. Der Pavillon vorn wird z.B. nie gemacht, bzw. stimmt nicht ganz am vorletzten und letzten Tag kam der neue Roomboy und hat diesen auch mal ausgefegt.
Áber nix mit blumenverzierten Bettdecken oder irgendwelchen netten Gesten!

Essen/Trinken
Hauptrestaurant
Das war unser Hauptsorgenkind, zumindest zum Ende hin. Ersteinmal: unser Kellner war super! Liuschan war wirklich absolut aufmerksam und nett.
Frühstück: War soweit alles da, was man braucht: Säfte, Obst, Müsli, Brot, kleine Brötchen, süsse Teilchen, Croissants, Wurst, Eier, Speck, Marmelade, Honig, Speck, Bohnen, Cornflakes und und und…. NUR: Das Frühstück wurde komplett schon ab 5 Uhr morgens aufgebaut, auch die Wurst, entsprechend sah sie aus! Das Dosenobst, angemachtes Müsli etc. war ohne Deckel und kleine Fliegen konnten da schon ab 6 ihre Bäder in dem süssen Saft nehmen. Die Wurst hatte solche Schwitzflecken, wir haben sie nicht einmal probiert. Die Lebensmittel waren zwar auf einer Art Kühlplatte, allerdings nicht abgedeckt. Joghurts standen auf dieser Platte, sind aber in der Zeit sauer geworden. Die warmgehaltenen Gerichte waren alle OK – Brot usw. war super frisch und lecker, manchmal noch warm. Kaffee, Tee wird serviert und war auch OK… Ach ja, noch was: Auf den Zimmern ist für AI Gäste der Tee und der Tütenkaffee (Nescafe) umsonst. Wenn man zum Frühstück aber grünen Tee möchte (der ja im Zimmer kostenlos ist) kostet das Tütchen mal eben 8 Dollar! Als sich unser Tischnachbar darüber beschwerte, bekam er dann solange er noch dort war den grünen Tee umsonst, aber auch nur er.

Mittags und abends:
Es gab genau 8 Chevies, in denen Speisen warm gehalten wurden: 1 mal Basmati Reis, 1 mal Reis angemacht, 1 mal Fisch, 1 mal Fleisch, 1 mal Gemüse, 1 Curry, 1 x was Kartoffeliges und einmal nochmal entweder Hühnchen oder nen Curry Gericht – dazu gab es dann noch entweder einen grossen Fisch, der unter einer Wärmehaube lag oder irgend ein Fleisch, von dem frisch abgeschnitten wurde. Dann noch ein Pastastand (jew. 3 Sorten Nudeln und 3 Sorten Saucen) und eine WOK Stelle – mittags zusätzlich noch ein Hamburger oder Hotdog Stand – als Vorspeisen gab es nur Salat, angemachte oder halt Natur… dazu einige Oliven, Croutons, Gürkchen oder so, aber keinerlei anderen Vorspeisen ausser 1 – 2 Suppen! Desserts gab es immer so 4 – 5 unterschiedliche, die sich aber fast immer wiederholten und ein Obststand, wo frisches Obst geschnitten wurde. 2 mal wurden frisch Crepes gemacht oder aber es wurde Obst karamelisiert, das aber auch nicht immer. Eine kleine Käseauswahl stand auch immer zur Verfügung.
Die Qualität der Speisen war ganz OK, allerdings war z.B. das Fleisch oft arg überwürzt. Die Auswahl war unseres Erachtens viel zu klein! Auf keiner anderen Insel hatten wir bisher so wenig Auswahl, vor allem, was die Vorspeisen angeht.
Bei den Desserts gab es wieder das Kühlproblem: auf geeisten Platten standen Stielgläser mit Desserts, d.h. der Stiel war kalt und das Mousse oben im Glas durch die Wärme fast schon wieder flüssig! Übrigens einen Schokobrunnen haben wir in zwei Wochen nicht gesehen!
Wir haben uns dann nacheinander den Magen verdorben, womit auch immer und uns hat der „Irufushi Express“ eingeholt, d.h. wir haben uns das Essen nachts noch mal durch den Kopf gehen lassen und von dem Tag an, konnten wir das Essen nicht mehr riechen und haben uns in den letzten Tagen nur noch von Brot und Suppe ernährt. (Übrigens haben wir öfter in den Gebüschen auch den ein oder anderen vom Personal ins Gebüsch kotzen hören und gesehen…. )
Alles in allem hat war das Essen auf bisher allen anderen Inseln besser als auf Iru – während unserer Zeit hatten einige Magen Darm Probleme. Wir waren beide beim Doc, der ist übrigens sehr gut und recht günstig! Wirklich!!! Für eine Untersuchung 10 Dollar, die Tabletten wurden dann einzeln berechnet (z.B. 9 Magentabletten 5 Dollar) und morgens sieht er noch mal am Bungi vorbei, ob alles OK ist.
Der Buffetbereich ist auch sehr schlecht durchdacht! Da man an den einzelnen Posten wie Pasta oder WOK ansteht, steht man quasi vor den anderen Speisen, die man sich selbst aus den Wärmebehältern holt und man kommt an die einzelnen Behälter nicht dran, weil die Schlange halt dort steht. Auch wartet man teilweise 10 Minuten und länger eh man dran ist – da isst man häufiger alleine.

Auch hier fehlte wieder ein bisserl die Atmosphäre – keine Kerzen auf den Tischen…. Volle Beleuchtung und halt Tisch an Tisch. Tische bekommt man fest zugeordnet – man bekommt einen Tisch für sich allein.

Kleidertechnisch war wirklich alles vertreten, von Unterhemd und Strandbüchsken bis hin zum langen Kleid – barfuss oder mit Schuhen… teilweise hatten Gäste eine Woche morgens mittags abends das Gleiche an (igitt)
Trio Restaurant
Waren wir nicht essen

Islander Grill
War aufgrund des stürmischen schlechten Wetters leider immer unter Plastik und daher haben wir dort auch nicht gegessen

Reflection Bar
Schön für den Sonnenuntergang – leider haben wir diesen in 2 Wochen nur 2 Mal erlebt, da es immer zu wolkig und zu stürmisch war – leider abends geschlossen

Recreation/ Fluid Bar
Sehr nett im Inselinneren, aber auch abends geschlossen! Während unseres Aufenthaltes haben sich wohl Gäste beschwert, dass die Bar abends geschlossen ist, also wurde sie genau für 3 Tage offengelassen, und zwar bis diese Gäste wieder abreisten. Dann war es dort abends leider wieder dunkel.

Flavorous & Spices
Wird im November eröffnet, dort haben sie auch den ganzen Tag gearbeitet – wir hatten den Bungi ja ganz in der Nähe

Water Edges
Die Hauptbar. Leider war die auch nie so richtig besucht. Schöne Rattansessel und draussen die tollen Lümmelsofas etc. Nur fehlt hier die Atmosphäre: keine Kerzen auf den Tischen etc. Auch der Blick abends zum Meer ist sehr dunkel, da die Stege nur sehr schwach beleuchtet sind, Wenns mal etwas heller war, dann war es das hell erleuchtete Versorgungsschiff!
Dort gab es viel Personal, die aber die Ruhe weg hatten, Teilweise waren 5 Tische belegt und wenn man neu kam, dann passierte erst mal nix. Nach 15 Minuten und unsererseits ausgerenkten Armen vom Winken kam dann schon mal jemand.
Auch war es immer wieder fremd…. Noch am letzten Tag wurde man nach der Zimmernummer gefragt, das ist uns so noch nie passiert. Es sind dort auch einige Ungereimtheiten mit den unterzeichnenden Rechnungen aufgetreten – das ist uns persönlich aber nicht passiert, daher lass ich das jetzt mal aussen vor.
Veranstaltungen wurden dort ab und an durchgeführt. Achtung: eine Krabbe fürs Krabbenrennen kostet 17 Dollar! Aber öfter wurde auch mangels Besuch nichts gemacht.
Es war wirklich sehr schade, dass die Poolbars abends geschlossen hatten, denn dort sass man gemütlicher!
Schnorcheln
Tja, das ist ein bisserl schwierig, da wir die ersten 9 Tage wirklich kein gutes Wetter hatten, und die Strömung wirklich sehr stark war, sind wir kaum raus. Auch war das Meer sehr aufgewühlt.
Es gibt erst einmal nur den Hinweis auf dem Zimmer, dass es empfehlenswert ist, mit den „Tsunami-Westen“ zu schnorcheln, da es keine Liveguards gibt. So… aber wo soll man nun hin? Das Riff ist recht weit draussen. Einmal sind wir vom Strand losgeschnorchelt und waren innerhalb von 2 Minuten an der Kante…. Aber da die Strömung so doll war sind wir dann in mm-Stössen zurück zum Strand, war dann dermassen anstrengend, dass wir das nie mehr versucht haben, auch sind die Korallen dort nicht zu verachten, da man sehr nah an sie herankommt und dann nicht richtig paddeln kann. Für den Rückweg brauchten wir dann eine Ewigkeit und sind fix und alle auf unsere Liege gekrochen. Der nächste Versuch an den Wasserbungis… also ab mit Schläppkes und Ausrüstung über den heissen Steg…. Endlich angekommen geht eine Treppe direkt ins Meer: also erst mal gucken, wie tief das Wasser ist: Oh…. Tief, aber nicht tief genug zum reinhüpfen…. Also wieder hoch und flutsch… spiegelglatte Stufen, da sie mit Moos bewachsen sind… Also Vorsicht ist geboten. Also mit einer Hand festhalten mit der andern Hand rudernd versuchen die Flosse anzuziehen… Na ja, nach 5 Minuten Kampf ab ins Wasser… über Korallen, die irgendwie wieder so nah sind langsam ab zur Riffkante, aber irgendwie, sind die Fische wohl alle zur Zeit auf Urlaub auf einer anderen Insel… und wieder diese Strömung… neee, das ist auch nix… ausser ein paar kleinen Fischchen, ein zwei Drückern, einigen Muscheln leider nicht viel gesehen…
Also, schnorcheltechnisch war es für uns eher enttäuschend, was aber sicher auch an der Strömung lag und man auch sehr unsicher war, da man dort ruck zuck mit der Strömung weggezogen wird und niemand irgendwie darauf achtet, wer da wo hinströmt.
Es war übrigens auch die erste Insel, wo wir keinen Fischreiher gesehen haben, der wäre dort eh verhungert ;-)
Die Schnorcheltour mit dem Boot kostete 60 Dollar.
Strand/Meer
Die Lagune ist der Hammer, auf unserer Seite konnte man richtig toll baden. Nach einigen Metern war man richtig tief im Wasser! Auf der anderen Seite der Insel konnte man sehr weit hineinlaufen! Es gibt zwar Korallenblöcke zwischendurch, aber die sieht man ja von aussen! Eine der schönsten Lagunen, die wir jemals hatten! Und das um die ganze Insel super!
Strand war an einigen Stellen genial, an anderen Stellen war er komplett weg – die Sandsack-Rettungsaktion wurde während unserer Zeit dort auch arg vergrössert und stellenweise ist kein bisserl Sand mehr vor dem Bungi!
Sport/Fitness
Fitnessbereich, Tennisplatz (35 Dollar/h), Badminton (noch im Bau), Golf Simulator (15 Dollar/Stunde)etc. alles vorhanden!
Der „Spassbereich“ mit Tennisplatte, Dartscheibe, Billardtischen, Kicker, Spielen aller Art, DvD-Verleih etc. war recht nett angelegt und bei schlechterem Wetter oder abends eine wirklich nette Alternative!
Spa
Spa Bereich sehr schön angelegt. Preise fanden wir recht normal… Massage war auch OK, aber kein Unterschied zu anderen Spas… Preisliste habe ich hier, falls jemand, Preise möchte, kann ich diese nachreichen.

Boutiques und Shops
1 Souvenir Shop – hier bekommt man Nippes, Zigaretten (5 Dollar Schachtel), ein bisserl was Süsses etc.
1 Boutique – Kleidung, Schuhe, Modeschmuck etc. sehr teuer alles, z.B. Bluse für 500 Dollar, Zehenschlappen für 90 Dollar etc.
1 Juwelier – na, dort haben wir immer nur den Verkäufer gesehen. Dort gibt es alles was das Herz (von wem auch immer) begehrt – vielleicht eine Kette für 23.000 Dollar? War dort wirklich alles Hammerteuer!
Internet-Corner: Zeit kann man stundenweise kaufen: 1 Stunde 10 Dollar,
Preise:
Mittlerweile hat es sich ja rumgesprochen, dass dort alles teuer ist!
Mal ein paar Beispiele:
AfG – 6 Dollar
Bier – 9 Dollar
Espresso – 8 Dollar
Cocktails ab 20 Dollar
Wein ab 30 Dollar
Säfte aus dem Tetrapack – 6 Dollar
frische Säfte – 9 Dollar
Ice Tea – 8 Dollar
normaler Tee – 7 Dollar
Flasche Wasser – 6 Dollar (Minibar 8 Dollar)
Pizza ab 15 Dollar
Beef Burger 32 Dollar
Fish and Chos 25 Dollar
Spaghetti 15 Dollar
Reis mit Chicken 22 Dollar
Obstsalat 20 Dollar
375 ml Bayleys aus der Minibar: 75 Dollar
Mittagsbuffet im Iru Restaurant: 60 Dollar
Buffet am Strand: 100 Dollar oder 180 Dollar und Seafood Buffet 200 Dollar p.P.
Ab 80 Dollar Mindestverzehr p.P. bekommt man einen Nachlass von 20 Dollar.
Verlängerung vom Bungi, wenn man erst nachmittags abgeholt wird: 300 Dollar

Tiere/Insekten
Einen Tag hatten wir ein Kätzchen auf der Terrasse, leider noch arg ängstlich, aber süss!
Viele Hühner mit Küken
Geckos und Echsen
Eine grössere weisse Spinne wurde gesichtet (aber nicht von uns)
Mücken waren da, aber es hielt sich in Grenzen mit der Stecherei, bzw. waren die Stiche irgendwie nicht so „juckig“ zumindest bei uns…
Grosse fliegende Käfer, die aber genug mit dem ganzen Grünzeugs zu tun haben
Viele Flughunde (Achtung auf den Wegen Kopf einziehen, denn sie fliegen wirklich nen halben Meter am Kopf vorbei in der Nacht)
Raben
Was ekliges noch: es ist eine Stück Palmenstamm abgebrochen und auf den Boden geknallt und aufgeplatzt, darin waren fingergrosse weisse Würmer – das war sowas von eklig… aber gestört hat es dort keinen vom Personal, sie haben es liegengelassen

Fazit:
Uns persönlich fehlte „die Persönlichkeit“, die „Romantik“ auf der Insel… und auch der direkte Meerblick aus dem Bungi! Irgendwie sind die Malediven ja schon was besonderes – hier fehlt es an schönen Dingen, wie Hängematten, Kerzen oder kleinen schönen Plätzen.
Es fehlt noch an allen Ecken an Kleinigkeiten. Z.B. der Weg innen – keine Sitzgelegenheiten zwischendurch, keine Abfallbehälter oder Aschenbecher (die Kippen lagen dann im Sand) .
Die Elektroautos sind zwar leise, aber manchmal muss man schon einen kleinen Hechtsprung fast ins Gebüsch wagen, wenn hinter irgend einer Kurve auf einmal einer um die Ecke gedüst kommt. Und es fahren echt ne Menge über die Insel: für die Wäsche, für die Koffer, für die Gäste, für die Handwerker etc.
Unseres Erachtens wird dort alles noch „zu locker“ gesehen, keiner weiss so richtig, wohin der Weg geht, bzw. glaube ich, dass, wenn die Insel mal richtig voll ist, es erst richtig zu Problemen kommt – sei es im Buffetbereich des Restaurants oder aber mit der Pflege der Einrichtungen.
Zur Zeit finden ja noch einige Bauarbeiten statt, abends um 23 Uhr hörte man aus dem Stuff noch die Kreissäge und alles war hell beleuchtet - wer da empfindlich ist… na ja…
Nichtsdestotrotz hatten wir einen schönen Urlaub mit netten Leuten! Für uns ist die Insel halt nicht die richtige und wir bevorzugen weiterhin eher die kleineren, persönlichen Inseln.
So, das wurde jetzt wirklich arg lang… sorry….
Susi und Peter
.


 

persönliche Eindrücke, Erlebnisse und Bemerkungen zu Irufushi *****
Noonu-Atoll 20.09. – 12.10.2008
(unser 4. Urlaub auf den Malediven)


Allgemein:
Die am 21.08.2008 neu eröffnete Insel Irufushi mit 180 Zimmern, ist mit diversen Buschwerk und Bäumen dicht bewachsen und relativ groß (800 m langen und 300 m). Zuzüglich wurden eigens noch 1100 Palmen angepflanzt.

Die Wege im Inselinneren sind immer sauber geharkt und mit Wegweisern versehen. Das Wasserflugzeug braucht ca. 50 Minuten und legt direkt am Steg der Insel an. Anfangs landete das Wasserflugzeit direkt in der Lagune an der Westseite (Bungi 201-219) der Insel. Später sind die Landungen hinter das Hausriff verlegt worden, so dass es nicht mehr ganz so laut am Strand war.


*** Wichtig für das Wasserflugzeug; es werden 2 US $ pro Kilo Übergewicht für die Koffer (20 kg p.P. frei) und generell für das Handgepäck berechnet, alles wird gewogen! Auf dem Rückweg wird allerding nur gewogen, nicht kassiert. ***


Die Insel hat rundum einen breiten, feinen und weißen Sandstrand, welcher mehrmals täglich gesäubert wird. Man kann bequem barfuß in ca. 30 Minuten um die Insel laufen. Baden kann man rund um die Insel ebenfalls sehr gut.

An der Südseite (Bungi Nr. 300 – 310) und an der Nordspitze (Höhe des Pools der Islander-Bar und dem Zugang zu den Jacuzzi Villen) hat es den Sand schon (wieder?) ordentlich weggespült, so das auch hier – wie auf vielen anderen Inseln - mit Sandsäcken und Wellenbrechern gearbeitet wird. Diese
sind aber noch nicht fertig gestellt. Auch an der Riffkante rund um die Insel wurden stellenweise Wellenbrecher errichtet, allerding sind hier auch noch nicht alle fertig. Das trübt die Optik natürlich noch etwas mehr oder weniger.


Das Personal ist sehr freundlich, höflich und aufgeschlossen, und zeigte uns gegenüber stets die Breitschaft sich bzw. den gebotenen Service zu verbessern.


Wetter September/Oktober:
An zwei Abenden typisch kurzer aber heftiger Maledivenregen
1 x heftiger Sturm ohne Regen
Am 10.10.08 den ganzen Tag richtig stark bewölkt und 3 Tropfen.
Teilweise wolkenloser Himmel und richtig heiß und sonst mit den herkömmlichen Wolken schönes sonniges Wetter.

Schnorcheln und Tauchen:
Die Fische sind noch gar nicht richtig an Menschen gewöhnt, teilweise scheu oder sie ignorieren einen.

Schnorcheln
Das Hausriff ist leider sehr weit weg, in der Lagune gibt es nichts weiter zu sehen. Zum Schnorcheln muss man also an die Riffkante bzw. bei den Wasserbungis oder der Tauchbasis am Ende des Steges ins Wasser gehen (Treppen sind vorhanden). Das sind dann schon ein paar Meter zu laufen.

Hausriff an der Tauchbasis:
Der Zugang erfolgt bequem über einen Steg inkl. Treppe, hier sind ein paar vereinzelte Korallen, aber nichts Besonderes. Durch eine Schneise gelangt man zur Riffkante, da ist es dann auch ganz nett zum schnorcheln. Allerding ist diese Schneise im Wasser dann nicht besonders gut zu erkennen. Bitte bei Niedrigwasser unbedingt aufpassen, dass man nicht gegen die Korallen kommt und diese beschädigt oder sich selbst verletzt! Das Hausriff an der Tauchbasis ist für Schnorchler also ehr bescheiden und der Eingang bei Niedrigwasser schwer zu durchqueren. (Dies gilt natürlich auch für die Hausrifftauchgänge.)

Hausriff bei den Jacuzzi Villen (Nordspitze):
Hier ist es allerdings sehr schön! Dort können sich Neulinge und alte Hasen beim Schnorcheln so richtig austoben.


Da alle Stege sehr heiß werden, braucht man unbedingt Schuhe!!!

Auch hier kann man ganz entspannt über die Leiter rein. Keine 2 Meter und die ersten Korallen und genug Fische sind da! Über die kleinen Korallenblöcke kommt man auch bei Niedrigwasser rüber. Man muss nur etwas vorsichtiger sein. Nach ca. 30 Metern ist man dann an der Riffkante angelangt.
Dieser Teil des (Haus-)Riffes wird z.B. auch bei den Nachmittagstauchgängen gerne angefahren. Das andere Hausriff an den Wasser Villen haben wir nicht besucht, da wir dann doch lieber mit dem Boot zum Tauchen raus sind.

Es gibt auch Schnorchelkurse an der Sportbasis, 35-45 US$ pro Stunde(!)

Tauchen (PADI-Tauchschule):
Es gibt einige interessante Tauchspots, von gemütlichen strömungsarmen Gebieten bis hin zu ordentlichen Drift- bzw. klassischen Strömungstauchgängen, bei denen es spannende Großfisch- und Haibegegnungen gibt.

„Christmas Tree“: schöne Überhänge, große Fischvielfalt (26 m)
„Snow White“: weißer Sand am Grund, schöne Hart- und Weichkorallen (18 m)
„Koen´s Dream“: relativ starke Strömung mit Haigarantie, graue Riffhaie und Weisspitzenriffhaie (bei
26 m)
„Minavaru“: kaum Strömung, leicht abfallendes Riff mit kleineren Korallenblöcken und einen Überhang (20 m)


Die Tauchmitarbeiter/innen sind auf Grund der kurzen Zeit noch nicht ganz eingespielt und so ganz rund läuft der Tauchalltag noch nicht. Dies liegt auch sicherlich daran, dass das richtige Tauchboot noch nicht zur Verfügung steht und teilweise noch improvisiert werden muss. Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Alle sind sehr bemüht, hilfsbereit und sehr freundlich. Besonders hervorheben möchten wir Aimi (Japanerin) und Bruno (Kanadier), mit denen hatten wir
sehr schöne Tauchgänge!

Die Tauchbasis ist sehr groß und ordentlich ausgestattet. Von der ABC- über eine komplette Tauch und Fotoausrüstung kann dort alles gemietet werden. DIN- und INT- Anschlüsse sind vorhanden, Nitrox gibt es ohne Aufpreis. ** 6 Tage non-limit Tauchen kosten $ 414,- zuzüglich z.B. $ 22,- für eine 2-Tank Bootsexkursion am Vormittag, bzw. $ 14,- für den entsprechenden 1-Tank Bootsausflug am Nachmittag**. Handtücher gibt es für jede Bootstour, allerdings keinen Tee, Wasser etc. zwischendurch. Die Abfrage der Tauchdaten erfolgt nach den Tauchgängen.

Die üblichen Tauchregeln: Tauchcomputer, Boje (mit mind. 6 Meter-Leine *) Begrenzung auf 30 Meter, mind. 50 bar Restdruck und max. 60 Min. *Die Bootstauchgänge sind alles Drifttauchgänge, das Boot ankert also nicht. Bei dem Sicherheitsstop wird die Boje als Signal für das Boot gesetzt, welches einen dann abholt. Die Bootstauchgänge werden immer von einem Guide begleitet.

Die Bootscrew ist sehr fleißig und hilft wo es gebraucht oder gewünscht wird. Nach den Bootstauchgängen wird (wenn es nicht anders gewünscht wird) die komplette Ausrüstung gewaschen, natürlich auch das Ein- und Ausladen wird komplett erledigt.

Unsere Kritik (keine Beschwerde!) zur Tauchbasis:
Derzeit ist der Ablauf noch etwas bescheiden. Wir haben uns von den „unberührten“ Tauchplätzen doch mehr versprochen. Einige Tauchplätze haben selbst die Mitarbeiter/innen noch nicht betaucht, manchmal wurde der Tauchplatz auch über oder unter Wasser nicht sofort gefunden. (1 x gar nicht)

Die Dhonis, welche von der Insel zur Verfügung gestellt werden, hatten leider an 2 Tagen einen Motorschaden, so dass beide Male ein Tauchgang (von 2) ausfallen müsste.

Teilweise war auch die Organisation der Tauchgruppen unglücklich.

Dieses und auch die generelle Organisation auf dem Tauchboot bzw. Dhoni war ganz klar von den Mitarbeiter/innen abhängig (ist auch sicherlich von der Nationalität bzw. der Mentalität abhängig). Hier fehlte es derzeit noch ganz klar an einem einheitlichen Ablauf. Einige waren daher weniger angenehm, aber auch hier möchten wir wieder ein Kompliment an Aimi und Bruno sowie Miki aussprechen.

Unter den vorliegenden Umständen haben die Mitarbeiter/innen es sicherlich noch nicht ganz so leicht, aber wenn sich alles eingespielt hat und ein paar grundlegende Dinge einheitlich gehandhabt werden, wird dies zukünftig sicherlich eine sehr gute Tauchbasis werden.

Auch wenn wir persönlich Irufushi nicht als klassische Taucherinsel sehen, würden wir die Tauchbasis auch zu einem späteren Zeitpunkt generell wieder buchen.

Inselaufteilung (Inselrundgang):

Start am Anlegesteg/Mitte-Westseite in Richtung Norden gibt es die
• Beach Suiten ab Nummer 201 - 225,
• Beach Villen (501 - 505),
• Islander Grill + 1 Pool, sehr schön für den Sonnenuntergang,
• Nordspitze mit Zugang zu den Jacuzzi Villen (401 – 435) + Trio-Restaurant.
• Ebenfalls am gleichen Steg aber noch nicht fertig ist der Präsidenten Pavillon und die
Water Suites (701-705)
• und das Trio-Restaurant
o sehr gut aber auch zu ordentlich gesalzenen Preisen.
o es ist schön, da abends über dem Wasser zu sitzen.

Weiter Richtung Süden auf der Ostseite
• Beach Suiten ab Nummer 226 – 279
• Water Villas (601-640)
o die ersten Villen sind jetzt bezugsfertig
• Beach Suiten ab Nummer 280 – 300
o ab ca. 295-310 sind noch die Einrichtungsmaßnahmen zu sehen.
o In Höhe 260 – 275 (hier auch der Tennisplatz) ist der Generator, welcher sich im
Bereich der Angestelltenunterkünfte befindet, auf den inneren Inselwegen und
auch am Strand deutlich zu hören.

Von der Südspitze wieder Richtung Norden
• Beachvillen ab Nummer 310 – 271
o Während unseres Aufenthaltes noch nicht belegt


Zimmer:
Die Ausstattungsmerkmale erspare ich mir, die kann in jedem Prospekt etc. nachgelesen werden.

Wir hatten eine Beach Villa (Zimmer 213) und waren sehr zufrieden.
Alle Beach Villen sind U-Förmig angelegt. Einen direkten Meerblick hat man von der Terrasse am Bungi nicht wirklich, da es hier ordentlich schattenspendendes Buschwerk gibt. (Zumindest von den Bungis 201-225). Aber alle Bungis haben einen Pavillon direkt am Strand bzw. etwas ins Buschwerk zurück gesetzt. Von hier hat man dann direkten Meerblick und direkter Zugang zum Strand. Je nach dem wo man sein Bungi in dem „U“ hat, ist man mehr oder weniger dicht am Strand. Nr. 213 ist z.B. an der Spitze des „U“ und somit dicht am Strand. Die Aufteilung wirkt auf den Bildern recht eng. Das stimmt auch, aber durch diese versetzte Aufteilung hat man genügend Privatsphäre.

Der Strand an der Westseite hat ab 15.30 Uhr keinen Schatten mehr, was die Sonnenanbeter freuen dürfte. Wenn man allerdings wie wir ein schattiges Plätzchen vorzieht, erscheint uns die Ostseite (Bungis ab Nr. 226-) sicherlich besser geeignet. Der Strand ist überall schön und Platzprobleme gibt es nicht! (Allerdings war die Insel zu unserem Zeitpunkt anfangs nur zu ca. 50%, und später zu ca. 65% belegt. Aber auch bei einer 100% Belegung wird es sich sicherlich gut verteilen.

Die Jacuzzi Villen, die nach Westen ausgerichtet sind, haben bereits ab Mittag keinen Schatten mehr!

Restaurant/Essen:
Das Hauptrestaurant liegt etwas zurückversetzt hinter dem Sportcenter und den derzeit 3 kleinen Einkaufsläden (inkl. Juwelier und dem Internetcafe), an der Westseite bzw. dem Anlegesteg. Hier gibt es daher auch wenig Wind und es kann schon etwas drückender werden.

Neben dem Hauptrestaurant gibt es noch den Islander Grill, die Fluid Bar und die Waters Edge Bar. Am 01.10.08 wurde auch das Trio Restaurant (direkt bei den Jacuzzi Villen) eröffnet.

Das Essen im Hauptrestaurant - Buffet morgens und abends- (wir hatten HP) ist generell sehr gut und abwechslungsreich und bietet internationale Gerichte. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Besonders hervorzuheben ist das Frühstücksbuffet, hier ist die Auswahl besonders groß.

Neben dem 24 Stunden Zimmerservice (Lieferung ohne Aufpreis) konnte man z.B. zum Mittagessen in der Waters Edge Bar, direkt bei dem Islander Grill oder am Pool neben dem Islander Grill, sowie an der 2. Poolanlage (Fludi Bar) Snacks oder auch vollwertige Mahlzeiten bestellen. Allerdings gibt es hier gravierende Preisunterschiede. Schmackhaft war aber alles.

Zu den Preisen /Nebenkosten:
Passend zu einer 5 Sterne Anlage kostet ein Softdrink (Cola, Tonic Water etc.) $ 5 für die 330 ml PET Flasche. Die 1,5 l Wasserflasche kostet hingegen $ 5. Eine Pizza fing bei $ 15 an, ein Sandwich bei ca. $ 20. Immer werden bei allen Bestellungen/Leistungen 10% service charge auf den Preis aufgeschlagen.

Durchschnittlich hatten wir ca. $ 60 bis 70 an Nebenkosten für Essen und Trinken für 2 Personen pro Tag (Snack zum Mittag und normales, auf das Wetter und Tauchen angepasstes Trinkverhalten über den Tag verteilt). Eine 1,5 l Wasserflasche gab es darüber hinaus pro Tag als „Geschenk“ vom Hotel.

Allerding wurde uns mitgeteilt, dass die Preise ab November 2008 deutlich angepasst (verdoppelt) werden sollen. Wie sich das auf die Preise für Essen und Trinken auswirkt, möchten wir nicht spekulieren.

Was noch:
Insgesamt gibt es 2 Pools. Liegen und Badetücher am Pool und am Strand inklusive. (Beach-) Volleyball, Badminton, Tischtennis, Darts, Fitness-Center, Tennisplatz mit Flutlicht, Windsurfen, Kitesurfen, Wakeboarden, Banana Boat, Wasserski, Katamaran, Kajakverleih. Kinderclub und Friseur. „Sun Spa" , Verschiedene Ausflüge, wie z. B. Hochseefischen und Fahrten mit einem Glasbodenboot. Elektroautos „Golfwagen“ transportieren die Gäste auf Wunsch.

!! Für alle die länger als 13 Tage auf Irufushi bleiben: am 13 Tag wird die Schlüsselkarte automatisch gesperrt und man kommt nicht mehr in sein Bungi. Die Karte muss erst wieder entsperrt werden. Also wer einen längeren Weg zur Rezeption hat….

Die Nationalitäten auf Irufushi sind gemischt, Italiener, Engländer und deutschsprachige Touristen, ein paar Russen, Japaner und Chinesen. Jede Nation mit Ihren Eigenheiten.

Moskitos:
Antibrumm FORTE hilft gut gegen Moskitos, Autan leider nicht. Von einer Plage würde ich nicht sprechen, aber es gibt sie, ähnlich wie bei uns in Deutschland an einem schönen Sommerabend. Wer sich ab Sonnenuntergang einsprüht sollte wenig Probleme haben.

Kleidung:
Das Management hätte gerne "ordentliche" Kleidung (lt. Infobrief der Insel "like Ladys and Gentlemen") nun ja, das kann man halten wie man will....

Tagsüber haben die meisten Leute leichte Kleider, Shorts und Shirt im Restaurant (Snackbar) getragen – mit und ohne Flipflop´s.
Am Abend eine "7/8" oder leichte lange Hose mit Shirt etc.
Da uns diesbezüglich keiner angesprochen hat, scheint das also o.k. zu sein. Schuhe braucht man eigentlich nicht (nur auf dem Steg, der wird extrem heiß - also vorsicht!!-) Die Inselwege sind ausschließlich aus Sand.

Zusammenfassend gesagt, hatten wir 3 sehr schöne Wochen auf Irufushi und können die Insel, wenn man denn eine „Luxus-Insel“ haben möchte, grundsätzlich empfehlen.

Unsere Kritik zur Insel:
Leider gibt es seitens des Hotels oder der Tauchbasis keine Einweisung bezüglich der Verhaltensregeln, der Gezeiten oder generelle Infos zum Thema Baden, Schnorcheln etc. Dies ist natürlich schade, denn nicht jeder kommt als Schnorchler auf diese Insel.
Auf die Ströhmung achten,„nichts anfassen“, nicht auf das Riffdach oder die Korallen treten oder stellen

Des Weiteren möchten wir noch einige Kleinigkeiten benennen, die noch nicht ganz rund laufen. Dies sind keine Beschwerden, sondern einfach ein paar Auffälligkeiten, die als Anregung zur Verbesserung dienen sollen und die wir der Ordnung halber auch als Info aufführen wollen. Hinzuzufügen ist natürlich auch, dass dies unsere eigenen Eindrücke/Erlebnisse sind, die wir nicht verallgemeinern wollen. Und selbstverständlich ist alles immer von den eigenen Erwartungen und Vergleichsmöglichkeiten abhängig. Hier also unsere persönlichen Anmerkungen:

Zwei Gründe, warum wir nicht noch einmal auf Irufushi Urlaub machen würden (welche aber nichts mit den Kleinigkeiten, die jetzt noch in der Anfangsphase auffallen, zu tun haben!):

  1. Es gibt noch ein paar andere Inseln auf unserer Wunschliste, die uns sehr interessieren und diese möchten wir natürlich auch erst einmal besuchen.
  2. Diesen sogenannten Luxus benötigen wir nicht (schön, mal erlebt zu haben – tut auch nicht weh), aber wir ziehen klassische Taucherinseln mit einem gepflegten Standard (mit weniger Schickimicki, großen Spa, 2 Pools etc.) dann doch vor.

Die Tauchbasis ist davon ausgenommen, diese würden wir wieder wählen, weil wir überzeugt sind, dass die kleinen Problemchen, die derzeit noch vorliegen, in ein paar Monaten nicht mehr existieren! All denen, die sich für Irufushi bereits entschieden haben oder noch entscheiden, wünschen wir einen
schönen Urlaub. Wir hatten Ihn!

13.10.2008
Die 2 Banny´s


 

Reisebericht vom Irufushi Beach & Spa Resort (Noonu Atoll)
22.08.2008-06.09.2008

Anreise & Ankunft
Wir hatten über JahnReisen gebucht und sind mit Srilankan Airlines zunächst nach Colombo geflogen und nach kurzem Zwischenhalt weiter nach Male.  Der Service von Srilankan war in Ordnung. Menü- und Getränkeauswahl der Speisen an Bord waren gut, als Zwischensnacks gab es Sandwichs und die Stewardessen waren sehr nett. Die Flieger haben allerdings auch schon bessere Zeiten erlebt. (kaputte Sitze, Displayfernbedienungen und Tische defekt)

In Male angekommen, wurden wir nach kurzem Aufenthalt zu den Airtaxis  gebracht und warteten gespannt auf die letzte Etappe unserer Reise.  Nach einer knappen halben Stunde war unser Airtaxi zum Abflug bereit, Fluggäste waren nur wir. Es war ein traumhafter 55min Flug zur Insel.

Wir wurden am Abflugsteg herzlich von „Asfa“ (Gästebetreuung) empfangen, die uns  zu einen kleinen Empfangscocktail in die MainBar/Water’s Edge brachte. Dort wurden wir von „Abu“ (Gästebetreuung für deutsche Gäste) kurz über die wichtigsten Dinge der Insel  informiert und bekamen unseren Zimmerschlüssel. Per Buggy wurden wir und unser Gepäck zu unserem Zimmer/Villa gebracht. Nach einer kurzen Erholungspause wurden wir wieder von „Asfa und Abu“ abgeholt und per Buggy erkundeten wir die Insel. Auf unserer „exklusiven“ Inselrundfahrt wurden wir mit einigen Mitarbeitern bekanntgemacht und es wurden uns alle Lokalitäten der Insel gezeigt.

Insel
Die Insel ist eine der größeren Inseln der Malediven. Eine Inselumrundung dauert ca. 1,5h. Wobei an 2 Stellen der Insel der Strand stark weggespült ist und nun durch Sandsäcke geschützt wird. Die Insel ist hauptsächlich mit Buschwerk bewachsen, weiter gibt es Palmen, Bananenpflanzen etc. Geckos, Eidechsen, Flughunde, Krähen, Hühner, eine Hauskatze und 1 große Spinne gehörten zu den Tieren die wir gesehen haben. Auch wenn die Insel sehr bebaut ist, gibt es viele Grünanlagen und viele Wege die man auch barfuss belaufen kann. Da die Wege zu den Restaurants, Bars oder den Pools teilweise weit sind, bietet das Resort Fahrten mit Buggys über die Insel an. (Unser Weg zum IruRestaurant dauerte ca. 15min)

Zimmer
Es gibt 6 Zimmerkategorien auf der Insel:

Beach Villa
Doppelbett, Couch, kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen, privater Durchgang zum Strand mit 2 Strandliegen und einem Strandpavilion, offenes Bad mit Innendusche und Aussendusche, Jacuzzi, 2 Liegen und kleinem Pavillon
(Empfehlung Nummer 226-270, Lagunenseite)

5 Beach Suite (teilweise noch im Ausbau)
gleiche Ausstattung wie Beach Villa mit privatem Pool

35 Jacuzzi Water Villa
Doppelbett, Glasboden zum Fische beobachten, kleine Sitzecke, Badewannenjacuzzi, Dusche, Sonnendeck mit Liegen und Sitzgruppe, Jacuzzi und direktem Zugang zum Meer
(Empfehlung Nummer 401-419 nicht Lagunenseite aber Sonnenuntergang und ganztags Sonne)

40 Water Villa (waren noch im Ausbau)
gleiche Ausstattung wie Jacuzzi Water Villa ohne Jacuzzi

5 Water Suite (waren noch im Ausbau)

1 Grand Pavilion/Presidental Suite (war noch im Ausbau)

 

Standardmäßig  verfügen alle Zimmer über Deckenventilatoren, Klimaanlage, LCD-TV, Minibar, Espressomaschinen, Wasserkocher, Fön, Bademäntel, Pantoffeln, Handtücher und div. Hygieneartikel.

Wir haben in der 1.Woche in einer Beach Villa (235) gewohnt. Probleme hatten wir mit dem Jacuzzi, Fön und vor allem Mosquitos. Das war echt eine große Plage und die Jungs haben 3-mal am Tag die Insel besprüht. Eine große Verbesserung war in den ersten Tagen nicht zu spüren, wie es leider Stephie in aller Härte erfahren musste. Sie hat nun den Namen „Mosquito-Woman“ auf dieser Insel und glaube das dort jeder sich an Stephie erinnern kann ;-)
Durch die o. g. Probleme im Zimmer wurden wir in Woche 2 auf eine Jacuzzi Water Villa umgebucht und das war ein Traum. Bei den Wasservillen haben wir abends Kofferfische, Rochen und kleine Haie beobachtet. Ich fand es faszinierend die Fische durch das beleuchtete Loch im Boden zu beobachten.
Dort hatten wir „Shaneez“ als Roomboy und ihn muss man einfach mögen. Er war super lieb und erfüllte alle Wünsche bzw. war immer sehr besorgt. Gegen einen netten Plausch hatte er nie etwas einzuwenden.

Restaurants/Bar/Essen und Trinken/Service
Das Resort verfügt über verschiedene Restaurants, wir waren allerdings nur im IruRestaurant, da wir nur dort AI essen konnten. Tipp ist der Islander Grill, da man sich dort den Fisch direkt aus einem kleinen See aussuchen kann.

Es gibt eine MainBar/Water’s Edge, mit täglichem Abendprogramm (maledivische Tänze und Gesänge, Crab Race, etc.) die Dank „Jameel, Chris etc.“ zum Verweilen einlädt. (Tipp geht da mal auf die Toiletten, Snacks ab 16:00Uhr AI) Des Weiteren gibt es eine Bar am Pool of Reflections der zum Meer gebaut ist (Tipp Sonnenuntergang), der große Main Pool mit Bar ist auch mal einen Besuch wert (Sei es nur zum Fotoshooting), Wir waren nie im Pool schwimmen, da wir das Meer hatten. Beide Pools wurden aber dankbar von einigen Gästen genutzt. Wie gesagt wird man in der Main Bar sofort „Jameel“ kennenlernen. Ein super netter Kerl mit dem man Stunden lang Spaß haben kann, wie Dennis es fast jeden Abend mit ihm gemacht hat. Ist praktisch der Barchef aber er will es nicht sein oder bezeichnet sich nicht als solchen. Schade, dass die Bar nur sehr spärlich besucht wurde aber man hatte auch so seinen Spaß. Es findet dort keine Animation statt!!!!

 

Das Essen war international . . . maledivisch, indonesisch, chinesisch/japanisch. Das Frühstück war etwas einseitig und Auswahl an Aufschnitt war fast keine vorhanden. Dafür war das Mittag- bzw. Abendessen sehr abwechslungsreich und hatte wirklich mehrere Sterne verdient. In der 2. Woche unseres Urlaubs haben wir etwas das Gemüse vermisst. Auch sonst wurde das Essen in der 2. Woche mit steigender Besucherzahl schlechter und was viele verwundert hatte.

Der Service im Restaurant und in den Bars war erstklassig. Wir hatten einen super netten Kellner Namens „Xam“. Er war super nett und wir haben oft mehr Zeit zum plappern verbracht, als zu essen. Ein Tipp an alle AI Bucher: alle AI-Getränke (außer Cocktails usw. bzw. bekommt man auch direkt ne Liste) sind in allen Restaurants und Bars AI, die große Flasche Wasser im Zimmer ist auch AI. (auch im Recreation-Center)

Freizeit/Ausflüge
Recreation Center, hier gibt es ein Fitnesscenter, Billard, bald Snooker, Tischtennis, Kicker, Airhocker, Playstation3, Karaoke, Brettspiele, etc. Das Center war an Regentagen und abends immer gut besucht. Wir sind abends immer ein paar Runden Billard spielen gegangen.
Des weitern gab es ein Wassersport-Center mit allen möglichen Aktivitäten, wurde recht wenig genutzt.

Spa
Der Spa-Bereich war ein Traum, ein Weg der mit Fischteichen umgeben ist, führt zur Spa Rezeption, wo man herzlich von „Monica“ oder „Danielle“ empfangen wird. Ich war ganze  4 Tage im Spa und es war entspannend, vitalisierend, einfach traumhaft. (Tipp, „Mukesh“ ist spezialisiert auf Ayurveda!) Dennis war tauchen und ich habe entspannt.
Der Spa-Bereich bietet Ayurveda, asiatische und indische Behandlungen an. Es gibt insgesamt 20 Therapieräume, jeweils mit offenem Bad und Dusche (zumindest in den Räumen, wo ich war). Es sind Paarbehandlungen und Einzelbehandlungen möglich.

Tauchen/Schnorcheln
Schnorcheln kann man rund um die Insel, gute Plätze sind an den Wasservillen, dort wurden u. a.  Rochen, Muränen, Schildkröten, Haie, Kofferfische, etc. gesehen.
Trotzdem sind da noch viele Probleme mit dem eigentlichen Hausriff und der Tauchschule, die an dem Gesamten leider am wenigsten ändern können. Dort wurden so viele Sachen versprochen und fast keine wurde eingehalten. Es ist bei Ebbe und Wellengang fast kaum möglich von der Tauchschule hinaus ins Riff über die Korallenbänke zu kommen. Die meisten Tauchexpeditionen werden mit dem Boot zu einer anderen der vielen Inseln vorgenommen. Die Tauchjungs sind aber super nett und helfen gerne. Der Chef ist „Mickie“ und leitet die Schule. Dann gibt’s noch Ben, Bruno (kleiner bissel fülliger Kahlköpfiger Geselle mit dem man viel Spaß hat), Naomi, Aiomi und Saeed der auch nur Blödsinn im Kopf hat, egal ob über oder unter Wasser. Es ist traurig, dass die Jungs noch viele Probleme haben, wegen diesen Versprechungen, die nicht eingehalten wurden. Schnorcheln kann man überall, leider nicht immer optimal.

Geschrieben durch meinen Freund der mehr Erfahrungen und seinen Tauchschein gemacht hat (1.OpenWaterDiver der Insel J)

 

Negatives
Mosquitos (mies und gemein, werden zur Zeit bekämpft; Tipp Autan von Kopf bis Fuss, Räucherstäbchen im Zimmer benutzen und Mosquitospray), kein konstanter Wasserdruck, teilweise kein Warmwasser, Innendusche in den Beachvillen laufen in den Badbereich aus, keine Postkarten, kein Souvenirshop (noch im Ausbau), südländische Leichtfertigkeit bezüglich gastspezifischer Wünsche („I give you 75%“, „Tomorrow“), abfallende Qualität beim Essen (aber trotzdem noch gut!), evtl. kommen Probleme wegen der Lautstärke des Generators (ungefähr auf der Höhe der Beach Villen 260-300)
Italiener! Wir vermuten, dass Sie spezielle Konditionen hatten, da alle auf den JacuzziWaterVillen untergebracht waren und sich aufgeführt haben wie Tiere. Sie hatten alle AI und haben nicht gerade wenig getrunken. Auch Getränke, die nicht AI waren, . . .haben dann die Getränke nicht bezahlt oder ewig diskutiert und die Kellner aufgemischt. Das war mit den Mosquitos leider das Lästigste. (Sie hatten als einzigste Gäste eine „Schnepfe“ als Vor-Ort-Reisebetreuung.

Fazit
Auch wenn die Insel nur ein Soft-Opening war und nur die Hälfte der Zimmer buchbar, bzw. belegt waren, war der Service sehr gut. Es waren alle sehr bemüht uns den Aufenthalt so unvergesslich wie möglich zu gestalten. Wenn das Team jetzt noch die kleinen Defizite in den Griff bekommt, wird das Resort eines der Luxusklasse. Wir haben uns in die Insel verliebt und werden auch bald wieder diese Insel buchen.
Besonders werden uns folgende Personen immer in Erinnerung bleiben:

Jameel, der wirklich ein super Typ ist und auch sehr viele Infos und Tipps hat und sich auch um sämtliche Sache kümmert, obwohl es nicht immer sein Bereich war (MainBar)
Sein Kollege „Muffi“(kenne leider seinen Namen nicht, hat nie gelacht, daher dieser Name) aber einem netten Plausch nie abgeneigt.

Xam, unser Kellner war super lieb und super Service.

Shiba, die Empfangsdame im Restaurant und eine super nette Frau.

Hasan ist auch ein kleiner Organisator an der Rezeption oder Management der sogar extra am Abflug früh morgens bei der Verabschiedung anwesend war und mit dem man über alles reden konnte und Einblicke über die Insel und den Malediven gewinnen konnte

“Prince“ Shamin unser “I guarantee you to 75%“Boy an der Rezeption, war auch super nett und versucht es wirklich alles umzusetzen.

Zuletzt unser Roomboy Shaneez, den ich in mein Herz geschlossen habe, der war ein Goldschatz und so niedlich und knuffig.

Wenn Ihr weitere Fragen habt, zögert nicht und schreibt uns eine kurze Mail an schwesterstephanie (at) web.de

Stephanie+Dennis