| Kanuhura | ||||
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Die Reise vom 09.05. – 23.05. zum One & Only Kanuhura war unsere Hochzeitsreise. Auch wenn ich den Schluß vorwegnehme: Wir würden nie mehr woanders hinfahren, einfach traumhaft !!! Da vieles schon beschrieben worden ist, nur ein Kurzbericht. Hinreise: Ab der Ankunft in Male muß man sich um sein Gepäck nicht mehr kümmern, es werden einem alle Koffer abgenommen und alle Formalitäten erledigt, während man in der gekühlten Lounge Platz nimmt. Flug mit dem Wasserflugzeug macht richtig Spaß, da fängt der Urlaub schon in der Luft an J. Unterkunft: Die Beachvillas sind sehr stilvoll eingerichtet und bieten alles, was man im Urlaub braucht. Vor allem das offene Badezimmer ist eine Wucht. Unter freiem Himmel zu duschen und zu baden hat was (nur in Deutschland nicht unbedingt zu empfehlen J ). CDs hatten wir dabei, damit wir ein wenig Musik hören konnten. Der Roomservice war bei uns einfach genial, zweimal täglich aufgeräumt, immer alles neu und nahezu jeden zweiten Tag war das Bett sehr schön mit Blumen geschmückt. Immer ein, zwei Dollar für den Service bereitlegen, hilft natürlich dabei. Es gibt auf der Insel zwei Seiten an denen man ein Bungalow bekommen kann. Meiner Meinung nach hatten wir den besten Bungalow der Insel: Nr. 126 (ganz am Ende, nur ein Nachbar, direkt am kleinen Hausriff und Windabgewandt), aber auch die bis ca. 120 wären okay. Wenn man lieber ein wenig Wind mag, muß man auf die andere Seite der Insel. Publikum: Spa: Schnorcheln und Tauchen: Ich habe einen Tauchkurs gemacht, der Tauchlehrer war sehr nett und hat seinen Job echt klasse gemacht. Die Tauchgänge danach waren anfangs einfach grandios, dann wurde das Meer ein wenig unruhig und hat Sand aufgewirbelt. Dennoch insgesamt sehr schöne Tauchplätze mit Haien, Wracks, Drop-Offs etc. Hotel: Dieses Hotel ist für Leute, die gehobenen Luxus wollen (Mega-Service, tolle Unterkunft, SEHR leckeres und viel Essen), aber dennoch leger unterwegs sind. Abends darf man barfuss essen (wir sind mit Sommerschuhen zum Essen gegangen und haben dann unsere Füsse in den Sand gesteckt J ), darf aber keine Badekleidung anziehen (fanden wir okay, da eine gute kurze Hose und ein schönes Sommer-/Polohemd eher zum Ambiente passen). Man hat irgendwie das Gefühl, dass die Menschen, die hier ihren Urlaub verbringen, das Leben einfach genießen wollen und können ohne rumprotzen zu müssen. Auf der Schwesterinsel Reethi Raa muß man abends lange Hose und geschlossene Nicht-Sneaker-Schuhe tragen… Kanuhura: Locker, cool, relaxte Leute Reethi Raa: Leute, die Ihre Kohle zeigen wollen J Service: Wetter: Essen: Das Veli Cafe haben wir oft besucht, die Atmosphäre war einfach klasse und das Essen noch mal besser als im Hauptrestaurant. Fazit:
Reisebericht One & Only Kanuhura (Lhaviyani Atoll) Nachdem uns die Malediven-Reiseberichte wirklich weitergeholfen haben, sind nun wir an der Reihe unsere Eindrücke und Erfahrungen weiterzugeben. Gebucht haben wir im Internet über RTC Rose Travel Consulting, Rottach Egern.
Publikum: Restaurants / Essen (4 Restaurants) Das Olive Tree und das Veli Cafe haben wir nie ausprobiert da die Themenbuffets immer sehr interessant waren und italienische Küche haben wir zu Hause Möglichkeiten genug. Das Cove zum Mittagessen haben wir auch nie in Anspruch genommen, da wir immer so vom Frühstück gesättigt waren und mit Wasser und Obst und unseren von zu Hause mitgebrachten "Heiße Tasse" -Suppen kamen wir immer super über die Runden bis zum Abendessen. Halbpension war für uns vollkommend ausreichend.
Spa Heike und Rolf Vorab eins: Den anderen drei Berichten können wir nur voll und ganz zustimmen. Darum nur einige kurze Anmerkungen ( nicht alle scheinen Osten und Westen richtig auseinander halten zu können):
Reisebericht Kanuhura
Reisebericht KanuhuraVom 8. bis 23. August 2002 verbrachten wir unseren 1. Maledivenurlaub auf Kanuhura - diesem Paradies auf Erden und natürlich malediven.net (wo wir uns mit guten Tipps eingedeckt hatten...) sind wir nachfolgenden Bericht einfach schuldig, zumal hier erst 1 Bericht existiert. Vorweg: Es war in jeder Hinsicht ein absoluter Traumurlaub - mit einer Ausnahme, nämlich dem
Hinflug mit LTU
Der Flug am 08. August abends ab Düsseldorf ließ zunächst kein Urlaubsgefühl aufkommen: Langes Warten am Gate, wieder Warten im Flieger, dann die Mitteilung, die Maschine haben einen Generatorschaden, ob der Flug an diesem Abend überhaupt noch stattfinden könne sei fraglich... Mit 2 Stunden Verspätung sind wir dann endlich gegen 23.00 Uhr gestartet, hatten aber dadurch bedingt tolle Essenszeiten (Abendessen um 01.00 Uhr nachts usw.). Weder die Leselampen noch das im Sitz integrierte Fernsehen funktionierten. Dazu kam eine unfreundliche und lustlose Stewardess, nachdem wir dreimal nach Kissen bzw. Decken gefragt hatten, haben wir uns dann selbst welche organisiert und dergleichen. Wir hatten erstmals First Comfort gebucht, waren aber vom Preis-Leistungsverhältnis ziemlich enttäuscht. Obwohl beim Rückflug alles reibungslos geklappt hat, alles funktionierte und auch das Bordpersonal ausgesprochen nett war, war es für uns wohl das erste und zugleich letzte Mal First Comfort – zumindest bei LTU. Ok, die Sitze und die Sitzabstände sind ein wenig größer, die Filmauswahl ist ok und vertreibt einem wirklich gut die Zeit, und wer sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinken möchte, ist hier bestens aufgehoben – aber Schlafen kann man auch in diesen Sitzen nicht, das Essen schmeckt auf Porzellan auch nicht besser als in Economy, der Kaffee ist auch in First Comfort eine Zumutung, die Toiletten sind genauso eng, usw. Aber dann ...
...Ankunft in Male
Schon der Anflug auf Male entschädigte für Vieles. Passkontrolle und Gepäckausgabe gingen zügig vonstatten und der freundliche Empfang von einem Kanuhura-Mitarbeiter und die anschließende ½ stündige Wartezeit in der Kanuhura-Lounge, wo wir mit kühlen Tüchern und Getränken versorgt wurden, ließen in uns langsam Urlaubsgefühle aufkommen. Wir hatten ca. 30 kg Übergepäck beim Wassertaxi – hierüber wurde kein Wort verloren, Kanuhura übernimmt offensichtlich die Kosten. Der Flug mit dem Maldivian-Air-Taxi war ein echtes Erlebnis, beim Flug über die Inseln haben wir bereits einen halben Film verknipst. Wir hatten 2x das Vergnügen von Start und Landung, da wir auf Helengeli einen Zwischenstopp einlegten, um 2 Leute abzusetzen. Auf Kanuhura empfing uns Sonja Biallas, die für die deutschsprachigen Gäste zuständig war, mit Tüchern und Getränken. Sonja war sehr nett, während unseres gesamten Urlaubs stets ansprechbar und bemüht, alle Wünsche zu erfüllen.
Unterkunft
Wir hatten eine Beach-Villa gebucht, weil wir ein wenig Sand vor der Terrasse netter finden als nur Wasser (aber das ist natürlich Geschmackssache). Trotz Fax wurde uns ein Bungalow auf der Ostseite zugeteilt (Nr. 167) – zum Glück, wie sich herausstellte. Auf der Westseite bläst zu dieser Jahreszeit ein heftiges Windchen (die Wassersportler hat’s gefreut), und auf der Ostseite wohnt es sich dann doch ruhiger. Der Strand auf der Ostseite ist zwar relativ schmal, dafür hatten wir aber das Meer sozusagen direkt vor der Haustür (bei Flut konnten wir von unseren Liegen aus fast die Zehen ins Wasser stecken) und blickten morgens vom Bett auf den Sonnenaufgang und lauschten den Wellen... Sand ist überhaupt das Problem wohl auf den meisten Malediveninseln: So wird z. Z. am Veli-Café Sand angepumpt, das ist auch schwer nötig, denn die Terrasse ist schon halb unterhöhlt, das würde nicht lange dauern, da wäre dieser Strandabschnitt samt Café futsch.
Die Beach-Villen sind recht geräumig mit Top-Ausstattung (großer Sony-Farbfernseher, Stereo-Anlage mit CD-Spieler – wo hat man das schon?), großes Himmelbett, ausreichend Stauraum für’s Gepäck. Dazu Minibar, Wasserkocher, Tee und Kaffee und täglich frisches Obst und Mineralwasser. Dank einiger kleiner Dollarscheine (womit wir uns dank der Forum-Tipps reichlich eingedeckt hatten) las uns unser Roomboy ab dem 3. Tag jeden Wunsch von den Augen ab, so bekamen wir 2 x täglich Eiswürfel. Überhaupt hatten wir sowas von Roomservice noch nicht erlebt: Dreimal täglich wurde saubergemacht, Handtücher – bei Bedarf – gewechselt, usw. Einfach sagenhaft. Die Beach-Villen sind ideal für 2 Erwachsene, mit Kindern wird’s schon problematisch, zumindest bei größeren. Unser Junior ist 9, 145 cm groß, und konnte gerade so eben noch auf dem zum Bett umfunktionierten Sofa schlafen. Zum einen ist die Auflage, die als Matratze diente, sehr dünn, man spürt das Holz darunter, zum anderen ist das Sofa sehr schmal. Für ein kleineres Kind ist das aber sicher ok. Ein Baby-Reisebettchen kriegt man allemal untergebracht, schwierig wird es aber z. B. bei 2 Kindern im Schulalter. Dazu kam, dass das ”Bett” unseres Sohnes genau unter der Klimaanlage stand – Erkältung vorprogrammiert. Der Luftstrom ließ sich nicht in eine andere Richtung leiten und das Bett war leider zu groß und zu schwer, um es woanders im Raum aufzustellen. Und ohne Klimaanlage (wenn auch ganz schwach eingestellt) hielten wir es nachts nicht aus, da es einfach zu warm und schwül war.
Einfach klasse fanden wir das – auf den Males wohl übliche – große, halboffene Bad! Duschen unter freiem Himmel, einfach genial. Dazu eine riesige Badewanne, in der locker die ganze Familie Platz gefunden hätte.
Service / Preise
Beides einem ”Hotel of the Year 2002” und Mitglied der ”Leading Small Hotels of the Word” angemessen. Ausnahmslos alle Angestellten waren superfreundlich und bemüht und ausgesprochen kinderlieb. Beim Abendessen (es gab abwechselnd Themen-Buffets und mehrgängige Menüs) gab es an den Menü-Abenden schon mal kleinere Verzögerungen, die Speisen wurden vertauscht, einzelne Gänge wurden schon mal ausgelassen – na und? Verhungert ist auf Kanuhura bestimmt noch niemand. Aber es gibt unter den Gästen natürlich immer einige wenige, die ihr Birne tagsüber in der Sonne weichgekocht haben und abends dann nur auf einen Anlass warten, ihr Mütchen zu kühlen ...
Publikum
Angenehmerweise sehr international: ca. 6 - 7 deutsche Paare bzw. Familien, daneben Schweizer, Österreicher, Briten, Franzosen, Italiener, US-Amerikaner, Araber, Japaner. Keine Singles (haben jedenfalls keine gesehen). Atmosphäre überall auf der Insel ruhig und entspannt, auch in der ersten Woche, in der die Auslastung ca. 80 % betrug. Na ja, von einigen wenigen Exemplaren abgesehen, die sich wie bereits erwähnt während des Abendessens lautstark ereifern oder die 2 Wochen am Strand oben ohne rumlaufen (Italienerinnen) – wissen die eigentlich nicht, wo sie sind??? Über letzteren Fauxpas sah man im übrigen diskret hinweg.
Wie auch im vorherigen Kanuhura-Bericht schon erwähnt, ist dieses Eiland sicherlich kein Ort, um haufenweise nette Leute kennenzulernen, aber ein paar nette trifft man eigentlich immer. Unser Sohn lernte direkt am 1. Tag einen etwa gleichaltrigen deutschen Jungen kennen (wie sich später herausstellte, wohnten wir Tür an Tür), und die zwei hatten jede Menge Spaß zusammen – und wir Eltern brauchten nicht ständig als Animateure zu agieren, sehr praktisch.
Restaurants / Essen
3 Restaurants, das Hauptrestaurant Thin-Rah (oder so ähnlich), das bereits erwähnte Veli-Café (überwiegend Seafood), wo wir mittags mal eine Kleinigkeit gegessen haben, abends speist man dort sehr romantisch direkt am Strand, vorweg ein Apéritif mit malerischem Sonnenuntergang..., und das Olive-Tree (italienisch) direkt am Pool. Mittags kann man auch Snacks, Pizzas, Pasta, Salate, Sandwiches in der Handhuvaru-Bar zu sich nehmen, alles lecker, aber sündhaft teuer (hatte vorher noch nie eine Pizza für 20 $ gegessen...)
Das Essen im Hauptrestaurant war immer super. Eine Riesenauswahl sowohl beim Frühstück als auch beim Abendessen (wir hatten HP gebucht). Es gab wirklich nichts, was es nicht gab: Zum Frühstück verschiedene Brotsorten, Toast, Croissants, superleckere Teilchen und Muffins, frisches Obst (div. Melonensorten, Ananas, Orangen, Äpfel, die leckeren kleinen Fingerbananen), versch. Joghurts, versch. Käsesorten, aber auch Salami und Nutella. Dann Eierspeisen in allen Varianten (Omelett, Crepes,), und verschiedene warme Gerichte (Reis, Ente mit und ohne Soße, Nudeln, Röstis – naja, wer’s zum Frühstück mag), div. frischgepresste Säfte, Müsli und was weiß ich nicht noch alles. Man hatte wirklich jedesmal die Qual der Wahl. Und abends immer Themenbuffets (chinesisch, japanisch, maledivisch) oder Menüwahl (dann aber immer auch jede Menge Speisen vom Buffet dabei), diverse Salate, eigenes Kinderbuffet mit Spaghetti, Hot-Dogs, Pizza usw., jeden Abend Live-Cooking, und immer absolut leckeres frischgebackenes Brot (sogar Vollkornbrot!), das vermisse ich auf Urlauben sonst immer am meisten. Nicht zu vergessen die riesige Dessertauswahl, für Liebhaber von süßen Sachen ein Eldorado.
Barfusslaufen
Auch auf Kanuhura kann man – wenn man will – 14 Tage die Schuhe in den Schrank stellen. Überall ist Sand, außer in den Restaurants drinnen. Setzt man sich zum Essen raus, hat man aber auch Sand unter sich. Viele Gäste gingen aber zu allen Mahlzeiten (auch zum Abendessen) barfuß. Einzig auf den Holzplanken rund um den Pool und auf den Stegen kann man mittags problemlos Spiegeleier braten – hier sind ein paar Badelatschen ganz angenehm.
Spa
Einmal genutzt (pro Villa gab’s einen Gutschein für eine 20-minütige Massage für 2 Personen): naja, das Spa ist wirklich schön, sehr sauber, überall duftet es gut, auf superbequemen Liegen bekommt man grünen Tee gereicht, die Massage ist sehr angenehm - aber wir haben ehrlich gesagt schon bessere erlebt. Wir haben das dann nicht wiederholt (für ca. 95 $ pro Nase fällt uns dann doch was Besseres ein).
Pool/Wassersport/Tennis und Co.
Pool ist klasse, die Pänz hatten ihren Spaß und auch wir haben es sehr genossen, nach dem Schnorcheln bzw. Tauchen ins Süsswasser hopsen zu können. Klasse auch die 4 Whirlpool-Liegen zum Durchrütteln. Viele lagen am Pool, viele aber auch vor ihren Villen am Strand. Nach 2 einsamen Tagen vor unserer Villa, an denen höchstens mal eine Krabbe vorbeikam, sind wir dann doch zum Pool getilgert und haben uns da so positioniert, dass wir den Pool hinter uns und das Meer vor uns hatten und wir die Füße in den Sand stecken konnten. So kamen wir auch in den Genuss des Pool-Services in Form von Melonenstückchen, kühlen Tüchern, Gesichtssprays, Sonnenbrillenputzaktionen und Getränkekarten. Und hatten auch mal einen zum Quatschen, wenn uns danach war.
Zum Wassersport-Center können wir nicht viel sagen, da wir es außer einem ”Bananenritt” nicht genutzt haben. Was wir so hörten, muss es aber sowohl von der Ausstattung als auch von den Betreuern sehr gut sein.
Tennis und Sqash haben wir nicht gespielt, ins Fitnesscenter sind wir zweimal gegangen (an den Regentagen), gut ausgestattet und piccobello.
Tauchen
Haben keine Vergleichsmöglichkeiten (da vorher ”nur” Schnorchler), das ”Sun-Dive-Center” machte jedoch einen perfekten Eindruck im Hinblick auf Ausstattung, Ausrüstung, Räumlichkeiten. Ausgesprochen nett fanden wir das Tauchschul-Team (z. Z. sind dort neben Wolle und Britta noch Alex, Steffi, Chika und Megumi). Da wahrscheinlich nur 10 % der Kanuhura-Gäste den Kopf während ihres Aufenthaltes unter Wasser stecken (warum ist mir ein Rätsel), waren die Gruppen immer schön klein und die Betreuung sehr persönlich, Wir haben verschiedene Kurse belegt (Sohnemann z. B. Bubblemaker) und hatten alle drei riesigen Spaß. Tauchspots gibt es jede Menge, für Anfänger, Fortgeschrittene und Cracks. Es werden auch Spezialkurse (Nachttauchen, UW-Filmen etc.) angeboten. Allen Kursen ist eins gemein: Sie kosten richtig Kohle. Mein Padi-Scuba-Diver hat beispielsweise 400 $ gekostet, hinzu kam der vorherige Discover-Scuba-Diver-Kurs für 200 $...
Fauna und Flora über Wasser
Vegetation ist mittlerweile gut zugewachsen und wird rund um die Uhr von eifrigen Gärtnern hingebungsvoll gepflegt. Der Duft der blühenden Büsche begleitete einen überall auf der Insel – mmmh. Dank vieler Geckos und allabendlicher Insektenvernichtungsmittel-Sprühaktion (wehe, man stand um 18.30 Uhr unter der Dusche, was mir einmal passiert ist) gab es kaum Insekten: Aber die paar, die überleben, sind echt propper. Sehr propper. Einmal eine Kakerlake im Bad (hilfe, die können ja fliegen!), riesige fette Hummeln, kleine, springende Spinnen und auch recht große und - Mücken: Wir haben zwar keine einzige gesehen, aber es muss wohl welche gegeben haben, denn nach den ersten beiden Abenden ohne Autan sahen wir geküsst aus. Von da an nur noch mit Autan bewaffnet zum Abendessen und siehe da, nix mehr. Aber wenigstens gab es KEINE SANDFLIEGEN!!! Mein Glück, hatte aber vorsorglich eine Cortison-Salbe dabei... Dann gibt es noch große Flughunde sowie haufenweise lautkreischender rabenähnlicher Vögel, die vor allem am Hauptrestaurant rundherum in den Büschen saßen und nur auf eine Gelegenheit warteten, Croissants von den Tischen wegzuschleppen. Und dann war da noch der Reiher, der immer sehr fotogen in der Gegend herumstand und auf Essbares wartete.
Fauna und Flora unter Wasser
Schnorcheln an den Korallenblöcken rund um die Insel ist ganz nett. Einige bunte Fischis, an einem Steg Rotfeuerfische, am selben – abendlich beleuchteten – Steg einige kleinere Rochen, Blue Parrots u.a. Die Korallen erholen sich ganz, ganz langsam, und man kriegt eine ungefähre Ahnung, wie wunderschön das mal gewesen sein muss... Das Tauchen war für mich das absolute Highlight dieses Urlaubs: Ich hatte eigentlich gar nicht vor, einen Kurs zu belegen, aber nach dem Schnuppertauchen wollte ich mehr und hab dann doch wenigstens den Padi-Scuba-Diver-Kurs absolviert (mein Mann hatte leider Probleme mit einem Ohr und konnte nicht mitmachen). Ich habe die Tauchgänge so genossen, ich wäre am liebsten gar nicht mehr aufgetaucht. Dank meines supernetten Tauchlehrers Alex hatte ich überhaupt keine Angst, im Gegenteil, selten habe ich mich so wohlgefühlt wie in diesen Dreiviertelstunden unter Wasser. Die Welt oberhalb der Wasseroberfläche war in diesen Momenten völlig aus meinem Gehirn verbannt. Meinen 1. Tauchgang werde ich nie vergessen: Tolles Licht unter Wasser, super Sicht, wenig Strömung, aber trotzdem jede Menge Fischlis und als Krönung ein großer Napoleon, den ich hätte knutschen können, so nah kam er an uns heran. Und dieses warme Wasser, einfach traumhaft. Der Tauchsport hat einen Fan mehr. Auf den Dhonis wurden wir nach dem Tauchen mit Wasser, Kokosnuss-Stückchen und Handtüchern versorgt, hat immer alles prima geklappt, die Crew war stets sehr hilfsbereit.
Gesehen haben wir neben bereits erwähntem Prachtexemplar von Napoleon mehrere Schildkröten, kleinere und größere Rochen, Steinfische, Rotfeuerfische, 2 Mantas, viele Muränen, große blaue Quallen, und natürlich jede Menge bunte Fische, deren Namen wir allabendlich im mitgebrachten Riff-Führer von Debelius versuchten herauszufinden. Auf der Rückfahrt vom letzten Tauchgang tauchten neben unserem Dhoni auf einmal jede Menge Delphine auf! Sie begleiteten uns so 1 – 2 Minuten, dann verschwanden sie wieder. Einfach toll.
Ausflüge
Angeboten werden verschiedene ½ - und Ganztagestrips (Besuch von bewohnten und unbewohnten Inseln), Speedboat- und Katamaran-Touren sowie Sunset- und Trawling-Fishing. Wir haben einmal Sunset-Fishing mitgemacht – ich bereue es jetzt noch, mir war hinterher richtig schlecht. Irgendwie hab ich gedacht, och, mit so einfachen Angelschnüren fängt man doch sowieso nichts. Denkste, 6 Leute (ich hab keine Angel angepackt) haben geangelt, was das Zeug hielt und die große Plastikkiste war zum Schluss voll. Die gefangenen Fischlis (überwiegend Red-Snapper in allen Größen, aber auch Parrot-Fische und Jacks) lagen bis zu einer Stunde und mehr in der Kiste und zappelten sich langsam zu Tode. Ich fand’s einfach nur furchtbar und konnte für den Rest des Urlaubs tatsächlich keinen Fisch mehr essen... Ich guck mir die Tierchen lieber putzmunter unter Wasser an.
Wetter
Den ganzen Juli über muss es mehr oder weniger geregnet haben wie aus Eimern, wie uns Christoph, der ”Assistant-Manager”, berichtete. Als wir am 9.8. ankamen, war es zwar bedeckt aber trocken, und vom 10.8. an war 1 Woche lang wunderschönes Wetter, nur Sonne, kein Tropfen Regen. Zu Beginn der 2. Woche wurde es allmählich feuchter: Mal ein Schauer nachts, mal morgens zum Frühstück und auch mal während des Abendessens. Aber die letzten 3 Tage hat es quasi ununterbrochen geschüttet! Das muss man sich mal vorstellen. Dazu geschätzte Windstärke 10 – da sieht selbst der Indische Ozean mehr wie die Nordsee bei Sturm aus. Nix mehr mit draußen sitzen, nix mehr mit am Strand liegen, selbst das Tauchen machte nicht mehr so richtig Freude, die Dhonis fuhren gar nicht mehr raus, sondern nur bis maximal hinter’s Riff auf der Ostseite. Die Hotelleitung versuchte dann, mit Filmen, Bingo-Spielen etc. die Gäste aus ihrer Lethargie zu reißen. Am Abreisetag hat’s uns auf dem Weg zum Wassertaxi in unseren Elektro-Carts fast vom Steg geweht, bis wir im Flugzeug saßen, waren wir nass bis auf die Haut. Und in Male schien die Sonne! Wir konnten’s kaum glauben.
FAZIT
Es war in jeder Hinsicht ein absoluter Traumurlaub. Wenn wir zuhause von armen Unwissenden gefragt werden: Was macht man denn auf so einer Insel den ganzen Tag??? – dann lächeln wir milde und antworten: Na ja, entspannen, die traumhafte Inselatmosphäre genießen, schwimmen, schnorcheln, tauchen, in Ruhe (!) frühstücken, und zwar mit den Füßen im Sand, um die Insel spazieren und dabei kaum mal einen Menschen sehen, unter maledivischem Sternenhimmel zu Abend essen (Meeresrauschen inclusive) und so weiter und so fort... Aber diese unglaublich schöne Atmosphäre auf einer Malediveninsel kann man kaum mit Worten beschreiben. Nirgends eine Spur von Hektik, alles total entspannt, die Luft so warm und weich und voller Düfte, ein Sternenhimmel wie sonst nirgendwo ... einfach traumhaft. Man muss es einfach selbst erleben. Dies war mit Sicherheit nicht unser letzter Malediven-Urlaub. Für nächstes Jahr haben wir zwar schon andere Pläne, aber dann... Vielleicht darf es beim nächsten aber doch eine andere Insel sein, die unser Bankkonto nicht so leiden lässt wie Kanuhura...
Ralph, Claudia & Peter
Wer noch Fragen hat, kann uns gerne mailen: co@obersteiner.de
Reisebericht Kanuhura In aller Kürze – ich bin wahrhaftig nicht der Roman-Schreiber, aber nutze den Service von Malediven.net viel und halte es deswegen für meine „Pflicht und Schuldigkeit“ auch mal was zu posten, zumal über Kanuhura noch kein Reisebericht existiert. Wir waren zum ersten Mal im November 2000 für 10 Tage und dann zum zweiten mal im Januar/Februar 2002 für 3 Wochen auf Kanuhura. Dies nicht nur weil die Insel wirklich sehr schön und vor allem das Tauchen im Lhavyani-Atoll sehr gut ist, sondern sicherlich auch bedingt dadurch, dass man dort – unter dem alten Management bis vor ca. 5 Wochen - lobenswerterweise noch ein Herz für Reisebüro-Leute hatte und so der „Agent Discount“ das ganze bezahlbar machte. Insel / Vegetation Kanuhura ist vergleichsweise neu (3-4 Jahre alt glaube ich), die Vegetation auf der Insel hat aber mittlerweile gut zugenommen, man hat auch relativ viel nachgepflanzt, so dass im Insel-Inneren durchaus ein gepflegtes Grün herrscht. Keine Moskitos (was meine Frau zu schätzen wusste, nachdem wir von Velidhu aus dorthin geflogen waren... J ). Da die Insel für Malediven-Verhältnisse) recht groß ist, fährt man dort bei akuter Lauf-Fäule „per Anhalter“ auf Elektrokarts (wie auf dem Golfplatz) durch die Gegend, weswegen beide Kids nun NUR noch nach Kanuhura wollen , nachdem die nette Crew sie dauernd auf Inselrundfahrten mitgenommen hat. Echt super ist DER Traum-Sandstrand. Und ich habe wirklich schon ganz ganz viele tropische Sandstrände gesehen. Zuckersand. Alles voller super schöner Muscheln und – weil große Insel und nicht zu viele Bungalows – nicht überlaufen. Das ganze ist architektonisch sehr nett angelegt, viel Platz zwischen den Bungalows. Einziger kleiner Makel mag die komplett aus Holz gebaute Terrasse am Pool und Restaurant sein, die sich im prallen Sonneneinfall über Mittag doch auf Fakirfuß-Temperatur erhitzt. Die Pool-Landschaft ist ein Traum mit Wasserfall und Springbrunnen aus einer griechischer Amphore, in der sich unser Junior des öfteren abgekühlt hat. Verwunderlich bei dem tollen Strand war, dass doch viele am Pool lagen (oh Pfui – ein Sandkorn in meinem Escada-Bikini...). Ohne die Kinder wäre uns das sicher nicht in den Sinn gekommen. Sicher auch ein Grund für die leeren Strände. Bei unserem ersten Aufenthalt habe ich es als Gruftihardcore-Taucher noch vehement abgelehnt das „Spa“ (=Massagesalon ohne Rotlichtfaktor) zu nutzen – ist doch für Weicheier, oder? Meine Holde hat mich dann überredet und ich muss sagen – HINGEHEN! Nicht wegen der Sauna und dem Dampfbad (auf den Malediven – kein Kommentar bezüglich der Notwendigkeit), sondern wegen der irrsinns Massagen. Suuuper relaxend. Den Squashcourt und den Tennisplatz nutzt man als Taucher eher nicht. Ist aber alles im Preis inbegriffen und super in Schuß. Essen , Infrastruktur und Abendprogramm Bei unserem ersten Aufenthalt in 2000 war das Essen zwar recht gut, aber lange nicht Standard eines internationalen Top-Hotels. Jetzt, in 2002, lässt der schottische Koch Alistair seine schützende Hand über die Küche walten, und das Essen ist hervorragend. Allerdings kaum ein maledivischer Touch. Kein Curry zum Zungerausreissen und so. Dafür gibt es jeden Abend kulinarische Themenabende (Italienisch, Asiatisch, Barbecue,...) mit einem reichhaltigen Buffet. Wir hatten Halbpension und dementsprechend kann ich zum Mittagessen nichts sagen. Neben dem Hauptrestaurant gibt es noch das Olive Tree (italienisch; leckere Pizza) am Pool und im Norden der Insel die Beach Bar, an der es jeden Abend Barbecue gibt. Während im Olive Tree und in der Beach Bar sowieso das draußen sitzen kein Problem ist, sollte man im Hauptrestaurant nicht unbedingt zu Stoßzeiten (20h) antreten, wenn man open air Dinieren will. Dann gibt’s noch eine Havanna-Bar (Sündhafte Zigarren-Preise – unbedingt selbst mitbringen, wenn man welche rauchen will!) mit Dart und Pool-Billard. Allerdings friert einem da wegen der Klimaanlage der Hintern an und man erkältet sich. Die Preise sind dem Ressort angepasst – besser, man schmuggelt eine 1,5 Literflasche „Desinfektionsmittel“ oder „Ohrentropfen“ (die mit der Fledermaus auf dem Logo) auf die Insel, um das dann vor Ort auf der Terrasse zu mischen J Einmal die Woche ist große Staff-Party in der Beach Bar, die auch einen großen klimatisierten Disco-/Party-Raum hat, der sehr nett gestaltet ist (Fischreliefs und so). Die sollte man nicht verpassen, wenn man die Crew der Insel mal ausgelassen erleben will. Gäste sind da herzlich willkommen, was für ein sonst zwischen Gästen und Staff relativ streng trennendes Luxusressort wieder sehr sympathisch ist. Nicht vergessen zu erwähnen sollte man die Bibliothek mit Internet-Terminal. Nach Anmeldung 1$ für 5 Minuten, was fair ist und ausreicht, um den desolaten Kontostand zu prüfen, emails an die Daheimgebliebenen zu schicken und die Fische vom letzten Tauchgang zu bestimmen. Publikum und Wohlfühlfaktor Meiner Meinung nach, gibt es 3 Sorten von Malediven-Süchtigen: A.: die Taucher, die am liebsten alles überall so hätten wie auf Eleidhoo (günstig, Hausriff, nach 24 Stunden mit jedem per Du und Logbücher gegenseitig vorlesen – okok ; ich nehme mich da gar nicht aus J ), B.: Die Korallensandsüchtigen unterschiedlichster Schichten und Einkommensstufen und C.: Die Ichwarschonüberallwosgutundteuerists. Ach so. Ich vergaß Kategorie D.: Japaner (kutjutekapiktscha...) Kategorie A trifft man auf Kanuhura überhaupt nicht an. Ist – obwohl ich auf den Malediven nirgendwo (heißt: weder auf Angaga, Mirihi, noch Velidhu) besser getaucht bin – eben gar keine typische Taucherinsel weil einfach kaum bezahlbar. Kategorie B. trifft man zu ca. 1/3, vor allem auch dann , wenn Kuredu mal wieder überbucht ist und die Leute nach Kanuhura upgradet. Kanuhura ist eher eine Kategorie C-Insel mit vielen D´s. Die Reichen und die Schönen J Im Februar wimmelte es vor Models und Filmeteams, die etwas genervt haben, weil sie dauern Extrawürste wollten, um „im richtigen Licht“ zu drehen. Fazit hierzu: definitiv keine Insel, um 1000 nette Leute kennenzulernen und abends an der Bar Manta-Storys auszutauschen (Ausnahme ganz explizit die netten Leute von der Tauchbasis – Gruß an Wolle , Britta und Co!!!). Aber andererseits: ein paar Nette trifft man immer, und so auf sich gestellt kommt man endlich mal ausgiebig zum Backgammonspielen und zum Lesen, was ja auch nicht schlecht ist. Was mich etwas gestört hat – anfangs – ist die Tatsache, dass man irgendwie das Gefühl hat, dass man ohne Schuhe im Restaurant abends doch eher unpassend gekleidet ist, nachdem ich doch so gerne meine Schuhe am ersten Tag in den Schrank stelle und sie bis zum Abflug nicht wieder anrühre. Das hat sich dann aber gegeben, nachdem sich die legere Scheissegal-Freizeithaltung eingestellt hat. Ich habe dann die Schuhe am 4. Tag in den Schrank gestellt – und niemand hat auch nur ansatzweise mit der Wimper gezuckt. Auch nicht die Mittfünfziger die im Kapitänssakko zum Dinner erschienen sind. Service Es ist ein 5-Sterne „little luxury“-Resort – über den hervorragenden Service braucht man also insgesamt kein Wort zu verlieren. Auch zu unseren 2 Kindern (2 + 4) war man immer ausgesprochen super nett. 100 von 100 Punkten. Hat übrigens schon mal jemand auf den Malediven schlechten Service erlebt????? Egal wo?? Bungalows Wir hatten beide male ein Bungalow an der West-Seite, wo die Lagune liegt. Das würde ich auch jedem sehr empfehlen. Da Kanuhura am Außenriff liegt, weht immer ein gutes Lüftchen (2-4 Bft.) auf der Ost-Seite, und dementsprechend ist der Strand auch nicht mal annähernd so toll wie im Westen. Eher ein Feeling wie in der Bretagne (lautes Wellenrauschen und Brecher am Außenriff). Im Westen dagegen genau umgekehrt in Richtung Bacardi-Werbung. Es gibt Wasser-Bungalows, die wie üblich größer sind, allerdings auf der Ostseite liegen und somit stets den Wind frontal abbekommen. Wir hatten ein Beach Bungalow – 1 Wohnraum mit Queensize Himmelbett, einer Sitzgarnitur (da schlief der eine Nachwuchs drauf) und einem separaten Ankleide-Bereich, in dem wir das Kinderbett für den anderen Nachwuchs geparkt haben. Das Badezimmer mit Badewanne und Wasser-Speiendem Terrakottafisch war open air und ließ keine Wünsche offen. Die Ausstattung ist gigantisch – beim 2. mal hatte ich CDs für die Stereoanlage mitgenommen, was ich jedem empfehlen würde, der mal Reggae bei passendem Klima hören möchte. Satelliten-TV etc. gibt es auch, braucht man aber nicht. Täglich steht frisches Obst auf dem Zimmer und das Eis wird aufgefüllt. Trinkwasserflaschen sind inklusive und werden nicht extra berechnet! Die Bungalows sind ungefähr 1,5 mal so groß wie andere Malediven-übliche (Velidhu oder so) und es ging mit 2 Kindern ganz gut. Wer mehr Platz braucht, kann eines von den Twin-Bungalows buchen. Das sind 2 miteinander verbundene Bungalows mit eigenem kleinen Innengarten ($$$). Schließlich gibt es noch ein paar Reihenhäuser in der Inselmitte. Gleiche Ausstattung, nur eben ohne Strand und direkt aneinandergebaut. Kann aber auch sein, dass die für die Crew der Tauchschule und andere höhergestellte Angestellte sind.
Alle Bungalows mit ausreichend Abstand so ca. 4 m gebaut und zum grossteil mit eigenem Sonnenschirm (Kokospalmenschirm) Habe ich schon diesen Wahnsinns Strand erwähnt???? Kinder
Nachdem Sun International das Ressort dieses Jahr übernommen hat, haben sie einen „kids club“ gebaut mit Kinderbetreuung ab 09:00 bis 20:00. Ideal für tauchende Eltern! Total nette Betreuung und nix zu mäkeln. Auch keine Beschwerden, wenn mal was in die Hose ging bei den Lütten. Die Elektroautos haben es unseren Zweien wie bereits gesagt angetan, und der Pool hat einen extra Kinderbereich, in den Toni (2) dann auch 2 mal hineingek***t hat. Auch das wurde mit einem Lächeln quittiert bevor das Wasser abgelassen wurde (hmpf). Beim ersten mal waren wir die einzigen mit Kids, jetzt in 2002 waren ziemlich viele Kinder da. Die ideale Insel für Urlaub mit Kindern! Tauchen und Wassersport Ich habe nach über 500 Tauchgängen noch nie eine so geräumige um nicht zu sagen luxuriöse Tauchschule gesehen. Eine Halle fürs Equipment mit römischem Gaius Maximus-Pool zum Ausspülen der Jackets. Allerdings bekommt man das eigentlich nicht zu Gesicht, weil einem jegliche Arbeit abgenommen wird. Wolle und Britta und die gesamte Crew sind extrem nett und kompetent und verlieren höchstens mal den einen oder anderen Oktopus am Kuredu Express *g*. Ansonsten – null Meckerfaktor! Ein monströs motorisiertes 12-Zylinder-Dhoni und ein Kleineres mit allerdings der kompetenteren Crew (gar nicht so leicht, Taucher gegen die Sonne aufzuspüren) bringen einen in Nullkommanix zu den Tauchplätzen. Meistens sehr deutlich unter einer Stunde Fahrt Die Tauchplätze zu 75% echt klasse. Pelagische Tierchen (die großen silbernen), Prachtsternschnecken, der ein oder andere Manta und mein Favorit (da musste ich dann auch 5 mal hin) eine Putzerstation für große schwarze Jacks. Bei 3 Wochen lassen sich auch Wiederholungen nicht vermeiden, man hat sich aber sehr bemüht , auf unsere Wünsche einzugehen. Ausfahrten morgens um 08:00 und nachmittags um 14:00 (oder so ähnlich, auf jeden fall 2x am Tag, beide male etwas zu früh, aber begründet, weil man dann garantiert vor den Alkies von Kuredu am Tauchplatz auf-taucht ;-) ). Großes Manko: Kein Hausriff! Für Die-hard Nonlimit-Taucher vollkommen ungeeignet und auch das Schnorcheln in der Lagune turnt nicht so richtig an Dann gibt es noch das Wassersportzentrum, wo man kostenlos Surfbretter, Kanus, etc. ausleihen kann und ebenfalls kostenlos 1 x am Tag Banana-riding buchen kann oder sich auf aufgeblasenen LKW-Reifen am Speedboat ziehen lassen kann. In unmittelbarer Nähe gibt es ein paar kleine unbewohnte Inseln, auf die man rüberrudern kann. Recht nett! Jeden Tag guter Wind - 2 Bft drinnen, bis 5 Bft. außerhalb des Inselschattens in Luv am Nachmittag - gegen 16:00 an der Bucht – also ein guter Tip für mittelprächtige Surfer. Die Besseren hätten ihren Spaß an der Brandung im Außenriff, aber ich weiß nicht, ob die vom Wassersportzentrum einem das erlauben würden, weil – nächster Stop Sri Lanka...= Fazit Vorweg das einzig negative: Die Insel ist normal nicht bezahlbar. Wer immer es sich aber leisten kann und will: Kanuhura ist mit Sicherheit eines der absoluten Highlights auf den Malediven. Das Hotel ist nicht ohne Grund in 2002 zum „best hotel of the world“ gewählt worden... Die Insel ist nichts zum legeren herumflätzen, aber zum entspannten ausruhen der Hit. Entertainment-Junkies sollten Kanuhura meiden. Bis auf das obligatorische Einsiedlerkrebsquälen (Crab race) und einen sehr dezenten Livemusik-Muzak-Act (jazzige Hintergrundmusik) gibt es kein Unterhaltungsprogramm. Ich würde jederzeit ein drittes mal dorthin fahren, wenn nicht das neue Management mit den Rabatten so sparsam wäre (früher haben alle Wiederholer dicken Rabatt bekommen). Wer Fragen hat – einfach an mich mailen: cragganmore@gmx.net
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