Komandoo
 

Reisebericht - Komandoo 08.04.-22.04.2008

No News, No Shoes - Komandoo.

Anreise:

Das erste Mal, dass wir eine Fernreise mit einen europäischen Ferienflieger (LTU) begangen. Hier werden die Unterschiede zu den asiatischen Airlines die wir bisher hatten schon sehr sichtbar - doch die ca.9h vergingen doch recht gut - allerdings nicht wirklich zum genießen.

In Male fanden wir nach den üblichen Passkontrollen sehr schnell unseren Reiseveranstalter, der uns auch gleich zum MAT Schalter schickte wo wir sehr schnell eingecheckt wurden - und schon ging es ab über die ganze Insel bis zu den MAT Startplatz am anderen Ende der Flughafeninsel. Für die Inseln Kuredu und Komandoo gibt es bei MAT eine extra Lounge auf der sich sehr gut auf den nächsten Flieger warten lässt. Softdrink, Tee und Kaffee und ein kleines Begrüssungsgeschenk (kl.Wasserflasche und Ohrstöpsel) gratis - doch bereits 15min später könnten wir in den Flieger steigen und ab ging es mit wunderbaren Blick auf die Inseln unter einem gen Komandoo. Da wir die einzigen Gäste für Komandoo im Taxi waren landete der Flieger erst hier und wir verliesen den Flieger und waren nur noch eine kleine Bootsfahrt vom Paradies entfernt.
Hier wurden wir von der Hotelmanagerin, Trommeln und dem obligatorischen Kokoseis empfangen.
Dann kam leider gleich ein kleines Negativum. Meine Frau hatte während des Urlaubs Geburtstag und ich wollte einen - in diversen Foren sehr empfohlenen - Segelausflug an ihrem Geburtstag als Geschenk für sie buchen. Dies hatte ich so vorher in mehreren Mails erklärt und auch gebucht. Leider war das erste was die Managerin uns nach dem Eis fragte, ob wir den Trip nun fest buchen wollten - toll. Naja, meine Frau ist ja schlau und hatte sich vorher schon so was gedacht, von daher, naja.
Des Weiteren war das nächste Thema, dass unser Bungalow noch nicht frei ist und erst zwei Tage später zur Verfügung stand. Erst dachte ich - ups, dann werden wir wohl die ersten Nächte in einen Standardbungalow müssen (wir hatten Jacuzzi - wg der Lage - gebucht) - doch gefehlt. Die ersten beiden Nächte durften wir in einen Wasserbungalow - damit war der faux pas von Anfang doch etwas abgelindert ;o).

Die Insel:
Die Insel selbst ist recht klein (500x100m) und hat etwas mehr als 50 Bungalows (zu denen später). Der Hauptjetty liegt auf der Ostseite und hier ist auch der etwas schmalere Strand dafür aber die breitere Lagune. Außerdem gibt es hier nördlich neben dem Jetty die Bar danach das Spa und am nördlichen Ende das Restaurant. Auf der Westseite ist der Strand etwas breiter, dafür die Lagune wesentlich schmaler. Am Südende der Insel sind die Wasserbungalows in einem Drittelkreis angeordnet.
Der Blick von der Westseite geht auf die bewohnte Insel und auf der Ostseite auf die unbewohnte Insel.
Wie wir schon vorher in vielen Reiseberichten lesen konnten war die Mehrheit der Meinung, dass die Ostseite zu bevorzugen ist. Zum einen wg. dem Ausblick - zum anderen weg dem etwas schmaleren Strand der damit auch weniger mit Treibgut (Muscheln, Korallenbruch etc.) durchsetzt ist und der viel breiteren Lagune. Auf der Westseite sind in der Mehrzahl Standardbungalows - bis auf die letzten 6 vor den Wasserbungalows auf der Südspitze die Jacuzzi-Bungalows sind. Auf der Ostseite sind nur die ersten 6 Bungalows Standard (Richtung Jettyy und Empfang) und der Rest (21?) sind Jacuzzies (Delphin, Manta, Marlin) die letzten drei Marlins sind mit einer größeren Terrasse ausgestattet, da hier der Strand zu schmal ist. Inzwischen werden diese auch auf den Websites von Komandoo als Marlin-Wasserbungalows angeboten.
Im Inselinneren (soweit man das so nennen kann) gab es die Reihenbungalows der Mitarbeiter.
Die Vegetation ist - besonders auf der Ostseite - stark Buschlastig. Hier gibt es weniger Palmen als auf der Westseite (hier auch nur vereinzelt) und im Inselinneren. Jedoch gibt es sehr viel grün und vor allem werden die Bungalows durch übige Vegetation voneinander getrennt, was jedem Bungalow seinen eigenen Raum lässt. Besonders auf der Ostseite hat man so das Gefühl, dass jeder Bungalow wie in einer eigenen Bucht liegt, da vor dem Bungalow der Bewuchs schräg nach rechts und links für 5-6m weggeht und bei Flut das Wasser bis dort vordringt und bei Ebbe etwas 3-4m davor. Vor dem Bungalow sieht man quasi kaum die Nachbarn rechts und links und vor sich nur das Meer wenige Schritte entfernt.

Die Bungalows:
An den ersten beiden Tagen hatten wir die Möglichkeit einen Wasserbungalow zu bewohnen. Diese sind recht schick und gut ausgestattet. Allerdings hatten wir das Gefühl, dass die Wasserbungis auf Fiha schöner waren (und das bei der Hälfte des Preises). Über einen Steg auf der Südspitze (Achtung!!! Unbedingt Schuhe anziehen - das musste ich schmerzlich feststellen) gelangt man zu den Wasserbungalows die jeweils rechterhand über einen kleinen Einzelsteg abgehen. Komisch war, dass die Plattform vor dem Eingang nicht mit einem Geländer umgeben war. ca. 1m neben der Tür geht es damit ungehindert abwärts ins Wasser. Vom Eingang gelangt man direkt in das große Schlaf/Wohnzimmer mit großem Himmelbett und einer zweier Relaxliege. Beides sehr schön gestalltet. Ein Schreib/Schminktisch mit Stuhl, eine Kommode mit Schubkästen, eine Kommode mit Minibar und Fernseher sowie ein zweitüriger Kleiderschrank und zwei Nachtschränkchen bilden die Resteinrichtung hier. Auffällig war, dass es nur den einen Stuhl vor dem Schreibtisch gab - ansonsten kann man sich nur aufs Bett setzen/legen oder auf die Relaxliege legen. Meiner Meinung nach wäre anstatt der Liege eine praktische Couch oder Eckcouch sinnvoller und wohnlicher, da die Relaxliege eher dem Style als dem Praktischem dient.
Rechts neben dem Wohn/Schlafraum ist das Bad mit Jacuzzi, Doppelwaschtisch, Dusche und WC. Sehr schön gestaltet und auch von der Terrasse aus begehbar. Was uns gefehlt hat war in der Dusche eine Handbrause - hier gab es nur einen Regendusche - mit der man sich wirklich gründlich abbrausen (Sand an den Beinen und Füssen zB.). Doch das war auch ein Punkt in den anderen Bungis.
Die Terrasse der Wasserbungis ist recht geräumig und hat vor dem Bad eine große Tagesliege die Überdacht ist. Allgemein ist das Vordach des Bungalows etwas über die Terrasse gezogen, was aber nicht wirklich Schatten garantiert. Außerdem gibt es noch einen Tisch mit zwei Stühlen und eine Doppelsonnenliege. Über eine Treppe gelangt man recht gut ins Wasser wobei der Weg zur Riffkant von den meisten Bungalows ungeheuer weit ist, da sich die Lagune an der Südspitze sehr weit hinauszieht.
Alles in Allem fanden wir die Wasserbungies in Fiha besser wobei dies ein Vergleich auf sehr hohem Niveau ist.
Ab den dritten Tag waren wir dann in dem gebuchten Jacuzzi Bungalow. Also wir gebucht hatten (August 2007) war es noch so, dass es die Jacuzzies nur auf der Ostseite gab und dies hat den Ausschlag für die Buchung von uns. In der Zwischenzeit wurden die südlichen 6 Bungalows (Shell) der Westseite auch zu Jacuzzies umgebaut und wir sollten dann auch einen von diesen erhalten. Dies haben wir erfahren als wir noch im Wasserbungalow wohnten - und so haben wir einfach nachgefragt ob nicht doch noch einer auf der anderen (Ostseite) frei wird. Siehe da es gab noch einen (die Managerin hatte als wir ankamen gefragt ob wir eine Präferenz hätten - war wohl eher rethorisch) - und somit zogen wir vom Wasserbungalow aus nicht in einen Shell, sondern in einen Marlin Bungalow. Marlin 3 - der 6tletzte auf der Ostseite vor den Wasserbungalows. Hier hatte wir wirklich Glück. Der Bungalow hatte bei Ebbe ca. 10m Strand vor der Terrasse und bei Flut ca. 5-6m. rechts und links dichte und hohe Begrünung und so wirklich einen Blick und ein Gefühl wie in einer privaten Bucht - Paradies pur. Der Bungalow selbst war auch eine wucht. Der Weg über die Insel führt im Inselinneren hinter den Bungalows vorbei. Zwischen den Bungalows gelangt man auf der linken Seite auf die Terrasse die halb um den Bungalow herum geht. Der Eingang zum Bungalow ist vorn - man kommt also von hinten auf die Terrasse geht diese ein viertel um den Bungalow und steht somit vor dem Bungalow und auch vor der Eingangstür von der aus man direkt in den einzelnen großen Raum kommt. Hier ist ein Himmelbett, ein Kleiderschrank, ein Schreibschminktisch mit Stuhl, ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen und ein etwas größerer Tisch mit zwei Stühlen und Nespressomaschiene. Also 5 Stühle (im Vergleich zu einem in den Wasserbungalows)! Die Klimaanlage ist leider etwas unpraktisch neben dem Bett angebracht, so dass diese immer auf Bett bläst, doch da ich da nicht so empfindlich bin war das ok. Außerdem gibt es noch hoch oben im Pyramidenförmigen Dach einen Ventilator. Minibar und Tresor sind im Kleiderschrank untergebracht. Rechts hinten ging es hinaus ins Bad. Hier ging es ein paar Stufen (3) nach unten und zum WC und Doppelwaschtisch und Dusche. Bis hierher war Bad überdacht. Dann kommt man in einen kleinen Innenhof mit einem Überdachten Tagesbett und einem Jacuzzi - beides sehr einladend, doch da wir uns sowieso im Paradies befanden, hatten wir nur ein einziges Mal die Gelegenheit genutzt hier zu entspannen. Der Innenhof ist durchaus geräumig und auch gut nach außen abgedämmt (der Inselrundweg führt ja dahinter entlang).

Vor der Bungalow war die überdachte Terrasse (ca. 1.80m breit) auf der zwei Sonnenstühle (Plastik zum mit ins Wasser setzen) und ein Beistelltisch/Hocker. Über drei Stufen landet man direkt auf den Strand. Auf den Stufen steht ein Kübel mit Wasser und Kokosschalenschöpfkelle damit man sich die Füße vom Sand abspülen kann - praktisch und originell. Am Strand sind dann noch zwei Sonnenliegen (Plastik) mit gut gepolsterten Auflagen.

Alle Bungalows waren aus Holz und innen auch gut mit Holz ausgestattetet. Ausnahme war der Dusch/Waschbereich der gefliest war und der Badebereich der Standard-Bungalows, der keinen Innenhof (bzw. wesentlich kleiner) und keinen Jacuzzi/Tagesbettbereich hat. Der Roomboy kommt immer zweimal am Tag - gg.Mittag zum Saubermachen (Strandbadetücher gab es bereits früh gg. 8 neu auf der Terrasse) und Abends zum noch mal durchkehren, Betten richten und Tassen ausspülen. Als Fazit fanden wir die Beachbungalows schöner als die Wasserbungalows - diese waren mehr auf Style aus - die Strandbungalows dafür wesentlich praktischer und wohnlicher. Außerdem war - gerade auf der Ostseite - das "vor" dem Bungalow paradiesisch.


Hausriff:
Das Hausriff geht um die Insel rum - wobei die West- und Ostseite interessanter sind. Wir waren am Anfang immer auf der Ostseite (durch den Bungalow) doch dort war der Weg zum Riff recht weit. Ca. 100m Fußweg auf der andere Inselseite sind wir danach immer zwischen Strand- und Wasserbungalows auf der Westseite ins Wasser gegangen und hier war man ruck zuck an der Riffkante. Besonders toll - auf der Westseite hatten wir zweimal recht lange eine Wasserschildkröte beobachten können. Bis auf 1m ist die rangekommen ohne sich wirklich davon stören zu lassen, dass da wer rumschnorchelt. Super!!!. Außerdem haben wir einige Rochen vorbeifliegen sehen und natürlich viel Fischsuppe. Die Ostseite fand ich weniger spannend - allerdings habe ich gleich am Anfang echt beeindruckende Igelfische (Größe) gesehen.

Neben den Rochen und den Schildkröten waren wir aber vom Hausriff her nicht so beeindruckt. Unser Eindruck war, dass Fihas Hausriff besser war - vor allem, da wir vorher immer wieder damit konfrontiert wurden, dass Fiha doch kein wirklich gutes Hausriff haben sollte (wir empfanden das anders doch hatten bis dahin keinen Vergleich) und wir daher recht hohe Erwartungen hatten. Doch auch hier gilt - wir vergleichen auf hohem Niveau.

Restaurant:
Leider, Leider ... viel zu gut. Das Angebot war zwar nicht übbig, doch mehr als ausreichend und auch Qualität war echt gut. Zu jeder Mahlzeit gab es Live-Kochen und jeden Abend einen anderen Themenabend über zwei Wochen hinweg. Die Kellner und Köche sehr nett und zuvorkommend. Außerdem gibt es eine Terrasse zum draußen sitzen, welche aber nur Abends gedeckt war (Mittags war es zu warm) und schnell belegt war. Da aber meist wenig Wind ging, waren wir bis auf zweimal immer drin in der Nähe eine Ventilators.

Bar:
Das Highlight der Abende. Unbedingt zu empfehlen. Silva (Cheffe) versucht alles um einen glücklich zu machen und hat uns extra Ramazotti besorgt - hat nur zwei Tage gedauert. Die Barmänner Ranjith und Tulak sind super und fix und haben immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.

Ausflüge:
Wie am Anfang beschrieben hatten wir den Ausflug mit der Britt gebucht - vor allem, da hier immer wieder von Mantas gesprochen wurde. Der Trip geht Vormittags 9:45 los - wir hatten eine Stunde Verspätung, da es ein Problem mit dem Antrieb gab (dafür gab’s vom Mgtm eine Fischbestimmungskarte) und dann ging es direkt los und nach ca. 30min waren wir am ersten MantaSpot und wir haben echt viele Mantas sehen können und sie sind beim Schnorcheln auf Armlänge an einem vorbeigesegelt - Toll!!!!. Danach ging es an ein Riff an eine einsame Insel was wohl mehr dazu diente, dass die Crew das Mittagessen vorbereiten konnte. Dieses war dann auch sehr gut und üppig. Nachmittags ging es dann zu einen Delphinspot mit mehreren großen Herden von Delphinen und dann zu einem Wrack das umschnorchelt werden konnte. Hier gab es Garnelen, Muränen und Rochen zu sehen - und eine ganze Menge Taucher ;o). So gg. 17 Uhr sind wir dann zurück gekommen - Insgesamt ein tolles Erlebnis und die 110$ pro Nase waren schon wg. der Mantas gut angelegt.
Weiterhin gibt es jeden Tag (abwechselnd Vormittags und Nachmittags) eine Kostenlose Fahrt zur einsamen Insel gegenüber - Vormittags für ca. 1,5h und Nachmittags 2,5h. Wir hatten das Pech, dass wir uns einen Tag mit schlechten Wetter und Sturm für den Trip ausgesucht hatten - doch auch ohne diesen Nachteil denke ich, dass sich nicht wirklich lohnt - nur was für Tage wo es einem wirklich zu langweilig wird. Außerdem gibt es diverse Angelausflüge und Ausflüge zu unterschiedlichen Themen nach Kuredo (Inselbesichtigung und Schnorcheln oder Golfkurs) und Ausfüge zu Einheimischen Inseln - Insgesamt eher Preisintensiv bzw. den Preisen der Insel angepasst. Parallel bietet die Tauchschule Di und Do Schnorchelausflüge an - 33$ pro Person sind dafür recht teuer - doch nach 10 Tagen Hausriff macht man auch das ;o). Wir sind zwei Riffe angefahren wobei das zweite (The Wall) recht interessant und bunt war. Hier haben wir eine ganze Rochenfamilie gesehen und einige Calemaries.

Abreise:
Zurück ging es eigentlich genau so unspecktakulär wie hinzu - somit war hier nicht wirklich viel zu sagen.

Fazit:
Definitiv eine unvergesslicher Reise und die wohl schönsten Strandvillen die wir uns vorstellen können. Leider alles recht Preisintensiv und für uns als Flitterwocheninsel sicherlich mehr als akzeptabel. Für einen "normalen" Urlaub würden wir jedoch eher ein paar Kompromisse eingehen. Die Insel ist definitiv schöner als Fiha - fraglich jedoch ob der doppelte Preis gerechtfertigt ist. Unsere Empfehlung ist auf jeden Fall sich das Geld für den Wasserbungie zu sparen und eine Jacuzzi-Villa zu nehmen und sich um einen Villa am Oststrand bemühen.

Für weiter Fragen und auch einige Bilder findet Ihr unter www.michwitz.de

MichWitz


 

Reisebericht Komandoo, 31.03.2008 bis 15.04.2008

Flug diesmal mit LTU ab Düsseldorf. Auf dem Hinflug dachten wir, dass durch die Übernahme von Air Berlin sich tatsächlich was zum positiven im Service geändert hätte. Dies hatte sich jedoch beim Rückflug ganz schnell relativiert und weiter gibt es zum Flug auch nichts zu sagen.

In Hulule angekommen das normale warten bis die Pässe gestempelt sind, Gepäck holen und einchecken am MAT-Schalter, direkt gegenüber vom Ausgang. Trotz einigem an Übergepäck mussten wir die obligatorischen 2 $ pro KG über 25 KG nicht bezahlen. Keine Ahnung warum nicht, evtl. hat das Inselmanagement einen Deal mit MAT??? Wir  beschwerten uns auch nicht darüber, bekamen unsere Bordkarten und wurden an das Wasserfliegerterminal gefahren. Gäste nach Kuredu und Komandoo werden dort in einer gesonderten Lounge eingelassen. Wir wurden sehr freundlich von ein paar Damen empfangen, bekamen kalte Tücher und allerlei Getränke (Soft-Drinks, Kaffee…) kostenlos bis zu unserem Weiterflug angeboten. Ist eine schöne Sache,  jedoch ist die Klimaanlage sehr kühl eingestellt. Nach rd. 90 Minuten wurde dann unser Flug aufgerufen und dann ging es einschl. mit Zwischenstopp auf Kuredu in rd. 50 Minuten nach Komandoo. Der kleine Wasserflieger war bis auf den letzen Platz besetzt (auch beim Rückflug), dann noch alles Gepäck……. entsprechend lange dauerte auch der Anlauf zum starten. Keine Ahnung wie viel Zuladung so ein Wasserflieger haben darf, so hatten wir es jedoch noch nie erlebt. Die letzten paar hundert Meter wurden dann von der Landeplattform mit dem Dhoni zurückgelegt und dann waren wir endlich auf der Insel, die wir schon seit der Eröffnung vor 10 Jahren immer besuchen wollten, was uns jedoch wegen Ausbuchung bisher nie gelungen war.

Die Uhren wurden jetzt 1 Stunde plus Malezeit vorgestellt, so sind wir zuerst zum Mittagessen gegangen und bekamen anschließend unseren Bungi zugewiesen. Glücklicherweise bekamen wir einen Bungi (Manta 3) auf der Ostseite und beim betreten des Bungis (der auf Stelzen etwas erhöht ist) dachten wir erstmal wowww! Ein toller Blick frei auf das Meer, auch vom Bett aus. Der Bungi ist wirklich schön eingerichtet und wirkt trotz seiner 10 Jahre nicht abgewohnt; auf jeden Fall wirkte er schöner eingerichtet als wir das aus dem Prospekt vermutet hatten. Durch eine Tür ging es dann ein paar Treppenstufen herunter in das Bad, wirklich schön gemacht und dann um die Ecke der Jacuzzi mit großer Liegefläche. Ja, ja, einen Jacuzzi brauch dort kein Mensch, wir haben den trotzdem relativ häufig benutzt. Dort waren zusätzlich noch große 2 Strandtücher, neben den bereits schon vorhandenen 2 Strandtüchern. Ein Safe und Espressomaschine mit Kapseln (kostenpflichtig) waren vorhanden, auch Tee und ebenso eine Minibar. Jeden Tag gehörte eine Flasche Mineralwasser kostenlos dazu (meistens haben wir 2 Flaschen bekommen). An der Inneneinrichtung gibt es außer vielleicht den fehlenden Schubladen kaum was zu bemängeln, außer der Klimaanlage. Die war zwar modern und elektronisch regelbar, aber was hat den ARSCHitekt dann geritten, das Teil genau 1 Meter (oberhalb) neben dem Bett anzubringen. Einer von uns beiden war also ständig dem Zug der Klimaanlage ausgesetzt. Erkältung vorprogrammiert und so kam es dann auch, 4 Tage Tauchpause! Außen auf der überdachten Terrasse befanden sich 2 verstellbare Plastikstühle und ein kleiner Hocker (oder Tisch?), am Strand befanden sich dann noch 2 Plastikliegen mit Auflagen.

Die Insel ist im Innern sehr gepflegt und tiptop gehalten, z.B. wurde das Laub auch dort weggekehrt, wo man normalerweise nicht hinschaut. Das vermuten wir auch mal neben der Chemie mit als Grund, dass wir zusammen mit 4 Insektenstichen während der 14 Tage ganz gut wegkamen. Dort sind viele hohe Bäume und viele Palmen, an der Westseite war es schon fast zu dunkel, sah aber herrlich aus. Es gibt ein Restaurant, eine gemütliche Bar, einen Shop (dort kann man auch gegen Gebühr einen PC nutzen) mit Dingen die man braucht oder auch nicht, einen kleinen Juwelierladen und ein SPA (haben wir nicht genutzt). Natürlich gibt es auch ein Wassersportcenter und eine Tauchschule (ProDivers). Im Restaurant herrscht immer freie Platzwahl, der Kellner ist aber immer der gleiche. Geraucht werden darf im Restaurant nur auf der Terrasse, diese Plätze waren immer nach wenigen Minuten besetzt, das Mittagessen kann wegen der Hitze/Sonne auf der Terrasse nicht eingenommen werden, also gehen da die Raucher leer aus! Beim essen sind wir uns nicht ganz einig, wir haben uns auf gut bis sehr gut geeinigt. Egal wie, verhungern muss man nicht!

Das Personal war überall sehr freundlich und zuvorkommend, Wünsche wurden soweit es geht sofort erfüllt, evtl. Mängel schnell behoben. Die Warmwasserleitung unseres Bungis war wohl an 2 Stellen defekt, es musste jedenfalls zwei mal eine Tiefbaukolonne ausrücken, dadurch hatten wir ein paar Tage kein warmes Wasser. Das mag ärgerlich sein (soooo dramatisch fanden wir das jetzt nicht), wir bekamen dafür ein nettes Entschuldigungsschreiben vom Management mit einer Flasche Wein. War zwar kein Grand Cru, wir finden aber, dass die Geste zählt. Insgesamt was Service, Management und Ambiente angeht hat die Insel schon was, das Publikum ist auch sehr angenehm und bestand fast nur aus englisch und deutsch sprechenden Gästen.

Komandoo hat aus unserer Sicht auch nicht so kleine Nachteile:
leider ist die Insel rundum mit Wellenbrechern (teilweise zweifach) zugebaut. An der Westseite und dort wo die Wasserbungis stehen mit relativ hohen und dem Strand sehr nahen, an der Ostseite waren sie etwas weiter weg und nicht so hoch. Die mögen zwar zur Stranderhaltung notwendig sein, sehen dennoch alles andere als schön aus. Überhaupt können wir die  Westseite nicht empfehlen, einmal wegen den näheren und höheren Wellenbrechern, aber auch der Ausblick auf eine nahe und größere Einheimischeninsel stört die Optik. Weiterhin ist bei Ebbe dort das schwimmen kaum möglich, der Strand rel. grob und es kommt zu Anlandungen von Müll, was jedoch ständig gesäubert wird. Wir wollen das jetzt nicht so ausdrücken, dass da riesige Müllberge angeschwemmt werden, es ist halt vergleichbar mehr als wir das von anderen Inseln her kennen. Jedoch der größte Nachteil an der Westseite ist das fehlen von Bäumen/Palmen vor den Bungis, man ist nahezu schutzlos der Sonne und Hitze ausgesetzt. Sonnenanbeter mögen das jetzt vielleicht anders empfinden, wir hätten es dort nicht aushalten wollen. Die Ostseite hat nun mal eindeutig den schöneren Ausblick auf eine unbewohnte Insel bzw. freie Meersicht. Erwähnen soll man vielleicht, dass dort auch die Wasserflieger landen! Weiterhin ist es dort ab Mittag schön schattig, der Sand sehr fein und die Lagune ist etwas tiefer als auf der anderen Seite. Auch hier ist das schwimmen bei Ebbe sehr eingeschränkt. Auch auf dieser Seite wird der Strand ständig von „angeschwemmten“ gereinigt. Die Bungis Starfish, Dolfin und Manta sind hier unserer Meinung nach den Marlin vorzuziehen. Bei den Marlin ist bei Flut gar kein oder kaum Strand, die letzten 3 haben dafür größere Terrassen und sind schon halbe Wasserbungis, dies muss nicht bei jeder Jahreszeit so sein. Wer am Strand gerne viele Palmen hat wird auch hier enttäuscht sein, das was zuhauf im Inselinnern steht fehlt leider am Strand fast gänzlich.

Trotz der beschriebenen Nachteile war es ein schöner Urlaub mit nur ganz wenigen negativen Einschränkungen für uns, hatten wir doch mit dem Bungivergabe viel Glück. Ob die Insel den höheren Preis gegenüber vergleichbaren wert ist, muss jeder für sich selber entscheiden! Wir waren zwar schon im Gesamteindruck auf „schöneren“ Inseln, es hat uns jedoch kein Euro auf Komandoo leid getan!

Die Leute der Tauchschule sind alle in Ordnung, auch werden die Tauchgänge gut organisiert durchgeführt. Mit dem Konzept der ProDivers werde ich (es taucht nur einer von uns) mich jedoch nie anfreunden. Es ist ja bekannt, dass die angefahrenen Tauchplätze erst nach dem eintragen bekannt gegeben werden und das ist auch das Ärgerliche daran. Das machen andere Tauchbasen einfach viel besser. Großfischmäßig gibt es zwar haufenweise Napoleons, jedoch habe ich in 16 Tauchgängen (musste ja 4 Tage wg. Schnupfen aussetzen) keinen einzigen Hai vor die Maske bekommen. Lediglich bei einer Tagestour (an der ich nicht teilgenommen habe) in das nördlichere Atoll wurden sehr viele Haie gesichtet. Da kann natürlich die Basis nichts dafür, aber leider sehe ich die Großen immer weniger häufig.

Thomas und Sabine

 


 

Ursel + Norbert    (20.01. - 10.02.08)

unser zweiter Aufenthalt, nach 2006 zur gleichen Jahreszeit auf Palm Beach, nun Komandoo mit einem befreundeten Pärchen. Was ist wesentlich zu benennen. Anreise prima mit Air Taxi nicht am Steg sondern auf einer Plattform im offenen Wasser. Coktailbegrüßung und Zuweisung der Villa wo es die nächsten 3 Wochen schön werden soll. Die Befürchtung das es die freistehenden Jacuzzi Villen lt. Prospekt an den Wasservillen werden könnten, wurde war. Wir erhielten Marlin 8 und 9. Und nun ? Erstmal einziehen und schauen. Und siehe da, wir konnten dieser Wahl nur zustimmen d.h. wir waren schon am dritten Tag begeistert. Das Flair der Urlaubsvilla entscheidet maßgeblich ob man sich wohl fühlt. Was fanden wir nun in den 3 Wochen so gut an dieser Auswahl. Die Villen stehen so hoch dass keiner auf Augenhöhe vor der Villa vorbeiläuft. Fast alle sind od. mußten drunter weg (leicht gebückt) gehen. Nur bei Ebbe lief auch mal jemand vorn lang. Wir hatten einen eigenen Steg ins Wasser d.h. bei Flut direkt zum Schnorcheln ins Wasser. Wir sind drei Wochen geschnorchelt. Fisch und Schildkröten war schön und reichlich zu sehen. Die Unterwasserlandschaft teilweise mondähnliche Verhältnisse, also mit Marsa Alam nicht zu vergleichen. Dafür aber Schidkröten reichlich auf 2 m ohne Stress. Komplett um die Insel schnorcheln, welches bei Strömung richtig "Arbeit" bedeutet, mit Muräner und Makrelen welche auf Beutesuche sind. Langusten und einmal sogar ein Ammenhai im "Schlaf" gesehen. Unbedingt empfehlenswert der Auflug mit der Jacht "Britt" welches uns ca. 15 Delphine vor dem Bug bescherte. Grandios einmalig. Und zu guter letzt auf dem Jachtausflug mit Mantas schnorcheln. Der Käpten hat ein gutes Trinkgeld dafür bekommen. Die Auflügen vom Tauchpoint sind auch empfehlenswert z.B. zum Wrack und zu dem Mantapoint. Bei zwei Versuchen ein Treffer. Einfach toll.

Übrigens Barfussinsel pur, das Essen und Ambiente sehr gut, die Gäste mindestens 2/3 Britten und Rest deutschsprachiger Raum. Tauchpoint in spanischer und deutscher Hand mit sehr liebenswerten Profis. Der Inselshop ist etwas mager dafür ist die Bar mit Silva, Rashid und ........ absolute Spitze. B 52 Runden waren angesagt. Sehr nette Boy`s überhaupt auf der ganzen Insel, Kein Nepp. Wir waren rundherum sehr zufrieden und freuten uns nun auch auf zu Hause. Wenn wieder mal 3 Wochen dann 2 Inseln mit je 10 Tagen z.B. auf Kuredu mit dem Boot übersetzen. Erst in der letzen Woche sind wir drauf gekommen. Jedenfalls fliegen wir wieder, schon wegen der tollen grünen kleinen Inseln hin, aber auf eine andere neue Entdeckung. Wer einmal dort war kommt wieder, das haben uns vor drei jahren die Frankfurter prophezeit, sie haben Recht.

Anmerkung: Palm Beach vor zwei Jahren war gans anders, aber auch super und in bester Erinnerung.
Gruß U. + N.


 

Komandoo, 9.2. - 17.2.2008

Es wurde schon lange kein Komandoo-Bericht mehr erstellt. Deshalb hier meiner in Kurzform: Gestern sind wir von einem 1wöchigen Aufenthalt zurück gekehrt. Da wir nur Schnorchler und Bücherwürmer sind, hat uns 1 Woche ausgereicht. Allerdings habe ich letzte Nacht wahrhaftig das Meerrauschen vermisst...

Eigentlich kann ich mich nur dem Bericht von Isabelle und Jürgen (7.1.-22.1.2007) anschliessen. Alles war perfekt. Sogar der Kellner hat sich super um uns gekümmert :-). Wir waren in der Beach Villa "Marlin 3" mit Jacuzzi, welches aber mit dem Meer vor der Türe wahrhaftig überflüssig ist. Wir waren froh, auf dieser Inselseite gewesen zu sein, da auf der gegenüberliegenden Seite kein Windchen ging.

Wettermässig hätten wir's ebenfalls nicht besser haben können. 1 Stunde Regen in 1 Woche! Das Problem mit den Sandflöhen (siehe Bericht von starfish3/Juli 2007) hat man auf Komandoo offenbar im Griff. Ich habe nur 3 Stiche - und weiss nicht mal, ob die wirklich von Sandflöhen sind.

Komandoo ist aus unserer Sicht sehr empfehlenswert, wenn einem nach einer kleinen Insel mit Ruhe, Sauberkeit, Stil, gutem Essen und Gemütlichkeit ist.

Viele Grüsse aus der Schweiz

 


 

komandoo 18.06.-03.07.2007

3. mal Komandoo

Über den Anflug etc. wurde schon alles berichtet, wir hatten nur Pech und mussten diesmal über 2 Stunden auf den Wasserflieger warten.

Immer noch eine kleine barfuß - Trauminsel, mit viel viel Ruhe, keine Animation, toller Service, gutes Essen.

Keine Kinder, wobei wir finden, wenn man schon Kinder zum Sandburgenbauen auf die Malediven mitnehmen muss, dass es für die Kleinen dann sicher Inseln gibt, welche geeigneter sind.

Wir hatten diesmal ein Upgrade auf ein Wasserbungalow, wunderschön, obwohl das Inselfeeling geht schon einwenig verloren und Fernseher braucht man auf den Malediven wirklich nicht, aber die Nespresso Maschine wurde viel und gerne benutzt.

Trotzdem waren wir sehr froh, denn es gab dieses Jahr viele Strandflöhe, die uns in der Bar und im Restaurant ziemlich zusetzten.

Fazit: Trotz Strandflöhen fahren wir wieder hin, weil für uns dort alles stimmt.

starfish3


 

Reisebericht Komandoo vom 07.01.-22.01.07

Unser 1. Maledivenurlaub - dank dieses Forums haben wir uns nach langer Recherche für Komandoo entschieden.

Wir flogen mit LTU direkt von München nach Male - verlief alles nach Plan. Zu LTU sag ich nur soviel - es gibt viel bessere Fluggesellschaften aber uns war ein Direktflug wichtig und dann noch von München war für uns einfach optimal. Dann ging's weiter mit dem Wasserflugzeug (ein tolles Erlebnis), nach ca. 40 Minuten dann endlich Ankunft auf Komandoo!

Wir wurden zwar nicht mit Trommeln begrüßt aber kalte Tücher, ein Cocktail & leckeres Kokoseis & Sandwichs warteten auf uns. Nach kurzer Begrüßung durch die neue österreichische Managerin Britta (seit Mitte Dezember auf der Insel) bekamen wir unsere Schlüssel und wurden zu unserem Bungalow Marlin Nr. 5 begleitet.

Wir waren mit diesem Bungalow super zufrieden. Der Bungi ist groß und sehr schön ausgestattet helles Holz & Eisenmöbel - sehr geschmackvoll, das halboffene Bad ist ok. Kurz zur Lage - die Marlins sind am Ende der Ostseite wo immer eine leichte Brise weht - wir empfanden das als sehr angenehm. Allerdings haben Marlin 7-9 keinen Strand mehr, dafür aber eine doppelt so große Terrasse! Die Westseite hat keinen Wind, die Luft steht (Backofenhitze) aber jeder muss wissen was einem lieber ist.
Wir hatten 2 Wochen super Wetter - die ersten 2 Tage war es sehr windig ab dem 3. Tag nur noch schön. Da wir nur schnorcheln waren kann ich über die Tauchschule nichts berichten. Das Hausriff fanden wir sehr schön wobei uns auch da die Ostseite besser gefallen hat.

Das Essen war sehr gut & abwechslungsreich. Alle Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten. An einer Station werden die Gericht frisch zubereitet - war immer sehr lecker! Aufgefallen ist mir, das viele Speisen (vor allem Desserts) sehr auf die vielen englischen Gäste (mind. 80%, Rest Deutsche, Österreicher, Schweizer) abgestimmt waren. Leider hatten wir Pech mit unserem Kellner - wir erwischten die "Diva" unter den Obern. Oft war er 15 Minuten verschwunden und auch sonst sehr unaufmerksam. Daran hat auch Trinkgeld nichts geändert. Dafür war unser Roomboy das genaue Gegenteil. Jeden Abend hatten wir ein anderes Muster auf unserem Bett - alles war immer blitzblank und wir bekamen ihn genau 1x zu Gesicht. Die Insel ist sehr gepflegt - man sieht immer Gärtner/+innen die die Wege fegen und alles sauber halten. Der Strand wird morgens und abends saubergemacht.

Wir unternahmen den von vielen Forumteilnehmern angepriesenen Ausflug mit der Brit - in unserem Fall war es die Mona (Ersatzsegelschiff für die Brit). Der Tag war sehr schön - leider sahen wir keine Mantas & Delphine.

FAZIT: Komandoo ist eine sehr schöne kleine (gemütliche Umrundung ca. 10 Minuten) Insel mit viel Flair. Alles ist sehr gepflegt und sauber! Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und den Aufenthalt sehr genossen - ideal für einen ruhigen und entspannten Urlaub. Wir kommen gerne wieder!

Viele Grüsse

Isabelle&Jürgen

 


 

Reisebericht Komandoo vom 28.11. - 13.12.06

Dies war nach Machchafushi und Filitheyo unser dritter Maledivenurlaub.

Flug mit LTU ab Frankfurt war wie immer.

Leider gab es aber nach unserer Ankunft auf Hulule reichlich Probleme. Der Mitarbeiter von Komandoo hatte uns weder auf seiner Reservierungsliste für die Insel noch für das Wasserflugzeug vermerkt. Nachdem wir zuvor schon im Forum gelesen hatten, dass die Insel zur Zeit Managementprobleme hat schwante uns schon böses. Vor unserem geistigen Auge sahen wir uns schon auf irgendeiner anderen Insel. Zu unserem Glück waren die Angestellten von Komandoo in Hulule aber wirklich sehr engagiert, und es ist Ihnen dann doch gelungen den Transfer zur Insel zu organisieren.

Nachdem die langjährige Inselmanagerin Melida nicht mehr auf der Insel ist, und Ihre Vertretung nach kürzester Zeit wieder „entsorgt" wurde ist die Insel zur Zeit führungslos. Bei organisatorischen Fragen ist das leider auch spürbar. Nicht nur bei uns hat es, wie wir später erfahren haben, Probleme bei der Buchung gegeben.

Nun aber zu unserem wirklich schönen Urlaub auf Komandoo:
Nach unserer Ankunft wurden wir sehr freundlich in der Rezeption empfangen. Zur Begrüßung gab es Erfrischungstücher, einen Cocktail und köstliches Kokusnußeis! Nach kurzer und sehr freundlicher Einweisung in die Abläufe des Insellebens wurden wir von einem der Roomboys zu unserem Bungalow gebracht.

Da wir vorab per Email an die Inselleitung um einen der Marlin Bungis gebeten hatten waren wir beigeistert, dass er direkten Kurs auf diese Bungis nahm. Als wir aber bei den Marlin Bungis angekommen waren wunderten wir uns dass er weiterging und uns zu dem etwa 100 Meter entfernten Shell 6 Bungi brachte. Etwas enttäuscht bezogen wir unseren Bungi.

(Auf unser Bitten hin, konnten wir aber nach 3 Tagen in den Marlin 4 Bungi umziehen.) Jipppiieeeh!!

Bungis:
Alle Strandbungis (incl. Jacuzzibungis) sind sehr schön und stilvoll eingerichtet und machen einen sehr sauberen Eindruck. Die Bungis haben ein halboffenes Badezimmer, wobei die Jacuzzibungis noch eine wunderschöne Relaxzone mit Jacuzzi im hinteren Bereich des Bades haben. Das sieht wirklich super aus. Alle Bungis haben eine Holzterrasse zum Meer auf der zwei Stühle und ein Tisch stehen. Hier kann man wunderschön relaxen und den fantastischen Blick auf das Meer genießen.

Außerdem gehören zu jedem Bungi 2 Liegen. Da die Marlinbungis 7-9 kaum Strand vor dem Bungi haben, stehen die Liegen auf einer vergrößerten Holzterrasse. Hier hat man fast das Feeling in einem Wasserbungi zu wohnen. Klimaanlage, Deckenventilator, CD Player, Minibar, 2 Kimonos, Fön gibt es in allen Bungis. Der Blick von der Ostseite (Marlin, Starfisch, Dolphin und Manta) ist fantastisch. Hier schaut man direkt auf eine kleine, wunderschöne, unbewohnte Insel. Hier weht eigentlich immer eine leichte bis mittlere Brise. Auf der Westseite (Shell, Turtle und Coral) ist es dagegen absolut windstill. Es ist kaum zu glauben aber man hatte hier manchmal das Gefühl auf zwei unterschiedlichen Inseln zu sein. Auf der Westseite ist der Ausblick auf eine relativ große Einheimischeninsel nicht so schön. Allerdings kann man auf dieser Seite wunderschöne Sonnenuntergänge erleben. Den mehrfach beschriebenen Müll haben wir aber nicht einmal am Strand gesehen.

Wasserbungis:
Die Wasserbungis liegen auf der Ostseite zwischen den Marlin und Shellbungis. Die Bungis 1-7 haben nachmittags noch Sonne während die Bungis 8-12 dann bereits im Schatten liegen. Die Einrichtung der Bungis soll wunderschön sein, allerdings hatten wir keine Gelegenheit einen anzusehen.

Insel:
Ca. 500x100 Meter. Die Insel ist sehr gepflegt und alle Wege (auch Rezeption, Bar und Restaurant) sind aus Sand. Komandoo ist eine absolute Barfußinsel J. Sogar meine Flip Flops blieben im Koffer! ;-)

Alle Einrichtungen sind mega sauber -sogar die öffentlichen Toiletten sind pikobello.

Sowohl am Strand als auch im Wasser liegen so gut wie keine Korallenbruchstücke sodass man bedenkenlos überall Barfuss laufen kann. Einen so schönen puderzuckerfeinen Sandstrand haben wir bisher noch nicht gesehen.

Restaurant:
Das Restaurant ist sehr schön eingerichtet und hat eine große Holzterrasse, die direkt am Wasser liegt . Man kann sich jeden Abend einen anderen Tisch aussuchen, wobei unser Stammkellner uns immer begleitet hat. Bei dieser Gelegenheit möchten wir sowohl die Köche als auch die Kellner ausdrücklich loben. Alle waren ausgesprochen freundlich und zu kleinen Späßen bereit.

Das Essen (immer Buffet) war sehr gut, wobei meinem Mann hier manchmal die landestypischen scharfen Currys, die wir von Filitheyo her kannten, fehlten. Mittags und abends gab es beim offenen Showcooking immer frisch zubereitete –sehr leckere- Fisch und Fleischgerichte. Die Getränkepreise im Restaurant würde ich als sehr moderat bezeichnen. ( 1,5 L Wasser $ 3, Softdrinks $ 3, Bier $ 4.50).

Bar:
Auch die Bar hat eine sehr schöne Holzterrasse auf der man herrlich seinen „Cocktail of Day" ( täglich 3 Cocktails zur Auswahl für jeweils $ 5! –Sehr zu empfehlen!). genießen kann. Alle anderen Cocktails kosten ca. $ 8. Die Preise der Softdrinks sind wie im Restaurant. Auch hier ist das Personal super nett und freundlich.

Spa:
Da wir 3 Tage etwas Pech mit dem Wetter hatten, haben wir uns auch die ein oder andere Massage gegönnt. Absolut empfehlenswert! Kosten ca. $ 50-60 für Standartmassagen, wie z.B. Hotstone für eine Stunde. Auch optisch ist das Spa ein Genuss.

Tauchbasis:
Auch die Tauchbasis ist schön in die Inseloptik integriert und sehr sauber. Die Basis wird von Rosa und Joseph geführt. Beide waren vorher auf Kuredu und kennen sich deshalb sehr gut an den Tauchplätzen aus. Unterstützt werden die beiden durch die beiden Deutschen Birgit und Olli. Nicht so gut gefallen hat uns, dass man sich bereits am Nachmittag für die Tauchgänge des nächsten Tages eintragen muss ohne zu wissen wohin die Ausfahrten überhaupt gehen. Wir haben hier leider den oder anderen TG machen müssen für den wie uns sonst niemals eingeschrieben hätten. Außerdem empfanden wir die Tauchboote mit über 12 Tauchern an Bord als zu voll. Preis/Leistung stimmt hier unserer Meinung nach nicht!

Ausflüge:
Eine Sunset-Cruise ist für jeden Gast inklusive. Vor Abfahrt wird am Jetty mit Sekt angestoßen.

Es finden außerdem Ausflüge zu Einheimischeninseln und zu einer Thunfischfabrik statt.

Wir können den Tagesausflug auf der Britt für $ 95 pro Person wärmstens empfehlen. Es war vielleicht sogar das Schönste vom ganzen Urlaub. Der Kapitän der Britt steuert zielsicher Delphinschulen und Mantaplätze an. Dieser Ausflug ist sein Geld wert! (Incl. Getränke, Lunch, Kaffee+Kuchen etc)

Mit den Mantas zu schnorcheln ist ein unvergessliches Erlebnis und auch für Nichttaucher die Möglichkeit Mantas und ähnliche Highlights auf den Malediven zu sehen.

Fazit:
Wer Ruhe und Entspannung in stilvollem Ambiente sucht ist hier richtig aufgehoben. Die legere und ungezwungene Atmosphäre hat uns sehr gut gefallen. Wenn die Insel ihr kleines Managementproblem wieder gelöst hat gehört sie sicher zu den besten Tipps auf den Malediven.

Nemo123 & Anhang


 

Reisebericht Komandoo vom 07.11. - 22.11.06

Am 07.11. war es für uns wieder soweit, zum 5. Mal nach Komandoo. Über den Flug mit der LTU und den anchließenden Transport mit dem Wasserflugzeug wurde schon genug geschrieben, deshalb möchten wir uns auf die Insel selbst beschränken.

Wir kamen am Mittwoch, den 08.11. gegen Nachmittag auf Komandoo an und wurden mit kalten Tüchern, Cocktails, Eis und einem kleinen Sandwich begrüsst. Wie immer hatten sich einige Angestellte mit Trommeln eingefunden und wir wurden von Chris, dem Ersatzmanager,
in Empfang genommen. Chris ist eigentlich auf Kuredu und macht diesen Job nur vorrübergehend bis die neue, deutschsprachige Managerin kommt, wann konnte uns allerdings keiner sagen. Nach Melida, die ja bereits seit Monaten die Insel verlassen hat, soll
eine Managerin namens Heike ein kurzes Gastspiel gegeben haben.

Wir erhielten den Bungalow Marlin 8 auf der Ostseite und waren sehr zufrieden damit, auf der Ostseite sind nur noch die Bungalows "Starfish (6 St.) und Marlin 2-9 ohne Jaccuzi. Marlin 7, 8 und 9 haben eine recht große Terrasse und direkten Zugang zum Meer, man könnte sie als halbe Waserbungalows beschreiben. Der Nachteil ist natürlich dass man keinen Strand vor der Hütte hat. Bei Marlin 6 dürfte es sich wohl nur um eine Frage der Zeit handeln bis auch hier eine Terrasse angebaut wird. Alle anderen Bungalows ( Starfish, Dolphin und Manta )
haben zum Teil bei Flut recht wenig Strand, auf der anderen Seite (Shell, Coral und Turtle) sieht es da schon besser aus. Der Strand ist wesentlich breiter und die Bungalows wurden mit Ratanrollos versehen da es sich hier um die "Sonnenseite"handelt.

Das Essen war wie immer sehr gut obwohl wir das Frühstück etwas bemängelten. Es ist sehr stark auf die englischen Gäste ausgerichtet, es gab Oats, Baked Beans, sauted Mushrooms usw. Natürlich gab es Eier in allen Variationen, verschiedene Brotsorten, Früchte, Marmelade, Corn Flakes usw. , leider war die Wurst -bzw. Käseauswahl etwas mager. Die Menues war einfach super, täglich wechselndes Thema und ständig wurde aufgefüllt, die Shorts kniffen nach kurzer Zeit ein wenig :-)

Die Kellner und Köche sind alle ganz liebe Jungs die immer bemüht sind ein paar deutsche Wort zu benutzen was oft sehr erheiternd war.

Die Gäste bestanden aus ca. 85 % Engländer, den Rest teilten sich Deutsche, Österreicher und Schweizer, wobei die Schweizer in der Mehrheit waren.

Tauchbasis:

die Tauchbasis wird seit einigen Monaten von Rosa und Josep (Spanien) geleitet, die beiden waren lange auf Kuredu und kennen sich somit auch prima aus, untertützt werden sie von Birgit und Olli (Deutschland). Zusammen sind die vier ein prima Team und machen ihren Job klasse. Die Tauchbasis hat sich etwas verändert, es wurde ein kleiner Trockenraum für die Anzüge angebaut und ein extra Platz für die Nitroxflaschen geschaffen. War ein super Idee, die Anzüge sind viel schneller trocken was besonders bei der Abreise von Vorteil ist. Im Moment wird vor der Tauchbasis eine kleine "Pergola" gebaut wo die Leute im Schatten bzw. im Trockenen sitzen können zum Logbuch ausfüllen usw.

Über das Spa können wir absolut nichts sagen da wir es noch nie besucht haben.

Wir hatten auf Komandoo zwei herrliche Wochen die leider viel zu schnell vorbei waren. Es gefällt uns hier einfach weil hier sehr viel Wert auf Sauberkeit und auf das Wohl des Gastes gelegt wird. Jeder der Angestellten ist super freundlich , inzwischen arbeiten auf Komandoo auch Frauen als Gärtnerrinnen, es war immer ein lustiges Geschnatter wenn sich die Mädels irgendwo trafen.

Es war bestimmt nicht unser letztes Mal auf Komandoo und wir freuen uns schon jetzt darauf.

Viele Grüße
Gunther und Renate


 

Komandoo 10.10. - 01.11.06

Der Hinflug mit der viel zitierten LTU war okay, der Rückflug dagegen
grauenvoll: Es war viel zu warm im Flieger und das Essen eine Zumutung. Die Transfers mit dem Airtaxi verliefen reibungslos.
Auf Komandoo angekommen wurden wir von der österreichischen Gästebetreuerin Eva und der "neuen" deutschen Managerin Heike begrüßt. Es folgte die übliche Einführung und schließlich der erste Kurzspaziergang zu unserem Turtle auf der Westseite. Mein zweiter Blick galt dem Strand. Ich war natürlich auf der Suche nach Müll - den ich glücklicherweise nicht entdecken konnte.
Es folgten relaxte Tage mit Schnorcheln, Lesen und Staunen. Das Wetter verschlechterte sich jedoch stetig. Der Wind nahm zu und die Regenphasen wurden länger. Und dann kam auch der Müll - allerdings wurde dieser immer rasch entfernt. Wirklich störend empfand ich dagegen die annähernd rund um die Uhr und bei jeder Witterung laufende Klimaanlage des Nachbarbungalows, die bei Weitem das Rauschen des Meeres (oder des Regens) übertönte. Pech hatten wir auch mit unserem Kellner. Trotz Trinkgeldern verstummte sein anfängliches Brummen schließlich ganz und er knallte uns nur noch wortlos die Getränke auf den Tisch. Alle anderen waren sehr nett, ebenso die Köche und Roomboys.

Die 2. Hälfte unseres Urlaubes verbrachten wir in einem Wasserbungalow; der war wirklich toll und ließ keine Wünsche offen.
Sehr genossen wir auch den Ausflug mit der "Britt". Wir konnten 2 x mit Mantas schnorcheln - ein Erlebnis, das wir mit Sicherheit niemals vergessen werden!

Fazit: Komandoo ist eine schöne Insel. Wir haben die Entspannung gefunden, die wir gesucht haben. Das Schnorcheln am Hausriff hat Spaß gemacht - war allerdings wegen des schlechten Wetters (10 Tage Regen und starker Wind) nicht so oft möglich wie wir es uns gewünscht hätten. Zu Wiederholungstätern werden wir jedoch nicht.
Übrigens war die Managerin ein paar Tage nach unserer Ankunft nicht mehr aufzufinden. Und wie wir am letzten Tag erfahren haben, wird sie auch nicht wieder auf die Insel zurückkehren.


 

Reisebericht von Claudia und Matthias Wolbert, Sommerach

Urlaubsort: Malediven
Atoll: Lhavijani-Atoll
Insel: Komandoo die zweite
Zeitraum: 02.03. – 16.03.2006

Dies ist nur eine Ergänzung zu meinem letzten Reisebericht 02/2005 und beinhaltet im Wesentlichen die mir aufgefallenen Veränderungen auf Komandoo.

Hinflug:
Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal mit Qatar Airways auf die Malediven geflogen.

Ab München ging es um 12.00 Uhr los nach Doha mit einem Airbus 300-600 – Flugzeit: 5,35 Std.

  • ordentliche Beinfreiheit (deutlich mehr als bei LTU oder Condor)
  • sehr guter Service
  • gutes Bordunterhaltungsprogramm (z.B. schon HarryPotter 4)
  • Flugzeug m.E. recht gut in Schuss
  • es kam zu keinerlei Verspätungen etc.
  • Sitzplatzreservierung und angemeldetes Tauchgepäck klappte problemlos.

Der Aufenthalt in Doha war dann leider 4 Stunden. Wir hatten uns aber auf Rat einiger Forumteilnehmer hierzu die Ourixlounge in Doha gebucht, kostet pro Person 17 Euro und ist wirklich sehr zu empfehlen.

 Essen und Getränke umsonst

  • sehr schöne Ledersessel zum entspannen, klimatisierte Räume
  • Internet-Anschlüsse (kostenlos)
  • Eigene Toiletten etc. etc.

Der Flughafen selbst ist eine reine Katastrophe, dieser wird zurzeit komplett um- und neu gebaut.
Totales Chaos, viele Leute, zu wenig Sitzmöglichkeiten, überfüllte und ekelige Toiletten. Aber die 4 Stunden waren aufgrund der Vorfreunde und der Ourixlounge recht gut auszuhalten.

Weiterflug nach Male mit einem Airbus 320-100 – Flugzeit: 4,30 Std.

  • kleineres Flugzeug, dennoch bestens in Schuss
  • chaotischer aber pünktlicher Abflug
  • unverändert guter Service, Bordunterhaltung jetzt nur ausschließlich in Englisch.

Rückflug entsprechend, nur der Anschlussflug nach München hatte 45 Minuten Verspätung und wir hatten lediglich 1,35 Stunden (inklusive der Verspätung) in Doha Aufenthalt.

Insgesamt ist man bis zu 15 Stunden unterwegs im Gegensatz zu Condor oder LTU mit 10 Stunden. Aber m.E. lohnt es sich. Wir waren z.B. schon um 9.30 Uhr auf Komandoo und konnten dort sogar noch frühstücken; die Gäste mit die mit Condor geflogen sind, kamen so um 15.00 Uhr auf der Insel an. Abgeholt wurden wir um 7.15 Uhr (Inselzeit) Rückflug ging um 9.00 Uhr (Male-Zeit).

In Huhule ist alles wie immer, lediglich die Abfertigungshalle der MaledivenAirtaxi wird zur Zeit umgebaut.

Auf Komandoo gibt es eine neue Gästebetreuerin, Annika aus Deutschland (grüße dich an dieser Stelle ganz lieb), die aber nach meiner Kenntnis nur noch zwei Monate auf der Insel verweilt.

Unserem Bungi-Wunsch auf der Ostseite konnte zunächst wegen Vollbelegung und vieler Repeater nicht entsprochen werden. Wir erhielten Coral 4 auf der Westseite und waren damit auch sehr zufrieden.

Ausflug mit dem Segelschiff – „Britt“:
Wir bekamen die Möglichkeit einen ganzen Tag und eine Nacht auf der Britt zu verbringen – mit dem Zuckerle die restlichen 8 Tage unseres Urlaubs in einem Jacuzzi-Bungalow (Dolphin 2) auf der Ostseite zu verbringen.
Mit dem Wunsch kam Melida auf uns zu, nachdem es sonst zu Engpässen auf der Insel gekommen wäre. Diesen Wunsch haben wir natürlich gerne angenommen.

Es war traumhaft und herrlich auf der Britt. Los ging es um 11.00 Uhr ans Außenriff, vorbei am Wrack, der Fischfabrik und vielen einsamen Inseln. Dann war Mittagessen auf der Britt (sehr lecker) und danach ging es zum Schnorcheln an einen Mantapoint. Und endlich, das erste Mal in meinem Leben, hatte ich das Glück, Mantas zu sehen. Zuerst war es nur ein Kleiner (Baby) aber dann kam die Mutter, die schätzungsweise eine Spannweite von 5 ½ bis 6 m hatte. Ein unbeschreibliches Erlebnis mit diesen schönen Wesen zu schnorcheln. Am Ende waren es dann 6 Mantas, die Mutter und fünf Kinder.

Dann ging es Richtung Kuredu, dazwischen wurde wieder ein Schnorchelstopp am „Aquarium“ eingelegt.

Auf Kuredu angekommen, wurde erstmal kräftig eingekauft. Bei einem Gewitterregen durften wir dann im Italienischen Restaurant richtig schön schlemmen. Sobald wir fertig waren, war auch das Gewitter vorüber und es ging so gegen 22.30 Uhr wieder zurück auf die Britt, wo wir dann irgendwann tot müde ins Bett fielen. Leider konnten wir wegen dem Gewitter nicht an Deck schlafen. In den Kabinen war es ziemlich warm uns stickig. Geankert hatten wir auf offener See in der Nähe von Kanuhura. Mit Sonnenaufgang waren auch wir alle wach und es gab erstmal ausgiebig Frühstück.
Anschließend ging es zurück nach Komandoo. Auf dem Weg dorthin wurden wir von unzähligen Delphinen begleitet, so viele auf einmal hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Das ganze Meer schien voller Delphine zu sein. Erwähnen möchte ich auch an dieser Stelle den Kapitän der Britt. Seit mehr als 16 Jahren ist er auf dem Segelschiff und kennt die Gewässer wie seine Westentasche.
Um ca. 9.00 Uhr waren wir wieder auf Komandoo und konnten unseren neuen Bungi beziehen.
=>Ein herrlicher Tag mit vielen unvergesslichen Erlebnissen.


Neuerungen/Änderungen

Bungis:

  • alle erhielten neue Terrassen in hellem Holz. Dies schaut sehr schön aus und vor allem ist es mittags nicht mehr zu heiß darüber zu laufen.

  • Neuer Kleiderschrank in ganz hellem Holz

  • Zum Teil Holzliegen (aber in der Minderheit)

  • Auf der Westseite gibt es an den Bungis auf jeder Terrasse eine schattenspendende Bambusjalousie für die „heißen“ Mittagsstunden.

  • Auch wurden an der Westseite bei jedem Bungi zwei Palmen gepflanzt (manche schon recht groß und manche noch recht klein) die Schatten (allerdings nur bis ca. 14.00 Uhr) spenden.

  • Die letzten beiden Marlinbungis auf der Ostseite haben eine neue große Terrasse erhalten, da hier kaum noch Strand vorhanden ist. Jetzt kann man hier bequem auf der Terrasse die Liegen postieren.

Wasserbungis:

  • In real schauen die Wasserbungis noch viel schöner aus, als auf den Bildern. Sie passen optimal ins Inselbild. Wir hatten das Vergnügen eine Führung durch einen Wasserbungi zu bekommen.

  • Nobelste Ausstattung, Farben alles in Cappuccino-Tönen Flachbildfernseher, Cappuccinomaschine, Jacuzzi, riesengroßer Balkon mit vielen Liegemöglichkeiten zum Relaxen.

  • nicht alle Wasserbungi haben Sonne, das ist wohl ein Kritikpunkt einiger Gäste, man versucht aber hier eine Lösung zu finden

  • auch hier heller Steg, selbst in der Mittagssonne ohne Probleme barfuss zu begehen.

  • kein separater Einstieg ans Riff, so dass es bei Ebbe etwas schwierig ist, an die Riffkante zu gelangen.

Erneuerungen auf der Insel:

  • die Sessel in der Bar wurden durch Neue ersetzt, was mir aber eigentlich gar nicht aufgefallen ist.

  • die Toiletten neben dem Schmuckladen und neben der Bar sind sehr schön renoviert. Einrichtung auch in Schokotönen mit modernen „Waschschüsseln“, neuen Türen etc.

  • Auf dem Hauptjetti wurden im Abstand von schätzungsweise 2 Metern dezente Lichter angebracht.

  • MainRestaurant: keinerlei Änderungen, die Mehrgäste aus den Wasserbungis fallen im Vergleich zu letztem Jahr in keinster Weise auf. Lediglich einmal als es den ganzen Tag geregnet hat, da hat man die Leute alle registriert und die Tische waren fast voll. Aber man musste auch hier nirgends anstehen. Das Essen war wieder sehr sehr lecker und abwechslungsreich; es gab sogar das von mir letztes Jahr vermisste „Sushi“.

Die Getränkepreise sind gegenüber 2005 nicht erhöht worden.
Eine Flasche Wasser (1,5 l) kostet $ 2,50, Softdrinks $ 2,50, ein Glas Bier $ 4,00, ein Glas Wein ab
$ 5,00 etc.
Die Minibar-Preise wurde m.E. aber leicht erhöht, ich hatte den Eindruck, dass die Preise letztes Jahr genau denen entsprachen wie an der Bar, dieses Jahr musste man aus der Minibar für einen Softdrink z.B. $ 2,75 bezahlen.

Tauchbasis:

  • Statt der vor jedem Tauchgang zu packenden Päckchen wurden von ProDivers „Ikeataschen“
    angeschafft. Hier kann man jetzt immer seine Sachen verstauen und wie gewohnt werden sie dann auf das Boot gebracht und komplett zusammengebaut.

  • Auf der linken Seite der Tauchschule wird gerade angebaut, hier wird eine Dusche entstehen und die Nitroxflaschen einen neuen Platz finden.

  • Gegenüber letztem Jahr waren es mehr als doppelt so viele Taucher. Jeden morgen und Nachmittag fuhren immer zwei Tauchboote und trotzdem waren nicht selten 12 bis 14 Taucher auf einem Boot.

  • Zur Zeit sind Barbara und Tom extrem im Stress. Die beiden englischen Tauchlehrer sind von heute auf morgen von der Insel „verschwunden“ und diese beiden konnten wegen der Hochsaison nur durch eine Aushilfe von zuerst Petra von Vakarufali und jetzt Ian von Kuredu ersetzt werden. Aber in den nächsten Wochen erhalten sie wohl zwei neue feste Tauchlehrer.

Personal:
Hier war alles noch beim „alten“. Jeder - Kellner, Koch und Gärtner etc. war derselbe. Alle hatten uns sofort wieder erkannt und überschwänglich begrüßt. Das ist wirklich erstaunlich bei so vielen wechselnden Gesichtern.
Unser Kellner (auch „Haleem“) war super nett und immer zur Stelle. Er machte wirklich einen guten Job!
Der Roomboy bei Coral 4 war etwas indiskreter und kam immer genau dann, wenn wir vom Frühstück zurück kamen und uns grad umziehen wollten und selbst, wenn wir ne ¼ Stunde später dran waren, er war immer da. Ist ja auch net weiter schlimm, aber man muss ja wenigstens ein was zu meckern haben.
Wie der Roomboy von Dolphin 2 aussieht wissen wir bis heute nicht, ihn haben wir in den ganzen 8 Tagen nicht einmal zu Gesicht bekommen. Trotzdem war unser Bungi immer tadellos. Wirklich genial!

Hausriff/Schnorcheln:
Gegenüber dem Vorjahr hatten wir den Eindruck, dass es schon wieder um einiges bunter ist.
Fischsuppe ohne Ende!

Gäste:
Die Verteilung der Nationalitäten auf der Insel wie in 2005 - ca. 60 % Engländer der Rest Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie ein paar wenige Skandinavier.
Auch hier hatten wir mindestens 40 % der Gäste, die letztes Jahr auf der Insel waren, wieder erkannt. Genau das ist es, was Komandoo so einmalig macht: klein, schnuckelig und familiär. Man fühlt sich von der ersten Minute an im Urlaub und denkt man wäre nie weg gewesen.

Etwas erstaunt war ich allerdings über die Aussage von Melida, die Geschäftsleitung geschlossen hat, dass ab 2007 Kinder unter 12 Jahren auf Komandoo nicht mehr „erlaubt“ sind. Diese Regelung finde ich persönlich als Mutter unerhört und kann das in keinster Weise für gut halten. Sicher ist diese Insel für Kinder nicht gerade interessant, aber es sollte trotzdem jedem selbst überlassen sein, ob man mit oder ohne Kind reisen möchte.

Allgemein:
Wir waren zusammen mit Helmut („schnorchler“) und seiner Frau Isa, Mario („romario“) und Andrea,
Olaf („insider“) und seiner Frau Andrea, sowie Angelika, Werner, Gabi und Christian aus Wien auf der Insel. Es war eine super Truppe und machte unseren Urlaub perfekt. Zusammen mit Angelika und Werner haben wir noch unseren AOWD absolviert. Wer aber behauptet Malediven wären langweilig, dem sei an dieser Stelle gesagt: Wir hatten Stress ohne Ende. Frühstücken, Tauchen, Deko-Bier, Mittagessen, Tauchen, Deko-Bier, Schnorcheln, lernen, Abendessen, Bar und dazwischen immer noch unser AOWD-Kurs. Dies war schon ziemlich anstrengend .

Wetter:
Bei zunehmenden Mond wohl normal, war das Wetter erstmals (nach vier Jahren immer zur gleichen Reisezeit) zwei Wochen durchwachsener. Einen Tag komplett verregnet, dann war es sehr schwül und oft auch auf der Ostseite windstill, ansonsten viele Wolken und immer mal wieder Gewitter und Regenschauer. Was aber nicht heißen soll, das es schlecht war, halt nicht nur sonnig, so wie die Jahre zuvor.

FAZIT:
Es war wieder ein traumhaft schöner Urlaub, den wir niemals vergessen werden -
nicht zuletzt wegen unseren lieben Bekannten. Zumindest bei mir wurden beim Abschied viele Tränen vergossen.
Aber wenn alles klappt sieht man sich in gleicher Runde in 2007 wieder. Wir arbeiten daran und weiter an unserem Hausschild!!
 


 

Reisebericht Komandoo vom 1. bis 22. Februar 2006

Nachdem es bereits seit längerem keine aktuellen Reiseberichte von Komandoo gibt, versuche ich unsere Eindrücke darzustellen. Nach Eriyadu im Dezember 2004 war dies unser zweiter Besuch auf den Malediven, so dass wir noch keine großen Vergleiche anstellen können.

Der Flug mit LTU von Frankfurt aus verlief problemlos und wir kamen am 01.02. kurz nach 12:00 Uhr relativ fit in Male an. Da wir wieder über Maldivian gebucht hatten, wurden wir nicht von einem Vertreter des Veranstalters erwartet, was aber überhaupt kein Problem war. Am Schalter von Komandoo bekamen wir nur neue Gepäckanhänger für Komandoo und weiter ging es zum Check-in fürs Airtaxi. Bereits 90 Minuten nach Ankunft sassen wir in unserem Flieger Richtung Komandoo.



Die Ankunft an der Plattform vor Komandoo war etwas wackelig, da ein für uns überraschend „hoher“ Seegang war, aber das Dhoni war sofort da und ab dann lief alles wie am Schnürchen.

Am Steg erwartete uns bereits die Managerin Melida und geleitete uns direkt in die Bar zur Begrüßung und Einführung. Bei einem Cocktail und leckerem Kokoseis wurden kurz die Tauchschule und das Spa vorgestellt und dann war Schlüsselvergabe der Bungalows. Da Komandoo noch eine Stunde Zeitverschiebung mehr hat (Inselzeit) waren wir kurz nach 17:00 Uhr endlich in unserem Domizil für die nächsten 3 Wochen. Jetzt hieß es erst einmal: Klamotten runter, Badezeug an und ab ins Wasser.

Zur besseren Übersicht die weiteren Infos in Abschnitten:

Insel

Die Insel ist wunderbar gepflegt, die Gärtner sind den ganzen Tag am kehren, gießen und Strand sauber machen. Nach jeder Flut wird der neu angeschwemmte Korallenschutt zursammengefegt und weggefahren sowie der ab und zu angeschwemmte Dreck beseitigt. Wobei auf der Ostseite sehr selten etwas herumlag, auf der Westseite Richtung der Einheimischeninsel dagegen häufiger, allerdings nie viel. Der Wind kam allerdings auch die ganze Zeit permanent mehr oder weniger stark aus Nordost, was sicherlich auch ein Grund für den wenigen Unrat auf der Westseite war.

Komandoo ist nicht trockenen Fusses zu umrunden, gerade auf der Ostseite ist doch stellenweise sehr sehr wenig Strand. Je weiter man Richtung der Wasserbungalows kommt, vor allem vor den Marlin-Bungalows, ist eigentlich gar kein Strand mehr.

Die vielen wunderschönen hohen Palmen auf Komandoo lassen ein wirkliches Inselfeeling aufkommen, auch die übrige Bepflanzung mit vielen Schraubenpalmen (Pandanus) aber auch blühenden Pflanzen war sehr schön. In der Mitte der Insel gibt es sogar eine Art kleine Baumschule.

Trotz des reichen Pflanzenbewuchses auf der gesamten Insel haben wir während der ganzen Zeit keine Moskitos bemerkt. (Da ich diese normalerweise anziehe wie ein Magnet, scheinen wirkliche keine dagewesen zu sein.)



Die Lage der Bungalows sowie die Lage der allgemeinen Einrichtungen, wie Restaurant, Bar und Tauchschule, die an einem Ende der Insel konzentriert waren fanden wir ideal. Die Wege auf der Insel sind nie wirklich lang, man machte dadurch wenigstens 3 x am Tag einen kleinen Spaziergang.

Bungalows

Wir hatten wie gesagt Marlin 8 auf der Ostseite mit Blick auf die unbewohnte Insel Kudadu. Durch die älteren Berichte wussten wir bereits, dass vor Marlin 8 und 9 wenig Strand ist und waren daher auch erst etwas enttäuscht bei der Vergabe der Bungalows. Aber wir wurden sehr schnell positiv überrascht. Marlin 7, 8 und 9 haben im Zuge der Umbaumaßnahmen im letzten Jahr eine sehr große neue Holzterrasse bekommen mit umlaufendem Geländer und mit einem inzwischen dauerhaften direkten Zugang ins Wasser. Zumindest bei ML8 und 9 waren die letzten Treppenstufen permanent im Wasser. Das hieß für uns, dass wir uns eigentlich wie in einem Wasserbungalow gefühlt haben nur eben mit dem hinteren Zugang auf den Inselweg. Durch die schön große Terrasse haben wir das Liegen am Strand keine Sekunde vermisst. Im Gegenteil, wir lagen etwas erhöht auf unserer Terrasse und konnten den Ausblick genießen. Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache.

Die Einrichtung der Bungalows wurde bereits oft genug beschrieben, so dass ich mir das schenke. Bezüglich Ungeziefer: wir hatten 3 oder 4 x eine Kakerlake im Bad sowie einige größere Ameisen, aber das wars auch schon und hat uns auch nicht gestört. Dafür ist das Bad eben offen. Zwei kleine Schönechsen, die in unserem Minigarten im Bad gewohnt haben, waren als Kammerjäger unterwegs und haben die Ameisen ständig reduziert.



Die Wasserbungalows haben wir uns nur von außen anschauen können bzw. einen kurzen Blick ins Innere werfen können.



Wenig schön sind zwar die Korallenmauern rund um die Insel, allerdings kann man davon ausgehen, dass ohne diese Schutzmauern die Insel in Kürze nicht mehr da wäre. Man kann erkennen, dass sogar trotz dieser Mauern ständig Sand abgetragen wird, zumindest war das vor unserem Bungalow der Fall. Möglicherweise ist dies saisonal bedingt, das können wir leider nicht beurteilen.

Restaurant

Das Essen war sehr gut und schmackhaft zubereitet, die Abwechslung am Buffet war völlig ausreichend. Die ersten 14 Tage gab es jeden Abend einen anderen Themenabend, danach wiederholte es sich. Jeden Sonntag war abends ein noch etwas aufwendigeres Buffet aufgebaut.
Aber auch Frühstück und Mittagessen fanden wir immer sehr gut und abwechslungsreich. Trotzdem gab es natürlich immer mal wieder jemanden, der sich über das Essen beklagte. (Komischerweise waren es bei uns nur Briten, die ja „berühmt“ sind für ihre gute Küche :-).
Schön fanden wir, dass man sich zu jeder Mahlzeit an einen anderen Tisch setzen konnte und trotzdem eine feste Bedienung hatte, die sich wirklich ganz toll gekümmert hat. Unser Waiter Haleem war zwar recht ruhig und konnte nicht ganz so gut Englisch, war dafür aber sehr zuvorkommend und stand schon bereit, sobald wir das Restaurant betreten haben.
Überhaupt ist die ganze Küchenmannschaft sehr um das Wohl der Gäste bemüht.
Wir hatten zu keiner Zeit den Eindruck, dass das Restaurant überfüllt bzw. der Platz nicht ausreichend war. Da jeden Abend auf der Terrasse eingedeckt war, waren im Restaurant selbst oftmals viele Tische leer. Wir haben allerdings auch keinen Vergleich mit der Zeit vor dem Bau der Wasserbungalows als noch weitaus weniger Gäste auf der Insel waren.



Preise

Wir hatten nur Vollpension gebucht, da sich AI bei uns einfach nicht lohnt. Wir trinken nur abends 1 – 2 Gläser Wein und ansonsten nur Wasser, das rechnet sich nicht. Wir haben bezahlt für 1 Flasche Wasser 1,5 l = 2,50 $, 1 Glas Bier = 2,00 $ und 1 Glas Wein = 4,00 $. Wir waren ehrlich gesagt sehr positiv überrascht von diesen wirklich günstigen Preisen.

Die Preise im Inselshop waren (wie sicherlich auf allen Inseln) etwas überteuert aber immer noch akzeptabel. Was uns nur gewundert hat war, wie sich der Juwelierladen neben dem Shop halten kann, es war nie auch nur ein Kunde dort zu sehen.

Schnorcheln

Zum Tauchen und der Tauchschule können wir nichts sagen. Allerdings sind wir viel und oft sehr lange geschnorchelt und es wurde uns nie langweilig. Obwohl die Insel voll ausgebucht war, ist einem im Wasser nur sehr selten jemand begegnet.
Man kann die Insel komplett umschnorcheln, muss allerdings etwas auf die Strömungen achten, gerade auf der Ostseite und außen um den Bereich der Wasserbungalows kann es manchmal kräftig ziehen. Jederzeit zu beschnorcheln war jedoch die ruhige Westseite.

Wir haben sehr häufig Schildkröten getroffen, viele verschiedene Muränen sowie einige größere Schwarzspitzenriffhaie. Auch einige Steinfische und Drachenköpfe konnten wir entdecken.



Ein besonderes Highlight war sicher die Begegnung mit einem Manta direkt am Hausriff an der Ostseite. Ebenfalls auf der Ostseite gibt es Richtung der Wasserbungalows mehrere sehr große Stierkopf-Zackenbarsche, die dort ihr Revier haben. Zwei Napoleons sind auch in diesem Bereich zu finden, außerdem jede Menge Schwarmfische (Füsiliere, etc.).
Wir haben insgesamt 3 x den kostenlosen Ausflug nach Kudadu gemacht, wo man ebenfalls die ganze Insel umschnorcheln kann.
Die Tauchschule bietet ebenfalls Ausflüge für Schnorchler an, jeweils Freitag und Sonntag Nachmittag. Dazu können wir nichts sagen, da wir „keine Zeit“ dafür hatten.



Ausflüge

Wir haben nur den Tagesausflug auf der Britt gemacht, einem Holzsegler. Außer uns waren nur noch 2 englische Ehepaare mit dabei, so dass wir das ganze Boot für 6 Personen hatten, einfach nur schön. Absolut genial war der Stop bei einem Mantapoint, wo wir mit ingesamt 9 dieser wunderschönen Tiere schnorcheln konnten. Das hätte eigentlich schon ausgereicht für diesen Tag, aber auf dem Ausflug gab es noch einen längeren Aufenthalt bei einer unbewohnten Insel wo ebenfalls geschnorchelt werden konnte. Nach dem sehr leckeren Mittagessen an Bord fuhren wir durchs Atoll und später noch zu einem Wrack in der Nähe von Komandoo. Hier hatte es zumindest mich etwas Überwindung gekostet ins Wasser zu gehen und zu schnorcheln, irgendwie fand ich es etwas gruselig (vielleicht zu viele schlechte Filme gesehen :-). Interessant war es allemal, aber ohne die Gruppe wäre ich nie dort ins Wasser gegangen.
Den Ausflug mit der Britt kann ich nur empfehlen, die 95,00 Dollar pro Person lohnen sich (meiner Meinung nach).




Wetter

Das allzeit beliebte Thema Wetter war eigentlich kein Thema. Wir hatten in den drei Wochen einmal einen ganz kurzen Schauer in der Nacht und das war es auch schon. Ansonsten viel Sonne, relativ viel Wind, spürbar eigentlich nur an der Ostseite und that’s it.

Fazit

Komandoo war entschieden eine Steigerung gegenüber Eriyadu (welches allerdings für uns eine ideale Einsteigerinsel war.)
Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfanden wir als sehr gut, mehr Luxus haben wir nicht gebraucht.
Die Gäste setzten sich während unseres Aufenthalts aus rund 70 % Briten und der Rest aus deutschsprachigen Gästen und Skandinaviern zusammen, wobei wir den Eindruck hatten, dass die meisten Briten als reine Badeurlauber kommen, die weder Tauchen noch Schnorcheln.
Die Managerin Melida hat eindeutig den Laden im Griff, sie war immer präsent und man konnte sie mehrmals am Tag bei einem Inspektionsgang auf der Insel antreffen. Wahrscheinlich mit ein Grund warum die ganze Organisation so reibungslos abläuft.

ChrisV
chris-forum@web.de
 


 

Reisebericht Komandoo vom 06.03. – 21.03.2005

Um eines vorne weg zu schicken ,dies war unser erster Aufenthalt auf den Malediven aber definitiv nicht unser letzter ( haben schon wieder fürs nächste Jahr gebucht ).

Los ging es von München mit der LTU und ich muss ,sagen über Service und Personal konnten wir nicht meckern war unserer Meinung nach in Ordnung. Kann die so oft negativen Berichte über LTU nicht bestätigen.
Nach Ankunft in Male ging´s zum Wasserflugzeugflughafen und hier machten wir die einzig negative Erfahrung in unserem Urlaub. Wir mussten über 4 Stunden auf den Transfer nach Komandoo warten und das war wahrlich kein Vergnügen.
Doch dies war alles vergessen, als wir auf Komandoo ankamen und wir unseren Bungi bezogen hatten. Dies ging nach einer Begrüßung und einer kurzen Einleitung von Melida der Managerin auf Komandoo recht flott.
Nun konnte der Urlaub los gehen. Die Insel ist wirklich wunderschön und das Personal freundlich und jederzeit hilfsbereit. Über Bungi hier oder dort möchte ich mich nicht auslassen dazu gibt es schon so viele Berichte. Wir hatten Starfish 1 und waren damit absolut zufrieden, auch wenn man abends den Kompressor und den Stromerzeuger ab und an hörte. ( nach 2 Tagen nimmt man das nicht mehr war ). Strand war immer sauber und wurde mal was angeschwemmt, haben es die Gärtner sofort beseitigt. Die oft zitierten Wellenbrecher haben uns ebenfalls nicht gestört waren sogar für uns „ Erstschnorchler“ ein guter Einstieg in dieses Thema. Das Puplikum auf Komandoo bestand zu Beginn unseres Urlaubs sicher zu 70% aus Engländern, der Rest verteilte sich dann auf Österreich Schweiz und Deutschland und Japan.

Obwohl die Insel immer ausgebucht war hatte man nie das Gefühl von Platzmangel sei es am Strand in der Bar oder dem Restaurant.

Apropos Restaurant das Essen auf Komandoo ist einfach spitze es war in den 14 Tagen nie das gleiche Essen immer verschiedene Themen und die dementsprechenden Gerichte dazu.

Wie schon erwähnt ist das Personal super nett und immer gut drauf.

Rummel oder Animation gibt es auf Komandoo nicht und das ist auch gut so dies ist wirklich eine Insel, auf der man sich prächtig erholen kann.

Tja mehr fällt mir leider nicht ein ich bin nicht der große Schreiberling nur soviel noch, dass ich Komandoo ohne wenn und aber jedem empfehlen kann, der mit dem Gedanken spielt auf Komandoo Urlaub zu machen !!!!

Ach doch eins noch ,wer die Möglichkeit hat, den Ausflug mit der Britt einem alten Segelschiff zu machen, der sollte dies tun ( war ein Highlite in unserem Urlaub ). Kapitän und Crew sind super !!!

Gruß Olaf und Andrea

 


 

Reisebericht von Claudia und Matthias Wolbert, Sommerach

Urlaubsort: Malediven
Atoll: Lhavijani-Atoll
Insel: Komandoo
Zeitraum: 09.02. – 24.02.2005

Hinflug:
Der Hinflug erfolgte wie jedes Jahr mit Condor von Frankfurt nach Male. Nachdem die Maschine nicht ausgebucht war, hatten wir zu zweit insgesamt fünf Plätze. Zum ersten Mal konnten wir fast 6 Stunden schlafen und kamen so ausgeruht und völlig entspannt in Male an.

In Huhule und auch am Airtaxi-Flughafen habe ich keinerlei Auswirkungen des Tsunamies erkennen können. Wir hatten dieses Jahr 28 Kilogramm Übergepäck. Ich weiß auch nicht warum, aber ich habe weder den Mitarbeiter nett angelächelt noch sonst irgendetwas gemacht. Fakt ist, er wollte keinen Pfennig für das Übergepäck. Ja spätestens dann hab ich doch sehr freundlich gelächelt! Dieses Jahr mussten wir leider verhältnismäßig lange (ca. 1 ½ Stunden) auf unseren Transfer warten, welcher dann aber problemlos verlief. Die Gäste von Kuredu flogen in derselben Maschine.

Auf halber Strecke konnte man im Wasser sehr viel Treibholz erkennen. Als wir auf der Plattform gelandet waren, sahen wir unzählige u.a. riesige Baumstämme (lt. Melida wurden diese erst jetzt, als Nachwirkungen des Tsunamies angeschwemmt). Nach ca. 3 Tagen waren dann fast alle
Stämme gestrandet und an die Einheimischen Inseln abgegeben worden.

Ja und jetzt wussten wir, wofür sich ein Jahr warten gelohnt hatte, eine kleine traumhafte Insel lag vor uns. Melida (Managerin von Komandoo) wartete bereit am Jetty und begrüßte uns recht herzlich.

Die „berühmten“ Trommler spielten uns das rituelle Ständchen. Nachdem wir das Mittagessen verpasst hatten, bekamen wir neben dem Begrüßungscocktail, dem kühlen Erfrischungstuch und einem Eis (sehr nett in einer kleinen Kokusnuss) noch ein leckeres Sandwich gereicht. Das fing doch schon gut an. Hussehin (der Gästebetreuer) wies uns ausführlich und sehr nett in die Inselgepflogenheiten ein, auch Barbara von der Tauchschule stellte sich bereits kurz vor.

Wie mir Melida schon vorab auf meinen Bungi-Wunsch zurück geschrieben hatte, waren die begehrten Bungis auf der Ostseite durch die vielen Repeater bereits belegt. Wir erhielten dann Turtle 9 auf der Westseite, der uns aber auch sehr gut gefallen hat.

Insel:
Auf der Insel selbst ist alles sehr gut durch liebevoll gestaltete Holztafeln beschildert, so dass man sich von Anfang an schnell zurecht findet.

Die Insel ist mit ca. 500 m. Länge und 100 m. Breite sehr klein und mit 45 Bungis nicht zu dicht bebaut. Die Bungis sind rund um die Insel verteilt. An der Nordseite befindet sich die Rezeption, Speiseraum, Bar, Tauchschule, Spa mit Fitnessraum (seit einer Woche sogar mit super modernem Laufband!!) sowie ein Souvenirshop. Der Staffbereich und die kleine Baumschule sind im Inselinneren. Auf der ganzen Insel sind alle Wege sowie Einrichtungen mit feinem und vor allem tiefem Sand bedeckt. Schuhe sind vollkommen fehl am Platz. Liebe Gärtnerhände pflegen täglich die Wege und den Strand (auf den anderen Insel wurden diese Arbeiten immer von einheimischen Frauen in gebückter Haltung erledigt, die schon gar nicht mehr aufrecht gehen konnten).

Die viel beschriebenen Wellenbrechern haben mich z.B. sehr wenig gestört. Im Gegenteil; ich empfand den Innenbereich aufgrund dessen wie ein großes Schwimmbad, danach begann dann das offene Meer. An den Wellenbrecher selber findet man bereits allerhand Meeresbewohner. Bei Flut sieht man die Wellenbrecher z.B. gar nicht mehr. Zur Zeit werden diese repariert, da vor allem die Brecher an der Ostseite ziemlich vom Tsunamie beschädigt wurden. Hier wird einer nach dem anderen wieder ordentlich mit neuen Korallenblöcken aufgebaut und neuem Zaun umwickelt. Die Größe bleibt dabei
unverändert. Am ersten bis zum vierten Tag waren die Arbeiter vor unserem Bungi (pro Tag ca. ein
Wellenbrecher). Aber ab dem fünften Tag waren sie auf einmal auf der Nordseite und bis Urlaubsende
nicht mehr gesehen.

Der Strand ist super schön, auf der Westseite breiter als auf der Ostseite. Und hier kommen wir zu einem meiner wenigen gefundenen Makel der Insel. Auf der Westseite, hier speziell vor den Turtel- und den ersten Shell-Bungis erstrecken sich für meinen Geschmack doch erhebliche Grasfelder direkt vor den Bungis.
So manchesmal hatte ich den Eindruck ich wäre auf Sylt. Das Gras ist durch fehlenden Regen ziemlich unansehnlich und noch dazu ziemlich piksik beim Darüberlaufen. Ich habe auch den Eindruck, dass das Gras immer weiter den Strandabschnitt bedeckt, wenn man dem nicht entgegenwirkt. Aber wie gesagt, dass war mein Eindruck, meinem Mann z.B. hat es gar nicht gestört und anderen Gästen ist es nicht mal aufgefallen.

Die Insel ist nur bei Ebbe bequem zu umrunden (Dauer ca. 20 Minuten) bei Flut ist es vor allem beim Staffbereich (Nordwest-Seite) und bei den Marlin-Bungis nur mit Wasserwanderung möglich.

Es gibt zwei Jettys, einen auf der Ost- und einen auf der Westseite. Wobei der Jetty auf der Ostseite m.E. mehr frequentiert wird (z.B. Tauchbote/An- und Abreise der Gäste). Gerade zur Mittagszeit wird es ohne Schuhe dort sehr heiß, die ca. alle 10 Meter aufgestellten Wassertröge dienen der Abhilfe, dennoch sollte man am besten Schuhe anziehen. Die Wasserflugzeuge landen auf Plattformen im Meer und sind je nach Windrichtung mehr oder weniger leise zu hören.

Ansonsten ist die Insel in einem sehr gepflegten Zustand, die Gärtner wie schon oben erwähnt, erledigen Ihre Arbeit mit viel Sorgfalt. Vor allem die vielen Kleinigkeiten fallen besonders ins Auge.
Lediglich am Strandabschnitt unterhalb des Staffbereichs (Nordwest) liegt sehr viel Geröll (alter Bauschutt etc.) Nachdem dies aber kein offizieller „Wanderweg“ ist und vielleicht auch nur der Sand vom Tsunamie abgetragen wurde, kann man dies dezent übersehen.

Ein weiterer Pluspunkt von Komandoo ist, dass ich in den 14 Tagen lediglich einen einzigen Mückenstich (wir hatten uns nie mit Autan oder Cactus Juice eingerieben) hatte. Wir sahen keine
einzige Kakerlake, Spinne oder sonstiges. Sandfliegen gab es trotz der Nähe zu Kuredu keine.
Gesprüht wird einmal die Woche, auch der Sand wird einmal pro Woche gegen Sandflöhe besprüht.

Bungi:
Alle Bungis sind gleicher Bauart und Innenausstattung. Lediglich die Bungis der Mantareihe hat man in 2004 zu Jaccuzzi-Villen umgebaut.

Lage der Bungis von Norden nach Süden
Ostseite: Starfish: sehr schöne Lage, breiter Strand, windig, ab Mittag etwas Schatten
Dolphins: sehr schöne Lage, breiter Strand, windig, ab Mittag etwas Schatten
Mantas: Jaccuzzi-Villen, schöne Lage, etwas weniger Strand, ab Mittag viel Schatten
Marlins: bei Flut kein Strand, sehr windig, ab Mittag voller Schatten

Westseite: Coralls: sehr schöne Lage, breiter Strand, windstill, teilweise Schatten
Turtles: sehr schöne Lage, breiter Strand (Gras!), windstill, kein Schatten
Shells: sehr schöne Lage, super breiter Strand (tw. Gras), windstill, kein Schatten

Auf der Ostseite hat man den Blick auf zwei unbewohnte Inseln (die man auch unentgeltlich besuchen kann) auf der Westseite schaut man auf die Einheimischen Insel. In vielen Berichten hab ich gelesen, dass der Ausblick störend ist und viel Müll hiervon angeschwemmt wird. Dem kann ich mich nicht anschließen. Die Einheimischen Insel wirkt sehr gepflegt, in vierzehn Tagen habe ich nicht ein einziges Müllstück im Wasser treiben sehen. Lt. Personal haben die jetzt auch eine eigene Müllverbrennungsanlage und seither funktioniert alles reibungslos. Die Gebetsrufe hört man je nach
Windrichtung schon mal deutlicher, aber ich empfand sie niemals störend.

Die Privatsphäre zwischen den Bungis ist durch dichtes und recht hohes Buschwerk sehr diskret, so hat man bei keinem Bungi den Einblick auf den Nachbarbungi.

Ausstattung:
Die Holzbungis sind achteckig und einzeln stehend.
Die Inneneinrichtung besteht aus viel hellem Holz kombiniert mit dunkelgrauen Stahlmöbeln, Himmelbett jedoch ohne Fliegenschutz. Zur Ausstattung gehörte ebenfalls Minibar (gern genutzt, da gleiche Preise wie an der Bar), per Fernbedienung regelbare Klimaanlage, CD-Player, Wasserkocher (mit Tee und Kaffee) und Ventilator. Das Bad ist noch mal genauso groß wie das Zimmer und halboffen. Auf der durch Stufen erreichbaren Terrasse gibt es zwei Plastikstühle (gerne auch im Wasser benutzt) mit kleinem Tischchen. Am Strand stehen noch mal zwei Liegen (Plastik) mit Auflagen. Bei den Plastikliegen bzw. Stühlen hatte ich zuerst meine Bedenken, aber eigentlich sind sie sogar viel praktischer als Holzmöbel, da sie sehr leicht auch mal ins Wasser gezogen werden können.
Der Roomboy kommt 2xtäglich; Wechsel der Strandtücher alle zwei Tage.

Hier sei noch anzumerken, dass es ab der Mittagszeit auf der Westseite sehr heiß wird. Und da es keinerlei Schatten gibt und noch dazu kein Lüftchen weht, hält man es in der Sonne nicht mehr aus.
Viele Gäste haben sich hier durch Bettlaken und Regenschirme kleine Schattenspender gebaut, dass
sah ziemlich lustig aus.
Von der Managerin haben wir erfahren, dass eventuell Sonnenschirme (aus Palmen) aufgestellt werden sollen und bereits zwei zur Testphase bestellt wurden. Diese Lösung würde ich, da mir die Westseite wegen des Sonnenuntergangs eigentlich noch besser gefällt, sehr begrüßen.

Eine Besonderheit fand ich auch ganz lieb; wenn man die Insel zum viertenmal besucht, bekommt man an seinem Bungi sein eigenes Namensschild. So ließt man z.B. „Schäfer-Villa“; „Heinzmann-Villa“ etc. etc.

Während unseres Urlaubs haben auf der Insel zwei Schildkröten ihre Eier abgelegt, das war super aufregend und die ganze Insel war versammelt. Gleich am nächsten Tag wurden von den Arbeitern schöne Zäune, mit dem Hinweis „Turtle-Net“ um das Nest gestellt. Schlüpfen tun die „Kleinen“
aber leider erst in 1 ½ bis 2 Monaten.

Ab April 2005 wird die Insel für 3 ½ Monate geschlossen. Hier werden dann Wasserbungis an der
Südspitze errichtet. Wie viele es werden weiß ich leider nicht. Von der Lage her, dürfte es keinerlei Auswirkungen auf die bereits bestehenden Bungis geben und auch mit der zusätzlichen Kapazität an
weiteren Gästen, müsste die Insel m.E. problemlos fertig werden.

Essen:
Super Klasse, sehr abwechslungsreich. Jeden Abend wechselnde Themen, in 14 Tagen nicht einmal wiederholt. Das Essen konnte durchaus mit dem super Essen der 5*-Insel Medhufushi konkurrieren. Es hat wirklich alles was man versucht hat, genial geschmeckt. Es gab immer eine auswahlreiche Salatbar, immer ein Nudelgericht, immer gegrilltes (Chicken, Beef, Truthahn, Lamm und sogar Spanferkel) und dann wechselnde Gerichte (themenbezogen). Das Nachspeisenbuffet war der Hit, jeden Abend mindestens drei Torten und Kuchen, viele kalorienhaltige Cremes, sowie viel frisches Obst.

Auch das Mittagsbuffet war sehr lecker und es gab nicht, wie sonst bei Mittagsbuffets, die üblichen „Kleinigkeiten“, sondern genauso tolles Essen wie am Abend.

Was mir auf Komandoo auch sehr gut gefallen hat, dass man nicht einen festen Tisch zugeteilt bekommen hat, sondern sich immer da hinsetzen konnte, wo man wollte. Der Speisesaal ist in Raucher- und Nichtraucherzone aufgeteilt. Die super schöne Terrasse (über dem Wasser gebaut) wird tagsüber weniger, aber dafür am Abend umso mehr benutzt. Selbst 10 Minuten vor Ende der Buffetzeiten werden noch mal eventuell ausgegangene Gerichte nachgefüllt.

Trotz wechselndem Platz hat man immer seinen festen Kellner zugeteilt.

Getränkepreise sind m.E. für maledivische Verhältnisse recht günstig. Eine Flasche Wasser (1,5 l) kostet $ 2,50, Softdrinks $ 2,50, ein Glas Bier $ 4,50, ein Glas Wein ab $ 5,00 etc. Jeden Abend gibt es aus der seitenlangen Cocktailkarte vier tägliche wechselnde Cocktails für $ 4,50. Wir haben selten so leckere Cocktails getrunken. Hier sei vor allem der geniale „SS“ Silva-Spezial erwähnenswert (liebe Grüße an Silva) der kostet zwar $ 7,00, aber hier mixt Silva alles rein, was er grad zur Hand hat.

Personal:
Ja das Personal war etwas ganz besonderes. So liebes, aufmerksames und freundliches Personal hab ich wirklich noch nie gesehen. Jeder Morgen, Mittag oder Abend gab es ein großes „Hallo“, wenn die Gäste eingetrudelt sind. Jeder Gast wurde lautstark begrüßt und auch wieder verabschiedet.

Besonders auffällig war für mich, dass das ganze Personal auf Komandoo so behandelt wurde, als gehörte es dazu. Sie wurden nicht so abgegrenzt wie auf anderen Inseln. Täglich um 18.00 Uhr zeigte das Staff-Team sein Können im Volleyball- oder Badmintonspiel. Und hier gab es echte Talente.

Unseren Roomboy haben wir nicht einmal zu Gesicht bekommen, er war sehr
dezent und kam immer dann, wenn wir beim Frühstück oder Abendessen waren.

Der besondere Geist der Insel ist Melida, ohne Sie wäre Komandoo nicht das, was es letztendlich ist. Eine kleine Insel mit viel Liebe und einzigartigen Kleinigkeiten geführt. Man fühlt sich sofort zu Hause und durch die wenigen Gäste, wie in einer großen Familie. Meldia ist immer präsent und für alle Fragen und auch Kritik offen. Sie versucht zu helfen wo sie kann. Ich hoffe das Melida noch lange Komandoo erhalten bleibt!!

Hausriff/Schnorcheln:
Das Hausriff und somit auch das Schnorcheln um die Insel ist schlicht perfekt. Das Hausriff beginnt je nach Lage zwischen 30 und 100 m (von mir mal grob geschätzt). Wir haben beim Schnorcheln am Hausriff fast alles entdeckt, was wir auch beim Tauchen gesehen haben: viele bunte Fischschwärme, Muränen, Rotfeuerfische, Haie (auch schon etwas größere), Schildkröten, viele Titantrigger (da hab ich nen Höllenrespekt vor), Rochen, Papageienfische etc.etc. Auch die Korallen scheinen sich hier und da so langsam wieder zu erholen.
Auch zum Tauchen ist das Hausriff ebenfalls gerade für Anfänger super geeignet!

Von unserem Bungi aus haben wir einmal morgens und viermal abends eine Delphinschule direkt an der Insel vorbeischwimmen sehen. Laut einer Bekannten haben sie gegen Abend an der Bar sogar drei oder vier Mantas vorbeischwimmen sehen, aber zu solch früher Stunde, waren wir da noch nicht vertreten.

SPA:
Hierzu können wir leider nichts berichten, da wir nicht einmal die kostenlose 15 Minute Massage
genutzt haben.

Tauchen:
Nachdem wir bisher immer nur reine Schnorchler waren, haben wir unseren Tauchschein (bereits schon in Deutschland) gemacht und können nun endlich auch hierzu berichten.

Auf Komandoo ist ProDivers. Die Tauchbasis wird kompetent und super freundlich von Tom und seiner Frau Barbara geleitet. Gerade die zwei und Sabine vermissen wir sehr.

Nachdem wir unser Freiwasser nur in einem trüben Tümpel in Deutschland absolviert hatten, war uns vor dem ersten Tauchgang schon sehr mulmig. Aber Tom erklärte alles super ausführlich und so konnte uns nach dem Orientierungstauchgang nichts mehr halten. Wir haben doch tatsächlich jeder
acht Tauchgänge absolviert und wären wir nicht auch noch Sonnenanbeter, wir wären immer mit raus gefahren.

Es werden rund 50 Tauchplätze angefahren. Am Morgen die strömungsreicheren und anspruchsvolleren. Am Nachmittag die einfacheren (da waren wir dann immer vertreten).
Doppeltank, Earlymorning und Nachttauchen am Hausriff werden ebenfalls angeboten.

Auf Komandoo erfährt man erst eine ½ Stunde vor Abfahrt zu welchem Tauchplatz man fährt.
Das mag auf anderen Resorts wohl anders sein und wird m.E. auch von einigen Gästen bemängelt. Ich fand es super. Bei den acht Tauchgängen haben wir nicht einmal den gleichen Tauchplatz angefahren.

Man packt einfach spätestens eine Stunde vorher sein Päckchen, legt es an den dafür vorgesehenen Platz. Kleine Heinzelmännchen bringen es aufs Boot und bauen alles fix und fertig zusammen, man braucht nur noch nach kurzem Check hinein zu schlupfen.

Die Sicht, den Fischreichtum und die einzigartigen Farben unter Wasser empfanden wir als äußerst gut, wobei wir da noch nicht viele Vergleiche haben.

In der Tauchschule selbst, kann man alles kaufen, was das Herz begehrt. Die gesamte Ausrüstung wirkt brandneu und ist von bester Qualität.

Wir hatten auch den Eindruck, dass eine recht aktive Tauchszene auf der Insel zu finden ist. Morgens wie auch mittags waren Gruppen um die 12 – 14 Personen keine Seltenheit.

Tauchen ist unser neues Hobby und wir können es gar nicht erwarten, wieder ins Wasser zu springen.
Tom, Barbara und Sabine (war oft mein Buddy, da meinen Mann immer zu früh die Luft ausgegangen ist) waren toll und haben einen großen Teil dazu beigetragen. (natürlich darf man Darren nicht vergessen, der ist auch super nett, aber er war nie bei einem unserer Tauchgänge dabei).

Ausflüge:
Außer einmal an der Sunset-Tour haben wir an keinem Ausflug teilgenommen. Durch das Tauchen waren wir so „gestresst“, dass erstens nicht mehr soviel Zeit blieb und wir auch gar nicht von der Insel weg wollten.

Es werden jedoch zahlreiche Ausflüge (Thunfischfabrik, Kuredu, Kanuhura, Einheimischen Insel, Segeltourns, Nachtfischen etc. etc. angeboten).

Gäste:
Die Verteilung der Nationalitäten auf der Insel würde ich mal zu 60 % Engländer der Rest Deutsche, Österreicher und Schweizer einschätzen.
Wir haben zu sehr vielen Gästen netten Kontakt gehalten und vor allem auch mit den Engländern einen „heiden“ Spaß gehabt.

Das Alter der Gäste war von 20 bis 80 Jahren bunt gemischt. Es waren viele Pärchen oder ganze Familien anwesend. Kinder unter 15 Jahren haben wir jedoch in den 14 Tagen keine gesehen.

Wie gesagt, man fühlt sich unter den vielen Repeatern gleich so willkommen, jeder versucht dir zu helfen und von seinen Erfahrungen zu berichten. Man trifft sich oft an der Bar und schmiedet bereits Pläne für den nächsten Besuch etc. etc.

Am vorletzten Tag haben wir dann auch „Schnorchler“ (vom AT und MN) und seine Frau Isa aus Wien kennengelernt. Sie waren schon zum 5x auf Komandoo. Wir hatten super viel Spaß mit den beiden
und einige „SS“ mussten daran glauben.

FAZIT:
Es war ein traumhaft schöner Urlaub, den wir niemals vergessen werden.
Uns ist der Abschied so schwer gefallen und noch jetzt habe ich wieder ein Klos im Hals, wenn ich daran zurück denke. Ich weiß nur eines wir kommen wieder, so bald wie nur irgendwie möglich. Und die Hoffnung und die Gedanken daran werden uns das Warten vielleicht erträglich machen. Vielleicht steht ja in ein paar Jahren auch „Wolbert-Villa“ an unserem Bungi, wir werden daran arbeiten!
 


 

Reisebericht Komandoo 19.09 – 11.10.2003
Die Insel
Komandoo ist ungefähr 500 x 100m groß und damit eine eher kleine Insel. Sie läuft nach einer Seite spitz aus, die andere Seite ist runder und breiter. Auf der spitzen Seite stehen die Bungalows, auf der Runden, und damit auch breiteren Seite, ist die ganze Infrastruktur angesiedelt, also der Staff Bereich, das Restaurant, die Bar, Tauchschule und der Shop.


Weg auf der Seite der Einheimischeninsel, rechts Hinterseite der Bungis, links Warmwasserspeicher

Das Ambiente der gesamten Insel ist sehr gepflegt, kein Bereich macht einen unansehnlichen Eindruck. Überall ist mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet worden, der Personalstamm ist gemessen an der Anzahl der Gäste auch dementsprechend hoch. Die Wege sind ausnahmslos mit Sand bedeckt, es ist einen hundertprozentige Barfußinsel. Überall sind kleine Gärten angelegt, auch macht die komplette Bepflanzung einen sehr schönen Eindruck, was aber natürlich auf Kosten der Ursprünglichkeit der Insel geht. In dem spitzen Bereich der Insel, zwischen den Bungalows, gibt es zwei mehr oder minder unwüchsige Flächen, wo man auch ein paar Einsiedlerkrebse findet, die sonst eher selten sind. Das hat seine Ursache in der Gründlichkeit, wie die Insel den ganzen Tag über gereinigt wird. Permanent ist eine Heerschar von Angestellten damit beschäftigt, den Strand und die Wege von Blättern, Seegras und anderem „Müll“ zu befreien und die angepflanzten Gärten zu pflegen und zu verbessern. Das geht dann so weit, das im strömenden Regen der Strand geharkt wird. Blödsinn in meinen Augen, aber das demonstriert recht gut die Akribie, mit der das Management bemüht ist, den Qualitätsstandard zu halten. Auch sieht kein gestrichenes Teil – einschließlich der Feuerlöscher und Hydranten - gammelig oder angeschabt aus, alles wird optisch absolut einwandfrei gehalten.


Weg auf der Seite der Einheimischeninsel, links der Staffbereich hinter der Mauer, rechts das Pumpenhaus der Meerwasserentsalzung

Der Staffbereich ist vergleichsweise schön in die Inselstruktur integriert, er ist komplett von einer Mauer umgeben, die jedoch weiß gestrichen und nett bepflanzt nicht unbedingt hässlich aussieht. Es gibt keine Tore oder ähnliches, wo man in den Bereich Einsicht hätte, alle Durchgänge sind als verschränkte Mauern ausgeführt, so das die Inseloptik wirklich durch nichts gestört wird. Der notwendige Generator und die Pumpen der sehr gut - da unsalzig - funktionierenden Meerwasserentsalzung sind von dem letzten Bungalow – dem Coral 1 – so weit wie nur möglich entfernt, so das man das ohnehin geringe Summen durch das allgegenwärtige Meeresrauschen nicht mehr wahrnehmen kann. In der Inselmitte liegt, ebenfalls hübsch bepflanzt, ein Volleyballfeld, wo jeden Abend von den Boys ordentlich gebolzt wird. Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen, was sich aber durch den ruhesuchenden Charakter der Insel meist in Grenzen hält.

Die Insel hat, durch die Form bedingt, zwei Seiten. Die Seite am Hauptjetty, wo sich auch das Wassersportcenter, die Tauchschule und die Bar befinden, beinhaltet die Bungalowreihen Seastar, Manta, Dolphin und Marlin. Diese Seite liegt in der Regenzeit auf der windabgewandten Seite, bei Sonnenschein wird es dementsprechend sehr heiß hier. Dafür kann man auch bei Regen auf der Terrasse sitzen, da man den Wind im Rücken hat. Wie gesagt, in der Trockenzeit dreht der Wind. Der Blick geht hier auf das offene Meer, bzw. auf die unbewohnte Insel Kudadu, auf die man auch dreistündige Robinson-Trips unternehmen kann. Die Lagune ist hier breiter, somit muss man zum Schnorcheln etwas mehr paddeln, bis man an der Riffkante ist, oder man geht vorne am Jetty rein, wo der Weg nicht so weit ist. Der Strand ist auf dieser Seite geringfügig breiter und die Bepflanzungen etwas üppiger. Den Sonnenuntergang hat man hier im Rücken. Der Strand ist hier recht breit, wird dann in Form einer kleinen Landzunge noch etwas breiter um dann wieder schmaler auszulaufen, teilweise schmaler als auf der anderen Seite. Die ersten Bungalows liegen etwas dicht an der Tauchbasis bzw. Rezeption, jedoch nicht weiter störend.


Strand auf der Seite mit der unbewohnten Insel bei Ebbe

Die wirklich einzigen Bungalows, welche man definitiv überhaupt nicht empfehlen kann, sind die Marlin 7-9. Diese haben bei niedriger Ebbe nur noch einen Meter Strand, was schlicht und einfach bedeutet, das man seine Liegen woanders hinstellen muss, sonst würde man fast den ganzen Tag im Wasser liegen. Die Wellen bei Flut spülen bei den letzten beiden Bungalows fast bis an das Badezimmer heran, so das man schon von Wasserbungalows sprechen kann, sie werden auch nur bei voller Belegung der Insel vergeben. Ich persönlich fand den Dolphin 5 am Hübschesten, welcher eine Palme neben der Terrasse hat und damit schön Schatten in der Mittagssonne.


Die Marlin 8 und 9 Bungalows bei nahezu Ebbe, viel Strand bleibt nicht. Im Hintergrund die Wellenbrecher

Die andere Seite hat den Blick auf eine Einheimischeninsel, hier hatten wir auch unseren Bungalow, den Coral 2. Die Bungalowreihen sind hier Coral, Shell und Turtel. Berichte und Katalogbilder, wo der Strand auf dieser Seite der Insel eher nicht vorhanden war, stimmen definitiv nicht mehr. Der Coral 1 und 2 haben den schmalsten Strand dieser Inselseite, hier ist bei hoher Flut zwischen der Bungalowterrasse und dem Wasser noch locker Platz für die Liegen und man kann noch trockenen Fußes vorbeilaufen. Von zu schmalem Strand kann also nicht die Rede sein. Auch ist die Bepflanzung zwischen den Bungalows geändert worden, man hat immer mindestens eine Pflanze zwischen den Bungalows, so das einem keiner von nebenan auf seine Terrasse schauen kann. Der Blick auf die Einheimischeninsel stört nicht wirklich, nur nachts nimmt sie einem durch die helle Beleuchtung etwas die Freude am Sternenhimmel. Auch wird hier leider dadurch mehr Müll angeschwemmt, was aber durch die häufigen Reinigungsgänge des Personals nicht lange liegen bleibt. Die Lagune ist hier auf der ganzen Länge gleich breit und auch etwas tiefer als auf der anderen Seite. Meines Erachtens zum Schnorcheln besser geeignet, hier ist zwar das Riff nicht so abwechslungsreich, dafür sind jedoch mehr Fische da. Die Unterschiede sind aber gering. Hier gibt es ebenfalls einen Jetty, der zum Einstieg beim Schnorcheln oder Tauchen genutzt werden kann. Der Strand ist, wie bereits gesagt, bei den Corals am schmalsten, wird dann aber kontinuierlich breiter, um bei den vorderen Turtels sogar in eine kleine „Wiese“ überzugehen und wird dann zum Ende wieder normal breit. Hier würde ich die vorderen Shell Bungalows empfehlen, die hatten teilweise eine etwas üppigere Vegetation vor der Tür und der Strand war „mittelbreit“. Alle Tipps bezüglich Bungalows sind aber immer sehr persönlich, am besten hin und selber entscheiden.


Strand auf der Seite mit der Einheimischeninsel bei Ebbe

Die Insel ist komplett von Wellenbrechern umgeben, auch ist durch bereits kaum noch zu sehende Sandsäcke bzw. Betonflächen versucht worden, der Erosion Herr zu werden. Die Wellenbrecher sind etwas unansehnlich, jedoch leider notwendig. Sie sind aus groben Korallenbruch und Beton aufgeschichtet und zusätzlich von Maschendraht umgeben, was ihnen diese grüne Tönung gibt. An der Seite der Marlin 8-9 Bungalows findet man besonders viele am Strand, auch sind hier die äußeren Wellenbrecher doppelt so hoch, wie sonst auf der Insel. Hier scheint das Meer in der Trockenzeit wirklich heftig zu sein. Hinter den Coral Bungalows, in Richtung Restaurant, findet man einen unbebauten Strandabschnitt gegenüber des Staffbereiches. Hier sind zusätzlich noch Wellenbrecher senkrecht in die Lagune gebaut, auch sieht man hier verbuddelte Sandsäcke und eine Betonfläche an dem kleinen Pumpenhaus für die Meerwasserentsalzung. Viele Sachen sind aber schon so vom Sand umgeben, das sie kaum noch sichtbar sind. Unter der Terrasse des Restaurant und dahinter sind ebenfalls noch zusätzliche Wellerbrecher angelegt worden. Der Strandabschnitt hinter der Bar ist durch eine Absaugung von Korallensand links neben des Jettys entstanden, hier war die Insel also offensichtlich schon zu weit weg erodiert. Dafür hat man jetzt beim Tauchen hübsche, 6,5m tiefe Krater neben dem Jetty. Prinzipiell stören die Wellerbrecher nicht, auch haben sich dort viele Krabben und andere Tiere angesiedelt, so das sie beim Schnorcheln oder rumlaufen sogar ganz interessant sind.
Die Bungalows

Der Dolphin 5, einer der schönsten Bungalows von der Lage her

Sie sind wohl das Auffälligste an dem ganzen Resort. Das eben, was einem beim Studium der Reisekataloge sofort angenehm ins Auge fällt. Die Ausstattung ist dann auch dementsprechend gut, man findet eine Stereoanlage mit CD Player und Tapedeck, einen elektronischen Safe, der auch groß genug für eine Kamera ist, einen Wasserkocher mit Tassen und Teebeutel / Instand-Kaffee, Kühlschrank mit Minibar, Himmelbett, sehr leise Klimaanlage, Bademäntel, genug Bügel, regelbarer Deckenventilator, kuscheliger Holzboden, Eurostecker konforme Steckdosen (Schuko passt nicht, sind zu dick), Telefon mit internationaler Direktwahl, Beachchairs auf der Terrasse und Liegen davor am Strand. Bei Bedarf bekommt man Adapter auf britische Steckdosen an der Rezeption, mit denen man über einen Reiseadapter dann auf Schuko-Stecker kommt. Die Steckdosen haben jedoch nicht alle Euro-Maß, mache sind auch etwas breiter im Abstand, wie die italienischen Euro-Steckdosen. An der Rezeption kann man sich aus elendig vielen CD’s welche für den individuellen Hörgenuss aussuchen, auch ausgefallene Sachen sind dabei.

Das Bad hat zwei Waschbecken, Toilette mit Spülkasten, Rasierersteckdose Euro / Amerikanisch 230 / 120V umschaltbar, eine Wäscheleine mit Klammern, einen extra Wasserhahn neben der Toilette, um die Füße abzuspülen und ein kleines Regal, groß genug für alles Mögliche. Der Wasserdruck ist erfreulicherweise sehr gut, auch wird die Dusche sehr schnell heiß, nicht nur pupwarm. Die sanitäre Installation ist sehr gepflegt, nichts sieht alt aus. Die Handtücher werden jeden Tag gewechselt, die Strandtücher nur jeden zweiten, bei Bedarf natürlich auch diese. Das Bettzeug wird erfreulicherweise nur alle paar Tage gewechselt, der Umwelt zu Liebe. Die Roomboys haben lediglich sechs Bungalows am Tag zu reinigen, daraus ergibt sich dann auch die Akribie, mit der jeden Tag der Holzfußboden gefegt wird, die Leute haben einfach Zeit, auch für Kleinigkeiten.


Der Sanitärbereich der Bungalows

Auf jeder Terrasse steht ein Holzeimer mit Salzwasser zum Füße abspülen, die Kelle besteht aus einer Kokosnussschale mit Holzstiel. Details über Details. Die Zimmerschlüssel haben alle einen thematischen Anhänger, jeweils passend zu der Bezeichnung, die Manta Anhänger waren dementsprechend etwas sperrig. Gut fanden wir auch die Stoßleiste um den Fußboden herum, diese schließt so dicht mit dem Boden ab, das größeres Ungeziefer keine Chance hat durchzukommen. Wir hatten zwei Mal eine Kakerlake im Zimmer, dann aber glücklicherweise sehr große (die zweite war dazu noch sehr hübsch), die man bekanntlich einfacher aus dem Zimmer befördern kann. Ansonsten hatten wir permanent Besuch von recht großen Ameisen, diese waren schwarz/rot und immer im Zimmer vorhanden. Störte aber nicht wirklich, man arrangiert sich irgendwann mit den Mitbewohnern.


Das Himmelbett der Bungalows, ein echter Hingucker und sehr gemütlich

Unsere Hängematte passte übrigens ganz hervorragend zwischen die Pfosten der Terrasse, auch sah ich öfter jemanden mit einem Lenkdrachen. Falls mal jemand überlegt, so etwas auch zu machen. Die Bungalows sind alle völlig identisch, keiner ist auch nur ansatzweise anders eingerichtet, so das es bezüglich der Einrichtung wirklich egal ist, welchen man bekommt. Auch der Erhaltungszustand ist völlig gleichwertig, kein Bungalow sieht besser oder schlechter aus, wie ein anderer. Die Bungalows auf der Seite der Einheimischeninsel scheinen jedoch schon mal renoviert worden zu sein, da hier eine andere Farbe des Holzes in Innenraum vorherrscht und die Außenwände mit Holzschutzfarbe versiegelt sind. Man sollte sich nicht zu sehr darauf versteifen, einen der "am schönsten gelegenen" Bungalows abzubekommen, beide Seiten haben Vor- und Nachteile so das es letztendlich wirklich egal ist, in welchem Bungalow man landet.
Das Restaurant
Hier entscheidet sich ja oft, ob der Urlaub schön wird, oder eben nicht. Das Restaurant ist, wie auch die ganze Insel, mit sehr viel Liebe und Detail eingerichtet worden. Tische werden dem Gast nicht fest zugeteilt, man kann sich zu jedem Essen seinen persönlichen Favoriten aussuchen, auch sitzen immer nur zwei Gäste an einem Tisch. Zusätzlich dazu gibt es für Gruppen zwei Vierertische, die Ober schieben bei Bedarf aber auch gerne Tische zusammen.


Das Restaurant vom Jetty aus gesehen bei Flut

Die meisten Tische stehen ebenerdig auf Sandboden vor den Tischen des Buffets, zum Meer hin geht das Restaurant in eine Terrasse über, welche für eine Tischreihe zusätzlich überdacht worden ist. Die Überdachung wird bei schönem Wetter mittels Klapptüren auf der ganzen Länge aufgemacht, so das sich bei Hitze immer ein lauer Wind im Restaurant bewegt. Aber auch sonst sorgen die vielen Deckenlüfter für ein angenehmes Klima im Raum, zu heiß wird es eigentlich nie. Auf der Terrasse steht natürlich auch noch eine Tischreihe direkt an der Lagune, diese ist jedoch wetterfester ausgeführt und wird nur bei schönem Wetter oder Nachfrage mit Kissen bestückt. Die Tische sind hier auch deutlich kleiner, da rund, was man bei seinem Gang an das Buffet bedenken sollte, falls man hier Platz genommen hat. Zum Frühstück und Diner sind die Tische an der Lagune und die innenliegende Tischreihe auf der Terrasse immer sehr begehrt, ein Gedrängel entsteht durch die begrenzte Anzahl der Gäste auf der Insel natürlich nie. Bei schönem Wetter ist es schlichtweg zu heiß für die außenstehenden Tische, das Restaurant wirkt aber trotzdem nie voll, auch bei ausgebuchter Insel.


Die Inneneinrichtung, in der Mitte mit Palmblättern dekoriert die 3 Tische für das Buffet, links die Terrasse

Das Essen ist durchweg sehr gut, die Auswahl natürlich durch die Anzahl der Gäste begrenzt, was jedoch mit Qualität wieder gut gemacht wird. Man sollte nur keine 10 Hauptgerichte erwarten, das ist bei der Größe der Insel und des Restaurants eben nicht machbar. Das Essen ist immer von hervorragender Qualität und wird auf drei runden Tischen als Buffet angeboten, jeweils einer für Salate und Vorspeisen, Hauptgerichte und Beilage und der dritte Tisch natürlich für die kalorienreichen Nachspeisen. Dazu kommt immer noch ein Koch, der frisch gekochte Sachen kredenzt. Zum Frühstück gibt es bei ihm Omeletts, Eier in allen Variationen und Pancakes, zum Lunch und Diner wechselt das dann auf Currys, Braten oder Pasta.
Die angebotene Kost erweist sich dann als sehr abwechslungsreich und teilweise erschreckend europäisch bzw. international, oft gibt es so exotische Sachen wie Pommes, gebackene Kartoffeln mit Sauerrahm, Wiener Schnitzel, Beuf Stroganoff, gefüllte Weinblätter, Oliven, überbackene Nacho Chips mit selbstgemachter Salsa oder Schokoladenkuchen aber zum Glück auch das altbekannte Fischcurry und andere asiatische Köstlichkeiten. Viele Gerichte, vor allem die Nachtische, kommen einem eventuell aus der britischen Küche bekannt vor, z.B. Bread and Butter Pudding oder Pfefferminzsauce zu Lamm. Wo wir beim Fleisch wären, dieses beschränkt sich nicht etwa nur auf Fisch, Huhn oder Rind, hier werden auch Lamm und Schwein in allen nur erdenklichen Variationen angeboten, teilweise eben auch frisch vom Grill, wie z. B. Lammkoteletts oder Schweinebraten mit Kruste. Das Diner ist, wie so oft auf dem Malediven, immer themenbezogen wie Chef’s Gala Diner, Arabian Night, Maledivian Night, Tex Mex und viele andere Variationen, wobei das angebotene Essen nicht immer hundertprozentig zu dem gewählten Thema passt. Insgesamt absolut empfehlenswert, selbst ich als ausgesprochener Nachtischmuffel habe dort immer mindestens zwei Kalorienbomben probiert, alternativ gibt es immer frisches Obst.

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Die Terrasse vom Strand aus gesehen, vorne ein 4 Personen Tisch, die anderen Tische sind kleiner

Die Dekoration setzt dem Buffet meist noch die Krone auf, hier wird so ziemlich jeder schmutzige Trick, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, von der Küche missbraucht, sei es unschuldige Melonen in Piratenboote mit Apfelmannschaft zu verwandeln oder Brathähnchen das Golfspielen beizubringen. Man darf bei jedem Diner immer gespannt sein, hier laufen die Köche den ganzen Nachmittag zu Höchstform auf. Man freut sich übrigens immer über ein kleines Wort, das es einem hervorragend geschmeckt hat, was nahezu immer der Fall ist.
Leere Wärmeboxen oder Teller werde sehr schnell aufgefüllt, zur Not sogar 5 Minuten vor Ende des Buffets. Dazu wird aber immer noch jeder im Restaurant befindliche Gast gefragt, ob er denn noch etwas vom Buffet möchte, es wird also nicht einfach alles abgeräumt. Die Essenszeiten sind in meinen Langschläferaugen etwas verbesserungswürdig, Frühstück 8 – 10 Uhr, Lunch 12.30 – 14 Uhr und das immer viel zu späte Diner von 20 – 22 Uhr. Gerade beim Tauchen, wenn man die bösen Kalorien ordentlich verbrennt, ist die Lücke zwischen Lunch und Diner mörderisch groß.

Die Bar
Die Bar sollte ja hauptsächlich eines sein, nämlich gemütlich und das ist sie. Eingerichtet mit den typischen Korbmöbeln und mit nettem Blick auf den Jetty und die Lagune erfüllt sie absolut das Klischee einer Malediven Bar. Eine kleine Terrasse, die jedoch nicht bis in die Lagune reicht, erledigt den Rest. Bei den Cocktails wird die übliche, internationale Auswahl angeboten, die Qualität hängt stark von dem an der Bar befindlichen Mixer ab. Die Leute kommen alle aus Sri Lanka und sind sehr nett. Täglich werden drei Cocktails für 4,50$ statt der üblichen 7$ angeboten. Eine Flasche Wasser ist für 2,50$ zu haben, Softdrinks fallen meist mit 2,70$ zu Buche. Die Abende laufen meistens unter einem musikalischem Thema, die arme Jojie von der Rezeption muss dazu immer als DJ herhalten. Getanzt wird selten bis gar nicht. Einmal die Woche findet der typische Boduberu Abend mit einheimischen Tänzen statt, dazu werden auch auf Komandoo Leute aus der Belegschaft rekrutiert, die dann ihrerseits versuchen, die Touristen zum exstatischen Tanzen zu bringen. Die Belegschaft will ja auch mal was zum Lästern haben.


Die Bar vom Hauptjetty aus gesehen, links die Terrasse

Aufgrund des eher ruhesuchenden Publikums ist die Bar meist nicht so gut besucht, und schon oft leert sich leider vor 23 Uhr der Saal. Spätestens um 1 Uhr ist dann Schluss mit lustig, die Bar macht dann rigoros zu, man kann natürlich „trocken“ bei Lampenschein so lange sitzen, wie man will.
Der Shop
Hier gibt es das typische, überteuerte Touristengerödel, aber auch Postkarten mit Briefmarken, Chips und Hygieneartikel (unter anderem z.B. der beliebte Cactus-Juice). Zudem kann man sich für kleines Geld T-Shirts bedrucken lassen, was von vielen Gästen auch oft benutzt wurde. Außerdem steht hier der Computer für den obligatorischen Internetanschluss, wobei es bezüglich der Preise einen Unterschied zwischen E-Mails und reinem Internet gibt. E-Mail kostet via Outlook 2,50$ für 15 Minuten Schreiben, egal wie viele Mails verschickt werden. Internet kostet für die gleiche Zeit das Doppelte, die Verbindung wird jedoch über Modem hergestellt, welches alle 2 Minuten die Verbindung trennt. Da zum Einwählen jedes Mal ein Passwort vom Shop eingegeben werden muss, kann das Checken von E-Mail Accounts zur Geduldprobe ausarten, die man zu allem Überfluss auch noch bezahlen muss.



Der Inselshop in der Mitte der Insel, vorne die Tischtennisplatte

Erhältlich im Shop ist auch Schmuck, auf den ich jetzt aber nicht gesondert eingehe. Vor dem Shop befindet sich eine rege frequentierte Tischtennisplatte. Schläger und Bälle können an der Rezeption ausgeliehen werden. Hier ist abends eigentlich immer etwas los.

Der Spa
Zum Spa kann ich nur wenig sagen, ich hatte dort keine Massage, kann also nur die Meinungen anderer wiederspiegeln. Es werden sehr viele Massagen angeboten, von der Kopf und Hals Massage für 25$ bis zur 75minütigen Aromamassage für 70$ ist alles dabei. Die übliche Massage dauert 55 Minuten und kostet 50$, sicher nicht zu viel für die gebotene Leistung. Zum Warmwerden kommt man erst mal 15 Minuten in den Whirlpool und darf dann auf der Liege Platz nehmen. Daraufhin schaut man durch das Kopfloch in der Liege auf einen kleinen Eimer mit Sand und Muscheln, wenn man sich umdrehen muss, bekommt man ein Tuch über die Augen gelegt. Dazu läuft die ganze Zeit Entspannungsmusik.
Der Spa war die ganze Zeit über recht ausgebucht, man sollte schon 2 Tage vorher einen Termin machen, wenn man die Massage zu einer bestimmten Zeit wünscht.

Die Tauchbasis
Kommen wir nun zu einem sehr erfreulichen Punkt auf der Insel, die absolut hervorragende Prodivers Tauchbasis. Die Tauchbasis befindet sich direkt links hinter der Rezeption und wirkt auf den ersten Blick ziemlich klein. Das Gebäude ist in Form eines nach vorne offenen U angelegt. In der Mitte befindet sich eine Holzterrasse, auf der sich einige Holzstühle und Tische befinden, an denen nach oder vor dem Tauchgang etwas relaxed werden kann. In der Mitte der Terrasse ist der Eingang zum Shop, rechts ist der Schulungsraum und auf der linken Seite befinden sich der Kompressorraum auf der Rückseite der Basis, die Spülbecken und der Equipmentbereich.
Des weiteren befindet sich bei der Terrasse eine umbaute Palme, an der sich die überdachten Infotafeln der Tauchschule befinden. Man muss nicht lange suchen, um die wichtigsten Infos zu finden, alle aktuellen Termin des kommenden Tages werden jeden Abend auf einen Tafel verewigt. Die diversen Listen zu Bootstauchgängen, Schnorcheltouren, Tauchkursen und mehr für die Folgetage befinden sich hier regengeschützt unter Holzklappen. Alles wirkt sehr nett organisiert und nicht provisorisch angelegt, im Gegensatz zu der nassen Zettelwirtschaft ohne Kugelschreiber anderen Tauchschulen.
Der Shop ist, wie die ganze Tauchschule, klimatisch ziemlich unterkühlt, aber das ist man ja mittlerweile in Asien gewohnt. Nach Aussage meiner Freundin, die das Vergnügen eines Nitrox Kurses bei 18°C hatte, ist es auf Dauer aber deutlich zu kalt zum Überleben. Abgesehen davon ist der Shop sehr gut ausgestattet, hier gibt es Ersatzteile aller Art, die aktuelle IQ-Kollektion und die hauseigenen Prodivers Artikel, die eine sehr schöne Qualität zu einem zugegebenermaßen hohen Preis haben. Aber warum sollte das nun ausgerechnet billig sein. Die T-Shirts sind auf jeden Fall einen Blick wert. Bestimmungsbücher aller Herrn Länder liegen aus und lassen sich natürlich auch (teuer) käuflich erwerben, besser man kauft so etwas zu Hause. Dort finden sich auch die durchnummerierten Tauchplatzbeschreibungen in einem Ordner, zusätzlich hängt an der linken Wand noch eine Karte des Atolls, wo alle Tauchplätze mittels Pins markiert worden sind. Man bleibt also nie im Unklaren darüber, wo man gerade war. Insgesamt macht der Shop, wie die ganze Basis, einen sehr gemütlichen und gut sortierten Eindruck.

Das Leihequipment ist von guter Qualität, gepflegt, und erstreckt sich über die üblichen Teile wie Mares Atemregler, Uwatec Computer, SeaQuest Jackets und ABC Ausrüstung in allen Größen, es werden jedoch auch Kameras von Sea&Sea - MX10 und MM 2 mit externen Blitzen - und diverse Akku Handlampen verliehen. Die angebotenen Flaschen sind etwas anders, wie auf den meisten Basen im Ausland. Statt der üblichen, schmalen 11 Liter Alu-Flaschen verwendet man hier die schwereren und dickeren 10,4 Liter Flaschen. Diese haben den Vorteil, das sie unter Wasser zu keiner Zeit Auftrieb haben, so das die Portion Extra-Blei für den Sicherheitsstop in der Basis bleiben kann. Pressluft wird prinzipiell in diesen Flaschen angeboten, für Nitrox User werden zu den 10,4 Litern noch höhere 12,2 Liter Flaschen angeboten, die mit 16,5kg über Wasser dann aber auch recht schwer sind. Leider sind die großen Flaschen für den Pressluft Taucher nicht erhältlich, etwas unverständlich in meinen Augen. Da jedoch Nitrox auf der Insel umsonst ist, empfehle ich, falls noch nicht geschehen, dort einen Kurs zu machen, der in lockeren zwei Stunden Theorie angehandelt wird, und von dem deutschen Verband NRC (Nitrox and Rebreather College) zu einem wirklich günstigen Preis angeboten wird. Alle Flaschen haben von Hause aus einen Int-Einsatz, der bei Bedarf natürlich herausgedreht werden kann, um einen DIN Regler ohne Adapter benutzen zu können.


Die Tauchbasis, rechts die Terrasse mit den überdachten Infoboards, links der Equipmentraum mit den Spülbecken

Der gekachelte und gegen Versandung mit einem Fußspülbecken versehene Equipmentbereich macht auf den ersten Blick einen recht kleinen Eindruck, was jedoch täuscht. Rechts befinden sich Spülbecken für die Atemregler und Kameras, in der Mitte das entsprechende größere Pendant für das Rest-Equipment. An der hinteren Wand und rechts befinden sich die Halterungen für das Leihequipment. Als Eigenversorger kann man sein Gerödel auf die links befindlichen Holzstäbe hängen, die vorher noch mit dem jeweiligen Namen beschriftet werden. Durch dir Nähe zwischen dem Spülbecken und dem Platz für die Ausrüstung wird es auch bei voller Auslastung nie wirklich voll, schnell ist alles durch die kurzen Wege weggeräumt. Da die Ausrüstung auf einer Art offenem Holzregal hängt, trocknet die Ausrüstung auch sehr schnell.
Vor dem Bereich bef