Komandoo

Komandoo Island Resort 1.Dezember- 15. Dezember 2013

Anreise:
Nach gut 9 Stunden landeten wir in Male. Schnell durch die Passkontrolle Gepäck fassen und dann zum TMA Schalter.Schnell ging es weiter zu den Wasserflieger ,wo wir in der eigener Komandoo/ Kuredu Lounge bereits unsere Formalitäten ausfüllen konnten und bereits erfahren haben welches Bungalow wir bekommen.Nach ca 1 Stunde warten, starteten wir Richtung Komandoo. Nach ca 45 min landeten wir und wurden, mit Trommeln und mit einer frischen Kokosnuss und Eiscreme von Cindy [(Gästebetreuerin) spricht Deutsch] empfangen.

Bungalow:
Es gibt Beachvillas: Turtle 1–9 , Coral 1–5 befinden sich alle auf der Westseite mit Ausblick auf die Einheimische Insel. Dann die Jacuzzi Beach Villas Starfisch 1–6, Dolphin 1–6 und Manta 1–9 liegen alle auf der Ostseite mit Ausblick auf die Einsame Insel. Dann gibt es noch die Shells 1–6 sind auch Jacuzzi Beach Villas ,liegen aber auf der Westseite. Auf der Ostseite liegen alle Bungalows gut ,einige haben mehr Schatten+Privatsphäre andere weniger.Wir hatten dass Glück im Dolphin 1 unseren Urlaub zu geniessen tolles Bungalow mit 2 Palmen als Schattenspender. Bei den meisten Bungalows wird die Privatsphäre durch Mangrovenbüsche erreicht. Die Westseite,hätte uns nicht gefallen ,wegen dem Ausblick auf die Einheimische Insel dort landen auch die Wasserflugzeuge. Aber wir haben auch 2 kennengelernt welche es auf der Westseite nicht als schlimm empfanden.

Dann gibt es noch die Wasserbungalows Eagle Ray 1–15. So wie wir sehen konnten haben 1–4 Ausblick auf Einheimische Insel 5–15 auf Einsame Insel. Von der Einrichtung her Bett mit Moskitonetz Schrank mit Safe (hat etwas wenig Platz nur 2 Ablageflächen und eine Kleiderstange), für uns hat es gereicht. Dann eine Kommode,Minibar Klimaanlage Deckenventilator,Kaffeemaschine (Kapsel kostenpflichtig),Wasserkocher, ein grosser Liegestuhl ,Tisch mit Stuhl. Sehr schönes Badezimmer mit Tagesbett und ein Jacuzzi den man nicht braucht. Tisch+Stuhl,2 Waschbecken ,Pflegeprodukte und eine lange Wäscheleine. Bei Halbpension bekommt man eine 1,5l Wasserflasche kostenlos bei AI sind es zwei. Jeden Abend findet man einen Gute Nacht Gruss vor Kekse,Pralinen und einen Spruch. Jedes Bungalow hat seine 2 Liegen mit Auflagen und auf der Terrasse Tisch und 2 Stühle.

Hausriff:
Sehr schönes Hausriff vor allem auf der Westseite. Schildkröten, (einmal sahen wir 3 Stück auf einmal) Schwarzfleck-Igelfische Mappa-Kugelfische Masken-Igelfische,Gewöhnlicher- Igelfisch. Muränen,Clownfische,Drückerfische,Haie sahen wir leider nur selten obwohl es in der Lagune sehr viele Babyhaie gab. Einmal sahen wir vom Strand aus Delphine springen.Um am besten zum Schnorcheln geht man beim Mainjetty rein und schnorchelt Richtung Wasserbungalow,da gibt es auch wieder einen Ausstieg.

Restaurant:
Es gibt 2 Restaurants, Falhu Restaurant und das à la Card Restaurant dass über Wasser gebaut ist. Kann ich nicht mehr dazu sagen, wurde von uns nicht genutzt. Im Hauptrestaurant wird bei allen Mahlzeiten das Buffet angeboten. Frühstück wie überall mit Eierspeisen,Müsli,Brot und Brötchen ,verschiedene Marmeladen,Jogurt 2 Käsesorten 2 Aufschnittsorten,Süssgebäcke,frische Früchte und immer eine Curry Speise (Fischcurry Dhalcury,oder Chickencury ). Kaffe bringen sie an den Tisch, Tee kann man selber holen diverse Sorten am Buffet,sowie verschiedene Säfte Abendessen.Suppen Salatstation mit verschieden Brötchen ,manchmal wird ein Salat gleich vor Augen frisch zubereitet. Currys meistens ein Fleisch/ Fisch und ein Vegetarisches.Gemüse, Seafood, Fleisch und Fischgerichte. Livecoooking Station mit Fisch und Fleisch,Pasta. Zum Nachtisch diverse frische Früchte und Süssspeisen. Einmal gab es ein BBQ und immer Samstag ist Maledivenabend. Das Essen ist sehr lecker,wer hier nichts findet dem ist nicht zu helfen. Im Restaurant kann man drinnen Sitzen,da hat man Sandboden oder draussen auf der Holzterrasse.

Wer ein Platz direkt am Wasser haben möchte sollte gleich zu Beginn der Mahlzeiten dort sein.

Essenszeiten: Frühstück 8.00–10.30Uhr
Mittagessen: 13.00–14.30 Uhr
Abendessen: 19.30–21.30.
Es ist freie Tischwahl der Kellner bleibt für den ganzen Aufenthalt der gleiche.

Service:
Sehr sehr freundliches aufmerksames Personal. Zu beginn der Mahlzeiten bekommt man ein Erfrischungstuch. Unser Kellner Riza wusste nach dem 2 Tag schon was wir trinken und kaum haben wir uns gesetzt kam er schon mit dem Wasser. Beim Frühstück gibt es immer ein kleines Glas frischen Saft.Man wird überall gegrüsst und gefragt wie es einem geht. Am Morgen kommt ein Beachboy am Strand vorbei und bringt frischen Saft,am Nachmittag kommt er nochmals mit Fruchtspiessen und frischem Saft vorbei. Internet Wi-Fi Zugang kostenlos in allen Zimmer und öffentlichen Gästebereichen.

Bar:
Es gibt 2 Bars Die Kandu Bar 9Uhr bis 1Uhr geöffnet Und die Thundi Bar die gerade umgebaut wird.
Happy Hour immer 19Uhr–20Uhr auf Coktails.
Der Innenbereich ist mit Sandboden ausgestattet ,der Aussenbereich mit einer Holzterasse sowie verschiedenen Sitzmöglichkeiten wie Sofas, grosse Liegeflächen und normale Tische und Stühle (wie auf Vakarafahli) und ein paar Palmen mit Ausblick auf die kleine, Einsame, Insel und Kuredu. Getränkepreise bei Halbpension. Frische Fruchtsäfte 7.50Dollar, Banana Milkshake, 6 Dollar Wasser 1l (Glasflasche 3.50 vom Restaurant) Wasserflasche glaube ich 1,5 liter 4.50.Dollar Coktails 12Dollar.
Greek Salat 13 Dollar, der ist sehr lecker, Kandu Club Sandwitch mit Pommes 18 Dollar, Calamares 15 Dollar. Für uns würde sich AI nicht lohnen weil wir nur Wasser trinken. Die Coktails und frischen Säfte sind im AI Angebot nicht drin. Unterhaltung gibts zum Glück nicht viel. Einmal war da ein DJ, Acoustic Singer mit Gittare, Crab Race und am Freitag zeigte die Tauchschule ihr Video. Am Samstag war Malediven Cultre Night. Ansonsten zum Glück keine Unterhaltung.

Insel:
Schön bewachsene Insel mit nur 56 Bungalows,Inselshop 2 Restaurants 2 Bars. Spa und einer Tauchschule sowie einem Fitnessstudio .Es ist eine reine Barfuss Insel überall Puderzucker weicher Sand an paar Stellen kommt es schon vor das es etwas rauer ist und mit Korallenstücke versetzt ist. Auf der ganzen Insel sind Hängematten befestigt wo man sich zu zweit hineinlegen kann, sind nicht die bequemsten aber es geht. Der bekannte Muezin hört man, empfanden wir aber nicht als störend.Am Freitag ist er etwas intensiver länger und lauter. Beim Nachtessen ist er auch gut zu hören da das Restaurant zur Einheimischen Insel gebaut wurde.
Komandoo hat 1 Stunde plus zu Male,
Nationalitäten Schweizer Deutsche,Asiaten, Briten,etc. Keine der Nationalitäten ist irgendwie negativ aufgefallen.

Spa:
Das Duniye Spa kann man wirklich weiterempfehlen.Jeder Gast bekommt eine Welcome Massage von 15 min, man kann sie bei einer Buchung auch anrechnen lassen. Wir hatten dass so gemacht und konnten anstelle von 60min ganze 75min geniessen.Eine Massage kostet 92 Dollar+8% Mehrwertsteuer. Bei der 2+3 Massage bekamen wir Rabatt von 12–15%.

Abreise:
Die 2 Wochen vergingen wie im Flug. Wir wurden mit dem Dhoni wieder zur Plattform gebracht.Und da auf dem Weg dorthin hat die Crew Mantas gesichtet,sie stoppten das Boot und wir konnten die Mantas beobachten.Einfach nur toll.

Fazit.
Eine wirklich tolle Insel die wir absolut weiterempfehlen können,sowie auch bestimmt wieder buchen werden..

Reisebericht Kommando

Nachdem ich hier im Forum als Mitleserin viele Tipps und Infos bekommen habe und der letzte Kommando-Reisebericht schon einige Jahre alt ist, möchte ich hier unsere Erfahrungen weitergeben:

Reisezeitraum: 23. September – 5. Oktober 2012

Anreise
Mit Emirates von Wien über Dubai, gewohnt guter Service, genügend Beinfreiheit, gutes Essen. Ankunft früh am Morgen auf Hulule, Transfer zur Komandoo/Kuredu-Lounge, wo man kostenlos alkoholfreie Getränke bekommt, kurze Wartezeit und 35 Min. Flug nach Komandoo. Begrüßung durch die Guest Managerin am Steg, nach Kokos-Eis und Trinkkokosnuss wird man zur Villa gebracht („Reservierung“ einer bestimmten Beach-Villa per Mail einige Wochen vor Anreise hat perfekt geklappt). Bei unserer Ankunft war der Whirlpool in der Villa schon eingelassen, man konnte also gleich ein entspannendes Bad nehmen.

Die Insel / Allgemeines:

Wunderschön bewachsen und sehr gepflegt, Beach- und Wasservillen fügen sich harmonisch ein, ebenso die restlichen Gebäude. Der neue Pool passt gut ins Inselbild, wir haben ihn aber nie genützt. Das Fitnesscenter ist klein, aber ausreichend, Laufbänder, Crosstrainer und Ergometer haben Monitore mit einigen englischen Sendern. Die Wellenbrecher rund um die Insel haben uns überhaupt nicht gestört, auf der Ostseite sind sie bei Flut teilweise gar nicht mehr sichtbar. Auch die Nähe zur Nachbarinsel Hinnavaru fanden wir nicht störend, angeschwemmten Müll haben wir kaum gesehen. Gästestruktur: viele Engländer, ansonsten einige Schweizer, Deutsche, Osteuropäer und Asiaten. Unterhaltung gibt’s wenig, abends ab und zu einen Live-DJ / Livemusik an der Bar, ansonsten sucht und findet man hier Ruhe und Entspannung pur.

Zimmer:
Wir hatten Jacuzzi-Beach-Villa Marlin 7, für uns perfekt auf der Ostseite gelegen. Bei Flut reicht das Wasser fast bis an die Terrassen-Treppe heran, die Terrassen der JBV Marlin 7 und 8 sind daher größer als die der restlichen Beachvillen. Stilvolle und harmonische Einrichtung, Beleuchtung am Abend etwas schwach, zum Lesen gibt’s aber kleine Leselämpchen, die direkt am Himmelbett angebracht sind. In der Nacht hatten wir leider immer riesige Ameisen am WC, tagsüber waren sie aber verschwunden. Neben der Beleuchtung sind die Klimaanlage (kann nachts ziemlich laut werden, wenn sie sich einschaltet – Ohrenstöpsel empfehlenswert) und die stark lichtdurchlässigen Vorhänge kleine Kritikpunkte – wenn man morgens länger schlafen will, braucht man eine Schlafbrille ;-). Jede Villa hat eine Minibar (Kühlschrank), einen Weinkühlschrank, eine Nespressomaschine (Kapsel $2,50 pro Stück) und Nescafe/Creamer (kostenlos).

Service:
Einfach nur TOP. Jeder einzelne Mitarbeiter ist freundlich und zuvorkommend, viele von ihnen immer zum Plaudern oder Scherzen aufgelegt – vor allem die Köche an den Live-Cooking-Stationen im Falhu-Restaurant! Englisch wird überall gesprochen, einige Kellner können auch ein paar Worte deutsch. Das Hotel bietet zwei Ausflüge kostenfrei an – man kann an einer Sunset-Cruise (in Richtung Kuredu, Dauer ca. 1 Stunde) teilnehmen oder sich für ein paar Stunden auf die unbewohnte Nachbarinsel Kudadu schippern lassen. 1 Stunde Kanu pro Person/ Aufenthalt ist auch kostenlos. Jeden Tag bekommt man Wasser (zwei 1,5 Liter Flaschen bei AI, eine bei HP) aufs Zimmer, ebenso einen Obstteller. Am Strand bringt ein Angestellter mittags Smoothies und Erfrischungstücher vorbei, am Nachmittag gibt’s frischen Obstsaft und Fruchtspieße. Abends wird im Zimmer ein Duftlämpchen angezündet, als Betthupferl gibt’s Pralinen und einen netten Gute-Nacht-Spruch vom Room-Attendant.

Gastronomie:
Wir hatten Halbpension, was für uns völlig ausreichend war. Frühstück und Abendessen im Falhu-Restaurant waren ausgezeichnet und abwechslungsreich. Morgens jede Menge Brot/Brötchen-Sorten, süßes Gebäck, Wurst/Käse, Gemüse, Obst, Nüsse, Pancakes, Eier, Nudeln, Porridge, Grilltomaten oder -pilze, Baked Beans, Müslisorten (sogar frisches Bircher-Müsli) und Joghurts, Obstsäfte (teilweise ganz frisch gepresst). Zum Frühstück konnte man sich Cafe Latte servieren lassen, wäre mit 4 Dollar günstiger gewesen als am Flughafen Wien, allerdings schmeckt der normale Kaffee auch sehr gut. Abends gab es immer Themenbuffets (Barbecue, maledivisch, französisch, italienisch etc. – es gab aber auch immer ein bis zwei Curry-Gerichte). Zwei Köche waren immer an den Cooking-Stationen (morgens für Eier in allen Variatonen, abends am Grill und für Nudelgerichte), ein Koch schnitt immer frisches Obst nach Wunsch auf. Beim Abendbuffet bereitete außerdem ein Koch Salate frisch zu.

Im Restaurant hat man einen fixen Kellner, der Tisch kann jeden Tag frei gewählt werden. Vor dem Essen bekommt man ein eiskaltes feuchtes Handtuch mit Zitronenduft zum Erfrischen.

Das Aqua-Restaurant am Steg auf der Westseite haben wir nicht getestet und auch kaum Gäste darin gesehen, die Küche soll aber prämiert sein, Preise eher im oberen Segment (ca. 20–40 Euro für ein Gericht – nur All Inclusive Gold Gäste können dort ohne Aufpreis ein Menü bekommen).

Von den beiden Bars haben wir nur die am Pool besucht, Cocktails kosten dort 12–15 Dollar.

Riff:
Vom Hausriff waren wir wirklich positiv überrascht – alles andere als tot und sehr viel Fisch, von winzig bis ganz groß, auch größere Haie waren dabei und einige Schildkröten – ich habe sogar einen Revier“kampf“ zwischen zwei Schildis beobachten können. Sowohl West- als auch Ostseite bieten wunderschöne Schnorchelplätze, auf der Westseite auf Höhe der Thundibar beginnt das Riff gleich hinter den Wellenbrechern. Wir haben uns für den Urlaub eine GoPro-Kamera besorgt, die wirklich tolle HD-Aufnahmen Unterwasser gemacht hat.

Wetter:
Traumhaftes Wetter, Regen gab’s nur am Ankunftstag und zweimal morgens bzw. nachts. Ansonsten Sonne pur und wenig Wind auf der Ostseite, auf der Westseite meistens ein angenehmes „Lüftchen“.

Fazit:
Nach Vilu Reef meine zweite (für meinen Mann nach Vilu und Sun Island die dritte) Malediven-Insel und sicher die erste, die wir so bald wie möglich wieder besuchen werden. Hier wird wirklich alles unternommen, um den Gästen einen Traumurlaub zu bieten, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unserer Meinung nach hervorragend. Für Fragen stehe ich unter Schwafiland at gmail.com zur Verfügung

 

Wir haben 3 Wochen auf Komandoo verbracht und kommen enttäuscht wieder. Die hohen Bewertungen auf vielen Seiten sind nur teilweise berechtigt.

Rundherum um die Insel befinden sich Wellenbrecher, die kein Maledivenflair aufkommen lassen. Der Strand wird zwar ununterbrochen gereinigt, es wird jedoch viel Müll auf der Westseite angeschwemmt, beim Schnorcheln verfängt man sich häufig im Plastikmüll. Der Baulärm auf der gegenüberliegenden Insel ist täglich und laut. Zurzeit wird ein neues Überwasserrestaurant gebaut, der Lärm ist unerträglich, weil jedes Teil vor Ort zersägt und eingenagelt wird. Das Restaurant soll Dezember 2008 fertig gestellt werden. Zurzeit (August 2008) ist der Aufenthalt also  nicht zu empfehlen - die Baustelle ist gleich vor dem Restaurant und es werden nicht mal während der Mahlzeiten Pausen gemacht. Alle Strandbungalows bekommen gerade neue Möbel, die nicht schöner, aber praktischer sind. Insgesamt sind die Strandbungalows von außen schon recht marode, innen passt irgendwie das eine nicht zum anderen.

All-Inklusive lohnt sich gar nicht, die Hausweine sind nicht gut – ständig versuchen die Kellner, einen anderen Wein zu verkaufen. Getränke dürfen nicht aus der (einzigen) Bar herausgenommen werden (man will ja am Zimmerservice verdienen) Entweder trinkt man in der Bar, oder man bekommt nix. Die 5 Spirituosen, die AI sind, sind unbrauchbar. Nicht mal alle „bottled“-Säfte sind inklusive. Wer also meint, mit AI einen Kaffee auf seiner Terrasse trinken zu können, der wird arg enttäuscht. Der selbstgemacht Nespresso-Kaffee im Bungalow kosten 3.75 US$. Sinnvoll: Nespresso-Kapseln mitnehmen!

Während unseres 3-wöchigen Aufenthaltes war der Katamaran defekt, das Windsurfmaterial ist derart verschlissen, das es gefährlich wäre, damit heraus zu surfen (Anfänger mögen damit jedoch gut klar kommen). Das Gebiet ist jedoch nicht anfängergeeignet. Wer darauf Wert legt, sollte sich vorher informieren, ob die Geräte ausgetauscht sind.

Ausgesprochen positiv überrascht hat uns das Hausriff, das gigantische Schnorchelerlebnisse bietet. Wir empfehlen, die Insel in einzelnen Etappen komplett zu umschnorcheln, jede Seite hat ihre eigenen Reize. Ich habe viele Hausriffe schon erleben dürfen – hier bekommt man echt was geboten. 
Auf der Ostseite im südlichen Bereich des Jettys findet man im 1-2 Meterbereich tolle Korallenblöcke. Das gesamte Gebiet ist ausgesprochen fischreich.

Das Personal ist immer freundlich, das Essen ist fantastisch, die Auswahl jedoch begrenzt. Bei Themenabend passiert es schnell, dass man nicht viel findet, was einem schmeckt. Nichtsdestotrotz, das Essen war super.

Die Insel ist sehr speziell, manche Gäste fanden es super, andere enttäuschend. Wir werden diese Insel jedenfalls nicht mehr besuchen. Wie ich hörte, hat Komandoo zum Dezember 2008 die Preise stark erhöht. Schon jetzt finde ich die Insel zu teuer, für das, was sie bietet. Wie der Preisaufschlag gerechtfertigt wird, ist mir schleierhaft.

Bungalowtipp: Alle schwärmen immer von der Ostseite. Wir sind nach 1 Woche von Ost (Dolphin4) nach West (Shell6) umgezogen. Die Westseite ist zwar nicht ganz so feinsandig, Shell6 ist aber der südlichste Bungalow der Westseite und hat ein bisschen Privatsphäre und einen großen Strand. Es ist problemlos möglich, vor Ort Bungalows zu wechseln, wenn diese frei sind.

Wenn jemand Fragen hat, schickt gerne eine Email: holger (at) leyer.net

 

Reisebericht - Komandoo 08.04.-22.04.2008

No News, No Shoes - Komandoo.

Anreise:

Das erste Mal, dass wir eine Fernreise mit einen europäischen Ferienflieger (LTU) begangen. Hier werden die Unterschiede zu den asiatischen Airlines die wir bisher hatten schon sehr sichtbar - doch die ca.9h vergingen doch recht gut - allerdings nicht wirklich zum genießen.

In Male fanden wir nach den üblichen Passkontrollen sehr schnell unseren Reiseveranstalter, der uns auch gleich zum MAT Schalter schickte wo wir sehr schnell eingecheckt wurden - und schon ging es ab über die ganze Insel bis zu den MAT Startplatz am anderen Ende der Flughafeninsel. Für die Inseln Kuredu und Komandoo gibt es bei MAT eine extra Lounge auf der sich sehr gut auf den nächsten Flieger warten lässt. Softdrink, Tee und Kaffee und ein kleines Begrüssungsgeschenk (kl.Wasserflasche und Ohrstöpsel) gratis - doch bereits 15min später könnten wir in den Flieger steigen und ab ging es mit wunderbaren Blick auf die Inseln unter einem gen Komandoo. Da wir die einzigen Gäste für Komandoo im Taxi waren landete der Flieger erst hier und wir verliesen den Flieger und waren nur noch eine kleine Bootsfahrt vom Paradies entfernt.
Hier wurden wir von der Hotelmanagerin, Trommeln und dem obligatorischen Kokoseis empfangen.
Dann kam leider gleich ein kleines Negativum. Meine Frau hatte während des Urlaubs Geburtstag und ich wollte einen - in diversen Foren sehr empfohlenen - Segelausflug an ihrem Geburtstag als Geschenk für sie buchen. Dies hatte ich so vorher in mehreren Mails erklärt und auch gebucht. Leider war das erste was die Managerin uns nach dem Eis fragte, ob wir den Trip nun fest buchen wollten - toll. Naja, meine Frau ist ja schlau und hatte sich vorher schon so was gedacht, von daher, naja.
Des Weiteren war das nächste Thema, dass unser Bungalow noch nicht frei ist und erst zwei Tage später zur Verfügung stand. Erst dachte ich - ups, dann werden wir wohl die ersten Nächte in einen Standardbungalow müssen (wir hatten Jacuzzi - wg der Lage - gebucht) - doch gefehlt. Die ersten beiden Nächte durften wir in einen Wasserbungalow - damit war der faux pas von Anfang doch etwas abgelindert ;o).

Die Insel:
Die Insel selbst ist recht klein (500x100m) und hat etwas mehr als 50 Bungalows (zu denen später). Der Hauptjetty liegt auf der Ostseite und hier ist auch der etwas schmalere Strand dafür aber die breitere Lagune. Außerdem gibt es hier nördlich neben dem Jetty die Bar danach das Spa und am nördlichen Ende das Restaurant. Auf der Westseite ist der Strand etwas breiter, dafür die Lagune wesentlich schmaler. Am Südende der Insel sind die Wasserbungalows in einem Drittelkreis angeordnet.
Der Blick von der Westseite geht auf die bewohnte Insel und auf der Ostseite auf die unbewohnte Insel.
Wie wir schon vorher in vielen Reiseberichten lesen konnten war die Mehrheit der Meinung, dass die Ostseite zu bevorzugen ist. Zum einen wg. dem Ausblick - zum anderen weg dem etwas schmaleren Strand der damit auch weniger mit Treibgut (Muscheln, Korallenbruch etc.) durchsetzt ist und der viel breiteren Lagune. Auf der Westseite sind in der Mehrzahl Standardbungalows - bis auf die letzten 6 vor den Wasserbungalows auf der Südspitze die Jacuzzi-Bungalows sind. Auf der Ostseite sind nur die ersten 6 Bungalows Standard (Richtung Jettyy und Empfang) und der Rest (21?) sind Jacuzzies (Delphin, Manta, Marlin) die letzten drei Marlins sind mit einer größeren Terrasse ausgestattet, da hier der Strand zu schmal ist. Inzwischen werden diese auch auf den Websites von Komandoo als Marlin-Wasserbungalows angeboten.
Im Inselinneren (soweit man das so nennen kann) gab es die Reihenbungalows der Mitarbeiter.
Die Vegetation ist - besonders auf der Ostseite - stark Buschlastig. Hier gibt es weniger Palmen als auf der Westseite (hier auch nur vereinzelt) und im Inselinneren. Jedoch gibt es sehr viel grün und vor allem werden die Bungalows durch übige Vegetation voneinander getrennt, was jedem Bungalow seinen eigenen Raum lässt. Besonders auf der Ostseite hat man so das Gefühl, dass jeder Bungalow wie in einer eigenen Bucht liegt, da vor dem Bungalow der Bewuchs schräg nach rechts und links für 5-6m weggeht und bei Flut das Wasser bis dort vordringt und bei Ebbe etwas 3-4m davor. Vor dem Bungalow sieht man quasi kaum die Nachbarn rechts und links und vor sich nur das Meer wenige Schritte entfernt.

Die Bungalows:
An den ersten beiden Tagen hatten wir die Möglichkeit einen Wasserbungalow zu bewohnen. Diese sind recht schick und gut ausgestattet. Allerdings hatten wir das Gefühl, dass die Wasserbungis auf Fiha schöner waren (und das bei der Hälfte des Preises). Über einen Steg auf der Südspitze (Achtung!!! Unbedingt Schuhe anziehen - das musste ich schmerzlich feststellen) gelangt man zu den Wasserbungalows die jeweils rechterhand über einen kleinen Einzelsteg abgehen. Komisch war, dass die Plattform vor dem Eingang nicht mit einem Geländer umgeben war. ca. 1m neben der Tür geht es damit ungehindert abwärts ins Wasser. Vom Eingang gelangt man direkt in das große Schlaf/Wohnzimmer mit großem Himmelbett und einer zweier Relaxliege. Beides sehr schön gestalltet. Ein Schreib/Schminktisch mit Stuhl, eine Kommode mit Schubkästen, eine Kommode mit Minibar und Fernseher sowie ein zweitüriger Kleiderschrank und zwei Nachtschränkchen bilden die Resteinrichtung hier. Auffällig war, dass es nur den einen Stuhl vor dem Schreibtisch gab - ansonsten kann man sich nur aufs Bett setzen/legen oder auf die Relaxliege legen. Meiner Meinung nach wäre anstatt der Liege eine praktische Couch oder Eckcouch sinnvoller und wohnlicher, da die Relaxliege eher dem Style als dem Praktischem dient.
Rechts neben dem Wohn/Schlafraum ist das Bad mit Jacuzzi, Doppelwaschtisch, Dusche und WC. Sehr schön gestaltet und auch von der Terrasse aus begehbar. Was uns gefehlt hat war in der Dusche eine Handbrause - hier gab es nur einen Regendusche - mit der man sich wirklich gründlich abbrausen (Sand an den Beinen und Füssen zB.). Doch das war auch ein Punkt in den anderen Bungis.
Die Terrasse der Wasserbungis ist recht geräumig und hat vor dem Bad eine große Tagesliege die Überdacht ist. Allgemein ist das Vordach des Bungalows etwas über die Terrasse gezogen, was aber nicht wirklich Schatten garantiert. Außerdem gibt es noch einen Tisch mit zwei Stühlen und eine Doppelsonnenliege. Über eine Treppe gelangt man recht gut ins Wasser wobei der Weg zur Riffkant von den meisten Bungalows ungeheuer weit ist, da sich die Lagune an der Südspitze sehr weit hinauszieht.
Alles in Allem fanden wir die Wasserbungies in Fiha besser wobei dies ein Vergleich auf sehr hohem Niveau ist.
Ab den dritten Tag waren wir dann in dem gebuchten Jacuzzi Bungalow. Also wir gebucht hatten (August 2007) war es noch so, dass es die Jacuzzies nur auf der Ostseite gab und dies hat den Ausschlag für die Buchung von uns. In der Zwischenzeit wurden die südlichen 6 Bungalows (Shell) der Westseite auch zu Jacuzzies umgebaut und wir sollten dann auch einen von diesen erhalten. Dies haben wir erfahren als wir noch im Wasserbungalow wohnten - und so haben wir einfach nachgefragt ob nicht doch noch einer auf der anderen (Ostseite) frei wird. Siehe da es gab noch einen (die Managerin hatte als wir ankamen gefragt ob wir eine Präferenz hätten - war wohl eher rethorisch) - und somit zogen wir vom Wasserbungalow aus nicht in einen Shell, sondern in einen Marlin Bungalow. Marlin 3 - der 6tletzte auf der Ostseite vor den Wasserbungalows. Hier hatte wir wirklich Glück. Der Bungalow hatte bei Ebbe ca. 10m Strand vor der Terrasse und bei Flut ca. 5-6m. rechts und links dichte und hohe Begrünung und so wirklich einen Blick und ein Gefühl wie in einer privaten Bucht - Paradies pur. Der Bungalow selbst war auch eine wucht. Der Weg über die Insel führt im Inselinneren hinter den Bungalows vorbei. Zwischen den Bungalows gelangt man auf der linken Seite auf die Terrasse die halb um den Bungalow herum geht. Der Eingang zum Bungalow ist vorn - man kommt also von hinten auf die Terrasse geht diese ein viertel um den Bungalow und steht somit vor dem Bungalow und auch vor der Eingangstür von der aus man direkt in den einzelnen großen Raum kommt. Hier ist ein Himmelbett, ein Kleiderschrank, ein Schreibschminktisch mit Stuhl, ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen und ein etwas größerer Tisch mit zwei Stühlen und Nespressomaschiene. Also 5 Stühle (im Vergleich zu einem in den Wasserbungalows)! Die Klimaanlage ist leider etwas unpraktisch neben dem Bett angebracht, so dass diese immer auf Bett bläst, doch da ich da nicht so empfindlich bin war das ok. Außerdem gibt es noch hoch oben im Pyramidenförmigen Dach einen Ventilator. Minibar und Tresor sind im Kleiderschrank untergebracht. Rechts hinten ging es hinaus ins Bad. Hier ging es ein paar Stufen (3) nach unten und zum WC und Doppelwaschtisch und Dusche. Bis hierher war Bad überdacht. Dann kommt man in einen kleinen Innenhof mit einem Überdachten Tagesbett und einem Jacuzzi - beides sehr einladend, doch da wir uns sowieso im Paradies befanden, hatten wir nur ein einziges Mal die Gelegenheit genutzt hier zu entspannen. Der Innenhof ist durchaus geräumig und auch gut nach außen abgedämmt (der Inselrundweg führt ja dahinter entlang).

Vor der Bungalow war die überdachte Terrasse (ca. 1.80m breit) auf der zwei Sonnenstühle (Plastik zum mit ins Wasser setzen) und ein Beistelltisch/Hocker. Über drei Stufen landet man direkt auf den Strand. Auf den Stufen steht ein Kübel mit Wasser und Kokosschalenschöpfkelle damit man sich die Füße vom Sand abspülen kann - praktisch und originell. Am Strand sind dann noch zwei Sonnenliegen (Plastik) mit gut gepolsterten Auflagen.

Alle Bungalows waren aus Holz und innen auch gut mit Holz ausgestattetet. Ausnahme war der Dusch/Waschbereich der gefliest war und der Badebereich der Standard-Bungalows, der keinen Innenhof (bzw. wesentlich kleiner) und keinen Jacuzzi/Tagesbettbereich hat. Der Roomboy kommt immer zweimal am Tag - gg.Mittag zum Saubermachen (Strandbadetücher gab es bereits früh gg. 8 neu auf der Terrasse) und Abends zum noch mal durchkehren, Betten richten und Tassen ausspülen. Als Fazit fanden wir die Beachbungalows schöner als die Wasserbungalows - diese waren mehr auf Style aus - die Strandbungalows dafür wesentlich praktischer und wohnlicher. Außerdem war - gerade auf der Ostseite - das "vor" dem Bungalow paradiesisch.


Hausriff:
Das Hausriff geht um die Insel rum - wobei die West- und Ostseite interessanter sind. Wir waren am Anfang immer auf der Ostseite (durch den Bungalow) doch dort war der Weg zum Riff recht weit. Ca. 100m Fußweg auf der andere Inselseite sind wir danach immer zwischen Strand- und Wasserbungalows auf der Westseite ins Wasser gegangen und hier war man ruck zuck an der Riffkante. Besonders toll - auf der Westseite hatten wir zweimal recht lange eine Wasserschildkröte beobachten können. Bis auf 1m ist die rangekommen ohne sich wirklich davon stören zu lassen, dass da wer rumschnorchelt. Super!!!. Außerdem haben wir einige Rochen vorbeifliegen sehen und natürlich viel Fischsuppe. Die Ostseite fand ich weniger spannend - allerdings habe ich gleich am Anfang echt beeindruckende Igelfische (Größe) gesehen.

Neben den Rochen und den Schildkröten waren wir aber vom Hausriff her nicht so beeindruckt. Unser Eindruck war, dass Fihas Hausriff besser war - vor allem, da wir vorher immer wieder damit konfrontiert wurden, dass Fiha doch kein wirklich gutes Hausriff haben sollte (wir empfanden das anders doch hatten bis dahin keinen Vergleich) und wir daher recht hohe Erwartungen hatten. Doch auch hier gilt - wir vergleichen auf hohem Niveau.

Restaurant:
Leider, Leider ... viel zu gut. Das Angebot war zwar nicht übbig, doch mehr als ausreichend und auch Qualität war echt gut. Zu jeder Mahlzeit gab es Live-Kochen und jeden Abend einen anderen Themenabend über zwei Wochen hinweg. Die Kellner und Köche sehr nett und zuvorkommend. Außerdem gibt es eine Terrasse zum draußen sitzen, welche aber nur Abends gedeckt war (Mittags war es zu warm) und schnell belegt war. Da aber meist wenig Wind ging, waren wir bis auf zweimal immer drin in der Nähe eine Ventilators.

Bar:
Das Highlight der Abende. Unbedingt zu empfehlen. Silva (Cheffe) versucht alles um einen glücklich zu machen und hat uns extra Ramazotti besorgt - hat nur zwei Tage gedauert. Die Barmänner Ranjith und Tulak sind super und fix und haben immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.

Ausflüge:
Wie am Anfang beschrieben hatten wir den Ausflug mit der Britt gebucht - vor allem, da hier immer wieder von Mantas gesprochen wurde. Der Trip geht Vormittags 9:45 los - wir hatten eine Stunde Verspätung, da es ein Problem mit dem Antrieb gab (dafür gab’s vom Mgtm eine Fischbestimmungskarte) und dann ging es direkt los und nach ca. 30min waren wir am ersten MantaSpot und wir haben echt viele Mantas sehen können und sie sind beim Schnorcheln auf Armlänge an einem vorbeigesegelt - Toll!!!!. Danach ging es an ein Riff an eine einsame Insel was wohl mehr dazu diente, dass die Crew das Mittagessen vorbereiten konnte. Dieses war dann auch sehr gut und üppig. Nachmittags ging es dann zu einen Delphinspot mit mehreren großen Herden von Delphinen und dann zu einem Wrack das umschnorchelt werden konnte. Hier gab es Garnelen, Muränen und Rochen zu sehen - und eine ganze Menge Taucher ;o). So gg. 17 Uhr sind wir dann zurück gekommen - Insgesamt ein tolles Erlebnis und die 110$ pro Nase waren schon wg. der Mantas gut angelegt.
Weiterhin gibt es jeden Tag (abwechselnd Vormittags und Nachmittags) eine Kostenlose Fahrt zur einsamen Insel gegenüber - Vormittags für ca. 1,5h und Nachmittags 2,5h. Wir hatten das Pech, dass wir uns einen Tag mit schlechten Wetter und Sturm für den Trip ausgesucht hatten - doch auch ohne diesen Nachteil denke ich, dass sich nicht wirklich lohnt - nur was für Tage wo es einem wirklich zu langweilig wird. Außerdem gibt es diverse Angelausflüge und Ausflüge zu unterschiedlichen Themen nach Kuredo (Inselbesichtigung und Schnorcheln oder Golfkurs) und Ausfüge zu Einheimischen Inseln - Insgesamt eher Preisintensiv bzw. den Preisen der Insel angepasst. Parallel bietet die Tauchschule Di und Do Schnorchelausflüge an - 33$ pro Person sind dafür recht teuer - doch nach 10 Tagen Hausriff macht man auch das ;o). Wir sind zwei Riffe angefahren wobei das zweite (The Wall) recht interessant und bunt war. Hier haben wir eine ganze Rochenfamilie gesehen und einige Calemaries.

Abreise:
Zurück ging es eigentlich genau so unspecktakulär wie hinzu - somit war hier nicht wirklich viel zu sagen.

Fazit:
Definitiv eine unvergesslicher Reise und die wohl schönsten Strandvillen die wir uns vorstellen können. Leider alles recht Preisintensiv und für uns als Flitterwocheninsel sicherlich mehr als akzeptabel. Für einen "normalen" Urlaub würden wir jedoch eher ein paar Kompromisse eingehen. Die Insel ist definitiv schöner als Fiha - fraglich jedoch ob der doppelte Preis gerechtfertigt ist. Unsere Empfehlung ist auf jeden Fall sich das Geld für den Wasserbungie zu sparen und eine Jacuzzi-Villa zu nehmen und sich um einen Villa am Oststrand bemühen.

Für weiter Fragen und auch einige Bilder findet Ihr unter www.michwitz.de

MichWitz

 

Reisebericht Komandoo, 31.03.2008 bis 15.04.2008

Flug diesmal mit LTU ab Düsseldorf. Auf dem Hinflug dachten wir, dass durch die Übernahme von Air Berlin sich tatsächlich was zum positiven im Service geändert hätte. Dies hatte sich jedoch beim Rückflug ganz schnell relativiert und weiter gibt es zum Flug auch nichts zu sagen.

In Hulule angekommen das normale warten bis die Pässe gestempelt sind, Gepäck holen und einchecken am MAT-Schalter, direkt gegenüber vom Ausgang. Trotz einigem an Übergepäck mussten wir die obligatorischen 2 $ pro KG über 25 KG nicht bezahlen. Keine Ahnung warum nicht, evtl. hat das Inselmanagement einen Deal mit MAT??? Wir  beschwerten uns auch nicht darüber, bekamen unsere Bordkarten und wurden an das Wasserfliegerterminal gefahren. Gäste nach Kuredu und Komandoo werden dort in einer gesonderten Lounge eingelassen. Wir wurden sehr freundlich von ein paar Damen empfangen, bekamen kalte Tücher und allerlei Getränke (Soft-Drinks, Kaffee…) kostenlos bis zu unserem Weiterflug angeboten. Ist eine schöne Sache,  jedoch ist die Klimaanlage sehr kühl eingestellt. Nach rd. 90 Minuten wurde dann unser Flug aufgerufen und dann ging es einschl. mit Zwischenstopp auf Kuredu in rd. 50 Minuten nach Komandoo. Der kleine Wasserflieger war bis auf den letzen Platz besetzt (auch beim Rückflug), dann noch alles Gepäck……. entsprechend lange dauerte auch der Anlauf zum starten. Keine Ahnung wie viel Zuladung so ein Wasserflieger haben darf, so hatten wir es jedoch noch nie erlebt. Die letzten paar hundert Meter wurden dann von der Landeplattform mit dem Dhoni zurückgelegt und dann waren wir endlich auf der Insel, die wir schon seit der Eröffnung vor 10 Jahren immer besuchen wollten, was uns jedoch wegen Ausbuchung bisher nie gelungen war.

Die Uhren wurden jetzt 1 Stunde plus Malezeit vorgestellt, so sind wir zuerst zum Mittagessen gegangen und bekamen anschließend unseren Bungi zugewiesen. Glücklicherweise bekamen wir einen Bungi (Manta 3) auf der Ostseite und beim betreten des Bungis (der auf Stelzen etwas erhöht ist) dachten wir erstmal wowww! Ein toller Blick frei auf das Meer, auch vom Bett aus. Der Bungi ist wirklich schön eingerichtet und wirkt trotz seiner 10 Jahre nicht abgewohnt; auf jeden Fall wirkte er schöner eingerichtet als wir das aus dem Prospekt vermutet hatten. Durch eine Tür ging es dann ein paar Treppenstufen herunter in das Bad, wirklich schön gemacht und dann um die Ecke der Jacuzzi mit großer Liegefläche. Ja, ja, einen Jacuzzi brauch dort kein Mensch, wir haben den trotzdem relativ häufig benutzt. Dort waren zusätzlich noch große 2 Strandtücher, neben den bereits schon vorhandenen 2 Strandtüchern. Ein Safe und Espressomaschine mit Kapseln (kostenpflichtig) waren vorhanden, auch Tee und ebenso eine Minibar. Jeden Tag gehörte eine Flasche Mineralwasser kostenlos dazu (meistens haben wir 2 Flaschen bekommen). An der Inneneinrichtung gibt es außer vielleicht den fehlenden Schubladen kaum was zu bemängeln, außer der Klimaanlage. Die war zwar modern und elektronisch regelbar, aber was hat den ARSCHitekt dann geritten, das Teil genau 1 Meter (oberhalb) neben dem Bett anzubringen. Einer von uns beiden war also ständig dem Zug der Klimaanlage ausgesetzt. Erkältung vorprogrammiert und so kam es dann auch, 4 Tage Tauchpause! Außen auf der überdachten Terrasse befanden sich 2 verstellbare Plastikstühle und ein kleiner Hocker (oder Tisch?), am Strand befanden sich dann noch 2 Plastikliegen mit Auflagen.

Die Insel ist im Innern sehr gepflegt und tiptop gehalten, z.B. wurde das Laub auch dort weggekehrt, wo man normalerweise nicht hinschaut. Das vermuten wir auch mal neben der Chemie mit als Grund, dass wir zusammen mit 4 Insektenstichen während der 14 Tage ganz gut wegkamen. Dort sind viele hohe Bäume und viele Palmen, an der Westseite war es schon fast zu dunkel, sah aber herrlich aus. Es gibt ein Restaurant, eine gemütliche Bar, einen Shop (dort kann man auch gegen Gebühr einen PC nutzen) mit Dingen die man braucht oder auch nicht, einen kleinen Juwelierladen und ein SPA (haben wir nicht genutzt). Natürlich gibt es auch ein Wassersportcenter und eine Tauchschule (ProDivers). Im Restaurant herrscht immer freie Platzwahl, der Kellner ist aber immer der gleiche. Geraucht werden darf im Restaurant nur auf der Terrasse, diese Plätze waren immer nach wenigen Minuten besetzt, das Mittagessen kann wegen der Hitze/Sonne auf der Terrasse nicht eingenommen werden, also gehen da die Raucher leer aus! Beim essen sind wir uns nicht ganz einig, wir haben uns auf gut bis sehr gut geeinigt. Egal wie, verhungern muss man nicht!

Das Personal war überall sehr freundlich und zuvorkommend, Wünsche wurden soweit es geht sofort erfüllt, evtl. Mängel schnell behoben. Die Warmwasserleitung unseres Bungis war wohl an 2 Stellen defekt, es musste jedenfalls zwei mal eine Tiefbaukolonne ausrücken, dadurch hatten wir ein paar Tage kein warmes Wasser. Das mag ärgerlich sein (soooo dramatisch fanden wir das jetzt nicht), wir bekamen dafür ein nettes Entschuldigungsschreiben vom Management mit einer Flasche Wein. War zwar kein Grand Cru, wir finden aber, dass die Geste zählt. Insgesamt was Service, Management und Ambiente angeht hat die Insel schon was, das Publikum ist auch sehr angenehm und bestand fast nur aus englisch und deutsch sprechenden Gästen.

Komandoo hat aus unserer Sicht auch nicht so kleine Nachteile:
leider ist die Insel rundum mit Wellenbrechern (teilweise zweifach) zugebaut. An der Westseite und dort wo die Wasserbungis stehen mit relativ hohen und dem Strand sehr nahen, an der Ostseite waren sie etwas weiter weg und nicht so hoch. Die mögen zwar zur Stranderhaltung notwendig sein, sehen dennoch alles andere als schön aus. Überhaupt können wir die  Westseite nicht empfehlen, einmal wegen den näheren und höheren Wellenbrechern, aber auch der Ausblick auf eine nahe und größere Einheimischeninsel stört die Optik. Weiterhin ist bei Ebbe dort das schwimmen kaum möglich, der Strand rel. grob und es kommt zu Anlandungen von Müll, was jedoch ständig gesäubert wird. Wir wollen das jetzt nicht so ausdrücken, dass da riesige Müllberge angeschwemmt werden, es ist halt vergleichbar mehr als wir das von anderen Inseln her kennen. Jedoch der größte Nachteil an der Westseite ist das fehlen von Bäumen/Palmen vor den Bungis, man ist nahezu schutzlos der Sonne und Hitze ausgesetzt. Sonnenanbeter mögen das jetzt vielleicht anders empfinden, wir hätten es dort nicht aushalten wollen. Die Ostseite hat nun mal eindeutig den schöneren Ausblick auf eine unbewohnte Insel bzw. freie Meersicht. Erwähnen soll man vielleicht, dass dort auch die Wasserflieger landen! Weiterhin ist es dort ab Mittag schön schattig, der Sand sehr fein und die Lagune ist etwas tiefer als auf der anderen Seite. Auch hier ist das schwimmen bei Ebbe sehr eingeschränkt. Auch auf dieser Seite wird der Strand ständig von „angeschwemmten“ gereinigt. Die Bungis Starfish, Dolfin und Manta sind hier unserer Meinung nach den Marlin vorzuziehen. Bei den Marlin ist bei Flut gar kein oder kaum Strand, die letzten 3 haben dafür größere Terrassen und sind schon halbe Wasserbungis, dies muss nicht bei jeder Jahreszeit so sein. Wer am Strand gerne viele Palmen hat wird auch hier enttäuscht sein, das was zuhauf im Inselinnern steht fehlt leider am Strand fast gänzlich.

Trotz der beschriebenen Nachteile war es ein schöner Urlaub mit nur ganz wenigen negativen Einschränkungen für uns, hatten wir doch mit dem Bungivergabe viel Glück. Ob die Insel den höheren Preis gegenüber vergleichbaren wert ist, muss jeder für sich selber entscheiden! Wir waren zwar schon im Gesamteindruck auf „schöneren“ Inseln, es hat uns jedoch kein Euro auf Komandoo leid getan!

Die Leute der Tauchschule sind alle in Ordnung, auch werden die Tauchgänge gut organisiert durchgeführt. Mit dem Konzept der ProDivers werde ich (es taucht nur einer von uns) mich jedoch nie anfreunden. Es ist ja bekannt, dass die angefahrenen Tauchplätze erst nach dem eintragen bekannt gegeben werden und das ist auch das Ärgerliche daran. Das machen andere Tauchbasen einfach viel besser. Großfischmäßig gibt es zwar haufenweise Napoleons, jedoch habe ich in 16 Tauchgängen (musste ja 4 Tage wg. Schnupfen aussetzen) keinen einzigen Hai vor die Maske bekommen. Lediglich bei einer Tagestour (an der ich nicht teilgenommen habe) in das nördlichere Atoll wurden sehr viele Haie gesichtet. Da kann natürlich die Basis nichts dafür, aber leider sehe ich die Großen immer weniger häufig.

Thomas und Sabine

 

 

Ursel + Norbert    (20.01. - 10.02.08)

unser zweiter Aufenthalt, nach 2006 zur gleichen Jahreszeit auf Palm Beach, nun Komandoo mit einem befreundeten Pärchen. Was ist wesentlich zu benennen. Anreise prima mit Air Taxi nicht am Steg sondern auf einer Plattform im offenen Wasser. Coktailbegrüßung und Zuweisung der Villa wo es die nächsten 3 Wochen schön werden soll. Die Befürchtung das es die freistehenden Jacuzzi Villen lt. Prospekt an den Wasservillen werden könnten, wurde war. Wir erhielten Marlin 8 und 9. Und nun ? Erstmal einziehen und schauen. Und siehe da, wir konnten dieser Wahl nur zustimmen d.h. wir waren schon am dritten Tag begeistert. Das Flair der Urlaubsvilla entscheidet maßgeblich ob man sich wohl fühlt. Was fanden wir nun in den 3 Wochen so gut an dieser Auswahl. Die Villen stehen so hoch dass keiner auf Augenhöhe vor der Villa vorbeiläuft. Fast alle sind od. mußten drunter weg (leicht gebückt) gehen. Nur bei Ebbe lief auch mal jemand vorn lang. Wir hatten einen eigenen Steg ins Wasser d.h. bei Flut direkt zum Schnorcheln ins Wasser. Wir sind drei Wochen geschnorchelt. Fisch und Schildkröten war schön und reichlich zu sehen. Die Unterwasserlandschaft teilweise mondähnliche Verhältnisse, also mit Marsa Alam nicht zu vergleichen. Dafür aber Schidkröten reichlich auf 2 m ohne Stress. Komplett um die Insel schnorcheln, welches bei Strömung richtig "Arbeit" bedeutet, mit Muräner und Makrelen welche auf Beutesuche sind. Langusten und einmal sogar ein Ammenhai im "Schlaf" gesehen. Unbedingt empfehlenswert der Auflug mit der Jacht "Britt" welches uns ca. 15 Delphine vor dem Bug bescherte. Grandios einmalig. Und zu guter letzt auf dem Jachtausflug mit Mantas schnorcheln. Der Käpten hat ein gutes Trinkgeld dafür bekommen. Die Auflügen vom Tauchpoint sind auch empfehlenswert z.B. zum Wrack und zu dem Mantapoint. Bei zwei Versuchen ein Treffer. Einfach toll.

Übrigens Barfussinsel pur, das Essen und Ambiente sehr gut, die Gäste mindestens 2/3 Britten und Rest deutschsprachiger Raum. Tauchpoint in spanischer und deutscher Hand mit sehr liebenswerten Profis. Der Inselshop ist etwas mager dafür ist die Bar mit Silva, Rashid und ........ absolute Spitze. B 52 Runden waren angesagt. Sehr nette Boy`s überhaupt auf der ganzen Insel, Kein Nepp. Wir waren rundherum sehr zufrieden und freuten uns nun auch auf zu Hause. Wenn wieder mal 3 Wochen dann 2 Inseln mit je 10 Tagen z.B. auf Kuredu mit dem Boot übersetzen. Erst in der letzen Woche sind wir drauf gekommen. Jedenfalls fliegen wir wieder, schon wegen der tollen grünen kleinen Inseln hin, aber auf eine andere neue Entdeckung. Wer einmal dort war kommt wieder, das haben uns vor drei jahren die Frankfurter prophezeit, sie haben Recht.

Anmerkung: Palm Beach vor zwei Jahren war gans anders, aber auch super und in bester Erinnerung.
Gruß U. + N.

 

Komandoo, 9.2. - 17.2.2008

Es wurde schon lange kein Komandoo-Bericht mehr erstellt. Deshalb hier meiner in Kurzform: Gestern sind wir von einem 1wöchigen Aufenthalt zurück gekehrt. Da wir nur Schnorchler und Bücherwürmer sind, hat uns 1 Woche ausgereicht. Allerdings habe ich letzte Nacht wahrhaftig das Meerrauschen vermisst...

Eigentlich kann ich mich nur dem Bericht von Isabelle und Jürgen (7.1.-22.1.2007) anschliessen. Alles war perfekt. Sogar der Kellner hat sich super um uns gekümmert :-). Wir waren in der Beach Villa "Marlin 3" mit Jacuzzi, welches aber mit dem Meer vor der Türe wahrhaftig überflüssig ist. Wir waren froh, auf dieser Inselseite gewesen zu sein, da auf der gegenüberliegenden Seite kein Windchen ging.

Wettermässig hätten wir's ebenfalls nicht besser haben können. 1 Stunde Regen in 1 Woche! Das Problem mit den Sandflöhen (siehe Bericht von starfish3/Juli 2007) hat man auf Komandoo offenbar im Griff. Ich habe nur 3 Stiche - und weiss nicht mal, ob die wirklich von Sandflöhen sind.

Komandoo ist aus unserer Sicht sehr empfehlenswert, wenn einem nach einer kleinen Insel mit Ruhe, Sauberkeit, Stil, gutem Essen und Gemütlichkeit ist.

Viele Grüsse aus der Schweiz

 


 

komandoo 18.06.-03.07.2007

3. mal Komandoo

Über den Anflug etc. wurde schon alles berichtet, wir hatten nur Pech und mussten diesmal über 2 Stunden auf den Wasserflieger warten.

Immer noch eine kleine barfuß - Trauminsel, mit viel viel Ruhe, keine Animation, toller Service, gutes Essen.

Keine Kinder, wobei wir finden, wenn man schon Kinder zum Sandburgenbauen auf die Malediven mitnehmen muss, dass es für die Kleinen dann sicher Inseln gibt, welche geeigneter sind.

Wir hatten diesmal ein Upgrade auf ein Wasserbungalow, wunderschön, obwohl das Inselfeeling geht schon einwenig verloren und Fernseher braucht man auf den Malediven wirklich nicht, aber die Nespresso Maschine wurde viel und gerne benutzt.

Trotzdem waren wir sehr froh, denn es gab dieses Jahr viele Strandflöhe, die uns in der Bar und im Restaurant ziemlich zusetzten.

Fazit: Trotz Strandflöhen fahren wir wieder hin, weil für uns dort alles stimmt.

starfish3


 

Reisebericht Komandoo vom 07.01.-22.01.07

Unser 1. Maledivenurlaub - dank dieses Forums haben wir uns nach langer Recherche für Komandoo entschieden.

Wir flogen mit LTU direkt von München nach Male - verlief alles nach Plan. Zu LTU sag ich nur soviel - es gibt viel bessere Fluggesellschaften aber uns war ein Direktflug wichtig und dann noch von München war für uns einfach optimal. Dann ging's weiter mit dem Wasserflugzeug (ein tolles Erlebnis), nach ca. 40 Minuten dann endlich Ankunft auf Komandoo!

Wir wurden zwar nicht mit Trommeln begrüßt aber kalte Tücher, ein Cocktail & leckeres Kokoseis & Sandwichs warteten auf uns. Nach kurzer Begrüßung durch die neue österreichische Managerin Britta (seit Mitte Dezember auf der Insel) bekamen wir unsere Schlüssel und wurden zu unserem Bungalow Marlin Nr. 5 begleitet.

Wir waren mit diesem Bungalow super zufrieden. Der Bungi ist groß und sehr schön ausgestattet helles Holz & Eisenmöbel - sehr geschmackvoll, das halboffene Bad ist ok. Kurz zur Lage - die Marlins sind am Ende der Ostseite wo immer eine leichte Brise weht - wir empfanden das als sehr angenehm. Allerdings haben Marlin 7-9 keinen Strand mehr, dafür aber eine doppelt so große Terrasse! Die Westseite hat keinen Wind, die Luft steht (Backofenhitze) aber jeder muss wissen was einem lieber ist.
Wir hatten 2 Wochen super Wetter - die ersten 2 Tage war es sehr windig ab dem 3. Tag nur noch schön. Da wir nur schnorcheln waren kann ich über die Tauchschule nichts berichten. Das Hausriff fanden wir sehr schön wobei uns auch da die Ostseite besser gefallen hat.

Das Essen war sehr gut & abwechslungsreich. Alle Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten. An einer Station werden die Gericht frisch zubereitet - war immer sehr lecker! Aufgefallen ist mir, das viele Speisen (vor allem Desserts) sehr auf die vielen englischen Gäste (mind. 80%, Rest Deutsche, Österreicher, Schweizer) abgestimmt waren. Leider hatten wir Pech mit unserem Kellner - wir erwischten die "Diva" unter den Obern. Oft war er 15 Minuten verschwunden und auch sonst sehr unaufmerksam. Daran hat auch Trinkgeld nichts geändert. Dafür war unser Roomboy das genaue Gegenteil. Jeden Abend hatten wir ein anderes Muster auf unserem Bett - alles war immer blitzblank und wir bekamen ihn genau 1x zu Gesicht. Die Insel ist sehr gepflegt - man sieht immer Gärtner/+innen die die Wege fegen und alles sauber halten. Der Strand wird morgens und abends saubergemacht.

Wir unternahmen den von vielen Forumteilnehmern angepriesenen Ausflug mit der Brit - in unserem Fall war es die Mona (Ersatzsegelschiff für die Brit). Der Tag war sehr schön - leider sahen wir keine Mantas & Delphine.

FAZIT: Komandoo ist eine sehr schöne kleine (gemütliche Umrundung ca. 10 Minuten) Insel mit viel Flair. Alles ist sehr gepflegt und sauber! Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und den Aufenthalt sehr genossen - ideal für einen ruhigen und entspannten Urlaub. Wir kommen gerne wieder!

Viele Grüsse

Isabelle&Jürgen

 


 

Reisebericht Komandoo vom 28.11. - 13.12.06

Dies war nach Machchafushi und Filitheyo unser dritter Maledivenurlaub.

Flug mit LTU ab Frankfurt war wie immer.

Leider gab es aber nach unserer Ankunft auf Hulule reichlich Probleme. Der Mitarbeiter von Komandoo hatte uns weder auf seiner Reservierungsliste für die Insel noch für das Wasserflugzeug vermerkt. Nachdem wir zuvor schon im Forum gelesen hatten, dass die Insel zur Zeit Managementprobleme hat schwante uns schon böses. Vor unserem geistigen Auge sahen wir uns schon auf irgendeiner anderen Insel. Zu unserem Glück waren die Angestellten von Komandoo in Hulule aber wirklich sehr engagiert, und es ist Ihnen dann doch gelungen den Transfer zur Insel zu organisieren.

Nachdem die langjährige Inselmanagerin Melida nicht mehr auf der Insel ist, und Ihre Vertretung nach kürzester Zeit wieder „entsorgt" wurde ist die Insel zur Zeit führungslos. Bei organisatorischen Fragen ist das leider auch spürbar. Nicht nur bei uns hat es, wie wir später erfahren haben, Probleme bei der Buchung gegeben.

Nun aber zu unserem wirklich schönen Urlaub auf Komandoo:
Nach unserer Ankunft wurden wir sehr freundlich in der Rezeption empfangen. Zur Begrüßung gab es Erfrischungstücher, einen Cocktail und köstliches Kokusnußeis! Nach kurzer und sehr freundlicher Einweisung in die Abläufe des Insellebens wurden wir von einem der Roomboys zu unserem Bungalow gebracht.

Da wir vorab per Email an die Inselleitung um einen der Marlin Bungis gebeten hatten waren wir beigeistert, dass er direkten Kurs auf diese Bungis nahm. Als wir aber bei den Marlin Bungis angekommen waren wunderten wir uns dass er weiterging und uns zu dem etwa 100 Meter entfernten Shell 6 Bungi brachte. Etwas enttäuscht bezogen wir unseren Bungi.

(Auf unser Bitten hin, konnten wir aber nach 3 Tagen in den Marlin 4 Bungi umziehen.) Jipppiieeeh!!

Bungis:
Alle Strandbungis (incl. Jacuzzibungis) sind sehr schön und stilvoll eingerichtet und machen einen sehr sauberen Eindruck. Die Bungis haben ein halboffenes Badezimmer, wobei die Jacuzzibungis noch eine wunderschöne Relaxzone mit Jacuzzi im hinteren Bereich des Bades haben. Das sieht wirklich super aus. Alle Bungis haben eine Holzterrasse zum Meer auf der zwei Stühle und ein Tisch stehen. Hier kann man wunderschön relaxen und den fantastischen Blick auf das Meer genießen.

Außerdem gehören zu jedem Bungi 2 Liegen. Da die Marlinbungis 7-9 kaum Strand vor dem Bungi haben, stehen die Liegen auf einer vergrößerten Holzterrasse. Hier hat man fast das Feeling in einem Wasserbungi zu wohnen. Klimaanlage, Deckenventilator, CD Player, Minibar, 2 Kimonos, Fön gibt es in allen Bungis. Der Blick von der Ostseite (Marlin, Starfisch, Dolphin und Manta) ist fantastisch. Hier schaut man direkt auf eine kleine, wunderschöne, unbewohnte Insel. Hier weht eigentlich immer eine leichte bis mittlere Brise. Auf der Westseite (Shell, Turtle und Coral) ist es dagegen absolut windstill. Es ist kaum zu glauben aber man hatte hier manchmal das Gefühl auf zwei unterschiedlichen Inseln zu sein. Auf der Westseite ist der Ausblick auf eine relativ große Einheimischeninsel nicht so schön. Allerdings kann man auf dieser Seite wunderschöne Sonnenuntergänge erleben. Den mehrfach beschriebenen Müll haben wir aber nicht einmal am Strand gesehen.

Wasserbungis:
Die Wasserbungis liegen auf der Ostseite zwischen den Marlin und Shellbungis. Die Bungis 1-7 haben nachmittags noch Sonne während die Bungis 8-12 dann bereits im Schatten liegen. Die Einrichtung der Bungis soll wunderschön sein, allerdings hatten wir keine Gelegenheit einen anzusehen.

Insel:
Ca. 500x100 Meter. Die Insel ist sehr gepflegt und alle Wege (auch Rezeption, Bar und Restaurant) sind aus Sand. Komandoo ist eine absolute Barfußinsel J. Sogar meine Flip Flops blieben im Koffer! ;-)

Alle Einrichtungen sind mega sauber -sogar die öffentlichen Toiletten sind pikobello.

Sowohl am Strand als auch im Wasser liegen so gut wie keine Korallenbruchstücke sodass man bedenkenlos überall Barfuss laufen kann. Einen so schönen puderzuckerfeinen Sandstrand haben wir bisher noch nicht gesehen.

Restaurant:
Das Restaurant ist sehr schön eingerichtet und hat eine große Holzterrasse, die direkt am Wasser liegt . Man kann sich jeden Abend einen anderen Tisch aussuchen, wobei unser Stammkellner uns immer begleitet hat. Bei dieser Gelegenheit möchten wir sowohl die Köche als auch die Kellner ausdrücklich loben. Alle waren ausgesprochen freundlich und zu kleinen Späßen bereit.

Das Essen (immer Buffet) war sehr gut, wobei meinem Mann hier manchmal die landestypischen scharfen Currys, die wir von Filitheyo her kannten, fehlten. Mittags und abends gab es beim offenen Showcooking immer frisch zubereitete –sehr leckere- Fisch und Fleischgerichte. Die Getränkepreise im Restaurant würde ich als sehr moderat bezeichnen. ( 1,5 L Wasser $ 3, Softdrinks $ 3, Bier $ 4.50).

Bar:
Auch die Bar hat eine sehr schöne Holzterrasse auf der man herrlich seinen „Cocktail of Day" ( täglich 3 Cocktails zur Auswahl für jeweils $ 5! –Sehr zu empfehlen!). genießen kann. Alle anderen Cocktails kosten ca. $ 8. Die Preise der Softdrinks sind wie im Restaurant. Auch hier ist das Personal super nett und freundlich.

Spa:
Da wir 3 Tage etwas Pech mit dem Wetter hatten, haben wir uns auch die ein oder andere Massage gegönnt. Absolut empfehlenswert! Kosten ca. $ 50-60 für Standartmassagen, wie z.B. Hotstone für eine Stunde. Auch optisch ist das Spa ein Genuss.

Tauchbasis:
Auch die Tauchbasis ist schön in die Inseloptik integriert und sehr sauber. Die Basis wird von Rosa und Joseph geführt. Beide waren vorher auf Kuredu und kennen sich deshalb sehr gut an den Tauchplätzen aus. Unterstützt werden die beiden durch die beiden Deutschen Birgit und Olli. Nicht so gut gefallen hat uns, dass man sich bereits am Nachmittag für die Tauchgänge des nächsten Tages eintragen muss ohne zu wissen wohin die Ausfahrten überhaupt gehen. Wir haben hier leider den oder anderen TG machen müssen für den wie uns sonst niemals eingeschrieben hätten. Außerdem empfanden wir die Tauchboote mit über 12 Tauchern an Bord als zu voll. Preis/Leistung stimmt hier unserer Meinung nach nicht!

Ausflüge:
Eine Sunset-Cruise ist für jeden Gast inklusive. Vor Abfahrt wird am Jetty mit Sekt angestoßen.

Es finden außerdem Ausflüge zu Einheimischeninseln und zu einer Thunfischfabrik statt.

Wir können den Tagesausflug auf der Britt für $ 95 pro Person wärmstens empfehlen. Es war vielleicht sogar das Schönste vom ganzen Urlaub. Der Kapitän der Britt steuert zielsicher Delphinschulen und Mantaplätze an. Dieser Ausflug ist sein Geld wert! (Incl. Getränke, Lunch, Kaffee+Kuchen etc)

Mit den Mantas zu schnorcheln ist ein unvergessliches Erlebnis und auch für Nichttaucher die Möglichkeit Mantas und ähnliche Highlights auf den Malediven zu sehen.

Fazit:
Wer Ruhe und Entspannung in stilvollem Ambiente sucht ist hier richtig aufgehoben. Die legere und ungezwungene Atmosphäre hat uns sehr gut gefallen. Wenn die Insel ihr kleines Managementproblem wieder gelöst hat gehört sie sicher zu den besten Tipps auf den Malediven.

Nemo123 & Anhang


 

Reisebericht Komandoo vom 07.11. - 22.11.06

Am 07.11. war es für uns wieder soweit, zum 5. Mal nach Komandoo. Über den Flug mit der LTU und den anchließenden Transport mit dem Wasserflugzeug wurde schon genug geschrieben, deshalb möchten wir uns auf die Insel selbst beschränken.

Wir kamen am Mittwoch, den 08.11. gegen Nachmittag auf Komandoo an und wurden mit kalten Tüchern, Cocktails, Eis und einem kleinen Sandwich begrüsst. Wie immer hatten sich einige Angestellte mit Trommeln eingefunden und wir wurden von Chris, dem Ersatzmanager,
in Empfang genommen. Chris ist eigentlich auf Kuredu und macht diesen Job nur vorrübergehend bis die neue, deutschsprachige Managerin kommt, wann konnte uns allerdings keiner sagen. Nach Melida, die ja bereits seit Monaten die Insel verlassen hat, soll
eine Managerin namens Heike ein kurzes Gastspiel gegeben haben.

Wir erhielten den Bungalow Marlin 8 auf der Ostseite und waren sehr zufrieden damit, auf der Ostseite sind nur noch die Bungalows "Starfish (6 St.) und Marlin 2-9 ohne Jaccuzi. Marlin 7, 8 und 9 haben eine recht große Terrasse und direkten Zugang zum Meer, man könnte sie als halbe Waserbungalows beschreiben. Der Nachteil ist natürlich dass man keinen Strand vor der Hütte hat. Bei Marlin 6 dürfte es sich wohl nur um eine Frage der Zeit handeln bis auch hier eine Terrasse angebaut wird. Alle anderen Bungalows ( Starfish, Dolphin und Manta )
haben zum Teil bei Flut recht wenig Strand, auf der anderen Seite (Shell, Coral und Turtle) sieht es da schon besser aus. Der Strand ist wesentlich breiter und die Bungalows wurden mit Ratanrollos versehen da es sich hier um die "Sonnenseite"handelt.

Das Essen war wie immer sehr gut obwohl wir das Frühstück etwas bemängelten. Es ist sehr stark auf die englischen Gäste ausgerichtet, es gab Oats, Baked Beans, sauted Mushrooms usw. Natürlich gab es Eier in allen Variationen, verschiedene Brotsorten, Früchte, Marmelade, Corn Flakes usw. , leider war die Wurst -bzw. Käseauswahl etwas mager. Die Menues war einfach super, täglich wechselndes Thema und ständig wurde aufgefüllt, die Shorts kniffen nach kurzer Zeit ein wenig :-)

Die Kellner und Köche sind alle ganz liebe Jungs die immer bemüht sind ein paar deutsche Wort zu benutzen was oft sehr erheiternd war.

Die Gäste bestanden aus ca. 85 % Engländer, den Rest teilten sich Deutsche, Österreicher und Schweizer, wobei die Schweizer in der Mehrheit waren.

Tauchbasis:

die Tauchbasis wird seit einigen Monaten von Rosa und Josep (Spanien) geleitet, die beiden waren lange auf Kuredu und kennen sich somit auch prima aus, untertützt werden sie von Birgit und Olli (Deutschland). Zusammen sind die vier ein prima Team und machen ihren Job klasse. Die Tauchbasis hat sich etwas verändert, es wurde ein kleiner Trockenraum für die Anzüge angebaut und ein extra Platz für die Nitroxflaschen geschaffen. War ein super Idee, die Anzüge sind viel schneller trocken was besonders bei der Abreise von Vorteil ist. Im Moment wird vor der Tauchbasis eine kleine "Pergola" gebaut wo die Leute im Schatten bzw. im Trockenen sitzen können zum Logbuch ausfüllen usw.

Über das Spa können wir absolut nichts sagen da wir es noch nie besucht haben.

Wir hatten auf Komandoo zwei herrliche Wochen die leider viel zu schnell vorbei waren. Es gefällt uns hier einfach weil hier sehr viel Wert auf Sauberkeit und auf das Wohl des Gastes gelegt wird. Jeder der Angestellten ist super freundlich , inzwischen arbeiten auf Komandoo auch Frauen als Gärtnerrinnen, es war immer ein lustiges Geschnatter wenn sich die Mädels irgendwo trafen.

Es war bestimmt nicht unser letztes Mal auf Komandoo und wir freuen uns schon jetzt darauf.

Viele Grüße
Gunther und Renate


 

Komandoo 10.10. - 01.11.06

Der Hinflug mit der viel zitierten LTU war okay, der Rückflug dagegen
grauenvoll: Es war viel zu warm im Flieger und das Essen eine Zumutung. Die Transfers mit dem Airtaxi verliefen reibungslos.
Auf Komandoo angekommen wurden wir von der österreichischen Gästebetreuerin Eva und der "neuen" deutschen Managerin Heike begrüßt. Es folgte die übliche Einführung und schließlich der erste Kurzspaziergang zu unserem Turtle auf der Westseite. Mein zweiter Blick galt dem Strand. Ich war natürlich auf der Suche nach Müll - den ich glücklicherweise nicht entdecken konnte.
Es folgten relaxte Tage mit Schnorcheln, Lesen und Staunen. Das Wetter verschlechterte sich jedoch stetig. Der Wind nahm zu und die Regenphasen wurden länger. Und dann kam auch der Müll - allerdings wurde dieser immer rasch entfernt. Wirklich störend empfand ich dagegen die annähernd rund um die Uhr und bei jeder Witterung laufende Klimaanlage des Nachbarbungalows, die bei Weitem das Rauschen des Meeres (oder des Regens) übertönte. Pech hatten wir auch mit unserem Kellner. Trotz Trinkgeldern verstummte sein anfängliches Brummen schließlich ganz und er knallte uns nur noch wortlos die Getränke auf den Tisch. Alle anderen waren sehr nett, ebenso die Köche und Roomboys.

Die 2. Hälfte unseres Urlaubes verbrachten wir in einem Wasserbungalow; der war wirklich toll und ließ keine Wünsche offen.
Sehr genossen wir auch den Ausflug mit der "Britt". Wir konnten 2 x mit Mantas schnorcheln - ein Erlebnis, das wir mit Sicherheit niemals vergessen werden!

Fazit: Komandoo ist eine schöne Insel. Wir haben die Entspannung gefunden, die wir gesucht haben. Das Schnorcheln am Hausriff hat Spaß gemacht - war allerdings wegen des schlechten Wetters (10 Tage Regen und starker Wind) nicht so oft möglich wie wir es uns gewünscht hätten. Zu Wiederholungstätern werden wir jedoch nicht.
Übrigens war die Managerin ein paar Tage nach unserer Ankunft nicht mehr aufzufinden. Und wie wir am letzten Tag erfahren haben, wird sie auch nicht wieder auf die Insel zurückkehren.


 

Reisebericht von Claudia und Matthias Wolbert, Sommerach

Urlaubsort: Malediven
Atoll: Lhavijani-Atoll
Insel: Komandoo die zweite
Zeitraum: 02.03. – 16.03.2006

Dies ist nur eine Ergänzung zu meinem letzten Reisebericht 02/2005 und beinhaltet im Wesentlichen die mir aufgefallenen Veränderungen auf Komandoo.

Hinflug:
Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal mit Qatar Airways auf die Malediven geflogen.

Ab München ging es um 12.00 Uhr los nach Doha mit einem Airbus 300-600 – Flugzeit: 5,35 Std.

  • ordentliche Beinfreiheit (deutlich mehr als bei LTU oder Condor)
  • sehr guter Service
  • gutes Bordunterhaltungsprogramm (z.B. schon HarryPotter 4)
  • Flugzeug m.E. recht gut in Schuss
  • es kam zu keinerlei Verspätungen etc.
  • Sitzplatzreservierung und angemeldetes Tauchgepäck klappte problemlos.

Der Aufenthalt in Doha war dann leider 4 Stunden. Wir hatten uns aber auf Rat einiger Forumteilnehmer hierzu die Ourixlounge in Doha gebucht, kostet pro Person 17 Euro und ist wirklich sehr zu empfehlen.

 Essen und Getränke umsonst

  • sehr schöne Ledersessel zum entspannen, klimatisierte Räume
  • Internet-Anschlüsse (kostenlos)
  • Eigene Toiletten etc. etc.

Der Flughafen selbst ist eine reine Katastrophe, dieser wird zurzeit komplett um- und neu gebaut.
Totales Chaos, viele Leute, zu wenig Sitzmöglichkeiten, überfüllte und ekelige Toiletten. Aber die 4 Stunden waren aufgrund der Vorfreunde und der Ourixlounge recht gut auszuhalten.

Weiterflug nach Male mit einem Airbus 320-100 – Flugzeit: 4,30 Std.

  • kleineres Flugzeug, dennoch bestens in Schuss
  • chaotischer aber pünktlicher Abflug
  • unverändert guter Service, Bordunterhaltung jetzt nur ausschließlich in Englisch.

Rückflug entsprechend, nur der Anschlussflug nach München hatte 45 Minuten Verspätung und wir hatten lediglich 1,35 Stunden (inklusive der Verspätung) in Doha Aufenthalt.

Insgesamt ist man bis zu 15 Stunden unterwegs im Gegensatz zu Condor oder LTU mit 10 Stunden. Aber m.E. lohnt es sich. Wir waren z.B. schon um 9.30 Uhr auf Komandoo und konnten dort sogar noch frühstücken; die Gäste mit die mit Condor geflogen sind, kamen so um 15.00 Uhr auf der Insel an. Abgeholt wurden wir um 7.15 Uhr (Inselzeit) Rückflug ging um 9.00 Uhr (Male-Zeit).

In Huhule ist alles wie immer, lediglich die Abfertigungshalle der MaledivenAirtaxi wird zur Zeit umgebaut.

Auf Komandoo gibt es eine neue Gästebetreuerin, Annika aus Deutschland (grüße dich an dieser Stelle ganz lieb), die aber nach meiner Kenntnis nur noch zwei Monate auf der Insel verweilt.

Unserem Bungi-Wunsch auf der Ostseite konnte zunächst wegen Vollbelegung und vieler Repeater nicht entsprochen werden. Wir erhielten Coral 4 auf der Westseite und waren damit auch sehr zufrieden.

Ausflug mit dem Segelschiff – „Britt“:
Wir bekamen die Möglichkeit einen ganzen Tag und eine Nacht auf der Britt zu verbringen – mit dem Zuckerle die restlichen 8 Tage unseres Urlaubs in einem Jacuzzi-Bungalow (Dolphin 2) auf der Ostseite zu verbringen.
Mit dem Wunsch kam Melida auf uns zu, nachdem es sonst zu Engpässen auf der Insel gekommen wäre. Diesen Wunsch haben wir natürlich gerne angenommen.

Es war traumhaft und herrlich auf der Britt. Los ging es um 11.00 Uhr ans Außenriff, vorbei am Wrack, der Fischfabrik und vielen einsamen Inseln. Dann war Mittagessen auf der Britt (sehr lecker) und danach ging es zum Schnorcheln an einen Mantapoint. Und endlich, das erste Mal in meinem Leben, hatte ich das Glück, Mantas zu sehen. Zuerst war es nur ein Kleiner (Baby) aber dann kam die Mutter, die schätzungsweise eine Spannweite von 5 ½ bis 6 m hatte. Ein unbeschreibliches Erlebnis mit diesen schönen Wesen zu schnorcheln. Am Ende waren es dann 6 Mantas, die Mutter und fünf Kinder.

Dann ging es Richtung Kuredu, dazwischen wurde wieder ein Schnorchelstopp am „Aquarium“ eingelegt.

Auf Kuredu angekommen, wurde erstmal kräftig eingekauft. Bei einem Gewitterregen durften wir dann im Italienischen Restaurant richtig schön schlemmen. Sobald wir fertig waren, war auch das Gewitter vorüber und es ging so gegen 22.30 Uhr wieder zurück auf die Britt, wo wir dann irgendwann tot müde ins Bett fielen. Leider konnten wir wegen dem Gewitter nicht an Deck schlafen. In den Kabinen war es ziemlich warm uns stickig. Geankert hatten wir auf offener See in der Nähe von Kanuhura. Mit Sonnenaufgang waren auch wir alle wach und es gab erstmal ausgiebig Frühstück.
Anschließend ging es zurück nach Komandoo. Auf dem Weg dorthin wurden wir von unzähligen Delphinen begleitet, so viele auf einmal hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Das ganze Meer schien voller Delphine zu sein. Erwähnen möchte ich auch an dieser Stelle den Kapitän der Britt. Seit mehr als 16 Jahren ist er auf dem Segelschiff und kennt die Gewässer wie seine Westentasche.
Um ca. 9.00 Uhr waren wir wieder auf Komandoo und konnten unseren neuen Bungi beziehen.
=>Ein herrlicher Tag mit vielen unvergesslichen Erlebnissen.


Neuerungen/Änderungen

Bungis:

  • alle erhielten neue Terrassen in hellem Holz. Dies schaut sehr schön aus und vor allem ist es mittags nicht mehr zu heiß darüber zu laufen.

  • Neuer Kleiderschrank in ganz hellem Holz

  • Zum Teil Holzliegen (aber in der Minderheit)

  • Auf der Westseite gibt es an den Bungis auf jeder Terrasse eine schattenspendende Bambusjalousie für die „heißen“ Mittagsstunden.

  • Auch wurden an der Westseite bei jedem Bungi zwei Palmen gepflanzt (manche schon recht groß und manche noch recht klein) die Schatten (allerdings nur bis ca. 14.00 Uhr) spenden.

  • Die letzten beiden Marlinbungis auf der Ostseite haben eine neue große Terrasse erhalten, da hier kaum noch Strand vorhanden ist. Jetzt kann man hier bequem auf der Terrasse die Liegen postieren.

Wasserbungis:

  • In real schauen die Wasserbungis noch viel schöner aus, als auf den Bildern. Sie passen optimal ins Inselbild. Wir hatten das Vergnügen eine Führung durch einen Wasserbungi zu bekommen.

  • Nobelste Ausstattung, Farben alles in Cappuccino-Tönen Flachbildfernseher, Cappuccinomaschine, Jacuzzi, riesengroßer Balkon mit vielen Liegemöglichkeiten zum Relaxen.

  • nicht alle Wasserbungi haben Sonne, das ist wohl ein Kritikpunkt einiger Gäste, man versucht aber hier eine Lösung zu finden

  • auch hier heller Steg, selbst in der Mittagssonne ohne Probleme barfuss zu begehen.

  • kein separater Einstieg ans Riff, so dass es bei Ebbe etwas schwierig ist, an die Riffkante zu gelangen.

Erneuerungen auf der Insel:

  • die Sessel in der Bar wurden durch Neue ersetzt, was mir aber eigentlich gar nicht aufgefallen ist.

  • die Toiletten neben dem Schmuckladen und neben der Bar sind sehr schön renoviert. Einrichtung auch in Schokotönen mit modernen „Waschschüsseln“, neuen Türen etc.

  • Auf dem Hauptjetti wurden im Abstand von schätzungsweise 2 Metern dezente Lichter angebracht.

  • MainRestaurant: keinerlei Änderungen, die Mehrgäste aus den Wasserbungis fallen im Vergleich zu letztem Jahr in keinster Weise auf. Lediglich einmal als es den ganzen Tag geregnet hat, da hat man die Leute alle registriert und die Tische waren fast voll. Aber man musste auch hier nirgends anstehen. Das Essen war wieder sehr sehr lecker und abwechslungsreich; es gab sogar das von mir letztes Jahr vermisste „Sushi“.

Die Getränkepreise sind gegenüber 2005 nicht erhöht worden.
Eine Flasche Wasser (1,5 l) kostet $ 2,50, Softdrinks $ 2,50, ein Glas Bier $ 4,00, ein Glas Wein ab
$ 5,00 etc.
Die Minibar-Preise wurde m.E. aber leicht erhöht, ich hatte den Eindruck, dass die Preise letztes Jahr genau denen entsprachen wie an der Bar, dieses Jahr musste man aus der Minibar für einen Softdrink z.B. $ 2,75 bezahlen.

Tauchbasis:

  • Statt der vor jedem Tauchgang zu packenden Päckchen wurden von ProDivers „Ikeataschen“
    angeschafft. Hier kann man jetzt immer seine Sachen verstauen und wie gewohnt werden sie dann auf das Boot gebracht und komplett zusammengebaut.

  • Auf der linken Seite der Tauchschule wird gerade angebaut, hier wird eine Dusche entstehen und die Nitroxflaschen einen neuen Platz finden.

  • Gegenüber letztem Jahr waren es mehr als doppelt so viele Taucher. Jeden morgen und Nachmittag fuhren immer zwei Tauchboote und trotzdem waren nicht selten 12 bis 14 Taucher auf einem Boot.

  • Zur Zeit sind Barbara und Tom extrem im Stress. Die beiden englischen Tauchlehrer sind von heute auf morgen von der Insel „verschwunden“ und diese beiden konnten wegen der Hochsaison nur durch eine Aushilfe von zuerst Petra von Vakarufali und jetzt Ian von Kuredu ersetzt werden. Aber in den nächsten Wochen erhalten sie wohl zwei neue feste Tauchlehrer.

Personal:
Hier war alles noch beim „alten“. Jeder - Kellner, Koch und Gärtner etc. war derselbe. Alle hatten uns sofort wieder erkannt und überschwänglich begrüßt. Das ist wirklich erstaunlich bei so vielen wechselnden Gesichtern.
Unser Kellner (auch „Haleem“) war super nett und immer zur Stelle. Er machte wirklich einen guten Job!
Der Roomboy bei Coral 4 war etwas indiskreter und kam immer genau dann, wenn wir vom Frühstück zurück kamen und uns grad umziehen wollten und selbst, wenn wir ne ¼ Stunde später dran waren, er war immer da. Ist ja auch net weiter schlimm, aber man muss ja wenigstens ein was zu meckern haben.
Wie der Roomboy von Dolphin 2 aussieht wissen wir bis heute nicht, ihn haben wir in den ganzen 8 Tagen nicht einmal zu Gesicht bekommen. Trotzdem war unser Bungi immer tadellos. Wirklich genial!

Hausriff/Schnorcheln:
Gegenüber dem Vorjahr hatten wir den Eindruck, dass es schon wieder um einiges bunter ist.
Fischsuppe ohne Ende!

Gäste:
Die Verteilung der Nationalitäten auf der Insel wie in 2005 - ca. 60 % Engländer der Rest Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie ein paar wenige Skandinavier.
Auch hier hatten wir mindestens 40 % der Gäste, die letztes Jahr auf der Insel waren, wieder erkannt. Genau das ist es, was Komandoo so einmalig macht: klein, schnuckelig und familiär. Man fühlt sich von der ersten Minute an im Urlaub und denkt man wäre nie weg gewesen.

Etwas erstaunt war ich allerdings über die Aussage von Melida, die Geschäftsleitung geschlossen hat, dass ab 2007 Kinder unter 12 Jahren auf Komandoo nicht mehr „erlaubt“ sind. Diese Regelung finde ich persönlich als Mutter unerhört und kann das in keinster Weise für gut halten. Sicher ist diese Insel für Kinder nicht gerade interessant, aber es sollte trotzdem jedem selbst überlassen sein, ob man mit oder ohne Kind reisen möchte.

Allgemein:
Wir waren zusammen mit Helmut („schnorchler“) und seiner Frau Isa, Mario („romario“) und Andrea,
Olaf („insider“) und seiner Frau Andrea, sowie Angelika, Werner, Gabi und Christian aus Wien auf der Insel. Es war eine super Truppe und machte unseren Urlaub perfekt. Zusammen mit Angelika und Werner haben wir noch unseren AOWD absolviert. Wer aber behauptet Malediven wären langweilig, dem sei an dieser Stelle gesagt: Wir hatten Stress ohne Ende. Frühstücken, Tauchen, Deko-Bier, Mittagessen, Tauchen, Deko-Bier, Schnorcheln, lernen, Abendessen, Bar und dazwischen immer noch unser AOWD-Kurs. Dies war schon ziemlich anstrengend .

Wetter:
Bei zunehmenden Mond wohl normal, war das Wetter erstmals (nach vier Jahren immer zur gleichen Reisezeit) zwei Wochen durchwachsener. Einen Tag komplett verregnet, dann war es sehr schwül und oft auch auf der Ostseite windstill, ansonsten viele Wolken und immer mal wieder Gewitter und Regenschauer. Was aber nicht heißen soll, das es schlecht war, halt nicht nur sonnig, so wie die Jahre zuvor.

FAZIT:
Es war wieder ein traumhaft schöner Urlaub, den wir niemals vergessen werden -
nicht zuletzt wegen unseren lieben Bekannten. Zumindest bei mir wurden beim Abschied viele Tränen vergossen.
Aber wenn alles klappt sieht man sich in gleicher Runde in 2007 wieder. Wir arbeiten daran und weiter an unserem Hausschild!!
 


 

Reisebericht Komandoo vom 1. bis 22. Februar 2006

Nachdem es bereits seit längerem keine aktuellen Reiseberichte von Komandoo gibt, versuche ich unsere Eindrücke darzustellen. Nach Eriyadu im Dezember 2004 war dies unser zweiter Besuch auf den Malediven, so dass wir noch keine großen Vergleiche anstellen können.

Der Flug mit LTU von Frankfurt aus verlief problemlos und wir kamen am 01.02. kurz nach 12:00 Uhr relativ fit in Male an. Da wir wieder über Maldivian gebucht hatten, wurden wir nicht von einem Vertreter des Veranstalters erwartet, was aber überhaupt kein Problem war. Am Schalter von Komandoo bekamen wir nur neue Gepäckanhänger für Komandoo und weiter ging es zum Check-in fürs Airtaxi. Bereits 90 Minuten nach Ankunft sassen wir in unserem Flieger Richtung Komandoo.



Die Ankunft an der Plattform vor Komandoo war etwas wackelig, da ein für uns überraschend „hoher“ Seegang war, aber das Dhoni war sofort da und ab dann lief alles wie am Schnürchen.

Am Steg erwartete uns bereits die Managerin Melida und geleitete uns direkt in die Bar zur Begrüßung und Einführung. Bei einem Cocktail und leckerem Kokoseis wurden kurz die Tauchschule und das Spa vorgestellt und dann war Schlüsselvergabe der Bungalows. Da Komandoo noch eine Stunde Zeitverschiebung mehr hat (Inselzeit) waren wir kurz nach 17:00 Uhr endlich in unserem Domizil für die nächsten 3 Wochen. Jetzt hieß es erst einmal: Klamotten runter, Badezeug an und ab ins Wasser.

Zur besseren Übersicht die weiteren Infos in Abschnitten:

Insel

Die Insel ist wunderbar gepflegt, die Gärtner sind den ganzen Tag am kehren, gießen und Strand sauber machen. Nach jeder Flut wird der neu angeschwemmte Korallenschutt zursammengefegt und weggefahren sowie der ab und zu angeschwemmte Dreck beseitigt. Wobei auf der Ostseite sehr selten etwas herumlag, auf der Westseite Richtung der Einheimischeninsel dagegen häufiger, allerdings nie viel. Der Wind kam allerdings auch die ganze Zeit permanent mehr oder weniger stark aus Nordost, was sicherlich auch ein Grund für den wenigen Unrat auf der Westseite war.

Komandoo ist nicht trockenen Fusses zu umrunden, gerade auf der Ostseite ist doch stellenweise sehr sehr wenig Strand. Je weiter man Richtung der Wasserbungalows kommt, vor allem vor den Marlin-Bungalows, ist eigentlich gar kein Strand mehr.

Die vielen wunderschönen hohen Palmen auf Komandoo lassen ein wirkliches Inselfeeling aufkommen, auch die übrige Bepflanzung mit vielen Schraubenpalmen (Pandanus) aber auch blühenden Pflanzen war sehr schön. In der Mitte der Insel gibt es sogar eine Art kleine Baumschule.

Trotz des reichen Pflanzenbewuchses auf der gesamten Insel haben wir während der ganzen Zeit keine Moskitos bemerkt. (Da ich diese normalerweise anziehe wie ein Magnet, scheinen wirkliche keine dagewesen zu sein.)



Die Lage der Bungalows sowie die Lage der allgemeinen Einrichtungen, wie Restaurant, Bar und Tauchschule, die an einem Ende der Insel konzentriert waren fanden wir ideal. Die Wege auf der Insel sind nie wirklich lang, man machte dadurch wenigstens 3 x am Tag einen kleinen Spaziergang.

Bungalows

Wir hatten wie gesagt Marlin 8 auf der Ostseite mit Blick auf die unbewohnte Insel Kudadu. Durch die älteren Berichte wussten wir bereits, dass vor Marlin 8 und 9 wenig Strand ist und waren daher auch erst etwas enttäuscht bei der Vergabe der Bungalows. Aber wir wurden sehr schnell positiv überrascht. Marlin 7, 8 und 9 haben im Zuge der Umbaumaßnahmen im letzten Jahr eine sehr große neue Holzterrasse bekommen mit umlaufendem Geländer und mit einem inzwischen dauerhaften direkten Zugang ins Wasser. Zumindest bei ML8 und 9 waren die letzten Treppenstufen permanent im Wasser. Das hieß für uns, dass wir uns eigentlich wie in einem Wasserbungalow gefühlt haben nur eben mit dem hinteren Zugang auf den Inselweg. Durch die schön große Terrasse haben wir das Liegen am Strand keine Sekunde vermisst. Im Gegenteil, wir lagen etwas erhöht auf unserer Terrasse und konnten den Ausblick genießen. Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache.

Die Einrichtung der Bungalows wurde bereits oft genug beschrieben, so dass ich mir das schenke. Bezüglich Ungeziefer: wir hatten 3 oder 4 x eine Kakerlake im Bad sowie einige größere Ameisen, aber das wars auch schon und hat uns auch nicht gestört. Dafür ist das Bad eben offen. Zwei kleine Schönechsen, die in unserem Minigarten im Bad gewohnt haben, waren als Kammerjäger unterwegs und haben die Ameisen ständig reduziert.



Die Wasserbungalows haben wir uns nur von außen anschauen können bzw. einen kurzen Blick ins Innere werfen können.



Wenig schön sind zwar die Korallenmauern rund um die Insel, allerdings kann man davon ausgehen, dass ohne diese Schutzmauern die Insel in Kürze nicht mehr da wäre. Man kann erkennen, dass sogar trotz dieser Mauern ständig Sand abgetragen wird, zumindest war das vor unserem Bungalow der Fall. Möglicherweise ist dies saisonal bedingt, das können wir leider nicht beurteilen.

Restaurant

Das Essen war sehr gut und schmackhaft zubereitet, die Abwechslung am Buffet war völlig ausreichend. Die ersten 14 Tage gab es jeden Abend einen anderen Themenabend, danach wiederholte es sich. Jeden Sonntag war abends ein noch etwas aufwendigeres Buffet aufgebaut.
Aber auch Frühstück und Mittagessen fanden wir immer sehr gut und abwechslungsreich. Trotzdem gab es natürlich immer mal wieder jemanden, der sich über das Essen beklagte. (Komischerweise waren es bei uns nur Briten, die ja „berühmt“ sind für ihre gute Küche :-).
Schön fanden wir, dass man sich zu jeder Mahlzeit an einen anderen Tisch setzen konnte und trotzdem eine feste Bedienung hatte, die sich wirklich ganz toll gekümmert hat. Unser Waiter Haleem war zwar recht ruhig und konnte nicht ganz so gut Englisch, war dafür aber sehr zuvorkommend und stand schon bereit, sobald wir das Restaurant betreten haben.
Überhaupt ist die ganze Küchenmannschaft sehr um das Wohl der Gäste bemüht.
Wir hatten zu keiner Zeit den Eindruck, dass das Restaurant überfüllt bzw. der Platz nicht ausreichend war. Da jeden Abend auf der Terrasse eingedeckt war, waren im Restaurant selbst oftmals viele Tische leer. Wir haben allerdings auch keinen Vergleich mit der Zeit vor dem Bau der Wasserbungalows als noch weitaus weniger Gäste auf der Insel waren.



Preise

Wir hatten nur Vollpension gebucht, da sich AI bei uns einfach nicht lohnt. Wir trinken nur abends 1 – 2 Gläser Wein und ansonsten nur Wasser, das rechnet sich nicht. Wir haben bezahlt für 1 Flasche Wasser 1,5 l = 2,50 $, 1 Glas Bier = 2,00 $ und 1 Glas Wein = 4,00 $. Wir waren ehrlich gesagt sehr positiv überrascht von diesen wirklich günstigen Preisen.

Die Preise im Inselshop waren (wie sicherlich auf allen Inseln) etwas überteuert aber immer noch akzeptabel. Was uns nur gewundert hat war, wie sich der Juwelierladen neben dem Shop halten kann, es war nie auch nur ein Kunde dort zu sehen.

Schnorcheln

Zum Tauchen und der Tauchschule können wir nichts sagen. Allerdings sind wir viel und oft sehr lange geschnorchelt und es wurde uns nie langweilig. Obwohl die Insel voll ausgebucht war, ist einem im Wasser nur sehr selten jemand begegnet.
Man kann die Insel komplett umschnorcheln, muss allerdings etwas auf die Strömungen achten, gerade auf der Ostseite und außen um den Bereich der Wasserbungalows kann es manchmal kräftig ziehen. Jederzeit zu beschnorcheln war jedoch die ruhige Westseite.

Wir haben sehr häufig Schildkröten getroffen, viele verschiedene Muränen sowie einige größere Schwarzspitzenriffhaie. Auch einige Steinfische und Drachenköpfe konnten wir entdecken.



Ein besonderes Highlight war sicher die Begegnung mit einem Manta direkt am Hausriff an der Ostseite. Ebenfalls auf der Ostseite gibt es Richtung der Wasserbungalows mehrere sehr große Stierkopf-Zackenbarsche, die dort ihr Revier haben. Zwei Napoleons sind auch in diesem Bereich zu finden, außerdem jede Menge Schwarmfische (Füsiliere, etc.).
Wir haben insgesamt 3 x den kostenlosen Ausflug nach Kudadu gemacht, wo man ebenfalls die ganze Insel umschnorcheln kann.
Die Tauchschule bietet ebenfalls Ausflüge für Schnorchler an, jeweils Freitag und Sonntag Nachmittag. Dazu können wir nichts sagen, da wir „keine Zeit“ dafür hatten.



Ausflüge

Wir haben nur den Tagesausflug auf der Britt gemacht, einem Holzsegler. Außer uns waren nur noch 2 englische Ehepaare mit dabei, so dass wir das ganze Boot für 6 Personen hatten, einfach nur schön. Absolut genial war der Stop bei einem Mantapoint, wo wir mit ingesamt 9 dieser wunderschönen Tiere schnorcheln konnten. Das hätte eigentlich schon ausgereicht für diesen Tag, aber auf dem Ausflug gab es noch einen längeren Aufenthalt bei einer unbewohnten Insel wo ebenfalls geschnorchelt werden konnte. Nach dem sehr leckeren Mittagessen an Bord fuhren wir durchs Atoll und später noch zu einem Wrack in der Nähe von Komandoo. Hier hatte es zumindest mich etwas Überwindung gekostet ins Wasser zu gehen und zu schnorcheln, irgendwie fand ich es etwas gruselig (vielleicht zu viele schlechte Filme gesehen :-). Interessant war es allemal, aber ohne die Gruppe wäre ich nie dort ins Wasser gegangen.
Den Ausflug mit der Britt kann ich nur empfehlen, die 95,00 Dollar pro Person lohnen sich (meiner Meinung nach).




Wetter

Das allzeit beliebte Thema Wetter war eigentlich kein Thema. Wir hatten in den drei Wochen einmal einen ganz kurzen Schauer in der Nacht und das war es auch schon. Ansonsten viel Sonne, relativ viel Wind, spürbar eigentlich nur an der Ostseite und that’s it.

Fazit

Komandoo war entschieden eine Steigerung gegenüber Eriyadu (welches allerdings für uns eine ideale Einsteigerinsel war.)
Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfanden wir als sehr gut, mehr Luxus haben wir nicht gebraucht.
Die Gäste setzten sich während unseres Aufenthalts aus rund 70 % Briten und der Rest aus deutschsprachigen Gästen und Skandinaviern zusammen, wobei wir den Eindruck hatten, dass die meisten Briten als reine Badeurlauber kommen, die weder Tauchen noch Schnorcheln.
Die Managerin Melida hat eindeutig den Laden im Griff, sie war immer präsent und man konnte sie mehrmals am Tag bei einem Inspektionsgang auf der Insel antreffen. Wahrscheinlich mit ein Grund warum die ganze Organisation so reibungslos abläuft.

ChrisV
chris-forum@web.de
 


 

Reisebericht Komandoo vom 06.03. – 21.03.2005

Um eines vorne weg zu schicken ,dies war unser erster Aufenthalt auf den Malediven aber definitiv nicht unser letzter ( haben schon wieder fürs nächste Jahr gebucht ).

Los ging es von München mit der LTU und ich muss ,sagen über Service und Personal konnten wir nicht meckern war unserer Meinung nach in Ordnung. Kann die so oft negativen Berichte über LTU nicht bestätigen.
Nach Ankunft in Male ging´s zum Wasserflugzeugflughafen und hier machten wir die einzig negative Erfahrung in unserem Urlaub. Wir mussten über 4 Stunden auf den Transfer nach Komandoo warten und das war wahrlich kein Vergnügen.
Doch dies war alles vergessen, als wir auf Komandoo ankamen und wir unseren Bungi bezogen hatten. Dies ging nach einer Begrüßung und einer kurzen Einleitung von Melida der Managerin auf Komandoo recht flott.
Nun konnte der Urlaub los gehen. Die Insel ist wirklich wunderschön und das Personal freundlich und jederzeit hilfsbereit. Über Bungi hier oder dort möchte ich mich nicht auslassen dazu gibt es schon so viele Berichte. Wir hatten Starfish 1 und waren damit absolut zufrieden, auch wenn man abends den Kompressor und den Stromerzeuger ab und an hörte. ( nach 2 Tagen nimmt man das nicht mehr war ). Strand war immer sauber und wurde mal was angeschwemmt, haben es die Gärtner sofort beseitigt. Die oft zitierten Wellenbrecher haben uns ebenfalls nicht gestört waren sogar für uns „ Erstschnorchler“ ein guter Einstieg in dieses Thema. Das Puplikum auf Komandoo bestand zu Beginn unseres Urlaubs sicher zu 70% aus Engländern, der Rest verteilte sich dann auf Österreich Schweiz und Deutschland und Japan.

Obwohl die Insel immer ausgebucht war hatte man nie das Gefühl von Platzmangel sei es am Strand in der Bar oder dem Restaurant.

Apropos Restaurant das Essen auf Komandoo ist einfach spitze es war in den 14 Tagen nie das gleiche Essen immer verschiedene Themen und die dementsprechenden Gerichte dazu.

Wie schon erwähnt ist das Personal super nett und immer gut drauf.

Rummel oder Animation gibt es auf Komandoo nicht und das ist auch gut so dies ist wirklich eine Insel, auf der man sich prächtig erholen kann.

Tja mehr fällt mir leider nicht ein ich bin nicht der große Schreiberling nur soviel noch, dass ich Komandoo ohne wenn und aber jedem empfehlen kann, der mit dem Gedanken spielt auf Komandoo Urlaub zu machen !!!!

Ach doch eins noch ,wer die Möglichkeit hat, den Ausflug mit der Britt einem alten Segelschiff zu machen, der sollte dies tun ( war ein Highlite in unserem Urlaub ). Kapitän und Crew sind super !!!

Gruß Olaf und Andrea

 


 

Reisebericht von Claudia und Matthias Wolbert, Sommerach

Urlaubsort: Malediven
Atoll: Lhavijani-Atoll
Insel: Komandoo
Zeitraum: 09.02. – 24.02.2005

Hinflug:
Der Hinflug erfolgte wie jedes Jahr mit Condor von Frankfurt nach Male. Nachdem die Maschine nicht ausgebucht war, hatten wir zu zweit insgesamt fünf Plätze. Zum ersten Mal konnten wir fast 6 Stunden schlafen und kamen so ausgeruht und völlig entspannt in Male an.

In Huhule und auch am Airtaxi-Flughafen habe ich keinerlei Auswirkungen des Tsunamies erkennen können. Wir hatten dieses Jahr 28 Kilogramm Übergepäck. Ich weiß auch nicht warum, aber ich habe weder den Mitarbeiter nett angelächelt noch sonst irgendetwas gemacht. Fakt ist, er wollte keinen Pfennig für das Übergepäck. Ja spätestens dann hab ich doch sehr freundlich gelächelt! Dieses Jahr mussten wir leider verhältnismäßig lange (ca. 1 ½ Stunden) auf unseren Transfer warten, welcher dann aber problemlos verlief. Die Gäste von Kuredu flogen in derselben Maschine.

Auf halber Strecke konnte man im Wasser sehr viel Treibholz erkennen. Als wir auf der Plattform gelandet waren, sahen wir unzählige u.a. riesige Baumstämme (lt. Melida wurden diese erst jetzt, als Nachwirkungen des Tsunamies angeschwemmt). Nach ca. 3 Tagen waren dann fast alle
Stämme gestrandet und an die Einheimischen Inseln abgegeben worden.

Ja und jetzt wussten wir, wofür sich ein Jahr warten gelohnt hatte, eine kleine traumhafte Insel lag vor uns. Melida (Managerin von Komandoo) wartete bereit am Jetty und begrüßte uns recht herzlich.

Die „berühmten“ Trommler spielten uns das rituelle Ständchen. Nachdem wir das Mittagessen verpasst hatten, bekamen wir neben dem Begrüßungscocktail, dem kühlen Erfrischungstuch und einem Eis (sehr nett in einer kleinen Kokusnuss) noch ein leckeres Sandwich gereicht. Das fing doch schon gut an. Hussehin (der Gästebetreuer) wies uns ausführlich und sehr nett in die Inselgepflogenheiten ein, auch Barbara von der Tauchschule stellte sich bereits kurz vor.

Wie mir Melida schon vorab auf meinen Bungi-Wunsch zurück geschrieben hatte, waren die begehrten Bungis auf der Ostseite durch die vielen Repeater bereits belegt. Wir erhielten dann Turtle 9 auf der Westseite, der uns aber auch sehr gut gefallen hat.

Insel:
Auf der Insel selbst ist alles sehr gut durch liebevoll gestaltete Holztafeln beschildert, so dass man sich von Anfang an schnell zurecht findet.

Die Insel ist mit ca. 500 m. Länge und 100 m. Breite sehr klein und mit 45 Bungis nicht zu dicht bebaut. Die Bungis sind rund um die Insel verteilt. An der Nordseite befindet sich die Rezeption, Speiseraum, Bar, Tauchschule, Spa mit Fitnessraum (seit einer Woche sogar mit super modernem Laufband!!) sowie ein Souvenirshop. Der Staffbereich und die kleine Baumschule sind im Inselinneren. Auf der ganzen Insel sind alle Wege sowie Einrichtungen mit feinem und vor allem tiefem Sand bedeckt. Schuhe sind vollkommen fehl am Platz. Liebe Gärtnerhände pflegen täglich die Wege und den Strand (auf den anderen Insel wurden diese Arbeiten immer von einheimischen Frauen in gebückter Haltung erledigt, die schon gar nicht mehr aufrecht gehen konnten).

Die viel beschriebenen Wellenbrechern haben mich z.B. sehr wenig gestört. Im Gegenteil; ich empfand den Innenbereich aufgrund dessen wie ein großes Schwimmbad, danach begann dann das offene Meer. An den Wellenbrecher selber findet man bereits allerhand Meeresbewohner. Bei Flut sieht man die Wellenbrecher z.B. gar nicht mehr. Zur Zeit werden diese repariert, da vor allem die Brecher an der Ostseite ziemlich vom Tsunamie beschädigt wurden. Hier wird einer nach dem anderen wieder ordentlich mit neuen Korallenblöcken aufgebaut und neuem Zaun umwickelt. Die Größe bleibt dabei
unverändert. Am ersten bis zum vierten Tag waren die Arbeiter vor unserem Bungi (pro Tag ca. ein
Wellenbrecher). Aber ab dem fünften Tag waren sie auf einmal auf der Nordseite und bis Urlaubsende
nicht mehr gesehen.

Der Strand ist super schön, auf der Westseite breiter als auf der Ostseite. Und hier kommen wir zu einem meiner wenigen gefundenen Makel der Insel. Auf der Westseite, hier speziell vor den Turtel- und den ersten Shell-Bungis erstrecken sich für meinen Geschmack doch erhebliche Grasfelder direkt vor den Bungis.
So manchesmal hatte ich den Eindruck ich wäre auf Sylt. Das Gras ist durch fehlenden Regen ziemlich unansehnlich und noch dazu ziemlich piksik beim Darüberlaufen. Ich habe auch den Eindruck, dass das Gras immer weiter den Strandabschnitt bedeckt, wenn man dem nicht entgegenwirkt. Aber wie gesagt, dass war mein Eindruck, meinem Mann z.B. hat es gar nicht gestört und anderen Gästen ist es nicht mal aufgefallen.

Die Insel ist nur bei Ebbe bequem zu umrunden (Dauer ca. 20 Minuten) bei Flut ist es vor allem beim Staffbereich (Nordwest-Seite) und bei den Marlin-Bungis nur mit Wasserwanderung möglich.

Es gibt zwei Jettys, einen auf der Ost- und einen auf der Westseite. Wobei der Jetty auf der Ostseite m.E. mehr frequentiert wird (z.B. Tauchbote/An- und Abreise der Gäste). Gerade zur Mittagszeit wird es ohne Schuhe dort sehr heiß, die ca. alle 10 Meter aufgestellten Wassertröge dienen der Abhilfe, dennoch sollte man am besten Schuhe anziehen. Die Wasserflugzeuge landen auf Plattformen im Meer und sind je nach Windrichtung mehr oder weniger leise zu hören.

Ansonsten ist die Insel in einem sehr gepflegten Zustand, die Gärtner wie schon oben erwähnt, erledigen Ihre Arbeit mit viel Sorgfalt. Vor allem die vielen Kleinigkeiten fallen besonders ins Auge.
Lediglich am Strandabschnitt unterhalb des Staffbereichs (Nordwest) liegt sehr viel Geröll (alter Bauschutt etc.) Nachdem dies aber kein offizieller „Wanderweg“ ist und vielleicht auch nur der Sand vom Tsunamie abgetragen wurde, kann man dies dezent übersehen.

Ein weiterer Pluspunkt von Komandoo ist, dass ich in den 14 Tagen lediglich einen einzigen Mückenstich (wir hatten uns nie mit Autan oder Cactus Juice eingerieben) hatte. Wir sahen keine
einzige Kakerlake, Spinne oder sonstiges. Sandfliegen gab es trotz der Nähe zu Kuredu keine.
Gesprüht wird einmal die Woche, auch der Sand wird einmal pro Woche gegen Sandflöhe besprüht.

Bungi:
Alle Bungis sind gleicher Bauart und Innenausstattung. Lediglich die Bungis der Mantareihe hat man in 2004 zu Jaccuzzi-Villen umgebaut.

Lage der Bungis von Norden nach Süden
Ostseite: Starfish: sehr schöne Lage, breiter Strand, windig, ab Mittag etwas Schatten
Dolphins: sehr schöne Lage, breiter Strand, windig, ab Mittag etwas Schatten
Mantas: Jaccuzzi-Villen, schöne Lage, etwas weniger Strand, ab Mittag viel Schatten
Marlins: bei Flut kein Strand, sehr windig, ab Mittag voller Schatten

Westseite: Coralls: sehr schöne Lage, breiter Strand, windstill, teilweise Schatten
Turtles: sehr schöne Lage, breiter Strand (Gras!), windstill, kein Schatten
Shells: sehr schöne Lage, super breiter Strand (tw. Gras), windstill, kein Schatten

Auf der Ostseite hat man den Blick auf zwei unbewohnte Inseln (die man auch unentgeltlich besuchen kann) auf der Westseite schaut man auf die Einheimischen Insel. In vielen Berichten hab ich gelesen, dass der Ausblick störend ist und viel Müll hiervon angeschwemmt wird. Dem kann ich mich nicht anschließen. Die Einheimischen Insel wirkt sehr gepflegt, in vierzehn Tagen habe ich nicht ein einziges Müllstück im Wasser treiben sehen. Lt. Personal haben die jetzt auch eine eigene Müllverbrennungsanlage und seither funktioniert alles reibungslos. Die Gebetsrufe hört man je nach
Windrichtung schon mal deutlicher, aber ich empfand sie niemals störend.

Die Privatsphäre zwischen den Bungis ist durch dichtes und recht hohes Buschwerk sehr diskret, so hat man bei keinem Bungi den Einblick auf den Nachbarbungi.

Ausstattung:
Die Holzbungis sind achteckig und einzeln stehend.
Die Inneneinrichtung besteht aus viel hellem Holz kombiniert mit dunkelgrauen Stahlmöbeln, Himmelbett jedoch ohne Fliegenschutz. Zur Ausstattung gehörte ebenfalls Minibar (gern genutzt, da gleiche Preise wie an der Bar), per Fernbedienung regelbare Klimaanlage, CD-Player, Wasserkocher (mit Tee und Kaffee) und Ventilator. Das Bad ist noch mal genauso groß wie das Zimmer und halboffen. Auf der durch Stufen erreichbaren Terrasse gibt es zwei Plastikstühle (gerne auch im Wasser benutzt) mit kleinem Tischchen. Am Strand stehen noch mal zwei Liegen (Plastik) mit Auflagen. Bei den Plastikliegen bzw. Stühlen hatte ich zuerst meine Bedenken, aber eigentlich sind sie sogar viel praktischer als Holzmöbel, da sie sehr leicht auch mal ins Wasser gezogen werden können.
Der Roomboy kommt 2xtäglich; Wechsel der Strandtücher alle zwei Tage.

Hier sei noch anzumerken, dass es ab der Mittagszeit auf der Westseite sehr heiß wird. Und da es keinerlei Schatten gibt und noch dazu kein Lüftchen weht, hält man es in der Sonne nicht mehr aus.
Viele Gäste haben sich hier durch Bettlaken und Regenschirme kleine Schattenspender gebaut, dass
sah ziemlich lustig aus.
Von der Managerin haben wir erfahren, dass eventuell Sonnenschirme (aus Palmen) aufgestellt werden sollen und bereits zwei zur Testphase bestellt wurden. Diese Lösung würde ich, da mir die Westseite wegen des Sonnenuntergangs eigentlich noch besser gefällt, sehr begrüßen.

Eine Besonderheit fand ich auch ganz lieb; wenn man die Insel zum viertenmal besucht, bekommt man an seinem Bungi sein eigenes Namensschild. So ließt man z.B. „Schäfer-Villa“; „Heinzmann-Villa“ etc. etc.

Während unseres Urlaubs haben auf der Insel zwei Schildkröten ihre Eier abgelegt, das war super aufregend und die ganze Insel war versammelt. Gleich am nächsten Tag wurden von den Arbeitern schöne Zäune, mit dem Hinweis „Turtle-Net“ um das Nest gestellt. Schlüpfen tun die „Kleinen“
aber leider erst in 1 ½ bis 2 Monaten.

Ab April 2005 wird die Insel für 3 ½ Monate geschlossen. Hier werden dann Wasserbungis an der
Südspitze errichtet. Wie viele es werden weiß ich leider nicht. Von der Lage her, dürfte es keinerlei Auswirkungen auf die bereits bestehenden Bungis geben und auch mit der zusätzlichen Kapazität an
weiteren Gästen, müsste die Insel m.E. problemlos fertig werden.

Essen:
Super Klasse, sehr abwechslungsreich. Jeden Abend wechselnde Themen, in 14 Tagen nicht einmal wiederholt. Das Essen konnte durchaus mit dem super Essen der 5*-Insel Medhufushi konkurrieren. Es hat wirklich alles was man versucht hat, genial geschmeckt. Es gab immer eine auswahlreiche Salatbar, immer ein Nudelgericht, immer gegrilltes (Chicken, Beef, Truthahn, Lamm und sogar Spanferkel) und dann wechselnde Gerichte (themenbezogen). Das Nachspeisenbuffet war der Hit, jeden Abend mindestens drei Torten und Kuchen, viele kalorienhaltige Cremes, sowie viel frisches Obst.

Auch das Mittagsbuffet war sehr lecker und es gab nicht, wie sonst bei Mittagsbuffets, die üblichen „Kleinigkeiten“, sondern genauso tolles Essen wie am Abend.

Was mir auf Komandoo auch sehr gut gefallen hat, dass man nicht einen festen Tisch zugeteilt bekommen hat, sondern sich immer da hinsetzen konnte, wo man wollte. Der Speisesaal ist in Raucher- und Nichtraucherzone aufgeteilt. Die super schöne Terrasse (über dem Wasser gebaut) wird tagsüber weniger, aber dafür am Abend umso mehr benutzt. Selbst 10 Minuten vor Ende der Buffetzeiten werden noch mal eventuell ausgegangene Gerichte nachgefüllt.

Trotz wechselndem Platz hat man immer seinen festen Kellner zugeteilt.

Getränkepreise sind m.E. für maledivische Verhältnisse recht günstig. Eine Flasche Wasser (1,5 l) kostet $ 2,50, Softdrinks $ 2,50, ein Glas Bier $ 4,50, ein Glas Wein ab $ 5,00 etc. Jeden Abend gibt es aus der seitenlangen Cocktailkarte vier tägliche wechselnde Cocktails für $ 4,50. Wir haben selten so leckere Cocktails getrunken. Hier sei vor allem der geniale „SS“ Silva-Spezial erwähnenswert (liebe Grüße an Silva) der kostet zwar $ 7,00, aber hier mixt Silva alles rein, was er grad zur Hand hat.

Personal:
Ja das Personal war etwas ganz besonderes. So liebes, aufmerksames und freundliches Personal hab ich wirklich noch nie gesehen. Jeder Morgen, Mittag oder Abend gab es ein großes „Hallo“, wenn die Gäste eingetrudelt sind. Jeder Gast wurde lautstark begrüßt und auch wieder verabschiedet.

Besonders auffällig war für mich, dass das ganze Personal auf Komandoo so behandelt wurde, als gehörte es dazu. Sie wurden nicht so abgegrenzt wie auf anderen Inseln. Täglich um 18.00 Uhr zeigte das Staff-Team sein Können im Volleyball- oder Badmintonspiel. Und hier gab es echte Talente.

Unseren Roomboy haben wir nicht einmal zu Gesicht bekommen, er war sehr
dezent und kam immer dann, wenn wir beim Frühstück oder Abendessen waren.

Der besondere Geist der Insel ist Melida, ohne Sie wäre Komandoo nicht das, was es letztendlich ist. Eine kleine Insel mit viel Liebe und einzigartigen Kleinigkeiten geführt. Man fühlt sich sofort zu Hause und durch die wenigen Gäste, wie in einer großen Familie. Meldia ist immer präsent und für alle Fragen und auch Kritik offen. Sie versucht zu helfen wo sie kann. Ich hoffe das Melida noch lange Komandoo erhalten bleibt!!

Hausriff/Schnorcheln:
Das Hausriff und somit auch das Schnorcheln um die Insel ist schlicht perfekt. Das Hausriff beginnt je nach Lage zwischen 30 und 100 m (von mir mal grob geschätzt). Wir haben beim Schnorcheln am Hausriff fast alles entdeckt, was wir auch beim Tauchen gesehen haben: viele bunte Fischschwärme, Muränen, Rotfeuerfische, Haie (auch schon etwas größere), Schildkröten, viele Titantrigger (da hab ich nen Höllenrespekt vor), Rochen, Papageienfische etc.etc. Auch die Korallen scheinen sich hier und da so langsam wieder zu erholen.
Auch zum Tauchen ist das Hausriff ebenfalls gerade für Anfänger super geeignet!

Von unserem Bungi aus haben wir einmal morgens und viermal abends eine Delphinschule direkt an der Insel vorbeischwimmen sehen. Laut einer Bekannten haben sie gegen Abend an der Bar sogar drei oder vier Mantas vorbeischwimmen sehen, aber zu solch früher Stunde, waren wir da noch nicht vertreten.

SPA:
Hierzu können wir leider nichts berichten, da wir nicht einmal die kostenlose 15 Minute Massage
genutzt haben.

Tauchen:
Nachdem wir bisher immer nur reine Schnorchler waren, haben wir unseren Tauchschein (bereits schon in Deutschland) gemacht und können nun endlich auch hierzu berichten.

Auf Komandoo ist ProDivers. Die Tauchbasis wird kompetent und super freundlich von Tom und seiner Frau Barbara geleitet. Gerade die zwei und Sabine vermissen wir sehr.

Nachdem wir unser Freiwasser nur in einem trüben Tümpel in Deutschland absolviert hatten, war uns vor dem ersten Tauchgang schon sehr mulmig. Aber Tom erklärte alles super ausführlich und so konnte uns nach dem Orientierungstauchgang nichts mehr halten. Wir haben doch tatsächlich jeder
acht Tauchgänge absolviert und wären wir nicht auch noch Sonnenanbeter, wir wären immer mit raus gefahren.

Es werden rund 50 Tauchplätze angefahren. Am Morgen die strömungsreicheren und anspruchsvolleren. Am Nachmittag die einfacheren (da waren wir dann immer vertreten).
Doppeltank, Earlymorning und Nachttauchen am Hausriff werden ebenfalls angeboten.

Auf Komandoo erfährt man erst eine ½ Stunde vor Abfahrt zu welchem Tauchplatz man fährt.
Das mag auf anderen Resorts wohl anders sein und wird m.E. auch von einigen Gästen bemängelt. Ich fand es super. Bei den acht Tauchgängen haben wir nicht einmal den gleichen Tauchplatz angefahren.

Man packt einfach spätestens eine Stunde vorher sein Päckchen, legt es an den dafür vorgesehenen Platz. Kleine Heinzelmännchen bringen es aufs Boot und bauen alles fix und fertig zusammen, man braucht nur noch nach kurzem Check hinein zu schlupfen.

Die Sicht, den Fischreichtum und die einzigartigen Farben unter Wasser empfanden wir als äußerst gut, wobei wir da noch nicht viele Vergleiche haben.

In der Tauchschule selbst, kann man alles kaufen, was das Herz begehrt. Die gesamte Ausrüstung wirkt brandneu und ist von bester Qualität.

Wir hatten auch den Eindruck, dass eine recht aktive Tauchszene auf der Insel zu finden ist. Morgens wie auch mittags waren Gruppen um die 12 – 14 Personen keine Seltenheit.

Tauchen ist unser neues Hobby und wir können es gar nicht erwarten, wieder ins Wasser zu springen.
Tom, Barbara und Sabine (war oft mein Buddy, da meinen Mann immer zu früh die Luft ausgegangen ist) waren toll und haben einen großen Teil dazu beigetragen. (natürlich darf man Darren nicht vergessen, der ist auch super nett, aber er war nie bei einem unserer Tauchgänge dabei).

Ausflüge:
Außer einmal an der Sunset-Tour haben wir an keinem Ausflug teilgenommen. Durch das Tauchen waren wir so „gestresst“, dass erstens nicht mehr soviel Zeit blieb und wir auch gar nicht von der Insel weg wollten.

Es werden jedoch zahlreiche Ausflüge (Thunfischfabrik, Kuredu, Kanuhura, Einheimischen Insel, Segeltourns, Nachtfischen etc. etc. angeboten).

Gäste:
Die Verteilung der Nationalitäten auf der Insel würde ich mal zu 60 % Engländer der Rest Deutsche, Österreicher und Schweizer einschätzen.
Wir haben zu sehr vielen Gästen netten Kontakt gehalten und vor allem auch mit den Engländern einen „heiden“ Spaß gehabt.

Das Alter der Gäste war von 20 bis 80 Jahren bunt gemischt. Es waren viele Pärchen oder ganze Familien anwesend. Kinder unter 15 Jahren haben wir jedoch in den 14 Tagen keine gesehen.

Wie gesagt, man fühlt sich unter den vielen Repeatern gleich so willkommen, jeder versucht dir zu helfen und von seinen Erfahrungen zu berichten. Man trifft sich oft an der Bar und schmiedet bereits Pläne für den nächsten Besuch etc. etc.

Am vorletzten Tag haben wir dann auch „Schnorchler“ (vom AT und MN) und seine Frau Isa aus Wien kennengelernt. Sie waren schon zum 5x auf Komandoo. Wir hatten super viel Spaß mit den beiden
und einige „SS“ mussten daran glauben.

FAZIT:
Es war ein traumhaft schöner Urlaub, den wir niemals vergessen werden.
Uns ist der Abschied so schwer gefallen und noch jetzt habe ich wieder ein Klos im Hals, wenn ich daran zurück denke. Ich weiß nur eines wir kommen wieder, so bald wie nur irgendwie möglich. Und die Hoffnung und die Gedanken daran werden uns das Warten vielleicht erträglich machen. Vielleicht steht ja in ein paar Jahren auch „Wolbert-Villa“ an unserem Bungi, wir werden daran arbeiten!
 


 

Reisebericht Komandoo 19.09 – 11.10.2003
Die Insel
Komandoo ist ungefähr 500 x 100m groß und damit eine eher kleine Insel. Sie läuft nach einer Seite spitz aus, die andere Seite ist runder und breiter. Auf der spitzen Seite stehen die Bungalows, auf der Runden, und damit auch breiteren Seite, ist die ganze Infrastruktur angesiedelt, also der Staff Bereich, das Restaurant, die Bar, Tauchschule und der Shop.


Weg auf der Seite der Einheimischeninsel, rechts Hinterseite der Bungis, links Warmwasserspeicher

Das Ambiente der gesamten Insel ist sehr gepflegt, kein Bereich macht einen unansehnlichen Eindruck. Überall ist mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet worden, der Personalstamm ist gemessen an der Anzahl der Gäste auch dementsprechend hoch. Die Wege sind ausnahmslos mit Sand bedeckt, es ist einen hundertprozentige Barfußinsel. Überall sind kleine Gärten angelegt, auch macht die komplette Bepflanzung einen sehr schönen Eindruck, was aber natürlich auf Kosten der Ursprünglichkeit der Insel geht. In dem spitzen Bereich der Insel, zwischen den Bungalows, gibt es zwei mehr oder minder unwüchsige Flächen, wo man auch ein paar Einsiedlerkrebse findet, die sonst eher selten sind. Das hat seine Ursache in der Gründlichkeit, wie die Insel den ganzen Tag über gereinigt wird. Permanent ist eine Heerschar von Angestellten damit beschäftigt, den Strand und die Wege von Blättern, Seegras und anderem „Müll“ zu befreien und die angepflanzten Gärten zu pflegen und zu verbessern. Das geht dann so weit, das im strömenden Regen der Strand geharkt wird. Blödsinn in meinen Augen, aber das demonstriert recht gut die Akribie, mit der das Management bemüht ist, den Qualitätsstandard zu halten. Auch sieht kein gestrichenes Teil – einschließlich der Feuerlöscher und Hydranten - gammelig oder angeschabt aus, alles wird optisch absolut einwandfrei gehalten.


Weg auf der Seite der Einheimischeninsel, links der Staffbereich hinter der Mauer, rechts das Pumpenhaus der Meerwasserentsalzung

Der Staffbereich ist vergleichsweise schön in die Inselstruktur integriert, er ist komplett von einer Mauer umgeben, die jedoch weiß gestrichen und nett bepflanzt nicht unbedingt hässlich aussieht. Es gibt keine Tore oder ähnliches, wo man in den Bereich Einsicht hätte, alle Durchgänge sind als verschränkte Mauern ausgeführt, so das die Inseloptik wirklich durch nichts gestört wird. Der notwendige Generator und die Pumpen der sehr gut - da unsalzig - funktionierenden Meerwasserentsalzung sind von dem letzten Bungalow – dem Coral 1 – so weit wie nur möglich entfernt, so das man das ohnehin geringe Summen durch das allgegenwärtige Meeresrauschen nicht mehr wahrnehmen kann. In der Inselmitte liegt, ebenfalls hübsch bepflanzt, ein Volleyballfeld, wo jeden Abend von den Boys ordentlich gebolzt wird. Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen, was sich aber durch den ruhesuchenden Charakter der Insel meist in Grenzen hält.

Die Insel hat, durch die Form bedingt, zwei Seiten. Die Seite am Hauptjetty, wo sich auch das Wassersportcenter, die Tauchschule und die Bar befinden, beinhaltet die Bungalowreihen Seastar, Manta, Dolphin und Marlin. Diese Seite liegt in der Regenzeit auf der windabgewandten Seite, bei Sonnenschein wird es dementsprechend sehr heiß hier. Dafür kann man auch bei Regen auf der Terrasse sitzen, da man den Wind im Rücken hat. Wie gesagt, in der Trockenzeit dreht der Wind. Der Blick geht hier auf das offene Meer, bzw. auf die unbewohnte Insel Kudadu, auf die man auch dreistündige Robinson-Trips unternehmen kann. Die Lagune ist hier breiter, somit muss man zum Schnorcheln etwas mehr paddeln, bis man an der Riffkante ist, oder man geht vorne am Jetty rein, wo der Weg nicht so weit ist. Der Strand ist auf dieser Seite geringfügig breiter und die Bepflanzungen etwas üppiger. Den Sonnenuntergang hat man hier im Rücken. Der Strand ist hier recht breit, wird dann in Form einer kleinen Landzunge noch etwas breiter um dann wieder schmaler auszulaufen, teilweise schmaler als auf der anderen Seite. Die ersten Bungalows liegen etwas dicht an der Tauchbasis bzw. Rezeption, jedoch nicht weiter störend.


Strand auf der Seite mit der unbewohnten Insel bei Ebbe

Die wirklich einzigen Bungalows, welche man definitiv überhaupt nicht empfehlen kann, sind die Marlin 7-9. Diese haben bei niedriger Ebbe nur noch einen Meter Strand, was schlicht und einfach bedeutet, das man seine Liegen woanders hinstellen muss, sonst würde man fast den ganzen Tag im Wasser liegen. Die Wellen bei Flut spülen bei den letzten beiden Bungalows fast bis an das Badezimmer heran, so das man schon von Wasserbungalows sprechen kann, sie werden auch nur bei voller Belegung der Insel vergeben. Ich persönlich fand den Dolphin 5 am Hübschesten, welcher eine Palme neben der Terrasse hat und damit schön Schatten in der Mittagssonne.


Die Marlin 8 und 9 Bungalows bei nahezu Ebbe, viel Strand bleibt nicht. Im Hintergrund die Wellenbrecher

Die andere Seite hat den Blick auf eine Einheimischeninsel, hier hatten wir auch unseren Bungalow, den Coral 2. Die Bungalowreihen sind hier Coral, Shell und Turtel. Berichte und Katalogbilder, wo der Strand auf dieser Seite der Insel eher nicht vorhanden war, stimmen definitiv nicht mehr. Der Coral 1 und 2 haben den schmalsten Strand dieser Inselseite, hier ist bei hoher Flut zwischen der Bungalowterrasse und dem Wasser noch locker Platz für die Liegen und man kann noch trockenen Fußes vorbeilaufen. Von zu schmalem Strand kann also nicht die Rede sein. Auch ist die Bepflanzung zwischen den Bungalows geändert worden, man hat immer mindestens eine Pflanze zwischen den Bungalows, so das einem keiner von nebenan auf seine Terrasse schauen kann. Der Blick auf die Einheimischeninsel stört nicht wirklich, nur nachts nimmt sie einem durch die helle Beleuchtung etwas die Freude am Sternenhimmel. Auch wird hier leider dadurch mehr Müll angeschwemmt, was aber durch die häufigen Reinigungsgänge des Personals nicht lange liegen bleibt. Die Lagune ist hier auf der ganzen Länge gleich breit und auch etwas tiefer als auf der anderen Seite. Meines Erachtens zum Schnorcheln besser geeignet, hier ist zwar das Riff nicht so abwechslungsreich, dafür sind jedoch mehr Fische da. Die Unterschiede sind aber gering. Hier gibt es ebenfalls einen Jetty, der zum Einstieg beim Schnorcheln oder Tauchen genutzt werden kann. Der Strand ist, wie bereits gesagt, bei den Corals am schmalsten, wird dann aber kontinuierlich breiter, um bei den vorderen Turtels sogar in eine kleine „Wiese“ überzugehen und wird dann zum Ende wieder normal breit. Hier würde ich die vorderen Shell Bungalows empfehlen, die hatten teilweise eine etwas üppigere Vegetation vor der Tür und der Strand war „mittelbreit“. Alle Tipps bezüglich Bungalows sind aber immer sehr persönlich, am besten hin und selber entscheiden.


Strand auf der Seite mit der Einheimischeninsel bei Ebbe

Die Insel ist komplett von Wellenbrechern umgeben, auch ist durch bereits kaum noch zu sehende Sandsäcke bzw. Betonflächen versucht worden, der Erosion Herr zu werden. Die Wellenbrecher sind etwas unansehnlich, jedoch leider notwendig. Sie sind aus groben Korallenbruch und Beton aufgeschichtet und zusätzlich von Maschendraht umgeben, was ihnen diese grüne Tönung gibt. An der Seite der Marlin 8-9 Bungalows findet man besonders viele am Strand, auch sind hier die äußeren Wellenbrecher doppelt so hoch, wie sonst auf der Insel. Hier scheint das Meer in der Trockenzeit wirklich heftig zu sein. Hinter den Coral Bungalows, in Richtung Restaurant, findet man einen unbebauten Strandabschnitt gegenüber des Staffbereiches. Hier sind zusätzlich noch Wellenbrecher senkrecht in die Lagune gebaut, auch sieht man hier verbuddelte Sandsäcke und eine Betonfläche an dem kleinen Pumpenhaus für die Meerwasserentsalzung. Viele Sachen sind aber schon so vom Sand umgeben, das sie kaum noch sichtbar sind. Unter der Terrasse des Restaurant und dahinter sind ebenfalls noch zusätzliche Wellerbrecher angelegt worden. Der Strandabschnitt hinter der Bar ist durch eine Absaugung von Korallensand links neben des Jettys entstanden, hier war die Insel also offensichtlich schon zu weit weg erodiert. Dafür hat man jetzt beim Tauchen hübsche, 6,5m tiefe Krater neben dem Jetty. Prinzipiell stören die Wellerbrecher nicht, auch haben sich dort viele Krabben und andere Tiere angesiedelt, so das sie beim Schnorcheln oder rumlaufen sogar ganz interessant sind.
Die Bungalows

Der Dolphin 5, einer der schönsten Bungalows von der Lage her

Sie sind wohl das Auffälligste an dem ganzen Resort. Das eben, was einem beim Studium der Reisekataloge sofort angenehm ins Auge fällt. Die Ausstattung ist dann auch dementsprechend gut, man findet eine Stereoanlage mit CD Player und Tapedeck, einen elektronischen Safe, der auch groß genug für eine Kamera ist, einen Wasserkocher mit Tassen und Teebeutel / Instand-Kaffee, Kühlschrank mit Minibar, Himmelbett, sehr leise Klimaanlage, Bademäntel, genug Bügel, regelbarer Deckenventilator, kuscheliger Holzboden, Eurostecker konforme Steckdosen (Schuko passt nicht, sind zu dick), Telefon mit internationaler Direktwahl, Beachchairs auf der Terrasse und Liegen davor am Strand. Bei Bedarf bekommt man Adapter auf britische Steckdosen an der Rezeption, mit denen man über einen Reiseadapter dann auf Schuko-Stecker kommt. Die Steckdosen haben jedoch nicht alle Euro-Maß, mache sind auch etwas breiter im Abstand, wie die italienischen Euro-Steckdosen. An der Rezeption kann man sich aus elendig vielen CD’s welche für den individuellen Hörgenuss aussuchen, auch ausgefallene Sachen sind dabei.

Das Bad hat zwei Waschbecken, Toilette mit Spülkasten, Rasierersteckdose Euro / Amerikanisch 230 / 120V umschaltbar, eine Wäscheleine mit Klammern, einen extra Wasserhahn neben der Toilette, um die Füße abzuspülen und ein kleines Regal, groß genug für alles Mögliche. Der Wasserdruck ist erfreulicherweise sehr gut, auch wird die Dusche sehr schnell heiß, nicht nur pupwarm. Die sanitäre Installation ist sehr gepflegt, nichts sieht alt aus. Die Handtücher werden jeden Tag gewechselt, die Strandtücher nur jeden zweiten, bei Bedarf natürlich auch diese. Das Bettzeug wird erfreulicherweise nur alle paar Tage gewechselt, der Umwelt zu Liebe. Die Roomboys haben lediglich sechs Bungalows am Tag zu reinigen, daraus ergibt sich dann auch die Akribie, mit der jeden Tag der Holzfußboden gefegt wird, die Leute haben einfach Zeit, auch für Kleinigkeiten.


Der Sanitärbereich der Bungalows

Auf jeder Terrasse steht ein Holzeimer mit Salzwasser zum Füße abspülen, die Kelle besteht aus einer Kokosnussschale mit Holzstiel. Details über Details. Die Zimmerschlüssel haben alle einen thematischen Anhänger, jeweils passend zu der Bezeichnung, die Manta Anhänger waren dementsprechend etwas sperrig. Gut fanden wir auch die Stoßleiste um den Fußboden herum, diese schließt so dicht mit dem Boden ab, das größeres Ungeziefer keine Chance hat durchzukommen. Wir hatten zwei Mal eine Kakerlake im Zimmer, dann aber glücklicherweise sehr große (die zweite war dazu noch sehr hübsch), die man bekanntlich einfacher aus dem Zimmer befördern kann. Ansonsten hatten wir permanent Besuch von recht großen Ameisen, diese waren schwarz/rot und immer im Zimmer vorhanden. Störte aber nicht wirklich, man arrangiert sich irgendwann mit den Mitbewohnern.


Das Himmelbett der Bungalows, ein echter Hingucker und sehr gemütlich

Unsere Hängematte passte übrigens ganz hervorragend zwischen die Pfosten der Terrasse, auch sah ich öfter jemanden mit einem Lenkdrachen. Falls mal jemand überlegt, so etwas auch zu machen. Die Bungalows sind alle völlig identisch, keiner ist auch nur ansatzweise anders eingerichtet, so das es bezüglich der Einrichtung wirklich egal ist, welchen man bekommt. Auch der Erhaltungszustand ist völlig gleichwertig, kein Bungalow sieht besser oder schlechter aus, wie ein anderer. Die Bungalows auf der Seite der Einheimischeninsel scheinen jedoch schon mal renoviert worden zu sein, da hier eine andere Farbe des Holzes in Innenraum vorherrscht und die Außenwände mit Holzschutzfarbe versiegelt sind. Man sollte sich nicht zu sehr darauf versteifen, einen der "am schönsten gelegenen" Bungalows abzubekommen, beide Seiten haben Vor- und Nachteile so das es letztendlich wirklich egal ist, in welchem Bungalow man landet.
Das Restaurant
Hier entscheidet sich ja oft, ob der Urlaub schön wird, oder eben nicht. Das Restaurant ist, wie auch die ganze Insel, mit sehr viel Liebe und Detail eingerichtet worden. Tische werden dem Gast nicht fest zugeteilt, man kann sich zu jedem Essen seinen persönlichen Favoriten aussuchen, auch sitzen immer nur zwei Gäste an einem Tisch. Zusätzlich dazu gibt es für Gruppen zwei Vierertische, die Ober schieben bei Bedarf aber auch gerne Tische zusammen.


Das Restaurant vom Jetty aus gesehen bei Flut

Die meisten Tische stehen ebenerdig auf Sandboden vor den Tischen des Buffets, zum Meer hin geht das Restaurant in eine Terrasse über, welche für eine Tischreihe zusätzlich überdacht worden ist. Die Überdachung wird bei schönem Wetter mittels Klapptüren auf der ganzen Länge aufgemacht, so das sich bei Hitze immer ein lauer Wind im Restaurant bewegt. Aber auch sonst sorgen die vielen Deckenlüfter für ein angenehmes Klima im Raum, zu heiß wird es eigentlich nie. Auf der Terrasse steht natürlich auch noch eine Tischreihe direkt an der Lagune, diese ist jedoch wetterfester ausgeführt und wird nur bei schönem Wetter oder Nachfrage mit Kissen bestückt. Die Tische sind hier auch deutlich kleiner, da rund, was man bei seinem Gang an das Buffet bedenken sollte, falls man hier Platz genommen hat. Zum Frühstück und Diner sind die Tische an der Lagune und die innenliegende Tischreihe auf der Terrasse immer sehr begehrt, ein Gedrängel entsteht durch die begrenzte Anzahl der Gäste auf der Insel natürlich nie. Bei schönem Wetter ist es schlichtweg zu heiß für die außenstehenden Tische, das Restaurant wirkt aber trotzdem nie voll, auch bei ausgebuchter Insel.


Die Inneneinrichtung, in der Mitte mit Palmblättern dekoriert die 3 Tische für das Buffet, links die Terrasse

Das Essen ist durchweg sehr gut, die Auswahl natürlich durch die Anzahl der Gäste begrenzt, was jedoch mit Qualität wieder gut gemacht wird. Man sollte nur keine 10 Hauptgerichte erwarten, das ist bei der Größe der Insel und des Restaurants eben nicht machbar. Das Essen ist immer von hervorragender Qualität und wird auf drei runden Tischen als Buffet angeboten, jeweils einer für Salate und Vorspeisen, Hauptgerichte und Beilage und der dritte Tisch natürlich für die kalorienreichen Nachspeisen. Dazu kommt immer noch ein Koch, der frisch gekochte Sachen kredenzt. Zum Frühstück gibt es bei ihm Omeletts, Eier in allen Variationen und Pancakes, zum Lunch und Diner wechselt das dann auf Currys, Braten oder Pasta.
Die angebotene Kost erweist sich dann als sehr abwechslungsreich und teilweise erschreckend europäisch bzw. international, oft gibt es so exotische Sachen wie Pommes, gebackene Kartoffeln mit Sauerrahm, Wiener Schnitzel, Beuf Stroganoff, gefüllte Weinblätter, Oliven, überbackene Nacho Chips mit selbstgemachter Salsa oder Schokoladenkuchen aber zum Glück auch das altbekannte Fischcurry und andere asiatische Köstlichkeiten. Viele Gerichte, vor allem die Nachtische, kommen einem eventuell aus der britischen Küche bekannt vor, z.B. Bread and Butter Pudding oder Pfefferminzsauce zu Lamm. Wo wir beim Fleisch wären, dieses beschränkt sich nicht etwa nur auf Fisch, Huhn oder Rind, hier werden auch Lamm und Schwein in allen nur erdenklichen Variationen angeboten, teilweise eben auch frisch vom Grill, wie z. B. Lammkoteletts oder Schweinebraten mit Kruste. Das Diner ist, wie so oft auf dem Malediven, immer themenbezogen wie Chef’s Gala Diner, Arabian Night, Maledivian Night, Tex Mex und viele andere Variationen, wobei das angebotene Essen nicht immer hundertprozentig zu dem gewählten Thema passt. Insgesamt absolut empfehlenswert, selbst ich als ausgesprochener Nachtischmuffel habe dort immer mindestens zwei Kalorienbomben probiert, alternativ gibt es immer frisches Obst.

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Die Terrasse vom Strand aus gesehen, vorne ein 4 Personen Tisch, die anderen Tische sind kleiner

Die Dekoration setzt dem Buffet meist noch die Krone auf, hier wird so ziemlich jeder schmutzige Trick, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, von der Küche missbraucht, sei es unschuldige Melonen in Piratenboote mit Apfelmannschaft zu verwandeln oder Brathähnchen das Golfspielen beizubringen. Man darf bei jedem Diner immer gespannt sein, hier laufen die Köche den ganzen Nachmittag zu Höchstform auf. Man freut sich übrigens immer über ein kleines Wort, das es einem hervorragend geschmeckt hat, was nahezu immer der Fall ist.
Leere Wärmeboxen oder Teller werde sehr schnell aufgefüllt, zur Not sogar 5 Minuten vor Ende des Buffets. Dazu wird aber immer noch jeder im Restaurant befindliche Gast gefragt, ob er denn noch etwas vom Buffet möchte, es wird also nicht einfach alles abgeräumt. Die Essenszeiten sind in meinen Langschläferaugen etwas verbesserungswürdig, Frühstück 8 – 10 Uhr, Lunch 12.30 – 14 Uhr und das immer viel zu späte Diner von 20 – 22 Uhr. Gerade beim Tauchen, wenn man die bösen Kalorien ordentlich verbrennt, ist die Lücke zwischen Lunch und Diner mörderisch groß.

Die Bar
Die Bar sollte ja hauptsächlich eines sein, nämlich gemütlich und das ist sie. Eingerichtet mit den typischen Korbmöbeln und mit nettem Blick auf den Jetty und die Lagune erfüllt sie absolut das Klischee einer Malediven Bar. Eine kleine Terrasse, die jedoch nicht bis in die Lagune reicht, erledigt den Rest. Bei den Cocktails wird die übliche, internationale Auswahl angeboten, die Qualität hängt stark von dem an der Bar befindlichen Mixer ab. Die Leute kommen alle aus Sri Lanka und sind sehr nett. Täglich werden drei Cocktails für 4,50$ statt der üblichen 7$ angeboten. Eine Flasche Wasser ist für 2,50$ zu haben, Softdrinks fallen meist mit 2,70$ zu Buche. Die Abende laufen meistens unter einem musikalischem Thema, die arme Jojie von der Rezeption muss dazu immer als DJ herhalten. Getanzt wird selten bis gar nicht. Einmal die Woche findet der typische Boduberu Abend mit einheimischen Tänzen statt, dazu werden auch auf Komandoo Leute aus der Belegschaft rekrutiert, die dann ihrerseits versuchen, die Touristen zum exstatischen Tanzen zu bringen. Die Belegschaft will ja auch mal was zum Lästern haben.


Die Bar vom Hauptjetty aus gesehen, links die Terrasse

Aufgrund des eher ruhesuchenden Publikums ist die Bar meist nicht so gut besucht, und schon oft leert sich leider vor 23 Uhr der Saal. Spätestens um 1 Uhr ist dann Schluss mit lustig, die Bar macht dann rigoros zu, man kann natürlich „trocken“ bei Lampenschein so lange sitzen, wie man will.
Der Shop
Hier gibt es das typische, überteuerte Touristengerödel, aber auch Postkarten mit Briefmarken, Chips und Hygieneartikel (unter anderem z.B. der beliebte Cactus-Juice). Zudem kann man sich für kleines Geld T-Shirts bedrucken lassen, was von vielen Gästen auch oft benutzt wurde. Außerdem steht hier der Computer für den obligatorischen Internetanschluss, wobei es bezüglich der Preise einen Unterschied zwischen E-Mails und reinem Internet gibt. E-Mail kostet via Outlook 2,50$ für 15 Minuten Schreiben, egal wie viele Mails verschickt werden. Internet kostet für die gleiche Zeit das Doppelte, die Verbindung wird jedoch über Modem hergestellt, welches alle 2 Minuten die Verbindung trennt. Da zum Einwählen jedes Mal ein Passwort vom Shop eingegeben werden muss, kann das Checken von E-Mail Accounts zur Geduldprobe ausarten, die man zu allem Überfluss auch noch bezahlen muss.



Der Inselshop in der Mitte der Insel, vorne die Tischtennisplatte

Erhältlich im Shop ist auch Schmuck, auf den ich jetzt aber nicht gesondert eingehe. Vor dem Shop befindet sich eine rege frequentierte Tischtennisplatte. Schläger und Bälle können an der Rezeption ausgeliehen werden. Hier ist abends eigentlich immer etwas los.

Der Spa
Zum Spa kann ich nur wenig sagen, ich hatte dort keine Massage, kann also nur die Meinungen anderer wiederspiegeln. Es werden sehr viele Massagen angeboten, von der Kopf und Hals Massage für 25$ bis zur 75minütigen Aromamassage für 70$ ist alles dabei. Die übliche Massage dauert 55 Minuten und kostet 50$, sicher nicht zu viel für die gebotene Leistung. Zum Warmwerden kommt man erst mal 15 Minuten in den Whirlpool und darf dann auf der Liege Platz nehmen. Daraufhin schaut man durch das Kopfloch in der Liege auf einen kleinen Eimer mit Sand und Muscheln, wenn man sich umdrehen muss, bekommt man ein Tuch über die Augen gelegt. Dazu läuft die ganze Zeit Entspannungsmusik.
Der Spa war die ganze Zeit über recht ausgebucht, man sollte schon 2 Tage vorher einen Termin machen, wenn man die Massage zu einer bestimmten Zeit wünscht.

Die Tauchbasis
Kommen wir nun zu einem sehr erfreulichen Punkt auf der Insel, die absolut hervorragende Prodivers Tauchbasis. Die Tauchbasis befindet sich direkt links hinter der Rezeption und wirkt auf den ersten Blick ziemlich klein. Das Gebäude ist in Form eines nach vorne offenen U angelegt. In der Mitte befindet sich eine Holzterrasse, auf der sich einige Holzstühle und Tische befinden, an denen nach oder vor dem Tauchgang etwas relaxed werden kann. In der Mitte der Terrasse ist der Eingang zum Shop, rechts ist der Schulungsraum und auf der linken Seite befinden sich der Kompressorraum auf der Rückseite der Basis, die Spülbecken und der Equipmentbereich.
Des weiteren befindet sich bei der Terrasse eine umbaute Palme, an der sich die überdachten Infotafeln der Tauchschule befinden. Man muss nicht lange suchen, um die wichtigsten Infos zu finden, alle aktuellen Termin des kommenden Tages werden jeden Abend auf einen Tafel verewigt. Die diversen Listen zu Bootstauchgängen, Schnorcheltouren, Tauchkursen und mehr für die Folgetage befinden sich hier regengeschützt unter Holzklappen. Alles wirkt sehr nett organisiert und nicht provisorisch angelegt, im Gegensatz zu der nassen Zettelwirtschaft ohne Kugelschreiber anderen Tauchschulen.
Der Shop ist, wie die ganze Tauchschule, klimatisch ziemlich unterkühlt, aber das ist man ja mittlerweile in Asien gewohnt. Nach Aussage meiner Freundin, die das Vergnügen eines Nitrox Kurses bei 18°C hatte, ist es auf Dauer aber deutlich zu kalt zum Überleben. Abgesehen davon ist der Shop sehr gut ausgestattet, hier gibt es Ersatzteile aller Art, die aktuelle IQ-Kollektion und die hauseigenen Prodivers Artikel, die eine sehr schöne Qualität zu einem zugegebenermaßen hohen Preis haben. Aber warum sollte das nun ausgerechnet billig sein. Die T-Shirts sind auf jeden Fall einen Blick wert. Bestimmungsbücher aller Herrn Länder liegen aus und lassen sich natürlich auch (teuer) käuflich erwerben, besser man kauft so etwas zu Hause. Dort finden sich auch die durchnummerierten Tauchplatzbeschreibungen in einem Ordner, zusätzlich hängt an der linken Wand noch eine Karte des Atolls, wo alle Tauchplätze mittels Pins markiert worden sind. Man bleibt also nie im Unklaren darüber, wo man gerade war. Insgesamt macht der Shop, wie die ganze Basis, einen sehr gemütlichen und gut sortierten Eindruck.

Das Leihequipment ist von guter Qualität, gepflegt, und erstreckt sich über die üblichen Teile wie Mares Atemregler, Uwatec Computer, SeaQuest Jackets und ABC Ausrüstung in allen Größen, es werden jedoch auch Kameras von Sea&Sea - MX10 und MM 2 mit externen Blitzen - und diverse Akku Handlampen verliehen. Die angebotenen Flaschen sind etwas anders, wie auf den meisten Basen im Ausland. Statt der üblichen, schmalen 11 Liter Alu-Flaschen verwendet man hier die schwereren und dickeren 10,4 Liter Flaschen. Diese haben den Vorteil, das sie unter Wasser zu keiner Zeit Auftrieb haben, so das die Portion Extra-Blei für den Sicherheitsstop in der Basis bleiben kann. Pressluft wird prinzipiell in diesen Flaschen angeboten, für Nitrox User werden zu den 10,4 Litern noch höhere 12,2 Liter Flaschen angeboten, die mit 16,5kg über Wasser dann aber auch recht schwer sind. Leider sind die großen Flaschen für den Pressluft Taucher nicht erhältlich, etwas unverständlich in meinen Augen. Da jedoch Nitrox auf der Insel umsonst ist, empfehle ich, falls noch nicht geschehen, dort einen Kurs zu machen, der in lockeren zwei Stunden Theorie angehandelt wird, und von dem deutschen Verband NRC (Nitrox and Rebreather College) zu einem wirklich günstigen Preis angeboten wird. Alle Flaschen haben von Hause aus einen Int-Einsatz, der bei Bedarf natürlich herausgedreht werden kann, um einen DIN Regler ohne Adapter benutzen zu können.


Die Tauchbasis, rechts die Terrasse mit den überdachten Infoboards, links der Equipmentraum mit den Spülbecken

Der gekachelte und gegen Versandung mit einem Fußspülbecken versehene Equipmentbereich macht auf den ersten Blick einen recht kleinen Eindruck, was jedoch täuscht. Rechts befinden sich Spülbecken für die Atemregler und Kameras, in der Mitte das entsprechende größere Pendant für das Rest-Equipment. An der hinteren Wand und rechts befinden sich die Halterungen für das Leihequipment. Als Eigenversorger kann man sein Gerödel auf die links befindlichen Holzstäbe hängen, die vorher noch mit dem jeweiligen Namen beschriftet werden. Durch dir Nähe zwischen dem Spülbecken und dem Platz für die Ausrüstung wird es auch bei voller Auslastung nie wirklich voll, schnell ist alles durch die kurzen Wege weggeräumt. Da die Ausrüstung auf einer Art offenem Holzregal hängt, trocknet die Ausrüstung auch sehr schnell.
Vor dem Bereich befinden sich immer mehrere volle Pressluftflaschen, die sehr schnell nachgestellt werden. Falls man Nitrox tauchen will, muss man sich links um die Ecke bemühen, wo die aus Kuredu kommenden Flaschen in zwei Größen für einen bereit stehen. Jede Flasche Nitrox muss vom Taucher gesondert analysiert, die Flasche entsprechend markiert, und das Ergebnis in seiner Karte eingetragen werden. Dazu befinden sich dort ein Finimeter und ein Sauerstoffmessgerät von KompTec.

Wenn man einen Tauchgang am Hausriff machen will, nimmt man sich einfach eine Flasche, falls sie einem von dem Flaschen-Boy nicht sofort getragen wird, rödelt sich an, trägt sich noch in die Hausriff-Tafel ein, und los geht es. Falls man auf der gegenüberliegenden Seite ans das Riff will, wird einem das Equipment ohne Probleme dort hin gefahren, auf Wunsch überall auf die Insel. Bei Bedarf kann die Flasche nach dem Tauchgang auch am Ausstieg abgeholt werden, man braucht nur die Bungalow Nummer bei der Basis angeben, und die Flasche wird dort einkassiert. Da man die Flasche sowieso komplett abrödeln muss, halte ich die Version für Blödsinn, aber jedem das seine. Danach sollte man sich noch austragen, wobei erst nach zwei Stunden die Rettungskette losgeht.
Bootstauchgänge werden ähnlich unproblematisch wie der ganze Rest der Tauchbasis abgewickelt. Man trägt sich bis 18 Uhr in die ausliegenden Listen ein, ein späteres „Dazustoßen“ ist jedoch fast immer möglich. Die fertigen Zuweisungen mit Guide und Bootsnamen findet man rechts neben der Tür zum Schulungsraum in zwei kleinen Schaukästen. Es wird erst kurz vor dem Tauchgang bekannt gegeben, wo es hin geht. Das mag dem einen oder anderen etwas merkwürdig vorkommen, hat jedoch auch durchaus seine Vorteile. Da sich die Bedingungen an den Tauchplätzen schnell ändern können, haben es sich die Prodivers zur Aufgabe gemacht, den Gästen immer den günstigsten Tauchplatz anzubieten. Dabei wird auf das Wetter genauso wie auf die in der Liste befindlichen Taucher bezüglich Erfahrung und bereits besuchte Tauchplätze eingegangen. Oft werden so auch Top-Tauchplätze, wie der Kuredu Express, nachmittags angefahren, wenn es die Bedingungen zulassen. Der einzige wirkliche Nachteil ist eben, das man sich nie komplett darauf vorbereiten kann, wo es nun hingeht. Nachdem wir nun dieses System genauso wie das vorherige Ansagen von Tauchplätzen testen konnten, würde wir die Prodivers Variante mittlerweile vorziehen, da sie wirklich stressfreier ist. Man kennt das ja, wird ein Top-Tauchplatz angefahren, ist die Liste ruckzuck voll und das Nachmittagsboot ist dementsprechend leer. Bei den Prodivers hat man sogar als Langschläfer die Chance, gute Tauchplätze besuchen zu können. Hat man sich nun in die Liste eingetragen, sind 10$ auf jeden Fall fällig, es sei denn, man hat ein medizinisches Problem. Da wir zweimal wegen Übelkeit absagen mussten, können wir ruhigen Gewissens sagen, das diese Regelung sehr flexibel gehandhabt wird, auch wenn ganze Buddy-Teams wegen einer Person absagen müssen. Ungefähr eine Stunde vor Abfahrt sollte man sein Equipment zusammenpacken und vorne auf die Terrasse der Basis packen, damit es von den Jungs auf das Dhoni gefahren, und dort auch gleich zusammen gebaut werden kann. Bei markierten Nitroxflaschen klappt das erfreulicher Weise mit hundertprozentiger Genauigkeit, nie hat man die falsche Flasche dran. Man sollte jedoch immer seine Ausrüstung komplett überprüfen, ich habe dort ein paar interessante Varianten zum Thema „Flaschengurt einfädeln“ gesehen, obwohl dieser vorher von mir nicht aus der Schnalle genommen worden war. Jetzt muss man nur noch ungefähr 15-20 Minuten vor Abfahrt auf dem Boot sein, da das absolut sehenswerte und ausführliche Briefing dort abgehalten wird. Ich habe noch nie so genial lustige Zeichnungen bei einem Briefing zu sehen bekommen. Nach dem Tauchgang muss das Gerödel nur wieder zusammengepackt werden, es wird einem an Land dann wieder bis an das Spülbecken gebracht. Nur spülen und tauchen muss man noch alleine. Die Boote fahren täglich um 9.30 und 15 Uhr. Ab ungefähr 12 Tauchern aufwärts wird ein zweites Boot organisiert, so das man auf dem Dhoni nie Platzangst bekommen muss.


Taucher nach einem Resortdive am Jetty

Insgesamt stehen den Prodivers weit über 30 Tauchplätze zur Verfügung, darunter so bekannte Namen wie Fushivaru Thila, Shipyard oder Kuredu Express. Da im ganzen Atoll nur 3 Hotelinseln vorhanden sind, sieht man selten ein zweites Boot am Tauchplatz. Bei den Tauchplätzen ist alles dabei, von der spektakulären Kanalüberquerung bis zum gemütlichen Tauchgang in 12 Metern auf dem Riffdach eines Thilas. Zu empfehlen sind noch die Caves, ein Tauchplatz mit Schildkrötengarantie und das Felivaru Outreef, ein Drop Off auf 500+ Meter mit sehr großen Höhlen in der Riffwand.
Wir hatten leider nicht das Vergnügen, die Basisleitung persönlich kennen zu lernen. Barbara und Tom hatten Urlaub, dafür war Frank aus Kuredu da. Man kann nur sagen, wenn die Basisleitung nur ansatzweise so gut drauf, wie das restliche Team, kann man hier wirklich nichts falsch machen. Gerade Frank, der ja nicht zum Stammteam der Insel gehört, zeichnete sich durch absolute Makro-Kenntnisse jedes Tauchplatzes aus. Er fand selbst Kleinigkeiten mit einer bewundernswerten Zielsicherheit, so das man hier nur staunen konnte. Aber auch Paul, mit seiner nie enden wollenden guten Laune und Mandy, die alle mit ihren Zeichnungen beim Briefing zum Kugeln brachte haben ein echtes „sehr gut“ verdient. Nicht zu vergessen die beiden Boys von der Basis, die wirklich jederzeit bemüht sind, es einem so einfach wie möglich zu machen. Einfach ein tolles Team und definitiv nicht übertrieben, ich bin bei Diveguides wirklich recht pingelig. Fazit des Ganzen: Man fühlt sich wirklich rundum gut aufgehoben, nicht nur als Taucher, auch Schnorchler werden gerne unter die Fittiche genommen. Thumbs up !
Das Hausriff
Das Hausriff der Insel ist in vier Abschnitte unterteilt, die beiden Seiten und die beiden Spitzen. Wir waren nur an der einen Spitze am Hauptjetty und auf der Seite der Einheimischeninsel tauchen, können also über das komplette Hausriff der Insel nur bedingt Auskunft geben. Die beliebteste Strecke, auch für Orientation Dives, ist am Hauptjetty rein, links rüber und dann wieder zurück, da sich an der Spitze der Insel oft die Strömung teilt oder aufrollt. Gerade nachmittags kann es hier schon mal ganz schön ziehen. Man kann das sehr gut an den glatten Flächen auf dem Wasser erkennen, das Meer „kocht“ an den Stellen. Schön ist auch die Strecke vom Jetty auf der Restaurantseite der Insel links rüber bis zur Ausstiegsmarkierung. Ein einfacher und von den Riffformationen recht abwechslungsreicher Tauchgang. Man darf natürlich hier keine Wunder erwarten.


Das Dach des Hausriffes bei Flut vom Hauptjetty aus gesehen

Das Hausriff ist, wie so viele Riffe auf den Malediven, ziemlich kaputt. Man kann zwar überall nachwachsende Stellen sehen, teilweise auch recht große, aber die Schäden ziehen sich fast durch jede Hausrifftiefe. Das Hausriff ist kein glatter Drop-Off, sondern fällt recht sanft auf eine Tiefe von 12-17 Metern ab, um dann als Sandgrund weiter langsam tiefer zu werden. Tauchen lohnt sich prinzipiell mehr als Schnorcheln, da direkt unter der Wasseroberfläche auch die meisten Schäden sind. Zudem sind nachwachsende Korallen durch die Aufspülungen des Strandes mit Sand bedeckt worden, und somit zum Teil wieder abgestorben. Wenn man keinen ausgesprochenen Großfischdrang hat, kann man aber auch am Hausriff durchaus nette Tauchgänge machen. Wir haben z. B. dort eine Schildkröte und einen großen Napoleon gesehen, abgesehen von den Langusten, Schwärmen von Füsilieren und Schnappern, Zackis, Rotfeuerfische, Nacktschnecken, Kugelfischen, Feilenfischen, Schaukelfischen, Muränen und vielem mehr.

Für Schnorchler eine nette Strecke ist z. B. vor dem Restaurant bei den über zehn Baby-Schwarzspitzenriffhaien hineinzugehen, eventuell den Halbstarken noch etwas beim Jagen zusehen, und dann je nach Strömung versuchen langsam rechts rüber durch die Wellerbrecher ans Riff zu gehen. An der Spitze der Insel ist das Riffdach sehr schön und oft jagen viele Makrelen dort kleinere Fischschwärme. Dann von der Strömung bis an den Jetty treiben lassen, eventuell wegen den tiefen Kratern im Sand in die Lagune ausweichen und dann erst mal den Jetty abgrasen. Hier befinden sich mehrere standorttreue Viecher: Amanda die Riesenmuräne, Lisa der Rotfeuerfisch, Freddy der schwarze Schaukelfisch und Teddy der zahme Orangestreifendrücker. Aber auch sonst ist der Bereich unter dem Jetty sehr bunt und sehenswert, auch viele Weichkorallen sind hier anzutreffen, nur die Sicht ist oft durch Schwebeteilchen eingeschränkt. Danach sollte man noch weiter am Riff langgehen, welches auf dieser Seite für Schnorchler aufgrund der Architektur etwas interessanter ist, als auf der Gegenseite. Insgesamt ist das Hausriff ganz nett, es ist eben leider „nur“ das Hausriff und hat damit für Taucher meist einen schlechten Ruf.

Fazit

Die Rezeption: "Welcome to Komandoo", so wird man empfangen und so ist auch das Motto der Insel

Die Insel ist definitiv ein echter Hingucker, sei es die detaillierte Ausführung des ganzen Resorts, das prima Essen, die durch jede Schicht gehende Freundlichkeit des Personals oder die wirklich hervorragende Tauchbasis. Über kleinere Unzulänglichkeiten, wie das (natürlich) kaputte Hausriff oder die nicht so schönen Wellenbrecher kann man getrost hinweg sehen. Uns hat es sehr gefallen.

Weitere Über- und Unterwasserbilder, ein detailliertes Reisetagebuch und diesen Bericht mit mehr Bildern findet ihr auf meiner Homepage http://www.rrsystems.de unter „Tauchen und Reisen“

Rüdiger Roxlau im Oktober 2003
 


 

Reisebericht KOMANDOO 12.06.2004 – 27.06.2004.

Ein kleines Paradies auf Erden.... KOMANDOO.......

Einleitung:

Wir haben unser Paradies gefunden!!!!
Hier stimmt einfach alles. Der Service, das Essen, das Wetter, die Insel, die Bungalows, das Spa-Center, das Management, einfach alles....

Reisezeit :

12.06.2004 – 27.06.2004, 14 Tage Sonne, gelegentlich Schauer, meistens abends oder früher Morgen.

Reiseveranstalter:

Jahn Reisen, reibungsloser Ablauf und Transfer mit Wasserflugzeug ca. 50 Min. zur Insel, unsere Verpflegung VP.

Flug:

LTU First Comfort. Sehr zu empfehlen, wir sind entspannt und ausgeruht angekommen, auf der Hinreise sowie auf der Rückreise. Hervorragender Service, erstklassiges Essen, und das wichtigste -PLATZ - !!!!!!!!! Bequeme Ledersessel.

Insel:

TRAUMHAFT...,..... schöne bewachsene, kleine, ruhige!!! und sehr sauber gepflegte Barfuss Insel.
Sehr gutes Inselmanagement (liebe Grüße an MELIDA), man fühlt sich von Anfang an ZUHAUSE.
Keine Moskitos, keine Sandflöhe!!!!!
Sehr aufmerksamer, freundlicher und lieber Service (ganz liebe Grüße an Riza), auf der gesamten Insel gibt es nur freundliches Personal, eine super gute Küche, das Essen ist fantastisch........, schönes Restaurant mit Terrasse am Wasser, gemütliche schöne Bar mit fairen Cocktailpreisen, dezente Abendunterhaltung.
Gemischtes Publikum, ca. 75% Engländer, Rest Deutsche, Spanier.
Kein Handyklingeln im Restaurant!!!

Bungalows:

Sehr schöne diskrete Einzelbungalows, mit WUNDERSCHÖNEN direktem Blick auf Strand und das Wasser, mit ein bisschen Glück sieht man Delphine vorbei ziehen, schönes halboffenes Badezimmer, super sauber, keine Ameisen oder Ungeziefer. Wir hatten Starfish 3 und waren mehr als zufrieden, Sonne bis ca. 18.30 Uhr, und Ruhig. Uns persönlich gefällt die Inselseite mit den Bungalows Starfish ab Nr. 3 bis Manta am besten.
2 große Strandtücher sind inklusive und werden alle 2 Tage gewechselt, Wasserkocher für Kaffee und Tee, Safe, CD-Player, 2 Kimonos, Minibar mit zivilen Preisen z.B. kleines Mineralwasser 500 ml $ 1,50, 2 Terrassenstühle mit Tisch, 2 Strandliegen mit dicker bequemer Auflage.

SPA – Center:

Die besten Massagen die wir jemals hatten. Wir haben 3 x gebucht. Bei der Anmeldung wird erst ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und dann kann man den Alltag vergessen....die Damen haben wirklich heilende Hände ...

1. HIM und HER Massage wunderschön entspannend. Am Anfang 15 Min. Jacuzzi dann relaxende Öl – Massage anschließend 1 Flasche Champagner auf dem Zimmer $ 140,00 für 2 Personen. Ein Traum.

2. Royal – Thai Massage zur Muskellockerung und Entspannung, diese Massage ist ohne Öl. Die beste Massage in unserem Leben. $ 95,00 p.P.

3. Am letzten Tag vor der Abreise haben wir noch mal eine Royal Thai Massage und ich eine Spa – Sampler Massage gebucht. Spa Sampler ist ein Kombination aus Öl – Massage, Thai – Massage und Mini – Face. Super entspannend und wunderschön $ 85,00.

Schnorcheln:

Gute Schnorchelmöglichkeiten, man sieht Schildkröten, Langusten, Baracudas, Drücker etc. tolles Hausriff.

Preise Stand 06/04 ohne Gewähr:

1,5 ltr. Flasche Wasser $ 2,50
1 Glas Cola $ 2,50
½ ltr. Rotwein $ 7,00
Cocktail of the Day $ 4,50 (täglich wechselndes Angebot)
Cocktail aus der Karte $ 7,00

Fazit:

Es war ein Traum und .....wir fahren nächstes Jahr wieder hin.

Nach unseren Besuchen auf Olhuveli und Vakafurali, war das der schönste Inselurlaub. Hier stimmt einfach alles. Es gibt wirklich nichts zu bemängeln (nein ....wir sind nicht Verwandt mit dem Management und wurden auch nicht bestochen. J )

...... und solltet Ihr nach Komandoo fahren, Melida (die Managerin und gute Geist der Insel) liebt KINDERSCHOKOLADE über alles !!!
Vielleicht habt Ihr ja noch ein bisschen Platz im Koffer für ein paar Tafeln.... J J

Jörg und Gaby Weber
 


 

Komandoo 24.3.-4.4.04

Dank der vielen tollen Tipps aus diesem Forum haben wir uns dieses Jahr für 14 Tage Komandoo entschieden. Ausschlaggebend waren vor allem auch die schönen Fotos auf der Homepage und die wunderschönen Bungalows. Gebucht haben wir über maldivian.com (schnell, unkompliziert, gute Auswahl, nette kompetente Mitarbeiter).

Auf der Insel angekommen wurden wir von Melida und Ihren Mitarbeitern mit einem Getränk begrüßt. Wir bekamen auch gleich die Mitteilung, dass die Bungalows, die wir per Email vorreserviert haben z. Zt. leider besetzt wären, wir aber problemlos einige Tage später in eines dieser Bungalows umziehen könnten, wenn wir das dann tatsächlich noch wollten. Also bekamen wir Bungalow Turtle 3 zugeteilt (unserer Meinung nach einer der Bungalows in der besten Lage, da viel Schatten tagsüber). Um es kurz zu machen: wir haben den Bungalow nicht gewechselt, da uns unser Standort super gefallen hat u. diese Seite der Insel auch ihre Vorteile hat (super Sonnenuntergang, mehr Wind, mehr Fische u. Korallen). Die Hütten sind z. Zt. noch alle gleich ausgestattet. Sehr geschmackvoll, groß, super sauber, einfach perfekt. Ein großes halboffenes Bad, Klima, CD Player, kostenloser Safe im Zimmer, Mini Bar (=Kühlschrank). Von unserer Seite aus hatte man den Blick auf die einheimische Insel, was mich absolut nicht gestört hat.

Essen: (Mittags & Abends) SUPER! Reichlich & viel Auswahl an Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts. TIPP: die Suppen sind super lecker!

Immer frisch zubereitete Pastagerichte, gegrilltes Fleisch u. gegrillte Fisch.
Morgens reichlich Auswahl an Broten, Brötchen, süße Stückchen, Obst, Müsli, Obstsalat, Quark. Eier kann man sich auf Wunsch individuell zubereiten lassen & frische Pfannkuchen mit Ahornsirup (sehr lecker).

Service: sehr nette u. flinke Kellner, die in jeder Sprache ein wenig plappern können.

Gäste: meiner Meinung nach 75% Briten, Rest Deutsche, Schweizer, Japaner

Massage & Spa: wir haben uns 2x die Oriental Massage gegönnt. Großartig!
Sehr nette geräuschlose Spa-Mitarbeiterinnen, sehr angenehm!

Ausflüge:
-Kuredo (unbewohnte Insel zum Schnorcheln, kostenlose Fahrt dorthin mit dem Schnellboot)
-Sunset Boat Trip(kostenlos mit dem Dhoni in den Sonnenuntergang fahren u. Delfine beobachten)
-Britt Sailing Tour (80$, die sich auf jeden Fall lohnen). Getränke, reichlich Essen, Handtücher, Snacks sind alle inbegriffen. Toller Kapitän, der sich super auskennt. Wir sind mit Mantas geschnorchelt, haben Hunderte von Delfinen gesehen, Wasserschildkröten beim Fressen zugesehen. PHANTASTISCH!

Das war einer der schönsten Tage. Lohnt sich auf alle Fälle.

Hygiene auf der Insel: keinerlei Kakerlaken oder Moskitos. TOP!

Alles in allem eine wunderschöne kleine paradiesische Insel, an der es rein gar nichts zu kritisieren gibt. Wir kommen sicherlich wieder!

TIPP: selbst hinfliegen. Ist eine Reise wert. Perfekt & traumhaft schön

 


 

Reisebericht Komandhoo 28.02.2004 – 21.03.2004
Von Haikaefer und Sharky1

Der Hinflug

Wir flogen ab Zürich mit Edelweiss Air nonstop Richtung Male. So war es zumindest geplant,
denn als der Flieger pünktlich auf der Rollbahn stand, informierte uns der Captain über das
unbedeutende technische Problem, dass das linke Triebwerk nicht zünden will.
Folglich wurden wir wieder rückwärts an den Hangar geschleppt, und wir sahen uns schon
geistig in einen anderen Flieger umsteigen. Nach knapp einer halben Stunde jedoch hat ein
Schweizer Wundertechniker das Problem behoben und es ging in die Lüfte. Da es ein Nachtflug war gab es leider nicht allzu viel zu sehen, dafür hatten wir durch die vorgebuchten Sitzplätze in der Reihe 7 (am Notausstieg) genügend Beinfreiheit. Von dort aus hatte man guten Einblick in die Stewardes-senküche, und diesen fleissigen Bienchen bei Ihrem Treiben zuzusehen, liessen die 10 Stunden
Flug wie im Nu vergehen.

Ankunft Hulhule

Wie eine Wand erschlug uns die Wärme, als wir aus dem Flieger stiegen. Relativ unkompliziert
folgte das Prozedere des Gepäckholens und der Zollabfertigung. Von unserer Reiseleitung wurden wir dann weiterdirigiert in den Bus zum Wasssertaxiflughafen, wo dann unser Gepäck gewogen wurde. Aber Dank eines liebevollen Blicks und Lächelns von Sharky1 mussten wir die paar Kilo Uebergewicht nicht mit Dollars aufwiegen. Nach relativ kurzer Wartezeit ging es dann mit Handgepäck ins Wasser-flugzeug, mit wehmütigem Blick auf unsere 2 Koffer, die immer noch relativ unbeachtet unter vielen
anderen auf der Seite standen.
Also merke : Badezeug und Foto immer ins Handgepäck.
Im Flieger selbst war es unerträglich heiss und stickig, und als er abhob zu seinem 40-minütigen Flug, hatten auch die Ohren Grund zum Jammern. Die Aussicht während des Fluges entschädigte jedoch die Qualen : Das schönste Urlaubsprospekt kann diese Aussicht niemals wiedergeben. Ein Gemälde in Blau, Türkis, Grün und Weiss. Schliesslich setzten wir zunächst vor der Insel Kuredu am Jetty auf, um die ersten Gäste abzuladen, um kurz danach, nur noch zu viert, nach wenigen Minuten vor einer Plattform ca. 100m von Komandhoo entfernt zu landen, wo uns schon ein Dhoni erwartete.

Ankunft Komandhoo

Von einer Inselangestellten mit blauer Bluse und weissem Röckchen wurden wir freundlich auf Eng-lisch begrüsst, auf das Dhoni geleitet, und mit freudiger Erwartung, aber auch ziemlich erschöpft nach der langen Reise, sahen wir unser Ziel immer näher kommen. Das Dhoni legte am Ostjetty, dessen Steg direkt zur Rezeption führt, an, wo wir von Melida, der Inselmanagerin, schon erwartet wurden. Ueberraschenderweise begrüsste sie uns in perfektem Deutsch und wir machten uns auf den Weg zur Rezeption, vor der wir schon von weitem das „Welcome on Komandhoo“ - Schildchen sehen konnten. Dort wurden wir von Trommlern begrüsst, jedoch mit einem Rhythmus und Elan, der uns wie Oel ins Feuer unserer Müdigkeit vorkam. Die Trommler, wie wir später erfuhren, sind übrigens Roomboys, die jede Ankunft neuer Gäste musikalisch als Nebenjob untermalen. Nach einem kühlen Welcome-Drink, kalten Tüchern und einem Eisbecher stellten sich dann die verschiedenen Bereiche der Insel vor : Melida erzählte kurz wie das Inselleben abläuft, Tom erzählte, wie das Tauchen von statten geht, und eine asiatische Dame erzählte von den Vorzügen einer Massage im Spa.
Wir meldeten uns sogleich zum Checkdive am nächsten Morgen an, bekamen die Bungischlüssel zu Dolphin 5 (Ostseite, so hatten wir es uns auch gewünscht per Mail an Melida), und endlich gings dann zum Bungalow.
Das Gepäck kam übrigens noch am selben Abend an und wurde zu unserem Bungi gebracht.

Der Bungalow

Alle Bungalows sind baugleich, unterscheiden sich aber wesentlich in Ihrer Lage, doch dazu später.
Betritt man den Bungi vom Strand aus, an dem 2 Privatliegestühle stehen, führt eine Treppe zunächst auf die Terrasse. Auf der untersten Stufe steht ein Wassereimer mit Kelle, um sich den Sand von den Füssen abzuwaschen, bevor man die heiligen Hallen betritt.
Auf der Terrasse stehen 2 bequeme Stühle und ein Tischlein, die Vorderfront des Bungi besteht aus einer Glaswand, wobei man sich mit Vorhängen vor ungewollten Blicken von draussen schützen kann. Jeder Bungi hat einen Schlüssel mit geschnitztem Holzanhänger :
Ostseite Starfish, Dolphin, Manta, Marlin;
Westseite Coral, Seashell und Turtle.
Tritt man nun ein, befindet sich direkt an der gegenüberliegenden Wand des sehr geräumigen Bungis das Doppelbett mit direktem Blick auf den indischen Ozean, links und rechts mit Nachttischlampe und Tisch. Links ist ein Schreibtisch mit Stuhl, rechts ebenso, gefolgt vom Kleiderschrank mit integriertem Safe und Minibar, dann noch ein Ablagetisch, und schon geht’s durch eine Tür und ein paar Stufen ins äusserst geräumige Badezimmer mit grossem Spiegel, 2 Waschbecken, einem WC, einer riesigen Dusche, und natürlich alles halboffen, was durch einen kleinen Pflanzengarten neben der Dusche noch gekrönt wird. Ueber dem Gärtchen ist auch eine Wäscheleine, an der man seine nassen Sachen auf-hängen und trocknen kann.
Der Hauptraum hat eine Klimaanlage und auch einen Ventilator an der Decke des kegelförmigen Da-ches. Für Unterhaltung sorgt die Stereoanlage mit CD-Player, und alle Steckdosen waren kompatibel, so dass wir keinen Adapter benötigten.
Summasummarum : 1a Unterkunft.
Draussen sind die einzelnen Bungis durch Büsche und Palmen voneinander getrennt, sodass man eine relativ ungestörte Privatsphäre geniessen kann. Und - um es nicht zu vergessen – 5m vor der Haustür liegt der indische Ozean .
Die Bungalows werden 2 mal täglich, einmal morgens und einmal abends, von den Roomboys gerei-nigt, das Bettlaken wird kunstvoll neu gefaltet ebenso wie die neuen Klopapierrollen, und der Wasser-eimer an der Treppe wird neu aufgefüllt (wie wir beobachten konnten bei manchen mit Süsswasser, bei anderen mit Meerwasser. Wovon das abhängt konnten wir nie herausfinden...).
Täglich gibts auch eine 1,5l Flasche Wasser aufs Zimmer für lau, und als Trinkgeld für die Boys legten wir einfach täglich morgens einen Dollar unters Kopfkissen, am Wochenende auch mal fünf. (Und wir hatten immer Süsswasser im Eimer ...)
Wir wollten die Ostseite deshalb, weil zu unserer Reisezeit der Nordostmonsun weht und wir gerne ein laues Lüftchen verspüren wenn wir draussen liegen.
So war es dann auch, und genauso unerträglich war es auf der Westseite : Hitze pur, kein Wind, und nur wenig Schatten ab Mittagszeit, denn schattenspendende Palmen haben hauptsächlich die Dolphins, Starfishs und Mantas.
Dafür ist man auf der Ostseite morgens vergeblich auf der Suche nach Schatten, aber diese Zeit kann locker mit Schnorcheln und tauchen überbrückt werden.
Bei einem Inselrundgang stellten wir fest das die letzten Marlin-Bungis an der Südspitze der Insel schon fast als Wasserbungis zu bezeichnen sind. Der Strand ist dort ein Opfer des Meeres geworden, die Terrassentreppe führt direkt ins Wasser, und die Lagune dort ist bepflastert mit Sandsäcken – ein verzweifelter Versuch, weiteren Strandverlust zu vermeiden, aber wohl eher unangenehm für die dorti-gen Bungibewohner.
Ein Inselrundgang trockenen Fusses ist also nicht möglich, ausser bei Springebbe.
Der Strand wird zweimal täglich von eventuell angeschwemmten Algen gereinigt und war immer blitz-sauber.

Die Insel

Ein Inselrundgang ist nach knapp 10 Minuten beendet, denn sie ist nur 500m lang und 100m breit.
Im Zentrum der Insel sind die Unterkünfte für Staff, aber auch Gärten, in denen Gemüse und Kräuter gezogen werden. Die Einrichtungen konzentrieren sich alle auf der Nordspitze zwischen den beiden Jetties, die nach Ost und West ragen :
Das Wassersportcenter (Windsurfen, Kajak, Katamaran), das Tauchcenter (ProDivers), die Rezeption, der Inselshop (Sonnencreme, Shampoos, Klamotten, Filme, Batterien, Souvenirs und Internetzugang), das Spa (wurde uns von allen, die dort waren, empfohlen, haben es aber nie ausprobiert), die Bar , und schliesslich das Restaurant.
Der Ostseite von Komandhoo gegenüberliegend, in ca. 1km Entfernung, liegt Kudadhoo, eine unbe-wohnte Insel, auf die man sich kostenlos für 3 Stunden Aufenthalt bringen lassen kann. Schaut man übrigens knapp links an Kudadhoo vorbei, ist welche Insel in der Ferne zu sehen ? Genau – Kuredu, die Toblerone-Insel. Denn die vielen nebeinanderstehenden spitz zulaufenden Wasserbungalows ver-leihen der Insel aus der Ferne gesehen eine romantische Zickzack-Silhouette.
Gegenüber der Westseite liegt die Einheimischeninsel Hinnavaru, die sich 6 mal am Tag dadurch be-merkbar macht, dass der dortige Iman von seinem Minarett, wohl verstärkt durch ein Megaphon, sein Liedchen trällert. Rund um die Insel, in der Mitte zwischen Strand und Riff, sind Barrieren aus Koral-lenblöcken angeordnet, um der Erosion durch die Gezeiten Einhalt zu gebieten. Bei Flut sind diese Barrieren nicht sichtbar, wohl aber bei Ebbe, wobei sie jedoch nicht sonderlich störend wirken. Da die-se Barrieren, wie erwähnt, nicht aus Beton oder Stahl, sondern aus Korallenblöcken bestehen, die viele Hohlräume aufweisen, tummeln sich in diesen Höhlen unzählige Fische. Dieser von Menschen-hand geschaffene Kindergarten bietet jedem Schnorchler auf dem ersten Weg nach draussen ans Riff einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf das, was einem dann draussen alles erwartet. Die Insel selbst ist eine Barfussinsel – alle Wege bestehen aus Sand, ebenso das innere der Bar, des Restau-rants und der Rezeption. Für die langen Fusswege vom Strand über den aus schwarzem Holz beste-henden Steg zu den Jettyplattformen, der sehr heiss werden kann, stehen für mimosenhafte Gemüter alle 10m die Eingangs erwähnten Wassereimer mit Kelle zur Verfügung, um die glühenden Fusssohlen mit über 40 Grad warmen Wasser „abzukühlen“. Bungalows gibt es insgesamt 45, somit ist die Anzahl der Gäste in etwa 90 Personen. Dies ist in etwa auch die Zahl der Angestellten auf der Insel, die alle-samt ungemein freundlich und zuvorkommend waren.

Das Publikum

Zu unserer Reisezeit bestand das Publikum ungefähr zur Hälfte aus Engländern, zur anderen Hälfte aus dem deutschsprachigem Gebiet (Oester

ich, Schweiz, Deutschland, Bayern, Schwaben). Und einem italienischen Paar.
Die Engländer waren meist ältere Ehepaare und wohl auch Repeater und fielen nur dadurch auf, das sie auf dem einzigen Fernseher der Insel in der Bar seltsame Sportarten verfolgten, deren Sinn mir sich verweigerte.
Die Deutschen fielen nur dadurch auf, das sie auf dem einzigen Fernseher der Insel in der Bar wie gebannt als einzige das Training und den WM-Lauf von Malaysia verfolgten.
Die Schwaben fielen dadurch auf, das sie die lautesten Inselbewohner waren und eine ungemeine Innovationsfähigkeit besitzen (dazu später mehr).
Der Italiener fiel dadurch auf, das sein Kopf bei jeder Bootsfahrt zu einem Tauchplatz grüner war als das Grün in seiner Nationalflagge.
Auch Forumsmitglieder waren anwesend : oratix, rob01, romario und carlos und deren Anhang, mit denen wir eine lustige Zeit verbringen durften, vor allem abends in der Bar, was dem Barkeeper jedoch einen frühen Feierabend unmöglich machte. Zu unseren Bunginachbarn zur rechten Seite aus der Schweiz hatten wir ebenso einen herzlichen Kontakt – kurzum : Wir haben uns nie einsam und mehr als wohlgefühlt.
Einsam schon deshalb nicht weil wir in Dolphin 5 als einzige einen CD-Brenner für Speicherchipkarten hatten ...

Das Restaurant

Zunächst zu den Essenszeiten. Frühstück gibt’s von 08:00-10:00. Mittagessen von 12:30 bis 14:00. Und Abendessen von 19:30 bis 22:00. Das Abendessen stand täglich unter einem anderen Motto, hier eine Auswahl soweit ich mich erinnern kann : BBQ (Grillen am Strand), Oriental, Greek, French, Itali-an, Maldivian, SurfTurf, TexMex, Pasta, Arabian usw.
Das Essen an sich war fantastisch : an 3 kleinen runden Buffettischen konnte zwischen verschiedenen Vor-, Haupt- und Nachspeisen ausgewählt werden, zusätzlich wurden immer 3 Hauptgerichte angebo-ten, die frisch zubereitet wurden. Egal bei welchem Motto – es war immer für jeden etwas dabei, und der Geschmack liess nichts zu wünschen übrig. Manchmal waren allein die Vorspeisen so gut, das es zum Hauptgericht mangels Platz im Magen nicht mehr reichte. Auch nach 3 Wochen war nichts von Essenswiederholungen zu spüren so dass hier nur eine Note vergeben werden kann : 1+, absolute Spitzenklasse. So manches Nobelrestaurant hier kann sich da ne Scheibe abschneiden.
Das Restaurant selbst besteht aus einem überdachten Innenraum und einer Terrasse im Freien am sogenannten „Shark Point“. Hier tummeln sich kleine Schwarzspitzenriffhaibabies im Wasser, die man vor allem beim Frühstück schön dabei beobachten kann, wie auch sie ihr Frühstück zu sich nehmen.
Beim ersten Essen auf der Insel wird einem ein persönlicher Kellner zugewiesen, der den ganzen Auf-enthalt lang für einen zuständig ist. Sitzordnung besteht keine, man kann sich jederzeit hinsetzen wo es einem beliebt. Die Kellner sind zwar unterschiedlich schnell, wie wir beobachten konnten. Aber un-gemein aufmerksam. Sie merken sich, was man für Vorlieben hat, z.b. ein Cola zum Mittagessen, und am nächsten Tag, nachdem man sich irgendwo hingesetzt hat, steht nach kurzer Zeit der Kellner schon da und stellt das Cola auf den Tisch. Ebenso die Geschichte mit den Aschenbechern. Prinzipiell stehen im Restaurant keine Aschenbecher auf den Tischen. Bemerkt der persönliche Kellner jedoch, das an einem seiner Gästetische Raucher sitzen, stellt er dezent und fast unmerklich irgendwann im laufe des Essens einen Aschenbecher hin. Mit unserem Kellner, der übrigens Ibrey hiess, waren wir jedenfalls mehr als zufrieden, und anhand seines Lächelns er wohl auch mit unserem Trinkgeld.
Einziges Manko : der Rotwein. Es gibt 2 Sorten davon – den Standardrotwein, den man bekommt wenn man einfach Rotwein bestellt. Der ist relativ ungeniessbar und schmeckt wie klebriger Himbeer-sirup. Ordert man jedoch, wie unsre Schweizer Bunginachbarn empfahlen, Südafrikanischen Rotwein, erhält man ein relativ trinkbares Tröpfchen. Mich selbst als Tiger-Beer-Trinker störte das jedoch recht wenig.
Das Dessert war zwar vom Geschmack her eher englischer Natur, aber auch hier gab es immer et-was, das noch nachgeschoben werden konnte und seinen Platz im Bauch fand.

Die Bar

Die Bar selbst besteht, wie auch das Restaurant, aus einem überdachten Innenteil und einer Aussen-terrasse. Wie die Kellner sind die Barkeeper überaus aufmerksam. Sie wissen nach kurzer Zeit was man gerne trinkt, und kaum ist das Glas leer, steht wie von Zauberhand schon das nächste volle da.
In der Bar findet auch das einzige Unterhaltungsprogramm ausser dem dort stehenden Fernsehgerät statt : einmal in der Woche kommt eine maledivische Trommelband und fordert zum Tanz auf, und Samstags von 19:30 bis 20:00 wird von der Tauchschule ein Video von Komandoo vorgeführt (Dream of the Dolphin), das die Ueber- und Unterwasserwelt der Insel zeigt. Im Anschluss daran verleihen Tom, Barbara, Sabine und Darren denjenigen, die einen der vielen PADI-Kurse absolviert haben, oder die eine runde Zahl von Tauchgängen erreicht haben,eine Urkunde. Ansonsten gibt’s ab 22:00 Musik in der Bar von CDs, jeden Abend unter anderem Motto (Pop, Oldies, Reggae usw)
Kommen wir nun zum leidigen Thema All Inclusive. Auf Komandhoo wird es folgendermassen ge-handhabt : Coke, Sprite, Fanta, Wasser, Fruchtsäfte, Bier, Wein ist mit drin (alles in Gläsern, ausser Cola und Sprite, die es seltsamerweise in Flaschen gibt). Mischgetränke aus Wodka, Rum, Whisky, Cognac und was sonst noch hochprozentig ist, ebenfalls. Mit Mischgetränk meine ich entweder pur (die schenken ein bis Oberkante Unterkiefer), oder verdünnt mit Tonic oder den vorhergenannten nichtalkoholischen Getränken. Nicht drin ist alles, was einen Namen hat, sprich, die Cocktails. Extrem übertrieben ausgedrückt heisst das, wenn man einen Cuba Libre bestellt, muss man dafür bezahlen , bestellt man einen Bacardi mit Cola, gibt’s das für umsonst. Aber man gewöhnt sich daran. Möchte man trotzdem einen preiswerten Cocktail am Abend zu sich nehmen – es gibt täglich 3 Cocktails of the Day, die es zum halben Preis gibt. Schön wäre natürlich, wenn zumindest diese Cocktails im AI enthal-ten wären, aber man kann nicht alles haben. Aber zumindest Wasser in Flaschen sollte frei sein. Was-ser in Gläsern kann man herunterkippen bis man platzt, aber wenn man Wasser in einer Flasche or-dert, muss man löhnen.
Oeffnungszeit der Bar : Wann sie aufmacht weiss ich nicht. Aber um 01:00 nachts ist Sendeschluss.
Der absolute Härtedrink : Long Island Iced Tea.

Das Spa

Wie schon erwähnt – wir selbst haben es nie besucht, aber nur Gutes dort von den Gästen gehört, die es genutzt haben. Massagen gibt es in aller Art, von orientalisch bis Hawaii, von Kopf bis Fuss, von 30min bis 90min aufwärts, von 50$ bis 170$ aufwärts
Eine Auswahl der verwendeten Kräuter und Oele steht in der Rezeption und kann jederzeit beschnup-pert werden wie auch die dort ausliegende Preis- und Leistungsliste.

Schnorcheln

Zusammenfassend : fast alles was wir beim Tauchen gesehen haben, sahen wir auch beim Schnor-cheln am Hausriff. Schon im Bereich zwischen der Barriere und der Riffkante tummeln sich die buntes-ten Fischlein, und der erste Abstecher zur Riffkante raubt einem fast den Atem. Zu sehen gab es Igel-fische, Kugelfische, Krugfische, Muränen, Strassenkehrer, Seegurken, Riesenmuscheln, Zackenbar-sche, Doktorfische, Drückerfische, Falterfische, Makrelen, Papageienfische, Schwarzspitzenriffhaie, Igelrochen, Federrochen, Adlerrochen, Napoleon, Clownfische in ihren Anemonen, Schildkröten, und und und ...!
Sharky1 hat jedenfalls mit Ihrer Digikamera über 1000 Fotos geschossen, die nun Ihrer Bearbeitung durch mich harren. Und die dann selbstverständlich ins Netz gestellt werden.
Sowohl an der Ost als auch an der Westseite gibt es 2 Einstiege an die Riffkante : Jeweils am Jetty und an einer südlich gelegeneren Fahne. Je nach Strömung steigt man ein und lässt sich einfach trei-ben. Die schönere Seite ist jedoch eindeutig die Ostseite vom Jetty bis zur Südspitze (dort ist eine Boje, unübersehbar).
Ganz grosses Muss : Flossen. Sollte man doch in die Verlegenheit geraten, gegen die Strömung an-gehen zu müssen, hat man ohne dieses Hilfsmittel keine Chance.
Ebenso grosses Muss : T-Shirt am Anfang anziehen und Beine hinten eincremen. Ansonsten ist die Haut am abend röter als jede Ampel.
Die Korallen selbst fangen an einigen Stellen wieder an sich zu erholen, so dass doch der eine oder andere Farbtupfer nach der Bleiche ersichtlich ist.
Meine persönlichen Lieblingsfische waren die Picasso-Drückerfische im Riffdachbereich – ängstlich, trotzdem immer neugierig, und sooooo leicht zu ärgern ...
Sharky1 hingegen war hin und weg von den kuschligen Igelfischen mit den grossen Kulleraugen.
Pro Tag waren wir auf jedenfalls 2-3 Stunden Schnorcheln und es wurde nie langweilig angesichts dieses Fischreichtums.

Das Tauchzentrum/Tauchen

Die Tauchbasis von Komandhoo wird vom ProDivers geleitet, die auch auf den Inseln Kuredu und Vakarufalhi zu finden sind. Auf Komandhoo sind dies :
Tom und Barbara aus der Schweiz, Sabine aus Deutschland, und Darren aus Wales (nicht aus Eng-land, wie er stets betont).
Und natürlich all die vielen helfenden Hände wie die Dhoni-Crews und der restliche Staff der Tauch-schule, bei denen wir uns hier an dieser Stelle ebenfalls herzlich bedanken wollen.
Ein Checkdive ist obligatorisch, und was die vieldiskutierten Begrenzungen angeht, gab es nur die Limits von 30 Meter und 60 Minuten bei Bootstauchgängen, egal welchen Tauchschein man hat oder wie viele Tauchgänge man schon hinter sich hat.
Luft gab es in 10-Liter-Flaschen, Nitrox gab es ohne Aufpreis in 12-Liter-Flaschen (wir machten als erstes einen 2tägigen Nitroxkurs um in den Genuss der zusätzlichen 2 Liter zu kommen, vor allem ich da ich noch ein bisschen zuviel Luft verbrauche ...).
Tauchen kann man am Hausriff jederzeit, man schnappt sich Flasche und Ausruestung, trägt sich ein, und springt dann in die Fluten. Die Bootstauchgänge gehen zu 45 Tauchspots in der Umgebung, wobei der weiteste Spot ca 40 Dhoniminuten von Komandhoo entfernt liegt.
Bootstauchgänge finden normalerweise um 09:30 und um 15:00 statt, wobei die morgendlichen Tauchgänge die strömungsreicheren und anspruchsvolleren sind. Man trägt sich am Vortag bis 18:00
in eine Liste ein, packt sein Gerödel zusammen, prüft bei Nitrox seine Flasche, und das wars. Ja das wars. Kommt man dann nämlich auf das Dhoni, steht dort alles fix und fertig zusammengebaut bereit.
Nur tauchen muss man noch selbst.
Einziges Manko : Wo es hingeht, wird erst kurzfristig entschieden, das heisst, wenn man sich einträgt in die Liste am Vortag, ist das Tauchziel noch nicht bekannt.
Insgesamt haben wir 7 Bootstauchgänge absolviert und neben allen oben schon erwähnten Fischen graue Riffhaie, Napoleons, Feuerfische , Tintenfische und als Rarität Buckelkopfpapageifische gesich-tet. Auch relativ intakte kleine Korallengärten waren zu sehen. Highlight des Tauchens war am vorletz-ten Tag ein Double Tank Early Morning Dive. Um 07:15 in den Kuredu Express gesprungen und zum ersten mal erlebt, was es heisst, sich am Riff festzukrallen, um nicht davongespült zu werden. Dann, nach einer Stunde Erholung, der zweite Tauchgang bei den Kuredu Caves. Tauchen zwischen Schild-kröten, Napoleons und Büffelkopfpapageifischen – ein Erlebnis sondergleichen. Als krönender Ab-schluss wurden wir bei der Rückfahrt von Delphinen begleitet, die zu unserem rhythmischen Klatschen mit den Händen regelmässig aus dem Wasser sprangen und uns ihre Saltos zeigten.
Zwischendurch belegten wir bei Sabine einen Tarierkurs mit Unterwasserübungen, die man fast schon als Unterwasseranimation bezeichnen konnte. Aber es lohnte sich (Stichwort Kuredu Express)
Abends kamen die Basisleiter gelegentlich zu unserer immer grösser werdenden Runde auf der Bar-terrasse, plauderten aus ihren Nähkästchen, und gaben uns so manche Tipps und Infos bei einem gemütlichen Tiger Beer.
Ausser den normalen Bootstauchgängen gibt es :
- Early Morning Dives (früh aufstehn)
- Double Tank Dives (zwei TG mit Pause dazwischen)
- Full Day Dives (drei TG mit Pausen dazwischen)
- Tauchausflüge, z.B. zum Wrack

Ausserdem hat man für Wünsche jederzeit ein offenes Ohr.
Das Equipment war in tadellosem Zustand, und alles was das Herz begehrt kann ausgeliehen werden.
Alles in allem – Superbasis, Superbasisleitung, und jede Menge Erinnerungen an die schönen Tauch-gänge.

Ausflüge

An der Rezeption liegt ein Büchlein aus mit den Ausflügen. Dort kann man sich in die entsprechende Liste eintragen (mindestens am Vortag), und schon kanns losgehen unter anderem :
- Sunsetcruise ( im AI enthalten) : Dhonifahrt bis Kuredu und zurück im Sonnenuntergang
- Kudadhoo-Trip : Kostenlos, von 14:00 bis 17:00 auf die unbewohnte Nachbarinsel (Schnorcheln!)
- The Wreck : Schnorchelausflug zum nahegelegenen Schiffswrack, das halb aus dem Wasser ragt
- Island Cruise : Ganztägiger Segelbootsausflug mit Schnorchelunterbrechungen
- Kuredu Caves : Schnorchelausflug mit (fast) Schildkrötengarantie
- Ausflüge zu diversen Einheimischeninseln, Touristeninseln oder zu einer Thunfischfabrik

Sonstiges

Das Inselleben liess fast keine Zeit für Dinge wie z.B. Lesen aufkommen. Sharky1 hatte mehrere Bü-cher dabei, und nur zwei hat sie gelesen. Wenn wirklich mal nichts los war, sass man im Schatten unserer Palme am Strand, beobachtete das rege Treiben der Krebse am Strand, die unermüdlich ihre Löcher buddelten und sie gegen andere Krebse verteidigten. Oder schaute aufs Meer hinaus und liess den Wind sanft über den Körper streichen, während man den Fischreiher beobachtete, der stunden-lang regungslos auf einer Barriere stehen konnte, bis sich endlich ein lebensmüder Fisch in seine Nä-he wagte, den er dann mit einem eleganten Kopfstoss blitzschnell schnappte und genuesslich seinen langen Hals hinuntergleiten liess.
Oder man bewunderte einfach den oben schon erwähnten Innovationsreichtum unserer schwäbischen Bunginachbarn. Denn sie erfanden den Luftmatratzenanker.
Da die böse Strömung jeden, der auf einer Luftmatratze liegt, abtreibt und man dauernd zurückpad-deln muss, kam unser schwäbischer Nachbar auf die geniale Idee, eine ALDI-Plastiktüte mit Sand zu füllen, mit einer Schnur zuzubinden, und mit dem Sack und der Chefmatratze bewaffnet in die Lagune zu waten, um dann vor Anker zu gehen, in dem er den Sack versenkte und die Matratze daran fest-band. 14 Tage lang, 12 Stunden am Tag, lag er dann da, festgemauert in der Erden, sein geniales Haupt immer der Sonne entgegen ... während seine Frau auf Ihrer Miniaturluftmatratze neben ihm lag, natürlich ohne den Chef-Anker, und ständig paddelnd bemüht war, sich neben ihm auf der Stelle zu halten.
Ganz grosses Kino.

Zum Thema Wetter : In den ganzen drei Wochen fiel kein Tropfen Regen. Nachts waren ab und zu aus der Ferne Gewitter zu hören, doch jeden Tag herrschte Sonnenschein pur, nur sehr selten getrübt von ein paar harmlosen Wölkchen.

Zum Thema Sport : Es gibt auf der Insel einen Beachvolleyballplatz, wo ab ca. 17:00 der Staff entwe-der Volleyball oder Badminton spielt. Man kann jederzeit dort mitmachen, aber bei 30 Grad Hitze ha-ben wir uns das nicht angetan. Beim Inselshop steht eine gut intakte Tischtennisplatte im Schatten, aber wir haben nie jemanden dort spielen gesehen.

Ergänzend nun noch zur Fauna an Land : Es gab keine Moskitos, Sandflöhe, Sandfliegen, Ratten oder Kakerlaken. (es wurde auch kein Sand von Kuredu nach Komandhoo gekarrt, wie hier einige behaup-teten). Dafür gab es kleine Ameisen, grosse Ameisen, Krähen, Flughunde (vorzugsweise im Baum neben der Tauchschule), jede Menge bunte Eidechsen, und, wie gesagt, kleine und grosse Krebse, unter anderem auch Einsiedlerkrebse, den Fischreiher, und zuguterletzt – das Huhn von Kudadhoo.
Bei unserem Abstecher auf diese unbewohnte Insel bemerkten wir ein rascheln im Gebüsch, dessen Ursache wir nach kurzer Suche herausfanden : ein einsames Huhn. Nicht irgendein Huhn, sondern das einzige (!) Huhn auf der Insel. Wie vermehrt es sich ? Was frisst es ? Und vor allem – was trinkt es ? Vielleicht kann irgend jemand Antwort auf diese essentiellen Fragen geben ...

Abfahrt

Siehe Ankunft, nur in umgekehrter Reihenfolge. Aber ohne trommelnde Roomboys.
Und mit der positiven Ueberraschung, das unsere Reiseleitung uns kostenlos auf Business-Class für den Rückflug umgebucht hat. Ein Service, den sie manchmal machen, wenn es freie Plätze in der Maschine hat. Und um natürlich einen postiven Eindruck zu hinterlassen, was Ihnen hiermit sehr gut gelungen ist.

Zusammenfassung

Alles in allem – ein wunderschöner Urlaub, den wir jederzeit wiederholen würden und vielleicht auch werden. Es dürfte schwierig sein diese Insel zu toppen und wir wären gerne noch weitere 3 Wochen dageblieben ohne irgendwelche Langeweile zu verspüren. Vor allem angesichts des Schneetreibens das uns bei unserer Rückkehr hier erwartete...
Komandhoo – We’ll be back !

 


 

Reisebericht von Marion & Hermann
Komandoo von 6.01.04-21.01.04

Nach monatelanger Beschäftigung mit jederart Information über die Malediven (ein großes Lob an diese Homepage mit ihren Reiseberichten, die letztendlich für unsere Entscheidung mitverantwortlich war) haben wir einen Traumurlaub auf dieser unbeschreiblich paradiesischen Insel verbracht!!
Dieser Urlaub sollte etwas ganz besonderes werden, und wahrhaftig: Unsere
Erwartungen wurden sogar noch gestoppt!!
Alle vorherigen Reiseberichte können wir nur bestätigen, die Insel ist perfekt!
Wir waren zum ersten Mal auf den Malediven und träumen schon von einem
Wiedersehen!!
Also, öffnet euren Geldbeutel, kratzt alles zusammen, um einmal auf dieser Insel Gast sein zu können!! Es lohnt sich!!Ihr werdet begeistert sein!!

Es grüßen euch
Marion und Hermann
 


 

Reisebericht von Matthias & Corinna
Reisezeit vom 26.1.-08.2.2004

Um es vorweg zu sagen: Wir haben unsere ultimative Insel gefunden. Auch wenn wir uns geschworen hatten, niemals 2 mal auf die gleiche Insel zu reisen, die maledivische Inselwelt ist schließlich groß, haben wir mit dem Besuch von Komandoo alles über den Haufen geworfen. Es war für uns nahezu perfekt. Bisher waren wir auf Filitheyo und Kuredu, hatten die Gelegenheit ein paar Stunden auf Kanuhuura zu verbringen und mussten ungewollt auf Kurumba (grauenvoll!) übernachten.

Wir haben auf Komandoo, wie ja die anderen Reiseberichterstatter auch, nichts, aber auch gar nichts erwähnenswert negatives finden können. Wir wollen hier auch nicht weiter auf die Traumstrände rund um die Insel, die tollen Bungalows, die wunderschönen halboffenen Bäder und das hervorragende Essen eingehen, dass haben ja schon andere ausreichend gelobt. Vielmehr möchten wir die tolle Betreuung durch die guten Geister der Insel hervorheben: An dieser Stelle ein herzliches Danke an: Melida, Hussein, Silva, Thilak und Sirkan! Melida die Managerin war einfach immer präsent, Hussein unser Guest-Relater hat noch nachts an der Bar für uns einen Ausflug für den nächsten morgen organisiert, Silva und Thilak haben uns nie auf dem Trockenen sitzen lassen und Sirkan hat eigens für uns (so nehmen wir an) ein asiatisches Buffet mit Sushi kredenzt. Wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl, als All Inclusive Gäste wie Menschen zweiter Klasse behandelt zu werden, so war es nämlich auf Kuredu, ganz im Gegenteil!

Langeweile kam auch nie auf: Unsere Hauptbeschäftigungen bestanden aus: Schnorcheln, lesen, Massagen und essen… So ein Tag vergeht viel zu schnell.

Wir möchten auch nicht versäumen von "dem" Ausflug schlechthin zu berichten: Die ganztägige "Luxury Sailing Tour" auf der Britt. Für uns der schönste Tag unseres Urlaubs. Die Britt ist ein alter Holzsegler, für höchstens 10 Gäste. Wir waren nur 6. Es gab einen Koch, der uns zuerst ein zweites Frühstück unter dem Sonnensegel, dann ein superreichhaltiges Mittagessen und später noch einen Snack serviert hat. Wir haben 4x zum schnorcheln Stop gemacht (was wohl der Grund war warum wir nicht gesegelt sind), gesehen haben wir eine Eagleray, große Muränen, diverse Rochen und wir sind sogar mit riesigen Mantas geschwommen. Unglaublich! Ein Traum! Auch für Schnorchelanfänger ist diese Tour kein Problem, der Captain, ein Malediver hat einen Schwimmring dabei und kümmert sich ganz toll. Zwischen Essen und schnorcheln blieb ein wenig Zeit, sich auf den Matten an Deck zu sonnen. Rundum ein wundervoller Tag und jeden Cent seiner € 80 pro Person wert. Unbedingt machen!

Fazit: Eine ruhige Insel ohne Schnickschnack, dennoch mit einem gehobenen Ambiente und Service. Wie schon eingangs erwähnt, wir kommen im nächsten Jahr wieder.

 


 

Reisebericht Komandoo 5.1.2004 bis 19.1.2004

Den Reisebericht schreibe ich (Rainer Koppitz), obwohl meine Frau Marion eigentlich das aktive Mitglied des Malediven-Net ist. Warum? Weil wir an einem lauschigen Abend in der herrlichen Inselbar um eben diese Pflicht eine Partie Kniffel gespielt haben. Und ich verloren habe. Mit dem Malediven-Net nicht vertraut möge man mir also verzeihen, wenn ich von der üblichen Form teils abweichen sollte. Z.B. will ich nicht dauernd darauf eingehen, was dieses oder jenes kostet, denn die Malediven sind nun mal kein Billigreiseland und wer beim Wasser den halben Dollar sparen muss, dem sei die DomRep empfohlen ...

Bisherige Malediven-Erfahrung: Full Moon (Furana), Digufinolhu, Baros und Mirihi (vor Renovierung)

Rahmendaten

  • Vom 5. bis 19.1.2004 als sogenannte VP+-Gäste (ein Zwischending zwischen Vollpension und AI)
  • Aktive Taucher mit mittlerer Erfahrung
  • Unterbringung in Bungalow Dolphin 1
  • Legen viel Wert auf gutes Essen und Trinken
  • Nutzen gerne das Spa
  • Disco, Remmidemmi, Karaoke, Golfplatz, Animation und ähnliches können uns gestohlen bleiben
  • Anreise über LTU ab München und Transfer mit Maldivian Airtaxi

 

Zusammenfassung

Sehr empfehlenswerte Insel für Taucher und andere Wassersportler, Ruhesuchende, Barfußfans, Geniesser von gutem Essen und Liebhaber exzellenter Massagen.

Nicht anzusteuern von Anhang suchenden Singles, von Disco- und anderen Tanzfans, von Sportfans abseits von Tauchen, Segeln, Kanufahren, Surfen, von Leuten, für die guter Wein unverzichtbar ist im Urlaub und von Tauchern, die ihre Befriedigung nur aus Großfisch-begegnungen ziehen.

Einzelrubriken

Ich versuche, nicht allzu redundant zu anderen Berichten zu sein und nur besonders interessante oder abweichende Fakten darzustellen:

1. Unterbringung

Strand-Bungalow Dolphin 1 war perfekt. An der Nordostseite gelegen gab es Morgensonne und den ganzen Tag auch Schattenplätze sowie stets ein schönes Windchen. (Auf der anderen Seite hingegen Backofen-Situation außerhalb des Bungalows.) Konnten ohne Klimaanlage bei geöffneter Vordertür gut temperiert schlafen. Das Freiluftbad wunderschön mit Palmenrascheln im Hintergrund und Ameisen auf der Klobrille. Roomservice ok, leider gab`s nie Blumendeko auf dem Bett. Vom Bett aus herrlicher Strandblick. Dort keine Sandflöhe. Eingang und öffentlicher Weg an der Hinterseite des Bungis. Alles in allem sind diese Strandbungis eine tolle Alternative für Wasserbungifans. Nix zu meckern und die bislang schönsten Strandbungis, die ich kennen gelernt habe.

2. Tauchbasis

Die Basis – ProDivers - unter Leitung von Tom ist hyperprofessionell geführt! Fängt schon bei der ausführlichen Einweisung in der Basis und auf dem Boot an. Geht weiter mit dem 1a-Equipment und den kompetenten und netten Leuten (Tom, Barbara, Darren und Sabine). Die Hilfs-Crew auf dem Boot (transportieren alles, bauen zusammen, helfen beim Abbau etc.) und in der Basis hatte ein saftiges Trinkgeld verdient und bekommen. Benchmark!

Für Wrackliebhaber gibt es zwei gesunkene japanische Kühlschiffe, die direkt nebeneinander liegen und von denen eines bizarr aus dem Wasser ragt.

Don`t miss the Early Morning Dives! Jene Frühtauchgänge werden regelmäßig angeboten: Man trifft sich um 6.15 und springt so gegen 6.45 ins Wasser (Achtung: Uhren auf Komandoo eine Stunde vorgestellt!) Unter Wasser erlebt man so noch den Nachtzustand (auf Korallenästen schlafende Kugelfische etc.) und dann Puffff! das Erwachen des Lebens mit einem Schlag. Wunderschön die goldene Sonne, die plötzlich durch die Wasseroberfläche bricht. Und unvergesslich die Bootsheimfahrt in der Morgensonne in Richtung Frühstück. Übrigens: Die Crew hält dann auf dem Boot eine frisch aufgebrühte Tasse Tee für die Early Birds bereit ... Die Frühtauchgänge macht meistens Darren (Waliser), der jedes Mal noch genauso begeistert ist, wie seine Mittaucher. Man beachte den Adlerrochen gegen die Morgensonne auf dem Foto!

Tauchdestinationen allesamt schön, wenngleich sich Großfische (Kuredu-Express ist Ausnahme) eher rar zu machen scheinen. Unvergleichlich viele Feuerfische und Drachenköpfe. Und, was wir bisher noch in keinem Atoll erlebt haben: An praktisch jedem Tauchplatz tauchte auch noch ein anderes Tauchschiff einer der anderen Touri-Inseln auf. Störte nicht, fiel aber gerade auch im Vergleich zu dem als überbevölkert geltenden Nordmale-Atoll auf, wo uns dies noch nie passiert ist.

Sehr positiv auch die Praxis, einen Vormittags- (9.30) oder Nachmittagstauchgang (15.00) auch durchzuführen, wenn sich nur ein einziger Taucher eingetragen hat. Das haben wir schon ganz anders erlebt ... (z.B. auf Baros)

Wir machten auch den (empfehlenswerten) Nitrox-Kurs (Level 1 und 2) bei Tom, denn Nitrox gibt zusätzliche Sicherheit und es gibt auf Komandoo keine Aufschläge beim Nitrox-Tauchen. (Die gefüllten Nitrox-Flaschen werden übrigens von der größeren Insel Kuredu zugeliefert.)

Und zum Thema Professionalität noch eins: Beim Auschecken aus der Basis erhielten wir ein ausgedrucktes Computerlogbuch, in dem alle unsere Tauchplätze mit Datum und Dive-Guide aufgeführt waren. Die von uns zukünftig betauchten Tauchbasen werden es schwer haben, hier mitzuhalten!

P.S. Es gibt natürlich Taucher, die mit zwei Punkten der Basis hadern: Erstens, dass es keine Tauchkisten gibt, sondern man aus seiner Ausrüstung ein transportables Päckchen schnüren muß. Und zweitens, dass man bei Eintragung für einen Tauchgang am Vortag noch keine Info über die Tauchdestination hat, sondern quasi die Katze im Sack kauft. So what.

3. Spa

Die Damen im Spa waren wirklich überzeugend. Schon auf Baros waren wir überzeugte Spa-Gänger. Während die Damen dort jedoch mehr spezialisiert auf verschiedene Öle, Düfte und Aromen waren, stand auf Komandoo mehr die wirklich wirkungsvolle Massage im Vordergrund. Jeweils viermal haben sich meine Frau und ich jeweils in die Behandlung der kleinen aber kräftigen Hände der Damen begeben. Schwedische Massage, Thai-Massage und Oriental Massage. Letztere war unser Favorit. Unbedingt machen!

4. Leitung der Insel

Melida leitet die Insel seit kurzer Zeit. Jung, hübsch und – wie meine Frau so schön sagt – sehr volksnah. Was heißen soll, dass sie mit dem restlichen Personal an einem Tisch im Restaurant isst, sich regelmäßig in der Bar unter die Gäste mischt und gelegentlich an den Early Morning Dives teilnimmt. Das ganze gepaart mit hoher Kompetenz, die sie wohl bei ihrem letzten Job (Hilton in Jakarta) erworben hat. Und perfekt Deutsch spricht sie auch noch.

5. Küche

Aus unserer Sicht die Insel mit der besten Küche bisher. Frühstück, Mittagessen und Abendessen finden im selben Restaurant mit Meerblick statt.

Mittag- und Abendessen stets als hervorragendes Buffet. Fischliebhaber kommen auf ihre Kosten, da solcher täglich mit dabei ist. Als Thunfischsteak, als Sushi (so frisches Sushi habt ihr noch nie gegessen!), als Fischcurry usw. Besonders gut auch die Chicken-Gerichte, z.B. Chicken Tandoori. Einer unserer Favoriten der Gurkensalat mit Minze, grünen Chili und saurer Sahne. Ein wenig Käse gibt es jedes Mal auch zur Auswahl für diejenigen, die sich nicht auf die vielfältigen Nachspeisen oder immer reichlich vorhandenen Früchte stürzen wollen. Jeden Tag auch ein Pastagericht. Alle Gerichte gehen nie aus, man kann also wirklich entweder bereits um 20.00 Uhr oder erst kurz vor 22.00 Uhr erscheinen. Die Schlacht ums kalte Buffet bleibt aus! Eine Besonderheit ist, dass es keine festen Tische gibt. Man kann sich jeden Tag woanders hinsetzen, was bei nur einem Restaurant und drei Mahlzeiten zu etwas räumlicher Abwechslung führt. Der Kellner ist jedoch fest zugeordnet, so dass er nach ca. zwei Wochen weiß, ob man den Kaffee morgens (scheußlicher löslicher Kaffee wie auf allen Inseln) lieber mit oder ohne Milch trinkt ... Erwähnenswert ist auch das Engagement des Vize-Cehfkochs, der am Buffet steht und jedem Gast mit leuchtenden Augen seine Speisen erläutert, Empfehlungen gibt („Don`t miss the roasted lamb. It`s amazing!“) und auf Wunsch auch das eine oder andere Rezept rausrückt. Unsere Frühstücksempfehlung: Spiegeleier mit grünen Chili und Zwiebeln, dazu eine Scheibe von dem wirklich guten und frischen Frühstücksspeck. Man kann auch à la carte essen, aufgrund des guten Essens macht das aber kein Mensch. Lasst es euch schmecken!

6. Weine (zu überspringen von allen, die sich mit Tiger-Bier zu gutem Essen zufrieden geben)

Tja, hier kommen wir zum wunden Punkt der Insel. Meine Frau hatte vorher den Hinweis erhalten, Weinsortierung und – qualität auf Komandoo seien gut. Wir erwarteten also irgendwas in Richtung Baros (eine Insel, die über so gute Weine verfügt, dass wir danach sogar gezielt eines der italienischen Weingüter angefahren haben, um exakt den Wein in den Bestand unseres Kellers aufzunehmen).

Der Hauswein kommt in weiß und rot daher, wird aus Fünfliterkanistern in der Bar abgefüllt, kommt aus Südafrika und schmeckt stark oxidiert. Selbst mit viel Eiswürfeln scheußlich. Für AI- und VP+-Gäste umsonst, aber auch vergeblich ...

Sind wir also auf Flaschenwein umgestiegen. Die Weinkarte hält zumindest eine recht große Auswahl an italienischen, französischen und südafrikanischen Weinen aller Richtungen bereit. Ohne jetzt im einzelnen darauf einzugehen: Die Weine sind (gerade im Vergleich zu Baros) für ihre Qualität hoffnungslos überteuert. Alle kamen zu warm an den Tisch, hatten häufiger einen Korken, einige Weine auf der Karte gab es gar nicht mehr (bis wir das wussten, ging einige Zeit ins Land, weil der Wein aus der Bar angekarrt wird) und andere waren ebenso sherryartig oxidiert wie der Hauswein. Akzeptabel war letztlich nur der sehr einfache Chardonnay aus Venetien für 20 €. Aber auch der hatte eben manchmal einen Korken oder war schon hinüber. Grundübel scheint die Lagerung zu sein. Die Weine lagern in einem ungekühlten Nebenraum der Bar. Anderen Gästen ging es genauso, wir haben einige andere frustrierte Weintrinker getroffen. Was die Sache noch verschlimmert: Zwischen den Kellnern bricht abends der „War for Ice“ aus, da die Eismaschine nicht genügend Eis hergibt. Ergebnis: Die Eiskühler werden mit zuwenig Eis gefüllt und kühlen nicht so, wie es im Sinne des Erfinders wäre.

Haben zum Thema Wein ausführliches Feedback an Kellner und Verwaltung gegeben à Hier muss sich dringend was ändern, denn immer mehr Gäste, die gerne gut essen, möchten auch einen guten Tropfen dazu trinken!

7. Anreise/Transport

Was soll man zu LTU groß sagen: Eng, wenn man nicht besondere Plätze reserviert hat (meine Frau hat glücklicherweise in Reihe 6 Plätze ergattern können, die etwas mehr Fußraum gewähren) oder gar wahnsinnig ist und First Comfort fliegt. Auf der Rückweise stank die gesamte freundliche Crew noch stark nach Knoblauch.

Die Kapazitäten der Maldivian Airtaxis sind zu gering, so dass bei Hin- und Rückreise das Gepäck per Boot hinterher-bzw. vorausschipperte. Konkret heißt das: Beim Hinflug unbedingt Badegarnitur etc. ins Handgepäck packen, denn die Koffer kommen evtl. einen halben Tag später. Und bei der Abreise werden die gepackten Koffer ggfs. bereits am Vorabend um 22.00 Uhr abgeholt, was die traurige Abschiedsstimmung ein wenig früher aufkommen lässt ...

8. Sonstiges

Meine Frau meinte, im Malediven-Net kämen die italienischen Gäste immer so als die Radau- und Gaudibrüder rüber. Meine Meinung dazu: Auf Komandoo gab es eine Gruppe sehr lauter und spaßiger Gäste (darunter ein Ex-Tauchlehrer), die sich selber als Chaosgruppe verstanden und stets für Remmidemmi an der Bar, auf dem Tauchschiff etc. sorgten. Alles Deutsche. Und die wenigen italienischen Paare waren zurückhaltend und still und haben verwundert auf diese Gruppe geschaut ... Die Beobachtung kann ich auch von meinem Urlaub vor einigen Jahren auf Digufinolhu bestätigen, wo sich das Publikum überwiegend aus Italienern zusammensetzte. Dort war es keinen Deut lauter, als auf Inseln die vorwiegend von Deutschen oder Österreichern besucht werden.

Unbedingt zu empfehlender Ausflug: Thunfischfabrik auf einer Nachbarinsel. Es handelt sich um die einzige solche Fabrik auf den Malediven. Hier wird der ganze Thun hingekarrt und weiterverarbeitet. Alles supersauber und perfekt organisiert. Guter Führer aus dem Management der Fabrik, die dem Staat gehört und täglich 150.000 Dosen guten, dolphin friendly tuna in Öl ausspuckt. Die Mehrzahl der Angestellten kommt aus Sri Lanka und anderen Ländern, da nur wenige der 250.000 Malediver für so wenig Lohn so hart arbeiten möchte. Melida, die Inselmanagerin, hat uns diese Arbeits-Einstellung später bestätigt, denn es scheint gar nicht so einfach zu sein, die Quote von 50% maledivischen Angestellten auf Touristeninseln zu erfüllen. Roomboy ist aus maledivischer Sicht gerade noch akzeptabel, Gardener schon nicht mehr. Das Sozialsystem der Malediven scheint so schlecht nicht so sein ...

Alles in Allem: ein Traumurlaub und ich möchte mich auch noch mal herzlich bedanken für die vielen Tipps, die von Euch kamen und damit unsere Inselwahl ja schließlich sehr beeinflusst haben.
Maledivo haben wir ja schon auf dem Hinflug kennen gelernt und wir konnten uns bei ihm auch bei seiner Stippvisite auf Komandoo schon persönlich für seine Hinweise bedanken.

 


 

Diesen Reisebericht inkl. Vieler Bilder gibt es auf meiner Seite unter www.yipee.de

Nach wochenlangen Überlegungen haben wir uns dieses Jahr für Komandoo entschieden. (Nach Vilamendhoo und Eriyado).

Geflogen sind wir wie auch letztes Jahr mit Condor bzw. Thomas Cook Airlines. Leider diesmal über Frankfurt und nicht direkt ab München. Dafür sollte es diesmal die Komfort Class sein, aber nur für den Hinflug, da Nachtflug. Der relativ hohe Preis lohnt sich meiner Meinung aber. Wesentlich mehr Platz und man kommt ausgeruhter an als in der Holzklasse. Nicht zu vergessen der eigene DVD Player und das gute Essen. Nach 9 Stunden und 40 Minuten endlich: Touchdown. Die Abfertigung und der Transport zum Wasserflugzeug Platz hat keine 30 Minuten gedauert. Sehr schnell diesmal. Nach weiteren 30 Minuten Wartezeit sind wir weitergeflogen nach Komandoo. Herrlich. Der 35 Minuten Flug mit dem Wasserflugzeug ist ein Erlebnis. Am Steg wurde wir dann von der Chefin Rohaida und Trommeln sowie Kokosnuß Eis begrüßt…

Insel

Komandoo ist ca. 500 Meter lang und etwa 100 Meter breit. Zahlreiche Palmen findet man hauptsächlich im inneren der Insel. Insgesamt ist die Insel jedoch sehr schön bewachsen und man findet auch Ihre Ursprünglichkeit noch vor. Direkt am Ost-Jetty liegt die Rezeption, rechts davon die Kandu Bar (ich habe auf den Malediven noch nie so eine reiche Auswahl an Cocktails gesehen wie auf Komandoo. Preise so ca. 7-8 US$) und links ist gleich die Prodivers Tauchbasis.

Hinter der Rezeption ist ein kleiner Shop mit einem Internetanschluss (15 Minuten surfen 5 US$, eMail bis 15 Minuten 2,5 US$). Auf der Westseite befindet sich ebenfalls ein Jetty der direkt vom Restaurant aus beginnt.

Thema Tiere und Ungeziefer auf Komandoo: Neben den Baby Haien gibt es eine Menge Raben, die tagsüber auch laut schreien (stört aber nicht wirklich) eine Menge Flughunde den es sich auf dem Baum direkt neben der Rezeption gemütlich gemacht haben, sowie einige andere Vögel. In der ganzen Zeit hatte ich nicht einen Mückenstich. Auch im Zimmer haben wir in drei Wochen nur eine Kakerlake entdeckt. Nicht einmal die sonst üblichen Riesenameisen waren anwesend. Erstaunlich da auf der Insel laut Management keine Chemiekäule eingesetzt wird.

Besonderer Pflege widmen die Mitarbeiter auch dem Inselgrün und dem Strand. So wird z.B. zweimal am Tag der Strand von angeschwembten Korallenstücken und sonstigen "Abfall" gereinigt. Auch die Wege werden täglich von heruntergefallenen Blättern gesäubert.

Ein Arzt besucht die Insel jeden Dienstag und Freitag.

Für alle Gäste ist das Ausleihen von Kanus und Surfbretter vom Wassersportzentrum (wenn ich es so nennen darf) kostenlos. Ein Katamaran ist auch vorhanden. Kostet aber pro Stunde 30 US.

Schuhe kann man zuhause lassen. Komandoo ist eine reine Barfuß Insel. Überall liegt Sand, auch im Restaurant. Nur auf dem Steg wird es an sonnigen Tagen so heiß das man sich die Füße verbrennt. Badeschlappen helfen hier sehr.

Noch was zum Publikum. Die Gäste bestehen hauptsächlich aus Engländern und Deutschen. Ich würde mal sagen 60:40.

Seit Oktober 2003 hat ein SPA auf Komandoo eröffnet. Angeboten werden verschiedene Massagen, Hautpflege und ein Jacuzzi steht auch zur Verfügung. Eine Massage kostet 50 US$ für eine Stunde. Alternativ werden auch Pakete angeboten wie z.B. 3x 1 Stunde für insgesamt 130 US$. Es tut unheimlich gut und ist sehr entspannend. Unbedingt einmal einer der Massagen ausprobieren. Es lohnt sich.

Die Insel ist nichts für Leute die Animation suchen oder die jeden Abend in die Disco gehen wollen. Animation gibt es nicht und Disco ist nur Samstag. Leute die Ruhe und Erholung suchen, ungestört am Strand liegen wollen ist sie ideal.

Bungalows

Per eMail (was übrigens sehr gut geklappt hat) haben wir einen Bungalow der Manta Serie auf der Ostseite reserviert. Unsere Meinung ist die Ostseite auch schöner. Gründe: Bessere Sicht auf eine unbewohnte Insel (die andere Seite schaut auf eine einheimischen Insel), schönerer und feinsandiger Strand, dichteres Gestrüpp zwischen den Bungalows. Zu unserer Reisezeit (November) hatten wir auch immer einen angenehmen Wind, der bei der Hitze recht angenehm war. Über die Ostseite strecken sich die Bungalows Starfish 1-6, gefolgt von den Dolphins 1-6, den Mantas 1-9 und zuletzt die Marlins 1-9. Uneingeschränkt empfehlen kann man die Dolphins und Mantas. Auch die Starfish sind toll (nur bei den ersten beiden hört man das Brummen der Generatoren vom Insel Inneren). Ab den Marlin 3 wird es nicht mehr so schön auf dieser Seite. Diese haben teilweise keinen eigenen Strand vor der Haustüre, sondern stehen schon fast im Wasser.

Auch die künstlichen Wellenbrecher, die rund um die Insel verlaufen sind hier etwas höher und somit auch bei Flut immer sichtbar. Insgesamt stören die Wellenbrecher das Gesamtbild der Insel ein bisschen, aber auch nicht wirklich. Wir haben uns schnell daran gewöhnt.

Richtig "schlechte" Bungalows gibt es aber auf Komandoo wirklich nicht. Ist eher eine Geschmackssache.

Alle Bungalows sind ausgestattet mit einem halboffenen Bad mit zwei getrennten Waschbecken, Dusche und Fön. Neben einem Bett (was mir ein bisschen zu klein war, da nur 1.60 breit, für 2 Leute) gibt es noch einen Kleiderschrank, zwei Tische und 4 Stühle. Praktisch: Auch ein Wasserkocher mit Kaffee und Tee, ein CD / Kassetten Player, Kühlschrank und ein Safe standen ebenso zur Verfügung. Zu jeden Bungalow gehört außerdem noch zwei Stühle auf der Terrasse und zwei Sonnenliegen. Ach ja, einen Ventilator und eine sehr gute Klimaanlage ist ebenfalls dabei. Insgesamt machte der Bungalow einen noch sehr neuen Eindruck. Steckdosenadapter werden nicht benötigt, es passen unsere Stecker wunderbar.

Essen

Das Essen orientiert sich hauptsächlich an die englischen Gäste. Das merkt man schon am Frühstück. Wer von uns zieht sich in der Früh schon ein deftiges Fischcurry rein ? Das soll aber nicht heißen, das es schlecht ist. Ganz im Gegenteil, das Essen war sehr schmackhaft und abwechslungsreich.

Beim Frühstück gab es neben der erwähnten englischen Sachen wie Curry, Bohnen, etc. auch reichlich Auswahl an Obst, Müsli und verschiedenen Brotsorten.

Sogar auch verschiedene Schwarzbrote. Dazu konnte man beim Omlettman sein Omelett oder Pfannkuchen zusammenstellen lassen.

Zum Mittagessen standen immer zwei verschiedene Fleichsorten, Fisch sowie Reis und Nudeln zur Auswahl. Dazu noch verschiedene Aktiongerichte die frisch vor einem zubereitet wurden. Wie z.B. Burger, China-Chicken oder Ente... Jeweils zum Mittagessen wurde auf einer Tafel bekanntgegeben unter was für einem Motto das Abendessen stattfindet: Tex-Mex, BBQ, Maldivian Night, Creek, Französische Nacht, Captain’s Dinner und noch vieles mehr. Nicht zu vergessen auch das Nachspeisen Buffet. Reichlich Kuchen, Mouse oder verschiedene Cremes. Immer dabei auch Obst wie Ananas, Wassermelone oder Papaya.

In den ganzen drei Wochen wurden wir vom Essen nie enttäuscht und waren immer wieder erstaunt über die verschiedenen Gerichte. Man könnte meinen, in der ganzen Zeit gab es nie etwas doppelt. Was dann später auch unsere Gewichtszunahme bestätigte J

Ausflüge

Es werden verschiedene Ausflüge angeboten. Kostenlos ist der Transfer zu Kudadu. Eine kleine, unbewohnte Insel. Schnorchel am Riff oder einfach nur am weißen Sandstrandd liegen.

Kuredu / Huru Walhi. Eine Bootsfahrt zur Touristeninsel Kuredu, welche unter geichem Management wie Komandoo steht. Danach zu Huru Walhi ebenfalls eine schöne unbewohnte Insel. Preiss 29 US$.

Maalifaafushi / Vavvaru. Maalifaafushi ist eine Einheimischen Insel auf er man sehen kann wie die einheimische Bevölkerung lebt und arbeitet. Anschließend geht es noch zu Vavvaru. Vavvaru ist eine unbewohnte Insel die zum Schnorcheln und Baden einlädt. Inkl. Lunch. Preis 40US$.

Felivaru Tuna Fish Factory. Eine besichtigung der Tunfischfabrik. Preis 29US$.

Leider kann ich zu der Qualität der Ausflüge nichts sagen, da wir vorlauter Tauchen keine Zeit für Ausflüge hatten :-). Neben den oben erwähnten Ausflügen wird natürlich noch das Nachtfischen sowie ein Sunset Cruise mit einem Gläschen Wein angeboten.

Tauchbasis

Die Prodivers Tauchbasis findet ihr direkt neben der Rezeption ca. 20 Meter vom Strand und vom Steg entfernt. Die Basis wird von Tom und Barbabra geführt. Nicht zu vergessen noch die beiden Tauchguides Sabine und Derren sowie zwei einheimische Helfer. Alle Mitarbeiter sind sehr nett und wann fühlt sich sofort sehr gut aufgehoben und betreut. Jederzeit sind sie auch für Fragen oder Probleme ansprechbar und haben immer ein offenes Ohr für Prrobleme oder einen Wunsch nach einem bestimmten Tauchplatz.

Am ersten Tag wird der obligatorische Checktauchgang mit Maske ausblasen und Oktobus-Atmung am Hausriff durchgeführt. Danach kann man sich in ausgehängten Listen für Bootstauchgänge eintragen. Angeboten werden normal Bootstuchgänge (9.30 Uhr und 15.00 Uhr), sowie Early Morning, Double Tank, Nachttauchgänge und Fullday Tauchgänge. Für Schnorlcher werde auch Ausfahrten zu verschiedenen Riffen angeboten.

Leihausrüstung stehen von Mares (Automaten) und Seaquest Jackets zur Verfüung. Alles machte eine guten und gepflegten Eindruck. Die Jackets waren sogar ganz neu. Getaucht wird mit 10l Aluflaschen bzw. 12l Aluflaschen für Nitrox. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und vor Ort einen NRC Niroxkurs für knapp 90 Euro absolviert und haben dann gleich die Vorteile von Nitrox nutzen können. Ein ärztliche Artest wird nicht benötigt. Ebenso muss für Anfänger auch keine Begleitung "gekauft" werden. Von den Werner Lau Tauchbasen kannten wir das so, dass mann unter 40 Tauchgängen nur mit Begleitung tauchen darf.

Etwas überrascht waren wir vom Service der Prodivers. Bevor man zum Tauchen geht legt man seine Ausrüstung einfach vor der Basis ab. Auf dem Boot liegt dann alles schon zurecht und ist fix und fertig aufgebaut (Natürlich muss man nochmal überprüfen). Einfach super ! Besser geht’s nicht. Auch die Dhoni-Crew ist sehr nett und hilfsbereit.

Das ausführliche Briefing findet noch bevor das Boot ablegt statt. Am Taucchplatz angekommen wird immer an zwei verschiedene Stellen die Strömung gecheckt und nochmal letzte Anweisungen gegeben.

Tom und seine Mannschaft haben alle super organisiert und alles im Griff. Die Prodivers auf Komandoo, für uns eine absolute Empfehlung.

Tauchen

Zu erstmal zu Hausriff: Leider können wir hier nicht viel sagen, da wir am Hausrff immer nur geschnochelt haben. Das hat sich aber schon sehr gelohnt. Man sieht (fast) alles was an im Indischen Ozean zu sehen gibt. Natürlich ist auch hier El Ninjo nicht spurlos verüber gegangen. Die Korallen sind ziemlich kaputt. Trotzdem ist es sehr fischreich und immer einen Ausflug wert. Am letzten Tag haben wir sogar direkt 10 Meter vom Steg Delphine die mit einer Seegurke gespielt haben beobachten können. Einfach klasse, ein unvergessliches Erlebnis.

Da es über 40 Tauchplätze rund um Komandoo gibt, schreibe ich sozusagen nur etwas über die "unbedingt-ansehen-ohne-vorher-abzureien-Tauchplätze“:

Kuredu Express:

Ein Strömungstauchplatz direkt neben Kuredu der Extraklasse mit Hai Garantie. Auf ca. 20 Meter tiefer kann man sich auf Terassen festhalten und die Hai kreisen um einen herum. Teilweise aber starke Strömung.

Fushivaru Thila

Auch Fischsuppe genannt. Unheimlich viele und grosse Fischschwärme aller Farben und Arten. Wir haben diesen Tauchplatz dreimal angefahren und zweimal hatten wir das Glück Mantas in direkter Nähe zu beobachten.

Ship-Yard

Zwei Wracks direct neben einander. Man erkennt den Tauchplatz schon von weiten, da eines der Wracks aus dem Wasser ragt. Kann sehr strömungsreich sein.

Funghiri

Schön bewachsenes und sehr fischreiches Thila. Einfach zu betauchen.

Preise

Zum Schluss noch ein paar Getränkepreise zur Information:

Cocktails 7-8 US$
Wasser 1.5l 2.50 US$
Fruchtsaft 2.90 US$
Bier Tiger 4.00 US$
Bier Castle 3.25 US$
Cola, Fanta, Sprite 2.50 US$
Kaffee, Tee 2.00 US$

Die Insel kann man auch AI buchen. Ob sich das lohnt muss jeder für sich selber ausrechnen. Für die jenigen die fast nur Wasser trinken und Abends ab und zu ein Gläschen Wein oder Bier, wird es sich wahrscheinlich nicht lohnen.

Fazit

An Komandoo gibt es fast nichts auszusetzen. Die Insel ist sehr schän bewachsen und die tollen Strände lassen Bacardi Feeling aufkommen. Alle Bungalows sind sehr schon gelegen und haben eine tolle Inneneinrichtung. Das Essen war einfach super und sehr abwechslungsreich. Über die Tauchbasis gibt es überhaupt nichts zu meckern, ausser vielleicht das sie keine Plastikboxen zur Aufbewahrung von Taucheuquipment haben (Netztasche mitnehmen). Aber das ist auch nicht wirklich schlimm. Wir würden die Insel auch ein


 

Reisebericht Komandoo

Nach unserem ersten Malediven-Besuch im Dezember 2001 wollten wir unsere Flitterwochen auch wieder auf den Malediven verbringen. Einen Tag nach unserer Hochzeit sind wir dann auch gleich losgeflogen und haben die ersten Tage auf Kuredu (Reisebericht gibt es auch auf dieser Internetseite) verbracht. Vom 01.08. – 09.08.2003 waren wir dann auf Komandoo.

Anreise

Wir sind direkt von Kuredu mit dem Dhoni angereist (ca. 30 Minuten Fahrt; die Inseln liegen in Sichtweite), was absolut problemlos war. Nach Kuredu kamen wir mit Maledivian Air Taxi, was auch wirklich problemlos geklappt hat und dem stundenlangen Bootstransfer auf jeden Fall vorgezogen werden sollte. Mit dem Flugzeug landet man an einer kleinen Plattform ca. 100m vor der Insel, von der man dann mit dem Dhoni vollends zur Insel gebracht wird.

Dort wurden wir von der Managerin und ihrem Team sehr freundlich empfangen und erhielten gleich eine Einführung über die Insel und die jeweiligen Einrichtungen. Dann konnten wir auch gleich unseren Bungi beziehen.

Die Insel und die Bungis

Komandoo ist ca. 500m lang und 100m breit und hat nur ca. 50 Bungis. Fast um die ganze Insel gibt es künstliche Wellenbrecher aus Korallen, die je nach Gezeiten unterschiedlich weit aus dem Wasser schauen. Diese Wellenbrecher sind zwar nicht wirklich schön, allerdings gibt es dafür um die ganze Insel einen schönen (wenn auch niedrigen) Badebereich. Direkt hinter den Wellenbrechern beginnt das Hausriff, das über die mit Fahnen markierten Zugänge oder die Jettys sehr gut beschnorchelt und betaucht werden kann.

Wir hatten Bungi „Shell 2“, der an der nicht so schönen Seite der Insel mit Blick auf eine Einheimischeninsel liegt. Organisiert Euch nach Möglichkeit einen Bungi auf der Seite des Haupt-Jetty und der Rezeption, da da der Sand etwas feiner ist und Ihr auf einen unbewohnte Insel und in das Atoll blickt (Manta- und Dolphin-Bungis).

Restaurant und Bar

Die Insel hat nur ein Restaurant und eine Bar. Essen gibt es in Buffet-Form und ist wirklich hervorragend, der Service ist auch sehr gut. Das Restaurant hat eine Terrasse, auf dem man bei gutem Wetter auch essen kann. Wir hatten AI, allerdings hat sich das wahrscheinlich für uns nicht gelohnt, da wir sowieso fast nur Wasser getrunken haben.

Die Bar mit Terrasse ist sehr schön und die Barkeeper sehr engagiert und bemüht. Komandoo ist sehr ruhig. Wundert Euch daher nicht, wenn Ihr um 24.00 Uhr die letzten Barbesucher seid.

Schnorcheln und Tauchen

Direkt hinter den Wellenbrechern beginnt das Hausriff, das man über die Jettys und mit Flaggen versehenen Zugänge beschnorcheln und betauchen kann. Die Sicht war sehr gut, am Riff gab es viele Fische zu sehen.

Die Tauchbasis (ProDivers) ist klein aber fein. Wir hatten den Advanced OWD gemacht und waren wirklich sehr zufrieden. Auch die Tauchausfahrten waren sehr gut betreut.

Sonstige „Inselbewohner“

Durch die „Größe“ der Insel hat man die Moskitos gut im Griff. Auch im halboffenen Bad gab es nur vereinzelte Ameisen. Wir brauchten nicht einmal unser Cactus-Juice und unser Autan.

Die Rückreise mit Maledivian Air Taxi und Emirates war problemlos. Emirates ist wirklich zu empfehlen (auch wenn die Malediver in Hulule es nicht geschafft haben, den Flieger rechtzeitig in die Luft zu bekommen und so unsere Koffer beim Quick-Transfer in Dubai den nächsten Flieger nicht geschafft haben).

Komandoo ist die Trauminsel für alle Ruhesuchenden. Wer sich richtig entspannen will, ist hier auf jeden Fall richtig. Auch für Honeymooner (wie uns eben) ist die Insel optimal, weshalb es hiervon auch wirklich viele gab. Das Essen und der Service (aller Angestellten) waren auch Oberklasse. Wenn es nicht noch so viele andere Malediven-Inseln zu erkunden gäbe, würden wir auf jeden Fall wieder hierher zurückkommen.

Für Rückfragen meldet Euch gerne unter a.litz@gmx.de .

Denise und Axel

 


Wir waren vom 25.12.02 bis 06.01.03 auf den Malediven

Die erste Woche verbrachten wir auf Kurumba Village, die zweite Woche auf Komandoo.

Beide Hotels oder Resorts sind mit 4 Sternen ausgestattet.

Komandoo

Lage:

Schon der 35 minütige Flug mit dem Wasserflugzeug nach Komandoo war ein Erlebnis. Ich hatte Reisetabletten dabei, weil mir immer schnell schlecht wurde, aber so etwas braucht man überhaupt nicht. Es ist sehr angenehm im Wasserflugzeug zu reisen. Ein bisschen heiß ist es. Bestgelaunt wurden wird auf einer schwimmenden Plattform vor Komandoo abgesetzt. Es kam ein Doni mit freundlichem Personal. Am Steg begrüßte uns die Hotelmanagerin und in der Rezeption wurden wir mit Musik von einheimischen Trommeln begrüßt. Wir hatten das Gefühl, jetzt im Paradies angekommen zu sein.

Hotelanlage:

Sie brauchen während des ganzen Urlaubs keine Schuhe. Überall liegt feiner weisser Sand: in der Rezeption, wo die Bücherei ist, im Restaurant, in der Bar. Nur im Souvenierladen und im SPA und in den Toiletten liegen Fliesen. Das Restaurant ist stilvoll mit Terrasse gebaut. Ebenso die Bar. Vor der Bar ist der Volleyplatz eingerichtet, auf dem jeden Abend die Gäste mit Personal Volleyball spielen und viel Spaß haben. Das Essen ist abwechslungsreich und lecker. Es gibt immer Buffet mit verschiedenen Themen. Jeder findet, was er möchte und auf was er Lust hat. Es gibt immer frischen Fisch, frisches Obst... eben was das Herz begehrt. Und hatte unsere Tochter dennoch extra Wünsche, diese Küche machte es möglich.

Wir hatten all inclusiv gebucht, so dass wir Tee, Kaffee, Wein, Wasser, Softdrinks und Whiskey, Campari etc. trinken konnten, wann immer uns danach war.

In der Bar gab es abends einen DJ, der auch Wunschtitel auflegte. Wer Lust hatte, konnte tanzen.

Ich habe im SPA Massagen genommen. Hier dürfen wir nicht die Sportmassage, wie wir sie aus Deutschland kennen erwarten. Wer sich einfach ein bisschen verwöhnen lassen möchte, ist dort gut aufgehoben. Es gibt einen Katamaran und Surfbretter mit Lehrer.

Zimmer:

Auf der ganzen Insel gibt es nur 45 Bungalows. Alle gleich schön und gut ausgestattet. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede in der Lage. Die Bungalows Starfish und Manta hatten für unser Empfinden den schönsten Strandabschnitt. Die Bungalows sind mit Holz, Metall und weißen Stoffen/Polstern ausgestattet. Freundlich, hell, sauber und modern, aber im Stil der Malediven. Im Zimmer gibt es eine CD/Radioanlage. Man kann sich CD’s an der Rezeption leihen oder eigene mitbringen. Jedes Haus hat seine eigene Terrasse mit einem Tisch und zwei Stühlen und davor seinen „Privatstrand“ mit zwei Liegen und Badetüchern. Das Badezimmer, halb offen!, ist absolut sauber, geräumig und modern ausgestattet. Ein kleiner Garten ist im Bad angelegt, der nachts beleuchtet wird. Es ist komfortabel und ziemlich romantisch...

Die Tauschstation

Wird von Tom und Barbara – netten Schweizern – geführt. Neben einwandfreiem Equipment sorgt Paul für viel Training in der Bauchmuskulatur, wenn er seine Späße macht. Mandy macht mit viel Geduld die Anfänger und Fortgeschrittenen Kurse. Kurzum, das Tauchteam war harmonisch und gut eingespielt und die Gäste hatten immer Urlaub und was zum Lachen. Jeder Tauchgang, war ein Strömungstauchgang. Manchmal mehr, manchmal weniger. Außerdem hatten wir hier richtig viel Großfische gesehen. Delphine, Leopardenhaie, Weisspitzflossenhaie, Rochen, Riesenschildkröten, riesige Drückerfische und Napoleonfische, Barracudas, große Thunfische, Steinfische, Skorpionfische, Muränen... aber auch ganz kleine Lebewesen wie Nacktschnecken, Blattfische......einfach genial.

Auch hier war das Personal rundum freundlich und hilfsbereit und die Gäste international und ausgesprochen nett.

Resümée: auf diese Insel werden wir auf alle Fälle zurückkommen. Ein Glück, dass wir außer Kurumba auch auf Komandoo gewesen sind.

Atania & Matthias

 

 


 

Reisebericht von Tom, Sonja, Mike, Martina vom 14.-29.01.2003

 Wir buchten diesen Urlaub im Internet über http://www.komandoo.com/ und waren natürlich gespannt, ob auch alles klappen würde. Der 11-Stunden-Flug mit Lauda air von Wien über Dubai nach Male war zwar alles andere als lustig (nächstes Mal fliegen wir mit LTU über Deutschland), aber als uns die warme, salzige Meeresluft der Malediven entgegenschlug, war das vergessen.

 Dies war unser zweiter bzw. dritter Trip (nach Kuramathi und Athuruga) auf die Malediven. Aufgrund der Vorerfahrung hatten wir im Handgepäck natürlich bereits unser Malediven-Outfit zum Wechseln parat (TShirt, Short und Sandalen), was man bequem am Wasserflugzeughafen erledigen kann. Europäische Kleidung kann - bedingt durch das vorherrschende Klima - schnell lästig und unangenehm werden.

 Nach etwa 1stündiger Wartezeit fürs Auschecken, Transfer zum Wasserflugzeughafen sowie Checkin zum Anschlußflug ging es auf die ca. 40minütige Reise Richtung Komandoo, wo wir von Ali und seinem Team mittels Begrüßungscocktail (Kokosmilch, Kokoseis sowie Erfrischungstuch) empfangen wurden. Es gab eine kurze Erklärung zu den Gepflogenheiten und den Kontaktpersonen, dann wurden wir zu unseren Bungalows geführt.

 Wir verzichten darauf, unsere Vorredner zu wiederholen, daher in aller Kurzform: Die alleinstehenden Unterkünfte waren in der Tat sehr geräumig, sauber und das halboffene (Doppel-)Badezimmer ein Traum. Ausgestattet mit Klima, Ventilator, Musikanlage, Safe, Minibar (auch bei All Inclusive kostenpflichtig) und einem metallenen Himmelbett (das leider mittig etwas durchhing) bot es alles, was das Herz begehrt.
Wir bewohnten die Bungalows Marlin 2 und Marlin 3, die auf der schöneren (jedoch windigeren) Ankunftsseite der Insel liegen.

 Das Personal war durchgehend nett und zuvorkommend, die Bar-Kellner bedurften manchmal der Aufmunterung durch gute Laune, was aber mit vernünftigem Schmäh schnell in den Griff zu bekommen war.
Der Roomboy kam zweimal am Tag (vm und abends), die Tischkellner lasen nahezu jeden Wunsch von den Augen ab (Danke hierbei an Aisha sowie Ibrahim für das hervorragende Service).

 Pro Tag gab es eine 1,5-Liter Wasserflasche pro Bungalow, den Rest an Getränken muss man entweder zu den Mahlzeiten oder zwischendurch in der Bar (Ausschank nur in Gläsern) genießen.
Hierbei sei den Gästen der Aufpreis auf All Inclusive nahegelegt, da man ansonsten gnadenlos zur Kasse gebeten wird und einen vermeintlich günstigeren Urlaub empfindlich teuer machen kann. Man bekommt bei Ankunft einen All-Inclusive-Ausweis ausgehändigt, den man auf Verlangen vorzeigen muss (in den ersten Tagen, bis das Personal Bescheid weiß). Auf diesem finden sich auch alle in der Vereinbarung inkludierten Leistungen.

 Die Verpflegung bestand aus 3x täglich reichlichem Buffet und war durchgehend hervorragend, teils auch relativ "spicy". Die Auswahl dürfte wohl jeden zufriedenstellen.
Die Gäste waren hauptsächlich durch Engländer, einige Deutsche/Schweizer sowie wenige Österreicher vertreten.
Die gesamte Anlage (auch im Restaurant/Bar) ist gesandet, Schuhe sind hier definitiv fehl am Platz.

 Die Unterwasserlandschaft erholt sich auch schön langsam von den Schäden, es können immer öfters bunte Farben in der von der Korallenbleiche betroffenen Region wahrgenommen werden.
Wir sind zwar keine Taucher (und können daher auch nichts über die Tauchschule sagen), jedoch lohnt sich der Schnorcheltrip auf jeden Fall. Wir hatten das Glück, dass sich ein Einheimischer bereiterklärte, uns auf einem Schnorcheltrip zu begleiten und die Sehenswürdigenkeiten unter Wasser zu zeigen. Zu sehen bekamen wir somit u.a. Schildkröten, Kraken, Mantas sowie Stachelrochen, Lobster und einmal sogar einen Rotfeuerfisch.

 Zu Bemängeln gab es unsererseits nur folgendes:
Schnorchelflossen (Fins) sind nicht im Preis inkludiert und kosten US$ 3,- pro Tag. Bei einem 14tägigen Urlaub kann man sich diese praktisch neu kaufen (haben wir zuvor noch nicht erlebt).
Das Musikprogramm am Abend stand zwar oftmals unter verschiedenen Themen, jedoch wurde meistens die selben Lieder gespielt (teils passend, teils unpassend).

 Zusammengefasst bedeutet das, Komandoo war ein wunderschöner Urlaub im Paradies, der schwer zu toppen sein wird.

 Weitere Fragen? Beantworten wir gerne via Mail an: tomw@aon.at

 Gruß von Tom, Sonja, Mike & Martina


Wir waren im Februar 2002 für zwei Wochen auf „Komandoo“.
Dies war unser vierter Aufenthalt auf den Malediven.

Hier nun die Einzelheiten:

Die Insel ist genauso schön wie im Internet bzw. in den Katalogen beschrieben. Alle Bungalows stehen direkt am Strand. Auch das Restaurant und die Bar sind direkt am Strand gelegen mit jeweils einer schönen Terrasse davor. Das Publikum hat zu unserer
Zeit aus Deutschen und Engländern bestanden. Animation und dergleichen gibt es nicht.

Auf unseren Wunsch hin bekamen wir einen Bungalow auf der Nordseite der Insel. Diese Seite finden wir als die bessere, da hier immer ein leichter Wind weht und der Strand etwas breiter ist. Die Bungalows sind sehr schön. Jeden zweiten Tag werden die
Hand- und Strandtücher gewechselt und das Bett frisch bezogen. Ansonsten werden die Bungalows nur oberflächlich gereinigt, was aber eventuell von dem jeweiligen Roomboy abhängig sein könnte. Was allerdings für die Malediven untypisch war, ist, dass die Betten abends nicht liebevoll mit Blumen etc. zurechtgemacht wurden.

Das Essen war sensationell gut. Es gab immer Buffet. Einmal die Woche wurde am Strand gegrillt, sowie ein Maledivischer Abend. Wenn man wirklich etwas bemängeln muß dann höchstens, daß der Fisch meistens von der gleichen Sorte war.

Nun zum Schnorcheln:
Es gibt drei markierte Einstiege sowie die beiden Bootsstege. Bei Flut gelangt man allerdings fast überall über das Riff. Die Nordseite ließ sich allerdings recht schlecht beschnocheln, da hier das Wasser sehr unruhig war. Dafür war die Südseite umso ruhiger. Von der Fischmenge waren wir etwas enttäuscht, aber dafür haben wir sehr viele Schildkröten gesehen. Ab und an kommen auch Delphine an der Insel vorbei.

Zum Tauchen  können wir nichts sagen da wir reine Schnorchler sind.

Fazit: Wir haben zwei wunderschöne Wochen auf Komandoo verbracht und können die Insel absolut weiterempfehlen.

Bilder und weitere Infos unter www.malediventraum.de


 

Claudia + Gabriel vom 29.12.01 bis 05.01.02

Wir waren über Silvester auf der Insel Komandoo. Es war einfach traumhaft! Die schöne ruhige Insel erreichten wir per Wasserflugzeit, was schon ein Erlebnis ist! Wir hatten einen ganz tollen großen Bungalow, ganz aus Holz mit Open-Air-Bad und Terasse direkt vorm Meer. Herrlich! Endlich mal Zeit zum lesen, ganz ohne laute Musik oder Animation. Nur die CD´s im Bungalow. (CD-Spieler vorhanden) Das Buffet war hervorragend und sehr schmackhaft. Die Maldevianer der Insel sind sehr freundlich und zuvorkommend. Abends gibt es eine Bar mit Softmusik. Die Tauchschule, die Pro-Divers unter schweizer Leitung, ist sehr organisiert und alle nett. (Preis Tauchgang $ 34 + 10 $ f.Boot) Nebenkosten relativ hoch, AL würde sich sicher lohnen! Schnorcheln im Hausriff war für mich ein Erlebnis, ich habe sogar Wasserschildkröten gesehen! Wir hatten in der Lagune immer Babyhaie. Es war ein super-Urlaub und wir werden auf jeden Fall wieder auf die Malediven fliegen!


 

Wir, Dagmar und Rudolf, waren in der Zeit vom 17.10.01 bis 09.11.01 dort.

Groß war die Vorfreude auf unseren 7. Malediven-Urlaub. Nach einem ruhigen Nachtflug ab Düsseldorf trafen wir pünktlich auf Hulule ein. Mit dem Airtaxi ging es dann um die Mittagszeit Richtung Lhaviany Atoll nach Komandoo. Für uns ist es immer wieder fazinierend schön, mit dem Wasserflugzeug über die Malediveninseln zu fliegen. Mit diesen Postkartenbildern beginnt für uns der Urlaub.

Auf Komandoo wurden wir mit dem obligatorischen Begrüßungstrunk und Kokoseis vom Management begrüßt. Nach dem Einschreiben und einer kurzen englischen Erklärung zur Insel wurden wir zu unserem Bungalow gebracht. Wir hatten aufgrund der Informationen aus dem Forum einen Bungalow zur Ostseite vorreserviert, was auch geklappt hat. Danach haben wir drei Wochen lang keine Schuhe mehr angezogen und nur noch kurze Hose und T-Shirt getragen.

Unterkunft:
Der Bungalow war sehr geräumig und mit einem großen Doppelbett, einem Schrank, Schreibtisch und Sitzgelegenheiten ausgestattet. Sogar ein CD-Player ist vorhanden (CD können an der Rezeption ausgeliehen werden. Das Bad ist ebenfalls sehr groß und typisch maledivisch halb offen. Ein Safe ist im Schrank integriert und der Roomboy zeigt einem sogleich wie man die Zahlenkobination einstellt. Insgesamt eine tolle Unterkunft in der wir uns sehr wohl gefühlt haben. Auf der Terasse des Bungalows standen zwei bequeme Strandstühle, am Strand vor dem Bungalow standen zwei Strandliegen zu Sonnenbaden. Vom Bungalos bis zur Lagune waren es stattliche 10 Meter; man konnte also von der Terasse aus die süßen Babyhaie beobachten.

Tauchbasis:
Die Tauchbasis wird von Tom Mehli und Barbara Verdath geleitet. Die gesamte Tauchcrew ist erst seit September auf Komandoo. Tom und Barbara sind unglaublich zuvorkommend und hilfsbereit. Jedem Taucher und Schnorchler wird stets freundlich und ohne Eile geholfen. Wir haben manche lustige und angenehme Stunde in der Tauchschule und in der Bar zusammen mit Monika und Matthias, Cloudine und Ralph, Andy und Marica verbracht. An alle liebe Grüße an dieser Stelle.

Wenn es was zu bemängeln gab, dann war es das Plastikmöbliar und die fehlen Bänke zum Aufnehmen der Preßluftflaschen wenn man am Hausriff tauchen wollte. Es ist doch etwas mühsam mit dem gesamten Gerödel vom Boden hochzukommen. Die fehlenden Boxen waren für uns kein Problem, da wir unsere Netztaschen mitgenommen hatten.

Leider war zur der Zeit bei den Tauchgängen sehr häufig schlechte Sicht, so das man kaum ins Blauwasser schauen konnte. Die Tauchplätze waren geprägt von vielen Muränen und Kleingetier und -fischen aller Art. Großfische waren bis auf Napoleons und eine wunderschönen großen Leopardenhai eher selten. Schildkröten dagegen fast überall anzutreffen. Einmal hatten wir auf einem Thila drei grasende Büffelkopf-Papageienfische-ein beeindruckendes hörbares Schauspiel.

Neben Tauchen und Schnorcheln kann man auch kostenloch Kajak fahren und surfen. Auch ein neuer Katermaran-Segler kann gebucht werden. Verpflegung:
Wir hatten Vollpension gebucht. Das Essen sowohl Mittags als auch Abends war sehr abwechslungsreich und sehr gut. Wer hier nichts gefunden hat was ihm schmeckt bzw. was zu meckern hat, der sucht was zum meckern. Normalerweise wurde das Essen in Buffetform serviert, zweimal in der Woche wurde Abends auch a-la-card serviert. Es gab immer frisches Brot, übrigens nicht nur Weißbrot, und bei jedem Essen mindestens ein Nudelgericht. Dazu immer Reis und eine Beilage aus Kartoffeln. Zudem ein frisches Salatbuffet und ein Gemüsegericht. Neben einem Fischgericht gab es immer drei verschieden zubereitete Fleischsorten. Leider gab es auch leckerste Nachspeisen.

Bedienung:
Die Bedienungen waren immer sehr freundlich und hilfsbereit. Unser Tischkellner Saeed hat einem eigentlich alle Wünsche von den Augen abgelesen. Einzig an der Bar hat die Bedienung manchmal die gebotene Ansprache vermissen lassen.

Preise:
Für 1,5 l Wasser bezahlt man 2,5 $, für ein Bier 0,3 l 4 $, für eine Dose Bier 0,33l 3,75 $, Mixgetränke kosten ca. 8 $, ein halber l Hauswein ist für 4,75$ zu haben. Die Insel ist auch als all-inclusiv zu buchen. Für uns Alkohol-Normalverbraucher hätte sich AI nicht gerechnet.

Fazit:
Komandoo ist eine kleine ruhige und sehr schöne Insel. Wer Ruhe, Erholung und Entspannung mit angenehmen Tauchgängen verbinden möchte, der ist hier sicher richtig.




Reisebericht vom 01.02.01-23.02.01 Komandoo (01.02.-16.02.01) / Angaga

Wir verließen Berlin am 01.02.01 als es anfing zu schneien und freuten uns schon riesig auf die warmen Malediven. Nachdem wir in Frankfurt eine halbe Stunde bis zum Eincheckschalter gebraucht haben, sollte es auch schon bald losgehen.......

Dieser Urlaub fing schon im Flugzeug an, da wir das erste mal Comfort Class geflogen sind, meiner Beine wegen. Die Beinfreiheit ist enorm (102 cm) also Füße hoch und den gereichten O-Saft schlürfen. Nach 9 ½ Stunden Flug war es dann endlich soweit, man konnte vom Flieger aus die türkis schimmernden Atolle bestaunen...................nach der Passkontrolle wurden wir auch schon von der Reiseleiterin in Empfang genommen, die uns die Abflugzeit für den Weiterflug mit dem Wasserflieger mitteilte. Nebenbei sagte sie unser Gepäck würde mit dem Boot nachkommen. Da waren wir doch etwas verblüfft....die Angst das Gepäck könnte verloren gehen bestätigte sich für uns Gott sei Dank nicht, aber ein anderes Pärchen hatte das Vergnügen sich 4 Tage lang mit geborgten Sachen auf der Insel über "Wasser" zu halten. Kann leider immer mal passieren. Wir kamen also auf Komandoo an und waren schon hell auf begeistert, als wir die Insel vom Wasserflieger aus sahen. Die Begrüßung ist, denke ich auf jeder Insel sehr freundlich und zuvorkommend inklusive Cocktail.

Wir bekamen unseren Schlüssel und machten uns auf den Weg zu unserem Bungalow ohne Boy, denn Gepäck hatten wir ja noch nicht. (kam 5 Stunden später, vollzählig). Wir hatten einen der Dolphin Bungalows, hier noch mal dank an all dehnen die uns diese Seite mit Blick auf eine unbewohnte Insel empfohlen hatten. Die Bungalows stehen alle einzeln am Strand und sind vollkommen aus Holz mit einer Veranda und Treppe zum Strand. Zwischen den "Hütten" sind Pflanzen und Palmen, so das man nicht unmittelbar zum Nachbarn rübergucken kann. Im inneren des Bungis befindet sich ein Doppelbett aus schwarzen Messing, zwei Stühle und Tisch (Safe und CD-Player). Der Fußboden ist ebenfalls aus Holz, finde ich persönlich klasse. Das Badezimmer ist separat und halboffen, gefliest und jeder hat sein eigenes Waschbecken. Fön und Wäscheleine sind natürlich auch vorhanden. Für mich war dieser Bungalow schon richtig luxuriös. Nun zur Insel, sie ist sehr schön bewachsen, es gibt sehr viele Palmen die als wunderbare Schattenspender dienen.

Denn gegen Mittag ist der Sand so heiß, das man sich die Füße verbrennt, sofern man barfuss läuft, was wir taten. Bis auf die Tauchbasis, besteht alles aus Sand, das Restaurant, die Bar und auch die Rezeption. Man benötigt nur ab und zu mal ein paar Badelatschen für den heißen Steg. Die Tauchbasis ist absolut Klasse. Der Teil indem man das Tauchequipment aufhängt und vom Salzwasser reinigt (großes Becken mit tgl. frischem Wasser) ist natürlich gefliest. Wer hat schon gerne Sand im Automaten, wenn dieser mal aus der Hand gleitet. Der andere Teil der Tauchbasis, wo man sich vom "anstrengendem" Tauchen ausruhen kann, indem man sich auf einen Stuhl fallen lässt und die tollen Unterwassereindrücke verarbeitet, ist aus Holz (der Boden außerhalb der Basis). Nun zur Basisleiterin und den Tauchguides. Wir wurden absolut locker von Mike empfangen, man hatte den Eindruck Wir wären keine "Neuankömmlinge" und er würde uns nur noch mal eine Info über ALLES geben. Diese war sehr ausführlich und informativ (nicht runtergequasselt oder auswendig gelernt und unter Zeitdruck stehend). Er erzählte uns u. a. das in der Lagune so um die 14 Baby Haie schwimmen und man doch bitte keinen Fisch füttern sollte, denn wenn einer zubeißt dann geht es dem selbstverständlich an den Kragen, und nicht dem Touri. Er erklärte uns den Ablauf beim Tauchen und zeigte uns die Basis, na einfach alles was man als Taucher und auch als Nichttaucher wissen muss. Ja auch die, die nicht tauchen, wurden über die Insel und allem informiert. Das fand ich persönlich super, denn auf Komandoo hat man nicht den Eindruck das nur die Taucher unter sich sind, sondern auch mit Nichttauchern sehr guten Kontakt haben. Die Basisleiterin, Silvia, lernten wir ein paar Tage später kennen, denn sie war zum damaligem Zeitpunkt sehr krank und hatte sich bei der Boot im kalten Deutschland eine dicke Grippe geholt. Sie begrüßte uns, als wenn wir uns schon ewig kennen würden und fragte ob sich "ihre" Jungs ( Tauchgides, Mike, Chris und Alex) anständig benommen hätten, und auch lieb zu uns allen waren. Ich könnte jetzt noch vieles über die 4 schreiben, aber

ich denke, man muss dieses tolle Team selbst erleben. Ich kann nur sagen das diese 4, und ich war jetzt das 6 mal auf den Malediven, die absolute Nr. 1 sind. Noch eins zum Tauchen:

Bevor das Boot Richtung Tauchplatz, ablegte wurde ein umfangreiches Briefing gemacht. Die haben die Tauchplätze gut im Kopf, denn sie malten sie jedes mal auf einer Tafel mit verschiedenen Kreidefarben auf und die Fische sahen wir auch fast jedes mal... Glückssache.

Wir waren auf dem Weg zum Kuredu Express. Auf der Fahrt dorthin kamen wir am Fushivaru Kandu vorbei wo die Mantas an der Wasseroberfläche schwammen, gar kein Thema für den Tauchguide (Chris) rein ins Tauchgerödel, ab ins Wasser und einen unvergesslich schönen Tauchgang genießen. Allerdings hat er für uns vorher die Strömung gescheckt, wie jeder Tauchlehrer, vor jedem Tauchgang. In allem waren sie sehr locker und sind auf die Wünsche, sofern die Strömung an den jeweiligen Tauchplätzen mitspielte, auf uns Taucher eingegangen.

Was hier mit locker bitte nicht falsch zu verstehen ist, denn Sicherheit und auch umweltbewustsein wird bei den 4 GROßGESCHRIEBEN. Das Essen, was wir uns nach den Tauchgängen haben immer schmecken lassen, ist der Hammer....... vom Einheimischen Curry bis zum Schweinebraten (vielleicht schon etwas zu gut?) konnte man alles in Hülle und Fülle genießen. Achtung: Gewichtzunahme. Vom frischen Eisbergsalat über Suppe, Fisch, Fleisch und den (leider) absolut leckeren Desserts gibt es für jeden Gaumen etwas passendes. Wir hatten Vollpension. Die Getränkepreise, wie fast überall, liegen bei einer Cola, Sprite oder Soda bei 2,50 $, eine 1,5 Liter Wasserflasche ebenso..... . Zwei Wochen vergingen leider viel zu schnell, nachdem wir uns von allen liebgewonnenen Gästen und der Tauchcrew verabschiedet haben konnten wir noch einen letzten Blick auf die schwimmenden Baby – Schwarzspitzenriffhaie werfen. Dann ging es ab nach Hulule (mit unserem Gepäck). Dort mussten wir neu einchecken für den Wasserflieger Richtung Angaga.

Kommando hat uns nächstes Jahr wieder als Gäste.

Die Insel kann man wirklich nur empfehlen!!!

Grüße aus Berlin

Claudia


Komandoo Island Resort

 

Reisebericht von Karin und Thomas

Komandoo Turtle Island, Lhaviyani-Atoll, Malediven
17.-30. November 2000

Dies war unser erster Urlaub auf den Malediven und wir hatten dementsprechend viel zu tun mit der Vorbereitung, da wir uns bisher noch nicht ernsthaft mit den Hotelinseln auf den Malediven beschäftigt hatten. Unsere Kriterien waren: Insel mit maledivischem Flair, so wenig wie möglich Animation, gutes Essen, Einzelbungalows, All-In, Restaurant mit Sandfußboden, nicht ganz unkomfortabel.

Nach langer Suche in den Katalogen und im Internet haben wir uns für Komandoo entschieden. Hier sei erwähnt, daß wir die besten Infos von der bti-Seite und dem malediven.net-Forum bekommen haben. Gebucht haben wir über Meiers Weltreisen.

Der Flug mit LTU ab Frankfurt nach Male verlief problemlos und nach 9,5 Stunden landeten wir in Male. Paßkontrolle, Koffer abholen und zum Airtaxi-Stand von wo aus man mit kleinen Bussen zum ca. 5 Min. entfernten Air-Taxi-Flughafen quer über die Rollbahn gefahren wird. Leider mußten wir 2,5 Stunden auf den Weitertransfer warten, bei anderen Inseln ging es schneller. Tip: unbedingt kurze Hosen ins Handgepäck, damit man die Temperaturen in Male einigermaßen verkraftet.

Der Flug mit dem Air-Taxi, eine Canadische De Havilland DHC-6 Twin-Otter Propellermaschine ist schon ein einmaliges Erlebnis und sehr zu empfehlen. Man kommt nach ca. 40 Min. auf Komandoo an und hat schon sehr viele Touristen-, Einheimischen- und versunkene Inseln aus der Vogelperspektive gesehen. Die Maschine ist sehr laut und nicht klimatisiert, dafür gibt es an jedem Fenster kleine Lufteinlässe, die für die nötige Frischluft sorgen. Vom Bootstranfer ist abzuraten, man ist mind. 4 Stunden unterwegs, bei schlechtem Wetter geht es einem gar nicht gut wenn man auf der Insel ankommt und am Abreisetag wir man sehr früh (ca. 4:00 Uhr) von der Insel abgeholt, mit dem Air-Taxi reichts noch locker für´s Frühstück.

Mit dem Wetter hatten wir´s gut erwischt, die ersten 2 Tage bewölkt mit Regen und zeitweise sehr windig waren gut zum aklimatisieren. Ab dem 3. Tag Sonnenschein, ab und zu ein paar Wolken, einmal ein Regenschauer abends und in der Nacht.

Die Insel:

Mittelgroße Insel, ca. 500 x 100 m, seit 1998 eröffnet. Bebaut mit 45 freistehenden Bungalows, Rezeption, Bar, Restaurant, Souvenir-Shop, Beauty-Center, Tauchbasis und die Gebäude für die Angestellten im inneren der Insel. Alle Gebäude sind sehr gut in die Inselflora integriert. Die Insel ist sehr gepflegt, man sieht ständig Einheimische mit Schubkarren und Rechen die den Strand reinigen. Sie kann jederzeit zu Fuß umrundet werden, man braucht im Schlendergang ca. 20 Minuten. Auf der Ost- und Westseite ist jeweils ein Steg, an welchem die Dhonis anlegen, während unseres Aufenthaltes wurde nur der Steg auf der Ostseite benutzt. Rund um die Insel sind Wellenbrecher gebaut, die uns allerdings überhaupt nicht störten, beim Schnorcheln ist dort reichlich was los.

Alle Gebäude sind mit Sandfußboden, Schuhe kann man getrost zuhause lassen. Ein paar Badelatschen sind empfehlenswert da der Sand und die Stege bei Sonneneinstrahlung ziemlich heiß werden.

Ungeziefer wenig, zeitweise ein Paar Fliegen und klitzekleine Ameisen, wenn man sich am Strand direkt in den Sand legt, wird man von Sandflöhen gestochen, besser man liegt im Wasser oder auf dem Liegestuhl.

Einzige zu bemängelnde Punkte waren die bunten zerfetzten Sandsäcke welche bei Ebbe an einigen Strandabschnitten auf der Süd- und Westseite zum Vorschein kamen, das Problem des "schwindenden Strandes" ist wohl anders nicht in den Griff zu bekommen. An einer versteckteren Stelle liegt ein kleiner Rest von Bauschutt, hier könnte die Inselleitung ohne größeren Aufwand Abhilfe schaffen.

Der Inselshop:

Hier gibt es die üblichen Souvenirs wie bedruckte T-Shirts und Tücher, Postkarten, Badekleidung, Sonnenmilch, Hygieneartikel, Chips, Schokolade. Vorsicht!!!!! Die Preise sind horrend, man sollte hier wirklich nur im Notfall einkaufen, z.B. eine Packung Chio-Chips für 5 US$.

Die Bungalows:
Sind aus Holz, mit Holzfußboden. Sehr schön und geräumig, ausgestattet mit Doppelbett, 2 Nachttischen, 2 kl. Tische, 4 Stühle, Schrank mit Mini-Safe, Kühlschrank, Ventilator, Klimaanlage, Regenschirm, 2 Bademäntel, Handtücher jeweils für Bungi und Strand die auf Wunsch jeden Tag gewechselt werden, Stereoanlage mit CD-Player, CD´s können kostenlos an der Rezeption ausgeliehen werden. Angrenzend halboffenes Badezimmer mit Dusche, WC, 2 Waschbecken und kleinem Garten. Vor den Bungalows schöne Holzterasse mit Tisch und 2 Liegestühlen. Unserer Meinung nach haben die Bungalows Starfish 1-6, Manta 1-6, Dolphin 1-6 und Marlin 1-3 die beste Lage. Sie sind auf der Ostseite der Insel wo die Vegetation am schönsten ist, schöner Ausblick auf eine unbewohnte Insel und den Dhoni-Steg und vor allem ab 12:00 Uhr Mittags keine direkte Sonne.

Das Personal:

Fast alle sind sehr freundlich und zuvorkommend. Unser Tischkellner, Raféék, war einsame Spitze, sein Service war nicht mehr zu überbieten und wir hätten ihn am liebsten mit nach Hause genommen. Leider mußten wir die letzten 2 Tage ohne ihn auskommen da er nach 11-monatigem non-stop-Aufenthalt seinen Urlaub antrat. Der Roomboy war akzeptabel (in anderen Zimmern war der Service besser), von den drei Jungs an der Bar sollte man sich nicht ärgern lassen, bei guter Laune hat alles funktioniert, wenn sie schlechte Laune hatten (kam öfters vor) waren sie ziemlich mißmutig, man mußte sich lautstark bemerkbar machen um überhaupt wahrgenommen zu werden (auch wenn man allein in der Bar war). Trinkgeld nicht vergessen!

Die Verpflegung:

Unter dem Motto "Schlemmen wie Gott in Frankreich" hatten wir jeden Mittag und Abend am Buffet die Qual der Wahl zwischen 5-6 frischen Salatsorten mit 4 versch. Dressings, Suppe, Reis, Kartoffeln in allen Variationen, versch. Gemüsesorten, Fisch, Lamm, Rind, Schwein, Hähnchen, Pastavariationen frisch vom Koch zubereitet und serviert und einem überaus leckeren Nachtischbuffet mit tollen Cremes, Torten und frischen Früchten. Wer da nichts findet dem schmeckts nirgends! Zweimal die Woche gabs abends Menü mit Vorspeise, 2-3 Hauptgerichte zur Auswahl (Fisch, Fleisch, Vegetarisch) und einem leckeren Dessert.

Das Frühstücksbuffet war reichhaltig und gut.

Unterhaltung:

Abendveranstaltungen jeweils wöchentlich eine kleine Disco-Veranstaltung und ein maledivischer Abend in der Bar. Wir hatten das Glück einen Dia-Vortrag der Tauchschule vorgeführt zu bekommen. Alex, der Fotograf unter den Tauchlehrern fotografiert seit über 3 Jahren ausschließlich im Lhaviyani-Atoll über und unter Wasser und hat nun in mühsamer Arbeit einen 20-minütigen Diavortrag fertiggestellt und präsentiert. Der Vortrag war spitze und ist absolut zu empfehlen.

Freizeitangebot:

Tischtennis, Dart, Windsurfen, Katamaransegeln, Kajakfahren, Ausflug auf eine unbewohnte Insel, Nachtfischen, Schnorcheln, Tauchen.

Das Beauty-Center:

Hat im Oktober 2000 eröffnet und noch gewisse Anlaufschwierigkeiten. Die angebotenen Massagen sind wahrscheinlich toll jedoch viel zu teuer. Während unseres Aufenthaltes wurde ein Whirlpool aufgestellt welcher bestimmt seinen Reiz hat jedoch unserer Meinung nach auf dieser Insel fehl am Platz ist.

Die Tauchbasis:

Für die Taucher das Herzstück dieser Insel. Das Pro-Divers-Team bestehend aus Sylvia, Mike, Alex und Christian ist überaus freundlich, kompetent und hilfsbereit. Die Atmosphäre ist einmalig und man fühlt sich auf Anhieb wohl. Taucher und Schnorchler sind jederzeit mit Fragen willkommen. Am ersten Tag gibt’s eine Insel-Einweisung mit Erklärung des Hausriffs, den Eingängen und der Strömung. Nicht nur daß die vier Tauchlehrer einem die tollen Tauchplätze (ca. 50 Stück) im Lhaviyani-Atoll zeigen, sie haben auch jederzeit einen lustigen Spruch auf Lager und kennen jeden Taucher schon nach dem ersten Tag mit Namen.

Das Gebäude der Tauchbasis besteht aus einem Hauptraum mit kleinem Shop in welchem man T-Shirts, Tauch- und Schnorchelaccessoires, Badeanzüge, Bikinis und Strandkleider bekommt. Auch liegen dort eine Menge Fischbücher in deutscher und englischer Sprache aus, damit man bei Bedarf nach dem Tauchgang gleich nachschlagen kann, welche Fische man unter Wasser gesehen hat. Nicht zu vergessen der Ordner mit den Beschreibungen der 50 Tauchplätze inklusive Zeichnung. Der Nebenraum ist klimatisiert und dient als Unterrichtsraum. Außerhalb ein überdachter Bereich wo jeder seine Ausrüstung aufbewahren und trocknen kann, ein großes Süßwasserbecken zum Spülen der Ausrüstung nach dem Tauchgang und eine Veranda mit Sitzgelegenheiten und Tischen.

Das Tauchen:

Tauchen am Hausriff ist jederzeit ohne Begleitung (Tauchlehrer) möglich. Man nimmt sich die bereitstehenden gefüllten Tanks und ab geht’s ca. 50 m über den Steg oder, je nach Strömung, am Strand entlang bis zum nächsten Einstieg. Das Hausriff ist aufgrund der Korallenbleiche in einem schlechten Zustand. Da wir nicht wissen wie es vor der Bleiche ausgesehen hat, können wir aufgrund der vereinzelt nachwachsenden Korallen die ehemalige Schönheit nur erahnen. Nichts desto trotz tümmeln sich jede Menge Fische am Hausriff u.a. wurden Muränen, Schildkröten, Adler- und Stachelrochen, Napoleons, kleine Schwarzspitzen-Riffhaie im Innenriff, Barsche, Doktorfische, Feuerfische, Schnapper, usw. gesehen.

Das Tauchen vom Boot aus ist perfekt organisiert. Zweimal am Tag 9:30 Uhr und 15:00 Uhr geht´s mit dem Dhoni an einen vorher festgelegten Tauchplatz im Atoll. Die Bootsfahrten dauern von 20 Min. bis zu einer Stunde. Mit Glück wird man von Delphinen oder fliegenden Fischen begleitet, während unserer Zeit war dies dreimal der Fall. Eine Stunde vor Abfahrt packt man seine Ausrüstung zusammen und legt sie an der Tauchbasis bereit, den Rest erledigt die Dhoni-Crew. Auf dem Boot wird man selbst beim Zusammenbauen der Ausrüstung von den Einheimischen unterstützt, komfortabler geht´s kaum. Das Briefing findet vor der Abfahrt auf dem Boot statt und ist, dank der eingebauten Jokes von Mike, Alex und Christian schon das erste tolle Erlebnis. Am Tauchplatz angekommen findet ein kurzer Strömungscheck und ggf. nochmal ein Kurz-Briefing statt dann wird abgetaucht in die unendlich schöne Unterwasserwelt des Indischen Ozeans. Getaucht wird in der Gruppe in Buddy-Teams. Wenn man das Bedürfnis hat sich von der Gruppe zu entfernen ist das für die Tauchlehrer kein Problem solange man die vorgeschriebene Tiefenbegrenzung von 30 Metern einhält und nicht länger als 1 Stunde untenbleibt. Auch auf den Sicherheitsstop bei 5 Metern für 3 Minuten wird Wert gelegt. Das Dhoni folgt den Tauchern, d.h. man ist nach dem Auftauchen spätestens nach 1-2 Minuten an Bord, wo man frische Kokosnussstücke von der Crew angeboten bekommt. Auf einem Boot sind nie mehr als 12 Leute, bei Bedarf wird ein Zweites eingesetzt. Ein Nachttauchgang vom Boot aus findet einmal in der Woche statt, Early-Morning-Dive ist am Hausriff jederzeit möglich und auf Anfrage wird bestimmt auch ein Bootstauchgang organisiert. Weiterhin hat man auf Komandoo die Möglichkeit mit Nitrox zu tauchen, derzeit ohne Aufpreis.

Fazit:

Der Urlaub war super und wir können Komandoo fast uneingeschränkt empfehlen, es war wirklich alles in Ordnung und es gab während der 13 Tage Aufenthalt überhaupt nichts zu meckern bis auf zwei oder drei kleine "Schönheitsfehler", welche jedoch nicht der Rede wert sind. Einzige Einschränkung, Leute die es lieber etwas turbulenter mögen und auf Animation im Urlaub nicht verzichten wollen sollten sich eine andere Insel aussuchen.

Noch mehr Infos und Bilder zu Komandoo könnt ihr unter www.komandoo.com finden.

Viele Grüße Karin und Thomas

 


 

Reisebericht v. Anja u. Jens Geppert
Komandoo Island Resort
Rep. of the Maledives

Reisezeit von 12. – 27. 10. 2000

Flug ab Frankfurt m. LTU sehr guter Service

Ankunft in Male und Transfer zum Airtaxistand ohne Probleme.

45 min Flugzeit mit genialem Ausblick über die Inseln. Nach einer einwandfreien Landung wurden wir auf einer Plattform abgesetzt und ein Dhoni schipperte uns auf die Insel.
Ankunft mit Drink und obligatorischem Ausfüllen der Anmeldekarten.
Unterbringung in der geschützteren Seite der Insel Dolphin 6. Hier ist auch der Anlegeplatz der Dhonis. Nach einem kurzerm Inselerkundungsgang wo die einzelnen Gebäude sind : Futterkrippe Bar Tauchbasis etc. ging es ans auspacken. Danach sind wir gleich schnorcheln . Rund um die Insel am Hausriff war ‚ ne Menge los.......

Stachelrochen , Schildkröten , Lobster und , und , und.. 

Der Service auf der Insel ist absolute Klasse. Wetter war super , wir hatten nachts 2 – 3 mal heftige Güsse aber morgens war Bilderbuchwetter. Einmal war es tagsüber regnerisch aber auch das muß sein ...

Das Restaurant ist mit seiner Verpflegung ist eine der "Schwachstellen" der Insel ......es fällt schwer bei dieser üppigen Auswahl an Gerichten standhaft zu bleiben und möchte am liebsten alles versuchen, was teilweise auch funktioniert, nur schlägt sich dieses meist in Form eines Rettungsringes nieder.........sehr zu empfehlen , und die Kellner sind alle sehr flott unterwegs.
Die Bungalows sind erste Sahne Klima, CD Player ( CD – Verleih kostenlos , große Auswahl ) und das Bad gibt auch keinen Grund zur Klage.

  

Einziger Wehrmutstropfen waren die übergroßen Kakerlaken die allerdings mutig von mir bekämpft wurden. Morgens an der Rezeption erstattete ich dann "Lagebericht" und es wurde sofort vom Roomboy Gegenmaßnahmen ergriffen. Danach war Ruhe im Karton. Gegen Stechmücken wird einmal pro Woche mit einer "Nebelmaschine" vorgegangen ,auch hier war danach nicht mehr viel....Achja ,bevor ich’s vergesse, man sollte sich nicht unbedingt an den Strand legen , sonst sieht man doch wie ein Streuselkuchen aus. Besser ist den Liegestuhl schnappen und 1 –2 Meter in’s Wasser gehen. So kann man sich in aller Ruhe sonnen bekommt Kühlung von unten und die Sandflöhe kommen nicht mehr an einen ran. Die Rückseite wird dann beim Schnorcheln braun.....

 

 

Die in der Lagune patrollierenden Schwarzspitzen – Riffhai Babys weichen aus und sind absolut harmlos.Sie sehen zu drollig aus wenn sie auf einen zukommen und langsam die typische Haiflosse aus den Wasser ragt. Fütterung der Raubtiere ist nicht gestattet von der Inselleitung , wozu auch innerhalb der Lagune haben alle was sie brauchen. Auch hier gab’s wieder "Dööspaddel" die meinen sich an nichts halten zu müssen. Aber solche gibt’s immer und überall ...( am besten alle auf ne einsame insel unn tschüß )

 

Die Tauchbasis ist eine 5 Star Padi und sehr gut organisiert.
Sylvia die Leiterin der Basis hat in mühevoller Kleinarbeit einen Ordner mit an die 50 Tauchplätzen erstellt und beschrieben ( super ). Alex , Mike und Christian haben immer nen trockenen Spruch auf Lager und alle glänzen durch fachliche Qualifikationen und lehrreiche Tips. Die Tauchgänge werden gut organisiert , man braucht nur seine Ausrüstung an der Basis zu packen und die netten Helfer tragen alles an Bord. Die einzige Arbeit hat man wenn man am Hausriff tauchen will, dann muß man voll aufgerödelt ca. 100 m laufen um ins Wasser zu kommen........ das macht dann den Sport aus ;-)
Hausriff ist schön zu betauchen , beim Checkdive war bis auf Großfische schon fast alles dabei.........
Zur Korallenbleiche brauch ich nix mehr zu sagen das dürfte mittlerweile jeder wissen...
Allerdings es kommt wieder neues Leben zurück !!! Deshalb achtet auf eure Tarierung und haltet euch nicht unbedingt alle 2 Meter irgendwo fest.... siehe Döspaddel .... Es dauert weiß Gott wie lange bis das alles wieder in der Reihe ist...

Tja was gibt’s sonst noch zu sagen ...????

Rundherum schweinegeiler Urlaub mit großem Erholungsfaktor.

wollt ihr mehr wissen mailt an : jens.geppert@t-online.de

Bilder folgen in den nächsten Wochen bei :http://www.jgeppert.de/

© Jens Geppert

 


Reisebericht Komandoo

Vom 08.06.00 bis zum 16.06.00 waren wir zum Abschluß unseres Urlaubs auf Komandoo. Vorher haben wir eine Rundreise mit anschließendem Hotelaufenthalt auf Sri Lanka gemacht und so war etwas Entspannung natürlich herzlich willkommen.

Vorab eine Bemerkung, die vielleicht interessant ist (weil wir selbst etwas überrascht waren):

Der Flug von Colombo nach Male/Hulule fand mit "Sri Lankan" statt.

Das war das luxuriöseste Flugzeug mit der besten Betreuung, was man sich vorstellen kann !

Also: Weg mit eventuellen Vorurteilen.

So, jetzt aber zu den Malediven: Auf Hulule fällt ersteinmal auf, daß die Kofferträger arbeitslos geworden sind – man hat bei Ankunft etwas mehr Ruhe...

Der Flug nach Komandoo mit "Maldivian Air Taxi" dauert im Wasserflugzeug ca. 40 min.

Man wird auf einem Ponton abgeliefert und dann mit einem Dhoni in ca. 5 min. Fahrt

zur Insel gebracht.

Die Begrüßung auf der Insel war kurz und schmerzlos – schließlich sahen wir müde aus - und natürlich freundlich !

Die 45 Bungalows sind nach Merrestieren benannt (Dolphin, Seastar, Marlin, Turtle, etc.) und rund um die Insel direkt am Strand angeordnet. Wir stellten im Laufe der 8 Tage

fest, daß die Bungalows auf der Ankunftsseite (Dophin, Manta und Marlin) der Insel es wegen des Wetters etwas besser haben. Die andere Seite hat ( im Winter, der ja jetzt ist) ziemlich unter dem Sturm und Regen zu leiden gehabt. Da wir aber auf der Insel nie mehr als 50 % Belegung hatten, waren auch nur die vorderen Bungalows belegt. Wir hatten "Marlin 2", der etwas weiter von der Rezeption und dem Restaurant entfernt lag. Aber, bis "Marlin 3" ist die Vegetation auf dieser Seite sehr schön, dann wird es etwas kahl. Vielleicht könnte sich der Gärtner mal die Pflanzen der Insel vornehmen...

Bei den Bungalows handelt es sich um 6-eckige Gebäude aus skandinavischem Pinienholz.

Etwas ungewöhnlich für den Indischen Ozean, aber irgendwie auch stark!

Jeder Bungalow hat neben seiner eigenen Terrasse eine Klima- und eine Stereoanlage (CD’s leiht man sich kostenlos an der Rezeption aus – ca. 150 Stück zur Wahl). Außerdem hat jeder seinen eigenen Safe im Bungalow (gratis). Alles ist sehr gepflegt gewesen, und das Freiluft-Badezimmer hält jedem europäischen Standard stand (sogar doppelter Waschplatz).

Die Insel an sich ist naturbelassen; das heißt, daß es keine Plattenwege o. ä. gibt sondern

überall Sand. Einzige Ausnahme sind die Wellenbrecher, an denen sich vielleicht einige stören, aber ohne die gäb’s Probleme.

Ungeziefer gibts so gut wie Null, selbst die bis jetzt überall auf den Malediven vorgefundenen

Kakerlaken haben wir hier nicht einmal gesehen!

Moskitos kommen vor; die Insel wird dagegen regelmäßig fast erfolgreich eingenebelt – hierbei stört nur der mächtige Dieselgestank (soll aber unschädlich sein).

Wer nach Komandoo fliegt, sollte unserer Meinung nach unbedingt "All Inclusive" buchen.

Denn alles außerhalb der gebuchten Kategorie kann teuer werden:

Ein Bier kostet die typischen 4$, Coctails gibts für 6,50 $, Mineralwasser 1,5-l ist für 2,50 $ zu haben (A-I-Gäste zahlen hierfür die Hälfte), Spaghetti Bolognese z. B. verschlingt man für ca. 12 $ (auch ein Cheese-Burger ist zu diesem Preis zu haben) und ein Dessert hinterher liegt bei 6-7 $.

Während unserer acht Tage gab es abends zweimal Menü, der Rest war Buffett (auch mittags). Wobei wir auch schon beim "schlimmsten" Teil unserer Reise sind: Dem Essen !

Leckerer geht es kaum noch. Die Vielfalt war sehr gut und man merkte aber noch deutlich den Einfluß des letzten Küchenchefs – eines Österreichers. Der hat offenbar bei seinem Weggang dem jetzigen Koch (ein Srilankese) die Rezeptbücher auf der Insel gelassen. Das merkten wir zumindest bei den Desserts. Die Geschmacksrichtungen waren von europäisch bis einheimisch vertreten.

Es gab nicht einmal während unseres Aufenthaltes eine "Essens-Wiederholung" – nicht schlecht ! Eins muß man aber wissen: Es gibt keine frischgepreßten Säfte, auch nicht

für $$$.

Das Personal auf der Insel ist rundherum freundlich und zurückhaltend und der Service gab

nicht einmal Grund zum Stöhnen. Überhaupt macht die Insel einen etwas "verschlafenen" Eindruck. Will heißen, daß man in keiner Form gestört wurde. Das empfanden wir als sehr angenehm.

Trubel und Remmidemmi gab es nicht. Störfaktoren: Null !

In direkter Nachbarschaft liegen einige andere (bewohnte und unbewohnte) Inseln, die man z. T. auch besuchen kann, eine größere Einheimischeninsel liegt auf der Rückseite von Komandoo.

So, und nun ins Wasser! Hier gilt unser Dank ersteinmal Sylvia und Mike von der Tauch-

schule: Obwohl wir mit Tauchen nichts am Hut haben, erklärten uns die beiden eine Menge

und gaben uns wichtige Informationen zum Schnorcheln (Strömungen, Korallen, Eingänge, etc.). Fanden wir sehr nett !

Das Hausriff von Komandoo liegt sehr nah an der Insel und ist problemlos zu erreichen. Es gibt verschiedene Eingänge. Für uns waren wegen des Wetters die an der Ankunftsseite der Insel die schönsten.

Natürlich hat auch auf Komandoo die Korallenbleiche heftig zugeschlagen. Wenn man den

Vergleich kennt (tun wir), ist der Schreck ersteinmal groß.

Das Schönste ist aber nach diesem ersten Tief die Erkenntnis, daß vieles schon wieder wächst (im Bereich der Weichkorallen) und daß die bunten Farben allmählich zurückkehren. Also: Keine Panik !

Es gibt eine Menge zu sehen unter Wasser, und so haben wir glücklicherweise auch mal

wieder eine Schildkröte gesehen ( und einen Kofferfisch, und, und, und...).

Und HAIE, echte HAIE haben wir gesehen – 12 Stück mit gewaltigen Flossen !!!!

O.K., es waren ca. 40 – 50 cm große Schwarzspitzenriffhaie, die den ganzen Tag im flachen Wasser um die Insel schwimmen, aber was soll’s !

Tja, was fällt uns sonst noch ein ???

1. Komandoo können wir eigentlich jedem empfehlen. Wir haben schon viele gute Inseln kennengelernt - diese gehört dazu.

2. Komandoo ist nichts für Luxusliebhaber oder Snobs– kein Tennis, kein Minigolf, kein Billiard oder sonstirgendein Unsinn für einen Maledivenurlaub. Diese Insel ist Urlaub pur.

3. Der Aufschlag für Transfer mit Wasserflugzeug ist sicherlich sinnvoll.

4. Falls jemand besorgte Familienmitglieder anrufen möchte:

Telefonminute 10$ (die erste Minute ist nur 45 sec. lang)

Faxminute 10$ (erste Minute = eine Minute) zzgl. einmalig 7$

5. Handy könnt Ihr zuhause oder im Koffer lassen – funktioniert nicht.

6. Falls mal jemand außer der Reihe nach Male fliegen möchte: Null Problem, für 140$

ist auch das natürlich möglich.

7. Der Shop (z. B. Souvenirs) ist auf der Insel unbrauchbar und viel zu teuer.

Eine Einweg-Unterwasserkamera kostet dort ca. 70 DM (hier 25 DM).

Solltet Ihr Souvenirs kaufen wollen, könnt Ihr das auf Hulule tun. Dabei solltet Ihr aber

unbedingt handeln (ca. 20% sind drin), denn hier langt man gewaltig in die Vollen!

8. Für Aktive stehen ein Katamaran, Kanus und Surfbretter zur Verfügung (teilweise

kostenpflichtig).

Fazit:

Uns hat es mächig gut gefallen. Zu meckern gab es nix, aber wirklich gar nix.

Also- Hin da !

Und denkt bitte daran: Nehmt von den Inseln nur das mit, was auch erlaubt ist;

zum Beispiel Euren Müll !

Viel Spaß und Gute Reise wünschen Euch

Manuela und Thorsten (Toddel)

 


 

Komandoo 03.12.-17.12.1998 von Kerstin Weber:

Also auf Komandoo war es war ganz klasse und ich kann es nur empfehlen. Es war allerdings mein erster Trip zu den Malediven,
insofern vielleicht nicht ganz so aussagekräftig wie der eines Profis. Man fliegt zuerst mit dem Air-Taxi (ca. 45 min.) nach Kuredu
(dort hätte ich übrigens nicht sein wollen: Ballermann der Malediven). Dann noch knapp 10 Minuten mit einen Speedboot nach
Komandoo.

Die Bungalows liegen alle am Strand und sind aus Holz in Form einer Muschel. Sie sind wirklich sehr hübsch und gemütlich eingerichtet.
Alle haben eine Klimaanlage, Minikühlschrank (der leider leer, ist aber dazu später mehr) und einen kleinen Safe. Das Bad ist sehr groß
mit Dusche, zwei Waschbecken und einem Minigarten, der nicht überdacht ist. Die Bungalows sind nach Symbolen (z.B. Seashell,
Manta, Dolphin, Marlin etc.) "sortiert. Die schönsten Bungalows sind allerdings auf der Vorderseite der Insel (die, auf der man ankommt).
Man hat dort einen sehr schönen Blick auf eine kleine unbewohnte Insel (Kudadu) zu der das Hotel auch fast täglich Trips anbietet. Man
kann dann für 4 Stunden Robinson spielen. Zum Schnorcheln auch superklasse. Wenn man einen Bungalow auf der Rückseite der Insel
bekommt blickt man auf eine etwas weniger schöne Einheimischen-Insel. Was weniger schön aber auch nicht tragisch ist, ist, daß rund um die
Insel Wellenbrecher angebracht sind bevor man zum Hausriff kommt. Ist aber wirklich nicht so schlimm, denn bei den Wellenbrechern haben
sich auch unheimlich viele Fische angesiedelt. Rund um die Insel sind auch viele Stellen mit ganz kurzem Seegras, das allerdings noch
entfernt werden soll.

Die Insel ist ansonsten sehr ruhig, es gibt keinen Rambazamba oder so. Ab und zu machen sie eine kleine Disko in der Bar aber die
meisten Leute wollen abends in der Bar einfach nur gemütlich quatschen. Wenn man allerdings ein wenig mehr Action braucht
sollte man nicht unbedingt nach Komandoo.

Das Essen ist wirklich sehr gut und unheimlich abwechslungsreich. Sie haben dort einen Küchenchef aus Österreich, der sich wirklich Mühe
gibt für jeden Geschmack etwas zu machen (manch einer hat sich allerding einen stärkeren asiatischen Touch gewünscht in Richtung
scharf). Im Restaurant wie auch in der Bar ist überall Sand und es ist sehr gemütlich. Die Leute sind auch superfreundlich.

Ich habe leider nicht getaucht, deshalb kann ich dazu nicht allzuviel sagen. Nur soviel, daß Sylvia, Alex und René (die
Tauchcrew) wirklich klasse Leute sind. Ich wollte nicht tauchen weil ich ein bißchen Angst hatte aber nachdem ich diese Mannschaft
kennengelernt hatte will ich es beim nächsten Mal unbedingt auch probieren. Auch andere Leute, die bereits auf anderen Inseln getaucht
sind haben gesagt, daß sie selten so eine nette Crew kennengelernt haben. Das Equipment ist natürlich funkelniegelnagelneu.

Beim Schnorcheln im Hausriff habe ich auch schon unheimlich viel gesehen, wobei der größte Teil der Korallen leider tatsächlich tot
ist. Aber Fische gibt es immer noch massenweise. Direkt am Strand sind sogar 11 kleine Schwarzspitzen Riffhaie gewesen. Adlerrochen
und einen Schlangenaal ware auch dabei. Die Tauchbasis bietet zusätzlich auch Schnorcheltrips an, die wirklich klasse sind
(Wrackschnorcheln)

Was kann ich sonst noch sagen. Ach ja, falls man "All Inklusive" buchen sollte, muß man wissen, daß die Regelung dort ziemlich
unglücklich ist. Es ist nicht unbedingt das "Rundum-Sorglos-Paket". Es gibt leider keine Cocktails oder höherwertigen Cognac, Whisky usw.
was an sich nicht so schlimm wäre. Aber leider muß man auch die Wasserflaschen (1,5 Liter für USD 2,50) bezahlen. Außerdem alles was
man in Flaschen mit auf das Zimmer nehmen will (im Glas ist okay, aber wer macht das schon). Wir haben uns die ersten zwei Tage ein
wenig darüber aufgeregt aber es sollte trotzdem meine Begeisterung über die Insel nicht schmälern.

Wie auch immer, es war unser erster Malediven Urlaub aber ich würde
jederzeit wieder hinfahren.

Kerstin