Reisebericht
Kuredu - die Moskitoinsel
Da man nicht immer nur konsumieren sondern auch mal „mitarbeiten“ soll, hier unser Kurzbericht zu unseren Ferien auf Kuredu vom 29.03.2008 bis zum - 13.04.2008.
Dies war insgesamt unser fünfter Besuch auf den Malediven - wir waren schon auf Holiday Island (Dhiffushi), Sun Island, Rheeti Beach und Royal Island und haben unsere Trauminsel noch nicht gefunden. Um es gleich vorweg zu nehmen, auch Kuredu ist es nicht.
Nach der Landung in Male hatten wir zuerst eine Wartezeit von mehreren Stunden bis wir dann mit dem Wasserflugzeug nach Kuredu geflogen wurden - da dies (Wartezeit) bisher eigentlich immer so war, haben wir auch damit gerechnet.
In kluger Voraussicht haben wir ausserdem Badezeug, kurze Hosen und ein frisches T-Shirt im Handgepäck verstaut, da die Koffer erst Stunden und nach mehrmaligem Anruf bei der Reception vorbeigebracht wurden. Dies als kleiner Tip an alle Malediven-Urlauber.
Wir hatten das Jaccuzi Beach Bungalow mit der Nummer 135 auf der Südseite und haben zur Abwechslung einmal „All inclusive Gold“ gebucht.
Die Jaccuzzi Beach Villa hatte einen grösseren, sichtgeschützten, grösstenteils offenen Anbau, in welchem - neben dem WC, der Dusche und den Lavabos - auch das „Jaccuzi“ (Doppelbadewanne mit 6 Düsen:-) sowie eine Doppelliege untergebracht war.
Die Beach-Villa (grösstenteils Holz) verdient ihren Namen nicht - wir hatten noch nie so wenig Platz für unsere Utensilien und mussten die Koffer sogar im Anbau unterbringen. Die Vorhänge konnten nicht ganz zugezogen werden, der Innenraum war ungenügend ausgeleuchtet (das Licht hat kaum ausgereicht, um abends im Bett zu lesen oder Karten zu spielen). Das Himmelbett war ausserdem in einem mitschwingenden Eisenrahmen eingelegt, was das Schlafen auch nicht einfach gemacht hat, da jede Bewegung des Partners entsprechend übertragen wurde. Obwohl die Bungalows freistehend sind, wurde doch Körperschall übertragen (wenn der Nachbar in seinem Bungalow herumgelaufen ist, war das gut hörbar). Wir haben bisher meistens freistehende Bungalows gebucht und noch nie erlebt, dass die Bungalows so nahe aneinander standen und trotzdem Schall übertragen wurde. Dies war im Übrigen auch tagsüber dem „Malediven-Feeling“ nicht gerade zuträglich.
Sehr positiv aufgefallen ist die Klimaanlage - noch nie hatten wir eine so leise und gleichmässig (ohne störenden Knarrgeräusche o.ä.) arbeitende Klimaanlage gehabt.
Auch der Anbau wäre grundsätzlich schön gewesen, wären da nicht die Moskitos und Sandflöhe gewesen, welche uns gleich an den ersten zwei Tagen förmlich „aufgefressen“ haben. Ich hatte in den ersten zwei Tagen gut 50 Moskitostiche, meine Partnerin ebenfalls deren 50 sowie noch ca. weitere 20 Grüsse von den Sandflöhen (ich hatte erstaunlicher-weise keine Probleme mit den Sandflöhen). Leider sind die Biester so geschickt, dass der Stich erst nach der Tat bemerkt wird und auch Kleider kein wirkliches Hindernis darstellen (mich haben viele durch ein Seidenhemd gestochen).
Wie oben erwähnt waren wir bereits auf diversen Inseln und haben auch da ab und zu einen Stich davongetragen. So etwas haben wir aber noch nie erlebt! Da die Moskitostiche nicht mit unseren Mückenstichen in unseren Breitengraden zu vergleichen sind sondern zusätzlich eitern und zu Kratzorgien führen, hat uns das die Ferien gründlich vermiest, so dass wir zum Beispiel auch den - eigentlich schönen - Anbau zuwenig genutzt haben. Weder unser mitgebrachter Mückenspray „Anti-Brumm“ noch der lokal gekaufte „Kaktus-Spray“ (Import aus Texas) haben übrigens wirklich geholfen.
Der Strand vor unserem Bungalow war superfein, sauber und weiss - bester Strand bisher. Da das Hausriff nur vom Steg aus erreichbar ist und sonst in Strandnähe fast keine Korallen vorhanden sind, konnten beim Schnorcheln fast keine kleinen Fische, dafür teilweise grosse wie Manta’s und Schildkröten gesichtet werden. Die beiden gemachten Tauchgänge waren aber - wie auf den Malediven gewohnt - wirklich schön.
Das Essen war betreffend Auswahl und Qualität soweit in Ordnung, etwas gestört haben aber die Fettspuren auf den (frischen) Tellern.
Das Personal war ebenfalls O.K. und gab sich wirklich Mühe. Die ganze Insel war sehr sauber (auch der Bungalow wurde jeden Tag sehr sauber gereinigt).
Sehr störend war der Lärm der dauernd an- und abfliegenden Wasserflugzeuge der uns mehrfach um 07.00 Uhr Morgens aus dem Schlaf gerissen hat. Je nach Windrichtung waren sogar die Abgase riechbar. Einen Maledivenurlaub stellt man sich definitiv anders vor.
Auf unserem obligatorischen „Inselrundgang“ haben wir dann die anderen Bungalows rund um die Insel gesehen und festgestellt, dass wir mit unserem - trotz des Lärms - wohl die richtige Wahl getroffen haben (bei den anderen ist teilweise kein oder nur ein sehr steiniger Strand vorhanden - so dass wir tagsüber auf „unserer Seite“ der Insel teilweise auch Feriengäste von der „anderen Seite“ begrüssen durften.
Ein schöner Pool war zwar ebenfalls vorhanden. Da dieser aber fast immer überbelegt war und fast keine Schattenplätze vorhanden sind, haben wir ihn nur „auf der Durchreise“ (z. Bsp. nach dem Tauchen) kurz genutzt.
Durch unser „All Inclusive Gold“ hatten wir pro Woche diverse Gutscheine (Golf, Massage, Essen im Franco’s, Tauchgang) erhalten, welche wir dann auch alle (bis auf das zweite mal Golf) eingelöst haben. Der „Golfplatz“ verdient mit seinen kurzen Bahnen seinen Namen nicht, ist aber für Erstlinge - wie wir es waren - ganz angenehm. Insbesondere „durften“ wir - ohne jemals einen Golfschläger in der Hand gehabt zu haben und ohne Einweisung oder das Üben auf der Driving Ranch - gleich alleine eine Runde spielen und den langen Abschlag üben.
Die erste der zwei Massagen im Spa war sehr angenehm, die zweite weniger - hängt halt immer von den Masseusen ab…
Die beiden Essen im Franco’s (italienisches Restaurant) waren eine willkommene Abwechslung und sehr gut. Das Franco’s können wir nur empfehlen.
Ansonsten waren wir noch drei mal mit dem Katamaran segeln - was schön gewesen wäre, wenn es windiger gewesen wäre (dafür kann nun die Insel aber nichts).
Auf Kuredu sind 3 Katamarane, viele Surfbretter und diverse Kanus in gutem Zustand vorhanden (mehr als auf den bisherigen Inseln).
Wir haben versucht, unser „All inclusive Gold“ „einzufahren“ (ganze Minibar, alle Getränke, alle Long-Drinks inkl., oben erwähnte Gutscheine), schon fast exzessiv konsumiert und haben es trotzdem nicht geschafft. Eine Nachrechnung zuhause hat gezeigt, dass wir günstiger gefahren wären, wenn wir HP gebucht und alles vor Ort bezahlt hätten. Tip: All Inclusive Gold lohnt sich wirklich nicht.
Fazit:
Uns wird Kuredu also nicht mehr wiedersehen.
Fredy und Daniela
Reisebericht Kuredu – Februar 2008
Bereits zum zweiten Mal verbrachten wir Ende Februar 2008 wieder eine Woche auf Kuredu. Um es gleich vorwegzunehmen: Es hat uns einmal mehr ausgezeichnet gefallen und es wird mit Sicherheit nicht unser letzter Besuch auf Kuredu gewesen sein. Die Anreise verlief problemlos – mal abgesehen davon, dass es bei unserer Ankunft in Male in Strömen geregnet hat. Interessanterweise war es in diesen Ferien allerdings nicht der einzige Regentag. Während wir im April 2006 eine Woche Sonne pur geniessen konnten, erlebten wir dieses Mal keinen einzigen absolut wolkenlosen Tag (was aber nicht wirklich schlimm war). Etwa drei Mal regnete es ziemlich heftig. Das ganze Unwetter dauerte zwar nie länger als eine Stunde, wobei aber gerade für den Weg ins Restaurant ein Regenschirm gute Dienste erwiesen hätte (Schirme sind in den Beachvillen dummerweise keine vorhanden). Nun aber eins nach dem andern: Bei der Reservation wünschten wir uns eine Beachvilla im Bereich der Nummern 109 bis 140 (war letztes Mal super). Auf Kuredu angekommen teilte man uns mit, dass praktisch alle Beachvillen auf der Lagunenseite in sogenannte Jacuzzibeach-Villen umgebaut wurden und wir unser "Zuhause" in den neuen O-Beach-Villen auf der gegenüberliegenden Inselseite hätten. Diese Nachricht verursachte etwas Unbehagen, da uns auf jener Seite eigentlich nur die Beach-Bungalows bekannt waren. Beim Anblick der neu erstellten O-Beach-Villen war allerdings sämtliche Angst verflogen: Sehr grosszügige, wunderschöne Villen mit grossem, offenen Badezimmer sowie einer gedeckten Terrasse mit Doppelbett für einen angenehmen Mittagsschlaf im Schatten. Das Pünktchen auf dem "i" bildete schliesslich die neu erstellte Pool-, Launch- und Restaurant-Anlage direkt am bzw. über dem Meer. Gleich im Anschluss und ebenfalls ganz neu erbaut, reiht sich das Over-Water-Spa an. Die Vorfreude auf die gebuchten Massagen war allerdings grösser als das Erlebnis selbst. Die Klimaanlage war auf eine Temperatur eingestellt, die einem den ganzen Genuss der Massage verdorben hat. Dabei wäre es problemlos möglich, die Fenster zu öffnen, sich dem Rauschen der Wellen und der angenehm warm zirkulierenden Luft hinzugeben. Irgendwie schade, denn die Lage des Spa's ist absolut traumhaft. Das neue Restaurant ist unserer Meinung nach mit Abstand das schönste und eleganteste auf der Insel. Während man vor 2 Jahren noch einen Tisch zugewiesen bekam, kann heute jeder sitzen wo er will. Und man findet eigentlich immer, egal zu welcher Zeit, ein romantisches Plätzchen. Diese Regelung gilt übrigens für sämtliche Restaurants und ist sehr begrüssenswert. Während unseres Aufenthaltes diskutierten wir immer wieder darüber, welches denn nun die optimale Zimmerkategorie für unseren nächsten Besuch sei. Wie bereits erwähnt, die Beachbungalows sind niemandem zu empfehlen. Die Wasservillen sind zwar sehr grosszügig und nett eingerichtet, verfügen aber über kein offenes Bad und man blickt von der Terrasse aus direkt auf die Wellenbrecher, was nicht wirklich paradiesisch ist. Bleibt also noch die Wahl zwischen unserer O-Beach- oder einer Jacuzzi-Beach-Villa. Nur vom Wohnkomfort her wäre wohl die O-Beach-Villa vorzuziehen (ganz neu und gesamthaft etwas geräumiger). Der betreffende Strandabschnitt ist allerdings eher wild, windig und dem Wetter ausgesetzt. Bei Ebbe kann nur mit Vorsicht gebadet werden, da der Strand mit Korallenstücken übersäht ist. Diese sind bei Flut zwar nicht mehr sichtbar, aber natürlich trotzdem vorhanden. Im Weiteren befindet sich hier das Aussenriff, welches aufgrund der z.T. starken Strömungen besser nur mit dem Boot besucht werden sollte. Insgesamt könnte man diese Seite als wild-romantisch mit traumhaften Sonnenuntergängen bezeichnen. Auf der anderen Inselseite (Jacuzzi-Beach-Villen) sind die Strände wunderbar feinsandig und grenzen an eine riesige Sandbank, welche bei Ebbe zu Fuss erkundet werden kann. Ebenso kann von hier aus gefahrlos das Hausriff angeschwommen werden. Im Jahre 2006 trafen wir da beim Schnorcheln jedesmal grosse Schildkröten an. Dieses Mal sahen wir im Wasser nicht eine einzige Schildkröte. Dass sie aber immer noch da sind, bewiesen jeden Morgen grosse Spuren im Sand, welche die Schildkröten bei der Eiablage an Land hinterliessen (teilweise vergruben sie ihre Eier direkt unter den O-Beach-Villen). Ansonsten hat sich unter Wasser nicht viel verändert. Die Korallen beginnen wieder zu wachsen, aber im Grossen und Ganzen gleicht die Unterwasserwelt immer noch einer Mondlandschaft. Entschädigt wird man durch tausende farbige, grosse und kleine Lebewesen, welche einem buchstäblich das Gefühl vermitteln, mitten in einem Aquarium zu tauchen. Das Rote Meer ist zwar farbenprächtiger, die Fischvielfalt erscheint uns auf Kuredu aber um einiges zahlreicher. Empfehlenswert sind nach wie vor die halb- oder ganztägigen Schnorchel- und Tauchausflüge. Wir besuchten auch die Nachbarinsel Komandoo, die ebenfalls einen ganz netten Eindruck hinterliess. Sie ist aber um einiges kleiner, verfügt nur über ein Restaurant und wirkt etwas verschlafen.
Wie gesagt, wir werden auf jeden Fall wieder nach Kuredu fliegen. Kritiker bezeichnen diese Insel als zu gross und behaupten, das Malediven-Feeling gehe dadurch verloren. Aus unserer Sicht trifft dies nicht zu. Wir fühlen uns hier wohl, geniessen Romantik, Einsamkeit, türkisfarbenes Meer, weisse, lange Sandstrände, Delphinbegegnungen direkt vor dem Bungalow, absolute Sauberkeit und schätzen gleichzeitig die Möglichkeit, uns in mehreren Restaurants verpflegen zu können, zwischendurch einmal in den 2 oder 3 Inselshops die neueste Bademode anzuschauen und, sollte es einmal regnen, eine Runde Ping-Pong zu spielen oder an einer Bar einen fruchtigen Drink zu geniessen und an die Daheimgebliebenen in der Schweiz zu denken....
Solltet ihr Fragen zum Aufenthalt auf Kuredu haben, so beantworten wir euch diese gerne via E-Mail adrio@ggaweb.ch (siehe auch unseren Bericht vom April 2006). Übrigens: Schuhe sind auf Kuredu nur für die An- und Abreise nötig, ansonsten fühlt man sich barfuss am wohlsten!
Und zum Schluss auch ganz herzlichen Dank an unsere liebe Reisebegleitung Sandra und Thomas. Es hat riesig Spass gemacht mit euch zwei die Schönheiten dieser einmaligen Insel zu entdecken!
Dani & Uschi
Insel Kuredu, nahe am Äquator (Ende April bis Mitte Mail 2003)
Am 26. April reisten wir nach Zürich Flughafen, um unsere Koffer einzuchecken und gleich danach warteten wir gespannt auf die grosse Maschine der Edelweiss Air, nachdem wir uns durch den Flughafenzoll gemeistert haben. Monika konnte sofort passieren, aber ich hatte noch ein kurzes Date mit einem Polizisten. Irgendwie war mit meinen Schuhen was Merkwürdiges los. Nach einigen sorgfältigen Durchleuchtungen liess man mich doch noch gehen. Das war wiederum unser Glück, dass wir trotz allem frühzeitig in der Flughafenhalle ankamen.
Endlich, kurz nach 19.00 Uhr hiess es in den Flieger einsteigen. Unsere Ticket-Nummern wurden doch noch aufgerufen und wir konnten erfreut in den grossen Vogel einsteigen. Bald rotierte es an der Maschine und das Ungetüm kurvte los.
Nun noch ein schnelles Tempo hinlegen und Sekunden später hob der mächtige Vogel ab in die Lüfte bis auf 12400 Meter Höhe in Richtung Malediven. Auf der Flughöhe angekommen, servierte uns das Team das Abendessen. Es war eine echt nette Bedienung.
Mich interessierte natürlich, über welche Länder wir in dessen neun Stunden nach Male (Hauptstadt der Malediven-Inseln) fliegen würden und schaute gespannt auf den Monitor vor uns. Obwohl ich das erste Mal flog, versuchte ich stets meine kleine Unsicherheit mit humorvollen Sprüchen zu überdecken. Während ich noch weiterhin munter auf den Monitor schaute, schlief Monika ganz entspannt an meinen Schultern ein.
Endlich senkte sich der Riesen-Vogel wieder und setzte Minuten später auf der Landebahn von Male auf. Dass es ausgerechnet zu regnen anfing, freute mich weniger. Musste dies sein bei unserer Ankunft?
In einem Hafenrestaurant auf Male machten wir es uns bequem und warteten auf unser Boot, das uns nach Kuredu führen sollte. Plötzlich prasselte der Regen auf die Dächer nieder und ans Fenster. Endlich wurde unser Ferienziel aufgerufen, und erleichtert standen wir auf. Komisch, ausser uns war kaum noch jemand da. Mir gefiel der Gedanke an wenig Tourismus und möglicherweise noch Urbewohner auf Kuredu. Um uns an den Zeitvorsprung auf Kuredu gegenüber der Schweiz von vier Stunden zu gewöhnen, hatten wir ja genug Zeit eingeplant. Nun stand uns noch eine letzte Etappe einer vierstündigen Schifffahrt über den Indischen Ozean bevor, der nicht gerade bewegungslos ist.
Wir stiegen nun ins Boot ein und zuerst erschrak ich leicht, denn unser Gepäck war nicht zu sehen. Einige Meter auf dem Meer durften oder mussten wir umsteigen. Ein wenig unbehaglich war mir dabei schon zumute. Auf dem grösseren Schiff angekommen, suchten wir gleich unsere Sitzflächen auf, da der Wellengang alles andere als ruhig war. Wie war ich erfreut, als ich doch noch unser Gepäck entdeckte. Ich wusste ja vorher nicht, dass alles bereits umgeladen war. Mit zunehmender Fahrtdauer wurde die See immer stürmischer. Endlich kamen wir auf der Insel Kuredu an, die mir auf den ersten Anblick sympathisch war. Eine Insel im Urzustand der Malediven, was ich erst viel später erfuhr.
Meine Freude war echt gross. Denn in Reisebuch las ich, dass diese Insel mit nur drei anderen noch im Urzustand der gesamten 69 Inseln war. Ebenfalls imponierte mir, dass wir in allen Läden und Restaurants nur die Zimmernummer notieren und die Belege unterschreiben mussten. Am Schluss unserer Ferien werde an der Rezeption abgerechnet. Eine positive Überraschung. Die Hektik war auf dieser Insel ein Fremdwort, die Leute aus Sri Lanka waren sehr nett und freundlich. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Jeder Tag war ein exotisches Erlebnis.
Erfreulich war auch unser Bungalow mit WC und Dusche. Ganz genial war, dass eine Türe hinten hinaus zu Dusche, WC und Waschmöglichkeit führte.
In dessen zwei Wochen Ferien freundeten wir uns mit einigen Heimischen an, sahen einige Geckos (braune Eidechsen) an Hauswänden, eine Langschwanzeidechse und einige Fische sowie einen kleinen Manta (Rochenart) im klaren Meer am Strand von Kuredu. Es verging keinen Abend ohne Spaziergang in der Dämmerung. Es war schliesslich noch warm genug, da die Lufttemperatur sogar abends cirka 28 Grad und die Wassertemperatur 24 Grad betrug. Durch den weissen Sand konnten wir ohne Socken in unseren Sandalen schlendern. Dies genossen wir sehr. Wir bewunderten jedes Mal die Naturschauspiele von Sonnenaufgängen und Abendrote. Besonders angenehm fanden wir die autofreie Insel. Ausser ein paar Sandrollern waren nur Fahrräder zu sehen.
Diese Wochen gingen viel zu schnell vorüber und schliesslich war der Tag gekommen, an dem wir wieder packen mussten. Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, da um 4.30 Uhr die Abfahrt per Schiff geplant war. Als nun das Schiff endlich ablegte, war der Wellengang ungewöhnlich lebhaft. Die Wellen waren enorm gross und die Fahrt schaukelte stark. Die schlafende Reiseleiterin wurde pudelnass, da die Dichtung der Türe den Spritzern nicht ganz Stand hielt. Nach langen Stunden kamen wir endlich wieder in Male an. Nun wusste ich, was ein harter Bursche auf See war und dies kostete mich Nerven. Aber ich überstand dieses Debakel und war deshalb auch ein bisschen stolz. Nach dem Auschecken der Gepäckabgabe und der Zollkontrolle (nochmals wurde ich wegen meiner Schuhe gründlich durchleuchtet) mussten wir noch ein wenig warten, und endlich kam unser Flugzeug an, das uns wieder nach Zürich fliegen sollte. Nun waren wieder neun Flugstunden angesagt und auf den ersten Kaffee freute ich mich richtig.
Zuhause angekommen, warf ich bei der nächsten Gelegenheit meine komischen Schuhe fort, denn ich wollte nicht nochmals wegen diesen Latschen eine Verzögerung an den Flughafenzolls erleben.
Die Malediven-Inseln sind sehr schöne Destinationen und sind jedem zu empfehlen, die ihre Ruhe zum heutigen Alltag hin suchen. Lasst euch doch vor dem damaligen Rückschlag nicht entmutigen, die Natur kann man nicht steuern. Obwohl die Korallen für jeden Taucher ein schönes Sammelobjekte abgeben, diese Tiere gehören ins Meer und abgebrochene Korallen können nachfolgende Taucher oder Schwimmer verletzen. Bitte geht behutsam mit diesen Meerestieren um, vielen Dank.
Martin und Monika Fischer aus der Schweiz (Bern)
PS: Fotos zum Bericht sind auf www.geschichtenbuch.ch/reiseberichte/ferienreisen/kuredu.html zu sehen
Kuredu vom 31.03.07- 21.04.07
Anreise: Wir (2 Erw. + 2 Kinder 4J.+6J.) reisten am Samstag Abend mit einem Direktflug nach Male. Die Edelweiss-Maschine hatte in Zürich 2 Std. zu spät abgehoben. Ansonsten war alles tiptop. In Male angekommen gings durch den Zoll und zum AirTaxi Flughafen, was alles ganz schnell ablief. Dort mussten wir dann ca. 1 Std. warten, was aber kein Problem war. Wir haben gratis Wasser und Ohrenstöpsel bekommen. Der Flug mit dem AirTaxi war wunderschön und mit einem kleinen Zwischenstop auf einer anderen Insel waren wir ziemlich schnell auf Kuredu.
Ankunft: Dort angekommen wurden wir direkt von unserer Reiseleitung in Empfang genommen und bekamen einen Willkommensdrink. Dann mussten wir wieder Formulare ausfüllen bevor wir in unseren Bungalow konnten.
BeachVilla: In der ersten Woche haben wir einen BeachVilla gebucht. Wir hatten die Nummer 233, von der Rezeption aus Richtung Osten. Die Nummer gehen in dieser Richtung noch ungefähr bis 255 rauf, wir sind nie bis ans Ende gelaufen, bis zur Nummer 233 war es nämlich schon ein weiter Weg. Für unseren Geschmack viel zu weit weg von den Restaurants und dem Poolbereich. Dafür aber ganz nahe beim Golfplatz, den wir jedoch nie in Anspruch genommen haben. Die Villas sind etwas erhöht, so das es unter der Villa ein kleines Paradies für Krebse ist. Die Zimmer sind wunderschön und auch genug groß. Zu jedem Zimmer gehören 2 Stühle und 2 Liegestühle. Vor der Türe stand immer ein Eimer um sich die sandigen Füße zu waschen. Auch das offene Badezimmer ist wunderschön. Das einzige was uns gestört hat ist dass der Strand zu weit weg vom Zimmer war. Das heißt grundsätzlich ist es ja nah, aber wir haben es uns etwas anders vorgestellt. Am Mittag musstest du entweder direkt vor der Villa sitzen weil da der einzige Schatten war oder halt im Meer sein. Also für den Aufpreis hätten wir etwas anderes erwartet.
BeachBungalow: In der Woche 2 u. 3 hatten wir ein Bungalow auf der Nordseite der Insel. Der Wechsel hat Problemlos geklappt, das Gepäck mussten wir nur vors Zimmer stellen.
Die Bungalows sind halt im Vergleich zu den Villas etwas älter und etwas „schmutziger“. In der Badezimmerwand steckte WC-Papier, das wir jedoch nicht herausgezogen haben aus Angst was darunter sein könnte. Wir hatten die Nummer381, welche eigentlich ziemlich genau grad durch die Insel liegt. So hatten wir einen viel näheren Weg. Mehr Richtung Osten geht’s etwa bis zu der Nummer 309, was schon einiges darüber aussagt wie weit es dann zu laufen ist. Die Bungalows an und für sich waren für uns in Ordnung, jedoch nichts für jemanden der den Tag eher vor dem Bungalow verbringt und dort direkt im Meer baden will, denn beim Strand auf dieser Seite „muss nicht nur mit einigen Abstrichen gerechnet werden“ er ist nämlich wirklich wirklich gar nicht schön, um es mit netten Worten zu sagen.
Etwas weiter gegen Osten, so ab der Nummer 370 hat es ein kurzes Stück Strand von welchem aus man auch ins Meer konnte, ansonsten wurde einem der Weg durch Steine verwehrt. Mehr gegen Westen hat man dann halt immer die WaterVillas vor sich wenn man ins Meer will. Darum war für uns wichtig dass der Weg auf die andere Seite zum Pool und dem wunderschönen Strand nicht weit war. Die beste Nummer hierfür wäre 393. Die Zimmer wurden 2mal am Tag gereinigt.
Pool: Wegen den Kindern hatten wir immer einen Platz am Pool und sind dann immer von dort aus ins Meer. Um einen guten Schattenplatz am Pool zu bekommen mussten wir immer vor dem Frühstück eine Liege reservieren und so bin ich mir etwas wie in der Türkei oder auf Mallorca vorgekommen, was ich in diesen Ferien eigentlich gar nicht wollte. Ich verstehe nicht warum es auf dieser Insel nicht mehr Schattenplätze gibt. Alle Leute haben den Schatten gesucht, es wäre auch nicht so schwer am Strand einige dieser schönen Schirme aus Palmenblättern aufzustellen, aber so war es immer ein Kampf. Wirklich schaden. Das war auf Bandos kein Problem, Schatten bis zum Meer.
Am Pool hatte es eine Bar und ein Restaurant wo man den ganzen Tag etwas essen konnte. Jedoch nicht inklusiv. Ab 16.30 gab’s dann jeweils frische Crepes und Waffeln, sehr fein……
Strand: Wie bereits geschrieben nur auf der Südseite schön.
Schnorcheln: Das Hausriff auf der Südseite ist wirklich toll, sogar mit
Wrack. Man kann sich im Tauchshop erkundigen wie man am besten dem Riff
entlangschnorchelt, je nach Strömung. Auf der Nordseite ist es gut wenn
man links vor den WaterVillas rausschwimmt und dann dort dem Riff
entlang. Ich finde es braucht noch etwas Mut, ist aber absolut
lohnenswert, da man da ziemlich sicher auf Schildkröten trifft.
Tauchen: Die Tauchschule Prodivers ist absolut Top. Es gibt da wirklich nicht zu beanstanden. Jeden Tag gehen mehrere Schiffe raus zu verschiedenen Tauchplätzten. Je nachdem mit 1-3 Flaschen. Es gibt Nachttauchgänge, EarlyMorning Dives und auch sonst noch viele Verschiedene Sachen. Budy braucht man keinen, man ist eigentlich nie alleine. Auch fürs Hausriff lässt sich immer jemand finden. Mein Freund hat sich dann an einem Freitag entschieden endlich den OWD zu machen, jedoch fangen die Kurse immer am Donnerstag an. Sie haben dann aber extra für ihn einen Kurs begonnen, wirklich super.
Super Tauchplatz für Schildkröten: Kuredu Caves. Für Grossfische:
Kuredu x-Press oder unbedingt Fushivaru Kandu, falls ihr dort eine gute
Strömung erwischt ist es absolut toll, mit Haien, Barakudas und Rochen.
Essen: Die Leute aus den Villas essen an einem anderen Ort als die Leute
aus den Bungalows. Wir waren in beiden Restaurants und konnten aber
keinen Unterschied feststellen. Beide sind wirklich toll, das Essen ist
frisch und gut, dass einem nach 3 Wochen vielleicht mal die Bratwurst
oder Spätzli fehlen ist ganz normal und hat absolut nicht mit dem Essen
da zu tun. Auch im Restaurant beim Pool, dem Francos, war das Essen
einwandfrei.
Auch der Service in den Restaurants war immer gut.
Preise: Wir hatten HP. 1.5l Mineral zum mitnehmen-3 $ Thunsalat-9.50 $ 3dl Cola-3 $ lokaler Rum mit Cola-5 $ Bier-4.50 $ Internet 15min-5 $ Pizza-10-20 $ Cocktail-ca. 8.25 $ (HappyHour am Pool von 17.30-18.30) Crepes-4.50 $.
Doktor: Leider blieb uns das nicht erspart. Mein Sohn hatte ziemlich hohes Fieber und husten. Ab 10.00 Uhr hat der Doktor jeweils Sprechstunde, man kann einfach draußen auf die Bank sitzen und warten auf das „next please“. Wir waren nur ca. 5 min. dort und haben 2 Medikamente bekommen. Alles zusammen kostete 50 $. Wir haben auch direkt den Beleg für die Versicherung erhalten. War wirklich erstaunt über die gute und schnelle Handlung. Mein Sohn war am nächsten Tag auch schon wieder fit fürs baden.
Diverses: Wir hatten HP was unserer Meinung nach völlig ausreicht. Bei AI ist ja auch nicht alles dabei, aufs Mineral zum mitnehmen bekommt man 50% Rabatt und in den a la carte Restaurants 20%. Auch die Crepes am Pool muss man dann noch zahlen, also wirklich nur lohnenswert wenn man viel Alkohol trinkt.
Am Abend hatten wir immer eine Flasche Wasser auf dem Zimmer.
Auch das Wassersport Center ist tiptop, dort hat es auch Sonnencreme
falls die eigene ende Ferien leer ist, und falls sie noch voll ist kann
man sie dort abgeben. Die Kanus kann man gratis auslehnen, man kann
nicht reservieren, einfach vorbeigehen und sich eintragen, dann kann man
eine Stunde raus. Es hat 1er und 2er Kanus, aber auch zu dritt passt man
rein.
Fazit: Wir würden nur noch auf diese Insel wenn wir wirklich nur eine Woche durchtauchen wollen, ansonsten würden wir uns für eine kleinere, persönlichere Insel entscheiden. Ein Malediven- Feeling kann man hier nämlich wirklich vergessen. Aber der Service, die Freundlichkeit und die Sauberkeit waren tadellos.
Bei Fragen könnt ihr mir einfach eine Mail schreiben: fabienneatleunet.ch
Kuredu 28.01.07- 11.02.07
Nach unserer wunderschönen Hochzeitsfeier am 27.01.07 ging es bereits
wenige Stunden später auf in die Flitterwochen! Wir flogen von Wien mit
Emirates nach Dubai, wo wir 3 Stunden Aufenthalt im Duty Free Bereich
verbrachten! Und dann ging es direkt weiter nach Male. Da wir unseren
Transfer nach Kuredu mit dem Wasserflugzeug hatten mussten wir leider
1,5 Stunden auf unseren Flug warten. Das anfangs ungute Gefühl mit einem
Wasserflugzeug zu fliegen war jedoch sofort verschwunden. Die
wunderschöne Aussicht auf die vielen kleinen Inseln der Malediven war
unbeschreiblich. Nach ca.50 Minuten erreichten nwir dann unsere Insel.
Das Wetter war wie im Bilderbuch. Wir hatten Sonnenschein 2 Wochen lang
und ein wenig Wind. Wir wurden sehr herzlich empfangen, bekamen sofort
ein kühles Getränk und ein Erfrischungstuch. Da wir eine Jaccuzzi Villa
gebucht hatten wurden wir danach mit dem kleinen Bus in den
Sangu-Bereich gefahren. Dort wurde uns ein sehr köstliches Kokoseis
serviert. Bald darauf konnten wir unseren Bungalow Nr.152 beziehen. Wir
staunten sehr über die Sauberkeit und die wunderschöne Lage unserer
Unterkunft. Sofort machten wir uns auf den Weg in das türkisfarbene
Meer. Leider kam unser Gepäck erst am Abend ca.21 Uhr, wir hatten zwar
Badesachen mit im Handgepäck doch beim nächsten Mal werde ich auch noch
frisches Gewand für das Abendessen einpacken.
Da sind wir auch schon beim nächsten Thema: ESSEN, es war wirklich sehr, sehr lecker!!! In den 2 Wochen hat sich das Essen kaum wiederholt, alles ist geschmacklich sehr gut abgestimmt und die gewisse Schärfe machte das Essen zum wahren Vergnügen! Unser Kellner „SHAHID“ war auch wirklich sehr bemüht uns mit allem zufrieden zu stellen!
Am Tisch nebenan lernten wir sehr, sehr nette Leute aus der Schweiz kennen. Hier zu liebe Grüße, sollten sie den Bericht lesen und alles Gute vor allem auch der Mutti (82)!!
Ebenso liebe Grüsse an die jungen Schweizer Ralf und Ina !!
Begeistert hat uns natürlich die wunderschöne Unterwasserwelt der
Malediven. So konnten wir beim Schnorcheln eine menge bunter Fische,
Stachelrochen, Wasserschildkröten, Muränen und auch einen Octopuss
sehen! Beim nächsten Mal, allerdings mit Tauchschein werden wir die
Unterwasserwelt noch besser erkundschaften!
Wir hatten auch einen Ausflug zur Schwesterninsel Komandoo gemacht, die ein zauberhaftes Hausriff hat. Jedoch ist die Insel sehr klein und dementsprechend ruhig, man konnte dort viele „ältere“ Urlauber sehen, die nur vorm Bungi lagen und Bücher lasen. Da waren wir schon sehr froh auf Kuredu zu sein, denn da konnte man wirklich beide Seiten haben, die Ruhe und Einsamkeit vorm Bungi oder im schönen Garten unseres Jaccuzzis. Ebenso meistens alleine konnte man es sich auf der weit ins Meer ragenden Sandbank am Westende der Insel gemütlich machen, dort hatte man das Gefühl man ist wirklich alleine auf dieser Welt zu sein. Abends pilgerten dann alle Urlauber ans Ende der Sandbank um den spektakulären Sonnenuntergang zu beobachten! Wollte man dann vielleicht etwas Abwechslung ist man in der Tauchschule der Insel willkommen, um die Erlebnisse mit anderen zu teilen! Auch das Abendprogramm, bei der Babuna Bar war abwechslungsreich und lustig. Wir genossen jeden Tag und jeden Morgen an dem wir erwachten und im Bett schon das türkisfarbene Meer erblickten. Als dann leider die Zeit der Abreise kam, waren wir natürlich sehr traurig, und das hatten wir noch wirklich nie zuvor. Gerne wären wir noch in diesem Paradies geblieben und das nächste Mal, wahrscheinlich wieder Kuredu, oder vielleicht doch eine andere (kleine) Insel werden wir hoffentlich 3 Wochen bleiben!!!
Frisch erholt von 2 Wochen Barfußinsel auf den Malediven kehrten wir nach einer langen Heimreise (wieder über Dubai) ins kalte Österreich zurück, wo wir voller Hoffnung auf das nächste Jahr warten werden um wieder Urlaub auf den Malediven machen zu können!!
Rene und Silke 28.01.07-11.02.07 Kuredu Island Resort ( Sangu Resort)
Reisedauer vom 05.12.2006 bis 21.12.2006
Wir haben im Dezember 2006 unseren ersten Malediven-Urlaub auf der Insel Kuredu im Lhaviyani-Atoll verbracht. Wir, das sind Britta (36) und Philipp (38). Ein Arbeitskollege hatte uns vorher auf diese Website hingewiesen, und so konnten wir uns hier bereits vor der Buchung über die verschiedenen Inseln informieren. Letzlich haben wir uns dann für ein Angebot von Neckermann entschieden: 2 Wochen Halbpension in einer Beach-Villa auf Kuredu, Direktflug Frankfurt-Male mit Condor, Transfer mit Wasserflugzeug.
Die Anreise verlief bis zur Landung in Male völlig problemlos. In Male mußten wir leider über 3 Stunden in der Wartehalle des Air Taxi verbringen, weil dort erstmal auf weitere Passagiere gewartet wurde (die Wasserflugzeuge haben Kapazität für 15 Passagiere). Das Wasserflugzeug hat uns dann auch nicht direkt nach Kuredu, sondern zu der benachbarten Insel Kanuhura gebracht. Dort wartete ein Speedboot zur Weiterfahrt nach Kuredu auf uns. So lang die Wartezeiten bei der Anreise waren, so kurz waren sie dann bei der Abreise. Aufgrund einer über eine Stunde verspäteten Abholung durch das Air Taxi kamen wir erst 20 Minuten vor dem geplanten Start unserer Condor-Maschine in Male-Airport an. Wir mussten dann am Flughafen einen Uniformierten bitten, die Formalitäten zu beschleunigen, damit wir unseren Flieger nicht verpassen.
Auf Kuredu sind die Unterkünfte in 3 Kategorien unterteilt: Beach Bungalow, Beach Villa und die Wasservillen inkl. der Honeymoon-Suite und den Jacuzzi-Beachvillen. Jede der 3 Kategorien hat ihr eigenes Restaurant. Sowohl das Essen als auch die Atmosphäre im Restaurant haben unsere bisherigen Urlaubserfahrungen weit übertroffen. Wir hatten Frühstück und Abendessen (Halbpension) und waren von dem abendlichen Buffet begeistert. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, die Qualität war durchweg gut, und es wurde auch immer nachgelegt. In den ganzen 14 Tagen hat sich die Zusammenstellung des Buffets nicht einmal wiederholt. Wenn man bei den Getränken vorher einen Blick auf die Preise wirft, sind diese durchaus bezahlbar. Eine Flasche Wasser (1,5 Liter) kostet 3 Dollar, ein halber Liter Hauswein (Karaffe) kostet 7 Dollar. Jeden Abend wurde eine Flasche Wasser kostenlos im Zimmer bereitgestellt. Zum Frühstück gab es Kaffee, Tee und Orangensaft gratis. Ein Bier (0,4l) kostet 4,50 Dollar und es gibt in beiden Bars täglich wechselnde "Cocktail of the day" für je 5 Dollar. Cocktails kosten sonst ca. 8 Dollar, an der Poolbar gibt es eine Happy-Hour von 17.30h bis 18.30h mit halben Preisen für Cocktails. Den Aufpreis für All inclusive kann man sich unserer Meinung nach ersparen. Wir hatten bei Abreise eine Zimmerrechnung unter 400 Dollar (300 Euro), was ca. 11 Euro pro Tag und Person entspricht. Es gibt eine offizielle Homepage für die Insel: www.kuredu.com
Wie auch schon in einem anderen Bericht erwähnt, würden wir von der Buchung der Kategorie "Beach Bungalow" abraten. Die Bungalows liegen alle auf der Nordseite der Insel. Auf dieser Seite ist es zwar ruhiger und naturbelassener als auf der Südseite, dafür muß man aber erhebliche Abstriche beim Strand und Zugang zum Meer machen. Die Sicht auf das Meer wird größtenteils durch Bäume behindert, zum Teil stehen dann auch noch die Wasservillen dazwischen. In den Beachvillen auf der Südseite muß man den Fluglärm der Wasserflugzeuge (die erste Maschine startet um 7 Uhr morgens) in Kauf nehmen, daran gewöhnt man sich aber schnell. Auch die Wassersportaktivitäten (Kite-Board etc.) finden dort statt, was uns aber nicht gestört hat. Der Strand ist auf der Südseite sehr schön. Wenn man auf die Vergabe der Villa Einfluß nehmen kann, würden wir eine Beach-Villa im 200er Bereich empfehlen, wir selbst waren im 100er Bereich untergebracht (Nr. 104). In der Villa hat man eine Klimaanlage mit Fernbedienung, so dass man diese auch bequem vom Bett aus ein- und ausschalten kann. Wir haben die Anlage zum Einschlafen meist ausgeschaltet, weil sie nicht gerade leise ist. Wenn es dann nachts doch mal zu warm wird, kann man per Fernbedienung wieder einschalten ;-) Für die Steckdosen sollte man sich von daheim einen Adapter mitbringen, ebenso ein paar Musik-CD's für die Mini-Stereoanlage im Zimmer. Überhaupt sollte man möglichst alles von zuhause mitbringen, da es auf der Insel nur sehr wenige, teure Shops gibt. Tipp: Falls gegen Ende des Urlaubs die Sonnenmilch nicht reicht, kann man sich an der Surfschule kostenlos eincremen. Dort lassen die meisten Gäste ihre Restbestände bei Abreise zurück.
Das Highlight des Urlaubs waren unsere zahlreichen Schnorcheltouren. Wir hatten uns vorher eine Schnorchelausrüstung gekauft, und waren daher nicht auf die Angebote der örtlichen Tauchschule angewiesen. Auf der Südseite der Insel findet man in ca. 500 Meter Entfernung vom Strand eine sehr schöne Korrallenlandschaft, wo sich auch zahlreiche Fische aufhalten. Wenn man eine Wasserschildkröte treffen will, geht man gegen 14.30h in den Strandbereich zwischen Bungalow 110 und 120. In ca. 100 Meter Entfernung vom Strand ist dort ein großes Grasfeld am Meeresboden, wo wir fast jeden Tag ein oder zwei Schildkröten beim Fressen getroffen haben. Wer sich kein Unterwassergehäuse für seine Kamera kaufen will, kann sich bei der Tauchschule auch eine Digitalkamera mit Unterwassergehäuse leihen. Man braucht aber einige Übung, bis man gute Fotos hinbekommt, und ein mehrfaches Ausleihen der Kamera ist wahrscheinlich teurer als ein eigenes Gehäuse...
Insgesamt hat uns der Urlaub sehr gut gefallen, und es wird sicherlich nicht unser letzter Malediven-Urlaub gewesen sein.
Wiedereinmal hat es uns als kronische Wiederholungstäter auf die Malediven verschlagen,diesmal auf die Insel Kuredu im Lhaviyaniatoll.
Am Dienstag den 27.11.06 sind wir von Zürich aus mit der Edelweiss-Air via Colombo nach Male gestartet und nach einem angenehmen Flug sicher auf Male gelandet.
Der ganzen Crew dieses Fluges ein riesiges Kompliment und ein herzliches Danke für den tollen Service. Nicht mal eine halbe Stunde später sassen wir schon samt Gepäck im Wasserflugzeug und hatten während dem Flug einen traumhaften Ausblick, wobei unsere Kamera Ihren ersten grossen Einsatz verbuchen konnte.
Mit Trommelklängen und einem kühlen Drink wurden wir herzlich empfangen und schon ging es ab zu unserer Unterkunft. Da wir unsere Bleibe auf den Malediven "nur" zum Pipi machen, zum duschen und zum schlafen in Anspruch nehmen, haben wir uns wieder für einen Beach Bungalow und AI entschieden und waren sehr Zufrieden mit unserer Auswahl. Da ich selber Koch bin, könnte ich schon die ein oder anderen Mängel beim Essen aufzählen, doch im grossen und ganzen waren wir doch sehr angetan von dem, was so aufgeboten wurde. Meine Freundin und ich essen sehr gerne und viel Knoblauch, meine Grossmutter sagte immer das hilft gegen Mücken. Unser vorsorglich mitgebrachtes Anti Brumm konnten wir getrost im Koffer lassen. Und so blieben wir beide von den "Biestern" verschont.
Ach ja,Kuredu ist eine Barfussinsel,überall liegt Sand. Im Restaurant,in den Bars,einfach überall und Schuhe sind wirklich nicht nötig,ausser vielleicht ein Paar Badelatschen um nach einem starken Regenguss durch die grossen "See"-Landschaften im Insel Inneren zu stapfen.
Alle Angestellten sind sehr hilfsbereit und mega freundlich. Wir haben uns rundum sehr wohl gefühlt. Jetzt möchte ich auch nicht mehr lange schreiben,wenn Ihr Fragen habt,schreibt doch einfach: loch.stefan at bluewin.ch
Viel zu schnell ging die Zeit auf Kuredu vorbei und schon sassen wir wieder im Flieger um unsren Rückflug nach Zürich anzutreten. Da der Flieger der Edelweiss an diesem Tag umgebaut wurde,mussten wir mit der LTU vorlieb nehmen,deren Flieger von der Edelweiss gemietet wurde. Die Stimmung der Besatztungsmitglieder war auf Grund dieser Situation so angespannt,das von einem TEAM WORK absolut nichts zu spüren war. Im Gegenteil. Zum erstenmal hatte ich bei einem Flug ein komisches Gefühl und habe mich gar nicht mehr sicher gefühlt.
Reisebericht vom 7.9. bis 22.9.2006
Wir, das sind Iris, Holger und Lucy (unsere 5 jährige Tochter).
Wir sind am Donnerstag den 7.9.2006 von Flughafen Düsseldorf um 21.30 Uhr mit der LTU nach Male geflogen. Der Flug war O.K.. Um 10.15 Uhr Male-Zeit (3 Stunden weiter als wir) sind wir gelandet. Es ging ganz schnell durch die Passkontrolle und dann haben wir auf die Koffer gewartet, ging eigentlich auch schnell. Wir wurden dann mit einem kleinen Bus zum Wasserflugzeug-Anlegeplatz gefahren. In der Wartehalle lief Musik von "Rammmstein" und in der Toilette lief "Modern Talking-Cheri, Cheri Lady". Das war echt der Hammer. Es hat geregnet und deshalb hat es wohl etwas länger gedauert.Um 12.45 Uhr ging es dann weiter nach Kuredu.Während des Fluges nach empfehle ich Ohrenstöpsel in die Ohren zu machen, die gibt in der Wartehalle beim Wasserflugzeug, gratis.
Um ca. 13.45 Uhr sind wir dann auf Kuredu gelandet. Kuredu ist noch 1 Stunde
weiter in der Zeit, so war es jetzt ca. 14.45 Uhr.
Es hat leider etwas geregnet und deshalb war die Ladung etwas umsanft. Aber
nichtsdestotrotz, der erste Blick auf diese wunderbare Insel war
atemberaubend.Wir wurden mit Trommeln empfangen und dann direkt zur Rezeption
geführt, wo unsere super nette Reiseleiterin Nadine E. schon auf uns wartete.
Ein Begrüßungscockail wurde uns gereicht. Sie hat uns erstmal zum Essen
geschickt.Danach bekamen wir den Schlüssel für unsrere"Beach-Villa" Nr. 218.
Beach-Villa Nr. 218:
Ein kleines Stückchen mussten wir laufen und dann standen wir schon vor unserer
"Beach-Villa". Ich hatte ja einige Fotos schon im Internet gesehen aber das man
durch die Terrassentür auch reingeht hat mich überrascht. Aufgeschlossen und
rein. WOW!!! So schön hatte ich mir es nicht vorgestellt. Es ist sehr schön
eingerichtet, das Zusatzbett für unsere Tochter passte auch rein und man hatte
noch genug Platz. Der Ober-Hammer war das halboffene Badezimmer. Ein paar Meter
nur und man stand im Meer der Malediven.Wir haben eine Stereoanlage, eine
Wasserkocher (etwas Tee, Kaffee, Cappuccino und Zucker), Klimaanlage (läuft
immer wenn man will) und einen Ventilator. Handtücher für die Dusche und
Handtücher für den Strand, also wir hätten garkeine mitnehmen müssen.
Zum Stromanschluss, kein Thema. Man kann Adapter mitnehmen, muss aber nicht.
Der Roomboy hat einen Stick und mit dem entsichert er die Steckdose, dann passen
alle Stecker auch unsere Europäischen da rein.
Vor unserer Villa standen 2 Liegen und auf der Terrasse waren 2 Stühle und ein
kleiner Tisch. Mehrmals am Tag starten und landen die Flugzeuge da gewöhnt man
sich dran.
Gepäck:
Unsere Koffer kamen mit dem Boot und deshalb ca. 3 Stunden später.(Manchmal
kommen die Koffer auch mit in das Wasserflugzeug). Da wir auch Bademäntel auf
dem Zimmer hatten und auch Duschgel, bin ich erstmal duschen gegangen. Bald
kamen auch die Koffer. Es waren 3 Männer und ich war dann auch die ersten 3$
los.
Unser Roomboy " Abdullah " war 3mal am Tag da und hat sauber gemacht. Also man
wurde hier wirklich auf Händen getragen.
All incluciv:
Nicht alles ist inkl.: die Minibar in der Villa kostet (Cola 0.3l Flasche
2,95$), alle Cocktails kosten (ca. 8-9 $), á la Carte Restaurant kosten extra
und wenn man eine 1,5l Flasche Wasser mitnehmen möchte kostet die für AI 1,50$.
Trinkgeld / Geld:
Pro Koffer 1 $, der Roomboy und die Kellner haben pro Woche 10 $ bekommen.
Dollar in der BRD tauschen, auf der Insel sind die Kurse schlechter.
E-Mail:
Im Inselshop stehen 3 Rechner man kann für 5 $ für 15 Minuten ins Internet .
Handy/Telefon
Es funktionieren alle Netze ( auch e-plus ). Informiert euch bei eurem Anbieter
was das so kostet.
Man kann direkt auf dem Zimmer telefonieren oder angerufen werden. Aber das
Telefonieren ist sehr teuer. 3Min 10$.
Foto´s:
Es gibt auf der Insel einen Fotoshop, da kann man für 1,50$ ein Foto ausdrucken
lassen oder wenn die Speicherkarte voll, die Daten auf eine CD brennen lassen
(ca. 10$).
Inselshop:
Man kann Filme für Fotokameras, Hygieneartikel (Duschgel, Sonnenmilch, Zahnpasta
etc.), Naschzeug, Schmuck, Klamotten u.v.m kaufen. Es ist aber meistens doppelt
so teuer wie zu Hause.
Die Insel:
Die Sandbank ist ein absoluter Traum, man kann ca. 1000m (so schätze ich) ins
Meer hineinlaufen. Dort haben wir Mantas, Baby-Haie, Rochen und viele andere
Meeresbewohner gesehen. Wunderschöne Muscheln lagen am Strand. Aber die müssen
leider hierbleiben (Naturschutzgesetz).
Das Wasser ist angenehm und super klar. Der Strand wird jeden Tag gefegt, irre.Kuredu ist eine Barfuss-Insel, denn auf der ganzen Insel liegt Sand. Im Restaurant, in den Bars usw. in der Toiletten war der Boden aber gefliesst. Ich hatte 14 Tage keine Schuhe an. Jeden Abend sind wir am Strand entlang zurück zur Beach-Villa. Da alle Villen beleuchtet waren hat man auch genug Licht gehabt.
Ausflüge:
Am Sonntag 10.9.2006 haben wir vor dem Abendessen einen Sunset-Cruise gemacht.
Wir sind mit einem grossen Schiff aufs Meer raus gefahren und haben von da aus
den Sonnenuntergang angesehen. Und auf einmal schreit einer von der Crew: "
Dolfins, Dolfins !!!" Und da waren sie, ca. ein dutzend haben im Wasser gespielt
und unser Schiff begleitet. Ein absoluter Höhepunkt. Es gibt verschiedene Trips:
man kann für einen halben Tag auf andere Inseln schippern usw. (kostet so ca.
35-55$)
Tiere:
Es gibt auf der Insel auch Hasen, die sind so groß wie ein Dackel.
Jeden Nachmittag war ein Flughund im Baum am Pool und dort Früchte genascht.
Wenn man ihn angesprochen hat, hat er mit den Ohren gewackelt. Dann sind wir
auch einmal um die ganze Insel gelaufen. Das hat ca. 2 Stunden gedauert. Aber
definitiv die Sandbank ist der schönste Fleck auf der Insel. Vorallem deshalb
weil es auf der linken Seite etwas wilder ist und auf der rechten Seite ( bei
den Wasservillen ) es ganz ruhiges flaches Wasser gibt.
Die Mücken haben uns eigentlich in Ruhe gelassen, dafür haben uns die Sandflöhe
umsomehr geärgert. Man konnte es gut mit "Anti-Brumm" in erträglichen Grenzen
halten.
Essen:
Das Essen war lecker und auch abwechslungsreich. Wir hatten für unsere Tochter
ein Glas Nutella mitgenommen, das kannten die dort schon von anderen Urlaubern
aus der BRD. Zum Frühstück gab es Brot, Toast und Crossaints, Marmelade, Käse,
Wurst udn Eier in allen Varianten. Natürlich "Pan-Cakes" (Pfannekuchen) für die
englischen Gäste.Es gab mittags und abends Buffet. Leckerer Salate,
verschiedenen Fleisch- und Fischsorten, Beilagen und immer eine Suppe. Das Brot
ist fantastisch, immer frisch gebacken und lecker.
Publikum:
Ansonsten waren 80% Engländer, einige Schweizer, Österreicher und Italiener da.
Abends gab es immer etwas Programm. Einmal eine Diashow oder Videoshow von der
Tauchbasis, eine Live-Band, Krabbenrennen u.v.m., langweilig war es nie.
Medizin/Arzt:
Nehmt genug Medizin gegen Durchfall und Übelkeit mit, denn wenn es euch erwischt
zahlt man viel Geld beim Insel-Doc dafür. Und auch so, wir mussten mit unsere
Tochter am ersten Morgen dort hin 50$ + 10$ für ein Zertifikat für die
Versicherung. Einige haben mit Perenterol einmal täglich vorgebeugt und hatten
auch Erfolg. Lasst euch zu Hause vom Arzt mal beraten.
Am 22.9.2006 mussten wir leider wieder nach Hause. Ich habe doch das ein oder andere Tränchen vergossen. Es war der schönste Urlaub meines Lebens.
So die Bilder hierzu findet Ihr in der Bilder-Galerie auf www.grapatin.de.tl Dort könnt ihr über das Kontaktformular eure Fragen an uns stellen.
Viel Spaß beim Anschauen !!!
SCHÖNES FERNWEH !!! (Wir haben es auch schon wieder !!!)
Tschüss Iris, Holger und Lucy
Reisebericht KUREDU 05-23/08/2006:
Nach 2004+2005 war dies unser 3.Urlaub auf den Malediven.KUREDU hat uns auch diesmal wieder begeistert…die ersten 7Tage hatten wir eine
Wasservilla:Sehr ruhig+absolut edel,abends am eigenen Steg perfekt für’Hobbybiologen’>Haie,Rochen,etc…und alles nur für uns;Faszination pur!Die letzen 10Tage Beachvilla:Auch super schön+unmittelbar am Sandstrand,nur die Klimaanlage nervt ein wenig>viel zu laut;aber ohne ist’s einfach nicht auszuhalten!Die Reiseleitung der TUI(Tina)ist total in Ordnung+bemüht sich irrsinnig,falls doch’mal etwas nicht klappt>ganz großes Lob an sie!Dank unserer neuen Kumpels-Rainer und Glen aus Barcelona(sind schon zum 7.Mal auf KUREDU;begeisterteWassersportler+Taucher)haben wir einzigartige Schnorchelplätze kennengelernt+alles gesehen,was der Indische Ozean zu bieten hat…die Spots werden aber nicht verraten,die Tauchschule hilft euch gerne dabei!Abschließend:KUREDU ist eine tolle,saubere Barfußinsel;klasse Essen(für uns lohnt sich immer AI,da wir gerne auch’mal etwas länger an der Bar sitzen);guter Service>also absolut empfehlenswert!Das einzig Negative:Das neue Management ’overbooked’ die Insel gerne, sodaß auch REPEATERwünsche nicht immer umgesetzt werden+man oftmals umziehen muß+nicht den gewünschten Bungalow bekommt!
ANDY+NADINE aus Stuttgart
Reisebericht Kuredu, April 2006
Nach eingehendem Studium der fast ausschliesslich positiven Berichte im Malediven-Forum konnten wir es kaum erwarten, am 1. April 2006 mit Edelweiss-Air ab Zürich in Richtung Ku-redu zu starten. Abgesehen vom extrem engen Sitzabstand verlief der Flug absolut problem-los und wir landeten pünktlich um 9 Uhr Morgens in Male (Zeitunterschied Zürich-Male = 3 Stunden und Zürich-Kuredu = 4 Stunden). Die Temperatur war selbst bei starker Bewölkung und trotz früher Morgenstunde drückend heiss und bedurfte einer kurzen Angewöhnungszeit. Nach Entgegennahme des Gepäcks ging’s auch schon im vollklimatisierten Bus zum Wasserflughafen. Nach einer kurzen Wartezeit von 30 Minuten sassen wir bereits im Wasserflug-zeug (auch sämtliche Koffer waren mit an Bord) und erwarteten mit gezückter Kamera die bevorstehenden 50 Flugminuten. Schon bald überflogen wir die ersten Hotelinseln, welche meines Erachtens aber viel zu nahe bei der Stadt Male liegen (Blick vom Strand aus direkt auf die Stadt....). Weiter ging’s über traumhafte, unbewohnte Atolle und kurz vor der Zwi-schenlandung auf Komandoo (Schwesterinsel von Kuredu) entdeckten wir direkt unter uns eine riesige Gruppe von Delfinen. Von Komandoo (ist ein bisschen kleiner, sieht aber auch ganz nett aus) dauerte es dann nur noch knappe 3 Minuten, bis wir endlich auf „unserer“ Insel zur Landung ansetzten. Der erste Eindruck war fantastisch: türkisblaues Wasser, weis-se Strände, üppige, sattgrüne Vegetation und stahlblauer Himmel. Dazu die Trommelrhyth-men unseres Begrüssungskomitees und das Rauschen des Meeres. Schöner als in jedem Hotelprospekt!
Wir waren zu viert und hatten zwei Beach Villen gebucht. Die Schlüssel pass-ten zu den Nummern 109 und 110, was reiner Zufall war, aber unseres Erachtens das Beste, was uns überhaupt passieren konnte: Top-Lage direkt am weissen, wunderschönen Strand, in idealer Distanz zu den Restaurants und absolut ruhig. Grundsätzlich sind aber alle Beach-Villen sehr schön gelegen. Die Nummern 101 bis 141 liegen vom Meer her gesehen auf der linken Seite des Landungssteges (würden wir ein nächstes Mal wieder bevorzugen) und die Nummern 201 bis 260 auf der rechten Seite. Die Gehdistanzen zu den Restaurants bewegen sich je nach Zimmer-Nr. zwischen 2 und 10 Minuten (was bei 38 Grad ganz schön heiss werden kann....). Lärm war während unseres ganzen Aufenthaltes ein Fremdwort (abgese-hen von den Wasserflugzeugen, welche aber nicht wirklich störend waren). Zu den Beach-Bungalows wurde bereits viel in diesem Forum geschrieben – unsere einhellige Meinung: Niemals!!! Erstens sind sie alle auf der gegenüberliegenden Inselseite gelegen (mit Baden ist dort nix...) und der Wind und Wetterfront ausgesetzt. Zudem sind die meisten Bungis in den Wald / Bäume zurückversetzt und schauen – zumindest von aussen – nicht wirklich einla-dend aus. Bei tiefer Nacht könnte man es direkt mit der Angst zu tun bekommen, wenn man dann in sein Beach-Bungalow zurück müsste. Natürlich haben wir auch eine Wasser-Villa besichtigt, welche uns aber ebenfalls nicht überzeugte. Diese Villen sind in etwa gleich auf-gebaut wie die Beach-Villen, haben jedoch ein geschlossenes Badezimmer (Vorteil: man kann die Mücken besser fernhalten) und natürlich eine Terrasse auf’s Meer hinaus (am A-bend sicher romantisch). Baden dürfte aber eher schwierig sein, da sich die Wasservillen auf der gleichen Strandseite wie die Beach-Bungis befinden. Abgesehen davon blickt man vom Balkon direkt auf die Wellenbrecher. A propos Mücken: Auf Kuredu wurde ich mit insgesamt etwas über 20 Stichen „verwöhnt“, wovon jedoch sicher die Hälfte davon auf Sandflöhe zu-rückzuführen ist. Anti-Brumm hat nicht schlecht gewirkt und ist eigentlich nur Abends nötig (vor allem die Füsse und Unterschenkel gut einsprayen!). Auf der ganzen Insel bewegt man sich grundsätzlich barfuss. Allerdings empfiehlt sich trotzdem ein Paar Flip-Flops mit einzu-packen (bei den Wasservillen sogar zwingend – der Steg dort wird so heiss, dass es barfuss zur Qual wird). Ansonsten benötigt man wirklich nur Badehosen, Shorts und Hemden / T-Shirts. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen 32 und 38 Grad und fallen in der Nacht kaum unter 28 Grad! Wolken oder gar Regen sind uns auf Kuredu nie begegnet. Der Himmel war praktisch immer blau. Die Wassertemperaturen dürften ebenfalls etwa bei 30 Grad liegen. Dies wiederum lässt stundenlanges Schnorcheln (immer mit T-Shirt oder Shor-ty!) zu. Direkt vom Strand / Steg aus ist das Hausriff (mit eigenem Wrack) gut erreichbar. Die Korallen sind allerdings grösstenteils abgestorben und bieten nicht wirklich viel an Farben-pracht. Im Gegenzug ist die Unterwasserfauna perfekt: Haie (direkt am Strand auch junge Schwarzspitzhaie – ungefährlich aber süss!), Schildkröten und grosse Rochen bei jedem Schnorchelgang, Riesenmuränen und Tausende von anderen Lebewesen – absolut fantas-tisch. Für Schnorchler lohnen sich selbstverständlich auch die von der Tauschule angebote-nen Schnorchelsafaris. In der Tauschule kann man für US$ 25.- einen halben Tag lang eine Sony-Cybershot Unterwasser-Digitalkamera mieten (lohnt sich!). Die Bilder werden dann auf CD gebrannt. Ich war positiv überrascht von der guten Qualität (kein Vergleich mit den UW-Einwegkameras). Ebenfalls lohnenswert sind ein paar Korallenblöcke ca. 200 Meter in Front der Beachvillen 120 bis 141 – dort haben wir jedes Mal Riesenschildkröten und Rochen ge-sehen. Das Wasser dort ist nicht tief und man kann auch weit draussen immer noch stehen. Am 2. Tag buchten wir die Sunset-Tour (2-stündige Fahrt in den Sonnenuntergang). Auf die-ser Bootstour begleiteten uns ganze Scharen von Delfinen – teilweise direkt neben, vor und hinter unserem Schiff – einfach traumhaft! Nach unserer Rückkehr auf Kuredu gönnten wir uns bei Franco eine Pizza und die schmeckte tatsächlich ebenso gut wie in Italien – Kompli-ment! Wir wählten in unserem Arrangement „all inclusive“. Das heisst, die Verpflegung erfolgt 3 Mal täglich am Buffet und ich war jedes Mal von Neuem überrascht (hat wirklich ausge-zeichnet geschmeckt und wurde immer frisch zubereitet). Natürlich versäumten wir es nicht, auch einmal im Thai- und ein anderes Mal im Seafood-Restaurant zu speisen. Für Romanti-ker absolut empfehlenswert: Auf Wunsch kann man direkt am Strand essen und sich für ein paar Stunden wirklich wie im Paradies fühlen. Ein anderes „paradiesisches“ Angebot wird durch das Hotel angepriesen: Romantik-Dinner für Zwei auf der Sandbank mit eigenem Kell-ner... Das Spässchen kostet allerdings US$ 280.-- pro Paar und selbstverständlich sind die Getränke dabei nicht inbegriffen... Ich empfehle euch, darauf zu verzichten und im Gegenzug im Seafood-Restaurant einen schönen Tisch zu reservieren (kostet ca. ¼ und ist bestimmt gleich romantisch!). Noch was zu den Trinkgeldern: Wir haben unserem Kellner und Room-boy je US$ 10.-- im voraus gegeben und es war alles ausgezeichnet. Bitte vergesst nach einem Bootsausflug (Schnorcheln, Tauchen, Sunset etc.) nicht, auch dem Bootspersonal etwas zu geben. Wir erlebten es einmal, dass sich die Crew alle erdenkliche Mühe gab und am Schluss (abgesehen von uns) nicht einen einzigen Dollar Trinkgeld erhielt – Schade! Selbstverständlich liessen wir uns auch im inseleigenen Spa verwöhnen (div. Massagen), was ebenfalls eine sehr gute und äusserst angenehme Erfahrung war. Zu guter Letzt kann das Thema Sauberkeit noch in einem Wort zusammengefasst werden: Perfekt! Dies gilt für die gesamte Insel inkl. den öffentlichen Toiletten etc. – sauberer geht’s nicht! Tja und dann war’s leider schon vorbei. Unser Wasserflug war auf 7.30 in der Früh angesetzt und rund 3 Stunden später sassen wir bereits wieder in der Edelweiss-Maschine in Richtung Zürich, wo wir dann pünktlich bei starkem Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt landeten.
Fazit unserer Kuredu-Ferien: Genial! Wir würden jederzeit wiederkommen und
können die Insel vorbehaltlos und mit bestem Gewissen empfehlen. Bei dieser
Gelegenheit bedanken wir uns herzlich bei allen Verfassern der Reiseberichte in
diesem Forum. Wir haben daraus viele nützliche Infos erhalten und konnten uns
dadurch doppelt auf die Ferien freuen.
Herzlich grüssen
Dani & Uschi (Mitgliedsname: Whale)
Reisebericht Kuredu 02/2006
Hallo Kuredu-Interessenten und Malediven-Fans !!!
Da ich vor unserem Urlaub ebenfalls viele Reiseberichte und Diskussionen im Forum verfolgt habe, die mir weitergeholfen haben, nun von mir auch ein Bericht über unseren wunderschönen Urlaub auf den Malediven !!!
Nach einer anstrengenden Woche auf Sri Lanka war ich schon voller Spannung, wie es wohl in meinem Traum-Reiseziel, den Malediven, werden würde. Um 05:00h morgens waren wir pünktlich am Flughafen Colombo, der Flug nach Male ging um 07:00h mit der holländischen Martinair (na ja, wirklich empfehlen kann man diese Airline nun nicht, aber war o.k.). Der Flug von Colombo nach Male dauerte etwas über 1 Std. Wir hatten das Glück (wahrscheinlich als Malediven-Gäste) in der Comfort-Class für die kurze Strecke Platz nehmen zu dürfen, unsere Freunde durften sogar in die Star Class. Na ja, das interessiert wohl hier keinen…..! Egal, nach besagter Flugzeit ging die Maschine in den Landeanflug auf Male. Natürlich drückte sich jeder Fluggast die Nase am Fenster platt (falls man eins hatte), um die ersten Eindrücke der maledivischen Inselwelt mitzubekommen. Nachdem der Flieger nun aufgesetzt hatte und ausgerollt war, kam die Durchsage: „Ladies and Gentlemen, welcome to the Maldives“. Hui, da ist mein Herz vor Freude in die Luft gesprungen. Endlich da sein – wovon man schon immer geträumt hatte – die Malediven !!!!
Am Wassertaxi-Flughafen mussten wir dann noch ca. 2 Stunden auf unseren Flug nach Kuredu warten. Über den Wolken dann (bzw. noch unterhalb) haben wir uns dann wieder die Nase platt gedrückt am Fenster. Soooo viele super geile Malediven-Inseln unter einem. Welch erhabenes Gefühl, das erleben zu dürfen!! Einfach klasse. Nach 40 Minuten setzte die Maschine zuerst vor Komandoo auf, wo die ersten Gäste ausstiegen. Nach erneutem Abheben dauerte es noch ca. 5 Minuten, und da war sie…….. „unsere“ Urlaubsinsel Kuredu. Am liebsten hätte ich mir direkt die Schwimmflossen angezogen und wäre per Schleudersitz schon mal ausgestiegen, um auch möglichst keine Sekunde im Paradies zu verpassen !!!!! J Nach dem Anlegen des Air Taxis am Bootssteg wurden wir von einer netten Dame begrüsst, das Gepäck wurde auf den Bungalow gebracht (das Gepäck ist übrigens mit uns geflogen; ich hatte schon mal gelesen, dass das Gepäck per Boot nachgeschippert wird, war aber nicht so!!). Am Ende des Bootssteges angekommen ertönten für uns (wie bei jedem Gast der ankommt) die Kuredu-Begrüßungstrommeln. Schnell den Willkommens-Drink runtergeschluckt, die Anmeldeformalitäten ausgefüllt und ab in den Bungi. Wir hatten die Kategorie „Beach Bungalow“ gebucht. Unserer hatte die Nr. 306. Nun ja, wir wussten leider nicht, dass dieser Bungalow quasi einer der letzten ist, am anderen Ende der Insel. In dieser einen Woche hat man sich echt die Füsse platt gelaufen!!!! Wir wollten eigentlich tauschen, aber das wäre erst Mitte der Woche möglich gewesen, und da es nur für eine Woche war, haben wir es dann in Kauf genommen. Aber ich empfehle jedem, nicht eine der Beach-Bungalows von 300-350 zu nehmen (ungefähre Angabe). Da latscht man sich echt ne Hornhaut an!!!!! Am besten fand ich die Lage der Bungalows 350-390 (390 ist ungefähr am Weg, der direkt zur Rezeption führt bzw. zum „Zentrum“ der Insel) und von 400 an weiter. Aber die Anfang 300er, die sind Horror-weit entfernt!!!!! Und ich bin nicht fusslahm. Man konnte nicht mal eben zum Bungi zurückgehen, wenn man was vergessen hatte. Habe ich einmal gemacht. War ich ca. 45 Minuten älter, als ich wieder zurück war. Also, da geht schon echt Zeit drauf. Na, aber dafür war der Bungi echt schön. Sehr sauber und das Open-Air-Badezimmer war natürlich auch ganz cool. Allerdings konnte man abends aufgrund der Ameisen sein grosses Geschäft nicht in Ruhe verrichten, weil diese kleinen Tierchen immer die Kloschüssel hoch wollten, während man drauf saß. Aber das gehört wohl dazu…..
Überhaupt war es auf der Insel super sauber. Haben ja auch schon andere berichtet. Man hat immer irgendwo jemanden fegen, putzen oder aufräumen sehen. Einfach unglaublich!!!! Die öffentlichen Toiletten haben mir besonders gut gefallen. Muss ich mal ein Lob loswerden!!!!! ;-) Die Musikbeschallung hat mir echt gefallen. Müsste ich mir hier zu Hause auch mal einbauen.
Das Essen war auch SUPER LECKER. Ehrlich, noch nie so ein gutes Hotelessen gehabt. Vielleicht lag es auch an der Atmosphäre??? Es war auf jeden Fall immer sehr reichhaltig und für jeden etwas dabei. Ein tolles Salat-Buffet und ein geniales Nachspeisen-Buffet. Die Atmosphäre im „Speisesaal“ ist auch urlaubsmäßig, wie im Paradies eben. Mit der Deko haben sie sich echt Mühe gegeben. Wie immer und überall auf der Insel.
Noch einen kleinen Tip, für Leute die ebenfalls einen weit entfernten Bungalow bekommen haben. Wir haben unsere Sachen immer im Pro Divers-Center hinter der Rezeption deponiert. Da kann man in offene Fächer ein paar Sachen lagern. So haben wir morgens alles mitgenommen, und uns dann immer die Sachen ausgetauscht, die wir gerade brauchten.
Die Preise im Insel-Shop sind schweineteuer (nun, man ist eben auf den Malediven). Aber wer will deswegen schon ne Dose Erdnüsse für 8,50 Dollar kaufen???? Ich definitiv nicht!!!!!!!! :-0
Alles in allem war der Urlaub echt das Sahnehäubchen meiner bisherigen vielen Reisen. Ich werde mit Sicherheit nochmals dorthin reisen, vielleicht dann mal auf ne andere Insel.
Wer noch Fragen hat, kann mir eine Mail schicken an: djenzi at gmx.de
Wünsche Euch ein tolles Fernweh !!!
JENS (Mitgliedsname: Djenzi)
15.-30.9.05
Den vorherigen Berichten ist eigentl. nicht viel hinzuzufügen! Würde mich im
Wesentlichen nur wiederholen.
Daher nur ein relativ kurzes Statement, da wir vorher auch jeden Bericht
aufgesaugt haben.
Es war der mit Abstand schönste Urlaub bislang. Insel, Wasser, Strand, Hausriff,
Service, Freundlichkeit, Sauberkeit... alles 100%! Das Essen fanden wir auch
sehr gut. Wer nicht satt wird hat dort selber schuld. Natürlich ist nach 2
Wochen auch gerne mal wieder etw. deftiges willkommen.
Beim Lieblingsthema Wetter hatten wir mit der Reisezeit 15.-30.9.05 wg. der
Regenzeit etwas muffe. Glück gehabt, tagsüber nur 1x 10 Min. Regen, sonst recht
häufig, so wie es sich gehört, nur nachts.
Ausflugsmöglichkeiten, ob für Schnorchler (wie wir) oder Taucher, gibt es
reichlich. Das Hausriff (vom Jetti Richtung Ostende) ist auch sehenswert. Läßt
sich auch von jedem Schnorchelanfänger beschnorcheln, und es ist daher unnötig 8
Dollar p.P. bei der Tauchschule Prodivers zu lassen, um mit Begleitung zu
schnorcheln. Der Strömung wegen aber nur bis ungefähr zur weißen Boje.
Wir hatten unser Laptop mit, welches sich als äußerst praktisch erwies, da man
die Digitalbilder gleich einlesen kann und zu Hause keine bösen Überraschungen
erlebt.
Wir hatten wie immer AI gebucht. Bei einem nächsten Mal allerdings
überdenkenswert. Der Aufpreis ist recht hoch. Lohnt sich wenn man seine Zeit
nähe Pool(bar) verbringt. 1,5 L. Wasser kosten ohne AI nicht 1,50 sondern 3
Dollar. Und sich täglich abends einen zu kippen werden auch die wenigsten
machen. Cocktails kosten eh extra bzw. sind abends zur Happy Hour von
17:30-18:30 für 8,25 Dollar (2Stück) zu haben. Werden frisch gemixt und ziemlich
lecker. Wie gesagt, wir sind sonst eingefleischte AI´s... aber das eingesparte
Geld bei 2 Wochen dürfte fast für eine 3. Woche reichen.
Das Wasser aus der Leitung ist offiziell auch genießbar. Da es aber entsalzenes
Meerwasser ist, dadurch auch ohne Mineralien, sollte es nicht permanent
getrunken werden. Mit mitgebrachten Mineraltabletten als Ergänzung zum gekauftem
Wasser aber i.O., hat sich nicht negativ ausgewirkt ;-)
Die Wasserflugzeug-Buchung würden wir definitiv ein nächstes Mal nicht wieder
mitbuchen (ca.150 Euro p.P.) und das Risiko Bootstransfer eingehen, der angebl.
eh zum Jahresende eingestellt werden soll... sofern er es inoffiziell nicht
schon ist! Haben nicht gehört, daß noch jmd. per Boot verschifft wurde. Die
Wassertaxen sind i.d.R. nicht ausgebucht und man kommt da mit. Extra für einen
wird kein Boot ca. 5 Std. hin und 5 zurück schippern.
Welche Unterkunft? Wir hatten eine Beach-Villa (124) und würden in keine andere
Unterkunft wechseln. Wozu muß ich teuer auf dem Wasser mit Wellenbrechern vor
der Nase und beknacktem „Strand“ residieren, wenn ich doch nen mega geilen
Strand haben kann? Wozu braucht man bitteschön nen Jacuzzi, also Whirlpool?
Bungalow? Umsonst, gerne. Die Lage ist für die Kosten nicht akzeptabel. Entweder
man hat die Wasser-Villen direkt vor Augen, Wellenbrecher vor der Nase, zum
Schnorcheln nicht wirklich viel Platz, teilw. extrem viel unangenehmen
Korallenschutt am „Strand“ oder nen akzeptablen Strand am Ostende aber dafür im
ziemlich seichten Gewässer wieder den Korallenschutt. Auch ist der Weg zu den
Futtertrögen, Rezeption, Prodivers etc. teilw. recht weit. Für alle Poolgänger
oder Dauertaucher o.k., da diese sich den Anblick/Ärger wg. Abwesenheit
ersparen. Never ever! Aber jedem so wie er möchte... Haben auch etliche vor Ort
ein Upgrate gemacht... Wie bereits häufiger erwähnt wurde, befinden sich i.d.
Tat die am schönsten gelegenen Beach-Villen im 100er Bereich von ca.115-131,
also Richtung Westende.
Wer nicht aller Orts amüsierte Blicke auf sich ziehen will, sollte, auch beim
Essen, seine Schuhe, Latschen o.ä. beruhigt im Koffer lassen. Außer man möchte
bei so manchen Bungalows auch mal ins Wasser. Dann wäre festes Schuhwerk zu
empfehlen.
Zum Thema Trinkgelder. Hatten, wie empfohlen, gleich am Anfang jeweils 10 Dollar
pro Woche unserem Roomboy (Hussain) und Kellner (Amir) mit Handschlag übergeben.
Beide, wie wirklich jeder Andere auf der Insel auch, haben sich unheimlich viel
Mühe gegeben, um es einem so angenehm/schön wie möglich zu machen. Zwischendurch
sollten auch mal die bedacht werden, die mit Trinkgeldern nicht überschüttet
werden, wie z.B. Showköche, Kloputzer, Rezeption oder die Barleute. Interesse an
den Menschen zu zeigen und ein privates Wort verlieren sollte eigentlich auch
normal sein. Bevor man seine Reste an Hygienartikeln wieder mit nach Hause
schleppt, kann man eine Menge ehrlicher Freude erzeugen. Wir hatten es
aufgeteilt, Roomboy und Kellner. Unser Amir hatte sich wie ein Schneekönig
gefreut... und wir uns mit ihm.
Keine Angst wenn der Strand häufig nahezu menschenleer ist, man hat keine
Evakuierung verpaßt. Viele machen entweder Schnorchel-, Tauch- oder
Britt-Ausflüge, der Rest ist Engländer und am Pool zu finden. Daher verdammen
wir den Pool auch überhaupt nicht, sondern waren glücklich über dessen Existenz
;-) Mit Strandflöhen hatten wir nix am Hut. Meine Frau hatte so manch einen
Mückenstich, ich wurde in Ruhe gelassen
Ein letztes Wort noch zur Rezeption. Eine 1 mit Sternchen! Die Zimmer-Nr. war
nach dem ersten Mal bekannt. Man hat sich tierisch ins Zeug gelegt, unseren
zuvor wg. Motorschadens gecancelten Britt-Ausflug umzubuchen. Es wurde wg. des
Rückfluges äußerst eng. Und da immer nur max.10 Pers. mitkönnen, durften wir
kurzer Hand montags mit. Eigentlich nur für Komandoo-Gäste reserviert. Zum
Zweiten mind. 100 Punkte für die Änderung der Abholzeit beim Rückflug. Wir kamen
spät freitags an und sollten gleich um 8:30 abholt werden, um dann noch 8 Std.
am Flughafen in Male zu verbringen. Juhu, also um 1 Tag besch... worden. Der
Rezeptionschef griff allerdings sofort nach Beschwerde zum Hörer. Nach 2 Min.
der Rückruf, 14:00 ! Er hatte extra ein für uns kostenloses Schnellboot
organisiert, welches uns nach Kanuhura brachte. Hotel dort z.Zt. geschlossen, da
im Umbau. Von dort ging es per Wasserfluzeug mit einigen Arbeitern nach Male.
Gäste von Komandoo hatten nicht soviel Glück, da man es dort seitens des Hotels
nicht wenigstens einmal probierte zu ändern.
Einen haben wir noch ;-) Wir 2 Kampfschnorchler grüßen herzlichst Ute und Heiko!
So, finito und viel Spaß auf Kuredu!
Reisebericht Kuredu vom 07. bis 22. Mai 2005
Kurzzusammenfassung
Es war für mich der wunderschönste und erholsamste, aber zugleich auch faszinierendste Urlaub, den ich bisher erlebt habe. Dass ich zwei Wochen lang weder Schuhe noch Badelatschen angezogen habe, spricht für die Ursprünglichkeit der Insel und den Erholungswert! Ich gebe hier nur einen Teil des Erlebten wieder, da es sicherlich zu langweilig wird, wenn man den gesamten Urlaub bis ins kleinste Detail Revue passieren lässt. Wer einen traumhaften Überblick über die Insel erhalten möchte, sollte sich das Urlaubsvideo von „Maledivo“ bzw. die Fotos auf den zahlreichen Internetseiten über die Malediven bzw. Kuredu anschauen => z.B. www.kuredu.de.vu / www.kuredu.de.md / http://web.mac.com/warmtaucher :-)) www.malediventraum.de / www.malediven.net
Bemerkenswert empfinde ich das gute Verhältnis der Touristen untereinander. Weder Engländer noch Deutsche sind negativ aufgefallen. Im Gegenteil: Die internationale und interkulturelle Atmosphäre zeigte sehr angenehm.
Am 07. Mai 2005 startet pünktlich um 19:00 der LTU-Airbus 330-200 von Düsseldorf in Richtung Male. Mit dabei: über 300 andere urlaubshungrige Passagiere und ich als Alleinreisender. Dachte ich in meinem jung-erwachsenen Leichtsinn, dass die Beinfreiheit bei Langstreckenflügen größer als bei Kurzstreckenflügen sei, werde ich heute eines besseren belehrt. Das wäre jedoch nur halb so schlimm, stünde da nicht auch noch ein voller Rucksack zwischen den Beinen, der oben in der Gepäckablage keinen freien Platz mehr gefunden hat. Richtig! Die Maschine ist voll besetzt!!! Der LTU-Service ist zu loben. Die Crew wirkt hoch motiviert, zeigt sich freundlich und serviert leckeres Essen.
Nach einem ruhigen Flug mit einem traumhaften Sonnenaufgang über den Wolken und ersten Blicken über die herrliche Inselwelt der Malediven erreiche ich nach 9 Stunden die Flughafeninsel Hulule/Male (06:45 Uhr Ortszeit). Ich verlasse, solide angezogen mit langer Jeanshose, T-Shirt, Polo-Shirt und Wollpulli (falls es doch kalt sein sollte :-)), den Flieger und bereits nach zwei Minuten bereue ich meinen Kleidungsstil sehr. Bei Sonnenschein, leicht bewölktem Himmel und einer Luftfeuchtigkeit von knapp 90% bei ca. 31 Grad Celsius sind die Klamotten nach kurzer Zeit durchgeschwitzt. Also ab ins Flughafengebäude. Hier erwartet mich die erste positive Überraschung. Wir sind die erste Maschine, die heute gelandet ist und nach exakt 8 Minuten passiere ich die Passkontrolle. Weitere 30 Minuten später stehe ich startklar am Airtaxi-Stand und warte auf den Transfer nach Kuredu.
Unser Maldivian-Air-Taxi bringt uns bei traumhafter Sicht über die Inselchen und Korallenriffs in unser Paradies und bereits jetzt wird klar, dass der Urlaub deutlich anders wird als Standardpauschalreisen nach Ägypten o.ä.
Nach 45 Minuten landet die Maschine und legt am Jetty an – WOOOOOOOOOOW!!!! Der erste Eindruck von Kuredu überwältigt mich. Rechts und links vom Jetty verläuft der wunderschöne weiße Sandstrand, kristallklares Meereswasser füllt die Lagune….das Meer spiegelt sich türkis und blau….in einiger Entfernung erheben sich weitere kleinere Inseln aus dem Meer.
Mit einem netten Getrommel und dem Plakat „Welcome to Kuredu“ werden die Mitreisenden und ich herzlich empfangen und von Susan (sehr nette und sympathische Reiseleiterin von Meiers Weltreisen) in die Rezeption geleitet, wo die Formalitäten schnell erledigt werden. YIPPIEH…es ist geschafft! Jetzt nur noch ab in die Beach-Villa, raus aus den durchgeschwitzten Klamotten und rein in die Lagune. Doch zunächst stehe ich konsterniert vor meiner Villa, da mein Verstand nicht ganz begreifen möchte, dass die Beach-Villa wirklich direkt am bzw. im weißen Korallensandstrand steht und nach ca. 20 Metern bereits die Lagune beginnt – ein gigantischer Ausblick!!! Genau so überwältigend entwickelt sich der „kleine“ Rundgang durch die BV und insbesondere das halboffene Badezimmer – einfach unglaublich. Blöder Faupax: Als ich meinen Kamera-Akku laden möchten, stecke ich den Adapter falsch in die Steckdose und produziere einen Totalstromausfall. #peinlich# Aber schnell ist ein Elektriker zur Stelle, der die gesamte Dose auswechselt (ähem…auswechseln muss).
Ganz allmählich spüre ich, dass der Urlaub begonnen hat und viele Touristen in den diversen Internetforen nicht übertreiben, wenn sie die Malediven mit dem Paradies vergleichen.
Jetzt aber ab ins Meer und Sonne genießen!
Abends lerne ich dann meinen Kellner Amir kennen. Ein sehr netter Kerl, der immer ein Lächeln im Gesicht hat und sehr engagiert die Kunden bedient. Wie immer, wird ein reichhaltiges Buffet angeboten, das jeden Abend unter einem anderen Motto steht.
Die ersten Tage steht nur eines auf dem Programm: Relaxen, Schwimmen, Schnorcheln. Während meines ersten Schnorcheltrips durch die seichte Lagune jagt mir eine Muräne einen gehörigen Schrecken ein. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch etwas Angst vor diesen Tieren habe, ändere ich die Richtung und schnorchel weiter zum Hausriff. WOW. Ich fasse es nicht. Plötzlich paddelt eine Schildkröte gemächlich vor mir her. Wahnsinn. Bei den ProDivers melde ich mich zu einer geführten Schnorcheltour an und Eric zeigt einem Engländerpärchen und mir das Hausriff. Die Unterwasserwelt fasziniert mich und aufgrund der traumhaften Umgebung melde ich mich zu einem Schnuppertauchkurs an. Die Folgen dürften jedem klar sein! Genau! Wer einmal seinen Kopf auf den Malediven unter Wasser hält, wird schnell im Beschluss bekräftigt, einen Tauchkursus zu belegen. Mein Ziel in den nächsten 6 Tagen ist das PADI-Open-Water-Diver-Brevet. Mit Bärbel erhalte ich eine exzellente und liebe Tauchinstruktorin, die sehr auf die Sicherheit und das Beherrschen der Übungen achtet, jedoch den Spaß dabei nicht zu kurz kommen lässt. Aus organisatorischen Gründen beende ich den Kursus bei Bärbel mit dem Status ScubaDiver und setze ihn bei Frank, der Bärbel in nichts nachsteht, fort.
Aufgrund der Kurssplittung eröffnet sich mir die Möglichkeit, bereits den ersten echten Freiwassertauchgang durchzuführen. „The Wall“ heißt der Tauchplatz, an dem ich mich an der Unterwasserwelt ergötzen kann. Danach stehen zwei Open-Water-Tauchgänge im Rahmen des Kurses jeweils am Hausriff an, bei denen wir neben Muränen, Napoleon- und Fledermausfischen auch Thunfische, Doktorfische und Mördermuscheln sehen (natürlich noch viele mehr, allerdings fallen mir die Namen nicht mehr ein :-)).
Das wars. Nun erhalte ich mein vorläufiges Brevet und werde auf die Fisch- und Korallenwelt losgelassen. Die nächsten Tauchgänge führen mich an die Kalifushifaru-Corner (Schildkröten, Leopardenhaie) und den Kuredu-Express. Das Highlight des Urlaubes!!! Auf ca. 23 Metern krallen wir uns im Boden fest und plötzlich kommen ca. 10 Haie mit einer Länge von ca. zwei bis drei Metern auf uns zu. Mein Herz galoppiert vor Freude und mit meinem Buddy Jean-Marie von den ProDivers paddel ich noch weiter in das Hai-Rudel hinein. Die Impressionen werde ich so schnell nicht vergessen – versprochen!!!
Aber Kuredu bietet nicht nur eine superschöne Unterwasserwelt, sondern auch saftiggrüne tropische Vegetation, lange Korallensandstrände und ganz besonders viel RUHE. Keine Handys, keine Bauchladenverkäufer am Strand, keine Hektik beim Frühstück oder Abendessen. Man muss einfach nur „Mensch“ sein, das Leben genießen und den Einklang von Natur, Tier und Mensch bewundern. Neben Inselrundgängen darf der Sunset-Cruise nicht fehlen, bei dem man auf einem Dhoni das Verschmelzen der Elemente erleben und genießen kann.
Im Folgenden gehe ich auf einige Dinge stichpunktartig ein:
Essen
Super! (mit einem Minuspunkt) Reichhaltiges Frühstückbuffet mit trinkbarem
Kaffee, Baked Beans und leckeren Brötchen, Brot und Crossoints. Einziger (und
für mich erheblicher) Nachteil: Es gibt kein Nutella!!! Da ich dieses befürchtet
hatte, war natürlich bestens ausgestattet ;-)
Sauberkeit
Restaurants, Insel, Beach-Villa, Strand und Meer : alles okay
Stromversorgung:
Adapter sind empfehlenswert; man beachte die korrekte Anwendung ;-))
SMS-Versand/Empfang bei T-Mobile möglich
Personal
Sehr hilfsbereit und nett;
ProDivers Tauchbasis
Exzellent! Sehr gute Ausstattung, toller Service! Auch Anfänger sind hier
herzlich willkommen!
Tipps für Neulinge:
Wenn Ihr Beach- oder Water-Villa bucht, lasst Eure Schuhe zuhause! Auf nahezu
der gesamten Insel sind Schuhe nicht erforderlich – auch nicht beim Frühstück
oder Abendessen!!! Solltet Ihr am ersten Abend dennoch mit Abendkleid und
Designer-Schuhen im Restaurant auflaufen, wundert Euch nicht, wenn Euch die
anderen Gäste nett „anlächeln“ ;-)) Flipflops sind noch i.O, aber nicht
erforderlich.
Ansonsten reichen wirklich ein paar Shirts und Shorts und ein ausreichendes Kreditkartenlimit für unvorhergesehene Tauchkurse :-)
Ich hatte Halbpension gebucht und fand es vollkommen ausreichend. Da das Leitungswasser komplett gefiltertem Meerwasser entspricht, also frei von Keimen, Salz und sonstigen Inhaltsstoffen ist, kann man es bedenkenlos trinken. Allerdings empfiehlt sich die Einnahme von Multivitamin-, Magnesium- und sonstigen Brausetabletten.
An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Malediven-Repeatern für die zahlreichen Vorabinfos, insbesondere natürlich bei Maledivo für die sagenumwobene Kuredu-DVD! Herzliche Grüße gehen nach Köln zu Eva und Gerd sowie an die ProDivers-Basis auf Kuredu und die Kuredu-Crew, allen voran Amir und Abdullah.
Wenn Ihr Fragen habt, schreibt mir einfach eine Mail an bjoern.winkler@t-online.de . Fotos findet Ihr auf www.bwinkler.de
Tschüss
Björn
Kuredu
26.02.-13.03.2005
Am 26.02.sind wir mit unserem 12-jährigen Sohn auf die Malediven geflogen.Mit
Edelweiss ging's per Nachtflug von Zürich direkt nach Male,dann mit dem
Wasserflugi weiter nach Kuredu.Wir haben wohl einen guten Tag erwischt,denn
obwohl es zuerst hiess,das Gepäck käm per Boot nach,wurde es dann doch mit in
den Flugi gestopft .Und wir mussten kein Gramm Übergewicht zahlen,obwohl wir
durch's Tauchgepäck ziemlich überladen waren.
Bungalow: Wir hatten zwei Wochen vorher per e-mail eine Beachvilla zwischen
115-130 probiert zu reservieren, wegen schönerem Strand und Lagune ohne
Korallen.Geworden ist es die 222 auf der anderen Seite vom Jetty , und nach
kurzem anfänglichem Zögern hat es für uns dann super gepasst.Wir hatten schöne
Palmen und Büsche als Schattenspender vor der Terrasse,dann kam ein
überschaubares Stück Strand und schon war man im Wasser.In Ufernähe lagen einige
einzelne Korallenblöcke knapp unterm Wasser,sodass wir unseren Sohn in den
nächsten zwei Wochen nur noch im Wasser sahen mit Brille und Schnorchel
bewaffnet.Der Bungi selbst hat uns sehr gut gefallen.Allein das helle Holz wirkt
schon gemütlich,das halboffene Bad ist sehr geräumig und überhaupt hatten wir
trotz Zustellbett genug Platz.Na ja, eigentlich waren wir auch nur zum Schlafen
zu dritt drinnen - was die Frage nach dem Wetter beantwortet: es hat in den zwei
Wochen höchstens eine Stunde einmal in der Nacht geregnet.Und kurz vor dem
Abflug nochmal fünf Minuten, aber das war uns da dann auch egal.Der Bugalow wird
2X am Tag gereinigt,meist wenn man am Essen ist.Die Minibar haben wir am Anfang
ausgeräumt bis auf Cola ,Wasser und Bier, und unser Roomboy hat sie dann auch
nur noch so wieder aufgefüllt.Für unseren Sohn hatten wir übrigens Eistee-Pulver
mitgenommen, weil er das Wasser-ohne-alles nicht so gern hat. Das war eine gute
Alternative zu Cola oder Citro.
Essen: Hat uns persönlich gut gefallen.Wir hatten Halbpension gebucht und sind
zum Mittag immer Pizzaessen gegangen.Das Frühstücksbuffet war reichhaltig,und
zum Nachtessen gabs immer eine grosse Auswahl an verschiedensten Sachen.Ich
mochte einzelne Fleischgerichte nicht so gern,aber das ist halt Geschmackssache
und wir sind von der Schweiz her schon ein bisschen verwöhnt.Zum Abendessen gabs
übrigens immer Wasser als Tischgetänk,es wurde ständig nachgefüllt.Und
vielleicht noch erwähnenswert für Leute,die gern und viel Kaffee trinken: der
Kaffee zum Frühstück war super! Schön heiss und wirklich lecker.Unser
Tischkellner hatte es nach zwei Tagen raus,dass wir gern Milchkaffee trinken,und
so waren unsere Tassen immer voll...Insgesamt war der Service gut und die
Angestellten bis hin zum Standfeger nett und freundlich.Es herrschte einfach ein
gutes Klima.Das merkt man besonders wenn Kinder dabei sind.Die Leute sind total
kinderfreundlich,selbst unser "schon" 12-jährige Sohn wurde auf nette Art und
Weise betüdelt...
Tauchen:In der Schweiz haben mein Sohn und ich den OWD angefangen,d.h. wir haben
die Theorie und das Schwimmbad hier erledigt.Nach drei Tagen akklimatisieren und
Restschnupfen auskurieren sind wir dann zur Tauchschule und konnten gleich am
nächsten Tag mit den Freiwassertauchgängen beginnen.Nach vier Tagen waren wir
stolze OWD-ler und haben von da an immer den Nachmittagsboottrip mitgemacht.Die
Tauchschule hat uns sehr gut gefallen,wir fühlten uns auch nach dem Kurs super
gut betreut.So waren wir z.B.immer an anderen Tauchspots-und haben die tollsten
Sachen gesehen dank den Tauchlehrern und Guides.Die Unterwasserwelt ist wirklich
beeindruckend.Einer der Tauchlehrer hat uns auf einem Tauchgang mit seiner
Videocamera begleitet,das Ganze nachher vertont und zusammengeschnipselt - ein
ganz tolles Souvenir!
Golf: Mein Mann ist gar kein Wasserfan und hat sich ,um nicht nur am Strand zu
liegen,den Golfplatz ein bisschen näher angeguckt.Er konnte bei dem Trainer ein
paar Übungsstunden nehmen und hat dann fleissig mit unserem Sohn Golfbälle in
die unterschiedlichsten Richtungen geschlagen.Das hat den Beiden offensichtlich
viel Spass gemacht.Was dadurch völlig zu kurz kam war das Tennis.Wir spielen in
den Ferien sonst gern Tennis zusammen und hatten extra eine Insel mit
Tennisplatz ausgesucht.Aber durch das Tauchen und Golfspielen war das Interesse
plötzlich gar nicht mehr so gross.Sprich:der Tennisplatz hat uns nur von aussen
gesehen!Dasselbe gilt für Spa,Ausflüge und andere Aktivitäten...wir hatten
schlicht keine Zeit!
Sonstiges: Vielleicht noch zu (Un-)Viechern:kaum Mücken,keine Kakerlake,keine
Spinne,keine Sandflöhe ( haben allerdings andere Leute gesehen,die völlig
verstochen waren) .Unter unserem Bungi wohnten eine Schlange- ungiftige
Schleiche- und ein paar Ratten - wer da wohl von wem profitiert hat...?
Ansonsten Flughunde ,Kaninchen,Krähen ,Schönechsen,Geckos und Einsiedler en
mas.Für Kinder toll, wenn sie Spass an so etwas haben.
Fazit:Wir hatten zwei sehr schöne erholsame Ferienwochen.Obwohl Kuredu nicht
unsere 1.Wahl gewesen ist (wir hatten ursprünglich Reethi Beach gebucht, mussten
dann wegen den Reparaturarbeiten auf Reethi umdisponieren) haben wir die
Entscheidung nicht bereut.Besonders für Urlaub mit Kind ist Kuredu in unseren
Augen sehr zu empfehlen!
Isa , Armin und Matthias
Im Sommer 2004 planten wir unsere Hochzeit. (04.01.05)
Besonderer Tag – besonderer Ort... also entschieden wir uns für den Frankfurter
Römer.
Besonderer Tag – besondere Flitterwochen.... Somit kam für uns nichts anderes
als die Malediven in Frage. (05.01.05)
Schon bevor die Winter-Reisekataloge herausgegeben wurden, legten wir uns bei
unserem Reisebüro auf die Insel KUREDU fest. Wir entschieden uns für diese
Insel, da wir glaubten, es müsse eine "große" Insel sein, um etwas "Auslauf" zu
haben.
Anfang August konnten wir dann auch endlich die Reise fest buchen. Einen
Zwischenstop in Dubai, so wie es Emirates anbietet, schien uns perfekt. Ab da
zählten wir die Tage bis zum Abflug. Schon bevor die Reise begann, hatten wir
durch das Internet ungefähr 1000 Bilder heruntergeladen, sämtliche Reiseberichte
gelesen und uns eine Schnorchelausrüstung gekauft!
Da wir beide bis einen Tag vor unserer Hochzeit arbeiten mußten, also 2 Tage vor
dem Abflug, waren die Koffer bereits am 1. Weihnachtsfeiertag fertig gepackt.
Es konnte nichts mehr schief gehen...
Am 2. Weihnachtsfeiertag traf es uns wie ein Schlag ins Gesicht: die
Flutkatastrophe in Südost-Asien!
Wir waren erst einmal am Boden zerstört. Auch sämtliche Bekannte und Verwandte
riefen uns sofort voller Sorge an, um uns mitzuteilen, daß wir die Flitterwochen
wohl vergessen können.
Unser Reisebüro, bei dem wir am nächsten Tag nachfragten, riet uns ebenfalls zur
sofortigen Umbuchung (nach Vietnam – Flitterwochen in Vietnam ?! – na ich weiß
nicht...).
Für Flitterwochen kamen doch nur die Malediven in Frage...
Dank meiner Frau, buchten wir NICHT um. Wir warten erst einmal, was sich so
ergibt. Wir haben sofort damit begonnen, Informationen über die Malediven zu
sammeln. Ich war – glaube ich – nur noch im Internet und habe neue Berichte über
die Malediven und UNSERER Insel Kuredu gesammelt. Je mehr ich fand, desto größer
wurde unsere Hoffnung, doch noch zu fliegen, obwohl die Medien täglich das
Gegenteil berichteten. Ich glaube fast wir waren besser informiert als unser
Reisebüro J
Sollten wir fliegen? oder doch nicht? – Echt schwierige Entscheidung... In ein
Krisengebiet mit so vielen Toten und Obdachlosen... Aber – wenn die Touristen
ausbleiben, ist den Menschen auch nicht geholfen. Die letzte Bedenken nahmen uns
die Leute vom "malediven-forum.de". Dafür nochmal vielen Dank!!!
Wir entschieden uns zu fliegen, nahmen jedoch vorsichtshalber viele Medikamente
und Desinfektionsmittel mit. Wir wußten letztendlich immer noch nicht genau, wie
die Situation auf Kuredu sein würde.
Das einzige, was wir nun nicht mehr tun durften, war jemandem zu sagen, wohin
wir fliegen. "Ihr kommt ja sowieso nicht wieder nach Hause – das Nachbeben wird
kommen...., das Trinkwasser ist vergiftet und täglich werden Leichen an den
Strand gespült..."
Der Tag unserer Hochzeit kam und war einfach traumhaft. Abends hatten wir ein
Zimmer im Steigenberger Hotel in Frankfurt am Main und freuten uns auf unseren
Urlaub.
Ein paar Stunden vor dem Abflug war uns ab uns an schon etwas komisch zu Mute.
Ist da etwas dran an den Nachbeben? Gibt es wirklich Schwierigkeiten? Aber nach
einer wunderschönen Hochzeitsnacht kam darauf der Tag der Abreise.
Um 15.30 Uhr waren wir dann endlich in unserer Maschine der Fluggesellschaft
Emirates. Vom Service waren wir angenehm überrascht. Wir hatten auch
Fensterplätze und somit einen Ausblick auf den Sonnenuntergang über den Alpen.
Einmalig!
Der Zwischenstop in Dubai, um 1.30 Uhr war sehr interessant und faszinierend –
und – tat unseren Beinen auch gut.
Um 3.30 Uhr ging es dann mit einer kleineren Maschine weiter Richtung Male. Im
Gegensatz zur ersten Maschine, war hier noch genügend Platz. Außer ein paar
Helfern vom Italienischen Roten Kreuz, die weiter nach Colombo flogen, waren nur
noch wir und ein paar weitere wenige Touristen, die auf die Malediven wollten.
Obwohl man von oben ein paar Schäden ausmachen konnte, war die Ankunft in Male
einmalig. 30 Grad im Schatten, die Umgebung, der Geruch – wir waren endlich
hier...
Was uns ebenfalls beeindruckte, war die Freundlichkeit, mir der wir überall
empfangen wurden. Sofort nach der Paßkontrolle gelangten wir an den Schalter,
unseres zuständigen Air Taxis. Im null komma nichts saßen wir und unser Gepäck
in einem kleinen Bus, der uns quer über die Start- und Landebahn der großen Jets
zu den Air Taxis brachte. Hier waren schon größere Schäden erkennbar. Nach
relativ kurzer Wartezeit und nachdem wir uns etwas luftigeres angezogen hatten,
wurden wir BARFUß von den Piloten nach Kuredu geflogen.
Der Flug im Air Taxi war ein Erlebnis für sich. In jeder Wolke, und es waren
viele, schaukelten wir schöner als in jeder Achterbahn. Nichts desto trotz
genossen wir den Ausblick auf den indischen Ozean und auf einzelne Inseln. Und
dann... war es fast so weit, wir landeten auf rauher See. Wir dachten das
Flugzeug würde über jede Welle springen. Als wir dann glücklich auf den Wellen
trieben, setzten wir 2 Touristen auf einer schwimmenden Plattform aus – mitten
im Indischen Ozean. Beim Start sahen wir sie noch auf diesem kleinen Holzfloß
mit ihrem Gepäck stehen und hoffen immer noch, daß sie ein Dhoni mit zu ihrer
Insel genommen hat. Nach kurzer Flugzeit hatten wir Kuredu vor Augen. Die Insel
sah aus wie auf den Prospektbildern. Wir haben sie sofort erkannt. Der Anblick
war nicht so wie auf den Fotos – er war schöner. Normalerweise verschönern
Prospekte immer die Orte mit ihren Bildern. In diesem Fall konnte kein einziges
der Realität das Wasser reichen...
Die ersten paar Schritte auf UNSERER Insel waren wie ein Traum. Wir liefen den
Leuten nach, die uns empfangen hatten und sahen nur noch ein Transparent mit "Welcome
to Kuredu" und hörten den Begrüßungs-Trommeln zu. Das Glas eiskalten Saft, das
man uns überreichte, tat unheimlich gut bei der Hitze. Wir wurden dann gleich
von der TUI-Reiseleiterin empfangen und uns wurde mitgeteilt, daß wir wieder die
ersten Touristen waren, die nach Kuredu kamen. Zu dieser Zeit waren 200 Gäste
auf der Insel. Normalerweise müßten es 700 sein! Nach dem Empfang bekamen wir
unseren Schlüssel für Beach Villa # 122. Die Lage war PERFEKT. Wir hatten den
schönsten Teil der Insel vor der Haustüre – sozusagen.
Nach unserem ersten Rundgang um die Insel konnten wir keine Schäden feststellen.
Außer ein paar Stühle, die wohl etwas zu viel Wasser abbekommen hatten und die
auf den Sportplatz zum Trocknen standen, ist uns nichts aufgefallen.
Wir sahen uns auch die einfacheren Beach Bungalows an, die unserer Meinung nach
nicht zu empfehlen sind. Der Strand ist an den meisten Stellen nicht barfuß zu
begehen und von den Räumlichkeiten ist es auch nichts Besonderes. Aber das ist
Geschmacksache.
Überrascht waren wir von der Vielfalt der Speisen. Die Auswahl war riesig (ist
wohl auch Geschmacksache, denn in manchen Reiseberichten wurde über das Essen
gemeckert). Manches etwas schärfer gewürzt, als wir es zu Hause gewohnt sind...
aber bis auf eine Nachspeise konnte man wirklich alles essen: Vanillepudding mit
SPAGHETTI!!! (wer´s mag...)
Eine unserer Lieblingsbeschäftigungen war das Schnorcheln. Das Hausriff hatte
uns in seinen Bann gezogen, solange bis wir entdeckten, daß gut 30 Meter von
unserem Strand aus, 4 Schildkröten täglich unterwasser grasten. Von da an ließen
sie uns nicht mehr los. Wir sahen ihnen zu, wir tauchten zu ihnen runter und
schwammen ihnen Seite an Seite nach – jedoch hatten sie wohl die bessere
Kondition... Nach 2 Stunden mußten wir aufgeben und uns eine längere Pause
gönnen. Nachdem wir wieder Kraft gesammelt haben, ging es weiter, den
Schildkröten hinterher und schließlich konnten wir sie sogar streicheln.
Außerdem sahen wir noch jede Menge Riffhaie, Rochen, Muränen, Rotfeuerfische,
garstige Drückerfische, Schwärme von großen Papageienfischen und andere Fische
und Fischschwärme, die in den schönsten Farben leuchteten.
In der zweiten Woche kamen dann schon wieder mehr Gäste angereist. Die Insel war
zu 70% ausgebucht, was normal und auch wichtig für den Betrieb ist, uns aber
irgendwie ein wenig störte. Man kann nicht sagen, daß zu viele Leute am Strand
unterwegs waren (es verläuft sich wirklich), aber wenn zuerst so gut wie niemand
zu sehen ist und auf einmal doch mehr Bewegung herrscht, muß man sich erst daran
gewöhnen. Jedoch bekamen wir das gar nicht mehr so richtig mit, denn wir sind
zum einen auf eine Robinson-Tour ausgewichen und zum anderen rückte der
Abreise-Termin immer näher.
Die Insel ist sehr zu empfehlen. Die Medikamente und Desinfektinsmittel wurden
von uns nicht gebraucht und wir gaben sie an unseren liebgewonnen Waiter weiter,
der sie gerne für sich und seine Familie entgegen nahm.
Unser Bedenken, man könne sich auf einer kleinen Insel auf die Füße treten,
haben wir abgelegt. Kuredu war uns zum Schluß fast zu "groß". Wir kommen mit
Sicherheit wieder auf die Malediven, jedoch auf eine kleinere Insel. Alles in
Allem ist Kuredu zu empfehlen.
Der Tag des Abschieds kam und um 13.30 Uhr Ortszeit Kuredu ging das Air Taxi
Richtung Hulhule. Ankunft in Hulhule war wieder etwa 13.30 Uhr (eine Stunde
Zeitverschiebung), von wo aus wir sogleich zum Airport Hotel gefahren wurden, wo
wir bis 23.00 Uhr warteten. In der Zwischenzeit sahen wir uns ein wenig um, und
entdeckten Zelte voll mit Hilfsgütern, Keks-Kisten von den Amerikanern,
Trinkwasser – kästenweise - und das alles ohne Bewachung. Anscheinend braucht
hier niemand Hilfe.... Zumindest nicht in dem Ausmaß.
Die Hauptstadt Male wollten wir uns ebenfalls noch ansehen. Wir waren beide sehr
gespannt wie die Hauptstadt der Malediven aussieht. Jedoch ist das wohl mit
einer Frau an der Seite nicht möglich! (wir haben keine Frauen und Kinder
gesehen) Wir wissen nicht was es war – Unser Outfit, das wie wir denken
eigentlich nicht sehr freizügig war, daß wir Hand in Hand liefen und meine Frau
nicht hinter mir her gekrochen ist?!?! Wir wissen es nicht... Auf jedenfall sind
wir so schnell wie möglich wieder nach Hulhule übergesetzt, weil wir uns nicht
wohl in unserer Haut fühlten. Wir wurden von JEDEM Einzelnen von oben bis unten
angestarrt... Na gut – aber wir waren in Male... zumindest das letzte Mal ohne
organisierte Reiseführung J
Nach dem Auschecken aus dem Hotel warteten wir bis 2.30 Uhr auf unseren Flug
nach Dubai. Die Sitzgelegenheiten waren vom Feinsten: weiße
Plastik-Gartenstühle, die wir in jedem Baumarkt für 1,99 kaufen können...
Ankunft Dubai war dann gegen 5.30 Uhr. Der Abflug von Dubai gegen 8.30 Uhr und
Ankunft in Frankfurt um 13.30 Uhr. Bis wir dann unser Hochzeitsauto abgeholt
hatten und unsere Tochter bei der Oma, waren wir letztendlich fast 50 Std. auf
den Beinen... Aber es hat sich gelohnt: Es waren die perfekten Flitterwochen
Mit Sicherheit hätten wir es bitter bereut, wenn wir umgebucht hätten.
Wir sind nun fast eine Woche zu Hause und hatten noch kein Radio und keinen TV
an. Wir wissen nicht, ob es nur uns beiden so geht, aber wir sind noch gar nicht
richtig daheim. Wir hoffen, daß sich das nach einiger Zeit wieder legt – aber
wir haben wenig Hoffnung. Wir haben heute sogar neue Reisepläne geschmiedet –
wohin? - zu den MALEDIVEN.
Ach ja - 4 Tage nach Ankunft rief das Reisebüro an und freute sich, daß wir doch
wieder zu Hause waren!? – TUI gab die Information weiter, daß wir die Maschine
zum Rückflug verpaßt hatten.
Sollten einige noch Fragen zu Kuredu haben oder Tips zum Wiedereingewöhnen in
Deutschland haben, schreibt uns doch einfach eine Email:
Gruß Carsten & Manuela
Reisebericht Kuredu
3.10.04 bis 11.10.04
Anreise : Mit Air Emirates , sehr komfortabel , tolles Essen, tolles
Unterhaltungsprogramm, jeder hat seinen eigenen kleinen Fernseher.
Der Zwischenstop in Dubai verlängert die Reisezeit um 3-4 Stunden, der große
Shop im Flughafen ist nicht wirklich überraschend hinsichtlich des Angebotes.
Der Transfer mit dem Airtaxi kostet auch noch mal Zeit, wir haben dort 3 Stunden
auf unseren Weitertransport gewartet.
Kuredu
Wir waren schon 4 mal auf den Malediven. Kuredu hatten wir uns auf Grund der
Reiseberichte ausgesucht . Es ist keine wirklich ruhige Insel. Mit über 630
Gästen ist die Insel mehr als voll und nicht selten überbucht.
Es gibt die Wasserbungis, Beach-Villen und Beach-Bungalows. Die Beach-Bungis
haben uns nicht gefallen, sie liegen zudem auf der Seite der Insel , die nahezu
kein Strand hat und stehen dicht an dicht aneinander gereiht. Wir hatten uns für
eine Beach-Villa entschieden, aus Holz mit einem sehr schönen offenen Bad , ein
helles freundliche Zimmer mit schöner Terrasse zur Meerseite.
Wir hatten per Mail vorab um eine Villa im Bereich von 110 bis 130 gebeten, was
leider nicht geklappt hat.Wir bekamen die 222 ,in unmittelbarer Nähe des
Generator der Insel und wir empfanden den Lärm als belästigend. Man half uns
jedoch recht bereitwillig und unkompliziert und am nächsten Tage konnten wir in
eine Villa umziehen, die in unserem Wunschbereich lag(129). Der Strand ist hier
wirklich sehr schön, man kann wunderbar baden. Überhaupt ist dieser Abschnitt
und die lange Sandzunge der landschaftlich attraktivste Bereich und wird
dementsprechend durch die Gäste frequentiert.
Der Lärm ist das größte Problem der Insel. Auf der Seite wo die Villas stehen
und sich der Jetty befindet landen und starten die Flugzeuge. Im Bereich der
Villas 200-260 landen sie und parken am Jetty ein, im Bereich der Villas 100-160
starten sie. Innerhalb der einen Woche dort gab es Tage , an denen fast 200
Gäste abgereist und angekommen sind und die Flugzeuge waren allgegenwärtig und
damit der Lärm.
Auf der Insel selber gibt es sehr viel Verkehr. LKWs , Transporter, die die
Gäste der Wasserbungis von und zum Jetty fahren, Quads, Mopeds usw.
Die Klimaanlagen sind sehr laut und leider an der Vorderseite der Villen
befestigt. Die Villen stehen dicht beieinander und sitzt man auf der Terrasse so
hört man ständig die Klimaanlage seines Nachbarn und natürlich die eigene, die
man freilich ausstellen kann. Die CD Spieler in den Räumen sorgen zusätzlich für
Ärger, denn es gibt Gäste die ohne Rücksicht auf die Nachbarn Musik laut
aufdrehen.
Das Essen ist ok, die Kellner supernett ( Grüße an Nadhem). Die Bars sind gut
besucht , das Abendprogramm mehr als ausreichend. Der Pool ist schön aber
tagsüber voll belagert von englischen Gästen.
Der Golfplatz ist eine wunderbare Anlage , wo selbst ungeübte einmal Ihr Glück
versuchen können. Wir hatten viel Spaß mit Shifaqu und seinem Team. Vielen Dank
an Euch!
Von unserem Gästebetreuer hätten wir uns gerne mehr versprochen, er schien
genervt zu sein und ging den Gästen lieber aus dem Weg.
Schnorcheln am Hausriff kann man gut , man sieht ne ganz Menge an Fischen. Das
Hausriff liegt allerdings an der Einflugschneise der Flugzeuge, also ab und zu
mal nach oben gucken.
Das Spa ist sehr empfehlenswert
Fazit : Es gibt schönere und vor allem ruhigere Inseln.( Reethi Beach, Palm
Beach , Meeru )
Detlef und Petra
Meine Frau und ich waren ohne Kinder 14 Tage Ende November, Anfang Dezember
2004 auf Kuredu.
In den bisherigen Berichten steht viel Wahres – hier kurz und knapp unsere Tipps
und Eindrücke:
1.
Wir hatten ab/nach Malé Boot gebucht und problemlos vor Ort Hin- und Rückflug
mit Air-Taxi umgebucht. Das war sogar noch 30% preiswerter als eine Flugbuchung
im www bzw. Reisebüro.
2.
Wir hatten Beach-Bungalow gebucht. Die vielen Verrisse in den div. Berichten
bzgl. Bungalow haben uns irritiert, so daß wir versuchten, einen
Beach-Villa-upgrade hinzukriegen. Das klappte nicht.
Wir waren also 14 Tage in Beach-Bungalow 613 untergebracht.
Und es war absolut okay,
- also sauber (2 mal täglich gründlich gereinigt),
- kein Ungeziefer (wen eine gelegentliche Ameise oder der obligate Gekko stört,
der soll an die Pole fahren),
- relativ leise Aircondition,
- Blick auf Wasser und die Water-Villen,
- großes und gutes Bett,
- ordentliche CD-Compactanlage (CDs mitnehmen),
- funktionssicherer Minitresor,
- große Holzterrasse (wie alle),
- täglich frische Hand- und Badetücher
Sicher, man wohnt in den Villen noch schöner, heller, komfortabler ... Aber
braucht man das wirklich? Vom gesparten Geld des Preisunterschiedes fahren wir
über Silvester nach Tux incl. Skipass!
Und wir haben im Bungalow nichts vermisst. Und das trotz teilweise stundenlanger
Regengüsse. Bei denen kann man in Badebekleidung joggen gehen, baden gehen,
lesen, lesen, lesen usw. Da muß man bei den immer noch 28 Grad Celsius während
des Regens wirklich nicht im Bungi hocken und sich grämen, daß man sich in den
Villen komfortabler langweilen könnte.
Zum Baden läuft man 3 min auf die andere Inselseite und liegt am Traumstrand,
den die Mehrheit der Villen-Bewohner überwiegend von ihrer Terrasse betrachtet.
Wer auch sonst seine Urlaube nicht ausschließlich im 4-Sterne-und-mehr-Hotel
verbringt, sondern auch einen Zelt- oder Ferienhausurlaub (Skandinavien,
Lanzarote, ...) schön finden kann, der sollte getrost Bungalow buchen. Er wird
mir Recht geben mit unserer Einschätzung.
Für mich persönlich wäre das nahezu permanente Generatorgeräusch bei den 300er
Bungalows, aber auch den dort liegenden Villen zu laut. Und der
Air-Taxi-Fluglärm ab 7:00 morgens auf der Beach-Villen-Seite ist auch ein
immerhin anzumerkender Störfaktor.
3.
AI oder Halfboard ist Anschauungssache. Wir waren mit HB bestens versorgt, weil
wir nicht 3 mal täglich Essen in uns hineinstopfen müssen, schon gar nicht bei
30 Grad Celsius, Tauchgängen, Surfen, Schnorcheln. Und die Drinks zahlt man
eben.
4.
Das Tauchen ist gut, solide, sicher und effizient organisiert. Leider war die
UW-Sicht schlechter als im Roten Meer. Und die Korallenwelt erholt sich,
schneller als zu erwarten wäre, kann jedoch auch mit dem Roten Meer nicht
mithalten. UW-Fauna – sensationell! Das Geld für Tauchgänge, für die mit Regen
zu rechnen ist, sollte man sparen. Es gleicht einem „frühen Nachttauchgang“.
Besser: An schönen Tagen ein TG mehr.
5.
Surfen war wegen des Schlechtwetters eigentlich genial. Das Material ist nicht
superneu und nicht in einem Top-Zustand, aber akzeptabel in Schuß. Achtung: In
einigen Boards Billig-Schaum-Finnen von HiFly, die in Leih-/Mietmaterial nichts
zu suchen haben. Standlack ist auf den Boards genügend, so daß man endlich mal
wieder barfuß auf Leihmaterial surfen konnte. Na und das Wasser mit ca. 28-30
Grad Celsius ist sensationell. Achtung; wasserfeste Sonnenmilch LSF 20 oder
Lycrashirt.
Kiteboarden kann man ruhig mal ausprobieren – das Revier ist kurioserweise
dasselbe. Bade-, Schnorchel-, Surf- und Kite-Revier-Trennung gibt es nicht.
Ich persönlich habe keinen positiven Eindruck vom Basisleiter des „H2O-Sports“.
Klärt mit ihm vor jedem Sportausflug mit seinem Material, was bei Schäden wird.
Er handhabt das wohl nach Laune oder Person des Entleihers. Rettungsboot scheint
aber startbereit da zu sein.
6.
Die überwiegenden Aussagen zu
- guten, reichlichen, abwechslungsreichen Essen
- Menge/Häufigkeit an Trinkgeld
- Barfußgehen auf der Insel
- Bezahlen am Ende mit Zwischenabrechnung nach 1 Woche
- Briten und ihren Gewohnheiten
- gelegentlichem Geruch der Müllverbrennung
- 3 – 4 Mückenstiche in 2 Wochen mit o. ohne Autan
- Preisen für Drinks
- menschenleeren Strandabschnitten
treffen voll zu.
Und wessen Grundeinstellungen nicht Verbohrtheit, Streitsucht, Boshaftigkeit und
Misslaune sind, wird merken, daß man im Urlaub über die eine oder andere
südländische Unzulänglichkeit, die einen Daheim nerven würde, locker
hinwegsieht.
Olaf
PS.:
Die erste Ratte, die wir sahen, hielt sich an den Beach-Villen auf! Na und? Sie
sind scheu, flink und nicht mit mitteleuropäischen Ratten und deren Lebensraum
vergleichbar. Wir haben nur 2 mal kurz welche gesehen, dafür aber etliche
Karnickel, Echsen (Agamen?), Einsiedlerkrebse (sogar auf Bäumen!), Libellen,
natürlich die frechen Krähen, und etliches Flachwassergetier.
Reisebericht Kuredu November 2004
14. November. Abends um halb Sieben. Vier Koffer und zwei – für die Jahreszeit zu leicht bekleidete - Menschen stehen am Flughafen Düsseldorf vor dem Abflug-Monitor. Alle Flüge sind pünktlich. Bis auf einen. Den nach Male.
Egal, denken wir uns und nutzen die zusätzlichen 2 Stunden für eine vernünftige warme Mahlzeit. Hätt ich mal lieber nix gegessen, denke ich, als ich kurz vor elf endlich die Sardinenbüchse der LTU betrete und mich in den Sitz falte.
10 Stunden und zwei schlechte Filme später ist es dann endlich soweit. Landeanflug auf Hulule. Und zum ersten Mal in diesem Urlaub fallen mir schier die Augen aus dem Kopf. Noch bevor ich so richtig realisiert hab, dass wir tatsächlich da sind, finden wir uns auch schon mit zwei pinkfarbenen laminierten Bordkarten im Abflugbereich der MAT wieder. Als das Airtaxi abhebt, denke ich an diesen dämlichen „Kneif-mich“-Spruch. Die nächsten 45 Minuten bekomm ich den Mund vor Staunen nicht mehr zu. Das Meer leuchtet in den schönsten Indigo-, Cyan- und Türkistönen. Und dann diese grün-weißen Kleckse mittendrin. Der liebe Gott muss ein Art Director gewesen sein.
Dann legt das Air Taxi am Jetty von Kuredu an. Endlich. Nach der Begrüßung mit Trommeln und Saft bekommen wir den Schlüssel zu Beach Villa 125. Na bitte. Bis jetzt hat alles bestens geklappt. Keine Überbuchung. Kein Down Grade. Die Villa ist ein Traum. Stilvoll eingerichtet, sauber, wunderschönes Open Air Bad und in perfekter Lage an der Lagune. Einziger Nachteil: Es gibt nur Liegestühle. Keine Liegen. Aber wo keine Liegen sind, ist auch kein Kampf darum... Vielleicht waren die Liegestühle ja auch der Grund dafür, dass die Pool-Area (mit Liegen) schon morgens um 9 rege besetzt war.
Noch bevor die Koffer ausgepackt sind, schnappen wir Maske, Flossen und Füßlinge und springen in das funkelnde Wasser. Ehe wir den Kopf im Wasser haben, spricht uns ein anderes Pärchen an. „Neu, was?“ Wir grinsen und nicken. „Also auf der Seite ist gar nichts zu sehen. Da hinten sind zwei Schildkröten. Sonst nix.“ Klasse, Schildkröten, denken wir und wollen los, da plaudern die beiden munter weiter. „Ach, ihr habt gar kein All Inclusive? Na dann wird´s aber richtig teuer. Ach, und Taucher seid Ihr? Alles Abzocke, zum Kuredu Express dürft ihr erst nach 5 Tauchgängen. Ach, und im Sangu seid ihr die zweite Woche? Wie doof, da ist ja nie was los!“ Ich möchte den beiden Ballermännern am liebsten ihren AI-Strohhalm in den Rachen stopfen, freue mich jetzt schon auf die Bar, in der nix los ist und muss kurz an Gnuffs warnende Worte bezüglich der Insel denken.
Übrigens: Für uns hätte sich AI bei weitem nicht gelohnt, da wir mittags nix brauchen und tagsüber Wassertrinker sind. Wenn ich dann aber abends Lust auf einen Cosmopolitan hab, bestell ich einen Cosmopolitan. Da will ich mir keine Gedanken darum machen, ob er im AI drin ist oder nicht. Meine Meinung.
Und was die angebliche Abzocke der Tauchbasis angeht: als wir drei Tage später gemütlich auf 25m im Kuredu Express hängen und vor uns ein miserabel tarierter Taucher gnadenlos über Sand und Korallen schrappt, wird mir klar, dass diese 5 Tauchgänge für manche immer noch zu wenig sind.
Am nächsten Tag machen wir uns auf zur Prodivers Basis. Der erste Eindruck: Sehr gut. Nette Leute. Viel Platz fürs eigene Equipment und zum Spülen. Die Bootsbriefings sind sehr gut, gleiches gilt für die obligatorischen Strömungschecks. Zwei Punkte fanden und finden wir jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Erstens: Es sind weder Taschen, noch Kisten fürs Gerödel vorhanden. Vor den Ausfahrten werden die Sachen an der Basis zusammengepackt und mit Hilfe des Bleigurts zu einem Paket verschnürt, das dann von den Boys auf die Dhonis verladen wird. Dumm nur, dass ich ein bleiintegriertes Jacket habe, was die Packerei etwas umständlich machte. Und zweitens: die Prodivers-typische Regelung, dass man erst auf dem Boot erfährt, wo´s hingeht. Die ersten Tage ist das zwar ganz angenehm, weil man die Spots ja eh noch nicht kennt. Später kam es dann aber vor, dass wir das zweite Mal an einen Spot sollten, den wir persönlich einfach langweilig fanden. Da spar ich mir das Geld doch lieber und schlaf ein Stündchen länger.
Zweites Beispiel: Wir waren dreimal am Kuredu Express. Ohne Zweifel ein genialer Spot mit grauen Riffhaien satt. Aber es hätte halt auch noch andere Spots, z. B. Shipyard oder Maa Giri gegeben, die uns interessiert hätten. Nichtsdestotrotz ist das Prodivers Team super professionell, kompetent und hat jederzeit ein offenes Ohr auch für die kleinen Nöte. So haben wir dank des Tipps von Jutta die zweite Ausfahrt zum „Peak“ gar nicht erst angetreten. Und das schlechte Wetter hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen, dass einige Spots nicht angefahren werden konnten.
Überhaupt, das Wetter. Wie kein anderer hat mich dieser Urlaub in meiner Meinung bestätigt, dass ich im Urlaub nicht schlechter wohnen will, als zuhause. Denn die Hütten sind eben nicht nur zum Schlafen da. Zumindest dann nicht, wenn man von 14 Tagen etwa 6 Tage Dauerregen hat. So bin ich mir nach den ersten fünf Tagen gar nicht mehr so sicher, nicht doch versehentlich auf Norderney gelandet zu sein. Wir sind also mehr als froh über unsere Beach Villa in der ersten und die Jakuzzi Villa in der zweiten Woche. Einziges Ärgernis: Die Menge an lärmenden Airtaxis, die ab morgens um 7 direkt vor uns in der Lagune startet und landet. Klar, die Menge an Urlaubern will transportiert werden – aber warum können die Flieger nicht außerhalb der Lagune landen und die Touris dann per Dhoni übersetzen? Über die Nordseite der Insel ist in anderen Berichten hinlänglich diskutiert worden. Ich für meinen Teil würde dort im Traum keinen Urlaub verbringen wollen. Den Pool wiederum finden wir sehr praktisch. Ist er doch Auffang- bzw. Auffüll-Station für viele Bändchenträger. Und trägt so dazu bei, dass man trotz der Inselgröße am Strand das Gefühl hatte, allein auf weiter Flur zu sein.
Spätestens beim Abendessen im Koamas-Restaurant ist dieses Gefühl dann schlagartig wieder vergessen. Hier kann man von der Plateau-Flip-Flop Trägerin über den 60-mal-gewaschenes-grau-melliertes-T-Shirt-Träger bis zum Ich-lass-mir-seit-60-Jahren-jährlich-ein-neues-Tattoo-stechen-Engländer jeden Abend was Neues bestaunen. Nur Schickimicki, nein, das gibt’s nun wirklich überhaupt gar nicht. Das Essen ist guter Durchschnitt. Nicht mehr und nicht weniger. Da ist das Sangu-Restaurant deutlich besser. Auf Buffet-Motti wie „Greek Evening“ kann ich auf den Malediven jedoch gut und gern verzichten. Das Thunfisch-Sashimi einen Abend später ist jedoch – wen wundert’s – vom Feinsten. Was übrigens auch für alles „Gebackene“ – vom dunklen Brot bis zur Linzer Torte – gilt.
Bevor mich der Dauerregen dazu bringt, die Astlöcher in der Holzvertäfelung der Villa ein drittes Mal zu zählen, wachen wir morgens bei strahlendem Sonnenschein auf. Glück gehabt. Denn heute geht’s auf die Britt. Eine Segelyacht, auf der man Ganztages-Schnorcheltörns quer durchs Atoll machen kann. Bei schönem Wetter absolut empfehlenswert. Die Crew ist – wie alle Angestellten auf der Insel – unglaublich nett. Nach einer knappen Stunde machen wir unseren ersten Stopp. Minutenlang suchen alle die Wasseroberfläche ab – dann sehen wir ihn schemenhaft: einen Manta. Ready for snorkeling? Klar! Sekunden später sind wir im Wasser. Unsere erste Begegnung mit einem der wohl elegantesten Tiere, die es gibt. Graziös zieht er seine Bahnen. Um nach einer Viertelstunde wieder im Blau des Ozeans zu verschwinden. Glücklich klettern wir wieder an Board. Neben dem Manta gibt´s im Laufe des Tages auch noch Delphine, fliegende Fische und jede Menge Riff-Fische zu sehen.
Das absolute Highlight des Urlaubs sollte jedoch ein paar Tage später folgen. Bei Prodivers hat man die Möglichkeit, einen Tauchgang von einem Kameramann filmen zu lassen. Anschließend wird das Ganze geschnitten, vertont und auf DVD gebrannt. An dem Morgen, als uns Kameramann Jean Marie begleiten sollte, war’s wieder einmal grau und trist. Wir überlegen, die Aktion zu verlegen – vertrauen dann aber Jean-Maries Intuition: Anyway. Let´s do it. Auf dem Boot dann die erste freudige Überraschung: Es geht zum Fushivaru Thila. Zum Mantapoint. Daumen drücken, dass diesmal auch welche da sind. Obwohl der Spot auch ohne Mantas großartig ist. Fischsuppe satt.
Eine Dreiviertelstunde später tauchen wir ab und folgen Jean Marie zum Thila. Die Strömung ist diesmal moderat und so driften wir gemütlich an den ersten – unbesetzten – Putzerstationen vorbei. Riesige Snapper-Schulen kreuzen unseren Weg. Im Blauwasser erblicken wir Barrakudas, Thunfische und einen Napoleon. Jutta hält sich mit dem anderen Teil der Gruppe dezent an einem anderen Teil des Thilas auf. Und dann, während ich noch eine Horde Langusten in einem kleinen Überhang bestaune, gibt Jean Marie ein Zeichen. Wir drehen uns um. Und da ist er. Der erste Manta. Wir suchen uns einen gemütlichen Haltepunkt an einer toten Koralle und genießen den Anblick. Elegant schwebt der Manta über die Putzerstation hinweg. Und dann taucht auf einmal ein zweiter auf. Noch größer. Bestimmt 3 m Spannweite. Und noch ein dritter. Mir fällt vor Staunen fast der Automat aus dem Mund. Ein absolut erhabenes Gefühl. Mit Worten gar nicht zu beschreiben. Ist das überhaupt real? Es ist. Und sogar auf Video gebannt. Als wir nach einer Stunde diese faszinierende Welt wieder verlassen müssen, sind wir völlig berauscht. Zur Krönung des Ganzen taucht auf dem Rückweg auch noch eine Schule von etwa 50 Delphinen am Dhoni auf und begleitet uns ein Stück. Als wir abends bei der Divers Night unser Video sehen, bekomme ich gleich wieder eine Gänsehaut. Was für ein Tag.
Doch nicht nur Fushivaru Thila, auch die anderen Spots, allen voran der Express, die Caves, KFFC und Latheef haben eine Menge zu bieten: Großes wie einen Marlin, Schildkröten, graue Riffhaie, Leopardenhaie, Napoleons, Tunas, Barrakudas, Adlerrochen, Stachelrochen, Muränen und Zackis – aber auch kleines wie einen Schaukelfisch, Glasfischschwärme oder die hübschen Nacktschnecken. Und auch Korallen gibt es teilweise schon wieder sehr schöne.
Während wir den letzten Abend ausnahmsweise mal mit unserem guten Freund Veuve verbringen, ziehen wir unser Resümee: Die Insel hat zwar ihre Schwächen – und nächstes Mal geht´s garantiert auf eine kleinere Insel – aber alles in allem haben wir zwei wunderschöne Wochen verbracht, nicht zuletzt wegen der hervorragenden Basis und der tollen Tauchgänge.
Conny und Danijel
Nach akribischem Studium sämtlicher Reiseberichte entschlossen wir uns für KUREDU: Wir bereuten diese Entscheidung zu keiner Sekunde, denn KUREDU hat uns absolut gefallen und zwar in jeglicher Hinsicht…! Essen war super, abwechslungsreich und sehr lecker > nichts zu kritisieren, obwohl wir aus der Gastronomie kommen.
Entertainment: Sehr vielfältig + wirklich ausreichend > Themenabende, Disco, etc…Schnorcheln: Reicht vollkommen (Tauchen muß nicht unbedingt sein)+ ist unbeschreiblich schön!!!
Hygiene: Sehr saubere Insel, Unterkünfte werden 2x am Tag gereinigt. Personal: Sehr zurückhaltend + stets freundlich.T
Tipps: Beachvillen buchen, Bungalows sind nicht sehr schön + haben sehr oft keinen schönen, dafür aber kaum zugänglichen Wasser- bzw Strandabschnitt (diese Unterkünfte kann+sollte man den Engländern überlassen > wobei wir dort auch sehr nette Briten kennengelernt haben…!). Der Luxus der Wasservillen ist nicht zwingend notwendig, nur der atemberaubende Sonnenuntergeng- den man dort jeden Abend von seiner Terasse aus genießen kann - rechtfertigt unserer Meinung nach den immensen Mehrpreis!
All incusive: War für uns die beste Entscheidung, da alles sehr teuer ist (berechtigterweise, da ALLES auf die Insel transportiert werden muß!)
Abschließend:Obwohl ich Flugangst habe, würden wir jederzeit wieder nach KUREDU reisen…denn dieser Urlaub war einzigartig und unvergesslich > deshalb: KUREDU=dreams are made of this!!!
ANDY+NADINE aus Stuttgart
Reisebericht Kuredu / Lhaviyani Atoll (3.-18.08.2004)
Anreise:
Dieses Mal mit LTU via Columbo/Sri Lanka hat sich doch sehr lange hingezogen, da wir schon mit Verspätung gestartet sind. Wobei der Landeanflug nach Sri Lanka schon interessant war. In Male ging es dann auch nach ca. einer Stunde Wartezeit weiter nach Kuredu. Leider sind wir erst abends gegen 17.00 Uhr, allerdings inkl. Gepäck, auf der Insel angekommen.
Strand-Villa:
Wie vorher gewünscht und reserviert haben wir eine Strand-Villa im Bereich #115-130 bekommen. Die Villa #130 ist unserer Meinung nach perfekt gelegen. Der Bungi ist superschön; das halboffene Bad echt klasse und auf der Terrasse findet man immer ein schattiges Eckchen. Vor dem Bungalow sind Bäume und Palmen mit einem wunderbaren Blick aufs Meer. Absolut empfehlenswert!!
Koamas-Restaurant:
Alle Bewohner der Beach-Villen essen im Koamas Restaurant. Das Restaurant ist landestypisch und sehr liebevoll eingerichtet mit Sand als Fußbodenbelag J.
Das Essen fanden wi