Maayafushi Reiseberichte

Vom 29.1.–20.12.2015 verbrachten wir einen tollen Urlaub auf Maayafushi.

Nachdem unsere Lieblingsinsel wegen Umbauarbeiten geschlossen wurde, haben wir uns für Maaya entschieden und es nicht bereut.

Die Insel hat genau die Größe die wir mögen (in max. 10min ist man rundherum). Sie ist sehr sauber und wir hatten auch keinen einzigen Moskito gesehen. Das gesamte Personal ist sehr freundlich und immer für einen Smaltalk bereit.

Zimmer sauber, freundlich, Doppelbett mit toller Matratze, schöner Kofferablage, Couch, Minibar. Endlich hatten wir wieder ein offenes Badezimmer, mit allem was man braucht.

Nachdem nicht sehr viele Taucher auf der Insel waren, hatten wir das Privileg oft alleine auf dem Tauchboot zu sein. Meine Mann hatte tolle Tauchgänge an schönen Spots mit vielen Haien, Turtles, Adlerrochen, Fischschwärmen, Barracudas, Thunas, Oktopus, uvm.

Mit Judith, Empy, Jessica, Greta und Shareef war eine prima Staff bereit, die schöne und sichere Tauchgänge begleitete.

Da Judith auch Meeresbiologin mit Präferenz für Korallenriffe ist, haben wir viel neue Informationen über die Unterwasserwelt gehört und gelernt. Vielen Dank dafür und Deine feine Art.

Auch das Hausriff ist wirklich wunderschön. Viele Tellerkorallen, Anemonen mit Nemos (hatte ich in dieser Menge noch nie auf den Malediven erlebt). Fischschwärme, Turtles, Haie, Kofferfische, Igelfische, Adlerrochen, wir hatten sogar das Glück einen Manta zu treffen. Ich bin mit wahrer Begeisterung geschnorchelt. Nachdem ich nicht tauche, habe ich einige Massagen im Spa genossen. Seeeehr entspannend!

Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt. Lecker Fisch und auch alles andere war sehr fein. Ich sage nur Tiramisu!!!! Allerdings sind die Currys schon sehr scharf.

Die Abendunterhaltung ist auf italienisch, aber bei vielen Sketches kommt man auch ohne Sprachkenntnisse mit. Auch das Animationsteam sucht immer wieder das Gespräch (sogar auf Deutsch) ohne aufdringlich zu sein.

Roberto, untermalte mit Saxofon und Gesang den Apero und den Nachmittagskaffee. Coole Musik.

Gaietano von der Boutique hat mich auf die Einheimischeninsel begleitet um zu dolmetschen. Danke

Er und Michael von der Rezeption sind sehr herzlich und immer für einen Plausch zu haben. Hier sind auch die Barkeeper zu nennen die spätestens am 3. Tag schon die Vorlieben der Getränke kennen. Auch alle Anderen die nicht namentlich genannt wurden haben zu einem perfekten Urlaub beigetragen.
Ebenso hat auch das Wetter mitgespielt.

Fazit: Maayafuhsi jederzeit wieder!
Die Insel liegt toll im Nord-Ariatoll, ist in 20min mit dem Wasserflieger zu erreichen. Hat eine tolle Barfußinselgröße. Vermittelt familiäres Gefühl ohne aufdringlich zu sein. Schöne Vegetation. Schönes Hausriff mit vielen Getier. Prima Tauchbasis. Schönes Spa

Kramer Maria-Luise malu.kramer(at)bregenznet.at

Maayafushi April 2012

anreise:
air-berlin direktflug ab münchen, gerade noch erträgliche holzklasse, bord-entertainment über scheppernde decken-crt’s, 2 alte filme pro route, essen in sehr überschaubarer qualität.
vorteil: direkt und schnell
einreise-formalitäten freundlich + flott, zurechtfinden am flughafen und transfer problemlos. wartezeit maldivian airtaxi 90min, grosse offene lounge mit ventilatoren an der decke, bequeme (lange) deckstühle zum ausstrecken, blick auf die landungsstege der wasserflieger, interessant und kurzweilig. es gab gutscheine für drinks + sandwiches. wer den klima-schock schlecht verträgt, wird auch in den angrenzenden luxus-lounges der high-end-ressorts nicht verjagt.
generell: es herrscht eine freundliche, entspannte stimmung … niemand drängt dir was auf, keiner will was von dir … das sind gleich mal positive erste eindrücke (kein vergleich mit manch anderen erdteilen).

lage:
anreise mit airtaxi von male in etwa 25min. kleine insel, relativ dicht bebaut und nicht allzu üppig bepflanzt (keine ‘urwald-bereiche’ mit abgetrennten wegen). aussicht auf halaveli (mit endlos vielen wasserbungalows), bathala (süss und klein) und einige andere inseln. aber auch die naheliegendsten sind schon fast ‘am horizont’ (4–6km) und stören das inselfeeling nicht.

wetter (anfang april): perfekt.
kein regentropfen, kaum wolken, einige tage vollkommene windstille, dann leichte brise aus nordwesten. durchgehend 30 grad, kaum nächtliche abkühlung.

strand:
alle ca. 30–40m gibt es eine mole zum sandstrand-schutz (im rechten winkel zum strand ins meer gebaute ‘stein-stege’), dafür aber keine wellenbrecher am riff.
dadurch fast überall sand (ausgenommen im norden bei den wasser-bungalows und beim sportplatz), aber auch kein tolles robinson-feeling (generell wirkt die insel nicht sehr naturbelassen).
der bereich zwischen strand und riff ist fast überall beplanschbar, schwimmen geht bei ebbe aber nur mit eingezogenem bauch. an einem tag mit extrem-ebbe war bloss noch 20cm wasser da. bei normalwasser sind die ersten 10m unter wasser feiner sand, dann geht korallenbruch los, für den man badeschuhe bräuchte.
plastikliegen (wie bekannt ohne auflagen) in ausreichender menge vorhanden, nur wenige reservierer unterwegs (italiener sind auch hier lockerer).
strandtücher werden beigestellt, sind täglich an der lobby austauschbar und wenn man gerne mehr als eines hätte, bekommt man das auch.

tauchen:
tauchbasis 1a, nette und kompetente crew, vielsprachig (man muss halt um englisch bitten, wenn sie wieder ins italienisch verfallen) und auch eine deutsche instruktorin (jessie .. seeehr nett) ist derzeit vor ort. equipment wird am dohni übernommen und übergeben, fleissige helfer im hintergrund kümmern sich um den rest.
hausriff schön und artenreich, super spots in unmittelbarer nähe (haie, rochen, schildkröten, delfine … alles was das herz begehrt).

hotel:
schöne, gepflegte anlage … die ‘öffentlichen’ gebäude sind liebevoll gestaltet und im insel-stil gehalten, die bungalows etwas moderner und nüchterner (wozu auch der reihenhaus-eindruck beiträgt).

die aufteilung der wohl etwas über 80 wohneinheiten: - 4er-bungalows mit insgesamt 60 einheiten, fast alle nahe am strand, - 8 wasserbungalows im norden (steinmauer am ufer, generatornähe, sehr einsichtig), - 7 garden-bungalows im insel-inneren (mit von steinmauer umgebenen hof) - 8 zimmer in einem einstöckiges gebäude im insel-inneren (4 im obergeschoss, 4 im erdgeschoss… diese mit kleinem vorgarten mit sitzgelegenheit)

3 versorgungsbereiche (für alle zugänglich … es gibt nur ai-gäste): restaurant, cafe und bar … alle schön gestaltet und sauber. restaurant von 0800–1000h, 1300–1430h und 2030–2200h geöffnet cafe ab 1000 bis ca. 1900h offen, dort gibt es neben drinks auch immer (einfache) pizzastücke, tramezzini-artige sandwiches und süsse snacks wie beim frühstück. die (grosse) bar ist ab ca. 1900h offen, ein karaoke-entertainer müht sich dort ab (schweigt aber gnädig während der essenszeiten), ab 2200h gibt es programm vom animations- und vom tauchteam, es ist rührend bemüht a(ni)mateurish … wir haben’s 1x probiert, es aber nicht lange ausgehalten.

gastronomie:
restaurant liegt zentral (kaum meer-sicht) und ist verfliest (aber barfuss-tauglich) das essen ist ok, aber nicht zum niederknien. italienisch dominiert (pasta, pizzabrot, frühstück fast nur ‘dolce’), mittags und abends stets fisch und curry. ab und zu fast perfektes rosa roastbeef (va. beim grillabend) oder gutes huhn, lamm oder ente.

die getränke-situation (bier, wein, cola, fanta, sprite zum selbst-zapfen in fingerhut-grosse gläser … wasser wird in krügen an den tisch gebracht) ist bekannt und hat verbesserungspotential, aber auch seine vorteile (keine wartezeiten). die all-inclusive-situation ist bekannt lächerlich und hinterlässt einen unnötig ‘billigen’ und spiessigen nachgeschmack:
wie oft ist ‘ai’ eher ‘mi’ (most inclusive … einige drinks sind aufpreispflichtig), getränke sind (ausser im plastik-fingerhut) nicht mitnehmbar, zimmer-minibar nicht ai.

service:
sehr bemüht und besonders freundlich, nicht trinkgeld-abhängig zuvorkommend. sobald man einmal beim beachen (gäste gegen crew … seeehr nett) mitgemacht hat, ist man ohnehin mit allen befreundet (sie kennen dich dann sogar vielfach beim vornamen).

animation:
vorhanden, aber nur selten störend. man wird ab und an gefragt, ob man an aktivitäten teilnehmen will, wird aber nie genötigt (wir haben uns dem entzogen und deswegen keinen vollständigen überblick). angeboten wird mehrmals täglich (wasser)gymnastik und yoga, am abend ist beachen mit der belegschaft angesagt und beim animation-center gibts brettl-tennis (das ist kein volleyball-netz dort auf der sandzunge) und ab und an auch sonder-events wie tücher-binden etc.
kostenlos werden kajaks und ein windsurf-board (in mässigem zustand .. hätte es wind gegeben, wäre man schnell an die grenzen gekommen mit dem material) angeboten … einen dart-katamaran gibt es um 28$/h.

etwas störend:
rund ums animation-center wird der strand (und die sandbank) oft mit musik beschallt, mal lauter mal leiser. wenn es zu schlimm wird, bittet man um ruhe und schon wird zurückgedreht.
trotzdem … in diesem bereich (ab bungalow 35 bis zumindest 46) will man nur wohnen, wenn man sich von hintergrundmusik (ca. 1000–1300h und 1500–1800h) nicht gestört fühlt. abend-show sehr italienisch und oft eine nervensache (one-man-karaoke-band, playback-slapstick, tanzeinlagen etc. wer das abendprogramm von rai1 kennt, weiss, dass der unterhaltungs-geschmack in italien anders ist)
wer’s aushält, mit humor nimmt oder gar mag, der bleibt … alle anderen (viele und fast alle nicht-italiener) gehen und setzen sich wo ans meer (mit ihren plastikbechern … hmmm) oder auf ihre veranda.

zimmer:
sehr gepflegt (wie neu) und sauber, gute betten, nicht zu weich - nicht zu hart, leise, fein (nach grad) regelbare klima-anlage + deckenventilator, moskitonetz (absolut unnötig … keine mücke auf der insel) gemauerte schrank-nischen mit gittertüre und gerade mal ausreichend platz, safe nur gegen bezahlung (2$/d) etwas lauter und nicht ausschaltbarer kühlschrank mit softdrinks, bier, wasser und red bull (nichts davon ai)
grosses designerbad, bloss wenig offen nach oben, 2 duschen, 2 waschbecken, seifenspender + föhn

bungalow-empfehlungen:

beachbungalows:
ruhigste lage im osten von 11–30, bei den nummern darunter steter und relativ lauter generatoren-lärm (der sportplatz dort stört kaum und nur max. 2h am tag), von 35 bis 46 im süden musik-beschallungsbereich des animation-centers. ab 47 im westen kommt man dann in die nähe das cafe’s und der abendlichen bespassungszone. hier mag es lauter sein gegen abend hin, hat aber auch den vorteil der barnähe und des blicks auf den sonnenuntergang. die bungalows hier liegen auch etwas zurückversetzt hinter palmen. viel schatten, dafür aber kaum meersicht. wir waren in 30 untergebracht (unser vorab-wunsch wurde berücksichtigt) und würden genau dieses zimmer wieder wollen: am eck gelegen (nur ein nachbar und blick nach 2 seiten), kein bungalow ist näher am wasser, blick zum sonnenaufgang und nur wenige schritte zur sandzunge um den sonnenuntergang zu geniessen. für paare sind die eck-zimmer die besten und da wieder die süd-ost-ecken (zb. 14, 18, 22, 26, 30 etc. … ein foto vom inselplan ist hochgeladen). wenn man mit freunden reist, können die beiden mittel-zimmer nett sein, weil es da einige gibt, wo die veranda nicht abgetrennt ist und man somit ‘gemeinsam’ vor dem haus unterm schilf-dach sitzen kann. das sind nur 20+21, 24+25 und 29+29
schliesslich gibt es mit 9+10 und 59+60 auch noch 2 doppel-bungalows mit trennwand auf der veranda.

der schallschutz zwischen angrenzenden zimmern ist gerade noch ist ok … man hört, wenn jemand lauter spricht beim nachbarn, inhalte sind aber nicht zu verstehen. sobald mit gedämpfter stimme gesprochen wird, ist es kein problem mehr.

wasserbungalows:
wären generell nichts für mich (will strand und sand), sind aber auf maaya besonders unattraktiv. liegen am einzigen bereich mit ufermauer, nahe der generator-station, sind ohne sonnen- und sichtschutz. auch ist dort die landezone für die airtaxis. wenn schon, dann würde ich die 190 ganz rechts / im osten nehmen. dort ist wenigstens ein teil der terrasse uneinsichtig, weil man dort keinen nachbarn mehr hat.

garten bungalows:
im insel-inneren mit abgemauerten hof, dadurch volle privatsphäre (evtl. zum nahtlos bräunen), aber ohne aussicht und ohne kühlende brise. 3 von 7 haben die ‘gartentüre’ zwischen 2 bungalows in richtung ost-strand … da ist man wenigstens schnell an meer. die anderen haben den eingang in richtung palmenalle (mainstreet) im inselinneren

fazit:
eine insel für den familienurlaub mit kindern ab 12, aber auch für (junggebliebene) paare durchaus noch geeignet. mehr ‘clubcharakter’, als man sich auf den malidiven erwartet, sehr italienisch mit allen vorteilen (essen, freundlichkeit, easy-going) und einigen nachteilen (sprachbarrieren, etwas lauter und animationsfreudiger). für uns als familie mit 2 fast schon grossen kindern war maaya eine optimale wahl: ausreichend ruhe und abgeschiedenheit für uns - ausreichend freizeitmöglichkeiten und action für die kids. zu 2t würden wir eine ruhigere, weniger animierte insel vorziehen, die auch naturbelassener und einfacher sein darf.

Maayafushi vom 18.3 - 1.4.12

Paradies mit ein bisschen Hölle!

Maaya ist eine kleine Robinsoninsel mit schönem Sandstrand und traumhaftem Hausriff.
Soweit zum Paradies.

Die Hölle ist sie für 3 Papageien, die den ganzen Tag an einem Ast an kurzer Kette angebunden sind. Dann gibt es noch eine relativ große Voliere, in der sich eine Unmengen von Wellensittichen tummeln. Diese Tiere sind Schwarmtiere und gehörten freigelassen! Sie würden das “Robinsonfeeling” verstärken und mit Sicherheit nicht mehr stören als die Spatzen.

Weitere Negativpunkte:

  1. es gibt keinen Getränkeservice im Restaurant - somit nur als Kantine zu bewerten. Die Jungs laufen nur rum, um die Teller abzuräumen - das allerdings mit Hingabe. Einige stehen neben dem Tisch und warten auf die Chance, einem den Teller unter der Gabel wegzuziehen.
  2. Wasser in Flaschen. Normalerweise (nicht nur bei AI) bekommt man in der Regel 1 Flasche pro Tag und Person auf das Zimmer. Denn bei den Temperaturen hat man auch Nachts das Bedürfnis etwas zu trinken. Hier muß man 4.50$ +10% Service+ 6% Steuern zahlen (wird alles erst hinterher draufgerechnet)
    Man kann aber an der Coffeebar in Plastikbechern (0,2) Wasser mitnehmen. Plastikmüll ist ja auch so toll!
    Und so sah man dann die Leute mit 4 Bechern Nachtration von dannen ziehen. Mehrmals täglich.
  3. die Minibar - bestückt mit einem Bier und alkoholfreien Zuckergetränken , die es an der Bar umsonst gibt, jeweils eine Dose pro Sorte, zu irren Preisen und nicht unbedingt geeignet den Durst zu löschen. Am letzten Abend wird der Kühlschrank dann abgeschlossen - man könnte ja auf die Idee kommen, sich an diesen Kostbarkeiten zu vergreifen ohne zu zahlen. Mit anderen Worten - AI der Extraklasse!!! Einfach nur lächerlich!!!

Schade , die insel ist es wirklich wert weiterempfohlen zu werden.

Ein Umdenken des Managements wäre dringend erforderlich, zumal das mit dem Wasser nicht immer so war. Mit ein wenig gutem Willen und etwas Druck seitens der Reiseveranstalter und Kunden, sollte es möglich sein, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Schade ist, daß man nach dem Schnorcheln mit seinem tropfenden Zeug durch das Zimmer laufen muß, um das Salzwasser auszuspülen und dann wieder zurück um es zu trocknen. Eine Wasserstelle für 1–2 Bungalowreihen wäre nicht schlecht.

Maaya ist eine Insel , die sich am Besten mit “easy going” beschreiben läßt. alle sind total entspannt, ob italienisch oder deutsch, egal, zur Not wird englisch gesprochen. Echt cool.

Abends in der Bar wird gefeiert was das Zeug hält. Das Animationsteam ist super drauf und macht einen guten Job.
Morgens Stretching - mittags Wassergymnastik - nachmittags Yoga – es ist für jeden etwas dabei.
Und es macht viel Spaß!

Der Oberhammer ist die Tauchbasis!
Die haben es geschafft, mich nach 10 jähriger Tauchabstinenz wieder unter Wasser zu bekommen - und das ohne Streß!!!
Nachdem wir mit unseren Kindern einen , von einem Profi unter Wasser mitgefilmten, “Familienschnuppertauchgang” gemacht hatten, war ich bereit wieder unter Wasser zu gehen. Es war toll!!
Das war VIP diving vom Feinsten. mein Mann und ich - ein Guide - ein Boot, das Equipment fertig aufgerödelt - auch nach dem Tauchgang mußte man sich um nichts kümmern. VIP diving eben.

Alle Mitarbeiter auf Maaya sind sehr freundlich (außer dem Generalmanager, der sah immer aus als hätte man ihm das Hausriff geklaut). Maayfushi ist eine Insel mit großem Wiederholungsfaktor und empfehlenswert, wenn man nicht auf Luxus Wert legt.

Karinchaosdiver

01. November bis 15. November 2009 auf Maayafushi

 
 
Inselauswahl:
 
Unseren ersten, und bisher einzigen (leider), Maledivenaufenthalt genossen wir auf Maayafushi.
Auf der Suche nach einer kleinen Barfuss-Insel mit schönem Hausriff sind wir hier im Malediven.net auf Maayafushi gestossen, und buchten es sogleich.
Wir dachten uns, jede Insel hat seine Stärken und Schwächen, und den einzigen Nachteil, welchen Maayafushi scheinbar aufweist, ist die "Pizza-Dominanz".
Und als Schweizer, mit einigen italienischen Wurzeln, weiss man um die Mentaliät der Italiener, und auch damit umzugehen.
 
Anreise: von Zürich
 
Wir buchten den Umweg über Dubai, damit wir mit der Emirates fliegen konnten. Lieber Zwischenhalt, und ein paar Stunden länger unterwegs,
und dafür geräumiges Flugzeug, mit eigenem Bildschirm pro Sitz, hunderte von aktuellen Filmen und Spielen. Im wahrsten Sinne des Wortes verging die Zeit wie im Fluge.
Dann der atemberaubende Übertritt von Male nach Maayafushi mit dem Wasserflugzeug. Leider war Maayafushi die erste Insel welche angeflogen wurde. Was man wiederum
als Vorteil oder als Nachteil sehen kann.
 
Ankunft:
 
Kofferträger und Empfangs-Animateuren, kurzes einchecken, netter Cocktail. Wasserflugzeug startet wieder. Und dann *Zack* Paradies. Tolles Gefühl vorallem beim ersten Mal.
 
Insel:
 
Maayafushi hat man in 5-10 min. vollständig umrundet. Und das IMMER BARFUSS. Der Inselbereich bei den Wasserbungis ist der einzige Abschnitt welcher von einer Mauer abgegrenzt ist.

Und weil man da sowieso nicht baden will, wegen all den Wasserbungis, ist es erstens überhaupt nicht schlimm, das dieser kleine Teil des Strandes nun von einer Mauer zum Wasser abgegrenzt ist, und zweitens ist dafür die Fläche des Strandabschnittes ein wenig erhöht, und bietet genügend Platz für Sportaktivitäten wie Volleyball mit Netz, Fitness usw.
 
Wenn man Mittig auf der Insel steht, zwischen Massagehaus, Restaurant und Café, kann man auf beiden Seiten den Strand und das Meer betrachten. D.h. in der Breite ist die Insel an dieser Stelle nicht mehr als 100m breit. Einfach genial.
 
Bungis:
 
Zu den Bungis kann ich leider zuwenig sagen. Wir waren in einer Beach-Villa mit Garten, was an sich absolut genial war. Privater Gartenabschnitt (Sand) umrandet von einer Korallenmauer, jedoch keinerlei Blick aufs Meer. Geräumige Zimmer, grosse Badewanne, "Oben-Ohne Badezimmer-Abschnitt".
Die Gäste in den Beach-Bunigs hatten eigentlich nix zu beklagen. Die Gäste in den Wasserbungis jedoch hatten Probleme mit Wasser an den Wänden (wenn es regnete) usw.
 
Restaurant / Essen
 
AI
Frühstück à Sehr schönes Buffet, Eier in allen Variationen
Mittagessen à Immer frischer Fisch in allen Variationen, Pasta, usw. super schmackhaft in Buffetform
Abendessen à Dito Mittagessen
Dessert à Süsse italienische Speisen und Früchte
Tagsüber im Cafe à kleine Pizzastücke, Pizzabrot und Kuchenstücke
 
Personal:
 
Sehr zurückhaltend und freundlich, gehen auf die individuellen Bedürfnisse ein
 
Animation:
 
Kritikpunkt sondergleichen
Die Italienische Animation lebt von der Lautstärke und der Intelligenz der Italiener?
Da ist jede Kinderanimation in Italien besser, interessanter und angenehmer. Schlichtweg unzumutbar. (Aber den Italiener hats anscheinend gefallen)
 
Jeden Abend Animation auf Italienisch, mit zusätzlicher Übersetzung auf Englisch, Französisch und Deutsch.
D.h. es wird mit raaaasendem Tempo von irgendetwas erzählt, um danach in gebrochenem Englisch, Französisch und Deutsch zu versuchen, es zu übersetzen. Horror!!
Jeden Montag derselbe Sketch, jeden Dienstag Karaoke (da aber kein Besucher den Affen machen will, machens halt die Animateure, und das bewusst "lustig", was echt nicht geht),
jeden Mittwoch ein anderer, aber immer gleicher Sketch, usw.
 
Da man aber gut etwas abseits (ausserhalb des überdachten Bereichs) sitzen kann, bekommt man das Geschreie gar nicht richtig mit.
 
Den Musiker, welcher jeden Abend vor und nach dem Essen live gesungen hat, ist das eigentliche Highlight der Insel. Gute Stimme, guter Sound, gute Mischung, gute Musik.
 
Ausflüge:
 
Haben wir in den ganzen zwei Wochen nicht einen mitgemacht, wir waren zu beschäftigt mit dem Schnorcheln und den Fischen
 
Schnorcheln / Tauchen:
 
Jeden Tag haben wir in der Lagune diverse gepunktete Adlerrochen gesichtet, Riffhaie und Weiss- und Schwarzspitzenhaie. Dann Flossen an, und nach 30m ist man beim Hausriff.
Die drei Ausgänge auf der östlichen Seite sind gut verteilt (auf der gesamten Breite der Insel), und schon ist man ausserhalb.
Frühmorgens haben wir zwei Mal aus ca. 2 Metern Entfernung gepunktete Adlerrochen beim Liebesspiel ertappt, die liessen sich aber von uns nicht stören. Jeweils kamen sie aus der
Tiefe des Riffs zusammen empor geschraubt, um dann zusammen und übereinander aus dem Wasser zu springen, um danach gemeinsam an der Wasseroberfläche davonzuschweben.
Diverse Haie, riesige Fischschwärme, Schildkröten, Delphine, Drückerfische und, und, und.
 
Zum Tauchen kann ich nichts sagen, ausser das die meisten Inselbesucher tagsüber auf diversen Tauchausflügen waren, und wir so, die Insel mehrmals fast alleine nutzen konnten.
 
Wetter:
 
Obwohl der November eigentlich eher wenige Regentage aufweist, hatten wir doch immer durchzogenes Wetter, ausser an ca. 4 Tagen war Sonnenschein pur.
 
Fazit:
 
Wir waren das erste Mal auf den Malediven, werden bestimmt noch einige Reisen folgen.
Wer beide Augen betreffend der italienischen Animation zudrücken kann, und dem ein bisschen aus dem Weg geht, wird wundervolle Tage in Maayafushi erleben.
Wir haben vorallem die Vorzüge der Insel genossen, und wissen nun nicht, ob wir eine "neue" Insel beim zweiten Mal ausprobieren sollen, oder beim bewährten bleiben sollen.
 
Wir haben natürlich keinerlei Vergleichsmöglichkeiten, würden aber sofort wieder ins Paradies Maayafushi übersiedeln.
 
Bei Fragen: macwittwer at gmx.ch

Maayafushi – Bericht

Inselname: Maayafushi
Reisedauer: 25.03.2009 – 09.04.2009
Verpflegung: AI
Personen: Heiko & Iris aus Potsdam
Unterbringung: Bungalow – Nr. 45 (direkt am Meer, wie alle Strandbungis)
Maledivenurlaube: 3 (2 x auf Maayafushi im April 2006; März 2009; 1 x auf Fun Island Oktober 2004)

Wir sind hier als Schnorchel-Urlauber Wiederholungstäter. Vor ca. 3 Jahren waren wir schon einmal hier, da es uns hier so gut gefallen hat. Angereist sind wir aus Berlin Tegel – über München – dann von Male mit dem Wasserflugzeug – dies ist immer ein tolles Erlebnis. Seit unserem 1. Urlaub damals 2004, können wir uns kein besseres Urlaubsziel als die Malediven mehr vorstellen. Ist zwar auch teuer – aber es lohnt sich aus unserer Sicht auf jeden Fall dafür zu sparen.

Jeder, der sich ausreichend mit der Zielinsel beschäftigt, nimmt das „italienisch lastige“ gern in Kauf. Es war in keinster Weise störend, weder die Sprache, noch die Leute, noch bei dem Essen. Die Animateure waren alle sehr sympatisch u. gut drauf. Da es eine Barfußinsel ist, kannst Du wirklich immer u. zu jeder Zeit ohne Schuhe rumlaufen – es ist eine Wohltat für die Füße. Schuhe brauchst Du also nur für die An- u. Abreise.

So erlebten wir die Urlauberzusammensetzung:

80% Italiener / 20% teilten sich auf in: Franzosen, Deutsche, Österreicher, Schweizer. Engländer nahmen wir dieses Mal gar nicht wahr.

Die Hauptsprache auf der Insel ist englisch/ italienisch. Einzelne Deutschbrocken kommen aber auch vor. Dem Personal bereitet es viel Freude, einzelne deutsche Wörter zu lernen. An die täglichen Höflichkeitsfloskeln, wie z.B. - How are you? / Were du you come from? – gewöhnt man sich genauso schnell, wie an das tolle warme u. angenehme Klima. Ein sehr herzliches Völkchen.

Das Essen hier ist wirklich ein Hochgenuß – diverse Zubereitungsarten von Fisch, diverse Gemüsesorten, Reis, Nudeln, Kartoffeln, verschiedene Fleischarten, jede Menge Salatarten u. nicht zu vergessen ist das wohlschmeckende Obst, daß in Form vom täglich frischen Obstsalat oder frisch zubereitet Dir vom netten „Candyman“ überreicht wird. Du kannst zuschauen, wenn er eine Papaya, Orange, Melone oder auch mal nur einen Apfel zerlegt. Alle Speisen wurden dieses Jahr in bequemer Buffetform angeboten. Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer Süßes mag, der konnte sich an die täglich wechselnen Köstlichkeiten, wie diverse Puddings, Cremes, Törtchen, frisch zubereitete Crepes mit vielen verschiedenen Füllungen, erfreuen. Alles hier aufzuzählen wäre zuviel.

Das gesamte AI-Angebot ist hier supi – bis 24 Uhr ist alles gratis. In diesem Jahr neu entdeckt haben wir die Cocktailkarte. Unser absolutes Lieblinggetränk war der „Barman Speciale“ oder alternativ der „Maaya Dream“. Erwähnen sollte man noch die Getränke „to go“. Möchte man Getränke mit aufs Zimmer nehmen, sollte man sich immer Getränke „to go“ geben lassen. In unbegrenzter Zahl erhälst Du dann Plastikbecher mit z.B. Wasser. Dies ist wichtig – möchtest Du stattdessen lieber eine Flasche Wasser, ist dies nicht im AI-Paket enthalten – müßte also extra bezahlt werden. Die „To go-Getränke“ sind aber völlig ausreichend.

Bei der Unterwasserwelt hatten wir den Eindruck, daß sich das Hausriff zum Vorteil entwickelt hat – fast jeden Tag konnten wir etwas Neues entdecken. Als Highlight beim Schnorcheln sahen wir eine Adlerrochenfamilie (3 gepunktete Adlerrochen) ganz dicht. Die Rochen tanzten majestätisch vom offenen Meer in Richtung Land über das Riff hinweg – einfach atemberaubend. Haie (Ammenhai, Weißspitzenriffhaie), Schildkröten, Moränen und unzählige bunte Fische u. Fischschwärme konnten wir ebenfalls direkt am Hausriff bewundern.

Negativ fiel uns auf, daß es scheinbar zu einer Unsitte geworden ist, daß die Bootsleute Ihren Unrat einfach über Bord schmeißen (einzeln u. in Plastemüllsäcken). Bei ungünstiger Strömung kann es also vorkommen, daß Müll in Riffnähe angeschwemmt wird. Wärend unseres 14-tägigen Urlaubes mußten wir 2 x diese nicht so tolle Erfahrung machen (1x bei uns am Hausriff; 1x beim Schnorchelausflug bei anderer Insel).

Ein weiteres Highlight war für uns ein Unwetter, welches wir zuvor noch nie so erlebt hatten. Beim Schnorcheln erblickten wir auf einmal eine riesige schwarze Wolkenfront. In wenigen Minuten ging es auch schon los. Die unzähligen Blitze zuckten im Himmel, der Wind bog die Palmen hin u. her u. der Donner knallte so laut, daß wir uns teilweise die Ohren zuhalten mußten. Nicht zu vergessen die Regendusche, die wirklich extrem stark war. Es war wirklich ein spannendes Naturschauspiel, welches wir nicht so schnell vergessen werden. Die letzten 4 Tage von unserem Urlaub blieben für die Zeit untypisch grau – die Regenzeit hatte hier wohl 1 Monat zu früh eingesetzt – aber so ist die Natur – unberechenbar. Dennoch konnten wir die ganze Zeit natürlich fleißig weiterschnorcheln.

Alles in allem können wir jedem ans Herz legen, wenigstens 1x in seinem Leben Urlaub auf den Malediven zu machen – es lohnt sich wirklich in jederlei Hinsicht.

Hinweis:
Zum Urlaubsende hin (leider zu spät), haben wir uns einen der Wasserbungalows angeschaut. Beim nächsten Maledivenurlaub werden wir auf jeden Fall so einen nehmen – die Aussicht ist bombastisch. Die Einrichtung ist supi. Hier hast Du noch mehr Ruhe, als beim normalen Bungalow. Vom eigenen Steg aus kannst Du hier die bunte Unterwasserwelt bewundern – toll!!!

 

Reisebericht Malediven
Maayafushi Island Resort vom 25.11.07 bis 09.12.07 Andi und Marcella

Bereits zum fünften Mal wählten wir zur gleichen Reisezeit die Malediven als unser Reiseziel aus. Aufgrund der Reiseberichte fiel unsere Wahl auf Maayafushi.

Ankunft Male <> Transfer
Wie in den letzten Jahren verlief die Einreise und Transfer mit dem Wasserflugzeug zur Insel rasch und unkompliziert. Neu befindet sich der Check-IN für die Wasserflugzeuge direkt bei der Ankunft beim Flughafen Vis à Vis der Schalter der diversen Reisebüros. Der Bustransfer zu den Wasserflugzeugen erfolgt nicht mehr quer über die Piste (Rote Ampel/Barriere), sondern über die neu gebaute < Umfahrungsstrasse >. Achtung: Grösseres Handgepäck (Rolley) wird nun auch gewogen und wird mit einem happigen Aufpreis berechnet.

Ankunft Maayafushi
Wie üblich wurden wir von der < Inselcrew > bei Willkommensdrink und Erfrischungstuch in Empfang genommen. Wie in den Reiseberichten beschrieben eine Barfussinsel; mit Ausnahme der Reception (Holzboden) und Restaurant (gefliest), was uns aber nicht gehindert hat, 14 Tage ohne Schuhe auszukommen. Insekten hat die Insel keine, da chemisch nachgeholfen wird.

Unterkunft Strandbungi
Aufgrund der Reiseberichte haben wir uns per Mail um das Bungi Nr. 42 bemüht und haben tatsächlich die Nr. 43 erhalten. Die Bungis 46 bis 31 liegen auf der Südseite der Insel und sind sehr zu empfehlen. 46 bis 34 sind leicht hinter Vegetation versteckt und windgeschützt. Meersicht hat man nicht
viel. Das schönste Bungi ist sicherlich die Nr. 31 bei welchem man direkte Meersicht hat. Die Bungis der Ostseite sind dem starken Wind ausgesetzt; auch ist der Strandabschnitt nicht sehr schön, da der Strand mit Molen verstärkt worden ist. Die Bungis der Westseite sind sehr windgeschützt und haben auch den schöneren Strandabschnitt. Einziger Nachteil, dass die <Inselumrundung> vor den Bungis stattfindet. Die Strandbungis sind zweckmässig eingerichtet und sehr sauber. Ebenso sind die sanitären Installationen Tiptop (2 Douchen). Die Klimaanlage ist bezüglich Lärm etwas gewöhnungs-bedürftig, verrichtet aber Ihren Dienst. Lässt man den Ventilator auf Stufe 6 laufen, so dürften auch die Bunginachbarn dies bemerken (aber nur heikle....) Mit dem Zimmerboy waren wir auch sehr zufrieden. Kühlschrank mit Minibar ist vorhanden. Wasserkocher muss selber mitgenommen werden.
Ebenso empfiehlt sich eine Wäscheleine/Wäscheklammer selber mitzunehmen.

Unterkunft Wasserbungis
Die Wasserbungis liegen auf der Nordseite der Insel und sind in unseren Augen absolut fehl am Platz (Betonklotz...mit Ziegeldach). Zudem befindet sich der Generator der Insel in unmittelbarer Nähe; so dass sicherlich nicht mit offenem Fenster geschlafen werden kann. Ebenso befindet sich kein schöner Strandabschnitt in unmittelbarer Nähe der Wasserbungis.

Superior Bungis
Können wir nicht beurteilen, da diese hinter Mauern versteckt liegen. Absolut keine Meersicht. Da ich Militärdienst geleistet habe, würde ich auf einen Ferienaufenthalt in diesen Bunkern vermeiden...

Strand
Der Strandabschnitt auf der Südseite der Insel ist phantastisch schön. Ostseitig kann ohne Probleme geschwommen und geplanscht werden. Westseitig etwas mehr Wellengang. Von dort aus erfolgt auch der Einstieg zum Hausriff (Ca. 50 Meter). Ebenso liegt dort der Beachpoint (Katsegeln/Kanus). Die Sonnenuntergänge können auf der Sandbank romantisch genossen werden. Allerdings hat es nur 5 Sonnenschirme. Da zu unserer Zeit die Insel nicht voll ausgebucht war, hatten wir auch keine Probleme einen Schirm zu ergattern. Liegestühle (ohne Auflagen <> es empfiehlt sich Luftmatratzen mitzunehmen) waren noch genügend vorhanden. Ich zweifle allerdings, ob bei voller Belegung genügend Liegstühle vorhanden sein werden. Tja und da es sich um eine < Italienische Insel > gehandelt hat, konnten wir in der ersten Woche auch das < Riminigefühl > geniessen. Ruhesuchende müssen sich auf die Westseite der Insel verdrücken.

Fauna
Wer auf Maayfushi Einsiedlerkrebse sucht, wird leider enttäuscht. Wir haben gesucht und gesucht und leider nur ein paar vereinzelte Exemplare gefunden. Die fliegenden Hunde können gegen Abend bestaunt werden. Die Insel beherbergt auch 4 Raben, welche Ihr Territorium schützen. Die Raben begleiten einem auch an die Snackbar...also Vorsicht ein Mal nicht aufgepasst und das Essen ist weg. Muschelfans kommen aber voll auf die Kosten. Wir haben unzählige tolle Exemplare gefunden.

Hausriff
Der Einstieg erfolgt problemlos (ca. 50 Meter). Das Riff hat sich erholt und es sind bereits wieder farbenprächtig Korallen zu sehen. Allerdings haben wir bezüglich Fischreichtum auf anderen Inseln (Bsp. Helengeli) viel mehr gesehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Italiener zu Zehnt gleichzeitig schnorcheln..... resp. die Flossen einem Ausdauertest unterziehen....Schade, dass auch das Hausriff nur Ostseitig beschnorchelt werden kann.

Tauchbasis
Können wir leider nicht beurteilen. Wir wissen nur, dass die deutschsprachigen Tauchlehrer Ende Dezember die Insel verlassen haben. Es wird also nur noch Englisch und Italienisch gesprochen.

Reception/Internet/Shop
Es hat ein Internetraum, welcher ich aber nicht empfehle. Einerseits ist wie auf den Malediven üblich die Verbindung sehr langsam und auch teuer (7$ für 14 Minuten) In der Bücherecke findet man noch genügend deutschsprachige Romane und Krimis. Im Souvenirshop kann man auch notfalls Sonnencreme, Zahnbürste, etc. kaufen.

Getränke (ALL IN)
Wir haben uns für diese Variante entschieden, da die Nebenkosten auf den Malediven doch sehr erheblich ist. Nicht in ALL IN bei den Getränken ist Wasser (4.5$ für 1 ½ Liter) und Rotwein sowie Espresso und Capucchino. Das Wasser ist bei den Mahlzeiten dabei, wird aber in Wasserkrügen serviert. Empfehlung für das Bungi: Man kaufe eine Flasche Wasser und füllt diese dann am Tisch (heimlich) ab.... Der Rotwein ist für schweizerische Verhältnisse günstig. 20$ für einen Chianti Monamina. Zum Frühstück und anderen Essen kann der Kaffe (sehr gut) The selber geholt werden. Zum Mittag und Abendessen kann ebenso Weisswein (tja ....) sowie Bier und Cola/etc. selber geholt werden (wird nicht serviert).

BAR
Die Boys in der Bar sind zuvorkommend und schnell. Der Service war Tiptop. Schade nur, dass die Deckenventilatoren demontiert worden sind. Es darf je nach Wettersituation geschwitzt werden, da nur der vordere Teil der Bar etwas Wind zulässt. Die Drinks (Vodka Lemon/Whisky Cola/etc.) sind ebenfalls ALL IN und wurden immer gut zubereitet. Leider auch keine Windlichter (haben wir selber mitgenommen)

RESTAURANT
Am ersten Tag wurden wir mit uns zwei Unbekannten an den gleichen Tisch gesetzt. (Wie in Italien üblich...). Durch ein entsprechendes Trinkgeld konnten wir ab dem zweiten Tag einen Tisch unser Eigen nennen. Bei voller Auslastung der Insel, dürfte dies allerdings nicht mehr möglich sein. Die Oeffnungszeiten: Frühstück von 08.00- 09.30 / Mittagessen 13.00 – 14.30 / Abendessen 20.30 – 22.00 Speziell am Abend können wir nicht verstehen, dass die Oeffnungszeit nicht auf 19.30 oder 20.00 gesetzt wird. (Speziell Familien mit Kindern dürfte da Ihre Probleme haben) Auch das Frühstück ist doch relativ spät. Leider waren wir vom Essen sehr enttäuscht. Zum Frühstück fehlte Yoghurt, Muesli, Salami, Käse, hartgeockte Eier, Schinken und Brot. Das Frühstück ist nur auf Italienische Anforderungen ausgerichtet. (Süsses Gebäck). Zum guten Glück konnten Spiegeleier und Omletten frisch zubereitet kompensieren. (Ich habe dem < Eiermann > gerne Trinkgeld Gegeben) Auch ist die Küche absolut nicht abwechslungsreich; d.h. Wochenturnus. Weder Indisches noch Sri Lankisches Essen. 1 x Maledivisches Essen. Ansonsten jeden Tag Pasta / Pasta / Pasta. Salat ? Tja wo ist der Salat. Doch 2 x konnten wir Salat Ergattern (Kabis und Kohl) In der Regel wird am Mittag der Hauptgang serviert. Empfehlung: Warten bis die Teller an den Nachbartischen aufgetragen werden und dann entscheiden. Ansonsten bleibt noch die Alternative kleines Buffet. Wir haben auf anderen Inseln bei gleicher Preiskategorie eine wesentlich bessere Küche genossen.

COFFEE-SHOP
Ist o.K. für einen Kaffee/Imbiss zwischendurch. (Achtung die Raben...! Nicht füttern!)

ANIMATION
Leider, leider wurden wir jeden Abend mit Italienischer Animation <verwöhnt>. Nicht nur am Abend...auch während den Hauptmahlzeiten werden Ausflüge angepriesen, was uns sehr gestört hat. Das Abendprogramm (Start 22.30h) umfasste Karaoke/Cabaret/Modeshow/Melodien- Erkennung/etc.....Die italienisch englisch sprechende Animation ist in unseren Augen absolut unnötig und Fehl am Platz. Schade

SCHLUSSBEMERKUNG
Wir können Maayfushi nicht empfehlen. Die Schönheit der Insel wird durch das italienische Management getrübt. Jetzt in der Vorsaison konnte der Urlaub noch einigermassen genossen werden. In der Hauptsaison werden deutschsprachige Gäste (in der Minderheit) sicherlich, im Vergleich zu anderen Inseln, nicht auf Ihre Kosten kommen, da alles auf Italiener abgestimmt ist. Wir werden nächstes Jahr sicherlich wieder auf die Malediven gehen, aber auf keine Fälle auf eine < italienische > Insel.