Machchafushi
  

Machchafushi vom 26.01.05 – 10.02.05.

Im Gegensatz zu einigen negativen Berichten, hat meiner Freundin und mir der Urlaub auf der Insel gefallen. Ich hatte im Vorwege das Hotel angeschrieben bezgl. Reservierung Bungi 151 und erhielt eine nette Antwort vom General Managerer, Adam Maniku (Beschreibung der Vor und Nachteil der Inselabschnitte und Zusage das wir uns Bungis erst anschauen und dann wählen können). Die Anreise per Wasserflugzeug ging fix. Als wir angekommen sind, gab’s den Begrüßungsdrink und wir haben uns Bungi 151 auf der Windseite der Insel ausgeguckt, so sorgte eine frische Briese für stätige Kühlung.

Das Hotelpersonal war freundlich (Ausnahmen gibt’s immer), die Preise sind moderat (1,5L Wasser = 2.5$, Forsters Bier = 3$, Cocktails = 5 bis 8$ -> schmecken aber nicht wirklich). Das Essen war teilweise recht einfallslos/eintönig aber man wurde satt. Der überwiegende Teil der Gäste kam aus Italien, es gab zu jeder Mahlzeit also ein Pasta-Gericht. Die Insel war maximal zu 50 % gebucht, als wir da waren. Die Crew der Tauchbasis war nett und kulant. Da wir vor 6 Jahren zuletzt getaucht sind, hatten wir einen Refreshing Kurs in der Lagune inkl. anschließendem Tauchgang am Hausriff zum Wrack (80 $ pro Pers.) gebucht. Meine Freundin hat den Tauchgang dann nicht wahrgenommen und der komplette Kurs wurde ihr nicht berechnet.

Die Strandbungis sind recht groß aber schon etwas älter. Die Wasserbungis sehen sehr verfallen aus, sind aber von innen wohl ganz nett (super Aussicht aufs Meer) lt. Aussage eines Urlaubers, der dort wohnte. Die Gartenbungis sahen nicht einladend aus, sind dafür aber auch günstiger.

Das Hausriff ist schnell erreicht und fischreich, korallenmäßig sieht’s aber aus wie auf dem Mond.

Wer noch mal hin möchte, sollte sich beeilen. Laut eines Rezeptionsmitarbeiters wird die Insel Ende Apr. für ca. 8 Monate geschlossen und es erfolgt ein Umbau zur Luxusinsel! Alles wird abgerissen. Es gibt dann nur noch 10 Bungis auf der Insel, ca 70 Wasserbungis und 5 Unterwassersuiten mit eigenem Butler (angeblicher Preis: 5000 $ pro Nacht !!). Alle Komponenten sollen schon in Asien gefertigt worden sein und werden dann nur noch installiert….ich denke, nach dem Upgrade ist die Insel für den normalsterblichen Maledivenurlauber nicht mehr zu buchen.

So, das war es fürs erste. Wer noch Fragen hat, kann mir gern mailen unter:
axel.rhinow@gmx.de

Gruß

Axel
 


 

Unsere Reisezeit war vom 23.09.04-07.10.04.

Nach 08.20 Stunden landeten wir mit Condor (Thomas Cook) in Male. Der Flug war soweit ok. Auch die Flugbegleiter haben ihren Job gemacht.

Nach Ankunft in Male wurden wir gleich weiter zum Wasserflugzeug geleitet. Nach einer halben Stunde landeten wir dann mitten im Süd Ari Atoll an einer kleinen schwimmenden Holzinsel ( 3 x 3 Meter ). Dort wurden wir dann mit einem Dhoni abgeholt. Schon bei Anfahrt zur Insel Machchafushi waren wir optisch schon zufrieden. Man hatte sich in eine Postkarte versetzt gefühlt.
Nach Ankunft auf der Insel, 11.30 Uhr, wurden wir mit einem kleinen Snack (Kuchen, Obst, Kaffee und Tee) begrüßt. Hier hätte ich mir einen kleinen Fruchtcocktail oder Juice gewünscht. Als Einstellung zum Urlaub.
Im Anschluß wurden die Bungalows verteilt. Unser Gepäck wurde zum Bungalow gebracht. Auch wurden wir zum Bungalow begleitet so das ein lästiges Suchen entfiel. Die Unterkunft war riesig. Ein großer Raum mit großem Bett, Tische und Stühle im Maledivischen Stil, großes Bad (Wanne u. Dusche) mit einer zusätzlichen Außendusche. Die Räumlichkeiten wurden zweimal am Tag gereinigt und aufgeräumt. Jeden Tag wurden die Handtücher gewechselt. Jeden zweiten Tag die Bettwäsche.

Bis zum Strand mußten wir sage und schreibe 10 m überbrücken ;-). Jeder Bungalow hatte zwei Liegen. Es kam hier also zu keinen Streitigkeiten. Das Wasser war konstant 28 Grad warm und klar. Der Strand wie es sich für eine traumhafte Südseeinsel gehört schön weiss und nicht zu breit.
Die Schnorchel- und Tauchbedingungen sind wirklich traumhaft. Man kommt sich vor wie in einem riesigen Tauchaquarium. Ich habe hier meinen Tauchschein gemacht und muß sagen unter wirklich fachlicher Anleitung. Johannes hat viel Geduld gehabt, da ich auf Grund einer abklingenden Erkältung am Anfang nicht so konnte wie ich wollte.

Das Essen war immer ausreichend und reichhaltig vorhanden. Hunger mußte man hier bestimmt nicht leiden.
Es soll mir auch keiner erzählen, dass er zu Hause jeden Tag immer was anderes ißt und das über Wochen. Ich habe kein Verständnis für solche Aussagen "...das Essen wiederholt sich nach einer Woche...". Man konnte wunderbar kombinieren und jeden Tag fast immer etwas anderes essen.

Eine Vollpension oder All inklusiv lohnt sich meiner Meinung nach fast nicht (es sei denn man säuft jeden Tag). Hierbei ist zu beachten das Cocktails nicht inklusive sind. Getränkepreise: Bier -frisch gezapft- 3 Dollar, frische Säfte ab 3 - 5 Dollar, Cocktails von 7 - 10 Dollar. Mahlzeiten an der Beachbar von 3 - 18 Dollar (mittags).

Es sollte immer bedacht werden, dass alles, jede kleinste Zutat, auf die Insel gebracht werden muß.
In der Mitte der Insel befindet sich ein wunderschöner angelegter kleiner Brunnen. Weiterhin wurde während unserer Anwesenheit ein Garten angelegt.

Die Angestellten sind alle sehr freundlich und haben immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Trotz all der Schönheit sollte man sich auch mal die Mühe machen, hinter den Kulissen zu schauen und mit den Angestellten zu sprechen. Arbeitszeiten von 08.00-14.00 Uhr und dann von 17.00 Uhr - 03.00 Uhr sind eher die Regel als die Seltenheit. Auch hatte man das Gefühl, das hier die moderne Sklaverei herrscht. Ein Baden im Meer ist allen Mitarbeitern verboten. Ihre Zimmer befinden sich in der Inselmitte. Klimaanlage für sie - Fehlanzeige.

Gearbeitet wird 7 Tage die Woche 11 Monate lang. Dann können sie für 1 Monat nach Hause, um ihre Familien zu besuchen. Der maledivische Inselpächter stolziert wirklich wie ein kleiner König über die Insel. Zu einem freundlichen Gespräch mit den Urlaubern scheint er sich nicht herabzulassen. Zumindest konnten wir das nicht beobachten.

Fazit: Wir hatten einen wunderschönen Urlaub. Viel zu Essen. Und viel Spaß. Eine schöne Unterkunft. Ein kleines Trinkgeld sollte man schon hier und da aus oben genannten Gründen schon übrig haben. Roomboy und Kellner 5 Dollar die Woche. Gepäckträger 1 Dollar.

Wir hoffen hier mal ein positives BIld von normalen nicht v e r w ö h n t e n Reisenden über Machchafushi dargestellt zu haben. Wer Luxus sucht sollte mehr Geld ausgeben und woanders hinfliegen.

mrpolte@gmx.de


 

Machchafushi (16.09- 1.10)

 

Von München gings los mit Condor nach Male. Der Flug war recht angenehm, da wir Nachts geflogen sind und daher fast die ganze Zeit geschlafen haben. In Male angekommen am Service Schalter von Neckermann, bekamen wir erst einmal einen kleinen Schock. Ich muss dazu sagen, dass wir ursprünglich gar nicht machchafushi sondern hakura club im memuu atoll gebucht hatten. Nunja die nette Frau am Schalter in Male teilte uns nun mit, dass unsere Insel voll sei und wir nach Summer Island kämen. Was wir dann auch sind. Nach ettlichen Telefonaten mit einer unproffesionellen Dame der Reiseleitung haben wir es nach zwei Tagen geschafft von Summer Island nach machchafushi umzuziehen. Soviel dazu:-)

Auf Machchafushi angekommen wurde erst einmal die ganze Truppe des Airtaxis ins Restaurants gebracht. Ohne zu fragen ob wir überhaupt Hunger haben, forderte uns unser Kellner freundlich auf, doch endlich etwas zu essen, da die ganze fünf Mann buffet Crew langsam Schluss machen wollte ( Man muss dazu sagen, dass wir ausserhalb der regulären Speisezeiten (7.30-9.00, 12.30-14.00, 19.30-21.00Uhr) dort abgesetzt wurden:-)) Nach einem kleinen Imbiss und einem Besuch an der Rezeption (Englisch sprachig) zum einchecken, wurden wir in unseren Standbungalow gebracht. Nummer 103. Die Bungalows sind recht geräumig und gemütlich eingerichtet. Das Bad war sehr schön, und auch immer sauber. Es gab zwei Duschen (Kalt/draussen und in der Badewanne. Der Roomboy hat immer gründlich sauber gemacht und uns jeden Tag aufs neue mit Kunstwerken die er aus unserer Bettdecke gemacht hat überrascht.

das Essen:
Das Essen war ok. Naja ich muss zugeben das Frühstück war auch für meine Verhältnisse ein bisschen mager. Es gab viel süsses, eine Sorte Schinken und Käse, Brötchen, toast, Corn Flakes, Melone, Waffeln, Eier, Rüherei, Würstchen und Hafer Pampe-bestimmt für die Engländer gedacht....
Mittag und Abendessen: Es gab meistens eine Sorte Pasta die auch immer gut schmeckte. Fisch war auch immer vorhanden. Reisgerichte und Gemüse sowie eine Auswahl an Maledivischem Essen, Achtung war immer sehr scharf. Uns allerlei Süsses zum Nachtisch. Wir sind immer satt geworden auch wenn ich mir manchmal Nachts von Schnitzel mit Pommes geträumt habe.

Die Tauchbasis:
Wir haben die Tauchbasis aufgrund unseres Tauchscheins, den wir dort gemacht haben kennen gelernt. Die gesamte Crew war super nett. Sie bestand unter anderem aus Luiggi, Johannes, Rudi, Issey und kurzzeitig Gundi. Alle super nett die Ihren Job richtig gut machen. Wir hatte echt ne tolle Zeit da unten. Das Hausriff ist sehr schön auch super zum Schnorcheln geeignet. Es gibt viele bunte Fischis, Schildkröten, Riffhaie, Rochen, Steinfisch, und und und. Vor der Insel liegt ein Hauswrack das recht gut besucht wird. Von anderen Inseln kamen stetig Taucher um das Wrack zu betauchen. Leider hatten wir nicht das Glück es anschaun zu können, da wir als anfänger nicht weiter runter sollten als 18 Meter und das Teil Erst bei ca. 22 Meter anfing.

Die Bar:
An der Bar arbeiten super nette Leute die immer freundlich lachen. zwei konnte sogar fliessend deutsch. Die Cocktails fand ich allerdings nicht so berrauschend.

Unterhaltung:
Einmal wöchentlich Disco Night, Tauchnacht mit Slideshows und Video, und ayueveda Info Abend.

Die Italiener:
Wir hatten Glück mit unseren Italienern. Sie Waren zwar auch bisschen laut manchmal aber trotzdem sehr ertäglich. Es war sogar richtig lustig mit ihnen zum Beispiel am Discoabend. Oder wenn man sie am Stand beobachten konnte. Und störend fand ich sie auch nicht. Da waren manche Engländer doppelt so laut wie alle Italiener der ganzen Insel zusammen. Im Urlaub trifft man überall auf andere Kulturen und Leute. Aber wenn man etwas gegen andere Nationen hat dann sollte man es vermeiden auf die Malediven zu fliegen, da man dort auf unterschiedlichste Kulturkreise trifft. Inder, Türken, Engländer, Amerikaner, Italiener, Franzosen, Spanier.....

Abschliessend ist zu sagen, dass wir eine sehr schöne Zeit auf machchafushi verbracht haben. Die Insel ist besonders Interessant für Taucher und Schnorchler, aber auch nur zum relaxen echt wunderschön.

Kleiner Tipp: Die Wasserbungalows sollen nicht so schön wie im Katalog sein.

Falls Ihr noch Fragen habt oder ein Paar Bilder zugeschickt haben möchtet könnt Ihr euch gerne an mich wenden: sabrina.maile@merz-akademie.de

Grüsse an alle malediven verrückten und die es bald sind
sabrina und dieter
 


 

Reisebericht über Machchafushi vom 29 Februar bis 14 März 2004.

Dies war nun unser 3 Besuch auf den Maldiven. Das 1mal waren wir auf Reehti Beach und das 2mal auf Coco Palm. Der Hinflug mit Edelweiss-Air klappte wie immer wunderbar und ist zu empfehlen. Auf Male angekommen wurden wir gleich nach dem Einchecken weiter zu dem Wasserflugzeugstützpunkt weitergeleitet, wo wir auch nicht lange warten mussten bis wir nach Machchafushi geflogen wurden. Dort angekommen wurden wir gleich in die Rezeption geführt und eine deutsche (Namen leider vergessen) erklärte uns kurz wie das ganze auf der Insel so abläuft. Danach bekamen wir den Schlüssel zu unserem Bungalow Nummer 152. Dort angekommen waren wir zuerst positiv überrascht. Wir waren mit einem etwas schlechtem Gefühl auf die Insel gekommen, nachdem wir die letzten Reiseberichte über Machchafushi gelesen hatten. Das Beachbungalow 152 war recht gross und zweckmässig ausgerüstet. Es war die ganzen 2 Wochen lang immer sauber gepflegt von unserem netten Roomboy. Die einzigen Tieren die wir im Bungalow hatten, waren Ameisen und dies meistens nur im Toilettenbereich was aber überhaupt nicht gestört hatte. Den schliesslich ist dies ja Natur pur. Die Bungalows sind sicher nicht mehr die neusten. Man sah schon die Gebrauchspuren. Auch die Klimaanlage und der Kühlschrank hatten sicher auch schon besser ausgesehen. Aber es funktionierte alles einwandfrei. Das einzige negative war: Der Defekte Steuerungskasten für den Ventilator der eine Woche vor uns offenbar explodierte und die Steckdose im Bad die aus der Wand hinaushing. Leider gab sich unser Roomboy keine spezielle Mühe das Bett jeden Abend etwas anders zu gestalten. Wir hatten 2 Wochen lang das gleiche, einfache Muster. Die Wasserbungalows können wir nicht empfehlen. Von aussen her machten die einen ziemlich schäbigen Eindruck und auch das Innenleben solle gemäss Auskunft von Bewohnern auch nicht besser sein. Die Garten Bungalows liegen in der Mitte der Insel und waren offenbar geplagt von den Geräuschen der Generatoren. Da die Insel sehr klein ist, gibt es unserer Meinung nach zu viele Bungalows. Das Bungalow 152 war für uns ein Glückstreffer. Wir hatten für uns wohl den schönsten und ruhigsten Strandabschnitt vor der Tür.

Nun zum Essen. Wir hatten halb Pension gebucht was wir jedem nur empfehlen können. Das Morgenbuffet war von Schweizer Sicht her eine kleine Katastrophe. Der grösste Teil bestand aus süssem Gebäck, und alles was eigentlich bei diesen Temperaturen gekühlt hätte werden sollen (Milch, Käse, Butter usw.) standen einfach an der wärme und sahen auch dementsprechend aus. Das einzige geniessbare war der Toast und die Konfitüre, aber nach 2 Wochen hat man auch dies gesehen. Zum Mittagessen begaben wir uns immer zur Beachbar wo wir jeweils etwas kleines bestellt hatten. Die Küche dort können wir nur empfehlen. Wir hatten beinahe jeden tag etwas anderes bestellt und es war jedes Mal einfach super. Der Koch dort, der übrigens ziemlich gut deutsch spricht hat sein Handwerk echt im griff. Nun zum Abendessen. Die ersten 3 Tage wären wir immer 5 Minuten vor Öffnungsbeginn beim Hauptrestaurant eingetroffen, wo jeden Tag immer eine grosse Menschenschlange die nur darauf wartete das Buffet zu stürmen was auch immer geschah. Es hielten sich immer alle in der Reihe ausser die Italiener, die hatten immer das Gefühl sie hätten Vortrittrechte und stürmten das Buffet direkt ohne zu warten und drängten sie immer dort rein wo sie gerade Lust hatten. Das Essen würde allgemein auf die Italiener abgestimmt. Es gab jeden Abend sicher Spaghetti oder andere Pasta. Es gibt sicher für jeden Geschmack etwas aber es war nichts spezielles ausser das Gemüse war immer sehr gut. Nach 1 Woche wiederholte sich dann das essen wieder. Und wir waren froh nach 2 Wochen wieder mal etwas anderes essen zu können.

Nach dem Essen begaben wir uns immer in die Bar gleich neben dem Restaurant wo wir den Abend mit einem feinem Cocktail oder Fruchtsaft und bei netten Gesprächen mit anderen Gästen oder Mitarbeiter von der Tauschule zum ausklang brachten. Die Arbeiter in dieser Bar waren total freundlich und wir hatten es immer lustig mit Ihnen. 1mal in der Woche findet dort auch eine Disco und ein Maledivischer Musikabend sowie ein Taucherabend statt.

Sonstige Möglichkeiten den Alltag etwas zu gestalten waren Ausflüge auf Einheimische Inseln, Schnorchelausflüge und Nachtfischen.

Nun wir, vor allem ich war an dem Tauchangebot interessiert und daher noch angaben zur Tauchbasis. Die Basiscrew und Inhaber hat offenbar vor 2 Monaten gewechselt. Der Basisleiter Max, ein Holländer der offenbar Deutsch spricht und versteht aber darauf besteht nur englisch zu sprechen, war gar nicht mein Freund. Er war unhöflich und hat sich gar nicht um das wohl der Gäste gekümmert. Die Basis war total überfordert mit der Menge an Tauchern die gerade anwesend war. Es gab zuwenig Platz um Material zu verstauen und zu trocken. Zum Glück war da noch die Schweizerin Isa die eigentlich fürs Büro zuständig war, aber offensichtlich die Tauchbasis praktisch geführt hätte und den Kontakt zu den Tauchern gepflegt hatte. Sie ist seit 4 Wochen auf der Insel und offenbar auch nicht besonders Glücklich wie das ganze so abläuft auf der Basis. Mit ihr konnten wir uns immer super unterhalten oder fragen stellen. Ohne Sie wären die 2 Wochen tauchen nur halb so schön gewesen. Ich bekam öfters kleine Streitigkeiten unter den Mitarbeitern und dem Basisleiter mit. Die ganze Crew passt offensichtlich nicht so zusammen. Dann gab’s da noch den Gunther aus Österreich, Ein richtiger Blonder junger braungebrannter Sunnyboy wie er im Buche steht. Er arbeitete als Diveinstructor. Auch er war supernett und man konnte gut mit ihm sprechen und fragen stellen. Sein grösstes Problem war aber das Fotografieren. Wenn er jeweils den Tauchgang führte oder gerade Leute für einen Kurs dabei hatte stand für Ihn das Fotografieren Unterwasser immer im Vordergrund. Die Tauchbasis schaut total nur auf den Dollar. Sie verkaufen auch jedem Taucher der nur den Open Water hat einen Tieftauchgang-Kurs der 55 Dollar kostet und ein grosser Witz ist. Auch kommen sie einem nicht im geringsten entgegen auch wenn man für mehrere 100 Dollar getaucht hat, sondern sie streiten sogar um wenige Dollar was echt peinlich war. Man konnte einfach keine Professionalität auf dieser Tauchbasis feststellen sondern nur Massenabfertigung und Geldabzocke. Die Tauchplätze waren jedenfalls fast immer wunderschön und ich konnte sogar an einem Tag 3 Wahlhaie sehen.

Jedoch das grösste Problem auf der Insel waren die Italiener. Von denen gab es auch am meisten so ca. 70% was nun auch normal wäre auf dieser Insel. Die Italiener geniessen einen sehr sehr schlechten Ruf unter den anderen Gästen und sogar unter den Einheimischen und das nicht nur auf Machchafushi sondern auf den ganzen Malediven. Sie waren die ganzen 2 Wochen nur störend. Offenbar bekommen die super günstige Angebote, denn es reisten ganze Familien mit Kindern und Gruppen an. Und auch das Management auf dieser Insel ist zum heulen. Für Schweizer Verhältnisse wäre das Sklaverei wie die die Mitarbeiter ausnützen.

Nun hoffe ich das Ihr einen kleinen Eindruck über Machchafushi bekommen habt. Es muss nun jeder selber entscheiden wohin er gehen will. Ich auf jedenfalls kann nur sagen: Die Insel selber ist wunderschön. Die Beachbungalows absolut in Ordnung. Verhungern wirt man sicher auch nicht und das Tauchen war im grossen und ganzen auch ok. Wer aber Maledivisch Typische Dinge, Ruhe, und einen perfekten Urlaub sucht ist auf Machchafushi sicherlich falsch. Und vor allem die Schweizer die gegenüber allen anderen einen viel höheren Geldbetrag dafür ausgeben müssen finden sicher etwas besseres. Nun ich hoffe eurer Urlaub wird ein Traum und dies ist auf den Malediven sicher kein Problem.

Es grüsst aus der Schweiz Reto uns Corina

reto.haeberli@solnet.ch


 

Reisebericht Machchafushi, 21.02.04 bis zum 07.03.04
von Fredy, fredyniederberger@hotmail.com
und Tanja, tanjahug@bluewin.ch

Nach den Berichten die wir hier auf Malediven.net gelesen hatten, waren wir aufs Schlimmste vorbereitet als wir Ende Februar abreisten. Wir stellten allerdings dann schnell fest, dass es so schlimm dann auch nicht ist.

Als erstes muss man sagen, dass wir sowohl einen guten Charterflug mit des Edelweiss gehabt haben, wie auch einen spassigen Flug mit dem Wasserflugzeug. Die Reise hat also prima geklappt.

Die Zimmer sind sauber und gut eingerichtet, mit einem wunderschönen offenen Bad. Auch die Terrasse mit der maledivischen Schaukel ist gemütlich. Wir waren in Beach Bungalow Nummer 151, unserer Meinung nach wohl das beste was man buchen kann, denn es liegt an einem der schönsten Strandabschnitte der Insel, von wo aus man sehr gut Schnorcheln gehen kann. Die Water Bungalows sehen zum einen schäbig aus und auch nicht sehr praktisch. Natürlich haben wir sofort nach der Ankunft überprüft, ob unsere Matratze aussieht wie im vorangegangenen Bericht (siehe unten), dem war aber dann nicht so, auch wurde der Bettbezug regelmässig gewechselt, sowie die Hand- und Strandtücher. Wir hatte ein paar Ameisen im Zimmer, aber nie im Bett und so waren wird doch sehr zufrieden mit der Infrastruktur. Es gab auch je zwei Liegen zum Bungalow und wir hatten nie Probleme, dass diese bereits von jemanden anderem besetzt waren.

Das Essen ist fein und es hatte bei uns auch genügend (auch wenn wir mal etwas später kamen). Klar wiederholte sich das Essen nach einer Woche, aber es hat genügend Auswahl, damit man selbst ein bisschen Abwechslung reinbringen kann, es ist allerdings ratsam nicht gleich am Anfang ans Buffet zu gehen, da es immer einen wahnsinnigen Andrang hat. Zudem hat die Bedienung anscheinend darauf geachtet, dass man mit Landsleuten an den gleichen Tisch kam (oder zumindest solche, welche die gleiche Sprache sprechen).

Die Bedienung in den Bars war immer sehr zuvorkommend und freundlich. Auch das Essen und die Säfte waren sehr gut und auch günstig. Nach unserer Meinung lohnt es sich nicht all-inclusive zu buchen, da die Verpflegung im Allgemeinen günstig ist.

Ich (Fredy) habe auf Machchafushi meinen Oper Water Kurs gemacht. Die Tauchbasis ist sehr gut ausgestattet und die Leute sind wirklich alle mega nett. Ich hatte das Glück meinen Kurs ganz alleine mit dem Dive Master (in meinem Fall Luigi) zu absolvieren. Luigi konnte zwar kein Deutsch, aber dafür spricht er sehr gut Englisch, ist absolut professionell und verfügt über ein grosses Fachwissen; ich hätte also keinen besseren Master haben können.
Das Einzige was mich beim Tauchen ein bisschen gestört hatte, war das ein Open Water Kurs nicht wie ausgeschrieben 7 Dives beinhaltet, sondern halt nur 4. Da ich mich halt vorher nicht erkundigt hatte, war ich dann halt beim Bezahlen ein bisschen angeschmiert. War aber egal, denn das wars mir wirklich wert.
(Anm: Günther, Hussein und Issey sind im Übrigen nach wie vor da.)

Wir machten auch einen Ausflug auf eine Einheimischen Insel. Die italienische Reiseleitung, welche als Begleitung den Ausflug führte, war für uns Schweizer nicht sehr informativ, da sie nicht gross informierte und wenn dann nur auf italienisch.
Wir hatten auch keine grosse Probleme mit den vielen Italienern auf der Insel, sie haben sich sehr ruhig verhalten, kamen aber regelmässig zu den Abfahrtszeiten bei Ausflügen zu spät :o)

Die deutsche Touristenbetreuerin Mania hat sich auch wirklich kompetent um Probleme gekümmert. Sie ist anscheinend der Ersatz für Macha.

Fazit:

Alles in allem hatten wir 14 wunderschöne Tage auf Machchafushi, wir hatten zum Glück keine Probleme und konnten unsere Ferien in vollen Zügen geniessen. Da Machchafushi unsere erste Insel war, haben wir wenig Vergleichsmöglichkeiten und können daher den Service nur schwierig beurteilen. Wir denken aber, und das wurde uns von vielen Seiten bestätigt, dass Machchafushi eine sehr gute Insel ist, wenn man sie in einem Sonderangebot buchen kann. Allerdings müssen wir feststellen, dass für jenes Geld, welches wir bezahlt haben ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis herrscht, denn es wird ein bisschen wenig wert auf Details gelegt. Für das gleiche Geld gibt’s dann auch bessere Inseln auf den Malediven.

P.S. Es geht im Übrigen das Gerücht um, die Insel werde demnächst abgerissen. Komischerweise wird aber direkt in der Mitte der Insel im Moment gebaut.

 


 

Reisebericht Malediven 07.01.2004 – 21.01.2004
Von: Andreas, ZMundBG@t-online.de

Anreise:
Von Radolfzell aus fuhren wir mit dem Zug nach Frankfurt / Main und weiter ging es dann mit der LTU nach Hulule (Male) auf den Malediven. Von da aus weiter mit dem Wasserflugzeug (Trans Maldivian Air) nach Machchafushi.

Auf der schwimmenden Ankunftsplattform wurden wir von Mascha (einer 19 jährigen Deutschen, die wirklich so heißt) mit dem Dhoni abgeholt und zur Insel gebracht. Mascha erklärte uns den Ablauf dann in der Lobby bei einem Willkommensdrink (Fruchtsaft). Mascha wird die Insel am 01.02.2004 verlassen, dazu unten mehr.

Unser Gepäck wurde von den Angestellten ins Zimmer gebracht und wir haben uns erstmal hingelegt. Nach einer ausführlichen Ruhepause brachten wir unsere Wertsachen in den (kostenlosen) Hotelsafe. Der Safe besteht aus Fächern, ähnlich wie Safefächer in einer deutschen Bank. Einen Schlüssel bekommt man ausgehändigt, den zweiten Schlüssel behält das Hotel.

Unser Bungalow machte zunächst einen annehmbaren Eindruck. Erst bei näherem Hinsehen fallen einem Schimmel im Bad und an der Klimaanlage auf. Wir hatten einen Beachbungalow gebucht (Zimmernummer 137, für diejenigen, die schon mal auf Machchafushi waren). Der ‚Beach’ entpuppte sich als etwa 2 m breiter Sandstreifen, der nur bei Niedrigwasser benutzt werden kann. Bei Hochwasser ist er nämlich völlig überflutet. Darüber hinaus besteht der Beach hauptsächlich aus Mangrovenwurzeln, abgestorbenen Mangroven und Dreck.



Der Aufenthalt:
Das Frühstück bestand, wie sich im Lauf des Aufenthaltes herausstellte jeden Tag, aus Toast und diversem Süßgebäck, einer Sorte Wurst, einer Sorte Marmelade und einer Sorte Käse, gebratenen Frühstückswürsten, gekochten Eiern, Rührei und Cornflakes mit Milch. Dazu gab es immer Kaffee oder Tee. Für die ersten drei bis vier Tage ist das okay, aber man würde sich dann doch eine Abwechslung zumindest bei Wurst, Käse und Marmelade wünschen.

Nach dem Frühstück gingen wir zur Tauchbasis.




An dieser Stelle muss ich gleich mal ein großes Lob an die Crew loswerden. Inka und Bruno als Leiter, sowie Eiko (Japanerin), Günther (Österreicher), Massimo (Engländer/Italiener), Issey (Malediver) und Hussein (Malediver) als Tauchlehrer / Guides haben uns sehr herzlich aufgenommen und sich hervorragend um uns gekümmert. Unseres Wissens wird die komplette Crew ab dem 01.02.2004 die Insel verlassen, auch dazu unten mehr. Wir hatten unser eigenes Equipment dabei, hätten aber auch dem in sehr gutem Zustand befindlichen Leihequipment uneingeschränkt vertraut. Der Checkdive zum im Hausriff liegenden Wrack war gleich das erste Erlebnis und außer Weißspitzenriffhaien und Schildkröten finden sich auch Stachelrochen, Angler- und Froschfische und sehr schöner Bewuchs unterhalb von 15 m im Hausriff. In der Lagune finden sich abends ab etwa 16:30 Uhr kleine Schwarzspitzenhaie (etwa 20 cm lang) zur Jagd ein.

Wir hatten mit der ganzen Crew wirklich sehr schöne Tauchgänge. Anfänger sollten wissen, dass es bei einigen Tauchplätzen zu sehr starker Strömung kommen kann, aber: wir hatten Abenteuer gebucht … wir sollten Abenteuer haben. Noch ein Hinweis: in den Ausschreibungen steht nicht, dass die 15l – Flasche pro Tauchgang – auch bei einem Non-Limit-Paket – 3,00 US-$ Aufpreis kostet.

Es werden regelmäßig vormittags Two- und Three-Tank Ausfahrten und, sofern genügend Taucher da sind, auch eine Single-Tank Ausfahrt angeboten. Nachmittags gibt es täglich eine Single-Tank Ausfahrt. Achtung: Da das Hotel nicht auf Taucher Rücksicht nimmt, kann es sein, dass man von einer Two- oder Three-Tank Ausfahrt um 14:00 Uhr noch nicht zurück ist. Dann gibt es auch kein Mittagessen mehr (außer man geht in den Coffee-Shop und bezahlt es auch bei Vollpension und All-inclusive extra).
Die Tauchbasis bemüht sich, den Wünschen der Taucher gerecht zu werden. In unserem Fall hat das immer funktioniert, so dass wir zweimal beim Manta-Point waren und dort außer acht tanzenden Mantas auch einen Walhai gesehen haben.

Am dritten Tag klagte meine Frau nach dem Aufstehen über Ohrenschmerzen im rechten Ohr. Wir haben das zunächst auf eine Überlastung durch das Tauchen zurückgeführt und dem ganzen keine weitere Bedeutung beigemessen. Im Laufe des Tages gingen die Ohrenschmerzen weg und Tauchen war kein Problem.

An dieser Stelle möchte ich mich über das Essen im Hotel äußern. Das Mittags- und das Abendbuffet waren reichhaltig und die Auswahl in Ordnung (Pasta, Reis, eine Sorte Fisch, eine Sorte Rindfleisch, diverse Salate und eine Suppe). Es empfiehlt sich, zu den Mahlzeiten pünktlich zu erscheinen, da die guten Sachen nach einer halben Stunde weitgehend weg sind und außer Reis und Pasta wird nur sporadisch nachgefüllt. Uns hat das Essen, insbesondere die Curry-Ecke, zugesagt. Allerdings muss man berücksichtigen, dass wir sehr gerne scharf essen. Die Desserts sind nach ein paar Tagen langweilig. Es gibt immer Kuchen, zwei verschiedene Puddings und Obst (Ananas oder Papayas). Angeblich einmal wöchentlich gibt es abends ein Motto-Buffet, allerdings gab es das in den zwei Wochen, in denen wir da waren, nur einmal.

All-inclusive-Gästen sei gesagt, dass sich die Buchung (30 US-$ / Tag) nicht lohnt. Die Getränke sind günstig und es ist längst nicht alles enthalten. Inklusive ist eine Sorte Rotwein und eine Sorte Weißwein, Softdrinks (Cola, Wasser mit und ohne Kohlensäure, Tonic, Bitter Lemon, Soda), drei Sorten Whiskey, eine Sorte Bier, eine Sorte Wodka, zwei Sorten Gin und der Nachmittagskaffee. Achtung: Wenn man nicht ausdrücklich darauf hinweist und ein Bier bestellt, bekommt man auch als All-inclusive-Gast eine andere kostenpflichtige Biersorte serviert. Nicht inklusive ist auch die Nutzung des Billard-Tisches (2,00 US-$ pro Spiel) sowie die Nutzung der anderen Wassersport-Geräte (Tretboot, Katamaran, Surfbrett und Skooter).


Der Nachmittagskaffee besteht wahlweise aus löslichem Kaffee oder Tee, den man sich jeweils selbst machen muss, und ein paar Kuchen- / Sandwichstücken. Die Kuchenstücke waren die Reste des Mittagsdesserts, die Sandwichstücke (rechts im Bild) wurden jeweils frisch gefertigt. Unserer Meinung nach kann man darauf gut verzichten. Wenn man das allerdings braucht, bezahlen ‚normale’ Gäste dafür unverschämte 5,00 US-$.
Nicht inklusive sind unter anderem alle Säfte.
Für Taucher, die an der nachmittäglichen Ausfahrt teilnehmen wollen, ist das Buffet komplett uninteressant, denn es wird pünktlich um 16:00 Uhr aufgebaut (da ist man schon mit dem Boot weg) und pünktlich um 17:00 Uhr wieder abgebaut (da ist man vom Tauchen noch nicht zurück).

Am Morgen des vierten Tages war das Ohr meiner Frau völlig zu geschwollen und es bereitete ihr erhebliche Schmerzen. Das Tauchen war für meine Frau ab diesem Tag gegessen. Im Gegensatz zur Ausschreibung ist auf der Insel kein Arzt verfügbar, sofern nicht zufällig ein Arzt unter den Touristen ist. Nach Auskunft von Mascha wird das so geregelt, dass ein Arzt auf die Insel kommt und täglich eine Stunde Sprechzeit hat. Im Gegenzug muss er für den Urlaub nichts bezahlen. Ob ein Arzt anwesend ist, ist also reine Glückssache und auch bei Ärzten hat sich der Zustand der Insel herumgesprochen. Die „Apotheke“ des Hotels ist allerdings durch von Gästen zurück gelassene Medikamente gut bestückt. Zugriff darauf besteht wenn kein Arzt anwesend ist über das Hotelmanagement. Die Medikamente sind – soweit wir das beurteilen können – sauber sortiert und werden in einem klimatisierten Raum mit 10 Grad Celsius gelagert.

Meine Frau nahm ab diesem Tag starke Antibiotika. Dies führte dazu, dass sich die Situation mit ihrem Ohr nur langsam – aber kontinuierlich – verschlechterte.

Wir dachten dann darüber nach, dass es etwas überraschend ist, dass der Zustand Morgens schlechter ist als Abends. Bei der klassischen bakteriellen Gehörgangsentzündung, die man sich beim Tauchen in den Tropen zuziehen kann, ist das nämlich genau umgekehrt.

Am Morgen des fünften Tages hatte das Ohr ausgetragen und meine Frau zog den Kissenbezug ab, damit der Roomboy diesen wechselte. Was dabei zu Tage trat, entzieht sich eigentlich einer Beschreibung. Auf Grund des Zustandes der Kissen zog meine Frau dann das Laken ab. Den Zustand der Matratzen kann man den Fotos entnehmen.




Der Inselpächter selbst hat sich zu der Situation nicht geäußert. Allerdings haben sich der für die Bungalows zuständige Manager, der Roomboy und Mascha die Matratzen und Kopfkissen angesehen. Unsere Forderung, die Matratzen und Kissen sofort auszutauschen führte zu einem mittleren Aufstand, da auf der Insel angeblich keine Ersatzmatratzen und Ersatzkissen vorhanden seien. Es wurde dann doch eine gebrauchte, aber dem Anschein nach saubere Matratze und zwei neue Kissen aufgetrieben. Mascha meinte, dass nun die Angestellten mit der bei uns ausgetauschten Matratze leben müssten. Ob das so ist, wissen wir nicht; es erscheint aber sehr wahrscheinlich. Wir haben uns noch am selben Abend per Email (Internetzugang an der Rezeption – nur das Schreiben der Email hat 12,10 US-$ gekostet!) an den Reiseveranstalter gewandt, da keine Reiseleitung auf der Insel war. Der Reiseveranstalter hat am nächsten Tag zurück gerufen und die Klärung der Situation versprochen. Offensichtlich ist dies auch umgehend passiert, denn das Management der Insel (der Pächter) hat um ein Gespräch mit uns gebeten. Ab diesem Zeitpunkt wurde für jeden Abend ein Gespräch vereinbart, welches mit derselben Regelmäßigkeit – angeblich wegen zuviel Arbeit oder weil er uns nicht gefunden habe – wieder abgesagt wurde. Das Interessante daran ist, dass der Inselpächter, wenn er uns im Restaurant oder in der Bar gesehen hatte, fluchtartig den Raum verließ. Am vorletzten Abend wollte er uns dann zum Essen für den letzten Abend einladen. Wir hatten zwischenzeitlich erfahren, dass dieses Verhalten Methode hat (siehe auch Reiseberichte unter anderem auf www.indira.de und auf www.malediven.net) und haben die Einladung abgelehnt.

Interessanterweise hat uns am Abend des Matratzentauschs der Barkeeper gefragt, ob wir denn schon eine Flasche Sekt bekommen hätten, schließlich sei dies unser dritter Aufenthalt auf Machchafushi. Es fand sich dann bei Rückkehr in unseren Bungalow eine Flasche guten Sekts und zwei Gläser. Nachdem was uns Mascha berichtete sei dies alles andere als üblich.

Einen noch schlimmeren Zustand der Kissen und Matratzen fand sich im Bungalow eines schweizer Ehepaares, die wir auf der Insel kennen gelernt hatten. Auch hier hatte die Frau Probleme mit den Ohren und nach unserem Hinweis wurden die Matratzen und Kissen reklamiert und getauscht. Scheinbar war in der Zwischenzeit Ersatzware auf der Insel angekommen. Wir haben das alles fotografiert beziehungsweise auf Video dokumentiert.

Ein Wort noch zu den oft erwähnten Italienern auf der Insel. Wir haben sie nicht wirklich als unangenehm empfunden, allerdings ist der in Katalogen öfter erwähnte Anteil von deutschsprachigen Gästen von 55 – 60 % völlig überzogen. Es waren mit uns gleichzeitig 12 deutschsprachige Gäste da (Österreicher, Schweizer und Deutsche) – bei etwa 140 Italienern. Es waren gleichzeitig inklusive uns nur 20 Taucher auf der Insel.

Zur Situation auf der Insel allgemein:
Die Wasserbungalows sind marode und auch die Beachbungalows bedürften dringend einer Renovierung. Die Wasserbungalows stehen auf Betonstelzen und darauf befindlichen Holzstelzen im Wasser. Der Beton ist bei einigen Stelzen bereits völlig abgebröckelt und die Holzstelzen stehen nur noch auf den Metallstreben, die in den Beton eingegossen waren. Beim Schnorcheln kann man das hervorragend sehen.
In unserem Bungalow hatten wir einen Bruch der völlig verrosteten Warmwasserleitung. Nachdem wir das gemeldet hatten, kam der Roomboy und hat den Boden aufgewischt. Erst nach nochmaliger Intervention kamen die Inseltechniker und tauschten das verrostet Rohr aus. Ab diesem Tag hatten wir auch klares warmes Wasser. Bis dahin kam aus der Leitung eine braune Brühe.

Da meine Frau nicht mehr zum Tauchen gehen konnte, hat sie sich auf der Insel mit den Mitarbeitern unterhalten.

  • Die Roomboys sind angehalten nur alle zwei Wochen die Bettwäsche zu wechseln, selbst wenn die Gäste diese abziehen um neue Bezüge zu bekommen, werden die ‚alten’ Bezüge einfach wieder verwendet.
  • Die Bungalows werden nur gefegt aber nicht feucht gereinigt, auch nicht bei einem Wechsel der Gäste
  • Die Klimaanlagen sind verdreckt, schimmlig und wahnsinnig laut
  • Die Badezimmer / Toiletten werden nicht desinfiziert
  • Außer dem Bedienungspersonal dürfen die Mitarbeiter der Insel nicht mit den Gästen sprechen. Tun sie dies doch, müssen sie mit Zimmerarrest von bis zu fünf Tagen rechnen.
  • Das Personal, mit dem wir gesprochen haben, war in der Regel nicht länger als vier Wochen auf der Insel (Ausnahme: Mascha und Tauchcenter) und freute sich darauf, einen Job auf einer anderen Insel anzunehmen.

Die Dhonis gehören zur Insel und nicht zum Tauchcenter. Das bedeutet, dass der Inselpächter diese bei Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Tauchcenter und ihm als Druckmittel benutzt. In solch einem Fall können keine Tauchausfahrten stattfinden.

Bruno meinte auf die Frage, ob er denn mit dem Management zusammenarbeiten könne: ‚Ich habe eine Fußfessel mit einer Stahlkugel dran an; die sieht nur keiner’

Auf Grund der geschilderten Lage auf der Insel werden die Mitarbeiter des Tauchcenters (außer Eiko) die Insel am 01.02.2004 verlassen. Für Mascha gilt das Selbe. Sie wollte die Insel bereits vorzeitig verlassen, jedoch hat ihr der Inselpächter ihren Reisepass nicht ausgehändigt mit den Worten ‚Ich bestimme, wann wer die Insel verlässt und niemand sonst’.

Ergänzung: Nachdem wir am 13.02.2004 eine Email der Pächterin des Tauchcenters, Gundi Holm, bekommen haben, stellt sich die Situation so dar, dass lediglich Bruno und Inka die Leitung des Tauchcenters abgegeben und die Insel verlassen haben und die Leitung jetzt von dem Holländer Max Wenting übernommen worden sei. Günther, Hussein und Issey seien nach wie vor auf der Insel. Das können wir nicht überprüfen. In von uns persönlich mit Günther, Hussein und Issey geführten Gesprächen bei unserem Aufenthalt vor Ort wurde uns etwas anderes gesagt. Der Fairness halber wollen wir aber auch diese neuen Informationen von Gundi Holm mit dem Hinweis, dass wir diese nicht überprüfen können, hier weitergeben.

Wir haben die Situation auch der maledivischen Regierung geschildert, da wir der Meinung sind, dass es sich hier um moderne Sklaverei handelt. Ob die Regierung die Angelegenheit weiter verfolgt oder sich blenden lässt entzieht sich unserer Kenntnis.

Leider müssen wir abschließend feststellen, dass uns Machchafushi nie wieder zu sehen bekommt. Es war 1997 und 1999 wirklich schön dort, aber das, was wir erlebt haben, müssen wir nicht noch mal durchmachen. Es gibt noch vielen schöne andere Inseln, von denen man die Tauchdestinationen ebenfalls schnell erreichen kann. Wir können jedem nur Abraten, auf der Insel Urlaub zu machen.

Wenn’s Kommentar oder Fragen zu dem Artikel gibt, erreicht man uns unter ZMundBG@t-online.de .

 


 

Unsere Reise nach Machchafushi
29.11.03-14.12.03

Es war meine vierte Insel auf den Malediven..

Ich war vorher auf Rangalie( vor dem Hilton Umbau), Holiday Island und Veliduh. Somit habe ich einen gewissen Vergleich.

Wir haben über Orca Reisen gebucht, weil die etwas günstiger waren als Sub Aqua. Wir äußerten den Wunsch in den Zimmern 143-150 ein Zimmer zu bekommen, so wie mit unseren Freunden, die eine Woche vorher anreisten, und uns ein Bungalow zu teilen.

Man bestätigte uns von Seiten Orca, dass man es weiterreichen würde, aber nicht garantieren könnte, was uns auch logisch vor kam.

So riefen wir dann unsere Freunde eine Woche vor unserem Urlaubsbeginn auf den Malediven an, ob alles geklappt hätte. Damit begann das Dilemma. Die beiden wurden in das Zimmer 108 gesteckt, sagten uns auch, dass es schlecht aussähe, das wir nebeneinander ein Zimmer bekämen, aber sie ihr möglichstes geben, das wir vielleicht doch noch zusammen die gewünschten Zimmer bekämen.

Als wir dann eine Woche später ankamen, von der langen Reise geschafft (übrigens hat LTU stark nachgelassen und wo waren eigentlich die Müllsäcke?) holten uns die beiden vom Wasserflugzeug ab (der Transfer ging super, habe es schon schlechter erlebt, mit viel Wartezeit) und sagten, wir bekämen das Zimmer 109 neben ihnen und das sonst nichts zu machen sei mit unseren Wünschen, da das Management ziemlich Arrogant und Ignorant wäre.

Gut, dachten wir uns, ist zwar nicht die Ecke, wo wir hin wollten und auch nicht der gleiche Bungalow (1Bungalow = 2 Zimmer), aber davon lassen wir uns nicht die Urlaubslaune vermiesen.

An der Rezeption beim Einchecken stellte sich dann raus, dass wir doch nicht das Zimmer 109 bekämen, da dort der Inselarzt kurzfristig rein käme(klar, wer umsonst dort nächtigt, den kann man auch kein Gardenbungalow zumuten). So bekamen wir das Zimmer 308.

Da ich gut vorbereitet war, war mir gleich klar, dass das nicht das gebuchte Strandbungalow, sondern das günstigere im Inselinneren gelegene Gardenbungalow sei. Darauf rastete ich endgültig aus. Man sagte mir, es wären keine anderen Zimmer frei und morgen könnte ich dann umziehen. Daraufhin rief ich die Reiseleitung in Male an und die verstand meine Aufregung überhaupt nicht. Wenn nichts frei wäre, könnte man mir auch kein Zimmer geben, war die Antwort. Ich erklärte, dass ich es nicht akzeptiere und man auch nichts verkaufen könnte, was nicht vorhanden wäre. Es änderte nichts an der Tatsache, dass wir den ersten Tag aus dem Koffer lebten.

Wir stellten fest, das rund 2/3 der Gäste ihre erste Nacht nicht in der gebuchten Zimmerkategorie verbrachten, das kann kein Zufall sein sondern knallharte Kalkulation. Wir forderten vom Management eine Bestätigung über die Nacht in der niedrigeren Kategorie und uns wurde zugesagt, dass wir die bekämen (wir warten übrigens immer noch darauf).

Nachdem wir dann am nächsten Tag unser neues Zimmer bezogen (Nummer 139), fing der Urlaub dann richtig an.

Auch unserem Wunsch im Restaurant mit unseren Freunden zusammen zu sitzen, wurde abgelehnt, das wäre nicht möglich.

Übrigens sind wir mit TMA (Wasserflugzeug) zur Insel geflogen und trotz ordentlichem Übergepäck, brauchten wir nicht nachzuzahlen.

Die Insel war während der ganzen Zeit ausgebucht.

Erwähnt sei noch, dass das Hotel ein Mädchen von 19 Jahren eingestellt hat, um zwischen den deutschen Urlaubern und dem Management zu vermitteln. Der Grundgedanke ist gut, nur leider legen sie auf Mascha ihre Worte kein Wert und ignorieren sie . So ist es besser, man klärt alles gleich selbst.

Um nicht weiter rumzumaulen, sei auch mal erwähnt, das es eine sehr schöne Insel ist. Ich finde sie sehr schön bewachsen. Außerdem gefällt mir ihre Größe sehr gut, dadurch ist sie recht familiär.

Es ist auch eine sehr saubere Insel und wir haben die ersten 10 Tage keine Kakerlaken gesehen. Palmenhörnchen (Ratten) haben wir gar nicht festgestellt.

Meiner Meinung nach, liegen die Zimmer 140 – 154 am Schönsten. Die Zimmer 101-114 finde ich auch nicht schlecht gelegen, aber nicht ganz so schön wie die vorher erwähnten.

Sehr schön sind auch die draußen angebrachten Schaukeln, wo man sehr schön eine Siesta einlegen kann.

Die Klimaanlagen sind recht einfach und somit ohne Fernbedienung und Timer. Ich habe aber auf noch keiner Insel so oft auf die Klimaanlage verzichten können. Es ist immer recht erträglich.

Schade fand ich, das unsere Betten nicht einmal mit Blumen dekoriert wurden, wie ich es von anderen Inseln her kannte (am Trinkgeld lag es jedenfalls nicht).

Nun zum Essen, es war wenig abwechslungsreich und hatte eine geringe Auswahl. Mit anderen Worten: Es gab fast jeden Abend das selbe! Gut, es ist keine Luxusinsel, aber ich habe auf Velidhu (preislich noch günstiger und vom Standard her gleich ) ein viel besseres Essen erleben dürfen. Das hatte zur Folge, dass ein englischer Gast sich bei seiner Reiseleitung beschwerte und zweimal vom Management zum Candlelight- Dinner eingeladen wurde.

Auch habe ich einen Grillabend vermisst, diesen kannte ich von den anderen von mir bereisten Inseln im 1 Wöchentlichen Rhythmus.

Auch wenn man eine halbe Stunde nach Buffeteröffnung zum Essen kam waren die besten Sachen schon weg und wurden nicht mehr nachgelegt. Eine halbe Stunde vor Buffetende gab es nur noch Pasta und Reis.

Wir hatten All inklusiv gebucht und stellten sehr schnell fest, dass es sich nicht lohnen würde. Von den Getränken sind nur folgende enthalten: Cola, Fanta, Sprite, Wasser, Dosenbier, eine Sorte trockenen Rot- und Weißwein, Johnny Walker und Gin. Nicht enthalten waren: Säfte und Cocktails, so wie viele andere alkoholische Getränke.

Machchafushi ist von den Getränken her auch eine sehr günstige Insel und so lohnte es sich nicht, die 300 € Aufpreis pro Person. Nach meinem Wissen, ist das Wasser zum Vorjahr teurer geworden, auf 2,50 $ pro 1,5 L. An der Poolbar kostet ein Sandwich oder eine Portion Pommes 3 $.

Ich denke, nächstes Mal würden wir dort Halbpension buchen und mittags am Pool essen, so bekommt man etwas Abwechslung ins Essen und teurer wird es wohl auch nicht. Sonst habe ich mir keine Preise gemerkt. Wer auf die Idee kommen sollte, ein Wasserbungalow zu buchen, kann ich nur sagen: spart es euch , sie sehen schrecklich aus, zumindest von außen. Ich frage mich, wo die da renoviert haben.

An der Rezeption steht ein PC, wo man mit ins Internet kann, die Preise weiß ich nicht mehr, war aber nicht so günstig.

Telefonieren war relativ günstig, wobei wir uns immer anrufen lassen haben, da es von Deutschland und der 010012 - Vorwahl nur 36 Cent/min. kostete. Wer per D2 anrufen möchte, sollte sein Sparschwein vorher plündern, da die angefangene Minute 5,98 € kostet. SMS versenden ist gar nicht möglich, lediglich das empfangen. Aber mal ehrlich , können wir nicht mal 14 Tage ohne?

So, nun wieder zu was positivem, die Tauchschule hatte zum 01.11.2003 gewechselt, die Sub Aqua Basis war nun bei unser Ankunft nicht mehr vorhanden. Man sagte uns von Seiten Sub Aqua`s: Der Vertrag wäre ausgelaufen und man hätte Probleme mit dem Management gehabt.

So gab es dann eine Neue. An dieser kann ich bei selbst noch so großer Mühe nichts aussetzen. Leiten tun sie Bruno und Inka (beide aus Husum), unterstützt wurden sie von Günter (Österreich), Eiko (Japan), Issi, Hussein, Mujey (alle drei Einheimische).

Ich habe 19 Tauchgänge gemacht und sie waren alle superschön. Aber in die Geschichte wird mein TG Nummer 81 eingehen. Ich habe zum ersten Mal Mantas gesehen. 4 Stück in einer maximalen Entfernung von 3-4 Metern.

Es werden 3 - 4 Ausfahrten täglich angeboten: 1. 8:30 - 13:30 (2 TG und Ausfahrt mit dem Speeddhoni), 2. 9:00 - 11:15 (1 TG mit einem normalen Dhoni), 3. 15:00 - 17:15 (1 TG meistens normales Dhoni). Manchmal wird auch eine vierte Ausfahrt angeboten, das ist ein Tagesausflug mit 3 Tauchgängen.

Nicht zu vergessen ist natürlich das Hausriff mit seinem Wrack, es ist schon ein Erlebnis. Getaucht haben nur sehr wenige Gäste, die Italiener gar nicht. Nitrox wird immer noch ohne Aufpreis angeboten.Der OWD kostet 350 $ + 98 $ Brevetierungsgebühr

  • Der Nitrox Kurs kostet 145 $ + 98 Brevetierungsgebühr
  • 1 - 6 TG je 34 $
  • 6 - 11 TG je 30 $
  • 12 - ? TG je 28 $
  • Die Bootsfahrten kosten: 1 Tauchgangtrip 10 $ und 2 Tauchgangtrip 18 $
  • Tagesausflug 36 $

Die Preise habe ich aber nicht mehr hundertprozentig im Kopf.

Das Schnuppertauchen ist kostenfrei und die Crew nimmt sich sehr viel Zeit dazu und gibt sich auch wirklich Mühe. Die Daten werden nach den Tauchgängen durch den Guide notiert und ohne AOWD bzw. ohne Silber ist bei 18 Meter Schluss, dies ist aber ne Regel des Maledivischen Staates. Die Preise sind für Maledivenverhältnisse fair und abgerechnet wird Kundenfreundlich.

Leider war zu unserem Aufenthalt eine Horde Wilder Ballermann Touristen aus Italien auf der Insel. Nach unseren Schätzungen machten die Italiener 65-70 % der Touristen aus. Leider waren es auch keine normalen Italiener. Es kreiste immer wieder das Gerücht, das die für 700 € zwei Wochen Halbpension gebucht hätten und dieses der normale Katalogkurs wäre. Die Kinder waren kostenfrei. Mascha bestätigte uns dieses Gerücht auch. Weiß der Geier wie der Veranstalter das machte???

Hinzu kam noch, dass sie mit Getränken und manchmal auch mit Kuchen empfangen wurden.

Wir haben lediglich ein feuchtes Handtuch zur Begrüßung bekommen.

Da ich viel getaucht habe, störte es mich nicht wirklich., aber meine Freundin, die Nichttaucherin ist, war schon mächtig angenervt. Es ging zeitweise wie am Ballerman ab, man musste morgens die Handtücher auf seine Liegen (jedes Zimmer hat zwei nummerierte Liegen) legen, um sie vor den Italienern in Sicherheit zu bringen. Jeden Tag hatte irgendjemand Ärger mit denen wegen der Liegen und dann verständige dich mal mit ihnen, die wenigsten sprechen Englisch.

Außerdem können sich Italiener wohl nicht in einer normalen Lautstärke unterhalten. Sie meinen wohl immer die ganze Insel müsse es mitbekommen.

Schade fand ich es auch, dass sie im Hausriff auf den gerade erholten Korallen rumlatschten, Inka sagte nur: irgendwann erwischen sie ein Steinfisch, denn dort liegen mehrere.

Sonst sind von den Nationalitäten noch ein paar wenige Japaner da, so wie Schweizer, Österreicher, Tschechen. und halt Deutsche.

Wir hatten mehrere Pärchen kennen gelernt, die zum 2ten oder 3ten mal dort waren. Sie sagten uns, dass sich einiges verändert hat und schon alleine wegen der Massen der Italiener sie so schnell nicht wieder kämen.

Erwähnt sei noch, dass der im Orca Katalog angegebene Tennisplatz nicht mehr vorhanden ist und dort jetzt ein Brunnen gebaut wird.

Mein Fazit:

Schöne Insel,Nettes Personal (abgesehen vom Management) wenn auch manchmal etwas lahm.
Essen ist erträglich wenn auch gleich verbesserungsbedürftig.
Tauchbasis genial

Es waren zwei sehr schöne Wochen und wenn es die einzige Malediven Insel wäre, würde ich nächstes Jahr wieder kommen, so aber erkunde ich lieber noch eine andere und vielleicht komme ich ja irgendwann einmal auf diese zurück.

Wenn ihr Fragen oder Kritik habt, meldet euch doch einfach unter:

easydiver96@knuth-berlin.de

auch wenn ihr ne Skizze der Insel mögt oder Fotos sehen möchtet, meldet euch einfach.

LG Jörg

P.S.: Lasst euch im Duty Free Shop in Male nicht übern Tisch ziehen, die wissen mittlerweile, wie günstig die sind und haben ihre Preis
 


 

Reisebericht Machchafushi

Machchafushi 2003 ( 17.05.- 01.06.2003 )

Über Sub- Aqua gebucht haben wir uns am 17.05.2003 via Frankfurt auf den Weg auf die Males gemacht.

Der ca. 10 stündige Flug mit LTU verlief ohne Probleme, diesmal sogar mit einer sehr netten Crew.

In Male ( Hulule ) angekommen verspürten wir beim Ausstieg erst einmal die lange vermisste Hitze und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Die Einreiseprozedur verlief Problemlos, nur die Beamte mit Mundschutz wirkten doch etwas befremdlich. Auch die Koffer wurden schnell ausgeladen. Beim Verlassen des Flughafengebäudes öffneten sich jedoch die Schleusentore über uns und ein heftiger Regen setzte innerhalb kürzester Zeit alles unter Wasser. Wäre der Regen 30 Minuten vorher niedergegangen, wäre unser Flieger gleich weiter nach Colombo geflogen; Landung unmöglich.
So jedoch hatten wir Glück gehabt und mussten lediglich ca. 70 Minuten auf den Weiterflug warten.

Auch dieser verlief problemlos; auch unser riesiges Tauchgepäck ( 2 komplette Ausrüstungen im Megatrollie ) wurde anstandslos mitgenommen

In Machchafushi angekommen waren wir erst einmal sehr überrascht, dass ca. 43 % der Gäste Italiener waren. Diese Übermacht kannten wir nicht vom letzten Mal.
War aber nicht weiter schlimm, es waren ja nur 6………Von insgesamt 14 Gästen………
Und von den 14 waren wir mit 4 Mann dabei.

Das war in der ersten Woche Robinsonfeeling pur.

Tauchen:Vor allem auf dem Dhoni hatten wir Platz ohne Ende, da nur insgesamt 3 Taucher unter den Gästen waren; MAD DOC Holiday, Monika und ich.

Monika wollte nicht so viel tauchen, daher war mein Haupt- Buddy Jörg, der Inselarzt, der
so ziemlich gleiches Niveau und Luftverbrauch wie ich hatte. Unter Wasser hatten wir viel Spaß, machten einigen Blödsinn, der die Guides manchmal um den Verstand brachte…..
Vor allem Kalle, der liebe neue Instructor, glaubte manchmal dem Wahnsinn verfallen zu sein, wenn er sah, wie ich mich in Jörgs Flosse verbissen habe, oder er mir den A…. mit der Flosse untere Wasser versohlte….

Thomas, der Basenleiter, verbrachte seinen Urlaub mit Chierie in Sri Lanka, und kam leider erst am 28.05. zurück.

Auf der Basis gab es einige Veränderungen. Schröni ist gegen Ende Mai nach Angaga gegangen. Liane geht Ende Juni und macht erstmal lange Urlaub, vielleicht 1 Jahr in Australien. Kalle ist seit ca. 4 Wochen neu dabei; er war vorher auf Bathala. Dann sind da noch Any und Nanni aus Italien und Sameer, ein maledivischer Tauchlehrer. Die Crew besteht also b.a.w. aus Thomas, Chierie, Kalle, Any und Nanni sowie Sammer, und bis Ende Juni auch noch aus Liane.

Die Tauchbasis wurde leicht umgebaut, vor allem der neue Ausrüstungsraum ist eine gute Idee, da der Alte doch sehr klein war.
Vor der Basis gibt es einen kleinen Springbrunnen.

Auch ein neues Dhoni ist in Betrieb, die Tahlueel, diese hat ein Sonnendach, auf dem man schön relaxen kann.

Insgesamt konnte ich 30 Tauchgänge machen, die fast Alle sehr schön waren.
Den Walhai vor Ari Beyru haben Jörg und ich leider nicht gesehen, wir waren zu tief, heul. Bis wir darauf aufmerksam wurden, dass alle ziemlich oben waren war er auch schon wieder weg.

Dafür hatten wir 2 Mal das Glück Mantas zu sehen, wobei ich mit dem 2.ten tanzen durfte und viele Fotos verschossen habe; hoffentlich sind sie was geworden.

Wie gesagt, die erste Woche war sehr relaxt auf dem Dhoni, manchmal hat fast die komplette
Staff uns begleitet, da ja eh nix zu tun war.

Da auf der Basis Nitrox kostenlos angeboten wird habe ich natürlich einen Nitroxschein,
Level 1+2 nach NRC absolviert ( USD 145 + 40 USD )
Monika machte ihren AOWD, und sogar Roland und Romelia konnten wir zum Tauchen
überreden, sie haben bei Kalle ihren OWD gemacht. Eine harte aber erfolgreiche Ausbildung
haben sie bei Kalle genossen. Danke dafür.

In der 2.ten Woche wurde es etwas voller; hier waren wir ca. 30-35 Gäste, davon 19 Taucher.
Es war ein schönes Europa Gemisch; Deutsche, Schweizer, Österreicher, Italiener, und 2 Iren.

Restaurant: Das Essen war gut, es gab immer reichlich und schmeckte. Hauptsächlich gab es Fisch, Hühnchen, Pasta, oft Beef und immer Salate. Obst sehr wenig, dafür viel Süßes.

Auch die indische Ecke wurde immer gut bestückt.

Die Kellner waren immer sehr freundlich, zuvorkommend und zu Späßchen aufgelegt.
Wir hatten das besondere Glück von Mohammed, „Koshima“ während unseres Urlaubes betreut zu werden. Nicht umsonst wird er auch „Mr. Sunshine“ genannt.
Auch bei dem maledivischen Nationaltanz, dem „Boduberu“ war er der Frontmann.

Bar: Die Sunsetbar neben der Tauchschule wurde geschlossen, dafür der Coffeshop am Pool
eröffnet. Aber man wurde auch im alten Bereich bedient. Offiziell schließt die Bar nach wie vor um 19.00, danach ist Restaurantbetrieb. Aber wegen der wenigen Gäste konnte man auch bis 22.00 dort was trinken, ansonsten in der Main Bar beim Restaurant.

Erfreulicherweise sind die Getränkepreise immer noch sehr niedrig und stabil geblieben.
Softdrinks 2,00 USD, Anchor Bier 2,00 USD, 1,5 Liter Wasser 2,50 USD, 2 Liter mit
leichtem Prickel 3 USD, ( Zipfer ) Bier vom Fass, Becks, Tiger, und holländische Biere
3 USD, Weine ab 14 USD, jeweils zzgl. 10% Service Charge.


Zimmer: Nach Nr. 155 in 2001 nun 156; Danke Thomas für die Vorab- Reservierung.
Nach wie vor sehr geräumig und sauber. 1 Kakerlake in 2 Wochen, die wir wohlbehalten an die frische Luft gesetzt haben und natürlich die obligaten Riesenameisen im Bad, aber nicht so viele.

Die Insel wurde doch nicht am 01.06. wg. Renovierung und Abriss der Wasserbungis geschlossen. Adam der Manager nannte als Grund die momentane Lage auf den Malediven als Grund. Die Irak Krise und SARS lassen die Besucher zahlen einbrechen.
So waren auf Ari Beach nur 10 Gäste, Vakaru hatte auch sehr wenig, andere Inseln im Süd- Ari Atoll haben komplett geschlossen.
Aus diesen Gründen wurde auf Machcha die Umbauinvestition in Höhe über 1 Million Dollar
auch erst einmal zurückgestellt.

Strand: einfach paradiesisch. Sauber, gepflegt, mit tollem Blick auf das Meer, ohne störende Wellenbrecher . Zu unserer Zeit hatten wir bei Ebbe absoluten Tiefstand von 135 cm, da lag das komplette Riffdach trocken.

Gerade auf Vakaru hat man dann da die hässlichen Mauern gesehen, die hoch aus dem Wasser ragten.

Wetter: einfach traumhaft und viel Glück. Ab und an mal für 10 Minuten etwas Regen,
ansonsten jedoch strahlend blauer Himmel, viel Sonne und gut heiß.
Min / max 27-36 Grad, 80-96 % Luftfeuchtigkeit.
Abends hat es sich meistens etwas zugezogen, jedoch immer nur in einiger Entfernung;
Jede nacht konnte man Donnergrollen hören und Wetterleuchten sehen, die uns jedoch verschont haben.

Nur die Nacht vom 29.ten auf den 30 ten um 05.15 Uhr hat das Unwetter unsere Insel erreicht. Da tobte der Bär für ca. 30 Minuten gebau über uns und schlug auch irgendwo auf der Insel ein, ohne jedoch etwas zu beschädigen,

Am 30.ten Mittags gab es dann nochmals einen kurzen Gewitterschauer, danach war wieder alles bestens.


Fazit: Es waren wieder einmal 2 traumhafte Wochen im Paradies, an denen es nichts auszusetzen gab. Ausser, dass wegen der geplanten Schließung, die nun doch nicht stattfand, wir in eine teurere Preissaison geraten sind, und uns nun deswegen mit Sub-Aqua auseinandersetzen müssen.

Trotzdem: Machcha bietet einfach das beste Preis- Leistungsverhältnis das man erwarten kann.
Niemand der Gäste in den 2 Wochen hatte etwas auszusetzen, außer, dass in der 1. Woche die Disco mangels Gästen nicht stattfand.

Nirgends gab es Stress, ausser den, den man sich selbst macht. Ich habe meine Strandliege kaum gesehen…….

Die ganze Belegschaft war lieb und freundlich, konnte ohne Stress sich um die Gäste kümmern und fand auch Zeit zu dem ein oder anderen Plausch.

Ganz besonders zu erwähnen die Crew um Thomas, die einfach eine wirklich tolle Tauchbasis
Führen.
Liebe Grüße an Alle.....

BarakudaDiver (Arno), Monika, Roland, Romelia


 

 


Machchafushi, Januar 2003

 

Wir waren im Januar dieses Jahres kurzentschlossen auf den Malediven zum Tauchen. Wir, das sind René und Brigitte. René mit bereits 10 Tauchgängen, Brigitte als absoluter Tauchneuling.

 

Die Insel ist nicht sehr groß, aber sehr gepflegt. Der Strand ist wunderschön, irgendwie erwartet man immer, daß das Team, das die Bounty- oder Baccardi-Werbung dreht, plötzlich auftaucht J.

 

René konnte gleich einen Check Dive machen, mußte noch zweimal das Hausriff betauchen und durfte dann auch mit den Booten los zu neuen Riffen. Brigitte hat erst einen Tauchkurs machen müssen. Da man wohl noch auf weitere „Tauchlehrlinge“ hoffte, ging der Kurs erst einen Tag später los (allerdings immer noch als Privatkurs).

Den einen Tag Zwangspause hat Brigitte genutzt, den Strand und die Lagune so richtig zu genießen. Das war auch nicht dumm, denn wenn man mal mit dem Tauchen angefangen hatte, blieb dafür relativ wenig Zeit. Schon alleine beim Schnorcheln in der Lagune sieht man jede Menge Fische. Wer bisher nur im Mittelmeer mit dem Schnorchel unterwegs war, wird schlicht begeistert sein, was schon allein in der Lagune so alles zu sehen ist: Rochen, Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie, Muränen und jede Menge kleiner Drücker, Papageienfische etc. Fühlt man sich als Schnorchler in der Lagune bereits sicher, kann man durchaus auch raus und um die Insel am Riffdach entlang schnorcheln. Hier sieht man dann auch Adlerrochen, größere Haie, Steinfische, Kugelfische, Anemonenfische und noch vieles mehr. Es gibt also auch für Nur-Schnorchler viel zu sehen.

Wer einen reinen Badeurlaub machen will, dem sei jedoch angeraten, wenigstens Badeschuhe zu tragen, denn schon nach einigen Metern liegen Korallenstücke im Sand, an denen man sich verletzen kann. Auch die oben genannten Muränen haben wir im nur brusthohen Wasser gesehen. Man sollte also vielleicht nicht ganz so weit in die Lagune hinausgehen ohne „unter“ Wasser zu gucken.

 

Ansonsten ist die Insel sehr schön und übersichtlich (man kann sie mühelos in 15 Minuten umrunden). Es gibt neben der Tauchbasis das Restaurant, den Rezeptionsbereich, zwei Bars (die eine hat tagsüber geöffnet, die andere abends), einen Pool mit Fitneßbereich und einen Souvenirshop. Die Insel ist sehr schön bewachsen und mitsamt dem Strand sehr sauber (sie wird regelmäßig „gefegt“). Zu unserer Zeit wurde moderat gebaut: der Tennisplatz wurde abgerissen (ob er ersetzt wird, weiß ich nicht). Wir haben uns dadurch aber nie belästigt gefühlt. Es gibt so gut wie keine stechenden Plagegeister. Dies muß wohl damit bezahlt werden, daß alle paar Tage die Insel mit irgendeinem Pulver ausgeräuchert wird. Als weiterer Service befindet sich ein deutschsprachiger Arzt auf der Insel. Es gibt keine Animation, was uns ganz recht war, es war geruhsam. Am Mittwoch abend gibt es eine Disco, die aber auch eher ruhig abläuft. Wer großes Halligalli sucht, ist auf dieser Insel fehl am Platz! Wir haben uns allabendlich nach dem Abendessen in der Bar mit anderen Tauchern getroffen und geratscht, Tipps über Tauchspots ausgetauscht  und weitere Taucher kennengelernt (huhuuu, Melanie, Sabine, Detlev, Wolfgang, Helmut, Adrian, Nicole und und und..) etc. Und lustig war’s an unserem Tische eigentlich immer J Die meisten Taucher waren so zwischen 30 und 40 Jahre alt.

 

Das Essen war nicht berauschend, aber durchaus genießbar. Man bucht hier keinen First-Class-Urlaub und kann dann eben auch kein First-Class-Buffet erwarten. Man sollte sich einfach darüber im klaren sein, daß alles, was benötigt wird, angeliefert werden muß. Wir hätten auch gerne mehr frisches Obst gehabt, aber wenn das halt nun mal aus war, ist eben nichts zu machen. Ärgerlich sind da eher einige Gäste (besonders eine Gästin, das muß hier mal angemerkt werden), die, sobald es Obst gab, angerannt kam und sich ihren Teller vollschaufelten. Ungeachtet dessen, daß hinter ihr noch so manch anderer auch gerne etwas Obst gehabt hätte. Nun ja, eine gute Kinderstube ist anscheinend nicht jedermann (bzw. jederfrau) gegeben (die junge Frau war bald allseits aufgrund dieses Verhaltens bekannt und belästert...).

 

Die Preise für die Getränke empfanden wir auch als zivil. Allerdings sind wir auch Münchner Preisniveau gewöhnt. Die Cocktails sind nicht unbedingt berauschend, also besser was anderes trinken. An einen Abend wurde ein Tagescocktail in einer Ananas serviert angeboten. Dieses Special Offer kostete dann 12 $, was wir nicht erwartet hatten. Normalerweise kosten die Cocktails etwa die Hälfte. Ein Bier (Dose) kostet 2,50$, ein Viertel Wein 4 $, eine Flasche Wasser (1,5l) 2 $.

Etwas befremdlich haben wir hier den Bericht von Alex gelesen, der zwar (trotz schlechter allgemeiner wirtschaftlicher Lage) meint, daß, wer sich schon einen Maledivenurlaub leisten kann, sich auch das Upgrade auf Comfort Class leisten sollte (immerhin knapp schlappe 900 Euro), aber bei dem Preis für eine Flasche Wasser dann das Stöhnen anfängt. In München zahlen wir für eine Flasche Wasser in einem Restaurant/Hotel locker 3-6 Euro und keiner regt sich drüber auf. Hier sei einfach noch mal ins Gedächtnis gerufen, daß jede einzelne Flasche per Schiff auf die Insel gebracht werden muß (und der Müll den gleichen Weg wieder zurück nehmen muß).

 

Wir hatten eine Garden Villa, die übrigens zweimal täglich gesäubert wird (eine täglich Überraschung ist dabei die Art und Weise, wie das Bettlaken neu gefaltet wird). Die Garden Bungalows sind etwas größer als die Beach Villas und haben auch, im Gegensatz zu den Beach Villas, zwei getrennte, große Betten. Zu dieser Zeit ist das Klima sehr gut erträglich und der große Vorteil der Beach Villas, Wind vom Meer zu bekommen, ist nicht ganz so gravierend. Außerdem waren wir so gut wie nie im Bungalow außer um zu schlafen, zu duschen oder das Logbuch zu schreiben. Wenn es etwas schwüler ist, ist ein Bungalow am Meer aber sicher die bessere Wahl!  Hier ist es Geschmackssache, welcher Strand der Insel einem besser gefällt. Generell sind die Beach Villas von 101 bis 119 auf der Seite vom Strand, wo auch die Bootanlaufstelle ist. Die Bungalows 140 bis 155 sind auf der gegenüberliegenden Seite (dieser Strand hat uns besser gefallen, aber wie gesagt, das liegt wohl im Auge des Betrachters). Man muß aber wissen, daß es auch sog. Beach Villas gibt, die zwar zum Meer hinaus gehen, aber kein Strand davor haben, nur eine Mauer zum Meer. Man hat hier keine Möglichkeit direkt vom Bungalow zum Baden zu gehen.

Die Wasser-Bungalows sind in einem desolaten Zustand. Man glaubt einfach nicht, daß sie noch vermietet werden, aber einige unverzagte Gäste haben dort gewohnt. Diese Wasser-Bungalows sollen aber abgerissen und neu aufgebaut werden. Bis das nicht geschehen ist, ist von diesen Bungalows aber dringend abzuraten!

Auch hier ein Wort zur geschmähten Klimaanlage: sicher, das Teil ist nicht neuester Standard. Aber auch hier sollte man sich einfach mal klar sein, daß man a) keinen First-Class-Urlaub gebucht hat (deutlich am Preis zu erkennen!) und b) man sich in einem Land der Dritten Welt befindet. Ob man da unbedingt auf digitale und fernbedienbare Klimaanlagen Wert legen sollte, lassen wir mal dahingestellt. Generell ist es im Januar durch die dann herrschenden klimatischen Verhältnisse so, daß man nicht unbedingt eine Klimaanlage braucht (Brigitte holt sich da eh sofort einen gesalzenen Schnupfen). Der Deckenventilator und guter Durchzug sind fast sinnvoller. In den schwülen Sommermonaten ist die Klimaanlage aber sicher ein Segen. Und dann muß man schon zugestehen, daß das Teil eher laut ist (der Deckenvent allerdings auch...)

 

Zur Tauchbasis:

Wir haben uns dort sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. Die Tauchlehrer und –guides waren durchwegs sehr nett. Der Basisleiter Thomas ist leider fast die ganze Zeit in Deutschland auf der „Boot“ gewesen. Bei seiner Abreise hat er sich allerdings bei den von ihn betreuten Tauchern persönlich verabschiedet und sie auf seinen Vertreter, Schröni, verwiesen. Fanden wir sehr höflich und souverän.

Brigitte hatte, wie gesagt, einen Tauchkurs gebucht und nachdem sich niemand dazu gesellte, kam sie in den Genuß eines Privatkurses bei Schröni. Besser kann’s einem ja wohl nicht gehen J! Nach vier Tagen hatte sie also ihr vorläufiges Zertifikat in den Händen und durfte nach einem weiteren Tauchgang am Hausriff dann auch bei den Bootsfahrten mit. Schröni als Tauchlehrer ist nur zu empfehlen! Auch oder gerade WEIL er immer wieder darauf hinweist, daß er „kein bloßer Brevetverkäufer“ ist, erhält man wirklich eine umfassende, fundierte und sehr engagierte Ausbildung. Prädikat ÜBERAUS EMPFEHLENSWERT! René hat bei Schröni einen Nitrox-Kurs (2 Abende) gemacht und war ebenfalls sehr zufrieden.

Das Hausriff ist noch relativ mitgenommen von der Korallenbleiche. Aber für einen Tauchneuling wie Brigitte gab es auch hier viel zu sehen. Nachdem man dann auch die anderen Tauchplätze gesehen hat, ist aber klar, daß alte Tauchhasen vom Hausriff eher enttäuscht sind!

Die weiteren Tauchgänge haben Brigitte und René immer „guided“ machen müssen (klar! Muß man, wenn man keine 30 Tauchgänge in den letzten 18 Monaten vorweisen kann) und wir sind eigentlich auch mit allen Guides zufrieden gewesen. Sicher, jeder Guide ist anders, aber das ist ja auch eine Möglichkeit bei jedem einen etwas anderen Blickwinkel abschauen zu können. Wir können uns eigentlich über niemanden beschweren. Es gilt halt immer auch der alte Spruch „so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus“.

Etwas erstaunt haben wir allerdings gelesen, daß der Tauchlehrer Stefano als „krasser Alkoholiker“ tituliert wurde. Dazu ist zweierlei zu sagen:

1) Stefano ist sicher einer derjenigen Tauchlehrer, der mit die breitest gefächerte Ausbildung vorzuweisen hat. Das erfährt man, wenn man sich mal Zeit nimmt, sich mit ihm zu unterhalten. Er ist nicht gerade der Typ, der sich das breit auf’s T-Shirt drucken läßt. Umso dreister finden wir es außerdem, wenn man sich über einen Tauchlehrer oder –guide ein Urteil erlaubt und davon abrät mit diesem Guide zu tauchen OHNE SELBER JEMALS mit ihm getaucht zu sein. Dazu ist zu sagen, daß Brigitte z.B. von Stefano geguided ihren ersten Tauchgang nach dem Kurs gehabt hat und sich sehr gut betreut gefühlt hat. Stefano ist unter Wasser ein sehr souveräner und ruhiger Guide. In unseren Augen gibt es wirklich keinen Grund, sich über ihn zu beschweren. Im Gegenteil!

2) Man sollte sich drüber im klaren sein, daß die Tauchlehrer, der gesamte Staff der Insel, keinen richtigen „Privatbereich“ haben, außer ihrem Zimmer. Und selbst da müssen die meisten mit einem Doppelzimmer vorlieb nehmen. Wenn die Tauchlehrer also abends an der Bar sind, dann ist das für die auch Feierabend. Als Gast weiß man sicher nicht, was den einen oder anderen gerade bewegt, ob’s ihm privat gerade gut oder schlecht geht. Das sollte man vielleicht auch mal so ein bisserl im Hinterkopf behalten und akzeptieren, daß die Tauchlehrer eben nicht immer „im Dienst“ sind, wenn man sie sieht. Und wenn jemand seinen Job gut macht (und das macht Stefano), dann geht es niemanden auch nur irgendwas an, was derjenige im privaten macht.

 

Die Flaschen werden bei den Ausfahrten vom Personal an Bord gebracht, die Ausrüstung muß man über einen Steg zum Dhoni selber tragen, was uns nicht weiter gestört hat. Der Flaschendruck war eigentlich immer ok. Will man statt der 12-Liter-Flasche 15 Liter, so muß man 3$ Aufpreis zahlen. Nitrox kostete übrigens keinen Aufpreis. Auf die Sicherheit wird auf jeden Fall geachtet. So ist beispielsweise das Briefing relativ ausführlich und es wird darauf geachtet, daß es jeder mitbekommt. Insbesondere Crazy Frank hat das Briefing mehrmals in kleineren Gruppen wiederholt. Vor dem Tauchgang werden von einem Guide die Strömungsverhältnisse gecheckt. Und nach jedem TG werden die Tauchzeit und –tiefe notiert. Der Zustand des Leihmaterials ist insgesamt ok, könnte aber manchmal besser sein. Aber vielleicht liegt’s ja am feuchten Klima. Insbesondere deshalb würden wir jedem einen eigenen Anzug empfehlen.

 

Die Tauchplätze sind interessant und vielseitig und laut aushängender Karte lassen sich 46 Tauchspots von Machchafushi aus erreichen. Natürlich gibt es einige Spots, die sehr begehrt sind und daher immer wieder angeboten werden. Manchmal wäre vielleicht etwas mehr Abwechslung schön gewesen. Aber  gerade Madivaru (Mantas!) und Angaga (Haie!) wurden sehr oft von einigen Tauchern speziell gewünscht und man hat dann in der Basis diesen Wünschen eben entsprochen. Also: fragen, wenn man einen besonderen Spot haben will! Ziemlich frech finden wir es allerdings, wenn ausgerechnet diese Taucher, die um einen speziellen Spot bitten, der dann auch ausgehängt wird, dann letztendlich selber NICHT dorthin fahren. Dann hat man z.B. das dritte Mal hintereinander Madivaru aushängen und die, die sich das wünschten, entscheiden sich dann doch für den anderen Spot. Ärgerlich, denn sonst wäre vielleicht ein neuer Spot angeboten worden.

 

In den letzten Tagen wurde die Insel von zwei italienischen Invasionen überrollt: ca. 80 Italiener bevölkerten die Insel. Das ist ja nun prinzipiell natürlich kein Problem, aber von diesen 80 Gästen waren gerade mal 4 Taucher dabei (die Insel hat insgesamt knapp 140 Betten). So wurde an einem Tag am Nachmittag nur noch ein Boot angeboten und auch das war nicht voll. Wir sind ein bißchen gespannt, wie sich das dort weiter entwickelt. Wenn dieser Trend anhält (weniger Taucher unter den Gästen), bleibt abzuwarten, ob die Tauchbasis dann weiterhin in der Größe und Güte (sehr gut ausgestattet, organisiert und geführt) bestehen bleibt oder ob das Inselmanagement in Zukunft eher Gäste mit der Zielrichtung „Familienurlaub“ im Blick hat. Vielen der Taucher wurde es dann nämlich etwas zu „umtriebig“. Daß Kinder toben wollen und dabei laut sind, ist nur verständlich und natürlich, aber die meisten Taucher hätten es gerne etwas ruhiger gehabt. Hier kann es in Zukunft Konfliktpotential geben, denn beiden Gruppen (die, die einen ruhigen Tauchurlaub haben wollen und den Familien mit Kindern) kann man auf der eher kleinen Insel wohl schlecht gleichzeitig gerecht werden. Vielleicht auch ein Hinweis für Sub-Aqua, ihr Kontingent an Plätzen gut auszuschöpfen, so daß immer genügend Taucher auf der Insel sind, damit die Basis die nötige Auslastung hat und weiterhin so bleibt, wie sie ist.

 

Alles in allem haben wir einen Traumurlaub dort verbracht, sehr nette Leute kennen gelernt und festgestellt, daß wir nach zwei Wochen gerne noch länger geblieben wären. Es wird nicht unser letzter Urlaub auf den Malediven sein! Wir können Machchafushi nur empfehlen! Auch wenn man vielleicht ein Auge darauf behalten sollte, wie sich diese Insel entwickelt. Es erwartet dort einen kein Luxusurlaub, aber sehr erholsame, relaxte Tage, traumhafte Tauchplätze, eine hervorragend geführte Tauchbasis, durchwegs nette und kompetente Tauchlehrer und eine gute Stimmung!

Brigitte und René

 

 


 

Reisebericht Machchafushi 07.01.2003 - 22.01.2003

Wir (Sabine und Melanie) waren zur selben Zeit wie Alex auf Machchafushi und möchten hier gerne UNSERE Ansichten über die Insel beschreiben. Bereits beim Abflug in Düsseldorf (sind aber aus München!) haben wir die ersten Kontakte geknüpft; mit der Konsequenz dass wir die nächsten 2 Wochen fast nur noch lachen mussten und es einer unserer besten Urlaube war.

Ein paar Fakten über Machchafushi:

Die Insel: Ist ziemlich klein. Man kann unlieben Gästen NICHT aus dem Weg gehen. Allerdings macht es die Insel auch irgendwie „gemütlich“. Besonders gut hat uns auch die „alternative Beetabgrenzung“ in Form von verschiedenartigen Bier- und sonstigen Getränkeflaschen gefallen; wirkte irgendwie liebevoll gestaltet.

Pool: Es gibt ein Süßwasser-Becken mit nem kleinen Whirlpool. Beides sehr nett und sauber, allerdings für uns als Meer-Fetischisten absolut überflüssig (obwohl es schon Spaß gemacht hat um 7:45 nach dem Early-Morning dive und vorm Frühstück im Whirlpool rumzualbern!).

Die Unterkunft: Die Bungalows sind „klein aber fein“. Der Aufpreis für nen Strandbungalow lohnt sich unserer Meinung nach schon (sind selbst umgezogen), da dort ein bisschen Wind geht, man ne super schöne Holz-Hollywood-Schaukel hat und es irgendwie gemütlicher ist. Aber unbedingt versuchen vorher einen Bungalow zu reservieren, da, wie schon in anderen Berichten beschrieben, manche „Strand“-Bungalows eher „Abhang“- oder „Urwald“-Bungalows sind.

Das Essen: Absolut akzeptabel und auch relativ abwechslungsreich; Immer „neutrale“ Gerichte dabei (Nudeln, Reis, Kartoffeln), also auch Kinder-freundlich; aber auch maledivische Spezialitäten (scharf!), Salate und viel Fisch. Klar, nach 2 Wochen reicht’s einem und man will mal wieder „nen Scheinsbraten mit Knödeln“, aber das ging uns bisher in jedem Urlaub so. Wer nur 5-Sterne Essen gewöhnt ist, sollte hier NICHT hinfahren!

Zusatzkosten: Viel ausgeben kann man hier nicht (außer für Getränke!); muss ja auch nicht sein, da die Reise und das Tauchen (Vorabbuchen ist zu empfehlen) schon genug kosten (zumind. für den Normal-Verdiener dem es doch noch auf die 870 EURO für die Comfort Class ankommt, denn sonst fahr ich gleich auf ne bessere Insel wo ich mich dann 2 Wochen an der Fernbedienung und der digitalen Anzeige der Klimaanlage erfreuen kann!)! Ansonsten sind Getränkepreise wie üblich auf den Malediven. Glücklicherweise waren wir in der Lage 2 Wochen URLAUB zu machen und konnten somit das Notebook daheim lassen und mussten uns auch nicht über die Internetverbindung oder den angeblich veralteten Computer an der Rezeption ärgern.

Das Tauchrevier: Die Riffe sind unserer Meinung nach besser erhalten als im Nord-Male-Atoll. Wie immer „viel Fisch“ allerdings deutlich weniger Haie als um Eriyadu rum. Aber der „Manta point“ war wirklich gigantisch. Wir waren 4 mal da und jedes mal haben wir Mantas gesehen (wenn auch zwei mal nur die letzten 5-10 min.). Ach ja: Es soll dort auch Schaukel- und Anglerfische geben! Was jedoch furchtbar lästig ist, sind „Möchte-gern-Fotographen“ die nicht gescheit tauchen können, sich mitten in die Korallen setzen, dabei alles mit Ihren Flossen abmähen und somit natürlich die Mantas verjagen (zwar Glück für uns, da sie vorm Störenfried geflüchtet sind und dann uns etwa 20 min. „entertained“ haben); aber das Riff hat es nicht verdient so zerstört zu werden wegen unfähigen Tauchern (wer sich jetzt angesprochen fühlt, sollte darüber nochmals nachdenken! Sonst kann man ja gleich Parkbänke ins Riffdach bauen!). Bei den Außenriffe blähst es schon mal ganz gut, also für absolute Beginner nicht so geeignet. Aber in der high-season fahren meistens 2-3 Boote vor- und nachmittags raus, sodass man sich ne alternative zur „Waschmaschine“ aussuchen kann. Das Hausriff ist ziemlich kaputt, das Wrack aber nicht schlecht. Um die Insel rum kann man schon mal Adlerrochen oder Schwarzspitzenriff-Haie sehen (oder nen Steinfisch), wobei da durchaus Schnorcheln reicht! Aber für Nacht-Tauchgänge, „Vollmond-Tauchgänge“, Early-morning dives oder „Such-den Anglerfisch“-Tauchgänge ist das Hausriff OK!

Die Tauchbasis: Sehr ordentlich und sauber. Viel Platz für das eigene Equipment, gute Einweisung; wenn genug Taucher da sind, hat man ne gute Auswahl bzgl. der Bootsausfahrten. Zu den Tauchlehrern: Wir hatte keine Kurs und können somit nichts über „Lehre“ sagen; ansonsten waren alle sehr kompetent aber auch lustig (besonders Schroeni und Stefano; und Frank’s Special-Tauchgänge ohne Anzug oder Füßlinge) und kontaktfreudig. Alex’ Bemerkungen bzgl. Stefano („Mit einer Ausnahme: der Stefano. Dieser Typ ist ein krasser Alkoholiker und kippte sich jeden Abend so um die 6-10 Bier rein. Das sollte doch nicht unbedingt sein. Vor allem nicht, wenn er am nächsten Tag wieder Tauchen geht und auch Schüler dabei hat. Ich musste zum Glück nicht mit ihm runter.“) finden wir absolut unangebracht und beleidigend; vor allem wenn er nicht mal mit Ihm getaucht ist. Die Tauchlehrer sind nun mal irgendwie auf dieser Insel „gefangen“ und können gewissen Personen abends halt nicht aus dem Weg gehen! Empfehlungen bzgl. Ohrenproblemen und selbstgemischten Ohrentinkturen haben wir auch dankbar von Thomas entgegen genommen („tu Dir nie was ins Ohr was Du Dir nicht auch ins Auge tropfen würdest!“).

Unsere Empfehlung: Wem es ums Tauchen und relaxen geht und nicht um Luxus und Entertainment, der ist hier bestens aufgehoben. Wir würden sofort wieder hinfahren!

Zum Schluss noch herzliche Grüße an unsere Spaßvögel Detlev und Wolfgang, an Claudia & Helmut, Brigitte & Ihren „600 €-Mann“ und natürlich an alle Leute der Tauchbasis (besonders Schroeni und Stefano)!
Sabine & Melanie

(MB@blokesch.net)
 


Reisebericht Machchafushi 09.01.2003 - 24.01.2003

Ich war im Janauar auf Machchafushi. Von einem Tauchfreund habe ich von dieser Insel als reine "Taucherinsel" erfahren. Im September 2001 war ich schon mal auf den Malediven (auf Meedhupparu im Raa Atoll) und habe dort meinen Padi AOW Tauchschein gemacht.

 Ich bin also also als blutiger Anfänger mit sagenhaften 9 TG nach Machchafushi gereist. Mein Tauchfreund Jochen, der schon 4x auf Machcha und 3x auf Angaga war, hatte mich animiert.

 Der Flug war sehr gut, denn wir sind mit der neuen alten Condor "Thomas Cook" Maschiene in der Comfort Clas geflogen. Ich kann das nur jdem empfehlen! Für mich war es das erste und bestimmt nicht das letzte mal. Der Aufpreus von 870,- EUR hat sich in jedem Fall gelohnt. Bei diesem Service und dieser Beinfreiheit kommt extrem relaxt in Male an. Ich bin ab und zu zum rauchen nach hinten und habe mich in den normalen Sitz der "Holzklasse" gesetzt und war erschrocken. Ich bin der Meinung, wer das Geld für einen Maledivenurlaub inkl. tauchen in der heutzutage schlechten wirtschaftlichen Lage übrig hat, sollte hier nicht sparen.
 Der erste Eindruck von Machcha war erstnal nicht so toll, da ich von Meedhupparu ziemlich verwöhnt war. Das ist halt eine exklusievere Insel (750x250 Meter) mit einer kleinen Tauchbasis, die erst im Jahr 2000 eröffnet hat. Da war halt alles noch sehr neu und unbenutzt.

 Im Nachhinein stellte sich Machcha aber als sehr wohnhaft und familiär dar. Wir hatten den Bungalow 103 und hatten die beste Strandseite vor der Haustür. Der Strandbungalow hätte zwar auch mal eine Renovierung nötig, aber es war immer sehr sauber. Die alte Klimaanlage müsste nur mal ausgetauscht werden. Sie ist nicht digital und hatt keine Fernbedienung. Aber nach 2 Tagen hatten wir die richtige Temperatur mittels dem analogen Drehschalter gefunden.

Ungeziefer wie Kakalaken oder Ameisen habe ich niemalst im Zimmer gesehen. Nur in dem Aussenbreich wo das Bad und die Dusche ist, gab es grosse Ameisen. Die haben mich aber überhaupt nicht gestört. Das gehört halt zur Natur! Mücken habe ich auch keine gesehen.(im Gegensatz zu Meedhupparu ...juck...kratz). Das liegt aber sicher daran, dass ein Angestellter alle 2-3 Tage mit einem sehr lauten und stinkendem Gerät durch die Büsche zieht, um die Mücken und Ihre Larven zu vernichten. Dann heisst es nur Klima aus und Tür zu! Nach 10 Minuten ist das auch schon vorbei. Ich hatte jedenfalls keinen einzigen Mückenstich - und das ohne mich mit irgendwelchen Mitteln einzucremen. Auf Meedhupparu war das echt schlimm....
 Jetzt aber zum wesentlichen. Thomas Meyer habe ich nur kurz kennengelernt, denn er ist zur "Boot" nach Düsseldorf geflogen. Leider hatte ich nicht das Vergnügen mal mit ihm zu tauchen. War aber nicht so schlimm. Denn die anderen Tauchguides waren auch vom feinsten. Mit einer Aussnahme: der Stefano. Dieser Typ ist ein krasser Alkoholiker und kippte sich jeden Abend so um die 6-10 Bier rein. Das sollte doch nicht unbedingt sein. Vor allem nicht, wenn er am nächsten Tag wieder Tauchen geht und auch Schüler dabei hat. Ich musste zum Glück nicht mit ihm runter.

Ich hatte vor meinem Urlaub die Tauchgänge mit Begleitung gebucht, das ich auch jedem Neuling empfehlen würde. So hat man jemanden dabei, der sich am Tauchplatz auskennt und man fühlt sich sicherer.
 Die besten Erfahrungen hatte ich mit Sameer, der sich als Malediver an seinem Riff (Heimatinsel) Mamigilli am besten auskannte und mir sogar einen sehr seltenen Schaukelfisch zeigen konnte. Nicht vergessen möchte ich Schröni und Franky! Schröni ist zwar etwas strenger als alle anderen, er passt aber sehr darauf auf, dass Du als Taucher nichts kapuut machst. Er hat Dich immer im Auge. Das fand ich schon toll. Auch so suchen er und Franky auch den Kontakt zum Taucher nach Feierabend. Das war auch gut so. Franky ist auch ein absoluter Profi. Aber auch ein echter Spassvogel. Da fragt er doch glatt alle auf dem Boot, ob alle Ihre Sachen wie Maske etc. dabei haben und vergisst selber einmal seinen Anzug und das andere mal seine Füsslinge. Man, habe ich gelacht! Aber nicht über Franky, sondern wegen der Tatsache. Er ist nämlich ein super Typ.

Die Tauchplätze sind alle echt super. Den Manta Point habe ich 3x besucht und hatte jedesmal das Glück auch viele Mantas anzutreffen! Die Sicht war zwar aufgrund des Planktons (deswegen sind die Mantad da!) nicht immer toll, aber ausreichend, um tolle Fotos mit meiner Digitalkamera zu machen. Die Mantas waren einmal bis auf 1-2 Meter in meiner Nähe!!! Das war schon super!

Die vielen Fische aller Art waren gut als Ausgleich für die toten Riffe. Leider ist aufgrund vom El Ninho sehr viel kaputt. Das Leben ist aber zu sehen! Sehr vile Fische aller Arten sind zu sehen! Angaga Tila ist hier echt hervorzuheben! Weissspitzenhaie und graue Riffhaie sind hier nicht selten anzutreffen! Andere Taucher haben hier sogar einen Silberspitzenhai (3 Meter) gesehen und auch fotografiert! Ich habe den Beweis auf meiner Festplatte.....Die Korallen erholen sich aber, das kann man schon sehen.
 Ich habe in den 2 Wochen insgesamt 20 Tauchgänge gemacht und will keinen einzigen missen. Zudem habe ich sehr viel nette Leute kennengelernt, zu denen ich immer noch Emailkontakt habe.

Jetzt zur Küche. Es gibt viel Fisch. Da ich mir lieber die Fische unter Wasser anschaue, als sie zu essen - habe ich viel Salat gegessen.Eigentlich soviel wie sonst in einem Jahr,,,,,,es gab aber auch Hünchen und normales Fleisch. Verhungern als nicht Fisch essender musste man also nicht. Die Süssspeisen waren auch sehr sehr lecker. Hier heisst es aber schnell zu hamstern. Wenn alle, dann alle und kein Nachschub.

Einziger Wehrmutstropfen: Die hohen Preise für Getränke und Intenetservice. Ein 0,33 Bier = 2,50 US$. Eine Flasche Wasser 1,5 L = 2,50 US$. Der angebotene Interservice in der Rezeption ist zwar auch gut, aber auch sehr teuer. 10 min. kosten 5 US$ wobei die ersten 2 Minuten verbraucht werden, um überhaupt zu "connecten". Um Emails zu senden oder zu empfangen lohnt sich also der Laptop, der sich ohne Probleme im Zimmer an die Telefondose anschliessen lässt. Die Einwahlnummern ins Netzt bekommt man von den Guides in der Tauchbasis. So dauert das connecting nur nur ein paar Sekunden. Der Rechner in der Rezeption ist halt nicht gerade auf dem neuestem Stand......

Fazit:
Ich werde Machchafushi garantiert nicht das erste und letzte mal gesehen (und gefühlt) haben! Zumal der Inhaber Mister Adam dieses Jahr auch massiev umbauen (Wasserbungalows werden komplett abgerissen und neu gebaut, Bungalows werden renoviert) will. Inwiefern sich das auf den Preis niederschlagen wird, wird sich zeigen.........

Ich kann Machchafushi aber nur jedem empfehlen!! Taucher finden hier das Paradies und zwischen den Tauchgängen kann man am Strand super relaxen. Hier sind die Bungalows 101 bis 106 nur zu empfehlen! Die anderen Bungalows sind halt nicht so der Brüller, was die Aussicht und en Strand angeht.

 Alex

 


Reisebericht Machchafushi Januar /Februar 2003

 

Vom 28.1 – 5.2.03 waren wir (leider nur) eine Woche auf Machchafushi.

 

Die diversen Vorberichte waren ja, wie jeder selbst lesen kann teils sehr widersprüchlich – von super toll bis nie wieder – dennoch wagten wir die Reise.

 

Von eine Skala von 1 bis 6 würde ich die Insel mit allem Drum und Dran entsprechend der Kategorie 4 Sterne bei einer guten 2 einstufen.

Sicherlich kleine Fehler gibt es überall – es überwiegte aber der durchaus positive Eindruck.

 

Beste Vorraussetzung war das tolle Wetter, für die meisten schon die halbe Miete. Die Insel ist bis auf die Wasserbungalows (die in diesem Jahr komplett erneuert werden sollen) in einem ordentlichen und sehr sauberen Zustand. Ständig wird irgendwo gefegt oder geputzt.

 

Die berüchtigten Ameisen haben wir bis auf eine Handvoll nicht erlebt, ebenso wenig wie Kakerlaken.

Die Küche machte auch von innen einen perfekten und hygienisch absolut sauberen Eindruck. Bestes Equipment und sehr gepflegt. Da sollten die Leute die sich beschweren mal hier bei uns in Deutschland in diverse Restaurantküchen schauen. Der Standard in Deutschland liegt hier leider weit darunter. Die Buffets waren immer sehr gut bestückt, leider nicht das Frühstücksbuffet, da wäre tatsächlich Verbesserungsbedarf.

 

Unser Bungalow (155) hat eine ruhige und zur Tauchbasis hin optimale Lage. Der Strand vor dem Bungalow ist schön breit und man hat die für die Malediven typische, idyllische Aussicht. Die Einrichtung ist nicht luxuriös dafür aber zweckmäßig und gut. Die Betten hatten sehr feste Matratzen und waren nicht durchgelegen.

 

Die Tauchbasis wird professionell und sehr gut geführt. Die Crew ist ein freundliches und eingespieltes Team mit Spaß bei der Arbeit. Viele regen sich über die „Guided Dives“ auf, bei denen Taucher mit geringer Erfahrung (i.d. Regel weniger als 30 Tauchgänge)  nur in Begleitung von den Diveguides tauchen dürfen. Ich denke das diese Regelung absolut oK ist, denn es fehlt einem Anfänger wirklich die Erfahrung auch wenn er mit ca. 10 – 12 Tauchgängen schon im „Advanced Level“ ist.  Hier kommt es bei vielen Tauchgängen zu mittlerer bis starker Strömung etc. Eine entsprechende Begleitung ist dann für alle sicherer. Vermißt haben wir so Kleinigkeiten die aber doch irgendwie schön sind wenn man sie hat wie z.B.: Tee oder Obst nach dem Tauchgang auf dem Doni. Es ist eben nur das Tüpfelchen auf dem „i“ was fehlt.; eben kurz vor der Note 1. Etwas ärgerlicher ist das ständige Ausrüstungsschleppen zum Boot oder beim Nachttauchgang zum hinteren Steg am anderen Ende der Insel. Ein Bollerwagen zum Selbstziehen oder ein Transportservice wäre da eine angenehme Serviceleistung.

 

Die angefahrenen Tauchplätze sind in der Regel alle toll. Von Korallenbleiche ist dort nicht mehr viel zu sehen. Enormer Fischreichtum und von Groß- bis Kleinfischen so alles was das Taucherherz höher schlagen lässt. Das Hausriff ist da leider noch in wesentlich schlechterem Zustand und benötigt noch etwas Zeit. Nachts ist dieses Riff aber voller interessanter Kleinigkeiten (Lobster, Rotfeuerfische, Putzergarnelen, Haie, Gespensterkrabben, Einsiedlerkrebse etc. etc.) Wenn man sich auf die Erforschung dieser „Kleinigkeiten“ macht sind auch diese Tauchgänge ein Highlight. Man muß eben nur wollen und vor allen Dingen die Augen offen halten.

 

Also wir haben in einer Woche ganze 20 tolle Tauchgänge gemacht und ansonsten auf der Insel viel Spaß gehabt. Allen die daran mitgewirkt haben vielen Dank.

 

Christian Schmolke

 


 

Reisebericht 19.07. bis 01.08.2002 Machchafushi

Zuerst einmal möchte ich mich bei all denen bedanken, die sich die Mühe machen und einen Reisebericht verfassen. Uns haben diese Berichte bei der Wahl der Insel sehr geholfen.

Nachdem uns nun die kalte Jahreszeit im Griff hat und einige Zeit seit unserem Aufenthalt auf Machchafushi vergangen ist, möchte ich über unsere Eindrücke unseres ersten Maledivenurlaubs berichten.

Anreise:
Über den Transfer wurde bisher viel geschrieben, daher hier auch nur einige kleine Anmerkungen.
Meine Frau und ich sind mit der LTU geflogen. Benutzt wurde einer der neuen Airbusse in dem ich bei einer Körpergröße von 191 cm eine sehr geringe Beinfreiheit hatte. Mit dem äußerst dürftigen Raumangebot hatten auch sehr viel andere Fluggäste ihr Leid. Es wird von LTU die „First Comfort Class“ angeboten. Diese kostet pro Fluggast einen Aufpreis von etwa 900 €. Wer es sich leisten kann und will, soll es tun. Die Sitze sind bequemer und das Platzangebot empfand ich als sehr beneidenswert (wir haben uns die First Comfort durch den Vorhang angeschaut), auch war der Service besser aber an dem gab es auch bei uns nicht auszusetzen.

Während unseren Aufenthaltes auf Machchafushi hörten wir dann von einigen Urlaubern, dass es sich lohnen würde, sich die Mühe zu machen, die Reise selbst zusammen zustellen. Flug und Inselaufenthalt getrennt.
So gibt es die Möglichkeit mit der Emirates Airways von Düsseldorf oder Frankfurt nach Male zu fliegen. Bei der Anreise hat man einen Zwischenstopp in Dubai mit Übernachtung in einem first class Hotel (bestimmt interessant). Der Service an Bord soll sehr gut sein und der Fluggast sitzt nicht so beengt wie wir es taten. Das ganze soll pro Person auch noch etwa 300 € billiger sein. Ich denke eine Suche im Internet lohnt sich da schon.

Beim Transfer mit dem Wasserflugzeug gab es keinerlei Probleme. Für das Übergewicht beim Gepäck wurde keine Gebühr erhoben. Uns störten nur die recht langen Wartezeiten beim An- und Abflug, die wir in der klimatisierten Halle des Flughafens verbrachten.

Das Wetter:
Die Zeit für unseren Malediven Urlaub lag mitten in der Monsum Zeit. Vom Monsum bekamen wir einige kleine Kostproben zu spüren. An vier aufeinander folgenden Tagen regnete es vormittags teilweise sehr stark. Nachmittags klärte es sich auf und das Wetter war freundlich. An diesen Tagen waren die Bootsausfahrten nicht mehr spaßig. Bei einem starken Wellengang musste die Fahrt gedrosselt werden, da das Dohni mehr Wasser aufnahm als die Besatzung abpumpen konnte. Zweimal hieß es „Mann über Bord“. Da wir aber die Tauchanzüge während dieser Fahrten nicht auszogen (es war kalt und nass) und die beiden durch den Auftrieb über Wasser blieben, waren sie schnell wieder an Bord. Mir schlug der starke Wellengang auf den Magen und ich verzichtete an diesen Tagen auf den zweiten Tauchgang.
Ansonsten war das Klima sehr angenehm. Bei ca. 28 bis 30° Celsius und ein ständig leichter Wind, der Nachts etwas stärker wurde, haben wir uns wohl gefühlt. Die Klimaanlage im Bungalow haben wir nachts nicht anschalten müssen. Der Deckenventilator war ausreichend.

Die Insel:
Die Insel sieht aus der Vogelperspektive tatsächlich aus wie ein Spiegelei. Es war schon faszinierend die vielen kleinen Insel vom Wasserflugzeug aus zu betrachten. Am Strand ist die Insel in etwa zehn Minuten umrundet. Das Inselinnere ist sehr schön mit Palmen und anderen uns unbekannten Pflanzen dicht bewachsen. Die Palmen reichen bis zu dem teilweise 25 Meter breiten Strand. Auf dem Weg zwischen Tauchbasis und Restaurante befindet sich eine sehr schöne große Voliere mit einheimischen Vögeln. Ein nicht mehr zu benutzender Tennisplatz (sehr schlechter Zustand) gammelt als Inselzentrum vor sich hin. Ein Volleyballplatz auf dem Abends das einheimische Inselpersonal unterstützt von Gästen spielt, befindet sich gleich nebenan. Am Stand gleich neben der Rezeption, zwischen dem Pool und der Tauchbasis befindet sich eine Strand-Bar, an der nach den Tauchgängen gefachsimpelt wurde.
Die Insel macht bis auf dem Tennisplatz einen sehr gepflegten Eindruck (muss man auf den Malediven Tennis spielen??). Alles ist sehr sauber und in gutem Zustand. Die Schuhe haben wir während unseren Aufenthaltes nicht benutzt. Ich habe mir das vorher nicht vorstellen können und es war Anfangs schon ein ungewohnt seltsames Gefühl ständig barfuss zu laufen, genauso seltsam wie nach 14 Tagen wieder Schuhe an den Füssen zu tragen.
Auf der Insel war ein deutscher Arzt (allg. Mediziner), der Abends eine oder zwei Stunden Sprechzeit hatte. Er hatte auch einige Patienten zu versorgen. Eine Einrichtung, die auch als Kriterium bei der Inselwahl für uns eine Rolle spielte.

Gebaut wurde auf der Insel. Natürlich muss in einer Ferienanlage das Ein oder andere erneuert werden. Wir wünschen ja auch alles in einem tadellosen Zustand vorzufinden. Die Tauchbasis wurde ausgebaut (neuer großer Trockenraum) und die Wasserbungalows Nr.3 bis Nr.10 wurden renoviert. Von den Bauarbeiten bekamen wir fast nichts mit. Sie wirkten nicht störend, da sie mit Rücksichtnahme auf die Gäste erst gegen 10.00 Uhr begannen. Ein Ausschlafen war immer möglich.
Überhaupt strahlte die Insel eine Natürlichkeit und wohlige Ruhe aus. Alles ging ganz gemächlich zu. Es gab keine Animation mit lärmenden Urlaubern sondern nur das Rauschen des Meeres und der Palmen. Ein Ort an dem man die Seele baumeln lassen konnte.
In der ersten Woche unseres Aufenthaltes war die Insel zu etwa 50% belegt. Sie machte einen verschlafenen Eindruck. Dieser Dornröschenschlaf wurde mit dem Beginn der Sommerferien in Deutschland unterbrochen.
Die Nationalitäten der Urlauber setzten sich aus ca. 80% Deutschen, 15% Japaner, 5% Franzosen zusammen.
Von den Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen die sich gut versteckt in der Inselmitte befinden, sieht und spürt man nicht viel, außer man sucht danach.

Unterkunft:
Wir selbst wohnten in Bungalow Nr. 147, einem Doppel Bungalow (wie alle Bungalows). Die Unterkunft ist sehr geräumig. Die Betten waren sehr gut, keine durchgelegenen Matratzen. Zur Ausstattung gehörten Ventilator, Klima, Fön!!!, geräumiges Bad. Alles war sehr sauber und ordentlich.
Die Rattanmöbel aus dem Bungalow stellten wir auf die, dem Strand zugewandte und ab Mittags schattige Terrasse. Auf einer Art Hollywoodschaukel die sich auch auf der Terrasse befand, konnte man seinen täglichen Taucherlebnissen nachträumen. Vor der Terrasse wuchsen Palmen und andere halb hohe Pflanzen. Der Pflanzenstreifen war etwa 10 Meter breit, daran grenzte der etwa 25 Meter breite feinsandige Strand.
In der ersten Woche auf Machchafushi hatten wir das Glück, dass der Nachbar- Bungalow nicht belegt war. Mit dem Einzug eines Pärchens mit Kind änderte es sich, war aber noch Ok. Die Zimmer wurden ein bis zweimal täglich gereinigt. Ungeziefer gab es natürlich, aber wo gib es das nicht. Es war schon recht interessant, diese uns unbekannten recht großen Ameisen zu beobachten. Auch hatten wir Kakerlaken im Bungalow. In den zwei Wochen verirrten sich drei der einheimischen Tiere zu uns. Sie hatten jedoch keine Chance gegen meine Sandalen.

Hier eine kurze Auflistung der Bungis:

Nr. 101 und 102, sehr breiter Strand, zwischen Bungis und Strand kaum Pflanzenwuchs, immer etwas Wind (nachts angenehm), sehr nahe der Tauchbasis

Nr. 103 bis 119, relativ breiter Stand, Zahlen aufwärts immer dichter werdender Pflanzenwuchs zwischen Bungis und Strand (weniger Wind)

Nr. 120 bis 140, kein Strand sondern Befestigungen (kleine Betonbuhnen) mit Blick auf die Wasserbungis

Nr. 141 bis 156, sehr breiter Strand, schattenspendender Bewuchs zwischen Bungis und Strand, Blick auf den Strand, Terrasse mittags schattig

Nr. 401 bis 404, Bungalows für Angestellte (Inselinneren)

Nr. 301 bis 310, Bungis im Inneren der Insel, schattig, windstill daher sehr warm, nicht so schön aber preiswerter
Wasserbungis Nr. 1 und 2 waren renoviert. An den anderen wurde gearbeitet. Sie sind nicht so geräumig, etwa 25% kleiner als die Bungalows auf der Insel mit einem geschlossenem Bad. Einen direkten Zugang zum Wasser gibt es nicht. Immer etwas Wind, sehr angenehm. Die Terrasse (ab Mittag im Schatten) ist zum Meer gerichtet. Der Steg zu den Bungis ist wieder in Ordnung

Verpflegung:
Man muss bei der Beurteilung der Verpflegung berücksichtigen, das ein enormer logistischer Aufwand erforderlich ist, damit es den Urlaubern an fast nichts mangelt. Aus diesem Grund muss dann auch schon mal auf das Ein oder andere verzichtet werden.
Das Frühstück, Mittag- sowie das Abendessen wurde in Büffetform angeboten. Uns wurde beim ersten Restaurantbesuch ein Tisch mit schöner Aussicht zum Wasser zugewiesen, den wir bis zu unserer Abreise auch behielten. Auch hatten wir bis zur Abreise die gleiche, freundliche aber manchmal recht träge Bedienung.

Beim Essen gehen die Meinungen recht weit auseinander.
Das Frühstück war einfältig, es gab Toast, Butter und Marmelade sowie eine Sorte Käse und Wurst ausreichend. Wollte man Eier in verschiedener Zubereitung und Obst zum Frühstück essen, musste man zur Eröffnung des Büffets da sein, denn nachgefüllt wurde kaum. In einer Schale entdeckte meine Frau ein paar Löffelchen Haferbrei, sie freute sich, denn das entsprach ihren Frühstücksgewohnheiten. Wir teilten der Bedienung unseren Wunsch, jeden Morgen eine kleine Schale Haferbrei zu essen mit. Freundliches Nicken und Nachfrage beim Koch ergaben, es wird in Ordnung gehen. Als Dankeschön und wie auch für jeden Extradienst erwartet, ein kleines Trinkgeld. Leider klappte es in den zwei Wochen nur ganze zweimal, tapfer wartete meine Frau täglich die erste halbe Stunde auf ihren Haferbrei und tröstete sich dann mit etwas Obst, was ich ihr vorsichtshalber geholt habe.

Zum Mittag- und Abendessen gab es verschiedene Fleischsorten (Geflügel, Rind), verschiedene Gemüse sowie Nudeln, Reis oder Kartoffeln, mal gekocht, mal gebraten. Fisch gab es fast jeden Abend. Dazu konnte man sich von verschiedenen Salaten bedienen. Abgerundet wurde das Ganze durch ein wenig Obst, Kuchen und Dessert.
Nachdem in der zweiten Woche die Insel fast komplett mit Gästen belegt war, hatte das Küchenpersonal sichtlich Probleme mit dem Nachschub. Obst gab es sehr spärlich und wir mussten uns früh einen kleinen Teller mit Melone oder Annanas „sichern“ um überhaupt etwas Obst zu bekommen. Wer eine halbe Stunde nach der Restaurant Eröffnung kam, stand vor den kläglichen Resten einer ersten Büffetschlacht. Die Tabletts wurden nach der ersten Leerung nur sehr zögerlich und sparsam belegt.
Wir haben das Beste daraus gemacht und sind in der zweiten Woche zeitig Essen gegangen.
In der ersten Woche wurde zu unserer Überraschung ein Strand Barbecues organisiert. Es wurden Matten am Strand verteilt und wir konnten uns an verschiedenen Grills bedienen. Ein Büffet stand etwas abseits. Wir holten unser Essen und setzten uns zu den anderen auf unsere Matten um ein Holzfeuer. Es ist wohl nichts für Jedermann, wir fanden es aber recht interessant. Es fördert doch den Kontakt zu anderen Urlaubsgästen auf der Insel.

Uns hat`s gut geschmeckt. Das Dessert freilich war einfach nur süß und mit wenig Fantasie und Liebe gemacht.
Beim Körpergewicht habe ich ein weinig dazu gelegt (obwohl wir 2 Tauchgänge pro Tag durchführten).
Die sonst so leckeren Fruchtsäfte, wie wir sie aus südlichen Urlaubsländern kennen, waren auf Machchafushi leider nicht so toll. Sie glichen eher den Säften aus Tetrapacks die wir aus Deutschland kennen.

Hier einige Preise:
1,5 Liter Wasser 2,75 US Dollar
0,3 Liter Cola 2,50 US Dollar
lösl. Kaffee für zwei Tassen 2,50 US Dollar
Dazu kommen bei der Endabrechnung pro Posten 0,25 US Dollar Trinkgeld.

Tauchen:
Die SUB AQUA Tauchbasis, geführt von Thomas mit seiner Crew machte auf uns einen guten, ordentlichen und aufgeräumten Eindruck. Der zu kleine Trockenraum ist ja bald Geschichte. Da wir eigenes Tauch Equipment haben, mussten wir uns nichts leihen.
Anfangs wurden täglich 2 Tauchausfahrten angeboten. Dies wurde auf Grund der größeren Anzahl Taucher in der zweiten Woche auf 4 bis 5 Ausfahrten aufgestockt.
Während unseren Aufenthaltes auf Machchafushi wurden für die Ausfahrten mit dem Dohni keine Gebühren erhoben. Zu unserem Glück gab es gegen 3 US Dollar Aufpreis 15 Liter Atemluftflaschen (Ich gehe zum Leidwesen meiner Frau recht verschwenderisch mit der Luft um).
Es ist billiger das Tauchen in Deutschland zu buchen.

Täglich bis 14.00Uhr werden die Listen für den nächsten Tauchtag ausgehängt und jeder hat somit die Möglichkeit, Selbst zu bestimmen, wo er abtauchen möchte.
Pro Dohni waren 10 bis 12 Taucher (plus Guide und 3 Mann Besatzung) anwesend. Es kamen auch schon mal vor, dass wir nur mit sechs Tauchern an Bord waren.
Es gab sehr beliebte Spots. Diese Dohnis waren dann auch sehr schnell belegt. Wenn alle angebotenen Donis belegt waren, wurde ein weiteres dazu angeboten. Wünsche von uns wurden dabei berücksichtigt. Es war für jeden Platz und wir haben alle Tauchspots mindestens einmal in den 14 Tagen betauchen können.
Das Briefing an Bord wurde in Englisch durchgeführt. Die Strömungsverhältnisse wurden vor dem Tauchgang nicht immer zu unserer Zufriedenheit vom Guide gecheckt. Besonderer Dank gilt Fayaz. Seine ruhige Art uns alles zu erklären hat uns sehr gut gefallen. Er war mit Herz und Seele beim Tauchen dabei.

Erschrocken waren wir bei unserem ersten Tauchgang. Waren wir doch vom Roten Meer Sichtverhältnisse von bis zu 50 Meter gewohnt, so hatten wir auf Grund der starken Planktonbildung Sicht bis max. 20 Meter. Auch die Vielfalt an Schwarm- und Einzelfisch wie im Roten Meer, fanden wir nicht. Der Meeresboden sah sehr trostlos und grau aus. Es war ein riesiger Korallenfriedhof. Zu sehen war nackter Fels und am fuße des kahlen Riffs lagen große Berge, wie künstlich aufgehäuft, von abgestorbenen Korallen. Es war nichts von der Farbenpracht der Malediven zu sehen, von denen wir immer wieder gehört hatten und die wir aus (wohl älteren) Filmen kannten.
Wir dachten zuerst, das wir mit dem ersten Tauchgang wohl einen der schlechteren Spots betaucht hatten und legten Hoffnung in den nächsten Tauchtag. Wir wurden maßlos enttäuscht. Es gab kaum Kleinlebewesen wie Schnecken oder Muscheln. Hier und da war zwar mal eine Zacki oder eine Muräne zu sehen. Bei einigen Tauchgängen konnten wir die Fische die wir sahen an beiden Händen zählen.
Gut, wir haben Mantas, Adlerrochen und verschiedene Haie gesehen. Es macht aber doch sehr nachdenklich und traurig, wenn diese Naturkatastrophe direkt vor den Augen erscheint.
Man kann beobachten, wie sich an einigen Stellen die Natur ihr Reich zurück erobert. Besonders die Weichkorallen wie die Rasenkoralle und die Goniopora sowie Gorgonien wachsen wieder. Es werden bestimmt noch 15 bis 20 Jahre vergehen, bis es auf den Malediven wieder so aussieht wie vor der Korallenbleiche.
Ein Highlight ist, der vor der Insel versenkte 52 Meter lange Frachter. Obwohl auch das Hausriff von Machchafushi fast tot ist, macht es sehr viel Spaß den Frachter bei Nacht zu betauchen. Er liegt bis zu 32 Meter tief und ist auch schon ein wenig bewachsen. Zu sehen sind dort viele Rotfeuerfische, einige Zackis und einiges an Kleinfisch. Unter dem Frack krabbelten Langusten und ein etwa 2 Meter langer Ammenhai fanden dort seinen Schlafplatz. Unter einer Steinplatte neben dem Frack sahen wir einen Adlerrochen und einen Weisspitzenriffhai. Ohne diese sehr spannenden und wunderschönen Nachttauchgänge wäre unser Tauchurlaub sehr eintönig geworden.

Fazit:
Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf unseren ersten Maledivenurlaub zurück.
Wir verbrachten einen sehr erholsamen Urlaub auf Machchafushi. Auf der Insel konnten wir fernab vom Trubel ganz toll relaxen. Die Insel ist schön bewachsen und macht vielleicht gerade deshalb einen natürlichen Eindruck. Animation sucht man auf Machchafushi zum Glück vergebens.
Das Personal ist sehr freundlich aber manchmal etwas unaufmerksam und träge. Bei der deutschen Reiseleitung (Gabi) ist man gut aufgehoben und Wünsche werden soweit es geht berücksichtigt.
Weshalb wir auf den Malediven unseren Urlaub verbrachten, war die Freude auf eine hochgelobte Unterwasserwelt. Wir sind sehr enttäuscht von dem Zustand der Riffe und Korallen und damit ausbleibenden Fischreichtum rund um Machchafushi. Aber ich denke es betrifft die gesamten Malediven.

Aus diesem Grund, war dies unser erster und wohl auch letzter Maledivenurlaub.

Es grüßen Euch
Christiane & Christian


Kleine Zusammenfassung von unserem Urlaub auf der Insel Machchafushi vom 25.11.-09.12.02:

Schön bewachsene kleine Insel. Drei Kategorien:

Garden, Beach und Wasserbungalows. Garden und Beachbungalows sind geräumig und sauber, Betten gut aber leider etwas kurz; über die Wasserbungalows kann ich nichts sagen, da wir sie nicht von innen gesehen haben. Zweimal täglich Zimmerreinigung. Gutes Handtuchkonzept (man bekommt vor Ort drei verschiedene Handtücher gestellt für Zimmer, Strand und zum Tauchen). Essen prima, vor allem Curry Corner und die Nachspeisen (diese Meinung wurde von allen bestätigt, mit denen wir uns unterhalten hatten). Preise: 1,5 ltr Wasser 2,75$, Cocktails 6-7$, also im Rahmen. Personal immer freundlich und hilfsbereit.

Tauchbasis: Kompetente und freundliche Leitung (Danke an Schröni, Frank, Stefano, Liane und Ibi). Sehr schöne Tauchspots (wir hatten halt einiges Glück, habe in zwei Wochen 4 Walhaie gesehen, einen davon sogar am Hausriff).

Ich möchte noch kurz auf einige Äußerungen in diesem Forum eingehen, die ich nicht nachvollziehen kann:

Der Run um 14.00 Uhr auf die Tauchboote ergibt sich schlicht daraus, daß man nach dem Essen bequem über die Tauchbasis zurück zum Bungalow gehen kann. Platz auf den Booten war immer für alle da.

Ich habe in zwei Wochen keine Kakerlaken gesehen. Daß unter dem Stuhl nach Kakerlaken zu suchen wäre, wie in einem Bericht geschrieben, ist zumindest aus heutiger Sicht schlicht als Blödsinn einzuordnen

Ab dem 30. Tauchgang darf nach einem kurzen Check Dive eigenverantwortlich getaucht werden. Aufgrund der Strömung verbunden je nach Riff mit Freiwasser Sicherheitsstop ist diese Regelung meines Erachtens absolut sinnvoll.

Zusammengefaßt möchte ich sagen, daß uns der Urlaub sehr gut gefallen hat. Übrigens waren viele Leute vor Ort schon öfters auf der Insel, was definitiv für Machchafushi spricht.

Ciao, Petra und Thomas

 


 

Machchafushi vom 13.11- 27.11.2002.   Es war unser erster Malediven Urlaub. Da ich erst vor gut einem halben Jahr das Tauchen in einem hier ansässigen Verein erlernt habe, ware ich natürlich ganz heiss darauf mein Talent ausserhalb der einheimischen Seen unter Beweis zu stellen. So weit so gut.   Nach unserem fast 10-Stündigen Flug von Düsseldorf mit der LTU kamen wir bei sehr durchwachsenen Wetter in Male an. (Mensch ist die Landebahn kurz!). Danach ging es mit dem Wasserflugzeug weiter Richtung Machchafushi. Zum Glück mussten wir keinen Aufpreis für unser Gepäck zahlen. Wir hatten nämlich ca. 70 Kg! Der Flug im Wasserflugzeug war sehr abenteuerlich, da sich das Wetter während des Fluges rapide verschlechtert hat. Es hat wie aus Kübeln gegossen, und die Sicht war gleich null. Nachdem nun auch noch der Pilot seine Nase an die Windschutzscheibe drückte um vielleicht doch noch ein wenig zu sehen, verlor ich ein wenig das Vertrauen zum Thema Wasserflieger. Aber trotzalledem sind wir sehr sanft an der Plattform nahe Machchafushi gelandet. Dann ging es weiter mit einem Dhoni zu Machchfushi. Dort wurden wir dann mit Friesennerz und Regenschirm empfangen.   Zur Insel: Machchafuhi ist eine sehr grüne kleine Insel die sehr schön anzusehen ist, wenn da nicht diese absolut scheusslichen Wasserbungalows stehen würden.   Die Zimmer: Wir hatten das Beachbungalow 101. Das Zimmer hatte ich bei Sub Aqua bei der Buchung im August als Wunsch mit angegeben, und siehe da es hat sogar geklappt. Bei diesem Bungalow hat man einfach himmlische Ruhe. Man sieht teilweise weit und breit niemanden neben sich liegen. Das Zimmer selbst ist auch ok. Es besitzt ein teiloffenes Bad, ist sehr geräumig, der Fön funktioniert!!!, und auch die Klimaanlage tut ihre Dienste.   Die Verpflegung: Das Frühstück war leider sehr mager, es gab lediglich weissen Toast mit Marmelade ein paar Aufschnittsorten, Würstchen (Igitt zum Frühstück!) matschige Waffeln etc. Naja da bedarf es wirklich einer Besserung. Das Mittagessen war ok. Es gab sehr viel Fisch, und selbst für mich als als Fischhasser waren immer Nudeln oder Reis vorhanden. Das Abendessen war auch stets dem Mittagessen gleichzusetzen, wobei noch zu erwähnen wäre, dass Die Desserts bei beiden Mahlzeiten sehr gut waren.   Zur Tauchbasis: Leider war die Tauchbasis zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes masslos unterbesetzt. 4 Guides für eine fast ausgebuchte Insel ist eindeutig zu wenig. Die Legende Thomas Meyer war nicht anzutreffen. Es wurde uns mitgeteilt das er entweder Urlaub machen würde oder aber an Gelbfieber erkrankt wäre. Hmm was davon wohl stimmen mag?! Nach meinem Checkdive war für mich sofort offensichtlich was es bedeutet das Tauchen zuhause im Verein zu erlernen, und nicht irgendwo auf einer einsamen PADI-Insel. Bei meinem Checkdive musste ich leider mit ansehen wie Taucher mit mind. 80-100 Tauchgänge regelrechte Flugschnaisen aufgrung mangelhafte Tarrierungfähigkeit in das ohnehin leider völlig defekte Hausriff gezogen haben. Also das Hausriff ist mit Sicherheit nicht nur wegen El Ninjo in einem solchen Zustand. Da nützt auch das versenkte Wrack nichts. Das ist nämlich so öde zu betauchen, das man spätestens nach dem dritten Tauchgang geau dieses meidet. Aber dafür sind die Thilas weiter draussen absolut toll. Besonders das Angaga Thila hat es mir angetan. Super grosse Schildkröten die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Ansonsten habe ich bei meinen Unterwasserausflügen sämtliche Haiarten (Schwarzspitz- Weisspitz- grauer Riffhai) Stachelrochen, Adlerrochen, Muränen, einen kleinen Octopus, Manta und alles was das Taucherherz erfreut gesehen. Nur ist leider die Tauchbasis wie anfangs erwähnt völlig überlastet. Wenn die Ausfahrtzettel täglich um 14 Uhr herauskamen, waren sie meistens um ca. 14:05 schon voll. Naja das hängt wohl alles auch damit zusanmmen das Machchafushi eine reine Taucherinsel ist. Nichttaucher konnte man an einer Hand abzählen. Ich hatte 12 Tauchgänge mit Begleitung aufgrund meiner noch sehr frischen Tauchpraxis gebucht. Mir ging es halt nich in erster Linie um Tauchen im Urlaub. Sondern viel mehr um Erholung. Da ich die Tauchgänge mit Begleitung hatte musste ich leider Gottes mit vielen Urlaubs PADI-Tauchern zusammen auf Schatzsuche gehen. Das hat mich teilweise um den Verstand gebracht. Vor allem dann, wenn diese nach ca. 35 min. auf durchschnittlich 20 meter keine Luft mehr hatten. (Ganz toll!) Aber ich hatte ja Urlaub und wollte mich ja nicht aus der Ruhe bringen lassen. Aber nach dem sechsten Tauchgang musste ich dann doch mal meinen Unmut freien Lauf lassen. Aber da musste ich leider auf taube Ohren bei der Tauchbasis stossen. Denn ich hätte gerne meine Tauchgänge unbegleitet weitergeführt. Aber die Guides kamen mit Versicherungstechnischen Argumenten rüber. Und das obwohl ich im VDST selbstständig weltweit abgesichert bin. Aber siehe da nach ein paar Tagen konnte ich wenigstens die letzten 3 Tauchgänge unbegleitet durchführen. Geht doch!!! Zu den Guides muss ich sagen, dass bis auch Liane alle ihre Sache wirklich gut gemacht haben. Vor allem Ibe der einheimische Guide hat einem eine menge schöne Dinge zeigen können. Danke vor allem an den riesen Napolion und den Barrakudas beim absoluten Strömungstauchgang!!!   Ausflugsangebot: Absolut ungenügend!!! Die Ausflüge sind nich zu stande gekommen, da wie schon erwähnt alle nur Tauchen wollten und die mindest Teilnehmerzahl nie zustande kam. Wirklich eine Schande, da meine Freundin nicht taucht und auch mal gerne etwas anderes gesehen hätte. Dazu kommt noch, dass es nicht Tauchern nicht erlaubt ist an den Ausfahrten zum Tauchen teilzunehmen. Auch dann nicht wenn das Schiff nur zur Hälfte gefüllt ist. Mieses Management.   Schnorcheln: Das Hausriff eignet sich hervorragend zu Schnorchen. Garantiert besser als Tauchen!!! Man kann sämtliche Haie, Stachelrochen, Adlerrochen, Schildkröten aufdringliche Drückerfische etc. bewundern. Leider sind die ganzen schönen Korallen gestorben.   Service: Zimmerservice hervorragend. Restaurantservice sehr gut!   Wetter: Bis auf 3 Regentage hatten wir recht ordentliches Wetter. Zwar viel Bewölkung aber ohne diese hält man es eh nicht in der Sonne dort aus.   Fazit: Es war wirklich sehr schön, auch wenn da viele Punkte sind die uns wirklich gestört haben. Unser nächster Maledivenurlaub der mit Sicherheit kommen wird, wird uns aber auf eine etwas Taucheruntypische Insel bringen. Wo sich halt nicht alles nur ums Tauchen dreht. (z.B. Angaga!)   Zum Schluss möchten wir uns noch einmal bei unseren netten Tischnachbarn Hans-Peter und Elisabeth aus Salzburg für die schöne Zeit bedanken.   Gilbert und Bianca aus Gladbeck.   burner1@cityweb.de

 


Machchafushi-Reisebericht

 

Wir haben im Juni/Juli 2002 einen Tauchurlaub auf Machchafushi verbracht.

Trotz Warnungen vor der Abreise ("Da ist doch jetzt Regenzeit!") fanden wir nach einem langen, aber luxuriösem Flug auf der traumhaften Insel ein herrliches Wetter vor.

Nach einer herzlichen Begrüßung mussten wir zunächst erstaunt feststellen, daß die Insel alles andere als ausgebucht war. So konnten wir ein sehr idyllisches, einsames Inselleben genießen.

Die Zimmer sind wohnlich, komfortabel und sauber (wir hatten einen Beach-Bungalow). Von der Veranda waren es nur wenige Meter zum Strand und der absolut postkartenfähigen Lagune.

Alle elektrischen Einrichtungen (ja, auch der von einer einzigen, ehemaligen Gästin zur Legende erhobene Fön - den wir jedoch nie benutzt haben) waren einwandfrei. Eine Glühbirne, die uns durchbrannte wurde sofort und selbstverständlich ersetzt. Wer braucht eigentlich einen Fön auf einer Insel, auf der man die ganze Zeit barfuß herumläuft? Ich empfehle im Zweifelsfall eine kurze, schicke Sommerfrisur... ;-).

Die Mahlzeiten wurden dann in der kleinen Schar der Gäste im Inselrestaurant eingenommen und waren stets lecker und reichhaltig. Die Köche gaben sich sichtlich Mühe und zauberten maledivische und internationale Gerichte mit italienischer Note.

Highlight der Insel ist aber sicher die Tauchbasis. Hier wird unter sehr freundlicher und kompetenter Leitung (Danke, Thomas + Team!) sowohl am Hausriff, als auch an ausgesuchten und abwechslungsreichen Tauchplätzen mit Preßluft oder Nitrox vom Dhoni aus getaucht.

Das Hausriff ist von vier Zugängen aus einfach und bequem zu erreichen. Tiden-Tabellen und Ratschläge hinsichtlich Strömung etc. wurden zur Verfügung gestellt.

Alle Tauchgänge waren für Anfänger und Weitfortgeschrittene gleichermaßen interessant und geeignet. Absoluter Hingucker ist sicher das Wrack der Kudhima, eines alten Frachters, das entsprechend aufbereitet vor einigen Jahren vor der Insel geflutet wurde und heute auf ebenem Kiel mit einer Länge von über 50 m eine riesige Fischmenge (Haie: fast bei jedem Tauchgang; Rochen: auch wirklich große Kaliber!; Schildkröten, Barrakudas, Zackis, Oktopoden, Froschfische und Seepferdchen) beherbergt und auf klopfende Taucherherzen harrt.

Jedenfalls haben wir 2 supertolle Wochen auf Machchafushi verlebt und werden sicher bald wiederkommen...

Petra und Matthias.

 


 

Reisebericht 22.03.02-05.04.02 Machchafushi

Am Flughafen in Male ankommend begannen wir unseren Transfer mit dem Air-Taxi nach Machchafushi.
Dort angekommen wurden wir mit dem Dhoni vom Landeplatz nach Machchafushi gebracht!

Der 1. Eindruck der Insel war Okay, bis auf die hässlichen Wasserbungalows, die uns sofort ins Auge stachen! Bereits bei der Anre