Makunudu
 

Makunudu vom 11.04.2008-26.04.2008

Wir flogen abends mit Qatar von Frankfurt nach Male mit dreistündigem Zwischenstop in Doha. Wir hatten uns im Hinblick auf den Sitzabstand ein wenig mehr versprochen, fanden aber keinen wesentlichen Unterschied zu Condor.

Am Nachmittag landeten wir in Male. Dort wurden wir mit noch vier anderen Urlaubern direkt zum Speedboot gebracht. Die See war unruhig, aber die Fahrt war okay. Kurzer Zwischenstop auf Boduhithi. Dort wurde ein Paar abgeliefert und nach ca. einer Stunde kamen wir auf Makunudu an.

Wir wurden in Villa Nr. 23 (es gibt insgesamt 36 Villen) untergebracht, die sich im äußersten Südwesten der Lagune befindet. Die Einrichtung empfanden wir als älter, aber in Ordnung. Schön war die Palme, die sich in unserem Zimmer befand und nach oben aus dem Dach heraus wuchs. Einziger Mangel an dem Zimmer war unseres Erachtens das Bett. Die Härte der Matratze war zwar in Ordnung, aber sobald sich einer im Bett minimal bewegt hat, hat der andere das doppelt mitbekommen, weil irgendwie die ganze Unterkonstruktion wackelte. Wer viele Klamotten mitbringt, die hängen sollen, sollte vielleicht den ein oder anderen Kleiderbügel mitbringen. Ansonsten war eine kleine Sitzecke vorhanden, Fön im Badezimmer, Wasserkocher und Instantkaffee sowie Tee.
Das halboffene Bad in Ordnung, die Klospülung hatte irgendwann mal einen Aussetzer. Dieser Mangel wurde aber sofort behoben.
Klimaanlage funktionierte gut, der Deckenventilator war nicht verstellbar. Also entweder an und wegfliegen oder aber halt aus. Wir haben uns für aus entschieden. Vor dem Bungalow gab es weiterhin zwei Holzstühle und Tisch sowie zwei Liegen inkl. Auflagen.  Der Roomboy kommt morgens zum Reinigen des Zimmers sowie abends. Abends bringt er dann auch immer die Strandhandtücher. Wir hatten ein paar Mal kleine Würmer auf unserem Bett. Ich weiß nicht, wo die her kamen, aber ich denke mal von oben vom Dach. Das fand ich ein wenig ekelig.

Zu Beginn unseres Urlaubes hattes wir einen recht großen Strandabschnitt. Aufgrund des Wetters (rechts stürmisch und ab und an mal Regen) war das Meer dementsprechend unruhig, sodaß sich der Strand jeden Tag dezimierte. Deswegen ist es auch schwierig, einen Tip für eine Villa abzugeben. Die im Norden befindlichen haben teilweise keinen Strand dafür Holzstege, die ins Wasser ragen. Ich fand das nicht so schön. In der zweiten Woche haben wir dann festgestellt, dass auch in unserem Bereich einige Villen (auch unsere) Holzstege haben. Die sah man bei Ankunft nicht, da viel Sand drauf war. Nach und nach wurde dieser weggespült, sodaß unser Holsteg sichtbar wurde. Bei unseren Nachbarn wars noch schlimmer. Durch die Stranddezimierung hatte man bei einigen Villen gar nicht mehr die Möglichkeit, in der Sonne zu liegen. Wer Sonne haben möchte, aber auch Schatten, der war zu unserer Zeit in den Villen Nr. 21, 20 und 19 sowie 15 und 16 gut aufgehoben. Nr 17 und 18 liegen zu nah am Generator, haben allerdings auch einen breiten Strand. Aber ich denke, dass ändert sich von Monat zu Monat. Ich denke, dass auch das Management von Makunudu irgendwann über Wellenbrecher und Sandsäcke, auch wenn es nicht schön aussieht, nachdenken wird und muß.

Was in einigen Berichten schon angesprochen wurde, ist der Korallenschutt, der auch mir in Teilbereichen nicht gefallen hat. Dass im und am Wasser Korallenstücke herumliegen ist normal. Doch auch bei den breiten Strandabschnitten lagen überall Korallen herum. Diese wurde meiner Meinung nach nicht angespült, sondern bewußt dorthin gekippt, um dem Strandabbau vorzubeugen.

Das Inselinnere besteht aus vielen Palmen, Bäumen und Sträuchern. Dass dort viele Kokusnüsse liegen, wie in einem Bericht erwähnt, stimmt. Mich hat es nicht gestört, solange die Teile nicht anfangen zu stinken, weil sie gammeln. Und dies war nicht der Fall. Blumen gibt es kaum.
Zum Restaurant schlängelt sich ein schmaler Sandweg, der teileise etwas spärlich beleuchtet ist. 

Im Restaurant mit Holzfußboden kann man sich den Tisch jeden Abend aussuchen. Man hat aber immer den gleichen Kellner. Wir empfanden dies als angenehm, da man immer wußte, an wen man sich wenden muß. Unserer war noch sehr jung, hat aber sein Bestes gegeben und war immer freundlich, was im übrigen für alle Angestellten gilt. Wir hatten Halbpension gebucht. Das Frühstück war in Ordnung. Eine andere Wurstsorte ab und an wäre ganz schön gewesen, da es zwei Wochen lang die gleiche gab. Ansonsten war Toast, eine Sorte Brot, Käse, Marmelade, Müsli, Obst, süße Teilchen, Milch, Saft sowie eine Eierstation vorhanden. Der Kaffee war lecker. 

Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen oder Kekse in der Sandbar, die eine schöne Terrasse mit Blick aufs Meer hat.

Abends gab es zweimal die Woche Buffet (sehr lecker) und ansonsten Menu. Das war auch okay, man sollte allerdings die Finger vom Rindfleisch lassen, da es arg zäh war. Die Hähnchen-und Fischgerichte waren gut.
Die Getränkepreise beliefen sich bei Wasser (1,5l) auf 3,85$, 0,33 Bier 3,85$, Flasche Wein ab 18 $, Glas Wein 4,85 $. Wer gerne Wein trinkt, sollte sich besser eine Flasche bestellen. Was übrig bleibt wird zurück gestellt und man bekommt es am nächsten Abend wieder. Der Wein im Glas war nicht so toll. Ich kann allerdings nur den Rotwein beurteilen.  

So, jetzt zum wesentlichen:
Wir sind keine Taucher. Deswegen kann ich nur vom Schnorcheln erzählen. Makunudu hat ein schönes Hausriff. Vor 15 Jahren war ich auf Eryiadu. Das war schöner und farbenprächtiger (okay, es war vor El Ninio), allerdings muß sich Makunudu in Sachen Fischreichtum nicht verstecken. Wir haben auf jeder Schnorcheltour (mehrmals jeden Tag)Schildkröten gesehen. Auch ansonsten hat es mir von der Vielzahl der Fische sehr gefallen.  Adlerrochen, Babyhaie und riesige Stachelrochen. Das war schon klasse. Schwimmen war bei unserem Strandabschnitt nur bei Flut möglich.     

Fazit: Makunudu ist eine kleine sehr persönliche Insel, auf der man seine Ruhe hat. Man kann sich dort herrlich erholen und unterliegt keinem Kleiderzwang. Die durchweg freundlichen Angestellten haben das Fingerspitzengefühl zu sehen, ob man Lust hat, sich zu unterhalten oder ob man lieber alleine ist. Das Publikum ist sehr angenehm und gemischt und es gab kaum Deutsche. 

Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Lediglich beim Zustand des Strandes, der zu anderen Jahreszeiten eventuell besser ist, würde ich Punkte abziehen. Wer Fragen hat, kann sich gerne melden unter www.andy.vera (at) netcologne.de. Ebenso kann ich Bilder zumailen. 

Vera     

      

 


 

Makunudu vom 19.02. bis 04.03.2008

Flug mit LTU von Düsseldorf nach Male non Stopp. Ab einer Körpergröße von 180 cm herrscht qualvolle Enge auf den Sitzplätzen. Transfer mit Schnellboot zur Insel.

Kleine Insel mit rund 38 Bungalows. Gut und geschmackvoll ausgestattet mit allem, was man zum Wohlfühlen braucht. Vor unserem Bungalow Nr.31 (Süd-West- und Wind abgewandte -Inselseite) war genug Platz, um sich in den Schatten oder die Sonne zu legen/ setzen. Vom Insel-Generator war hier nichts zu hören. Sehr nettes und freundliches Personal in allen Bereichen.

Kein Wellness-Aryuveda-Schnick-Schnack und keine Animation. Angenehme Mit-Urlauber aus Frankreich, Schweiz, Japan, Italien, England und Deutschland.

Leckere Küche mit abendlich drei Hauptgerichten zur Auswahl (Fisch, Huhn oder Pasta), ferner Suppe, Salat und Dessert. Wir hatten Halbpension gebucht und uns mittags einen warmen Snack aus der Küche bestellt. Bis die kleine Köstlichkeit serviert wird, ist jedoch ein wenig Geduld nötig.

Um die Insel herum befinden sich mehrere Hausriffs zum ausgiebigen Schnorcheln. An vielen Stellen haben sich die Korallen wieder erholt und bieten den Fischen und Wasserschildkröten Nahrung und Schutz. Mit etwas Glück sieht man auch schon mal einen Eagle-Ray oder einen kleine Hai.

Sehr gut hat uns die Tauchschule gefallen. Gutes Equipment sowie freundliche und vertrauensvolle Anleitung in mehreren Sprachen. Viele interessante Tauchplätze mit erfahrenen Tauchlehrern und einer hilfreichen Dhoni-Crew. So konnten wir die großen Fische (incl. Mantas) ebenso entspannt beobachten wie die vielen kleinen Bunten, was wir als bekennende Amateur-Taucher sehr genossen haben.
Kleiner Wermutstropfen: Der Strand ist nichts für zarte Füße, da man auf Korallenschutt läuft. Erst im Wasser gibt es Sand.
Wir sind rundum gut erholt.

Christiane und Norbert


Makunudu vom 07.08. - 13.08.2007

Flug mit LTU  Düsseldorf - Hulule non Stopp, nichts besonderes zuberichten.

Ein kurzes Statement zur Insel.
Die Insel liegt im Nord-Male Atoll und erreicht man mit dem Speed Boot in ca. 50 Min., dass ging reibungslos. Da wir zum Glück nur 6 Tage mit VP dort verbrachten, freuten wir uns auf die nächste Insel.

Zu dem Personal und  den  Bungis (nicht die Lage) und dem Essen kann man nichts nachteiliges sagen, dort war alles in Ordnung.

Der Strand an vielen Bungis war eine einzige Katastrophe,  wir sind schon in 18 Jahren auf vielen Inseln gewesen, aber dieser Korallenschutt ist nicht mehr zu toppen. Man konnte des öfteren ohne Bergstiefel vom Bungi  gar nicht zu den Holzstegen einfach schrecklich. Auch haben wir nichts gegen eine naturbelassene Insel,  aber wenn garnichts weggeräumt wird , so das alte Palmwedel und vergammelte Kokussnüsse herumliegen, dass muss nicht sein.
Wir finden an der Insel muss mal was getan werden, sonst vermüllt sie so vor sich hin. Hierher kommen wir bestimmt nicht wieder.

Zum Glück hatten wir 30 Grad und Sonne und per e-mail uns einen noch eingigermassen befriedigenden liegenden wunsch Bungi Nr. 26 bekommen.

Hiltrud & Frank


 

Wir waren vom 8.2.-5.3.2007 auf Makunudu. Laut TUI-Katalog eine sehr kleine, luxuriöse Insel - dementsprechend war der Gesamtreisepreis. Wir waren nun das 4. Mal auf verschiedenen Inseln auf den Malediven angekommen.

Wir flogen mit Qatar Airways von Frankfurt nach Qatar, hatten einen kurzen Aufenthalt und dann ging es weiter mir Qatar Airways nach Male. Es gab keine Flugverspätungen. In Male angekommen, wurden wir gleich vom Personal der Insel begrüßt und zum Speed-Boot gebracht. An diesem Nachmittag herrschte leider eine recht stürmige See, so daß mir die vielen Wellen etwas auf den Magen schlugen. Nach 50-minütiger Bootsfahrt sind wir auf Makunudu angekommen, das Empfangs-Kommittee stand bereit. Wir wurden mit einem Erfrischungsgetränk begrüßt und mussten gleich sämtliche Formulare ausfüllen.

Wir hatten - im Nachhinein gesehen - den schönsten Bungalow-Platz der Insel direkt an der Lagune, nicht weit neben der Tauchbasis. Zuerst waren wir skeptisch, ob es dadurch etwas laut werden könnte, aber dies hat sich nicht bestätigt. Der Bungalow ist gut eingerichtet - aber nicht luxuriös. Das französische Bett hat nur eine Matratze und ein großes Bettlaken zum zudecken. Uns hat das gestört und wir bekamen ein zweites Laken. Der Kleiderschrank ist nicht sehr groß. Obwohl wir 3 1/2 Wochen da waren und für diese Zeit entsprechend viele Shirts mithatten, hat der Platz doch gereicht. Wir haben viel Kleidung auch in den Schubladen im Schreibtisch und in den Nachttischen verstaut. Im Kleiderschrank war auch ein kleiner, kostenloser Tresor vorhanden. Des weiteren gab es eine Minibar sowie ein Kaffee-Kocher mit Geschirr etc. Die Klimaanlage in unserem Zimmer war nicht zu hören und hat bestens funktioniert.

Jeder Bungalow hat 2 Holz-Liegestühle sowie 2 Strandliegen mit Auflagen. Handtücher für die Strandliegen werden jeden abend gegen 18.00 Uhr von einem Boy eingesammelt und am nächsten Morgen liegen frische Tücher bereit.
Das halboffene Bad war sehr angenehm. Es gab eine kleine Wandkonsole für Utensilien, die Toilette war wohl neu. Sehr komfortabel war unserer Meinung nach, daß es ständig heißes Wasser in der Dusche gab - egal, zu welchem Zeitpunkt. Auf anderen Inseln gab es des öfteren "Stau", wenn zu viele Personen zur gleichen Zeit duschen waren. Auf Makunudu war das nicht der Fall. Unser Room-Boy war leider nicht der Aufmerksamste. Als dieser für 5 Tage verreist war, haben wir erst festgestellt, wie hervorragend die Vertretung war: er hatte nämlich jeden Staubkrümel gesehen und auch die kleine Holz-Terrasse vor dem Bungi gefegt! Echt super.

An der Lagune am Steg ist eigentlich gesehen der schönste Platz der Insel. Diese Seite ist auch die sogenannte "windstille" Seite. Gäste, die auf der anderen Seite oder in der Nähe des Generators wohnten, haben sich sehr oft auf diese Inselseite geflüchtet. Uns hat dies zeitweise dahingehend gestört, daß viele Gäste sich dann in Gruppen mit ihren Strandtüchern in der Nähe unseres Bungi plazierten, sich sehr laut unterhielten (liegt wohl am landestypischen Temperament) und oft auch sehr rücksichtslos gegenüber anderen, ruhesuchenden Gästen waren.
Zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes konnte man am Strand fast nur mit Schuhen laufen, da sehr viele größere, abgestorbene Korallenstücke um die ganze Insel herumlagen. Im Insel-Innern wird das ganze Laub der Bäume liegen gelassen, was uns gestört hat. Hier könnte man ruhig einmal die Laubhaufen entfernen. Blühendes fanden wir so gut wie nicht, es gab nur die eine oder andere Pflanze, die gerade mal blühte. Im Katalog des Veranstalters nannte man dies "naturbelassen".

Excellent war die Küche. Ich habe mich mehrere Male mit dem Küchenchef unterhalten, der auch schon in Dubai, in den Emiraten in sehr großen Hotels gearbeitet hat. Um einen kleinen Einblick zu geben, findet Ihr unsere Bilder unter "Makunudu" ab Seite 8. Da ich persönlich diverse Lebensmittel-Allergien habe, hatte ich jedoch überhaupt keine Probleme mit dem Essen. Ich persönlich habe das maledivische Buffet sehr genossen und fand es schade, dass es dies nur 1 x die Woche gibt. Normalerweise gibt es mehrere Vorspeisen, 3 Hauptgerichte und verschiedene Desserts als Menü zur Auswahl. Und 1 x pro Woche gab es BBQ. Also wir haben das Essen sehr genossen und es war jedes Mal auch für das Auge sehr ansprechend angerichtet. Wir hatten nur Halbpension gebucht, was ausreichend war. Ich hatte mir vorab per Mail die Liste mit den Snack-Angeboten schicken lassen und da war genügend Auswahl an kleineren Gerichten (vom Salat über Sandwiches und Fisch etc.) zu Preisen zwischen 5-10 $ vorhanden.
Am Nachmittag gab es in der Sand-Bar kostenlos Kaffee, Tee und Kuchen oder Gebäck. Man muss ich daran gewöhnen, dass man für die verzehrten Essen bzw. Getränke erst am nächsten Morgen in der Sand-Bar unterzeichnet. Bei einem langen Aufenthalt ist es hilfreich, sich ein paar Notizen zu machen, da es doch zu einigen Unstimmigkeiten gekommen ist. Auf unsere Nachfrage, warum man nicht gleich unterzeichnen kann, hiess es nur, dass das zu aufwändig sei (zu viel Papierkram?). Für uns unangenehm war, dass das Abendessen für alle Gäste erst um 20.00 Uhr begonnen hatte. Beim BBQ bzw. maledivischen Dinner beginnt das Essen erst um 20.30 Uhr.
Über die angebotenen Ausflüge können wir nichts sagen, da wir nur zum Ausruhen, schwimmen und schnorcheln Urlaub machten.

Im Ganzen gesehen hat uns der Aufenthalt gefallen, das Preis-/Leistungsverhältnis jedoch nicht. Dass das Essen hervorragend war, rechtfertigt in unseren Augen aber noch lange nicht die Aussage des Veranstalters: "luxuriös". Das gleiche Ambiente und ebenfalls hervorragendes Essen haben wir zu weit aus niedrigerem Angebot auf einer anderen Insel geniessen können.
 


 

Makunudu vom 20.12.2006 - 03.01.2007

Anreise:
Flug mit LTU ab Frankfurt. Hinflug 9 Stunden, Rückflug 10 Stunden. Das Essen war ok, die Flugbegleiter durch die Bank nett. Für große Leute empfehle ich einen Sitz mit mehr Beinfreiheit den man gesondert buchen muss. Der Aufpreis von 60€ pro Strecke und Person ist es mir (1,92m groß) beim nächsten Mal definitiv wert. Nach kurzer Zeit weiß man nicht mehr wohin mit den langen Stelzen, und 9 bis 10 Stunden können unter solchen Umständen enorm lang sein ;o)

Allgemeine Inselinfos:
Makunudu ist geradezu winzig und verfügt nur über 18 Doppelvillen die sich auf den Süd-, West- und Nordteil der Insel verteilen. Wasserbungalows existieren nicht. Innerhalb der Villa haben wir von unseren Nachbarn rein gar nichts mitbekommen.
Im Südteil der Insel wo sich unsere Villa befand herrschte bei unserem Aufenthalt quasi Windstille. Es kann hier also arg heiß werden. Man ist aber in wenigen Minuten im Westteil wo immer eine stramme Brise weht, sollte aber mit der Sonne absolut vorsichtig sein. Auch bei totaler Bewölkung holt man sich hier ruckzuck einen ganz üblen Sonnenbrand.
Der Strand wandert je nach Jahreszeit. Es hieß in anderen Reiseberichten dass an den Villen im Nordteil das Meer nur über einen Holzstieg erreicht werden könne. Bei unserem Aufenthalt gab es dort aber Strand en masse.
Für Kleinkinder können wir diese Insel nicht empfehlen da es keinerlei Einrichtungen für sie gibt und die Strände unserer Meinung nach für die Zwerge nicht zum Baden geeignet sind. Es liegt sehr viel Korallenschutt herum (also Füßlinge beim Baden nicht vergessen), und das Meer ist bei Wind recht rau. Der Strand wird zwar allmorgendlich gereinigt, aber das nur an der letzten Flutgrenze.

Gäste mit dem Wunsch nach externer Unterhaltung sei ebenfalls eine andere Insel empfohlen da es keine Animation gibt (abgesehen von speziellen Dinnerveranstaltungen an größeren Festtagen wie Weihnachten). Ein Spa ist auch nicht vorhanden.
Es wird regelmäßig gegen die Moskitos vorgegangen, aber Autan oder Anti-Brumm sollte ausreichend mitgenommen werden. Nicht alle Villen haben einen Sonnenschirm direkt am Strand (wegen des wandernden Sandes), und wenn man sich dann in den Schatten der üppigen Pflanzenwelt zurückzieht kann man ziemlich zerstochen werden. Tür der Villa und zum Bad auch immer schließen!

Die Insel ist eine echte Barfußinsel (abgesehen vom Strand). Nur das Restaurant hat einen hölzernen Fußboden, aber auch hier benötigt man keine Schuhe.

Im Souvenirshop kann man Kleinigkeiten einkaufen. Was nicht vorhanden ist besorgen einem die netten Leute gerne aus Male (ein Versorgungsschiff bringt es dann um 00:00 Uhr mit).

Eine kleine Fernsehecke befindet sich auf dem Weg zur Bar. Hier ist auch eine ordentliche Büchersammlung zu der fast jeder Gast beiträgt (einige der Bücher die ich mitgenommen hatte gab es dort schon).
Von Makunudu aus sieht man folgende Inseln: Summer Island, Reethi Rah (westlich), Eriyadu (nördlich) und Taj Coral Reef Resort (südlich):

Die Vegetation im Inselinneren ist üppig und mutet wie ein Dschungel an den nur zwei schmale Sandwege durchqueren. Diese sind Nachts beleuchtet, aber eine kleine Taschenlampe kann hilfreich sein.
Die Insel hatte bei unserem Aufenthalt eine ordentliche Nationalitätenmischung. Hauptsächlich Franzosen, Engländer, Asiaten, aber auch ein paar Niederländer, Schweizer und Italiener. Landsleuten sind wir kaum begegnet. Die berühmte Grüppchenbildung gab es nicht. Die Leute blieben meist unter sich.

Transfer:
Nach der Landung ging es zur Einreiseprozedur die nach wenigen Minuten abgehakt war. Auch auf unser Gepäck mussten wir nicht lange warten. Wir wurden dann direkt von unserer Reiseleitung begrüßt und umgehend zu einem Jetty mit wartendem Speedboot begleitet. Mit einer kurzen Zwischenstation an einer anderen Insel ging es dann weiter Richtung Makunudu. Transferzeit insgesamt eine Stunde. Das Meer war ein wenig rau – also entsprechende Mittelchen nehmen wenn man zur Seekrankheit neigt.

Ankunft:
Wir wurden am Landesteg von einem Mitglied des Managements erwartet und begrüßt. Man bat uns dann zur Rezeption wo wir umfassend über die Einrichtungen und Gepflogenheiten auf der Insel informiert wurden. Unser Gepäck befand sich zu dem Zeitpunkt bereits in unserem Bungi (heißen auf Makunudu „Villa“, und ich werde sie daher im Bericht so nennen).
Wir wurden dann zu unserer Villa begleitet wo man uns weitere Informationen zukommen ließ. Schon unser erster Eindruck war absolut positiv. Daran sollte sich im weiteren Verlauf auch nichts ändern.

Villa:
Wir hatten Villa 28 und waren damit sehr zufrieden. Wir werden beim nächsten Mal aber versuchen Nummer 29 zu bekommen da es dort am Strand besonders ab Mittag mehr Schatten gibt. Die Villen sind so gut in die Vegetation integriert dass man sie vom Strand aus kaum sieht. Das bedeutet zwar dass direkter Meerblick von der Villa aus kaum möglich ist, aber das hat uns überhaupt nicht gestört.

Verarbeitet werden nach Möglichkeit nur Naturmaterialien, eine Sache, die man überall auf der Insel antreffen kann. Nirgendwo Plastik oder ähnliches - sehr stilvoll.
Die Villa ist mit einem enorm großen Bett (annähernd 2,50m breit, 2,20m lang – also Kompass mitnehmen <g>) ausgestattet und verfügt über eine Minibar, dezente Klimaanlage und Deckenventilator (selbst bei niedrigster Stufe sollte man alles anseilen was weggeweht werden könnte). Wir ließen die Klimaanlage tagsüber auf 22 Grad laufen und schalteten sie nachts meistens aus. Zu Beginn trat Wasser aus, und sie gab böse Geräusche von sich. Der Defekt wurde nach kurzer Info keine halbe Stunde später repariert.

Ein <kostenloser> Safe befindet sich im ausreichend dimensionierten Kleiderschrank (ein paar weitere Kleiderbügel wären wünschenswert). Vor dem Hinterausgang Richtung Strand steht ein kleiner Korbtisch mit Glasplatte, dazu zwei Korbstühle. Am Eingang zum Badezimmer befindet sich eine Art „Sekretär“ mit großer Tischplatte, zwei Schubladen, einem Korbstuhl und einem großen Spiegel. Im Zimmer befindet sich des Weiteren ein Wasserkocher. Instant-Kaffee (der war richtig gut!), Teebeutel, Zucker und Kaffeesahne stehen kostenlos daneben.

Das Badezimmer ist halboffen. Der nicht überdachte Bereich besteht aus einem bepflanzten Teil. Die Dusche kann mit einem Vorhang zum restlichen Teil des Bades abgetrennt werden. Eine Wäscheleine ist vorhanden. Kleiner Hinweis: es gibt keine Klobürste, also entsprechende Maßnahmen treffen ;o)

Es besteht die Möglichkeit schmutzige Wäsche reinigen zu lassen. Man packt sie einfach in den vorgesehenen Stoffbeutel und füllt ein Formular aus. Das Resultat war in Sachen Bügeln jedoch nicht sonderlich vorzeigbar. Wir sind aber sicher dass diesem „Mangel“ abzuhelfen ist und werden beim nächsten Mal sicher noch weniger Klamotten mitnehmen.
Der Roomboy kommt zwei Mal täglich und reinigt alles pikobello!
Zu jeder Villa gehören im Außenbereich zwei massive Holzliegen mit Auflage, dazu ein kleiner Tisch mit zwei hölzernen und sehr bequemen Klappstühlen. Wir hatten einen Sonnenschirm den wir uns mit den Bewohnern von Villa 29 teilten. Trotz wechselnder Belegung haben wir von den Leuten aber kaum etwas mitbekommen. Fest installierte Schirme gab es nur drei. Erklärt wurde das mit dem je nach Jahreszeit wandernden Sand. Können wir uns gut vorstellen, denn das Bild des Strandes änderte sich quasi täglich.
Den Generator haben wir nicht gehört und auch sonst völlige Ruhe genossen. Die Villen im Westteil ab Nummer 18 (Nähe Sunset-Cocktail-Bar) bekommen ihn aber mit.

Restaurant/Bar:
Makunudu verfügt über eine Bar mit Außenterasse, ein Restaurant (Holzfußboden) und eine kleine Sunset-Cocktailbar am westlichen Strand (traumhaftes Feeling, unbedingt mal zum Cocktail hingehen!).
Das Essen war sehr gut und abwechslungsreich auch wenn uns Fleisch und Fisch oftmals zu sehr durch waren (vielleicht will man auch einfach nur sicher gehen dass nichts zu schnell verdirbt). Zum Frühstück und Mittagessen geht man ans reichhaltige Buffet, das Abendessen wird außer Dienstags und Freitags in Menüform angeboten. Die beiden anderen Tage gibt es Beach-Barbequeue und Buffet.

Tipp: Das Frühstück kann man sich mit Zeitangabe ohne Gebühr auch direkt in die Villa bringen lassen :o).
Spezielle Arrangements: an meinem Geburtstag haben wir uns das Champagner-Lobster-Dinner gegönnt (sehr romantisch und lecker!). Eigentlich war das private Dinner auf einer Sandbank in der Nähe der Insel geplant, aber das fiel wegen des schlechten Wetters im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Es gibt noch weitere, wechselnde Angebote gegen Aufpreis.
Das Weihnachts- und Neujahrsdinner war einfach gigantisch. Was da an Buffet mit viel Liebe zum Detail aufgefahren wurde spottete für uns jeder Beschreibung. An Weihnachten haben die Leute einen der Ihren in ein Nikolauskostüm gesteckt. Der Ärmste mit Rauschebart und barfuss ging dann herum und verteilte Süßigkeiten. An Silvester wurde direkt am Strand gedeckt, und wir konnten um Mitternacht das Feuerwerk auf den umliegenden Inseln bewundern. Danach Tanz bis in die Puppen, wobei wir die letzten Gäste waren und uns mit den Angestellten eine tolle Nacht beschert haben. Die anderen Gäste waren meist direkt nach dem Abendessen schon wieder in den Kajüten. Generell waren die Gäste bei allen Unterhaltungsangeboten recht schnell wieder in ihren Villen oder nahmen erst gar nicht teil. Uns wurde gesagt dass das auf Makunudu üblich sei, man die Veranstaltungen aber trotzdem anbieten wolle damit sich nicht doch jemand beschwert.

Ausnahmslos alle Angestellten waren freundlich, viele nach einer kleinen Gewöhnungsphase sehr herzlich (auf 70 Gäste kommen 82 Angestellte – der reine Wahnsinn). Wann immer man Fragen oder Probleme hat – hier werden Sie geholfen.

Schnorcheln /Tauchen / Baden:
Die Unterwasserwelt hat uns mächtig beeindruckt. Auch wenn man die Auswirkungen des El Nino immer noch sieht wachsen die Korallen wieder und bieten eine atemberaubende Vielfalt an Leben. Meine Frau taucht und meinte viele der Tiere hätte sie bisher nur tief unter Wasser gesehen. Auf Makunudu wird einem beinahe alles keinen Meter von der Strandgrenze aus geboten. Wir hatten eine regelrechte Kinderstube von Schwarzspitzenriffhaien direkt am Strand die dort Schwärme kleiner Fische jagten. Zu (Schwarz)Spitzenzeiten schwammen dort gleich 9 Stück herum. Größen: zwischen 30cm und 1,2 Meter war alles im Angebot. Ebenfalls direkt am Strand: Muränen, Stachelrochen, Drücker usw. Am 50m entfernten Hausriff und auf dem Weg dorthin haben wir fast alles gesehen was man so sehen kann: Adlerrochen, Feuerfische, Riesenkugelfische, Zackenbarsche, Schildkröte (bei schönem Wetter), große Drücker, Papageifische und vieles mehr. Bei unserem „Special Snorcheling Trip“ am Außenriff sahen wir gleich drei Schildkröten und Schwärme mit Aberhunderten von metallisch blau schimmernden Fischen – atemberaubend.

Tauchen:
Tauchen waren wir nicht und können uns deshalb kein Urteil bilden. Die Leute an der Tauchbasis waren aber supernett. Hier kann man sich das komplette Schnorchel- und Tauchequipment ausleihen. Je nach Veranstalter und Paket ist die Schnorchelausrüstung wie bei uns kostenlos enthalten.

Animation.:
Keine :o)
Spezielle Angebote (je nach Reisepaket inklusive oder gegen Aufpreis):
“Night- oder Morning-Fishing“ (ein mal mitgemacht reicht. Unsere Ausbeute war insgesamt eher mager, aber meine Liebste hat einen netten Barrakuda erwischt)
“Island Hopping“: es geht rüber nach Summer Island und Taj Coral Reef Resort, danach zum Schnorcheln an eine Sandbank. Lunchpaket ist dabei.
“Einheimischeninsel“: nicht mitgemacht.
“Tagesausflug nach Male“: nicht mitgemacht.
Sonstiger Wassersport:
Je nach Reisepaket kostenlos oder gegen Aufpreis kann man surfen oder mit dem Katamaran segeln.

Fazit:
Die Insel ist ein Paradies für Honeymooner, Paare und Erholungssuchende die sich einfach nur im Garten Eden einer Gehirnwäsche unterziehen und neue Kraft tanken möchten. Was man an gewöhnlichem Reisegepäck einspart (legere Kleidung total) kann man getrost an Büchern mitnehmen.

Negatives:
Bei allem Schönen gab es denn doch etwas das uns mächtig gestört aber weniger mit der Insel an sich zu tun hat: die Geistlosigkeit mancher Gäste im Umgang mit Flora und Fauna. Wie oft sahen wir Schnorchler die über die Korallen liefen obwohl in den Gästeinfos in der Villa speziell darauf hingewiesen wird es nicht zu tun. Allem die Krone aufgesetzt hat ein Italienischer Rentner. Der versuchte mit einem Holzstock eine direkt an der Wasserlinie schwimmende kleine Muräne an Land zu werfen. Da kann man nur aus der Haut fahren! Wir haben vorgeschlagen die Gäste besser über den Umgang mit all dem zu informieren und hoffen dass das nicht umsonst war.

Bei Fragen antworten wir gerne unter kastagir att euro-edv.de

Bilder zum Bericht
 


 

März 2006

Hotel
Der Luxus des Hotels besteht nicht in der Ausstattung, sondern der Atmosphäre, die einmalig schön ist. Nur höchstens 75 Urlauber sind auf der kleinen Insel, von denen man oft gar nichts sieht. Alles sehr privat und ruhig. Keine Partyinsel, wo es die ganze Nacht auf dem ganzen Iland dröhnt. Das Inselinnere ist gepflegter Dschungel, in dem die Bungalows unter Palmen schattenspendend stehen. Davor der eigene Strand mit Liegen und Stühlen und Tisch. Genügend Abstand zu Nachbarn, alles sehr angenehm, niveauvoll und gleichzeitig leger.

Wir können die totale Negativ-Kritik eines Paares hier im Forum (Liebe auf den 2. Blick?) nicht nachvollziehen. Beinahe hätte uns das von der Reise abgehalten, das wäre ein echter Verlust gewesen. Keinerlei Ungeziefer (nur paar Mücken, Autan nicht vergessen!), alles sauber, Personal freundlich, Essen sehr gut. Keine Ahnung, wo die waren, auf Makunudu wohl eher nicht.
Richtig gut ist auch das Hausriff mit einem enormen Fischreichtum, sind mit Riesenschildkröten und Riffhaien geschwommen, Rochen, Mantas und abertausende kunterbunte Fische. Echt eine Zauberwelt unter Wasser und direkt vorm Strand.
Lage 1a - paradiesische Mini-Insel, 210 x 100 m, erscheint aber größer

Service
Fast alle Mitarbeiter waren super freundlich, egal ob mit oder ohne Trinkgeld.

Gastronomie
Essen ist sehr gut, vielleicht nicht luxuriös, aber wenn man bedenkt, dass alles auf die Insel geschleppt werden muss... Frühstück gut, Eier werden gebraten (ohne Anstehen!), viele Früchte, Mittags super Buffett, da sehr maledivisch, abends 5x die Woche Menü (eher europäisch) und 2x Barbecue.

Für uns als Honeymooner waren das Champagner-Frühstück und Candle-Light-Dinner am STrand sehr schön.
Coctails sind recht teuer, aber die Atmosphäre am Sonnenuntergangs-Strand ist paradiesisch. Wir haben uns oft ne Flasche Wein geholt. Kostet so um die 20 Dollar, also auch nicht teurer als in Deutschland im Restaurant.

Sport Unterhaltung
optimal in der Hinsicht, dass es kaum Unterhaltung gibt, nur ne Beachparty mit zugegeben sehr lauter Musik, und nem Trommelabend. War OK.

Zimmer
Bungalows waren sehr geräumig und sauber. Alles aus Naturmaterialien, nirgendwo Plastik auf der Insel. Alles aus Holz, Bambus, Rattan, Palmenblättern, kokosnüssen... selbst die kleinsten Details. Wie gesagt: kein Luxus, aber wunderschön und atmosphärisch.
Am besten sind die Bungalows 25 bis 37 (direkt gegenüber vom Hausriff) und 1 bis 4. Die Bungalows 5 bis 16 würde ich nicht buchen, da es über nen unschönen Holzsteg ins Meer geht, das auf der anderen Seite viel schöner ist.

Tipps & Empfehlung
das Highlight: ein private sandbank-dinner. Man wird abends mit dem Boot abgeholt und 20 min zu einer mittelgroßen Sandbank mitten im Ozean gebracht. Sonnenuntergang allein auf der Insel bis der südliche Sternenhimmel aufzieht. Echt ein Traum, einmalig schön und unvergesslich. Den einzelnen Tisch schmückt ne rote Tischdecke, Hummer und Fleisch kommen vom Grill, die Kerze flackert und der Kellner serviert Rotwein... was will man mehr. Kosten: 85 Dollar p.P. Ist wirklich jeden Dollar wert. Am besten schon vorher im Internet buchen, da immer nur ein Paar abends auf die Sandbank kann.
 


 

Makunudu 12.-27.6.2005

Eigentlich wollten wir direkt nach unserer Hochzeit auf Makunudu flittern, dummerweise machte mir ein gebrochener Knöchel 3 Tage vor der Abreise einen Strich durch die Rechnung. Daher mussten wir die Reise schweren Herzens annullieren, was glücklicherweise problemlos ging. So hatten wir erst wieder im Juni genug Zeit, um uns ausgiebig auf den Malediven zu erholen.

Hinflug am 12.6.2005 ab Zürich mit Edelweiss-Air nonstop. Wir wurden upgradet in die Confort-Class!!! So hatten wir einen sehr angenehmen Flug mit sehr aufmerksamen Stewardessen, viel Beinfreiheit und gutem Essen. Auch wenn es toll war, würden wir den Aufpreis von 500.- SFr. pro Person und Weg wohl nicht aus eigener Tasche berappen, so viel Geld ist es nun doch auch wieder nicht wert (leider war der Rückflug in der Holzklasse zu absolvieren). Ausgeruht kamen wir in Male an und wurden von der Manta-Reiseführerin direkt an den Stand des Hotels verwiesen. Eigentlich dauert die Fahrt mit dem Speedboot knappe 50 Minuten. Doch dummerweise fiel ein Motor des Bootes aus, so dass wir nach der Hälfte des Weges in gemütlicher Dohni-Geschwindigkeit weiter tuckerten. Wir nahmen es gelassen und haben uns am Panorama erfreut.

Makunudu ist eine sehr kleine (100x210 m) Insel im nordwestlichen Nordmale-Atoll 5 km vom Aussenriff entfernt. In Sichtweite liegen Eriyadu im Norden, das Taj Coral Reef im Süden sowie Summer Island und Reethi Raah im Westen. Die Insel ist sehr dicht bewachsen mit vielen verschiedenen Baum- und Straucharten. Dadurch wirkt es sehr natürlich und ursprünglich. Die täglich gewischten Sandwege erlauben ein ungetrübtes Barfussfeeling. In einem palmbedeckten, offenen (keine Fenster, nur Rollos) Komplex mit Sandboden ist die Rezeption, ein kleiner Souvenirladen (Holzboden), das Restaurant (Holzboden), die Bar, sowie eine Fernseh-Ecke (mit grossem Fernseher, wenn man’s braucht) mit Bibliothek (welche mit vielen gelesenen Büchern ehemaliger Gäste und einigen Brettspielen bestückt ist) untergebracht. Weiter hat es eine Tauch- und eine Wassersportschule sowie eine kleine Beachbar.

Die 36 palmbedeckten, grosszügigen Doppelbungalows liegen ca. 10-15 m vom Strand entfernt umgeben von viel Grün. Wir hatten Bungi Nr. 33. Die Bungalows sind durch das jeweilige halboffene Badezimmer voneinander getrennt, so dass man von seinem Nachbarn praktisch nichts hört. Die Inneneinrichtung besteht aus natürlichen Materialien, viel Holz und geflochtene Palmblätter. Das gibt das richtige Maledivenfeeling, alles sehr harmonisch, nichts modern-durchgestyltes oder gar schickimicki aber auch auf keinen Fall abgewohnt. Die vielen Fenster lassen viel Licht herein, obwohl nachts ist es etwas schummrig trotz der vielen Lampen (aber mit eher schwachen Glühbirnen). Alle Bungis sind gleich gebaut. Es hat ein grosses Doppelbett, zwei Nachttische, einen Schrank (inkl. vielen Kleiderbügeln) mit Safe, eine Minibar, ein Gestell für Koffer, einen Schminktisch mit Spiegel, ein Tischchen und zwei Korbstühle, einen Regenschirm sowie einen Deckenventilator und eine Klimaanlage (die zumindest im Bungi Nr.33 leise war). Im Badezimmer hat es ein kleines Regal, um die Necessairs zu verstauen sowie eine Wäscheleine. Entsalztes (warmes) Meerwasser hatten wir bis auf 10 min in den 2 Wochen immer. Auch wenn man den Wasserdruck der Dusche nicht mit schweizerischem Standard vergleichen kann, konnte man sich immer von Sand und Sonnencreme befreien. Zu jedem Bungi gehören zwei Holz-Strandstühle mit einem kleinen Holztischchen sowie zwei Strandliegen aus Holz mit einer weichen Plastikauflage. An der Tür zur Strandseite des Bungis hat es aussen einen Salzwasserhahn zum Füsse abwaschen. Frische Strandtücher gibt’s täglich. Die Grossreinigung des Bungis ist morgens, abends wurde (fast immer) nochmals gewischt und das Bettlaken schön drapiert. Die Bungalows werden der Reihe nach gestrichen um die letzten Tsunamischäden zu beseitigen (die Insel hatte nur 1m Hochwasser, sonst keine weiteren grösseren Schäden) oder neu mit Palmwedeln bedeckt. Einige Bungis werden auch von innen renoviert, aber das erzeugt keinen grossen Lärm. Apropos Lärm, vom Generator haben wir auf unserer Strandseite gar nie etwas gehört. Am grossen Strand zwischen den Bungis 1 und 18 war der Generator nur am letzten Tag ziemlich laut, sonst nur ein leises Summen.

Wir hatten direkten Strandzugang. Aber einige Bungis (ca. 4-8 Stück) haben keinen direkten Strand sondern eine Holzterrasse, weil trotz Schutzwällen aus Korallen viel weggespült wird je nach Jahreszeit. Leider kann man diese Terrasse bei starkem Wellengang jedoch nicht brauchen, da man dann von jeder 4. Wellen nassgespritzt wird. Da müsste man seine Liegestühle ein paar Meter weiter am Strand platzieren. Ein Bungiwechsel wäre sicher empfehlenswert. Meist spenden die Sträucher und Bäume Schatten, aber es hat auch einige Sonnenschirme aus Palmwedeln. Anfangs hatten wir etwa 6 m Strand, der mit Korallenblöcken durchwachsen war (wird ab und zu aufgesammelt). Innerhalb einer Woche waren es nur noch 3 m dafür war der Strand gegen Ende frei von Korallen, weil alles weggespült worden war, und auch wieder breiter. Prognosen, wo es den besten Strand gibt, sind daher etwas schwierig. In der Lagune hat es viel Korallenschutt, daher besser nur mit Flossen/Schwimmschuhen baden. Aufgrund der Korallenschutzwälle, die ins Meer hineingebaut sind (und wir als optisch nicht störend empfunden haben) kann man nicht die ganze Insel dem Strand entlang umrunden aber man kommt zwischen den Bungis hindurch immer wieder an den Strand oder auf die Sandwege im Inselinnern.

Das Essen war sehr gut und in den 2 Wochen auch abwechslungsreich. Wir hatten HP, was ausreichend war. Frühstück gibt’s von 8-10 Uhr oder man lässt es sich ins Zimmer bringen. Es gibt ein reichhaltiges Büffet mit Kaffe/Tee/Milch, Säfte, Cornflakes/Müesli mit Joghurt, viele frische Früchte, Konfitüre, Aufschnitt, Käse, Brot, viele süsse Teilchen, Kuchen, eine Eierstation sowie englisches Büffet (Bohnen, Speck, Würstchen, …). Mittagessen gäbe es von 12-14 Uhr in Büffetform. Kaffee/Tee und Kuchen/Kekse gibt’s von 16-17 Uhr und ist für alle Gäste inbegriffen. Wer sonst Hunger hat, kann an der Bar (Toast)Sandwiches mit Pommes bestellen. Leider hat der Souvenirshop keine Kekse oder sonstige Knabbereien, dafür findet man Schoko in der Minibar. Abendessen von 20-22 Uhr wird als 4-Gang-Menü serviert: Vorspeise oder Suppe, (leckeren) Fischgang, Fleisch-Hauptgang oder Pasta (=Spaghetti), Auswahl aus 2 Desserts (oft auch frische Früchte oder Kuchen). Die Pasta hatten wir nur ein Mal und das war weniger empfehlenswert (ganz im Gegensatz zur restlichen Küche). Spaghettis waren kleingeschnitten, nicht ganz durch und ziemlich fettig. Die Portionen sind reichlich, der Fischgang ist ein eigenes Hauptgericht, daher haben wir meist auf das Fleisch verzichtet. Ein Mal pro Woche gibt es Barbecue mit Büffet sowie ein Mal maledivisches Büffet (sehr lecker). Das Essen könnte etwas mehr „exotisch“-maledivisch sein, vor allem der Fleischgang war oft etwas zu europäisch. Schwieriger wird’s für Vegetarier, die keinen Fisch essen. Selbst in der Pasta (zb Carbonara) oder in der Vorspeise (zb Schinken mit Melone) kann es Fleisch haben. Aslam war während den 2 Wochen unser Kellner, immer sehr freundlich und zuvorkommend. Eine feste Sitzordnung an den 2-er-Tischen gibt es zum Glück nicht.

Abendunterhaltung gibt es nur 2 x pro Woche an der Bar: 1 x maledivischer Abend und 1 x Livemusik. Ansonsten ist Ruhe pur angesagt. Die Beachbar war wegen der geringen Gästezahl (1/4 bis 1/3 belegt = 16-24 Gäste) nicht geöffnet. Alles war sehr persönlich, eben auch weil nur sehr wenig Gäste da waren (Nebensaison und Tsunami-Nachwehen). Das Publikum ist international und 20-70 Jahre alt: Schweizer, Japaner, Deutsche, Holländer, Neuseeländer, Engländer und eigentlich auch Italiener (aber da war wohl nicht Feriensaison für sie).

Tagsüber ist Schnorcheln am schönen Hausriff angesagt, das auf der südlichen Inselseite knappe 30 m entfernt ist. Es hat sich schon erstaunlich viel erholt und man sieht doch schon etliche Weichkorallen sowie natürlich Fische en masse, Schildkröten, Rochen und Haie (die Abends am Steg mit dem Licht einer Taschenlampe angelockt werden können). Aufgrund der Westwind-Wetterlage war die Sicht unter Wasser ziemlich beschränkt. Doch von einem Tag auf den anderen war es wieder ok. Für dass wir in der Regenzeit dort waren, hatten wir gutes Wetter. Die ersten 4 Tage hat es tagsüber 1 bis 2 Mal 10-15 min geregnet. Nach 20 min konnte man aber schon wieder am Strand liegen. Es war auch teilweise bedeckt oder bewölkt. Der Wind blies zeitweise etwas zu stark an der südlichen Strandseite, aber an der nördlichen Seite ohne Wind war Bratofen pur angesagt, nicht auszuhalten auch ohne Sonnenschein. Mit dem Wintermonsum dreht der Wind, dann haben die Bungis 18-36 den Backofen.

Auch über Wasser hat es eine reiche Tierwelt. Da wären mal die zwei Fischreiher, etliche Flughunde, Möwen sowie Enten, Gekos und verschiedene Arten von kleinen Echsen. Zum Kleingetier gehören Falter, Wespen (eher selten), Riesentausendfüssler (haben wir nicht selber gesehen, aber ein Gast hat uns davon erzählt), harmlose Ameisen (einige wenige davon auch im Bungi und einige mehr im Badezimmer), eine ziemlich grosse Spinne (Durchmesser mit Beinen ca. 10cm, die Frank nach einer Betäubung mit Insektenspray aus dem Badezimmer entsorgen musste; sie ist nicht wieder erschienen) sowie leider auch Moskitos. Obwohl 2x in der Woche auf der ganzen Insel ein Insektenspray versprüht wird, sind wir dort, wo es windstill war (Strand, Restaurant sowie Badezimmer), von Moskitos regelrecht aufgefressen worden, weil sie gegen „Antibrumm Forte“ immun waren. Dafür habe ich keine einzige Kakerlake zu Gesicht bekommen und von in anderen Berichten erwähnten schwarzen „Würmern“ im Bungi haben wir auch nichts gesehen. Die einzelnen Bungis scheinen je einen individuellen Tierbestand zu haben.

Die Tauchschule steht zur Zeit unter Leitung von Vivianne, einer sympathischen und äusserst geduldigen Italienerin, die sehr gut Deutsch und Englisch spricht. Ali arbeitet als Divemaster. Die zweite (japanische) Tauchlehrerin ist zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen abwesend. Tauchen kann man am Hausriff oder auf Bootsausflügen, die 2x täglich angeboten werden (Start 8.45 und 14.45 Uhr). Es hat ein Tauchdohni. Die gesamte Crew sowohl von der Tauchschule als auch auf dem Dohni ist super nett und sehr hilfsbereit. Die Tauchschule ist modern ausgestattet, und es hat genügend Equipment. Alles ist sauber und ordentlich aufgeräumt. Als eher gemütliche Taucher mit wenig Erfahrung und aufgrund einiger Probleme wegen Seekrankheit waren wir („nur“) 9x tauchen. Weil es aber nur 2-6 Tauchgäste auf der Insel gab, war die Betreuung sehr persönlich. Wir durften immer wählen, wohin wir gefahren werden wollten. Die Tauchplätze liegen 30-60 min Dohnifahrt entfernt. Leider konnten wir aufgrund des hohen Seegangs erst in den letzten 2 Tagen am Aussenriff tauchen. Aber auch im Innern des Atolls gibt’s genügend zu sehen. Die Tauchplätze sind abwechslungsreich: Strömungstauchgang am Aussenriff, Wracktauchen beim versenkten Schlepper vor Taj Coral Reef, Giris und Thilas, viele Fische (aber wenig Napoleons), Haie, Rochen und Schildkröten, erstaunlich viele Korallen (wir waren 1999 das letzte Mal auf den Malediven).

Wir haben Makunudu als sehr ruhige (abends ist der Strand leer) und sehr ursprüngliche/natürliche feine, kleine Insel erlebt ohne Schnickschnack oder schickimicki, ideal also für Honeymooner und Ruhesuchende. Hingehen würden wir wieder und wir können diese Insel ohne grosse Vorbehalte (ausser Bungis mit Holzterrasse) allen empfehlen. Wenn man genug lange sucht, findet man immer negative Punkte. Aber in den 2 Wochen war eigentlich alles positiv und das wenig Negative hätte man nicht beeinflussen können (etwas besseres Wetter, weniger Moskitos). Das Preis/Leistungsverhältnis war vollkommen in Ordnung, und die Nebenkosten entsprechen dem maledivischen Standard.

Astrid und Frank
 


 

Makunudu vom 10.04.-25.04.05

Insel: Makunudu ist eine kleine sehr dicht bewachsene Insel, die auf den ersten Blick etwas verwildert erscheint, weil Laub und runter gefallene Kokosnüsse einfach unter die Büsche und
Sträucher gekehrt werden. Die Wege auf der Insel sind alle sandig und stellenweise sehr eng und im Dunkeln teilweise schlecht beleuchtet. Auf der Insel gibt es eine Rezeption, ein Restaurant und eine Bar (alles in einem lang gezogenem Gebäude untergebracht).
Restaurant und Bar haben Blick auf das Meer.
Und für die sportlichen gibt es einen Volleyballplatz sowie ein Federballplatz , eine Tischtennisplatte , in der Bar hängt eine Dartscheibe und wassertechnisch kann man Kanu fahren, Wasserski oder mit einem Katamaran segeln.

Bungalows: Die 37 Bungalows liegen alle hinter Palmen, Büschen und Sträuchern versteckt, so dass man immer ausreichend Schatten hat. Die Bungis haben keine Terrasse, jeder Bungi hat aber vor der Tür seinen kleinen privaten Bereich mit Zugang zum Strand. Ein paar Bungis haben vor der Tür eine Holzterrasse. Vor dem Bungi stehen 2 Stühle und ein Tischchen und am Strand hat man 2 Liegen mit Auflagen. Außerdem gibt es außen am Bungi einen Wasserhahn um sich die Füße abzuspülen. Die Inneneinrichtung ist einfach, besteht aus Bett rechts und links davon eine Nachtkonsole, Kleiderschrank (leider sehr klein), Schminktisch mit Stuhl davor, und einer kleinen Sitzgruppe bestehend aus 2 Sesseln und einem Tisch. In jedem Bungi gibt es eine Klimaanlage, einen Deckenventilator, einen Safe und eine gut gefüllte Minibar. Das Badezimmer ist im hinteren Teil offen und ist relativ groß hat aber leider sehr wenig Abstellmöglichkeiten, einen zu kleinen Spiegel und ein sehr kleines Waschbecken. Die Zimmer werden 2x täglich gereinigt und es gibt jeden Tag saubere Strandlaken.

Essen: Das Essen haben wir als sehr gut empfunden. Frühstück gab es immer als Buffet mit ausreichend Auswahl. Es gab Müsli, Corn Flakes, Milch, Joghurt, mehrere Sorten Obst, süße Teilchen, helles + dunkles Brot, Marmelade, Käse, Wurst, Eier in jeder Form usw. Wenn man möchte kann man auch auf dem Zimmer frühstücken. Mittags gab es immer ein kleines Buffet mit Fleisch, Fisch Reis, Nudeln, Gemüse, Brot, Desserts, Obst, Salat usw.
Nachmittags zwischen 16.00-17.00 Uhr ist immer Teatime wo es Tee, Kaffe und Kekse oder Kuchen gab.
Zum Abendessen gibt es außer dienstags und freitags (dann gibt es Buffet) immer ein 4-Gängemenü man kann dort immer zwischen 2 Vorspeisen (1x immer Suppe), 2 Hauptspeisen (1x immer Nudeln) und 2 Desserts wählen. Zwischen Vor- und Hauptspeise gibt es immer ein Fischgericht. Dienstagabends gibt es Buffet/Barbecue am Strand und freitagabends maledivisches Buffet am Strand, wenn es nicht regnet.

Riff: Die Insel hat ein schönes fischreiches Hausriff, mit vielen blühenden Korallen und Anemonen. Es gibt dort viele Schildkröten, viele Kugel + Kofferfische, kleine Rochen, große Rochen, ein Adlerrochen haben wir auch gesehen, kleine Riffhaie, viele Muränen, ein Napoleonfisch, viele Riesendrücker, viele Fischschwärme und jede Menge kleine bunte Fische.

Tauchbasis: wir sind nur Schnorchler und können dazu nichts berichten, außer das eine Tauchbasis vor Ort war.

Tiere: es gibt dort sehr viele Eidechsen, viele Einsiedlerkrebse, Flughunde, Fischreiher, Ameisen, Geckos und auch ein paar Kakerlaken. Auf der Insel wurde alle paar Tage gegen Insekten gesprüht, dass heißt, die Insel wurde mehr oder weniger komplett eingenebelt. Mückenstiche hatten wir nur sehr wenige.

Ausflüge: es gibt Schnorchelausflüge, Ausflug nach Male, Besuch einer Einheimischen Insel, Nachtangeln, angeln tagsüber, Inselhüpfen Besuch anderer Ressortinseln, Ausflug zu einer Sandbank zu zweit halb oder ganztägig, Dinner auf einer Sandbank zu zweit, Sunset Cruise zu zweit und einen Fun Trip.

Abendunterhaltung: sonntagabends gibt es Livemusik, freitagabends gibt es Boduberu, samstagabends ist Beachparty und wenn das Wetter gut ist gibt es an einigen Tagen Sunset-Cocktails am Strand. Animation gibt es sonst keine.

Sonstiges: Das Publikum war sehr international und altersmäßig war von 2 – 70 Jahren alles vertreten.
Abends gegen 21.00 Uhr kommen einige, manchmal 10 – 12 Haie und Ammenhaie an den Steg, die dort mitunter gefüttert werden. Wenn man dort am Ende des Stegs steht und mit einer Taschenlampe ins Wasser leuchtet kommen sie angeschwommen.

Fazit: Wir haben auf Makunudu einen schönen, erholsamen, und sehr ruhigen Urlaub verbracht. Der Preis für die Insel ist unserer Meinung nach aber nicht gerechtfertigt, weil die Insel nicht schöner ist als andere Inseln die günstiger sind, die Bungalows sind auch nur einfach und zweckmäßig eingerichtet. Der Service ist auch nicht besser als auf anderen Inseln die günstiger sind.

Sabine + Olaf
 


 

Makunudu – 20.04. – 05.05.2005
Liebe auf den zweiten Blick (???)
von Antonella & runner

Dieses Mal hat es uns auf die Insel Makunudu verschlagen. Nach 9 Stunden Flugzeit mit Condor sind wir in ca. 1 Stunde mit dem Schnellboot von Male nach Makundu gebracht worden. Der Himmel war bewölkt und dann fing es auch noch wie verrückt an zu regnen. Na das fängt ja gut an haben wir gedacht. Wir kamen gegen 11 Uhr an, konnten aber noch nicht in den Bungi, deswegen haben wir erstmal Schuhe und Socken ausgezogen und haben die Insel erkundet. Der erste Eindruck war nicht so toll, denn die Insel ist so dermaßen zugewachsen und wild überwuchert, dass die Sonne kaum ins Inselinnere kommt. Man könnte das natürlich als „naturbelassen“ bezeichnen, aber es macht teilweise einen etwas ungepflegten Eindruck, nach einigen Tagen achtet man aber nicht mehr darauf. Im Übrigen ist es ziemlich schwierig die Insel zu umrunden, es ist eine reine Kletterpartie über Mauern, Holzstege und –plattformen. Die Privatsphäre der einzelnen Gäste wird auch gestört, wenn man vom Weg ab woanders an den Strand will, denn man muß direkt direkt an den Bungis und den Liegen vorbei.

Wir haben den ersten Tag dann erstmal bis abends durchgeschlafen, es hat aber auch in Strömen geregnet und gewittert. Ab dem zweiten bis zum letzten Tag hatten wir dann super Wetter, einfach traumhaft!!!

Die Insel ist total winzig, nur 100 x 200 m groß und hat 36 Doppelbungis, die mit dem offenen Bad miteinander verbunden sind (teilweise etwas unangenehm, wenn der Nachbar Verdauungsprobleme jeglicher Art hat und man alles mitkriegt....)

Es gibt die Sandbar mit einer wunderbaren Terrasse, die direkt am Wasser gebaut ist und dahinter das offene Restaurant, wo alle Mahlzeiten eingenommen werden. Außer dem kleinen Shop, einer kleinen Nische mit Fernseher und Bücherregal, dem Rezeptionsbereich mit Internetterminal ($ 5,00 / 30Minuten mit leider nur einem Stuhl davor) sowie der Tauchschule mit diversen Wassersportmöglichkeiten und einer Tischtennisplatte gibt es keine weiteren Einrichtungen auf dieser kleinen, niedlichen Insel.  

Von der Rezeption gibt es einen Hauptweg ins Inselinnere, der sich in Höhe der Tauchschule teilt, links in Richtung Bungi Nr. 36-18, mittig Richtung Staffbereich und rechts Richtung Bungi Nr. 17-1.  

Strand:
Der Strand ist nicht überall schön und auch nicht überall vorhanden und breit. Auf jeden Fall empfehlen wir Badeschuhe mitzunehmen, da der Untergrund doch sehr mit Korallen durchsetzt ist. Vom Bungi Nr. 36-24 kann man gleich geradeaus vom Strand aus zum Hausriff schnorcheln, der Strand ist dort zwar nicht so breit aber trotzdem schön (Wir hatten Bungi Nr. 28). Teilweise ist vor den Bungis kein Strand vorhanden und stattdessen Holzplattformen ins Meer gebaut (Schandflecken!!!), wenn man so einen Bungi erwischt, hat man eher Pech gehabt, finden wir.  

Hausriff:
Das Hausriff ist spitzenmäßig, einfach als sehr gut zu bezeichnen und als absoluter Pluspunkt dieser Insel hervorzuheben. Man kann es von der Tauchschule aus schnell erreichen. Der Fischreichtum ist atemberaubend. Wir haben u. a. viele Schildkröten, einen großen Hai, Engelsrochen, eine Muräne und 1000 bunte Fische gesichtet. Die Highlights waren ein dicker Tintenfisch und zwei Delfine, die sich am Hausriff getümmelt haben!

Unterkunft:
Die Bungalows haben alle die gleiche Ausstattung, sind einfach und zweckmäßig eingerichtet mit Klimaanlage, Minibar, Ventilator, 2 Korbstühlen, einem kleinen Tisch sowie ein kleines offenes Bad mit Dusche, WC, Waschbecken und einem Fön, der aber nur für Kurzhaarfrisuren geeignet ist, da er sehr schnell heiß wird. Es gibt einen kleinen Tontopf mit der Aufschrift „Shampoo“. Darin findet man ranziges Shampoo, das wohl als Seife benutzt werden kann. Im Shop gab es leider auch keine richtige Seife zu kaufen. Also: selber welche mitbringen! Eine absolute Katastrophe sind die Duschen! Es ist jedes Mal ein Problem diese zu benutzen, der Strahl ist total schwach und teilweise tropft es nur, also jede Menge Zeit einplanen.  

Die Fenster und Türen haben Riesenspalten an den Seiten zu den jeweiligen Rahmen, d. h. es kommt alles rein, was reinkommen will. Die süßen Geckos sind in großer Anzahl vorhanden und machen auch einen guten Job und jagen was das Zeug hält, leider wurden wir trotzdem ganz schön zerstochen.  

Zu jedem Bungi gehören zwei schöne Teakholzliegen mit Auflagen und zwei Stühle. Die Strandhandtücher, die es jeden Tag gibt reichen leider nur für den oberen Teil der Liege, d. h. man verkokelt sich die Beine auf den Plastikauflagen. Wir haben uns immer heimlich zwei Handtücher weggelegt, so dass wir immer zwei Handtücher pro Liege hatten, das war super bequem.  

Was uns in der zweiten Woche absolut nur noch abgenervt hat waren die vielen Kakerlaken. Die Insel startet alle 3 Tage eine Riesen-Spray-Aktion („due to seasonal Insects“...was auch immer das bedeutet...), die Insel wird komplett eingenebelt, so dass man die Hand vor Augen nicht mehr sieht und die Kakerlaken und sonstiges Getier sind IN die Bungis geflüchtet, super! Das Gift hat denen nicht wirklich was ausgemacht. Wir hatten nachher jeden Tag Kämpfe mit diesen ekelhaften Viechern. Die waren sogar im Bett, einmal saß morgens ein Riesenexemplar auf dem Kopfkissen, nachdem es über die Füße gekrabbelt ist! Unser Tipp: Eine Insektenspraydose auf’s Zimmer stellen, hilft beim Kampf! Es war einfach zu viel! Was noch recht unangenehm war, waren die vielen schwarzen Raupen / Würmer, die an den Wänden im ganzen Raum zu finden waren (ca. 3-4 cm lang). Auch diese haben sich morgens im Bett wieder gefunden.  

Also ganz klar hat die Bungalowausstattung schon sehr stark gelitten, soll heißen schon ziemlich abgewohnt. Und nie im Leben mit 4 Sternen zu bezeichnen. Wir würden sagen: 3 Sterne! Der Roomboy hat uns erzählt, dass in 2-3 Jahren alles renoviert und höherwertiger werden soll.  

Verpflegung:
Wir hatten Vollpension gebucht, denn der Unterschied von HP auf VP betrug nur € 9,00 / Tag und deswegen unsere Wahl. Lohnt sich auf jeden Fall!

Das Frühstück (von 8 bis 10 Uhr) war unserer Meinung nach nicht so prall, es gab jeden Tag 1 Sorte Schinken und 1 Sorte Käse (ganz dick geschnitten), nur Croissants als Brötchen, die aber ab 9 Uhr nicht mehr aufgefüllt wurden, ansonsten eine „Eier-Station“, die aber selten besetzt war und diverse warme Speisen und Früchte.  

Das Mittagessen (12:30 bis 14 Uhr) gab es in Buffetform und war jeden Tag die beste Mahlzeit des Tages überhaupt. Es gab leckere Fisch- und Fleischgerichte, Curries und frisch zubereitete Nudeln.  

Kaffee +Kuchen (ab 16 Uhr) haben wir nie genutzt, da wir vom Mittagessen immer noch so vollgefuttert waren.  

Das Abendessen (20 bis 22 Uhr) war in Form eines 3-Gang-Menüs (2 mal die Woche gab es auch Buffet unter freiem Himmel). Die Atmosphäre im Restaurant war immer sehr schön mit Kerzenschein. Die Qualität der Speisen insbesondere des Fleisches hat uns allerdings nicht so überzeugt. In allen vorherigen Berichten wurde das Essen auf Makunudu so hochgelobt, deswegen hatten wir uns davon auch so viel versprochen. Leider war es bis auf das Mittagessen eher durchschnittlich. Wir haben auch beide kein Kilo zugenommen und das soll schon was heißen!  

Der Appetit ist mir eines Abends vergangen als wir schon am Tisch gesessen haben und eine Riesenkakerlake auf meiner Schulter gelandet ist, danach auf meinem Bein und dann auf dem Boden weitergekrabbelt ist. Ist das nicht ekelhaft?  

Service:
Der Service war eher enttäuschend. Am nettesten war unser Roomboy, der stets freundlich, sehr hilfsbereit und immer einen guten Job gemacht hat. Ansonsten war es in allen Bereichen mittelprächtig, nicht so wie wir es sonst auf den Malediven gewohnt sind! Daran hat übrigens auch kein gutes Trinkgeld was geändert, manchmal hilft es ja...!  

Solange man keine Probleme hat ist alles ok, aber wenn man Hilfe braucht ist es echt mühsam. In unserem Zimmer war die Klimaanlage kaputt, deswegen haben wir gleich vor dem Frühstück an der Rezeption darum gebeten, dass sich ein Techniker der Sache annimmt. Unsere Zimmer-Nr. wurde falsch weitergegeben und durch Zufall haben wir die Techniker zwei Bungis weiter gefunden, dort hatten sie bereits die ganze Klimaanlage auseinandergebaut, obwohl diese funktionierte. Wir haben dann abgewartet, aber die Techniker sind nach einem kurzen Check an unserer Klimaanlage (von außen) einfach abgehauen ohne zu prüfen, ob es innen kühlt, im Zimmer wurde es immer heißer. Nach einem nochmaligen Anruf bei der Rezeption wurde uns gesagt, dass dies das Maximum sei, was die Techniker machen könnten. Wir haben darum gebeten, dass nochmal jemand kommt, um das Problem zu beheben. Es kam auch noch mal jemand, aber wie auch vorher wurde uns gesagt, dass alles fertig sei, ohne dass der Techniker sich im Bungalow mal selber überzeugt hat, dass es wirklich so ist. Am späten Nachmittag war es nun im Bungalow fast heißer als draußen, die Klimaanlage konnte man mittlerweile besser als Fön benutzen und wir sind nun das dritte Mal zur Rezeption gegangen, um diesmal direkt mit dem zuständigen „Guest Relation Officer“ zu sprechen. Dieser hat dann auch mit uns gesprochen aber in einem Ton, unglaublich! Er meinte doch glatt zu uns, dass es manchen Leuten eben weniger ausmacht, wenn die Klimaanlage nicht richtig kühlt und das wir uns wohl sehr anstellen. Er hat uns nicht mal geglaubt und nachdem wir eine ¼ Stunde diskutiert haben, hat er zugestimmt die Techniker noch einmal zu schicken und sich die Sache selbst anzusehen. Vorort hat er dann bestätigt, dass es wohl wirklich sehr heiß im Bungi wäre....ach??!! Na ja abends gegen 20 Uhr war sie wieder heile und wir haben einen Tag nur damit zugebracht hinter den Leuten hinterher zu rennen. Auch das Personal an der Rezeption war echt dämlich, teilweise konnten die nicht mal richtig englisch, haben nur widerwillig geholfen und für jede benötigte Information (z.B. Zeit, Beginn und Getränke für unser Sandbank-Dinner) musste man hinterherlaufen und hat nur die großen Fragezeichen in den Augen gesehen.  

Allgemein war es sehr gemischt, wir haben immer jeden Angestellten freundlich gegrüßt, wurden aber teilweise gar nicht oder nur widerwillig mürrisch zurück gegrüßt, das gilt natürlich nicht für alle, es waren auch einige superfreundlich und nett und zu einem Pläuschchen aufgelegt.  

Tipps & Empfehlungen:
Wir hatten für unseren Hochzeitstag das „Private dinner on a secluded sandbank“ gebucht. Das war ein unvergessliches, romantisches Erlebnis, was wir nur empfehlen können. Ist zwar kein Schnäppchen, aber jeden Cent wert, denn so was erlebt man nicht alle Tage...!  

Am großen Strandabschnitt bei Bungalow Nr. 18 findet um 18 Uhr der „Sunset-Cocktail“ statt. Dazu wird immer eine kleine Cocktailbar geöffnet und jeweils immer 2 Klappstühle (Marke „Bandscheibenvorfall“) mit einem Tisch hintereinander aufgereiht. Bei einem Cocktail kann man dann die Sonne untergehen sehen, herrlich romantisch in einer tollen Atmosphäre. Fazit:

Die Malediven sind die Malediven, es ist unser Traumreiseziel und wird es auch bleiben. Wir lieben das tolle Wasser und die wunderschöne Unterwasserwelt und werden auch wiederkommen. Allerdings garantiert nicht nach Makunudu! Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wirklich gut und wer auf Komfort verzichten kann, sich nicht an Mitbewohnern in Form von Kakerlaken und Raupen stört und eine kleine, ruhige Insel sucht ist hier gut aufgehoben. Die Insel hat unserer Meinung nach keinen 4 Sterne Standard, Mit 3 Sternen wäre sie gut bedient. Wir waren vor 2 Jahren auf Baros und es liegen Welten dazwischen beim Standard, Service, Ausstattung etc.. Makunudu schneidet unserer Meinung nach viel schlechter ab, was aber nicht heißt, dass man hier keinen schönen Urlaub verbringen kann.  

Trotz allem haben wir die 2 Wochen genossen und sind relaxed, braungebrannt und mit überwiegend schönen Erinnerungen zurückgekehrt.

 


 

Reisebericht Makunudu, 20.02.2005 – 06.02.2005

Anreise:
Unser LTU Flug von Düsseldorf nach Male ist um 09:30 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen Hulhule gelandet. Nach einer kurzen Begrüßung durch den TUI – Reiseleiter sind wir sofort zu unserem Schellboot gebracht worden und waren um 10:15 Uhr Ortszeit auf dem Weg zu unserer Insel Makunudu. Nach ca. 45 min. sind wir in Makunudu neben einem Cocktail und kalten Tüchern mit den Worten begrüßt worden, dass es auf der Insel eine Stunde Zeitverschiebung zu Male gibt, so dass wir die Sonne abends eine Stunde länger genießen können.

Insel:
Makunudu ist ca. 200 x 100 m groß und eine typische Barfußinsel. Sie ist dicht bewachsen mit Sträuchern und Palmen, so dass im Inneren der Insel auf den Sandwegen, der Himmel nicht zu sehen ist. Im Osten der Insel befindet sich das Hauptgebäude, in dem die Rezeption, die Bibliothek (mit Büchern verschiedener Sprachen), der Souvenirshop, die Sand-Bar (mit Terrasse direkt am Meer) und das Restaurant sich in abgetrennten Bereichen befinden. Die Bungalows befinden sich im Norden (1-17) und Süden (18-37) der Insel. Die Tauchschule und das „Wassersportzentrum“ befinden sich direkt neben dem Hauptgebäude. Leider ist es nicht möglich die gesamt Insel am Strand zu umrunden, da der Strandunterteiler an einer Stelle nicht direkt am Strand zu überwinden ist... Der Hauptteil der Insel kann allerdings in ca. 10 Minuten umrundet werden.

Unterkunft:
Es gibt 36 Zimmer die sich auf 18 Doppelbungalows aus Steinwänden und Strohdächern aufteilen, wobei die Bungalows nur mit dem Badezimmer verbunden sind. Die Bungalows bestehen aus einem Hauptraum mit Kleiderschrank, Bett, Schminktisch, Sitzecke, Safe, Minibar, Telefon und einem halboffenem Badezimmer mit Dusche, Toilette, Fön, Waschbecken. Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig eingerichtet und es wurde darauf geachtet Naturmaterialien zu verwenden. Alle Bungalows liegen am Strand und haben eine Außen-Fußdusche (Wasserhahn ohne Schlauch). Zu jedem Bungalow gehören zwei Sonnenstühle, zwei Liegen (mit Auflagen) und ein kleiner Tisch (alle aus Holz). Es gibt viele Geckos in den Zimmern, aber dafür keine Mücken…

Bungalow-Lage:
Während unseren Aufenthalts lagen die Bungalows 1-17 auf der windigeren Nordseite, was sehr angenehm ist und die Bungalows 18-37 lagen auf der windstillen Südseite. Die Strandabschnitte sind verschieden groß, wobei der breiteste Strandabschnitt wohl bei den Bungalows 1-8 ist. Wir hatten Bungalow 5 und waren damit sehr glücklich, da der Wind bei den Temperaturen sehr angenehm ist.

Schnorcheln:
Das Hausriff ist an der Südseite gut erreichbar und ca. 30 m vom Strand entfernt. Hier ist das Wasser auch sehr ruhig. Ansonsten ist das Riff häufig nur bei Flut erreichbar (bei Ebbe kommen die Korallen sehr nah an die Wasseroberfläche) und ca. 50 – 60 m vom Strand entfernt, wobei die Wellen das Wasser hier sehr unruhig machen. Das Hausriff ist sehr fischreich und man bekommt mit etwas Glück sogar Muränen, Schildkröten, Adlerrochen Riffhaie und Napoleons zu sehen. Die Korallen sind immer noch sehr grau, wobei man teilweise auch wieder sehr farbige Korallen bewundern kann.

Tauchen:
Wir sind keine Taucher, aber ich habe den Schnuppertauchgang und einen richtigen Tauchgang am Hausriff gemacht. Alles wirkte sehr sauber und in Ordnung, wobei ich hier keinen Vergleich habe. Die Tauchlehrer (eine Japanerin und eine Italienerin) waren auf jeden Fall sehr nett & freundlich.

Essen:
Wir hatten HP gebucht, daher kann ich nur Frühstück und Abendessen beschreiben. Frühstück gab es immer in Buffetform mit englischem Frühstück, Früchten, Cerials, Brot, Käse, Marmelade, süßes Gebäck.
An zwei Abenden gibt es ebenfalls Buffets. 1 x BBQ Abend und 1 x Maledivian Dinner. Ansonsten immer ein Menu mit Vorspeise (2 zur Auswahl, immer 1 x Suppe), Hauptspeise (3 zur Auswahl, 1 x Fisch, 1 x Fleisch, 1 x Pasta), Nachspeise (2 zur Auswahl), Kaffe/Tee. Die Qualität des Essens war hervorragend und alles war sehr lecker.

Preise:
Die Preise waren für die Malediven vollkommen in Ordnung:
Mittagessen im Restaurant:
Buffet (wenn HP gebucht): 25 $
Mittagessen in der Sandbar:
Warmes Sandwich: 5 – 9 $
Früchteteller: 8 $
Hühnerbrust: 8 $
Getränke:
Bier (gezapft): 3,95 $
Softdrinks (Cola, Fanta,usw.): 2,20 $
Soda Water: 2,20 $
Champagne: 9 $
Cognac: 6 – 9 $
Cocktails: ca. 9 $

Alle Preise verstehen sich zuzüglich 10 % Servicegebühr.

Exkursionen:
Es werden viele Ausflüge angeboten:
Male (haben wir nicht gemacht)
Schnorcheltrips (der zu Manta Point ist sehr zu empfehlen)
Kuda Hiti, inkl. BBQ (sehr zu empfehlen)
Day Fishing (haben wir nicht gemacht)
Night Fishing (haben wir nicht gemacht)
Sunsetcruise (haben wir nicht gemacht)
Dinner on a Sandbank (sehr zu empfehlen – Romantik pur!!!)

Publikum:
Sehr internationales Publikum aus folgenden Ländern während unserer Zeit:
Deutschland
Niederlande
Österreich
Schweiz
Indien
Japan
Australien
Italien
Großbritannien
Finnland
Frankreich

Fazit:
Makunudu ist eine Insel, bei der Entspannung an oberster Stelle steht und der Stress keine Chance hat. Es gibt nur an einem Abend (Maledivian Night) ein Unterhaltungsprogramm (Bodu Beru).

Man hat die Auswirkungen des Tsunamis während unseres Aufenthalts nur dadurch gemerkt, dass relativ viel Treibgut angeschwemmt wurde, welches allerdings jeden Morgen vom Strand entfernt wurde. Auf der Insel hat man überhaupt nichts gemerkt.

Makunudu war nach Baros (Wasserbungi – 07/2003) unsere zweite Insel. Im direkten Vergleich hat Baros zwar besser abgeschnitten, aber zusammengefasst können wir Makunudu durchaus empfehlen.

Viel Spaß auf Makunudu,
Nina & Christian
 


 

Makunudu Island

„Makunudu“ ein Juwel unter den Malediven-Inseln ! Keine Schönheitsfarm/Wellness, kein Swimmingpool, keine modernen Stelzenbungalows, kein klimatisiertes Restaurant dafür eine ursprüngliche malerische Malediven-Insel mit privater Atmosphäre, mit einem intakten Hausriff (Innenriff) mit wieder sich regenerierenden und erblühenden Korallen, schönen Seeannemonen und einer Vielfalt von tropischen Fischen.

36 sehr schöne Doppelbungalows im maledivischen Stil fügen sich harmonisch in den dichten Tropenwald der Insel ein. Die Bungalows mit den Nummern 23 – 35 sind am schönsten Teil des nur wenige Meter entfernten Hausriffs gelegen. Man schnorchelt praktisch direkt vom Bungalow aus los, die Tauchschule ist nur wenige Meter entfernt. Beim „manta-point“ am Aussenriff ca. 50 Dhoni-minuten entfernt, kann man beim Schnorcheln zahlreiche Mantas beobachten und wenn man Glück hat, wird man bei der Rückfahrt von Delphinen begleitet. Ein unvergessliches Erlebnis !

Alles hat natürlich auch seinen Preis. Dafür ein internationales Publikum mit entsprechendem Niveau. Während unseres Aufenthaltes auf der Insel zählten wir mehr als 10 Nationen, vor allem aus Europa (überwiegend aus Italien, Schweiz, Frankreich, NL, Uk, Skandinavien) und aus Asien. Spezialarrangements für „honeymooner“ überwiegend aus Japan.

Sehr gute Küche ! Reichhaltiges Frühstücks- und Mittags-Buffet mit vielen tropischen Früchten, einer großen Auswahl an Salat und Hauptgerichten. Zwischen 16-17 Uhr wird auf der Terrasse an der Bar Kaffe und Kuchen serviert. Das Abendessen findet immer als „candle-light-dinner“ statt. Zwei 3-Gänge Menüs werden wahlweise angeboten.
Dienstagabend als Barbecue-Buffet und Freitagabend als „maledivien-dinner“ beide sehr romantisch direkt am Strand unter den Sternen des Kreuz des Südens. Freunde von Fischgerichten kommen auf Ihre Kosten. Lobster allerdings je nach Gewicht gegen Aufpreis.

Makanudu im Nord-Male-Atoll ist Mitglied der Hotelgruppe „ The Most Romantic Hotels Of The World“ zu der auch die Malediveninseln Baros im Nord-Male-Atoll, Coco Palm Resort & Spa im Baa-Atoll, Filitheyo im Faafu-Atoll, Laguna Beach im Süd-Male-Atoll und Medhufushi im Meemu-Atoll gehören.

Edwin.sartorius@t-online.de
Makunudu-Reise vom 14.02.-07.03.2004


 

Makunudu Island, Nord Male Atoll

Malediven im November/Dezember 1997

Angaben ohne Gewähr, Stand November ‘97

Sehr hübsche und relativ natürlich gehaltene Insel, luxuriös und ziemlich teuer (163 US$/Tag/Vollpension/Person). 43 nette Bungalows, freundliche heimische Bedienung, sehr guter indischer (?) Assistant Manager Mister Siraj Ali Waseem. Die Insel wurde vor Kurzem generalüberholt, ebenso Bungalows. Die Vegetation auf der Insel zeigt sich sehr gepflegt und wirkt wie ein kleiner botanischer Garten. Allerdings wurde während unseres Aufenthalts Pestizid in die Bäume gesprüht, angeblich um Insekten zu vertreiben. Damit fällt auch unmittelbar auf: Auf Makanudu gibt es keine Mücken, ebensowenig Fliegen. Allerdings stinkt das Mittel sehr penetrant und ist wohl auch nicht ganz ungefährlich. An das Zeitgefühl der Malediven muß man sich wie anderswo gewöhnen, es kann dann und wann zur (mein Begriff....!) ‘maledivischer Verschlammung’ kommen. In einigen Bungalows wachsen Palmen durch das Dach, der Safe im Zimmer ist nicht sehr vertrauenswürdig. Die Variante am Empfang ist im wahrsten Sinn des Wortes eigen-artig, aber sicher.

Die Küche ist sehr gut und recht aufwendig, nicht nur kalorienbespickt, leider mit der Zeit etwas zu westlich orientiert werdend. Viele verschiedene und frische Früchte werden zu jeder Mahlzeit angeboten, am Desserbuffet gibt es immer wieder phantastische Überraschungen. Von Zeit zu Zeit werden immer wieder Dinners am Strand für alle angeboten, dann wird das gesamte Mobiliar zum Strand verschoben und mit Kerzen dekoriert. Wenn man abends à la carte diniert, besteht auch die Möglichkeit, am Strand zu essen. Dort finden auch ab und zu Beach Partys statt. Das Frühstück ist immer wieder gut und reichhaltig, inklusive (Spiegel-) Eier, Joghurt und Birchermüesli - wahrscheinlich für Schweizer ein Kriterium.....

Der Transfer von Male mit dem Speedboat dauert rund 1½ Stunden, je nach Wetterlage etwas mehr oder weniger lang. Die Crew, die die Touristen am Flughafen in Empfang nimmt, ist immer sehr hilfsbereit und aufgeschlossen. Unabhängig der Zugehörigkeit eines Veranstalters und ob dabei ein unmittelbares Geschäft entsteht oder nicht wurden wir immer gut bedient. Sunland Travel war bei unserem ersten Besuch auf Makunudu der Organisator. Diese Organisation, bestehend aus vier maledivischen Brüdern, besitzt weitere Inseln, darunter auch solche, die für den Tourismus noch nicht erschlossen sind, sogenannte virgin Islands. Eine dieser neuen Inseln soll sich im Baa-Atoll befinden. Hauptquartier von Sunland Travel ist wie für viele andere Male.

Tauchen: Al s Novizen wie wir es sind ist diese Sache etwas schwierig zu taxieren. Dennoch: Auf Makunudu existiert eine kleine, nette und ungezwungene Tauchbasis, die einem Herrn namens Robert Schneider gehört. Er hat Sitz auf Ihuru (ca. ½ Stunden entfernt) und leitet dort die Basis. Auf Makunudu lernten wir Martin kennen, einen jungen und sehr netten Tauchlehrer, dem man die Begeisterung des Tauchens anmerkt. Das Hausriff ist sehr hübsch und für einen Novizen wie uns in Ordnung, laut Experten soll es aber bereits ziemlich kaputt sein. Ein Grund dafür soll sein, dass vor wenigen Jahren die Korallen von Dornenkronen befallen waren. Ein weiteres Indiz für den ökologischen Unfug, der in den letzten 25 Jahren auf den Malediven getrieben wurde: Der einzige natürliche Feind der Dornenkrone, eine Schneckenart, ist wohl wegen der Wasserverschmutzung noch vor den Dornenkronen zugrunde gegangen.

Expeditionen zu verschiedenen Zielen werden ca. alle zwei Tage angeboten, darunter fallen Besuche von Male, anderen Inseln oder Atolle und Schnorcheltrips. Schnorchelbesuche per Boot sind einmalig im Preis inbegriffen, danach wird wenig Geld dafür verlangt. Der Transfer nach Male muß aber extra bezahlt werden. Eine einfache Einführung in das Tauchen war auch inbegriffen, was wir auch als Gelegenheit benutzt haben - mit sichtlichem Erfolg ! Ebenso kann man Katamaran segeln (vorher einschreiben lassen !) und Surfbretter kostenlos benutzen. Es sollte auch möglich sein, sich etwas segeln beibringen zu lassen, allerdings sollte man sich dann auf die Gepflogenheiten auf dieser Insel einlassen. Weiter ist möglich, Dhoni’s (ältere maledivische Fischer- oder Segelboote) mit und ohne Begleiter zu mieten.

Das gesamte Management des Empfangs und der Organisation sollen gewechselt und durch einen Australier ersetzt werden. Zur ersten Überbrückung dient eine Dame aus England.

Man sollte auch nicht überrascht sein, auf Touristeninseln keinerlei einheimische Frauen zu sehen. Die Aufgabe der Männer ist dort eine Arbeitsstelle zu bekleiden, sofern ein Mann nicht ein kärgliches und hartes Dasein als Fischer fristen will. Die Frauen leben auf anderen Inseln, zu denen man nur in Begleitung von Organisatoren Zutritt hat. Das sollte man auch so respektieren. Es werden Besuche zu verschiedenen solchen Inseln angeboten.

Alles in allem hat es uns sehr gut gefallen auf Makunudu. Wir werden wieder bei unserem nächsten Besuch dort sein und freuen uns heute schon darauf.

von Jenö Falusi

jenoe_falusi@yahoo.com