Reisebericht:
Malediven, Insel: Medhufushi. Reisezeit. 11.04.08-19.04.08
Abflugort: Mumbai über Colombo nach Male mit Sri Lankan Airline.
Danach Weiterflug mit Madivian Air Taxi.
Der Abflughafen Mumbai kommt daher, weil wir dort leben. Die Reise von Mumbai nach Medhufushi dauerte für uns von Tür zu Tür nur ca. 10 Stunden.
Alle Verbindungen waren tadellos und die Wartezeiten hielten sich in Grenzen. Auf Male bekommt man einen Gutschein über ein Getränk und einen Snack. Und der Flug mit dem Wasserflugzeug ist sagenhaft schön.
Ja, die Piloten fliegen barfuss.
Ankunft auf Medhufushi und das Zimmer:
An der Bar die auf Stelzen ins Meer gebaut ist bekommt man einen Drink und Sandra erklärt einem alles. Danach geht es zum Zimmer. Wir hatten den Strandbungalow 186. Es war ein einzelener Bungalow. Welcher Bungalow nun besser ist muß jeder selber entscheiden. Wir haben uns sehr wohl dort gefühlt und die Palmen spenden Schatten was bei dieser Hitze angebracht ist. Wir kamen schon mit einer Grundfarbe aus Mumbai an, und trotzdem hatten wir einen Sonnenbrand. Also Vorsicht ist angesagt. Und viel Sonnenmilch mit hohem Faktor.
Der Bungalow hat alles was man braucht. Obwohl, wer braucht einen DVD-Player im Urlaub? Fernseher, Kaffeemaschine, Telefon, Safe, Regenschirme, Taschenlampe, Moskitonetz und natürlich genügend Platz.
Das Bad ist Open-Air und das ist der Hit schlechthin. Einfach genial im Freien zu duschen.
Durch eine seperate Tür kann man direkt vom Strand ins Bad. Dort gibt es alles was man braucht. Dusch-Gel, Shampoo, Körperlotion, Handtücher, Bademäntel, Badelatschen, Fön usw.
Da es unsere Flitterwochen waren gab es eine Flasche Prosseco sowie eine Torte und Gebäck. An jedem Tag erhielten wir eine Flasche Wasser sowie einen Obstteller.
2x am Tag kam der Zimmerservice und hat sauber gemacht.
Der Gang zum Strand war nur 10 Meter von unserer Veranda. Wasser kristallklar und wunderschön zum reinlegen. Bei Ebbe oder Flut war dies immer möglich. Und wir wollten auch nicht schwimmen wie die Weltmeister, da wir tagsüber einen Tauchkurs belegt hatten.
Bei den Zimmern 101-112 ist der Strand zwar sehr breit aber was macht es aus ob 5 Meter oder 25 Meter zum Strand sind?. Und der Strom der Touristen die zu ihren Wasserbungalow gehen ist von 101-112 erheblich größer.
Nach einigen Tagen sind wir in einen Wasserbungalow umgezogen. Wir wollten dies einfach mal erleben. War Traumhaft schön. Dieser Blick vom Zimmer, Bett oder Veranda auf das Meer ist wunderschön.
Unbedingt unter die bungalow tauchen. Dort sieht man viele Fische.
Nun zum Ungeziefer. Ja es gibt Ungeziefer auf dieser Insel. Und alle 2 Tage rast ein Mintraktor durch die Insel und setzt alles unter Nebel. Man soll froh darüber sein. Sonst wird es einfach zuviel mit diesen lästigen kleinen Tierchen. Man ist in den Tropen und nicht am Nordpol.
In den Wasserbungalow hat man gar kein Ungeziefer. Nachts kann man die Balkontüren weit offen lassen und sogar draussen schlafen.
Wasserflugzeug:
Es landet mehrmals am Tag in der Nähe des Strands. Wenn es jemand stört muß er eine andere Insel besuchen, aber auch nochmals ins Boot umsteigen um zu seiner Insel zu gelangen. Wir haben uns mehrmals den Lande-und Startvorgang angesehen und dies war sehr interessant.
Restaurant:
Wer auf Medhufushi eine Diät machen will ist hier völlig falsch. Das Buffet ist so reichhaltig das man gar nicht alles kosten kann. Was für uns sehr schön war, das es Vollkornbrot, Wurst sowie Käse gab. Diese Dinge sind sehr schwer in Mumbai zu bekommen.
Fisch in allen Variationen. Das Buffet mit den Nachspeisen hatte es in sich. Einfach lecker.
Alles war in großer Auswahl und Vielfalt da.
Es ist ein großes Restaurant aber trotzdem sehr ruhig. Unser Kellner war sehr nett und zuvorkommend.
Das Al Fresco Restaurant haben wir einmal besucht. Das Essen war sehr, sehr gut und hob sich deutlich vom normalen Essen ab. Ist aber auch ein wenig teuer. Zu den Preisen muß man sagen das nicht billig auf den ersten Blick erscheint. Aber alles ausser Fische und Kokosnüsse muß auf die Insel per Schiff oder Flugzeug gebracht werden. Und schon stimmt der Preis wieder. Um man bezahlt am Schluß in Dollar. Und das kommt bei diesem Kurs Euro-Dollar nochmals um ein Drittel billiger.
Animation und anderes:
So gut wie keine Animation. Es gibt ein Krabbenrennen in der Bar und mal eine balinesische Tanzveranstaltung. Beides geht nicht sehr lange und ist nett anzusehen. Wenn wir Animation wollen gehen wir nach Mallorca. Die Malediven sind eben nichts für Partygänger.
Am Abend in der Bar zu sitzen und den Fischen und Mantas bei einem Drink zu zusehen macht erheblich mehr Spaß. In der Bar gibt es verschiedene Bücher in mehreren Sprachen.
Es gibt einen Gym den wir nicht benutzt haben. Darüber hinaus einen kleine Laden mit Souvenirs. Die Rezeption selber haben wir sehr selten besucht und ist recht klein. Aber wir brauchten diesa auch nicht. Ausser um unsere Postkarten einzuwerfen.
Ausserdem kann man eine Delphin Tour machen. Auf einem schönen Boot fährt man ca. 20 Minuten hinaus ans Riff und kann von dort aus die schönen Tiere erleben.
Es gibt Schnorchel Touren sowie eine Insel Tour auf der man sehen kann wie auf den Malediven gelebt wird.
Wir haben nur die Delphin Tour gebucht.
Wassersport:
Es gibt zwar eine Wassersportbasis direkt neben dem schönen Pool aber von dieser haben wir nun gar nichts mitbekommen. Der Pool selber wurde von uns auch nicht benutzt, ausser am Abend die Sonnenliegen um die Sterne am Himmel zu bewundern.
Spa:
Meine Frau war für 2,5 Stunden dort und sie fand es himmlisch. Also auf und sich verwöhnen lassen.
Tauchbasis Werner Lau:
Dort haben wir einen SSI-Open-Water-Dive-Kurs gemacht. War einfach nur toll.
Wir haben uns einiges vorgestellt wie so ein Kurs abläuft. Aber unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Unsere Tauchlehrein Sylvia war einsame Spitze und bei den anschliessenden Tauchgängen war Rainer immer an unserer Seite.
Wir haben eine Welt kennengelernt die uns faziniert hat. Wir haben auf der Homepage www.wernerlau.com einen Gästebuch Eintrag hinterlassen.
Fazit:
Es war ein wundervoller Urlaub, der leider nur zu kurz war. Aber im Oktober steht der nächste Trip an.
Ob das Medhufushi Resort ein 5 Sterne Hotel ist muß jeder für sich selber entscheiden.
Für uns war es 5 Sterne wert. Und wer in Indien in einem 5 Sterne Hotel mal war, gibt dem Medhufushi danach 10 Sterne.
Wir haben uns sehr wohl gefühlt und die Kleinigkeiten und die Freundlichkeit des gesamten Personals sind für uns 5 Sterne wert.
Medhufushi März 2008
Wir (Paar 42/36), Taucher, waren im März 2008 für zwei Wochen auf Medhufushi. Nach Eriyadu und Filitheyo war Medhufushi unser dritter Maledivenurlaub. Hier unsere Eindrücke.
Strand: Der schönste Strandabschnitt ist bei den Bungalows 101-112, so richtiges Malediven-Feeling kommt eigentlich nur hier auf (was den Strand angeht). Grundsätzlich hat man auf der gesamten Westseite immer ein paar Probleme mit Seegrasanschwemmungen, das wird zwar von den Angestellten fleißig entfernt, ist aber halt nicht so schick. Auf der Ostseite ist der Strand leider nur bei Ebbe nutzbar, bei Flut muss man dann seine Liege in Sicherheit bringen. Auf der Westseite (197-216) ist der Strand etwas breiter, dafür aber mit Seegras und Wasserflugzeuge.
Positiv:
Mit unserem Tischkellner (Mashrooh) hatten wir richtig Glück gehabt. Es handelt sich wohl um den Chefkellner nach unseren Beobachtungen und der hat einen super Job gemacht.
Beim Frühstücksbuffet gab es eine recht große Auswahl an Wurst und Käse, haben wir auf den Malediven so noch nicht erlebt. Auch beim abendlichen Buffet war für jeden Geschmack etwas dabei, große Auswahl und sehr lecker.
An unserem Strandabschnitt (Bungalow Nr. 206, Westseite) wurde der Bewuchs stark ausgedünnt, so dass man von der Terrasse aus nun das Meer sehen kann. In der Mittagshitze konnte man seine Liege in den leicht beschatteten Bereich platzieren um ein Nickerchen zu halten, falls die lautstarken Raben das zuließen.
Es gab täglich eine Flasche Wasser und Obst auf dem Zimmer, fanden wir sehr nett.
Vor und nach dem Tauchen gab es Getränke an Bord.
Bis auf ein wöchentlich stattfindendes Krabbenrennen gab es keine Animation, sehr angenehm.
Negativ:
Die Wasserflugzeuge starten und landen direkt am Jetty, das hatte zur Folge, dass wir allmorgendlich um 6 Uhr von einem Flugzeug geweckt wurden, mit entsprechender Geruchsbelästigung. Pro Tag starteten und landeten ca. 3-5 Flugzeuge, für uns ein absolutes NO-GO! Alleine dieser Umstand würde uns von einem erneuten Besuch abhalten. Wir fliegen nicht um den halben Erdball um dann von Flugzeuglärm um den Verstand gebracht zu werden. Vergangenes Jahr auf Filitheyo haben wir erlebt dass es auch anders gehen kann, dort landen die Flugzeuge abseits der Insel in der Lagune und die Gäste werden von einem Dhoni abgeholt.
Die Bungalows sind immer paarweise angeordnet und werden über eine gemeinsame Zugangstür erreicht. Leider passen die Bungalowschlüssel nicht für diese Tür. Wenn nun etwas ängstliche Nachbarn (besonders gerne neue Gäste) diese Türe von innen verriegelt hatten stand man draußen und staunte nicht schlecht. Mann musste dann um den Bungalow herum über die Terrasse in sein Zimmer gelangen. Leider gab es auch keinen passenden Schlüssel für die separate Tür zur Dusche.
Die Gräte im Fitnessraum würden sich sehr über ein feuchtes Tuch freuen, sie sahen mehr als vernachlässigt aus.
Eines Morgens wurde uns offeriert, dass es kein Müsli gäbe, erst am nächsten Tag wieder. Sorry, aber das geht ja wohl gar nicht. Wie kann in einem 5-Sterne-Resort das Müsli ausgehen. Wenn es sich um Frischware handeln würde, will ich das noch verstehen aber doch nicht bei Müsli.
Ab 22:00 Uhr waren die Kellner in der Bar der Meinung man könnte doch langsam mal an Feierabend denken und man musste seine Bestellung selbst direkt an der Bar abgeben. Um 23:30 Uhr stand dann auch schon mal ein Kellner neben dem Tisch und hätte sich sehr gefreut, wenn man bezahlt hätte und gegangen wäre.
Die Sandauflage auf den Wegen war sehr dünn, wenn man barfuß unterwegs ist, würde man sich über ein paar Schippen Sand auf den Wegen sehr freuen.
Der Speisesaal hat die Atmosphäre einer Bahnhofshalle. Wir haben uns am zweiten Tag in die hinterste Ecke verzogen, um dem Gewusel und Lärm etwas aus dem Weg zu gehen.
Auf motorisierten Wassersport können wir im „Paradies“ absolut verzichten und fanden wir zeitweise echt nervend.
Der Bodenbelag in der Tauchbasis ist gefährlich glatt, laut Aussage der Basis ist das aber Sache vom Hotelier und sie haben da keinen Einfluss. Ich will mir gar nicht vorstellen wie man seinen Urlaub verbringt, wenn man sich dort mal richtig langlegt. Zu unserer Zeit haben die Gäste einen drohenden Sturz durch akrobatische Einlagen verhindert.
Im Restaurant konnte man mehrfach Kellner beobachten, die sich zu zweit oder dritt zu einer kleinen Gesprächsrunde zusammenfanden. Sorry, aber das geht einfach nicht.
Die Glasscheiben und Spiegel in unserem Strandbungalow wurden weder vor unserer Anreise noch während unseres Aufenthaltes gesäubert und hätten sich doch so sehr über etwas Wasser gefreut.
DER SUPER-GAU
Nach dem wir von unserer Tauchsafari auf der Sheena zurückgekehrt sind, hatten wir uns für die letzte Nacht ein Upgrade in einen Wasserbungalow gegönnt. Die Wasserbungalows sind sehr elegant und geschmackvoll ausgestattet und wir hatten uns auf eine leckere Flasche Wein und eine erholsame Nacht gefreut. Leider riss meine Frau mich um Mitternacht mit hysterischem Geschrei aus dem Schlaf. Der Grund war auch schnell ausgemacht. Hatte sich doch eine ganze Armee von blutsaugenden Bettwanzen zu uns gesellt und es offensichtlich auf unseren Lebenssaft abgesehen. Einige dieser Krabbeltiere konnte ich auf der Flucht erlegen, was sich in etlichen Blutflecken auf dem Bett niederschlug. Und somit verbrachten wir unsere letzte Nacht auf den Strandliegen unserer Terrasse. Dem Management war das sichtlich peinlich und es wurden uns die Nebenkosten für die letzten 24 Stunden erlassen.
Fazit: Medhufushi kann die Erwartungen an ein 5-Sterne-Resort leider nicht erfüllen, nur die aufgerufenen Getränkepreise sind auf 5-Sterne-Niveau. Alleine die Wasserflugzeuge würden uns von einem Wiederholungsversuch abhalten. Schade, dass wir zu einem solch vernichtenden Urteil kommen müssen. Aber wenn draußen 5-Sterne drauf stehen, dann müssen auch 5-Sterne drin sein und das ist bei Medhufushi absolut nicht der Fall.
Viele Grüße
Carlitos0815
Reisebericht Medhufushi 01.11.2007 - 07.11.2007
Als Malediven-Neulinge und Honeymooner konnten wir es gar nicht
erwarten, nach dem ganzen Hochzeitsstreß endlich den Urlaub anzutreten.
Unsere Wahl fiel nach ausführlicher Beratung durch Herrn Beeck auf ein
Inselhopping mit Medhufushi und Island Hideaway - also zwei völlig
unterschiedliche Konzepte und Kategorien.
Wir hatten einen Wasserbungalow gebucht was auch definitiv die bessere
Wahl war. Empfangen wurden wir von der französischen Kollegin vor Ort,
die uns auch direkt nach einem Willkommens-Drink zum Bungalow brachte.
Wir hatten Bungalow 22 mitten in der Reihe auf der Westseite.
Kurz vorab zum Wetter: Es war die ersten Tage sehr windig - da pfiff es enorm durch die Terrassentür und zog auch etwas unangenehm, danach war es windstill und eigentlich unproblematisch.
Der Wasserbungalow:
Der Bungalow ist für unsere Ansprüche und v.a. als Ersttäter Malediven
komfortabel genug gewesen. Da die Bungis wie schon in den anderen
Berichten erwähnt auch kein Jahr alt sind, ist alles in Top-Zustand. Als
Honeymooner war das Bett auch schön hergerichtet mit Blumenmotiv.
Ausserdem gab es Kuchen und Sekt auf dem Zimmer zur Begrüßung. Die
Dusche ist riesig und es gibt Shampoo und Duschgel. Auch sonst ist alles
vorhanden an Handtüchern, Bademantel etc... (inkl. Nähset, "Vanity Set"
mit Q-Tips und Kosmetikpads sowie Taschenlampe und Fön). Die Toilette
war auch in völlig in Ordnung. Die zusätzlich vorhandene Badewanne haben
wir gar nicht erst benutzt (ausser vielleicht als Ablage für nasse
Sachen). Im Badezimmer befinden sich auch Safe und 2 Kleiderschränke.
Außerdem gibt es noch genug weitere Staufächer im Bad für Schuhe,
Schnorchelausrüstung etc.
Das Schlafzimmer hat einen direkten Ausgang auf die Terrasse mit Hollywoodschaukel und 2 Liegen + 2 Stühle mit kleinem runden Tisch und für die Raucher Aschenbecher! Ansonsten sollte man an die heimischen DVDs denken, da der DVD-Player und das TFT gefüttert werden wollen (wers mag). Es läuft auch auf einem Kanal ein englischsprachiges 24/7 Movieprogramm, aber so mancher mags ja eher deutsch im Urlaub...
In anderen Berichten war häufiger von den lauten Geräuschen zu lesen.
Ja
- es gibt die Pumpstationen für das Wasser/Abwasser(?) bei den
Zwillingsbungalows. Aber diese Pumpen gehen alle 15 Minuten oder sogar
nur bei Bedarf, so daß sie uns eigentlich gar nicht gestört haben -
trotz der Lautstärke. Nicht vergessen sollte man aber wenn man direkt ab
Bungi schwimmen möchte, Riffschuhe o.ä. mitzunehmen. Der Weg von der
Bungitreppe ist nicht nur glitschig, sondern direkt im Wasser auch
steinig. Dafür bekommt man hinter dem "Mini-Toten-Riff" auch eine
wunderbare Fläche mit halbwegs sandigem Boden und auch vielen Fischen
von klein bis groß die um einen rum schwimmen. Passt aber auf mit dem
Sonnenbrand und so... :-)
Der Pool, das Buffet-Restaurant und die Bar:
Nun, der Pool ist eigentlich das Herzstück des Resorts und auch
wunderschön angelegt. Man hat einen direkten Westblick, was einem
wunderbare Sonnenuntergänge an der Pool-Liege bescheren kann. Ansonsten
ist der Pool auch nett und man bekommt Handtücher etc. gestellt. Der
Poolboy kümmert sich dann um einen. Ab dem 2. oder 3. Besuch sind die
Liegen auch schon als "Stammliegen" vormarkiert von ihm - das kann bei
Schattenplätzen schon ganz ok sein. Das Publikum auf der Insel ist
übrigens sehr international von Asiaten über Araber bis hin zu Europäern
aller Nationen...
Das Buffet-Restaurant befindet sich direkt im Anschluß an den Pool
und bietet dem Gast das Frühstück, bei Vollpension das Mittag und
natürlich auch das Abendessen. Für meine Erwartungshaltung war das
Buffet nach den
6 Tagen schon fast erschöpft - zwar sehr sehr reichlich, aber bei den
warmen Hauptspeisen dann doch sehr ähnlich. Geschmeckt hat alles aber
wunderbar - keine Frage!
Wir haben auf ein Dinner im Restaurant verzichtet - vom Gefühl her
und wenn man die Poolsnacks (wie wir) mal probiert hatte, möchte ich
fast vermuten, daß die a la carte Gerichte nicht wesentlich anders sind
als die der Buffet-Halbpension (wir haben auch das Menü geprüft).
Für Kinder bzw. Diät-Teilnehmer gibt es täglich sogar ein Pastagericht
mit zwei Soßen - das nur als kleine Anmerkung.
Die Weinkarte des Resorts geht völlig in Ordnung und ist Preislich sogar
wie erwartet. Zwischen 30-40$ pro Flasche gibt es vernünftige Weine.
Allerdings schlägt zusätzlich meist noch eine Flasche Wasser mit 5-6$ zu
buche. Das Trinkgeld kann man täglich geben - wir haben es bei Abschluß
unserem "Hauptkellner" gegeben. Leider hatten wir keine 100% Konstanz
bei den Kellnern in den Tagen, so daß wir dann doch wechselnd bedient
wurden.
Der Kaffee aus den "Bodum"-ähnlichen Gefäßen ist übrigens richtig
lecker! Weitere Details zum Essen stehen auch in den anderen Berichten,
die ich nur noch "untershreiben" möchte...
Die Überwasser-Bar ist auch sehr gemütlich und beherbergt neben dem a
la carte Restaurant auch die Bibliothek mit vielen deutschen Büchern
(eine große Zahl sogar von 2006/2007!) und Zeitschriften der letzten
Monate...
außerdem Billard (teilweise auch "Unterwasserbillard" - es gab Abende da
haben Gäste gleich 3 Kugeln ins Meer geschubst, die dann am nächsten
Morgen wieder geborgen werden mussten -- soweit möglich) und Dart.
Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, sich einen Laptop zu leihen.
Insgesamt war das dort im Pavillon aber gerade kaputt bis unmöglich. Ich
habe es selbst als absoluter IT-Experte nicht hinbekommen, in 60 Minuten
eine stabile Internetverbindung aufzubauen... ob das in den Bungis
besser ist - keine Ahnung. Funktionieren soll es aber wohl! (kostenlos)
Wassersport-Center:
Tja, wo kein Wind, da kaum Wassersport - so oder so ähnlich könnte man
das ganze beschreiben... ich hatte am 2. Tag noch das Glück bei leichtem
Wind etwas Surfen zu können, meine Frau hatte sich den Katamaran
geschnappt - beides hatten wir mit den Lehrern gemacht. War schön.
Preise lagen mit Lehrer so bei ~40 $ pro Stunde.
Dive-Center:
Nicht benutzt, aber man kann sich hier auch Schnorchelausrüstung gegen
Geld leihen.
Als Schnorchler oder Anfänger sollte man aber unbedingt die Touren mit
dem Dhoni zu den Riffen auswärts machen. Ist wirklich spannend für
Anfänger, mal im "offenen" Meer zu schnorcheln - und ungewohnt, wenn
nirgendwo das rettende Ufer ist!
Spa:
Im Spa gibt es die üblichen SPA-Behandlungen wie Massagen etc. Ich hatte
mir ein 1,5h - Paket gegönnt und muss sagen es war toll. Die Aussicht
und Romantik des GEbäudes ist leider eher so lala, aber die Massage
selbst war top - ich bin nämlich eingeschlafen und das heisst bei einer
Massage bei mir schon immer: Eigentlich seeeeeehr entspannend. Kosten
tut sowas dann um die 90$.
Sonstiges:
Ich werde noch einige Bilder einstellen - ansonsten beantworte ich auch
gerne Fragen via Forum (dann kanns jeder lesen) - zum Beispiel zu Themen
wie: Halbpension und Anrechnung bei a la carte etc... (erreichbar unter
dem Nickname Nordlicht)
Die Getränkpreise variieren für ein Wasser ab 3$ - 6$, eine Cola schlägt schon mal mit circa 4$ zu Buche. Cocktails lagen irgendwo bei 8-10$ glaube ich...
Die Insel wimmelte im November nur so vor Einsiedlerkrebsen tagsüber und nachts natürlich erst Recht. Sonstiges Getier gab es auf der Wasservilla naturgemäß nicht. Ob man dann das romantische 2-Personen-Dinner am Strand einnehmen will sei jedem selbst überlassen. :-) Wie außerdem im Forum schon erwähnt gibt es durchaus mal Probleme mit Algen o.ä. - allerdings kam das Problem erst bei Windstille auf. Und selbst als dem so war, wurde das Zeugs fleissig schon bei Tage versucht wegzukehren.
Alles in allem - wie auch schon meine Vorschreiber sagten - ein rundum gelungenes Preis/Leistungsverhältnis.
Gruß,
Thorsten
Medhufushi Reisebericht 7.05.07 – 21.05.07
Vorwort:
Wir waren schon mal auf den Malediven. Als Erstäter zuerst auf Sun
Island, dann Kuredu, später auf Reethi Beach, im 2006 auf Baros und nun
auf Medhufushi. Natürlich haben wir auch noch andere schöne Orte auf
dieser Welt gesehen, so dass wir auch einen realistischen Vergleich
machen können ;-)
Auf die Anreise sowie den Wasserflugzeugtransfer gehen wir nicht weiter
ein. Das Ganze spielte sich um üblichen, angenehmen Rahmen ab.
Ankunft:
Der erste Eindruck hat man ja bekanntlich nur einmal... und der stimmte
uns gleich mal auf einen perfekten Urlaub auf 5*-Niveau ein! Bevor man
die Insel schon betreten hat, fallen das helltürkise Wasser, mit teils
tiefblauen Stellen auf. Dieser paradiesische Eindruck wird gleich noch
mit einer sehr grossen Anzahl von schönen, hohen Palmen untermauert. Die
Natur scheint sich auf Medhufushi von Ihrer besten Seite zeigen zu
wollen und das tut Sie gleich mit einem herrlichen Farbenspiel. Ein
wirklich herrlicher Anblick – und das vorerst bloss mal vom
Ankunfts-Jetty aus!
...ist wohl fast überflüssig zu erwähnen, dass man gleich schon vom
Flugzeug aus in Empfang genommen wird, zur nach allen Seiten offenen Bar
begleitet wird und gleich mal einen kühlen Drink und ein kühles Tuch in
"Empfang nehmen darf". Nach den ersten optischen Eindrücken, folgt das
gewohnt unvermeidliche – das Ausfüllen "des Anmeldeformulars" –Gesagt,
getan und erledigt. Man wird ganz kurz unterrichtet, wo das Wichtigste
zu finden ist – gerade so weit, dass man über erste Informationen
verfügt, aber nicht eine halbe Stunde angestrengt zuhören muss. Sehr
angenehm. Selbstverständlich stellte sich auch der Manager kurz vor,
heisste uns herzlich willkommen und gab uns auch zu verstehen, dass er
jederzeit ein "Offenes Ohr für Wünsche und Anliegen hat" – Jederzeit
–und das war auch so. Robert, der GM war immer wieder zu sehen, sei es
am morgen beim Frühstück, Abends beim Nachtessen, um Gäste zu begrüssen
oder um Gäste zu verabschieden. Er mischt sich bewusst einfach unter die
Gäste und fühlt so den Puls des Resorts, die Resonanz, erkundigt sich
nach dem Wohlbefinden der Gäste, oder aber lädt einem einfach mal einen
zu Drink an der Bar ein, zum Manager-Cockteil usw. usw. Man wird einfach
verwöhnt!
Bungalow:
Einfach herrlich! Wir bezogen unseren Bungalow an der Ostseite; Nr. 162.
Sonnenaufgangs-Seite... was uns sofort wieder aufgefallen ist: - Die
unendliche Ruhe und die herrliche und sehr gepflegte Vegetation. Der
Bungalow selber verfügt über eine sehr grosse Terasse, alles in schönem
Holz gehalten. Ebenso die Liegen, die Schaukel, Tisch und Stühle, alles
aus edlem und massiven Holz. Dieser Stil zieht sich natürlich auch im
Innern des Bungi's durch – überall schönes und massives Holz. Ein
Himmelbett, genügend Kästen und Ablageflächen. Weiter ein
Tee-/Kaffeekocher, DVD-Player, Flat-Screen, eine sehr leistungsfähige
Klima-Anlage, Minibar, etc. etc. einfach alles was zu einem 5*-Resort
gehört.
Dazu gehörte am Muttertag auch ein Kuchen, der sicher jedes Paar
erhalten hat, eine Rose für die Damen, etc.
Das offene Bad sah schlicht und einfach nur fantastisch aus! ...auch da
gabs alles zu haben, sei es von Duschgel, über Shampoo bis zur Lotion,
Wattenstäbchen usw. usw. Was das Herz begehrt war zu haben.
Main Restaurant:
...da gibt’s eigentlich gar nicht viel zu erwähnen – ausser dass das
Essen sehr gut und eine Auswahl vorhanden war, wie wir sie noch nie
erlebt haben und das Ganze sehr, sehr fein und sauber angerichtet wurde.
Neben den diversen Curry's gabs Live-Cooking, immer diverse Salate,
Gemüse, Fisch, Fleisch, Fleischloses, Sashimi, Sushi, Suppen, diverse
kleinere Häppchen und sehr gutes süsses Dessert-Buffet und eine
Käseauswahl die es in sich hatte! ...einfach fantastisch! Für das
Frühstücks Buffet gilt dasselbe. Da gabs neben "dem Üblichen" zum
Frühstück bereits schon Gemüse, Salate...auch bereits schon wieder
Sashimi usw. Die Auswahl war enorm!
Spezialitäten-Restaurant:
Von A-Z perfekt! Sehr gute Speisen – eine gut sortierte Weinkarte mit
äusserst angenehmen Preisen sowie ein perfekter Service. Die Ambiance
des Al Fresco's rundet das Ganze noch angenehm auf. Man speist über dem
Wasser, mit einem romantischen Blick auf die Insel.
Pool:
Sehr schön! Freie Liegen gabs immer, entweder unter einem grossen
Sonnenschirm oder aber unter Schatten spendenden Palmen. Auf den
Poolservice gehe ich hier nicht näher ein – der war schlicht und einfach
wieder perfekt! ...eine Sache noch – "der Pool-Junge": Dessen Aufgabe es
war, die Gäste mit einem, zwei oder auch drei Tücher pro Liege zu
versorgen. Er erledigte seine Aufgabe mit einer Hingabe, wie es sie
selten zu bestaunen gibt. Die Tücher wurden fast schon wie abgemessen
auf die Liegen gelegt, umgeschlagen und so befestigt. Es wurde einem
regelrecht "das Bettchen" gemacht! ...und wenn man mal schnell
entschwand und sich mal eben kurz im Wasser abkühlte, wurde das
ebenfalls vom "Pool-Jungen" entdeckt, was Ihn jeweils gleich dazu
veranlasste, kurz wieder die Tücher auf den Liegen gerade zu ziehen ;-)
Wassersport-Center: (über Wassersport)
Kurz erklärt: Top-Seriös! Sehr gute Segellehrer! Viel an Material – und
allerbestens gepflegt. Kompliment!! Hier nochmals einen speziellen Dank
an Mohammed, Mazin und Uzman.
Dive-Center:
Haben wir nicht besucht, die Taucher waren jedoch alle hell begeistert,
was in Worten zu hören war, wie: "...das beste was wir bis jetzt gesehen
haben" ... "sehr kompetent und sehr freundlich" ...etc..etc...
Strände:
Die Ostseite verfügt im Moment über einen nicht allzu grossen Strand –
ganz im Gegensatz zur Westseite, der hier relativ breit ist. Die Strände
sind in sehr schönem und gutem Zustand und werden den ganzen Tag durch
gereinigt und sehen vollkommen proper aus. Schwimmen ist bei Ebbe etwas
eingeschränkt – was jedoch überhaupt kein Problem darstellt – man wartet
einfach einige Stunden auf die Flut – man arrangiert sich eben mit der
Natur. Apropos Natur: Selbstverständlich tummeln sich auch kleine
Schwarz-Spitzen-Riffhaie, Rochen, etc. in der Lagune – die mit Garantie
ein x-faches mehr an Angst haben als die Touristen vor Ihnen.
Insel:
...fast schon langweilig, aber auch hier dasselbe Bild: Sehr gepflegt!
Das Inselinnere wird ständig gewischt, gefegt, Pflanzen werden
geschnitten, welke Blätter abgezupft, es sieht aus, wie in einem Park
voller Palmen– herrlich!
Diverses:
Es werden diverse Ausflüge angeboten, u.a. Fischen – was jedoch auch
wieder gediegen und gehoben vonstatten geht, und Spass macht! Der frisch
gefangene Fisch wird übrigens Abends auf Wunsch im Main-Restaurant
serviert, oder aber sonst am Buffet gereicht. Natürlich gibts
Sandwiches,Getränke und Tücher mit aufs Fischerboot – auch hier wieder
ein Firstclass-Service!
Charakter der Insel:
Medhufushi ist keine Livestyle Insel die sich mit einer speziellen
Architektur oder mit einem speziellen Insel-Design hervor tut. Medhu ist
einer sehr romantische und idyllische Barfuss-Insel mit viel Holzbauten,
natürlich und top gepflegt, mit hervorragend ausgebildetem Personal. Das
sehr gute Essen, die sehr gute sortierte Bar sowie das wirklich faire
Preis-/Leistungsverhältnis lassen einem im Paradies wähnen.
Ein klassisches 5*Resort eben – das jetzt noch zu einem sehr fairen Preis buchbar ist!
Claudia und Dani
Medhufushi 12.4.2007 - 19.4.2007
Medhufushi besticht durch seine traumhafte Lage im Süden der Malediven,
weißer Sandstrand und Palmen, wie auf einer Postkarte. Vorweg möchte ich
sagen, daß in den vielen Reiseberichten die es über Medhufushi gibt, oft
Kleinigkeiten zu unrecht bemängelt werden. Insgesamt gesehen haben wir
einen sehr erholsamen, ruhigen Urlaub erlebt und hatten durch die
Ausflüge einen sehr authentischen Eindruck der Malediven erfahren. Auf
Medhufushi gibt es keinen Lärm, keine Autos, keine Motorräder, ab und zu
hört man ein Boot vorbeifahren oder ankommen und täglich circa zweimal
das Wassertaxi landen und starten, das wars aber auch schon. Die Kulisse
ist beeindruckend, wenn abends um ca. 18 Uhr die Sonne langsam mit dem
Horizont verschmilzt und in verschiedenen Rottönen über der
Wasseroberfläche leuchtet.
Wir hatten die Reise komplett über expedia gebucht, was sich dann als vtours-Arrangement herausstellte. Insgesamt war alles gut organisiert und wir brauchten uns um nichts zu kümmern: Flugtickets wurden am Flughafen Frankfurt hinterlegt und nach einem Zwischenstop in Qatar gings per Wasserflugzeug von Male-Airport direkt nach Medhufushi. Wir haben für den Aufenthalt am Wassertaxi-Schalter zwei Drinks und zwei Snacks gratis bekommen, da wir circa eine Stunde auf weitere Urlauber warten mußten, die auch mit nach Medhufushi fliegen sollten, was ca. 100km südlich von Male liegt. Auf google earth ist zur Zeit übrigens ein Bild von Medhufushi, bevor es renoviert wurde und zeigt die Zerstörung der Wasservillas.
Mittlerweile ist seit Januar 2007 Medhufushi komplett renoviert und
wieder voll in Betrieb.
Währung auf den Malediven ist US-Dollar, da kein Mensch die
Landeswährung erwartet bzw. die Wechslerei haben will. Landung auf
Medhufushi war um die Mittagszeit, Zeitunterschied ist dort drei Stunden
voraus verglichen mit Deutschland.
Erster Eindruck: Angenehm entspannte Atmosphäre bei alkoholfreiem Begrüßungscocktail und kühlem Erfrischungstuch. Die Hotelanlage hat einen sehr schönen Pool als zentralen Treffpunkt zwischen Buffetrestaurant und Hotelbar-Pavillon. Gebucht hatten wir Übernachtung mit Frühstück, zu empfehlen ist Halbpension, da dann auch das Buffet-Abendessen im Preis enthalten ist. Kostet bei nachträglicher Buchung 45 Dollar pro Tag und Person, was meines Erachtens zu teuer ist.
Das A-la-Card-Abendessen ist recht übersichtlich was die Auswahl betrifft, ich hätte da mehr Fischgerichte erwartet, bietet aber alles von Suppe, Steak, bis Dessert. Unsere Empfehlung als Kleinigkeit im zentralen Pavillion ist Früchteteller mit Zitroneneis und Bruscetta serviert mit Knoblauchzehe, die komischerweise dort überhaupt nicht scharf ist, weil sie wahrscheinlich vorher in Öl neutralisiert wurde.
Der Standbungalow ist recht komfortabel mit Klimaanlage und Außen-Naßbereich. Waschbecken, Toilette und Dusche sind im Freien, abgeschirmt durch eine Wand, allerdings gibt es keine Badewanne. Innen sind Plasma-Fernseher und DVD-Player, sowie Minibar und Bodum-Kaffee-Kännchen vorhanden. Wireless LAN funktionierte einwandfrei am Pool, allerdings nur auf der Terasse vor dem Bungalow und in allen Wasservillas, da diese eigene Router besitzen.
Täglich gibt es um 10 Uhr und 14 Uhr Ausflüge zu den zahlreichen Korallen-Riff-Plätzen, die auch ohne Tauchausrüstung lediglich mit Maske, Schnorchel und Flossen zu erkunden sind, die pro Tag für 8 Dollar pro Person ausgeliehen werden können. Das Riff ist oft nur ca. 1 m unterhalb der Wasseroberfläche und mit etwas Glück sieht man neben zahlreichen exotischen Fischschwärmen auch Schildkröten und Riffhaie, die sehr scheu und ungefährlich sind.
Für ein recht landestypisches Erlebnis gibt es mehrmals in der Woche einen Sonnenuntergangs-Angel-Ausflug, bei dem der gefangene Fisch dann am darauffolgenden Tag vom Küchenchef zubereitet wird. Da die Fische so zahlreich im Wasser sind, hatten wir nach einer Stunde eine ganze Kühlbox voll, praktisch braucht man nicht zu warten bis ein Fisch angebissen hat, da sofort nachdem der Köder im Wasser ist, schon der erste Fisch angebissen hat. Für uns war das ein Erlebnis der besonderen Art, weil wir überhaupt nicht mit dem Angeln vertraut waren und die Menge des gefangenen Fisch zu der Vielzahl der Fische im Meer meines Erachtens ökologisch unbedenklich ist. Dieses Erlebnis wird uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben!
In den Nachmittagsstunden kann auch eine Tour mit dem Motorboot gebucht werden, bei der Delfine auf der offenen See beobachtet werden können. Diese Delfine kommen an die Oberfläche und springen aus dem Wasser, wäre ja auch langweilig für sie den ganzen Tag nur im Wasser rumzuschwimmen. Insgesamt waren dort ca. 50 Tiere zu beobachten, als wir uns vorsichtig mit dem Boot genähert haben. Die angebotete Island-Hopping-Tour ist nur für Leute, die an der Kultur und der Lebensweise der Eingeborenen auf den Malediven interessiert sind. Wir hatten dort zum ersten Mal die Milch einer Kokusnuß, die mit der Machete geöffnet wurde, und deren weißes Fruchtfleisch gegessen! Sehr lecker! Die Souvenir-Läden sind recht klein, allerdings sollte die dort lebende Bevölkerung so durch die Urlauber direkt unterstützt werden, indem sie sich einige wenige Dollar erwirtschaften können.
Fazit: Für ruhesuchende Urlauber ist Medhufushi ein empfehlenswertes Ziel für größtenteils Pärchen, aber auch für Singles und Familien. Eine Woche Urlaub reicht, um die Insel zu erkunden, reicht aber für Sporttaucher nicht aus, um alle sehenswerten Plätze entdeckt zu haben. In einigen Reiseberichten werden sehr unangenehme Eindrücke wie Algen und Scherben im Wasser erwähnt. Dazu können wir jedoch sagen, daß uns ein paar Ameisen, die übers Waschbecken laufen, weit weniger unangenehm erschienen sind als das abendliche Einnebeln des Gebüschs mit Insektenvertreibungsmitteln. Die Natur ist eben nicht ein steriler Lebensraum und wir hatten nicht erwartet an einem klinisch toten Sandstrand in Designer-Sesseln ins Wasser zu blicken. Wir empfanden es sogar lustig, zuzuschaun, wie am Strand zahlreich die Krabben und Krebse in ihren Behausungen über den Strand krabbeln und sich dann bei Annäherung scheu in Ihre spiralförmigen Muschelhäusern verkriechen.
Tips:
1. Nur Handgepäck mitnehmen. Man braucht eh nur Badesachen und wenig
Kleidung, außerdem wir alles gewogen, bevor das Wassertaxi startet.
2. Wasservilla ist empfehlenswert. Wir hatten die Möglichkeit einen
Umzug von Standbungalow in eine Wasservilla kostenlos zu bekommen, was
sich als sehr interessant herausstellte. Wasservillas sind luxuriöser
und besitzen zusätzlich Badewanne und Nespresso-Maschine, außerdem kann
man von der Terasse direkt ins Meer hinabsteigen.
3. Fishing-Tour als spannendes und außergewöhnliches Erlebnis
Personen: 2 Erwachsene
Flug: Qatar Airways mit Zwischenstop in Qatar.
Grüße
V. und W.
Malediven: Medhufushi Island Resort, Meemu Atoll
3.4. – 17.4.2007
Beach Villa Bungalow, Halbpension, 2 Erwachsene – unsere 1. Maledivenreise
Kurz und bündig: schöne, ruhige Insel in „einsamem“ Atoll, weit entfernt von Male. Gehobener Standard, relativ teuer. Verpflegung ausgezeichnet, Halbpension ausreichend. Wassersportcenter relativ teuer, Tauchbasis ausgezeichnet. Geeignet für Taucher, Paare und Familien, die Ruhe in dezenter, leicht gehobener Umgebung suchen, Wert auf gute Verpflegung legen und wenig „Action“ brauchen.
Download: Google-Earth-Datei mit integrierten Fotos von Medhufushi unter http://www.bernard-web.com/Medhufushi.kmz
Transfer: mit Wasserflugzeug, ca. 35 min. Kann recht laut werden – beim Abflugterminal sind Ohropax erhältlich!
Die Insel:
Hotel:
Bungalows: Beach Villa mit dezenter Holz-Einrichtung, Doppelbett mit Moskitonetz, Zimmerservice jeweils morgens und abends – sehr gründlich und aufmerksam. Schönes halboffenes Badezimmer mit Dusche/WC/2 Lavabos und genug Platz, um die nassen Sachen aufzuhängen. Klimaanlage, TV, DVD-Player, Minibar, Kaffee- & Teekocher, Bademäntel, Badetücher, Duschtücher, Fön, Safe, 2 Schränke. Veranda mit Malediven-Schaukel, Liegen, Stühlen und Tischchen.
Verpflegung: Halbpension in der Regel ausreichend. Sich vegetarisch
zu ernähren war kein Problem. Qualität des Essens ausgezeichnet.
Frühstück: 7:30 – 9:30 Uhr. Reichhaltiges Buffet (Eier, Speck,
Würstchen, Früchte, Süssgebäck, Brot, Cereals, Jogurt,
Waffeln/Pfannkuchen u.v.m.). Getränke wie Kaffee, Tee, frischer
Orangensaft inbegriffen.
Mittagessen/Bar/Snack/Getränke:
Aktivitäten:
Schnorcheln:
KEIN Hausriff! Trotzdem kann man um die Insel herum verschiedene Fische
sehen. Bei der Bar z.B. kleine Haie, Rochen, Trompetenfische,
Kofferfische etc. In Lagune und auf der Aussenriff-Seite der Insel
einzelne Korallenblöcke mit Fischen.
Schnorchelausflug: Ausfahrt mit Dhoni zu einem schnorchel-geeigneten Platz im Atoll. Kostenlos, fast 2-mal täglich. Trinkwasser und Badetücher werden zur Verfügung gestellt. Achtung: beschränkte Platzzahl auf dem Dhoni! bei Vollbelegung des Hotels können die Schnorchelausflüge schnell vollgebucht sein! Rechtzeitig (z.T. einige Tage im Voraus!) bei der Rezeption reservieren.
Schwimmen ist in der Lagune wegen der Untiefe und teils starken Strömung (v.a. an den Inselspitzen) nicht sehr einfach.
Ausflüge:
Island Hopping = 30 $ pro Person. 3-mal pro Woche.
Sunset Fishing = 15 $ pro Person. 3-mal pro Woche.
Animation: praktisch keine Hotel-Animation. Volleyballnetz am Strand, Tischtennis-Tisch beim Wassersportcenter. Billardtisch in der Bar. Fitnessraum. Einmal pro Woche sanfte lokale Abendunterhalten. Gelegentlich lokale Musikband. Sanfte Musik am Abend in der Bar (keine Disco!).
Wassersportcenter: grosses Angebot (Wasserski, Katamaran, Windsurfen, Funsports etc.) Wasserski: 15 min. = 30 $. Lektion zu 20 min. = 35 $.
Tauchen: Tauchcenter Werner Lau – ausgezeichnet! 6 Tauchlehrer. Es wird Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch und Japanisch gesprochen. Super Betreuung – als Pierre gegen Ende des Urlaubs Ohrenschmerzen bekommen hatte, hat man ihm auf der Tauchbasis sofort und ganz selbstverständlich mit Ohrentropfen geholfen.
Nitrox for free. Ausschliesslich Bootstauchgänge. 2 Boote mit je 2 Ausfahrten täglich. Auch 2-Tank-Ausflüge, Tagesausflüge, Nachttauchen. Wasser, Tee, Softdrinks auf dem Boot sind inbegriffen. Die Platzzahl auf den Booten ist beschränkt – rechtzeitig reservieren! Obligatorisch muss jeder Taucher verfügen über: Safetyballon, alternative Luftversorgung, Tauchcomputer, Nachttauchen: Lampe & 1 Blitz pro Buddyteam. Taucher mit weniger als 40 Tauchgängen dürfen nur in Begleitung eines Guides tauchen (+ 5 $ pro Person). Informationen, Kurse, Preise, Vorbuchung: Lau www.wernerlau.de
Spa: verschiedene Massagen, 45 – 90 $
Shop: Postkarten, Souvenirs, Toilettenartikel, Batterien, Fotofilme, T-Shirts, Kekse, Chips, Tee aus Sri Lanka etc. Recht faire Preise (d.h. ähnlich wie am Flughafen Male).
Für Fragen: medhufushi“at“bernard-web.com
„ Medhufushi Island Resort“
Honeymoon vom 29.03.2007 bis 12.04.2007
Einleitung:
Nach Meeru, Reethi Beach und Velavaru haben wir uns für unseren
Honeymoon – Urlaub ( Empfehlung unseres Reisebüros) und der über aus
hochgelobten Katalogbeschreibungen verschiedener Reiseveranstalter ( wie
z.Bsp. komplett renovierte, im Januar 2007 wiedereröffnete Luxusinsel;
mit seiner türkisblauen und kristallklaren sowie seinen weißen
Sandstränden ist das Resort der ideale Ort für ihren Traumurlaub; Ein
Inselerlebnis der exklusiven Art! Das Motto auf Medhufushi
lautet“idyllischer Barfußluxus“ und wir meinen, dass dies hier perfekt
umgesetzt wird. usw. usw - Die positiven Ausführungen ließen sich
beliebig fortsetzen!! ) für diese Insel entschieden.
Obwohl andere Inselchen auf unserer Liste waren ( Mirihi und
Kandholhu)trafen wir die Wahl auf Grund der o.a. Beschreibungen
verschiedener Reiseveranstalter für Medhufushi!
Anreise:
Bereits für die Anreise zum Flughafen am 28.03.2007 haben wir uns etwas
besonderes ausgedacht und ließen uns in einer Luxuslimousine (
Geschäftspartner) chauffieren und stimmten uns mit einer Flasche Sekt
auf unseren Honeymoon ein.
Der planmäßige Abflug um 12.25 Uhr verspätete sich um 1 Stunde weil
zu dieser Zeit der neue Airbus A 380 auf dem Münchner Flughafen
Zwischenstation machte! Um 13.30 Uhr starteten wir mit Qatar über Doha
Richtung Male. In Doha hatten wir diesmal einen 5 stündigen Aufenthalt
wo wir uns in der zugebuchten Lounge in bequemen Ledersesseln die meiste
Zeit aufgehalten haben! ( können wir sehr empfehlen, da Getränke und
Speisen alle inklusive sind) Der Weiterflug von Doha nach Male war um
ca. 01.15 Uhr nachts und war reibungslos! Der Service war den ganzen
Flug über einwandfrei! Die Bordelektronik ( eingebaute Bildschirme in
den Vordersitzen) nutzen wir nicht.
Gegen 07.00 Uhr ( + 2 Std auf Doha – Zeit) befanden wir uns auf den
Landeanflug und wir konnten die vielen Inselchen im Indischen Ozean
bewundern was uns nach der doch sehr langen Anreise richtig faszinierte
und für uns immer ein einmaliges Erlebnis ist. Gegen 07.30 Uhr setzten
wir auf der Landebahn in Hulule auf. Die Passkontrolle dauerte diesmal
etwas länger! Der Weitertransport zu den Airtaxis ging zügig voran.
Allerdings mussten wir dort ca. 2 Stunden warten bis wir zum Einsteigen
aufgerufen wurden. – Seit wann sind die Getränkepreise da so niedrig? 1
$ für Cola, Fanta usw..!
Ankunft in Medhufushi:
Nach ca. 40 Minuten Flug war es geschafft und wir landeten gegen
11.00Uhr in Medhufushi.
Der erste Eindruck eine langgezogene sehr schöne mit vielen Palmen bewachsene Insel!
Begrüßt wurden wir mit feuchten Tüchern und einem leckeren Cocktail.
Der Empfangsbereich ist auf Medhufushi nicht in der Rezeption sondern
auf der überall abgebildeten Bar/Restaurant über Wasser was uns sehr gut
gefallen hat.
Nach einer kurzen Einweisung einer netten Angestellten der spannende
Moment die Insel zu betreten und unser angegebene Wunsch einen Bungi auf
der Westseite zu bekommen. Unsere Schritte näherten sich über den Steg
der Insel zu und bereits der erste Anblick der großen Lagune war
getrübt, weil zu unserer Ankunft Seegras im Wasser und Strand zu sehen
war. Na ja....... soweit so gut und wir glaubten, morgen sieht diese
Welt ganz anders aus! Das dem nicht so war, dazu später mehr!!
Unterkunft:
Unser Romboy begleitete uns zu unseren Bungi “ 73 “ auf der Ostseite und
zeigte uns das wichtigste. Ausgestattet sind diese mit gut
funktionierender Klimaanlage, Deckenventilator, Fön, Sat – TV (
Flachbildschirm) mit CD/DVD Player, Telefon, Safe, Minibar sowie
Wasserkocher zur Kaffee/Teezubereitung! (Kaffee und Tee wurden
regelmäßig aufgefüllt.) Des weiteren waren Bademäntel und 2 Regenschirme
im Bungi.
Das Badezimmer ist halb offen und die Außendusche war immer wieder schön
anzusehen. Auf der großen Holzterrasse mit schönen Möbilar haben wir uns
sehr wohl gefühlt. Bei der Inneneinrichtung kann allerdings nicht von
„komplett Renoviert“ die Rede sein! Es waren Abwohnungserscheinungen
vorhanden. Der Bungi war der bisher schönste denn wir auf den Malediven
bewohnten, daher können wir jetzt die fehlende Komplettrenovierung nicht
als so negativ bewerten!
Die Matratzen empfanden wir als gut. Doch die Kopfkissen ( 6 Stück
insgesamt) waren uns viel zu hoch. Wir haben daher die Badetücher (
werden täglich gewechselt) als Kissen verwendet und das war für uns in
Ordnung.
Was wir aber unbedingt erwähnen müssen ist die Sauberkeit der Bungis,
dass aber wohl immer an den einzelnen Romboys und deren Einstellung
liegt? Am Trinkgeld lag es bestimmt nicht: Der Romboy bekam bereits am
Anreisetag 10 Dollar und immer wieder über unserer Anwesenheit,
Süßigkeiten, Zigaretten und insgesamt ca. 30 Dollar Trinkgeld!
Nun zur Sauberkeit: Über das Moskitonetz am Bett waren wir wirklich
heilfroh, doch es bedürfte hier einer dringenden Reinigung, weil hier
schon etliche hässliche Blutflecken von unseren Vorbewohnern waren! Mit
dem Kehren unter der Sitzecke oder unter dem Bett nahm unser Romboy auch
nicht so ernst! Man bedenke, dass man auf einer 5***** Insel ist, also
erlauben wir uns hier diese Kritik!!
Wir kamen mit Buchungsvermerk Honeymooner ( 23.03.07 war unsere Trauung) und belegten dies auch mit unserer Heiratsurkunde bei der Ankunft: Leider fanden wir in unserem Bungi keine Dekoration oder wie bei Buchung beschrieben eine Flasche Wein vor und waren da schon ein bisschen enttäuscht! Als dann am Abend und die nächsten 2 Tage immer noch nichts dergleichen geschah haben wir dies bei der Rezeption ( Tina) angesprochen! Am 5 Tag war dann abends das Bett hübsch dekoriert und es stand die Flasche Wein am Zimmer! Wir reden dieses Thema ganz bewusst an, da die Insel als Honeymoon – Insel so hochgelobt und empfohlen wird. Für viele Leser wird dieser Punkt unwichtig sein aber für uns war die Enttäuschung groß weil wir mit einer ganz besonderen Erwartung auf Medhu gegangen sind und solche Vorkommnisse nicht verstehen können? Für was gibt man das Monate vorher schon bei der Buchung an, wenn man sich bei der Ankunft selber darum kümmern muss?
Die Getränkepreise in der Minibar waren Rekordverdächtig!
Hier die Preise:
• 8,80 Dollar 0,33l Heinecken Bier
• 5,50 Dollar 0,5l Wasser
• 6,60 Dollar 0,33l Fanta, Cola, Sprite
• 6,60 Dollar Spirituosen aufwärts
• 6,60 Dollar 0,2l Granini Fruchtsäfte
Strandverhältnisse:
Vor unserer Abreise wollten wir gerne auf die Westseite (
Sonnenuntergang) weil dies für uns der schönste Strandabschnitt ist! Das
war jedenfalls unsere Meinung als wir Monate der Vorfreude unseren
Abflug herbei sehnten!
Nun der Reihe nach: Als wir auf der Ostseite unseren Bungi 73 bezogen
haben, mit dem wir den gesamten Aufenthalt zufrieden waren, machten wir
uns noch am gleichen Tag auf den Weg um die Ostseite und Westseite zu
erforschen!
Was wir die nächsten 14 Tage auf der Westseite zu sehen bekamen war für
uns „ unfassbar“ und hat nichts aber rein gar nichts mit MALEDIVEN –
FEELING zu tun. Jede Menge Müll + Seegras, kleine Teile/ Bauschutt und
sonstigen undefinierbaren Gegenständen am Strand und im Wasser! Das
angeschwemmte Seegras und sonstiges sah aus wie eine ekelige Brühe. Die
Wasser und Lichtverhältnisse in der Lagune stimmten durch das wachsende
Seegras nicht! Unserer Meinung nach müsste dies mit dem Bagger
herausgeholt werden! Das Seegras und sonstige Anschwemmungen und Müll
wurden auf der Westseite an der Südspitze und im Bereich ( Nähe Staff an
der Westseite) deponiert!
Gut: Dazu sagen sollte man auch, dass mit dem Seegras die Natur verantwortlich ist und nicht das Ressort. Es ist aber sehr wichtig, solche Punkte anzusprechen weil jeder Gast sich unter Korallenstränden und türkis schimmernden Lagunen etwas anderes vorstellt! Bei unserer Anwesenheit war das sehr schlimm und ohne Übertreibung die Westseite für Urlauber nicht zumutbar! Stellt man sich vor, dass man am Strand in seiner Liege liegt und dann zur Abkühlung in dieses Wasser steigen muss? Nein danke!! Es hört sich schlimm an, aber wir waren da und konnten nur jeden Tag den Kopf schütteln! Dies war vermutlich auch der Grund, warum auf der kompletten Westseite oft keine 5 Leute am Strand zu sehen waren? Wäre auf Medhu kein Pool gewesen, oh je!
Die Sandverhältnisse selber waren auch nicht so, wie es sein sollte. Schrauben, Glasscherben, Baumaterial beim Staff! Und für diese Vorkommnisse ist nun wirklich nicht die Natur zuständig, oder? Mit Kleinkindern am Strand? Kommentar überflüssig.
Die Ostseite war für uns von den Gesamteindrücken die beste wobei man auch hier Abstriche in Kauf nehmen muss! Die Wasserverhältnisse sind hier am schönsten und es liegt ein Glanz in der Lagune so wie man sich dies auf den Malediven vorstellt! Wir waren da auch die 14 Tage überwiegend und lagen bei Ebbe am Strand oder im Wasser! TRAUMHAFT... Wir genossen dies jeden Tag und können die Ostseite daher auch weiterempfehlen, vorausgesetzt man hat Glück mit dem Bungi!
Viele Bungis Ost und Westseite sind sehr eingewachsen und versprühen Dschungelfeeling! Das heißt, ein direkter Meerblick oder Strandzugang ist nicht möglich. Bsp. unser Bunginachbar musste bei uns vorbei zum Meer gehen!
Wie schon gesagt, bei Ebbe kann man sich die schweren Holzliegen mit
Auflagen an den Strand ziehen und bei Flut ist das Sandfeeling auch
schon wieder vorbei! Also, zurück mit den Liegen und den leichten Hang
hinaufziehen sonst stehen diese nämlich komplett unter Wasser. Bei Flut
konnte man sozusagen nur noch auf der Terrasse sitzen! Warum: Der
direkte Zugang zum Wasser war mit Palmen bewachsen ( wie schön ) und es
vielen jeden Tag mehrere Kokosnüsse herab. Zu gefährlich hier zum
relaxen um eine oder mehrere Nüsse auf den Kopf zu bekommen! Also nahmen
wir die Flut zum Anlass und gingen nachmittags um 14 Uhr zum Schnorcheln
oder in die Bar!
Auf der Ostseite und bei unserem Strandabschnitt hatten wir auch
vermehrt Glasscherben aufgehoben und Glück dabei das wir uns die
unlieben Freunde nicht in den Fuß getreten haben.
Eine Umrundung der Insel war bei Ebbe ganz gut möglich wurde aber leider durch die Baustelle beim Staff eingeschränkt, weil ein Bagger rumstand und sehr viel Baumaterial wie bei einem Baustoffgroßhandel! Des weiteren war hier erhöhte Vorsicht geboten weil an dieser Stelle so viel Unrat rumlag das man wirklich aufpassen musste, sich nicht zu verletzen! Gut, man musste ja nicht jeden Tag die Insel umrunden, aber wir empfanden dies als sehr störend da wir egal wie groß die Insel ist eine Inselumrundung sehr genießen würden! So hatten wir die Insel nur ein einziges Mal umrundet!
Inselbild:
Medhufushi ist eine sehr schön mit Palmen und Büschen bewachsene Insel
die täglich im Inselinneren von Gärtnern und einheimischen Frauen
gepflegt und gekehrt wurde.
Hauptrestaurant:
Die Auswahl der Speisen im Restaurant ( wir hatten HP gebucht) waren
sehr umfangreich und gut! Von der Vielfältigkeit und Abwechslung die
bisher besten, wobei wir allerdings vom Geschmack her auf den anderen
besuchten Inseln ( 3,5 und 4 Sterne) keinen Unterschied ausmachen
konnten! Hier verzichten wir daher auf eine detaillierte Auflistung der
verschiedenen Speisen weil ja die Geschmäcker bekanntlich
unterschiedlicher nicht sein können! Unser Kellner sowie das komplette
Personal zauberten jeden Tag ein Lächeln auf Ihre Lippen und waren ohne
Ausnahme supernett und sehr angenehm!
Getränkepreise im Restaurant:
• 5,50 Dollar 1,5 l stilles Wasser
• 4,40 Dollar Eistee
• 5,50 Dollar 0,33l Fanta, Sprite und Cola
• 7,70 Dollar 0,5 l Tiger Bier
• 7,70 Dollar 1/4l Weiß oder Rotwein
• 28,60 Dollar aufwärts eine Flasche Wein
Kaffee, Late, Cappuccino wurde kostenlos nach dem Essen serviert.
Bar und Spezialitätenrestaurant
Die Bar und das Spezialitätenrestaurant gebaut übern Wasser ist ein
traumhafter Anblick und man fühlt sich hier wirklich in jeder Ecke
pudelwohl und das Personal ist einsame Spitzenklasse! Getränkepreise wie
im Hauptrestaurant
• Spirituosen ab ca. 6,60 Dollar aufwärts
• Cocktail 15,40 Dollar
• Kleine Snacks für ab ca. 7,70 Dollar aufwärts ( kleine Pizza)! Reichte
aber nicht aus um seinen Hunger zu stillen, also bitte ein Sandwichs
oder Burger für 13,20 Dollar!
Poolbereich:
Bei Buchung sagten wir auch, ein Pool? Den braucht man auf den Males
doch nicht! Wir nutzten den Pool auch nur stundenweise und teilweise
auch gar nicht. Dennoch ließen wir uns öfters ein kühles Bierchen für
7,70 Dollar schmecken und haben vom Pool aus super tolle
Sonnenuntergangsfotos mit unserer Unterwasserkamera gemacht!
Der Poolbereich ist in unseren Augen die vergebenen 5***** wert.
Wunderbar integriert, im Hintergrund das Hauptrestaurant im Vordergrund
der Blick aufs Meer und der Blick auf die Bar. Vom Pool aus hatte man
das Gefühl, das der Pool und das Meer ineinander übergehen! SUPER!! Die
vielen Palmen rundherum auch sehr schön! Wahrscheinlich wären wir öfter
da gewesen, wenn nicht schon in den Morgenstunden mehrere Liegen
reserviert worden wären! Wir konnten feststellen, dass immer die
gleichen Gäste ihren Lieblingsplatz in Beschlag nahmen! LEIDER.... So
konnten wir meist nur am Rand der Poolanlage unseren Trink einnehmen.
Inselshop:
Bei unserer Ankunft war die Auswahl noch dürftig, besserte sich aber von
Tag zu Tag!
Unterhaltung:
Freitags wurde der Bodu Bero Tanz aufgeführt! Weitere Animation oder
dergleichen fand nicht statt.
SPA:
Der Spa wurde ganz neu über Wasser gebaut und sieht von der Optik
richtig gut aus! Wir können zur Anwendung nichts sagen, weil wir keine
gemacht haben. Wir wollten eigentlich gemeinsam ein Bad nehmen, was aber
nicht angeboten worden ist. Auch hier ist zu erwähnen, dass beim Fragen
und Besichtigen das Personal sehr freundlich war.
Sportmöglichkeiten / Wassersportcenter:
Es ist ein Fitnesscenter vorhanden der mit hochwertigen und neuen
Geräten ausgestattet ist! Auf der Westseite im Bereich Steg zur Bar ist
ein Volleyballfeld! Beim Wassersportcenter ist eine Tischtennisplatte
und in der Bar steht ein Billardtisch! Hier ist es jedoch Glücksache mal
ein Match zu spielen weil dieser fast immer belegt war! Aber wer braucht
das schon?
Der Wassersportcenter bietet ( fast) alles an Wassersportmöglichkeiten
an, wie Bananeboot, Kajak usw.usw.!! Die Auswahl ist sehr groß und war
von Kindern und Jugendlichen immer gern besucht.
Tierwelt auf Medhufushi:
Die ersten 5 Tage hatten wir 12 Riesen Kakalaken in unserem Bungi und
Bad! Sie grabbelten sogar über ´s Kopfkissen!! Igitt! Erst eine
Chemiekeule vom Romboy und es wurde besser! Uns wurde ein Insektenspray
gegeben wo wir dann immer abends an den Eingangstüren und Badtüren in
die Schlitze sprühten!
Wir hatten noch nie Spinnen live auf den Males gesehen auf Medhu gleich
3 Stück! Im Bungi hatten wir zwei die bei der Sprühaktion von der Wand
vielen! Wenn jemand Fotos von den ekeligen Dingern möchte, gerne!
Bei der Tauchbasis sahen wir eine Ratte ( keine Palmhörnchen) sowie bei
uns in der Nähe der Terrasse vorbeihuschen! Bei einer
Urlaubsbekanntschaft waren wir am vorletzten Tag gerade im Bad als eine
Ratte im Schrank war! Uns stören die Ratten nicht weil sie ebenfalls zur
Natur gehören aber im Bungi möchten wir diese Tierchen nicht haben.
Einsiedlerkrebse zu Millionen!! Diese niedlichen Tiere krabbeln auf der
ganzen Insel.
Inselkrähen die oft ganz schön lästig sein konnten mit ihrem Lärmpegel
und der maledivische Kukuk der uns meistens vor Sonnenaufgang weckte!
Aber wem stört das? Raus aus den Federn und den Tag genießen.
Insektenstiche hielten sich in Grenzen obwohl wir auch einige abbekamen.
Täglich ab 17.00 Uhr wird eingenebelt. Anders lässt sich dieses Problem
wahrscheinlich nicht regeln! Wobei man hier von keinem Problem sprechen
sollte, weil bei uns in Germany auch Mücken sind!
Dann waren noch Fischreiher die sehr zutraulich waren und sogar am Pool
sich für eine Nahaufnahme nicht aus der Ruhe bringen ließen.
Schnorcheln / Unterwasserwelt:
Das Medhufushi kein direkt beschnorchelbares Hausriff hat, wussten wir
bei der Buchung! Stellte für uns Anfangs kein Problem dar, da wir auf
VELAVARU auch kein Hausriff hatten und hier wie auf Medhufushi auf die
Schnorchelfahrten mit dem Dhoni angewiesen waren.
Die Schnorchelfahrten wurden von 10.00 Uhr bis ca. 12.30 Uhr und von
14.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr angeboten! Je nach Riffentfernung saß man
auf einfacher Strecke mindestens 30 Min. bis 40 Min. auf dem Dhoni das
sich im nachhinein als nicht so toll herausstellte weil ziemlich viel
Zeit auf der Strecke blieb! So konnten wir am Tag nur einmal das
Hausriff aufsuchen weil zeitlich zwischen der zweiten Schnorchelsafari
zu wenig Zeit war um zu Essen oder sonstige Sachen zum erledigen!
Die Boote wurden nur begrenzt belegt und wehr sich nicht rechtzeitig an
der Rezeption einschrieben ließ der hatte das Nachsehen! So erging es
uns! Wir konnten erst am 2 Tag das erste Mal zum Schnorcheln mitfahren.
Wir ließen uns dann wieder für eine Woche eintragen, das uns das nicht
mehr passiert! Aber wer will das schon im Urlaub, dass man die
Schnorchelfahrten bis zum letzten Detail planen muss?? Wir sind doch im
Urlaub und wollen dort nicht auch noch mit Terminen konfrontiert werden!
So geschah das „Unfassbare“! Als wir uns für die nächsten
Schnorchelfahrten eintragen wollten mussten wir erfahren, das für uns
die nächsten 3 Tage kein Platz mehr auf dem Boot ist! Später erfuhren
wir, das sich immer wieder Gäste von der Liste streichen ließen und das
Boot halb leer zu den Fahrten aufbrach und einige verdutze und
verärgerte Urlauber wie wir auf der Insel zurück blieben? Mann hätte
sozusagen öfters am Tag zur Rezeption laufen müssen um nachzuschauen ob
wir doch noch mitfahren können!
Unser Fazit zu diesem Vorfall: Jedem Gast steht es zu die erworbenen
Leistungen ( steht so in jedem Reiseprospekt: 2 mal kostenlose
Schnorchelausflüge) mitmachen zu können! Sie müssten halt dann 2 oder
auch 3 Dhoni´s zur Verfügung stellen!
Das ist auch jetzt endgültig der Grund, dass wir nur noch eine Insel mit
direktem Hausriff besuchen um diesen Ärgernis von vornherein aus dem Weg
zu gehen!
Allerdings wurden wir am Hausriff nicht enttäuscht! Je nach angefahrenen
Riffs konnte man sehr intakte Riffe mit tollen Korallenwuchs bewundern,
sowie eine Vielzahl von Fischschwärmen, Schildkröten und verschiedensten
Fischarten. Leider konnten wir keinen Hai oder Großfische bewundern das
aber sowieso nur Glücksache ist als Schnorchler und vermutlich den
Tauchern vorenthalten ist!
Ausflüge:
Das Angebot von Ausflügen ist echt enttäuschend! Die Schnorchelsafaris
rechnen wir hier nicht dazu die jeden Tag zweimal angeboten wurden.
• Angeboten wurde Island Hopping
• Angeboten wurde Sunset Fishing
Es wurde weder die Möglichkeit gegeben eine Robinson - Insel als Honeymooner zu buchen, das wir so gerne wollten! Der Hakkura – Club war auch in der Nähe und auch da wurde keine Besichtigung angeboten! Warum, keine Ahnung......
Wetter:
Das Wetter war bis auf ein heftiges Gewitter ( Donnerstag ab 11.30 Uhr
bis Freitag mittag) super und es war sehr heiß und zum Teil völlig
windstill! Die ersten 5 Tage war das Meer plan wie ein See. Ein tolles
Feeling und beim Schnorcheln machte das sehr viel Spaß das man kreuz und
quer ohne Strömung Schnorcheln konnte.
Tauchbasis:
Die Tauchbasis von Werner Lau wird in den höchsten Tönen gelobt und wir
konnten auch einen ersten Eindruck dieser ausgezeichneten Tauchbasis
erfahren weil wir einen Honeymoon - Tauchgang gebucht haben. Sonst
können wir nichts zur Tauchbasis sagen, außer das die Leitung unter
Chris & Dani sehr freundlich ist!
Verschiedenes:
Wie immer im Urlaub, lernten wir auch dieses mal wieder sehr nette
Urlaubsbekanntschaften kennen! An dieser Stelle viele Grüße an euch alle
die uns kennen und genauso vom Malediven - Virus befallen sind.
Fazit:
In der Gesamtbetrachtung unseres Erlebten müssen wir leider sagen, dass
Medhufushi unsere Erwartungen von einem TRAUMURLAUB auf einer 5*****
Insel nicht erfüllt hat! Dennoch haben wir 14 tolle und erholsame Tage
verlebt.
Vielleicht sieht es in ein paar Wochen, Monaten wieder anderes aus und
Medhufushi wird wieder dass sein, wie es einmal war.
Bei Fragen könnt ihr uns gerne eine Email kieslingeranton at email.de
schreiben.
Wir wünschen allen die bald nach Medhufushi gehen einen tollen Urlaub.
Liebe Grüße
Martina & Toni
Reisebericht Medhufushi vom 30.03.07 – 14.04.07
Bemerkung vorab:
Für mich (uns) ist dies bereits der 16. Maledivenurlaub seit 1994, der
2. auf Medhufushi nach Mai 2004. Danach 2005 und 2006 Filitheyo
(ebenfalls AAA-Hotels), wobei es sich bei Filitheyo „nur“ um eine 4*
Insel handelt.
Warum ich das schreibe?? Siehe weiter unten!!
Personen: 2 Erwachsene und 2 Kinder (11 und 5 Jahre)
Flug:
mit Sri Lankan Airlines von Frankfurt über Colombo nach Male, Rückflug
ebenfalls über Colombo zurück nach Frankfurt. War alles in allem i. O.
Sri Lankan kann man absolut empfehlen. Sitzabstände und Beinfreiheit
sehr gut. Unterhaltungsprogramm wie bei Emirates und Qatar Airways, echt
Klasse. Transfer von Hulule nach Medhufushi mit MAT ebenfalls wie
erwartet gut und diesmal auch sehr zügig (20 Min. Wartezeit).
Insel:
+ Ankunft:
Etwas „liebloser“ Empfang am Medhufushi Airport, Cocktail war gut,
Einweisung ebenfalls o.k. .
+ Zimmer -> Beach Villa Suite:
Das war leider die erste Enttäuschung. Hatten wir 2004 noch einen
Doppelbungalow mit Verbindungstür (was echt super war), mussten wir
diesmal als Familie eine sogenannte Beach Villa Suite buchen. Nachteil
war, um von einem Raum in den anderen zu gelangen, musste immer ein
Zimmer verlassen werden und über die überdachte Terasse ins andere
Zimmer gegangen werden (was ein komischer Satz;-))
D. h. man konnte die Türen nachts nicht offen lassen! Aufpreis der
Suiten gegenüber den normalen Bungalows für mich nicht gerechtfertigt,
da ich in der Ausstattung und Lage keinen Unterschied feststellen
konnte.
Des Weiteren sind die Bungalows nicht besonders gut renoviert worden.
Herausstehende Nägel!!! an der Wand und auf der Terrasse (wenn auch nur
2-3mm) sieht man fast nicht , spürt man aber wenns mit den Füssen
entdeckt; wird ;-), Schränke die die Passgenauigkeit von Ikea-Möbeln
absolut in den Schatten stellen, Duschbretter (Fussboden) die bereits
nach dem 2. Duschen aus ihrer Halterung sprangen sind nur einige Mängel
die ich hier aufzählen möchte.
Ich möchte extra betonen, das wir 2004 von Medu absolut begeistert
waren und deswegen auch nicht nach Mängel Ausschau gehalten haben. Man
stieß einfach darauf! Was uns ebenfalls sehr negativ aufgefallen ist,
wobei dies nur in einem Bad war, waren die Massen von Ameisen. War
teilweise echt ne` Plage. Aber wie gesagt nur in dem Bad, welches auch
jeden Tag benutzt wurde.
Auch hatten wir gegenüber den vergangen Jahren einige!!! recht große
Spinnen im Zimmer. War ich bisher jedenfalls nicht in diesem Maße
gewohnt (1-2 ist schon o.k.) aber mehr???
Unser Nachbar hatte zwar keine Spinnen, dafür aber eine Ratte die es
sich bei ihnen im Schrank gemütlich gemacht hatte.
• Bungalow max. 4* gerechtfertigt
+ Anlage:
Die Flora der Insel ist nach wie vor fantastisch. Überall Palmen, grüne
Büsche etc, und alles sehr gepflegt. Anlage wird täglich von Gärtnern
und einheimischen Frauen gepflegt und gekehrt. Von der Seeseite
aus betrachtet ist die Insel wahrlich ein Malediventraum. Hier gibt es
absolut die Note 1.
• 5* absolut gerechtfertigt
Die Wege sind leider nicht mehr so feinsandig wie noch 2004. Bei Barfussfans kanns schon mal hier und da pieksen, besonders nachts.
So nun zum negativsten Teil der Anlage.....
+ der Strand:
Es gibt Bereiche die sind absolut in Ordnung, wenn man nicht gerade auf
einen verrosteten Nagel tritt. Aber was im südlichen Teil der Insel als
Maledivenstrand bezeichnet wird ist absolut ....zensiert........!!!!
Dieser Bereich ist auf der Südwestseite mit dermaßen Glassplitter, kl.
Spitzen Teilen von Bauschutt und anderen Gegenständen durchsetzt, das
man nur sehr vorsichtig Barfuß Richtung Wasserbungis gehen kann. Auf der
Südostseite wird u. a. das Seegras, welches auf der Westseite
angeschwemmt wird „zwischengelagert“. Auch gibt es hier so gut wie
keinen Strand. Dies war bisher der schlechteste Strandabschnitt den ich
je auf den Malediven gesehen habe. (kein Vergleich u. a. zu Fesdu,
Vakarufalhi, Mirihi etc.)
• Max. 3* gerechtfertigt
+ Einrichtungen:
Das Restaurant war sehr schön mit Sandboden und stets in absolut
sauberen Zustand. Die Bar ist nach wie vor top, Mit Stegen über das Meer
gebaut, einfach Klasse.Ebenso die Barkeeper, hier muss ich aber ganz
klar Hussein herausheben, einfach Klasse der Mann!!
• 5* mehr als gerechtfertigt
Das Essen hingegen ist nicht mehr so gut wie 2004 und ebenfalls nicht so gut wie 2005 und 2006 auf Filitheyo. Leider! Liegt vielleicht auch an den jungen Köchen, die es fertig gebracht haben, selbst Spiegeleier halbroh zu servieren. ;-) , wobei ich betonen möchte das es sich gerade beim Essen um eine sehr subjektive Sache handelt. Es gab durchaus Gäste die das Essen super fanden, kennen vielleicht nichts anderes? Wir haben jedenfalls schon besseres Essen / Buffets auf den Malediven gehabt ( z.B. Four Seasons, Filitheyo, ja selbst auf Fesdu hat es uns besser geschmeckt).
• hier max. 4*
Poolanlage stets in sauberem und einwandfreiem Zustand. Dies ist besonders wichtig bei Reisen mit Kindern, wenn der Strand in keinem guten Zustand ist. Es waren teilweise leider zu wenig Liegen vorhanden, da es Familien gab die obwohl nur zu viert, aber gleich 8 Liegen blockiert haben (4 in der Sonne und 4 im Schatten)!
• 5* ebenfalls i. O.
Thema Ausflüge:
Werden von Seiten der Insel recht wenig angeboten.
-> Schnorcheltour morgens und / oder nachmittags (max. 12 Personen)
ansonsten Warteliste
-> Island Hopping vor.- oder nachmittags
-> Sunset Fishing
Tja das war es. Keine Robinson-Insel (obwohl sich Medhufushi als Honeymoon-Insel verkauft!!), keine Dolphin-Tour wie noch 2004, nein, nichts Weiteres!
• Hier max. 3*
+ Wassersport-Center:
Sehr gut und abwechslungsreich „ bestückt“. Von Windsurfen über Kanu,
von Wasserski über Bananaboat, von Katamaran bis Kite-Surfen (schreibt
man das so?) echt sehr gute Auswahl. Auch das Team vom WSC (3 Malediver)
sind echt in Ordnung gewesen und laut meiner Tochter (5 Jahre) sahen sie
auch noch gut aus ;-)
• Ganz klar 5*
+Tauchbasis:
nach ca. 250 TG auf den Malediven erstmals nicht getaucht. LEIDER.
Die Basis machte aber einen sehr gepflegten und sympathischen Eindruck.
Auch die Angstellten der TB grüßten die Nichttaucher überall.
• Keine Benotung
+Angestellte der Insel:
Alle durchweg freundlich und stets bemüht, grüßen immer. Machen einen
sehr guten Job ( mit Abstriche die Köche) und lassen über manchen Makel
gut hinwegsehen. Sie sind das eigentliche Kapital der Insel!!!
• Ganz klar 5* (wenn Köche besser, würde ich sogar 6* geben)
Preis.-/ Leistungsverhältnis:
Tja, hier setzt meine große Kritik an: Wenn ein Resort mit 5*
ausgewiesen wird, aber max 4* verdient hat, dann aber Preise wie ein 6*
Resort hat, kann was nicht stimmen. Ein Bier 7,70 $, ein Cocktail 15,40
$, Flasche Wasser 5,50 $, Sandwich (reicht aus um den Magen zu ärgern)
13,20 $ etc nur um Einiges zu nennen. Zum Glück lag der Dollarkurs bei
der Abrechnung mit Kreditkarte an diesem Tag bei 1,346 ;-)
Auch der bezahlte Reisepreis steht in keinem Verhältnis, dafür hätte ich
im nachhinein betrachtet echte 5* oder aber sehr gute 4* Resorts buchen
können.(Tja, wäre, wenn und aber)
FAZIT:
Meine Eindrücke sind vielleicht etwas direkt geschrieben und für manche
die das lesen erschreckend, aber nach unserem bisher schönsten
Maledivenurlaub 2004 auf Medhufushi liegt mir viel daran, einfach auch
die nicht so guten Seiten vom „heutigem“ Medhufushi aufzuschreiben. Ist
wie gesagt sehr subjektiv betrachtet, aber nach mittlerweile 16
Maledivenaufenthalten (und zusätzlich ca.12 Inseln die ich bei
Tagesausflügen besucht habe) möchte ich mir eine Beurteilung einfach
herausnehmen dürfen. Mir kam es so vor , daß das Management in möglichst
kurzer Zeit den „Verlust“ der letzten 2 Jahre wettmachen will oder muss,
allerdings auf Kosten der Gäste.
Meine Familie und Ich werden Medhufushi definitiv nicht mehr
besuchen, obwohl wir uns dennoch sehr gut erholt haben und viel Spass
gehabt haben.
Mein Abschlusskommentar beim Fragebogen des Resorts war :
„ Filitheyo ist das bessere Medhufushi“
Medhufushi hat in diesem Zustand definitiv keine 5* verdient, max 4!
Solltet Ihr Fragen haben könnt Ihr mir gerne mailen.
-> rolf.rab“at“t-online.de
Grüße
Rolf & Family
Wer Rechtschreibfehler findet kann diese gerne behalten!
Wir flogen ab Frrankfurt nach Male, mit den Details zu Flug und Transfer Wasserflugzeug möchte ich niemanden langweilen - alles Top, alles in Ordnung.
Auf der Insel wurden wir nett begrüßt, mit Cocktail und kühlem Handtuch. Das wir Honeymooner waren war nicht bekannt, wurde aber dann zur Kenntnis genommen. Der Roomboy kam dann nach 3 Tagen um 22.30 h an den Bunghi und wollte dekorieren und uns die Flasche Wein hinstellen, wir haben ihn wieder weggeschickt, da wir schon im Bett waren. Nachdem wir dann nochmals reklamiert haben wurde das dann 2 Tage später erledigt.
Die Bunghis und die Terasse sind toll, jedoch war auf der Lagunenseite so viel vergammeltes Seegras am Strand, daß das Personal nicht mit dem reinigen nachkam. Wenn man auf der Lagunenseite schwimmen will, muß man gut 50 m laufen bis man tiefer als bis zur Hüfte im Wasser ist. Auch liegt hier in der Lagune jede Menge Bauschutt und alte Rohre, daß man aufpassen muß sich nicht zu verletzten - sollte mal einer aufräumen. Auch kann man vom Bunghi aus das Meer nicht sehen, da alles dicht bewachsen ist.
Auf der Seite zum Außenriff ist der Zugang zum Meer auch nicht überall möglich, viele Steine oder bei Flut null Strand. Einige wenige Bunghis auf dieser Seite haben guten Zugang. Jedoch ist auch hier das Wasser nicht besonders tief. Die Bunghis sind alle super ausgestattet, mit schönen Holzmöbeln, Flat-TV, DVD-Player, Klimaanlage und Deckenventilator. Die Wasserbunghis haben kein offenes Bad, was mir nicht gefallen hat. Auch stehen die ersten 4 Bunghis bei Ebbe auf dem Trockenen.
Besonders hervorzuheben ist, daß es auf der Insel einen offenen WLAN gibt, den jeder mit einem entsprechenden Notebook kostenlos Zugang hat. Aber auch sonst kann man jeder Zeit an der Rezeption kostenlos ins Internet.
Auf keinen Fall sollte man sich mit den zahlreichen Raben auf der Insel irgenwie einlassen, z.B. Füttern. Ich hatte einen ganz speziellen Freund, der morgens schon im offenen Bad auf der Mauer auf mich gewartet hat, und mich immer wenn ich irgendwie im Bad oder auf der Terrasse war ständig lautstark beschimfte - das ist am Anfang witzig, nervt dann aber doch irgendwann gewaltig.
Sonst ist die Insel schon sehr schön. Eine wunderschöne Bar auf dem Wasser und ein schöner zentraler Pool. Die insel ist nur schlecht zum umrunden, da im Bereich des Staff der Strand nicht von Korallenstücken gereinigt wird, auch sieht es da hinten aus wie auf einem Schottplatz - na ja man muß ja nicht hingehen. Ich jedoch finde das auch das Umwandern der Insel zu einem echten Maledivenurlaub gehört.
Das Restaurant ist offen und hat ein riesiges hohes Dach, was mir sehr gut gefallen hat. Die Kellner sind supernett und aufmerksam, kommen aber im Restaurant erst nach den obligatorischen 5 Dollar auf Touren - dann klappt es wunderbar. In der Bar sind sie einfach nur spitze.
Das Essen ist wirklich richtig gut - Büffet mit riesiger Auswahl,
alles frisch und alles lecker !! Da gibt es nichts zu kritisieren.
Der Inselshop ist zum Heulen. Außer ein paar Hygieneartikel,
Taucherflossen und Masken gab es so gut wie nichts, auch keine Getränke.
Eine Flasche Wasser kostet im Restaurant 5 Dollar, eine Cola 0,33 l
5,50 Dollar.
In der Bar ist ein großes Bier (ca.1/2 Liter) für 7 Dollar zu haben,
eine Flasche Prosecco zu 45 Dollar, kl. Flasche Champagner zu 90 Dollar.
Ein Glas Sekt od. Prosecco gab es z.B. nicht, was meiner Frau gar nicht gefiel.
Die Tauchbasis Werner Lau ist Top !
Die Sachen werden zum Boot gebracht und zurück, es gibt morgens einen
Tauchgang und Nachmittags auch noch einen. Auch gibt es Ganztagestrips
zu entfernteren Tauchspots, auch 2 Tauchgänge. Manchmal gibt es morgens
2 Tank-Dives, jedoch schafft man dann das Nachmittagsboot nicht. Also
sind max 2 Tauchgänge / Tag möglich (es sei denn man macht einen
Nachttauchgang, wird 2x / Woche angeboten). Hausriff gibt es keines,
also kein Tauchen an der Insel. Da muß man sich überlegen, ob es Sinn
macht Non-Limit zu buchen, lohnt sich nur wenn man wirklich jeden Tag 2
mal taucht, dann ist es etwas günstiger als das 10er Paket. Sonst gibt
es ein Best-Price-System, das heißt beim Auschecken wird geschaut wie
man getaucht hat und dann bezahlt man das günstigste Paket, 6 Tage
no-Limit, oder Paket 10 Tauchgänge etc. Wenn man in den ersten 6 Tagen
no-Limit hatte zahlt man für jeden weiteren Tachgang den Preis des 10er
Paketes - eine faire Sache !!!!!
Die Tauchspots sind von einfach bis sehr sehr anspruchsvoll, da kann es
schon mal Stömung Level 6 geben !!
Großfisch gab es alles. Mantas, Adlerrochen, Haie. Jede menge
Schildkröten und natürlch reichlich Füsseliere, Drückerfische, Barsche
und alles was noch so schwimmen kann in Massen.
In allem war es ein sehr schöner Urlaub, was aber auch zu einem großen Teil an den Spitzentauchgängen lag. Ehrlich gesagt würde ich nicht auf die Malediven reisen, würde ich nicht tauchen.
Michael Storch
Medhufushi
Vom 28. November bis zum 12. Dezember waren meine Frau und ich auf
Medhufushi; das zweite Mal auf den Malediven (vorher 1990 auf Faru –Club
Med). Wir haben diese Insel ausgewählt, weil sie uns im Katalog gefallen
hat und nicht zuletzt aufgrund der guten Kritiken im Malediven.net. Wir
können diese guten Einschätzungen nur bestätigen und können die Insel
und das Ressort mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
Der Weiterflug von Male mit dem Wasserflugzeug war toll, nur die
Wartezeit von 3 Stunden vorher etwas nervig. Auf Nachfrage bekamen wir
allerdings einen Gutschein für ein Getränk und einen Snack.
Im Vergleich zu 1990 hat sich ernorm viel gewandelt, vor allem bei der
Vielfalt des Essens. Während man damals viel Fisch essen „musste“, war
er diesmal nur eines von vielen Gerichten. Also: das Restaurant und die
Buffets sind klasse. Es gibt internationale Gerichte, Gekochtes,
Gebratenes, Gebackenes und auch scharfe Curries und ähnliche Sachen, die
von der indischen Küche beeinflusst sind. Und dann die Nachspeisen:
Obst, Kuchen, Tartes, Aufläufe und und und, sogar zu jeder Mahlzeit noch
Eis. Der Service im Restaurant war außerordentlich freundlich, da sind
wir immer gerne hingegangen.
Die Bungalows sind schön in die Insel integriert und vom Strand aus kaum
zu sehen, generell sind wenig Leute zu sehen. Mit unserem Strandbungalow
waren wir sehr zufrieden, schön eingerichtet mit tollem Außenbadezimmer
und Veranda. Die Wasserbungalows sehen in ihrer Massierung am Ende der
Insel nicht schön aus, wir hatten auch den Eindruck, dass durch laufende
Klimaanlagen ziemlich viel Lärm gemacht wurde. Angenehm war allerdings,
dass dort immer ein frischer Wind weht. Der Pool ist ok, aber man
braucht ihn nicht wirklich, da das Meer viel schöner ist.
Schnorcheln fanden wir auch interessant, sowohl die Fahrt mit dem Dhoni
zum Riff als auch die Unterwasserwelt mit den vielen bunten Fischen,
obwohl die abgestorbenen Korallen ziemlich traurig aussehen. Nachher gab
es immer eine Flasche Wasser (kostenlos) und Kokosnuss, das fanden wir
eine schöne Einrichtung.
Nach gut einer Woche habe ich mir beim Schwimmen den Fuß an einer
Koralle verletzt, im Hotel hat man mir die Wunde gesäubert und den Fuß
verbunden. Da ich den Eindruck hatte, dass noch ein Stück Koralle im Fuß
steckte, bat ich am nächsten Tag, mich zum Krankenhaus zu fahren.
Problemlos wurde ein Dhoni bereit gestellt und mir eine Begleiterin zum
Dolmetschen mitgegeben. Das Krankenhaus ist zwei Inseln weiter, ca. ½
Stunde mit dem Boot. Dort wurde mir das Stück herausgeholt und eine
Menge Medikamente verordnet. Das Krankenhaus ist einfach eingerichtet,
die Ärzte verstehen jedoch ihr Handwerk und es wurde steril gearbeitet
(z.B. Spritzen, Kanülen und Handschuhe waren original verpackt). Nach
drei Tagen musste ich zur Kontrolle, auch da bekam ich wieder Dhoni und
Begleitung vom Hotel gestellt. Für diese Leistungen brauchte ich NICHTS
zu bezahlen, meine Helfer haben aber natürlich ihr Trinkgeld verdient
und auch bekommen. (Fuß war nach 4 Tagen wieder wassertauglich).
Fazit: zwei angenehme Wochen in einen sehr guten Ressort auf einer
schönen Insel. Viele Bücher gelesen und meine Frau hat Aquarelle gemalt,
langweilig war uns nie.
P.S. Jeden Abend gab es einen tollen Sonnenuntergang, besonders gut von
der Bar aus mit dem ersten Bier des Tages zu genießen.
Klaus und Maria Liphard
Medhufushi
Vom 28. November bis zum 12. Dezember waren meine Frau und ich auf
Medhufushi; das zweite Mal auf den Malediven (vorher 1990 auf Faru –Club
Med). Wir haben diese Insel ausgewählt, weil sie uns im Katalog gefallen
hat und nicht zuletzt aufgrund der guten Kritiken im Malediven.net. Wir
können diese guten Einschätzungen nur bestätigen und können die Insel
und das Ressort mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
Der Weiterflug von Male mit dem Wasserflugzeug war toll, nur die
Wartezeit von 3 Stunden vorher etwas nervig. Auf Nachfrage bekamen wir
allerdings einen Gutschein für ein Getränk und einen Snack.
Im Vergleich zu 1990 hat sich ernorm viel gewandelt, vor allem bei der
Vielfalt des Essens. Während man damals viel Fisch essen „musste“, war
er diesmal nur eines von vielen Gerichten. Also: das Restaurant und die
Buffets sind klasse. Es gibt internationale Gerichte, Gekochtes,
Gebratenes, Gebackenes und auch scharfe Curries und ähnliche Sachen, die
von der indischen Küche beeinflusst sind. Und dann die Nachspeisen:
Obst, Kuchen, Tartes, Aufläufe und und und, sogar zu jeder Mahlzeit noch
Eis. Der Service im Restaurant war außerordentlich freundlich, da sind
wir immer gerne hingegangen.
Die Bungalows sind schön in die Insel integriert und vom Strand aus kaum
zu sehen, generell sind wenig Leute zu sehen. Mit unserem Strandbungalow
waren wir sehr zufrieden, schön eingerichtet mit tollem Außenbadezimmer
und Veranda. Die Wasserbungalows sehen in ihrer Massierung am Ende der
Insel nicht schön aus, wir hatten auch den Eindruck, dass durch laufende
Klimaanlagen ziemlich viel Lärm gemacht wurde. Angenehm war allerdings,
dass dort immer ein frischer Wind weht. Der Pool ist ok, aber man
braucht ihn nicht wirklich, da das Meer viel schöner ist.
Schnorcheln fanden wir auch interessant, sowohl die Fahrt mit dem Dhoni
zum Riff als auch die Unterwasserwelt mit den vielen bunten Fischen,
obwohl die abgestorbenen Korallen ziemlich traurig aussehen. Nachher gab
es immer eine Flasche Wasser (kostenlos) und Kokosnuss, das fanden wir
eine schöne Einrichtung.
Nach gut einer Woche habe ich mir beim Schwimmen den Fuß an einer
Koralle verletzt, im Hotel hat man mir die Wunde gesäubert und den Fuß
verbunden. Da ich den Eindruck hatte, dass noch ein Stück Koralle im Fuß
steckte, bat ich am nächsten Tag, mich zum Krankenhaus zu fahren.
Problemlos wurde ein Dhoni bereit gestellt und mir eine Begleiterin zum
Dolmetschen mitgegeben. Das Krankenhaus ist zwei Inseln weiter, ca. ½
Stunde mit dem Boot. Dort wurde mir das Stück herausgeholt und eine
Menge Medikamente verordnet. Das Krankenhaus ist einfach eingerichtet,
die Ärzte verstehen jedoch ihr Handwerk und es wurde steril gearbeitet
(z.B. Spritzen, Kanülen und Handschuhe waren original verpackt). Nach
drei Tagen musste ich zur Kontrolle, auch da bekam ich wieder Dhoni und
Begleitung vom Hotel gestellt. Für diese Leistungen brauchte ich NICHTS
zu bezahlen, meine Helfer haben aber natürlich ihr Trinkgeld verdient
und auch bekommen. (Fuß war nach 4 Tagen wieder wassertauglich).
Fazit: zwei angenehme Wochen in einen sehr guten Ressort auf einer
schönen Insel. Viele Bücher gelesen und meine Frau hat Aquarelle gemalt,
langweilig war uns nie.
P.S. Jeden Abend gab es einen tollen Sonnenuntergang, besonders gut von
der Bar aus mit dem ersten Bier des Tages zu genießen.
Klaus und Maria Liphard
Meine Frau und ich waren vom 26.09. - 10.10.2004 auf Medhufushi. Es war für uns der 5. Maledivenurlaub, wir kennen außerdem Sun Island, Paradise Island und Meerufenfushi. Um es vorweg zu nehmen, der Urlaub war ein Traum und Medhufushi ist mit Abstand das schönste Maledivenresort welches wir bisher besucht haben. Man hat sich hier die größte Mühe gegeben, alles in die ursprüngliche Vegetation der Insel zu integrieren, so daß Gebäude und Pool etc... vom Wasser aus nur minimal sichtbar sind. Alles kann barfuß gemacht werden - Schuhe sind wirklich nirgendwo obligatorisch! Man ist mitten in der Natur, mit westlichem, gehobenen Komfort und entsprechender Sauberkeit.
Die Anreise am 26.09. verlief ohne Komplikationen, bis auf die
Tatsache, daß wir bei Maledivian Air Taxi Übergepäck bezahlen mussten.
Die nehmen ihre 25 kg inkl. Handgepäck pro Person sehr ernst und
verlangten US$ 2 pro Kilo darüber. Verhandeln nutzte nichts. Auch
Hinweise darauf, daß meine Frau mit 48 kg ein Leichtgewicht ist und
somit insgesamt viel weniger als manch(e) andere(r) mit ins
Wasserflugzeug bringt, änderten nichts.
Insel:
Medhufushi ist eine äußerst gepflegte Insel. Alle Bereiche werden
gefegt, die gesamte Insel inkl. Strand. Es liegen kaum Blätter und
Zweige auf dem Sandboden, wenn ja, sind sie innerhalb der nächsten
Stunden verschwunden. Der Strand ist wunderschön weiß, mit
Korallenstückchen und Muscheln durchsetzt und voll von süßen kleinen
Einsiedlerkrebsen.
Auf einer Länge von 500m waren nie mehr als ca. 10 Personen am Strand.
Die Bungalows sind so gebaut, daß man sie vom Wasser aus fast nicht
sieht. Es gibt viele Palmen, Mangobäume und anderes Grün, so daß
genügend Schatten vorhanden ist.
Wir hatten einen Strandbungalow (Nr. 187), der 10m vom Wasser entfernt,
auf der Ostseite der Insel lag. Auf der Ostseite ist es fast immer
Windstill und in der Sonne dementsprechend heiß (im Schatten nicht),
dafür gibt es keinen Wellengang und man kann wie in der Bacardi Werbung
den ganzen Tag im Wasser liegen. Schwimmen ist bei Ebbe nicht gut
möglich, da es erst nach 500m tief genug wird. Die Westseite ist dem
Wind ausgesetzt und die Vegetation reicht nicht so nah ans Wasser heran.
Schwimmen kann man hier zwar besser, aber durch den Wellengang kann man
die Klarheit des Wassers nicht so genießen. Uns hat die Ostseite besser
gefallen, ist aber wie immer Ansichtssache da objektiv beide Seiten
wunderschön sind
Bungalows
Die Bungalows selbst sind ebenfalls traumhaft. Nur Naturmaterialien,
kein Plastik, werden 2x am Tag gesäubert und waren bei uns gänzlich ohne
Ungeziefer (nur Mücken und Geckos!!). Unter dem Moskitonetz haben wir
uns trotzdem sehr wohl gefühlt. Das Bad ist toll, mit der Außendusche,
alles war immer sehr sauber und gepflegt. Von der Schaukel auf der
Veranda haben wir oft Gebrauch gemacht.
Über die Wasserbungalows kann ich insofern nur die Aussagen machen, die
mir berichtet worden sind. Man kann den Nachbarn hören, sie „vibrieren“
etwas (Stelzenbau). Meine eigene Ansicht: Sie haben kein offenes Bad und
die Bewohner müssen, wenn sie am Strand liegen wollen, alles mitnehmen
(Handtuch etc…). Uns gefielen die Strandbungalows besser, weil man
Strand und Wasser direkt vor der Tür hat, außerdem sind die Nachbarn
etwas weiter weg. Die Bungalows und Liegen sind Natur belassen, sie
sehen aus wie Teakholz, welches nicht gestrichen werden muß und etwas
grau ist. Uns gefällt’s!
Wenn man die Wahl hat empfehlen wir Bungalows die vom Zentrum der Insel
(Restaurant, Rezeption) weiter entfernt sind. Wir hatten den Eindruck,
daß das Restaurant und die angrenzenden Bungalows (so wurde uns von
anderen Gästen berichtet) „Palmhörnchen“ anzogen.
Pool
Der Pool ist schön, unspektakulär und in die Insel integriert. Freie
Liegen gab es immer, Sonnenschirme auch. Ab und zu auch einen Reiher,
der nach einem Fischfang ’nen ordentlichen Schluck genommen hat und vor
dem Meer eine von vielen surrealen, fast unglaublichen Kulissen bot.
Restaurant(s)
Das Hauptrestaurant befindet sich im Zentrum der Insel, wobei man bei
200m Inselbreite das Meer auf beiden Seiten zu greifen Nahe hat. Das
Essen ist großartig. Ich mag keine Buffets, aber dieses sucht schon
seinesgleichen. Sushi in den verschiedensten Variationen, Rinderfilet
Wellington, gegrillte Fischsteaks, rohen Thunfisch, Mexikanisch, jedes
Mal frisches Eis (Litschi mit Kokosnuß war unser Favorit), Salate, ich
weiß gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll! Frühstück ebenso von
frischen Pancakes, French Toast über American/English Breakfast, selbst
gemachte Croissants bis hin zu anderen französischen Patisserien.
Das a la Carte Restaurant ist auch toll. Empfehlen können wir unbedingt
Mittags den Medhufushi Burger (US$ 10,50), wir hatten Halbpension und ab
und zu hatten wir Mittags Hunger, obwohl wir reichlich gefrühstückt
haben. Ich habe 2 kg zugenommen, habe aber auch nicht von den tollen
Desserts (Passionsfrucht Creme Brulee) lassen wollen! Wir haben uns
außerdem ein privates Dinner auf dem Arrivals Jetty gegönnt was auch
absolut zu empfehlen ist. Mehr noch als ein Dinner am Strand, da am
Strand oft Gäste vorbeigehen und man am Jetty ganz mit sich, dem
superben Essen und dem glucksen des Meeres und der Fische allein ist
(OK, der Kellner kommt auch ab und zu vorbei).
Und, Montezumas Rache war nirgendwo ein Thema.
Einziger Wehrmutstropfen: Ab und zu haben wir angrenzend zum Restaurant
doch das eine oder andere „Palmhörnchen“ gesehen. Das war aber insgesamt
auch der einzige Wehrmutstropfen der ganzen Reise, wenn man mal von der
Abreise absieht.
Generell: Ein Bier kostet US$ 4,25-5,50 (0,3l), Wasser US$ 4,0 (1,5l)
und Cocktails US$ 10,00. Nicht ganz billig, muß aber alles irgendwie auf
die Insel kommen. Man kann anziehen was man möchte, auch Shorts und
T-Shirt, einige Gäste waren aber auch „netter“ angezogen - wie es einem
gefällt, es passt eigentlich (fast) alles.
Tierwelt
Auf der Insel gibt es unzählige Krähen, die etwas nervig sind. Zum
einen, weil sie andauernd krähen (man kann ruhig mal eine Muschel oder
Koralle in ihre Richtung werfen, aber nicht treffen!) und zum anderen
weil sie alles, wirklich alles von der Terrasse klauen, was sie
wegtragen können. Außerdem gibt es mehrere schöne Reiher, Geckos und
Flughunde. Die Flughunde mit ihrer Spannweite von gut einem Meter finde
ich immer noch faszinierend. Und eben leider auch einige Palmhörnchen.
Um ca. 17:00 wird die Insel jeden Tag von oben bis unten eingenebelt
(gegen Mücken etc…), ein guter Zeitpunkt um spazieren zu gehen und Fotos
von seiner atemberaubenden, romantischen Frau und von demselbigen
Sonnenuntergang (so schön, schon wieder kitschig) zu machen!
Um die Insel herum gibt es unzählige winzige und größere
Einsiedlerkrebse. Auf der Ostseite sind wir auch eine halbe Stunde mit
einer Wasserschildkröte im Meer spazieren gegangen. Bei den
Wasserbungalows gibt es einige größere Fische (50-60cm), bei den
Korallen auch Rotfeuerfische, Seenadeln, Koffer- und Igelfische. Auch
einen Rochen mit 1,0-1,1m Spannweite haben wir dort gesehen. Dort soll
auch ab und zu um 11:30 Uhr ein 1,5m großer Riffhai vorbeikommen, den
wir allerdings nie gesehen haben. Lag vielleicht daran, daß wir um 11:30
immer faul auf der Liege oder im Wasser ’rumgelegen haben.
Ein Hausriff hat uns somit nicht gefehlt da man 2x am Tag kostenlos zum
Schnorcheln fahren kann.
Schnorcheln/Entertainment
Wir waren 3x im offenen Meer Schnorcheln. Für mich als
überdimensioniertem Angsthasen vor großen Fischen war es eine
Überwindung, beispielsweise 3-4 km von der Insel entfernt im offenen
Meer zu Schnorcheln. Über 15m tiefem Wasser (dort ankerte das Dhoni) hin
zu dem flachen Riff in 1m Tiefe. Gesehen haben wir viele kleine und
mittelgroße Fische, eine Schildkröte und Gott sei Dank keine großen
Fische. Schnorchelausflüge gehen zu 7 verschiedenen Riffen. Ist absolut
zu empfehlen. Tauchen waren wir nicht.
Wir waren auch Dolphin Watching und haben ca. 50-70 von ihnen gesehen,
die wie bei Grzimek um unser Dhoni herum geschwommen und teilweise auch
aus dem Wasser gesprungen sind.
Alle anderen sportlichen Aktivitäten außer lesen, wir hatten bestimmt
10-15kg Bücher dabei, haben wir nicht wahrgenommen.
An anderem Entertainment gibt es eine Bar und die bekannten
Einsiedlerkrebsrennen, wobei man Bier setzt und 3 Glückliche Gewinner
ebensolches gewinnen können. Bei einem Hauptpreis von 18 Dosen (eine
Dose US$ 5,50) ist das schon was, besonders wenn man sie in der zur
Verfügung gestellten Kühlbox mit aufs Zimmer nehmen kann. Der Gewinner
ist schon ein echtes Glückspils! Disco o.ä. gibt es nicht.
Personal
Das Personal war durchweg sehr freundlich und bemüht. Man hatte nie den
Eindruck, daß ein Tip erwartet wurde, er wurde aber gerne angenommen.
Publikum
Von den ca. 200 Gästen waren 99% Pärchen (25-45j), nur ca. 2-4 Familien
mit Kindern, für die es meiner Ansicht nach etwas langweilig war, weil
Kinder offensichtlich nicht zu der Zielgruppe gehören. Keiner der Gäste
war laut oder unangenehm, alle eher ruhig und entspannt wie die ganze
Insel. Ballermann Niveau in jeder Beziehung war hier erfreulicherweise
nicht zu finden. Ins Gespräch kommt man aber, je nach Persönlichkeit,
sehr leicht. 40% Deutsche, 20% Australier, 20% Engländer, 20%
Japaner/Chinesen.
Sonstiges:
Handy funktioniert, SMS nicht. Telefonkosten: 1 min / US$13. Es gibt
keinen Roomservice, aber selbstverständlich eine Minibar.
Was habe ich mitgenommen und nicht benutzt? Taschenlampe (ist im
Zimmer); 2 lange Hosen, fast unsere gesamte Reiseapotheke (bis auf
Desinfektionsmittel für einen kleinen Schnitt am Fuß); Sagrotan (war
alles sauber).
Unsere Tips:
Das Gepäck hälftig packen, also jeder die Hälfte seiner Sachen in den
Koffer des anderen packen. So haben beide beim Verlust eines Koffers
wenigsten die Hälfte ihres Urlaubsgepäcks dabei. Bei einem Pärchen aus
Australien ist ihr (der der Dame) Koffer auch nach einer Woche nicht
angekommen. Ich sah beide ab und zu am Jetty auf jedes neu ankommende
Flugzeug warten. Und obwohl das Nötigste im Inselshop gekauft werden
kann wurde mir dann erst klar, warum sie die ganze Zeit in seinen blauen
Adidas Herrenshorts herumlaufen ist.
Genügend Kekse mitnehmen. Kommen besonders gut bei Tee oder Kaffee
nachmittags auf der eigenen Terrasse.
Fazit
Wir haben bis auf Australien und Neuseeland jeden Kontinent dieser Welt
gesehen. Letztes Jahr waren wir von Mauritius (auch 5 Sterne Anlage)
besonders enttäuscht, nervige Strandverkäufer („Ey man, you need a nice
catamaran tour“? „No?“ „How about a woooonderful Sarong for the lady
then?“), je nach Region eine Hotelburg neben der anderen, Jetski’s,
Motorboote…
Medhufushi war der schönste Entspannungsurlaub den wir je gemacht haben.
Wer hier nicht jede Minute ins Schwärmen gerät und sich ohne Ende wohl
fühlt, der kann sich etwas noch schöneres leisten oder ist manisch
depressiv! Gut, bei schlechtem Wetter ist es etwas anderes, wir hatten
an 12 Tagen Sonne (von 14)!
Fragen beantworten wir gerne, je nach Zeit unter:
sundk@cityweb.de
Auch wir haben das Medhufushi Island Resort für unsere Flitterwochen
ausgewählt und haben es keine Sekunde bereut!
Wir waren vom 8.August bis zum 22.August auf dieser wunderschönen Insel
(und haben bei dieser Gelegenheit übrigens auch die beiden netten
Familien kennengelernt, die vor uns ihre Bewertung geschrieben haben -
nett euch hier zufällig wiederzuentdecken...Liebe Grüße und nochmal
Danke für das Glas Champagner, dass auf Euren letzten Abend und unsere
Ehe angestoßen wurde!).
Wir würden jederzeit wieder auf diese Insel fahren. Es stimmte
einfach alles, was zu einem Urlaub gehört, wie man ihn sich auf so einer
traumhaften Insel vorstellt.
Die Zimmer, besser gesagt die kleinen schnuckeligen Häuschen, waren sehr
geschmackvoll und durchdacht eingerichtet - damit alles so natürlich wie
möglich aussah, gabs sogar Klopapierhalter aus Bambus (das Klopapier
wurde übrigens zweimal täglich vom Roomboy in Ordnung gebracht!).
Wir hatten den Bungalow 190 auf der Ostseite - jeden Morgen konnte man
sogar vom Bett aus den Sonnenaufgang sehen. Solange die Sonne noch so
tief stand, spiegelte sich die Lagune in unserem Zimmer. Wir fanden die
Lage super - der Bungalow lag nicht mehr als 10 Meter vom Wasser
entfernt und man hatte die schöne dicht bewachsene Seite. Der einzige
Nachteil - ab ca. 4 Uhr nachmittags war die Sonne dort weg. Allerdings
geht die Sonne auf den Malediven im August eh um 6 Uhr unter...
Super fanden wir die maledivische Schaukel: wenn man die Beine ein
bisschen einklappt, kann man da auch prima drauf liegen und auf die
Lagune blicken. Die Zimmer waren jedenfalls so konzipiert, dass man sich
da prima den ganzen Tag aufhalten kann, am Pool haben wir nie gelegen.
Zu dem wunderschönen offenen Bad konnte man eine Tür öffnen, so dass
man direkt nach einem Lagunenbad unter die Dusche hüpfen konnte ohne den
Sand einmal komplett durch das Zimmer zu tragen (allerdings wurde 2x
täglich gefegt und vor der Terrasse stand ein großer terracotta-Topf zum
Füße saubermachen). Zusätzlich zu der gemütlichen Schaukel gab es noch
zwei Liegen mit dicken Auflagen (auch hier jeden Tag frische
Strandlaken)und zwei bequeme Stühle und einen kleinen Tisch. Im Zimmer
gab es zur normalen Ausstattung noch eine Stereoanlage, einen
Wasserkocher sowie Teebeutel und Instant-Kaffee (musste nicht extra
bezahlt werden), einen richtigen Fön (nicht die üblichen dusseligen
Hotel-Föns), Ohrenstäbchen (!), zweimal täglich 3 frische Handtücher pro
Person und diverse Insektenvernichtungs- und Vertreibungsmittel. Da wir
sehr nette Menschen kennengelernt haben, die einen Wasserbungalow
hatten, konnten wir auch hier einen Einblick erhalten. Zusammengefasst:
Der deutliche Preisunterschied im Vergleich zu den Strandvillen
rechtfertigt sich unserer Meinung nach nicht! Die Strandvillen sind
super!
Auch die positiven Berichte über das Essen können wir nur
unterstreichen. Obwohl zwei Wochen da, haben wir jeden Abend neue
Köstlichkeiten am Buffet entdecken können. Zum Glück gab es aber auch
einige Standards, die jeden Abend zu haben waren - zum Beispiel das
geniale Sushi. Auch das Frühstück war sehr reichhaltig, leider ging aber
nach einer Woche das Gerät für die Pfannkuchen kaputt, so dass wir von
da an darauf leider verzichten mussten...
Der Service im Restaurant und in der Bar war auch immer bemüht und
freundlich (höchstens manchmal ein bisschen verschlafen, aber man hat ja
schließlich Urlaub). Dabei ist nicht zu vergessen, die köstlichen frisch
gepressten Säft zu empfehlen: man hatte die Wahl zwischen verschiedenen
Obstsorten oder am bestelle sich einen so genannten "Juice Me". Das war
dann ein ursprünglicher Obstkorb der als Saft in einer Karaffe endete!
Leeecker!! In der schönen Bar, die auf Stelzen in die Lagune gebaut ist,
gibt es auch ein paar Spiele, die amn sich leihen kann (zum Beispiel
Backgammon, Mastermind, Scrabble) sowie einige Bücher. Dort steht auch
der Billard-Tisch, der ebenfalls kostenlos zu benutzen ist. So entstand
in der Bar abends immer eine gesellige aber trotzdem ruhige Atmosphäre.
Nach unserem Geschmack sehr angenehm, nicht von nerviger Animation
behelligt zu werden. Die einzige Abendunterhaltung war das zweimal
wöchentlich stattfindende "Crab-Race": Einsiedlerkrebse, auf die man
wetten konnte, welcher zuerst die Ziellinie erreicht!
Sehr zu empfehlen sind auch die täglich stattfindenden
Schnorchelfahrten. Auch hier bekommt man - wie sollte es auch anders
sein - hinterher ein frisches Handtuch und Wasser. Und die Crew war
immer so flexibel, dass sie auch schonmal die Kinder von Schnorchlern
gehütet und an Bord beschäftigt haben! Aber das war natürlich nicht das
eigentliche Highlight sondern natürlich die fantastische Unterwasserwelt
- sehr zu empfehlen sind die Schnorchel-Punkte 1 und 6. Dort haben wir
auch Schildkröten und eine riesige Vielfalt an buntesten Fischen zu
sehen bekommen, tatsächlich genauso wie in "Findet Nemo".
Wir sind uns fast sicher, dass wir auf jeden Fall nochmal auf die
Malediven wollen und dann auch wieder nach Medhufushi, doch dann als
Taucher, es lohnt sich wirklich...
Wer Bilder sehen möchte: www.annikaundnils.de
Malediven mit Kindern ?! WARUM NICHT!!!! Reisezeit 31.07.2004 -
15.08.2004
Anfang des Jahres stellte sich die wiederkehrende Frage, welches
Reiseziel man denn in diesem Jahr auswählen sollte. Unsere Familie
umfasst immerhin 5 Personen (Maria + Holger mit Tobias (7), Christoph
(6) und Lukas (4)).
Da die Sommerferien in diesem Jahr wieder einmal sehr spät im Jahr
waren, wäre wieder nur das östliche Mittelmeer mit einer gewissen
Wettergarantie in Frage gekommen, nur dort waren wir bereits in den
letzten zwei Jahren und ausserdem waren wohl auch bedingt durch die
olympischen Spiele die Preise dort doch ziemlich angezogen, bzw. es gab
keine Zimmer mehr.
So sondierten wir gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar (auch zwei
Kinder (Marie (9) und Max (7) die weite Welt und blieben mit der Planung
an den Malediven hängen.
Wer die Malediven kennt, weiss, dass die Hotels meist mit
Einzelbungalows ausgestattet sind, welche hauptsächlich nur auf
Belegungen mit zwei Personen ausgelegt sind. Aber auch für unseren
Bedarf fanden wir einige Inseln, welche familientaugliche Bungalows
anboten.
AB JETZT GEHT ES DANN LOS !!!
Gebucht haben wir dann einen Familien-Bungalow auf der Insel Medhufushi
im Meemu-Atoll (ca. 140 KM südlich von Male), - nicht zuletzt wegen der
außerordentlich guten Internet-Seite der Tauchbasis von Werner Lau (wernerlau.com).
Hier bekommt man bereits vor Reiseantritt sehr ausführliche Einblicke in
das Tauchrevier.
Wer wirklich hauptsächlich zum Tauchen dort hin fährt, sollte über diese
Seite direkt eines der Tauchpakete vor Reiseantritt buchen, da diese
doch erheblich billiger sind, aber seht es euch selbst an.
Auf dieser Seite erhält man aber auch weitere nützliche Informationen
zur Insel, welche fast ausführlicher sind, als auf der Internet-Seite
der Hotelkette selbst (aaa-resortsmaldives.com).
TRANSFER
Nachdem wir also den doch langen Flug von Düsseldorf aus hinter uns
hatten, erfolgte der Transfer zur Insel selbst per „Maldives-Air-Taxi“
(Wasserflugzeug) nach einer kurzen Wartezeit von ca. 50 Minuten am
Flughafen. Dieser Flug selbst dauert knapp 40 Minuten und ist bei gutem
Wetter eine exzellente Gelegenheit, die traumhaften Atolle noch einmal
in Ruhe aus der Luft betrachten zu können. Wenn man nämlich keinen
Fensterplatz beim Anflug auf Male aus EUROPA kommend hat, sieht man
hiervon gar nichts, da die ersten Atolle erst zu sehen sind, wenn die
Anschlallzeichen bereits aufleuchten. Gleiches gilt natürlich auch für
den Rückflug nach EUROPA.
HOTEL
Bei Ankunft am Hotel wurden wir erst einmal mit einem erfrischenden
Cocktail in der auf Stelzen über der Lagune liegenden Bar begrüsst. Das
Einchecken erfolgte ebenfalls dort und somit in einer sehr entspannten
Atmosphäre. Das Gepäck wurde direkt zu den jeweiligen Bungalows
gebracht. Die Zimmer selbst sind zwar in einigen Katalogen mit einer
Grösse von über 100 QM angegeben, diese Zahl erreicht man allerdings
nur, wenn man jeden Aussenbereich (grosse Veranda, Duschbad und WC)
dazurechnet. Die beiden Zimmer befinden sich in einem eigenständigen
Bungalow und sind über eine Verbindungstür miteinander verbunden. Beide
verfügen über ein eigenes Duschbad und WC (alles Aussen). In den Zimmern
selbst stehen zum einen zwei einzelne Betten (direkt aneinander) und ein
Doppelbett. Da der Platz nicht für ein Zustellbett ausreicht, haben
unsere drei Kinder gemeinsam problemlos im Doppelbett geschlafen.
Die Einrichtung der Zimmer ist geschmackvoll aufeinander abgestimmt.
Minibar und SAT-TV sind auch vorhanden, allerdings derzeit nur Deutsche
Welle TV in Deutsch. Ehrlich gesagt haben wir die Kiste in den 14 Tagen
nur ein einziges Mal angemacht. Das braucht man nun wirklich nicht an
einem solchen Ort.
Die Zimmer wurden zweimal am Tag von unserem Housekeeper gereinigt. Es
gibt zwar auf jedem Zimmer eine ganze Batterie von
Insektenvertilgungsmitteln, welche bei uns wahrscheinlich gar nicht
käuflich sind, gebraucht haben wir diese allerdings nicht, denn kleine
Krabbelkäfer sind uns wirklich nirgends begegnet. Lediglich im Bereich
des Bades und des WC´s kämpft man mit Ameisen jeder Grössenordnung.
Diese Tiere sind so scharf auf das dort vorhandene Süsswasser, dass sie
sich sogar beim Duschen an den Duschkopf begeben, wodurch es das ein
oder andere Mal vorkam, dass man nicht nur Wasser von oben bekam. Man
muss dabei aber bedenken, dass man sich in den Tropen befindet und daher
solche Dinge einfach dazugehören!!!! Wer´s nicht mag, kann natürlich zu
den zuvor beschriebenen Chemie-Bomben greifen.
Die Bungalows wurden alle in die Vegetation der Insel eingebettet. Der
umlaufende Strand ist daher nicht zugepflastert, sondern hat seine
natürliche Kulisse behalten. auch bei einer Inselumrundung stört man
hierdurch keinen in seiner Privatsphäre. Man kann sie vom Wasser
wirklich fast nicht sehen, was der Insel einen paradiesischen Charakter
verleiht. Umgekehrt ist der Blick zumindest von unserer Veranda aus auf
das Wasser allerdings möglich gewesen.
Unser Bungalow hatte die Nummer 195/196 und das bedeutete doch einen
längeren Marsch zum Hauptgebäude, in dem sich auch das Hauptrestaurant
befindet. Man sollte daher bei der Buchung mit Kindern darauf achten,
dass man eine Familien-Bungalow bekommt, welcher nah an diesem
Hauptgebäude liegt, diese gibt es nämlich auch, da unsere Freunde einen
solchen hatten.
Zum Essen kann man nur eines sagen: einfach Spitzenklasse. Alle
Mahlzeiten werden im Hauptrestaurant in Buffetform gereicht, - nicht
erschrecken !! - denn hierdurch können die Künstler aus der Küche erst
Ihre alltäglich wechselnden Speisevariationen richtig präsentieren. Wir
haben Sie nicht gezählt, aber bei jedem Essen konnte man sicherlich aus
15 verschiedenen Gerichten wählen und zwar jeden Tag etwas anderes !!!!.
Da man diese natürlich nicht alle probieren konnte, gehen wir einfach
einmal davon aus, dass auch die Gerichte, die wir nicht probiert haben,
genauso gut waren, wie die, die wir gegessen haben. Auch für die Kinder
waren immer passende Dinge dabei. Bedingt durch das sehr internationale
Publikum, waren alle Speiserichtungen vom traditionellen Curry über
frisch zubereitete Pasta bis hin zu einem weitreichenden Sushi-Angebot
jedesmal vertreten. Die Bedienungen am Tisch waren, wie das gesamte
Personal, sehr freundlich. Trotz dieser Tatsache sollte man auf jeden
Fall einmal während des Aufenthaltes das Barbecue am Strand separat
buchen. Die Atmosphäre unter freiem Himmel nebst gegrilltem Lobster oder
Filet-Steaks in Texas-Grösse ist unbeschreiblich. An der zu Beginn
beschriebenen Bar ist auch ein A-la-Carte-Restaurant angeschlossen. Die
Speisen kommen aus der selben Küche und sind daher ebenfalls exzellent.
Die Gäste waren wirklich sehr multikulturell. Eine abwechslungsreiche
Mischung aus allen Kontinenten. Für eine UN-Vollversammlung hätte es
zwar noch nicht gereicht, aber es war Nah dran.
Die Insel selbst ist für maledivische Verhältnisse schon richtig gross
(900x90 Meter), aber gerade hierdurch hat man eben nicht das Gefühl,
dass sie zu dicht bebaut ist. Die Vegetation ist sehr dicht (s.o.). Die
Fauna besteht neben den obligatorischen Flughunden auch aus wirklich
einnehmenden Krähen. Die Biester bewohnen die Insel wohl schon seit
vielen Jahrzehnten, zumindest benehmen sie sich so, denn zum einen sind
sie nicht scheu und erzählen jedem alles, was man nicht hören will und
zum anderen entwenden sie alles, was nur irgendwie mit ihrer Kraft
wegzuschaffen ist. Aber nach wenigen Stunden hat man sich daran gewöhnt
und lässt solche Dinge eben nicht einfach so liegen.
Direkt dem Hauptgebäude vorgelagert, befindet sich auch der Pool,
welcher leider nicht