Hallo Malediven Fans also wir waren in der Zeit vom 13.02.08-28.02.08 auf der Insel Meedhupparu.
Die Anreise mit Condor war eher gewöhnungsbedüftig die Maschine war sehr eng für so einen langen Flug, und von der Zwischenlandung in Dubai haben wir erst am Flughefen in Frankfurt erfahren.
bei Ankunft in Male ging alles recht zügig und wir haben uns gefreut dann recht bald auf unserer Insel zu sein, aber zu früh gefreut wir haben noch 2 Stunden auf den Transfer mit dem Air.Taxi warten müssen. Obwohl wir da wahrscheinlich noch Glück hatten denn es gab Leute die haben 4 Stunden warten müssen. Wir sind dann gegen 16.00 Uhr auf der Insel angekommen und haben im schnell Verfahren eine Inselführung bekommen , die Bungalow Zuteilung ging recht schnell wir hatten das Glück Bungalow 237 zu bekommen der wirklich schön gelegen ist direkt am Strand und in der Nähe
der Strandbar..Unsere Freunde hatten Bungi 183 und waren direkt an der Mauer und hatten einen Tümpel vor der Tür was nun wirklich nicht sehr schön war. Nach Beschwerde sind sie aber ziemlich schnell verlegt worden in Bungi 295 dort war es super, viel Palmen viel Schatten und nah am Meer. Sonnenliegen gab es direkt vorm Bungi aber an der Nordseite der Insel hat man bei Ausbuchung wohl auch mal darum kämpfen müssen, was bei den Preisen für die Malediven eher nicht der Fall sein sollte.
Das Publikum auf der Insel sind sehr viele Engländer und Russen wenig Deutsche und Inselsprache ist englisch also man muss englisch reden können um sich dort verständigen zu können , was für die älteren deutschen Gäste nicht so einfach war.
Die Vegetation auf der Insel ist wirklich toll und auch das Meer war super ,wir hatten sehr viele Fische und sogar drei kleine Zitronenhaie in unserer Bucht die uns regelmässig einen Besuch abgestattet haben. Mein Mann geht sehr gerne schnorcheln was an der Südseite an der wir gewohnt haben auch sehr gut ging, es waren viele Fische zu sehen und ab und an gab es auch Mantas zu bestaunen. Allerdings wird das Ende vom Südsteg wohl leider auch als Schuttgrube benutzt.
Naja was das Essen angeht sind wir nicht so überzeugt selten war es ganz heiß ,meistens lauwarm und die Qualität entspricht wahrscheinlich den Malediven, also auf anderen Inseln soll es qualitativ bessere Buffets geben. Nach 8 Tagen wusste man eigentlich nicht mehr wirklich was man essen sollte weil es immer das gleiche gab. Natürlich musste man auch brav am Buffet anstehen , das hat uns eigentlich am meisten gestört denn das wollten wir eigentlich nicht mehr und haben uns deshalb für die Malediven entschieden .Nächstes mal gehen wir auf eine kleinere Insel.
Die Kellner oder auch Waiter genannt sind nun wirklich sehr unfreundlich (es gibt auch Ausnahmen , wenn auch wenige)aber das liegt auch wahrscheinlich daran das sie von den all inclusive Gästen nicht viel Trinkgeld zu erwarten haben.
Das allerdings erst am Ende vom Urlaub abgerechnet wird haben sie noch nicht kapiert, also wir waren zu viert am Tisch und waren uns am Ende einig kein Trinkgeld zu geben ,weil wir mit der Leistung nicht einverstanden waren. Überhaupt fühlt man sich als all inclusive Gast eher benachteiligt wir haben mal eine geschlagene Stunde am Tisch gesessen ohne überhaupt beachtet zu werden,der Kellner kam hat unsere Gläser abgeräumt uns aber keines Blickes gewürdigt auf die Frage ob wir ordern können hat er gar nicht reagiert. Also warum sollen all inclusive Gäste noch bedient werden die sollen ihre Gertränke doch gefälligst selber holen. Bei den zahlenden anderen Gästen war das schon anders die sind bedient worden. Wir haben dann aber doch irgdenwann einen netten Kellner getroffen und haben diesen dann auch großzügig belohnt. Genauso den Roomboy der sich immer sehr viel Mühe gegeben hat und den Gärtner der mit abstand einer der freundlichsten Leute auf dieser Insel war.
Am Tag unserer Abreise war alles ein wenig chaotisch wir sollten um 11.20 mit dem Air-Taxi Richtung Male unser Flug ging um 13.30 aber um 11.40 war vom Air-Taxi immer noch nichts zu sehen.
Gottseidank ist Male noch eine Stunde vor der Zeit so das wir nicht in Schwierigkeiten gekommen sind, um 12.00 sind wir dann Richtung Male 40 Minuten Flug also waren wir um 12.40 in Male und konnten sofort einchecken weil wir mit die letzten waren . Also wenn Male auch 5 Stunden vor gewesen wäre hätten wir ein echtes Problem gehabt.
Der Rückflug ging wieder via Dubai Maschine war etwas grösser aber trotzdem saueng.
Unser Fazit über den Urlaub ist trotzdem sehr positiv die Insel und das Meer haben für die anderen Kleinigkeiten voll entschädigt allerdings hoffen wir das sich die Insel nicht weiter zum Nachteil verändert denn das wäre wirklich schade. Unseren nächsten Urlaub werden wir wieder auf den Malediven machen denn wir haben noch ein paar gute Tipps von anderen Miturlaubern bekommen.
Mit freundlichen Grüßen
Familie Spitzmüller
Meedhupparu - 12/09 bis 27/09 2007
Insel ein bisschen zu groß für Malediven-Kenner
Nachdem mir auch himmelangst wurde, bei den vielen negativen Dingen, die es im Internet zu lesen gab, war es doch nicht soooo schlimm.
Vorab: Nie wieder LTU! Verspätung ist an der Tagesordnung, mindestens 1 Std., Zwischenlandung in Colombo, ohne Info, wir waren der Meinung, wir würden direkt fliegen, das ging nicht nur UNS so!! Ok, das war noch zu verkraften, im Hinblick auf zwei Wochen erholsamen Urlaubswochen......
Da in Male, wegen der Verspätung, gleich zwei große Maschinen landeten, hat sich die Abfertigung dementsprechend lang hingezogen, bis wir am AirTaxi Airport angelangt sind, sind sicher 1,5 Std. vergangen. Transfer zur Insel ging dann relativ schnell, Flug war angenehm. Angekommen auf Meedhupparu, wir sind auf der Inselseite gelandet, wo die Wasserbungis stehen, dass war natürlich gleich ein Augenschmaus, aber wir waren nicht traurig, nicht da wohnen zu können ... naja, nicht so wirklich ;-). Empfang und Formalitäten waren schnell erledigt, dann gings gleich weiter zu unseren Bungis, wir hatten durchs Reisebüro vorreservieren lassen, da wir 2 Paare waren, hat auch funktioniert (Nr. 237 u. 238), schöner Strand und unmittelbare Nähe zur Strandbar, die später zu meinem absoluten Lieblingsplatz avancierte. Café del Mar Musik, Meeresrauschen und den Tag ausklingen lassen, ein Traum!! Essen war gut, durch die Größe der Insel und "Masse" der Gäste war die Auswahl dementsprechend. Wir hatten AI gebucht, würde ich aber nicht empfehlen, Frühstück haben wir nie genutzt, Mittag in der 2. Woche auch nicht mehr! HP wäre völlig ausreichend gewesen! Die Cocktails, die man sich abends gönnt, kann man auch so zahlen, Preise sind völlig i.O. und Cocktails sowieso nicht all inclusive ..... Zum Schnorcheln, die Wasserbungi-Seite war ideal dafür, ruhiges Meer und am Steg gab es richtig viel zu sehen, allerdings nicht zu verlgeichen mit Vilamendhoo, da waren die Korallen wenigstens noch ein bisschen bunt .... aber es fängt wirklich an, sich langsam zu erholen, oder ist es nur Wunschdenken!?
So nun zu den weniger schönen Dingen, LTU hatte ich schon erwähnt, ich hoffe, dass Condor nicht auch noch in die Hände von Air Berlin gerät!! Wer schon öfter auf den Malediven war, dem wird diese Insel zu groß und zu unruhig sein, zum Vergleich haben wir, wie gesagt, Vilamendhoo und SIV. Die verschiedenen Resorts stören weniger, klar, der besagte Zaun, der wohl nochmals größer erbaut wird, aber ansonsten bekommt man von den verschiedenen Klassen nichts mit. Ich würde die Wasserbungis allerdings da auch nicht buchen, weil ich mich in diesem umzäunten Bereich gar nicht wohlfühlen würde .... jeder schaut vom Steg aus direkt dorthin ... da gibt es sicher schönere Alternativen/Inseln, wenn man diesen Luxus haben möchte!! Durch die Anordnung der Bungis wirds am Strand auch "recht eng", an den letzten Tagen hatten wir sogar den besagten Liegenkampf, soetwas kannten wir gar nicht und will ich auch gar nicht kennen, nicht auf den Malediven. Sicher sind es nur Kleinigkeiten, aber trotzdem erwartet man wenigstens, dass man seine Liege hat, ohne schon morgens ein Handtuch darauflegen zu müssen, wie schrecklich ....
Die bunten Sandsäcke sind auch da, aber wegen der enormen Abtragung hatten wir eher Verständnis, obwohl einfarbige Säcke wäre vielleicht auch mal eine Idee! Publikum gemischt, Engländer, Russen, ein paar Franzosen und wenige Deutsche, was nicht schlimm ist. Die Engländer waren allerdings keine wirklich angenehmen "Nachbarn" .... nicht schön anzusehen, sehr laut und immer in riesigen Truppen! Der Staff-Bereich ist im Inserinneren, riesig, ständig wird dort gebaut und abends waren richtige Zementwolken zu beobachten ... auch diese ständig umherfahrenden kleinen Lkw's passen einfach nicht auf eine Malediven-Insel!
Am Ende des Tages war es ok, nochmal würde ich diese Insel allerdings nicht auswählen. Zu beachten ist auch, unbedingt Preise richtig checken, wir hatten recht kurzfristig via Neckermann gebucht, Preisunterschied zu BUCHER, wir haben über EUR 300 mehr bezahlt!!!!!
Viele Grüße an alle Malediven-Fans!!
Wir überlegen schon, welche Insel es nächstes Jahr sein wird :-)
Christina & Mario aus München
(falls Fragen bestehen, ich gebe gerne Auskunft: marioschwetz at gmx.de)
Hallo - hier unser Kurzbericht als Ergänzung zu all den anderen Urlaubsberichten: Wir waren vom 9. - 24. Mai 2007 über Neckermann auf Meedhupparu und hatten eine Wasservilla gebucht. Nach Holiday Island und Lily Beach war es unser 3. Malediven-Urlaub, und es war der allerschönste!
Mein Mann und ich, 58 und 63 Jahre alt, also die ältere Generation, haben nach vielen Fernreisen mit großem Kulturanspruch jetzt Lust auf Ruhe und Entspannung. Diese Wasservilla war ein absoluter Traum! Halbpension war das allerbeste, was wir getan haben, denn nach dem Frühstück sofort und so oft man wollte - bis abends - über eine eigene Treppe ins brusthohe Wasser gehen und den tollen Meeresbewohnern begegnen, war fantastisch! Große bunte Korallenbeißer beobachteten uns genauso wie wir sie, große Schildkröten drohten beim Berühren. Muränen, Kofferfische, eine Languste, Tintenfische, Picassofische und so weiter und so weiter... Ein wahrer Farbenrausch, und die Formen...! Wir haben wie besessen fotografiert.
Da ich immer Angst habe, wenn ich im Wasser unter meinen Füssen keinen Boden spüre, war die flache Lagune auf Holiday Island das große Aha-Erlebnis meines Lebens, denn hier habe ich zum ersten Mal geschnorchelt, und seitdem bin ich ganz versessen darauf. Auch auf Meedhupparu kam ich voll auf meine Kosten, obwohl die Berichte vorher ganz was anderes aussagen. Ich nehme an, für die Wasservillen wurde der beste Schnorchelplatz der Insel ausgesucht.
Das alles läßt die kleinen Mäkelpunkte vergessen, z. B. gab es keine deutschsprachigen Informationen über die Insel oder Programmangebote, auch der uns zugeteilte Butler sprach nur englisch und war unnötig. Denn im Urlaub möchte man nicht ständig umsorgt werden.
Das extra für die Wasservillen-Gäste bereitstehende Restaurant war für uns schnell uninteressant: Essen nur als Menue a la carte und auf englisch. Auf großen Tellern kunstvoll angerichtete Kleinigkeiten, die enttäuschten. Da ich z. B. gern frisches Obst esse, war das Angebot hier sehr spärlich und bestand aus einigen Stücken Apfel, Banane, Orange, Ananas und Melone. Sehr bald haben wir mitgekriegt, daß wir auch auf der Insel bei den anderen Urlaubern essen konnten, und hier war das wahre Paradies der Köstlichkeiten gefunden! Hier war die Auswahl enorm. Man konnte sehen, was man essen wollte und wieviel von diesem oder jenem. Nun war unser Urlaub perfekt!
Halbpension war völlig ausreichend, denn in der Wasservilla stand eine Kaffe- bzw. Teemaschine mit "Futter" zur Verfügung. In der Wärme vermißte man das Mittagessen nicht, und außerdem war man mit Schnorcheln und Lesen voll beschäftigt.
Das Personal war sehr nett und immer freundlich, das können wir nur bestätigen. Alles andere ist ja schon beschrieben worden.
Wer also Ruhe und Entspannung sucht, findet dies perfekt in einer Wasservilla.
Schönen Urlaub allen Malediven-Fans
wünscht Inge
Meedhupparu vom 01.03. – 15.03.2007
Entgegen aller negativen, zuvor im Internet gelesenen Reiseberichte, waren wir sehr positiv überrascht. Wir hatten uns fast entschlossen noch kurzfristig umzubuchen, und sind froh, dass wir es nicht getan haben.
Zuerst haben wir wieder die einmalige Aussicht aus dem Wasserflugzeug auf die Malediven-Inseln genossen. Wir wurden auf Meedhupparu sehr freundlich empfangen. Die Uhr durften wir gleich noch mal um eine Stunde vorstellen, somit geht dort die Sonne erst nach 19:00 Uhr unter. Damit wir noch ein Mittagessen einnehmen können, wurden wir gleich ins Restaurant geführt und konnten uns so auch bei leckerem Essen auf den Urlaub einstimmen. Das Essen gab es dann immer in Buffetform und es war immer für jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich hat es sich ab und zu wiederholt, nur wenn etwas sehr lecker schmeckt, macht das uns nichts. Die Tischkellner waren immer sehr freundlich. Dann sind wir in unseren Bungalow Nr. 279 gebracht worden und haben gleich von der Terrasse aus den Blick auf das türkisblaue Wasser genossen. Die Bungis Nr. 277 und 278 sind näher am Strand. Die Doppelbungalows sind sehr schön und großräumig eingerichtet. Das offene Bad hat gleich zum Duschen draußen eingeladen. Wir haben alles sehr sauber vorgefunden. Die Minibar ist bei All-Inklusive nicht enthalten, was so mancher dort zuerst dachte. Einen Inselplan und alle sonstigen wichtigen Informationen hatten wir erhalten, so dass wir dann losgingen die Insel zu erkunden. Wir stellten fest, dass wir an einem sehr ruhigen und windstilleren Strandabschnitt wohnten. Das hat uns sehr gefallen. Für diejenigen, die einen größeren Strand mit kühlendem Wind bevorzugen, ist der Teil neben den Wasservillen gut. Hier laufen auch viele Gäste tagsüber spazieren und es sind entsprechend viele Liegen am Strand. Die Liegen sind ohne Auflagen, weshalb wir und mit 2 Handtüchern jeweils beholfen haben, das reichte uns dann aus. Jeden Tag gab es neue Strandlaken und auch neue Handtücher im Zimmer. An der Grillbar auf unserer Inselseite haben wir uns tagsüber immer mit kühlen Getränken ausreichend versorgt. Ab 18:30 Uhr sind diese dort nicht mehr All-Inklusive, was man wissen sollten, damit man sich vorher noch was holen kann. Die Bungalows nach der Grillbar bis oben zum großen Strand sind derzeit unserer Meinung nach nicht alle in bester Lage, da hier erst wieder ein Strandbereich aufgebaut wird. Dazu wurde eine Mauer gebaut und es entstanden Bereiche mit stehendem Wasser, die jetzt mit Sand gefüllt werden. Er wurde zuvor weggespült und es wird alles Mögliche getan, um das Wegspülen zu verhindern. Dies ist auf vielen Inseln ein Problem. Deshalb werden teils auch Mauerbänke ins Meer gebaut. Wir hoffen sehr, dass es Lösungen geben wird, um die Malediven Inseln noch sehr lange erhalten zu können. Ab 19:30 Uhr ist das Abend-Buffet geöffnet mit abwechselnden Themen. Es war für uns immer was fürs Auge und unseren Geschmack dabei. Danach konnte man an die Main-Bar, wo auch ein Abendprogramm angeboten wurde. Dies waren Life-Musiker, Krabbenrennen, Modeschau und auch Karaoke, was man nicht unbedingt haben muss, wenn man Ruhe sucht. Wo man den Abend ausklingen lässt, kann jeder selbst wählen. Die Getränke an der Main-Bar hatte man schneller, wenn man sie sich holte. Das Publikum war gemischt mit hauptsächlich Engländern, Russen, Deutschen, Franzosen und Italienern und hat gut gepasst.
Es gibt einige Ausflüge, die angeboten werden z.B. Bootstouren zum Sonnenauf- oder Untergang, zum Fischen, zu einer einheimischen Insel oder zu einer unbewohnten Insel. Letzteres haben wir gebucht. Einen Tag ganz alleine auf einer einsamen Insel zu verbringen wird uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Es war einfach nur schön. J
Sonst sind wir hauptsächlich zum Tauchen auf den Malediven und dies war das 4. mal hintereinander. Die Tauchbasis wird von Oliver und Jeanette sehr gut geleitet. Alle sind sehr freundlich, inklusiv der Bootscrew. An Bord gab es nach den Tauchgängen Handtücher, Tee und Kokosnuss – sehr angenehm. Herzlichen Dank an der Stelle noch mal für alles an alle dort. Die Tauchpreise kann man sich auf der Internetseite der Insel abrufen. Sie hängen natürliche auch davon ab, was man sich noch ausleihen muss und was man bucht. Das Hausriff war für uns zum Tauchen nicht so interessant, was wir beim Check-Dive feststellten. Die Schnorchler haben teilweise viel gesehen. Der beste Schnorchelabschnitt soll in Richtung der Wasservillen sein. Auch unser Nachttauchgang ging mit dem Boot raus, welcher wieder sehr schön war, da die Farben dann unter Wasser beeindrucken. An Großfischen hatten wir in diesem Atoll sehr wenig, da hier u.a. sehr viele Haie gefischt werden – leider! Einen haben wir dann doch noch entdeckt, einen großen Ammenhai, der in einer Höhle schlief. Das war toll. Sonst gab es auch schöne Korallen stellenweise, Schildkröten, viele Moränen, Tunas und große Fischschwärme. Einen Tag war freiwillige Hilfe der Taucher zum Riff-Cleaning von der Tauchbasis aus organisiert. Beim Be- und Entladen der Schiffe ist dies am Bootssteg auch notwendig, da dort einiges über Bord ging. Gute Aktion!
Alles in allem hatten wir wunderschöne und erholsame Urlaubswochen. Die letzten 3 Jahre waren wir auf Vilamendhoo, Embudu und Lohifushi, welches auch sehr schöne Inseln sind, jede auf ihre Art. Beim Vergleich sollte immer beachtet werden, dass dieser in der gleichen Preiskategorie erfolgt. Da die Preise fast jährlich bisher ganz schön gestiegen sind, kann man deshalb nicht einfach Inseln vergleichen, die man vor Jahren bereist hat, wie es in anderen Bereichten teilweise erfolgte. Wir waren mit dem Preis- Leistungsverhältnis auf Meedhupparu zufrieden. Auch stören uns keine an- und abfliegenden Wasserflieger, denn nur so sind auch wir dort gelandet. Wer was sucht, ….
Am schwersten fiel uns wieder die Abreise, doch wir planen schon wieder den nächsten Urlaub auf die Malediven. Immer zu empfehlen für Ruhe und Erholungssuchende.
Viele Grüße an alle unsere sehr netten Urlaubsbekannten!
Vera und Dieter
Reisebericht Malediven - Meedhupparu - vom 09.02. bis 23.02.2007
Ich darf vorausschicken, dass meine Frau und ich diesmal bereits das 7. Mal auf den Malediven Urlaub machten. Das erste Mal bereits 1980 auf Kurumba, ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir in Kurumba einquartiert wurden, habe ich sofort – während meine Frau die Koffer auspackte, Flossen und Brille genommen und bin in das glasklare Wasser. Über die unglaubliche Vielfalt, die ich da sah war ich so erschrocken, dass ich sofort wieder ins Zimmer lief und meiner Frau sagte, ich glaube ich habe gerade das Paradies unter Wasser gesehen, hier sieht es aus, wie im Aquariumshaus auf der Wilhelma in Stuttgart.
So viel zu damals!
Nun paradiesische Zustände dauern nicht immer an, der erste Schock als wir landeten, die Häuser in Male werden immer größer. Beim ersten Besuch auf Male wurde uns gesagt, dass die Häuser nicht höher als die höchste Palme gebaut werden dürfen. Mittlerweile müssen sie die höchsten Palmen der Welt haben, nachdem 15 stöckige Hochhäuser zu sehen waren!!!
Nun gut, für den Fortschritt wirft man so manchen guten Vorsatz über den Haufen.
Der Flug mit den gewohnt sicheren Maldivian Air Taxi Wasserflugzeugen entschädigt wieder für so manches Ungemach, die ¾ Stunde Flug über die Atolle ist ein einmaliges Erlebnis. Allerdings ist auch aus der Luft zu erkennen, dass manche Touristeninseln (Resorts) mit Bungalows und neuerdings auch mit einer Unmenge von Wasserbungalows zugepflastert sind.
Die Landung in Meedhupparu ebenfalls ein schönes Erlebnis, da die Insel vorher umrundet wurde und so aus der Luft bereits markante Punkt gut erkennbar waren was der späteren Orientierung gut tat.
Nach der üblichen Hektik beim Zimmereinchecken, (leider erhielten wir den per E-Mail versprochenen Bungalow 264 nicht und nahmen halt mit einem anderen vorlieb) haben wir uns eingerichtet.
Achtung – Hinweis an alle Reisende über Neckermann: auf Meedhupparu gibt es keine Reiseleitung von Neckermann, diese ist wenn überhaupt, nur telefonisch erreichbar! So haben wir auch als alte Malediven Urlauber nicht gewusst, dass die Zeit auf dieser Insel eine Stunde vorgestellt werden muß, was wir am nächsten Tag beim Frühstück büßen mussten, als uns der Oberkellner freudestrahlend sagte, zu spät – kein Frühstück mehr. Auch das ist verschmerzbar und hat unserer Urlaubsfreude keinen Abbruch getan.
Der nächste Negativposten – alle Liegen (aber auch wirklich alle) haben keine Auflagen, d.h. man musste Handtücher aus den Zimmern mitnehmen, wenn möglich 2 pro Person, die gab es aber nicht zusätzlich zu erhalten. (Jedenfalls haben wir es nicht geschafft, es unserem Zimmerboy begreiflich zu machen) wobei gleichzeitig gesagt werden muß, Urlauber die nicht wenigstens ein bischen Englisch können, haben es auf dieser Insel unglaublich schwer.
Die Insel selbst ist relativ grün, keine Blumen (den Gärtner müßte man mal auf Lily Beach ins Ari Atoll schicken) und für maledivische Verhältnisse sehr groß, für unser Malediven Verständnis zu groß.
Zum Publikum ist zu sagen, dass sehr viele ältere Urlauber diese Insel bevorzugen.
Wer mit der überschäumenden Lebenslust unserer Urlaubsfreunde aus der Kälte gut umgehen kann, der ist auf der Insel gut aufgehoben. Überhaupt scheint sich das Management sehr auf die Belange der russischen Urlauber einzustellen. So ist es mir passiert, dass ich nicht mehr zum Nachtfischen mitkonnte, weil das Boot mit Russen voll war, einmal stand ich allein am Pier nach einer ½ Stunde fragte ich nach was los sei, dann hieß es: heute kein Nachtfischen, zu wenig Teilnehmer (die russische Gruppe hatte abgesagt). Daß einem in so einem durchaus möglichen Falle eine Nachricht hinterlegt wird, an das denkt hier keiner.
Bei unserer Anwesenheit war die Nationenverteilung ca. ¾ aller Besucher waren Russen, einige wenige Italiener, Schweizer, Österreicher, Engländer und sehr wenig Deutsche. Übrigens für Russen gibt es eine eigene Inselführung, vermutlich haben sie eigene Reiseleiter vor Ort.
Seit neuestem sind auch schnelle Wasserflitzer (Jetski) verfügbar und es wird von Tag zu Tag lauter, der Zeitpunkt ab dem man Parasailing, Wasserski und Rennboot fahren kann - ist absehbar.
An der Rezeption hat man das Gefühl, ein lästiger Bittsteller zu sein. Wir sind bisher von mehreren Inseln ungeachtet der hohen Kosten mit dem Wasserflugzeug für 1 Tag nach Male geflogen. An dieser Rezeption teilte man uns mit, dass es nicht möglich sei. Auf Nachfrage - warum – dies sei zu teuer.
Na ja, wenn es der Hoteleigentümer auch erfahren würde, was seine Angestellten aus Faulheit für einen Schaden anrichten, würden solche Fälle sicher abgestellt.
Aber an dieser Rezeption stimmt einfach gar nichts, ich wollte auch noch persönlich Unterlagen des Vereins „Protect the Maldives“ direkt dem Manager geben, habe es aber nicht geschafft, Ihn zu Gesicht zu bekommen.
Zum Thema Hausriff: Nach Ankunft haben meine Frau und ich eine komplette Schnorchelumrundung der Insel gemacht, Leute ich kann Euch sagen, es ist eine ökologische Desaster was sich hier abspielt, vermutlich wird das Hausriff als Abfallentsorgung verwendet, so haben wir Bierflaschen, Autoreifen und anderen Unrat speziell in der Nähe des Ansaugstutzen der Meerwasserentsalzungsanlage und in der Nähe der neuen Wasserbungalows gesehen. Links von den Wasserbungalows geht ein Abwasserkanal direkt ins Meer.
Für Leute, welche das erste Mal auf den Malediven sind, ist auch dieses Hausriff durchaus noch sehenswert, es sind doch sehr viele, allerdings meist nur kleine Fische da. Außer einer Muräne und einer kleinen Wasserschildkröte haben wir nichts entdecken können. Korallen außer einigen wenigen Hirnkorallen – nichts!!
Außerdem ist der Zeitpunkt absehbar, wann die ersten Bungalows die nahe am Meer stehen, in dieses abrutschen, sie sind teilweise schon stark unterspült und haben als Geländer auch nur ein rotes Band. Also für Familien mit Kindern absolut ungeeignet.
Genug der Jammerei, es gibt auch eine gute Nachricht. Wenn ich ein Resort aufmachen dürfte, würde ich die komplette Küchenmannschafft abwerben. Eine derart gute Verpflegung habe fast noch nirgends erfahren, ich weiß nicht wie sie es machen, aber was dabei rauskommt - alle Ehre.
Bis auf die ökologische Kehrseite der Medaille konnten wir aber mit allem leben, sodaß die Abreise am 23.02.2007 anstand.
Etwas wehmütig meinten meine Frau und ich einstimmig, das wird unser letzter Malediven Urlaub gewesen sein. Wir wollen sie so in Erinnerung behalten, wie es am schönsten war. Wenn man bedenkt, daß im Jahr die Malediven 3 x mehr Menschen besuchen als die Insel Einwohner haben, wäre es im Vergleich mit Deutschland so, als wenn über 200 Millionen Besucher pro Jahr kämen.
Wenn hier regierungsseitig keine Einschränkungen vorgenommen werden, schwant uns nichts Gutes.
Ein Aspekt kommt noch
- C O N D O R - unsere einstige Lieblingscharter- Fluggesellschaft;
WO BIST DU GEBLIEBEN!!!
Mißmutige Luftbedienungen mit dem Charme von ehemaligen DDR Grenzpolizisten verwöhnen Dich an Bord. Bei der Bestuhlung für Pygmäen habe ich mich mit 1.87 m Körpergröße ziemlich verbiegen müssen, dass ich überhaupt in die Ritze gepasst habe. Ein Teil meiner Schulter hing dann im rechten Gang etwas hinaus, von hinten kam eine der vorbeschriebenen netten Damen mit Ihrem Schiebewagen und fuhr mir ohne Kommentar voll in die Schulter. Als Kraftsportler habe ich das weggesteckt, aber was passiert wenn diese dummen Weiber dies einmal bei älteren Menschen machen.
Nachdem sie dann auf einem äußert spritsparenden Flug (Geschwindigkeit teilweise unter 650 kmh) mit über 11 1/2 Stunden insgesamt 2 mal Getränke in den bekannten fingerhutartigen Bechern anboten, dazu noch lauwarm, muß gesagt werden, diese Negativreklame werde ich publik machen.
Der blanke Hohn kommt noch zum Schluß, gegen Ende des Fluges haben die netten Damen kostenlose Lottoscheine verteilt und im Lautsprecher durchgesagt, wir sollten diese Scheine spielen, dass wir uns noch einmal einen Urlaubsflug mit Condor leisten können. (Ist den Werbung für Lottospielen seit neuestem nicht verboten?) Ich hoffe, dass endlich einmal einer aufwacht und sieht, welcher Schaden hier angerichtet wird. Ich schäme mich dafür und habe mich für dieses Benehmen bei österreichischen und holländischen Fluggästen entschuldigt.
Auch meine Frau, die immer mäßigend auf mich einwirkt, ist der gleichen Meinung.
Nichts desto trotz - Leute fliegt weiter auf die Malediven, aber trefft die Wahl der Insel und der Flugcharter genau. Diese Internetseite, auf der Ihr Euch gerade befindet, hilft Euch in dieser Wahl perfekt.
10.01. - 25.01.07
Hi liebe Maledivenreisende,
wir sind jetzt seit zwei Tagen zurück von Meedhupparu und ich denke, ich muss jetzt endlich einmal einen aktuellen Reisebericht hier einfügen (habe nämlich vorher ewig nach einem gesucht). Bevor ich loslege, muss ich sagen, dass wir vorher auf Biyadoo, Kuredu und dann auf Reethi waren (nur um zu zeigen, was wir vorher gewöhnt waren, bzw. welche Vergleiche wir haben).
Insel
Sehr gross und wie in vorherigen Reiseberichten erwähnt, nicht umrundbar, da die Wasserbungalows abgeschirmt sind. Man darf auch als normal sterblicher nicht einfach mal im Garten ein-zwei Fotos machen, ohne hinaus komplimentiert zu werden ("Roomnumber please?..This is private!") Die eine Hälfte der Insel sieht eher aus wie ein Ghetto, da der ganze Sand weg ist und die Bungalows als Betonklöze direkt im Meer bzw. noch schlimmer in wiederum mit Säcken und Steinen abgegrenzten Wassertümpeln stehen. Einer neben dem anderen und teilweise mit Schnüren als Geländer. Sieht ziemlich übel aus. Die Strände, die man nutzen konnte waren meiner Meinung nach ziemlich überfüllt und man fühlte sich eher wie irgendwo an einem Mittelmeer-lieblings-Reise-ziel als auf einer einsamen Insel im indischen Ozean... Ich fand es sehr überfüllt überall. Robinson-Feeling gleich Null (wer das denn sucht).
Direkt am Jetty konnte man während der gesamten Urlaubszeit einem Sandbagger zusehen und ein paar Einheimischen, die den Sand in Säcke füllten, die dann ewig und drei Tage zu hunderten irgendwo unter den schönen Palmen herum lagen, bis mal wieder zwei-drei geholt wurden.
Beim spazieren gehen musste man ständig irgendwelchen stinkenden Diesel-Lastwagen ausweichen (oder zur Seite springen, da sie teilweise in rasantem Tempo über die Wege fegten), die, wenn sie rückwärts fuhren, den ganzen Tag Lambada piepten. Wenn man Pech hatte wohnte man an der Baustelle für den neuen Pool, wo es dann nicht nur den ganzen Tag Lambade-piepste und nach Diesel stank, sondern auch nur bohrte hämmert etc.
Schön fand ich allerdings den Weg vom Bungalow zum Restaurant. Der führte durch das Inselinnere und man fühlte sich wie in den Mangroven. Sehr schön.
Publikum
Sehr viele Italiener, Russen und Engländer. Ansonsten einige Süddeutsche.
Alles in allem fand ich waren dort Menschen, die gerne morgens um 7 aufstehen, eine Liege mit Handtuch reservieren, sich beim Buffet fast schlagen, gerne Tischmanieren völlig ignorieren, mittags Kanu fahren oder lustig Bananen reiten, Alleinunterhalter mögen und abends eine lustige Karaoke show mit älteren Herrschaften ansehen. Wem´s gefällt ist hier goldrichtig!
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel!
Bugalows
Schlicht aber ok. Wer ist auch schon gerne drin bei dem Wetter?!
Wir hatten allerdings ziemlich viele Ameisen (alles im Vergleich zu vorherigen Inseln) und auch mal hier und da eine wirklich nicht zu kleine Spinne! Wir haben es natürlich trotzdem überlebt ;o) Die drei Klassengesellschaft ist ziemlich übetrieben. Wie kommt man nur auf so eine Idee, wenn man ein Inselchen im Indischen Ozean betreibt??
Witzig fand ich, dass man uns sagte, wir könnten wegen des Babys (9 Monate) nicht ins Ayurveda Village wechseln, da die Leute dort ihre Ruhe haben wollten und wir hinterher hörten, dass die armen Leute dort noch weniger Ruhe hatten als das Fussvolk, da dort fleissig an der Baustelle gebaut wurde und man den ganzen Tag voll beschallt wurde von diversen Maschinen (die hätten wahrscheinlich lieber unseren immer gut gelaunten Sohn im Nachbarbungi gehabt). Nun gut...
Wir hatten schliesslich glaube ich den besten Bungalow überhaupt mit eigenem Strandabschnitt und einer der wenigen, wo nicht ständig alle umliegenden Bungalowbewohner vorbei liefen. Ich fand die Bungalow aufstellung ziemlich happig. Im Halbkreis. Super für eine Klassenfahrt oder ähnliches, aber zum zu zweit oder zu dritt oder sonst was erholen - Null!
Schnorcheln/Tauchen
Dies war für mich das erste Mal Schnorcheln und ich war begeistert von der Fischvielfalt (auch wenn es hier weder Haie, noch Rochen, noch Schildkröten zu sehen gab), aber andere sagten mir es wäre hier wirklich so gut wie tod (Dank des Tsunamis). Naja - es werden ja Schnorcheltouren für 25 Dollar angeboten. Die entschädigen dann sicher die Erfahrenen.
Mein Mann war Tauchen und war von den umliegenden Inseln, die angefahren wurden ganz begeistert. Also nicht erschrecken, wenn Ihr einen Check-dive am Hausriff macht und über einen riiiiiiiesigen Müllberg schwimmt. Da liegt wohl vom Autoreifen, über gepresste Bierdosen und Backsteinen alles herum.
Und nicht zu knapp.
Es scheint übrigens eine der teuersten Inseln in Sachen Tauchen zu sein!
Hier empfiehlt es sich also wirklich zu vergleichen, wenn man viel unter Wasser sein möchte! Der einzige Grund für diese hohen Preise schien gewesen zu sein, dass es die einzige Tauchschule im Raa Atoll ist (??? Kontext ???).
Die Tauchlehrer sind aber ein Traum! Alle miteinander super nett und kompetent. Man fühlt sich wirklich gut aufgehoben!!!
Essen/Getränke
Die Bewirtung war meiner Meinung nach hervorragend. Ich fand´s immer lecker und abwechslungsreich! Auch unsere Bedienung war klasse und immer nett und zu einem Spass aufgelegt. All-inclusive fand ich ein bisschen geneppt, da man nach 0 Uhr Getränke selber zahlen musste und an bestimmten Bars auch ab 17:30 Uhr schon.
Den guten Hauswein konnte man auch nur im Restaurant geniessen. Ausserhalb kostete er. Das führte dazu dass man bis Küchenschluss immer wieder hinein lief und sich noch ein Glas holte.
Service/Unterhaltung
Ich hatte irgedwo gelesen es gäbe keine Liegeunterlagen. Stimmt nicht. Die werden bereit gelegt. Alles in Butter.
Service ist in Ordnung. Sehr sehr langsam und man sollte alles zwei mal sagen um sicher zu gehen, aber dann klappts. Wir sind beim Abflug auch mal wieder zu spät (eine Stunde) geweckt worden. Gab also kein Frühstück!
Ich verstehe sowieso nicht warum man um 6 auschecken muss und um 7 Uhr fliegen, wenn der Flieger in Male um 12 erst geht.... Naja, da sind viele solcher Organisationsdinge, die ich nicht verstanden habe.
Ganz ganz toll fand ich die chinesische Massage übrigens. Auch vom Preis her Ordnung.
So - wir sind natürlich trotzdem total erholt und haben uns beim Schnorcheln nicht von Kanus anfahren lassen. Also - Malediven, wir kommen wieder!
Liebe Grüsse
B, M und A
Urlaub auf Medhupparu Mai 2006
Hallo liebe Reisefreunde,
gerne will ich eine paar Reiseeindrücke der Nachwelt hinterlassen, speziell für diejenigen, die einen Urlaub auf den Malediven planen. Um es mal vorab auf einen Nenner zu bringen 'Macht es einfach' . Wir waren 3 Paare und hatten 14 Tage Traumurlaub auf Medhupparu. Die Temperaturen immer bei 30 Grad ob Luft oder Wasser.
Natürlich gab es auch mal Regen, der uns aber die Laune nicht vermiesen konnte. Denn so schnell wie er kam, war er auch wieder vorbei. Die Unterwasserwelt ist ein Traum. Speziell für Taucher oder Schnorchler ist es ein Paradies. Ob Wassersport oder jegliche Art von Massagen, ob Fitness oder Meditation - jeder findet hier seine Art, den Urlaub zu genießen. Natürlich sind alle diese Angebote nicht gerade billig, aber wenn man schon mal da ist……Das essen war sehr reichhaltig und in ausreichender Menge. Hier war wirklich für jeden etwas dabei. Am Tage waren wir schnorcheln oder tauchen. Wer wollte, hatte in seinem Buch gelesen oder einfach die Seele baumeln lassen. Auf der Terrasse müsste man schon ein bisschen auf die Krähen achten. Die sind ganz schnell ran, wenn es etwas zu holen gibt. Ein Buch, eine Brille oder etwas glitzerndes sollte man wirklich nicht länger als ein paar Sekunden unbeaufsichtigt lassen. Und ich meine wirklich ein paar Sekunden! Abends saßen wir meistens in der Hotelbar. Da gab es an verschiedenen Abenden Karaokeshow, Modenshow, Kino und Mottoabende (wie z.B. 'Heute Tequila-Cocktail 3,-$' oder so was). Jeden zweiten Abend spielte eine Zwei-Mann-Band. Die waren beide sehr nett und machten richtig gute Musik. Aber alles in allem waren die Abende eher ein bisschen langweilig. Das Personal war sehr freundlich. Die vielen Angestellten halten die ganze Insel in einem sauberen Zustand. Für kleine Sonderdienste haben wir dem Ein- oder Anderen gerne mal einen Doller rübergereicht. Einen Besuch der Wasserbungalows, die vor Kurzem gerade fertig gestellt worden sind, sollte man sich nicht entgehen lassen. Für viel Geld kann man sich es da mit eigenem Butler richtig gut gehen lassen. Na ja, wenn ich mal VIP sein sollte, werde ich mir dass mal leisten. So, dass waren einige Eindrücke unserer Reise. Insgesamt können wir sagen 'Es war sehr schön'. Und irgendwann fliegen wir wieder hin, sofern dass Geld reicht.
Bis dann also
Spatzi
Meedhupparu, 2 Wochen, Februar 2006
Schöne Insel mit kleinen Fehlern
Flug
bis auf Stundenlang andauerndes Babygeweine von 2 Kleinkindern und überforderten Eltern, ok
Hotel
Man kann die Bungalows grob in zwei Lagen einteilen: Die, auf der die Wasserbungalows errichtet wurden und sich der kürzere Nordsteg ("Northjetty") befindet und die Südsteg-Seite. Die Nordsteg-Seite zeichnet sich durch einen schönen breiten Strand aus, besitzt aber nur wenig schattenspendende Palmen unter denen man seinen Liegestuhl platzieren kann. Die Südsteg-Seite ist mit vielen Schraubenpalmen und einigen Kokospalmen bewachsen, so dass man ohne Sonnenschirm im Schatten liegen kann. Leider wurden auf dieser Seite große Anteile des Sandstrandes vom Meer (Tsunami?) weggespült, so dass z.Tl. drahtüberzogene Strandbefestigungsmauern aus Beton und Steinen zum Vorschein kommen. Des weiteren wurden die Betonfundamente einiger wassernaher Bungalows ebenfalls freigespült und trüben die Aussicht auf das Meer, bzw. vom Meer auf die Insel deutlich. Eine Zu-Fuß-Umrundung der Insel am Strand ist nicht möglich, da für die Wasserbungalow-Gäste ein Stück der Insel abgetrennt und mit Sichts chutz umzäunt wurde, Einlaß für alle anderen Gäste wird von einem "Sicherheitsmann" verwehrt. Lediglich eine Führung durch diesen Inselteil ist nach spezieller Terminvereinbarung möglich. Die Touristen auf der Insel war während unseres Aufenthalts international (Deutsche, Österreicher, Schweizer, Italiener, Engländer, Amerikaner, Russen etc.) so dass man aus unserer Sicht nicht von einer "Italiener-Insel" sprechen kann, die Altersgruppen waren von 30 aufwärts gemischt. Die Bebauung mit Bungalows ist auf der Insel relativ dicht, da bei der Bungalow-Verteilung eine U-förmige Anordnung gewählt wurde. Trotzdem war der Strand zu keinem Zeitpunkt überfüllt, da es viele Leute vorziehen, den ganzen Tag auf der Terrasse ihres Bungalows oder am Pool zu verbringen. Die große Anzahl der Besucher war vor allem zu den Essenszeiten auffallend, manchmal bildeten sich längere Schlangen anden Buffets. Die Sauberkeit war auf der ganzen Insel erstklassig, sowohl im Rezeptionsbereich und den dor tigen Toiletten, als auch in Speisesaal und Bungalows, die Anlage wurde jeden Tag von Gärtnern gepflegt.
Lage
Die Transferzeit zum Flughafen betrug mit dem Wasserflugzeug 40 Minuten, die Zeit vergeht jedoch angesichts der wunderschönen Aussicht sehr schnell. Als Ausflüge werden Morgen-, Nacht- und Nachmittagsfischen, ein Ausflug zu einer Einheimischeninsel ("Fishermen's Island"), ein Ausflug zu einer unbewohnten Insel ("Desert Island"), Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstrips (für Fotos) und ein sog. "Lovers' Paradise" (sehr teuer) angeboten. Die Kosten liegen bei 15-30 Dollar, für den Lover-Ausflug inkl. Verpflegung bei 150 Dollar.
Service
Das Personal auf der gesamten Insel haben wir als sehr freundlich erlebt, Englisch wurde von allen verstanden. Die Zimmerreinigung erfolgte zu sehr unregelmäßigen Zeiten, d.h. zunächst zwischen 9 und 15 Uhr, danach abends während der Essenszeit, also zwischen 19.30 und 21.30 Uhr. Originelle Bettdekorationen, wie man sie von anderen Hotels kennt, gab es nicht. Die Tagesdecke vom Bett wurde nur zusammengeknüllt und auf einem Stuhl "abgelegt", auch mehrere Dollar Trinkgeld riefen keine Änderung hervor.
Gastronomie
Die Essenszeiten waren morgens von 7.30 bis 9.30 Uhr, mittags von 12.30 bis 14.30 Uhr und abends von 19.30 bis 21.30 Uhr. Sämtliche Mahlzeiten wurden in Buffetform angeboten. Im All Inclusive-Paket waren folgende Getränke enthalten: Whisky, Gin, Rum, Brandy, Wodka, Dosenbier, Tee, Kaffee, Mineralwasser, Softdrinks (Cola, Fanta, Sprite, Bitter Lemon, Tonic water), Fruchtsaftgetränke (dem Geschmack nach aus Pulver angerührt). Die Getränke waren allerdings nur zu bestimmten Zeiten als "all inclusive" verfügbar. Fruchtsäfte, Cocktails, Longdrinks, Flaschenbier und Flaschenweine sowie Sekt und Champagner mussten extra bezahlt werden. Die Auswahl der Speisen war auf ein bestimmtes Repertoire begrenzt, so wurde jeden Tag mindestens ein Nudelgericht und gebratener Fisch mit wechselnden Saucen angeboten. Legt man Wert auf gehobene Küche und besondere Geschmackserlebnisse, wird man von den Speisen spätestens nach wenigen Tagen enttäuscht sein. Wenn man bereit ist zusätzlich zum AI-Pake t nochmals sehr tief in die Tasche zu greifen, kann man einen Abend im sog. "Fine-Dining-Restaurant" verbringen.
Sport Unterhaltung
Auf der Insel gibt es zahlreiche Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten, die jedoch von uns nicht genutzt wurden. Es gab keine lautstarke Animation o.Ä.
Zimmer
Auf der Insel wird sehr auf Sauberkeit geachtet. Die Bungalows sind mit fernbedienbarer Klimaanlage und Deckenventilator ausgestattet, sie haben eínen Kühlschrank, dessen Inhalt und Auffüllung jedoch nicht im AI-Paket enthalten sind. Im AI-Programm sind zwei 0.5 Liter Flaschen Wasser pro Tag enthalten, die vom Roomboy auf's Zimmer gebracht werden sollen. Fanden sich im Kühlschrank jedoch eigene Getränke, wurden die Wasserflaschen vom Roomboy einbehalten.Des weiteren gab es im Zimmer einen Wasserkocher, dazu Teebeutel und Instant-Kaffee.Das Bad war in einen Innen und Außenbereich mit Außendusche aufgeteilt.
Tipps & Empfehlung
Zum Entspannen ist die dichtbewachsene, relativ naturbelassene, aber dennoch gepflegte Insel bestens geeignet. Sie eignet sich außerdem sehr gut zum Schnorcheln, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Riffkante gibt es zahlreiche Fische (Rochen, Muränen, Rotfeuerfische, div. Drückerfische, Papageienfische, Doktorfische etc.), Muscheln, Seeigel, Seesterne und sogar Schildkröten zu bewundern. Leider beobachtet man bisweilen Schnorchler, die mit ihren Flossen auf dem Riff spazieren gehen und somit Korallen und andere Meeresbewohner beschädigen oder sogar zerstören. Achtung: Am Ende des sog. "Süd-Jetty" findet sich der Ausgang eines Rohrs, aus dem vorwiegend nachts, leider aber auch manchmal tagsüber, in unregelmäßigen Abständen, Abwasser und Müll ins Meer geleitet wird. Zwar lockt dieser zahlreiche Fische an, macht jedoch Schnorcheln und Schwimmen in diesem Bereich zu einem fragwürdigen Vergnügen.
Einige unserer Urlaubsbilder finden sich unter: http://www.holidaycheck.de/bericht-Hotelbewertungen_Hotel+Meddhupparu+Island+Resort-id_461286-typ_1-ch_hb.
Helene und Florian, München
„Schnorchel“-Reisebericht Meedhupparu unserer Reise vom 01.03. – 21.03.2006
Das nach Eriyadu 2005 unser Ziel im März 2006 wiederum die Malediven wurden, lag schlicht und einfach am Hurrikan Wilma, der im Oktober 2005 mit seiner Urgewalt unser in Akumal / Yucatan / Mexiko ausgewähltes Hotel - Grand Oasis Riviera Maya - so schwer beschädigte, dass wir 4 Wochen vor unserem Urlaubsbeginn umplanen mussten.
Wenn die Malediven, dann sollte es beim 5. Besuch eine Insel sein, die mit dem Wasserflugzeug angeflogen wird. Der Flug sollte aber auch nicht nur 10 oder 20 Minuten andauern, nein wenn schon, dann wollten wir die Malediven aus geringer Flughöhe schon etwas länger genießen.
Unsere Entscheidung fiel auf eine Insel im Raa Atoll, die 131 km vom Flughafen Male entfernt liegt, die Flugzeit dorthin circa 45 Minuten beträgt und einzige Resort-Insel im Atoll ist
Meedhupparu Island Resort
Maldivian Air Taxi
Sonst stockte uns schon beim Anflug auf die Malediven stets kurz der Atem, wenn die, wie auf einer Perlenkette aufgereihten Inseln unter uns sichtbar wurden. Doch diesmal war alles ein wenig anders. Auf uns wartete ja kein Dhoni welches uns zur Insel brachte, sondern Maldivian Air Taxi. Zu unserer Überraschung ging jetzt, und entgegen vielen Reiseberichten, alles rasend schnell. Landung mit Condor auf Male am 02.03.2006 um 10.15 Uhr. Zehn Minuten später hatten wir unsere Koffer, weitere zehn Minuten später wurden wir per Kleinbus zur Lounge von Maldivian Air Taxi gebracht und bevor wir uns umsehen konnten, saßen wir bereits um 11.15 Uhr im Wasserflugzeug. Als dann der Flieger seine Propeller, im bereits recht heißen Flieger startete, wurde uns für kurze Zeit doch recht mulmig. Dann die Überraschung. Butterweich hob der Flieger vom Wasser ab und schon nach wenigen Sekunden lag der Flughafen von Hulule unter uns. In unseren kühnsten Träumen hätten wir uns nicht vorstellen können, welch` traumhafte Welt wir in den nächsten 45 Minuten in sehr geringer Höhe überfliegen würden. Quer über das Nord und Baa Atoll ging es zu unserem Ziel ins Raa Atoll. Dann die nächste Überraschung bei der Landung. Wer es nicht selbst miterlebt hat, wird es kaum glauben - das Aufsetzen des Flugzeuges auf das Wasser war nicht wahrzunehmen. Ein traumhafter Flug ging um 12.15 Uhr zu Ende und wir waren am Ziel - Welcome Meedhupparu.
Die Insel
Nach Embudu, Villivaru und Eriyadu, Inseln mit einer Größe von ca. 350 x 150 m, war Meedhupparu mit ihren 745 x 285 m eine für maledivische Verhältnisse relativ große Insel mit einer Strandlänge von insgesamt ca. 2 km. Die Insel ist in drei Abschnitte aufzuteilen: Dem allgemeinen Teil (Bungalows 101 - 168 an der Nordseite, 169 - 178 an der Westseite und 179 - 290 an der Südseite), dem Ayurveda Teil (Bungalows von 291 - 315) an der Südostseite sowie den seit Januar 2006 fertiggestellten 10 Wasserbungalows von Water Villas - mit eigenem Strandabschnitt - an der Nordostseite (dazu später mehr).
Die Insel hat eine üppige Vegetation. Man fühlt sich, auch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, stets wie im Dschungel. Egal wo man sich auf der Insel befindet, man hat gegenüberliegend immer mindestens 3 - 5 Inseln im Blickfeld.
Der Strand auf der Nordseite erinnerte uns aufgrund seiner Breite von ca. 50 m mehr an einen Nord- oder Ostseestrand. Die überwiegende Zahl der Bungalows liegt nochmals 30 m - 50 m zurückversetzt. Viel Strand ist auch bei den Bungalows an der Westspitze - 169 - 178 - vorhanden. Auf der Nordseite weht permanent - für maledivische Verhältnisse - ein mehr oder weniger heftiger Wind. Es ist dort doch erheblich kühler als auf der fast windstillen Südseite (gefühlte 10 Grad).
Auf der Südseite hat der Strand im Bereich der Bungalows 249 - 315 bei Flut eine Breite zwischen 5 bis 20 m - Malediven-Feeling pur -. Im Bereich der Bungalows 179 - 248 ist kaum Strand vorhanden - "halbe" Wasserbungalows -.Auf der Südseite ist es schon heiß. Wir hatten in unseren 3 Wochen stets Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad, was bei einer Luftfeuchtigkeit um die 90 % teilweise doch schon recht kräftig den Kreislauf belastete. Wer nicht absoluter Sonnenanbeter ist, sollte die Südseite meiden - wir haben "die Wärme" genossen, denn auch auf der Südseite findet man überall ein Schattenplätzchen. Ebenfalls sollten Geräuschempfindliche sowie absolut Ruhesuchende die Südseite meiden, denn Maldivian Air Taxi landet bzw. startet täglich zwischen 5 - 8 mal auf der Südseite - für uns war jeder Start bzw. jede Landung ein Erlebnis - .
Mitte der Südseite - direkt neben dem Südsteg - befindet sich die Grill-Bar, wo von 10.00 bis nur 18.30 Uhr (zum Ärgernis aller Gäste) die All-Inclusive-Getränke angeboten werden. Wer sich hier um 18.15 Uhr noch keinen Stuhl gesichert hatte, mußte den allabendlichen fantastischen, traumhaften, romantischen Sonnenuntergang - punkt 19.15 Uhr - halt im stehen genießen. Es war Fotozeit !!!
Die Rezeption, das Ayurveda-Center, die Mainbar, der Pool sowie das Main-Restaurant befinden sich auf der Nordseite. Die Ayurveda-Anwendungen sowie die angebotenen Massagen genossen Helga sowie alle anderen Gäste. Einhellige Meinung allerorts: Äußerst entspannend und das im vernünftigen Preis- Leistungsverhältnis.
Allabendlich wollte jedoch das sogenannte Maledivenfeeling - gegenüber den von uns bisher besuchten wesentlich kleineren Inseln (Ausnahme Sun Island) - bei uns nicht so richtig aufkommen. Zuviel Betriebsamkeit in der riesigen MainBar und dem MainRestaurant, Parkettfussboden statt weißer Sand; In diesen Augenblicken merkten wir deutlich, wir sind auf einer großen Insel, was und tagsüber gar nicht so aufgefallen war.
Unser Bungalow
Per E-Mail hatten wir dem Management von Meedhupparu unseren Wunsch mitgeteilt, dass wir uns über einen Bungalow mit direktem Meerblick auf der Südseite nicht ärgern würden. Nach Aushändigung der Zimmerschlüssel waren wir positiv überrascht, denn das Management war unserem Wunsch nachgekommen und hat uns einen - aus unserer Sicht - der schönsten Bungalow - 264 - von Meedhupparu zugeteilt. Von den "Strandläufern" hörten wir es immer wieder: "Schau mal, der Bungalow liegt ja super." Weitere Bungalows haben einen relativ direkten Meerblick: 276, 277, 278 auf der Südseite, 112, 113, 125, 126, 127 auf der Nord- sowie 155 und 156 auf der Ostseite.
Aber vielleicht wäre der Bungalow 263 / 264 nicht für jeden die ideale Adresse, denn zwei bis dreimal pro Woche liegt er direkt vor dem nachmittäglichen / abendlichen Parkplatz eines Fliegers von Maldivian Air Taxi , der morgens gegen 07.15 Uhr wieder seine Motoren startet. Uns hat dies überhaupt nicht gestört, aber ist vielleicht nicht jedermanns Sache.
Die Bungalows sind alle mit einem sehr komfortablen halboffene Badzimmer - Dusche innen und außen - ausgestattet. Für die Damen: Der Fön läuft auf Hochtouren !!! Auf den Zimmern befindet sich ein Wasserkocher zur eigenen Kaffee- oder Teezubereitung ("Roomservice": täglich 4 Nescaffee und 4 Teebeutel). Die in der Minibar befindlichen Getränke sind nicht im All-Inclusive-Paket eingeschlossen. Ein Safe ist im Kleiderschrank fest verankert und wird mittels selbstgewähltem PIN-Code ver- und entriegelt. Für die Liegen gibt es keine Auflagen. Wir haben es gewußt - dank Internet - und unsere eigenen Auflagen mitgebracht - empfehlen wir jedem.
Water Villas
Seit Januar 2006 sind die 10 auf Meedhupparu neuerbauten Wasserbungalows fertiggestellt. Aber irgendwie passt das sogenannte Water Villas mit Übernachtungspreisen von 300 $ pro Nacht, mit Butlervollservice 500 $, nicht zur Insel. Da ist man doch tatsächlich dabeigegangen und hat auf dem Nordostzipfel der Insel ein umzäuntes - ich wiederhole umzäuntes - Areal für diese Gäste geschaffen. Hinter diesem Zaun befindet sich dann der ca. 75 m lange Privatstand, ein eigens angelegte Garten, ein separater Ayurveda-Center, die eigene Rezeption sowie das ausschließlich für Gäste des Water Villas geschaffene Restaurant. Vom Landeplatz am Südsteg werden die Gäste mit kleinen Elektrowagen bzw. mit dem eigenen Boot des Water Villas dann in ihren Sperrbezirk gefahren.Wir - aber auch alle anderen Urlauber auf Meedhupparu - bekamen beim ersten Inselrundgang kaum noch den Mund zu, als wir plötzlich und völlig überraschend auf der. Südseite vor dem Zaun standen, der auch auf der Nordseite vorhanden ist. Das kann man nicht beschreiben, das muß man erlebt haben. Viele wollten dort schon Schilder anbringen mit dem Hinweis: "Bitte nicht füttern", "Die Mauer lebt" oder "End of Poverty-Area".Das Management hat die Problematik aber auch schon erkannt, denn so etwas will niemand auf den Malediven sehen.
Lover`s Paradise
Wer hat nicht schon mal davon geträumt, fernab aller Zivilisation, einsam einen Tag zu zweit auf einen Trauminsel zu verbringen? Wir hatten diesen Traum schon immer und haben uns diesen jetzt erfüllt. Dieses Angebot gibt es nach unseren Kenntnissen in dieser Form nur auf Meedhupparu. Wir glaubten es kaum als es am Samstag, dem 18. März 2006 um 11.00 Uhr, dann endlich soweit war. Nur Helga und ich fuhren mit einem riesigen Dhoni - zwei Mann Besatzung -, normalerweise auf Schnorcheltouren mit 15 bis 20 Personen besetzt, eine Stunde unserem Lover`s Paradise entgegen. Nachdem die Insel erreicht war, die Liegestühle, der Proviant, die Getränke sowie der Sonnenschirm von der Crew entladen war, das Boot sich entfernt hatte, war es soweit:
Wir waren allein auf einer Trauminsel inmitten des Indischen Ozeans, umringt von märchenhaften Lagunen, einem schneeweißen, puderzuckerartigem Strand und vielen weiteren unbewohnten Trauminseln. Üppige Vegetation, eine Palme, viele Krähen, Luft 45 Grad, Wasser 29 Grad - Schatten bot nur der Sonnenschirm - und ab und zu ein Wölkchen, welches wir an diesem Tag immer wieder gern begrüßten. Eine Insel von 300 x 100 m gehörte für 5 Stunden uns ganz allein.
Im Adamskostüm - sonnenbadend, schwimmend, picknickend, spazierend, schnorchelnd und ............. ;-) - genossen wir diesen Tag, der wohl für immer zu einer unserer schönsten Urlaubserinnerung zählen wird.
Ein Traum wurde wahr !!!
Nun aber endlich zum Schnorcheln
Auf Luftbildern wird es mehr als deutlich. Wer das Korallenriff rund um Meedhupparu abschnorcheln will hat sich sehr viel vorgenommen. Wir haben es in unseren fast 3 Wochen nicht geschafft. Die West- sowie die Ostspitze hat unsere Flossen nie zu Gesicht bekommen.
Wie schon im Vorjahr auf Eriyadu auch hier am Riff von Meedhupparu beim ersten Schnorchelgang auf der Südseite der Schock. "Sie sehen einen Stein - nein es ist eine Koralle". Schon der erste Blick sagte uns, hier hat sich hinsichtlich der Erholung der Korallen weniger getan als auf Eriyadu. In den nächsten Tagen ließen wir uns sehr viel Zeit um Ausschau nach sich erholenden Korallen zu halten. Natürlich fanden wir hier und da die eine oder andere neue Koralle. Aber viel war das nicht.
Wir halten fest: Auf der Südseite muß man schon mit geübten Blick und viel Zeit über das Riff schnorcheln, um hier und da eine neuheranwachsende, farbige Koralle zu entdecken. Aber unseren anderen Freunde - Doktor-, Papageien-, Wimpel-, Falter- und Lippfische etc. etc. - waren alle da. Nur keine Kugel- bzw. Kofferfische. Am Hausriff tummeln sich, entgegen anderer von uns besuchter Insel, sehr viele Fischschwärme und jede Menge von gewaltigen Barschen. Ein Napoleon und eine Schildkröte kreuzte hin und wieder mal unseren Weg.
Auf der Nordseite ist das Wasser kälter. Waren es nun ein oder zwei Grad oder gefühlte 5 Grad, egal, das Wasser ist hier kühler. Dieses hat aber wiederum zur Folge, das sich die Korallen hier wesentlich besser erholt haben als auf der Südseite. Hier tummelten sich stets drei Adlerrochen. Auch auf einen Kugelfisch "trafen" wir hier, der total gelb war, was wir bisher noch nicht gesehen hatten.
Jetzt aber zum eigentlich spannenden am Hausriff von Meedhupparu.
Hier ist Strömungsschnorcheln angesagt und das vom allerfeinsten.
Ein derartige permanente - teilweise sehr starke - Strömung haben wir auf unseren Maledivenurlauben noch nicht erlebt. Die Strömung verlief fast immer von Osten nach Westen. Jetzt können wir uns auch vorstellen, warum Taucher immer wieder vom Strömungstauchen schwärmen. Hinderlich ist die Strömung nur dann, wenn man etwas interessantes vor die Film- oder Fotolinse bekommt. Gegen die Strömung zu schnorcheln ist an manchen Tagen einfach unmöglich.
Wo steigt man auf Süd- bzw. Nordseite am besten - auch wegen der Strömung - zum Schnorcheln ein. Ganz einfach zu merken: Jeweils am "Grenzwall" zu den Wasserbungalows (siehe Water Villas). Es gibt jedoch auch die Möglichkeit dieses über den Nord- bzw. Südsteg zu tun. Am Ende des Südstegs kann man gemütlich über eine Treppe direkt ans Riff gelangen und über jene auch wieder heraus. Dieses ist beim Nordsteg so nicht gegeben. Zwar führt eine Treppe fast bis ins Wasser, aber ein kleiner Hüpfer ist doch von Nöten und vor allen Dingen, hier kommt man nicht wieder heraus. Wer über die Stege ans Riff gelangen will, sollte nie irgendeine Art von Schuhen vergessen, denn, die Sonne heizt die Holzbohlen ganz gewaltig auf.
Folgendes sollte man bereits beim Einstieg zum Schnorcheln ebenfalls beachten. Haben wir Ebbe oder Flut. Steigt man nämlich bei einsetzender Ebbe ein, dann hat man wenig später beim Ausstieg vielleicht nur noch 20 - 30 cm Wasser am Riffdach unter sich und der Strand ist teilweise schon 100 m entfernt. Nichts für Anfänger.
Des weiteren empfehlen wir unbedingt an Schnorcheltouren mit dem Dhoni oder dem Schnellboot (Schlauchboot mit 200 PS) teilzunehmen. Meedhupparu ist von mehr als 20 traumhaften, unbewohnten Inseln in nächster Nähe umringt. Die Ausfahrten werden von der Wassersportschule angeboten und kosten 25 $. Wir haben eine Tour mit dem Schnellboot mitgemacht und schnorchelten ca. 1 Stunde an einem wunderschönen Riff permanent begleitet von riesigen Fischschwärmen, einmalig - leider hatte jemand nach einer halben Stunden das Licht ausgeschaltet - Wolken -. Es ging noch zu einer Sandbank mitten im Raa Atoll, was ebenfalls ein tolles Erlebnis war. Kurzfristig bekamen wir hier die Schwanzflossen von Babyhaien zu sehen.
Unser Fazit:
Meedhupparu ist eine schöne Insel mit einem fantastischen Strand und einem riesigen Korallenriff, umringt von zahlreichen traumhaften Inseln. Beim Sonnenbaden bzw. Relaxen kann man das sogenannte Malediven-Feeling nicht abstreiten. Anscheinend benötigen die Korallen im Raa Atoll etwas länger, um sich wieder zu erholen. Für unseren Geschmack ist die Insel jedoch etwas zu groß. So schnell werden wir wohl den Grenzwall zum Water Village nicht vergessen - aber vielleicht findet das neue Management hier noch eine schnelle bzw. andere Lösung - und dass die Weine nur zu den Essenszeiten im All Inklusive beinhaltet waren.
Bilder zu unserem Reisebericht auf unserer homepage „Schnorcheln an traumhaften Korallenriffen“ unter www.wolfganghelwig.de/malediven2.htm
Reisebericht Meedhupparu unserer Reise vom 25.01.2006-09.02.2006
Intro: Dies ist nun unser 2. Maledivenurlaub, waren 1992-93 schon auf Kandooma Fushi, fahren sonst für gewöhnlich nach SO-Asien ( Thailand, Malaysia, Philippinen) oder auch mal nach Kenia
Flughafen Frankfurt: -alles wie schon anderweitig beschrieben
Flugzeug/Hinflug: Aufgrund des Schneechaos am 25.01. und da es sich leider um eine Chartermaschine handelt konnten wir erst nach zweimaligem Enteisen und ca.3 Stunden Verspätung zur Startbahn rollen. Während der Wartezeit wurden die Triebwerke abgeschaltet sodaß es ziemlich stickig in der Maschine wurde, leider wurde auch nix zu trinken ausgeschenkt, was sich dann während des gesamten Fluges in sehr sparsamer Weise fortsetzte. Alkoholika müssen sehr teuer extra bezahlt werden, wie die Kopfhörer übrigens auch, falls man zu den dargebotenen Filmen im Flugzeug auch nicht auf den passenden Ton nicht verzichten mag. Der Standard, welchen man in der sogenannten Comfort-Class geboten bekommt entspricht in etwa dem der asiatischen Fluggesellschaften, wenn man vom fehlenden In-Seat-Entertainment-System einmal absehen möchte, muß aber auch extra berappt werden.Die Flugdauer mit normal 8:50 Std (wir brauchten 11:45 Std) resultiert aus dem Fluggerät welches ziemlich langsam ist und bei uns für den innerdeutschen Verkehr eingesetzt wird. Zusammenfassend kann man sagen, die Condor (Thomas Coock) wird ihrem erworbenen Platz 34 in der Fluggesellschaftenbewertung der Zeitschrift Reise & Preise durchaus gerecht und ich kann nur jedem dringend empfehlen eventuell mit Emirates auf die Malediven zu fliegen und den eventuellen Zwischenstopp in Dubai in kauf zu nehmen, um dem deutschen Schlendrian zu entgehen. Ich finde man muß ein solches Geschäftsgebahren nicht noch durch den Kauf des Tickets unterstützen, die deutschen haben sich meines erachtens viel zu lange auf ihren nach dem Krieg erworbenen Lorbeeren ausgeruht und suggerieren einen Comfort und luxeriöses Reisen das es schon lange nicht mehr gibt.
Übrigens steht Emirates an vorderster Stelle im Test gefolgt von allen asiatischen Airlines und das wirklich zurecht, zwar werden Sie bei den Emiraten auch keinerlei Alkohol ausgeschenkt bekommen aufgrund des dortigen Glaubens aber erstens ist es ja bei den deutschen auch nicht anders und zweitens stimmt dafür der Comfort sodaß man es fast schon Luxus in der Holzklasse nennen kann.Wasserflugzeug: Da es sich bei Meedhupparu um eine ca. 130 km entfernte Insel vom Flughafen Male handelt, sind die Wasserflugzeuge von Maledivian Air Taxi echt praktisch und man sollte diese schon im Vorfeld des Urlaubs mit einplanen wobei Oropax einzustecken bestimmt kein Fehler ist, da leider auf die Ausgabe im Flieger verzichtet wird und es zwar erträglich, dennoch ziemlich laut während des 45 minütigem Fluges ist. Der Ablauf deckt sich inklusive der Zeitangaben mit den oberen Berichten dazu.Meedhupparu: Die Ankunft am Südpier ist verbunden mit dem Gang quer durch die Insel zum Rezeptionsbereich einschließlich der Einweisung währenddessen, den Willkommensdrinks (alkoholfrei) und dem Gang zum Bungalow exakt wie oben beschrieben sodaß ich mich ohneweiteres anschließen kann. Wir belegten den Bungalow Nr. 179, welcher den totalen 3-D Meerblick bietet und außerdem auch die nötige Ruhe wegen jener wir kurzentschlossen den Urlaub auf den Malediven gebucht hatten. An den etwas weiteren Weg zum Essen hatten wir uns nach ein paar Tagen auch gewöhnt wobei der Rückweg im Dunkeln das größere Abenteuer darstellte.
Da wir all inclusive gebucht hatten standen auch jeder Zeit genügend Getränke in verschiedensten Restaurants zur Verfügung, was sich als sehr nützlich erwies da die Preise auf der Insel wirklich gepfeffert sind und obwohl wir mittags nie etwas zu essen einnahmen rechnete sich die Investition absolut und wir können es jedem nur empfehlen und ans Herz legen es ebenso zu tun. Die Angestellten sind durchweg freundlich und es gibt von langsamen Roomboys (welche durch zu lange und zu hohe Trinkgelder verwöhnt erscheinen) auch fast nix zu meckern. Als wir die Insel besuchten waren die oben zu sehenden Bauarbeiten an den Luxus-Bungalows abgeschlossen und diese in Regelbetrieb als Water-Villas übernommen worden und echt streng bewacht und vom 'gewöhnlichen' Volk abgeschottet. Leider kann man sie in Deutschland nirgends buchen , was echt schade ist da sich diese für Flitterwochen ideal eignen, um den Urlaub unvergessen zu machen.Die auf der Insel befindliche Tauchschule 'The Crab' ist mit 7 Tauchlehrern gut bestückt und da diese der englischen, italienischen und deutschen Sprache mächtig sind bestehen auch keinerlei Verständigungsschwierigkeiten und zumindest aus dieser Sicht sind Tauchkurse auch zu empfehlen. Leider verlässt die gesamte Crew an Lehrern in absehbarer Zeit die Insel um in anderen Teilen der Welt ihre Arbeit weiterzuführen, was sich in der LMAA-Stimmung so langsam niederschlägt, die sich zunehmend verbreitet. Der Haken an 'The Crab' sind die doch sehr gepfefferten Preise, so kostet ein einzelner Tauchgang mit Zwangsversicherung und Zwangsleihgebühren für diverse Teile stolze 80 Dollar wofür man in anderen Teilen der Welt (wie z.B. Thailand) 4 Tauchgänge erhält. Wem diese Investition nicht abschreckt, dem kann man Tauchen von Meedhupparu aus nur empfehlen. Es bestehen nach dem obligatorischem Check-Tauchgang alle Möglichkeiten in allen Schwierigkeitsgraden und der Fischreichtum lässt keine Wünsche offen. So sahen wir beim Tauchen und Schnorcheln nicht nur neben diversen bunten Kleinfischen, Markrelen, Napoleons, diverse Korallenarten, Stachelrochen, Mantas und Delfinen nein auch mit Muränen mußte ich direkte Bekanntschaft machen.
Vorsicht !! : So passierte es mir auf dem Rückweg eines Schnorchelausflugs in 100 m Abstand zum Strand auf der Achse Strand und Meereslandeplattform daß mich hervorschnellend unter einem einzelstehenden Korallenblock in 1 m Wassertiefe eine Viper-Muräne attackierte und mich in die rechte Hand biss. Obwohl ich den Schatten pfeilschnell auf mich zuschnellen sah und sofort ruckartig die Hand zurückzog war es bereits zu spät und ich spürte einen stechenden Schmerz und als ich hochsah, mußte ich eine sehr stark blutende Wunde und die Fetzen meiner Hand wahrnehmen. Mir blieb nur noch so schnell als es ging das Ufer zu erreichen, da ich eine lange Fahne von Blut hinter mir her zog. Sofort nach diesem Ereignis suchte ich zusammen mit meiner Frau die Tauchschule um Hilfe auf, dummerweise saß gerade alles beim Mittagessen ( es war ca. 13:00 Uhr). Nach einigem Zögern trollte man sich endlich mir zu helfen und organisierte den Transport zur einheimischen Nachbarinsel wo der Doctor meine Wunden mit 12 Nadelstichen nähen mußte. Diese Prozedur war schmerzhafter als die Wunde selbst, da zwar 4 Spritzen zur örtlichen Betäubung gesetzt wurden aber das Mittel selbst nur sehr unzureichend anschlug und sofort nach Verabreichung zu nähen begonnen wurde. Es wurden auch 2 Spritzen (Tetanus etc.) zur Infektionsvermeidung gegeben sowie Schmerzmittel und Antibiotika verschrieben sodaß man sich über die dortige Versorgung nicht beklagen kann. Solche Verletzungen sind zwar nicht wirklich giftig, es besteht jedoch extreme Infektionsgefahr da sich die Tiere keine Zähne putzen und auch Aasfresser sind. Muränen sind eigentlich nachtaktive Tiere und auch nicht angriffslustig wenn man sie nicht ärgert, von den weltweit 100 Arten gibt es jedoch 3 Arten die aggressiv sind wozu die Viper-Muräne leider dazugehört. Man hatte auf Meedhupparu schon öfter mit dieser Art Probleme, dies war jedoch erst der zweite Unfall und der erste beim Schnorcheln in flachem Wasser. Der auf der Insel befindliche Arzt steht ausschließlich dem Ayurvedazentrum zur Verfügung und war im vorliegenden Notfall als erste Hilfe keine Hilfe, er sieht sich nicht im stande auch nur ein Pflaster aufzukleben, dieser Spezialist - also Vorsicht auch hierbei !
Ich kann daher nur alle Urlauber, speziell die mit kleinen Kindern, warnen vorm Wasserwandern oder Schnorcheln im Gebiet der 180er Bungalowreihe zu dieser Wasserflugzeugplattform an der Riffkante !!!Wetter ließ im Übrigen keine Wünsche offen, sehr viel Sonne und sehr heiß sodaß ein hoher Sonnenschutz von Vorteil sein kann. Was die Überwiegend italienischen Urlauber mit italienischer Animation am Pool betrifft, so kann ich mich da nicht anschließen. Zu unserer Zeit waren es gemischte Nationen, eher Briten, Russen, Franzosen, Belgier, Japaner, Australier und natürlich auch Italiener und Deutsche, wobei man sagen kann das Publikum war auch in den Altersklassen gemischt und es ragte keine Nation negativ aus dem Gesamtbild heraus.Wer allerdings auf Meedhupparu bei den gebuchten 4 Sternen auch dementsprechenden Comfort erwartet wird wohl jäh enttäuscht werden. Das Gesamtbild ist doch schon ziemlich heruntergekommen, man gibt sich zwar alle Mühe einen anderen Eindruck zu vermitteln, für erfahrene und weitgereiste Reisende jedoch vergebens. So gibt es Kaffee generell als Instant Nescaffee, der Fruchtsaft wird überall als Verünnungssaft angeboten, das Obst gibt es überwiegend aus der Dose, Brot öfter mal altbacken vom Vortag ebenso werden diverse Lebensmittel mehrmals verarbeitet, die harten Plastikliegen erhalten nirgens Auflieger, um nur einige Beispiele zu nennen.
Alles Weitere deckt sich so in etwa mit den vorangegangenen doch zum Teil sehr ausführlichen Reiseberichten, ich wollte eigentlich nur die Änderungen und Abweichungen bekanntgeben.So, ihr Lieben potentiellen Urlauber auf Meedhupparu, ich hoffe mein Reisebericht kann Euch eventuell dabei helfen, ein möglichst objektives Bild von dieser 'Trauminsel' zu erhalten und auch illusorischen Vorstellungen vorbeugen. Abschließend kann ich sagen, wir haben uns auch trotz der Verletzung vom 02.02.06 ganz gut erholt, was auch an der zunehmend aufkommenden Langeweile lag, die ja auch bei der Buchung des Zieles durchaus beabsichtigt war.Falls noch jemand eine spezielle Frage an mich richten möchte so bin ich gern bereit diese zu beantworten und hinterlasse auch noch im Anschluß meine private E-Mail Adresse. Wir können auch Tips zu anderen Zielen oder Kniffe zur Buchung vermitteln, falls ihr auch Anregungen und Kommentare zu meinem Bericht los werden wollt, würde ich mich über Zuschriften freuen und jede beantworten. Viel Spaß also auf Meedhupparu Euch allen !
Ich verbleibe mit besten Wünschen auch an den Seitenbetreiber ( weiter so ! ) Euer handicapped TravellerBilder zum Bericht
Reisebericht Meedhuparu, März 2004
Vielleicht etwas spät, aber dennoch möchte ich mich dem Reisebericht von Maja und Thorsten vor allen bei den negativen Dingen auf dieser Insel anschließen. Es war alles da:
- eine von der Flut weitestgehend verhunzte Insel
- laute Krähen und Raben
- lärmende Italiener (vor allen Dingen am Buffet)
- ein langweiliges Buffet zu jeder Tageszeit
- sehr unfreundliches Personal, vor allen Dingen im Service-Bereich
- eine etwas durch den Wind geratene Gästebetreuerin, nett aber nutzlos
- Moskitos (!) en masse
- Plastikstühle am Strand
- sehr laute Generatoren
- leider sehr langweilige Tauchgänge mit wenig Fisch
- sowie der erwähnte hässliche SW-Bereich der Insel
Insgesamt gesehen empfand ich die Insel als eine Zumutung und hatte m.E. zuviel Geld für einen Urlaub bezahlt. Dazu kam leider auch noch, daß ich nach ca. 2Tagen krank wurde und vorzeitig nach Deutschland zurückkehren mußte. Dies war leider erst nach wiederholtem und massiven Intervenieren bei dem deutschen Reisebüro möglich. Man sollte wissen, daß es vor Ort nur einen Betreuer gibt, der keineswegs die Rolle einen kompetenten Reiseleiters erfüllt. Letztendlich kam ich dann auf recht abenteuerliche Weisung zurück nach Frankfurt (aber erst nachdem ich vorher in Male auf dem Flughafen einem Reisebüromitarbeiter 300USD in die Hand gedrückt hatte, der daraufhin für ca. 20min verschwand und mit einem mit der Hand ausgefüllten Papierticket zurückkam), und dann weiter nach Hamburg. An die Zugfahrt von F nach HH kann ich mich nicht mehr so richtig erinnern, da ich wohl vor lauter Erschöpfung sofort eingeschlafen bin. An den so. Urlaub erinnerte ich mich dann noch weiterhin: Ca. 2 Wochen krank, ein Besuch im Tropeninstitut wurde überlegt aber nicht betätigt, sowie die Erkenntnis, daß die Malediven gerade im 4*-Bereich wohl leider ihre Magie gerade verlieren.
Ansonsten kann ich Filitheyo (2000) sowie Medhufushi (2002) empfehlen - dort verbrachten wir jeweils zwei sehr schöne und unvergessliche Wochen.
Carsten aus Hamburg.
Reisebericht Meedhupparu vom 14. April bis 28. April 2005Nach einem gut neunstündigen Flug ab Frankfurt mit Condor und einem 40-minütigen Flug mit dem Wasserflugzeug kamen wir am 14. April 2005 auf Meedhupparu an. Der Flug mit dem Wasserflugzeug war bei fast wolkenlosem Himmel ein Erlebnis. Die Koffer wurden mit dem Schnellboot hinterher transportiert, da das Wasserflugzeug voll besetzt war und mit zusätzlichen Koffern überladen worden wäre. Die Koffer trafen zirka vier Stunden nach unserer Landung auf Meedhupparu ein. Insel
Auf Meedhupparu angekommen begrüßte uns Barbara, eine Angestellte der Aitken-Spence-Hotelgruppe. Sie gab uns sofort alle wichtigen Informationen. Eine wichtige Information ist die, dass es auf Meedhupparu eine „Inselzeit“ gibt. Das heißt die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt. Die Inselzeit erwies sich als praktisch, da es auf Meedhupparu Krähen, hühnerähnliche Vögel (Bezeichnung?) sowie Flughunde gibt. Diese Tiere geben bei Sonnenaufgang ein Geplärre von sich, dass man davon aufwacht. Die Sonne ging um zirka 7.00 Uhr Inselzeit auf (entspricht 6.00 Uhr Male-Zeit). Meedhupparu ist mit zirka 750 m x 300 m eine relativ große Malediveninsel. Sie ist mit hohen tropischen Gewächsen und mit dichtem Buschwerk bewachsen, sodass die dichte Bebauung (215 Zimmer) nicht ins Auge fällt. Es sollen noch 20 Wasserbungis hinzukommen. Als wir ankamen, hatten die Bauarbeiten gerade begonnen. Baulärm haben wir nicht wahrgenommen.Auf der Insel befinden sich weiterhin ein Ayurveda-Zentrum, Restaurant, Beachrestaurant, eine Poolbar, Strandbar sowie die Tauchbasis The Crab.Wegen der Krähen sollte man keine Esswaren und keine Gegenstände auf der Terrasse liegen lassen, wenn man sich entfernt. Einmal ließen wir ein aufgeschlagenes Buch zurück. Als wir wiederkamen, hatten die Krähen die aufgeschlagene Seite zerfetzt sowie das Lesezeichen geklaut. Wir haben Gäste gesehen, die mit Gegenständen nach den Krähen warfen, um die Krähen zu vertreiben, da diese ihrer Meinung nach zu laut waren. Wen so etwas stört, sollte nicht auf die Malediven fliegen; Krähen gibt es auf jeder Malediven-Insel.Positiv überrascht waren wir von der Tatsache, dass wir während unseres zweiwöchentlichen Aufenthaltes keinen einzigen Moskito wahrgenommen haben, obwohl kein Insektengift versprüht wurde. Auf anderen Malediven-Inseln haben wir bereits die Erfahrung gemacht, dass wir manchmal von Moskitostichen übersät waren, trotz dass Insektengift versprüht wurde. Man kann Meedhupparu durchaus als „Barfußinsel“ bezeichnen. Wer barfuß laufen möchte, kann dies überall auf der Insel tun. Bungis und Zimmer
Wir hatten den Bungi Nr. 145 und waren damit sehr zufrieden. Er befand sich an der Nordseite der Insel. Die Nordseite hat einen breiteren Strand als die Südseite. An der Süd-West-Seite ist die Insel durch Sandsäcke geschützt, damit die Insel durch das Meer nicht mehr weiter abgetragen wird. Die Zimmer sind geräumig, mit Holzbohlen und mit ausreichender Ablagefläche für den Nassbereich ausgestattet. Sehr gut hat uns das Bad gefallen. Es war versehen mit zwei Waschbecken sowie zwei Duschen – eine im Innen- und eine im Außenbereich. Dies ist sehr praktisch, wenn man gemeinsam aus dem Wasser kommt und sofort duschen möchte. Des Weiteren befanden sich Wohnbereich und Bad in einem tadellosen Zustand; es waren keinerlei Abnutzungserscheinungen zu sehen. Tauchen
Wir sind Tauchanfänger und hatten erst letztes Jahr in Ägypten unseren Tauchschein gemacht. Bei unserer Ankunft auf Meedhupparu hatten wir erst 16 bzw. 20 Tauchgänge absolviert.Die Tauchlehrer bzw. Guides nahmen volle Rücksicht auf Anfänger. Als ich bei unserem ersten Tauchgang das Equipment falsch zusammenmontieren wollte, bekam ich alles in Ruhe noch einmal gezeigt und erklärt. Wir haben 13 Tauchgänge absolviert. Die Taucher wurden in Gruppen aufgeteilt. Wir hatten das Glück, dass wir in unserer Gruppe höchstens 5 Taucher (inklusive Tauchlehrer bzw. Guide) waren. Meist waren wir nur zu dritt. Wir durften als Open-Water-Diver bis zu einer Tiefe von 18 Metern tauchen. Alle Tauchplätze wurden per Boot angefahren. Die Bootsfahrten betrugen zwischen 20 Minuten und 55 Minuten. Die Tauchplätze waren sehr fischreich. Wir haben neben vielen Fischschwärmen auch Napoleons, Schildkröten, Riesenmuränen, Thunfische, Schnecken, Feuerfische, Drachenköpfe und Steinfische gesehen. Alle Tauchplätze haben uns gut gefallen; besonders gefallen hat uns der Tauchplatz Labyrinth. Man taucht durch Gänge und unter Überhängen hindurch. In Reiseberichten über das Raa-Atoll wurde oft berichtet, dass die Tauchplätze in den nördlichen Malediven-Atollen weniger interessant sind als die Tauchplätze in den Male-Atollen und dem Ari-Atoll, da es in den nördlichen Atollen weder Großfische noch Haie gibt. Hierzu müssen wir anmerken, dass dies unser erster Tauchurlaub auf den Malediven war und wir somit keine Vergleiche anstellen können. Wir waren zwar schon öfter auf den Malediven, aber nur zum Schnorcheln. Die Unterwasserwelt beim Tauchen im Raa-Atoll ähnelte der Unterwasserwelt wie wir diese in Ägypten kennen gelernt haben. Die gelungenen Tauchausflüge waren insbesondere dem Team der Tauchbasis The Crab zu verdanken. Im Nachhinein noch einmal herzlichen Dank an Michael, Tanja, Ed, Lorenzo und Lara.Schnorcheln
Wir haben die Insel fast jeden Tag einmal umschnorchelt. Hierfür benötigt man fast drei Stunden. An einigen Stellen war ein kräftiger Flossenschlag notwendig, um gegen die Strömung anzukommen. Wir haben mit Gästen gesprochen, die schon öfter auf Meedhupparu waren. Laut deren Auskunft ist ein Umschnorcheln der Insel wegen starker Strömungen nicht immer selbstverständlich. Strömungen sind auch jahreszeitlich bedingt. Ein weiterer Strömungs-Faktor ist die Mondphase. Das Hausriff der Südseite ist interessanter als das Hausriff der Nordseite. Die Südseite ist fischreich mit vielen Fischschwärmen. Die Korallen bekommen langsam aber sicher ihre Farben wieder. Die Nordseite ist eher karg, aber dennoch sind hier einige Fischschwärme vorhanden. Auch beim Schnorcheln gab es viel zu sehen: Riesenmuränen, Napoleons, Drachenköpfe, Feuerfische, Adlerrochen und Thunfische. Essen
Wir hatten zwar All-inklusive gebucht, jedoch mittags nie etwas gegessen, da wir zu Hause mittags auch nie etwas essen. Demzufolge können wir nur Frühstück und Abendessen beurteilen.Es gab jeweils Buffet. Das Abendessen stand jeden Tag unter einem anderen Motto, z. B.: Maledivisch, Grill, Chinesisch, Mediterran …Die Buffetangebote waren qualitativ und quantitativ gut. Für jeden Geschmack war etwas dabei.Service
Der Service war sehr gut: aufmerksame Kellner und Roomboys, freundliches Personal.Eines Tages funktionierte unsere Klimaanlage nicht mehr richtig. Diese heizte nur noch statt zu kühlen. Daraufhin informierten wir Barbara beim Abendessen über den Defekt. Als wir am nächsten Tag mittags vom Schnorcheln zurück kamen, war die Klimaanlage schon repariert.Wetter
Bis auf 1 ½ Tage hatten wir Sonnenschein mit gelegentlicher Bewölkung. An einem halben Tag schüttete es wie aus Kübeln, und an einem vollen Tag war es stürmisch und bewölkt mit Regenschauern; ferner herrschte hoher Wellengang, sodass wir auf dem Tauchboot hin und her stolperten. Fazit
Unser Urlaub auf Meedhupparu war ein gelungener Traumurlaub. Die Insel trägt unserer Meinung nach ihre vier Sterne zu Recht.Abschließend möchten wir noch zwei Kleinigkeiten erwähnen, die uns aufgefallen sind. Anmerken möchten wir: AUFGEFALLEN, nicht zu beanstanden:- Die Toiletten im Pool- und im Restaurantbereich könnten einen neuen Anstrich vertragen. Die Toiletten selbst waren stets sauber.
- Das Eis beim Abendessen wurde nicht immer gekühlt aufbewahrt. Der volle Eistopf stand ungekühlt auf dem Nachspeisenbuffet.Dies hatte zur Folge, dass man nach dem Essen nur noch Soße und/oder Matsch vorfand. Aus diesem Grunde hatte ich mir angewöhnt, die Menue-Reihenfolge zu ändern und das Eis vor der Suppe und der Hauptspeise zu genießen. Garniert mit Schokoladensoße schmeckte das Eis stets köstlich.Sieglinde & Ronny
1. Mai 2005
Reisebericht:
von Isabella und Harald (Wien)
Reiseveranstalter: LTUR
Flug: Condor, ex München
Ziel: Malediven, Meedhupparu
MEEDHUPPARU 11. bis 25.März 2005
Wir haben als begeisterte Taucher nun schon unseren 7. Urlaub auf einer Malediven-Insel verbracht. Nach Embudu (Süd-Male-Atoll), Velavaru (Süd-Nilandhe), Velidu (Ari-Atoll), Fihalhohi (Süd-Male-Atoll), Royal Island (Baa-Atoll) und Reethi Beach (Baa-Atoll) war heuer das Raa-Atoll im Nordwesten der Malediven mit seiner einzigen Touristeninsel "Meedhupparu" an der Reihe.
Ums kurz zu machen: Die positiven Seiten überwiegen! (Einige oft kritische frühere Anmerkungen können wir in vielen Fällen keineswegs bestätigen). Gäste:
Rund 80% der Inselgäste sind Engländer und Italiener, der Rest verteilt sich auf Deutsche, Österreicher, Schweizer und andere.
Skeptisch und vorgewarnt, dass Inseln mit hohem Italieneranteil eine "Belastung" darstellen könnten, können wir allerdings gerne berichten, dass auf Meedhupparu vermutlich aufgrund seiner Größe sich die Gäste nicht auf die Zehen treten und es ein angenehmes Nebeneinander gibt.
Ein Animationsteam (vorwiegend italienisch) ist zwar vorhanden, doch fällt es nicht auf. Es hält sich dezent im Hintergrund und ist keineswegs aufdringlich.
Zur Insel und den Bungalows:
Meedhupparu ist an und für sich eine etwas größere Insel, auf der um die 215 Zimmer zur Verfügung stehen. Bei Vollauslastung (wie wir sie in unserer zweiten Woche hatten) ist dennoch genug Ruhe und Platz gegeben, damit man ungestört den Urlaub geniessen kann.
Die Bungalows sind jeweils zu 7 Stück halbkreisförmig vor dem Strandabschnitt angeordnet; sie sind geräumig und zweckmäßig ausgestattet - da die Belegung mit zwei Wohneinheiten stattfindet muss erwähnt werden, dass die Zwischenwand sehr dünn ist und man ohne weiteres seinen Nachbarn "zuhören" bzw. selbst auch gehört werden kann. Gott sei Dank sind keine Radios oder TV's im Zimmer....
Die Klimaanlage funktioniert bestens, das Aggregat ist im äußeren Badezimmerbereich und nachts nicht zu hören. Das Bad ist groß und geräumig, mit einer Indoor- und einer Outdoor-Dusche.Die Minibar ist gut gefüllt und bietet ausreichend Platz für auch große Wasserflaschen (1 und 1,5 L). Ausserdem verfügen die Bungalows über Wasserkocher für die Zubereitung von Tee und Kaffee (Im Zimmer ständig vorhanden, inkl. Geschirr). Täglich werden 2 neue 0,5-Liter Wasserflaschen automatisch im Zimmer bereitgestellt.Die Terrasse bietet ausreichend Platz für einen kleinen Glastisch, zwei Stühlen und einem Regal zum Trocknen von Handtüchern. Täglich werden je zwei hoteleigene Liegetücher ausgetauscht.Beim Tsunami (die Insel wurde Gottseidank nicht davon in Mitleidenschaft gezogen!) hat es laut der ständig vor Ort befindlichen und sehr netten Gästebetreuerin "Barbara" einige der Strandliegen weggespült. Daher kann es vorkommen, dass derzeit nicht jeder Bungalow mit zumindest 2 dieser Plastikliegen ausgestattet ist und es somit passieren kann, dass "herrenlose" Liegen woanders zum Einsatz kommen.
Unser Tipp: mit einem wasserunlöslichen Markierstift (den haben wir bei unserer Tauchausrüstung immer dabei) die Zimmernummer auf die Liegen draufschreiben. Für zukünftige Gäste der Insel: die neuen Liegen wurden bereits bestellt und sollen in Kürze geliefert werden - dann sollte es wieder ausreichend Strandliegen geben.Die Sauberkeit der Zimmer war tadellos, unser Roomboy hat uns jeden zweiten Tag mit frischem Bettbezug und täglich mit einer kompletten frischen Handtuchausstattung versorgt.Die Anordnung der Bungalows:
Hier wollen wir auf den anklickbaren Lage-Plan im Reisebericht von Christine (24.9.- 9.10.2003) weiter unten verweisen und ihn aktuell ergänzen:
Die Insel verfügt über zwei Stege, einen im Norden, und einen größeren im Süden, der auch der Landung der Wasserflugzeuge dient und die Ausgangsbasis für Bootsfahrten (Versorgungsboote, Fischerboote, Tagesausflüge, Tauchboote, Wasserski) darstellt.Die schönen Bungalow-Seiten sind:
Auf alle Fälle die Südseite vom Südsteg in Richtung Osten; sowie auf der Nordseite vom Nordsteg in Richtung Westen.Unbedingt vermieden werden sollte (wenn das Hotelmanagement mitspielt ;-) ) ein Zimmer im südwestlichen Bereich (also von der Westecke der Insel bis zum Südsteg) mit den Nummern 169 - 248 !!!
Dieser Strandabschnitt ist teilweise eine Zumutung, da einerseits unmittelbar vor der Terrasse eine Betonmauer die Begrenzung zum Meer bildet, andererseits aufgrund der Wegspülung des Sandes Sandsäcke als künstlicher Wall dienen oder auch künstliche Wellenbrecher (aus Beton) den Eindruck einer Trauminsel zerstören. In diesem Bereich könnten eventuell lediglich der ganz im Westen befindliche Bungalow 169/170 noch in Erwägung gezogen werden (da mit den Liegen auf die super Westspitze, eine herrliche Sand-Landzunge, ausgewichen werden kann) oder aber auch die Bungalowhalbkreiseinheit 221-234, die noch einen einigermassen schönen Sandstrand aufweisen kann.
Alle anderen Bungalows in dem Bereich wünschen wir keinem Touristen - es ist sicherlich der häßlichste Teil der Insel.
Hierbei ist unser einziger negativer Beigeschmack aus diesem Urlaub zu erwähnen: Warum das Management der Insel diese Zimmer dennoch vermietet (Profitgier?) und nicht für eine einmalige Restaurierung des Bereiches sorgt?
Andererseits ist man aber sehr zuvorkommend, was einen Zimmerwechsel betrifft. Wir haben aufgrund der Reiseberichte vorab ein mail an das Inselmanagement geschrieben mit der Bitte, einen Bungalow im Südostbereich haben zu können. Als wir freitags ankamen, erhielten wir aufgrund Vollbelegung vorab das Zimmer 229 (also in dem gerade noch akzeptablen Südwestbereich), doch aufgrund unserer Anfrage war sofort durch den Urlauberwechsel tags darauf ein Umziehen in den Bungalow 266 möglich. Somit stand einem traumhaften Erholungsurlaub nichts mehr im Wege!Auf der Ostseite der Insel liegt das sogenannte Ayurveda-Village. Es handelt sich um die Bungalows 290 - 316. Diese Bungalows befinden sich in einem Dickicht aus Sträuchern, Bäumen und Palmen, haben fast keinen Blick aufs Meer und fallweise auch keinen nutzbaren Strandabschnitt. Wer es ruhig haben möchte, nicht unbedingt die Sonne sucht und am Strand liegen will, wer gerne auf der Terrasse oder unter Palmen sitzt und dann zwischen den Bungalows auch einen künstlichen Brunnen plätschern hören will, der ist in diesem Bereich gut aufgehoben.Ab Zimmer 316 bis zum Nordsteg ist kein Strandabschnitt mehr nutzbar. Dort hat das Meer mit seiner Brandung bereits der Insel übel mitgespielt und den Sand abgetragen. Es wurden hier Geräte und Rohrleitungen verlegt, die tagsüber Sand aus der Lagune pumpen und wieder künstlich aufschütten; ebenso sind Sandsäcke als Barriere aufgetürmt. In dem Bereich sind aber keine Wohneinheiten.Vom Nordsteg in Richtung Westen ist wieder ein sehr breiter schöner Sandstrand mit schöner Lagune. Die Bungaows 101-168 sind daher sichlich auch zu bevorzugen. In früheren Reisberichten war von Lärmbelästungen des Stromgenerators der Insel zu lesen, der hier zu Beeinträchtigung führen könnte. Uns ist dies trotz mehrmaliger Inselumrundung nicht so stark aufgefallen. Die Generatoren (es sind mehrere) sind in der Inselmitte plaziert und machen nicht mehr Lärm als auf jeder anderen (und auch kleineren) Insel auch.Verpflegung:
Wir hatten "All Inclusive" gebucht un können es nur jedem empfehlen, dies zu wählen! Denn den bei unserem Arrangement mit rund EUR 100,- Aufpreis von Vollpension auf AI hatten wir alleine schon durch den Konsum an Wasserflaschen mehr als ausgenutzt.
Sowohl Frühstücks-, als auch Mittags- und Abendbuffet war ausreichend sortiert, vielfältig in der Zubereitung und wirklich sehr schmackhaft angerichtet. Ebenso gab es genügend Frischobst (Bananen, Ananas, Wasser- und Zuckermelonen, Orangen, Äpfel, teilweise exotische Früchte).
Der Bogen der Fleischgerichte reichte von Fisch, Rindfleisch (gekocht, gegrillt), Schweinefleisch (steaks, gegrillt), Lammfleisch, Geflügel, jeden Tag gab es sowohl Mittags als auch Abends immer Suppe sowie auch Nudelgerichte, ausreichend Gemüse, Reis, Kartoffel als Beilagen, und viele schmackhaft angerichtete sonstige Speisen. Ebenso war ein Salatbuffet vorhanden. Die Nachspeisenbuffets waren immer abwechslungsreich mit Leckereien, Obst, selbstgemachtem Speiseeis. Brot war ebenso schmackhaft in den verschiedensten Varianten vorhanden.
Kurz: Es fehlte an nichts und man hungert sicherlich nie. Nutzt man Frühstück, Mittag- und Abendessen so spürt man gar nicht das Bedürfnis, bei All Inclusive auch noch die Zwischendurchsnacks nutzen zu wollen.
Bei AI ist Wasser in jeder beliebigen Menge (0,5; 1, 1,5 - Literflaschen), alle Softdrinks, Bier, sowie bestimmte alkoholische Getränke inkludiert. An der Bar sind Cocktails dann für rund 3-4 $ zu bekommen, also zu vernünftigen Preisen.
Wem die Restaurant-Kost aber nicht ausreichend ist, der kann ja ein Stranddiner (Lobster oder Fisch) bestellen, oder auch in zwei separate A la-carte Restaurants gehen.
Zusatzfeatures:
Die Insel bietet natürlich auch die "typischen" Hotelgeschäfte wie z.B. Souvenirshop, Juwelier, Minimarkt, Boutique an, darüber hinaus gibt es ein Fitnessstudio (gut ausgestattet), einen Beautysalon, Friseur, Ayurveda-Center (div.Massagen) sowie, wem die Lufttemperatur von 35 bis 40 Grad und die Luftfeuchtigkeit noch zu wenig ist, auch ein Dampfbad und Sauna. Tennis und Badminton steht ebenfalls im Angebot. Auch eine Disco ist vorhanden.Bei der Rezeption besteht die Möglichkeit, einen PC mit Internet-Anschluss zu nutzen. Davon raten wir ab, denn die Internet-Verbindung ist extrem langsam (nicht mal 28,6 K/sec) und verrechnet wir nach eingewählten Minuten!
Wer Joggen und sich fit halten möchte, der kann im Inneren der Insel auf einem sehr guten festen Erd-/Sandboden seine Runden drehen. Hier raten wir (da wir selbst jeden zweiten Tag joggen waren), sehr bald in der Früh (so ab 7 Uhr) laufen zu gehen, da es da einerseits hell wird und spätestens ab ca 8 Uhr die Temperatur bereits zu warm wird. Eine Inselrunde in einem sehr lockeren langsamen Dauerlauf ist mit rund 5 Min zu bewältigen, wir schätzen die Länge einer Runde auf rund 900 Meter.
Gleich neben dem Südsteg gibt es eine Wassersportbasis, bei der Segelboote (Katamarane) und Kanus geliehen werden können, man bietet auch Wasserschi an (keine Sorge: dazu dient ein Zodiak mit zwei Aussenbordmotoren, die extrem geräuscharm sind, ausserdem findet das Wasserschifahren in einem großen Abstand vom Strand statt - somit also keine Lärmbelästigung).Tauchen:
Die Tauchschule "The Crab" wird von einem Österreicher ("Sascha") geleitet und besteht aus 7 Guides (Deutsch-, Englisch, Italienisch-sprechend). Sie ist, um es auf den Punkt zu bringen, bestens organisiert und es macht Spass, hier Tauchen zu können.
Am Südsteg befindet sich ein eigenes Holzhaus, in dem das Equipment (versperrt) aufbewahrt werden kann. Man braucht sich um nichts zu kümmern - ein Team aus vielen guten Geistern (Maledivern) sorgen für eine wirklch tolle Servicierung der Taucher. Wenn man zum Boot kommt, befindet sich darauf bereits die eigene beim Einchecken zugewiesen Kiste mit der eigenen Ausrüstung, man baut lediglich sein Equipment mit der Flasche (12 L Alu; INT und DIN) zusammen, und wartet dann aufs Rausfahren zum Tauchplatz. Tauchgangbriefings finden während der Fahrt mit guten Riffkarten statt, die Bootscrew ist extrem hilfsbereit und zuvorkommend, alle verstehen Englisch und unterhalten sich auch gerne mit den Tauchern.
Zurück vom Tauchen braucht man sich um nichts mehr zu kümmern, man verläßt das Boot mit den eigenen persönlichen Sachen, die Ausrüstung wird von der Boots-Crew entladen und von der Ausrüstungscrew am Steg zur Versorgung (Abspülen der Anzügen, Jackets, Füsslinge, Bleigurte (etc.) mit Süßwasser - danach Aufhängen der Tauchanzüge im Taucherhaus am Steg, Verstauen der Equipmentkisten ebendort) übernommen. Bei der nächsten Ausfahrt ist bereits alles wieder vorbereitet am Boot..... So läßt es sich als Taucher angenehm leben!Die angebotenen Tauchgebiete sind in einem Top-Zustand, überall bunte Korallen, Steilwände voll mit Weichkorallen, extrem viel Fische - allerdings nur "Kleinfische" (na, bis zum Stachelrochen alles gesehen) - wer sich Haie erwartet, wird enttäuscht sein, die sind Mangelware. Aber ab Ende April/Anfang Mai beginnt im Raa-Atoll die Manta-Zeit, die bis Oktober dauert. Auf eigenen Videos der Tauchschule sind Tauchspots zu sehen, bei denen Manta-Begegnungen mit rund 20 bis zu 50 Stück keine Seltenheit darstellen !Einmal in der Woche bietet die Tauchbasis eine Ganztagesfahrt ins Baa-Atoll oder ins Lhaviyani-Atoll an. Zwei Tauchgänge mit ausreichend Oberflächenpause (mit gut sortiertem Mittagessen, das die Crew mitnimmt und zubereitet) werden absolviert.Wasserflugzeuge:
Fast täglich fliegen 1-2 Wasserflugzeuge der Maledivian Air Taxi die Insel an und landen beim Südsteg, legen dort an und starten auch dort wieder. Der Montag ist aufgrund der vielen englischen und italienischen Gäste ein starker Gästewechseltag, so landen und starten da oft 10 mal diese Wasserflugzeuge. Wer sich davon gestört fühlen könnte, sollte sein Zimmer auf der Nordseite der Insel haben. Wer allerdings ab und zu diesem "take-off and landing"-Treiben zusehen möchten und darin eine kleine Abwechslung im Inselalltag sieht ;-) der ist auf der Südseite richtig untergebracht.So, wir hoffen, dass wir in Ergänzung zu den bisherigen Berichten interessierten Urlaubern mit Ziel "Meedhupparu" ein paar wertvolle Tipps geben konnten. All jenen, die dort Urlaub verbringen wollen, wünschen wir, dass es ihnen so gut gefällt, wie uns. Es waren wirklich wunderschöne erholsame 2 Wochen.Liebe Grüße aus Wien von
Isabella und Harald !
Meedhupparu Januar 2005-02-06Wir haben unsere Flitterwochen auf der Insel Meedhupparu verbracht.Zuallererst könnt ihr unsere negativen Erfahrungen des Urlaubes lesen, danach folgen die positiven Eindrücke. Eins vorweg: wir sind keine Nörgler, finden aber, dass eine angemessene Kritik an einer 4 Sterne Anlage angebracht ist und als Fazit ergibt sich für uns:Zu teuer, ein Besuch reicht!Zum Essen:
Salatbar und Obstbar: für 4 Sterne definitiv zu schlecht. Das liegt an der mikrigen Auswahl von fischen Sachen (dafür gab es leider ausreichend Dosenobst!), außerdem war fast jeden Tag dasselbe zu finden. Tropische Früchte: Fehlanzeige!! Die Tomaten waren anscheinend aus Holland (kein Geschmack, wie bei uns zu Hause!). Das Essen wiederholt sich wöchentlich. Der angebotete Fisch ist immer derselbe und hat so gut wie keinen Geschmack. Im AI-Angebot sind die Zwischenmahlzeiten (Snacks) nur zu bestimmten Zeiten verfügbar, allerdings nur solange die Mitarbeiter ihren unersättlichen Hunger nicht gestillt haben!Zu den Getränken:
Im AI-Angebot findet man keine Cocktails! Diese werden für 4$ angeboten. Die Mixgetränke sind anscheinend fast ausschließlich mit Ethanolalkohl versetzt, sodaß diese fast ungenießbar sind und nur für Hartgesottene ertragbar ist. Das Bier kommt aus Holland, ich denke das reicht und mehr muß dazu nicht geschrieben werden!
Sauberkeit:
Toiletten außerhalb des Bungalows: versifft und übel riechend.
Service:
Aufgrund mehrfacher Probleme mit der Klimaanlage in unserem Bungalow versuchten wir dreimal ! Hilfe zu bekommen. Ohne Klimaanlage ist ein Schlafen so gut wie unmöglich, das liegt an den Temperaturen und auch an der extremen Luftfeuchtigkeit.
Ein pampiges Auflegen des Hörers mitten im Telefonat durch die Reception ist nicht akzeptabel!
Lautstärke:
Der Stromerzeuger und auch die Wasseraufbereitung sind saulaut.
Ein erholsamer Urlaub ist damit nicht möglich. Erst ab Bungalow 125 ist es etwas leiser.
Die Raben auf der Insel sind eine Plage – auch für die Urlauber, denn diese verbreiten einen höllischen Lärm.
Als Honeymooner haben wir uns allerdings auf dieser Insel nicht gerade wie im Honeymoon gefühlt. Wir haben außer einem blumengeschmückten Bett keinerlei Aufmerksamkeiten erfahren!
Zu den positiven Eindrücken:
Die deutsche Reiseleitung names Barbara war sehr nett und stets bemüht. Die Essensqualität und die Auswahl war sehr gut, europäische Mägen müssen sich allerdings etwas an die exotischen Gewürze gewöhnen…Das Servicepersonal war bis auf wenige Tranfunzeln sehr bemüht und hilfreich. Das Bad und der Bungalow sind großzügig eingerichtet und stets sauber, allerdings leider etwas zu modern und funktionell eingerichtet.
Der Stand ist traumhaft und pikobello sauber. Die Tauchschule „The Crab“ ist super (Service, Guiding). Beim Tauchen braucht man sich allerdings nicht auf Großfische (Haie usw.) hoffen.
Schnorcheln ist am Strand (Hausriff) sehr gut möglich. Die Korallen sind allerdings fast alle tot. Der Transfer vom Male und dann weiter mit dem Wasserflugzeug ist hervorragend organisiert. Wobei der Wasserflugzeugtransfer sehr beeindruckend und ein wirkliches Erlebnis ist.
Die Sicherheitseinweisung läuft in ca. 10 Sekunden ab, aber seht selbst…
Maja und Thorsten aus Düsseldorf
Reisebericht Meedhupparu, 22.-29. November 2004Wir waren in der letzten Novemberwoche 2004 auf Meedhupparu. Da die Berichte die wir vorab hier gelesen haben zwar grundsätzlich positiv, aber doch gemischt waren möchten wir gerne unsere sehr positiven Eindrücke schildern. Wir empfehlen Meedhupparu gerne weiter.Zur Reise ist nicht viel zu sagen: Non-Stop mit der Condor nach Male, und dann nach einem kurzen Aufenthalt (Wartezeit < 1 Stunde, auf dem Rückflug weniger) mit dem Wasserflugzeug nach Meedhupparu. Es war unsere erste Reise auf die Malediven, und der Flug mit dem Wasserflugzeug ein Erlebnis in sich. Am Anfang hatte ich gehofft eine Insel ohne Aufpreis für den Flugtransfer zu finden, muss jetzt aber sagen dass sich der Flug alleine von den damit verbundenen Ausblicken auf die Inselwelt her gelohnt hat. Alles was man sich vorher auf Bildern angeschaut hat in echt, und dazu ein bisschen Abenteuergefühl, wie bei Jack London.Der Check-in auf der Insel war unkompliziert und freundlich, nur das 15-minütige Briefing hätten sie sich sparen können denn alle Angaben standen ohnehin auf Hand-outs, und wir wollten viel lieber duschen, Shorts anziehen und die Insel erkunden. Die Insel war voll ausgebucht, und es gab keine Möglichkeit zu beeinflussen welchen Bungalow man bekommt. Wir waren in 284, und sind sehr zufrieden gewesen. Er war zwar ca. 10m vom Strand weg, das Meer aber wie durch einen Garten vom Bett aus zu sehen (und zu hören). Der Bungalow war sehr sauber und einladend, kein Ungeziefer, gar nicht abgewohnt sondern schön. Es gab ein paar Moskitos, Moskitonetz (das wir dabei hatten) war aber nicht nötig, die Moskitos waren nicht sehr aggressiv und mit etwas Autan abzuhalten. Am ehesten haben sie einen im halb-offenen Bad erwischt, draußen duschen war aber trotzdem toll.Der Strand unmittelbar beim Bungalow war traumhaft: ausreichend Liegstühle, der Sand fein und weiß, das Wasser ca. 28 Grad warm, die Luft auch. Es waren nie viele Leute am Strand, und wenn man ein kleines Stück von den Bungalows weg ging konnte man sich fast wie Robinson auf einer einsamen Insel fühlen. Der Meeresgrund war für ein paar Meter sandig bevor die Korallen anfingen, man konnte also gut baden. Allerdings sollte man nicht ohne Schuhe nah an die Korallen kommen (und diese ohnehin nie berühren, was einige der Gäste offensichtlich trotz Briefings nicht beachteten!), denn beim schnorcheln haben wir in unmittelbarer Strandnähe auch giftige Fische gesehen. Das Publikum auf der Insel war gemischt, überwiegend italienisch, aber auch viele Engländer, Schweizer und Deutsche. Das italienische Animationsprogramm war nicht aufdringlich, und wir konnten es gut ignorieren, lesen, schlafen und uns erholen. Der Bungalow war ohnehin sehr ruhig. Das Essen war fantastisch, wurde aber schon ausreichend beschrieben. Wir sind normalerweise sehr empfindlich, hatten aber keine Magen-Darm Beschwerden obwohl wir Salat, Saft & Eiswürfel zu uns genommen haben. Wir hatten All Inclusive, aber nach den Beschreibungen die wir gelesen haben waren zumindest Getränke nicht schrecklich teuer: Cocktails für 4$. Schnorchelausrüstung für eine Woche ausleihen kostet 25$, im Shop kann man eine einfache Brille & Schnorchel auch für 25$ kaufen.Mit dem Wetter hatten wir nicht viel Glück, es hat jeden Tag und viel geregnet, den Regenschirm (vor Ort vorhanden) hatten wir fast immer dabei. Da auch starker Wind blies und sich Seegang aufgebaut hat sind wir nur viermal tauchen gewesen. Schon beim ersten Tauchgang waren Delphine unmittelbar am Boot im Wasser als wir die Tauchstelle erreicht haben. Korallen und Fische waren sehr schön, unzählige Rotfeuerfische, eine Schildkröte die neugierig auf Armlänge zu den Tauchern kam, (nur) zwei Rochen, fast überall Muränen. Außer Napoleons kaum Grossfische. Die Tauchschule war effizient und freundlich, nicht zu bürokratisch. An einigen Stellen hätten sie sich um weniger erfahrene Taucher noch etwas besser kümmern können, da hatte man den Eindruck dass die Divemaster lieber selber den Fischen nachschauen wollten. Equipment ist nicht das neueste aber gut in Ordnung, Service ist prima: anziehen und tauchen, die Arbeit wird für einen gemacht. Der Preis für das Tauchen ist auf den Malediven natürlich hoch: gut ein Drittel mehr als in Ägypten, und fast das vierfache im Vergleich zu Ko Tao. Tip: wenn man sich auf der Website von The Crab vor dem Urlaub eine Web Card ausdruckt bekommt man auf Tauchpakete einen 10% Rabatt, dies gilt nicht für einzelne Tauchgänge. Vorher buchen ist nicht nötig und nicht günstiger.Alles in allem hatten wir eine sehr erholsame und schöne Woche, wir wären gerne noch länger geblieben. Wir können Meedhupparu auf jeden Fall weiter empfehlen für alle die faulenzen, gut essen und sich erholen wollen.Ute & Stefan
Reisebericht Meedhupparu 9/2004Reisezeitraum 02.09. – 17.09.2004
Insel Meedhupparu im Raa-Atoll
Verpflegung / Zimmer / Preis All Inklusive / Einzelzimmer (Bungalow) / 2058 Euro
Reisebüro Kompass Reisen, Isartorplatz, München
Fluggesellschaft / Flugzeug / FlugNr Condor powered by Thomas Cook – Boing 767-300 – Flug DE 4326Intro:
Da es sich um meinen erster Maledivenurlaub handelt, fehlt mir natürlich der Vergleich mit anderen Inseln. Für mich war es auf jeden Fall ein Traumurlaub. Trotzdem möchte ich einen genauen Reisebericht verfassen, da die bisherigen Reiseberichte, für mich jedenfalls, noch Fragen offengelassen haben. Ich möchte mit diesem Reisebericht allen unentschlossenen Maledivenur-laubern bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.1. Flughafen München
Die hinterlegten Tickets konnte ich im Terminal 2, Ebene 03 (= Erdgeschoß) am Schalter von Thomas Cook abholen.
Eingecheckt wird schräg links gegenüber – das Gepäck darf höchstens 20 kg und das Handgepäck max. 5 kg wiegen.
Homepage von Condor: www.condor.com
Es empfiehlt sich, bereits im Reisebüro die gewünschten Sitzplätze zu reservieren, da die Flüge meistens schon Tage vor-her fast ausgebucht sind und man nicht so früh am Flughafen sein muß. Kosten: 16 Euro.
Sicherheitskontrolle im Terminal 2, Ebene 04 (= 1.OG)
Passkontrolle im Terminal 2, Ebene 05 (= 2.OG)
Abflug vom Gate H48 im Terminal 2, Ebene 05 (2. 0G) – das Gate liegt als Letztes ganz am Ende – also beim Shoppen im Duty-free-Bereich die Zeit einplanen, die man für die ca. 1 km lange Wegstrecke (z.T. auf Laufbändern) benötigt.
Boarding offiziell ab 19:45 h – in Wirklichkeit ab 20:00 h
Abflug trotzdem pünktlich um 20:30 hFlugzeug / Hinflug
Boing 767-300
Sitzplätze links buchen, da man so im Landeanflug die Atolle sowie Male sieht.
Kleidung: Für den Flug warme Kleidung und geschlossene Schuhe mitnehmen, da die Klimaanlage leider sehr trockene, kalte Luft produziert. Für verfrorene Mitmenschen gibt es zusätzlich Stoffdecken, die im Flugzeug bereit liegen.
Beinfreiheit: Einfach nur „kriminell“ – ab 1,72 m Körperlänge stößt man mit den Knien am Vordersitz an...!
Essen: 2 x warm und ziemlich gewöhnungsbedürftig. Abendessen: Wahl zwischen gefüllten Gemüsenudeln mit grünen Bohnen und roten Pfefferkörnern + Krautsalat mit Radieschenstreifen + Roggensemmel + Camembert + Kuchen mit Sah-ne oder Hühnchen mit ?; Frühstück: Omelette mit Champions, Schinken, pürierten Karotten und Bratkartoffeln + Hüttenkä-se mit Pfirsichmarmelade → und das um diese Uhrzeit...! ;-)
Getränke: Jeweils warme (Kaffee, schwarzer Tee) und kalte Getränke (Apfel-, Orangen-, Tomatensaft, Wasser, Sprite, Co-la, Fanta, Spezi) – gegen Gebühr: Alkohol.
Service: Mit etwas guten Willen könnte man ihn als freundlich - distanziert beschreiben.
Lesestoff: Vor den Gates im Wartebereich gibt es gratis: Die Welt, die Zeit, SZ, FAZ, Münchner Merkur, TZ, Bild, Financial Times (dt., engl.). Im Flugzeug gibt es ebenfalls gratis: Tageszeitungen, zahlreiche Zeitschriften (z.B. Glamour, Spiegel, Focus, Abenteuer & Reisen etc.).
Toiletten: o.k. – keine Geruchsbelästigung.
Landung: Pünktlich um 8:53 h Ortszeit Male (= 5:53 h München) auf der kurzen, schmalen Landebahn.
Zeitumstellung: Male: 3 Stunden Zeitverschiebung, Meedhupparu: 4 Stunden Zeitverschiebung.
Visum: Das Formular wird im Flugzeug ausgeteilt und ausgefüllt – daher unbedingt Stift + Reisepass + Flugticket bereithalten.Flughafen Male
Passkontrolle: Reisepass und Visum werden kontrolliert und gestempelt.
Gepäckausgabe: = Gepäckband
Sicherheitskontrolle: Alle Gepäckstücke werden kontrolliert.
Vorhalle: Hier wartet ein/e Mitarbeiter/in von Thomas Cook – erkennbar am Namensschild mit Thomas Cook Logo – und hakt die Namen der Gäste auf einer Liste ab und sagt den Gästen den zuständigen Schalter für die Weiterreise auf die In-seln → Schalter für Meedhupparu: Nr. 15 ganz rechts!
Schalter: Die einheimischen Mitarbeiter dort haken den Namen der Gäste ebenfalls auf einer Liste ab und weisen den Weg zum richtigen Transporter und Bus für die Weiterreise, welche unmittelbar hinter dem Schalter parken.
Transport zum Wasserflugzeug: Das Gepäck kommt in den Transporter und man selbst steigt in den Bus. Weiterfahrt von ca. 5 Minuten zum „Flugplatz“ der Wasserflugzeuge.Flugplatz / Wasserflugzeug
Flugplatz: halboffen, Sandboden, direkt am Meer, gemütliche Sitzgelegenheiten, Rauchen erlaubt.
Vorhalle: Kurz nach der eigenen Ankunft im Bus wird das Gepäck durch den Transporter angeliefert.
Schalter: Mit dem Gepäck geht es zum Schalter – dort wird das Gepäck gewogen. Vorsicht: Gebühren bei Übergepäck: 2 US$/kg!!! Der Name der Gäste wird wieder auf einer Liste abgehakt und das Gepäck (außer dem Handgepäck) wird mit einem Anhänger (grün-weiß mit der Aufschrift „MEP“ für Meedhupparu) versehen. Man erhält noch eine Karte mit der FlugNr (bei mir 5222) – für was man diese Karte benötigt, ist mir ein Rätsel – ich habe sie nie gebraucht!
2. Schalter: Rechts daneben befindet sich ein 2. kleiner Schalter; dort erhält man die sog. „Boarding Card“ aus Plastik in li-la (englisch: purple).
Wartebereich: Jetzt kann man im dahinter liegenden Wartebereich Platz nehmen, etwas trinken (nicht so teuer wie am Flughafen) und, wer möchte, rauchen.
Ohrstöpsel: Werden im Wartebereich gratis verteilt.
Wartezeit: Ca. 2 Stunden nach der Landung = ca. 40 Minuten Wartezeit hier, wurde der Flug nach Meedhupparu aufgeru-fen. Dabei genau hinhören, da der Aufruf (in Englisch) z.T. schlecht zu verstehen ist – einfach auf die Farbe der Boarding Card achten, dann kann eigentlich gar nichts schiefgehen.Wasserflugzeug
Typ: Twin Otter der Fluggesellschaft „TMA“ – Farbe: rot-weiß.
Gepäck: Das Gepäck wird vorab in das Wasserflugzeug verladen; das Handgepäck wird direkt beim Einsteigen von einem Mitarbeiter entgegen genommen und im hinteren Teil der Maschine gestapelt. Daher Ohrstöpsel und Fotoapparat vor dem Einsteigen herausnehmen!!!
Geräuschpegel: Ziemlich laut – trotz Ohrstöpseln hört man noch ein deutliches Rauschen.
Geruch: O.k. – zu Beginn riecht es etwas nach Flugbenzin.
Sitzplätze: Links ist am besten, da man so im Landeanflug Meedhupparu photographieren kann!
Flug: Unvergeßlich schön, einfach atemberaubend – zu sehen war blaues, türkises Wasser und Atolle in allen Formen. Dauer des Fluges: ca. 45 Minuten.
Piloten: Sie fliegen tatsächlich barfuß in grünen Shorts und weißen Hemden! J
Sicherheitshinweise: Ganz kurz in Englisch; Notausgänge: Pilotenkanzel, 2. Sitzreihe von vorne und ganz hinten – jeweils links und rechts; es besteht Anschnallpflicht und es darf nicht geraucht werden; Schwimmwesten befinden sich unter den Sitzen.
Landung: Am südlichen Anlegesteg (= Jetty); man wartet nach der Landung auf dem Jetty, bis alle Gäste ihr Handgepäck haben; hier wird man dann auch gleich von der „allgemeinen Reiseleitung“ = Reiseleiterin Gültje auf Deutsch und Englisch begrüßt und in den Rezeptionsbereich gebracht.
Reiseleitung: Es gibt keine Reiseleitung der einzelnen Veranstalter, sondern nur Reiseleiterin Gültje, die aber wahrschein-lich ab Oktober 2004 auf eine andere Insel wechseln wird!Rezeptionsbereich
Hier wird man mit kühlen Tüchern und einem kühlen Fruchtdrink ohne Alkohol gegrüßt und kann sich wieder hinsetzen.
Man füllt nun eine Karte aus (Name, Adresse, Dauer des Aufenthalts, Flugnummer, An- und Abflugdatum, Reispass aus-gestellt am - gültig bis - Ausstellungsort, Beruf etc.). Daher, wie im Flugzeug, Stift, Flugticket und Reisepass bereithalten!
Bungalow: Man erhält nun ein Bungalow zugewiesen – Reservierungen oder Wünsche wurden nicht berücksichtigt, da die Insel fast komplett ausgebucht war.
Bungalowtausch: Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein Wunschbungalow anzugeben → je nach Verfügbarkeit bekommt man dann das Wunschbungalow ein paar Tage später (nur nicht am ersten Tag – außer es ist zufällig frei!). Fragen kostet nichts... ;-)
Gepäck: Man sagt den im Rezeptionsbereich wartenden Mitarbeitern des Gepäckdienstes Bescheid, welches Gepäckstück das Eigene ist und auf welches Zimmer es gebracht werden soll (→ die Zimmernummer wird dabei auf dem Anhänger „MEP“ vermerkt).
Kurzer Rundgang
Die Reiseleiterin Gültje zeigt auf dem Weg von Jetty zur Rezeption kurz die Tauchschule, das Diving Center und den Standort der Arztpraxis. Nach den Formalitäten im Rezeptionsbereich erklärt sie noch kurz die Lage der Restaurants, der Geschäfte, der Sauna, des Dampfbades, des Fitnessraums, der Disco, der Bars, dem Theater, dem Swimmingpool mit den 2 Whirlpools (= Jacuzzi) und dem Ayurveda-Zentrum.
Eine etwas ausführlichere Erklärung gibt es am Abend um 21 Uhr in der Mainbar.Weiterer Verlauf
Die Reiseleiterin Gültje oder ein Mitarbeiter der Rezeption weißt den Gästen den Weg zu den Bungalows und erklärt kurz die Ausstattung der Bungalows.
Danach kann, wer will, noch schnell zum Mittagessen gehen.
2 Mitarbeiter bringen das Gepäck – es ist üblich, dass sie pro Gepäckstück 1 US$ bekommen.
Verhalten der Bediensteten
Sehr freundlich und zuvorkommend; sie haben eigentlich immer ein Lächeln auf den Lippen, grüßen und fragen fast immer, wie es einem geht - darauf wollen sie auch immer eine Antwort! Falls etwas fehlt, kaputt ist oder man einen Wunsch hat, ruft man einfach an der Rezeption an oder wendet sich an den Roomboy.Die Kellner sind ebenfalls total nett, grüßen und beginnen auch schon mal eine kleine Unterhaltung; benutztes Geschirr wird sofort abgeräumt; beim Betreten des Restaurants wird man gleich nach seinen Getränkewünschen gefragt.
Trinkgeld: Roomboy: 5 US$ pro Woche im voraus; Kellner: 10 US$ pro Woche am Ende der jeweiligen Woche.
Hinweis: Als alleinreisende Frau wird man am Anfang ziemlich angebaggert (so ging es jedenfalls mir in den ersten Tagen) – man muß aber nur deutlich sagen, dass man kein Interesse hat und wird dann sofort in Ruhe gelassen! Das mag daran liegen, dass nur Männer als Bedienstete auf der Insel arbeiten (es gibt nur 2 Frauen im Ayurveda-Center + Gültje + die Mitarbeiterinnen des Diving-Centers).Essenszeiten / Essen
Im Main Restaurant in Buffetform
Frühstück: 07:30 – 09:30 h
Mittagessen 12:00 – 14:30 h
Abendessen 19:30 – 21:30 h
Snacks in der Main Bar in Buffetform
Vormittags 10:30 – 11:30 h
Nachmittags 16:00 – 17:00 h
Abends 23:00 – 24:00 h
Zeiten der AI-Getränke in den Bars
Disco Bar 10:00 – 24:00 h
Pool Bar 10:00 – 18:00 h
Grill Bar 10:00 – 18:30 h
Hauptrestaurant nur während des Mittag- und AbendessensEssensauswahl im Main Restaurant (Themenbuffets)
Frühstück:
kalte + warme Milch, schwarzer Tee, Kaffee, gekühlte Säfte (Apfel, Orange, Mango, Johannisbeere), normales- und Voll-kornbaguette, Toastbrot, Croissants, Butter, Joghurt, Müsli, Cornflakes, Cocopops, Wurst, Käse, Pfannkuchen mit Vanille- und Schokoladensauce oder Chilis, Obst, Eier in allen Variationen, backed beans, Würstchen, gebratener Speck, maledi-visches Frühstück (Fishcurry), kleine Kuchenstücke etc.
Mittag- und Abendessen:
Soft-Drinks im Glas: Coke, Coke light, Fanta, Sprite, Säfte, Wasser (mit und ohne Kohlensäure), Bier, Hauswein (rot, weiß - lieblich)
Salat (grüner Salat, Rohkost, Karotten, Tomaten, Gurken, rote Beete, Oliven, getrocknete Tomaten, Kapern, Sardellen) inkl. Salatsoße (Joghurt, Cocktail, Barbecue, Balsamicoessig, Öl in vielen Variationen)
Verschiedene Vorspeisen – je nach Buffetthema
Fisch – frisch gebraten am Buffet
Diverse Hauptgerichte: Nudeln mit ..., Reis, Gemüsereis, Kartoffeln, gebratenes Gemüse, Fleisch (Hühner-, Schweine-, Rinder- und Lammfleisch)
Nachspeisen: Eis, Kuchen, Waffeln, etc.Bungalows
Die Bungalows werden zur Zeit außen neu gestrichen (türkis).
Mein Bungalow lag auf der Südseite und trug die Nummer 201.
Es hat direkten Meerblick, der Abstand Terrasse - Meer beträgt ca. 20m
Vor dem Bungalow findet man feinen Sand und Bäume – daher gibt es hier auch viel Schatten z.T. auf der Terrasse und direkt am Wasser (aber auch reine „Sonnenplätze“ sind kein Problem)
Der Sand wird regelmäßig (d.h. mindestens 1x am Tag) gerecht und sämtliche Blätter etc. weggeräumt
Die hier befindlichen Strandaschenbecher sind mit Sand gefüllt und werden ebenfalls täglich geleert.
Es sind in diesem Bereich immer 7 Bungalows im Halbkreis angeordnet, so dass es keinen Strand im eigentlichen Sinn gibt – nur den „Strandabschnitt“ zwischen den Bungalows
Man hört weder den Dieselgenerator, noch riecht man die Müllverbrennung; Disco und Theater sind zwischen 22 und 23 Uhr gaaanz leise zu hören.Aufbau des Bungalows Nummer 201Bad:
links: Toilette + nach oben offene Duschkabine – rechts: 2 Waschbecken mit Ablage inkl. großem Spiegel + 2 Zahnputz-gläsern + Seife; Fön (ist fest an der Wand neben dem Spiegel verankert), Handtuchhalter mit 2 großen Duschtüchern und 2 etwas kleineren Handtüchern (die Handtücher werden täglich gewechselt, auch wenn man sie nicht in den dafür vorge-sehenen Korb unterhalb des Waschbeckens legt) – für die Umwelt sehr bedenklich!
Halboffen (d.h. es gibt keine Tür nach außen): das Bad ist mit Betonmauern umgeben – draußen befindet sich der zweite Teil des Bades in Form eines Rechtecks angelegt, mit Kies-Sandboden, Grünpflanzen (cave: Mücken!), einer Dusche und einer Wäscheleine (da hier Windstille herrscht, trocknet die Wäsche nicht – also lieber auf die Terrasse hängen)Wohnraum
Helles Holz (außer bei den Schränken), sauber, kein Ungeziefer (bis auf vereinzelte Mücken – daher auch sehr selten Ge-ckos – seufz! (aber nur wegen den Geckos J)
Durch eine kleine Wand sind der Flur und der Wohn- und Schlafraum getrennt
Links: Flur mit Safe, Minibar, großen Schrank inkl. Kleiderbügeln, Kommode mit Spiegel, 1 großer Regenschirm
Geradeaus: Wohn- und Schlafraum mit Doppelbett – links und rechts neben dem Bett stehen Beistelltische mit Glasplat-ten; ein etwas größerer Beistelltisch, 2 Ecktische in Fünfeckform, 2 Stühle, Telefon, Vorhänge an der Terrassentür, Ventila-tor und Klimaanlage (mit 0,5°C-Schritten) – geht jedoch nur, wenn Strom da ist, d.h. der Zimmerschlüssel in der Halterung im Bungalow steckt!!!Terrasse
Holzboden, 2 Plastikstühle, 1 Glastisch, 1 Plastikliege ohne Auflage, 1 kleiner Topf mit Süßwasser zum Reinigen der Füße, Holzregal inkl. 2 blauen StrandhandtüchernStrom
220 V – 3-polige Stecker (Dreiecksform) – die Steckdosen sind aktiviert, wenn bei dem Kippschalter eine orange Markie-rung sichtbar ist.Weitere Ausstattung
1 Liter Wasserkocher (ziemlich verkalkt), Teebeutel (schwarzer Tee, Nescafe-Pulver, Zucker) – cave: es gibt keine Milch oder Kaffeesahne! Der Tee wird bei Bedarf aufgefüllt. Es stehen immer zwei 0,5 Liter Flaschen stilles Mineralwasser pro Tag bereit (können gesammelt werden). Weiterhin gibt es 2 Gläser, 2 Teelöffel, 1 Aschenbecher, 1 Packung Streichhölzer
Tiere vor dem Bungalow (im bzw. auf dem Sand)
Miniameisen, Krebse, Flughunde, kleine Eidechsen, sehr freche Krähen oder Raben (weiß nicht so genau) – sie klauen al-les bzw. knabbern alles an, was am Strand nicht beaufsichtigt wird!Roomboy
Er reinigt 2 mal täglich das Bungalow (morgen und abends) und dekoriert abends das Bett (leider ohne Blumen)
Wenn man ausschlafen oder nicht gestört werden möchte, hängt man einfach das „do not disturb – Schild“ außen an die Bungalowtür – der Roomboy legt dann nur frische Handtücher auf die Terrasse und kommt später (sobald das Schild weg ist) zum saubermachen!Sollte etwas im Bungalow fehlen (Adapter, Strandliegen etc.) oder etwas kaputt sein, so sagt man entweder dem Roomboy oder der Rezeption Bescheid – diese Mißstände werden umgehend behoben!
Er bekommt üblicherweise 5 US$ pro Woche im Voraus!!!Safe
Zum Verriegeln folgendes eingeben: # + 6-stellige, selber ausgedachte Geheimnummer + # (siehe Anweisung)
Bungalowübersicht – SüdseiteZimmernummern: 304 – 291
Ayurveda-Village mit breitem Strand, kein Schatten am Strand, weit weg vom Meer (ca. 50 m)
Meerblick: 304 + 303 + 301 – 291 kein Meerblick: 302Zimmernummern: 290 – 277
Durchgehender kleiner Strand, kein Schatten am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 289 + 288 + 285 - 283 + 278 + 277 kein Meerblick: 290 + 287 + 286 + 282 - 279Zimmernummern: 276 – 263
Durchgehender kleiner Strand, kein Schatten am Strand, „stacheliges Gras“ am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 275 – 273 + 264 – 263 kein Meerblick: 276 + 272 - 265Zimmernummern: 262 – 253
Durchgehender kleiner Strand, kein Schatten am Strand, „stacheliges Gras“ am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 262 – 261 + 254 + 252 – 249 kein Meerblick: 260 – 255 + 253
Südjetty mit Booten (cave: Landung des Wasserflugzeuges!), Diving Center, Wassersportcenter, Inselarzt, Grill BarZimmernummern: 248 – 235
Kleine Strandbucht zwischen den Bungalows, kein Schatten am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 248 – 237 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 236 - 235Zimmernummern: 234 – 223
Kleine Strandbucht zwischen den Bungalows, kein Schatten am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 232 – 223 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 234 - 233Zimmernummern: 220 – 207
Abgesetzter kleiner Strand zwischen den Bungalows, Wellenbrecher (aus Beton) horizontal zum Strand bilden eine Lagu-ne, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 218 – 207 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 220 – 219
Info: „unfreiwilliges Wasserbungalow“: vor dem Bungalow befindet sich kein Strand mehr (da weggespült), d.h. das Wasser reicht bis zur Terrasse und man muß seitlich von der Terrasse an den angrenzenden Strand heruntersteigen oder man läuft einmal um das Bungalow herum, um an den Strand zu kommen.Zimmernummern: 205 – 193
Kleine Strandbucht zwischen den Bungalows mit Büschen + Bäumen, Schatten am Strand!, nah am Meer (ca. 20 m ), vor Zimmer Nummer 195 befindet sich ein Wellenbrecher aus Beton, der senkrecht ins Meer geht
Meerblick: 204 – 201 + 199 – 193 kein Meerblick: 200 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 206 - 205Zimmernummern: 192 – 179
Kleine Strandbucht zwischen den Bungalows mit Büschen + Bäumen, Schatten am Strand!, nah am Meer
Meerblick: 190 – 186 + 184 - 181 kein Meerblick: 185 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 192 – 191 + 180 – 179Bungalowübersicht – Westseite
Zimmernummern: 178 - 169
Kleiner Strand zwischen den Bungalows, kein Schatten am Strand, nah am Meer (ca. 20 m), Wellenbrecher
Meerblick: 173 – 169 kein Meerblick: 176 – 174 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 178 – 177Bungalowübersicht - NordseiteZimmernummern: 168 – 155
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, relativ nah am Meer (ca. 30 m)
Meerblick: 168 – 161 + 158 – 155 kein Meerblick: 160Zimmernummern: 154 – 141
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, weit weg vom Meer (ca. 50 m)
Meerblick: 154 – 150 kein Meerblick: 149 - 141Zimmernummern: 140 – 127
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, weit weg vom Meer (ca. 50 m)
Geringer Meerblick: 140 – 139 kein Meerblick: 138 - 127Zimmernummern: 126 – 113
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, weit weg vom Meer (ca. 50 m), Dieselgenerator ab Zimmer Nummer 126 hörbar – ziemlich laut hinter Bungalow Nummer 114/113!!!
Meerblick: 126 – 125 kein Meerblick: 124