Meeru

Hallo zusammen,

Meine Eindrücke von unseren Ferien sind ein Traum. Wir waren Ende Januar 14 Tage auf der Insel Meeru. 

Anflug Male war für mich ein Abenteuer, sieht man doch nur eine Insel....

Landung perfekt und schon ist man in lockerer Atmosphäre bereits in Angekommen- Stimmung. Sehr informative und freundliche Reiseleitung hat uns in Empfang genommen. Danach mit dem Speedboot Richtung Meeru, ein herrliches Erlebnis, sieht man doch hier und dort Resorts und man freut sich immer mehr auf die Ankunft. So ist es uns ergangen.

Angekommen, mit Reisebeleiterin, unheimlich viele Eindrücke, ich war schlichtweg nur noch am schauen, und schon am geniessen. Auch hier wieder, herzlich und freundlich. Ich denke mir immer mehr wie unfreundlich man doch hier in Europa allgemein ist. Wir könnten viel lernen, sehr viel.
Wir haben uns für eine teurere Variante entschieden und wurden zu unserer Jaccuci- Wasser- Villa begleitet. Mir hat es nach dem ersten Eindruck tatsächlich die Sprache verschlagen. Ich kann nur wiederholen, einfach traumhaft, sehr sauber, was für mich ein wichtiger Faktor ist. Wir waren im Bungalow Nr. 711, dieser Teil der Insel war genau das Richtige für uns. Wir wollten 14 Tage Ruhe und Erholung und sind voll auf unsere Kosten gekommen.
Man hört wirklich nur das Rauschen des Meeres.

Essen war für uns gut, abwechslungsreich, es hat ganz sicher für jeden Geschmack etwas. Leider gibt es trotzallem immer wieder Leute die etwas zu meckern haben, solche Menschen sollten doch zu Hause bleiben, und an sich selber rummeckern.
Personal auch hier top. Eine Herzlichkeit und Freundlichkeit, Klasse 1. Unser Kellner den wir die ganzen 14 Tage hatten, Hussein ist sein Name hat uns am letzten Abend einen Tisch geschenkt den man sonst buchen muss. Ich hatte Tränen in den Augen als er sagte, weil wir so nette Leute sind hat er uns damit überrascht. Schön und danke nochmals. Auch die Kellner in der Bar und die Küchencrew top. Wir haben eine so schöne Erfahrung gemacht mit all diesen Leuten, dass ich heute noch Heimweh habe nach Meeru und dem Personal habe. Auch die Zimmerreinigung sehr sehr gut. Ali ist ein netter Mann und wir haben oft gelacht mit ihm. Noch etwas, es ist eine lockere Insel, man geht barfuss zum Essen ect. und auch Kleidervorschriften gibt es keine. Abendkleid was man auch sieht ist meiner Ansicht nach unpässlich, nur weil man auf den Malediven ist heisst es noch lange nicht " Obere Zehntausend ". Seid ein bisschen lockerer und geniesst. Dann habt ihr auch keinen Grund zu meckern, man wird nämlich viel besser bedient, wenn man nicht die Nase zum Himmel streckt.....Übrigens haben alle die uns bedienen und reinigen ein Trinkgeld verdient !!!!!!! 
Wir würden jederzeit wieder auf Meeru reisen, und nur in ein Bungalow auf dieser Seite, für uns war dies top, haben auch die Insel erkundet und für uns kommt nur diese Seite zum Zug.

Nun ich muss Euch noch sagen, war schon an einigen Orten auf dieser Erde, habe mich immer aufs Nachhause gehen gefreut, dieses mal habe ich beim Adieu sagen von unseren Leuten geweint, und ich habe immer noch Heimweh nach all den Lieben.

Ich hoffe, dass ich ein wenig Infos an alle Interessierten weitergeben kann, und wünsche einen schönen Urlaub.

L. Coduri und M. Rauchenstein 

 


 

Meeru Island vom 24.09.07-10.10.07

Für uns war es der erste Maledivenurlaub und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Wir wollten auf eine größere Insel mit Einzelbungalows, schönen Strand und zum Schorcheln. Meeru Island liegt in einer Lagune mit wenigen Korallen, also ideal für Wassersport.

Die Wege laden zum spazieren gehen ein, der Strand ist gut .Am nördl. Strand der Insel ist ein Schnorcheltrail angelegt, dort kann man alle bunten Fische wie im Aquarium beobachten. Zwischen Bungalow 215 und 225 sind auch schöne Schnorchelstellen. 2x tgl. fährt ein Schnorchelboot zum Außenriff für 2 Stunden , Kosten 6 $ . Die Bars und Restaurants sind im maled. Stil. Bedingt durch die Größe der lnsel, muß man zu diesen Lokalitäten immer etwas laufen , aber wegen der sehr guten int. Küche kann man schon dem einen oder anderen Pfündchen entgegen wirken. 1 Mal wöchentlich ist malediv. Abend,kulinarisch und kulturell.

Ob VP oder Al ist schwierig zu entscheiden. AI Getränke gibt es von 10-24 Uhr:

Bier 30cl 4 $
Softdrink 30cl 4 $
Wasser 50cl /still 2,50$
Cafee/ Tee 3$
Hauswein 4 $
Wodka ,Gin ,Wiskey 5$
Eiscafe 3,50$
Der AI-Tagescoctail war nicht so toll
Nicht in AI enthalten:
Coctails 6-9$
Wasser still 1,5l 3$
Wasser 1 l 5,50$
Wein/ Glas 6$
Schnaps/ Glas ab 5$

Man kann auch vor Ort AI nachbuchen.

Wir hatten eine Landvilla gebucht, Nr. 210-250 liegen günstig, ebenso 401 – 420 hier hört man aber die Generatoren. Die Ausstattung ist sehr geräumig und hübsch eingerichtet. Die Open Air Dusche fanden wir toll. Außerdem ist Meeru eine "Barfußinsel",d.h. man kann immer und überall unten ohne gehen.
Das Personal ist sehr freundlich, die Kellner lassen sich manchmal etwas Zeit, aber schließlich ist Urlaub. Es gibt ein großes Ausflugsangebot.

Fazit, wir würden gerne wieder kommen.

Andrea und Peter

 


 

MEERU

Katrin und Mario

Reisezeit:29.7-13.8.07

Wieder in Deutschland gelandet, hatte ich mir fest vorgenommen gleich einen Bericht für die Welt zu verfassen. Daraus wurde leider nichts,weil ich erst mal in ein tiefes Loch gefallen bin mit Entzugserscheinungen auf meeruanisch.Es sollte ein detalierter Bericht werden.Nun habe ich mich allerdings dazu entschlossen,Euch /Ihnen nur das ,mir wichtigste,zu erzählen und meine Informationen auf „Das“nötigste zu beschränken,denn MEERU sollte man besucht haben!!!!!,-keine Frage.Und schon wären wir mittendrin.
Für mich und meinen Partner der 1.Besuch dieser Insel.
Ich fange beim Flughafen/Zoll an:Denkt bitte daran,wenn ihr „Flüssigkeiten“im Handgepäck haben müsst(Frau übersteht den langen Flug eigtl.auch ohne Nagellack J)die dafür geforderten Tüten benutzen!!!!Sonst gibt es beim Zoll wirklich keine Chance und zum Leidwesen und zur großen Enttäuschung ,zumindestens in unserem Reisezeitraum,kein solchen Tüten lose auf dem ganzen Flughafen in Leipzig.Habe NACH unserer Reise,beim Einkauf im dm Markt,bereits gefüllte Reisetütchen gesehen,die schon mit dem nötigsten in Reisegröße gefüllt sind und zu meinem großen erstaunen nur 3.95 gekostet haben statt satte 8.95 auf dem Frankfurter Flughafen,sofern ist das sinnvoll,wenn euer Gepäck verloren gehen sollte und man kann sich dann wenigsten die „Zähne putzen“u.a. Wo man allerdings diese geforderten Tüten lose herbekommt,,kann ich nicht genau sagen.Jedenfalls sind die Probierproduckte bei dm bestens geeignet ,um sich auf Ewentuallitäten einzustellen.

Ich kann sagen der Flug ist doch sehr lang bis zu den Malediven.Wer es sich leisten kann hat es auf jedenfalls besser in der first class!Hin,- Economy geht ja noch,aber auf dem Rückflug,wenn man erholt und entspannt ist,ist first einfach von vorteil,um auch mit dem gleichen Gefühl in Deutschland zu landen.GLAUBT’S!

Jedem der das Land besucht sei gesagt:Enlisch sollte man sprechen können!Ich selbst hatte vorher einen Crashkurs belegt,der zusammen mit meinem über 10Jahre alten Schulenglisch,gerade so gereicht hat.WÖRTERBUCH,für die nicht Profis ein MUSS.

Wer kann sollte sich auch vorher mit dem Einreiseformular vertraut machen,was man auf dem Hinflug bekommt,denn es ist auf Enlisch und das Flugpersonal war bei uns(nur auf dem Hinflug!!!)so „nett“,dass wir zumindest mit dieser Hilfe nicht rechnen konnten.Desweiteren:Kuli einstecken!(auch die hatte die Fluggesellschaft nicht!)und das Wörterbuch und dann geht’s auch.

Dort gelandet sucht man das Schild mit der Reisegesellschaft und dann wird man zu einem weiteren diktiert,wo man dann für die Schnellboote eingeteilt wird,wenn man das gebucht hat,Ging aber alles wunderbar und wir wurden auch nicht genötigt,wie in anderen Reiseberichten zu lesen,was zu trinken e.t.c

Auf Meeru angekommen wird man sehr freundlich begrüsst.Allerdings:auch hier,-Wer englisch spricht und versteht ist klar im Vorteil!!!!

Einen Reisestecker sollte man anschaffen,denn sonst muss man zu ladende Geräte an der Information zum Laden abgeben,die man aber auf alle Fälle zurückbekommt!Wo man sich 100prozentig drauf verlassen Kann:es wir auf der Insel nichts Geklaut!!!

Da wir die Schnorchler sind,können wir euch sagen:es gibt für Faszination einen neuen Namen: MEERU!!!
Das Zubehör(Schnorchel u.Brille)haben wir in Deutschland gekauft, denn der Shop auf der Insel ist mit allem Sehr teuer! Man kann es auch mieten,(die Tauchschule ist toll!, wird auch deutsch gesprochen)aber mir war es zu ekelig einen Schnorchel in den Mund zu nehmen, den schon mal jemand Hatte ,iiiiiiiii

Vergessen sollte man auf keinen fall Bade,- oder Wasserspielzeug, denn MEERU ist darauf nicht ausgerichtet und man bekommt auch in Male beim shoppen nichts.

So ein letzter wichtiger Hinweis: Sollte man nicht all in bebucht haben(wäre von Vorteil)hat man die Möglichkeit auf einer Segeltour, organisiert vom Hotel, gebuchte Vollpension(so wir!)
In all in zu tauschen. Soll heißen .man macht noch mal für 3tage seinen Bungi frei(Gepäck wird eingelagert),nimmt nur ein kleines Handgepäck mit und bekommt am ende der Tour auf jedenfalls die gleiche Kategorie oder BESSER!!! Wir sagen euch; MACHT ES;SO WAS BEKOMMT MAN NUR EINMAL IM LEBEM GEBOTEN!!! An der Rezeption lag eine Liste, wo wie uns eingetragen haben, der Rest macht das Hotel.

Achja, die Angestellten dort leben in erster Linie vom Trinkgeld. Wir hatten 30$ in einer noten mit für die Kofferträger, Roomboys e.t.c)wenn man pro Person ihnen ein Dollar pro Dienst gibt, ist das ausreichend, denn man ist ja14 tage im schnitt da. Also am Anfang nicht gleich alles hingeben ,auch wenn man den Eindruck bekommt, dass die Leute einem „leid“tun.(für die Frauen unter ihnenJ
Am Ende der Reise haben wir dann aufgeteilt, was wir noch hatten an Bargeld.
Das waren einige $ für den Roomboy für die Kofferträger, und das meiste für unseren Persönlichen Tischkellner(Manik Sincerely),den man für den Aufenthalt zugewiesen bekommt sowie auch den Tisch für die gesamte Zeit. Sonst auf Meeru benötigt man kein Geld, weil alles aufs Zimmer geschrieben wir! ALLES! Am Ende bekommt man die Rechnung aufs Zimmer und kann , je nachdem mit was, bezahlen.(wir hatten Treveler Schecks mit, war das beste.)

Das Essen???HHHHHHHMMMMMM

Wir hatten Erholung, Ruhe(Die Massagen sind jeden Euro wert) und Entspannung gesucht und auf Meeru auf jedenfalls bekommen.
 


 

MEERU 16.09.2007 - 27.09.2007

Es ging los am 16.09.07 von München nach Male nonstop mit LTU. ( Nie mehr!!!!!! ) Wir starteten mit ca. 45min. Verspätung um 21.30Uhr.

Der Flug an sich verlief sehr ruhig aber über weiteres bezügl. LTU glaube ich muss nicht gesprochen werden!

Wir landeten früh morgens in Male. Am Flughafen Male gelandet wurden wir von einer deutschsprachigen Reiseleitung in Empfang genommen die uns alles weitere bezüglich Gepäck und Transfer zur Insel erklärte. Wir flogen mit "Trans Maledivian" weiter, hatten uns, aufgrund das der Flug nur ca. 15min dauert und das Speedboat ca. 1Stunde braucht für Wasserflugzeugtransfer entschieden und würden es jederzeit wieder machen! Die Aussicht ist traumhaft und der Rücken wird geschont! ;-)

Auf Meeru angekommen wird man auch dort von deutschsprachiger Reiseleitung in Empfang genommen. Diese erklärt einem alles wichtige zum Aufenthalt und der Insel.

Man wird von sehr netten Angestellten zum Bungalow gebracht, und auch die Koffer werden einem dorthin getragen. ( Bitte Trinkgeld, ca. 1USD p.P. )
Wir hatten eine Landvilla (Superiorbungi), nr.201, haben vor Abreise via Email einen Bungi der 200er Reihe reserviert (zumindest den Wunsch geäußert) und hat super geklappt!

Der Bungalow war sehr schön, sehr sauber. Dieser wird während des Aufenthalt 2mal tgl. von sog. "Roomboys" gesäubert, sie machen das sehr gründlich und erwarten sich pro Tag auch ca. 1USD Trinkgeld was sie auch mehr als verdient haben. Für ein paar Scheinchen mehr ist es auch durchaus möglich das einem auf dem Bett ein Meer aus Blumen erwartet!

Die Insel ist sehr gepflegt, sehr sauber, es war nur eine kleine Baustelle die aber weder das Inselbild noch uns gestört hat! ( Das Fussballfeld bekommt eine Bewässerungsanlage )

Im Bungi angekommen haben wir natürlich erstmal uns und der Haut Luft gemacht, will heißen, raus aus den Klamotten, raus an den Strand. Den Strand bei den 200er Bungis fanden wir sehr schön, vom Bungi zum Strand sind es ca. 10m. Dei Insel war ausgebucht aber wir fühlten uns immer wie alleine, sowohl am Strand als auch beim spazieren um die Insel. Die Insel umrundet man, je nachdem wieviele Fotostops man einlegt, in ca. 1Stunde.
Wir hatten AI gebucht und finden das auch im Nachhinein gut so. Durch die AI - Buchung hatte wir 2 Ausflüge inklusive.
"Sunset - Punch" Eine Bootsfahrt mit dem "Dhoni" in den Sonnenuntergang, wobei bei soviel Delphinen der Sonnenuntergang irgendwie eine untergeordnete Rolle spielte.

"Nightfishing" Mit dem Dhoni raus aufs Meer und fischen. Eigentlich ganz nett und eine Erfahrung wert. Es ist sicher nicht jedermans Sache, und mir war es nach dem ersten bunten Fisch am Haken auch zuviel... Man hätte sich den gefangen Fisch für 5USD zubereiten lassen können für den nächsten Tag aber kaum einer hat das in Anspruch genommen. Wer möchte schon Essen was er vor Stunden aus dem Leben gerissen und zappeln sehen hat!
Die Ausflüge die angeboten werden hängen an einer Tafel an der Rezeption in der man sich dann eintragen kann.

Wir haben noch einen Ausflug ( !!!!! 45USD p. P. !!!!!!! ) nach Male gemacht. Den können wir aber nicht weiter empfehlen. Wir hatten 3 Stunden Zeit Male zu erkunden. Aber irgendwie kommt man nicht voran. Man wird jeden Meter gebeten doch in den Souvenirshop zu kommen und zu schauen. Aber diese sind mehr als teuer wie wir im nachhinein feststellen mussten, aber was solls. Wir haben lediglich die größte und eine kleine Moschee der Insel besichtigt, den Sultanpark ( da wo die Bombe gezündet wurde, grrrrr ), den Fischmarkt und den Gemüsemarkt. Tja und irgendwie waren dann die 3 Stunden schon rum. Wir waren unser Geld los und der Speedboattransfer verursachte grausame Rückenschmerzen!!

Mein Mann und ich sind keine Taucher, wollten aber das schnorcheln probieren, wobei dann mein Mann allein schnorcheln ging weil ich unter Wasser in Panik verfalle. Habe aber auch ohne schnorcheln Stachelrochen, Babyhaie und eine größeren Hai, Krebse, blaue, gelbe und rosa - gepunktete Fische gesehen. UND einen riesigen, riesigen, riesigen Rochen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hätte gerne am Hausriff, nicht direkt sondern nur mit dem Dhoni erreichbar, geschnorchelt, aber das hätte mir Panikattacken eingebracht und den anderen Urlaubern wohl die Laune verdorben!

Aber zurück zur Insel, das Essen ist immer in Buffetform, sehr appetlich angerichtet und dekoriert und immer wechselnd. Es war sehr gut und der Bikini könnte knapper werden wenn man nicht aufpasst. Abends werden im Veranstaltungen angeschrieben, die täglich wechseln. Dia - Shows der Tauchstation, Krabbenrennen, Live - Musik, Maledivischer Abend. Diese werden in der Bar, in unserem Fall "Dhoni - Bar" veranstaltet. Es war sehr schön manche der Veranstaltungen zu besuchen, es läßt sich nebenher ein so wunderschöner Sonnenuntergang beobachten!

Das Wetter hat trotz Monsunzeit auch fast immer mitgespielt. Es hat zwar geregnet aber meist nachts, dann zwar heftig aber wen stört das nachts?? Einmal hat es vormittags geregnet aber das war nur kurz und hat die Urlaubsstimmung nicht getrübt.

Ja, und wie immer kam der Tag der Abreise viel zu schnell, wir wurden um 4.45geweckt, mussten um 5.15das Zimmer räumen und gingen dann zum Frühstück. Der Abflug von Male startete mit gut 1Stunde Verspätung und war ebenfalls ruhig, da es aber die gleiche Fluggesellschaft war ( siehe oben ) nicht unbedingt angenehm...

Kurz und knapp, die Insel kann ich für Ersttäter unbedingt empfehlen. Die Zimmer sind schön und sauber. Das Essen ist sehr gut und reichlich. Es war für uns ein rundum perfekter Urlaub.

DANKE MEERU...
Bettina und Roni
 


 

Juni 2007

Hallo zusammen,

wir haben unseren diesjährigen Urlaub auf der Insel Meeru-Island verbraucht.

Nach einigen katalog-wälzenden Tagen haben wir uns für diese Insel entschieden, weil sie etwas größer ist und uns hoffentlich keine Langweilige aufkommt.

Gesagt, getan haben wir im Reisebüro gebucht.

Flug: Unser Flug startete am 06.06.07 nonstop mit Condor ab Frankfurt, so wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Flugzeit beträgt ca. 9-10 Stunden, je nach Wetterlage. Unser Hinflug wurde auf Grund von Orkanstürmen über dem arabischen Meer auf eine andere Rute verlegt, daher flogen wir 10 Stunden. Hin und auch Rückflug waren relativ ruhig, das Essen im Flugzeug war in Ordnung.

Im Flughafen Male angekommen, standen von jedem Reiseanbieter die jeweiligen Ansprechpartner bereit. Mit dem Speedboot ging es dann in ca. 1 Stunde auf die Insel Meeru.

Insel: Angekommen auf der Insel wurden wir von unserer Reiseleitung herzlich begrüßt und bekamen alles Notwendige erklärt. Auf der gesamten Insel kann man barfuss laufen, selbst in den Bar´s, der Rezeption und den Restaurants befindet sich Sand. Aus einem Reisebericht zur Insel lasen wir bereits, dass man nur Flip-Flops benötigt und es ist wahr, es läuft sich barfuss am Besten.

Es gibt 2 Bars, 2 Hauptrestaurant und ein Asia-Restaurant für Speisen. Eine Tauchschule, ein Fitnesscenter, ein Kanu- und Wassersportgeräte Verleih. Und auch medizinische Versorgung gibt es auf der Insel. Es gibt jeden Abend ein Highligt, das sich die Inselleitung einfallen lässt.

Ausflüge: Das Ausflugsangebot findet man in der Rezeption, an einer großen Wand, wo man sich für die entsprechende Aktivität in eine Liste eintragen muss. Der größte Teil ist in Englisch beschrieben, der Sprache, die man auch auf der Insel spricht.

Zimmer: Da wir und nur für 1 Woche Urlaub entschieden haben, wählten wir das Standzimmer. Es war zweckmäßig ausgestattet, sauber und wenn man dem Room-Boy ein paar Dollars hinlegte, konnte es sein, dass man ein Blumenmeer auf seinem Bett wieder fand. Wir hatten uns während unseres Aufenthaltes auch die tolle Jacuzzi-Wasser-Villa angeschaut. Für diese wundervolle Insel können wir nur jedem empfehlen, sich ruhig mal was Schönes zu gönnen und sich z.B. für eine Wasser-Villa oder wenigstens die Landvilla zu entscheiden.

Im Übrigen werden zum Ende des Jahres auch die Standardzimmer abgerissen.

Essen + Trinken: Die Insel verfügt über 2 Hauptspeiserestaurants. Wir waren sehr begeistern von der riesigen täglich wechselnden Auswahl die am Büffet geboten wurde. (Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Backwaren, Suppen, süße Nachspeisen und Obst). Alles wurde auf separaten Tischen sehr lecker und liebevoll angerichtet.

Als All-Inclusiv-Gast waren alle alkoholfreien Getränke, Bier und einige Spirituosen wie z.B. Wodka frei. Selbst wenn man nachmittags noch Hunger hatte, konnte man in der Dhoni-Bar noch Sandwichs oder Kuchen bekommen. Das haben wir allerdings nur 1x genutzt, da das reichliche Büffet so lecker war, dass man viel zu viel gegessen hat und es bis zum Abendessen gelangt hat. Zwischen 18 und 19Uhr nutzen wir die Happy-Hour in der Dhoni-Bar, hier konnte man Cocktails 30% günstiger bekommen (die waren leider nicht AI).

Fazit: Eine Woche ist für diese Insel einfach zu kurz. Es wird Vieles geboten, wie das Island-Hopping, Nachtfischen (ist AI, haben wir leider nicht geschafft), Hausriff-Schnorcheln, Sonnenuntergangsfahrt, ein DJ wird samstags aus Male eingeschifft – hier ist „barfuss im Sand tanzen“ angesagt. Verschiedene Bands spielen abends in der Dhoni-Bar. Und, und, und.

Die Insel können wir Jedem empfehlen, der leere Traumstrände, leichte Sportaktivitäten und gutes Essen sucht.
Allerdings raten wir denen von der Insel ab, die alles mit daheim vergleichen und an allen Ecken etwas zum Meckern suchen, dann bleibt lieber zu Hause.

Viele Grüße M. + St- Kühn aus Karlsruhe

 


 

Reisezeit 26. 1. bis 8.2.07

Urte (Taucherin ) mit Reinhard (Nichttaucher)

gebucht über Meyers Vollpension, Wasserbungalow (Bungalow am Strand aber mit der Terrasse über dem Wasser)

Anreise: Mit Qatar von München über Doha nach Male, dann mit dem Schnellboot nach Meeru.

Flug und Fahrt gut.

Insel: Wir haben von Bautätigkeiten nichts mehr gemerkt. Die Insel ist von traumhaft weißem sauberen Strand umgeben und für Malediven relativ groß. Von der Nordseite bis zur Tauchbasis, ca. 10 bis 15 Minuten Fußweg.Im Prinzip kein Problem, nur, wenn die Tauchbox 20 Minuten vor Abfahrt des Bootes (zwischen 8 Uhr 15 und neun Uhr) draußen stehen soll, dass Frühstück aber erst und 7 Uhr 30 beginnt, hast du ein Zeitproblem, wenn du im Nord-Restaurant frühstücken musst. Aber das ist eine Kleinigkeit außerdem kann man ein Fahrrad mieten

Zimmer: Wir hatten einen Wasserbungalow an der Nordostseite gebucht, der halb im Wasser - mit der Terasse - und halb im Sand steht. Ein wunderschöner Raum mit halboffenem Bad. Sehr sauber. Der roomboy sehr gründlich und freundlich.

Essen: durchschnittlich bis gut, aber sauber, geschmackvoll und Hilfe bei kleinen Extra-wünschen. Gute Auswahl, aber nach meinem Geschmack etwas zu sehr auf europäische Gaumen abgestimmt. Etwas mehr Asien oder Indien wäre nicht schlecht gewesen. Aber wir sind ja nicht zum Essen auf die Malediven gekommen.

Tauchen: Das wichtigste, deshalb bin ich hergekommen. Etwas zögerlich zunächst, weil ich mit der Tauchbasis auf Filitheyo im letzten Jahr (Werner Lau Basis!!) so ganz schlechte Erfahrung gemacht hatte, gehe ich hin und fühle mich sofort wohl. Die Einweisung in die tägliche Tauchpraxis durch Iris ist sehr freundlich, schnell aber überhaupt nicht hektisch. Man fühlt sich willkommen- auch wenn für das Team an der Basis immer viel zu tun ist.- Jeder nimmt sich Zeit für Beantwortung der Fragen und jeder hilft. Arno hat mir bei meinen Fragen über UW-Photographie sehr geholfen auch bei der Auswahl der Tauchplätze, wenn ich wieder photographieren wollte. Hier noch einmal vielen Dank!! Martin war da, der auch immer auf interessante Dinge unter Wasser aufmerksam gemacht hat wie auch alle anderen; Chris, die immer umsichtig mit ihrem rasseln unter Wasser auf Besonderheiten zeigte; Auf die Beschreibung der Tauchplätze kann man sich verlassen. es wird nie zuviel versprochen - auch nie zu wenig! Die Strömung wird gecheckt, bevor wir ins Wasser springen; ist die Strömung zu stark, wird mit der Strömung getaucht oder wir fahren zu einem anderen Tauchplatz. Zu sehen gibt es: Von Mantas über Haie, Stachelrochen, Schildkröten, traumhaften Riff - und Anemonenfischen bis hin zu Schnecken und Langusten und Cleaner Shrimps alles ,was ein Taucherherz begehrt. Plätze mit wunderbaren Hartkorallen, bunt, bunt bunt, wo kein Fleck unbelebt war, Weichkorallen in allen Farben an anderen Plätzen;

Am tag vorher trägt man sich ein, wo man am nächsten Tag tauchen will. Es steht immer dabei, ob easy, Medium oder difficult. Nitrox wird ohne Aufpreis angeboten.

Es ist mit sehr schwer gefallen, wegzufahren, eine bessere Tauchbasis mit netteren Menschen und einer besseren Organisation habe ich noch nicht gesehen ( habe 370 Tauchgänge, bin Rescue diver) Vielen dank auch von hier aus noch einmal an alle. Ich würde und werde wiederkommen!

Wem es dort nicht gefällt, der sollte zu Hause bleiben und nicht in Urlaub fahren.


 

Reisezeit: 12.11.06 - 27.11.06
Yvonne und René

Eigentlich hatten wir "Summer Island Village" gebucht (500x100m), sind aber 4 Wochen vor Urlaubsbeginn durch ITS nach "Meeru Island Resort" (1200x400m) umgebucht worden. Auf unser Bitten, uns doch eine kleinere Insel als Ausweichmöglichkeit anzubieten, gab man uns die Wahl: "Meeru" oder Storno !!

Aus Reiseberichten haben wir erfahren, dass auf dieser Insel Bauarbeiten stattfinden. ITS hat uns zugesichert, dass zum Zeitpunkt unseres Urlaubs keine Bauarbeiten mehr durchgeführt werden.

Ankunft auf Meeru. Nachdem unser Speed-Boot am Bootssteg angelegt hatte und wir die Insel betraten, bot sich uns schon das erste Bild, welches wir im Urlaub nicht sehen wollten. Ein großes Müllschiff lag 10 Meter neben dem Bootssteg. Dieses sah man nicht nur, man roch es auch. Als wir dann an der Rezeption unseren Zimmerschlüssel erhielten, mussten wir auf dem Weg zu unserem Bungalow mit entsetzen feststellen, dass die Zusage von ITS, dass auf der Insel keine Bauarbeiten mehr stattfinden, gelogen war. Als wir gerade am Krach der Generatoren vorbeigelaufen waren, bot sich uns links etwa 10 Meter neben dem Weg die erste Baustelle mit sich lautstark kommunizierenden Bauarbeitern mit einem begleitenden Geräusch zweier laufender Betonmischer. Hinter der Baustelle in unmittelbarer Nähe unseres Bungalows befand sich ca. 10 Meter neben dem Weg die Inseleigene Abwassergrube, welche bei jedem Gang über die Insel und dem täglich mehrmaligen Weg ins Restaurant durch unangenehme übel riechende Düfte auf sich aufmerksam machte.

Nachdem wir dann auch schon die Vielfältigkeit an Fahrzeugen, welche auf der Insel fuhren (Lkws, Club-Busse, einen kleinen und einen großen Bagger und In-Room-Dinning-Fahrzeuge), gesehen hatten, kamen wir endlich am Bungalow an.

Unsere Nächste Enttäuschung war kein Meerblick&. Als wir den Bungalow betraten, waren wir positiv überrascht, ein schönes kleines sauberes Zimmer, was sich aber in den nächsten Tagen im Punkt Sauberkeit doch wenden sollte. Wir zogen uns um und traten unseren ersten Inselrundgang an. Er begann an unserem Strand, der zur rechten Seite völlig mit Wasserbungalows zugebaut war, durch welche das Riff zum Schnorcheln zerstört war. Wir gingen etwa 200 Meter am Strand lang, da fingen schon die nächsten Wasserbungalows, aber diesmal entlang des Strandes an, sodass wir ca. 300 Meter hinter diesen Bungalows vorbei an rumstehenden Müllsäcken gehen mussten. Dann wieder ca. 15 Meter Strand und schon wieder Wasserbungalows. An der Nordspitze angekommen gingen wir die westlich Seite der Insel entlang an dem sich uns Mallorca-typische Strandverhältnisse boten, eine Liege an der anderen. Vorbei an dem Pool und an der Strandbar waren wir wieder am Bootssteg und somit auch beim Müllschiff angekommen. Und was wir schon hörten, bevor wir es überhaupt sahen, bewahrheitete sich dann an der Südspitze der Insel. Schon wieder eine Baustelle, durch die unser Rundgang am Wasser mal wieder durch einen Lagerplatz für Baumaterial, unterbrochen wurde. Im Wasser wurde ein Restaurant gebaut. Das lautstarke Gebrüll der Bauarbeiter wurde von noch lauterem Gehämmer, Gebohre und einigen Handkreissägen unterstützt. Reste des Baumaterials fanden sich übrigens den ganzen Urlaub entlang des Strandes und im Wasser wieder. Schon am dritten Urlaubstag mussten wir ertragen, was sich kein Urlauber in seinem Bungalow wünscht: Eine 4, 5cm große Kakerlake rannte über den Schrank die Wand runter auf den Fußboden. Das war der blanke Ekel. Da das Schnorcheln aufgrund von fast nicht mehr vorhandenen Korallen sehr stark eingeschränkt war, musste ich mir die bunte Korallenvielfalt durch häufige Tauchgänge ersetzen, welche die Reisekasse durch die überteuerten Preise auf dieser Tauchbasis stark belastete (ca. 700,-$ für 13 Tauchgänge). Das war so nicht eingeplant.

Das Regenwetter trübte unsere Stimmung zusätzlich. Als dann aber doch mal die Sonne schien und wir auf unseren Strandliegen ein wenig Ruhe suchten, rollte das nächste Highlight des Urlaubs heran. Ein großer Bagger fuhr ca. 20 Meter neben uns über den Strand ca. 10 Meter weit ins Wasser rein und verrichtete dort nicht genau definierbar Arbeiten. Ein täglich wiederkehrendes Ärgernis war der ständige Fahrzeugverkehr jeglicher Art auf der Insel, was keinen Erholungseffekt für uns hatte.

Ein erholsames Entspannen auf den Strandliegen, wie wir das von unseren vorherigen Malediven-Urlauben kannten, war durch die Geräuschkulisse der Baustellen auf dieser Insel nicht möglich.

Auch die Begegnung mit Kakerlaken sollte sich wiederholen. Als ich einmal nachts um 4. 00 Uhr die Toiletten aufsuchen wollte und das Licht anschaltete, saß neben meinem Kopfkissen auf dem Bett eine Kakerlake. Nach einigen Beschwerden wurde der Roomboy tätig. Als wir dann in den Bungalow zurückkamen, erschlug uns ein Geruch von mindestens einer Flasche Insektenspray. Dieses muss der Roomboy wohl ausgiebig unter das Bett gesprüht und dann den Raum wieder verlassen haben, denn 2 Kakerlaken saßen jetzt mitten auf dem Bett, wo wir leider auch unsere Kamera liegen hatten. Nach einem großen Massaker und der nächsten Beschwerde, hatte der Roomboy unser Zimmer dann doch mal komplett gereinigt (sprich: auch unter dem Bett !!).
Wer auf Mallorca-Feeling steht, dem wirds gefallen. Samstags ist Disco und Die. und Mi. gibst Live-Musik mit "ausgefallener Musik" (Snap, Rednex usw.) Naja, wem's gefällt !!

Wir haben Erholung, Ruhe und Entspannung gesucht und konnten sie auf dieser Insel nicht finden !!
Aber heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage, nur nicht auf Meeru !!
 


 

Flug
17.08.2006, 21.35 ab Düsseldorf 9 Stunden 35 Minuten !!!! mit LTU was soll ich sagen. Wer das schon mal erlebt hat weiss wovon ich spreche. Aber die Erwartung hält einen bei der Stange.

Ankunft Male
Nach der Landung im Ozean (visuell) und Öffnung der Türen mussten wir die feuchteste und heißeste Klimawand durchbrechen. An eben diese gewöhnt man sich sehr schnell und leider vermisst man sie auch nach Ankunft in Good Old Germany auch wieder.
Die Zollabfertigung und Passkontrolle war eine der schnellsten die wir auf allen unseren Reisen erlebt hatten, den uns abgenommenen Alkohol, bekamen wir völlig unkompliziert bei der Ausreise zurück.
Nach verlassen des Flughafens ging es in die sogenannten Speedboote. Diese sind zwar relativ schnell aber unter Speed verstehe ich was anderes.

Transfer nach Meerufenfushi dauerte ca. 45 min. Darin eingeschlossen war eine Zwangspause wegen Überhitzung des Außenborders, welche unsere Reiseleitung ( Meiers Weltreisen) gekonnt professionell überspielte und wir uns einen ersten Überblick über "Das Meer" verschaffen konnten.

Die Insel
Was soll ich schreiben? Schön? Natürlich? Wundervoll? Wie im Film? Topp?
Leute, es gibt nur einen Ausdruck dafür "DAS PARADIES"
Managment, Service, Unterkunft einfach alles so wie man es erwartet. Wer kennt nicht diesen berühmten Satz ...." wenn Du es auf Reisen haben möchtest wie zu Hause, dann gib Dein Geld nicht für Reisen aus, sondern bleibe zu Hause."
Das trifft auf Meeru nicht zu. Jeden Euro den ich auf dieser Insel ausgegeben habe wuerde ich liebend gern wieder ausgeben (was ich wieder tun werde). Einfach paradiesisch, das Wetter, das Meer, das Essen, und besonders die Taubasis, OCEAN PRO, ein dickes dickes Lob an alle.

Na gut ein paar Mücken, ein paar superfette Ameisen und nachts die Geckos, welche mit wachsender Begeisterung ueber den ungedämmten Blechdächer der Bungalows Ihre Wettkämpfe im Mehrkampf durchführen und dabei einen Höllenlärm verursachen können empfindlichen Mitmenschen den Spaß vielleicht etwas verderben, geschenkt. Ich war abends immer so seelig, daß ich davon nichts mitbekommen habe.
Meine Frau berichtete mir es immer am Morgen. Achso, Morgen, diese Sonnenaufgänge und erst diese Sonnenuntergänge!!!!!

Das Meer
Temparatur gleichbleibend 27° C, sowas von Türkisblau und sowas von klar, unbeschreiblich. Ich rede hier von der Lagune, die absolute Steigerung waren die Tauchgänge. Wer seine Nase nicht mindestens beim Schnorcheln unter Wasser gesteckt hat, entschuldigt, was will der auf den Malediven, braun werden? Das wird man dort auch bei bewölktem Himmel oder beim Tauchen!
Liebe Tauchfreunde und allen denen ich es rate damit zu liebäugeln, unter Wasser auf den Malediven das ist das größte was ich je erleben durfte! Schildkröten, alle Arten von Fischen in den prächtigsten Farben, Haie eingeschlossen, Rochen und was weiß ich noch alles. Hier findet Ihr es ohne groß zu suchen.

Die Abende
Besonders hervorzuheben war hier die DIVERS NIGHT, mit einer Großbildleinwand und dem Film der OCEAN PRO Mannschaft. Ansonsten kann man in der Dhoni Bar seinen Cocktail schlürfen oder unter freiem Himmel in der Bibliothek lesen und nicht zu vergessen spazieren gehen ohne SCHUHE und das überall. Leute nach unserem Maledivenaufenthalt, wir hassen Schuhe!!!!!
Dieser Sand einfach himmlisch. Und wenn es mal regenet, wenn dann nur nachts oder am Tage mal eine Stunde, das stört niemanden.

Niemanden, achso, gesehen habe ich andere Urlaubsgäste nur beim Essen oder mal ein einsames Pärchen beim Insel umrunden, ansosten hatte ich den Eindruck wir waren allein auf der Insel.

Die Bungalows
Wer braucht schon mehr als ein Bett nach allem was ich oben beschrieben habe. Wozu eine Jacuzzi Wanne, wenn 10 m entfernt das herrliche Meerwasser zum baden einladet. Die Bungalows sind für einen Maledivenurlaub ideal eingerichtet mit Klimaanlage, Bad und ohne Fernseher, Gott sei Dank.

Die Verpflegung
Das Essen war eine Augen- und Gaumenfreude, was das Herz begehrt, abwechslungsreich und viel. Wir hatten HP gebucht das war unserer Meinung nach ideal, was sich im Nachhinein auch bestätigt hat.
Die Preise für die absolut notwendigen Getränke waren ok. Wer sich darüber aufregt der sollte mal auf einem deutschen Flughafen einen frisch gepressten Ananassaft trinken, der schlägt mit dem doppelten Preis in die Urlaubskasse.

Fazit
Wer kann mir helfen?
Wohin soll ich in den nächsten Urlaub fliegen? Vielleicht Malediven?
Liebe Landsleute macht Reklame fuer diese Insel, es waren mir eindeutig zu wenige Deutsche dort!


 

Resort: Meeru Island Resort, Nord Male Atoll
Unterkunft/Verpflegung: Land Villa, All in
Veranstalter: Meier`s Weltreisen
Zeitraum: 08.06.2006 – 16.06.2006
Airline: LTU

Zusammengefasst..
Es war ein toller Urlaub. Für Dany war es der erste Urlaub auf den Malediven, für mich nach über 20 Jahren der zweite. So gesehen also eigentlich auch der erste. Allen Unkenrufen zum Trotz hatten wir weder Probleme mit den Bautätigkeiten auf der Insel, noch mit dem Monsun. Meeru ist wirklich sehr schön schön.

Buchung
Wir haben spontan und kurzfristig eine günstige Reise auf die Malediven gesucht, 7-9 Tage waren geplant, und wir wollten keinen ellenlangen Transfer zur Insel. Zur Auswahl standen zum Schluss Meeru und Kuredu (alles übers Net). Da Meeru für unseren Zeitraum noch mal ca. 200 Euro pro Nase günstiger war, haben wir uns für diese Insel entschieden. Zumal auch die meisten Reiseberichte sehr positiv waren. Gott sei Dank haben wir vor der Buchung noch mal mit einem Reisebüro gesprochen. Die haben uns zum einen den gleichen Preis anbieten können, zum anderen noch einen Supertipp. Wegen der Bautätigkeiten auf der Insel hat das Hotelmanagement allen Vollpensionsgästen kostenlos ein up-grade auf „All in“ geschenkt. Ursprünglich wollten wir nur Halbpension buchen. Für einen Aufschlag von ca. Euro 7,- pro Tag haben wir also ein up-grade von Halbpension auf „All in“ bekommen. War ein cooler Deal.

Flug
Wir flogen mit der LTU. Da wir bei der LTU Economy auf nicht allzu viel Platz vorbereitet waren, haben wir die knapp 10 Stunden Flug eigentlich ganz gut verdaut. Von Vorteil bei den Flügen mit der LTU sind die Flugzeiten, was Ankunft und späteren Abflug angeht, sie sind fast schon als ideal zu bezeichnen.

Ankunft und Transfer
Beim Aussteigen schlugen uns über 90 % Luftfeuchtigkeit und ca. 32° Grad Wärme ins Gesicht. Das braucht schon eine Zeit bis man sich halbwegs akklimatisiert. In Male verlief die Pass- und Gepäckkontrolle rasch und unkompliziert. Nach dem Empfang der Gepäckstücke empfing uns beim Ausgang der Reiseleiter des Veranstalters. „Fleißige“ Zuträger versuchen dann die Touristen in die nebenan gelegene Bar zu locken. Jedoch nicht unter „Zwang“ wie man ab und an hier lesen kann. Es ist jedem selber überlassen. Wir haben es gemacht weil wir ganz einfach Durst hatten. Für ein großes Bier und eine Cola haben wir 6 Dollar bezahlt. Nach 20 Minuten ging es dann gleich zum Speedboot (etwas älter, aber offen und somit recht angenehm). Der Transfer zur Insel hat ca. 55 Minuten gedauert, alles noch im Rahmen.

Ankunft auf Meeru
In der Bar wird man mit einem Begrüßungscocktail und einem kühlen Tuch empfangen. Nach kurzer Begrüßung durch die Reiseleitung und dem Ausfüllen des Check-In-Formulares wurde uns der Schlüssel zu unserer Landvilla überreicht. Da Meeru ziemlich groß ist hat es ca. 6-8 Minuten gedauert bis wir da waren. So hatten wir schon mal einen ersten Überblick was wo gelegen ist.

Unterkunft/Bungalow
Wir hatten eine Landvilla gebucht. Über das Internet haben wir nachlesen können wo die Umbauten auf der Insel stattfinden. Passend haben wir uns dann im Vorfeld bereits eine Landvilla an der Ostseite ausgesucht. Unser Wunsch, den wir per E-Mail vorab an die Hotelleitung geschickt hatten, wurde bei der Verteilung der Villen ohne Probleme umgesetzt. Wir hatten die Landvilla Nr. 232. Die Landvillen sind sehr geräumig (schätze mal ca. 40 M²). Ein wunderbares großes Doppelbett und eine sehr leise arbeitende Klimaanlage sind Standard. Die Einrichtung kann man als neu bezeichnen. Einen offenen Kleiderschrank am Zugang zum „Außenbad“ kann man für einen Maledivenurlaub als absolut ausreichend betrachten. Safe ist vorhanden. Das „Außenbad“ ist vielleicht im ersten Moment als gewöhnungsbedürftig zu bezeichnen, aber schlussendlich ist das eine tolle Sache. Toilette und Ablage mit Spiegel sind noch überdacht, die Dusche nur noch hälftig. Aber das ist nicht als störend zu betrachten, im Gegenteil, es ist schon ein geiles Feeling beim Duschen auf die Palmen zu schauen. Was sich draußen an Getier tummelte war nicht der Rede wert. Ein paar große und ein paar kleine Ameisen sowie den ein oder anderen Gecko. Ersteres wurde beim täglichen, zweimaligen putzen des Bungalows entfernt. Aber sie waren halt kurze Zeit später wieder da. Für uns „nicht wichtig“. Vor der Villa war eine große, überdachte Terrasse. Wunderschöner Blick aufs Meer garantiert. 2 Stühle, 2 Liegen und ein Tisch sind vorhanden. Die Liegen können problemlos ans ca. 20 mtr. entfernte Meer getragen werden. Dort ist man mehr oder minder den ganzen Tag alleine wenn man es möchte.

Die Insel
Wie erwähnt ist Meerufenfushi eine relativ große Insel von ca. 1300 mal ca. 600 Metern. Theoretisch kann man die Insel in ca. 1 Stunde umrunden. Wegen der Bautätigkeiten war dies jedoch nicht durchgehend möglich. Uns hat es nicht gestört. An der Ostseite gibt es zwischen den Water-Villen im nördlichen Bereich, und den Landvillen im südlichen Bereich, eine sehr große Lagune mit einigen Korallenbänken. Die Lagune erstreckt sich fast über die ganze Länge, nur unterbrochen von den gerade in bau befindlichen neuen Water-Villen. Man kann sowohl bei Ebbe als auch bei Flut gut schwimmen. Eine relativ starke Starke Strömung ist vorhanden, aber für Schwimmer stellt sie kein Problem dar. Nur auf dem Südzipfel (Kanal zur Nachbarinsel) muss extrem aufgepasst werden. Die Strömung ist sehr stark und unberechenbar. Es besteht Schwimmverbot!! Wasserschuhe sollten auf dieser Seite der Insel genutzt werden. Korallenabbrüche vom Tsunami sind fast über die ganze Ost-Lagune auf dem Boden verteilt. Ohne Schuhe ist es unangenehm. Auf der gegenüberliegenden westlichen Seite der Insel stehen die anderen Bungalows (Standards werden gerade zu Jacuzzis umgebaut, Jacuzzi, etc), etwas weiter weg vom Wasser, so dass ein breiter sehr schöner Sandstrand zur Verfügung steht. Die Lagune auf der Westseite hat eine etwas schwächere Strömung, das Schwimmen wird hier jedoch von größeren Seegrasinseln etwas gestört. Auch ist diese Lagune nicht so tief wie die an der Ostseite. Dafür kann man hier kleinere Haie und Rochen, terilweise direkt in Ufernähe, bestaunen. Die Insel ist sehr üppig mit Palmen und anderen ortsüblichen Pflanzen bewachsen. Sie sieht noch sehr ursprünglich aus. Die Architektur ist teilweise an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Es gibt auch Plantagen und ein Treibhaus, wo Gemüse und Früchte für die Verwendung in den Restaurants angebaut werden. In der Nähe des Hauptbereiches liegt auch der Pool. Süßwasser, extra Kinderbecken, sehr schön angelegt und groß. Neben der Tauchschule ist einer der beiden Spa-Bereiche. Hier kann man in einem fantastischen Ambiente jedwede Form asiatischer Massagen genießen. Wirklich toll. Es lohnt sich.

Essen, Restaurants und Bars
Die beiden Hauptrestaurants befinden sich zum einen am Bootssteg, da wo eigentlich alles andere auch ist, wie z.B. Pool, 2 Bars, Spa, Tauchschule usw., das andere an der nördlichen Landzunge neben den Wasservillen. Das Essen ist in beiden Restaurants gleich. Das im Norden darf jedoch nur von den Bewohnern der Water-Villas genutzt werden. Also eine Aufteilung nach Buchungskategorien. Das Essen muss man als sehr gut bezeichnen. Egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendessen, alles ist sehr schmackhaft und abwechslungsreich. Es wird als Buffet angeboten. Hier ist für jeden was dabei. Hier muss man ein Sonderlob aussprechen. Man bekommt einen festen Tisch mit eigenem Kellner zugewiesen. Die Bediensteten sind zurückhalten freundlich und sehr präsent. Da wir während der WM gereist sind wurde von der Hotelleitung in der dem Restaurant gegenüberliegenden Bar alle Spiele „live“ angeboten. Eine wahrlich gute Idee. 2 Großleinwände haben das zuschauen zusätzlich versüßt. Neben den beiden Buffet-Restaurants gibt es noch zwei à la Carte-Restaurtants und einige Bars. Alle wunderschön gelegen und mit annehmbaren Preisen (wir haben mal in die Karte geschaut, im „All in“ sind bis auf die Cocktails alle Getränke enthalten). Ein großes Bier kostet $ 2,50 und ein Glas Cola, Sprite etc. auch.

Wetter
Trotz teilweiser Horrorvoraussagen in der Community, hatten wir absolutes Glück. Es hat ab und an mal geregnet, meistens nachts. Die längste Wolkenphase war vielleicht max. 4 Stunden am Stück. Der ständige Wechsel zwischen Sonne und kleineren Wolken war wirklich angenehm. Es wehte trotz der sehr hohen Luftfeuchtigkeit immer ein angenehmer Wind (im Westen etwas mehr) sodass man nicht übermäßig schwitzen musste. Ob Glück oder normal, keine Ahnung. P.S. Mücken gab es. Mit Mückenmitteln habt ihr jedoch keine Probleme. Es hielt sich definitiv in Grenzen damit. Sandflöhe gab es keine.

Schnorcheln und Tauchen
Wir sind beide keine großen Schnorchler, müssen jedoch feststellen, dass das Schnorcheln in den beiden Lagunen nicht wirklich prickelnd ist. Man sieht wirklich nicht viel. Ob es der Tsunami war oder die Korallenbleiche bleibt dahingestellt. Ein von der Tauchschule angelegtes „Riff“ bei den Wasserbungis im Norden beginnt allmählich zu „blühen“. Dort kann man einige schöne Fische bestaunen. Zusätzlich besteht 2 mal täglich die Möglichkeit, mit dem Dhoni zum „Hausriff“ (am Außenriff gelegen) zu fahren. Dort ist schon mehr zu sehen. Die Fahrt dauert ca. 10 Minuten, Aufenthalt ist ca. 90 Minuten und kostet ca. $ 6,-. Die Tauchschule ist in Absprache mit der Hotelleitung dabei, noch einige neue „Hausriffe“ in der unmittelbaren Umgebung zu suchen um somit ein bisschen mehr Abwechslung zu schaffen. Was das tauchen angeht müssen wir uns auf Aussagen einiger Taucher dort vor Ort beschränken, sie sagten uns, das einige tolle Tauchplätze angefahren werden.

Fazit
Der Urlaub war etwas kurz, jedoch kann ich von meiner Seite aus sagen, es war ein sehr schöner Urlaub. Würde ihn gerne mit gleicher Begleitung wiederholen. Die Baustelle hat nicht gestört, das Wetter war toll, und das ganze drum herum auch. Ich kann diese Insel ohne schlechtes Gewissen empfehlen, wohlwissend das Geschmäcker unterschiedlich sind. Aber dafür gibt es ja noch einige andere Inseln. Als Pärchen haben wir uns dort sehr wohl gefühlt. Bilder werde ich noch veröffentlichen und dann den Link hier nachreichen. Wer fragen hat kann gerne eine Mail schicken:
Suesserengel76 at aol.com oder FriasLuis at aol.com

 


 

Meeru-Island Resort 04.06.-18.06.2006

Los ging es am 04.06.06 gegen 11:15 - 2 Frauen ( falsch gedacht – meine Schwester und Ich )und ein Kind, nein kein Kleinkind !!

Abflug war Flughafen Düsseldorf.
Pünktlich um 15:15 hob unsere Maschine der Emirates A300-220 Richtung Dubai ab bei natürlich bei schönem Wetter ( Grummel, hatte es doch zuvor hier wochenlang geregnet ).

Der Flug war weitgehend ruhig. Ich kann jetzt nicht sagen , dass man mehr Platz hat als in der von Euch heiß begehrten LTU. Naja macht auch nichts. Wir kamen pünktlich an und schauten uns ein wenig um, denn alleine der Flughafen ist schon interessant. Um 0:00 war zum Glück auch nicht viel los und so landetet wir dann in dem Irish Pub und aßen alle etwas. Ruck zuck war die Zeit um, und wir sind zu unserem Gate maschiert zum Weiterflug, der um 3:00 starten sollte. Leider saßen wir eine Stunde zusätzlich im Flieger, da wir noch auf einen Passagier warten mussten, dessen Maschine Verspätung hatte. Naja, irgendwann kamen wir total gerädert am Flughafen Male an und eigentlich klappte alles ganz schnell. Zu unserem erstaunen, mussten wir unsere Flugtickets abgeben und mir war es nicht sehr wohl bei der Sache, aber wie ihr seht, sind wir wieder hier. Worüber ich mich ein wenig geärgert habe ist, dass sie auch einer Frau nicht helfen, den Koffer aufs Band zu legen, damit er durchleuchtet werden kann. Ich hatte so ein besonders schweres Prachtexemplar. Danach sind wir dann auch direkt mit dem Boot nach Meeru gebracht worden, natürlich bei Sonnenschein und ohne Warterei.

Und dann kam sie in Sicht unsere Insel, welche ab nun für 2 Wochen unser neues Zuhause war, wo man alles vergessen kann. Ich gebe zu, es hat mich nicht total umgehauen, vielleicht deshalb nicht, weil ich auch schon andere schöne Inseln gesehen habe ( zum Beispiel Koh Phi Phi, da hat es mir die Sprache verschlagen ).

Unser Reiseleiter hat uns schon erwartet und es ging relativ schnell und wir konnten verklebt zu unserem Bungi Nr. 214 schlurfen. Der Bungi war schön, aber es herrschten ca. 40 Grad drinnen, obwohl die Klima lief ( 16 Grad ). Klamotten aus, Kind ins Bett und wir nach 10 Minuten hinterher ( ich kann leider im Flieger nicht pennen ). 2 Stunden später, die gleiche Hitze im Bungi und einen Lautstärke, dass einen bald das Trommelfell platzt. Die Klimaanlage war wohl nicht ganz auf der Höhe. Also konnten wir direkt mal den Service testen. Angerufen und wir den Strand getestet. 214 war nicht schlecht gelegen, aber direkt unter Bäumen ( Raupe gesichtet ), also kein Palmenfeeling. Wir wären dort geblieben, wenn nicht am nächsten Tag ein Boot dort gestanden hätte und den Sand vom Meeresboden hochgepumpt hätte und an genau auf unserem Strandabschnitt geschüttet hätte. Hätte unser Roomboy uns nicht geholfen schnell die Liegen ein wenig zur Seite zu stellen, wären die weggespült worden inklusive meinem Sohn und unseren Klamotten.

Es stank dann erbärmlich nach Fisch und die dicksten Korallenstücke lagen jetzt rum, so dass man gar kein Barfuss mehr gehen konnte. Und am nächsten Tag das gleiche Spiel. Wir also den Reiseleiter angerufen, denn das Feeling war dahin und wir wollten einen neuen Bungi, auch weil die Klimaanlage immer noch nicht in Ordnung war. Es wurde wohl unverzüglich was unternommen, aber sie kühlte halt nicht richtig. Na einigem hin und her kamen wir dann in die 209. Das war schon besser und die Klima funktionierte auch besser. Leider sind wir nie ohne Schuhe ins Meer, denn es war nicht der schöne feine Sand, den wir erwartet hatten, den gab es bei den 600-er Nummern. Mit Badeschuhe fand ich es auch nicht so prickelnd, denn die Korallenstücke wurden ja auch in die Schuhe gespült und scheuerten dann auf der Haut und meine war bis dahin schon von Mückenstichen übersäht.

Und auf jeden Fall wäre ich nicht Abends im dunkeln Barfuss zum Restaurant gelaufen. Also Barfussinsel nur bedingt. Zudem gab es ja auch noch die berühmt berüchtigte Baustelle. Ich bin echt nicht kleinlich oder meckere über Kleinigkeiten, schon gar nicht im Urlaub, aber der Weg vom Restaurant zu unserem Bungi war echt hässlich. Man sah schon das hier schwer gebaut wurde. Ansonsten sah man Bagger, besonders der am Jetty, der stand jeden Tag dort, große LKW´s mit Baumaterial und der Weg zum Bungi war voll mit abgeholzten Palmenwedeln, Holzresten, Säcken etc. Habe auch einige Bilder dazu.

Den Kommentar zum Wetter hebe ich mir bis zum Schluss auf.

Zum Essen:
Ich fand das Essen sehr gut. Wir hatten eigentlich 2 Wochen lang jeden Abend was anderes, vielleicht gab es mal ein Gericht dazwischen, was wir schon mal hatten, aber ansonsten immer lecker und abwechslungsreich, manchmal scharf, aber auszuhalten. Nur beim Frühstück fehlte meinem Sohn sein geliebter Schinken oder irgendwas in der Art. Es gab nur eine Sorte Wurst ( keine Ahnung was für welche ) und ansonsten nur eine Sorte Käse und Marmelade, das war somit Frühstück eher dürftig.

Service:
Fanden wir sehr gut, es wurde immer alles sofort erledigt, wenn man ein Problem hatte. Lediglich unser Reiseleiter war ein Stockfisch, grüßen war für Ihn schon zuviel. Und unserem Kellner konnten wir auch nichts entlocken, selbst nach Trinkgeldern nicht. Er hieß übrigens Ibrahim. Die Roomboys waren alle, ohne Ausnahme perfekt.

Tiere:
Wir todesmutig den ersten Tag ins Meer und schon schwammen 4 etwas größere Fische um uns rum. Keine Ahnung was es für welche waren. Danach sahen wir Rochen, Haie, unzählige Kleinfische und einen kleinen Drücker. Bei Ebbe früh Morgens wurden wir von einer Muräne begrüßt, die schwamm fröhlich direkt am Wasseranfang rum.
Schnorcheln war ich nicht, habe mich dann doch nicht getraut. Krabben, Krebse etc. Mein Sohn hatte Spaß an den Krebsen und konnte nie genug davon bekommen.
Im Bad gab es jeden Abend nach Dunkelheit diese echt nervigen größeren Ameisen, so dass man erst mal die Klobrille hochnehmen musste um die Viecher davon zu jagen, denn das Klo mit Ameisen teilen wollte ich doch nicht. Flughunde und Geckos und Eidechsen jede Menge, ansonsten sahen wir nichts. Keine Kakerlake. Und natürlich Moskitos. Die haben mal wieder nur auf mich gewartet. Zur Beruhigung, wer keine Cactus Juice mehr bekommt, kann es dort für allerdings 13 Dollar kaufen. Habe ich aber nicht gemacht, mich hat es eh überall schon gejuckt, da kam es auf ein paar mehr Stellen auch nicht mehr drauf an..
Leider habe ich die Schlange nicht zu Gesicht bekommen, die ein Paar 2 Mal gesehen hat bzw. es waren 2 – eine kleine und eine größere. Hm... doch einen Cocktail zuviel genommen ???

Wetter
Für Alle die Angst haben nicht braun zu werden, wir sind es trotz bescheidenem Wetter geworden.
Ankunft: Sonnig mit Wolken. Dienstag genauso. Mittwoch Regenschauer, danach wie immer ( Sonne und Wolken. Donnerstag immer Wechselhaft, mit Schauern und bewölkt. Der Rest der Woche war genauso. Die 2 Woche war schon schlechter. Entweder Vormittags Regen, nachmittags besser oder umgekehrt. 2 Tage vor Abflug haben wir leider gar keine Sonne mehr gehabt, also viele Regenschauer immer wieder und Nachts die letzten Tage Weltuntergangswetter, aber keine Gewitter. Es hat wirklich viel geregnet, leider auch tagsüber.

Ausflüge haben wir keine gemacht. Dafür hatte mein Sohn Erfolgserlebnisse. Er kann jetzt schwimmen, schnorchelt wie ein Weltmeister und taucht (im Pool ). Ich habe im Pool schnorcheln geübt und es hat gut geklappt und ich weiß, dass ich es im nächsten Urlaub wo auch immer, ausprobieren werde.

Als Abschluß
Ich fand es sehr schön auf den Malediven, aber mir war die Insel doch etwas zu groß und mich hat bisher nicht das Maledivenvirus erwischt, da fand ich Cayo Largo um einiges schöner vom Strand und Meer. Ich werde aber auf jeden Fall noch mal dort hin fliegen, allerdings eine kleinere Insel auswählen in der Hoffnung, dass sich meine Einstellung ändert. Der Urlaub hat allerdings seinen Zweck erfüllt, ich habe alle Probleme vergessen und erst am letzten Tag darüber nachgedacht, was mich jetzt zu Hause erwartet und hier habe ich gleich das heulende Elend gekriegt.

Rückflug
Wir haben diesen Nachttransfer mit dem Speedboot gebucht und sind um 23:00 abgeholt worden und es war super, Nachts im stockdunkeln über den Indischen Ozean zu rasen.
Wir sollten um 2:20 starten, sind dann aber erst um 03:30 losgeflogen. In Dubai ging es dann auch mit etwas minimaler Verspätung los. Dafür sind wir aber etwas früher gelandet. Der Flug war ansonsten auch unspektakulär. Ich fliege aber nächstes Mal NONSTOP, denn es war verdammt hart und wir hatten ne Menge Babys auf dem Rückflug und die wechselten sich- schön abgesprochen- immer mit schreien ab und bei Start und Landung im ging es dann im Chor los. Hat mich aber nicht wirklich gestört. Und meinen Sohn muss ich hiermit auch mal loben, trotz der halben Weltreise war er immer lieb und hat nicht einmal genörgelt, weil es so lange dauert.

 


 

Resort: Meeru Island Resort, Nord Male Atoll
Unterkunft/Verpflegung: Water Villa, Vollpension
Veranstalter: Manta Reisen
Zeitraum: 06.03.2006 – 14.03.2006
Airline: Edelweiss-Air ab Zürich

Zusammengefasst..
Für uns war es der perfekte Urlaub. Allerdings auch der erste auf den Malediven, so dass wir keine Vergleiche machen können. An Flug, Transfer, Insel, Unterkunft und Essen gab es nichts auszusetzen. Meeru ist wirklich traumhaft schön.

Flug
Wir flogen mit Edelweiss Air mit einem Airbus 330 von Zürich via Colombo nach Male. Der Rückflug war dann ohne Zwischenhalt. Der Hinflug mit Zwischenhalt in Colombo dauerte 12 Stunden, der Rückflug 10 Stunden. Die Betreuung an Bord und das Essen waren ausgezeichnet.

Ankunft und Transfer
Beim Aussteigen schlug uns die tropische Wärme ins Gesicht. Der Klima- und Wetterunterschied war extrem; am Vortag hatte es bei uns noch 60 cm Neuschnee gegeben. In Male verlief die Pass- und Gepäckkontrolle rasch und unkompliziert. Nach dem Empfang der Gepäckstücke empfing uns beim Ausgang die Reisebegleiterin des Veranstalters. Sie hiess uns willkommen und verwies uns an den kleinen Schalter unseres Resorts. Dort gab man uns Etiketten für die Koffer und bat uns zu warten. Wir tranken eine Cola ($3) und nach ca. 40 Minuten wurden wir zum Bootssteg geführt. Wir hatten den Transfer mit dem Speedboot gebucht. Das etwas in die Jahre gekommene Boot brachte uns in 1 Stunde nach Meerufenfushi.

Ankunft auf Meeru
In der Bar gab es einen Willkommenscocktail und ein kühles Tuch. Das war auch nötig, da es auf dem Boot ziemlich warm war. Nach kurzer Begrüssung durch die Reiseleitung und Ausfüllen eines Check-In-Formulars wurde uns der Schlüssel zu unserem Bungalow überreicht. Da Meeru ziemlich gross ist wurden wir mit einem Elektromobil über sandbedeckte Wege und durch die üppige Vegetation zu unserem Bungalow auf der Ostseite gefahren.

Unterkunft/Bungalow
Wir hatten eine Water-Villa gebucht und Bungalow 516 erhalten. Die Water-Villen stehen direkt am Strand auf der Ostseite der Insel, sind auf Pfählen gebaut und bieten über eine Treppe direkten Zugang zur Lagune. Die Holzbungalows sind fünfeckig und sehr elegant gestaltet. Ein Himmelbett aus Holz, Couch mit Salontisch, Sessel, Schrank mit Save und ein grosser Tisch füllen den Raum. Das teilweise gegen oben offen Bad befindet sich auf der der Insel zugewandten Seite. Auf der Meeresseite gibt es eine überdachte und gegen links durch einen Sichtschutz geschützte Veranda mit zwei Stühlen und einem Tisch. Über drei Stufen einer Holztreppe gelangt man auf die Terasse (ca. 60 cm über Boden) auf der die hölzernen Liegestühle Platz finden. Die zweite Treppe führt dann direkt ins Meer. Der Bungalow verfügt zudem über Fernseher (eigentlich nicht nötig) und Klimagerät. Der Bungalow 516 steht in der Mitte der Reihe der Water-Villen (503 bis 530) und bietet rechts etwas mehr Platz zum nächsten Bungalow, da der Inselverlauf genau an dieser Stelle etwas knickt. Die Bungalows 525-530 (ganz nördlich) verfügen über praktisch keinen Strand und das Wasser steigt bei Flut recht hoch. Unter diesen Bungalows gibt es Sandsäcke zur Befestigung, die nicht gerade ein Augenschmaus sind. Von unserer Water-Villa aus, war das Geräusch des Stromgenerators nur vom Bad aus ganz leise zu hören. Nachts sind die Geräusche der Wellen, die auf das Aussenriff treffen und die Wellen am Strand eher gewöhnungsbedürftig, da sehr laut.

Die Insel
Wie erwähnt ist Meerufenfushi eine relativ grosse Insel von circa 1300 auf 500 Meter. Man umrundet die Insel in etwa 1 Stunde zu Fuss, wobei man den grössten Teil am Wasser gehen kann. An der Ostseite bei den Water-Villen und gibt es eine sehr grosse Lagune mit einigen Korallenbänken. Die Lagune erstreckt sich (nach Schätzung anhand einer Ansichtskarte) mindestens 800 m bis zum Aussenriff. Auf der gegenüberliegenden Seite der Insel stehen die anderen Bungalows (Standard, Jacuzzi, et cetera) etwas weiter weg vom Wasser, so dass ein breiter Sandstrand zur Verfügung steht. Das Schwimmen und Schnorcheln in der Lagune auf beiden Seiten wird durch eine zeitweise sehr starke Strömung erschwert. Wir konnten uns auf der Ostseite manchmal bei hüfttiefem Wasser kaum stehend auf den Beinen halten. Am besten ihr beachtet die Plakate, die auf die gefährlichen Stellen hinweisen. Die Insel ist sehr üppig mit Palmen und anderen ortsüblichen Gewächsen bewachsen. Es gibt auch Plantagen und ein Treibhaus, wo Gemüse und Früchte für die Verwendung in den Restaurants angebaut werden.

Essen, Restaurants und Bars
Die beiden Hauptrestaurants in der Nähe des Bootsstegs und am nördlichen Ende der Insel sind auf die Gäste der verschiedenen Bungalow-Kategorien aufgeteilt. Die Wegzeiten zu den Restaurants wären sonst zu lang. Das Essen ist in beiden Restaurants gleich. Wir hatten Halbpension gebucht aber Vollpension kostenlos dazubekommen uns so wurden wir morgens mit einem reichhaltigen Buffet mit Früchten und Müesli und Mittags und Abends ebenfalls mit umfangreichen Buffet verwöhnt. Das Essen ist gut und abwechslungsreich und geht über asiatisch und italienisch bis englisch. Natürlich wiederholen sich die Gerichte und irgendwann hat man es gesehen. Neben den beiden Buffet-Restaurants gibt es noch zwei à la Carte-Restaurtants und einige Bars. Die Preise für Getränke schienen uns angemessen mit $2.50 für 1,5 Liter Wasser und $3 für ein Glas Cola, Sprite et cetera.

Schnorcheln und Tauchen
Da wir weder grosse Schnorchler noch Taucher sind, können wir darüber nicht viel berichten. Zum Schnorcheln fährt jeden Tag zwei Mal ein Boot zu Aussenriff, das zu Fuss oder durch Schwimmen nicht zu erreichen ist. Schnorcheln kann man jedoch auch in der grossen Lagune auf der Ostseite und entlang des kleinen Riffs, das von den Jacuzzi-Water-Villen über die Nordspitze bis zur Mitte der Westseite der Insel führt. Dort gibt es viele verschiede Fische, Muränen und Babyhaie zu sehen.

Bilder
Einige Bilder findet ihr unter http://community.webshots.com/user/lido500 im Album "Meeru 2006".

 


 

reiseveranstalter unterkunft malediven / HP : thomas cook
reiseveranstalter flug, unterkunft dubai / ÜF : ewtc ( emirates world travel cologne )
dauer : 01.12. - 22.12.2004

eines im vorfeld, bevor ich mich in die tastatur werfe und vor schwärmerei nicht mehr aufhöre zu schreiben : meerufenfushi - auch meeru genannt - ist bzw. war unsere absolute trauminsel !
das wort "war" bezieht sich einerseits auf unseren getätigten urlaub , andererseits auf die tatsache, dass meeru bedingt durch das seebeben im moment ( stand 30.12.2004 ) evakuiert / geschlossen ist. tätigkeiten, renovierungen werden sicher baldmöglichst wieder aufgenommen, die hauptsache ist, es hat niemand schaden genommen !!

nun zu unserer anreise:
wie schon ersichtlich , haben wir über zwei reiseveranstalter gebucht. der hintergrund war jener, dass es über thomas cook möglich war, länger auf meeru zu bleiben. desweiteren schätzen wir keine nonstop flüge, bevorzugen vielmehr einen kleinen stopover, auch um sich mal wieder die beine zu vertreten und erholt ans ziel zu kommen.

male:
die geschäftstüchtigkeit auf male ist den meisten urlaubern ja bekannt. um die wartezeit auf das speedboot zu versüßen, werden unwissende urlauber gern freundlich in die caffee-ecke gebeten, in der man schnell 4$ für eine Cola bezahlt.

zu dem speedboot ( RT 80$ ) sei gesagt, dass es sich um ein ganz normales schnellboot handelt, was weder die lendenwirbel angreift, noch rückenschmerzen verursacht. es sei denn, die see ist arg unruhig und man fliegt mit einem bandscheibenschaden los.
wer extrem zur seekrankheit neigt, sollte grundsätzlich oben / draußen sitzen, oder das flugtaxi benutzen.

meeru:
die insel der tausend palmen :-) , wunderschön anzusehen und ebenso wunderschön entspannt der empfang. ein fruchtcocktail, ein heißes tuch, kurze schriftliche erledigungen und schon liegt der schlüssel zum bungalow in der hand und alle wackeln nach und nach mittlerweile barfuß zu ihrer unterkunft. wir haben es nicht erlebt, sollte jedoch mal jemand mit seinem bungalow nicht zufrieden sein, findet ein tausch umgehend und unkompliziert statt. auch bei einer überbuchung der insel.

auf grund eingehender vorrecherche ! haben wir uns für HP und einem standart-reihen-bungalow ( 100ter und 300ter Reihe ) entschieden. wir haben dies nicht bereut, mußten auf nichts verzichten. "sie" sehen nicht hübsch, aber auch nicht häßlich aus.Verfügen alle über eine zweckmäßige terrasse (teilw. mit meerblick ) einer sitzgelegenheit (zwei bequeme holzklappstühle mit tisch ).
innen:
ca. 26qm großer, hell gestrichener , hoher ! schlafraum mit großer fensterfront und rattanbett, beistellkomoden, 1 kleiderschrank mit safe ( inkl. ) , rattananrichte mit spiegel, Fön, zusätzliche sitzgelegenheit für 2 personen, van u n d klimaanlage. alles sehr gepflegt und sauber.
dazu ein supersauberer wasserkocher, 2x am tag wurde kaffee, tee, milchpulver & zucker aufgefüllt.
wir sind vielreisende. dem wort "standart" stehen wir mit gemischten gefühlen gegenüber , da unser standart nicht dem dortigen entspricht.
hier jedoch absolut unzutreffend, unsere recherche hatte sich mehr als gelohnt !!
die 100ter Reihe hatte geschlossene , die 300ter reihe halboffene badezimmer. dies war nicht " hübsch" und im " p.starck-design". dafür zweckmäßig, groß ( 300ter Reihe ) und absolut sauber . haarshampoo & spülung, shower-gel & seife wurden regelmäßig aufgefüllt.
das im halboffenen bad mal 3 große ameisen vor panik im schweinsgalopp bei unserem erscheinen umherlaufen, ist nachvollziehbar. kakerlaken habe ich keine ! gesehen. spinnen auch nicht. jedoch mücken....aber dazu komme ich später.
lange rede kurzer sinn: in manchem 5 sterne haus in spanien/italien habe ich dagegen so manches schreckliche krabbelgetier gesichtet . dort nicht.

insel:
einfach ein traum. palmen soweit das auge reicht. tägl. gefegter strand und wege. kein asphalt - nur sand.
zudem eine der größten inseln mit vielen ausflugsmöglichkeiten ( perfekt durchorganisiert ) , für jeden geschmack ist etwas dabei. langeweile gibt es nicht.
fahrräder , kanus ( 15$ Std. ), boote, surfbretter, golf- und tennisschläger ( 5 $ Std. platzgeld ) können gemietet werden. wir hatten schläger dabei, es war ein genuß abends beim kommenden sonnenuntergang die angefutterten pfunde abzutrainieren. eine sehr gute tauchstation / basis ist ebenfalls vor ort. wir waren mit dem schnorcheln vollstens zufrieden, können von daher diesbezüglich nichts weiter sagen.
ein spa bereich ist ebenfalls anzutreffen. eine wohltuende maledivenmassage für 150$ war ebenfalls recht erholsam. massagen werden ab 45$ angeboten.
ein fittnessstudio ( 5 $ pro tag ) mit allen wichtigen geräten zum kalorienabbau war ebenfalls vorhanden.
mittwochs wird ein kostenloser inselrundgang angeboten, kein witz für manchen leser. die insel ist so bewachsen und grün, dass es durchaus eine interessante excursion sein kann. zudem werden viele gemüsesorten und früchte dort selbst angebaut.
im inselinnern gibt es ein "dorf im dorf". unterkünfte der angestellten, wäscherei, klär - und wasseraufbereitungsanlagen . dies ist jedoch nicht störend ! , wer will, kann diese örtlichkeiten umgehen. die insel bietet auch hier genug ausweichsmöglichkeiten. wer jedoch bedenkt, dass auf meeru 227 bungalows stehen, auf jeden tourist 1 angestellter kommt, der begreift schnell diese notwendigkeit die gut gelöst wurde und nicht ins gewicht fällt.

unterkünfte generell:
wie von vielen erwähnt, gibt es für jeden geschmack etwas auf der insel. von standart über jacuzzi bis zur honeymoon-suite. siehe auch unter www.meeru.com. niemand muß auf dieser insel auf irgendwas verzichten. der eine behauptet, die 300ter bungalows wären ideal, der nächste meint die 200ter oder 500ter wären schlichtweg der knaller. eins vorweg : ruhiger, seichter strand-wasserabschnitt, die typische malerische badewanne, fast ohne einen luftzug samt passendem sonnenuntergang findet man bei den 100ter und 200ter bungalows. die andere seite ist ebenso hochinteressant ( 300ter, 400ter, 500ter reihe ) , jedoch ist dies die dezent, sanfte lebhaftere front. nicht zu verachten bei sehr hohen temperaturen, inkl. ständigen meerrauschen u n d fast mückenfrei , auf grund des seichten windes.
die 500ter reihe ist sehr schön, da direkt am wasser. bei flut ( ist auf meeru vorzufinden ) kann mann direkt zum plantschen von der terasse ins wasser gleiten. es sei denn, eine kleine moräne fletscht dabei die zähne...somit genießt man noch eine zigarettenlänge und läßt sie vorbeiziehen.

womit ich zu den tieren komme:
kleine babymoränen, rochen, baby- riffhaie , papageienfische, seegurken und wie sie alle heißen , schwimmen an einem vorbei. beäugen uns vorsichtig, interessiert und sind wunderschön anzusehen. ebenso das kleine riff am asia wok ( sehr zu empfehlendes restaurant mit ausgezeichneter asiatischer küche ) an diesem kleinen riff tummeln sich diverse bunte große und kleinere fische, ebenfalls mal ein rochen und mit glück, die bekannten kleinen haushaie. empfehlenswert ist auch eine schnorcheltour zum außenriff !

an land findet man die üblichen tiere wie fischreiher, vorlaute krähen, 2 katzen, geckos, kleine echsen und am bungalow 122 , linke hand, in den zwei großen bäumen die flughunde.

ausflüge:
wie schon erwähnt, gibt es diverse möglichkeiten sich die tage zu gestalten. nachtfischen, hochseeangeln, schnorchelkurse, inselspringen, malebesuch, dhoni ausfahrt, sunsettour, yachtcharter ( 170$ am tag ) usw. usw.
wobei jede tour perfekt geplant wird und selbst bei 30 teilnehmern ( höchstfall) so aufgeteilt wird, dass keine gruppe über 10 personen kommt. ich kann dies zumindest beim nachtfischen behaupten, da sich mir im angesicht der teilnehmerzahl die nackenhaare sträubten.aber nichts da, es kamen 3 boote und der ausflug wurde erträglich.
zum fischen sei gesagt, dass die einheimischen tatsächlich die fische nicht wie uns bekannt, töten oder betäuben. diese werden in einen behälter gelegt und das war es dann....ob wir es nun gut finden oder nicht, jedes land hat seine sitten. sie landen in der hotelküche und das was auf meeru serviert wurde , war absolut köstlich !

Essen:
es gibt nichts zu bemängeln, im gegenteil. perfekt, abwechslungsreich, schmackhaft bis extrem lecker. jeden abend ein anders thema. wobei ich bemerken möchte, dass das maledivische essen für mich am schönsten war. ganz viel curry, chutney, fisch und alles dezent scharf. wobei es immer 3-4 verschiede gerichte gab, dazu reis , nudeln, kartoffeln. zuvor suppe, danach etwas süßes - als abschluß obst...für uns war die HP absolut ausreichend ! VP oder womöglich AI wäre für uns nicht zu schaffen gewesen. es geht hier nicht um die getränke die sich durchaus finanziell im rahmen halten. es geht schlichtweg um die essenmassen die aufgetischt werden. dazu die hitze, für uns nicht zu schaffen.
getränke : wasser 1,5 l 2,50$ , 1glas bier 3,50$, 1 glas wein 3,50$, 1 Cocktail 7$ ( zur happy our 18:00h-19:00h draußen und drinnen an der dhoni bar 4,90$ ) , eine flasche wein ab 20$ .
man rechnet mit 250$ pro person /pro woche an getränken.

zu guter letzt möchte ich noch zur zeitweiligen überbuchung von meeru kommen:
selbst diese angebliche überbuchung fällt absolut nicht auf , ist nicht merkbar. man hat uns aus diesem grund nach 4 tagen inselaufenthalt im 103er bungalow die besagte 3 tägige AI segelyachttour angeboten. natürlich mit dem vermerk, unseren bungalow zu räumen und danach einen anderen zugewiesen zu bekommen . wir haben nach eingehender überlegung zugesagt und es nicht bereut !!!! es war der traum schlechthin.
diese 3 tage beinhalteten soviele touren, wir haben traumstrände und schnorchelgegenden gesehen, es war einmalig ! dazu tanzende mantas, fliegende fische, haie, delfine, eine bezaubernde crew die uns nach strich und faden verwöhnte. dazu AI , es war für uns am 2 tag schon eine quälerei, sodaß wir uns diesbezüglich zurück gehalten haben. herrliches frühstück zum sonnenaufgang an deck, mittagessen, kaffee&kuchen, abendessen an deck und am letzten tag ein barbeque an einem einsamen strand...wir standen dem platzen nah und schwammen perfekt beim schnorcheln an der wasseroberfläche. dazu wurde abends geangelt, der fisch dann frisch zubereitet. die kuschelige koje aus edelholz , mit king size bett, eigenem bad und klimaanlage .trotzdem hat es uns nachts aufs sonnendeck gezogen und wir haben die nacht unterm sternenhimmel mit vielen sternschnuppen verbracht ). es waren auch hier 12 teilnehmer, die auf dem großen schiff ebenfalls nicht ins gewicht fielen ! das einzige was für mich etwas gewöhnungsbedürftig war, dass man zur schönheitspflege & duschen mehr zeit & geduld brauchte. oben an deck wurde kurz das salzwasser abgespült, unten im kleinen edelholzverkleideten bad mühsam der rest getätigt und haare gewaschen - es ging, aber ich kann jetzt sehr gut jeden seegler verstehen, der sich nach einem seegeltörn mit freude auf ein vollbad stürzt. :-)

danach wurde uns ein ebenso schöner standart bungalow 308, auf der schon erwähnten anderen seite angeboten, den wir dankend und gern nahmen. zudem hatte dieser ein halboffenes bad ( zum duschen kamen leider die mücken ) aber dafür konnte man ( anders als beim 106er ) endlich ungestört draußen auf der veranda einen tee oder abends einen wein einnehmen, ohne zerstochen zu werden. denn eins sei hier gesagt, ob autan oder sonst irgendein mückenspray, creme oder gel - nichts hat geholfen, nur der wechsel der inselseite über den wir uns gefreut haben.

bevor ich es vergesse, meeru verfügt zudem über ein internet cafè ( 30 Min. 10$, 1 Std. 17$ ) um sich mitzuteilen. denn etwas sollte man wissen: telefonisch per handy kann man erreicht werden ( nach meiner rechnung 2 Min. 10$ ), ebenso funktioniert der SMS eingang - jedoch nicht ! der SMS versand. da ist oder kann das internet kostengünstiger sein.

nun, zum jahresende 2004 , den täglich eingehenden grauenhaften nachrichten wünschen wir allen mitarbeitern die sich so bezaubernd um uns gekümmert haben & allen touristen auf meeru die nicht wie wir rechtzeitig das paradies verlassen haben, dass alle wohlbehalten, unbeschadet & vor allem gesund mahe erreicht haben !!
mögen die schäden gering, absehbar , nur materieller art sein. dies kann behoben werden...ein verlorenes leben nicht.
auf ein friedvolles 2005 !!

für rückfragen stehe ich gern unter der e-mail: MonikaPeper@aol.com zur verfügung. auf grund der ereignisse werden sicher veränderungen statt finden, inwiefern meine angaben dann noch stimmen, sei dahin gestellt.


 

Resort: Meeru Island Resort, Nord Male Atoll
U / V: Landvilla, All-Inclusive
Veranstalter: Meier’s Weltreisen
Zeitraum: 04.12.2004 – 17.12.2004
Airline: Emirates (ab Frankfurt/Main via Dubai)

Am 04.12. starteten wir nachmittags mit Emirates via Dubai nach Male. In Dubai hatten wir drei Stunden Aufenthalt, was zum Beine Vertreten ganz angenehm war.
Wir hatten, obwohl Meeru nur ca. 1 Stunde mit dem Schnellboot von Male entfernt ist, einen Transfer per Wasserflugzeug gebucht, da wir uns die Landschaft gerne aus dieser Perspektive gönnen wollten. Allerdings haben wir bei der Abreise freiwillig darauf verzichtet, da wir sonst sehr lange auf Meeru rumgesessen hätten: wir hätten um 12:00 Uhr auschecken müssen, wären aber erst um 16:15 Uhr abgeholt worden; so sind wir um 13:00 Uhr mit dem Schnellboot nach Hulhule, der Flughafeninsel, gefahren. Wir hatten auf Hulhule noch ein ‚Tageszimmer’ im Hulhule Airport Hotel gebucht, da unser Rückflug erst um 2:25 Uhr war und man erst ab 23:30 Uhr einchecken konnte. So konnten wir dort noch gemütlich etwas essen, am Pool liegen, noch etwas schlafen, duschen und dann erst die dickeren Hosen, Schuhe und Pullover für Deutschland anziehen bzw. bereithalten.

Soviel zur An- und Abreise. Nun zur Insel selbst:

Wir hatten eine ‚Landvilla’ bei Meier’s Weltreisen gebucht. Diese Bezeichnung hat bei uns schon im Vorfeld zu Konfusion geführt, da bei anderen Reiseveranstaltern diese Bezeichnung gar nicht und im Internet nur noch einmal aufgetaucht ist. Es war oftmals nur die Rede von ‚Standard-Zimmern’, ‚Superior-Zimmern’, ‚Wasservillen’, ‚Jucuzzivillen’, ‚Jacuzzi-Wasservillen’. Soviel vornweg: die Jacuzzi-Wasservillen (auch Meeru-Village genannt) sind die neuen Wasservillen mit eigenem Restaurant und eigener Rezeption im Norden der Insel; wir hatten schon vor der Abreise gelesen, dass diese Bungalows nicht rechtzeitig fertig wurden und es deshalb zu Überbuchungen gekommen sei. Wir waren zwar nicht betroffen, aber haben mitbekommen, dass Leute, die Meeru-Village gebucht hatten in ‚normalen’ Bungalows untergebracht waren, und dass kostenlose Drei-Tages-All-Inclusive-Segeltörns angeboten wurden, damit kurzfristig Zimmer frei wurden. Angeblich soll Meeru-Village ab dem 20. Dezember zur Verfügung stehen … aber ganz ehrlich glauben wir eher, dass es Mitte Januar wird. Das sah alles noch nicht so aus, als könnte man dort in 5 Tagen einziehen!

Die ‚Standard-Zimmer’ sind in gemauerten, ebenerdigen Reihen von ca. 10-15 Einheiten untergebracht und erinnern optisch an Autogaragen im Hinterhof von Mietshäusern in einer Innenstadt. Ich denke, wenn jemand die Meinung vertritt, dass er sowieso nur zum Schlafen und Duschen dort ist, ist das ausreichend. Ich persönlich hätte mich dort jedoch gar nicht wohlgefühlt. Obwohl man zugeben muss, dass die Lage der Zimmer im Westen im 100-er Zimmer-Nummern-Bereich (südlich der Rezeption) sehr gut ist. Es gab auch noch Standard-Zimmer im 300-er Zimmer-Nummern-Bereich im Osten der Insel.

Die meisten Bungalows (die Superior-Zimmer und wohl auch einige Jacuzzi-Villen) sind in rechteckigen Bungalows mit Halboffenem Badezimmer untergebracht und befinden sich im Bereich der 200-er und 600-er Zimmer-Nummern. Die 200-er sind im Osten und im Süden der Insel, die 600-er sind im Westen nördlich der Rezeption. Wir hatten einen fünfeckigen Bungalow im Bereich der 400-er Zimmer-Nummern im Osten der Insel. Ob die fünfeckige Form die Landvilla ‚ausgezeichnet’ hat, wissen wir allerdings immer noch nicht.

Die Wasser-Villen sind im 500-er Zimmer-Nummern-Bereich im Nord-Osten der Insel. Mir persönlich gefallen diese Wasservillen deshalb so gut, weil man sie NICHT über einen Steg, sondern von Land aus begehen kann, aber niemand die Bungalows von der Wasserseite einsehen kann.

Ach ja, dann gibt es noch die beiden vorgelagerten Honeymoon-Suiten, die nur per Dhoni zu erreichen sind. Sieht ja vom Strand her ganz gut aus. Mir würde es aber ehrlich gesagt stinken, immer nur per Boot aus meinem Bungi zu können. In der Zeit, zu der wir auf Meeru waren, hatten wir häufig Nachts SEHR starken Regen und oft auch von Osten sehr starken Wind. Das hat man in den Honeymonn-Suiten mit Sicherheit ungefiltert zu Spüren bekommen.

Meeru ist eine der grösseren Inseln. Im Inselinneren sind die ganzen Versorgungseinrichtungen für Strom, Wasser, Müll, Wäscherei, etc. was natürlich nicht paradiesisch aussieht aber natürlich notwendig ist. Man kann sich damit aber gut arrangieren. Und wenn man will kann man dies alles auch über einen Umweg umgehen falls man daran vorbei müsste, um z.B. zum Restaurant zu kommen.

Mir persönlich hat die Lage der niedrigen 200-er Bungis (also ca. Nr. 201 bis 210) am besten gefallen. Ich kann allerdings nur die Lage beurteilen, ich weiss nicht, ob es sich eventuell um Jacuzzi-Villen handelt … Diese Villen liegen an der Südspitze rechts und links von der dortigen Strand-Bar (dem ‚Asian Wok’, in dem man auch Essen kann). Dort ist der Strand und das Wasser m.E. am schönsten und nicht zu vergessen – die Standbar direkt verfügbar! Wir sind auch dort zum schwimmen und schnorcheln gewesen, wenn wir Abwechslung gesucht haben.

Der Pool befindet sich direkt neben dem Coffee-Shop (mit Dhoni-Bar) und wurde von uns nie benutzt. Ich kann also keinen Kommentar abgeben.

Das Essen ist wirklich hervorragend. Es ist natürlich immer eine Geschmacksfrage, aber ich habe immer mindestend drei der angebotenen Gerichte als hervorragend eingestuft, oftmals aber auch mehr als drei! Der im AI inbegriffene Rot- und Weisswein ist absolut ok und lässt sich hervorragend trinken. Den Nachmittagstee mit Kuchen und Sandwiches (von 15:00 – 18:00) haben wir nur eingeschränkt (in Form von Tee) zu uns genommen. Für Kuchen und Sandwiches war einfach kein Platz mehr.

Wir hatten noch zwei Ausflüge, die im AI-Paket includiert waren: Den Sunset-Punsch-Cruise und das Nachtangeln. Ersteres kann man total vergessen; hätte ich dies zusätzlich gebucht, hätte ich mich sehr geärgert. Von dem Nachtangeln hatten wir gehört, es sei sehr lustig. Nun, auch dies ist wohl eher eine Geschmackssache. Die meisten Fische wurden eh von den einheimischen Angestellten gefangen und leider lebend in einen Korb geworfen, wo sie dann jämmerlich erstickten. Ich fand das nicht so lustig, nachdem ich Nachmittags diese Tiere beim Schnorcheln noch bewundert hatte …

Wie wahrscheinlich von den aufmerksameren Lesern bemerkt, wir sind keine Taucher. Aber mit Schnorchel ist hier schon so viel zu entdecken, es ist ein Wahnsinn. Was sich wirklich lohnt ist eine Fahrt mit dem Dhoni zum Schnorcheln am Hausriff (findet ein- bis zweimal täglich statt und kostet pro Nase 6 USD). Unbedingt eine Eingweg-Unterwasserkamera mitnehmen! Es lohnt sich! Am besten kauft man diese aber schon in Deutschland; ich habe sie für 6 bis 7 Euro gekauft, auf Meeru im Shop kosten sie 25 USD!

Was macht man also auf einer Malediven-Insel wenn man nicht taucht? Wie gesagt, schnorcheln, aber was noch??? Vorneweg: es war uns trotz nicht vorhandenem Radio, TV, Zeitung NICHT EINE SEKUNDE langweilig. Wir haben viel gelesen, geschlafen, sind spazieren gegangen (ein Vorteil einer größeren Insel), haben ganz, ganz oft Krebse beobachtet (wirklich sehr interessant!). Wir haben uns super gut erholt! Kein Stress, was man alles noch besichtigt haben muss, weil man doch nun schon mal da ist etc.
Für die sportlicheren Zeitgenossen: man kann Fahrräder mieten, Tennis spielen, es gibt eine Golf-Driving-Range (da lagen immer Golfbälle rum, ich habe aber nie jemanden Abschläge üben sehen …), es gibt ein Fitness-Studio (war nie dort, kann ich also auch nicht beurteilen).
Man kann auch Tischtennis spielen, oder Pool-Billard. Man konnte Kajaks ausleihen, Surfbretter, Katamarane. Es gab so vieles, was wir gar nicht wollten und auch einfach nicht in Anspruch genommen haben.

Und es gibt das Spa. Nun, das hätte ich am liebsten noch öfters in Anpruch genommen. Wer sicher ist, dass er mehr als eine Massage haben möchte, kann sich vor der ersten Massage ein Paket kaufen, da wird es etwas billiger. Ich habe die Oriental-Massage ausprobiert und mir glatt noch ein zweites Mal gegönnt. SEHR GUT!!!

Und noch was fällt mir ein: Barfuss-Insel. Ja das haben wir auch gelesen und im Prinzip stimmt das ja auch. Wir haben das auch am ersten Tag praktiziert. Man muss aber schon eher zu den Abgehärteten gehören, will man das zwei Wochen durchhalten. Gut, es lag vielleicht daran, dass wir im Osten wohnten und immer quer durch in den Westen mussten, wenn wir was essen wollten. Dieser Weg ist eher ein Versorgungsweg, auf dem auch Auto’s fahren. Wir haben jedenfalls immer die Neulinge daran erkannt, dass die auch auf diesem Weg Barfuss gelaufen sind und haben uns darüber amüsiert, dass wir nicht die Einzigen waren. Es ist aber auf jeden Fall ausreichend, ein paar Flip-Flops o.ä. dabei zu haben. Mehr braucht man wirklich nicht. Einmal habe ich eine Engländerin im Coffee-Shop mit High-Heels gesehen, das war aber eher eine Belustigung für die Zuschauer.

Zum Abschluss noch was zu den AI-Leistungen. Wir sind damit prima zurecht gekommen und haben nichts vermisst. Wir sind auch keinesfalls der Meinung, dass wir dadurch mehr bezahlt haben als wir an Leistung bekommen haben, und wir gehören nicht zu den Leuten, die mehr Essen und Trinken, nur weil es bezahlt wurde. Aber wir trinken gerne eins, zwei Gläser Wein zum Essen, man braucht bei der Hitze viel Wasser, dann mal einen Gin-Tonic vor dem Essen und zwischendurch mal Cola oder Bier … das läppert sich zusammen. Wenn ich natürlich mit eins, zwei Litern Wasser pro Tag gut zurecht komme, genügt auch Voll- oder sogar nur Halbpension. Für uns würde sich das allerdings nicht gerechnet haben.

Ich habe das Gefühl, mein ‚Bericht’ liest sich sehr nüchtern. Die Begeisterung, die ich in der Tat verspüre, kommt gar nicht so recht rüber. Ich fand diesen Urlaub phantastisch. Die Farbe des Wassers ist unbeschreiblich und entspricht wirklich jeder Kitschpostkarte. Einfach alles war perfekt. Ich kann Meeru wirklich empfehlen.

Ich hoffe, dieser Bericht hilft all denen, die noch auf der Suche nach ‚ihrer’ Insel sind. Mir haben die Berichte bei der Auswahl jedenfalls sehr geholfen und deshalb hatte ich mir vorgenommen, auch einen Bericht zu schreiben, sobald wir zurück sind.

Ich hoffe, Euer Malediven-Urlaub wird so perfekt wie der unsere war!

 


 

Meerufenfushi – Meeru Island Resort vom 14.09.-29.09.2004

Seit 10/03 gab es keinen Reisebericht mehr über Meeru auf dieser Seite. Fährt den da keiner mehr hin? Ich hatte nicht das Gefühl, denn die Insel war ausgebucht.

Meine Tochter (18) und ich (45) waren wild entschlossen, gleich nach unserer Rückkehr einen Reisebericht zu schreiben, da uns die Berichte auf dieser Seite sehr viel bei der Entscheidungsfindung geholfen haben. Nach unserer Rückkehr fielen wir erst einmal in ein Loch und hatten Entzugserscheinungen. Aber nun wollen wir uns doch mit einigen Eindrücken melden.

Wir buchten über Tjaereborg einen Superior-Bungalow mit Vollpension für Euro 1.421,-- pro Person. Der Flug ab Frankfurt mit LTU war problemlos. Wir hatten eine Zwischenlandung in Colombo, dort wurden wir als Transitgäste durch das Flughafengebäude geschleust und nach auftanken und sauber machen hatten wir noch eine Stunde Flug nach Male vor uns. Bei Ankunft verliefen die Passkontrolle und die Gepäckabfertigung sehr zügig. In der Ankunftshalle wurden wir bereits mit einem Schild unserer Reisegesellschaft erwartet. Die Koffer erhielten Schildchen unserer Insel und wir wurden freundlich zu den Erfrischungs-getränken komplimentiert. Von den 4,-- $ pro Cola wussten wir bereits aus den Reiseberichten, aber was soll’s, das kalte Cola tat gut und der erste Kontakt zu den Maledivern war hergestellt.

Transfer

Wir warteten max. 30 min., dann wurden wir zum Schnellboot gebracht, wo wir bereits von einem Reiseleiter erwartet wurden. Ich hatte beim Lesen der Reiseberichte das Gefühl, dass die Schnellboote immer abenteuerlich beschrieben und Geheimnis umwittert dargestellt wurden. Klar, wer sowieso Probleme auf einem Schiff hat, der wird sich auch auf dem Schnellboot nicht wohl fühlen, wenn es mit Vollgas durch die Atolle rast. Wir hatten uns die Fahrt daraufhin auch schlimmer vorgestellt. Jedoch vergingen die ca. 1 Std. Fahrzeit wie im Flug. Man staunt über das türkisfarbene Wasser und ist in Vorfreude auf seine Insel. Falls man noch Ohrstöpsel vom Flug hat, könnte man sie sinnvoll einsetzen und wenn es nicht regnet, empfehle ich an Deck zu bleiben, denn unter Deck wird die Fahrt für empfindliche Mägen und geschädigte Wirbelsäulen strapaziöser. Man sollte sich nicht schon zu Hause einen Kopf zu machen, wie das wohl läuft. Wir waren in einer positiven Erwartungshaltung und da gehörte das Boot fahren eben auch dazu. Falls der Transfer jedoch mehrere Stunden dauern sollte, wäre das Wasserflugzeug mit Sicherheit der bequemere Weg.

Ankunft

Endlich kamen wir unserer Insel näher. Eigentlich sind es ja zwei Inseln. Die Einheimische Insel Difushi liegt genau daneben. Der Anblick der vielen Palmen, das türkisblaue, klare Wasser und der weiße Strand war für uns Malediven-Neulinge bereits ausreichend, um alle Strapazen vergessen zu lassen und das Herz hüpfte. Mit unserem Reiseleiter gingen wir in die Rezeption, wo wir mit kalten Tüchern und dem obligatorischen Früchtecocktail begrüßt wurden. Die Anmeldeformalitäten wurden erledigt und die Zeit für ein Urlaubs-Briefing gegen Abend ausgemacht, um Näheres über Land/Leute/Insel zu erfahren. Dann wurden wir auf unsere Bungis verteilt. Der Weg dahin war recht weit, aber wir hatten gleich die Möglichkeit uns einen Gesamteindruck zu verschaffen. Unser „Schlüsselmeister“ fand gleich sehr freundliche Worte .., ob wir eine gute Reise hatten.. und wie lange wir bleiben? Wir fühlten uns sofort HERZLICH WILLKOMMEN!

Unterkunft Superior-Bungalow

Jetzt beim Öffnen der Tür sollte sich zeigen, ob wir bekommen haben, was der Urlaubsprospekt versprochen hatte. Denn von außen sahen sie genauso aus, wie sie im Katalog abgebildet waren. Uns schlug eine angenehme Kühle entgegen. Wir gingen hinein… und siehe da… wir fanden das Zimmer genauso vor, wie auf den Bildern… und fanden es noch viel schöner. Der ganze Bungi ist aus hellem Holz gebaut und mit hellen Fliesen ausgelegt. Das Zimmer ist groß und geräumig. Die Einrichtung besteht aus gemütlichen Rattanmöbeln. Der Gesamteindruck war supersauber, was auch während den ganzen 2 Wochen so blieb und dafür gesorgt wurde.

Zusätzliche Ausstattung:

1 x Minibar gefüllt Cola/Bier/Wasser/Liköre/Rum/ Whisky (aber sehr teuer)
1 x Wasserkocher (inkl. 2 x Nescafé- u.Milchpulver/Zucker/Teebeutel). Bei Verbrauch wird
dies vom Roomboy jeden Tag aufgefüllt (kostenlos)
1 x Fön / 1 x Regenschirm (der wirklich gebraucht wird)
1 x Safe mit Nummern-Code (kostenlos)
1 x Telefon auch mit Direktwahl, aber sehr teuer (pro angefangene Minute ca. 4 -5 $)
2 x Badetücher für den Strand (Sämtliche Handtücher werden auf Wunsch jeden Tag
gewechselt)
1 x Deckenventilator und Klimaanlage mit Fernbedienung (hat super funktioniert in
unserem Bungi). Sie war nicht zu laut. Nachts haben wir sie abgeschaltet, da es
sonst fast zu kalt war.
1 x Taschenlampe für den Notfall. Sie hängt am Akku und ist beim Abnehmen sofort
eingeschaltet – ausmachen kann man sie nicht.
2 x Strandliegen mit Tisch, nummeriert – kann man sich auf der Insel überall hinstellen,
wo man will oder der Roomboy übernimmt es.
1 x Sitzplatz auf der Holzterrasse mit 2 Stühlen und Tisch

Einen Adapter für mitgebrachte Elektrogeräte hatten wir dabei und brauchten diesen lediglich für den mitgebrachten CD-Player.

Wir hatten ein typisch für die Malediven halboffenes Bad. Wir fanden es supertoll und lachten darüber, dass wir nicht ins Bad rein, sondern raus gingen. Das Kalt- u. Warmwasser, die Klospülung hat bei uns einwandfrei funktioniert. Außer unserem Haustier (Gecko) im Bad, haben wir lediglich abends einige Ameisen im Bad gehabt, aber das hat überhaupt nicht gestört. Haarshampoo und eine super Haarspülung wurden jeden Tag nachgefüllt. Bei uns zwei Frauen, hätte die Spülung fast das Doppelte sein können, denn die Haare werden schon ziemlich strapaziert. Als Tipp: Wir haben uns abends zum Duschen einige mitgebrachte Teelichter ins Bad gestellt, das gab eine romantische Atmosphäre. Denn die beiden Neonröhren neben dem Spiegel waren doch sehr grell. Eine Wäscheleine mit ca. 10 Klammern ist vorhanden.
Unseren Roomboy Hassan Zefer hätten wir am liebsten mitgenommen. Er kam 2 x pro Tag und hat mit einer Hingabe geputzt und aufgeräumt. Meine Tochter und ich waren sehr von seiner Herzlichkeit berührt.

Verpflegung

Eingangs erwähnt hatten wir Vollpension gebucht. AI (zzgl.30 $ pro Tag/Pers.) hätte sich nicht gelohnt, wie sich rausstellte, denn die Menge an Getränken schafft man gar nicht. (zumal nicht alle Getränke in AI enthalten sind), außer man betrinkt sich jeden Tag mit Bier und Wein. Viele AI-Engländer hatten die Angewohnheit überall angebrochene Gläser Bier stehen zu lassen. Bei einem für die Hitze ausreichenden Getränke-Konsum, Wasser 1,5l = 2,--$; Cola/Saft =2,--$, Bier =3,--$, Rot- o. Weißwein, Rosé =3,50$ haben wir zu zweit am Tag max. 18 – 25 $ vertrunken. Ab und zu gönnte man sich einen Cocktail für 5 - 8,-- $.
Das Essen im Hauptrestaurant war 1A super schmackhaft, reichhaltig und vielfältig. Das Frühstücksbuffet war angerichtet mit frischem Brot/Toast/Marmelade/Honig/Joghurt/Obst/
Müsli/Milch/Käse/ Wurst (nah ja?), Eier in allen Varianten… das Omelette mit Zutaten nach Wahl wurde vom netten Buffetpersonal frisch bebacken. Englisch Breakfast - wer drauf steht (Würstchen/ Bacon und Bohnen).
Auch beim Mittag- und Abendessen wurden wir total verwöhnt. Verschiedene Salatsorten mit wechselnden pikanten Salatsoßen, Krabbensticks, ital. Vorspeisen, Suppe, Fischgerichte gegrillt und mit den verschiedensten leckersten Soßen, Schweine- Rind- Lammfleisch, Hühnchen… Reis, Pasta, Kartoffeln viel mit Curry etc. Für jeden was dabei, ob Vegetarier oder Feinschmecker. Wir fanden es einzigartig gut. Uns hätte Halbpension völlig ausgereicht und haben uns bereits am 3. Tag nur auf unsere Lieblingsspeisen beschränkt, denn sonst hätte man uns nach Hause rollen können. Das nächste Mal werden wir nur Halbpension buchen, denn nach einem üppigen Frühstück meinen wir, hält man es lang genug aus, da das Abendessen bereits um 19.30 beginnt. Von zu Hause könnte man sich kleine Snacks mitnehmen, wenn man wollte, oder man isst in der Dhoni-Bar einen leckeren Snack Pizza/Sandwich für 6-8,-- $ oder Pommes für 2 $.

Inselrundgang

Meeru ist eine größere Insel ca. 1000 x 600 m. In der Inselmitte befinden sich die Versorgungs- und Personalgebäude/ Fußballplatz/Generatorengebäude u. a. auch Bananenplantage, Gewächshäuser, Gärten mit verschiedenen Früchten und Gemüse. Sie ist dort naturbelassen, d. h. rechts und links der Wege wird nicht ausgeputzt. Die Vegetation ist dichter und ursprünglich. Man hört und sieht allerlei Getier am Boden und in den Palmen. Echsen/Flughunde/Reiher/Vögel, die einen Kuckuck-Ähnliches Getöse veranstalten bei Tag und Nacht, das kann ganz schön nerven, ist aber irgendwie lustig, man fühlt sich wie im Dschungel. Es gibt 5 verschiedene Bungalow-Typen verteilt rundum die Insel: 1) Standard-Reihenbungis, 2) Superior- Einzelbungis 3) Jacuzzi-Villen 4) Land-Villen 5) Wasservillen. Die Wasser-Villen liegen an der Ostseite am Strand. Über die Treppe geht man direkt ins Wasser. Das Wasser ist dort sehr ruhig. Man kann gut schnorcheln und sieht viele unterschiedliche Fischarten (teilweise auch größere). Man muss dort etwas aufpassen, denn es hat Korallengestein. Mitten in der Lagune sind auch die beiden Honeymoon-Villen. Auf dem Weg in Richtung Süden liegen unter Palmen die verschiedenen Bungalow-Typen. Auf dieser Seite gibt es keinen durchgehenden Strand, sondern nur kleine Buchten. Leider sind einige der typisch waagrecht wachsenden Palmen dem Meer zum Opfer gefallen durch Unterspülung und man hat sich teilweise mit Bauschutt beholfen den Strand zu sichern. An der Südspitze liegt das Restaurant Asien-Wok (beste Adresse für vielfältige chinesische. und thailändische Küche à la carte) Dort gibt es einen wunderschönen feinen, weißen Sandstrand, der für die dortigen Gäste eine familiäre Atmosphäre bietet. Man liegt dann schon mal mit dem Nachbarn Liege an Liege. Gegenüber ist die Einheimischen Insel Difushi und man hört an windstillen Abenden manchmal den Muezzin aus der Moschee. Auf der Westseite erstreckt sich über die ganze Insellänge ein breiter schöner feiner Sandstrand. In der Mitte liegt die große Steganlage für Ankunft/Abfahrt und die Dhonis für die Tauchbasis und diverse Exkursionen. Die gemütliche Dhoni-Bar und die Pool-Anlage liegen direkt hier am Strand. Das Meer ist hier wesentlich unruhiger und zum Schnorcheln weniger geeignet. Aber Schwimmer und Surfer kommen voll auf ihre Kosten. Übrigens werden die Strände und überhaupt alle Anlagen direkt um die Bungalows gefegt und gereinigt. Die Gärtner sind den ganzen Tag unterwegs und wenn man will öffnen sie einem auch mal eine frische Kokosnuss zur Erfrischung.

Exkursionen / Spa-Center

Da verweise ich direkt auf die Web-Site www.meeru.com , denn da findet man alle Exkursionen (Preise zwischen 15,-- bis 120 $ pro Person).Wichtig ist zu wissen, dass ALLE Exkursionen abhängig sind von der vorgegebenen Mindestzahl der Personen und vom WETTER. Am besten ¼ Stunde vor Abfahrt sich an der Rezeption erkundigen, dort stehen dann die netten Tour-Begleiter/innen vom Hotel zur Verfügung. Wir hatten einen Photo-Flight gebucht, der in den 14 Tagen nicht zustande kam, weil entweder nicht genügend Leute angemeldet waren, oder das Wetter für einen Flug zu schlecht war und als beides endlich stimmte fuhren wir nach Hause. Also nicht enttäuscht sein und sich rechtzeitig darauf einstellen. Übrigens bei schlechtem Wetter sollte man sich unbedingt eine Massage im Spa-Center gönnen, Angebote findet man auch auf der Web-Site.

Schnorcheln / Tauchen

Meeru hat kein Hausriff, aber das weiß man ja schon beim Buchen. Als Malediven-Neulinge hat man da noch keine so genaue Vorstellung, was das im Klartext bedeutet. Also man kann nur in der Lagune Schnorcheln, was in Meeru auf der Ostseite möglich ist, auch bei Ebbe. Auf der Westseite hat es weiter draußen einige Korallenbrocken, wo sich erstaunlicherweise unheimlich viele kleine bunte Fische tummelten und man bei Ebbe in Ruhe schnorcheln kann. Das Hotel bietet jeden Tag 2 x eine Schnorcheltour (2,5 Std.) zum Hausriff an, begleitet von Hotelpersonal. Allerdings kostet diese 4 $ pro Person. In 15-20 min ist man mit dem Dhoni zum Hausriff hinausgefahren. Das Hineinspringen direkt vom Boot aus ist nicht jedermanns Sache, wenn das Meer unruhig ist, fühlt man sich als Anfänger doch etwas mulmig. Die netten Damen/Herren vom Hotelpersonal sind sehr wachsam und bei Problemen sehr hilfsbereit. Man kann sich auch eine Schwimmweste geben lassen. Wir haben bisher keinen Vergleich mit anderen Hausriffen und fanden es sehr schön. Viele bunte Fische große/kleine, 1 Schildkröte und Korallen, die wieder anfangen zu wachsen.
Es gibt noch die Möglichkeit mit der Tauchbasis 1-2 x pro Woche, begleitet von einem Tauchlehrer eine Zwei-Riff-Schnorchel-Tour zu machen (17,-- $ pro Person). Man fährt mit dem Dhoni zu 2 weiter draußen liegenden Riffen zum schnorcheln für jeweils ca. 1 Std. Diese Riffe sind wesentlich schöner und fischreicher. An der Riffkante sieht man große Fische/ Muscheln, Schildkröten und mit Glück Haie in der Tiefe. Auch hier wird man vom Tauchlehrer bei Unsicherheit bestes betreut. Im Übrigen muss man nicht zum Boot zurück schnorcheln, sondern wird auf Handzeichen abgeholt, also kein Stress, wenn das Boot mal etwas weiter entfernt ist.
Da ich als Tauch-Anfänger noch nicht viel Erfahrung habe war ich auf der Tauchbasis super gut aufgehoben. Meine Tauchgänge wurden von einem Tauchlehrer(in) begleitet. Die Pro Ocean Basis auf Meeru ist toll organisiert. Man bekommt eine Kiste für seine Ausrüstung und stellt/hängt sie an einen nummerierten Platz in einem belüfteten Trockenraum, wo sie während der ganzen Urlaubszeit aufbewahrt sind. Am Vorabend trägt man sich in die Liste ein, welchen Tauchgang man machen möchte und ist dann zum vereinbarten Zeitpunkt da, stellt seine Kiste bereit, die wird dann von der Boots-Crew aufs Boot gebracht. Dort hat man Zeit seine Flasche zu montieren.
Der Checktauchgang ist obligatorisch entweder direkt beim 1. Tauchgang oder man macht einen Tune Up in der Lagune gg. Gebühr. Auf der Basis sind sehr liebe Leute, die sich echt kümmern, auch um Unsicherheiten/ Ängste etc. Bei Fragen vorab kann ich nur empfehlen, sich direkt mit der Tauchbasis per Mail in Verbindung zu setzen. Alle Fragen werden umgehend beantwortet, auch auf Deutsch. – meeru@oceanpro-diveteam.com. Mehr Infos über Preise/Kurse unter www.ocenpro-diveteam.com .

Besondere Anmerkung:

Ich habe mir zum Schluß unser Negativ-Erlebnis aufbewahrt, denn ich wollte nicht gleich zu Anfang die Vorfreude auf Meeru trüben. Schon in Deutschland wussten wir durch Reiseberichte, dass auf Meeru gebaut wird. Nach Rücksprache mit dem Reisebüro und beim Veranstalter wurde keinerlei Hinweis darauf gegeben. Doch leider hat es sich vor Ort dann doch bestätigt. Die Insel war am Strand nicht zu umrunden, da an der Nordspitze Wasserbungalows, Restaurant und Rezeption gebaut werden. Das Baumaterial wurde an der Steganlage mit einem Bagger abgeladen (teilweise bis spät abends) und mit einem LKW zur Baustelle durch die Inselmitte transportiert. Teilweise werden Superior-Bungis zu Jacuzzi-Villen umgebaut. Vorne wurde gewohnt, hinten wurde gearbeitet. Einen Blick hinter die Bungis offenbarte Baustellen. Dies betraf jedoch nur die Superior-Bungalows auf der Westseite ab Nr. 630 aufwärts. Hinter den am nördlichsten liegenden Jacuzzi-Villen verlief der Transportweg der Baustellenfahrzeuge und man musste dort mit Baulärm rechnen. Das war nun allerdings der Stand von September 2004. Zwischenzeitlich werden die Arbeiten vorangekommen sein und bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten fertig gestellt werden. Als ich vor Ort unseren Reiseleiter darauf ansprach, hat er uns mitgeteilt, dass die Hotelleitung die Bauarbeiten so diskret wie möglich halten will, damit die Urlauber nicht beeinträchtigt werden. Aber so eine große Baustelle kann man eigentlich nicht verschweigen. Ich kann gut verstehen, dass man ziemlich sauer ist und vor Ort oder noch zu Hause keine Umbuchungsmöglichkeiten wegen der Baumaßnahmen angeboten bekommt. Allerdings möchte ich sagen, dass wir es nicht bereut haben, Meeru zu buchen und es schade gewesen wäre, womöglich Meeru nicht kennen gelernt zu haben. Ich empfehle, wer wirklich genaueres wissen will, sich direkt mit dem Meeru Island Resort per E-Mail in Verbindung zu setzen unter www.meeru.com.
Wir hatten vor unserem Abflug auch noch einige Fragen, die uns umgehend per Mail beantwortet wurden. Auch die Sorge wegen einer Überbuchung, konnten wir per E-Mail klären und bekamen auch die Bestätigung, dass unser gebuchter SP-Bungi für uns reserviert ist. Gleich am Ankunftstag wurde uns wegen Überbuchung ein 2-tägiger kostenloser Segeltörn (All-inclusive) angeboten. Wer wollte, konnte dies wahrnehmen, jedoch konnte es sein, dass man bei Rückkehr nicht mehr den gleichen Bungi bekam (allerdings blieb es natürlich bei der gebuchten Preiskategorie). Wir erhielten für die letzten beiden 2 Tage ein Upgrade in eine Jacuzzi-Villa wegen Überbuchung. So hatten wir einen direkten Vergleich mit dem Superior-Bungi. Sie sehen von außen gleich aus. Die Inneneinrichtung ist eigentlich nicht komfortabler außer einem vorhandenen CD-Player. Der eigentliche Unterschied liegt im Außenbereich. Vom Bad aus geht man in einen kleinen bepflanzten Innenhof mit zwei Liegen, einem Whirlpool und einem überdachten Liegeplatz. Aber ehrlich gesagt, den immensen Aufpreis für einen Whirlpool und einen Innenhof, der sich dermaßen aufheizt bei Sonnenschein…lohnt sich für mich in keinem Fall. Ich komme auf die Malediven, um das Meer und die Natur zu genießen und nicht in einem Innenhof im Whirlpool zu liegen. Ich finde das dekadent und es tut mir leid zu sehen, dass auch auf Meeru dieser angebliche Komfort Einzug hält.

Fazit

Für uns als Malediven-Neulinge war Meeru ein super Einstieg, trotz Baustelle. Die Arbeiten
haben uns in unserer Erholung nicht beeinträchtigt und für alle die 2005 buchen ist das Problem hoffentlich nicht mehr gegeben. Ich möchte dabei wirklich noch erwähnen, dass das Preis-Leistungsverhältnis Unterkunft/ Essen/Organisation hervorragend war. Die Getränkepreise sind für den Normalurlauber im Vergleich zu anderen Inseln noch erschwinglich. Vor allem sind die Freundlichkeit/Hilfsbereitschaft und das Bemühen Probleme zu lösen, hervorzuheben. Als Mutter/Tochter wurden wir BESONDERS freundlich und zuvorkommend vom Personal bedient. Obwohl die Insel ausgebucht war, hatte man immer wieder Plätze und Momente, wo man dachte alleine zu sein. Die Animation Disco/Live-Musik/Folklore-Abend/Diver-Night war eine nette Abwechslung und jungen Leuten, wie meiner Tochter willkommen. Es herrscht eine ausgesprochen lockere und freundliche Atmosphäre. Die Rezeption, Restaurant, Bars alles ist in maledivischer Bauweise mit eingedeckten Palmblättern und überall Sandboden. Ich kann nur bestätigen, dass man keine Schuhe braucht und sich zu Hause schwer wieder an Schuhe gewöhnt. Ich hoffe nur, dass durch die neuen Wasservillen an der Nordspitze die Insel in Zukunft nicht zu voll wird und sich die Preise weiterhin in diesem akzeptablen Rahmen bewegen werden.

Wer sich für Meeru entscheidet, findet in jedem Fall eine gute Mischung aus Malediven-Flair/ Komfort/ unaufdringliche Animation / auch Ruhe und noch günstige Preise. Und aus unserer Sicht ein ausgesprochen freundliches Personal. Wer ein Hausriff vorzieht bzw. absolute Ruhe braucht, sollte tatsächlich dann auch eine solche Insel vorziehen. Für unseren Geldbeutel war Meeru die richtige Entscheidung, denn es muss nicht unbedingt eine 5*-Insel sein, wo sich das Personal hinter der „Etikette“ verstecken muss und man die Fröhlichkeit und den Humor der Malediver nicht erkennt und schätzen lernt.

Allen Meeru Urlaubern wünschen wir dort eine gute Zeit und lasst Euch verwöhnen.

Kornelia und Linda

 


 

Reisebericht Meeru (25.06.03 – 10.07.03) von Sandra & Tobias

Es waren unsere Flitterwochen und es sollte unser erster Malediven-Besuch werden. Vorher informierte ich mich über Meeru mit Hilfe von zahlreichen Reiseberichten aus dem Internet. Dies war ziemlich hilfreich.

Wir starteten am 25.06.03 um 20.20 Uhr von Frankfurt (gebucht haben wir über Thomas Cook). Der Flug mit TC war zwar lang, aber problemlos. Das Essen war sehr gut – auch wurden 3 ganz aktuelle Filme gezeigt. Nach 10 endlos langen Stunden landeten wir sicher in Male. Schon der Anblick beim Landeanflug war atemberaubend. Überall sah man die kleinen Inseln, Atolle im Wasser – diese sahen aus wie Spiegeleier.
Als wir endlich aus dem Flugzeug ausstiegen, traf uns die feuchte Hitzewand wie ein Hammer.

Die Abfertigung an der Paßkontrolle war problemlos uns wir mußten nicht länger als 10 Minuten warten, das gleiche galt für unser Gepäck. Nachdem dies alles erledigt war, gingen wir vor dem Flughafen Gebäude auf Suche nach dem Thomas Cook Schalter. Dieser war auch nicht zu übersehen. Dort hat man uns dann an den „Meeru-Schalter“ verwiesen. Dort hat man dann gleich unser Gepäck mit der Zimmernummer versehen. Wir hatten Bungalow Nr. 645 (haben wir auch bei der Buchung als Zimmerwunsch angegeben). Dann wurden wir an diese total überteuerte Getränkeoase geschickt, wo wir auf unser Boot warten sollten. Aus anderen Reiseberichten haben wir ja bereits gewußt, daß man besser auf die Getränke verzichten sollte, da diese eben überteuert seien. Dies haben wir auch gemacht.
Nach nur 15 Minuten Wartezeit kam auch schon unser Boot! Die Bootsfahrt dauerte ca. 1 Stunde und war wirklich super! Man fuhr an einigen kleinen anderen Inseln vorbei und irgendwann schwammen dann plötzlich ein paar Delphine neben unserem Boot her. Das war wirklich einmalig schön.

Nach einer Stunde kamen wir dann auf Meeru an. Wir wurden am Bootssteg von Irina, der Gästebetreuerin in Empfang genommen. Schon die ersten Minuten auf Meeru, also auf dem Bootssteg waren atemberaubend: Zuerst einmal der Anblick der Insel mit den 1.000 Palmen, dann das kristallklare, hellblaue Wasser. Dann sahen wir gleich einen Babyhai und zahlreiche bunte Fische in allen Farben. Solche Fische kennt man ja eigentlich nur aus dem Fernsehen oder aus dem Zoo. Dann haben wir erstmal die Schuhe ausgezogen und haben diese erst nach 14 Tagen wieder rausgeholt. Die Rezeption, das Restaurant – alles im Sand. Da braucht man wirklich keine Schuhe.

Nach einer kurzen Einweisung und einem Begrüßungscocktail wurden wir dann zu unserem Bungi begleitet. Wir kannten die Bungis ja schon von den Photos aus den Reiseberichten – aber es war fast noch schnuckliger, als wir uns vorgestellt haben. Im Bungi stand schon ein Obstkorb für uns bereit und das Bett war mit roten Blüten geschmückt (Obstkorb bekommen nur Honeymooner). So, jetzt hieß es erstmal Sachen auspacken und Schnorchelzeug rausholen. Wir wollten sofort die Unterwasserwelt erobern (na ja, das heißt eigentlich Tobias – ich bin ein Angsthase und hatte vor dem Schnorcheln echt Schiß.... aber ich hab´s trotzdem gemacht und es war einmalig schön). Wir sahen zahlreiche Fische: alle Farben, alle Formen. Haben jede Menge Unterwasserbilder gemacht. Die beste Stelle zum Schnorcheln war die Mauer neben den Wasserbungis. Dort hatte man unserer Meinung nach die größte Vielfalt an Fischen.

Verpflegung:
Wir hatten all inclusive gebucht. Viele sagen, AI würde sich nicht lohnen – aber wir sind „Vieltrinker“ und für uns hat sich AI allemal gerechnet. Das Essen war wirklich spitzenklasse. Es gab reichlich Auswahl und es war wirklich für jeden was dabei (nach dem Urlaub mußten wir erstmal wieder ein bißchen abnehmen, denn wir hatten uns ganz schön was „angefressen“). Viele sagen, daß es ein Nachteil ist, daß man im Hauptrestaurant nicht alleine an einem Tisch sitzt, sondern mit noch einem Paar. Wir können nur sagen, daß wir dadurch ganz liebe Leute aus Wien kennengelernt haben und durch die unser Urlaub noch lustiger war.

Ausflüge
Da wir AI gebucht hatten, waren bei uns schon 2 Ausflüge inklusive. Einmal eine „Sunset-Cruise“ und einmal „Nachtfischen“. Die Sunset-Cruise bestand daraus, daß man kurz vor Sonnenuntergang mit dem Boot rausfuhr und einen undefinierbaren Cocktail bekam. Er hatte eine scheußliche Farbe und keiner konnte so genau sagen, was drin war. Aber egal – auf jeden Fall hat sich der Ausflug gelohnt, denn wir sahen jede Menge Delphine. Die kamen bis direkt ans Boot und sind ca. 1 Stunde ums Boot rumgeschwommen. Wir haben tolle Photos machen können. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, wild lebende Delphine hautnah zu erleben???? Das Nachtfischen fanden wir so toll, daß wir den Ausflug gleich zweimal gemacht haben. Man fährt ebenfalls kurz vor Dunkelheit raus und bleibt dann ca. 2 ½ Stunden auf dem Meer. Man bekommt von den Einheimischen eine Schnur und eine Spule sowie Köderfische. Dann kann man sein Anglerglück versuchen. Und ich kann Euch sagen, wir hatten ein riesiges Glück. Ich weiß nicht genau, wieviele Fische wir rausholten, aber es war eine ganze Menge. Wir fingen Red Snappers, White Snappers, Jack-Fisch, Barracudas und einmal hatte eine Frau von uns auf dem Boot einen Mantarochen am Haken. Der wurde natürlich gleich wieder freigelassen. Wir hatten auf jeden Fall ein super Spaß beim Nachtfischen.
Dann haben wir mal den Ausflug nach Male gemacht und wir würden es keinem weiterempfehlen. Es mag wohl Geschmackssache sein, aber wir fanden das wirklich schrecklich. Wir fuhren also mit dem Boot auf die Hauptstadt-Insel. Dort wurden wir von einem englisch-sprechenden Einheimischen empfangen. Der führte uns ca. eine Stunde in der Stadt herum und zeigte uns die wichtigsten „Sehenswürdigkeiten“. Dies war ja noch in Ordnung. Doch die Führung endete in einem Souvenirshop und man wurde dort erst wieder rausgelassen, wenn man was gekauft hat. Das hat uns sehr wütend gemacht. Dann hatte man noch ca. 1 Stunde Zeit, Male auf eigene Faust zu entdecken. Tobias und ich liefen dann Richtung Obstmarkt, als wir merkten, daß wir verfolgt wurden. Uns hat ein Einheimischer auf Schritt und Tritt verfolgt und als wir ihn fragten, was er will, sagte er uns, er habe ein Geschäft und wolle uns dies zeigen. Wir sind nicht darauf eingegangen sondern haben unsere Tour Richtung Shopping-Center fortgesetzt. Dort sind wir in ein Geschäft mit Taschen etc. Als wir drin waren, hat der Ladenbesitzer die Tür hinter uns zu gemacht. Mir ist fast das Herz in die Hose gerutscht, weil ich dachte, er hätte abgeschlossen. Bin dann gleich zur Tür und habe daran gerüttelt – sie war Gott sei Dank offen. Nachdem wir die Hose, die er uns unbedingt andrehen wollten nicht gekauft haben, hat er uns richtig aus dem Laden rausgeschmissen und wurde ziemlich unfreundlich. Wir hatten dann regelrecht die Nase voll von Male und gingen zurück Richtung Bootssteg, wo wir einfach auf unser Boot warten wollten. Waren dann wirklich richtig glücklich, als wir endlich wieder auf Meeru ankamen. Im übrigen haben auch andere auf der Insel die gleichen Erfahrung in Male gemacht wie wir, wie sich im Nachhinein feststellte.

Unterhaltung:
Geboten wurde jeden Abend etwas anderes. Es gab Krabbenrennen, war jedoch nicht so unser Ding...... Was wirklich empfehlenswert ist, ist die „Divers-Night“. Die Tauchschule von Meeru zeigt einen tollen Film der Unterwasserwelt. Lohnt sich also wirklich. Ebenfalls spitze war der Abend mit der Live-Band. Dies war der beste Abend – auch deshalb weil ein Tequila nur 1 Dollar kostete.

Tiere:
Neben den Fischen gibt es noch einige andere Tiere auf Meeru. Es gab jede Menge Flughunde, die man beim Duschen abends im Vorbeifliegen beobachten konnte. Dann hatten wir ebenfalls jede Menge kleine Geckos – entweder auf der Terrasse oder eben im Bad. Im Bad hatten wir auch ziemlich große Ameisen, was uns aber nicht weiter störte. Viel schlimmer fand ich die Kakerlake, die wir eines Nachts im Bungi hatten. Tobias hat sie heldenhaft besiegt. War auch glücklichweise die einzige, die wir hatten......
Ebenfalls gab es viele Echsen, Krabben natürlich sowie Fischreiher und ach ja, abends waren am Bootssteg immer 2 Flamingos.......

Aber auch die schönsten Urlaubstage gehen mal wieder zu Ende......

Was gibt es noch zu erwähnen?????? Wir haben in diesen 14 Tagen so viel erlebt und solche Eindrücke gewonnen, die kann man gar nicht mit Worte beschreiben. Allein der Anblick der Palmen, dem Meer, dem Strand überhaupt der ganzen Umgebung war einmalig schön. Manchmal mußte man sich wirklich in den Arm kneifen, um sicher zugehen, nicht zu träumen. Wir erlebten dort wirklich das Paradies und es war mit Abstand der schönste Urlaub, den wir je hatten – auch bedingt dadurch, daß es unsere Flitterwochen waren und wir 4 Tage zuvor geheiratet hatten.
Die Leute auf der Insel sind alle immer sehr hilfsbereit, zuvorkommend und freundlich gewesen. Es gab eigentlich nie etwas auszusetzen.

Wir können Meeru nur weiterempfehlen.

Hier könnt Ihr Euch mal ein paar Bilder von Meeru anschauen – unsere Homepage: http://home.pages.at/tobiasandra/

Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr uns auch gerne schreiben: schneider-sandra@web.de

Viel Spaß auf Meeru!

Sandra & Tobias Schneider
 


 

Von Zweien, die auszogen, endlich die Malediven kennenzulernen .....
(Meeru / Veligandu, 15. – 30.10.2003)

15.10.2003, Frankfurt Flughafen – nach dem Genuß von zwei lecker-lauwarmen Henninger Bier im Pappbecher (für den Schnäppschepreis von 6,20 EUR) hoben wir mit Thomas Cook/Condor ab nach Male.

Der Flug selbst verlief ereignislos, wenn man mal davon absieht, daß es mir bei Start und Landung aus dem Gepäckfach heraus kalt in den Ausschnitt tropfte (Kondenswasser aus der Klimaanlage, wie sich die Stewardeß beeilte zu versichern) und daß unmittelbar nach der Landung sämtliche Elektrik an Bord versagte, weil die Hilfsturbine nicht ansprang (wofür diese Turbine sonst noch so gebraucht wird, will ich lieber gar nicht wissen ...). Essen: Gab’s. Bordprogramm: Gab’s auch. War aber nicht sooo gut. „Flyrobic“ wurde zweimal von einem ziemlich schlechten und ziemlich langen Spielfilm unterbrochen ....

Natürlich ist der Sitzabstand zu eng, an Schlaf ist nicht zu denken, aber TC ist nun mal von Frankfurt aus die einzige Möglichkeit, hin und zurück Non-Stop zu fliegen und genau DAS hatten wir gewollt.
Es folgte eine Stunde Schlange stehen bei der Einreise (10 Min. nach uns kam die Emirates), 45 Min. warten am Dhonihafen (die mit uns nach Meeru zu bringenden Österreicher, die am Tag vorher aus Sri Lanka kamen, hatten im Airporthotel verpennt) und 45 Min. Schnellboottransfer, wobei bei letzterem erstmalig Urlaubsfeeling aufkam.

MEERU
Erster Eindruck: So groß. Und so grün. Und wenn ich nicht gleich aus der langen Hose raus komme, brech‘ ich in den Sand ...

Unterkunft
Auf Empfehlung hatten wir einen Superior-Bungalow (ab 635 aufwärts) bestellt, bekamen 642 – gute Wahl. Erstens ist der Strand hier schöner und breiter als auf der Ostseite, zweitens ist es (zumindest im Herbst?) die Windseite – dadurch wird die Hitze erträglich und die unangenehmen Gerüche der Müllverbrennung in der Inselmitte wehen woanders hin ... Die Bungalows sind sehr schön, halboffenes Bad inklusive.
Der Umbau zu Jacuzzi-Villen ist in vollem Gange (5 Stück waren schon fertig, an den nächsten wird gerade gearbeitet), demnächst wird alles ab 642 aufwärts als Jacuzzi-Villa verkauft. Schade eigentlich - die Insel ist wunderschön, so wie sie ist, aber das Management meint, mit so etwas süßwasser-verschwendendem wie Jacuzzis ließen sich mehr Touristen begeistern. ICH meine, wer legt sich in eine BADEWANNE, wenn er zeitgleich in der Brandung liegen könnte?

Publikum
Wir hatten den Eindruck, die Insel sei hauptsächlich von Engländern besucht. Auf Platz 2 Österreicher, dann Deutsche. Die Mittelmeerfraktion (Italiener, Portugiesen und Spanier) sowie Franzosen (Belgier? französisch sprechende Schweizer?) folgten auf den Plätzen. Keine Nation fiel negativ auf. Naja, höchstens die Engländer, und zwar in den Kategorien „Fattest Tourist“ (130 kg verteilt auf 1,60 m Körpergröße ... Frau kann da einen Bikini tragen, muß aber eigentlich nicht), „Worst Dress“ (Stilettos, Hüfthose plus Bauchfreitop sind bei 20 kg Übergewicht genauso wenig angebracht wie Badeshorts plus nackter Oberkörper um 19 Uhr in der Dhonibar) und „Most outrageous Tattoo“ (ich find‘ halt weder das Vereinswappen von Arsenal London inkl. Schriftzug „The Gunners“ auf der Brust noch eine vollbusige Nutte im Babydoll auf der Wade besonders gelungen ....). Außerdem führten Sie wie überall auf der Welt die Hitliste der farbenfrohesten Sonnenbrände an und waren stets die ersten am Pool (zum einen, um da mit Handtüchern ihr Revier zu markieren, zum anderen, weil dort die Kellner auch Getränke bringen).
So blieb der Strand für alle anderen, kein schlechtes Arrangement.
Schade übrigens, daß es für die normalen Liegen außerhalb des Poolbereichs keine Auflagen gibt (es sei denn, man hat eine Jacuzzi-Villa, da gehören sie neuerdings dazu).

Essen / AI oder nicht AI?
Wir hatten HP gebucht und haben deshalb mittags entweder in der Dhonibar oder im Asian Wok einen Snack gegessen. Alles sehr lecker zu moderaten Preisen (3,50 bis 12 USD). Frühstück und Abendessen im Hauptrestaurant als Buffet, mit wechselnden Themen. Sehr große Auswahl, immer lecker. Abstrich: Es wiederholte es sich bereits nach einer Woche. Da wir keine Cocktailtrinker sind, kamen wir für Mittagessen plus sämtliche Getränke (Wasser, Bier, Cider, Tequila) auf rd. 30 USD pro Tag/Person (nach dem momentan günstigen Kurs ca. 26 EUR – AI hätte 32 EUR gekostet). So breit wie lang also.

Schnorcheln ...
... kann man gut an der Nordspitze. Viele verschiedene kleine & bunte Fische (wir müssen die UW-Aufnahmen erst noch auswerten ... - der ausgefallenste war für mich der Rotfeuerfisch) sowie einige Korallen und Mupfeln. Viele Baby-Haie und Rochen am Strand.
Ansonsten muß man, um das Hausriff zu erreichen, mit dem Dhoni raus. Dort gibt’s dann zusätzlich Schildkröten (und bestimmt noch einiges mehr, aber WIR haben leider sonst nichts getroffen ....). Der Schnorchelausflug mit der Tauchschule (2 verschiedene Riffe, 17 USD) kam leider nicht zustande, als wir uns eingetragen hatten.

Tiere und Pflanzen über Wasser
Die Vegetation auf Meeru ist üppig und abwechslungsreich – Kokospalmen, Schraubenpalmen, Bananen, Hibiskus, Bougainville.
Arekapalmen (Betel) soll’s auch geben – leider hatten wir keine Ahnung, WO (... und wie die aussehen ... obwohl man bei einigen Angestellten durchaus den Eindruck hat, daß sie das Zeug regelmäßig konsumieren). Schattige Plätzchen gibt’s also genug. Dort kann man dann Tiere beobachten – Schönechsen, Geckos und Flughunde für die Exotenfreunde; Fischreiher, Katzen und freilaufende Hühner, falls es was „Bekanntes“ sein soll. Und jede Menge Krabben und Krebse. Ameisen auch, die aber meist im eigenen Bad. Kakerlaken übrigens gar nicht. Dafür SEHR viele Mücken (nur in dieser Jahreszeit? Oder immer?).

Nach 2/3 des Urlaubs kam vom Management das Angebot, nach Veligandu (Rasdhoo Atoll) zu wechseln – für die Inselleitung eine einfache Möglichkeit, die mal wieder überbuchten Bungis frei zu bekommen; für uns die Gelegenheit, gleich beim ersten Maledivenbesuch noch eine zweite, kleinere Insel kennenzulernen, Airtaxitransfer inklusive.
Im Angebot war außerdem ein Upgrade von HP zu AI sowie ein Beach Candle Light Dinner enthalten. Zugreifen also, keine Frage.

VELIGANDU
Nach ruppiger, sehr früher Überfahrt im Speedboot und kurzem Flug mit dem Wasserflugzeug kamen wir am 25.10. morgens auf Veligandu an.
Die Insel ist nur etwa halb so groß wie Meeru, sowohl was die Inselausdehnung selbst als auch die Anzahl der Gäste angeht.
Und wunderschön ist sie auch.
Drei große Pluspunkte gegenüber Meeru:
· Zum Schnorcheln ein vom Strand aus erreichbares Hausriff (teilweise an der Atoll-Außenkante) mit Schildkröten und Großfischen (wir haben Haie, Rochen, Delphine und eine 2m-Muräne gesehen, aber Bekannte schwören, auch schon Mantas gesichtet zu haben),
· NOCH bessere Verpflegung (zweimal die Woche à la Carte, Buffet wiederholt sich erst nach 2 Wochen, Auswahl wie auf Meeru, aber Gerichte haben mehr Pfiff) und:
· Strandliegen mit fetten Auflagen! Eine Wohltat für den geschundenen Rücken und das geplagte Becken.
Einzigartig übrigens der Japaner-Service (ein Hotel, das Miso-Suppe und Reis zum Frühstück bietet, hab‘ ich bisher noch nicht erlebt. Wobei die anwesenden 4 Japaner morgens eher für Omelett mit Speck zu haben waren ... aber so ein heißes Nudelsüppchen morgens hat schon was).

Enttäuscht waren wir vom Bungalow (Superior ist hier eher wie Standard – zwar handelt es sich um Einzelbungalows, zuletzt vor 3 Jahren renoviert, aber wir fanden, man könnte schon mal wieder streichen ... und ein knatschbraun gekachelter Fußboden ist auch nicht jedermanns Geschmack.). Sei’s drum, man schläft ja nur dort. Immerhin hat’s im Bungalow einen CD-Player (CD’s kann man kostenlos leihen, die Auswahl ist riesig und bietet auch ausgefallenere Dinge, z. B. Placebo).

Und das Publikum? Bunt gemischt. Und ruhig. No complaints. Nicht mal über Engländer ;-).

Verpflegung
Wie schon erwähnt, AI. Morgens, mittags & abends Buffet, zwei Abende die Woche à la Carte, wer wollte, nachmittags noch Sandwiches, Kaffee, Kuchen ...
Die Getränke und