Reisebericht von unserem zweiten Malediven Urlaub
auf Mirihi vom 16. Februar bis 02. März 2008
Auch diesmal hatten wir wieder bei Manta Reisen gebucht und sind wieder mit der Edelweiss Air geflogen. Der Service war wiederum sehr gut, das Bordpersonal freundlich und zuvorkommend. Ich hoffe sehr, dass dies auch nach der Übernahme durch die LH so bleiben wird!
Wegen eines technischen Defektes konnten wir erst mit zwei Stunden Verspätung von Zürich starten, landeten dafür aber bereits nach rekordverdächtigen 8 Std 45Min sicher auf der Flughafeninsel Hulule. Nachdem wir die Zollkontrolle hinter uns hatten wurden wir in einem klimatisierten Bus rund um den Flughafen und zum Terminal für die Wasserflugzeuge gefahren.
Eine freundliche Dame führte uns gleich in die klimatisierte Mirihi Lounge wo wir es uns dann bei einem kühlen Drink erst mal ein wenig gemütlich machen und die Dokumente ausfüllen konnten. Keine halbe Stunde später war es auch schon soweit, wir wurden zu den Wasserflugzeugen geführt und konnten in die blau/gelbe Twin Otter der TMA einsteigen. Die Flieger sind doch schon etwas in die Jahre gekommen und sehen innen wie aussen nicht mehr wirklich vertrauenerweckend aus. Aber sie tun noch immer höchst zuverlässig ihren Dienst.
Nach etwa 25 Minuten Flugzeit und einer überwältigenden Aussicht auf die vielen kleinen und grösseren, bewohnten und unbewohnten Inseln, kam Angaga und kurz danach endlich Mirihi in Sicht. Der Flieger setzte sanft auf dem Wasser auf und machte am „Mirihi Airport“, einem Holzfloss etwas ausserhalb der Insel fest. Während wir ausstiegen und die Koffer ausgeladen wurden, legte auch schon das Motorboot an um uns aufzunehmen und auf die Insel zu bringen. An Bord wurden wir von Jasmin herzlich begrüsst und das zusammengerollte, eisgekühlte, feuchte Tüchlein welches Sie uns überreichte, war genau das was wir jetzt brauchten.
Am Main Jetty angekommen, erwartete uns bereits der Inselmanager Martin Vossen um uns ebenfalls aufs herzlichste Willkommen zu heissen und uns über den Steg zur Rezeption zu geleiten, wo für jeden eine frische Kokosnuss mit köstlich, kühler Kokosmilch wartete. Dort haben wir uns zunächst unserer Schuhe und Socken entledigt und diese zwei Wochen lang nicht mehr angezogen.
Die anderen frisch angekommenen Gäste wurden mit den nötigen Informationen versorgt und begaben sich auf eine kurze Inselführung. Wir jedoch bekamen von Jasmin den Schlüssel zu unserem Wunschbungi ausgehändigt und durften uns gleich dorthin auf den Weg machen.
Wir hatten uns einen Wasserbungalow im oberen Halbkreis gewünscht und bekamen die 35. Also besser hätten wir es kaum treffen können. Das Bett war von unserem Roomboy wunderschön mit Blumen und einem „Welcome Back“ geschmückt und im Sektkühler stand ein edler Tropfen bereit.
Als erste Aktion stellten wir die Klimaanlage ab und nahmen den grossen Deckenventilator in Betrieb. Dann öffneten wir die grosse, zum Balkon gerichtete Front und diese wurde auch diesmal während unseres gesamten Aufenthalts nicht mehr geschlossen.
Über die Treppe unseres Bungalows konnten wir jederzeit direkt an das Hausriff gelangen. Dieses ist nach wie vor unglaublich schön. Die Korallen wie auch die unzähligen Fische zeigen sich in leuchtend bunten Farben. Durch ein schweres Unwetter im Juli letzten Jahres, wurden zwar einige der grossen Tischkorallen beschädigt und auch einige der Hirschhornkorallen sind abgebrochen. Mir ist dies gleich aufgefallen, liegt unser letzter Mirihi Urlaub doch erst 10 Monate zurück. Wer aber das Riff zum ersten Mal sieht, wird es schwerlich erkennen, denn das Mirihi Hausriff ist nach wie vor schlichtweg überwältigend mit seinem Reichtum an Korallen, Fischen und anderem Getier.
Die Gruppe der Langflossen Fledermausfische welche uns beim letzten Mal stets beim Schnorcheln begleitet hatte, war bis auf ein einziges Exemplar verschwunden.
Sie sollen in Richtung Mirihi Madi-Ge Wrack abgezogen sein?
Dafür hatten wir am zweiten Tag eine Begegnung der besonderen Art:
Die Strömung am Hausriff war verhältnismässig stark, man musste schon kräftig paddeln wollte man dagegen anzukommen und es hatte Wellen, was beim Schnorcheln auch nicht so besonders angenehm ist. Trotzdem schwammen wir hinaus und wurden Zeugen eines höchst sonderbaren und spektakulären Schauspiels.
Etwa auf Höhe von Bungi 36 entdeckten wir einen schönen, gepunkteten Adlerrochen der aus dem Blau auftauchte und sich etwa fünf Meter unter uns in den Sand zwischen die Korallen setzte. Kurz darauf tauchten ein zweiter und ein dritter auf und dann kamen zwei wirklich riesige, rabenschwarze Exemplare dazu. Sie formierten sich und drehten gemeinsam und sanft zwei, drei Runden. Dann plötzlich griff der eine Riese den anderen an.
Er setzte sich auf den anderen drauf und wie ein Doppeldecker schossen die beiden auf uns zu. Knapp vor unseren Köpfen drehten sie ab und zischten über das Riffdach in Richtung Insel. Halb schauten die Flossen und das obere Tier aus dem Wasser dann waren sie auch schon verschwunden. Die drei anderen Rochen zogen lautlos wie Raumschiffe von Ausserirdischen an uns vorbei, den beiden grossen hinterher, dann war der ganze Spuk vorbei.…
Aber das Hausriff ist auch sonst voller Leben. Wir sahen die hübschen Gelbsaum- und Leoparden-Drücker sowie die Ehrfurcht gebietenden Titandrücker. Zackenbarsche, Blauflossenmakrelen, Neon- und die besonders schönen Gelbrücken-Füsiliere, Harlekin- und Orient-Süsslippen, Meerbarben, Falter- Kaiser- Lipp- Doktor- und Wimpelfische in allen Variationen, Anemonenfische sanft eingebettet in ihren wallenden Anemonen, stattliche Papageienfische, Sandbarsche, Kaninchenfische, Koffer- Igel- und Kugelfische. Und natürlich die allgegenwärtigen Schwarzspitzen Riffhai Babys, aber auch erwachsene Haie.
Beinahe jedes Mal sahen wir auch Wasserschildkröten, einmal sogar ein unglaublich riesiges Exemplar welches bestimmt die doppelte Grösse der normalerweise angetroffenen Turtles hatte. Auch ein Oktopus hatte seinen Schlafplatz im Hausriff gewählt, man musste aber schon wirklich sehr genau schauen um ihn zu entdecken. Weiter hatten wir auch stets Gruppen von Kalmaren und eines Abends sahen wir sogar ein Exemplar welches vom Unterwasser-Licht beim Bungi angelockt worden ist, bei dem ich meinen Augen nicht trauen wollte denn er war mindestens 60cm lang! Es war mir zuvor nicht bekannt dass Kalmaren eine derartige Grösse erreichen können. Auch die schwarze Muräne vom letzten Jahr war noch da und noch immer ging sie gemeinsam mit der grossen Blauflossen Makrele auf die Jagd.
Die erste Woche hatten wir viel Sonne mit etwas Wolken und stets ein angenehm kühlendes Lüftchen. Das Meer war unruhig und es hatte stets etwas Strömung am Hausriff. Am Sonntag merkten wir zum ersten Mal, wozu es eigentlich Schirme im Bungalow hatte: es regnete nämlich den ganzen Tag über. In der zweiten Woche beruhigte sich das Wetter und auch das Meer zusehends und ab Donnerstag war das Meer im wahrsten Sinne des Wortes spiegelglatt und es war praktisch Windstill. Es gab keinerlei Strömung mehr und es entwickelte sich Plankton in unglaublichen Mengen.
So etwas hatten wir dann wirklich noch nie erlebt:
Hunderte von kleinen Riffbarschen versammelten sich in riesigen Schwärmen und führten beim Schnappen nach dem Plankton regelrechte Tänze auf. Da war die Bezeichnung „Fischsuppe“ wirklich angebracht und wir waren mitten drin! Das war ein Gewusel von Farben rundherum, sodass wir kaum mehr wussten, wo wir überhaupt hinschauen sollten.
Durch diese besonderen Aktivitäten der kleinen Fische wurden dann aber auch die Räuber angelockt sodass wirklich grosse Haie, Harlekin-Süsslippen und ein stattlicher Stierkopf-Zackenbarsch sowie weitere grosse, aber uns unbekannte Fische auftauchten. Sie alle schienen aber nur zu beobachten und abzuwarten. Irgendwie war es aber eine ganz besondere Stimmung, so etwas zwischen Lethargie und gespannter Ruhe.
Ausflüge:
Diesmal wollten wir nicht nur auf der Insel bleiben sondern auch einmal etwas unternehmen und so sind wir zusammen mit vier weiteren Personen und einer dreiköpfigen Crew mit der Yacht, der Mirihi Thari hinausgefahren um den Walhai zu finden. Kurz vor 10.00 Uhr legten wir ab und fuhren hinaus in Richtung Sun Island. Wir schipperten gut 1 ½ Stunden und verliessen dann zwischen Sun Island und einer einheimischen Insel das Ari Atoll. Dann begann die eigentliche Suche nach dem Walhai auf der Rückseite von Sun Island und entlang der Aussenseite des Atolls. Leider waren wir nicht die einzigen mit diesem Vorhaben denn es kreuzten bestimmt noch weitere 10-15 grosse Tauch-Kreuzfahrtschiffe, Tauchboote und Dhonis in demselben Gebiet. Es war beinahe soviel Betrieb wie im Hafen von Male….
Endlich war es dann soweit und es hiess: alle bereitmachen! Wir legten Flossen, Maske und Schnorchel an und warteten gespannt darauf ins Wasser zu springen. Von weitem schon sahen wir eine Gruppe von etwa 15 Schnorchlern die wild plantschend und schreiend im Wasser zappelten. Bis wir dort angekommen waren, hatte der Walhai allerdings bereits die Flucht ergriffen und war wieder abgetaucht. Obwohl wir noch bestimmt eine weitere Stunde kreuzten, liess sich leider kein weiterer Walhai mehr blicken.
Ich habe mich sehr aufgeregt, denn es ist mir einfach unbegreiflich, weshalb man die Leute nicht darauf vorbereitet dass sie ruhig sein sollen und nicht so ein unglaubliches Rambazamba veranstalten.
Irgendwann mussten wir uns dann wieder auf den Rückweg machen. Vor einer einheimischen Insel legten wir nochmals einen Stopp ein, um wenigstens noch ein wenig am Riff zu schnorcheln. Es hatte viel Fisch, war ansonsten aber wenig spektakulär und leider hat unser Guide auch nicht darauf geachtet wie die Strömung ist und so mussten wir alles gegen die Strömung paddeln was doch recht mühsam war. Wieder zurück an Bord wurden wir dann aber mit einem feinen Buffet belohnt welches die restliche Crew inzwischen für uns vorbereitet hatte.
Gegen 16.00 Uhr waren wir dann wieder „daheim“ und so blieb noch genügend Zeit sich nochmals am Mirihi Hausriff zu erfrischen. Da wurde uns erstmal so richtig bewusst wie ausserordentlich schön dieses Riff doch ist…
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Wir wollten auch einmal ein anderes Ressort kennenlernen und so haben wir einen Ausflug zum Conrad Rangali Island gemacht. Mit dem Runner, einem kleinen Speedboot jetteten wir innert etwa 10Minuten hinüber und wurden dort von einer netten Dame empfangen die uns in groben Zügen etwas über die Insel erzählte und uns ein paar Schritte herumführte.
Danach durften wir uns allein auf Rangali umsehen. Einzige Bedingung war, dass wir uns an der Rezeption abzumelden hatten bevor wir die Insel wieder verliessen. Wir hatten mit unserem „Chauffeur“ abgemacht uns nach einer Stunde wieder zu treffen und machten uns also auf, die Insel zu entdecken. Das Rangali ist eine völlig andere Welt, besteht aus zwei grossen, gepflegten, wirklich schön begrünten und blühenden Inseln, welche mit einer ewig langen Brücke miteinander verbunden sind, sowie einer weiteren „Insel“ welche nur aus Wasserbungis besteht und auf der auch der Spabereich untergebracht ist.
Alles sehr beeindruckend. Wasserflieger landen und starten, Golfwagen (sogar mit Anhänger) und Fahrräder überall, viel Betrieb, irgendwie hektisch und auch laut. Sicher, alles ist sehr schön, gediegen und grosszügig angelegt. Dennoch hinterliess die Insel bei mir irgendwie den Eindruck der Künstlichkeit eines Disney Land oder Freizeitparks und wir waren sehr froh, dass wir wieder nach Mirihi zurückkehren konnten.
Das Mirihi Team:
Es ist schon beinahe unglaublich wie sehr alle Angestellten auf das Wohl der Gäste bedacht sind. Unser Roomboy Hassain aber setzte dem Ganzen die Krone auf. Unser Bungalow war stets und im wahrsten Sinne des Wortes blitzeblank, unser Bett jeden Abend kunstvoll geschmückt. Dabei bekamen wir Hassain so gut wie nie zu Gesicht denn er achtete stets genau darauf, wann wir zum Frühstück oder Nachtessen gingen um in dieser Zeit die Arbeiten zu erledigen.
An unserem letzten Abend kamen wir ahnungslos vom Dinner zurück und blickten auf unser kunstvoll mit Blumen geschmücktes Bett auf dem mit Palmblättern die Worte „Thank you very much“ geschrieben stand. Da wurde mir schon sehr wehmütig ums Herz und ich musste doch ein wenig mit den Tränen kämpfen…
Und noch eine kleine Geschichte:
Am Morgen des zweiten Tages hatten wir kein heisses Wasser mehr und zunächst dachten wir nur, dass wohl unsere Nachbarn das ganze Warmwasser aufgebraucht hätten. Als wir dann am Nachmittag noch immer kein warmes Wasser hatten, sagte ich der Dame an der Rezeption Bescheid, die mir versprach sich sofort darum zu kümmern. Kaum war ich wieder im Bungalow, kamen auch schon zwei Handwerker und keine zwei Stunden später hatten sie den offenbar defekten Boiler ausgewechselt…
Fazit:
Mirihi hat sich seit unserem letzten Besuch, bis auf ein paar neue Gesichter, nicht verändert und ist nach wie vor eine traumhaft schöne, kleine und vor allem ruhige Barfussinsel auf der man sich schlicht zu Hause und willkommen fühlt.
Unsere zwei Wochen gingen viel zu schnell vorbei und auch diese Mal fiel uns der Abschied unsagbar schwer. Bemüht die Tränen zurückzuhalten und mit einem dicken Kloss im Hals stiegen wir in den Wasserflieger der uns aus dem Paradies hinaus und zurück nach Male brachte. Der Rückflug mit der Edelweiss Air erfolgte dann planmässig und verlief ruhig. Weil wir aber Gegenwind mit fast 200Km/h hatten, brauchten wir 10 ½ Stunden bis wir wieder in Zürich landeten.
So. Ich hoffe dass ich nichts vergessen habe. Falls jemand noch Fragen hat, E-Mail an:
hortensia at bluewin.ch
Reisebericht Mirihi (04.10. bis 18.10.2007)
Zum fünften Mal besuchte ich meine Lieblingsinsel Mirihi.
Ich werde in dem ergänzenden Bericht nur über Neuerungen etc. berichten, da über die Insel selbst von mir und anderen Personen schon ausgiebig berichtet wurde.
Der Anflug mit Condor klappte wieder ohne Probleme und die Maschine landete pünktlich.
Neu ist, dass das Gepäck für den Weiterflug mit TMA jetzt direkt an dem Schalter nach Verlassen des Flughafens, gewogen und abgegeben wird. Anschließend Fahrt mit dem Shuttlebus zur TMA und dort wie immer in die Lounge von Mirihi. Dieses Mal hatte ich Glück und ich musste nicht lange auf den Abflug warten. Es ging nonstop nach Mirihi.
Nach Ankunft eine herzliche Begrüßung durch Jasmin und Martin. Wir kennen uns ja bereits durch mehrere Besuche auf der Insel. 2 Stunden später traf noch ein befreundetes Ehepaar aus Österreich ein. Kurze Zeit später ging es gleich ab ins Wasser zur ersten Schnorchelrunde. Ich war erstaunt, dass das Hausriff wieder noch schöner wurde und meines Erachtens noch mehr Fischschwärme hat wie früher. So traf ich regelmäßig zwei größere Schulen Weißkehldoctorfische in Höhe der Beachbungis und Wasserbungis 7 bis 20 an! Ferner konnten immer Schildkröten, durchaus im sehr flachen Wasser, angetroffen werden. Gegen Ende des Urlaubes konnten hunderte Babyfische vom Feilenfisch gesichtet werden, die bereits über eine schöne Zeichnung verfügten. Die Korallen wuchsen noch mehr nach. Leider waren dieses Mal nur 5 Batfische regelmäßig (täglich) im Bereich des Dhonveli vorhanden, diese waren aber sehr zutraulich. Ich verbrachte wieder mehrere Stunden täglich im Wasser und entdeckte trotz meiner zahlreichen Besuche dort immer wieder was Neues.
Aufgrund des super Wetters und einigen Tagen bei spiegelglatten Meer, fuhr ich auch zum two tank dive zum Außenriff mit raus. Im Gegensatz zu anderen Gästen (an anderen Tagen) hatte ich nicht so viel Glück mit den Mantas. Hassan entdeckte welche, die aber sehr schnell das Weite suchten. Walhaie bekam ich leider nicht zu Gesicht, aber ich komme ja wieder. Ein Highlight beim Tauchen war dieses Mal eine sogenannte „goldene Muräne“! Es war eine wunderschöne kleine gitzegelbe Muräne, einfach ein Genuss! Die Tauchbasis hat einige neue Gesichter. Seit einigen Wochen leitet jetzt Ole, welcher zuvor auf Veligandu war, die Basis. Hassan und Miki sind nach wie vor auf Mirihi und bleiben vorerst auch dort, was mich sehr freute! In Kürze soll noch ein Pärchen die Basis verstärken. Vorübergehend während der Dauer der Schließung von Veligandu, verstärkt Gio die Tauchbasis. Aufgrund meiner tollen Erfahrung mit den Schiffshaltern beim letzten Trip nach Mirihi, tauchte ich auch dieses Mal wieder am Hausriff zum dortigen Wrack. Es war wieder ein wunderbares Erlebnis, dass ich nur jedem empfehlen kann!
Auch in diesem Urlaub ließ ich mich wieder jeden zweiten Tag von den Mädels im Spa verwöhnen. Hier probierte ich die „back-neck-shoulder-massage with hot stone“ aus. Diese Massage war echt Klasse und werde ich wieder wählen. Ferner ist eine meiner Lieblingsmassagen die „Balinese Massage“, die sehr empfehlenswert ist. An meinem letzten Urlaubstag ließ ich mich traditionell mit der „Fourhandmassage“ verwöhnen. Hier wird man synchron von zwei der balinesischen Mitarbeiterinnen massiert.
Der australische Koch Kevin verließ die Insel und seine Stelle übernahm Silvio Mutzner, welcher aus der Schweiz kommt. Das Buffet war wie immer Klasse und auch hier hatte ich den Eindruck, dass es qualitative Besserung gab. Die Themenbuffet’s wiederholen sich zwar wöchentlich, aber die Gerichte wechselten sich trotzdem ab. Das Buffet war nie eintönig. Am internationalen Tag gab es z.B. ein Züricher Geschnetzeltes, das „Weltklasse“ war. Hier merkte man, dass halt ein „Schweizer“ perfekt Saucen zubereiten kann! Meine Bekannten schwärmten vom Themenbuffet „Asien“. Ich persönlich bin weniger ein Freund der asiatischen Küche, aber die Speisen sahen gut aus und waren liebevoll zubereitet. Mein Lieblingsabend ist der Mittwoch, denn da ist BBQ angesagt mit tollem Gegrillten aller Art! Die Pastaliebhaber (wie ich einer bin) kommen auch auf ihre Kosten. Die Pastagerichte werden durch einen Koch direkt vor den Gästen frisch zubereitet. Am Dessertbuffet kam ich nicht vorbei, ohne z.B. bei Panacotta oder Mascarpone etc. zuzugreifen. Dann noch mindestens ein Eis hinterher..... na ja, nach zwei Wochen ging der Zeiger der Waage gut nach oben....Nur eine regelmäßige Benutzung des Fitnessraumes verhinderte noch schlimmeres bez. Gewichtszunahme. Jan, der Restaurantmanager, kümmerte sich engagiert um die Gäste und konnte den Gästen bei der Wahl des Weines oft hilfreich zur Seite stehen.
Für Weinliebhaber kann ich das Muraka empfehlen. Dort gibt es einmal die Woche einen „Wine & Dine“ Abend. Hierbei werden bei einem Fünfgänge Menü mehrere edle Weine serviert. Ein a la carte Dinner im Muraka war wie schon beim letzten Urlaub ein Traum! Ich orderte wieder Bewährtes, nämlich ein klasse Rinderfilet, welches auf der „Zunge zerging“.
In der ersten Woche reservierten wir den Tagesausflug mit der Mirihi Thari zu den Walhaien. Es war ein schöner Ausflug bei tollem Wetter und bei glatten Wasser ein echter Genuss. Leider blieben an diesem Tag die Walhaie fern.
Die „Sandsituation“ war dieses Mal sehr gut. Es hat vor dem Dhonveli und dem Spa wieder mehr Sand als im Mai und jede Menge Sand im Bereich der Rezeption und in Höhe des Muraka. Auch wurde ich wie die Jahre zuvor von keinem einzigen Moskito gestochen, was mir die Insel noch sympathischer macht, da ich diese Blutsauger hasse. Es gab auch sonst kein Ungeziefer. In den Bungalows wurden kleinere Renovierungen vollendet. Die Holzböden wurden renoviert sowie zum Großteil die Bäder neu gestrichen. Es war auch sonst alles in „Schuss“ und es gab aus meiner Sicht keine Beanstandungen. Die Gartenanlage war sehr gepflegt und dort wird auch noch einiges verbessert werden.
Ich fühle mich vom ersten Tag an wohl auf dem kleinen Paradies und werde noch oft dorthin fliegen! Leider vergehen die Urlaubstage dort immer wie im Fluge.
Der Inselkater „Tiger“ war bei meiner Ankunft abgemagert. Jasmin hatte kurz davor zwei Wochen Urlaub und ist mittlerweile seit dem Tod von Odin Bezugsperson von Tiger. Er fraß in den zwei Wochen der Abwesenheit kaum noch was. Meine Bekannte hatte jede Menge edles Katzenfutter dabei. Nach zwei Wochen hatte Tiger wieder Normalgewicht und er erfreut sich noch bester Gesundheit, kommt aber halt doch langsam in die Jahre. Fast täglich verbrachte Tiger die Nacht bei mir im Bungi und genoss die Streicheleinheiten. Ich hoffe, dass er noch ein schönes Katzenleben hat und ich ihn im Mai noch mal erleben darf.
Ich hoffe, dass Martin (Manager) und Jasmin (Gästebetreuung) noch lange auf der Insel sind, denn beide sind ein Gewinn für dieses kleine Paradies! Die komplette Crew ist mit Engagement auf der Insel für die Gäste tätig.
Ich freue mich schon auf meine nächste Reise nach Mirihi im Mai 08!
detective45 (Eva)
Reisebericht Mirihi 02.09.07-15.09.07
Anreise
Hamburg-Dubai-Male mit Emirates Holzklasse
3 Std. Aufenthalt in Dubai
ab Male, mit TMA-Mirihi in 25 min.
Insel
Ca. 300x100 m ,6 Strand-u. 30 Wasservillen (alles Doppelvillen)
Bungalows
Wir hatten Strandvilla gebucht,Nr. 6, d.h. nur ein Nachbar, da
Doppelvillen, Sonnenuntergangsseite, vorwiegend auch Wind (Sturm)seite,
eher dunkel im Innern, da auch die Beleuchtung nicht optimal platziert
war, großes halboffenes Bad, mit den nötigen Pflegeutensilien, durch
eigenen Boiler pro Villa immer heißes Wasser(Vorsicht:
Verbrühungsgefahr, wird man aber auch bei Einzug gleich darauf
hingewiesen).
Wohnraum nett eingerichtet,S chminktisch,Spiegel, großes Bett, Tisch,
begehbarer Kleiderschrank(eher klein) Klimaanlage(nicht
benutzt,Test:leise)
Safe,Fön,Regenschirme,Bademäntel,Strandtücher,Strandtaschen,Bastmatten
für den Strand,Krups-Espressomaschine,CD-Player,Minibar,der Wohnraum war
eher klein.
Pro Tag 2 0,5Liter Wasserflaschen u. 2 Kaffeekapseln(Nespresso)
gratis
Terrasse mit 2 Liegen,2 Stühle, Tisch,Sonnenschirm,Trockenständer
Durch den geringen Dachüberstand nicht wirklich viel Schatten !
Am Strand 2 unbequeme Liegen ohne Sonnenschutz,dazu später mehr!
Personal
Ca. 120 Beschäftigte,Management meist deutschsprachig,Martin Vossen, GM
Schweiz,Yasmin Gästebetreuerin Deutschland ,Nicole Deutschland,Jan,
neuer Food&Beverage Manager Schweiz,neuer Chefkoch Silvio Mutzner
Schweiz,ansonsten ,wie üblich, wird englisch gesprochen.Jeden Mittwoch
im Muraka Overwater Restaurant GM-Empfang,sehr nett.
Alle waren sehr freundlich,Sonderwünsche wie extra Strand/Handtücher,Liegestühle,
extra Sonnenschirm wurden gern und prompt erfüllt.
Gäste
Vorwiegend
Honeymooner,Schweiz,Österreich,Deutschland,Südafrika,Frankreich,UK,USA
,Asien
Restaurants
Haupt-Restaurant: Dhonveli,à la carte: Muraka(schön für Sundowner auf
Terrasse !)
Wir hatten Halbpension gebucht,insofern auch immer im Haupt-Restaurant
gegessen,Anrechnung im Muraka 20 USD.
So gut und viel wie hier haben wir noch nie gegessen:Täglich wechselndes
Themen-Buffet,das sich natürlich in der 2. Woche wiederholte,entgegen
anderslautender Meinungen ist das aber nicht sehr aufgefallen,da bei
jedem Thema immer wieder andere Speisen zur Verfügung standen.Das
Frühstücksbuffet war opulent,Eier in jeder Variation,Waffeln, frische
Früchte,frisch gepresster Orangensaft,eine riesige Auswahl.
Bar
Leider etwas dunkel gehalten,wenig besucht ,sie konnten aber ordentliche
Cocktails mixen
Tauchbasis
Neuer Leiter: Ole Deutschland,vorher Veligandu
Da wir nur Schnorchler sind,können wir über die Qualität nichts
aussagen,sie wurde aber gut frequentiert.
Schnorcheln
Super Hausriff in nächster Entfernung,schöne Korallen,viele Fische(
siehe Fotos)
Auch bei Ebbe durch den großen „Kanal“ problemlos zu erreichen,bei den
anderen Einstiegen war bei Ebbe Vorsicht geboten
Wetter
Für „Winterzeit“ noch recht ordentlich,1 Tag Regen,1 Tag Regen mit
Sturm, ab und zu mal ein Schauer ,ansonsten sonnig bis bedeckt.Da wir
keine Sonnenanbeter sind,für uns optimal.
Unterhaltung
Keine,bis auf TV in Lounge. Sport: Darts,Tischtennis.Kajaks u.
Surfbretter gratis
Spa
Super zu moderaten Preisen,umfassendes Angebot
Preise
Für eine 5-Sterne Insel: angemessen.Die Cocktails sind in einer
deutschen Großstadt auch nicht billiger,Bier 5 USD zahle ich hier
auch!Wer sich die Malediven leistet,sollte darüber nicht meckern!
Internet
W-Lan funktionierte nur in Rezeption u. Bar gut,in den Bungalows(auch
auf Terrasse)mäßig bis gar nicht.Es sollen aber zusätzliche Repeater
eingebaut werden,woduch das Thema dann gelöst sein dürfte.
Abreise
Am Vorabend schriftliche Termininformation,das Wasserflugzeug ging um
16.00, wir durften noch so lange im Bungalow bleiben,so dass entspanntes
frühstücken und ein Schnorchelgang möglich waren.
Auf Hulule hatten wir ein „Tageszimmer“ gebucht,z.Zt. wird dort ein
Anbau erstellt,es wurde bis in den späten Abend bei Flutlicht
gearbeitet(keine Lärmbelästigung,da gut isolierte Fenster) Die Zimmer
sind klein,aber sauber u. ordentlich ausgestattet.Ärgerlich war nur,dass
wir schon um 22.00 auschecken mussten,unser Nachtflug ging um 02.20
los,auch wieder mit Emirates über Dubai nach Hamburg.
Die Flieger waren übrigens im Hin-u. Rückflug knallevoll,vielleicht lag
es ja daran,dass wir hin am Samstag und zurück am Sonntag geflogen sind.
Fazit
Wir haben einen wunderbaren Urlaub in Ruhe auf einer kleinen Insel
erlebt,die uns besten Service geboten hat.
Dennoch: zum Schluß einige kritische Anmerkungen und
Verbesserungsvorschläge
Da es sich hier nicht um eine „Billig-Insel“ handelt,muss Mirihi
aufpassen,dass sie nicht von bestehenden neuen Resorts und noch
geplanten „rechts überholt“ werden.
Die Terrasse am Haupt-Restaurant sollte Sonnenschirme bekommen,damit man auch im Freien frühstücken kann,es war dort nie gedeckt!
Die Beleuchtung im Zimmer ist verbesserungsfähig,insbesondere die
Ecke,in der sich Minibar,DVD-Player u. Espressomaschine befinden.
Auf der Terrasse könnte man das Vordach vergrößern,so dass man nicht bei
jedem Regenschauer die Auflagen von Liegen u. Stühlen wegräumen muß.Die
Liegen am Strand sind eine Katastrophe:unbequem,schwer,Verletzungen
durch Wegklappen der Beine sind vorprogrammier(dadurch Zehenbruch u.
Hautabschürfungen),Sonnenschutz am Strand sollte obligatorisch sein und
nicht erst auf Anforderung.Wünschenswert wäre auch ein von außen
begehbarer Zugang zum Bad.
Das alles dürfte mit überschaubaren finanziellen Mitteln machbar sein,um so eine Aufwertung gegenüber den neuen Resorts zu erreichen.
Fotos gibt es später hier:
http://mathilde-beck.magix.net/
Reisebericht Mirihi (03.05. bis 17.05.2007)
Zum vierten Mal besuchte ich meine Lieblingsinsel Mirihi.
Ich werde in dem ergänzenden Bericht nur über Neuerungen etc. berichten, da über die Insel selbst von mir und anderen schon ausgiebig berichtet wurde.
Der Anflug mit Condor klappte ohne Probleme. Die Maschine landete gar 30 Minuten früher. Leider musste ich 2 Stunden auf den Weiterflug mit TMA warten. Aber während dieser Zeit lernte ich ein nettes Ehepaar kennen, ebenfalls Repeater und wir waren später öfters gemeinsam schnorcheln und saßen beim Abendessen zusammen.
Nach Ankunft eine herzliche Begrüßung durch Jasmin und Martin. Wir kannten uns ja bereits. Nach Einzug im Bungi ging es gleich ab ins Wasser zur ersten Schnorchelrunde. Ich war erstaunt, dass das Hausriff wieder noch schöner wurde! Die Korallen wachsen erstaunlich schnell. Im Bereich des Murakas wachsen regelrecht ganze Korallenbüsche heran, in welchen sich jede Menge Jungfische aufhalten und sich gut verstecken können. Wie immer war wieder der große Schwarm Batfische in Höhe des Restaurantes vorhanden, die sehr zutraulich sind. Ferner waren wieder einige Schildkröten vorhanden, darunter eine sehr Große. Ich verbrachte mehrere Stunden täglich im Wasser und entdeckte doch immer wieder was Neues. Wunderschön war auch wieder der große Schwarm „Sträflingsfische“, der regelmäßig am Nachmittag im flachen Wasser am Hausriff entlang zieht und viele Füsiliere.
Seit diesem Jahr tauche ich auch und fuhr einige Male raus zu Tauchplätzen. Es war eine Freude, mit Hassan und Miki und den anderen Guides zu tauchen. Im Bereich des Mirihi Corner befand sich ein nur 3 cm großer gelber Kofferfisch, es war ein super Erlebnis, den kleinen „Kerl“ zu sehen. Ansonsten hatten wir auf den verschiedenen Tauchplätzen Feuerfische, Kugelfische, Steinfische, Muränen, Schildkröten, Thunfische, Haie, Weichschnecken und das sonst halt so übliche. Auch als Single ohne Buddy war es überhaupt kein Problem, mit zu tauchen. Die Guides waren immer freundlich und das Bootspersonal immer behilflich. Die Basis ist ordentlich und sauber geführt.
Ein besonderes Erlebnis war ein Tauchgang am Hausriff zum versenkten Wrack. Da ich nur im Badeanzug tauchte freuten sich die Schiffshalter... diese schwimmfaulen Tiere saugten sich an meinen Beinen fest. Ich hatte vier Schiffshalter als Begleiter bis zum Auftauchen. Sie saugten sich aber nur leicht an und sie hinterließen nicht mal einen Knutschfleck.
Bei der Tauchbasis wird es einige personelle Veränderungen geben. Jürgen, Malika und Marc verlassen die Insel im Herbst. Miki und Hassan bleiben. Es kommt Ole von Veligandu. Ich bin froh, dass Hassan bleibt!
Zwei von den Spa-Mädels gehen ebenfalls, nur Eka bleibt. Als Verstärkung kommt evtl. Emi.
Der neue australische Koch Kevin ist voll engagiert und ich hatte den Eindruck, dass sich das eh gute Büffet nochmals steigerte. Es soll auch noch einige Verbesserungen bez. den Themenabenden geben. Hierzu werde ich dann im Oktober berichten.
Einmal besuchte ich das Muraka-Restaurant. Das Essen dort ist schon von einmaliger Qualität! Ebenso der Service und die Lage des Restaurantes. Wir saßen direkt am Wasser und genossen in dem herrlichem Ambiente und der Ruhe das von Kevin erstklassig zubereitete Essen.
Neu ist auch Jan. Er ist aus der Schweiz und ist Restaurantmanager und hat seinen Bereich voll im Griff.
In den Bungis gibt es neue Kaffeemaschinen von Krupps und einen neuen CD-Player. Ferner wurden die Liegenauflagen ausgetauscht und während meiner Zeit die rutschfesten Beläge der Treppen bei den Wasserbungis ausgetauscht. In der Nebensaison sollen noch kleinere Renovierungen ohne Außenwirkung, wie ein neuer Anstrich der Bäder und Renovierung der Böden etc. folgen. Somit wird entgegengewirkt, dass Mirihi „abgewohnt“ wird, wie es schon von anderen Inseln berichtet wurde.
Leider kam gegen Ende des Urlaubes eine ungewöhnlich hohe Flut mit ein paar Wellen, was einiges an Sand abtrug. Aber dieser wird wieder zurückwandern. Im Bereich der Rezeption hat es nach wie vor sehr viel Sand. Vor dem Spa zur Zeit etwas wenig.
Es hatte keinerlei Ungeziefer. Ich hatte wie immer nicht einen einzigen Moskito. Alleine dies ist für mich schon ein wichtiger Aspekt für Mirihi.
Das Personal war wieder super freundlich, vom Gartenarbeiter bis zum Manager!
Mit dem Wetter hatte ich Glück. Ich hatte nur Abends mal ein heftiges Gewitter und an einem Vormittag Regen. Ansonsten Sonne und keine großen Wellen.
Ich freue mich schon auf meine nächste Reise nach Mirihi im Oktober! Und diese wird nicht meine letzte Reise zu diesem kleinen wunderschönen ruhigen Paradies sein!
detective45
Reisebericht von unserem ersten Malediven Urlaub auf Mirihi 14.-29. April 2007
Flug:
Wir sind zum ersten Mal mit der Edelweiss Air geflogen und waren von dem
sehr guten Service sowie dem freundlichen und zuvorkommenden
Bordpersonal angenehm überrascht.
Zum Essen gab es verschiedene Snacks, immer wieder Getränke und als
Nachtessen eine Auswahl zwischen drei verschiedenen Gerichten.
Der Flug selber war wegen der herrschenden Turbulenzen zwar zunächst ziemlich holprig aber nachdem wir dreimal die Flughöhe gewechselt hatten, war eine ruhige Zone gefunden und der weitere Flug verlief angenehm. Nach 9.5 Std. landeten wir sicher auf der Flughafeninsel Hulule. Nachdem wir die Zollkontrolle hinter uns hatten wurden wir mit einem Bus zum Terminal für die Wasserflugzeuge gefahren.
Mirihi hat eine eigene, klimatisierte Lounge bei den Wassertaxis und dort konnten wir es uns dann bei einem kühlen Drink erst mal ein wenig gemütlich machen. Nur etwa eine halbe Stunde, dann wurden wir auch schon zum Wasserflugzeug geführt und konnten in die blau/gelbe Twin Otter der TMA einsteigen. Der Flieger war mit 16 Personen voll besetzt.
Der Flug ist wirklich etwas besonderes und wir konnten z.B. Male,
Lili Beach, Angaga und Rangali aus der Luft erkennen. Aber auch viele
unbewohnte Inseln oder Atolle welche die Wasseroberfläche nicht ganz
erreichen reihten sich im Smaragd grün leuchtenden Wasser locker
aneinander.
Ein wunderschöner Anblick und unvergessliches Erlebnis.
Nach etwa 25 Minuten Flugzeit kam dann endlich Mirihi in Sicht. Ich
hatte mit einer ruppigen Landung gerechnet, aber der Flieger setzte
sanft auf dem Wasser auf und machte an dem Floss, etwas ausserhalb der
Insel fest. Während wir ausstiegen und die Koffern ausgeladen wurden,
tuckerte auch schon ein Motorboot daher um uns aufzunehmen und auf die
Insel zu bringen. Herzlich wurden wir an Bord von Jasmin, der
Gästebetreuerin begrüsst.
Ein paar Meter noch dann war das Ziel unserer Reise endlich erreicht. Am
Landungssteg stand bereits der Inselmanager Herr Vossen um uns zu
begrüssen und uns zur Rezeption zu geleiten, wo für jeden eine frische
Kokosnuss mit köstlich, kühler Kokosmilch wartete. Dort haben wir dann
auch unsere Schuhe ausgezogen und zwei Wochen lang nicht mehr gebraucht.
Nach ein paar kurzen Informationen über die Insel führte uns Jasmin zu
unserem Bungi.
Bungalow:
Wir hatten uns einen Wasserbungalow im mittleren bis oberen Halbkreis
gewünscht und bekamen die 23. Also nicht ganz unser Wunschbungi aber
doch ganz O.K. Die Bungalows sind schön und praktisch eingerichtet.
Besonders das grosszügige Bad mit der riesigen Regenschauer Dusche ist
eine Wucht! Eine Nespresso Kaffemaschine gehört wie ein Kühlschrank und
eine Stereoanlage für CDs zur Ausstattung. Es hat auch eine Klimaanlage
aber die haben wir nie gebraucht. Dafür nahmen wir den grossen
Deckenventilator in Betrieb. Man kann nämlich die gesamte zum Balkon
gerichtete Front öffnen und das haben wir dann auch getan und sie auch
während unseres gesamten Aufenthalts niemals geschlossen. So konnte man
sich vom leisen Meeresrauschen in den Schlaf wiegen lassen und dieses
war dann auch bei Aufwachen das erste was man hörte...
Bewuchs:
Die Insel ist recht ursprünglich und dicht mit schönen Palmen und vielen
alten und knorrigen Laubbäumen bewachsen. Im Inneren der Insel hat man
manchmal schon fast den Eindruck sich in einem Dschungel zu befinden und
die zum Teil recht unscheinbaren Blüten verströmen betörende und
exotische Düfte. Die Gärtner haben von früh Morgens bis Abends alle
Hände voll zu Tun um das fallende Laub und die Blüten zu entfernen.
Tiere:
Sehr interessant sind die verschiedenen Tiere welche man auf Mirihi
beobachten kann: Flughunde, Schönechsen, Geckos, Strandläufer, zwei
kleine und auch einen grossen Fischreiher. Wenn man viel Glück hat,
bekommt man auch eines der kleinen hühnerartigen Vögelchen zu Gesicht
die auf ihren langen Beinen durch das Gebüsch stacksen.
Zum ersten Mal überhaupt, hat in der Nacht vom 16. auf den 17. April
eine Meeresschildkröte ihre Eier am Strand der Insel vergraben und damit
vielleicht den Grundstock für eine Mirihi eigene Schildkrötenkolonie
gelegt.
Tauchen:
Wir sind nicht getaucht, aber das Team der Tauchbasis scheint gut
eingespielt und sehr motiviert und war auch gegenüber uns "nur"
Schnorchlern sehr hilfsbereit und freundlich.
Schnorcheln:
Bei Ebbe kommt man kaum über das Riffdach und es gibt nur wenige
Durchbrüche zum Aussenriff. Man hat bewusst darauf verzichtet weitere
Kanäle anzulegen um das Riff zu schonen. Es gibt nur einen Kanal etwa in
der Mitte zwischen Bungi 36 und dem Jetty an dem die Tauchdonis
festmachen. Direkt beim Steg kommt man auch gut durch und weiter unten
findet man dann nochmals einen kleineren Kanal etwa in Höhe der
Inselspitze.
Bei Ebbe konnte man von den meisten Wasserbungis aus nicht direkt losschnorcheln. In der ersten Woche (Neumond) war das Wasser ab ca. 13.00 Uhr und in der zweiten Woche dann aber bereits ab ca. 10.00 Uhr tief genug.
Um nicht über das Riffdach schnorcheln zu müssen, hatten wir einen wohl etwas ungewöhnlichen Weg gewählt: die Treppe runter, unter unserem Bungi durch, quer durch den Halbkreis in Richtung Jetty. Dann konnte man das Aussenriff in wenigen Minuten und problemlos durch den Kanal erreichen. Dieser Weg hatte sich wohl bald herumgesprochen denn man sah immer öfter Schnorchler den Halbkreis durchqueren. Leider gab es aber auch unbelehrbare die selbst bei Niedrigwasser auf Biegen und Brechen einen Weg über das Riffdach suchten und auch schon mal einfach aufgestanden sind wenn es kein Weiterkommen mehr gab....
Das strömungsarme Hausriff ist nur wenige Meter vom Ufer entfernt und
wirklich sehr schön. Die Korallen zeigen sich wie auch die unzähligen
Fische in leuchtend bunten Farben.
Wir haben auch Weichkorallen sowie Anemonen und zwei verschiedene Arten
von Anemonenfischen gesehen. Sehr häufig sieht man auch die sog.
"Mördermuscheln" in allen Grössen und Farben.
Weiter hat es rund um die Insel etwa 6 Schildkröten die überhaupt nicht
scheu sind und sich wunderbar beobachten lassen.
Eine wirklich unglaublich riesige, helle Muräne haben wir gesehen wie
sie (zum Glück, Muränen sind nicht meine Lieblinge!) etwa 8 Meter tiefer
unter uns vorbeigeschwommen ist. Eine weitere, dunkelbraune Muräne die
unter einer Felsplatte am Innenriff etwa auf Höhe des Bungi 36 wohnt,
hat ein sehr eigenartiges Verhalten an den Tag gelegt: wir sahen sie
nämlich zweimal wie sie gemeinschaftlich mit einer grossen Makrele am
Innenriff jagte.
Etwas weiter draussen findet man auch eine Gruppe von grossen
Langflossen Fledermausfischen welche sich sehr zutraulich nähern, einem
ganz lieb anschauen und gerne auch über weite Strecken am Aussenriff
entlang begleiten.
Ab und zu kommt auch mal ein Weiss- oder Schwarzspitzen Riffhai vorbei,
was doch ein ganz eigenartiges Gefühl ist. Aber meist drehen sie in
gehörigem Abstand bereits ab und verschwinden wieder in den Tiefen des
Meeres woher sie gekommen sind.
Einige grosse Süsslippen aber auch riesige Barsche stehen bewegungslos
unter Felsvorsprüngen und riesige Schwärme von hunderten blaugestreiften
gelben Snappern ziehen wuselnd wie Schmetterlinge über die Korallen
hinweg - ein wunderbares Schauspiel!
Wir sahen verschiedene Drückerfische darunter auch mehrere Titandrücker wovon einer schon eine wirklich sehr imposante Grösse hatte. Aber sie waren alle friedlich und stets genüsslich damit beschäftigt grosse Korallenstücke abzubrechen und gut hörbar zu zermalmen.
Hübsch anzusehen waren auch die Papageienfische, von denen wir am Aussenriff auch wirklich sehr grosse, ja sogar riesige Exemplare zu Gesicht bekommen haben. Eine Herde von etwa 20-30 kleineren Exemplaren war regelmässig im WB Halbkreis anzutreffen wo sie sich gemeinsam an den Steinen und Korallen zu schaffen machten. Das war ein knuspern und raspeln und hörte sich unter Wasser beinahe wie Vogelgezwitscher an.
Auch das Innenriff hat übrigens seine Reize, man muss nur einfach ein Auge für die kleinen Dinge haben. So gibt es z.B. winzige Fischchen welche immer paarweise eine Höhle im Sand bewohnen. Einer davon hält stets am Eingang Wache währenddessen der andere mit Graben beschäftigt ist und unermüdlich Sand in seinem Maul herausschafft. Auch kleine Seenadeln haben wir gesehen und ein wunderschöner, rosafarbener Drückerfisch war auch stets dort anzutreffen.
Im seichten Wasser in der Lagune konnten wir zeitweise bis zu 17 Schwarzspitz- Babyhaie (ca. 60-80cm gross) gemeinsam bei der Jagd beobachten. Ständig trieben Sie kleine Schwärme von kleinen Fischen vor sich her. Das sah manchmal aus wie ein Spiel, war aber doch wohl Haifisch-Jagdtraining.
Wir konnten übrigens etwas erleben was glaub ich nur einmal pro Jahr passiert: nämlich eine Korallenblüte. Es war eindrücklich, das Wasser war durch die unzähligen freischwimmenden Korallengameten jedoch ziemlich trüb und die Sicht entsprechend eingeschränkt. Nach etwa 48 Stunden aber war der ganze Spuk auch schon wieder vorbei.
Bar:
Die Bar ist, wie alle Gebäude, in offenem Stil gebaut und mit
Palmblättern gedeckt.
Die Barkeeper sind stets zu einem Spässchen aufgelegt und vor allem die
Mirihi Spezial Drinks schmecken sehr lecker. In der Bar war so lange
jemand da, bis der letzte Gast ging.
Personal:
Für das Wohl der maximal etwa 72 Gäste sind 120 Mitarbeiter
verantwortlich und es soll sogar in Kürze auf 125 aufgestockt werden.
Das gesamte Personal war stets freundlich und zuvorkommend.
Der neue Chefkoch aus Australien macht seinen Job wirklich sehr gut. Was
wir an ihm hatten wurde uns erst richtig bewusst, als er für einen Tag
nicht da war: Überall war nämlich unser "Lieblingsgewürz" Koriander
herauszuschmecken...Bäääh!
Essen:
Wir hatten Halbpension gebucht was für uns genau richtig war. Das Essen
im Dhonveli Restaurant war immer in grosser Auswahl und stets
ausreichend vorhanden. Es standen alles Zweiertische und man hatte die
freie Wahl wo man sitzen wollte. Trotzdem hatten wir immer denselben,
stets freundlichen und sehr aufmerksamen Kellner, sei es zum Frühstück
oder zum Nachtessen. Das Nachtessen war immer sehr romantisch denn man
sitzt draussen vor dem Restaurant während es langsam Nacht wird und
geniesst die Köstlichkeiten unter Palmen und bei Kerzenschein. Man
lauscht dem leisen säuseln der Wellen und der Blick reicht bis zum
Horizont wo Meer und Himmel langsam miteinander verschmelzen.
Frühstück:
Zum Frühstück gab es stets ganz frisch gepressten Orangen- und
Melonensaft.
Eier wurden gekocht, als Spiegelei, Rührei, Omelett oder wie auch immer
man sie sich wünschte, frisch zubereitet. Ebenso konnte man zwischen
vielen verschiedenen, frisch gebackenen Brotsorten und Süssgebäck,
frischen Früchten wie Melone, Papaya, Ananas, Bananen und
Passionsfrüchten wählen. Weiter hatte es auch immer Schinken,
Aufschnitt, Salami und Käse. Sogar Reis, Teigwaren, Gemüse und Fisch
konnte man schon zum Frühstück am Buffet finden. Aber selbstverständlich
hatte es auch gebratenen Speck und Würstchen.
Das Buffet am Abend war immer sehr fein! Jeden Abend gab es eine anderes Thema (Südamerikanisch-Mexikanisch, Mediterran, International, Südost-Asiatisch, Maledivisch, BBQ) Obwohl sich das Thema jede Woche wiederholte, war das Essen doch immer abwechslungsreich sodass man immer etwas neues fand was es letzte Woche nicht gegeben hatte. Die vielen verschiedenen Desserts waren super und das Clacé war jeweils unglaublich gut!
Das auf Stelzen in die Lagune gebaute Muraka à la cart Restaurant:
Wir haben 1x dort gegessen und waren wirklich begeistert sowohl vom
Essen als auch vom Ambiente.
In der Mitte ist das Restaurant nach unten offen und sobald es dunkel
war, wurde unter dem Restaurant Flutlichter eingeschaltet so dass man
die Fische schön beobachten konnte. Es stellten sich dann unter anderen
auch mehrere grosse Fledermausfische ein, die elegant ihre Kreise
drehten und darauf warteten mit etwas Brot gefüttert zu werden. Auch ein
recht grosser Ammenhai gab sich kurz die Ehre.
Übrigens ist das Muraka der perfekte Ort um den Sonnenuntergang zu
geniessen und es gibt dann dort jeweils Cocktails und kleine Snacks.
Ungeziefer:
Wir hatten uns vorsorglich mit Autan und Anti Brumm eingedeckt aber es
tatsächlich nie gebraucht denn es gab keine Moskitos und wir haben auch
kein anderes Ungeziefer auf der Insel gesehen. Ein paar Fliegen und
riesige Ameisen im Sand, aber die waren harmlos.
Wetter:
Die erste Woche war Sonne pur, jedoch stets ein kühles Lüftchen und das
Meer war so flach wie ein Teller. In der zweiten Woche hatten wir vor
allem Nachts ein paar teils heftige Gewitter mit Blitz und grollendem
Donner welcher das Bungi jeweils regelrecht erzittern liess. Am Tag war
es dann aber wieder schön oder höchstens mal bewölkt. Man merkte aber
doch eine Veränderung im Klima: die Luft wurde feuchter und das Meer war
nicht mehr so glatt. Vielleicht die ersten Vorboten für den
Monsunwechsel?
Gäste:
Es waren etwa 35% Schweizer und ebenso viele Asiaten. Der Rest waren
Deutsche, Italiener und auch ein paar Russen oder zumindest welche aus
dem Ostblock.
Fazit:
Mirihi ist eine sehr schöne, kleine und vor allem ruhige Barfussinsel,
einfach und luxuriös zugleich.
Es ist der erste Urlaubsort den ich kenne, bei dem die Urlaubsprospekte
von der Wirklichkeit noch übertroffen werden! Es war auch der erste
Urlaub bei dem wir beim Abschied Tränen in den Augen und einen dicken
Kloss im Hals hatten. Am liebsten würde ich schon Morgen wieder
hinfliegen!
Negativ:
Es gibt eigentlich wirklich nichts zu meckern aber eines möchte ich doch
ansprechen:
die Preise für das Mineralwasser sind einfach horrend. Eine 75cl Flasche
San Pellegrino kostet unglaubliche 6.60$ !
Wir haben es trotzdem getrunken denn die Alternative, das
"Mineralwasser" welches in Male hergestellt wird ist kaum geniessbar. Es
handelt sich wohl um entsalztes Meerwasser und es hat noch einen
beträchtlichen Salzgehalt. Die 1.5 Liter Flasche davon kostet aber immer
noch 5.50$
So. Ich hoffe dass ich nichts vergessen habe. Falls jemand noch Fragen
hat: hortensia at bluewin.ch
Mirihi – ein kleines Paradies
Ja, nach 2 Wochen können wir uneingeschränkt sagen: Mirihi war die Trauminsel für unseren Honeymoon. Wir haben gefunden, was wir gesucht haben: Ruhe, Abgeschiedenheit, Schönheit, Natur, Tauchen, ein super schönes Hausriff, exzellentes Essen, Puderzuckersand zum Barfußlaufen, aufmerksames und dennoch zurückhaltendes Service, persönliche und herzliche Behandlung durch das Management, Maledivenflair…und so vieles mehr. Uns ist erspart geblieben, was wir nicht wollten: Ein großes Hotelbetrieb mit Massenabfertigung, laute Gäste, Animation, penetrante Verkaufe von Aktivitäten und Waren, Rambazamba bis tief in der Nacht…und zum Glück fehlte auch das totale High-End Segment mit persönlichem Butler und Dolce & Gabbana Schaulaufen am Abend.
Soweit die kurze Zusammenfassung. Nun zu einigen Reisedetails mit möglicher Infowert für Reiseplanende.
Flug: Qatar Airways nicht dringend zu empfehlen, vor allem nicht in Eco. Reservierungsversuche von bestimmen Plätzen des Reisebüros schlugen mehr oder weniger fehl (vielleicht liegt es auch am Reisebüro) und die Maschinen sind meistens abgeranzt und schlampig geputzt, vor allem auf der Strecke Berlin TXL - Doha. Service nix besonderes, und viel gelobten Personal Screens mit DVD hat es nur auf einer Strecke von 4 gegeben, zufälligerweise auf dem Nachflug ab Mitternacht. Ätsch. Futter ist halt üblicher Flugzeugfraß. Fazit: It’s ugly, but it gets you there. Doha als Zwischenstation ist ok.
Insel und Management: Für uns die perfekte Größe. 36 Bungalows, also ca. 72 Gäste, relativ wenig Kinder. Im Hintergrund arbeitet leise eine unsichtbare Mannschaft von ca. 120 Mitarbeitern. Inselchef Martin Vossen und Gästebetreuerin Jasmin haben alles super gut im Griff, und sorgen bei jedem Gast für einen persönlichen Draht und das Gefühl, dass sie immer ein Ohr offen haben. Auch eine der Co-Pächterinnen der Insel (eine Schweizerin aus dem Travel-Business, die mit Mirihi einen langgehegten Traum Wirklichkeit hat werden lassen, denn das Konzept stammt von ihr) war präsent und immer bereit zum Gespräch mit den Gästen. Also, wer was auf dem Herzen hat und es nicht gleich loswird, ist schlichtweg selbst schuld. Wie hier schon oft erwähnt, begrüßen Martin und Jasmin alle Gäste persönlich – und nicht nur das: Wir wurden sogar morgens um 6 bei der Abholung persönlich von beiden verabschiedet, das ist kennzeichnend für ihr Engagement.
Bungalow: Einfach schön und gepflegt, gute Größe für Zwei, mit einer geschmackvollen Mischung aus maledivischen Möbeln und modernem Design und einem tollen offenem Badezimmer. Alles, was man braucht. Wir haben den CD Player sehr geschätzt!
Tauchen: Großartig! Die Tauchbasis ist einfach gut – für Anfänger wie für eingefleischte Taucher ist alles dabei. Hassan ist der absolute Star, der ohne GPS alle Spots findet und Mantas sicher aufspürt. Auch die anderen hervorragenden Tauchlehrer Jürgen, Naoko, Mark und seine Frau sorgen dafür, dass stets lockere Stimmung und ein Gefühl von Sicherheit herrscht. Generell muss man zum Ari-Atoll wissen: Die erhöhte Wahrscheinlichkeit, Mantas und größere Tiere zu treffen, zahlt man mit einer leicht eingeschränkte Sichtbarkeit unter Wasser – das ist das Plankton. Das Hausriff ist klasse und soll sich unter den Top-Five der Malediven befinden (wir haben nicht so viel Erfahrung, um dies zu beurteilen, aber man hat uns gesagt, dass wir danach versaut sein werden), auch ein Wrack ist direkt neben der Insel versenkt. Am Ufer patroullieren ca. 12 max. 50 cm kleine Babyhaie, die gehören zur „Nursery“ des Hausriffs und der etwas größere Ammenhai (keine Sorge, Planktonfresser) lässt sich gelegentlich beim Einbruch der Dunkelheit im Muraka-Restaurant unter dem Steg blicken…
Essen: Einfach vorzüglich 5-Sterne, und ich bin echt nicht einfach diesbezüglich. Die Büffets sind abwechslungsreich und mit vielen guten und exquisiten Sachen bestückt, z.B. bei Seafood-Themen gibt es auch Austern (mmmmh) und Thunfisch-Sashimi, und es wird bis zum Schluss nachgefüllt. Bei Asia-Abenden sind die Curries genial. Chef Tom hat grade über Weihnachten an Chef Kevin übergeben, beide sind Australier und durch die ganze Welt gewandert – so, dass sie eine breite Palette an Leckereien beherrschen, und gern Rezepte weitergeben bzw. in lockerer Jamie-Oliver-Manier gut erklären, wie was geht für den Hausgebrauch.
Tiere: Keine einzige Kakerlake gesichtet, und wir waren in einer der Land-Villas. Einige Mücken hat es gegeben, ich glaube, das ist unvermeidlich…aber die Stiche sind nicht mal halb so juckend und groß wie das, was einen im Sommer in der Berliner City erwischt. Faszinierend: Die Flughunde, der Reiher und natürlich alles im Wasser, allen voran die Schildkröten. Und die zwei Inselkatzen, die sich mit unschuldiger Garfield-Miene bei jedem Bungalow immer wieder eine Runde Milch erbetteln…
Gäste: Stammgäste (und davon gab viele, und sogar mehrere, die zum 5ten und 6ten Mal da waren), bemerkten positiv dass die Insel internationaler wird und der Anteil der Deutschsprachigen etwas weniger wird. Wir haben die Atmosphäre als sehr angenehm und ruhig empfunden und oft am Tag haben wir den Endruck gehabt, dass wir auf der kleinen Insel allein waren…
Fazit: Ich habe viele schöne Orte auf der Welt erlebt, von Bali über Mexiko und Südafrika, und bin zudem lange als Beraterin viel in Top-Hotels unterwegs gewesen. Mirihi ist auch im allgemeinen Vergleich ein Ort, der herausragend schön ist. Und auch wir wollen gern wieder hin!
bbest (Kontakt über Forum)
MIRIHI 05.12. bis 20.12.2006
Unsere fünfte Maledivenreise führte uns nach zweimal Eriyadu und zweimal Komandoo nach Mirihi. Ausschlaggeben für die Inselwahl waren neben den durchweg positiven Berichten im Forum unsere Vorliebe für eine kleine und ruhige Insel.
Flug
Letztes Mal sind wir mit Emirates via Dubai nach Male geflogen, diesmal
wieder mit LTU. Grundsätzlich gebe ich Emirates den Vorzug, da ich
jedoch unter Flugangst leide, wollte ich einen Zwischenstopp – und damit
verbundene starten und landen – vermeiden. Aber der Flug war o.k. – gut,
dass die Maschine nicht ganz ausgebucht war, so hatten wir auf dem
Hinflug jeder zwei Plätze für sich. Auf dem Rückflug haben wir für
ordentlich Kohle die XL-Seats gebucht, was sich aber – insbesondere bei
meinem Mann, mit 1.96 Körpergröße – auch gelohnt hat.
Transfer
War total unproblematisch. Sehr nett fanden wir die Mirihi-Lounge mit
einer sehr netten Empfangsdame, einem kühlen Erfrischungstuch und einem
kühlen Drink. Nicht so schön, fanden wir den Gepäckaufpreis für’s
Air-Taxi, das wussten wir aber vorher schon.
Die Insel
Zur Insel selbst ist in den vorangegangenen Berichten wirklich schon
viel geschrieben worden, insofern halte ich mich etwas kürzer. Unserer
Meinung nach, war dies die bisher schönste unserer besuchten Inseln.
Klein, aber fein. „as unique as you“ trifft es eigentlich ganz gut.
Bungalow
Wir hatten uns zum ersten Mal für einen Wasserbungalow entschieden und
haben unsere Wahl in keiner Weise bereut. Wir bewohnten Nummer 23, im
oberen Halbkreis der Bungalows. Bei Ebbe konnte man von uns aus aber
nicht mehr schnorcheln, da das Riff doch recht hoch rauskommt. Hat uns
aber nicht gestört, sind wir halt unglaubliche 300 Meter zur Tauchbasis
geschlendert und von dort aus ins Wasser. Sonne gab’s bei uns von ca.
10:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr, dann haben wir uns meist – die in den
Bungalows bereitliegenden Strandmatten – geschnappt und sind Richtung
Strand getigert. Dort konnte man sich aber auch immer noch irgendwo eine
Sonnenliege schnappen und – was ich am besten finde – musste diese nie
bereits morgens um 6.00 Uhr reservieren. Ich hätte sonst echt die
Vollkrise bekommen.
Service
Martin und Jasmin haben das ganz gut im Griff. Martin plaudert immer
ganz gerne, wenn man ihm irgendwo über den Weg läuft. Jasmin ist
ebenfalls supernett und war jederzeit für kleine und große Nöte – die
wir aber nicht hatten – ansprechbar. Der gesamte Service machte einen
sehr zuvorkommenden Eindruck. Vom Gärtner, über den Roomboy, vom
Tischkellner bis zum Koch gab’s nix zu meckern.
Spa
Ein ganz großes Plus der Insel. Unbedingt zu empfehlen. Die drei Mädels
sind unglaublich freundlich, immer gut drauf und verwöhnen einen so
sehr, dass man gar nicht mehr von der Liege runter möchte.
Tauchen
Tauchcrew ist ebenfalls sehr nett, kümmert sich um einzelne Belange und
haben ihr Tagesgeschäft gut im Griff. Auf einzelne Wünsche, was die
Spots angeht, wurde fast immer eingegangen. Der Service auf dem Boot ist
klasse. Wer möchte, kann sich sein ganzes Tauchgepäck aufrödeln lassen
und muss nur noch selbst ins Wasser hopsen. Wasser, Handtücher und Obst
gab’s immer.
Essen
Viel zu gut ….
Empfehlenswert aus unserer Sicht war das Lobster-Dinner im
Murakka-Restaurant (gegen Aufpreis). Superlecker in einem wunderschönen
Ambiente.
Inselleben
Genau so, wie wir es uns erwünscht hatten. Ruhe, Ruhe und noch mal Ruhe.
Sehr nett fand ich allerdings den „Kino-Abend“. Zwischen zwei Palmen
wird eine Leinwand aufgespannt und irgendeine DVD gezeigt – Popcorn
inklusive.
Wetter
Na ja …. Wir waren schon öfters im Dezember, aber so durchwachsen wie
diesmal war’s bisher noch nicht.
Fazit
Für Ruhesuchende ein wirklich wunderschönes Plätzchen mit vielen
Annehmlichkeiten und netten Leuten. Wir persönlich kommen sicher wieder!
Karin & Norbert aus Frankfurt
Reisebericht Mirihi (28.09. bis 05.10.06)
Auf grundlegende Dinge wie Inselgröße etc. werde ich nicht mehr eingehen, da dies schon früher erwähnt wurde.
Ich war jetzt zum dritten Mal auf Mirihi und habe mich in diese Insel „verliebt“. Sie wurde sozusagen „meine“ Insel, einfach Aufgrund dem super Ambiente, dem tollen Hausriff, super Essen und nicht zuletzt dem zuvorkommenden und freundlichen Service aller Mitarbeiter! Nicht zu vergessen ein wichtiger Aspekt auf dieser Insel, das tolle Spa!
Neuigkeiten/Anreise:
Seit wenigen Wochen ist Herr Vossen, Vorname Martin, der neue GM von
Mirihi. Neu ist auch die Gästebetreuerin, Jasmin. Martin kommt aus der
Schweiz, Jasmin aus Deutschland.
Nach Ankunft auf Male, wie immer wird man nach dem Transfer mit dem Shuttlebus zur TMA, gleich durch die Dame der Mirihi-Lounge „abgeführt“ in die erste Etage zu der schönen Lounge, wobei einem gleich ein Drink und ein kühles Erfrischungstüchlein gereicht wird. Bei Ankunft in Male hatte es leicht geregnet er es hörte gleich auf und die Sonne kam raus.
Leider hatte ich 2 Stunden Aufenthalt, bis TMA nach Mirihi flog. Vielleicht lag es daran, dass ich nur der einzige anreisende Gast an diesem Vormittag war und ich noch auf andere Gäste, die nach Angaga flogen, warten musste.
Aber dann war es endlich soweit und Jasmin holte mich an der Wasserflugzeugplattform ab. Nach Anlegen am Steg war ich doch sehr überrascht, ich wurde von Martin Vossen persönlich begrüßt, was ich super fand. Später in weiteren netten Gesprächen erfuhr ich, dass ab sofort jeder Gast von seinem Gastgeber persönlich empfangen und auch wieder bei Abreise verabschiedet wird.
Ich hatte das Glück, einen super Bungi zu bekommen und war deshalb sehr glücklich. Das Bett war vom Roomboy nett mit Blumen verziert und aus grünen Blättern geschnitten hatte er die Worte „welcome back“ auf das Bett gelegt. Ich war überwältigt von dem schönen Empfang und eine Flasche Wein gibt es für „Repeater“ auch. Fortan hatte ich super Wetter, lediglich an einem Vormittag regnete es. Die See wurde sehr ruhig und ein Umrunden der Insel schnorchelnder Weise war möglich.
Hausriff:
Übrigens, das Hausriff war wieder super, es war im nördlichen, östlichen
Bereich super klare Sicht und lediglich im südlichen Bereich in einem
kleinen Abschnitt mal etwas trüber durch Plankton. Im Bereich des
Bungihalbmondes konnte man regelmäßig eine sehr zutrauliche Schildkröte
auffinden, die sich super fotografieren lässt. Ferner traf ich
regelmäßig riesige Schwärme von Fischen an. Die Korallen erholen sich
von Jahr zu Jahr und es gibt immer mehr Farbkleckse neu nachwachsender
Korallen.
Nachmittags schwamm ich oft zu den Fledermausfischen, die sich im etwas tieferen Bereich in Höhe der Bar aufhalten. Diese kamen direkt auf mich zugeschwommen, ließen sich super fotografieren und ließen sich streicheln. An meinem letzten Nachmittag kam dann das Highlight! Ich schwamm mit Gudrun (ich hatte ein nettes Pärchen kennen gelernt) hinaus zu den Fledermausfischen und fotografierte Gudrun mit selbigen. Plötzlich ließ Gudrun einen undefinierbaren Schrei los und ich dachte, jetzt hat sie einen großen Hai hinter mir gesehen. Ich drehte mich um und sah.... in die Augen eines Mantas!!! Dieser war laut Gudrun ganz knapp hinter meinem Rücken aufgetaucht. Jetzt gab es nur noch einen Gedanken, Bilder vom Manta zu machen. Dies gelang und Gudrun und ich schwammen die ganze Insel entlang bis weit über den Halbmond der Bungis hinaus ins Tiefe, mit dem Manta mit. Einigemale überholte ich diesen und tauchte vor ihm ab und konnte Bilder von vorne machen. Es war einfach ein traumhaftes Erlebnis, von dem ich noch heute zehre! Anschließend wollten jede Menge Gäste die Bilder sehen und sogar Hassan, die Tauchlegende war überrascht vom Manta am Hausriff.
Insel:
Leider blieb auch Mirihi von Sandabwanderungen wie von anderen Inseln
bereits schon erwähnt, nicht verschont. Vor dem Dhonveli-Restaurant gab
es auf einigen Metern massiven Sandverlust. Der Sand ging aber nicht
verloren, sondern wanderte in den Bereich vor das Muraka-Restaurant. Bei
Ebbe kann man derzeit fast ohne Benutzung des Steges das Restaurant
trockenen Fußes erreichen. Ebenso existiert derzeit im Bereich vor dem
Bungi 21 mehr Sand als zuvor. Vor dem Dhonveli muss man sich derzeit
deshalb mit Sandsäcken behelfen. Mitarbeiter, die schon lange auf Mirihi
leben, gehen davon aus, dass der Sand in Kürze wieder zurückwandert. Ich
denke, dass sich dieser Zustand bald wieder normalisiert hat.
Erfreulich, dass es nach wie vor keine Moskitos auf Mirihi gibt! Ich
wurde dort noch nie von einem Blutsauger gestochen. Der Sand war wieder
„butterzart“ unter den Füßen. Mirihi ist eine 100 % Barfußinsel, was ich
liebe.
Essen:
Wie immer eine super Qualität und tolle Auswahl. Stets freundlicher und
zuvorkommender Service, immer ein nettes Wort übrig oder auch die
Nachfrage, wie der Tag oder das Schnorcheln war. Das Ambiente gepflegt
mit richtigem maledivenfeeling! Das Büffet war nie abgegrast wie auf
anderen Inseln erlebt und wurde ständig ergänzt, so dass auch später
erscheinende Gäste die volle Auswahl hatten. Wie immer gab es die frisch
ausgepressten Fruchtsäfte zum Frühstück und eine reichhaltige Auswahl
auch beim Frühstück und den frisch zubereiteten Omelettes. Super waren
wieder die frisch vom Koch direkt zubereiteten Pastagerichte (bin
Pastafan) mit wechselnden Saucen und Zutaten.
Nicht vorübergehen konnte man an dem Dessertbüffet! Ich sehe gerade die gutschmeckende Panacotta (schreibt man das so?) vor meinen Augen und all die anderen guten Dinge wie die zu jeder Mahlzeit wechselnde Eiscreme.
Spa:
Ein Traum waren wieder die Massagen, Mirihi-Kenner wissen wovon ich
rede. Das Duniye-Spa ist und war das bisher beste Spa das ich je kennen
lernte!
Die Einleitung beginnt schon mit einem freundlichem Empfang/Begrüßung, Lemongetränk und gekühltem Erfrischungstuch. Dann wird man freundlich in den Massageraum gebeten und legt sich auf die mit flauschigen Frotteetüchern ausgelegte Liege. Nach der Frage, ob man komfortabel liegt, wird dreimal ein angenehmer Gong betätigt und dann geht’s los. Nur der gerade massierte Körperteil wird abgedeckt, der restliche Körper ist mit einem Tuch bedeckt. Kurz nach Beginn der Massage, die freundliche Nachfrage, „is the pressure right?“. Anschließend genießt man die herrliche, einfach perfekte Massage! Die Zeit vergeht leider immer zu schnell. Am Ende der Massage ein sanftes „ausleiten“ durch ein ganz feines Sprühen auf das Gesicht und dem dreimaligen Gong. Es kommt dann auch die Nachfrage, ob die Massage „ok“ war. Ja, das war sie! Anschließend wird noch ein wohlschmeckender Tee gereicht.
Ich gönnte mir 4 Massagen, unter anderem eine Fourhandmassage. Hier wird durch 2 Therapeutinnen synchron massiert. Dieses Erlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen! Die Damen, die aus Bali stammen, verständigen sich blind, es fällt kein Wort während der Massage, einfach genial.
Inseltiger:
Odin und Tiger geht es gut. Odin scheint es wieder besser zu gehen als
wie zuletzt erwähnt. Gudrun, ich und andere Gäste verwöhnten Beide mit
mitgebrachten Katzenfutter. Ein Tipp, beide lieben Feuchtfutter, zum
Beispiel Catsan, welches in praktischen kleinen Portionen erhältlich
ist. Odin gefiel es bei Gudrun sehr gut, er nächtigte gar bei ihr im
Bungi. Wir hatten viel Spaß wieder mit den beiden Tigern und freuen uns
schon darauf, diese wieder zu verwöhnen. Odin trank viel Wasser, ein
Zeichen, dass er evtl. Probleme mit den Nieren hat. Beide sind halt
nicht mehr die Jüngsten, ich hoffe, beide Kater im Mai 07 noch lebend
anzutreffen.
Tauchschule:
Dort gab es keine Veränderungen. Lediglich Hassan plant, sich mit einem
Tauchsafariboot selbständig zu machen. Sobald es diesbezüglich Neues
gibt, werde ich nachberichten. Übrigens, Hassan und die Damen vom Spa
lieben Nutella, ein gutes Mitbringsel.
GM:
Ich persönlich habe einen guten Eindruck von Martin Vossen und habe ihn
unter die Lupe genommen, wie es sich für einen Detective gehört. Ich
habe das Gefühl, dass er sich auf der Insel „eingelebt“ hat und eine
guten Kontakt zu seinem Mitabeitern pflegt. Mirihi denke ich, wird
bleiben wie es ist, heißt nicht, dass es nicht die eine oder andere
Verbesserung geben wird. So wird rechtzeitig entgegengewirkt, dass das
Interieur nicht einen abgewohnten Eindruck bekommt. Es sind bereits neue
Sitz- und Liegenauflagen für die Bungis bestellt, leider sind die
Lieferzeiten nicht so schnell, wie bei uns gewohnt. Die Auflagen der
frei benutzbaren Liegen am Strand wurden schon getauscht. Ich finde es
super, dass auf Mirihi diesbezüglich was getan wird, denn öfters wurde
schon von abgewohnten Bungis auf anderen Inseln berichtet. Ich bin mir
sicher, Mirihi wird unter der Leitung von Martin Vossen eine
einzigartige Insel bleiben und ich gehe davon aus, dass Herr Vossen
länger bleiben wird. Auch Jasmin gefällt die Tätigkeit auf der Insel und
ist jederzeit eine gute Ansprechpartnerin für Fragen oder Anliegen.
Sollte es doch mal Fragen oder einen Mangel geben (Nobody ist perfekt), sprecht bitte Herrn Vossen an, er wird euch nicht böse sein und wird alles in seiner Macht stehende tun, den Gästen einen schönen Aufenthalt auf dem kleinen Paradies zu ermöglichen.
Abschied:
Am Abend vor der Abreise erhielt ich von Jasmin einen sehr netten
Abschiedsbrief, den ich sogar mit nach Hause nahm.
Mit Tränen in den Augen verließ ich nach 7 Tagen die einzigartige Insel bei Traumwetter und wurde wie erwähnt persönlich von Martin und Jasmin verabschiedet. Zur Mitnahme gab es noch eine Flasche Wasser und einen schönen Kalender. Nach Ankunft in Male wurde ich gleich von der Dame von der Mirihi-Lounge empfangen und direkt von ihr zu einem Fahrzeug gebracht, dass mich direkt zur MAT brachte. Ich hatte noch eine Woche Aufenthalt auf Nika gebucht (Bericht hierzu siehe Nika-Reisebericht).
Ich danke dem kompletten Team für die wundervollen Tage auf Mirihi! Ich komme wieder! Die nächste Buchung für Anfang Mai ist getätigt und dies wird nicht die letzte Buchung sein!
Detective45
Reisebericht Mirihi 24. Juni bis 01. Juli 2006
Anreise:
Obwohl Mirihi von TMA angeflogen wird und wir mit der MAT von Bathala
nach Hulule gekommen sind, waren die Zeiten gut abgestimmt. Lediglich
2,5 Stunden verblieben bis zum Weiterflug. Da wir sowieso noch etwas in
Male erledigen wollten, schipperten wir zuerst noch mit dem Dhoni (1 $
p.P., Fahrt ca. 10 Min.) auf die Hauptinsel, bevor wir in der Mirihi
Lounge am TMA-Flughafen bei einem kühlen Getränk und einem Cappucino
eincheckten.
Insel:
Hunderte von Reiseberichten hatten wir im Vorfeld gelesen und aufgrund
sehr guter Inselbeschreibungen entsprach Mirihi voll und ganz unseren
Vorstellungen. Deshalb sparen wir uns auch hier wieder eine genaue
Beschreibung und danken den fleissigen Schreibern, die einen
Reisebericht ins malediven.net eingestellt haben.
Bungi:
Mit Strandbungi Nr. 6 waren wir wunschlos glücklich. Da wir es lieben,
direkt am Strand zu wohnen, käme für uns auch nie ein Wasserbungalow in
Frage. Die Ausstattung der Strandbungis ist wie schon oft beschrieben
identisch mit den Wasserbungis; stilvoll eingerichtet ohne abgehoben zu
wirken. Guckt man sich die Bilder an, bleiben bestimmt keine Fragen mehr
offen.
Restaurant/Bar:
Das Restaurant und das Essen sind ein Traum. Bei schönem Wetter wird auf
der Terrasse gedeckt, aber auch im nach drei Seiten offenen Restaurant
ist es sehr stimmungsvoll. Schön gedeckte Tische, Windlichter,
aufmerksames Personal, super leckeres Essen mit Vorspeisen-, Salat-,
Hauptspeisen- und Dessertbuffet lassen keine Wünsche offen. Die Bar
eignet sich hervorragend, um sich am Abend mit neuen Urlaubsbekannten
noch einen Drink zu genehmigen und den Tag gemütlich ausklingen zu
lassen.
Da wir ein paar Tage zuvor auf Bathala waren, fielen die Preise für die Snacks an der Bar etwas unangenehm auf. Natürlich kann man eine 3-Sterne-Insel nicht mit einer 5-Sterne-Insel vergleichen, aber da die Getränkepreise auf Mirihi auch nicht viel teurer waren als auf Bathala, war die Differenz von 10 $ für ein Club-Sandwich schon enorm.
Tauchen:
Durch die Reihe ein super Team. Wir haben uns mit allen gut verstanden.
Checkdive war mit Naoko und danach hatten wir die Wahl: alleine tauchen
oder an einem Guide orientieren. 2-3 Mal sind wir mit Hassan getaucht,
der sich „blind“ auskennt und uns einfach alles gezeigt hat. Die ersten
2 Tage hatten wir Schaukelströmung; danach war die Sicht
„mittelprächtig“. Morgens wrden die anspruchsvolleren Tauchplätze
angefahren (meistens auch etwas weiter weg) und mittags eher die näher
gelegenen. Während unseres Aufenthaltes verabschiedete sich Hassan in
den Urlaub, der Basisleiter Jürgen kam zurück aus den Ferien und meinen
100. TG machten wir mit ihm am Ari Beach in der Hoffnung einen Walhai zu
sehen. Leider hat es wieder nicht mit dem Walhai geklappt; dafür gab es
Haie, Napoleons, eine Wasserschildkröte, einen Oktopus und noch viel
mehr. Sympathisch auch die Regelung, bei entsprechendem Luftvorrat max.
75 Minuten tauchen zu können anstatt der sonst vorgeschriebenen 60
Minuten.
Wetter:
Im Vergleich zu der ersten Woche war es richtig super. Nur an zwei Tagen
war es bewölkt mit ein paar Regentropfen, ansonsten hatten wir tagsüber
Sonnenschein und blauen Himmel. Gegen Abend zog es sich meist mit dicken
Wolken zu; die von unseren vorherigen Maledivenurlauben gewohnten
Sonnenuntergänge und sternenklaren Nächte vermissten wir etwas. An einem
Abend fegte ein heftiger Sturm über Mirihi; das Personal hatte schwer zu
kämpfen, um alles nicht niet- und nagelfeste in Sicherheit zu bringen.
Die Aufräumaktion dauerte wahrscheinlich bis spät in die Nacht; sind wir
noch auf einem Blätterteppich zum Bungalow gelaufen, war am nächsten
Morgen wieder der gewohnte feine Sandweg an gleicher Stelle.
Fazit:
Das Motto „as unique as you“ ist treffend gewählt. Mirihi ist eine
richtige Perle und die sind bekannterweise auch „kostbar“. Fakt ist
jedoch, dass die Preise Jahr um Jahr ansteigen und selbst mehrjährige
Repeater sich allmählich nach Alternativen umsehen. Wir haben Mirihi
jedoch noch nicht ganz aus unserer Liste der nächsten Reiseziele
gestrichen.
Fragen beantworten wir gerne
Judith & Steffen (muellers99<at>t-online.de)
Reisebericht Mirihi vom 1.7.O6 -16.7.O6
Wir kommen aus der Schweiz und verbrachten unseren fünften
Maledivenurlaub auf der wunderschönen Insel Mirihi.
Anreise: Zum ersten Mal buchten wir bei Maldivian.com und flogen von
München aus mit LTU nach Male. Hat alles ganz super geklappt. Ganz
herzlichen Dank Frau Beyer! Gegenüber Schweizerpreisen sparten wir ca.
700 Euro pro Person , was doch recht viel Geld ist.
Die Landung in Male war doch recht abenteuerlich. Da Gewitter und Sturm
herrschten musste der Pilot kurz vor der Landung nochmals durchstarten!
Beim zweiten Versuch klappte es dann reibungslos.
Nach kurzer Wartezeit in der Mirihi-Louge, gings dann mit dem Wassertaxi
weiter nach Mirihi. Müde aber glücklich, endlich unser Ziel erreicht zu
haben, wurden wir herzlich von der Gästebetreuerin Caroline mit kalten
Tüchern und Kokosdrink empfangen und anschliessend zu unseren
Wasserbungalows Nr.23 und 24 gebracht.Die Lage im Halbkreis fanden wir
gut, denn man hat hier viel Sonnenschein.Wegen der riesigen
Brandungswelle am Riff konnte man aber (auch bei Flut ) nicht übers Riff
gelangen. In der ersten Woche wars nachts sehr stürmisch und in der 3.
Nacht war an Schlafen nicht zu denken wegen der Wellen die ans Haus
schlugen.Von oben rüttelte der Wind am Dach , sodass wir manchmal
dachten, unsere Hütte würde in alle Teile zerlegt davonfliegen! Nach
diesen ersten drei Tagen wurde das Wetter zum Glück besser und nichts
hinderte uns daran unsere Ferien in vollen Zügen zu geniessen. (Habe mir
aber überlegt,ob ein Strandhäuschen nicht doch angenehmer wäre.)
Die Bungalows sind sehr schön und edel eingerichtet, haben ein riesiges
bequemes Bett, ein grosses Badezimmer mit herrlicher Aussicht aufs Meer
. Alles ist sehr geschmackvoll eingerichtet und man fühlt sich sofort
wohl. Auf der wunderschönen Terrasse genossen wir traumhafte
Sonnenuntergänge, oder wir lagen einfach auf den bequemen Liegen, auch
nachts wenn die Lampe angemacht war, sah man viele kleinere oder auch
grössere Fische. Auch ein paar Mal grössere Haie. War jedenfalls immer
wieder spannend.
Die Insel ist sehr klein ca. 300 x 70m. Eine Seite ist mit den geraden
Wasserbungalows "verbaut". Die andere Seite hat wunderschönen
Puderzuckerstrand mit vielen Palmen. Dort befindet sich auch der Spa,
die Bar und das Restaurant. Bei schönem Wetter wird abends draussen am
Strand gegessen. War wunderschön.
Restaurant: Wir hatten HP gebucht, was völlig ausreichte. Wie schon so
oft beschrieben, war das Essen wirklich ausgezeichnet. Sehr hohes
Niveau, grosse Auswahl, jeden Abend ein anderes Themenbuffet:
Intenational, Mexikanisch, Maledivisch, Barbecue usw. Alles wirklich
fein zubereitet. Auch die Desserts waren superfein. Im Wasserrestaurant
haben wir nur Cocktails getrunken.
Spa: Wir genossen eine Ganzkörperbehandlung mit Ganzkörperpeeling und
danach eine Massage, Dauer ca. 2 Std. für 75 Dollar. Dann eine
Rücken/Nackenmassage mit heissen Steinen für 60 Dollar. Sehr nette
Balinesinnen. Wir waren begeistert. Sehr empfehlenswert, angenehm und
entspannend.
Abendunterhaltung: Genau wie wir es wollten, es ist nichts los, das
heisst fast nichts, denn es gibt einmal pro Woche einen Unterwasserfilm
und dann noch einen Kinoabend am Strand. Das Openairkino war wirklich
schön, eine Grossleinwand am Strand unter Palmen. Hat uns sehr gefallen.
Tolles Ambiente.
Schnorcheln: Sehr schönes, korallenreiches Hausriff. Täglich begegneten
wir am Riff Schildkröten, Drückerfische (Vorsicht vor dem
Riesendrücker!), Papageienfische , Fledermausfische, Adlerrochen und
spannenderweise jedes Mal Haifische (Schwarzspitzen- und teilweise
ausgewachsene Weissspitzenriffhaie). Das Highlight war aber, als wir am
Hausriff eine Gruppe Delfine antrafen, die längere Zeit bei uns blieben.
War ein herrliches Erlebnis.
Auch sahen wir an einem Abend einen grossen Hai mindestens 2 .50 m gross.
Glaube es war ein Ammenhai, der beim Steg und dann unter unserem
Wasserbungalow ganz langsam durchschwamm.
Wir waren von der Anzahl und der Vielfalt der Fische jedoch ein wenig
enttäuscht, denn auf Vakarufali und Filitheyo hatten wir mehr
verschiedene Fische und auch in grösserer Anzahl angetroffen. Vom
Korallenreichtum waren wir aber wirklich begeistert.
Segelausflug auf der Mirihi Thari: Ende der ersten Woche wurden wir von
Caroline (Gästebetreuerin) angefragt, ob wir Lust hätten einen 3-tägigen
(2 Nächte) Segelausflug auf der Mirihi Thari zu machen. Wegen
Ueberbuchung bräuchten sie unsere 2 Bungis für zwei Nächte. Das Problem
der Ueberbuchungen scheint vor keiner Insel Halt zu machen und wir
fragten uns schon, wieso das immer wieder vorkommt. Jedoch das Angebot
von Caroline tönte verlockend und nach einigem Ueberlegen und der
Bedingung nicht auf dem Schiff schlafen zu müssen (wegen Seekrankheit),
sagten wir dann zu. Wir mussten unsere Koffer packen und nach den drei
Tagen in ein anderes Bungalow ziehen.
Wir haben es aber nicht bereut. Uns wurde eine Sailingcruise vom
Feinsten offeriert, mit eigenem Koch und einer sehr netten Crew, die uns
jeden Wunsch von den Augen ablas. Abends gabs immer Barbecue inkl.
Sonnenuntergang und dann Vollmond, einfach traumhaft. Wir besuchten zwei
einheimische Inseln, gingen auf Walhaisafari, konnten an schönen Riffen
schnorcheln, Pic-nic am einsamen Strand, Uebernachtung und Frühstück im
Wasserbungalow von White-Sands. Hübsche Häuschen, aber sehr grosse,
laute Insel. Am zweiten Tag sahen wir morgens mehrere Mantas und schon
befanden wir uns im Wasser und konnten lange mit diesen eindrücklichen
Riesen schnorcheln. War ein wunderschönes Erlebnis! Dann am zweiten
Abend war Nachtfischen angesagt, was vor allem unserem Sohn zusagte.
Wieder Barbecue vom Feinsten inkl. der gefangenen Fische und dann wieder
Uebernachtung im White-Sands. Am nächsten Morgen früh dann
Sonnenaufgangssegeln und Walhaisafri. Leider war der Walhai gerade als
wir kamen abgetaucht. Wir waren aber nicht traurig, denn wir hatten ja
das wunderschöne Erlebnis mit den Mantas und vielleicht sehen wir dann
nächstes Jahr einen Walhai. Später besichtigten wir dann noch das
Rangali Hilton. Unser Sohn war begeistert vom riesigen Game-Raum und den
Jetskis. Sicher ist das ein Super-Hotel mit jedem nur erdenklichen
Luxus, aber es ist sehr gross, international-amerikanisch und nicht so
persönlich geführt wie Mirihi, glaube ich .
Wieder zurück in Mirihi genossen wir noch unsere letzten Ferientage in
vollen Zügen. Aber die Zeit vergeht leider so schnell…
Fazit: Wunderschöne, ruhige, gepflegte Insel mit viel Flair,
Spitzenqualität, persönlicher Betreuung, nettes zuvorkommendes Personal,
gutes Essen auf hohem Niveau.
Wir kommen wieder!
Grüsse aus der Schweiz
Ursina, Robert, Riccarda, Luca, Andreas
Da einige gerne etwas über die Fluggesellschaften schreiben, fange
ich mal mit dem Flug an:
Wir sind von Frankfurt über München nach Male mit Condor Comfort Class
geflogen. Der Service war sehr gut, man hat die Auswahl an verschiedenen
DVDs, bekommt einen eigenen DVD-Spieler und kann somit ganz individuell
schauen (man kann auch eigene Filme mitbringen!). Zum Essen gab es zwei
bis drei verschiedene Gerichte. Die Flüge waren bis auf die üblichen
Verspätungen i.O.. Was ich toll fand, waren an den Deutschen Flughäfen
die vielen Fußballtische zur WM. In Frankfurt haben uns zwei Mexikaner
angesprochen, ob wir ein Match mit ihnen spielen wollen....Deutschland
hat gewonnen
Da Mirihi eine eigene Lounge bei den Wassertaxis hat, saßen wir dann
ganz alleine im Warteraum (was ich allerdings schon wieder fast
bedauerte, denn auf dem Flug habe ich eine Frau kennengelernt mit der
ich mich gerne weiter unterhalten hätte...auf dem Rückflug gabe es dann
noch Gelegenheit und ich werde ihre Erlebnisse weiter unten noch weiter
geben).
Fürs Wassertaxi kann ich nur leichte Kleidung, Ohrenstöpsel (haben wir
aber auch dort bekommen) und KEINE Flugangst empfehlen.
Die "Sturzflüge" beim Landeanflug waren mir schon ungeheuer
Mirihi teile ich mal in Insel, Essen, Bungalow, Inselflora, Strand, Tiere und Tauchbasis, Personl auf....
Insel:
Die Insel ist ca. 300x60m. 6 Strand- und 30 Wasserbungalows, jeder hat
seinen eigenen Namen. 2 Liegen und 2 Stühle mit Tisch und einen
Sonnenschirm(!!!!) gehörten mit zu jeden Bungi.
Wir hatten zwar beide Kategoriene gebucht und wollten umziehen, haben
uns vorort aber anders entschieden und blieben im Strandbungi (in
Anbetracht der Tatsache das eine Nacht so extrem stürmig war, war auch
das eine gute Entscheidung - es gab Gäste, die dachten es sei ein
Erdbeben, so haben die Wasserbungis beim Sturm gewackelt!!)
Die Strandbungis hatten nur den Nachteil, das durch den Bewuchs nicht
soviel Licht einviel und die Zimmer dadurch relativ dunkel waren.
Den Unterschied durften wir sehen, als wir dann doch noch für 4
Stunden vor Abreise umgezogen sind (super Dankeschön an Carolin! denn
sonst hätten wir so lange in der Bar warten müssen und so konnten wir
uns noch im Zimmer aufhalten).
Das Bad in den Strandbungis ist offen. Das hat mir leider nicht wirklich
gefallen, denn die herabfallenden Blätter ließen das schmuddelig
aussehen und der Nachbar hat direkt daneben seinen Eingang gehabt.
Dafür hatten wir diesen wunderschönen Strand vor der Tür!
Außerdem kamen so Tiger und Odin auch zum Kuscheln vorbei (auf die
beiden gehe ich später noch näher ein).
Die Bungalows sind alle mit CD/MP3 Spieler und Kaffeeautomat und
Kühlschrank ausgestattet.
Leider haben viele CDs nicht funktioniert und auch mit der Kaffemaschine
habe ich etwas auf Kriegsfuß gestanden (ich hatte glücklicherweise eine
Cappucinomischung mit und konnte die Kaffemaschine dafür gut nutzen.)
2 x 0.5l Wasser und eine kleine Milch gab es jeden Tag.
Die Minibar ist gut ausgestattet, aber recht teuer.
Die Zimmer sind mit Föhn, Duschgel (weiß nicht ob alle Frauen diesen Duft mögen - ich hatte mich über eine Probe aus der Zeitung sehr gefreut um mal einen anderen Duft zu bekommen), Shampoo und Conditioner (Mädels mit angegriffenen Haaren würde ich aber empfehlen, eigene Pflegeprodukte mitznehmen, ich hätte meine Haare damit nicht mehr kämmen können), eine Bademantel (bis Größe 42 etwa).
Es ist zwar eine Barfußinsel, allerdings sind meine Füße so
angeschwollen, dass ich ohne FlipFlops nicht mehr laufen konnte. Als mir
eine Schabe in der Toilette in der Tauchbasisi begegnet ist, habe ich
noch gelacht so klein war die, das mit die riesen Mama und der Papa noch
im Zimmer begegnen würden, ahnte ich da noch nicht. Wir mußten leider
unser Zimmer aussprühen lassen, was ich gleich mit einem heftigen
Ausschlag bezahlen mußte Die Zimmer werden immer in regelmäßigen
Abständen gesprüht, da überall Schaben anzutreffen sind! Das bleibt aber
in solchen Ländern nicht aus!
Die Standort der Bungis denke ich ist Geschmackssache.
Die Strandbungis und die Wasserbungis (Nr. 7-26 oder 2 hatten den ganzen
Tag Sonne (mag ja nicht jeder!) und de Wege waren nicht so weit, die
Wasserbungis 32-36 lagen dafür brandungsruhiger.
Schnorcheln konnte man rundum, aber ich persönlich mochte die Seite mit
den Strandbungis, dort fanden wir die 2 Ammenhaie vor sind von 4
Adlerrochen begrüßt worden und die Schildkrötenfamilie hat man dort auch
finden können (eine findet man immer am Steg von der Tauchbasis!!).
Der Strand war im vorderen Teil der Insel traumhaft schön!!! Viel Platz
für wenig Leute. Überall stehen Liegen oder Hängematten.
Der hintere Teil ist bei den Wasserbungis im Halbmond sah teils
schmuddelig aus, die Sandsäcke sind leider ein notwendiges Übel.
Bei Seegang ist übrigens der Steg zu den Bungis im Halbmond dort mit
Korallen und Muscheln überschwemmt und ist Barfuß nur schmerzhaft und
manchmal naß (wenn man die Wellen nicht beobachtet) zu begehen.
Jeden Mittwoch findet ein kleiner Cocktailempfang im Murakka
Restaurant statt. Dort haben wir dann den neuen Schweizer Manager
kennengelernt.
Caroline eine junge Deutsche die Gummibärchen mag :o)
sie ist z.Z. noch dort, aber wahrscheinlich nicht mehr allzu lange.
Sie ist seeeeeeehr nett und hat uns gleich 3 Wünsche auf einmal erfüllt
:o)
1. Ich wollte Strandbungi Nr. 1 .....haben wir bekommen
2. Ich wollte Wasserbungi 36 ....hätten wir bekommen können
3. Ich wollte im Strandbungi bleiben.....haben wir können
Wetter:
Obs stürmt oder schneit kommt immer aufs Wetter an...tja und somit
hatten diesmal nicht wirklich immer tolles Wetter.
Die erste Woche war gut, froh das uns die Wolken vor den schlimmsten
Sonnenbränden bewahrt haben, waren wir in der zweiten Woche nach dem
4ten Regentag nicht mehr so froh zur Regenzeit gefahren zu sein.
Danach kam aber auch wieder super Sonnenwetter (...und unsere
Heimreise).
Bewuchs:
Die Insel hat schöne Palmen am Strand entlang. Im Inneren hat mir der
Bewuchs nicht so gefallen, teilweise sah es aus als würde jeder Stock
irgendwo reingesteckt werden und irgendwann kommt mal ein Blatt oder
auch nicht. Teilweise wurden die Blätter liegengelassen, ich denke das
dient als Dünger und soll auch vorm aAstrocknen bewahren, aber es sah
nicht schön aus.
Da könnt man bestimmt noch etwas verbessern :o)
W-LAN funktioniert nicht wirklich so dolle in den Zimmern, viele
Gäste haben wir in der Bar mit ihrem Notebook antreffen können, da W-Lan
nicht überall zu empfangen war (Zimmer 36 funktionierte). Da die IP
Adresse vorort eingestellt werden muß, war ich froh, dass der
Arbeitgeber meiners Mannes den PC so geschützt hatte, das er ohne
Systemadministrator nicht funktionierte und wir mal tatsächlich Urlaub
gemacht haben :o)
Also IP Adresse muß dort änderbar sein!
GPRS für Blackberry funktioniert nicht!
Handys funktionieren.
Gäste:
Es waren überwiegend Schweizer und Deutsche Gäste dort, Ein paar Asiaten
und Portugiesen (könnten auch Italiener gewesen sein :o)) keine Ahnung).
Die Asiaten kann ich immer nur bewundern, können nicht schwimmen und
gehen mit Schwimmweste zu Schnorcheln. Kontakte zu den Asiaten haben wir
gar keine gehabt. Was ich etwas schade fand, war das die Taucher keine
Clique gebildet haebn (das kenne ich anders), in der Bar war keiner
anzutreffen. Vielleicht lag es auch an den Tischen, im Restaurant waren
auschliesslich 2er Tische und es war auch WM das einige doch TV geguckt
haben (wir ja auch)...dabei waren alle so nett...
Kanus und Surfbretter konnten kostenlos ausgeliehen werden (da ich
kein Surfer bin kann ich nicht viel sagen, ich denke da benötigt man
einen Schein...) Eine Tischtennisplatte hat uns viel Spaß gemacht.
Ansonsten gabe es noch ein Dartbrett. Fernseh gab es neben der Bar.
Tauchen:
Die Korallen haben sich wohl großteils erholt (heißt es - ich kenne die
Malediven von 1990 und 1991 da warenn weder Dornenkrone noch El Ninjo
ein Thema und damals war das alles super bunt und bewachsen)
Leider habe ich die Farbvielfalt unter Wasser sehr vermisst, sah alles
so farblos aus
Die Tauchgebiete sind teilweise wirklich super toll! Schon das Hausriff
ist klasse.
Vor 4 Jahren wurde dort ein Schiff versenkt, das man auf 21-24 m Tiefe
findet.
100te von Schiffshalten freuen sich über jeden Taucher der vorbei kommt.
Die Fledermausfische begleiten einen den ganzen Tauchgang und die
Schildkröte am Steg war auch jedesmal da.
Mit den Matas hatte ich leider Pech...bis sie auftauchten war ich gerade
an Bord zurück und konnte sie nur von oben noch ganz kurz sehen. Der
Walhai hat leider nicht länger auf mich gewartet (kam eine Woche zu spät
:o((( )...naja dann muß ich wohl nochmal kommen :o)))) Die Bootscrew war
sehr nett und auf Zack! Man konnte mußte aber seine Sachen nicht selber
versorgen. Wurde alles bestens versogt. Das Essen (gab es nur bei
Two-Tankdives) auf dem Schiff fand ich mit 16 USD nicht nur viel zu
teuer, es hat mir auch nicht geschmeckt (was sehr verwunderlich war bei
dem super Spitzenkoch). Die Tauchlehrer waren eine Japanerin (englisch
und japanisch) ein Ehepaar (Malika ist Deutsche, kann französisch und
englisch und Mark ist Amerikaner und spricht fliessend deutsch). Mark
hat es geschafft, meinem Mann (ein absoluter NICHT Wassermensch!!) das
Taunchen beizubringen! Jürgen haben wir nicht kennegelernt, da er in
Urlaub war. Hassan ein Einheimischer, der fleißend deutsch spricht. Er
kennt jeden Fisch beim Vornamen und weiß genau wo er welchen wann
findet!
Ein suuuuper Tauchguide. Was mir allerdings nicht so gefallen hat, war
das er nicht nach einen Leutchen schaut, man muß ihm sagen/zeigen
wieviel Luft man noch hat und das er auch gerne als erster auf Boot
gegangen ist (ich persönlich finde das als Tauchlehrer nicht richtig -
was für mich auch mit über 170 Tauchgängen sehr neu war).
Es ist Geschmackssache, ob man gerne alleine/zu zweit taucht oder mit
Guide. Dort kann man jedenfalls wunderbar alleine seine Wege gehen,
Hauptsache man ist nach 75 Minuten wieder auf dem Boot oder man kann mit
Guide gehen (ich bevorzuge das, denn er weiß am besten wo ich was
finde....außer den Mantas, den haben die anderen gefunden ;o) )
Fazit: Tauchen war turboaffengeil! Wir kommen wieder!
Schnorcheln:
Leider ist bei Ebbe das Schnorcheln nicht immer leicht gewesen. Aber es
hat sich immer gelohnt!!!
9 Babayhaie lauerten immer um ein schwarm Fische im knietiefen Wasser.
Die zwei Ammenhaie trifft man unter einem sehr auffälligen Steinbrocken
vor den geraden Wasserbungis (in etwa der Höhe das letzten Bungis kurz
vor der Riffkante), dort kommen dann auch die Adlerrochen.
Spa:
Der Spa Bereich ist unscheinbar einfach, aber die Massagen sind klasse.
Eine Willkommensmassage von 15 Minuten fand ich schon mal eine klasse
Idee....und hat Lust auf mehr gemacht :o))
Bar:
die könnte man optisch bestimmt auch etwas einladender gestalten, die
war immer irgendwie dunkel (die Polster von den Stühlen wurden auch noch
an dern Fenstern gelagert, so das noch weniger Licht einfiel). Getränke
kosten : Limo 4 USD, Wasserflasche1L 4 USD, Cocktails ab 10 USD, Saft ab
2,50 USD.......
Ansonsten war die Bar solange auf, bis die letzten Gäste gegangen sind.
Neben der Bar war auch der Fernseher, wo sich die Fußballgemeinde so
manches Spiel gemeinsam ansah (ich sag da nur HOPP SCHWIIIIIZ )
Essen habe ich unten aufgelistet.
Personal:
Gab es nix zu meckern!
Unseren Roomboy aus der ersten Woche könnt man noch erklären, das das im
Bad die Ablage auch geputzt werden möchte und die Fenster leider von
Ssnnenmilcheingeschmierten Touris manchmal versaut werden, aber der
Roomboy in der zweiten Woche wußte das schon. Die Bedienung war zum
Großteil immer sehr aufmerksam, leere Teller wurden sofort abgeräumt und
die Stühle immer galant hingeschoben. In der Bar war so lange jemand da,
bis der letzte Gast ging. Chefkoch ( ein Neuseeländer) war immer zu
einem Schwatz bereit (geht leider Ende des Jahres) und er hat immer
Teller mit kleinen Happen zum Naschen vorm TV vorbei gebracht,
Gästebetreuerin Caroline war immer sehr nett und hilfsbereit.
Die Einheimischen hatten einen Fußballplatz auf der Insel, dieser wurde
gehegt und gepflegt....manchmal dachte ich allerdings schon, es wäre
nett würden sie den Rest der Insel auch so pflegen...durch den vielen
Regen ist natürlich sehr viel Sand verloren gegangen und der blanke
Beton hat stellenweise hervorgeschaut. Übrigens kommen auf 72 Gäste 120
Mitarbeiter.
Essen:
Wir hatten nur mit Frühstück gebucht und waren auch sehr froh, es so
gemacht zu haben, die HP hätte uns 38 Euro mehr gekostet und wir hätten
jeden Abend ans Buffet gemußt, fürs Murraka wären wohl nur 20USD
angerechnet worden. 45 USD fürs Buffet sind ca. 36 Euro und somit haben
wir sogar bissi was gespart. Die Essensauswahl an der Bar war uns
allerdings auch recht überschaubar, ich denke allerdings das bei nur 36
Bungalows ist das auch irgendwann nicht mehr machbar und man soll ja das
Buffet nehmen, da es sich sonst gar nicht rentieren würde und das wäre
seeeeehr schade.
Was ich seeehr bedauerte war, das es zwar Kuchen und Eis gab, aber
nirgends einen Hinweis darauf (habe es zufällig bei einem Gespräch mit
Carolin erst erfahren - als ich sagte man solle eine Eistruhe hier
aufstellen) und somit haben wir das Eis nur an den letzten
Fußballabenden gegessen (sofern wir nicht eh beim Buffet waren).
Übrigens hat uns der Koch höchstpersönlich jedenabend zum Fußball kleine
leckere Happen vorbei gebracht ...with compliments oder wie man dazu
sagt.
Was ich schon mal am besten von allen fand: KEINER hatte irgendwelche Magen-Darmprobleme und das bei Eis und Mayonaise!
Frühstück:
Zum Frühstück gab es frisch gepreßte Säfte (Orangen und Melone), Eier in
jeder Form frisch zubereitet, verschiedene Brotsorten, div. Kuchen und
Muffins, Melone, Ananas und Bananen, Müslis, Jogurt, Marmelade und
Honig. An Wurst gab es Salami und Schinken und div. Aufschnitte, der
Käse war mir leider immer zu trocken, aber es gab auch dort verschiedene
Sorten. Für asiatische Gäste gab es dann auch Reis und Fisch. Die
üblichen Würstchen und Speck gab es natürlich auch.
Buffet (für 45 USD):
Das Buffet war immer sehr lecker! Jeden Abend gab es eine anderes Thema
(International, mexikanisch, maledivisch, asiatisch, Fisch usw)
Allerdings fand ich das Essen nicht wirklich immer so abwechslungsreich.
Die Salate wiederholten sich und die Hauptspeisen bestanden in der Regel
ebenfalls aus den gleichen Zutaten. LEIDER muß ich sagen, waren die
Hauptspeisen manchmal zu kalt (was nicht so tragisch war, da wir uns
meistens an der Vorspeise schon satt gegessen hatten...und die tollen
Nachspeisen noch Platz brauchten). Die Nachspeisen waren super lecker!
Das Eis war spitze!
Murakka Restaurant (auf dem Wasser gebaut):
Die Gerichte kosten ab 20 USD etwa.
Wir haben dort 2x gegessen und waren absolut begeistert von dem Essen!!
Das Rinderfilet für 39 USD und die Linghuine mit Lobster für 26 USD kann
ich absolut empfehlen!!! Das Winedinner und auch das Lobsteressen haben
wir nicht mitgemacht.
Uns hat es nicht nur gut geschmeckt, sondern auch optisch ist es dort
sehr schön (die beiden Ammenhaie die dort angeblich jedenabend kommen,
kamen natürlich nicht bei uns), in der Mitte ist das Restaurant nach
oben und unten offen, so das man sie Fische dort schön beobachten kann.
Übrigens gibt es dort zum Sonnenuntergang Cocktails und kleine Häppchen.
Bar:
Spaghetti 14USD, Cheeseburger mit Pommes 15 USD, Pommes (wow waren die
lecker!) 6 USD, Sandwiches und einiges mehr.Wie gesagt die Auswahl war
überschaubar, aber verhungert sind wir nicht und alles war lecker.
Preise ab 14 Euro.
Tiere:
Es gibt wohl Kakelaken auf der Insel, von irgendwas müssen sich ja die
Eidechsen ernähren. Stechmücken haben wir keine gesehen! Fliegen waren
zwar vorhanden, aber haben nicht genervt. Gestochen hat trotzdem
irgendwas, ich vermute mal das es die riesigen Armeisen waren die
gebissen haben (mein Männe hatte zwei große nicht juckende häßlich
Placken am Rücken und ich eine am Arm nach dem Schlafen). Spinnen habe
ich allerdings auch gesehen. Ansonsten waren so komische kleine schwarze
Raupen im Zimmer unterwegs. Sandflöhe haben wir nicht bemerkt
Zwei Flughunde und einen Fischreiher gibt es ebenfalls und zwei Katzen
(Odin und Tiger).
Mein absoluter Liebling ist ODIN!
Ich habe mich in Odin verliebt! Leider fürchte ich absolut schlimmes um
ihn.
Er hat mehrer Knoten am Hals und am Kiefer.
Den am Bauch hat er wohl schon länger, der schien mir auch
harmlos...aber die anderen hat er wohl erst seit zwei Monaten.
Er kam auch immer zum schmusen und futtern (Leckerlies mitnehmen! Die
Knabberstangen von Aldi beim Füttern aufpassen - da beissen beide schon
mal in Finger so gierig sind sie darauf).
Ansonsten hat der arme Kerl kaum noch Haare im Nacken, weil Tiger ihn
ständig beißt. Die letzten zwei Tage kam Odin nicht mehr, Tiger hat ihn
ziemlich übel zugerichtet, der ganze Nacken verkratzt und blutig bis zu
den Ohrenn
Er ließ sich auch nicht mehr anfassen die letzten beiden Tage....ich
fürchte es geht im nicht mehr gut....
Ein Tierarzt war vor kurzen auf der Insel Gast und hat beide für Top i.O.
(da war wohl noch kein Knoten da) gbefunden und hat den Manager gebeten,
wenn es soweit ist, sie zu einem Tierarzt nach Male zu bringen, er würde
auch für die Kosten aufkommen....doch es gibt dort keine
Tierärzte....Wenn von Euch jemand Ahnung davon hat und in nächster
Zukunft nach Mirihi kommet würde ich bitten sich Odin mal anzuschauen.
Tiger ist ein recht lauter und frecher Kater, der ebenfalls sehr gerne
schmust. Beide sitzen immer sehr geduldig vor den Hütten und warten auf
Katzenliebhaber.
Über die Geschichte der beiden Kater teilen sich die
Meinungen....eine sagt, eine Österreicherin habe sie von 14 Jahren
mitgebracht, als sie die Malediven verlassnen hat wußte sie nicht wohin
und so kamen die beiden von Angaga zu Mirihi.
Hassan (der ja nun am längsten dort ist und die beiden als Babys erlebt
hat) hat erzählt ,dass die Mutter der beiden auf Agaga lebte und als die
beiden dann kamen, kamen sie zu Mirihi. Die beiden sind jedenfalls
herzallerliebst! Kratzen und fauchen kenne sie gar nicht und freuen sich
über Leckerlies und Streicheleinheiten.
Der Fitnessbereich liegt leider bissi vergessen und abseits, was nicht wirklich motivierend ist, aber es gibt vom Laufband bis zur Hantelbank das nötigste. Eine Stereoanlage und Handtücher sind dort vorhanden. Der Shop ist zwar klein, aber es gibt dort eh nicht viel zu kaufen, er wird auf Wunsch geöffnet oder abends einfach mal vorbei schauen. Postkarten dauern angeblich in der Regel 10 Tage...bei uns waren es eher 14 Tage.
Übrigens kann man auch heiraten auf Mirihi! Allerdings wird es in
Deutschland zZ noch nicht anerkannt (also ihr lLeben, dann könnt ihr
dort völlig unverbindlich Heiraten und euch auf maledivisch scheiden
lassen..wie geht das? 3x "ich verstoße dich" sagen und dann wars das
wieder :o)) (übrigens die Malediven sind das Land mit der höchsten
Scheidungsrate).
Nun zur Hochzeit, die wir miterleben durften (es gibt wohl verschieden
Pakete zu Buchen): leider mußte diese 3x wegen schlechtem Wetter
umgeplant werden. Ursprünglich war sie am Strand geplant, auch das
Candlelight Dinner mußte ins Murrakka verlegt werden.
Die beiden hatten sich für das maledivische Outfit entschieden und bekamen es dort angefertigt. Er im Sarong mit Hemd, sie im weißen Sarong und einem trägerlosen Top (sie hat es mit Ddppelseitigen Klebeband gesicher :o)) ), man kann es sich wohl leihen oder auch kaufen. Das Murrakka wurde sehr schön geschmückt, mit Palmblätter die zu Herzen geflochten wurden. Die Bootscrew hat dann für die Trommelmusik gesorgt und die Tauchlehrer waren die Trauzeugen. Nach einer Rede von einem Einheimischen wurde dann die Hochzeitstorte angeschnitten und die Gesellschaft zog zum Strand um dort eine Palme zu pflanzen. Diese wird mit einem Holzherz versehen auf den man nach Wunsch seinen Namen schreiben kann (also wundert Euch nicht über die Herzen die im Bodenstecken, das sind keine Gräber wie einige vermutet hatten, sondern waren Hochzeiten). Die Gesellschaft bekam Palmenblüten zum Werfen. Dann wurden ein paar schöne Fotos gemacht. Normalerweise hätte es gleich das Essen gegeben, da aber das Murakka gleich weiter benötigt wurde (zum Mittwochs Cocktail), wurde dort alles sofort wieder abgebaut und das Paar mußte doch lange warten. Die beiden kamen mir dadurch ein wenig verloren vor, sie hatten die Zeit so lange in der Tauchbasis verbracht und später haben wir alle den Mittwochsempfang einfach nochmal genutzt - so kam dann doch das Gefühl einer kleinen Feier auf.
Später haben sie dann im Murrakka das Essen bekommen. Da wir unseren
letzten Abend auch etwas romantischer verbringen wollten, saßen wir
ebenfalls im Murakka und haben mitbekommen was sie tolles hatten und das
es mehr als zuviel war.
Dann durfte ich am nächsten Tag ihre Fotos von dem schön geschmückten
Zimmer sehen. Überall lagen Blumen und das Bett war mit ihren Namen
(ebenfalls aus Blumen) wunderschön geschmückt. Den Rest der
Hochzeittorte hat man ihnen auf Zimmer gebracht, allerdings ist von der
kleinen, jedoch immerhin 3stöckigen Torte komischerweise nur noch 2
Stücke übriggeblieben....wo der Rest hin ist wußten sie nicht.
Da unser Rückflug Freitags früh war und ich Bedenken hatte, wegen eines Unwetter womöglich den Flug zu verpassen (so, wie z.B. das Unwetter einen Tag zuvor tatsächlich war), dachte ich es sei besser bereits Donnerstags nach Hulule zu fliegen und buchte dort im Hulule Resort ein Zimmer mit HP. Carolin jedoch meinte es sei nicht nötig, da der Zeitunterschied von Mirihi und Male auch noch eine Stunde beträgt (3 Stunden Zeitunterschied Deutschland zu Male und 4 zu Mirihi) und somit genug Zeit sei (ich war jedoch froh es so geplant zu haben, da konnte ich ruhiger schlafen - bei guten Wetter ist es in der Tat nicht nötig).
So kamen wir jedenfalls noch in den Genuss auf Hulule im Hulule
Resort zu übernachten. Mei war das ein Kulturschock! Nix gegen das
Hotel,es ist zweckmäßig eingerichtet, die Zimmer zu klein aber sauber!
Dank der WM und der hoteleigenen Bar und vielen früh abreisenden Gästen
mit Rollen an den Koffern und sonstigen Geräuschquellen, war an Schlaf
nicht zu denken!
Also wenn jemnd dort ubernachten möchte oder muß, achtet darauf ein
Zimmer zu bekommen, das weit ab liegt oder ihr Ohrenstöpsel benötigt.
Komischerweise haben wir nicht ein Flugzeug gehört, obwohl der Flughafen
nun wirklich neben an ist.
Das Hotel soll übrigens erweitert werden und dann auch größere Zimmer
bekommen. Das Essen im Hotel war sehr gut. Frühstücksbuffet mit allem
was das Herz begehrt. Die HP kann man sich allerdings sparen
(ausgerechnet hier habe ich sie genommen), denn man ißt doch a la Cart
und darf sich dann im Prinzip ein Gericht bis 17USD aussuchen. So teuer
ist es dort aber gar nicht, mußten also schon das teuerste nehmen um
nicht ganz so viel Verlust zu fahren, denn die HP war weit teurer als
die 17 USD. Allerdings habe ich hier keine Experimente mit Eiswürfel
oder Eiscreme gemacht - kann dazu also nix sagen.
Die Fähren nach Male sind in Fußweite und man ist wohl schnell rüber
geschippert, aber genaues kann ich dazu nicht sagen, da unser Ausflug
nach Male leider ins Wasser fiel, da selbiges in wahnsinns Massen von
oben fiel :o((
Morgens sind wir dann zum sehr nahegelegenen Flughafen gebracht worden
(ist zwar auch in "Fußweite" aber man wird gefahren ;o) )
Fazit: da eh keine andere Wahl auf Hulule, kann ich es schon empfehlen, nur den Ort des Zimmer vorher gut überlegen und nur mit Frühstück buchen.
Reisebericht Mirihi vom 18.-28. April 2006
Da bereits vieles über Mirihi in den vorigen Reiseberichten geschrieben steht, werde ich mich nicht allzu ausführlich über unseren Aufenthalt dort auslassen, sondern versuchen die wichtigen Eckpunkte herauszupicken.
Sicher ist, unser Urlaub auf Mirihi war traumhaft schön und wir würden am liebsten sofort wieder losfliegen!
Anreise:
Wir kommen aus der Schweiz und hatten Mirihi über ein Reisebüro in
Deutschland gebucht, was uns mehr als 30% Ersparnis einbrachte. Unser
Flug ging dann von Basel nach Frankfurt, dort umsteigen und mit
Zwischenstopp in Colombo nach Male. Es war unser 2. Maledivenurlaub und
nach dem letzten Direktflug von Zürich nach Male, kam uns diese Reise
extrem lange vor. Wir hatten keine Sitzplätze reserviert und konnten nur
durch einen sehr netten Mitpassagier nebeneinandersitzen, was auf einem
Nachtflug ja schon noch angenehm ist. Also würden wir das nächste Mal
unbedingt Sitzplätze reservieren. Ansonsten verlief der Flug relativ
ruhig. In Colombo schüttete es wie aus Kübeln und wir hatten schon die
schlimmsten Befürchtungen, aber in Male wurden wir von ganz viel Sonne
empfangen. Mit dem Bus zum Wasserflughafen, wo wir sofort von einer
netten Angestellten von Mirihi empfangen wurden und in die klimatisierte
Mirihi-Lounge geführt wurden....phua, was für eine Wohltat nach dem
langen Flug! Dort gab`s was Feines zu trinken und man konnte sich etwas
erfrischen. Nach etwa einer Stunde Wartezeit....mir fielen schon fast
die Augen zu....ging`s ab ins Airtaxi und auf direktem Flug nach Mirihi.
Der Flug ist ein wahres Erlebnis, auch wenn man in Bächen schwitzt. Auf
Mirihi wartete schon das Boot auf uns, das uns zur nahe gelegenen Insel
brachte. Trotz der Müdigkeit ein wunderschöner Moment; kristallklares
Wasser, die Farbenpracht, die Ruhe und man ist endlich angekommen!
Bereits beim Anblick der Rezeption waren wir begeistert; überall
Sandboden, schlicht, aber sehr elegant und geschmackvoll eingerichtet.
Das versprach Gutes....
Da ich ja vorhatte mich kurz zu fassen, werde ich das nun tun (ich komm halt grad wieder ins Schwärmen...)
Villa:
Wir hatten eine Watervilla gebucht und unseren Wunsch im voraus auf die
Insel gemailt (Anthony). Dieser Wunsch wurde uns erfüllt. Die
Watervillen sind zwei zusammenstehende Häuschen, aber der Balkon ist
uneinsehbar, ausser von Schnorchlern. Wir hatten Villa 23 im Halbkreis,
konnten aber bei Ebbe nicht direkt vom Balkon ins Wasser, der
Wasserstand war zu tief. Für uns war das kein Problem, so sind wir halt
z.T. zum Strand gelaufen und von dort losgeschnorchelt. Sonnentechnisch
war unsere Villa perfekt, von 9-17 Uhr Sonnenschein. Legt man aber mehr
Wert darauf jederzeit vom Balkon aus losschnorcheln zu können, so sind
die Villen mit den höheren Zahlen vermutlich besser geeignet.
Unsere Villa war, genau wie die Rezeption, sehr geschmackvoll
eingerichtet und man fühlt sich sofort wohl. Dass einem niemand in`s
„Häuschen“ schauen kann, ist schon ein grosser Vorteil. Die Aussicht
auf`s Meer, die man sogar auf dem Klo oder unter der Dusche geniessen
kann, ist schon grossartig. Es werden einem ganz viele Sachen, wie
Strandmatten, Bademäntel, Shampoo & Conditioner usw. zur Verfügung
gestellt. Im Forum wurde oft beschrieben, dass gewisse Materialien
Schaden genommen hätten. Bei genauerem Hinschauen sieht man, dass die
Möbel z.T. nicht mehr nagelneu sind, an der einen Wand ein Haken fehlt
und die Minibar wirklich ein kleiner Schandfleck im Zimmer ist, aber das
alles ist uns vermutlich nur aufgefallen, weil wir vorher darüber
gelesen hatten. Dass der Kühlschrank sich aber manchmal recht laut
bemerkbar macht, hat uns am Anfang etwas gestört. Für uns war v.a. die
Uneinsehbarkeit der Villa der grösste Vorteil. Wir waren happy mit
unserer Villa.
Restaurant:
Wir hatten Vollpension gebucht, da wir annahmen, dass die Nebenkosten
nicht gering sein werden. Obwohl wir am Mittag manchmal nicht wussten,
wo das Essen überhaupt noch Platz haben sollte, haben wir kein einziges
Mal darauf verzichtet, denn es war sooooooo guuuut! Das Niveau war
erstaunlich, wenn man bedenkt, was für ein logistischer Aufwand dahinter
steckt. Die Auswahl ist riesig und es wurde uns auch in der zweiten
Woche nicht langweilig. So kam es, dass wir nur einmal im „
à-la-carte-Restaurant“ assen. Dort genossen wir am Geburtstag meines
Freundes ein Lobster-Dinner, das wirklich hohe Schule war. Anschliessend
wartete ein wunderbar dekoriertes Zimmer mit Schokoladenkuchen und
Champagner auf uns – Geschenk des Hauses!
Hausriff:
Wunderbar! Ein grosser Unterschied zum Nord-Male-Atoll, wo wir unseren
letzten Urlaub verbracht hatten. Am meisten Fische sahen wir am Hausriff
vor dem Spa, auch ein wirklich angsterregender Barakuda, der uns ganz
böse anschaute, Schildkröten, Haie, Rochen etc. und dann bis zu den
Villen mit den Zahlen über 30. Das war unser Eindruck, aber das ändert
sich bestimmt auch.
Ein Highlight fand ich auch die 8 Baby-Haie, die immer einen Meter vom Strand entfernt die kleinen Fische jagden. Die machten nie Pause und es war herrlich ihnen zuzuschauen.
Personal:
Das Personal war durch`s Band sehr freundlich und hilfsbereit, was wohl
einfach auch ihrem Naturell entspricht. Einzig das ewige „ How do you
do?“ konnte mit der Zeit etwas aufgesetzt wirken, aber was solls, es
konnte uns auf dieser Insel ja nur gut gehen. Caroline, von der wir
immer wieder gelesen hatten, war nicht anwesend, allerdings wurde eine
Information in ihrem Namen unterschrieben, weshalb ich davon ausgehe,
dass sie noch da ist. Dominik, der Hoteldirektor, machte im Gespräch
einen sehr guten und kompetenten Eindruck. Er bestätigte uns, dass in
den nächsten Jahren noch weitere 30? Resorts erschlossen werden.
Ausserdem habe Mirihi eine Auslastung von 97%. Das spricht für sich und
heisst schnell buchen!
Tauchen:
Dazu kann ich leider nichts sagen, aber der Eindruck war gut und es
waren einige deutschsprachige Guides darunter.
Hochseefischen:
Da mein Freund sehr gerne fischt, konnten wir natürlich nicht darauf
verzichten. In unserem letzten Maledivenurlaub waren wir mit einem
speziell ausgestatteten Hochseefischerboot unterwegs und hatten u.a.
einen 2.5 Meter Schwertfisch gefangen. Unserer Erwartungen waren also
hoch. Leider wurden wir sehr enttäuscht: das Boot war ein normales Donhi,
die Leute auf dem Schiff hatten wenig Ahnung vom Fischen und waren sehr
schlecht ausgerüstet. Während es das letzte Mal ein Höhepunkt unseres
Urlaubs war, war es dieses Mal ein Tiefpunkt. Trotzdem haben wir noch
einen Thunfisch gefangen, der uns dann auch gleich zum Mittag- und
Abendessen sehr gut serviert wurde. Das nächste Mal würden wir auf ein
speziell ausgerüstetes Boot mit Crew bestehen, halt auch von einer
anderen Insel, denn der Preis war fast der gleiche.
Spa:
Sehr empfehlenswert und absolut entspannend.
Fitness:
Mein Freund war bestimmt der häufigste Besucher des kleinen
Fitnesscenters und war sehr zufrieden damit. Die Auswahl der Geräte ist
verständlicherweise nicht gross, aber alle sind in relativ gutem Zustand
und im klimatisierten Raum lässt es sich gut trainieren.
Generell:
Generell ist mein Bericht doch viel umfangreicher ausgefallen, als ich
es eigentlich vorhatte
Die Insel ist klein, sehr persönlich, gepflegt und hat trotz hohem
Niveau das typische Maledivenflair nicht verloren. Man fühlt sich immer
noch persönlich wahrgenommen und nicht wie die Gäste vom Bungalo 225.
Wir würden uns jederzeit wieder für Mirihi entscheiden und wünschen
allen, die dieses kleine Paradies in nächster Zeit besuchen eine
unvergesslich schöne Zeit.
Reisebericht Mirihi 06.03.2006 – 23.03.2006
…zurück aus Mirihi.
Vorweg…….. unser Urlaub war super, bis auf das unser Flieger von
Frankfurt mit 1 Stunde Verspätung abflog (was auch kein Wunder bei dem
dichten Schneetreiben war), wir dann 3 Stunden in Male festsaßen, weil
wir noch auf irgendein italienisches Paar warten mussten, die nach Sun
Island weiter wollten, wir dann endlich gegen 15.30 Uhr (Ortzeit Mirihi)
auf Mirihi landeten und wir unseren gebuchten Wasserbungi nicht
erhielten sondern für 2 Übernachtungen mit einem Strandbungalow (was
eigentlich das Privathaus der Besitzerin war) vorlieb nehmen mussten,
aber sonst alles bestens….. Doch nun von Anfang an.
Für uns waren es unsere Flitterwochen und dafür sollte es eine kleine
romantische Insel sein.
Der Abflug von Frankfurt verspätete sich um 1 Stunde, weil der Flieger
bei dichtem Schneetreiben noch enteist werden musste. Das hatte
allerdings den Vorteil, dass wir bei der Zwischenlandung in Colombo den
Flieger nicht zu verlassen brauchten. Hat eben so alles seine Vor- und
Nachteile. Weiterflug nach Male planmäßig. In Male angekommen verlief
der Transfer zu den Wasserflugzeugen reibungslos, die 1. Stockung gab es
dann aber, weil wir über 3 Stunden auf irgendein Paar warten mussten,
das wahrscheinlich unbedingt noch in den Flieger mit musste, der über
Mirihi nach Sun Island flog. Naja, sparen müssen wir halt alle und die
Flieger wahrscheinlich auch. Schließlich muss man ja nicht halb leer
über den Ozean fliegen, dann lieber alles rein in den „Brummer“, was die