Olhuveli

 Reisebericht von trolli
Malediven Insel Olhuveli,
Reisezeit 06.03.2009. bis 21.03.2009

Flug:
Düsseldorf, LTU Abflug 20:15 Uhr Landung Malediven ca. 10:50 Uhr über den Flug möchte ich nicht viel schreiben, es verlief alles ganz normal, sowie der Transfer von Male mit den Schnellboot nach Olhuveli.

Insel:
Olhuveli ist eine große Insel, die man nicht am Strand umrunden kann wegen der Mauern und des Staffbereiches im Nördlichen Teil der Insel. Diese Richtung war auch unser Zimmer Nr,292 im Bungalow mit vier Wohneinheiten auf der Ost Seite an der künstlich angelegten Lagune. Das mit der künstlichen Lagune habe ich im Reiseführer gelesen was mir auch danach aussah. Nach dem wir unser Gepäck ins Zimmer gebracht hatten, gingen wir zum Schnorcheln auf unserer Lagunen Seite. Was ich zuerst festgestellt hatte ist das der Sand dort sehr grobkörnig und nicht ganz weiß war, was mir nicht so gefiel. Vielleicht liegt es daran weil ich schon zu sehr verwöhnt bin und schon auf sehr schönen Flecken dieser Welt gewesen bin. Die Auswahl von Fischen war nicht berauschend wir sahen ein paar kleine weise Fische mit schwarzen Streifen ich glaube es waren Doktorfische. Wir sind dann bis zur gegenüber liegenden Insel geschnorchelt, der Hit war die Insel auch nicht, genauso grober Sand. Am linken und am rechten Ende an der Lagune waren hässliche Steinmauern mit Sonnendach. Im DER Katalog sahen die Inselbilder anders aus. Am nächsten Tag sind wir dann auf die andere Seite der Insel gegangen die Westseite. Rechts neben dem Restaurant, war ein feinsandiger Strand aber die Aussicht war nicht so schön, wegen dem Stück Inselmauer im Wasser und des Seegrases am Ufer. Also gingen wir Links vom Restaurant Richtung Süden, wo auch die teuren Einzel Beach Bungalows lagen. Dieses Stück hatte einen schönen weichen Strand, es waren zwar keine Sonnenschirme dort, nur am Pool aber ein paar Sträucher konnte man doch schon finden wo wir unsere Liege dann hin rückten. Was mich gestört hatte war das auf der ganzen Insel so wenig Sonnenschirme standen. Allerdings wurden diese immer sehr früh am Morgen von verschiedenen Urlaubern mit ihren Handtüchern reserviert, so war es immer auf unserer Seite. Es war uns aber egal wenn wir ein Stück laufen mussten bis zur anderen Seite, da diese ja auch viel schöner vom Strand her war. Ich stehe ja nicht mitten in der Nacht auf um mir eine Liege mit Schirm zu reservieren, ich bin im Urlaub. Es sind zwei Pools vorzufinden, mit dazugehörigen Bars, auf jeder Seite der Insel einen davon. Für ein Robinson Crusuoe feeling ist die Insel zu groß. Der Pool auf unserer Ost Seite hatte Spät abends einen schönen Mondaufgang. Wir saßen fast immer abends dort fast ganz alleine. Dort war es ruhiger als auf der Hauptseite und der Ausblick schöner, der Service an dieser Bar war auch besser. Natürlich war das Personal beim Abendessen auch stets bemüht, unser Tischkellner wusste stets was wir tranken. Was so ein paar Dollar schon ausmachten.

Zimmer:
Die Einrichtung war ganz in Ordnung ein schönes breites langes Bett besonders gut wenn man 1,95 groß ist, im Bad am Spiegel war etwas Spinnengewebe die nie Entfernt wurde. Was mich aber nicht störte so keine dicke Spinne in Sicht war. Ansonsten wurde das Zimmer immer ordentlich hergerichtet.

Wetter:
Wir hatten ein super Traum Wetter jeden Tag Sonne es hat nur einmal geregnet das waren 20 Minuten, es war sehr heiß und ziemlich Windstill. Was natürlich nicht gut für die Surfer war davon konnte man die ganzen Tage kaum einen sehen. Die Katamarane fuhren nur mit Motoren.

Essen:
Vom Essen her gibt es nicht viel zu schreiben, da hat jeder sicherlich eine andere Meinung. Es gab genug Auswahl, ich esse kein Lamm also habe ich mir etwas anderes ausgesucht verhungern konnte man bestimmt nicht. Gut Rindfleisch in solchen Ländern richtig zu braten ist nicht so leicht, da kann man sogar bei uns in Deutschland schon mal Pech haben. Wir hatten alI-inclusive Verpflegung das war aber überflüssig, in dieser Hitze hatte man doch nicht so viel Hunger. Der Tischwein war zwar nicht so besonders na ja, all-in Wein. Was gut war das wir Große Flaschen Wasser mit aufs Zimmer nehmen konnten.

Tauchen:
Wir hatten unseren OWD Schein auf den Malediven zu ende gemacht. Alles hat prima geklappt. Drei Tauchgänge am Hausriff und einer im Atoll. Danach kauften wir noch fünf Tauchgänge. Alles zusammen mit Ausrüstung und Boot für zwei Personen, um die 1500 Dollar sehr teuer. Name der Tauchschule Sun International. Am Hausriff war nicht viel zu sehen, die Korallen hatten kaum Farbe wir sahen eine Riesige Wasserschildkröte und Adlerrochen Nachmittags so gegen 1715 Uhr wurde der Übrig gebliebene Fisch vom Essen immer an der Tauchbasis zum füttern der Fische ins Wasser geworfen. Zu dieser Zeit schnorchelte ich noch und konnte dann sehen, was sich dann an Fische alles so ansammelte das war natürlich ein tolles Erlebnis deswegen waren auch abends immer die ganzen Fische am Steg mit Beleuchtung zu sehen. Was auch schön war nach den Abendessen konnten wir immer am Ende vom Steg mehrere Mantas beobachten sie stellten sich richtig zur Schau siehe auch meine Fotos die Später auch irgendwann folgen werden. Beim ersten Tauchgang, dann Draußen auf den Meer hatte mein Freund seine Flasche nach 35 Minuten fast leer, so dass er sich zwischendurch, bei Susanne unserer Tauchlehrerin, an ihrem zweiten alternativen Atemregler ihres Oktopusses mit Luft versorgen musste. Kurz bevor wir dann auftauchten hatte er dann keine Luft mehr. Dann erstmal ende der Vorstellung uns war dann erstmal die Lust zum Tauchen vergangen, erster Tauchgang mit Boot draußen im offenen Meer mit Notaufstieg, Tauchübung pur. Das hat man nun davon wenn man zu Gierig ist. Den zweiten Tauchgang an diesen Morgen machten wir dann nicht mehr mit. Aber ein Tag später war schon wieder alles vergessen und wir hatten wieder neuen Mut. Bei unseren allerletzten Tauchgang kamen wir dann vom Riff ab, mitten drin kaum Sicht der Tauchlehrer Susannes Freund ein Belgier, drehte sich selbst im Kreis und verstand es selber nicht so richtig, als dann ein Schwarm Fische kam wusste er wieder wo es lang ging, zurück am Riff angekommen wurde es auch höchste Zeit zum Auftauchen da nicht mehr viel Luft vorhanden war. Die Sicht dort unten in diesem Moment war nicht berauchend, so dass ich Angst hatte mich umzudrehen und hinterher den nicht mehr den Tauchlehrer gesehen hätte. Ach ja, hätte ich fast noch vergessen bei einen anderen Tauchgang hatte ich kurz vor den Auftauchen das Gefühl das ich nur noch schwer Luft bekäme was natürlich nicht sein konnte es waren ja noch vierzig bar laut Finimeter in der Flasche. Am nächsten Tag erfuhr ich dann dass sich am Atemregler eine Regulierung der Luftzufuhr befindet, hatte mir vorher keiner gesagt. Ich bin aber trotz dieser Situation ruhig geblieben wo ich auch stolz drauf bin. Wir müssen aber noch eine Menge Tauchgänge machen um mehr Sicherheit zu kriegen. Wir haben uns eine Foto DVD von den Tauchgängen zusammenstellen lassen. Später werde ich auch das Video von den Mantas am Steg ins Maledivennet setzen lassen, es ist auch etwas von der Insel drauf. Wenn bei uns Zuhause der Blausteinsee etwas wärmer is, werden wir dort noch Tauchen üben.

Fazit: Ich fand die Insel nicht so berauschend, mein Freund war da anderer Meinung. Zur Weiterempfehlung will ich nichts zu schreiben jeder hat andere Vorstellungen. Mir gefällt es besser wenn es kleiner und Romantischer ist, die Unterkunft ist mir nicht so wichtig aber Strand, Wasser und Inselfeeling sollten schon stimmen. Was habe ich denn wenn die Unterkunft stimmt und das ganze Umfeld nicht berauchend ist. In der Südsee waren wir auf Maupiti, dort war kein einziges Hotel nur ein paar kleine Pensionen der Bungalow war zwar nicht so besonders, aber die Insel hat alles Entschädigt. Wenn ich das nächste Mal auf die Malediven fliege wird es eine kleinere Insel werden. Aber vorher werden wir auch mal Ägypten testen das Rote Meer soll ja auch schöne Bunte Korallen haben.

Also das war es ich würde die Insel nicht noch mal auswählen, aber jeder Reisende hat andere Erwartungen.
Viele Grüße
trolli



 

Olhuveli Süd Male Atoll

Vom 14.03.2008 bis 29.03.2008

Es ist unser mittlerweile 12 Urlaub auf den Malediven und nie konnte ich mich jedoch zu einem Reisebericht hinreizen lassen. Unsere Anreise verlief wie im Oktober mit Sirlanka Airlines ab Frankfurt über Columbo nach Hulule. Die Anreise war wie schon im Vorjahr nicht mit den Service von LTU zu vergleichen. Denn an dieser Stelle scheinen uns die übrigen ausländischen Airlines um längen voraus zu sein. Und jetzt soll keiner Sagen das Liegt an der im Ausland schlechteren Wartung Der Maschinen und den damit verbundenen niedrigeren Kosten. Ich möchte mich als regelmäßiger Maledivenbesucher an dieser Stelle also erst einmal bei UL für den hervorragenden Service und die Pünktlichkeit bedanken.

Jetzt aber möchte ich mich dem Wesentlichen zuwenden Olhuveli

Olhuveli ist eine in Nord- Südrichtung verlaufende ca. 800 m lange und 250 breite Insel. Welche man nicht umrunden kann denn Gut 1/3 im Norden befindlich ist für die Versorgung und den Staff-Bereich vorgehalten. Es befinden sich 2 unterschiedliche auf Stelzen in die Lagune (dazu nachher mehr) gebaute Wasserbungalow-Anlagen, wobei die in Ostrichtung gelegen die älteren zu scheinen sind.

Wir diesmal mit freunden angereist und somit insgesamt sieben Personen bezogen unsere 3 Apartments auf der Ostseite der Insel Nr. 286, 288 und 270 der letztere war bei unseren Aufenthalt noch nicht modernisiert. Die 2 anderen verfügten über wunderschöne neue Bäder, einen sehr schönen Schlafraum dem ein Umkleideraum vorgelagert war. Ausstattung wie üblich Klimaanlage, Deckenventilator Minibar etc... hier gab es keinen Grund zu klagen.

Nach unserer ersten Nacht wurden wir durch das Management gefragt ob wir bereit wären unsere Zimmer zu tauschen. Und mussten erst einmal grübeln. Bei dem Vorschlag jedoch ohne Zuzahlung und als Service des Hotels in eine bei beiden Präsidenten-Suiten zu bekommen haben wir nicht gezögert. Obwohl jetzt der Weg ins Restaurant entsprechend lang wurde. Da diese Räumlichkeiten sich am ende der im Süden gelegenen Wasserbungalow- Anlage befinden.

Aber für den Fall der Fälle gibt ein Telefon und das Club-Car holt dich ab. Die Suiten sind einfach genial. Sie verfügen über 2 Große Bäder Luxus pur, jedes Bad verfügt über einen Wirlpool. 1 Gäste WC 1 kl. Küche braucht niemand aber den großen zusätzlichen Kühlschrank für die Getränke. (Denn die Kostenpflichtigen Getränke aus der Minibar wollten wir uns nicht antun.) 2 Schlafzimmer mit TV, Hifi Anlage und einem Traumausblick in die Lagune. 1 Wohnzimmer mit riesigen Sony Plasma TV sowie Hifi-Anlage. 1 ca. 50 m2 gr. Terrasse uneinsehbar mit Pool eine Außendusche und man Glaubt es nicht einen Dampfbad (Sauna).

Wir konnten es einfach nicht glauben aber wollten auch nicht unhöfflich sein und die gebotene Gastfreundschaft annehmen.

Wir haben durch unseren Tischkellner jedoch schnell gemerkt warum man uns umquartiert hat. Denn er bot uns einen Tischwechsel an, da morgen eine Reisegruppe mit 75 Italienern ankommt und es dann für gewöhnlich im Restaurant sehr laut zugeht. Dies wäre für meine Familie auch ein Grund Olhuveli nicht mehr zu besuchen. Und 75 Italiener möchten natürlich möglichst zusammenhängend als Gruppe auf einem Arial einquartiert werden. Es möchte an dieser Stelle keiner behaupten ich hätte etwas gegen unsere italienischen Nachbar, nein ich liebe Sie, aber ...... im Urlaub benötige ich keine Animations- Programme, sondern suche die Ruhe und das Gefühl völlig stressfrei in den Tag zu leben. Würden wir anderes suchen würden wir Preiswertere Destinationen aufsuchen. An dieser Stelle ein Gruß an das Partyvolk auf Mallorca, und den übrigen Baleareninseln.

Aber jetzt wieder zu den Dingen auf die es ankommt.

Das Essen war wie immer mehr wie gut und reichhaltig. Angefangen beim Frühstücksbüfett mit frischem Obst, Tomaten, Oliven; verschiedensten Broten, Jogurt Kuchen Frisch gebratenen Spiegeleiern und Omelett. Und weiter über das Mittagsbüfett mit täglich wechselnden Speisen. Auch wenn hier ein Schwerpunkt auf italienischer Küche unschwer zu erkennen war. Es gab auf Olhuveli zum Beispiel Rinderfilet welches seines gleichen sucht. Muss man einfach probieren. Das Essen am Abend unterscheidet sich in Qualität und Auswahl nicht wirklich von der Reichhaltigkeit am Mittag. Ein großes Lob an die Küche, welche meiner Meinung nach den anstrengensten Job zu verrichten hat.

Die Insel ist von allen Seiten mit einer für Surfer Segler, Kite-Surfer und Schwimmern. traumhaften etwa 500 m breiten Lagune umgeben. Für die Schnorchler an dieser Stelle ein klares Minus. Einzige Möglichkeit das Riff zu erreichen ist der Gang über den Langen Steg zur Tauchschule. Dort gelangt man ohne Mühe ans Hausriff, von dem jedoch selbst ein Malediven Neuling nur enttäuscht sein kann. Hier ist kaum Leben zu erkennen. Nicht ansatzweise ist für den Schnorchler etwas außer abgestorbenen Korallenresten und mit glück mal eine Schildkröte zu erspähen. Der C/D der Tauchbasis wird an diesem Riff für 38 $ durchgeführt. Übrigens im Vergleich zu Vilu Riff ( gleiche Basis) mit großer Sorgfalt. Am Abend hat das Hausriff jedoch für alle seinen Reiz, denn zu unserer Reisezeit gab es hier jeden Abend wenigstens einen bzw. bis zu 5 Mantas zu sehen, welche das erleuchtete Wasser am Steg bei der Aufnahme von Plankton nutzten. Leider war mir persönlich nach einen Boottauchgang das Tauchen nicht mehr möglich, 3 Tage versucht den Nierenschmerzen zu trotzen, aber kein Erfolg ( habe natürlich nicht getaucht. 2 Tage Infusionen, Schmerzmittel, und krampflösende Medikamente machten nach einem Besuch der Inselarztes zwar das leben nach drei Tagen wieder erträglicher, aber mit dem Tauchen war es das für mich dann erst einmal. Mein Buddy Volker tauchte verständlicher Weise weiter, Konnte aber nicht über das gewöhnliche hinaus berichten. Von der Basis aus werden u.a. 2 Wracks angefahren.

Zu den Preisen:
Wer hier meinte Prima der Euro steht super zum US Dollar, Pech gehabt,
1 Glas Soda 0,3 ml 5 US $ 1 Glas Tiger 6 US $
1 Glas Bitter Lemon etc… 5 US $ 1 Corona 6 US $
1 Glas Red Bull (Dose) 6 US $ Hauswein. 4 US $
Das nur als Beispiel im Oktober auf Vilu Reef alles ca. 2 US $ günstiger.
Das hiesige Management ist also durchaus in der Lage sehr schnell auf Dollar Schwankungen
zu reagieren.

Jetzt möchte ich noch auf das Wetter zu sprechen kommen. Wer die Malediven kennt weiß das der März zu den besten Reisemonaten zählt. Wir schienen aber diesmal selbst an dieser Stelle von Glück verlassen zu sein. Vom 15.03. bis zum 21.03.2008 haben wir zwar erträgliche Temperaturen von ca. 27-30 Grad gehabt, aber neben dem Sturm der in dieser Zeit aus Süd-Westlicher Richtung herrschte und von einer Nahezu geschlossen Wolkendecke begleitet wurde aus dem sich mit Regelmäßigkeit das Regenwasser über uns ergoss. Glücklicherweise hatte der Regengott am Abend des 21.03.2008 jedoch Mitleid und entschädigte uns ab 22.03.2008 mit einen auf Süd-Ost kommenden Wind und Sonne. Leider war von dem sonst im März vorgefundenen Sternklaren Nächten und ruhigen Spiegel des Indischen Ozeans nichts zusehen. Aber wir sind zufrieden den der Regengott hat Pause gemacht.

Aus uns nicht erklärlicher Sicht kam es während unseres Aufenthaltes zu einer gehäuften Anzahl an erkrankten Kinder und Jugendlichen. Eine Familie aus Frankreich verließ die Insel bereits nach ihrem vierten Tag des Urlaub´s. AN dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Insel Doc bedanken. Ein prima Kerl den ich Empfehlen kann. Leider haben wir am 26.03.2008 vergeblich Versucht gemeinsam mit Ihm und meinem Buddy Volker einen beim Schnorcheln ertrunkenen Japaner wiederzubeleben.

Allen Interessenten an Olhuveli, es handelt sich um ein unter italienischen Management geführtes Ressort. Mit einer sehr gepflegten Innerbereich und Strand. Wer nicht die absolute Ruhe sucht wird sich hier wohl fühlen. Allen anderen Rate ich bei der Wahl unbedingt auf eine kleine Insel auszuweichen, hiervon gibt es genug. Auch die Tauchgründe sind im Ari- Atoll um längen interessanter.

Grüße
An dieser Stelle an Buddys aus dem Oktober Lutz kein Amenhai, kein Walhai nicht´sss, Anke, keine Zahnschmerzen Rolf, eine UW Kamera dabei aber keinen Guten Beleuchter muss noch angelernt werden.

Gruß
Burkhard

 


 

Reisebericht
Olhuveli Süd Male Atoll
Vom 14.03.2008 bis 29.03.2008

Es ist unser mittlerweile 12 Urlaub auf den Malediven und nie konnte ich mich jedoch zu einem Reisebericht hinreizen lassen. Unsere Anreise verlief wie im Oktober mit Sirlanka Airlines ab Frankfurt über Columbo nach Hulule. Die Anreise war wie schon im Vorjahr nicht mit den Service von LTU zu vergleichen.
Denn an dieser Stelle scheinen uns die übrigen ausländischen Airlines um längen voraus zu sein. Und jetzt soll keiner Sagen das Liegt an der im Ausland schlechteren Wartung dDer Maschinen und den damit verbundenen niedrigeren Kosten.

Ich möchte mich als regelmäßiger Maledivenbesucher an dieser Stelle also erst einmal bei UL für den hervorragenden Service und die Pünktlichkeit bedanken.

Jetzt aber möchte ich mich dem Wesentlichen zuwenden Olhuveli
Olhuveli ist eine in Nord- Südrichtung verlaufende ca. 800 m lange und 250 breite Insel. Welche man nicht umrunden kann denn Gut 1/3 im Norden befindlich ist für die Versorgung und den Staff-Bereich vorgehalten. Es befinden sich 2 unterschiedliche auf Stelzen in die Lagune (dazu nachher mehr) gebaute Wasserbungalow-Anlagen, wobei die in Ostrichtung gelegen die älteren zu scheinen sind.

Wir diesmal mit freunden angereist und somit insgesamt sieben Personen bezogen unsere 3 Apartments auf der Ostseite der Insel Nr. 286, 288 und 270 der letztere war bei unseren Aufenthalt noch nicht modernisiert. Die 2 anderen verfügten über wunderschöne neue Bäder, einen sehr schönen Schlafraum dem ein Umkleideraum vorgelagert war.

Ausstattung wie üblich Klimaanlage, Deckenventilator Minibar etc... hier gab es keinen Grund zu klagen. Nach unserer ersten Nacht wurden wir durch das Management gefragt ob wir bereit wären unsere Zimmer zu tauschen. Und mussten erst einmal grübeln. Bei dem Vorschlag jedoch ohne Zuzahlung und als Service des Hotels in eine bei beiden Präsidenten-Suiten zu bekommen haben wir nicht gezögert. Obwohl jetzt der Weg ins Restaurant entsprechend lang wurde. Da diese Räumlichkeiten sich am ende der im Süden gelegenen Wasserbungalow-Anlage befinden. Aber für den Fall der Fälle gibt ein Telefon und das Club-Car holt dich ab.


Die Suiten sind einfach genial.
Sie verfügen über
2 Große Bäder Luxus pur, jedes Bad verfügt über einen Wirlpool.
1 Gäste WC
1 kl. Küche braucht niemand aber den großen zusätzlichen Kühlschrank für die Getränke.
(Denn die Kostenpflichtigen Getränke aus der Minibar wollten wir uns nicht antun.)
2 Schlafzimmer mit TV, Hifi Anlage und einem Traumausblick in die Lagune.
1 Wohnzimmer mit riesigen Sony Plasma TV sowie Hifi-Anlage.
1 ca. 50 m2 gr. Terrasse uneinsehbar mit Pool eine Außendusche und man Glaubt es nicht einen Dampfbad (Sauna).

Wir konnten es einfach nicht glauben aber wollten auch nicht unhöfflich sein und die gebotene Gastfreundschaft annehmen. Wir haben durch unseren Tischkellner jedoch schnell gemerkt warum man uns umquartiert hat. Denn er bot uns einen Tischwechsel an, da morgen eine Reisegruppe mit 75 Italienern ankommt und es dann für gewöhnlich im Restaurant sehr laut zugeht. Dies wäre für meine Familie auch ein Grund Olhuveli nicht mehr zu besuchen.
Und 75 Italiener möchten natürlich möglichst zusammenhängend als Gruppe auf einem Arial einquartiert werden. Es möchte an dieser Stelle keiner behaupten ich hätte etwas gegen unsere italienischen Nachbar, nein ich liebe Sie, aber ...... im Urlaub benötige ich keine Animations-Programme, sondern suche die Ruhe und das Gefühl völlig stressfrei in den Tag zu leben. Würden wir anderes suchen würden wir Preiswertere Destinationen aufsuchen. An dieser Stelle ein Gruß an das Partyvolk auf Mallorca, und den übrigen Baleareninseln.

Aber jetzt wieder zu den Dingen auf die es ankommt. Das Essen war wie immer mehr wie gut und reichhaltig.
Angefangen beim Frühstücksbüfett mit frischem Obst, Tomaten, Oliven; verschiedensten Broten, Jogurt Kuchen Frisch gebratenen Spiegeleiern und Omelett. Und weiter über das Mittagsbüfett mit täglich wechselnden Speisen. Auch wenn hier ein Schwerpunkt auf italienischer Küche unschwer zu erkennen war. Es gab auf Olhuveli zum Beispiel Rinderfilet welches seines gleichen sucht. Muss man einfach probieren. Das Essen am Abend unterscheidet sich in Qualität und Auswahl nicht wirklich von der Reichhaltigkeit am Mittag. Ein großes Lob an die Küche, welche meiner Meinung nach den anstrengensten Job zu verrichten hat.

Die Insel ist von allen Seiten mit einer für Surfer Segler, Kite-Surfer und Schwimmern. traumhaften etwa 500 m breiten Lagune umgeben. Für die Schnorchler an dieser Stelle ein klares Minus. Einzige Möglichkeit das Riff zu erreichen ist der Gang über den Langen Steg zur Tauchschule. Dort gelangt man ohne Mühe ans Hausriff, von dem jedoch selbst ein Malediven Neuling nur enttäuscht sein kann. Hier ist kaum Leben zu erkennen. Nicht ansatzweise ist für den Schnorchler etwas außer abgestorbenen Korallenresten und mit glück mal eine Schildkröte zu erspähen. Der C/D der Tauchbasis wird an diesem Riff für 38 $ durchgeführt.Übrigens im Vergleich zu Vilu Riff ( gleiche Basis) mit großer Sorgfalt.

Am Abend hat das Hausriff jedoch für alle seinen Reiz, denn zu unserer Reisezeit gab es hier jeden Abend wenigstens einen bzw. bis zu 5 Mantas zu sehen, welche das erleuchtete Wasser am Steg bei der Aufnahme von Plankton nutzten. Leider war mir persönlich nach einen Boottauchgang das Tauchen nicht mehr möglich, 3 Tage versucht den Nierenschmerzen zu trotzen, aber kein Erfolg ( habe natürlich nicht getaucht. 2 Tage Infusionen, Schmerzmittel, und krampflösende Medikamente machten nach einem Besuch der Inselarztes zwar das leben nach drei Tagen wieder erträglicher, aber mit dem Tauchen war es das für mich dann erst einmal. Mein Buddy Volker tauchte verständlicher Weise weiter, Konnte aber nicht über das gewöhnliche hinaus berichten.
Von der Basis aus werden u.a. 2 Wracks angefahren.

Zu den Preisen:
Wer hier meinte Prima der Euro steht super zum US Dollar, Pech gehabt,
1 Glas Soda 0,3 ml 5 US $ 1 Glas Tiger 6 US $
1 Glas Bitter Lemon etc… 5 US $ 1 Corona 6 US $
1 Glas Red Bull (Dose) 6 US $ Hauswein. 4 US $

Das nur als Beispiel im Oktober auf Vilu Reef alles ca. 2 US $ günstiger.

Das hiesige Management ist also durchaus in der Lage sehr schnell auf Dollar Schwankungen zu reagieren.

Jetzt möchte ich noch auf das Wetter zu sprechen kommen. Wer die Malediven kennt weiß das der März zu den besten Reisemonaten zählt. Wir schienen aber diesmal selbst an dieser Stelle von Glück verlassen zu sein. Vom 15.03. bis zum 21.03.2008 haben wir zwar erträgliche Temperaturen von ca. 27-30 Grad gehabt, aber neben dem Sturm der in dieser Zeit aus Süd-Westlicher Richtung herrschte und von einer Nahezu geschlossen Wolkendecke begleitet wurde aus dem sich mit Regelmäßigkeit das Regenwasser über uns ergoss. Glücklicherweise hatte der Regengott am Abend des 21.03.2008 jedoch Mitleid und entschädigte uns ab 22.03.2008 mit einen auf Süd-Ost kommenden Wind und Sonne. Leider war von dem sonst im März vorgefundenen Sternklaren Nächten und ruhigen Spiegel des Indischen Ozeans nichts zusehen. Aber wir sind zufrieden den der Regengott hat Pause gemacht.

Aus uns nicht erklärlicher Sicht kam es während unseres Aufenthaltes zu einer gehäuften Anzahl an erkrankten Kinder und Jugendlichen. Eine Familie aus Frankreich verließ die Insel bereits nach ihrem vierten Tag des Urlaub´s. AN dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Insel Doc bedanken. Ein prima Kerl den ich Empfehlen kann. Leider haben wir am 26.03.2008 vergeblich Versucht gemeinsam mit Ihm und meinem Buddy Volker einen beim Schnorcheln ertrunkenen Japaner wiederzubeleben.

Allen Interessenten an Olhuveli, es handelt sich um ein unter italienischen Management geführtes Ressort. Mit einer sehr gepflegten Innerbereich und Strand. Wer nicht die absolute Ruhe sucht wird sich hier wohl fühlen. Allen anderen Rate ich bei der Wahl unbedingt auf eine kleine Insel auszuweichen, hiervon gibt es genug. Auch die Tauchgründe sind im Ari-Atoll um längen interessanter.

Grüße an dieser Stelle an Buddys aus dem Oktober Lutz kein Amenhai, kein Walhai nicht´sss, Anke, keine Zahnschmerzen Rolf, eine UW Kamera dabei aber keinen Guten Beleuchter muss noch angelernt werden.

Gruß
Burkhard


 

Wir waren vom 07.10.07 bis 15.10.07 auf Olhuveli

Hinflug:Wir sind von Düsseldorf erst nach München mit Air Berlin geflogen,hatten dann einige Zeit Aufenthalt und dann ging es mit Ltu weiter richtung Male.Da es ein Nachtflug war,war es bis auf das hin und wieder quakende Kleinkind sehr angenehm.

Transfer:Nachdem uns am Flughafen fast der Hitzeschlag getroffen hatte waren die 50 min mit dem Speedboot echt klasse.

Insel:Der Empfang des Guest realations Chef war recht hektisch.Wir wurden über den Steg gelotst in die Lagoonbar.Nachdem wir erfrischende Tücher und ein Getränk gereicht bekamen sollten wir etwas ausfüllen.War dies geschehen ging es weiter zur Reception,wir kamen gar nicht dazu das Getränk auszutrinken.Ratz Fatz ging es dann zu unserer Deluxe Water Villa Nr 118.Nach einer kurzen Führung durch die Villa waren die dann wieder verschwunden und wir hatten endlich die Möglichkeit mal durch zu schnaufen und die geniale Aussicht in die Lagune zu geniessen.Die ausstattung ist schön und ausreichend.Ich hatte nur die Blumendeko vermisst.Aber egal .Ich war hin und weg wie schön es dort ist.Der Stand war meistens menschenleer,man dachte das man alleine auf der Insel ist.Wir bekamen am ersten Tag auch direkt Besuch von einem Rochen der versucht sich vor unserer Villa einzubuddeln.Ein paar Stunden im Paradies angekommen wurde der Himmel schwarz, dicke Wolken zogen auf und es wurde super windig.Es dauerte nicht lange und es schüttete wie aus Eimern.Ich dachte die Welt geht unter.Und das direkt am ersten Tag.Aber nach 30 min war alles vorbei und die Sonne knallte wieder.Es folgten wunderschöne Tage mit jedermenge Sonne.Beim Schnorcheln in der Lagune sahen wir Kofferfische,Einhornfische,Rochen,einen kleinen Babyhai und jede menge andere Fische.Ein Drückerfischkam auch täglich vorbei.Leider hatten wir im Badezimmer ständig Kakerlaken sodas sie Insektensprühflasche bald leer war. Die Insel ist super geflegt und die Angestellten sind sehr bemüht das auch so zu halten.Ständig werden die Wege sauber gefegt.

Essen:Das Hauptrestaurant;Sunsetrestaurant,ist so verwinkelt das man nicht das gefühl hat man sitzt in eine Speisesaal.Wirklich sehr gemütlich.Und unser Kellner,Ibrahim,war sehr zuvorkommen,höfflich einfach spitze.Das Essen war für meinen bzw unseren Geschmack absolut klasse.Es war immer in Buffetform und so reichhaltig das ich froh war keine Waage zu haben.Verschiedene Vorspeisen,Suppen,Salate,Brot,Fisch und Fleischgerichte ,Nudelgerichte,Gemüse und Reisgerichte.Sandwiches konnte man auch immer haben und verschiedene Köche bereiteten am Buffet direkt gegrillten Fisch und Fleisch zu.Und jede Menge Süßkram und Obst.Also wer da nichts findet......das gibt es gar nicht.Man muß sich lediglich an die Schärfe der Gerichte gewöhnen.

Leider sind wir auf etwas reingefallen:Am Donnerstag kam eine Dame vom Sakura Restaurant(bei den Watervillen)an unseren Tisch und bot uns Hummer und Garnelen essen,Life cooking;für 30 Dollar an.Wir sagten zu und freuten uns auf Freitagabend,was wir bitter bereuen mußten.
Als wir um 20 uhr dort ankamen wurden wir an einen Tisch geschoben bekamen wein für 84 Dollar auf den Tisch gestellt.Wir lehnten ab und wollten lieber ein Bier o.ä..Nachdem wir das dreimal gesagt hatten verschwand die Kellnerin murrend und knallte und lange später die getränke auf den Tisch.Dann nuschelt sie sich einen zurecht wir sollten ans Buffet und unser Essen aussuchen.Gesagt getan.Man nimmt einen Teller gibt sich Gemüse darauf dann irgend etwas nicht zu definierbares was hummerfleisch war.Dann bekommt man den Teller abgenommen ein Koch oder sowas knallt einem zwei dicke kellen Reis darauf und ein paar Tropfen Sojasauce.Weiter geht zu jemanden der dir ne nummer gibt .Der Teller wird dann in die Warteschleife gestellt bis ein Koch den über einer Pfanne auskippt ein paarmal drin rumrührt und wieder auf den Teller matscht.Ist deine nummer dran bekommst du dein Essen.Es war ekelhaft.Einfach unbeschreiblich mir wurde schon beim Essen schlecht.Wir brachen ab.Die Kellenerin wollte das gar nicht verstehen...kein essen mehr???Keine Dessert mehr????Nein nur raus da!!!!I
In der Lagoonbar,wo wir abends immer mal einkehrten,brauchten wir erst mal einen Schaps.
Ich habe die ganze Nacht dann nicht geschlafen solche Magenkrämpfe hatte ich.Und den darauffolgenden Samstag sollten wir beide dann im Bett verbringen bzw im Bad.Nur Gebrochen und Durchfall was sich bis heute auch noch nicht viel gebessert hat.Ich kann nur jedem Raten:Finger weg vom Sakura

 

Tauchen:Da können wir leider nichts zu sagen sind noch keine Taucher.Haben nur geschnorchelt(Ich sogar zum erstenmal)Aber wie oben erwähnt auch in der Lagune einiges interessantes gesehen.Das Spektakel an der Tauchbasis ist ja allseits bekannt:Der Manta der jeden abend dort seine runden dreht usw.

Wir hatten den zweiten Patz beim Krabbenrennen gemacht und so eine Schorchelsafari für zwei Personen gewonnen.Konnten wir aber leider nicht dran teilnehmen weil wir ja krank im Bett Lagen!!!!!!!!!!!und am Sonntag war dann keine mehr!

Wetter:Super.Bis auf die halbe Stunde am Ankunftstag und in der Woche nochmal ne kurze Schauer war es super heiß.Da war man über eine leichte Bewölkung zwischendurch dankbar.

Management:Von dem am Ankunftstag so hektischen Guest relationschef wurde wir am Samstag(nach dem Sakura debakel)umquartiert in eine Jacuzzivilla.

Die war natürlich von der Ausstattung um einiges besser,alleine schon das Bad.Richtig schön.unbeschreiblich.hab Fotos davon und versuche sie hochzuladen.
Ein Drückerfisch hatte genau vor unserer Villa seinen Stammplatz.War schon aufregend ,ich hatte doch resepekt vor dem Burschen.
Und ein Stachelrochen ,mit dem mein Mann geschorchelt ist,trieb sich dort auch immer rum.

Rückflug:Wieder Ltu,leider ein Tagflug mit ganz kleinem Baby an Bord das permanent geschrien hat.Da fragt man sich muß man mit einem Säugling so eine Tour machen???In München wieder Aufenthalt und dann ab nach Düsseldorf.Dann wollte ich auch nur noch ins Bett.

Fazit:Wir waren super zufrieden von Insel,Angestellten,Sauberkeit usw. Mit Ausnahme Sakura natürlich!!!!!!
Alles in allem war es ein traumurlaub und wir würden so schnell wie möglich wieder dort hin.

Petra & Pierre aus Solingen
 


 

Wir waren vom 22.05. – 04.06.07 auf Olhuveli. Als Vergleich kennen wir die Insel Fihalhohi.

Transfer:
Der Transfer mit dem Speedboot vorbei an ein paar Inseln des Südmale-Atolls dauert ca. 50 Minuten.

Die Insel:
Die Insel ist recht lang gezogen (800 m x 100 m) und nur im inneren begrünt. An der Ostseite ist ein ca. 20m breiter „Strand“-Bereich, der jedoch aus groben Korallen besteht und nur der
hart-gesottene geht hier barfuss drüber. Und doch hat uns der Strand selbst auf der Ostseite zum Baden am besten gefallen, da hier das Wasser klar und türkisblau war und der Untergrund feinster Sand.
Im nördlichen Teil der Insel befindet sich der Staff-Bereich, wodurch die Insel auch nicht komplett umrundet werden kann. In diesem Bereich befindet sich auch die Müll-Verbrennung, die, gerade wenn man anreist nicht so einladend aussieht. Während unserer Anwesenheit hatten wir keine Beeinträchtigungen dadurch (und irgendwo muss der Müll ja hin). Ein aufgeschütteter Berg mit Plastik-Säcken erwies sich bei genauerem Hinschauen als dicke Wackersteine (Lieferung aus Indien) die zur Verschönerung des Pools gelagert sind (auch hier wird also noch etwas gearbeitet)
Ein lang gezogener Zipfel der Insel reicht fast bis nach Fun Island (Nachbar-Insel, seit dem Tsunami keine Resort Insel mehr). Hier gibt es 2 einzelne Palmenreihen und dazwischen eine breite Schneise (sollen hier mal noch Bungis hin?). Dieser Strand-Bereich ist mit 2-3 betonierten „Wellenbrechern“ bestückt was nicht so idyllisch wirkt. Der restliche Strandbereich ist jedoch super toll und lädt zum Spazieren ein.
Die Wege im Inneren der Insel sind tatsächlich zum Barfusslaufen geeignet und werden jeden Morgen vom „Blätterschubser“ gefegt. Auch ansonsten wirkt die Insel sehr gepflegt und idyllisch.
Es gibt 2 Süßwasser-Pools auf der Insel die wunderschön integriert wurden. Der an der Sunrise-Bar gelegene Pool ist etwas mehr frequentiert gewesen, der Pool an der Dhoni-Bar wird derzeit wohl noch verschönert, denn vom Strand aus gesehen wirkt dieser noch teils globig. Nett ist hier das Schwimmen im Sonnenuntergang. Die Insel hat einen schönen Spa-Bereich (mit ca. 15 Angestellten). Massagen, ca. 1h für ca. 50-70 USD. Ein Internetcafe (5 USD/30 Min.) mit Bücherei und ein kl. Shop befinden sich in der Nähe der Rezeption.

Die Bungis:
Wir hatten das Zimmer 288 in einem Deluxe Bungalow in der unteren Etage. Das Zimmer war geschmackvoll eingerichtet mit dunklen Möbeln und sauberen Naturstein Bad (nicht offen natürlich). Die meisten Zimmer haben keinen direkten Ausblick aufs Meer, sondern eher ins „Grüne“, aber dadurch lässt es sich in der Mittagshitze auf der Terrasse auch recht gut aushalten. Aufgrund der Anordnung der Wege sind wenige Leute außen an den Bungis (also an den Terrassen) vorbeigelaufen (dann doch eher am Strand). Damit sitzt man dort abends nicht so auf dem Präsentierteller. Lediglich 3-4 Bungis haben direkten Meerblick. Laut Aussagen von Bekannten sind die oberen Zimmer lauter, da das hübsche Dach leider den Lärm aus dem Nebenzimmer überträgt. Die Zimmer verfügen über Mini-Bar, Safe, TV, Telefon, Adapter für deutsche Stecker, Fön, Hausschuhe, Bademantel, Klima-Anlage, Wasserkocher, Tee/Kaffee, die Betten sind super bequem (Himmelbett).

Der Room-Boy kommt 2x am Tag und macht sauber. Die Jungs sind super nett und falten, wie man’s von den Malediven kennt, gekonnt jeden Abend das Bettlaken origami-mäßig neu. Die Ausstattung der Bungis scheint unterschiedlich zu sein. Teils mit Tischen auf dem Balkon und Holzliege mit Auflage, teils nur Plastik-Liegen. Ich vermute, dass die AI Gäste den etwas gehobeneren Standard (meist oben) erhalten. Vorteil der Zimmer unten: man kann schnell mal über die Hintertür ins Zimmer huschen oder schnell den Strand erreichen um eine Runde zu schwimmen. Am letzten Abend hat uns zum Abschied eine Kakerlake besucht, aber dafür gibt’s auf dem Zimmer eine Sprühdose (Männer auf die Jagd).

Das Management
Auf Nachfrage nach einem Zimmer im Obergeschoss sagte man uns, dass alles ausgebucht sei, obwohl wir hörten, dass nur die Hälfte der Zimmer wohl belegt sind. Als wir uns dann nach einer Beach-Villa erkundigten (Upgrade), hat uns der Manager trotz Leerstand dann kein günstigeres Angebot machen können (und den vollen Preis war es uns dann doch nicht wert).

Das Restaurant / Bars
Es gibt ein Haupt-Restaurant, eine Dhoni-Bar, eine Sunrise-Bar eine Lagoon-Bar (Abendprogramm – kein Muß) sowie an den Wasser-Bungis ein Japanisches Restaurant, das während unseres Urlaubs nicht durchgängig geöffnet hatte. Das Haupt-Restaurant steht auf Stelzen direkt in der Lagune mit Blick auf den Bootsanleger und die Tauchbasis (Richtung Westen). Die Aufteilung der Räume ist sehr schön und verwinkelt, so dass kein „Kantinen-Flair“ entsteht wenn’s mal voll werden sollte. Durch die Aufteilung sitzen fast alle an einem der vielen Fenster/Türen, die meist aufstehen, so dass eine kühle Briese durch den Raum weht (+ Deckenventilatoren). Bei schönem Wetter (und das war bei uns meist so) wird man nach draußen auf die Terrasse geleitet und sitzt dann bei Candle-Light noch luftiger. Da die Insel nicht voll belegt war, war es weder laut noch voll im Restaurant.

Das Essen:
Sehr gut! Für jeden etwas dabei. Verschiedene Motto-Abende (Maledivisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch, Asiatisch, International, BBQ) schaffen Abwechslung in der Auswahl.

An der Bratstation gibt’s immer frisch gebratenen Fisch und/oder Fleisch. An der Pasta-Station kann man sich Nudel-Gerichte in 2 Variationen und diversen Zutaten (Knoblauch, Zwiebeln, Chili, ...) zusammenstellen lassen (für meinen Geschmack etwas zu fad). Die Vorspeisen-Auswahl war immer sehr umfangreich, dazu gab’s immer 2 verschiedene Suppen, die Dessert-Auswahl war reichhaltig (6-8 verschiedene Mouse, Kuchen, Torten und frisches Obst). Das Frühstück ist super reichhaltig (mit Käse, Salami, Pute, frischen Pfannkuchen, Waffeln). Ein Omelett kann man sich frisch zusammenstellen lassen. Die Brotauswahl war sehr vielfältig (4 Sorten Toast und verschiedene Brotsorten). Zur Frage AI/HP: Wir (2 Personen) sind mit HP und 500 USD für Getränke (Bier 5 USD, Softdrinks 3,60 USD, Wasser 1,5L 3,50 USD) und Snacks ausgekommen, wer mehr bzw. Mix-Getränke bevorzugt und mittags nicht auf sein Mahl verzichten möchte sollte vielleicht AI wählen (ca. 500 EUR Aufpreis pro Person). Das sollte jeder selbst für sich entscheiden.

Wetter:
2 Woche angenehme Sonne, > 30°C und nur 2-3 Tage Wind. Nach einer Woche hatten wir tatsächlich einen kompletten Tag Regen und heftigen Sturm, so dass der Schirm nach dem Gang zum Bootssteg (wo wir unsere Tauchausfahrt storniert haben) total im Eimer war. Am nächsten Tag war es noch etwas bewölkt aber von da an wieder Sonnenschein mit ein paar Schäfchenwolken. Es hat immer mal wieder für 10 Min. geregnet (nachts, nachmittags) aber das war meist nur eine dicke Wolke die vorbeigezogen ist (da freuen sich die Pflanzen und die Jungs von der Bewässerung haben frei).
Alles in allem hat sich die Insel trotz nahendem Beginn der Regenzeit (Juni/Juli) von ihrer Sonnenseite gezeigt

Tauchen:
Das Hausriff ist nicht so prickelnd aber für einen Tauchgang am Nachmittag schon mal gut. Hier kann man evtl. eine Schildkröte, Lobster und vielleicht auch einen Manta sehen. Denn 2-3 Mantas ziehen allabendlich ihre Kreise vor der Tauchbasis, wo 2 Scheinwerfer das Plankton an die Oberfläche bringen. Und so pilgert fast jeder nach dem Abendessen mal raus zum Steg um das Spektakel zu beobachten.
Die Tauchplätze sind meist nur 30-40 Min. mit dem Boot entfernt, sodass lange Dhoni-Fahrten meist entfallen. Und dank des nahen Guraidhoo-Kanals gibt’s auch viel zu sehen (Mantas, Adlerrochen, Haie, Napoleons, ...). Morgens werden Ausfahrten mit 2 Tauchgängen durchgeführt (9:00 Uhr), nachmittags (15:30 Uhr) nur ein Tauchgang. Die Sicht war zu unserer Zeit morgens meist besser als Nachmittags.
Die Tauchbasis ist unter holländischer Leitung, nur der Chef und Olivier sprechen deutsch aber das Briefing ist auch in Englisch detailliert und verständlich. Die Tauchgänge waren bei uns immer von TL begeleitet (meist Einheimische) die professionell und nett waren. Am Hausriff konnten wir aber auch alleine tauchen gehen. Die Strömung an den Tauchplätzen war bis auf 2 Mal gering bis gar nicht vorhanden. Unserse Highlights in diesem Jahr sind die Tauchspots „Banana Reef“ (Manta Point) und „Guradhoo Corner“.

Fazit:
Wir waren, wenn wir auch in diesem Bericht an mancher Stelle etwas kritisch sind, sehr zufrieden! Die Insel und die Hotelanlage (Zimmer, Restaurants) hatten für uns schon einen gewissen Flair.

Rolf & Christiane aus Düsseldorf

 


 

Olhuveli 11.-25.05.07

Nach unserem Hinflug mit Qatar Airways (mit Stopp Over in Doha ca. 90 min. nicht für jedermann, für uns angenehm) erreichten wir Nachmittags Male.
Gebucht haben wir über TUI - in Empfang genommen wurden wir von Mitarbeitern von SUN Travels die uns gleich zum Speed-Boot brachten. Wie schon
in anderen Reiseberichten gelesen dauerte der Transfer nur 45 min.; dann war das Urlaubsdomizil erreicht.

Da laut Klimatabelle ab Mai die Monsunzeit beginnt, reisten wir mit gemischten Gefühlen an. Am Ankunftstag war es sehr bewölkt und keine Sonne zu sehen, wir sollten aber eines besseren belehrt werden. Von 13 Urlaubstagen hatten wir nur einen Regentag jedoch mit zweistündigem sintflutartigem Regen.

Die Insel ist wirklich sehr gepflegt und wird von einer großen Schar Bedienstenten gehegt und instand gehalten. Wir hatten einen Deluxe-Room gebucht,(per E-Mail nach Zimmer mit Balkon gebeten - und bekommen) sind dann in Nr. 243 einquartiert worden. Zimmer war aussreichend, Badezimmer nicht so schön und im Kleiderschrank fehlten Ablagemöglichkeiten, der Room-Boy war jedoch sehr bemüht und hielt unsere Unterkunft sehr sauber. Der Balkon war schön möbiliert und man hatte sogar Blick auf den Strand, Sonnenuntergang inklusive.

Der Strand war sowohl auf der Ost- wie auch Westseite sehr sauber und zum Baden angenehm, zum Schwimmen ist es jedoch zu flach. Ins Meer sollte man jedoch nicht ohne Badeschuhe. Die in Strandnähe ins Wasser gelegten mit Sandsäcken beschwerten Plastikplanen zum gefahrlosen Einstieg waren nicht schön anzusehen ( Westseite ).

Das Hausriff ist über den Steg leicht zu erreichen, zum Schnorcheln ausreichend. Da in dieser Jahreszeit sehr viel Plankton im Wasser vorkommt, ist es leicht trüb. Bei Ebbe haben wir mehr gesehen.

Alle Arten von Wassersport sind hier möglich, man kann sich gut austoben. Es werden ausreichend Ausflüge angeboten. Der Spa Bereich ist sehr schön und in der Nachsaison sind die Preise erschwinglich.

Das Restaurant mit internationalen Speisen und Maledivischer Küche ist sehr gut und abwechslungsreich.

Die Preise - da ja alles außer Kokosnüsse importiert werden muss, sollte man es sich überlegen ob man nicht -All Inklusive- bucht. Für Mittagessen und einige Getränke benötigt man einen dicken Geldbeutel. Hierüber ist schon genügend berichtet worden.

Abschließend können wir sagen, daß es schöne 13 Tage auf Olhuveli waren und wir die Tage genossen haben. Das nächste mal wollen wir aber wieder auf eine Spiegelei Insel.

Grüße Rudolf und Beate


 

Wir (29 Jahre und 32 Jahre) waren von 1 März – 15. März 2007auf Olhuveli. Es war unser zweiter Malediven Urlaub, zum Vergleich kennen wir noch Thulagiri.

Insel und Strand:
Die Insel ist sehr gepflegt und alles ist noch ziemlich neu. Wir hatten einen Deluxe Room gebucht und bekamen Nummer 224. Mit diesem Bungalow waren wir sehr zufrieden, der Stand war an dieser Stelle sehr feinsandig, schön bewachsen und nicht so breit wie an der anderen Seite der Insel. Ein kleiner Nachteil war, dass kleinere Wellenbrecher den Blick auf das offene Meer genommen haben, aber das muss man auf den Malediven in Kauf nehmen.

Jeder Bungalow hat zwei nummerierte Liegen auf der Terrasse und am Strand sind ausreichend Plastikliegen verteilt, die frei wählbar sind. Ein „Kampf“ um gute Plätze ist nicht notwendig, da sich die Leute auf der Insel sehr gut verteilen und man eigentlich zu keinem Zeitpunkt merkt, wie viele Leute tatsächlich auf der Insel sind.

Unserer Meinung nach ist die Seite auf der das Restaurant steht die Seite mit dem schöneren Strandabschnitten. Auf der anderen Inselseite ist der Strand sehr breit und etwas grob und teilweise bewuchert. Das hat uns nicht so gut gefallen, da man am Strand keinen Schatten hatte und so immer zw. Bungalow und Meer hin und her wechseln musste. Außerdem kam uns diese Seite etwas belebter vor, vielleicht deshalb, weil dort die Bar mit dem großen Pool war in dem sich natürlich in erster Linie die Familien mit Kindern getroffen haben. Schön ist auch der Strandabschnitt zw. Wassersportcenter und Dhonibar und vor den Beach Villas.

Die Insel ist üppig bewachsen und sehr gepflegt. Die gefiederten Mitbewohner, Krähen und Vögel aller Art; machen sich immer lautstark bemerkbar J

Zimmer:
Die Deluxe Rooms waren sehr geschmackvoll eingerichtet – dunkles Holz, Naturstein im Bad und ein Himmelbett. Es gab natürlich Klimaanlage und Ventilator, Safe war im Schrank, Minibar (extra), Fön, Bademäntel und Fernseher gab es im Zimmer. Das Bad war nicht sehr groß mit Dusche, einem Waschbecken und WC aber sehr stilvoll und funktionell.

Wir hatten ein Zimmer im unteren Teil des Bungalows und waren damit sehr zufrieden. Man konnte eben direkt vom Zimmer auf den Strand gehen, hatte eine geräumige Terrasse. Dafür hatten die oberen Zimmer ein schönes offen- gestaltetes Dach und hölzerne Liegen mit Auflagen auf dem Balkon. Was mir gefehlt hat war die Möglichkeit Handtücher oder Wäsche auf der Terrasse aufzuhängen und ein Wasserhahn vor dem Zimmer, damit man den Sand von den Füßen waschen kann bevor man hinein geht.

Das war aber auch kein Problem, da die Zimmer 2 x täglich gereinigt wurden und sehr sauber waren. Bei kleinem Trinkgeld an den Room Boy gab es immer Blumendeko am Bett, was sehr nett war.

Persönlich haben uns die Deluxe Rooms zw. Nr. 205 und 228 am besten gefallen.

Service und Essen:
Ausgezeichnet! Das Service war wirklich erwähnenswert! Sehr aufmerksam, sehr diskret. Auf der ganzen Insel wird man immer gegrüßt und jeder fragt ob es einem gut geht und ob man sich wohl fühlt. Das Personal schien motiviert, flink und aufmerksam. Man bekam am Beginn seines Urlaubs einen Tisch zugeteilt, den man dann behält. Wir wollten Abends gerne draußen sitzen, war auch kein Problem. Das Restaurant ist großzügig gebaut, sodass man auch hier immer das Gefühl hat, die Insel wäre nicht ausgebucht – kein Gedränge und viel Platz zwischen den Tischen.

Das Essen war sehr abwechslungsreich und wirklich gut. Es gab viel Fisch. Außerdem gab es immer sehr viele verschiedene frische Salat, was ja auf den Malediven nicht so selbstverständlich sein muss und verschiedenstes Obst. Wir denken, es ist für jeden Geschmack was dabei und wird auch nach zwei Wochen nicht langweilig.

Wir hatten A.I., was auch zu empfehlen ist. Unsere Getränke-Rechnung für 2 Wochen hätte knapp 1000 USD betragen (ohne, dass wir wahnsinnig viel konsumiert haben) und da müsste man dann immer noch 12-15 Dollar pro Mittagessen und Person dazu rechnen.

Hier jedoch ein kleiner Kritikpunkt: Cocktails waren nicht all inclusive! Da wir das von Thulagiri aber so kannten, was das im ersten Moment etwas enttäuschend, aber dann kein Problem. Der Hauswein war ganz ok, Heineken als Bier war super und ansonsten haben wir uns eben Longdrinks wie Gin -Tonic oder Malibu-Orange bestellt. Frisch gepresste Fruchtsäfte sind ebenfalls extra zu bezahlen und was noch auffällt: AIl inclusive endet um 23:59 Uhr, danach zahlt man voll. Und das ist dann nicht ganz so günstig.

Tauchen und Schnorcheln:
Das Hausriff ist etwas entfernt und leider auch ziemlich blass. Dafür aber viele Fische, Schildkröten und Rochen. Jeden Abend konnte man zwischen vier und sechs Mantas bei der Tauchschule beobachten was ein sehr beeindruckendes Spektakel war. Um das Restaurant kreisten immer bis zu sechs Baby-Haie.

Die Tauchschule ist sehr professionell. Es gibt jeden Tag einen Morningdive, der aus 2 Tauchgängen besteht und einen Nachmittagsdive. In der Früh war es besonders toll, da man da bei der Bootfahrt auch oft Delfine beobachten konnte.

Die Tauchplätze waren schön, es gibt auch ein paar Wracks zu betauchen und man sieht viele Haie und div. große Fische. Das Tauchen wird einem sehr leicht gemacht – die Angestellten tragen alle Boxen zum Boot, bauen das Equipment zusammen, helfen beim Jacket anziehen, waschen nach dem Tauchgang alles ab und räumen alles weg (auch privates Equipment) – man musst also keinen Finger rühren.

Diverses und Fazit:
Es waren viele Italiener und viele Japaner (Honeymooner) auf der Insel, durchwegs aber auch Familien mit Kindern und Kleinkindern.

Die Animation, die nie vor 22:00 Uhr beginnt und eher unaufdringlich ist, war in italienischer und englischer Sprache gehalten. Am Abend bei der Lagoona Bar gab es immer ein wenig Programm – 2 Bandabende in der Woche, einmal Krabbenrennen, einmal „heiteres Liedererraten“ und einmal einen maledivischen Abend mit Trommlern, der allerdings keinen großen Anklang fand…

Da wir eher ruhesuchende Gäste waren, war das für uns ok. Wir haben aber andere Gäste kennengelernt, denen das Abendprogramm zu wenig war. Auffallend ist, dass die Lagoonabar um 24:00 Uhr quasi leer ist.

Wir haben den Urlaub auf Olhuveli sehr genossen. Die Insel ist durch Formgebung, teilweise grobkörnigen Strand und den abgetrennten, eingemauerten Personalbereich vielleicht nicht unbedingt das Paradebeispiel einer Maldediveninsel – aber die geschmackvolle Ausstattung der Insel, das sehr gute Essen, das tolle Service, die gepflegten Gärten und die besonders breite Lagune mit toller Sandbank wiegen das auf alle Fälle auf.

Wir können die Insel definitiv empfehlen – der Erholungswert ist sehr hoch.

Mariella und Marcus
 


 

Wir waren vom 25.01. – 01.02.07 auf Olhuveli. Als Vergleich kennen wir die Inseln Vilamendhoo, Lily Beach und Velidhu.

Die Insel:
Die lang gezogene Insel (800 m x 100 m) liegt am südöstlichen Rand des Süd Male Atolls. Die Insel ist hauptsächlich nur in der Mitte begrünt, weshalb man auf der Ost- und Westseite einen ca. 20-40 m breiten Strand hat, der teilweise aus festgestampften Korallenschutt bestand, was zum barfuß laufen nicht immer ganz angenehm war. Sandwege führen einmal von Nord nach Süd quer durch, werden jeden Morgen gefegt und sind somit bequem barfuß zu begehen.

Die Bungis:
Wir hatten das Zimmer 287 in einem Deluxe Bungalow in der oberen Etage. Das Zimmer war geschmackvoll eingerichtet, hatte allerdings den Nachteil, dass man vom Balkon aus nur grüne Büsche sehen konnte. Es gibt nicht sehr viele Zimmer mit freien Meerblick, meistens stehen vor den Bungalows Sträucher, die dies verhindern. Wider unserem Erwarten sind die unteren Zimmer ruhiger, da das hübsche Dach leider den Lärm aus dem Nebenzimmer überträgt.

Das Restaurant
Obwohl die Insel wohl gut gebucht war hat man aufgrund der Aufteilung des Restaurants keinen Trubel am Buffet gehabt. Abends saß man bei Candle light auf der Terrasse über dem Wasser und konnte die Fische beobachten. Im Vergleich zu Vilamendhoo und Velidhu war hier das Ambiente am angenehmsten.

Das Essen:
Sehr gut! Bislang von allen Inseln die größte Auswahl an – für uns wichtig: vegetarischer – indischer und europäischer Küche zum Frühstück, Mittag und Abendessen. Die Pastas waren manchmal ein wenig fad, aber Currys und Salate waren sehr gut und abwechslungsreich.

Wetter:
1 Woche Sonne mit ein paar Schäfchenwolken, 30°C und ein angenehmer Wind.

Schnorcheln:
Wie vor 20 Jahren ist das Riff leider nicht mehr, aber die Korallen wachsen wieder nach. Fische gibt es jedoch in Hülle und Fülle. Mantas, Adler- und Stachelrochen, kleine Riffhaie, Steinfische, Feuerfische, Muränen und Schildkröten waren natürlich die Hauptattraktionen. Es gab immer eine leichte bis starke Strömung. An der Nordseite ist ein schmaler Kanal zwischen Olhuveli und Fun Island. Hier sollte man nicht ins Wasser gehen, da die Strömung extrem stark ist. Die Sicht war aufgrund der Strömungen nicht so gut. Vergleichbar war das Riff an der Westseite mit dem auf Vilamendhoo. Es war aber nicht so gut erhalten wie auf der Velidhu. Auf der Ostseite war hinter einer vorgelagerten Sandbank und vor dem eigentlich Riff, an dem jedoch die hohen Wellen des offenen Ozeans ein Schnorcheln unmöglich machten, eine Seegraslandschaft mit einzelnen Korallenblöcken, die hauptsächlich als Kinderstube genutzt wurde.

Transfer:
Der Transfer mit dem Speedboot vorbei an ein paar Inseln des Südmale-Atolls dauert ca. 50 Minuten und ist bis auf den Vadhu Kanal angenehm. Auf der Rückfahrt hatten wir ein großes Speedboot mit einer geschlossenen Kabine. Darin war es jedoch so eisgekühlt, dass wir uns nach hinten verzogen haben. Dort wird man allerdings ziemlich nass...

Fazit:
Wir waren begeistert! Man hatte für unseren Geschmack auf dieser Insel jedoch aufgrund der breiten Strände nicht so stark das typische Malediven-Feeling mit ins Meer hängenden Palmen und kleinen, von Büschen eingerahmten Buchten gehabt. Dafür hatte aber die stilvolle Hotelanlage und der sehr gute Service selbst entschädigt.

Claudia & Dieter aus Schmitten/Ts. (dieter.imhaeuser at freenet.de)
 


 

Olhuveli 17.01.07-31.01.07
Nach Sun Island 2003 und Meedhupparu 2005

Ankunft:
Nach unserem Flug mit LTU landeten wir recht zügig nach 8,5 Stunden in Male. Dort wurden wir sofort in Empfang genommen und zu unserem Speedboot gebracht. Der Transfer dauerte ca. 45 Minuten. Auf der Insel angekommen haben wir dann in der Bar unsere Formalitäten abgewickelt und sind auch gleich aufs Zimmer gebracht worden. Ging alles super schnell!

Insel:
Die Insel ist wunderschön! Nach dem Tsunami wurde alles neu gestaltet. Nach Auskunft unseres Waiters hat nur die Lagoon-Bar und zwei Wasserbungis die Flut überstanden. Alles andere ist neu! Die Architektur ist echt sehenswert und toll gestaltet. Alles sehr offen.

Die Ostseite ist recht windig, daher hatten wir die Westseite bevorzugt.
Unbedingt empfehlenswert ist ein Spaziergang (Wassertreten) über die Sandbänke an der Südseite der Insel. Wir sind unzählige Meter hinausgelaufen und kamen immer wieder auf Sandbänke auf denen man doch wieder im trockenen Stand. Für Fotos echt super geeignet. Jedoch sollte man drauf achten, dass man nur bei Ebbe geht!!

Bungis:
Wir hatten die günstigste Variante, einen Deluxe-Bungi, gebucht. Reicht völlig aus, sofern man sich nicht stundenlang im Zimmer aufhält. Die Deluxe-Zimmer sind immer in 4-er-Häuschen angebracht. Wir hatten ein Zimmer im „EG“. Die Zimmer sind echt ausreichend. Allerdings würde ich das nächste Mal ein Zimmer im oberen Stock wählen, weil die Decken dort höher sind.

Essen und Service:
Das Essen wurde in vorherigen Berichten überaus gelobt. Hier müssen wir Widersprechen. Einen Stern bekommt das Essen bei uns nicht extra! Es hat immer genügend Auswahl gegeben und es sind auch alle satt geworden aber die Qualität hat das ein oder andere Mal doch zu wünschen übrig gelassen. Aber da gehen die Geschmäcker wohl auch immer wieder auseinander.

Der Service war hervorragend. Alle sind immer super nett und bemühen sich einem die Wünsche von den Augen abzulesen. Es gab wirklich überhaupt nichts zu beanstanden.

Riff:
Das Riff ist ganz bequem über den Steg, der zur Tauchbasis führt, zu erreichen. Oder man nimmt den Weg vom Strand aus, auch gar kein Problem. Das Riff ist dabei sich zu erholen. Die Angestellten haben uns aber auch gesagt, dass der Tsunami doch auch wieder seine Spuren hinterlassen hat. Die Fischvielfalt war aber wirklich toll. Wir haben so gut wie alles gesehen. Haie, Adlerrochen, Stachelrochen, Manta (jeden Abend bei der Tauchschule), Schildkröten, Makrelen, Drücker- und Doktorfische, sowie die ganzen anderen Riffbewohner und noch vieles mehr!!!

Sport:
Wer Sport machen will kommt hier auch voll auf seine Kosten. Es gibt ein kleines Fitnessstudio. Hierzu können wir jedoch nicht viel berichten, da nicht genutzt. Das Wassersportzentrum bietet auch viel an. Katamaran, Surfen, Kite-Surfen, Wasserski, Bananaboot, Tribes, usw.
In der Tauchschule sollen wohl auch alle sehr nett sein, haben wir nicht selbst erfahren können, da wir keine Taucher sind. Ein deutschsprachiger Tauchlehrer ist auch vor Ort.

Puplikum:
Der größte Teil setzt sich aus Japanern und Italienern zusammen. Dann noch ein paar Franzosen, Österreicher, Schweizer und Deutsche. Auf der Insel sind sehr viele Taucher, sodass man die ganzen Leute tagsüber gar nicht sieht!

Fazit:
Alles in allem können wir sagen, dass es ein absolut gelungener Traumurlaub war und wir würden auch jeder Zeit wieder nach Olhuveli kommen. Der Abschied ist uns ausgesprochen schwer gefallen und wir vermissen die Insel schon jetzt!!!

Wer fragen hat: Hier im Forum an julem oder an dragonmalz at t-online.de


 

Reisebericht Olhuveli 13.11.06 - 28.11.06

Da ich nicht so gerne lange Berichte lese und schreibe, hier ein Kurzbericht.

Wir schließen uns dem Bericht von Helly, Fabian und Martin fast komplett an, deshalb nur die Punkte, die wir etwas anders erlebt haben.

Wir waren auch in einem Deluxe Zimmer und waren sehr zufrieden. Eigentlich war unsere Vorgabe ein Einzelbungalow mit offenem Bad und direkt am Strand, aber nachdem Hudhuranfushi nicht fertig geworden ist, wurden wir von der TUI kostenlos auf Olhuveli AI umgebucht. Zunächst waren wir sehr traurig, aber der Urlaub hat sich trotzdem voll gelohnt.
Wir hatten das Zimmer 222 mit Terasse und dass die Gebäue einstöckig mit jeweils 4 Wohneinheiten waren, hat uns nur gestört, wenn die Nachbarn nachts gefeiert haben, da die Wände doch sehr hellhörig sind. Der schönste Strandbereich für die Deluxe Zimmer sind die Nr. 205 bis 230.

Den Service und die Qualität des Essen wollen wir nochmals unterstreichen. Das ist eigentlich 5 Sterne wert.

Zum Hausriff noch folgendes: Fast alle Schnorchler haben auch Schildkröten gesehen, ich habe einer über eine halbe Stunde beim Grasen beobachtet. Das Riff erholt sich wieder. Kein Vergleich zu unseren früheren Malediven Urlauben, wo alles noch grau war. Speziell an der Seite zu Fun Island sind die Korallen schon wieder recht farbenfroh.
Fast jeden Abend kam am beleuchteten Steg hinter der Tauchschule ein Manta vorbei.
Der Schnorchelausflug ist für mich ein Muß. Wir sind mit 5 Mantas geschnorchelt, die bis auf einen Meter an uns herankamen. Fantastisch. Ähnliches habe ich von anderen Ausflügen gehört.

Familien mit Kindern aufgepasst: Es sind sehr wenige Kinder auf der Anlage. Unsere Tochter (4 Jahre) hat sich zwar nie gelangweilt, hätte sich aber über ein paar Spielgefährten sehr gefreut.

Leider hatten wir Pech mit dem Wetter, so daß wir nur 3 richtig schöne Tage hatten.

Viele Grüsse aus München von Peter, Isabel und Indira


 

Reisezeit: 27. 10. bis 3. 11. 2006
Urlaubsinsel: Olhuveli
Wir: Paar mit 9-jährigem Sohn

Kurzfassung für alle, die nicht gerne lange Texte lesen:
Sehr empfehlenswert, wunderschöne, neue Anlage, Spitzenservice, ausgezeichnete Küche.

Und jetzt die lange Version:

Anreise:
Mit dem Speedboot ca. 45 Minuten quer durch das Südmale-Atoll. Die Fahrt war ein tolles Erlebnis, uns ist das Wasserflugzeug nicht abgegangen. Der Transfer war perfekt organisiert und lief wie am Schnürchen. Um 9 Uhr ist unser Flug angekommen, um 11 waren wir schon am Strand.

Die Anlage in Olhuveli:
Nach dem Tsunami Dezember 2004 ist die Insel komplett neu aufgebaut worden. Es erwartet Sie also eine neue, sehr ästhetisch gestaltete Anlage. Nur einige wenige Häuschen mit Deluxe-Zimmern haben die Welle überlebt, alles andere ist neu. Eine ca. 150 m lange Brücke führt zum Bootsanleger mit Tauchbasis und direktem Einstieg ins Hausriff. Das Hauptrestaurant ist sehr geräumig und offen gestaltet, tolle Plätze um sich auf ein Gläschen hinzusetzen und die Land- (Meer-?)schaft zu genießen, gibt es allerorts.

Die Kokospalmen haben den Tsunami glücklicherweise überstanden, die Insel ist also angenehm grün und im Grunde eine sehr gepflegte Parklandschaft.

Zimmer:
Wir hatten ein Deluxe-Zimmer gebucht, das ist die billigste Kategorie auf der Insel. Ein geräumiges Zimmer, Vorraum, Bad und eigene Terrasse zum Strand. Nichts besonderes, aber durchaus in Ordnung. Eigentlich also kein Grund, teurer zu buchen, wenn nicht die Strandvillen und Overwaterbungalows so toll aussehen würden....! Die Strandvillen etwa sind wesentlich geräumiger, liegen am schöneren Strandabschnitt, haben ein grandioses Freiluftbadezimmer...
Over-Water-Bungalows gibt es an zwei Stegen: An einem eher einfach gestaltet, am anderen luxuriös mit uneinsehbarer Terrasse, eigenem Whirlpool im Freien und und und...

Strand:
Rundum und schön anzusehen. Zum Baden in Ordnung, allerdings ist das Wasser sehr flach und um richtig zu schwimmen muss man schon recht weit rausgehen. Achtung: Keinesfalls ohne Badeschuhe ins Meer gehen! Nicht nur an Korallen kann man sich schneiden, wir habe auch einige Petermännchen gesehen. Das sind kleine Fische, die sich im Sand vergraben und nicht flüchten, wenn man näher kommt. Sie haben giftige Stacheln am Rücken und drauf zu treten kann recht unangenehm werden! Auch Steinfische haben wir in den Steinen direkt neben dem Steg gesehen, und auf die zu steigen ist noch mal um einiges gefährlicher als bei den Petermännchen.

Hausriff:
Über den Steg direkt zu erreichen und durchaus attraktiv. Die Korallenbleiche hat zwar auch hier voll zugeschlagen, aber der Fischbestand ist toll. Wir sind jeden Tag mehrmals zum Schnorcheln gegangen und haben jedes Mal wunderbare Begegnungen gehabt: mit Stachel- und Adlerrochen, riesigen Zackenbarschen, Schwärmen von Hornhechten und Kalmaren, einem Oktopus und natürlich unzähligen Arten von bunten Korallenbewohnern. Im Sandbereich kann man von den Stegen aus immer wieder Schwarzspitzenhaie, Stachelrochen und Barrakudas bewundern. Denen so unmittelbar bei der Jagd zuzusehen ist schon ein ganz besonderes Erlebnis!

Tauchen:
Kann ich nicht beurteilen, wir beschränken uns aufs Schnorcheln.

Schnorchelausflüge:
Gibt es täglich, im Laufe von 3 bis 4 Stunden werden 3 verschiedene Orte in der Lagune aufgesucht, auch da gab es eine Menge zu sehen, allerdings nichts, was nicht auch direkt vor der Insel anzutreffen wäre. Dennoch empfehlenswert!

Fischen:
Wir sind einmal zum Abendfischen und einmal frühmorgens zum Hochseefischen raus gefahren. Das Abendfischen ist auch für Leute geeignet, die sonst nicht zum Angeln gehen. Mit Fischstücken an der Handleine holt man selbst das Mittagessen für den nächsten Tag aus dem Wasser. Red Snapper, kleine Barracudas usw.

Beim Hochseefischen wird geschleppt. Verwendet werden ebenfalls nur Handleinen, keine Angeln! Als Köder dient ein Streamer, der zusätzlich mit einem länglichen Fischstreifen versehen ist. Wir waren nicht besonders erfolgreich, wenn man unseren Fangerfolg mit dem auf den Fotos in der Rezeption vergleicht. Aber einen Wahoo mit einem Meter Länge hat unser Sohn erwischt, und so was fängt ein Neunjähriger auch nicht alle Tage! Auch hier hat übrigens die Koordination mit der Küche perfekt funktioniert: 3 Stunden nach dem Fang lagen die Wahoo-Steaks auf unseren Tellern.

Spa:
Tolle Anlage und vielfältiges Programm, gute Beratung und sehr qualifizierte Mitarbeiter. Allerdings nicht ganz billig.

Küche:
Hervorragend! Sehr abwechslungsreich und vielfältig, hauptsächlich asiatisch mit italienischen Einsprengseln.

Service:
Freundlich, zuvorkommend, verlässlich, hilfsbereit, schnell,...also insgesamt bewundernswert! Da können manche unserer österreichischen 4-Stern-Betriebe noch eine Menge lernen...

Publikum:
Eine so bunte Mischung habe ich noch in keinem Urlaubsresort erlebt. Die meisten Inseln sind ja in festen Händen, aber hier urlauben Chinesen, Koreaner, Inder, Japaner, Deutsche, Holländer, Italiener, Franzosen, Österreicher, Russen, Engländer, ... die Liste lässt sich noch lange fortsetzen.

Preise:
Alles in US-Dollars. Ein Bier kostet 3,50, ein Softdrink 2,50. Wir hatten All-Inklusive gebucht. Ob das empfehlenswert ist, hängt natürlich davon ab, wie durstig man ist. Als Hilfestellung bei der Entscheidung gebe ich unsere Zahlen gerne weiter, man erhält nämlich auch als All-Inklusive-Bucher am Ende des Aufenthalts eine detaillierte Rechnung, auf der jedes einzelne Getränk angeführt (aber natürlich nicht zu bezahlen) ist: Wir drei (Paar mit neunjährigem Sohn und durchschnittlich mitteleuropäischen Trinkgewohnheiten) hätten in dieser Woche 783 US-Dollar für Getränke dagelassen. Dazu kommt dann noch das Mittagessen (ca. 15 Dollar pro Speise), und schon wissen Sie, ob sich bei Ihren Ess- und Trinkgewohnheiten die Halbpension oder das All-Inklusive-Package lohnt.

Liebe Grüße aus Wien und einen Schönen Urlaub wünschen Helly, Fabian und Martin 2752565 at gmx.at
 


 

Olhuveli 20.09. – 27.09.06

Nach 3 Wochen Summer Island führte uns unser Malediventrip für unsere letzte Woche nach Olhuveli. Leider wird kein Wasserflugzeugtransfer angeboten, sodass man 50 Min. im Speedboot verbringen muss.

Hotel
Alles in Teakholz gehaltene, neu renovierte (Tsunami) schöne Anlage, Tauchbasis, Sunset-Bar, Sunrise Bar, Dhoni-Bar, Japan. Restaurant, 2 wundervoll angelegte Pools, einer davon ins Meer gebaut – fantastisch! Publikum: 60% Asiaten, 30% Italiener, Rest Deutschsprachige...

Lage
Südlichste Insel des Süd-Male Atolls, Fun-Island 500 m weiter nördlich ist noch nicht wieder in Betrieb genauso wie die Hälfte der Insel Olhuveli, abgesperrter Bereich, dahinter nur Schutt, Müll und Staff-Wohnungen

Service
Bei aufgetretenen Mängeln umgehende Behebung, Front-Desk-Personal äusserst bemüht, freundlich, und doch distanziert. Achtung: Das Abrechnungssystem kennt keine Mixgetränke (Apfelsaftschorle, Cola-Bier), deshalb bucht das Personal 1 Apfelsaft und 1 Wasser bei einem Getränk – kann teuer werden bei HP! Auf alles kommt am Schluss noch mal 10% Service Charge dazu. Bier 5 USD, Cola 3,60 USD, Burger, Pizza, Cocktail alles um die 10 USD. Man kann sich also ausrechnen, ob AI besser ist oder nicht. Wir haben pro Woche mit 2 Personen und einem Kind (5 Jahre) ca. 250 USD ausgegeben... ohne Ausflüge, Spa oder sonstigem Schnickschnack...

Gastronomie
Super-Auswahl – super lecker – jeden Tag ein anderes Motto (BBQ, Asian, Maldivian, Chinese, Spain, Italian und International) Vorspeise- Hauptspeise – Nachtischbuffet, frische Nudeln

Sport Unterhaltung
Tauchbasis, Wassersport aller Art möglich (gegen Gebühr), Tennis, Tischtennis, Dart, Badminton, Beachvolleyball umsonst, Fitness-Gym 10 USD pro Tag.
Pools mit unverständlichen Verbotsschildern (keine Kinder in den Pool) unser Kind war trotzdem drin – welchem Kind kann man bei 2 Pools auf der Insel verbieten, in den Pool zu gehen? Unsitte vieler Gäste wie auf Malle (nicht Male ;-) ): Reservieren der Liegen mit den Handtüchern und den ganzen Tag nicht dort sein – kopfschüttel... Hausriff recht langweilig, nix spektakuläres ausser nachts am beleuchteten Ende des Steges: 2 Mantas. Jeden Abend in der Lagoon-Bar Programm wie Krabbenrennen, Tauchvideo, Disco, Liveband usw.

Zimmer
Bungis in 4er Wohneinheiten (2 oben, 2 unten) an der Westseite der Insel näher am Strand als am breiten Oststrand, opulent ausgestattetes Bad mit Grohe-Armaturen, keine Badewanne, dafür schöne Dusche, Himmelbett, TV, Klima, Wasserkocher, Minibar gg. Gebühr, Kaffee- und Tee-Arrangement 10 USD, ab dem 3. Bungi nach dem Restaurant kein Meerblick mehr, da alles zugewachsen. Ausgestattet mit Regenschirm, Regenmäntel, Schwimmwesten, Bademäntel und –Schlappen. Kleiner Kleiderschrank, nette Terrasse oder Balkon. Besser: Die Beach-Villen (Einzelbungis mit offenem Bad direkt am Strand, traumhaft)

Tips und Empfehlung
Mondphase beachten! Bei unserem 4-wöchigem Maledivenaufenthalt 2x erlebt: Zunehmender Mond Wetterumschwung (Regen), abnehmender Mond wieder schönes Wetter. 5 USD pro Woche für Kellner Trinkgeld geben, das gleiche für Roomboy.
Der Strand zwischen Pool (der ins Meer gebaute) und Watersport-Center ist der schönste: keine Steine im Wasser, keine Wellenbrecher, was die Optik stört, Vormittagsschatten, flach abfallender Strand.

Bei Fragen PN an putamadre
 


 

Da uns die Reiseberichte auf dieser Seite sehr weitergeholfen haben, möchten auch wir euch helfen und unseren Reisebericht hier eintragen.

Wir sind am 15.05.2006 direkt 2 Tage nach unserer Hochzeit von München mit Emirate Airlines nach Dubai gefolgen. Diese Fluggesellschaft ist sehr zu empfehlen. Man hat Beinfreiheit, einen eigenen Flatscreen (mit Spielen, Radio, aktuellen Kinofilmen) und viel Essen, Trinken, Snacks...

Wir kamen nun also nach 4 1/2 Stunden sehr komfortablem Flug in Dubai an. Hier haben wir einen Zwischenstop von einer Übernachtung im "Jumeirah Beach Hotel" genossen. Dieses Hotel liegt direkt gegenüber des brühmten Hotels "Burj al Arab". Als Gast des "Jumeirah Beach Hotels" kann man das "Burj al Arab" kostenlos zu vorgegebenen Zeiten besichtigen. Auch bei einem Besuch im angrenzenden Wasserpark ist der Eintritt kostenlos.

Am nächsten Abend hatten wir dann einen Nachtflug von Dubai nach Male. Nach knapp vier Stunden sind wir dann dort angekommen und wurden sofort mit einem Schnellboot zu unserer Insel gebracht.
Wir hatten leider als Ankunftstag einen sehr stürmischen Regentag erwischt, sodaß die Fahrt mit dem Schnellboot nicht sehr angenehm war !!!
Nach ca. 1 Stunde Überfahrt sind wir dann auf unserer Insel bei sehr starkem Regen angekommen. Wir wurden dort trotz schlechtem Wetter sehr nett empfangen und haben uns sofort wohlgefühlt. Trotz Regen hat uns das Flair der Insel schon bei Ankunft sehr gut gefallen.

Wir bekamen dann nach einem ersten kurzen Informationsgespräch sofort unsere Beachvilla Nr. 406 zugewiesen, welche unserer Meinung nach am besten Strandabschnitt der Insel liegt. Dieser Villen sind sehr zu empfehlen, auch die Nr. 405,407 und 408 liegen an dem gleichen Abschnitt.

Die Beachvillen sind neu gebaut und modern eingerichtet. Sie verfügen über eine moderne Klimaanlage, Fernseher (keine deutschen Programme, wobei man Salesch und Hold auf der Insel auch nicht vermisst !!), ein Badezimmer das komplett im freien liegt, einfach gigantisch.

Wir haben mit "All inklusive" gebucht, was auch sehr zu empfehlen ist, da z. B. eine Cola oder ein Glas Wein 3,60 $ kostet, also der Aufpreis für "All inklusive" rechnet sich auf jeden Fall. Ihr müsst nur genug trinken. Gespeist wird im neu über Wasser gebauten "Lagoon Restaurant". Das Essen war absolut super und sehr abwechslungsreich. Jeden Tag frischen Fisch und ein Themenbuffet (Spanisch, Italienisch, Maledivianisch, Asiatisch ...). Es gab beim Mittagsbuffet etwas anderes zu essen als abends. Meistens wurden die Tische, vom persönlichen Kellner, auf der Aussenterrasse mit Kerzenschein angerichtet. Das ist so schön und romantisch, nicht in Worte zu fassen....

Für Schnorchler ist diese Insel auch ein Paradies, da sie über ein eigenes Hausriff verfügt, welches entweder über einen Steg oder zu Fuß vom Strand, durch hüfthohes Wasser zu erreichen ist. Hier gibt es Fische aller Art, man fühlt sich wie in einem bunten großen Aquarium. Die Korallen sind allerdings sehr angeschlagen. Wir müssen dazusagen, daß dieser Urlaub unser erster auf den Malediven war und überhaupt haben wir das erste mal geschnorchelt und waren deshalb mehr als begeistert. Wir wollten gar nicht mehr aus dem Wasser. Abends werden an der Tauchschule große Scheinwerfer angemacht und man kann dort viele bunte Fische, die sich unter den Scheinwerfern tummeln, bewundern. Wenn man viel Glück hat sieht man sogar Mantas vorbeischwimmen, welche sich fast jeden Abend dort zeigen. Hier braucht man allerdings Geduld (wir haben sie von 7 Abenden 2x gesehen)

Die Insel ist wunderschön und idyllisch und wir haben keinen einzigen Moskitostich abbekommen. Wir waren Mitte Mai dort und haben somit die Nebensaison erwischt, was kein Nachteil ist. Die Insel war nur zu einem Drittel ausgebucht, besser könnte es nicht sein. Wir hatten ein wenig Angst, daß das Wetter in der Regenzeit nicht so schön ist. Es hat nur an unserem Ankunftstag stark geregnet, ansonsten nur 2x ca. eine halbe Stunde. Auch während des Regens ist die Luft immer noch angenehm warm. Sonst war das Wetter super, also keine Angst, im Mai ist unserer Meinung nach eine super Reisezeit.

So nun genug geschwärmt... Fazit:
Die Insel wurde nach dem Tsunami 2004 komplett neu renoviert und ist sehr sauber und super schön.
Personal: sehr nett, hilfsbereit und zuvorkommend
Essen: absolut super, abwechslungsreich
Beachvillen: SUUPPPEEERRRR, komfortabel, sauber jeden Tag frische Strandtücher und 2x am Tag kommt der Roomboy
Schnorcheln: Super, eigenes Hausriff mit vielen bunten Fischen, Rochen, Babyhaie usw.
Tauchen: hier gibt es eine Tauchschule deutschsprachig (HOLLÄNDER aber ohne Wohnwagen), haben wir aber nicht ausprobiert
Unterhaltung: es gibt die "Lagoon Bar", die auch übers Wasser gebaut ist, dort gibt es jeden Abend ein wenig
Unterhaltungsprogramm, ist ganz nett aber nichts besonderes.
Ausstattung: die Insel verfügt über 2 Süßwasserpools, Bars, Internetcafe, Souveniershop, Japanisches Restaurant, Apotheke, Spa-Center, Hauptrestaurant, Tauchschule, Tennisplatz, Tischtennis, Dart, Wassersport....
Spa-Center: sieht ganz nett aus, haben wir aber nicht in Anspruch genommen, war doch sehr teuer.

Die Insel ist absolut zu empfehlen. Es gibt keine Beanstandungen. Wir werden diese Insel auf jeden Fall wieder besuchen.

Bei Fragen könnt ihr uns auch gerne anmailen (Bitte beim Betreff "Reisebericht" eingeben) bberndkoehler at t-online.de

Grüße aus Süddeutschland
Daniela und Bernd

 


 

Reisebericht Olhuveli 07.03 - 17.03.04

Wir kamen am 08.03. nach 9 Stunden LTU-Flug von München auf Male an und erhielten dort von der TUI-Reiseleitung die Info, das Olhuveli ausgebucht sei und wir für 2 Nächte auf die Nachbarinsel Fun Island sollten. Wir waren ganz schön enttäuscht und haben das Angebot erstmal angenommen. Wir wurden per Speedboot nach Fun Island gebracht. Die Fahrt dauerte ca. 50 Minuten und war echt klasse, vorbei an vielen anderen Inseln und durch das türkisblaue Meer.

Fun Island war ganz nett, aber nicht mit Olhuveli zu vergleichen. Die Insel hat noch einen breiteren Strand, also mehr Möglichkeiten zum Liegen, aber das Hotel ist recht alt, vor allem die Zimmer, recht abgewohnt und teilweise sehr renovierungsbedürftig. Das Restaurant und die Bar waren recht neu, wohl noch nicht so lange renoviert und die Mitarbeiter sehr nett. Die Essensauswahl war nicht so berauschend, recht gering, aber schmackhaft. Also waren wir ganz schön enttäuscht, vor allem, weil ich ja am nächsten Tag Geburtstag hatte und das eigentlich auf Olhuveli feiern wollte. Auf Fun Island wussten sie aber Bescheid und haben einen super-tollen Geburtstag bereitet. Unser Tisch beim Abendessen war sowas von schön gedeckt und dekoriert, ich bekam eine Flasche Wein und eine tolle Torte mit Kerzen. Das Licht wurde ausgemacht und die Kellner haben Happy Birthday gesungen, einfach süß. Unser Bett im Zimmer war dann auch noch mit Happy Birthday dekoriert, ganz lieb. Ansonsten waren wir dann froh, als wir am 10.03. Mittags per Dhoni nach Olhuveli wechseln durften.

Die TUI-Reiseleiterin hatte schon auf uns gewartet und begleitete uns mit der Trommelbegleitung vom Hotel ins Resort. Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht, als wenn man in eine andere Welt käme. Alles so grün bepflanzt, die vielen Blumen, Palmen, Bäume, einfach der Hammer. Wir gingen auch gleich essen und da haben wir auch erst mal den Unterschied bemerkt, mind. die 3-fache Auswahl. Es war gigantisch. Man speist im offenen Restaurant mit Blick aufs Meer. Alles ist in Buffetform und super-lecker, teilweise sehr scharf. Es gab eine extra Pasta-Ecke, alles frisch zubereitet und es wurde täglich Mittags und Abends frisch gegrillt. Die Auswahl war riesig und lecker, viel Reis, Kartoffeln, jede Menge Gemüse, alle möglichen Sorten Fleisch und Fisch und immer wieder anders zubereitet. Es gab ein großes Salatbuffett und leckere Nachspeisen. Morgens fehlt ein wenig Käse und Wurst, dafür wurden frische Omeletts zubereitet und frische Waffeln gebacken. Es gab jeden Tag frischen Obstsalat und eine Menge Kuchen. Man hat seinen festen Tisch und seinen festen Kellner. Abends konnte man an der Lagoon-Bar speisen (gegen Aufpreis). Man sitzt unter freiem Himmel und bekommt ein 5-Gänge-Menue serviert. Allein das Ambiente (toll gedeckte Tische mit Blumen und schönen Tischdecken) ist klasse.

Wir hatten ein Deluxe-Zimmer im obersten Stock mit Blick auf die Tauchschule (Abends super Sonnenuntergänge) und waren hellauf begeistert.
Die Deluxe-Zimmer liegen ein wenig versteckt im grün der Insel, dadurch hat man nicht von allen Zimmern direkten Meerblick. Das Bad ist geräumig mit Dusche und WC und hat auch einen Fön. Das Zimmer hatte einen Deckenventilator und eine gut funktionierende Klimaanlage. Die Betten sind sehr breit (aber recht kurz). Die Einrichtung des Zimmers ist schön und passend zum ganzen Bungalow. Der Safe ist an der Rezeption (kostenlos), im Zimmer hat man eine Minibar (gegen Gebühr) und einen Fernseher (Dt. Welle). Die Wäsche wird täglich gewechselt, Abends erhält man schon die neuen Strandtücher. Die Zimmer sind sehr sauber, werden 2 x täglich gereinigt und Abends wird das Bett nochmal umdekoriert.

Der Strand ist traumhaft schön. Man geht aus dem Zimmer und ist schon am Strand. Dieser ist ganz fein und schneeweiß und das Meer ist kristallklar. Je nach Ebbe und Flut hat man mehr oder weniger Platz zum Liegen. Jedes Zimmer verfügt über 2 numerierte Liegestühle an dem Strandabschnitt vor dem jeweiligen Bungalow. Nur Sonnenschutz gibt es keinen, man muss sich ein Schattenplätzchen unter den Palmen oder Büschen suchen. Aber Vorsicht, es gibt auch tagsüber viele Mücken.

Für Schnorchler und Taucher ist die Insel absolut zu empfehlen, wir sind jeden Tag geschnorchelt, entweder direkt über den Strand ins Wasser oder über den großen Steg an der Tauchschule. Man sieht soviel verschiedene Fische, man meint, man wäre in einem riesigen Aquarium. 3 kleine Haie und eine Manta-Familie kamen bis an den Strand heran. Dazu an der Riffkante jede Menge Doktorfische, Rotfeuerfische, Drücker, Muränen, Schildkröten, usw., einfach gigantisch. Es war jeden Tag ein neues Erlebnis. Der Strand wurde jeden Tag gereinigt und war sehr sauber. Zum Duschen geht man aufs Zimmer oder an die Tauchschule.

Als Ausflug haben wir die Delfin-Safari gemacht. Mit der Dhoni waren wir fast 4 Stunden unterwegs. Erst war kein Delfin zu sehen, aber dann kamen sie in Schwärmen. Das war das absolute Highlight, einfach traumhaft.

Die Insel hat auch einen Pool mit seperatem Kinderbecken. Dort war nie viel los, da das Meer ja direkt vor der Tür war. Der Pool wurde täglich gereinigt. Die Animateure (alle Italiener) haben Wassergymnastik, Beachvolleyball, usw. angeboten. Man konnte auch Tennis und Tischtennis spielen oder das Fitness-Studio benutzen. Ansonsten gibt es noch das Wassersportzentrum (geleitet von einem Deutschen und seiner japanischen Frau). Dort konnte man Kanus, Katamarane oder Surfausrüstung ausleihen. Alles sehr gepflegt und gutes Material. Die Tauchschule war auch gut ausgestattet, ein Tauchlehrer ist Deutscher. Es wurden jede Menge Kurse und verschiedene Tauchgänge angeboten. Auch konnte man Schnorchel-Ausrüstung leihen. Schnorcheln kann man den ganzen Tag, bei Ebbe wie bei Flut, die Sicht war immer super. Die Anlage hat einen tollen Wellness-Bereich, wo man von 3 Inderinnen verwöhnt wird. Es werden verschiedene Therapien, Massagen, Sauna, Jacuzzi und Dampfbad angeboten. Außerdem gibt es noch eine kleine Bibliothek, wo man sich Bücher und Zeitschriften ausleihen kann, dort hat man auch einen Internet-Terminal (gegen Gebühr), der aber sehr langsam ist.

Die Insel ist fest in italienischer Hand (50 % der Gäste), die restlichen Gäste waren aus Deutschland, Österreich, Schweiz, England und Japan.

Die TUI-Reiseleitung ist einmal pro Woche im Hotel, ansonsten täglich im Büro in Male zu erreichen. Die Ausflüge werden über das Hotel gebucht, man trägt sich in Listen ein, die an der Rezeption aushängen. Wir hatten AI gebucht und das ist auch unbedingt zu empfehlen, da die Nebenkosten sehr hoch sind, ein Bier kostet 4 $, eine Flasche Wasser 3,5 $, also alles sehr teuer.

Es waren 10 tolle und erlebnisreiche Tage auf den Malediven, die unvergesslich bleiben werden. Das Wetter hat aber auch seinen Teil dazu beigetragen, wir hatten die ganze Zeit nur Sonnenschein und keinen einzigen Tag Regen.
 


 

Ende März 2004

2 Wochen waren wir auf dieser Insel und auch uns hat es hier sehr gut gefallen. Wir buchten eine Beach-Villa (Deluxe), welche sehr geräumig war und auch 2 mal täglich von einem netten Roomboy aufgeräumt wurde. Beim Essen war für jeden Geschmack etwas dabei. Es gab besonders viel Fischgerichte und man konnte auch jeden Abend Nudelgerichte vom Buffet nehmen. Einige Gerichte waren scharf gewürzt, was wir besonders liebten. Auch das Dessert hatte jede Menge Auswahlmöglichkeiten.

Der Strand ist sehr sauber, auch das Wasser ist sehr einladend, verschiedenste Blautöne. Beim Schnorcheln hatten wir das Glück, einer Schlidkröte beim Essen zuzusehen, war ein faszinierendes Erlebnis. Das hauseigene Riff ist sehr fischreich, jedoch ist das Korallenriff wegen dem El Nino Effekt schon ziemlich ausgebleicht, dies ist jedoch an fast allen Resorts in den Malediven anzutreffen. Jeden Abend waren beim Dive-Center Mantas anzutreffen, hat Spaß gemacht, Ihnen zuzuschauen.

Wir hatten auch das Vergnügen 3 Tage auf der Sunset-Queen mitzufahren. Wenn die Möglichkeit besteht, ist dieser Trip ein Muß, schon das Geschirr an Bord ist faszinierend. Dabei besucht man eine unbewohnte Insel, wo man auch das Abendessen einnimmt. Ein Ausflug auf eine einheimische Familie ist ebenfalls inbegriffen, war sehr interessant und die Preise für Souvenirs waren da um ca. 70% !!! billiger

Zurück zum Resort:Die Terasse bei der Lagoon Bar haben wir sehr genossen. Am Abend konnte man da gemütlich sitzen und dem Abendprogramm zuhören. Aber auch untertags war es da sehr angenehm mit einem schönen Ausblick über das Meer.

Fazit: Wir (33 und 25 Jahre) haben die 2 Wochen in Olhuveli sehr genossen, können das Hotel sehr empfehlen. Ich schätze, dieser Resort gehört nicht zu den Edelresorts in den Malediven, ist aber sicher im oberen Drittel anzutreffen, der nette Service und die Sauberkeit sprechen dafür. Auch der Strand ist sauber und schön.

Die einzigen Wehmutstropfen waren überteuerte Preise, z.B. im hauseigenen Shop, anderes Beispiel: ein Lutscheis Magnum um USD 7,-- ist einfach über dem Limit, aber die Schönheit dieser Insel gleicht dies wieder aus.

Fragen beantworte ich sehr gerne: kurtbaw@hotmail.com

 


 

Januar 2004

Eigentlich war diese Insel nur zweite Wahl. Im herein war es aber absolute Spitze.

Wir haben uns in unserem Wasserbungalow sehr wohl gefühlt. Das Badezimmer ist riesig. Der Zimmerservice sehr aufmerksam (nette Überraschungen am Abend - entweder Blumen auf dem Bett oder das Bettlaken kunstvoll gefaltet).

Die Verpflegung war klasse, es gab für jeden Geschmack etwas. Der Service in der Lagunen-Bar war dank uns Kellners "Alwis" einfach spitze. Aufmerksamer kann man wirklich nicht sein.

Eine Fahrt mit der Sunset-Queen sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen, wenn die Zeit es zu läßt. Wir haben so doch einiges mehr von den Malediven gesehen. Auch hier war das Personal sehr aufmerksam. Die Verpflegung war top!!!!!

Sollte jemand die Seite malediven.com mal wählen - hier einige Korrekturen: Die Insel ist zu 50 % in italienischer Hand, 20 % Japaner, 20 % Engländer - der Rest Deutsche.

Den einen oder anderen haben die Italiener mit mehreren Kindern gestört - uns nicht - schließlich waren wir im Urlaub.

Die Schnorchelmöglichkeit vor Ort war überwältigend. Die Fotos unter Wasser sind klasse geworden - vor allem bei Ebbe.

Empfehlung: Übernachtung im Wasserbungalow mit all inklusive und Buchung der Sunset Queen vor Ort.

Fazit: Rundum klasse!!!!

Viele Grüße
Monika Kunze
 


 

Hier unser Reisebericht zu Olhuveli Beach & Spa Resort (November 2003):

Wir waren 3Wochen auf dieser Insel und hätten gerne noch 1 oder 2 Wochen verlängert – normalerweise muß man dann nicht mehr schreiben,denke das sagt alles aus!!

Dieses Hotel hatte einen sehr guten Service , Sauberkeit sehr groß geschrieben , Essen war sehr italienisch (was ganz unserem Geschmack zu sagte) !

In den 3 Wochen haben sich die Speisen immer in veränderter Form dargeboten,so dass das Gefühl von Wiederholung gar nicht auf kam!!

Der Spa-Center war auch ganz in unsrem Sinne , Preis-Leistung o.k. ,wir waren jeden 2. Tag und haben uns sehr wohl gefühlt!!

Das abendl. Unterhaltungsprogramm war gut – nicht zu aufdringlich – und abwechslungsreich!! Das Krabbenrennen einmal in der Woche war immer sehr lustig!!

Mit dem Personal waren wir auch sehr zufrieden. Ohne groß Trinkgelder 5$ pro Woche zuverteilen,war das Personal immer freundlich und zuvorkommend – haben dann am Ende noch mal Extratrinkgelder verteilt – man musste eben seine Zufriedenheit zeigen – denn die Leute haben sich sehr bemüht!!

Auch die Hotelleitung war immer bemüht einem jeden Wunsch ,soweit möglich,zuerfüllen!!

Diesem Hotel sollte man eigentlich mehr Sterne geben!!

Wenn jemand mehr Informationen möchte , sind wir gerne bereit diese zubeantworten.

dietergaby@terra.es sind wir zuerreichen!!