Reisebericht Reethi Beach Resort, 28.01. bis 19.02.2008 (gebucht über Maldivian, Halbpension, dritter Maledivenaufenthalt nach Kuramathi 2005 und Reethi Beach 2007)
Da nach dem Urlaub ja bekanntlich vor dem Urlaub ist und Reethi Beach uns 2007 so gut gefallen hatte, haben wir das Resort im Juli 2007 für 2008 erneut gebucht.
Anreise
Mit der LTU ging es Montagsabends ab Düsseldorf ruhig und binnen 9,5 Stunden nach Male. Dank XL-Sitzen kamen wir mehr oder weniger entspannt in Hulule an, wo uns beim Aussteigen ungewohnt warme, feuchte Luft entgegen schlug. Durch die Passkontrolle waren wir so schnell durch wie noch nie und unsere vier Koffer konnten wir auch relativ bald vom Band lupfen. Von lauter TUI, Neckermann, Jahn, Kuoni usw. Schildern etwas verunsichert, wo wir denn, bei Maldivian gebucht, nun hingehen müssen, hat ein Mensch unsere Fragezeichen in den Gesichtern erkannt und uns angesprochen. Er kannte Maldivian, lächelte und schickte uns ohne Umweg direkt zu den Schaltern von TMA. Dort wurden unsere Namen auf einer Liste gefunden, unsere Koffer gewogen, mit Kennung für Flug und Ziel versehen. Da wir neben unseren "normalen" Koffern auch Tauchgepäck dabeihatten, überschritten wir um 76 USD die Freigepäckgrenze von 25 kg pro Person. Der Betrag, den wir später zahlen mussten, wurde auf der Flugbestätigung notiert. Unsere Koffer waren wir ab dann los und wir konnten in einen Minibus mit einem gut gelaunten Fahrer einsteigen, der auf dem Weg zum TMA-Gebäude einiges über Hulule und Male erzählte, z.B. dass es alle 10 Minuten eine Fährverbindung gibt, aber dass eine Brücke zwischen Male und Hulule gebaut werden soll usw. Im TMA-Gebäude haben wir dann unsere Schuld für das Übergepäck beglichen und auf unseren Wasserflieger gewartet. Freundliche Mitarbeiter erklärten uns, dass es bald losginge, aber letztlich dauerte es leider doch 2 Stunden, bis wir abgeflogen sind, insofern sind uns auf dem Flug auch die Augen zugefallen. Das Wasserflugzeug war voll, ich vermisste meinen Koffer, aber der ist, wie sich später herausstellte, schon mit einem früheren Wasserflieger geflogen.
Die Plattformen für die Wasserflugzeuge befanden sich nun südwestlich von der Insel und weiter entfernt als beim letzten Mal, die Fahrt mit dem Dhoni dauerte auch etwas länger, weil wir Untiefen vermeidend einen kleinen Umweg machten. Der Blick aus den dann wieder wachen Augen auf das Türkis und Blau steigerte die Vorfreude auf das erste Bad im warmen Nass! An der Rezeption wurden wir mit kalten Tüchern empfangen, füllten unsere Karten aus und waren äußerst angenehm überrascht, als uns die blonde Julia den Schlüssel für Bungalow 168 mit den Worten: "Willkommen zurück im Paradies" überreichte. Bungalow 168 hatte ich gut 3 Wochen vor unserer Ankunft per E-Mail angefragt, wir hatten uns allerdings keine so großen Hoffnungen gemacht, weil ich als Antwort erhalten hatte, dass sie so viele Wünsche und Anfragen erhalten, aber eben nicht alles möglich machen können. Insofern haben wir uns doppelt gefreut, als wir dann vor Bungalow 168 standen und außerdem gesehen hatten, dass man vom Bett aus herrlich aufs Wasser gucken konnte. Die Lücke zwischen den Bäumen und Sträuchern war an der Stelle allerdings so groß, dass die Liegen von 5 Bungalows dort standen. Gut war jedoch, dass es somit immer einen Baum gab, unter den wir unsere Liegen ziehen konnten, da wir es direkt in der Sonne nicht lange aushalten konnten.
Unsere Schuhe wurden verbannt, die Koffer ausgepackt und wir kamen so nach und nach auf der Insel an.
Bungalow
Beim ersten Besuch der Insel 2007 hatten wir den Deluxe-Bungalow 111, mit dem Standard-Bungalow 168 waren wir jetzt jedoch restlos zufrieden. Die Möglichkeiten, Kleidung im Kleiderschrank abzulegen, waren zwar begrenzt, statt eines tiefen Fachs hätte ich persönlich lieber insgesamt ein Fach mehr gehabt. Und die Dusche statt der Badewanne fanden wir auch praktischer. Mir persönlich gefiel es auch viel besser, die Wellen sehen und rauschen hören zu können, als den feineren Sand bei den Deluxe-Bungalows zu haben. Dafür war man auch in maximal 20 Schritten, je nach Tide, vom Bett im Wasser und konnte vom Liegestuhl den Babyrochen oder die kleinen Haie im Wasser vorbeischwimmen sehen.
Insel
Auf der Insel wurde im Sommer 2007 einiges umgebaut, so dass wir die Neuerungen bei unserem ersten Spaziergang direkt sehen konnten. Die Tische im Grillrestaurant stehen jetzt nicht mehr direkt am Weg, der Weg dort wurde umgelegt, so dass man nun am Main Restaurant vorbei eine Schleife um das Grill-Restaurant geht, um dann direkt auf die Tauchbasis zuzusteuern. Was sich in der Tauchbasis verändert hatte, war enorm, wohldurchdacht und alles wirkte nun großzügiger. Der Trockenraum wurde vergrößert und luftiger, da eine Kleiderstange für die Tauchanzüge die Regalreihen mit den Kisten fürs Equipment jeweils auflockerte. Draußen gab es grobe Bänke, um seine Equipment-Tasche packen zu können sowie feinere Bänke nebst Tisch unter einem Dach, für Plauderpausen, Unterricht oder, wer es braucht, die Zigarette nach dem Tauchgang. Das große Waschbecken steht geschickt und zentral, so dass relativ viele Taucher gleichzeitig ihre Sachen waschen und wegräumen können, ohne sich gegenseitig groß zu behindern. Es gibt zwei Toiletten mit Wasserspar-Taste und zwei Duschen, um sich vom Salzwasser zu befreien. Und wenn Anar am Kompressor stand und die Flaschen befüllte, war vom Kompressor nichts zu hören, weil der hinter einer Mauer aufgebaut war und aus der Wand nur die Schläuche kamen. Die Tauchschule hat zwei (klimatisierte) Klassenzimmer und die Theke schien mir auch größer, so dass jeder ausreichend Platz hatte, ob er nun bloß plaudern wollte oder einchecken oder ...
Auf der Insel gibt es eine Director's Villa, die auch an Gäste vergeben wird, wenn der Direktor grade nicht auf der Insel weilt. Sah von außen neu und großzügig aus. Daneben standen auch neue Bungalows, die lt. Auskunft aus der Tauchbasis für übernachtende Piloten angedacht waren, mittlerweile aber auch an Gäste vergeben werden, wenn es mal eng wird. Am Pool gibt es jetzt eine Dusche und die renovierten Gartenbungalows machten auch einen propperen Eindruck. Drin waren wir nicht, aber eine Familie mit zwei kleinen Jungs war mit diesem Bungalow und dessen Platzangebot zufrieden.
Auch im Staffbereich wurde viel getan und hier und dort wird immernoch gearbeitet, ein Teil des Dachs vom Coconut Spa wurde grad ausgewechselt, eine neue Lampe am Weg montiert, der Sand auf den Wegen nach und nach mit frischem Sand aus dem Meer aufgefüllt usw. Immer Samstags wird ein Technischer Rundgang angeboten, den wir an unserem ersten Samstag auch angefangen hatten. Allerdings war bei unserer Tour die halbe Insel an dieser Führung interessiert, so dass wir an der Wäscherei nach ca. 5 Minuten keine Lust mehr hatten, hinter gut 30 Leuten hinterherzulaufen und die Erklärungen doch nicht hören zu können. Die folgenden Samstage hatten wir dann tauchenderweise verbracht, aber mir war aufgefallen, dass es auch im Staffbereich nette, annehmliche Kleinigkeiten gab wie z.B. Beete mit Blumen oder Zweier-Unterkünfte für das Personal statt früher 8-Bett-Zimmer.
Die für manches Auge evtl. störenden Metallgitterkonstruktionen mit Sandsäcken am Steg an der Tauchschule, am Nord- und Südende der Insel sind wohl notwendig, um den Strand zu befestigen und ich gehe mal davon aus, dass die Verantwortlichen dort wissen, warum sie welche bzw. diese Maßnahmen ergreifen. Dass das nicht so schön aussieht ist klar, aber wenn es hilft, die Insel zu befestigen, dann kann ich gerne über die Hässlichkeit hinwegsehen. Außerdem ermöglicht dies uns Touristen, irgendwann einmal wiederzukommen.
2007 standen die Liegen der Wasserbungalows am Strand vor den Deluxebungalows, dieses Jahr standen diese Liegen inkl. etlicher Sonnenschirme auf dem Strand am Nordende, bei der Sunsetbar. Ich würde zwar keinen Wasserbungalow haben wollen, fand das aber praktisch für deren Bewohner, da der Weg Bungalow – Liege einfach kürzer war als früher. Ob die Liegen immer dort stehen, weiss ich nicht, kann auch abhängig von der Jahreszeit und der Strandwanderung sein.
Wissend, dass es auf Reethi diese Raupen gibt, waren wir sehr vorsichtig und haben die Liegenauflagen immer zurück an den Bungalow getragen, wenn wir unseren Aufenthalt am Strand beendet hatten bzw. umgeklappt, wenn wir nur eine kurze Zeit weggegangen sind. Ich habe die Auflagen auch kontrolliert, bevor wir an den Strand gingen und musste zwei oder drei Mal eine Raupe entfernen. Zu Beginn unseres Aufenthaltes mussten wir auch auf den Wegen vorsichtig sein und öfters mal Raupen ausweichen, die sich von den Bäumen und Sträuchern abgeseilt hatten. Falls sich dann mal ein Exemplar auf dem T-Shirt wiederfand, wurde es sofort mittels eines Blattes (bloß nicht anfassen!) entfernt. Tipp aus der Tauchschule: betroffene Körperpartie mit heißem Wasser abspülen, so heiß wie es erträglich ist und Fenistil auftragen.
Wir wurden stets mit einem Schreiben, das der Roomboy abends aufs Bett legte, über anstehende Insektenvernichtungsmittel-Sprühaktionen informiert. Am darauffolgenden Tag haben wir dann morgens schnell das Bad leergeräumt und abends wieder eingeräumt, falls der Roomboy das Einräumen nicht schon erledigt hatte. Es gab an diesen Tagen auch immer frische Handtücher. Tagen aus dem Grund, da innerhalb von 11 Tagen in unserem Bungalowbereich 3 mal gesprüht wurde. Wenn an anderen Stellen auf der Insel gesprüht wurde und man dort entlang spazierte, dann konnte man das Sprühmittel auch riechen. Vermutlich war zu unserer Zeit eine Hoch-Zeit der Raupen, da im letzten Jahr im Mai zwar auch gesprüht wurde, wir aber kaum Raupen an den Bäumen gesehen hatten.
Ich glaube den Donnerstag nach unserer Ankunft lud das Management (Mirjam) zum Cocktail an der Poolbar ein. Ich weiss nicht, ob es pünktlich um 19 Uhr eine Rede gab, wir kamen 5 Minuten zu spät. Aber man hätte Ansprechpartner gehabt, wenn man etwas auf dem Herzen gehabt hätte.
Dieses Jahr kamen wir aufgrund der Lage unseres Bungalows regelmäßig am Sports Complex vorbei und waren erstaunt, wie viele Gäste abends Tennis spielten. Auch wir kauften uns eine Dauerkarte und wirkten der Gewichtszunahme durch Strampeln auf dem Fahrrad und Joggen auf dem Laufband entgegen.
Tauchschule
Es war wie nach Hause kommen. Wir statteten Karen und Matt an unserem Ankunftsnachmittag einen Besuch ab und übergaben unsere Mitbringsel. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß! Den Vormittag drauf checkten wir ein und bekamen unsere Kisten für die Ausrüstung, sowie Netztaschen und das Blei. Mittlerweile haben wir eigene Ausrüstungen, so dass wir nichts leihen mussten. Den Checkdive am Hausriff machten wir am Nachmittag dann mit Matt: Maske ausblasen, Regler aus dem Mund und wieder holen und eine Ohne-Luft-Situation meines Buddies meisterten wir, dann ging es weiter zum Betonmischer und zum Plastik-Krokodil in der Höhle ;-)
Für die Bootstauchgänge trägt man sich in die aushängenden Listen ein, eine Skizze vom Tauchplatz erklärt, was einen dort erwartet. Wenn man tauchen geht, packt man seine Ausrüstung in seine Netztasche und legt die Tasche an die entsprechende Stelle (Morgen-Boot oder Nachmittags-Boot), so dass sie von der Crew aufs Boot gebracht werden kann. Die Nitrox-Flaschen werden analysiert und mit den Schildchen versehen auch an die entsprechende Stelle gestellt.
Es gab jeweils Two-Tanks am Vormittag und einen einzelnen Tauchgang am selben Nachmittag sowie Dienstags und Freitags um 9.30 uhr einen einzelnen Tauchgang und nachmittags einen Two-Tank, Freitags mit Sunset-Dive gegen 18.45 Uhr. Der erste, angekündigte Fullday, bei dem man einen ganzen Tag auf dem Boot verbringt und 3 Tauchgänge macht, fand aus Mangel an Teilnehmern nicht statt, den zweiten angekündigten hatten wir dann mitgemacht. Da ging es ins benachbarte Lhaviyani-Atoll zu unserem ersten Wrack (eigentlich waren es zwei Wracks)! 2 Tauchgänge am Vormittag, dann Pause mit Mittagessen (reichlich! Vorsicht, nicht zu viel essen!) auf dem Boot und am Nachmittag noch ein Tauchgang. Leider war uns Petrus nicht geneigt für den letzten, dritten Tauchgang, es regnete und die Wellen waren bestimmt 1,5 bis 2 m hoch. Ganz schöne und vor allem lang dauernde Schaukelei an der Wasseroberfläche, da das Einsammeln der vertreut aufgetauchten Taucher entsprechend lange dauerte! So ein Fullday ist ein langer Tag, um 8 Uhr legt das Dhoni ab und um 18 Uhr waren wir wieder zurück!
Bei einem Two-Tank werden die Tauchplätze so ausgesucht bzw. zusammengestellt, dass beim zweiten Tauchgang möglichst nicht tiefer als 20 m getaucht wird. Aber darauf wird in den jeweiligen Briefings unterwegs hingewiesen.
Außerdem waren wir drei Mal an demselben Tauchplatz und fanden drei Mal unterschiedliche Bedingungen vor. Fand ich als noch Anfänger interessant. Wir haben auf jeden Fall einiges dazugelernt.
Aufzählen, was wir alles unter Wasser gesehen haben, kann ich hier nicht, die Hai-lights waren natürlich die grauen Riffhaie und die Mantas, Schildkröten, Oktopusse, Muränen, Schwärme von Schnappern und Füsilieren, Barschen, Rotzahndrückern und Süßlippen, kleine Schnecken und große Langusten, Fangschreckenkrebse und natürlich Anemonen und Korallen in allen Formen und vielen Farben.
Ein Mal haben wir dem Namen der Basis, Sea-Explorer, alle Ehre gemacht und sind an einem bisher unbetauchten Thila ins Wasser gehüpft. Spannend!
Und einige Male sind wir unterwegs zum Tauchplatz auch von Delphinen begleitet worden, die eine Weile mit dem Boot schwammen.
Dadurch, dass wir relativ viel getaucht sind, sind wir nur einen Tag am Hausriff schnorcheln gewesen...
Alle Guides und Tauchlehrer sowie die Kompressorcrew machen einen super Job, sind stets für Fragen offen, freundlich, hilfsbereit und kompetent. An unserem Abreisetag standen fast alle hinter dem Tresen und winkten und wir hatten einen Kloß im Hals und fanden kaum Worte des Abschieds.
Verpflegung
Ich gestehe, dass ich mich recht bald auf ein Roggenbrötchen mit Schinken zum Frühstück gefreut habe. 3 Wochen süß und klebrig sind mindestens eine Woche zu viel. Mal Kuchen zum Frühstück oder Schokobrötchen oder Waffeln, okay, aber irgendwie fehlte uns ein herzhafter Brotbelag. Auch Omelette mag man nicht jeden Tag frühstücken. Unsere Frühstücksteller wurden demnach immer übersichtlicher, Obst ging zum Glück immer.
Abends gab es Themenabende, unsere Favoriten waren TexMex und Indian /Sri Lankan, letzteres angenehm scharf und alle abwechslungsreicher als das Frühstück. Beschreibungen wie "Grand Buffet", "Neptun-Buffet" oder "Willkommens-Buffet" ließen der Küche natürlich den meisten Spielraum. Wir haben oft Suppe gegessen, die war immer lecker, und den Nachtisch konnten wir uns auch selten verkneifen. Was die Patissiers da gezaubert hatten – köstlich!
Zum Valentinstag am 14.2. lief die Marketingmaschine auf Hochtouren, alles auch wieder per Infozettel abends im Bungalow nachlesbar: Man konnte Rosen kaufen in verschiedenen Gebinden, eine, drei, zehn, mit Sekt oder mit Champagner für sagenhafte 160 USD. Man hätte sich das Frühstück am 14.2. auf dem Zimmer servieren lassen können für zusätzliche 28 USD pro Person, einfach ankreuzen, was man essen und wann man das Frühstück geliefert haben möchte. Und für den Abend gab es verschiedene Menues, vegetarisch und mit Fisch /Fleisch, welche man in der Moodhu-Bar (günstiger) oder am Strand (teurer) genießen konnte, Preise lagen so zwischen 65 und 95 USD. Da wir ein paar Tage zuvor unser Repeater-Candlelight-Dinner hatten (wunderschön!), hatten wir auf sämtlichen Schnick zum Valentinstag verzichtet. Im Main Restaurant war auch gemäß "Tag der Verliebten" dekoriert, Luftballons in Herzform in rot und rosa, sowie Banner und Plakate hingen an den Wänden. Auch die Patisserie hat sich ins Zeug gelegt und kunstvoll Tiere und Ornamente aus Zucker gebastelt und das Nachtischbuffet damit dekoriert.
Fast an jedem Abend wurde auch etwas frisch und u.U. auf Wunsch zubereitet wie die Nudelkochstation jeden Freitag am italienischen Abend. Oder Tacos beim TexMex-Abend, oder Hamburger beim Willkommensbüffet oder Crepe Suzette. Nett fand ich auch die themenbezogene Deko, bei Indian /Sri Lankan z.B. lagen Tütchen mit Gewürzen am Büffet oder die jeweilligen Landesflaggen hingen an den Wänden. Der Küchenchef stand auch einige Male im Restaurant und beobachtete...
Mittags haben wir öfters in der Moodhu-Bar gegessen, ein Thunfisch-Sandwich mit Pommes frites für 11 USD, eine Tomatensuppe für 6,50 USD oder "The Burger" für 16 USD – die größeren Gerichte waren dimensioniert für fast zwei Personen ;-)
Getränkepreise: 1,5l Wasser für 3,50 USD, Coke light (330 ml) für 2,90 USD, ein gezapftes Tiger Beer für 3,70 USD und Cocktails bei 8 USD (plus minus).
Bei unserem Candlelight-Dinner standen nur zwei Tische am Strand, unser Kellner dort war etwas gesprächiger als Ahmed im Main Restaurant und auch schneller. Wir hatten uns schon darauf eingerichtet, die Flasche Wein zum Candlelight-Essen zu bezahlen, aber die war netterweise inklusive, so dass wir nur für die Flasche Wasser unterschreiben mussten. Der Küchenchef kam vorbei und erkundigte sich, wie es uns geht sowie ein anderer Mensch von hinter den Kulissen, dessen Funktion wir nicht kannten, der aber gleich erfreut war zu hören, dass wir schon zum zweiten Mal auf der Insel sind bzw. waren.
Dadurch, dass Ahmed, unser Kellner im Main Restaurant so eine Schlaftablette war, haben wir dieses Jahr kaum etwas über die Insel erfahren...
Reethi Beach war für Mitte Februar überbucht, denn das Management hatte interessierten Gästen angeboten, für 3 Nächte auf ein Safariboot auszuweichen. Das hätten wir gerne noch mitgemacht, leider war der erste Tag auf dem Safariboot unser Abreisetag. Das Angebot hörte sich jedoch nicht schlecht an, 4 Tage Safari durchs Baa-Atoll, mit Schnorchelpausen und Tauchmöglichkeiten, ich glaube sogar mit voller Verpflegung – dafür, dass andere Gäste dann auf der Insel in den somit freigewordenen Bungalows übernachten konnten.
Im Vergleich zu Mai 2007 war das Wetter im Februar 2008 viel angenehmer, weil die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch war. An ein, zwei Tagen hatte es auch mal geregnet, ansonsten Sonne und Wolken pur.
Lt. Informationen aus der Tauchbasis gibt es auf Reethi Beach drei W-Lan-Spots, einen an der Rezeption /Main Bar, einen an der Tauchschule und einen am Pool. In der Main Bar haben wir vereinzelt Urlauber vor aufgeklappten Laptops gesehen, wahrscheinlich surfenderweise. Wir hatten zwar auch ein Laptop dabei und hatten ausprobiert, ob es auf dem Bungalow Empfang gab, gab es aber nicht. Was nicht weiter schlimm war, da wir froh waren, 3 Wochen Urlaub auch vom Computer machen zu können.
Fazit
Reethi ist auch eine wiederholte Reise wert, allerdings könnten wir nicht nochmal 3 Wochen mit diesem Frühstücksbüffet leben. Genial war und ist natürlich das Tauchen mit den netten Leuten von Sea-Explorer, allein das wäre Grund genug, Reethi wieder zu besuchen.
Stefan und Claudia
Reethi Beach Resort vom 03.04.2008-17.04.2008 aus der Sicht von Tauchern (ca. 80 TG)
Erfahrung an Inseln: 2x Eriyadu, 1x Velidhu
Anmerkung: Ich werde zum letzten Reisebericht im Thema Getränkeverbot
Stellung nehmen
Die Anreise mit Condor (F) und anschließend TMA war ohne größere Verspätungen. Der Check-In auf Reethi verlief Anfangs nicht ganz zu unseren Wünschen. Uns kam es wie ein Losverfahren vor, willkürlich wurden vor unserer Nase wegen Überfüllung die restlichen Gäste in Wasserbungalows einquartiert. Anschließend bekamen unsere Freunde, ein Paar, dass bereits zum zehnten Mal die Maldiven aufsuchten, einen Bungalow im Inselinnere mit Blick auf die weiße Wand der Sporthalle zugewiesen. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus und nach stundenlangem zähen Ringen mit der Rezeption (gebucht war 2x Standard mit AI-Upgrate) bezogen sie für zwei Tage ein Wasserbungalow und anschließend Nr. 154 an der Ostseite, wo es fortan an nichts mangelte.
Bungalow:
Uns teilte man Bungalow 236 mit Deluxe Ausstattung zu. Die Extra Ausstattung
entschuldigt ein etwas entfernter West-Strandzugang von 15-20 Meter, was
aber bei dem baugleichen 234 und 236 gar nicht so schlimm ist und deshalb zu
empfehlen ist - weil man bei den beiden Bungies Strandsicht hat! Im
Vergleich zu dem Standard Bungi ist der Wohnraum erheblich größer und das
Bad mit Badewanne und Ausstattung vom Feinsten, die Dusche unter freiem
Himmel ist der Hammer. Ob es am Roomboy gelegen hat oder am Anfang reichlich
zugestecktem Trinkgeld, wir konnten uns jeden Abend über eine
abwechslungsreiche Bettdeko erfreuen. Kühlschränke sind generell leer.
Perfekt also für mitgebrachte Süßigkeiten oder große Wasserflaschen. Der
Safe hat bei uns gefehlt, ist aber die Ausnahme.
Tauchbasis:
Sea-Explorer.net leitet eine hervorragende Basis, die zu empfehlen ist.
Nach dem Check-Dive ließ man uns vier mit jeweils 70 TG unser Ding machen.
Die Mischung aus qualifizierter Führung, eine Basisleitung mit wenig
Kommerzgedanken, dazu ein recht junges Team an internationalen
Tauchinstructoren machten das besondere Extra aus. Die Basis ist großzügig
mit zusätzlichen Dusch- und WC-Möglichkeiten ausgestattet und wird penibel
sauber gehalten. Für Nitrox sind 10 Liter Standard kostenlos, für die 12er
Flasche sind 4 Dollar extra zu begleichen. (Im Vergleich zu Velidu sind 12er
Standard und kostenlos).
Etwas nervig ist bei Bootstauchgängen das nervige Umpacken der Ausrüstung
vom eigenen Klappkorb (der auf der Basis bleibt) in Netze, die oft defekte
Reißverschlüsse aufweisen. Wir hatten IKEA-Tüten mit, in der auch die langen
Flossen gerade so (XL) reinpassen. Die werden auch akzeptiert. Auf Velidu
bekommt jeder einen Wäschekorb zugewiesen, der dann von der Crew aufs Boot
gebracht und unter der Sitzbank verstaut wird.
Dieser Umstand hatte zur Folge, dass meine Maske bei Transport auf´s Dohni
brach und somit unbrauchbar war. Das Ganze hat mich insoweit verärgert, weil
es hätte vermieden werden können. Abgerechnet werden die Tauchgänge zum
besten Packet-Preis.
Tauchziele: 2-Tank und Fullday-Trips sind wirklich zu empfehlen, eine Toilette ist an Board, da die Dohnis größer sind. Aber wer sich morgens an Land entledigt, hat die größte Sorge hinter sich ;-). Die Crew auf den Dohnis ist stets bemüht, sehr nett - alles passt! nach dem Tauchgang gibt’s leider kein kühlendes Deko-Beer sondern wärmender Tee mit Kokoschnipseln.
Hausriff: Die Exits (5) sind gut zu erreichen. Der Nachteil ist, dass man nicht die Abkürzung durch den Mittelpunkt der Insel machen kann. Dieser ist abgesperrt und nur für Staff-Mitglieder (ca. 400) frei zugänglich. Das bedeutet im schlimmsten Fall einen Fußmarsch nach dem Tauchen von einigen hundert Meter. Aber die nächstgelegene Bar schmerzt das ganze nach Ablegen der Ausrüstung (nur die Flasche bleibt am Exit) durch das "direkte" Deko-Beer ab. Die Qualität ist durch viele Adlerrochen, Schildkröten, den berühmten Reethi Gitarrenrochen, Stachelrochen, vielen Fangschreckenkrebsen von 2 nach 3, Garnelenkrebse (groß/klein) schon recht groß. Wenn ich das Hausriff mit Eriyadu und Velidu vergleichen müsste, bekäme Eriyadu 1 dicht gefolgt von Reethi mit leichten Abschlägen Velidu. Ist aber alles sehr subjektiv zu sehen! Mir persönlich hat der Eingang 2 nach 3 oder 2 nach 1 je nach Strömung am besten gefallen. Aber auch die durch das Abwasserrohr zahlreichen "mutierten" Riesenlobster und die zahme Muräne sind der Brüller.
Verpflegung bei AI/VP:
Genial! Innerhalb von einer Woche werden nacheinander berühmte
internationale Küchen angeboten. Besonders zu empfehlen ist der
mexikanische und italienische Abend. Wenn Burger angeboten werden, die nach
eigenen Wünschen zusammengestellt werden, greift zu!!!! Warteschlangen gibt
es nur zu Spitzenzeiten und sind durch eine verfrühte oder leicht verspätete
Nahrungsaufnahme verhindern.
Cocktails bei AI: Die allerbesten Cocktails bekommt man an der Sunset-Bar von Anish gemischt. Wenn das Trinkgeld und der Snack stimmt schmecken die Drinks noch besser! Die Drinks an der Mainbar sind mit etwas weniger Alkohol aber auch perfekt zugemixt (Codewort heißt bei der Bestellung : "With more Power"). Etwas nervig ist das dauernde unterschreiben der Rechnungen, was nur statistische Gründe aufweist, um den AI-Satz im neuen Jahr neu zu berechnen und Betrügereien zu umgehen.
Zum Thema 3) Getränkeverbot auf den Bungis des RB-Vorgängers Auch wir haben viele Drinks direkt an der Main Bar vom Mixer bekommen und haben gesagt zum Steg oder sogar in die Wohnung zu gehen. Auch der Hinweis von uns die Bierflasche (Tiger Beer) geschlossen zu lassen, weil wir auf die Bude gehen, wurde akzeptiert. Ob es daran lag, dass der Vorgänger HP gebucht hatte oder das Trinkgeld spartanisch war, ich weiß es nicht. Auch von Anish wurde alles gebilligt. Wie soll es denn mit den Wasserflasche gehandhabt werden , die an der Mainbar bestellt werden; etwa mit der Aufforderung sie dort zu trinken? Auf von den Roomboys gab es keine Bemerkungen über leere Bierflaschen oder Gläser, die wir spätestens am nächsten Morgen aus eigener Initiative wieder zu der Bar brachten. Wir können dies nicht bestätigen, haben auch solche Diskussionen nicht beobachten können! Gerade an der Sunset-Bar nahm jeder sein Bier auf sein Wasserbungalow.
AI generell:
Zu empfehlen ist das Upgrade auf AI. Das Packet ist immens. Cocktails, die
bei 6 Dollar anfangen, Beer, Wasser sind in dem Packet enthalten. Wir hatten
manchmal Tagesrechnungen von über 100 Dollar. Wer sich nur von Wasser und
mit einigen Bierchen zufrieden gibt und Mittags eine Kleinigkeit zu sich
nimmt, kann durchaus auf HP und VP ausweichen und preiswerter davonkommen.
Ein weitere Vorteil ist da Abschlussrechnung an der Rezeption.
Bei uns hat sie keine 5 Minuten gedauert.
Fazit:
Alles im Allem wird die Inseln auch von den Nichttauchern sehr gelobt.
Trotz der hohen Personendichte fühlt man sich nicht wie in einer
Sardinenbüchse. Die Insel wirkt sehr aufgeräumt, sehr sauber und jeder
Mitarbeiter liest jeden Wunsch von den Lippen ab. Gäste sind Schweizer,
Deutsche und Engländer (40/40/20).
Der einzige Nachteil ist sehr subjektiv zu betrachten. Für uns war die Insel
zu groß (600x200m) und wir werden sie sehr wahrscheinlich nur aus diesem
Grund nicht mehr buchen. Die Wege für einen Hausrifftauchgang mit voller
Montur (Flasche mit Jacket und Flossen werden zu Beginn von einem Stuff zum
Eingang gebracht) von den Exits 1,2 und 3 zur Tauchbasis sind im Einzelfall
einige hundert Meter. Aber wie betont: Nicht jeder ist Taucher, ist faul und
liebt kleine Inseln.....
Reisebericht
Ort: Malediven – Baa-Atoll – Reethi Beach Resort
Reisezeitraum: 17.1. bis 31.1.2008
Vorwort:
Unser Urlaub auf RB war nach 2002 bereits unser zweiter Aufenthalt dort.
Reethi Beach war damals unsere erste Insel und hier wollten wir irgendwann
wieder hin. Nach dem missglückten ersten Anlauf im Februar 2005 (RB wurde
nach dem Tsunamie für 3 Monate geschlossen) sollte es diesmal klappen.
Zwischenzeitlich hatten wir einige andere Inseln getestet und mit Komandoo
unsere neue Trauminsel gefunden.
Gebucht hatten wir bereits im Februar/März 2007 bei Maldivian.com => wie immer hat hier alles – ohne großen Aufwand- bestens funktioniert.
Hin- und Rückflug:
Nachdem wir beim letzten mal Quatar Airways ausprobiert hatten, ging es
diesmal wieder mit Condor auf die Malediven. Ausschlaggebend hierfür war
nicht der Service oder der Preis, sondern trotz der somit fehlenden
Raucherpause der lange und nervige Zwischenstopp in Doha. Der gute Service
an Bord von Quatar machte die deutlich längere Reisezeit für unseren
Geschmack nicht wet.
Von Frankfurt aus ging es direkt in einem sehr angenehmen und ruhigen Flug
nach Male. Pünktlich und ohne jegliche Zwischenfälle sind wir in Huhule
gelandet. Der Flieger war fast vollständig belegt, Service und Essen waren
für meinen Geschmack ganz passabel, das hab ich durchaus schon anders
erlebt.
Die Passkontrolle und Gepäckausgabe in Male funktionierte sehr schnell, so
dass wir bereits nach 30 Minuten mit unseren Koffern bepackt an den neuen
Schaltern der TMA bzw. Maldivian-Airways standen. Die Schalter liegen direkt
gegenüber dem Ausgang aus dem Flughafengebäude. Zuvor sind
selbstverständlich immer noch die Schalter der jeweiligen Reiseanbieter die
einen dann direkt zu den jeweiligen Fluggesellschaften lotsen. Hier wird das
Gepäck, quasi wie bei den „Großen“ aufgegeben. Übergepäck kostet nun
gnadenlos (es nutzt auch nichts, wenn man die Ehefrau oder Freundin
vorschickt). Das man bezahlen muss, erfährt man aber dann erst am
Wasserflugzeughafen selbst (also nicht zu früh freuen). Kosten für
Übergepäck, wie immer $ 2,00 pro Kilo (25 kg pro Person sind frei). Fast
kommt man nicht zu seiner wohlverdienten Zigarette, schon wird man mit den
Kleinbussen zu den Wasserflughäfen gebracht. Der Weg dorthin geht nicht mehr
direkt über die Start- und Landebahn, es wurde eine neue Straße drum herum
gebaut. Unser Wasserflug sollte bereits in 15 Minuten starten, aus den 15
Minuten wurden letztendlich dann aber doch 45 Minuten. Ich weiß nicht warum,
aber dieses mal kam mir alles irgendwie viel relaxter und stressfreier vor,
aber vielleicht war es ja nur Zufall.
Der Rückflug nach Deutschland hatte durch „fehlende Gäste“ leichte
Verspätung. Die Flugzeit betrug trotz starkem Gegenwind aufgrund einer
geflogenen Abkürzung letztendlich 10 Stunden, so dass wir wieder pünktlich
in Frankfurt gelandet sind. Allerdings war der Flug wegen dem vielen
Kindergeschrei und der Unruhe vieler Passagiere lange nicht so angenehm, wie
der Hinflug. Aber egal, man hat sich ja grad zwei Wochen erholt.
Erwähnenswert ist noch kurz, dass der Aufenthaltsbereich beim Abflug neu
gestaltet und umgebaut wurde => Sehr schön!
Insel
Bereits vom Wasserflugzeug aus, sah man die Insel zu unseren Füßen. Die in
2002 an der Südseite befindliche Sandzunge war komplett verschwunden und
trotz Bemühung mit „Hilfskonstruktionen“ aus Metallgestellen und Sandsäcken
konnte man die „Sandwanderung“ nicht verhindern. Die Sandzunge erstreckt
sich nun in etwa der Deluxebungalows 110 bis 120 und ragt geschätzte 50
Meter ins Meer. Direkt hier befindet sich aktuell auch die Strandbar (mit
Salim – u.E. der beste Kellner auf der Insel). An den ersten Deluxebungis
(101 bis 107) befindet sich keinerlei Strand mehr vor dem Bungi, auch der
Ausblick auf die „lieblosen“ und unansehlichen Metallgestelle mit
Sandsäcken, macht die Bungis zu denen zur Zeit am schlechtesten Gelegenen.
Alle anderen Bungis haben ausreichend Strand. Außer die Gartenbungalows
(dazu später mehr) liegen alle Bungis (Deluxe und Standard) auf der
Sonnenuntergangsseite (Westseite). Ansonsten hat sich seit 2002 auf der
Insel nichts verändert. Alles ist, wie es war, was nicht heißt, dass es
älter wirkt, ganz im Gegenteil, die Insel zeigt keinerlei
Abnutzungserscheinungen.
Bungalows
Wir hatten uns wegen des besseren Strandabschnittes und vor allem wegen des
Sonnenschirms für einen Deluxebungalow entschieden.
Im Vorfeld hatten wir per email um einen Deluxebungi zwischen 120 und 134
gebeten, was leider nicht geklappt hatte. Zuerst bekamen wir den Bungi Nr.
104, was für uns leider überhaupt nicht ging (siehe Insel oben). Der
Ausblick auf die notdürftig zusammengebauten Metallgestelle mit den
tausenden Sandsäcken war absolut katastrophal und für mich sehr
enttäuschend.
Aber bereits nach zwei Tagen konnten wir ohne Probleme und ohne Murren in
Bungi 130 umziehen. Hier war dann alles bestens, toller Ausblick und super
Strand.
Zur Info: Der Bunglow Nr.: 104 war ein Doppelbungalow, von unseren Nachbarn
haben wir in den zwei Tagen nicht mal die Toilettenspülung gehört => super
geräuscharm (wir haben auch die Nachbarn gefragt, ob wir laut sind und sie
uns hören, aber es ist absolut nichts zu hören).
Die Deluxebungis fand ich jetzt (nach dem Umbau) sehr wohnlich und man fühlt
sich durch die warmen Farben gleich zu Hause. Angenehm war die Matratze, die
man je nach hart oder weich drehen konnte. Der ggü. den Standardbungis
vorhandene Vorraum wurde von uns lediglich als Ablageplatz genutzt. Eine
dritte Person findet hier jedoch problemlos Platz (auf dem Sofa passt eine
Person von maximal 1,80 m, normale Statur – haben wir getestet).
Die Minibar im Bungalow ist leer und so konnten wir unsere mitgebrachten
Süßigkeiten gut darin verstauen. Wasserkocher gibt es keinen, aber dafür
einen von uns nicht genutzten Fernseher. Das Bad ist m.E. nicht „halboffen“
sondern lediglich „1/5-offen“ aber super groß, mit riesiger Ablagefläche.
Unterschied zu den Standardbungis ist hier die Badewanne (allerdings dann
ohne separater Dusche).
Irgendwo glaub ich mal gelesen zu haben, dass es in den Bungis nicht
genügend Stauraum für die Kleidung etc. gibt. Das kann ich nicht bestätigen
und ich hab die Hälfte meiner Kleidung wieder ungetragen mit nach Hause
genommen.
Klimananlage und Kühlschrank waren für meine Verhältnisse sehr leise. Der
über dem Bett gespannte Himmel, kann nicht als Moskitonetz genutzt werden,
dafür ist er zu klein.
Irgendwelche Bungalownummern zu empfehlen, wäre aufgrund der laufenden
Strandwanderung m.E. nicht angebracht.
Gartenbungalows
Die hier im Forum oft erwähnten und ungeliebten ca. Stück 10 –
Gartenbungalows die vor allem an Taucher vergeben werden
(Standardbungalow-Buchung) gibt es wirklich. Allerdings wurden diese wohl
erst kürzlich renoviert und komplett neu eingerichtet. Die Einrichtung habe
ich gesehen und die ist wirklich vom Feinsten. Hier fehlt es an gar nicht.
Flachbildschirmfernseher, Wasserkocher, zwei Duschen und wunderschöne Möbel
vor allem das Bad ist der Hit.
Der Strand für die Gartenbungalows liegt auf der Ostseite, dieser ist jedoch
sehr breit und ist ca. 100 m von den Gartenbungalows entfernt (keine
Sonnenschirme). Die Gartenbungalows sind alle in einer Reihe zusammen
gebaut, aber durch einen kleinen Zaun voneinander optisch getrennt. Die
Terrasse mit schönen Teakholzmöbel ist genau wie bei allen anderen
Bungalows. Zwei Pärchen die mit uns angekommen sind, wurden in die
Gartenbungalows einquartiert und wollten unter keinen Umständen umziehen. Es
gibt auch die Möglichkeit sich die Liegen auf die Westseite (Strand Bungi
Nr.: 110 bis 115) stellen zu lassen, Entfernung einmal durch die Insel = ca.
400 m schätzungsweise.
Essen
Main-Restaurant
Hier hab ich in vielen neueren Reiseberichten gelesen, dass das Essen auf
Reethi Beach super wäre. Bei unserem letzten Besuch vor fünf Jahren, hat es
mir schon nicht immer geschmeckt (obwohl ich wirklich alles esse). Ich
dachte es hat sich aufgrund des neuen Chefkoches einiges geändert. Leider
nein. Nicht falsch verstehen – es war meist gut, aber mir hat es hier an
Alternativen gefehlt. Auf anderen Inseln, gab es z.B. immer ein Nudelgericht
als Alternative oder Livecocking mit minimum einer Sorte Fleisch und Fisch.
Das gibt es auf Reethi Beach nicht. Dennoch bin ich immer satt geworden und
wie gesagt, die Geschmäcker sind verschieden und wegen dem Essen fahr ich
nicht auf die Malediven.
Manche Gäste kritisierten langen Schlangen am Essen. Das kann ich so nicht
bestätigen. Die Schlange war nicht länger oder kürzer, wie auf anderen
Inseln.
Mein Tipp, einfach früher oder später gehen, als zur Hauptessenszeit.
Die enge Bestuhlung im Mainrestaurant ist ebenfalls vielen ein Dorn im Auge
gewesen. Aber das war vor 5 Jahren schon nicht anders, dennoch kommt man
problemlos durch die Gänge. Ich musste nie mit dem Stuhl rutschen, klar wenn
einer entgegenkommt, muss man kurz warten, aber wir sind doch im Urlaub.
Der Boden im Restaurant ist aus Holz, die meisten Gäste waren dort barfuss.
Ab und an sieht man mal Gäste mit Sandalen, das ist aber die Ausnahme.
Das Frühstück war mit frisch zubereiteten Eierspeisen und Waffeln, Pancakes
etc. gleich zu allen von uns besuchten Inseln. Besonders empfehlenswert eine
Sorte Schwarzbrot (sehr lecker).
All-Inklusive:
Wir hatten nur HP gebucht. Als wir allerdings auf der Insel gesehen hatten,
was alles im AI-Paket enthalten ist, wollten wir fast upgraden. Das AI-Paket
auf Reethi Beach umfasst bis auf ein paar Spezialcocktails (die gängigen wie
CubaLibre und PinaColada etc. sind enthalten) alles. Sogar Bailees (??), JD,
Camparia, Baccardi, TigerBeer etc. sind im AI-Angebot enthalten. Ab 16.00
Uhr gibt es in der Mainbar nochmals Kaffee, Kuchen und Häppchen.
Letztendlich hätte es sich für uns dann doch nicht gerechnet, aber wer gerne
mal das eine oder andere Bier oder einen Cocktail trinkt, für den rechnet es
sich alle mal.
Spezialitätenrestaurants
Moodhu-Bar
Für mich noch immer eines der schönsten Plätze auf den Malediven. Der Blick
auf die unzähligen Blautöne und die Ruhe sind unbeschreiblich. So alle zwei
Tage haben wir uns hier ein Mittagessen gegönnt. Die Preise sind dort finde
ich sehr happig, allerdings sind die Portionen wieder so groß, dass ein
Gericht locker für zwei Personen reicht.
Auch am Abend, wenn wir mal dem Trubel aus der Mainbar entgehen wollten,
sind wir in der Moodhu-Bar gesessen.
Candle-Light-Dinner
Als Repeater wurden wir von der Insel zu einem Candle-Light-Dinner
eingeladen. Wir haben uns für das Beef-Menü entschieden. Fazit: Super lecker
und wirklich empfehlenswert. Zur Info beim Candle-Light-Dinner ist eine
Flasche Wein (sehr guter Rotwein) inklusive. Das erwähne ich nur, weil es
mir nicht bekannt war und das auch nirgends steht.
Grillrestaurant
Bei unserem letzten Besuch haben wir nie Gäste in den Restaurants gesehen,
aber dieses Jahr waren die Restaurants sehr gut besucht. Es werden
Argentinanight, Seefoodabend etc. angeboten.
Service
Der Service mit dem gesamten Staff-Bereich war top. Es gab absolut nichts zu
kritisieren.
Besonders erwähnenswert ist Salim, der gute Geist der Sunsetbar. Er steht
hier von morgens 10 Uhr bis abends um 20.00 Uhr und macht einen klasse Job.
Er ist immer freundlich und für jeden Spaß zu haben. Es war schön ein paar
Mal am Tage bei ihm vorbei zu schauen und ein Getränk zu genießen.
Auch unser Kellner im Mainrestaurant war wirklich auf Zack. Wir waren oft
noch nicht mal richtig gesessen, stand schon unser Kaffee am Tisch.
Auffällig war auf ReethiBeach die Schnelligkeit. Hier ging alles wirklich
sehr schnell und kaum war man gesessen, konnte man schon bestellen und
spätestens nach 5 Minuten hatte man etwas zu trinken und das zieht sich
durch alle Bereiche.
Unseren Roomboy haben wir quasi nie gesehen und ich weiß nicht mal wie er
heißt. Auch er machte einen klasse Job.
Die Gästebetreuerinnen Miriam und Denise haben wir gar nicht kennengelernt.
Wir hab sie zwar gesehen, aber zur Zeit machen zwei andere Mädels (2x Julia)
die Gästebetreuung. Aber alle viere waren ganz liebe und nette Mädels,
machen einen kompetenten Eindruck und auch hier gabs absolut nichts zu
kritisieren.
Zur Zeit als wir auf der Insel waren, war auch der Hotelmanager Peter
anwesend. Jeweils am Donnerstag findet ein Managercocktail statt, zu dem man
eingeladen wird. Hier stellt er sich und seine Mannschaft vor und steht für
Fragen und Kritik zur Verfügung. Auch so trifft man ihn tagsüber immer mal
wieder und für ein Paar Worte hatte er immer Zeit.
Tauchen + Schnorcheln (Hausriff)
Das Hausriff und somit auch das Schnorcheln um die Insel ist schlicht
perfekt. Das Hausriff beginnt je nach Lage zwischen 30 und 100 m (von mir
mal grob geschätzt). Wir haben beim Schnorcheln am Hausriff fast alles
entdeckt, was wir auch beim Tauchen gesehen haben: viele bunte
Fischschwärme, Muränen, Rotfeuerfische, Haie (auch schon etwas größere),
Eaglerays (4 Stück!) Schildkröten, viele Titantrigger (da hab ich nen
Höllenrespekt vor), Rochen, Papageienfische etc.etc. Auch die Korallen
scheinen sich hier und da so langsam wieder zu erholen.
Auch das Tauchen am Hausriff ist super, wir haben selten so ein schönes
Hausriff erlebt. Gerade in den Bereichen 10 bis 15 Meter gibt es tolle
farbenbrächtige Korallen, Schwämme und viel Fisch. Das Hausriff ist auch
gerade für Anfänger super geeignet!
Von unserem Bungi aus haben wir einmal morgens und fast jeden Abend eine
Delphinschule direkt an der Insel vorbeischwimmen sehen.
Das Team der SeaExplorer kannten wir bis dato noch nicht. Aber es war ein
klasse Team. Wir haben uns sofort dort wohl gefühlt. Wir hatten auch den
Eindruck, dass es denen nicht drauf angekommt, möglichst viel Geld zu
verdienen. Zu nichts wurde man überredet oder animiert und wenn man keine
Lust zum Tauchen hatte, dann wurde das auch akzeptiert. Die Tauchschule
selbst ist sehr ordentlich und bietet viel Platz. Außerdem gibt es zwei
Duschen und WC’s, das Equipment erscheint mir auch recht gut, obwohl wir bis
auf die zweite Stufe unsere eigenen Sachen dabei hatten.
Ganz lieben Dank an dieser Stelle an Karen und Matt, sowie Robert und seine
Frau (die man ständig dabei antrifft, wie sie das Hausriff von den
Sandsäcken säubern) und Illy.
Noch erwähnenswert:
Wir zählen uns mit unseren rund 70 TG’s nicht zu den erfahrenen Tauchern.
Wir sind quasi Warmwassertaucher und mögen möglichst relaxte Tauchgänge
(also nicht so anspruchsvoll, nicht zu tief und möglichst nicht so starke
Strömung).
Die Tauchspots auf Reethi Beach werden meist morgens mit Doppeltank und
mittags noch mal ein Einzeltank angeboten. Jedoch ist immer morgens ein
anspruchsvoller TG dabei und der Mittag ist meist noch anspruchsvoller. Das
kenn ich bisher anders, auf den von mir bisher besuchten Inseln, wurden
morgens immer die anspruchsvolleren TG’s angeboten und nachmittags eben
einfache Tauchplätze angefahren.
Wetter
Ab unserem ersten Tag hatten wir strahlenden Sonnenschein mit gelegentlich
ein paar Wölkchen. Einen Vormittag hat es mal wie aus Kübeln geregnet,
nachmittags war es aber dann wieder schön. Selbst auf der Westseite ging
immer ein angenehmer Wind. Gegen Abend hat es mich sogar manches mal etwas
gefröstelt.
Das Wetter war aber erst ab unserer Ankunft so richtig schön, davor muss es
sehr windig und oft geregnet haben (haben uns Gäste erzählt).
Das Meer war bei unserer Ankunft noch etwa zwei Tage sehr unruhig mit hohen
Wellen und auch am Hausriff starke Strömung. Danach war das Meer glatt wie
ein Spiegel und herrliche 28 °C warm.
Gäste
Die Verteilung der Nationalitäten auf der Insel würde ich mal zu 70 %
Schweizer, Deutsche und Österreicher einschätzen, wobei der größte Anteil
hier die Schweizer waren.
Der Rest verteilt sich auf ca. 25 % Engländern und 5 % Italienern, Japanern
und Franzosen.
Das Alter der Gäste war von 20 bis 80 Jahren bunt gemischt. Es waren viele
Pärchen oder ganze Familien anwesend. Auffällig waren die vielen Kinder, zu
unserem Zeitpunkt manchmal bis zu 10 Kindern, aller zwischen 1 bis 5 Jahren.
Getier über Wasser
Besonders erwähnenswert ist „Birdy“ der Inselpapagei. Bei unserem ersten
Inselrundgang sah ich plötzlich auf der Hand eines Gastes einen bunten
großen Vogel sitzen, der sich genüsslich füttern lies. Ich kam aus dem
Staunen nicht mehr raus und so hatte dann ich „Birdy“ auf meiner Hand. Nur
wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht, warum sich der Gast so gefreut hatte, ihn
loszuwerden. Birdy ist zwar zuckersüß – aber auch sehr anhänglich,
verfressen und knappert gerne an Ohrringen oder schon mal an Ohren. Ihn
wieder los zu werden ist gar nicht so einfach. In der Nacht muss er in
seinen Käfig an der Rezeption.
Neben Birdy gab es die üblichen Gekkos und Eidechsen, Ameisen, viele
Flughunde, einen Reiher, unzählige Krabben und leider immer noch die Raupen.
Zumindest hatte unsere Urlaubsbekanntschaft und auch mein Mann einen irren
Auschlag und das sah gar nicht so schön aus. Viele rote und juckende
Pusteln, die aber nach 2 bis 3 Tagen wieder verschwunden waren. Die kleinen
Raupen sieht man ab und an von den Bäumen hängen.
Kakkerlaken und Spinnen hab ich in den zwei Wochen keine einzige gesehen. Es
wird jeden Abend um die gleiche Zeit (ca. 18.00 Uhr) die ganze Insel
besprüht.
Leider hab ich auch ein paar Punkte anzubringen, die mir nicht gefallen haben, bzw. aufgefallen und m.E. erwähnenswert sind:
1) Wassersportzentrum
Bisher hatte jede von uns besuchte Insel ein Wassersportzentrum. Allerdings
immer ohne motorisierte Boote, nur mit Katamaran und Surfbrettern.
Auf Reethi Beach gibt es minimum drei Motorboote (eines davon Speed) ein
Glasbodenboot (mit Motor) und sogar einen Jet ski. Hier wird unter anderem
Banana-Fahrten, Wasserski, Monoski etc. etc. angeboten und auch rege
genutzt.
Das hat für meine Begriffe nichts auf den Malediven zu suchen, wer so was
braucht, sollte lieber nach Malle statt nach Male fliegen. Mich hat der
ständige Lärm der Motorboote gestört und ich glaube, da war ich nicht
alleine. Nicht dass ich spiesig bin, Dhonis haben auch Motor, aber die
gehören zum Land und sausen nicht in einem irren Tempo am Strand vorbei.
(Erwähnenswert: Als wir ankamen, war der ganze Bootsverkehr auf der
Westseite geankert – sprich es lagen drei Dhonis, drei Motorboote und eine
Sandpumpe in der Lagune direkt vor den Deluxebungis 115 bis 125. Dies war
jedoch notwendig, da auf der Ostseite, das Meer so stürmisch war, dass dort
kein Boot festgemacht werden konnte. Nach zwei Tagen beruhigte sich das Meer
und es war von da ab, kein Boot mehr hier gesehen. Das denke ich, ist
Naturgewalt und wird von mir hier nicht als Kritik gesehen)
2) unfachgemäß erstellte und unansehnliche Metallgestänge mit Sandsäcken
Die Strandwanderung ist ein typisches Phänomen der Malediven. Versuche hier
von menschlicher Seite entgegenzuwirken, um z.B. Strandabschnitte zu
schützen, werden unternommen, ob sinnvoll, darüber lässt sich streiten. Aber
wenn man schon Versuche unternimmt, dann sollte es m.E. Sinn machen. Die auf
Reethi Beach an der Ost-Süd-Seite errichteten wirklich völlig bescheuerten
Metallgestellte haben ihre Wirkung erstens total verfehlt (denn der Strand
wandert trotzdem und fehlt sogar an manchen Stellen) ist zweitens wirklich
unansehnlich und drittens wird das Hausriff zerstört. Die Sandsäcke reisen
und hunderte davon liegen am Hausriff oder im Sandboden. Ich hab alleine in
meinen drei Hausrifftauchgängen minimum 20 Stück aufgesammelt (mehr ging
nicht). Man sieht immer Taucher und Schnorchler die versuchen die gerissenen
Sandsäcke aufzusammeln. Also hier frag ich mich wirklich – warum macht man
das? Warum kann man sich nicht richtig fachmännischen Rat holen und eine
Lösung finden, die passt. Dann muss halt an dieser Stelle eine Mauer gebaut
werden und die kann durchaus mit abgestorbenen Korallensteinen gebaut
werden. Egal – mich hat es gestört und es sollte jedem bekannt sein.
3) Getränkeverbot auf den Bungis
Das fand ich bisher in keinem Reisebericht, das wird weder vom
Reiseveranstalter noch beim Einführungsrundgang am ersten Abend erwähnt.
Dennoch wurde es mir ziemlich ruppig von einem Barkeeper erklärt. Wir
wollten am ersten Abend, nach dem wird tot müde waren, nicht in die Bar,
sondern auf unserer Terrasse gemütlich noch ein Gute-Nacht-Bier trinken. Wir
haben bestellt und wollten gleich hierzu die Rechnung unterschreiben. Tja
und das ging nicht. Wir hatten zwei Alternativen genannt bekommen, entweder
hier trinken und anschließend unterschreiben oder aber kein Bier. Den Sinn
verstehe ich nicht, selbstverständlich hätten wir unsere Gläser am nächsten
Tag wieder zurückgebracht, aber da gab es wohl schon schlechte Erfahrungen,
so dass die Roomboys am nächsten Tag ein paar Gläser in die Bar tragen
mussten!?!
3) Nicht funktionierendes WLAN
Jetzt werden sich sicherlich einige Fragen, wozu braucht man einen Laptop im
Urlaub?
Wir haben ihn gebraucht, weil wir mit unserem Sohn (12 Jahre und
schulpflichtig)
über ISQ kommunizieren wollten. Leider hat dies absolut nicht funktioniert,
weder an der Mainbar noch an der Rezeption. Das Phänomen ging bei allen von
uns gefragten Gästen nicht. Hilfe konnte dort keine gegeben werden.
4) Sprühen von Insektenvernichtungsmitteln ohne Ankündigung.
In der ersten Woche wurde uns 2 x mitgeteilt, dass am Abend an unserem
Bungi-Bereich Insektenvernichtungsmittel gesprüht wird. Wir sollten
vorsorglich unsere Wäsche und Handtücher vom Bad entfernen. Passiert ist 2x
nichts – sprich es wurde nicht gesprüht. Ab der zweiten Woche wurde dann
allabendlich gesprüht, immer um 18.00 bis 18.30 Uhr (gerade, wenn wir unter
der Dusche waren) allerdings ohne jegliche Ankündigung?!
Fazit:
Reethi Beach ist und bleibt für mich eine gute und bezahlbare
Malediveninsel. Trotz der hier erwähnten Kritikpunkte hatten wir einen
traumhaften Urlaub. Die Punkte sind mir nur aufgefallen und gehören m.E.
erwähnt. Aber sie haben in keinster Weise meinen Urlaub beeinflusst.
Ich würde jederzeit gerne wieder auf Reethi Beach fahren und werde dies
wahrscheinlich auch bereits nächstes Jahr wieder tun.
Reisebericht Reethi Beach Januar 2008
Mit dem Wasserflieger ist die Insel in gut 30 Min. zu erreichen. Bei der Ankuft auf der Insel wurden wir von der Thomas Cook-Reiseleitung empfangen. 2 Stunden später gab´s sogar einen Inselrundgang, damit man schon mal einen ersten Eindruck gewinnen kann und weiß wo es lang geht. Die Insel ist u. E. keine typische Malediveninsel. Sie ist ziemlich bebaut. Das Robinson Crusoe Felling kommt nicht auf. Man hat nirgends das Gefühl, man befindet sich auf einer kleinen Insel mit "Dschungel". Ständig sieht man irgendwelche Gebäude, Tennisplatz usw. Die Insel war zu unserer Zeit komplett ausgebucht. Daher war auch am Strand dementsprechend viel los.
Beim Check-In im Hotel bekamen wir unseren Schlüssel überreicht und sollten
den Bungalow Nr. 102 bekommen. Trotz unserer sofortigen Bitte einen anderen
Bungi zu bekommen, haben wir uns die Nr. 102 angeschaut. Der Strand ist
überhaupt nicht vorhanden. Dort wird versucht mit Sandsäcken und
Eisenstangen (Gerüst) den Strand vor der Brandung zu schützen. Wenn man dort
liegen will, hat man ziemlich große Wellen, und es ist nicht möglich, von
dort direkt ins Wasser zu gehen. Man muss also locker 50 bis 100 m gehen,
bis man schwimmen kann. Wir haben uns dann bei der Rezeption beschwert und
versucht einen anderen Bungi zu bekommen. Wenn man so lange fliegt, endlich
auf den Malediven ist und dann keine Möglichkeit ins Wasser zu kommen und
keine schöne Aussicht hat, ist die Enttäuschung wirklich riesig. Nach langem
Hin und Her konnten wir für 3 Nächte in einen Wasserbungi wechseln (Aufpreis
35 $ die Nacht). Am 4. Tag war dann endlich ein Umzug in einen anderen
Deluxe-Strand-Bungi möglich. Ich finde es von der Hotelleitung nicht fair,
wenn man den vollen Preis zahlt und dann in so einem Bungi für 2 Wochen
bleiben soll. Dann dürften solche Bungis eben nicht belegt werden, oder mit
einer Preisminderung für vielleicht Taucher angeboten werden, die sowieso
nicht soooo oft am Strand liegen möchten.
Es gibt ziemlich viel Deutsche, Österreichter und Schweizer. Vereinzelt noch
ein paar Engländer. Die Guestrelation besteht daher auch aus
deutschsprechendem Personal. Auch unser Kellner hat versucht, mit uns
deutsch zu sprechen. Allerdings möchten wir das nicht. Wenn ich so weit weg
bin von zu Hause, möchte ich zumindest auch nicht überall mit Deutsch
angesprochen werden. Naja. Für manche ist es vielleicht sehr hilfreich und
fühlen sich genau deswegen wohl. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Unser roomboy war wirklich super. Er hat sich sichtlich bemüht uns alles
recht zu machen. Auch Blüten auf dem Bett - traumhaft.
Der Kellner allerdings war nicht wirklich motiviert. Wir haben die ersten
Tage gedacht, vielleicht taut er noch auf. So war es bei den letzten Malen
zumindest. Aber nichts. Wir haben versucht ihn zu fragen wie es ihm denn
heute geht, Gute Nacht gewünscht usw. keine Chance. Wenn er gerade Lust
gehabt hat hat er ein paar Wörtchen gewechselt und uns gleich bedient. Hatte
er keine Lust (meistens) war die Stimmung wirklich unangenehm. An unserem
Abreisetag zum Frühstück ist er überhaupt nicht erschienen. Entweder hatte
er einen Tag frei, war krank... keine Ahnung.
Das andere Personal ist sehr nett.
Das Main Restaurant ist für die Menschenmassen einfach viel zu klein. Die Tische stehen zu eng aneinander, dass man schon Slalom zum Buffet laufen muss. Das Essen war zwar gut, allerdings eher ein "Einheitsbrei" für die breite Masse. Nachspeisenbuffet ist auch nicht sooo toll. Das Problem ist, wenn man abends nicht gleich um 19.30 am Buffet steht, bildet sich kurze Zeit später eine riesen Schlange und man kann erst mal warten bis man endlich was zu essen bekommt. Man hätte das Buffet vielleicht etwas besser lösen können. Frühstück war o.k.
Wir finden, Bananaboat, Jet-Ski, Speedboat, Beachvolleyball usw. gehört nicht auf eine Malediveninsel. Es stört schon etwas, wenn man gemütlich am Strand liegt und dann in der Lagune jemand mit dem Bananaboat durch die Gegend fährt. Aber das ist auch Ansichtssache.
Wie oben schon beschrieben waren wir ursprünglich im Bungi 102. Dann haben wir umgebucht auf Wasserbungi Nr. 207. War i. O. Schön groß. Das Bad riesig. Mit kleinem Balkon. Leider ist die Leiter nicht direkt am Balkon sondern außerhalb der Bungis vom Steg weg. Der Strand bei den Wasserbungis ist o.k. Aber die Liegen stehen ziemlich eng zusammen. Am 4. Tag sind wir in unseren Bungi Nr. 121 gezogen. Er ist ein bißchen von der Strandbar entfernt. Liegt direkt an der Lagune. Allerdings parken die Speedboote und ein kleines Segelboot, Dhonis usw. direkt in dieser Lagune. Also ein kein so toller Ausblick. Da es bei uns ziemlich stürmisch war, wurde die Landzunge ein paar Tage als Mainjetty genutzt. Neue Gäste usw. kamen dann direkt an unserem Strandabschnitt an. Also auch keine richtiges abgeschiedenes feeling....
Wir haben die Insel gebucht, da sie sehr viele gute Bewertungen hat und das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach stimmt. Wir hatten VP gebucht und haben mit Massagen und einem Kanuausflug und Upgrade auf den Wasserbungi mit Getränken 536 $ bezahlt. Allerdings würden wir die Insel nicht mehr besuchen, da uns auf der Insel zu viel los war. Die Abgeschiedenheit hat einfach gefehlt. Aber wie gesagt, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Reisebericht Reethi Beach Resort – erster Maledivenurlaub Reisezeit 25.11.2007 – 09.12.2007
Unseren ersten Maledivenurlaub buchten wir aufgrund der verschiedenen, interessanten und ausführlichen Berichte nach Reethi Beach. Eigentlich wollten wir Filitheyo buchen, aber nachdem wir sehr kurzfristig den Urlaub geplant haben und erst im September zum Buchen kamen war Filitheyo für unseren Reisezeitraum ausgebucht. Somit buchten wir über www.maldivian.com Reehti Beach. Die Abwicklung mit maldivian war sehr einfach und hat reibungslos funktioniert.
Mit der LTU direkt von München nach Male (Nachtflug) war bis auf 40 minuten Verspätung ein sehr angenehmer Flug. Diese Verspätung hatten wir auch in Male und somit waren auch die Abflugzeiten der Wasserflugzeuge mit Verspätungen versehen. Aber nach einer Stunde Wartezeit war auch unser Flieger startklar und die ersten paradiesischen Urlaubsgefühle kamen bei perfekten Bedingungen, beim Überfliegen der vielen Inseln auf.
Kurzer Transport zur Insel und ab in die Rezeption wo wir nach 15 stündiger Anreise einen Begrüßungsdrink, die ersten Informationen bezüglich AI und den Zimmern erhielten. Zum Thema Bungalowreservierungen hatten wir auch die verschiedensten Statements gelesen und deswegen haben wir Abstand davon gelassen. Ob Glück oder Zufall wir bekammen Bungalow 164 und wir waren mit dieser Zuteilung mehr als zufrieden. Ich würde diesen Bungalow wieder haben wollen, denn dieser Strandabschnitt ist zwar nicht so breit wir bei den Bungalows 101-140 aber dafür ist bei 164 für Ruhe garantiert und die Einsstiegsstelle zum Schnorcheln ist auch gleich in der Nähe.
Der Standardbunglaow war gepflegt und für uns vollkommen ausreichend. Das
offene Bad kannten wir vorher noch nicht ist aber ein absoluter Traum. Die
Klimaanlage funktionierte hervorragend, jedoch in der Nacht ausgeschalten,
weil wir uns einerseits nicht verkühlen wollten und andererseits war sie
auch merkbar hörbar. Der Kühlschrank von der Minibar war auch sehr laut und
nach einer Nacht ausgeschalten. Diese Kleinigkeiten waren also rasch
beiseitigt und einem perfekten Urlaub im Paradies stand nichts mehr im Wege.
Einziger Kritikpunkt ist die Ablagefläche im Schrank, die sehr klein ist.
Hin und wieder kamen ein paar Ameisen ins Zimmer die jedoch keinen Menschen
etwas zu Leide tun!
Ach ja die Matratzen sind sehr hart und daher gewöhnungsbedürftig!
Über das Essen waren wir uns nicht ganz einig. Gleich vorweg das Essen war
gut. Meiner Frau hat es sehr geschmeckt. Jedoch im Vergleich zu unserem
letzten Urlaub Hilton Mauritius war ich in Bezug auf Auswahl und Qualität
etwas enttäuscht. Aber die Geschmäcker sind halt überall verschieden.
Geschmacklich war es oft indisch angehaucht, was ich persönlich klasse fand.
Dass sich die Themenabende wöchentlich wiederholten störte uns absolut
nicht. Gut, an die Geschwindigkeit unseres Kellners mussten wir uns erst
gewöhnen.
Wir hatten AI gebucht und würden es wieder tun. Obwohl wir wahrscheinlich
bei HP auf die gleichen Kosten kommen würden ist es viel angenehmer bei AI,
weil man nicht immer rechnen muss. Die Auswahl bei den Getränken und
Cocktails war für uns vollkommen ausreichend.
Wetter: Die erste Woche war traumhaft. Nur in der ersten Nacht gab es heftigen Regen. Leider drehte am Ende der ersten Woche der Wind und am 8. Tag regnete sehr stark. Aber das störte nicht, da wir uns bei 27° in Shorts auch bei Regen entspannen konnten. Leider war das Meer an den kommenden Tagen etwas unruhiger und leider auch trüber, was den Schnorchelspass beeinträchtigte.
Abreise:
Es hatte unser Wassertaxi einen Defekt und so mussten wir eine Stunde auf
das nächste Wasserflugzeug warten, was das einchecken etwas hektisch machte.
Für Duty free blieb auch nur noch 20 min Zeit, was allerdings für uns
ausreichend war. Der Heimflug verlief ruhig und wir kamen pünktlich in
München an.
Fazit:
RBR hat uns sehr gut gefallen. Es war unser schönster Urlaub den wir bisher
gemacht haben! Es waren 14 Tage im Paradies und der Erholungsfaktor ist
enorm. Uns hat das Maledivenfieber erwischt und wir planen unseren nächsten
Urlaub wieder auf die Malediven! 14 Tage Barfuss im Sand ist einfach toll
und unvergesslich genauso wie das fischreiche Riff.
Reisebericht Reethi Beach Resort
Reisezeit 31.10.2007 – 22.11.2007
Wir waren nach 2002 zum 2. Mal vom mit Neckermann und AI auf Reehti Beach.
Flug mit LTU von München über Colombo nach Male mit 2 Std. Verspätung.
Ankunft auf Male mit Überfahrt zum Wasserflugzeugtranfer.Der Transfer auf
Reethi Beach mit TMA erfolgte mit 1,5 Stunden Verspätung.
Empfangen wurden wir Herzlich von Julia mit einem Cocktail in der Lobby und
anschließend bekamen wir, wie im Vorfeld bei Denise angefragt Bungalow 137.
Als Wiederholungstäter haben wir vom Ressort noch ein Candle Light- Dinner
am Strand erhalten, was auch sehr zu empfehlen ist
Zu den Zimmern
Die Standardbungis sind in Ihrem Zustand gut gepflegt und ausreichend
(selbst mit Zimmersafe) ausgestattet. Obwohl die meisten vom Standort der
Bungis von #125 – 150 schwärmen sei erwähnt, es ist auf der Insel der
weiteste Weg in die Tauchschule, Mainbar oder Essen, womit ich(
Bewegungsfaul) mich nicht so recht anfreunden konnte.
Zur Insel und seinen Einrichtungen
Lobby
In der Lobby, die 24 Stunden besetzt ist, gibt es allerlei Infos über
angebotene Aktivitäten, wie z.B. Inselhopping, Nightfishing, Barbecue auf
einer Robinsoninsel, Schnorcheltouren etc.
Der Buisnessbereich ist mit 2 Computern ausgestattet. Einer ist für E-Mail
schreiben und Lesen über Outlook( jedermann zugänglich) und der andere hat
einen kostenpflichtigen (lahmen) Internetzugang ($ 6.- / 20 min). Für alle
die ein Notebook mit Wlan mit auf die Insel nehmen, es gibt einen
kostenfreien Wlan Hotspot mit angenehmer Geschwindigkeit.
Wassersportzentrum
Haben wir selber nicht genutzt. Es wird alles Mögliche an Wassersport und
Kursen angeboten. Ab und An werden auch Delphinschnorcheln ($ 40.-), und
kostenlose geführte Schnorcheltouren am Hausriff angeboten. Im AI- Paket
kann man kostenlos ein Surfbrett nutzen.
Coconut Spa- Center
Wurde im ganzen 5 mal genutzt und überaus Empfehlenswert. Wenn man zwischen
10:00 und 13:00 Uhr eine Anwendung durchführt gibt es 20% Rabatt.
Mainbar
Hier kann man sich eigentlich immer aufhalten. Es wird jeden Abend was
geboten. Es gibt Abende mit Live- Musik, Disco, Krabbenrennen, Vorführungen
der Tauchschule, Wassersportzentrum und Spa
Den Film von Sea-Explorer unbedingt anschauen. Für AI- Gäste gibt es eine
sep. Cocktailkarte.
Moodhu- Bar
24 Stunden Restaurant wurde von uns am Ankunftstag genutzt und sehr gutes
Essen.
Beach und Sunset-Bar
Hier ist ab 16:00 Uhr immer was Los. Auch hier gilt das AI- Paket.
Poolbar und Sportzentrum
Haben wir nicht in Anspruch genommen. Die getränke sind im AI- Paket
enthalten.
Hauptrestaurant
Es wird ein sehr üppiges und sehr gutes Frühstückbuffet angeboten. Das
Mittag und Abendbuffet ist sehr gut und Abwechslungsreich. Die Abendessen
werden täglich einem Motto unterstellt. Es gibt Abende mit Maledivischem,
Asiatischem, Mediterranem, Indischem etc Essen in Buffetform. Besonders
Vorzuheben wäre für Mich die Asiatische Nacht. Auch Allergiker (Laktose
etc.) und Vegetarier kommen mit dem Essen zu Recht, einfach einen Koch nach
den Inhalten fragen.
Tauchschule Sea- Explorer
Die Basis ist nach Ihrem Umbau kaum wieder zu erkennen. Der Counterbereich
ist großzügig und Offen gestaltet. Die Info- und Anschlagtafeln sind
Übersichtlich angebracht. Es gibt zwei klimat. Schulungsräume. Im
Equiptmentbereich befinden sich 2 Süsswasserduschen und 2 Toiletten.
Waschmöglichkeiten für Equiptment sind ausreichend vorhanden. Die
Leihausrüstung haben wir nicht benötigt, macht aber einen guten und
gepflegten Eindruck. Der Trockenraum ist groß, gut belüftet und mehr als
ausreichend. Tauchflaschen gibt es ca. 120 Stk. In den Größen 10 und 12
Liter,
wobei letztere $ 4.- Aufschlag kosten. Nitrox ist kostenlos. Die Leute der
Tauchschule sind überaus freundlich und hilfsbereit und vom Tauchen und der
Arbeit mit den Gästen begeistert.
Das Tauchen
Ich habe in den drei Wochen 39 und meine Frau 14 Tauchgänge durchgeführt. Am
Morgen und 2 mal die Woche mittags wurden 2 Tank Tg mit 2 Booten (max 20
pers.) angeboten. Am Nachmittag 1 Tg. mit einem Boot. 1 Mal die Woche wurde
ein Fullday ( wurde von Vielen gemacht )mit Mittagessen an Board ins
Lavyani- und West Baa Atoll durchgeführt. Der obligate Checkdive wird am
Hausriff, bzw. je nach TG-Anzahl (min 40) auf den Boot durchgeführt. Non
Limit kann erst ab 40 TG gebucht werden. Die Tauchgänge werden, wie von
Sea-Explorer gewohnt, gut geplant und auf Sicherheit durchgeführt. Die
Briefings werden in Deutsch und Englisch mit Tauchplatzkarten (kann an im
Internet downloaden)ausreichend und Informativ abgehalten. Auch nach dem
Tauchgang wurde immer nachgefragt ob alles in Ordnung war mit dem
Tauchplatz.Alles in allem ist Sea-Explorer eine hervorragend geführte Basis.
Fazit
Werde die Insel zum erholen und zum Tauchen bestimmt noch ein drittes Mal
besuchen.
Bilder gibt es auf
http://www.tauch-photos.de
Grüsse Daniel und Sandra
Reethi Beach Resort
Baa-Atoll / Malediven
Reisezeit 14.06. - 05.07.2007
Anreise und Abreise
Wir hatten wieder den Direktflug mit Thomas Cook - heisst jetzt wieder
Kondor - gebucht. Diesmal mit Sitzplatzreservierung, denn auf die Aussicht
des Fensterplatzes beim Landeanflug wollten wir nicht verzichten.
Diesmal hatten wir aber ein anderes Pech: Bei An- und Abreise gab es leider
ein Verspätungsfiasko. In Frankfurt hatten wir bereits 1,5 Stunden
Verspätung. Der Flug selbst war ruhig und ereignislos. Auf dem Hulule
International Airport fuhren wir nach der Abfertigung mit dem Bus zu den
Wasserfliegern. Leider war der erste Flieger nach Reethi bereits voll, der
zweite wurde aus unbekannten Gründen storniert und der dritte (2 Stunden
später!) war dann noch einmal verspätet. So wurde die Anreise schon zu einem
Geduldsspiel. Aber am Beginn des Urlaubs ist man noch gnädig, auch wenn bis
zur Ankunft bereits 4 Stunden bester Urlaubszeit auf der Strecke geblieben
sind.
Sehr ärgerlich dagegen war die Rückreise: Wir wurden recht früh geweckt, man
hetzt sich ab: Bad, Koffer, Frühstück, Reception. Und dann standen wir ewig
auf dem Jetty und warteten. Es stellte sich heraus, dass unser Wasserflieger
kaputt war. Die Ersatzmaschine kam erst 1,5 Stunden später an. Daher war
auch in Hulule Hektik angesagt. Keine Zeit mehr für den Duty-Free-Einkauf,
d.h. kein Curry, kein Cylon-Tee, keine CD von Zero Degree Atoll. Das war
schon traurig.
Die Insel
Reehti Beach ist eine mittelgroße Insel mit angenehmen Flair. Es gibt
weniger Kokos-Palmen als auf anderen Inseln, dafür mehr Scaevola- und andere
Büsche, aber auch Schraubenpalmen und Bäume. Reehti ist auch in der
Nebensaison gut gebucht. In den unbeliebten Gartenbungis brannte öfters mal
Licht, diese waren zumindest teilweise belegt.
Trotz Parkett im Bungi und im Restaurant: Reethi ist eine absolute
Barfuss-Insel, d.h. 3 Wochen keine Schuhe! Die Schlappen fürs Island-Hopping
brauchte ich auch nicht - siehe Ausflüge. Also: Alle Schuhe zu Hause lassen!
Der breite Sandstrand befindet sich in Höhe der Deluxe-Bungis, aber auch die
Standards haben etwas Strand und kleine Buchten.
Etwas abseits war der kleine Pool, den keiner braucht. Tennisplatz,
Sportcenter mit Kraftraum, Beachvolleyball – wer’s braucht.... - alles da,
aber wenig frequentiert.
Der Coconut SPA ist wirklich Klasse! Die Mädels aus Bali massieren
wunderbar, fast schon überirdisch.
In Sachen Animation und Programm gab es Disko, Musik-Quiz, Krabbenrennen,
Waterworld-Movie, Movie der Tauchschule Sea-Explorer - alles in der Mainbar.
Letzter Film vor allem der "Under Water"-Teil ist sensationell und ... man
kann (bzw. muss) ihn kaufen. Für die, die immer was zu meckern haben: in den
drei Wochen gab es keine Life-Musik! Für mich war in der Main Bar fast zu
viel los. Die Alternativen: die Sunset-Bar bis 23.00 Uhr geöffnet und die
Moodhu-Bar - oder eben der eigene Bungi.
Der Baulärm im Staff-Bereich hielt sich in Grenzen, d.h. er war nur tagsüber
auf den Wegen im Inselinnern wahrnehmbar - nicht störend. Wenn DJ Ahmed
seine Anlage aufdreht (2 x wöchentlich) kann man schon mal die Bässe im
Bungi wahrnehmen, aber bei unserer Wetterlage waren Wind und Wellen meist
lauter! Ansonsten hört man den Mosquitoman - und das ist gut so (Flucht
möglich). Der Rest ist Stille!
Bungalow
Wir erhielten einen Wunsch-Bungalow Nr. 165 in dem von mir ausgesuchten
Inselabschnitt. Er beinhaltete zwei Regenschirme (diese waren nötig und im
Dauereinsatz!), Adapter für Steckdosen, einen TV (wurde von uns nicht
benutzt), ausreichend Schrankfläche, ein bequemes Bett, ein schönes offenes
Bad und regelmäßig: Ameisen. Die kamen meist abends herein, wer weiss wo.
Sie störten vor allem nachts im Bett, wenn die Viecher auf uns herumliefen
und uns aufweckten. Der Strand vor unserem Bungi war klein, schön, mit
schattigen Plätzchen, aber leider auch manchmal mit lästigen Teerflecken,
die an den Füssen haften blieben. Hier war es sehr ruhig. Bis auf zwei laute
portugiesische Teenager in Nr. 166, die einige Tage für Stimmung sorgten.
Wetter
Es war Regenzeit! Von 21 Tagen hatten wir fast täglich Regenschauer, es war
oft bewölkt und ca. 10 Tage wirkliches Regenwetter, teilweise mit Sturm.
Aber zwei bis drei richtig schöne Tage gab es auch. Oft konnte man es sich
auch bei Regen auf der Terrasse bequem machen (überdacht und beleuchtet).
Aber auch an schlechten Tagen waren meist einige Stunden regenfrei!
So richtig heftig war es wohl bei Sturm in den Wasserbungis. Dort wackelte das Haus. Mancher konnte da nicht mehr schlafen und hat im Sessel auf das Ende gewartet.
Ist eben wirklich Glücksache. Wir fahren seit Jahren meist in der Zeit Mai/Juni auf die Males und hatten oft relativ gutes Wetter. Wegen ein paar Schauern regen wir uns nicht auf. Aber dieses Jahr hatten wir eben Pech. 1995 auf Thulaghiri gab es auch schon mal eine komplette Woche Dauerregen. Das haben wir dieses Jahr noch getoppt.
Ich war auch bei Regen schnorcheln. Kein Problem, aber die UW-Fotos sollte man doch lieber bei Sonne machen. Einmal kam heftiger Sturm auf, ich war gerade am Riff, der Regen prasselte auf meinen Kopf, alle Fische kamen aus der Deckung der Korallen. Echt super! Nur: ich musste bei den Wasserbungis "aussteigen" - über die Stege, denn am Strand waren die Wellen dann doch sehr heftig. Meine Frau wollte mich schon als vermisst melden! Letztlich ist alles problemlos, wenn man etwas aufpasst und genug Abstand zu den Korallen hält.
Da war es schon wesentlich gefährlicher, als ich bei gutem Wetter nahe dem Tauchschul-Jetty unterwegs war und fast vom Tauch-Dhoni überfahren wurde (10cm am Kopf vorbei gerauscht...). Hab mich dann noch vom Rumpf abgestoßen, um nicht die Bekanntschaft der Schiffsschraube zu machen. Und die Crew hat zurückgeschaut und mir zugelächelt.
Also trotzdem: Spass hatten wir immer, Regen manchmal und Sturm gehört eben auch mal dazu. Aber dann lacht auch wieder die Sonne. Nach der letzten - doch relativ guten Woche - wurden die ersten 14 Tage dann auch schnell wieder verdrängt und es bleibt doch eine überwiegend positive Erinnerung an den Aufenthalt. Es war trotz allem erholsam und wir haben nichts bereut!
Tierisches
Bei der Wetterlage gab es viele Mosquitos. Das Mosquito-Man war täglich
unterwegs, mindestens dreimal zusätzlich auch auf Nachtschicht (gegen 2 bis
3 Uhr!!!). Außerdem wurde einmal im Bereich unserer Bungis extrem
ausgeräuchert (Vorwarnung per Rundschreiben). Trotzdem gab es Mosquitos
genug. Allerdings sind einige Geckos eingegangen (auch in unserem offenen
Bad!), ebenso wie eine einsame Kakerlake! Sonst keine Viecher, keine Raupen,
nix.
Auf der Insel findet man die üblichen Schönechsen und Geckos. Ansonsten noch jede Menge Flughunde, die sich ganz schön hängen lassen, bevorzugt in den Bäumen. Und Krabben ohne Ende.
Verpflegung
Das Buffet im Restaurant war wirklich super! Der neue Bocuse ist sehr nett,
kompetent und ein Superkoch! Einziger Negativ-Ausrutscher war einmal ein
spanisches Buffet. Dafür war sonst von Sushi bis Wellington Beef alles
geboten! Super Fische, Meeresfrüchte, Salate, Desserts!!! Insgesamt war das
Essen sehr vielseitig.
Auch das Frühstücksbuffet liess keine Wünsche offen: Frisch zubereitete Eier, viele Sorten Brot und Kuchen, auch warme Speisen, Früchte, Müsli, Joghurt. Vor allem die süssen Teilchen waren köstlich!
Als Alternativen gab es ein Grill-Restaurants, das regelmäßig Krustentier-Nächte veranstaltete und ein Asiatisches Restaurant. Wir haben beide nicht besucht, weil uns das Main-Restaurant vollkommen ausreichte.
Ansonsten werden einige Extras für teures Geld angeboten, z.B. ein Dinner am Strand. Dieses Event war für Honeymooner inklusive.
Wer – wie wir - nur Halbpension bucht, gönnt sich mittags gelegentlich einen Besuch in der Moodhu Bar. Auf Stelzen im Wasser schmeckt der Snack besonders gut. Empfehlenswert!
Schnorcheln/Hausriff/Tauchen
Das Hausriff ist eher durchschnittlich, aber auch nicht schlecht. Um diese
Jahreszeit war das Wasser wie üblich recht trüb, da Plankton-reich.
Großfische sind eher selten, aber ein paar grosse Zackenbarsche und
Schnapper sieht man schon. Ein Manta segelte auch vorbei. Haie waren nicht
zu sehen, außer mal ein Babyhai. Auch nur wenige Muränen. Schildkröten sind
ebenfalls Mangelware. Wegen der täglichen Rochenfütterung sieht man vor
allem in der Nähe des Taucher-Jettys einige Stachelrochen.
Am Riff sind einige Fischschwärme unterwegs, viele Rotzahndrücker,
Buckelschnapper, Schmetterlingsfische, Doktorfische, Neonfüsiliere und
Süsslippen. Ansonsten sieht man die üblichen Riffbewohner: Papageien-,
Falter-, Kaiser-, Koffer-, Kugelfische und Makrelen.
Ein absolutes Highlight waren die Schnorcheltouren der Tauchschule. Bei der „Manta-Safari“ wurde ich von bis zu 6 Mantas gleichzeitig umschwommen. Es war ein besonderer Genuss, diese Tiere so nahe vorbeizusegeln zu sehen. Es war Manta-Saison! Auch die Turtle-Safari zum Blue Hole hielt, was sie versprach. Eine Schildkröte und ein sehr schönes und fischreiches Riff belohnten uns.
Die Tauchschule war, soweit ich es mitbekommen habe, positiv. Anmerkung: ich bin kein Taucher. Die Two-Tank-Dives kamen aber nicht überall so gut an. Nicht jeder wollte morgens 2 Tauchgänge machen! Ich grüsse hiermit auch die Sea Explorer Karen und Matt und ganz speziell den ILLY ("ma guggen")! Illy ist wirklich ne Granate! Lernt in 4 Monaten besser Deutsch als mache Einwanderer in 4 Jahren. Und das ohne Wörterbuch oder andere Hilfsmittel, nur durch Quatschen... (Is aber auch so neugierig, der Junge)!
Ausflüge
Das Wassersportcenter bot eine Dolphin-Safari per Speedboot oder Katamaran
an. Wir waren mit dem Katamaran segeln. Das war ein Erlebnis, aber leider
waren keine Delfine unterwegs, dafür aber auch diesmal einige Mantas. Die
Delfine kamen dafür später an unser Riff und sogar bis an den Jetty!
Das Island-Hopping hätten wir gerne mitgenommen, aber es fand in drei Wochen nicht einmal statt. Lediglich einmal waren 8 Personen zusammen, aber da hat leider das Wetter gestreikt! Denn: Im AI-Paket sind zwei kleinere Ausflüge enthalten (Einheimischen-Inseln und Nachfischen), daher haben es alle anderen Angebote schwer. Denn diese werden kaum gebucht. Und es gibt immer eine Mindest-Teilnehmerzahl.
Fazit
Reethi Beach Resort war die beste der von mir bisher besuchten Inseln. Auch
das bisher schlechteste Wetter ändert daran nichts. Vergleichbar war sie
eventuell mit Angaga, aber das Essen ist auf Reehti noch besser! Der
Wiederholungsfaktor ist schon groß, auch wenn ich bisher noch nie zweimal
auf einer Insel war.
Fragen könnt Ihr mir stellen über JimmyC1 at freenet.de.
Meine Homepage
http://freenet-homepage.de/JimmyC1/ enthält weitere Berichte und Bilder
von Angaga, Vilamendhoo und Fihalhohi. Und für alle, die es bunt mögen: auch
dieser Bericht ist dort mit kleinen Bildern illustriert.
Viele Grüße an alle Malediven-Fans
Jimmy
Erster Maledivenurlaub vom 26.09. - 11.10.07 - Reethi Beach
Vornweg, es wird kein durch strukturierter Reisebericht. Genauso wenig wird es eine Inselbeschreibung geben, denn beschrieben wurde die Insel ja schon oft genug. Bin selber gespannt was letztendlich bei raus kommt.
Wenn man mich fragt welchen Beweggrund wir hatten auf die Malediven zu
fliegen muss ich ganz ehrlich sagen - Ich weiß es nicht. Die vergangenen 12
Jahre hatte es uns im 'großen Urlaub' immer in die USA verschlagen und dort
im speziellen in den Westen um die diversen Parks zu erkundschaften. Also
rote Steine satt. Angereichert mit Freizeitparks, Shopping, noch mehr roten
Steinen und noch mehr Shopping. Immer mit dabei - Las Vegas. Ihr seht, mit
den Malediven hatte das wenig bis gar nichts zu tun. Wie in jedem Jahr waren
wir uns nach unserem letzten USA-Besuch einig im nächsten Jahr mal nicht in
die USA zu fliegen. Doch wie sah die Alternative aus? Es sollte schon was
Besonderes sein.
Fragt mich nicht warum, aber irgendwie fiel mein Gedanke auf die Malediven.
Das volle Kontrastprogramm zu den USA. Meine Frau war erfreulicher Weise
schnell von meinem Vorschlag überzeugt und nach vier Wochen Infos sammeln
und Foren lesen fiel unsere Wahl im März 07 auf Reethi Beach. Faul wie wir
sind, würden wir die zwei Wochen problemlos schnorchelnd und relaxend rum
bekommen.
Die Überraschung bei meinen Kollegen war groß und meist traf ich auf die
Frage: "Was wollt ihr denn da?" Ein Kollege fragte warum wir nicht Tauchen
würden? Er kenne einen Arbeitskollegen der Tauchlehrer sei. Ulkiger Weise
kannte ich den Arbeitskollegen schon, wusste nur nicht dass er Tauchlehrer
ist. Lange Rede, kurzer Sinn. Im April Schnuppergetaucht und heute bin ich
Taucher. Und ja, ich bin froh Tauchen hier gelernt zu haben und dadurch
selbst einen kühlen See selbst mit geringer Sichtweite zu schätzen weiß.
Meiner Frau war und ist Tauchen leider zu suspekt, so dass es bei ihr beim
Schnorcheln blieb.
Der Viehtransport mit Condor verlief unspektakulär. Service und Essen waren ok. Der Sitzabstand in der Holzklasse für Großgewachsene eine Zumutung.
Bereits der Anflug mit dem Blick auf die kleinen Inselchen versetzte mich in
höchste Verzückung. Die Hitze die uns beim Verlassen des Fliegers entgegen
schlug erinnerte stark an Las Vegas nur mit dem Unterschied - dort ist es
eine trockene Hitze. Der Flug mit dem Wasserflieger ließ meine gute Laune
noch weiter steigen. Hei war das ein Spaß. Mit dem Ding hätte ich noch
länger fliegen können.
Nachdem ich den Flieger verlassen hatte, auf der Plattform auf das Dohni
wartete und Reethi Beach das erste Mal beäugte kam mir nur ein Gedanke: Wow,
so etwas gibt es wirklich.
Die Begrüßung und kurze Einführung von Miriam war sehr nett. Der
Registrierungbogen schnell ausgefüllt. Die lecker Kokosnuss leider viel zu
schnell leer.
Unser Bungi sollte über die gesamten zwei Wochen die 175 sein. Ein
Doppelbungi Standard. Immer wieder was Schreckliches im Forum, aber
letztendlich war er völlig ok. Von unseren Nachbarn haben wir nichts
mitbekommen.
Das Bett war groß und die Matratze klasse. Das Bad mit seinen krabbelnden
Bewohnern war im Verhältnis zum Zimmer riesig. Irgendwie war es lustig bei
den Sitzungen in die Natur zu glotzen und Flughunde zu beobachten. Eine
Badewanne habe ich nicht vermisst. Die Dusche war absolut ausreichend. Was
wir erst nach knapp zwölf Tagen in den Griff bekamen war die Klimaanlage.
Regulieren war da zumindest bei uns ein wenig knifflig.
Eine ewige Diskussion im Forum ist die Größe des Strands vor den jeweiligen Bungis. Die Einen brauchen viel Strand vom Bungi bis zum Wasser. Die Anderen freuen sich über wenig Strand. Wir hatten wenig Strand und ich war froh drüber. Hatte es doch was Ursprüngliches. Der breite Strandabschnitt bei den Deluxe Bungis sprach uns nicht an. Außerdem wollten wir eh nicht die Sonne anbeten.
Schnorcheln: Wie gesagt, es war unser erster Maledivenurlaub und wir hatten wenig Vorstellungen was da auf uns zu kommen würde. Bereits am Strand von der ersten Fischen begrüßt, steigerte sich das bis zur Riffkante in eine Artenvielfalt, dass wir fassungslos und reizüberflutet auf dem Wasser lagen und aus dem Glotzen nicht mehr raus kam. Zu allem 'Überfluss' trafen wir auch gleich auf eine Schildkröte, die wir danach leider nicht wieder gesehen haben. Ansonsten freuten wir uns am Hausriff über Drückerfische, Tintenfische, Barsche, Kofferfische, Rochen, einen Manta, zwei Haie, Muränen, Anemonenfische usw. Mein Frauchen freute sich dagegen weniger über einen Picasso Drücker dem sie unbewusst ins Gehege schnorchelte und der sie in die Finger biss.
Zweimal fuhren wir mit Sea Explorer zum Schnorcheltrip aus. Beim ersten Mal
versprach man uns Mantas und wir bekamen Mantas. So 10-12 Stück werden es
gewesen sein, die sich mit uns vergnügten. Was für ein Erlebnis. Die Bitte
die Tiere nicht zu berühren ließ sich kaum bewerkstelligen, weil sie uns
berührten. Was das Erlebnis schmälerte waren die Schnorchler, die meinen das
Schnorcheln aus ständigem Strampeln mit allen Gliedmaßen besteht - weil man
ja sonst unter geht. Vielleicht hofften sie ja die Tiere damit anzulocken?
Vielleicht war es auch ein hinterher strampeln? In jedem Fall nervte es,
wenn man ruhig auf dem Wasser lag und mehrfach panisch angedotzt wurde.
Wie wir dieses Manta-Erlebnis einzustufen hatten wussten wir Tage später
nach unserem zweiten Schnorcheltrip. Da war nämlich so gut wie nichts mit
Mantas. Also wurde zusätzlich ein Hausriff angesteuert. Ok, ich weiß nicht
welche Insel es war, aber das Hausriff von RB brauchte sich dahinter nicht
zu verstecken. Im Gegenteil.
Tauchen: Wie bereits einleitend erwähnt hatte ich in heimischen Gefilden
einige Tauchbrevets 'eingefahren'. Ich hatte keine Lust meine Urlaubszeit
mit Tauchunterricht zu verbummeln. Ich wollte lieber mit auf's Boot. Ein
bisschen Übung vorher sollte schon sein. Man hat als blutiger Anfänger unter
Wasser einfach noch zu viel mit sich selbst zu tun. Außerdem wollte ich
prüfen ob die Aussage 'Wer im See bei 2m Sicht tauchen kann, der kann das
überall' stimmt. Vor dem Boot stand allerdings, da ich noch keine 40
Tauchgänge hatte, der Check-Dive am Hausriff. Nicht sonderlich spektakulär
und kein Problem.
Es ist schon witzig, wenn man bisher nur trübe Brühe gewohnt war zu hören
wie sich andere Taucher über das planktonreiche Wasser und die damit
verbundene 'schlechte' Sicht ärgerten. Für mich waren die Tauchgänge der
Himmel auf Erden. Tolle Tauchplätze, tolle Tauchgänge, viel zu sehen.
Die Leute von Sea Explorer machten ihren Job professionell, sind kompetent
und sehr nett. Ein besonderer Gruß geht hierbei an André, Illy, Matt und
Sinaan (Mit Absicht in alphabetischer Reihenfolge). Auch die Jungs auf dem
Boot waren alle super nett und hilfsbereit.
Da ich mein eigenes Zeug dabei hatte und nur Blei und Luft benötigte, kann
ich mir kein Urteil über das Equipment erlauben. Nitrox gibt es 'for free'
und schwankte von 31-34% Sauerstoff.
Für die Tauchgänge des nächsten Tages werden Beschreibungen der Tauchplätze
sowie Listen ausgehängt in die man sich eintragen kann. Auch ob man Nitrox
taucht oder Pressluft. Vor den Tauchgängen schnürt man rechtzeitig sein
Päckchen, welches man später auf dem Boot wieder findet. Auch die Flaschen
sind dann bereits an Bord. Leider sind mir hier ein paar Ungereimtheiten
aufgefallen. So tauchte einer meiner Buddys Nitrox ohne Nitroxbrevet. Als
ich ihn fragte ob er aktuell einen Nitroxkurs mache, verneinte er.
An einem anderen Tag hatte ich mir drei Nitrox-Flaschen zurecht gemacht.
Zwei für den Doppeltauchgang am Morgen und eine für einen Nachttauchgang.
Auf dem Morgenboot waren allerdings atatt nur der beiden 'Morgenflaschen'
alle Drei. Dafür fehlte eine Flasche meines Buddys. Die Verwirrung war groß
und man entschied meinem Buddy meine dritte Nitrox-Flasche zu geben. Nicht
korrekt, aber für mich kein Problem. Zurück an der Tauchbasis checkte ich
eine neue Flasche für den Nachttauchgang. Als ich auf dem Boot für den
Nachttauchgang dann plötzlich zwei Nitrox-Flaschen stehen hatte, war ich
mich doch arg am wundern. Man hatte den Anhänger meiner durch meinen Buddy
verbrauchten Nitrox-Flasche einfach an eine andere Nitrox-Flasche gehängt.
Wahrscheinlich in der Hoffnung, dass ich es nicht merke. Wie gesagt, der
Sauerstoffanteil schwankte bei allen meinen Flaschen max. zwischen 31 - 34%
und man konnte davon ausgehen, dass in der ungecheckten Flasche auch nichts
anders drin ist, trotzdem war dieser Vorgang nicht korrekt. Ich schnappte
mir also meine gecheckte Flasche und damit war der Fall für mich gegessen.
Ich gehe einfach mal davon aus, dass das eine Ausnahme war...
Was war noch? Ausführliche Briefings in, wenn nötig, mehreren Sprachen.
Lecker Tee, Kokosnuß und Schokowaffeln nach den Tauchgängen.
Was fehlte waren Nach-Briefings. Außer auf der Rückfahrt hatte man kaum eine
Chance sich über die Tauchgänge zu unterhalten.
Zu den Highlights zählte für mich der Tauchgang mit den Mantas. Ja, ich
durfte unser Schnorchelerlebnis noch einmal unter Wasser erleben.
Essen: Was hatten wir für Horrormeldungen über das Main-Restaurant gelesen.
Wir fanden die Speisen ausgesprochen lecker. Gut, es fiel schon auf, dass
manche Sachen vom Vortag am nächsten Tag in anderer Form wieder aufgetragen
wurden, aber so lange das lecker geschieht habe ich kein Problem damit. Man
muss auch mal überlegen wo man sich befindet und dass es wohl
selbstverständlich ist, dass man ein Hähnchen eben so weit wie möglich
verarbeitet.
Die Auswahl war völlig ausreichend. Geschmacklich war es oft indisch
angehaucht, was ich persönlich klasse fand. Dass sich die Themenabende
wöchentlich wiederholten störte uns absolut nicht. Gut, an die
Geschwindigkeit unseres Kellners mussten wir uns erst gewöhnen, aber nachdem
wir selbst nach ein paar Tagen runter gefahren waren war auch das ok.
Eins möchte ich noch besonders hervorheben. Unser Condor-Rückflug ging um
9.50Uhr Male-Zeit, so dass wir ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet
hatten Frühstück, und wenn dann höchstens ein Lunchpaket, zu bekommen.
Weckzeit war 5.45Uhr RB-Zeit und 6.15Uhr war nach dem Zeitplan von RB
Frühstück geplant. Wir also ins Main-Restaurant wo das offizielle Frühstück
erst um 7.30Uhr geöffnet wurde. Zu unserer Überraschung stand im Restaurant
bereits das komplette Buffet inkl. dem ‚Eiermann’ zur Verfügung. Mag für
erfahrene Malediven- Urlauber nicht Neues sein. Wir waren auf jeden Fall
extrem positiv überrascht und fröhnten ein letztes Mal dem leckeren
Morgenmahl.
Wetter: Keine Ahnung ob wir jetzt Glück, Pech oder normales Wetter hatten. In jedem Fall war Regenzeit und von unseren 14 Tagen hatten wir die ersten sechs Tage Sonne total, dann folgten fünf Tage Durchwachsen inkl. zwei Tage Regen, die von Sonne satt abgelöst wurden. Also wieder klasse Wetter bei der Abreise. Schwerer konnte man es uns nicht machen.
Spa: Meine Frau war drin. Ich nicht. Da war mir Tauchen doch lieber.
Bars: Wir haben nur die Main- und die Sunset-Bar genutzt, wobei wir letztere klar bevorzugten. Die Cocktails schmeckten dort einfach besser und waren deutlich stärker. Danke Satish :-)
Was sonst: Auf das im AI beinhaltete Nachtfischen haben wir verzichtet. Ich hätte es nicht über's Herz gebracht meinen gefangenen Fisch, wenn ich überhaupt einen gefangen hätte, zu verzehren. Ich hätte ihn wohl zurück ins Wasser geschmissen. Also konnte ich gleich auf die Teilnahme verzichten. Auch sonstige Ausflüge trafen nicht auf unser Interesse. Wir wussten auch so genug mit unserer Zeit anzufangen.
Daß man RB als Barfußinsel bezeichnet kann ich nicht so recht nachvollziehen. An manchen Stellen der Wege und auch beim Wühlen mit den Füßen im Sand der Main Bar traf man unweigerlich auf Beton. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass das kein Beton sondern komprimierter Sand sei. Ja genau... Wer komprimierten Sand sehen will, der kann z.B. einen Abstecher auf die Insel Fanö/DK machen. Dort sieht man komprimierten Sand. Jedenfalls ging mir das auf dem Beton Gelatsche gut auf die Fersen.
Trotzdem, alles in allem war es ein super toller Urlaub. Das Positive
überwog deutlich über das Negative. Der Abschied tat ganz schön weh. Somit
machte auch der Rückflug im Wasserflieger irgendwie weniger Spaß. Anfangs
fragte ich mich, wie man es auf so einer Insel länger als einen Urlaub
aushält. Am Ende wusste ich es.
Was bleibt sind die Bilder und Erinnerungen die uns über und vor allem unter
Wasser geschenkt wurden. Da gibt es einige die sich in meinen Kopf
eingebrannt haben. Was noch bleibt ist die Tatsache, nach den Malediven ist
vor den Malediven. Wir werden definitiv wieder kommen. Ob RB oder eine
andere Insel wird sich zeigen.
Roland
Reisebericht zu Reethi Beach vom 12.06.07-26.06.07
Nachdem wir superpünktlich am Düsseldorfer Airport unseren Mietwagen
abgegeben haben, machten wir uns sofort auf die Suche zum Check in Schalter.
Waren bisher nur Hannover gewohnt und mussten uns doch so richtig einen Wolf
laufen, bis wir endlich bei LTU waren. Aber noch zu.
Also nebenan im Café schnell nen Latte bestellt und auf einmal machte der
Schalter auf. Ok, schnell rüber und einchecken. Allerdings war dann auch der
Latte kalt...
Mit etwa 20 Minuten Verspätung aufgrund Unwetter hoben wir dann ab in Richtung Male. Der Flieger war nicht wirklich voll, so dass wir uns es so richtig "bequem" machen konnten, soweit es bei LTU geht.
Gegen 9:50 landeten wir dann in Male. Wir waren die ersten aus unseren Flieger, die aussteigen durften. Für Maledivenneulinge eine echte Erfahrung. War doch schon etwas feuchter die Luft als in Deutschland.puh...
Dann schnell die Pässe kontrollieren lassen und ab zum Gepäck. Ging recht
fix und schnelle weiter. Koffer ins Röntgengerät und dann kam auch schon ein
Zöllner und fragte uns nach Alkohol. Verena antwortete sofort mit "Nö, we
Have no Alkohol"!Mir, also André fiel so ein, das wir doch noch unsere
Sektflasche vom Hochzeitshotel mitgenommen hatten. Ok, schnell alles zugeben
und dann mussten wir die Flasche auch da lassen.
Durften sie dann am Ende unseres Urlaubs wieder abholen. Von der
Freundlichkeit der dortigen Beamten könnten sich unsere mal ein Beispiel
nehmen...
So, genug Zeit verloren. Weiter ging es zum Thomas Cook Schalter, wo wir dann zeitgleich unseren ersten Monsun erleben durften, welcher aber nach ein paar Minuten wieder von der Sonne abgelöst wurde. Dann schnell ab zum Wassertaxibus. Gepäck schnelle verladen und ab in den Bus.
Am Wassertaxihafen hatten wir dann noch so etwa 20 Minuten Wartezeit, und dann ging es in die Lüfte...
Angekommen an der Plattform wurden wir von Mirjam freundlich empfangen.
Dann mit dem Dhoni zum Mainjetty und in der Rezeption erst mal schön mit
kühlen Tüchern und bei einem leckeren Drink die Anmeldung ausfüllen.
Dann ging es an die Bungivergabe. Wir hatten Nr. 165 und 117 zur Wahl, da
wir vorher schon per Mail den Wunsch auf ein Deluxe-Upgrade äußerten.
Entschieden haben wir uns dann für die 117. Fanden den Strand einfach
schöner...Der arme Gepäckträger tat mir schon leid, da er mit dem Koffer zur
165 kam und wir aber dann doch die 117 nahmen. Der 2.Koffer(der
leichtere)sollte erst später kommen. Aber bekam natürlich auch nen
Extrataler.
Abends hatten wir dann eine Inselführung mit Kristina, welche erst neu auf der Insel war. Aber sie hat es gut gemeistert! Später stellte die Tauchschule sich und ihr Video vor und am nächsten Tag fragten wir Karen nach ein Schnuppertauchen. So schnell konnten wir gar nicht gucken, da hatten wir auch schon das Jacket an. Nach dem Schnuppertauchen und dem dazugehörigen "wie geil ist das" entschieden wir uns für den Open Water.
Als Tauchlehrer bekamen wir Ruud. Der Kurs verlief sehr gut bis auf Ohrenprobleme, welche bei mir(André) auftraten. Den Inselarzt kann man echt empfehlen, zumal man nur die Medikamente zahlen muss. Und die Kosten dafür beliefen sich auf 8 Dollar. Echt nen Schnapper, wenn ich da so an Ägypten denke... Nach 2 Tagen Pause konnten wir dann die Bootsgänge absolvieren und waren nun Taucher. Ok, allerdings wollten wir danach Ruud weiter als Guide haben, was auch irgendwie immer klappte(Danke Ruud!!!). Wollte auch keinem anderen Urlaubstaucher meinen Luftverbrauch zumuten. Aber zum Ende hin bekam ich das auch so einigermaßen in den Griff. Die Spots, die wir angefahren sind, waren fast alle einfach traumhaft. Bei einer Ausfahrt wurden wir von einem Monsun überrascht. Das Dhoni stand teilweise recht hoch, einige Flaschen rutschten unter den Sitzen umher, an Laufen war gar nicht mehr zu denken und man konnte keine 10 Meter weit schauen. War schon der Hammer schlechthin. Aber nen Guten Kapitän haben wir gehabt. Allerdings ist man als Anfänger einfach zu sehr aufgeregt und mit sich selbst beschäftigt, ja alles richtig zu machen. Der Fischreichtum war echt der Wahnsinn. Das genialste(beim Tauchen) war auf jedem Fall die Begegnung mit einem Riesenzackenbarsch, der sich in seiner ganzen Größe unter einem Überhang präsentierte. Mantas haben wir leider bei keinem unserer Tauchgänge zu Gesicht bekommen. Dafür habe ich aber noch eine Extra Schnorchel tour über Karen für den Letzten Tag organisiert, der uns zum Manta-Point führte. Es ist echt der Wahnsinn, wenn sie mit dir spielen. Ein Erlebnis, was kaum zu toppen ist. Fire, unser Schnorchelguide, war schon total aufgeregt, weil sich seit einigen Tagen dort wohl wieder ein Walhai herumtreiben sollte. Er gab 2 Mal "Walsharke"Alarm, aber leider klappte es nicht , ihn zu sehen. Ok, wäre auch zu viel des guten, als Anfänger auch gleich noch nen Walhai zu sehen...
Kurz ein Wort noch zum Team der Tauchbasis: absolut genial!!!!!Alle durch die Reihe nett. Vor allem Karen und Matt, welche wirklich genial sind. Wir sehen uns wieder!
Das Hausriff auf der Bungiseite haben wir nur beschnorchelt. Aber schon schön, was sich dort alles so rumtreibt. Ob es nun Anemonenfische waren, ein Oktopus, mehrere Muränen, die Abends immer zum putzen kamen, Napoleons und und und...Für jedem was dabei.
Thema Essen: Dieses kann man als sehr gut bis hervorragend bezeichnen.
Als Kellner hatten wir allerdings ne Schnarchnase. Aber egal, zu trinken
bekamen wir früher oder später immer. Das Flair im Main Restaurant finden
wir gut. Vor allem, das jeder vom ersten bis zum letzten Tag seinen Tisch
hatte. An einem Schönen Abend hatte Verena dort auch ne lustige Begegnung.
Sie trug ein schulterfreies Shirt und meinte zu mir, ich solle doch mal
schauen, irgendwas krabbelt auf Ihrem Rücken. Tja, ein kleiner Babygekko
hatte es sich dort gemütlich gemacht. Aber als ich ihn dann runternehmen
wollte, rannte er über Ihren Arm und den Tisch direkt runter auf den Boden.
Was man auch unbedingt machen muss ist ein lecker Essen in der Modubar.
Einfach göttlich!!!
Thema Bungalow: . Der Bungalow war super ausgestattet und absolut sauber von Getier und Staub. Der Hit ist ja das Badezimmer. Einfach schön. Hier verirrte sich einmal ein großer Gekko ins Beet und kam an den Fliesen nicht mehr hoch. Also nach kurzem Überlegen die Duschvorhangstange abgemacht und schräg ins Beet gestellt. Als wir dann später wiederkamen, war er auch weg. Nach einer Woche etwa war es wieder mal Zeit, unserem Roomboy ein paar Dollarnoten aufs Bett zu legen. Dazu legten wir eine Tüte Schokolinsen und einen Zettel mit "Thanks for the Service" und noch nen Smiley zugemalt. Danach hatten wir 4 Tage einen Haufen Blüten abends auf unserem Bett.
Sportcenter und Wassersportcenter haben wir nicht genutzt, daher gibt es auch nichts zu schreiben.
Ausflüge: Da wir All inklusive gebucht hatten, unternahmen wir auch beide Inclusiveausflüge. Wobei man sich das Nachtfischen auch schenken kann. Vor allem, wenn Japaner mit an Bord sind...Der Ausflug zu den Einheimischeninseln war recht interessant. Hier kann man einige Mitbringsel weitaus günstiger erwerben als im Inselshop(!!!). Und der schönste war der Nachmittag auf der Robinsoninsel Dhandoo. Kann ich jedem ans Herz legen, diesen Trip zu buchen. Man bekommt einen reichhaltig gefüllten Picknickkorb mit und das schnorcheln ist dort Spitze. Allerdings hatten wir etwas Pech, denn als wir eine Schnorchelpause einlegten, zog eine Delphinschule direkt an der Riffkante vorbei. Nach 4 Stunden wurden wir dann wieder abgeholt. Schade eigentlich...
Ansonsten hatten wir eine recht Regenreiche Zeit, was uns aber nicht unbedingt störte. Waren sowieso meist im und unter Wasser. Das einzigste, wo wir den Regen verflucht haben war bei unserem Candelight Dinner. Das haben wir im Asia-Restaurant zu uns nehmen müssen.
Abends trafen wir uns meist mit noch einigen Leuten in der Mainbar(hier liebe Grüße an Katrin&Arno, Steffi&Jens, Nicole&André und Lydia&Dieter!)War immer eine recht gesellige und lustige Runde. Hatten dann auch schon unseren "Stammkellner Salim". Der war echt der Hit.
Also von Langeweile konnten wir nichts spüren. Hatten sogar zeitweise uns aufschreiben müssen, wann wir wo welchen Termin haben.*lach*
Egal, ob man Ausflüge mitmacht, Tauchen und/oder schnorcheln geht, sich die Zeit bei den Angels im Spacenter vertreibt(göttlich) oder einfach nur am Strand rumgammelt, wenn man Interesse zeigt, wird das nie ein langweiliger Urlaub. Was ich nie verstanden habe, das die Engländer meist nur am Pool lagen. Oder andere Urlauber in den 14 Tagen 5 Bücher gelesen haben, dafür aber nichts von der wahren Schöhnheit der Males entdecken konnten. Naja, soll sich eben jeder sein Urlaub so gestalten, wie er meint...
Am 26.06.07 traten wir dann LEIDER unsere Heimreise an. Der Virus hat uns in
doppelter Dosis erwischt, da ehrlich gesagt schon die eine oder andere Träne
sich ankündigte. Auf dem Airport bekamen wir dann unsere Flasche Sekt wieder
und ohne Problem landeten wir dann wieder pünktlich in Düsseldorf.
Allerdings hatten wir uns mit den Klamotten verzockt.
Waren wohl auch später in Hannover am Bahnhof die einzigen mit Kurzen Hosen
und Shirts...
Fazit: Wer Reethi bucht, bucht meines Erachtens einen Traumurlaub. Das
Personal ist der Hammer, Probleme werden sofort gelöst, der Service
einmalig. Essen genial, Bungi genial. Strand sehr schön(Deluxebungis).
Man sollte sich aber vorm buchen gewiss sein, das man einen Bungi auf einer
Insel von 600x200 Meter bucht . Wir kommen auf jedem Fall wieder, denn wir
fühlten uns das erste Mal nicht wie in irgendeiner Anlage, sondern wie in
einer großen Familie.
Danke auch nochmal ans Forum und vor allem Diablo, durch den wir den 2ten schönen Urlaub hatten
Fragen könnt ihr gern an mich richten Und Fotos gibt es unter www.andreundverena.de.tl <http://www.andreundverena.de.tl>
Urlaubsziel: Malediven
Hotel: Reethi Beach Resort, Baa-Atoll
Fluglinie: Emirates Airline
Reiseveranstalter: Thomas Cook
Reisezeitraum: 11.07.07 - 26.07.07
hallo zusammen,
wir haben heuer unseren ersten maledivenurlaub und gleichzeitig unsere
flitterwochen auf Reethi Beach verbracht.
aber der reihe nach.
wir hatten bis 3 tage vor der abreise von thomas cook keine bestätigung bekommen. ich hatte bei der überweisung eine 6 zuviel beim verwendungszweck angegeben, dafür eine zeile drunter zusätzlich meinen namen, jedoch wurde die buchung von thomas cook einfach ignoriert. konnte angeblich nicht zugewiesen werden, obwohl mein name drunterstand. und anstatt sie die buchung zurückweisen, lassen sie es lieber monatelang auf ihrem konto und denken sich so ungefähr, da wird sich schon mal jemand melden, wenn nicht gut für uns. sorry, aber bei einem der größten deutschen reiseveranstalter darf sowas nicht passieren!! gott sei dank hat sich die silke (Sonnensucher hier im forum) und ihre kollegin noch fabelhaft gekümmert, dass trotzdem alles noch geklappt hat. am 10.07 spät abends bekamen wir dann die bestätigung per mail, dass alles glatt geht und am 11.07 kurz bevor wir zum flughafen fahren wollten, bekamen wir per post noch den hotel-gutschein.(ohne den es aber auch gegangen wäre!)
da alle welt immer so für die emirates schwärmen haben wir uns gedacht, dass
wir das doch mal ausprobieren, auch wenn wir hier einen 3h aufenthalt in
dubai haben.
aber wo sollte das bitte sein???
ok, der sitzabstand ist ein bisschen größer, aber das spielt bei 1.75m
eigentlich so gut wie keine rolle. die stewardessen waren auch nicht
freundlicher oder unfreundlicher als in einer deutschen fluglinie und das
essen war genauso grausam, wie woanders auch ;-) service war auch nicht
besser, denn es gab in den 6h von münchen-dubai genau 2x getränke und von
dubai-male auch wieder 2x. letztes jahr condor nach punta cana (10h flug),
haben wir auch mind. 4x was zu trinken bekommen.
was wirklich gut ist, ist das entertainment system der boeing 777 von
dubai-male. hier kann man sich wirklich die zeit schön vertreiben. aber
ehrlich gesagt war ich schon enttäucht, da alle welt so schwärmt, aber es im
prinzip auch nichts anderes ist! wenn wir nochmal in die richtung fliegen
werden, wirds wieder ein direktflug, denn die wartezeit wars einfach nicht
wert.
wir hatten insgesamt 4 flüge. münchen-dubai, dubai-male und wieder zurück.
alle 4 flüge waren zu spät. beim rückflug mussten wir sogar durch den
flughafen in dubai laufen, sonst hätten wir den flieger nach münchen gar
nicht mehr bekommen. gut das eine dame von emirates da stand, die uns dann
zum richtigen gate gebracht hat. alleine hätte wir wohl in 15min nie das
richtige gate gefunden!
in male mit 1.5h verspätung gelandet, gings zum wasserflughafen und wir mussten wieder fast 2h warten, bis wir endlich an der reihe waren, weil alle flieger davor ausgebucht waren. wir hätten auch um 8uhr landen sollen und nicht erst um halb10. der flug war einsame spitze. von oben sieht das ganze einfach herrlich aus.
auf reethi gelandet wurden wir von christine begrüft und zur rezeption geführt. dort bekamen wir dann ne frisce kokusnuss und ein erfrischungstuch. die formalitäten waren recht schnell erledigt und wir bekamen unseren zimmerschlüssel. wir wollten nen bungi zwischen 105 und 113 haben und haben dann auch 107 bekommen. ich wusste, dass die beachbar um diese zeit auf der westseite ca. in der mitte der deluxe-bungis ist und so waren wir am linken rand des strandes.
Insel:
also die insel ist sehr schön. schön mit bäumen/sträuchern/palmen bewachsen
und den ganzen tag wird gefegt und sauber gemacht. genauso hab ich mir das
vorgestellt. wir hatten keine mücken und auch keine von diesen komischen
raupen. aber fliegen gabs tausende! ich weis nicht, ob das auf allen
malediven inseln so ist, aber ich hab ein bisschen die vögel vermisst!? ein
paar raben und ein paar flughunde, aber das wars dann leider auch schon!
Bugalow:
also die deluxe-bungis sind sehr schön. schön geräumig, sehr schön
eingerichtet. das halboffene bad ist sowieso herrlich. also wir haben genau
das richtige für uns ausgewählt.
Personal:
Sehr sehr freundlich.
also egal, ob die nun von der rezeption waren oder kellner oder einer der
manager. sie hatten immer ein offenes ohr und man konnte ganz normal mit
ihnen reden. über unseren tischkellner (Murra) können wir uns auch nicht
beschweren. war sehr nett und immer zur stelle. schade war nur, dass er so
wenig englisch konnte.
Gastronomie:
also in der ersten woche war das essen sehr sehr gut und auch
abwechslungsreich. anfang der zweiten woche wurde aber durch den neuen
küchenchef (der seit ca. 3monaten auf der insel ist) verboten, dass die
angestellten sachen vom buffet essen. ab diesem zeitpunkt wurde das essen
deutlich schlechter. alles viel zu scharf, verpfeffert, versalzen, absolut
überhaupt keine abwechslung mehr. anscheinend haben sich auch dann die
ersten leute beschwert, denn jeden abend war der manager im speisesaal und
hat die leute beobachtet, was sie essen, was zurückgeht und hat sich auch
mit den gästen unterhalten. uns fragte er z.b. ob wir uns nichts normales
gefunden haben, weil wir nur salat und nachspeisen aßen. aber wer kann schon
die ganze zeit nudeln oder chicken/beef-curry essen!? also wir sind wirklich
überhaupt nicht anspruchsvoll was das essen angeht. aber 4* waren das auf
keinen fall mehr wert!!
ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass dieser küchenchef noch lange da
ist. denn die angestellten schimpfen ohne ende über ihn, dass er ein
großkotz ist und den großen chief raushängen lässt, aber alles was es hier
gibt, gab es wohl vor 3jahren schon und er lässt sich absolut nichts neues
einfallen. war zwar schade, sind aber trotzdem satt geworden :-)
Strand:
mit bungi 107 haben wirs eigentlich recht gut erwischt. bungi 106 war der
erste, der nen sonnenschirm + liegestühle am strand hatte. 101-105 mussten
sich mit den liegestühlen vor dem bungi bzw. zwischen den sträuchern
zufrieden geben.
auf grund des schlechten wetters und der hohen wellen, hat das meer richtig
den strand der westseite weggefressen. also auf 2tage war der strand
plötzlich 2m kleiner!! gott sei dank betraf das uns nicht, da wir ja auf der
südspitze waren und hier der strand eher lansgsam wieder gewachen statt
geschrumpft ist.
2 tage vor abreise wurde vor den bunigs 101-105 auch schon wieder die
maledivischen schaukeln aufgestellt. ich denke, dass es auch nicht mehr
lange dauert, bis hier wieder sonnenschirme stehen.
beim inselrundgang haben wir gesehen, dass manche standard-bungis so gut wie
keinen strand mehr hatten und die liegestühle schon fast im wasser standen.
für uns wär das nix gewesen, aber die leute schienen ganz zufrieden damit
gewesen sein.
Hausriff:
Hier war ich ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht. wir wussten zwar, dass
durch el nino die korallen sehr geschädigt wurden. aber das es soo schlimm
ist, hätt ich nicht gedacht. unter wasser ist so gut wie alles braun/grau,
nur ganz selten mal ne bäuliche oder rötliche koralle. aber man sieht, dass
das ganze schön langsam wieder zu wachsen beginnt.
aber fische gibt es massenhaft. kleine, mittlere, ganz große, große
fischschwärme, rochen, muränen schildkröten, nen kleinen hai hab ich
gesehen. also wirklich fantastisch. wie wenn man in nem aquarium schnorcheln
würde :-) einfach alle möglichen farben und formen, wie man sie
wahrscheinlich noch nie gesehen hat. als das erste mal so ein riesen rochen
unter mir aufgetaucht ist, is mir schon das herz kurz stehengeblieben. aber
man "gewöhnt" sich dran und dann ist es einfach nur noch herrlich.
Verpflegung:
wir hatten AI gebucht. zum einen wollten wir bei den flitterwochen nicht
aufpassen müssen, was wir ausgeben und zum anderen war bei uns der
unterschied von VP zu AI gerade mal 21?/Tag p.P.
wenn ich das ganze mal ein bisschen überschlage
2 cola mittag, 2 cola abends, mind. 3 über den tag am strand verteilt. also
7 x 2.70$
und dann an der bar abends immer 2 oder mehr cocktails. also ca. 20$.
wir wären bei ca. 35$ p.P. und ab und zu warens abends an der bar auch ein
bisschen mehr. ;-)
für uns hat es sich auf jedenfall gelohnt, da die preise auf der insel
wirklich alles andere als billig sind!
Ausserdem waren 2 ausflüge im preis inbegriffen: zum einem der ausflug auf
die einheimischen inseln, der im prinzip keinen $ wert ist. aber man sollte
es mal gesehen haben. und zum anderen noch das nigth-fishing. wollten wir
zwar mitmachen, aber die beiden termine, für die wir uns eingetragen haben
wurden beide wegen schlechtem wetter abgesagt. leider sind wir dann schon
heimgeflogen und wir konnten nicht mehr teilnehmen.
Honeymooner:
zu unserer zeit waren ca. 50% honeymooner anwesend. kein wunder denn der
07.07.07 war eben ein beliebtes datum!
wir haben ein poloshirt und ein candle-light-dinner erhalten. leider war das
dinner nicht wie geplant am strand, weil es mal wieder geregnet hat, sondern
es fand im spezialtiäten restaurant statt. war sehr lecker und sehr schön!
Abschliessend möchte ich noch sagen, dass wir uns für die flitterwochen und
als malediven-einsteiger die richtige insel ausgesucht haben. sie war nicht
zuuu klein, dafür aber sehr fein.
leider sind die malediven sehr sehr teuer geworden und als
otto-normal-verdiener ist das ganze eben nicht leicht beazahlbar. wir werden
bestimmt wieder mal auf die males fliegen, aber wohl nicht so schnell, weil
man in anderen ländern mit weissem strand und palmen auch sehr schön urlaub
machen kann, aber für nen teil des preises, auch wenn man das natürlich
nicht miteinander vergleichen kann, da es ganz was anderes ist.
wenn jemand noch fragen hat, kann er mir gerne ne pm (jameslaas) schreiben oder an null.peil at gmx.de
Reisebericht «Reethi Beach Resort» - 1. bis 15. Juli 2007, HP, Jahn-Reisen
(zweiter Maledivenurlaub nach Medhufushi im August 2002)
Inselstruktur & Bungalows
Die Insel ist sehr gepflegt, es wird ständig gefegt, sauber gemacht oder
renoviert. Leider war es durch die Renovierungsarbeiten im Staffbereich
zeitweise (auch während der Essenszeiten) sehr laut. Die Renovierungen
dürften laut Management Anfang August 2007 jedoch abgeschlossen sein und
somit wird dann wieder Ruhe einkehren.
Die Bungalows (Standard) sind sehr geräumig und modern eingerichtet. Das Open-Airbad ist nett, könnte aber unter Verwendung von Holz noch mehr Charakter haben. Leider müffelt es ziemlich stark aus dem Abfluss wenn man duscht, ansonsten war alles in Ordnung und es gab auch kein Ungeziefer im Zimmer. Wir hatten Bungi-Nr. 147 und der war Tip Top von der Lage. Ich persönlich finde die Lage der Standard-Bungis schöner, weil privater und man liegt nicht in „zweiter Reihe“ am Strand, wie teilweise bei den Deluxe-Bungis.
Restaurants & Bars
Wir hatten HP was für uns absolut ausreichend war. Die Preise für Getränke
und Essen fanden wir ok und so blieben unsere Nebenkosten bei dem
derzeitigen super Dollarkurs mit 750 EUR im Budget. Candle-Light kann ich
nur empfehlen – Qualität und Quantität waren prima und der Service wie
überall klasse.
Entgegen vieler Negativbewertungen fanden wir das Essen im Hauptrestaurant sehr lecker und abwechslungsreich. Es gab sehr viel Fisch, immer schön scharf und jeden Abend ein maledivisches Gericht. Uns hat’s gemundet (und wir sind recht verwöhnt was das Essen angeht), aber man muss halt realistisch bleiben und Preis-Leistung stimmen hier wirklich. Das Ambiente im Restaurant lässt allerdings zu wünschen übrig.
Die Mainbar haben wir ab 21:30 Uhr gemieden – zu viele Leute, zu viele Grüppchenbildung, zu viel Animation. Das mochten wir ganz und gar nicht. Die Sunset- und die Moodhu-Bar gefielen uns da wesentlich besser.
Wetter & Hausriff
Für Juli war’s der Hit. Wir hatten nur zweimal kurze Regenschauer, ansonsten
war durchweg blauer Himmel mit leichter Bewölkung – allerdings teilweise
sehr windig. Nachteil an der Regenzeit sind die diesigen Wasserverhältnisse.
Zum Schnorcheln war das nicht so optimal – dafür gab’s Mantas „en masse“ bei
den organisierten Schnorchelausflügen.
Das Hausriff hat uns sehr gut gefallen – viele grosse bunte Fischschwärme, Schildkröten, Rochen und Delphine. Wir hatten Glück und konnten einen Delphin gleich vorne am Strand vor unserem Bungi beobachten. Ein tolles Erlebnis.
Zusammenfassend würden wir RBR als optimale Einsteigerinsel für Leute
empfehlen, die ein wenig Abwechslung gerne mögen um dem „Inselkoller“
vorzubeugen. Wir persönlich mögen es lieber kleiner und feiner – aber
glücklicherweise gibt es ja für jeden Geschmack das passende Inselchen. Für
uns war dieses Jahr der Preis ausschlaggebend – und der stimmte! Nächstes
Mal darf es dann wieder ein bisschen mehr sein….:)
Viele Grüsse aus Trier,
Melanie & Bernd
malediva249 at gmx.de
Reethi Beach Resort 14.05.-05.06.2007 / Thomas Cook
Anreise
Abflug ab Düsseldorf mit LTU. Wir hatten die vorletzte Sitzreihe in
Flugrichtung links im voraus reserviert, da wir wussten das die letzte
Sitzreihe nur besetzt wird wenn der Flieger voll ist. Er war nicht voll, so
das wir hinter uns niemanden hatten der permanent gemeckert hätte, wenn die
Sitzlehne nach hinten geklappt ist. Das Essen an Bord war traditionell
schlecht (es gab ein „Fit for Fun“ Menü) und natürlich hatten wir mal wieder
nicht die Auswahl zwischen 2 verschiedenen Gerichten, da eins schon nicht
mehr verfügbar war. Ansonsten war der Flug bis auf ein Gewitter, welches man
schön von oben beobachten konnte, relativ ruhig und wir waren froh als wir
die ersten kleinen Inseln unter uns sehen konnten und auf dem Flughafen in
Male gelandet sind. Unser Wassertaxi nach Reethi hatte leider etwas
Verspätung und der Koffer meiner Frau war wohl etwas zu schwer, denn man
fragte Sie freundlich ob Sie sich noch etwas aus dem Koffer holen möchte, da
er nicht mit uns zusammen nach Reethi fliegen wird (er kam dann am späten
Nachmittag auf Reethi an).
Der Flug mit dem Wassertaxi war toll, auch wenn man teilweise nicht viel sehen konnte, da es ziemlich bewölkt war.
Ankunft
Nach der Landung vor Reethi, noch kurz auf ein Dhoni (wo man schon sehr nett
von Miriam begrüßt wurde) und 1 Minute später ist man am Anleger der
Rezeption. Dort bekamen wir erst einmal ein warmes Erfrischungstuch von
einer netten Mitarbeiterin aus dem Coconut-Spa, sowie eine frische Kokosnuss
als Begrüßungs-Drink. Es wurden nun die noch nötigen Formalitäten
erledigt und die Bungis zugeteilt.
Hier spielten sich dann die ersten Menschlichen Dramen ab, denn eine blonde
Dame bekam wohl nicht den gewünschten Bungi und fing erst mal an zu heulen,
hat aber alles nichts genützt, denn einen anderen Bungi hat Sie wohl erst
mal nicht bekommen. Wir bekamen die Schlüssel für den Standartbungi 168, den
letzten Standart-Einzelbungi vor den Standart-Doppelbungis.
Wohnen
Nachdem wir unseren Bungi gefunden hatten, stellten wir fest das er für uns
perfekt war, denn er l