Robinson Club Maldives 21.-31.01.10
Vorherige MALEDIVEN Erfahrung: Mirihi 2005, Medhufushi 2009
Also leider können wir uns unseren Vorgängern nicht so wirklich in der Begeisterung anschließen...........
Wer den Robinson Club bucht, muss genau wissen, auf was ER oder SIE sich einlässt. Eine romantische Pärcheninsel ist das nicht.....aber dazu später mehr!
Anreise durch x-maliges umsteigen und hoch/runter, eher beschwerlich und zeitraubend. Fanden wir auf Mirihi und Medhufushi besser mit dem Wasserflugzeug. Durch den hohen Wellengang konnten wir nicht zum Hauptanlegesteg, sondern mussten am Staffsteg (Schrottinsel) anlegen, war etwas beschwerlich, aber naja......
Erste Eindrücke der Wasserbungalows eher häßlich und sie sehen so gar nicht wie auf den Werbefotos aus :-(
Es wurde uns eilig ein Getränk in die Hand gedrückt und ab mit den Golfkarren in die Zimmer, mhm ein netter, entspannter Empfang geht irgendwie anders!
Wir hatten einen Strandbungalow hinter dem Restaurant "EDEL" und dem Pool, Stürmische Seite , teilweise schon Nordseefeeling mit entsprechendem Wellengang.
Bungalows: Die für uns besseren Bungalows sind ganz sicher die zwischen Reception und dem Edel. Man hat da wenigstens keine gemeinsame Terrasse mit dem Nachbarn . Bungalows innen sehr schön, tolles Bad mit Whirlpool, aber stehen schon sehr eng. Privatsphäre naja...
Dach häßliche Blechschindeln,
Aber: Die Bungalows im hinteren Bereich sehr laut bei Discobetrieb(naja, heißt dann Wohlfühl White Sensation Night(bitte alle in Weiß kleiden!ärgs) oder so ähnlich)
Wir haben direkt am ersten Abend eine Kostprobe davon bekommen! Völlig fertig von der Anreise sind wir um 9:30 Uhr ins Bett gewankt und ohrenbetäubender Lärm (BummBumm Musik mit Ansage und Bässe voll aufgedreht) hat uns bis 24.00 Uhr nicht schlafen lassen. Bei Nachfrage an der Reception, wie lange denn der Krach andauern würde, sagte man uns um 24.00Uhr ist Schluß, na schönen Dank, sind wir hier denn am Ballermann?
Also Start war schon schlecht................
Am nächsten Morgen sind wir dann ziemlich gerädert zum Frühstück geschlichen und unglaubliche Szenen verstärkten den Mallorca Eindruck noch: Es gibt sie tatsächlich immer noch: Die Poolliegen-Früh-Handtuch-Reservierer
Kein Witz!! Auf den "besten" Liegen waren Handtücher drapiert und Taschen plaziert, O MANN.......
Die Gästebetreuer schmetterten uns am Buffet ein super gutgelauntes " Moooooooorgennnnnnnnnn, na, was macht Ihr heute????????" entgegen
Wir(brummel):"Schlafen und relaxen..........."
Gästebetreuer: Stirnrunzel "Aha..........."
So langsam fingen wir an zu begreifen, wo wir gelandet sind: In einem Club mit Animation......... ;-)
Dann sah ein Tag z.B. dann so aus:
9:00 Uhr Aquajogging
10:00 Uhr Poweryoga
11:00 Uhr Kochkurs
14:00 Uhr Schnorcheltour
15:00 Uhr Powerplate-Training
16:00 Uhr Malkurs
usw.
Das hatten wir uns laut Prospekt ganz anders vorgestellt, es sollte ja kein typischer Club sein, so der Prospekt! Man muss natürlich nix mit machen, aber die Insel war immer so busy.......
Essen: Tja, wir sind Vegetarier, haben wir am Anfang auch direkt gesagt. Leider sind wir dann doch meistens bei Nudeln und Salat hängen geblieben, da der Rest aus Fleisch und Fisch bestand. Nachtisch war dann auch fast immer mit Gelatine verdickt.
Für Fleisch und Fisch Esser ist das Essen glaube ich o.k., für Vegetarier sind besonders die Menüabende(2x in der Woche) nicht so einfach, der Küchenchef hat dann extra was für uns gekocht......Dafür noch mal lieben Dank!!! Zwischendurch gab es auch auf unseren Wunsch mal ein Gemüsecurry.
Auf Medhufushi und Mirihi gab es immer genügend Auswahl an vegetarischen Gerichten, da kam man gar nicht in Verlegenheit.
Auch Fleischesser haben bei den vegetarischen Gerichten gerne mal zugegriffen..........Robinson macht doch so auf WELLFIT, da würde die "vegetarische Ecke" ganz gut kommen. Naja, verhungert sind wir nicht..........
Tischweine übrigens super!!!
SPA: Toll!
Waren wir drei Mal und es war immer super. Wünderschöne Behandlungsräume und zivile Preise.
Leider das Fitnesscenter direkt neben an, dann hört man schon mal den Drill-Inspector brüllen: "......und 9, und 8, und 7, und 6, und 5 etc."
Schnorcheln:
Hausriff fanden wir sehr schön, sogar Schildkröten ganz nah gesehen. Einstieg manchmal etwas beschwerlich, durch hohen Wellengang oder langer Weg. Strömung im mittleren Bereich, nix für ungeübte Schnorchler.
Service:
Der Restaurant Service war sehr gut, fast schon ein bißchen zuviel, meinen Teller muss man mir nicht an den Tisch tragen. ;-) einen Gang runterschalten und alles ist etwas entspannter.
Besonderen Dank an Ruwen, Waheed, Samy und das indische Mädchen(Name vergessen)
Getränke wurden im Powergang nachgeschenkt, dann schwankt man schon mal aus dem Restaurant. ;-))
FAZIT:
Die Insel und ihr Animationsteam geben sich "unheimliche" Mühe, um die Leute bei Laune zu halten und zu unterhalten.
Das muss man aber auch wollen, sonst wird es nämlich "unheimlich". Wir fanden es zuviel.
Wir fanden es seltsam, wie gut 'drauf die Animateure waren und das kam uns manchmal etwas aufgesetzt vor. (Wir hatten Grüße von Chrissie an Patrick ausgerichtet, er konnte sich an Sie nicht mehr erinnern.......versteht Ihr, was wir meinen?)
Emsige Kontaktaufnahme(mal vorsichtig ausgedrückt) zu alleinreisenden jungen Mädels ist ja auch irgendwie Animateur typisch, haben wir aber so auf einer Malediveninsel noch nicht wahrgenommen. Naja, vielleicht sind die Mädels ja extra deswegen in einen Robinson-Club gefahren...dafür scheint der Robinson-Club ja bekannt zu sein, wie uns andere Gäste erzählten.
Es wird Leute geben, die es mögen gepampert zu werden bis zum Abwinken, aber für Relaxer und Ruhesuchende ist das nichts, dafür stehen die Bungalows auch zu dicht.
"Robinson"-Feeling=Fehlanzeige!
Eins noch zur Abreise:
Morgens um 5.00Uhr im strömenden Regen und bei Gewitter, kein Spaß.
Die Krönung waren aber die 5 trockenen Kekse und immerhin Kaffee zum Frühstück an der Reception.
Für 6000,-€ ist es doch nicht zuviel verlangt ein kleines Sandwich am Vorabend zu schmieren und morgens mitzugeben, oder ?
So haben wir die Insel verlassen, wir sie betreten haben: mit gemischten Gefühlen!
Kerstin & Alex
Urlaubszeitraum 11.01.2010 - 24.01.2010
Anreise
Flug ab Frankfurt mit Condor nach Male. Nach Ankunft in Male wurden wir gleich von einen Robin in Empfang genommen. Er hat für uns den weitern Check-in übernommen und die Gepäckaufgabe. Unsere Koffer haben wir erst wieder im RC auf unserem Zimmer gesehen (Super !!!).
Leider mussten wir in Male 3 Std. auf unseren Weiterflug warten, allerdings steht für Robinson Gäste eine Lounge mit kostenfreien Getränken und Snacks zur Verfügung.
Nach ca. 50 minütigen Inlandsflug landeten wir in Kaadedhdhoo; auch dort wurden wir wieder von freundlichen Robins begrüßt, unsere Koffer wurden auf Speed-Boote verladen und weiter ging´s ca. 20 Min. mit dem Speed-Boot zur Trauminsel. Das Meer glich einem See, keine Wellen. Auf der Insel wurden wir mit Erfrischungstüchern und Cocktails begrüßt. Obwohl 48 Pers. angereicht waren, lief der Check-In reibungslos und schnell ab.
Bungalows
Wir erhielten einen Gartenbungalow, der sehr modern eingerichtet war. Falchbild-TV, Dolby-Surround-Boxen, Wasserkocher, Senseo-Maschine; alles war vorhanden. Das halb offene Bad war super schön mit Whirlpool-Badewanne und einer Open-Air-Dusche eingerichtet. Der Kleiderschrank roch etwas muffelig, was sich leider auch auf unsere Klamotten übertragen hat. Nach ein paar Tagen sind wir ein einen Strandbungalow umgezogen, Bungalow und Bad waren größer als im Gartenbungalow. Die Aussicht von der Terasse war leider etwas getrübt, da sich auf der rechten Seite eine kleine Bauschuttinsel befand. Wir fanden´s nicht wirklich schlimm; haben einfach mehr nach links geschaut ;-) wer allerdings eine Spinnenphobie hat, sollte lieber einen Wasserbungalow wählen!!!
Strand
Sehr schöner Sandstrand mit Sundowner-Corner. Man kann problemlos in 25 Min. einmal um die Insel laufen. Wer empfindliche Füße hat, dem empfehlen wir Strandschuhe, da an einigen Stellen kaputte Muscheln und abgestorbene Korallenreste liegen, auch beim Einstieg ins Wasser.
Rii/Fische
Ich kann nur meine Erfahrung als Schnorchler, nicht als Taucher schreiben: auf der einen Seite war das Riff ca. 5m vom Strand entfernt, auf der anderen Seite ca. 20-25m.
Ich habe sehr viele bekannte und bunte Fische gesehen, auch eine Schildkröte. Richtige Highlights wie Delfine und Haie kamen mit leider nicht vor die Brille.
Pool
Sehr schöne moderne Poolanlage mit super bequemen Liegen und einer Poolbar (Preise wie an allen Bars ok - Cocktail 10-12 USD).
Service
Wir sind nicht sehr anspruchsvolle Urlauber, daher können wir über den Service nur positiv berichten; das Zimmer wurde 2x täglich ordentlich gereinigt. Personal beim Essen war sehr höflich und zuvorkommend. Beim Essen wurde und ein Platz angeboten, der Stuhl herangeschoben und eine Serviette auf den Schoß gelegt. Wir fühlten uns dadurch aber nicht belästigt, es war eine sehr nette Geste. Am letzten Abend hat uns "unser Kellner" mit einem Glas Champagner überrascht.
Essen
Uns fehlen immer noch die Worte.....
Das ESsen war sensationell! Ganz viel wurde vor unseren Augen frisch zubereitet; egal ob der saft am Morgen oder die Nudeln am Abend. Die Köche, unter der Regie von Chefkoch "Tobias", waren sehr kreativ; Barbeceau am Strand, 7-Gänge-Menü, Lying-Dinner, ...
Lasst euch einfach überraschen. Wer sich hier übers Essen beschwert, ist selber schuld!
Fazit
Obwohl der Club teilweise ausgebucht war, haben wir uns gefragt, wo alle Gäste waren. Es war den ganzen Tag angenehm ruhig und man kam zur Ruhe. Wir würden super gerne wieder kommen, doch ohne das "Eröffnungsangebot" hätten wir uns den Robinson Club Maldives nicht leisten können. Es war aber mit sicherheit nicht unser letzter Urlaub auf den Malediven!
Julia und Christian
Robinson Club Maldives 30.12.09 – 10.01.10
Bisherige Maledivenerfahrung: Vor 25 Jahren die „alte“ Nacatcha Fushi, vor 12 Jahren Kurumba. Dies ist mein 3. Malediven-Aufenthalt.
Da einige schon sehnlichst auf einen Bericht des neuen Robinson Resorts warten, lege ich jetzt mal los !
Anreise:
Wir flogen ab Frankfurt mit Condor. Die Gegebenheiten bei diesen Flügen sind ja bekannt. Wir hatten aber das Glück, dass einige Sitzreihen frei waren und wir es uns bequem machen konnten.
Bei der Ankunft in Male wurden wir von einem liebenswerten Robinson-Mitarbeiter in Empfang genommen. Er nahm uns gleich unsere Koffer ab, zeigte uns die Lounge, in der wir uns erfrischen konnten und checkte für uns für den Weiterflug nach Khadheedoo ein. Dazu muss ich sagen, dass mein Mann und ich die einzigen Robinson-Gäste waren. Leider ging der Inlandsflug erst drei Stunden später los. Kurz vor Abflug kam unser Mann von Robinson in die Lounge und führte uns direkt zum Gate, ohne nochmaliges Warten. Wir fühlten uns sehr gut betreut in der doch langen Wartezeit. Der Inlandsflug führte über sämtliche Atolle und wir hatten eine schöne Aussicht. Bei Ankunft in Khadheedoo hatten wir leider Regen. Hier wurden wir auch direkt von einem Robin ganz liebevoll empfangen und zu einem Boot gebracht, das uns in 30 Minuten direkt zur Insel brachte.
Am Steg stand ein ganzes Empfangskomitee mit Sekt zur Begrüßung. Wie bei Robinson üblich, wurden wir gleich geduzt und beim Vornamen angesprochen.
Einchecken lief problemlos und zügig ab. Wir bekamen Beachbungi 1304. Ein Beachbungalow, wie gebucht.
Es war Silvester! Der Himmel war wolkenverhangen. Noch! Ab Neujahr hatten wir dann nur noch Sonne pur!
Bungi:
Es war echt ein riesengroßer(77qm) Bungi. Schon von außen fiel die tolle Dachkonstruktion auf. Innen dann ein riesengroßes Bett mit Pfosten, an denen bestimmt demnächst noch Vorhänge angebracht werden. Diese fehlten leider noch. Hinter dem Bett, durch eine Wand getrennt, befand sich ein großer Ankleidebereich mit Schrank, Kommode, Spiegel, Kofferablage und Schreibtisch. Vom Schlafbereich führten 3 Stufen in den Wohnbereich mit Couch, Tisch, Anrichte mit Minibar, Fernseher, DVD Player, Senseo-Kaffeemaschine. Kaffeepads gab es jeden Tag frisch. Würde aber empfehlen, diese von Zuhause mitzunehmen, da dieser Kaffee ziemlich dünne war. Trinkwasser in Flaschen (1/2 Liter pro Pers.) wurde auch kostenlos täglich frisch gebracht. Vom Wohnbereich ging es zur großen Terrasse mit 2 Stühlen und Tisch. Und davor hatten wir direkt „unseren Beach“. Als Hihglight empfand ich das halboffene Bad: Überdacht waren Toilette, Bidet, Doppelwaschbecken, Badewanne mit Whirlpool und eine Dusche. Daran schloss sich ein bepflanzter, offener Bereich an, der optisch wunderschön gestaltet war. Hier war dann die große Außendusche mit Wasserfallduschkopf. Was mir persönlich fehlte, war ein Kosmetikspiegel beim Schminken (ja, wenn die Augen nicht mehr so gut sind…….) und eine Steckdose für normale Stecker. Es gab nur diese „shavers only“ Steckdose. Die Beleuchtung im Bad war sehr gut, jedoch die Schalterkombination im gesamten Bungalow etwas verwirrend. Na ja, irgendwie haben wir doch immer wieder den „richtigen Knopf“ getroffen.
Die Reinigung war die ersten 2 Tage ne Katastrophe bzw. fand garnicht statt. Nach Beschwerden einiger Gäste wurde der Zimmerboy entlassen und wir bekamen einen Neuen, der seine Arbeit sehr gewissenhaft verrichtete. Ok, die müssen ihr Personal auch erst mal selektieren. Was mir fehlte, war eine Möglichkeit, die Füße von Sand zu reinigen, bevor man ins Zimmer ging.
Strand:
Wir waren rechterhand von der Rezeption, das ist die Riffseite, im 3. (Doppel-)Bungalow. Hier war der Stand noch nicht so breit, hat uns aber gereicht. Ab Nr. 1306 wird der Stand breiter. Links von der Rezeption ist ein breiter Stand und auf der Lagunenseite ist er noch breiter. Allerdings ist hier der Riffeinstieg nicht optimal und doch weit entfernt.
Riff:
Ich kann hier nur als Schnorchlerin mein Urteil abgeben. Die Korallen auf unserer Seite waren nur etwa 4-5 Meter vom Strand entfernt und die waren sehr schön und wuchsen auch an vielen Stellen schon wieder bunt nach. Um vor das Riff zu kommen hatte man bei Ebbe etwas Schwierigkeiten aber man findet schnell die richtigen Stellen heraus für einen problemlosen Einstieg.
Fische:
In den Korallen tummelten sich sehr viele der bekannten kleinen Arten. Am Riffabgrund haben wir jedoch nicht einen Großfisch wie Hai oder Rochen gesehen. Lediglich ein paar Babyhaie. Dafür aber ein paarmal Schildkröten. Andere Gäste berichteten von Delphinen, die sie beim schnorcheln sahen. Das kenne ich von meinem letzten Aufenthalt auf Kurumba anders.
Pool:
Sehr schöne geschwungene Poolanlage mit Bar und Barhockern im Wasser. Sehr schön fürs Auge, aber außer einmal bei einer abendlichen „Poolparty“ nicht von uns genutzt.
Gastronomie:
Gegessen wurde entweder im offenen, überdachten, gefliesten Restaurant oder draußen auf der Terrasse bei Kerzenlicht. Die persönliche Devise des Küchenchefs: „ Das Frühstück muss reichlich und vielfältig sein; Mittagessen ist“ Nahrungsaufnahme“; und beim Abendessen muss es richtig knallen!!!“
Und genau so wurde es umgesetzt: Beim Frühstück gab es viele Brotsorten, Schinken, Wurst und Käse, Eier nach Wunsch frisch zubereitet in allen Variationen, viele tropische Früchte und frisch gepresste Säfte, Crepes, Marmeladen Müsli in allen Arten, Joghurt und … und …und, sowie Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Latte, Espresso oder normalen Kaffee oder Tee.
Beim Mittagessen gab es leichte Küche. Viel Gegrilltes (Fisch und Fleisch), Pasta, Salate usw. Alles sehr schmackhaft.
Und wie üblich bei Robinson sind die Tischgetränke wie Softdrinks Cola (light muss extra bezahlt werden!!) Fanta, Saft und Wasser sowie Bier, Rot-, Weiß-, Roséwein beim Mittag- und Abendessen inklusive. Und die Weine sind von ausgezeichneter Qualität. Haben wir ausgiebig getestet und nie Probleme gehabt ;-)
DAS ABENDESSEN !!! Jeden Tag ein echter Knaller. Ich war schon in vielen Spitzenhotels aber was hier geboten wurde, übertraf alles. An Frische und Qualität nicht zu überbieten. Silvester gab es ein Menü, am Tisch serviert, von dem man nur träumen kann Und was der deutsche Küchenchef persönlich beim allabendlichen Show-Cooking zauberte, waren kleine Kunstwerke. Dabei hatte er immer Zeit für eine kleine Plauderei, während er das Essen auf deinem Teller anrichtete. Jedes Gericht hatte seine eigene, ganz besondere Geschmacksnote. Es war ein Erlebnis, jeden Bissen ganz bewusst auf der Zunge zergehen zu lassen. So muss ich noch heut an den ganzen Thunfisch denken, der roh aufgeschnitten wurde und von einer Qualität war, die besser nicht sein konnte. Oder das Lammkarree oder die Pekingente oder das Kalbsfilet, das Rinderfilet, die Jacobsmuscheln, der Lobster und … und … und. Ja ….und dann die Desserts!! Mann oh Mann, eine Augenweide!
Personal:
Im Restaurant: ausnahmslos freundliche, liebenswerte Kellner und Kellnerinnen. Sehr aufmerksam wurde immer Wein und Wasser nachgeschenkt, so dass man sie manchmal sogar bremsen musste, Teller wurden sofort abgeräumt, Stuhl zurechtgerückt, Teller abgenommen und zum Platz gebracht. Alles perfekt! Besonders ans Herz gewachsen war uns der kleine Smile, der seinem Namen alle Ehre machte und ganz besessen war, etwas deutsch mit uns zu sprechen. Oder Samy, der mich abends nach meinem Namen fragte und mich am nächsten Morgen gleich mit Namen begrüßte.
In der Bar: hier waren noch ein paar einzelne, die noch nicht so erfahren waren. Aber auch sie wurden von Tag zu Tag besser und mit ihrer Freundlichkeit haben sie alles wieder wett gemacht.
Das Robinson Team, allen voran Patrick und sein Partner von F&B hatten immer ein offenes Ohr und nahmen sich richtig Zeit für die Gäste und ihre Anliegen. Patrick fragte uns direkt bei unserer Ankunft nach unserem Namen und hat sie danach nicht wieder vergessen!
Sensationell!
Unterhaltung:
Falls eingefleischte Robinsonurlauber das gleiche erwarten wie in anderen Clubs, dann muss ich Euch enttäuschen“!
Es gibt kein Theater! Aber braucht man hier Theater?? Ich nicht!
Dafür gibt es tagsüber Sportprogramme, Kurse auf der Wellfit-Ebene, mal ne Schnorcheltour mit dem Meeresbiologen, Inselspaziergänge, Sundowner an der Bar mit klassischer Musik: Du liegst auf einer Luxusliege oder in der „Kuschelmuschel“, trinkst ein Glas eisgekühlten Prosecco, nimmt dir ein Stückchen Kuchen oder ein selbstgemachtes Raphaelo, lauschst der Musik und beobachtest, wie die Sonne bei den Wasserbungalows langsam feuerrot ins Meer eintaucht. TRAUM!
Am Abend gibt es jeden Tag ein anderes Motto bzw. Event. Z.B. Standbarbecue, Maledivischer Abend, White-Night (unbedingt weiße Klamotten mitnehmen, da alle weiß gekleidet sind), Lagerfeuer mit Gitarre, Lifebands in der Bar (Sandboden) und einiges mehr.
Und wenn du dich dann auf den Weg zum Bungalow machst, steht da bestimmt der Spätkoch am Ausgang der Bar und bietet dir noch ein Betthupferl an.
Ausflüge:
Hierzu kann ich nur von einem „Ausflug“ erzählen:
Wir haben ein ganz liebes „Päärle“ kennengelernt (gell Heike und Mario) und gemeinsam ein Picknick auf der zu Robinson gehörenden, unbewohnten Insel unternommen. Unsere Männer haben uns damit überrascht. Ahnungslos am Strand liegend, stand plötzlich F&B-Chef Patrick (the Best) mit Sekt auf Eis vor uns und sagte, „auf geht’s Mädels, das Boot wartet schon“! Was wir dann erlebten, war wie im Film. Wir, zu viert ca. 15 Minuten Richtung einsame Insel. Die Krönung waren dann noch 4 Delphine, die uns ein kurzes Stück begleiteten. Dann die Insel! Von weitem sahen wir 2 weiße Sonnenschirme, zwei Tische mit weißen Tischdecken, Stühle mit weißen Hussen am weißen Strand. Und extra für uns ein Koch und ein Kellner (danke Christoph). Zuerst konnten wir schnorcheln. Leider war der Wasserstand etwas niedrig und der Einstieg etwas schwierig.
Danach gab es lecker Wein, Sekt und ein Viergänge-Menü, als Hauptgang gegrillten Lobster.
Wir konnten so lange bleiben, wie wir Lust hatten. Später wurden wir wieder vom Speedboot abgeholt. Der Preis von 120 US Dollar/Person war gerechtfertigt.
Abreise:
Noch nie fiel es mir so schwer, mich von einem Urlaubsort zu verabschieden. Aber es musste nun mal sein.
Abholung um 04.25 mit Schnellboot. In dunkler Nacht Richtung Khaadeedoo. Hier kullerten doch einige Tränchen!
Einchecken nach Male (immer in Betreuung eines Club-Teammitgliedes). Flug diesmal in einer größeren Maschine, die auch höher flog und wir daher während des Fluges nicht viel sehen konnten.
In Male wieder der gleiche Nette, wie bei der Ankunft. Diesmal waren wir 14 Personen. Und auch diesmal hat er jeden persönlich zum Check-in begleitet, die Koffer aufs Band gestellt und persönlich vor der Sicherheitskontrolle verabschiedet.
Rückflug mit Condor verlief ganz ruhig. Hier noch ein Lob an unsere Frau Flugkapitän. Trotz Schnee und Eis legte sie in Frankfurt eine butterzarte Landung hin!! Wenn es auch heißt, Frauen könnten nicht Autofahren, Fliegen können sie !!
FAZIT:
Es war alles wie ein Traum, aus dem es ganz schwer war, wach zu werden.
Ein großes Lob an das ganze Team von Robinson !!!!!!
Von anfänglichen Schwierigkeiten, die es eine Woche vor unserer Ankunft noch hier und da gab und von einigen Gästen (hauptsächlich in den Wasserbungis) reklamiert wurden, haben wir nichts mehr gemerkt. Die anfängliche Nichtreinigung des Zimmers wurde direkt behoben und sonst irgendetwas zu beanstanden wäre kleinkariert!
Einziger Kritikpunkt sind die Wartezeiten ab Male für den Weiterflug. Vielleicht wird das mit der Zeit auch noch optimiert.
Allen, die in nächster Zeit da sein dürfen, wünschen wir eine traumhafte Zeit und grüßt Patrick von uns
Christiane & Peter