Royal Island

Wir waren zu zweit im Januar 2008 auf Royal Island. Gebucht über ThomasCook, Flug mit Condor. Und dann geschah das hier:

Das Hotel allgemein

Na klar, keine Frage: eine Trauminsel. Das sollte hinlänglich bekannt sein. Trotz der recht üppigen Ausstattung der Insel mit wenigstens 150 Bungalows hat man nicht das Gefühl, es sei überfüllt. Einer der häufigsten Kritikpunkte an RI ist, dass es keine reine Barfussinsel ist, dass die Wege gepflastert sind usw. Stimmt schon. Und gerade die gepflasterten Wege machen es wegen der teilweise scharfkantigen Steine mitunter unangenehm, trotzdem barfuß zu laufen. Da ist der Weg am Strand entlang angenehmer. Allerdings dürfte RI den Mangel an Sand durch sein tropisches Grün wieder aufwiegen. Es ist wohl auf den Malediven einzigartig, was für ein Urwald sich hinter den Bungalows erstreckt. Klar: Hier wird bewusst nicht jedes Blatt aufgefegt, die Natur belassen. Was zur Folge hat, dass auf der Insel sogar Gras wächst und sich das Grün ungehemmt ausbreiten kann. Wunderbare Ursprünglichkeit. Mit dem Nebeneffekt allerdings wiederum, dass ängstliche Zeitgenossen besonders nachts mal überrascht werden können. Geckos im und am Bungalow sind ja normal und auch sehr nett, allerdings haben uns wir nach Sonnenuntergang beim Gang durch die engen Pfade im Inselinneren fast jeden Tag den Weg mit Ratten geteilt. Scheint hier ein massves Problem zu sein. Auch eine Schlange kreuzte eines nachts unseren Weg. Da die Wege nur spärlich beleuchtet sind, sollte man sich mit einer Taschenlampe bewaffnen. So sieht man die unliebsamen Mitbewohner wenigstens frühzeitig. Hoch über einem ziehen zudem Flughunde ihre Runden, wer beim Frühstück draußen sitzt, sollte aufpassen, dass die Krähen nicht das Toast vom Teller klauen. Und die kleinen Ameisen könnne ganz fieß stechen oder beißen. Es juckt. Das Hausriff ist nicht besonders spektakulär, zudem künstlich angelegt, aufgeschüttet.Nur ein paar bunte Korallen, der übliche Haufen an Rifffischen, wir haben auch kleine Mantas und eine Schildkröte gesehen. Vom Strand aus zudem ein paar Delfine und größere Haie gesichtet. Zum Schnorcheln eignet sich am besten die Südseite, vom Jetty aus. Recht starke Strömungen mitunter. Soviel zur Natur. Als wir im Januar dort waren, befanden sich außer uns hauptsächlich Russen und Italiener auf der Insel. Das kann dann mitunter etwas lauter werden. Oder feucht-fröhlich, im Falle der Russen, die auch hier schon mittags mit der Druckbetankung anfangen, während die Kinder im Pool planschen. Muss ja irgendwie nicht sein. Überhaupt: Überraschend viele Kinder. Dabei wird denen nichts Besonderes geboten hier. Neben den Russen und Italienern noch ein paar Österreicher und neben uns und Dieter Bohlen samt jugendlicher Freundin eine handvoll Deutscher. Dazu vereinzelt Japaner, Franzosen, Engländer. Sehr bunt gemischt. Englisch ist folgerichtig Umgangssprache, auch wenn sich einige dagegen wehren.

Die Lage des Hotels

Auch das ist bekannt: Der Nordseite fehlt der Strand. Man sollte also versuchen, auf der Sonnenuntergangs-/Südseite einen Bungalow zu bekommen. Wir hatten Zimmer 136 - beste Lage, besondere Ausstattung. Denn die Bungalows 134-137 haben als einzige zusätzich zu den obligatorischen Liegen am Strand einen Tisch mit Sonenschirm & Stühlen am Strand, dazu schönes Sofa auf der Terrasse und Kaffeemaschine. Zudem hat man etwas Abstand zum Jetty, wo doch mehr los ist, und den breitesten Strandabschnitt vor der Nase. Es gibt zwei Suiten mit eigenem kleinen Pool und noch etwas besserer Ausstattung. Sind aber eher selten gebucht. Gleich nach der Ankunft in Malé wird man in die Lounge geführt, dort wartet man auf den Wasserflieger. Sehr angenehm dort, es gibt einen Drink, einen tolles Ausblick und einen PC mit Internetanschluss. Da fängt der Urlaub gleich nett an. Je nachdem, wie viele Ressorts vorher noch angeflogen werden, rund eine halbe Stunde bis Stunde Flugzeit dann. RI hat eine kleine zusätzliche Hafen-Insel, wo nachts auch mal die Wasserfliegen abgestellt werden. Deswegen erfolgt der Rücktransport in der Regel pünktlich und direkt - die Piloten übernachten dann auf der Insel. Es gibt einen Juwelier, einen Foto-Shop und einen kleinen Laden mit Andenken, Chips und Badelatschen. Kann man mal reingucken, Preise sind recht moderat. Es gibt ein paar Nachbarinseln, die man sieht, dazu Ausflüge: Schnorcheln, Angeln, Halb- und Ganztagesausflug auf lokale Inseln, Picknick auf einer Sandbank, Ausflug zu unbewohnter Insel, Big-Game-Fishing, Sunset-Cocktail-Fahrt. Leider werden bei den Schnorcheltouren oftmals die gleichen Riffe in unmittelbarer Umgebung der Insel angefahren, da müsste die Insel flexibler sein. Wer es individueller haben will, kann aber auch über die Wassersprotschule Ausflüge buchen - teurer, aber dann ganz persönlich gestaltet. Hier lassen sich auch Kanus oder Katamarane mieten. Oder, für die, die es nötig haben, Jetski, Bananenboot oder andere lustige Luftgummiteile hinterm Schnellboot. Tauchschule gibt es, na klar, deutschsprachig und gut ausgestattet. Haben wir aber nicht genutzt.

Der Service des Hotels

Fantastisch. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Service - perfekt. Die Angestellten sind kompetent und überaus zuvorkommend. Reinigung der Zimmer zwei Mal am Tag, überall wird man freundlich behandelt. Ganz wichtig, um sich vom ersten Moment an wohl zu fühlen. Viel besser geht es wirklich nicht.

Gastronomie im Hotel

Ein Restaurant für alle, dazu ein Fisch-Restaurant in schönerer Lage am Südstrand, wo auch Spezial-Dinner veranstaltet werden. Die Qualität und Quantität des Essens ist wirklich überragend. Was da täglich an Spezialitäten und Besonderem geboten wird, ist atemberaubend. Auch geschmacklich ein Erlebnis. Täglich wenigstens fünf verschiedene Fischgerichte - allein das ist die lange Anreise wert. Da muss niemand Abstriche machen, egal, was an Lieblingsspeisen gewünscht wird. Dabei sollte man nicht vergessen, dass diese Qualität am Ende der Welt und nicht mitten in Europa geboten wird. Einfach klasse. Jeden Abend gibt es ein bestimmtes Motto (Thai-Food, indisch, maledivisch, mediterran o.ä.), dazu dann noch Kochstationen, Pasta usw. Wenn die Bedienung hin und wieder etwas länger dauert, dann stört einen das nur ganz am Anfang. Fängt man selbst an, langsam zu relaxen, dann verfällt man auch in einen gemächlicheren Lebensstil. Die besten Plätze im Restaurant sind direkt am Teich in der Mitte oder draußen - auch wenn es da etwas windiger werden kann. Dafür ist es dort eindeutig ruhiger und romatischer - mit Füßen im Sand. Denn die Größe des Restaurants bedingt einfach, dass es auch mal lauter sein kann. Gerade, wenn man sehr sprachfreudige Nachbarn hat. Dazu gibt es Snacks und Drinks ohne Ende an der Main/Pool-Bar. Wir hatten All Inclusive gebucht. Nicht nötig zum Essen, da Frühstück und Abendessen vollkommen ausreichen, aber für uns einfach eine Frage der Entspannung. Rechnet man, rechnet sich AI letztlich vielleicht nicht. Aber so kann man trinken und essen, wann man wo will. Getränkepreise sind noch OK (1,5l Wasser 4,25 Dollar, Longdrinks 10 Dollar, Cocktails 10-12 Dollar, Glas Wein 4,50 Dollar). Wer AI bucht, schreckt dann bei der abendlichen Auflistung nicht zusammen. Und es ist eine Frage der Gesundheit, sich über den Tag ohne Gedanken an den Preis mit 3-4 Litern Wasser einzudecken.

Sport, Unterhaltung und Pool im Hotel

Auch hier: ein absoluter Pluspunkt des Hotels. RI ist eben eine Insel, auf der man nicht nur essen, schnorcheln und schlafen kann. Gegen die Pfunde helfen Tennisplatz, Volleyballfeld, Fußballplatz, Badminton-Halle oder Squash-Raum. Wir haben zudem sehr intensiv das Fitness-Znetrum genutzt. Zwei Laufbänder, zwei Rad-Trainer, dazu viele Gewichte und ein paar Mucki-Maschinen. Alles in absolut bestem Zustand und wenig frequentiert. Wenn Sport unter Plamen, dann so. Zur Entspannung lohnt sich der Gang in das fantastische Spa. Ein Erlebnis der besonderen Art. Die fernöstlichen Damen (und Herren) wissen einfach jede Verspannung zu lösen und massieren, kneten und drücken nach allen Regeln der Kunst. Man relaxt dort in einem wundervollen Spa-Garten mit Flusslauf, Wasserfall und tollen Behandlungsräumen. Der siebte Himmel der Spa-Kunst. Da lohnt sich auch der Preis von 120 Dollar für 80 Minuten Well-Being-Massage o.ä. Wer den größten Pool der Welt vor der Nase mal verlassen will, kann ein paar Runden im Pool drehen, wo man gleich bestens mit Getränken und Handtüchern versorgt wird. Abends hin und wieder Unterhaltung im Fun-Pup (Krabbenrennen, Folklore-Trommeln), dazu Donnerstagabends ein Alleinunterhalter auf der Poolterrasse. Sonst keine Animation, und das ist auch gut so.

Zimmer / Unterbringung im Hotel

Deutsche Urlauber werden alle in den freistehenden Bungalows untergebracht. Für Familien gibt es sechs Doppelbungalows. Wie wir mitbekommen haben, werden einige (italienische?) Gäste auch in zweiter Reihe in den Reihenbungalows untergebracht. Sonst eigentlich für höheres Personal und Tagesgäste gedacht.

Die Bungalows sind alle wundervoll ausgestattet, sehr edel in dunklem Holz gehalten. Mit Klimaanlage, Ventilator und einem netten halboffenen Bad. Duschgel und Pflegeprodukte sind vorhanden. TV mit Deutscher Welle und englischem Fußball, braucht aber eigentlich niemand. Wichtiger: Wir hatten einen DVD-Player, um Musik zu hören. Von Nachbarn hört man nichts, manchmal sieht man sie auf der Terrasse. Komfort ist sehr hoch und die Hütten in bestem Zustand - muss bei dem Klima eine Menge Arbeit kosten. Handtücher und Bettwäsche werden täglich gewechselt, manchmal zwei Mal. Hin und wieder könnte der Roomboy etwas besser durchwischen, aber dreckig ist hier gar nichts. Gegen Mücken oder anderes Fluggetier helfen die Geckos wunderbar. Man sollte sich ein paar für zu Hause mitnehmen. Handtücher werden morgens und abends vom Roomboy auf die Liegen gelegt bzw. wieder eingesammelt, auch um die Auflagen braucht man sich nicht kümmern. Kaffee und Tee gibt es kostenlos im Zimmer, ebenso eine Flasche Wasser pro Tag. Minibar gibt es, etwas teurer als an der Bar.

Tipps und Empfehlungen

Tja, was noch? Handyempfang mitunter schlecht (zum Glück), W-Lan in der Bar, das Wetter ist unberechenbar. Wenn ihr noch mehr wissen wollt: Fahrt hin. Denn das hier lohnt sich auf jeden Fall.

Noch Fragen? krue (at) row-people.de
 


 

Reisebericht Royal Island Ressort & Spa Baa Atoll 7.-20. April 2007

Nach Durchsicht diverser Web-Portale und Kataloge entschieden wir uns für die Buchung eines zweiwöchigen Aufenthalt auf Royal Island im Baa Atoll. Ziel der Reise war primär die Suche nach Ruhe und Entspannung, um dem hiesigen Trubel zu entkommen.

BUCHUNG
Wir haben die Reise direkt am Flughafen in München gebucht. Neben der Option „Meyers Weltreisen“ haben wir auch die Möglichkeit eines Online-Reiseveranstalters (V-Tours) angeboten bekommen. Da der Online-Reiseveranstalter günstiger war, haben wir uns für diesen entschieden. Im Nachhinein müssen wir sagen, dass die Entscheidung die Richtige war. Entgegen anderer Berichte hat die Reiseabwicklung (Zusendung der Unterlagen etc.) sehr gut funktioniert.

FLUG / ANREISE:
Die Anreise erfolgte mit Emirates über Dubai. Für einen Langstreckenflug in Eco-Klasse war der Flug mit dieser Airlines ganz in Ordnung (abgesehen vom geringen Sitzabstand) Leider haben wir es im Flieger versäumt eine Sitzreihe zum Schlafen zu belegen (da der Flieger nicht ausgebucht war).
In Dubai hatten wir ca. 3 h Aufenthalt. Der dortige Duty-free Shop erfüllte in keinster Weise unserer zugegebenerweise hohen Erwartungen. Obwohl es angeblich der größte weltweit ist, haben wir weder eine große Auswahl an Sonnenbrillen noch ein spezifisches Parfum gefunden.
Mit Emirates ging es dann weiter nach Male, wo wir bei strahlendem Sonnenschein gelandet sind. Wir hatten Glück und konnten ohne große Wartezeit mit dem Wasserflugzeug weiterfliegen. Mit dem ersten Zwischenstopp kam dann die Überraschung: Es regnet wie aus Kübeln (trotz angenehmer Temperaturen). Bei unserer Ankunft in Royal Islands hat es zwar nicht mehr geregnet, doch war es noch ziemlich bewölkt. Gleichzeitig machten die Touristen, welche zum Wasserflugzeug gebracht wurden nicht den Eindruck, viel Sonne genossen zu haben. Jedenfalls waren Sie wenig gebräunt. Später erfuhren wir, dass es drei Tage durchgeregnet hatte.

INSEL:
Royal Island ist eine größere Insel der Malediven im Nordwesten – sie lässt sich in ca. 35 Minuten umrunden. Leider geht das nur bei Ebbe und auch dann gibt es noch einige Stellen, bei denen man etwas ins Wasser muss. An den Strand angrenzend finden sich die einzelnen Bungalows – meist abgetrennt durch recht üppige Vegetation. Allerdings vermissten die Palmen direkt am Meer. Dies befinden sich mehr im inneren der Insel – aber dort reichlich.
Im inneren der Anlage meist unsichtbar befinden sich div. Anlagen wie Wäscherei, Generator, Entsalzungsanlage und Personalunterkünfte.
Für die Fitness gibt es Tennisplätze, eine Badmintonhalle, eine Squashhalle und einen Fitnessraum. Abgesehen vom Tennis haben wir vor dem Abendessen diese Anlagen auch genutzt. Alles ist in sehr gutem Zustand.
Erwähnenswert ist auch noch der SPA-Bereich in dem es alle Arten von indischen und ayurvedischen Massagen gibt. Wir haben uns zweimal eine Massage gegönnt und waren jedes Mal sehr zufrieden.

BUNGALOW:
Außer den beiden Präsidentensuiten sind alle Bungalows gleichwertig und komfortabel ausgestattet in eher dunkleren, aber dennoch gemütlichen Holztönen. Jeder verfügt über ein halboffenes Bad mit Wanne, Openair Dusche und Bidet sowie über eine Terrasse mit eigenen Strandliegen. Wir hatten sogar zwei liegen im Schatten und zwei liegen in der Sonne.
Wir bestätigen die Angaben aus früheren Berichten Bungalows auf der Südseite zu buchen.
Wir selbst haben Bungalow 169 bewohnt und waren mit der Lage sehr zufrieden. Der Strandabschnitt war sehr schön und dieser lag auch in der Nähe der Tauchbasis. Wir denken jedoch, dass auch die Bungalows 170-190 noch sehr gut zu bewohnen sind (ebenfalls Südseite). Die Nordseite der Insel ist in der Tat wenig attraktiv, da dort das Meer ganze Arbeit leistet und die aufgetürmten Sandsäcke keine dauerhafte Lösung darstellen. Weiterhin hat man auf der Nordseite sehr früh Schatten.

SERVICE
Der Service im Bungalow ist in Ordnung. Man bekommt jeden Tag frische Badetücher und die Handtücher im Badezimmer werden zwei Mal pro Tag ausgetauscht. Service wollen wir hier nicht besonders herausheben - es war ok. Bei einem früheren Maledivenaufenthalt wurde einmal das Bett mit Blüten hergerichtet. Dies war hier leider nicht der Fall. Also in diesem Sinne haben wir Standardservice erfahren.
Die Servicekräfte sind zwar freundlich – doch manchmal wäre ein wenig pro-aktiveres Verhalten erwünschter.

TAUCHEN UND SCHNORCHELN:
Delphis Diving ist modern ausgestattet. Die Tauchlehrer sind kompetent und –in der Tauchbasis – auch nett. Den europäischen Tauchlehrer würde kein Zacken aus der Krone brechen, auch mal in der Kantine bzw. auf dem Weg dorthin ein „Hallo“ von sich zu geben. Vielleicht nehmen sie sich ein Beispiel an den maledivischen bzw. asiatischen?
Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung (wie z.B. in Ägypten) wird nicht verlangt. Es reicht die Unterschrift, dass man gesund ist.
Die Preise sind bei Delphi Diving mit 57 USD p.P. und Tauchgang taxiert. Da die Boote vom Hotel gestellt werden sind nochmals 14 USD pro Fahrt fällig. Für reine Taucher gibt es sicherlich auf den Malediven noch günstigere Angebote.
Die Tauchboote fahren 2x pro Tag hinaus. Weiterhin gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an Nachttauchgängen.

Zum Tauchen ist noch zu sagen: Auf Royal Islands hat man die Möglichkeit viele Fische auch am Hausriff zu sehen und zu beobachten. Das Hausriff – obwohl angelegt – ist wirklich sehr gut und in diesem Sinne ist es auch ein wahres Schnorchelparadis. Bei unserer Rückfahrt haben wir in einem aktuellen Reiseführer (über Ressorts der Malediven) gelesen, dass dem nicht so ist. Dem können wir nicht zustimmen. Wichtig: Bei den ersten Schnorchelgängen sowohl ein T-Shirt als auch eine lange Hose tragen (wg. Sonnenbrand). Leider haben wir uns etwas die Beine verbrannt, das wir die Hose weggelassen haben.
Am Riff haben wir gesehen: Schildkröten, Manta, Riffhaie, Rochen (vom Steg aus), Papageienfische etc. und diese auch Fotografiert
Beim Tauchen haben wir dann zusätzlich noch größere Mantas gesehen – leider auch nur mit Schnorchel und nicht beim eigentlichen Tauchgang.

RESTAURANT:
Wir hatten Vollpension gebucht und somit stand uns zu den Mahlzeiten das Buffet zur Verfügung. Im Buffetrestaurant hat jeder seinen bestimmten und festgelegten Tisch. Abweichungen davon sind schwierig (am letzten Tag haben wir Frühstück und Abendessen auf der Strandterrasse eingenommen – die Organisation davon war für die Servicekräfte ein echter Nightmare).

Jeden Tag gibt es eine große Auswahl an Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen und meist ist für jeden was dabei. Nach einer Woche tritt dann eine Wiederholung ein. Hier waren wir insgesamt etwas enttäuscht – insbesondere in der zweiten Woche. Die Speisen nicht immer auf 5 Sterne-Niveau – sodass uns manchmal nur die Pasta wirklich geschmeckt hat. Es fehlt Kreativität in der Zubereitung. Es fehlt auch, dass mal etwas Frisches zubereitet wird (z.B. frisch gegrillten Fisch). Dies liegt wohl darin begründet, dass sich auch noch ein Restaurant auf der Insel befindet. Dort kann man dann für 30$ zusätzlich frisch gegrillten Fisch bekommen (Hummer kostet dort $55) – doch ansonsten sind es die selben Beilagen, wie am Büffet. Also das roch uns doch sehr nach abzocke.
Es empfiehlt sich auch pünktlich zu sein. Wenn man später zum Essen geht sind die Speisen meist nur noch lauwarm.
Bei den Getränken gilt das übliche. Auf den Malediven sind die Getränke nun mal teuer. Immerhin gibt es eine Flasche Wasser pro Tag kostenlos.

PUBKLIKUM
Das Publikum auf Royal Island ist doch sehr International und gemischt (Deutschland, Italien, England, Frankreich, osteuropäische Länder).
Und auch der Preis stellt für eine 5 Sterne Insel nicht unbedingt gutes Benehmen sicher; Manche latschen doch tatsächlich in Ihren Badeschlappen und –klamotten und freiliegenden Bierbäuchen zum Abendbüffet – Hier könnten die Servicekräfte ruhig einmal etwas sagen. Auch finden wir, dass die Nutzung von Laptops im Barbereich während des Urlaubs keine Zeichen von Wichtigkeit ist. Gut, man muss ja nicht hinschauen.

WETTER
Nach unserer Anreise, bei der es geregnet hatte, haben wir erfahren, dass es drei Tage durchgeregnet hatte. Während unseres Aufenthalts hat es zwar an dem einen oder anderen Tag am späten Nachmittag mal geregnet, doch tagsüber war das Wetter schön (30-40 Grad). Allerdings dann mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.
Während der ersten Woche gab es noch eine leichte Brise. Während der 2. Woche war es annähern Windstill und heiß. Das Wasser hatte durchgängig 30-31 Grad.

ABREISE
Da unser Flugzeug um 2.00 Uhr nachts von Male aus nach Dubai ging, wurden wir am Nachmittag davor mit dem Wasserflugzeug von Royal Island nach Male gebracht. Der Reiseveranstalter hat uns dann für ein paar Stunden auf Paradise Island untergebracht – also ging es mit dem Speedboot von Male nach Paradise Island und mitten in der Nacht dann wieder zurück. Wir haben dort dann auch einen Bungalow erhalten. Was soll man sagen? Paradise Island macht seinem Namen in keinster Weise Ehre und wir können wirklich niemandem empfehlen dort seinen Urlaub zu verbringen.
Scheinbar hat dort der Tzunami ganze Arbeit geleistet. Im Vergleich zu Royal Island haben wir keinen einzigen schönen Strandabschnitt zum Baden und Schnorcheln gefunden. Entweder ist der Sand nicht schön, man muss weit laufen, um überhaupt zu schwimmen, oder es befindet sich Gras im Wasser. Auch der Bungalow lud nicht gerade zum Verweilen ein – abgesehen davon, dass man ziemlich weit dorthin gehen musste. Gut, für einige Stunden Aufenthalt war dies vollkommen in Ordnung, da wir hiermit auch die Möglichkeit des Vergleichs hatten.

Unser Urlaubsfazit:
Royal Island ist eine große 5 Sterne Insel auf der wir einen entspannten Urlaub verbracht haben. Insgesamt können wir die Insel guten Gewissens empfehlen – trotz der Kritikpunkte beim Restaurant. Unser Ziel der Ruhe und Entspannung gepaart mit ein paar sportlichen Aktivitäten (Schnorcheln, Tauchen, Badminton, Squash, Fitness) wurde voll und ganz erfüllt. Wir sind jedoch auch neugierig auf andere Inseln geworden (außer Paradise Islands – welche wohl noch Jahre benötigt, um akzeptabel zu werden).
 


 

Reisebericht Royal Island Resort & Spa Baa Atoll 4.-17. März 2007

Nach einem Traumurlaub auf Dhiggiri im Felidhoo Atoll im Dezember 2005 entschieden wir uns für einen zweiwöchigen Aufenthalt auf Royal Island im Baa Atoll. Wir möchten an dieser Stelle kurz anmerken, daß wir zwar noch lange nicht zur "alten Liga " zählen, in unserem Urlaub aber eher Ruhe, Entspannung und Zweisamkeit suchen. Nach eimem wirklich gelungenen " Malediven-Erlebnis " auf Dhiggiri war unsere Erwartungshaltung sehr hoch, leider haben wir es versäumt, rechtzeitig zu buchen, so daß das Reiseangebot bereits im Dezember stark eingeschränkt gewesen ist. Demnach entschieden wir uns für Royal Island. Also ein kleiner Tipp, mindestens 4 Monate früher buchen, wenn man auf eine kleine, aber feine Insel möchte.

FLUG / ANREISE:
Mit Srilankan Airlines über Colombo. Über die Fluggesellschaft möchten wir nicht viel sagen, da Langstreckenflüge in der Economy Class eben nie ein Vergnügen sind... ein Nonstop Flug ist daher auf alle Fälle vorzuziehen. Wir möchten jedoch erwähnen, daß die Innenausstattung der Maschine nicht sehr gepflegt wirkte.

INSEL:
Royal Island zählt zu den größeren Inseln der Malediven und verfügt über ca. 150 einzelstehende Holzbungalows, welche alle in erster Reihe nebeneinander am Strand entlangsäumen. Auf den ersten Blick erscheint der Abstand zwischen den einzelnen Bungalows sehr eng, üppige Vegetation trennt jedoch die Unterkünfte voneinander ab und gewährleistet somit Privatsphäre. Im Inselinneren befinden sich die Unterkünfte für div. Anlagen wie Wäscherei, Generator, Entsalzungsanlage und Personalunterkünfte. Diese Einrichtungen haben wir aller- dings nie bewußt wahrgenommen, da sie sehr geschickt in die weitläufige Gartenanlage integriert sind und einem nie sofort ins Auge gesprungen sind. Desweiteren befinden sich auf der Insel Pool (mein Gott, wer braucht so etwas schon?), zwei Restaurants, div. Bars, Fitnessanlagen, Wassersportcenter, Wellnesstempel und sogar einen Fußballplatz, leider... Da mittlerweile auch immer mehr Familien mit z.T. noch kleinen Säuglingen Urlaub auf den Malediven machen, sei noch erwähnt, daß Royal Island über ein Medical Center verfügt, das die med. Versorgung durch einen ansässigen Arzt gewährleistet. Während einem Spaziergang entdeckten wir sogar eine Dekompressionskammer, die sich allerdings noch im Aufbau befindet. Insgesamt wirkt die Inselanlage sehr gepflegt, allerdings reduzieren gepflasterte Wege und akkurat abgetrennte Gärten das so typ. maledivische Flair auf ein absolutes Minimum und wir haben es sehr vermisst, rund um die Uhr barfuß laufen zu können!

BUNGALOW:
Außer den beiden Präsidentensuiten sind alle Bungalows gleichwertig und komfortabel ausgestattet in eher dunkleren, aber dennoch gemütlichen Holztönen. Jeder verfügt über ein halboffenes Bad mit Wanne, Openair Dusche und Bidet sowie über eine Terrasse mit eigenen Strandliegen.

Nun aber zu den wesentlichen Dingen: Aus unserer Sicht ist bei einer Buchung unbedingt darauf zu achten, daß man auf einen Bungalow auf der SÜDWEST-Seite besteht, da eine Unterbringung auf der Nordseite völlig inaktzeptabel ist! Aufgrund starker Sandabtragung durchs Meer hat man ver- sucht, dem durch Auftürmen von Sandsäcken entgegenzu- steuern. Da der Strandabschnitt zwischen Bungalow und Wasser auf dieser Seite sowieso schon sehr schmal ist, bietet sich also für echte Maledivenfans ein häßlicher Anblick, da man zum einen aufgrund der starken Vegetation kaum Sonne abbekommt (es sei denn man legt sich ins Wasser)und zum anderen anstelle von weißem Sand von mittlerweile zerschlissenen Sandsäcken umgeben ist. In unseren Augen eine absolute Katastrophe und wir denken, daß die Hotelleitung unbedingt diesen Zustand ändern muß, da sich viele Urlauber während unseres Aufenthaltes umquartieren ließen. Als Tip: Alle Bungalows ab Nr. 150 - 165 sind zu empfehlen, da sie den schönsten Strand- und Badeabschnitt haben und weitaus mehr Privatsphäre bieten.

TAUCHEN:
Delphis Diving ist sehr modern ausgestattet, alle Tauchlehrer sind sehr nett und kompetent und immer um perfekte Organisation bemüht. Die Preise bewegen sich mit 57 USD p.P. und Tauchgang eher im oberen Bereich, zumal die Boote vom Hotel gestellt und mit 14 USD pro Fahrt berechnet werden, was also nochmal ein ordentliches Sümmchen ergibt. Zweimal tgl. werden Tauchgänge angeboten und es ist sicherlich für jeden etwas dabei. Als Nachteil empfanden wir allerdings, daß die Tauchboote mit tlw. bis zu 18 Tauchern viel zu überfüllt gewesen sind und man aufgrund der Beengtheit Mühe hatte, seine Ausrüstung und sich selbst vorzubereiten. Wie oben schon erwähnt, wird in nächster Zeit eine Deko- Kammer auf der Insel installiert, somit ist man also auch hier für den Notfall ausgerüstet.

RESTAURANT:
Wir hatten Vollpension gebucht und sind von der Vielfalt der Speisen wirklich begeistert gewesen. Selbst Vegetarier kommen hier voll auf Ihre Kosten und vom Nach- speisenbuffet möchten wir gar nicht erst reden.. Alle Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten, sind immer frisch zubereitet und zu Sebastians Geburtstag gab es eine kleine hübsche Torte, die vom Hotel ohne einen Hinweis unsererseits spendiert wurde... Wie auf allen anderen Inseln auch sind die Kosten für Getränke enorm, also wer nicht nur bei Wasser bleiben möchte, sollte sich vorab informieren, ob sich ein All- inklusive Aufschlag lohnt.

FAZIT: R
oyal Island ist eine große 5 Sterne Insel, mit dem besten Service, den man sich vorstellen kann. Wer aber ein echtes Stück Malediven sucht und Ruhe und Entspannung gepaart mit ein wenig Robinson Crusoe Feeling genießen möchte, der ist hier völlig fehl am Platz. Zwar haben wir unseren Urlaub genossen, die Schildkröten, kleinen Haie und Stachelrochen in der Lagune haben uns begeistert aber wir störten uns an der unansehnlichen Nordseite, den tlw. mallorquinisch überfüllten Strandabschnitten und an den halbnackten Russinnen, die sich scheinbar nie Gedanken darüber machten, daß sie sich in einem islamischen Land befinden... Leider hat Royal Island seinen maledivischen Charme gegen Luxus und Komfort eingetauscht, was uns persönlich gänzlich widerstrebt und z.T. kam das wunderbare Malediven Feeling überhaupt nicht rüber. Dennoch ist diese Insel für Urlauber empfehlenswert, die auch auf den Malediven auf Komfort und ein wenig "Europa" nicht verzichten möchten und sich in der Masse wohl- fühlen. Und natürlich ist Royal Island auch eine geeignete Insel für alle mit großem Geldbeutel :-)

Bilder zum Bericht

Nadine Falduzzi und Sebastian Köller  


 

Hallo!

Wir sind Heike (34) und Gregor (32) aus Düsseldorf und wir verbrachten wunderschöne Flitterwochen auf Royal-Island! Dabei wollten wir zuerst nach Sun-Island... aber immer schön der Reihe nach...

Im März 06 haben wir uns entschlossen, unsere Flitterwochen auf den Malediven zu verbringen und wollten gerne im Oktober 06 direkt nach unserer kirchlichen Hochzeit fliegen! Da es unser erster Besuch auf den Malediven werden sollte, informierten wir uns in Reisebüros und im Internet sehr genau, um auch das Passende für uns zu finden! Nach wochenlangem Studium aller möglicher Reiseberichte, Fotos, u.s.w. haben wir viele Trauminseln gefunden! Jetzt stand die Frage im Raum, welche Insel es denn nun werden sollte, die auch alle unsere Wünsche erfüllt! Die Insel sollte nicht zu klein sein, es sollte einen Pool geben, die Insel sollte wunderschöne Strände zum Baden haben... so fiel unsere Wahl schließlich auf Sun-Island!

Im Reisebüro unseres Vertrauens haben wir schließlich 16 Tage all-inclusive Sun-Island über Jahn-Reisen gebucht und wurden bitter enttäuscht!! Im Juni 06 schrieb uns Jahn-Reisen, daß Flüge gestrichen wurden und unsere Reise im Oktober 06 so wie wir sie gebucht haben nun nicht mehr zu stande kommt! Wir hatten von Jahn-Reisen die Wahl, entweder nur noch 12 Tage statt wie gebucht 16 Tage zu fliegen oder die komplette Reise kostenlos zu stornieren! So entschlossen wir uns die Reise zu stornieren, weil weder unser Reisebüro noch Jahn-Reisen selbst, uns eine akzeptable Alternative anbieten konnten! Etwa zwei Monate später, nach erneutem Studium aller möglichen Reiseberichte haben wir uns entschlossen, am Flughafen in Düsseldorf "lastminute" zu buchen! Wir hatten mehrere Inseln zur Auswahl und hofften, daß wir noch was Passendes finden würden! Nach etwa zwei Stunden hatten wir uns dann für Meeru entschieden und waren sehr zufrieden, denn Meeru stand schon vorher auf unserer Liste mit einigen anderen Inseln sehr weit oben! Die Zeit verging, wir hatten bereits unsere Tickets zu Hause als uns der nächste "Hammer" ins Haus flatterte... Genau eine Woche vor Reiseantritt schrieb uns ITS-Reisen, daß Meeru leider komplett überbucht ist und daß die Insel keine weiteren Gäste aufnehmen kann! Als Alternative konnten wir entweder auf Paradise-Island, Holiday-Island oder Club-Faru umbuchen! Das waren alles Inseln, die nicht unseren Vorstellungen von einem Traumurlaub entsprachen, schließlich war das unsere Hochzeitsreise und kein billiger Mallorca-Tripp! Paradise-Island kam nicht in Frage, weil uns die Insel nicht gefallen hat... Holiday-Island (Großbaustelle?) kam auch nicht in Frage, weil die Insel zu klein ist und weil's keinen Pool gibt... blieb also Club-Faru, nicht die schlechteste Insel aber auch keine absolute Trauminsel! Das wollten wir uns so nicht gefallen lassen, telefonierten am nächsten Tag mit ITS-Reisen und fragten nach weiteren Möglichkeiten und Alternativen! Nachdem die wirklich sehr nette Dame am Telefon nicht so recht wußte, was sie uns anbieten soll, schlugen wir einfach einige Inseln vor mit der Hoffnung, daß da vielleicht was zu machen wäre! Wir zählten mehrere Inseln auf... Royal-Island, Laguna-Maldives, Filitheyo, Soneva-Fushi, Kanuhura, Coco-Palm, Reethi-Beach und Kuredu! Die nette Dame versprach uns in wenigen Minuten zurück zurufen und 30 Minuten später klingelte auch schon das Telefon!

Die meißten Inseln waren ausgebucht, Reethi-Beach wegen Umbauarbeiten angeblich bis 2007 geschlossen, Filitheyo hatte sie nicht im Programm aber "Royal-Island" konnte sie uns tatsächlich ohne Mehrkosten anbieten! Wir schlugen natürlich sofort zu und hofften, daß jetzt nichts mehr schief gehen würde... am 06.November um 18:30 Uhr sollte es endlich losgehen, unsere Hochzeitsreise mit vielen Umwegen nach "Royal-Island"!!

Der Hinflug mit der LTU war wie von anderen Reiseberichten bereits bekannt nicht so super aber das war uns egal, denn wir wollten endlich in die Sonne! Die 10 Stunden vergingen auch recht schnell und wir landeten pünktlich am 07.November am Flughafen in Hulule! Unglaublich, vor 10 Stunden noch in Düsseldorf bei schlechtem Wetter gestartet und nun diese Hitze... schön!! Die Passkontrolle war in wenigen Minuten erledigt, wir hatten bereits unsere Koffer und schlenderten nun zum Royal-Island Stand! Von da aus wurden wir mit einem Kleinbus zur Royal-Island-Lounge gebracht, wo wir auf den Weitertransport mit dem "Air-Taxi" warten sollten! Es gab einen kühlen Cocktail und Erfrischungstücher... herrlich!! Andere Gäste warteten unten in einer Art Empfangshalle und wir in der Hoteleigenen "Lounge", unglaublich!! Nach etwa 30 Minuten starteten wir dann endlich mit dem Wasserflugzeug richtung Royal-Island! Die Flugzeit betrug 35 Minuten und der Ausblick auf die vielen kleinen Inseln war unglaublich! Wir landeten mitten auf dem Ozean und die Fluggäste wurden auf einem Floss "ausgesetzt"! Das waren aber nur Gäste für Soneva-Fushi, so daß wir noch einmal starten und etwa 5 Minuten später wieder landen durften... auch wir wurden mit unserem Gepäck auf solch einem Floss "ausgesetzt" und mit einem Boot die restlichen Meter zu unserer Trauminsel weiter transportiert! Nun waren wir endlich da, im Paradies... auf "Royal-Island"!

Nach einem weiteren Begrüßungs-Cocktail wurden wir zu unserem Bungalow gebracht, der nun für die nächsten 15 Tage unser zu Hause sein sollte! Die Bungalows stehen alle um die ganze Insel herum direkt am Strand und unterscheiden sich nicht voneinander... wir hatten Bungi 201 und waren damit auch sehr zufrieden, aber dazu später mehr... zusätzlich gibt es noch 2 Präsidentensuiten! Die sind äußerlich etwas größer, wobei eine über einen eigenen Privatpool verfügt! Über die Innenausstattung können wir nichts sagen... beide Präsidentensuiten waren über die gesammten 15 Tage nicht belegt! Jeder Bungi verfügt über eine Klimaanlage, ein geräumiges Zimmer, einen Safe, ein großes Badezimmer mit Außendusche, eine Terasse mit einem Tisch und zwei Stühlen, ein großes Bett, Fernsehn, Telefon, Internet und alles was man sich so vorstellen kann! Außerdem gibt's einen Kühlschrank, eine Minibar (gegen Bezahlung), jeden Tag Tee, Kaffee sowie eine 1 Liter Flasche Wasser kostenlos! Zusätzlich gehören zu jeden Bungi 2 Liegen mit den dazugehörigen Auflagen, damit auch jeder weich liegt! Diese stehen direkt am Strand... außerdem liegen jeden Morgen 2 frische Strandhandtücher auf der Terasse! Vom Bungi bis zum Strand sind's etwa 15 Meter und man kann entweder geschützt unter Palmen oder direkt in der prallen Sonne seine Liege aufstellen, wie man halt möchte! Im Badezimmer findet man ebenfalls alles was man sich nur vorstellen kann... Shampoo, Duschgel, Haargel, Nähzeug, Föhn, verpackte Zahnbürsten, jede Menge Handtücher u.s.w. wenn man zu Hause irgendwas vergessen haben sollte, auf Royal-Island gibt's fast alles! Sonst muß man sagen, daß die Bungis komplett aus Holz sind und zwei Mal täglich gereinigt werden! Überhaupt ist die Insel total sauber und sehr gepflegt, hier wird sehr darauf geachtet z.B. darf (oder sollte) man nicht direkt vom Strand kommend seinen Bungi mit sandigen Füßen betreten, dafür stehen eigene Fußduschen vor jeder Terasse, um keinen Sand auf dem hochwertigen Fußboden zu verteilen! Selbstverständlich kann es jeder so machen wie er möchte aber wir fanden's gut, schließlich läuft man zu Hause auch nicht mit dreckigen Schuhen durch die Wohnung (wir zumindest nicht)!

Unser Roomboy (sein Name ist Waaheed) war anfang 30 und super nett... zwei Mal täglich reinigte er unseren Bungi zur unseren vollsten Zufriedenheit und fragte immer, ob wir noch irgendwelche Wünsche oder Probleme hätten aber es gab wirklich nie Grund zur Klage! Einmal (nach etwa einer Woche) schmückte er unser Bett mit frischen Blumen und Blüten so wunderschön, daß es wirklich schade war dieses Kunstwerk zu zerstören aber wir mußten ja schließlich irgendwann schlafen gehen! Sonst muß man sagen, daß die Roomboys und auch das weitere Personal wirklich rund um die Uhr im Einsatz waren... Waaheed mußte z.B. zwei Mal täglich 8 Bungalows säubern und zusätzlich am Abend auch noch in der Boli-Bar (ein Mal wöchentlich) beim "maledivischen Abend" tanzen, trommeln und die Gäste unterhalten (war sehr interessant und schön)! Er muß 2 Monate auf Royal-Island arbeiten und hat dann 8 Tage frei, wo er nach Hause auf seine Heimatinsel fahren darf... dann muß er seine Frau und seine beiden Kinder wieder verlassen und erneut für 2 Monate nach Royal-Island! So geht das immer weiter... 8 Tage frei und wieder 2 Monate arbeiten! Er wurde von uns für seine Dienste wöchentlich mit 5 $, für's Bett schmücken mit weiteren 5 $ und am letzten Abend nochmals mit 10 $ belohnt! Insgesammt bekam er also 25 $ von uns, die wir ihm auch sehr gerne gegeben haben! Zur Bezahlung sollte man wissen, daß es nicht nötig ist Bargeld mit sich herum zu schleppen, jede einzelne Rechnung muß mit der Bunginummer und einer Unterschrift quittiert werden! Ganz egal ob man ein Glas Wein zum Abendessen bestellt, in der Boli-Bar einen Cocktail trinkt oder sich eine Schnorchelausrüstung ausleiht! Am letzten Abend bekommt man dann die unterschriebenen Zettel vorgelegt und man muß die Gesammtrechnung begleichen! Das war echt praktisch, da man außer einer Kamera und vielleicht Zigaretten nichts mit sich herum schleppen muß!

Wir hatten (im Gegensatz zur unseren ersten Buchung auf Sun-Island) uns für Vollpension entschieden und wir lagen damit goldrichtig! Halbpension wäre auch gegangen aber es ist praktisch, wenn man mittags Hunger bekommt mal eben eine Kleinigkeit essen zu gehen... all-inclusive können wir auf keinen Fall empfehlen! Der Preisunterschied ist enorm (100 $ täglich, macht also für 14 Tage zusätzlich 1400 $ pro Person) und lohnt sich überhaupt nicht! Royal-Island hat zwar 5 1/2 Sterne aber die Preise sind fast so wie bei uns in Deutschland... z.B. kostet ein Cocktail 10-12 $ (bei uns in Düsseldorf kosten Cocktails auch so um die 8-10 Euro), ein großes Bier vom Fass kostet 5 $, ein Cappuccino 3.50 $, Zigaretten 3 $, eine große Flasche Wasser 4.25 $... dabei muß man noch dazu sagen, daß der Dollar z.Zt. weniger wert ist als der Euro und somit die Preise für so eine Insel absolut ok sind! Um all-inclusive wirklich auszunutzen, hätten wir von morgens bis abends uns "vollaufen lassen müßen" aber dafür muß man nicht die Malediven besuchen! Also nochmals, Halbpension oder Vollpension reichen völlig aus! Als wir am letzten Abend unsere Rechnung bezahlen sollten haben wir echt gestaunt, nicht weil die Rechnung so hoch war sondern weil wir mit wesentlich mehr gerechnet haben... wir waren nicht wirklich sparsam z.B. waren wir beide im Spa und haben uns massieren lassen, jeden Abend gab's Cocktails oder Bier, zum Essen immer eine große Flasche Wasser, zwischendurch mal Cappuccino oder Milchshakes, Souveniers wurden gekauft, für 14 Tage zwei Schnorchelausrüstungen ausgeliehen, die Minibar wurde ab und zu geplündert... und am letzten Abend sollten wir nur knapp 700 $ bezahlen, wir hatten mit etwa 900-1000 $ gerechnet!

Wir hatten wie gesagt Vollpension und waren bis auf einmal immer beim Essen, welches für unseren Geschmack wirklich sehr gut war! Egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendessen, es gab immer eine riesen Auswahl aus den verschiedensten Regionen der Welt! Morgens konnte man Spiegeleier, Rühreier, harte Eier, weiche Eier, Omlettes, Wurst, Käse, diverse süsse Sachen, jede Menge Obst, Müsli, frisch gepresste Säft, englisches Frühstück, mindestens 5 Sorten Brot, Crosaints, Muffins, Donuts u.s.w. essen... also für jeden Geschmack war was dabei! Mittags und Abends gab's auch immer frisches Obst, ein etwa 30 Meter langes Buffet mit Hauptspeisen (Fleisch, Fisch, Gemüse, Beilagen u.s.w.), Pizza, asiatisch, indisch u.s.w. wer da nichts gefunden hat war selber Schuld, anders kann man das nicht sagen! Die Nachtische waren auch immer sehr lecker... Eis, diverse Kuchen und Torten, heiße Kirschen, Bananen in Caramel u.s.w. da wußte man manchmal nicht, was man zuerst essen soll! Nur die Pudings können wir nicht weiter empfehlen, die schmeckten irgendwie nach Waschmittel! Beim Wetter hatten wir nicht soviel Glück, es hat leider sehr oft geregnet! Die ersten 3 Tage hatten wir super schönes Wetter, dann leider 2 Tage nur Regen und dann haben sich Regen und Sonne immer für einige Stunden abgewechselt! Trotzdem sind wir recht braun geworden, da man auf den Malediven auch bei schlechterem Wetter immer genügend Sonnenstrahlen abbekommt! Aber es ist schon echt frustrierend, wenn es den ganzen Tag regnet und man nicht weiß was man machen soll... man könnte Tischtennis oder Billiard spielen aber das kann man auch zu Hause machen... Wir waren auf den Malediven um am Strand zu liegen oder im Meer zu schwimmen, nur macht das nicht soviel Sinn wenn's gießt wie aus Eimern! Wenigstens waren alle Bungis mit Regenschirmen ausgestattet! Wenn dann nach 2 Tagen Regen die Sonne endlich wieder scheint, ist auch der Frust schnell vergessen und die Laune steigt... bis zum nächsten Regenschauer!

Ein kleiner Tipp noch für Leute, die nicht vorgebräunt sind oder sich schnell einen Sonnenbrand holen... denkt immer daran, daß die Sonne auf den Malediven viel stärker ist als bei uns in Europa! Wir waren beide schon vorgebräunt und haben trotzdem Lichtschutzfaktor 20 gebraucht, um nicht so "Knallrot" zu werden wie manch ein aus England stammender Gast (selber Schuld)! Also... auch wenn's mal bewölkt ist, immer schön eincremen!!

Was bietet Royal-Island seinen Gästen? Man kann Tennis spielen, Tischtennis, sich im Fitnessraum sportlich betätigen, Badminton, Fussball, Volleyball und alle Wassersportarten (Schnorcheln, Kanu u.s.w.) ausüben, was wir allerdings bis auf's Schnorcheln alles nicht gemacht haben! Wir wollten einfach nur unsere Ruhe haben und die hat man auf Royal-Island tatsächlich! Man denkt wirklich, daß höchstens 50 Gäste auf der Insel sind, weil man selten jemanden trifft... die meisten sind unter Wasser (Tauchen bzw. Schnorcheln) oder liegen am Strand! Erst beim Essen sieht man daß die Insel gut besucht ist!

Wir haben etwa drei mal Billiard gespielt und uns im Spa massieren lassen, was einfach nur genial war! Man wird von kleinen und schmächtigen Thailänderinen durchgeknetet und fühlt sich danach wie neu geboren! Das Spa ist ein einziger tropischer Garten mit Blumen, Wasserfällen und man fühlt sich da von Anfang an wohl! Überhaupt muß man sagen, daß die Insel sehr tropisch ist und eher an einen Urwald erinnert als an ein für Gäste angelegtes Ferienparadies! Wenn da nicht die stets sehr sauberen und gepflasterten Wege wären, würde man denken man ist tatsächlich im Dschungel... überall Palmen und die Vogelgeräusche, einfach nur schön! Sonst kann man noch am wirklich sehr schön angelegtem Pool sitzen bzw. liegen, sich an der Poolbar einen Cocktail mixen lassen oder einfach nur am Strand entlang spazieren und dieses Paradies genießen! Die Strände auf Royal-Island sind einerseits wunderschön und andererseits nicht so super... unser Strandabschnitt (Bungi 201) gehörte zum Glück zur schöneren Seite, schließlich waren wir "Honeymooner" (kleiner Scherz)! Wir hatten echt Glück, denn die Bungis ab etwa Nummer 150 bis zur Nummer 205 hatten einen wunderschönen Strand, mit herrlichem Sand und türkis-blauem Wasser! Da konnte man super baden, schwimmen und die herrliche Aussicht genießen! Die Gäste welche auf der anderen Seite (in Poolnähe) ihre Bungis hatten, mußten teilweise auf den Strand verzichten, weil einfach kein Strand da war! Der Tsunami hat da soviel Sand abgetragen, daß wenn man da einquartiert wird, auf gut deutsch die A.-Karte gezogen hat! Teilweise ist es sogar so, daß weiße Sandsäcke die Insel vor dem Wasser schützen müßen, was nicht gerade schön aussieht... aber das ist nur ein kleiner Abschnitt, größtenteils sind die Strände super und die Insel wunderschön!

Badeschuhe hatten wir zwar mit aber wirklich gebrauch haben wir die nie... es liegen hier und da mal einige Korallen im Sand aber es ist nicht so dramatisch wie einige andere in ihren Reiseberichten geschrieben hatten! Außerdem gibt's auf Royal-Island einen Arzt mit eigener Praxis, eine Tauchschule, die Boli-Bar direkt am Pool, wo man tagsüber Billiard spielen oder einen Cappuccino trinken kann und abends genüßlich seinen Cocktail oder diverse andere Getränke (Wein, Bier, Cola u.s.w.), hier findet auch einmal wöchentlich der maledivische Abend statt! Dann gibt's noch ein Fotoshop, ein Juwelier sowie ein Souveniershop! Zusätzlich gibt es noch eine weitere Bar, wo man auf der Tanzfläche das Tanzbein schwingen kann und wo einmal wöchentlich ein Krabbenrennen statt findet! Diese Bar ist allerdings nur sehr schlecht besucht... ein weiteres Restaurant gibt es auch noch, wo man "a la card" Hummer u.s.w. essen kann aber auch da waren wir nicht und können somit nichts dazu sagen!

Tiere gibt es auch auf Royal-Island... jede Menge neugierige Fische im Wasser, die einem "Guten Tag" sagen, wenn man sich in die Fluten stürtzt (echt schön)! Ab und zu schwimmt mal ein Babyhai in Strandnähe an einem vorbei und einmal stellte sich ein Rochen vor! Leider haben wir keine Schildkröten gesehen aber dafür kleine, weiße Krabben, die ganz aufgeregt am Strand herum laufen und sich in ihre Löcher verkriechen, sobald man zu nah kommt! Flughunde drehen über den Bäumen ihre Runden und streiten sich manchmal, dabei machen sie Geräusche wie Affen, was sehr lustig klingt... leider sind sie sehr scheu und man muß schon Glück haben einen aus der Nähe zu sehen! Sonst gibt's noch diverse Vögel, viele verschiedenen Geckos (süss) und Eidechsen in diversen Farben! Natürlich auch Insekten (schwarze Hummeln, Ameisen, kleine Käfer und Libellen), welche allerdings nicht wirklich stören... Mücken gibt's auch aber unsere Stiche hielten sich in Grenzen (etwa 3-4)! Was wir vorher nicht wußten und worauf wir sehr gerne verzichtet hätten waren Riesenspinnen!! Eines Abends wollte ich (Gregor) mir noch eine rauchen, bevor ich ins Bett ging und da im Bungi Rauchverbot war (Holzbungi) beschloß ich im Badezimmer noch eine Zigarette zu mir zu nehmen, schließlich war das Badezimmer gekachelt und halb offen! Das war am 3. Abend und zuvor haben wir an Spinnen nicht wirklich gedacht, was sich allerdings an diesem Abend ändern sollte! Ich betrat das Badezimmer, machte Licht und steckte mir genüßlich eine Zigarette an... etwa drei Sekunden später machte ich die Zigarette wieder aus und verließ das Badezimmer! Heike wunderte sich und wollte wissen was los ist und ich sagte nur: "Das möchtest Du nicht wissen!!" Nachdem sie nochmals gefragt hat, warum ich so schnell wieder das Badezimmer verließ, sagte ich's ihr... über der Tür im Badezimmer (an der Decke) saß eine "Handgroße" und "Pechschwarze" Riesenspinne mit großem Körper und behaarten Beinen! Ich bekomme auch jetzt noch eine Gänsehaut wenn ich daran denke... wir ekeln uns beide vor Spinnen und eine so Große haben wir bisher nur im Zoo oder im Fernsehn gesehen! Was sollten wir nun machen, es war bereits 23:30 Uhr, dunkel und irgendwann mußten wir mit Sicherheit zur Toilette... nachdem wir etwa 30 Minuten beratschlagten, was nun zu tun ist wurde es mir zu bunt und ich telefonierte mit der Rezeption (um 00:00 Uhr)! Ich erzählte daß eine Riesenspinne in unserem Badezimmer ist und wir uns nicht so recht trauen zur Toilette zu gehen... sie versprachen jemanden zu schicken und etwa 10 Minuten später stand ein kleiner, junger Mann mit einer Riesigen Sprühflasche vor der Tür! Ganz vorsichtig betrat er das Badezimmer, machte Licht und natürlich war die Spinne nicht mehr da! Super!! Er sah so aus, als hätte er selber großen Respekt vor diesem "Monster" und durchsuchte ganz langsam und vorsichtig jeden Winkel des Badezimmers aber von der Riesenspinne fehlte jede Spur! Nach etwa 10 Minuten gaben wir die Suche auf und der junge Mann verabschiedete sich wieder... wenigstens hat er uns die große Sprühflasche da gelassen, sollte erneut eine Spinne unser Badezimmer aufsuchen! Von da an betraten wir unser Badezimmer bei Dunkelheit nur noch mit größter Vorsicht aber zum Glück sind wir von weiteren Besuchen der Riesenspinne verschont geblieben! Am nächsten Tag erzählten wir unserem Roomboy (Waaheed) von unserer Begegnung und er versicherte uns, daß die Spinnen zwar manchmal den Schutz der Bäume verlassen aber ungefährlich sind, was uns ein wenig beruhigte!

Und dann gab's da noch den Faawaz (gesprochen "Fauuas")... das war ein ausgesprochen netter, aufmerksamer und höflicher Kellner in der Boli-Bar, wo wir tagsüber manchmal Cappuccino und fast jeden Abend unsere Cocktails zu uns nahmen! Am ersten Abend war Faawaz (21) noch sehr schüchtern und zurückhaltend, was sich aber im Laufe der 15 Tage (zum Glück) ändern sollte! Man muß wirklich sagen, daß alle Angestellten sehr nett und höflich waren aber unser Roomboy "Waaheed" und "Faawaz" waren uns am liebsten! Die Beiden teilten sich auch ein Zimmer im Angestelltenbereich... wirklich, Faawaz war so ein nettes "Kerlchen", daß wir ihn am liebsten mit nach Hause genommen hätten! Am vorletzten und am letzten Abend saßen wir draußen am schön beleuchteten Pool (Boli-Bar) und tranken unsere Cocktails, als Faawaz plötzlich unseren Tisch mit Blumen dekorierte... die hat er einige Minuten vorher extra nur für uns gepflückt und meinte, daß er sowas normalerweise nicht macht und daß auch sonst niemand frische Blumen auf seinem Tisch hat... aber er findet uns eben so nett und er ist traurig, daß wir bald abreisen würden! Das fanden wir echt super nett von ihm und waren gerührt, daß er sich speziell für uns solche Mühe machte, denn wir halten uns für nichts besonderes... aber es war einfach eine sehr nette Atmosphäre wenn Faawaz sich mit uns unterhielt und aus seinem Leben erzählte!

Mit unserem Tischkellner im Speisesaal hatten wir dagegen so unsere Probleme... dazu muß man sagen, daß jedes Pärchen, Familie u.s.w. sein eigenen Tisch und den dazugehörigen Kellner hatte! Kein Pärchen mußte mit einem Anderen am Tisch sitzen (wie in manchen Reiseberichten geschrieben wurde)! Jeder Kellner hatte seine festen Tische (5-10) und wirklich alle waren immer gut drauf, stets nett und höflich... nur unser Kellner nicht! Er war total lustlos, wirklich sehr langsam und wirkte immer schlecht gelaunt und gelangweilt! Nur ganze zwei Mal (in 15 Tagen) für etwa eine Sekunde ließ er sich dazu herab, mal zu lächeln... als er jeweils 5 $ Trinkgeld von uns bekommen hat! Verdient hat er sich das Geld nicht aber man hat ja Urlaub und sieht vieles lockerer als zu Hause! Ganz egal wo... ob an der Rezeption, in den Bars, im Spa, im Wassersportzentrum, im Restaurant, die Roomboys... alle "Jungs" und "Mädels" waren stets höflich, zurückhaltend und ausgesprochen nett, nur er nicht!

Über das Publikum auf "Royal-Island" muß man sagen, daß es total gemischt war... "Honeymooner" waren eher weniger da, hauptsächlich Pärchen, Familien mit Kindern (etwas 2-3), Singles (von jung bis alt) u.s.w. Die meisten Gäste stammen aus Russland, England, Schottland, Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, USA, Australien, Japan, Indien und sogar ein Pärchen aus Zypern war da! Wir haben vorher die übelsten Reiseberichte gelesen (z.B. über Sun-Island), wo Gäste aus Russland die ganze Insel auseinander genommen und sich sehr schlecht benommen hatten aber auf "Royal-Island" waren alle friedlich und jeder hat sich gut benommen! Jedenfalls haben wir's so erlebt!

An dieser Stelle möchten wir diese Seite www.malediven.net ausdrücklich loben und allen Leuten danken, die hier ihre Reiseberichte und Fotos veröffentlicht haben! Das hat uns "Maledieven-Neulingen" enorm bei unserer Suche nach der passenden Insel geholfen! Vielen Dank und macht weiter so!!

Fazit: Wir haben traumhafte 15 Tage auf "Royal-Island" verlebt und können dieses Paradies ohne wenn und aber jedem weiterempfehlen! Für das teilweise schlechte Wetter (eher unüblich für November) kann die Insel nichts und zum Glück hatten wir auch genügend sonnige Tage! Der Service ist absolut "top" und es wird einem fast jeder Wunsch erfüllt... man gibt sich auf "Royal-Island" wirklich sehr viel Mühe, um den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt auf dieser schönen Insel zu ermöglichen! Wir würden sehr gerne wieder hinfliegen aber wohl erst in einigen Jahren... es gibt einfach zuviele schöne Inseln auf den Maledieven, die wir ebenfalls kennen lernen möchten! Zum Beispiel Meeru, Laguna-Maldives, Filitheyo, Soneva-Fushi, Kanuhura, Coco-Palm, Reethi-Beach, Kuredu u.s.w. Auf jeden Fall würden wir wieder am Flughafen "lastminute" oder im Internet buchen, weil's einfach deutlich günstiger ist als im Reisebüro! Einen Pool braucht man nicht wirklich auf den Maledieven, weil das Meerwasser einfach traumhaft (wie in der Badewanne) ist... trotzdem war's mal eine nette Abwechselung im Pool zu schwimmen oder aus dem Whirlpool die Aussicht zu genießen! Bloß nicht zuviele Klamotten (lange Hosen u.s.w.) mitnehmen, das braucht man da nicht wirklich (trotz 5 1/2 Sterne)! Und wir würden uns beim nächsten Mal für ein Wasserbungi entscheiden... auch wenn's teurer ist, auf "Monsterspinnen", "Tausendfüßler" und "Ameisen" haben wir keine Lust mehr... aber das muß jeder für sich selbst entscheiden! Als nächstes planen wir eine Rundreise durch GB (England, Schottland, Wales) und dann (2008) werden wir wohl wieder in die Sonne fliegen, schließlich sind wir jetzt echte Maledieven "Fans"! Wir hoffen, daß dieser (viel zu lange) Reisebericht ("sorry") euch weiterhilft und daß ihr euch nun ein Bild von dieser wirklich tollen Insel machen könnt! Wer sich nicht sicher ist, welche Insel in Frage kommt... "Royal-Island" können wir absolut weiter empfehlen! Sollte noch jemand Fragen haben, so kann er/sie sich gerne bei uns melden... mailt uns einfach unter gregor.sowka at msw.nrw.de!

Ganz liebe Grüße

von Heike & Gregor aus Düsseldorf


 

Reisebericht Royal Island Resort & Spa, Baa-Atoll, 30.9.-09.10.2006

Anlass für unsere zweite Reise auf die Malediven war unser 5. Hochzeitstag. Eigentlich war geplant auf Holiday Island zu gehen. Da wir jedoch kurzfristig erfahren hatten, dass dort ein Flughafen im Bau ist, haben wir mit Hilfe unseres Reisebüros eine Umbuchung auf Royal Island Resort & Spa vorgenommen. Im Nachhinein sind wir absolut glücklich über die Umbuchung auf diese wunderschöne Insel.

Flug/Reise
Da wir selten so weit in die Ferien gehen (wir haben 3 Kinder), wollten wir uns den Luxus gönnen und mit der Business Class der Fluggesellschaft EMIRATES Zürich via Dubai / Dubai-Male fliegen. Es hat sich absolut gelohnt! Der Service beginnt am Flughafen in Zürich bereits, indem man freien Eintritt in die Business Lounge hat, wo man sich kostenlos vor dem Flug mit Getränken und kleinen Snacks verköstigen kann. Weiter ging der Top-Service in der Business Class im schönen Airbus der EMIRATES. Die Bedienung war absolut zuvorkommend und es wurden sehr schmackhafte Speisen auf Porzellangeschirr serviert. Als krönender Abschluss des Menus kam die Crew mit einem Dessertwagen, von welchem man sich aussuchen durfte, was das Herz bzw. der Magen begehrte!
Die Beinfreiheit sowie die Privatsphäre sind in der Business Class absolut gegeben! In fixen Schalen befinden sich die komplett verstellbaren Sitze. Somit stört man niemanden, wenn man sich hinlegen möchte! An den Schalen des Vordersitzes befinden sich jeweils ein angenehm großer Bildschirm, auf welchem in der Business Class über 500 Filme (davon neueste Kinofilme!) und eine Riesenauswahl an Musik, Videospielen etc. angeboten wird, welche über die Sitzbedienung und den Touch Screen am Bildschirm gesteuert und bedient werden konnten.

Dubai/Male-Transfer Insel
Die Ankunft in Dubai war um 01.55 Uhr Ortszeit (Zeitverschiebung +2 h), Der Aufenthalt war vielseitig, da der Flughafen in Dubai 24 h geöffnet hat und somit Leben herrscht wie bei uns am Tage! Wir waren erstaunt, wie viel Volk sich im gesamten Flughafengebäude befand! Zwischendurch erholten wir uns in der Business Lounge und gönnten uns dort wiederum feine Köstlichkeiten! Weiter ging es um 04.10 Uhr von Dubai nach Male. Während diesem ruhigen Flug gönnten wir uns ein paar Stunden Schlaf in den bequemen Sitzen der Business Class. Das Frühstück wurde nach persönlichem Wunsch auf diesem Flug serviert. Ankunft um 09.20 Uhr in Male, wo wir uns sogleich am Schalter der Hotelkette meldeten und somit freundlichst empfangen wurden. Die Wartezeit bis zum Abflug des Wasserflugzeuges wurde uns angenehm verkürzt mit einem Aufenthalt in der wunderschönen Lounge der Royal Island, wo wir einen kühlen Saft und kühle Tücher in Empfang nehmen durften. Nachdem die nötige Korrespondenz noch ausgefüllt war, durften wir bereits zum Steg gehen, wo wir zu unserem Air-Taxi geleitet wurden. Der Flug mit dem Wasserflugzeug war wiederum ein ganz besonderes Erlebnis und wenn man anfällig ist für Reisekrankheit, empfiehlt es sich, vor der Abflug rechtzeitig eine Reisetablette zu nehmen. Denn erst dann kann man den
ganzen Flug auch so richtig genießen über all die Atolle und das weite, blaue Meer.

Kurz vor 12 Uhr kamen wir bei unserer Insel an und waren überglücklich wie auch müde von der langen Reise! Aber es lohnt sich, die lange Reise auf sich zu nehmen!
Nach einem feinen erfrischenden Begrüßungsdrink an der Rezeption und einigen Erklärungen bezüglich Abläufen etc. wurden wir zu unserem Bungalow begleitet, wo uns wiederum nur Schönes erwartete!

Wege/Unterkunft
Schon nur die gepflegten, mit schönen Steinen belegten Wege auf der Insel sind erwähnenswert! Somit hat man die Wahl mit oder ohne Schuhe zu gehen und wenn man das Sandfeeling zwischen den Zehen wünscht, läuft man einfach dem Strand entlang zum Restaurant oder rund um die Insel.
Die Bungalows sind absolut großzügig und klimatisiert. Sie sind exotisch und toll eingerichtet mit stilvollen Möbeln. Das offene Bad gewährte einem eine Dusche unter freiem Himmel oder in der Badewanne. Somit konnten wir beide immer gleichzeitig vor den Mahlzeiten duschen! Wir hatten den Bungalow Nr. 151 (Double Rom Beach Villa). Ebenfalls inbegriffen ist täglich eine große Flasche stilles Wasser und heißes Wasser für Tee oder Kaffee sowie die Badtücher im Bungalow sowie außen für die Strandliegen. Der Roomservice ist absolut fantastisch, der Roomboy kommt zweimal täglich und bettet die Laken zweimal verschieden. Ebenfalls putzt er zweimal täglich den Bungalow innen und außen (Terrasse). Es ist eine wahre Freude! Wir belohnten ihn mit einem Trinkgeld von den empfohlenen $ 10.- pro Woche.
Die Südseite der Insel ist absolut traumhaft, da wir immer die wunderschönen Sonnenuntergänge hatten und der Strand und die Lagune zum Baden dort absolut top waren! Bei einer Umrundung der Insel mussten wir feststellen, dass auf der Ostseite die Insel arg beschädigt wurde durch Abspülungen des Sandes. Dort muss die Inselverwaltung in der nächsten Zeit dringend mal was unternehmen! Es ist jedoch außerhalb der Hochsaison absolut kein Problem vor Ort umzubuchen, wenn man nicht ganz zufrieden ist mit der Lage! Sie sind sehr entgegenkommend und versuchen ihr Möglichstes, um alle zufrieden zu stellen!
Der Steg auf unserer Seite gewährte einem, in kurzer Zeit außerhalb des Hausriffes Schnorcheln zu gehen, was sich sehr empfiehlt, da dort die Unterwasserwelt absolut traumhaft ist!

All Inclusiv/Plastikbändchen
Den Luxus von “All Inclusive” gönnten wir uns ebenfalls. Bei der Ankunft erhielten wir umgehendst ein Plastikarmband umgebunden, welches locker getragen werden kann und nicht wirklich störend wirkt! Wir bereuten es absolut nicht, dass wir den Zuschlag von All Inclusive gebucht hatten, da wir jeden Abend vor und nach dem Abendessen an die Pool-Bar gingen und uns einen bis zwei Cocktails (mit oder ohne Alkohol) genehmigten! Diese hätten uns rund pro Abend ca. $ 40-60 gekostet! Somit war alles inklusiv und wir mussten nicht überlegen, ob wir noch einen zweiten nehmen durften!
Das All Inclusive lohnt sich absolut! Man kann bei den Getränken wählen zwischen stillem Wasser, Wasser mit Kohlensäure, diversen Limonaden, Bier, Wein (außer Champagner), für welche sonst ein ziemlich hoher Preis bezahlt werden muss. Somit hatten wir für nichts separat zu bezahlen und unterschrieben nach den Essen jeweils einen Zettel mit $ 0.00.

Essen/Buffets
Das Essen war ausgezeichnet und sehr abwechslungsreich! Die tollen und riesigen Buffets ließen keine Wünsche offen!
Beim Frühstücksbuffet konnte man nach Lust und Laune Toast, diverse Brote und Süssgebäcke auswählen, Butter, Konfitüren, frische Säfte, Früchte frisch gemixt im Shaker (Zusammenstellung nach eigenen Wünschen), Joghurts, Corn-Flakes, Eier in allen Variationen frisch zubereitet, Schinken, Bohnen, Curry.... Es hatte für alle Etwas! Beim Mittagsbuffet staunten wir ebenfalls über die Vielfalt des Buffets, da doch nur wenige Gäste das All Inclusiv oder Vollpensions-Angebot nutzten. Auch dort assen wir immer sehr gut und hatten jedes Mal ein anderes Buffet als am Abend! Das Abendbuffet war dann der krönende Abschluss: Angefangen vom Vorspeisen- und Salatbuffet, über das Hauptgangbuffet hin zum Dessertbuffet, gab es einfach alles, was das Herz begehrte! Jeder fand mehrere Speisen, die mundeten und wir aßen nicht ein einziges Mal etwas Schlechtes!! Die Speisen waren absolut top zubereitet und jeder Koch hatte ein Spezialgebiet unter sich! Wir fanden die Temperatur der Gerichte absolut in Ordnung. Sie waren alle genug heiß und noch heißer durfte es bezüglich den Temperaturen auf der Insel gar nicht sein! Auch das Dessertbuffet war sehr vielseitig und wir waren überrascht, wie fein zubereitet all die Köstlichkeiten waren und wie gut sie alle schmeckten. Dazu gab es immer frische, exotische Früchte. Alles in allem - ABSOLUT die 5 Sterne wert!!!

Sportliche Angebote/Aktivitäten
Bei Buchung mit All Inclusiv sind alle sportlichen Aktivitäten wie “Banane reiten”, Katamaran fahren, Glasbodenboot, Surfen, Jet-Ski-Fahren... Inbegriffen wie auch die Schnorchelausrüstung. Da wir beide Schnorcheln gingen, können wir nicht wirklich was über das Tauchen berichten. Wie wir jedoch von einem Pärchen hörten, welches wir da kennen lernten, mussten die verschiedenen Tauchgänge am Morgen und am Nachmittag absolut sensationell schön sein!
Wir sahen jedoch schon so viele Meeresbewohner beim Schnorcheln dass wir gar nicht das Bedürfnis hatten zum Tauchen! Wir begegneten den vielfältigsten Fischarten wie auch Riffhaien (eindrucksvoll!), einer Schildkröte, einem Feuerfisch in der Höhle (Achtung: giftig!), Nemofischen und Anemonen, farbigen Korallen innerhalb der Lagune, einem Oktopuss..... Es hat eine absolut faszinierende Unterwasserwelt, für die es sich lohnt auch als absoluter Schnorchelanfänger zu starten! Wir hätten noch ein Nachtfischen und einen Ausflug auf eine unbewohnte Insel inklusive gehabt, worauf wir jedoch bezüglich unserer relativ kurzen Aufenthaltsdauer verzichteten (10 Tage - 8 Tage auf der Insel). Wären wir länger geblieben, hätten wir das Angebot genutzt. So jedoch reichte es uns vollkommen!
Im Inselinneren befinden sich noch ein Tennisplatz, eine Badminton Halle, eine kleine Squashhalle, ein kleines Fitnesscenter (klimatisiert), ein Beachvolleyball-Platz, überdachte Tischtennis-Tische ... Alle Orte sind absolut gepflegt und wenn man sich für einen Besuch eingetragen hat kommt der Zuständige vorbei mit einer eisgekühlten Flasche Wasser und Schweißtüchern! Top-Service!

SPA
Die absolute Erholung und Entspannung findet man im superschönen Spa-Bereich der Insel. Dieser ist separat und in einer tollen Lage der Insel gebaut, wo man sich absolut entspannen kann. Wir gönnten uns zweimal eine “Well-Being-Massage”, wovon eine inbegriffen war in unserem Arrangement. Preis einer solchen Massage ca. $ 72.-. Dieser Betrag lohnt sich absolut! Sie haben ein riesiges Angebot an diversen Massagen und die Frauen sind meistens Inderinnen, welche absolut gekonnt und mit feinsten Ölen die Massagen durchführen. Danach wird einem im Ruheraum in schönster Atmosphäre noch eine feine Kanne Tee serviert, wo man ruhig und noch immer schwelgend genießen kann, was man soeben erlebt hat!

Wetter/Temperaturen
Wir hatten während den 8 Tagen Aufenthalt (Regenzeit) bloss 1 Minute mal ein paar Regentropfen! Ansonsten war immer blauer Himmel mit einigen, nicht störenden Wolken! Also Sonnenschein pur! Eine Woche vor unserer Ankunft hatte es anscheinend oft geregnet und somit waren wir erst recht froh, als es bei uns so tolles Wetter war und wir Sonne tanken konnten! Es empfiehlt sich absolut in der ersten Zeit einen LSF von 25 aufzutragen und in der Mittagszeit die Sonne zu meiden! Ansonsten erwischt man einen äußerst unangenehmen und schmerzenden Sonnenbrand! Es gab genug Unvernünftige, welche man abends dann am Buffet leuchten sah! Und so unter uns: auch im Schatten der Bäume wird man braun!!

Zusammenfassung/Empfehlung
Wir verbrachten 8 absolute traumhafte Tage auf Royal Island und können diese Insel jedem empfehlen, der Ruhe sucht, sich ab und zu gerne mal durch eine erstklassige Massage verwöhnen lassen möchte, sportlichen Tätigkeiten bei Bedarf nachgehen will, wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten möchte, gut essen will......... Wir hatten nach unserer Heimkehr noch lange Mühe, uns hier im Alltag wieder zurecht zu finden! Aber mit dem Eintreffen der wunderschönen Fotos kann man jederzeit wieder träumen und sich zurück erinnern! Malediven - wir kommen wieder!

Für Fotos könnt ihr uns gerne benachrichtigen! Wir werden sie dann per Mail zukommen lassen! Eventuell können wir auch ein paar auf diese HP stellen lassen.

Unsere E-Mail-Adresse lautet: fam-dobler at freesurf.ch

Jona + Stefan

Bilder zum Bericht
 


 

Reisebericht Royal Island Resort & Spa, Baa-Atoll -13.-28. April 2006

Für unseren erneuten Besuch auf den Malediven haben wir uns – wie immer vor der Urlaubsbuchung – in mehreren Hotelbewertungsforen schlau gemacht (wieder mal herzlichen Dank auch an Malediven.net). Diesesmal haben wir uns für Royal Island ent- schieden (auch weil es mit dem Angebot langsam knapp wurde). Vorab ist zu sagen, dass es ein schöner Urlaub war und das Hotel zu empfehlen ist, wenn einige Punkte erfüllt sind.

Der Hinflug mit der Condor war mit 8 Stunden 30 Minuten als Direktflug von München nach Male akzeptabel. Wieder einmal recht enge Sitzreihen und das Essen muss man auch als „suboptimal“ bezeichnen. Der Service war aber freundlich und o.K. Beim Rück- flug gab es sogar 2cm mehr Platz. Insgesamt waren die Flüge erträglich. Comfort Class war eine Überlegung, aber zum Zeitpunkt der Buchung schon ausverkauft. Ich habe den Eindruck, dass diese Plätze als erstes weg sind.

In Male angekommen, ging es direkt zum Stand der Villa-Gruppe, wo wir sehr nett von Hotelangestellten begrüsst wurden (fast wie alte Freunde). Nach ein paar kurzen „Verwaltungsaktionen“ wurden wir mit dem Bus zum Wasserflugzeug-Hafen gefahren. Im Gebäude gibt es eine separate „Royal Island-Lounge“ in dem einem die Wartezeit mit einem Cocktail versüsst wurde (eine vergleichbare Lounge vom Soneva Fushi war nebenan). Relativ schnell wurden wir ins Flugzeug gebeten. Es gab einen tollen Flug und als begeisterte Wasserflugzeug-Flieger waren wir über die Zwischenlandung am Soneva Fushi sehr erfreut. So gab es einen Start und Landung „extra“.

Die Abholung am Hotel ging schnell und reibungslos. Hier gab es dann den zweiten Begrüssungscocktail. Den Bungalow (Nr. 153) haben wir vorher per Email reserviert und auch entsprechend zugeteilt bekommen. Wir wurden von einem Angestellten durch die Anlage begleitet und haben die ersten Erklärungen/Hinweise bekommen. Auch die Inneneinrichtung des Bungalows wurde vorgestellt. Es gab einen Früchtekorb zur Be- grüssung (aber das ist ja schon normal).

Bungalow:
Den Bungalow fanden wir klasse. Von aussen dunkles Holz und von innen warme Holzfarben. Sehr geräumig und grosszügig (55qm). Kingsizebett, zwei Stühle, Tisch, ein sehr geräumiger Schrank, Deckenventilator (schön leise), Minibar, Kühlschrank und Safe (kostenfrei) als Einrichtung. SAT-TV mit deutscher Welle und schönes halboffenes Bad in der typisch maledivischen Bauweise. Als besondere Angebote gibt es umfangreiche kostenlose „Beigaben“. Diese wären: täglich 1,5ltr. Wasser + 1 Kanne mit 0,5 ltr. für Tee/Kaffe. Natürlich waren Tee und Kaffee auch gratis. Dann gibt es eine schöne Strandtasche aus Bast (die fast jeder benutzt hat), 2 weiche Morgenmäntel und den obligatorischen Regenschirm. Im Bad wird alles zur Verfügung gestellt (Shampoo, Seife, Zahnbürste, Rasierer, Ohrstäbchen, Kämme, Duschhauben, Nähzeug). Ausgestattet ist das Bad mit Toilette, Bidet, Innenwanne und Aussendusche. Das Klopapier ist angenehm weich und fest (nicht dieses Amipapier). Insgesamt wirkt der Bungalow neuwertig und stets sauber. Dies auch durch die Reinigung des Roomboys, welche 2 x täglich erfolgt. Unser Roomboy war klasse und Zimmer und Bad waren stets tiptop, was auch mit einem Trinkgeld von 20 Dollar für 2 Wochen „belohnt“ wurde.

Der Bungalow hat eine Terrasse mit einem kleinem Tisch und 2 Stühlen. Die per Nummer dem Bungalow zugeordneten Liegen, werden morgens mit den Auflagen und einem Handtuch (mit Hibiscus-Blüte) vom Servicepersonal gerichtet. Abends werden die Auflagen und Handtücher vom Service auch wieder abgeräumt. Mücken haben wir während des gesamten Urlaubes nicht einmal gesehen (gehört). Der Mückenschutz erfolgt leise, geruchslos und äusserst effektiv. Autan-Kauf war unnötig. Keinerlei Lärm durch Müllverbrennung oder sonstiges.

Der Strandabschnitt vor unserem Bungalow war erstklassig. Feiner Sand, breiter Ab- schnitt, typisch tolles Malediven-Meer. Ausreichend Bäume und Palmen zum Sonnen- schutz, aber auch viel Platz für ein Sonnenbad ohne Schatten. Auch wenn einige Korallen an den Strand gespült werden, sind wir den kompletten Urlaub am Strand ohne Badeschuhe bestens (und ohne Schrammen/Verletzungen) zurecht gekommen. Die Sonne ist sehr agressiv. Am Anfang mit LF25 eincremen und später dann bei LF20 bleiben (natürlich je nach Hauttyp). Wir haben bedauernswerte Schicksale mit verbrannter Haut gesehen, was zu einer starken Einschränkung der Bewegungsfreiheit dieser „Opfer“ führte. Also sinnvoll und ausreichend eincremen - mit hohem LF - erhöht die Lebensqualität im Urlaub (und auch danach).

Restaurant/Buffet
Auf diesen Teil des Urlaubs, legen wir allerhöchsten Wert und dies ist i.d.R. der Grund, warum wir ausschliesslich im 4,5-5Sterne-Bereich buchen. Dementsprechend verwöhnt und kritisch sind wir in diesem Segment.

Hier muss man ein zweigeteiltes Votum abgeben. Das Frühstück war eher mässig. Es gab das typische maledivisch trockene Brot, kleine Brötchen und den obligatorischen Toast. Dazu 5-6 Teilchen (Croissants, Muffins, Plunderteilchen). Bei Brot und Teilchen gab es leider keinerlei Abwechslung. Dazu Marmelade aus kleinen Portionstöpfchen, die man aus dem Krankenhaus kennt. Dieser Bereich ist den 5 Sternen nicht würdig. Von minderer Qualität waren auch die Obstshakes, die angeboten wurden (Ananas, Banane, Papaya, Mango). Diese waren sowohl von der Konsestenz als auch vom Geschmack her nicht gut und wohlschmeckend. Da haben wir im 4,5-5Sterne-Bereich wesentlich bessere Angebote gehabt. Angemessen wiederum das Angebot an Schinken, Speck, Kartoffeln, French Toast, Müsli und Joghurt. Auch die Eier-Bar, an der Omlettes (mit Schinken, Käse, Pilzen, Tomate und Schinken und Chilli), Spiegeleier, Rührei und normale gekochte Eier geordert werden konnten und auch frische Waffeln gereicht wurden, wird höheren Ansprüchen gerecht. Frischobst gab es in 3 Sorten, sowie 4 Obstsorten aus der Konserve zum mischen mit dem Joghurt (meist Mandarinen, Birnen und Pfirsiche). Insgesamt waren wir mit dem Frühstück nur bedingt zufrieden. Da hatten wir schon deutlich bessere Angebote genossen.

Das Abendessen wiederum fanden wir sehr gut und abwechslungsreich. Am Vorspeisenbuffet gab es i.d.R. 3 „angemachte“ Salate (stets sehr schmackhaft) und 5 Salatsorten zum „selbst anmachen“ mit einem reichlichen Angebot an Ölen und Essigen. Die angemachten Salate haben täglich gewechselt und haben sich nur sehr selten wiederholt. Dann gab es einen kleinen Tisch mit diversen Salatsossen und Antipasti. Zusätzlich gab es täglich wechselnde Fisch/Fleisch-Terrinen, und Brothäppchen, sonstige Fleischröllchen und natürlich täglich Suhsi (in ca. 6-7 unterschiedlichen Variationen). Daneben stand noch ein Käsebuffet, welches auch sehr umfangreich war.

Bei den Hauptgerichten gab es täglich wechselnd 1 Suppe, 2 Reissorten, je 3 Sorten von Fisch- und Fleischgerichten, ein kleines Buffet mit typisch maledivischen (scharfen) Gerichten, i.d.R 3-4 Gerichte/Beilagen. Dazu kamen 3 Show-Cooking-Stationen. Davon eine „Nudel-Station“, eine „Fritier-Station“ und ein WOK-Bereich. Dann meistens noch eine Sonderstation (für z.B. Beef Wellington). Die Qualtität des Essen war sehr gut (tolle Gerichte mit Blätterteigmantel, z.B. Meeresfrüchtepastete...).

Deutlich zu bemängeln ist die Temperatur der Gerichte. An der Ausstattung liegt es auf jeden Fall nicht. Hier handelte es sich um die modernsten WMF-Wärme-Essensbehälter. Es ist wohl die Mentalität, dass die Temperatur nicht so wichtig ist. Am Anfang der Essenzeit (19.30Uhr) geht es noch. Je später der Abend, desto lauer die Gerichte. Hier waren wir nicht besonders zufrieden.

Das Dessertbuffet zeichnet sich dadurch aus, dass es umfangreich und vor allem nicht so künstlich süss und chemisch ist. Positiv sind uns die Mousse, Cremes und Torten aufgefallen, die eine angenehme Süsse hatten und i.d.R. sehr schmackhaft waren (wir mögen stark über- süsste Paste nicht). Es gab jeden Abend flambierte Früchte mit Eis (toll und lecker), dazu ca. 2-3 Mousse/Cremes, 2-3 Torten, eine warme Fruchtspeise (mit Baiser überbacken) und ein 1-2 Backteilchen.

Die Getränke mit $4,25 für 1,5 lt. (nicht besonders schmackhaftes) Wasser und $4 für 0,33ltr. Cola light kann man durchaus als teuer bezeichnen. Unsere Tischbedienung war sehr nett, aufmerksam und angenehm zurückhaltend. Hiermit waren wir sehr zufrieden und haben auch hier 20 Dollar für 2 Wochen als Trinkgeld gegeben. Am letzten Tag wird der Tisch schön geschmückt und verziert. Wir sassen im inneren Ring des Restaurants, entlang eines Pools in dem Fische und viele „Lobster“ unterwegs waren. Der äussere Ring war direkt an der stets offenen Fensterfront – also quasi draussen – Wer im mittleren Ring sitzen musste, wurde dann so schnell wie möglich in die äusseren Ringe „versetzt“ (fragen muss man natürlich).

Insel/Anlage
Auf eines muss man allerdings unbedingt achten. Alles andere als eine Unterbringung auf der Südseite der Insel ist, aus unserer persönlichen Sicht, völlig inakzeptabel. Der Strand auf der Ostseite (sofern vorhanden und nicht aus Sandsäcken bestehend) ist aus unser Sicht nicht dazu geeignet, einen schönen Urlaub zu verbringen. Es gibt einige wenige Ausnahmen. Einige Bungalows sind auch gesperrt, wenn es gar zu hässlich wird. Aus unserer Sicht hätten deutlich mehr Bungalows gesperrt. Eine Inselumrundung zu Fuss war nur möglich, wenn man durch Stock und Stein, Gärten von Bungalows – direkt an den Liegen der Bewohner vorbei – und einige Sandsäcke wankt. Sehr unschön. Viele Ost-Bunglows hatten keinen Sonnenplatz und es ging von den Bäumen vor dem Bungalow direkt ins Wasser (das war noch das beste). Manche Bungalows hatten nur 5 Meter bis zur nächsten Sandsäckeansammlung.

Die Südseite hingegen ist nicht nur wegen der tollen Sonnenuntergänge echt klasse, mit breiten Stränden und viel Platz. Vom Bungalow aus, ein kleines Stück freie Sonne (ca. 3 Meter), dann umfangreicher Sonnenschutz durch schöne Bäume (ca. 6-7 Meter) und dann freier Strand zum Sonnen, bis direkt ins Wasser (ca. 6-8 Meter).

Hier ist eine Vorreservierung der Südseite zwingend erforderlich. Wenn man doch auf der Ostseite gelandet ist, lohnt sich auch eine Umquartierung auf die Südseite zu verlangen (und wenn es nur für ein paar Tage ist).

Die Hotelanlage selbst ist schön und wirkt neuwertig. Es wird viel an Freizeitmöglichkeiten angeboten (Badminton- und Squash-Halle, Fitnessraum, Tennisplätze, Volleyballfeld, überdachte Tischtennisplatten, Medizinische Versorgung, Souvenier-Shop, Juwelier, Fun-Club). Am meisten wurde die Pool-Bar mit Fernseher und 3 Billiard-tischen besucht. Im Fun Club gibt es einen Snooker-Tisch. Im Fun-Club gibt es Karaoke und Disco, welche allerdings immer spärlich besucht sind. Der SPA-Bereich ist wunderschön und es gibt ein reichhaltiges Angebot an Anwendungen und Aromatherapien.

Die Gartenanlagen entlang der Wege zum Hauptrestaurant/Rezeption sind vollgewachsen und stets gepflegt. Allerdings haben wir auch schon schöne Gartenanlagen mit mehr Blumen- und Farbenvielfalt gesehen. Die wenigen Farben sind aber auch eher malediventypisch. Unter den Bäumen vor den Bungalows, hätten wir uns etwas bessere Pflege gewünscht. Dort liegen doch einige alte (braune) Blätter, die man auch wegfegen könnte. So richtig schlimm ist es aber nicht. Es kommt 2 x die Woche ein Gärtnertrupp, der vor den Bunglows

aufräumt/fegt.

Dann gibt es diverse Ausflüge (Schnorcheln, Inselhüpfen, Nachtfische etc. – das übliche eben). Es gibt ein Wassersportcenter und Tauchschule. Hier wird alles rund um den Wassersport angeboten (Segeln, Surfen, Tauchen, Kajak etc.). Schnorchelausrüstung kann man sich gratis leihen.

Hausriff
Echt klasse! Sehr artenreich. Wir haben fast täglich Schildkröten gesehen, Kraken, Moränen (bis 2m lang) , Riffhaie (bis zu 1m30), Rochenfamilien. Nur der Manta wurde uns leider vor- enthalten (auch beim Schnorchelausflug). Das Korallenwachstum wird von Jahr zu Jahr besser. Es gibt schon wieder tolle Bereiche. Ich muss noch erwähnen, dass wir keine Taucher sind, sondern „nur“ geschnorchelt haben.

Wir hatten in den 14 Tagen an 12 Tagen reinen Sonnenschein, ein Tag war es teilweise bewölkt und an einem Vormittag hat es geregnet und der Rest des Tages war bedeckt. Da wir nicht unbedingt Wert auf eine Barfuss-Insel legen, sondern auch in Badelatschen und Schuhen die Vorzüge der Malediven geniessen können, waren wir insgesamt gesehen mit dem Royal Island sehr zufrieden. Punkten kann die Anlage mit der tollen Unterbringung und dem ersteklassigen Hausriff. Im Bereich Frühstück im besonderen und der Gastronomie im allgemeinen, haben wir schon eine bessere Qualität (auch zu geringeren Preisen) genossen. Hier ist noch Raum für Verbesserung enthalten. Dennoch kann man dieses Hotel bedenkenlos – auch in dieser Sterne- und Preisklasse – empfehlen, jedoch mit der eindeutigen Auflage, dass man auf der Südseite untergebracht ist. Bei einer kompletten Unterbringung auf der Ostseite ist dieses Hotel nicht zu empfehlen und auch vom Preis deutlich zu hoch angesiedelt.

Annette + Ole
 


 

Reisebericht 20.2.-10.3.2006:

Wir waren nun das 7. Mal auf den Malediven, nach 2mal Maayafushi, Vilamendhoo, Reethi Beach, Bolifushi, Mirihi.

Dementsprechend werde ich in unserem Bericht auch tw. vergleichen.

Das erste mal allerdings dass wir mit unserer lieben Tochter Anna auf den maldives waren.

Trotz folgender Kritikpunkte wars wieder ein absoluter Traumurlaub, fast 3 Wochen waren wir im Paradies—das Licht, die Farben von Meer, Sand, Vegetation und die Unterwasserwelt sind einfach so unbeschreiblich schön dass man immer wieder auf die Malediven fahren will!

Es war auch das erste mal dass wir über Deutschland gebucht haben, weil so knapp (3 wochen vor Abflug) in Österreich nichts vernünftiges mehr zu kriegen war.

Ein ganz grosses Lob an Frau Marlies Schmauch von DSI Reisen. Man kann sagen typisch deutsches Service und deutsche Gründlichkeit. Im Gegensatz zu vielen österr. Reisebüros, die einfach für vieles zu faul sind (u.a.), hat sich Fam. Schmauch von DSI super engagiert und es hat alles 1A funktioniert….ohne grosse Warterei auf Antwort und Reaktion!! Wir hatten letztlich auch eindeutig das billigste was wir bekommen konnten. Die Preise von Gulet, und allen Katalogveranstaltern, die man Österreich kriegt, lagen mehr als deutlich drüber.

Wenn es jemand gerne hat, dass der Reiseveranstalter (und das -büro) zusätzlich zur Gründlichkeit auch über Hirn verfügt und engagiert ist , der gehe bitte unbedingt zu DSI Reisen!

INSEL: auf der Lagunenseite der Insel hat man Sunset vorm Bungalow und Ruhe, weil sich das Wassersportcenter und der Bootsteg auf der anderen Inselseite befinden. Tatsächlich ist die andere Seite ziemlich unangenehm, will man Ruhe haben. Wenn nicht grad ein Dhoni fährt, kommen Schnellboot, Jetski oder Wasserflugzeug lärmend daher.

Wir sind nach 4 Tagen auf die Lagunenseite gezogen, war ansich kein Problem, ausser dass man eben fast einen halben Tag dafür verliert! Also möglichst schon vor Abflug hinmailen oder ähnliches!

Die Bungalows sind sehr geräumig, mit Terrasse. Das Bad ist halboffen, aber nicht atemberaubend weil man zwar beim Duschen, sofern man raufschaut ev. eine Palme erblickt, sonst hat man aber die nach oben hin offene Betonmauer vor den Augen-nicht so toll, wir hatten schon wesentlich schönere halboffene Bäder auf den Malediven. Abgesehen davon wir der Bungalow zwar 2mal täglich gereinigt, den Grünstreifen im Bad scheint aber niemand je zu reinigen--wir sahen Klopapierfetzen und einigen anderen Dreck der vom ersten bis zum letzten Tag da war. 5 oder 41/2 Stern find ich das nicht! Was ganz nett ist, dass man Shampoo, Seife, Body Lotion, Rasierer, Zahnbürste bekommt.

Das schlimmste auf der Insel ist, dass die Wege und die Restaurants etc. gepflastert sind. Für mich jedenfalls schlimm genug, dass ich allein deswegen nicht mehr auf Royal kommen werde. Das typisch maledivische fehlt der Insel. Auch der Pool wirkt lächerlich, wenige Meter vom wunderschönen Meer entfernt, allerdings war er sehr schön am Abend beleuchtet. (dass man mit kleinen Kindern einen Pool braucht kann ich nicht nachvollziehen, wir waren mit unserer 2 Jahre alten Tochter dort—sie genoss das Meer, auch wenn mal Flut war und ein paar Wellen kamen.)

Dafür kann das Hausriff enorm punkten!! Das beste das wir bis jetzt hatten. In der Lagune vor unserem Bungalow (wir waren an der Ecke, Nr. 138) waren viele, vielfältige, recht große und auch bunte Korallenblöcke! Wirklich schön zu beschnorcheln. Das Riff war sicher das artenreichste das wir bisher hatten! Nahe unserem Bungalow, aber um die Ecke und somit schon wieder auf der anderen Seite der Insel, gab es tolle Fischschwärme: Schnapperschwärme und Unmengen von Füsilieren (versch. Arten, wunderschön)--sowas haben wir bisher nur beim Tauchen gesehen. Bei den Schnapperschwärmen konnten wir und andere Schnorchler regelmäßig Haie beobachten. Zitronenhaie, die jedenfalls spektakulärer sind als die gewöhnlichen Weiss- und Schwarzspitzenriffhaie der Malediven. 2 gabs die ganz schön gross waren—unterwasser geschätzte 150cm, ziemlich breiter und mächtiger Körper, das maul leicht geöffnet sodass man auch die zähne sehen konnte. Ausgewachsen waren die aber noch lange nicht, der Zitronenhai kann bis zu 3m werden—ich hoffe dass ihnen das nicht mal zum Verhängnis wird und sie sich rechtzeitig vom Riff weg verdünnisieren.

Die Haie waren wirklich super, einmal hatten wir das Glück dass ein großer (wie beschrieben) und noch 2 kleinere eine halbe Stunde lang um uns herum waren, kurz mal weg, aber dann schon wieder neugierig auf uns zukamen! Spektakulär! Sie schwimmen wunderschön, ganz ganz langsam und ruhig—viel Zeit für Fotos. Das zweitbeste, viele würden sagen noch besere (hätt ich auch gesagt bevor ich die dortigen Zitrohaie sah) war dass immer wieder ein Manta am Riff gesehen wurde.(beim schnorcheln). Ich hab in 1 mal gesehen, ein Freund von uns sogar 2mal. Geschätzte Grösse unter Wasser wieder mal ca. 150cm Spannweite, also keiner von den tollen der Manta Points, aber ganz sicher auch kein Mobula bestätigt durch die örtliche Tauchschule!). Schildkröten gibt’s zu Hauff. Auch einen Adlerrochen haben wir mal im Sand nach Futter suchend gesehen!

Tauchen: im Baa Atoll darf man sich nicht so viel erwarten wie z.B. im Ari Atoll, dass wissen die Taucher eh.Es sind aber auch hier sehr schöne Plätze dabei, z.B.:

Dhonfanu Thila: einige Graue Riffhaie, schöne Hartkorallen, Höhle, sehr viel Fisch

Anga Faru : bei richtiger Strömung viele Graue Riffhaie (von klein bis gross)

Kihaadhoofaru Thila: wunderschöne Weichkorallenblöcke.

Wir haben aber nicht alle Tauchspots gesehen.

Insgesamt ist zu dieser Jahreszeit kaum Strömung (zumindest hatten wir niemals Probleme) und super Sicht. Wer Mantas sehen will, muss zwischen Juni und November hinfahren (Mantasaison).

Die Tauchbasis ist gut ausgestattet, das Personal wirklich sehr nett, hilfsbereit und kompetent. Da die Basis kleiner ist und auch weniger tauchen (1 Boot vormittags, 1x nachmittags ,ca. 2x /Woche Nachttauchen) war alles viel persönlicher und angenehmer. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Auf dem Tauchboot bekam man neben den obligaten Kokosnüssen auch etwas zu trinken und ein Handtuch.

Essen: 1. Geschmacksache!

Wen meine persönliche Meinung interessiert: verglichen mit den anderen Inseln wars ganz schlecht. Ich liebe maledivisch zubereitete Salate. So was gibt’s dort nicht—man hat ca. 3-4 Rohzutaten, wie Karotten, Tomaten, Gurken und 2 andere, immer mit käse oder wurst drin, total fad. Man mischt sich alles selber—die Auswahl an Essig und öl ist aber riesig. Die Desserts waren eine Katastrophe (Obstsalat ausgenommen)—auch da sind wir von den Malediven haubenverdächtige Konditorleistungen gewohnt—was man dort bekommt ist tw. eine Zumutung (chemisch, picksüss, überhaupt nicht fein). An Hauptspeisen gabs eine recht grosse Auswahl, aber auch da immer nur 2 Töpfe wo was maledivisches drin war, sonst eher chinesisch, italienisch o.ä. angehaucht, kaum traditionelles—sehr sehr schade und fad wie ich fand.

Das Service ist super, alle sind superfreundlich. Sehr sehr kinderliebend. Es gibt auch einen Babysitterservice wo ganz reizende maledivische Frauen aufpassen kommen.

Etwas enttäuscht waren wir dass das traditionelle Schmücken unseres Bettes zum Abschied ausfiel, obwohl der Roomboy immer sehr viel Trinkgeld bekam (insges. 30 Dollar). Als er das Bett schmückte, weil unsere Kleine Geburtstag hatte bekam er 5 Dollar usw.—aber dafür hat er sich’s beim Abschied gespart—das hat mich zugegeben auch etwas geärgert, da das doch immer sehr schön ist und man es sich beim 7. mal traditionsgemäss erwartet. Unser Freund übrigens, der mit uns abreiste bekam sein Blumenbett—es ist also auch auf royal durchaus üblich!

2. Punkt war dass ich dem Reservation Manager von Wien aus Mozartkugeln geschickt habe (hat immerhin insges. auch mind. 25 Euro gekostet). Ich weiss dass er auf der Insel war als wir dort waren. Ich habs ihm ja zuvor geschrieben, wir hatten wegen Spa und Bungalow e-mail Kontakt--und als Dank schickte ich das ganze (angekündigt, fragte ihm ob ihm was anderes lieber wäre usw.)--na ja jedenfalls hat sich der kein einziges Mal gerührt oder bedankt. Sowas ist mir persönlich ansich ziemlich wurscht, aber einem 5 oder 41/2 Stern Niveau entspricht sowas halt gar nicht, finde ich.

Ich hatte eine Behandlung im Spa, 90min., genannt seven Steps des Ayurveda – war recht gut, verglichen mit fast der selben Behandlung am Hochschober aber eindeutig schlechter .

Das Spa ist wunderschön, gibt’s nichts zu sagen. Aber ich glaub dieses Angebot muss auch jeder zahlen der auf die Insel fährt. Das Preis Leistungsverhältnis der Insel stimmt überhaupt nicht, ist weit entfernt von gut – wenn’s die Hälfte kostet wärs wahrscheinlich grad angemessen.

Zur Reise mit unserer 2 jährigen Tochter: null Problemo. Ob Flug oder Insel. Es war auch für sie ein Traum, sie genoss es in vollen Zügen. Das Fliegen hat ihr besonders gefallen, sie redet mehrmals täglich vom Flieger, Wasserflieger und den Piloten—die haben einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Der einzige Tipp: unbedingt Flugplätze reservieren: 7A+C—sind ansich eh für Kinder vorgesehn—falls baby unter 11kg mit ist, kann dort eine babyschale montiert werden zum schlafen, ansonsten hat man dort viel platz vor den Füssen, Anna konnte vor unseren sitzen stehen, , spielen, sitzen und auch schlafen—gut gebettet auf einigen Decken und Pölstern!

Bezüglich Sonnenschutz kann ich nur sagen dass es mit 60er Tube von LaRoche Posay und daqnn auch 50er Kindermilch von Nivea Spitze geklappt hat. Kein Fleckerl Sonnenbrand, sie kam sogar ziemlich ungebräunt nach Wien zurück—optimal in diesem Alter!


 


 

Royal Island 08.02.2006-22.02.2006

Hier unser Reisebericht:

Nach langem Suchen haben wir uns, für unseren 14-tägigen Honeymoon, für Royal Island entschieden und über Ltur gebucht.

Eines vorweg es war die richtige Entscheidung!!!

Der Flug mit Qatar Airways ist allerdings nur bedingt empfehlenswert. Die Flugzeuge sind innen nicht mehr im Bestzustand, der Service ist ok, aber kommt bei weitem nicht an Emirates heran. Was aber eine absolute Enttäuschung ist, ist der Flughafen in Doha. Viel zu klein (es wird zur Zeit gebaut), nur 2 Toiletten für Tausende Reisende (entsprechend sind die Toiletten) und vor allem keine Sitzplätze zum Warten! Bei 4 Stunden Aufenthaltsdauer kann das sehr unangenehm werden. Der Duty Free Bereich ist ok. Wer also die Wahl hat, besser mit Emirates.

In Male ging es dann erstmal in die Lounge des Royal Island Resorts, Erfrischungen, Fruchtcocktails schon mal super! Achtung für das Wasserflugzeug wird auch das Handgepäck genau gewogen. Dann gings auch schon los bei herrlichem Wetter mit dem Wasserflugzeug ca. 30 min. zu unserer Insel.

Absolut empfehlenswert, auch unter dem Gesichtspunkt, wie viel länger und anstrengender ein Transfer mit dem Speedboot wäre (120km)…

Vom Flugzeug aus sieht man dann schon eine dicht bewachsene grüne Oase: Royal Island.

Vom Empfang gings dann ganz schnell in unseren Bungalow.

Traumhaft! Wir hatten 238. Hier ist der Strand zwar relativ klein mit viel Schatten, dafür waren es nur ca. 20m zum Strand und es war fast nix los! Auf der anderen Seite der Insel ist der Strand deutlich breiter, dafür hat halt auch nicht jeder Bungalow besten Blick aufs Meer und vor allem sind mehr Leute am Strand…

Die Bungalows sind bestens und hochwertig ausgestattet. Ein halboffenes Bad mit Außendusche hat unseren Honeymoon-Traum noch schöner werden lassen. Die Bungalows, Bars, etc. sind mit gepflasterten Wegen verbunden (nicht unbedingt eine Barfuß-Insel). Auf der Insel ist eine herrliche tropische Vegetation (kaum Mücken!!!), die herrlich angelegt ist. Der Pool-Bereich ist ebenfalls traumhaft angelegt, sehr sauber und nicht übervölkert! Alles in allem eine wunderschöne Anlage die ihren Preis wirklich wert ist.

Jetzt noch ein paar Infos zu den wichtigsten Punkten:

Schnorcheln/Tauchen:
Wir sind nur geschnorchelt, rund um die Insel gibt’s ein Hausriff. Da kann man auch in 14 Tagen genügend (kleine Haie, Wasserschildkröten,etc…)sehen. Das Hotel bietet auch täglich Schnorchelausflüge an.

Essen/Trinken:
Wir hatten Halbpension. Für unsere Bedürfnisse völlig ausreichend. Die Getränkepreise sind ok. Da müsste man sich schon mächtig ins Zeug legen, um die Differenz zum AI reinzuholen. Wein ist relativ teuer. Jeden Tag gibt’s 1,5l Wasser gratis aufs Zimmer. Zudem ist ein Wasserkocher mit Tee und Kaffee im Bungalow (wird auch täglich aufgefüllt). Das Essen in Buffetform ist sehr abwechslungsreich und sehr lecker! Es gibt immer Fisch, Kalb, Nudelgerichte, Gemüse, Salate, Obst, leckerste Desserts…! Mittags gibt’s Snacks an der Poolbar für ca. 10 USD.

Ausflüge:
Werden nach Verfügbarkeit angeboten. Achtung: Wer nur eine Woche ist, sollte vor allem die teueren Ausflüge gleich buchen, da es immer wieder eine Zeit dauert bis ein Ausflug stattfindet, wegen vorgegebener Mindestteilnehmerzahl. Wir haben den Ganztagesausflug gemacht und können ihn nur empfehlen, toller Ausflug mit Barbecue auf einer unbewohnten Insel, Besichtigung einer Einheimischen-Insel und eines weiteren Resorts. 70USD pro Person.

Spa:
Absolute Spitzenklasse! Wir haben diverse Anwendungen gemacht und können den Spa nur weiterempfehlen. Vielleicht nicht wirklich billig, dafür aber exzellent!

Gäste:
Internationales, gehobenes Publikum, ohne echten Schwerpunkt. Sehr angenehm haben wir empfunden, dass die Mehrzahl der Gäste ebenfalls Ruhe und Entspannung gesucht hat. Trotz der Tatsache das die Insel ausgebucht war, hat man immer ein Plätzchen für sich gefunden und hatte nie das Gefühl, das die Insel zu voll sei.

Unterhaltung:
Es gibt 2 Bars, sowie eine (Disco-)Bar. Vor allem letztere ist nur spärlich besucht. Aber wer „halli-galli“ sucht, wird eh nicht auf die Malediven fahren.

Sport:
2 Tennisplätze, Tischtennis, Badminton, Fitness, Squash, auch hier ist alles da was man braucht. Wassersportcenter mit Jetski, Katamaran, Glasbodenboot, Surfbrett, Wasserski…

Personal:
Freundlich, zuvorkommend mit exzellentem Service.

Bezahlung:
Außer kleine Scheine (USD) fürs Trinkgeld, braucht man auf der Insel kein Geld. Selbst im Souvenir-Shop wird die Rechnung aufs Zimmer geschrieben. Am Ende begleicht man dann die Summe in einer Rechnung Cash oder mit Kreditkarte.

Wir können Royal Island wirklich empfehlen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hervorragend. Die Insel ist ein Traum. Besser geht’s nicht!

Wir kommen bestimmt wieder!!!

Erik & Katerina

 


 

Reisebericht Royal Island vom 19.03.2005 – 01.04.2005

Nach fast 24 Stunden Anreise mit den „Emirates“ von Wien über Dubai, landeten wir am 19.03.05 um 08:30 Uhr Ortszeit in Male und konnten endlich unseren ersten Maledivenurlaub antreten.

35 Minuten (und etliche Luftaufnahmen) später landete das Wasserflugzeug vor Royal Island und ein Dhoni brachte uns auf die Insel.

Nach einem erfrischenden Fruchtcocktail in der Rezeption wurden wir durch die wunderschöne und sehr dicht bewachsene Anlage direkt zu unserem Bungalow geführt.

Die Bungalows sind sehr komfortabel eingerichtet und verfügen über ein halboffenes Bad mit Außendusche und eine kleine Terrasse mit eigenen Liegen.

Als erstes unternahmen wir gleich einmal eine kleine Erkundungstour durch die Anlage und einen Strandspaziergang. Um die 800 m lange und 200 m breite Insel zu umrunden, benötigt man ca. 25 Minuten.

Die Anlage ist sehr gepflegt und zeichnet sich durch eine sehr üppige Vegetation aus. Neben Kokospalmen, diversen Sträuchern und Bäumen gibt es 3 große “Banyan trees“, die nachts indirekt beleuchtet werden.

Die ersten Tiere, die einem auffallen, sind die zahlreichen Flughunde, die den ganzen Tag über aktiv sind. Und wo wir gerade bei der Tierwelt sind:

Unsere Familienpackung Autan hätten wir ruhig zu Hause lassen können, denn von den angeblich vielen Stechmücken haben wir den ganzen Urlaub über nichts bemerkt.

Als leidenschaftliche Taucher stand für uns natürlich als nächstes ein Besuch in der lokalen Tauchschule am Programm, welche perfekt organisiert und auch sehr sauber ist, und nur durch die Freundlichkeit und fachliche Kompetenz des Basisleiters und der Crew übertroffen wird.

Die Tauchschule gehört zu der Gruppe „Delphis Diving Center“, steht unter deutscher Leitung und unterrichtet nach PADI. 2 mal täglich fahren die Dhonis zu einem der verschiedenen Tauchplätze, die zwischen 5 und 45 Minuten von Royal Island entfernt liegen. Während unseres Aufenthaltes absolvierten wir insgesamt 11 Tauchgänge, inklusive eines AOWD Kurses.

Die einzigartige Unterwasserwelt des indischen Ozeans begeisterte uns bei jedem Tauchgang aufs Neue, deshalb hier ein paar unserer vielen Beobachtungen:

Muränen, Napoleons, Delfine, Schwarzspitzenriffhaie, Ammenhaie, Schildkröten, Stachelmakrelenschwärme, Drachenköpfe, Rotfeuerfische, Stachelrochen…

Auch unser, im Zuge des AOWD Kurses, absolvierter Nachttauchgang war ein echtes Erlebnis. Zu empfehlen sind vor allem die Tauchplätze „Anga Faru“ und „Kihaadhoofaru Thila“. Was noch zu erwähnen währe: Bei jedem Tauchgang ist mit schwacher bis mittlerer Strömung zu rechnen.

Das Hausriff von Royal Island ist, wie wir finden, vor allem zum Schnorcheln gut geeignet. Auch hier sieht man Rochen, Schildkröten und natürlich alle bunten Rifffische. Ständige Begleiter hier sind die kleinen Schwarzspitzenriffhaie, die auch innerhalb der künstlich angelegten Lagune ihre Kreise ziehen.

Die Spuren von el Niño kann man hier mehr als deutlich erkennen, doch das Riff erholt sich langsam wieder.

Der Strand von Royal Island ist wunderschön, an einer Seite der Insel durch die Erosion aber schon stark abgetragen.

Auch die Anlage rund um den Pool ist sehr gemütlich.

Unübertrefflich ist die Stimmung, wenn man am Abend beim a la Carte Restaurant sitzt und bei einem Cocktail den traumhaften Sonnenuntergang genießt.

Gut gefallen hat uns auch unser Ausflug zu der nahen Einheimischeninsel Eydhafushi, der Hauptinsel des Baa Atolls.

Das Wetter war während unseres ganzen Urlaubs perfekt. Für eine (angenehme) Abwechslung sorgte einmal ein viertelstündiger Regenschauer.

Was gibt es sonst noch zu erzählen?

Freundliches Personal, super Service und vor allem ein herrliches Essen.

Von den Nachbeben in Indonesien im März haben wir Gott sei Dank nichts gespürt.

Auch das Wasser ist nicht angestiegen (anders als bei der Flutkatastrophe im Dezember).

Genau 2 Tage bevor jemand von der Rezeption uns mitten in der Nacht anrief und uns über das Nachbeben informierte, wurde ein Frühwahnsystem auf Royal Island eingeführt und die Insel stand während und nach der Zeit des Bebens in ständigem Kontakt mit Sri Lanka.

Hätte es also eine Flutwelle gegeben, hätte die Direktion das diesmal rechtzeitig erfahren und entsprechende Maßnahmen treffen können.

Trotz der Hauptsaison war die Insel vielleicht gerade mal zu 1/3 belegt.

Wie wir erfuhren, hatten die meisten Leute wegen der Flutkatastrophe im Dezember ihren Urlaub storniert bzw. umgebucht.

Für die Einheimischen eine wirtschaftliche Katastrophe (Teile des Personals wurden auch entlassen).

Fazit: Auf Royal Island haben wir einen unserer bis jetzt herrlichsten Urlaube verbracht, und wir hoffen die Schönheit dieser Insel bald wieder genießen zu können.

Grüße aus Kärnten
 


 

Reisebericht Malediven Royal Island vom 19.01.2005 bis 03.02.2005-02-04

Um es vorweg zu nehmen: wir haben fast nichts von den Folgen des Tsunamis sehen oder erfahren können. Man kann ohne Probleme auf die Malediven. Tauchen (und Schnorcheln) ist genauso wie in den vergangenen Jahren und die Resorts, die offen sind, sind wohl alle in Ordnung.

Nach dem Tsunami im Dezember 2004 waren wir lange verunsichert und haben uns erst kurz vor Abflug entschlossen doch auf die Malediven zu fliegen, da wir nun schon zum 7. Mal dort waren, war unsere Überlegung, dass wir am besten helfen können wenn wir unser Geld dort ausgeben.

Den Flug erspare ich allen Lesern, da dies wohl der langweiligste Teil der ganzen Reise ist.
Ankunft am Wasserflugzeugterminal (TMA = die gelben) zeigte erste Spuren des Tsunami. Teile der Räume zum Meer hin, wurden gerade neu gestrichen und teilweise renoviert. Aber alles so weit in Ordnung und funktionsfähig. Wie wir später erfahren sollten hat das ansteigen des Wassers Teile des Terminals beschädigt und einen neuen Anstrich notwendig gemacht.

Royal Island liegt im Baa Atoll (Norden) und gehört zur Gruppe der Villa Hotels, die noch weitere 4 Anlagen auf den Malediven betreiben.

Auf Royal Island hat man (fast) nichts von den Folgen des Tsunami sehen oder erfahren können. Die Bungalows auf der Ostseite der Insel (wir hatten 161) sind alle ok und das Wasser ist nicht bis in die Bungalows gekommen, da diese ein wenig erhöht auf kleinen Stelzen stehen. Lediglich der Strand auf der Westseite der Insel unterhalb des Restaurants wurde wohl teilweise abgetragen und diese Bungalows werden im Augenblick auch nicht vergeben. Des weiteren kann man vereinzelt Pflanzen sehen, denen das Meerwasser nicht bekommen ist und die deshalb alle ausgetauscht werden. Die Gärtner der Insel arbeiten daran. Das war´s! Mehr gibt es nicht über Tsunami zu sagen. Freunde von uns sind noch bzw. waren auf Coco Palm (Baa Atoll in der Nähe von Royal) und berichten genau das gleiche.

Was gibt es sonst noch wichtiges ? Die Auslastung der Insel (insgesamt circa360 Betten Kapazität) lag bei 20 % während der Zeit als wir da waren. Es waren bei unserer Ankunft um die 30 Gäste auf der Insel und bei Abflug circa 50 Gäste. Wir hatten den Eindruck, dass sich die Angestellten dafür geschämt haben, dass so wenig Leute da waren und sie hatten alle eine Stinkwut auf CNN und BBC, die – ihrer Meinung nach – schlecht über die Vorkommnisse berichtet haben und den Leuten in Europa und in der Welt ein falsches Bild dessen was passier ist gegeben haben. Die allgemeine Tendenz der Meinung der Angestellten kann man am besten wir folgt zusammenfassen: wir haben 2 Tage viel aufräumen müssen auf der Insel, aber danach war sofort alles ok und jetzt müssten die Leute doch wieder zu uns kommen !

Die hälfte der Angestellten war in Urlaub geschickt worden und ich denke alle haben Angst um ihren Job. Was sollen sie auf den Malediven auch für einen anderen Job finden als in der Tourismus Industrie ?

TAUCHEN:
Die Tauchbasis gehört zu Delphis Diving Center und der Basis Leiter (Jörg) ist deutscher.
Dazu kommen 2 Japanische Tauchlerer (Junko und Eiko) sowie ein Malediver (Zamir) und ein Russe (Kyril). Alle sind super Nett und immer freundlich.

Die Basis selbst ist gründlich (deutsch) organisiert, und präsentiert sich bereits beim ersten Blick aufgeräumt und übersichtlich. Die Ausrüstung hängt in Reih und Glied an der Wand und ist in sehr gutem Zustand. 2 Bauerkompressoren stehen im hinteren Teil der Anlage in einem separaten Raum und wenn du vorne stehst kriegst du nicht mal mit, dass sie Kompressoren laufen. 10 Liter und 12 Liter Stahlflaschen stehen zur Verfügung. Allerdings gibt es nur Shortys als Anzüge zum leihen. Wer also eher unter Wasser friert, sollte sich einen Langen Anzug mitbringen.

Einchecken geht sehr schnell und Problemlos. Allerdings muss jeder 2 Formblätter ausfüllen und unterschreiben. Normalerweise werden pro Tag 2 Tauchgänge angeboten: Morgens (08h30) und Nachmittags (14h30). Einmal pro Woche und je nach Anfrage einen Nachttauchgang. Jeder Taucher musste am Hausriff einen Checktauchgang machen.

Es gibt für jeden eine Tasche, die an der Basis selbst gepackt werden muss und danach übernimmt die Bootscrew alles weitere bis zum Boot. Für die persönliche Ausrüstung gibt es einen Trockenraum wo alles untergebracht werden kann. Ich persönlich bevorzuge die berühmten Kisten, die ich bisher auf den Malediven kennen gelernt habe und finde die Taschen nicht sehr praktisch- vor allem weil diese keine Wasserabläufe haben – Dennoch sind die Taschen innen super sauber – was wohl vor allem daran liegt, dass das Team der Basis peinlich darauf achtet, dass niemand seine Tasche unausgepackt in die Ecke feuert und dort 2 Tage lang liegen lässt.

Das Boot ist über einen Steg, der direkt bei der Tauchbasis beginnt zu erreichen. An Bord setzt man dann die Ausrüstung zusammen und wenn alle bereit sind geht es auch schon los.
Wer Nachmittags noch mal taucht kann nach dem Morgentauchgang seine Tasche auf dem Boot lassen.

Die Tauchplätze sind zwischen 5 und 45 Minuten Bootsfahrt zu erreichen und alle ausnahmslos interessant. Wir hatten sehr unterschiedliche Strömungs- und Sichtverhätnisse, von sehr wenig Strömung und super Sicht bis hin zu sehr starker Strömung und Sichten von ``nur`` 15-20 Metern. Alle Taucher werden immer von einem Tauchlehrer begleitet. Allerdings waren nicht besonders viele Taucher da (siehe weiter oben) und somit waren wir maximal 10 Taucher auf dem Boot und war auch teilweise der einzige Taucher auf einigen Tauchgängen ! Das war natürlich toll für mich, aber weniger gut für das Team der Tauchbasis !

Einer der besten Tauchplätze für mich war ``Anga Faru`` an dem man – bei entsprechender Strömung – den Haikindergarten besuchen kann. Wir waren leider nur 1 Mal dort und hatten 1 große Haimutter (Graue Riffhaie) und circa 20 Kinderhaie von circa 40 cm bis 1,5 Meter. Die Tauchbasis hat ein Seil befestigt an dem man sich einfach festhalten kann und das Spektakel beobachten kann. Die Haimutter kommt teilweise nahe heran so dass man sie sehr gut beobachten kann. Mir ein wenig Glück kann man auch Barakudas oder sonstige Großfische beobachten.

Bei jedem Tauchgang gesehen: Rotfeuerfische, Skorpionsfische, Schwärme von Snappern oder sonstigen. Oft gesehen: Napoleon, Octopus, Makrelen, Lobster und natürlich alles was die Malediven so zu bieten haben. Weniger oft gesehen: Steinfische, Schildkröten. Gar nicht gesehen: Mantas, Wahlhai und Delfine. Allerdings lag das nur daran, dass wir am letzten Tag nicht mehr tauchen konnten (wegen des nahenden Rückfluges) und deshalb die 4 Delfine verpasst haben, die alle auf dem Nachmittagstauchgang beim Auftauchen gesehen haben !!!!

Preise für`s Tauchen sind soweit in Ordnung, allerdings finde ich 10 USD für eine Lampe pro Tauchgang nicht in Ordnung ! Alles andere ist Fair und teilweise billiger als auf anderen Inseln.

Kleine Wehrmutstropfen sind die Preise für das Tauchboot, die ich mit 14USD pro Bootsfahrt sehr happig finde. Allerdings muss man dazu sagen, dass dies nichts mit der Tauchbasis zu tun hat, denn die Bootsfahrt wird direkt vom Hotel berechnet und kassiert.

Abschliessend würde ich persönlich die Tauchbasis als eine der besten bezeichnen, die ich bisher auf den Malediven gesehen habe (habe bisher 5 verschieden kennengelernt) und ich würde jederzeit wieder hinfahren. Staff ist ausgesprochen freundlich und zuvorkommend und wer einmal ein Briefing mit Junko miterlebt hat möchte nie mehr darauf verzichten (viele Grüße aus dem Baggersee an Junko!)

Zuletzt möchte ich noch eine Bitte loswerden: wer die Malediven mag – oder auch zum ersten Mal hinfahren möchte – sollte auf jeden Fall hin, denn es ist die beste Möglichkeit den Leuten dort zu helfen und sie zu unterstützen!

Patrick Muller
04.02.2005
 


 

Reisebericht Royal Island 25.11.2003 - 10.12.2003

Wir sind mit LTU geflogen und hatten das Glück auf dem Hinflug die Reihe 6 zu reservieren. Das war wirklich klasse. 10 Stunden Flug mit vernünftiger Beinfreiheit. Von Male ging es dann mit TMA weiter auf Royal Island. Trotz ca. 10 kg Übergepäck mussten wir nichts bezahlen, was mich wirklich positiv überrascht hat. Bei Maledivian Air Taxi musste ich das letzte Mal zahlen.

Gegen Mittag kamen wir dann auf einer traumhaft schönen Insel an. Wie üblich wurde man an der Rezeption mit einem kleinen Cocktail empfangen und anschließend zum Bungalow geführt. Hier wurden wir zum ersten Mal positiv überrascht. Der Bungalow ist wirklich super!!! Zum Empfang stand auch ein Obstkorb und eine kleine Torte bereit. Die Bungalows stehen zwar nur ca. 2 Meter auseinander, jedoch hat jeder Bungalow seine Privatsphäre durch die Bäume und Sträucher. Wenn wie bei uns die Insel nicht voll belegt ist, wird darauf geachtet, nur jeden 2. Bungalow zu belegen. Im Zimmer gibt es einen Wasserkocher mit Tee und Kaffee, eine Thermoskanne mit Wasser sowie pro Tag eine 1,5l Fl. Wasser.

Dann haben wir uns auf den Weg gemacht, die Insel zu erforschen. Es war das erste Mal, dass wir auf einer "so" großen Insel waren. Ein Vorteil davon ist das riesen Sportangebot. Es gab ein toll ausgestattetes Fitness-Studio, Squash, Badminton, Tennis, Tischtennis, Volleyball und natürlich jede Menge Angebote an Wassersport. Übrigens wurde bei den Sporteinrichtungen auch kostenlos Wasser zur Verfügung gestellt. Das Spa auf Royal Island soll das schönste auf den Malediven sein und ich kann mir das wirklich vorstellen. Es ist wunderschön angelegt, ich kann jedoch nichts zu den Massagen sagen. Wir haben lediglich die Sauna mit Jacuzzi ausprobiert und das wirklich schön. Am Empfangs-Jetty befindet sich auch ein toll angelegter Pool, obwohl man den wirklich auf den Malediven nicht braucht. Der Nachteil einer großen Insel macht sich dann im Hauptrestaurant bemerkbar. Er erinnert etwas an einen Speisesaal, jedoch war das Essen im bestens. Man hat seinen festen Tisch und einen festen Kellner für den gesamten Aufenthalt. Lediglich beim Frühstück hätte ich mir etwas mehr Wurst oder Käse gewünscht, aber ansonsten war wirklich alles da. Auf der Sonnenuntergangs-Seite gab es noch ein A-la-Carte-Restaurant, das von der Atmosphäre dann wirklich super war. Jedoch war der Preisnachlass nur 15%, wenn man statt im Hauptrestaurant dort essen wollte. Zu empfehlen ist jedoch die Happy Hour zum Sonnenuntergang. Es ist wunderschön dort im Sand bei einem Cocktail zu sitzen und den Sonnenuntergang zu genießen.

Die Insel an sich ist sehr dicht bewachsen und am Strand liegt leider einiges an Korallenschrott, was es manchmal etwas beschwerlich macht ins Wasser zu gehen. Auf einer Seite der Insel wurde ein Wellenbrecher mit aufgeschütteten Korallen(?) gebaut, um eine Lagune zu erzeugen. Es ist nicht der schönste Anblick, aber man gewöhnt sich daran.

Da wir nur schnorcheln, können wir keine Infos zur Tauchschule geben. Das Hausriff ist gut zum Schnorcheln geeignet. Auf der Lagune gegenüberliegenden Seite ist das Hausriff auch nur wenige Meter vom Strand entfernt.

Alles in allem war es ein traumhafter Urlaub, der nur etwas vom Wetter betrübt war, da es in der ersten Woche doch sehr viel geregnet hatte. Ich kann die Insel nur wärmstens empfehlen. Das Personal ist super freundlich und alle nur darauf bedacht die Gäste rundum zufrieden zu stellen. Die Nebenkosten an Getränke und Essen sind zwar nicht billig, aber durch das kostenlose Wasser auf dem Zimmer und beim Sport sowie die Happy Hour fanden wir es eigentlich nicht übertrieben.

Anja

 


 

Reisebericht von Rolf & Erika vom 17.08 bis zum 31.08.2003 auf Royal Island

Royal Island, eine Trauminsel mit kleinen fliegenden Fehlern!

Royal Island, Baa Atoll, Horubadhoo, Malediven
Email: info@royal-island.com.mv
http://www.villa-hotels.de/

Das wichtigste gleich am Anfang.
Die Insel Royal Island ist eine Trauminsel, wo man für teure Dollar einen sehr erholsamen Urlaub verbringen kann.

Anreise/Abreise:
Vom 17.08 bis zum 31.08.2003 verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf den Malediven. Anreise von Frankfurt mit LTU einer Airbus A330-200 per Charterflug nach Male.

Achtung: Bei Ein- und Ausreise werden die Koffer und das Handgepäck Röntgentechnisch durchleuchtet. Einkäufe aus dem Duty Free, also Glasflaschen mit Alkohol werden erkannt und müssen am Flughafen deponiert werden, diese können dann bei Rückreise kostenlos abgeholt werden. Es ist für Reisende verboten Alkohol auf die Malediven einzuführen, sie dürfen aber auf den Hotelinseln Alkohol gegen teure Dollar konsumieren. Falsche Flugdaten/Angaben in den Reiseunterlagen/Flugtickets von Meier's
Weltreisen. :-((

Der Flug war doch Linie und hatte beim Rückflug eine nicht angegebne Zwischenlandung in Colombo auf Sri Lanka.
Die Flugbegleiter und Bodenpersonal haben mir mitgeteilt, das LTU seit Jahren Colombo anfliegt! Meier's Weltreisen hat es seit Jahren nicht geschafft seinen Katalog zu ändern. :-? Ehrlich gesagt, da fühle ich mich von Meier's Weltreisen nicht richtig informiert oder sogar betrogen.

Hinflug: Frankfurt, Male, Colombo, Reisedauer bis Male ca. 9,5 Stunden.
Rückflug: Male, Colombo, Frankfurt, Reisedauer über Colombo nach Frankfurt ca. 13,5 Stunden.
Airbus A330-200 die Sitze in der Economy - Touristenklasse: Sitzbreite ca. 50,8 cm / Sitzabstand: ca. 76,2 cm
Ich weiß nicht was die LTU in ihrem Bordmagazin mit der Angabe "ca." meint, vielleicht das die Sitzabstände doch noch geringer sein können? Airbus A330-200 die Sitze in der First Comfort: Sitzbreite 63,5 cm / Sitzabstand: 104 cm Hier gibt es feste Maße.
Weitertransport mit einem zweimotorigem Wasserflugzeug, einer Twin Otter DHC 6 nach Royal Island ca. 40 Minuten.

Insel:
Die Insel ist 220 breit / 800 Meter lang und hat 148 Bungalows und zwei Präsidenten Suiten. Die ganze Insel ist mit tropischen Bäumen und Sträuchern bewachsen und sieht sehr schön aus. Die Insel ist in den Frühjahrsmonaten mit maximal 350 Gästen voll belegt. Mit uns waren in der ersten Woche ca. 200 und in der zweiten Woche ca. 45 Gäste auf der Insel.

Bungalows:
Länglich gezogene Bungalows auf ca. 1 Meter hohen Stelzen, welche mit Bad, Wohnraum und Terrasse ausgestattet sind. Die Bungalows stehen ca. 3 Meter von einander entfernt. Hört sich nahe an, aber man hat trotzdem seine Ruhe, sowohl im Bungalow wie auf der Terrasse. Da nur Bäume am Strand wachsen, kann man vom Wohnzimmer und der Trasse auf das Meer blicken.
Im Bad gibt es ein Waschbecken, WC, Bidet, Badewanne und eine Dusche die im offenen Badezimmer steht. Das Wohnzimmer ist Recht geräumig hat TV Anschluss mit Internetzugang - eine Stunde kostet 6 Dollar. Man empfängt ca. 25 Sender, wobei das TV Programm recht lustig durch die indischen, japanischen, italienischen und deutschen Programme führt. Man empfängt den deutschen Sender - DW-TV die deutsche Welle aus Berlin. Minibargetränke: Die Dose Bier 0,3 Liter kostet 6,6 Dollar und ein
Schnapsfläschchen mit ca. 0,02 Liter ist 15 Dollar teuer. : -(

Strand:
Die ganze Insel ist bewaldet also auch der Strand. Am Strand hat man einen ca. 10 Meter breiten Streifen wo man die eigne Liegen in den Schatten stellen kann.
Die Bungalows im Nord - Osten der Insel mit den Nummern 240 bis 220 haben einen sehr schönen Strand. Hier kann man sich gut auf den Liegen sonnen, man hat dann noch ca. 5 Meter bis zum Meer. Nicht zu empfehlen sind die Bungalows mit den Nummern 211 bis 221 sowie die Präsidenten Suite 210 hier hat das Meer den größten Teil des Sandstrandes weggespült, man hat hier keinen direkten Zugang zum Meer. Die Mitnahme von Badeschuhen ist empfehlenswert, da der Zugang ins Meer nur über viele spitze abgebrochne Korallenreste möglich ist.

Anlagen:
SPA - Center Royal - Massage 60 Dollar, Tennis Platz, Badminton Halle, Tischtennis Halle, Diskothek, Internetraum - 15 Minuten 1Dollar jede weitere Minute 10 Cent, Tauch Zentrum, Wassersportzentrum - Katamaransegeln, Wasserski, Bananen - Reiten.

Ausflüge:
Nachtangeln, Ausflug nach Male, Besuch einer einheimischen Insel und Besuch einer unbewohnten Insel.

Personal:
Sehr freundlich, zuvorkommend und immer hilfsbereit.

Essen und Getränke:
In Büffetform sehr lecker und "sehr abwechslungsreich, wenn genügend Gäste da sind". Bei 45 Gästen wird das Büffet merklich kleiner und ist nicht mehr so vielfältig.

Vorspeisen: Sushi, Suppe und Salate.
Hauptspeisen: Reis, Kartoffeln, Teiggerichte, Fischgerichte, Kalbsgerichte,
Huhngerichte.
Dessert: Obst, Torten und Kremgerichte.
Getränke: Flasche stilles Wasser 1,5 Liter 4,25 Dollar, ein Glas Bier 0,3 Liter 4,5 Dollar.

Hausriff:
El Ninjo - Wochenlage Überhitzung des Meerwassers über 30°C hat hier, wie überall auf den Malediven zugeschlagen und den größten Teil der Korallen absterben lassen. Um es mit meinen Worten zu beschreiben, das Hausriff sieht so ähnlich wie
das alte Rom nach ca. 2000 Jahren aus. Das positive ist, die Korallen erholen sich langsam und meiner Schätzung nach werden diese in ca. 50 Jahren wieder so wunderschön aussehen wie früher. Ich habe beim Schnorcheln Rochen, Schildkröten, Riffhaie und viele der üblichen tropischen Fische gesehen.

Kleine fliegende Tiere:
Die Insel hat eine üppige Vegetation (Bäume, Sträucher usw.) die von den Gärtnern mit viel Wasser schön grün gehalten wird.
Am Abend oder in der Nacht kann es kurz und heftig regnen. In den Tropen regnet es nun mal öfters als in Mitteleuropa. ;-) Die Stechmücken freut es, in den Pfützen finden sie ideale Brutplätze. Die Leitung der Insel bemüht sich ja redlich Abhilfe zu schaffen. Einmal am Tag um ca. 17 Uhr rennt ein Bediensteter mit schnellen Schritt alle Wege der Anlage ab. Er verspritzt dabei Gift, dieses sieht man durch eine weithin sichtbare und riechbare Wolke. Da er nur auf dem Weg läuft, werden die fliegenden Tierchen im Wald der Insel nicht belästigtet, sie können sich weiterhin gut vermehren.

Die Folgen:
Im offenen Badezimmer, im Bungalow oder am Strand finden kleine Stechmücken und Fliegen das Blut der Gäste als sehr schmackhaft. Die Stiche schwellen zwar nicht besonders an, jucken aber fürchterlich und heilen nur sehr schlecht bei dem tropischen Klima.

Gegenmaßnahmen:
Sich kräftig und zwar "3x am Tag", morgens, mittags und abends gut einschmieren bzw. einspritzen. Unser Verbrauch an AUTAN Flaschen war recht hoch, er lag bei ca. 3 Flaschen in 14 Tage.

Fazit:
Eine schöne, recht teuere aber ruhige Insel, wo man sich sehr gut Erholen kann, wenn man AUTAN dabei hat! (:-)

Rolf & Erika


Royal Island Dezember 2002

Auch wenn mein Reisebericht schon ein Jahr zurückliegt möchte ich trotzdem ein paar wichtige und selbstverständlich rein subjektive Standpunkte zu Royal Island darlegen. Meiner Meinung nach (und ich habe den Vergleich zu Baros) handelt es sich nämlich ganz und gar nicht um eine Trauminsel!

Meine Eindrücke und auch die meines Mannes lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Insel ist sehr groß und die Schönheit und das paradiesische, dass von der Insel Baros ausgeht fehlt völlig. Die Wege sind angelegt, alles ist Super Schicki und nicht wirklich leger.
     

  • Die Bungalows sind sehr groß und komfortabel. Halb offenes Bad, Badewanne, separate Dusche unter freien Himmel- da kann man wirklich nichts aussetzen, aber uns persönlich sind andere Dinge eben wichtiger.
     

  • Der Strand ist extrem ungepflegt, dafür stellenweise sehr breit. Der größte Teil der Bungalows schaut auf eine Mauer, die ich im Gegensatz zu Baros bei Ebbe als extrem störend und hässlich empfunden habe.
     

  • Das Restaurant, wir waren nur im Hauptrestaurant ist gefliest, hat in der Mitte einen Riesen Teich mit Korallenblöcken und armen Fischen, die sich über Ihren Aufenthalt in diesem sehr flachen Gemäuer nicht wirklich freuen- für uns ein trauriger Anblick! Das Essen ist von der Auswahl her riesig, mit separaten Sushi-Buffet und diversen warmen/ kalten Speise sowie Salatbuffet. Daran gibt es nichts auszusetzen, wer hier nichts findet, dem ist nicht zu helfen.
     

  • Das Personal war sehr unterschiedlich! Teilweise sehr höflich bis ziemlich unverschämt. Am Tag unserer Abreise wurden wir beispielsweise regelrecht aus dem Bungalow getrieben. Obwohl mein Mann noch unter der Dusche stand, wollte der Kofferträger mich einfach aus dem Bungalow schieben, worüber ich ziemlich fassungslos war. Beim Frühstück am Tag der Abreise wollten wir noch Wasser, obwohl mein Mann dies separat bezahlen wollte (Rechnung war bereits erledigt) lies der Restaurantkellner nicht mit sich reden und wir mussten durstig die Insel verlassen.
     

  • Das eigentlich üble an Royal war das Tauchen und das Hausriff. Die Tauchschule ist wirklich nur auf den ersten Blick okay. Was ich nun schildere ist wirklich passiert und auch nicht übertrieben. Beim Checkdive war am toten Hausriff heftigste Strömung. Alle mussten sich an Korallenblöcken festhalten um die Maske zu fluten. Nachdem diese einzigste Übung mehr schlecht als recht vollbracht war, paddelte der holländische Tauchlehrer wie von Sinnen los, schaute sich nicht ein einziges Mal um und war ratz fatz einfach aus unserem Blickfeld verschwunden. Zwei junge Engländer vor uns klatschten andauernd wie JO Jo´s auf den Korallen auf und hatten größte Probleme. Der Tauchlehrer war weg. Irgendwann kehrte er dann wohl um, kam auf uns zu und wir schwammen zurück- ich war fertig! Abgesehen davon ist das Hausriff so was von tot, selbst auf der Dom.Rep. habe ich mehr Fische gesehen. Im seichten Wasser gibt es beim schnorcheln schon einige Fische, am Riff selbst ist es dagegen wirklich grau und leer. Ich bin danach nicht mehr getaucht, da ich noch nicht sehr erfahren bin und mir es ehrlich zu gefährlich war. Mein Mann ist noch einmal mit dem Boot raus, erlebte aber wieder exakt dasselbe, so dass es auch ihm gereicht hat. Wir haben uns dann aufs Schnorcheln beschränkt.
     

  • Für die, die vielleicht darauf angewiesen sind bzw. die Insel aufgrund der "ärztlichen Betreuung" auswählen sei erwähnt, dass es diese auf der Insel nicht wirklich gibt! Es gibt eine Krankenstation mit einer Krankenschwester aus Sri Lanka die sehr schlecht Englisch versteht. Eine Familie mit 5 jährigen Kind, die Hilfe benötigte war darüber sehr verärgert.

So, das waren unsere Eindrücke. Nachdem ich Baros (2 mal) als Paradies auf Erden empfunden habe war Royal Island das Geld wirklich nicht wert! Wer keinen Vergleich zu einer anderen Insel hat wird vielleicht zufrieden sein, wir waren mega enttäuscht! Tauchern ist die Insel nicht zu empfehlen (Unerfahrenen schon gar nicht, aber vielleicht hat sich inzwischen was verändert)!

Wir fliegen demnächst nach Mirihi, viele Grüße Heike
 


 

Kurzbericht von Astrid & Thomas (Hochzeitreise Ende September 2002)

1) Essen: "hervorragend" besonders für eine Malediveninsel

2) Zimmer: Top Ausstattung

3) Insel: recht dichte Vegetation trotz der relativ vielen Zimmer

4) Service: Immer nett und freundlich. Angenehm (da wie sonst nicht üblich) auch Frauen im Service sind. Bei den von uns erlebten 50% Belegung etwas zu viel des Guten - aber 1000 mal besser als 100% Belegung !!!

5) Sauberkeit/Ungeziefer: alles in Ordnung

6) Strand: Auf einer Inselseite angeschütteter langer Schutzwall aus Steinen und Korallen

7) Fische beim Schnorcheln: viel und bunt

8) Fische beim Tauchen: Mantapoint bei Sonevafushi

9) AI: ausser der Minbar keine Wünsche offen. AI Zuzahlung nah am Einzelpreis.

10) kommen wir wieder ??? - Ach.... wenn s nicht so teuer wäre.

Resumee: Absolut beste Insel der LTI-Gruppe

 


 

Reisebericht Villa Hotel Royal Island 25.3.2003 – 9.4.2003

Bezüglich Inselbeschreibung ist den vorangegangenen Reiseberichten eigentlich nichts hinzuzufügen, wir haben es wie dort beschrieben vorgefunden (weitere Infos auf www.villahotels.com). Ich beschränke mich somit auf unsere persönlichen Eindrücke während unserem 14-Tägigen Aufenthalt. Vielleicht zur besseren Einordnung des Berichtes: wir sind ein Paar (Deutsche/Schweizer) um die 40, reisen gerne, oft und weit, manchmal auch beruflich.

Gebucht haben wir über L’Tur, Halbpension für 1'900 Euro pro Person, was sich im Vergleich