Summer Island
  

Endlich war er gekommen, der 19. Januar 2008. Ganz aufgeregt wurden die Koffer im Auto verstaut und ab ging es Richtung Flughafen München. Dort angekommen, konnten wir relativ schnell unser Gepäck aufgeben und hatten dank der freundlichen Dame beim Check-In auch kein Problem mit ein paar Kilo Übergepäck.

Pünktlich um 21.00 Uhr war es dann soweit. Nachdem wir unsere XL-Seats eingenommen hatten konnte der Urlaub jetzt nun endlich beginnen. An Schlafen war jedoch nicht zu denken, da ich einfach zu aufgewühlt war. Dank des starken Rückenwindes begann dann nach knapp 8 Stunden der Landeanflug auf Male.

Dieser erste Landeanflug prägt sich wahrscheinlich ins Gedächtnis eines jeden Urlaubers, der das erste Mal die Malediven bereist. Aufgereiht wie kleine Perlen erscheinen die Inseln und das Wasser schimmert in allen erdenklichen Farben. Dann war es endlich soweit und wir setzten auf dem Flughafen in Hulule zu Landung an.

Bei 30 Grad und herrlichem Sonnenschein wurden wir dann aus dem Flugzeug zur Zollkontrolle gebracht. Diese verlief auch ziemlich zügig. Gewöhnungsbedürftig ist nur, dass das Gepäck dann nochmals durchleuchtet wird, aber was solls?
Nachdem wir alle Zollkontrollen überstanden hatten wurden wir freundlich von unserer Reiseleitung empfangen und kurz darauf auf unseren Dhoni gebracht. Allein die Farbe des Meeres, die sich uns bereits hier bot, steigerte die Vorfreude ins Unermessliche.
Nach einer ca. 1 1/2 stündigen Fahrt an zahlreichen herrlichen Inseln vorbei, kamen wir dann endlich an. Da lag Sie also nun, die Insel auf der wir 3 Wochen verbringen sollten.

Beim Check-In dann die große Erleichterung. Unser Zimmerwunsch wurde tatsächlich berücksichtigt und wir bekamen den herrlichen Bungalow Nr. 5 auf der Lagunenseite (Bungalow 1-25 haben neben den Strand-Bungis den schönsten Strandabschnitt).
Die Zimmer sind schon etwas in die Jahre gekommen, allerdings zweckmäßig und immer sauber, da Sie 2x am Tag vom Roomboy gereinigt werden. Benötigt wird ein 3poliger Adapter oder einfach mit einem Kugelschreiber das Schloss entriegeln. Handtücher werden täglich gewechselt. Neu ist das für 1 US-Dollar pro Tag Strandtücher gemietet werden können. Matratze nicht vergessen, da die Liegen keine Auflagen haben.

Dann ein erster Gang in das herrliche Meer. Angenehme 29 Grad und Badewannentemperatur erwarteten uns. Am liebsten würde man gar nicht mehr rausgehen.

Was natürlich dazugehört sind Flossen und Schnorchelausrüstung damit man die schöne Unterwasserwelt kennenlernt. Auch wenn SIV nicht über ein großartiges Hausriff verfügt kann man wirklich viele viele Fische sehen und die Unterwasserwelt genießen. Für Malediven-Erstlinge wie uns war die Unterwasserwelt hier schon fantastisch. Von Feuerfisch, über schöne Schwarzpunkt und Stechrochen, Adlerrochen, schönen Doktofisch- schwärmen konnte man alles sehen. 4x täglich bietet das Hotel dann Schnorcheltrips zu verschiedenen Riffs an. Hier unbedingt immer Riff 3 anfahren lassen, da das das eindeutig schönste ist. Hier sieht man schöne Schildkröten, Leoparden-Drückerfische, Papageienfischschwärme und vieles mehr.

Die Tauchschule und das Wassersportzentrum bieten auch noch Schnorchelausflüge zu verschiedenen Sandbanken an, die allesamt empfehlenswert sind. Zu unserer Zeit waren die Mantas so gnädig an die Wasseroberfläche zu kommen, so dass wir beim Manta-Watching mit Ihnen schwimmen konnten. Ein einmaliges Erlebnis, wenn so ein Ungetüm mit 6 Metern Spannweite unter dir abtaucht.

An sonstigen Ausflügen ist das Insel-Hüpfen zu empfehlen. Erst geht es auf die Einheimischeninsel Gafahru, wo man mal sehen kann, wie die Malediver so leben, dann auf eine unbewohnte Insel mit schönen Schnorchelmöglichkeiten und dann noch auf die Hotelinsel Eriyadu das über eines der schönsten Hausriffe der ganzen Malediven verfügt. Preis liegt hier bei 48 Dollar pro Person.

Was auch recht lustig ist, ist das Nachtfischen das Dienstags und Freitags angeboten wird. Hier hatten wir teilweise kapitale Fische an der Angel die dann am nächsten Tag für die Teilnehmer zubereitet werden.

Dienstags und Freitagas werden dann gegen 16.30 Uhr die Rochen gefüttert. Hier sollte keiner trocken bleiben. Einfach ins Wasser reinlegen und die Tiere beim Füttern beobachten. Die Rochen kommen täglich ab ca. 15.30 Uhr und man kann mit Ihnen schwimmen.

Nun zum Thema Essen. Hier waren wir absolut positiv überrascht. Das Buffet war zwar nicht unbedingt groß, aber immer superlecker. Täglich frischer Fisch, immer anders zubereitet, sowie frisches Gemüse und Lamm oder Hühnchen. Jeden Tag gab es ein anderes Thema. Selbst die Lasagne und Spaghetti waren superlecker. Am Nachspeisenbuffet kommt sowieso keiner vorbei.
Morgens kann man sich immer frische Rühreier, Spiegeleier oder Omeletts vom Koch zubereiten lassen.

Man sitzt hier den kompletten Urlaub am gleichen Tisch und hat dementsprechend auch immer den gleichen Kellner. Unserer war einfach super. Die Getränke standen schon immer am Tisch bevor wir vom Buffet zurück waren.
Super schöne Sonnenuntergänge kann man dann in der Sundowner-Bar genießen. Einfach einen Cocktail genießen und auf s Meer hinausschauen wie die Sonne untergeht und nette Leute kennenlernen.

So verbrachten wir 3 abwechslungsreiche Wochen in denen es keine Minute langweilig wurde. Uns kam es eher vor, als wären wir erst eine Woche da, da mussten wir leider schon wieder abreisen.

Also ging es dann am 10. Februar früh morgens los und wir mussten nach 3 unvergesslichen Wochen wieder ins kalte Bayern zurück.

Eines steht nach diesem Urlaub aber für uns fest. Wir sind infiziert. Wir kommen wieder auf die Malediven. Wer hier einmal seinen Urlaub verbracht hat, der ist infiziert und will nirgendwo anders hin. SIV würden wir jederzeit wieder buchen. Jedoch gibt es noch so viele andere Inseln die wir kennenlernen wollen.


 

Reisedauer vom 13.03. bis 03.04.07 auf SIV.

Wir sind jetzt zum 3. bzw. 4. Mal auf SIV und müssen sagen, dass der Suchtfaktor auf dieser Insel ziemlich hoch ist. Wer einmal auf SIV war, wird es nicht bereuen und wird sicherlich immer wieder kommen. Wir können uns den Ausführungen von Anja, nur anschließen. SIV ist eine kleine, sehr gut ausgestattete Insel. Viele von Malediven-Urlaubern fragen immmer nach einem Pool, aber wer will einen Pool, wenn das Meer direkt vor der Haustür ist.

Von machen Bungis braucht man nur einen Schritt nach vorn zu treten und man ist am Strand. SIV ist eine reine Barfußinsel, d. h. man kann getrost die Schuhe auf dem Boot ausziehen und erst bei der Abreise wieder anziehen.

Die Verpflegung wurde in den drei Wochen, die wir da waren, nicht langweilig. Wer zu den Mahlzeiten nichts gescheites gefunden hat, der hatte selber Schuld. Die Kellner sowohl im Restaurant als auch in der Bar waren alle sehr nett. Es gibt allerdings immer wieder Gäste, die maulig zum Essen erscheinen und von den Kellnern die Spaßmaschine erwarten. Das kann man nun wirklich nicht erwarten. Die Bar, wie Anja beschrieben hatte, war sehr gut an einheimischen alkoholischen Getränken ausgestattet. Internationale Getränke mussten extra bezahlt werden. Aber Anja hat in Vodka-Lemon (mehr Vodka als Lemon) ihr Stammgetränk gefunden.

Unser besonderes Augenmerk geht natürlich an die Tauchbasis. Diese wurde seinerzeit noch von Stefan geführt, der jetzt in Australien weilt. Die angebotenen Spots werden in einem Buch an der Basis beschrieben. Man kann sich dann überlegen, ob man mitfahren will oder nicht. Vorort an den Spots wird ein Checkdive vom Tauchlehrer vorgenommen, um die Strömung zu erkunden. Uns Tauchern wird dann an Bord gesagt, wie die Strömung ist und vor allem die Sichtweite. Die unbegleiteten Tauchern haben 60 Min. Zeit, um die Flasche "leer zu saugen". Danach, auch wenn noch so viel Luft in der Flasche ist, ist Schicht im Schacht. Auftauchen ist angesagt. An Bord gibt es dann immer heißen Tee von der Bordcrew. Dieser Tee ist super lecker, teilweise mit Zimt und Zucker. Es ist auch immer wieder lustig, wenn Taucher bei 29 ° mit Eishaube ins Wasser gehen. Aber eigentlich ist es merkwürdig, wenn jemand, hallo Anja, so hecktisch unter Wasser ist. Dann dürfte es doch eigentlich warm genug sein.

Viele Grüße an Anja von den Duschhauben-Tauchern......

 


 

Unsere Flitterwochen im Oktober 2006 auf Summer Island Village

Wenn es ein Paradies auf Erden gibt, dann findet man es hier!
Da auch unsere Kinder (13 und 1,3 Jahre) mit in die Flitterwochen kamen, waren wir preislich etwas gebunden und haben auf dieser Insel eine wunderschöne Alternative gefunden. Nicht nur das 2x tägliche Bungalow-Reinigen war uns neu und sehr ansprechend, sondern die generelle Kinderfreundlichkeit hier. Vielleicht lag es einfach nur daran, dass unser Kleiner mit seinem weißblonden Harrschopf und den blauen Augen, zwischen den anderen Kiddis auffiel, vielleicht aber auch, weil er offen auf die Leute hier zuging.

Wenn man einen Erlebnisurlaub sucht, ist man auf „SIV“ falsch. Ein bissl Animation an jedem 2. Abend in der Bar reichte uns aber völlig aus. Auch der Tagescocktail, der eher ein Longdrink war, viel nur einmal in 14 Tagen aus meinem Geschmackssortiment. Leider ist der einheimische Wein hier nicht zu empfehlen.

Wenn man Entspannung pur sucht, ist man hier goldrichtig aufgehoben. Kein nerviges Sonnenliegen suchen, da vor jedem Bungalow mindestens 2 stehen. Wenn unser Kleiner die Faxen vom Salzwasser voll hatte, kam er und nutzte das Fußbecken vorm Haus als Süßwasserpool. Alles in allem, eine Insel sehr empfehlenswert als Urlaubsdomizil, gerade mit Kleinkindern. Nur eines wäre verbesserungswürdig: vielleicht eine kleiner Platz auf der Insel mit ner Rutsche und vielleicht eine Schaukel oder kleines Klettergerüst- dann würde ich jedes Jahr hier meinen Jahresurlaub machen.

Liebe Grüße Schnatti
Weitere Fragen beantworte ich gerne unter „peters-schnatti at gmx.de“
 


 

Summer Island vom 13.03. bis 27.03.07

Anreise pünklich und problemlos mit LTU direkt von Dssd bis Male, wir hatten dank Fensterplatz schon einen grandiosen Anflug auf Male. Vor dem Weiterflug per Wassertaxi hatte ich zunächst riesig Schiss, doch es war einfach nur wunderbar!!! Eine Kombination von Kirmes und grossem Kino!

Dank der vielen Informationen, die ich schon zu Hause aus diesem Forum gesogen hatte, eilte unserer Ankunft eine Mail mit Wunschbungalows voraus. Wir erhielten nach dem obligatorischen Fruchtcocktail dann den Schlüssel zu Bungalow Nr. 24, der eine sehr schöne Lage hat. Ostseite, noch ausreichend Strand, grosser Baum für den nötigen Schatten und Blick auf die Lagune. Die Insel selbst ist recht klein, üppig bewachsen und schön angelegt. Die freilaufenden/freifliegenden Tiere sind allesamt harmlos und waren mir, als europäischem Grossstadtkind, jeden Tag eine Freude. Vielleicht hatten wir nur Glück doch Ungeziefer wie Kakerlaken o.ä. haben wir kaum gesehen. Daß Tiere (Kaninchen, Wellensittiche, Zierfinken, etc.) auf der Insel in Volieren gehalten werden, empfinde ich als überflüssig, doch sie werden gut versorgt und gepflegt und da es nie zu den Mahlzeiten Kaninchen gab, mag es ok sein *g*.

Das Restaurant liegt im Inselinneren (leider, also kein Meerblick beim Essen). Das Essen war völlig in Ordnung, leicht an die indische Küche angelehnt, für manche Gäste deshalb schon mal zu scharf doch es gab immer auch Alternativen. Unser Kellner ging zwar zum Lachen in den Keller, war jedoch sehr aufmerksam und wusste schon am 3. Tag von meiner Koffeinsucht, so dass er die Kanne gleich auf den Tisch stellte, anstatt nur tassenweise zu servieren. Der Barservice ist ebenso freundlich und das Getränkeangebot ausreichend, der „Tagescocktail“, der bei AI inkludiert war, verdiente seinen Namen allerdings nur einmal in den 14 Tagen. An der Bar konnte man am Meer sitzen und den Sonnenuntergang ansehen, das war immer sehr nett.

Wie bei den Meisten war unser Hauptgrund, auf die Malediven zu reisen, jedoch das Tauchen. Nun endlich dazu: Die Diverland- Basis war zu unserer Zeit noch unter der Basisleitung von Stefan, weiterhin waren dort Leo und Thomas. Die Namen der freundlichen Crew habe ich, zu meiner Schande, leider vergessen L. Als Taucher sind wir noch Frischlinge ( 40 u. 50 TG mit AOWD), für die Basisstatuten sind wir allerdings schon als „erfahrene Taucher“ eingestuft worden. Das heisst, wir durften unguided tauchen, auf SIV bedeutet das, im Buddy-Team runter vom Boot, lostauchen mit der Strömung, beim Sicherheitsstopp Boje setzten, mit 40 bar wieder aufs Boot. Vor allem stand der kostenpflichtige Check-Dive am –nicht vorhandenen- Hausriff, für uns ist das völlig i.O., doch bei Tauchern mit über 300 TG halte ich so etwas für Gängelei . Wir benötigten von der Leihausrüstung lediglich jeder ein Jacket, deshalb kann ich über die Qualität der LA nichts sagen. Es ist dort nämlich so, dass „volle Ausrüstung“ bedeutet : Jacket und Lungenautomat, ABC hat wohl sowieso jeder und Anzug scheint wohl kein Taucher zu benötigen, er kostet 7 € pro Tag extra. Allerdings hält man als Normalmensch sehr schlecht eine Stunde ohne Anzug aus, auch wenn das Wasser 28 Grad hat! Das ist etwas Abzocke, da beisst die Maus keinen Faden ab. Ok, wir hatten also genügend eigene Ausrüstung und die Jackets waren gut in Schuss. Die Tanks sind leider nur 10 bzw. 11 Liter-Tanks, doch sie waren immer(!) mit über 200 bar gefüllt. Täglich werden 2 Ausfahrten angeboten, hin und wieder ein zusätzlicher Night-Dive. Die Tauchplätze sind auf der Diverland-Homepage ausführlich beschrieben. Auf Grund unserer geringen Erfahrung haben wir uns an einige Spots nicht heran getraut, obwohl wir offiziell gedurft hätten, bin ich sicher, dass sie uns überfordert hätten, da sie prinzipiell nur ohne Guide angefahren werden. Ab AOWD mit 20 TG’s oder OWD mit 40 TG’S durfte man unguided tauchen, so versuchte man uns oft zu überreden, doch ich hatte den Eindruck, dass lediglich auf die Zahl der TG’s geschaut wurde, nicht auf Können. So haben wir uns, als mündige Taucher, überwiegend für Spots entschieden, die mit „nice and easy“ ausgeschrieben waren. Allein im Buddy-Team zu tauchen, war für uns neu, doch wir haben es sehr genossen und viel gesehen (unsere ersten Haie, sogar einen Leopardenhai!). Für Anfänger ganz besonders schön ist das kleine Wrack vor Hembadhoo, zu dem auch einer der Night-Dives ging (den haben wir leider nicht mitgemacht). So haben wir noch ein paar Spots für nächstes Jahr in Reserve, freu! Insgesamt haben wir 11 TG’s gemacht und jeweils 10 werden in einem (günstigeren) Paket zusammengefasst, bei der Abrechnung wurde uns dann freundlicherweise der Check-Dive geschenkt, das kommt wohl ab einer gewissen TG-Zahl häufiger vor, nett! Besonders erwähnen möchte ich noch die Schnorchelausflüge zum Manta-Point, einmal waren wir mit und es war traumhaft. Wir hatten 4-5 Mantas zum Anfassen nah (da es verboten ist, haben wir sie natürlich nicht angefasst), die 25 € dafür erscheinen heftig, lohnen sich aber auf jeden Fall. Tauchen auf den Malediven ist nicht billig, das wussten wir vorher, doch da es mit dieser Basis kein Rudeltauchen war (auch nicht für die begleiteten Taucher!), ist es angemessen. Lediglich Kurse sind ziemlich teuer in meinen Augen, deshalb vielleicht besser vorab zu Hause machen.

Fazit: wir haben schon schönere Urlaube (auch was das Tauchen angeht) gehabt, doch für den Preis die Malediven zu erleben, ist eine runde Sache.

Gruß, Anja


 

Summer Island 30.08. – 20.09.06

Unser Malediventrip führte uns 3 Wochen nach Summer Island, wobei wir vor Ort nochmals um eine Woche verlängert haben, allerdings die letzte Woche auf eine andere Insel (Olhuveli), nicht weil wir mit Summer Island nicht zufrieden waren, sondern um einfach mal einen Vergleich haben zu können.
Vergleichen kann man diese beiden Inseln schwer. Summer Island hat einfach die schönere Natur, mehr Palmen, schönerer Strand. Für Olhuveli siehe meinen separaten Bericht...

Hotel
Legere Barfussinsel, Wasserbungalow sehr zu empfehlen (traumhafte Aussicht, Badewanne, Klima, Fernseher, Glasboden), keine Badehandtücher für den Strand, Reiseleitung ist persönlich vor Ort. Bücherei und ältere Zeitungen vorhanden, vielleicht vom Flieger ein paar neue mitbringen. Internetcafe, Bar, Spa,

Lage
Sehr schöne natürliche Insel, viel Vegetation, Papageien, Flughunde, Fischreiher, Kaninchen, bereits am Steg Clownfische, Muränen, Adlerrochen, Drücker – fantastisch!
Wasserflieger unbedingt mitbuchen, kostet 75 EUR hin UND zurück, vor Ort das doppelte, Vorteil schneller und traumhafte Aussicht. Boot dauert bei Wellengang leicht eine Stunde...

Service
Personenabhängig, unser Kellner Hasan war super-nett, Zimmer wurde 2x pro Tag top-gereinigt, Barpersonal super-lieb, alle behandelten unsere 5-jährige Tochter wie eine Prinzessin – perfekt! Sogar mein verlorenes Handy wurde in der Bar vom Personal aufgehoben (Handy = 1 Monatslohn)

Gastronomie
Am Frühstück keine Wurst oder Käse, dafür Müsli, Pancakes, Omelettes...
Mittag- und Abendessen nicht die Mega-Auswahl, aber lecker und flexibel. Wenns mal zu scharf für unsere Tochter war, gabs auf Anfrage selbstverständlich Spaghetti oder Pommes für die Kleine...
Der Koch des Dessertbuffets war der Hammer: Er stand während der ganzen Zeit an „seinem“ Buffet und erklärte voller Stolz seine leckeren Kreationen, hab ich noch nie woanders erlebt – klasse!
Nachmittags werden Sandwiches zu Kaffee oder Tee (Ei oder Thunfisch) gereicht.

Sport Unterhaltung
Tauchbasis vor Ort, Schnuppertauchen 60 USD, was bei späterem Tauchscheinkurs verrechnet wird. Wir wollten beide einen Open-Water-Schein machen, es scheiterte aber an der Kleinlichkeit des Leiters Stefan?, der zu den 966 USD dann nochmals für einen Shorty 7 USD verlangte. Daraufhin liessen wir es und investierten dieses Geld in eine Woche Verlängerung unseres Urlaubes auf Olhuveli (vielen Dank an die Reiseleiterin Nadine), ich denke, das war die bessere Entscheidung!
Tipp: Es wird nur der Open-Water-Kurs (483 USD) angeboten. Dass es auch noch einen Scuba-Diver-Schein zum Preis von 299 USD gibt, wird dort verschwiegen, aber erst bei Nachfragen auch gemacht. Der reicht auf jeden Fall, denn wer taucht schon gerne ohne Guide...
Tischtennis, Dart, Volleyball ohne Gebühr, Wassersport alles mit Kosten verbunden, aber humane Preise (Katamaran, Wasserski, Surfen, Bananaboat, Funtubes...)

Zimmer
Wasserbungi nur zu empfehlen (s.o.) kein opulenter Luxus, dafür alles sehr sauber! Kleiderschränke und Ablagemöglichkeiten vollkommen ausreichend.

Tips und Empfehlung
Mondphase beachten! Bei unserem 4-wöchigem Maledivenaufenthalt 2x erlebt: Zunehmender Mond Wetterumschwung (Regen), abnehmender Mond wieder schönes Wetter. 5 USD pro Woche für Kellner Trinkgeld geben, das gleiche für Roomboy. Unbedingt kostenlosen Shuttle (4x pro Tag) zu den 10 Min. weg gelegenen Riffen nutzen (Schildkröten, Papageienfische und viele viele andere bunte Fische). Strandhandtücher von zuhause nicht vergessen!

Bei Fragen PN an putamadre
 


 

Unser erster Maledivenurlaub führte uns auf Summer Island Village.Möchten uns auf neue Infos beschränken und nicht die bereits genannten , positiven Berichte wiederholen. Negatives - Fehlanzeige !!!! Sicher ist das eine Frage der Ansprüche und vor allem der Erwartungshaltung , aber wir hatten unsere auf den Komfort und die Leistung eines 3-Sterne Resorts programmiert. Wir hatten einen Wasserbungalow und es ist uns ein Bedürfnis , daß endlich mal jemand die Bewertung abgibt , der auch drin gewohnt hat; Es war wunderbar ! Genossen haben wir die Badewanne , um das tägliche Salz und den Sand auf der Haut abzuweichen , die schöne Terasse mit Blick zum westlichen Horizont, um auch die letzten Sonnenstrahlen am späten Nachmittag einzufangen. Sonnenuntergang war leider nie perfekt.

Den Fernseher braucht man sicher nicht unbedingt auf den Malediven , aber angenehm war es von Zeit zu Zeit abends Sport oder News zu schauen .von Vorteil sind natürlich Englischkenntnisse.Dies bezieht sich auch auf den gesamten Kontakt mit dem Personal auf der Insel.Der kleine Kühlschrank war Gold wert , denn man kann ungehindert Getränke von der Bar , auch den letzten Cocktail in der Nacht , mitnehmen.So hatten wir immer einen kleinen Vorrat an Tonic , Cola- oder Wasserflaschen , um am nächsten Vormittag am Strand ein kühles Getränk genießen zu können , denn der Weg zur Bar ist zugegeben, von den Wasserbungalows aus, weit ( ca. 3 min.). Tipp : Getränkepulver oder Brausetabletten mitnehmen , um die Wasserflaschen zu veredeln .Nicht zuletzt war es komfortabel , einen eigenen Safe zu haben , um nicht wegen jeder Kleinigkeit den Hotelsafe an der Rezeption aufsuchen zu müssen .Auch haben wir uns einmal den Frühstücks-Zimmerservice für 5$ gegönnt und auf der Wasser-Terrasse, war das ein schönes Erlebnis ! Wobei der Koch nun was zum Essen , der Verpflegung sagen muß ; Der gemeine deutsche und auch englische Tourist , von denen in der ersten Woche auffällig viele, extrem übergewichtige , vor allem weibliche Exemplare,die Optik im Restaurant etwas verdarben , könnte , wenn er wollte , eine Lektion in gesunder Ernährung nehmen . Freilich die Bereitschaft vorausgesetzt . Die fremdländische , weitestgehend so belassene Küche , praktiziert das Prinzip der Ernährungspyramide , die ja bei uns auch angewendet werden soll ! Wer davon noch nichts gehört hat , ich erkläre es nicht ! Bitte nachlesen , denn genau Du bist wahrscheinlich ein oben genannter Betroffener und vielleicht gebe ich Anstoß zu wenigstens einem Umdenken , nach Blick in den Spiegel. Das Essen war sehr gut ! Zugegeben , für manchen Geschmack manchmal zu scharf . Deshalb : Erst kosten und nicht gleich den Teller voll laden , wie kurz vor der Evakuierung ! Es gibt auch zum Ende der Lunch- oder Dinnerzeit noch alles !! Wirklich !

Die Kommunikation in englisch , gepaart mit ausreichend 1-Dollar-Noten als Trinkgeld , haben uns nur positive Erlebnisse mit dem gesamten Personal gebracht.Die Vertretung von unserem Reiseveranstalter haben wir nicht gebraucht , da alles Wichtige selbst zu erledigen ist .Es erfolgt eine gute Information auf Schrifttafeln im Rezeptionsbereich.

Fazit : Wenn Malediven dann wieder SIV , denn 2 Sterne mehr brauchen wir nicht , einzig ein tolles Hausriff wäre ein Grund , auf eine andere Insel auszuweichen.

Nun gut , siehe oben : die Sache mit den Ansprüchen .

Beantworten gerne Fragen ; Bernd & Ulrike

hollstein-bernd at t-online.de


 

Summer Island Village 10.08. - 17.08.2006

Zum 1. Mal "SIV" zum 3. Mal Malediven ( Anfang der neunziger Jahre) auch sonst sind mir tropische Länder nicht fremd, daher gute Vergleichsmöglichkeiten.
Wir haben erst 2 1/2 Wochen vor Abflug per Internet gebucht (Bucher), der günstigste Anbieter den wir für diese Zeit finden konnten, alles perfekt geklappt, Tickets und Unterlagen waren innerhalb 2 Tagen zugestellt (Note1 ! )

Nachtflug mit Condor, non stop ca. 10 Stunden, Flug war o.k. trotz enger Sitzabstände. Wer einen Fensterplatz hat wird etwa 15 Minuten vor Landung einen unvergesslichen Anblick erleben wenn er auf die unzähligen kleinen Inseln herunter schaut.
Nach Landung ca. 1 Std. Wartezeit auf Passagiere eines 2. Fliegers (Achtung: Getränkepreise am Flughafen maßlos überzogen! )
90 MinutenTransfer mit kleinem, offenem Schnelldohni mit etwa 10-14Sitzplätzen. Für uns war das kein "Reisestress" sondern der Anfang unseres Urlaubs, wenn auch etwas übermüdet, entschädigt die Fahrt über den indischen Ozean, vorbei an vielen kleinen Inseln, schönes Wetter vorausgesetzt, alternativ mit dem Wasserflugzeug, 20 Min. ca. 70.- bis 80.- Dollar (übrigens sollten Barzahler generell genügend US Dollar mitnehmen da der EUR Kurs vorort eher schlecht ist aber es ist mögl. in Euro zu zahlen) Wichtig sind auch kleine Dollarnoten für Trinkgelder mitzubringen. 1-2 US Dollar für Kofferträger und etwa 5-10 Dollar pro Woche für Servicepersonal. Auf dem Boot haben wir bereits unsere Schuhe ausgezogen und erst 1 Woche später an gleicher Stelle wieder angezogen. Auch wenn nicht überall auf der Insel tiefer Sandboden vorzufinden ist, man kann wirklich immer Barfuß laufen! Sandboden gibt´s auch im offenen Restaurant, Rezeption, Bar etc. geflieste Böden gibt es nur in den Toiletten und in den Unterkünften. Wir hatten einen Bungalow (57) direkt am Strand, "für uns" war es einer der Besten was die Lage angeht, freier Zugang und Blick auf´s Meer, das haben nicht alle. 2 eigene Liegen am Strand (nummeriert) 2 Liegestühle auf der Veranda, also kein Kampf um Liegestühle, diese gehören immer zum Bungalow. Wer aber keine "super Lage" hat, auch kein Problem, man kann auch am Strand entlang auf einem großen Handtuch oder direkt im feinen Sand liegen, hat auch was :-) (Strandhandtücher mitbringen!)

Zum Wesentlichen : Wer sich im Kopf frei macht von "europäischer Denkweise" und sich darüber im Klaren ist in einer völlig anderen Welt angelangt zu sein, wer in der Lage ist die Gegebenheiten einer kleinen tropischen Inselwelt anzunehmen der wird einen schönen erholsamen Urlaub erleben.

Perfekter Service und Luxus darf hier aber nicht erwartet werden, man bedenke auch den eher günstigen Preis für eine Fernreise. Die Preis/Leistung ist auf jeden Fall o.k. Wer mehr Service, Komfort und eventuell Unterhaltungsprogramm erwartet sollte auf jeden Fall eine Insel mit 4 od. 5 Sterne buchen.

Wer fremdländische Küche mag wird voll auf seine Kosten kommen, Essen hat uns suuuper geschmeckt, sicherlich wiederholen sich die Grundprodukte aber es gab täglich wechselndes Büffet mit Fisch, Fleisch und vegetarisch, immer Suppe, Gemüse, Salat, große Dessertauswahl allerdings wenig Obst. Auch das oft als "schlecht" bezeichnete Frühstück hat uns angenehm überrascht, sicherlich findet man keine Nutella und auch kaum Wurst oder Käseauswahl aber es gab Melone, Ananas, Brot, diverse Brötchen, auch süße, es gab eine kleine Müslieauswahl, 2 Sorten Marmelade, Eier, Kaffee, Tee, warmes Frühstück wie Rührei, Bratkartoffel, irgendwelche warme Bohnen und ähnliches aber das beste Highlight war jeden Morgen sich ein leckeres Omlett von einem immer lächelnden und sehr freundlichen Koch zubereiten zu lassen und überhaupt waren die Köche mit einer wohltuenden Freundlichkeit ausgestattet, die immer sehr angetan waren wenn man sich aus "ihrem" Topf bedient hat. Vielleicht ist uns die Freundlichkeit der Köche auch deshalb besonders positiv aufgefallen weil wir bei (den meisten) Kellnern genau das Gegenteil erlebt haben, mit wenigen Außnahmen trugen die Kellner eher dazu bei, dass man die Tischzeiten nicht wirklich geniesen konnte und schon fast ein schlechtes Gewissen hatte Getränke zu bestellen besonders wenn es 10 Minuten vor Ende der Essenszeit war, da wurde schon mal darauf hingewiesen, dass eh´ gleich "Feierabend "sei, beispielsweise am Abend war wirklich um Punkt 21h Schluß und wir wurden nach 3 Minuten aufgefordert doch nun aufzustehen, trotz voller Gläser, ansonsten gab´s beim Essen keine Probleme, Büffet war ohnehin "self service". Wir haben versucht den Zustand zu ändern, einmal mit mehr und einmal mit weniger Trinkgeld, Fehlanzeige. Am 2. Tag haben wir uns an den Restaurantleiter gewendet und uns einen anderen Tisch und Kellner zuweisen lassen was allerdings auch keine große Besserung brachte. Den Restaurantleiter haben wir als einen zurückhaltenden aber sehr höflichen Menschen erlebt, der recht freundlich war und sich auch die ganze Woche über erkundigte ob nun alles in Ordnung sei, da wir aber schnell feststellten, dass es an anderen Tischen nicht viel besser lief wollten wir uns nicht nochmal beschweren, nach dem Abendessen konnte man sich schließlich im Barbereich wieder von "angenehmeren Zeitgesnossen" bedienen lassen, Service und Freundlichkeit waren hier deutlich besser. Zum Schnorcheln gib es vor dem Strand ein "Mini-Riff" ( Vorsicht, starke Stömung ! ) ansonsten kann man gratis mehrmals tägl. mit dem Boot , Fahrzeit ca. 10 Minuten , zu einem größern Riff gelangen. Auch wenn ich schon eine deutlich schönere Unterwasserwelt auf den Malediven erlebt habe sollte man auf das Schnorcheln keines Falls verzichten, denn die Hälfte der Schönheit der Malediven befindet sich unter Wasser !!!

Unser Bungalow war geräumig aber sehr einfach ausgestattet, man braucht aber auch nicht mehr, denn man wohnt direkt am Strand und hält sich kaum drinnen auf, Betten ( 3 Stück) sind hart wie ein Brett , Kissen auch u. sehr dick (eventuell kleines Kopfkissen mitbringen) . . . hab´das auf den Malediven aber noch nie anders erlebt. Mit Ungeziefer haben wir kaum Bekanntschaft gemacht, einige Ameisen im Eingangsbereich, Moskitos haben uns auch verschont, allerdings haben wir uns geschützt, in der Dämmerung trugen wir meist weiße Kleidung und haben frei Hautstellen mit Zedernöl eingerieben, auf Parfüm wurde überwiegend verzichtet.
Wie üblich in den Tropen ist es hilfreich eine Taschenlampe mitzuführen, denn es wird sehr früh und schnell dunkel, die Fußwege sind nur teilweise ausgeleuchtet. Vor der UV-Strahlung sollte man entsprechend Respekt haben (am Anfang Lichtschutzfaktor 20-30 ! je nach Hauttyp ) Obwohl man es nicht so empfindet, die Sonne ist sehr gefährlich, besonders für hellere Hauttypen, das wird immer wieder unterschätzt ! ! !

Fazit : Wer wie wir, eine eher ruhigere und einfachere Insel mit wenig Unterhaltung sucht, wird sich hier bestimmt wohlfühlen, teurer darf es allerdings nicht werden sonst stimmt das Preis/Leistungsverhältnis nicht mehr. Da man sich sehr schnell auf der kl. Insel zurecht findet und es nur wenig Abwechslung gibt kann man sich bereits innerhalb einer Woche hervorragend erholen. Geärgert haben wir uns nur etwas über die Kellner im Hauptrestaurant, ansonsten gab´s für uns nicht´s zu meckern ;-)
Und noch etwas: bitte schont die Korallen, lasst die Muscheln liegen wo sie hingehören und nehmt leere Sonnenmilchflaschen wieder mit nach Hause, auf den Malediven ist man mit "neuzeitlichem Plastikmüll" deutlich überfordert !

LG Micha

 


 

Summer Island 1.06.2006 - 15.06.2006 14 Tage OHNE Schuhe !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir buchten schon das zweite mal über den Veranstalter ITS unser Traumziel Malediven, 2004 Lohifushi und 2006 Summer Island Village!

Am 31.05.2006 flogen wir um 20:25 von Wien weg in unseren 2ten Traumurlaub. Wir waren 2004 schon auf den Malediven in Lohifushi. Nach einem einstündigen Stopp in Colombo flogen wir ca. 60 min weiter auf die Malediven. Angekommen in HuleHule sind wir ca. 12:30 Maledivenzeit und es dauerte auch nicht lange als wir das Flughafengebäude verliesen.
Der Betreuer von ITS bat uns im Cafe vor dem Flughafengebäude einen Platz an da wir noch 15 min zu warten hatten auf unser Boot welches uns nach Summer Island brachte.

Wir bestellten uns 2 Mineralwasser und bezahlten satte 8,00 Dollar dafür. Der Preis am Airport ist wirklich sehr hoch da lohnt es sich eher sich irgendwo hinzustellen und zu warten. Denn sobald man dort im Cafe sitzt sollte man etwas konsumieren und die Preise sind nicht ohne!

Nach 2 stündiger Fahrt mit dem Dhoni sind wir auf der Insel Summer Island angekommen. Durch die Bootsfahrt hatte ich mir im Gesicht und auf den Füßen einen Sonnenbrand eingefangen. Empfehlung: Sonnenschutz ins Handgepäck! Im ersten Augenblick war es wie das letzte mal auf Lohifushi, wir zwei kamen aus dem Staunen nicht herraus. Weißer Sand, Türkises Meer, Palmen einfach Traumhaft. Man geht ca 5-8 min ins Inselinnere an die Rezeption, wo wir mit einem Erfrischungstuch und einem Cocktail begrüßt wurden. Dann wurde unser Gepäck aufs Zimmer gebracht wir hatten Bungi 74 welchen ich nicht empfehlen kann!
Kein Zugang zum Meer und es ist die Windigste Seite der Insel. Es sind 4-5 Bungis 69-75 die keinen guten Ausblick auf das Meer haben auf dieser Seite, da genau davor alles mit Sträuchern und Bäumen bewachsent ist. Die Blätter lassen das Meer durchblitzen, aber diese Bäume sind wie eine Wand, das heißt man kein Sonnuntergang vom Bungi aus zu genießen.
Die gegenüberliegende Seite (Bungi 1-30) hat eine rießige schöne ruhige Lagune zum schnorcheln und schwimmen. Rechter Hand ist der Steg von wo man gut in die Lagune hinein sieht.

Wir sind jeden Tag durch die Insel gelaufen und haben uns 2 Liegen, die nachtürlich vor einem unbewohnten Bungi standen, gesucht und den ganzen Tag auf der schönen Seite gebadet und gesonnt. Da die Insel nicht weit entfernt vom Außenriff liegt hatten wir die ersten beiden Tage sehr hohe Wellen und das störte auch den Schlaf auf unserer Seite. Die Bungalow sind zweckmäßig eingerichtet Bett, Kasten mit 1 Fach zum Liegen, Klima, Spiegel und eine kleine Sitzecke sowie ein großes Badezimmer. Was uns wirklich gefehlt hat war ein Kühlschrank im Zimmer den die Getränke waren in 1 Stunde warm geworden.

Im Inneren der Insel sind sehr viele Sittiche und Papagein sowie Hasen und Schildkröten in Käfigen gehalten. Die Papagein fliegen frei auf der Insel herum. Es gibt auch einige Flughunde die bei Sonnenuntergang Ihre Runden drehen. Die Wasserbungis sind nicht empfehlenswert sind links nach dem Steg und ziemlich vom Insel leben abgeschnitten so das man ziemlich weit zum Essen und an die Bar laufen muß.

Jeden Tag um 16:30 kommen 5-7 rießige Rochen an den Steg die Dienstags und Donnerstags gefüttert werdem mit denen man auch ungetrübt schnorcheln kann. Direkt am Steg haben sich einige Nemos (Anemonenfische) angesiedelt. Man kann den Steg entlang eigentlich gut schnorcheln und sieht viele bunte Fische aller Art. Wenn man sich vom Essen ein paar Brotstücke mitnimmt kann man am Steg einen rießigen Schwarm Fische füttern. Jeden Vormittag kommt Fridolin zu besuch in die Lagunenseite der sich streicheln läßt und mit Einsiedlerkrebsen vom Strand gefüttert werden will. Einmal hatten wir das Angebot war genommen und sind mitgefahren zum schnorcheln. Die Insel bietet jeden Tag gartis 2 halbstündige Schnorchelausflüge an. Mir wird immer übel auf dem Boot daher führen wir nicht mehr mit :-(.

Was wir auch Empfehlen können ist das Insel hüpfen (Tagesausflug). Man besucht 1 Einheimische Insel, 1 Verlassene Insel und eine 4 Sterninsel und bezahlt pro Person $ 40,00. Die Hauptstadt Male ( kleinste Hauptstadt der Welt) sollte man auch einmal besuchen wenn man auf den Malediven Urlaub macht. Von dem U-Boot tripp können wir nur abraten da wir von vielen Gästen gehört habe das man keine Fische sieht und es ziemlich teuer ist kostet $ 90,00. Es gibt eine Nachbarinsel Reethi Raa 5 Sterne Insel die schon von Schuhmacher besucht wurde und die Nacht $ 850,00 mit Frühstück kostet, Betreten Verboten!
Man kann sich ein Fernglas mitnehmen vielleicht erspäht man einen Blich auf einen Promi :-).

Das essen war sehr gut, man hat zwar keine große Auswahl aber es ist für jeden etwas dabei. 1 x die Woche wird gegrillt und es gibt immer Themenabende und alles in Buffetform. Die Kellner werden mit € 5,00 Trinkgeld pro Woche angespornt aber das sollte man sich bewußt sein auf den Malediven. Der Monatsverdienst kriegt bei $ 180,00 eines Kellners.

Wir planten für die 2 Wochen an die $ 70 - $ 100 Trinkgeld ein. Frühstücksbuffet mit allem was man sich wünscht außer Wurst, Mittagsbuffet, Nachmittags von 16 -18 Uhr Kaffe, Kuchen oder Sandwiches und Abendbuffet. Getränke gibt es von 9- 24 Uhr und jeden Tag einen anderen Tagescocktail gratis von den man auch mehrere Gläser genießen kann. Es gibt 1 x die Woche Live Musik und Discoabend in der Bar.  Auch die Mädles vom Serena Spa muß man testen, die Adam und Eva Massage ist wirklich super $ 80,00 für 2 Personen 50 min Massage. Augenbrauen zupfen ist ein Erlebnis auch sehr Empfehlenswert, wird auch von männlichen Gästen in Anspruch genommen!!!

Es gibt eine Bücherei gratis, Internet kostet 15 min $ 6,00 einen Souvenir Shop, wobei man einige Sachen beim Inselhüpfen auf der Einheimischen Insel oder in Male billiger erstehen kann.

Wir hatten super Wetter und haben die ersten 2 Tage mit LF 20 und danach mit LF 10,8,4 geschmiert es gab keinen Sonnenbrand mehr. Badetücher selber mitnehem ist auf jeden Fall nicht verkehrt. Ich hatte auch meinen Federpolster mit da die Polster dort klein und hart sind.

Für die Steckdosen gibt es an der Rezeption einen Zwischenstecker um $ 5,00 zu mieten jedoch ein Kugelschreiber tut es auch. Das Gerät anstecken und oben einen Kugelschreiber reinstecken in das frei Loch und es funktioniert.

Im großen und ganzen war es ein schöner Urlauf es hat 2 -3 x kur geregnet. Wir werden die Insel jedoch nicht mehr besuchen da wir doch den Vergleich von Lohifushi haben und es dort um einiges besser gefallen hat. Summer Island ist eine 2 - 3 Stern Insel und dieser Standard wird auch geboten.

Ach ja Wassanta der Reiseleiter ist einfach Spitze zum Ihm könnt Ihr mit jedem Anliegen kommen und es wird umgehen erledigt. Er spricht sehr gut deutsch und ist immer nett und hilfsbereit.

Für die Rückreise zum Airport leisteten wir uns das Air Taxi (Wasserflugzeug) $ 70,00 pro Person aber einmalig die Malediven aus so einem Flugzeug von oben zu sehen. Transferzeit mit dem Wasserflugzeug 15 min. Man kann das Wasserflugzeug an der Rezeption buchen.

Wir hoffen euch einen kleinen Einblick von Summer Island gegeben zu haben und einen kleinen Tip noch. Es muß ein jeder für sich selbst entscheiden welche der Inseln einem am besten gefällt und sich nicht von irgendwelchen Reiseberichten abschrecken lassen. Den der Eindruck anderer kann für einem selbst ganz anders sein. Ich muß sagen es gibt nichts schöneres als die Malediven, den auf jeder Insel hat man einfach diesen super schönen Sandstrand und das Türkise Meer und so lange es zu essen und zu trinken gibt ist jede Insel für sich eine Schönheit und ein Wunder der Natur.

Nächstes Ziel von uns ist Vakarufalhi oder Velavaru.

Also wir haben uns auf alle fälle wieder neu verliebt wie vor 2 Jahren und kommen nächstes Jahr wieder!!!!

Robert und Jacqueline


Bei Fragen jacqueline.g at gmx.at stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung!
 


 

Juli 2006

Titel
Gutes mittelklasse Hotel

Hotel
Das Hotel liegt im Nord Male Atoll, ca. 1 1/2 Stunden mit dem Dhoni (mit dem AirTaxi 20min), von Male und dem Flughafen entfernt. Die Insel ist in gutem Zustand und wird jeden Tag ausgiebig gereinigt. Summer Island ist ca. 500m lang und ca. 125m breit, man braucht ca. 20min um sie zu umrunden. Die Anlage besteht aus Bungalows, die sogut wie alle direkt am Strand liegen. Zudem gibt es noch zwei zweistöckige Gebäude, mehrere Doppelbungalows und ein paar Wasserbungalows. Auf der Insel findet man sehr viele Deutsche und Österreicher/Schweizer, ein paar Niederländer und Engländer, die Alterstruktur ist sehr verschieden, Durchschnitt: 30. Man kann Summer Island mit HP, VP und AI (unsere Wahl) buchen. Wenn man einen Reservierungswunsch hat kann man auf der Hotel Internetseite den Senior Manager kontaktieren und dieser versucht dann so gut es geht den Wünschen Folge zu leisten. Wir hatten einen Bungalow (Nr. 67) auf der Außenseite. Leider wurden teilweise Strandabschnitte weggespühlt sodass die Bungalows 1 - 35 und 67 - 61 die beste Wahl darstellen.

Lage
Zum Transfer ist noch zu sagen, dass man das AirTaxi am besten von zu Hause aus buchen sollte, weil es bei VorOrtBuchung 69$ (1 Flug) kostet und man in DE für diesen Preis Hin&Rückflug bekommt. Die Transferzeiten sind wie oben erwähnt 1 1/2h mit dem Dhoni und 20min mit dem AirTaxi (man sollte sich auf eine ca. 1h Verspätung gefasst machen :), Malediven Zeit!) Auf der Insel befinden sich ein Shop und ein Juwelier, beide sind jedoch recht teuer. Desweiteren gibt es pro Woche 1x einen Discoabend und 1x eine LiveBand. Ansonsten gibt es ein DivingCenter und ein Wassersport Center, beides unter deutscher Leitung. Summer Island liegt neben Reethi Rha, einer 6*+ Insel wodrauf sich das One&Only Resort befindet.

Service
Dem Service im Hotel kann man nur ein Lob aussprechen. Angefangen bei der Grünanlagenpflege, welche jeden Tag durchgeführt wurde (komplette Insel wurde gekehrt), über den Roomboy, der täglich kam und alles sehr sehr sauber hinterlassen hat, bis hin zum Restaurant, dass auch durchweg einen guten Eindruck hinterlassen hat. Jeder Angestellte versuchte zudem sich auf deutsch mit einem zu verständigen, was im Urlaub nicht unbedingt nötig wäre, jedoch ganz angenehm sein kann wenn man kein Englisch kann. Dies bemerkte man schon am sehr gut organisierten Check-In. Dieser dauerte vllt. 10min mit Begrüßungscocktail und Zimmerzuweisung. Das Gepäck wurde vom Personal direkt aufs Zimmer gebracht. Auf der Nachbarinsel befindet sich ein Arzt (Transfer zur Nachbarinsel: $30, nach Male ins Krankenhaus: $90), jedoch haben die Tauchlehrer im DivingCenter auch eine umfassende erste Hilfe Ausbildung um Notfälle behandeln zu können. Uns ist jedoch kein Fall von Krankheit oder ähnlichem bekannt.

Gastronomie
Auf Summer Island gibt es ein Hauptrestaurant mit Buffet und eine Bar (Sunsetbar) und einen Coffee Shop. Frühstück gibt es von 7.30Uhr - 9.30Uhr, Mittagessen von 12.30Uhr - 14Uhr, Nachmittagssnacks von 16Uhr - 18Uhr und Abendessen von 19.30Uhr - 21.30Uhr. Das Essen hat eine befriedigende Qualität, ist abwechslungsreich (jeden Tag ein anderes Motto) jedoch hat man eine kleine Auswahl an Speisen. An der Sauberkeit im Restaurant und an den anderen Plätzen ist nichts zu beanstanden. Jedoch muss man als AI Gast sich auf saftige Preise beim Eis ($4) und auf eher schlechte Cocktails gefasst machen, die zudem eigentlich Longdrinks, hergestellt aus AI Getränken, sind (Beispiel: Wodka O, Bacardi Cola etc.). Die Snacks am Nachmittag kann man sich auch eher sparen: Toastbrot mit Käse oder Tunfisch und Keckse.

Sport Unterhaltung
Sport und Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es nur begrenzt. Es gibt ein Wassersport Center wo man sehr viele Möglichkeiten zum Vergnügen hat (BananaBoot, Parasailing, Reifen, Kajack etc.). Zudem gibt es einen Badminton/Volleyball Platz, eine Tischtennisplatte, einen Kickertisch, Dartscheiben und einen Internetzugang (1. Minute $5, danach jede Minute $0.25). Der Strand ist sehr sauber, die Liegestühle sind auch alle in Ordnung und es stehen viele Palmen und aus Palmenblättern hergestellte Schirme bereit. Jedoch gibt es am Strand direkt keine Süßwasserduschen was jedoch auch nicht unbedingt von Nöten ist, da die Bungalows direkt am Strand liegen. Vor jedem Bungalow gibt es zudem ein Fußreinigungsbecken. Ein negativer Punkt ist jedoch die Bar, die wenn man am einen Ende der Insel am Strand liegt und Durst hat "sehr weit" entfernt liegt, hier wären vllt. kleinere Bars sinnvoll. Man sollte jedoch auf keinen Fall die Schnorchelausrüstung oder ggf. Tauchausrüstung vergessen, denn hierfür sind die Malediven ideal.

Zimmer
Die Bungalows sind ausreichend Groß und haben alle ein Doppelbett und ein Einzelbett. Zudem verfügen sie über eine Klimaanlage, eine Sitzecke, eine Kommode und einen großen Schrank. Jedoch sucht man vergeblich nach TV und Telefon, diese sind nur in den Wasserbungalows zu finden, was jedoch auch nicht unbedingt schlimm ist weil man ja nicht zum TV gucken auf die Malediven fährt. Das Badezimmer ist auch recht groß, jedoch fehlt es an Wasserdruck beim Duschen (vllt. durch den Wassermangel erklärbar). Die Betten sind recht hart und man gewöhnt sich eher langsam daran. Die Handtücher im Bad werden täglich gewechselt, die Bettwäsche einmal die Woche.

Tipps & Empfehlung
Jeden Tag finden 4 Schnocheltouren statt von denen 2 kostenlos im AI Packet enthalten sind, diese sollte man zumindest einmal pro Woche mitgemacht haben. Zudem kann man sagen, dass man eher weniger einen reinen Badeurlaub machen sollte weil es einem dann sehr langweilig werden könnte, desweiteren verpasst man die schöne Unterwasserwelt, welche man schon nur mit ABC Ausrüstung am Strand erleben kann. Ein weiterer Tipp ist ein gut funktionierendes Mückenspray mitzunehmen weil die kleinen Moskitos schon ein wenig nerven können.

 


 

Wir waren vom 26. Mai bis 02. Juni 2006 auf Summer Island. Dies war unser 3. Maledivenur-laub nach Kuredu 1996 und Summer Island 2001.

Ursprünglich hatten wir 2 Wochen Embudu gebucht (siehe mein Bereicht über Embudu), konnten aber nach einer Woche dort gegen eine deftige Zuzahlung die Insel wechseln und sind dann nach Summer Island.

Wie bereits erwähnt kannten wir Summer Island von 2001. Damals waren wir ganz begeistert. Die Begeisterung ist einer Ernüchterung gewichen.

Folgende Veränderungen empfanden wir als negativ:

1. Sämtliche (Einzel-)Bungalows der Insel sind jetzt eine Kategorie, auch die ehemaligen Standardbungis werden jetzt zum Superior-Preis verkauft. Sie sind jedoch kleiner und dunkler. Die Insel wird extrem abgetragen, einige Bungiterrassen werden bei Flut permanent überspült, die Bungis aber trotzdem vergeben. Nur da wo das Wasser wirklich bis rein lief, verzichtete man auf eine Belegung. Dementsprechend ist auch von den damals großen breiten Stränden an der dem Anlegesteg gegenüber liegen-den Seite nicht viel übrig. Wir waren an der Stegseite in Bungi Nr. 17 untergebracht (Lagune mit Steinmauer ca. 50 Meter im Meer), das war im Vergleich mit 2001 nun die klar bessere Inselseite.

2. Das Publikum hat sich vom Niveau her klar verändert. Wir trafen z.B. auf bereits optisch alkoholgeschädigte deutsche Touristen, welche ganztägig dem Alkohol zuspra-chen und ab einem gewissen Pegel lautstark miteinander stritten, um sich dann ver-söhnt wieder an der Bar auf einige gepflegte Liter Bier mit doppelt so vielen Golden Americans zu treffen. Auch skatkloppende Kegelklubbrüder besuchten die Insel, alles sehr neu für uns.

3. Der Service ist mäßig. Der Roomboy Ali kam trotz großzügigem Trinkgeld irgend-wann nachmittags mal vorbei, jeden Tag zu einer anderen Zeit. Dann war allerdings alles sauber. Die Belegschaft im Speisesaal (unser Kellner war Sahid, der sich nach 2 Tagen deutlich steigerte) und an der Bar ist überwiegend sehr jung – hier fehlen äl-tere Angestellte, die eine Vorbildfunktion ausüben könnten. So haben sich die Kellner angestrengt „unauffällig“ um allein reisende Damen jeden Alters und Zustands be-müht und hatten so natürlich weniger Zeit für`s Tische abräumen, Getränke bringen und ähnliche unwichtige Dinge. Richtig nett war aber der „Eier-Mann“, der früh selbi-ge zubereitete und nachmittags den Kaffee herrichtete.

4. Auf Summer Island werden 4x täglich Schnorchelausflüge mit dem inseleigenen Boot angeboten (war auch 2001 schon so), da die Insel keine nennenswerten Schnorchel-gebiete besitzt. Hierzu trägt man sich vorn am Steg in Listen ein. Haben wir auch gemacht. Kannten wir ja schon. Dann wurden wir gestrichen und standen zur verab-redeten Zeit blöd da mit unserer ABC-Ausrüstung. Auf Nachfrage wurde uns vom (sehr arroganten) Bootsmann mitgeteilt, dass er mit 2 Personen nicht fährt, es müss-ten wenigstens 3 oder 4 sein (er wollte sich da nicht festlegen). Wir schrieben uns al-so auch die nächsten Male (3 Tage lang) ein, aber wir waren immer die Einzigen (die anderen Urlauber waren ja eher an der Bar oder beim Skat) und wurden nicht raus-gefahren. Daher

5. sprachen wir die Neckermann-Dame (Name leider entfallen) an einem ihrer beiden Sprechtage darauf an. Sie glaubte uns das nicht!!!!!! und ging den Manager fragen. Der fragte dann den Bootsmann, und der behauptete, dass er uns natürlich gefahren hätte, wenn wir da gewesen wären ?? An einem anderen Mal wäre er nicht mit uns gefahren, weil die Strömung draußen so stark gewesen wäre. Von Mindestpersonen-zahl war plötzlich keine Rede mehr. Das bestätigte unseren Gesamteindruck vom Personal (incl. der Neckermann-Dame) – die hatten alle irgendwie keinen Bock!

6. 2001 hatten wir uns ein Paddelboot gemietet und waren nach Rethi Raa (ist bestimmt falsch geschrieben - Nachbarinsel in derselben Lagune) gepaddelt. Das war sehr schön gewesen. Da hatten wir schöne Muscheln gesammelt und die Insel war auch interessant. Dieser Ausflug wird auch jetzt noch im Rezeptionsbereich offeriert, auf Nachfrage beim Sportgeräte-Verleiher wurde uns aber gesagt, dass das Betreten der Insel streng verboten ist, seit sie eine 6*+-Insel geworden ist und Fürst Albert von Monaco dort urlaubt. Schade, da müssen wir wohl noch etwas sparen 

7. Das Essen hat sehr nachgelassen und ist im Vergleich mit Embudu schlecht. Besonders das Frühstück ist sehr minimalistisch.

Positiv erwähnen möchte ich

1. Die Anlage der Insel. Die Bungis sind schön am Strand mit eigenen (bequemen) Liegen und eigenem Strandabschnitt, der einem auch nicht streitig gemacht wird. Die Wege sind sinnvoll im Inselinneren, so dass nicht permanent andere Urlauber direkt an den Terassen vorbeilatschen. Es gibt viele Vögel in Volieren und frei fliegende Papageien und Unzertrennliche. Die Gärtner leisten klasse Arbeit, alles ist sehr gepflegt und geschmackvoll angelegt.

2. Im Gegensatz zu 2001 stellt es kein Problem mehr dar, Getränke mit in den Bungi zu nehmen. Das ist sehr praktisch. 2001 wurden wir dafür fast ausgewiesen

3. Der Strand auf der Stegseite ist sehr schön breit und so, wie man es eigentlich auf den Malediven erwartet. Mit der Mauer im Wasser kann man leben. Das Abtragungsproblem der Inseln ist aber auch hier aus Summer Island erschreckend deutlich zu erkennen.

Unser Fazit: Wer die Malediven kennt und weiterhin so wie gewohnt dort urlauben möchte, sollte sich langfristig eine *-Kategorie höher orientieren. Summer Island wird den 3* nur in Bezug auf die Unterbringung gerechter als Embudu. Der Service jedoch ist auf Embudu um Klassen besser. Das Publikum auf Summer Island erinnerte zum Teil erschreckend an Bal-lermann und Co.

Schaut auch auf meinen Bericht von der 1. Woche auf Embudu!
PS: Fotos gern auf Nachfrage (katrin_moebius at web.de)

 


 

Im Vorfeld zu meinem ersten Maledivenurlaub vom 30.03.-14.04.2006 auf Summer Island haben mir die Bewertungen auf der Homepage und Hinweise im Forum sehr geholfen. Deshalb möchte ich mich nun mit einer ausführlichen Bewertung revanchieren und mich damit für die vielen nützlichen Tipps bedanken.

Zuerst einmal vorweg: Das Maledivenfieber hat mich absolut gepackt (meinen Mann auch) und ich plane schon im Geiste den nächsten Urlaub …

Zum Flug:
Problemlos (und pannenfrei :-))flogen wir am 30.04.2006 um 21.00 Uhr mit leichter Verspätung in München los. Nach einer schlaflosen Nacht im Flugzeug (das ist normal bei mir, ich kann nämlich im Sitzen nie schlafen) und einem sehr langweiligen und anspruchsfreiem Bordvideoprogramm in der Economyklasse sowie der üblichen Pasta und Hühnchenverpflegung näherten wir uns Freitag früh so langsam meinem Traumurlaubsziel. Ab ca. 8.00 waren die ersten Atolle sichtbar – aber leider nicht für uns, da wir einen Mittelplatz hatten.
Neben uns in der linken Fensterreihe saß ein maledivenerfahrenes Ehepaar mittleren Alters aus Berlin mit dem ich ins Gespräch kam, weil ich mich, um auch mal einen Blick aus dem Fenster zu erhaschen zu Ihnen herüberlehnte.
Als sie erfuhren, dass ich zum ersten Mal auf die Malediven fliege, spendierten Sie mir ihren Fensterplatz und ich konnte sogar Summer Island von oben sehen!!! Das war für mich das erste absolute Highlight. Ich weiß leider nicht, wie das Paar hieß, möchte mich aber auf jeden Fall noch mal bedanken (sie waren 14 Tage auf Vilamendhoo)!
8:55 Uhr landeten wir dann auf Hulhule und bekamen recht schnell unser Gepäck und hatten auch keinerlei Probleme mit Einreise und Passkontrolle.
Auch unsere extra beschaffte Medikamentenbestätigung wollte niemand sehen.

Auf zur Insel…:
Nach einer kurzweiligen halben Stunde Wartezeit konnten wir unser Speeboot besteigen und zur Insel losfahren. Die Bootsfahrt bleibt ebenso wie der Landeanflug unvergesslich – vorbei an Inseln über den total ruhigen Indischen Ozean – traumhaft. (Der Transfer von Flughafen dauert mit dem Boot ca. 1 -2 Std. (Hängt davon ab, ob es ein Speedboot ist)).
Nach einer guten Stunde war die Fahrt vorbei und wir konnten am Steg von Summer Island aussteigen.

Endlich da…:
Am Steg angekommen, kann man gleich rechts und links im Wasser Fische und Korallen bestaunen und die ganze Insel mit einem Blick erfassen – Wahnsinn.
Die nächste Freude kam dann gleich an der Rezeption – wir konnten feststellen, dass unsere Vorreservierungsmail berücksichtigt werden konnte und wir einen Bungalow (Nr.20) an der Ostseite beziehen durften. Genau vor dem Bungi war eine Kokospalme wo wir unsere Hängematte festknüpften. Super!
Aber jetzt hieß es nur noch schnorcheln, relaxen, lesen und wohlfühlen – und das alles ohne Schuhe!

Allgemeine Informationen zur Insel:
Die Insel verfügt über ca. 200 Betten, die sich zumeist in einstöckigen Einzelbungalows am Strand befinden. Die Anlage wurde 1997 renoviert und die Bungalows könnten mal wieder gestrichen werden, es war jedoch aller immer sauber und gepflegt, im Inselinneren befindet sich ein angelegter Garten mit Palmen, Blühsträuchern, Vögeln und einem kleinen Bachlauf. Die Strände sind paradiesisch mit Kokospalmen gesäumt. Es gibt viele Tiere auf der Insel:
Papageien, Flughunde, Fischreiher, Kaninchen, Gekkos und Schönechsen.
Auf der Insel konnte man zu ca. 70 % Deutsche finden, die anderen Gäste waren z.T. aus Europa (Frankreich, England, Österreich, Holland), aber es gab auch Amerikaner, Japaner, und Inder.
Summer Island ist ca. 500 x 100 Meter groß und man findet rund um die Insel immer wieder sehr schöne idyllische Fleckchen, alles ist recht weitläufig, so dass man auch mal die Chance hat, am Strand ganz allein zu sein. In der Nachbarschaft finden sich andere Hotelinseln, die man aber nicht besuchen darf.
TV gibt es in der Lobby, wurde aber die von uns genutzt. Es gibt einen Inselshop, wo man relativ viel kaufen kann, allerdings keine Sonnencreme mit einem höheren Lichtschutzfaktor als 4! Also Sonnencreme unbedingt ausreichend mitnehmen! Im Notfall kann jedoch dort z.B. bei Gepäckverlust eine Grundausstattung incl. Bikini, Strandkleidung, T-Shirts, Zahnbürsten usw. erworben werden. Preise waren hierfür noch im Rahmen.
Die Liegestühle sind durchnummeriert und gehören zum Bungalow - also kein Liegenkampf nötig.
Die Strände sind traumhaft mit weißem Sand und türkisfarbenem Wasser - z.Zt.
29 Grad Wassertemperatur.


Ausflugsmöglichkeiten und Unterhaltung:
Es gibt einige Ausflugsmöglichkeiten, die preislich einigermaßen ok sind, die wir aber nicht getestet haben.(Islandhopping 38 Dollar, Maleausflug - 35 Dollar, Schnorchelausflug zur Sandbank 15 Dollar).
Leider gibt des den Mantapointausflug für 25 Dollar nur bis Ende März, so dass wir nicht mehr daran teilnehmen konnten. Teuer und m.E. für Schnorchler und Taucher völlig sinnlos ist der U-Boot – Ausflug. Er dauert eine dreiviertel Stunde und kostet satte 90 Dollar!
Wellnesscenter ist vorhanden, eine 30 minütige Rückenmassage kostet ca. 30 Dollar. Man kann auch Tagespakete buchen, diese kosten dann ab ca. 150 Dollar.
Es gibt keinen Pool- der ist aber auch absolut überflüssig. Außerdem gibt es keinerlei Animation, was wir super fanden - ideal für Ruhesuchende. Für Kinder gibt es kein Unterhaltungsprogramm, es waren auch nicht viele auf der Insel.
Internet kostet für 15 min. 6 Dollar, allerdings ist der Zugang so langsam dass man es gerade schafft, ca. 2 Mails zu versenden.
Im Internetcafe gibt es zudem eine Bibliothek mit mittlerweile ca. 400 deutschen Büchern! Da ist sicher für (fast) jeden etwas dabei.
Das Wassersportzentrum bietet ebenfalls etliche Unterhaltungsmöglichkeiten, Preise und Unfang kann man auf der Inselseite www.summerilandvillage.com nachschauen.
2 x täglich kann man zudem kostenlos mit den Boot zu einem anderen Riff fahren und dort schnorcheln.

Schnorcheln:
Da wir nicht tauchen, gibt’s hier nur Schnorcheltips bzw. Berichte:
Die Schnorchelausrüstung - unbedingt mit Flossen - von zu Hause mitnehmen.
Ohne Flossen darf man nicht an den kostenlosen Schnorchelausflügen teilnehmen. Wenn man sie auf der Insel ausleiht, kostet das ungefähr genauso viel, als wenn man sie zu hause kauft.
Man sieht mit 100%iger Wahrscheinlichkeit Rochen! Diese werden am Steg gefüttert und man kann dort auch mit ihnen schnorcheln. Jeden Abend ab ca.
15.30 Uhr sind ca. 2 – 10 Rochen dort. Es gibt zwar nicht direkt ein Hausriff, aber rund um die Insel gibt es vielfältige Fische zu sehen:
Drückerfische (auch Riesendrücker), Doktorfische, Muränen, Papageienfische, Clownsfische, Trompetenfische, Barrakuda, Schnapper, Barsche, Kugelfische, Igelfische u.v.m . Außerdem: Tintenfische, Seepferdchen, Korallen, Seeigel, Seegurken, Langusten etc. Bei den vom Hotel 2 x täglich kostenlos angebotenen Ausflügen wurde zu unserer Zeit nur noch das sog. Riff 3 angefahren, da dies am besten sein soll. Dort konnte man u.a.
Meeresschildkröten sehen. Auch Haie und Delphine wurden dort von anderen Schnorcheln gesichtet – leider haben sich beide vor uns versteckt.
Die Unterwasserwelt war wirklich sehr sehenswert - ein zahmer Igelfisch
(Fridolin) kam sogar in der Lagune zu den Badenden und wollte gefüttert werden. Mit dem Füttern sollte man sich aber m.E. sehr zurückhalten, da es sich ja um wilde Tiere handelt, die eigentlich selbst auf die Jagd gehen sollen! Gar nicht gut fand ich, dass auch ein kleinerer Riesendrücker von ahnungslosen Touristen samt Kindern angefüttert wurde – ich will nicht wissen, wie der mal reagiert, wenn’s kein Futter gibt.
Schnorchelerfahrene (wie wir – u.a. schon auf Kuba und in Fujairah
(Emirate)) werden zunächst allerdings von den Korallen etwas enttäuscht sein – ich hätte nicht gedacht, dass El Nino wirklich solche immensen Folgen hat!
Mir war zwar klar, dass das Riff sehr gelitten hat, aber solche Ausmaße konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Allerdings sah man schon, dass sich die Korallen teilweise erholen, es gab schon wieder neue farbige Korallen (das Korallenwachstum wurde auch durch verschiedene Maßnahmen des Managements gefördert – z.B. teilweise Absperrung/Kennzeichnung, damit niemand draufrumtrampelt). Diese waren alle so ca. 30 cm groß. In einigen Jahren dürfte sich also das Riff wieder farbig zeigen – vorausgesetzt die Touris trampeln nicht alles platt.


Service und Verpflegung:
Alle Kellner, Roomboys, Barkeeper, Gärtner und Managementangestellte waren sehr freundlich. Für Probleme (die es fast nicht gab) hatte man ein offenes Ohr, man wurde häufiger am Tag gefragt, ob alles ok sei. Englischkenntnisse wären hilfreich, allerdings m.E. nicht zwingend erforderlich, da einige Angestellte auch Deutsch sprechen und auch die Reiseleitung bei Sprachproblemen behilflich ist.
Ein kaputter Wasserhahn wurde innerhalb von 10 Minuten ausgetauscht. Die Zimmer waren immer sauber und die Handtücher wurden täglich ausgetauscht - Bettwäschewechsel 2x pro Woche.
Für ein 3 Sternehotel war das Angebot sehr gut, das Essen war immer frisch und schmackhaft. Die Auswahl zu Frühstück und Mittagessen war begrenzt, aber es war für jeden etwas dabei:
Frühstück: engl. Frühstück, Süßteilchen, Cornflakes, Müsli, Obst, Omelettes, Eier, Marmelade, Toast, Käse (allerdings immer noch nur eine Sorte - Scheiblettenkäse), indisch (Dhal, Curry) - zum Frühstück gewöhnungsbedürftig.
Mittagessen: eine Sorte Fische und Fleisch, Gemüse, Salatbar, mehrer Beilagen, Nachtisch (Obst, Pudding)
Abendessen: wechselnde Themenabende (International, BBQ, asiatisch, italienisch, mexikanisch) mehrere Fleischsorten /Fisch zur Auswahl, Gemüse, manchmal Showcooking, Salatbar etc. Sehr umfangreiches Nachtischbuffet, das locker mit 5 Sternehotels mithalten kann!
Alles war immer sehr sauber, Magen-/Darmprobleme gab es nicht, man konnte sogar die Eiswürfel ohne Bedenken verzehren.
Getränke: Bintangbier (indonesisch, gehört zur Heinekengroup), Lionbier, sehr guter Rotwein, Wasser (still und mit Sprudel), Schweppes Bitter Lemon und Tonic Water, Cola, Sprite, Fanta (die allerdings pappsüß ist und ganz anders schmeckt als bei uns), Mangosaft, Orangensaft, Ananassaft, Apfelsaft, Multivitaminsaft, Tee, Kaffee (auch sehr gut) ca. 5 -7 Dollar die Woche als Trinkgeld halten wir für angemessen (für die Kellner und Roomboys)

Bungalows:
Die Lage der Bungalows ist traumhaft - rund um die Insel angeordnet gibt es keinen Bungalow mit einem weiteren Weg als 15 m bis zu Strand! Fast alle Bungalows sind einstöckige Einzelbungalows, lediglich auf der Westseite gibt es einige zweistöckige Bungis. Alle verfügten über ein geräumiges Badezimmer (mit Dusche/ WC und (teilweise) offenem Badbereich) und ein ca. 20 qm großes Schlafzimmer. Die Möblierung war einfach, aber ok. Bügel sind im Schrank vorhanden, Adapter und Safe sind gegen Kaution an der Rezeption bzw. beim Cashier zu bekommen. Es gab kein TV, Telefon, Radio (überhaupt nicht vermisst), dafür aber eine Klimaanlage und eine schöne Terrasse mit Liegestühlen. Empfehlenswert ist das Mitbringen eines eigenen Kopfkissens, wenn man diesbezüglich anspruchsvoll ist - die vorhandenen sind nämlich steinhart und sorgen für nette Nackenbeschwerden ...
Die Klimaanlagen können recht laut sein, allerdings ist dies nicht bei allen Bungalows der Fall.
Nicht empfehlenswert sind die Wasserbungalows, da hier in der Nähe das Stromerzeugungsaggregat ist - dieses ist sehr laut - man kann dies am gesamten Strandbereich, der für die Wasserbungalows reserviert ist hören.
Die Nordbungalows 51 und 52 haben eine sehr schöne Holzterrasse mit Luxusholzliegen bekommen – Fotos folgen noch.
Die Strandsituation ab 47 ist unverändert: Kein Sand mehr da! Ansonsten konnte ich auch keine Veränderung gegenüber vorherigen Beschreibungen feststellen.

Noch ein paar Tipps zum Schluss:
Reiseapotheke: unbedingt eine gut bestückte Reiseapotheke mitnehmen, da man auf der Insel keine Medikamente kaufen kann und die Tauchschule, wo man notfalls Medikamente erhalten kann, darauf angewiesen ist, dass Touristen immer wieder Medikamente dalassen. Auf der Insel gibt es keine Arzt- im akuten Notfall wird man jedoch zur Nachbarinsel Reethi (Rah ?) gebracht und dort versorgt. Bei nicht akuten Krankheiten muss man allerdings nach Male ins Krankenhaus – das kostet zumindest einen Urlaubstag.
Telefon: sehr teuer, ein dreiminütiges Gespräch nach Deutschland kostet 18 Dollar. SMS kostet angeblich 49 Cent nach Deutschland.
Luftmatratze und Strandhandtücher mitnehmen.

Upps … jetzt ist es doch seeeehr ausführlich geworden… Ich hoffe, ich hab Euch nicht gelangweilt.

Wer Frage hat, kann mir gern posten: Sunni

 


 

Reisebericht über einen Urlaub auf Summer Island Village vom 13.03.06 bis 27.02.06

Größer könnte wohl die Unterschiedlichkeit nicht sein, wie es dieses Mal war, als wir dem „Schneechaos“ zu Hause entflohen sind und auf den Malediven gelandet sind. Dennoch haben wir uns sehr schnell an die angenehmen rd. 30 Grad warmen Temperaturen umgewöhnt. Nach Ankunft auf dem Flughafen Hulule, wurden wir sogleich zum Flugbereich der Wasserflugzeuge gebracht. Dort hatten wir zwar eine knappe Stunde Wartezeit. Diese wurde uns aber damit verkürzt, dass wir unseren Gästemanager von Summer Island trafen. Wir haben ihn gefragt, ob es mit dem von uns per E-Mail vorreservierten Bungalow auf der Insel klappen würde. Er hat sofort per Handy nachgefragt und was soll ich sagen: es klappte hervorragend. Wir bekamen den von uns gewünschten Bungi mit der Nummer 06. Somit konnten wir nach der besagten Wartezeit unseren Wasserflieger besteigen und nach zehn Minuten Flugzeit in der Lagune vor Summer Island landen (Der Transfer mit Boot dauert 1,5 Std.). Da wir bereits zum vierten Mal auf dieser Insel sind, war es für uns wie „nach Hause“ kommen. Wir haben nur noch den Begrüßungstrunk eingenommen und sofort unseren Bungalow bezogen. Unsere Ankunft war während der Mittagszeit. Somit konnten wir uns gleich davon überzeugen, ob der Fisch immer noch so gut schmeckt wie die vergangenen Urlaube. Das Resultat war eindeutig, er schmeckte prima. Das Essen hat gepasst. Man findet am Buffet immer etwas. Natürlich ist es nicht so reichhaltig, wie vielleicht auf einigen anderen Inseln. Aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmt allemal. Zum Frühstück gibt es ein frisch gebratenes Omelett oder Spiegeleier. Wer unbedingt zum Frühstück Wurst benötigt, wird etwas enttäuscht sein. Zum Mittagessen gab es am Buffet ständig Fisch und entweder Hähnchen, Rind oder auch ab und zu Schweinefleisch. Das Abendessen stand immer unter einem Motto, wie z.B. „Italienischer Abend“ oder „Barbecue“ usw. Den kleinen Hunger am Nachmittag konnte man in der Kaffeebar mit Kuchen oder Sandwiches mit Käse oder Thunfisch stillen.

Summer Island Village ist eine reine All inclusive Insel. Was besonders erwähnt werden muss, ist der positive Umstand, dass auf SIV die Wasserflaschen immer noch im AI enthalten sind. Dies ist auf den meisten anderen Inseln leider nicht mehr der Fall.
Übrigens: Das Tiger-Bier schmeckt sehr gut und ist gut verträglich. Aber nun reicht es aber mit Essen und Trinken. Darum kommt man ja nicht auf die Malediven.

Summer Island ist eine sehr angenehme Insel, auf der so etwas wie „familiärer Flair“ aufkommt. Wer „Action“ braucht, der hat sicherlich das falsche Urlaubsdomizil gebucht. Wir sind abends immer gerne im Freien gesessen und haben die angenehme leichte Windprise genossen. Bei einigen Bierchen und schönen Gesprächen vergeht so ein Abend wie im Flug.
Die Angestellten auf SIV kann ich nur loben. Sie sind alle, ob Gärtner, Roomboy, Kellner, Gastmanager usw., sehr bemüht, den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Und das ist ihnen allen auch ganz toll geglückt. Natürlich freuen sich die Angestellten über eine kleine Anerkennung von den Gästen. Also liebe Reiseberichtleser: „Spart nicht zu sehr mit Trinkgeld“.

Die Insel wird sehr liebevoll von den Gärtnern gepflegt. Im Inneren gibt es einige Voliere, die mit den verschiedensten Vögeln belegt sind. Auch die Gärtner freuen sich über eine kleine Anerkennung.

Nun zum für mich wichtigsten Bereich: die Unterwasserwelt und das Tauchen. Summer Island besitzt leider kein Hausriff. Es sind zwar im flacheren Wasser einige Korallenblöcke zu besichtigen, die zum Teil sehr belebt sind. In der Lagune kann man jederzeit auf Stachel- und Peitschenrochen treffen, die regelmäßig angefüttert werden. Auch ein Barrakuda und verschiedene Muränen sind in der Lagune anzutreffen.

Es gibt im Nahbereich von SIV zwar keine, überaus spektakulären Tauchplätze (außer Blue Canyon), aber allerdings einige doch überaus interessante Plätze, die es Wert sind sie zu betauchen. Besonders Bodu Hiti ist immer einen Tauchgang wert. Dort ist die Chance auf Mantas und Walhai absolut gegeben. Vom Tauchdhoni aus konnten wir einen Walhai sichten. Als wir mit Maske und Flossen ins Wasser gingen, ist er leider abgetaucht, so dass wir nicht mit ihm schnorcheln konnten.

Die Tauchbasis ist klein aber sehr ordentlich geführt. Stefan ist der Basisleiter, der sich neben dem Begleiten der Tauchgänge und der Tauchausbildung auch noch um die organisatorischen Dinge zu kümmern hat. Zum Team gehören noch Sandra und Mike. Sie kommen alle aus unserem Nachbarland Österreich. Was mir als erfahrenen Taucher besonders gefallen hat, ist die Tatsache, dass man die Tauchgänge auch „unbegleitet“ durchführen konnte. Das heißt, dass die „Erfahrenen“ nicht in der Gruppe mit Guide tauchen mussten, sondern mit einem Tauchpartner ihren Tauchgang nach Belieben und Luftverbrauch durchführen konnten. Kleine Anmerkung: Da Gerlinde Kiemen hat, hat unser Tauchgang immer eine Stunde gedauert.
Besonders bemüht war die Bootscrew. Sie haben uns im wahrsten Sinne des Wortes verwöhnt. Vielen Dank dafür.

Die vierzehn Tage sind wie immer viel zu schnell vergangen und liebe Leser, eines ist gewiss: „wir waren nicht zum letzten Mal auf SIV“. Vielleicht schon nächstes Jahr wieder.

Ihnen allen schöne Urlaubserlebnisse auf den Malediven.

Gruß
Edwin
 


 

Ergänzung zu meinem Urlaubsbericht Summer Island Village vom März/April 05:

Da unser Urlaub vom 14.12. - 21.12. 05 genau so Spitze war, wie der im März, spare ich mir lange Kommentare... Das Personal wieder supernett, Essen spitze... alles spitze!

Ich hatte in meinem Bericht über die Lage der Bungalows geschrieben, die sich jetzt, zumindest was die Ostseite und die Spitze betrifft, wegen Erosion, sehr geändert hat. Strand gibt es nur noch schönen bis einschließlich Bungalow 46, danach gibt es nur noch Bungis bis ca. 52, die sozusagen direkt am Wasser liegen. Die beiden Bungis direkt an der Spitze bekommen jetzt einen Balkon, daran wurde gerade gebaut, als wir da waren. Ein entsprechendes Bild dazu gibt es auch hier bei Malediven.net zu sehen: 042 SIV 017: Darauf sind Bungis 47 und 48 zu sehen.

http://www.malediven.net/Bilder/Summer_Island/index3.htm

Herzlichen Gruß, Esther

 


 

Reisebericht Summer Island Village vom 23.Juni bis 8. Juli

Malediven sind cool!!!!!!!!!!

Also dies war unsere erste Reise auf die Malediven und es ist genau der richtige Ort um sich zu erholen. Das hatten wir auch vor. Ich hatte vorher zwar leichte Panik, dass ich dem Inselkoller erliege und habe wie eine wahnsinnige Bücher, Spiele und sonstiges eingepackt um der drohenden Langeweile zu entgehen. ABER, dem war nicht so.

Unser Flug mit Condor war gut, aber der Wahnsinn ist das Wasserflugzeug. Man hat einen tollen Ausblick über die Inselwelt und ahnt schon mal was einen erwartet!
Das Paradies!

Auch wenn wir nicht Tauchen waren, konnte man den Tag supergut „rumkriegen“ mit:

- Schnorcheln: kein Hausriff vorhanden, jedoch kann man trotzdem entlang des Stegs jede Menge Fische, Muränen, usw. sehen. Sonst hat man die Möglichkeit bis zu 4 mal täglich mit dem Hotelboot zu einem Riff raus zu fahren. Absolut empfehlenswert ist das Turtle Reef (man sieht hier immer Schildkröten, naja meistens). Tauchen waren wir ja nicht. Aber die Tauchschule wird von einem sehr netten Tiroler geführt (sonst arbeitet dort noch eine Tirolerin und ein Engländer), der auch für sonstige Fragen rund um den Fisch/Wasser offen ist.

- Wassersport: Wird geführt von Dixie (spricht deutsch) und seiner Frau Olga (spricht russisch/englisch). Man kann sich bei diversen Wassersportarten (vom Surfen über Wasserski zu Parasailing) zu fairen Preisen austoben. Wir waren Wakeboarden und haben den Banana-Boat Ausflug mitgemacht.

- Serenas Spa: Sehr nettes kleines Spa mit gutem Angebot. Nur etwas teuer: 45 Minuten Ganzkörper-Massage ca. 50 Dollar. Es gibt jedoch auch immer Angebote und die sollte man auf jeden Fall ausprobieren, denn die 2 indischen Mädchen machen das wirklich sehr gut!

- Planschen, schwimmen, auf der Luftmatratze treiben lassen, und und und bei Wassertemperaturen, ähm keine Ahnung -auf jeden Fall Badewanne!

- Essen: das Essen war wirklich spitze. Das die Auswahl beim Frühstück nicht so groß ist, ist ja wohl klar. Oder wollt Ihr Wurst essen, die bei 30º C sich langsam anfängt zu verfärben und zu kräuseln. Tja und diejenigen, die ohne ihre Nutella nicht auskommen, müssen sie halt mitnehmen. Ja und das Thema Kellner, Room-Boys, usw.: Es gab knatschige und nette. So wie bei uns auch. Die weniger netten, kriegen einfach weniger Trinkgeld.
Resumé: Beim Buffet ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei!

- Ausflüge: Wir haben keine Ausflüge gebucht. Aber es gibt ein vielfältiges Angebot: Male-die Hauptinsel, Insel-Hopping, Night-fishing (wurde uns abgeraten, da das Hotelboot das Riff nicht verlässt und beim Night-Fishing viele Riff-Fische – diese sind nicht essbar- rausgefischt werden und dann wieder mit Haken ins Wasser geschmissen werden und so sterben), ….

- die Bungalows sind wie schon des öfteren berichtet wurde, einfach, aber völlig ausreichend, denn man hält sich die meiste Zeit eh draußen auf.

Ja und das tollste waren definitiv die Sonnenuntergänge, die man ganz toll von der Sunset Bar aus bewundern kann.

Ach ja, zum Thema Monsun: Wir hatten in den 2 Woche jeweils 2 mal für 5 Minuten Regen. Aber das Wetter lässt sich wohl um diese Jahreszeit nicht voraussagen.

Also mir hat es ganz toll gefallen und ich würde jedem Erholungs-Suchenden einen Urlaub auf Summer Island Village empfehlen, denn es stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir fahren jetzt erst wieder mit dem Rucksack um die Welt und kommen bestimmt in einigen Jahren wieder!
 


 

23.03. - 06.04.2005

Achtung, bitte Zeit mitbringen, dies wird ein längerer Bericht! :-)

Beginn:

Wir haben Summer Island Village vom 23.3. - 6.4.05 besucht. Es hat uns runterherum super gefallen, bis auf einige klitzekleine Kleinigkeiten, aber ich schätze, das findet man überall... Aber dazu später mehr. Am 22.3. ging abends spät der LTU Flieger ab Frankfurt. Wie üblich: Super-enge Sitze, aber was soll´s, die Vorfreude wird dadurch nicht getrübt! :-) Allein schon der Ausblick bei Landeanflug macht alles w

ieder wett! Die Gepäckausgabe und alles weitere ging (ich muß sagen: wider Erwarten) sehr schnell vonstatten. Dann ein kurzer Bustranfer zum anderen Flugsteig für die Wasserflugzeuge, wieder einchecken, ein kurzer Aufenthalt (15 Minuten) und schon ging´s weiter nach Summer Island. Da wir nur 7 Personen im Flugzeug waren, bekam auch jeder einen Fensterplatz. Nach ca. 10-15 Flugzeit Minuten kamen wir also auf Summer Island an.

Am Steg wurden wir von Kofferträgern und einem Mitarbeiter erwartet, der uns begrüßt und zur Rezeption gebracht hat. Dort bekamen wir erst einmal ein Erfrischungstuch und einen Fruchtcocktail überreicht. Danach wurden die Gästekarten ausgefüllt und wir bekamen unseren Zimmerschlüssel. Da wir zusammen mit unserer 8-jährigen Tochter gereist waren, hatten wir uns vorher einen Bungalow "ausgeguckt" und per E-Mail angefragt, ob dieser reserviert werden könnte. Die Antwo

rt kam einige Stunden später, mit einer Zusage. Und jetzt bekamen wir auch diesen Bugalow, besser konnte der Urlaub gar nicht starten! Die Koffer wurden zum Bungalow (übrigens Nr. 46) gebracht, das nötigste ausgepackt und dann ab ins Wasser! Der Bungalow:  

Einfach aber zweckmäßig eingerichtet. Ich habe schon in anderen Berichten gelesen, daß es unsauber sein soll, das kann ich aber nicht bestätigen. Es ist halt nur alles schon etwas älter. Es gibt einen Deckenventilator und eine Klimaanlage, die nachts, da sie sich immer ab- und wieder anschaltet doch etwas laut ist. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf für eine kleine Abkühlung! :-) Die Betten sind, wie schon vielfach erwähnt, wirklich bretthart. Also nichts für Rückenkranke! (So wie mich, aber da ich schon vorher die Warnungen darüber gelesen habe, habe ich mir einfach meine Reiseunterlage mitgebracht, die füllte zwar einen Koffer zur Hälfte, aber ich war echt glücklich, daß ich die dabei hatte!) Die Decken fand ich auch etwas dünn, es ist zwar ohne Klimaanlage sehr heiß im Zimmer, aber wenn man dann die Klimaanlage nachts auf eine angenehme Schlaftemperatur stellt, wird es doch kühl unter dem dünnen Laken. Ich habe mir dann vom Roomboy einfach ein zweites geben lassen.

Einen Fernseher gibt es nicht, den haben wir aber auch keine Minute vermisst, auch unsere Tochter nicht, und das will ja was heißen! :-) Was ich allerdings vermisst habe, wäre eine Minibar, damit man mal ein Getränk kaltstellen kann.

Das Badezimmer hat einen kleinen, nach oben offenen Bereich wo einige Grünpflanzen wachsen. Somit duscht man fast unter freiem Himmel! Am Anfang fanden wir das ganz toll, bis dann abends, wenn Licht an war, immer mal wieder einige "Turbo"-Kakerlaken (oder was immer das war) im Bad waren. Ich bin ja eigentlich nicht pingelig, aber das war doch ekelig. Allerdings war das nicht ständig, sondern 3 oder 4 Mal. Ansonsten gab´s auch mal den ein oder anderen Gecko im Bad, was aber gut ist, da der ganz gut andere Insekten (Ameisen) vernichtet.

Der Bungalow wird zweimal täglich saubergemacht. Unser Roomboy war sehr jung und somit wohl noch neu auf der Insel, jedenfalls hat er sich sehr viel Mühe gegeben. Er kam einmal ca. 10:30 Uhr und dann noch einmal während wir zum Abendessen waren. Er hat dann täglich von uns einen Dollar Trinkgeld bekommen.

Der Bungalow hat weiter hin eine kleine Terrasse mit 2 Liegestühlen, Tisch und wichtig: einem kleinen Waschbecken für die Füße, damit man nicht ständig den ganzen Sand mit ins Zimmer schleppt. Desweiteren gehören auch zwei Liegen zum Bungalow, die allerdings keine Auflagen haben. Wir haben dann einfach die Auflagen für die Stühle aus dem Zimmer zweckentfremdet; ging sehr gut! :-) Gut fand ich, daß die Liegen die Nummern des Bungalows trugen, somit waren sie auch am nächsten Morgen noch da, wo man sie abends gelassen hatte!

Wir waren auf der Ostseite der Insel, da geht hier so gut wie kein Wind, da kann einem schon ziemlich heiß werden! Andererseits fand ich es auf der Westseite schon fast zu windig, da war mir unsere Seite lieber...  

Das Meer:

(Oder sollte ich sagen: Badewanne?) :-) Die Temperatur in der Lagune, wo wir waren, betrug ca. 30°C. Also keine wirkliche Abkühlung. Die Lagunenseite (Ostseite) ist aber für Familien optimal, weil es sehr seicht reingeht und sozusagen kein Wellengang ist. Also eigentlich wie im Swimmingpool. Weiter vorn, wo das Wasser flach ist, tummelt sich einiges an Fischen. Es gibt immer mal wieder kleinere Fischschwärme, auf die die Fischreiher nur warten. Was nicht so toll ist (aber was soll´s, ist halt Natur) sind die kleinen Rochen, die sich gern mal im Sand eingraben (Vorsicht! Nicht drauftreten!) und die kleineren Muränen, die oft direkt an der Brandung schwimmen. Die reagieren sehr agressiv, wenn man nur in ihre Nähe kommt, also vorsichtig sein beim ins-Wasser-gehen! Ein Hausriff gibt es auf der Insel nicht, wenn man an der Insel schnorcheln möchte, dann am besten am Steg, da sieht man noch am meisten. Besser sind aber die Schnorchel-Fahrten, dazu später mehr.

Der Strand ist nach dem Tsunami an einigen Stellen weggespült worden. Soll zwar wieder aufgeschüttet werden, fragt sich nur, wann. Unser Bungalow hatte aber noch schönen Strand. Ich habe auch Fotos von den noch zu sehenden Tsunami-Schäden gemacht, bei Interesse schicke ich sie gern. Aufgrund dieser Schäden habe ich eine kleine Liste der Bungalows erstellt, welche ich für gut gelegen halte und welche weniger. Ich habe immer ein wenig dazu geschrieben und dann entweder ein ++ oder +, +/-, - oder -- vergeben.
 

Bungalowbewertungen:

1-3: Am Steg. Direkter Zugang zum Meer, gut für Kinder. Ostseite, also wenig Wind. (+)
4-31: Keine Palmen, dafür aber hohe Büsche, teilweise Sonnenschirme. Direkter Zugang zum Meer, gut für Kinder. Ostseite. (+)
32-34: Ostseite, steiniger Sand im Wasser. (+/-)
35: Ostseite, sehr hoch gelegen. Steinig. (-)
36-44: Ostseite, unter Palmen. Kein direkter Zugang zum Meer, ich denke, hier ist Sand beim Tsunami weggespült worden. Die Wurzeln der Palmen schauen etwas aus der Erde. Dennoch schön gelegen! (+)
45-48: Ostseite unter Palmen. Direkter Zugang zum Meer, gut für Kinder. (++)
49-50: Ostseite, hier aber keine Palmen mehr, dafür Sonnenschirme. Direkter Zugang zum Meer, gut für Kinder. (+)
51-53: Nordspitze. Kein Direkter Zugang zum Meer, das Wasser reicht bis an die Stufen des Bungalow. Liegen stehen etwas weiter abseits unter Sonnenschirmen. (-)
54+56: Westseite. Kein direkter Zugang zum Meer. Windiger als auf der Ostseite. (-)
55: Westseite, Palmen und Sonnenschirme. Direkter Zugang zum Meer, gut für Kinder. (+)
57-63: Palmen und Sonnenschirme, ein Teil vom Strand ist aber weg, durch den Tsunami, es ist dort eine regelrechte kleine Steilküste. (+/-)
64-70: Palmen und Sonnenschirme, direkter Zugang zum Meer, gut für Kinder. (++)
71-73: Westseite, direkter Zugang zum Meer, jedoch viele Steine. (+/-)
74-76: Westseite, Palmen und Sonnenschirme, direkter Zugang, gut für Kinder. (+)
77-82: Westseite, kein direkter Zugang zum Meer. (+/-)
83-93: Doppelbungalows auf der Westseite. Kein direkter Zugang zum Meer. (--)
94: ...? nicht gefunden...
95-109: Wasserbungalows an der Südseite.
110-114: Neben den Doppelbungalows auf der Westseite. Kein direkter Zugang. (-)

Diese Bewertung spiegelt nur unsere persönliche Meinung wieder, keine Gewähr!

Noch etwas weiteres zum Strand: Jeden Tag sind ein paar Angestellte unterwegs und harken den Strand, wieder andere kontrollieren die Palmen auf lose Palmwedel und Kokosnüsse. (Weil: Kokosnüsse auf Kopf = NICHT lustig) :-) Für einen Dollar macht der Mann gern eine Nuß auf zum essen. Yummy!! Aber nicht zuviel von der Kokosmilch trinken => Montezumas Rache! ;-)

Man kann einmal ganz um die Insel herumgehen, wenn man dabei ganz langsam geht, um sich alles anzusehen, braucht man ca. 30 Minuten.

Das Restaurant:

Was wir sehr gut fanden, ist, daß jedem Gast ein Tisch zugewiesen wird, an dem er den ganzen Urlaub über sitzt. Somit ist dieser Tisch immer frei, ganz egal, wann man zum Essen kommt. All Inclusive beinhaltet Frühstück, Mittag und Abendbrot. Softgetränke, sowie Bier, Wein und auch verschiedene Spirituosen. Jeder Tisch hat seinen eigenen Kellner. In einem früheren Bericht hier auf Malediven.net habe ich gelesen, daß die Kellner unfreundlich seien, und die Getränke manchmal erst nach dem Essen kamen. Das können wir absolut nicht bestätigen! Allerdings haben wir vielleicht den "Kinderbonus", da unsere Tochter dabei war. Zumindest wurden wir bei jeder Mahlzeit nett begrüßt und auch andere Kellner, die eigentlich nicht für uns zuständig waren, kamen mal und fragten, wie es uns geht etc. Und ein muffeliges Gesicht hat keiner gemacht! Somit also herzliche Grüße an Ali, Rashid und Shuja! Der absolut netteste Mensch auf der Insel war aber einer der Köche, der war echt unschlagbar! Er hatte sozusagen unsere Tochter "auf Zeit" adoptiert, und hatte sich jeden Tag um sie gekümmert. Mal hat er ihr Saft an den Tisch gestellt, bevor wir kamen, mal sogar extra Pommes oder ähnliches gemacht, wenn es sie nicht auf dem Büffet gab, oder er hat ihr Eis gebracht, Kuchen oder einen Milchshake. Dann hat er gefragt, ob sie ihn nicht mal in der Küche besuchen möchte, das hat sie gemacht und kam dann Stolz wie Oskar mit "Nemo"-Stickern und einem kleinen Spielzeug zurück!! Soviel also zur "UN-Freundlichkeit" der Angestellten!

Weiter zum Essen: Alles in allem ganz gut. Bei Frühstück gab´s immer das gleiche, etwas eintönig. Mittags und Abends war auch okay, aber irgendwie auch immer das gleiche. Die Salate waren aber sehr gut!

Die Uhrzeiten für das Frühstück fanden wir etwas kurz, Frühstück ist bereits um 9:30 Uhr vorbei. Da ist nix mit ausschlafen.

Nachmittags gibt´s nochmal Kaffee, Tee, Kuchen und Sandwiches im Coffee Shop.

Tauchen und Schnorcheln:

weimal am Tag kann man umsonst mit dem Boot zum Schnorcheln zum Riff fahren. Möchte man noch ein drittes Mal fahren, kostet das dann 3 Dollar. Auf jeden Fall sollte man diese Tour ab und zu mitmachen, da es, wie gesagt, kein eigenes Hausriff gibt. Zur Tauchbasis können wir nicht viel sagen, da wir keine Taucher sind. Unsere netten Nachbarn allerdings waren einige Male tauchen und haben dabei sogar einmal einen Walhai und Mantarochen gesehen. Für Nichttaucher sehenswert ist die Rochenfütterung mehrere Male die Woche um 16:30 Uhr. Sie findet am Ende des Stegs statt und man kann dort Rochen mit ca. 1 Meter Durchmesser sehen.

Massage Center, Shops:

Des weiteren gibt es noch ein neu eröffnetes Spa Center: Serenas Spa. Haben wir aber nicht weiter ausprobiert. Weiterhin einen kleinen shop, wo man (allerdings zu horrenden Preisen) Sonnenmilch und anderes und Souveniers kaufen kann. Dann gibt´s auch noch einen Juwelier.

Im Inneren der Insel befindet sich die Staff Area, wo die Angestellten wohnen und auch eine Werkstatt. Und da ist auch etwas negatives zu berichten: Natürlich müssen auch mal Reparaturen gemacht werden. Wenn man aber ständig eine Säge oder so hört, ist das doch störend. Wir haben uns dann mal an der Rezeption beschwert, worauf auch für 2 oder 3 Tage die Sägerei aufhörte, fing danach aber wieder an. Das ist aber auch das einzig negative, was wir zu berichten haben.

Die Abreise verlief genau so problemlos wie die Anreise, Abholung mit dem Wasserflugzeug und Weiterflug nach Hause nach Frakfurt. Auf dem Flughafen gibt es übrigens noch Shops, wenn man also nicht in Male war und der Hotelshop zu teuer ist, kann man sich da auch noch mit Souveniers eindecken, wenn man möchte.

So, das war´s mit unserem Bericht. Wer noch Infos braucht oder Fotos sehen möchte, kann sich unter esther.koch@freenet.de melden.

Liebe Grüße von Familie Monecke
 


 

Hallo Leute

Wir waren 3 Wochen auf Summer Island vom 13.3.05 – 4.4.05 und ich kann nur sagen jeder Zeit wieder...
Der lange Flug ist längst vergessen, wenn man im Speedboot sitzt und durch das glasklare Wasser 45 Minuten zur Insel gleitet. Da wir nun schon zum 3. Mal auf Summer Island waren kennen wir natürlich die Insel - dachten wir, ABER es hat sich einiges verändert. (zum positiven) Die Inselmitte ist ein wunderschöner Garten geworden mit vielen kleinen Vögeln, Flughunden, Tauben und Papageien. Es gibt sogar ein Hauskaninchen, das muß man aber suchen.
Was uns riesigen Spaß gemacht hat, war das Night Fishing. Wir haben sehr sehr viele Fische gefangen u.a. 2 Moränen und einen Hai. Ihr müsst mit „Schaffi“ fahren, das ist der Kapitän von der Noor 4. Er kennt die besten Plätze und setzt auch schon mal das Boot um, wenn die Fische nicht so doll beißen wollen.
Bungis sind alle echt sauber, zu empfehlen sind die Nr.8-30 und 51/52. Das Essen war so supi das wir glatt 3 Kilo zugenommen haben. Und ihr müsst unbedingt das Kuchenbuffet probieren und fotografieren sonst glaubt euch das keiner was es dort alles gibt, einfach lecker.
Der Ausflug Male ist sehr zu empfehlen, aber passt auf der Inselführer geht mit euch in das teuerste Restaurant.
Ansonsten alles in allem ein sehr schöner Urlaub den wir gerne wiederholen werden.

Jana und Christian aus Berlin
 


 

Reisebericht Summer Island 20.02. – 14.03.05

3 Wochen haben wir auf Summer Island verbracht. Dies ist unser 6 Urlaub auf den Malediven (Paradise, Haakura Club, Meedhupparu, Vilamendhoo u. Veligandu). Begleitet wurden wir von unseren Freunden die ebenfalls bereits mehrmals auf den Malediven waren.

Unser Nonstop-Flug mit LTU von München nach Male verlief problemlos. Nach kurzer Wartezeit am Flughafen konnten wir das Speeddhoni besteigen (Motorboot mit überdachtem Deck und einer Kabine für schlechtes Wetter). Mit diesem ging es in 90 Minuten nach Summer Island.

Die Insel ist eine Barfußínsel. Das Inselinnere wird liebevoll gepflegt, es gibt einen kleinen Park mit einigen Vögeln. Folgende Einrichtungen sind vorhanden: Spa-Zentrum, Shop, Bibliothek, Internetcafe, Juwelier, Wassersportzentrum, Volleyballfeld, Federball-Feld, Tischtennis und Tischfußball sowie Dart, kostenloser Safe an der Rezeption.

Die Bungalows sind einfach eingerichtet, sauber aber etwas abgenutzt. Es gibt ein gemauertes Doppelbett, ein Einzellbett, ein offener Schrank mit Kleiderstange und einem Ablagefach. Ein Schreibtisch und im Anschluß eine Kofferablage. Leider weder Schubladen noch Fächer um alles zu verstauen. Die Klimaanlage und der Ventilator sind sehr gut und leise. Das offene Bad ist zweckmäßig allerdings der Wasserstrahl der Dusche sehr dünn. Die Terrasse hat einen kleinen Tisch, einen Plastikstuhl und 2 Deckstühle. Sehr praktisch, das Becken mit fließendem Wasser zum Abwaschen der Füße vor der Terrasse. Zu jedem Bungalow gehören 2 Liegen. Es gibt keine Strandhandtücher oder Auflagen für die Liegestühle.

Lage:
Im Februar/März hatten wir auf der Ostseite einen angenehmen Wind.
Die besten Bungalows sind 1 – 32 (breiter Strand), 45-50, 53-62.
Die schlechtesten Bungalows sind zwischen 33-40
Folgende Bungalows sind Doppelbungis: 51+52 / 63+64 / 75+76
4-er Bungalows doppelstöckig: 83-94
Die Bungalow zwischen Spa-Zentrum und der Tauchschule 77-82 / 111-114 haben ebenfalls einen breiten Strand, aber leider eine Mauer und somit nur über eine Treppe Zugang zum Wasser.

Die Wasserbungalows haben einen separaten Strand mit Liegestühlen und Sonnenschirmen.

All Inklusive beinhaltet alle Mahlzeiten am Buffet. Das Essen ist geschmacklich sehr gut, allerdings ist die Auswahl nicht allzu groß (z.B. nur 3 versch. Salate). Am Nachmittag gibt es Kaffee/Tee und Kekse und 2 versch. Sandwiches.

Die Schnorchelausfahrten werden mit den Speedhonis gemacht. Es können sich bis zu 20 Personen anmelden. 2 x täglich kostenlos. Da die Insel kein Hausriff hat gibt es vom Strand aus nicht viel zu sehen.

In der entsprechenden Jahreszeit (ca. Januar – März) werden von der Tauchschule mehrmals wöchentlich Manta-Schnorchelfahrten unternommen (Kosten 20,-- $).

Tauchen: Um die Insel liegen einige sehr schöne Tauchplätze. Jeder Taucher muß einen Checktauchgang am Hausriff machen. Dieser wird sehr gewissenhaft gemacht. Leider fehlen der Tauchbasis die sonst üblichen Tauchkörbe für das Equipment, man kann sich Taschen ausleihen, diese stehen aber nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Das Jacket wird an der Basis auf die Flasche montiert dieses wird aufs Dhoni gebracht. Alles andere muß selber getragen werden (war auf unseren anderen besuchten Inseln nicht üblich). Da zu unserer Zeit sehr viele Taucher auf der Insel waren (ca. 50) war der Tauchbasenleiter organisatorisch überfordert. Es gibt keine Listen für die man sich für die Tauchgänge eintragen kann, so kam es vor, daß bei 2 Booten ein Tumult herrschte. Das Briefing ist sehr kurz und könnte ausführlicher sein. Das Team hat momentan von seinen eigenen Tauchplätzen zu wenig Erfahrung. Trotzdem habe ich 22 Tauchgänge gemacht und diese auch genossen.

Service: das Personal im Speisesaal und der Roomboy machen gute Arbeit aber das herzliche bzw. die kurzen Gespräche fehlen auf dieser Insel.

Publikum: ca. 70% deutschsprachig und 20% Engländer.

Faszit: wir haben hier 3 sehr schöne Wochen verbracht. Das Preis-/ Leistungsverhältnis gegenüber anderen Malediven Inseln passt.

Angelika & Richard
 


 

Summer Island Village vom 01.03. - 16.03.05 :

Wir waren zum ersten Mal auf den Malediven und haben deshalb vielleicht keinen Vergleich, so wie andere Urlauber, waren aber von der Insel sehr begeistert.
Die Bungalos sind zwar einfach aber zweckmäßig ausgestattet, alle mit Deckenventilator und eigener Klimaanlage. Fernseher o.ä. gibt es nur für die Wasserbungalos, aber ich denke nicht, dass man auf den Malediven einen eigenen Fernseher braucht. Mit der Sauberkeit hatten wir keine Probleme, der Roomservice kam jeden Tag und brachte auch frische Handtücher. Die Hotel-Wäscherei ist sehr zu empfehlen, hier kann mal wirklich günstig sich die eigenen Handtücher, Hosen und T-Shirt´s reinigen lassen. Dauert einen Tag und kostet etwa 1 Dollar pro Stück (Im Vergleich zu anderen Hotel-Wäschereien geradezu spott-billig !) Wird auch alles vom Roomservice mitgenommen und wieder in den Bungalo gebracht, perfekt. Das Essen war völlig in Ordnung und immer in ausreichender Menge vorhanden, sehr lecker.
1x die Woche gab es BBQ, Fisch, Hähnchen und Würstchen. Das einzige, was man dem Restaurant vorwerfen müsste, war die Erdbeermarmelade, die gab es jeden Tag. Nur Erdbeermarmelade ... Also am besten etwas Nutella von zuhause mitbringen ... ;-)

Die Tauchschule und das Wassersportzentrum sind ebenfalls beide sehr empfehlenswert, vorallem die Tauchschule lässt sich immer viel einfallen, Manta-Schnorcheln, Schnuppertauchgänge, ich selbst habe meinen OWD - Tauchschein auf SIV gemacht. (www.diverland.com) Die Angestellen sind immer sehr um die Gäste bemüht und helfen auch gerne bei kleineren Krankheiten mit Medikamenten aus. Ganz grosses Lob !!

Alles in Allem kann man sagen, dass der Urlaub sehr gelungen war und die Freundlichkeit und Gastlichkeit von SIV sehr empfehlendswert sind.

Oliver Jakesch


 


 

Ich war vom 11.4.2004 - 16.4.2004 auf Summer Island und muss sagen zum Glück nur 1 Woche

Bis jetzt bin ich immer gut gefahren mit den Reiseberichten zu den verschiedenen Inseln aber dieses mal bin ich von dieser Insel sehr entäuscht.Aber ganz von vorn. Nach Fihalhoi und Embudu (beide Inseln sehr zu empfehlen) sind wir dieses Jahr nach Summer Island geflogen.
Die Insel ist sauber nur nicht so " paradisisch" wie ich es von den anderen zwei Inseln kenne aber das ist ja nicht so schlimm. Die Bungalows sind sehr einfach eingerichtet und nach meinem Geschmack lässt die Sauberkeit zu wünschen übrig. Aber man ist ja in den Ferien und sieht über so manches hinweg.
Zu jedem Bungalow gehören 2 Liegestühle die sind (sollten) mit den Bungalow Nr.angeschrieben sein. Falls keine Nr.draufstehen sollte, dann hat man schon das erste Problem. Da die meisten Liegestühle bereits besetzt sind wird man nicht drumherum kommen als erstes die ganze Insel abzusuchen ob noch irgendwo freie Liegestühle stehen.Am besten man schreibt die gleich mit der Nr.an so hat man den Rest des Urlaubs seine Liegestühle, wenn man Glück hat sogar wirklich den ganzen Urlaub.....:- (

Das Essen auf Summer Island war nicht schlecht nur gab es immer dasselbe. Es gab jeden Tag ein neues Buffet z.B. chinesisch, italienisch,mexikanisch , wie es auf den meisten Inseln auch der Fall ist, nur auf Summer Island gibt es immer das gleiche ausser vieleicht mal beim mexikanischen Buffet Taccos dazu ,beim chinesischem Frühlingsrollen und beim italienischem mal ein kleines Stückchen Pizza aber das wars dann auch schon mit der Abwechslung. Kurzum gabs beim Buffet immer das was es gestern oder schon vorgestern gegeben hat.
Unser Kellner war weder der schnellste noch der freundlichste.So war es die Regel, dass man die Getränke erst nach dem Essen serviert bekam und zusätzlich waren sie meistens noch warm .Ich habe schon viele Länder bereist, aber so viel unfreundliches Personal auf einmal habe ich noch nie gesehen. Ich hab mir Gedanken gemacht ob es wohl an mir liege aber diesen Gedanken habe ich schnell wieder beiseite geschoben.

Das Riff kann man nicht direkt von der Insel aus beschnorcheln. Das wusste ich ja zum vornherein,aber es gibt ja 4x pro Tag ein Boot das zu den verschiedenen Riffen hinaus fährt.Also kein Problem. Nur,was man nicht wusste,ist dass die Boote nur für 6 Personen Platz hatten und das auf einer Insel wo ca. 80 Personen Schnorcheln wollten, eine guet Idee......

Die meisten Touristen sind Deutsche und die meisten davon sind schon das xte mal auf dieser Insel.Ich denke das die Reiseberichte auch aus diesem Grund immer gut sind.Wen man keine Vergleichsmöglichkeiten hat ist diese Insel sicher schön.Nur muss ich sagen, war ich froh als ich nach einer Woche mein Urlaub auf einer anderen Insel (auf Embudu) weiter geniessen konnte.
 


 

Summer Island Village vom 14.4.2004 bis 28.4.2004

Erholsamer Traumurlaub vom feinsten wie im Paradies Vorsicht: Etwas längerer Bericht! Flug von Wien nach Male über Dubai. Dauer ca. 10 Stunden. Bootstranfer mit dem Dhoni etwa 90 Minuten. Wasserflugzeug etwa 15 Minuten, aber Aufzahlung von EUR 65,-- pro Person bei Buchung im Reisebüro! Wenn man von Zuhause nicht gebucht hat, und man möchte retour fliegen zum Flughafen, zahlt man 60.-- US Dollar für einen Flug!!! Ich denke, es ist zwar sicher schön, aber die Bootsfahrt dauert eh nur 90 Minuten, und man sieht einige Insel ganz nahe. Außerdem sieht man ja eh beim Landeanflug viel, aber beim Start beim Nachhauseflug noch viel mehr, vorausgesetzt es ist schönes Wetter! Das bleibt aber jeden selbst überlassen!

Ganze Insel (350 mal 120 Meter) macht einen sehr sauberen Eindruck, in Inneren ist ein kleiner Zoo, dicht und grün bewachsen mit Palmen und dadurch sehr schön und absolut gepflegt! Tischtennis (Schläger vorhanden, aber schlechter Zustand - ev. eigenen mitnehmen!), Tischfußball, Volleyball im Preis. Nachmittag spielen immer das Personal Fußball oder Volleyball, sie freuen sich, wenn wer mitspielt. 1 mal wöchentl. Disco. Auch eine Bibliothek und eine Internetmöglichkeit (in der Bibliothek) vorhanden, 15 Minuten für 3 US-Dollar, jede weitere Minute 0,50 US Dollar, 1 Kaufshop, ein Spa Center, aber momentan geschlossen, da angeblich Mitarbeiterin schwanger sei, lt. Aussage des Reiseleiters! Aber alles geht sehr langsam, ist aber noch immer die billigste Möglichkeit nach Hause eine Nachricht zu senden oder zu Hinterlassen! Telefonieren ist sehr sehr teuer! SMS kann man zwar kostenlos empfangen, aber senden kann man keines! Das gilt für ganz Malediven! Auf der Nachbarinsel Reeti Raah wird gerade eine angeblich 7 Sterne Insel gebaut, Baulärm kann es ev. bei den Wasserbungis geben, denn der Sand wird vom Meer 24 Stunden lang und das 7 mal in der Woche auf die Insel gepumpt; Luftlinie von der Baustelle der Insel von den Wasserbungis: etwa nur 1 Kilometer, und dadurch auch keine schöne Aussicht, da man auch Kräne sieht; Das gilt aber nur für die Wasserbungis! Sonst keine Beeinträchtigung;

Das ganze Personal einschließlich Service ist unglaublich schnell, freundlich, nett und zuvorkommend! Unglaublich aber wahr! Trinkgelder für Roomboy und Kellner sollten so ca 1 Dollar pro Tag sein, dann hat man beim Essen keine lange Wartezeiten auf die Getränke, und beim Bungi ist dann alles sauber und rein! Kleiner Tipp: Für Roomboy ev. Süßigkeiten in Form von Kaugummi oder Zuckerl mitnehmen von Zuhause, da die auf der Insel sehr teuer sind bzw. nicht gibt, für das Personal nicht erschwinglich! Roomboy und Kellner verdienen laut Aussage etwa 100 bis 120 Dollar im Monat bei etwa 12 - 16 Stunden Arbeit am Tag, sechs mal in der Woche, 1 Tag pro Woche können Sie ansparen, und dann wenn sie wollen einige Tage oder Wochen konsumieren! Personal besteht aus Malediven, Nepal, Bangladesch, Indien uä., es arbeiten und man sieht auch immer nur männliches Personal.

Urlauber sind etwa 70% Deutsche, 15% Engländer, Rest Österreicher, Schweizer, Holländer, alles wird nur in Englisch gesprochen! Urlauber-Kinder sieht man eher wenig, angeblich muss am ab 2 Jahren etwa 80 % bezahlen ! Alter ist im Durchschnitt etwa 35-45 Jahre! Im Prinzip alles von 1 Jahr bis 75 Jahre!

Essen: kurz gefasst: Alles Buffet, Frühstück mit vieler Auswahl an Omelettes, Show Cooking, aber selten Wurst und Käse, sonst ziemlich alles; Mittag und Abends: eine Suppe, täglich Salatbuffet (grosse Auswahl), Reis, Kartoffel und jeden Tag natürlich Fisch und Huhn, jedes mal anders zubereitet; manchmal Rind- und Schweinefleisch, Teigwaren, und eine jede Menge an Nachspeisen, aber nur Abends, Mittags nur Obst und Gemüse als Nachspeise; Das Essen wiederholt sich wöchentlich; Nachmittag: Kaffee, Tee und 2 versch. Sandwiches und Kekse; Essen ist einfach genial und gut, da gibt es nichts zu Meckern; Trinken: Es ist wirklich Alles Inklusive: Bier, Wein rot und weis, Cola, Fanta, Sprite, Soda, Fruchtsäfte, Bitter Lemon von Schweppes, Rum, Whisky, Tagescoktail, stilles Wasser für Zimmer in 2 Liter Flaschen; alles von 9 bis 24 Uhr. Alle Getränke werden vom Personal auf einen Zettel geschrieben und mit der Zimmernummer vermerkt! Das gilt nur für die Statistik und ist auch nicht störend! Gläser dürfen nicht in dem Bungi mitgenommen werden (lt. Personal wg. Glasscherben), aber bei Plastikflaschen gibt's keine Probleme. Bier bekommt man für den Bungi nur in Dosen mit (Amsterdam Bier), aber leider muss das Personal die Dosen vor Ausgabe immer öffnen! Naja, wenn's sein soll, auch das soll kein Problem sein.

Schnorcheln: Man sieht wirklich ziemlich jeden Fisch, den es auf den Malediven gibt, aber nicht in dieser Menge, die ich mir erwartet habe (wie zB. auf den Seychellen, wie wir es vor 4 Jahren erlebt haben). Das Hausriff ist trotzdem nicht wirklich vorhanden! Ev. auf der Sonnenuntergangseite, etwa 200 Meter vom Strand weg ist ein Riff mit Riffkante, aber es ist schwierig rauszuschwimmen, da kein Eingang vorhanden ist, und das Wasser sehr seicht ist (ev. Verletzungsgefahr durch Korallen, oder Gefahr durch Moränen)! Schön ist es rund um die Insel zu schnorcheln, aber bei den Wellenbrecher und Steg zw. Bungi 1 und 50 ist es am schönsten; 2 mal in der Woche Rochenfütterung am Steg; Wer aber mehr sehen möchte, ist zum Empfehlen: 4 mal Schnorchelausflüge pro Tag werden durchgeführt, 2 mal sind im Preis, sonst 3 Dollar pro Schnorchelfahrt! Fährt unbedingt beim der ersten Fahrt um 10 Uhr raus, da ist es am ruhigsten vom Wellengang her und die reinste Sicht! Riff 3 ist am besten! Hier kann man alles an Fischen sehen, ja sogar die Korallen blühen auch schon ein bisschen voller Farbenpracht, aber nicht überall; sonst eher Korallenbleiche!

Tauchen: War nur Schnorcheln, aber sehr Empfehlenswert, da Tauchschule von deutschsprachig ist und vom hören her sehr gut und beliebt! Es sind 3 Tauchlehrer, 1 Deutscher, 1 Österreicher und 1 Schweizer, alle sehr nett! Wer viel Tauchen geht oder Wassersportmöglichkeiten nutzten will, wie zB. Surfen, Katamaran, Bananenboot, Wasserskifahren, Kanu, der sollte die Bungis bevorzugen ab Nr. 1 bis etwa 10 aufwärts, weil das Tauchcenter dahinter ist; Tür Taucher gut wegen der schweren Taucherausrüstung! Die Anlage hat 116 Bungalows, einige davon sind Wasserbungalows! Es gibt auch einige Ausweichsbungis in Inselmitte, dort kommt man aber nur hin, wenn alles Überbucht ist (nur für 1 Tag oder einige Tage); Wenn man das Pech hat, dann sofort sich beschweren und nicht nachgeben, dann wird man schneller umquartiert! Normalerweise bekommt man für diese schrecklichen Umstände dann 1 mal Gratis ein Abendessen am Strand, das ist wirklich sehr schön! Aber man kann sich das sparen, denn um 15 Dollar kann man das ebenso machen, aber man muss sich aber doch vom Buffet alles selbst holen! Aber das ist den Preis wert, und es ist unbedingt empfehlenswert und Romantik pur! Das Personal ist untergebracht auch im Inneren der Insel, kann man nicht betreten, dort ist auch der Strom-Generator drinnen, den man aber nicht wirklich hört, und auch einige andere Sachen. Das wichtigste: Die Bungalows 1 bis 50 sind auf der Sonnenaufgangsseite alle alleinstehend, etwa links und rechts 5 Meter frei, also im Osten; Die Ausstattung ist in jeden dieser Bungalows gleich; d.h. halboffenes Badezimmer, großer Raum zum Schlafen, mit 1 Doppelbett, und 1 Einzelbett, aber beide sind gemauert!, 1 Kasten, 2 weiche Sessel, 1 kleiner Tisch, Spiegelkomde; Klimaanlage mit Fernbedienung und Ventilator! Terrasse (beleuchtet) mit 2 Stühlen und 1 Tisch. Bungi 1 (neben den Bootssteg) bis Bungi 31 sind vom Strand her am Breitesten; bei Bungi 17 geht ein Sandrohr vorbei (Sandtanker pumpt Sand - etwa 350 Meter vorm Ufer Sand auf die andere Seite der Insel) stört aber nicht so unbedingt, nur fürs Auge, macht keinen Lärm! Ab Bungi 31 wird der Strand immer weniger bis etwa Bungi 46! Die letzten Bungis 47 bis 50 ist wieder Strand in Sicht, sind auf dieser Seite die letzten Bungis! Das heißt, dass auf dieser ruhigeren Meeresseite die Bungis 19 bis 28 die absolut besten sind! Da ist der Strand am breitesten! Dann 48-50; 1 - 20 ist ev. zu Nahe am Bootssteg, d.h. Man sieht einfach alle Leute und leider auch die Wasserflugzeuge kommen (starten und landen sehr laut, etwa 1 bis 2 mal täglich)! Ab 20 hört man fast nichts mehr und sieht auch nichts! Bungi 51 und 52 sind Doppelbungis und sind auf der Nordseite; schöne Lage, aber weder Sonnenaufgang noch Untergang; und auch nicht viel Strand, vor allem bei Flut, wenig Schatten dadurch auch. Bungis 53 bis 75 sind im Westen (Sonnenuntergang), die meisten Bungis haben geschlossenes Bad, aber sonst wie Bungi 1-50; Bungi 70 hat sicher halboffenes Bad! aber je näher zu Bungi 75, desto näher das Restaurant; Bungi 53-55 noch etwas weniger Strand, dann aber die Bungis 56 bis 63 sind die absolut besten Bungis mit der besten Lage auf der Insel! Ruhiger vom Lärm her wie Sonnenaufgangsseite, und idyllischer; Bungi 64 bis 70 sind auch noch ok, von der Lange, aber dann was nachher noch kommt, ist echte miese Lage! Ab Bungi 76 bis Ende (einschließlich Wasserbungis) ist die Lage echt nicht gut bis sehr schlecht, vor allem absolut kein Strand mehr. Es wird gerade künstlich einer aufgeschüttet durch ein Pumpenschiff, aber selbst wenn es fertig sein sollte, man muss dort über eine Leiter ins Wasser rein (Bei allen anderen Bungis von 1-70 direkter Zugang über natürlichen Sandstrand). Auch sind einige Bungis ab Nr. 76 manche mit einen 1. Stock; unbedingt wechseln, wenn Ihr solchen zugeteilt bekommt! Ihr müsst sowieso vorher ein E-Mail senden, Bungi vorreservieren, bei uns hat es voll geklappt, wir wollten zwischen Bungi 55 und 64, bekommen haben wir Bungi 61, ich glaube, das ist einer der Besten! (Bungi-Sandstrand-Meer). Die Wasserbungalows sind zwar schöner eingerichtet, mit Holzboden, Badewanne, Kühlschrank, beleuchteter Glasboden 1 mal 1 Meter - beleuchtet, 1 SAT-TV mit angeblich 7 Sendern, aber keinen auf Deutsch, schöner Balkon übern Meer zur Sonnenuntergangseite, aber natürlich keinen eigenen Strand vorm Bungi; Reserviert ist für Wasserbungis auf der gegenüberliegenden Seite (Sonnenaufgang) pro Zimmer 2 Stühle mit 1 Sonnenschirm; Dort landen allerdings alle Wasserflugzeuge, und dort ist das Meer auch sehr unruhig. Bei Jahn-Reisen im Katalog sieht man von Links nach Rechts die Bungalows 53 bis etwa 65!

Fazit Bungis: Daher Geld sparen und nicht Wasserbungis buchen; Buchung mit Kinder von Vorteil: Bungi zw. 19 und 28, da Strand flachabfallend, breit und fein ist, Paare sollten Bungi zw. 56 und 63 wählen! Dort ist der Sandstrand zwar (Sonnenaufgangseite) etwas grober, und im Wasser auch einige Korallenstücke, (ev. Schuhe, aber absolut nicht nötig)! Dort ist es sehr romantisch!!! Wetter: Es hat in den 14 Tagen kein einziges mal am Tag geregnet, immer sonnig und heiß, nur 1 mal am Abend großes Gewitter; Luftfeuchtigkeit etwa bei 80-85% (nicht 100% wies manchmal heißt!) und das Meer immer Warm, ung. 30 Grad. Beste Voraussetzungen. Unbedingt Luftmatratze mitnehmen,

Beste Grüße an Moni und Roman aus der Schweiz, Jochen, Sonja und Gina aus
Norddeutschland, und auch Didi und Dani aus Bayern, Ihr alle ward wirklich
sehr sehr nette Urlaubsbekanntschaften, und darüber hinaus; Vielleicht
kreuzen
sich mal die Wege, wer weis. Wenn Ihr noch weitere Infos haben möchtet,
dann: petepele@t-email.at

 


 

Summer Island Village, 13.02.2004 – 27.02.2004

Nach einem neunstündigen Flug mit Thomas Cook – wie schon mehrfach beschrieben sehr eng - kamen wir gegen 9:00 h in Male an. Die Einreiseformalitäten gestalteten sich unproblematisch. Da wir ziemlich am Ende der Schlangen waren – bedingt durch das Anziehen von kurzen Hosen – war unser Gepäck auch schon da. Am Ausgang wartete bereits die Reiseleitung von Neckermann und begleitete uns zu einem Schalter, an dem wir sehr freundlich in Empfang genommen und von dort gleich zu einem Kleinbus gebracht wurden. Nachdem der Bus schon fast voll war, fuhren wir auch gleich los zum AirTaxi-Bereich. Der erste richtige Blick auf das türkisblaue Wasser war atemberaubend, wir hatten nämlich auf umserem Flug von München nach Male keine Fensterplätze.

Am AirTaxi-Flugplatz checkten wir unser Gepäck wieder ein. Nach einer etwa einstündigen Wartezeit, die jedoch sehr schnell verging mit Beobachten des Treibens an den Anlegern der Wasserflugzeuge, ging es zu „unserer“ Maschine, die uns in etwa 15 Minuten nach Summer Island brachte. Auch dort wurden wir sehr freundlich empfangen und erstmal zur Rezeption gebracht. Ich zog bereits am Steg meine Schuhe aus, die ich bis zum Ende unseres Urlaubs keines Blickes mehr würdigte. An der Rezeption ging das altbekannte Spiel mit einem leckern Fruchtcocktail, einem kühlen Erfrischungstuch und dem Ausfüllen der Anmeldeformulare weiter. Als wir unseren Schlüssel erhielten, wurde mein Gesicht lang und länger. Ich hatte nämlich über die Reiseleitung um einen Bungalow zwischen 70 und 72 gebeten. Bekommen haben wir aber die Nummer 24 auf der Ostseite der Insel. Der Mann von der Rezeption meinte aber, dass der Bungalow 24 schöner sei. Etwas enttäuscht gingen wir dorthin.

Bungalow
Am Bungalow angekommen machten wir erst einmal einen Rundgang durch und um unser Domizil. Wie in diversen Berichten schon dargestellt, sind die Bungis einfach, aber zweckmäßig eingerichtet – Ausnahme Schrank, der könnte ein paar Fachböden mehr vertragen, aber es ging auch so. Das Bad ist halb offen, was uns sehr gut gefallen hat. In den gesamten 2 Wochen, die wir auf Summer Island waren, hatten wir glücklicherweise nicht eine Mücke in unserem Bungalow – diese Mistviecher gehen sonst nämlich sehr gerne auf mich los! Auch von Kakerlaken und ähnlichem Getier blieben wir verschont bis auf eine kleine Schabe, die aber mit 2 gezielten Schlägen mit einem Turnschuh schnell das Zeitliche segnete. Dafür hatten wir in der zweiten Woche einen kleinen Gecko als Dauergast im Bungalow. Im Bad trafen sich manchmal bis zu 5 Geckos gleichzeitig und schauten nach dem Rechten.

Auf der Terrasse waren ein kleiner Tisch und 2 Stühle, die wir am Abend manchmal nutzen. Der Tisch hat auch seine Eignung als Schreibtisch beim Kartenschreiben am Strand bewiesen. Das kleine Becken zum Abspülen der Füße fanden wir sehr praktisch. An jedem Bungalow ist auch eine Wäscheleine vorhanden.

Vor dem Bungalow hatten wir einen riesigen Baum, der uns von morgens bis abends Schatten spendete. Darüber waren wir sehr froh, denn in der Sonne ist es nicht auszuhalten. Der Strand vor unserem Bungalow bestand aus feinstem, weißen Sand und war ca. 12 – 15 Meter breit. Unserer Meinung nach hatten wir wirklich Glück mit der Nummer 24 und die bessere Seite, da wir die gesamte Zeit über einen leichten Nord-Ost-Wind hatten und es somit auf unserer Seite der Insel nicht so brütend heiß war wie auf der Westseite. Ich habe mich dann auch bereits am zweiten Tag bei dem Mann von der Rezeption bedankt für diesen Bungalow.

Unser Zimmerboy kam meistens am Vormittag und ließ auch die Tür unverriegelt, wenn wir vor dem Bungalow lagen. Wir mussten uns da also um den Schlüssel nicht kümmern. Der Boy hatte das Laken an den ersten paar Tagen am Abend schön gefaltet, dafür dann ein paar Tage überhaupt nicht. Na ja, schade.

Essen und Getränke
Das Essen war richtig lecker. Wir haben in den zwei Wochen mittags und abends eigentlich nur Fisch gegessen, der in allen Variationen – egal, ob gekocht, gedünstet, gegrillt, gebacken oder sonst wie zubereitet – einfach genial gut war. Die Auswahl am Büffet ist zwar nicht übermäßig groß, es ist aber für jeden Geschmack etwas dabei – Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Gemüse, Salate. Die Omelettes beim Frühstück waren super. Ich habe mir einmal alles reinmachen lassen, also auch Chili, aber das habe ich danach sein lassen. Diese Biester waren mir dann doch etwas zu scharf fürs Frühstück.

Zu dem Gemeckere von anderen Gästen, es würde ja beim Frühstück nicht mal Schinken geben, kann ich nur sagen, die sollen das nächste Mal doch zuhause bleiben, wenn sie unbedingt Schinken haben wollen und nicht in ein muslimisches Land fahren !!! Aber solche Leute gibt es halt leider überall.

Zum Frühstück und zum Mittagessen gab es als Nachspeise immer frisches Obst – Wassermelonen, Ananas, Papaya und kleine Bananen. Leider gab es die nicht jeden Tag, in die hätten wir uns wirklich reinlegen können. Aber so haben wir uns umso mehr gefreut, wenn sie am Morgen wieder dalagen. Kompliment auch an die Nachspeisenköche – die Desserts waren wirklich spitze!
Da ich in der Zeit (bzw. am Tag vor unserer Ankunft) Geburtstag hatte, gab es auch einen kleinen Kuchen. Den haben wir dann mit 8 Personen verspeist. Sonst hätten wir wahrscheinlich eine ganze Woche dafür gebraucht. So war das Teil gleich weg. Tee und Kaffee am Nachmittag sowie die kleinen Thunfisch-Sandwiches waren auch nicht von schlechten Eltern – sie schmeckten einfach gut. Einmal habe ich auch nach der Kombination Thunfisch mit Ei gefragt und auch tatsächlich hat der Koch mit das auch gemacht.

Die Getränke waren soweit ok. Der Weißwein war gut, wenn er kalt war, was beim Abendessen aber leider nicht immer der Fall war. Den Rotwein hatten wir einmal, er war uns doch etwas zu süß. Die Tagescocktails waren nicht schlecht, manchmal gab es vor dem Abendessen bzw. zum Sonnenuntergang auch mal zwei von der Sorte.

Service im Restaurant
Die ersten zwei Tage saßen wir mit einem Ehepaar aus Leipzig an einem Tisch. Da am Samstag dann Freunde von ihnen kamen, sind sie dann an einen anderen Tisch gezogen und wir hatten für den Rest der Zeit den Tisch für uns. Unser Ober machte ab und zu einen etwas demotivierten Eindruck. Auch mit Trinkgeld war ihm nur sehr selten ein Lächeln zu entlocken. Aber er hat sich trotzdem gut gekümmert – wir mussten also nicht stundenlang auf unsere Getränke warten.

Schnorcheln
Wir hatten unsere Schnorchelausrüstung bereits in Deutschland gekauft und haben sie dann am Samstag gleich in der Lagune vor unserem Bungalow ausprobiert. Ich bin zuerst am Wellenbrecher lang geschnorchelt und habe mich doch über die bunte Vielfalt sehr gefreut. Auch ein etwas größerer Korallenstock ist dort zu sehen, in dem auch ein Rotfeuerfisch ab und zu sein Quartier aufgeschlagen hat. In der Lagune sind auch einige Babyrochen zu sehen, von ca. 20 cm bis zu ca. 70 cm Körper-Durchmesser. Am Steg ist auch ganz schön was los – Anemonenfische, Drückerfische (Vorsicht, die greifen an, wenn sie ein Gelege haben – ist uns passiert!), Mördermuscheln, Weißkehldoktorfische,…… Im Tauchbereich haben auch ein paar große Muränen ihr Revier. Zweimal in der Woche ist Rochenfütterung, bei der man auch mit ins Wasser kann. Es ist schon faszinierend, wenn dann plötzlich 6 große Stachelrochen unter einem herumschwimmen.
Um einmal um die Insel herum zu schnorcheln, brauchten wir etwa 1 ½ Stunden (inkl. diverser Photostops). Auf der Westseite hat es uns aber nicht so gut gefallen, dort wachsen zwar viele Korallen, aber es sind wenigen Fische zu sehen.
Von der Insel aus kann man zweimal täglich kostenlos mit einem Motorboot zum Schnorcheln fahren.
Am Riff 1 haben wir einen großen gelben Seestern gesehen. Riff 2 bietet sehr viele Seegurken und einigen Mördermuscheln. Ansonsten ist bei beiden Riffen nicht so viel los. Man kann beim Losfahren an der Insel auch sagen wo man hinfahren möchte, das entsprechende Riff wird dann auch angefahren. Am Riff 3, dem so genannten Turtle Reef, sind eigentlich immer Meeresschildkröten zu sehen. Auch die Korallen sind dort schon wieder ganz gut am wachsen. Ansonsten schwimmt dort einiges an Fischen durch die Gegend. Wenn man Glück hat, ist am Riff 3 auch ein Weißspitzenriffhai zu beobachten. Ich hatte zweimal das Vergnügen, einen zu sehen. Beim zweiten Mal bin ich ihm dann einige Zeit durch das Riff gefolgt, bis es mir zu flach wurde (es war nämlich gerade Ebbe). An allen Riffen schwimmen auch viele Papageienfische rum. Die machen übrigens ziemlich Krach, wenn sie an den Korallen rumknabbern!

Abendunterhaltung
Ein- bis zweimal in der Woche ist abends in der Bar Disko angesagt. Wir waren nicht dort, haben es nur recht laut auch bei uns gehört. Ansonsten ist vor allem Ruhe angesagt, z.B. beim Lesen auf der Terrasse.

Ausflüge
Auf der Insel werden verschiedene Ausflüge angeboten. Wir haben uns für Male entschieden ($ 35 p.P.), da ich dort Gewürze kaufen wollte. Der Ausflug rentiert sich unserer Meinung nach schon, es ist aber doch ganz schön anstrengend. Die Fahrt nach Male war etwas unruhig und dauerte etwa 2 Stunden, die ersten Leute lagen bereits nach einer halben Stunde flach. In Male wurden wir schon von Reiseführern erwartet – jeder Veranstalter (Neckermann, LTUR) und das Hotel haben welche. Wir sind mit dem Reiseführer von Neckermann mitgegangen, einem jungen Kerl, der auch sehr gut Deutsch sprach. Wenn nur unser Dhivehi so gut wäre wie sein Deutsch…..Die Führung durch Male dauerte ca. 3 Stunden und brachte uns zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten (neuer Präsidentenpalast, Freitagsmoschee, Muleeage, Gemüsemarkt, Fischmarkt) sowie in ein großes Souvenirgeschäft. Dort haben dann alle zugeschlagen – sie hatten aber auch teilweise recht schöne Sachen, die auch günstiger waren als im Souvenirshop auf der Insel. Achtung: im Souvenirshop ist Handeln absolut notwendig! Auf dem Gemüsemarkt haben wir hauptsächlich Bananen und Kokosnüsse gesehen sowie verschiedene Gewürze und das sog. „Malediven-Bounty“ (schmeckt übrigens total gut – wie Bounty, aber ohne Schokolade und etwas süßer). Am Nachmittag waren wir dann noch mal beim Fischmarkt, wo dann wirklich der Bär brummte. Am Vormittag war noch nichts los. Nach einer kleinen Verzögerung (Speedboot war defekt) ging es dann gegen 16:15 h zurück nach Summer Island.
Von der Tauchschule aus wird „Manta-Schnorcheln“ angeboten ($ 20 p.P.). Wir hatten bei unserer Tour leider Pech – es war zuerst mehr Manta-Suchen als Manta-Schnorcheln. Nach einer ca. 1 ½-stündigen Fahrt ist die Besatzung des Tauchbootes dann doch noch fündig geworden und wir konnten doch noch ein paar Mantas in freier Wildbahn beobachten. Bei anderen Fahrten hatten sie anscheinend mehr Glück und fanden gleich mehrere Mantas an der Putzerstation.

Fazit
Summer Island ist eine relativ kleine Insel ohne großen Schnickschnack, bei der aber das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Uns hat es dort sehr gut gefallen. Wir verbrachten dort zwei sehr erholsame Wochen und waren sicher nicht das letzte Mal dort.
 


 

28.02.04

Also wir sind gestern von unserem Trip retour gekommen, und waren 1 Woche auf Summer Island. Wir haben im Vorfeld viele Berichte gelesen, und können vieles bestätigen, einiges aber überhaupt nicht.

Grundsätzliches:

Die Insel ist einfach aber sehr angenehm - die Zimmer sind einfach aber sauber , das Personal ist teilweise einfach müde, aber immer nett und freundlich, das Essen ist sehr gut, die Getränke ebenfalls, die Tauchbasis ist wunderbar geführt und bemüht, das Hausriff ist nicht vorhanden.

Details

Zimmer:

Die besten Bungalows sind auf der Sonnenuntergangsseite - wie in vielen Berichten vorher beschrieben - ebenfalls nett sind 47 - 50 auf der sonnenaufgangsseite. Beim Buchen unbedingt dezitiert angeben daß ihr NICHT in einem Stockbungalow wohnen wollt - die sind furchtbar - mit einer Mauer vor dem Strand und Brackwasser dazwischen ! Wasserbungalows sind sinnlos weil nicht besonders schön und eng nebeneinander ! Die Einrichtung ist ein bisschen abgewohnt, aber zweckmäßig und vor allem sauber. Wir haben keine Kakerlakenattacken feststellen können. (1 mal hatten wir eine aber auf den Tauchboot ! - wie auch immer die dorthin gekommen ist.)
Okay, es gab ein paar Ameisen, aber erstens tun die nix, und 2. sind wir in der natur mit Wald etc.
von Schimmel auf Pölstern oder Matratzen haben wir nix festgestellt

Essen/Trinken

Erstaunlich gut - jeden Tag Fleisch/Fisch, Gemüse Beilagen, Suppe, Nachspeisen, zum Frühstück Omlett etc etc etc. Getränke sind fein, der weiße ist okay, der rote ist eine Niederlage (als himbeerwasser geht er :-))
Die Kellner waren immer freundlich und nett - überhaupt ist die Stimmung auf Summer ISLAND sehr relaxt und easy.

Schnorcheln

Also das Hausriff, das nett und freundlich angekündigt wird gibt es eigentlich nicht - ein bisserl was zum Schnorcheln ist schon da, auch das Rochen füttern ist ein erlebnis - bis zu 7 !!!!! rochen (ca 1,5m Spannweite) tummeln sich dann vor der Bucht , und einige kleine Muränen schwimmen immer wieder mal im Wasser herum - die sind sehr nett anzusehen - ansonsten ist zum schnorcheln eher das Schnorchelboot zu empfehlen - fährt 4 x am Tag raus - Riff 3 ist am besten (Schildkröten, Haie etc.) - und das Manta schnorcheln der Tauchschule ist ein Highlight - in unserer Woche wars absolut erfolgreich

Tauchen

Wir (Taucher aus Graz, zwischen 50 und 160 Tauchgänge) waren eigentlich recht angetan von den Tauchplätzen rund um Summer Island. Gilt ja nicht unbedingt als DIE Taucherinsel, aber Oli, Max und die anderen Jungs von Diverland haben da einige feine Plätze gefunden. Am Außenriff des Nord Male Atolls gelegen sind teilweise auch die Korallen noch gut erhalten. 2 - 3 x täglich Tauchboot, mit netten Spots mit Mantas, Haien, Schildkröten, Drückern, Napoleons, tausenden Batfischen .... - war echt fein. ein Riesenvorteil ist auch, daß summer island eben keine typische Taucherinsel ist - was heißt es sind immer so ca 8 Taucher an bord - alle sehr relaxt und familiär.
Am Freitag hatten wir dann auch noch eine Premiere "SUNSET CINEMA " die Jungs von diverland haben sich eine Leinwand gebastelt, und dann am Abend mit blick auf Sternenhimmel und Meer "Finding Nemo" gezeigt.

FAZIT

Super Urlaub - sehr nette Insel - kein Luxus, aber einfach, und alles was man braucht - sonne strand meer nett zum tauchen, freundliche Menschen - super Wetter
 


 

02.01.04-16.01.04

Flug und Ankunft:
Wir flogen mit Thomas Cook von München direkt nach Male. Das Flugzeug war total überfüllt. Es gab keine freien Plätze mehr, dass man sich mal ausstrecken konnte. Vorallem für die Leute, die etwas groß gewachsen sind, ist es ziemlich ätzend !! Außerdem hatten wir ein kleines Problem mit dem Einreisevisum….die hatten nämlich nicht genug an Bord. Und die hinteren Reihen hatten das Nachsehen. Die Crew teilte uns dann mit, dass genügend Formulare kurz vor der Passkontrolle auslagen. Die Pass-Abfertigung ging etwas schleppend….lange Wartezeiten, hatte aber den Vorteil, dass wir auf unsere Koffer nicht mehr warten mussten. Die kreisten schon ein paar Runden auf dem Kofferband. Danach ging es ziemlich flott. Wir hatten den Transfer mit dem Wasserflugzeug gebucht…..es lohnt sich wirklich die paar Euro hinzulegen. Nachdem wir über die Lande-Start-Bahn zum Wasserflugzeughafen gebracht worden sind, mussten wir noch ein paar Minuten warten bis es los ging. Die Piloten fliegen alle barfuss…am Anfang etwas ungewöhnlich…aber sie hatten es gut drauf. Nach ca. 1/2 Std. waren wir dann auf Summer Island angekommen. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und marschierten zur Rezeption. Dort empfing uns die Reisleiterin von ITS, die immer vor Ort ist und jederzeit angesprochen werden kann. Wir bekamen eine kurze Einweisung und konnten die Zimmerschlüssel entgegen nehmen.

Bungalows:
Wir hatten die Bungalows 2 und 7 auf der Sonnenaufgangseite. Leider hatte es nicht geklappt 2 Bungalows nebeneinander zu bekommen. Bungalow 2 hatte wenig Strand, dafür Schatten ohne Ende. Bungalow 7 war OK…Strand, Schatten, Sonne. Wir haben die Liegen von Bungalow 2 einfach an Bungalow 7 gestellt…und es war alles kein Problem mehr. Die Bungalows sind ausreichend ausgestattet, wenn man bedenkt, dass man die wenigste Zeit darin verbringt. Betten - hart aber OK Kleiner Tipp: Kopfkissen - unbedingt kontrollieren…schaut unter den Bezug. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass manche Kissen vom Schimmel befallen sind. Das Bad war zweckmäßig ausgestattet. Waschbecken, Dusche ( wenig Wasser, bei langen Haaren steht man ca. 10 min. länger drunter ), WC ohne WC-Bürste. Man muss sich gleich in den ersten Stunden an unangenehme Gäste gewöhnen, wie z.B. Kakerlaken, Riesenameisen und Hummeln. Wenn man dem Roomboy signalisiert, dass man sich davor ekelt….stellt er umgehend ein Ungezieferspray ins Zimmer damit man diese bekämpfen kann. In den ersten Tagen hatte ich in Bungalow 7, 3 Kakerlaken ( eine davon im Koffer, weiß bis heute noch nicht, wie die da reingekommen ist ) und eine große Menge von Ameisen. Nach 3 Tagen hatte ich überhaupt keine mehr…ich hatte die Klimaanlage ständig laufen….ich denke den Kakerlaken war es einfach zu kalt in meinem Bungalow. In Bungalow 2 ist man morgens aufgewacht und man hatte eine tote Kakerlake am Oberschenkel kleben…..igitt…..aber so war es. Bungalow 2 hatte täglich mit 3 oder mehreren Kakerlaken zu kämpfen.

Essen:
Das Essen war super…ein Lob an die Köche, vor allem der Sweety-Koch…das Nachspeisenbuffet war der Hammer. Kleiner Tipp: Kontrolliert eure Servietten….zum Mittagessen und zum Abendessen gibt es Stoffservietten. Diese werden nicht ausgetauscht ( alt gegen neu ), sondern werden zum Abendessen wieder gedeckt. Es kann also sein, dass man die gebrauchte Serviette vom Tischnachbar bekommt.

Bar:
Die Auswahl an Getränken war gut….Bier, Wein, Cola, Fanta etc. vor allem der Wein war gut.

Rezeption:
Gleich nach unserer Ankunft ( einen Tag später ) haben wir mit dem Rezeptionschef gesprochen, dass wir bitte den Bungalow 2 mit Bungalow 8 tauschen wollen. Dieser sagte, alles kein Problem, wir sollten uns in 2 Tagen noch mal melden. Nach 2 Tagen sagte er, wir sollten uns morgen noch mal melden….und so ging es weiter…als dann Bungalow 8 frei wurde, hatten wir immer noch kein OK vom Rezeptionschef, dieser sagte dann, dass der Hotelmanager die Einteilung machen würde. Wir haben dann um einen Termin mit dem Hotelmanager gebeten und mit ihm dann gesprochen. Dieser sagte dann….er hätte nichts von einem Tausch gewusst !! Sein Rezeptionschef hätte ihn nicht informiert. ( Wahrscheinlich haben wir vergessen ihn zu bestechen ). Nach langem hin und her haben wir dann doch Bungalow 8 bekommen. Kleiner Tipp: Entweder Rezeptionschef schmieren ( 20 - 30 $ ) oder gleich zum Hotelmanager gehen.

Fazit Rezeption: Man wird i