Thundufushi

Thundufuhsi Island Resort

Wir waren vom 2. bis 16. Oktober 2007 auf Thundufushi. Hinflug von Düsseldorf direkt mit LTU Comfort Class, die sich wirklich auszahlt in Bezug auf Sitzplatzfreiheit, Verpflegung und guter Betreuung.

Nach Ankunft mit dem Airtaxi und nettem Empfang anfänglich bewölkt mit heftigen Regenschauern und viel Wind Schnorcheln war trotzdem immer möglich, ab dem 5. Tag typisch sonniges Malediven-Wetter.
Die Insel ist nach der Generalrenovierung im vergangenen Jahr nach wie vor sehr zu empfehlen. Die Bungalows (47 rund um die Insel gebaut) sind in bestem Zustand, einschl. offenem Badezimmer. Die Büffets sind sehr lecker, frisch, gesund, auch optisch verführerisch und süß (Achtung Figur!). Besonders schön ist das Abendessen samstags unter Palmen mit vorangehendem Cocktail und Live Music. Kompliment an die Küchenbrigade. Das Personal ist gut geschult, höflich und liebenswürdig ein Gruß an Husham (Tischkellner) und Haleem (Roomboy) und natürlich alle anderen.

Zum Glück gibt es keine Betonmauern und Over Water Bungalows. Alles ist natürlich und sehr gepflegt, einfach ein Inseltraum mit stark italienischem Einschlag, was kein Nachteil ist.
Die Korallen erholen sich langsam und zeigen wieder ein wenig Farbe, die Fischevielfalt ist so aufregend wie eh und je.

Thundufushi ist eine Barfußinsel und vermittelt auch dadurch das ultimative Inselfeeling.
 


 

Thundufushi 02/2007

Unseren insgesamt siebenten "Diven-Urlaub" verbrachten wir heuer gemeinsam mit unseren Freunden auf Thudufushi.
Gleich vorneweg: im interenen Ranking wird dieses Inselchen ganz, ganz weit vorne eingereiht, wir haben wahrlich einen Traumurlaub verbracht. Aber immer hüsch der Reihe nach:

Anreise/Bungalow/Strand
Wie schon im letzten Jahr sind wir mit Quatar Airways mit zweistündigen Aufenthalt in Doha nach Male geflogen. Absolut empfehlenswerte Variante: Abflug in München am Freitag, 22.25 und Rückflug ab Male am Samstag um 20.25. Man kann den letzten Tag noch so richtig schön genießen! Und vor allem ist das Service und Platzangebot an Bord im Vergleich zu den deutschen und österreichischen "Überfliegern" absolute Spitzenklasse. So sind wir sehr entspannt in Male angekommen und mit dem Wasserflieger -natürlich die tolle Aussicht genießend- weiter nach Thudufushi gereist. Der erste Anblick der Insel ist für mich immer schon entscheidend, und Thudufushi hat mich nicht enttäuscht: fast kreisrund und voller Palmen - herrlich! Der Empfang auf der Insel war wie immer sehr herzlich, und wir haben uns in den Bungalows sofort sehr wohl gefühlt. Zwar war der Strand direkt vor unseren Bungis nicht sehr breit, dafür war der Blick am Morgen durch die großen Fenster direkt auf die türkisfarbige Lagune unbezahlbar! Daß der vorhandene Strand von den Jahreszeiten bzw. Strömungen abhängt, ist uns ja mittlerweile klar, und da genug Platz für unsere Liegen vorhanden war, hat´s uns nicht weiter gestört. Die Bungis sind zweckmäßig und nett eingerichtet, vor allem hervorheben möchte ich das halboffenen Bad: blitzsauber, sehr geräumig und modern.
Trotz voller Auslastung hatte man nie das Gefühl, daß viele Leute auf der Insel sind, da die Bungalows rundum plaziert sind und sich so die Gäste auf die ganze Insel verteilen. Außer zu den Essenzeiten hatten wir das Gefühl, fast alleine auf der Insel zu sein.

Verpflegung/Service:
Alle Mahlzeiten werden in Buffetform gereicht und das Niveau kann sich sehenlassen! Abwechslungsreicher und stilvoller kann man ein Buffet nicht präsentieren, und das mittags und abends! Auch das Angebot "Super-All-Inclusive" können wir auf dieser Insel absolut empfehlen: die angebotenen Longdrinks, Cocktails und Tischweine sind von ausgezeichneter Qualität, was leider keine Selbstverständlichkeit ist, wie wir schon festegestellt haben. Auch die am Nachmittag in der Sunsetbar gereichten Snacks waren viel zu gut, und die Minibar wurde täglich neu aufgefüllt (und Sonderwünsche berücksichtigt!).
Insgesamt möchte ich noch festhalten, daß das gesamte Personal -vom Roomboy bis zur Bedienung im Restaurant oder der Bar- ausnehmend freundlich und zuvorkommend war.

Hausriff
Wir sind eigentlich Schnorchler und haben aber auf Thudufushi die Möglichkeit genutzt, mit einem "Tauch-Crashkurs" mal ein paar Meter tiefer zu blicken. Fabian der Tauchlehrer hat uns sehr kompetent und geduldig betreut; wir hatten wirklich das Gefühl, in guten Händen zu sein.
Doch selbst das Schnorcheln hat uns begeistert: wir haben noch nicht oft so viele Fischarten und -schwärme zu sehen bekommen, und vor allem haben wir feststellen können, daß sich die Korallen wieder langsam erholen. Highlights waren eine absolut unerschrockene Schildkröte, ein mittelgroßer Weißspitzenriffhai und natürlich ein Rudel Delfine, das rundum die Insel sein Jagdrevier hatte.

Thudufushi ist die Insel für Urlauber, die Ruhe und Erholung suchen, die eine Woche lang barfuß und leger unterwegs sein möchten und nebenbei aber auf keine Annehmlichkeiten verzichten möchten. Wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt und hoffen jetzt schon, im nächsten Jahr eine ähnlich schöne Insel zu finden!
 


 

Reisebericht Thudufushi vom 06.05.-20.05.05

Nach Nakatchafushi und Meedhupparu hatten wir uns nun für Thudufushi entschieden. Dies war der dritte Maledivenurlaub, den wir zu viert mit Freunden angingen.
Die Inselbeschreibung in Adrian Nevilles „Resorts der Malediven“ gab den Ausschlag (Danke Claudi ;-) ).

Dem Reisebericht vom 16.04.05-01.05.05 ist nicht mehr viel hinzuzufügen, da er sich mit unseren Empfindungen nahezu deckt. Ausdrücklich hervorheben möchten wir auch noch mal, dass das oft angesprochene „Italienerproblem“ auf Thudufushi wirklich keines ist. Wir haben alle Gäste gleich welcher Nationalität als angenehme „Familienmitglieder“ kennengelernt.
Ein großes Lob gebührt auch den beiden italienischen Animateuren Bado und Luca (Superlucafushi), die auf alle Gäste gleichermaßen zugehen und eine angenehme Animation betreiben, von der man sich zu keiner Zeit genötigt fühlt.

Zur Zeit sind überdurchschnittlich viele Urlauber aus Deutschland auf Thudu, weil auf der unweit gelegenen Schwesterinsel Athuruga 20 Bungalows renoviert werden und Meyers seine Kunden nach Thudufushi umbucht. Von Deutschland aus werden zur Zeit nur die „Neckermänner“ nach Athuruga gebracht. Daher ist Thudu nahezu ausgebucht und auf Athuruga sind dafür nur 40 Gäste.
Dies ist vielleicht auch der Grund, warum der Koch Victor zu unserem Glück auf Thudu seine Künste gezeigt hat!

Zur Unterkunft kann man noch sagen, dass zur Zeit das Meer wieder an der Beachbar-Seite knabbert und den Sand auf der Rückseite der Insel ablegt. Wir hatten mit unseren Freunden den Doppelbungi 30/31 und waren im nachhinein sehr zufrieden damit. In den zwei Wochen unseres Aufenthaltes hat es gut und gerne 5 Meter Strandbreite an Sand angespült. Schwappte bei unserer Ankunft das Wasser noch fast bis an den Bungi, so konnte man zuschauen wie der Strand von Tag zu Tag breiter wurde. Weiterhin hatten wir die Windschattenseite der Insel und vor dem Bungi eine Bilderbuchpalme, die bis über das Wasser reichte und uns prima Schatten spendete. Zu der Kritik an den Bädern können wir berichten, dass die Insel im September wegen Renovierung komplett geschlossen werden soll. Die Bungis werden dann neu gestaltet, incl. der Bäder. Wer vor September noch hinfährt, sollte nach Zimmer 14 (Einzelbungi) oder 24 (Doppelbungi) fragen, da diese schon als Musterbungalows fertiggestellt sind. Wir haben uns einen angeschaut, nicht übel!!! Der Fliesenfußboden wurde durch einen Holzfußboden ersetzt und auch der Rest der Einrichtung wurde im gleichen Naturholz gestaltet. Die Bäder wurden komplett erneuert.

Das Tauchen war das i-Tüpfelchen am Urlaub. Erst trafen wir Antonella wieder, die wir vom Vorjahr von Meedhupparu kannten, und dann gab es auch noch bei jedem Tauchgang Haie satt. Die Tauchplätze waren insgesamt sehr sehr schön, man sieht allerorts, wie sich die Unterwasserwelt regeneriert. Das Tauchen mit „Anto“ und Andrea war Spitzenklasse!
Nur die Mantas haben noch gefehlt, aber zu dieser Jahreszeit waren sie wohl schon weiter nach Norden gezogen. Man kann halt nicht alles haben...

Insgesamt haben wir einstimmig unsere neue Trauminsel gefunden, auf der man das Motto „No news no shoes“ noch ausleben kann. Wenn wir das nächste Mal auf die Malediven zurückkehren, wird an Thudufushi wohl kein Weg vorbeiführen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Insel nach der baulichen Aufwertung noch halbwegs bezahlbar bleibt.

Wer mehr über Thudu wissen möchte oder an Fotos interessiert ist, kann sich gerne an uns wenden.

Gruß Torsten und Moni
Maledivenfans@freenet.de

"P.S. Derjenige der sich bei uns am 01.07.06 per email gemeldet hat, möge diese email bitte nochmals schicken. Wir haben sie aus Versehen gelöscht, möchten sie aber gerne beantworten."

 


 

Reisebericht Thudufushi 16.04.05 - 01.05.05

Dies war nach Kuramathi, Sun Island, Velavaaru und Angaga unsere fünfte Reise auf die Malediven. Thudufushi hatten wir bei einer Tauch-Tagestour kennengelernt.

Nachdem wir erfahren haben, dass das Hotelmanagement nun nicht mehr unter italienischer Leitung steht, stand der Reise nichts mehr entgegen. (Bisher hatten wir auf den vorherigen Reisen nur schlechte Erfahrungen mit italienischen Gästen gemacht) Thudufushi gehört zwar einer schweizer Gesellschaft, wird aber von Italienern vor Ort gemanagt. Unsere Vorurteile haben sich hier aber absolut nicht bestätigt – ganz im Gegenteil - wir waren von der Freundlichkeit des Managements, der zurückhaltenden italienischen Animation und den ruhigen italienischen Gästen überrascht. Das Hotel besitzt 47 Bungalows. Es waren ca. 50 Gäste auf der Insel.

Die erste Woche waren überwiegend Italiener, in der zweiten Woche waren in der Mehrzahl Schweizer und Engländer auf der Insel. Die meisten Gäste bleiben nur eine Woche auf der Insel.

Unterkunft:
Nach Empfehlungen anderer Reiseberichte versuchten wir vorab den Bungalow 32 oder 35 zu bekommen. Wir bekamen dann den Bungalow 40 (im Thomas Cook Katalog ist Bungalow 40 abgebildet- der in der Mitte), was sich als besser herausgestellt hat, da der Strand vor 32 und 35 so gut wie nicht mehr vorhanden ist. Hier hat sich der Strand wohl aufgrund der Strömungsverhältnisse etc verschoben. Unser Bungalow war sehr gut, wir hatten aber aufgrund des Reisepreises eine bessere Ausstattung – speziell der Dusche – erwartet, obwohl sogar Sonnencreme zur Verfügung gestellt wurde. Die Zimmer haben Klimaanlage, Deckenventilator, deutsche Steckdosen, Fön, Kühlschrank und Radio (wird im Katalog als Musikanlage verkauft)

Verpflegung:
Thudufushi ist ein AI Resort, dass keine Wünsche offen lässt. Das Essen ist vorzüglich und es steht immer eine große Auswahl zur Verfügung. Es wird mehrmals wöchentlich Fisch am Strand gegrillt (Blue Marlin, Kingsfish, Barracuda etc.). Sonntags wird unter Kerzenlicht (Papier-Lampions) am Strand gegessen. Angestellte sind ständig bemüht abgebrannte Lampions durch Neue zu ersetzen. Der Kühlschrank im Bungalow wird täglich aufgefüllt und ist im AI Angebot enthalten. Zweimal täglich kommen Angestellte zu den Bungalows und bieten Kokosnüsse und Erfrischungstücher an. Zum Geburtstag wird am Abend ein Liedchen gesungen und eine Geburtstagstorte mit Namen d’rauf serviert.

Tauchen:
Die Tauchschule „The Crab“ wird von zwei Italienern: Francesco, Paola, und einem Engländer: Daniel geführt. Nur sehr wenige Gäste tauchen, man hat reichlich Platz auf dem Dhoni. Tauchgäste ohne AOW Zertifikat durften entsprechend den maledivischen Vorschriften nicht bis 30m tauchen. Das Hotelpersonal reinigt die komplette Ausrüstung und bringt sie vom und zum Boot. Man muss sich um nichts kümmern. Dies war für mich etwas ungewöhnlich, da ich meine Ausrüstung gerne selbst sauber mache. Die Tauchplätze erholen sich von El Nino und sehen mittlerweile wieder farbenfroher aus. Großfische waren eher selten, d.h. nicht bei jedem Tauchgang zu sehen. (Weißspitzenriffhaie, Grauhaie, Leopardenhai, Mantas; Napoleon – leider kein Walhai !!) Schade fand ich, dass die Tauchguides nie UW Lampen zur Verfügung stellten oder anboten, obwohl die meisten Tauchplätze sehr schöne, große Überhänge und Höhlen haben. Meine eigene hatte ich zuhause vergessen. Im Gegensatz zu den bisher besuchten Inseln, fand ich angenehm, dass nur wenige Taucher auf dem Boot waren, andererseits lagen Bleigurte ungesichert herum. Die Getränke auf dem Dhoni (Kaffee, Wasser, Cola, Sprite, O-Saft etc.) gehören zum AI Angebot. Es wird immer Ananas und Kokosnuss angeboten

Schnorcheln:
Die Schnorchelausrüstung kann kostenlos am Wassersportzentrum ausgeliehen werden.
Das Hausriff ist einfach zu beschnorcheln und bietet sehr viel verschiedene Fischarten. Aufgrund der Strömung ist es manchmal schwer wieder zum Einstiegspunkt zurück zu kommen, es gibt aber mehrere Einstiegs- und Ausstiegspunkte. Belohnt wurden wir mit mehreren Delphinschulen, Muränen , Schildkröten, Oktopusse und Adlerrochen. An einem Tag mit sehr starker Strömung (nach Vollmond) waren ca. 25 Mantas (ca. 3m Spannweite) direkt am Hausriff. Haie haben wir am Hausriff nicht gesehen.

Sonstiges:
Bei einer Tauchtour haben wir Athuruga besucht. Die Bungalows sind hier teilweise in zwei Reihen gebaut und viele werden z. Zt. renoviert, so dass sich nur 20 Gäste auf der Insel befanden. Bemerkenswert sind die vielen Babyhaie direkt am Strand.
Unserer Meinung nach ist Thudufushi schöner als Athuruga.
Alles in allem war Thudufushi unser bisher schönster Maledivenurlaub, da alles sehr ruhig, gediegen und trotzdem leger zugeht. Wenn wir eine Insel zweimal besuchen würde, wäre Thudufushi die erste Wahl.


 

Reisebericht Thudufushi 1.3.05 - 7.3.05

Eigentlich bräuchte man keinen Reisebericht zu Thudufushi verfassen. Ein Link auf die vielen Berichte von Athuruga könnte genügen. Wenn, ja wenn nicht doch die vielen kleinen Details den Aufenthalt doch anders wirken lassen.

Insel:
Thudufushi ist derzeit ca. 180 x 220m groß. Derzeit haben alle Bungis einen ca. 20 - 30m breiten Streifen Strand, die Bungis zwischen 26 und 34 allerdings mit einer Stufe aus Sand. Es sieht so aus, daß dort die Strömung wohl gerade den Strand abträgt und ihn im Bereich der ersten 6 Bungis ablegt. Immerhin: im Vergleich zu den Vorjahren hat im Moment jeder gleichviel Strand, was so nicht selbstverständlich ist. Im Bereich der Bungalows 10 - 18 gibt es 4 Korallenmauern an der Hausriffkante. Diese sind aber so niedrig gebaut, daß sie noch nicht mal bei Ebbe den Blick nach Innafushi mit seinen Safaribooten stören. Der Strand selbst besteht aus etwas gröberem Korallensand, der aber gerade noch fein genug ist, daß man keine Schuhe braucht. Bis auf die Gefahr, sich auf der Terasse der Mainbar einen Spreißel einzufangen oder im Vergleich zu italienischen Schicksen mit Stilettos underdressed zu sein, ist Thudufushi definitiv eine Barfußinsel. Womit wir beim Publikum wären: die Hälfte der Gäste stellen Italiener, dann kommen noch ca. 30% Engländer dazu, den Rest teilen sich Deutsche und Franzosen.
Dieser hohe Italieneranteil führt dazu, daß die abendliche Animation fast komplett auf italienisch abläuft. Macht aber nix, dann kann man noch in Ruhe auf der wunderschönen Holzterrasse der Mainbar etwas trinken oder einfach sich zurückziehen. Es wird nämlich doch recht spät: das Abendessen beginnt erst gegen halb neun, die abendliche Animantion erst um 22:30 Uhr. Auch das Mittagessen beginnt eher erst gegen 13:30.

Essen und Trinken:
Für den späten Beginn der Mahlzeiten entschädigt die herausragende Qualität des Essens. Es soll in der Vergangenheit schlechter gewesen sein, aber das Management hat in seiner Not den italienischen Koch und Victor von Athuruga abgezogen und dieser bringt mit seinem Know-how nun Thudufushi auf Vordermann. Wechselnde Salate am Buffet, hervorragender roher Fisch, abwechslungsreiche Hauptgänge und kreative Desserts lassen keine Wünsche offen. Zur Not kann man sich aber auch ausschließlich von Pizza ernähren. 5 verschiedene Sorten Brot, auch eine etwas dunklere, runden den positiven Eindruck schon beim Frühstück ab.
Nur unser Tischkellner war trotz Anschubfinanzierung nicht zu zeitnahen Getränkelieferungen zu bewegen, seine Kollegen machten einen flinkeren Eindruck. Die Atmosphäre im Hauptrestaurant hat auch einen Hauch Kantinenstimmung - ein Essen am Strand ist auch eher selten. Um genau zu sein: einmal pro Woche werden alle Gäste auf den Strand zum Abendessen verfrachtet.

Einrichtungen:
Wie schon erwähnt, hat die Mainbar eine neue Holzterrasse bekommen, was leider fußballbegeisterte Gäste und die einheimische Mannschaft den Fußballplatz gekostet hat. Desweiteren gibt es ein Volleyballfeld und ein gut sortiertes Wassersportzentrum mit Windsurfbrettern, einer Jolle, einem Katamaran, div. Kajaks und der Möglichkeit Flossen, Brille und Schnorchel zu leihen. In der Inselmitte steht vor dem schön angelegten Spa-Bereich mit 4 Hängematten eine Tischtennisplatte und ein Dartboard. Neben der zwischen den Mahlzeiten geöffneten Beachbar gibt es die Möglichkeit, auf bequemen Holzliegen zu relaxen. Im Shopbereich hat ein Juwelier den Frisörsalon übernommen. Derzeit kümmert sich ein junger fähiger Chirurg um die medizinischen Probleme der Gäste. Das neu angeschaffte Speedboot kann für ausgedehnte Schnorcheltouren oder zum Wasserskifahren gechartert werden. Das Animationsteam ist motiviert und nett (Gruß an Lucca) und bietet täglich div. Aktivitäten an (Schnorcheln, Gymnastik usw.) Im AI sind 2 Auflüge enthalten: 1 Besuch auf einer Einheimischeninsel (Mandhoo) und 1x Sunset-Fishing. (War da nicht früher auch mal Desert-Island als 3. Ausflug im AI drin?!?)


Zimmer:
Es gibt 47 Einzel- bzw Doppelbungalows mit einem halboffenen Bad und einer Terrasse mit Meerblick. Die vorhandenen Reihenbungis werden ausschließlich für den Staff genutzt. Da wie oben erwähnt der Strand im Moment recht gleichmäßig ist, möchte ich keine Empfehlung für den einen oder anderen abgeben. Lobend erwähnt werden muß, daß die Minibar im AI enthalten ist. Allerdings ist es schade, daß im Gegensatz zu Athuruga keine Bademäntel und Bettvorleger vorhanden sind. Die Bungis 9, 14, 17, 32, 35, 40 und 43 sind Einzelbungalows - wir hatten ruhige Nachbarn und deswegen auch kein Problem mit der Hellhörigkeit der Doppelbungis.

Schorcheln und Tauchen:
Das Hausriff ist ausgedehnt zu beschnorcheln. Einstiege sind außer am Steg noch vor den Bungis 10 und 32 zu finden. Nutzt man den Einstieg am Bungi 32, so kann man sich in etwas über einer Stunde mit der Strömung um die halbe Insel herum bis zum Steg treiben lassen. Die Vielfalt der Fauna läßt auch keine Wünsche offen: Schildkröten, Stachelrochen, Muränen, das ganze bunte Doktorfischprogramm und als Krönung am Korallenblock vorm Steg einen schlafenden Leopardenhai. Angeblich soll auch mal ein Manta drin sein. Auch den Korallen ist die Erholung schon anzusehen. Bis auf die fehlenden Babyhaie ist das Hausriff deutich fischreicher als das von Athuruga.
Die Tauchschule "TheCrab" läßt sich mit dem Begriff Licht und Schatten bewerten.
Positiv zu erwähnen wäre das gepflege Equipment, die von Francesco ausgewählten Tauchplätze, Natascha aus Südafrika als Tauchguide mit Liebe zum Detail und die gut gefüllten Flaschen.
Negativ waren die 18m Tauchtiefenbeschränkung für "Anfänger", die nur für Nicht-Italiener zu gelten scheint, ein völlig überhasteter Check-Dive als Bootstauchgang statt vom Steg aus und ein ziemlich arroganter Tauchguide Dan, der nur auf massive Nachfrage auf Kundenwünsche eingehen kann. Das PADI-$-System hat er schon gut verinnerlicht. Außerdem wird nicht-DAN-Europe-Mitgliedern eine völlig untergedeckte Tauchversicherung mit $4 Prämie pro Tag aufgezwungen. Ich halte sie persönlich für überflüssig (Stichwort Doppelversicherung, Folgeschäden). Da gibts besseres.

Tsunami:
Der höchste Wasserstand lag bei wenigen cm im Rezeptionsbereich. Die Insel hat keinerlei Schäden davongetragen.

Fazit:
Für sich betrachtet ist Thudufushi empfehlenswert. Zieht man den unvermeidlichen Vergleich zu Athuruga, so können einen höchstens die Modenschau der italienischen Schikeria zu den Essenszeiten oder das triste Ambiente des Restaurants stören. Vermißt haben wir nur die bedeutend familiäreren Atmosphäre von Athuruga (und den Fußballplatz), aber Dank der überaus netten und hiflsbereiten Guest-Relation-Managerin Nicole sind wir dann für den Rest des Urlaubs umgezogen.

Fragen? Forum.

Xenia und Christian