Aufenthalt vom 16. - 24.01.2010
Davor besuchte Inseln: Baros, Nakatcha (heute Huvafen Fushi), Velavaru, Coco Palm Dhuni Kolhu, Medhufushi.
Vakarufalhi ist derzeit nur über Hotelplan Schweiz oder Italien pauschal buchbar, der Großteil der Gäste sind Italiener (auch das Management ist italienisch: TClub). Evtl. wird ein kleines Kontingent künftig auf dem deutschen Markt angeboten, aber das ist noch nicht sicher. Direkte Buchungsanfragen an die Insel werden an Hotelplan in Male weitergeleitet, auf diesem Weg habe ich dann auch gebucht. Bei den Flügen habe ich mich für die Verbindung mit der Swiss bzw. Edelweiss (Stuttgart-Zürich-Male) entschieden.
Der Transfer zur Insel erfolgt mit TMA (meiner Meinung nach weit besserer Service als MAT, auch wenn die Abflug-Lounge nicht so riesig und modern ist). Das Wasserflugzeug landet vor der Nachbarinsel Maafushivaru, von dort sind es noch ca. 15 Minuten per Dhoni nach Vakarufalhi.
Die Insel ist wunderschön bewachsen. Auf die Wasserbungalows hätte man meiner Meinung nach gerne verzichten können. Der Strand sowie auch alle Wege auf der Insel werden täglich geharkt, um herabgefallene Blätter bzw. Korallenstückchen zu entfernen. Alles wirkt sehr gepflegt.
Die Beach-Bungalows sind sehr geräumig, auf der Terrasse gibt es 2 Stühle, ein Tischchen und einen Lounger, zusätzlich 2 Liegen plus Sonnenschirm am Strand (nummeriert mit Zimmer-Nr.). Zur Ausstattung gehören: Flachbildschirm-Fernseher (???), Espresso-Maschine, Kühlschrank bzw. Minibar (kann nach eigenen Wünschen befüllt werden), Safe, Klimaanlage (läuft einwandfrei & ruhig). Die offenen Bäder sind sehr modern, großzügig, mit viel Glas (Dusche).
Die Overwater-Bungalows sind wohl ähnlich konzipiert, aber noch großzügiger angelegt (Badewanne).
Die Insel kann ausschließlich mit Vollpension Plus gebucht werden, d.h. die Getränke während der Mahlzeiten sind inklusive (Soft Drinks, Wasser, Bier, Wein). Täglich gibt es zwei kleine Wasserflaschen auf's Zimmer und beim Essen bestellte 1,5l Wasserflaschen dürfen ebenfalls mit auf's Zimmer genommen werden. Das Restaurant ist unterteilt in 4 Bereiche: Staff-Bereich, Buffet, Gäste der Beach-Bungalows und Gäste Wasservillen. Alle Mahlzeiten werden als Buffet angeboten, dabei werden keine Unterschiede bezüglich Gästen gemacht. Beim Essen macht sich ganz klar bemerkbar, dass die Insel mittlerweile in italienischer Hand ist (auch der Chefkoch ist Italiener). Pizza, Pasta & Co sind täglich auf dem Speiseplan. Dank der Thailänderinnen im Spa gibt es mittags und abends jeweils ein Curry-Gericht und Reis. Die Vielfalt der angebotenen Speisen könnte meiner Meinung nach verbessert werden. An der Qualität gibt es absolut nichts auszusetzen (das Risotto - genial!), aber ich erwarte mir einfach Anderes auf den Malediven als italienisches Essen.
Ich war hauptsächlich wegen dem Tauchen auf der Insel. Leider ist die Anzahl der Taucher unter den italienischen Gästen nur sehr gering. Hinzu kommt, dass sie auch nur alle 1 Woche bleiben und die Zeit eben anders nutzen, als zu tauchen. Dank einem Schweizer Paar (DANKE Andrea & Raffael) fand die Ausfahrt am Morgen regelmäßig statt, zu Ende meines Aufenthalts waren noch ein paar Taucher mehr mit dabei, aber es fand täglich weiter nur eine Ausfahrt statt.
Die Tauchplätze werden weiterhin von der Tauchschule anhand der angemeldeten Teilnehmer festgelegt. Die Leitung der Tauchschule hat Antonio übernommen (er war zuvor einige Jahre auf Maafushivaru), unterstützt wird er momentan von Stefano. Petra & Marc haben die Insel in Richtung Kuredu verlassen. Sie werden nach Erföffnung des Six Senses Latitude Laamu dort ihre eigene Tauchschule betreiben. Ein deutschsprachiger Tauchguide soll auf alle Fälle noch zum Team stoßen. Vorläufig ist die Kommunikation nur auf Italienisch oder Englisch möglich.
Es werden verschiedene Ausflüge angeboten. Man hat die Möglichkeit eine bewohnte Insel oder andere Resort-Inseln zu besuchen, ein Schnorchelausflug zu einer Sandbank wird angeboten, als auch ein Ausflug zum Fischen. Eine auf der Insel stationierte Meeresbiologin gibt 1 - 2 mal wöchentlich Infos zu den Riffen und ihrer Entstehung. Täglich um 11 und um 16 Uhr findet ein gemeinsames Schnorcheln am Hausriff statt (entweder in Begleitung der Meeresbiologin oder mit einem Staff-Mitglied von TClub).
Fazit: Vakarufalhi ist eine super-schöne Insel. Entspannen kann man dort ganz wunderbar. Wer hauptsächlich Tauchen möchte und ein internationaleres Publikum/Essen bevorzugt, entscheidet sich besser für eine andere Insel.
Reisebericht Vakarufalhi 17.10. - 01.11.2007
Vieles wurde bereits hier im Forum über Vakarufalhi geschrieben. Ich möchte mich daher nur auf einige Punkte beschränken, die ich persönlich erwähnenswert finde und einige Schulnoten subjektiv verteilen.
Service: Note 2-
Bei der morgendlichen Ankunft auf Vakarufalhi am 18.10.2007 wurde uns
kein Begrüssungstrunk serviert und ich hatte das Gefühl, dass wir
irgendwie "ungelegen" kamen. Das ist mir aufgefallen, denn als wir einen
Ausflug mit Übernachtung auf Mirihi machten, wurden wir dort sehr, sehr
herzlich begrüßt (Begrüßungsrede mit Informationen zu Mirihi,
Begrüßungs-Cocktail), obwohl wir nur 1 Nacht dort verbrachten.
Schön wäre es, wenn es auf Vakarufalhi einen deutsch sprechenden
Rezeptionisten geben würde. Des öfteren hat man nämlich sein Anliegen
jemandem vorgetragen, der dann wiederum einen anderen geholt hat. Diesem
mußte man sein Anliegen nun noch einmal erläutern. Etwas
nervenaufreibend.
Essen: Note 2
Im direkten Vergleich mit Mirihi (1 Tag) fällt das Essen auf Vakarufalhi
etwas ab, wobei das Buffet auf Mirihi als fast luxuriös (Auswahl,
Qualität, Menge, Präsentation) zu bezeichnen ist.
Schorcheln: Note 2+
Über Fischmangel kann man nun wirklich am Hausriff nicht klagen.
Teilweise große Schwärme und tolle Vielfalt. Leider hat die
Korallenbleiche zugeschlagen.
Die Einstiege am Hausriff waren etwas verwittert und scharfkantig. Hier
sollte nachgebessert werden.
Spa: Note 2
Keine Vergleichsmöglichkeit. Die orientalische Massage (1 h) war sehr
entspannend, das Ambiente im Spa asiatisch-ruhig.
Moskitos: Note 5
"Diese Biester haben mich schon wieder erwischt !" war ein häufiger
Spruch. Als ich ankam und an der Rezeption wartete - leider habe ich
mich nahe an eine Pflanze mit stehendem Wasser gesetzt- wurde ich
bereits 5 Mal am Ellenbogen gestochen. Ich hatte das Gefühl, dass diese
Biester nur auf mein süsses Blut gewartet haben. Autan hat nichts
genutzt, mitgebrachtes Paral ebensowenig. Nur das einheimische Shildtox
hauchte den Biester das Leben aus oder ein Hieb mit der flachen Hand.
Gerade im Essraum durch den Brunnen in der Mitte war das eine Plage. Man
sah zudem die Bister nicht im schummrigen Licht, nur spürte man den
Juckreiz einige Zeit später. Zum Essengehen sind daher lange Hosen zu
empfehlen.
Im Bungalow blieb man gottseidank von den Mücken verschont.
Ich weiss nicht, ob dieses Problem überhaupt zu beheben ist, jedenfalls
scheinen die wöchentlichen Sprühaktionen auf der Insel nicht 100%ig zu
nutzen. Vielleicht wäre es ohne sie aber auch unerträglich.
Wie sehen das andere Forum-Leser ?
Klimaanlage: Note 3
Sehr viele Einstellmöglichkeiten, einfach zu bedienen vom Bett aus
(Fernbedienung). Leider war es nicht einfach die optimale Einstellung
herauszufinden. Manchmal war es nachts einfach zu kalt. Zudem war ein
Quitschen zu vernehmen, wodurch wir gezwungen waren, Ohrenstöpsel in der
Nacht zu tragen, was aber kein Problem darstellte.
TV: Note 5
Entgegen vieler Malediven-Urlaubern hätte ich persönlich gerne ein
TV-Gerät im Bungalow gehabt, um wenigstens spät abends mal Nachrichten
etc. zu sehen.
Fazit: Note 1-
Insgesamt war es mein erster Urlaub auf den Malediven und auch nicht
mein letzter, da die positiven Eindrücke die wenigen negativen mehr als
wettgemacht haben.
Optimales Relaxen, glasklares, warmes Wasser bis in die Nachtstunden,
romantische Sonnenuntergänge, beeindruckende Tierwelt.
Die Insel bekommt auf der windgeschützten Seite etwa 10 Wasserbungalows. Die Insel wird für ein halbes Jahr geschlossen und der Reisebetrieb beginnt wieder im Dezember 2008.
jamz(at)arcor.de
Reisebericht Vakarufalhi 04.10.07 bis 18.10.07
Normaler pünktlicher Flug mit Condor, bei Ankunft in Hulule der erste Schreck: da kamen mehrere Flieger auf einmal an und entsprechend lange waren die Schlangen beim „Passstempeln“. Schlau wie wir sind, haben wir uns mal ganz links in der Schlange angestellt, dort wo die Flugbesatzungen abgefertigt werden. Normalerweise machen die dann weiter mit den Touris, diesmal hatte der jedoch keine Lust mehr auf solche und so waren wir dann doch nicht mehr so schlau.
Als wir dann endlich durch die Pass- und Gepäckkontrolle waren kam was Positives:
1. der Check-in bei MAT und MTA geschieht nunmehr direkt am Ausgang
vom Flughafen, links von den kleinen immer noch vorhandenen Schaltern
2. unsere Ängste auf lange Wartezeiten weil wir fast als letzte
rauskamen (wie gesagt, es kamen mehrere Flieger gleichzeitig an)
bestätigte sich zum Glück nicht, Wartezeit ca. eine Stunde
Nach Gepäckabgabe und einchecken wurden wir dann mit dem Bus an die
Wartehalle der Wasserflieger gefahren.
Wir kamen dann so um die 12 Uhr in Vakarufalhi an (Malezeit plus 1 Stunde). Nach dem üblichen ausfüllen von Formularen haben wir unser Zimmerschlüssel in Empfang genommen, und wie sich später herausstellen sollte, glücklicherweise einen Einzelbungi am Anfang der Südseite. Ab Mitte Südseite nach dem Steg wird am Strand sehr viel Wurzelwerk sichtbar, etwas weiter so von ca. Nr. 140 bis Spa (die Westseite) waren aufgeplatzte Säcke mit Korallenschrott Standard, wahrlich kein schöner Anblick. Ja, es war genau an der Sunsetbar. Wiederholer sagten, dort wäre letztes Jahr um die gleiche Zeit der Strand am schönsten gewesen.
Unser Bungi war wohl noch einer aus der Gründerzeit (manche Bungis sind teilrenoviert), mit dem gleichen Charme, etwas abgewohnt, nackte Neonröhren über dem Spiegel und die Schränke gingen nicht richtig zu. Allerdings sind die Bungis auch groß, geräumig, hatten Palmendach, Blick auf’s Meer, Liegen mit dicken Auflagen und was uns sehr wichtig war: es war alles da was notwendig war und es funktionierte wirklich alles. Das Bad war halboffen und groß mit Außendusche (nur Kaltwasser), das einzige was das Bad an Neuerungen erfahren hatte waren wohl die Armaturen. Wer mit Warmwasser duschen wollte musste dies in der Badewanne tun. Es hängt dort kein (widerlicher) Duschvorhang, entsprechend waren auch hinterher die Überschwemmungen im Bad. Um Missverständnissen vorzubeugen, wir waren über die Bungis nicht enttäuscht, hatten es uns auf Grund verschiedener Reiseberichte sogar schlimmer vorgestellt, nun ja wir gehören auch nicht zu der Sorte die gebrochenen Fliesen zählt ;-))
Die Wege der Insel sind hinter den Bungis angelegt was in Bezug auf Publikumsverkehr sehr angenehm war. Die Insel konnte am Strand ohne „Kletterpartien“ herrlich umrundet werden. Die Lagune auf unserer Seite war bestens zum Baden geeignet, ein Hausriff ist vorhanden. Alle Wege sind aus Sand (leider betonierter o.ä. Untergrund), gleiches gilt für Bar und Restaurant. Es gibt keinen Dresscode. Die Bar hatte einen wunderschönen Ausblick auf viele Inseln wie z.B. Machafushi, Vilamendho, Lily Beach (nein, das Lilybauwerk konnte man nicht erkennen). Auch im Innern war die Insel sehr anständig gepflegt und ansprechend begrünt. Eigentlich war es also ein Luxusurlaub!
Das Essen ist 3 x die Woche kein Buffet was uns vor der Buchung dieser Insel etwas Gedanken machte, es stellte sich glücklicherweise als unbegründet heraus. Die Auswahl auch am Büffet war im Vergleich zu manch anderen Inseln zwar nicht gerade riesig, aber alles was dort angeboten wurde, war in einer sehr guten geschmacklichen Qualität und ordentlich angeboten. Auch Vegetarier werden bestens bedient. Extra Lob an die Küche!!!!!!
Die Tauchschule ist gut organisiert, da gibt es wenig zu meckern. Die
Flaschen waren immer reichlich gefüllt (habe das auch schon anders
erlebt), ein Briefing wurde vor dem auslaufen des Bootes meist ganz
ordentlich gemacht und autonomes/ unbegleitetes tauchen wird
großgeschrieben. Einigen war das wohl auch „zu autonom“, habe mich bei
meinem ersten Bootstauchgang mit einem Pärchen unterhalten die nach dem
OWD-Kurs den ersten Bootstauchgang machten……. alleine????!!!! Gut find
ich das zwar nicht und sogar unverantwortlich, ist aber auch nicht mein
Problem. Ich glaube wenn die um Begleitung gebeten hätten, wäre das auch
anders gegangen. Leider habe ich bei jedem Tauchgang mehrere Dutzend
tote Fische gesehen, bedeutet ich habe viele Dutzend mehr nicht gesehen.
Nicht dass die Fische wenig vorhanden wären, aber warum werden die toten
Fische nicht gefressen. Die Tauchschule begründete das mit einer
wahrscheinlich giftigen Algenart, wenn das dann wahr wäre, na denn, zum
Glück essen wir kein Fisch. Komischerweise habe ich genau 7 Haie bei 25
Tauchgängen gesehen (5 davon bei einem Tauchgang am Angaga Thila),
vielleicht liegt es daran????
Auch waren wir mehrmals auf Walhaipirsch, leider erfolglos :(
Sonstiges:
es gibt noch einen kleinen Shop und einen Juwelier, ein Spa (waren wir
nicht) und das Wetter war 1. Tag mittel, 2. und 3. Tag durchwachsen, 10
Tage toll, letzter Tag besch…..
Positiv war, dass am Abreisetag das komplette Büffet mit „Eiermann“ zur Verfügung stand. Beim Rückflug sind wir in Hulule das erste Mal durch die neuen Gates 4-6 zum Flieger gebracht worden und auf dem Weg dorthin gibt es auch eine 2. Lounge. Rauchen ist nach Durchgang 4-6 nicht mehr möglich, ob der Glaskasten bei den Gates 1-3 noch existiert können wir allerdings jetzt nicht sagen, im März war er noch da!
Was uns nicht so gefallen hat
Die Insel hatte ein „Mückenproblem“, wahrscheinlich wegen des - so wie wir gehört hatten - lange anhaltenden schlechten Wetters vor unserer Ankunft. So was haben wir selten erlebt und da kommen die Nachteile der vielgelobten offenen maledivischen Bäder zum Vorschein: man wurde während der nicht zu verhindernden Sitzungen regelrecht erstochen, neee ich find’s jetzt gar ned zum lachen. Auch abends an der Bar kam man nicht ohne mehrere Stiche weg. Es wurde während unseres Aufenthaltes 2 x gesprüht, nach 2 Tagen nutzte das leider auch nichts mehr.
Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Auswahl der Tauchplätze, man schreibt sich ein und hat erst mal keine Ahnung wohin es geht, das finde ich doch stark verbesserungswürdig! Abends wenn man sich mit anderen Tauchern über das Ziel des nächsten Tages unterhält (es wäre dann an der Tauchschule angeschrieben, aber wer geht schon den weiten Weg dort hin) wurde schon scherzhafterweise der Tauchplatz jedes Mal „25 Minuten“ getauft. Das liegt daran, dass die meisten angefahrenen Tauchplätze im gleichen Kanal liegen, halt 25 Minuten Fahrzeit. Die Plätze sind ja nicht schlecht (Kuda Rah ist ein Spitzenplatz!), nur 2 Wochen fast das gleiche muss jetzt wirklich nicht sein. Habe die Basis auch darauf angesprochen, andere Tauchplätze wären fahrtechnisch zu weit weg war die Antwort?????? Frage mich dann warum diese auch bei den fast täglichen 2-Tank-Dives nicht angefahren werden. Ich musste auch etwas lachen als man mir sagte, dass jetzt auch keine Mantazeit wäre. Mein Einwand sie sollten doch mal auf Lily oder Vilamendho nachfragen, die wüssten wo die Plätze sind, kam wohl auch nicht so gut an. Der Italiener von nebenan auf Maafushivaru wusste jedenfalls wo die Mantas sind und der Spot wurde auch von dort angefahren!
Zusammenfassend können wir die Insel für Badeurlauber bedenkenlos weiter empfehlen, für erfahrene Malediventaucher die hauptsächlich wegen des Tauchens kommen nur mit Einschränkung.
Fakt ist, dass die Insel ab Mai 2008 geschlossen wird. Was aus ihr wird konnten wir nicht in Erfahrung bringen, Gerüchteweise soll es eine Italienerinsel werden, wir fänden das sehr schade!
Sabine und Thomas
Vakarufalhi vom 12. bis 27. Mai 2007
Bisher besuchte Inseln: Velavaru (2003 und 2004), Bathala (2006), Mirihi (2006)
Anreise
Der Flug mit Condor verlief reibungslos und überraschenderweise war der
Service zufriedenstellend. Kissen und Decken auf jedem Sitz, regelmäßig
Getränkeservice, nur das Essen… Aber wir haben ja auch keine Sterneküche
erwartet.
Transfer mit der TMA war ebenfalls perfekt organisiert; schon wenige Minuten nach der Landung in Hulule saßen wir im Wasserflieger. Übergepäck wurde mit 2 USD pro kg berechnet.
Nach der Landung bei den „Gates“ Machchafushi, Maafushivaru und Vakarufalhi erfolgte ein ca. 20 Min. Transfer per Dhoni mit nur einem Ziel vor Augen: Unser Paradies für die nächsten 2 Wochen!
Insel
Vakaru ist eine absolute Barfussinsel. Inselwege, Rezeption, Bar,
Restaurant sind mit Sand aufgefüllt und sogar auf der Terrasse vor dem
Bungi kann man seine Füße in den Sand graben. Der Strand war bis auf
einen kurzen Abschnitt (Bungi 101 bis ca. 115) traumhaft breit, weiß und
fein. Abgerundet von den vielen Palmen und Pflanzen kam da ganz schnell
das Robinson-Feeling auf.
Überbuchung
Wir finden es ganz wichtig zu erwähnen, dass es zur Zeit auch auf Vakaru
ständig vorkommt, dass die Insel überbucht ist! Uns Vier (2 Paare) hat
es ebenfalls getroffen. Im Nachhinein wollten wir die angebotene
Alternative nicht mehr missen und sind sogar froh, dass wir uns hierzu
überreden ließen:
„Nach zwei Nächten in den Bungalows 101 und 103 dürfen Sie exklusiv auf unserem Boot „Goma“ durch das Atoll cruisen. Danach erhalten Sie zwei Bungalows an einem der schönsten Strandabschnitte.“
Mmmhhh, was nun? Zuerst einmal haben wir uns die Bungis angeschaut: 101 war wie alle anderen auch, nur der Strand fehlte fast. 103 war Teil eines Doppelbungis direkt neben Jetty A, ohne offenes Bad und nicht ganz so möbliert wie die anderen Bungis. Danach wurde uns die Goma gezeigt. Hierbei handelt es sich um die Motor-Segel-Yacht des Inseleigentümers, die normalerweise für teure Ausflüge zur Verfügung steht. Nach kurzen Verhandlungen haben wir das Angebot angenommen unter der Voraussetzung, dass die Goma morgens vor Vakaru liegt, damit wir zumindest einen Tauchgang am Tag machen können.
Goma
Nachdem wir die zwei „Übergangsbungalows“ 101 und 103 wieder geräumt und
unser Hauptgepäck in der Rezeption deponiert hatten, gingen wir wie
gewohnt mit dem Morgenboot tauchen, um anschließend unsere „Yacht“ zu
beziehen. Sieben Mann Besatzung und wir vier Gäste legten schließlich ab
Richtung unbewohnter Insel zum Mittags-Barbecue. Was wir hier geboten
bekamen, war traumhaft! Unter schattenspendenden Palmen wurden Tisch,
Stühle, ein Buffet und der Grill aufgebaut, während wir am anderen Ende
der Insel faulenzten. Nach einem leckeren Essen ging es wieder auf die
Goma und Richtung Lily Beach. Diese Insel besuchten wir, schauten uns
die Aufzuchtstation für Schildkröten an und nahmen noch einen Drink an
der Strandbar. Zurück auf dem Boot wurden schon wieder die ersten
Vorbereitungen für das Steam-Bot-Dinner getroffen. Das Abendessen war
ebenfalls sehr lecker, so dass wir am Abend des 1. Tages bei einem
kühlen Drink auf unseren Liegen in den Sternenhimmel schauten und sagen
konnten: Das war doch schon mal ein toller Anfang. Da das Boot im
geschützten Bereich einer Einheimischeninsel anlegte, wurden wir auch
sehr sanft in den Schlaf geschaukelt. Am frühen Morgen weckten uns
Regentropfen, die durch die offene Luke in unsere Kabinen prasselten.
Der 2. Tag verlief wie folgt: Frühstück, Rückfahrt nach Vakarufalhi,
Two-Tank-Dive bei Regen und Wind, Mittagessen auf Vakaru (wegen des
schlechten Wetters) und wieder auf die Goma. Inzwischen hatte der Regen
aufgehört und wir konnten auch diesen Tag an Bord voll und ganz
genießen. Nach einem Besuch des Rangali Hilton wurde uns auf unserem
Sonnendeck Kaffee und Kuchen serviert, während wir dem Sonnenuntergang
entgegenschipperten. Dieser Sunset-Cruise war für uns einmalig, da wir
über eine halbe Stunde eine große Schule von ca. 50 Pilotwalen begleiten
durften. Ein unvergessliches Erlebnis!
Fazit: Absolut empfehlenswert! Solltet Ihr ebenfalls wegen Überbuchung der Insel dieses Angebot bekommen, schlagt zu. Das Programm wird ganz nach Euren Wünschen gestaltet: Schnorchelsafaris, Besuch von anderen Hotelinseln, einsamen Inseln, Einheimischeninseln… (Essen, Trinken, Ausflüge ist alles inklusive)
Bungalow
Zurück von der Goma bezogen wir wie versprochen die Bungi’s 148 und 149.
Die Ausstattung fanden wir großzügig und gepflegt: Doppelbett,
geräumiger Kleiderschrank, Sideboard mit großem Spiegel, CD-Player (selbstgebrannte
CD’s bereiten jedoch Probleme), Minibar/Kühlschrank, Kaffeemaschine,
Sitzecke mit großem Tisch und 2 Korbsesseln sowie natürlich Klimaanlage
und Ventilator. Das Bad mit Waschtisch, Spiegel, Toilette, Badewanne und
Dusche mit Warmwasser, Außendusche mit Kaltwasser, Leine mit
Wäscheklammern (also auch an praktische Kleinigkeiten wurde gedacht).
Die Terrasse mit 2 Holzstühlen und Holztisch sowie zwischen Palmen 2
Plastikliegen und -tisch für den Strand. Der Roomboy kommt morgens und
abends, reinigt den Bungalow, wechselt die Handtücher, macht die Betten,
füllt die Minibar auf und glättet sogar den Sandboden auf der Terrasse
wieder, in den wir immer unsere Füße gegraben haben :-)
Essen
Wer hier nichts findet, ist selbst schuld. Morgens verschiedene frische
Brote, süße Teilchen, diverse Marmeladen und sogar Nutella. Eierspeisen
nach Wahl, die der Koch frisch zubereitet, Wurst, Käse sowie frisches
Obst, Joghurt und Müsli. Mittags Suppe, Salatbuffet, Pasta, Hühnchen,
Fisch, Lamm oder Rindfleisch, maledivisches Gericht, Gemüse u.v.m. Dazu
ein Nachtischbuffet mit Törtchen, frischen Früchten, ab und zu Eis oder
Mousse. Und am Abend ging es grad so weiter. Kurzum: Es ist superlecker!
Lediglich von den Hauptspeisen beim A la Carte Menü-Dinner (1-2 x die
Woche) waren wir nicht so begeistert, aber da hatten wir vielleicht die
falsche Wahl getroffen.
Service
An der Rezeption, der Bar, die Köche, unser Roomboy, der Gärtner… Das
gesamte Personal war total freundlich und sie kannten uns schon, denn
wir waren ja die, welche auf der Goma waren ;-) Lediglich unser
Tischkellner war sehr reserviert, aber auch damit konnten wir leben.
Soll er halt nicht lächeln, wenn ihm nicht danach zumute ist…
Spa
Die zwei Mädels aus Bali machten ihre Sache gut. Wir konnten insgesamt 3
verschiedene Anwendungen testen: balinesische Ganzkörpermassage,
Körperpeeling mit frischer Kokosnuss, Hot-Stone-Massage – herrlich.
Tauchen und Tauchbasis
Außer dem „Großen Grauen mit den weißen Punkten“ (auch Walhai genannt),
haben wir so ziemlich alles gesehen, was es auf den Malediven unter
Wasser zu sehen gibt: Manta, Adlerrochen, Geigenrochen, Fahnenrochen,
Schwarzpunktrochen, Schildkröten und Weißspitzenriffhaie massenhaft,
Grauer Riffhai und Silberspitzenhaie, Napoleons, Drachenköpfe,
Steinfische, Schaukelfisch, Muränen in allen Größen und Arten,
Langusten, Krebse, Garnelen, viele unterschiedliche Nacktschnecken von
weniger als 1 cm Größe bis „sehr groß“ und nicht zu vergessen die
Wendeltreppenschnecke. Wir waren begeistert und dass wir soviel zu sehen
bekamen, haben wir auch dem tollen Tauchteam von den Prodivers Marc,
Petra, Tommy und Nancy zu verdanken. Mit allen vier hat das Tauchen sehr
viel Spaß gemacht; die Briefings waren ausführlich und zutreffend (bis
auf wenige Ausnahmen bezüglich der Strömungsstärke ;-)). Die Tauchbasis
ist sehr gepflegt, das Equipment auf dem neuesten Stand; es werden
regelmäßig Two-Tank-Dive, Nachttauchgänge vom Boot, Ganztagesausfahrten
etc. angeboten. Zuerst hatten wir etwas Bedenken, dass wir vielleicht
mehrmals die selben Tauchplätze anfahren, da die Spots erst kurzfristig
bekannt gegeben werden. Unsere Sorge erwies sich jedoch als völlig
unbegründet. Bei 25 Tauchgängen wurde lediglich 2 x ein Spot angefahren,
den wir schon kannten; einer davon auf eigenen Wunsch (Kudimaah Wreck)
und einer wegen der Wetterverschlechterung (Broken Rock). Man sieht
also, das Team macht sich echt Gedanken, wer auf welches Dhoni
eingeteilt wird! Großes Lob an dieser Stelle.
Wetter
Zu guter Letzt die leidige Wetterfrage. Malediven im Mai = Regenzeit?
Weit gefehlt! Wir hatten lediglich 1 x morgens Regen und etwas Sturm und
2 x abends/nachts Regenfälle. Ansonsten schien die Sonne und die
Schlechtwetterwolken sahen wir nur von weitem. Wobei auch hier erwähnt
werden muss, dass es in anderen Atollen teilweise schlechter ausgesehen
hat mit fast täglichen Regenschauern, Stürmen etc. Wir hatten einfach
Glück. Wir können sogar behaupten, das war das beste Wetter, das wir
bisher auf den Malediven hatten, obwohl wir schon im November und Januar
sowie Juni da waren.
Fazit
Hier könnten wir zu Wiederholungstätern werden; hoffentlich bleibt die
Insel noch lange so, wie sie ist. Man munkelt auch schon seit 3 Jahren
immer mal wieder, dass eine Schließung mit Umbau bevorsteht, aber bisher
hat sich dies zum Glück noch nicht bewahrheitet.
Judith, Steffen, Gabi und Andreas
Fragen beantworten wir gerne: muellers99<at>t-online.de
Reisebericht Vakarufalhi 10.01 - 25.01.2007
Abflug
Pünktlich um 20:30 Abflug mit der Austrian ab Wien. Überraschung am
Flughafen: unser Tauchgepäck ist gratis und wir mussten nicht, wie zuvor
angekündigt, extra dafür zahlen. Wir sind Economy Class geflogen und die
Sitze waren schon ziemlich eng. Das Essen war okay, aber nicht aufregend
– AUA eben!
Nach Zwischenlandung in Colombo ging’s weiter nach Malé. Schon der Pilot hat uns darauf vorbereitet, dass das Wetter nicht besonders sein wird. So war es dann auch: bewölkt, windig und leichter Regen. Unsere Vorfreude konnte dies natürlich nicht trüben. Schnell durch die Passkontrolle, Gepäck vom Förderband geholt und weiter geht’s. Die Reiseleitung von Jahn Reisen verwies uns an den Airtaxischalter, wo uns die Tickets für den Weiterflug ausgehändigt wurden. Der Transfer ging sehr rasch und problemlos, Gepäck wurde eingecheckt (haben nichts gezahlt, obwohl wir zusammen ca. 50 Kilo Gepäck + Handgepäck hatten) und nach 20 Minuten Wartezeit ging es los Richtung Vakaru. Auf einer Plattform wurden wir „ausgeladen“ und ca. 5 Minuten später vom Dhoni abgeholt.
Ankunft und Bungi
Auf der Insel angekommen wurden wir mit Kokoseis, kaltem Tuch und Wasser
empfangen. Wir haben eine kurze Einweisung und Infomaterial (Inselplan,
Öffnungszeiten usw.) erhalten und dann wurde uns auch schon der
Bungischlüssel ausgehändigt. Wir haben bereits im Vorhinein Emails
geschickt, dass wir gerne einen Bungi auf der Süd-Ostseite hätten,
bekommen haben wir aber Bungi Nr. 103. Es wurde uns aber gleich gesagt,
dass wir am nächsten Tag umsiedeln können, wenn uns der Bungi nicht
gefällt. Da Nr. 103 kein offenes Bad hatte, sind wir gleich wieder zur
Rezeption und haben um „Verlegung“ ersucht. Am nächsten Tag wurden wir
bereits in unseren Wunschbungalow (Nr. 112 – Achtung – Inselplan stimmt
nicht ganz – laut diesem war unser Bungalow Nr. 113) umgesiedelt. Der
Bungi selbst war sehr schön (es wurde vor kurzem einiges erneuert) und
mit selbst zu regulierender Klimaanlage und zusätzlich Deckenventilator.
Steckdosenadapter sind ebenfalls vorhanden. Auch das Bad war schön, wenn
auch die Badewanne schon etwas älter war. Die Aussicht vom Bungi war ein
Traum – ok wenn man im Bett liegt, sieht man nur ein Stückchen Meer,
weil vor dem Bungi Sträucher und Palmen sind. Die haben aber den großen
Vorteil, dass man auch mal im Schatten liegen kann und ganz für sich
sein kann (das wussten wir spätestens nach zwei Tagen zu schätzen, als
die Sonne so richtig rauskam).
Die Bungis werden zweimal täglich gereinigt. Unser Roomboy war sehr
diskret, kam immer wenn wir beim Frühstück bzw. beim Abendessen waren
und hat wirklich gute Arbeit geleistet. In den seltenen Fällen, wo wir
ihn gesehen haben war er sehr freundlich und nett. Der Strandabschnitt
vor unserem Bungi war sehr breit und die Lagune flach und optimal zum
Schwimmen und Schnorcheln.
Restaurant & Essen
Das Restaurant hat, wie auch der Rest der Insel Sandfussboden und man
muss sich keine großen Gedanken über die Kleidung machen, da alles sehr
leger ist (Badekleidung ist aber nicht erwünscht). Das Essen selbst war
sehr lecker – vor allem natürlich der Fisch. Es gab immer eine große
Auswahl am Buffet. Einmal pro Woche gab es Barbecue und zweimal in der
Woche gab es ein Á la carte- Menü. Zum Frühstück gab es sogar Nutella
(echtes) und Müsli. Das einzige, das wir vermisst haben, war richtiges
Brot oder Gebäck. Ansonsten gab es jeden Tag Pasta, Fleisch, Fisch, ein
vegetarisches Gericht, ein Currygericht und natürlich zur Nachspeise
ganz süße Sachen und leckere Früchte. Wir haben in den zwei Wochen, die
wir dort waren, nie zweimal das gleiche Buffet gehabt.
An einem Abend hatten wir Candlelight-Dinner am Strand vor unserem
Bungalow, das war einfach spitze – die Seafood Platte (gegen Aufpreis)
war einfach köstlich und das Ambiente wahnsinnig romantisch, fast schon
kitschig.
Tauchen
Das Hausriff an und für sich ist schön zu betauchen. Vor allem der
Einstieg an der Nordseite über den Steg ist sehr angenehm, da man direkt
am Riff einsteigt. Auch das Riff soll auf dieser Seite schöner sein als
auf der Südseite. Wir haben teils schöne Korallen gesehen und ansonsten
Papageienfische, Drückerfische, Schildkröten, einen Riffhai, Muränen,
Drachenköpfe, Stechrochen und beim Nachttauchgang Feuerfische. Einige
Taucher und Schnorchler haben sogar einen Walhai am Hausriff gesehen,
während wir gerade auf dem Walhai-Point unterwegs waren und vergeblich
nach den Riesen gesucht haben :(. Wir waren nur dreimal am Hausriff
tauchen, die restlichen Tauchgänge machten wir vom Boot aus.
Die Tauchplätze in der Umgebung waren teilweise sehr schön – sehr viele
kleine Schwarmfische aber auch Skorpionfische, Rochen, Muränen,
Feuerfische, ein Steinfisch, Schildkröten, Riffhaie, Süsslippen,
Schnecken und und und…
Wir haben auch Ausflüge zum Manta-Point und zum Walhai-Point gemacht,
hatten aber leider kein Glück. Mantas nur vom Boot aus gesehen und
Walhaie gar nicht (kein Wunder, die waren ja auch am Hausriff) ;-)
Die Leute von der Tauchbasis sind durchwegs total in Ordnung. Vor allem
mit Nancy und Tommy hatten wir sehr viel Spass. Das einzige was an der
Tauchbasis zu bemängeln wäre ist, dass man beim Eintragen für die
Tauchgänge nicht weiß, wohin der Tauchgang geht. Das wird erst nach
18:00 Uhr bekanntgegeben. Die Diveguides achten aber schon darauf, dass
jemand nicht dreimal zum gleichen Tauchplatz fährt und dafür andere
nicht sieht. Wenn man einen bestimmten Tauchplatz sehen möchte, sagt man
es den Guides und die fahren den Tauchplatz auch an, sofern das möglich
ist (tw. strömungsabhängig). Besondere Ausflüge wie z.B. Manta- und
Walhai Point oder Wracktauchen werden schon im Vorhinein angekündigt.
Also, alles in allem waren wir sehr zufrieden.
SPA
Einfach perfekt! Viel mehr kann man dazu nicht sagen. Wir hatten drei
Massagen: Thai, Balinese und Oriental. Für mich persönlich war die
Orientalische die beste – ist eine optimale Mischung zwischen Thai und
Balinese.
Abendunterhaltung
Gab es so gut wie gar nicht. Lediglich an einem Abend haben zwei Jungs
mit Gitarren gespielt und gesungen (spitze!). Wir haben es genossen,
abends von keinen Animateuren „belästigt“ zu werden. Für uns einfach
ideal.
Sonstiges
Das „Publikum“ auf Vakaru war sehr angenehm: viele Schweizer, einige
Österreicher, Deutsche und Engländer. Meistens sehr sympathische Leute.
Auf der Westseite der Insel gibt es eine Sunset-Bar, die immer zwischen
18:00 und ca. 19:30, also zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs offen hat.
Wenn schönes Wetter ist, kann man dort bei einem Cocktail den
wunderschönen Sonnenuntergang genießen.
Auf der gesamten Insel ist Sandfußboden d.h. man braucht wirklich die
ganze Zeit keine Schuhe, auch keine Badelatschen. Wir haben die Schuhe
am ersten Tag ausgezogen und erst bei der Heimreise wieder angezogen.
An einem Tag haben wir einen Ausflug auf die Einheimischeninsel Dangheti
gemacht. Ist auf jeden Fall interessant, wenn man das erste Mal auf den
Malediven ist. Man bekommt einen kleinen Einblick in das Alltagsleben
der Malediver. Ansonsten gibt es dort keine Sehenswürdigkeiten oder so.
Man kann aber ganz viele Souvenirs einkaufen, die dort billiger sind als
im Souvenirshop auf Vakaru (handeln!).
Fazit
Für uns war es ein absoluter Traumurlaub. Leider waren die zwei Wochen
viel zu schnell vorbei. Wir haben uns auf Vakaru sehr wohl gefühlt,
konnten entspannen und die Seele baumeln lassen und zwischendurch
natürlich ein bisschen tauchen. Die Angestellten waren sehr nett,
freundlich und stets bemüht, den Gästen das Beste zu bieten.
Dezember 2006
Hallo Maledivenfreunde
Meine Frau und ich verbrachten trotz anhaltendem schlechten Wetter im November
2006 zwei wundervolle Wochen auf Vakarufalhi. Es war bis auf eine Kleinigkeit
ein super Urlaub. Leider liessen wir uns vom Internetauftritt der Tauchbasis:
„Es stehen 10 und 12 Liter Tanks zur Verfügung, täuschen“. Wir kommen aus der
Ostschweiz und tauchen in Süssgewässern mit normaler Pressluft. Wie erwähnt
werden laut Internetauftritt 10 und 12-Flaschen angeboten. Dass das nicht
richtig ist mussten wir vor Ort erfahren. Für die ‚Normallufttaucher’ gab es nur
10-Literflaschen. Für die ‚Nitroxtaucher’ standen 10 oder 12er Flaschen zur
Verfügung. Darauf angesprochen erhielten wir die Antwort: „Ihr könnt den
Nitroxkurs machen, dann bekommt ihr auch 12er Flaschen. Nicht aus trotz, sondern
weil wir den Kurs in unserem Club angeboten bekommen, wollten wir diesen nach
den Ferien absolvieren.
Diejenigen, die schon auf den Malediven getaucht haben wissen, das viele
Riffe auf 10 Meter bis 30 Meter unterhalb der Wasseroberfläche liegen. Das
heisst, optimale Bedingung für Nitroxtaucher. Somit waren wir Presslufttaucher
wegen fehlender 12-Literpressluftflaschen benachteiligt, in dem wir unsere TG
früher abbrechen mussten. Uns ging ganz einfach die Luft aus. Darauf
angesprochen erhielten wir von der Basis, bzw. Guides die Antwort: „Ihr atmet
falsch.“ Was soll man dazu sagen?
Was uns weites störte war, dass man sich für den Dohni-TG einschreiben konnte,
erst aber nach 1800 Uhr erfahren konnte wohin es geht. Gezielt ans Aussenriff
konnte man nicht gelangen. Dazu möchte ich sagen, wer kauft sich ein Billett und
weiss nicht wohin es geht? Warum könnte nicht eine Mappe mit den Riffen bei der
Tauchbasis aufgelegt werden, so wie es z.B. Vilamendhoo der Fall ist? Es war ja
sowieso immer dieselben bekannten Plätze angefahren.
Abschliessend möchte ich nicht nur jammern, sonder die lieben Leute auf der Trauminsel loben. Alle waren sehr freundlich und aufmerksam. Vor allem die Zimmerboys sind sehr zu loben. Sie gaben sie alle Mühe unseren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Auf das Restaurant und das weitere Angebot auf der Insel möchte ich gar nicht eingehen. Es war einfach herrlich!!!
Trotz dieser kleiner Mängel werden wir in ein paar Jahren vermutlich wieder nach Vakarufalhi reisen und dort unseren verdienten Urlaub verbringen.
Es grüsst euch freundlich
Kurt aus St.Gallen
kurt.waldburger at gmx.ch
Am 04. Mai 2006 starte ich mit einem Freund von Düsseldorf aus in meinen zweiten Maledivenurlaub. Nach der relativ großen Insel Kuredu steht in diesem Jahr die idyllische, 210 x 240 Meter kleine Insel Vakarufalhi im Süd-Ari-Atoll auf dem Programm. Doch vor dem pünktlichen Start um 21:30 lernen wir die strengen Sicherheitskontrollen auf dem DUS-Airport kennen. Nachdem wir unsere Koffer abgegeben haben, blickt die LTU-Dame auf unser Tauchgepäck und fragt, ob dort Taucherlampen mitgeführt würden. Wir schütteln die Köpfe und teilen ihr freundlich mit, dass sich die Lampen im normalen Gepäck befinden ;-)) Große Augen starren uns an und wir merken an der veränderten Gesichtsfarbe der junge Dame, dass das wohl keine gute Idee war. Sie klärt uns auf, dass die Koffer nun aus dem Flughafenkeller zurückgeholt werden und die Lampen im Handgepäck mitzuführen seien. Prima, die erste Hürde ist genommen. Nun kommt die Flughafenpolizei ins Spiel. Da in den Taucherlampen hohe Mengen an Sprengstoff gelagert sein könnten und wir anscheinend Ähnlichkeiten mit Nachwuchsterroristen aufweisen, lernen wir die Funktionsweise des Gaschromatographen kennen. Da wider Erwarten kein Sprengstoff, sondern doch nur Batterien sowie eine Glühbirne in der Lampe gefunden werden, dürfen wir nun endlich in die Maschine und fliegen los…mit der LTU.
Der Flug
Der Nachtflug verläuft gut und dank Oropax auch sehr ruhig. Erst als ich die
Ohrenstöpsel herausnehme, höre ich lautes Kindergeplärre aus den vorderen
Sitzreihen. Aufgrund stärkerer Winde während des Landeanflugs wirkt die Landung
recht unsanft und ich werde bis heute das Gefühl nicht los, dass die Maschine
leicht nach links rutschte…aber egal. Wir kommen zum Stehen, holen unser Gepäck
und werden zum TMA-Gebäude geshuttelt. Hier erwartet uns die nächste
Überraschung als der Counterboy mit einem breiten Lächeln im Gesicht sagt, dass
wir USD 38 nachzahlen dürfen wegen des Tauchgepäcks. Sämtliches Lamentieren und
Diskutieren führt leider nicht zum Erfolg. Nun gut. Zahlen und freundlich sein
heißt die Devise. Der Flug mit dem Air-Taxi dauert rund 25 Minuten und wir
genießen die ersten Blicke über die traumhafte Inselwelt. Von Maayafushi aus
shippern wir mit einem Dhoni nach Vakarufalhi….WOW….WOW….WOW
Die Insel
Die Insel hinterlässt von Beginn an einen wahnsinnig schönen Eindruck und ich
verliebe mich direkt in sie. Wundervolle tropische Vegetation in saftig grünen
Farben charakterisiert die sehr kleine Insel. Von außen sieht man nur „grün“, da
die Bungalows direkt hinter Schatten spendenden Palmen und sonstigen Pflanzen
versteckt liegen. Beim Betreten des Restaurants wird uns klar, dass wirklich
nicht allzu viele Gäste auf der Insel verweilen. Restaurant, Bar, Rezeption und
Tauchschule liegen zentral am Jetty A und sind gut zu erreichen…was logisch ist,
da die Insel gerade 210 Meter lang und 240 Meter breit ist und sich in gut 15
Minuten umrunden lässt. Auf der gesamten Insel sind KEINE Schuhe erforderlich.
Abgesehen von den Flossenfüßlingen habe ich 14 Tage lang wieder keinerlei Schuhe
getragen!
Die Bungalows
Unser (Doppel-)Bungalow (Nr. 149) liegt fast direkt neben dem SPA in einem sehr
schattigen und, wegen des SPA, windgeschützten Bereich. Die Ausstattung ist
okay. Innen sieht man den Bungis nicht an, dass sie schon über 10 Jahre alt
sind. Im Gegensatz zu den neuen Beachvillen auf Kuredu ist der Fußboden gefliest
und leider nicht aus Holz. Am offenen Badezimmer nagt jedoch leicht der Zahn der
Zeit. Da ich aber jeden Morgen die Außendusche unter komplett freiem Himmel
nutze, stört mich die antiquierte Badewanne nicht wirklich. Insgesamt sind die
Bungis wirklich vollkommen in Ordnung! Von unseren Nachbarn im Doppelbungalow
bekommen wir während unseres Aufenthaltes wirklich nichts mit. Es ist jedoch
interessant zu beobachten, dass einige Touristen wahre Wahnvorstellungen
entwickeln bei dem Gedanken daran, in einem Doppelbungi die Ferien zu
verbringen. So hatten wir während unseres Aufenthaltes drei oder vier Pärchen,
die neben uns lebten.
Strand
Der Strand ist malediventypisch recht weiß und feinsandig. Stellenweise lagen
jedoch recht viele Korallenstücke am Strand, die von den Inselmitarbeitern
regelmäßig eingesammelt worden sind. Ansonsten gefiel uns unser Strandbereich
sehr gut, da er windgeschützt neben dem SPA liegt und man nicht, wie an anderen
Stellen, 20 andere Gäste gleichzeitig am Strand sieht.
Essen
Das Essen auf Vakaru schmeckt sehr, sehr lecker. Chefkoch Maurice gestaltet die
Mahlzeiten sehr abwechselungsreich und bietet zum Frühstück sogar echtes (!)
Nutella an. Morgens und mittags gibt’s normales Buffet mit Salaten, Suppe,
Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichten, maledivischen Spezialitäten und zum
Dessert viel Kuchen und Obst. Abends offerierte er an vier Tagen Buffet bzw.
Barbecue. An den anderen Abenden wählt man á la carte.
Tauchschule/Tauchplätze
Die Prodivers-Tauchschule mit Marc und Petra als Leitung wird dem guten Ruf
gerecht. Top-Service, hoch qualifiziertes Personal, gute Ausstattung und ein
extrem hoher Spaßfaktor zeichnen die Basis aus. Neuer toller Service: Man packt
seine sieben Sachen in eine Plastiktasche, stellt sie auf eine Bank an der
Tauchbasis und die Crew schleppt die Klamotten auf das Dhoni. Einzige Aufgabe
der Taucher: Bevor das Dhoni-Sonnendeck aufgesucht wird, um sich mental auf den
Tauchgang vorzubereiten, checkt man seine Ausrüstung und baut seine Flasche, BCD
und Regler zusammen. Nach den wundervollen Tauchgängen, bei denen viel Klein-,
Mittel- und Großfisch sowie teilweise riesige Korallenwälder zu bewundern sind,
legt man die Tauchklamotten ab, packt sie wieder in die Tasche und begibt sich
rasch aufs Sonnendeck, um die Impressionen sacken zu lassen. Nach den
Tauchgängen werden die Tauchutensilien komplett von der Crew gereinigt und in
der Tauchbasis zum Trocknen aufgehängt. Die Taucher können somit direkt vom Boot
an die Bar und einen Eiskaffee trinken ;-))
Highlight beim Tauchen: Wider Erwarten gesellt sich am Außenriff im Rahmen einer Fullday-Excursion ein knapp vier Meter breiter Mantarochen zu uns und präsentiert sich in seiner ganzen Pracht. Majestätisch gleitet dieses fantastische Tier durchs Meer und zeigt überhaupt keine Berührungsängste mit Tauchern…..ein absolut unglaubliches und fantastisches Erlebnis! Während einer anderen Dhoni-Fahrt zum Außenriff dürfen wir noch einen Walhai an der Wasseroberfläche bewundern. Leider haben wir ihn beim Tauchen dann nicht mehr gesehen :-((
SPA
Die kleinen Thai-Mädchen vom SPA leisten wirklich gute Arbeit. Neben der
Willkommensmassage, die jeder Tourist genießen darf, habe ich die Aromamassage
gebucht und wurde rund 50 Minuten sehr angenehm durchgeknetet. Nach den
Anwendungen fühlt man sich wirklich wie neu geboren ;-)
Wetter
Mit dem Wetter haben wir Glück. Während der ersten zwölf Tage scheint fast
durchgehend die Sonne, die ab und zu von kleineren Wolkenbändern umhüllt wird.
Zum Ende hin zog ein starker Tropensturm über unser Atoll, der leider meine
Sonnenbrille dahingerafft hat. Einen Tag vor der Abreise regnete es leider
ganztägig. Aufmerksame Leser wissen, dass der Mai zu den regenreichsten Monaten
zählt und diese Wetterkapriolen durchaus als normal eingestuft werden.
Fotos und Bilder
Eine Auswahl an Urlaubsfotos veröffentliche ich in den nächsten Tagen,
spätestens ab Anfang Juni 2006, auf meiner Homepage
http://web.mac.com/warmtaucher
FAZIT
Ich bin von dem Urlaub mehr als begeistert. Dass die Malediven zu meinen
Lieblingsdestinationen aufgrund der Idylle, Ruhe, der optimalen Tauchbedingungen
sowie des exzellenten Essens zählen, dürfte nach den beiden Urlauben klar sein.
Aber Vakarufalhi zeichnet sich durch seine schlichte Schönheit, die sehr
familiäre und angenehme Inselatmosphäre sowie das typische Maledivenfeeling aus.
Zwar war ich im letzten Jahr als Maledivenneuling von Kuredu sehr positiv
beeindruckt, jedoch gewinnt Vakarufalhi den Direktvergleich um Längen!!!
Ich bin mir sicher, dass ich Vakarufalhi erneut besuchen werde!!!
Wenn Ihr Fragen zu Vakarufalhi oder auch Kuredu habt, meldet Euch bitte unter bjoern.winkler at t-online.de. Fotos findet Ihr unter http://web.mac.com/warmtaucher
Schwarz-weiß-blaue Grüße
Björn
Vakarufalhi vom 26.02.2006 bis 05.03.2006
Vakarufalhi haben wir dank den vielen guten Reiseberichten und dank einer
Kollegin meiner Kollegin ausgewählt. Und wir können nur eins sagen, die Wahl war
wirklich perfekt.
Wir sind am 25. Februar abgeflogen Richtung Male. Die Vorfreude war riesig. Es
war unser erster Maledivenurlaub. Bereits bei der Landung wussten wir, jetzt
sind wir im Paradies. Der Transfer verlief sehr schnell. Wir konnten direkt mit
dem ersten Wasserflugzeug los.
Insel/Bungalow
Der Anblick ist ein Traum. Vom Dhoni aus sahen wir die türkisblaue Lagune und
die wunderschöne Insel mit dem schneeweissen Strand. Der Reiseleiter Bruno
verteilte uns die Schlüssel für die Bungalows. Im ersten Moment war ich
enttäuscht, als ich die Nr. 108 auf dem Schlüssel sah. Ich hab vor unserer Reise
per Mail mitgeteilt, dass ich am liebsten einen Bungalow in der Reihe Nr. 120
bis 128 hätte, da in den meisten Reiseberichten diese Nummern gelobt wurden. So
gingen wir erst mal auf Entdeckungstour zu unserem Bungalow. Wir waren sehr
gespannt, was uns jetzt erwartet. Der Bungalow war in der Nähe des Hauptstegs.
Der Strand ist auf dieser Seite sehr schmal. Aber ich muss dazu sagen: Wir waren
begeistert. Unsere Liegestühle standen zwischen zwei Gebüschen direkt am Meer.
Bei Flut kam das Wasser bis zu den Gebüschen hinauf, was uns persönlich sehr
gefallen hat. Die Bungalows sind einfach aber zweckmässig eingerichtet. Das
halboffene Bad war wirklich toll. Die schönsten Bungalows auf der Insel sind die
Nr. 122 und 123, wie in den meisten Berichten auch geschrieben wurde.
Der Strand um die ganze Insel ist wunderschön. Unserer Meinung nach gibt es fast
keinen wirklich schlechten Bungalow. Ausser das erste und zweite direkt neben
dem Hauptsteg. Aber wie gesagt, jeder sieht das anders. Den Spa hab ich
natürlich auch ausprobiert. Die Massagen empfehle ich wirklich jedem. Herrlich.
Das Schnorcheln war auch spitze.
Essen
Das Essen ist wirklich super. Wir haben im Ausland noch nie so gut gegessen.
Also das Morgenessen liessen wir eigentlich meistens aus. Das Mittagessen gab es
immer in Buffetform. Abendessen war abwechslungsweise Buffet oder Menüwahl. Wir
waren vom Essen absolut begeistert. Zusätzlich wird gratis angeboten, ein
romantisches Dinner direkt vor dem Bungalow. Der Roomboy stellte alles bereit
und serviert dann auch. Das darf man auf keinen Fall verpassen. Spitze.
Fazit
Kurz zusammengefasst: Der absolute Traum. Die Insel ist sensationell. Für uns
jedenfalls gab es auf der ganzen Insel nichts zu meckern. Wir waren mit allem
sehr zufrieden. Wir empfehlen die Insel auf jeden Fall weiter. Einfach absolut
klasse.
Fabienne & Marco
tja, sind vor wenigen Tagen aus Vakarufalhi zurückgekommen und möchten euch
hiermit mitteilen, wie es denn war (nämlich traumhaft)))
Sind am 10.01. zu unserem allerersten Maledivenurlaub (Vakarufahli)
aufgebrochen. Die Vorfreude wurde nur durch die Wetterberichte etwas getrübt,
die für die erste Woche starke Stürme, Bliz und Donner sowie starke Regenfälle
voraussagten.
Nach 9,5 Stunden (mit der LTU) gings in den Landeanflug und was soll man sagen
(nur ein paar harmlose Schäfchenwolken am Himmel).
Also hiermit mein Tip: VERGESST DIE WETTERVORHERSAGEN FÜR MALE.
Fangen wir also mal mit dem Wetter an:
Wir kamen Mittwoch den 11.01 auf der Insel an und lediglich Freitag war der
einzige Tag an dem es bewölkt war und auch regnete. (Den Rest des Urlaubs hatten
wir traumhaftes Wetter, nur ein paar Schäfchenwolken gelegentlich am Himmel, die
man aber herbeisehnt , denn die Sonne sticht .....).
Flughafen/Transfer
Ein besonderes Lob verdient der Flughafen und die zügige Abfertigung. Besonders
die Angestellten des Flughafens arbeiten zügig (vom Abholen bis wir im
Wasserflufzeug saßen, dauerte es eine halbe Stunde).
Der Transfer mit dem Wasserflugzeug ist ein Erlebnis für sich. (sogar Ohrstöpsel
bekommt man ausgehändigt).
Vakarufalhi
Tja, was soll man sagen, wenn dann das Dhoni in die türkisfarbene Lagune von
Vakru fährt........ ach ja !!!
Setzt eure Sonnenbrillen auf ! Der Strand ist schneeweiss ! Das Wasser leuchtet
in allen möglichen Türkistönen !!
Nachdem wir in der Lobby Platz genommen hatten, kam auch schon Bruno (von
Manta-Reisen) und begrüsste uns (mit Kokusnuss-Eis).
Danach gabs die Zimmerschlüssel und wir wurden von unserem Roomboy (Ibrahim)zu
unserem Bungi gebracht (Nr. 133), super Lage.. bis Abends Sonne, jedoch auch auf
der windstillen Seite.
Bungi:
ein Traum, individuell einstellbare Klimaanlage, Minibar (zwar nicht billig aber
bei 30 Grad bedient man sich automatisch).
Breite Betten mit Bequemer Matratze. Was jedoch villeicht anzumerken wäre,
entgegen früherer Reiseberichte gibt es KEIN Insektenvernichtungsspray im
Zimmer. Wir hatten jedoch von daheim welches mitgebracht (dazu komm ich noch
später))) Na ja, was noch ? Open-Air Badezimmer (ned schlecht, konnte beim
Duschen in die Sterne gucken und die Palmen im Wind beobachten).
Ach ja, Das Zimmer wird zweimal am Tag super-sauber gemacht, sogar das
Toilettenpapier wird gefaltet.... ))
Strand
auch ein Traum, wie gesagt schneeweiss und gleich breit um die ganze Insel (als
wir ankamen wurde der Strand auf unserer Seite verbreitert, Sprich
Landgewinnungsmaßnahmen.... war aber nicht weiter störend. Das Wasser ach ja
(hab noch nirgends so schönes Wasser gefunden....
Essen
mmh, jammi !! Zum Frühstück gabs alles was man sich wünschen konnte. Ich zähl
mal kurz auf:
4 Sorten Marmelade (u . a. Granatapfel und Maracuja)
2 Sorten Saft (wurde alle zwei Tage durchgewechselt, die Auswahl bestand aus
Orangensaft (sehr guten übrigens), Mangosaft, Grapefruitsaft und einem
sogenanten Mix-Fruit-Saft.
Cornflakes, Müsli, Obst (immer so drei Sorten zur Auswahl), Nutella, 2 Sorten
Wurst, Käse, Rühreier, Spiegeleier, Omlett, Tomaten, Gurken , Kuchen, Hörnchen,
Brot usw. usw.
Übrigens unser Kellner war Mohamed.
Abends war das Essen ebenfalls ein Traum. (Entweder Buffet, maledivischer Abend,
Menüwahl, und manchmal wurde gegrillt.
allgmein:
Da wir nicht tauchen, machten wir auf der Insel unsere ersten Schnorchelversuche
!! (nach dem anfänglichen Wasserschlucken, wurde es eine wunderbare Erfahrung),
gibt unheimlich viele Fischschwärme am Riff und einmal sahen wir sogar ein paar
Haie (war ganz schön grosse Dinger)...
Es war also ein traumhafter Urlaub das einzige was nicht so toll war war unser
Kellner Mohamed.
Das war so: Am ersten Tag war er superfreundlich, so mit Stuhl hinrücken und "
wie gehts" ?? Dann wollte er mir das Schnorcheln beibringen. Am nachmittag habe
ich mich also mit ihm getroffen und ich bekam meine erste Schnorchel-Stunde.
Als er jedoch die ganze nächste Woche immer wieder sich mit mir treffen wollte
(nicht bloss zum schnorcheln) und ich daheim meinen Freund hatte (er bekam
keinen Urlaub zu der Zeit), wars vorbei mit der Freundlichkeit:
Meine Mutter ist Raucherin (sie bekam den Aschenbecher nur noch nach mehrmaliger
Bitte, wenn wir was zu trinken wollten, mussten wir ab da auch Gedult
mitbringen, es fiel auch anderen Leuten auf, das unser Kellner von da an, nicht
mehr sehr servicefreundlich arbeitete. Das sei mal so erwähnt.....
Das war also unser erster (aber nicht letzter Maledivenurlaub)
grüsse Verena und Mutter
07. November - 22. November 2005
Hallo liebe Maledivenfreunde,
unseren 5. Maledivenurlaub verbrachten wir wieder auf Vakarufalhi!Um es vorweg
zu sagen, es war ein TRAUMURLAUB!!!
Der Hinflug ging von Düsseldorf nonstop nach Male ( von 8 Grad Celsius zu 32
Grad Celsius!) und wir hatten einen ruhigen Flug!
Auf dem Flughafen von Hulule ging alles super schnell!Die Abfertigung,Gepäck
suchen und ab zum Wasserflugzeug!
Mal schnell einchecken und das Übergepäck bezahlen ( immerhin 62 Dollar ) und ab
in den Flieger!Nach ca. 20 Minuten Flug dann die Landung auf dem Indischen Ozean
und rein ins Dhoni!Wir haben sofort unsere Schuhe ausgezogen und von da an 14
Tage auf sie verzichtet!!!
Bei unserer Ankunft auf Vakaru gab es erstmal etwas zu beissen und dann mussten
wir die üblichen Formalitäten erledigen und dann ab zum Bungi ( 142 ) und der
Urlaub konnte losgehen!
Vakaru ist eine kleine (50 Bungalows), süsse und natürliche Insel mit sehr viel
Vegetation,einem super schönem Strand rundherum ( man kann die Insel problemlos
umrunden!) und ganz viel Robinson Flair!Obwohl die Insel ausgebucht war,hatte
man zeitweise das Gefühl,man wäre allein dort!Einfach herrlich!
Die Bungis sind geschmackvoll und zweckmässig eingerichtet und haben alle ein
halboffenes Bad ( unter Palmen duschen - herrlich ) mit kleinem Garten!Alles ist
sehr sauber, denn der Roomboy reinigt die Zimmer 2x täglich.
Das Essen auch Vakaru lässt keine Wünsche offen.Es ist abwechslungsreich und
lecker.Zweimal in der Woche gab es a la carte und ansonsten alles in
Büffetform!Aber Vorsicht: Es schmeckt so gut, dass man schnell mal ein paar
Pfund mehr mit nach Hause nimmt... Und wer Vollpension gebucht hat, kommt
doppelt in Versuchung ( jedenfalls ging es uns so!)!
Während unseres Aufenthaltes war die Insel international besucht. Viele
Schweizer ( viele Grüsse an Jenni und Matti; war ein toller Urlaub mit
Euch),vielen Deutschen ( Grüsse an Ulrike und Eckehard, Günther und Brigitte und
all den anderen), ein paar Engländern und einigen Holländern!
Die Tauchgebiete die angefahren wurden waren sehr schön und es gab auch einen
Tag,an dem die Taucher einen WALHAI gesehen haben und nach dem Dive noch zum
schnorcheln nochmals reingehüpft sind!Muss ein tolles Erlebnis gewesen sein (ich
bin nur Schnorchlerin und kann da nicht mit reden!)!Die Dive Crew auf Vakaru ist
super besetzt und die Leute sind super nett und witzig...
Fazit dieser Reise: VAKARU wir lieben Dich! Wir vermissen die Insel und wenn es
uns wieder auf die Malediven verschlägt,dann mit Sicherheit nach
Vakarufalhi!Diese Insel ist immer einen Urlaub wert und man genießt jede Sekunde
dort...
Bei eventuellen Fragen stehen wir Euch gern zur Verfügung!!!
Liebe Grüsse Martin & Andrea
Vakarufalhi vom 17. Oktober – 31. Oktober 2005
Abflug
Pünktlich um 20.20h sind wir mit der Edelweiss ab Zürich abgeflogen. Unsere
Frühbuchung (Jan. 05) hat sich wiederum gelohnt: Business Class vorderste Reihe.
Stefan hatte mit seinen langen Beinen mehr als genug Platz. Der Service und das
Essen waren wie immer erste Sahne.
Unser Pilot bereitete uns schon während des Fluges auf schlechtes Wetter vor:
bewölkt, windisch und vereinzelt Regen. Die Passkontrolle ging zügig voran und
das Gepäck war auch schon auf dem Förderband. Draussen erwartet uns schon die
Reiseleitung von MANTA REISEN und verwies uns an den Airtaxischalter. Gepäck
wurde ruckzuck eingeladen und wir fuhren zum Airtaxiflughafen. Dort checkten wir
ein (keine Problem, obwohl ein paar Kilo zuviel (Schoggi, gebrannte Mandeln) und
nach 30 Minuten (!!!!!) konnten wir uns ins Airtaxi setzen und es ging los
Richtung Vakarufalhi. Der Flug war angenehm. Die fehlende Sonne nahm jedoch dem
sonst atemberaubenden Erlebnis den Reiz.
Ankunft und Bungi
Auf der Insel angekommen wurden wir mit Kokoseis empfangen. Bungiverteilung
erfolgte schnell und speditiv. Wunschbungi war 122 oder 123, bekommen haben wir
126. Wir müssen dazu sagen, dass wir Okt. 2003 und Okt. 2004 auf Komandoo waren
und dementsprechend waren auch die Erwartungen hoch – OBWOHL wir ja wussten,
dass die Bungis auf Vakaru nicht den Standart von denen auf Komandoo
entsprechen. Im ersten Moment waren wir ein bisschen enttäuscht. Nicht vom Bungi
selber, nein. Das Bungi ist gross, geräumig, halboffenes schönes offenes Bad,
aber von der Aussicht waren wir enttäuscht. Sitzt man draussen auf den beiden
Stühlen mit Tischchen sieht man nicht direkt aufs Meer, weil da sind Sträucher,
die einem die Sicht verdecken. Rechts und links gibt es „Durchblicke“… aber eben
kein direkter Blick. Liegt man aber im Bett, so sieht man durch einen
„Durchblick“ durch aufs Meer. Es hat nur wenige Bungi, die einen direkten Blick
aufs Meer haben. Nr. 122 und 123 sind 2 davon. Der Strand ist sehr breit und
schön, die Lagune riesig. Nachdem die drei „Schlechtwettertage“ vorbei waren,
haben wir die schattenspendenen Gebüsche geliebt und hätten um keinen Preis mehr
unser Bungi getauscht. Was wir besonders geschätzt haben ist die abnehmbare
Duschbrause, einerseits bei der Aussendusche (kühles Wasser) wie auch bei der
Dusche in der Badewanne. Vorteil ist auch, dass jedes Bungi einen eigenen
Wasserboiler hat, so hatten wir auch beim Duschen nach 20.00h noch warmes (oder
heisses) Wasser (nach dem Nachtschnorcheln). Unser Roomboy arbeitete sauber und
diskret und hat sich jede erdenkliche Mühe gegeben, unseren Aufenthalt so
angenehm wie möglich zu machen. Super war auch die Aussenbrause an der Hauswand
des Bungis um die Füsse von Sand zu befreien, die Ohren auszuspühlen oder das
Schnorchelequipment zu waschen. Die Bungis auf Komandoo sind definitiv schöner,
aber die auf Vakaru liegen schöner eingebetet unter Palmen und Sträuchern.
Essen
Am 1. Abend wurden wir zu einem Schweizer Ehepaar an einen Vierertisch gesetzt.
Wir haben nichts gegen Kontaktknüpfen, aber wir merkten auch, dass es den
anderen beiden nicht recht war. Sich an der Bar treffen, sich unterhalten ist
das eine… aber 2 Wochen lang mit jemandem am Tisch sitzen… O.K. wenn man sich
das selber auswählt….aber „gezwungenermassen“… Jedenfalls haben wir (beide Paar)
nachgefragt und man erklärte uns, dass es im Moment zu wenig Tisch hätte….
Jedenfalls haben wir nach 2 Tagen einen 2er Tisch bekommen. Wir merkten aber
bald, dass uns da was „fehlte“, nämlich die Gesellschaft von Heinz und Gaby und
den beiden ging es wohl gleichermassen. Jedenfalls haben wir am 3. Tag unseren
Kellner Absy wieder gebeten, uns an einen 4er Tisch zu setzen – er verstand die
Welt nicht mehr und dachte vermutlich „die spinnen, die Schweizer“. Jedenfalls
hatten wir dann bei jeder Mahlzeit ein Mordsgaudi miteinander, untereinander und
mit Absy. Er sprach ausgezeichnet Englisch und es war schön zu sehen, wie er ab
und zu von Herzen lachte… Das Essen ist ausgezeichnet, die Buffets wie auch die
grosse Auswahl der Menus (jeder 2-Tag gibt’s Menüauswahl).
Schnorcheln
Das Hausriff an und für sich fanden wir schöner als jenes auf Komandoo, weil
steiler abfallend. Teils sahen wir auch wunderschöne Korallen. Ganze Abschnitte
gleichen jedoch auch einer „Geröllhalde“, vor allem auf der Südseite. Es gab
weniger Fischschwärme und weniger Grossfische als auf Komandoo, trotzdem ist die
Fischvielfalt wunderschön. Wir haben Schildkröten, Drachenköpfe, Muränen,
Papageienfische, Drückerfische, eine riesengrosse Roche und und und gesehen. Bei
einem Schnorchelausflug ans Aussenriff haben wir sogar die Flosse eines Walhais
gesehen – leider war er schon wieder abgetaucht, als wir alle im Wasser waren…
!!und Der Einstieg an der Nordseite ist bequem und das Hausriff wirklich schön.
Bei Einstieg auf der Südseite paddelt man zuerst noch ein paar Meter bis zum
Hausriff was wiederum den Vorteil hat, dass man Kalorien verbraucht, was
dringend nötig ist, bei 3x täglich fooden. Wir habe jeweils vormittags 45 – 80
Minuten geschnorchelt und nachmittags nochmals solange…es wird einem nie
langweilig. Was wir auch wärmstens empfehlen können ist ein Nachtschnorcheln mit
Nancy von der Tauschschule. Es war für uns das erste mal und ein Supererlebnis.
Tauchschule
Da wir nur Schnorchler sind, können wir über die Tauchschule nicht viel sagen,
nur was wir von den Tauchern gehört haben und das waren nur positive Kommentare.
In der 2. Woche waren es 62 Taucher und die Tauchschule musste sich ganz schön
ins Zeug legen – trotzdem lief alles reibungslos, wie wir gehört haben. Tommy
und Nancy sind ausgesprochen sympathisch und haben viel Humor. An dieser Stelle
ein herzliches Dankeschön an Nancy für den tollen „Nachtschnorcheltripp“.
SPA
Haben wir nicht in Anspruch genommen und können somit dazu nichts sagen.
Abendunterhaltung
Keine, ausser 1x Krabbenrennen, organisiert von dem Bar-Staff. Wir haben es
genossen, abends von keinen Animateuren „belästigt“ und animiert zu werden. Es
wurde dezente Musik gespielt, zum Glück in einer Lautstärke, dass man sich in
den bequemen Barsessel angeregt unterhalten konnte. Für uns einfach ideal.
Fazit
Es war ein Urlaub erster Klasse– leider vergingen die 2 Wochen viel zu schnell.
Wir haben uns sehr wohl gefühlt, konnten entspannen und die Seele baumeln
lassen. Die Angestellten waren sehr nett, freundlich und hilfsbereit. Zu Anfang
(als das Wetter noch schlecht war) hätten wir mit Bestimmtheit gesagt „Komandoo
hat uns besser gefallen“. Jetzt, nach 2 Wochen ist das nicht mehr so klar und
wir können nur das eine mit Bestimmtheit sagen „wir kommen wieder“… Nachdem auf
Komandoo Wasserbungis gebaut und einige Bungis mit Jacuzzi ausgestattet wurden,
tendieren wir eher dazu Vakarufalhi zu unserer „Lieblingsinsel“ zu ernennen.
Aber es gibt noch viele schöne Inseln… wie z.b. Vilamendhoo, die bestimmt auch
eine Reise wert ist. Eines ist sicher, der Abschied fällt jedes Mal sehr schwer
- mit Tränen in den Augen und dem Gedanken: Einmal Malediven – immer Malediven.
Bör & Börli (Stefan & Sibylle)
Vakarufalhi September 2005
Anreise mit Quatar von Frankfurt/Main über Doha nach Male (würden wir nicht
mehr so machen, vor allem der Rückflug dauert insgesamt mit allen Stops einfach
zu lange, wir waren 17Stunden unterwegs)
Ankunft auf "unserer" Insel dementsprechend erst recht spät (17.30Uhr), nach
einer freundlichen Begrüssung mit kaltem Tuch, Mineralwasser und selbstgemachtem
Kokosnusseis, die üblichen Formalitäten, eine kurze "Einweisung" was, wann, wie
wo und ab geht es zum Bungalow...
Vakarufalhi hat 50 Bungis, davon ist nur Nr.149/150 ein Doppelbungi, alle
anderen stehen einzeln, wir hatten 148 und waren damit sehr zufrieden, welcher
Bungalow einem am besten gefällt, sollte man selbst vor Ort entscheiden und ggfs.
dann versuchen zu tauschen, wenn einem die Lage doch nicht so gefällt, wir
fanden aber, einen richtig "schlechten" Bungi gibt s nicht.
Alle Angestellten der Insel waren uns gegenüber sehr freundlich, locker und
aufgeschlossen, egal ob die sehr netten Barkeeper, unser Housekeeper "Hassan"
oder unser Tischkellner "Asym" , die Köche oder die Rezeption.
Das Essen war unserer Meinung nach super gut! Es gibt 4x die Woche Büffet und
3xMenü-Wahl, mit wirklich ausreichenden Menüs für jeden Geschmack, es gab 1X die
Woche ein spezielles Themenbüffet , Barbecue, sehr gute Curry-Gerichte (wenn
"hot" dran stand war es auch hot**) oder gegen einen Aufpreis z.B. ein
Moonshine-Barbecue, Romantic-Dinner und und und, sie haben sogar die Schokolade,
welche es zum Dessert gab, selbst gemacht und die war richtig gut! Manchmal gab
es zusätzlich auch eine gemischte Käseauswahl oder sehr leckeres selbstgemachtes
Eis, Torten, Kuchen, Plätzchen, Obst, Cremes, Trüffel...
Zum Frühstück alles was man braucht, warme Speisen, Eier/Omelette, Kuchen, Brot,
Croissants, Toast, Saft, versch.Marmeladen, Nutella, Salami, verschied.Toasts,
Waffeln, Joghurt, verschied.Käsesorten(von Gryere über Gouda u. Camembert alles
vertreten und ein super leckeres Bircher Müsli!
Das Hausriff hat uns zum Schnorcheln sehr gut gefallen, wir haben
Schildkröten, Delphine, und mein Mann sogar einen Manta beim Tauchen gesehen,
viele bunte Fische und langsam wird es auch wieder bunter, die Sicht war
meistens erstaunlich gut.
Die Tauchschule ist gut organisiert, das Equipment ist gepflegt und in gutem
Zustand, die maledivische Dhoni-Tauch-Crew ist sehr nett und hilfsbereit, die
beiden männlichen Tauchlehrer sind je nach Tagesform etwas gewöhnungsbedürftig
und dann etwas sparsam im Wortgebrauch, die beiden Damen waren zu uns immer sehr
offen und freundlich, die Preise sind allerdings saftig, ein Tauchgang kostet 42
US$ plus 10 US$ für das Dhoni! Sollte man sich allerdings in irgendeinem Urlaub
wieder bei "Pro-Divers" finden, bekommt man Prozente. Als Nachteil empfanden die
Taucher es auch, dass man sich in die Tauchliste eintragen musste, ohne dass man
den Tauchspot kannte, der wurde dann je nach Können/Erfahrung der eingetragenen
Teilnehmer festgelegt, was unserer Meinung nach etwas erfahreneren Tauchern
nicht gerade entgegen kommt,andererseits werden dann auch wieder Wünsche
entgegengenommen und die Ausfahrten wurden flexibel gestaltet, also im Grossen
und Ganzen haben die Tauchgänge meinem Mann sehr gut gefallen, insbesondere
natürlich die Begegnung mit dem Walhai....
Das Duniye-Spa hat uns vom optischen Eindruck her nicht so gefallen, weder drinnen noch draussen, das ist z.B. auf Angaga 100mal schöner, aber die Damen waren sehr freundlich, sie bieten dort mehrere Anwendungen an und meine Massage hat mir gut getan (55US $ für 1h).
Vakarufalhi hat uns sehr gut gefallen, die Menschen sind freundlich, der
Service war gut, die Insel ist sauber und schön gestaltet, das Publikum war
gemischt, auch Kinder, ja, aber die haben uns nun wirklich nicht gestört, es ist
die 1.Insel, die wir gerne wieder besuchen würden.
Stefan und Claudia
Vakarufalhi 17.04. bis 09.05.2005
Wir waren das 3. Mal auf den Malediven.
Wir sind von Dresden über München nach einigen größeren Schwierigkeiten nach
Vakaru geflogen.
Über den Flug kann man nichts Schlechtes sagen, eben LTU. Das leidige Thema sind
ja
immer die Anschlussbordkarten in Deutschland mit Lufthansa Flügen. Das Gepäck
geht zwar durch bis zum Ankunftsflughafen, aber der Passagier muss immer noch,
war schon 2000 so, rennen um die Bord-karten zu bekommen. Das gilt für den Hin-
wie für den Rückflug.
Vakaru ist eine sehr schöne kleine und (eigentlich) ruhige Insel. Die
Bungalows sind sehr geräumig und auch sauber. Wir haben die Nr. 114. Über das
Internet hatten wir diesen vorher angefragt und dann auch glücklicher Weise
bekommen. Der Strandabschnitt an dieser Seite (Ost) war in unseren drei Wochen
der bessere. Auf der Westseite hat es viel Sand in die Lagune gespült und der
Strand ist dadurch sehr schmal ausgefallen. Das Essen war auch sehr gut und
abwechslungsreich. Die anderen Insulaner waren auch alle supernett und man
findet schnell Anschluß, wenn man das will.
Ich konnte auch nicht feststellen, dass irgendwelche „Sonderangebotler“ kamen,
wie in anderen Berichten beschrieben. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass
einige die Kleiderordnung übertrieben, Pumps und Abendkleid. Zu dem Thema kann
ich nur sagen. Vakaru ist eine Barfussinsel ! Shirt und Hose oder leichte
Bekleidung reichen aus.
Das einzige was uns persönlich sehr gestört hat, waren die vielen Kinder die mitgebracht wurden. Besonders im Alter von 4 – 6, aber auch Ältere. Man sollte sich als Eltern wirklich überlegen, ob man sich und vor allem den anderen auf der Insel so einen Stress mit den Kleinen zumuten kann. Wir fahren doch nicht auf die Malediven, um genau denselben Strandlärm wie irgendwo in Spanien zu haben.Ich fand es sehr belastend, wenn die Kinder einfach abgepakrt im Sand saßen, rumplärrten und sich die Eltern nicht darum gekümmert haben. (das kann man aber auch nicht für alle Eltern pauschalisieren) Wir haben kein Problem damit, Kinder am Strand zu haben. Aber wenn Sie schreiend Fange um uns spielen und die Eltern sich nicht mal bemühen die Kleinen unter Kontrolle zu bringen, dann geht das schon an die Nerven. Ich kann nur an alle appellieren, lasst die Kleinen zu Hause – Bitte – schon nur wegen der anderen Gäste.
Zur Tauchschule können wir nur sagen, dass es uns dort sehr gut gefallen hat. Das Hausriff ist ok. Wir sind aber vorwiegend mit dem Boot gefahren. Vakaru ist eine kleine Insel. Da sind früh und Nachmittag nicht mehr als zwei Tauchboote geplant. Meistens waren wir nur 8 Taucher, und da gab’s nur ein Boot. Es gab einige Nörgler, die immer nur Strömung und Kanal und Großfisch tauchen wollten, aber die mussten sich eben auch ab und zu mal damit abfinden, dass „relaxt“ getaucht wird. Als Taucher, besonders als erfahrener Taucher, sollte man auch Rücksicht nehmen auf „Neulinge“. Besonders wenn man selber mit Jugendlichen angereist ist und taucht. Wir haben sehr schöne „relax“- Tauchgänge gemacht. Drei Mal waren wir auch an strömingsreicheren Tauchplätzen, waren auch toll. Mehr Korallen, Schnecken und Schwarmfische sieht man aber an den ruhigen Plätzen. Wir haben weder negative Erfahrungen mit den 4 Mitarbeitern der Basis, noch mit irgendwelchen überschrittenen Grundzeiten oder korrigierten Logbüchern gemacht. Wir haben uns aber auch an die Anweisungen gehalten, egal ob uns noch ein Manta oder sonst was über den Weg schwamm auf 5 m Sicherheitsstop. Das Tiefenlimit ist und bleibt 30m auf den Malediven. Wer also keinen Ärger haben will, sollte sich auch daran halten. Wir sind auch noch „Neulinge“ beim Tauchen und wir fanden uns gut aufgehoben bei Petra. Wir haben sie beim ersten Bootstauchgang angesprochen und gefragt, ob wir uns an sie halten können. Das haben wir dann auch so gemacht und wir sind sicher wieder aufgetaucht. Auch die OWD`s die zu unserer Zeit aus-gebildet wurden und ihre ersten TG machten waren immer unter Aufsicht des Tauchguides.
Wir können diese Basis nur empfehlen.
Im Großen und Ganzen war das ein perfekter Urlaub. Super Insel, sehr schöne Tauchgänge, sehr gute Sicht, viel Sonne und Badewannengefühl beim Schwimmen in der Lagune.
April/ Mai 2005
Uwe & Henriette
Vakarufalhi 28.3 bis 7.4.2005
wir sind diesmal mit 4 Familien und insgesamt 7 Kindern zwischen 8 und 16
Jahren nach Vakarufalhi gefahren. Es war unsere 10. Insel auf den Malediven.
Vorher waren wir noch 5 Tage auf Vilamendhoo, Condor mit ihren Flugstornierungen
sei Dank.
Zu Vilamendhoo möchten wir nicht viel schreiben. Die Berichte im Netz sind
passend. Die Tauchschule ist das Beste, weil flexibelste für alles, was wir
bislang auf den Malediven angetroffen hatten. Da sie dort mit 4 Booten
gleichzeitig operieren, gibt es für jeden Geschmack immer etwas zu finden.
Vakarufalhi ist dafür die schönste Insel, die wir bislang besucht hatten. Wir
hatten insgesamt 7 Bungalows, alle zwischen den Nr. 115 und 125. Der Platz vor
der Nr. 123 ist sensationell. Das Essen war sehr gut und auch die anderen Gäste
auf der Insel. Erst zum Ende unseres Urlaubes merkte man, dass die Hochpreiszeit
vorbei war und die Sonderangebotler kommen.
Hausriff ist ok. Wir haben es in der Zeit einmal voll umrundet. Die schönste
Ecke ist die Seite vor der Tauchschule wo wir regelmäßig u.a. Adlerrochen und
Schildkröten sehen konnten.
Negativ sind uns 2 Sachen aufgefallen, die man vielleicht wissen sollte. Das
Management auf der Insel ist praktisch nicht vorhanden, was auch immer man
versucht zu besprechen, klappt nicht. Der Service im Restaurant ist langsam und
unpersönlich und mit der Zeit ziemlich nervig. Schon das Zusammenstellen von 2
Tischen sorgte für eine stundenlange Diskussion von bis zu 5 Angestellten. Wir
hatten alle VP+ gebucht, Getränke also inkl. zu den Mahlzeiten und man hatte den
Eindruck, es gab eine Anweisung an die Kellner, nicht zuviel und ja nicht zu
schnell auszugeben. Dabei tranken wir fast nur Wasser.
Das größte Problem auf der Insel aber ist die Tauchschule, wenn man wenigstens
etwas sportlicher tauchen möchte. Wir kamen, wie gesagt, direkt aus Vilamendhoo
und haben dies auch bei unserer Ankunft gesagt, und dass das Tauchen dort super
war. Dies führte schon zu einem überheblichen Naserümpfen bei Petra. Auch die
Antwort auf die Frage, was wir so am Liebsten tauchen (Strömung und Großfisch
und davon gibt es ja im Südari-Atoll genug) trug nicht zur Besserung ihrer Laune
bei. Unglücklich finden wir auch, dass die Tauchplätze erst nach dem Eintragen
in die Liste ausgesucht werden. Klar muss man strömungsbedingt mal etwas ändern,
aber ob man nun abends um 18:00 Uhr den Tauchplatz festlegt oder schon um 16:00
Uhr, bevor die Liste abgehängt wird, ist wohl egal.
Bei unserem 1. TG wurde dann auch mal wegen angeblich zu starker Strömung der
Platz gewechselt und wir fuhren zu einem strömungslosen Platz der Kategorie 3-.
So einen schlechten Platz im großen Kanal zu finden, stelle ich mir schon
schwierig vor.
Unser 2. TG am Mantaplatz bei Rangali endete dann 5 Minuten später als vorher
gesagt. 75 statt 70 Minuten. Als wir gerade nach 65 Minuten hochwollten kamen 3
Mantas und tanzten 5 Minuten um uns herum. So kamen dann 6 Taucher erst nach 75
Minuten hoch. An Bord haben wir uns entschuldigt und gingen davon aus, dass sich
die Sache erledigt hat. Schweitzer Uhren (Tommi)gingen genau und so ginge das
nicht. Bis dahin ok. Abends machten wir dann die Bekanntschaft mit Marc, dem
Basisleiter, den wir bis dahin nur als mürrisch herumlaufenden Inselbewohner
kannten. Einem 15 minütigen englischen Monolog später, der damit begann, dass er
uns erklärte, auf unser Geld nicht angewiesen zu sein und wir auch gar nicht
tauchen bräuchten, hatten wir einen Basisleiter kennengelernt, der an Arroganz
und Dienstleistungfeindlichkeit, gepaart mit einer immer schlechten Laune, nicht
zu überbieten ist. Warum und wieso interessierte ihn nicht. Entschuldigungen
auch nicht. Gegrüßt hat er auch nicht mehr in den 10 Tagen. Vielleicht braucht
er mal Urlaub oder sollte sich ganz schnell einen anderen Job suchen. Dafür
wurden bei einem Gast die Logbücher, die man fürs Stempeln abgeben muss,
korrigiert. Sprich die Tauchtiefen den maledivischen Bestimmungen angepasst. Auf
der anderen Seite war man aber so frei, 2 Gästen, die nach dem OWD-Kurs auf der
Insel zum 1. Tauchausflug auf dem normalen Boot mitkamen, bei schlechter Sicht
ganz alleine zusammen tauchen zu lassen. Deren TG war dann auch nach Problemen
nach ca. 35 Minuten beendet. Danach tauchten sie nicht mehr. Kann man auch
verstehen.
Im Ergebnis tauchten wir dann vielleicht halb soviel wie wir vorhatten, im
Schnitt knapp einmal pro Tag. Die Tauchschule braucht das Geld sicher nicht.
Alleine an uns hat sie so sicher ein paar tausend Euro in 10 Tagen verloren.
Die Tauchgänge sind trotzdem insgesamt nicht schlecht, geht ja auch kaum im
Kanal und bei den Tauchplätzen ringsrum. Die Tauchplätze werden aber immer so
ausgesucht, dass ja keine oder kaum Strömung ist. Für die schlechte Sicht, die
wir meistens hatten, kann man sicher weniger. Wer also gerne gemütlich alle paar
Tage mal tauchen und sich um nichts kümmern will, ist hier richtig.
Amerikanisches easy diving in Perfektion. Wer es mag....... Das Spa ist
hervorragend für die Gelegenheitstaucher und die Nichtaucher(innen). Wer ein
bischen mehr vom Tauchen erwartet, ist hier falsch. Dies liegt auch daran, dass
es fast immer nur ein Tauchboot gibt, dass natürlich auf die Kinder (werden ab
10 Jahren mit auf das Boot genommen) und die gemütlichen Taucher Rücksicht
nehmen muss. An mehreren Nachmittagen gabe es gar keine Ausfahrten, da sich
niemand in die Listen eintrug. Vielleicht wenn man mal ein paar interessantere
Ziele angebotem hätte.... Aber Dienstleistung war ja ein Fremdwort. Die einzig
richtig nette TL ist Nancy.
Trotzdem ein schöner Urlaub auf einer tollen Insel, guten Essen und einem sehr
gutem Spa, mit Abstrichen beim Service, Management und beim Tauchen. Aber man
kann es sich ja auch am Strand gemütlich machen.
Alex, Frankfurt
Reisebericht Vakarufalhi - Januar/Februar 2005
Unseren 10. Maledivenurlaub, diesmal Vakarufalhi, begannen wir mit einigen Schwierigkeiten! Aufgrund des Tsunamis wurde unser Flug ab Frankfurt storniert. Nach Umbuchung flogen wir nun ab Düsseldorf, drei Tage früher als geplant. Gleich kurz nach dem Start wurde ein Arzt unter den Passagieren gesucht, da ein Notfall an Bord war. Irgendwann, wir waren inzwischen schon über dem ehem. Jugoslawien, entschied die Crew den Flug abzubrechen, umzukehren, und in München zu landen, um die Patientin in ein Krankenhaus zu bringen. Kurz vor der Landung wurde eine Frau, genau vor uns in der Sitzreihe, auch noch Ohnmächtig. Diese kam allerdings schnell wieder zu sich und wurde dann in München ebenfalls kurz ärztlich versorgt. Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt starten wir den zweiten Versuch in Richtung Malediven. Bis auf einen weiteren leichten Kreislaufkollaps unterwegs kamen wir dann glücklich mit ca. 2 Stunden Verspätung in Male an.
Vakaru ist eine kleine ovale Insel, ca. 250m x 200m groß. Die 48 Einzelbungalows stehen gleichmäßig, versetzt voneinander, rund um die Insel verteilt. Sie liegen alle direkt am Strand, umgeben von Palmen, Bäumen und Sträuchern. Uns persönlich hat die Lage der Bungis ab Nr. 112 aufwärts am besten gefallen. Die niedrigeren Nummern haben wenig Strand und schon relativ früh Schatten, da diese an der Nordseite liegen. Wir hatten Bungi Nr. 140 bekommen und waren damit sehr zufrieden. Zwar war dies die Windschattenseite, aber dafür an der Westseite gelegen, wodurch wir bis abends Sonne hatten. Die Insel selbst ist sehr gepflegt und schön angelegt.
Die Bungalows selbst haben eine schöne Terrasse mit zwei Stühlen und einen kleinen Beistelltisch. Innen sind sie sehr geräumig und gemütlich eingerichtet und haben ein offenes Badezimmer. Das Bett war allerdings eine Katastrophe. Die Matratze war absolut durchgelegen und die Federn kamen schon durch! Gleich nach der zweiten Nacht ließen wir uns diese austauschen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Ansonsten gehören zu jedem Bungi noch zwei Strandliegen mit Auflagen und Strandtüchern. Die Zimmer werden zwei Mal täglich gesäubert, Handtuchwechsel erfolgt nach Wunsch, spätestens allerdings jeden zweiten Tag. Die Betten werden ebenfalls alle zwei Tage frisch bezogen.
Rezeption, Tauchschule, Spa, Inselshop, Bar und Restaurant liegen alle
zentral im nördlichen Teil der Insel zusammen. Das Essen ist sehr gut, an drei
Abenden die Woche gab es Menue, ansonsten immer Buffet. Die Bedienungen sind
allerdings etwas behebig, was uns teilweise sehr ärgerte. Desweiteren gibt es im
Inselinneren noch ein Volleyball- und Badmintonfeld, einen kleinen Fußballplatz
und Tischtennis, sowie den Staff-Bereich. Gelegentlich, eher selten, findet
diskrete Abendunterhaltung statt.
Es werden täglich Ausflüge angeboten, wie z.B. Schnorcheln, Inselhüpfen,
Fischen, etc.
Zu unserer Zeit wurde ein Schnorcheltrip zum "Mantapoint" angeboten, welchen wir
auch gleich zwei Mal mit machten, da man als Schnorchler äußerst selten so etwas
zu sehen bekommt bzw. mitgenommen wird! Solche Fahrten werden sonst leider fast
ausschließlich für Taucher angeboten!
Und die Fahrt hat sich gelohnt - wir haben viele Mantas gesehen ...
Vakaru selbst ist ringsum umgeben von einer Lagune. Das Riff ist ca. 50-130m
entfernt. Es kann komplett umschnorchelt werden, allerdings fehlt es an
Einstiegen. Lediglich an den beiden Bootsstegen gelangt man über das Riffdach.
Bei Flut kommt man auch an anderen Stellen über das Riff, aber es ist knapp! Das
Riff selbst ist überwiegend Steilwand mit einer Tiefe von bis zu 28m (lt.
Tauchschule). Die nördliche Seite hat uns besser gefallen.
Zum Tauchen können wir nichts sagen, da wir wie immer nur Schnorcheln.
Fazit:
Um es gleich vorweg zu nehmen, uns hat Komandoo besser gefallen! Diese beiden
Inseln werden ja immer gerne miteinander gleich gesetzt und verglichen.
Ansonsten hat uns Vakarufalhi sehr gut gefallen. Sehr schöne Insel, nette Bungis,
toller Strand, gutes Essen und eine ruhige angenehme Atmosphäre. Wieder mal eine
Insel die wir absolut weiter empfehlen können! Allerdings passt in unseren Augen
das Preis-Leistungsverhältnis hier nicht, im Vergleich zu anderen 4* Inseln!
Urlaubsbilder und weitere Infos zu den Inseln Helengeli, Embudu, Ellaidhoo, Eriyadu, Bandos, Ihuru, Komandoo, Reethi Beach, Ari Beach, Angaga und Veligandu gibt es unter www.malediventraum.de
Reisebericht Vakarufalhi 12.-27.09.2004
Sobald ich meine Gedanken auf Vakarufalhi konzentriere, sehe ich das Auge der jungen Walhaidame. Auszug aus dem Logbuch: 10 min vor dem Nachmittag-Tauchgang am Ari Beach Beru erschallt vor dem Dhigurah Beru der Ruf von Käpt’n Gazim: „Whale Shark“! Maske und Schnorchel lagen schon bereit! Flossen an und rein. UNBESCHREIBLICH! – ein ca. 4m grosser (laut Petra, weiblicher) Walhai. Ich kann vielleicht 5 min mitschwimmen, auf Armlänge neben ihr. Auge in Auge. Auch ein Blick ins grosse Maul ist mir gegönnt. Sie schwimmt gar nicht mal so schnell. (Gruss an Harald). Nach einer kleinen Ewigkeit dreht die Walhaidame ab, und verschwindet langsam in der Tiefe.
Rückblick auf den Vormittag-Tauchgang (ebenfalls am Ari Beach Beru): Eigentlich sollte es zum Manta-Point (Hukuru Elhi Faru) gehen; aber die See war zu rau; wir mussten umkehren. So fuhren wir dann zum Aussenriff vor Ari Beach (Dhidhdhoo Finolhu). Das Riff ist nicht so spektakulär: schwacher Korallenbestand, nicht so viele Fische wie im Kanal. Über uns ein Weissspitzenriffhai der dann auch noch neugierig auf uns zu schwimmt; dadurch verpassen mein Tauchpartner und ich einen über uns wegschwimmenden Walhai (gemäss Aussagen von unseren Tauchkollegen). Etwas später kommt über uns das Hi-Ligth auf uns zu: eine Herde mit 18 oder 19 Mobula-Mantas. Fantastisch, wie die fast ohne Bewegungen gegen die Strömung schwimmen. Immer wieder bricht einer aus dem Verband aus, um sich wenig später wieder einzuordnen. Stopp:
Eigentlich wollte ich etwas über die Insel erzählen: Die Angaben über die Bungalows, Inselgrösse und sonstigen Anlagen können getrost aus den Prospekten übernommen werden; es ist nichts übertrieben! Die Angaben über das Restaurant sind total untertrieben: Das Restaurant bietet wirklich exklusive Küche: eine schon fast unübersichtliche Anzahl verschiedener Gerichte, und alle wirklich SPITZE (und ich zähle mich zu den kulinarisch Verwöhnten). Selbst die Tauchlehrer sagen, sie könnten sich wochenlang, ohne zweimal dasselbe zu essen, verköstigen. Hier wirklich ein Riesenkompliment an die Inselleitung. Nur noch einen Nichtraucherteil innerhalb des wunderschönen Restaurants könnte hier eine Verbesserung herbeiführen.
Ebenfalls sehr angenehm die Zusammensetzung der Feriengäste: sicher sehr empfehlenswert für ruhesuchende- (nur Strandbungalows unter Palmen), barfusslaufende- (um die ganze Insel umlaufender feiner Sandstrand), schnorchelnde Gäste (um die ganze Insel umlaufendes Hausriff, durch 2 Stege erreichbar). Die Insel ist nicht zu empfehlen für sauflustige Typen à la Ballermann; solche Typen werden sich auf Vakarufalhi total einsam fühlen.
Petra, Marc, Nancy, Thomas, Sobah und allen anderen Helfern der ProDivers Tauchbasis an dieser Stelle ein herzliches, aufrichtiges Kompliment an die erbrachten Leistungen für uns Taucher und für die Natur in der wunderschönen Unterwasserwelt im Süd Ari Atoll. Zum Abschluss als Beispiel noch mal einen kleinen Auszug aus meinem Logbuch.
Tg 91 / Velagali Thila / 21.09.2004 09:43 / Tiefe 24.2 / Dauer 60’ / Sicht 15m / Wassertemperatur 28.5°:
Wunderschöner Easy-Tauchgang mit Andy. Extrem viele Fische! Korallen in sehr gutem Zustand. Weich- Leder- und Hartkorallen überall. Viele Knotenfächer. Viele verschiedene Anemonenarten mit zum Teil recht aggresiven Clarksanemonenfischen. Einer hat mir fast die Luftdusche ausgelöst. Auch die endemisch vorkommenden Malediven-Anemonenfische sind hier vertreten. Auffallend viele Familien-Gemeinschaften. Korallenwächter, Falterfische, sehr grosser Riesendrücker. Am Riff viele Schnäpper-Schulen (Ehrensberger, Blaustreiffen), sicher Ø 1.5m grosser Sting-Ray, Rot-Brust-Lippfisch, Kaiser-, Halfter- und Wimpelfische. Partoullierende Makrelen. Juwelen-barsche. Bärtiger Drachenkopf!! Warzenschnecke. Stachelige Seewalze, grosser dunkler Octopus. Riesenmuräne, also wirklich die ganze maledivische Fischsuppe!
Kurt Hirsiger, Thierachern, Schweiz
Reisebericht Schweiz – Vakarufalhi, 11.7 – 26.7.04
Anreise:
Nach einem 9 Stunden langen Flug mit der Fluggesellschaft Edelweiss Air kamen wir in Male an. Dort wurden wir innerhalb kurzer Zeit in einen Bus eingeteilt und zu einem Wasserflugzeug gebracht. Wir mussten ca. 30 Minuten warten, dann konnten wir einsteigen. Man sah genau ins Cockpit mit den vielen Instrumenten und den zwei Barfuss Piloten. Der Flug war sehr angenehm, abgesehen davon, dass es beim Starten extrem nach Abgasen stank und dass man vom lauten Motor Ohrenschmerzen bekam. Darum empfehle ich, Ohrenschützer zu kaufen.
Nach 30 Minuten landeten wir neben einer Holzplattform im Wasser. Dort stiegen wir in ein Dhoni und wurden in 15 Minuten zur Insel Vakarufalhi gebracht. Dort erwartete uns ein leckeres Kokosnusseis zur Begrüssung und der Manta Reiseleiter Phillip empfing uns. Angestellte brachten unsere Koffer in den Doppelbungalow Nr. 105/106.
Wetter:
Das Wetter war eigentlich immer schön, obwohl es heisst, dass es im Sommer viele Stürme geben kann. Einmal regnete es einen Tag lang in Strömen.
Unser Bungalow:
Unser Bungalow war sehr schön eingerichtet mit zwei Betten, mehreren Stühlen, einem Ventilator und einer Klimaanlage, einem grossen Tisch mit
Mini-Bar und einem Moskitonetz (mit vielen Löchern).
Das Bad war wunderschön: Es war ein Freiluftbad, d.h. es war halb offen. Es gab eine Badewanne mit Dusche, ein Waschbecken mit Spiegel, eine Toilette und eine Aussendusche mit nur kaltem Wasser. Das war sehr angenehm nach einem heissen Tag. Neben der Aussendusche war noch eine Wäscheleine.
Aussen hatte es noch eine kleine Terrasse mit zwei Stühlen und am Strand standen noch jedem Bungalow zwei Liegestühle zur Verfügung.
Umzug:
Da der Bungalow sehr nah am Steg war, hörten wie immer wieder den Motor von Schiffen, die ankamen und wieder losfuhren. Darum zogen wir nach einigen Tagen in Bungalow Nr. 121 und Nr. 125. Bungalow Nr. 125 war meiner Meinung nach der schönste Bungalow. Der Strand dort war einfach wunderbar.
Leider fing es in unserem Bad an zu stinken. Wir meldeten es der Rezeption, doch niemand unternahm etwas dagegen.
Insel:
Die Insel wird sehr gut gepflegt. Jeden Morgen kamen Angestellte, die den Strand und die Wege putzten. Es war eine Barfussinsel, überall war Sand (auch in der Bar und im Restaurant). Das einzige Problem war, dass man am Strand öfters auf kleine abgebrochene Korallenstücke stand, die angeschwemmt wurden.
Auf der Insel gab es noch ein Volleyballfeld, wo die Angestellten von 18.00 Uhr an Volleyball spielten (die Gäste konnten natürlich auch mitspielen), ein Federballfeld, einen Pingpongtisch und eine Tauchschule.
Falls es einem einmal langweilig wird (vielleicht eher einem Kind) findet man sicher Freunde. Ich habe viele nette Kinder und Erwachsene kennen gelernt.
Tiere:
Auf der Insel gibt es verschiedene Tiere. Lästig fand ich die vielen Mücken. Ich hatte nach zwei Wochen mindestens (aber wirklich nicht übertrieben) 50 Mückenstiche. Auch sehr nervig waren die maledivischen Krähen. Jeden Morgen weckten sie mich mit ihren schrecklichen Lauten. Dann gab es noch Geckos, Echsen, Ameisen, Fischreiher, Krebse usw., welche mich aber nicht störten.
Restaurant und Bar:
Das Essen auf den Malediven war sehr gut. Das Frühstück beinhaltete ein Buffet mit Früchten und Broten, es gab aber auch Pfannkuchen und verschiedene Fruchtsäfte. Falls jemand das Morgenessen einmal verpasste, konnte man sich in der Bar einen Snack holen.
Das Mittagessen war sehr abwechslungsreich. Bei einem Buffet wurden Vorspeisen wie Salate und Suppen angeboten, dann gab es ein Buffet mit Hauptspeisen und ein wunderbares Dessertbuffet.
Das Nachtessen beinhaltete ebenfalls 3 Buffets. Mehrmals in der Woche konnte man auch auf einer Menukarte zwischen etlichen Menus auswählen
Das Personal war sehr nett. Unseren Kellner Vaheed schätzten wir sehr. Er konnte sogar ein paar schweizerdeutsche Wörter… In der zweiten Woche bediente und Absey, weil Vaheed Urlaub bekommen hatte.
Die Bar war sehr schön. Es gab eine kleine Bibliothek, eine Dartscheibe und einen Fernseher. Jederzeit konnte man dort etwas trinken. (Ich empfehle den Vanille–Milkshake) Zudem wurden ein sehr witziges Krabbenrennen und ein maledivischer Tanzabend organisiert. Beim Tanzabend spielten Angestellte Trommeln, sangen und tanzten. Die Gäste konnten auch mittanzen.
Angestellte:
Die Angestellten waren sehr freundlich. Der Zimmerboy kam jeden Tag zweimal. Einmal am Morgen und einmal während dem Nachtessen. Natürlich sollte man den Angestellten auch Trinkgelder zahlen. Doch bei dem Begriff Trinkgeld hatte jeder eine andere Meinung.
Tauchschule und Spa:
Die Tauchschule ist wirklich Spitze. Zuerst machte ich das Schnuppertauchen in der Lagune. Beim Schnuppertauchen lernten wir die Teile der Ausrüstung und Zeichen und Regeln unter Wasser kennen. Dann gingen wir in die Lagune und machten ein paar Übungen, anschliessend spielten wir unter Wasser.
Später meldete ich mich für einen Tauchgang in 10 Meter Tiefe an. Leider hatte ich Probleme mit dem Druckausgleich, also konnte ich nicht weiter tauchen. Mein Vater und mein Bruder haben den Kurs gemacht und es hat ihnen sehr gefallen. Die Tauchlehrer und Lehrerinnen waren sehr freundlich.
Beim Spa hat man eine grosse Auswahl an Massagen. Das Spa wird von zwei Inderinnen geführt, und ich kann nur sagen, wenn man sich da nicht massieren lässt, dann verpasst man etwas…
Ausflüge:
An der Rezeption konnte man sich für Ausflüge anmelden. Es gab Morgen- und Nachtfischen, ein Nachtschnorcheln, eine Schnorchelsafari, sunset photo and dolphin cruse, eine Besichtigung der einheimischen Insel usw. Ich beteiligte mich am Morgen- und Nachtfischen, am Nachtschnorcheln und an der Schnorchelsafari. Alles, was ich besucht habe, war sensationell.
Beim Morgenfischen stiegen wir um 6.30 Uhr auf ein Boot und fuhren weg. Dann assen wir zu Morgen und wir bekamen eine Leine mit Köder. Diese banden wir am Schiff an und warfen die Leine ins Wasser. Das Schiff fuhr, damit grosse Fisch anbeissen konnten. Fische fingen wir leider keine (was nicht selten ist) dafür erwartete uns ganz Anderes: am Anfang sahen wir drei riesige Haie, dann sprang ein Schwertfisch aus dem Wasser und was dann passierte war das schönste Erlebnis auf den Malediven: Rund um uns tauchten extrem viele Delphingruppen auf. Wohin man blickte, überall Delphine. Im Ganzen waren es sicher 80.
Das Nachtfischen war auch sehr toll, es machte richtig Spass. Alle bekamen eine Leine mit Köder dran. Immer wenn wir spürten, dass ein Fisch den Köder anknabberte, mussten wir die Leine hochziehen. Wir fingen viele Fische. (Zwei Gäste fingen sogar eine Muräne, welche sie aber wieder ins Meer warfen). Den Fisch, den man gefangen hatte, konnte man am nächsten Tag zum Mittagessen bestellen.
Beim Nachtschnorcheln bekam jeder eine Lampe. Wir sahen u. A. schlafende Fische, einen Feuerfisch und einen Skorpionfisch. Schön war, dass sich gewisse Korallen veränderten und farbig wurden (z.B. die Seegurken)
Die Schnorchelsafari war grossartig: Wir gingen an zwei verschiedene Riffe. Dort hatte alles mehr Farbe. Ich sah vier Meeresschildkröten, zwei Haie, zwei Muränen und Fische, die ich noch nie gesehen hatte.
Schnorcheln:
Das Schnorcheln war sehr schön und erfrischend. Die Wassertemperatur war immer ca. 28°C. Leider sind fast alle Korallen grau. Doch es gab etliche verschiedene bunte Fische, kleine aber auch sehr grosse. Am Hausriff kann man Meeresschildkröten, Haie (die aber nicht gefährlich sind), verschiedene Rochen, Muränen, riesige Fischschwärme, Steinfische, Feuerfische, riesige Mördermuscheln (die man nicht berühren sollte, sonst schnappen sie zu), Seesterne und Seegurken und noch viel mehr antreffen und bewundern. Leider sah ich keine Mantas, denn die sieht man meistens nicht in dieser Jahreszeit. Es kommt auch vor, dass ab und zu ein Walhai auftaucht.
Wer lieber am Steg sitzt und aufs Meer schaut sieht vielleicht Delphine vorbeischwimmen. Ich sah sogar einen riesigen Marlin dreimal aus dem Wasser springen.
Wenn jemand lieber innerhalb den Wellenbrechern (in der Lagune) schwimmt, der trifft auch dort auf schöne Fische, Kalmare oder kleine Haie.
Geschrieben von Laurin Kraan (14), der zusammen mit seiner Familie 14 Tage auf Vakarufalhi war.
Juli / August 2004
Die passenden Bilder zu diesen Bericht findet ihr unter www.blubberhausen.de
Nach wochenlangem hin und her und ewiger Suche in diversen Internet-Foren haben wir uns dieses Jahr für Vakarufalhi im Süd Ari Atoll entschieden. Dies war unsere 4. Insel nach Vilamendoo, Eriyadu und Kommando. Reisezeit war Juli / August
Anfahrt:
Nach einem sehr ruhigen und 9 ½ Stunden langem Flug mit der Condor bzw.Thomas Cook sind wir um pünktlich um 8:30 Uhr in Male gelandet. Die Abfertigung ging sehr zügig vonstatten. Nicht wie sonst waren unsere Koffer immer die Letzten, sondern diesmal hatten wir Glück und unsere Koffer waren als einer der Ersten auf dem Laufband zu sehen. Anschließend schnell durch die Gebäckkontrolle und schon wurden wir von der Orca Reiseleitung in Empfang genommen und zum Weiterflug zu den Wasserflugzeugen gebracht. Dieses Jahr sind wir mit die TMA und nicht wie letztes Jahr mit Maledivian Air Taxi geflogen. Leider mussten wir bei TMA pro kg Übergepäck 2 US$ Gebühren bezahlen, was bei 36 kg mehr gleich mal 72 US$ ausmacht.
Auch beim Wasserflieger ging es gleich weiter, nach nur 40 Minuten Wartezeit wurde unser Flug mit der Nummer 5 aufgerufen. Nach wiederum 20 Minuten Flugzeit waren wir am Ziel angekommen: Vakarufalhi. Gelandet sind wir bei einer Plattform direkt vor der Insel Machachfushi, von dort aus sind es dann noch mal 10 Minuten Fahrt mit dem Dhoni. Und nun endlich, nach einer langen und anstrengenden Anreise waren wir endlich auf Vakarufalhi.
Die Insel & Bungalows:
Vakarufalhi liegt im Süd Ari Atoll und ist ca. 400 x 300 Meter lang bzw. breit. Fangen wir mal mit dem Publikum an: Auf Vakarufalhi ist wirklich alles vertreten. Von Deutschen, Schweizern, Franzosen, Japanern, Engländern und Italienern. Der größte Teil besteht jedoch aus Schweizern. Animationen oder sonstige laute Gruppenveranstaltungen gibt es nicht.
Gleich wenn man am Hauptsteg ankommt findet man auf der rechten Seite die Bar mit angeschlossener Terrasse direkt am Strand. Hier kann man gemütlich den Tag bei einem Cocktail ausklingen lassen und dabei dem Meer zuhören. Abends werden hier auch Spielfilme auf einer Leinwand gezeigt oder die Tauchbasis hält jeden 2. Dienstag einen Vortrag über das Tauchen. Die Bar war bei uns immer ein beliebter Treffpunkt. Einen Schritt weiter nach rechts findet man das Restaurant. Aber zum Essen etwas später.
Neben einem kleinen Fußballplatz gibt es natürlich das obligatorische Volleyballfeld sowie ein Badmintonplatz und eine Tischtennisplatte. Jeden Tag um 18.00 Uhr treten die Angestellten der Insel gegeneinander an. Gäste waren zum Mitspielen immer herzlich willkommen. Apropos Angestellte. Jeder, wirklich jeder der Angestellten war sehr nett und uns gegenüber immer sehr freundlich.
Direkt am Meer ist das Spa-Zentrum gelegen. Zwei Inderinnen bieten dort verschiedene Massagen und Wellness Programme an. Wirklich zu empfehlen sind die Massagen. Es ist super entspannend und einfach nur herrlich. Mit 55 US$ für 50 Minuten nicht gerade preiswert, aber wirklich eine Investition die sich lohnt. Wer zum Beispiel gleich ein 3er Paket nimmt bekommt 10% Rabat. An der Rezeption ist ein kleines Buch in das man sich einfach einträgt, wenn man einen Termin haben will.
Auf der Insel gibt es nur eine Klasse von Bungalows. Insgesamt 48 Einzel- und zwei Doppelbungalows. Eines der Doppelbungalows ist etwas größer und komfortabler als alle anderen, hat aber einen schlechten Platz direkt neben dem Hauptsteg. Jedes davon ist mit einer kleinen Terrasse inkl. eines Tischs und zwei Stühlen sowie zwei Strandliegen mit herzlich dicken Auflagen ausgestattet. Zur Inneneinrichtung gehören eine Klimaanlage, ein Deckenventilator, ein Mücken Netz, ein kleiner Kühlschrank und ein CD-Player. Sowie ein Kleiderschrank, ein Schreibtisch, Zwei Stühle und diverse Ablage Möglichkeiten. Alle Bungalows haben ein halboffenes Bad mit einer separaten Außen-Dusche unter freiem Himmel. Praktisch ist auch eine kleine Handdusche zum Abspritzen der Füße (gegen Sand) direkt am Eingang des Bungalows.
Natürlich stellt sich man sich die Frage welche der Bungalows am schönsten gelegen ist und ob man vorreservieren kann. Bei uns hat die Reservierung per E-Mail und per Fax leider nicht geklappt, konnten aber nach Rücksprache innerhalb von zwei Tagen in einen von uns ausgewählten Bungalow umziehen. Wir hatten Bungalow Nummer 122. Meiner Meinung ist das mit der 123 auch der Schönste auf der ganzen Insel. Aber das ist nun mal Geschmackssache.
Aber erstmal von vorne: Die Bungalows mit der Nummer 103 bis etwa 112 liegen auf der Wind abgewandten Seite und links neben dem Hauptsteg. Der Strand ist dort bei Flut nicht sehr breit bzw. gar nicht vorhanden. Das Wasser reicht bis zu dem Palmen bzw. Sträuchern hoch. Dort kann es auch sehr heiß werden, da hier die Luft förmlich steht. Nummer 113 bis etwa 119 haben den breitesten Strand der Insel und liegen auch sehr gut. Nummer 118 und 116 liegen allerdings etwas zurückversetzet und somit in der 2. Reihe.
Die schönsten Bungalows sind wohl die Nummer 120 bis etwa 126. Diese bekommen immer eine kleine Brise vom Meer ab und liegen wunderschön fast direkt am Wasser unter vielen Palmen. Unsere Favoriten waren wie schon oben erwähnt die 122 und 123.
Die Nummern 127 bis etwa 136 liegen auch noch sehr schön allerdings sehr nahe am Süd-Steg, was den Ausblick ein wenig trübt.
Die Bungalows 140 bis 150 liegen unserer Meinung nach nicht mehr so toll, zwar hat man hier den tollsten Blick auf den Sonnenuntergang, allerdings ist hier der Strand durch die Wellen schon sehr abgetragen worden und teilweise mit Sandsäcken aufgefüllt worden. Die 147 und 148 haben sogar das Spa Zentrum direkt vor der Nase.
Insgesamt kann man sagen, dass es wirklich sehr viele schön gelegen Bungalows auf Vakarufalhi gibt und ein Umzug nach Rücksprache an der Rezeption auch immer möglich ist.
Zum Schluss sei noch erwähnt das Vakarufalhi eine reine Barfuss Insel ist, das heißt Schuhe können den ganzen Urlaub in der Ecke stehen. Auch im Restaurant ist Sand.
Das Essen:
Über das Essen kann man überhaupt nicht meckern, sondern es nur in höchsten Tönen loben. In den insgesamt 3 Wochen waren die Speisen sehr abwechslungsreich und sehr schmackhaft zubereitet. Angeboten wurden die Mahlzeiten meistens in Buffetform. Vorspeise, Hauptspeise und Desserts. Dabei gab es natürlich auch verschiedene Themenabende. Unser Favorit war der maledivische Abend jeden Dienstag. Daran zu erkennen, das die Kellner so eine Art Turban tragen.
Das Besondere an Vakarufahli ist, das ca. jeden 3. Tag das Essen auch als ala Cart angeboten wurde. D.h. man hat schon beim Frühstück aus einer Karte sein Menü für das Abendessen ausgesucht. Wir fanden das eine gelungene Abwechslung zum Buffet. Und außerdem hat man sich auch nicht immer so den Bauch voll gestopft, wie man es häufig beim Buffet tut.
Einmal im Monat, zu Vollmond, bietet die Küche auch ein BBQ am Strand an. Dazu muss man sich nur in eine zuvor ausgehängte Liste eintragen. Allerdings kostet dieser Extra Service auch 25 US$ mehr. Sollten man aber nicht verpassen, der ganze Strand wurde sehr schon hergerichtet und es hat sehr viel Spaß gemacht sein Abendessen direkt am Strand einzunehmen.
Tauchbasis & Tauchen
Die Basis wird von Prodivers geführt, die auch Basen auf Komandoo und Kuredu betrieben. Geleitet wird die Tauchbasis von Marc und Petra sowie als Diveguide Nanncy und Thommy und nicht so vergessen Soboah.
Angefahren werden täglich jeweils um 9.00 Uhr und um 15.00 Uhr verschiedene Tauchplätze im Süd Ari Atoll. Dazu gehören mitunter so bekannte Plätze wie Broken Rock oder Kudah Rah Thila. Kuda Rah ist wirklich ein absolutes Muss. Unzählige Fischschwärme und tolle Korallen machen diesen Tauchplatz einzigartig. Die Anfahrt ist natürlich Wetter und Strömungsabhängig. Nachtauchen oder Ganztages Ausfahrten werden ebenso angeboten wie Schnorchelausflüge oder diverse Tauchkurse nach PADI.
Besonders zu empfehlen ist auch der ganztags Ausflug. Dort sind wir zu weniger bekannten Riffen und Thila gefahren, die noch einen Tick schöner waren als die Plätze rund um Vakarufalhi. Für die Ausfahrt trägt man sich einfach in eine am Vortag ausgehängte Liste ein und packt eine halbe Stunde vor Abfahrt seine Tauchausrüstung zusammen. Die Dhoni Crew befördert diese dann samt den Flaschen auf das Dhoni. Bevor die Ausfahrt beginnt, überprüft man noch seine Ausrüstung und bekommt ein ausführliches Briefing zum angefahrenen Tauchplatz.
Am Tauchplatz angekommen springt zuerst ein Diveguide in das Wasser und prüft die Strömung. Sollte die Strömung zu stark sein, so fährt man einen anderen Platz an.
Toll ist auch das neue Dhoni. Das Boot ist etwas größer als die anderen und bietet daher mehr Platz. Zudem kann man das Dach als Sonnendeck nutzen und es hat sogar eine Toilette mit Dusche an Board, ideal auch für längere Ausfahrten.
Insgesamt ist die Basis sehr zu empfehlen. Die Organisation der Basis ist spitze. Das Team von Prodivers ist super eingespielt und wird hatten jedes mal viel Freude mit den Leuten von Prodivers zu tauchen.
Ach ja, angeboten wird auch Nitrox for free in jeweils 10 Liter oder 12 Flaschen. Vorausgesetzt man hat einen Nitrox-Schein. Den man aber auch vor Ort für etwa 70 US$ machen kann.
Das Hausriff von Vakarufalhi ist bequem von einem Steg aus zu erreichen. Direkt oder der Plattform ist auf etwa 8 Meter eine Stelle mit Sandsäcken, auf der man seine Übungen beim Checkdive machen kann. Also Maske ab und ausblasen und Oktopus-Atmung. Das Hausriff selber fällt steil an und verläuft auf 30 Meter im Sandboden. Man kann hier viele Schwarmfische, Muränen, Rotfeuerfische etc sehen. Sogar ein Manta hat sich am Hausriff sehen lassen. Wir haben das Hausriff allerdings nur einmal betaucht. Auch für alle Schnorchler ist es ideal, da man von Steg aus direkt hineinspringen kann.
Ranking:
Nach unserem 4. Aufenthalt auf den Malediven sieht mein persönliches Insel Ranking wir folgt aus:
1. Komandoo
2. Vakurafalhi
3. Vilamendhoo
4. Eriyadu
Fazit:
Wir haben Vakarufalhi gleich in unser Herz geschlossen. Eine wirklich schöne Insel mit einer super Küche und einer ausgezeichneten Tauchbasis. Auch die Bungalows waren sehr schön eingerichtet und direkt am Strand (bis auf ein paar Ausnahmen). Das Personal war sehr nett und zuvorkommend. Was will man mehr ? Das einzige was uns gestört hat waren die vielen Mücken zu unserer Reisezeit. Ansonsten war es ein wunderschöner Urlaub an den wir uns gerne zurückerinnern. Und Vakarufalhi ist bestimmt auch einen 2 Besuch wert. Falsch machen kann man mit dieser Insel mit Sicherheit nichts.
DVD
Wenn Ihr mehr von Vakarufalhi sehen wollt. Könnt Ihr meine DVD (DVD-R) bestellen. Das Video zeigt die Insel mit der Bar und dem Restaurant, die Bungalows von außen und innen, die Tauchbasis, das Spa Zentrum und natürlich die Strände rund im die Insel. Laufzeit ist ca. 30 Minuten inkl. einen super schönen Unterwasserfilm und vielen Fotos über und unter Wasser.
Der Preis liegt bei 10,- Euro inkl. Rohling, Verpackung und Versand.
Wenn Ihr Interesse daran habt, schickt mir einfach eine E-Mail unter www.blubberhausen.de
Back from Vakarufalhi (02. - 17.05.2004)
Um es vorweg zu nehmen, Vakarufalhi ist tatsächlich eine Trauminsel im Süd Ari Atoll! Ideal zum Erholen und natürlich Tauchen. Ich werde versuchen mich bei den Details relativ kurz zu halten. Mal sehn, ob’s klappt.
Anreise
Vor Abflug konnten sämtliche Fluggäste beobachten, dass es bereits Probleme mit einem Triebwerk der LTU gibt. Der geplante Abflug findet schließlich 45 Minuten verspätet statt. Wir saßen im vorderen Bereich im Mittelgang der Maschine. Dort zog es von der Klimaanlage eiskalt! Das konnte man leider nicht ändern, da im hinteren Bereich die Gäste bereits schwitzten. Trotz Pulli und Decken bekamen viele Gäste gesundheitliche Probleme – auch wir. Nach 4,5 Stunden Flugzeit kam plötzlich die Information aus dem Cockpit, dass sich aufgrund technischer Probleme unser Flug bereits seit 1 Stunde wieder auf dem Rückweg nach München befindet. Wir dachten erst es wäre ein Scherz, aber falsch gedacht! Erst kurz vor der Wiederankunft in München wurde uns mitgeteilt, dass wir (320 Passagiere an Bord) für eine Nacht im Hotel Kempinsky untergebracht werden. Und das nach 7 Stunden Flug um 5 h morgens. Echt toll! Nach den üblichen Formalitäten konnten wir 2 h später – bestens gelaunt - unser Zimmer beziehen. Um 16 h fand schließlich der nächste Anlauf Richtung Male statt. Diesmal mit einer anderen Maschine und mit Erfolg! Bei Sturm am Flughafen in Hulule angekommen, wurden wir 2 h später per Wasserflieger Richtung Vakarufalhi „geschippert“. Diese Dinger machen alles andere als einen vertrauenswürdigen Eindruck. So war es auch: Nach 25-minütigem, turbolentem Flug kurz vor Landung fiel ein Triebwerk der Maschine aus und wir mussten in gebückter Haltung auf dem Wasser notlanden. Da es zur Plattform noch ein gutes Stück war, wurde der Wasserflieger von einem Dhoni dorthin geschleppt. Nachdem alle heil im Dhoni saßen konnte es endlich auf unsere Trauminsel gehen.
Insel
Bei stürmischer See sind wir (uns war’s inzwischen speiübel) auf diesem wunderschönen Eiland angekommen. Diese Palmeninsel verfügt über eine traumhafte Lagune, leider waren die Strände an vielen Stellen mit Korallenstücken übersäht. Die komplette Insel ist mit Sandwegen ausgestattet, ebenso der Rezeptionsbereich, das Restaurant sowie die Terrasse vor den Bungis. Es gibt direkt am Meer eine schöne Terrasse aus hellem Holz, von wo aus man den gigantischen Sternenhimmel bewundern kann.
Bungalow
Da die Insel ausgebucht war, bekamen wir die ersten fünf Tage Bungi 116, welcher leider sehr weit nach hinten versetzt lag. Danach konnten wir in unseren Wunschbungi 121 ziehen, mit direktem Blick aufs Meer. Dieser liegt neben Bungi 122 an forderster Front. TOP! Die Wege verlaufen übrigens hinter allen Bungis. Somit ist Privatsphäre auf Vakaru kein Fremdwort!
Jeder Bungi hat auf der Terrasse eine Fußdusche zum Entsanden. Die Bungalows ansich sind riesengroß, mit einem schönen offenen Band und vielen Ameisen, welche mich nicht weiter störten. Was ich persönlich als negativ empfand waren die Wellenbrecher rund um die Insel. Nur als kleine Anmerkung.
Essen
Das Essen auf Vakaru ist eine Klasse für sich, was mir die Waage dann zuhause ebenfalls bestätigte. Die Getränkepreise waren überraschend moderat, z. B. Wasser 2,50 USD; Bier 3,50; Cola 2,25 USD.
Personal
Das Personal war, bis auf unseren Tischkellner, ausgesprochen nett und zuvorkommend. Was mich überaus störte ist die Ungerechtigkeit bei der Trinkgeldervergabe. Zu berücksichtigen gelten Roomboy, Tischkellner und Barpersonal - und das nicht wenig, welche einem zum Teil nicht einmal ein „Thanks“ oder Kopfnicken entgegenbringen. Ein Gärtner zum Beispiel freute sich überaus sichtlich über ein paar Dollar und ist wesentlich schlechter gestellt als o. g. Personenkreise. Ich habe es zum Teil als Abzocke der Gäste empfunden, aber das war auf Eriyadu auch nicht anders.
Wetter
Die ersten vier Tage war das Wetter ausgesprochen schlecht. Wir hatten Sturm und Platzregen, was das Schnocheln und Tauchen sehr einschränkte. Ab dem fünften Tag gab es Maledivenwetter pur! Leider war die Sicht unter Wasser am Hausriff sowie an vielen Tauchplätzen schlecht. Diese Erfahrung machten wir schon im November letzten Jahres auf Eriyadu. Daher werden wir die nächste Reise voraussichtlich für Februar/März einplanen.
Hausriff
Das Hausriff verfügt über zwei Einstiege über Stege. Für ein paar Tauchgänge lohnt es sich allemal. Es wurden neben dem üblichen Fischvorkommen auch Adlerrochen, Stechrochen, Schildkröten und Haie gesichtet. Auch die niedlichen Babyhaie waren in der Lagune ständig präsent.
Tauchplätze
Wir haben einige Thilas im Atollinneren sowie einige Außenrifftauchplätze betaucht. Diese waren allesamt sehr schön. Besonders die Ganztagesfahrt zum Mantapoint und Außenriff war ein Erlebnis – auch ohne Mantas und Walhai. Wir haben leider keine gesichtet, aber sie sind vereinzelt noch anzutreffen. Die Strömungen waren leicht bis mittel und am Mantapoint hatten wir eine ungewöhnlich gute Sicht (ca. 30 m). Dieser Tauchplatz ist auch ohne Mantas genial. Riesige Fischschwärme soweit das Auge reicht, Schildkröten, Weißspitzen, große Napoleons, Muränen . . .
Tauchbasis
Die Tauchlehrer Marc und Petra, Tommy und Nancy hinterließen einen sehr kompetenten und super netten Eindruck! Vielen Dank für eure tolle Betreuung sowie die lustigen Briefings. Wir kommen gerne wieder!
Mückenplage und Müllverbrennung
Was ebenfalls negativ auffiel war die große Mückenplage sowie der Geruch der Müllverbrennungsanlage. Während unseres Aufenthalts wurde an drei Tagen hintereinander ein Vernichtungsmittel gesprüht – einmal sogar kurz vor unserem Candlelight Dinner (Tisch war schon gedeckt). Das war nicht so berauschend.
Publikum
Das Publikum war insgesamt sehr angenehm. Es waren überwiegend Schweizer, Deutsche und Engländer auf der Insel. Wir haben auch sehr nette Bekanntschaften gemacht, z. B. mit Markus (barcley) + Claudia; Patrik; Christine + Ortwin und vielen mehr. War schön mich euch!
Inselbesuch auf Vilamendhoo
Sehr interessant war es für uns auch mal eine größere Insel zu besuchen, denn nun wissen wir, was wir absolut nicht wollen! Vila hat uns in keinster Weise gefallen. Insel zu groß und wenig mit Licht durchflutet, die Bungis rochen modrig, sämtliche Einrichtungen wie Rezeption, Restaurant und Bar sind gefliest. Zudem hinterließ die Insel einen ungepflegten und das Personen einen unfreundlichen Eindruck. Das Hausriff empfanden wir nicht besser als das von Vakaru, obwohl es am Kanal liegt. Never ever. Aber Gott sei Dank sind die Geschmäcker ja verschieden, gell.
Heimreise
Nach nur 13 Tagen (statt 14) sind wir bei tollem Wetter und ruhiger See nach Male gebracht worden. Diesmal ohne Komplikationen, dafür mit super Fernsicht. Kurz vor dem Start mit dem Airbus der LTU kam eine Durchsage aus dem Cockpit, dass soeben ein Wasserflieger auf der Start- und Landebahn Bruch landete und wir bis auf weiteres aussteigen müssten. Das darf doch alles nicht wahr sein!
Glücklicherweise sind bei dem Absturz keine Personen ums Leben gekommen. Aber wirklich überrascht hat es mich nicht, nachdem ich mir bereits selber ein Bild dieser Wasserflieger machen konnte/musste. Unser Rückflug verschob sich um 2,5 h nach hinten, aber wir kamen gut in München an.
Fazit
Vakarufalhi ist in jedem Fall empfehlenswert und eine Reise wert. Wir werden sicher irgendwann wieder dorthin zurückkehren. Im direkten Vergleich mit Eriyadu haben allerdings beide Inseln ihre Reize. Eriyadu hat vielleicht einen Tick mehr Flair!
Hallo, gerade sind wir von Vakarufalhi zurück- und sind immer noch begeistert.
Die Insel ist wunderschön, die Lagune traumhaft, das Hausriff ein Ereignis! Wir kamen uns vor wie im Paradies.
Es war unser erster Maledivenaufenthalt, wahrscheinlich aber nicht unser letzter. Denn das, was wir erlebt haben, war einfach zu schön, um nicht wiederholt zu werden.
Nun zum Resort. Es ist ruhig, es gibt nur 50 Bungis, es ist sehr gepflegt, die Bungis sind groß, angenehm klimatisiert, sehr sauber. Wir hatten zunächst Bungi Nr.145. Da dort aber der Strand komplett weggebrochen war und zudem hässliche Plastik-Sandsäcke zum Vorschein kamen, meldeten wir uns sofort an der Rezeption wegen eines Umzugs. Wir hatten Glück. Zwei Tage später konnten wir umziehen in Nr. 139. Dort war es wunderbar, ein toller Strand direkt vor unserer Nase. Und unser Roomboy Ibrahim machte seine Sache wirklich gut!
Das Publikum war international, überwiegend waren Schweizer und Deutsche dort, aber auch Engländer und einige Italiener. Insgesamt war es ein angenehmes Publikum. Sicher wird so etwas auch über den Preis gesteuert.
Noch ein Wort zur Rezeption. Die Jungen waren total aufmerksam, uns immer behilflich, freundlich. Alle unsere Wünsche erfüllten sie prompt und mit einem Lächeln. Na, vielleicht haben sie sich über unseren Trinkgelddank nach dem Umzug besonders gefreut. Wir hatten den Eindruck, dass sie nicht besonders üppig mit Trinkgekd bedacht werden, im Gegensatz zur Bedienung im Restaurant.
Wir teilen nicht so ganz einige überschwängliche Berichte über die Freundlichkeit. Waheed, unser Kellner ( "Das ist der Beste!"- O-Ton anderer Mitreisender ), war sehr höflich, aber auch sehr zurückhaltend, zeigte wenig Freude, egal ob Trinkgeld oder nicht. Diese "Emotionslosigkeit" hat uns doch etwas verwirrt. Zumal wir vorher auf Sri Lanka waren und dort mit freundlichem, liebevollem Verhalten fast "überschüttet" worden waren.
Das Essen war gut, vor allen Dingen enorm abwechslungsreich. Jeden Tag gab es andere Dinge. Die Küche hat sich wirklich bemüht. Ihr gebührt ein großes Lob. Zwar gab es nicht täglich eine immense Auswahl an Gerichten, aber es gab immer verschiedene. Und es reicht, z.B. 3 Salate zur Auswahl zu haben- mehr kann man doch nicht essen-, dafür aber jeden Tag andere. Das ist sinnvoll und hat uns gut gefallen.
All inclusive lohnt sich nicht, da hierfür ein sehr hoher Aufpreis bezahlt werden muss und auch nicht alle Getänke gewählt werden können. Es ist aber sinnvoll, Vollpension plus zu buchen. Hierbei sind die Getränke ( Wein, Bier, Wasser, Softdrinks ) bei den Mahlzeiten ( beim Frühstück ist das Wasser nicht dabei, aber es gibt genügend Saft am Buffet; außerdem kann man abends Wasser bestellen, das wird dann beim Frühstück wieder auf den Tisch gestellt )inklusive. Und man bekommt davon genug gebracht, manchmal allerdings nur auf freundliche Nachfrage. Die Getränkekosten sind recht hoch. Trinkt man wenig oder keinen Alkohol, sollte man ganz normal buchen. Eine Flsche Wasser 1,5l kostet 2,50 $. Das kann gut verschmerzt werden.
Das Candle-Light-Dinner am Strand sollte man keineswegs versäumen! Es steht einem einmal pro Aufenthalt zu und ist phantastisch. Nie werdet ihr diesen Sternenhimmel vergesser!! Doch man muss sich rechtzeitig anmelden- wir hätten es nämlich fast versäumt, wenn nicht ein Gast abgesprungen wäre...
Ein Besuch im wunderschönen Spa muss man sich mindestens gönnen. Ein Genuss für Körper und Seele!
Wesentlich beigetragen zu unserer Begeisterung für dieses Resort hat die Tauchbasis mit Marc, Petra, Tommy und Nancy. Die Basis ist gut ausgestattet, sorgfältig und umsichtig geführt. Die Leute kümmern sich um einen und sind sehr verantwortungsbewusst.
Wir hatten zu Hause einen Padi-Tauchkurs bis auf die Freiwassergänge absolviert und ihn im Resort erfolgreich abgeschlossen. Nancy hat mit uns die Freiwassertuchgänge durchgeführt- und ihre Sache einfach toll gemacht! Nicht nur, dass sie so fröhlich und warmherzig ist und ein besonderes Talent für den Umgang mit Menschen hat, sie ist in unseren Augen auch hoch kompetent. Wir fühlten uns so sicher und absolut aufgehoben mit ihr. Es hat unwahrscheinlich viel Spaß gemacht. Sie ist ein Gewinn für diese Tauchbasis. Leider hat sie mit Tommy zusammen nur einen Jahresvertrag. Na, vielleicht verlängern sie ja und viele Schüler oder "richtige" Taucher kommen noch in den Genuss ihrer Bekanntschaft.
Unser erster Bootstauchgang war mit Marc. Auch hierbei fühlten wir uns aufgehoben und sicher. Er hat sich ebenfalls gut um uns gekümmert, denn man ist einfach unsicher und aufgeregt, vor allem, wenn man als"Greenhorn" mitten unter coolen Supertauchern auf dem Boot sitzt!
Die Unterwasserwelt ist einfach atemberaubend! Man sieht so viele verschiedene Fische, wir haben sogar mehrfach Haie am Hausriff gesehen, dazu Schildkröten und Rochen. Es war wunderbar, selbst wenn man "nur" schnorchelte. Die Korallen erholen sich und entfalten hier und da schon wieder ihre volle Pracht. In den Genuss kommt man allerdings so richtig erst beim Tauchen.
Fazit: Fahrt hin, es ist einfach wunderschön!!
Anne und Werner, im April 2004
Seit 1992 bereisen wir die Malediven, und nach Ellaidho, Rangali, Vilu Reef, Helengeli und Angaga war Vakarufalhi der sechste Versuch, unsere Trauminsel zu finden. Inzwischen gelangen wir immer mehr zu der Erkenntnis, daß es die Trauminsel vermutlich gar nicht gibt, aber mit Vakarufalhi sind wir ihr doch schon ein Stückchen näher gekommen.
Über die Beschaffenheit der Insel und der Unterkünfte, den Service, das Essen etc. ist in anderen Berichten schon ausführlich geschrieben worden; die guten Eindrücke können wir nur bestätigen. Dennoch möchte ich zwei Punkte aufgreifen, die - jedenfalls für uns - wesentlich zum Befinden beitragen. Der eine betrifft die Lage des Bungalows, der andere die Schnorchelbedingungen.
Auch wir hatten uns vorab informiert und gleich bei der Buchung einen Bungalow-Wunsch angegeben; dieser wurde jedoch nicht berücksichtigt. Darauf angesprochen, bot man uns an, am nächsten Morgen zu wechseln, weil durch abreisende Gäste Häuser frei wurden, und das klappte problemlos. Wir konnten aus den Möglichkeiten frei wählen und entschieden uns nach einer ersten Inselumrundung für Nr. 124, was sich als Volltreffer erwies. Wir hatten Sonne von morgens bis abends, konnten uns bei Bedarf jedoch in den Schatten zurückziehen und hatten immer noch freien Blick auf's Meer - sogar vom Bett aus. Dennoch lag das Haus geschützt. Der Strandabschnitt ist an dieser Stelle windgeschützt und auch bei Flut noch breit genug und relativ feinsandig, was nicht überall der Fall ist. Und die Lagune ist ein Traum - riesengroß, korallenarm, man kann überall schwimmen und trotzdem noch stehen. Die Wellenbrecher-Mauern liegen weit draußen und stören kaum. Auf der anderen Inselseite (Bereich 101 - ca. 113) ist nachmittags schon keine Sonne mehr, der Strand teilweise von Korallen durchsetzt und die Lagune wesentlich kleiner; die Wellenbrecher ragen höher aus dem Wasser und liegen näher zum Strand, was wir als ziemlich beeinträchtigend empfanden. Den Abschnitt von ca. 144 - 150 würden wir auch nicht unbedingt empfehlen, da der Strand dort sehr korallig, schmal und stark abgetragen ist. Man hat versucht, diverse Abschnitte mit Sandsäcken zu festigen, aber diese wurden inzwischen wieder freigespült und bieten keinen "paradiesischen" Anblick.
Von den Schnorchelbedingungen waren wir angenehm überrascht. Nach den Erfahrungen der beiden letzten Malediven-Reisen erwarteten wir auch diesmal nicht viel, wurden aber angenehm enttäuscht. Natürlich sind die Korallen auch hier so abgestorben wie anderswo, doch blühen überall schon wieder kleine Inseln der Hoffnung. Zwei Eingänge jeweils neben den Stegen bieten die Möglichkeit, gezeitenunabhängig zur Riffkante zu schwimmen; bei Flut kann man auch die Lücken zwischen den Wellenbrechern benutzen. Wir waren überrascht vom Fischreichtum, den wir nur aus früheren "gesünderen" Jahren kennen. Viele Schwärme, einzelne Großfische, buntes Kleingewusel - fast jeden Tag entdeckten auch wir wieder Neues, obwohl wir nun schon einiges gesehen haben. Einmal zischte sogar ein kleiner Riffhai um Armeslänge direkt vor meiner Nase vorbei, doch während ich noch überlegte, ob ich jetzt erschrecken muß, war er schon zwischen den Korallen verschwunden. Ein bißchen verdreht fand ich es ja schon, mich unter Wasser an den vielen bunten Fischen zu erfreuen und zwei Stunden später hemmungslos ihre Kumpels zu verspeisen - aber dem täglich variierendem Angebot an frischem Fisch kann man kaum widerstehen...
Unsere Meinung zu Vakarufalhi: unbedingt empfehlenswert, wenn man nicht gerade an einem der weniger attraktiven Strandabschnitte landet. Für uns ist es jedenfalls die erste Insel, auf die wir auch ein zweites Mal reisen würden. Wer noch Interesse an Bildern oder spezielle Fragen hat, darf sich gerne melden.
Heidi & Ursel
orthei@web.de
Reisebericht Vakarufalhi 3. Januar – 11. Januar 2004
Anreise:
Wir hatten unsere Reise über Manta Reisen gebucht und alles lief vollkommen reibungslos ab. Nach ca. 8.5 Stunden ruhigem Flug mit der Edelweiss Air sind wir in Male gelandet. Danach gings per Bus weiter zu den Wasserflugzeugen (einmal quer über die Landepiste), wo wir nach nur einer halben Stunde warten auch gleich weiterflogen.
Das Wasserflugzeug landete nach knapp 30 Minuten bei einer kleinen Holzplattform im Meer wo auch schon unser Dhoni für die 15-minütige Weiterfahrt wartete und uns endlich zu „unserer“ Insel brachte.

Auf der Insel angekommen, erhielten wir als erstes ein kaltes Tuch und ein Glas Wasser, plus ein hausgemachtes Kokoseis (unser Reiseleiter hat uns ganz schön darum beneidet ;O) ) zur Erfrischung. Bevor man den Bungalow beziehen konnte, musste zuerst noch ein Formular ausgefüllt werden, danach bekam man seinen Bungalow zugeteilt.
Bungalow:
Wir hatten bei der Buchung den Wunsch auf einen Bungalow zwischen der Nr. 130 und 140 geäussert und erhielten Bungalow-Nr. 136 (Doppelbungalow), welcher sich auf der Südseite befindet. An der Südseite weht den ganzen Tag ein kleines „Lüftchen“, was ganz angenehm ist.

Der Bungalow selbst ist ziemlich geräumig und alles was man braucht ist vorhanden: Kühlschrank (Minibar), Haartrockner, Stereoanlage [CD’s können gratis an der Rezeption ausgeliehen werden], Klimaanlage, maledivischer Schaukelstuhl, kleine Sitzecke.
Das Bad ist halboffen mit Innengarten; d.h. Waschbecken, Badewanne (Dusche) und WC sind überdacht. Im Innengarten befindet sich noch eine Aussendusche mit Kaltwasser, was nach dem Schwimmen ganz angenehm war. Vor dem Bungalow gibt es eine „Fussdusche“ damit man nicht allen Sand von draussen mit rein nimmt.
Der Roomboy (unserer hiess: Mohamed) kam zweimal am Tag. Immer am Morgen während dem Frühstück und am Abend während dem man am Nachtessen war. Das Zimmer war jedes Mal tiptop aufgeräumt und geputzt. Wir hatten sogar jeden Abend frische Duschtücher und Waschlappen, obwohl es anfangs hiess, dass nur die Tücher ausgewechselt werden, welche in der Badewanne liegen (steht sogar auf einem Kärtchen im Badezimmer so geschrieben).
Vor dem Bungalow befindet sich eine kleine „Sandterrasse“ mit einem Tisch und zwei Stühlen. Zudem gehören zu jedem Bungalow zwei Liegestühle mit Schaumstoffmatten.
Strand:
Die ganze Insel ist eine reine Barfussinsel. Der einzige Ort der gefliest ist, ist der Bungalow, ansonsten sind Schuhe überflüssig. Jeden Abend und Morgen wird der Strand gefegt und gereinigt. Alle Äste, Blätter, Korallenstückchen und was sonst noch alles rumliegt wird weggeräumt. Wie vorhin schon angesprochen stehen am Strand für jeden Bungalow zwei Liegestühle bereit, welche mit der jeweiligen Bungalow-Nr. angeschrieben sind.
Obwohl eigentlich viele Gäste auf Vakarufalhi waren, hat man davon nicht viel mitbekommen. Am Strand und auch sonst auf der Insel haben wir beim Rumspazieren nie viele Leute angetroffen. Erst beim Essen hat man so richtig mitbekommen wie viele Gäste wirklich auf der Insel sind.
Wasser/Schnorcheln:
Zum Schnorcheln hat man die Möglichkeit über zwei Stege direkt zum Hausriff zu gelangen oder man hat sich damit begnügt innerhalb der Wellenbrecher zu Schnorcheln, wo die Strömung ein bisschen weniger stark war. Dies war für mich als Anfänger sehr zum Vorteil. Auch in der Lagune bei den einzelnen Korallenstöcken hat es schon eine beträchtliche Anzahl von verschiedenen Fischen. Karu der eine Barkeeper hat uns erklärt, dass am Hausriff ab und zu Schildkröten und Riffhaie gesichtet werden und es auch sonst viele „bunte“ Fische hat. Die Korallen selbst sind immer noch ziemlich grau und angeschlagen, aber hie und da sieht man schon wieder farbige Teile. Bei meinem ersten Schnorchelausflug sind wir auf ein paar Riesenmuscheln und Seegurken gestossen. Man kann stundenlang Schnorcheln, ohne dass es einem irgendwie langweilig wurde. Es gab immer etwas interessantes zu beobachten.
Beim Schnorcheln wurden wir auch immer wieder überrascht, wie weit draussen man noch stehen konnte. Wir waren oft schon bei den Wellenbrechern draussen und haben trotzdem noch ein Plätzchen zum Stehen gefunden. Das Wasser selbst war immer angenehm warm und sauber.
Restaurant:
Auf Vakarufalhi hat man die Wahl zwischen Vollpension und All Inclusive, obwohl ich persönlich finde, dass sich AI nicht wirklich lohnt. Wir hatten (nur) Vollpension gebucht und waren damit vollauf zufrieden. Die riesen Auswahl an Essen begann schon morgens zum Frühstück. Am Mittag und Abend gab es immer ein reichhaltiges Buffet, so dass wir uns kaum entscheiden konnten, was wir jetzt essen wollen. Zweimal in der Woche gab es Menu à la Carte, wo man unter einer Vielzahl von Menus wählen konnte. Unser Kellner „Waheed“ war immer freundlich und zuvorkommend. Er hat uns sogar mit ein paar Wörtern Deutsch überrascht (vor allem mit seinem „Dankeschön“ und „Bitteschön“). Nach zwei drei Tagen wusste er sogar schon wie wir morgens unseren Kaffe tranken (Milch und/oder Zucker) und was wir mittags und abends zu trinken bestellten. Für jeden Bungalow stand ein Tisch bereit, welcher einem am ersten Tag zugeteilt wird. Danach sitzt man immer am selben Tisch...
Geld:
Die Endabrechnung konnte man mit Kreditkarte, bar oder Check am vorletzten Abend an der Rezeption bezahlen. Wobei mit bar- oder Checkbezahlung eine Kommission von 1% auf den Endbetrag erhoben wird.
Ansonsten benötigten wir nirgends auf der Insel Bargeld, mal abgesehen von den Trinkgeldern bei welchen wir uns an die Empfehlungen unseres Reiseleiters hielten. Wir bezahlten alles (Souvenirs, Getränke an der Bar etc.) immer mit der Bungalow-Nr. und unserer Unterschrift. Am Ende wird dann alles abgerechnet und was nicht in der Grundbuchung inbegriffen war (bei Vollpension zahlt man die Cocktails an der Bar zusätzlich) auf die Endabrechnung gesetzt.
Sport/Ausflüge/Animation:
Als wir auf Vakaru waren, fand gerade eine Art Volleyball-Meisterschaft der Inselcrew (aller Angestellten auf der Insel inkl. Reiseleiter) statt. Man ist jederzeit dazu eingeladen abends mit den Angestellten Volleyball zu spielen. Ebenfalls kann man Badminton, Tischtennis, Fussball oder Dart spielen.
Animation gab es gut wie gar keine. Einmal am Abend konnte man am Steg draussen die Fische füttern und sich dazu einen Cocktail genehmigen. Ansonsten werden ab und zu Unterwasser-Diashows der Tauchschule ProDivers gezeigt und Krabbenrennen veranstaltet.
Ausflüge werden täglich angeboten. Es gab Schnorchel-Safari, Besichtigung einer Sandbank, Nachtfischen, Nachtschnorcheln, Ausflüge zu benachbarten Inseln (zum Teil auch Einheimische Inseln) Sunset-Dolphin-Ausflug etc.
Was jeweils geplant ist, wird regelmässig in der Rezeption angeschlagen.
Spa:
Wer sich mal so richtig verwöhnen lassen will, sollte sich das Spa nicht entgehen lassen. Wir selbst waren zwar leider nie dort, aber das Angebot ist gemäss Liste (welche im Bungalow aufliegt) enorm gross.
Insekten:
Im Bungalow selbst hatten wir eigentlich keine Insekten, abgesehen von unserer Untermieterin der Kakerlake. Im halboffenen Badezimmer tummeln sich die Ameisen, welche aber nicht heftig stören. Mücken bin ich zwar nie begegnet (auch nie gehört), aber nach einer Woche hatte ich so ca. 10 Mückenstiche. Jeden Abend werden die Insekten wieder ein wenig dezimiert indem Gift gesprüht wird, was wir aber nie mitbekommen haben.
Fazit:
Vakarufalhi ist für Ruhesuchende wärmstens zu empfehlen! Auch wer sich kulinarisch verwöhnen lassen will ist auf Vakaru genau richtig...
Für mich ist es jedenfalls klar, dass ich dorthin zurückkehren werde und beneide schon jetzt diejenigen die in Kürze dahin fliegen werden...
Bianca & Stefanie
(biga@gmx.ch)

Vakaru vom 26.09.03 bis 17.10.03
Auch wir hatten Angaga gebucht und konnten auf Vakaru umbuchen. Wir waren erst nicht so begeistert, aber wir können Euch sagen, es hat sich gelohnt. Es war unser erster Urlaub auf den Malediven......aber nicht der Letzte.
Aber nun von vorne: Der Flug abends von Düsseldorf nach Male war ganz ok. Auch wir waren schon im Flugzeug von dem tollen Ausblick auf die kleinen Inseln begeistert und fasziniert.
Morgens landeten wir dann in Hulule. Von dort wurden wir quer über die Landebahn zur anderen Inselseite gebracht, wo wir dann noch ca. 40 Minuten auf unser Wasserflugzeug warten mussten. Das Übergepäck, wir hatten ca. 5 Kg., war gar kein Problem.
Wasserflugzeug zum ersten Mal war ganz schön spannend, aber auch ganz schön eng und warm, aber es sind ja nur 30 Minuten. Wir landeten in Angaga zwischen und waren froh, umgebucht zu haben. Denn die Baustelle war noch überhaupt nicht groß voran gekommen. Es standen nur ein paar Holzstelzen in der Lagune und das war´s. Eigentlich sollten die Wasserbungis ja schon fast fertig sein. Also waren wir gar nicht enttäuscht, als wir wieder in Richtung Vakaru abhoben.
Dort landeten wir, wie alle anderen schon beschrieben haben auf eine Plattform, nahe der Insel Twin Island. Unser Boot stand dort schon bereit. Ruck zuck wurde umgeladen und nach ca. 20 Minuten waren wir dann schon auf "unserer" Insel. Wir waren von der ersten Sekunde an begeistert. Nach kurzer Begrüßung mit kalten Tüchern wurden wir in den Speisesaal zum Mittagessen gebeten. Anschließend erhielten wir an der Rezeption unsere Zimmerschlüssel.
Die Reservierung per Mail hatte insoweit geklappt, daß man dort versucht, den Wünschen zu entsprechen. Sollte dort kein Zimmer frei sein, erhält man eins in der Nähe des Wunsches. Aber es ist dort überhaupt kein Problem sich einen anderen Bungalow auszusuchen, und dann umzuziehen, sobald dieser frei ist.
Wir jedoch waren froh, daß unser direkter Wunsch nicht geklappt hat, denn an den vorher hoch gelobten Nummern 140 - 150 ist der ganze Strand weg gebrochen. Wir erhielten Nr. 127. Wir waren die 3 Wochen vollauf zufrieden mit unserem Bungalow. Und Wind geht auf dieser Seite auch immer. Empfehlen würden wir den Bungi 122 und 123. Aber die Lage ist Geschmackssache und dies sollte sich vor Ort jeder selber aussuchen.
Die Insel ist super. Naturbelassen und trotzdem super sauber. Die "Mauern" aus Korallen haben uns in keinster Weise gestört, denn dadurch hatten wir den größten Swimming-Pool der Welt. Vor allem kann man auch bei unruhiger See schön innen in der Lagune entlang der "Mauern" super schnorcheln. Am Hauptsteg sind Einstiege und dort ist man dann zum schnorcheln direkt am Hausriff. Uns hat es super gefallen, denn die bunten Fische waren einfach faszinierend. OK die Korallen sind etwas grau in grau aber wir als "Ersttäter" haben ja keinen Vergleich zu früher und wie gesagt, wir waren begeistert.
Also zum Bungalow brauchen wir nichts mehr sagen, denn dieser ist schon oft beschrieben worden und er ist wirklich groß und sehr sauber. Auch das halboffene Bad ist traumhaft.
Das Essen ist phantastisch. Selbst ich, der sehr wählerisch ist, habe jeden Tag was leckeres gefunden. Und der Nachtisch erst. Also einfach nur lecker. Also wer dort bucht, braucht sich das wirklich keine Sorgen zu machen. Versprochen.
Zu All-Inclusive: Also ersten wurden wir nicht wie Gäste 2. Klasse behandelt. Im Gegenteil. Die Kellner im Restaurant und an der Bar waren immer super nett. Man wurde schnell bedient, auch beim zweiten Getränk. Zum All-Inclusive gehört: Fruchtsäfte aus der Kanne (nicht frisch gepresst, aber trotzdem lecker), Rum, Whisky, Wodka, Gin, Hauswein (rot+weiß), Eistee, Softdrinks, wie Cola, Sprite usw. Natürlich auch Mineralwasser. Normales Trinkwasser für auf´s Zimmer gab´s in ½ Liter Flaschen. Hiervon konnte man sich holen soviel man wollte. Allerdings damit man nicht noch andere Gäste "mit versorgt". bekommt man immer nur 2 Flaschen auf einmal. Aber wenn man 10 x am Tag dorthin gehen würde, bekäme man natürlich jedes Mal seine Flaschen Wasser.
Ich muss sagen, die Kellner in der Bar waren so aufmerksam, wenn wir abends von der schönen Aussenterrasse Richtung Zimmer aufbrachen, fragten sie uns immer, ob wir noch Wasser benötigen würde. Denn ein paar Mal hätten wir dies fast vergessen. (Man muss übrigens in der Bar und im Restaurant immer einen Beleg über die Getränke unterschreiben, auf welchem dann vermerkt wird, daß man AI hat). Diese Beträge tauchen dann natürlich bei der Endrechnung nicht auf. Durch die Umbuchung von Angaga zu Vakaru haben wir das AI-Paket ja behalten. Aber wenn wir rein Vakaru gebucht hätten ist es eine Überlegung wert, ob sich AI lohnt. Übrigens kann man dies auch noch vor Ort buchen. Der Aufschlag von Vollpension auf AI kostet auf der Insel 30 USD pro Person., lt. Manager.
Da man aber ja 3 Mahlzeiten incl. hat muss man sich überlegen, ob man wirklich für 34 Euro pro Person am Tag rein für die Getränke braucht. Preise ca. 2,50 USD für 1 ½ l Wasser, Softdrinks und Bier. Cocktails ca. 8 - 10 USD, Shake`s 4 USD. . Unserer Meinung nach nicht.
Da wir bis dato reine Schnorchler waren, haben wir das Angebot angenommen einen Schnupperkurs für 39 USD pro Person auszuprobieren. Also gesagt, getan. Danni führte uns in die ersten Schritte eines Tauchers ein, und schon ging´s in die Lagune zu Schnuppertauchen. Das ganze dauert ca. 1 Stunde, aber unserer Meinung nach, sollte es jeder Mal versuchen. Nach erfolgreichem Schnuppertauchen, meldeten wir uns für den Resort-Dive an. Für 48 USD pro Pers. kann man dann unter Begleitung eines Tauchlehrers am Hausriff tauchen. 3 Tage später war´s dann soweit. Die Ausrüstung mussten wir diesmal selber zusammen bauen. Und nach ein wenig Theorie ging es wieder in die Lagune. Dort wurden noch ein paar Übungen gemacht und dann ging´s zum Steg. Eine Boje wurde von Danni im Meer befestigt, damit wir als Anfänger am Seil runter gehen konnten. Und es klappte prima. Da ich leichte Probleme in der Lagune gehabt hatte, nahm Danni mich an die Hand, und schon war ich beruhigt. Nach ca. 40 Minuten unter Wasser tauchten wir dann wieder auf und waren begeistert. Also jedem Schnorchler können wir dies zum ausprobieren mal empfehlen. Ansonsten fanden wir die Tauchlehrer, ebenso wie eigentlich das gesamte Personal sehr, sehr freundlich. Aber so wie es in den Wald ruft, so schallt es hinaus. Wir haben uns sehr oft und viel mit den Angestellten unterhalten und daher wurden wir von allen schon von weitem begrüßt.
Also unser Fazit ist, wenn Ihr Schnorchler seid, die eine ruhige, schöne, saubere Insel, mit gutem Hausriff und super Essen sucht, dann seid Ihr auf Vakaru absolut richtig. Wir waren ja als " Ersttäter" direkt 3 Wochen auf einer Insel, und wir hätten es auch dort noch länger ausgehalten. Langeweile ist ein Fremdwort und man lernt dort super nette Leute kennen. An dieser Stelle Grüße an Helmut und Sigrid, Sebastian und Christiane (meldet Euch mal) und natürlich an "Muschelklaus und Muscheltina.
Übrigens wir werden nächstes Jahr wieder hinfahren, die Kataloge liegen schon zu Hause .....
Ingrid und Harry
Reisebericht Vakarufalhi vom 31.05. - 14.06.2003
Mit viel Zeitaufwand hatten wir ein halbes Jahr vorher Angaga als unsere "Trauminsel" ausgewählt. Zwei Wochen vor Abflug erhielten wir vom Veranstalter die Mitteilung, dass Anfang Juni auf Angaga Wasserbungalows gebaut werden sollten, ggf. mit Baulärm verbunden. Als Alternative wurde uns Vakarufalhi angeboten - ohne Aufpreis! Dieses Angebot nahmen wir gerne an, da Vakarufalhi die andere von den zwei Inseln war, die alle unsere Auswahlkriterien erfüllte, nämlich: schöne große Badelagune, Einzelbungalows, viel Grün, mind. 4-Sterne, max. 50 Bungalows, wenig Animation, möglichst natürlich belassen. Ursprünglich entschieden wir uns für Angaga, da dort Halbpension angeboten wurde.
Als es dann endlich soweit war, wurden wir samt Vorfreude per "Sardinenbüchse" nach Male "verfrachtet". Super geklappt hat bei LTU jedoch unsere Sitzplatzreservierung und die Bestellung der vegetarischen Mahlzeit. Unser Flug über Nacht hatte den Vorteil, dass wir fast volle 14 Tage die Insel genießen konnten.
Als wir endlich in Male auf der "Flughafeninsel Hulule" landeten, wurden unsere Bedenken wegen des Transfers rasch ausgeräumt, denn es ging mit dem Bus zügig weiter zum Check - In der Wasserflugzeuge. Nach einer halben Stunde Wartezeit durften wir unseren Wasserflieger besteigen, der uns unserem - inzwischen wirklich verdienten - Urlaub ein weiteres Stück näher brachte. Der erste Blick im Wasserflugzeug fiel, aufgrund der anderen Reiseberichte, auf die Füße der Piloten... Tatsächlich - sie flogen barfüßig und die Hände beim Start vereint am Gashebel.
Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung waren wir bereits in der Luft. Der Ausblick auf die Atolle war atemberaubend. Nach gut 20 Minuten Flug wurden wir auf einem Ponton mitten im Indischen Ozean, nahe einer Insel, abgesetzt und auf ein Dhoni von Vakarufalhi Island "verschifft". Für unser Gepäck war jederzeit gesorgt. Nach weiteren 20 Minuten hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen, besser gesagt Sand, und das bedeutete Freiheit für die Füße für ganze 14 Tage.
Zur Begrüßung gab es außer dem Bungi - Schlüssel und einer Insel - Landkarte ein kaltes Tuch, ein Glas Wasser sowie ein frisch zubereitetes, inseleigenes Kokosnusseis zur Erfrischung.
Schließlich nahmen wir den Bungi Nr. 150 in Beschlag; jedoch nur für ein paar Stunden, da uns dieser nicht besonders zusagte wegen der Nähe zur Küche und deren rauschender Lüftung. Nachdem wir die Lage der nächsten 10 Bungis ausgekundschaftet hatten, traten wir mit unserem Wunsch des Bungi - Wechsels an die Rezeption, die noch am selben Nachmittag alles Weitere veranlasste. Wir zogen also in den Bungi Nr. 141, der später noch berühmt werden sollte...
Wir waren von der Flexibilität der Organisation wirklich angetan. Über unser Reisebüro hatten wir übrigens den Wunsch nach einem der Bungis zwischen Nr. 140 und 150 geäußert. Nach genauer Kenntnis der Örtlichkeiten würden wir jedoch die Bungis zwischen Nr. 135 und Nr. 147 empfehlen. Sie sind ruhig gelegen, auf der Nordwestseite der Insel, an der es fast ständig angenehm windet und der größte und schönste Abschnitt der riesigen Lagune ist - quasi vor der Haustür, aber mit dem breitesten Strand der Insel.
Der Bungi selbst war sowohl angenehm eingerichtet (mit Kühlschrank, Minibar, leiser Klimaanlage, Fön, etc.) als auch sehr geräumig. Zweimal täglich kam unser Roomboy und sorgte sich um die Sauberkeit im Bungi. Zu bemängeln waren lediglich die spürbaren Federn in den Matratzen sowie etwas Schimmel am Badewannenrand. Mit den Ameisen, die sich ins (halb offene) Badezimmer verirrten, hatten wir uns schon bald angefreundet. Die Anzahl der harmlosen Tierchen wurde zudem regelmäßig wieder durch Gift reduziert.
In der ersten Nacht bekamen wir leider nicht allzu viel Schlaf. Hauptgrund war eine recht große Kakalake, die einen Nachtausflug an der weißen Bungiwand unternahm. Einem unserer Schuhe entwischte sie mit Leichtigkeit, zumal diese Kakalake auch noch fliegen konnte. Wir wollten das vorhandene Moskitonetz zur Hilfe nehmen, doch dem konnten wir nicht so ganz vertrauen, da es Löcher hatte. Irgendwann siegte dennoch die Müdigkeit gegen das Unwohlsein wegen der Mitbewohnerin...
Das Wiedersehen mit der Kakalake und die Mitteilung dessen an die Rezeption hatte zur Folge, dass wir unsere Bungi - Nummer nur noch selten beim Unterzeichnen einer Rechnung angeben mussten...
Apropos Bezahlung: Wie bei anderen Resorts auch, ist es sehr praktisch gelöst: Sämtliche Rechnungen, seinen es Getränke, Souvenirs oder Ausflüge werden gegen Unterschrift dem Bungi zugeordnet und am Ende gegen Kreditkarte abgerechnet.
Die Preise sind in US - Dollar ausgezeichnet und bewegen sich in einem akzeptablen Rahmen, z. B. 2,50 USD für 1,5 l Wasser oder ein Bier, aber bis zu 10 USD für einen Cocktail. Wir hatten Halbpension und brauchten pro Person zusätzlich ungefähr 150 EUR pro Woche Taschengeld für Getränke, Snacks, etc., womit sich der Aufpreis zu AI für uns nicht rentiert hätte, zumal nur einige "ausgewählte" Getränke inklusive waren.
Das einzige Bargeld, das wir benötigten, war für einen Besuch der Einwohnerinsel "Dhangeti" (Shopping in ca. 10 Geschäften) und für die Trinkgelder.
Die Bediensteten freuen sich sehr über ein kleines Trinkgeld, da sie recht wenig verdienen. Die Kofferträger und "Dhoni - Kapitäne" freuen sich über 1 - 2 USD und für die Bedienungen in Restaurant und Bar sind 5 USD in der Woche üblich. Dabei sind auch die Roomboys nicht zu vergessen, die sich sehr viel Mühe gaben.
Das Essen steht den vielen guten Empfehlungen anderer Reiseberichte wirklich in nichts nach. Es war zudem sehr abwechslungsreich gestaltet in unseren zwei Wochen. Montags und freitags gab es den Hauptgang A là carte mit reichlich Auswahl, mittwochs war "Sit-down-Dinner" angesagt, und sonntags gab es ein hervorragendes Barbecue mit Riesenauswahl, wie an den übrigen Tagen am Buffet übrigens auch.
Sehr zu empfehlen ist das romantische "Candle Light Dinner" am Strand vor dem Bungi. Jedes Pärchen hat die Möglichkeit dieses Dinner zu bestellen und das pro Besuch einmal kostenlos. Es muss nur rechtzeitig angemeldet werden, da immer nur eine gewisse Anzahl von Tischen reserviert werden kann. Mehr wird nicht verraten...
Die "Insel - Einwohner" (die Belegschaft), vor allem die Bedienungen in der Bar und im Restaurant, sind sehr zuvorkommend und haben uns jeden Wunsch, auch wenn er nicht á la carte war, gerne erfüllt.
Man muss übrigens kein perfektes "London - Englisch" beherrschen, um sich entspannt verständigen zu können. Grundlagen reichen vollkommen aus. Hauptsächlich wird die Insel von deutschen, schweizer- und österreichischen Gästen besucht.
Wir gönnten uns zudem einen Besuch im Spa - Center, um bei einer Massage (mit Blick aufs Meer) wunderbar zu entspannen und die Seele so richtig baumeln zu lassen. Können wir nur wärmstens empfehlen!
Die Insel bietet zudem einen Badminton - Platz, ein Volleyball- und ein kleines Fußballfeld sowie eine Tauchschule. Dabei ist alles so unauffällig in die "Inselumgebung" integriert, dass es erst auf den zweiten Blick zu sehen ist.
Zur Tauchschule können wir als "Schnorchel - Erstlinge" nichts sagen. Aber das Hausriff lohnt nicht nur einen Besuch, wie uns auch ein paar "Insel - Hopper" bestätigten. Um die Wasserschildkröte der Insel zu treffen, benötigt man allerdings schon etwas Glück bzw. Geduld. Dafür sind neben den vielen bunten Fischen, großen Langusten, sagenhaften Seesternen und gut getarnte Rochen , bis zu sieben "Baby" - Riffhaie in der Lagune täglich zu bewundern. Sogar Delfine schwammen alle paar Tage an Vakarufalhi vorbei! Zum Schnorcheln empfehlen wir als sehr wichtigen Ausrüstungsbestandteil ein T-Shirt, da die Sonne dort in Kombination mit Wasser gnadenlos sein kann.
Auch mit trockenen Füßen gibt es auf der Insel viel zu entdecken. Neben Kokos- und Schraubenpalmen, die kostbaren Schatten spenden, wachsen hier Grapefruit, Brotfrüchte und Bananen.
Jeden Tag konnten wir neue Tiere entdecken. Man begegnet am ehesten den Einsiedlerkrebsen, Ameisen, Raben, Fischreiher und den neugierigen Strandläufern, teils mit Nachwuchs. In der Abenddämmerung, kann man vom Wasser aus auch die "Fliegenden Hunde" beobachten. Mit viel Ruhe und guten Augen sieht man zwischen Palmen auch größere, bunte Geckos, die ihre Farbe verändern können. Sehr nützlich sind die "gewöhnlichen" Geckos in den Bungalows, da sie vornehmlich Moskitos vernaschen.
Leider gingen auch die zwei traumhaften Wochen viel zu schnell vorüber. Die Insel ist wirklich paradiesisch schön, und wir werden auf jeden Fall "zurückkehren" auf die Malediven, vielleicht sogar nochmals auf Vakarufalhi!
Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit den "Spiegelei - Inseln".
Wenn ihr Bilder von der Insel oder weitere Infos möchtet, schreibt uns einfach: a.haberbosch@web.de oder c-rahe@web.de
Andea & Chris
Am 4.7.03 ging es ab München mit der LTU nach Male.
Der Flieger war bis zum letzten Platz gefüllt. Dort angekommen ging es direkt weiter zu den Wasserflugzeugen, wir haben 10 Minuten gewartet u. dann waren wir wieder in der Luft auf den Weg nach Vakarufalhi. Nach einem 40 min. wunderschönen Flug landeten wir direkt neben einer kleinen Plattform wo wir dann von einem Dhoni abgeholt worden sind. Die fahrt zur Insel dauert nur 10 min.
Auf der Insel angekommen hat man uns mit feuchten Tüchern, Eis und einem kalten Getränk begrüßt. Nachdem der schriftliche Kram erledigt war, ging es zu den Bungis.
Die Bungis sind ziemlich groß, sehr hell u. nett eingerichtet, die Badezimmer sind alle offen. Das heißt das man eine Warmwasserdusche/Wanne hat und in dem offen bereich noch mal eine Kaltwasserdusche hat. Ausgestattet sind diese mit Klimaanlage, Kühlschrank, Ventilator, CD Player u. Fön. Die Abstände zwischen den Bungis betragen teilweise 3-5 Meter so das man genug Privatsphäre hat. Vor jedem Bungi stehen 2 Stühle und ein kleiner Tisch sowie zwei Liegen mit Auflagen. Wir selber hatten Bungi 123.
Manche Bungis haben direkt Blick aufs Meer und bei manchen ist Gestrüpp davor, so das man auch Schatten hat.
Es gibt sehr viel Strand auf dieser Insel, das liegt an den Wellenbrechern, die viele vorher abschreckt. Sie stören aber gar nicht, man sieht diese nur bei Ebbe, bei Flut gar nicht mehr.
Und nun zum Essen
Also wer hier nicht satt wird, dann weiß ich auch nicht. Zum Frühstück bekommt man eigentlich alles. Verschiedene Brotsorten, Marmelade, Nutella, Müsli, Obst, Käse, Wurst, Eier in verschiedenen Varianten, Speck, Säfte, Curry.......
Lunch: Mittags ist alles in Buffetform. Auch hier alles was das Herz begehrt. Salate, Pasta, Fisch, Fleisch, Reis und immer leckeres Nachtisch u. frische Früchte.
Zum Dinner: Zweimal in der Woche gibt es Menü. Hier kann man ...( ich habe nicht gezählt wie viel Gerichte es waren)..... zwischen ca. 5 Gerichte auswählen. Einmal die Woche gibt es ein Barbecue. An allen anderen Tagen gibt’s dann wieder Büffet
Einfach Herrlich
Frühstück: 7:30 – 9:30
Lunch: 12:30 - 14:00
Dinner: 20:00 – 21:30
Das Restaurant hat wie übrigens die ganze Insel einen Sandboden... 2 Wochen Barfuss .. ein Traum. Ach so, man darf/kann einmal während des Aufenthaltes ein Dinner vor seinem Bungi, ganz allein am Strand und Romantisch zu sich nehmen. (Kostenlos)
Einfach Himmlisch.
Alle Räume wie Restaurant, Bar mit Terrasse u. “Fernsehraum“ sind offen, man hat direkten Blick zum Meer.
Animation gab es so gut wie keine ! Wir haben nur mitbekommen, das es 2 x Krabbenrennen gab.
Die Insel ist herrlich bewachsen. Im inneren hat man ein richtiges Dach über dem Kopf so viele Palmen und Bäume gibt es dort. Hier gibt es übrigens auch ein Volleyballfeld, Fußballplatz und Badmintonplatz (alles mit Sand versteht sich).
Der Strand wir jeden morgen und Abend gefegt, damit man nicht auf den angeschwommenen Korallenstücken rumlaufen muss !
Die Bungis werden 2 mal täglich (morgens und abends) sauber gemacht. Strandtücher/ Handtücher gibt es jeden Tag frisch wenn man möchte.
Das Hausriff ist wie auf jeder Insel ziemlich kaputt, aber man sieht schon wieder neue Korallensprösslinge wachsen, Fisch gibt es dort jede menge zu sehen.
Es gibt auf der Insel ein kleines Spa mit Aryuveda Massagen. Ich persönlich fand es sehr angenehm mich während meines Urlaubs dort verwöhnen zu lassen.
Zur Tauchbasis auf dieser Insel werde ich hier nichts mehr Schreiben, dazu habe ich im Forum genug geschrieben.
Fazit: Die Insel ist eine wunderschöne herkömmlich Malediven Insel. Ich kann sie nur jedem Empfehlen ohne wenn und aber.
Es war ein Traumurlaub. Wie gesagt die Taubasis ist nicht unser Fall aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Annette + Michi
Vor 6 Tagen sind wir von unseren Flitterwochen aus Dubai und Vakarufalhi zurückgekommen. Was sollen wir sagen? Schöner kann man sich’s nicht vorstellen. Nach unserem Nachtflug mit der Emirates sind wir morgens in Dubai angekommen, mit einen dicken Limousine abgeholt worden und nach einer Stunde Wartezeit konnten wir unser Hotelzimmer beziehen. Wir haben die anschliessenden 4 Tage mit dem Besuch im Burj al Arab, mit einigen Fussmärschen durch das neue und alte Dubai sowie einer Jeepsafari durch die Wüste (macht total Spaß) verbracht. Desweiteren haben wir ein paar Touren durch die riesigen Shopping-Malls gemacht, sind mit dem Dhoni über den Creek geschippert und haben den Gold-Souk besucht. Alles in allem war es sehr interessant, soviel Luxus und Geld auf einen Haufen zu sehen, auf der anderen Seite aber auch die extrem gelebte Kultur des Islam mitzubekommen.
Nachts um 1 Uhr sind wir dann wieder mit einer dicken Karosse zum Flughafen gefahren worden, wo dann um 3:20 Uhr unser Flieger nach Male gestartet ist. Es ist schon ein Erlebnis, zum ersten Mal die Spiegelei-Inseln von oben zu sehen. Nach 1 ½ stündiger Wartezeit in der TMA-Halle sind wir schliesslich ca. 30 Minuten Richtung Vakarufalhi geflogen.
Auf einer kleinen Holzplattform mitten im Meer irgendwo zwischen Machchafushi, Twin Island und Vakarufalhi sind wir von unserem Dhoni abgeholt worden und unser Traum rückte immer näher. Wir waren von Anfang an begeistert, lange Zeit sah man gar nicht, dass sich Bungis auf der Insel befinden. Das türkisfarbene Meer und der strahlend weisse Sand tat fast in den Augen weh, so hell war das alles. Nach einer Begrüssung mit Kokoseis und feuchten Handtüchern sowie der Erledigung der Formalitäten wurde uns leider für die 1. Nacht der Übergangsbungalow 103 zugeteilt, da auf der von uns bevorzugten und vorher angemeldeten Westseite erst am nächsten Tag Bungis frei wurden. Es wurde uns mitgeteilt, wir könnten uns den Bungi 139 ansehen, dieser würde am nächsten Tag freiwerden. Gesagt, getan. Nach dem ersten Inselrundgang stellten wir fest, dass der 139er ziemlich nach hinten versetzt lag. Wir haben aber rechts vom Nebensteg ein paar schöne Bungis entdeckt und uns dann für die 125 entschieden, mit dem wir auch sehr zufrieden waren (liegt 2 Bungis vor der schönen schrägen Palme; hin und wieder hat man das Vergnügen, etwas von der Müllverbrennung „aufzuschmecken“, aber uns hat das nicht gestört). Auf der Seite sind die Wellenbrecher auch relativ weit weg und mit ein paar Schritten ist man am Wasser. Der Steg B ist in Sichtweite und man bekommt ein bisschen was mit, wer kommt, wer geht, was wird geliefert? Wir fanden das angenehm. Am nächsten Tag sind wir dann umgezogen und haben uns dann auch sehr über das mit Blumen geschmückte Bett sowie den Obstkorb gefreut.
Die Insel ist sehr schön bewachsen, es gibt genug Schatten. An Getier gab es auf unserer Seite ein paar Mücken (da die windstillere Seite) und im Bad einige Ameisen und Geckos. Auf der Insel gibt es noch Flughunde, einen Graureiher, Echsen, Krähen, einen Gockel, 3 Hennen sowie einen schwarzen Vogel, der uns jeden Morgen mit seinem „Gucku“ geweckt hat. Aber egal, das ist nun mal die Natur, wir haben uns dran gewöhnt.
Die Zimmer sind sehr geräumig und sauber (2 mal pro Tag kam der Roomboy), wir haben uns sehr wohlgefühlt. Es gibt einen Deckenventilator sowie eine Klimaanlage, die sehr gut funktionierte. Im Bad war die Badewanne, die Toilette sowie das Waschbecken überdacht, zusätzlich gab es noch eine Open-Air-Dusche mit kleinem Gärtchen sowie einer Wäscheleine. Was uns sehr positiv beeindruckte war der Wasserdruck, der trotz der „Allgemeinen Duschzeit“ von 19-20 Uhr herrschte. Restaurant, Rezeption und Bar sind mit Sand überdeckt, was wir als sehr schön empfunden haben (wir haben die 11 Tage keine Schuhe gebraucht).
Beim Essen sind wir schier aus den Latschen gekippt, so lecker war das. Wir konnten uns vorher nicht vorstellen, dass die Köche das Essen dort mit so viel Geschmack zubereiten können. Morgens und mittags gab es immer Buffet, abends abwechselnd Themenbuffets (International, Asia Night, Barbecue) oder die Möglichkeit, entweder aus 3 oder aus 16 Gerichten zu wählen. Es ist für jeden verwöhnten Gaumen etwas dabei und die Nachspeisen hauen noch mal richtig rein J
Von den beiden Stegen aus kann man das Hausriff je nach Strömung gut umschnorcheln. Die Korallen haben sich noch nicht erholt, sie sind noch ziemlich grau, vereinzelt kommen die Farben aber wieder. Dafür gab es sehr viele Fische zu sehen. In der Lagune haben wir des öfteren Baby-Schwarzspitzenriffhaie und kleine Rochen gesehen. Bei zwei Schorchelausflügen u.a. zum Manta Point und haben wir einen Manta, Schildkröten, Steinfische (gab es auch bei uns am Hausriff) gesehen. Ausserdem haben wir einen Ausflug auf die „Einheimischen-Insel“ Dhangheti gemacht, die aber schon sehr touristisch ist. Dort gibt es ein Kulturzentrum, wo man noch mal 3 Dollar Eintritt zahlen muss (soll den Kinder in der Schule zugute kommen, hiess es) und die maledivische Lebensform sehen kann. Es sind ein paar Hütten aufgebaut und die Reiseleiterin der Italiener, die mit uns dabei waren, hat uns freundlicherweise einiges dazu erzählt (da von Meiers nur einmal in der Woche die Reiseleiterin für eine Stunde auf Vakaru ist; sie muss 4 Inseln betreuen). Ausserdem gibt es dort eine „Einkaufsmeile“, wo sich die Mitarbeiter gleich auf einen stürzen. Unserer Meinung nach muss man nicht auf Dhangheti fahren. Auf der Rückfahrt mit dem Dhoni haben wir auf einmal kurz vor uns zwei Delphine gesehen, das war das Highlight des Tages!
Das relativ neu eröffnete Spa-Center, das von einer Inderin und einem Inder geführt wird, können wir sehr empfehlen. Ich habe mir die Kopf- und Nackenmassage gegönnt, die ich auch sehr genossen habe. Am selben Abend gab es in der Bar eine Präsentation des Spa-Centers, wo man eine Partner-Massage gewinnen konnte, die wir dann gewonnen haben!!! Am vorletzten Tag hatten wir dann das Vergnügen, von den beiden von Kopf bis Fuss massiert zu werden, ein Genuss!!!! Es gibt verschiedene Anwendungen und Packages, die man dort buchen kann.
Man sollte auch nicht versäumen, das Candle-Light-Dinner am Strand mitzumachen. Jeder Bungi hat einmal die Möglichkeit, das Dinner vor seinem Bungi einzunehmen (ist im Preis inbegriffen). Das ganze unter einem so schönen Sternenhimmel zu erleben, ein Traum....
Das Personal war sehr nett und zuvorkommend und auf der Insel ist allgemein alles sehr gut organisiert.
Es sind hauptsächlich Schweizer, Deutsche, Italiener und Engländer auf der Insel, aber keine Nationalität in Überzahl; das war sehr angenehm und wir haben sehr nette Leute dort kennengelernt.
Wir hatten die ganze Zeit traumhaftes Wetter, am vorletzten Abend hat es ca. 10 Minuten geregnet und am letzten Tag war es ein bisschen bedeckt und hat noch mal etwas geregnet. Alles in allem hatten wir sehr viel Glück.
Wir haben die Flitterwochen sehr genossen und können Vakarufalhi uneingeschränkt empfehlen. Für unseren ersten (und hoffentlich nicht letzten!) Malediven-Aufenthalt haben wir eine Spitzenwahl getroffen, ein echter Geheimtipp.
Mit einem dicken Kloß ich Hals sind wir wieder abgereist und haben uns geschworen, irgendwann noch mal zurückzukehren!!! Es ist das Paradies auf Erden....
Ellie und Christian
Wir waren vom 17. 11. bis 30. 1. 12. 2002 auf Vakarufalhi.
Die Insel ist paradiesisch. Die Küche vorzüglich, der Service ausgezeichnet, aber das ist hier auch schon öfter geschildert worden. Das Publikum war ausgezeichnet. Etwa 80 % Schweizer, aber alle sehr kontaktfreudig und nett.
Was stört, ist ein noch nicht ganz ausgegorenes Verhältnis zum All-Inclusive. Wenn ich an der Bar einen Cuba Libre bestellte, wurden mir - das es ein Cocktail ist - 8 US-$ aufgebrummt. Ich bestellte dann einen White Rum mit Cola - das war inclusive. Ebenfalls stört, dass in den Bungalows kein Wasser fürs Zähneputzen gratis ist. Man muß dazu eine Flasche aus der Minibar nehmen und dafür löhnen. Oder man bestellt sich im Restaurant eine große Flasche Wasser und nimmt den Rest dann aufs Zimmer.
Die Korallen des Hausriffs sind noch immer sehr zerstört. Ganz allmählich bildet sich wieder neues Leben. Das ist auf anderen Malediven-Inseln (Beispiel Athuruga) zur Zeit schon viel besser.
Am schlimmsten ist die Rezeption. Die planten unseren Rückflug nach Male so schlecht ein, dass wir unseren Anschlußflug nach Colombo verpaßten. Und das obwohl sie Stock und Stein geschworen hatten, es würde alles klappen!
Gisi und Peter
Wir, d.h. ich Bettina und mein Mann Thomas, waren vom 05.04.-18.04.02 das dritte mal auf den Malediven und das erste mal auf Vakarufalhi.
Von der Unterkunft und dem Essen her war es die schönste Insel, die wir bis jetzt besuchten. Wir hatten den Bungalow Nr. 147 der unserer Meinung nach der schönstgelegene von der ganzen Insel ist. Er liegt etwas versteckt, es läuft so gut wie keiner an ihm vorbei und wenn man auf der Terrasse sitzt, kann man vom rechten und linken Bungalow aus nicht gesehen werden. Ansonsten sind hier die Bungalows schon sehr ausführlich beschrieben. Im übrigen wurden drei Tage von unserer Abfahrt Auflagen für die Liegen verteilt.
Das Essen war einfach spitze, selten so gut auf den Malediven gespeist. Sehr schön ist, dass auch im Restaurant der Boden mit Sand aufgefüllt ist, da wir reine Barfußgänger sind "Freiheit für die Füsse". Ich bin nur Schnorchler und mein Mann hat vor unserem Urlaub noch seinen Tauchschein gemacht. Und wir müssen leider sagen, dass wir von der Tauchschule insbesondere von Petra sehr enttäuscht sind. Letztes Jahr waren wir im März auf der Insel Fesdu auch im Ari-Atoll und dort hatten wir als Nichttaucher mehr Kontakt zu den Tauchguides als auf dieser Insel. Die Tauchguides sind sehr unpersönlich und Petra motzte dreimal meinen Mann wegen Kleinigkeiten in einem so schroffen Ton an, dass er erst überlegte, ob er überhaupt noch tauchen geht. Einmal, weil er zwei Minuten zu spät sein Tauchpaket für die Boys gepackt hat, einmal weil er angeblich im falschen Boot gesessen hätte (es stellte sich dann heraus, dass sich Petra geirrt hatte) und das dritte mal weiß ich gar nicht mehr. Aber die Krönung der ganzen Geschichte ist, dass drei Italiener (zwei Frauen und ein Mann) sich beim Tauchen derart daneben benommen haben (eine Frau hing sich an eine Schildkröte, dann setzten sie sich auf die Korallen und hielten sich auch noch an den Korallen fest) und Petra nichts unternahm. Im Gegenteil mit denen verstand sie sich prächtig. Ich finde, bei einem solchen Verhalten müsste ein verantwortungsvoller Tauchguide solche Leute vom Tauchen ausschließen.
Zum Schnorcheln muss ich leider sagen, dass ich alleine deswegen nicht mehr auf diese Insel fahren würde. Letztes Jahr auf Fesdu befanden sich sogar in der Lagune Korallen, die sich schon wieder regeneriert haben in mehreren Farben wieder leuchteten. Aber hier war das ganzen Hausriff einfach nur grau in grau. Letztes Jahr haben wir beim Schnorcheln außer den vielen vielen bunten Fischen noch Muränen, Haie, eine Schildkröte und sogar einen Steinfisch gesehen. Hier haben wir wesentlich weniger Fische und nur eine Schildkröte gesehen, sonst nichts.
Was uns vergleichsweise zu Fesdu auch überhaupt nicht gefallen hat, ist dass man auf Vakarufalhi als All Inklusive-Gast behandelt wird wie ein Gast zweiter Klasse. Die Getränke sind derart eingeschränkt und sogar nachmittags beim Snack gibt es für All Inklusive-Gäste eine andere Karte, d.h. man bekommt andere Sandwiches als, wenn man es extra bezahlt. Getränke gibt es nur Softdrinks, Säfte (aber keine frischgepressten), jeweils eine Sorte Whisky, Gin, Bacardi und Cognac, Tafelwein und Bier. Letztes Jahr auf Fesdu gab es nur wenige Ausnahmen, was nicht im All Inklusive dabei war. Es gab eine Karte für alle und extra bezahlen musste man nur z.B. extra große Sandwiches oder Champagner oder eine ganz teure Sorte Cognac. Da waren sogar alle Cocktails mit drinnen, Säfte aller Art. Auf Fesdu musste man nicht aufpassen, was man trinkt oder ißt.
Fazit: Die Insel ist sehr schön bis auf das Hausriff zum Schnorcheln, aber vergleichsweise zu Fesdu würden wir das nächste mal wieder auf
Fesdu Urlaub machen!
Reisebericht Vakarufalhi vom 02. – 17. Mai 2001
Nach einem planmäßigen und ruhigen Flug von Düsseldorf nach Male waren wir überrascht, daß unser Flugtransfer nach Vakarufalhi nicht von Maldivian Airtaxi sondern von Trans Maldivian Airways durchgeführt wurde. Letztendlich ist es nicht von Relevanz, außer daß TMA es mit der Berechnung von Übergepäck wesentlich großzügiger handhabt. Leider sind dafür dort am Terminal die Getränke etwas teurer. Da unser Flugzeug voll besetzt war, konnte nicht das gesamte Gepäck sofort mit zur Insel genommen werden, aber man konnte vorher angeben, welches Gepäckstück dringend gebraucht wurde und welches am Nachmittag nachgeliefert werden sollte. Trotz unguten Gefühls hat alles reibungslos geklappt und am Abend hatten wir unser Gepäck komplett und heil zur Verfügung.
Nach dem Flugtransfer schließt sich noch eine Dhonifahrt von ca. 20 Minuten an. Wir hatten etwas heftigeren Wellengang und einige der Neuankömmlinge haben schon durchnäßt ihr Urlaubsdomizil betreten. Dort wurde man freundlich mit einem sehr leckeren Kokosnußeis empfangen. Nach den üblichen Formalitäten wird man zu seinem Bungalow gebracht. Wir hatten zuvor per Email einen Bungalow im Bereich 140 – 150 erbeten. Obwohl man uns nur die Kenntnisnahme unsere Wunsches bestätigt hatte, bekamen wir Bungalow 147, mit dem wir sehr zufrieden waren. Er lag schön hinter Palmen und Büschen an einem Strandabschnitt, wo immer etwas Wind ging. Auch hatten wir nicht mit den Mücken zu kämpfen, wie die Leute, die auf der anderen Seite ihre Quartier aufschlugen. Das Innere des Bungalows bestand aus einem großen Raum, der freundlich eingerichtet war mit einem Bett, einem Korbsessel, einer Rattan-Sitzecke bestehend aus zwei Sesseln und einem Tisch, einem Schrank und einer Kommode mit integrierter Minibar. Außerdem standen eine leise, fernsteuerbare Klimaanlage, Telefon, Adapter, Fön und eine Mini-Stereoanlage, für die man sich an der Rezeption kostenlos CD’s leihen konnte, zur Verfügung. Das angrenzende Badezimmer war halboffen. Im überdachten Teil befanden sich das Waschbecken, Badewanne mit Warm- und Kaltwasserdusche (Duschvorhang) und die Toilette. Unter freiem Himmel gab es noch ein paar Pflanzen und eine Kaltwasserdusche. Desweiteren gehören zur Ausstattung je zwei Handtücher, Waschlappen, Badetücher, Strandtücher und Bademäntel sowie jede Menge Seife. Was sehr angenehm auffiel war die Tatsache, daß wir bei unseren bisherigen Maledivenbesuchen noch nie einen derartig guten Wasserdruck gehabt habe, und das zu jeder Uhrzeit. Die Terrasse vor dem Bungalow ist relativ klein und unbequem bestuhlt. Zu jedem Bungalow gehören noch zwei numerierte Kunststoffliegen (ohne Auflagen). Darüber hinaus stehen noch unnumerierte Liegen und Hängematten zur Verfügung.
Für das leibliche Wohl wird auf Vakarufalhi im Restaurant und in der Bar gesorgt. Beide sind nach den Seiten offen und mit Sandfußboden ausgestattet, was heißen will, auf einer Betonplatte wurde Sand verteilt. Der nichtüberdachte Teil der Bar befindet sich auf einer Holzterrasse, die über den Strand gebaut ist.
Loben muß man zweifelsfrei die Küche auf Vakarufalhi. Zum Frühstück und mittags gab es immer Buffet. Abends war an einem Tag in der Woche kompletter Tischservice mit drei Hauptgerichten zu Auswahl, zwei Tage à la carte, d. h. Vorspeisen- und Nachspeisenbuffet und Wahl der Hauptspeise aus einer Karte mit ca. 20 Gerichten, gegliedert nach Fisch, Rind/Kalb, Schwein, Pasta, Maledivisches und Vegetarisches. An den übrigen Tagen gab es Themenbuffets. Von Athuruga waren wir eine sehr gute Verpflegung auf den Malediven gewohnt, aber man muß sagen, Vakarufalhi hat dies noch getopt. Der Service im Restaurant war sehr gut und freundlich. In der Bar war der Service eher personenabhängig. Das erste Getränk kam meistens schnell, aber um das zweite mußte man sich bei zwei Kellnern doch sehr bemühen – trotz Trinkgeld. Übrigens hatten wir Vakarufalhi mit all inclusive gebucht. Im Nachhinein betrachtet würden wir dies nicht mehr machen. Das Angebot ist doch sehr begrenzt, auch wenn es Wasser in Flaschen gibt.
Das Inselinnere wird geprägt von dem Volleyballplatz, schön angelegten Wegen unter Palmen und den Wirtschaftsgebäuden, die unserer Meinung nach, nicht geschickt in das Gesamtbild eingefügt wurden.
Ganz Vakarufalhi ist von Sandstrand umgeben, an manchen Stellen breiter, an anderen weniger breit. Es handelt sich um schönen weißen Korallensand, der in der Nähe des Wassers jedoch teilweise stark mit angeschwemmten Korallenstückchen durchsetzt war, so daß das Barfußlaufen erschwert wurde. Die Lagune, zumindest in dem Teil, wo wir unseren Bungalow hatten, war auch bei Ebbe so tief, daß man gut schwimmen konnte. Leider ist die Insel zu 80% von einer Mauer umgeben, die das Abtragen des Sandes verhindern soll. Wir konnten uns in der ganzen Zeit nicht richtig an diesen Anblick gewöhnen. Zudem müssen vor dem Bau dieser Mauer schon andere Versuche, den Sand zu halten, fehlgeschlagen sein, denn an manchen Stellen am Strand und in der Lagune kommen gefüllte Plastiksäcke zum Vorschein.
Auffällig an Vakarufalhi war der für maledivische Verhältnisse geringe Fischbestand in der Lagune und am Hausriff. An den Überfluß, wie wir ihn bei unseren anderen Maledivenaufenthalten kennengelernt haben, kam dieses Hausriff nicht heran. Es scheint zumindest nicht typisch für Vakarufalhi zu sein, denn auch Wiederholungsgäste zeigten sich enttäuscht.
Die Abendunterhaltung beschränkt sich auf einen Spaziergang über den Steg, eine nette Unterhaltung an der Bar oder gelegentliche Video- oder Diavorführungen der Tauchbasis. Vor Animation braucht man sich nicht zu fürchten. Also alles sehr ruhig, richtig, um die Seele baumeln zu lassen.
Die ProDivers-Tauchbasis wird von Marc und Petra geleitet, die sich nach ein paar Tagen in ihren Urlaub verabschiedeten. Aber auch Steffi, Andre und Jean-Marie haben ihre Sache gut gemacht. Am ersten Tag wird man in der Basis herumgeführt und in den Ablauf eingewiesen, bevor es zum Checkdive an das Hausriff geht. Leider bekommt man für sein Equipment keine Box, sondern hängt es an numeriete Holzhaken. Für die Anzüge gibt es Bügel, die aber in der Hauptsaison knapp zu werden scheinen. Es werden täglich zwei Tauchausfahrten angeboten, um 9 Uhr und um 15 Uhr. Um teilzunehmen trägt man sich bis zum Vorabend 18 Uhr in ausgehängten Listen ein, in denen aber noch nicht der Tauchplatz bekanntgegeben wird. Am nächsten Tag verschnürt man sein Equipment zu einem Paket und bis 30 Minuten vor Ausfahrt bringt die Dhonicrew die Sachen zum Boot. Man selbst hat sich 15 Minuten vor Abfahrt einzufinden, um seine Ausrüstung zusammen zu bauen. Zu der Zeit wird auch der Tauchplatz bekanntgegeben und eine Zeichnung für das Briefing erstellt. Diese Zeichnung hat, je nach Tauchguide, doch sehr individuelle und belustigende Züge angenommen. Das anschließende Briefing war sehr ausführlich, informativ und gut und zumeist auch in deutscher Sprache. Tauchplatzwünsche werden, wenn irgendmöglich, berücksichtigt. Auch wird bei der Auswahl der Tauchspots darauf geachtet, daß niemand zweimal am gleichen Platz taucht, außer er möchte es so. Überraschend fanden wir, daß wir so viele der als Highlights des Süd-Ari-Atolls angesehenen Tauchspots zu Gesicht bekommen haben. Getaucht wird mit 10,4 l Flaschen. Wir meinen, daß es zwar durchaus Punkte gibt, die verbessert werden können, aber der Ablauf ist gut organisiert und das Tauchen hat uns viel Spaß gemacht. Nicht unerwähnt lassen sollte man das Bemühen der Tauchcrew, wenn es sich darum handelte, bei Bedarf auch bei nicht tauchenden Gästen mit Ohrentropfen oder Salbe gegen Insektenstiche oder oder oder auszuhelfen.
Zusammenfassend kann man sagen, Vakarufalhi ist eine schöne, kleine und ruhige Insel, die hervorragende Verpflegung bietet. Allerdings sollte man darauf hinweisen, daß dort außer bei der Tauchbasis und den Gästen keine deutsche Sprache verstanden wird.
Toba
Reisebericht Vakarufalhi vom 31.10.2000 -17.11.2000
Wir, Susi und Holger waren nun insgesamt 6 mal auf den Malediven und zum zweiten Mal auf Vakarufalhi. Diesmal erstmalig mit unserem Sohn Niels, der zum damaligen Zeitpunkt knapp 2 Jahre alt war. Deshalb zunächst ein paar Worte zum Reisen mit Kleinkind auf die Malediven und den bestehenden Vorurteilen mancher Leute.
Auf dem Hinflug hat unser Sohn von den 9,5 Std. des Fluges 7,5 Std. in seinem Babybettchen geschlafen. Den Rückflug hat er ähnlich ruhig zugebracht. Die Zeitumstellung hinwärts hat er problemlos weggesteckt – nach einmal kräftig ausschlafen war alles vergessen. Auf Vakarufalhi hat er problemlos in seinem Babybettchen in unserem Bungalow geschlafen und an unserem Tisch im Restaurant gegessen. Die ganze Reise war für ihn unheimlich aufregend und er hat besonders die Zeit am Strand und im Wasser genossen. Alles in allem ein gelungener Urlaub für Eltern und Kind.
Nun zum Bericht unserer Reise.
Nach dem oben beschriebenen Hinflug hatten wir Glück und mußten nur eine halbe Stunde auf den Weiterflug mit dem Air-Taxi warten. Auf Vakarufalhi angekommen erhielten wir Bungalow Nr. 112, den unserer Meinung nach schönsten Bungalow auf der Insel. An der südöstlichen Inselspitze gelegen hat dieser Bungalow ein wenig Schatten und einen breiten Strand, den man vom Bungalow aus gut sehen kann. Die Bungalows selbst sind geräumig und gut ausgestattet (mit halboffenem Bad und zweiter Dusche im Außenbereich). Jedoch gibt es große Unterschiede bezüglich der Lage der einzelnen Bungalows. Eines Abends wollten wir am Strandabschnitt vor unsererem Bungalow noch schwimmen – haben dann aber die Aktion abgebrochen, da im seichten Wasser 4 kleine Stachelrochen im Mondschein lagen. Dies war ein Superschauspiel, da die Rochen sehr zutraulich waren und uns sehr nah rankommen ließen.
Die Bar und das Restaurant hat einen mit Sand bedeckten Fußboden. Das gibt eine schöne Atmosphäre und ist sehr angenehm. Die Atmosphäre auf Vakarufalhi ist eh sehr angenehm, alles geht etwas ruhiger zu, aufgrund der nur 50 Bungalows ist die Anzahl der Gäste sehr übersichtlich und man kann leicht Kontakt knüpfen.
Das Personal war sehr nett und aufmerksam. Auch Sonderwünsche wie ein vorgezogenes Abendessen für unseren Sohn wurden problemlos erfüllt. Das Essen war sehr gut und abwechslungsreich. Speziell am Nachtisch haben wir zu sehr zugegriffen.
Die Tauchschule ist gut (manchmal zu gut ..) organisiert. Die Tauchcrew mit Marc, Petra, Andre und Steffi gibt sich große Mühe, damit einem das Tauchen soviel Spaß wie möglich macht. Highlight bei einem diesjährigen Tauchgang war eine vorbeiziehende Schule von Delphinen unter Wasser. An einigen Tauchplätzen, die mehr in der Strömung liegen, sind die El-Nino Effekte schon nicht mehr sichtbar.
Das Hausriff ist für mich jedesmal wieder ein Schnorcheltraum. Mit zwei Einstiegsmöglichkeiten kann das Hausriff in 1 Std. bzw. 1,5 Std. gut in Teilen umschnorchelt werden. Am Hausriff konnten wir diesmal neben jeder Menge Korallen und kleineren Fischen einen schlafenden Ammenhai, einen schlafenden Weißspitzenriffhai, einen Adlerrochen sowie mehrere Schildkröten sehen. Am letzten Tag zeigte sich dann ein Manta, der sehr nah an die Schorchler herankam und mit ihnen spielte.
In unseren Augen ist Vakarufalhi eine sehr schöne, gepflegte Insel mit einer netten Atmosphäre, wo wir gern zurückkommen werden und all diejenigen schon heute beneiden, die in Kürze dorthin fliegen.
Holger
Die Wellenbrecher sind natürlich um ca. 3/4 der Insel und nicht sehr schön. Sie sind allerdings sind sie schon ziemlich veralgt so daß es nicht ganz so grausam aussieht, und nur bei Ebbestehen die Dinger hoch, bei Flut sind sie fast am Wasserspiegel. Wir haben beim ersten Mal in Bungalow 120 gewohnt, mit Blick auf die Wellenbecher, und es hat nicht sehr gestört. Beim 2. x war dann der Strand vor 120 trotz der Dinger fast weg. Es wurde daher wieder Sand hochgebaggert was das Strandvergügen während der Arbeitszeit mindert. Beim 2x waren wir in Bungalow 150 ohne Wellenbrecher. Die haben dort E-mail und reagieren auch spät aber doch. Es würde also einen Versuch lohnen hinzuschreiben, um ein Zimmer ohne Wellenbrecher vor der Nase zu kriegen. Es gab einige Zimmer (so zwischen 122 und 140 die ich wirklich nicht empfehlen kann weil dort kein bis kaum Strand davor war, und alle die um die Insel marschieren vor der Nase vorbeilaufen. Die Zimmer waren nicht umwerfend heimelig, war aber alles da incl. Klima mit Fernbedienung und Stereoanlage mit CD. Alles sehr sauber und in gutem Zustand. Lustig ist das open Air Bad mit Wanne+WC unter Dach, Dusche extra im"Innengarten". Für maledivische Begiffe jedenfalls Top Kategorie. Ganz ausgezeichnet habe wir das Futter empfunden. Abwechselnd Büffet und Menü, alles sehr Abwechlungsreich und Reichhaltig. Das Personal war sehr zuvorkommend und ließ eigentlich keinene Wünsche offen. Aktivitäten sind schlichtweg nicht. Ausser natürlich der Bar am Abend unter dem grandiosesten Sternenhimmel den Du dir vorstellen kannst einen heben. Es gibt einige Bücher zum ausleihen und ein Gemeinschaftsfernsehen mit Sat. Sven zeigte ab und zu Tauchvideos.