Vakarufalhi Reiseberichte

Vakarufalhi Vakarufalhi Vakarufalhi

Hallo,

vorab unser Video, Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

https://www.youtube.com/watch?v=KX22u6Syibk

Wir haben die Insel ausgesucht weil sie zum einen ein tolles Hausriff hat, und wir zum anderen die Chance auf Walhaie und Mantas hatten in unserer Reisezeit (Ende April bis Anfang Mai) Die Insel sowie das Hausriff kann jeder im Video begutachten, trotzdem noch ein paar Anmerkungen:

Essen ist top, jeden Tag 2 gegrillte Sachen, Pasta frisch zubereitet in 4 und meistens Pizza in 2 Varianten, die echt gut ist – da fehlt nur wenig zu einer italienischen Holzofenpizza. Zusätzlich in Buffetform asiatisch, und in Bezug auf den jeweiligen Themenabend spezielles.

Fast jeden Tag Eis, was ich auf anderen Inseln nicht gesehen habe (auch wenns nicht hausgemacht war)

Jede Menge andere Desserts. Täglich wechselnde Mottos, nach einer Woche wiederholt sich alles in etwa…aber es gab immer was neues zu entdecken.

2x die Woche Essen auf dem Strand, sofern das Wetter es zulässt.

All-In Getränkekarte ist eher bescheiden. Wein haben wir Rot/Rose/Weiss zum Essen je einmal probiert und es dann gelassen, Cocktails sind auch eher … mittel J - aber wenn man mit ner Cola tagsüber, nem Whisky Sour als Sundowner und nem Bier zum Essen zurecht kommt, passt es.

Unser Bungi war immer tip top sauber, wäre wahrscheinlich auch ohne 1$ Pro Tag so gewesen.

Unser Beachboy, der sich darum gekümmert hat, dass morgens die Auflagen unserer personlichen Liegen vor Ort und der Sonnenschirm aufgespannt war, hat sich immer gefreut, wenn wir ihm diese Arbeit bei dem selten (3 von 14 Tagen) aufkommendem Regen abgenommen haben.

Als Schnorchler wurde man von der Tauchcrew eher belächelt (obwohl ich ein AOWD + Nitrox Zertifikat vorgezeigt habe) – Ausleihen von 2 Taucherlampen war nicht möglich, ein Nacht-Schnorchel-Trip wurde zugesagt aber nie angeboten.

Ausflüge sollte man sich gut überlegen. Die Insel hat ein eher langsames Dhoni. Wenn man Walhaie o.ä. sehen will muss man sich im klaren sein dass man lang unterwegs ist und meistens als letzter ankommt. Wir hatten Glück und haben nach nem abgebrochenen Trip ne Schnorchelgelegenheit bei der wir per Zufall einen Walhai für uns allein hatten (im Video Teil 1 des Walhais). Ansonsten waren bis zu 15 Boote vor Ort - also ca. 200 Leute im Wasser für einen Walhai (Ansatzweise zu sehen in Teil 2 des Videos Walhai)

Schnorcheln an sich ist perfekt, bis auf Walhaie oder Mantas sieht man alles am Hausriff. Es gibt 2 gute Einstiege, wenn man Korallen mag ist sicher Main Jetty in beide Richtungen empfehlenswert, Fische, Haie, Schildkröten verteilen sich und sind immer wieder woanders zu sehen. Mir als erfahrenem Schnorchler wurde es in 14 Tagen nie langweilig, immer wieder gab es was neues zu sehen.

Insel an sich ist TOP, wenn man wie wir im Bereich 140–150 ein Bungi hat dann hat man eigentlich auch den Strand für sich. Wasserbungi lohnt sich unserer Meinung nach nicht, da man da nur bei Ebbe die Chance hat rauszuschnorcheln und auch sonst die Lage der Beach-Bungis einfach schöner, naturverbundener ist.

Gästestruktur:
60% Asiaten, selten ätzend, meist belustigend 40% Europäer, aufgeteilt in Schweizer, Italiener, sonstige, Deutsche Einige Kinder aber nicht weiter zu bemerken.

Hotel 5/6
Lage: 6/6
Tauchcrew als Schnorchler: 1/6
Service 4/6
Gastronomie 5/6
Zimmer 6/6

Reisebericht Vakarufalhi Island Resort vom 13. April bis 29. April 2015

Flug:

Von Frankfurt mit SriLankan über Colombo nach Male und zurück. Die Anschlussflüge erfolgten zeitnah, sodass wir keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.

Ankunft:

Von Male ging es zirka 30 Minuten mit dem Wasserflieger nach Vakarufalhi. Der Wasserflieger landete an einer Plattform, nahe der Insel Maafushivaru. Danach ging es noch zirka 15 Minuten per Dhoni zum Resort. Dort angekommen, erhielten wir feuchte Tücher und ein Eis an der Rezeption. Nachdem die Anmeldeformulare ausgefüllt waren, wurden wir von einer kompetenten Gästebetreuerin zu unserem Bungalow gebracht.

Resort:

Die Uhr wird eine Stunde vorgestellt (Male-Zeit plus eine Stunde).

Vakarufalhi ist zirka 300 Meter lang und 150 Meter breit. Auf der Insel befinden sich 74 Bungalows. Die Insel wirkt nicht zugebaut. Die Bauten passen ins Inselbild. Für jeden Bungalow gibt es Liegen mit Auflagen, Badetücher und einen Sonnenschirm am Strand. WiFi ist in den öffentlichen Bereichen (Bar und Rezeption) frei. Bei WiFi im Zimmer wird ein Aufpreis verlangt. Die 50 $ waren gut angelegt, da WLAN 24 Stunden zur Verfügung stand. Ferner gibt es einen Souvenirshop, der von einer sehr netten Dame geleitet wird.

Einmal in der Woche begrüßt der deutsche General-Manager seine Gäste persönlich. Der Manager ist sehr daran interessiert, dass jeder Gast zufrieden ist.

Publikum:

Das Publikum bestand überwiegend aus Chinesen, danach Italienern, Deutschen, Schweizern, Franzosen und wenigen Gästen aus Russland. Während unsers Aufenthaltes ging es leise zu. Es gab einige Gäste mit Kleinkindern. Diese verhielten sich jedoch ausnahmsweise sehr gesittet und ruhig.

Unterkunft:

Wir hatten die Beach-Villa Nr. 132 und waren damit sehr zufrieden. Von der Terrasse hatten wir einen eingeschränkten Meerblick (Büsche und Palmen waren im Blickfeld), jedoch einen breiten Sandstrand mit den bequemen Liegen und Sonnenschirmen.

Im Bungalow gab es viel Platz, was Ablageflächen und Staumöglichkeiten in den Schränken angeht. Die Beach-Villen haben eine Größe von 70 m² (Terrasse und Bad mitgerechnet). Das Bad war halboffen mit Innen- und Außendusche, zwei Waschbecken sowie einer Holzstange, die sich zur Hälfte unter dem Dach und zur Hälfte außen befand, an der man Sachen zum Trocknen aufhängen konnte.

Service:

Der Service war ausgezeichnet (sowohl bei den Mahlzeiten als auch der Zimmerservice). Der Roomboy kam zweimal am Tag. Duschgel, Shampoo und Conditioner wurden zeitnah aufgefüllt, ebenso die Papiertücher, wenn diese aufgebraucht waren. Ferner gab es pro Person zwei bis drei 0,5-Liter-Wasserflaschen pro Tag.

Sowohl die Insel als auch der Strand wurden täglich gesäubert. Heruntergefallene Blätter sowie „Strandgut“ wurden zeitnah beseitigt. Die Insel machte auf uns einen sehr gepflegten Eindruck.

Zweimal brauchten wir einen Techniker. Nach unserem Anruf an der Rezeption dauerte es wenige Minuten, bis der Techniker da war. Nach ein paar professionellen Handgriffen war das Problem behoben.

Der TUI-Reiseleiter, Herr P., meldete sich während unseres Aufenthaltes zweimal telefonisch und fragte, wie es uns gefiele bzw. ob wir ein Anliegen hätten, das verbessert werden solle. Bei seinem ersten Anruf antwortete ich ihm, dass alles in Ordnung sei; bei seinem zweiten Anruf antwortete ich ihm, dass unsere Erwartungen, die wir an Vakarufalhi stellten, leicht übertroffen wurden.

Essen:

Wir hatten Vollpension plus. Bestimmte Getränke, wie Saft, Wasser, Bier und Tischwein waren bei den Mahlzeiten inklusive. Die Getränke wurden in Gläsern serviert und konnten nachbestellt werden.

Zu den Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) gab es jeweils Buffet. Die Buffets waren sehr abwechslungsreich und geschmacklich von hoher Qualität. Besonders die süßen Nachspeisenbuffets trafen voll unsere Geschmäcker. Das Aufzählen der einzelnen Speisen ersparen wir uns, da die Speisen in anderen Reiseberichten schon ausführlich erwähnt wurden.

Tauchen:

Die Tauchbasis von Pro-Divers war gut organisiert und wurde professionell gemanagt. „Rundum-Service“ war mit inbegriffen. Der Taucher brauchte sich um nichts zu kümmern. Das Tauchgerödel wurde vor dem Tauchgang / den Tauchgängen vom Bootspersonal aufs Boot gebracht und fertig montiert. Der Taucher musste lediglich den üblichen Check durchführen. Nach dem Tauchgang / den Tauchgängen wurde das Gerödel vom Bootspersonal auseinandergebaut, in die jeweiligen Tauchtaschen verstaut, ausgewaschen und aufgehängt.

Es wurde getaucht mit 10-Liter-Luftflaschen und 12-Liter-Nitroxflaschen. Es wurden drei Ausfahrten pro Tag gemacht; die erste um 9:00 Uhr, die zweite um 11:00 Uhr und die dritte um 15:30 Uhr. Ferner wurden zirka zwei bis dreimal die Woche Nachttauchgänge durchgeführt (Abfahrt 19:30 Uhr). Etwa zweimal die Woche fanden morgens Two-Tank-Dives statt (Manta-Point und Walhai-Point). An den Tagen mit den Two-Tank-Dives fand nachmittags nur der 15:30-Uhr-Tauchgang statt. Einen Walhai haben wir gesehen; die Tauchfahrten zum Manta-Point haben wir leider nicht mitgemacht.

Die Tauchplätze wurden erst vor dem Tauchgang / den Tauchgängen bekannt gegeben. Hierbei wurde auf den Kenntnisstand jedes einzelnen Tauchers Rücksicht genommen. Wir kommen mit Strömungstauchgängen nicht zurecht. Wenn wir dabei waren, wurden Tauchplätze ohne starke Strömung angefahren. Bei einem der angefahrenen Tauchplätze stellte der Tauchlehrer nach dem Strömungscheck fest, dass an diesem Platz entgegen der Annahme doch eine starke Strömung herrschte. Aufgrund dessen wurde ein anderer Tauchplatz angefahren. An dieser Stelle in Nachhinein nochmal DANKE auf die Rücksichtnahme.

Mein Tauchcomputer gab schon vor dem ersten Tauchgang seinen Geist auf. Der Service mit dem Leihcomputer erfolgte reibungslos. Ich brauchte mich um nichts zu kümmern. Der Leihcomputer wurde von einem der Tauchlehrer automatisch mit an Bord genommen. Nach dem Tauchgang habe ich den Computer an einem bestimmten Platz auf dem Tauchboot abgelegt.

An den Tauchplätzen hatten wir (meistens) eine gute Sicht.

Schnorcheln

Das Hausriff war eines der besten, das wir bei unseren 21 Malediven-Urlauben beschnorchelt haben. Von der Korallenbleiche ist zum Glück nicht mehr viel übrig. Wir hatten eine gute Sicht (ca. 20 bis 30 Meter). Ferner war der Hausriff sehr fischreich. Wir haben Adlerrochen, Schildkröten, Rochen, Haie und einen Barrakuda gesehen.

Der sehenswertere Teil des Hausriffs befindet sich vom Hauptsteg aus auf der linken Seite bis hinter die Wasserbungalows. Auch auf der rechten Seite bis zur „Rechtskurve“ ist das Hausriff sehenswert. Die gegenüberliegende Seite besteht hauptsächlich aus Steinkorallen und wenig Fisch. Wir haben das Hausriff in 2 ¼ Stunden umschnorchelt.

Wetter

Wir haben 15 Nächte auf Vakarufalhi verbracht. Bis auf einen Tag, an dem es bewölkt war mit leichtem Sprühregen und einen Nachmittag, an dem starker Wind herrschte, hatten wir entweder Sonne pur oder es war leicht bewölkt. Geregnet hat es nur einmal heftig in einer Nacht.

Zum Schluss:

Vakarufalhi war nach unserem Geschmack eine der besten Inseln, die wir bisher besucht haben. Nach 21 Malediven-Urlauben können wir Vergleiche anstellen.

Als Tipp möchten wir Folgendes mitgeben: Wird das WiFi im Zimmer genutzt, sollte man sich nach Beenden der Arbeit abmelden. Meldet man sich nicht ab, kann es passieren, dass das WiFi dann nicht mehr funktioniert. Ist uns passiert. Nachdem der Techniker das zweite Mal da war, hat er uns diesen Tipp gegeben. Haben wir dann so gemacht und hatten nie mehr Probleme.

3. Mai 2015
Sieglinde und Ronny P.

Vakarufalhi (01. März 2015 bis 16. März 2015)

Es war mal wieder soweit, wir (meine Frau Heike 42 und ich 40) waren auf den Malediven. Nach der Enttäuschung Vilu Reef 2013 hat es uns dieses Mal auch Dank einiger hilfreicher Tipps im Forum nach Vakarufalhi verschlagen. Gesucht wurde eine nicht allzu große Barfußinsel mit netten Strandbungis, gutem Essen und einem schönen Hausriff… dies alles und noch viel mehr hat Vakarufalhi geboten.

Anreise:

Mit Emirates ging es über Dubai auf die Malediven, danach weiter mit dem Maldivian-Air-Taxi nach Vakarufalhi, wo wir von einem Dhoni zur Insel gebracht wurden. Vorher gab es noch einen kurzen Zwischenstop auf Mirihi, wo andere Gäste ausgesetzt wurden. Allein schon die kurze Fahrt mit dem Dhoni zur Insel bleibt unvergessen, weil unser Boot von Delfinen begleitet wurde… die Müdigkeit war verflogen und das Eis für Vakarufalhi quasi sofort gebrochen. Nach kurzer Begrüßung auf der Insel ging es direkt zum Mittagessen… dann ab in den Bungi und erst einmal duschen. Zu erwähnen wäre noch, dass unsere Koffer nicht mitkommen durften, weil der Wasserflieger angeblich zu schwer war… diese sollten im Laufe des Tages nachgeliefert werden… und tatsächlich, knapp zwei Stunden nach unserer Ankunft wurde unser Gepäck geliefert.

Die Insel:

Das Resort ist ca. 300m x 200m (ändert sich ständig) und sehr sauber und gepflegt. Es gibt Wasserbungis und Strandbungis, solch einen Bungi hatten wir. Vakarufalhi ist eine Barfußinsel d.h. alle Wege bestehen aus Sand. Es gibt eine große Bar (Sandboden und Gefliest) ein Restaurant (Gefliest) einen Inselshop, wo man z.B. Postkarten, Badeklamotten oder die üblichen Souvenirs kaufen kann, eine Bibliothek, natürlich eine Rezeption, eine Tauchschule (auch Deutschsprachig), einen Fitnessraum (haben wir nicht genutzt), gleich mehrere Volleyballfälder, eine Tischtennisplatte, sowie einen Fußballplatz. Man konnte die Insel problemlos am Strand umrunden, was ca. 15–20 Minuten gedauert hat. Vakarufalhi ist schön bewachsen und es wird sehr viel Wert auf Sauberkeit gelegt, so wurde z.B. rund um die Uhr gefegt um den Gästen einen tollen Aufenthalt zu gewährleisten.

Das Manegement:

Es gibt zwei gleichberechtigte Manager auf Vakarufalhi, einen aus Italien und einen aus Deutschland. Der deutsche Manager lebt natürlich auf der Insel, ist sehr nett, hilfsbereit und jederzeit ansprechbar.

Gäste:

Im März war von ganz Alt bis ganz Jung quasi alles vertreten… die meisten Gäste stammen aus Italien, gefolgt von China, Schweiz und Deutschland. Aus Italien und aus der Schweiz waren waren viele Gäste mit teilweise noch sehr kleinen Kindern auf der Insel… aus China und aus Deutschland dagegen waren hauptsächlich Pärchen vor Ort. Alle haben sich gut benommen und niemand ist negativ aufgefallen.

Service:

Das Personal auf Vakarufalhi war sehr nett, fröhlich, höflich und oftmals zu kleinen Späßen aufgelegt. Egal ob an der Rezeption, in der Bar, im Restaurant, im Inselshop oder in der Tauschschule, man wurde stets zuvorkommend behandelt und bedient, so dass man sich einfach wohlfühlen musste. Mehrmals täglich kam ein Boy und hat kühle Tücher am Strand verteilt oder man konnte bei einem anderen Boy sich Getränke an die Liege bringen lassen.

Roomboys:

Hier müssen wir leider unsere einzige Kritik anbringen. Unsere Roomboys (wir hatten zwei verschiedene) waren zwar wie alle anderen auch sehr nett und freundlich, machten allerdings keinen allzu guten Job…mal brachten sie uns keine Handtücher, dann nur ein Handtuch (für zwei Personen), der Aschenbecher auf der Terasse wurde nur selten entleert, Tee, Kaffee und die Minibar wurden nicht aufgefüllt und sie kamen immer zu den unmöglichsten Zeiten… nette Jungs aber ihren Job haben sie trotz Trinkgeld nicht so wirklich ernst genommen!

Gastronomie:

Das Essen war einfach der Hammer, das muss man einfach so sagen. Auch auf anderen Resorts wie z.B. Royal Island oder Angaga fanden wir das Essen gut bis sehr gut aber auf Vakarufalhi war’s Spitzenklasse! Wir hatten dieses Mal VP+ gebucht d.h. zum Essen waren die Getränke immer dabei… man konnte trinken was man wollte… etwas seltsam war die Tatsache, dass obwohl man für die Getränke nichts bezahlen, dennoch stets eine Rechnung unterschreiben musste, welche man am Ende allerdings nicht zu bezahlen brauchte… warum dies so praktiziert wurde, kann ich aber nicht sagen?! Die Auswahl beim Frühstück war sehr gut, man konnte warme und kalte Speisen zu sich nehmen, ob Herzhaft oder Süß, für jeden Geschmack war etwas dabei. Das Mittagessen unterschied sich ein wenig vom Abendessen, so dass stets für Abwechselung gesorgt war. Ob asiatische oder italienische Küche, fast alles war lecker und auf sehr hohem Niveau. Es wurde täglich frischer Fisch und hochwertiges Fleisch gegrillt, es gab täglich mehrere Pizzen frisch aus dem Steinofen, diverse Salate, kalte und warme Vorspeisen, eine Pastastation, wo man sich nach persönlichem Geschmack seine Nudel zubereiten lassen konnte, viele verschiedene Nachtische, Obst und so weiter… einfach sehr gut! Der italienische Chefkoch kam auch einige Male zu den Tischen und fragte, ob man etwas bestimmtes essen möchte oder ob man besondere Wünsche hätte, diese würde problemlos umgesetzt. Das ist Service!

Bungalows:

Wie bereits erwähnt, gibt es auf Vakarufalhi Wasserbungis und Strandbungis… wir hatten einen Strandbungi (Nr. 118) im Süden der Insel (beste Lage und bester Strandabschnitt) und waren damit auch sehr zufrieden. Die Einrichtung war gut, auch wenn man sagen muss, dass die Strandbungis schon ein wenig abgewohnt wirkten, was und allerdings überhaupt nicht gestört hat. Die Strandbungis haben alle ein halboffenes Bad und stehen ein wenig versetzt zueinander, was gut für die Privatsphäre ist. Einen Wasserbungi konnten wir ebenfalls besichtigen, da ein Pärchen, welches wir dort kennenlernten einen solchen Bungi bewohnte und so nett war, uns diesen einfach mal zu zeigen… die Ausstattung war ähnlich wie bei den Strandbungis, allerdings machten die Wasserbungis einen etwas hochwertigeren Eindruck… unserer Meinung nach durchaus empfehlenswert aber wir waren mit unserem Strandbungi auch sehr zufrieden.

Wetter:

Im März hatten wir super Wetter nur in den letzten zwei Tagen war es ein wenig bewölkt… geregnet hat es nur in drei Nächten, auch gab es ein kurzes Gewitter aber ansonsten war’s perfekt.

Tiere:

Die Delfine bei der Ankunft habe ich bereits erwähnt… ansonsten gab es die auf den Malediven üblichen Tiere wie Flughunde, Geckos, diverse Vögel und so weiter… und es gab unglaublich viele Mücken! Noch nie haben wir auf den Malediven so viele Mücken gehabt wie jetzt im März auf Vakarufalhi… es wurde zwar täglich gesprüht aber dagegen waren die Viecher immun… wir können nur jedem empfehlen, sich wirksame Sachen gegen Mücken mitzunehmen!

Wasser und Hausriff:

Im Süden (etwa Bungi 110 bis Bungi 140) war die Lagune absolut Top und man konnte problemlos ins Wasser gehen. Ansonsten gab es Stellen, wo man lieber auf Wasserschuhe zurückgreifen sollte, um sich nicht an abgebrochenen Korallenstücken zu verletzen… notfalls gibt es aber auch einen Arzt auf der Insel. Das Hausriff (es gab zwei Eingänge) hatte einiges zu bieten… Schildkröten, relativ viele Muränen, diverse größere und kleinere Fische… für jeden sollte etwas dabei sein.

Unterhaltung und Sport:

Abends in der Bar gab es einmal die Woche den üblichen maledivischen Abend mit Gesang und Tanz und einmal die Woche wurde ein Taucherfilm (auf italienisch) vorgeführt, ansonsten gab es (zum Glück) kaum Unterhaltungsprogramm. Es wurde Musik (mal lauter mal leiser) gespielt und jeder konnte z.B. bei einem Cocktail entspannen. Ansonsten gibt es einen Spa-Bereich und einen Fitnessraum, Volleyballfälder, einen Fußballplatz, man hat die Möglichkeit Tischtennis und Dart zu spielen oder sich im Wassersportzentrum einige Dinge auszuleihen (hat niemand genutzt).

Preise:

Für ein Bier Abends in der Bar bezahlt man z.B. $ 9,00 oder für einen Cocktail $ 12,00 das sind für die Malediven ganz normale Preise und nicht besonders erwähnenswert… empfehlen würden wir sich einmal einen Milchshake (z.B. Schoko oder Kokos) am Strand servieren zu lassen… sehr lecker!

Abreise:

Leider wurden unsere Rückflüge umgebucht, so dass wir sehr lange Wartezeiten in Malé und in Dubai am Flughafen in Kauf nehmen mussten… dies war sehr anstrengend und beim nächsten Mal würden wir’s anders machen. Montags um 12:00 Uhr mussten wir unseren Bungi verlassen und sind erst Dienstags um 14:00 Uhr zu Hause in Düsseldorf angekommen!

Fazit:

Wir waren jetzt auch schon öfter auf den Malediven und jede Insel hatte etwas besonderes… auf Royal Island waren es z.B. die tollen Bungis oder das super Hausriff… auf Angaga war es das Flair der Insel, welches in Erinnerung geblieben ist… und so weiter… aber jetzt auf Vakarufalhi hat so ziemlich alles gepasst und gestimmt… eine wunderschöne Insel, welche man ohne wenn und aber weiterempfehlen kann und welche man als Malediven-Fan einmal besuchen sollte… wir haben dort einen unvergesslichen Urlaub verlebt, haben uns sehr gut erholt und können uns vorstellen, Vakarufalhi wieder zu besuchen!

Viele Grüße ans Forum von Heike & Gregor

Reisebericht Vakarufalhi 07.04. bis 21.04.2013

Flug, Einreiseprozedere normal, wir mussten keine Fingerabdrücke abgeben, es sind keine Bilder gemacht worden. Das Wetter bei Ankunft konnte besser gar nicht sein, was sich während unseres ganzen Aufenthaltes nicht ändern sollte. Am Ausgang des Flughafengebäudes sind die kleinen Schalter jetzt etwas anders (schräg) angeordnet, der Check-in der Wasserflieger ist nunmehr vom Ausgang aus rechts, direkt gegenüber davon ist der Telefonladen. Wir mussten rd. 2 Stunden auf den Weiterflug mit dem Wasserflieger warten, landeten bei der mittlerweile mit Wasserhütten nur so zugeknallten Insel Centera (früher Machafushi), es stand dann noch ein Dhonitransfer von etwa 10 Minuten an. Die Inselzeit auf Vakarufalhi ist Malezeit plus 1 Stunde.

Insel
Vakarufalhi haben wir unmittelbar vor dem Umbau/Renovierung besucht, die Landbungis sind gründlich renoviert worden, zusätzlich wurden beginnend an der Nordspitze in Richtung Westen Wasserhütten dazu gebaut. Aber auch jetzt noch ist Vakarufalhi von der Inseloptik her eine der schönsten Inseln die wir kennen. Die Insel umgibt leider eine Mauer rundum, an der Ostseite relativ nah an der Insel, an der Südseite schon weiter weg und nicht ganz so störend, an der Westseite in der Spitzenlagune relativ weit weg vom Strand und nicht mehr sehr auffällig. Bei Flut sieht man die Mauern nicht. Vakarufalhi ist sehr gepflegt, der rundum vorhandene Strand wird ständig - fast schon penetrant - sauber gehalten. Das mittlerweile geflieste Hauptresti befindet sich im Nordosten der Insel, direkt daneben ist die sehr bequem ausgestattete Bar (teils gefliest, teils Sandboden) und anschließend kommt die Rezeption. Das Spa befindet sich am Anfang der Wasserhütten. Ein kleiner Inselshop und natürlich eine Tauchschule (prodivers) ist vorhanden. An der Westseite (am Versorgungsjetty) steht eine kleine Hütte unter Organisation der Tauchschule mit Kanus und ein Katamaran zum ausleihen. Irgendwo soll es auch noch eine Muckibude geben, keine Ahnung wo.

Bungi
Die rauchfreien Landbungis (meist Einzelbungis) stehen weitgehend ziemlich nah beieinander, einige wenige ziemlich weit zurückstehend. Die Wege zum Bungi sind alle auf der Rückseite der Bungis, d.h. es laufen nicht ständig Leute direkt vor dem Bungi rum. Die Sicht zum Meer hin ist durch den schönen vorhandenen Baumbestand nicht immer vollkommen frei.

Er ist ca. 30 QM groß, sieht auch ganz anständig aus, verfügt neben der normal üblichen Ausstattung über Safe und TV. Eine Kaffeemaschine (kein Wasserkocher) ist vorhanden, ebenso kostenloser Instantkaffee und Teebeutel. Weiterhin wird jeden Tag offiziell 2 Flaschen (a 0,5 Ltr.) Mineralwasser kostenlos hingestellt, unser Roomboy hat uns mehr hingestellt als man trinken kann. Der Kleiderschrank ist ausreichend dimensioniert, aber die Ablagemöglichkeiten im Zimmer sind etwas dürftig. Das offene Bad verfügt über eine große Dusche, 2 Waschbecken und WC (überdachter Bereich), außerdem eine Kaltwasserdusche unter freiem Himmel und eine kleine Holzstange zu trocknen der Badesachen.

Die Terrasse dürfte ca. 20 QM groß sein, mit bequemen Tagesbett, 2 Stühlen und kleinem Tisch ausgestattet. Da das Palmenblätterdach sehr weit heruntergezogen ist, dürfte man auch bei Regen dort weitgehend trocken bleiben. Dick gepolsterte Holzliegen mit Sonnenschirm am Strand zum Bungi gehörend vorhanden. Jeden Morgen werden die Auflagen auf die Liegen gelegt und mit Strandtücher hergerichtet, am Abend werden die Strandtücher eingesammelt und die Auflagen zurück auf die Terrasse gebracht.

Alles in allem lässt es sich in den Bungis sehr gut aushalten, luxuriöse Ausstattung soll aber keiner erwarten.

Die Lage der Landbungis ist wie immer Geschmackssache. Außer dem Doppelbungi 149/150 (der geht gar ned) liegt eigentlich keiner richtig schlecht. Wie schon oben erwähnt stehen manche Bungis ziemlich weit zurück. Die Bungis an der Ostseite (bis 111) haben bei Flut den kleinsten Strand und sind mittags logischerweise sehr schattig, außerdem sind da die Wellenbrecher ziemlich nah. Die letzten Bungis (so ca. ab Nr. 145) haben die Wasserhütten ziemlich nah vor der Nase. Hervorzuheben ist die Lage des 124, die ist schon toll!

Zu den Wasserhütten können wir nichts sagen.

Strand
Wie schon erwähnt ist der rundum vorhanden, meist sehr fein. Das kann natürlich zu einer anderen Jahreszeit anders sein. Durch die aufgestellten Sonnenschirme direkt am Strand/Meer wirkt es für maledivische Verhältnisse schon etwas überlaufener, jedoch gibt es durch den schönen Baum- und Palmenbestand genügend natürlichen Schatten. Die Schwimmmöglichkeiten von der Süd- bis Westseite sind sehr gut.

Restaurant/Essen
Das geflieste und rauchfreie Resti ist unterteilt in Wasserhütten- und Landhüttenbewohner, das Buffet ist das Gleiche. Sonst ist die Platzwahl frei, der Kellner folgt dem Gast. Das Essen ist sehr gut! Italienisch angehaucht, jeden Mittag mit Pizzastation, mittags und abends mit Nudelstation, Grill mit Fleisch und Fisch, außerdem die „Töpfe“, sowie Vor- und Nachspeisen. Jeden Tag länderspezifisches Themenbuffet, welches sich wöchentlich wiederholt, samstags BBQ am Strand. Da gibt es nichts zu meckern. Getränke sind während dem Essen inklusive, Service ist o.k.

Die Inselgäste sind jeweils etwa zur Hälfte Asiaten und Europäer (davon hauptsächlich Italiener, Schweizer und Deutsche). Warum wir das gerade hier erwähnen hat seinen Grund. An den Essgewohnheiten kann man gut erkennen, welche der Asiaten Chinesen sind. Die Mutmaßung lag jetzt nicht daran, dass die sich sogar während des Essens als Sklaven ihres piependem „Tatschschkriens“ outeten. Nein, uns sind bisher selten so viele Leute aufgefallen, die während des Essens laut schmatzen und rülpsen, das gekaute Essen wieder auf den Teller ausspucken und sabbernd laut rumjohlen. Weiter möchten wir auch gar nicht weiter darauf eingehen, manchmal hätten wir uns neben einem Schweinetrog, im Stall auf einem Bauernhof zu essen, wohler gefühlt.

Allgemeines
Die Bar, teils Sandboden, teils gefliest, teils im freien (Holzboden oder am Strand) ist schön und gemütlich ausgestattet. Ab 22 Uhr ist meist etwas Unterhaltung angesagt, manchmal biologische Vorträge (Biologe auf der Insel), manchmal Filme. Service Abends sehr gut, mittags wenn man etwas abseits sitzt nicht so.

WLAN kann in Bar- und Rezeptionsbereich kostenlos empfangen werden, allerdings nur ungewöhnlich laaaaangsaaaaaam und selbst das ist schon geprahlt.

Nebenkosten zur Orientierung (einschl. Servicecharge und GST):
Softdrinks 5 bis 5,50 $
Cocktail ab 10,50 $
Cappu 5,50 $
Presso 5 $
Glas Wein 8,50 $

Hausriff
Das Hausriff ist durchaus brauchbar, der Fischbestand unterscheidet sich kaum von anderen guten Hausriffen. Für das abschnorcheln der Außenkante vom Hauptjetty bis zum Versorgungsjetty an den Wasserhütten entlang, sollte man 2 Stunden veranschlagen (was schon recht sportlich sein kann). Der Hartkorallenbestand bei dieser Route ist anfangs geschädigt, wird dann aber immer besser, dann abwechselnd wieder geschädigt und intakt, um dann am äußeren Ende der Wasserhütten in einer Geröllwüste zu enden.

Wenn man aber nach den Wasserhütten ins Flachwasser von der Außenkante in Richtung Inselbefestigung schnorchelt (also ab Bungi 148 abwärts), wird ganz tolle und sehr intakte Korallenlandschaften finden, wie man sie leider nicht mehr sehr oft auf den Malediven sieht. Dies ist allerdings nur bei Flut möglich, sonst schrammt man sich das Wammerl an den Korallen auf, vor allem kann man u.U. den Ausgang nicht mehr finden.

Tauchen muss man am Hausriff nicht so oft, weiter tiefer ist es so toll auch wieder nicht.

Tauchschule
Die „prodivers“ haben ja die etwas ungewöhnliche Angewohnheit, erst nach Buchung am Abend den bereits gebuchten Tauchplatz anzugeben, was eigentlich nicht so schön ist. Durch die Gästestruktur der Insel ist das Tauchervolk in der Minderheit, aber die wenigen waren weitgehend erfahrene Taucher. So war die Auswahl der angefahrenen Plätze weitgehend gut getroffen, auf dem Boot war immer mehr als ausreichend Platz. Es werden täglich 3 normale Ausfahrten angeboten, um 9 Uhr, um 11 Uhr und um 15:30 Uhr, Es wird auch bei nur einem Taucher gefahren. Man brauch auch nicht meinen, die 11-Uhr-Ausfahrt wäre ein Kindertauchplatz (wie so oft bei 2-Tanks), das sind schon die richtig guten und tiefen Tauchplätze. Die Nullzeit setzt da trotz Nitrox manchmal leider ungewollte Grenzen, sofern man den 9-Uhr-Tauchgang schon mitgemacht hat.

Weiterhin werden Halbtagestouren (z.B. Mamigili oder Rangali) und Nachttauchgänge angeboten.

Das Equipment wird aufs Boot hin und zurück gebracht, ausgewaschen und eigelagert, man muss sich eigentlich um gar nichts kümmern. Handtuch und eine kleine Flasche Mineralwasser ist auf dem Boot inklusive.

Das Tauchboot war ein lahmes Dhoni, länger als 25 Minuten dauert die normale Ausfahrt nicht. Brauch es auch nicht, tolle Plätze wie z.B. Kuda Raa Thila, Broken Rock oder auch Vakarufalhi Thila liegen in Reichweite. Der Preis für diese eine relativ kurze Bootsausfahrt ist mit 16 $ plus Servicecharge allerdings auch recht anspruchsvoll.

Der Tauchgott meinte es gut mit den Tauchern, es kam so ziemlich alles vor die Maske was man gerne mal in einem Urlaub zusammen sehen möchte. Haie reichlich (leider nur 1 großer Grauhai), Napoleons, Mobulas, Mantas, Walhaie, stattliche Tunas, Rochen und das „normale“ Viehzeugs halt. Bei einem Nachttauchgang am Kudima-Wrack konnte man eine riesige Muräne bei der Jagd beobachten (hinterlistig von hinten), die könnte über 3 Meter lang gewesen sein.

Unser subjektives Fazit
Vakarufalhi ist auch nach dem Bau der Wasserhütten immer noch eine der wenigen optischen Bilderbuchinseln mit gutem Hausriff und sehr guten Tauchplätzen in Reichweite. Das Niveau ist im guten Mittelklassebereich und bezahlbar ist sie auch. Sie macht Lust auf einen 3. Besuch, es hat uns super gefallen.

Vakarufalhi März 2012

Es war unser 6. Urlaub auf dieser wunderschönen Insel, aber unser 1. Urlaub nach dem großen Umbau. Wir waren daher sehr gespannt, was sich alles verändert hat.

Wir hatten unsere Reise im Juli 2011 (also 8 Monate vor Reiseantritt) gebucht, und waren daher schockiert, als wir 3 (!) Tage vor Reiseantritt vom Veranstalter die Info bekamen, dass wir nicht nach Vakaru fliegen könnten, da die Insel überbucht sei. Man bot uns eine Alternativinsel an, die unseren Vorstellungen jedoch nicht entsprach.

Zum Glück hatten wir als Repeater ein paar Kontakte und hatten es dann in quasi letzter Minute doch noch geschafft ein OK für unseren Reiseantritt zu bekommen. Allerdings lagen unsere Nerven blank.
Leider praktiziert Vakarufalhi in der Hauptreisezeit die Praxis der Überbuchungen. Dieses ist ein großes Risiko für Urlaubsgäste.

Das Hotel allgemein
Vakarufalhi gehört eher zu den kleineren Malediveninseln. Man kann die Insel bequem in 15 Minuten umrunden.
Man kann zwischen Garten- Strand- und Wasserbungalows wählen. Die Insel ist in einem absolut sauberen Zustand.
Unser Reiseveranstalter bot den Aufenthalt nur mit Vollpension+ an. Die Insel wird zu 80% an italienische Gäste vermietet. Die restlichen 20% werden an Gäste aus Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Frankreich und Japan vermietet.

Lage und Umgebung
Vakarufalhi liegt im Süden des Süd-Ari-Atolls.
Der Transfer mit dem Wasserflieger dauert ca. 30 Minuten. Anschließend fährt man noch ca. 10 Minuten mit dem Dhoni.
Von Vakarufalhi aus kann man in etwa einer Stunde Bootsfahrt das Aussenriff erreichen, an dem es zu manchen Zeiten die Möglichkeit auf Walhaisichtungen gibt. Aber auch der Mantapoint “Madivaru” bzw. “Hukuru Elhi Faru” ist in nur 1 Stunde erreichbar.

Das Hausriff ist wunderschön und liegt etwa in 50 Meter Entfernung vom Strand. Man kann bequem über den Steg gehen und seinen Schnorchelausflug oder seinen Tauchgang beginnen.

Uns ist aufgefallen, dass es nicht nur viel mehr Babyhaie in der Lagune gibt, sondern, dass es auch am Hausriff sehr viel mehr “halbstarke” Schwarzspitzen-Riffhaie gibt als früher. Sie sind zum Teil sehr neugierig und kommen sehr nah an die Schnorchler heran. Es macht viel Spaß sie zu beobachten. Auch haben wir fast täglich 1 - 2 Schildkröten beobachtet und oft Adlerrochen gesehen.

Es werden verschiedene Ausflüge angeboten, die jedoch erst ab einer Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen stattfinden.
So kann man z.B. eine Einheimischeninsel besuchen, diverse Schnorchelausflüge mitmachen, einen Ausflug zu einer Robinsoninsel machen, oder auch beim Nachtfischen teilnehmen. Diese Ausflüge sind jedoch kostenpflichtig. Kostenfrei ist das begleitete Schnorcheln am Hausriff, welches täglich um 16:00 Uhr stattfindet.

Die Insel hat nach wie vor einen unschlagbar schönen Sandstrand. Besonders die Seite zum Jetty “B” verfügt über wunderschöne Palmen. Man kann von dieser Seite auch täglich den Sonnenuntergang bewundern.
Der Strand auf der Seite zum Jetty “A” kann bei stärkerem Wind schon mal abgetragen werden. Auf dieser Seite geht die Sonne auf, am frühen Nachmittag jedoch ist es hier bereits sehr schattig.

Service
Beim Service möchten wir unterscheiden zwischen dem allgemeinen Service und dem Service der Tauchbasis.

Allgemeiner Service:
Der Service des allgemeinen Personals ist sehr aufmerksam und freundlich. Meldet man einen kleinen Mängel an der Rezeption, dauert es keine 10 Minuten und ein Mitarbeiter ist bereits am Bungalow und kümmert sich darum. Das Zimmer wird 2 x am Tag gereinigt. Handtücher werden täglich gewechselt. Am Strand hat jedes Bungalow 2 eigene Liegen, welche jeden Morgen mit einer weichen Auflage und Handtüchern hergerichtet werden. Tagsüber kommt schon mal ein Mitarbeiter vorbei und bietet ein kleines feuchtes Erfrischungs-Frottiertuch an.
Das Personal im Restaurant sowie auch an der Bar ist sehr aufmerksam und freundlich.
Natürlich freut man sich auch mal über ein kleines Trinkgeld…..

Service der Tauchbasis:
Die “alte” Crew der Prodivers Tauchbasis ist leider nicht mehr auf der Insel. Die Tauchbasis wird nun durch hauptsächlich italienische Tauchlehrer geleitet. Wir hatten den Eindruck, dass es den Tauchlehrern jedoch keinen großen Spaß macht. Die familiäre Stimmung, die wir von früher kannten, gibt es nicht mehr. Es werden hauptsächlich die italienischen Gäste betreut. So erging es uns mehrere Male an Bord eines Tauchdhonis, dass der Basisleiter ohne auch nur ein englisches Wort mit den Gästen zu sprechen, einen fast 10-minütigen Bericht auf Italienisch erzählte. War er damit fertig, konnten die italienischen Gäste Fragen stellen. Und dann fuhr das Dhoni zum Tauchen ab. Es gab für uns weder eine Begrüßung in Englisch, noch eine kurze Erläuterung des Tauchausflugs, noch wurden wir verabschiedet.

Lediglich ein französischer Tauchlehrer, der auch sehr gut deutsch spricht, gab uns dann auf unsere aktiven Fragen noch Antworten.
Wir haben den Basisleiter an Bord nie lachen sehen. Auch auf der Insel hat er uns eher übersehen. Hach….wie waren die Zeiten doch schön, in denen man abends sogar mit der Tauchcrew an der Bar saß und sich unterhielt und viel Spaß hatte!!!!!!! Interesse der Tauchguides, ob uns ein Tauchgang gefallen hatte, oder welche Tauchplätze wir gerne sehen würden, gab es nicht. Wir haben die alte Tauchcrew täglich vermisst!!!!
Etwas sehr Unpraktisches ist uns an der neuen Tauchbasis auch aufgefallen. Es gibt keine Bänke mehr, auf denen man seine Flaschen herrichten und bequem anziehen kann.

Gastronomie:
Es gibt ein Buffetrestaurant auf der Insel.
Das Essen ist sehr gut und unterliegt einem wöchentlichen Buffettprogramm. Allerdings wiederholt sich das Essen nach 1 Woche ziemlich exakt. Grundsätzlich ist das Essen für unseren Geschmack jedoch eindeutig zu sehr auf Italien ausgerichtet.

Da die italienischen Gäste auf Vakarufalhi nun mal in der Überzahl sind, wird viel italienische Küche angeboten. So gibt es eine eigene Pizzastation mit einem echten Pizzaofen. Die Pizzen sind wirklich hervorragend. Auch gibt es eine Pastastation. Man kann hier die Art der Nudeln aussuchen und unter verschiedenen Soßen wählen. Ein Koch bereitet dann alles frisch zu. Weiter gibt es immer eine Grillstation, wo meist Fisch und Fleisch gebraten werden (darunter aber auch Roastbeef, Rinderfilet, Schweinefilet und Lamm) .Sashimi gibt es täglich, sowie eine Suppe, viele Salate und ein schönes Nachspeisenbuffett.

Was uns sehr gefehlt hat waren die maledivischen Currys. Nur 1 x in der Woche, nämlich am “Maledivischen Abend” werden die unschlagbar leckeren Fisch- und Gemüsecurrys angeboten. Das war uns viel zu wenig…..
Immer Samstags gibt es ein Beachbarbecue (wenn der Wind nicht zu stark ist). Dann werden alle Tische und Stühle an den Strand gestellt und auch das Buffet dort aufgebaut. Auch gibt es eine tolle Grillstation.
Unser Tischkellner war sehr aufmerksam und hat uns schon nach neuen Getränken gefragt, wenn wir nur mehr einen kleinen Schluck im Glas hatten. Wir hatten Vollpension-Plus, dies bedeutet, dass die Getränke beim Essen inklusive sind.

Möchte man vor dem Dinner noch ein Gläschen trinken, kann man die Happy Hour (von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr) ausnützen. Merkwürdigerweise gilt dies aber nicht für Bier.

Das Bier ist auf Vakarufalhi im Verhältnis zu den anderen Preisen sehr teuer. So kostet ein Glas USD 7,00. Ein Cocktail kostet etwa USD 8,00 und ein Softgetränk USD 4,00.
Besondere Privatdinners am Strand werden gerne organisiert. Die Kosten liegen etwa bei USD 80,- pro Person.
Uns ist aufgefallen, dass es sehr viele italienische männliche Gäste gab, die auch am Abend in kurzen Hosen erschienen. Eine 3/4-Hose wäre jedoch angebrachter gewesen. Allerdings gab es auch viele italienische Damen, die zu ihrem Minikleid in Highheels zum Dinner erschienen. Für uns ebenso unpassend.

Sport, Unterhaltung:
Neben Schnorcheln und Tauchen kann man auf Vakarufalhi auch Beachvolleyball spielen, es gibt einen Badmintonplatz, es werden Bocciakugeln verliehen, man kann Tischtennis spielen oder sich auch Surfbretter oder Paddelboote ausleihen.

Jeden Abend gibt es ab 22:00 Uhr ein kleines Unterhaltungsprogramm, wie z.B. einen Bodu-Beru-Abend, eine Fotovorführung der Tauchschule, einen Chillabend, einen Tanzabend oder ein Treffen mit dem Management. Es gibt ein neues grosses Spa am Steg zu den Wasserbungalows. Eine 1-stündige Massage kostet etwa USD 90,00. Bucht man gleich ein Paket von 3 Anwendungen bekommt man auf den Gesamtpreis einen Rabatt von 15 Prozent.

Die Balinesische Massage ist ein Traum und die Atmosphäre wunderschön. Wenn man auf der Massageliege liegt schaut man durch ein grosses Glasfenster im Boden zu den Fischen.

Zimmer:
Die Beach-Bungalows von einst sind in ihrer Bausubstanz erhalten geblieben, jedoch wurde die Inneneinrichtung und vor allem das offene Badezimmer renoviert.
Neu ist nun auch ein riesiger Flatbildschirm und ein Safe. Im Badezimmer wurde die einstige Badewanne gegen eine schöne grosse zusätzliche Dusche ersetzt.
Auf der Terrasse hat jedes Bungalow neben einer grossen Polsterliege auch noch 2 Stühle und einen Tisch.
Früher hatten wir schon mal Kakerlaken oder anderes Ungeziefer im Bungalow. Dieses Mal haben wir noch nicht einmal eine Ameise angetroffen. Auf unsere Anfrage wurde uns auch gerne ein Wasserbungalow gezeigt. Die Wasserbungalows sind sehr groß und verfügen über eine wunderschöne Terrasse mit Dusche, 2 Liegen und einer zusätzlichen Doppelliege. Eine Treppe führt direkt ins Wasser der Lagune.
Das Besondere der Wasserbungis ist, dass man eine Holzwand zwischen Schlafbereich und Badezimmer aufschieben kann, und somit ein Riesenzimmer mit Badewanne bekommt.

Fazit:
Wir haben einen herrlichen, relaxten Urlaub verbracht.
Die Insel, das Hausriff und die Tauchplätze in der Umgebung sind ein Traum.

Vergleichen wir “das neue” Vakarufalhi mit “dem alten” Vakarufalhi, so bedauern wir jedoch den Wegfall der familiären und gemütlichen Atmosphäre.

Ganz besonders vermißt haben wir jedoch die Freundlichkeit und den Service unserer “alten” Tauchcrew.

Zur Zeit ist uns die Insel zu italienerlastig.
Wir benötigen, wenn wir auf die Malediven fliegen, keine Musikberieselung vom “Rondo Veneziano” an der Rezeption, keinen Küchenschwerpunkt “Italien”, keine nur ausschließlich Italienisch sprechenden Tauchguides und Dinner-Themenabend “Italien” mit Flagge und italienischen Popsongs.

Anbei noch 2 Links zu Fotos:

Über Wasser:
http://www.pachi.nit.at/Malediven/Vakarufalhi/Vakaru2012/index.html

Unter Wasser:
http://www.pachi.nit.at/Malediven/Vakarufalhi/Vakaru2012UnterWasser/index.html

Viele Grüße
Bärbel

Reisebericht Vakarufahli vom 28.Januar-11.Februar 2012

Anreise:
Mit ca. 1,5 Stunden verspätung ging es von Zürich los,richtung Male,mit zwischenstop in Colombo.In Male angekommen ,die übliche Prozedur und dan ab zum TMA Schalter.Wir mussten Übergepäck bezahlen 3 Dollar,da unser Hangepäck ( kleiner Rollkoffer) nicht mehr akzeptiert wurde.Im 2009 nach Angaga war dass kein Problem. 30 min mit dem Wasserflugzeug und ca 15 min mit dem Dhoni haben wir Vakarufahli erreicht.

Als erstes wurde mit unserem Flug das Handgepäck mitgenommen,die anderen Koffer wurden am Abend nach geliefert.Nach üblicher Willkommenszermonie,gaben wir den Voucher und die Pässe ab,die Formalitäten wurden vom Hotelpersonal übernommen.

Insel
Sehr schöne bewachsene Barfuss Insel mit vielen Kokospalme und anderen Grünpflanzen.Sehr schöne grosse Lagune welche sich um die ganze Insel zieht.Der Sand ist puderzuckerweich, an paar Stellen ist er grobkörnig mit etwas Korallenstücke vermischt.Hatten bisher noch nie so feinen Sand erlebt richtig schönes Gefühl.Es leben viele Geckos ,wenig Einsiedlerkrebse,Beos, Krähen ,Fischreiher und eine andere Vogelart auf der Insel.Man kann die Insel komplett in 10min am Strand umrunden, muss einfach bei den Stegen den Kopf einziehen.
Vakaru hat eine eigene Inselzeit +1Stunde zu Male.Um die ganze Insel erstrecken sich Schutzmauern,welche sich an der aussenkannte der Lagune befinden,dahinter beginnt das Riff.Sieht nicht schön aus,störte uns aber auch nicht.Im Inselinneren (Dschungelfeeling) hinter Bungi 149/150 befindet sich die Küche ,Wäscherei und Zimmer der Angestellten.Sowie ein kleiner Garten.Der Generator liegt ca hinter Bungi 128+129. Am Strand hört man ihn schon. Kann es sonst nicht beurteilen da wir im 149 hausten dort war nichts zu hören.Es ist ein Arzt auf der Insel.
Es gibt eine Kokai Boutique, in der man Kleider Postkarten (nur eine kleine Auswahl) Souvenirs, Maldivesmaps und dass übliche kaufen kann.

Zimmer
Es gibt Garden, Beachbungalow und Wasservillen und eine Poolvilla.Wir hatten ein Gardenbungi gebucht ca 50 quatratmeter gross nach Katalog.Mit offenem Badezimmer, Openair Dusche (nur mit kalt Wasser respektiv lauwarm ) und einer normalen Dusche.2 Lavabos,eine Stange für die Wäsche.Und ein kleines Gärtchen.(im ersten Bungi hatten wir dass nicht dazu später mehr)
Bett, 2 Nachttische Tisch mit Spiegel an der Wand ,kleiner Tisch und Bank, Stühle , Schrank mit Gratissafe, TV,Minibar,Klimaanlage,Deckenventilator, Kaffeemaschine .Jeden Tag gibt es 2 kleine Mineralflasche gratis.. Unser Gardenbungi war ein Doppelbungalow mit Verbindungstüre.Wenn wir mal Nachbarn hatten ,hörte man nur wenn jemand die Türe schliesste einmal hörten wir den TV.

Zu jedem Bungi gehört eine grosse Terasse mit einem bequemen Tagesbett, 2 Stühle und einem Tisch. Am Strand befinden sich noch 2 Liegen mit Auflagen und Sonnenschirm. Werde jeden Morgen vom Beachboy vorbereitet. Es gibt keine Schlüssel ,sondern Kartenleser.Es gibt auch keine direkte Türe ins Badezimmer.

Es war immer alles sauber. bis unter dem Bett,da war es schon staubig. Konnten in ein Wasserbungalow hinein schauen ca 70 quatratmeter gross nach Katalog.sehr schöne Einrichtung.wie Garden+Beachbungi zusaätzlich noch mit Badewanne.”Liegen auf der Terasse.Sonst befinden sich noch 2 Liegen direkt vor der Bar. Beachbungalow laut Katalog wie Gardenbungalow. nur näher am Strand was unserer meinung nicht immer zutrifft.

Bungis
100+101 kleinere Terasse als die anderen Bungis sehen auch anders aus ,liegen direkt am Jetty. Wird als Poolvilla vergeben an Familie und Freunde..Nur über Email buchbar oder direkt auf der Insel.Kleinere Zimmer keine Openair Dusche, offenes Badezimmer vorhanden mit Rainshower. Pool für beide Zimmer.Nur zusammen buchbar

102-111 Nur wenig Strand in der 2ten Woche nach Regenschauer gar kein Strand mehr .Sandsäcke wurden gebracht.Möglichkeit unter Büschen zu liegen.Für Hardcore Schnorchler empfehlenswert ,da der Einstieg sich beim Main Jetty befindet.Unsere Meinung die weniger schöne Seite. Hätte uns nicht gefallen. Am Nachmittag keine Sonne mehr.

106+107 Doppelbungi
109 etwas zurückversetzt
112 liegestühle vor Büschen ( mehr Privatsphäre als von 113-127)
113-115 teils Meersicht
116 etwas zurückversetzt
117. Meersicht durch einen Buschkoridoorsehr ansprechende lage.
118 zurückversetzt
119+120 nahe zuammengebaut jedoch freistehend
121 mit eine Palmen in der Terasse
122 Palme vor der Terasse
123 bei der berühmten Palme
124 super lage
125-128 wenig Büsche ,trotzdem schöne lage obwohl neben dem Jetty.

112-127 ist unsere Meinung die schönste Lage. AlleLiegen von 113-127befinden sich direkt am Strand.

129 rechts vom Versorgungsjetty. Meersicht gute Lage.
130-131etwas mehr Büsche davor
Bei Bungi 129+130 findet das Campfire Romantic Dinner statt. z. T haben sie jeden tag eines. Kann je nach Wind verhältnisse nach Petrol richen .
132 keine Meersicht.
133 leicht zurückversetzt.
134 schöne lage
135+136 nahe beieinader gebaut,jedoch nicht zusammengebaut schöne lage.
137+138 schöne lage,grosser Strand möglichkeit unter Palmen zu liegen
139 leicht zu rückversertzt.
140-144 Büsche vor Bungi trotzdem schöne Lage
145+146 schöne lage ,sozusagen ein Privatstrand.
147 Ist ein Gardenbungi, wieder mehr Strand auch Büsche vor Bungi (Dschungelfeeling )
148 Gardenbungalow Dschungelfeeling.
149+150. Doppelgardenbungalow. Dschungelfeeling ist sehr schön.Schöner Strand mit aussicht auf Wasserbungalow+schöne Lagune,direkt neben dem Restaurant. Wir waren im 149, Restaurant nicht störend im 149 . Man hört nichts und wenn man auf der Terasse ist, sieht man auch fast nichts man ist nicht aussgestellt.Da sieht es bei Bungi 150 schon anders aus.
150 wird vermutlich als übergangslösung angeboten Einmal war die Bootscrew darin einmal eine Asiatische Family für paar Tage.

201-225 Wasserbungalow
Der linke Bogen zur schönen Lagune eher zum baden geeignet Der rechte mit Blick auf die weite des Meeres+Riff.

Kurze Übersicht.
100+101 Poolvilla (nur zusammenbuchbar)
106+107 Dopelbeachbungi)
147-150 Gardenbungi ( 147+148 Alleinstehend 149+150 Doppelbungi.)
Alle anderen Nummer Beachbungalows
201-225 Watervillas
Info von der Reception bekommen mit den Nummern der Gardenbungis und Poolvilla.

Also ich finde z. T gibt es Beachbungis, die befinden sich weiter vom Strand weg als die Gardenbungalow.Naja

Essen
Im Ilaa Restaurant .
Frühstück vom 07.30-13.00
Lunch vom 13.00-14.30
Dinner vom 19.30-21-30

Es gibt VP +oder AI. Getränke für nicht AI sind am Mittag und Abendessen dabei (Softdrinks Bier und Hauswein im Glas.)
In der ersten Woche hielt sich unsere Begeisterung für das Essen in Grenzen,es war durchwegs fade sowie geschmacklos.Die Vorgegangenen Aussagen konnten wir jedoch in der 2ten Woche rückgängigmachen. Da sich das Essen schlagartig verbesserte.

Frühstück Omeletten und andere Eierspeisen. Dunkles und helles Brot / Brötchen / Toast. verschiedene Marmeladen, Süssgebäckecke,diverse Müesli Auswahl.. ,weisse Bohnen und das Übliche. 1 Wurstsorte und 1 Käsesorte,Joghurt,Früchte und Säfte.

Mittagessen: Pizza und Pasta Corner immer vorhanden und wiedererwarten sehr zu empfehlen.
Fisch und Fleisch vom Grill ,diverse Salate, Sashimi,Tiefkühlgemüse,Reis Fleisch, Fisch.Dessert Früchte (frische Ananas Wassermelonen, Honigmelonen,Orangen,Kokosnuss,Mango Passionsfrucht,kleine Bananen,jedoch nicht immer alles vorhanden) Mousse. Kuchen. Speiseeis….

Abendessen:
Montag: Italienischer Abend ( Ab 20Uhr)
Dienstag: Malediveischer Abend (Ab 20Uhr)
Mittwoch: Internstional Dinner
Donnerstag Far Eastern Night ( Ab 20Uhr)
Freitag Around the World
Samstag BBQ ( Ab 20Uhr)
Sonntag International

Da ist für jeden etwas zu finden. Pasta Corner immer vorhanden. Fisch +Fleisch vom Grill und in Töpfen, Reis Salate
1 Suppe,Sashimi Gemüse meist überbacken.
Käuflich erwerblicher Hummer steht z. T zur auswahl für 105 Dollar.Dessert Buffet wie am Mittag.

Das Restaurant mit Fliesenboden mit Ausblick aufs Meer. Fensterfronten sind komplet entfernbar so das auch hitzige gemüter abgekühlt werden könnten.Das Restaurant ist geteilt in 2 Seiten, die eine für Gäste der Wasserbungis.,die andere für Beach +Gardenbungis. es gibt freie Sitzplatzwahl.mehrheitlich hatten wier den gleichen Platz wenige male ein Platz daneben etc. Kellner bleibt gleich.

Special Dinner: Sollte man,mal eine Abwechslung zum Abenessen wollen,bucht man das Camp Fire (75Dollar) oder das Romantic Dinner ( 65Dollar) +20 Dolllar Service Charge.

Die Dinnners sind sehr zu empfehlen.

Bar: Ihaa bar . Möglichkeit zum drinnen (teils mit Sandboden) oder draussen auf der Terasse zu sitzen.Zwischen 17-18 Uhr Tea/Coffee Time mit Kuchen und Kekse. 19-20Uhr Happy Houer ( z.T mit Vortrag der Meeresbiologin) Am Abend ist ausser Freitag bis Sonntag ( Chillout Music) ab 22-24Uhr ein Programm Dive+Movie Night, Maledivischer Folklore Abend. ,Liveband.Und am Montag kommt das Managment in die Bar,für jeden anwesenden Gast gibt es ein Fruchtcoktail.Danach glaube ich war Dj Night (dezent)

Barpreise:
Wasserflasche 1.5l 3.Dollar
Kleine Wasserflasche 1.50 Dollar
Cola 4.50 Dollar
Coktails (Pinacolada..) 8 Dollar
Fische Fruchtsäfte 6 Dolar
Sandwitch(mit Pommes) 8-10 Dollar

Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit sowie aufmerksam.Roomboy arbeitet sauber und diskret. Legte sogar unsere Kleider immer schön zusammen.Nach einigen Tagen,wusste unsere Kellner schon,was wir trinken,stand z.T schon auf dem Tisch.Dann gibt es noch der Beachboy wie vorhin schon erwähnt.Und dann gibt es noch ein anderer Beachboy der kommt 2 mal im Tag mit Erfrischungstücher vorbei und man kann auch sein Getränk ohne Aufpreis direkt zum Liegestuhl bestellen.Über eine kleine Unterhaltung freut sich jeder Mitarbeiter.Wünsche werden so gut es geht erfüllt.Hier fühlt man sich noch als Gast.Jeden Donnerstag gibt es beim Versorgungssteg (bei schlechtem Wetter in der Bar) ein Apero mit Wein und Fruchtsaft. Mini Sandwitches. Aperopizza und belegte Crackers.

Am zweitletschen Tag hat es in unsere Bungi reingeregnet, mein Freund filmte dies und wir meldeten dies dann nach dem Frühstück.Wir konnten dann in ein anderes Bungi wechseln.Das ganze Dach wurde erneuert .War mal Interessant zu sehen wie das geht. 40 Leute waren auf dem Dach und zogen die Palmenblätter hoch und befestigten sie.Nach Aussage des Beachboys werden alle Dächer all 2 Jahre neu gedeckt. Unseres war aber schon älter.

An meinem Geburi schmückte der Roomboy unsere Bett wunderschön mit Blumen und Blättern .Der Dj nahm es irgendwie auf dass ich Burzeltag habe. Und die Band spielte um 24uhr “Happy Birthday “und widmeten uns der letzte Tanz .Jeder Gast der Geburri hat bekommt ein dekorierter Tisch und ein Kuchen , sowie ein Ständchen von den Kellner.

Hausriff
Das Hausriff erstreckt sich um die ganze Insel.Mit 2 Einstiegstellen , beim Mainjetty und Versorgungsjetty.Das Hausriff bietet intakte Korallengärten mit zahlreichen Fischarten.Fischschwärme sind keine seltenheit.Täglich um 16Uhr Freitags am 11Uhr kann man mit der Meeresbiologin schnorchel gehen.Je nach Wetterverhältnisse , muss mit Wellengang beim Mainjetty gerechnet werden sowie auch mit leichten Strömungen.

Spa
Das Duniye Spa hat geöffnet von 10-13uhr und 14.30-20Uhr.Das Spa ist sehr zu empfehlen.Sehr professionell und sauber.Ganz Körpermassage ab 96 Dollar.Das ganze Spa ist im gleichen Stil erichtet wie die Wasserbungis.Jeder Gast bekommt eine 15min Welcomemassage.Bucht man danach eine Masage gibt es 10% Rabatt darauf aussert bei Him &her. Das ist auch sehr zu empfehlen. Beinhaltet Fussbad mit Massage gefolgt von einer einer Balienesischen Ganzkörpermassage und abschliessend gibts Champagner alles inallem 214 Dollar pro Paar. Vor jeder Massage muss eine Formular ausgefüllt werden über seinen Gesundheitszustand.

Nationalitäten
Italiener ,Schweizer,Asiaten,und ein Franzosen und ein englisches Paar waren auf der Insel zu unserer Zeit. Im ganzen Urlaub erlebten wir nie dass die Italiener lauter waren als andere Urlauber.jedoch trifft man sie immer mit Handys I pad und Laptops an.

Tauchschule
Prodivers Geöffnet von 9-13 und 15-18Uhr. mehr kann ich nicht sagen sind nur Schnorchler.Ein Tauchlehrer spricht angeblich deutsch. Es gibt kein Gezeitenplan bei der Tauchschule..

Ausflüge
Mantapoint Walhaipoint Ausflug zu einer Sandbank Fischerman Island, Sunset Coktail mit Delphin schauen,Virgin Island mit BBQ Lunch. Die meisten Ausflüge kosten 45Dollar.

Sonstige Infos
Der Italienische Chefkoch erzählte und dass er im September dieses Jahres nach Kuredu wechselt.

Bei grosser Flut (bei schlechtem Wetter bei uns) waren keine Wellenbrecher mehr zu sehen

Bei Bungi 105-108 wurden Sandsäcke deponiert sonst hat es noch auf höhe der berühmten Palme 125 Sandsäcke respektiv mit Koralenschutt gefüllt.

Es besteht die Möglichkeit sich upzugraden in eine Wasservilla

Webseite: http://www.vakaru.com/

Fazit
Vakarufali ist eine ruhige Insel,auf welcher man sich gut erholen kann. Für kleine Aufmerkasmkeiten die den Tag des Gastes versüssen ist gesorgt.Alles in allem hat uns der Aufenthalt auf dieser Insel sehr gut gefallen. Sehr empfehlenswert.

Ranking:nach Gesamteindruck
1. Vakarufahl
2. Angaga
3. Thulagiri
4. Embudu
5. Makunudu
6. Summer Island Village

Würde es nur nach dem Hausriff gehen dann so.
1. Embudu
2. Vakarufahli
3. Thulagiri
4. Angaga
5. Makunudu
6. Summer Island

Dieser Reisebericht wurde nach besten Wissen und Gewissen erstellt.Er erhebt keinen Anspruch auf vollständigkeit oder ähndliches und ist ohne Gewähr.

Fragen beantworte ich gerne im Forum saturn 82

Aufenthalt vom 16. - 24.01.2010

Davor besuchte Inseln: Baros, Nakatcha (heute Huvafen Fushi), Velavaru, Coco Palm Dhuni Kolhu, Medhufushi.

Vakarufalhi ist derzeit nur über Hotelplan Schweiz oder Italien pauschal buchbar, der Großteil der Gäste sind Italiener (auch das Management ist italienisch: TClub). Evtl. wird ein kleines Kontingent künftig auf dem deutschen Markt angeboten, aber das ist noch nicht sicher. Direkte Buchungsanfragen an die Insel werden an Hotelplan in Male weitergeleitet, auf diesem Weg habe ich dann auch gebucht. Bei den Flügen habe ich mich für die Verbindung mit der Swiss bzw. Edelweiss (Stuttgart-Zürich-Male) entschieden.

Der Transfer zur Insel erfolgt mit TMA (meiner Meinung nach weit besserer Service als MAT, auch wenn die Abflug-Lounge nicht so riesig und modern ist). Das Wasserflugzeug landet vor der Nachbarinsel Maafushivaru, von dort sind es noch ca. 15 Minuten per Dhoni nach Vakarufalhi.

Die Insel ist wunderschön bewachsen. Auf die Wasserbungalows hätte man meiner Meinung nach gerne verzichten können. Der Strand sowie auch alle Wege auf der Insel werden täglich geharkt, um herabgefallene Blätter bzw. Korallenstückchen zu entfernen. Alles wirkt sehr gepflegt.

Die Beach-Bungalows sind sehr geräumig, auf der Terrasse gibt es 2 Stühle, ein Tischchen und einen Lounger, zusätzlich 2 Liegen plus Sonnenschirm am Strand (nummeriert mit Zimmer-Nr.). Zur Ausstattung gehören: Flachbildschirm-Fernseher (???), Espresso-Maschine, Kühlschrank bzw. Minibar (kann nach eigenen Wünschen befüllt werden), Safe, Klimaanlage (läuft einwandfrei & ruhig). Die offenen Bäder sind sehr modern, großzügig, mit viel Glas (Dusche).
Die Overwater-Bungalows sind wohl ähnlich konzipiert, aber noch großzügiger angelegt (Badewanne).

Die Insel kann ausschließlich mit Vollpension Plus gebucht werden, d.h. die Getränke während der Mahlzeiten sind inklusive (Soft Drinks, Wasser, Bier, Wein). Täglich gibt es zwei kleine Wasserflaschen auf's Zimmer und beim Essen bestellte 1,5l Wasserflaschen dürfen ebenfalls mit auf's Zimmer genommen werden. Das Restaurant ist unterteilt in 4 Bereiche: Staff-Bereich, Buffet, Gäste der Beach-Bungalows und Gäste Wasservillen. Alle Mahlzeiten werden als Buffet angeboten, dabei werden keine Unterschiede bezüglich Gästen gemacht. Beim Essen macht sich ganz klar bemerkbar, dass die Insel mittlerweile in italienischer Hand ist (auch der Chefkoch ist Italiener). Pizza, Pasta & Co sind täglich auf dem Speiseplan. Dank der Thailänderinnen im Spa gibt es mittags und abends jeweils ein Curry-Gericht und Reis. Die Vielfalt der angebotenen Speisen könnte meiner Meinung nach verbessert werden. An der Qualität gibt es absolut nichts auszusetzen (das Risotto - genial!), aber ich erwarte mir einfach Anderes auf den Malediven als italienisches Essen.

Ich war hauptsächlich wegen dem Tauchen auf der Insel. Leider ist die Anzahl der Taucher unter den italienischen Gästen nur sehr gering. Hinzu kommt, dass sie auch nur alle 1 Woche bleiben und die Zeit eben anders nutzen, als zu tauchen. Dank einem Schweizer Paar (DANKE Andrea & Raffael) fand die Ausfahrt am Morgen regelmäßig statt, zu Ende meines Aufenthalts waren noch ein paar Taucher mehr mit dabei, aber es fand täglich weiter nur eine Ausfahrt statt.
Die Tauchplätze werden weiterhin von der Tauchschule anhand der angemeldeten Teilnehmer festgelegt. Die Leitung der Tauchschule hat Antonio übernommen (er war zuvor einige Jahre auf Maafushivaru), unterstützt wird er momentan von Stefano. Petra & Marc haben die Insel in Richtung Kuredu verlassen. Sie werden nach Erföffnung des Six Senses Latitude Laamu dort ihre eigene Tauchschule betreiben. Ein deutschsprachiger Tauchguide soll auf alle Fälle noch zum Team stoßen. Vorläufig ist die Kommunikation nur auf Italienisch oder Englisch möglich.

Es werden verschiedene Ausflüge angeboten. Man hat die Möglichkeit eine bewohnte Insel oder andere Resort-Inseln zu besuchen, ein Schnorchelausflug zu einer Sandbank wird angeboten, als auch ein Ausflug zum Fischen. Eine auf der Insel stationierte Meeresbiologin gibt 1 - 2 mal wöchentlich Infos zu den Riffen und ihrer Entstehung. Täglich um 11 und um 16 Uhr findet ein gemeinsames Schnorcheln am Hausriff statt (entweder in Begleitung der Meeresbiologin oder mit einem Staff-Mitglied von TClub).

Fazit: Vakarufalhi ist eine super-schöne Insel. Entspannen kann man dort ganz wunderbar. Wer hauptsächlich Tauchen möchte und ein internationaleres Publikum/Essen bevorzugt, entscheidet sich besser für eine andere Insel.

Reisebericht Vakarufalhi 17.10. - 01.11.2007

Vieles wurde bereits hier im Forum über Vakarufalhi geschrieben. Ich möchte mich daher nur auf einige Punkte beschränken, die ich persönlich erwähnenswert finde und einige Schulnoten subjektiv verteilen.

Service: Note 2-
Bei der morgendlichen Ankunft auf Vakarufalhi am 18.10.2007 wurde uns kein Begrüssungstrunk serviert und ich hatte das Gefühl, dass wir irgendwie "ungelegen" kamen. Das ist mir aufgefallen, denn als wir einen Ausflug mit Übernachtung auf Mirihi machten, wurden wir dort sehr, sehr herzlich begrüßt (Begrüßungsrede mit Informationen zu Mirihi, Begrüßungs-Cocktail), obwohl wir nur 1 Nacht dort verbrachten.
Schön wäre es, wenn es auf Vakarufalhi einen deutsch sprechenden Rezeptionisten geben würde. Des öfteren hat man nämlich sein Anliegen jemandem vorgetragen, der dann wiederum einen anderen geholt hat. Diesem mußte man sein Anliegen nun noch einmal erläutern. Etwas nervenaufreibend.

Essen: Note 2
Im direkten Vergleich mit Mirihi (1 Tag) fällt das Essen auf Vakarufalhi etwas ab, wobei das Buffet auf Mirihi als fast luxuriös (Auswahl, Qualität, Menge, Präsentation) zu bezeichnen ist.

Schorcheln: Note 2+
Über Fischmangel kann man nun wirklich am Hausriff nicht klagen. Teilweise große Schwärme und tolle Vielfalt. Leider hat die Korallenbleiche zugeschlagen.
Die Einstiege am Hausriff waren etwas verwittert und scharfkantig. Hier sollte nachgebessert werden.

Spa: Note 2
Keine Vergleichsmöglichkeit. Die orientalische Massage (1 h) war sehr entspannend, das Ambiente im Spa asiatisch-ruhig.

Moskitos: Note 5
"Diese Biester haben mich schon wieder erwischt !" war ein häufiger Spruch. Als ich ankam und an der Rezeption wartete - leider habe ich mich nahe an eine Pflanze mit stehendem Wasser gesetzt- wurde ich bereits 5 Mal am Ellenbogen gestochen. Ich hatte das Gefühl, dass diese Biester nur auf mein süsses Blut gewartet haben. Autan hat nichts genutzt, mitgebrachtes Paral ebensowenig. Nur das einheimische Shildtox hauchte den Biester das Leben aus oder ein Hieb mit der flachen Hand. Gerade im Essraum durch den Brunnen in der Mitte war das eine Plage. Man sah zudem die Bister nicht im schummrigen Licht, nur spürte man den Juckreiz einige Zeit später. Zum Essengehen sind daher lange Hosen zu empfehlen.
Im Bungalow blieb man gottseidank von den Mücken verschont.
Ich weiss nicht, ob dieses Problem überhaupt zu beheben ist, jedenfalls scheinen die wöchentlichen Sprühaktionen auf der Insel nicht 100%ig zu nutzen. Vielleicht wäre es ohne sie aber auch unerträglich.
Wie sehen das andere Forum-Leser ?

Klimaanlage: Note 3
Sehr viele Einstellmöglichkeiten, einfach zu bedienen vom Bett aus (Fernbedienung). Leider war es nicht einfach die optimale Einstellung herauszufinden. Manchmal war es nachts einfach zu kalt. Zudem war ein Quitschen zu vernehmen, wodurch wir gezwungen waren, Ohrenstöpsel in der Nacht zu tragen, was aber kein Problem darstellte.

TV: Note 5
Entgegen vieler Malediven-Urlaubern hätte ich persönlich gerne ein TV-Gerät im Bungalow gehabt, um wenigstens spät abends mal Nachrichten etc. zu sehen.

Fazit: Note 1-
Insgesamt war es mein erster Urlaub auf den Malediven und auch nicht mein letzter, da die positiven Eindrücke die wenigen negativen mehr als wettgemacht haben.
Optimales Relaxen, glasklares, warmes Wasser bis in die Nachtstunden, romantische Sonnenuntergänge, beeindruckende Tierwelt.

Die Insel bekommt auf der windgeschützten Seite etwa 10 Wasserbungalows. Die Insel wird für ein halbes Jahr geschlossen und der Reisebetrieb beginnt wieder im Dezember 2008.

jamz(at)arcor.de
 

Reisebericht Vakarufalhi 04.10.07 bis 18.10.07

Normaler pünktlicher Flug mit Condor, bei Ankunft in Hulule der erste Schreck: da kamen mehrere Flieger auf einmal an und entsprechend lange waren die Schlangen beim „Passstempeln“. Schlau wie wir sind, haben wir uns mal ganz links in der Schlange angestellt, dort wo die Flugbesatzungen abgefertigt werden. Normalerweise machen die dann weiter mit den Touris, diesmal hatte der jedoch keine Lust mehr auf solche und so waren wir dann doch nicht mehr so schlau.

Als wir dann endlich durch die Pass- und Gepäckkontrolle waren kam was Positives:

1. der Check-in bei MAT und MTA geschieht nunmehr direkt am Ausgang vom Flughafen, links von den kleinen immer noch vorhandenen Schaltern
2. unsere Ängste auf lange Wartezeiten weil wir fast als letzte rauskamen (wie gesagt, es kamen mehrere Flieger gleichzeitig an) bestätigte sich zum Glück nicht, Wartezeit ca. eine Stunde
Nach Gepäckabgabe und einchecken wurden wir dann mit dem Bus an die Wartehalle der Wasserflieger gefahren.

Wir kamen dann so um die 12 Uhr in Vakarufalhi an (Malezeit plus 1 Stunde). Nach dem üblichen ausfüllen von Formularen haben wir unser Zimmerschlüssel in Empfang genommen, und wie sich später herausstellen sollte, glücklicherweise einen Einzelbungi am Anfang der Südseite. Ab Mitte Südseite nach dem Steg wird am Strand sehr viel Wurzelwerk sichtbar, etwas weiter so von ca. Nr. 140 bis Spa (die Westseite) waren aufgeplatzte Säcke mit Korallenschrott Standard, wahrlich kein schöner Anblick. Ja, es war genau an der Sunsetbar. Wiederholer sagten, dort wäre letztes Jahr um die gleiche Zeit der Strand am schönsten gewesen.

Unser Bungi war wohl noch einer aus der Gründerzeit (manche Bungis sind teilrenoviert), mit dem gleichen Charme, etwas abgewohnt, nackte Neonröhren über dem Spiegel und die Schränke gingen nicht richtig zu. Allerdings sind die Bungis auch groß, geräumig, hatten Palmendach, Blick auf’s Meer, Liegen mit dicken Auflagen und was uns sehr wichtig war: es war alles da was notwendig war und es funktionierte wirklich alles. Das Bad war halboffen und groß mit Außendusche (nur Kaltwasser), das einzige was das Bad an Neuerungen erfahren hatte waren wohl die Armaturen. Wer mit Warmwasser duschen wollte musste dies in der Badewanne tun. Es hängt dort kein (widerlicher) Duschvorhang, entsprechend waren auch hinterher die Überschwemmungen im Bad. Um Missverständnissen vorzubeugen, wir waren über die Bungis nicht enttäuscht, hatten es uns auf Grund verschiedener Reiseberichte sogar schlimmer vorgestellt, nun ja wir gehören auch nicht zu der Sorte die gebrochenen Fliesen zählt ;-))

Die Wege der Insel sind hinter den Bungis angelegt was in Bezug auf Publikumsverkehr sehr angenehm war. Die Insel konnte am Strand ohne „Kletterpartien“ herrlich umrundet werden. Die Lagune auf unserer Seite war bestens zum Baden geeignet, ein Hausriff ist vorhanden. Alle Wege sind aus Sand (leider betonierter o.ä. Untergrund), gleiches gilt für Bar und Restaurant. Es gibt keinen Dresscode. Die Bar hatte einen wunderschönen Ausblick auf viele Inseln wie z.B. Machafushi, Vilamendho, Lily Beach (nein, das Lilybauwerk konnte man nicht erkennen). Auch im Innern war die Insel sehr anständig gepflegt und ansprechend begrünt. Eigentlich war es also ein Luxusurlaub!

Das Essen ist 3 x die Woche kein Buffet was uns vor der Buchung dieser Insel etwas Gedanken machte, es stellte sich glücklicherweise als unbegründet heraus. Die Auswahl auch am Büffet war im Vergleich zu manch anderen Inseln zwar nicht gerade riesig, aber alles was dort angeboten wurde, war in einer sehr guten geschmacklichen Qualität und ordentlich angeboten. Auch Vegetarier werden bestens bedient. Extra Lob an die Küche!!!!!!

Die Tauchschule ist gut organisiert, da gibt es wenig zu meckern. Die Flaschen waren immer reichlich gefüllt (habe das auch schon anders erlebt), ein Briefing wurde vor dem auslaufen des Bootes meist ganz ordentlich gemacht und autonomes/ unbegleitetes tauchen wird großgeschrieben. Einigen war das wohl auch „zu autonom“, habe mich bei meinem ersten Bootstauchgang mit einem Pärchen unterhalten die nach dem OWD-Kurs den ersten Bootstauchgang machten……. alleine????!!!! Gut find ich das zwar nicht und sogar unverantwortlich, ist aber auch nicht mein Problem. Ich glaube wenn die um Begleitung gebeten hätten, wäre das auch anders gegangen. Leider habe ich bei jedem Tauchgang mehrere Dutzend tote Fische gesehen, bedeutet ich habe viele Dutzend mehr nicht gesehen. Nicht dass die Fische wenig vorhanden wären, aber warum werden die toten Fische nicht gefressen. Die Tauchschule begründete das mit einer wahrscheinlich giftigen Algenart, wenn das dann wahr wäre, na denn, zum Glück essen wir kein Fisch. Komischerweise habe ich genau 7 Haie bei 25 Tauchgängen gesehen (5 davon bei einem Tauchgang am Angaga Thila), vielleicht liegt es daran????
Auch waren wir mehrmals auf Walhaipirsch, leider erfolglos :(

Sonstiges:
es gibt noch einen kleinen Shop und einen Juwelier, ein Spa (waren wir nicht) und das Wetter war 1. Tag mittel, 2. und 3. Tag durchwachsen, 10 Tage toll, letzter Tag besch…..

Positiv war, dass am Abreisetag das komplette Büffet mit „Eiermann“ zur Verfügung stand. Beim Rückflug sind wir in Hulule das erste Mal durch die neuen Gates 4-6 zum Flieger gebracht worden und auf dem Weg dorthin gibt es auch eine 2. Lounge. Rauchen ist nach Durchgang 4-6 nicht mehr möglich, ob der Glaskasten bei den Gates 1-3 noch existiert können wir allerdings jetzt nicht sagen, im März war er noch da!

Was uns nicht so gefallen hat

Die Insel hatte ein „Mückenproblem“, wahrscheinlich wegen des - so wie wir gehört hatten - lange anhaltenden schlechten Wetters vor unserer Ankunft. So was haben wir selten erlebt und da kommen die Nachteile der vielgelobten offenen maledivischen Bäder zum Vorschein: man wurde während der nicht zu verhindernden Sitzungen regelrecht erstochen, neee ich find’s jetzt gar ned zum lachen. Auch abends an der Bar kam man nicht ohne mehrere Stiche weg. Es wurde während unseres Aufenthaltes 2 x gesprüht, nach 2 Tagen nutzte das leider auch nichts mehr.

Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Auswahl der Tauchplätze, man schreibt sich ein und hat erst mal keine Ahnung wohin es geht, das finde ich doch stark verbesserungswürdig! Abends wenn man sich mit anderen Tauchern über das Ziel des nächsten Tages unterhält (es wäre dann an der Tauchschule angeschrieben, aber wer geht schon den weiten Weg dort hin) wurde schon scherzhafterweise der Tauchplatz jedes Mal „25 Minuten“ getauft. Das liegt daran, dass die meisten angefahrenen Tauchplätze im gleichen Kanal liegen, halt 25 Minuten Fahrzeit. Die Plätze sind ja nicht schlecht (Kuda Rah ist ein Spitzenplatz!), nur 2 Wochen fast das gleiche muss jetzt wirklich nicht sein. Habe die Basis auch darauf angesprochen, andere Tauchplätze wären fahrtechnisch zu weit weg war die Antwort?????? Frage mich dann warum diese auch bei den fast täglichen 2-Tank-Dives nicht angefahren werden. Ich musste auch etwas lachen als man mir sagte, dass jetzt auch keine Mantazeit wäre. Mein Einwand sie sollten doch mal auf Lily oder Vilamendho nachfragen, die wüssten wo die Plätze sind, kam wohl auch nicht so gut an. Der Italiener von nebenan auf Maafushivaru wusste jedenfalls wo die Mantas sind und der Spot wurde auch von dort angefahren!

Zusammenfassend können wir die Insel für Badeurlauber bedenkenlos weiter empfehlen, für erfahrene Malediventaucher die hauptsächlich wegen des Tauchens kommen nur mit Einschränkung.

Fakt ist, dass die Insel ab Mai 2008 geschlossen wird. Was aus ihr wird konnten wir nicht in Erfahrung bringen, Gerüchteweise soll es eine Italienerinsel werden, wir fänden das sehr schade!

Sabine und Thomas