Reisebericht Angsana Velavaru März 2008
Mit gewohnter Zuverlässigkeit flogen wir mit den Emirates über Dubai nach Male, erstmals mit einem über das Internet direkt gekauften E-Tickets. Das hat problemlos funktioniert, es war sogar günstiger und wir hatten zusätzliche Annehmlichkeiten wie Sitzplatzreservierung und besondere Menüauswahl, welche wir schon vor Reiseantritt bestellen konnten.
Nicht ganz so problemlos verlief der Weiterflug von Male nach Velavaru mit der TMA. Bisher immer mit „Notgepäck“ im Handgepäck gerüstet, für den Fall einer Kofferverspätung, habe ich dieses Mal darauf verzichtet. Da wir erstmals mit zwei kleineren Koffern statt eines großen schweren Koffers gereist sind, hatte ich angenommen, dass mindestens ein Koffer ankommt und ich mir solche Vorsichtsmaßnahmen sparen kann. Falsch gedacht, beide Koffer waren da, aber der Wasserflieger hat keinen der beiden Koffer mitgenommen, sondern diese dann 5 Stunden später nachgeliefert.
Velavaru isr eine sehr schöne Insel, mit dichter Vegetation. Die Palmen ragen weit in die Höhe, und auf den Terrassen der Bar bzw. des Restaurants hat man viel Sonnenschutz sowie ein besonderes Gefühl, mitten zwischen Palmen zu sitzen. Auch vor den Bungalows gab es dichten und schattenspendenden Bewuchs. Sehr schön.
Entlang der gesamten Westseite ist die riesige Lagune, sehr tief, frei von Gesteinen, sehr feinsandig. Man kann jederzeit sehr gut schwimmen, oder einige Wassersportarten betreiben. Der Strand entlang der Lagune ist breit und feinsandig und auch vor dem Restaurant und der Bar gibt es viel Strand. Bei Ebbe kann man die gesamte Insel trockenen Fußes umrunden oder entlang joggen. Bei Flut wird der Strand an der Ostseite dagegen recht schmal, auch schwimmen ist dort nicht oder nur eingeschränkt möglich. Die Bungalows an der Westseite haben eindeutig die bessere Lage.
Der Service war gut und auch das Essen war in Ordnung, wobei hier die Schwesterninsel Ihuru (zumindest vor einigen Jahren) doch etwas mehr zu bieten hatte. Aber es gab genügend Abwechselung, und auch die Qualität war gut. Es waren Kleinigkeiten, die fehlten, wie zum Beispiel frisch gepresste Säfte.
Das SPA war dagegen in gewohnter Angsana-Qualität, weltspitze.
Einziger Kritikpunkt war der Bungalow. Dieser reicht zwar aus, man hat alles was man braucht, und auch die Terrasse sowie der kleine Garten waren sehr nett. Aber die in den Katalogen versprochenen 82qm sind schon fast dreist. Der Raum ist klein, hinter dem Bett steht eine Trennwand und dahinter befindet sich die kleine Waschzone. Von dort gibt es eine Schiebetür nach draußen zu den Duschen. Wenn man die Tür öffnet, stellt sich trotzdem nicht wirklich das Gefühl eines halboffenen Bades ein. Viel Fläche der ausgelobten 82qm ist dann im Außenbereich, wo sich Dusche und ggf. Jacuzzi befinden.
Im Grunde genommen reicht das, aber bei dem schon etwas höheren Preis und angesichts der gehobenen Kategorie darf man aber dann doch etwas mehr Großzügigkeit erwarten. Hätte man das Waschbecken ebenfalls nach draußen verlagert, wäre alles besser gewesen. Das halboffene Bad wäre dann wirklich offen, und der Zugewinn im Innenraum hätte dann etwas mehr Großzügigkeit und auch mehr Staufläche ergeben. So aber war alles recht eng.
Velavaru ist von einer riesigen fast geschlossenen Lagune umgeben, und dort befindet sich dann auch das langgestreckte Hausriff. Vom Strand nicht direkt erreichbar, aber es fährt täglich ein Boot um 10:30 Uhr (etwa 10 Minuten) zum Riff, kostenlos.
Direkt erreichbare Riffe sind mir sympathischer, weil man unabhängig ist und jederzeit die Flossen überstülpen kann, wenn einem danach ist. Auch ist man allein und planscht nicht in einer Gruppe. Dennoch hatte das Riff seinen Reiz. Aufgrund der großen Fläche konnte das Boot verschiedene Stellen anfahren, so dass es nie langweilig wurde. Das Boot blieb in der Nähe, man hatte keinen Stress mit Strömungen, was insbesondere den Schnorchelneulingen sehr zugute kommt. Hatte man keine Lust mehr, ließ man sich einfach einsammeln, spätestens nach einer Stunde gibt’s dann den Rückruf.
Das Riff ist recht fischreich und hat einen mittleren Korallenbewuchs. Auch in der Lagune waren künstliche, angsanatypische Riffe angelegt, um den Bewuchs zu begünstigen. Es gab viel zu sehen, ich habe da schon deutlich schlechtere Riffe erlebt. Manchmal sind wir auch zu benachbarten Riffen gefahren. Es gab viele Schwärme, allerdings keine Großfische. Dies ist aber vielleicht auch nicht verwunderlich. Wenn 15-20 Schnorchler ins Wasser hüpfen, dürften sich sämtliche Großfische erschrecken und erst einmal die Gruppe aus sicherer Entfernung beobachten.
Es gibt oder gab bisher wenig Reiseberichte. Ein Grund ist offenbar, dass deutsche Gäste eher selten sind. Zuerst waren wir von Italienern umgeben, später waren dann Russen vor Ort und kurze Zeit auch eine Menge Japaner. Aber immer war die Atmosphäre sehr ruhig und entspannt. Nach Aussage des deutschen Managers soll sich das aber ändern, die Insel wird verstärkt über TUI angeboten, so dass sich die Gästeverteilung dann wohl auch ändert. Die Situation war aber jederzeit sehr angenehm. Uns hat es gut gefallen.
Zum Schluss gab es wieder Probleme mit der TMA. Wir hatten noch einen Anschlussaufenthalt auf Cocoa. Die Flugroute nach Male geht drekt über Cocoa, aber alle Versuche, uns dort quasi abzuwerfen, wurden abgelehnt. Erst nach Male, und dann mit dem Speedboot zurück. Hatte ich dafür noch Verständnis, weil ein Flugzeug eben doch kein Fahrrad ist, so war ich denn doch unangenehm überrascht über die angedachte Abholzeit. Statt uns morgens abzuholen, spätestens mittags (weil um 11:00 der Bungalow geräumt werden musste), war als Abholzeit 16:00 Uhr geplant. Erst mit Hilfe des Managements ist es dann gelungen, doch doch früher von einer benachbarten Insel abzufliegen.
Letzte Anmerkung zum Wetter: Wir bereisen seit fast 20 Jahren die Malediven, immer im Februar/März, und immer hatten wir vom ersten bis zum letzten Tag ein super Wetter. Dieses Mal war alles anders. Es hat fast jede Nacht geregnet, und in der letzten Woche auf Cocoa wurde es dann eher noch schlechter. Es regnete oft tagsüber, und es war manchmal enorm stürmisch. Vielleicht auch hier schon Anzeichnen der globalen Klimaveränderungen?
Fazit:
Velavaru ist eine schöne Insel, hat ein gutes Hausriff, bietet guten Service und auch eine sehr gute Kost. Die Lagune ist phänomenal, die täglichen Ausflüge immer ein Erlebnis. Ein toller Urlaub.
Jürgen
Reisebericht vom 26.2.-20.3.06
Als wir ankamen war die Insel überbucht und man musste 1-3 Nächte in eine Gartenvilla verbringen, zum Glück nicht länger! Die darin verbrachten Nächte wurden vom Hotel erstattet. Außerdem bekamen wir ein Candlelight Dinner u. eine Flasche Wein. Die Überbuchung soll ende März vorbei sein!?
Unser Bungi danach hatte die Nr. 135 auf der Ostseite. Sehe, sehr schön!
Die Zimmer 101-127 sind auf der Lagunenseite (West), wo es auch
meistens windiger ist. Ab Zimmer ca.150 ist der Strand nicht mehr so
schön, weil schmaler, aber es ist auch o.K.
Der Lärmpegel ist angenehm leise auch in den Doppel- Bungalows.
Abgesehen vielleicht von den Bungalows ab 165, wegen leichter
Bautätigkeit an den Muster Bungalows für den Umbau.
Das Essen war sehr gut und meistens von allem was vorhanden. Was noch
nicht so gut eingespielt ist, ist die freie Tischwahl. Sie wird seit ein
paar Wochen praktiziert und ist vom Grundgedanken her toll. Der Nachteil
ist jedoch der, dass man einen festen Kellner zugeteilt bekommt und die
Getränke teilweise sehr spät gebracht werden, weil man erstmal seinen
Kellner suchen muss.
Wir waren erst auch skeptisch weil kein Fernseher vorhanden ist um z.B.
Nachrichten zu sehen, aber wir haben ihn nicht wirklich vermisst. Für
Entzugserscheinungen steht ein Flachbildschirm in der Bar zur Verfügung,
der auf Anfrage vom Personal angestellt wird.
Der angekündigte Ausbau der Insel zum Luxus-Ressort beginnt wohl nicht
vor nächstes Jahr. Z.Z. Werden 2 Bungalows 179/180 umgebaut zu
Musterbungalows.
Wetter: 5 Tage durchwachsen mit einer Menge Regen und Gewitter,
zwei Tage nur Wolken.
Gäste: Es waren mehr Engländer u. Franzosen als Deutschsprachige
Touris. Außerdem hatten wir eine 25 Personen starke Italienische Gruppe
auf der Insel, aber nur für eine Woche (zum Glück). Nach ihrer Abreise
war es schon fast wie auf einer Robinson Insel.
Schnorcheln: täglich um 10:00 u. 15:00h kostenloser Dhooni
Transfer zu verschiedenen Plätzen am Riff. Man muss vom Dhooni
Reinspringen, nicht jedermanns Sache, aber harmlos. Die Schnorchelliste
hängt an der Rezeption. Die Schnorchelplätze pro Boot sind auf 25 Leute
begrenzt, was zur Folge hat, dass wer sich zu spät einschreibt Pech
gehabt hat. Die Reiseleitung versucht eine Lösung mit dem Management zu
finden.
Das Hausriff ist übrigens das intakteste dass wir bisher auf den
Malediven gesehen haben.
Schnorchelplätze: Am "Velavaru Corner" (Ostseite) ist eine sehr schöne
Steilwand mit tollen Korallengärten und Fischschwärmen. Am "Northpoint"
Richtung Einheimische Insel Meedhu, ist ein neugieriger Fledermausfisch
Schwarm u. Täglich Turtels zu sehen. Einheimisches Riff (Meedhu) auch
sehr schön. Außerdem gesehen Riffhaie, Eagle Rays, Napoleons und viele
Fischschwärme.
Nach einer Schnorcheltour hatten wir das Glück Delfine direkt vor dem
Boot zu sehen. Danke an den Bootsführer, der die Delfine frühzeitig
gesehen hat.
Das Island Hopping ist z.Z. nur Halbtags und zwar nach Bandhidoo
(Einheimische) u. Vilu Reef kosten 15$.
Der Schnorchelausflug mit Tina dauert ca. 4h und man hält an 2-3 Riffen.
Das erste Riff war sehr schön, wie im Aquarium nur viel besser.
Insgesamt kann man sagen, dass es gut war, wenn man auch keine
außergewöhnlichen Fische gesehen hat abgesehen von Turtels (kosten 15$).
Das Spa ist gut ausgestattet und die Thailändischen angestellten
verstehen ihr Handwerk (Rücken Massage 30$/30min.).
Weiter Preise:
Internet 30 min. 9 $
SMS 0,32 € Deutschland
Wasserflasche 3,50 $
Cuba Libre 8 $
Gin Tonic 6,50 $
Gespritztes 4 $
Sprite 2,50 $
Schnorchelsafari 15 $
Robinson 180 $ Sunset Dinner 200 $
Im Omala auf dem Steg Lobster/Steak/Seafood Dinner 50/35/30$ 2mal pro
Woche
Spa 30-130
Für Sportler:
Der Fitnessraum im Spa.
Neue gute Geräte von Kettler.
Eine Bankdrück Bank für Flach u. Schräg.
Ein Laufband
Ein Ergometer
Ein Multiturm für Beine, Rücken, Brust u. Arme.
2 Lang/4 Kurzhanteln
Insgesamt ist alles Trainierbar, es dürfen nur nicht mehr als 3 Leute
dort sein und man muss ein bisschen improvisieren, aber es ist ja auch
Urlaub!
Das alles ist ohne Gewähr und rein Objektiv!
Als Fazit kann man sagen, dass es eine sehr schöne Insel ist mit einem hohen Erholungsfaktor und dem ultimativen Malediven Feeling. Leider wird das alles durch den Umbau zerstört werden!
Michael und Bettina aus Berlin
fitformichael@gmx.de
Unsere Reise begann um 3 Uhr morgens am 8 Jänner (Sonntag). Da kam
mein Bruder und holte uns ab für das erste teil unser Reise. Von Skavsta
(ca 100 km von Stockholm entfernt) ging es nach London (Stansted). Dann
weiter zu Gatwick. Es hat knapp zweit Stunden gedauert. Dann hatten wir
ca 7 Stunden wartezeit bis das Flug nach Male gehen sollte.
Was macht mann schon mit so viel Zeit auf einem Flughafen…..? In
Geschäfte gucken war bald fertig. Dauernd an den Monitor schauen damit
wir als erste beim einchecken sind. Endlich kam auch unser Flug am
Monitor. Schnell zum einchecken. Erster Schock. War schon seit eine
Stunde offen !!! Jetzt gab es nur noch einzelne Plätze, bis die in
Manchester (nächster stop) die letzten Plätze freigebten. Schliesslich
bakamen wir doch zwei Plätze neben einander.
Ab ging’s nach Manchester und ein Zweistündiger stop um mehr Leute zu
abholen. Dann weiter nach Male. Montag um 12:30 Male-zeit (+5 Stunden zu
uns) waren wir endlich fast am Ziel. Regen erwartete uns….Schnell zum
Wasserflieger. Nächster Schock. Wir waren nicht eingetragen….?
Vermutlich ein “cut-n-paste”-fehler. Plötzlich hiess ich Schmidt, statt
Seipl. Alles wurde trotzdem in Ordnung gebracht, und wir waren bald
wieder in der Luft. Diesmal nicht auf 10000m sondern vielleicht 1000,
und die Inseln sahen wie Spiegel-eier aus. Um 14 Uhr waren wir dann
wirklich am Ziel. Velavaru lag vor uns, und es sah genau so aus wie wir
es schon auf Bildern gesehen haben.
Beim empfang wurde uns dann auch berichtet dass es zur Zeit übergebucht
war. Könnten wir möglicherweise eine Gardenvilla die erste Nacht nehmen
? Da wir sowieso nichts zum vergleich hatten, akzeptierten wir. War
nicht so schlimm, und am nächsten Tag bekamen wir dann Bungi 107
(Lagunenseite). Wir sprachen schnell noch mit Tina und haben eine weile
in der Sonne verbracht bevor es Zeit wurde für ein Treffen mit
Spiritchaser (Stefan), der am nachmittag ankam. Auch für ihn war es
übergebucht und er hat einen Bootsafari als alternativ bekommen, und war
schon wieder am Weg . Wir trafen uns dann am nächsten Tag wieder.
Die ersten Tage waren ziemlich windig, jedenfalls auf unsere Seite.
Regen gab es auch jede Menge, und noch mehr Wind. Die Wellen gingen
ziemlich hoch. Ein kleines Boot versank fast, da die Wellen immer wieder
ins Boot schlugen. Mit Kübeln leerten die Leute das Boot im harten Wind.
Es sah nicht ganz lustig aus….
Die nächsten Tage waren dann richtig schön. Das Meer verhielt sich
ziemlich ruhig, aber nicht ganz. Schnorcheln, Baden und Sonnen. Ab und
zu war es dann wieder windig.
So, und was haben wir sonnst so gemacht ?
Schnorchel-Ausflüge, Halbtag nach Bandhido und Vilu Reef &
Delphin-ausflug. Wie es ging ?
Hmm, ja…..beim schnorcheln wollte ich ja mit meine Digital-kamera
fotografieren. Habe dafür eine ”Plastik-tüte” von Ewa-Marine gekauft, da
es kein anderes UW-haus gab. Totaler Katastrof. Ich sah überhaupt gar
nichts im display!!! Versuchte mit meine andere auch noch, und sah genau
so viel – gar nichts! Erste Kamera eine Minolta Dimage Z5 und das zweite
eine Olympus 2100UZ. Zum Glück hatte ich noch eine kompakt-unterwasser
Kamera (Olympus Weathermatic, APS-rollen) dabei. 300 Bilder hab’ ich
genommen. Bis jetzt keine Ahnung was daraus wurde, bin gespannt …..
Halbtag-ausflug war intressant. Die einheimischen Inseln schauen nicht
richtig so aus wie die Touristen-inseln kann mann sagen….Vilu Reef dann,
dort hatten wir nur eine Halbe Stunde, aber das reichte aus. Ich war
glücklich das wir nicht dort wohnten. Viel zu gross und gekünstelt, für
mein Geschmack.
Delphin-ausflug. Wir sahen zwar Delphine, aber leider nur Flossen. Ich
glaube es waren drei. Glaube….Wir haben dann noch welche gesehen die
nächsten Tage, aber meistens nur Flossen, keine “ganze” Delphine. Am
meisten waren es so um die 10 stück. Tina hatte aber besser Glück
gehabt.. Bei ein Tauchgang begegnete sie ca 25 Delphine unter wasser !!!
Tema Essen dann. Was soll mann sagen ? Einfach super! Und alle
Nachspeisen …
8 verschiedene jeden Tag. 4 zum Mittagessen und 4 zum Abendessen (und
ausserdem noch Früchte). Die Nachspeisen haben wir alle fotografiert, da
sie wahre Artstücke waren. Es war fast schade von ihnen zu nehmen….
Sind wir zufrieden ? JAAAA!!!! Wollen wir wieder hin ? JAAAA!!!
Möglichst schnell….
Jetzt besteht noch die total fast 1400 Bildern in etwas weniger zu
bringen, damit sie zeigbar sind. Dass kommt noch., wird aber eine weile
noch dauern. Hab’ geduld ;-))
Hat jemand gefragt “Wer ist Tina” ???
Tina, die Reiseleiterin von TUI natürlich. Sie ist ein wahres Goldstück
! Wie die sich um “ihre” Gäste sorgt…..dass machen nicht viele. Dank
Tina, ist auch unser Urlaub besser geworden. Wir fuhren nicht mit TUI,
haben aber ein gutes Verhältnis mit ihr gehabt. Auch mit Stefan.
Jahresunterschied von 30 Jahren waren doch nicht zu viel….Ich mit 50 und
er mit 21….wir kamen auch gut mit einander zusammen.
Wer jetzt noch wegen mein Deutsch dann meckern will – bitte, nur zu…..
Ich bin Schwede….schreibe dennoch ein Reisebericht, wie viele anderen
tun das ?
Reisebericht von Velavaru 02.01.2006 – 17.01.2006
Traumhaft schön!!!
Dies war unser dritter Maledivenurlaub. 2001 White Sands, 2002 Veligandu
Hurra.
Unserer Wünsche waren: ruhig, barfuss, schöner bungi direkt am Wasser,
keine Wellenbrecher
Wir hatten erst Bungi 154, ein einzelstehender Bungi den wir gar nicht
gebucht hatten, aber zu der Zeit war die Insel sehr überbucht und der
Bungi war voll ok.
Nach einer knappen Woche kam dann der Wechsel zu Bungi 153, direkt
nebenan, von daher kurze Umzugsstrecke. Dieser war sehr viel schöner, da
er auch schon neu renoviert war und ein schöneres Bad hatte und der
Blick zum Meer war offener.
Man konnte also vom Bett auf´s Meer schauen und trotzdem gab es genügend
Schatten drumherum von Palmen und Büschen, sodass man dem Nachbarn auch
nicht ins Buch schauen konnte.
Von dem heiss diskutiertem Thema „welcher Bungi ist der Beste“ kann ich
nur sagen, das ist totale Geschmacksache. Westseite ist sehr viel
offener, d.h. mehr Sonne, die Südostseite ist buschiger, also mehr
Schattenplätze. Die nicht zu empfhelenden Bungis sind jedoch ganz klar
161-170, da dort alles voller Sandsäcken liegt und je nach dem auch
Felsgestein im Wasser ist.
Neu war das man freie Tischwahl im Restaurant hatte, was super war, da
man immer draussen sitzen konnte. Tische waren alle im Sand aufgebaut,
nahe zum Meer hin, also auch hier waren keine Schuhe nötig. Sehr
romantisch.
Das Essen war sehr lecker, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Mein
Highlight war die Soja-Honey Sauce vom Salat.
Es gab auch durchaus leckere scharfe Currys (da dies immer bemängelt
wurde), frischen Fisch, Fleisch, Gemüse, Pasta etc.
Beim Nachtisch kann ich nicht mitreden, da ich ausschliesslich frische
Früchte gegessen habe, es passte nix mehr rein.
Frühstücksbuffet war ebenfalls voll ausreichend, Obst, Müsli, Joghurt,
verschiedene Brötchen, Crossants, Pancake, Marmelade, Käse, Wurst.
Natürlich kommen auch Engländer auf ihre Kosten, Würstchen, Speck,
Bohnen, Omlett etc.
Die Bar ist ebenfalls sehr schön gelegen, direkt neben dem Restaurant am
Strand. Von dort aus kann man auch einen schönen Sonnenuntergang sehen.
Um 18:30 Uhr fängt dort die Happyhour an (25%) die haben wir fast immer
mitgenommen. Leckere Caipis!
Das Personal der Bar war super freundlich und man musste auch nicht
lange warten, das wurde in fast allen Reiseberichten bis jetzt stark
bemängelt. Das können wir zum Glück überhaupt nicht bestätigen.
Ebenso die Kellner im Restaurant, wir hatten allerdings auch den besten:
Ali. So aufmerksam hab ich bissher kaum einen Kellner erlebt.
Zum Schnorcheln ist ein Ausflug mit Tina (Reiseleiterin von TUI) sehr zu
empfehlen, sie kennt sich aus und führt euch an schöne Schnorchelplätze.
An der Insel selber gibt es nix zu sehen, da solltet ihr schon das Dhoni
nehmen, das fährt 2x tägl. gratis raus. (trotzdem freut sich die
Dhoni-crew über nen Dollar)
Das einzige was wir eigentlich zu bemängeln hatten war die mega harte
Matratze des Bettes, aber was nimmt man nicht alles in Kauf im Paradies.
Last but not least bist du auch noch dran Tina. Da ich in derselben
Branche gearbeitet habe wie du, weiss ich was es heisst diesen Job zu
machen, auch wenn viele nur denken: geiler Job dort zu arbeiten wo
andere Urlaub machen. Bla, bla. OVERBOOKING? JUHU! Leute von dem
gebuchten Bungi in die Gartenvilla verfrachten oder auf´ ne Jacht? Ein
Traumjob!
Du bist ein so netter und positiver Mensch, ich glaub du könntest Leute
auch auf ne Sandbank zum schlafen schicken und die fänden´s toll. Schön
das wir dich kennengelernt haben und wir hoffen das wir uns bald wieder
sehen, ich sach nur: Bombay Saphire!!! Besos
TUI: mit ihr habt ihr echt ein riesen Glück! Sie holt für alle Gäste,
besonders wenn sie mal überbucht sind für 1-2 Tage, immer das Beste
raus! Manchmal lohnt es sich überbucht zu sein! Ohne Witz!
Fazit:
Insel top
Essen top
Alles top
Bilder stell ich auch rein.
Das Velavaru ab September geschlossen wird wegen eines Umbaus zum
Luxusresort ist auch noch nicht 100% klar. Man kann also beruhigt
buchen.
P.S.: die letzten 2 Tage sind wir nach Kurumba gegangen, hatte sich
spontan ergeben und es waren 2 Tage wert! Seht Kurumba bericht!
Wer fragen hat kann gerne mailen an: Tamaraibz@gmx.de
Reisebericht Velavaru 8/05
Nach vielen Fragen in Vorfeld unserer Reise viel die Endscheidung
diesmal auf Velavaru .
Anreise :
Wie es nun mal so ist kann man fast alles Planen, aber leider nur fast
alles. Ich will hier ja nicht vorgreifen aber wer mal mit 22 Stündiger
Verspätung an seinem Urlaubsziel angekommen ist weis wovon ich spreche.
Der Start in Wien noch ohne Probleme und mit 5 Minuten Verspätung auch
noch Pünktlich. Nach ca. 6 Stunden Flug, ich hatte gerade mal meinen
Schönheitsschlaf beendet sagt meine Frau das der Flieger eine komische
Kurve geflogen ist. Ein Blick auf die Route am Monitor zeigt eine sehr
starke links Kurve, weg von Colombo. Keine zwei Minuten später meldet
sich unser Pilot zu Wort. Da wir ein technisches Problem haben können
wir nicht weiter nach Sri Lanka sondern müssen in Dubai landen. Wie er
uns dann erklärte ging unsere Tankanzeige nicht mehr so das die
halbstündige Berechnung des Treibstoffs nicht mehr gemacht werden kann.
Na Super.
Nach ca. 8 Stunden also Landung in Dubai. Erst mal alle Sitzen bleiben
und den Techniker abwarten. Eine Stunde später dann die Meldung das die
Crew eh nicht weiterfliegen darf da sie es nicht in 11 Stunden schaffen
würden. Und die dürfen nur 11 Stunden im Dienst sein. Wir würden ein
Hotel in Dubai bekommen und in ca. 14 Stunden weiterfliegen. Bis dahin
wäre das Problem behoben. Nun versuchen Sie mal für 300 Menschen in
einer Stadt wie Dubai Zimmer zu bekommen. Als erstes also die erste
Klasse Flieger und die Crew. Nach etwas 1,5 Stunden endlich ein Bus zum
Hotel. Ich möchte hier aber mal die Bodencrew der AUA loben. Was dieser
Mann nach seinen eigentlichen Feierabend da noch auf die Beine gestellt
hat ist unglaublich. Und das immer mit einem lächeln auf den Lippen.
Also rein in den Bus und ins Carlton Tower ( mit Blick auf den Dubai-
Creek ) Ein tolles Hotel aber nicht das was wir gern hätten, von
einsamen Stränden keine Spur. Also erst mal Duschen und dann zum
Frühstück. Wie immer in Dubai ein tolles Frühstück ( wir kannten das ja
vom letzten Jahr ) .
Ich hatte ja vorm Abflug noch gesagt das uns Dubai sicher noch mal
Wiedersieht, aber so schnell war`s nicht geplant. Jetzt erst mal eine
Mütze voll Schlaf.
13 Stunden später großes Auscheken vom Hotel und alle wieder zum
Flughafen. Bitte lieber Gott wir haben zwei Wünsche.
1. Bitte lass alle Pünktlich sein.
2. Bitte lass den Flieger ganz sein.
Man hat und erhört, Flieger ganz und alle da. Nach tausend
Entschuldigungen durch die Crew also weiter nach Sri Lanka. Die
Zwischenlandung in Colombo wie immer. Einmal raus aus dem Flieger und
über den Flughafen gerannt und wieder rein in den Flieger. Weiterflug
nach Male. Alles ganz in Ordnung nur ein Problem gabs noch. Bei einer
Ankunft um 3:00 Nachts in Male wird’s keinen Wasserflieger geben. Aber
auch da beruhigte uns die Crew das man uns seitens der AUA bereits
Erwartet.
Hmmm, in Male kein Mensch der AUA, lediglich unser Reiseveranstalter
hatte einen netten Jungen Mann geschickt der uns dann sagte das wir erst
mal ein Frühstück bekommen. Und dann kam der Hammer.
ABFLUGZEIT WASSERFLIEGER
10:15 UHR.
Und natürlich kein Hotel.
Wir erst mal Frühstücken und überlegen was wir machen. Da uns nichts
besseres Eingefallen war also um 6:00 zum Wasserairport ( TMA ). Und nun
kommt wieder mal was ganz besonderes, auch ein Grund warum man von den
Malediven nicht mehr los kommt.
Erst mal kein Aufpreis für das Übergepäck und nach der ersten Bestellung
von einem beruhigungs Bier ( für mich ) und einem Wasser für meine Frau,
kam der Kellner auf einmal wieder und legte im Beisein von einem Piloten
das Getränke Geld incl. Trinkgeld wieder auf meinen Tisch. Der Pilot hat
sich bei uns Entschuldigt das wir so lange warten müssen und meinte
alles was wir Trinken und auch Essen wollen brauchen wir nicht zu
zahlen. Da Leck mich doch am Arsch, das gibt’s nur hier. Dann wurden wir
noch in die gekühlte Lounge gesteckt und nach allen Regeln verwöhnt.
Ständig ist jemand gekommen und hat gefragt ob alles in Ordnung ist oder
wir noch etwas brauchen.
Dann hatten wir noch mal Glück, unser Flug war ein Vip- Flug, die neuen
Besitzer von Velavaru waren im Flieger. Also nur ein paar Manager und
wir. Gekühlte Getränke und kalte Tücher wären des Fluges hatte ich auch
noch nicht. Dann zeigte unser Pilot uns auch noch die Insel von allen
Seiten. Tolle Sache.
Nach ca. 40 Minuten endlich Landung. Das Dhoni brachte uns dann in
unserer Inselparadies. Mit an Bord die wohl beste Reiseleiterin der
Welt. Tina von Tui. Obwohl sie eigentlich nichts mit uns zu hat da wir
ja Gulet Gäste waren holte Sie uns ab und erklärte uns alles. Bei der
Gelegenheit sagte Sie uns auch das wir unseren Wunschbugalow bekommen
haben. Bungi 150 ist also für die nächsten 3 Wochen unser Zuhause. Ja
Richtig, Bungi 150 Ostseite. Wir haben uns extra für diesen Endschieden
da er Näher am Strand liegt und viel Palmen drum hat. Da wir ja
Schnorchler sind war diese Endscheidung Richtig. Es gibt kein Hausriff
und auf der Lagunen Seite nicht mal eine Koralle. Für Schwimmer sicher
die bessere Wahl da dort nur Sand ist. Nachdem uns Tina zum Bungi
gebracht hat erst mal ausruhen und Essen gehen. Sicher werden viele
Fragen was ist mit dem Tsunami, die Insel hatte es ja Arg erwischt aber
dazu Nachher noch mehr. Im brigen haben wir die erste Nacht geschlafen
wie die Toten.
1. Tag
Frühstück gibt es von 7:30 bis 9:30
Von Eiern in allen Arten bis zu Käse und Wurst, Cerealien und Früchten
alles da, nicht schlecht für eine Malediven Insel. Danach erst mal ein
wenig Schnorcheln. Da wie gesagt die Insel kein Hausriff gibt’s trotzdem
viel zu sehen, vom Bungi 150 nach links da ist echt was los. Allerdings
war unser Freund Bruno ( der Riesendrücker) schon wieder zu Begrüßung
da. Ich Glaube langsam das der immer größer wird. Noch mal zum
Schorcheln, wir Empfehlen das Schnorchel- Dhoni zu nehmen. Jeden Tag um
10 Uhr und jeden Nachmittag um 15 Uhr ca. eine Stunde und das für Nase
also Kostenlos. Das Mittagessen ist einfach Genial, allein was da an
Vorspeisen geboten wird steht einem 4-5Sterne Hotel in nichts nach. Zum
Abendessen wird wieder was geboten.
Montags Chinesisch
Mittwoch Italienisch
Freitag Maledivisch
Ach ja, wir haben am Mittag auch unsere Internetbekantschaft getroffen.
Frank und Kirsten mit Vivi. Super, gleich am Abend in der Bar
verabredet. Da die drei im letzten Jahr schon hier waren konnten Sie uns
noch viele Tipps geben. Die Bar ist sehr sehr ruhig, die Kellner, hmm na
ja. Es gibt auf Velavaru keine Animation worüber wir nicht Traurig sind.
Ich brauche keine Rumhapelnde Junggebliebenen in meinem Urlaub. Nach ein
paar Drinks also ins Bett und Schlafen.
2-3 Tag
Tina macht Freitags immer einen besonderen Ausflug zu einer kleinen
Insel incl. Schnorcheln. Denn kann man nur bei Ihr Buchen und ist
eigentlich auch nur für Ihre Gäste zu haben. Wenn Ihr die Gelegenheit
habt unbedingt mitmachen. Fahrt ca. 20 Minuten nach Lohi ( unbewohnt )
wenn mal von den ca. 20 Hühnern mal absieht. Also das Brot vom Frühstück
als Futter nicht vergessen. Bei dieser Schnorcheltour haben wir
unzählige Tischkorallen gesehen. Tolle Sache und für 15 US Dollar ein
Geschenk. Zum Mittagessen ist man wieder zurück.
Am Abend dann wieder Essen und Bar. Heute steht das ultimative
Krabbenrennen auf den Programm, also doch so etwas wie Animation. Wer
das noch nicht erlebt hat sollte Unbedingt mal auf seinen Liebling
setzten.
4 Tag
Heute haben wir das erste mal unseren Roomboy kennengelernt. Wie immer
sehr nette Kerle die sich gerne mal auf einen Plausch einlassen. Heute
haben wir von Ihm erfahren das die Insel nur zu ca. 40% Belegt ist. Der
Tsunami fordert immer noch Opfer.
Da wie viele ja schon Wissen die Insel Verkauft ist wurde der Spa
Bereich auch schon Umbenannt. Aus Duniyespa wurde bereits Angsana, dies
wird bereits durch zwei Thai geführt. Laut Tina haben sich die Preise
aber noch nicht geändert wobei die Betonung auf noch nicht liegt. Hier
wird Ende des Jahres alles Platt gemacht und die Banyan -tree Truppe
übernimmt die Insel. Also anfangen zu Sparen, die Insel wird vermutlich
nach der Eröffnung 2007 etwas das Doppelte kosten. Es wird nicht ein
Bungi stehen bleiben, alles neu. Am Abend haben wir uns mit Frank und
Familie und zwei Tauchlehrern an die Bar gesetzt. Da Frank von seinem
Tauschkurs im letzten Jahr die beiden kannte fragte er nach dem Tsunami.
Dieses Thema wird nur sehr Ungern angesprochen und man erfährt auch
nicht viel. Aber Einig sind wir darüber das das Wegbleiben der Gäste
fast genauso schlimm für die Angestellten ist. Wenn man sich mal
überlegt das die Angestellten fast 70 % von Trinkgeldern leben ist das
bei einer Auslastung von 40% schon ein Hammer. Also Leute hört nicht auf
zu Spenden aber Fahrt wieder hin.
5 Tag
Eine Besonderheit die es nicht überall gibt. Heute zum Essen gab es
Sashimi und Sushi . Überhaupt, was das Essen angeht ist die Insel der
Hammer. Selbst auf Sun Island war das Essen nicht besser und das ist ja
bekanntlich eine 5 Sterne Insel ( Wasserbungi /Southern Star ). Also ein
riesiges Kompliment an die Köche hier.
So, nun erst mal Pause da das Mittagessen ansteht. Mal sehen was sie
wieder gezaubert haben.
Malzeit, bis später.
6-7 Tag
Gestern Abend haben wir uns noch ein Buch aus der Bibliothek geholt.
Wobei diese eigentlich mehr ein Regal in der Rezeption ist. Aber ich
möchte auf diesem Weg mich bei Frank und Angelika aus Olching bedanken.
Eure Widmung ist klasse und da ich das Buch wieder abgegeben habe hat
mich auch der Blitz beim Scheißen nicht getroffen. Für alle die das Buch
nicht kennen. Die zwei haben gedroht das wenn jemand das Buch nicht
zurückbringt Ihn der Blitz beim Scheißen treffen soll. Heute am
Nachmittag waren wir das erste mal im Schnorcheldhoni unterwegs. Leider
war Flut und das Wasser so aufgewühlt das man nicht viel sehen konnte.
So schön diese Insel und das Essen auch ist wir sind in einer Sache
einer Meinung „“nie mehr eine Insel ohne Hausriff““. Nach dem wir heute
einen Riffhai vor unserer Haustür hatten (incl. Photo ) werden wir am
Nachmittag noch mal vor unserem Bungi schnorcheln. Vielleicht sieht man
ja das ein oder andere noch. In der Nacht hatten wir einen der berühmten
Tropenstürme. Die Insel sah beim Frühstück noch Recht Wild aus. Viel
Wind und Regen.
8 Tag
Als erstes mal möchte ich unsere Aussage „nie mehr ohne Hausriff
entschärfen. Die heutige Dhoniausfahrt war toll. Unsere Empfehlung,
immer am Morgen mitfahren. Wasser extrem klar und jede Menge Fische in
allen größen. Auch bei uns am Bungi ist es nicht so schlecht wie
erwartet. Vom Hai bis zum Rochen alles da. Manchmal braucht man ein paar
Tage um die besten Stellen zu finden. Ach ja gestern Abend war ja
chinesischer Abend, da wurde wieder Aufgetischt das die Heide wackelt.
Alles vom besten. Wir haben seit gestern auch einen der extrem begehrten
Außentische, na ja hat ja auch 5 Dollar extra gekostet, nicht wundern
ich meine Trinkgeld. Gestern sind sehr viele Urlauber angekommen, wir
sagen immer Frischfleisch dazu. Inzwischen müsste die Insel recht voll
sein. Heute werden wir auch mal Ausschau nach unserer Englischen
Internetbekanntschaft machen, die müssten seit gestern auch da sein. So
erst mal wieder Mittagspause, bis später.
9-10 Tag
Am gestrigen Abend haben wir Frank und Fam. Verabschiedet. Sie sind
heute Morgen gegen 7:00 Uhr wieder nach Hause geflogen.
Soeben kommen wir vom Mittagsessen. War mal wieder Weltklasse. Hier ein
kleiner Auszug:
Sesamfisch, Huhn in Kapern- Sahnesoße, Lyceetorte und mehr.
Um 14:30 fahren wir auf eine Einheimischeninsel ( Bandidhoo ) mal sehen
was es so gibt. Danach besuchen wir noch Vilu-Reef, sind wir mal
gespannt. Ich werde in unserem Fazit sicher noch mal auf die Bar zu
sprechen kommen aber eins schon mal vorweg.
Die ist unter aller Granate. Dies ist bereits unser dritter Malediven
Aufendhalt aber auf keiner Insel habe ich in einer Bar so ein SCHLECHTES
Personal erlebt. Keine Begrüßung weder Hallo noch hi geschweige den
irgendein Wort. Wir sind wirklich Gäste die viel Trinkgeld geben aber
dort haben wir nichts gegeben.
Die Fischerinsel war nicht schlecht, auffallend war die Sauberkeit der
Insel. Auf anderen haben wir da schon ganz andere Sachen gesehen. Wir
hatte eh fast eine Vip- Führung da wir und noch ein paar die einzigen
waren die Englischsprachig waren. Also der Rezeptionist zwei Engländer
und wir, tolle Sache. Danach ging es nach Vilu- Reef. Schöne Insel mit
tollen Wasserbungi`s, allerdings sehen die in der Masse zuviel aus. 20
weniger wäre in diesem Fall besser gewesen. Die Preise auf Vilu sind
hart an der Obergrenze. Für ein 0,3 Glas Bier 5 US- Dollar, ist schon
happig, bei uns liegt das 0,5 bei 4 US- Dollar. Aber man kann ja All-Inc
Buchen. Alles in allem eine sehr schöne Insel mit mehr High- live. Da
wir durch unseren Tagestrip etwas geschafft waren haben wir am Abend auf
das Krabbenrennen verzichtet.
11 Tag
Heute haben wir uns für eine Massage angemeldet, die soll hier super
sein, Bericht wird folgen. Ach ja, die Robinson Insel haben wir auch
heute klar gemacht, am 17.08 spielen wir Robinson und Freitag. Die ist
ja mit 180US Dollar nicht gerade billig aber was macht man nicht alles
im Urlaub, soll ja auch was besonderes sein.
Mein Gott war das gut. Alle die es noch nie genossen haben können wir
nur raten „ geht zur Balinaesiche Massage „ das war unglaublich gut. Man
glaubt nicht was es für Muskeln in unserem Körper gibt. Für 110 US
Dollar eine Stunde für zwei Personen. Das sucht mal Zuhause. Und am
Abend Maledivisches Buffet, danach kann sich keiner Bewegen,
Versprochen.
12 Tag
Heute machen wir mal einen ganz Ruhigen. Keine Ausflüge nur Sonne
tanken. Ich war eben mal kurz Schnorcheln vor unserem Bungi. Tolle
Bilder mich wollte wohl ein Picasso vertreiben ( der ist 10 cm groß )
immer wieder hat er mich atakiert, dabei sind tolle Bilder entstanden.
Wenn das Dhoni heute Abend nicht zu voll ist werden wir wohl mal zum
Nachtfischen gehen. Mal schauen was es so gibt. Das haben wir schon drei
vier mal genossen darum und machen wir nur wenn das Boot nicht zu voll
ist. Seit Ihr schon mal mit 20 brüllenden Italienern Angeln gewesen ? Da
bekommen selbst die Fische es mit der Angst zu tun. Aber nichts gegen
Italiener so benehmen sich wohl alle wenn Sie in Rudeln auftreten. Im
Moment sind die hier in der Überzahl ca. 70 % der Urlauber kommen aus
Italien. Da wir ja letztes Jahr auf Dhiggiri waren sind wir das gewohnt
und es stört uns auch nicht, wie viele andere schreiben.
Ach etwas habe ich ja noch vergessen. Vorgestern Abend nach dem wir vom
Essen gekommen sind haben wir unseren Hausgecko auf der Jagt gesehen,
tolles Schauspiel. Die sehen aus wie ein Fehlversuch der Firma Haribo,
aber wir LIEBEN sie. Leitspruch dazu: Hast Du einen Gecko im Haus sparst
Du Dir die Fliegenklatsche. So, das Nachtfischen war von mäßigen Erfolg
was aber nicht an der netter Bootscrew gelegen hat. Unser Dhoni hat
gerade mal drei Fische gefangen. Am Abend haben wir uns dann noch mit
unserer Englischen Internetbekanntschaft getroffen ( Wendy und Dean ).
Wurde ein richtig netter Abend.
13 Tag
In der Nacht hat es geregnet ( wieder mal alle Handtücher naß, klasse
warum nimmt man sie auch nicht mir rein ).Aber im Moment ( wir haben
(8:45 Uhr in der früh) sieht es schon wieder gut aus. Frühstück wie
immer sehr gut. Für alle die auf Ihre Figur achten seih gesagt „fliegt
nie auf diese Insel“. Ich habe mich eben mal, so aus Jux auf die
Kofferwaage gestellt und habe festgestellt das ich das nie wieder machen
werde.
6 Kilo in 13 Tagen, wenn das mal nicht Rekordverdächtig ist. Aber da ist
mit Sicherheit die Waage nicht richtig eingestellt .
Eben beim Schnorcheln haben wir eine Muräne gesehen, das ist und auf Sun
Island oder Dhiggiri nicht passiert und das nicht mal sehr weit weg vom
Bungi.
14 Tag
Morgens Regen, Mittags Regen und den Abend warten wir mal ab. Wir haben
jetzt ca. 17:00 Uhr und es hat sich etwas aufgeklart. Blauer Himmel ist
aber immer noch nicht in Sicht. Aus diesem Grund gibt es heute auch
nicht viel zu schreiben. Eben haben wir uns die Liste für unseren
Morgigen Robinson- Trip geben lassen. Es gibt immer vier Sachen von
dehnen man sich zwei aussuchen kann. Wir haben Hühnchen und Fisch,
Kartoffeln und Reis und verschiedene Obstsorten genommen. Eine Flasche
Wein ( Rot oder Weiß ) sowie zwei Softdrinks und eine Flasche Wasser
sind dabei. Alufushi wir kommen.
15 Tag
Erst mal Frühstück ( 8:00 Uhr ) und dann Sachen packen und los auf die
Insel.
An der Rezeption gibt es letzte Infos und ein Handy für den Notfall und
dann geht’s los. Rauf aufs Dhoni und ab. Nach ca. 35 Minuten legt man
vor der Insel an und wird mit dem Dhingi zur Insel gebracht. Die
Bootscrew bringt dann noch drei riesige Boxen an Land in dehnen sich das
Essen und Trinken befindet. Getränke kalt, Essen heiß einfach genial.
Die Insel ist der Hammer, klein und wunderschön. Der Skipper gibt noch
kurze erklärung wo man am besten Schnorcheln kann und klärt die Zeit des
Abholens ( wenn man will  )Da nach gehört die Insel euch und das
ist Wörtlich zu nehmen. Es kann und darf keiner die Insel betreten. Der
Sand ist fast wie Mehl, es gibt eine Lagune zum Schwimmen und ein
vorgelagertes Riff was das beste war das wir auf drei Malediven Besuchen
gesehen haben. Die Farben der Korallen sind einfach toll. In der
Inselmitte steht eine kleine Hütte wo man im Falle von Regen sich auch
mal unterstellen kann. Die Hütte besteht aus einem großen Eingang und
einem zweiten Zimmer mit Bett, da kann sich jeder was bei denken was er
will. Das Bett ist allerdings nur ein Holzgestell. Endlang des Strandes
liegen viele bizarre Wurzeln und Äste die einfach geniale Photomotive
geben. Eine Sache die sicher viele Abschrecken wird ist der Preis, 180
US Dollar für zwei Personen. Wir können nur sagen gebt das Geld aus, es
gibt nicht viele Momente im Leben die man so genießen kann wie diesen
Tag. Lieber bei anderen Sachen sparen wenn sein muß. Wenn wir und den
Preis mal genauern ansehen ist es nicht mehr zu teuer.
Eine Flasche Südafrikanischer Wein Bar- Preis 30 US- Dollar
Lunch auf einer eigenen Insel
Absolute Privatsphäre
Geniales Schnorchelparadies. die Schnorchelsafari in dieses Gebiet würde
30 US Dollar pro Person kosten.
Also alles in allen gar nicht so teuer. Ach ja, Mücken gibt es keine auf
der Insel. Da unsere Englischen Freunde heute den Trip machen haben wir
Ihnen noch einen kleinen Zettel in der Hütte liegen gelassen, mal sehen
was sie heute Abend sagen. Wir hatten einfach traumhaftes Wetter und
hoffen das Sie das auch haben.
16 Tag
Heute ist ausruhen angesagt. Da wir uns recht gut das Fell verbrannt
haben wird’s heute nicht viel geben.
17 und 18 Tag
Heute nicht viel gemacht, nur vorm Bungi geschnorchelt und dabei
allerlei gesehen unter anderem auch wieder eine Muräne diesmal
allerdings recht groß.
19 Tag
Da heute Vollmond ist haben wir uns entschieden
an dem Vollmond BBQ teilzunehmen ( pro Person 25 US Dollar ). Ist ja
immerhin der vorletzte Abend.
Eben waren wir beim Wellenreiten. Luftmatratze und Flut das kommt
richtig gut hier. Kitsch pur aber wunderschön war das BBQ. Da Ebbe war
standen die Tische auf der Sandbank. Alles war mit bunten Herzen (
Lichterketten ) geschmückt und am Strand standen Palmwedel. Auf den
Tischen standen Blumen und Kerzen. Einfach richtig Romantisch.
Wie jede schöne Zeit neigt sich auch unsere langsam dem Ende zu. Es wird
also Zeit für ein Fazit.
Nach Schulnoten
Wetter 1+ In drei Wochen nur einmal Nachts Sturm, einmal Morgens Regen
und einen Regen Tag. Alle anderen Tage Sonne pur
Insel 1+ Wunderschön klein und ruhig
Essen 1+ Die Auswahl ist riesig und geschmacklich Vorzüglich. Das beste
was wir auf unseren bisherigen Urlauben gehabt haben.
Ausflüge Nachtfischen :
Wer es noch nicht gemacht hat mal ausprobieren.
Dolphin- Watching :
Bei ruhiger See machen, ca. 50 Delphine um das Boot.
Schnorchel- Ausflug Lohi :
Sehr netter Ausflug an ein schönes Riff. Viele Mücken aber genauso viele
Korallen.
SPA :
Die Balinese- Massage war einfach toll. Kostet bei uns ca. das doppelte.
Insel- Hopping:
Bandidhoo und Vilu- Reef immer wieder sehr schön zum Shoppen.
Das beste zum Schluß
ROBINSON- ISLAND :
Machen, machen machen, ein unglaublicher Tag.
Rezeption 2 Sehr nette junge Leute die sich immer bemühen.
Kellner 2 Malik ( unser Kellner ) war ein ganz lieber ist aber ein sehr
ruhiger und schüchterner junger Mann.
Köche 1+ Die Köche aus Sri Lanka beherrschen nicht nur ihr Handwerk
sondern sind auch unglaublich herzlich. Besonders lieb waren Chaminda
und Prasanna. Sie sind das Herzstück der Insel.
Roomboy 1 Achmet unser Roomboy war ein sehr netter.
Bar 1 Die Muraka- Bar ist wunderschön angelegt und hat eine geniale
Karte was die Getränke angeht. Allerdings hat sie einen großen Nachteil
„die Kellner „ Wir haben selten so einen schlechten Service gehabt. Die
Jungs haben keine Lust und das lassen sie alle merken. Es wird weder die
Tageszeit gesagt noch irgendeine Geste der Freundlichkeit gemacht. Haben
es zu Anfang auch mit Trinkgeld versucht aber auch das kann man sich
sparen. Die Note 5 ist eigentlich noch zu gut. Dieser Meinung ist im
übrigen auch Tina, die Jungs werden es unter dem neuen Management nicht
lange machen.
Reiseleitung Obwohl wir nicht über TUI gebucht haben wurden wir von Tina
empfangen und betreut. Auf all unseren Reisen haben wir noch nie so eine
Reiseleitung gesehen. Sie geht jeden Abend durch das Restaurant und
fragt alle Ihre Gäste ob alles in Ordnung ist. Tina verdient sich mit
Sicherheit eine 1+. Auch wir schreiben Ihr sicher gerne das Sie die
beste Reiseleitung der Welt ist.
Trinkgeld Wir sind mit Sicherheit kein Standart aber wir Schreiben es
trotzdem mal hier rein. Unser Roomboy und unser Kellner haben jeden Tag
2 US Dollar bekommen, des weiteren haben wir viele kleine Geschenke
mitgehabt. Für Ausflüge immer mal 2-3 Dollar bereit halten. Es lohnt
sich dem Gärtner mal 1-2 Dollar zukommen zu lassen dann klappt es auch
mit der frischen Kokosnuss.
So das war`s mal wieder, wenn jemand noch Fragen hat oder Bilder braucht
einfach eine Mail an
u.brosche@chello.at oder
susanna.gonaus@chello.at
Im ganzen haben wir ca. 600 Bilder.
Reisebericht Velavaru
18.03. - 01.04.2005
Einleitung:
Gebucht haben wir den Urlaub letztes Jahr im August bei
www.e-two-travel.de , dass sehr zum empfehlen ist. ( MALEDIVEN -
Spezialist) Hier bekommt man zu jeder Frage die passende Antwort, dass
man bei üblichen Reisebüros nicht unbedingt behaupten kann.
Wir zählten die Tage, Tag für Tag.
Müssen noch dazusagen im April 04 waren wir auf Reethi Beach (Baa Atoll) nach diesem Aufenthalt waren wir von der Inselwelt soo begeistert, dass wir nur noch die MALEDIVEN im Kopf haben.
Anhand der positiven Berichte entschieden wir uns dieses mal für “VELAVARU”!!
Fast 5 Monate hatten wir die Zeit der Vorfreude.
DANN DER 26.12.2004!!
So viel Leid, so viele betroffene Menschen die alles verloren haben
und auch die Malediven waren sehr betroffen! Auch leider VELAVARU..
Irgendwann im Januar teilte unser Reisebüro mit, dass wir die Reise am
17.03.05 antreten können. Wir waren hin und her gerissen was wir machen
sollten. Wir entschieden uns zu Fliegen. So viel jetzt schon....... Wir
bereuen keine Sekunde dieser Entscheidung.
So... und jetzt geht’s Richtung Flughafen!!
Anreise:
Flug mit Qatar Airways um 22.40 Uhr über Doha (2Std. Aufenthalt ) und
ausgezeichneter Service verlief problemlos. Ein Direktflug wäre uns auch
lieber gewesen, aber der Preisunterschied war enorm hoch.
Ankunft:
Ankunft am 18.03.05 um ca.15.30Uhr in Male. Strahlend blauer Himmel
begrüßte uns.
Passkontrolle, Gepäckband etc. ging alles ganz schnell. Draußen wartete schon ein Mitarbeiter von Croun Tours der unseren Weitertransport mit dem Bus zum “Air - Taxi “ organisierte. Dort angekommen, einchecken ging es auch gleich wieder weiter und wir konnten in den Wasserflieger steigen. Ein unbeschreiblich schönes Feeling und ein traumhaft schöner Anblick die Inselchen von “ oben “ zu seh´n. Wir hatten noch einen Zwischenstopp auf Sun Island.
Es ging wieder nach oben und wir wussten VELAVARU ist nicht mehr weit. Nach ca. 15 Min. war es soweit, eine wunderschöne Insel war zu sehen:
“ VELAVARU “ unser Ziel......
Nachdem der Flieger um ca. 18.30 Uhr ( VELA - Zeit ) gelandet ist, mussten wir auf einer Holzplattform aussteigen. Ein Dhoni, das uns zur Insel brachte wartete schon.
VELAVARU zum Greifen nah ein unvergesslicher Anblick..
Am Ankunftssteg wurden wir von Andrea und Georg abgeholt, worüber wir uns sehr gefreut haben. ( Internetbekanntschaft )
Unterkunft:
In der Rezeption erhielten wir unsren Begrüßungsdrink und nicht zu
vergessen sofort raus aus den Schuhen und 14 Tage Barfuss laufen. Nach
dem Ausfüllen der Formalitäten erhielten wir unseren Bungalowschlüssel
Nr. 162 auf der Ostseite!! Zwei nette Männer von der Rezeption zeigten
uns den Weg dorthin. Wir schauten uns die Lage des Bungalows kurz an und
fragten ob eventuell ein Bungi zwischen 120 - 125 frei wäre!?
Bungi 162 ist ein Einzelbungalow, obwohl wir Doppelbungalow gebucht
haben, war vielleicht ein Buchungsfehler. Aber egal, wir waren dann eine
Nacht im Bungi 162 und am nächsten Tag konnten wir in Bungi 124
wechseln.
Damit waren wir SUPER zufrieden, sogar mit neuer Holzterrasse und herrlichen Blick aufs Meer sowie frischen Kokosnüssen vom Coco - Man!
Der Grund für uns den Bungalow zu wechseln war: Der Anblick von Bungi
162 aufs Meer gefiel uns nicht so gut, da sich Steine ( Korallenblöcke )
dort befinden und kein direkter Zugang zum Meer möglich ist. Mann müsste
immer von rechts oder links bei den Nachbarn ins Wasser gehen.
Aber sonst hat die Ostseite auch ihren ganz besonderen Reiz.
Strandverhältnisse:
Herrlich weißer Sandstrand umgibt die Insel, also kein Problem die Insel
zu umrunden. Für uns ein großer Pluspunkt!
Inselbild:
“ VELAVARU “ ist eine traumhaft zum verlieben wunderschöne Insel. Der
Weg im Inselinneren vom Bungalow zur Rezeption und Restaurant ein Bild
wie in Träumen. Palmen über Palmen!!! Wer´s mag..... wir schon......
Die Wege und die Pflanzenwelt im Inneren sah alles total gepflegt aus,
als wenn nie was gewesen wäre, obwohl wir nicht wissen wie es vorher
war.
Haben wir selber nicht für möglich gehalten, da die Insel ja sehr stark
vom Tsunami betroffen war.
Vilu Reef hat dagegen einen anderen Eindruck bei uns hinterlassen. Wir
waren dann sooo froh, wieder auf VELAVARU zu sein.
Rezeption:
Die Rezeption ist mit Sandboden sehr schön. Das Personal war immer sehr
nett und freundlich. Dort befindet sich auch ein kleiner Souvenirladen
und ein Juweliergeschäft, dass bei unseren Aufenthalt wieder eröffnet
hat. Ebenso gibt es einen Raum mit Internetanschluss den wir allerdings
nie benutzt haben!
Hathaa Restaurant (Hauptrestaurant )
Das Hathaa Restaurant hat ein sehr schönes Ambiente und ist auch mit
Puderzucker ( Sandboden ) gefüllt. Für uns immer wieder eine Wohltat mit
den Zehen in den Sand zu bohren. Den Tisch den man am ersten Tag
angewiesen bekommt, behält man die ganze Zeit. Auch draußen auf der
Terrasse stehen einige Tische bereit. Unter anderem auch ganz gierige
Krähen..
Die Mahlzeiten sind immer als Buffet angerichtet und sind absolut lecker
und abwechslungsreich. Ein Lob noch an den Suppenkoch, mmh lecker die
verschiedenen Süppchen. Besonders liebevoll gestaltet ist das
Nachspeisenbuffet. So was kannten wir vom letzten Jahr her nicht. Auch
die verschiedenen Salatsoßen exotisch lecker.
Bei Vollpension Plus, sind die Getränke zu den Mahlzeiten im Preis
enthalten. Entgegen anderen Berichten, wurden wir immer mit Getränken
bestens versorgt! Die Nebenkosten für Getränke ( Mini - Bar und Muraka -
Bar ) sind angemessen. Cola, Bier, Fanta von der Mini - Bar 3$, Mars und
Nuts 1,50$. Wir fanden die Preise voll in Ordnung!
Unbedingt zu erwähnen unser lieber Kellner Hassan Ibrahim, den wir am
liebsten mit nach Hause genommen hätten. Am letzten Abend schmückte er
liebevoll unseren Tisch und schenkte Nadine einen selbst gebastelten
Vogel, der bereits seinen festen Platz bei uns eingenommen hat.
Omala Restaurant:
Das Omala Restaurant haben wir nicht nutzen können, da es noch
nichtfertig war. Wäre bestimmt eine romantische Angelegenheit, auf der
Terrasse über den Meer zu sitzen. Soll aber im April wieder eröffnet
werden. Dafür haben wir am Oster Sonntag ein Stranddinner ( 25$ pro
Person ) mitgemacht, das vorzüglich schmeckte und auch sehr romantisch
war.
Muraka Bar:
Ein schönes Bild macht auch die Muraka Bar innen mit Sandboden und
schönem Mobiliar oder draußen auf der großen Holzterrasse, direkt am
Strand den Sonnenuntergang genießen. Aber was den Service anbelangt
können wir uns den Vorrednern nur anschließen, die schnelleren Kellner
sind sie nicht! Waren aber nicht oft in der Bar, weil wir die Ruhe auf
unserer Bungi - Terrasse vorzogen. Das Krabbenrennen haben wir gesehen
und so viel wir wissen, wird einmal in der Woche der Bodu Beru - Tanz
aufgeführt. Ebenfalls wurde ein Film von VELAVARU nach dem Tsunami
gezeigt.
Dunye Spa:
Das Dunye Spa - Center haben wir nicht in Anspruch genommen. Aber beim
nächsten mal bestimmt!
Sportmöglichkeiten:
Es gibt verschiedene Sportmöglichkeiten( Volleyball, Tischtennis usw.,
sowie Wassersportmöglichkeiten ( Kanu usw. ) das wir allerdings nicht
nutzten.
Die liebe Tierwelt auf VELAVARU:
Wasserhühner, Krähen ( können ganz schön Lärm machen ), Flughunde und
Schönechsen haben wir aber nicht oft zu Gesicht bekommen. Geckos auch
öfter mal im Bungi über Nacht, dass uns aber nicht störte! Krebse oder
Strandkrabben ganz viele an den Felsen zu beobachten. Einsiedlerkrebse
Nadine´s ( 10 Jahre ) Lieblingsbeschäftigung. Ameisen nicht zu wenig,
aber nur auf der Bungi - Terrasse. Mücken hatten wir 2 oder 3 im Bungi,
sprüh, sprüh.... und eine einzige Kakellacke gleich zur Begrüßung ( 1
Nacht ) im Bad.
Schnorcheln..... Unterwasserwelt:
Wir sind keine Taucher, haben nur geschnorchelt.... und die nächsten
Zeilen sind vielleicht für manche sehr hilfreich.
Eine Insel ohne zugänglichen Hausriff, wäre für uns vorher nicht in
Frage gekommen. Auf Grund der guten Berichte, haben wir unsere Meinung
geändert und ließen uns überraschen, wie es so ist wenn man mit dem Boot
( Dhoni ) zum Schnorcheln raus fahren muss! Und dann auch noch wenn alle
zur etwa selben Zeit ins Wasser springen. Unsere Erfahrung...... Es war
nicht einmal irgendwie störend oder ein Getummle im Wasser. Die
Schnorchler haben sich relativ schnell verteilt.
Noch ein großer Vorteil bei der Schnorchelfahrt ist, die nette Crew
fährt verschiedene Plätze an z. Bsp.: Hausriff und Außenriff von
VELAVARU sowie das Hausriff bei Einheimischen - Insel ( Nachbarinsel ).
Schnorchel bzw. Dhonifahrt sind kostenlos.
Sehr genossen haben wir auch immer die Fahrt mit den Dhoni und vor allem
der Anblick VELAVARU vom Meer aus zu sehen.
Unsere Worte waren immer: .....VELAVARU ist wundervoll......
Die Unterwasserwelt war fantastisch, jede Schnorcheltour ein
Erlebnis. Schildkröten zum Anfassen nah, 3 Adlerrochen die elegant an
uns vorbei zogen. Fischschwärme verschiedener Arten, Muränen, Napoleons,
unzählige Anemonenfische usw... und das beeindruckernste Erlebnis unter
Wasser, ein Schwarm Fledermausfische ( bestimmt annähernd 100 Stück )
sind neben und unter uns umher und das gut 20 Minuten lang. Mein Hasi
hatte zweimal das Vergnügen, weil wir einmal nicht mit gefahren sind.
Unser Vergleich zum letzten Jahr: eine 100%ige Steigerung, was die
verschiedenen Fischarten anbelangt.
------ Unser Fazit: Wir haben kein direkt zugängliches Hausriff
vermisst!
Außerdem ist die Ostseite ( mit vielen Korallen ) zum Schnorcheln auch
sehr interessant, da gab´s immer was zum sehen z.Bsp.: Stachelrochen,
Babyhaie, Igelfische, Kugelfische und ganz lieb fanden wir die vielen
Picasso - Drücker. Weniger lieb fanden wir die Riesen - Drücker die auf
uns einen unheimlichen Eindruck machten und auch nicht ganz ungefährlich
sind. Des weiteren Doktorfische, Halfterfische, Falterfische,
Papageienfische u.u.u..! Die prächtige Unterwasserwelt haben wir mit
vielen Schnappschüssen leider nur mit einer Einwegkamera fest gehalten.
Bei unserem nächsten VELAVARU - Aufenthalt haben wir eine Digital -
Unterwasserkamera dabei.
Ausflüge:
Angeboten werden Halb. u. Ganztagesausflüge sowie Morgen und
Nachtfischen, Dolphin Watching usw..! Wie sich die Ausflüge genau
zusammen setzen können wir nicht so genau sagen, da wir das meiste nicht
mitgemacht haben. Wir konnten uns von VELAVARU einfach nicht trennen....
Vilu Reef und die unbewohnte Insel Lohi haben wir besichtigt. Der
Ausflug nach Lohi hat sich sehr gelohnt, um einfach mal eine unbewohnte
Insel zu betreten. Auch das Schnorcheln haben wir in guter Erinnerung,
schönes Hausriff. Aber.... Mücken nicht zu wenig!! Unbedingt ein
Mückenschutzmittel mit nehmen!
Zu guter Letzt: Delfine, die vorm Bug des Dohnis mit geschwommen sind
und aus nächster Nähe zu beobachten waren. Dieses Glück hat man bestimmt
nicht alle Tage.
Zu Vilu Reef möchten wir hierzu keine Äußerungen abgeben, ist ein
anderes Kapitel, aber es gibt bestimmt Gäste die sich dort wohl fühlen.
Wetter:
14 Tage Sonnenschein pur, von Regen keine Spur!! Zu dieser Jahreszeit
allerdings ungewöhnlich, dass der Wind auf der Westseite ziemlich stark
war( letzten 5 Tage). Bedingt durch den Wind war auch ziemlicher
Wellengang!! Beim Tag war der Wind angenehm, was allerdings auf der
Terrasse abends ein wenig störte! Die Ostseite dagegen völlig windstill.
Bekanntschaften:
Wir lernten einige liebe Leute kennen. Da waren Andrea und Georg, Petra
und Martin, Heiko ( Velavaruaner ) sowie Familie Hirner ( Tischnachbarn
). Von einigen wissen wir leider die Namen nicht, sie wissen aber
bestimmt, wer gemeint ist.
Da ist dann noch die liebe “ Tina” die wirklich für jedes Anliegen ein Ohr hat und immer für ein Schwätzchen aufgelegt ist! Auf diesem Wege danken wir Dir noch einmal für alles. Tina ist in unsren Augen die Beste!!
Verschiedenes:
In der Nacht am 29.03.05 gegen 02.00 Uhr sind wir geweckt worden, weil
in Sumatra ein erneutes Seebeben mit der Stärke 8,7 gemeldet wurde.
Zuerst war es ein kleiner Schock, weil wir aus dem Schlaf gerissen
worden sind, als an der Türe heftig geklopft wurde. Alle Gäste
versammelten sich wegen Vorsichtsmaßnahmen im Staffgebäude wo wir
umsorgt wurden und NTV - Nachrichten mit verfolgten, ehe die Warnung so
gegen 03.30 Uhr auf gehoben wurde. Als Dank für das umsorgte Handeln der
Bediensteten sind am gleichen Tag durch einen Spendenaufruf (
organisierte Fam. Hirner ) im Restaurant über 1.000$ gesammelt worden,
die abends in der Bar dem Inselmanager überreicht worden sind. Das Geld
wurde unter den ca. 100 Angestellten aufgeteilt.
Die letzten Worte:
VELAVARU ist in allen Belangen eine absolute “TRAUMINSEL” . Mit
Tränen in den Augen sagten wir der Insel “ GOOD BYE“.. Wir wissen nur
ein´s wir kommen wieder, sobald wie nur irgendwie möglich. Die Gedanken
und Erinnerungen werden uns das Warten vielleicht ein bisschen
erträglicher machen.
Fotos von VELAVARU werden wir demnächst an malediven.net (Inselbilder) senden, da eine Einstellung hier zum Bericht nach mehrmaligen Versuchen leider nicht geklappt hatte!!
Viele liebe Grüße von Martina, Toni und Nadine.
Wir verbrachten vom 10.07. bis 25.07.04 auf Velavaru den wohl
überwältigendsten Urlaub unseres Lebens… und das, obwohl wir im Vorjahr
auf Mauritius waren, was eigentlich kaum zu übertreffen war…
Anreise
Am 10.07.04 kurz nach 21 Uhr begann unser 14tägiger Traum. Der 9½
stündige Flug mit LTU nach Male verlief sehr ruhig, abgesehen von ein
paar Turbulenzen über dem schwarzen Meer wegen einer Gewitterfront.
Glücklicherweise konnte ich mehr als 3 Stunden schlafen, so dass die
Zeit (mit zwei Mahlzeiten und einem weiteren Film zwischendurch) „wie im
Flug“ verging.
An dieser Stelle muss ich übrigens sagen, ich kann die häufigen
Beschwerden, die ich über LTU lese, nicht nachvollziehen. Wir haben
sowohl die Plätze bekommen, die wir reserviert haben, und wir waren
ebenfalls mit dem Service und mit dem Sitzabstand zufrieden (letzterer
war zwar nicht gerade „königlich“, aber auch nicht schlimmer als bei
anderen Fluggesellschaften).
Achtung übrigens, seit dem 09.07.04 verlangt LTU für Plätze am
Notausgang 60€ pro Strecke und Person. Wer also einen dieser Plätze beim
Check-In ergattern möchte, sollte dies einkalkulieren. Wir haben diesmal
dankend verzichtet…
Nach der Ankunft in Male hatten wir das Glück, fast als erste aus dem
Flugzeug zu kommen und waren also auch sehr zügig durch die recht
unkomplizierte Passkontrolle am Gepäckband. Glücklicherweise kam auch
unser Gepäck sehr schnell und wir konnten durch die Sicherheitskontrolle
fast vor allen anderen ins Freie. Sofort wurden wir von drei
TUI-Mitarbeitern in Empfang genommen, die uns unseren Bus zeigten, der
uns zum „Wasser-Flughafen“ brachte. Dort mussten wir leider eineinhalb
Stunden auf unseren Weitertransport warten, was aber auch nicht weiter
schlimm war, denn so hatten wir die Gelegenheit, ein bisschen auf der
Außenterasse des kleinen Flughafens in der Sonne zu sitzen (wir hatten
in weiser Voraussicht ein Probefläschchen Sonnencreme im Handgepäck) und
bei einer Cola zu relaxen. Achtung allerdings, eine kleine Getränkedose
kostet hier satte 3$!!!
Darüber hinaus ist es empfehlenswert, eine kurze Hose und (falls Ihr
auch Reisestrümpfe auf dem langen Flug tragt) ein paar Socken zum
Wechseln ins Handgepäck zu packen, um die langen Sachen hier sofort
loszuwerden.
Der Flug mit dem Wasserflugzeug war sehr ruhig, dauerte ca. 40
Minuten und war wunderschön. Der Anblick der vielen kleinen Atolle und
Inselchen aus nur ca. 1000 Meter Höhe steigert die Vorfreude auf
Velavaru fast ins Unermessliche. J
Witzig ist auch ein Blick ins Cockpit auf die nackten Füße des Captains,
aber das scheint ja – wie ich gelesen habe – auf dem Malediven normal zu
sein.
Nachdem unser Flieger zwischen Velavaru und der Nachbarinsel im Meer
gelandet ist, durften wir alle auf einer Holzplattform aussteigen und
schon kam unsere Reiseleiterin Tina von TUI mit einem Dhoni, um uns zu
begrüßen. Der Anblick unserer Trauminsel aus dieser Nähe hat uns sofort
begeistert.
Ein paar Minuten später setzten wir unsere Füße das erste Mal an Land
und warfen sämtliche Schuhe und Socken für 14 Tage weit weg.
Wir erhielten in der Rezeption sofort feuchte Tücher zur Erfrischung,
und nach den üblichen Formalitäten führte uns Tina zum Hauptrestaurant,
wo wir unser erstes Mittagessen auf Velavaru einnahmen. Anschließend
erhielten wir unseren Zimmerschlüssel und wurden zu unserem Bungalow
geführt.
Bungalows
Wir hatten Bungalow Nr. 135 – ein Doppelbungalow auf der Ostseite,
allerdings sehr nahe an der Südspitze gelegen. Ich hatte zwar per Email
um einen Bungalow auf der Westseite zwischen Nr. 110 und 130 gebeten,
aber da zu diesem Zeitpunkt eine Menge Stammgäste auf der Insel waren,
die laut Tina „Vorzug“ bekamen, konnte unser Wunsch nicht vollständig
erfüllt werden.
Wir waren aber mit unserem Bungalow vollauf zufrieden und im Nachhinein
muss ich sagen, hat er mir sogar besser gefallen als die Bungalows auf
der Westseite, da hier der Strand und das Meer ebenfalls wunderschön
waren, wir aber bei Ebbe zusätzlich die Gelegenheit hatten, viele Fische
direkt vorne am Strand zu beobachten, was auf der Westseite (zumindest
haben wir es so empfunden) nicht so stark der Fall war. Außerdem waren
auf der Westseite durch schlechtes Wetter in den Tagen vor unserer
Anreise teilweise unter dem Sand befindliche Sandsäcke zu sehen, was wir
nicht so schön fanden (wird aber wieder aufgeschüttet).
Auch befand sich zur Zeit unserer Anreise direkt vor unserer Terrasse
das einzige Schildkrötengelege der Insel (die Kleinen werden Anfang
September schlüpfen), was für uns noch eine Art „Extra-Bonus“ war. ;-)
Der einzige „Nachteil“ unserer Ostseite war meiner Meinung nach, dass
die Strömung bei Flut teilweise sehr stark war, was das Schwimmen und
Schnorcheln teilweise erschwert hat.
Die einzige Ecke der Insel, die uns von der Strandlage her nicht so sehr
gefallen hat, ist die Nord-Ost-Spitze (die genauen Bungalow-Nummern
kenne ich leider nicht), da dort der Strand stark weggespült wurde (wird
durch Sandpumpen regelmässig erneuert) und dort Felsen im Wasser sind,
wodurch man nicht gut baden kann. Der Vorteil hierbei ist allerdings,
man sieht viele Fische (auch ohne Schnorcheln), z.B. haben wird dort
Baby-Haie und eine Baby-Muräne beobachtet, und hat eine sehr schöne und
dichte Strandvegetation.
Die Nordseite ist auch sehr schön, hat einen sehr breiten Strand und
einige wunderschöne schräggewachsene Palmen, allerdings sind dort
ebenfalls teilweise Steine und Korallenbruchstücke im Wasser. Alles in
allem sind so gut wie alle Bungalows schön gelegen, bis auf einige
wenige eben.
Wir selbst hatten einen Doppelbungalow (alle Doppelbungis sind direkt am
Strand gelegen), der sehr gut ausgestattet war mit einem riesigen
Doppelbett, einer Sitzecke mit zwei Rattanstühlen und einem Glastisch,
einem Schminktisch mit großem Spiegel und Stuhl, einem Marmor-Waschtisch
mit vielen Schubladen und ebenfalls großem Spiegel, ein Kleiderschrank
mit Lamellen-Schiebetüren und einigen Bügeln und Kühlschrank mit Minibar
(den Inhalt kann man auch ausräumen und seine eigenen Sachen
hineinstellen).
Eine Schiebetür führt ins Badezimmer mit einer geräumigen Dusche (kleine
Fläschchen mit Duschgel, Shampoo und Conditioner vorhanden), der
Toilette (abgeteilt mit einer Wand) und zwei Wäscheleinen mit Sandboden
darunter. Im Bereich der Wäscheleinen ist das Bad halboffen, so dass
auch nach dem Duschen dort keine „Sauna“ entsteht. J
Das Zimmer ist darüber hinaus ausgestattet mit einem kleinen Fön,
Telefon, Klimaanlage, Ventilator, Safe (kostenlos), einem großen
Regenschirm und einem Adapterstecker.
Handtücher, Badetücher sowie große blaue Strandlaken sind vorhanden und
werden auf Wunsch täglich ausgewechselt. Bitte denkt aber daran, dass
dies der Umwelt schadet. Täglich braucht sicherlich niemand neue
Handtücher…
Die Bungalow-Einrichtung war sehr geschmackvoll und in einem
Top-Zustand, da das Hotel noch recht neu ist.
Jeder Bungalow verfügt darüber hinaus über eine große Holzterrasse, die
von der Eingangstür um den Bungalow rundherum führt bis zur Strandseite.
Darauf stehen zwei Holzliegen mit weicher Auflage. Außerdem gehören zu
jedem Zimmer zwei Plastik-Strandliegen, die man sich nach Belieben vorn
an den Strand oder auf seinen „privaten“ Strandabschnitt vor der
Terrasse stellen kann.
In den Einzelbungalows, die weiter zurückgesetzt sind, gibt es darüber
hinaus einen CD-Player (CD´s sind kostenlos an der Rezeption
auszuleihen) und einen Wasserkocher. Ich selbst würde keinen dieser
Bungalows nehmen, da sie nicht direkt am Strand sind und man meiner
Meinung nach auf Velavaru keinen CD-Player braucht. Wir waren nach 1-2
Tagen Eingewöhnung froh, dass wir weder Radio noch Fernseher noch sonst
etwas hatten, sondern nur Ruuuuhe. J
Insel, Fauna & Flora
Die Insel ist traumhaft schön, gut bewachsen (aber nicht zu dicht, so
dass immer noch ein leichter Wind durch die Bäume und Sträucher wehen
kann) und verfügt überall über Sandboden (sowohl auf den Wegen innerhalb
der Insel, als auch in der Rezeption, Restaurant und Bar), so dass man
während des gesamten Urlaubs keine Schuhe braucht. Wir sind 14 Tage lang
nur barfuss gelaufen… Entspannung pur!!!
Auf Velavaru gibt es keine Mücken, da regelmäßig gesprüht wird. Ich als
beliebtes Mückenopfer und darüber hinaus Insektenstich-Allergiker habe
auf Velavaru nur einen einzigen Mückenstich 5 Minuten vor unserem
Rückflug bekommen, da die Wirkzeit des Mückenmittels wohl langsam
abgelaufen war und neu gesprüht werden musste.
Nur auf Ausflügen (z.B. auf Einheimischeninseln oder unbewohnte Inseln)
sollte man einen Mückenschutz mitnehmen, dort bin ich und einige andere
leider gestochen worden.
Ansonsten gibt es auf Velavaru – über Wasser – haufenweise Geckos,
Millionen von kleinen Einsiedlerkrebsen und Krabben, einige Flughunde,
maledivische Wasserhühner (die manchmal nachts ganz schön lärmen…),
schwarze Krähen, einen Reiher und natürlich Ameisen, aber die haben uns
nicht „belästigt“. Zwei kleine Kakerlaken hatten wir auch einmal in
unserem Bad, aber das war eine Ausnahme.
Die Unterwasserwelt brauche ich ja wahrscheinlich nicht zu beschreiben…
Ich selbst schorchle weder noch tauche ich, aber soviel wie auf den
Malediven habe ich noch nie gesehen, allein schon vom Steg aus oder im
Wasser stehend / schwimmend. Da wären z.B. Drückerfische, Adlerrochen,
Riesenrochen, Halfterfische, eine Baby-Muräne, Schwarzspitzen-Riffhaie,
Makrelen, einen riesigen Einsiedlerkrebs unter Wasser und unzählige
andere Fische, deren Namen ich noch herausfinden muss. J
Es soll vor Velavaru auch einen zwei Meter langen Barrakuda geben, aber
den haben wir nie gesehen.
Das Highlight unseres Urlaubs war eine riesige Wasserschildkröte, die
eines nachts an den Strand kam, um Eier zu legen. Das passierte sogar
insgesamt zweimal während unseres Aufenthaltes, aber wir haben nur
einmal mitbekommen.
Außerdem kann man auf Dolphin-Watching Ausflügen jeden Abend bei gutem
Wetter Delfine beobachten… auch ein phantastisches Erlebnis.
Rezeption
Die Rezeption mit Sandboden ist sehr schön gestaltet mit einigen
Rattan-Sitzgruppen und ist 24 Stunden besetzt. Dort befinden sich auch
ein Souvenir-Shop (recht teuer, besser während Ausflügen auf
Einheimischen-Inseln shoppen), ein Juwelier (schön zum Gucken, aber
braucht man Juwelen, wenn man keine Schuhe trägt??) und einen Internet
Raum mit zwei PC´s (30 Minuten Internet kosten 9$, eine günstige
Alternative zum Telefonieren).
Hathaa Restaurant
Das Hathaa-Restaurant hat ebenfalls Sandboden; hier werden die
Mahlzeiten im Rahmen der VP und AI eingenommen. Das Restaurant hat
ebenfalls einen Sandboden, ist sehr offen gestaltet und hat
Ventilatoren, so dass immer eine angenehme Temperatur herrscht. Am
Anfang des Urlaubs bekommt man einen festen Tisch zugewiesen, den man
die ganze Zeit über behält. Wir hatten einen Tisch drinnen, der aber
absolut in Ordnung war. Es gibt auch einige Tische draußen, die aber
sehr begehrt und angeblich mit einem netten Trinkgeld leichter zu
ergattern sind. Meiner Meinung nach kann man aber teilweise sogar
ruhiger drinnen sitzen, da an den Außentischen ständig Gäste vorbeigehen
auf dem Weg zur Bar. Außerdem gibt es dort gierige Krähen und z.B. bei
Regen muss man auf Tische innen ausweichen, den man dann mit anderen
Gästen teilen muss.
Das Buffet ist – wie schon die meisten meiner Vorredner schrieben –
absolut fantastisch. Sowohl das Vorspeisenbuffet mit kalten und warmen
Speisen, diversen Salaten und 10 oder 12 Salatsaucen (!) ist sehr
abwechslungsreich und lecker, als auch das Hauptspeisenbuffet mit
üblicherweise einem Nudelgericht, zwei Reisspeisen (immer weißer Reis
und noch ein zweiter, z.B. mexikanisch, griechisch etc.), einem
Kartoffelgericht, einem Fischgericht, zwei Fleischspeisen (meist eins
davon Huhn), zwei verschiedenen warmen Gemüsen, einem vegetarischen
Gericht und am Ende des Buffets täglich wechselndem Show-Cooking.
Montags ist chinesischer, mittwochs italienischer und freitags
maledivischer Abend (hier sind die Gerichte dann auch etwas schärfer).
Das Dessertbuffet ist sehr kreativ (z.B. hunderte kleiner Windbeutel als
Igel drapiert), bunt und abwechslungsreich. Die meisten Desserts sind
himmlisch, es gab nur in seltenen Fällen ein paar Dinge, die mir zu süß
waren.
Das Frühstücksbuffet war ebenfalls sehr umfangreich und lecker, jedoch
nicht ganz so abwechslungsreich wie mittags und abends (es gab z.B.
immer täglich abwechselnd French Toast und kleine Pfannkuchen, manche
Sachen waren täglich gleich). Trotzdem war es auch über zwei Wochen
hinweg sehr lecker und wurde nicht langweilig.
Das einzige, was wir nicht empfehlen konnten, war der Orangensaft, der
eher künstlich und stark mit Wasser verdünnt schmeckte. Zusätzlich gab
es aber immer noch einen zweiten Saft (z.B. Johannisbeer, Melone,
Maracuja etc.), der dafür umso leckerer und frischer schmeckte.
Alles in allem vergeben wir für das Buffet insgesamt eine 1 !!
Im Rahmen der Vollpension Plus waren alle Getränke während des Essens
inklusive (Wasser, antialkoholische, Bier und Wein). Den schlechten
Service, den einige hier beschrieben haben, können wir nicht bestätigen.
Zumindest unser Tischkellner Hathim war sehr nett und gesprächig, und
hat uns auch immer 2 Gläser Wasser pro Person auf einmal gebracht, damit
wir die Inklusivleistungen voll auskosten konnten (einige schrieben, man
könne erst neu bestellen, wenn das Glas leer ist). Außerdem kannte er
nach zwei Tagen unsere Trinkgewohnheiten und brachte uns alles sofort,
ohne dass wir überhaupt bestellen mussten. An unserem letzten Abend hat
uns Hathim den Tisch wunderschön mit Blumen und einem aus Blättern
gebasteltem Vogel dekoriert (letzterer steht nun in unserer Vitrine J).
Öffnungszeiten:
Frühstück 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr
Mittagessen 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr
Abendessen 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr
Omala Restaurant
Das Omala ist ein sehr romantisches kleines Restaurant am Ende des
Steges direkt über dem Wasser, das allerdings nicht zu den VP/AI-Leistungen
gehört. Es ist nicht ganz billig, dafür kann man aber auf der Terrasse
des Restaurants direkt über dem beleuchteten Wasser sitzen und beim
Essen Fische beobachten.
Das Omala Restaurant empfiehlt sich auch für besondere Anlässe, z.B.
wird der Tisch für Geburtstage wunderschön dekoriert und es gibt eine
Überraschung J. Ab und zu finden spezielle Veranstaltungen dort statt,
wir z.B. ein Seafood-Dinner (25$ pro Person), das man anstelle des
normalen Abendessens buchen kann (übrigens seeeehr zu empfehlen!!), oder
auch wöchentliche Cocktail-Parties für Stammgäste.
Tipp: Wenn man seinen Tisch eineinhalb Tage vorher reserviert, erhält
man 10% Rabatt auf die Rechnung.
Meiner Meinung nach ist ein Besuch im Omala Restaurant ein Muss.
Muraka Bar
Die Muraka Bar ist von morgens an geöffnet, solange, bis nachts der
letzte Gast geht. Man kann entweder auf der wunderschönen Holzterrasse
draußen sitzen, direkt am Strand, und mit etwas Glück den
Sonnenuntergang beobachten, oder im Inneren der Bar mit Sandboden.
Zwischen 18.00 Uhr und 19.30 Uhr ist Happy Hour; dann gibt es eine
Auswahl an Cocktails für 7$.
Die meisten anderen Cocktails kosten zwischen 7$ und 9$, ein gezapftes
Bier (Heineken oder das einheimische Tiger Beer) gibt es für 3,50$,
Flaschenbier für 3$. Eine 1,5Liter Flasche stilles Wasser kostet 3,50$.
Daher empfiehlt es sich, seinen Flüssigkeitsbedarf soweit es geht beim
Essen zu decken.
Allerdings soll Velavaru immer noch eine der günstigsten Inseln in
Sachen Nebenkosten sein. Auf Vilu Reef nebenan z.B. soll ein normales
Magnum-Eis 9$ kosten!!
Am Strand direkt vor der Muraka Bar steht eine der wenigen schrägen
Palmen von Velavaru… ein sehr schönes Fotomotiv, daher oft „belegt“. J
Der Service in der Bar ist unterschiedlich: Hassan, der „Hauptkellner“,
ist äußerst höflich und freundlich, und auch immer bemüht, schnell zu
sein. Manchmal, wenn die Bar sehr voll ist und er alleine bedient,
dauert es eben etwas länger, aber man ist ja schließlich im Urlaub und
nicht auf der Jagd. Hassan ist auch immer zu einem Pläuschchen aufgelegt
und merkt sich die Namen und Zimmernummern fast aller Gäste in
WIndeseile. Wenn Hassan allerdings seltenerweise einmal frei hat (alle
zwei Monate für ein paar Tage), ist seine Vertretung so ziemlich das
genaue Gegenteil: kein Hallo, kein Bitte oder Danke, kein Lächeln. Nun
ja, bis auf einen Abend war Hassan glücklicherweise während unseres
Urlaubs immer da.
Mittwoch abends um 22 Uhr wird in der Bar ein ca. 1stündiger Film der
Tauchbasis über die Unterwasserwelt Velavarus gezeigt. Der Film ist
wunderschön und man sollte ihn sich unbedingt einmal ansehen.
Donnerstag abends um 22 Uhr findet ein Krabbenrennen mit
Einsiedlerkrebsen statt. Man kann entweder eine Krabbe „kaufen“, die an
den Start gehen soll oder als Zuschauer darauf bieten, welche Krabbe
gewinnt.
Der Einsatz und die Auszahlung der Gewinne erfolgt in Bieren. Ich
persönlich halte von dem Krabbenrennen nichts, da ich mir nicht
vorstellen kann, dass es den Tieren besonders gefällt…
Freitag ist Maledivischer Abend. Nach dem Abendessen ca. gegen 22 Uhr
zeigen die Kellner maledivischen Tanz und Gesang (Bodu Beru), was man
sich nicht entgehen lassen sollte.
Ansonsten gibt es keine Animation auf Velavaru, was einer der Gründe
ist, weshalb wir uns für diese Insel entschieden haben.
Trinkgeld
Der Roomboy, Tischkeller und Kellner in der Bar erhalten jeweils 5-10$
pro Woche. Wir haben jeweils 10$ gegeben und sind damit gut gefahren,
will heißen, wir sind immer zuvorkommend und freundlich bedient worden.
Unserem Roomboy Saeed haben wir außerdem immer noch eine Tafel
Schokolade zu dem Trinkgeld gelegt (im Restaurant und der Bar für die
Kellner wäre es einfach von der Situation her ungünstig gewesen).
Außerdem sollte man 1$ pro Gepäckstück für den Kofferträger, ein paar
Dollar für die Dhoni-Crew auf Ausflügen (immer ca. 2-3$ pro Person) und
evtl. (kommt anscheinend selten vor, wird aber dankend angenommen) ein
paar Dollar für die Gärtner.
Dunye Spa
Das Angebot des Spa auf Velavaru ist sehr umfangreich und interessant.
Der Bereich wird von zwei Thailänderinnen geleitet und ist sehr gepflegt
und nett hergerichtet. Ich habe mir eine Back-Neck-Shoulders-Massage
gegönnt, die zwar zu einem Muskelkater geführt hat J, aber seeehr
entspannend war.
Die meisten 50minütigen Massagen kosten 55$ (es gibt alles von
schwedischer über thailändische bis hin zur hawaiianischen
Lomi-Lomi-Massage). Darüber hinaus gibt es die verschiedensten
exotischen Anwendungen. Ich habe mich auf diese eine Massage beschränkt
und war sehr zufrieden. Bei Buchung von 2 oder 3 Massagen erhält man
einen Rabatt.
Schnorcheln
Zugegebenerweise bin ich keine Schnorchlerin, daher kann ich nur sagen,
dass aufgrund des fehlenden Hausriffs die Insel zweimal täglich eine
kostenlose Schnorcheltour mit dem Dhoni anbietet (um 10 Uhr und um 15
Uhr), wobei immer wechselnde Schnorchelplätze angefahren werden.
Insofern denke ich nicht, dass Schnorchelliebhaber einen Nachteil auf
Velavaru haben.
Zwischen den Schnorcheltouren gibt es auch rund um die Insel einiges zu
sehen (mein Mann schnorchelte ab und zu an der Ostseite und entdeckte
dabei u.a. mehrere Rochen, Drückerfische, einen Riesen-Einsiedlerkrebs
etc.)
Tauchen
Wir sind beide keine Taucher, daher können wir nicht viel zu der
Tauchbasis Ocean Pro auf Velavaru sagen. Aber mein Mann machte einen
Schnuppertauchkurs mit und war sowohl von den Lehrern als auch vom
ersten Eindruck der Basis begeistert. Auch ich kann zumindest
bestätigen, dass die Basis einen sehr professionellen Eindruck macht und
die Tauchlehrer allesamt sehr nett sind. Einen qualifizierten Bericht
können wir hierzu nur leider nicht abgeben.
Ausflüge
Abgesehen von den täglichen kostenlosen Schnorchelausflügen kann man
Halbtagesausflüge mit dem Dhoni buchen (Besuch einer benachbarten
Einheimischeninsel und einer unbewohnten Insel), Ganztagesausflüge
(mittwochs und samstags, Besuch der Einheimischeninsel Magoodhoo, der
unbewohnten Insel Lohi und zum Schluß ein Kurzbesuch auf Vilu Reef mit
Besichtigung des Resorts.
Uns hat dieser Ausflug sehr gut gefallen, besonders Lohi ist eine
traumhaft schöne Insel, die man gesehen haben sollte.
Kleine Tipps hierzu am Rande: auf diesem Ausflug empfiehlt sich die
Mitnahme von Mückenschutzmitteln, da man sowohl auf Magoodhoo als auch
auf Lohi mit etwas Pech ziemlich zerstochen werden kann.
Auch rate ich Leuten, die wasserscheu sind, nicht unbedingt zu diesem
Ausflug: vor Magoodhoo muss ein Riff überquert werden, an dem ziemliche
Wellen – regelrechte Brecher – waren. Und auf Lohi kann man Pech haben
und muss bei der Abfahrt zum Boot schwimmen (ist uns bei unserem zweiten
Besuch auf Lohi „passiert“, da die Ebbe noch zu niedrig war, die Wellen
am Riff aber zu hoch, so dass das Boot nicht anlegen konnte. Auf Lohi
gibt es nämlich keinen Steg, sondern man muss am Strand über eine Leiter
ins Wasser steigen und umgekehrt. Aber auch das war ein Erlebnis J).
Lohi kann man auch auf einem 3stündigen Schnorchelausflug besuchen, der
dann allerdings kostenpflichtig ist. Es lohnt sich aber trotzdem auf
jeden Fall!
Der Besuch einer Einheimischeninsel kann ebenfalls separat gebucht
werden.
Die meisten dieser kürzeren Ausflüge finden mehrmals wöchentlich statt.
Ansonsten wird jeden Abend um 18 Uhr Dolphin Watching angeboten, was man
sich nicht entgehen lassen sollte. Allerdings achtet hierbei darauf,
dass das Wasser absolut ruhig ist (also auch weiter hinten keine
Schaumkronen zu sehen sind), dann stehen die Chancen höher, auch
wirklich Delfine zu Gesicht zu bekommen. Wir selbst hatten eine Gruppe
von ca. 10 Tieren, die teilweise am Bug des Dhonis mitgeschwommen sind
und aus nächster Nähe zu beobachten waren. J
Ausserdem wird auch Morgen- und Nachtfischen angeboten, der Fang wird
einem hierbei am kommenden Abend frisch zubereitet und im
Hauptrestaurant serviert.
Wetter
Juli ist zwar eigentlich Regenzeit, aber wir hatten in den 14 Tagen dort
nur insgesamt 2 Tage Regen, ansonsten bestes Wetter. An einem der
Regentage gab es zwar einen regelrechten Sturm, aber auch das ist ein
Erlebnis. Meiner Meinung nach muss man auch dies einmal gesehen haben,
wenn man schon in der Regenzeit auf die Malediven fährt. J
Für den Fall der Fälle kann man sich die Zeit aber gut in der Muraka Bar
vertreiben oder sich an der Rezeption Bücher ausleihen. Gerade bei so
einem Wetter ist man dankbar, dass Vela eine Barfußinsel ist… ich denke
nur zurück an knöcheltiefe Pfützen, durch die wir auf den Sandwegen
gewatet sind… J
Reiseleitung
Im Normalfall sehen wir im Urlaub unsere Reiseleitung nur bei der
Begrüßung und bei der Abreise. Hier war es anders. Tina von TUI lebt auf
Velavaru und ist schon fast mehr eine nette Urlaubsbekannte oder
Freundin als eine normale Reiseleiterin. Man sieht sie mehrmals am Tag,
zumindest beim Abendessen und sie ist immer zu einem netten Gespräch
aufgelegt und hat jede Menge Tipps parat. Tina begleitet darüber hinaus
viele Ausflüge selbst als Tour Guide und hat auch dabei immer alles
Nötige zur Hand (u.a. sogar Sonnencreme mit LSF100). Verabschiedet
wurden wir von Ihr sogar mit Küsschen und Umarmung. So freut man sich
gleich doppelt auf eine Rückkehr nach Velavaru. J
Sonstiges
Nehmt UNBEDINGT genug Filmmaterial mit. Wir dachten, aufgrund der Größe
der Insel gäbe es nicht allzu viel zu fotografieren und waren daher
nicht genügend ausgerüstet. Letztendlich haben wir aber 8 normale
Fotofilme verschossen und zusätzlich 384 MB Speicherplatz mit der
Digitalkamera… J
Ein kleiner 24er Film kostet im Souvenirshop übrigens 8$!
Schuhe braucht Ihr auf Velavaru definitiv NICHT. Wer empfindlich ist,
sollte ein paar Schlappen mitnehmen und Badeschuhe für das Wasser, aber
ansonsten könnt Ihr Euch das Gewicht im Koffer bedenkenlos sparen.
Das Versenden von SMS ist nicht möglich (der Empfang schon) und das
Telefonieren ist unsagbar teuer. Insofern lohnt es sich ebenfalls nicht,
das Handy mit in den Urlaub zu nehmen. Eine günstige Alternative, um mit
Zuhause Kontakt aufzunehmen ist das Internet (siehe oben).
Tina von TUI freut sich übrigens sehr darüber, wenn Ihr ihr nicht
benötigte Medikamente da lasst. So kann sie erstens Ihre Hausapotheke
für Gäste auffüllen oder sich im Notfall selbst damit versorgen, ohne
jedes Mal weit mit dem Dhoni zum Arzt zu fahren.
Alles in allem ist Velavaru eine absolute Trauminsel und ich beneide
jeden J, der dort demnächst hinfährt.
Uns sieht Vela auf jeden Fall spätestens in zwei Jahren wieder (aber
auch nur so spät, weil wir für nächstes Jahr eigentlich schon etwas
anderes planen…)!!!
Weitere Fragen beantworte ich gern unter: farah77@gmx.de
Liebe Grüsse,
Sylvia
Wir waren vom 08.06.04 bis 23.06.04 auf Velavaru im Süd-Nilandhe-Atoll.
Die 3+*-Insel wird mit Ausnahme von TUI von keinem der bekannten dt. Reiseveranstalter angeboten.
Insel:
Die Insel ist die schönste, die wir bisher besucht haben. Wie aus
unseren Malediventräumen. Bereits im Wasserflieger waren wir begeistert
als wir den breiten Sandstrand sahen. Die Insel ist dicht bewachsen mit
vielen Palmen und Büschen. Im Inneren der Insel befinden sich die
Unterkünfte des Personals mit Volleyball- und Badmintonfeld, sowie das
Spacenter. Die Bungalows liegen rings um die Insel direkt am Strand,
sind aber von außen kaum zu sehen.
Bungalows:
Es gibt 66 Doppel- und 18 Einzelbungalows.
Wir hatten einen Doppelbungi. Geräusche von den Nachbarn waren nicht zu
hören. Ausgestattet waren die Zimmer mit einem sehr großen Doppelbett,
Tisch, 2 Korbsesseln, Schminktisch, Stuhl, Klimaanlage, Ventilator,
Minibar und dem Nötigsten. Toilette und Duschbereich waren halb offen.
Platz hatte man auch ausreichend.
Da die Insel erst 1999 eröffnet wurde, war alles noch in bestem Zustand.
Die Einzelbungalows liegen ein paar Meter zurückversetzt. Allerdings
sind diese etwas größer und haben zusätzlich Wasserkocher und CD-Player.
Alle Bungis haben eine riesige Terrasse mit 2 Holzliegen mit weicher
Auflage. Zusätzlich gab es für den Strand für jeden Bungi 2
Plastik-Liegestühle.
Strand:
Vor jedem Bungalow ist ein traumhaft schöner Sandstrand mit Schatten
spendenden Palmen und Büschen.
Wir wären auch mit einem, der in vielen Berichten erwähnten schlechten
Bungis zwischen ca. 160 und 170 zufrieden gewesen. Dort hat man zwar
Felsen im Wasser, aber dafür kann man den ganzen Tag kleine Haie
beobachten. Und Strandbewuchs wie im Dschungel.
Im Moment wird Landgewinnung betrieben, so dass es auch dort Sandstrand
gibt.
Toll fanden wir, dass man die Insel am Strand komplett umrunden kann.
Störende Wellenbrecher gab es übrigens nicht!
Restaurant/Essen:
Genial ist, dass man auch beim Essen einen traumhaften Ausblick aufs
Meer hat, und wegen des Sandbodens braucht man selbst im Restaurant
keine Schuhe.
Bei der Größe des Buffets merkte man deutlich den halben Stern mehr
zu unseren bisherigen 3*-Hotels auf den Malediven.
Zum Frühstück gab es immer verschieden Sorten Müsli, Smacks, Cornflakes
o.a., Obst, frisch zubereitete Omeletts, Toast, Brötchen, Kuchen,
Croissants, 6 Sorten Marmelade und typisch Englisches Frühstück.
Mittags und abends vom Büffet gab es:
Suppe, diverse Vorspeisenhäppchen, wie z.B. Pasteten oder Sushi, Wurst,
verschiedene Salate (auch grüner), ein Fleisch-, ein Hühner und ein
Fischgericht, Nudelgericht, 2 verschiedene Reissorten, Kartoffeln und
Gemüse. Ein Gericht wurde am Abend immer live zubereitet.
Zum Nachtisch gab es immer verschiedene Melonensorten, Äpfel, Orangen,
Obstsalat und 4 Desserts (Kuchen, Torten, Cremes, Puddings).
Die Speisen wurden sehr schön und mit viel Aufwand präsentiert.
Die Küche richtet sich ganz nach dem europäischen Geschmack. Leider gab
es nur ganz selten, wie z.B. am Themenabend landestypische Gerichte. Für
mich sehr schade, da ich mich bisher immer auf den Malediven fast nur
von den scharfen indischen und maledivischen Speisen ernährt habe.
Eine Katastrophe war allerdings der Nachtisch. 75% der Desserts wurden
aus Cremepulver hergestellt, das es in allen Farben gab. Cremes, Torten
und Puddings schmeckten immer absolut künstlich. Nur Kuchen und anderes
Gebackenes war lecker.
Bar/Abendunterhaltung:
Genau so muss für uns eine Bar auf den Malediven sein. Direkt am Strand
mit Blick aufs Meer. Im Inneren mit Korbsesseln und Sandboden. Außen saß
man auf der Holzterrasse in gepolsterten Holzsesseln. Außer
Krabbenrennen und 1x Maledivische Livemusik gab es keine
Abendunterhaltung.
Getränkepreise:
Wasser 1,5l: 3,5 $
Bier ca. 0,4l : 3,5 $
Softdrinks und Säfte 0,33l: 2,5 $,
Cocktails mit Alkohol: ab 6 $
Personal:
Mit unserem Roomboy waren wir sehr zufrieden. Er arbeite gründlich, war
freundlich und plauderte mit den Gästen.
Unseren Tischkeller könnten wir dagegen nicht weiterempfehlen. Ganz zu
schweigen vom Personal in der Bar!!! Mit Ausnahme von einem Kellner, der
wirklich sein Handwerk verstand, waren alle lahm, wortkarg und
gelangweilt!
Das Management scheint nicht sehr streng zu sein, auf anderen Inseln
hatten wir solch wenig motivierte Angestellte noch nicht erlebt.
Hausriff:
Dass das Hausriff schnorchelnd nicht erreichbar ist, hat uns überhaupt
nicht gestört. Denn das, was man bei den kostenlosen Bootsausfahrten (2x
am Tag) zu sehen bekommt, kann man kaum alles bei einer Insel mit
Hausriff auf einmal sehen.
Tauchplätze:
Die Tauchplätze, die angefahren werden, sind überwiegend sehr einfach zu
tauchen. Die meisten sind ohne oder nur mit geringer Strömung.
Allerdings sind einige, die wirklich sehenswert sind, eine Stunde oder
länger von Velavaru entfernt. Das Beste an den Tauchplätzen ist aber,
dass man immer alleine dort ist. Da es in diesem Atoll nur zwei
Hotelinseln gibt, kommen sich die Taucher nie in die Quere. Ein
absolutes Muss sind folgende Tauchplätze:
Badidhoo Thila ( klein aber absolut traumhaft)
Comas Thila (wunderschön mit Kaminen und Überhängen)
Lohi Caves (ohne Taucherlampe nur halb so schön, große Überhänge und
Höhlen)
Tauchschule:
Die Tauchschule „Ocean Pro“ war sehr gut organisiert. So weit wir es bei
anderen Tauchern erkennen konnten, war das Leihmaterial in bestem
Zustand.
Eine gute Einrichtung ist, das die komplette Ausrüstung aufs Boot
gebracht wird.
Mit allem drum und dran haben 10 TG 388 Dollar gekostet.
Gäste:
Angenehmes Publikum; größtenteils Deutsche, der Rest Engländer,
Schweizer, Österreicher, Franzosen und Italiener.
Reiseleitung:
Tina von TUI war die beste Reiseleitung, die wir jemals hatten.
Sport:
Wie auf den Malediven üblich, wird für die Freizeitbeschäftigung der
Angestellten gesorgt. Auf Velavaru wurde täglich ab 18 Uhr Volleyball
gespielt. Unser Roomboy lud uns immer ein mitzuspielen. Das
Beachvolleyballfeld am Strand für die Gäste wird fast nicht genutzt.
Wetter:
Juni und Regenzeit- von wegen!!! Wir hatten 2 Wochen nur Sonne!
Sonstiges:
Nur 2 Mückenstiche in 2 Wochen. Ich bin normalerweise immer total
zerstochen!!
Ein Highlight war die Schildkröte, die nachts auf die Insel kam und Eier
ablegte. Mitte/Ende September werden die Kleinen schlüpfen.
Fazit:
Für uns der bisher schönste Maledivenurlaub und die erste Insel, die wir
auch ein zweites Mal besuchen würden.
Was das Maledivenfeeling betrifft, ist die Insel kaum zu toppen!
Corinna und Dirk
(corinnakastner@yahoo.de)
Velavaru Island Resort - Süd Nilandhe Atoll
9.8. - 30.8.03 - Kurzreisebericht
Nach Alimatha 97, Bootsafari Haveli u. Maayafushi 98, Eriyadu 99, Mirihi
00, Mirihi 01, Veligandu Island 02 war Velavaru unser siebter
Maledivenaufenthalt.
Wasserflieger: TMA - wir mußten 46 USD Übergepäck bezahlen, Positiv- sie
haben Gott sei Dank unser Handgepäck nicht mitgewogen.
Insel: Der erste Blick auf Vela ist wunderschön, die Insel hat sehr
viele Palmen und ist auch innen wunderschön bewachsen. Vela ist die
schönste Insel von den oben genannten. Es gibt keine Sandflöhe oder
Stechmücken.
Bungalow: Wir bekamen Bungi Nr. 119 u. 120 Westseite (ist die Windseite)
und waren super zufrieden damit. Am besten Gefallen hat uns die große
Holzterrasse mit zwei Holzliegen u. Auflagen und zusätzlich hat man noch
2 Strandliegen zur Verfügung. Somit gibt es keinen Liegenkampf. Die
Doppelbungis sind nicht hellhörig.
Bungalowlage: 101 - 130 = Westseite (Windseite) beste Seite, man kann in
der Lagune wunderbar schwimmen.
131 - 150 = Ostseite (Windstilleseite) auch noch empfehlenswert
151 - 158 = Ostseite, bedingt empfehlenswert
159 - 174 = überhaupt nicht zu empfehlen, schlechteste Bungilage, kein
Strand, nur Sandsäcke man kann nicht ins Wasser, für diesen Abschnitt
kann man nicht das gleiche Geld verlangen. Unsere Urlaubsbekannten
hatten 2 Tage dort einen Bungi
bis sie auf die Westseite umziehen konnten (dank Tina) Sie versuchen
jetzt mit Sandpumpen das Problem zu lösen.
175 - 184 = Nordseite, sehr breiter Strand, empfehlenswert.
Restaurant: Da die Insel die ersten 14 Tg. ausgebucht war, standen die Tische sehr eng beieinander. Die Warteschlange am Buffet entsteht dadurch weil man das Buffet nur auf einer Seite begehen kann. Beides fanden wir nicht besonders störend. Positive Überraschung, unseren Kellner kannten wir vom zweiten Jahr Mirihi. Das ganze Personal hier ist sehr freundlich. Das Beste ist Vollpension Plus (Trinken beim Essen gratis) uns wurde erst auf der Insel klar das wir (4P.) ca. 40-50 USD pro Tag an Getränkekosten gespart haben.
Essen: Da unsere Vorschreiber das Essen auf Vela zu sehr hochgelobt
hatten waren wir fast ein wenig enttäuscht. Das Essen war geschmacklich
gut aber ein wenig einseitig und teilweise zu wenig Auswahl (z.B.
Fischgerichte) gegenüber Veligandu (Spitze) u. Mirihi.
1 Suppe (gut) 3 Vorspeisen (naja) ca. 4-5 Salate (Tomaten,Gurken,Möhren,gemischter
Salat, gut) dazu ca. 6 Salatsoßen (sehr gut) Hauptgerichtbuffet: 1
Nudelgericht, 1 od. 2 Reis, 1 Hühnchengericht, 1 Fischgericht (manchmal
trocken), 1 Fleischgericht (manchmal zäh) 1 Kartoffelgericht (Salzkartoffeln,gebratene,Kartoffelbrei,Pommes
im Wechsel) und 1x Gemüse. Essen ist nicht scharf, ideal für Kinder.
Das Beste war das Nachspeisenbuffet, einfach Spitze, nicht zu süß wir
vergeben Höchstnoten.
Bar: Die Bar hat eine wunderschöne Terrasse mit Meerblick, davor stehen
die meistfotografiertesten Palmen von Vela. Der größte negative Punkt
von Vela ist das Barpersonal, langsam, unfreundlich (kein bitte, danke
oder Gruß) man hatte das Gefühl die wollen einen nicht bedienen. Sowas
ist uns bei unseren sechs Maledivenaufenthalten noch nicht
untergekommen. Ein bißchen besser wurde es in der dritten Woche als Tina
sich für uns beschwerd hat. Das positive daran ist man kann ohne Getränk
in der Bar sitzen und es stört kein Kellner.
Getränkepreise: 1,5 l Wasser 3,50 USD, Cola/Fanta 2,50, Eis Tee 3,50,
Shake 4,00, Coronabier 3,50, Bacardi Cola 6,50
Dunye Spa: Wir haben uns 5 Massagen gegönnt und sie waren wunderbar
entspannend kann ich euch nur empfehlen.
Schnorcheln: Zu meiner Schande muß ich gestehen das ich nicht
schnorcheln war. Mein Mann war 3x und er meinte es gab genügend zu
sehen, einmal hatte er 6 Schildkröten, 1 Hai und 1 Napoleon. Beim
letzten Schnorcheln hatten sie 30 Delphine neben dem Boot. Das
Schnorchelboot war immer ziemlich voll. Für Vielschnorchler ist Vela
vielleicht nicht die richtige Insel.
Tauchen: Die Ocean Pro Tauchbasis wird geleitet von Jürgen, es gibt noch
Sunny u. Martin (TL.) dann Ali u. Kudo (sprechen leider kein deutsch)
(DM.) und Azmee (RD.) sie sind furchtbar nett, freundlich und lustig
hier vergeben wir auch Höchstnoten.
Beim ersten Tauchgang wird ein Checkdive gemacht, am Ende des TG. auf 5m
Maske ausblasen und kurze Oktopusatmung.
Die Tauchausfahrten finden um 9 Uhr und 14 Uhr statt, man kann zwischen
2 verschiedenen Tauchplätzen auswählen. Tauchplatzwünsche werden auch
erfüllt. Die Ausrüstung wird auf`s Boot gebracht. Höchstanzahl Taucher
pro Boot ist 13 P. beim
Nachttauchen 8 P. Es werden auch Tagesausflüge mit 2 TG. angeboten.
Natürlich gibt es noch Nachttauchen und ganz neu Sunset-Dive (17,30 Uhr)
dazu später mehr. Wir waren sehr überrascht wie intakt die
Unterwasserwelt inzwischen wieder ist, sehr viele Hart- u. Weichkorallen
in den Überhängen sehr viele weiße Korallen und so viele Anemonenfische
in allen Größen wie es auf Vela gab habe ich noch nie gesehen. Bei fast
jeden Tauchgang hatten wir Schildkröten, natürlich gab es auch Muränen,
Napoleon, Barrakudas, Octopuss, Blaustreifenschnapper u. mal einen Hai
zu sehen. Die Sichtweiten waren die erste Woche schlecht sind dann aber
besser geworden. Mein Lieblingstauchplatz (wir waren 3x dort) ist Kuda
Giri da gab es auf 12m
einen blauen Anglerfisch, bei diesen Giri fühlt man sich wie im Aquarium
auch Comas Thila u. Ali Giri sind wunderschön. Nachttauchen am Lohi
Caves u. Udhdhoo Wall mit den tollen Überhängen hat uns begeistert. Das
Beste vom Besten aber ist Sunset-Tauchen am Mahi Corner (Hausriff Vela)
ich sage nur, man taucht in einer Fischsuppe. Unser absolutes Highligt
war beim 2 Sunset-Dive da sahen wir einen Adlerrochen mit Spannweite von
ca. 3-4 Meter, zuerst dachten wir es wäre ein Manta bis wir den Kopf
sahen, Gott sei Dank haben Martin und seine Gruppe in auch gesehen, das
hätte uns sonst keiner geglaubt. Fazit: Wer nur Großfisch sehen will für
den ist Vela vielleicht nicht das richtige, ansonsten kommt man auf
seine Kosten.
Die Tauchschule freut sich über Süßigkeiten, Käse, Wurst u. Brot,
Tauchpreise: 1 TG. 30 USD, ab 7 TG. 28, ab 15 TG. 26, Boot 10 USD
Reiseleitung: Wir wurden betreut von Tina (TUI) sie ist freundlich, nett
und sie kümmert sich sofort um jede Kleinigkeit, hier vergeben wir auch
Höchstnoten, Danke Tina.
Gäste: Italien, Deutschland, England, Frankreich, Österreich, Schweiz.
Wir konnten uns nicht beschweren es waren alle sehr sehr ruhig.
Wetter: Wir hatten 3 Wochen lang keinen einzigen Regentag.
Fazit: Vela ist eine wunderschön bewachsene sehr ruhige Insel, wir
hatten einen wunderbaren Urlaub und Grüßen hiermit alle unsere
Urlaubsbekannten. Fragen beantworte ich im Forum gerne.
Monika mit Familie
Velavaru vom 20.05.03 bis 04.06.03
Nach ca. 10 Stunden Flug mit einer B767-300 von Lauda Air ging es von Wien via Colombo mit 1 Stunde Aufenthalt (kurze Rauchpause) nach Male. Der Flieger war einsame Spitze, alles sehr sauber und gepflegt. Die in den Kopfstützen eingebauten Monitore spielten alle möglichen Spielereien, von verschiedenen Videofilmen über Flugroute bis zu diversen Spielen.
Noch dazu hatten wir das Glück beim Vortags-Checkin einen Platz beim Notausgang zu ergattern, was uns sehr viel Bewegungsraum gab, man konnte sogar liegen. Das Service und die Crew von Lauda sind auch Spitze, genauso wie das Essen im Flieger. So gesehen fing unser Urlaub schon positiv an.
Der Anflug auf Male war durch super Wetter hervorragend, und wir hatten tolle Sicht auf die Atolle. Gleich nach Ankunft ging es in die Klimatisierte Ankunftshalle was recht angenehm war um sich vom ersten Klima-Schock wieder zu erholen. Das ganze Flughafen-Personal trug Masken, das sah eigentlich aus wie in einem Film von einem Killervirus. Nach Pass und Zoll-Kontrolle ging es wieder ins Freie wo wir von der TUI-Reiseleitung gleich zum Transferbus für den Weitertransport der TMA-Wasserflieger geleitet wurden. Kaum waren wir eingestiegen, ging es schon los zu der Abflughalle der TMA. Kurzes Einchecken des Gepäcks und etwas warten, entweder in der klimatisierten Wartehalle oder auf der Terrasse mit Blick auf die Wasserflieger. Nach ca. 30 Minuten stiegen wir in den Wasserflieger und der Abenteuerliche Flug ging weiter mit einer unbeschreiblichen Sicht auf die vielen Inseln und türkisblauen Lagunen. Nach ca. 40 Minuten landeten wir vor unserer Insel Velavaru bei einer kleinen Plattform wo uns sofort ein Boot abholte und uns zur Insel brachte.
Gleich bei Ankunft an der Rezeption wurden uns Erfrischungstücher und ein Willkommenscocktail serviert. Unsere Reiseleiterin Tina lies sich entschuldigen, da sie gerade auf der Nachbarinsel war, aber das war ja auch kein Problem, dafür hatte ich später das Vergnügen mit ihr zu Tauchen, wenn sie frei hatte (TUI-Reisebegleitung bis unters Wasser). Am Abend hat uns Tina dann noch auf einen Cocktail eingeladen und uns alles wissenswertes über die Insel erzählt mit einem kurzen Rundgang zu den wichtigsten Einrichtungen.
Nach dem Ausfüllen unserer Formalitäten bekamen wir unsere Bungi-Schlüssel. Wir bekamen Bungi 106 obwohl wir reserviert hatten und einen Bungi zwischen 123 und 140 wollten. Aber wir waren mit unserem voll zufrieden und hätten sogar tauschen können, aber das wollten wir nicht, weil der Bungi in Ordnung war und der Strandabschnitt auch und noch dazu wir es nicht allzu weit zur Tauchbasis und Restaurant hatten. Nach anderen Berichten zur Folge haben wir gelesen dass es nahe der Tauchbasis nicht so toll sein sollte wegen dem Lärm von den Kompressoren, aber wir hörten bei unserem nichts von dem. 101 ist der erste und direkt an der Tauchbasis was nicht wirklich zum empfehlen ist aber ab 105 sehe ich keinen Nachteil mehr. Die Bungis auf der Ostseite von 157 bis 172 sind überhaupt nicht zu empfehlen, da sie keinen Strand haben