Vilamendhoo
 

weitere Berichte auf Seite 2

 

Reisebericht zu Vilamendhoo/Ari Atoll/Malediven

Anfang März sind wir ab VIE mit Qatar Airways abgeflogen. Qatarairways verdient einfach zurecht die sogenannten 5 Skytrax Sterne und besticht durch hervorragende Qualität beim Essen, bestes Service und eine sehr sehr angenehme Fussfreiheit. Abflug ab VIE um 22.50 Uhr - Zwischenlandung in Doha 5,5 Stunden später. 2 Stunden Aufenthalt und dann gings weiter nach Male.

Es war nun mein vierter Maledivenurlaub (nach Kandooma, Kanifinolhu, Eriyadu) und es war zugleich auch meine Hochzeitsreise. Also Vorfreude pur auf die traumhafte Inselwelt im Indischen Ozean.

Jedoch...

Ankunft bei strömendem Regen, sehr lange und strenge Zollformalitäten (war bislang immer total anders) und nach 1,5 Stunden Zoll und Gepäckwarten endlich raus in die Halle.

Zur Neckermannreiseleitung und siehe da...

Unser gebuchter Speedboottransfer wurde abgesagt. Aufzahlung auf Maledivian Air Taxi. Rein in den Wasserflieger und 30 Minuten rauf und nieder - was allerdings sehr lustig war.

Im Hotel angekommen fragte ich gleich den Rezeptionisten ob meine Wünsche, bezüglich Honeymoon Anerkennung gefunden haben , sprich Zimmer bei schönem Strand usw... . Natürlich nicht. Die Insel war voll und dies war auch schon die gelungene Ausrede!

Die Insel war voll, mag wohl sein, jedoch gab ich meine Zimmerwünsche 6 Monate vorher und zwei Monate nochmals vorher bekannt. Ich war mal Rezeptionist in einem Hotel (mit Fidelio gearbeitet) und von daher weiß ich einfach das es kein Problem ist da man die Kundenwünsche ausdruckt - mit den Arrivinglisten zusammenheftet - abgleicht und auf deren Wünsche eingeht - dem war allerdings nicht so auf Vila.

Im Bungi angekommen - und es regnetet nach wie vor - die wirklich negative Überraschung. Der Strand... :-( Mauer vor dem Bungi und zur linken gleich viele unästhetische Sandsäcke... Diskussion an der Rezeption und endlich - nach zwei Tagen durften wir umziehen - jenseits der Nordseite der Insel. Als Tip - die Bungis 100 bis 130 sind wirklich sehr schön gelegen.

Dort waren wir vormals mal vollends zufrieden. Der Service im Hotel ist ok, definitiv nicht herragend oder qualitativ nicht vergleichbar mit dem Schwesternhotel Eriyadu.!! Desweiteren ist die Insel für maledivische Verhältnisse eher groß, also nicht sfür den NUR Romantiker und Schorchler.
Das Inselinnere auch erkundigt stellten wir hier und da leider doch einen "Saustall" fest. Nicht nur Pamenmist sondern auch viele Plastikrohre wurden wenig gut vor den Augen der Touris versteckt. Der Staffbereich ebenso - und auch leider - dreckig... Diese Erlebnisse in den ersten beiden Tagen haben uns schon sehr viel vom Urlaubsglück genommen und verbrachten die weiteren Tage mit weniger Erwartungen.

Somit wars bei mir der erste Urlaub - abgesehen des Fluges mit Qatar - wo ich mich gefreut habe nach wenigen Tagen wieder nach Hause fliegen zukönnen.

Daher Malediven wieder - nächstes Jahr - in Biz-Klasse - aber defintiv NICHT Vila. Abschließend muss man sagen, für all jene die wenig Wert auf Komfort, Intimität etc legen sondern einfach nur Tauchen wollen - und dies preisgünstig tun wollen, ist die Insel definitv ok.

 


 

Wir haben Villamendhoo gewählt, weil wir als begeisterte nur-Schnorchler ein tolles Hausriff gesucht haben und keine Animatoren, Spa oder sonstiges Entertainment wollten. Vorne weg, das Hausriff ist wirklich fantastisch und allein deswegen hat sich die Reise gelohnt. Die Atmosphäre hätte ich mir ruhiger und natürlicher vorgestellt, deshalb werden wir nächstes Jahr eine andere Insel ausprobieren. Wir waren bereits einmal auf Eriyadu und dort war die Mischung aus Riff, Ruhe etc. besser.

Insel und Unterkunft:
Die Insel ist ca. 900m lang und 300m breit und liegt ziemlich genau der Länge nach Ost-West. Die Nummerierung beginnt an der Anlegestelle in der Mitte der Südseite und geht nach Osten um die Insel herum (1-31 Süd-Ost, 32-112 Norden, 113-141 Süd-West). Die lange Südseite hat praktisch den ganzen Tag Sonne. Auf dieser Seite liegen Tauchschule, 2 Anlegestege und die Wasserflugzeuge landen hier. Dadurch ist es manchmal sehr laut (ein Ehepaar, welches an der Südwestseite einquartiert war, sagte, dass sie sich teilweise am Flughafen Frankfurt wähnten und dass es vor 5 Jahren noch nicht so war. Scheinbar kommen vermehrt Leute nur für ein paar Tage hierher und das verursacht entsprechend mehr Flugbewegungen. Die Nachbarinseln liegen ebenfalls sehr nahe und bringen zusätzlichen Fluglärm). An der Südseite liegt das Riff teilweise wenige Meter vom Ufer entfernt, dadurch kommen die Boote sehr nahe. Dafür ist der Strand auf dieser Seite am schönsten. Auf der schönen Westseite ist die Strandbar gelegen und etwas weiter in der Inselmitte der Generator. Dieser war von der lärmigen Sorte und liegt auf Höhe Bungalow 93. Wir hatten keinen Bungalow vorreserviert, weil uns die teilweise widersprüchlichen Angaben in den Reisebereichten verwirrt haben. Deshalb haben wir den Zufall entscheiden lassen und den Einzelbungalow 99 erhalten. 99 - 103 haben eine kleine schattige Bucht, die mir gut gefallen hat. Die Nordseite ist sehr schattig und der Strand ist an vielen Stellen weggespült. Es gibt trotzdem schöne Lagen, wie 73-74 oder 59- 61. Auf jeden Fall vermeiden sollte man die Nummern 47 - 58 (hässliche Sandsäcke) und 62 - 72 (schreckliche Beton-Wälle im Wasser, die wie Schiessscharten aussehen). Ich finde es unglaublich, dass diese Bungalows gleich teuer sind wie alle anderen, da liegen Welten dazwischen. Die meisten hier haben sich die Liegestühle woanders hinstellen lassen. Das Fazit für mich ist, dass keine Lage perfekt ist sondern jede Ihre Vor- und Nachteile hat (ausser die oben erwähnten, die man zum halben Preis anbieten sollte). Die Einrichtung fand ich tiptop, wobei die Matratzen hart sind und ich öfters leicht gerädert erwacht bin. Die Mücken fand ich nicht schlimm, es wurde regelmässig gesprüht und wir haben zusätzlich das Zimmer mit einem Spray aus dem Shop "eingegiftet". Das Essen fanden wir auch immer gut, v.a. die Dessert-Buffets. Nach 2 Wochen hat man sich jedoch durchgegessen und es wiederholt sich. Das Restaurant wirkte eher laut und gedrängt.


Hausriff:
Das Hausriff ist absolut sensationell. Es wird nie langweilig und es ist sehr vielseitig was die Korallen, die Fische und die Riffsteilheit betrifft. Die Nordseite fand ich am tollsten, es gab einige Strömungen mit besonders vielen Fischschwärmen. Auch hat es an der Nordseite einige phänomenale steile Riffkanten, wo es ca. 20m senkrecht nach unten geht. Genial (grosser Pluspunkt für die Nordseite)! Haifische gab es wenige und auch Schildkröten habe ich nicht oft gesehen (davon gab es mehr auf Eriyadu). An der Westseite ragt das Riff nochmals gegen 1.5 km ins Meer hinaus (Verlängerung der Insel). Ich bin sehr oft an der Nordseite ca. 1km hinaus geschwommen und habe dann das Riff überquert (kein Problem bei Flut) und bin auf der Südseite zurückgeschnorchelt. Die Südseite ist sehr strömungsarm und hat dadurch traumhafte Korallengärten. Einmal sind wir bis ganz an das Ende des Riffs zum Pfosten und wieder zurück geschwommen, da ist man ganz schön weit draußen und ist froh, dass man keine Haie trifft. Wenn man gerne schwimmt, eine sehr empfehlenswerte Runde. Wie gesagt ist die abgekürzte Variante auch sehr schön, wobei man am besten auf der Nordseite hinausschwimmt, weil man dann ein Stück lang „Rückenströmung“ hat. Etwa 1km von der Insel entfernt auf der Südseite des Riffs gibt es eine grosse Anemonen-Kolonie mit unzähligen Clown-Fischen, wunderschön. Allgemein gibt es sehr viele Seeanemonen, besonders schöne beim Exit 28. Um die Insel herumschnorcheln macht auch viel Spass, wobei man die Bootsstege zu Fuss umrunden muss wegen Schwimmverbot. Die meisten Besucher Schnorcheln nur entlang der Ausgänge, deshalb ist man gleich ganz alleine, wenn man eine grössere Runde dreht.


Ausflüge:
Wir haben den 2h-Schnorchelausflug gemacht und das BBQ an der unbewohnten Insel. Der Schnorchelausflug war ok, hat aber gezeigt, dass unser Hausriff unschlagbar ist. Die unbewohnte Insel war schön, zum Schnorcheln jedoch nicht überwältigend. Auf der Seite, wo die Boote anlegen, hat es jedoch gewaltige „Teller-Korallen“, und auch sonst sind die Korallen dort überdimensional und liegen weiter unter Wasser.


Fazit:
Ein besseres Hausriff dürfte man nicht so schnell auf den Malediven finden. Essen und Unterkunft sind gut. Die Insel war uns jedoch insgesamt zu laut (Generator, Flugzeuge in aller Frühe) und voll, deshalb werden wir fürs nächste Mal wieder eine kleine Insel besuchen (idealerweise eine, die nur mit dem Boot erreichbar ist!). Falls jemand weniger als wir die ungestörte Natur sucht, kann Villamendhoo perfekt sein.
B.G.

 


 

Abflug 2.2.08 Frankfurt 19.25 Uhr
Ankunft 3.2.08 Male 9.15 Uhr

Ein sehr erholsamer Urlaub für mich und meinen Mann.
Wenn mann von Kleinigkeiten absieht
Passkontrolle warten 1 Std.
auf Wasserflieger warten 2 Std.

Wir hatten Bugi 75. Offenes Bad,und keine einzige Mücke!!!!!! Vorm Bungi Bacardipalmen.Es hat aber auch jeder Fotos von "unseren" Palmen gemacht. War manchmal ganz schöm Nervig. Wird sind geschnorchelt ,finde es genial was es für verschiedene Fische gibt. Eigentlich wollten wir Tauchen lernen ,da sich mein Mann eine Erkältung im Flieger zugezogen hat viel das Tauchen flach. Ganz ehrlich ich habe einen riesigen Respekt vor der Tiefe.

Wir haben 2 Ausflüge gemacht.
Dangheti=Einheimischen insel,war na ja weniger interresant.Danach ging es rüber nach Lily Beach.Schildkrötenaufzuchtstation. Boooow habe ich gedacht.Muß ja gut sein. Ich wurde eines besseren belehrt.Da ist ein Steg ,und am ende ist da ein ,,Korb,, im Wasser ca.3 x3 Meter groß und das wars.Natürlich mit Schidkröten drinn. Kann es nicht besser beschreiben.Also für uns war der Ausflug nicht emfehlenswert,lily Beach fanden wir auch nicht so prickelnd.

Robinson Crusou Insel war toll. Unbewohnt Insel,mittags ein BBQ.Asonsten Schnorcheln und das Riff und die Fische geniessen.
Sehr zu emfehlen!!!!!

Das Essen auf Vilamendhoo war sehr gut.Uns hat alles Geschmeckt.Mann muß nur auf Curry u. Chili gerichte aufpassen.Sehr Scharf.
Viel Obst und Kuchen .Wobei mir die Süßspeisen ein Tick zu Süß waren.
Und nicht vergessen das Spa ausprobieren.
Wir hatten HP,und sind damit gut gefahren.AI hätte uns 1000 Euro gekostet.
Die Schlußrechnung mit allen drum und dran(
Inselshop,Ausflüge,Zigaretten,Spa,Getränke)
hat uns 800 Dollars gekostet.( 550 Euro) Ich denke war alles richtig gemacht.
Bei Fragen antworte ich gerne.Ach ja schöne grüße an Jens u. Angelika die wir kennenlernen durften.

Bei Fragen PM an Laufmaus
 


 

Reisebericht Vilamendhoo
19. Januar bis 3. Februar 2008
Die Anreise von Zürich via Frankfurt nach Malé verlief problemlos und wie gewohnt unbequem. Im Flugzeug kann ich einfach nicht schlafen...

Auf Malé gabs etwas Verwirrung, weil man nach Vilamendhoo entweder per Speedboot oder mit dem Airtaxi reisen kann; aber irgendwann hatte sich geklärt, ob nun die Boot- oder die Flug-Passagiere aufgerufen wurden.
Ich kann ganz klar nur den Flugtransfer empfehlen. Mit dem Boot dauert das über 2 Stunden, bei schlechtem Wetter noch länger und nicht wenigen Gästen wird bei etwas höheren Wellen auch mal übel.

Der Flug nach Vila mit dem Airtaxi dauert 25 wunderschöne, wenn auch etwas laute Minuten. Zudem wird man beim Airtaxi-Flughafen total mit Diesel-/Kerosingeruch eingenebelt, das stank vielleicht übel in der Wartehalle...
Die Sicht von oben auf die einzelnen Inseln / Atolle ist den Aufpreis wert, wie ich finde.

Meine vorgängig geschickte Mail nach einem Bungiwunsch wurde zwar nicht beantwortet, aber offensichtlich doch berücksichtigt; mein Bungiwunsch von 113 bis 141 mit offenem Bad wurde erfüllt. Die Nr. 140 ist ein Doppel-Bungalow der Superior-Kategorie und liegt direkt neben der Tauchbasis.
Manche werden jetzt bemängeln, da hätte man doch ständig Dhoni-Lärm. Das stimmt zeitweise auch, aber Vila ist überhaupt eine eher laute Insel, denn sehr häufig starten und landen die Airtaxis draussen vor der Insel (und die bringen auch Gäste für die Nachbarinseln Ranveli und Lily-Beach).
Um 6.30 durch ein Flugzeug, das voll über die Insel flog (da vibriert wirklich alles), aufzuwachen, ist auch mal eine andere Art des Gewecktwerdens... Hätten sie die Landeplattform nicht weiter draussen im Meer anlegen können? Das bisschen Doni-Transfer sollte doch machbar sein?

Egal, der Bungi war eher dunkel und die Möbel abgewohnt, aber das Bett war gut und hatte eine angenehme Matratze. Auf der letzten Insel hatten wir eine steinharte Matratze, die unseren Rücken nicht wirklich behagte. Es war aber sauber, Klima und Deckenventilator vorhanden, aber die Lichtschalter brachten uns bis zum Ende des Urlaubs fast ein wenig zum Verzweifeln. Die beiden für die Toilette waren ja noch klar, aber darunter schon mal ein Schalter ohne Funktion.
Bei der Tür vier Schalter, wovon aber nur 3 funktionierten. Die Terrassenbeleuchtung liess sich nur über den Schalter draussen ausschalten, nicht von innen.
Der Ventilator hatte einen Geschwindigkeitsregulator, der aber auch nicht funktionierte. An der Kommode waren Kippschalter ohne Funktion, die vermutlich für ein Radio (?) gedacht waren, denn in der Kommode unten waren Lautsprecher angebracht... Klimaanlage auch vorhanden, aber nur zeitweise gebraucht.

Egal, ich hatte mein offenes Bad, ein gutes Bett, mehr brauchten wir eigentlich ja nicht. Die PTM-Broschüre war im Bungi vorhanden, aber angesichts der vielen Zigarettenkippen vorallem in der Sunsetbar leider nicht von allen beachtet.
Der Bungi hatte zwar sehr grosse Fenster, aber wenn man keine Zuschauer beim Umziehen haben wollte, musste man mangels dünnen Vorhängen immer die dicken zuziehen, darum war es so dunkel. Positiv: überall werden Energiesparlampen eingesetzt, ausser im Speisesaal.

Im Bad der Superior-Bungalows gibt es keinen Haarfön. Ich habe selber lange Haare und habe den aber auch nicht vermisst; der Wind trocknet die Haare auch so. Eher an einen guten UV-Schutz auch für die Haare denken!

Der Kühlschrank ist sehr laut, manche Gäste haben den gleich ganz abgestellt, unserer lärmte nur zeitweise und dann ging es einigermassen. Ventilator ist auch recht laut und da die Bungis ringhörig sind, hört man auch die Nachbarn und deren Ventilator sehr gut.
Negatives beim Essen: Noch nie bin ich beim Essen derart eingenebelt worden. Überhaupt scheinen in diesen 2 Wochen fast nur Raucher auf der Insel gewesen zu sein. Aber beim Essen war es wirklich eklig, ich kann ein Rauchverbot in den Ess-Sälen nur befürworten. Da vergeht einem wirklich der Appetit. Auch an der Sunsetbar, überall wo man sich hinsetzte, links und rechts neben einem Raucher.

Allgemein machte die Insel mancherorts ein wenig einen vernachlässigten Eindruck. Die palmgedeckten Sonnenschirme wiesen teilweise sehr grosse Löcher auf und die Dächer der «palmgedeckten» Bungalows konnten nicht mehr wirklich so bezeichnet werden. Die Palmblätter waren total vertrocknet und es war mehr (hässliches) Wellblech als Palmdach.

Etwas habe ich noch zu motzen, dann komme ich zum Positiveren schmunzeln Laute Musik! Warum muss in der Sunsetbar Musik in einer unmöglichen Lautstärke gespielt werden, und das fast den ganzen Tag, selbst beim Sonnenuntergang? Techno, Hip-Hop, Abba – warum nicht wenigstens leiser, so dass es nur in der Bar drin gehört werden kann? Zu gerne hätten wir auch mal nur dem Rauschen der Wellen zugehört. Es war nicht immer so laut, manchmal wieder etwas erträglicher, aber da war es auf Fiha schöner – einfach nur Malediven pur. Jeweils am Freitagabend wird an der Sunsetbar eine Disco veranstaltet, für das sie extra einen DJ einfliegen. An dem Abend wird es bei den benachbarten Bungis also auch eine etwas längere Nacht...

Vilamendhoo ist eine sehr grüne Insel mit massenhaft Kokospalmen, den bekannten anderen malediven-typischen Sträuchern sowie Blütenpflanzen, die ich wiederum damals auf Fiha vermisst habe (z.B. Bougainvilleas, riesige Oleander, Hibiskus, Frangipanis, Orchideen und viele andere kleinere Blumen). Da die Kokosnüsse offenbar nicht geerntet werden, sollte man aufpassen, wo man sich hinlegt. Auch am Strand und an der Sunsetbar gab es voll behangene Palmen!
Kokosnuss habe ich überhaupt etwas vermisst, z.B. bei dem Früchteangebot beim Essen. Es gab Ananas, Papaya, Bananen, Wassermelonen – aber keine frische Kokosnuss – schade!

Das Inselinnere ist ziemlich wild; ausserdem gibts da zurzeit eine Baustelle (vermutlich für das Spa).

Direkt vor unserem Bungi 140 war der sehr schöne Strand der Südseite, der sich bis um die Sunsetbar herumzieht, es gab also keinen Grund, unsere Liegen (nummeriert) zu verschieben. Das Hausriff fanden wir als Nur-Schnorchler wunderschön, viele Tisch- und Hirschgeweihkorallen in schönen Farben und natürlich tonnenweise Fisch. Auffallend waren die riesigen Schwärme von Rotzahn-Drückern. Die sind aktuell wirklich massenhaft anzutreffen. Interessanterweise gibt es hier Tiere, die ich im Süd-Malé-Atoll nicht gesehen habe, so z.B. einen vieleckigen Seestern, der mich immer an ein Kopfkissen erinnert hat; den habe ich auf Fiha nie gesehen. Weiter erwähnenswert wären vielleicht noch ein kleiner, schwarzer Rotfeuerfisch, einige Muränen (auch direkt am Strand!), Rochen, grosse Schwärme von Gitterdoktorfischen, Kofferfische, wunderschöne, aber scheue Kaiserfische, Feilenfische usw.
Die berüchtigten Titandrücker (Bruno!) sind uns mehrere Male begegnet, waren aber allesamt zu dem Zeitpunkt nicht an uns interessiert (zum Glück!)

Das Hausriff hat ja mehrere Eingänge, die aber bei Ebbe sehr niedrig sein können. Teilweise hatte man fast Mühe, ohne Schrammen durch den Ausgang zu kommen.

Wir hatten Halbpension, die für uns völlig ausreichte. So konnten wir in der Sunsetbar locker in Badekleidung einen kleinen Snack zu uns nehmen; im Esssaal ist ja Badekleidung nicht erwünscht. Warnung vor der «Vila-Gang», die Raben sind äusserst dreist und haben mich sogar mal von hinten am Kopf attackiert. Da aber leider immer noch Touris die Tiere füttern (Pommes frites sind ja ach so gesund für Tiere), werden sie wohl eher noch frecher werden. Nur der Spiegeltrick der Kellner konnte die Raben für längere Zeit in die Flucht schlagen – vor den so entstehenden Reflexionen haben die Viecher offenbar Angst und sind immer sofort weit geflüchtet. Bitte füttert die Raben nicht! Es ist nicht lustig, von 10 oder mehr Vögeln umzingelt zu sein, die einem alle beim Essen zuschauen und nur drauf warten, dass Du Dich mal entspannt zurücklehnen willst...
Ausserdem verkacken die Vögel die Stühle, also immer gut die Stuhllehne anschauen, bevor man sich hinsetzt.

Das Frühstück wie auch das Abendessen war gut bis sehr gut. Da viele Engländer auf der Insel sind, kommen auch Würstchen- und Speckliebhaber am Morgen auf ihre Kosten. Das Abendessen in Buffetform auch immer sehr reichhaltig; immer Fisch, diverse Currys, Rind, Lamm, Chicken und andere Beilagen. Auch Pasta war erhältlich, einmal sogar Pizza. Jeden Abend andere feine Leckereien beim Nachtisch (selbst Schwarzwäldertorte...)

Unser Kellner Shafeen war freundlich und aufmerksam. Die Tische der am nächsten Tag abreisenden Gäste werden am Vorabend immer schön mit Blumen geschmückt; wer also mit seiner Tischzuweisung nicht glücklich ist, kann so schauen, welche Tische am nächsten Tag frei werden und allenfalls wechseln.
Wir wurden mit einem sehr netten Berliner Ehepaar zusammengesetzt (viele Grüsse an Euch, falls Ihr das lest), die uns jeden Abend von ihren Erlebnissen beim Tauchen vorschwärmten. Sie hatten viel Glück mit Mantas und Walhaien («ahh, die Mantas haben den Blick auf die Walhaie versperrt» schmunzeln ;-)
Der vorhandene Tennisplatz war jedesmal bei unserem Vorbeigehen leer; hingegen wird am Abend gerne Beachvolleyball gespielt. Ein paar Mal haben wir unsere Turnschuhe angezogen und gingen am frühen Morgen eine Runde joggen; die inneren Wege eignen sich dazu recht gut.

Nun ja, und sonst? Ach ja, das Wetter – von 14 Tagen war ein Tag verregnet. In der ersten Woche etwas mehr Wolken (aber immer Sicht auf blauen Himmel), in der zweiten Woche nahezu wolkenlos. Teilweise war es sehr windig, was die Gäste auf der Nordseite stark zu spüren bekamen. Der schönste Tag war ein absolut wolkenloser Himmel, was zu einem der seltenen, vollständigen Sonnenuntergänge bis ins Meer führte. Überhaupt zelebrierten wir jeden Sonnenuntergang bei einem feinen Drink (auch alkoholfreie erhältlich) an der Sunsetbar. Unbedingt noch etwas sitzenbleiben nach Sonnenuntergang; nicht selten verfärbte sich ca. 15 bis 30 Minuten später der Himmel in den schönsten Tönen.

Aufgefallen sind mir die vielen älteren Gäste, so von 60 und 70 an aufwärts teilweise. Auch einige Kinder waren vor Ort. Eigentlich keine Gäste unter 30. Vorallem Engländer, Franzosen, Deutsche, eher wenige (Deutsch-)Schweizer. Nur wenige Japaner, die vorallem wohl wegen der japanischen Tauchlehrerin gekommen sind.
Vielleicht noch zu erwähnen ist der hässliche Strandabschnitt im Nordosten. Da liegen teilweise halb verrottete Sandsäcke rum; aber man kann seine Liege problemlos von den Angestellten an einen anderen Ort bringen lassen (die Liegen sind aus Holz und höllisch schwer!!!)

Unbedingt ein gutes Mückenmittel mitnehmen. Antibrumm forte (das rote) wirkt sehr wohl, aber man muss sich gründlichst einsprühen. Die Mücken finden sonst garantiert den noch nicht behandelten Körperteil. Mein Mann hatte ein paar tolle Stiche am Hals... Autan kenne ich nicht, aber das hier in Europa erhältliche wirkt offenbar nicht. Im Shop gibts ein Autan mit rosa Deckel, welches gut wirken soll.
Es wäre gut, sie würden in den Bungis eine Aufhängevorrichtung für ein Moskitonetz anbringen, dann könnte man ein Netz von zuhause mitbringen. Wir liessen die Fenster und Türen immer geschlossen und hatten erst gegen Ferienende offenbar die Stechviecher im Bungi drin (den Stichen nach zu urteilen).
Pünktlich um 17 Uhr startete genau vor unserem Bungalow der Moskito-Man, um die Insel mit einem Mückenbekämpfungsmittel einzunebeln. Wenn der loslegt, nicht in den Bungi flüchten (die sind ja alles andere als dicht), sondern an den Strand gehen und warten, bis sich der Nebel verzogen hat.

Es gibt noch eine kleine Volière mit englisch (!) sprechenden Graupapageien, einem ganz einsamen Nymphensittich und diversen anderen Vögeln (z.B. Wellensittiche). Doch nur die Graupapageien können frei herumfliegen. Ausserdem sahen wir aber mal einen grösseren grünen Papagei auf der Insel. Zudem hat es noch Hühner und einen rot-weissen Kater, der sich sicher mal über eine Dose Whiskas freuen würde (der lebt um die Sunsetbar herum, wird wohl nur von Küchenabfällen leben).

Nach Vollmond gibt es wunderschönes Leuchtplankton am Strand zu sehen, also die Taschenlampe einfach mal ausschalten und neben den glitzernden Wellen auch mal den fantastischen Sternenhimmel beobachten. Leider habe ich meine Sternenkarte vergessen, aber das bekannte Sternzeichen Orion steht da unten genau im Zenit.
Wir nahmen an einem Schnorchelausflug teil sowie dem Halbtagesausflug nach Lily Beach (mit der Alibi-Schildkrötenaufzucht, die für uns eher Tierquälerei ist) und der benachbarten Einheimischeninsel Dangheti. Ansonsten wird noch ein Ganztagesausflug angeboten sowie Fischen (early morning, evening und night fishing).
Leider wurde nicht über die Kleiderordnung informiert (weder mündlich bei der Begrüssung durch die Reiseleitung noch schriftlich auf den Aushängen, wo man sich eintragen musste), so dass diverse Frauen «halbnackt» (Minirock und bauchfreiem Spaghettiträger-Shirt) die Einheimischeninseln besuchten...

Leider war der Barbeque-Ausflug auf die Robinson-Insel Thellega (immer sonntags) schon bei unserer Ankunft soweit überbucht, dass wir auch am darauffolgenden Sonntag nicht teilnehmen konnten; der Ausflug wurde gar nicht mehr ausgeschrieben.
Leider keine Schnorchelausflüge zu Manta- oder Walhai-Points.

Alles in allem waren es wiedermal wunderschöne 14 Tage, die viel zu schnell verflogen. Vilamendhoo können wir mit Einschränkungen (Lärm, viele Mücken) empfehlen, werden aber beim nächsten Mal gerne eine neue Insel kennenlernen.

Bei Fragen ruppgrau<a>gmx.ch
 


 

Reisebericht Vilamendhoo 5.10. - 19.10.2007

Hi@all

anbei unser Reisebericht und unser Fazit vorab:

Auch wer nur relaxen oder schnorcheln möchte, dem können wir Vila echt weiterempfehlen.
Wir finden aber: für Singels nicht so geeignet. Da dies unsere erste Malediveninsel war, und wir gerne noch mehr kennen lernen möchten, werden wir das nächste Mal eine andere Insel besuchen. Aber irgendwann werden wir sicher noch mal nach Vilamendhoo kommen

Zurück aus dem Paradies
Ein wunderschöner, traumhafter Urlaub auf einer typischen Robinsoninsel liegt hinter uns.
Wir haben wunderbar relaxt, viel gelesen, viel entdeckt, geschnorchelt, sehr gut gegessen, super nette Leute kennen gelernt, nur barfuss gegangen�. Das Personal von Vila & Reiseleitung von Thomas Cook, Christine waren auch Klasse. Die anfängliche Befürchtung, einen Inselkoller zu bekommen, verwandelte sich eher ins Gegenteil: wir wollten gar nicht mehr weg
Und wir haben super liebe neue Freunde dazu gewonnen: Nicole & Matze, Ihr seid einfach toll

Anreise:
Wir zählten schon die Tage, Stunden, bis zu unserem 1. Maledivenurlaub.Am 5.10. war es dann endlich soweit. Völlig ausgebrannt und urlaubsreif flogen wir um 22.30 Uhr mit der Qatar von München über Doha nach Male.Wir hatten auf allen Flügen vorreservierte Plätze 10 A,B, 12 A,B und 11J,K.Jeder hatte seinen eigenen Bildschirm und so haben wir uns die Zeit mit Filmchen schauen und schlafen vertrieben. Um ca. 5:20 landeten wir in Doha, dort hatten wir 2 Stunden Aufenthalt, bis es dann nach Male weiter ging. Nach weiteren 4 Stunden landeten wir dann um 14:30 Uhr über pünktlich in Male. Schnell ging�s dann zur Passkontrolle und zum Gepäck. Wir wollten gleich die ersten sein am MAT Schalter. Doch was war? Unsere Namen erschienen nicht auf der Liste für das Airtaxi und die TC Reiseleitung war auch nicht vor Ort. Schließlich kümmerte sich dann der Oberboss von Maldivian Air Taxi darum und es stellte sich raus, dass wir bereits mit der Frühmaschine aus Doha erwartet wurden und deshalb keiner da war. Nach einigem Hin und Her (erst sollten wir über Lily Beach per Wasserflugzeug und Dhoni nach Vila gebracht werden) bekamen wir dann doch noch unseren Platz in unserem im Wasserflieger nach Vilamendhoo, mit Zwischenlandung im Nobel Ressort MALDIVES RETREAT & SPA. Wir mussten zwar Übergepäck bezahlen (hatten insgesamt 54 Kg mit Handgepäck) aber das war uns dann auch wurscht. Unsere Koffer waren dann im Wasserflieger nach Lily Beach und sollten dann nach Vila gebracht werden. Achja, und es regnete hin und wieder. Aber wir waren optimistisch und zählten auf die kommenden Tage.
Um ca. 17:30 Uhr sind wir dann im Regen endlich auf Vilamendhoo angekommen.
Am Steg wurden wir herzlich vom Vilamendhoo Empfangskomitee begrüßt, bekamen eine Blume, ein heißes Tuch und an der Rezeption unsere Kokosnuss. Unsere Koffer, die über Lily Beach nach Vila kamen, waren auch schon da.

Als uns Shafique, ein Reiseleiter dann den Schlüssel für unseren Bungi gab, waren wir überglücklich. Wir hatten vorab bei Saud von der Reservierung um einen Bungi im Bereich 127 -135 gebeten. Und es hat geklappt. Damit waren alle kleinen Aufreger wegen des Wasserflugzeuges vergessen

Bungis
Wir bekamen den Einzel Superior Bungi 127 mit halboffenem Bad und Strohdach auf der Südwestseite. Unser Roomboy Hussein hat uns zu unserem Bungi begleitet. Wir waren sehr zufrieden, halboffenes Bad, Bett, Schrank, Schreibtisch, alles da was man braucht.

Vorm Bungi eine Schaukel und ein eigener Strandabschnitt, den wir mit 125/126 teilten, was uns aber nicht gestört hat. Die Bungis 113 - 126 waren mit geschlossenen Bädern darunter auch die Deluxe Bungalows mit Ziegeldach. Wir wollten gerne einen Bungi mit offenem Bad und Strohdach, darum haben wir uns bewusst gegen den Deluxe Bungi entschieden. Der Platz im Superior Bungi reichte uns vollkommen aus, zumal wir eh nur zum Schlafen darin waren. Als wir uns am nächsten Morgen aus unserem Bungi kamen, strahlender Sonnenschein, der Strand, das Meer, alles sah aus wie im Bilderbuch. Nach anschließendem Inselrundgang waren wir uns einig: die Südwestseite, also Bungis 113 -141 ist die schönste Seite. Mit unserem Roomboy waren wir nicht ganz so zufrieden. Er war nicht wirklich freundlich, füllte die Minibar nur auf, wenn wir ihn darauf hinwiesen. Wie andere bereits auch schon berichteten, machte er immer dann das Zimmer, wenn wir uns noch ein bisschen ausruhen wollten oder noch gar nicht fertig waren, etc. Das nötige Feingefühl, das es gerade unpassend ist, hatte er jedenfalls nicht und das �do not disturb� Schild wurde auch permanent ignoriert. Auch darauf wiesen wir ihn hin und ab da an funktionierte es einigermaßen. Am Trinkgeld und den �give aways� kann es auf keinen Fall gelegen haben, doch diese täglichen Gaben haben wir dann eingeschränkt. Dafür hat der Gärtner immer ein nettes Wort übrig gehabt und uns öfter eine Kokosnuss aufgeschlagen und zum Trinken gebracht.

Verpflegung/Restaurant/Bars
Restaurant: Fliesenboden
Wir hatten AI gebucht und für uns war es genau das richtige, da es für uns ein Relaxurlaub war zu dem Schlemmen dazu gehört. Die 3 USD für die große Flasche Wasser zum Mitnehmen haben uns nicht gestört. Wir wollten eben nicht wegen jedem Glas zu Bar laufen. Auch haben wir hier und da mal einen Drink genommen, der nicht in AI enthalten war. Für uns ist das absolut ok gewesen. Die Küche hat von uns ein riesengroßes Kompliment und entsprechend Tip bekommen. Das Frühstück war eher einheitlich, jedoch immer für jeden etwas dabei. Für mich als wenig bzw. nur Obst Frühstücker absolut in Ordnung, zumal es ja bald wieder Mittagessen gab

Mittag und Abendessen waren sehr abwechslungsreich, lecker und reichlich. Täglich verschiedene Currys, Suppen, frisches Gemüse, Kartoffelbrei, Kartoffeln, Pasta, Reis, verschiedene Saucen, großes Salatbuffet, gegrilltes Fleisch, Fisch�Von den Desserts waren die verschiedenen Mousse ein wahres Gedicht

Wir haben schon 2-3 Kg mehr mit heim genommen. Das ist aber absolut ok, da wir mit dem Urlaub auch das Rauchen aufgegeben haben. Der Service war super nett. Zuerst saßen wir im Service von Janyf. Er wusste immer was wir trinken wollten. Gegen Ende wechselten wir in den Service von Ibrahim, da wir gerne mit unseren neuen Freunden Nicole und Matze zusammen sitzen wollten. Ibrahim war immer lustig, hatte immer einen Joke auf Lager und wusste immer über alles Bescheid plappern AM letzten Abend wurde unser Tisch schön mit Blüten dekoriert.

Sunset Bar
Drinnen Sandboden, Korbstühle, draußen, Holzstühle
Gegen 17:00 Uhr gingen wir immer zur Sunset Bar. Hier gab es immer einen Nachmittag Snack (Kuchen, kleine Sandwiches, Wrapes..) wenn man AI gebucht hatte. Nur musste man aufpassen, dass die Stücke die man sich auf seinen Teller tat, nicht von der Rabengang geklaut werden. Hier wurden wir von Imran bedient, der einen super Service machte und uns jeden Wunsch erfüllte. In der Sunset Bar saßen wir immer zum Sunset und nach dem Abendessen noch auf einen Absacker. Einmal machten wir eine kleine Beachparty zu viert mit Mp3 Player, Minibox und reichlich Wodka Lemon

Dann gibt es noch die Main-Bar, zwischen dem Restaurant und der Rezeption sowie auch der große Fernsehraum in dem wöchentlich das Krabbenrennen stattfindet.

Hausriff/ Schnorcheln:
Da wir bisher keine Taucher, sondern nur Schnorchler sind, können wir über die Tauchbasis nichts berichten. Wir sind meistens am Hausriff geschnorchelt und haben viele schöne Fische, wie Doktorfische, Papageienfische, Anemonenfische, Drückerfische, Trompetenfische, Steinfische u.v.m gesehen. Fisch
Als wir auf einem Schnorcheltrip mitgefahren sind hat unser Dhoniskipper den richtigen Riecher gehabt: Zwei Walhaie wurden gesichtet. Wir sprangen vom Dhoni und tatsächlich, wir sahen einen großen und einen kleineren Wahlhai. Damit nicht genug: ich habe noch eine 3er Formation Mantas gesehen und das beim Schnorcheln!
Als wir das erzählten, blutete so manches Taucherherz.
Dann hörten wir noch Delphine unter Wasser. Leider haben wir sie nicht gesehen, nur einmal von weitem. Der Walhai jedenfalls schwamm noch an dem Nachmittag in der Lagune also Südwestseite entlang. Einfach toll, toll, toll das Erlebnis. Diejenigen, die den teuren Manta bzw. Walhaispot gebucht und nichts gesehen haben, hat es verständlicherweise super geärgert. Einmal haben wir auf Thellega noch eine Riesenschildkröte sowie wunderschöne Korallengärten gesehen. Also, beim nächsten Maledivenurlaub werde ich das Tauchen anfangen, das steht fest.

Leider war unsere Unterwasserkamera nicht die Beste. Die Mantas kann man auf den Bildern nur als Umriss sehen

Wetter:
Wie bereits erwähnt hat es bei Ankunft in Hulule und auf Vilamendhoo geregnet. Auf Vila teilte man riesengroße Regenschirme aus. Wir dachten schon, oh Gott, hoffentlich behalten die zahlreich verfolgten Wettervorhersagen aus Deutschland nicht Recht. Jedoch ab Tag 2 war wunderschönes Maledivenwetter, mit viel Sonne, paar Wölkchen und es wehte immer ein Lüftchen, was sehr angenehm war. In den 14 Tagen gab es ab und zu mal einen Schauer, meist nachts oder tagsüber paar Minuten. An 2 Tagen war es bedeckt und schwül. Ansonsten war für die Regenzeit Traumwetter!!!

Ausflüge:
Wir haben den Snorkeling Dhoni Trip, Night Fishing (AI), Halbtagesausflug nach Dangheti und Lily Beach (AI) und BBQ auf Thellega mit gemacht. Wir fanden die Trips schön, lustig und sehenswert und romantisch.

Wenn ihr Fragen habt, wir beantworten sie gerne, hier im Forum sharyB
Sarah & Jörg

Bilder zum Bericht gibts hier: Bilder Vilamendhoo Oktober 2007
 

 


 

Vilamendhoo 04 / 2007

ein halbes Jahr später raffe ich mich nun endlich mal auf um einen ausführlichen Reisebericht zu schreiben...das erste Mal Malediven, Rückblickend kommt es mir wie ein schöner Traum vor...

nachdem ich meine Schnorchelleidenschaft im Mittelmeer endeckt habe reifte ganz schnell der Entschluss mal dort Urlaub machen wo es richtig was zu sehen gibt, Malediven sollen ja das non plus Ultra sein, kaum stand die Entscheidung fest, hat man die Qual der Wahl welche Insel soll es denn nun sein? Das Forum hier und die vielen Reiseberichte haben uns sehr geholfen!

Zur Auswahl standen dann Angaga, Velidhu und Vilamendhoo. Leider mussten wir im Reisebüro feststellen das hier nix ist mit nächsten Monat losfliegen, alles ausgebucht. Dann eben 5 Monate Vorfreude! Vom Reisebüro direkt zum Optiker, ich habe mir Kontaktlinsen verpassen lassen, die passen besser unter die Maske :-) Ein Stück neue Lebensqualität.

Anreise:
es war unsere erste Fernreise und für meine Frau auch der erste Flug. Geflogen sind wir mit Condor in der Holzklasse, LTU haben wir bewusst gemieden nach den vielen negativen Berichten. Die Maschine war allerdings furchtbar alt, dafür hatten wir einen sehr ruhigen Flug von Frankfurt aus. Von Lindau nach Frankfurt sind wir kurzentschlossen mit der Bahn gefahren da die Reisezeit mit dem Auto genausolange dauert, das Ticket sowieso dabei war und die Anreise mit der Bahn reisetechnisch versichert ist! Das heißt, falls es ernsthafte Probleme gibt sorgt der Reiseveranstalter für den nächsten Flug.
Die knapp 10 Stunden Nacht-Flug kamen mir wie eine Ewigkeit vor, nach 6-7 h hatte ich sowas von keiner Lust mehr auf diese Rumsitzerei, ich bin öfters aufgestanden und habe auch mit meiner Frau öfters mal die Plätze getauscht. Richtig schlafen konnten wir leider auch nicht. Über den Indischen Ozean hatten wir am frühen Morgen einen traumhaften Sonnenaufgang genau auf unserer Seite.

Hulule:
endlich gelandet, immer den Massen hinterher, zuerst in den Bus und dann in die Schalterhalle zum Pässe abstempeln und durch.
Am Ausgang aus dem Sicherheitsbereich wurden wir sogleich von einem netten Herrn von Thomas Cook begrüsst welcher unseren blauen Kofferanhänger erspäht hatte, sehr vorbildlich! Während wir uns alle sammelten um mit dem Speedboot nach Vila zu fahren habe ich meine ersten 4$ ausgegeben für eine leckere Mango-Eiskugel.
Ich fand den Preis anfangs schon etwas spitz, aber wenn man in Euro umrechnet und dann noch bedenkt das die Kugel 3x grösser war fand ich es sehr ok für einen Flughafen. An der Sammelstelle habe wir auch gleich Kontakt geknüpft zu 2 Pärchen mit welchen wir uns dann später regelmässig auf der Insel verabredet hatten.

Speedboottransfer:
vollkommen problemlos, das Ding schmeißt eine riesen Welle nach hinten und hopst dann über die Wellen mit einem Affenzahn. Im Nachhinein würde ich gerne wissen wie schnell wir denn waren... Wir haben ganz hinten auf einer sehr guten Polsterung gesessen, die verschiedenen leuchtenden Farben des Meeres bewundert und die gut 1,5 h hinter uns gebracht. Das nächste Mal ist dann der Wasserflieger dran!

die Insel:
Die Landung auf der Insel war Bilderbuchmässig, sattes Grün, ein schicker Holzsteg ragt heraus, leuchtend blaues Wasser mit vielen bunten Fischen von denen einige schon beachtlichte Ausmasse hatten, und viele Wasserratten schnorchelten herum. Unvergessen!!! Von den Bungies habe ich noch nichts gesehen, die waren alle leicht zurückversetzt. In der grossen offenen Empfangshalle durften wir Platz nehmen und bekammen eine frische kühle Kokosnuss zum trinken. Kurz noch die Anmeldeformalitäten ausfüllen und dann brachte uns ein Insulaner zu unseren Bungie. Das Gepäck wurde mit Handwagen hinter uns her gekarrt. Wir waren sehr neugierig wohin es uns verschlägt, wir hatten De Luxe gebucht und haben auch auf eine bevorzugte Lage gehofft. Wir sind echt lange durch den Urwald und ich habe mich schon gefreut da es offensichtlich auf die östliche Inselspitze zugeht, nordöstlich Bungie Nr 36 ist es dann geworden. Echt schick, stilvoll eingerichtet, ein riesen Bad (leider nicht halboffen) genügend Ablagemöglichkeiten für alle Badutensilien (im Gegensatz zu den meisten deutschen Hotelzimmern) Unser Führer und der Gepäckboy bekamen gleich ihr Trinkgeld.

Sehr erschöpft nach fast 24h Reisezeit haben wir uns auf das Bett fallen lassen. Ich habe kurz geruht da bekam ich eine Unruhe in mir, ich bin jetzt endlich hier und penne rum? ab ans Wasser! Was dann kam war ein richtiger Schock für mich, eben freue ich mich noch über die kleinen Einsiedlerkrebse welche da rumkrabbeln, da sehe ich dahinter eine kleine Betonmauer und statt Maledivensand Riffplatten! Ich konnte es echt nicht fassen! Ich habe schon überlegt ob ich das gleich reklamieren soll, doch die riesigen Strand-Krabben haben mich gleich in den Bann gezogen. Später habe ich mitbekommen das es noch mehr Gäste gab welche umziehen wollten, das war jedoch nicht möglich da die Insel am Anfang unseres Urlaubes (12.04.07) ausgebucht war. Wir haben dann gar nicht nachgefragt und uns damit arrangiert.
Wir haben schnell festgestellt das jede Lage auf der Insel seine Vor- und Nachteile hat. Wir hatten an der Ostspitze eine himmlische Ruhe, fast keine Spaziergänger, fantastische Sonnenaufgänge und der Traumstrand befand sich auch gleich hinter unserem Bungie, ca 30m an der südöstlichen Seite. Dagegen herrschte Richtung Westspitze (Sunsetbar) von beiden Seiten ein regelrechter Durchgangsverkehr...

Das Zimmer wurde 2 mal am Tage unaufällig saubergemacht, wir waren meistens beim Essen. Für Trinkgeld habe ich bei meiner Bank 100 Euro umgetauscht und so habe ich jede Woche den Roomboy und unseren sehr aufmerksamen Kellner Syrazh mit je 10 $ beglückt. Ansonsten habe ich einzelne Dollarnoten nach Bedarf an der Sunsetbar und den morgendlichen Laubfegern zukommen lassen. Gerade der Laubfeger hat sich sehr gefreut und mir dann fast jeden Morgen mit einem breiten Grinsen zugewunken.

Verplegung:
auf das Essen war ich sehr gespannt nach all den tollen Berichten hier. Riesiges Buffet und ich konnte mir Anfangs gar nicht vorstellen das es da noch möglich ist Abwechslung reinzubringen.
Wir gehörten zu der sehr seltenen Spezies auf der Insel welche "nur" HP gebucht haben. Kann ich unbedingt nur empfehlen!!! Alle die wir kennengelernt haben hatten sich für AI entschieden. Interessanterweise hat aber jeder geglaubt es "richtig" gemacht zu haben :-) Wer sich mit lokalen (und leider auch übelriechenden) Rotwein zufriedengibt, Tetrapack O-Saft gerne trinkt, keinen Capuchino mag und die guten Cocktails auch nicht will kommt damit vielleicht klar.
Es sorgte tatsächlich in der gemütlichen Runde am Abend für Aufsehen das ich mir einen Martini und meine Frau einen Capuchino bestellt haben " den müsst Ihr doch extra bezahlen!" bekamen wir verwundert zu hören. "Wir müssen als HP Gäste alles bezahlen was wir hier bestellen"...Wenn man als HP Gast einen O-Saft bestellt wird dieser frisch gepresst und kommt nicht aus dem Tetra-Pack! Dieser Saft schmeckte mir dermassen gut das ich direkt hintereinander 3 Stück getrunken habe :-) Das war bis jetzt der beste O-Saft meines Lebens :-)

In der Mittagszeit, wenn alle AI Gäste sich über das Mittagsbuffet hermachen, sind wir in der Sunsetbar verschwunden und haben gegrillten Langustenschwanz mit einem guten australischen Weißwein genossen. Die Weinkarte ist sehr gut und international, die Preise sind verhältnissmässig günstig. Das Lobster Menü kam so um die 25 oder 29$ .Dem Kellner hat das offensichtlich auch viel Spass gemacht, wir waren meistens alleine. Überhaubt fiel uns die Aufmerksamkeit der Kellner positiv auf, ich brauchte nur einen Kellner anzusehen und bedeutungsvoll nicken sofort war er zur Stelle. Oft haben wir Mittags auch nur eine Kleinigkeit genommen da der Hunger sich bei der Wärme in Grenzen hält.
Noch ein Schlusswort zu den Kosten als HP Gast, ich habe es kurz gerechnet: der Aufpreis für AI für 2 Personen und 2 Wochen beträgt knapp 1100 $ . Wir habe eine Schlussrechnung von 700 $ gehabt und bei weiten exlusiver gegessen und getrunken. In den 700 § sind auch noch kostenplichtige Ausflüge und etwas aus dem Souveniershop dabei! Wer allerdings jeden Abend besoffen ins Bett gehen möchte ist mit AI wahrscheinlich besser dran. Der Alkohol zieht aber auch ganz schön rein in der Wärme. Nach einem Caipirinha war ich schon breit, sonst trinke ich immer so 2-3 Stück nacheinander.

Wetter
fast langweilig schön: am ersten Tag ein 2 min Schauer tagsüber, ansonsten schwühlheiss, sonnig bis leicht bedeckt und schwacher Wind. Wasser war sehr klar und nicht trüb und richtig warm. Du kommst du nach knapp 2 Stunden aus dem Wasser und frierst nicht, echt klasse!

Unterwasserwelt:
ich bin ja noch ein Neuling, vorsichig und langsam bin ich das erste Mal in das warme Wasser in der Lagune vor unserem Bungie gestiegen. Anfangs war ich alleine, meine Frau hat erst nach 2 Tagen angefangen mitzuschnorcheln. Der erste grössere Fisch war ein Gelbflossendrücker, gleich erkannt, ich habe ja auch ein halbes Jahr Zeit gehabt meinen Indischen Riffführer zu studieren. Echt schöner Fisch. Ich komme zur Riffkrone und die Viecher werden immer grösser. Dann überholt mich links so ein fetter neugieriger Papageifisch so das ich erstmal vor Schreck in meinen Schnorchel gebrüllt habe. Ich habe aber schnell gelernt das alle Fische, auch die grossen einen riesigen Respekt vor Menschen haben und so habe ich mich auch schnell wohl gefühlt unter Wasser. Gesehen habe ich fast alles was das Herz begehrt, ich bin mit dem Riesendrücker Bruno um die Wette geschwommen, habe einen ausgewachsenen Riffhai in die Augen geschaut, Schildkröten, Rochen, Muränen, riesige Muscheln und ein armdicker Flötenfisch ist eine ganze Weile mit mir mitgeschwommen. Auch die giftigen Viecher wie Steinfisch und Feuerfisch waren alle zu sehen. Was mir versagt blieb war der Manta auf unserem 40$ Manta-trip. Schade, war aber trotzdem ein schöner Ausflug. So einen Schiffshalter hätte ich ja auch gerne persönlich kennengelernt, vielleicht beim nächsten Mal. Bei dem Manta-trip ist mir meine gute alte IXUS V2 abgesoffen, da ging alles etwas schnell und ich habe den Aquapack nicht richtig verschlossen. Ich will die Kamera unter Wasser einschalten und sehe das mein Beutel ein Aquarium ist. Halb so schlimm, ich habe soviel fotografiert in den ersten 4 Tagen, ich wäre in der Bilderflut sonst komplett erstickt. Ich habe einen kleines Subnotbook dabei gehabt und hatte alle Bilder überspielt so das es zu keinem Datenverlust gekommen ist. Ausserdem ergab sich die Möglichkeit Bilder mit anderen auszutauschen, war auch ganz praktisch!
Bei einem gemütlichen Plansch mit meiner Frau am Strand ist eine Strandmuräne (gelb-weiss-gefleckt) direkt mit Körperkontakt hinter ihr lang geschwommen. Morgens und abends waren regelmässig junge Riffhaie zu sehen. Besonders gut abends am Landungssteg, da dieser gut beleuchtet ist und das Wasser darunter auch gut ausgeleuchtet hat.
Was unter Wasser gut ankommt ist Fischfutter. Ich weiss nicht ob das ein guter Tipp ist, ich habe aber regelmässig mir etwas Brot seitlich unter die Badehose geschoben und vor Ort unter Wasser dann herausgeholt und aus der geschlossenen Faust verteilt. Du siehst das Meer vor lauter Fischen nicht mehr :-) wenn dann alles alle ist wird dann an mir rumgezupft :-)
Ein Erlebniss der besonderen Art am 2. Tag: Missing Person!!! Ein Schnorchler wurde vermisst am Exit 10. Der von Bungi 36. Einige Leute und das Management stand an unserem Bungi weil ich vermisst wurde. Das Motorboot vom Sportcenter sollte auch gleich auslaufen aber da war ich ja wieder, allerdings etwas verwirrt über den Trubel. Ich bin schräg rechts rüber zum Exit 10 und meine Frau hat mir von der Liege aus zugesehen. Dann ist Sie in den Bungi um 5min später mit einem Kaffee wieder rauszukommen. In der Zeit bin ich am Exit 10 links abgebogen und am Hausriff bis zum Westende an der Sunsetbar zu schnorcheln. Somit war ich schnell außer Sichtweite und mein Frauchen hat mich vermisst. Wenn man dann noch andere Urlauber anspricht gerät alles ausser Kontrolle. Die haben dann sofort bei der Reception angerufen und den Notstand verhängt. Ist doch erst gestern auf einer anderen Insel ein Schnorchler wirklich verschwunden! Zurück bin ich von der Sunsetbar zu Fuss, und dann Stand dort die versammelte Mannschaft, kurzes Händeschütteln, alles wieder ok. Oweia...

Fazit:
es war ein ganz besonderer Urlaub welcher einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Vilamendhoo ist auf jeden Fall zu empfehlen und obwohl ich keinen Vergleich ziehen kann würde ich wieder dorthin gehen. Der weit verbreitete Maledivenvirus hat uns nicht sofort erfasst, die Fliegerei finden wir echt belastend und ist wohl auch das grösste Handycap. Doch jetzt, nach einem halben Jahr denke ich wehmütig an diesen Urlaub zurück und möchte wieder in die warme Lagune springen und mit Bruno um die Wette schwimmen...

Username Maledivenforum: Blizzard
 


 

Vilamendhoo 14.07.-29.07.2007

"bei dem Wetter jagt man nicht mal einen Hund heraus".... jedenfalls trauten sich nichtmal die Barfußflieger des Maledivian Air-Taxis bei dem strömenden Regen den Flieger zu verlassen...

Doch von Anfang an. Unser elfter Malediven-Trip sollte wieder eine "neue" Insel zum Ziel haben. Diesmal hatten sich meine Tochter Jana, Jawed, ihr Freund und ich Vilamendhoo im südlichen Ari-Atoll ausgesucht. Bis auf die Unannehmlichkeiten des Frankfurter Flughafens (eine einzige Baustelle mit kilometerweiten Umwegen) ging es pünktlich mit dem Condor-Direkt-Flieger nach Male um 20.15 Uhr los. Am Frankfurter Flughafen herrschte super Sonnenwetter vor! Am nächsten Morgen auch pünktlich in Male gelandet. Das Wetter sah entgegen dem Wetterbericht gar nicht mal so schlecht aus! Nach zwei Stunden Warten dann endlich mit dem Air-Taxi los Richtung unserer Destination! Beim Start noch super Sonnenschein! Doch dann auf dem Flug wurde es immer wolkiger. Nach "Zwischenlandung" bei Lily Beach und Ladung bei Vilamendhoo kam dann der Monsunregen plötzlich und so dicht, dass wir das Wasserflugzeug für eine 1/4 Stunde nicht verlassen konnten, da man zu diesem Zeitpunkt nicht wußte, ob sich unterhalb des Fliegers oder darüber mehr Wasser befand! Mit dem Boot dann in einer kurzen nicht Bindfädenregen-Phase abgeholt und völlig durchnässt mit 3 anderen Gästen das doch für Malediven-Verhältnisse recht große Eiland erreicht. War dies etwa unsere Trauminsel für das Jahr 2007? Wir konnten es gar nicht so recht glauben, da ich mich eher nach einer wärmenden Dusche sehnte! Doch das Unglück wollte uns zumindest am Anfang unseres Urlaubs nicht verlassen. Die mit mindestens 3 e-mails "vorbestellten" Bungalows an der Süd-Ost Seite bekamen wir nicht. Im Gegenteil: es sei gar kein e-mail angekommen! Wir bekamen 2 Bungalows auf der Nordseite (45, 46, glaube ich). Jedenfalls konnte man es dort im Innern nicht lange aushalten, da die Zimmer-Decken voller Schimmel waren und der Freund meiner Tochter (Allergiker) Hustenanfälle ohne Ende bekam.

Wir reklamierten umgehend an der Rezeption, bekamen aber zur Auskunft, dass sich die "freien" Bungalows auf der Süd-Ost-Hälfte z.Zt in Reparatur befänden und man uns keinen Ersatz anbieten könne. Einen dermaßen vergammelten Bungalow, hatte ich in keiner der vorherigen 10 anderen Inseln gesehen, geschweige den "riechen" müssen. Nicht nur ekelerregend sondern gesundheitsgefährdend sind solche Schimmelpilze! Zum Glück erreichten wir Christine, die Thomas Cook -Reiseleitung, die Abhilfe versprach. Tatsächlich konnten wir dann doch noch am selben Nachmittag in die im Süd-Osten der Insel gelegenen Bungis 24/25 wechseln. Diese waren dann zwar auch nicht gerade die Neuesten, aber vollkommen sauber geputzt und ohne Schimmel. Auch der Regen ließ dann gegen Abend nach und die Hoffnung auf einen doch ganz guten Urlaub wuchs wieder. Leider ist auch schöne Sandstrand nicht zu dieser Jahreszeit an dieser Stelle der Insel aufzufinden. Von der Ostspitze abgesehen, gibt es lediglich im Süd-Westen den "Prospekt"-Strand. Die Klima-Erwärmung macht sich hier bereits enorm bemerkbar. An vielen Orten der Insel (vor allem der Nordhälfte) wird mit Sandsäcken versucht dem Abbau der Lagune durch das Meer zu trotzen, doch ist dies natürlich nicht der Traumstrand, den man sich erhofft, wenn man Urlaub auf den Malediven macht! Zumindestens an der Westspitze gibt es eine größere Sandanhäufung vor der Sunset-Bar. Von dort kam bei unserer Ankunft aber "no sun", dafür aber das schlechte Wetter, was von Nord-West mit immer neuen Regenwolken gegen die Insel anrannte. Aber was soll man in der Regenzeit auch erwarten? Nun, die ersten 4 Tage war es ausgesprochen regnerisch, bis auf ein paar Phasen, wo es etwas aufklarte, vor allem abend und nachts - umgekehrt wäre es uns lieber gewesen. Dann hatten wir aber doch noch recht schöne Tage mit viel Sonne, aber auch plötzlichen Regengüssen, die allerdings nicht von langer Dauer waren. Schließlich dann Sonntag früh bei schönstem Sonnenschein wieder nach hause.

Abgesehen davon, dass wir nie eine Insel zweimal besuchen würden, würde ich nicht noch einmal Urlaub auf Vilamendhoo machen. Die Insel ist doch sehr in die Jahre gekommen und bedürfte einer gründlichen Sanierung. Einige der sogenannten Superior-Bungalows (vor allem die der Nordseite) verdienen das Attribut superior bestimmt nicht - Schimmelpilze haben in Bungalows nichts zu suchen. Da hilft auf kein Überstreichen mit Klarlack! E-mail Versenden, mittlerweile Standard auf den Malediven funktioniert auf Vilamendhoo weder in die eine noch in die andere Richtung. Von den mails, die ich wegschickte hatte keine einzige Deutschland erreicht. Und auch die mails unsere zu hause gebliebenen Freunde kamen nie auf Vilamendhoo an. Ein Fax erreichte mich tatsächlich auf der Insel (mit drei Tagen Verspätung). Doch der absolute Höhepunkt aller Peinlichkeiten war das Tankschiff, dass die Generatoren betankte. Als dies der Fall war, roch es über etliche Stunden lang intensiv nach Diesel. Dieser penetrante Geruch verteile sich von der Mitte (Anlegestelle des Tankschiffes) bis zur Ostspitze der Insel, wo man an diesem Tag nicht an den Strand konnte, so unangenehm war der Gestank. Dass hier - laut Management - lediglich "ein paar Tropfen" Diesel in das Wasser gelangt sind, kann ich nicht glauben, da auch ein schimmernder Film auf dem Wasser lag. Zwar war der bereits nach 2 Stunden durch die Strömung wieder abgetrieben, aber vom Urlaubsparadies ist man in solchen Momenten doch sehr sehr weit entfernt.

Jedoch gab es auch erfreuliche Aspekte auf Vilamendhoo: das Riff ist tatsächlich eines der schönsten, dass ich nach El Nino (Eriyadu war allerdings noch schöner) gesehen habe. Viele kleine Schwarzspitzen-Haie, Kofferfische, Rochen, Muränen, jede Menge Drücker, Papagaienfische, Hornhechte, Doktorfische, Barsche und eine Vielzahl anderer Riff-Fische kann man schon beim Schnorcheln sehen. Auch die Krallen erholen sich wieder und sogar eine Anzahl von Annemonen war zu sehen - noch wesentlich besser am Außenriff! Die Clownfische in den Annemonen hatten gerade "Nemo"-Nachwuchs, was besonders schön anzusehen war. Getaucht sind wir diesmal nicht, da sich Werner Lau leider von der Insel zurückgezogen hat und die großen Gruppen an Tauchern im Verhältnis zu einem oder zwei Tauchlehrern uns davon abhielten einzuchecken! Aber auch beim Schnorcheln sieht man doch sehr viel. Gerade am Außenriff (etwa 400 Meter entfernt ) gab es doch noch den einen oder anderen Groß-Fisch zu begutachten. Dank Ahmed vom Wassersportzentrum, der uns mit seinem Speedboot dorthin brachte. Überhaupt hatten wir mit Ahmed viel Freude und neben Wasser-Ski, Windsurfen und Flying Fish noch einen schönen Ausflug mit unglaublich vielen Delfinen, sowie einer Sandbank mit einer großen Anzahl von Möwen-Nestern. Danke Ahmed! Proffesionell war auch die Bedienung im Restaurant. Wir hatten zwar "nur" Halbpension", aber das reichte uns vollends, da wir uns ab und zu einen Snack in der Sunset-Bar um die Mittagszeit gönnten. Najeeb, unser "waiter" im Hauptrestaurant war stets aufmerksam und schnell. Die kalifornischen Weine, die er uns servierte werden stets in meiner Erinnerung bleiben! Überhaupt war das Restaurant ein Genuß, wenngleich an manchen Tagen der Fisch schnell "aus" war. Und natürlich wiederholt sich innerhalb von 14 Tagen so manches Menü am Buffet. Doch war es stets schmackhaft und abwechslungsreich. Auch der Roomservice war Dank unserem Roomboy Irushad ausgezeichnet, jedoch war er in Hinsicht auf meine Tochter und ihren Freund hier und da etwas zu neugierig! Wenn man Vilamdhoo bucht, sollte man versuchen die Bungalows ab der Mitte der Insel süd-westlich gehend (Tauchschule usw) zu buchen. Diese haben (zumindest im Sommer) einen schönen Sandstrand.

Insgesamt haben wir natürlich versucht uns den Urlaub nicht verderben zu lassen. So verließen wir die Insel doch recht wehmütig, wären noch gerne ein paar Tage länger geblieben. Laut dem Inselmanager Waheeb wird die Insel in ca. 2 Jahren geschlossen und umstruktuiert. Bleibt zu hoffen , dass dies im "Guten" geschieht und nicht wieder eine neue "One And Only" entsteht, so ähnlich wie es mit Rethi Rah einmal vor kurzem der Fall war. Luxusurlaub nur noch für die Obersten 10.000? Leider auch ein Trend, der auf den Malediven Einzug hält.

Bilder (schöne und Schimmelbilder) auf Anfrage per e-mail von peter.palettaATt-online.de

Bilder unter:
http://www.raresingles.de/Vila/

 


 

Vilamendhoo 09.-21.06.2007

Leider zurück von Vilamendhoo hier nun mein Bericht.

Ich war alleine auf die Malediven aufgebrochen, habe aber einen traumhaften Urlaub mit vielen super Leuten genossen.

Flug:
Von Nürnberg ging es mit Verspätung nach Frankfurt. Dort ging es mit einem nicht ganz ausgelasteten Condor-Flieger ab Richtung Male. Der Flug verlief ruhig und das Platzangebot im Flieger war dank der geringeren Fluggastzahl super.

Um ca. 09:20 Ortszeit war dann die Landung auf Male. Von dort ging es schnell durch die Immigration und den Rest. Ab zum Neckermann Schalter, dann zum Vilamendhoo-Schalter und weiter zum MAT. Dort hieß es ungefähr eine halbe Stunde warten. So um 11-11:30 war ich dann schon auf der Insel.

Der Empfang war wie schon von anderen erwähnt mit einer umgehängten Blume, einem kühlen Drink und einem Erfrischungstuch sehr angenehm.

Dann stellte sich Christine, die Reiseleitung vor. Hier konnte ich schon die ersten Kontakte schließen.

Ich hatte leider trotz Email Bungalow 38 auf der Nordseite erhalten, was sich aber im weiteren Verlauf doch als praktisch erwiesen hat. Wegen der geringen Gästezahl zwar verwunderlich aber okay.

Nach dem Mittagessen und dem ersten Inselrundgang gab es dann am Abend die German Information. Anschließend ging es an die Sunset Bar.

Am nächsten Tag trafen wir uns dann zum Schnorcheln und der Traumurlaub konnte richtig beginnen.

Violeta machte uns den Vorschlag, beim Wassersportzentrum das Waleshark-Snorkeling zu buchen. Nach ein paar Verschiebungen wegen des Wetters war der Tag irgendwann gekommen. Einen Walhai konnten wir sehen. Als wir dann sofort ins Wasser gingen war er leider verschwunden. Der Walhai wollte wohl doch nicht fotografiert werden :-)

Nach einer lustigen Bootsfahrt und strömenden Regens vor der Insel kamen wir dann nach Vila zurück.

Meistens gingen wir von der Sunset Bar treibend Richtung Tauchschulensteg schnorcheln, da das Riff dort sehr schön ist.

Shyraz unser Kellner im Restaurant wusste schon am zweiten Tag was wir gerne wie trinken. Das Essen war wie ich finde doch schön abwechslungsreich. Es gab viel Curry, Fisch und Beef, Potatoes, Gemüse usw. im Angebot. Das Highligt war jedoch das Dessert. Coconut Mousse, White Chocolate Mousse und ein traumhaftes Orange-Souffle waren die Highlights.

An der Sunset Bar war Mustafa für uns zuständig, der immer sehr freundlich war und einen perfekten Service bot.

Das Nachtfischen war auch gut. Am Anfang bissen die Fische, nach einiger Zeit waren sie aber wohl satt von den abgefressenen Ködern. Am Ende hatte leider keiner mehr einen Fisch gefangen.

Am vorletzten Tag fuhren wir nach Tellegha Island zum BBQ. Dies war wohl der schönste Tag von allen. Neben einem traumhaften Strand und lustigen Spielen zauberte uns die Crew ein super Essen herbei. Zum Schnorcheln war es mir fast zu seicht, man musste schon aufpassen nirgends anzustossen. Andere konnten am Riff außen wohl auch Schildkröten sehen. Später kam die Flut mit super Wellen, schnorcheln hab ich dann aber nicht mehr probiert. Es wurde dann mehr ein Badeurlaub aus dem Rest.

Am Nachmittag ging es zurück nach Vilamendhoo. Am Abend spielte dann die eingeflogene Amba-Band. Eine sehr gute Band mit gemischtem Angebot.

Am letzten Tag genoss ich nochmal die Sonne und musste mich leider von meinen liebgewonnen Menschen trennen, die zum Teil noch länger blieben.

Zur Insel:
Wunderschön naturbelassen. Im Inneren der Insel traf ich auf Flughunde, Echsen, Ameisen, eine Schlange, Krabben und diverse andere Tiere.

Das einzige was ich als nicht ganz so gut empfand waren die Kokosnüsse die direkt über den Wegen hängen und des öfteren mal herunter fielen. Man musste also schon aufpassen was über einem alles hing.

Der zweite Punkt war die teils doch schwache Ausleuchtung. Manche Wegstücke waren nicht beleuchtet, hier war meine LED-Lampe dann doch sehr nützlich. Nachts sollte man nicht zu schreckhaft sein, da einige Krabben mitten in der Insel herumwandern und blitzschnell rennen, wenn man ihnen nahe kommt.

Ansonsten kann ich aber nichts beanstanden.

Bungalow:
Richtig einfach eingerichtet. Bett, Schrank, Tisch, Nachttische, Bad und das war es eigentlich schon. Außen noch 2 Stühle und ein Tisch. Während meines Urlaubes wurden die Bungalows von 40 ab aufwärts teilweise frisch gestrichen. Was eventuell an innerer Arbeit getan wurde, konnte ich nicht sehen. Mit meinem Roomboy war ich nicht hundertprozentig zufrieden. Der Gärtner hielt die Wege vor dem Bungalow immer schön sauber.

Wetter:
Am ersten Tag heiter. Danach eher leicht bewölkt, mit sonnigen Abschnitten. Beim schnorcheln überraschte uns ein starker Regen, wir haben uns in das wärmere Wasser gelegt und es genossen.

Dazwischen gab es vielleicht mal ein oder 2 stärkere Stürme und ein kräftiges Gewitter. Teilweise hatten wir wunderbaren Sonnenschein, so auch auf Tellegha Island. Am Nachmittag wurde es meist bewölkter.

Fazit, super Wetter für die Jahreszeit, nach meinem Empfinden.

Ausflüge:
Tellegha Island BBQ ist ein Traum und nur zu empfehlen. Das Night-Fishing hat auch sehr viel Spaß gemacht.

All Inclusive:
Ich hatte All Inclusive gebucht und es auch nicht bereut. Wir tranken jeden Abend genügend alkoholisches an der Sunset Bar. Meist noch ein kleiner Burger am Nachmittag mit einem Kaffee.

Lediglich die Cocktails am Abend musste ich extra bezahlen. Mit 8 Dollar sind diese aber nicht teurer als bei uns. Dafür ist das Feeling am Strand viel besser. Ohne All-Inclusive wäre meine Endabrechnung wohl weitaus höher ausgefallen.

Hausriff:
Wirklich sehr schön. Zwischen Sunset Bar und Tauchschulen Steg gefiel es mir am besten. Dort ist mir im Wasser auch das einzige mal wohl Bruno oder Bruno 2 im Wasser begegnet. Ansonsten viele schöne Fische in allen möglichen Farben. Auch ein Octopus war in diesem Bereich.

Bei Exit 10 soll eine Schildkröte ihre Heimat haben, was die anderen auch gesehen haben.

2 Drücker konnten wir zwischen Welcome und Tauchschulen Steg beobachten. Ihnen kamen 2 Schnorchler sehr nahe, jedoch haben sich die Drücker dann verzogen.

Rückflug:
Chaos pur. In Male hatten laut Flugkapitän die Leute von der Servicefirma auf Male teilweise Flugplätze doppelt vergeben und es ging zum Teil sehr langsam bei Check-In und Security Kontrolle vorwärts. Mit circa 20 Minuten Verspätung verließen wir dann das Paradies. Ab und zu wurde das Flugzeug leicht geschüttelt, da wir Schlechtwetter auf dem Weg hatten.

Noch weit weg von Deutschland erklärte uns der Kapitän das in Frankfurt Land unter sei und alle innerdeutschen Anschlussflüge gestrichen seien. Wir sollen gleich den Zug nehmen. Einige Zeit vor der Landung wiederholte er dies, mit dem Zusatz das Fraport kein Gepäck mehr auslädt.

Auch nach der Landung erhielt der Pilot diese Info wohl weiterhin und gab sie an uns weiter.

Als wir ausgestiegen waren sahen wir jedoch das doch Gepäck ausgeladen wird. Hier hätte man sich eine bessere Kommunikation wünschen können. Auch mein Anschlussflug nach Nürnberg ging nach Nachfrage bei Lufthansa, jedoch mit knapp 3 Stunden Verspätung am Ende. Aber dies betraf alle Flüge an diesem Tag.

Fazit:
Es war ein absoluter Traumurlaub, der ohne die Leute die ich kennengelernt habe aber wohl so nicht möglich geworden wäre.

Ob ich Vilamendhoo nochmal wählen würde, weiß ich jetzt nicht. Alleine wohl eher nicht, zu zweit oder in der Gruppe schon. Die Malediven aber sicher. Empfehlen kann ich die Insel aber auf jeden Fall, vor allem für Leute die Ruhe suchen und nur schnorcheln oder tauchen wollen. Auf schnickschnack wurde bisher noch verzichtet, was jedoch nicht mehr allzu lange so sein wird, wenn man diversen Aussagen glaubt.

Ansonsten kann ich mich den vielen positiven Berichten nur anschließen!

Ollilein

 


 

Reisebericht Vilamendhoo 31.08.-15.09.2006

Anreise:
Am 31.08. war es endlich soweit. Es geht zum dritten Mal auf die Malediven!

Der Zubringerflug von Berlin-Tegel nach München verlief problemlos.
In München stiegen wir in die Condor (Boeing 767) um. Wie immer, haben wir unsere Sitzplätze schon vorreserviert. Die Plätze 33A und 33C waren also unsere.
Als sich der Flieger auf einmal fortbewegte, schauten sich alle im hinteren Teil fragen an! Denn ab der Reihe 30 war die komplette Mittelreihe mit ihren jeweils 3 Sitzen frei. Schon hörten wir die ersten Gurte aufgehen und die ersten Passagiere sicherten sich ihre „eigene Mittelbank“. So auch wir und nun hatten wir wenigsten auf den anstrengenden Nachtflug Beinfreiheit – einer am Fenster mit 2 Sitzen und der andere konnte sich auf den 3 Mittelsitzen lang machen.
Und so verging die lange Nacht im Flugzeug.
Um 9.00 Uhr sind wir pünktlich auf Hulule gelandet.
Auf Hulule lief alles wie immer. Raus aus dem Flieger, rein ins Flughafengebäude, Passkontrolle, Koffer holen, Koffer durchleuchten lassen, dann raus und den jeweiligen Reiseveranstalter suchen.

Die freundliche Thomas Cook Reiseleiterin Daniela, welche wir noch von Eriyadu kannten, zeigte uns den Kleinbus mit dem wir zum Airtaxi-Flughafen gefahren sind.
Beim Maledivian Air Taxi Check In angekommen, hieß es erstmal Koffer wiegen. Trotz leichtem Übergewicht (der Koffer natürlich!) mussten wir nichts nachzahlen.
Ungefähr eine Stunde haben wir letztendlich auf den Start gewartet, doch dann ging es endlich los.
Wir beide saßen ganz vorn. Einer rechts, einer links am Fenster. Von der linken Seite aus konnte man sehr schön Malè und den Hulule Airport sehen, dann ging es am Süd-Malè-Atoll entlang und schließlich zogen wir rüber ins Ari Atoll. Vilamendhoo konnte man von der rechten Seite sehen.
Während des Fluges ist es schon lustig anzusehen, wie die zwei „Barfuß-Piloten“ mit ihren Handys seelenruhig rumspielten.
Die Flugzeit betrug ca. 35 Minuten.

Die Insel:
Die 900 x 250 m große Barfußinsel liegt im Süd-Osten des Ari Atolls, unmittelbar am Außenriff.
Die Insel verfügt über 154 Zimmer in Reihen-, Doppel- und Einzelbungalows, sowie eine Rezeption, ein Restaurant, einen Coffeeshop, zwei Bars, einen Fernsehraum, einen Souvenirshop, ein Juweliergeschäft und die Werner Lau Tauchbasis.
Benachtbarte Hotelinseln sind: nördlich = Lily Beach; südlich = Ranveli.

Bungalows:
Auf Vilamendhoo gibt es 3 Bungalow-Typen: Standard-, Superior- und Deluxebungis.
Wir haben uns für einen Superiorbungi entschieden. Haben im Vorhinein per E-Mail bei Vilamendhoo um die Einzelbungalows 104 oder 124 gebeten. Als wir von unserer Reiseleiterin Lenka den Schlüssel zu Bungi 127 bekamen, waren wir zunächst enttäuscht, da unser Wunsch nicht erfüllt werden konnte.
Als wir den Bungi jedoch sahen, waren wir glücklich, es war ein Einzelbungi mit super Blick auf das Wasser und direkt dazwischen hing eine typisch maledivische Hängeschaukel.
Drinnen dann die nächste Überraschung, das Bad war halboffen mit einer riesigen Palme und viel kleinem Grünzeug. Eine Überraschung war es deshalb, weil auf Vila nicht alle Zimmer über ein halboffenes Bad verfügen. Bei den Superiorbungis sind es ca. die Hälfte und die Deluxe haben, soweit wie wir es überblicken konnten nur geschlossene Bäder. Es gibt noch einen gravierenden Unterschied zwischen diesen beiden Bungitypen: die Dächer der Superior sind mit Palmenblättern gedeckt, die Deluxe haben ein Massivdach, welches bei Regen zu schlaflosen Nächten führt!
Zu den Standardbungis ist nur zu sagen, dass sie unter keinen Umständen zu empfehlen sind. Sie liegen im Inneren der Insel, haben somit keinen eigenen Strandzugang und sehen optisch kleiner aus, da es sich um Reihenbungis handelt.
Unser Bungi lag im Süd-Westen der Insel, wir hatten unsere eigene kleine Bucht, die wir allerdings mit den Liegen der Doppelbungis 125+126 teilen mussten, da diese aber nie am Strand lagen, waren wir immer völlig ungestört,
Schön war auch, dass wir den Sonnenuntergang direkt von unseren Liegen beobachten konnten. Diese sowie der dazugehörige Beistelltisch sind aus Holz.
Der Bungalow an sich war schön eingerichtet, es hat an nichts gefehlt. Praktisch ist der Seiteneingang, hier ist ein kleiner Wasserhahn angebracht, an dem man sich den Sand von den Füßen spülen konnte.
Das Zimmer wurde 2x am Tag gesäubert. Leider hatten wir nicht so viel Glück mit unserem Roomboy. Er hatte nie ein Lächeln auf den Lippen, andere Roomboys verhielten sich da anders! Er hat seine Arbeit zwar gut gemacht, jedoch hatte er immer das Talent genau dann bei uns zu fegen, wenn wir vom Frühstück zurückkamen und uns für den ersten Tauchgang des Tages fertig machen wollten.
Auch hat mich der Roomboy mal zu Recht gewiesen: Wir sollten doch unser Tauchequipment nicht mit den „guten“ Handtüchern säubern! Dabei hatten wir das kleine Handtuch nur auf den Schreibtisch gelegt, damit eventuelles Restwasser von den Tauchcomputern oder Lampen nicht auf das Holz tropft. Am Trinkgeld kann es nicht gelegen haben, da wir am Anfang jeden Tag etwas hingelegt haben, zum Ende des Urlaubes wurde es dann jedoch etwas spärlicher, auf Grund der anhaltenden Unfreundlichkeit.

Essen/ Restaurant/ Bars:
Das Essen im Restaurant war wirklich sehr gut, abwechslungsreich und mehr als reichlich.
Wir hatten AI gebucht und haben die Entscheidung nicht bereut. Da wir 2-3 Tauchgänge am Tag gemacht haben, freuten wir uns schon nach dem Vormittagstauchgang auf das leckere Mittagessen, denn das Frühstück fiel sehr mager und einheitlich aus. Gefunden hat man allerdings immer etwas, egal ob selbst gemachtes Omelett nach eigenen Wünschen, Spiegelei, gebackene Bohnen, gegrillte Tomaten, verschiedene Müsli, einige Sorten an Brot, Brötchen, Marmelade, Wurst oder Käse.
Das Mittagessen war also die erste Mahlzeit, bei der wir so richtig zuschlagen konnten, wobei man bei den Temperaturen nicht so wirklich viel essen konnte. Es gab immer verschiedene Currys, viel Fisch, Reis, Pasta, Cremesuppen, Gemüsepfannen, Chicken, ein großes Salatbuffet und ein Nachtischbuffet mit viel frischem Obst und leckeren süßen Sachen.
Das Abendessen hatte eine genauso große Auswahl an leckeren Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Es gab 2x in der Woche Themenabende im Restaurant. Das eine Mal war der maledivische Abend, an dem trugen die Kellner seltsame Piratentücher.
Der andere Themenabend lief unter dem Motto „Candle Light“, jeder Tisch wurde schön dekoriert und bekam eine Kerze, zusätzlich wurde das übrige Licht etwas abgedunkelt.
Am letzten Abend hatten wir einen sehr schön angerichteten Tisch. Unser Kellner, Janyf, hatte uns mit eingefärbten Reiskörnern zwei Delfine auf das Tischtuch gezaubert. Janyf war immer sehr nett und zuvorkommend, er wusste schon nach dem zweiten Tag, was wir zu den jeweiligen Mahlzeiten trinken wollten.

Die Sunset-Bar ist sehr gemütlich eingerichtet mit großen Korbsitzgruppen und draußen am Strand standen überall kleine Klappstühle.
Hier konnte man als AI-Gast den Nachmittagssnack einnehmen. Zur Auswahl gab es immer Sandwich, Pizza, gefüllte Teigtaschen oder verschiedene Kuchensorten. Sobald der Teller auf dem Tisch stand, waren wir nicht mehr allein. Die „Vilagang“ wartete nur darauf, dass uns ein Stückchen vom Sandwich herunterfiel. Die Vilagang, das sind die schwarzen Raben der Insel, die sich regelmäßig gegen Nachmittag an der Bar zur gemeinsamen Beutesuche verabreden.

Die Main-Bar liegt zwischen dem Restaurant und der Rezeption und ist ebenfalls mit Korbmöbeln ausgestattet. Zur Main-Bar gehört auch der große Fernsehraum.

Hausriff/ Schnorcheln/ Tauchen:
Das Hausriff hat 10 Exit’s, wobei man jeweils nur von Exit 1-6 und von Exit 7-10 schnorcheln kann, da die beiden Spitzen (Ostspitze und Westspitze) weit raus führen, und deshalb die Insel nicht im Ganzen zu umrunden ist.
Schon beim Schnorcheln sieht man eine Vielfalt von Fischen und Korallen. Das Hausriff hat alles zu bieten, was das Schnorchel-, wie auch das Taucherherz höher schlagen lässt. Die großen Attraktionen sind die Hausschildkröte, Bruno der Riesendrücker, Schwarzspitzenriffhaie in der Lagune, viele Muränen, sehr viele Malediven-Anemonenfische und viiiiiieles mehr. Einige Schnorchler haben zu unserer Zeit sogar einen Manta am Hausriff beobachtet. Leider hatten wir dieses Glück nicht. Wir haben aber am ersten Nachmittag von unserem Strand aus Delfine am Hausriff vorbei schwimmen sehen.

Zur Tauchbasis!
Super organisiert. Die Werner Lau Tauchbasis war u.a. ein Grund, warum wir uns für Vila entschieden haben.
Am Tag nach unserer Ankunft absolvierten wir den Checkdive mit Tauchlehrer Johannes und mit Uwe und Michaela. Der Checkdive verlief problemlos: Maske fluten und ausblasen, Schweben und erste Eindrücke der Unterwasserwelt sammeln. Nun konnte uns Johannes auf den Ozean loslassen und so schrieben wir uns gleich für den nächsten Tag ein.
Wir haben unser 6 Tage NL-Packet schon von zu Hause aus vorgebucht, da dies günstiger war, als vor Ort. Über die Internetseite von Werner Lau ist das kein Problem.
An Equipment mussten wir uns nur noch Jacket+Automat ausleihen. Eine Boje bekommt jeder Taucher in das Jacket gesteckt, diese kostet 5 $ pro Taucher und Aufenthalt.
Wir hatten uns extra für diesen Urlaub eine Tauchlampe besorgt, da wir beim letzten Urlaub festgestellt haben, dass die Farbenvielfalt bereits auf 5 m ziemlich zu wünschen übrig lässt. Diese Anschaffung hat sich wirklich mehr als gelohnt. Die Lampe hat nicht nur am Wrack, bei Überhängen oder bei Nachttauchgängen ihren Dienst geleistet, sondern auch bei ganz normalen Hausrifftauchgängen am Tage, denn in Farbe sieht das ganze Riff auf einmal noch lebendiger aus.
Wirklich sehenswerte Tauchplätze sind: Paradise Rock (landschaftlich reizvoll), Kudima Wrek (Ammenhai), Super Gorgia (Weißspitzenriffhaie, Grauhaie), Broken Rock (Canyon).
Es war alles super schön, Wassertemperatur auf 30 m lag bei 29,8 °C, aber die Sicht war im Vergleich zum April (Eriyadu) eindeutig schlechter, mit 20 m konnten wir jedoch auch prima leben. Leider verschlechterten sich die Wasserverhältnisse während unseres Urlaubes enorm. Zum Ende hatten wir „nur“ noch 28,5°C und man glaubt es kaum, aber im Shorty friert man bei solchen Temperaturen ganz schnell.
Auch die Strömung wurde immer extremer, ganz zu schweigen von der Sicht.
Bei unserem letzten Tauchgang am Broken Rock hatten wir nur noch eine Sicht von 5-7 Meter!!!

Wetter:
Bei Ankunft in Hulule malediventypisches Wetter: Sonnenschein, schwüle Wärme und ein paar kleine Wolken.
Mit der Zeit verschlechterte sich das Wetter: grauer Himmel, Regen, böiger Wind, sogar richtige Stürme, sodass die Tauchboote an einigen Tagen nicht raus gefahren sind.
In der letzten Woche besserte sich das Wetter langsam und wir hatten noch ein paar Sonnentage und einige schöne Sonnenuntergänge.

Ausflüge:
Wir haben den Halbtagesausflug nach Dangheti und Lily Beach gemacht. Zuerst ging es nach Dangheti, hier haben wir die Schule, zwei Moscheen, die 400 jährige Würgefeige mit ihren gigantischen Luftwurzeln und die „große“ Einkaufsstraße gesehen. Dann ging es zurück aufs Dhoni und wir schipperten nach Lily Beach. Hier haben wir die „Schildkröten-Farm“ besichtigt. Einfach nur süß!
Weitere Ausflüge im Angebot: Morning Fishing (25 $), Night Fishing (15 $), Snorkeling Dhoni (15 $), BBQ auf Thellega (30 $), Sunset Trip (10 $) und der Walhai Trip (40 $).

Fazit:
Traumhafter Urlaub auf einer paradiesischen Barfußinsel mit nettem Personal und wunderschönem Hausriff. Bedingt durch die Reisezeit September leichte Abstriche beim Wetter.
Wir können Vila nur weiterempfehlen.

Fragen beantworten wir gerne.
Tina und Guido (guido<at>freakmail.de)

Bilder zum Bericht

 


 

30.08. - 14.09.2006

Der urlaub ging von 30.08. bis 14.09., wir sind von Wien weg mit der AUA geflogen, Flug verlief normal, Essen war okay, die Filme auch. der Aufenthalt in Colombo war nicht zu lang, mein Freund konnte im stickigen Raucherzimmer eine Zigarette rauchen.
Pünktliche Landung um ca. 11:30 Ortszeit in Male. Passkontrolle und Koffer mitnehmen ging schnell. Danach raus zu den vielen Ständen der Inseln und Reiseveranstalter. Die Neckermannbeauftragte wies uns gleich zum Vila Stand, von dort aus gings weiter zum Stand der MAT. Obwohl wir nur Speedboat gebucht hatten, wir wurden vom Hotel upgegradet, weil wohl nur zu zweit waren.

Bald ging es mit den abenteuerlichen Kleinbussen zum MAT Flughafen, kurzer Aufenthalt mit Pinkelpause. Nach ca. 15 min ging es bereits in den kleinen Flieger. Viel Lärm aber atemberaubende Aussicht. Zwischenlandung bei Athuruga, alle stiegen aus bis auf uns beide. Nur noch zu zweit ging es dann weiter nach Vilamendhoo. Das Wetter an diesem Tag war bewölkt bis bedeckt, aber schön warm. Von Regen keine Spur, etwas windig.
Wir wurden sofort vom Dhoni und der deutschen/deutschsprechenden Gästebetreuerin der Insel abgeholt.

An der Rezeption wurden Zettel ausgefüllt und es gab kühle Tücher und eine Kokosnuss zum Aussaugen. Sogleich liefen wir dem Träger mit unserem Koffer nach. Wir bekamen Bungalow Nr. 26 auf der Südostseite der Insel, ein Einzelbungalow mit halboffenem Bad. Meinem per Email geschickten Wunsch war entsprochen worden.

Nach einer kurzen Inspektion des Bungalows packten wir die Koffer aus, zogen uns um und gingen auch schon schnorcheln. Das Meer war ca. 10 Schritte vor unserem Bungalow und auch vom Bett aus konnten wir das Meer sehen. Der Bungalow selbst ist recht dunkel, das Bett knarzte recht arg aber sonst war es okay. Das Bad war mit den Palmen davor/darin auch ganz toll. Alles in allem eine 3* Unterkunft aber sehr okay. Der Roomboy hielt das Zimmer schön sauber.

Zum Essen:
Ich fand das Essen sehr gut, immer abwechslungsreich, wenn man nicht asiatisch mag (oder englisch) dann könnte es eng werden. Meinem Freund ging es so, aber es gab auch immer Pasta. Das Salatbuffet war auch in Ordnung, immer frisch und lecker.

Es gab immer Fisch und Fleisch der/das frisch vom ganzen Stück geschnitten wurde, einen Livekoch der ganz versch. Sachen machte und viele Currys und Fisch/Huhn süß-sauer. Dann noch eine Gemüse und Kartoffelbeilage, fried rice und normalen weißen Reis und eine Suppe.

Die Desserts waren immer sehr lecker, und sehr abwechslungsreich. Es gab immer einen warmen Kuchen, Früchte, meistens Mousse, und versch. andere Mehlspeisen. Das Restaurant ist gut aufgeteilt, man ahnt nur manchmal wie viele Leute wirklich auf der Insel sind (Rush Hour am Buffet).

Die Preise waren okay (wir hatten HP):
eine 1.5l Flasche Wasser am Zimmer: 2,75 und an der Bar 2,50
Bier: 4 bzw 3,50
Softdrinks: 2,50
Cocktails: 8$
Essen im Coffeeshop (sehr gut): von 7 bis 14$ normale Gerichte und dann noch Lobster und Spezialsachen zu nat. Spezialpreisen ;)

Zum Schnorcheln: wir fanden es sehr gut, die Korallen erholen sich gerade und man sieht eher selten Weichkorallen, aber Anemonen und Hartkorallen sind wieder recht gut vertreten. Ansonsten viele Rifffische: Papageifische, Drücker, kleinere Barsche, Nemos, Weißkehldoktorfische, Hornhechte, Muränen, eine Schildkröte, zwei versch. Rochenarten, Schwarzspitzenriffhaie. und noch sehr viele andere von denen ich die Namen nicht kenne. Es gab jedenfalls immer etwas zu sehen. Nur geschwommen sind wir nie, wir hatten immer das Schnorchelzeug dabei - ich will ja auch sehen wo ich grad drüberschwimm *g*

Die Exits sind gut zu erreichen, die Strömung ging bei uns immer von West nach Ost, das heißt wir sind öfter mal beim Exit 3 eingestiegen und haben uns zum Einser treiben lassen.

Unser Bungalow lag übrigens genau bei Exit 2.
Der Strandabschnitt war sehr nett, nur 6 Liegen, wobei unsere beiden von den anderen noch mal durch eine Palme getrennt waren.

Inselumrundungen haben wir mehrere gemacht, die meist recht lang dauerten, je nachdem wieviele Fotomotive ich fand.

Mit dem Wetter hatten wir leider etwas Pech:
die ersten 3 Tage war es bewölkt mit Sonne, danach 5 Tage beinahe durchgehend Regen, nur einmal unterbrochen von 2 Stunden Sonne. Da holten wir uns dann auch gleich den Mördersonnenbrand, vor lauter Freude über die Sonnenstrahlen. Während der Regentage haben wir zwar versucht zu schnorcheln, aber die Sicht war sehr schlecht. So verbrachten wir die meiste Zeit im und beim Bungalow. Lesen, Kartenspielen und DVD schauen auf dem Laptop. Das war schon frustrierend - die Insel wird dann auch verdammt klein - keine Möglichkeiten was anzuschauen oder einzukaufen, da wird die Zeit lang. Wir haben praktisch den ganzen Tag nur aufs Abendessen gewartet. Danach wurde das Wetter besser und die letzten beiden Tage waren perfekt.

Am Abreisetag wurden wir um 4 geweckt, um 4:30 Frühstück (kein Buffett, aber alles was man will auf einem Tablett) und um 5:00 ging das Speedboat nach Male. Um 7 Uhr angekommen mussten wir leider bis 12:45 auf unseren Flug warten - diese Zeit war auch richtig lang. Denn wir konnten den Koffer nicht einchecken, das geht erst eine Stunde vor dem Flug. deshalb konnten wir auch nicht nach Male schippern und saßen auf der Flughafeninsel fest.

Tja, das wars.

Mein Fazit:
Schade dass das Wetter nicht gehalten hat. Aber auch bei Sonnenschein hätten uns 7 Tage gereicht - wir sind dann doch aktiver und ausflugsfreudiger als wir dachten. Ich denke auch auf einer Insel wie Mirihi oder Kandoludu wäre uns langweilig geworden, es sei denn wir würden zu tauchen beginnen. Das geht bei mir schon mal nicht wegen Ohrproblemen. Also war das das erste und letzte Mal auf den Inseln - wir sind Angehörige einer seltenen Rasse, denen das/der (?) Maledivenvirus nix anhaben kann.

Zur Tauchschule kann ich leider nichts berichten.

--> keine Umbau oder Renovierungsarbeiten in diesem Zeitraum!
 


 

Wir waren vom 15.12. – 29.12.05 auf Vilamendhoo und gleich vorab – es war traumhaft!

Die Insel:
Die dicht mit Palmen und Bäumen bewachsene Insel bietet genügend Möglichkeiten in kleinen Standabschnitten ungestörte Tage zu verbringen. Sandwege führen um die Insel herum und einmal von Ost nach West quer durch, werden jeden Morgen gefegt und sind somit bequem barfuß zu begehen.

Die Bungis:
Wir hatten den Einzel-Bungi 20 und somit einen kleinen „Privatstrand“ vor der Tür Aber auch die Bungis 21-29 sowie 1-11 sind sehr schön gelegen.

Die Bungis 12-19 dazwischen hatten leider eine kleine Mauer am Strand welcher so dicht mit Bäumen und Sträuchern bewachsen war, dass man von hieraus nur bei Bungi 12 oder 19 überhaupt ins Wasser gelangen konnte. Bei den Bungis an der Westküste (90-131) hört man leider einen Generator und natürlich die Disko bei Abendveranstaltungen (sind aber nicht so häufig), dafür haben hier die Bungis 131 – 113 schöne kleine Strandabschnitte an der Südküste und die Bungis 90 – 112 teilweise längere Strandabschnitte im Norden.

Die Bungis (75-32) an der Nordküste haben eine Mauer und teilweise eine Riffplatte direkt vorne am Strand, so dass man hier insbesondere bei Ebbe nur schwer ins Meer kommt. Außerdem waren die kleinen Strandabschnitte bei diesen Bungis zu dieser Jahreszeit fast nur im Schatten – zum Sonnenbaden somit nicht geeignet.
 

Die berühmten Bungis 30/31 fanden wir auch nicht so gut, weil hier einige Liegen der Bungis 32-75 oder aber der Standardbungis waren. Auch sonst hielten sich hier immer Leute auf, so dass uns unsere kleine Bucht im Süden mit Sonne, wenn man wollte, oder Schatten, wenn man von letzterer zu viel hatte, am besten gefallen hat. Die Ausstattung des Bungis war gut, das offene Bad hat leider den Nachteil, dass einen hier auch insbesondere nachts entsprechend viele Moskitos auffressen

Das Essen:
Sehr gut! Eine große Auswahl an indischer und europäischer Küche zum Frühstück, Mittag und Abendessen. Wer hier nicht satt wird, ist selber Schuld! Besonders lieb gewonnen haben wir den Naturjoghurt – so was findet man daheim nicht. Und von wegen „Fressorgien bei AI“ – wir haben kein Gramm zugenommen und das Essen immer sehr gut vertragen.

Weihnachten (oh du Selige!):
Bei jemanden, der bunten Weihnachtsschmuck mit Lichterketten bis zum Horizont gerne mag, schlug das Herz sicherlich hier höher. Dies traf jedoch auf uns nicht zu. Eine Woche vor Weihnachten begann der „Schmückwahnsinn“ und hielt auch bis zum Heiligabend an. Man hatte das Gefühl, dass über Nacht dem Personal noch irgendetwas eingefallen ist, und Schwupps, wurde es am nächsten Morgen angebracht. Wir waren wirklich der Ansicht, dass der Generator in die Luft fliegen müsste und für uns alle der Urlaub ein vorzeitiges Ende finden würde, wenn diese ganzen Lichterketten ihren Dienst aufnehmen. Leider oder auch Gott sei Dank hielt der Generator durch und wir befanden uns ab Heiligabend in „Klein Las Vegas“. Es waren sicherlich mehrere Tausend Lichter, die hier bunt blinkten, flackerten und uns fast um den Verstand brachten. Es fiel uns schwer uns hier noch auf das Essen zu konzentrieren! Natürlich war dies alles gut gemeint, jedoch war dies des Guten um ein Vielfaches zu viel.
Gigantisch war auch das Weihnachtsbuffet. Meterlange Tische brachen bald unter der Last der Speisen zusammen. Manche Gäste mussten extra im Restaurant auf andere Plätze ausweichen, damit das Buffet überhaupt Platz hatte. Das Essen selbst ließ einfach keine Wünsche mehr offen. Wir können momentan nicht sagen, was es nicht gegeben haben könnte, da wir ein wenig den Überblick verloren haben. Dies war wirklich beeindruckend!

Wetter:
Wir kamen an und es hat den ganzen restlichen Tag nur geregnet. Auch am nächsten Tag ließ der Regen erst am Nachmittag nach. Dann kam die Sonne raus zu einem wunderschönen Sonnenuntergang. Ab dem nächsten Tag hatten wir dann bis zum Ende unseres Urlaubs Sonne satt! Es war in der ersten Woche sehr klar und auf der Südseite fast windstill, so dass dort das Meer spiegelglatt war. In der zweiten Woche drehte dann der Wind und das Meer kräuselte sich ein wenig, dafür wurde es aber auch ein wenig dunstiger und die Sicht beim Schnorcheln war nicht mehr so gut wie am Anfang.

Schnorcheln:
Wie vor 20 Jahren ist das Riff Dank el nino leider nicht mehr, aber die Korallen wachsen wieder nach. Fische gibt es jedoch noch in Hülle und Fülle um die ganze Insel herum. Es gibt insgesamt 10 Exits, die man bei Ebbe auch braucht. Die Strömungen wechseln ständig, teilweise auch innerhalb eines Tages. Wir haben immer die Schnorchler beobachtet, ob sie pfeilschnell von Ost nach West gesaust sind oder sich träge wie ein Dampfer von West nach Ost vorangequält haben und uns dann entschieden ab welchen Exit wir anfangen, um uns mit der Strömung am Riff vorbei treiben zu lassen. Am besten gefiel uns die Ecke von der Sunsetbar bis zur Tauchbasis, da hier schon am meisten Korallen nachgewachsen sind. Neben den tausenden Fischen aller Art haben wir auch Stachelrochen, kleine Riffhaie, Steinfische, Muränen und Schildkröten gesehen.

Transfer:
Der Transfer mit dem Wasserflugzeug ist einfach toll. In 25 Minuten ist man auf der Insel. Unterwegs geht’s vorbei an Male und dem Nordteil des Südmaleatolls bis man dann bei Vilamendhoo auf das Ari Atoll trifft. Beim Hinflug mussten wir eine Stunde warten, dafür sollte unser Rückflug um 07.30 Uhr von Vilamendhoo starten und hatte sich auf 09.15 verspätet, was uns sehr recht war, da man uns von der Rezeption informiert hat. Wir haben natürlich gleich die Zeit genutzt noch ein letztes Mal barfuß um die Insel zu wandern. In Hulule hatten wir dann nur noch eine gute Stunde Aufenthalt

Fazit:
Wir waren begeistert! Vielleicht haben uns aber auch ein paar deutsche „Profi-Meckerer“ den Urlaub versüßt – denn wenn dauernd jemand über alles stänkert wird man sich viel deutlicher bewusst, wie toll doch eigentlich alles ist und wie gut es uns geht ;-)

Bilder zum Bericht


Claudia & Dieter aus Schmitten, Ts


Wir waren in der Adventszeit vom 09.12.-23.12.2005 auf der Insel Vilamendhoo. Ich erwähne das deswegen, weil man die Weihnachtszeit auch am Ende der Welt sehr zu spüren bekommt. Weihnachtsmuffel sind hier jedenfalls fehl am Platz. Während unseres Aufenthaltes wurde fast die ganze Insel weihnachtlich (zumindest was die Malediver als weihnachtlich bezeichnen) geschmückt. Viele Tausend Lämpchen erstrahlten abends sämtliche Gebaüde, Pflanzen, Steg, Surfbrett... Wie in Las Vegas.
Nun aber eher Informatives:

Die Insel: Vor allem die Naturbelassenheit abseits der Wege hat uns sehr gefallen. Vom Wasser aus sieht man kein einziges Gebäude. Naturbelassen heißt auch, daß es des Nachts mal vorkommen kann, das eine Kokosnuß aufs Bungalowdach donnert und einen vor Schreck im Bett stehen läßt. Aber es gibt schlimmeres.

Die Bungalows: Sehr sauber und zweckmäßig eingerichtet. Wir fanden in unserem Einzelbungi vor allem das offene Bad toll. Klimaanlage haben wir nur selten genutzt, da die Angst vor einer Erkältung zu groß war. Wir hatten Bungalow Nr. 138 und waren begeistert von der Lage. Wir fanden das die Bungalows von Nr. 141 - 120 am besten gelegen sind. In 5 Metern waren wir im Wasser, bis zur Tauchbasis und zum Restaurant war es nicht weit und wir hatten es dort sehr ruhig.

Restaurant: Das Essen war sehr gut, abwechslungsreich und immer sättigend.
Wir hatten HP, daher gab es für uns kein sich wiederholendes Gericht. HP war für uns als Taucher ausreichend, da wir beide, entgegen anderen Tauchern, Mittags nie Hunger hatten. Für den kleinen Hunger haben wir uns beim Frühstück Croissants mitgenommen oder kleine Bananen. Jedenfalls hätte sich AI nicht rentiert, da der Aufschlag zu HP nicht im Verhältnis zu dem stand, was wir dort verkonsumiert hatten. Wasser (1,5l) kostete 3$, Bier 2,50$ und Cola 2$. Wir haben auf der Einheimischen-Insel Saft gekauft und so dem Wasser etwas Geschmack gegeben.

Unterwasser: Das Hausriff ist in unmittelbarer Nähe und weist einen großen Fischbestand auf. Leider ist uns Bruno nicht begegnet und auch keinem anderen, mit dem wir sprachen. Vielleicht ist er ja mittlerweile gestorben.
Das Tauchen auf Vilamendhoo war spitze und das lag vor allem an der super Tauchcrew! Sehr, sehr freundlich vor allem uns Anfängern (unter 40 TG) gegenüber. Wir haben uns immer sicher gefühlt, auch wenn mal ein TG mit sehr starker Strömung dabei war. LG an Dani und Ingrid! Super menschlich auch von Cecile, die meiner Frau beim ersten TG unter Wasser mit Händchenhalten die letzte Angst nahm! Die Tauchplätze waren ganz toll, wir haben sehr viele Fisch gesehen, auch Großfische wie Weißspitzenriffhai, Ammenhai, Napoleon, Thunfisch, Stachelrochen...
Leider keinen Manta, aber wir haben leider auch nicht die Tagestour zum Mantapoint gemacht.

Fazit: Super Insel, Super Essen, Super Personal, Super Tauchbasis, Super Urlaub!
 


 

Ich war vom 18.11-02.12.05 auf der Insel Vilamendhoo. Es gibt ja bereits zahlreiche Berichte über dieses kleine Paradies, aber da mir die diversen Beschreibungen bei der Planung meines Urlaubes sehr geholfen haben, versuche ich meine Erinnerungen und Tipps mal an Euch weiter zu geben :-)

Die Insel: Es empfiehlt sich tatsächlich möglichst eine so große Insel, wie Vilamendhoo (900 mal 300 Meter) auszuwählen, da man sich so wenigstens ein bisschen die Beine vertreten und gemütlich jeden Tag über die Insel bummeln kann.

Vilamendhoo ist auf jeden Fall DAS Paradies, was sich alle Urlauber wünschen: dicht bewachsen mit Palmen, den schönsten Blumen, weißer Sandstrand. Da die Insel recht groß ist für maldivische Verhältnisse, verteilen sich die anwesenden Gäste eigentlich ganz gut, so dass man keine Massenbelagerung befürchten muss. Es ist eine sehr ruhige Insel, auf der man richtig abschalten und wirklich einfach mal innehalten kann.

Die Bungalows: Sind sehr zweckmässig eingerichtet. Wer den riesen Luxus mit goldenen Wasserhähnen zum glücklichsein braucht, ist hier fehl mam Platz. Wer allerdings ein schönes, einfaches und sehr sauberes Bungi möchte, mit eigener Terrasse und eigenem Strandabschnitt (teilweise mit Hängematte oder Schaukel), der ist hier genau richtig.Der Roomboy kümmert sich zwei Mal pro Tag um das Bungalow und versorgt einen mit Strandhandtüchern etc. In meinem Fall hatte ich Glück, dass ich bei Areef gelandet bin, der mir jeden Abend aus Palmenblättern super schöne Fische und Vögel gebastelt hat oder mein Bett ganz wunderschön mit Blumen geschmückt hat. Sehr nett!

Negativ: Es kommt tatsächlich darauf an, wo man auf der Insel untergebracht ist. Ich hatte mein Bungi auf der Südöstlichen Seite (Nr. 23), die sehr schön ist, relativ breite Strandabschnitte hat etc. Die gesamte südliche Seite der Insel ist absolut schön und gut bewohnbar. Die ganze Nordseite ist eher nicht zu empfehlen. Die Bungalows haben kaum Strandabschnitte (die Liegen standen teilweise echt im Wasser), haben teilweise hässliche Mauern davor. Besonders unschön war, daß auf der Nordseite auch häufig Schläuche zum abpumpen von was auch immer gelegt waren, die den ganzen Sand im Meer aufgewirbelt haben, so dass man dort teilweise noch nicht einmal schnorcheln konnte.

Bungis rund um die Sunset Bar sind auch nicht unbedingt zu empfehlen, weil man die Beats aus den diversen Discoabenden doch sehr stark hört.

Tipp: Ich konnte bei der Buchung meines Urlaubs direkt angeben, wo ich gerne auf der Insel untergebracht werden möchte. Das hat dann auch geklappt. Die legendären Bungis 31/ 32 sind gar nicht mal so zu empfehlen, da sie selbst sehr dunkel sind und auf der grossen Landzungen auch alle anderen Leute der Nordseite ihre Liegen hinbringen, um wenigstens ein bisschen Sand geniessen zu können. Daher sind die Bewohner von Nr 31/32 nie unter sich, das ist sonst bei den anderen Bungis der Südseite anders.

Das Essen: Sehr, sehr lecker in Buffetform mit Fisch, Fleisch, Curry, Salat und genialem Dessert (so nach 2 Wochen stellt man jedoch eine gewisse Eintönigkeit beim Buffet fest- aber nun denn, lecker ist es trotzdem!)

Die Extrakosten: Wie ich leidlich festellen musste rettet einen All- inclusive und ein vorher bezahltes Tauchpaket nicht vor ziemlich krassen Extrakosten. Ihr müsstet bei Eurer Planung bedenken, dass beim tauchen( falls Ihr denn die Ausrüstung braucht) für jedes geliehene Teil, wie Lungenautomat oder Tauchcomputer etc. bei 2 Wochen Auffenthalt noch mal 40 Dollar pro Stück dazukommen, 10 Dollar pro Bootsfahrt zu den Tauchplätzen etc. Sprich, da solltet Ihr noch mal ein ganz gutes Sümmchen an Extra Geld einplanen, falls Ihr nicht die gesamte Ausrüstung bereits besitzt. Wer mit dem Wasserflugzeug und entsprechend viel Tauchequipment kommt, muß 3 Dollar pro Kilo Übergepäck einplanen. Im Resort selbst muss man für Ausflüge, Drinks, die nicht im all inclusive drin sind, Drinks nach 24 Uhr, Sachen aus dem Shop, special dinners am Strand etc. genug Geld extra einplanen.

Tipp: Niemals, nie vom Festnetz im Hotel telefonieren- das kostet ein Vermögen (5 Dollar pro Minute). Ich weiß, wovon ich spreche :-)) Mein Handy funktionierte nur bedingt: ich konnte zwar Telefonate empfangen, aber selbst nicht telefonieren und die Übertragung von sms funktionierte auch nur bedingt (aber wer will schon im Urlaub pausenlos telefonieren??)

Schnorcheln: Auch für Nichttaucher bietet das Hausriff wirklich beeindruckende Fischschwärme, Grossfische, einen Manta etc. Es ist wirklich ein absolutes Erlebnis!

Das Tauchen: Die Tauchbasis ist hervorragend und sehr auf Sicherheit der Taucher ausgelegt. Die Tauchlehrer sind super nett,kompetent und hilfsbreit. Taucher, die keine 40 Tauchgänge haben, werden grundsätzlich von einem Lehrer der Basis begleitet. Vor jedem Tauchgang gibt es ein briefing über den Tauchplatz, die Strömung und worauf man sonst noch achten muss. Wir hatten viel, viel Spaß dort, haben sehr viele, nette Leute kennengelernt.

Fazit: Ich hatte einen wunderbaren Urlaub im Paradies, auf einen wundervollen, ruhigen, traumhaften Insel, habe super viele nette Leute kennneglernt, hatte Spaß für 10 und habe jeden Blick in die Fischsuppe mit tausenden verschiedenen Arten jedes mal von neuem genossen und eingespeichert. Vilamendhoo ist wirklich eine Reise wert. Eine Reise zum geniessen und innehalten!!

 


 

Reisebericht Vilamendhoo, 23.11.05-8.12.05

Anreise und Buchung: wir haben über Neckermann/Thomas Cook gebucht und sind von Wien mit der Austrian Airlines via Colombo nach Malé geflogen. Die Flugdaten sind meiner Meinung nach nicht schlecht – man reist (derzeit zumindest) abends um ca. 20 Uhr in Wien ab, und kommt gegen Mittag am nächsten Tag in Malé an.
Wir hatten das Wasserflugzeug bereits im Voraus gebucht (wesentlich billiger!), daher ging’s nach der Ankunft zum Check-In-Bereich des Maldivian Air Taxi und nach kurzer Wartzeit auch schon ab nach Vilamendhoo.

Tauch- bzw. Übergepäck: da wir Taucher sind, hatten wir natürlich mit den von der AUA vorgegebenen 20kg Freigepäck/Person keine Chance. Seit Oktober 05 hat die AUA hier die Regelung, dass Tauchgepäck pro Person und Strecke (zumindest bei diesem Flug) € 35.- kostet (anmeldepflichtig!).
Beim Wasserflugzeug sieht es so aus, dass man 25kg/Person frei hat (ACHTUNG – INKLUSIVE Handgepäck!!! Daher vorher am besten Wasserflaschen ausleeren!) und für alles, was drüber ist, US$ 2.- pro kg bezahlen muss. Als wir dort waren, ist sicher niemand drum herum gekommen, da hier ganz genau kontrolliert wurde (frühere Reiseberichte hatten ja erwähnt, dass es manchmal gratis war, manchmal nicht -> jetzt meiner Meinung nach immer gebührenpflichtig).

Die Anreise mit dem Wasserflugzeug ist TOLL!!!! Einfach ein Traum und jedem zu empfehlen! Der Blick auf die Atolle ist noch bei weitem besser als vom Linienflugzeug aus. Für Seekranke (so wie mich): wir hatten einen total ruhigen Flug!!! Im Vergleich zu früheren Flügen in Kleinst-Flugzeugen, war das toll – kein Anzeichen von Seekrankheit (ist bei den Speed-Booten ja ein ärgeres Problem).

Insel Vilamendhoo:
Da ich vorher ja ausgiebigst im Internet recherchiert hatte, wusste ich ja schon sehr gut, was uns hier erwartet: eine eher naturbelassene Insel, ziemlich groß (ca. 900 m lang, ca. 300 m breit schätze ich), Zimmer zweckmässig, aber schon älter und eine gute Tauchbasis. Hier die Details:
Bungalow: wir hatten via Email mit dem Hotel 2 Wochen vorher Kontakt aufgenommen und um einen Einzel-Bungalow im Bereich 20-32 oder 114-130 gebeten. Dies konnte zwar nicht erfüllt werden, aber wir bekamen Bungalow Nr. 104 und ich bin jetzt wirklich SEHR froh, da er für uns perfekt war. Es handelte sich um einen Einzelbungalow (daher kann ich zur Schalldämmung der Doppelbungis nichts sagen) mit halb-offenem Bad (hatte ich auch gehofft), an der Nord-West-Seite der Insel. Unserer Meinung nach sind eigentlich nur die Bungalows mit den Nummern 33-80 etwas schlechter gelegen, alle anderen sind perfekt und verfügen über schöne Strände. 33-80 deshalb, weil hier am wenigsten Strand vorhanden ist – sie versuchen zwar, mittels Sandpumpen den Strand wieder zu verbreitern, aber das ist glaube ich eher aussichtslos. Außerdem wird hier der noch verbliebene Strand mittels kleiner Mauer (20cm ca.) geschützt. Aber man kann hier im Prinzip nicht wirklich am Strand liegen, sondern nur unter den Bäumen vor dem Bungalow. Das halboffene Bad ist sehr nett und meine Befürchtung wegen Krabbeltierchen hat sich eigentlich nicht erfüllt. Abends hat man einige Riesen-Ameisen im Bad, einmal gab’s einen kleinen Kakerlak, aber ansonsten nichts (außer Gelsen). Abgesehen von Geckos natürlich, die überall im Freien anzutreffen sind, aber ja nützlich sind, weil sie Moskitos fressen. Dazu ist zu sagen, es gibt schon sehr viele, aber wenn man sich entsprechend schützt mit Mückenmitteln (z.b. No Bite) oder auch einem Gelsen-Stecker im Zimmer, dann ist es auch nicht anders als bei uns im Sommer. Die Gelsen sehen nur anders aus, sind viel kleiner als hier, aber dafür extrem penetrant. Um die Mückenplage ein bisschen einzudämmen, kommt jeden Abend gegen 17 Uhr der „Moskito-Man“ vorbei – ein Angestellter, der mit einem Diesel-Abgas-Insektizid-Gemisch die Insel einräuchert. Die Einrichtung der Zimmer ist bereits älter, aber alles sauber und daher völlig in Ordnung. Ein Adapter für unsere Stecker ist vorhanden! Der Roomboy hat 2x/Tag die Zimmer gesäubert und auch hier waren wir immer zufrieden.
Strand: bis auf den Nord-Osten der Insel (siehe oben) gibt’s überall genug Strand. Wir hatten einen besonders breiten bei uns, wo es trotz Nord-Lage auch noch abends Sonne gab. Man hatte immer einen Platz im Schatten oder Sonne, wie man wollte. Jeder Bungalow hat übrigens fix nummerierte Liegen – das fanden wir überhaupt toll! Es handelt sich dabei um (leider extrem schwere) Holzliegen, die super bequem sind, aber wenn man sie verschieben will, muss man zu zweit anpacken, sonst schafft man es kaum. Die Liegematten/-auflagen sind jeweils beim Bungalow und nimmt man einfach in der Früh mit, damit es bequem ist. Es gibt jeden Tag 2 frische Strand-Handtücher/Bungalow, man braucht hier daher nichts mitzubringen. Normale Handtücher sind – wie in den meisten Hotels üblich – nach eigenem Wunsch neu, d.h. wenn man sie wechseln will, auf den Boden legen und man bekommt frische.

Meer: toll, toll, toll. Da das Hausriff hier sehr nah an den Strand kommt, hat man nicht weit zu gehen, wenn man Schnorcheln will. Es gibt 10 gekennzeichnete Ausgänge, um das Riffdach zu schützen, aber das erfährt man alles vor Ort. Korallen sind leider wie sonst auch auf den Malediven ziemlich kaputt wg. der Bleiche, aber trotzdem gibt’s immens viele Fische. Das Riff fällt an der einen Seite auf ca. 30 m ab, auf der anderen auf ca. 20 m, das heisst, auch gut zum Tauchen. In der Lagune befinden sich mehrere Baby-Schwarzspitzenriffhaie, denen man jeden Tag beim Spielen und Jagen zusehen kann.
Tiere auf der Insel: neben den bereits erwähnten Geckos, Gelsen und Gott sei Dank sehr seltenen Kakerlaken gibt es noch spezielle Gäste, nämlich Flughunde! Diese sind in bestimmten Bäumen angesiedelt und machen auch großes Geschrei. Leider auch in der Nacht, aber dafür hat man Dschungelfeeling, uns hat’s jedenfalls nicht gestört, die Tierchen waren sehr putzig zu beobachten. Außerdem gibt’s noch einen Reiher, der meistens ganz starr herumsteht und sehr unecht aussieht; dann extrem intelligente Raben, die teilweise miauen wie Katzen und alles stehlen, was glänzt oder essbar ist (keinen Schmuck oder so im offenen Bad liegen lassen!!!) und einige Katzen. Diese sieht man so gut wie gar nicht, da sie meistens im Inselinnern sind, in den Bereichen der Einheimischen.
Generator: dieser ist mit einem leichten Brummen zu hören, hat uns aber nicht gestört. Ist sicher nur im westlichen Teil der Insel so, aber wirklich kein Problem. War bei unserer ersten Malediveninsel – Embudu – auch, aber auch dort kein Problem.
Bezahlung und Trinkgelder: es wird empfohlen, „seinem“ Kellner (im Restaurant und in den Bars) und dem Roomboy 5-10 $/Woche zu geben. Wir haben uns daran gehalten, und unseren Leuten immer alle paar Tage 5$ gegeben. Auf der Insel benötigt man bei AI ansonsten kein Bargeld, sogar die Einkäufe in dem kleinen Shop oder dem Juwelier kann man sich auf die Zimmerrechnung setzen lassen und am Ende bezahlen (Kreditkarten natürlich möglich).

Verpflegung:
Wir hatten All Inclusive gebucht. Dazu ist folgendes zu sagen: All Inclusive heißt hier (wie auf den meisten Malediven-Inseln) nicht wirklich alles inklusive (wussten wir aber schon beim Buchen). ES bedeutet konkret folgendes:
> Frühstück, Mittag, Abends Buffets, alle alkoholfreien Getränke in Gläsern gratis und teilweise auch alkoholische Getränke (z.b. Bier). Was nicht dabei ist, sind Cocktails oder Flaschen. Allerdings gab’s hier während unseres Urlaubs eine Änderung: zuerst war es so, dass der Roomboy 2x/Tag eine Kanne Trinkwasser ins Zimmer gestellt hat; sobald man die 1,5lt Mineralflaschen aus dem Restaurant oder von einer Bar holen wollte, musste man extra bezahlen. Das fanden wir anfangs ein bisschen ärgerlich, wir wussten zwar, dass es so war, nur als Taucher, wo man extrem viel trinken soll, kommt man nicht drum rum, auch mal eine Flasche zu kaufen, die man aufs Boot mitnimmt usw. Die Minibar war anfangs auch leer, es gab eine Liste, in der man dem Roomboy angeben konnte, was man wollte. Allerdings auch – eigentlich auch normal – nicht all inclusive. Am vorletzten Tag unseres Urlaubs wurde hier eine Änderung vorgenommen: die Minibar wurde gefüllt und statt der bisherigen Thermoskanne mit Wasser wurden jetzt immer 2x 1,5lt Flaschen Wasser gratis zur Verfügung gestellt. Unserer Meinung nach eine absolute Verbesserung!
> Essen: einfach toll!!!! Hätte nur noch ein bisschen öfter einheimische Küche geben können, da nur 1x/Woche, aber trotzdem toll. Mittags/Abends gab es immer folgendes: Reis, 3 verschiedene Curries (suuuper gut, 1 davon mit Fleisch oder Fisch), Fisch oder Huhn oder Fleisch, das frisch tranchiert wurde, diverse Beilagen, Eintöpfe, etc. etc. und eine Salatbar mit vielen frischen Sorten. Außerdem ein leckeres Dessert-Buffet. Also wir hatten NIE ein Problem damit, dass es nichts für uns gab, sondern im Gegenteil ;-)), soviel verschiedene Sachen wie es immer gab, konnten wir gar nicht essen. Frühstück: Omelettes u. Eier nach Wunsch frisch zubereitet, 2 Säfte (zu unserer Überraschung nicht das in sonst so vielen Ländern übliche Zuckerwasser, sondern qualitativ sehr gute Säfte!), alle möglichen warmen Gerichte wie Bohnen, Würstchen, Pancakes, French Toast usw., eine große Auswahl an Müsli u. Cerealien und an Gebäck (Croissants, Blätterteig-Gebäck, verschiedene – auch dunkle – Brotsorten etc.).
Wir waren mit AI sehr zufrieden und können es nur weiterempfehlen.

Wetter:
Obwohl in den Reisekatalogen immer Oktober-März als beste Reisezeit angegeben wird, habe ich da so meine Zweifel. Die erste Woche herrschte regelrechtes Aprilwetter, d.h. mal Regen, mal Sonne, aber zum Glück immer warm. Dann wurde es immer besser. Uns wurde aber auch gesagt, dass es über Indien einen Taifun gab, dessen Ausläufer bei uns zu spüren waren. Darüber hinaus gab’s auch wg. dieses Unwetters 3 Tage lang Quallen, die dann aber wieder weg waren. Sie haben kurzes Brennen verursacht, wann man versehentlich beim Schnorcheln eine traf, aber nach 2 Tagen sah man nichts mehr. Im Vergleich zum Wetter im Februar, als wir das erste Mal auf den Malediven waren, war das Wetter aber schon schlechter. Vor allem die Sicht im Wasser war schlechter wegen des Regens. Im Großen und Ganzen hatten wir aber noch Glück, denn wir konnten fast immer an den Strand, es hat oft nachts geregnet oder nur kurze Schauer. Die Gäste vor uns hatten offenbar schlechteres Wetter als wir, was wir so gehört haben.

Tauchen:
Wir sind beide begeisterte Taucher und haben auch über die Tauchbasis nur positives zu berichten. Es handelt sich um eine sehr große Tauchbasis, was den Vorteil hat, dass jeden Tag 5 Boote zur Wahl zur Verfügung stehen und man so je nach Vorlieben den Tauchplatz aussuchen kann. Es waren fast immer Strömungstauchgänge, manche mehr, manche weniger. Die Sicht war zwischen 12-25 Meter, je nach Wetter und Strömung. Das Tauchen an sich war genial, viele Fische und –schwärme, gute Guides mit verständlichen Briefings. Wir haben auch einen Nitrox-Kurs gemacht, kann man auch empfehlen. Es gibt keine Kritikpunkte von uns, das Preisniveau ist den Malediven entsprechend hoch, aber nicht überteuert. Man hat auch die Möglichkeit Pakete über www.wernerlau.com im Voraus zu buchen, dann ist es günstiger.

Alles in allem: für uns ein traumhafter Urlaub! Im Vergleich zu Embudu, das uns damals (2003) schon toll vorkam, hat uns diese Insel noch besser gefallen, da schönere Strände und dichtere Vegetation. Die Zimmer sind in etwa vergleichbar, auch das Essen, aber wir würden auf jeden Fall jetzt Vilamendhoo den Vorzug geben. Allein schon wegen dem Wasserflugzeug ;-)

Wir hoffen, wir konnten mit dem Bericht vielen bei Ihrer Insel-Entscheidung helfen!
lg Natalie und Gerald aus Wien

 


 

Reisebericht von Vilamendhoo 10.-24.8.05

Kurz einige Bemerkungen zu Vilamendhoo, die zwar nicht viel Neues berichten, aber uns hat die Seite mit den Berichten unheimlich geholfen, DIE Insel zu finden....(und als Neulinge auf die Malediven sieht man das Ganze ja doch vielleicht ein bisschen anders...)

Anreise...
...erfolgte leider mir LTU, Service etwas bescheiden, Sitze eng, Flugzeiten dafür o.K: hin in der Nacht, von daher Ankunft in Vila am späten Nachmittag, zurück Nachmittags, von daher Ankunft in Frankfurt noch am späten Abend....LTU fliegt auf dem Hinweg übrigens über Colombo, was natürlich doof ist, aber für die Raucher eine Gelegenheit, sich nochmal zu versorgen (Stange Gauloises im Flughafen 15 USD...). Aber dann: unbedingt Wasserflugzeug buchen, der Flug und der Ausstieg auf eine Europalette mitten im türkisfarbenen Meer verschafft Glücksgefühle....

Die Insel generell...
...sieht schon von oben eigentlich so aus, als würde mitten im Meer ein Wald wachsen. Sie ist stark bewachsen mit einem dichten Palmenwald in der Mitte, Strände sind ziemlich rar, da nur an den Längsspitzen der Insel, aber man stellt dann irgendwann fest, dass man breite Sandstrände eigentlich gar nicht braucht, weil a) man es tagsüber sowieso nicht wirklich am Strand aushält und weil man b) auf jeden Fall von jedem Bungalow aus einen eigenen Korallensandstrandabschnitt hat und meistens sogar seine eigene Palme oder sonstige Pflanze, die Schatten wirft. Also: ein grünes Paradies im hellblauen Meer...

Die Bungalows....
...sind teils schilfgedeckt, teils ziegelgedeckt, erstere mit halboffenem Bad (wunderschön). Die Einrichtung ist i.O. (viele Schränke, viel Platz) und ziemlich alle liegen so am Wasser, dass man sich etwa in 5-8 Sekunden hineinwerfen kann. Auch wenn Sie auf den ersten Blick sehr eng gebaut aus sehen – man sieht komischerweise tagsüber kaum einen Menschen und hat seine Ruhe. Die Standartbungis in der Mitte der Insel sind gar nicht sooooo übel, wenn man es vozieht, im Wald zu leben.
Zur Lage: Da scheiden sich sicherlich die Geister, die Südostseite (1-32) ist wunderschön, ab Nr. 22 hat man auch einen etwas breiteren Strand und 31, 32 sind natürlich der Knaller (Inselkarte bei www.werner-lau.de) , die Nordostseite hat keinen so guten Zugang zum Meer, weil einige Felsplatten im Wasser liegen, ist aber recht ruhig, die Nordwestseite hat einen tollen Abendsonnenstrand und tollen Baumbewuchs (Luftwurzeln allüberall) und Südwest ist auch ganz nett (hier vorwiegend Bungis mit geschlossenem Bad), vor allem wenn man viel isst und trinkt, allerdings hatte ich das Gefühl, dass man auf der Westseite manchmal den Inselgenerator hört....

Das Essen....
....ist famos. Lecker. Klasse. Sehr gut...3 Curries jeden Tag, Fischgerichte, Fleischgerichte, Kartoffelgerichte, Gemüse und und und . Vor allem die Nachtische haben’s uns angetan (Orangensouffle war der Knaller....). An der Sunsetbar gibt’s dann noch Snacks (Hamburger, Sandwichs etc...) . Wer’s braucht.... Tip: Ein Platz in der Nähe des Buffets. (Da hat man etwas zu lästern...) Über das AI – Konzept sollten die Betreiber noch etwas nachdenken, nervig war am Anfang das ständige Unterschreiben und auch die Wasserlösung (zweimal am Tag bekommt man eine schöne Emsa-Thermoskanne mit Trinkwasser vom Roomboy ins Zimmer gebracht) ist am Anfang etwas seltsam. Dass man die Getränke nur glasweise bekommt und an den Bars konsumieren darf , ist zu Beginn ungewöhnlich, aber es soll wohl verhindern, dass man seine armen Halbpensionisten vom Nachbarbungi ein Gin-Tonic mitbringt....
Halbpension kommt wohl günstiger, auch wenn man von Zeit zu Zeit mittags isst und einiges an Getränken verputzt, wir hatten AI und waren von daher einfach entspannter. Und das Essen war eben lecker lecker lecker.....

Die Ausflüge....
...lohnen sich im Großen und Ganzen . Bei AI sind zwei Ausflüge inclusive, einmal Nachtfischen (man muss ja nicht fischen, aber bei Sonnenunterhang in Ruhe auf dem Meer zu dümpeln ist schon schön für sich allein) und einmal ein größerer Ausflug nach Dhangeti (Einheimischeninsel) ODER zum Barbecue auf eine einsame Insel (Thellegae). Wir haben alle drei Ausflüge mitgemacht, der Tag auf die unbewohnte Insel war sehr schön (die Jungs von Vila zaubert ein leckeres Barbecue hin und auch das Hinausschnorcheln lohnt sich , weil es tolle Korallenformen gibt) und der Ausflug nach Dhangeti (Einheimischeninsel) und Lily Beach, dem Nachbarresort war interessant. Lily Beach war für uns im Vergleich zu Vila übrigens ziemlich erschreckend... a) wirkt alles irgendwie sanitärgrün und sieht aus wie in Florida, b) zieht sich um die Hälfte der Insel ein Mäuerchen in 8 m Entfernung vom Strand und c) braucht man doch nicht wirklich einen Pool auf einer Insel...(!?) . Es sieht im Vergleich zu Vila alles etwas zu geleckt aus – und – große Schmach: Plastikstühle, - liegen......! Wir wollten jedenfalls schnell wieder auf unsere Vilamendhoo’ schen Holzliegen.... Ach noch was: Den Schnorchelausflug mir dem Dhoni aufs Meer hätten wir uns sparen sollen, denn....

Das Meer...
...ist um Vila wunderschön. Ich weiß nicht, ob es viele Inseln gibt, die so ein vielfältiges Leben unter Wasser haben. Die Riffkante ist 10-30 Meter vom Ufer entfernt und wir hatten das Gefühl, durch ein Aquarium zu schwimmen. Wunderschön, grandios, unbeschreiblich....Neben den wohl üblichen Einzelfischen (Doktor-,Falter-,Wimpel, Papageien-,Anemonenfische in rot, gelb, grün, blau, gestreift, gepunktet und und und) immer wieder große Schwärme von Füsilieren, Flötenfische und Makrelen, dazu haben wir kleinere Riffhaie, Rochen, Kraken, eine Schildkröte gesehen....Die Korallen haben vor allem auf der Westseite tolle Farben...(von der Sunsetbar einfach immer weiter in Richtung Afrika schnorcheln...) Tipps: Jeweils von der West- auf die Ostseite treiben lassen (geringe Strömung), auf der Nordseite gibt’s (Exit 9)eine Riffkante, die senkrecht ins Unendliche hinabführt, es ist traumhaft, einfach auf dem Wasser zu liegen und nach unten zu schauen. Den fürchterlichen Drückerfisch Bruno (Exit 2) haben wir übrigens nicht klar erkennen können, es gibt immer wieder einige Drückerfische, die etwas unfreundlich schauen....
Übrigens: für Erstschnorchler: Fischbestimmungsbuch mitnehmen !(Macht Spaß!)
Zur Tauchbasis können wir als „Nur-Schnorchler“ nichts sagen, die Belegschaft sah aber ziemlich nett aus...

Sonstiges...
...die Insel war jetzt im August zu 80-90 % ausgebucht, darunter waren geschätzt etwa 40 % Deutsche, viele Franzosen und Italiener, einige Russen – eigentlich eine ganz nette Mischung.
...das Wetter: ein Tag Dauerregen, 13 Tage Sonne, teilweise mit Wolken – das ist wohl ganz gut für die prognostizierte Regenzeit...
....Hahn und Henne am Strand sind sehr seltsam anzuschauen
...Tennisplatz, Beachvolleyplatz und Kraftraum (!) sind auch da, daneben Billiard, Tischtennis, Brettspiele und ein Kicker
...Tageszeitungen gibt’s nicht, der Fernseher im TV-Raum zeigt nur CNN, BBC und Atoll TV (letzteres wegen der maledivischen Musik-Videos sehr zu empfehlen )(Grins)
...es gibt fünf (?) Katzen. Süß !
...die Ostspitze ist wunderschön zum Sonnenaufgang
...die Sunsetbar ist wunderschön zum Nachmittagsausklang
...Mückenschutz nicht vergessen
...wer ohne Schnorchel und Maske nach Vila fliegt, ist selb