Reiseberichte Vilu Reef Beach & Spa Resort

Reisebericht Vilu Reef 14.03.–28.03.2012

Jeder kennt das: man hat sich entschieden – es geht auf die Malediven – NUR: welche Insel soll /darf es sein? Ist natürlich auch eine Frage des Budgets. Auch wir haben wochenlang Reiseangebote und Berichte – insbesondere auch hier – studiert und uns dann – nachdem Reethi Beach ausgebucht war – für Vilu Reef entschieden. Ebenfalls in der Auswahl war übrigens Angaga. (nur zur Info: wir – 41 und 43 Jahre – keine Taucher, nur Schnorchler - waren schon auf Lily Beach, Bathala, Sun Island, Meerufenfushi, Embudu Village, Fihalhohi). Entscheidend für unsere Wahl waren sicherlich nicht zuletzt die ganzen Berichte und Beiträge hier im Forum. Deshalb jetzt auch an dieser Stelle unser Bericht. Man muss dazu sagen, dass wir nach getätigter Buchung ganz schön viel Schiss hatten, dass die benachbarte Einheimischeninsel unseren Urlaub negativ beeinflussen würde. Immer wieder berichteten irgendwo Leute im Netz, dass man Baulärm hören würde und das sehr störe. Und auch hatte uns irgendein Forumschlaumeier charmant darauf hingewiesen, dass Vilu Reef aufgrund des Heiratsvorfalls vor 2 Jahren oder so (der einheimische Priester hatte das Brautpaar in der Landessprache beleidigt, war wohl ziemlich daneben, dieser Typ und alle Beteiligten arbeiten jedoch schon längst nicht mehr auf Vilu Reef) doch die allerletzte Insel sei. Und dann gab es auch noch viel Hinweise, dass die Insel von Chinesen übervölkert sei, was auch den Urlaub sehr vermiest hätte. Kurzum: wie wurden zu 100 % angenehm überrascht. Hier nun der Bericht.

Anreise:

Angereist sind wir mit Emirates – einmal weil billiger und weil kurzer Zwischenstopp zum Beine vertreten. Auf der Hinreise 3 Stunden Aufenthalt in Dubai, zurück hatten wir Verspätung, daher kein Aufenthalt. Fluggesellschaft super, auch die Zwischenlandung in Dubai war ganz nett, weil man mal was laufen konnte, allerdings mit drei Stunden Aufenthalt etwas zu lang. Dann Wasserflugzeug nach Vilu Reef, alles super geklappt. Wurden mit Dhoni abgeholt, da war dann direkt der deutsche Reiseleiter an Board, um uns zu begrüßen. Alles prima. Und die angekündigte Flughafensteuer wurde auch nicht erhoben. Der Reiseleiter sagte, das solle wohl noch kommen, Automaten wären schon am Flughafen vorhanden, aber keiner weiß, ob und wann es wirklich losgeht – wir haben jedenfalls nichts zahlen müssen.

Wetter:

Wie gesagt, wir waren in den letzten beiden Märzwochen dort. Demnach Wetter – wie erhofft – klasse. Immer Sonne. Wenn Wolken, nie störend. Es gab sehr heisse Tage, aber nie mehr als ca. 31 °C. Sonne immens stark (war ja klar), Lichtschutzfaktor 30 ein „muss“, auch wenn wir beide nicht sonnenempfindlich sind. Geregnet hat es einmal nachts und einmal morgens, war aber nach 1 Stunde vorbei, dann sofort wieder volle Sonne. Auf Vilu Reef ging auch meist ein schöner leichter Wind, das war sehr angenehm.

Die Insel:

Die Insel ist ca. 390 m lang, 170 m breit. Sie ist wirklich schön bewachsen. Es gibt zahlreiche Palmen, viel Vegetation und alles ist top gepflegt. Wir waren schon beim ersten Anblick vom Boot aus sehr angetan. Haben sie uns nicht so schön vorgestellt. Man kann die Insel wunderbar umrunden, man kommt überall durch. Im Inselinneren ist ein Tennisplatz (den wir nicht weiter begutachtet haben), ein Fitnessstudio (waren wir auch nicht) und ein „Hospital“ (Arztzimmer) (auch nicht benötigt), eine kleine Gärtnerei und natürlich der Staff-Bereich. Es gibt angelegte Sandwege, die prima zu begehen sind – entweder barfuss oder mit Flipflops. Überall sind Hinweisschilder, die man eigentlich nicht braucht. Es gibt eine Lagunenseite (wo auch der Steg ist) mit wundervollem Wasser, Sandboden, schön tief, perfekt zum schwimmen. Hier blickt man auf’s offene Meer. Die Riffseite hingegen hat Wellenbrecher, um das Fortspülen des Sandes zu vermeiden. Und man sieht auf die benachbarte Einheimischeninsel, die auch recht nah ist. Dazu unter einem extra Punkt dazu nachher noch mehr. Das Wasser hier ist sehr niedrig, perfekt für Kinder (die meisten Leute mit Kindern hatten hier auch ihren Bungalow). Uns hätte der Blick – sowohl auf die Wellenbrecher als auch auf benachbarte Einheimischeninsel gestört. An einem „Ende“ der Insel gibt es eine wunderschöne Sandbank, an dem anderen Ende befinden sich die Poolbar, das Hummerrestaurant und der Zugang auf den Rundsteg zu den Wasserbungalows.

Inseldichte:

Es passen – so wurde uns gesagt – ca. 250 Gäste auf die Insel, hinzu kommen rund 280 Mitarbeiter. In der ersten Woche war die Insel fast ausgebucht, in der zweiten Woche nur halb belegt. Einen Unterschied haben wir nicht bemerkt. Der Strand war immer recht leer, man sieht tagsüber kaum jemanden. In der Lagune habe ich zur gleichen Zeit nie mehr als max. 4 Personen gesehen. Abends beim Essen wundert man sich dann immer, wo die ganzen Menschen tagsüber sind. Auch die Mitarbeiter treten immer nur sehr unauffällig in Erscheinung (hin und wieder sieht man mal einen Gärtner). Es war also immer herrlich „leer“.

Benachbarte Einheimischeninsel:

Die Insel sieht nicht wirklich schön aus, d.h. sie sieht eben aus wie man sich eine typische bewohnte Einheimischeninsel vorstellt. Sie ist recht nah – zum Beispiel kann man einen Mofafahrer auf der Insel erkennen. Allerdings nicht so nah, dass man Details sieht. Hören kann man den Mofafahrer allerdings nicht. Die Insel sieht allerdings auch nicht schlimm aus. Nach zwei Tagen ist sie uns bei unseren täglichen mehrfachen Inselumrundungen gar nicht mehr aufgefallen, man gewöhnt sich ratzfatz daran. Also es ist halb so wild, wobei ich – wie gesagt – immer zum Wohnen die Lagunenseite vorziehen würde, weil der Anblick auf das offene Meer natürlich gravierend schöner ist. Baulärm gab es null, gar nix. Auch keine anderen Geräuschbelästigungen durch die Insel. Einmal haben wir den Muezzin (islamischen Gebetsruf) gehört. Wir haben uns sagen, dass der immer freitags zu hören sei. Ich fand das eher faszinierend als störend. Irgendwo hatte ich mal vorher was gelesen, dass durch die Einheimischeninsel Müll im Wasser sei – stimmt nicht. Da war nichts. Dafür wäre die Insel auch schon wieder zu weit entfernt. Man könnte beispielsweise keinesfalls rüberschwimmen oder selbst mit einem Boot hinfahren, viel zu weit weg. Die Leute, die auf der Riffseite ihren Bungalow hatten, fanden die Insel nicht störend (sie hätten ja auch tauschen können, war ja genug frei, haben sie aber nicht gemacht).

Bungalows:

Gebucht haben wir einen Strandbungalow. Das sind runde hübsche Einzelbungalows, die rund um die Insel verteilt sind. Wir fanden den Abstand zum nächsten Bungi ok. Jeder Bungi hat eine eigene Holzterrasse zum Meer hinaus mit zwei Holzliegen, einem Holztisch und zwei Stühlen. Zusätzlich führt ein Weg von der Terrasse zum Strand (je nach Bungi zwischen 1 und 5 m), dort sind nochmal zwei Plastikliegen mit Auflagen und eigenem Sonnenschirm mit Nummer des Bungis. Übrigens sind die Beachbungis auf der Riffseite direkt am Strand, also offene Sicht von der Terrasse aus auf’s Meer (bzw. Nachbarinsel ;-)). Die Beachbungis auf der Lagunenseite haben ihre Terrassen schattig im Dickicht liegen. Ich fand die Lage der Bungis auf der Riffseite fast noch schöner. Aber wie gesagt – wir hatten extra aufgrund der erhaltenen Tipps und Berichte angegeben „Lagunenseite, Bungi 152–158“ und haben 158 bekommen (hat super geklappt, Reiseleiter wusste auf dem Boot bei der Anreise schon direkt Bescheid) (wir hatten email paar Wochen vor der Abreise an die Insel geschickt). Der Bungi war super. Befand sich im Lagunenbereich rechts vom Steg, absolut empfehlenswert. Für uns kam aufgrund der Sicht auf die Wellenbrecher /Nachbarinsel eh’ nur die Lagunenseite infrage. Der Bungi selbst war von innen geräumig. Es steht ein großes Himmelbett mitten im Raum. Zusätzlich noch an der Wand eine Art Diwan, beispielsweise als Bett für Kinder oder eine dritte Person zu nutzen. Tisch und Stühle sind auch da. Dann ein kleiner Ankleideraum, sehr praktisch, auch mit großem Spiegel. Schreibtisch und Minibar. Ein Wasserkocher mit einem Tee- und Pulverkaffee-Sortiment waren auch vorhanden. Safe (groß, geeignet für Ipad u.ä. ) kostenfrei im Zimmer. Normales Außenbad mit Dusche und Wanne, Wäscheleine, kleine Grünanlage, hohe Mauer darum. Handtücher ausreichend, auf Wunsch Nachschub. Genauso gab es täglich frische Strandhandtücher. Der Roomboy kommt zweimal täglich. Morgens das eigentliche „Reinemachen“, abends nochmals zum Auffrischen (neue Handtücher, Fegen, Müll entfernen). Die letzte Woche haben wir dann in einem Wasserbungalow verbracht. Der Aufpreis war sehr günstig: 55 Dollar (+16 %) für den gesamten Bungalow pro Tag. Da konnten wir nicht widerstehen. Es hat uns gut gefallen. Wir hatten die Nummer 429. Die Bungalows sind im Rondell angelegt. Ein langer kreisförmiger Steg verbindet diese. Unser Bungalow war auf der Sonnenseite im hinteren Bereich (das war uns wichtig, weil wir volle Sonne nachmittags wollten). Aber es war auch möglich, die Liegen in den Schatten zu stellen, etwas Schatten war immer da, selbst nachmittags. Der Wasserbungalow war sehr hübsch und groß. Das Bad hat eine eigene Tür zur Terrasse und eine Dusche mit Glaswand, auch Badewanne, Bidet und zwei schicke Waschbecken. Das Bett stand auch nicht mitten im Raum, sondern an der Wand. Es gab einen Balkon davor und man schaute vom Bett direkt auf’s Meer. Hier ist auch der Zugang zur Terrasse und die hat uns sehr gefallen. Sehr intim und nicht einsehbar – außer vom Wasser aus (wenn mal ein Schwimmer /Schnorchler vorbeikam). Zwei Holzliegen, Tisch und zwei Stühle sind vorhanden. Ferner ein Jacuzzi (braucht kein Mensch…). Von der Terrasse gingen einige Holzstufen hinunter auf einen eigenen Ministeg /-plattform (klein) im Meer, von da aus Leiter ins Wasser. Das Wasser ist nicht zu hoch, man kann noch stehen. Viele Korallen allerdings, dort sind Badeschuhe oder Flossen sinnvoll. Ich fand es toll. Fand das Leben im Wasserbungalow viel attraktiver als im Beachbungi, obwohl kein eigener Strandzugang. Aber es gibt einen Strandbereich mit „freien Liegen“ und Sonnenschirmen, die sind auch ganz gut. Aber dadurch, dass wir in der ersten Woche einen Beachbungi hatten, brauchten wir das gar nicht. Wir sind dann immer zum Schwimmen in die Lagune gegangen, Schnorcheln an der Riffseite und Sonnen und Plantschen bei uns auf der Bungi-Terrasse. Es war sehr perfekt. Fand die Kombi (erst Beachbungi, dann Wasserbungalow) auch gut. Und wie gesagt Upgrade vor Ort sehr sehr günstig. Die Sauberkeit war in beiden Bungalows absolut ok. Natürlich ist es immer anders als daheim, da kann das Hotel noch so gut sein. Aber es war tiptop. Keine Beanstandungen. Ach ja, beide Bungis hatten Telefon und einen TV – sogar mit einem deutschen Sender. Der Wasserbungi hatte zusätzlich noch einen CD-Player. Die Garten-Bungis haben wir nur von außen gesehen. Es sind Doppel-Bungalows ohne eigenen Strandzugang. Sie sahen nicht schlecht aus. Zumal ja genügend Strand und freie Liegen auf der Insel vorhanden sind. Wenn man auf’s Budget achten muss, ist das sicherlich auch eine Alternative.

Inselcrew und Trinkgelder:

Die Organisation auf der Insel war top. Alles super geklappt und ganz easy. Jeder Mitarbeiter supernett, freundlich und zuvorkommend. Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht. Sehr bescheidene und dankbare Leute. Und immer nett. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Der deutsche Reiseleiter hatte uns empfohlen, die Trinkgelder erst am Urlaubsende zu verteilen, das fanden wir gut und haben es auch so gemacht: Für den Roomboy pro Woche 5 Dollar, für den Tisch-Hauptkellner für 2 Wochen 10 Dollar, für den „Neben“-Kellner 5 Dollar. Dem Obstkoch haben wir auch paar Dollar gegeben –und natürlich für die Kofferjungs je Koffer einen Dollar. Man hat eine Palme für uns gepflanzt, die beiden Garten-Boys haben natürlich auch jeder zwei, drei Dollar beommen. Ach ja, und beim Schnorchelausflug auch für jeden Boy einen Dollar. Laut Reiseleiter ist das mehr als genug (es kommen ja ohnehin 10 % Trinkgeldpauschale auf alle Verköstigungen und Kosten) und das Geld ist gut angelegt. Unsere Rechnung haben wir übrigens in US-Dollar gezahlt. Wir haben einen Zwischencheck gemacht, das war sehr angenehm. Die Rechnung stimmte immer, alles in Ordnung. Abwicklung sehr gut und unproblematisch.

Tiere /Insekten:

Wir hatten keine Mücken, keine Sandflöhe. Hin und wieder flog mal eine Riesenhummel (harmlos) herum, mehr nicht. Spinnen: Größere habe ich glücklicherweise nicht gesehen (kann ich gar nicht leiden). Aber es gab draussen in den Sträuchern ganz kleine Minispinnen, kleiner als ein Centstück (habe 2x eine gesehen – also nicht der Rede wert). Dann wie immer auf den Malediven Ameisen, aber kein Problem. Waren ja in der Regel nur draussen. Sonst keine Insekten – außer 2 x 2 Kakerlaken (bääh). Aber nun gut, die gibt es überall da, wo es warm ist (nur weil man sie nicht sieht, heisst es nicht, dass sie nicht da sind. Die Kanaren zum Beispiel sind bekannterweise Kakerlaken verseucht. Egal.). Wir sind da allerdings sehr empfindlich, mögen wir gar nicht. Wir sehen jedes Insekt auf 100 m Entfernung J. Wir hatten am letzten Tag im Strandbungi eine lebendige Kakerlake gefangen und eine tote im Bad gefunden. Dann – im Wasserbungi – auch zwei gesehen und direkt eingefangen und ins Wasser befördert (wichtig: man soll sie nicht zertrampeln wegen der Eier, die kleben sonst an den Schuhen und mit wenig Pech hat man daheim in Deutschland einen Haufen wunderbarer Kaki-Babys… nur mal so am Rande). Haben beide Male an der Rezeption Bescheid gesagt, daraufhin wurde sofort Gift vom Roomboy im Bungi versprüht (natürlich auch nicht wirklich ideal). Aber danach nix mehr. In jedem Bungi steht übrigens auch eine Riesenspraydose Insektengift. Sonst keine Tiere auf der Insel gesehen. Allerdings habe ich unter einem Busch eine Art Mausefalle gesehen – leer glücklicherweise. Bedeutet, dass es auch auf Vilu Reef die berühmten Palmenratten geben muss. Habe aber keine gesehen. Ich glaube, die gibt es auch auf jeder Insel. Mich stören sie nicht, man sieht sie ja nicht. Dann gibt es natürlich wundervolle Flughunde, diverse Vögel (viele Raben oder so). Delphine sieht man morgens (hin) und abends (zurück) immer zwischen Riffseite und Einheimischeninsel. Muss man Glück haben. Wir haben sie nur 2x gesehen, weil wir auf der Lagunenseite gewohnt haben, die Leute mit Bungi an der Riffseite haben sie natürlich ständig gesehen.

Schnorcheln /Fische:

Man schnorchelt logischerweise auf der Riffseite. Es gibt drei Eingänge. Der mittlere Eingang ist sozusagen der Haupteingang. Hier ist auf einem der Wellenbrecher auch eine Art Pförtnerhäuschen, wo immer ein Sicherheitsmann sitzt und aufpasst. Den kann man auch direkt fragen, ob irgendwelche Besonderheiten (Strömungen oder so)zu beachten sind. Es gilt das Fahnenprinzip (grün, gelb, rot). Strömung ist vorhanden. Aber selbst bei gelb war sie eigentlich absolut ok, nicht zu stark, aber sie war natürlich da. Das Hausriff ist ganz schön kaputt getrampelt. Man findet zwar noch ein paar intakte Korallen, aber es ist natürlich ein immenser Unterschied zu einem intakten Riff (siehe Ausflug). Wir hatten etliche Fische dort. Auch viele Großfische. Es gab Haie (2 m), die man aber nicht so oft gesehen hat. Viele normale Fischschwärme. Und auch eine große Schildkröte. Dann haben wir zwei Muränen gesehen. Und: es gab einen riesigen Schwarm Adlerrochen. Die waren immer da. Toll. Viele, viele Exemplare in allen Größen. Die sahen phantastisch aus – wie eine Herde bei Jurassic Parc J. Im seichten Wasser rund um in die Insel sieht man permanent unbeholfene Babyhaie in riesigen Fischschwärmen auf Beutejagd. Springen alle Fische wild aus dem Wasser, hat der Hai zugeschlagen. Aber vom Steg und auch vom Ufer aus sieht man auch etliche andere Fische.

Wasser:

Das Wasser war granate. Wie erwartet. Glasklar, einwandrei, kein Müll, kein Dreck, alles top. Schön warm war es, aber dennoch erfrischend. Auf der Lagunenseite super zum richtig schwimmen, hin und wieder mal ein Fischchen, sonst nichts.

Restaurants:

Es gibt ein Hauptrestaurant im Bereich des Steges /der Rezeption. Dort bekommt man direkt am ersten Tag einen festen Tisch zugewiesen. Wir hatten einen sehr schönen Tisch mit Blick auf’s Meer (davon gibt es nicht so viele). Das Restaurant hat Holzboden, man kann aber dennoch – wenn man mag – barfuß gehen. Es ist ein geschlossenes Restaurant mit großen offenen Fenstern und Deckenventilatoren. Hier nimmt man auch das Frühstück ein. Dann gibt es noch die Poolbar für Snacks wie Salat, Pommes, Pizza und ein Hummerrestaurant (mit Aufpreis, da waren wir nicht). Einen Dresscode gibt es nicht. Man kann sehr leger zum Essen gehen. Bedeutet, Männer in kurzer Hose /Bermudas und T-Shirt. Aber natürlich auch nicht in Muskelshirts oder Badekleidung, das macht dort niemand und ist auch nicht gern gesehen. In den Hotelinfos steht auch, dass Frauen nach Möglichkeit die Schultern bedecken sollten, macht aber keiner. Fast alle Frauen tragen Tops oder entsprechende Kleider, Röcker, T-Shirts. Sehr ungezwungen. Groß gestylt war dort fast niemand.

Essen /Getränke:

Wir hatten Halbpension. Morgens das Frühstück war ok. Es gab viel warmes Essen (Würstchen, Kartoffeln, Curry, Bohnen, gegrillte Tomaten, Gemüse usw.) morgens. Dann immer Köche, die diverse Eierspeisen zubereitet haben. Verschiedene Brotsorten. Immer frisches Obst. Milch und Säfte. Haufenweise Gebäck. Allerdings nur eine Wurstsorte und – für mich als Landtiervegetarierin sehr doof – nur einen ömmeligen Scheiblettenkäse. Das fand ich etwas spärlich, zumal ich keine Eier esse. Sonst noch Honig und Marmelade. Abends hingegen fand ich das Essen super. Immer Salatbuffet, großes Nachspeisenbuffet, frisches Obst, immer ein Show-cooking-dessert, dann natürlich frisch gebratener Fisch und irgendwas an frisch gebratenem Fleisch (Show-cooking). Genug Gemüsewahl, Kartoffeln verschiedener Art, immer Reis, auch mal Pommes, immer Nudeln, oft Lasagne, immer Pizza, genügend Brot und Brötchen und – komischerweise abends – auch genügend Käse (das hätte ich morgens gebraucht). Verschiedene Fischpfannen und – was ich super fand –immer 3 Curryarten, die haben 1a geschmeckt. Ich war mit dem Essen abends absolut zufrieden, alles war schmackhaft, wirklich lecker und genügend Abwechselung (es gab täglich wechselnde Themenabende: italienisch, amerikanisch – da gab es Burger, chinesisch, spanisch usw. ). Einmal die Woche (freitags) wurden am Strand in der Nähe des Stegs Tische aufgebaut und es gab für alle abends Essen am Strand. Dann war das Buffet auch draussen und es wurde frischer Fisch gegrillt. Der Fisch wird übrigens immer am Vorabend um ca. 21.15 Uhr von einem Fischerboot auf die Insel gebracht. Da kann man sich den gleich ansehen. 1 Flasche Wasser (1,5 l) kostet übrigens 3 US-Dollar (plus besagte 16 %), eine Cola /Fanta 2,5 Dollar, Cola light 3 Dollar (immer plus 16 %).

Shop:

Es gibt einen Shop. Da wird alles verkauft: Kleidung, Schoki, Karten, Souvenirs, Zahnpaste usw. Preise: nicht günstig, aber dafür das kleine Insel im Indischen Ozean Preise ok.

Ausflüge:

Es werden zahlreiche Ausflüge angeboten: Delphin-Cruise, diverse Schnorchelausflüge (Haipoint, Schildkröten, Paradisepoint etc.), Einheimischeninsel /Inselhopping usw. Ich habe nur einen Ausflug gemacht: den Schnorchelausflug zum Paradisepoint. Der war absolut super. Kostenpunkt: 37 US-Dollar (plus 10 % Trinkgeldpauschale und 6 % Steuer, wie bei allen Leistungen). Dauer: 2,5 Stunden. Es wurden zwei Schnorchelpunkte mehr oder minder im offenen Meer angesteuert. Die Korallen war hier so was von intakt, ganz wunderschön. Hat sich absolut gelohnt.

Die anderen Gäste:

Wir hatten komplett gemischtes Publikum: Franzosen, Engländer, Russen, Italiener, Japaner, Österreicher, Schweizer, Deutsche, Chinesen, Amerikaner…. Alles dabei. Kein spezieller Überhang. Haben uns sagen lassen, dass Anfang Januar tatsächlich 90 % Chinesen auf der Insel waren und das in der Tat nicht schön gewesen sei (sie haben wohl die komplette Bungalowinneneinrichtung an den Strand geschleppt, darüber hinaus hatten sie Gaskocher dabei und haben Krebse am Strand gekocht und dazu Nudeln selbst gemacht. Schon strange. Ich persönlich muss sagen, dass ich die meisten Chinesen auch nicht so prickelnd finde, sie haben schon schlechte Tischmanieren, laufen nonstop in den gleichen Sachen herum und sind daher nicht so nett anzusehen bzw. zu riechen. Wie gesagt, wir hatten nicht viele Chinesen). Das Publikum war insgesamt sehr gut.

Internet:

An der Rezeption waren Voucher für 10 Dollar erhältlich, damit konnte man kabellos 1 Stunde ins Netz. War sehr unkompliziert.

Sonstiges:

Vilu Reef hat übrigens eine eigene Zeit. Hier kommt eine weitere Stunde dazu – also statt vier Stunden Zeitverschiebung sind es auf Vilu Reef fünf Stunden. Dadurch wird es auch hier erst ab 19.00 Uhr (und nicht schon um 18.00 Uhr) dunkel. Fanden wir super. Dadurch ist der Tag länger. Abendessen gab es ab 20.00 Uhr. Das war dann immer ein gutes Timing. Unterhaltungsprogramm täglich ab 22.00 Uhr. Da wurden im Wechsel beispielsweise Krabbenrennen, Discoabend, Karaoke, Maledivischer Abend usw. angeboten.

Fazit:

Der Urlaub war super, die Insel auch. Verpflegung, Unterbringung, Organisation – alles gut. Ich finde, man kann Vilu Reef weiter empfehlen. Wiederkommen würden wir grundsätzlich nicht, einfach weil wir niemals die gleiche Insel ein zweites Mal besuchen würden, solange es noch so viele andere gibt J. Auch könnten wir nicht sagen, welche von den von uns besuchten Inseln die schönste war, jede war anders und irgendwie ist das schwierig, hier einen adäquaten Vergleich zu starten.

Vilu Reef 21.1.10 - 4.2.10

Nach einer gemütlichen Anreise mit AUA (für 4 Erwachsene hatten wir 7 Sitze) mussten wir auf unseren Weiterflug mit dem Wasserflugzeug leider ein bisschen warten.

Da es unser zweiter Aufenthalt auf der Insel war, wussten wir genau welchen Bungalow wir haben möchten: 109 !! Wir hatten unseren Wunsch im Reisebüro deponiert und auch davor 2 e-mails geschickt. Bei unserer Ankunft bekamen wir BG 125 mit der Option auf Wechsel. Da wir mit einem befreundeten Paar waren, wollten wir natürlich unsere BG nebeneinander haben. 2 Tage nach unserer Ankunft bekamen wir dann BG 105 und 106. Damit waren wir sehr, sehr zufrieden.

Das Wetter war hervorragend, lediglich am Sonntag Nachmittag hat es 3 Stunden geschüttet….aber auch das hat seinen Reiz.

Der Zustand der Insel hat sich seit Dezember 06/Jänner 07 nicht verbessert. Die Sandsäcke sind immer noch da, halt nur an anderen Stellen und schön ist das nicht. Die Insel selbst ist noch genau so schön und gepflegt wie vor 3 Jahren. Das Selbe gilt für das Personal. Sehr freundlich, sehr zuvorkommend und nett. Sowohl unser room-boy als auch unser waiter waren ausgesprochen nett und angenehm. Lediglich am zweiten Abend hatten wir eine kleine Diskussion, da wir uns einen anderen Tisch wünschten (Insel war nicht ausgebucht!)

Das Essen hat sich kaum verändert. Leider gab es den „Obststand“ am Abend nicht mehr. Gerade der hatte uns das letzte Mal besonders begeistert da es Früchte gab, die wir zuvor noch nie gesehen und gegessen hatten. Dieses mal gab es nur Papaya und manchmal Ananas. Sonst gibt es am Essen nichts auszusetzen, nur dass es nach 2 Wochen fad wird.

Die Tauchschule ist perfekt geführt, die Guides nett, die Jungs am Dhoni zuvorkommend……ob die Tauchziele gut sind, können wir nicht wirklich beurteilen weil wir nicht sooo erfahrene Taucher sind. Für uns hat es gereicht. Wir haben Haie gesehen….und haben uns gefürchtet J

Alles in Allem ein sehr schöner und erholsamer Aufenthalt und wir kommen sicher wieder. Warum sollen wir eine andere Insel ausprobieren die uns dann vielleicht enttäuscht.

Silvia und Robert

Vilu Reef / 29.November – 8.Dezember 2009

Anreise: Anreise mit LTU ab Wien über Düsseldorf nach Male – Flug wie immer lang aber Service o.k. – Essen wie üblich Pasta; Flug ist beim Anflug auf die Malediven schon vergessen! Danach zügiger Transfer mit dem Wasserflieger mit Zwischenlandung in Sun Island nach Vilu Reef – traumhafter Anflug!

Insel: Wie schon in der vorigen Berichten beschrieben – sehr saubere, gepflegte angenehme Insel – in ca. 10.Minuten zu umrunden, mit zahlreichen traumhaften Fotospots.

Wir hatten einen Beachbungi an der Lagunenseite (Nr.151) zwischen Pool und Hauptrestaurant – ideal für uns gelegen mit Terasse und einem kleinen Garten davor. Ein paar Schritte und man ist auf einem Traumstrand ideal für ein bischen schnorcheln und zum baden, fast nur sandig wir gingen immer barfuss!

Wir haben Halbpension gebucht und haben trotzdem im Urlaub zugenommen – jeden Abend Themenbuffets, sehr lecker und nach Rückfrage kann man auch ganz romantisch am Strand essen!!

Es gibt auch eine tolle Weinkarte zu sehr günstigen Flaschenpreisen – am Sonntag auch noch 20% Discount!

Für einen Nachmittagssnack bietet sich die Poolbar mit zahlreichen Sandwiches an – kann man zu zweit eine Portion bestellen und man ist satt(6 Dollar)!

Einzig beim Frühstück wären vielleicht ein paar unterschiedliche Wurst oder Schinkensorten wünschenswert.

Als Taucher gingen wir natürlich auch einige Tage mit der ansässigen Basis tauchen – sehr gepflegte Basis und Ausrüstungen, freundliche Crew und kaum besetzte Tauchboote – meistens nur 3-4 Taucher bei den Ausfahrten!

Dafür gibt es aber auch nicht die spektakulärsten Tauchspots zu sehen – sondern halt „normale“ Malediventauchgänge, ab und zu ein wenig Strömung aber immer Haie, Schildkröten, Rochen, usw......!

Alles in allem ein Traumurlaub auf einer Trauminsel wo alles perfekt funktioniert hat – sehr zu empfehlen!!

Für Rückfragen: muttenthaler at aon at

Vilu Reef, 11.10.-22.10.2009

Vilu Reef ist 40 Minuten mit dem Wasserflugzeug von Male entfernt. Die Insel ist in 10 Minuten umrundet. Vilu Reef Beach & Spa Resort wird als 4* ausgeschrieben und ist die 4 Sterne auch wert! Wir hatten eine Beachvilla auf der Lagunenseite und dies ist sehr zu empfehlen. Gardenvillas sind Doppelbungis, etwas nach hinten versetzt und nicht direkt am Strand. Lagunenseite ist sehr schön und man kann jeden Tag den Sonnenuntergang mitverfolgen. Die andere Inselseite ist ideal zum Schnorcheln. Es hat auf der Schnorchelseite diverse Wellenbrecher und die Aussicht ist auf die Nachbarinsel gerichtet.

Das Essen war spitze! Klar wiederholt sich jede Woche das Essen bzw. das Abend-Thema. Aber es wird immer frisch gekocht/gegrillt und die Speisen sind immer sehr heiss am Buffet. Ich als Nicht-Fisch-Esserin kam mit Gemüse, Fleisch, Teigwaren, etc. ebenso voll auf meine Kosten.

Die Preise für die Getränke sind vertretbar. 1,5 Liter Mineral kostet ca. 3.50 Dollar, Bier in Dose 3.00 Dollar, Hamburger 7.00 Dollar.. All Inklusive lohnt sich wirklich nicht. Cocktails sind auch wie bei uns in der Schweiz, 7-10 Dollar.

Wir können Vilu Reef nur bestens empfehlen.

Fragen? maditschudin at gmx.ch