Vilu Reef

VILU REEF - 16.-23.03.08

Der siebte Malediven Trip - Kuramathi, zweimal Veligandu, Nakatchafushi (jetzt Huvafen Fushi), Angaga und Reethi Beach - führte mich und meine zwei Teenager nach Vilu Reef.

Über LTU-Anreise, Wasserflugzeug etc.hier nicht viele Worte, das lässt sich hier oft nachlesen.

Die Insel : Ca. 100 x 400 Meter (geschätzt), diverse Stellen mit Sandsäcken. Eine kleine Sandbank am Südende.Auf der Westseite zuerst Blick auf Korallenmauern, dann auf die recht nahe gelegene Einheimischeninsel mit kleiner Werft. Wasserbungalows im Norden. Insgesamt ist die Insel deutlich zu dicht bebaut.

Zimmer : Wir hatten Garden-Villa gebucht, was anderes war im Reisebüro nicht mehr erhältlich. Bei Ankunft stellten wir fest, daß diese ziemlich in der Inselmitte liegen, nur eine winzige Terrasse ohne Sonne haben und man doch nur erschwert Zugang zum Strand hat. Upgraden auf Beach Villa ging nicht, auf Wasser-Bungalow dann schon zum Preis von 55 US-Dollar pro Person und Nacht. Das Zimmer der Garden Villa mit halboffenem Bad wäre ansonsten ausreichend und dem üblichen Standard entsprechend gewesen. Wir haben dann den Wasserbungalow genommen, wir hatten ein recht großes Zimmer auch noch mit Zustellbett, ein schön großes Bad und eine Terrasse mit Whirlpoolbadewanne (die mein Sohn einmal benutzt hat, das Einlassen des Wassers dauerte ewig).
Die Beachvillas liegen sehr nahe zusammen,haben teils Sandsäcke unmittelbar vor der Terrasse. Am attracktivsten schienen mir die Bungalows mit den niedrigen 100 er Nummern.
Während unseres Aufenthaltes haben mindestens zwei vierköpfige Familien einen Beachbungalow bewohnt, d.h. die Zimmer sind groß genug für 2 Zustellbetten. Dies ist auf den Malediven wohl eher selten und vermutlich ggf. ein finanziell positives Argument für diese Insel.

Personal : Malediventypisch vorwiegend freundlich. Hervorzuheben ist der permanent anwesende Betreuer für Jahn Reisen (und vermutlich noch div. andere Anbieter), der jederzeit ansprechbar und engagiert bis zur letzten Minute war.

Essen : Ausreichend abwechslungsreich. Themenabende, wobei die Klassifizierung teils eher abenteuerlich war (am spanischen Abend gabs dann halt spanische Pizza und spanische Nudeln). Es gab immer irgendein Gericht mit Huhn, eins mit Rindfleisch, eins mit Fisch sowie i.d.R. was Japanisches, etwas Einheimisches. Insgesamt eher überdurchschnittlich, wobei man ja auf den Malediven eher keinen Gouremturlaub verbringt.

Aktivitäten : Wassersport (hat während unserer Anwesenheit ausser den Tauchlehrern niemand benutzt), Tennis, Badminton, Fitness, Tauchbasis.Ein Spa gibts auch, haben wir aber nicht genutzt.

Tauchen und Schnorcheln : Das nahe Hausriff lädt zum Schnorcheln ein und ist mit einer Art von Bademeister bewacht, ist aber nicht sonderlich attraktiv. Die Tauchbasis ist erfreulich Multi-Kulti, sehr nettes Personal, viele einheimische Tauchguides. Transport des Equipments, Zusammenschrauben, Abtransport und Spülen usw. wird erledigt. Jeden Vormittag (2 Tauchgänge) und Nachmittag Bootstauchgänge, Angbeot von Manta-Point-Ganztages-Tauchgängen und Nachttauchgängen. Insgesamt wäre die Tauchbasis ein Argument, auf der Insel wieder Urlaub zu verbringen.

Publikum : Recht viele Italiener (keine Animation), diverse Japaner. Ansonsten gemischt Briten, Österreicher, Deutsche, Frankophone, einige US-Bürger.

Fazit : Zu eng bebaute Insel ohne Highlights. Es war nett dort, aber relativ gesehen mehr nicht. Wir haben beschlossen, das Experimentieren zu beenden und unsere nächsten Urlaube auf den Malediven entweder auf Veligandu oder auf Reethi Beach zu verbringen.


 

VILU REEF – SÜD NILANDHE ATOLL – 3.-18. Juni 2007

In Vilu Reef haben wir unseren mittlerweile 5. Malediven-Urlaub verbracht. Da wir unseren 25. Hochzeitstag während unseres Urlaubs feiern wollten, fiel unsere Wahl diesmal auf die kleine, wunderschöne Insel Vilu Reef. Vorher waren wir in Fesdu (2002), Maayafushi (2003), Embudu (2004) und Fihalhohi (2005).

Die Anreise
war für uns etwas mühsam. Wir mussten von Wien über München nach Male fliegen, wobei unser Aufenthalt in München 7 Stunden betrug – die Wartezeit zog sich. Der Flug mit LTU war erträglich. Alleine der Anblick der Maledivenatolle vom Flieger aus entschädigt für jede Strapaze.
Mit dem gelb-blauen Wasserflugzeug der Trans Malediven Airlines (TMA) flogen wir über Sun Island nach Vilu Reef. Achtung bei Übergepäck: pro Kilo zuviel werden USD 2,-/Kilo verrechnet. Die Flughöhe betrug rund 1000 Meter, so konnten wir gut die Atolle von oben betrachten. Diesen Anblick werde ich sicher lange nicht vergessen können. Der Wasserflieger landete in der türkisblauen Bucht und von der Plattform wurden wir mit einem Dhoni abgeholt und zur Insel gebracht. Dort empfing uns der Reiseleiter, die Staffcrew klatschte unsere Ankunft ein. An einigen Tagen wurden die Neuankömmlinge von einem Trommler begrüßt. Schon vom ersten Anblick ist man von der Insel, vom Strand und vom Meer beeindruckt.

Die Insel – Die Unterkunft
Vilu Reef ist eine sehr schöne, dicht bewachsene und sehr gepflegte Insel. Das Management bemüht sich mit sehr fürsorglichen Gästebetreuern (besonderen Dank an Bianca) um das Wohl seiner Gäste. Man kann sich außerdem mit allen Wünschen und Anregungen an den örtlichen Betreuer der Reiseveranstalter wenden. Die zahlreichen Gärtner halten die Insel sauber und kümmern sich unaufhörlich um die Pflanzen und Wege.
Obwohl wir ursprünglich einen Bungalow auf der Riffseite bevorzugt hätten, waren wir mit der Unterbringung in dem Beach-Bungalow Nr. 155 auf der Lagunenseite doch vollauf zufrieden. Der Einzel-Rund-Bungi ist etwas vom Strand zurückversetzt, ein kleiner Weg führt von der Holzterrasse zwischen den Kokospalmen zum eigenen Sonnenschirm mit den dazugehörigen (nummerierten) Liegen. Die Aussicht ist ungestört auf den Indischen Ozean (maximal ein paar Dhonis „versperren“ die Aussicht) – hingegen wirken die Barrieren auf der Riffseite richtiggehend störend.
Der Bungalow ist sehr geräumig und zweckmäßig eingerichtet:
Himmelbett in der Mitte des Zimmers, eine Anrichte am Kopfteil des Bettes mit genügend Stauraum, ein kleiner Schreibtisch, daneben ein Kühlschrank, darauf steht der Fernseher, über einer Rattan-Garnitur hängt ein großer Spiegel, eine Couch gibt eine zusätzliche Sitzgelegenheit. Weiters gab es einen kleinen Ankleideraum mit Kasten, Tisch und Kommode. Zwei große Spiegel sind optimal angebracht. Das Badezimmer ist halb offen, eine Badewanne steht im Freien im kleinen gepflegten Garten mit eigener Palme. Die Dusche und as WC sind im überdachten Teil des Bades, ein Spiegel geht über die komplette Wand beim Waschbecken. Es ist genügend Ablagefläche vorhanden, um die notwendigen Badeutensilien unterzubringen. Ein Föhn ist auch vorhanden.
Der Bungalow wird täglich zweimal gereinigt, die Handtücher werden täglich gewechselt, es gibt auch eigene (blaue) Strandbadetücher (auf Wunsch erhält man auch mehrere).
Vor dem Bungi gab es eine große Holzterrasse mit zwei Holzliegen und einem Tisch mit zwei Stühlen unter einem großen Sonnenschirm. Ein Tonkrug gefüllt mit Wasser steht zum Reinigen der sandigen Füße zur Verfügung.
Bis auf ein paar Geckos und einigen maledivischen „Riesenameisen“ hatten wir kein Ungeziefer, während unseres Aufenthalts gab es auch keine Moskitos oder Mücken.

Die Verpflegung
Zum Frühstück konnte man zwischen folgenden Angebot auswählen: Brot, Toast, Brötchen, Butter, Marmelade, Honig, Müsli, Milch, frische Säfte (Orange, Ananas usw.), frisches Obst, frisch zubereitete Omelette (wahlweise mit Schinken, Zwiebel, Champignon, Paprika, Käse), Wurst, Käse, gekochte Bohnen, Eier, gebratener Speck, Würstchen, Curry (es gab sicher noch mehr, ich kann mich nur nicht mehr an alles erinnern).
Das Mittag- und Abendessen war immer unter ein bestimmtes Thema gestellt (Asien, Amerika, Italien, Malediven usw.). Es gab Suppen und dem Thema entsprechende Vorspeisen, Salate, Pizza, mehrere Hauptspeisen (Rind, Huhn, Fisch, Curry), frisch zubereitete Pasta, mehrere Beilagen (Reis, Kartoffel, Gemüse usw.). Das Nachspeisenbuffet war sehr abwechslungsreich, es gab auch immer frisches Obst zur Auswahl (Ananas, Melone, Äpfel).
Die Getränke wurden vom Kellner gebracht. Eine freundliche Hostess erkundigte sich immer um das Wohl der Gäste. Die konsumierten Getränke wurden immer notiert und am nächsten Tag beim Frühstück zum Unterschreiben gebracht.
Für die ganz Hungrigen gab es in der Nautilus-Bar ab 17.00 Kaffee und Kuchen, es wurden auch jede Menge verschiedene Snacks angeboten. (Dieses Angebot gab’s allerdings nur bei AI-Buchung).

Das Personal war generell sehr freundlich (und das war nicht nur abhängig vom Trinkgeld). Der „Coconut-Cleaner“ brachte uns täglich frische Kokosnüsse zum Essen.

Wetter
Bedingt durch unseren Hochzeitstag waren wir diesmal zur so genannten „Monsun-Zeit“ auf Urlaub. Wir hatten in der zweiten Woche einen Regentag, an zwei Tagen war der Himmel komplett wolkenverhangen. Die restlichen Tage war der Himmel durchwachsen, das Wetter der ersten Woche war generell besser als in der Zweiten. Wir hatten so um die 34 Grad.

Meer
Die Wassertemperatur betrug 29 Grad. Das Meer war türkisblau, klar, manchmal war etwas viel Plankton bzw. einige Tage gab es auch Feuerquallen. (Es gab aber auch entsprechende Warnungen bei der Rezeption). Das Hausriff war durch die drei Eingänge leicht zu erreichen, die Korallen wachsen schön langsam nach. Zwei Lifeguards beobachten das Außenriff den ganzen Tag. Man sollte sich auf jeden Fall innerhalb der Begrenzungsbojen aufhalten – manchmal kann die Strömung doch recht stark sein und die Gefahr ins offene Meer getrieben zu werden, ist dann doch relativ hoch. Wir hatten beim Schnorcheln unzählige Fische gesehen. Einige zähle ich mal auf: Napoleon, Muränen, Adlerrochen, öfters eine Schildkröte, Barrakudas, Blauflossenmakrelen, viele Papageienfische, einige Riesendrücker, Rotzahndrücker, Weißkehlkopfdrücker, Zackenbarsche, orientalische Süßlippen, Harlekinsüßlippen, Clowndoktorfische, Anemonen mit den dazugehörigen Anemonenfischen, jede Menge Barsche, einen bärtigen Drachenkopf sowie einen Strahlenfeuerfisch.
Wir waren auch im Innenriff schnorcheln – man kann es nur weiterempfehlen. Jede Menge Fische, Korallen, außerdem kann man unabhängig von der Strömung jederzeit dort schnorcheln.

und sonst…
gibt es noch einen kleinen Souvenirladen, einen Juwelier und ein Spa.
Der Vollständigkeit halber muss auch erwähnt werden, dass es im Sunset-Restaurant A la Cart-Menüs gibt, da wir aber AI gebucht hatten, nutzten wir dieses Angebot nicht. Gleich neben dem Sunset-Restaurant ist die Pool-Bar – dort waren wir eigentlich nur wenn wir vom Schnorcheln zurück zu unserem Bungi gingen.

Für die verschiedenen Ausflüge gibt es die Informationen links von der Rezeption, einfach in die Listen eintragen. Wir waren mit auf drei Schnorcheltouren und beim Dolphin-Watching (allerdings sahen wir keine Delfine) und machen dadurch nur eine Bootsfahrt.
Die Betreuung auf den Ausflügen ist sehr zuvorkommend.

Die ansässige Tauchschule wird von „Sundiving“ geleitet – da wir diesmal nicht tauchen waren, kann ich auch keine näheren Informationen weitergeben.

Zu unserem 25. Hochzeitstag wurden wir eingeladen, unsere eigene Kokospalme zu pflanzen. Zwei Gärtner waren punkt 17.00 bei uns und wir konnten uns die Stelle für den Standplatz der Palme auswählen. Die Gärtner dokumentierten für uns die Zeremonie mit unserem Fotoapparat und unserer Filmkamera. Am Abend bestand die Möglichkeit zu einem romantischen Candellight-Dinner am Strand, außerdem erhielten wir einen kleinen Kuchen und eine Flasche Wein.

Obwohl wir ursprünglich jede Insel nur einmal besuchen wollten – bei Vilu Reef werden wir sicherlich eine Ausnahme machen und nochmals einen Urlaub dort verbringen.

Falls noch wer etwas wissen möchte – stellt eure Fragen an malediven at networld.at

Linda & Gerhard
 


 

Vilu Reef Wasserbungi vom 06.12.2006-21.12.2006

Da mir die Reiseberichte als Maledivenneuling sehr geholfen haben meine Trauminsel zu finden werde ich meine Schuld abtragen und einen Reisebericht erstellen:

Anreise:
Von Wien mit AUA über Colombo alles OK.
Umsteigen zu den Wassertaxiflieger am Flughafen klappt organisatorisch besser als das Umsteigen auf so manchem europäischen Flughafen. Schon hier alles top und die Leute sehr bemüht.
Der Flug mit dem Wasserflieger ist alleine schon die Reise wert (gegen den Lärm gab's Ohrstöpsel *gg*). Kamera bereithalten!

Insel:
Als Malediven-Ersttäter waren wir bei den letzten Metern Anreise per Dhoni sprachlos: kamen uns vor wie Kolumbus ...
Die Insel selber ist sehr sauber (Barfußinsel), das Personal sehr freundlich und bemüht (Trinkgeld nicht vergessen!!) Im Inneren ist die Insel super bewachsen (Dschungelfeeling). Das einstöckige Personalgebäude ist so eingewachsen, dass man schon einige Male daran vorbeigehen kann ohne es zu sehen.

Die Strände bzw. der Strand:
Vor den Beachbungis etwas schmäler als auf der anderen Seite. Hier ist auch ein Stück durch Wellenbrecher geschützt. Wenn die nicht wären gebe es die Insel nicht mehr. Man kann die Insel – bis auf ein Gebüsch vor einem Bungi – im seichten Wasser oder am Sand gehend umrunden. Wobei wir schon beim nächsten Thema wären:

Die – angeblich - langen Wege von den WB:
Die Insel selbst ist 420 m lang; bis zu den letzten WB sind es vielleicht noch mal 200m. Also was da weit sein soll verstehe ich nicht. Bei dem Essen auf der Insel ist Bewegung sowieso angesagt sonst gibt’s einige Kilos zu viel. An dieser Stelle eine Bitte an die Jogger bzw. ein Hinweis für zukünftige WB-Bewohner: Wenn ihr einen etwas schwerfälligen Laufstil haben solltet, nehmt bitte zeitmäßig etwas Rücksicht auf die WB-Bewohner. Es hat etwas gedauert bis wir herausgefunden haben, was diese frühmorgendlichen Schwingungen verursacht.

Wie gesagt, wir hatten einen Wasserbungi (=WB). Wollten mal so 2 Wochen praktisch für uns alleine sein. Es wahr wirklich eine Traum.
Die Ausstattung (blickgeschützte Privatterrasse, Whirlpool auf der Terrasse, ein kleines Zwischendeck mit eigener Leiter ins Meer, Badezimmer mit Blick auf’s Meer und ein HIMMELBETT) ist schon über drüber. Die Rochen unter den WB gehören anscheinend mit zur Ausstattung.
Das Schnorcheln im „Swimmingpool“ ist aber nur bei Flut anzuraten sonst gibt's nämlich Knieabschürfungen. (Wir haben das Rund innerhalb der WB so genannt.) Hier gibt's auch schon tolle Fische (+ Muräne) zu sehen. Wer keine wasserdichte Kamera hat macht seine Fischfotos vom Steg aus. Das seichte Wasser (auch bei Flut kaum höher als 1.70m) ist gerade für Schnorchelanfänger wie meine Frau ein Hit. Wenn die Puste ausgeht kann man sich einfach hinstellen. Schuhe sollte man schon anhaben. Ganz wichtig: Vorher schauen wo man hinlatscht!!
Der WB wurde 2 x täglich gesäubert und mit frischen Handtüchern ausgestattet.

Die Beachbungies sind auch nicht schlecht, aber wenn es wärmer wird ist es in der dicht bewachsenen Insel ziemlich schnell schwül. Der noch größerer Vorteil ist aber, dass diverse unerwünschte Mitbewohner (Ungeziefer!) den Weg zu den WB scheuen. In den Beachbungies gab's da doch einiges obwohl die Anlage selbst sehr gepflegt war. Aber in diesen Breiten schafft man es halt nicht diese Viecher komplett zu eliminieren.

Das Hausriff war echt super. Zwei gut gezeichnete Eingänge und eine Sicherungsleine draußen an Bojen die auch als Begrenzung dienen. Weiter sollte man sich nicht unbedingt wagen da die Strömung schon stark ist, aber innerhalb der Markierung droht null Gefahr. Außerdem gibt’s speziell für diesen Bereich auch eine Baywatch. Die lassen einen nur mit Flossen raus, was auch gut ist.

Der Fischreichtum am Hausriff war für mich überwältigend. Hab auch eine Schildkröte gesehen *gg*. Mit etwas Glück sieht man auch Delphine im Kanal zur Nachbarinsel vorbeischwimmen. Welche genau könnt ihr euch ja auf meine Page anschauen. Da gibt’s genug Fischfotos.

Essen: (darf nicht fehlen)
Das es viel Fisch gibt ist ja wohl klar. Rindfleisch dürfte etwas Exotisches sein und kann schon mal etwas zäh sein. Es gibt nicht nur scharfe Sachen. Zum Angewöhnen gibt’s Reis natur mit Soßen zum selber mischen. Von den Nachspeisen reden wir am besten gar nicht (sabbber). Sollte es sich am Büfett mal stauen, einfach die Essenszeit wechseln. Es ist nicht immer so. Ach ja – seinen Tisch sollte man sich ganz gut merken (was am Anfang nicht so leicht ist).

Wetter:
Wir hatten alles von Sonneschein bis Gewittersturm und einen Tag Dauerregen. Großteils war es immer leicht bewölkt was meiner Haut sicher gut getan hat. Das Wetter hat auf die Außen- bzw. Wassertemperaturen fast keinen Einfluss gehabt. Es hatte immer so zwischen 28-31 Grad - in der Luft wie im Wasser.

Was mir sonst noch so einfällt:
*) Der Schatten ist zeitweise auf der Terrasse recht knapp geworden. Bei mehreren sonnenempfindlichen Personen kann das schon ein Problem werden.
Weil viele Leute geschrieben haben, dass sie keine bzw. wenig Probleme mit ihrer Sonnenallergie hatten. Es stimmt! Meine Frau hatte hier weniger Troubles als zB in Griechenland.
*) Für WB sind keine Liegen am Strand vorgesehen. Die sind alle mit den Zimmernummern der Beachbungis nummeriert. Aber mit etwas Glück findet sich doch hin und wieder eine vereinsamte.
*) Die Preise im Shop haben’s in sich. No na net – man ist ja schließlich mitten im Meer. Wenn man nicht gerade gesundheitliche Probleme hat, dann würde ich empfehlen Schnorchel und Maske unbedingt zu Hause zu kaufen. Auch wenn man nicht vor hat zu schnorcheln. Es überkommt einen 100%ig. Und dann wird’s teuer. (zB ein Duschgel kostet schon mal US$ 30,-)
*) Abendunterhaltung war eher mau. Die einzige echte Action gibt’s abends am Steg wo die Boote anlegen. Aber Vorsicht – fallt nicht hinein! Mehr sage ich dazu nicht :)

Fazit:
Würde dort sofort nochmals hinfahren sollten wir einen Sponsor finden :). Werden sicher wieder mal auf die Malediven reisen - es ist einfach ganz was anderes. Aber da es noch so viele Inseln gibt sicher auf eine andere.

Die Insel ist aber für Malediveneinsteiger und Schnorchelanfänger sicher TOP.

Falls wer Fotos anschauen will bzw. eine Karte von Vilu Reef:
http://members.aon.at/gprobst3/Malediven_2006/Malediven2006.htm

Für zusätzliche Fragen könnt ihr gerne ein Email schicken: gerhard.probst at tele2.at

 


 

Vilu Reef 28.06.07-12.07.06 Honeymoon

Gerne möchte auch wir einen Reisebericht für Euch verfassen und unsre Eindrücke schildern:

Anreise:
10-stündiger Flug mit Condor ab Frankfurt nach Male Nonstop.Der Service an Bord war ok. Hatten u.a. einen Nachtflug und man konnte sich auch nachts bei den Stewardessen mit Trinken versorgen. Die Abwicklung am Flughafen ging superschnell-großes Lob, davon könnten sich andere Flughäfen mal ne Scheibe abschneiden. Ein Erlebniss für uns war es mit einem Wasserflugzeug zu fliegen. Echt genial der Ausblick. Nach ca 40 Minütigem Flug war man da.

Bungalow:
Die Begrüßung auf der Insel ist auch sehr schön. Getrommle, feuchte Tücher und Kokusnussmilch. Danach bekommt man seine Bungalow zugewiesen. Wir hatten einen Beachbungalow gebucht und liesen uns überraschen ob auf der Riff- oder Lagunenseite. Wir bekamen Bungalow 121, etwas nach hinten versetzt. Das Zimmer sehr schön, großes Himmelbett in der Mitte des Raumes. Es gibt ein kleines Ankleidezimmer was sehr praktisch ist. Das Bad war sauber. Abends sind einige Ameisen unterwegs. Der Zimmerboy kommt 2x tgl und putz sehr sauber. Da unser Bungalow fast keinen Strand hatte bzw nach hinten versetzt lag haben wir getauscht( bei Ankunft sagte man uns schon das wenn wir tauschen wollen dies ginge, nicht sofort aber in 2-3 Tagen). Haben dann Bungalow 142 bekommen auch auf der Riffseite. Ein Traum Ausblick aufs Meer. Man sieht vor allem eine Palme die schräg über das Meer ragt.

Die Gartenbungalow haben wir von außen gesehen aber würden uns jetzt nicht reizen, zumal man nicht gleich am Strand ist.

An unserem letzten Tag haben wir eine Wasserbungalow gegen Aufpreis von 35 Dollar pro Person bezogen. Aber es hat sich echt gelohnt, man hat hier nochmal ne Stufe mehr Luxus.

Schorcheln:
Wir haben am Hausriff geschnorchelt war sehr schön war. Unterwasserkamera lohnt sich echt.

Wir würden all denen die auch im flachen Wasser draußen hinstehen Badeschuhe empfehlen, da es sehr steinig oder korallig teilweise ist. Wenn man Flossen hat reicht es aber auch aus.

Ausflüge:
Es werden einige Ausflüge angeboten wie Nachtseefischen, Delphin Bootsfahrt, 3-Riff Schnorcheln, normales Schnorcheln, 2 oder 3 Inselhüpfen. Meistens wird das 3-Riff-Schnorcheln angepriesen und alle tragen sich immer in diese Liste ein. Was sehr schade ist, denn andere Ausflüge wie das 3 Inselhüpfen leiden darunter. Wir haben 3-Inselhüpfen gemacht und waren da als erstes auf einer einheimischen Inseln, was sehr instresant war wie die dort leben etc, danach ging es auf eine einsame Insel, dort gab es dann auch Mittagsessen vom Hotel aus(wurde mitgenommen) , man hatte hier dann genügend Zeit um zu schnorcheln und die Insel zu erkunden.Anschließend ging es auf eine Nachbarinsel die für uns ein echter Hammer war und zwar auf "Velavaru Angsana resort& spa." Allein schon die Empfangshalle und die Zimmer der Hammer. Luxus pur. Da hat sogar fast jedes Zimmer einen eigenen kleinen Garten mit Pool , wo man ungestört ist. Sonst haben wir keinen Ausflug gemacht.

Personal:
Rezeption und Roomboy, sowie die Gärtner etc alle super nett und freundlich.Die Kellner waren nett. Nachdem sie Trinkgeld empfangen haben wurden sie etwas freundlicher. Sie waren fix im Teller abräumen und so, aber wir hatten doch etwas den Eindruck als ob sie keine Spaß an der Arbeit haben. Die Köche waren sehr sehr freundlich und haben auch immer smalltalk gehalten...

Essen:
Wir hatten VP gebucht, was für uns das richtige war.Hp hätte usn vom Hunger her nicht ausgereicht, denn wenn man 2 Stunden schnorchelt hat man mittags Hunger. Das Buffet war sehr abwechslungsreich. Wer hier nix findet ist echt schleckig. Es gab immer was mit Reis, Kartoffeln, Rindfleisch, Chicken, Gemüse versch. Art, Pasta mit 2 versch. Soßen, diverse Salate und Vorspeisen. Jeden Abend war ein anderes Themenbuffet.

Frühstück war auch völlig ausreichend, was es nicht gibt ist Wurst, sowie Auswahl von einigen Marmeladesorten, dafür allerdings versch. Eiervariationen, Würstchen, Bakes Beans, Pancake etc....

Finanzen:
Wir hatte ja VP gebucht. Nächstes Mal würden wir wegen den Getränken evtl all ic. nehmen. 1 Flasche(1,5 Liter) Wasser kostet 3,50 $, Cola, Sprite, Bitter lemon etc 2,50. Coktails sind nicht bei all. incl dabei und kosten ohne Alkohol ab 4 $ mit Alkohol ab 6$. Da wir wussten das auf dem Zimmer ein Wasserkocher ist, haben wir Teepacks aus Deutschland mitgenomemn in versch. Sorten und haben uns dann immer tagsüber mit kaltem Tee in den 1,5 l Wasserflaschen versorgt.Mittags und abend beim Essen und später an der Bar haben wir uns dann aber schon den einen oder anderen Drink gegönnt.

Nationalitäten:
Es gibt auf der Insel sehr viele Italiener. Ich denke ca 60 %. Wir haben nix gegen Italiener aber leider sind sie manchmal nicht gerade leise und haben manchmal am Buffet keinen Anstand, aber das gibts auch bei Deutschen. Auf der Insel gibt es dann noch einige Japaner, die meistens Wasserbungalows haben und einige Engländer und Deutsche.

Honeymooner:
Wir waren als Honeymoner auf der Insel und haben unsere eigene Palme gepflanzt mit Namenschild. Auserdem haben wir ein Candle Night Dinner bekommen an einem Abend wo wir uns aussuchen konnten.

Wetter:
Wir hatten 1 kompletten Regentag, ansonsten 3-4 TAge wo es ab ca 13 Uhr bewölkt war und mal 1-2 Stunden geregnet hat danach war aber alles wieder trocken.

Spa:
Wer es sich leisten kann gönnt sich eine Massage. Ich habe mir an dem Regentag eine Back Massage gegönnt und bekam eine Ganzkörpermassage was sehr gut tat. Die haben es dort echt drauf und sind auch sehr freundlich.

Sport:
Wir waren im Fitnessraum, der zwar klein ist aber ganz ok von der Ausstattung.Klimatisiert ist er natürlich auch. Es gibt ein Fahrad, Crosstrainer, Laufband und diverse Geräte für Kraftübungen. Der Tennisplatz ist ok, aber wir empfehlen nur zu spielen wenn es trocken ist. Sonst ist die Rutschgefahr zu groß.

Fazit:
Es war unser 1. Maledivenurlaub - aber sicherlich nicht der letzte. Leider ist so ein Traumurlaub nicht gerade billig aber irgendwann kommen wir wieder....

Wir können Vilu Reef echt nur weiterempfehlen und würden dort jederzeit wieder Urlaub machen. Aber der Reiz andere Inseln kennenzulernen ist natürlich auch da....

Bei Fragen könnt ihr uns gerne schreiben unter:

j-hopf at t-online.de

Julia & Dirk

 


 

Vilu Reef 08.05. - 23.05.2007:

Da mir die Vielzahl von Reiseberichten sehr weitergeholfen hat, eine Urlaubsentscheidung zu treffen, möchten wir gerne auch unsere Eindrücke schildern:

Anreise:
6-stündige Anreise mit Emirates über Dubai (mit Stop-Over-Programm 4 Tage Dubai) gebucht über Jahn-Reisen. Nach 4 Tagen 4-stündiger Weiterflug nach Male ebenfalls mit Emirates. Von dort ging es nach einer halbstündigen Wartezeit mit dem gelb-blauen Airtaxi weiter nach Vilu Reef. Flugzeit ca. 35 Minuten - zwar laut, aber traumhafter Ausblick! Schon das war ein Erlebnis.

Bungalow:
Nach einer Begrüßung mit Tüchern, Drinks und allerhand Trommelwirbel bekamen wir unseren Bungi zugewiesen. Ursprünglich wollten wir ja einen Bungalow auf der Riffseite - bekamen aber erst mal Beach-Bungi 157 auf der Lagunenseite zugewiesen. Ein Wechsel wäre uns ermöglicht worden - wollten wir aber nach der ersten Besichtigung nicht mehr, denn wir waren mit 157 super zufrieden. Ein bisschen zurückversetzt und bewachsen - stellte sich als Vorteil heraus, da man einfach mehr Privatsphäre hat und auch mal einen Schattenplatz hat, an dem man sich zurückziehen kann. Und nach ein paar Schritten steht man schon am sehr breiten, puderzuckerweißen, einfach traumhaften Sandstrand. Mir gefiel die Lagunenseite letztendlich besser als die Riffseite. Breiterer Strand, keine Wellenbrecher, Sandsäcke etc. und super Ausblick aufs weite Meer. Und die paar Meter zum Hausriff kann man nun wirklich mal laufen.

Also nicht gleich den Kopf hängen lassen, wenn man einen anderen Bungi als gewünscht zugewiesen bekommt. Erst mal gucken - jeder Bungi hat Vor- und Nachteile.

Ansonsten sind die Bungis ja von unseren Vorgängern schon oft beschrieben: Diwan, Himmelbett, offenes Bad, Ankleidezimmer, Schreibtisch, Terrasse - einfach klasse.

Die Bungis werden auch 2-3 mal täglich gereinigt.

Die Gartenbungis haben wir nicht gesehen, haben aber gehört dass sie nicht prickelnd aber schon o.k. sind. Allerdings sehr hellhörig.

Die Wasserbungis haben wir uns angesehen - wirklich Luxus pur, echt klasse. War uns aber zu teuer (vor Ort: 49 US-Dollar Aufpreis/Person und Nacht). Schließlich waren wir mit unserem Bungi super zufrieden und was ein Riesenvorteil ist: man hat den Strand vor der Tür.

Schnorcheln:
Das Hausriff hat uns schon super gefallen (wir haben dort sogar Schildkröten und einen Hai gesehen!), aber wir haben uns trotzdem für die 3-Riff-Tour entschieden und haben es nicht bereut. War super toll. Unbedingt Unterwasserkamera mitnehmen.

Schnorchelzeug: Wer öfters oder jeden Tag schnorcheln möchte, sollte sein Equipment auf alle Fälle selber mitbringen. Man kann zwar alles ausleihen, ist aber dann auf die Dauer zu teuer.

Personal:
Super, super nett! Alle sind total bemüht, merken sich die Zimmernummern, die Getränke, die man meistens bestellt, grüßen immer, fragen wie es gefällt und ob alles passt. Man wird schon fast hofiert! Wirklich toller Service.

Essen:
Wir hatten AI gebucht. Habe ein paar Kilos zugelegt, weil es einfach unbeschreiblich lecker war. Sehr abwechslungsreich, immer für jeden was dabei.

Phantastische Pasta, Fleisch, Fisch, Scharfes, Currys, Nachspeisen, verschiedenste Beilagen, maledivische Küche, jeden Tag ein anderes Themenbuffett.

Frühstück war ok, aber für uns Europäer nicht ganz so prickelnd (keine Wurst, wenig Käse - aber alle möglichen Eier, frische Pancakes, Obst, sehr gutes Brot und Gebäck)- wir haben meist das Mittagessen vorgezogen J

Finanzen:
Wir hatten AI gebucht - was sich auch als gute Entscheidung herausgestellt hat. Man muss auch bei AI alle Getränke abzeichnen und so hat man zum Schluß einen genauen Überblick, was man verbraucht hat. Wir (2 Personen) waren also 11 Tage vor Ort und unsere Getränkerechnung betrug 1100 US-Dollar. Wir haben sicherlich abends auch mal ein paar Gläser Wein oder Gin Tonics genossen, aber wir haben kein „Besäufnis“ absolviert. Aber kein Wunder die Getränkepreise sind schon recht ordentlich. Longdrinks ca. 8-9 Dollar, 0,33 Bier 5 Dollar, Softrinks ca. 4 Dollar. Wir haben uns auch mal ein Magnum gegönnt (nicht in AI enthalten) - 5 Dollar!

Außerdem ist es angenehm wenn man auch mittags oder nachmittags (Snack von 17-19 Uhr AI) was essen kann. Also wir würden es wieder so machen.

Sonstiges:
Italiener waren tatsächlich viele vor Ort - allerdings sind sie uns nicht durch besondere Lärmbelästigung aufgefallen.

A la Card Restaurant und Spa und Fitnessraum- haben wir nicht genutzt, hat aber sehr einladend ausgesehen. Das A la Card - Restaurant ist sehr teuer, aber aufgrund des tollen Essens im Hauptrestaurant auch nicht notwendig.

Honeymooner (wie wir) bekommen 1 Candle light Dinner am Strand und dürfen eine Palme pflanzen.

Es gibt Geckos und kleine Eidechsen (bin kein Fan von solchen Tierchen, aber war wirklich nicht schlimm) auf der Insel, aber dafür gibt es KEINE Moskitos (sowohl Autan, als auch Antibrumm kamen nicht zum Einsatz)

Wetter:
Wir hatten zwei Tage an denen es vormittags so für 2 Stunden regnete und den Rest des Tages bewölkt, aber trotzdem heiß war.

Die restlichen Tage waren traumhaft schön. Manchmal war es absolut windstill und damit schon fast zu heiß...

Von Regenzeit also keine Spur...

Fazit:
Es war unser 1. Maledivenurlaub, aber wir sind schon ein bisschen in der Welt rumgekommen und glauben deshalb auch ein vernünftiges Urteil abgeben zu können.

Es war ein absoluter Traumurlaub - die ganze Kulisse (Strand, Meer etc.) ist ein absoluter Hammer und wir haben noch nie so was Schönes gesehen. Das Resort war absolut top in Anbetracht von Bungis, Essen, Personal....

Leider ist so ein Urlaub nicht ganz billig, aber wenn es finanziell möglich ist, werden uns die Malediven mit Sicherheit wieder sehen.

Wir würden sofort wieder auf Vilu Reef Urlaub machen und können es uneingeschränkt weiterempfehlen.

Bei Fragen könnt ihr uns gerne schreiben:

carina.obermeier@yahoo.de

Carina & Frank
 


 

Soo.... vor einer Stunde im hohen Norden wieder angekommen und hier dann gleich der Bericht, bevor ich wieder alles vergesse:

Flug
Unspektakulär wie immer bei LTU.., wo es früher noch Socken und Zahnputzzeugs gab, wird nun eisern gespart. Naja... 45 Minuten Aufenthalt in Male, dann ab per Wasserflugzeug nach Villu Reef. Klasse Flug und klasse Optik.

Bungalow
Bei Buchung waren nur noch Garden-Villas zu haben, die wir dann notgedrungen genommen haben. jetzt muss ich hier mal eine Lanze für die Gardenbungis brechen..., sry Leute..., aber was wollt ihr denn auf den Malediven haben? Wir hatten Bungi 211, Riffseite, vllt. 20 Schritte zum Strand, Doppelbett, Fernseher, offenes Badezimmer, Tisch, 2 Sessel..., also sry, aber wer unbedingt erheblichen Luxus braucht, muss entweder nach Fesdu, oder nach Dubai, oder in die Präsidentensuite für 5000 Dollar pro Nacht. Wir waren mit dem Bungi zufrieden, zumal er zentral liegt, ohne extremes Dschungelfeeling zu haben, und ehrlich... man ist doch nur zum pennen im Bungi und sonst entweder im oder unter Wasser. Und auf Vilamendhoo sind die Superior Bungis auch nicht besser als die Gardenvillas auf Villu Reef. (unsere Meinung).

Insel
da scheiden sich wohl so ein bißchen die Geister.

Erstmal das positive:
- Klein, dicht bewachsen, sehr sauber, tolle Strände sowohl auf der Lagunenseite, als auch auf der Riffseite, ordentliches Riff mit viel Fisch, wieder bunten Korallen und tolle, tolle Palmen :D

- sehr aufmerksames Personal, sowas hatten wir bis dato noch nicht erlebt. 5 Sterne dafür alleine schon, mit wieviel Elan und Einsatz man immer betreut wird.

Negatives:
- Wellenbrecher auf der kompletten Riffseite und im wirklich kompletten Schnorchelbereich, bei Ebbe gucken die Dinger locker +1 Meter aus dem Wasser (hässliche Optik)

- Sandsäcke en masse, in Richtung Sandbank auf der Riffseite
also wir sind nach dem Schnorcheln dort immer lang und mussten echt sagen..., wer einen teuren Beachbungi hat mit schönem bunten Sandsackpanorama ist wirklich nicht zu beneiden

- viel zu viele Wasserbungalows..., also eine 420m Insel muss keine 40 Wasserbungis haben, die stören zwar nicht die Optik, aber das passt irgendwie nicht wirklich ins Gesamtbild

- für unseren Geschmack aber auch viel zu viele Beachbungis..., die sich um die ganze Insel reihen

Verpflegung
Wir hatten HP und das hat locker ausgereicht..., wer ißt schon gerne mittags bei 30 Grad? das Frühstück war okay..., Brot, Brötchen, Omelette, Pfannkuchen, das komplette englische Frühstück, Früchte, Saft..., also man wird satt

Abends immer Fisch, Rindfleisch, Salate, verschiedene Currys, immer ein anderes Themenbuffet, immer Köche am Grill, die entweder Fleisch oder Fisch grillen und Süßkram..., man kann also locker zunehmen an Kilos, wenn man sich anstrengt.

Was gabs sonst noch so?
Die Italiener... joa..., wenn sie nicht grade am Strand sich den Mund fusselig gequasselt haben, so dass man den Eindruck bekommen konnte, die atmen nicht beim sprechen, wurden sie eigentlich immerzu von ihrer lokalen Betreurin umgarnt..., und das auch beim Essen. Furchtbar... wie die Kinder :D

Auch aus Japan, oder Korea oder was weiss ich sind viele Gäste da, die aber sehr zurückhaltend sind und eigentlich nur mit ihrer ganzen Technik rumrennen. Klasse... da grinst man nur und schüttekt den Kopf :).

Ansonsten sehr angenehmes Publikum, bis eben auf die Italiener, die einfach VIEL ZU LAUT SIND!!!

Fazit: Villu Reef ist eine schöne Insel, auf der man schön Urlaub machen kann, wenn man aber einen guten teil der Insel für sich erwischt und genau die eine Seite hat das, was die andere nicht hat. So hat die Lagunenseite einen tollen Strand, und weit zurückversetzte beachbungis, aber kein Riff zum Schnorcheln, dafür hat die Riffseite hässliche Wellenbrecher und auch nur einen schmalen Strand..., dafür aber ein tolles Kokospalemambiente...! Da muss man dann ab wägen.

Zuletzt sei noch gesagt, dass an unserem Abreisetag insgesamt 60 mann die Insel verlassen haben, aber gleichzeitig 120 Mann eingetroffen sind. Soviel mal zum Thema Überbuchungen und Co.

Wir können Villu reef empfehlen und jede Meinung ist subjektiv, aber uns hat Vilamendhoo bislang am besten gefallen. Aber trotzdem kann man auf Villu Reef toll urlaub machen.

Christian und Ute
 


 

Vilu Reef 27.02.2007 – 09.03.2007

Auf vielfachen Wunsch versuche ich hiermit, einen kurzen Reisebericht zu verfassen. Es war unser erster Maledivenurlaub, haben von der Welt aber schon viel gesehen und trauen uns zu, ein Hotel und seinen Service zu bewerten. Trotzdem wird es ein subjektiver Bericht bleiben, bezüglich Bungilage und Strand wohl auch reisezeitabhängig.

Flug: Mit Condor über FRA nach MLE, dann Wassertaxi – zurück mit Condor über MUC, mit LH nach FRA. Eng, aber alles kein Problem und vor allem zügig.

Bungalow: Daran werden sich die Geister scheiden. Wir hatten Beachbungi 139 ( Riffseite ). Traumhaft. Die Wellenbrecher und die Einheimischeninsel haben uns überhaupt nicht gestört. Gerüche waren nicht zu vernehmen. Ausreichend Strand genau vor der Terrasse. Plastiksäcke in diesem Bereich Fehlanzeige. Ausstattung, Service und Sauberkeit wurden schon oft beschrieben > perfekt.

Von den Gartenbungalows muss man leider abraten – waren in einem mal drinnen ( und auch davor ) > grauenhaft.

Die Wasserbungis haben wir uns auch angesehen. Sehr schön ausgestattet, aber nichts für uns > kein Strand, weite Wege und kein verständliches Preis-Leistungsverhältnis.

Verpflegung: Hatten AI gebucht. Hat sich im Nachhinein nicht ganz gelohnt ( ca. 100€ „Verlust“ im Vergleich zu HP ). Trotzdem werden wir es wieder so machen. Sind halt keine Säufer. Ausschlaggebend für uns war die Möglichkeit, auch mittags was zu essen, da das Abendessen erst um 20:00 Uhr losgeht und wir, da dann leerer, erst gegen 21:00 Uhr hingingen. Da wird die Zeit nach dem Frühstück schon lange – zudem ich persönlich kein großer Frühstücker bin.

Das Essen selber war super, einzig das Frühstück empfanden wir als Europäer nicht so toll. Keine Wurst, keinen Schinken und der Käse war gewöhnungsbedürftig, da oft viel zu warm. Ich denke aber, das ist Geschmackssache.

Personal / Service: Wir haben das eher als zu „ positiv“ empfunden. Das man uns nicht noch beim Duschen geholfen hat, hat gefehlt. Will damit sagen, einfach perfekt, aber oft zu unterwürfig. Wir sind auch nur Menschen. Ein normaler Kellner verdient ca. 150$ im Monat ( ohne Trinkgeld ), hat 4 tage im Monat frei und sieht seine Familie vielleicht 2 Jahre nicht. Wir haben auf jeden Fall den größten Respekt vor diesen Leuten.

Oberhalb und unterhalb vom Wasser: Nach anfänglichem Widerstand meiner Frau, begaben wir uns als Schnorchler in die Fluten – genau vor unserem Bungi. War sehr schön und farben- und artenreich. Werden daher nächstes Jahr wohl mit dem richtigem Tauchen anfangen. Ansonsten konnte man – hauptsächlich bei Flut –überall schön schwimmen.

Ausflüge: Haben eine Privattour zur Nachbarinsel Velavaru gemacht. Dort ist ein 5 Sterne Resort entstanden. Hat uns aber nicht umgehauen – wenig Strand. Zudem hatten wir Vollmond und hatten daher eine Full Moon Tour gebucht. War o.k., muss man aber nicht wieder machen. Die unzähligen Schorcheltouren haben wir nicht mitgemacht, kamen aber überwiegend gut an. Gegönnt haben wir uns noch ein Abendessen im Sunset-Restaurant – a la carte und daher zu bezahlen, aber sehr gut.

Wetter: Eigentlich 11 Tage nur Sonne und Wind, daher optimal. Statistisch gesehen sind die Monate Januar bis März wohl die besten, aber teurer.

Spa: Haben uns eine Dosha-Massage angedeihen lassen, war sehr gut. Danach, man entschuldige das vielleicht als arrogantes Auftreten von mir, habe ich den Masseur ( Alex ) mal getestet: Bin Mediziner und habe ihm nach der Massage um seine Meinung zu meiner körperlichen Konstitution gefragt. Er meinte, eine anschließende Massage wäre unbedingt von Nöten. Ich sagte ihm,. Dass ich oft Probleme mit meinem Rücken und meiner linken Schulter hätte ( stimmt natürlich nicht ). Dieses sehe er genau so und empfahl noch weitere Massagen, welche auch nicht unbedingt billig sind. Will damit sagen, dass dort, obwohl super ausgestattet, wohl nicht viel los ist.

Fazit: Vilu Reef: immer wieder. Wir werden wohl nächstes Jahr diese Insel wieder bereisen. Trotzdem auch an dieser Stelle der Aufruf an Euch: Sind und bleiben Neulinge der Malediven. Uns hat es, wie wohl fast allen Ersttätern, hervorragend gefallen. Welche Insel, in der Preislage, Ausstattung und Ambiente wie Vilu Reef, kann man noch empfehlen. Über das Forum kommen dann ca. 15 Namen. Warum also nicht wieder dahin, wo es schön war ? Zusatz: Möchten im nächsten dann unsere 3 ½ jährige Tochter mitnehmen. Oft fällt der Name Reethi Beach, aber auch oft hört man dort von unzähligen Überbuchungen und Umzügen während des Aufenthaltes. Vilu Reef war auch voll, habe aber keinerlei Beschwerden von Gästen gehört oder irgendwelche Umzugsaktionen vernommen.

Viele Grüße

Michael Gassner ( marbo11 )

Rückfragen: michael_gassner at web.de
 


 

Vilu Reef vom 8 bis 22. November 2006

Bei unserem dritten Besuch der Malediven fiel unsere Wahl nach langem Suchen auf die Insel Vilu Reef im Nord Nilandhoo Atoll.
Unser Flug von Wien nach Male mit Austrian Airlines war sehr angenehm, da die Maschine nur zu einem Drittel besetzt war.
Nach einer Zwischenlandung in Colombo ging es weiter nach Hulule Airport.

Die Zoll- und Einreiseformalitäten waren rasch erledigt, da unmittelbar vor uns keine Maschine gelandet ist.
Beim Check-In Schalter wurden uns schon die Koffer aus der Hand genommen und wir wurden in den Shuttle-Bus zum Wasserflughafen verfrachtet.
Nach dem Check-In ging es in ungefähr 45 Minuten mit dem Wasserflugzeug auf unsere Urlaubsinsel weiter.
Nach ungefähr 30 Minuten Flugzeit gab es eine Zwischenlandung auf Sun Island.
Der Aufenthalt war sehr kurz und nach ungefähr 15 Minuten Flugzeit landeten wir auf Vilu-Reef Airport (ein schwimmendes Floß ca. 500 Meter von der Insel entfernt).

Wir und das Gepäck wurden sogleich auf das inseleigene Dhoni verladen und in 10 Minuten legten wir am Jetty der Insel an. Dort wurden wir von unserem Reiseleiter Chris und dem Inseltrommler recht herzlich willkommen geheißen. Nach dem umständlichen Ausfüllen der Hotelanmeldung und einem leckeren Cocktail und einer kurzen Inselinformation ging es zu unserem Bungi. Wir bekamen Nr. 113 zugeteilt. Wir sahen sofort, dass dieser etwas nach hinten versetzt war und wir von unserer Terrasse keinen direkten Meerblick hatten.

Als zurück zur Rezeption. Uns wurde sofort zugesagt, dass wir am nächsten Tag tauschen können in den Bugi Nr. 108, der direkt am Strand gelegen war (was am anderen Tag auch mit kräftiger Mithilfe des Roomboys bewerkstelligt wurde).

Unser Beachbungi war sehr geräumig und sehr sauber. Kein Ungeziefer, sieht man von ein paar Ameisen ab, die sich ab und zu uns verirrten. Zweimal pro Woche wurde unser Himmelbett mit einem Blütenmeer geschmückt.

Die Insel ist leicht in etwas 20 Minuten zu umrunden. Alles war sehr sauber, täglich sah man die Beachboys bei der Arbeit, die das heruntergefallene Laub beseitigten.

Wir hatten AI gebucht. Das Essen fanden wir sehr gut und abwechslungsreich. Es gab für jeden von uns täglich etwas, worauf wir Lust hatten. Besonders gut fanden wir die täglich wechselnden Themenbuffets am Abend. Unser Tischboy Mouhamed war stets redlich bemüht unsere Wünsche zufrieden zustellen. Nach ein paar Tagen wusste er bereits welche Getränke wir zum Mittags- bzw. Abendessen zu uns nehmen werden.

Besonders gemütlich fanden wir die Hauptbar nahe der Rezeption, wo wir doch so manche Stunde verbracht haben, da das Wetter nicht so gut war.

Vom Hausriff waren wir doch etwas enttäuscht, wir haben auf den Malediven schon schönere und buntere Hausriffe erlebt. Der Tsunami und die Korallenbleiche müssen doch ihre Spuren hinterlassen haben. Wir haben einen Schnorchelausflug gemacht, der uns doch etwas versöhnt hat. Wir sind am Turtle-Point mit einer Wasserschildkröte getaucht und dabei herrliche Videoaufnahmen gemacht.

Abschließend möchten wir noch bemerken, dass es wieder ein ganz toller Malediventripp war, alle, wirklich alle Angestellten auf der Insel waren superfreundlich und sehr zuvorkommen.

Uns wird eine Malediveninsel bald wieder sehen.

Hilde und Wolfgang Thaller
 


 

VILU REEF vom 02. – 17. Januar 2007

Unser 1. Maledivenurlaub!!!

Ich war doch ein klein wenig „hippelig“ als es am 02.01.07 nun endlich los ging:
unser 1. Maledivenurlaub!!! Wir wurden um 18.00 Uhr vom Shuttlebus unseres Reisebüros abgeholt und zum Flughafen Frankfurt kutschiert. Da wir schon im Voraus unsere Sitzplätze „XL Seat Reihe 7HK“ gebucht hatten, ging alles reibungslos. Im Warteraum dann nochmal etwas Herzklopfen…wer flog da tatsächlich mit „unserem Flieger“ zu den Malediven?....es war Sarah Connor und Marc Terenzi….cool!

Unser Flug ging um 22.10 Uhr mit der LTU 742. Mit ca. 20 Minuten Verspätung gings dann endlich los. Der Flug war reibungslos und es ging nach der Landung in Hulule nach ca. 1 Stunde mit den blau-gelben Airtaxis weiter. Es war zwar sehr warm und laut…aber unvergesslich…diese tollen Bilder der einzelnen Atolle und Inseln sind unbeschreiblich. Nach ca. 35 Minuten landeten wir dann an einer kleinen Plattform und wurden dort von einem Dhoni in ca. 5 Minuten zur Insel gebracht.

Nach der Begrüssung von den Angestellten und unserem Reiseleiter Christian mit einem kühlen Tuch und dem Saft einer Kokusnuss bekamen wir unsere Bungi-Schlüssel. Da war im ersten Moment etwas Enttäuschung – zumindest bei mir. Wir hatten ca. 8 Mails mit unserem Bungiwunsch 105 – 110 geschickt…und was bekamen wir…132! Im ersten Moment dachte ich nur an die Wellenbrecher und die Nachbarinsel und wollte schon gleich losmeckern.
Nachdem wir „unseren“ Bungi dann gesehen und direkt einen Rundgang um die Insel gemacht haben, waren wir uns einig: das ist unser Bungi…wir wollen in keinen anderen..;-)

Bungi 132 ist von Palmen und ein paar Sträuchern umgeben, hat Blick aufs Meer.
In der Mitte des runden Bungis ist ein Himmelbett platziert. Es gibt eine Klimaanlage und einen Deckenventilor, einen kleinen Tisch mit zwei Sesseln, einen Diwan, einen Schreibtisch mit Fernseher, Kühlschrank, Minibar, Wasserkocher und einen kostenlosen Safe. Es gibt einen begehbaren Kleiderschrank und ein halboffenes Bad. Waschbecken, Toilette und Dusche sind überdacht, die Badewanne (mit Sandboden davor) und eine kleine Pflanzenecke sind unter freiem Himmel. Die Terrasse der Bungis ist aus Holz mit zwei Holzliegen (und dicken Auflagen), eine Holzsitzgruppe mit Sonnenschirm und tollem Blick auf den Strand und Meer. Ausserdem haben alle Bungis zwei Plastikliegen (mit Nr. des Bungalows, ohne Auflage).

Die Wellenbrecher, die mittlerweile bis zum Bungi 114 reichen (und weitere werden noch folgen), haben uns echt nicht gestört, ebensowenig wie der Blick zur Einheimischeninsel. Der Bungi liegt direkt gegenüber Einstieg 2, was sehr praktisch war. Von dort sind wir dann immer bis Einstieg 1 geschnorchelt oder die Strömung hat das für uns erledigt. Wenn man von Einstieg 1 bis 3 schnorcheln wollte, war das doch zu unserer Zeit sehr anstrengend.

Das Hausriff dort hat uns super gefallen, es geht wie eine Steilwand in die Tiefe. Die Korallen sind zwar teilweise noch nicht oder nicht mehr so schön bunt, aber die Fische…wow….ich weiss echt nicht, wie viele ich gesehen oder durch wie viele ich geschnorchelt bin. Bin jetzt noch ganz hin und weg, wenn ich dran denke. Wir haben fast täglich Delphine gesehen, die im Kanal zwischen Vilu und der Nachbarinsel geschwommen sind…war auch ein tolles Erlebnis.

Vilu Reef ist eine wunderschöne Barfuss-Insel, die man in ca. 15 Minuten...wenn man nicht hetzt…umrunden kann. Je nach Tageszeit muss man ab und zu ein paar Meter durchs Wasser gehen. Die Insel hat wunderschöne Palmen und Mangrovenbäume. Die Inselwege verlaufen hinter den Beachbungis und sind immer sauber und gepflegt. Im Inselinnern sind die Gartenbungalows zu finden. Uns haben sie nicht so gefallen.

Es gibt Geckos und Echsen, was aber echt nicht störend ist, sie haben schliesslich alles Ungeziefer gefressen. Es waren übrigens keine Moskitos dort und wir haben unser „Antibrumm“ unbenützt wieder mit nach Hause nehmen können..;-)

Wir kamen gleichzeitig mit noch 3 Päärchen aus Deutschland auf der Insel an und haben uns es jeden Abend entweder in der Nautilus Bar oder der Poolbar gut gehen lassen.

Es gibt einen kleinen Inselshop und einen Juwelier (der leider sehr teuer ist).

Wir bekamen für die letzten 3 Nächte zwar angeboten ohne zusätzliche Kosten in eine Wasservilla zu wechseln, was wir aber dankend ablehnten….wir haben halt gerne „Sand vor der Hütte“…;-)).

Die Insel war komplett ausgebucht, was man aber überhaupt nicht gespürt hat.

Das Essen war sehr gut und abwechslungsreich…Fisch, Fleisch, Huhn, Gemüse, Pasta, Pizza, Obst, Dessert und „maledivische Kost“ (extra scharf)…es war für jeden Geschmack etwas zu finden. Wir hatten AI gebucht und es waren alle Getränke (ausser Capuccino, Espresso und Cocktails) von 10.00 bis 24.00 Uhr darin enthalten.

Auf der Insel war internationales Publikum vertreten. Es waren sehr viele Italiener, Russen, Japaner, Engländer, Franzosen, Österreicher und Deutsche. Die Italiener waren am Abend bei der Animation manchmal ein wenig laut, was uns aber nicht gestört hat.Wenn wir zu acht in der Bar sassen, war es bestimmt auch nicht immer leise…:)

Uns hat Vilu Reef super gefallen, sie ist eine wunderschöne Barfuss-Insel und ist der richtige Ort um abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Zwar hätten wir gerne noch mehr geschorchelt, aber das Wetter hat in der zweiten Woche nicht mehr ganz so mitgespielt. Es war teilweise bewölkt, gab ab und zu mal einen Schauer und hatte dann viel Wind und Wellen, sodass man schlecht am Hausriff schnorcheln konnte.

Ausserdem haben wir 6 liebe Menschen dort kennen gelernt, ohne die dieser Urlaub bestimmt nur halb so schön gewesen wäre. Wir haben mit Ihnen viel gelacht wie schon lange nicht mehr und einen super Geburtstag dort gefeiert. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei Sabine und Rolf-Dieter, Simone und Jörg, Grit und Holger bedanken.

Hildi und Volker
 


 

VILU REEF
06.11 – 21.11.2006
Reisebericht von Myriam & Markus

• Flug LTU und Airtaxi
• Insel
• Beachvillen
• Übersicht Beachvillen-Lage
• Wasservillen
• Einheimischen-Insel „Meedhoo“
• Tauchen und Schnorcheln
• Essen
• Personal
• Gäste

Flug LTU + Airtaxi
Unser 4. Flug auf die Malediven (2003 Velidhu, 2004 Bodhuhiti, 2005 Angaga) ging direkt von Mü. nach Male und wir flogen erneut mit Kapitän „Mumm“. Wie gewohnt war die Crew freundlich und zuvorkommend und der Start und die Landung „butterweich“.

Der Weitertransport mit dem Airtaxi verlief nicht so reibungslos. Bisher flogen wir mit der kanadischen Flotte „Maldivian Air Taxi“ (rot-weiße Wasserflugzeuge) und mussten dabei nie lange warten. Dieses Mal flogen wir mit der blau-gelben, maled. Fluggesellschaft „Trans Maldivian“ und mussten 4 Stunden warten! Irgendwas lief schief, da wir zweimal irrtümlicher Weise aufgerufen wurden und dann über „Hakurra Club“ flogen um dort 4 herrenlose Koffer abzugeben.

Natürlich ließen wir uns hierdurch nicht die Urlaubsstimmung verderben. Dennoch war es schade, dass wir nicht bereits mittags – so wie andere Urlauber, die mit uns aus München gekommen waren – bereits 1 Stunde nach der Landung auf Vilu ankamen.

Insel
Vilu Reef ist eine wunderschöne Barfuß-Insel, die man (bei Ebbe) komplett „trockenen-Fußes“ umrunden kann, mit wenigen Stellen, die keinen so schönen Strandabschnitt haben.

Die Insel ist wunderschön mit Palmen und Mangrovenbäumen bewachsen und die Beachvillen sind hübsch in die Vegetation platziert. Der Strand an der Lagunenseite, sowie an der Südseite der Insel ist besonders breit und feinkörnig. An der Nordseite befindet sich eine Sandbank, die jedoch von unschönen Wellenbrechern umgeben ist.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass es insgesamt zu viele Bungalows auf der Insel gibt! Zu den Bungalows und deren Strandabschnitten aber weiter unten mehr.

Auf der gesamten Insel waren viele Krähen, die so manchen genervt haben, wenn sie lautstark um ein Stück Futter stritten. Uns haben sie nicht gestört. Zudem gab es natürlich etliche Flughunde und massenweise Geckos und Echsen auf der Insel.

Die Nautilus Bar ist geräumig und hat eine schöne Holzterrasse direkt an der Lagune. Wunderschön ist auch in das elegant ausgestattete Sunset-Restaurant an der Nordseite bei den Wasservillen mit großer Holzterrasse. Die Poolbar gegenüber, beim dazw. liegendem Pool, ist klein aber fein. Der Poolbereich ist besonders abends schön ausgeleuchtet. Wir selbst waren nicht im Pool, sondern stets im Meer beim Baden.

Die Wege im Inselinneren verlaufen hinter den Beachvillen und werden, wie der Rest der Insel, täglich gekehrt und sauber gehalten. Angrenzend daran sind die Gartenbungalows zu finden, die einfach aber ausreichend und nicht unschön sind.

Die Rezeption wird hervorragend geführt und liegt im Bereich des Schmuckgeschäftes, Insel-Shops und dem Zugang zum Restaurant.

Im Inselshop bekommt man alles, was das Herz begehrt. Zahlreiche Souveniers, gute Bücher und Naschereien, sowie Sonnencremes u. ä. Hier jedoch meine Bitte: Keine Schmuckstücke oder andere Souveniers kaufen, bei denen Korallen oder Muscheln verwendet wurden! Die Meere werden schon genug ausgebeutet und solche Dinge sind wirklich unnötig! Danke.

Beachvillen
Wir erhielten bei Ankunft den Bungalow 113, welcher sich etwas nach hinten versetzt zwischen Bungalow 111 und 112 befindet. Wir mussten zwischen diesen Bungalows vorlaufen, um zum Strand zu gelangen, den wir vom Bungalow aus nicht sehen konnten. Dennoch war die Lage nicht schlecht. Nach 3 Tagen hatten wir jedoch die Möglichkeit auf 110 zu wechseln. Dieser war dann für uns wirklich perfekt!

Die Beachvillen sind geschmackvoll, ursprünglich und mit einem Hauch verträumter Romantik eingerichtet. Das schöne Himmelbett inmitten des runden Zimmers mit hoher Decke ist einfach traumhaft. Die vorhandene Sitzgruppe mit Teekocher und der gemütliche Diwan laden zum Faulenzen und Verweilen ein, wenn es draußen regnet. Jede Villa hat einen Schreibtisch mit Fernseher, Kühlschrank, Minibar und einen großen, kostenlosen Safe.

Superschön sind die Terrassen der Bungis, welche zwei Holzliegen, eine Holzsitzgruppe mit Sonnenschirm und tollem Blick auf den Strand haben. Zudem haben alle Bungis zwei Plastikliegen (mit Nr. des Bungalow) direkt am Strand.

Das Bad ist weiträumig und hübsch gefliest. Waschbecken, Toilette und Dusche sind überdacht, die Badewanne (mit Sandboden davor) und eine kleine Pflanzenecke sind unter freiem Himmel.

Die Klimaanlage ist gut platziert, so dass man selbst im Bett liegend keinen Zug bekommt. Der Deckenventilator über dem Bett sorgt ebenfalls für ein angenehmes Raumklima.

Einziges kleines Manko: der Kleiderschrank hat lediglich zwei Stangen und ein Zwischenbrett (mit Schublade). Unpraktisch, da somit keine Ablagen für T-Shirts etc. vorhanden sind.


Übersicht Beachvillen-Lage
Unsere Dokumentation und Beurteilung der Beachvillen-Standorte (s. auch Inselplan):

Nord-, Ost- (Riffseite), Südseite
101 – 124 => Viel Bewuchs zw. den Bungalows, Bungalowdichte fällt nicht auf
101 – 104 => schöner Strand, nah an der Nautilus Bar, Meerblick
105 – 108 => der schönste Strandabschnitt der Insel, Super Blick auf´s Meer
109 – 112 => wunderschöner Strandabschnitt, toller Meerblick
113 => Lage ok, zw. 111 und 112, kein direkter Meerblick
114 => schmaler aber schöner Strandabschnitt, Meerblick
115 => schmaler Strandabschnitt, rechts und links Büsche am Strand bis ins Meer
(bei Ebbe passierbar, bei Flut nicht)
116 – 118 => wie 114
119 => wie 113, Lage zw. 117 und 118
120 => leicht zurück versetzt, sonst wie 115, Meerblick
121 – 124 => kaum Strand, Sandsäcke „vor der Nase“!
125 => Büsche und Bäume am Strand bis ins Meer
125 – 142 => Bungalow eng an eng ohne Palmen / Bäume dazwischen (wirkt absolut
überfüllt, vor allem der –teilweise schmale- Strandbereich davor)
128 – 129 => Sandsäcke vor der Nase, wie 121 – 124, Wellenbrecher im Blick
142 – 147 => großer Strand und Landzunge, grobkörniger Sand, Blick auf Wellenbrecher

Lagunenseite
148 – 149 => schönste Lage an der Lagunenseite mit direktem Meerblick, breiter Strand
150 – 158 => Lagunenstrand ist sehr breit, teilweise kein direkter Meerblick (verzweigte
Wege durch die Vegetation führt zu den Bungalows)
159 – 160 => zurück versetzt, teilweise Lärm, da davor das Volleyballfeld liegt, kein
direkter Meerblick
161 => schöne Lage, direkter Meerblick
162 => etwas zurück versetzt, direkt am Wassersportzentrum gelegen, einige Sport-
geräte davor

Unsere Empfehlung die Bungis mit direktem Meerblick und schönem Strand: 105 – 112, 114, 148 – 149, 161.

Wasservillen
Wir bekamen die Chance, 2 Nächte in einer Wasservilla zu verbringen. Ursprünglich hatten wir 12 Nächte Beachvilla und 2 Gartenbungalow gebucht. Die Insel war komplett ausgebucht und dies war das einzige, das wir noch kriegen konnten.

Für die letzten 2 Nächte erhielten wir dann das Angebot, ohne Zusatzkosten in eine Wasservilla wechseln zu können. Es war noch einer frei und die Neuankömmlinge mit Wunsch Bungalow 110 (unserer) wollten nicht 2 Nächte in dieser verbringen und dann umziehen. Wir seien freundliche und angenehme Gäste, daher das Angebot. So zogen wir in die Villa 415, welche sich im hinteren Bereich auf der rechten Seite befindet.

Die Wasservillen sind geräumig und edel ausgestattet. Im Eingangsbereich befinden sich Schrank, Schuhtruhe und Schminktisch. Der große Wohn- und Schlafbereich beinhaltet ebenfalls ein Himmelbett, eine klassisch gestaltete Couch (supergemütlich), TV, Kühlschrank Minibar sowie ein großer Schreibtisch. Zusätzlich eine kleine Stereoanlage mit CD-Player. Die Boxen sind im Dachbereich versteckt integriert und dadurch schallt die Musik mit tollem, den Raum füllenden Klang. Ich hatte meine Michael-Bublé-Live-CD dabei und fühlte mich wie live dabei.

Das Bad ist mit schönen schwarzen Steinen gefliest. Zwei Waschbecken in Form einer Blüte sind unter einem Riesenspiegel zu finden. Dem gegenüber befindet sich eine große Dusche und es gibt eine Badewanne mit großem Fenster, aus dem man auf die Terrasse und das Meer blicken kann.

Vom Wohnraum - wie auch vom Bad aus - kann man auf eine große Holzterrasse, auf der neben einer schönen Jacuzzi-Badewanne mit Whirlpool-anlage zwei Holzliegen und eine Holzsitzgruppe stehen. Praktisch hierbei: die Sitzgruppe ist überdacht und somit auch bei Regen ein bequemer Platz. Von der Terrasse führt ein Steg zum Meer hinunter. Zusätzlich gibt es einen kleinen Balkon an der Kopfseite des Wohnraumes, von dem man über den kompletten Horizont sehen kann.

Die Wasservillen Nr. 401 – 420 und 427 – 441 sind „normale Wasservillen“. Nr. 421 ist die Präsidenten Suite – in welcher der Hoteleigentümer residiert, sofern er mal da ist. Wir konnten sie besuchen: sie besteht aus zwei Schlafzimmern, zwei Bädern, einem großen Wohnraum mit noblen Renaissancemöbeln und einer riesigen Terrasse mit privatem Pool. Nr. 422 – 426 sind Honeymoon-Suiten. Diese sind geräumiger und zusätzlich ausgestattet

Einheimischen-Insel „Meedhoo“
Neben Vilu Reef befindet sich die einheimischen Insel Meedhoo, welche von der gesamten Oststeite der Insel zu sehen ist. Wir haben im Vorfeld einiges hierüber gelesen und uns Gedanken gemacht, ob uns diese „stören“ könnte. Dies war jedoch nicht der Fall!

Die Insel liegt quasi parallel zu Vilu Reef, dazwischen befindet sich ein breiter Kanal, in dem oft morgens und abends vorbeischwimmende Delfine zu sehen sind. Im Bereich der Beachvillen 128-144 ist der Blick auf Meedhoo wohl der „direkteste“. Die Wellenbrecher davor sind jedoch sicher störender. Wir z.B. blickten aus Nr. 110 eher Richtung Ost-Süd und daher nicht auf Meedhoo.

Den täglichen Ruf zum Gebet von der Insel Meedhoo, den wir leise vernahmen, empfanden wir sogar als angenehm. Sonst bekam man gar nicht mit, dass dort so viele Menschen auf engstem Raum leben.

Tauchen und Schnorcheln
Die Tauchschule „Sun Diving“ ist sehr gut geführt und hat ein kompetentes Tauchteam. Der Checkdive bei Neuankömmlingen wird ernst genommen und es wird darauf geachtet, dass die Taucher gleichen Levels (und Luftverbrauch) zusammen tauchen. Alle Tauchlehrer waren absolut freundlich und stets zu Späßen aufgelegt.

Besonders positiv ist mir die Bootscrew aufgefallen. Endlich mal Jungs, die beim Heraushelfen aus dem Wasser nicht am Atemregler, sondern am Flaschenhals ziehen. Außerdem wurde das Tauchstuff von ihnen wie „rohe Eier“ behandelt.

Die Tauchplätze haben (ggüber dem Ari-Atoll) schöne Korallen – vor allem Weichkorallen – dafür aber leider weniger Großfische. Wer aber auch die kleinen Dinge schätzt, kommt da voll auf seine Kosten! Man muss aber auch sagen, dass unsere Reisezeit für Großfische (vor allem Mantas und Walhaie) nicht geeignet war.

Gewundert hat mich, dass trotz der ausgebuchten Insel so wenig Taucher vor Ort waren. Ich empfand das als sehr angenehm, da auf dem Boot nicht mehr als 12 Taucher waren, meist waren wir sogar nur 6 Leute.

Morgens fährt man zu 2 Tauchplätzen und macht 2 Tauchgänge. Am Nachmittag gibt es 1 TG. Auf Wunsch gibt´s Nacht-TG und am Hausriff kann man auch alleine mit Guide tauchen. Auch gibt es Ganztagesausflüge mit Sharkpoints etc.

Die Preise für die TG sind normal für die Malediven (Liste habe ich leider nicht mitgenommen). Ich zahlte ab dem 12 TG jeweils 32 Dollar (eigene Ausrüstung). Nur die Bootsgebühr ist etwas happig. Morgens trotz einmaliger Fahrt (und zwei TG) 20 Dollar, nachmittags 13 Dollar. Angenehm ist, dass die Nacht-TG nicht extra kosten.

Wer – wie ich – verrückt nach Fledermausfischen ist, dem kann ich besonders die Tauchplätze „Bodu Thila“ und „Velavaru Kandu“ empfehlen! Bei letzterem ist ein riesiger Schwarm, der die Taucher begleitet und einige der „Flederer“ sind so neugierig und verspielt, dass sie einen anstupsen und minutenlang mit Ausrüstungsteilen spielen. Ich hab teilweise 20 min. lang mit ihnen gespielt und das war herrlich!

Weitere gute Tauch-Plätze „Yuki Reef“, „Velavaru Tongue“, „Thibisa far garden“ und „Udhdhoo Reef“.

Das Hausriff eignet sich gut zum Schnorcheln, ist aber – wie wohl die meisten Inselriffe – nicht das Gesündeste. Viele Korallen sind tot. Es gibt drei Bojen an der Riffseite und zwei Durchgänge. Die Strömung ist teilweise sehr stark. Ein Tauchgang am Hausriff ist schön, da es wie eine Steilwand in die Tiefe abfällt.

Essen
Das Restaurant ist unterteilt in einem zentralen Raum, in dem das Essen teilweise direkt zubereitet wird oder aber inmitten des Raumes auf einem kleinen Boot aufgebaut ist. Von diesem Raum gehen 4 Essensbereiche aus, so dass man gar nicht merkt, wie voll die Insel eigentlich ist. Jeder Gast erhält entsprechend seiner Bungalow-Nr. einen Tisch zugewiesen, den er auch während des gesamten Urlaubes behält.

Das Essen war wirklich sehr gut. Stets warm, die Pasta immer „al´dente“ und genügend Auswahl. Manche Gerichte wurden frisch zubereitet – so auch der Nachtisch mit Obst etc – der Tisch immer reich gedeckt. Es gab alles, was das Herz begehrt und das Angebot wiederholte sich in den Zwei Wochen unseres Urlaubes nicht. Pasta und Reis gab es jeden Tag, auch diverse andere Dinge – oft dann eben mit anderer Soße oder anders zubereitet.

Personal
Das gesamte Personal war sehr bemüht und freundlich. Wenn man bedenkt, dass jeden Tag Gäste kommen und gehen ist es sicher nicht einfach, stets freundlich zu bleiben. Insbesondere die Damen in der Rezeption erfüllten so ziemlich jeden Wunsch zum Wechsel der Bungalows (es gab zahlreiche Gäste, die aus dem Bereich der Sandsäcke wechseln wollten) und behielten auf bemerkenswerter Weise stets die Nerven. Auch der Roomservice war freundlich und fleißig. 2 Mal am Tag wurde der Bungalow gesäubert. Die Köche waren stets zu Witzen aufgelegt und freuten sich sichtlich über etwas Unterhaltung. Unser Kellner, Mohammed, war ebenfalls sehr bemüht und erfreute uns mit seinem täglichen Gesang. Nur einer war nicht besonders freundlich: der Shop-Inhaber. Er war meist schlecht drauf.

Gäste
Nun zum letzten Punkt: Die Gäste. Auf der Insel war internationales Publikum und es kam jeden Tag mind. 1 mal das Airtaxi mit neuen Gästen. Es waren Deutsche, Franzosen, Schweizer, Österreicher, Engländer, Japaner und (leider auch) Italiener auf der Insel. Zudem einige Koreaner und Russen. Die Insel war stets ausgebucht, was aber nicht negativ auffiel.

Bis auf ein „Sechser-Pack“ Österreicher, die in unseren ersten 2 Tagen in der Lagune vor „unserem“ Strandabschnitt lautstark ihre Schnorchelerlebnisse ausdiskutierten, waren alle Gäste ruhig und unauffällig.

Aber: Die Italiener wurden ihrem Ruf leider mal wieder gerecht. Das haben wir bisher auf jeder Insel feststellen müssen. Sie kommen nicht Pärchenweise auf die Insel, sondern im Rudel oder rotten sich zu einem solchem zusammen.. Beim Essen konnte man sie sich lautstark unterhaltend über 10 Tische hinweg hören, tagsüber belagerten sie den Pool und wenn man an „ihren“ Bungis vorbei ging glaubte man sich auf einem Marktplatz in Room. Schlimm, dass gerade die Italiener große Fans der Malediven sind..

Abschließend bleibt zu sagen, dass Vilu Reef eine sehr schöne Insel mit maledivischem Flair ist. Zwar sind insgesamt zu viele Bungalows auf der Insel, die Schönheit der Insel, der Service und die Ausstattung machen das jedoch wett. Neben Angaga ist Vilu unsere bisher schönste Insel und wir können sie besten Gewissens weiter empfehlen.

Myriam & Markus

Bilder zum Bericht
 


 

Reisebericht Vilu Reef Oktober 2006-11-10

Zum zweiten Mal nach 2004 waren wir auf Vilu Reef. Es war der Traum.
Nachdem wir damals noch ueber den Service gelaestert hatten, muss ich diesmal sagen : alle Achtung.
Egal um was wir gebeten haben : Of course Sir.

Wir waren zu viert, wollten 2 Strandbungis nebeneinander, sorry nicht vom ersten Tag, aber ab dem Dritten : no problem. Wir hatten dann 106 und 107, eine Superkombination.
Nur die Fernseher im Zimmer, die neu sind, haette es fuer uns nicht gebraucht.

Das Essen war eine Klasse besser, als noch vor 2 Jahren. Wir hatten HP und das war voellig ausreichend, auch All In haette sich in einer Rueckwaertskalkulation fuer uns nicht ausgezahlt, weil die leckeren frischen Saefte, die wir getrunken haben, eh nicht mit drin gewesen waeren.

Das Haus- Riff scheint im Tsunami doch einigen Schaden genommen zu haben, wir hatten es bunter in Erinnerung. Wir haben in disem Jahr in der Sun Iternational Diving Schule einen Tauchkurs gemacht und sind begeistert : Vom Tauchen und von der Crew auf Vilu Reef. Individuelle Betreuung, Komplettservice und wirklich nette Leute.

Und nun der Wermustropfen : Vilu Reef ist teuer geworden. Na gut, es gibt jetzt eine Pool, nur wer braucht den auf den Malediven ? Es gibt die schoen ausgestatteten Wasserbungalows aber die erhoehen nur die Frequentierung der Insel, und den Fernseher ( siehe oben ).

Deshalb : Leute fahrt nicht nach Vilu Reef, dann ist noch ein Platz fuer uns frei, wenn wir ( bestimmt ) wiederkommen :) .

 


 

Reisebericht über Vilu Reef vom 5.9.-21.9.2006

Nichts als die Wahrheit über Vilu Reef!

Hallo zusammen, ich möchte hier nicht das schreiben was man in jedem Bericht mehrfach lesen kann. Ich möchte nur ergänzen und über die Sachen berichten, die hier noch kein Anklang gefunden haben.

Unterkunft:
Hier sind wirklich die Beach Villen zu empfehlen! Nicht nur vom Preis, sondern auch von der Lage. Uns haben am besten die Bungis mit den Nummern 105-115 gefallen. Hier hat man noch keine Sandsäcke und Wellenbrecher vor der Tür. Obwohl sie natürlich nötig sind. Alles ist sehr sauber und rein.
Man hat uns nach einer Woche wegen Überbuchung einen Wasserbungi angeboten, den wir aber abgelehnt haben.

Essen:
Wirklich sehr gut! Also, wir waren nur schon in vielen Ländern mit unterschiedlichen Hotelkategorien, aber das Essen auf Vilu ist wirklich TOP. Hier findet jeder etwas. Die Küche haben wir bei einer Rundführung sehen könen und ich muß sagen sie war so was von spiegelblank, dass sich hier in Deutschland so manche Großküche dahinter verstecken muss.

Angestellte:
Alle Sehr freundlich und niemand ist aufdringlich. Wir haben 100 US Dollar für Trinkgelder mitgenommen und diese während des Urlaubs gleichmäßig verteilt. Viele schrieben über 5 Dollar für den Kellner pro Woche, wir gaben ihm 1 Dollar pro Mahlzeit und alle 5 Tage 5 Dollar extra. Bei uns stimmte natürlich auch der Service, sonst hätten wir das auch nicht gemacht.

Ausflüge:
Night Fishing ist wirklich zu empfehlen. Ein Ausflug von 18.00-20.30 Uhr für 29 Dollar. Darin sind enthalten Sonnenuntergang auf dem Schiff, beobachtung fliegender Fische und wenn man glück hat Delfine, das angeln natürlich, den wunderbaren Sternenhimmel auf der Rückfahrt begucken, am darauffolgenden Abend Dinner am Beach für die Leute der Tour! Hier wird einem der gefangene Fisch gegrillt, auch wenn man keinen gefangen hat ;-).

Die Fahrt in den Sundowner für über 30 Dollar, die Delfine Tour für über 30 Dollar sind meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.

Die 3 Riff Schnorcheltour ist sehenswert!

Neuerungen:
Vilu hat eine Schwesterinsel bekommen die für 20 Mio US Dollar gekauft und zur Zeit bebaut wird. Hier sollen später Ausflüge mit Übernachtungen in Traumungis angeboten werden. Butler Service Inklusive. Wenn das alles so stimmt?! Reisegäste die mit uns angereist sind, durften eine Nacht auf dieser Insel verbringen (Überbuchung) und ab dem darauffolgenden Tag in der Presidenten Villa bis zum Urlaubsende wohnen.

Wetter:
Ja, wir waren in der Regenzeit dort. Uns hat dies weniger ausgemacht, da die Temperaturen trotzdem 30 Grad betragen und es auch nicht ständig regnet. Von insgesamt 14 Tagen haten wir 4 Tage Regen, aber auch nicht am Stück. Immerhin kann man bei Regen schnorcheln gehen und der Preisvorteil ist auch nicht zu unterschätzen.

Urlauber:
Ja es stimmt, es gibt viele Italiener auf der Insel. Die haben ihre eigene Animatöse, weil sie kein Englisch sprechen. Die Italiener bleiben oft nur für 5-7 Tage. Warum auch immer. Wir fanden die Lautstärke von der Abenden an der Bar gar nicht schlimm. Nach Aussage der Gäste die schon seit Jahren kommen, hat die Insel den Standart angehoben und liegt jetzt bei 4 1/2 Sterne. Somit ist auch das "betrinken" einiger Gäste sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Wir bekomen davon gar nichts mit.

Bei Fragen antworte ich sehr gern schnaeppchen31 at aol.com

A und D

Schöne Grüße an E und S


 

Vilu Reef 11 Mai - 25 Mai 2006

HINFLUG:
Mit Austrian von Wien nach Colombo und dann weiter nach Malé in der Business Class. Ausgezeichnetes Service - uns wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Sehr gutes Platzangebot und wir haben es wirklich genossen.

DIE INSEL:
Ich kann mich dem vorigen Reisebericht nur anschließen - der Urlaub war traumhaft schön. Das Personal war außergewöhnlich bemüht und wir waren überwältigt von deren Einsatz. Die Insel ist sehr gepflegt und dicht bewachsen. Die Beach Bungalows sind sehr schön ausgestattet und passen auch landschaftlich gut ins Bild. Von den Wasserbungalows gab es für unserern Geschmack zu viele ..... obwohl wir selbst in einem wohnten. Prinzipiell war zu unserer Zeit die Lagunenseite (Westen) windiger und daher für uns angenehmer. Die Ostseite der Insel war meistens windstill und teilweise dadurch sehr stickig. Der schönste Strandabschnitt ist unserer Meinung nach auf der Südspitze (Bungalows 104 - 112). Es gibt zwei Bars: Die Nautilus Bar (dort findet am Abend auch immer das Abendprogramm statt) und die ruhigere Pool Bar.

Leider verunstalten die Wellenbrecher im Norden der Insel und die mehrfarbigen Sandsäcke zwischen den Bungalows (ca. 128 - 140) die Insel doch sehr. Uns ist schon klar dass die Sandsäcke dazu da sind die Insel vor der zunehmenden Errosion zu schützen - aber es sah doch sehr hässlich aus. Blaue, rote, gelbe Sandsäcke übereinandergetürmt und das genau vor dem Bungalow. Was uns auch noch gestört hat, war die Müllverbrennung. Aufgrund der Windrichtung, hatte man bei den Bungalows 135 - 150 eigentlich eine permanente Geruchsbelästigung.

UNTERBRINGUNG:
Wir hatten einen Wasserbungalow (direkt neben der Präsidentensuite) und fanden diesen sehr schön. Vorraum mit Kleiderkasten und Frisiertisch, sehr großes Schlafzimmer (inkl. TV und Stereoanlage). Das Badezimmer würde sogar Platz für 4 Personen bieten (Dusche mit Klarglas, 2 Waschbecken, Bidet, riesengrosse Badewanne). Auf der Terasse hatten wir noch eine zusätzliche Badewande mit Jacuzzi und es war herrlich am Abend unter dem atemberaubenden Sternenhimmel ein Bad zu nehmen.

ESSEN:
Sehr gut und abwechslungsreich .... Curry, Fisch, Pasta, Salatbuffet, Fleisch, Gemüse, Obst, Desserts .... alles was das Herz begehrt. Frühstück von 08:00 bis 10:00. Mittagessen gab es von 13:00 bis 14:30 und das Abendessen ab 20:00 bis 22:00. Wir hatten All Inklusive gebucht und es waren alle Getränke (bis auf Capuccino, Espresso und Cocktails) von 10:00 bis 00:00 enthalten.

ABENDPROGRAMM:
Dieses hat uns manchmal schon etwas genervt ..... oft gab es laute Musik bis 00:00 und die Bässe hört man leider auf der ganzen Insel. Da hilft auch die Flucht in die Poolbar oder in den Bungalow nichts. Es gab aber auch ruhigere Tage mit "Crab Race", oder einem Videofilm der Tauchschule.

SCHNORCHELN:
Das Hausriff ist sehr schön. Wir können empfehlen eher zeitig in der Früh schnorcheln zu gehen, da unserer Meinung nach die Sicht besser war. Das Riff wird dann schön von der Sonne beleuchtet und wir sahen dann Rochen, Muränen, Schildkröten, Drückerfische etc... Die Strömung war manchmal recht stark aber durch das gespannte Seil (dass ja schon oftmals erwähnt wurde) kann einem nichts passieren.

SPA:
Wir haben uns eine Aroma Therapie im Spa gegönnt (60 Minuten Ganzkörpermassage mit ätherischen Ölen) und waren begeistert. Wenn man die Behandlung am Vormittag bucht, bekommt man wahlweise auch noch 30 Minuten Kopf- oder Fußmassage gratis dazu. Kostenpunkt für die Aroma Therapie waren USD 70. Das Spa war definitiv nicht sehr gut besucht und die Mädls haben auch oft einen Rundgang gestartet und haben 5-10 Minuten Gratismassage an der Poolpar und am Strand angeboten.

AUSFLUG:
Wir haben den ganztätigen Schnorchelausflug gemacht und können diesen nur weiterempfehlen .... wir sahen etliche Schildkröten, Rochen und wunderschöne bunte Korallen, die wirklich noch recht gut erhalten waren.

FAZIT:
Es war unsere Hochzeitsreise und Vilu Reef hat uns nicht enttäuscht. Da es unser zweiter Maledivenurlaub war, versucht man natürlich Vergleiche mit der ersten Insel zu ziehen - aber jede Insel hat seine Vor- und Nachteile. Wir werden sicherlich unseren nächsten Urlaub wieder auf den Malediven verbringen (denn das Fieber hat uns definitiv gepackt) .... aber wieder auf einer ganz anderen Insel .... es gibt ja noch so viele zu sehen.

Dunja & Christian


 

Reisebericht VILU REEF vom 07.05.2006 – 21.05.2006

Zum Flug sage ich nicht viel, außer, dass wir von München mit der LTU los sind. Alles lief planmäßig, Ankunft auf der Insel via Wasserflieger inbegriffen.

Ich werde hier weniger zur Inselbeschreibung etwas sagen, das kann man sich in jedem Katalog durchlesen oder in vorigen Reiseberichten. Nur soviel, alles was man an Beschreibung oder Bildern liest und sieht ist nicht übertrieben oder falsch dargestellt, alles wird zu 100% erfüllt. Vielleicht noch ein zwei Dinge die uns auch vor Abflug interessierten. Es gibt ein kleines, aber ausreichendes Fitnessstudio mit Laufband, Hantelbank, und 2 anderen Geräten die ich vergessen habe. Und ja, es gab Moskitos, die komischerweise nie Frank besaugen wollten, aber mich vom ersten tag an meist Abends pieken wollten. Nach den ersten 3 wirklich juckenden Stichen habe ich fast immer ANTIBRUMM FORTE benutzt, Das half bei mir zu 100%. Keine Mücke wollte mehr was von mir. Aber habe ich das Zeug mal vergessen, konnte ich locker mit nem neuen Stich rechnen. Ich habe Antibrumm sehr gut vertragen, obwohl ich Neurodermitikerin bin, ne recht empfindliche Haut habe – kann es sehr empfehlen. Ich habe es beim DM Markt für ca. 5 Euronen besorgt.

Wir haben in Bungi 115 gewohnt (haben den auch bestellt, so ca. 10 Mails geschrieben). Für unsere begriffe, ist das einer der schönsten Bungis, wobei das Anschauungssache ist. Ich persönlich würde auf jeden Fall einen Bungi an der Riffseite bevorzugen, da man schnell zum Schnorcheln ist und auch tatsächlich beim Sitzen im Meer oder von der Terrasse aus die Möglichkeit hat, so zwischen 17 und 18 Uhr Delfine im Kanal schwimmen zu sehen. Dazu gehört allerdings Glück, wie immer im Leben. Die Bungalows hätte ich mir aus den Beschreibungen nicht sooooo schön vorgestellt. Ein Himmelbett, ein offenes Bad, eine wirklich riesige Terrasse mit Liegen die fast bequemer sind als das Bett, und alles so schön naturbelassen. Am Strand sind dann noch (der Knüller für mich) Plastikliegen am Strand, welche ich mir immer ins Wasser gezerrt habe, um dann halb im Wasser liegend die Sonne von oben und das kühle Nass von unten zu genießen.
Bei Flut reicht das Meer so ca. 2-5 Meter (auf der Riffseite) an die Terrasse, wohingegen morgens (wir sind Frühaufsteher und waren auch mal um halb acht schnorcheln) bei Ebbe die Korallen bis zum Hausriffeinstieg freiliegen – das sieht beeindruckend aus, ein Spaziergang lohnt sich, aber bitte NUR zwischen den Korallen, nicht auf diesen.

Das Hausriff ist super, ich war jeden Tag schnorcheln, mehrere Male. Morgens ist es am besten, weil noch nicht viele Leute schnorcheln sind, viele Fische noch schlafen, oder eben grade am Aufwachen sind. Fast nur morgens sieht man Muränen, welche dann auf „Fischfang“ sind, auch mal aus ihren Löchern kommen und rumschwimmen. Auch den Napolen (beim Tauchen nie einen gesehen) habe ich immer morgens angetroffen. Dann Schwarmfische, Schildkröten, Anemonen samt Fischen, Tintenfische (da muss man die Steine absuchen, die können ihre Farbe derer der Steine recht gut anpassen), dann eben alles normale as man immer sieht. Ach ja, mit Glück im tieferen Gefilden auch Haie und Rochen gesehen. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.
Als ich die anderen RB`s hier gelesen habe, war ich zum Thema Strömung etwas verwirrt.
Ich habe in den 14 Tagen entweder immer Glück gehabt, oder die Strömung wird von Nichttauchern als stark empfunden. Ja, es ist eine Strömung vorhanden, diese trägt einen aber nicht aufs offene Wasser, sonder in Richtung der Hausriffkante – ich fand das super, denn dann musste man mit den Flossen nicht mal paddeln um vorwärts zu kommen. Sprich, von Boje 1 (ca. bei Bungi 112) ist in Richtung der letzten Boje 3 immer eine angenehme Strömung zum schnorcheln gewesen. Wenn man dann unter Wasser mal was sieht was man länger beobachten will (war bei mir stundenlang die Anemone) gibt es ein Seil, welches zwischen den Bojen gespannt ist. Das ist eigentlich für den Notfall da, falls mal einer keine Kraft hat (keine Angst, nicht viel erforderlich) und sich festhält. Es gibt sogar 2 „Baywatcher“ am Strand, die die Schnorchler beobachten und ab und an mit ihrem kleinen Boot das Hausriff abfahren. Also keine Sorgen machen, einfach nur geniessen.

Essen ist sehr gut, wird im Hauprestaurant eingenommen (dort kein Sandboden). Immer 3 verschiedene Scharfe Sachen (meist indische Currys), immer Nudeln frisch gebraten 2erlei Art, immer mit dabei sowie mittags als auch abends Pizza. Immer frischen Fisch (der Hammer überhaupt, wir waren uns alle einige noch nie in unserem Leben soviel Fisch in kurzer zeit gegessen zu haben). Dazu ein überschaubares Salatbuffett, so ca. 12 Warmhaltebehälter mit Beilagen (Gemüse, Kartoffeln, Fischgulasch, Lasagne, Pommes, Gegrilltes Gemüse….u.v.m) Dann noch ein Nachspiesenbuffett mit Kuchen(welche ich zugeben muss, bis auf den Pie nie wirklich gut waren, weil alles sehr künstlich schmeckt) Aber Obst immer super lecker (Ananas, Papaja, Marakuja, Kiwi, Melone…) wer dort nichts findet oder meckert, der meckert wohl immer.

Zum ALL INKLUSIVE :
Früh-, mittags-, und abends Buffett wie beschrieben, von 17 Uhr bis 19 Uhr an der Nautilusbar Snacks mit Pommes, verschieden belegten Sandwiches und Kuchen.
Getränke beinhalten alle Softdrinks (auch Cola Light), Kaffee, Tee, heisse Schokolade, viele Arten von Spirituosen, so dass man sich von Bacardi-Cola über Wodka-Orange alles bestellen kann. Das Beste ist, das man sämtliche Softdrinks auch in kleinen 0,33 Flaschen bekommt, die man dann zum Strand, in den Bungalow mitnehmen kann.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle, was mir am positivsten an diesem Hotel aufgefallen ist – die Freundlichkeit und Persönlichkeit der Personals. Alle, vom Roomboy bis zum Kellner, bis zu den 2 nettesten Seelen der Insel (die Bedienung an der Poolbar), alle sind höflich, freundlich, für Spass und Schwatz am Rande zu haben. Alle geben viel von sich und ihrem Leben Preis, bedienen auch ohne Trinkgelb gern.Da wird einem auch einfach mal ne frische Kokusnuss aufgeschlagenm die man dann trinken kann. Man hat das Gefühl, das alle ihren Job gerne machen und daran interessiert sind, wie einem der Urlaub gefällt. Es gibt eine Reiseleiterin auf der Insel, Nadine, welche auch gerne mal hilft, wenn der Bungalow überhaupt nicht gefällt, oder anderswo der Schuh drückt. Wenn ich ehrlich bin, hat sie mir ein wenig Leid getan, sie war erst 4 Wochen auf der Insel, das diese dann nicht alles zu Ausflügen und Co. wissen kann ist logisch – und wenn dann eben so typisch Deutsche Leute bei Ihr eine Beschwerde wegen geklauter Zeitschriften AUF der Terrasse??? Abgeben, und 5 Minuten später selber den Manager aufsuchen???? Na ja, solche Leute gibt es überall. Eigentlich sollte man Nadine gar nicht brauchen, das niemand eine Garantie dafür abgeben kann, dass man beim DolphinWatching auch Delfine sieht ist doch logi, oder? Was erwartenich schon von meier Reiseleitung, als das sie mir sagt, wann der Flieger Heim geht?

Wobei wir da schon bei Ausflügen wären, wir haben 3 gemacht, alle super. Jeden Tag werden viele verschiedene angeboten, man trägt sich auf ne Liste, der Preis wird dann zur Rechnung (wird am Letzen Abend alles zusammen gezahlt)gezählt, und am nächsten Tag geht es mit dem Dohni raus.

Wir haben die DolphinWatch Tour gemacht, ja wir haben Delfine gesehen, und vom Boot aus auch ein paar Minuten lang einen Walhai (der Hit schlechthin)

Wir sind am Turtlepoint schnorcheln gewesen. Meiner Meinung nach nicht gut, das das Riff was man anfährt ca. 10 Meter unter einem ist, man nicht farbiges sieht – ja, EINE Schildi gesehen, aber das habe ich auch am Hausriff.

Super war der Katamaran Trip (vom Wassersportcenter aus organisiert, 3 Stunden 80 Dollar für 2 Pers.) Frank und ich alleine mit dem super netten Guide, alleine auf dem Meer, alleine auf dem Katamaran. Erst haben wir ne Sandbank angesteuert, dann Lohi Island (da haben wir toll mit dem Guide geschnorschelt. Dann wieder rauf aufs offene Meer.

Das SPA haben wir auch einmal genutzt, es macht einen fantastischen Eindruck, einfach mal hingehen und anschauen. Wir haben die balinesische Massage gemacht (70 Dollar pro Person für 1 ½ Stunden). Normalerweise bekommt man für den Preis nur 1 h, doch wenn man vormittags kommt (bitte voranmelden) erhält man 30 min gratis.

Auch zum Wetter brauch ich eigentlich nichts sagen, das ändert sich eh ständig. Wir hatten von 14 Tagen 13 Sonnentage mit ab und zu Wolken am Himmel. Einen Tag hatten wir nur bedecktes Wetter, mit Regen am Vormittag und vereinzelt mal zwischendurch. Aber so ist das halt – warm ist es trotzdem.
Jetzt fällt mir doch noch was ein, wie auf fast jeder Insel hat Vilu Reef neben der Rezeption einen Bücherecke mit recht aktuellen Büchern und Zeitschriften, da kann man schmökern.

Ach, und ja, es gibt neben einem grossteil Deutscher Urlauber auch die beschrieenen Italiener. Und ab und zu unterhalten sie sich lauter, stimmt. Hat mich auch nicht gestört, da waren mir die 6 Österreicher unangenehmer aufgefallen, die plötzlich mit Liegenreservierung am Pool angefangen haben wie auf Mallorca??? muss das sein….vorher hat man IMMER einen freien Platz am wunderschönen Pool bekommen (übrigens einer der schönsten Plätze der Insel, da immer ein gutes Lüftchen geht, der die Hitze sehr angenehm macht.

Was uns recht negativ aufgefallen ist, ist die Müllverbrennung im Westen. Durch den Wind ist der Geruch zu den Bungis zwischen 140 und Inselspitze gezogen. Da gab es schon einige, die kostenfrei in einen Wasserbungi gewechselt sind deswegen.

Zu guter letzt TAUCHEN:
Die Basis hat einen super Service. Bei Bootstauchgängen ist die komplette Ausrüstung schon zusammengebaut wenn man das Boot besteigt, auch wird sie von der Basis auch wieder ausgewaschen/Anzug aufgehangen und alles wieder klar gemacht für den nächsten Bootstauchgang. Man hat für die ganze Zeit das selbe Euqipment, verstaut in einer Box, welche man am Anfang des Urlaubs zugeteilt bekommt.
Eine deutschsprechende Hollenderin(Miriam) ist recht nett. Der Basisleiter, auch au Holland, kam uns recht arrogant und superschlau vor, hat uns bei kleineren Fragen und Problemchen nicht wirklich geholfen. Man hatte das Gefühlt, das man nur Geschäft mit einem machen wollte. Die maledivischen und die japanischen Guides sind alle durchweg supernett und hilfsbereit.
Die Tauchplätze waren bis auf einen alle recht langweilig, NIE was aufregendes gesehen. Für Anfänger finde ich es auch nicht grade toll, das kurz vor dem Sprung ins Wasser gesagt wird : Okey, we have a reylly strong current, we have to go down very fast, everyone who can not do this should stay on bord! Nicht so toll. Es werden jeden Tag 2 Morning Dives vom Boot, nachmittags einer gemacht. Wegen der niedrigen Zahl der Taucher auf der Insel (nehm ich an) kann man auch nicht die Tauchplätze wählen, sondern halt einfach mit dem einzigen Tauchboot mit rausfahren – mal sehen was kommt. Die Preise sind mehr als gesalzen, und dafür, das man bei den Bootstauchgängen oft nur 10 min. mit dem Boot fährt, schweine teuer.
Ergebnis : Am Hausriff beim Schorcheln sieht man mehr, das kostet nichts. Einen TG am Hausriff habe ich als super empfunden, dann kann man gut und gerne machen.

Alles in allem war das ein spitzen Urlaub, der bis auf taucherwünsche NICHTS offen gelassen hat. Super Insel, super Personal, superschöne Bungis, schönes Strand, tolles Essen, geniale Erholung – und nett war natürlich auch, das wir insgesamt 6 Member aus diesem Forum zur gleichen Zeit dort waren. Ob uns die Insel noch mal sieht, weiss ich noch nicht. Sie wäre eine Wiederholungstat wert.

Gruss Silvia und Frank (tatiemazs)

 


 

VILU REEF 03.04. -25.04.2006

Wir sind abends mit der LTU von Düsseldorf gestartet. Ich will mich nicht großartig über den Flug auslassen, es ist halt eng und ziemlich unbequem. Aber man weiß ja wohin man fliegt und das entschädigt einen für die Unannehmlichkeiten!

Der Anflug auf Hulhule ist schon ein Erlebnis, die Fahrt mit dem Bus zum Wasserflughafen quer über die Start- und Landebahn abenteuerlich, aber total gut! Leider mussten wir am Wasserflughafen fast zwei Stunden auf unseren „Flieger“ warten, als es dann soweit war, ließ uns die fantastische Aussicht die Warterei sofort vergessen. Dies war unser vierter Maledivenurlaub, aber es ist jedes mal wieder beeindruckend mit dem Wasserflugzeug über die kleinen Inseln und Atolle zu fliegen. Wir haben uns die Nasen am Fenster platt gedrückt um auch ja alles zu sehen!

UNTERKUNFT
Auf Vilu Reef wurden wir sehr freundlich von Despina (Reiseleitung ITS) in Empfang genommen. In der Nautilus-Bar gab kalte Getränke und kleine Snacks. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, wurden wir zu unserem Bungi gebracht. Ich hatte vorher per E-Mail versucht zwei Beachbungis in dem Bereich von 106 – 115 zu reservieren (habe ungefähr 40 E-Mails geschickt). Die Freude war natürlich riesig groß als wir Bungi 115 bekamen! Wir haben dann auch gleich Despina gefragt, ob unsere Freunde, die einen Tag später ankommen sollten, auch ihren Bungi in diesem Bereich bekommen würden. Leider konnte sie uns diesen Wunsch nicht erfüllen!

Bungi Nr. 115 liegt an der Riffseite, in der direkten Nähe vom Schnorcheleinstieg Nr. 1. Die Bungis sind wunderschön, die Einrichtung ist zweckmäßig und gepflegt. Zur Ausstattung gehört ebenfalls ein Safe, Kühlschrank, Föhn, und Wasserkocher. Es gibt auch Tee und Kaffee, ist jedoch sehr teuer! 10 $, egal ob man alles trinkt oder sich nur einen Tee zubereitet! Also, lieber etwas von zu Hause mitbringen! Das Bad ist traumhaft, riesengroß und natürlich unter freiem Himmel! Jeder Bungi verfügt über eine große Terrasse, ausgestattet mit zwei Holzliegen mit Auflage, einem Tisch und zwei Stühlen. Zu jedem Bungi gehören außerdem noch zwei Plastikliegen für den Strand. Jeden Tag gibt es neue Strandtücher, man braucht also keine von zu Hause mitzuschleppen. Die Bungis werden zwei mal am Tag gereinigt, unser Roomboy war einfach superklasse, total nett und aufmerksam, er hatte sich ein paar Extra-Dollar wirklich verdient!

Am nächsten Tag kamen dann unsere Freunde an und Despina hatte eine gute Nachricht für uns alle: unsere Freunde bekamen für eine Nacht ein Bungi an der Lagunenseite (Nr. 154) und dann würde Bungi Nr. 114 frei werden! So hatten wir für den Rest des Urlaubs unsere Bungis direkt nebeneinander! Nochmals herzlichen Dank an Despina, die wirklich alles gegeben hat!
Uns persönlich hat der Strandabschnitt von Nr. 105-116 am besten gefallen, man ist direkt am Hausriff und kann sofort „losschnorcheln“. Ab Nr. 120 wird es dann eher ungemütlich, der Strand ist an vielen Stellen abgetragen und es gibt dort viele hässliche Sandsäcke, die einen weiteren Schwund verhindern sollen. Ab Nr. 130 hat man dann die Wellenbrecher vor sich, die sich bis zum Bungalow Nr. 147 hinziehen.

SCHNORCHELN
Das nahe Hausriff ist zum Schnorcheln perfekt geeignet. Die Ein- und Ausstiege sind leicht zu erreichen und gut gekennzeichnet. Wir waren begeistert über die Vielzahl an Fischen, viele Papageienfische, Orient-Süßlippen, Drückerfische, Doktorfische in unterschiedlichen Varianten, Muränen, große Napoleon-Fische und natürlich auch Schildkröten. Ein besonderes Ereignis war das Schlüpfen von 400 Schildkrötenbabys. Unser Roomboy brachte uns eine von den kleinen Schildkröten, die wir dann ins Wasser begleitet haben, das war spitze! Wir hatten auch das Glück mehrmals Delfine zu sehen, die durch den Kanal geschwommen sind und dabei für viel Aufsehen gesorgt haben. Leider kann man beim Schnorcheln noch immer häufig Leute sehen (meistens Italiener) die auf den Korallen herumtrampeln, alles anfassen und auch Korallen abbrechen. Ich finde das sehr schade und würde mehr Aufklärungsarbeit der Inselleitung zu dem Thema begrüßen.

VERPFLEGUNG
Das Essen war immer sehr lecker und abwechslungsreich. Ich glaube wer auf Vilu Reef nicht satt wird, oder nichts passendes zu Essen findet, muss ein notorischer Nörgler sein oder zu Hause einen Vier-Sterne-Koch in der Küche stehen haben! Wir haben mit unseren Freunden einen schön gelegenen Tisch zugeteilt bekommen, am Außenbereich des Restaurants, dort wehte immer ein leichter Wind, was sehr angenehm war. Jeden Mittag kam ein Fischreiher, der auf sein Essen (roher Fisch) wartete. Er hatte wohl auch AI gebucht. Wir durften ihn auch mal füttern. Besonders schön war es immer Freitag abends, dann gab es Dinner am Strand. In unserem Urlaub haben wir zwei Geburtstage gefeiert, der Tisch war zu diesem Anlass superschön dekoriert, es gab eine Geburtstagstorte und eine Flasche Wein. Richtig gut aber waren aber die Geburtstagslieder, die live von den Tischkellnern gesungen wurden!

AUSFLÜGE
Wir haben einen Schnorchelausflug zum Manta-Point mitgemacht, haben aber leider keinen einzigen gesehen. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass das ganze Boot voll mit lautstarken Italienern war, die erstaunlicherweise sogar unter Wasser noch unheimlich laut sind.

Unsere Männer sind für einen halben Tag zum Big Game Fishing gefahren und hatten riesigen Erfolg: einen fast 2 m großen blauen Marlin und mehrere große Wahoos haben sie aus dem Wasser geholt. Mit einem Foto wurden die beiden Fischer mit ihrer Beute dann direkt neben der Rezeption an der Ausflugstafel „verewigt“.

WETTER
Das Wetter war fantastisch! Wir hatten in drei Wochen nur einen einzigen verregneten Vormittag.

SERVICE
Ein großes Lob an alle die auf der Insel arbeiten! Der Service war genial, das Personal ist sehr aufmerksam, zuvorkommend und umwerfend freundlich! Angefangen beim Tischkellner bis hin zum Gärtner. Besonders angetan waren wir von Januki, die für gute Stimmung an der Poolbar gesorgt hat. Wir haben fast jeden Abend an der Poolbar ausklingen lassen, dort war es im Vergleich zur Nautilus-Bar angenehm ruhig.

SONSTIGES
Es waren sehr, sehr viele Italiener auf der Insel, die leider unheimlich laut waren und meisten auch nur im Rudel aufgetreten sind. Die Animateure (nur für italienische Gäste) sorgten dann noch zusätzlich dafür, dass der Lärmpegel so gut wie nie abnahm.

Wir hatten in drei Wochen Urlaub insgesamt nur vier Mückenstiche! Bei unserem letzten Maledivenurlaub haben wir nach dem hundertsten Stich aufgehört zu zählen.

FAZIT
Vilu Reef ist eine wunderschöne, überschaubare Insel. Es ist der richtige Ort um mal die Seele baumeln zu lassen und sich um wirklich nichts Sorgen machen zu müssen. Unser Urlaub war Erholung pur und wir werden bestimmt noch einmal auf Vilu Reef zurückkehren.

Heike & Michael
 


 

Vilu Reef 13.03. – 27.03.2006

Anreise
Hinflug war mit LTU von München. Abends um 20.50 flogen wir mit ca. einer halben Stunde Verspätung los. Wer LTU kennt weiß, dass da nicht an schlafen zu denken ist. Zumindest nicht wenn man wie ich 1,80 m groß ist. Aber die LTU bietet den Vorteil, dass sie nonstop in ca. 10 Stunden nach Male fliegt. So erspart man sich lästiges umsteigen und die Warterei auf zig verschiedenen Flughäfen.
Der Flug verlief aber recht ruhig und wir brachten die Zeit irgendwie rum. Ankunft in Male um 11.00 Uhr statt 9.30 Uhr. Dann 1 Stunde am Zoll anstehen und nochmal ne halbe Stunde auf die Koffer warten. Endlich raus aus dem Flughafen und zur Dame von ITS. Sie schickte uns zu einem kleinen Infostand von Vilu Reef. Dann mit dem ab zum kleinen Flughafen von „Trans-Maledivian-Airways“ und dort erfuhren wir dann, dass unsere kleine Maschine durch die Verspätung der LTU erst in zwei Stunden fliegt. Also nochmal warten ….

Der Flug verging dann sehr schnell, es gab in alle Richtungen was zu schauen, die einzelnen Atolle und Inselchen sahen traumhaft aus von oben. Nach einer dreiviertel Stunde Landung auf dem Meer vor Vilu Reef. Dort war eine kleine Plattform im Meer auf der wir auf das Dhoni warteten. Achtung: Wenn ihr auf Vilu Reef landet müsst ihr die Uhren nochmals um eine Stunde nach vorne drehen. Auf der Insel ist es also eine Stunde später als auf Male. Die Insel hat seine eigene Zeit, damit es abends länger hell ist. Sonnenuntergang im März war ca. 19.10 Uhr. So kann man schön lange am Strand bleiben.

Am Anlegesteg/Jetty wurden wir von einem Trommler begrüßt, der uns bis in die Rezeption begleitet. Dann gabs erstmal feuchte Tücher zur Erfrischung und eine Kokosnuss. Kein mühseliges „Anstellen“ an der Rezeption zum einchecken. Nein, die Angestellten brachten uns erstmal einen Teller mit Obst und Sandwich und ganz nebenbei konnten wir unseren Voucher abgeben und die Hotelanmeldung ausfüllen. Alles ganz relaxed. Nach der kleinen Stärkung waren unsere Koffer schon bei den Bungis und wir erhielten unsere Schlüssel.

Zimmer
Wir hatten Bungi Nr. 152. Ein toller Bungi, er liegt auf der Lagunenseite. Nicht zu nah am Restaurantbereich und auch nicht zu nah am Poolbereich. Also ziemlich in der Mitte und sehr sehr ruhig. Die Beachbungis sind alle rund und haben zwei Türen, einen Vordereingang und einen Ausgang nach hinten zur Terasse. In der Mitte des Zimmers steht ein Himmelbett, außerdem gibt’s noch einen Diwan im Eck, einen Ankleideraum und eine kleine Sitzecke. Ein Fernseher steht gegenüber vom Bett. Es gibt 25 Kanäle, u.a. auch DW-TV. Aber wer schaut im Paradies schon fern?
Achtung, die Minibar ist im Beachbungi nicht inklusive, aber alle Getränke erhaltet ihr bis 24.00 Uhr an jeder bar kostenlos (wenn ihr AI gebucht habt). Wir haben uns immer große Wasserflaschen für die Nacht von der Bar geholt bevor wir ins Zimmer sind. Auch eine Auswahl an Tee und Kaffee gibt’s auf dem Zimmer. Dies müsst ihr in den Beachbungis auch zahlen. Und wenn ihr nur 1 Beutel rausnehmt, müsst ihr den gesamten Preis von 11 Dollar zahlen. Also entweder alles austrinken oder gar nichts rausnehmen. Bei den Wasserbungis ist der Tee inklusive.

Die Terasse war wunderschön. Unser Beachbungi war ganz umwuchert von Pflanzen und so konnten wir ungestört morgens nach dem Frühstück auf der Terasse weiterschlafen. Es gibt auf der Terasse eine kleine Sitzecke (Tisch und Stühle) und 2 Holzliegen mit tollen Auflagen. Perfekt zum schlummern. Am Strand gibt es nochmal 2 Plastikliegen mit eurer Zimmernummer drauf. Auch klasse, endlich kein Liegenbelegen mehr. Niemand von außen hatte Einblick auf unsere Terasse, anders als auf der anderen Seite der Insel (Riffseite). Dort können alle die vorbeilaufen auf die Terasse schauen. Man ist dort aber auch näher am Hausriff. Also jeder Bungi hat so seine Vor- und Nachteile. Wir mussten immer n Stück zum Hausriff laufen wenn wir schnorcheln wollten, aber wir hatten dafür die Ruhe und Privatsphäre auf unserer Terasse, denn auf der Lagunenseite war es stiller und wir hatten nicht die Wellenbrecher vor der Nase. Wir hatten freie Sicht aufs Meer. Toll.

Restaurant/Pool/Bar
Es gibt zwei Restaurants. Das eine ist das Hauptrestaurant für alle Urlauber der Insel. Wenn ihr ankommt bekommt ihr einen Tisch zugewiesen, den man sich mit einem anderen Paar teilen muss. Die passen aber schon auf, dass deutsch mit deutsch zusammensitzt und nicht mit Japanern oder Italienern. Wir saßen gleich mit den Leuten zusammen, mit denen wir auch angekommen sind und so blieb es für den Rest des Urlaubes. Wir haben uns aber sehr gut verstanden und so war es nicht schlimm, sogar sehr lustig, da sich so auch eine Freundschaft entwickelt hat. Ich glaube nur bei Honeymoonern machen die eine Ausnahme und setzen die allein an einen Tisch. Ansonsten ist das Restaurant aber zu klein, dass jeder einzeln sitzen kann, zumindest wenn die Insel ausgebucht ist.

Es gibt Buffet, morgens von 08.00 – 10.00 Uhr, mittags von 13.00 - 14.30 Uhr und abends von 20.00 – 21.30 Uhr. Änderungen vorbehalten. Je nach Auslastung haben die wohl auch andere Schliesszeiten. Der Kellner bleibt die ganzen 2 Wochen gleich,
man sollte wenn man zufrieden ist immer mal einen Dollar unters Glas legen wenn man geht. Dann wird der Service gleich viel besser. Aber eigentlich gabs nichts zu meckern. Wir müssen von unseren „deutschen Denken“ wegkommen, dass alles immer zack zack gehen muss. Da dauert es halt etwas bis das Getränk kommt, aber wenn das der Grund ist warum sich Leute den Urlaub versauen und nur schimpfen.
Mir war das egal, ich hab mein Getränk immer bekommen und war rundum zufrieden.

Auch mit dem Essen. Das Frühstück war international, also von Konfitüre über Würstchen bis Eier gabs alles. Mittags gabs eher einfaches Essen, immer Reis und Fischcurry, immer eine Pastaeck, immer Obst und immer eine Pizzaecke
Abends das gleiche und dazu noch Themenabende, also mal maledivisch, mal chinesisch, mal italienisch, mal mediterran. Wenn man bedenkt, dass es nur ein kleines Inselchen ist auf dem wir lebten, war die Auswahl der Speisen sehr sehr gut.
Und vor allem verträglich für europäische Mägen. Ich hab oft in der Karibik das ölige Essen nicht vertragen und Krämpfe bekommen. Aber hier war alles in Ordnung.

Der Pool ist da wo die Wasserbungis beginnen und war sehr schön. Man bekam immer eine freie Liege mit weichen Auflagen, egal wann man kam. Man wurde von dem Personal der Poolbar auch an den Liegen bedient. Das Wasser im Pool war sauber und der Pool sehr gepflegt. Man hatte einen wahnsinns Ausblick aufs Meer.

Hier am Pool gibt es auch das A la Carte Restaurant, dies kann man aber als „Normalo“ nur gegen Aufpreis buchen, wir haben ein Romantik-Dinner bestellt, kostet 35 Dollar pro Nase zusätzlich eine Flasche Wein für ca. 20 Dollar. Dafür kriegt man aber auch 7 Gänge und einen erstklassigen Service. Man lebt schließlich nur einmal.

Bars gab es zwei, die Nautilusbar an der Anlegestelle/Jetty und die Poolbar bei den Wasserbungis. Beide haben von 10.00 Uhr bis 24 Uhr für AI Gäste geöffnet. Trinkt man außerhalb dieser Zeiten was, muss man es zahlen. Sehr gemütlich in beiden Bars. In der Nautilusbar war immer von 22.00 bis 23.00 Uhr Animation. Sehr laut zum Teil. Wers nicht mag kann auf die Poolbar ausweichen.

Riff/Lagune
Die Insel hat eine Riffseite und eine Lagunenseite (jeweils ca. 400 m lang). An den beiden kurzen Seiten ist es verboten zu baden wegen der Strömung.
Die Lagunenseite ist recht klar, rechts vom Bootssteg sieht man kaum Fische, ab und zu ein vereinzelter Fisch. Links vom Bootssteg ist ein kleines Riff, dort sieht man schon mehr, es ist aber nicht sehr groß, aber da es auch nicht so tief ist, sind die Korallen bunter und man kann tolle Unterwasserbilder machen.
Auf der Riffseite gab es ursprünglich 3 Riffeinstiege. Seit die Insel die Wellenbrecher hingebaut hat, gibt es nur noch 2 Einstiege (Boje 1 und Boje 2.) Zwischen den beiden Bojen kann man hin und herschnorcheln. Die Riffkante fällt hier auf ca. 35 m tief ab. Ungeübte sollten hier aufpassen und nicht hinter die Bojen schwimmen, da es sie hier leicht wegtreiben kann. Es gab in der Vergangenheit hier schon einen Todesfall und viele Beinahe- Unfälle, wo die Leute noch reingeholt werden konnten.
Jetzt ist eine Leine gespannt, an der man sich noch festhalten kann wenn es einen rauszieht.

Die Tierwelt an der Riffkante ist aber schon atemberaubend. Man sieht Fische wie in Seaworld. Ich empfehle jedem der sich keine teure Foto-Ausrüstung zulegen will sich eine Unterwasserkamera (z.B. bei DM-Drogerie Markt für 3,99 Euro) mitzunehmen. Wir hatten selbst mit diesen Billigdingern tolle Fotos gemacht weil die Lichtverhältnisse ja so gut sind, es gibt kaum trübes Wasser, alles ist superklar und bunt. Nehmt außerdem ein Schnorchelset und Flossen oder Badeschuhe mit. Die Korallen sind spitz und man kann sich unter Wasser leicht die Füße aufschneiden.Zum Baden könnt ihr in die Lagune gehen. Da ist der Sand im Wasser weich. Solche Sachen leihen kostet ca. 6 Dollar pro Tag (ABC-Set). Das summiert sich.

Ausflüge/Animation
Das Hotel bietet unabhängig vom Reiseveranstalter eigene Ausflüge an.
Unter anderem sind das: Dolphin Cruise (würde ich nicht empfehlen, von 10 mal rausfahren sieht man 3 mal was – schaut euch lieber die Delphine an die abends an Vilu Reef vorbeischwimmen), Mantapoint, Sharkpoint, Big Game Fishing, (Sucht euch ein befreundetes Paar und macht die Big-Game-Fishing-Tour mit denen, da es für 2 allein zu teuer ist (300 Dollar), die Tour dauert 5 Stunden jeweils morgens oder abends und ihr bekommt hier auch den Fisch am nächsten Tag am Strand serviert) Robinson Island (1/2 und Ganzer Tag), 2 Reef Snorkling, Turtlepoint, Nightfishing uvm… (Nightfishing sehr zu empfehlen, ihr fahrt um 18.00 Uhr mit dem Dhoni 15 min aufs Meer, bekommt dort eine Nylonschnur mit Haken und Köder und wartet bis die Fische beissen. Bei 8 Leuten auf unserem Boot hat es bei allen gebissen, bei vielen sogar mehrmals – außerdem bekommt ihr den Fisch dann am nächsten Tag am Strand gegrillt serviert – macht es aber nicht Donnerstags, da Freitag sowieso immer Dinner am Strand für das ganze Hotel ist)

Animation war nur für die Italiener gedacht, die haben uns Deutsche eigentlich in Ruhe gelassen. Ansonsten halt abends vom Hotel die Animation und das wars auch schon. Ist auch ausreichend für so eine Insel.

Fazit
Wir waren das erste Mal auf den Malediven und werden immer wieder kommen. Die Natur ist da noch so intakt, es ist atemberaubend. Bei Fragen schreibt mir einfach an:

Maria-Sokolow at gmx.de Ich kann euch gerne auch Fotos zukommen lassen.
Freu mich über meinen Traumurlaub zu berichten.
 


 

Reisebericht Vilu Reef Beach & Spa Resort 11.01.2006 – 26.01.2006

Anreise
Von Frankfurt mit Condor nach Male (Non-Stop). Da wir Sitzplätze vorab reserviert hatten – kostenlos – war der Check-In sehr entspannt und gemütlich. Mit einer Stunde Verspätung ging es dann auch in den Flieger und danach dann nach Enteisung auch los. Sitzabstand – eng – Saftschubsen normal freundlich. Was für mich allerdings neu war – wir waren schon länger nicht mit dem Flieger weg – der Wein zum Essen ist nicht mehr für lau – 3€ für einen viel zu kalten Rotwein – naja – und die Kopfhörer sollten auch noch 3€ kosten. Wir haben es uns verkniffen – nicht wegen der 3€ sondern wegen der schlechten Filme und dem Versuch in den Sitzbatterien trotzdem Schlaf zu finden. Abendessen – so lala. Einreise und Abfertigung für den Transfer mit Transmaldivian – den Gelbblauen – ging „ratzfatz“ - und wir saßen im Wasserflieger. Wer gut schmiert der gut fliegt ;-). Ankunft auf der Insel um ca. 13:30 Male-Zeit, Die Insel hat ihre eigene Zeit – nochmal 1 Stunde vor – es war Lokalzeit ca. 14:30. (5 Stunden gegenüber MEZ). Am Steg ein Trommler, der einen vom Boot bis zur Reception „trommelt“ - wem's gefällt.

Unterkunft
Wir hatten von Deutschland aus versucht per Mail einen Bungi zwischen 106 und 130 zu bekommen, haben aber per Mail keine Antwort erhalten. Ich hab es dann nochmal per Telefon 2 Tage vorher versucht – und man sicherte mir zu „we will do our best“ ...
Nach dem Begrüßungscocktail wurden die Bungis zugeteilt – wir bekamen 130 – ob's nun am Telefonat lag, oder es Zufall war – wir werden es nicht erfahren. Die Bungis sind hinlänglich beschrieben – denke ich. Wir haben vor Ort nochmal versucht, ein paar Bungis weiter Richtung Südspitze zu utschen - ging leider nicht, aber 130 ist auch noch i.O. Insgesamt finden wir den Blick von 106 bis ca. 112 besser – mehr weg von der Einheimischen – Insel. Alles über 130 hat zuviel „Mauer“-Wellenbrecher vor der Nase.
Sandsäcke sieht man vom Wasser aus noch bei ca. 126 + 127 zum Schutz von 2 Büschen/Palmen – die Sandsäcke vor 130/131 wurden am 3. Tag beseitigt – was nicht heißen soll, es wird da keine wieder geben. Die Bungis werden 2 mal täglich gereinigt – und unser Roomboy hat sich manchmal beide Male eine neue Deko für's Bett mit Blumen und Mustern überlegt – Danke Adam. Alles ist sehr sauber, und gegen ab und zu auftretende Ameisen im Bad wird entsprechend gespritzt – völlig in Ordnung unserer Meinung nach. Alle Wege sind sandig – manche Stellen fester und unangenehmer, manche wie Strand – aber immer barfußtauglich – Schuhe sind unnötig ! Am 21. haben Sie begonnen teilweise neuen Sand auf die Wege zu werfen – sehr angenehm. Da die Insel und insbesondere wohl die Beachbungis notorisch überbucht sind, jongliert das Management mit den freien Wasserbungis und hat uns sowie ettliche andere Beachvilla-Gäste für die letzten Tage in Wasserbungis verfrachtet – nicht unangenehm. Das „geilste“ an den Wasserbungis (zumindest in Richtung
Sonnenuntergang) ist ein Bad im Aussenjacuzzi während des Sonnenuntergangs – an Coolness kaum zu überbieten. Ansonsten sind die Wasserbungis größer und neuer, das Bad ist klasse mit einer sehr geräumigen Dusche und sieht „nach was aus“ - uns ist es darin allerdings viel zu schwül gewesen – keine Air-Con und die Belüftung sorgt halt auch nur für Aussentemperatur. Wir ziehen Beachvilla vor.

Verpflegung
Alle Mahlzeiten in Buffetform – viel Fisch, Nudelgerichte, ein Salatbuffet und für unseren Geschmack sehr abwechslungsreich. Zusätzlich noch die „Spicy Corner“ mit indischer/maledivischer Küche – immer Reis mit zweierlei Curry – Vegetarisch und Fisch, Hunh oder Lamm, scharf und „mild“ - das hängt von dem persönlichen Empfinden ab. Dazu Papadam, Zwiebeln und ein süß-scharfes Chutney plus grüne scharfe Chilies – für mich war das genau richtig – meiner Frau war's zu scharf. Der Rest des Buffets sollte aber wirklich genug Abwechslung für 2 Wochen bieten – finden wir. Ein großes Nachspeisenbuffet mit immer frischem Obst – fester Bestandteil : Ananas, Papaya und Wassermelone, wechselnd Passionsfrucht (Maracuja), Apfel und Orangen, sowie sehr kleinen sehr leckeren Bananen. Dazu immer Cremes, Puddinge und Kuchen/Torten. Für AI Mittags in etwa das gleiche. Für unseren Geschmack hat dem Brot lediglich immer Salz gefehlt – geht aber trotzdem gut. Alles in allem waren wir sehr zufrieden. Man wird immer vom gleichen Kellner bedient – der freut sich genau wie der Roomboy über ein Trinkgeld von ca. 10 US$/Woche – welchem wir gerne nachkamen.

Ausflüge
Es gibt eine ganze Reihe – wir haben es beim „Nightfishing“ belassen, bei dem man den gefangenen Fisch am nächsten Tag am Strand serviert bekommt – Tipp – den Ausflug nicht am Donnerstag machen – am Freitag ist sowieso immer (wenn das Wetter mitspielt) Dinner am Strand.


Tauchen
Die Tauchbasis ist eher klein – liegt wohl auch am Publikum der Insel – wir waren selten mehr als 13 Mann/Frau auf dem Boot – immer sehr überschaubar.
Die Tauchplätze sind sicher nicht mit z.B. Süd-Ari zu vergleichen, dafür ist aber an den Spots auch nichts los – und nicht wie z.B. Kuda Rah-Thila – 5 Boote mit jeweils 15-20 Tauchern und unter Wasser sieht man nur noch Taucher. Die Qualität der Guides ist eher Mittelmaß – es fehlt ein bischen die professionelle Einstellung. Man merkt das an Kleinigkeiten - wie z.B.
einer reservierten Kamera, die nicht verfügbar war, weil der Akku nicht voll war – oder der jeden Tag erneuerten Bitte ein mini-Leck der 1. Stufe meiner mitgebrachten Ausrüstung mal unter die Lupe zu nehmen – nach 5 TG's mit dem Teil war es mir dann wurscht. In 99 war die Basis auf Holiday Island jedenfalls erheblich profssioneller und besser – dafür auch überheblicher.
Als Tauchgäste sieht man im wesentlichen Österreicher, Deutsche, Italiener und Japaner. Letztgenannte sollte man versuchen nicht als Tauchpartner zu haben. Wenn der seltene Fall eintritt, und die können wirklich tauchen, haben die i.d.R. keinen Spaß wenn unsereiner die Flasche bei einem 30Meter Tg in 35-40 Minuten leergesuckelt hat, und die noch mit 100bar auftauchen müssen – kleines Lungenvolumen – wenn – wie meistens – die aber nicht tauchen sondern nur fotografieren können, ist das pure hektik – die schießen in beiden vertikalen Richtungen an einem vorbei – mit Full-Speed ans Riff ran und mit entweder Handschuh oder einer Stange mal eben abfedern – und dabei Knipsen natürlich nicht vergessen. Tarierung ist ein Fremdwort. Sehr angenehm sind Österreicher und Italiener unter Wasser – letztere weil sie die Klappe halten müssen ;-) und i.d.R. Tauchen können.

Hausriff
Haben wir nur beschnorchelt – ich denke der Aufwand das zu betauchen steht nicht im richtigen Verhältnis zur möglichen Länge des TG's – aber zum schnorcheln sehr schön. Nahezu täglich kommen Delfine vorbei – hängt so meinen wir von den Gezeiten ab. Es gibt immer noch Idioten, die aufs Riffdach hinstehen – der Grund wird mir verborgen bleiben. Hauptsächlich sind das Italiener in Rudeln und ohne deren Animetten oder heißen die Animatösen oder gar Animösen ... und Asiaten – es war aber auch ein österreichisches Paar dabei. Ich halte normalerweise meine Klappe und denke mir meinen Teil – ich hab es mir aber bei den Österreichern nicht verkneifen können und hingewiesen : „Sie wissen aber schon, daß man nicht auf das Riffdach hinstehen sollte oder ?“ - Antwort des Mitglieds des benachbarten Bergvolkes : „Sie i steh da nur auf die Steine – a bisserl kenn i mi scho a as“ - Ich hab mir wieder meinen Teil gedacht und die Klappe gehalten. Seit dem treibt mich die Frage um, wieso nur der Steine gesehen hat und ich keine Steine, sondern nur tote Korallen. Die einzigen, die mit Schwimmweste schnorcheln gehen, sind übrigens Japaner – sowieso immer bis auf letzte ausgerüstet.

Andere Nationen
Die Zusammensetzung der Gäste schätzen wir auf ca. 50% Italiener, 20% Österreicher und 15% Asiaten und 10% Deutsche, der Rest andere Nationalitäten (Engländer, Franzosen, Portugiesen). Die Italiener werden - glaube ich - schon mit „gebremstem Schaum gefahren“. Die Animationscrew tingelt beim Essen ständig auf der Suche nach Landsleuten durchs Lokal und wünscht lautstark Buon Apetito - worauf sich meistens ein vielstimmiges mehrminütiges Gequatsche entfaltet, welches sich mentalitätsbedingt hinziehen kann. Dabei wird auch versucht für das abendliche Rahmenprogramm in der Neptunbar zu rekrutieren. Wenn man das Pech hat, und im Bungi nebenan sind Intaliener, kann einen das schon die Ruhe und den Nerv rauben – ein sehr kommunikatives Völkchen: laut – in Gruppen auch prollig. War bei uns gottlob nur die ersten 2 Tage so. Aber die Italiener sind auch beim Staff Gesprächsthema. Die Asiaten sind gut zu ertragen – sehr ruhig. Insgesamt hatten wir Glück und unsere Ruhe.

Wetter
Bei der Ankunft wurde es schon schlechter (diesig), und die nächsten 2 Tage regnete und stürmte es. Es klarte danach aber auf, und wir hatten Sonnige windtsille und windige Tage gemischt.
 


 

Vilu Reef vom 02.01.2006-17.01.2006

Bedingt durch einen technischen Defekt am Flugzeug landeten wir mit 20stündiger Verspätung auf Hulule. Nach nur einigen Minuten Wartezeit konnten wir dann mit dem Wasserflugzeug Richtung Vilu Reef starten.

Dort angekommen wurden wir leider mit der Aussage konfrontiert, dass unser Bungalow, obwohl dieser eigentlich schon seit einem Tag zur Verfügung stehen sollte, erst in 5 Stunden bezugsfertig sei. Wir erhielten dann den „Sträflingsbungalow“ Nr. 162 – direkt zwischen Wassersportzentrum, Tauschschule, Kinderspielplatz und Restaurant gelegen. Nach 2 Tagen konnten wir dann in Bungi 108 umziehen. Diese Lage war für uns perfekt.
Drei Tage vor Abreise wurde uns angeboten, in einen Wasserbungalow umzuziehen, da die Insel mit Strandbungalows überbucht war und man den Gästen, die schon länger auf der Insel waren, die Möglichkeit, einen Wasserbungi auszuprobieren, geben wollte.

Die Strandbungis sind schön eingerichtet, nur etwas zu dunkel. Die Terrasse ist mit Holzliegen mit Auflagen, Tisch und 2 Stühlen ausgestattet. Außerdem gibt es 2 Plastikliegen für den Strand. Die Wasserbungis sind etwas geräumiger und besser ausgestattet. Das geschlossene Bad ist sehr schön gestaltet mit direktem Zugang zur Terrasse.

Die Insel ist im Vergleich zu den bisherig besuchten Inseln mit sehr vielen Palmen bewachsen. Der Inselweg ist wunderbar angelegt und wie die gesamte Insel sehr sauber. Ein schöner Strand verläuft um die gesamte Insel mit einer großen, schönen Sandbank. Die Wellenbrecher an einem kleinen Abschnitt sind nicht störend. Ebenso wenig die an wenigen Stellen sichtbaren Sandsäcke. Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt und war sehr abwechslungsreich. Wir hatten Halbpension gebucht und waren mittags entweder in der Nautilus Bar oder im Sunset Restaurant. Das Sunset Restaurant ist ein à la carte Restaurant und bietet ausgezeichnete Küche. Die Preise für Getränke auf der Insel: Softdrink USD 2,50, große Flasche Wasser USD 3,50.

Das Hausriff ist sehr fischreich und hat sogar einiges an Korallen zu bieten. Für uns als Schnorchler gab es wieder vieles zu sehen. Einziger Nachteil: Die ständig wechselnde und teilweise sehr starke Strömung. Nicht ganz ungefährlich. Fast täglich waren Delfine zu sehen. Leider gab es sehr viele Schnorchler, die sich zum Fotografieren an den Korallen festgehalten haben (sogar mit Handschuhen) oder komplett auf dem Riff gestanden sind. Hier müsste mehr Aufklärungsarbeit bei der Ankunft auf der Insel geleistet werden.

Durch verschiedene abendliche Veranstaltungen, die teilweise bis spät in die Nacht andauerten, war es dann relativ laut. Die Mehrzahl der Gäste waren Italiener, die sich am Strand zu Grüppchen versammelten, wodurch es auch tagsüber teilweise etwas lauter wurde. Eine Animation tagsüber hat zum Glück nicht stattgefunden.

Das Wetter war in den ersten Tagen ziemlich bewölkt, dann waren nur noch wenige Wolken am Himmel. An zwei Tagen hat es nachmittags geregnet.

Vilu Reef ist eine wunderschöne Insel, die auf jeden Fall einen Besuch Wert ist, sofern man sich der Tatsache, dass es sich um eine nicht immer ganz ruhige Insel handelt, bewusst ist.

Patricia und Frank (Sams)
 

 


Vilu Reef 2005

Lage:

Die ca. 400x180m große Insel liegt auf dem 3. nördlichen Breitengrad im Süd Nilandhe Atoll (=Dhaalh Atoll), etwa 120km in südlicher Richtung von Male entfernt. 

Anreise:

Unsere Anreise erfolgte von München über Colombo (Sri Lanka) nach Male. Da wir schon etwas verspätet in Colombo gelandet sind, war der Aufenthalt in Colombo sehr kurz nämlich nur ca. 20 Minuten. In Male geht’s dann in ca. 5Min. mit dem Bus zum Wasserflugzeughafen, dort hat man ca. 10-30 min Wartzeit in einem klimatisierten Raum mit Bar und Toilette. Dann ging’s mit dem Wasserflugzeug in ca. 40Min. nach Velavaru, dann in 5Min zur Wasserplattform vor Vilu Reef und zu guter letzt mit dem Dhoni rüber zur wunderschönen Insel. 

Resort:

Auf der Insel befinden sich 62 Beachvillen, 41 Wasserbungis und 20 Gardenvillen, letztere sind nicht zu empfehlen!!

Es gibt ein Haupt-Restaurant, ein a´la carte´ Restaurant(Sunset Restaurant), eine Pool Bar und die Nautilius Bar in der man draußen auf der Terrasse über dem Meer oder innerhalb sitzen kann(Innen befindet sich ein Sandboden).

Vorhanden sind außerdem:

Souvenir Shop, Juwelier, Bank, Spa, Wäscherei, Clinic, Gärtnerei, Moschee, Swimming Pool, Tauchschule, Wassersportcenter, Tischtennis, Dart, Tennisplatz, Badmintonplatz, Mini-Fitnessraum, Beachvolleyballfeld. Altersdurchschnitt auf der Insel liegt bei ca. 35Jahren.  

Zimmer:

Gardenvillen (20) sind im inneren der Insel, teilweise direkt am Generator oder an der Müllsammel- und Verbrennungsanlage. Sie besitzen eine Mini-Terrasse, keinen direkten Zugang zum Strand. Haben sie uns nicht von innen angeschaut, waren nur mit Italienern besetzt!! 

Beachvillen (62) sind rund um die Insel direkt am Strand in die Vegetation integrierte, runde Bungis mit Palmdach, vor allem alleinstehend!.

Wohnraum: In der Mitte steht ein großes Himmelbett(harte Matratze!!), auf der linken Seite befindet sich eine Couch die ohne Probleme als dritter Schlafplatz genutzt werden kann, rechst gibt’s einen Schreibtisch mit Spiegel, direkt hinter dem Bett ist die Minibar (nicht inklusive bei all inclusive, Snickers/Mars $ 2,50), hier befindet sich außer dem das ultimative Ameisenvernichtungsspray (manchmal im Bad nützlich). Fernseher gibt’s auch (DW/CNN/BBC), Klimaanlage mit Fernbedienung und Ventilator funktionierten einwandfrei, Steckdosen hatten bereits einen Adapter (~ 220V, wie bei uns)

Bad: das Bad ist „open air“; Waschbecken, Spiegel, Dusche, Toilette, Handtuchhalter und bereits vorhandene Wäscheleine (mit Klammern) sind überdacht, die Badewanne und ein kleiner Garten sind unter freiem Himmel, auch bei Regen ist das kein Problem!

Schrankzimmer: kleiner Raum mit zwei Kleiderschränken, einem großen Spiegel, Schminktisch mit Spiegel (das Licht ist ausreichend) und einer Kofferablage; In den Schränken gibt’s genügend Kleiderbügel, zwei Regenschirme und den Safe (diesen kann man selbst mit einem Zahlencode programmieren so das man keinen Schlüssel mit sich rum tragen muss, kinderleicht)

Terrasse: schöne Holzterrasse, zwei Holzliegen mit Auflagen, ein Holztisch mit Stühlen und ein Tonkrug der täglich mit Süßwasser aufgefüllt wird um sich mit einer Kelle aus „Kokosnuss“ die sandigen Füße abwaschen zu können; von der Terrasse sind es drei Schritte im Sand zum eigen Schirm aus Palmblättern mit reservierten Liegen (diese Besitzen keine Auflagen, was aber nicht stört)

 

Wasserbungalows (41) befinden sich im Norden der Insel und sind ringförmig angeordnete Bungis die durch einen Steg verbunden sind.

Es gibt JWV (Jaccuzzi Watervilla), HWV (Honeymoon Watervilla), PS (Präsidente